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30 Jahre Psychiatrie und Psychotherapie am EKA Annaberg

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Betriebsrat / holding
termine
Weiterbildungsangebote
Weihnachtsgrüße vom Betriebsrat
Hat die Weihnachtszeit ihren eigentlichen Sinn
verloren? Der Advent besteht nur noch aus Terminen und der Jagd nach Geschenken. Überall
wird man mit Weihnachtswerbung bombardiert,
in den Innenstädten ist kaum noch ein Vorankommen und zu allem Überfluss verlangt der
Dienstplan ein paar Extraschichten. Advent und
Weihnachten erscheinen uns an manchen Tagen
als purer Stress und wir verlieren völlig aus den
Augen, worum es dabei eigentlich geht. Aber halt!
Ist Weihnachten nicht das Fest der Liebe? Die
Zeit im Jahr, in der man sich Zeit nimmt für
Freunde und Familie, einfach mal die schönen
Stunden genießen und die Seele baumeln lassen? Ganz genau! Wenn wir in der vorweihnachtlichen Hektik nicht mehr wissen, wo uns
der Kopf steht, hilft nur noch: abschalten, tief
Luft holen und Pause machen. Der beste Weg,
sich selbst wieder in Weihnachtsstimmung zu
versetzen, sind Weihnachtsgrüße. Und damit
meinen wir nicht diejenigen, welche mal eben
schnell per Handy an der roten Ampel verschickt
werden. Weihnachtsgrüße sind etwas besinnliches, etwas schönes, womit man anderen eine
Freude macht.
Um schöne Weihnachtsgrüße zu verschicken,
gönnt man sich am besten eine schöne Tasse heißen Tee oder Punsch in einer gemütlichen Stunde zuhause. Dann denkt man liebevoll an die
Menschen, denen man die Grüße schicken
möchte und nimmt sich Zeit, den passenden
Spruch auszuwählen. Wenn die Worte handschriftlich verfasst werden, auf schönen Karten
mit weihnachtlichen Motiven oder auf feinem
Briefpapier, fällt einem wieder ein, dass Weihnachten ein Fest der Besinnlichkeit ist. Liebevoll
gestaltete Weihnachtsgrüße erinnern uns und die
Empfänger daran, worum es beim Fest der Liebe
eigentlich geht – um die Menschen, die einem
am Herzen liegen.
In diesem Sinne wünschen wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine stressfreie Adventsund Weihnachtszeit sowie einen guten Start in
ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.
Ein besonderer Stern
„[…] Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im
Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis das er kam und stand oben über,
wo das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut.“
Matthäus 2, 9–10
Sterne spielen seit jeher eine große Rolle für die Menschen: In Sternbildern, denen verschiedene
Eigenschaften zugeschrieben werden, in Zeitungsanzeigen, in denen das Geburtsdatum mit einem
Stern gekennzeichnet ist. Sternschnuppen sollen Glück bringen.
Und dann gibt es ja diesen einen besonderen Stern: den Stern von Bethlehem. Der Stern von
Betlehem ist ein wichtiges Element der Weihnachtsgeschichte. Die Heiligen Drei Könige wurden
durch den Stern zum Jesuskind geführt. Er ist Wegweiser und Hoffnungsträger für die Menschheit.
Wer diesem einen besonderen Stern folgt, darf sich gewiss sein, dass alles gut werden kann, wenn
man nur die Hoffnung nicht verliert. Doch er verärgerte auch. König Herodes und die Hohepriester
waren nicht erfreut über sein Erscheinen, befürchteten sie doch Macht- und Ansehensverlust. Wieder
anderen war er völlig gleichgültig.
Manchmal wäre so ein besonders heller Stern auch in unserer Krankenhauslandschaft wünschenswert.
Ein auffälliges Zeichen, das Wegweiser und Hoffnungsträger ist. Ein Hinweis, wie es in den nächsten
Jahren weitergehen wird. Andererseits aber auch die Möglichkeit, den „Oberen“ einmal zu zeigen,
was an der Basis vor sich geht und somit vielleicht Veränderungen zum Positiven anzuregen.
Doch vielleicht müssen wir gar nicht so im Großen denken. Mit jedem Arbeitstag, an dem Sie,
geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ihren Dienst tun, können Sie unseren Patienten
Hoffnung schenken. Hoffnung auf baldige Genesung und die Gewissheit gut versorgt zu sein.
Dafür möchten sich die Geschäftsführer der Häuser bei Ihnen bedanken und Ihnen eine gesegnete
Weihnachtszeit sowie einen erfolgreichen Start ins neue Jahr wünschen.
A. Kohlsdorf
A. Morzelewski
Aktuelles
K. Hinkel
B. Preuß
KKH Stollberg
Ärztlicher Dienst
Pflege- und Funktionsdienst
21. Januar 2015, 18:00 Uhr
Unfallchirurgisch-Orthopädisches Kolloquium
Aktuelles Thema
Referent: Dr. med. W. Hubel, ChA Klinik für
Unfallchirurgie und Orthopädie
28. Januar 2015, 14:30 Uhr
Stuhlmanagement
Referentin: C. Friedrich, Firma Mundipharma
18. März 2015, 18:00 Uhr
Unfallchirurgisch-Orthopädisches Kolloquium
Aktuelles Thema
Referent: Dr. med. W. Hubel, ChA Klinik für
Unfallchirurgie und Orthopädie
3. Februar 2015, 14:30 Uhr
Meldepflichten
Referentin: U. Bernhardt, FÄ Gesundheitsamt
Aue
5. März 2015, 14:30 Uhr
MRSA in der Tiermast u. bei den Haustieren,
was steht dazu in der KRINKO-Empfehlung?
Referent: PD Dr. Schaumann, beratender
Hygieniker, BZH Freiburg
27. März 2015, ab 8:00 Uhr
Rückengerechter Patiententransport
Referenten: innerbetriebliche Multiplikatoren
KME Zschopau/Olbernhau
im Haus Zschopau
Ärztlicher Dienst
6./7. März 2015,
16:00 – 19:00/9:00 – 13:00 Uhr
Symposium Junge Chirurgen in Sachsen
im Best Western Hotel Lichtenwalde
Freitag: verschiedene Trainingsstationen
Samstag: wissenschaftliche Vorträge und Posterausstellung
Referenten: Assistenz- und junge Fachärzte
11. März 2015, 18:00 – 20:00 Uhr
Arzt-Patienten-Seminar „Chronisch entzündliche
Darmerkrankungen“ in der Klinikum Chemnitz
gGmbH, Flemmingstraße 2, Hörsaal PanowskyHaus, Chemnitz
Referenten: Prof. Dr. med. habil. Stölzel, ChA
Klinik f. Innere Medizin II, Klinikum Chemnitz;
Dr. med. Baronius, FA f. Innere Medizin,
Endoskopie, Onkologie, Gastroenterologie;
Dr. med. V. Hempel, ChA Klinik f. Innere
Medizin, KME Zschopau;
OÄ Dr. med. J. Brand, KME Zschopau
Pflege- und Funktionsdienst
28. Januar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Lebenskrisen – Wenn alles wegbricht
Referent: B. Fuß, Klinikseelsorger
4. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Der gezielte Einsatz von Trinknahrung nach der
Entlassung, und die Überleitung in den ambulanten Bereich, sowie die Abrechnungsrelevanz
Referentin: J. Seifert, Ernährungsexpertin Firma
Nutrica
12. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Wie zufrieden sind unsere Patienten? Wie
sehen uns die nachsorgenden Einrichtungen?
Auswertung der Befragung nachsorgender
Einrichtungen und d. Patientenbefragung 2014
Referentin: C. Baum, Qualitätsmanagementbeauftragte, KME
25. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Deeskalation
Schonende Abwehr- und Fluchttechniken
Übung: Abwehr bei Übergriffen durch Patienten
Referent: H. Schön, KP Psychiatrie, KME
4. März 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Anforderung an die Verpflegung von Patienten
Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es?
Was wird für Stationsküchen empfohlen?
Umgang mit privaten Lebensmitteln
Referentin: M. Brünnel, Hygienefachkraft, KME
11. März 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Auf dem Weg zur Massendroge – Crystal Meth
Referenten: J. Schneider, R. Racz, Klinik für
Psychiatrie und Neurologie Klinikum Chemnitz
25. März 2015, 14:30 Uhr – 15:30 Uhr
Demenzerkrankungen
Diagnostik und Therapie
Referent: OA Dr. Mohamed, Klinik f. Psychiatrie u. Psychotherapie, KME
Haus Olbernhau
Pflege- und Funktionsdienst
29. Januar 2015, 14:30 Uhr
Nichtmedikamentöse Schmerztherapie
Referentin: H. Sander, KS
Kohlsdorf, Geschäftsführer der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge (KHGH); Andreas
Stark, Aufsichtsratsvorsitzender der KHGH; Bertram Preuß, Geschäftsführer EKA und Priv.-Doz.
Dr. med. habil. Jürgen Prager,
Ärztlicher Direktor des EKA.
Als Gastredner wurde Steffen
Flath, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der CDU und Staatsminister für Kultus a.D., begrüßt. Dieser fand anlässlich des Jubiläums sehr
wertschätzende Grußworte. Er war in der Vergangenheit maßgeblich am Bau des Erzgebirgsklinikums Annaberg und am Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie beteiligt.
Besonders geschätzt wurde der Besuch von AlfRüdiger König, Abteilungsleiter Abteilung 5 Sächsische Krankenhäuser, Psychiatrische Versorgung,
Landesprüfungsamt und Sonderaufgaben im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz Dresden, der in seinen Grußworten vor
allem das Versorgungssystem sowie die steigenden
Patientenzahlen anführte und die zukünftige Entwicklung in gemeindenahen Psychiatrien sowie
flexiblen Strukturen sah.
Fortsetzung auf S.2
30 Jahre Psychiatrie
und Psychotherapie
am EKA Annaberg
Chefarzt Dr. med. Ulrich
Zönnchen während seiner
Rede.
V. l.: Dr. med. Ralf Schädlich,
Oberärztin Dipl.-Med.
Cathrin Spindler, Dipl.-Psych.
Claudia Günther, Dipl.-Psych.
Bianca Wolf, Jana Rollinger,
Cathrin Hetke, Dipl.-Psych.
Ines Schulze, Oberarzt Ralf
Rasch, Chefarzt Dr. med.
