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Evangelischer Kirchenkreis Osnabrück

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Evangelisch-lutherischer
Kirchenkreis Osnabrück
Der Superintendent
Marienstr. 13/14
49074 Osnabrück
Tel. 05 41 – 2 83 92
Fax 05 41 – 2 78 69
SUP.Osnabrueck@evlka.de
Informationsdienst
Nr. 1/2015
„Nehmt einander an…“
Liebe Leserinnen und Leser,
einer hat den Anfang gemacht,
hat den am Boden Zerstörten aufgehoben,
hat dem Untröstlichen die Tränen getrocknet,
ist zu dem Einsamen ins Haus gegangen,
hat dem zu Tode Betrübten das Leben wiedergegeben.
Einer ist zu uns gekommen,
hat von der Liebe erzählt,
der Liebe Gottes zu allen Menschen,
und hat sie uns spüren lassen
bis zum heutigen Tag.
Der Anfang ist gemacht,
lasst uns da weitermachen, sagt Paulus.
Wenn wir angenommen sind,
was hindert uns, andere anzunehmen?
So helfen wir Menschen, so dienen wir Gott.
(Quelle: www.logo-buch.de von Pfr. W. Milstein)
Mit der Jahreslosung wünsche ich Ihnen
ein gesegnetes Neues Jahr 2015. Die
Jahreslosung ist Ansporn, den Weg der
Nächstenliebe, Toleranz und des Respekts weiterzugehen.
Nur so können wir die zahlreichen Aufgaben in Kirche und Gesellschaft auch
im neuen Jahr bewältigen.
Auf die vielfältigen Begegnungen mit
Ihnen freue ich mich und hoffe, dass Sie
nach erholsamen Weihnachtstagen und
einem gesegneten Jahreswechsel wieder mit mir und den vielen anderen
Haupt- und Ehrenamtlichen im Kirchenkreis Osnabrück durchstarten wollen
und können.
Ihr Fiedemann Pannen
5. Januar 2015
In dieser Ausgabe lesen Sie u.a.:
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Flüchtlingshaus eröffnet
Gebäudemanagementprozess gestartet
Krankenhausseelsorge besetzt
„Kirche hoch zwei“ am 21. März
Ehepaar Danckwerts verlässt Osnabrück
Rückblicke
Das war ein großer diakonischer Kraftakt! Innerhalb kürzester Zeit hat die Diakonie Osnabrücks
mit Unterstützung durch das Kirchenamt die
Trägerschaft für das Flüchtlingshaus im ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus „Natruper
Holz“ übernommen. Nur gemeinsam konnte diese Herausforderung unter den gesetzten Rahmenbedingungen bewältigt werden. Jetzt sind
die ersten 158 Flüchtlinge da. Es ist großartig zu
erleben, wie viel Hilfsbereitschaft und Unterstützung die Osnabrücker - insbesondere auch die
Kirchengemeinden - leisten. Ich danke allen
Mitarbeitenden, insbesondere im Diakoniewerk
und dessen Tochtergesellschaften, im Diakonischen Werk und im Kirchenamt, die in der Vorweihnachtszeit sehr intensiv an diesem Projekt
gearbeitet und manches private Anliegen hinten
angestellt haben. Ich wünsche mir, dass das
Engagement in der Bevölkerung und die Unterstützung durch die Kirchengemeinden noch lange anhalten. Spenden für spezielle Angebote
der Freizeitgestaltung und Kinderbetreuung sind
unter dem Stichwort „Flüchtlingshaus“ auf das
Konto des Kirchenamtes Osnabrück bei der
Sparkasse Osnabrück (IBAN: DE 87 26550105
0000 045088) willkommen.
