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Gemeindebrief Nov. 2014

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WIR – DIE GEMEINDE
Gemeindebrief
der evangelischen
Kirchengemeinde Wipperfürth
Hab keine Angst, denn ich habe dich befreit,
ich habe deinen Namen gerufen, zu mir gehörst du. (Jes. 43,1)
November 2014 – Februar 2015
1
Inhaltsverzeichnis
Andacht:
Gemeindetermine:
Wohl dem, … - Die 10 Gebote
Veranstaltungen - Gruppen Gottesdienste
Aus dem Presbyterium:
Zeit für das Wesentliche
& Interreligiöser Dialog
Aus der Kirchenmusik:
10 Gebote - Projektchor Kinderchor - Adventssingen
Kindergarten:
Veränderungen - neue
Mitarbeiterinnen - Veranstaltungen
Kinder und Jugend:
Weihnachtswerkstatt- JUGODI
Bibelfrühstück
Frauentreff:
Männerkreis:
Adventsaktionen
Fahrt zum Kirchentag
Personelles:
Gemeindebrief
Hospiz
Diakonie
Amtshandlungen
Wir sind für Sie da
Impressum
3
8
12
17
21
27
30
Weltgebetstag Themen & Termine
Abschied Hr. Rammoser
Neue Leitung – Themen & Termine
Mahlfeier – Adventsmarkt
Abschied BUFTI R. Dobrynin BUFTI-Suche
In eigener Sache
Adventssammlung
Flüchtlingshilfe
31
34
38
42
42
44
45
45
46
47
©2014
Herausgeber: Presbyterium der ev. Kirchengemeinde Wipperfürth, Lüdenscheider Str. 17,
51688 Wipperfürth 02267/ 4398, E-Mail: evkirchengemeinde.wipperfuerth@ekagger.de
„Wohl
dem,Brandt
der die Geschichte von den zehn Geboten nicht vergisst!“
VisdP: Martin
Redaktion: Martin Brandt
Titelfoto: Diana Causemann
2
Redaktionsschluss für den nächsten Gemeindebrief:
18. Februar 2015
- Ein andächtiger Rückblick auf das Pop-Oratorium „Die zehn Gebote“
Was war das für eine tolle Geschichte, für Wipperfürth, für unsere Gemeinde … ja für jeden, der sich drauf eingelassen hat … und den Naturgewalten
trotzte...auf dem Wipperfürther Marktplatz, Ende August 2014!
Als Presbyter kam man mit so einigen
Gästen der „10 Gebote“ ins Gespräch
und nicht selten hörte man, dass man
ja gar nicht so recht vorher wusste, was
sich hinter dieser Veranstaltung versteckte, und umso erstaunter war man
dann, als diese wunderbare Erzählung
musikalisch so abwechslungsreich, eindrucksvoll und zum Teil gewaltig entfaltet wurde.
Eine wahrlich beeindruckende Erzählung. Wieso? Hier ein paar meiner bleibenden Eindrücke:
(1) „Wie soll ich vor den Pharao treten? Ich war noch nie sehr gut im Reden.“ -„Lebe ich nur für dich [Ziporah]? Lass ich Brüder und Freunde im
Stich?“ - Beeindruckend menschlich - …die Figur des MOSES :
Er begegnet uns als Person, die um ihre Schwächen weiß und schließlich
auf den eindeutigen Zuspruch Gottes vertraut (→ 'Setz deinen Bruder
Aaron ein!) Die biblische Erzählung (nicht das Oratorium) thematisiert hier
zudem den Namen Gottes selbst: als 'JHWH' (ohne Vokale, also nicht:
Jahwhe!) stellt er sich vor. Dieses hebräische Tetragramm kann man ins
Deutsche übersetzen mit: „Ich werde für dich da sein“ (…, Moses, wenn du
jetzt diesen großen Auftrag annimmst.- könnte man sinngemäß ergänzen.)
Moses wächst im Laufe der Erzählung, entdeckt sein Potential in der Aus-
3
einandersetzung mit dem Pharao und seinen eigenen Leuten. Und letztlich
wird er tatsächlich diese gigantische Mission erfüllen!
Die Menschlichkeit dieser Figur wird im Übrigen gleich zu Beginn deutlich,
am Wasserloch: „Doch als die groben Hirten nach den Schafen des jungen
Mädchens mit Steinen warfen, hielt er [Moses] es nicht länger aus.“ Moses zeigt - erneut und sehr anschaulich - seinen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, setzt sich für den Schwachen ein. Wenig später, nach Auftragserteilung, macht er dann seiner Frau und Familie sein Dilemma klar: er steht
zwischen Beruf(ung) und Familie … und ist auf die Hilfe, das Verständnis
seiner Partnerin angewiesen – welch zeitlose Situation zwischen zwei Menschen, die zusammenleben wollen!
(2) „Es ist unverschämt, was der Mann in unserem Namen verlangt. Der
Rabbi bin ich. Hat uns Gott etwas zu sagen, sagt er es durch mich!“
Beeindruckend und zeitlos - die Figur des NAROCH, der inner-israelitische
Widersacher des Moses:
Er steht für den so realistischen Widerstand gegen Moses' provokantes
Auftreten. Dieser Naroch stellt sich selbstbewusst in diese lange Reihe von
„Auserwählten', ein Prophet halt, der in dieser Erzählung allerdings - zurecht und zum Glück - in seine Schranken gewiesen wird. → Wie würde der
Chor wohl singen? Vielleicht: „Wohl dem, der die richtigen von den
falschen Propheten zu unterscheiden weiß!“
(3) „Verflucht sei Moses!“
Beeindruckend realistisch – die Rolle des unterdrückten, wankelmütigen
VOLKES ISRAEL:
Bevor der Pharao Moses verflucht, singen es die versklavten Hebräer
selbst: „Verflucht sei Moses!“. Sie merken schnell, dass man im Freiheitskampf nichts geschenkt bekommt, im Gegenteil: „[Pharao:] Bei dem Hokuspokus gähn' ich bloß. Euer Gott erscheint mir völlig einfallslos.“ - Doch
innerlich kochte in ihm schon die Wut. Die Sklaven bezahlten mit Tränen
und Blut.
4
Entsprechend die Wut auf den „Heilsbringer“ Moses, entsprechend die Bereitschaft, auch weiterhin doch lieber Unterdrückung zu ertragen und die
Augen vor der schrecklichen Realität zu verschließen, als aufzumucken.
Es ist wohl eine der großen Lektionen der Geschichte, dass die Freiheit einer Volksgruppe und die Entstehung einer tragfähigen, tyrannenfreien Demokratie sehr lange, schmerzvolle, blutige Prozesse sind, damals wie heute.
(4) „Ihr bleibt für immer meine Sklaven. Der Hochmut wird euch schon
vergehen. Ich mach euch fertig!“
Beeindruckend fies –
der PHARAO!
Er ist so wunderbar anschaulich
dargestellt: grenzenlos arrogant,
selbstverliebt,
unmenschlich,
möchte-gern-göttlich und unberechenbar. Schnell bekommt
man als Zuschauer viel Verständnis für die Bitte des Moses gen
Gott: Willst du Israel befrei'n,
schlag eine härtere Gangart ein. Zeig deine Faust. Und schon ist sie da, die
Frage nach der Anwendung von Gewalt, nach der Angemessenheit von Gegenwehr. Welche Mittel sind uns Menschen erlaubt im Freiheitskampf? Die
Erzählung der zehn Gebote lässt keinen Zweifel daran, dass Gott selbst
letztlich auch sehr radikale Mittel recht sind um Recht und Freiheit herzustellen, oder? Die Tötung aller Erstgeborenen und die vollständige Vernichtung des ägyptischen Heeres. Und doch ist es wohl sehr wichtig zu ergän zen, dass es unzählige Angebote der Diplomatie und Deeskalation gab, die
allesamt vom Pharao verlacht wurden.
5
(5) „Doch wie zeigt ihr Gott, dass ihr ihn verdient?“
Beeindruckend - nein wahrlich großartig - die Figur der ZIPORAH, die Frau
des Moses.
Was für eine tolle Lebenspartnerin! Das bereits oben erwähnte, von Moses erbetene Verständnis für seine schwierige Entscheidungssituation
bringt sie schnell auf: sie hört gut zu, ist einfühlsam .. und hat die Größe,
sein Problem auch zu ihrem zu machen: „Tu, was dir dein Herz befiehlt“ „Wir gehen mit dir, was auch gescheh'n mag - Gemeinsam ins Land am
Nil! “
Später wird sie noch mehr an Eigenprofil gewinnen, sie ist dann nicht nur
die immer wieder loyale, optimistische und aufbauende Partnerin, nein, sie
hilft Moses auch, die Notwendigkeit von Geboten, als Garant für die gerade
geschenkte Freiheit, zu begreifen, als dieser auf der quälend-langen Wüstenwanderung zunehmend frustriert wird: [Ziporah:] Doch wie zeigt ihr,
dass ihr ihn [Gott] verdient?. ..Ihr ist anfangs klarer als Moses, dass es die
Einhaltung von (freiheitsbewahrenden) Geboten ist, was das Volk Gottes
ausmachen sollte - auch als dankbare Gegenleistung für die wunderbare
Befreiung.