Ulrich Zönnchen, Leitende
Psychologin Sylvia Wiesehütter
5. Februar 2015, 14:30 Uhr
Anforderungen an die Verpflegung von
Patienten
Referentin: M. Brünnel, Hygienefachkraft, KME
4. März 2015, 14:30 Uhr
Lebenskrisen – berufliche als auch persönliche
Hilflosigkeit – verschiedene Auslöser, Mechanismen
Referent: B. Fuß, Pfarrer
24. März 2015, 14:30 Uhr
Pflegerische Schwerpunkte im Umgang mit
Trachealkanülen
Referent: B. Koslitz, Fa. Reha-Aktiv
EKA Annaberg
Ärztlicher Dienst
8. Januar 2015, 18:00 Uhr
(öffentliche Veranstaltung)
Gesundheitsakademie
Abt. Viszeralchirurgie
„Proktologie in Annaberg“
5. Februar 2015, 18:00 Uhr
(öffentliche Veranstaltung)
Gesundheitsakademie
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
11. Februar 2015, 16:00 Uhr
Annaberger Kolloquium
5. März 2015, 18:00 Uhr
(öffentliche Veranstaltung)
Gesundheitsakademie
Abt. Unfallchirurgie
28. März 2015, 9:00 Uhr
Hämatologisch-Onkologische Weiterbildung
Leitung: Dr. med. R. Frey, OA Klinik f. Innere
Medizin II – Gastroenterologie, Hepathologie,
Hämatologie u. Internistische Onkologie, EKA
Pflege- und Funktionsdienst
13. Januar 2015, 14:00 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Fortbildung zur Reanimation
Einteilung der Referenten und Teilnehmergruppen s. Plan 2015
22./23. u. 26. Januar 2015,
10:00 – 11:30 und 12:00 – 13:30 Uhr
(Nur für Mitarbeiter des EKA)
Schulungen für diabetesversierte Pflegekräfte
für die Zertifizierung „Klinik für DiabetesPatienten geeignet (DDG)“
Referentinnen: Dr. med. F. Schubert, FÄ für
Innere Medizin; B. Seifert, Stationsschwester
und Diabetesberaterin; U. Bergelt, Krankenschwester und Diabetesberaterin, EKA
27. Januar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Patiententransfer in Anlehnung Kinästhetik
Leitung: Physiotherapeutin, EKA
Einteilung der Teilnehmergruppen s. Plan 2015
Ärztlicher Direktor und ChA der Klinik für
Kinder- und Jugendmedizin, EKA
24. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Patiententransfer in Anlehnung Kinästhetik
Leitung: Physiotherapeutin, EKA
Einteilung der Teilnehmergruppen s. Plan 2015
10. März 2015, 14:00 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Fortbildung zur Reanimation
Einteilung der Referenten und Teilnehmergruppen siehe Plan 2015
VAC Therapie – moderne Wundversorgung
Referentin: S. Gerhardt, Gebietsleiterin Klinik,
Firma Acelity
11. März 2015, 12:00 – 14:00 Uhr und
14:00 – 16:00 Uhr
(Nur für Mitarbeiter des EKA)
Workshop „Reanimation und Einweisung
Notfallwagen“
Referent: Dipl.-Med. S. Spenke, ChA der Klinik
für Innere Medizin I, EKA
10. Februar 2015, 14:00 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Fortbildung zur Reanimation
Einteilung der Referenten und Teilnehmergruppen s. Plan 2015
12. März 2015, 14:30 Uhr
Madentherapie (Reinigen von chronischen und
infizierten Wunden)
Referent: Dipl.-Vet.-Med. U. Stiehl,
Produktspezialist, Fa. BioMonde GmbH
23. Februar 2015, 14:30 Uhr
Aktuelle Aspekte zum AD(H)S
Referent: Priv.-Doz. Dr. med. habil. J. Prager,
Rückenschule für Mitarbeiter des EKA
dienstags, 14:45 Uhr für alle Mitarbeiter des EKA
Leitung: Physiotherapeutin, EKA
29. Januar 2015, 14:30 Uhr
Änderungen vorbehalten
5
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie fand am 15. November 2014 im Erzgebirgsklinikum Annaberg (EKA)
eine Festveranstaltung statt.
Ziel war es, zu den Themen
„Wandel und Beständigkeit“
und „Was hat Beständigkeit?“
sowohl auf die Erfahrungen
der letzten 30 Jahre zurückzublicken als auch zukunftsorientiert neue Behandlungsstrategien zu diskutieren. Der Psychiatrie mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu verschaffen – dies ist das Anliegen von
Dr. med. Ulrich Zönnchen, Chefarzt der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie. Dazu sollen Netzwerke aufgebaut sowie mit Pfarrämtern, Städten
und Gemeinden, ambulant tätigen Fachkollegen,
Suchthilfevereinen, Sozialpsychiatrischen Diensten,
Selbsthilfegruppen bis hin zur Agentur für Arbeit
zusammengearbeitet werden. Solche Maßnahmen ermöglichen es, letztendlich auch der Politik
ein zukunftsträchtiges System anbieten zu können.
Ca. 100 Gäste folgten der Einladung. Anwesend
waren nicht nur Fachkollegen, sondern Vertreter
aller Berufsgruppen. Hauptgäste waren Albrecht
6
Impressum
Herausgeber: Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge GmbH, Chemnitzer Str. 15, 09456 Annaberg-Buchholz, Tel.: 03733 672747
IN.PUNCTO
INFOLETTER
Ausgabe 4 • 2014
Erzgebirgsklinikum annaberg Holding / Kreiskrankenhaus stollberg
Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge / Holding
Die Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge
zu Gast im Sächsischen Landtag
Am Rednerpult:
Der Ärztliche Direktor
Priv.-Doz. Dr. med. habil.
Jürgen Prager (l.) und
Steffen Flath, ehemaliger
Fraktionsvorsitzender
der CDU und Staatsminister für Kultus a. D.
Oberarzt Ralf Rasch und
Leitende Psychologin
Sylvia Wiesehütter
übergeben Wegweiser
an Chefarzt Dr. med.
Ulrich Zönnchen
2
Fortsetzung von S. 1
Während der dreistündigen Veranstaltung konnten
in interessanten und abwechslungsreich moderierten Kurzvorträgen die Leitthesen der Klinik dargestellt werden. Langjährige Mitarbeiter erzählten
emotional von dem Zusammenhalt im psychiatrischen Team sowie von der Beziehung zueinander
und zum Patienten als Grundvoraussetzung einer
guten Psychotherapie und Psychiatrie. Hier gilt der
Dank den Mitarbeitern, die dieses Team aufrechterhalten und die vor allem jeden Tag bereit sind,
Mitverantwortung in dieser Klinik zu übernehmen.
Neben dem starken Team zeichnen modernste
psychotherapeutische Verfahren und Techniken
die Klinik aus. Das Behandlungsspektrum in der
Psychotherapie reicht mit spezifischen Programmen von Burnout bis zu schwerer Traumatisierung
und dissoziativer Identitätsstörung.
Im Suchtbereich kommt eine qualifizierte Entzugsbehandlung mit liberalem Suchtkonzept, ambulanten Nachsorgemöglichkeiten und Zusammenarbeit
mit Suchthilfegruppen sowie eine intensive Netzwerkarbeit zur Anwendung. Aber auch die Akutpsychiatrie soll genannt werden: offene Konzepte,
Vertrauen und die Begegnung auf Augenhöhe mit
den Patienten sind zentrale Punkte der Behandlung.
Was ist die Vision? Wo kann es hingehen? Gebraucht wird ein System, das der zunehmenden
Chronifizierung durch lange Wartezeiten und
Hospitalisierung entgegenwirkt. Ein Abrechnungssystem stellt keine Lösung dar, obgleich die Klinik
diesem neuen Entgeltsystem grundsätzlich als Optionshaus positiv entgegensieht. Es müssen im Versorgungsgebiet kreative Lösungen gefunden werden. Dabei ist Flexibilität und Zukunftsorientierung
wichtig. Notwendig sind Strukturen, die schnelle
Übergänge in die Settings ermöglichen und Therapien innerhalb von vier Wochen anbieten. Dazu
setzt die Klinik auf Netzwerkstrukturen unter dem
Motto „Psychiatrie muss sozialer werden“ sowie
auf ein motiviertes, flexibles Team und Mut zur
Veränderung.
Besonderer Dank gilt Chefarzt Dr. Zönnchen, der
immer wieder mit viel Engagement sowohl die
fachlichen als auch die Teamkompetenzen aufrechterhält und seine Vision einer gemeindenahen
Psychiatrie im Mittelpunkt der Gesellschaft verfolgt.
Als Symbol dafür bekam er von seinen Kollegen
und Patienten einen Wegweiser, der zukünftig vor
der Klinik stehen soll.
Sylvia Wiesehütter
Leitende Psychologin
Annähernd 500 Besucher kamen am Nachmittag
des 29. November 2014 in den Sächsischen Landtag, wo der Erzgebirgskreis mit kurzweiligen Programmen einen Einblick in sein facettenreiches
Kultur- und Wirtschaftsleben bot. Zur Eröffnung
betonten Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler
sowie Landrat Frank Vogel, dass das Erzgebirge ein
Zentrum der Hochkultur ist und als Tourismusund Sportregion überzeugt, aber auch als eine der
wirtschaftlich stärksten Regionen Sachsens einen
wesentlichen Anteil an der positiven Entwicklung
des Freistaates hat.
Mit dabei waren die Krankenhäuser der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge (KHGH), die
Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge und die Kurund Bäderregion Warmbad/Wiesenbad, welche
gemeinsam mit den Kliniken Erlabrunn und der
Kurgesellschaft Schlema die Krankenhaus-, Pflegeund Bäderlandschaft des Erzgebirges präsentierten.
Ein Dankeschön geht an die teilnehmenden Mitarbeiter, die verantwortlichen Praxisanleiter der Einrichtungen, die Auszubildenden und die Mitarbeiter
der Kureinrichtungen, die diesen Tag vorbereitet
und begleitet haben.
Die Ausstellung „Der Erzgebirgskreis – die Wirtschaftsregion – die Erlebnisheimat“ ist noch bis
23. Januar 2015 im Bürgerfoyer des Sächsischen
Landtages zu sehen.
Zehn Jahre erfolgreiche Tätigkeit der
Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge
Viele Besucher nutzten die
Möglichkeit eines Blutzuckertests, der Blutdruckmessung und eines
Beratungsgespräches zur
Ernährung und richtigen
Händedesinfektion.
