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Januar 2015 - Bezirk Hochtaunus - Bistum Limburg

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Katholischer Bezirk Hochtaunus
Bezirksinfo (Nr. 103/Januar 2015)
Unsere Themen:
•
Apostolischer Administrator besucht Bezirk Hochtaunus
•
Neu denken! Veränderung wagen! 10. Misereor-Solidaritätsgang
•
Einführung in die Misereor-Fastenaktion
•
Flüchtlinge im Bistum Limburg willkommen
•
Erstkommunionbasar
•
Betriebsferien im Caritas-Laden
•
Hauskrankenpflegekurs der Sozialstation Oberursel
•
Wegweisende Vorbilder im Advent – Aktion an der Hochtaunusschule
•
Fortbildung Frieden Leben Lernen
•
Stellenanzeigen der Caritas
•
Personalien
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Katholischer Bezirk Hochtaunus
Bezirksinfo (Nr. 103/Januar 2015)
Apostolischer Administrator besucht Bezirk Hochtaunus
Weihbischof Grothe im Gespräch mit Pastoralkonferenz und Bezirkssynodalrat
Bad Homburg. – Der Apostolische
Administrator im Bistum Limburg,
Weihbischof Manfred Grothe, wird am
Montag, den 02. Februar 2015 den Bezirk
Hochtaunus besuchen. Begleitet wird er von
seinem Ständigen Vertreter, Pfr. Wolfgang
Rösch. Nachmittags sucht der Weihbischof
das Gespräch mit allen hauptamtlichen
Seelsorgerinnen und Seelsorgern des
Bezirks. Abends trifft er die Mitglieder des Bezirkssynodalrates. Um 18 Uhr feiert er in der
katholischen Kirche von St. Crutzen in Oberursel-Weißkirchen (Bischof-Brand-Str. 13) mit den
Hauptamtlichen und Synodalen einen Gottesdienst, zu dem auch Gläubige aus dem Bezirk
herzlich eingeladen sind.
Im Mittelpunkt der Gespräche wird die aktuelle Situation im Bistum und die Begegnung mit den
Seelsorger/-innen und den Synodalen stehen. Weihbischof Grothe ist bereits seit Sommer 2014
unterwegs auf einer Rundreise in den verschiedenen Bezirken des Bistums.
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Katholischer Bezirk Hochtaunus
Bezirksinfo (Nr. 103/Januar 2015)
Neu denken! Veränderung wagen!
10. Misereor-Solidaritätsgang im Hochtaunus und Main-Taunus
MAIN-TAUNUS/HOCHTAUNUS. – Ein kleines
Jubiläum steht im nächsten Jahr beim MisereorSolidaritätsgang an: Am Samstag, 14. März 2015,
machen sich zum zehnten Mal Christen aus den
Pfarreien und aus der Eine-Welt-Arbeit im MainTaunus-Kreis und Hochtaunuskreis auf den Weg,
um in der Fastenzeit Solidarität zu zeigen und Spenden für Misereor-Projekte zu erlaufen. Von
verschiedenen Startpunkten aus gehen die Teilnehmenden unterschiedlich lange Strecken bis
zum Ziel in Königstein. Unterstützt werden sie dabei wieder tatkräftig von Schülerinnen und
Schülern der Sankt Angela-Schule und der Bischof-Neumann-Schule mit ihren Lehrerinnen und
Lehrern. Bei den Soligängen, zu denen seit 1997 alle zwei Jahre eingeladen wird, sind insgesamt
rund 275.000 Euro für Misereor zusammengekommen.
Im kommenden Jahr steht die Fastenaktion unter dem Leitwort "Neu denken! Veränderung
wagen!" und macht damit auf die Auswirkungen des sich verändernden Klimas weltweit
aufmerksam. Da die Küsten der Philippinen vom Klimawandel bereits stark betroffen sind, stehen
die dort lebenden Fischerfamilien beispielhaft im Mittelpunkt. Ihnen sollen auch die beim
Solidaritätsgang erlaufenen Spenden zugutekommen. Wie gewohnt, zahlt sich jeder Schritt in
Euro und Cent aus, da Freunde, Bekannte, Unternehmen im Vorfeld als Sponsoren der
Teilnehmer gewonnen werden. Unterwegs ist Zeit für Begegnung, Gespräch und Impulse an
einzelnen Stationen.