Rund 70 Männer, Leberkäse, Jazzmusik und ein
Vortrag von Thilo Hoppe, dem ehemaligen Grünen-Bundestagabgeordneten, der jetzt als entwicklungspolitischer Beauftragter für „Brot für
die Welt“ arbeitet: Das waren die Zutaten der
ersten Männervesper im Steinwerk der St. Katharinenkirche. Die Männer mussten sich entscheiden, denn zeitgleich zur ersten Männervesper hielt auch der ehemalige Bundespräsident und Osnabrücker, Christian Wulff, im Rahmen der Veranstaltungen zum Tag der Religionen in der St. Marienkirche einen Vortrag. „Der
Termin für diese Veranstaltung hatte sich verschoben, dennoch haben sich rund 70 Männer
für die Vesper entschieden“, freute sich der Organisator des Abends, Pastor Guido Schwegmann-Beisel. Gemäß der ungleichen Vermögensverteilung auf der Welt wurde auch der
Nachtisch in einem Rollenspiel vergeben. Dabei
erhielt Dominique Remy knapp die Hälfte der
Sahnetorte – er repräsentierte das eine Prozent
der Menschheit, dem die Hälfte des Vermögens
gehört. Der Journalist und Diakon Thilo Hoppe
sprach zum aktuellen Jahresthema „Politik und
Reformation“ und befasste sich mit dem
Thema der Verteilung der Güter. Doch
zunächst stellte er fest: „Die Welt, in der
wir leben, ist viel kleiner geworden, wir
können der Globalisierung nicht entrinnen.“
Dann lud er die Männer zu einem Experiment ein. „Ihr repräsentiert die
Menschheit“, erklärte er und fügte, an
den zufällig ausgewählten Dominique
Remy gerichtet, hinzu: „Du bist der
Glückspilz und vertrittst das eine Prozent der Menschheit, dem die Hälfte des
Vermögens gehört.“ Dann überreichte er
ihm knapp die Hälfte einer Sahnetorte
des Nachtischs des Abends. Die größte
Gruppe der Männer repräsentierte anschließend in einer Raumecke knapp
die Hälfte der Männer und erhielt die
zweite Hälfte des Kuchens. Das letzte
übrig gebliebene Stück war für den Rest
der Männer. „Ihr habt Pech gehabt“,
sagte Hoppe. Denn sie repräsentierten
die Armen, die mit weniger als 2,50 Euro pro Tag auskommen müssten und
von denen wiederum ein Drittel, 800 000
bis 850 000 Menschen, von Hunger bedroht seien und keinen Zugang zu sauberem Wasser und Gesundheitsdiensten hätten. Die Männer zeigten sich von
dieser anschaulichen Darstellung sehr
beeindruckt, auch wenn die Zahlen
selbst vielen vorher bekannt waren.
„Das ist natürlich einprägsamer“, stellte
ein Bramscher fest. Der Kuchen wurde
dann doch noch gerecht aufgeteilt. Mitmachen war bei der Männervesper gefragt. Bevor der Nachtisch verzehrt werden durfte, diente die Torte als Symbol
für die Ungleichverteilung des Vermögens weltweit. Hoppe hatte mit seinem
Rollenspiel nicht nur die Runde aufgelockert, sondern die Männer auch zum
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Nachdenken und zur Diskussion angeregt. Nun
ging er einen Schritt weiter und beschrieb ausführlich die zwei großen Herausforderungen der
Zukunft, wie er sie nannte: die Verteilung des
Vermögens und der Verbrauch von Gütern beziehungsweise dessen Folgen. „In den letzten
zwei, drei Jahrzehnten gab es einen erheblichen
Zugewinn weltweit, dieser ist jedoch sehr ungleich verteilt“, sagte Hoppe: „Die reichsten fünf
Prozent der Menschheit haben in den vergangenen 20 Jahren so viel dazugewonnen, wie die
ärmeren 50 Prozent zusammen besitzen.“ Er
wisse, dass das Thema Umverteilung vielen
Angst mache, doch wenn die Zuwächse moderater gewesen wären, hätten locker bis 2015 die
Folgen von extremer Armut verhindert werden
können. „Wenn alle so viel verbrauchen würden
wie Deutschland, bräuchten wir 2,5 Planeten“,
rechnete Hoppe weiter vor. Dies habe sogar der
CDU-Entwicklungsminister inzwischen laut verkündet, stellte Hoppe lobend fest, bevor er daran erinnerte: „Jeder auf der Erde hat die gleichen Rechte und gleichen Entwicklungschancen.“ Wie das jedoch funktionieren solle, wo die
Menschen jetzt schon auf Kosten nachfolgender
Generationen lebten, dafür hatte auch Hoppe
kein Patentrezept. Er folgerte jedoch: „Es führt
kein Weg daran vorbei, dass wir uns mit weniger
begnügen müssen.“
(Bild und Text: Claudia Sarrazin)
Die zweite Männervesper soll am 9. Oktober
2015 stattfinden.
Durchblicke
Unter Federführung von P. Meyer-ten Thoren
und mit Unterstützung des Kirchenamtes hat der
Gebäudemanagementprozess im Kirchenkreis
begonnen. In den Regionen des Kirchenkreises
haben die neu angestellten Gebäudemanager
des Kirchenamtes mit der Bestandsaufnahme
und ersten konzeptionellen Überlegungen ihre
Arbeit aufgenommen. Dieser Prozess soll die
Kirchengemeinden und den Kirchenkreis in die
Lage versetzen, mittelfristig Entscheidungen
zum Gebäudebestand zu treffen und die knapper werdenden Baumittel bzw. Mittel für Bewirtschaftungskosten sachgerecht einsetzen zu
können.