7. Stollberger Onkologiesymposium
Jeder von uns, der geboren wird, hat zwei Staatsbürgerschaften: eine für die Gesundheit und eine
für die Krankheit. Bevorzugen werden wir alle nur
eine, nämlich die der Gesundheit.
Für eine Weile muss sich aber auch jeder von uns
mit Krankheiten auseinandersetzen. Auf diesem
Weg ist dann ebenfalls die Frage nach Lebensqualität zu beantworten. Lebensqualität spielt in der
Medizin seit den 70er Jahren eine bedeutende
Rolle, und zwar dann, als von chronischen Erkrankungen gesprochen wurde. Krebs mit all seinen Facetten ist eine chronische Erkrankung.
Die Interpretation von Lebensqualität ist abhängig
vom Individuum. Sie unterliegt subjektiven Faktoren und ist auch nur durch den Betroffenen zu definieren. Erst dann gewinnt das Subjektive auch
seinen Stellenwert in der Objektivität der Medizin.
Am 22. November 2014 sind im Kreiskrankenhaus
Stollberg (KKH) Experten auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie zusammengekommen,
um über das multiple Myelom (bösartige Erkrankung des Knochenmarks) und das Pankreaskarzinom (Bauspeicheldrüsenkrebs) zu diskutieren. Es
kamen rund 100 Besucher, die sich im gegenseitigen Austausch über Möglichkeiten der Diagnostik,
Therapie und Verfahrensweise bei diesen Erkran-
kungen besprachen. Wichtig waren auch die Thematisierung der psychoonkologischen Betreuung
schwerstkranker Patienten oder der Stellenwert einer ausreichenden und zur Krankheit passenden
Schmerztherapie. Unterstützt wurde diese Veranstaltung, wie bereits in den vergangenen Jahren,
durch insgesamt 25 in der Onkologie führende
Pharmafirmen.
Das Stollberger Onkologiesymposium kann man
nunmehr als traditionsreiche Veranstaltung sehen,
zu der in genau einem Jahr erneut zum Expertengespräch eingeladen wird.
Dr. med. Elke Möbius
Chefärztin, Klinik für Innere Medizin II
Dr. med. Elke Möbius,
Chefärztin der Klinik für
Innere Medizin II, und Prof.
Dr. med. habil. Uwe Will,
Chefarzt Innere Klinik, SRH
Wald-Klinikum Gera GmbH,
während des Stollberger
Onkologiesymposiums
3
Mit einer Fest- und Feierstunde beging die Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge gGmbH ihr zehnjähriges Bestehen. Vor 54 Gästen referierte die
Geschäftsführerin Margit Kretschmar über die erfolgreichen Tätigkeiten des vergangenen Jahrzehnts. Grußworte kamen von Albrecht Kohlsdorf, Geschäftsführer der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge, zur Historie und zur
Gründung der Gesellschaft. Dirk Balster, kaufmännischer Geschäftsführer der Klinikum Chemnitz gGmbH, und Knut Hinkel, Geschäftsführer
der Klinikum Mittleres Erzgebirge gGmbH, rundeten die Geschichte der Sozialbetriebe aus der
Sicht der Gesellschafter ab.
Die Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge nahmen
am 22. September 2004 mit der Eintragung ins
Handelsregister ihre Tätigkeit auf. Die Gesellschaft führt die Kinder- und Pflegeeinrichtungen,
welche vom Mittleren Erzgebirgskreis im Eigenbetrieb „Die Sozialbetriebe des Mittleren Erzgebirgskreises“ betrieben wurden, weiter fort.
Ein Jubiläum ist immer eine gute Gelegenheit,
zurückzuschauen und Bilanz zu ziehen. Es bietet
die Möglichkeit denjenigen zu danken, die einem Vertrauen schenkten, sowie den Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Es ist der richtige
Zeitpunkt, um voller Zuversicht in die Zukunft
zu schauen und Pläne zu schmieden.
Das Kinder- und Jugendzentrum entwickelte sich
qualitativ so weiter, dass das Leistungsspektrum
immer umfangreicher von den Trägern der Jugendhilfe genutzt wird. Seit 2007 ergänzt die Erziehungs- und Familienberatungsstelle das Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien.
Die Pflegeeinrichtungen entwickelten sich in
diesen zehn Jahren ebenfalls qualitativ weiter.
Dies führte zu sehr guten Benotungen bei den
Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung und zu einer kontinuierlich hohen Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen. Das Leistungsspektrum im Pflegebereich
wurde 2008 durch einen ambulanten Pflege-
dienst erweitert. Dies ermöglicht pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen ein ihren
Bedürfnissen entsprechendes Pflegeangebot von
ambulanter über Tages-, Kurzzeit- und vollstationärer Pflege aus einer Hand. Die guten Erfahrungen in der Pflege konnten in den Neubau der Altenbetreuungs- und Wohnanlage Sonnenschlöß‘l
in Schneeberg eingebracht werden, welche sich
nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2010 einer regen
Nachfrage erfreut.
Die engagierte Arbeit der Beschäftigten, die klugen Entscheidungen der Gesellschafter, des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung boten gute
Voraussetzungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und ermöglichen aktuell die Vorbereitung neuer Projekte in der Stadt Marienberg.
Am 1. Dezember 2014 eröffnete das Kinder- und
Jugendzentrum eine betreute Wohnform und verbessert damit die Möglichkeiten der Jugendlichen
für den Schulbesuch, die Berufsausbildung und
das Erlernen einer selbstständigen Lebensführung.
Am Markt in Marienberg konnte das Gelände der
ehemaligen Kreisverwaltung erworben werden.
Der Teilabriss der alten Gebäude und die Vorbereitung für den Bau einer Seniorenresidenz mit
Angeboten zum Wohnen, für Pflege und Dienstleistungen laufen auf vollen Touren.
Die Sozialbetriebe können
auf zehn Jahre erfolgreiche
Tätigkeit zurückblicken.
Neuer Aufsichtsrat der Holding konstituiert
Am 7. Oktober 2014 konstituierte sich der Aufsichtsrat der Krankenhaus-Gesundheitsholding
Erzgebirge GmbH auf Grund der erfolgten Wahlen zum Kreistag des Erzgebirgskreises in seiner
24. Sitzung neu. Vier Mitglieder haben ihre Tätigkeit nach mehreren Jahren beendet. Daher
wurden vier neue Mitglieder gewählt: Berit
Schiefer, Dr. Elke Stadler, Steffen Flath und Uta
Windisch. Der Beigeordnete Andreas Stark wur-
de erneut zum Vorsitzenden gewählt. Steffen Flath
ist neuer Stellvertreter.
Wir wünschen dem neu konstituierten Aufsichtsrat eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Den ausgeschiedenen Mitgliedern Landrat a. D.
Jürgen Förster, Heinz-Peter Haustein, MdL Ronny
Wähner und Rainer Unfried danken wir für die
geleistete Arbeit und wünschen für den weiteren
Lebensweg alles Gute.
4
Erzgebirgsklinikum annaberg Holding / Kreiskrankenhaus stollberg
Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge / Holding
Die Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge
zu Gast im Sächsischen Landtag
Am Rednerpult:
Der Ärztliche Direktor
Priv.-Doz. Dr. med. habil.
Jürgen Prager (l.) und
Steffen Flath, ehemaliger
Fraktionsvorsitzender
der CDU und Staatsminister für Kultus a. D.
Oberarzt Ralf Rasch und
Leitende Psychologin
Sylvia Wiesehütter
übergeben Wegweiser
an Chefarzt Dr. med.
Ulrich Zönnchen
2
Fortsetzung von S. 1
Während der dreistündigen Veranstaltung konnten
in interessanten und abwechslungsreich moderierten Kurzvorträgen die Leitthesen der Klinik dargestellt werden. Langjährige Mitarbeiter erzählten
emotional von dem Zusammenhalt im psychiatrischen Team sowie von der Beziehung zueinander
und zum Patienten als Grundvoraussetzung einer
guten Psychotherapie und Psychiatrie. Hier gilt der
Dank den Mitarbeitern, die dieses Team aufrechterhalten und die vor allem jeden Tag bereit sind,
Mitverantwortung in dieser Klinik zu übernehmen.
Neben dem starken Team zeichnen modernste
psychotherapeutische Verfahren und Techniken
die Klinik aus. Das Behandlungsspektrum in der
Psychotherapie reicht mit spezifischen Programmen von Burnout bis zu schwerer Traumatisierung
und dissoziativer Identitätsstörung.
Im Suchtbereich kommt eine qualifizierte Entzugsbehandlung mit liberalem Suchtkonzept, ambulanten Nachsorgemöglichkeiten und Zusammenarbeit
mit Suchthilfegruppen sowie eine intensive Netzwerkarbeit zur Anwendung. Aber auch die Akutpsychiatrie soll genannt werden: offene Konzepte,
Vertrauen und die Begegnung auf Augenhöhe mit
den Patienten sind zentrale Punkte der Behandlung.
Was ist die Vision? Wo kann es hingehen? Gebraucht wird ein System, das der zunehmenden
Chronifizierung durch lange Wartezeiten und
Hospitalisierung entgegenwirkt. Ein Abrechnungssystem stellt keine Lösung dar, obgleich die Klinik
diesem neuen Entgeltsystem grundsätzlich als Optionshaus positiv entgegensieht. Es müssen im Versorgungsgebiet kreative Lösungen gefunden werden. Dabei ist Flexibilität und Zukunftsorientierung
wichtig. Notwendig sind Strukturen, die schnelle
Übergänge in die Settings ermöglichen und Therapien innerhalb von vier Wochen anbieten. Dazu
setzt die Klinik auf Netzwerkstrukturen unter dem
Motto „Psychiatrie muss sozialer werden“ sowie
auf ein motiviertes, flexibles Team und Mut zur
Veränderung.
Besonderer Dank gilt Chefarzt Dr. Zönnchen, der
immer wieder mit viel Engagement sowohl die
fachlichen als auch die Teamkompetenzen aufrechterhält und seine Vision einer gemeindenahen
Psychiatrie im Mittelpunkt der Gesellschaft verfolgt.
Als Symbol dafür bekam er von seinen Kollegen
und Patienten einen Wegweiser, der zukünftig vor
der Klinik stehen soll.
