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+ Staudernheim EXTRA - Ev. Kirchengemeinde Bad Sobernheim

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Ausgabe für Dezember 2014 / Januar 2015
Evangelische Kirchengemeinde Bad Sobernheim
+ Staudernheim EXTRA
1
Willkommen
Wieder können wir DIE BRÜCKE gemeinsam für
Staudernheim und Bad Sobernheim vorlegen. Schön,
dass die Zusammenarbeit unserer Kirchengemeinden möglich ist – ein gutes Beispiel für andere.
Der Engel auf unserem Titelbild „schwebt“ im Eine-Welt-Laden im Gemeindezentrum, auch eine
Monatsspruch Dezember:
Willkommen
3
„Die Wüste und Einöde wird
frohlocken, und die Steppe
wird jubeln und wird blühen
wie die Lilien.“ (Jesaja 35,1)
Andacht
3
Aus dem Presbyterium
Umweltleitlinien
6
Staudernheim EXTRA
12+13
Liebe Gemeindemitglieder in
Bad Sobernheim und Staudernheim,
Zum Nachdenken
Der Mensch arbeitet an seiner Optimierung
Oh Bethlehem
8
9
Und wieder ist Weihnachten
Ihr Kinderlein
10
14
Gemeindeleben
Schaugenau-bs.de
5
Wir machen mit!
18 +19
7 +11
+
15 -17
21 -24
2
Anregung, dass wir dort auch Weihnachtgeschenke
kaufen können. Mögen die Boten Gottes Frieden zu
Weihnachten auch nach Bethlehem bringen und uns
dankbar an die lange Friedenszeit in unserem Land
erinnern!
Ihre DIE BRÜCKE Redaktion
4
Bücherei Bad Sobernheim
Veranstaltungen und Informationen
Termine
Advent, die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten,
ursprünglich eine Buß- und Fastenzeit. Wohin sehen wir in diesen Wochen? Auf einen Terminkalender
voller Weihnachtsfeiern und Jahresabschlüsse? Auf
eine „To-do-Liste“, die uns gnadenlos daran erinnert, was noch bis zum Fest zu erledigen ist, welche
Geschenke noch gekauft und welche Grüße noch zu
schreiben sind? Weihnachtslieder und -musik in allen
Geschäften, Plätzchen und Stollen seit September.
Weihnachtsmärkte, Geschenke kaufen. Die besinnliche Stille des Advents, sie gibt es kaum noch. Auch
die Kirchen machen davor nicht halt: Weihnachtliche
Musik und Veranstaltungen, Basare, das Weihnachtsoratorium von Bach …
Nach vorne gerichtet ist unser Blick ganz sicher. Das
Ziel ist klar: ein gelungenes, fröhliches Weihnachtsfest mit perfektem Ablauf und möglichst wenig Streit.
Und genau dieses Ziel setzt uns enorm unter Druck.
Eine Adventszeit ohne diesen Druck? Das können wir
uns gar nicht mehr vorstellen. Was wäre das für eine
Erlösung!
Genau das will uns Gott schenken. Erlösung nicht nur
von der drangvollen Enge und Eile der Adventszeit. Sondern Erlösung auch von der Enge und Eile des Lebens.
Der Monatsspruch führt uns in die Wüste. Kennen Sie
Wüstentage? Sie werden angeboten von so manchem
Kloster und auch christlichen Meditationshäusern.
Einen Tag nimmt man sich Zeit, ohne Termine, ohne
Telefon, Internet und Fernsehen auszukommen. Wüstentage sind nicht einsam oder leer, sie sind geistvoll.
Sie helfen, tief einzuatmen, Luft zu holen. Sie bieten
Land für neue Gedanken, verzichten auf Lärm. Ein
Tag, der einlädt, sich kurzfristig der Leere zu überlassen, damit Neues wachsen und blühen kann. Platz
für die Sehnsucht nach Erlösung, Ruhe und Frieden
auf Erden, die Freude auf das Kind in der Krippe.
Vielleicht nehmen Sie den Gedanken auf für einen
eigenen Wüstentag, der zu einem Oasentag werden
kann. Die Adventszeit lädt uns ein, unseren Lebensraum von allem Überflüssigen leer zu räumen. Und
ein einziges Licht in die Mitte zu stellen. Das Licht der
Liebe Gottes. Es wird unser Leben erhellen, bis in den
letzten dunklen Winkel.
Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Zeit im
Advent, zu Weihnachten und zum Jahreswechsel.
Herzlichst
Ihr Pfarrer Ralf Anacker
3
Andacht
Inhalt
schaugenau-bs.de
Aus der Gemeinde
Gemeindeleben
wir machen mit!
Jugendbetreuer berichten vom „Schau genau!“ Projekt
Unter diesem Thema „schaugenau-badsobernheim
SandSteine“ trafen sich im September und Oktober,
vor allem in der ersten Herbstferienwoche, bis zu 39
Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren.
Interview mit den ehrenamtlichen Helfern der
Jugendarbeit rund um Christine Budschat.
gespielt und gebastelt. Natürlich haben wir auch aufgepasst. Aber vor allem haben wir auch selbst etwas
dabei gelernt - und hatten viel Spass dabei.
Brücke: Euer letztes Projekt trägt den Namen
„Schau genau!“ Was hat es mit diesem Titel auf
sich?
Welche Aktionen habt ihr besucht, welche Aktio-
Laura:
Wir haben das Thema Steine, Sand und Sandsteine im
Rahmen dieses Bildungsprojekts behandelt. Mit Kindern im Alter von sechs bis 12 Jahren haben wir die
Historie, die Verwendung und die Verarbeitung ganz
genau unter die Lupe genommen.
Jonas:
Es gab eine Stadtrallye mit Carsten Dierks, in Steinhardt suchten wir nach den berühmten Steinhardter
Erbsen. Wir waren an der Nahe um Steine zu erforschen, suchten Sobernheims Sandsteingebäude, lernten
von Geheimschriften und QR-Codes.
Welchen Umfang hatte das Projekt insgesamt?
Robin:
Mit ca. 40 Kindern und 14 Betreuern war es ein sehr
groß angelegtes Projekt. Es wurde getragen vom TV
Sobernheim, dem Bundesministerium für Bildung und
Forschung, dem Kreisjugendring und der evangelischen Jugend Sobernheim.
Welche Aufgaben habt ihr dabei übernommen?
Maren:
Wir haben Denkanstöße gegeben, mit den Kindern
4
nen für die Kinder erdacht?
Was ist als nächstes geplant? Gibt es schon einen
Ausblick auf 2015?
Vera:
Jetzt freuen wir uns auf die wöchentlichen Zeiten
mit den Kindern und Teenies, das Basteln in der Adventszeit, spielen und backen. Solche außergewöhnlichen Projekte bereichern die normale Arbeit. Für das
nächste Jahr ist eine Fortsetzung geplant, sofern sie
genehmigt wird, und es stehen einige weitere Projekte
an: KinderKino, Kirchentag und ein Theaterprojekt.