Nähere Informationen: Wegplan nächste Seite und
Susanne Heimel, Kath. Bezirksbüro Hochtaunus, 06172/6733-0 und s.heimel@bistum-limburg.de
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Katholischer Bezirk Hochtaunus
Bezirksinfo (Nr. 103/Januar 2015)
Wegplan für den Solidaritätsgang und Ansprechpartner
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Bezirksinfo (Nr. 103/Januar 2015)
Flüchtlinge im Bistum Limburg willkommen!
113 Flüchtlinge finden in 2014 durch Bistumsinitiative neues Zuhause
Mindestens 40 Familien sollten im Rahmen der Bistumsinitiative
„Willkommenskultur für Flüchtlinge“ im Jahr 2014 ein neues Zuhause
und eine neue Heimat im Bistum Limburg finden. Dazu hatte die
Abteilung Liegenschaften im Dezernat Finanzen, Verwaltung und
Bau im Frühjahr 2014 bistumsweit alle Pfarrgemeinden angefragt, ob
dort Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden kann.
„Willkommen-Sein“ ist mehr als ein Dach über dem Kopf. Neben
verfügbarem Wohnraum wurden deshalb auch vorhandene Initiativen
in der Kirchengemeinde sowie eine Bereitschaft zur personellen
Unterstützung vor Ort erhoben
Sensibilisiert durch die Bistumsinitiative wurden schnell und unbürokratisch Räumlichkeiten gefunden. Allein in einem
ehemaligen Studentenwohnheim im Frankfurter Nordend wurde im Jahr 2014 Wohnraum für etwa 60 Flüchtlinge
bereitgestellt. Unterstützung beim Ankommen erfahren die im Nordend wohnhaften Flüchtlinge durch zwei Betreuer des
Frankfurter Caritasverbandes.
Insgesamt haben im Rahmen der Bistumsinitiative im vergangenen Jahr 113 Flüchtlinge ein Zuhause gefunden. An
sechs weiteren Standorten können weitere etwa 50 Flüchtlinge einziehen. Hier mussten vorab teilweise Renovierungsoder Umbaumaßnahmen erfolgen sowie die Räumlichkeiten möbliert werden. Der potenzielle Wohnraum wurde den
zuständigen kommunalen Behörden gemeldet. Renovierungs- und Umbaukosten konnten zum Teil durch das Bistum
bezuschusst werden. Die Vermittlung des Wohnraums an Flüchtlinge erfolgt durch die jeweilige Kommune, die auch die
ortsüblichen Mietkosten trägt.
Als größter Gesellschafter der Gemeinnützigen Siedlungswerk GmbH (GSW) wurde durch das Bistum ebenfalls die
Bereitstellung von GSW-Wohnraum geprüft. Eine bevorzugte Vermietung an Flüchtlinge ist aufgrund der rechtlichen
Rahmenbedingungen und der hohen Auslastung der GSW-Immobilien jedoch nur eingeschränkt möglich: Zwei Drittel
der 790 Wohnungen sind öffentlich gefördert – das Belegungsrecht liegt hier bei der Kommune. Zudem beträgt der
Leerstand nur etwa ein Prozent. Nach Schätzungen der GSW werden derzeit dennoch fast 60 Wohnungen im Bistum
Limburg von Flüchtlingen bewohnt.
Auch ein Wohnangebot bei im Bistum ansässigen Ordensgemeinschaften könnte in Kürze von Flüchtlingen genutzt
werden. Beim Tag der Orden in der Kreuzwoche sowie im Ordensrat wurde das Thema diskutiert. Zwei
Gemeinschaften haben inzwischen bereits verfügbaren Wohnraum gemeldet.