Sylvia Wiesehütter
Leitende Psychologin
Annähernd 500 Besucher kamen am Nachmittag
des 29. November 2014 in den Sächsischen Landtag, wo der Erzgebirgskreis mit kurzweiligen Programmen einen Einblick in sein facettenreiches
Kultur- und Wirtschaftsleben bot. Zur Eröffnung
betonten Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler
sowie Landrat Frank Vogel, dass das Erzgebirge ein
Zentrum der Hochkultur ist und als Tourismusund Sportregion überzeugt, aber auch als eine der
wirtschaftlich stärksten Regionen Sachsens einen
wesentlichen Anteil an der positiven Entwicklung
des Freistaates hat.
Mit dabei waren die Krankenhäuser der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge (KHGH), die
Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge und die Kurund Bäderregion Warmbad/Wiesenbad, welche
gemeinsam mit den Kliniken Erlabrunn und der
Kurgesellschaft Schlema die Krankenhaus-, Pflegeund Bäderlandschaft des Erzgebirges präsentierten.
Ein Dankeschön geht an die teilnehmenden Mitarbeiter, die verantwortlichen Praxisanleiter der Einrichtungen, die Auszubildenden und die Mitarbeiter
der Kureinrichtungen, die diesen Tag vorbereitet
und begleitet haben.
Die Ausstellung „Der Erzgebirgskreis – die Wirtschaftsregion – die Erlebnisheimat“ ist noch bis
23. Januar 2015 im Bürgerfoyer des Sächsischen
Landtages zu sehen.
Zehn Jahre erfolgreiche Tätigkeit der
Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge
Viele Besucher nutzten die
Möglichkeit eines Blutzuckertests, der Blutdruckmessung und eines
Beratungsgespräches zur
Ernährung und richtigen
Händedesinfektion.
7. Stollberger Onkologiesymposium
Jeder von uns, der geboren wird, hat zwei Staatsbürgerschaften: eine für die Gesundheit und eine
für die Krankheit. Bevorzugen werden wir alle nur
eine, nämlich die der Gesundheit.
Für eine Weile muss sich aber auch jeder von uns
mit Krankheiten auseinandersetzen. Auf diesem
Weg ist dann ebenfalls die Frage nach Lebensqualität zu beantworten. Lebensqualität spielt in der
Medizin seit den 70er Jahren eine bedeutende
Rolle, und zwar dann, als von chronischen Erkrankungen gesprochen wurde. Krebs mit all seinen Facetten ist eine chronische Erkrankung.
Die Interpretation von Lebensqualität ist abhängig
vom Individuum. Sie unterliegt subjektiven Faktoren und ist auch nur durch den Betroffenen zu definieren. Erst dann gewinnt das Subjektive auch
seinen Stellenwert in der Objektivität der Medizin.
Am 22. November 2014 sind im Kreiskrankenhaus
Stollberg (KKH) Experten auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie zusammengekommen,
um über das multiple Myelom (bösartige Erkrankung des Knochenmarks) und das Pankreaskarzinom (Bauspeicheldrüsenkrebs) zu diskutieren. Es
kamen rund 100 Besucher, die sich im gegenseitigen Austausch über Möglichkeiten der Diagnostik,
Therapie und Verfahrensweise bei diesen Erkran-
kungen besprachen. Wichtig waren auch die Thematisierung der psychoonkologischen Betreuung
schwerstkranker Patienten oder der Stellenwert einer ausreichenden und zur Krankheit passenden
Schmerztherapie. Unterstützt wurde diese Veranstaltung, wie bereits in den vergangenen Jahren,
durch insgesamt 25 in der Onkologie führende
Pharmafirmen.
Das Stollberger Onkologiesymposium kann man
nunmehr als traditionsreiche Veranstaltung sehen,
zu der in genau einem Jahr erneut zum Expertengespräch eingeladen wird.
Dr. med. Elke Möbius
Chefärztin, Klinik für Innere Medizin II
Dr. med. Elke Möbius,
Chefärztin der Klinik für
Innere Medizin II, und Prof.
Dr. med. habil. Uwe Will,
Chefarzt Innere Klinik, SRH
Wald-Klinikum Gera GmbH,
während des Stollberger
Onkologiesymposiums
3
Mit einer Fest- und Feierstunde beging die Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge gGmbH ihr zehnjähriges Bestehen. Vor 54 Gästen referierte die
Geschäftsführerin Margit Kretschmar über die erfolgreichen Tätigkeiten des vergangenen Jahrzehnts. Grußworte kamen von Albrecht Kohlsdorf, Geschäftsführer der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge, zur Historie und zur
Gründung der Gesellschaft. Dirk Balster, kaufmännischer Geschäftsführer der Klinikum Chemnitz gGmbH, und Knut Hinkel, Geschäftsführer
der Klinikum Mittleres Erzgebirge gGmbH, rundeten die Geschichte der Sozialbetriebe aus der
Sicht der Gesellschafter ab.
Die Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge nahmen
am 22. September 2004 mit der Eintragung ins
Handelsregister ihre Tätigkeit auf. Die Gesellschaft führt die Kinder- und Pflegeeinrichtungen,
welche vom Mittleren Erzgebirgskreis im Eigenbetrieb „Die Sozialbetriebe des Mittleren Erzgebirgskreises“ betrieben wurden, weiter fort.
Ein Jubiläum ist immer eine gute Gelegenheit,
zurückzuschauen und Bilanz zu ziehen. Es bietet
die Möglichkeit denjenigen zu danken, die einem Vertrauen schenkten, sowie den Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Es ist der richtige
Zeitpunkt, um voller Zuversicht in die Zukunft
zu schauen und Pläne zu schmieden.
Das Kinder- und Jugendzentrum entwickelte sich
qualitativ so weiter, dass das Leistungsspektrum
immer umfangreicher von den Trägern der Jugendhilfe genutzt wird. Seit 2007 ergänzt die Erziehungs- und Familienberatungsstelle das Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien.
Die Pflegeeinrichtungen entwickelten sich in
diesen zehn Jahren ebenfalls qualitativ weiter.
Dies führte zu sehr guten Benotungen bei den
Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung und zu einer kontinuierlich hohen Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen. Das Leistungsspektrum im Pflegebereich
wurde 2008 durch einen ambulanten Pflege-
dienst erweitert. Dies ermöglicht pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen ein ihren
Bedürfnissen entsprechendes Pflegeangebot von
ambulanter über Tages-, Kurzzeit- und vollstationärer Pflege aus einer Hand. Die guten Erfahrungen in der Pflege konnten in den Neubau der Altenbetreuungs- und Wohnanlage Sonnenschlöß‘l
in Schneeberg eingebracht werden, welche sich
nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2010 einer regen
Nachfrage erfreut.
Die engagierte Arbeit der Beschäftigten, die klugen Entscheidungen der Gesellschafter, des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung boten gute
Voraussetzungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und ermöglichen aktuell die Vorbereitung neuer Projekte in der Stadt Marienberg.
Am 1. Dezember 2014 eröffnete das Kinder- und
Jugendzentrum eine betreute Wohnform und verbessert damit die Möglichkeiten der Jugendlichen
für den Schulbesuch, die Berufsausbildung und
das Erlernen einer selbstständigen Lebensführung.
Am Markt in Marienberg konnte das Gelände der
ehemaligen Kreisverwaltung erworben werden.
Der Teilabriss der alten Gebäude und die Vorbereitung für den Bau einer Seniorenresidenz mit
Angeboten zum Wohnen, für Pflege und Dienstleistungen laufen auf vollen Touren.
Die Sozialbetriebe können
auf zehn Jahre erfolgreiche
Tätigkeit zurückblicken.
Neuer Aufsichtsrat der Holding konstituiert
Am 7. Oktober 2014 konstituierte sich der Aufsichtsrat der Krankenhaus-Gesundheitsholding
Erzgebirge GmbH auf Grund der erfolgten Wahlen zum Kreistag des Erzgebirgskreises in seiner
24. Sitzung neu. Vier Mitglieder haben ihre Tätigkeit nach mehreren Jahren beendet. Daher
wurden vier neue Mitglieder gewählt: Berit
Schiefer, Dr. Elke Stadler, Steffen Flath und Uta
Windisch. Der Beigeordnete Andreas Stark wur-
de erneut zum Vorsitzenden gewählt. Steffen Flath
ist neuer Stellvertreter.
Wir wünschen dem neu konstituierten Aufsichtsrat eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Den ausgeschiedenen Mitgliedern Landrat a. D.
Jürgen Förster, Heinz-Peter Haustein, MdL Ronny
Wähner und Rainer Unfried danken wir für die
geleistete Arbeit und wünschen für den weiteren
Lebensweg alles Gute.
4
Erzgebirgsklinikum annaberg Holding / Kreiskrankenhaus stollberg
Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge / Holding
Die Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge
zu Gast im Sächsischen Landtag
Am Rednerpult:
Der Ärztliche Direktor
Priv.-Doz. Dr. med. habil.
Jürgen Prager (l.) und
Steffen Flath, ehemaliger
Fraktionsvorsitzender
der CDU und Staatsminister für Kultus a. D.
Oberarzt Ralf Rasch und
Leitende Psychologin
Sylvia Wiesehütter
übergeben Wegweiser
an Chefarzt Dr. med.
Ulrich Zönnchen
2
Fortsetzung von S. 1
Während der dreistündigen Veranstaltung konnten
in interessanten und abwechslungsreich moderierten Kurzvorträgen die Leitthesen der Klinik dargestellt werden. Langjährige Mitarbeiter erzählten
emotional von dem Zusammenhalt im psychiatrischen Team sowie von der Beziehung zueinander
und zum Patienten als Grundvoraussetzung einer
guten Psychotherapie und Psychiatrie. Hier gilt der
Dank den Mitarbeitern, die dieses Team aufrechterhalten und die vor allem jeden Tag bereit sind,
Mitverantwortung in dieser Klinik zu übernehmen.
Neben dem starken Team zeichnen modernste
psychotherapeutische Verfahren und Techniken
die Klinik aus. Das Behandlungsspektrum in der
Psychotherapie reicht mit spezifischen Programmen von Burnout bis zu schwerer Traumatisierung
und dissoziativer Identitätsstörung.
Im Suchtbereich kommt eine qualifizierte Entzugsbehandlung mit liberalem Suchtkonzept, ambulanten Nachsorgemöglichkeiten und Zusammenarbeit
mit Suchthilfegruppen sowie eine intensive Netzwerkarbeit zur Anwendung. Aber auch die Akutpsychiatrie soll genannt werden: offene Konzepte,
Vertrauen und die Begegnung auf Augenhöhe mit
den Patienten sind zentrale Punkte der Behandlung.