Was ist ein QR-Code?
Wie hoch und tief war die Stadtmauer?
Wir nahmen Bad Sobernheim – unseren Lebensort – unter
dem Thema Sand, Steine, Sandsteine unter die Lupe und
entdeckten und erforschten die unterschiedlichsten Dinge:
die Stadtmauer und wie sie früher aussah, Steinhardter
Erbsen, das Naheufer, einige Sobernheimer Gebäude und
Plätze und natürlich die unterschiedlichsten Steine. Auch
Tablets, Smartphones, Diktiergeräte und Digitalkameras
brauchten wir, um zu recherchieren oder unsere Erforschungen festzuhalten.
Aus unseren Entdeckungen entstehen noch Tafeln, die an
den jeweiligen Orten angebracht werden, damit jeder unsere Erforschungen (nach-) erleben und machen kann.
Ein Kooperationsprojekt von Ev. Jugend Bad Sobernheim,
TV 1860 Bad Sobernheim und dem Kreisjugendring Bad
Kreuznach e.V.
Finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über die Bundesarbeitsgemeinschaft der
Wie kam der oberste Sandstein auf die Kirchturmspitze?
Wie entsteht eine Skulptur?
mobilen spielkulturellen Projekte (kurz BAG Spielmobile)
e.V., die im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht
stark. Bündnisse für Bildung“ Programmpartner sind.
Christine Budschat
Das Interview führte Christine Budschat
5
In seiner Sitzung am 7. November befasste sich das
Presbyterium mit den Umweltleitlinien, die von der
AG „Grüner Hahn“ vorgestellt wurden. Ausgehend
von den Schöpfungsgeschichten der Bibel sieht
auch unsere Gemeinde den Auftrag zur Bewahrung und zum nachhaltigen Wirtschaften.
„Und Gott, der Herr, nahm den
Menschen und setzte ihn in den Garten
Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“
• Wir achten bei Nutzung von Grundstücken und Gebäuden sowie Bau- und Renovierungsarbeiten auf Umweltverträglichkeit.
•
• Wir wollen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv in Umweltfragen einbeziehen, ihre
Anregungen aufnehmen und berücksichtigen.
(1.Mose 2,15)
•
Dies bedeutet für uns als evangelische
Kirchengemeinde Bad Sobernheim
•
• Wir werden Belastungen und Gefahren für die Um- welt kontinuierlich verringern bzw. vermeiden und die bestverfügbare Technik zum Wohle der Umwelt •
einsetzen, soweit dies wirtschaftlich vertretbar ist.
• Wir gehen schonend und sparsam mit Rohstoffen und Energie um.
•
Wir, als Gemeinde mit landwirtschaftlicher
Produktion, bevorzugen nach Möglichkeit
regionale Produkte und achten bei den landwirt-
schaftlichen Erzeugnissen außerhalb der Region auf kurze Versorgungswege sowie in allen anderen Fällen auf fair gehandelte Produkte.
Wir wollen in Verkündigung und Lehre (Gottes-
dienst, kirchlicher Unterricht, Mitarbeitendenge-
sprächen, Gemeindegruppenarbeit) zur Schöpfungsverantwortung erziehen und auf umweltgerechtes Handeln jedes Einzelnen hinwirken.
Wir werden regelmäßig über unsere Umweltaktivitäten informieren und den Dialog mit
der Öffentlichkeit suchen.
Wir werden den Erfahrungsaustausch mit
kommunalen und kirchlichen Einrichtungen
suchen und fortführen.
Wir dokumentieren unsere Umweltschutzaktivitäten mit dem Ziel einer stetigen
Verbesserung und überprüfen sie regelmäßig.
•
Davon ausgehend wird nun die AG „Grüner Hahn“ versuchen konkrete Vorschläge zu erarbeiten, die dann auch umgesetzt werden können. Das
Presbyterium ist sich im Klaren, dass die Umwelt-
leitlinien weiter diskutiert werden müssen, denn
sie zeigen nur die Richtung auf für einen Weg,
der weiter führen wird.
Informationen
Aus dem Presbyterium
Umweltleitlinien
Mache dich auf
und werde licht!
Evangelische und katholische Kirchengemeinde
laden herzlich ein zur
6. Ökumenischen Bibellesenacht
am Freitag, 12.12.2014, 19 – 22 Uhr
im Chorraum der Matthiaskirche
Wir hören die Kapitel des zweiten Jesajabuches (Jesaja 40-55)
mit ihren vielfältigen Bezügen zur Adventszeit.
Wir singen, tanzen und stärken uns
in der Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit.
Eine besondere Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wer gerne vorlesen möchte, melde sich bei Pfarrerin Ulrike Scholtheis-Wenzel
Anders gesagt:
Gott stellt sich uns Menschen vor: Nicht als unbewegter
Beweger, sondern als verletzliches Kind. Nicht allmächtig,
sondern ohnmächtig. Nicht fern, sondern nah.
Weihnachten stellt auf den Kopf, was Menschen von Gott zu
wissen meinen. Es zeigt, wo wir ihn finden können, bis heute:
Ganz unten, mitten im Dunkel, dort, wo
Menschen leiden. Gott stärkt mit einer sanften Kraft all das,
was dem Leben dient. Er ist da, wo die Wende zum
Guten geschieht. Nicht durch ein überirdisches
Wunder, sondern durch Menschlichkeit wird
Weihnachten gegenwärtig: Wir
gestalten das Fest. Sie und ich.
Tina Willms
6
7
Oh Bethlehem
Zum Nachdenken
Zum Nachdenken
Der Mensch arbeitet an seiner Optimierung
Wir haben die Wahl zwischen Natur und Medizintechnik
Das neue Jahr 2015 steht vor der Tür. Wieder fragen wir uns, was es bringen mag. Zukunftsforscher
machen das von Berufs wegen. Sven Gabor Janszky
ist ein solcher. Bisher war er mir unbekannt, doch
mein Schwiegersohn erlebte ihn bei einem Vortrag und brachte mir ein Heft mit: „Update Mensch
– unser Weg in eine optimierte Zukunft.“ Darin lese
ich unter anderem: „Im Jahr 2025 wird es in Ihrem
Kühlschrank einen Joghurt geben, der verspricht,
Sie für die nächste Verhandlung ein wenig schneller
im Kopf zu machen.“ Wissenschaft oder Spinnerei?
2025 ist gar nicht mehr so weit weg. Wenn der liebe Gott
es will, erlebe ich das noch. Wird es dann wirklich „medical
food“ geben, Essen, das leistungsfähiger macht? Unwahrscheinlich ist es nicht. Der Kaffee, den ich morgens trinke,
schmeckt mir nicht nur, er weckt auch die Lebensgeister.