Wunderbar, wie Moses daraufhin erkennt, dass die Wüstenzeit, das orientierungslose Umherirren, erst ein Ende haben
wird, wenn sich das Volk an Gesetzen , an gottgefälligen Geboten, orientiert: Gib uns dein
Gesetz!. Eine weise Erkenntnis wird hier eingefangen: Friedvolles, freiheitliches Leben ist
nicht möglich ohne einen Minimalkatalog an
verbindlichen, schützenden Gesetzen … und
bei näherer Betrachtung sind die zehn Gebote
genau dies (und nicht mehr!): ein Minimalkatalog zur Bewahrung von Freiheit. Unser neuestes Antependium (s. Bild) fängt diesen Zusammenhang von Freiheit & Geboten bildlich ein:
hinter aufgebrochenen, freiheitsberaubenden
6
Gitterstäben wird es wunderbar hell: die Freiheit lockt … und doch ist diese
nicht ohne grundlegende Gesetze, hier die 10 Gebote, möglich.
Diese und weitere Eindrücke (z.B. diese herrlich-sonorige „Stimme
Gottes“- souverän-erhaben und doch verbindlich und zugewandt ...oder
„Der Tanz um's goldene Kalb“, von Aaron besungen– als Gute-Laune-PartyEvent) sorgten dafür, dass ich „unser“ Pop-Oratorium 2014 als einen beeindruckenden, tiefsinnigen theologischen Leckerbissen erlebt habe. Und so
hat der Chor, das Herzstück des gesamten Oratoriums, mit seinen großartigen Anfangsworten meines Erachtens absolut recht, wenn er singt: Wohl
dem, der weiß wie diese Welt entstanden ist. Wohl dem, der auch in einer
Zeit der Moden, die Geschichte von den zehn Geboten nicht vergisst.
Schön, dass durch diese Marktplatzerlebnisse eine der zentralsten biblischen Erzählungen vielen Menschen in Erinnerung bleiben wird: In ihr geht
es um die tiefe, biblische Gewissheit, dass Gott der Schöpfer allen Lebens,
für den Menschen ein Leben in (geschützter) Freiheit vorgesehen hat. Ein
Blick in die Themen der Tagesschau heute Abend wird uns zeigen, wie aktuell dieses Thema ist.
Martin Brandt, Presbyter
7

regelmäßige
Gemeindeveranstaltungen
Ev. Kontaktstunden
Ansprechpartner:
„cook and chill“ - Offene Teestube
Ansprechpartner:
Lukas Hesterberg 015734813373
Frauenmorgenkreis
Ansprechpartnerin:
Stefanie Eschbach 6469669
in der Albert-Schweitzer-Schule
Jeden Donnerstag um 17.00 Uhr,
im Gemeindehaus
Frauentreff
Ansprechpartnerinnen:
Karin Archut 2278
Viktoria Rammoser-Klockner 1592
Männerkreis
Ansprechpartner:
Egon Beeck 880500
jeden 2. und 4. Dienstag von
10.00 Uhr – 11.00 Uhr
im Anbau der Kirche
jeden ersten Mittwoch im Monat
um 19.45 Uhr,
im Gemeindehaus
Termine: 03.12., 07.01., 04.02.
jeweils donnerstags
alle zwei Wochen, um 18.30 Uhr
Termine siehe Seite 38
Offener Kirchentreff
Ansprechpartnerin:
Legitta Mantei 80163
jeden Freitag (Markttag) ist die Kirche von
10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet.
Im Anbau: Offener Treff mit Getränken.
Thementreff im Sonnenweg
Ansprechpartnerin:
Gabiriele Hardenbicker
jeweils mittwochs, alle zwei Wochen,
um 16.00 Uhr, im Hobbyraum
des Altenheims, Sonnenweg
Posaunenchor
Ansprechpartner:
Stefan Kammerer 015789250720
Chor
Ansprechpartner:
Stefan Kammerer 015789250720
Mini-Music-Kinderchor
Ansprechpartner:
Stefan Kammerer 015789250720
jeweils dienstags um 20.00 Uhr,
im Gemeindehaus
jeweils mittwochs um 20.00 Uhr,
im Anbau der Kirche
jeweils donnerstags
um 16.30 Uhr - 17.15 Uhr,
im Anbau der Kirche
8
Besondere Gemeinde-Termine
Laternenumzug Kiga
Montag, 10.11.2014
17.00 Uhr Kiga „Sonnenkäfer“
KU-Anmeldungen
Vortreffen Mahlfeier
Dienstag, 11.11.2014
19.00 Uhr Kirche am Markt
Mittwoch, 12.11.2014
18.00 Uhr Anbau der Kirche
Jugendgottesdienst
Eröffnungsandacht Adventsmarkt
„Kein ich ohne dich“
Sonntag, 23.11.2014
18.30 Uhr Kirche am Markt
Donnerstag, 27.11.2014
19.30 Uhr Zelt der Pfadfinder
Hausmannsplatz
Alternativer Adventsmarkt Frei-
Seniorenadventfeier
tag/Samstag, 28./29.11.2014
10.00 Uhr – 21.00 Uhr
Hausmannsplatz
06.12.2014
15.00 Uhr Gemeindehaus.
Eingeladen sind alle Senioren
über 70 Jahre.
Adventsgottesdienst
Konzert in der Kirche
am Markt
Sonntag, 07.12.2014
09.30 Uhr
Anschließend Adventskaffeetrinken
im Gemeindehaus
Sonntag, 07.12.2014
16.00 Uhr
Männerchor
Neujahrsempfang und Gemeindeversammlung
Weihnachtsbaumschlagaktion
Samstag, 20.12.2014
14.30 Uhr Parkplatz
Oberröttenscheid
Sonntag, 18.01.2015
nach dem Gottesdienst im Anbau
der Kirche
Konzert in der Kirche
Ökumenischer
Weltgebetstag der Frauen
Sonntag, 25.01.2015
17.00 Uhr Stefan Kammerer
06.03.2015 um 19.00 Uhr
in der Kirche am Markt
9
Gottesdienste im Überblick
Altenheim
Sonnenweg
Kirche am Markt
Altenheim
Franziskus
November
Sonntag,
02. November
Mittwoch,
05. November
Sonntag,
09. November
Sonntag,
16. November
Sonntag,
23. November
Sonntag,
21. Dezember
09.30 Uhr Gottesdienst (T) +
Kirchencafé
18.00 Uhr Taizé Gebet
10.00 Uhr
09.30 Uhr Gottesdienst +
Kirchencafé
09.30 Uhr Gottesdienst (A) +
Kirchencafé
09.30 Uhr Gottesdienst (A) +
Kirchencafé
18.30 Uhr Jugendgottesdienst
„Kein ich ohne Dich“
09.30 Uhr Gottesdienst (A + T) +
Kirchencafé
10.45 Uhr
Dezember
Sonntag,
07. Dezember
Sonntag,
14. Dezember
Sonntag,
21. Dezember
Mittwoch,
24. Dezember
Donnerstag,
25. Dezember
Freitag,
26. Dezember
Sonntag,
28. Dezember
09.30 Uhr Familiengottesdienst
Kirchencafé
18.00 Uhr Taizé Gebet
09.30 Uhr Gottesdienst +
Kirchencafé
18.00 Uhr Mahlfeier
09.30 Uhr Gottesdienst (A + T)
15.00 Uhr Familiengottesdienst
16.30 Uhr Familiengottesdienst
18.00 Uhr Christvesper
22.00 Uhr Christmette
09.30 Uhr Singegottesdienst (A)
09.30 Uhr Gottesdienst (A)
09.30 Uhr Gottesdienst
10
10.45 Uhr
Altenheim
Sonnenweg
Kirche am Markt
Altenheim
Franziskus
Januar
Sonntag,
04. Januar
Mittwoch,
07. Januar
Sonntag,
11. Januar
Sonntag,
18. Januar
Sonntag,
25. Januar
09.30 Uhr Gottesdienst (T) +
Kirchencafé
18.00 Uhr Taizé Gebet
10.00 Uhr
09.30 Uhr Gottesdienst +
Kirchencafé
09.30 Uhr Gottesdienst (A) +
Kirchencafé
09.30 Uhr Gottesdienst +
Kirchencafé
10.45 Uhr
Februar
Sonntag,
01. Februar
Mittwoch,
04. Februar
Sonntag,
08. Februar
Sonntag,
15. Februar
Sonntag,
22. Februar
09.30 Uhr Gottesdienst (T)+
Kirchencafé
18.00 Uhr Taizé Gebet
09.30 Uhr Gottesdienst +
Kirchencafé
09.30 Uhr Gottesdienst (A) +
Kirchencafé
09.30 Uhr Gottesdienst +
Kirchencafé
10.45 Uhr
Erläuterungen: (A) = Abendmahl / (T) = Taufen/FMG = Familiengottesdienst
11
Aus dem Presbyterium
Zeit für das Wesentliche Reduzierung pfarramtlicher Aufgaben
In Zusammenhang mit der Erstellung der Dienstanweisung für die Pfarrerin
unserer Gemeinde hat das Presbyterium auf einem Presbyterwochenende
in Kaiserswerth die Aufgaben im Bereich des pfarramtlichen Dienstes unserer Gemeinde diskutiert und neu geordnet.