Was ist die Vision? Wo kann es hingehen? Gebraucht wird ein System, das der zunehmenden
Chronifizierung durch lange Wartezeiten und
Hospitalisierung entgegenwirkt. Ein Abrechnungssystem stellt keine Lösung dar, obgleich die Klinik
diesem neuen Entgeltsystem grundsätzlich als Optionshaus positiv entgegensieht. Es müssen im Versorgungsgebiet kreative Lösungen gefunden werden. Dabei ist Flexibilität und Zukunftsorientierung
wichtig. Notwendig sind Strukturen, die schnelle
Übergänge in die Settings ermöglichen und Therapien innerhalb von vier Wochen anbieten. Dazu
setzt die Klinik auf Netzwerkstrukturen unter dem
Motto „Psychiatrie muss sozialer werden“ sowie
auf ein motiviertes, flexibles Team und Mut zur
Veränderung.
Besonderer Dank gilt Chefarzt Dr. Zönnchen, der
immer wieder mit viel Engagement sowohl die
fachlichen als auch die Teamkompetenzen aufrechterhält und seine Vision einer gemeindenahen
Psychiatrie im Mittelpunkt der Gesellschaft verfolgt.
Als Symbol dafür bekam er von seinen Kollegen
und Patienten einen Wegweiser, der zukünftig vor
der Klinik stehen soll.
Sylvia Wiesehütter
Leitende Psychologin
Annähernd 500 Besucher kamen am Nachmittag
des 29. November 2014 in den Sächsischen Landtag, wo der Erzgebirgskreis mit kurzweiligen Programmen einen Einblick in sein facettenreiches
Kultur- und Wirtschaftsleben bot. Zur Eröffnung
betonten Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler
sowie Landrat Frank Vogel, dass das Erzgebirge ein
Zentrum der Hochkultur ist und als Tourismusund Sportregion überzeugt, aber auch als eine der
wirtschaftlich stärksten Regionen Sachsens einen
wesentlichen Anteil an der positiven Entwicklung
des Freistaates hat.
Mit dabei waren die Krankenhäuser der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge (KHGH), die
Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge und die Kurund Bäderregion Warmbad/Wiesenbad, welche
gemeinsam mit den Kliniken Erlabrunn und der
Kurgesellschaft Schlema die Krankenhaus-, Pflegeund Bäderlandschaft des Erzgebirges präsentierten.
Ein Dankeschön geht an die teilnehmenden Mitarbeiter, die verantwortlichen Praxisanleiter der Einrichtungen, die Auszubildenden und die Mitarbeiter
der Kureinrichtungen, die diesen Tag vorbereitet
und begleitet haben.
Die Ausstellung „Der Erzgebirgskreis – die Wirtschaftsregion – die Erlebnisheimat“ ist noch bis
23. Januar 2015 im Bürgerfoyer des Sächsischen
Landtages zu sehen.
Zehn Jahre erfolgreiche Tätigkeit der
Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge
Viele Besucher nutzten die
Möglichkeit eines Blutzuckertests, der Blutdruckmessung und eines
Beratungsgespräches zur
Ernährung und richtigen
Händedesinfektion.
7. Stollberger Onkologiesymposium
Jeder von uns, der geboren wird, hat zwei Staatsbürgerschaften: eine für die Gesundheit und eine
für die Krankheit. Bevorzugen werden wir alle nur
eine, nämlich die der Gesundheit.
Für eine Weile muss sich aber auch jeder von uns
mit Krankheiten auseinandersetzen. Auf diesem
Weg ist dann ebenfalls die Frage nach Lebensqualität zu beantworten. Lebensqualität spielt in der
Medizin seit den 70er Jahren eine bedeutende
Rolle, und zwar dann, als von chronischen Erkrankungen gesprochen wurde. Krebs mit all seinen Facetten ist eine chronische Erkrankung.
Die Interpretation von Lebensqualität ist abhängig
vom Individuum. Sie unterliegt subjektiven Faktoren und ist auch nur durch den Betroffenen zu definieren. Erst dann gewinnt das Subjektive auch
seinen Stellenwert in der Objektivität der Medizin.
Am 22. November 2014 sind im Kreiskrankenhaus
Stollberg (KKH) Experten auf dem Gebiet der Hämatologie und Onkologie zusammengekommen,
um über das multiple Myelom (bösartige Erkrankung des Knochenmarks) und das Pankreaskarzinom (Bauspeicheldrüsenkrebs) zu diskutieren. Es
kamen rund 100 Besucher, die sich im gegenseitigen Austausch über Möglichkeiten der Diagnostik,
Therapie und Verfahrensweise bei diesen Erkran-
kungen besprachen. Wichtig waren auch die Thematisierung der psychoonkologischen Betreuung
schwerstkranker Patienten oder der Stellenwert einer ausreichenden und zur Krankheit passenden
Schmerztherapie. Unterstützt wurde diese Veranstaltung, wie bereits in den vergangenen Jahren,
durch insgesamt 25 in der Onkologie führende
Pharmafirmen.
Das Stollberger Onkologiesymposium kann man
nunmehr als traditionsreiche Veranstaltung sehen,
zu der in genau einem Jahr erneut zum Expertengespräch eingeladen wird.
Dr. med. Elke Möbius
Chefärztin, Klinik für Innere Medizin II
Dr. med. Elke Möbius,
Chefärztin der Klinik für
Innere Medizin II, und Prof.
Dr. med. habil. Uwe Will,
Chefarzt Innere Klinik, SRH
Wald-Klinikum Gera GmbH,
während des Stollberger
Onkologiesymposiums
3
Mit einer Fest- und Feierstunde beging die Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge gGmbH ihr zehnjähriges Bestehen. Vor 54 Gästen referierte die
Geschäftsführerin Margit Kretschmar über die erfolgreichen Tätigkeiten des vergangenen Jahrzehnts. Grußworte kamen von Albrecht Kohlsdorf, Geschäftsführer der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge, zur Historie und zur
Gründung der Gesellschaft. Dirk Balster, kaufmännischer Geschäftsführer der Klinikum Chemnitz gGmbH, und Knut Hinkel, Geschäftsführer
der Klinikum Mittleres Erzgebirge gGmbH, rundeten die Geschichte der Sozialbetriebe aus der
Sicht der Gesellschafter ab.
Die Sozialbetriebe Mittleres Erzgebirge nahmen
am 22. September 2004 mit der Eintragung ins
Handelsregister ihre Tätigkeit auf. Die Gesellschaft führt die Kinder- und Pflegeeinrichtungen,
welche vom Mittleren Erzgebirgskreis im Eigenbetrieb „Die Sozialbetriebe des Mittleren Erzgebirgskreises“ betrieben wurden, weiter fort.
Ein Jubiläum ist immer eine gute Gelegenheit,
zurückzuschauen und Bilanz zu ziehen. Es bietet
die Möglichkeit denjenigen zu danken, die einem Vertrauen schenkten, sowie den Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Es ist der richtige
Zeitpunkt, um voller Zuversicht in die Zukunft
zu schauen und Pläne zu schmieden.
Das Kinder- und Jugendzentrum entwickelte sich
qualitativ so weiter, dass das Leistungsspektrum
immer umfangreicher von den Trägern der Jugendhilfe genutzt wird. Seit 2007 ergänzt die Erziehungs- und Familienberatungsstelle das Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien.
Die Pflegeeinrichtungen entwickelten sich in
diesen zehn Jahren ebenfalls qualitativ weiter.
Dies führte zu sehr guten Benotungen bei den
Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung und zu einer kontinuierlich hohen Inanspruchnahme der angebotenen Leistungen. Das Leistungsspektrum im Pflegebereich
wurde 2008 durch einen ambulanten Pflege-
dienst erweitert. Dies ermöglicht pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen ein ihren
Bedürfnissen entsprechendes Pflegeangebot von
ambulanter über Tages-, Kurzzeit- und vollstationärer Pflege aus einer Hand. Die guten Erfahrungen in der Pflege konnten in den Neubau der Altenbetreuungs- und Wohnanlage Sonnenschlöß‘l
in Schneeberg eingebracht werden, welche sich
nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2010 einer regen
Nachfrage erfreut.
Die engagierte Arbeit der Beschäftigten, die klugen Entscheidungen der Gesellschafter, des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung boten gute
Voraussetzungen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und ermöglichen aktuell die Vorbereitung neuer Projekte in der Stadt Marienberg.
Am 1. Dezember 2014 eröffnete das Kinder- und
Jugendzentrum eine betreute Wohnform und verbessert damit die Möglichkeiten der Jugendlichen
für den Schulbesuch, die Berufsausbildung und
das Erlernen einer selbstständigen Lebensführung.
Am Markt in Marienberg konnte das Gelände der
ehemaligen Kreisverwaltung erworben werden.
Der Teilabriss der alten Gebäude und die Vorbereitung für den Bau einer Seniorenresidenz mit
Angeboten zum Wohnen, für Pflege und Dienstleistungen laufen auf vollen Touren.
Die Sozialbetriebe können
auf zehn Jahre erfolgreiche
Tätigkeit zurückblicken.
Neuer Aufsichtsrat der Holding konstituiert
Am 7. Oktober 2014 konstituierte sich der Aufsichtsrat der Krankenhaus-Gesundheitsholding
Erzgebirge GmbH auf Grund der erfolgten Wahlen zum Kreistag des Erzgebirgskreises in seiner
24. Sitzung neu. Vier Mitglieder haben ihre Tätigkeit nach mehreren Jahren beendet. Daher
wurden vier neue Mitglieder gewählt: Berit
Schiefer, Dr. Elke Stadler, Steffen Flath und Uta
Windisch. Der Beigeordnete Andreas Stark wur-
de erneut zum Vorsitzenden gewählt. Steffen Flath
ist neuer Stellvertreter.
Wir wünschen dem neu konstituierten Aufsichtsrat eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Den ausgeschiedenen Mitgliedern Landrat a. D.
Jürgen Förster, Heinz-Peter Haustein, MdL Ronny
Wähner und Rainer Unfried danken wir für die
geleistete Arbeit und wünschen für den weiteren
Lebensweg alles Gute.