Da auch im neuen Jahr eine Zunahme an Flüchtlingsströmen zu erwarten ist, geht die Suche nach Wohnangeboten für
Flüchtlinge im Bistum weiter. Pfarreien, die Flüchtlingen ein Ankommen nach oft monate- oder gar jahrelanger FluchtOdyssee ermöglichen möchten, finden bei der Abteilung Liegenschaften im Dezernat Finanzen, Verwaltung und Bau
des Bischöflichen Ordinariates Unterstützung und weiterführende Informationen. Kontakt: Wolfgang Rath, Tel.: (06431)
295-229, w.rath@bistumlimburg.de.
Weitere Informationen zur Bistumsinitiative „Willkommenskultur für Flüchtlinge“ gibt es unter
www.fluechtlingsarbeit.bistumlimburg.de
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Betriebsferien im Caritas Laden, Bad Homburg
vom 22. Dezember 2014 bis 06. Januar 2015
Bad Homburg. – Der Caritas Laden in der Dorotheenstraße 11, Bad Homburg, schließt über
Weihnachten und Neujahr seine Pforten. Er bleibt von Montag, 22. Dezember 2014, bis Dienstag,
06. Januar 2015, geschlossen. Ab Mittwoch, 07. Januar 2015, ist der Caritas Laden für Kunden und
Sachspender wieder geöffnet. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in dieser Zeit keine Spenden
annehmen können.
Wir wünschen allen Kunden und Spendern ein gesegnetes Weihnachtsfest 2014 und einen guten
Start ins neue Jahr. Wir freuen uns, Sie auch im Jahr 2015 wieder im Caritas Laden begrüßen zu
dürfen.
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei: Frau Andrea Beutner, Caritas Laden, Dorotheenstraße
11,
61348
Bad
Homburg,
Tel.:
06172
59760-260,
Fax:
06172
59760-229,
E-Mail: beutner@caritas-hochtaunus.de.
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Verstärkte Zusammenarbeit für Oberurseler Bürger
Hauskrankenpflegekurs der Sozialstation Oberursel findet erstmals
im Hospiz St. Barbara statt
Oberursel. – Neuland betreten will die Sozialstation Oberursel, indem sie die schon jahrelang
erfolgreich durchgeführte Schulung für häusliche Krankenpflege erstmals in den Räumen des
Hospiz St. Barbara durchführt.
„Das macht Sinn“, freut sich Edeltraud Lintelow, Leiterin der Sozialstation Oberursel, „weil so beide
Oberurseler Einrichtungen ihre Arbeit vorstellen können“. Astrid Piesker, Hospizleitung, ergänzt:
„Das gibt noch mehr Interessierten die Möglichkeit, das Hospiz von innen anzuschauen!“
Die Sozialstation Oberursel bietet in der Zusammenarbeit mit der Barmer GEK schon seit vielen
Jahren einen Hauskrankenpflegekurs an. Ziel ist es, pflegende Angehörige und Interessierte in
Theorie und Praxis mit den Grundlagen der häuslichen Pflege vertraut zu machen. Die zahlreichen
Teilnehmer bescheinigen immer wieder einen hohen Praxisbezug. „Seit dem ich die Schulung
absolviert habe, kann ich meinen Angehörigen zu Hause viel leichter pflegen, und Spaß haben die
Abende auch noch gemacht.“, ist der Originalton, den man oft am Ende der Kurse hörte.
Der Erfahrungsaustausch zu besonderen Pflegesituationen, praktische Übungen, theoretische
Informationen, das Erkennen von schwierigen Situationen in der Versorgung von Kranken sowie
das Erlernen von vorbeugenden pflegerischen Maßnahmen, z. B das Verhindern von Wundliegen,
bilden den Schwerpunkt des Kurses. Ebenso erhalten die Teilnehmer Informationen über
Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, der ambulanten Pflege und weiterer sozialer
Hilfen.
Das Hospiz St. Barbara mit seiner Philosophie und Räumlichkeiten kennenzulernen, ist damit
ebenfalls verbunden.