Zugrunde lag dem Presbyterium eine Stundenerfassung aller in der Gemeinde geleisteten pfarramtlichen Dienste einschließlich der dafür vorgesehenen Vorbereitungszeit.
Dieses Vorgehen knüpft an eine Handreichung einer Arbeitsgruppe der
Landessynode an, die unter dem Titel „Zeit fürs Wesentliche“ die Gemeinden anleitet, zusammen mit ihren Pfarrerinnen und Pfarrern die Schwerpunkte der Aufgaben in den einzelnen Gemeinden zu überprüfen und ggfs.
neu zu formulieren. Neu daran ist, dass es für das Pfarramt Zeitvereinbarungsmodelle gibt, die davon ausgehen, dass bei variierender Arbeitsbelastung die Summe der Gesamtarbeitszeit gleich bleibt.
Während die rheinische Kirche bisher noch keinen Richtwert für die Ge samtarbeitszeit eines Pfarrers/einer Pfarrerin festgelegt hat, geht die ev.lutherische Kirche von Bayern von einem Richtwert von 2400 Stunden pro
Jahr aus.
Das Presbyterium unserer Gemeinde hat daher seine Pfarrerin gebeten, die
Gesamtarbeitszeit für pfarramtliche Aufgaben möglichst genau zu erfassen.
Dabei ergab sich ein Stundenvolumen von über 4000 Stunden pro Jahr.
Diese hohe Zahl an Stunden erklärt sich aus dem in den letzten 10 Jahren
zunehmend gestiegenen Engagement unserer Kirchengemeinde in den verschiedensten Arbeitsfeldern von Gottesdienst, Seelsorge, Bildung, bis hin
zu Diakonie und Leitung. Dies war jedoch nur zu leisten, weil unsere Gemeinde zwischenzeitlich 2 Gemeindepfarrer/innen auf 1,5 Stellen beschäf12
tigte und einzelne Teile der pfarramtlichen Aufgaben über einen Gestellungsvertrag von Pfr. Ruffler in unserer Gemeinde abgedeckt wurden.
Diese Arbeit ist heute durch eine Gemeindepfarrerin nicht mehr zu leisten,
selbst dann, wenn - wie es das Presbyterium beschlossen hatte - Aufgaben
wie Schulgottesdienste / Kontaktstunden / Krabbelgottesdienste usw. auf
einen Jugendmitarbeiter oder andere Hauptamtliche übertragen werden.
Hiermit ist auch bei uns ein Trend angekommen, der in der gesamten rheinischen Kirche zu beobachten ist. Die finanziellen und personellen Ressourcen werden knapper. Wenn Pfarrstellen oder Stellen von Mitarbeiter/innen
nicht nachbesetzt werden können, gelingt nur selten eine Anpassung der
Aufgaben an den reduzierten Stellenplan. Die Arbeit wird oft auf die verbliebenen Schultern verteilt und verdichtet, mit all den Folgen, die jeder
aus dem Arbeitsleben kennt, Stress, Überforderung bis zum Burnout. Dem
entgegenzuwirken gehört auch zur Fürsorgepflicht von Kirche und Presbyterium für ihre Pfarrer/innen und Mitarbeitenden.
Demzufolge hat das Presbyterium in mehreren Sitzungen beschlossen, folgende Aufgaben zurückzufahren bzw. vorübergehend auszusetzen:
1. Gottesdienste
- Reduzierung der Anzahl der Krabbelgottesdienste
- Neuregelung für das Altenheim am Sonnenweg
(1) Nur noch 1 x Gottesdienst im Monat, und zwar in der Regel am
2. Sonntag im Monat von 10.45 – 11.30 Uhr
(2) Thementreff 2 x im Monat, jeweils mittwochs, abwechselnd durch
Hauptamtliche und Ehrenamtliche gestaltet
- Der Weltgebetstag der Frauen wird in die Verantwortung der Frauen gegeben ohne Beteiligung einer Pfarrerin/eines Pfarrers.
- Buß- und Bettags-Gottesdienst wird gestrichen.
- Passionsandachten fallen weg.
- Die ev. Kirchengemeinde wird sich nicht mehr am Gottesdienst in Egen
beteiligen.
13
Die Versorgung der sonntäglichen Gottesdienste, die nicht durch das Stundendeputat von Frau Pfrin. Eschbach und Herrn Schulpfarrer Brücker abzudecken sind, kann nur durch die ehrenamtlichen Dienste von Pfr. i.R. Peter
Hennecke, Prädikant Hartmut Köbnick und verschiedene auswärtige Prediger aufrecht erhalten bleiben.
2. Schulen
-Pilgertage an der Realschule entfallen
3. Präsenz in der Öffentlichkeit
- Präsenz der ev. Kirche bei der Feierstunde zum Volkstrauertag auf dem
Friedhof Weststraße entfällt (gemeinsame Entscheidung mit der kath. Kirche).
- Bau eines Karnevalswagen/Präsenz im Wipperfürther Karneval entfällt.
Folgende Aktionen werden vorübergehend ausgesetzt:
- Kinderbibelwoche
Was ist die Absicht des Presbyteriums mit dieser Reduzierung pfarramtlicher Aufgaben? Einerseits eine Entlastung seiner Pfarrerin zu ermöglichen
von einem Aufgabenspektrum das in seiner Vielfalt von einer einzelnen
Person alleine nicht mehr zu bewältigen ist, andererseits Raum zu geben
für das Wesentliche, für gute Predigten, schöne Gottesdienste, segensreiche Begleitung in Freud und Leid, effektive Konfirmandenarbeit und geistliche Leitung in der Planung und Durchführung von Projekten, um nur weniges zu nennen.
Sicherlich wird der eine oder andere Leser sich über seine Kirche bzw. Gemeinde immer einmal geärgert haben, weil ein Besuch der Pfarrerin ausblieb, ein Rückruf nicht erfolgte, eine Veranstaltung abgesagt wurde, der
Gemeindebrief zu spät ausgetragen wurde. Die Liste ließe sich unendlich
fortsetzen. Bedenken Sie dabei bitte, welchen vielfältigen gemeindlichen
und gesellschaftlichen Anforderungen und Erwartungen Pfarrer und Gemeinden heute unterliegen.
14
Vergleichen Sie es bitte auch mit dem, was in ihrer Kirchengemeinde alles
läuft oder wofür wir und sie dankbar sein dürfen.
In gutem reformatorischen Geist hat zudem nicht alles eine Pfarrerin oder
ein Pfarrer zu verantworten, die Gemeinde lebt in großen Teilen vom ehrenamtlichen Engagement seiner Gemeindeglieder.
Vielleicht ließe die ein oder andere Kürzung/Streichung an Aufgaben sich
dadurch wieder zurücknehmen, wenn noch mehr Menschen in unserer Ge meinde bereit wären, gemäß ihren Fähigkeiten und Neigungen mitzuarbeiten. Dazu sind Sie herzlich eingeladen.
Das Presbyterium wird die jetzt beschlossenen Kürzungen bzw. Streichungen auf jeden Fall aufmerksam begleiten und behält es sich auch vor, ggfs.
Korrekturen vorzunehmen. Dabei ist es auch auf Ihre Meinung und Anregung angewiesen. Sprechen Sie uns an – am Sonntag nach dem Gottesdienst - oder schreiben Sie uns:
An das Presbyterium der ev. Kirchengemeinde Wipperfürth, Lüdenscheider
Straße 17, 51688 Wipperfürth oder
per Mail evkirchengemeinde.wipperfuerth@p@ekagger.de
Hartmut Köbnick
15
Interreligiöser Dialog Wipperfürth
Schon einige Male trafen sich Vertreter der verschiedenen Konfessionen in
Wipperfürth (katholisch, evangelisch, buddhistisch, muslimisch und alevitisch) zum Gespräch und Austausch zwischen den Gemeinden. Zum Kennenlernen der unterschiedlichen Einrichtungen wurden hier gegenseitige
Besuche, z.B. zur Besichtigung der Gebetsräume, vereinbart. Unabhängig
von diesen Besuchen lud Herr Zurnaci von der muslimischen DiTiB-Gemeinde während des Ramadan am 7. Juli 2014 zum Fastenbrechen (Abschluss eines Fastentages) bei Einbruch der Dunkelheit in die Räumlichkeiten in der Klosterstraße ein. Gemeinsam mit den männlichen türkischen
Besuchern durften wir ein schmackhaftes Abendessen einnehmen (die
Frauen und Kinder aßen separat in einem Nebenraum). Dazwischen fanden
immer wieder Gebete in unterschiedlichen Besetzungen statt. Herr Zurnaci
erklärte seinen Gästen alles über den Ramadan und das Fastenbrechen. Er
gab auf unsere Rückfragen ausführlich Auskunft, während im Gebetsraum
der Imam aus dem Koran rezitierte. Nach diesen Gebeten (zu bereits vorgerückter Stunde dann) wurden uns Gästen dann Einzelheiten des mit dicken
Teppichen ausgelegten Gebetsraumes, wie z.B. die Gebetsnische als Kennzeichnung der Gebetsrichtung, erläutert.