–gestalten wollen, sind herzlich eingeladen, sich dem Team anzuschließen.
Informationen gibt es in der Superintendentur.
Die beiden Kirchengemeinden Stephanus und Markus fusionieren zum 1. Januar zur Nordwest-Kirchengemeinde.
Ein Fusionsfest findet am Sonntag, dem
18. Januar um 14.30 Uhr statt. Man beginnt in der Markus-Kirche.
Von Personen
Am 15. Februar begeht Pastor i. R.
Horst Schlüter sein 45jähriges Ordinationsjubiläum. Ich wünsche ihm aus
diesem Anlass alles Gute und Gottes
Segen.
Ab Januar ist Diakon Horst Betzold mit
ganzer Stelle in der Krankenhausseelsorge tätig. Er wurde aus seinem Dienst
in der Martinskirchengemeinde verabschiedet und arbeitet nun voll im Klinikum Osnabrück. Seine Verabschiedung
aus dem Dienst in der Gemeinde ist für
den 11. Januar um 10 Uhr vorgesehen.
Diakonin Antje Mühre wechselt ihre
Aufgaben. Sie tritt neben ihrer Stelle in
der Bonnusgemeinde ebenfalls zum
1. Januar mit der zweiten Hälfte ihres
Dienstumfangs die Nachfolge von Diakon Horst Betzold in Hellern an. Sie
wurde am 23. Dezember in der Paracelsus-Klinik verabschiedet. In der Martinsgemeinde ist die Einführung am
1. Februar um 10 Uhr geplant.
Pastorin Helga Herzer aus Stuhr wird
am 1. Februar Ihren
Dienst in der Krankenhausseelsorge
Osnabrück beginnen.
Ausblicke
Sie wird mit einem
halben
Stellenumfang, der von der Landeskirche finanziert wird, im Klinikum Osnabrück tätig
sein. Wir wünschen Frau Herzer für ihren Dienst in Osnabrück alles Gute und
Gottes Segen.
„Reformation und Bild“, unter dieser Überschrift
bereitet eine kleine Arbeitsgruppe das Jahresthema 2015 vor. Menschen, die mitdenken oder
Pastor Hilko Danckwerts ist auf die
Pfarrstelle der Kirchengemeinde in Engter gewählt worden. Er verlässt nach
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Abschluss des Besetzungsverfahrens zusammen mit seiner Frau, Pastorin Julie Danckwerts,
damit den Kirchenkreis Osnabrück zum
15. Februar. Ich wünsche Familie Danckwerts
alles Gute für den anstehenden Wechsel und
Gottes Segen.
Pastor Karsten Kümmel aus Eldingen (Kirchenkreis Celle) ist auf die Pfarrstelle der Paulus-Kirchengemeinde ernannt worden. Die Aufstellungspredigt hält Pastor Kümmel am 1. Februar. Sein Dienstantritt in der seit Sommer 2013
vakanten Gemeinde ist für den 1. Mai geplant.
Termine
Am 31. Januar lädt die Ev. Fachschule am
Schölerberg zu einem Tag der offenen Tür ein.
Schauen Sie gerne vorbei!
Heilpädagogischen Hilfe in Sutthausen
statt. Einladungen werden dazu rechtzeitig vom Kirchenkreisverband verschickt.
Am 21. März findet der ökumenische
Kongress Kirche² statt. Unter dem Motto „Bin schon da. Gott – Christsein in
faszinierenden Lebenswelten“ gibt es
Workshops, Austausch, geistliche Stärkung uvm. Informationen unter www.tmiosnabrueck.de.
Ebenfalls am 21. März feiert die Johannis-Kirche in Vehrte ihr 50jähriges Jubiläum. Die Predigt im Festgottesdienst
hält Landessuperintendentin Dr. Birgit
Klostermeier.
Dieser
beginnt
um
15.00 Uhr.
Noch einmal sei an die Einführung von Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier
am Samstag, dem 7. Februar, um 14.00 Uhr in
St. Marien durch Landesbischof Ralf Meister
erinnert.
Der nächste Kirchenvorstehertag findet am
Freitag, dem 13. März, um 17.00 Uhr in der
Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Osnabrück, Marienstr. 13/14, 49074 Osnabrück,
Tel. 05 41 – 2 83 92, Fax 05 41 – 2 78 69, sup.osnabrueck@evlka.de
www.kirchenkreis-osnabrueck.de
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Seele and Geist
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