Vitamine schützen mich gegen Krankheiten, Fett hält
mich warm, Calcium stützt die Knochen. Sportler nehmen
Energie-Drinks und Eiweiß-Shakes, völlig legal, kein verbotenes Doping. Schon die Kinder lernen: Wir sollen uns
gesund ernähren.
Unseren Vorfahren war gesunde Ernährung ziemlich egal,
Hauptsache, sie hatten überhaupt etwas zu beißen. Sie
hatten nicht die Wahl wie wir im Supermarkt oder im BioLaden. Nahrungsmittel hatten für sie kein Haltbarkeitsdatum. Sie wurden selten ganz alt. Im Jahr 2030 soll die
durchschnittliche Lebenserwartung bei 90 Jahren liegen.
Damit steigen auch die Anforderungen an körperliche und
geistige Gesundheit. Es wird nicht mehr darum gehen,
Krankheiten zu heilen sondern darum, Krankheiten zu
vermeiden durch die Optimierung des Menschen.
An dieser Optimierung, also dem bestmöglichen Gestalten,
arbeiten schon heute viele und verdienen damit Geld: die
äußere Optimierung durch Friseure, Fitnessstudios oder
Schönheitschirurgen ist alltäglich, die psychische Optimierung scheint nun immer stärker zu werden. Studien haben
nachgewiesen, dass etwa 25 Prozent der amerikanischen
Studenten vor wichtigen Prüfungen Aufputschmittel einnehmen, die Dopamin enthalten um ihre Hirnleistung zu
steigern. Der Trend scheint auch bei uns angekommen zu
sein. Internet-Apotheken machen es möglich. Nach einer
Umfrage einer großen deutschen Krankenkasse wären 80
8
Prozent bereit, solche Mittel zu nehmen, falls es keine Nebenwirkungen gebe.
Schon jetzt gibt es einige, auch unter uns, die eine Uhr
oder ein Armband tragen, mit dem man seinen Körperzustand kontrolliert: Puls, Blutdruck, Temperatur, Kalorienverbrauch. Wenn ein Wert vom Normalzustand abweicht,
gibt es Alarm. Die Technik soll uns sagen, wie es uns geht.
Dann sollen wir ein bestimmtes Nahrungsmittel zu uns
nehmen: „medical food“. Ein Nahrungsmittel um gesund
zu werden oder gesund zu bleiben. Nicht um satt zu werden. Die Grenzen zwischen Lebens- und Arzneimittel sind
verwischt.
Ob ich das gut finde oder nicht, ist ganz egal – die Wissenschaftler im Dienst der Industrie arbeiten daran immer
weiter, denn damit kann man viel Geld verdienen. Daran
kann ich nichts ändern. Ich kann mich nur entscheiden,
ob ich dabei mitmache, ob ich auch versuche, Körper und
Geist zu optimieren. Die Versuchung dazu ist groß. Doch
es lauern die Gefahren. Zu Risiken und Nebenwirkungen
soll ich Arzt oder Apotheker befragen. Zuerst aber muss
ich mich selbst befragen. Will ich meinen Körper, so unvollkommen er mir von der Natur (oder von Gott?) gegeben und so wie ich ihn im Laufe meines Lebens beschädigt
habe leistungsfähiger machen? Will ich meinem nachlassenden Gedächtnis mit „medical food“ auf die Sprünge
helfen, wie es mir in der Werbung der Apotheken-Zeitung
versprochen wird. Oder will ich der Natur ihren Lauf lassen, allmählich älter werden mit nachlassenden Kräften
und geistigen Leistungen? Das entscheide ich.
Die große, gesellschaftliche und damit auch politische
Entscheidung wird jedoch möglichst bald zu fällen sein,
losgelöst von Parteiprogrammen, sicher aber auf dem
Hintergrund ethischer und religiöser Grundhaltungen:
Wie weit darf man der Natur (oder dem lieben Gott?)
ins Handwerk pfuschen, der doch nach unserer Bibel den
Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat? Darf der
Mensch – ohne Schaden an seinem wahren Menschsein
zu nehmen – ohne Grenzen daran arbeiten, sich selbst
zu formen nach seinem Menschenbild? Zu Ende gedacht könnte das heißen: Wir haben nur noch uns selbst.
Werner Bohn
„O Bethlehem, du kleine Stadt,
wie stille liegst du hier,
du schläfst und goldne Sternelein
ziehn leise über dir.“
Wie gerne habe ich dies Weihnachtslied gesungen! So
träumerisch die Töne, so friedlich der Text. Wie gerne habe
ich die englische Originalversion von der Chorinitiative gehört! Doch seit meiner Reise nach Israel im vergangenen
Herbst ist die schöne Harmonie zerbrochen. Keines der
Worte ist mehr wahr.
Bethlehem ist keine kleine Stadt. Direkt südlich von Jerusalem gelegen wohnen dort gegenwärtig rund 30.000 Menschen, die Vororte Beit Dschala und Beit Sahur noch nicht
mit gerechnet. 80 % der Einwohner sind Muslime, 20 %
Christen.
Von Stille kann gar keine Rede sein! Eine acht Meter hohe
Mauer schließt Bethlehem ab. Sie wurde errichtet, um israelische Bürger vor palästinensischem Terror zu schützen. Die zahlreichen Checkpoints sind Unruheherde Tag
und Nacht. Knattern von Feuerwerkskörpern und Tränengaspistolen liegt in der Luft. Die Schwaden vernebeln den
Blick auf „die goldenen Sternelein“.
„O Bethlehem, du kleine Stadt,
wie stille liegst du hier,
du schläfst und goldne Sternelein
ziehn leise über dir.“
Nein! So ist es wirklich nicht. Und wer bei klarem Verstand
ist, weiß: so ist es nie gewesen. Schauen wir nur in die Bibel!
Im Ersten Testament lesen wir von Ruth, der späteren
Großmutter des Königs David. Sie kam als Flüchtling von
Moab (heute: Jordanien) nach Bethlehem. Sie lebte in bitterster Armut von den Ähren, die auf den Feldern liegen
blieben.
Im Zweiten Testament lesen wir von Maria und Josef. Sie wurden von der römischen Besatzung zur Registrierung nach
Bethlehem gezwungen. Auch sie klopften wie Flüchtlinge
an verschiedene Türen, ehe sie ein dürftiges Obdach fanden.
Dort wurde Jesus geboren. An einem Ort voller Armut und
in einer Zeit voller Gewalt. In Bethlehem. Dort wurde er
geboren als Gottes Hoffnungsträger für eine Welt voller
Frieden und Gerechtigkeit.
Viele Christen in Bethlehem und Umgebung kehren heute
ihrer Geburtsstadt den Rücken. Sie sehen in den palästinensischen Gebieten keine Perspektive mehr für sich und
wandern aus nach Europa oder Amerika. Einzelne aber
bleiben sehr bewusst.