16
Diese besondere Form der Gastfreundschaft, die interessanten Ausführungen und vor allem die Ernsthaftigkeit in der Befolgung der Gebote nach
dem Koran waren sehr eindrucksvoll und werden lange in Erinnerung bleiben.
Imke Hesterberg
Aus der Kirchenmusik
Die 10 Gebote – aus Sicht des Dirigenten
- eine unglaubliche Kulisse auf dem Markt
- singin' in the rain
- gewaltige Stimmen
- „... dass das hier in Wipperfürth möglich ist!“
- Adrenalin pur, Bungee-Jumping ist ein Witz dagegen
- 40 Mikrofone, 30 Lautsprecher, 2 Mischpulte und KEINE Rückkopplung
- 1 ½ Stunden auf der Bühne stehen – und das drei Mal – arme Füße!
- Tausend Menschen feiern friedlich auf dem Marktplatz
- unvergesslich! „Machen wir das nächste Woche noch einmal?“
17
Ein dickes „DANKESCHÖN“ an:
- alle Chorsänger und ihre Chorleiter
- das unglaublich einsatzfreudige Vorbereitungsteam
- hundert große und kleine Helfer vor und hinter den Kulissen
- ein regenfestes Publikum
- Solisten und Musiker, die mit Liebe und Engagement dabei waren
- Licht- und Tontechniker, die alles bestens im Griff hatten
- alle Sponsoren und ideellen Unterstützer
Der Projektchor macht weiter!
Vielen Sängerinnen und Sängern hat die Arbeit im Projektchor für „Die 10 Gebote“ offensichtlich viel Spaß gemacht, denn schon lange vor der Aufführung
kam immer wieder die Frage auf: „Und was kommt danach? Machen wir weiter?“
Die Antwort hat sich der Chor selbst bei einem Treffen am 10. September gegeben: Wir machen weiter! Denn an diesem Abend trafen sich über 20 Interessenten aus allen Stimmlagen, die ein Chor so braucht.
Natürlich wurde gesungen. Aber auch diskutiert. Darüber wie der Chor nun zukünftig heißen soll. Und darüber, was wir singen wollen.
Für den Namen gibt es jetzt gaaaanz viele Ideen, die Entscheidung über den
Namen fällt in den nächsten Wochen. Und was die Musik angeht, soll es richtig
bunt werden: Von Choral bis Gospel, von Klassik bis Pop wird alles dran kommen, was man mit menschlichen Stimmen hervorbringen kann. Und vielleicht
gibt es ja noch einmal ein ähnlich dickes Event wie „Die 10 Gebote“.
Also: Der Chor trifft sich jeden Mittwoch von 20 bis 21.30 Uhr im Saal des
Evangelischen Gemeindehauses, Lüdenscheider Straße 17.
18
Neue Mitsängerinnen und Mitsänger sind jederzeit willkommen.
Notenkenntnisse und Chorerfahrung werden nicht erwartet, Begeisterung
und Offenheit für neue Leute und vielfältige Musik sind viel wichtiger.
Einfach hingehen, anrufen unter 0157 89250720 oder mailen an
kirchenmusik-wip@ekagger.de
„Komm, wir gehen nach Bethlehem“
ist das Motto des Adventssingens in diesem Jahr. Das schon traditionelle
Singen im Rahmen des alternativen Adventsmarktes findet dieses Jahr am
Samstag, 29.11. um 16.30 Uhr statt und wird gestaltet von den Musikgruppen der Kirchengemeinde: Chor, Posaunenchor und Kinderchor. Die wichtigsten Mitwirkenden sind aber SIE, denn hier dürfen Sie nicht nur Zuhören,
sondern vor allem Mitsingen.
Auf dem Programm stehen altbekannte und neue Lieder für die Adventsund Weihnachtszeit. Der Eintritt ist frei, am Ausgang erbitten wir eine
Kollekte zugunsten des alternativen Adventsmarktes.
19
Kinder-Chor „Mini-Music“ sucht Verstärkung
Der Kinderchor „mini-music“ trifft sich jeden Donnerstag von 16.30 – 17.15
Uhr im Anbau der Kirche am Markt. Wir singen und spielen und haben viel
Spaß mit Carla, der Singschnecke, Rebekka Krienke und Stefan Kammerer.
Ein paar Stühle für weitere Kinder bis zum vierten Schuljahr sind aber noch
frei. Auch die Maxis aus dem Kindergarten sind herzlich eingeladen.
Als nächstes wollen wir beim Adventssingen im Rahmen des alternativen
Adventsmarktes am 29. November in der Kirche singen.
Bist Du dabei? Dann nimm Deine Eltern und komm am nächsten
Donnerstag zu uns, oder ruf vorher an: 0157 89250720.
Stefan Kammerer
20
Kindergarten
Vorstellung der neuen Mitarbeiterinnen
1. Jessica Bornewasser
Ich bin Erzieherin, 33 Jahre jung und wohne in
Radevormwald. Ich habe zwei Kinder im Alter
von drei und sechs Jahren.
Seit
dem
1.09.2014 bin ich im ev. Kindergarten Sonnenkäfer tätig. Hier
unterstütze ich mit 30 Wochenstunden die Mäusegruppe.
Die Arbeit bereitet mir sehr viel
Spaß und ich habe mich bereits
gut eingelebt. Während meiner
Elternzeit habe ich eine Spielgruppe für 2-3-jährige geleitet
und in Hückeswagen Kleinkinderschwimmkurse angeboten.
Neben meiner Tätigkeit als Erzieherin biete ich derzeit einmal
wöchentlich eine Turnstunde für
Vorschulkinder an.
Die Arbeit in diesem großen und neuen Kindergarten sehe ich als Inspiration. Ich freue mich auf eine schöne Zeit und viele neue positive Erfahrungen.
21
2. Andrea Kerper
Ich wohne in Engelskirchen-Ründeroth. Mit meiner langjährigen
Erfahrung
in
verschiedenen
Einrichtungen freue ich mich
darauf, das Team von den
Sonnenkäfern, die mich herzlich
empfangen haben, verstärken zu
können.
Ich denke, dass ich gut in der
Sonnenschein-Gruppe
aufgehoben bin, da mir ein
sonniges Gemüt nachgesagt wird.
Meine Tochter Lina Ayla ist 25
Jahre alt und wohnt in Wolfsburg.
(Ganz schön weit weg von
Ründeroth, finde ich.)
Neben meiner Leidenschaft, Boule
zu spielen, stecke ich meine Nase
sehr gerne in Bücher. Außerdem verbringe ich mit meinem Hund Chucky
viel Zeit im Wald.
Neben sportlichen Aktivitäten wie Psychomotorik sowie vielen kreativen
Tätigkeiten wie Basteln und Malen möchte ich mit Ihren Kindern u.a. gerne
regelmäßig ins Freie, auch wenn es regnet oder kalt ist. Die Natur mit allen
Sinnen zu erfahren und genießen – wer kann das besser als neugierige
Kinder, die noch alle Zeit der Welt haben?
Ich freue mich auf Sie und
Herzliche Grüße von Andrea Kerper
auf
22
eine
gute
Zusammenarbeit.
3. Maria Kröcker
Ich bin 21 Jahre alt und komme
aus Rönsahl. Meine Ausbildung
zur Erzieherin absolvierte ich auf
dem Gertrud – Bäumer Berufskolleg in Lüdenscheid. Nach meinem Anerkennungsjahr im ev.
Kiga „Arche“, Hückeswagen habe
ich die Ausbildung im Juli 2014
erfolgreich abgeschlossen.
Jetzt bin ich seit dem 01.08.2014
in der Käfergruppe des Ev. Kiga
„Sonnenkäfer“ tätig und durfte
bereits schöne Stunden erleben.
Ich freue mich in einem Evangelischen Kiga mitwirken zu können und dabei auch an christlicher Werteübermittlung teilzunehmen.
Zu meiner Person: Ich singe sehr gerne und bin musikalisch, spiele Querflöte und Piccoloflöte. Außerdem beschäftige ich mich gerne mit meinem
Neffen und meiner Nichte. Darüber
hinaus mag ich kreativ sein im Basteln
sowie auch im Backen. Diese Interessen tragen dazu bei, den Tagesablauf
im Kiga abwechslungsreich zu gestalten.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und den Kindern!
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Veranstaltungen des
Familienzentrums
1. Laternenfest
Mittwoch, den 10.11.2014, 17:00h
Wir treffen uns auf dem Hof des alten Kindergartens. Nach einem Rundgang mit Laternen, verteilt St. Martin auf dem Gelände des neuen Kindergartens die Weckmänner und wir können in gemütlicher Runde, bei hoffentlich trockenem Wetter mit ein paar Martinsliedern bei warmen Getränken für Groß und Klein den Abend ausklingen lassen.
Für die Getränke bringen Sie bitte einen
Becher mit.
Für die Getränkekosten bitten wir um eine
Spende in die aufgestellten Spardosen.