4
Betriebsrat / holding
termine
Weiterbildungsangebote
Weihnachtsgrüße vom Betriebsrat
Hat die Weihnachtszeit ihren eigentlichen Sinn
verloren? Der Advent besteht nur noch aus Terminen und der Jagd nach Geschenken. Überall
wird man mit Weihnachtswerbung bombardiert,
in den Innenstädten ist kaum noch ein Vorankommen und zu allem Überfluss verlangt der
Dienstplan ein paar Extraschichten. Advent und
Weihnachten erscheinen uns an manchen Tagen
als purer Stress und wir verlieren völlig aus den
Augen, worum es dabei eigentlich geht. Aber halt!
Ist Weihnachten nicht das Fest der Liebe? Die
Zeit im Jahr, in der man sich Zeit nimmt für
Freunde und Familie, einfach mal die schönen
Stunden genießen und die Seele baumeln lassen? Ganz genau! Wenn wir in der vorweihnachtlichen Hektik nicht mehr wissen, wo uns
der Kopf steht, hilft nur noch: abschalten, tief
Luft holen und Pause machen. Der beste Weg,
sich selbst wieder in Weihnachtsstimmung zu
versetzen, sind Weihnachtsgrüße. Und damit
meinen wir nicht diejenigen, welche mal eben
schnell per Handy an der roten Ampel verschickt
werden. Weihnachtsgrüße sind etwas besinnliches, etwas schönes, womit man anderen eine
Freude macht.
Um schöne Weihnachtsgrüße zu verschicken,
gönnt man sich am besten eine schöne Tasse heißen Tee oder Punsch in einer gemütlichen Stunde zuhause. Dann denkt man liebevoll an die
Menschen, denen man die Grüße schicken
möchte und nimmt sich Zeit, den passenden
Spruch auszuwählen. Wenn die Worte handschriftlich verfasst werden, auf schönen Karten
mit weihnachtlichen Motiven oder auf feinem
Briefpapier, fällt einem wieder ein, dass Weihnachten ein Fest der Besinnlichkeit ist. Liebevoll
gestaltete Weihnachtsgrüße erinnern uns und die
Empfänger daran, worum es beim Fest der Liebe
eigentlich geht – um die Menschen, die einem
am Herzen liegen.
In diesem Sinne wünschen wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine stressfreie Adventsund Weihnachtszeit sowie einen guten Start in
ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.
Ein besonderer Stern
„[…] Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im
Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis das er kam und stand oben über,
wo das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut.“
Matthäus 2, 9–10
Sterne spielen seit jeher eine große Rolle für die Menschen: In Sternbildern, denen verschiedene
Eigenschaften zugeschrieben werden, in Zeitungsanzeigen, in denen das Geburtsdatum mit einem
Stern gekennzeichnet ist. Sternschnuppen sollen Glück bringen.
Und dann gibt es ja diesen einen besonderen Stern: den Stern von Bethlehem. Der Stern von
Betlehem ist ein wichtiges Element der Weihnachtsgeschichte. Die Heiligen Drei Könige wurden
durch den Stern zum Jesuskind geführt. Er ist Wegweiser und Hoffnungsträger für die Menschheit.
Wer diesem einen besonderen Stern folgt, darf sich gewiss sein, dass alles gut werden kann, wenn
man nur die Hoffnung nicht verliert. Doch er verärgerte auch. König Herodes und die Hohepriester
waren nicht erfreut über sein Erscheinen, befürchteten sie doch Macht- und Ansehensverlust. Wieder
anderen war er völlig gleichgültig.
Manchmal wäre so ein besonders heller Stern auch in unserer Krankenhauslandschaft wünschenswert.
Ein auffälliges Zeichen, das Wegweiser und Hoffnungsträger ist. Ein Hinweis, wie es in den nächsten
Jahren weitergehen wird. Andererseits aber auch die Möglichkeit, den „Oberen“ einmal zu zeigen,
was an der Basis vor sich geht und somit vielleicht Veränderungen zum Positiven anzuregen.
Doch vielleicht müssen wir gar nicht so im Großen denken. Mit jedem Arbeitstag, an dem Sie,
geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ihren Dienst tun, können Sie unseren Patienten
Hoffnung schenken. Hoffnung auf baldige Genesung und die Gewissheit gut versorgt zu sein.
Dafür möchten sich die Geschäftsführer der Häuser bei Ihnen bedanken und Ihnen eine gesegnete
Weihnachtszeit sowie einen erfolgreichen Start ins neue Jahr wünschen.
A. Kohlsdorf
A. Morzelewski
Aktuelles
K. Hinkel
B. Preuß
KKH Stollberg
Ärztlicher Dienst
Pflege- und Funktionsdienst
21. Januar 2015, 18:00 Uhr
Unfallchirurgisch-Orthopädisches Kolloquium
Aktuelles Thema
Referent: Dr. med. W. Hubel, ChA Klinik für
Unfallchirurgie und Orthopädie
28. Januar 2015, 14:30 Uhr
Stuhlmanagement
Referentin: C. Friedrich, Firma Mundipharma
18. März 2015, 18:00 Uhr
Unfallchirurgisch-Orthopädisches Kolloquium
Aktuelles Thema
Referent: Dr. med. W. Hubel, ChA Klinik für
Unfallchirurgie und Orthopädie
3. Februar 2015, 14:30 Uhr
Meldepflichten
Referentin: U. Bernhardt, FÄ Gesundheitsamt
Aue
5. März 2015, 14:30 Uhr
MRSA in der Tiermast u. bei den Haustieren,
was steht dazu in der KRINKO-Empfehlung?
Referent: PD Dr. Schaumann, beratender
Hygieniker, BZH Freiburg
27. März 2015, ab 8:00 Uhr
Rückengerechter Patiententransport
Referenten: innerbetriebliche Multiplikatoren
KME Zschopau/Olbernhau
im Haus Zschopau
Ärztlicher Dienst
6./7. März 2015,
16:00 – 19:00/9:00 – 13:00 Uhr
Symposium Junge Chirurgen in Sachsen
im Best Western Hotel Lichtenwalde
Freitag: verschiedene Trainingsstationen
Samstag: wissenschaftliche Vorträge und Posterausstellung
Referenten: Assistenz- und junge Fachärzte
11. März 2015, 18:00 – 20:00 Uhr
Arzt-Patienten-Seminar „Chronisch entzündliche
Darmerkrankungen“ in der Klinikum Chemnitz
gGmbH, Flemmingstraße 2, Hörsaal PanowskyHaus, Chemnitz
Referenten: Prof. Dr. med. habil. Stölzel, ChA
Klinik f. Innere Medizin II, Klinikum Chemnitz;
Dr. med. Baronius, FA f. Innere Medizin,
Endoskopie, Onkologie, Gastroenterologie;
Dr. med. V. Hempel, ChA Klinik f. Innere
Medizin, KME Zschopau;
OÄ Dr. med. J. Brand, KME Zschopau
Pflege- und Funktionsdienst
28. Januar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Lebenskrisen – Wenn alles wegbricht
Referent: B. Fuß, Klinikseelsorger
4. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Der gezielte Einsatz von Trinknahrung nach der
Entlassung, und die Überleitung in den ambulanten Bereich, sowie die Abrechnungsrelevanz
Referentin: J. Seifert, Ernährungsexpertin Firma
Nutrica
12. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Wie zufrieden sind unsere Patienten? Wie
sehen uns die nachsorgenden Einrichtungen?
Auswertung der Befragung nachsorgender
Einrichtungen und d. Patientenbefragung 2014
Referentin: C. Baum, Qualitätsmanagementbeauftragte, KME
25. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Deeskalation
Schonende Abwehr- und Fluchttechniken
Übung: Abwehr bei Übergriffen durch Patienten
Referent: H. Schön, KP Psychiatrie, KME
4. März 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Anforderung an die Verpflegung von Patienten
Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es?
Was wird für Stationsküchen empfohlen?
Umgang mit privaten Lebensmitteln
Referentin: M. Brünnel, Hygienefachkraft, KME
11. März 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Auf dem Weg zur Massendroge – Crystal Meth
Referenten: J. Schneider, R. Racz, Klinik für
Psychiatrie und Neurologie Klinikum Chemnitz
25. März 2015, 14:30 Uhr – 15:30 Uhr
Demenzerkrankungen
Diagnostik und Therapie
Referent: OA Dr. Mohamed, Klinik f. Psychiatrie u. Psychotherapie, KME
Haus Olbernhau
Pflege- und Funktionsdienst
29. Januar 2015, 14:30 Uhr
Nichtmedikamentöse Schmerztherapie
Referentin: H. Sander, KS
Kohlsdorf, Geschäftsführer der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge (KHGH); Andreas
Stark, Aufsichtsratsvorsitzender der KHGH; Bertram Preuß, Geschäftsführer EKA und Priv.-Doz.
Dr. med. habil. Jürgen Prager,
Ärztlicher Direktor des EKA.
Als Gastredner wurde Steffen
Flath, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der CDU und Staatsminister für Kultus a.D., begrüßt. Dieser fand anlässlich des Jubiläums sehr
wertschätzende Grußworte. Er war in der Vergangenheit maßgeblich am Bau des Erzgebirgsklinikums Annaberg und am Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie beteiligt.
Besonders geschätzt wurde der Besuch von AlfRüdiger König, Abteilungsleiter Abteilung 5 Sächsische Krankenhäuser, Psychiatrische Versorgung,
Landesprüfungsamt und Sonderaufgaben im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz Dresden, der in seinen Grußworten vor
allem das Versorgungssystem sowie die steigenden
Patientenzahlen anführte und die zukünftige Entwicklung in gemeindenahen Psychiatrien sowie
flexiblen Strukturen sah.
Fortsetzung auf S.2
30 Jahre Psychiatrie
und Psychotherapie
am EKA Annaberg
Chefarzt Dr. med. Ulrich
Zönnchen während seiner
Rede.
V. l.: Dr. med. Ralf Schädlich,
Oberärztin Dipl.-Med.
Cathrin Spindler, Dipl.-Psych.
Claudia Günther, Dipl.-Psych.
Bianca Wolf, Jana Rollinger,
Cathrin Hetke, Dipl.-Psych.
Ines Schulze, Oberarzt Ralf
Rasch, Chefarzt Dr. med.