Bei unserer Reise lernten wir Amal Nasser kennen. Inmitten einer feindlichen Umgebung betreibt sie mit ihrer
christlichen Familie das „tent of nations“. Mit Freiwilligen
aus vielen Ländern pflanzt und pflegt sie Olivenbäume und
Obstbäume auf ihrem kargen Stück Land. Sie fördert die
Bildung der muslimischen Frauen im Dorf nebenan und
scheut auch nicht das Gespräch mit den jüdischen Siedlern
auf dem nächsten Hügel. „Liebe deinen Nachbarn wie dich
selbst!“, so übersetzt sie das Jesus-Wort für sich. Eine starke Friedensfrau! Ihr arabischer Vorname Amal bedeutet
Hoffnung.
Was werde ich nun singen beim nächsten Weihnachtsfest?
Wenn ich an Amal Nasser denke, fällt mir eines ein, das im
Gesangbuch direkt hinter dem Bethlehem-Lied steht:
„Weil Gott in tiefster Nacht erschienen,
kann unsere Nacht nicht traurig sein!
Schreckt dich der Menschen Widerstand,
bleib ihnen dennoch zugewandt!“
Ja, das möchte ich singen und beten für die christlichen Geschwister in Palästina und für eine friedlichere Nachbarschaft von Christen, Juden und Muslimen.
Ulrike Scholtheis-Wenzel
9
Besinnung auf den Grund unseres Glaubens
Ich wünsche Dir,
dass Dich das neue Jahr freundlich empfängt
und jeder Tag Dir offen steht
wie eine Tür, hinter der einer Dich erwartet.
Informationen
Zum Nachdenken
Und wieder ist Weihnachten
Januar
wunsch
Ich wünsche Dir die Gewissheit, dass Gott
Dich willkommen heißt
an jedem Tag Deines Lebens!
Tina Willms
Und wieder beginnt ein neues Kirchenjahr mit der Adventszeit, der Wartezeit bis Weihnachten, wenn wir die
Geburt Jesu feiern.
An Weihnachten steht oft eine Krippe unter dem üblichen
Weihnachtsbaum. Sie zeigt auf romantische Weise das Jesuskind in einem Stall in der Krippe liegend, seine Eltern
Josef und Maria, die Tiere und manchmal auch noch Hirten oder die heiligen drei Könige, die mit Geschenken nahen. Auch für die Familie, besonders für die Kinder gibt es
Geschenke, die ebenfalls unter dem Baum zu finden sind.
Aber so romantisch spielte sich die Geburt wohl nicht
ab. Jesus wurde in einer unruhigen Zeit geboren, in
einem Land, das von den Römern besetzt war. Möglicherweise sammelte er in seiner Jugend viele Eindrücke und hatte Erlebnisse, die seinen Glauben, seine
Weltanschauung und Überzeugungen geprägt haben.
Als Jude wurde er bestimmt mit den Lehren der Thora
unterrichtet und später versuchte er auf die ursprünglichen Grundwerte seiner Religion hinzuweisen, die
sich durch verschiedene Auslegungen und Riten durch
die Zeit weiter verändert hatte. Nicht die Riten sind
wichtig, sondern die Überzeugung, der Glaube und wie
er gelebt wird. Ein Beispiel kann der oder die Interessierte bei Matthäus Kap. 12 Vers 1 bis 13 nachlesen.
Seine Lehren sind das Fundament unseres heutigen
christlichen Glaubens. Er hat mit seiner Bezeichnung
„Vater“ Gott näher zu uns heran geholt. Einen Gott, der
angesprochen werden kann, der alle Menschen liebt und
keine Unterschiede macht. Jesus hat sich auf die Seite der
10
Unterprivilegierten gestellt, für und mit den Armen, Ausgestoßenen, Unberührbaren und Verachteten gesprochen. Er hat immer wieder für Nächstenliebe plädiert
und aufgefordert, es ihm gleichzutun, das Reich Gottes
bereits jetzt wirklich werden zu lassen. Mit dieser Überzeugung hat er natürlich damalige Verhaltensnormen
in Frage gestellt und auch Autoritäten provoziert, denn
wenn alle gleich sind, sich gegenseitig helfen und respektieren, werden auch Könige und Bevorzugte überflüssig.
Weil sie überzeugend sind, haben sich seine Lehren über
mehr als zweitausend Jahre gehalten, durchgesetzt und
bis heute Bestand. Leider nicht überall. Nur friedlich
und mit gegenseitigem Respekt kann die Menschheit
miteinander leben. Macht über andere ausüben, Reichtum auf Kosten Armer, Rachegelüste, das alles schafft
Krieg, Unfrieden und noch mehr Ungleichheit. Wir sehen es im Alltag und besonders an allen reichlich vorhandenen Brandherden dieser Welt. Jesus steht sicher
auf der Seite der Unterdrückten und Flüchtlinge, vielleicht hat er solche Situationen selbst erleben müssen.
Ausgehend von Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrhunderten der Brauch des Weihnachtsbaums
über die ganze Welt verbreitet. Wie schön wäre es,
wenn nicht nur das Ritual sondern auch der tiefere
Sinn des Festes, nämlich der Gedanke an die Lehren dieses Mannes, der die Welt so verändert hat, wieder bewusster um die Welt gehen und gelebt werden würde.
Chorkonzert
Ich wünsche uns allen eine gesegnete Weihnacht.
Brigitte Schneider
11
Staudernheim
Aktuelles aus der Gemeinde Staudernheim (Abtweiler - Lauschied - Staudernheim)
Gottesdienste im Advent
30.11.
10.30 Uhr 1. Advent
Staudernheim, Pfr. Anacker
16 Uhr Abendandacht
Hildegardiskapelle Disibodenberg
7.12. 2. Advent
9.30 Uhr Abtweiler, Pfr. Anacker
10.30 Uhr Bad Sobernheim
Matthiaskirche, Pfr. Anacker
13.12.
Samstag: 14.30 Uhr Familiengottesdienst der Grundschule Stdh.
14.12. 3. Advent
9.30 Uhr Lauschied, Pfr. Anacker
10.30 Uhr Staudernheim, Pfr. Anacker.
14 Uhr Abtweiler,
Adventsandacht im Bürgerhaus
10.30 – 12 Uhr Kindergottesdienst Stdh.
21.12. 4. Advent
10.30 Uhr Gottesdienst der
Nachbarschaft in der Matthiaskirche Bad Sobernheim
Gottesdienste
Weihnachten 2014
Staudernheim
Heiligabend
Mittwoch, 24.12.
18 Uhr Pfr. Anacker
1. Weihnachtstag
Donnerstag, 25.12.
10.30 Uhr, Pfr. Anacker
Lauschied
Heiligabend
Mittwoch, 24.12.
16.45 Uhr, Pfr. Anacker
1. Weihnachtstag
Donnerstag, 25.12.