Die Aufsichtspflicht liegt bei den Eltern,
bzw. den begleitenden Erwachsenen der
Kinder.
Anmeldungen bei KIGA-Leitung Martina Kloeber, Tel. 1540.
2. Informationsabend zur Kindergesundheit
„Wann ist mein Kind so krank, dass es nicht in den Kindergarten / in die
Schule darf“
Dienstag, 18.11.2014 20.00 Uhr im Kindergarten
Referent und Diskussionsleiter: Herr Dr. Björn Hoffmann, Kinderarzt aus
Hückeswagen
3. Kinderbuchausstellung
vom 17. - 21. 11.14 im Foyer des Kindergartens
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4. Vater - Kind - Aktion:
„Auf den Spuren der Grafen von Berg“
Samstag, 15. 11. 2014
Väter sind mit ihren Kindern eingeladen, mit uns gemeinsam Schloss Burg
zu erkunden und Rätsel zu lösen.
Weitere Infos folgen.
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ADVENT und WEIHNACHTEN im Kindergarten
5. Offenes Adventssingen für Eltern und Kinder
Jeden Donnerstagmorgen im Advent singen wir mit unserem Kantor Stefan
Kammerer um 9.00 Uhr im Foyer des Kindergartens bekannte und weniger bekannte Adventslieder. Wir freuen uns über jeden, der mitsingt.
6. Adventswerkstatt
Wir schneiden, sägen, kleben, basteln …. und klönen in gemütlicher Runde
für den alternativen Adventsmarkt. Jeden Mittwochnachmittag treffen sich
gut gelaunte Helfer unter der Federführung von Nina Filthaus von 14.00—
16.00 Uhr im Kindergarten.
7. Alternativer Adventsmarkt
Freitag, 28.11. und Samstag, 29.11.14 auf dem Hausmannsplatz
Wir bieten Handgearbeitetes und leckeren „Alpenglüher“ an.
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8. Offener Adventskalender
Am 6. Dezember lädt der Kindergarten um 18.00 Uhr zum gemütlichen Beisammensein im Rahmen des offenen Adventskalenders ein.
9. Familienadventsfeier
Sonntag, 7. 12.14, ab 9:30 Uhr in der Kirche, danach im Gemeindehaus
Wir beginnen mit einem Familiengottesdienst, anschließend treffen wir
uns zum gemütlichen Adventskaffeetrinken im Gemeindehaus
10. Weihnachtsbaumschlagaktion
Samstag, 20.12.2014, 14.30 Uhr
Treffpunkt: Wanderparkplatz Oberröttenscheid
Jeder kann sich bei Glühwein und Gebäck einen Baum aussuchen und,
wenn gewünscht, auch selber fällen:
Nobilistannen, 1,50m bis 2,00m = ca. 19 €
Anmeldung bei der KIGA-Leitung Martina Kloeber, Tel. 02267/1540
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11. Krabbelgruppe
Jeden Mittwoch Vormittag treffen sich junge Mütter mit ihren Kleinkindern
von 9.00 - 11.00 Uhr im „blauen Salon“ (Bereich Foyer—Café) des
Gemeindehauses. Kontakt über die KIGA-Leitung Martina Kloeber .
12. Unsere „Gottesdienste , nicht nur für kleine
Leute.“
Freitag, 31.10.14 „Geburtstag der Kirche“ , 10:30 Uhr
Freitag, 21.11.14 „Sterndeuter“ - 10.30 Uhr
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Sprechstunde der psychologischen Beratungsstelle
Herbstmühle
Freitag, 29.10.14 und Mittwoch, 17.12.14, 9.00—10.30 Uhr
Mittwoch, 26.11.14, 14.00—15.30 Uhr
Bei Fragen und Problemen kann es hilfreich sein, mit einer außenstehenden
Fachkraft darüber zu reden, um eine erste Orientierung und Information zu
erhalten.
Sprechstunden mit Frau Brigitte Küster aus der Beratungsstelle
Herbstmühle jeweils Mittwoch
Kinder & Jugend
Dritte Wipperfürther Weihnachtswerkstatt
An den zwei Wochenenden (am 14./ 15.11. und am 21./ 22.11.2014)
jeweils von 15.00 Uhr – 18.00 Uhr sind Schulkinder vom 2. bis zum 5. Schuljahr eingeladen in die „Weihnachtswerkstatt“.
Dort bieten wir verschiedene Bastel- und Werkgruppen an, in denen Kinder
– je nach Alter und Interesse – mit ganz verschiedenen Materialien unterschiedliche Weihnachtsgeschenke herstellen können.
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Jugendgottesdienst – Rückblick & Einladung
„One of us“ - 10 Jahre Jugendgottesdienste in Wipperfürth (2004 -2014) –
ein Rückblick anlässlich des letzten Jugendgottesdienstes am Sonntag,
den 23.11.2014 um 18.30 Uhr
Das Projekt Jugendgottesdienst „One of us“ erfuhr seine „Geburt“ im November 2004 im Rahmen eines Konfirmandenpraktikums. Damals habe ich
im Team mit 7 Konfirmanden (nur Jungen) den ersten Jugendgottesdienst
zum Thema „G.O.T.T. - Guter Opa, total taub?“ gestaltet. Die Botschaft
war (na klar!), dass Gott natürlich alles andere als ein „tauber Opa“ ist, sondern unsere Gebete hört und immer wieder – in seinem Sinne – auch erhört, dass er uns zum regelmäßigen Gebet und lebendigem Gespräch einlädt.
Was damals noch keiner ahnen konnte, wurde schnell und bis heute eine
gesegnete Realität: viele weitere Jugendgottesdienste sollten folgen, u.a.
zu:
„Liebe ist...!“
„Sucht einen Ausweg!“ (zum Thema „Sucht“)
„Alle außen – keiner innen?“ (zum Thema „Außenseiter“)
„SCHLAG – fertig?“ - Jugendgottesdienst gegen Gewalt
„Mal eben vergeben...?“ (über die befreiende Wirkung von Vergebung)
„Sprich wieder mit mir!“
„(Über)lebenstraining Familie“
Friedensgottesdienst (gestaltet als „Bausteingottesdienst“)
„Wie weit dürfen wir GEN?“ (zum Thema „Gentechnik/ Bioethik“)
„Glaube und Humor“
SEKTen – wo sprudelt das Leben?“ (zum Thema „Sekten und falsche Propheten“)
„Unterm Strich zähl ich...?“ (zum Thema „Egoismus und Gemeinschaft“)
„Heute beginnt der Rest deines Lebens...!“ (zum Thema Tod und
Auferstehungshoffnung)
„guT AUFgEnommen“ (zum Thema „Taufe“ mit Konfirmandentaufe im
Gottesdienst, ein Junge, der zugleich Schüler von mir ist, beide Eltern sind
aus der Kirche ausgetreten)
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„WERTSACHE – was macht mein Leben wertvoll?“
ein Abendmahlsgottesdienst
„Wenn die Masken fallen...!“
„Das Leben feiern – Mut – und Mitmachgottesdienst!“
...
Zum 10jährigen Jubiläum am 23.11.2014 (18.30 Uhr; ev. Kirche am Markt)
verabschiedet sich nun das (alte) Jugendgottesdienstteam mit einem festlichen Gottesdienst zum Thema „Kein Ich ohne Dich...!“
Unser Team besteht derzeit aus 13 Jugendlichen (9 Jungen; 4 Damen), die
zusammen mit mir als Schulpfarrer die Gottesdienste mit großer Freude inhaltlich und methodisch vorbereiten und gestalten. Wichtig ist uns der gemeinsame Glaube an Jesus Christus, die gute und kreative Gemeinschaft
und dass alle Beteiligten großen Freiraum haben, ihren Glauben in ihrer
Sprache auszudrücken.
Von der Themenwahl über die Gebete, kabarettistische Anspiele mit Comedy-Elementen oder auch einer „guten Prise schwarzen Humors“, von
„Aktionen“ bis hin zu Begrüßung und Segen überlegen und entwickeln wir
alles gemeinsam.
Dazu waren und sind je nach Umfang 4 – 6 Vorbereitungssitzungen, in der
Regel an einem Samstag von 10.30 – ca. 12.30 Uhr erforderlich. Die Texte
stammen fast alle aus der Feder der Jugendlichen.
Kennzeichnend für unseren Jugendgottesdienst ist seit langem auch eine
Dialogpredigt, die ein Jugendlicher mit mir vorbereitet und hält. Beim letzten Jugendgottesdienst am 23.11.2014 werden Daniel Häger und ich zusammen predigen.
Eine eigene kleine Band (Keyboard; Bass; Gitarre; Schlagzeug) unter Leitung
des „genialen“ Klavierspielers Kevin Swiecki sowie als Gäste verschiedene
Gospelchöre oder (fremde) Bands
runden „One of us“, der sich bewusst als missionarisch – einladender,
theologisch-reflektierter und „jugendnaher“ Gottesdienst versteht, ab.
Zugleich sind alle Altersgruppen („jung und alt“ und Konfessionen (evangelisch und katholisch) herzlich eingeladen, mit zu feiern.