Ulrich Zönnchen, Leitende
Psychologin Sylvia Wiesehütter
5. Februar 2015, 14:30 Uhr
Anforderungen an die Verpflegung von
Patienten
Referentin: M. Brünnel, Hygienefachkraft, KME
4. März 2015, 14:30 Uhr
Lebenskrisen – berufliche als auch persönliche
Hilflosigkeit – verschiedene Auslöser, Mechanismen
Referent: B. Fuß, Pfarrer
24. März 2015, 14:30 Uhr
Pflegerische Schwerpunkte im Umgang mit
Trachealkanülen
Referent: B. Koslitz, Fa. Reha-Aktiv
EKA Annaberg
Ärztlicher Dienst
8. Januar 2015, 18:00 Uhr
(öffentliche Veranstaltung)
Gesundheitsakademie
Abt. Viszeralchirurgie
„Proktologie in Annaberg“
5. Februar 2015, 18:00 Uhr
(öffentliche Veranstaltung)
Gesundheitsakademie
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
11. Februar 2015, 16:00 Uhr
Annaberger Kolloquium
5. März 2015, 18:00 Uhr
(öffentliche Veranstaltung)
Gesundheitsakademie
Abt. Unfallchirurgie
28. März 2015, 9:00 Uhr
Hämatologisch-Onkologische Weiterbildung
Leitung: Dr. med. R. Frey, OA Klinik f. Innere
Medizin II – Gastroenterologie, Hepathologie,
Hämatologie u. Internistische Onkologie, EKA
Pflege- und Funktionsdienst
13. Januar 2015, 14:00 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Fortbildung zur Reanimation
Einteilung der Referenten und Teilnehmergruppen s. Plan 2015
22./23. u. 26. Januar 2015,
10:00 – 11:30 und 12:00 – 13:30 Uhr
(Nur für Mitarbeiter des EKA)
Schulungen für diabetesversierte Pflegekräfte
für die Zertifizierung „Klinik für DiabetesPatienten geeignet (DDG)“
Referentinnen: Dr. med. F. Schubert, FÄ für
Innere Medizin; B. Seifert, Stationsschwester
und Diabetesberaterin; U. Bergelt, Krankenschwester und Diabetesberaterin, EKA
27. Januar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Patiententransfer in Anlehnung Kinästhetik
Leitung: Physiotherapeutin, EKA
Einteilung der Teilnehmergruppen s. Plan 2015
Ärztlicher Direktor und ChA der Klinik für
Kinder- und Jugendmedizin, EKA
24. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Patiententransfer in Anlehnung Kinästhetik
Leitung: Physiotherapeutin, EKA
Einteilung der Teilnehmergruppen s. Plan 2015
10. März 2015, 14:00 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Fortbildung zur Reanimation
Einteilung der Referenten und Teilnehmergruppen siehe Plan 2015
VAC Therapie – moderne Wundversorgung
Referentin: S. Gerhardt, Gebietsleiterin Klinik,
Firma Acelity
11. März 2015, 12:00 – 14:00 Uhr und
14:00 – 16:00 Uhr
(Nur für Mitarbeiter des EKA)
Workshop „Reanimation und Einweisung
Notfallwagen“
Referent: Dipl.-Med. S. Spenke, ChA der Klinik
für Innere Medizin I, EKA
10. Februar 2015, 14:00 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Fortbildung zur Reanimation
Einteilung der Referenten und Teilnehmergruppen s. Plan 2015
12. März 2015, 14:30 Uhr
Madentherapie (Reinigen von chronischen und
infizierten Wunden)
Referent: Dipl.-Vet.-Med. U. Stiehl,
Produktspezialist, Fa. BioMonde GmbH
23. Februar 2015, 14:30 Uhr
Aktuelle Aspekte zum AD(H)S
Referent: Priv.-Doz. Dr. med. habil. J. Prager,
Rückenschule für Mitarbeiter des EKA
dienstags, 14:45 Uhr für alle Mitarbeiter des EKA
Leitung: Physiotherapeutin, EKA
29. Januar 2015, 14:30 Uhr
Änderungen vorbehalten
5
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie fand am 15. November 2014 im Erzgebirgsklinikum Annaberg (EKA)
eine Festveranstaltung statt.
Ziel war es, zu den Themen
„Wandel und Beständigkeit“
und „Was hat Beständigkeit?“
sowohl auf die Erfahrungen
der letzten 30 Jahre zurückzublicken als auch zukunftsorientiert neue Behandlungsstrategien zu diskutieren. Der Psychiatrie mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu verschaffen – dies ist das Anliegen von
Dr. med. Ulrich Zönnchen, Chefarzt der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie. Dazu sollen Netzwerke aufgebaut sowie mit Pfarrämtern, Städten
und Gemeinden, ambulant tätigen Fachkollegen,
Suchthilfevereinen, Sozialpsychiatrischen Diensten,
Selbsthilfegruppen bis hin zur Agentur für Arbeit
zusammengearbeitet werden. Solche Maßnahmen ermöglichen es, letztendlich auch der Politik
ein zukunftsträchtiges System anbieten zu können.
Ca. 100 Gäste folgten der Einladung. Anwesend
waren nicht nur Fachkollegen, sondern Vertreter
aller Berufsgruppen. Hauptgäste waren Albrecht
6
Impressum
Herausgeber: Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge GmbH, Chemnitzer Str. 15, 09456 Annaberg-Buchholz, Tel.: 03733 672747
IN.PUNCTO
INFOLETTER
Ausgabe 4 • 2014
Betriebsrat / holding
termine
Weiterbildungsangebote
Weihnachtsgrüße vom Betriebsrat
Hat die Weihnachtszeit ihren eigentlichen Sinn
verloren? Der Advent besteht nur noch aus Terminen und der Jagd nach Geschenken. Überall
wird man mit Weihnachtswerbung bombardiert,
in den Innenstädten ist kaum noch ein Vorankommen und zu allem Überfluss verlangt der
Dienstplan ein paar Extraschichten. Advent und
Weihnachten erscheinen uns an manchen Tagen
als purer Stress und wir verlieren völlig aus den
Augen, worum es dabei eigentlich geht. Aber halt!
Ist Weihnachten nicht das Fest der Liebe? Die
Zeit im Jahr, in der man sich Zeit nimmt für
Freunde und Familie, einfach mal die schönen
Stunden genießen und die Seele baumeln lassen? Ganz genau! Wenn wir in der vorweihnachtlichen Hektik nicht mehr wissen, wo uns
der Kopf steht, hilft nur noch: abschalten, tief
Luft holen und Pause machen. Der beste Weg,
sich selbst wieder in Weihnachtsstimmung zu
versetzen, sind Weihnachtsgrüße. Und damit
meinen wir nicht diejenigen, welche mal eben
schnell per Handy an der roten Ampel verschickt
werden. Weihnachtsgrüße sind etwas besinnliches, etwas schönes, womit man anderen eine
Freude macht.
Um schöne Weihnachtsgrüße zu verschicken,
gönnt man sich am besten eine schöne Tasse heißen Tee oder Punsch in einer gemütlichen Stunde zuhause. Dann denkt man liebevoll an die
Menschen, denen man die Grüße schicken
möchte und nimmt sich Zeit, den passenden
Spruch auszuwählen. Wenn die Worte handschriftlich verfasst werden, auf schönen Karten
mit weihnachtlichen Motiven oder auf feinem
Briefpapier, fällt einem wieder ein, dass Weihnachten ein Fest der Besinnlichkeit ist. Liebevoll
gestaltete Weihnachtsgrüße erinnern uns und die
Empfänger daran, worum es beim Fest der Liebe
eigentlich geht – um die Menschen, die einem
am Herzen liegen.
In diesem Sinne wünschen wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine stressfreie Adventsund Weihnachtszeit sowie einen guten Start in
ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.
Ein besonderer Stern
„[…] Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im
Morgenlande gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis das er kam und stand oben über,
wo das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut.“
Matthäus 2, 9–10
Sterne spielen seit jeher eine große Rolle für die Menschen: In Sternbildern, denen verschiedene
Eigenschaften zugeschrieben werden, in Zeitungsanzeigen, in denen das Geburtsdatum mit einem
Stern gekennzeichnet ist. Sternschnuppen sollen Glück bringen.
Und dann gibt es ja diesen einen besonderen Stern: den Stern von Bethlehem. Der Stern von
Betlehem ist ein wichtiges Element der Weihnachtsgeschichte. Die Heiligen Drei Könige wurden
durch den Stern zum Jesuskind geführt. Er ist Wegweiser und Hoffnungsträger für die Menschheit.
Wer diesem einen besonderen Stern folgt, darf sich gewiss sein, dass alles gut werden kann, wenn
man nur die Hoffnung nicht verliert. Doch er verärgerte auch. König Herodes und die Hohepriester
waren nicht erfreut über sein Erscheinen, befürchteten sie doch Macht- und Ansehensverlust. Wieder
anderen war er völlig gleichgültig.
Manchmal wäre so ein besonders heller Stern auch in unserer Krankenhauslandschaft wünschenswert.
Ein auffälliges Zeichen, das Wegweiser und Hoffnungsträger ist. Ein Hinweis, wie es in den nächsten
Jahren weitergehen wird. Andererseits aber auch die Möglichkeit, den „Oberen“ einmal zu zeigen,
was an der Basis vor sich geht und somit vielleicht Veränderungen zum Positiven anzuregen.
Doch vielleicht müssen wir gar nicht so im Großen denken. Mit jedem Arbeitstag, an dem Sie,
geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ihren Dienst tun, können Sie unseren Patienten
Hoffnung schenken. Hoffnung auf baldige Genesung und die Gewissheit gut versorgt zu sein.
Dafür möchten sich die Geschäftsführer der Häuser bei Ihnen bedanken und Ihnen eine gesegnete
Weihnachtszeit sowie einen erfolgreichen Start ins neue Jahr wünschen.
A. Kohlsdorf
A. Morzelewski
Aktuelles
K. Hinkel
B. Preuß
KKH Stollberg
Ärztlicher Dienst
Pflege- und Funktionsdienst
21. Januar 2015, 18:00 Uhr
Unfallchirurgisch-Orthopädisches Kolloquium
Aktuelles Thema
Referent: Dr. med. W. Hubel, ChA Klinik für
Unfallchirurgie und Orthopädie
28. Januar 2015, 14:30 Uhr
Stuhlmanagement
Referentin: C. Friedrich, Firma Mundipharma
18. März 2015, 18:00 Uhr
Unfallchirurgisch-Orthopädisches Kolloquium
Aktuelles Thema
Referent: Dr. med. W. Hubel, ChA Klinik für
Unfallchirurgie und Orthopädie
3. Februar 2015, 14:30 Uhr
Meldepflichten
Referentin: U. Bernhardt, FÄ Gesundheitsamt
Aue
5. März 2015, 14:30 Uhr
MRSA in der Tiermast u. bei den Haustieren,
was steht dazu in der KRINKO-Empfehlung?