9.30 Uhr, Pfr. Anacker
12
Abtweiler
Heiligabend
Mittwoch, 24.12.
15.30 Uhr, Pfr. Anacker
2. Weihnachtstag
Freitag, 26.12.
9.30 Uhr, Pfr. Anacker
Gottesdienste Silvester
Jahresabschlussgottesdienste mit Abendmahl
Mittwoch, 31.12.13
16 Uhr Lauschied
17 Uhr Abtweiler
18.15 Uhr Staudernheim
Konfirmation 2015
Konfirmation in Staudernheim
am Sonntag, 26. April 2015, 10 Uhr
Kirchenkonzert
und Turmblasen
Das Blasorchester 1924 Staudernheim lädt am
Sonntag, 7. Dezember, 18 Uhr, zu einem Konzert in
die evangelische Kirche Staudernheim ein. Die
Zuhörer begleiten das Orchester unter dem Titel
„BOS goes Universe“ auf einer musikalischen
Expedition durch das Universum und freuen sich,
wenn sie als Besatzungsmitglieder eines Raumschiffs
willkommen sind.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.
Zum traditionellen Turmblasen lädt das
Blasorchester am Ersten, Dritten und
Vierten Advent jeweils um 17 Uhr ein.
Unermüdlicher Einsatz
für die Gemeinde
Die Frauenhilfe beendet nach 85 Jahren ihr Wirken
Dankbar blickt die Kirchengemeinde Staudernheim auf
das 85 Jahre lange Wirken der Evangelischen Frauenhilfe zurück. Der traditionsreiche Verein wird zum Ende
dieses Jahres seine Tätigkeit einstellen. „Wir hätten uns
gewünscht, dass Jüngere unsere Arbeit übernehmen, aber
es ist kein Nachwuchs in Sicht“, bedauert Marianne Jungblut, die seit 15 Jahren den Vorsitz führt.
Die Frauenhilfe machte in den letzten beiden Jahrzehnten
einen dramatischen Wandel durch: Die Mitgliederzahlen
schrumpften und junge Frauen rückten nicht nach. Die
beiden „Managerinnen“ Marianne Jungblut und Armgard
Schmidt, seit 11 Jahren Kassenführerin, sind nun in einem
Alter, in dem ihnen die Organisation der wöchentlichen
Treffen zur Last wird. Noch bis vor wenigen Jahren waren
sie in der Adventszeit mehrere Tage unterwegs, um über
50 Senioren im Alter ab 80 Jahren zu besuchen. „Die Gespräche mit den Menschen waren aber mehr wert als die
kleinen Geschenke, die wir mitgebracht haben“, erinnert
sich Armgard Schmidt.
Das Engagement für die Kirchengemeinde machte beiden
nach eigenen Worten sehr viel Freude. „Es hat Spaß gemacht, mit den Frauen in Kontakt zu kommen, mit ihnen
zu singen, zu beten und Gespräche zu führen“, sagt Marianne Jungblut. Für Armgard Schmidt war die Frauenhilfe ein Kreis, in dem sie nach einem langen, stark fordernden Berufsleben wieder Anschluss an die Gemeinde
fand. „Ich habe von den älteren Frauen viel erfahren über
die Zeiten, die ich nur als Kind erlebt habe“, berichtet sie.
Die Freude an der Arbeit strahlte aus: Stets war die Frauenhilfe zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde. Die Frauen
organisierten den Adventkaffee, gestalteten den Weltgebetstag der Frauen mit und waren unermüdliche Helferinnen bei Gemeindefesten. Die Bau- und Renovierungsmaßnahmen an der Kirche und am Martin-Luther-Haus
unterstützten sie mit Spenden in nicht unerheblicher Höhe.
Die ausdauernde Hingabe an ihre Aufgaben ist für Pfarrer
Ralf Anacker Grund genug für eine dankbare Würdigung
der vielfältigen Aktivitäten. „Es hat im Lauf der Jahre
viele prägende Frauenpersönlichkeiten gegeben, denen
die Kirchengemeinde zu Dank verpflichtet ist“, betont er.
Als die Frauenhilfe 1929 vom damaligen Superintenden-
Adventskafee in Staudernheim
Die Frauenhilfe und Pfarrer Anacker gestalten einen
liebevoll vorbereiteten adventlichen Nachmittag. Weil
sich die Frauenhilfe zum Ende des Jahres auflösen wird,
ist es auch das letzte Mal, dass wir zusammen mit der
Frauenhilfe einladen können. Wir freuen uns auch über
Gäste unserer Nachbarkonfession sehr.
Jeder darf sich eingeladen fühlen am
Mittwoch, 3. Dezember, 14.30 bis 16.30 Uhr,
im Martin-Luther-Haus Staudernheim
Amtshandlungen
im vergangenen Kirchenjahr
Taufen
Kathrin Bachmann, Maxim Zozulja, Tim Forney, Jannis
Friedrich, Mona Burk, Sophie Becker, Tamina Sabine
Müller, Taima Wiesen, Leonie Schug, Mathilda Ruppenthal,
Vitus Schäfer.
Trauungen
Kerstin Schneider, geb. Zwicker und Daniel Schneider
Kerstin Müller, geb. Ritter und Tobias Müller
Susanne Dahl, geb. Breit und Manuel Dahl
Verena Ernst, geb. Heckmann und Michael Ernst
Bestattungen und Verstorbene
Staudernheim:
Petra Mahler (52 Jahre), Helga Schönau, geb. Grossarth
(82 Jahre), Hans Grimm (69 Jahre), Hermann Greulach (90
Jahre), Else Simon, geb. Schmitt (85 Jahre), Käthe Schmidt,
geb. Rettig (92 Jahre), Heinz Zimmer (71 Jahre), Florentine
Greulach, geb. Niebergall (90 Jahre), Maria Weidner, geb.
Weirich (98 Jahre), Heinz-Horst Konrad (71 Jahre), Hildegard Seiss, geb. Thomas (91 Jahre), Günter Groh (88 Jahre),
Ingeborg Hartmann, geb. Schaaf (74 Jahre).
Abtweiler:
Helga Haas, geb. Becker (74 Jahre), Helene Michel, geb.
Conrad (93 Jahre), Dr. Ursel Dörr, geb. Mayer (90 Jahre),
Adele Landfried (90 Jahre), Lisette Pulg, geb. Hofmann (93
Jahre), Herbert Friedrich (92 Jahre).
Lauschied:
Rolf Stenzhorn (74 Jahre); Regine Becker, geb. Hoffmann
(81 Jahre).