Die „Jugendlichen“ sind zwischen 13 und 25 Jahren alt, einige sind schon
seit 2005/ 2006 dabei, Daniel ist seit dem ersten Jugendgottesdienst (2004)
dabei.
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Yvonne Breuer, mittlerweile ausgebildete Erzieherin und in Köln wohnend,
ist mit 25 Jahren ältestes Teammitglied und längst in die „Co – Leitung“
hineingewachsen.
Neben engagierter Arbeit kommen auch Humor (in den Anspielen wie den
Vorbereitungssitzungen) und Gemeinschaft (z.B. gemeinsames Teamessen
vor dem Gottesdienst) nicht zu kurz.
Herzliche Einladung,
Karsten Brücker
Bibelfrühstück
Frühschicht – Extraschicht
Konfirmandenunterricht, Christenlehre
und Religionsunterricht sind für die
meisten Leserinnen und Leser unseres
Gemeindebriefes schon lange her. Was
wir damals gelernt haben, ist entweder wieder vergessen oder oft auch
kritischen Anfragen gewichen: Wie ist
das mit der Himmelfahrt Jesu? Müssen wir unbedingt an die Jungfrauengeburt glauben? Wie muss ich mir Gott vorstellen? Für viele christlich erzogene Menschen ist die Weihnachtszeit die einzige Zeit im Jahr, in der sie sich
noch an ihren Glauben erinnern. Und die Geschichte von dem Engel und
den Hirten und dem Kind im Stall finden auch Skeptiker immer wieder
schön. Mit dem blutigen Jesus am Kreuz und dem Fegefeuer können viele
nichts mehr anfangen. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass wir viel zu
wenig über unseren Glauben wissen und unsicher werden, wenn wir gefragt werden.
Dieser Situation möchte sich unsere Kirchengemeinde mit dem Angebot eines
Bibelfrühstücks stellen, zu dem wir ab November 2014 in der Regel am 2.
Mittwoch im Monat in den Anbau unserer Kirche einladen, und zwar jeweils
von 09.00 – 11.00 Uhr.
Nach einer kurzen Andacht wird gemeinsam das Frühstück eingenommen. Anschließend lesen wir biblische Texte, besprechen biblische Bücher, möchten
uns aber auch Zeit nehmen für Glaubensfragen und strittige Themen in Kirche
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und Welt und darüber ins Gespräch kommen. Dabei sind Tabuthemen nicht
ausgeschlossen.
Die Organisatoren werden zu den ersten Treffen Themen vorbereiten, sind
aber auch offen für Vorschläge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, so dass
die Teilnehmer/innen zunehmend die Thematik mitbestimmen können. Eingeladen sind alle, Kirchenferne und Kirchennahe, Glaubende, Skeptiker und
Zweifler, Ruheständler, Menschen im Arbeitsprozess, insofern sie dann Zeit haben.
Wir starten am Mittwoch, den 12.November 2014 , 9 – 11 Uhr.
Die weiteren Termine:
10. Dezember 2014 +++
11. Februar 2015
+++
14. Januar 2015
11. März 2015
Hartmut Köbnick
Frauentreff
„Begreift ihr meine Liebe? “
Zum Weltgebetstag von den Bahamas am 6. März 2015
Traumstrände, Korallenriffe, glasklares Wasser: das bieten die 700 Inseln
der Bahamas. Sie machen den Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti
zu einem touristischen Sehnsuchtsziel. Die Bahamas sind das reichste karibische Land und haben eine lebendige Vielfalt christlicher Konfessionen.
Aber das Paradies hat mit Problemen zu kämpfen: extreme Abhängigkeit
vom Ausland, Arbeitslosigkeit und erschreckend verbreitete häusliche und
sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides greifen Frauen der Bahamas in ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 auf. In dessen Zentrum steht die Lesung aus dem Johannesevangelium (13,1-17), in der Jesus
seinen Jüngern die Füße wäscht. Hier wird für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar, denn gerade in einem Alltag, der von Armut und Ge-
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walt geprägt ist, braucht es tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu
Christi.
Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag, den 6. März 2015, Gottesdienste zum Weltgebetstag. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche
sind dazu herzlich eingeladen. Alle erfahren beim Weltgebetstag von den
Bahamas, wie wichtig es ist, Kirche immer wieder neu als lebendige und solidarische Gemeinschaft zu leben. Ein Zeichen dafür setzen die Gottesdienstkollekten, die Projekte für Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt
unterstützen. Darunter ist auch eine Medienkampagne des Frauenrechtszentrums „Bahamas Crisis Center“ (BCC), die sexuelle Gewalt gegen Mädchen bekämpft. (1.567 Z.m.L.z.)- Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Der Gottesdienst findet am Freitag, den 06.03.2015 um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche am Markt statt. Anschließende gibt es ein gemütliches Beisammensein im Anbau der Kirche mit landestypischen Speisen von den Bahamas.
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Termine und Themen im Frauentreff:
Festliche Weihnachtsfeier mit besinnlichen
03.12.14
Geschichten und Gedanken, gemeinsamem
Essen und kleinen Geschenken
07.01.15 Quizabend: "Der große Preis"
04.02.15
Informationen zum Frauenweltgebetstag 2015 (Bahamas)
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19:00 Uhr
(pünktlich)
19:45 Uhr
19:45 Uhr
Männerkreis
Abschied von Herrn Rammoser als Leiter – nach 25 Jahren
Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Wipperfürth stimmte Ende 1989 der Gründung eines Männerkreises in ihrer Kirchengemeinde
zu. Am Ende der Sitzung äußerte sich eine damals langjährige Presbyterin
zu drei neben ihr stehenden Presbytern: „Lassen wir ihn (Edelhard Rammoser) den Männerkreis gründen. Mehr als ein halbes Jahr gebe ich dem Männerkreis nicht!“
Am 18. Januar 1990 trafen sich im Evangelischen Gemeindehaus auf Anregung von Edelhard Rammoser und unter Leitung von Pfarrer Peter Hennecke 13 evangelische Männer im Alter von 50 bis 75 Jahre. Pfarrer Hennecke
dankte den Erschienenen für ihr Interesse an der beginnenden Männerarbeit. Unter den ersten Teilnehmern an den Treffen waren Karl Archut
(langjähriger Vertreter von Edelhard Rammoser), Otto Kresin
(Bademeister), Ewald Mantei (Küster der ev. Kirchengemeinde Wipperfürth) sowie die ehemaligen Presbyter Erwin Reimann, Rudi Bergmann,
Helmut Mohnke und Kurt Witt. Seit der Gründung des Männerkreises sind
bis heute noch dabei: Hans-Joachim Zilske (85 Jahre), Fredi Marten (84 Jahre), Edelhard Rammoser (79 Jahre), Eberhard Poymann (72 Jahre).
Edelhard Rammoser übernahm die Funktion des Sprechers des Männerkreises, die er 25 Jahre lang ausfüllte. Er wurde von vielen Männern aus der
Gruppe in dieser langen Zeit unterstützt. Dazu gehörten auch Egon Beeck,
Paul Bäumer und Werner Mürmann.
In der Zeit des Bestehens des Männerkreises von 25 Jahren hat es 541 Veranstaltungen bzw. Treffen gegeben, jährlich jeweils mehr als 20 Veranstaltungen. Diese fanden donnerstags in der Regel 14-tägig statt. Stets war ein
ausgewähltes Thema Hauptpunkt des Treffens. Fragen aus verschiedenen
Richtungen unseres Gesellschaftslebens wurden vorgetragen und diskutiert. Biblische Themen, Gesundheitsprobleme, soziale Fragen, Neues aus
Wissenschaft und Forschung, Firmen- und Behördenbesuche standen auf
dem Programm.
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Von den Beiträgen entfielen rund
30 % auf biblische und theologische Themen
45% auf Besichtigungen, Reiseberichte und Vorträge mit in der Regel religiösem Hintergrund (z.B. Reisen des Apostel Paulus)
13% auf Gesundheits- und Altersfragen, geistige Beschäftigungen
12 % auf Grillabende, Adventsfeiern, freie Gesprächsabende.
Die Abende des Männerkreises begannen stets mit der Begrüßung der Teilnehmer und des Referenten des Abends. Danach folgten eine religiöse Lesung und ein Lied. Der Referent übernahm danach sein Thema des Abends.
Dabei gab es ausreichend Gelegenheit für Gespräche und Diskussionen
zum Hauptthema des Abends. Nach gruppeninternen Angelegenheiten
(z.B. Geburtstage) und Hinweise auf folgende Termine und Veranstaltungen wurde stets ein Abschlusslied gesungen und der Abend mit einem Gebet beendet.
Der Männerkreis umfasste zu Beginn des Bestehens vor 25 Jahren mehr als
30 Mitglieder im Alter zwischen 50 und 80 Jahren. Heute gehören noch 25
Männer im Alter von 60 bis 92 Jahre zum Männerkreis, wovon einige aus
Altersgründen kaum noch die Treffen besuchen können. Durchschnittlich
war etwa die Hälfte der Mitglieder bei den jeweiligen Treffen anwesend.