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Der Kurs umfasst 10 Abende. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wann:
in der Zeit vom 19.01.2015 bis 19.02.2015
jeweils Montag und Donnerstag
von 18 bis 20 Uhr
Ort:
Hospiz St. Barbara
Kronberger Str. 7
61440 Oberursel
Kursleitung:
Frau Christiane Friebe, Krankenschwester
Anmeldung:
bis Mittwoch, 14.01.2015
Weitere Informationen erhalten Sie bei: Sozialstation Oberursel, Hohemarkstraße 24 b,
61440
Oberursel,
Tel.
06171
69684-0,
Fax:
06171
69684-21,
E-Mail: sst-oberursel@caritas-hochtaunus.de
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Wegweisende Vorbilder im Advent
Aktion der Religionslehrer an der Hochtaunusschule
OBERURSEL. – Advent ist im
Christentum eine Zeit der
Wegweisung – diesen Gedanken hat
die Fachschaft Religion und
Schulpastoral der Hochtaunusschule
in Oberursel in diesem Jahr auf
ungewöhnliche Weise aufgegriffen.
Im November wurden dafür in
verschiedenen Klassen der
berufsbildenden Schule „wegweisende und wegbereitende Vorbilder“ gesammelt und von
jedem der beteiligten Schüler kurz beschrieben. Fünfzehn davon wurden als besondere
ausgewählt und als großformatige Poster gestaltet. Sie sind im Forum im ersten Stock
der Schule gut sichtbar angebracht. An jedem Schultag im Advent wird bis 19. Dezember
eines dieser Vorbilder vorgestellt.
„Eine bunte Mischung ist es geworden“, sagt Marc Fachinger, Religionslehrer und für die
Schulpastoral zuständig. Entsprechend groß ist die Bandbreite: Da sind prominente
Vorbilder wie Martin Luther King, Mahatma Gandhi und Nelson Mandela ebenso dabei
wie Julian Assange von Wikileaks als jemand „der die Wahrheit will“ und die schwarze
Bürgerrechtlerin Rosa Parks bis hin zu Walt Disney und der Schauspielerin Angelina
Jolie. Auch die eigene Mutter hat ein Schüler benannt, ein anderer den Vater, „weil er es
geschafft hat als Ausländer, der kein Deutsch spricht, einen Beruf zu finden“ und weil er
schlicht „der beste Vater ist, den man sich vorstellen kann“.
Knapp 100 Vorbilder waren in der Vorbereitungsphase insgesamt genannt worden, 78
davon sind in Art einer Ausstellung mit Foto und Kurzbeschreibung an einer ebenfalls von
den Schülern mitgestalteten Säule zu finden. (rei)
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Zielgerichtet unterstützen
Annegret Huchler wird neue Beauftragte für Flüchtlingsarbeit
Im Januar wird Annegret Huchler die Aufgabe der
Beauftragten „Willkommenskultur für Flüchtlinge“ im
Bistum Limburg übernehmen. Die Sozialarbeiterin war
zuletzt für die soziale Betreuung der ankommenden
Flüchtlinge im Landratsamt Heilbronn zuständig. Zu ihren
Aufgaben gehörte auch die Betreuung von Ehrenamtlichen
und Asylfreundeskreise im Landkreis. „Gerade für
Menschen, die aus anderen Ländern und Kulturen fliehen,
ist es wichtig, in der neuen Heimat Kontakt zu finden und
integriert zu werden“, sagt Huchler. Um Integration zu
fördern, sei die Zusammenarbeit von ehrenamtlichen
Mitarbeitern, kirchlichen und staatlichen Institutionen sehr wichtig. „Hier braucht es Koordination,
um zielgerichtet unterstützen zu können und eine Willkommenskultur zu etablieren“, so Huchler.
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Impressum: V.i.S.d.P. Christoph Diringer, Katholisches Bezirksbüro Hochtaunus
Dorotheenstr. 11, 61348 Bad Homburg, Tel. (06172) 6733-0, Fax (06172) 6733-40
Mail: c.diringer@bistum-limburg.de
Internet: www.hochtaunus.bistumlimburg.de
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