13
Staudernheim
ten Reindell gegründet wurde, traf man sich nur an den
Abenden. Tagsüber waren die Frauen stark mit Gartenarbeit und Landwirtschaft beschäftigt. Der Verein war auf
vielen Ebenen im Dorf aktiv. Ältere Gemeindemitglieder
erinnern sich noch gerne an die Theateraufführungen
der Frauenhilfe. Wenn jetzt die wöchentlichen Treffen
mit Plauderei, Gesang und Gebet sowie unterhaltenden
Spielen nicht mehr stattfinden können, tut sich in der Gemeinde eine empfindliche Lücke auf.
Marion Unger
Wie die Gesellschaft mit ihrem Nachwuchs umgeht
des
Gerade in der Weihnachtszeit sind Kinder besonders wichtig. Für‘s Gemüt. „Ihr Kinderlein kommet“, „Morgen, Kinder, wird’s was geben“, „Da liegt
es das Kindlein, auf Heu und im Stroh“. Strahlende
Kinderaugen hinter dem Adventskranz, Kinderchor
zum Weihnachtsmarkt, Nikolaus füllt die Stiefel,
das Christkind klingelt mit dem Glöckchen. Weihnachten ohne Kinder ist nur halb so rührend.
Dazu passt nun überhaupt nicht, was man so das Jahr über
von den lieben Kleinen hört, sieht und vor allem liest: Mit
den „kleinen Tyrannen“ hat der Kinderpsychiater Michael
Winterhoff 800 000 Bücher verkauft und landauf, landab seine Vorträge vor besorgten Eltern und Pädagogen
gemacht. Deutschlands Schulen und Kindertagesstätten
sind scheinbar voller verhaltensgestörter Kinder, ADHS als
Krankheits-Diagnose ist fast häufiger als Mandelentzündung, Ritalin wird zum Allheilmittel wie Penicillin, 70 Prozent der Schulabgänger sind ausbildungsunfähig, „Glotze“
und Computerspiele bestimmen Kinder-Alltag. Stimmt das?
Besorgte Eltern haben Angst um ihre Kinder, schweben als „Helikopter-Eltern“ beschützend über ihnen
bis weit ins Erwachsenenalter, fahren sie in Frühförderkurse, lassen sich von den Krankenkassen Ergotherapie und Gymnastik bezahlen, schimpfen auf das
G8-Gymnasium, kaufen sich Ratgeber-Bücher. Auf der
anderen Seite sind die vernachlässigten Kinder, übergewichtig und unerzogen, in der Schule abgehängt, in
ihrem sozialen Umfeld vielfach gefährdet. Stimmt das?
Ja, es stimmt, es gibt sie – die gestörten, die überbehüteten, die vernachlässigten Kinder. Doch das sind nach einer
Studie des Robert-Koch-Instituts etwa 10 Prozent. Diesen muss geholfen werden. Der großen Mehrheit unserer
Kinder geht es aber so gut wie keiner Kindergeneration
vorher. Kinderkrankheiten sind dank Impfungen und Vorsorge schon lange rückläufig, nur Allergien nehmen zu.
Fast 80 Prozent der Kinder treiben zusätzlich zu Schule
und Kita Sport, zum großen Teil im Verein. 1980 gab es
über 1000 Verkehrstote unter 15 Jahren, 2013 waren es
noch 58. Die Selbstmordquote ist seitdem halbiert. Auch
die Straftaten von Jugendlichen wurden deutlich weniger – ganz anders als in der öffentlichen Wahrnehmung.
Im großen Ganzen geht es unseren Kindern heute gut. Die
Prügelstrafe ist abgeschafft, 90 Prozent der Jugendlichen
14
Informationen
Zum Nachdenken
Weihnachtscafé
Ihr Kinderlein
Weltladens
Bad Sobernheim
Wie in jedem Jahr werden wir - parallel zum Weihnachtsmarkt - unser
beliebtes Weihnachtscafé eröffnen. Sie finden uns nur wenige Schritte vom
Marktplatz entfernt im ev. Gemeindezentrum in der Kirchstr. 9.
Am
8. Dezember 2014
von
10 bis 18 Uhr
sagen, sie verstünden sich gut mit ihren Eltern, was – als
natürliche Entwicklung – in der Pubertät hart auf die Probe gestellt werden muss. Eltern verbringen immer mehr
Zeit mit ihren Kindern, auch die berufstätigen Mütter
und Väter, weil die Hausarbeit dank moderner Maschinen weniger Zeit erfordert. Unter den Weihnachtsbäumen
wird die Bescherung auch in diesem Jahr reichlich sein.
Unser Staat gibt ständig mehr für Kinder aus, für Jugendhilfe und Frühförderstellen, für Kinder-Unis und Jugendhäuser. Die Zahl von Kindertagesstätten schon für
Kleinstkinder steigt und steigt, trotzdem wird immer
wieder über die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und
Familie (in dieser Reihenfolge!) geklagt. Während früher die Hälfte eines Jahrgangs mit der Hauptschule abschloss, drängen heute die Kinder nach der Grundschule
zum Gymnasium, später zu den Universitäten, wobei man
durchaus über das Anforderungsniveau diskutieren sollte.
Weil aber die negativen Meldungen über Kinder mit großen Buchstaben in der Zeitung und mit reißerisch aufgemachten Fernsehreportagen groß herausgestellt werden
während der positive Normalfall in der Nachbarschaft
unauffällig bleibt, wirkt die Problematisierung empfängnisverhütend. Junge Paare trauen sich immer weniger,
Kinder in diese scheinbar unsichere Welt zu setzen, sie
zögern, sie warten, sie lassen es schließlich sein. Betreuungsgeld und Firmen-Krippen ändern daran nicht viel.
Wenn wir aufhören würden, Kinder und das Leben mit
ihnen negativ zu beschreiben, würden sich die Geburtenraten vielleicht wieder erhöhen. Ihr Kinderlein kommet!
verwöhnen wir Sie mit leckeren selbstgebackenen Kuchen, Kaffee
und Tee bei Kerzenlicht und Weihnachtsmusik.
Wir freuen uns auf Sie!
für das Eine-Welt-Team
Dagmar Lauf
Brückeausträger gesucht
Wir suchen eine Austrägerin/einen Austräger, die/der
ehrenamtlich alle zwei Monate unsere Gemeindezeitung
„Die BRÜCKE“ verteilt für folgende Straßen:
Staudernheimer Straße (Nr. 51 – 159)
und Im Fronwingert
Interessenten melden sich bitte zu den gewohnten Öffnungszeiten
(dienstags und donnerstags von 9.30 bis 11.30 Uhr) in unserem Gemeindebüro (Telefon 94290).
Werner Bohn
15
Weihnachtsbasteln einmal
ganz anders…
...statt der üblichen Christbaumkugeln werden wir kreativ und haben viel Spaß und
ein gutes Gewissen: Upcycling heißt das Zauberwort und bedeutet nichts anderes,
als aus einem „weggeworfenen“ Gegenstand etwas Höherwertiges zu basteln, etwa
Weihnachtsschmuck.