Externe Gäste waren stets willkommen. Natürlich braucht der Männerkreis
dringend Zuwachs durch Männer ab 50 Jahren aufwärts.
Solange es einigen Mitgliedern des Männerkreises möglich war, halfen diese auch bei Gemeindefesten und kirchlichen Veranstaltungen mit. Bei gemeindlichen Reisen und anderen Veranstaltungen stellte der Männerkreis
stets einen starken Kern an Teilnehmern.
In den vielen Jahren des Bestehens des Männerkreises gab es immer einen
zwischenmenschlichen Umgang miteinander, es herrschte gute Kameradschaft und es bildete sich manche bleibende Freundschaften.
In seiner Amtszeit als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wipperfürth hatte Pfarrer Hennecke auch stets ein offenes Ohr für den Männerkreis und seinen einzelnen Mitglieder. Er gestaltete auch manches Treffen
mit interessanten Themen, auch aus seinem reichen Pfarrersleben. Eng
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verbunden blieb Pfarrer Hennecke dem Männerkreis auch in seinem Ruhestand. Für seine Betreuung, den Beistand und die Obhut des Männerkreises während der vergangenen 25 Jahre gebührt Pfarrer Hennecke großer
Dank.
Edelhard Rammoser beendet nach 25 Jahren seine Aufgabe als Sprecher
des Männerkreises der Evangelischen Kirchengemeinde Wipperfürth. Er
dankt seinen Mithelfern und allen Mitgliedern des Männerkreises für den
langen gemeinsamen Weg in enger Verbundenheit.
Möge der Männerkreis der Evangelischen Kirchengemeinde noch eine lange Zukunft vor sich haben.
Edelhard Rammoser
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Männer in Bewegung – Die neue Leitung stellt sich vor
Nach 25 Jahren beharrlicher und mutiger Arbeit für und mit dem Männerkreis der ev. Kirchengemeinde Wipperfürth gibt Edelhard Rammoser die
Leitung des Kreises zum Jahresende in (leicht) jüngere Hände. Da aller Anfang schwer ist, hat sich mit Egon Beeck, Paul Bäumer und Werner Mürmann ein Team gefunden, das die bisherige Praxis des Männerkreises in
den kommenden Jahren fortsetzen möchte. Gerade beim Start verlangt
dies neben gemeinsamem Einsatz eine enge Abstimmung, gilt es doch, bei
Fortführung des Bewährten die derzeitigen Mitglieder des Männerkreises
zu überzeugen wie bisher mitzumachen, daneben aber auch nach und nach
neue Mitglieder für die Männerarbeit zu gewinnen. Hierbei setzen die drei
nicht allein auf eigenes Engagement, sondern genauso auf eine enge Abstimmung mit der Gemeindeleitung in Wipperfürth und daneben auf den
Zusammenhalt und den Ideenaustausch mit den benachbarten Männerkreisen im Kirchenkreis An der Agger.
Als Ideengeber und geneigter Ratgeber steht darüber hinaus das Zentrum
für Männerarbeit der Ev. Kirche im Rheinland bereit. Ein Ausbau bereits bestehender guter Kontakte ist hier jedoch darauf angewiesen, dass das Zentrum für Männerarbeit im Rahmen der ohne Zweifel notwendigen Haushaltskonsolidierung bei der Rheinischen Kirche keinen weiteren personellen Aderlass erfährt sondern als geschätzter Impulsgeber in bisheriger Stärke für die Männerarbeit in den rheinischen Kirchenkreisen verfügbar bleibt.
Egon Beeck ist seit ca. 20 Jahren Mitglied des Männerkreises und hält für
diesen die Verbindung zum Kirchenkreis An der Agger. In den letzten Jahren sind weitere Funktionen hinzugekommen.
Paul Bäumer ist dem Männerkreis seit zehn Jahren verbunden. Sein besonderes Interesse und Engagement gilt der Kirchenmusik.
Werner Mürmann gehört dem Männerkreis seit drei Jahren an. Er begleitet
die Arbeit des Männerkreises und des synodalen Männerteams EDV-seitig.
Werner Mürmann
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Termine und Themen im Männerkreis:
13.11.14
Pfarrersleben (Pfr. Matthias Schippel)
18:00 Uhr
27.11.14
Wanderung durch Island (Gemeindereferent Michael Kunz)
18:00 Uhr
11.12.14
Jahresabschluss – Adventsfeier - Feuerzangenbowle
18:00 Uhr
08.01.15
Die Jahreslosung (Pfrin. Eschbach)
18:00 Uhr
22.01.15
Bericht von der Landessynode (Egon
Beeck u.a.)
18:00 Uhr
05.02.15
Finnland im Sommer (Pfr. Hennecke)
18:00 Uhr
19.02.15
noch offen
18:00 Uhr
Einladung zur Mahlfeier
Seit vielen Jahren findet am Abend des 3. Advents eine Mahlfeier in unserer Kirche statt.
Im Vorbereitungskreis wird gemeinsam ein biblisches Thema für den
Abend ausgesucht, die dazu passenden Geschichten, Lieder oder Gedichte
und welches biblische Essen zubereitet werden kann.
Am Sonntag, 14.12.14 um 18 Uhr lädt die Gemeinde zum Festmahl in die
Kirche ein. In die Kirche werden festlich, dem Thema entsprechend, dekorierte Tische gestellt. Zwischen den Lesungen, Liedern, Geschichten und
Gebeten werden verschiedene Speisen gereicht. Es bleibt genügend Zeit
für Gespräche, so dass man den Alltagsstress für eine Zeit vergessen kann.
Bitte anmelden! Um Speisen vorbereiten zu können und den Kirchraum
festlich zu schmücken, ist es erforderlich, sich bis zum 10.12.2014 im Gemeindebüro Tel. 4398 anzumelden.
Pro Teilnehmer wird ein Kostenbeitrag von 5,00€ erhoben.
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Vorbereitungstreffen
Neue Gesichter sind herzlich willkommen. Sollten wir Ihr Interesse geweckt
haben, im Vorbereitungskreis mitzudenken und – zu arbeiten, dann kommen Sie doch zu unserem 1. Vorbereitungstreffen am 12.11.2014 um
18.00 Uhr in den Anbau der Kirche oder rufen Sie an, bei Peter Hennecke
Tel. 4718.
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Zehnter Alternativer Adventsmarkt
Das zehnjährige Jubiläum des Alternativen Adventsmarkt ist in diesem Jahr
erreicht. So manches hat sich in dieser Zeit weiter entwickelt, ein paar Dinge sind aber auch seit dem ersten Adventsmarkt 2004 gleich geblieben.
Ohne den Alternativen Adventsmarkt kann man sich den Beginn der Vorweihnachtszeit in Wipperfürth jedenfalls nur noch schwer vorstellen.
Gut, dass auch in diesem Jahr am 28. und 29. November die Buden und
Stände alle wieder ihren Platz auf dem Hausmannsplatz, gleich hinter der
Pfarrkirche St. Nikolaus, finden. Dort setzen Menschen aus den Wipperfürther Kirchengemeinden, Schulen, Kindergärten und Vereinen
ein bewusstes Gegengewicht
zum adventlichen Kommerz und
Weihnachtskitsch. Selbst gebastelter
Weihnachtsschmuck,
selbst gebackene Plätzchen,
Punsch und vieles mehr, was
man in der Adventszeit gut gebrauchen kann, werden angeboten. Das leibliche Wohl
kommt nicht zu kurz. Neben
Würstchen, Bigos, Flammkuchen und Crèpes gibt es auch Kakao und Pflaumenwein – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Begleitet wird der Markt – wie immer - von einem musikalischen Rahmenprogramm in der evangelischen Kirche am Markt und auch in der katholischen Kirche (z. B. der Evensong am Freitag um 19.00 Uhr in der Kath. Kirche). Konzerte, und das mittlerweile traditionelle offenes Singen (Samstag
um 16.30 Uhr in der ev. Kirche), aber auch Besinnliches begleiteten das adventliche Treiben und machen den Markt zu einem besonderen Erlebnis.
Auch in diesem Jahr werden 5% des Umsatzes für einen gemeinnützigen
Zweck gespendet – für die Pfadfinder Sankt Georg, Wipperfürth. Im vergangenen Jahr konnte die „Lebenshilfe Service GmbH“ mit 1066,66 Euro und
das „Sportcamp BDKJ Oberberg“ mit 1066,66 Euro unterstützt werden.
Martina Schulz
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Einladung zur Fahrt zum ev. Kirchentag
Mit dem Fahrrad zum Kirchentag nach Stuttgart
Nach unseren guten Erfahrungen mit unserer Radtour zum Kirchentag in
Hamburg, vor 2 Jahren, trauen wir uns nun auch die Fahrt nach Stuttgart
zu, (der Kirchentag selbst ist vom 03.-07.06.2015, also „über“
Fronleichnam). Den Rhein und den Neckar hinauf. Auch e-Bike FahrerInnen
sind willkommen. Wer fährt mit?
Start: Donnerstag, 28.05.15 ab Wipperfürth
→ 4 Übernachtungen in Jugendherbergen.
Ankunft: Montag, 01. 06.15 in Stuttgart.