Referent: PD Dr. Schaumann, beratender
Hygieniker, BZH Freiburg
27. März 2015, ab 8:00 Uhr
Rückengerechter Patiententransport
Referenten: innerbetriebliche Multiplikatoren
KME Zschopau/Olbernhau
im Haus Zschopau
Ärztlicher Dienst
6./7. März 2015,
16:00 – 19:00/9:00 – 13:00 Uhr
Symposium Junge Chirurgen in Sachsen
im Best Western Hotel Lichtenwalde
Freitag: verschiedene Trainingsstationen
Samstag: wissenschaftliche Vorträge und Posterausstellung
Referenten: Assistenz- und junge Fachärzte
11. März 2015, 18:00 – 20:00 Uhr
Arzt-Patienten-Seminar „Chronisch entzündliche
Darmerkrankungen“ in der Klinikum Chemnitz
gGmbH, Flemmingstraße 2, Hörsaal PanowskyHaus, Chemnitz
Referenten: Prof. Dr. med. habil. Stölzel, ChA
Klinik f. Innere Medizin II, Klinikum Chemnitz;
Dr. med. Baronius, FA f. Innere Medizin,
Endoskopie, Onkologie, Gastroenterologie;
Dr. med. V. Hempel, ChA Klinik f. Innere
Medizin, KME Zschopau;
OÄ Dr. med. J. Brand, KME Zschopau
Pflege- und Funktionsdienst
28. Januar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Lebenskrisen – Wenn alles wegbricht
Referent: B. Fuß, Klinikseelsorger
4. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Der gezielte Einsatz von Trinknahrung nach der
Entlassung, und die Überleitung in den ambulanten Bereich, sowie die Abrechnungsrelevanz
Referentin: J. Seifert, Ernährungsexpertin Firma
Nutrica
12. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Wie zufrieden sind unsere Patienten? Wie
sehen uns die nachsorgenden Einrichtungen?
Auswertung der Befragung nachsorgender
Einrichtungen und d. Patientenbefragung 2014
Referentin: C. Baum, Qualitätsmanagementbeauftragte, KME
25. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Deeskalation
Schonende Abwehr- und Fluchttechniken
Übung: Abwehr bei Übergriffen durch Patienten
Referent: H. Schön, KP Psychiatrie, KME
4. März 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Anforderung an die Verpflegung von Patienten
Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es?
Was wird für Stationsküchen empfohlen?
Umgang mit privaten Lebensmitteln
Referentin: M. Brünnel, Hygienefachkraft, KME
11. März 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
Auf dem Weg zur Massendroge – Crystal Meth
Referenten: J. Schneider, R. Racz, Klinik für
Psychiatrie und Neurologie Klinikum Chemnitz
25. März 2015, 14:30 Uhr – 15:30 Uhr
Demenzerkrankungen
Diagnostik und Therapie
Referent: OA Dr. Mohamed, Klinik f. Psychiatrie u. Psychotherapie, KME
Haus Olbernhau
Pflege- und Funktionsdienst
29. Januar 2015, 14:30 Uhr
Nichtmedikamentöse Schmerztherapie
Referentin: H. Sander, KS
Kohlsdorf, Geschäftsführer der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge (KHGH); Andreas
Stark, Aufsichtsratsvorsitzender der KHGH; Bertram Preuß, Geschäftsführer EKA und Priv.-Doz.
Dr. med. habil. Jürgen Prager,
Ärztlicher Direktor des EKA.
Als Gastredner wurde Steffen
Flath, ehemaliger Fraktionsvorsitzender der CDU und Staatsminister für Kultus a.D., begrüßt. Dieser fand anlässlich des Jubiläums sehr
wertschätzende Grußworte. Er war in der Vergangenheit maßgeblich am Bau des Erzgebirgsklinikums Annaberg und am Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie beteiligt.
Besonders geschätzt wurde der Besuch von AlfRüdiger König, Abteilungsleiter Abteilung 5 Sächsische Krankenhäuser, Psychiatrische Versorgung,
Landesprüfungsamt und Sonderaufgaben im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz Dresden, der in seinen Grußworten vor
allem das Versorgungssystem sowie die steigenden
Patientenzahlen anführte und die zukünftige Entwicklung in gemeindenahen Psychiatrien sowie
flexiblen Strukturen sah.
Fortsetzung auf S.2
30 Jahre Psychiatrie
und Psychotherapie
am EKA Annaberg
Chefarzt Dr. med. Ulrich
Zönnchen während seiner
Rede.
V. l.: Dr. med. Ralf Schädlich,
Oberärztin Dipl.-Med.
Cathrin Spindler, Dipl.-Psych.
Claudia Günther, Dipl.-Psych.
Bianca Wolf, Jana Rollinger,
Cathrin Hetke, Dipl.-Psych.
Ines Schulze, Oberarzt Ralf
Rasch, Chefarzt Dr. med.
Ulrich Zönnchen, Leitende
Psychologin Sylvia Wiesehütter
5. Februar 2015, 14:30 Uhr
Anforderungen an die Verpflegung von
Patienten
Referentin: M. Brünnel, Hygienefachkraft, KME
4. März 2015, 14:30 Uhr
Lebenskrisen – berufliche als auch persönliche
Hilflosigkeit – verschiedene Auslöser, Mechanismen
Referent: B. Fuß, Pfarrer
24. März 2015, 14:30 Uhr
Pflegerische Schwerpunkte im Umgang mit
Trachealkanülen
Referent: B. Koslitz, Fa. Reha-Aktiv
EKA Annaberg
Ärztlicher Dienst
8. Januar 2015, 18:00 Uhr
(öffentliche Veranstaltung)
Gesundheitsakademie
Abt. Viszeralchirurgie
„Proktologie in Annaberg“
5. Februar 2015, 18:00 Uhr
(öffentliche Veranstaltung)
Gesundheitsakademie
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
11. Februar 2015, 16:00 Uhr
Annaberger Kolloquium
5. März 2015, 18:00 Uhr
(öffentliche Veranstaltung)
Gesundheitsakademie
Abt. Unfallchirurgie
28. März 2015, 9:00 Uhr
Hämatologisch-Onkologische Weiterbildung
Leitung: Dr. med. R. Frey, OA Klinik f. Innere
Medizin II – Gastroenterologie, Hepathologie,
Hämatologie u. Internistische Onkologie, EKA
Pflege- und Funktionsdienst
13. Januar 2015, 14:00 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Fortbildung zur Reanimation
Einteilung der Referenten und Teilnehmergruppen s. Plan 2015
22./23. u. 26. Januar 2015,
10:00 – 11:30 und 12:00 – 13:30 Uhr
(Nur für Mitarbeiter des EKA)
Schulungen für diabetesversierte Pflegekräfte
für die Zertifizierung „Klinik für DiabetesPatienten geeignet (DDG)“
Referentinnen: Dr. med. F. Schubert, FÄ für
Innere Medizin; B. Seifert, Stationsschwester
und Diabetesberaterin; U. Bergelt, Krankenschwester und Diabetesberaterin, EKA
27. Januar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Patiententransfer in Anlehnung Kinästhetik
Leitung: Physiotherapeutin, EKA
Einteilung der Teilnehmergruppen s. Plan 2015
Ärztlicher Direktor und ChA der Klinik für
Kinder- und Jugendmedizin, EKA
24. Februar 2015, 14:30 – 15:30 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Patiententransfer in Anlehnung Kinästhetik
Leitung: Physiotherapeutin, EKA
Einteilung der Teilnehmergruppen s. Plan 2015
10. März 2015, 14:00 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Fortbildung zur Reanimation
Einteilung der Referenten und Teilnehmergruppen siehe Plan 2015
VAC Therapie – moderne Wundversorgung
Referentin: S. Gerhardt, Gebietsleiterin Klinik,
Firma Acelity
11. März 2015, 12:00 – 14:00 Uhr und
14:00 – 16:00 Uhr
(Nur für Mitarbeiter des EKA)
Workshop „Reanimation und Einweisung
Notfallwagen“
Referent: Dipl.-Med. S. Spenke, ChA der Klinik
für Innere Medizin I, EKA
10. Februar 2015, 14:00 Uhr
(Pflichtveranstaltung nur für Mitarbeiter des EKA)
Fortbildung zur Reanimation
Einteilung der Referenten und Teilnehmergruppen s. Plan 2015
12. März 2015, 14:30 Uhr
Madentherapie (Reinigen von chronischen und
infizierten Wunden)
Referent: Dipl.-Vet.-Med. U. Stiehl,
Produktspezialist, Fa. BioMonde GmbH
23. Februar 2015, 14:30 Uhr
Aktuelle Aspekte zum AD(H)S
Referent: Priv.-Doz. Dr. med. habil. J. Prager,
Rückenschule für Mitarbeiter des EKA
dienstags, 14:45 Uhr für alle Mitarbeiter des EKA
Leitung: Physiotherapeutin, EKA
29. Januar 2015, 14:30 Uhr
Änderungen vorbehalten
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Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie fand am 15. November 2014 im Erzgebirgsklinikum Annaberg (EKA)
eine Festveranstaltung statt.
Ziel war es, zu den Themen
„Wandel und Beständigkeit“
und „Was hat Beständigkeit?“
sowohl auf die Erfahrungen
der letzten 30 Jahre zurückzublicken als auch zukunftsorientiert neue Behandlungsstrategien zu diskutieren. Der Psychiatrie mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu verschaffen – dies ist das Anliegen von
Dr. med. Ulrich Zönnchen, Chefarzt der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie. Dazu sollen Netzwerke aufgebaut sowie mit Pfarrämtern, Städten
und Gemeinden, ambulant tätigen Fachkollegen,
Suchthilfevereinen, Sozialpsychiatrischen Diensten,
Selbsthilfegruppen bis hin zur Agentur für Arbeit
zusammengearbeitet werden. Solche Maßnahmen ermöglichen es, letztendlich auch der Politik
ein zukunftsträchtiges System anbieten zu können.
Ca. 100 Gäste folgten der Einladung. Anwesend
waren nicht nur Fachkollegen, sondern Vertreter
aller Berufsgruppen. Hauptgäste waren Albrecht
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Impressum
Herausgeber: Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge GmbH, Chemnitzer Str. 15, 09456 Annaberg-Buchholz, Tel.: 03733 672747
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Ausgabe 4 • 2014
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Seele and Geist
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