Vorabinformationen bei Peter Hennecke Tel. 4718, oder über das Gemeindebüro Martina Schulz Tel. 4398.
Personelles
BUFTI Rebecca Dobrynin verabschiedet sich
Hallo liebe Leser- und Leserinnen, liebe Gemeinde,
ein ganzes Jahr ist es jetzt schon her, dass ich mich in diesem Gemeindebrief mit der Überschrift „Abenteuer Freiwilliges Soziales Jahr!“ vorgestellt
habe. Nun ja, jetzt, ein ganzes Jahr und viele Erfahrungen später, ist es
schon wieder an der Zeit, mich zu verabschieden.
Daher möchte ich mich herzlichst bei
allen bedanken, die mir dieses Jahr zu
einem so unvergesslichen gemacht
haben! Ich habe in einer nur so kurzen Zeit viel Verschiedenes machen
und erleben dürfen, in den unterschiedlichsten Bereichen war ich tätig. Dabei sind mir natürlich auch die
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unterschiedlichsten Leute über den Weg gelaufen, danke für die tolle Zusammenarbeit!
Dennoch heißt es ja so schön: „Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine
Andere“, für mich bedeutet das, dass ich zwar einerseits mit einem weinenden Auge zurück auf dieses Jahr blicke, aber gleichzeitig auch mit einem lachenden und einem Gepäck voll neuer Weisheiten und Erkenntnisse
mich auf meinen weiteren Weg und die weiteren Abenteuer freue. Am
Montag, den 06.10. habe ich mein Studium an der Bergischen Universität
Wuppertal in den Fächern Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften begonnen.
Auch in der Zukunft möchte ich beruflich gerne im sozialen Bereich tätig
sein, dies habe ich unter anderem diesem Jahr entnehmen können.
Auf Wiedersehen und liebe Grüße, Rebecca Dobrynin
Neue BUFDI gesucht!
Die Evangelische Kirchengemeinde sucht einen neuen Bufdi (oder eine
Bufdine oder auch FSJ-ler) der oder die in die Fußspuren von Rebecca Dobrynin treten möchte, um unsere Gemeinde im Bereich der Seniorenarbeit,
der Kinder- und Jugendarbeit und das Gemeindebüro zu unterstützen.
Ein Führerschein der Klasse 3 ist Voraussetzung!
Weitere Informationen gibt gerne:
Rebecca Dobrynin Tel. 0170/ 1173787
oder Frau Schulz im Gemeindebüro Tel. 4398.
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Zum Gemeindebrief – in eigener Sache
Ich bitte um Nachsicht bei
der Lektüre dieses Gemeindebriefs, meinem ersten in
Funktion als Vorsitzender
des
Öffentlichkeitsaussschusses und Endredakteur.
Computer, Textverarbeitungsprogramm und ich müssen uns bei der Erstellung dieser riesigen Textdatei mit vielen Bildern erst noch etwas aneinander gewöhnen, daher verzeihe man mir großherzig die ein oder andere
Layout-Schwäche (insbesondere das ein oder andere zu dunkle Bild).
Nutzen möchte ich die Gelegenheit in jedem Fall, um dem werten Gemeindebriefleser auf die vielen Menschen hinzuweisen, die neben den Textautoren für die Erstellung, Bestückung und Verteilung dieses Gemeindebriefs
verantwortlich sind:
Logistik: Gabriele Hardenbicker, Viktoria Rammoser-Klockner, unterstützt
durch Fr. Beeck, Fr. Klockner, Fr. Wagner-Kötter und viele fleißige Hände
aus dem Frauentreff!
Hinzu kommen die vielen Verteiler, die durch sämtliche Straßen Wipperfürths marschieren, um Ihnen den Gemeindebrief zuzustellen.
Wir suchen z.Z. für zwei Straßen neue Verteiler: den Höhenweg und die
Weberstraße. Wenn Sie uns helfen möchten, melden Sie sich bitte bei mir
(E-Mail siehe unten) oder telefonisch im Gemeindebüro: 4398.
Allen Helfern und Verteilern ein sehr herzliches
Danke schön!
Übrigens: Gerne können Sie als Leser uns Ihre Meinung zu einem der
Themen oder Artikel Ihres Gemeindebriefes in Form eines Leserbriefs
schicken. Wenn es sich anbietet, werden wir ihn abdrucken und ggf.
kommentieren. E-Mail: brandtnewmail@web.de
Martin Brandt
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Hospizgruppe Wipperfürth
Ambulanter Hospiz-und Palliativberatungsdienst,
Ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleitung,
Beratung zur Patientenverfügung
Koordinatorin Regina Löhr, Konrad-Martin-Weg 4
Telefon:
Mobil - 0178-5990828
Büro - 02267-889666
Sprechstunde: Donnerstags 16.00 – 18.00 Uhr im Büro
und nach Vereinbarung
Diakonie - Adventssammlung „Türen öffnen“
Seit mehr als 60 Jahren wird auch in unserer Kirchengemeinde für die Arbeit der Diakonie gesammelt. In diesem Jahr steht diese Diakoniesammlung unter dem Motto „Türen öffnen“.
Jemandem eine Türe aufhalten: Das ist eine kleine Geste der Hilfsbereitschaft. Für viele eine alltägliche Sache, doch sie zeugt von Höflichkeit und
Respekt. Für die Diakonie ist das Teil ihres Auftrags: Türen öffnen. Überall
da, wo verschlossene Türen Menschen behindern, wo ihnen die Zukunft
versperrt ist, wo sie keinen Ausweg mehr aus einer Krise sehen. Überall
dort wollen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Diakonie
Menschen Türen öffnen. Für diesen Einsatz benötigen wir als Diakonie Ihr persönliches Engagement und Ihre finanzielle Unterstützung.
Sollte keine Sammlerin oder kein
Sammler bei ihnen vorbei schauen, können sie für die Arbeit unserer Diakonie auch spenden, mit einer
Überweisung auf unser Gemeindekonto IBAN DE33 3706 9840 5192 3350
10 bei der Volksbank Wipperfürth - Lindlar. Bitte geben Sie dabei das
Stichwort „Diakonie-Sammlung“ an.
Gudrun Rosanski
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Flüchtlinge bei uns…. Was können WIR tun?
Wie auch unsere Landeskirche möchten wir um Mithilfe bitten angesichts der
wieder anwachsenden Zahl von Flüchtlingsfamilien, insbesondere aus den
Kriegsgebieten Irak/Syrien. Unsere Gemeinde ist ja selber zum großen
Teil durch Flüchtlingsfamilien (nach dem Krieg und in den 90er Jahren) gewachsen. Heute suchen wir in Zusammenarbeit mit der Stadt nach Wohnraum
aber auch nach Menschen, die Zeit und Hilfe investieren, um z.B. als Paten Familien bei ersten Schritten in unsere Gesellschaft helfen oder als Lehrer in
Sprachkursen oder bei der Hausaufgabenhilfe mitzumachen.
Wer Interesse hat, wende sich bitte an das Gemeindebüro Tel. 4398
oder an die Ökumenische Initiative / Peter Hennecke Tel. 4718 P. Hennecke
Amtshandlungen - Freud und Leid
Taufen:
Sophia Hörter
Leonie Sophie Fuchs
David Preis
Ben Luis Heller
Leon Schneppe
Lian Kurz
Xenia Feige
Maja Katharina Brandt
Beerdigungen:
Ilse Potthoff
Niklas Niermann
Siegfried Lobien
Müller Vollmar
Jürgen Belde
Erich Harbarth
75 Jahre
6 Jahre
71 Jahre
77 Jahre
73 Jahre
90 Jahre
Trauungen
Vera Kühnhold &
Jan-Christian von der Heydt
45
In Wipperfürth sind für Sie da:
Pfarrerin und Vorsitzende des Presbyteriums:
Stefanie Eschbach, Paul Gerhardt-Str. 5
02267/ 6469669
Stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums:
Hartmut Köbnick, Im Hagen 5
02269/ 293
Kirchmeisterin Gudrun Rosanski
Nagelsbüchel 67
02267/ 82652
Gemeindebüro: Martina Schulz
Lüdenscheider Str. 17
Mo.Mi.Fr. 08.00 bis 12.00 Uhr
Do. 16.00 bis 18.00 Uhr
evkirchengemeinde.wipperfuerth@ekagger.de
02267/ 4398
Fax: 02267/ 829397
Kirchenmusiker Stefan Kammerer
kirchenmusik-wip@ekagger.de
0157/ 89250720
Jugendbüro
02267 / 829395
Küster, Lüdenscheider Str. 17
02267 / 4659
Schulpfarrer Karsten Brücker, Bergstr. 2
02267/ 4397
Kindergarten: Martina Kloeber
Lüdenscheider Str. 16 + 17
kiga-sonnenkaefer@ekagger.de
02267/ 1540
Diakoniestation: Ira Müller
02192/ 3804
Gebrauchtmöbellager: Flaviu Andres
Ökumenische Hospiz-Initiative
Bereitschaftshandy Hospiz
02267/ 2822
02267/ 889666
0178/ 5990828
46
47
48
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Kategorie
Seele and Geist
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