Also: Bitte alles sammeln, was sonst mit dem grünen Punkt in die gelbe Tonne
käme, z.B. leere aber saubere Getränkeflaschen, Chipstüten, Dosen, alte CDs,
Kronkorken, leere Teelichter, alte Schneebesen, bunte Stoffreste, ausgespülte Tetrapak-Verpackungen (Milch und Saft), glitzernde Bonbonpapiere, alte Tennis- oder
Tischtennisbälle….
Wir treffen uns am
Freitag 5. Dezember, ab 16 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum Bad Sobernheim,
Kirchstraße 9, 55566 Bad Sobernheim
Informationen
Informationen
Einladung
„damit wir
klug werden.“
Vom 3. bis 7. Juni 2015 findet der 35. Deutsche Evangelische Kirchentag in Stuttgart statt. Über 100.000
Gäste, über 2.000 Veranstaltungen, über 50.000 Übernachtende in Privat- und Gemeinschaftsquartieren,
fünf Tage diskutieren, singen, beten und feiern. Das
alles ist Kirchentag.
Was erwartet die Besucherinnen und Besucher in
Stuttgart? Los geht es am Mittwochnachmittag mit
mehreren Eröffnungsgottesdiensten. Nach dem Ende
der Gottesdienste beginnt der „Abend der Begegnung“
– fast die gesamte Innenstadt verwandelt sich in ein
großes Straßenfest mit vielen musikalischen Bühnen
und hunderten Ständen, die Baden-Württemberg auf
kulinarische und kulturelle Art vorstellen.
Der Deutsche Evangelische Kirchentag ist eine evangelische Laienbewegung, jedoch weder eine rein deutsche noch eine rein evangelische Veranstaltung. Er
bringt Menschen aus aller Welt und aus unterschiedlichen Konfessionen und Religionen zusammen. Gerade junge Menschen unter 30 bestimmten seine be-
sondere Atmosphäre. Neben geistlichen Angeboten
bietet die christliche Großveranstaltung auch offene
Foren für kritische Debatten zu den Themen unserer
Zeit sowie ein umfangreiches kulturelles Programm.
„damit wir klug werden“ ist eine Losung, die vielleicht
im ersten Augenblick irritiert und zum Nachdenken
Anlass gibt: Was bedeutet eigentlich „klug“? Wie werden wir „klug“? Ist „klug“ vernünftig? Ist „klug“ gebildet? Was ist eigentlich „kluges“ Handeln?
Der Glaube an Gott wird zur Quelle der Klugheit.
In der wörtlichen Übersetzung des Kirchentages
heißt es: Unsere Tage zu zählen, das lehre uns,
damit wir ein weises Herz erlangen. Das weise Herz
ist klug genug, die Endlichkeit des Lebens nicht
zu verdrängen. Unsere Welt, in der die Unsterblichkeit nur noch eine Frage der digitalen Umsetzbarkeit zu sein scheint, verführt Menschen dazu,
das Zählen zu vergessen. Die Losung des Stuttgarter Kirchentages zeigt in eine andere Richtung.
Sind auch Sie dabei...
Bei kleinen Snacks wünschen wir Ihnen/Euch jetzt schon viel Spaß.
Weitere Infos und Anmeldung bis spätestens Ende November bei Sascha Müller:
Tel. 06751-9249119 E-Mail: muellerrs@posteo.de
Sommerfreizeit
für Jugendliche von 13 bis 15 Jahren
15. bis 28. August 2015
im Kreativzentrum Sachsenmühle in der
Fränkischen Schweiz
weitere Informationen und die
Ausschreibung mit Anmeldmöglichkeit bei
Christine Budschat 06751-950043
jugend@kgm-sobernheim.de
16
Ca. drei Busse voll und noch einige Menschen mehr aus unserem Kirchenkreis brechen am Mittwoch,
dem 3. Juni von der Nahe in Richtung Süden auf, um beim 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in
Stuttgart dabei zu sein. Kirchentag ist ein beeindruckendes und unvergessliches Ereignis.
Fahren auch Sie mit- erleben Sie Kirche von einer ganz anderen Seite.
Die Dauerkarte kostet 98 Euro inkl. Tagungsmappe und Fahrausweis
Die ermäßigte Dauerkarte 54 Euro inkl. Tagungsmappe und Fahrausweis für
• alle Teilnehmende bis 25 Jahre,
• Studierende,
• Menschen mit Behinderung,
• Rentnerinnen und Rentner, deren wirtschaftliche Lage es erfordert.
Die Förderkarte 28 Euro inkl. Tagungsmappe und Fahrausweis für
• Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger
• ALG-II-Bezieherinnen und -bezieher
Die Familienkarte (eine Familienhauptkarte und mehrere Familienangehörigenkarten)
158 Euro inkl. 2 Tagungsmappen und Fahrausweis für ein Elternpaar oder ein Elternteil mit
eigenen Kindern bis 25 Jahre oder Großeltern mit Enkelkindern bis 25 Jahre.
Die Unterkunft erfolgt in Gemeinschaftsquartieren (Schule) oder in Privatquartieren.
Die Kosten für die Unterkunft betragen 21 € für Einzelpersonen und 42 € für Familien.
Die Hin- und Rückfahrt nach Stuttgart im Bus wird vorraussichtlich ca. 35 € kosten.
Der Anmeldeschluss ist der 08. März 2015!
Anmelden können Sie sich entweder direkt in Ihrer Gemeinde oder bei den Synodalbeauftragten für den Kirchentag: Kay Sendelbach,
Tel: 0671 / 2985861, Email: ksendelbach@web.de oder Sabine Götzinger, Tel: 0671 / 36358 Email: sabine_goetzinger@freenet.de
17
www.buecherei.bad-sobernheim.de
bibliothek@badsobernheim.de
Telefon 06751 8545992
Gymnasialstr. 9
Ansprechpartner: Frau Zedlitz
Tel.: 06751/ 854 960 (außerhalb der ÖZ)
geöffnet: Dienstag Mittwoch
Freitag Roman
Liebe Leserinnen und Leser,
btb
gebunden, 445 Seiten
ISBN: 978-3-442-75456-4
Das Bücherei-Team und der Förderverein Öffentliche Bücherei Bad Sobernheim möchte sie herzlich
zum zweiten Adventsmarkt am Freitag, 12. Dezember, einladen. Er findet während der Öffnungszeit
der Bücherei (15- 18 Uhr) statt.
Katarina Bivald
Wir bieten neben dem Bücherflohmarkt, Glühwein und Waffeln auch Handarbeiten an. Mit dem
Verkauf der Mützen, Schals und Socken möchte die Handarbeitsgruppe „ Die Mäuse“ den Förderverein
Bücherei Bad Sobernheim unterstützen. Vielen Dank an Siggi Adam und ihr Team.
Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Brieffreundschaft. Die 65-jährige Amy aus Iowa
und die 28-jährige Sara aus Schweden verbindet eines: Sie lieben Bücher – mehr
noch als Menschen. Begeistert beschließt die arbeitslose Sara, ihre Seelenverwandte zu besuchen. Als sie jedoch in Broken Wheel ankommt, ist Amy tot. Und Sara
plötzlich mutterseelenallein. Mitten in der Einöde. Irgendwo in Iowa. Doch Sara lässt
sich nicht unterkriegen und eröffnet mit Amys Büchersammlung einen Laden. Und
sie erfindet neue Kategorien, um den verschlafenen Ort für Bücher zu begeistern:
»Die verlässlichsten Autoren«, »Keine unnötigen Wörter«, »Für Freitagabende«,
»Gemütliche Sonntage im Bett«. Ihre Empfehlungen sind so skurril und liebenswert
wie die Einwohner selbst. Und allmählich beginnen die Menschen aus Broken Wheel
tatsächlich zu lesen – während Sara erkennt, dass es noch etwas anderes im Leben
gibt außer Büchern. Zum Beispiel einen ziemlich leibhaftigen Mr. Darcy …
Buchladen zum Verlieben
Kriminalroman
Alfred Bodenheimer
Kains Opfer
Nagel & Kimche
gebunden, 220 Seiten
978-3-312-00628-1
Als ein Mitglied seiner Gemeinde ermordet wird, ist Rabbi Klein bestürzt. Dann
bittet ihn Kommissarin Bänziger von der Stadtpolizei Zürich um Übersetzung einiger hebräischer E-Mails des Toten. Da ahnt sie noch nicht, dass es mit Rabbi
Klein nicht ganz einfach wird. Denn der macht sich Sorgen um seine Juden in der
Gemeinde, und als er die Rede zur Trauerfeier vorbereitet und über den Brudermord Kains und die Prüfung Hiobs nachdenkt, beginnt er zu ahnen, dass er wichtigen Hinweisen zum Verbrechen auf der Spur ist. Heimlich beginnt der sympathisch
unperfekte Rabbi zu ermitteln – ein unbeirrter Wahrheitssucher, dessen Mut den
Leser unweigerlich mitfiebern lässt.
Biografie
Gebunden, 320 Seiten
978-3-492-05700-4
Piper
Hape Kerkeling
Der Junge muss an die frische Luft
Mit »Ich bin dann mal weg« hat er Millionen Leser inspiriert, persönliche
Grenzen zu überschreiten. Jetzt spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über
die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und
den ersten Farbfernseher; das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere - und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter
Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen.
18
15 - 18 Uhr
9 - 11 Uhr
15 - 18 Uhr
Informationen
Öffentliche Bücherei
Bad Sobernheim
im Kulturhaus Synagoge
leibt
ücherei b
Unsere B
2014 bis
ezember
vom 20. D
hlossen.
2015 gesc
8. Januar
Roman
Gebunden, 207 Seiten
978-3-458-17592-6
Verlag Insel
Simon van Booy
Die Illusion des Getrenntseins
Eine kleine Bäckerei in Paris, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Ein
Soldat, dem in einem Akt der Güte das Leben geschenkt wird und der damit das
Richtige tut. Eine mutige junge Frau, die offene Arme hat für ein Neugeborenes
ohne Namen. Und ein Autor, der die Geschichte dieser Menschen in einer wunderbar zarten, eleganten Prosa erzählt – und dabei die unglaubliche Wucht menschlichen Schicksals entfaltet.
Als Martin schon fast alt genug für die Schule ist, erzählen ihm seine Eltern, dass
ihnen vor einigen Jahren, mitten in den Kriegswirren, ein Fremder ein Baby auf
den Arm gedrückt hat: ihn selbst. Er braucht Jahre, um seine Herkunft zu begreifen – und er braucht sein ganzes Leben, um dem Mann zu begegnen, der ihn einst
gerettet hat. Und auch dann weiß er nicht, wer da vor ihm steht.
Wir wünschen Ihnen eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit.
Und viel Spaß mit unseren neuen Büchern.
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Diana Weyland
für das Team der Öffentlichen Bücherei Bad Sobernheim
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Zeit zur Besinnung im Advent
Zeit: 28.11./ 5.12./ 12.12./ und 19.12.2014
jeweils 19 – 20.30 Uhr
Ort: Bad Sobernheim, Münchwiesen 28
Unkostenbeitrag
einschließlich Verpflegung: 12,- €
Anmeldeschluss 3.1.2015
Einkehrtag zum Jahresbeginn:
„Nehmt einander an, wie Christus euch
angenommen hat zu Gottes Lob“
(Römer 15,7)
Zeit: Samstag, 10.1.2015 von 10 –17 Uhr
Ort: Ev. Gemeindehaus Meddersheim
Biblische Texte verstehen: Ausgewählte
Texte aus dem Markus-Evangelium
Zeit: Samstag, 24.1.2015 von 16,30 – 18,00
Uhr
Ort: Bad Sobernheim, Münchwiesen 28
Veranstalter: „Nefesch. Verein zur Förderung der Spiritualität im Alltag
in Kooperation mit den Kirchengemeinden Bad Sobernheim und Meddersheim
Um Anmeldung wird gebeten bei Angelika Vogel
Tel.: 8530914 a.vogel.sobernheim@t-online.de
Der Grüne Hahn
Umsetzung eines biblischen Auftrags
»Und Gott der Herr nahm den Menschen
und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn
bebaue und bewahre.«
1. Mose 2,15
Bisher sind wir erst fünf Männer, die sich Gedanken machen, wie in unserer Kirchengemeinde
der Auftrag, die Schöpfung zu bewahren, praktisch umgesetzt werden könnte. Zuerst wollen
wir uns informieren, wie viel Energie in unserer
Gemeinde verbraucht wird. Wenn es sinnvolle
Sparmöglichkeiten gibt, werden wir diese dem
Presbyterium vorschlagen. Darüber hinaus
wollen wir – auch über die BRÜCKE – informieren, wie jede/r Einzelne seinen und ihren Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung leisten kann.
Regelmäßig Treffpunkt ist der
erste Mittwoch im Monat um 18 Uhr
im Gemeindezentrum.
Ansprechpartner ist
Andreas Jacob (andreas.jacob@t-online.de).
Wir freuen uns, wenn noch mehr mitmachen.
Im Kirchenkreis: An Nahe & Glan
Evangelische Frauengruppe
Besuchsdienst
Ansprechpartnerin Inge Kappes 06751-2380
Ansprechpartnerin:
Elvira Reiff-Gürntke, Tel.: 6113
Montag, 1.12., 19.30
„O Bethlehem, du kleine Stadt“ Impressionen aus der Geburtsstadt Jesu“
(Inge Kappes, Pfr.in Ulrike Scholtheis-Wenzel)
Informationen
Informatinoen
Nefesch Verein zur
Förderung der Spiritualität im Alltag informiert:
evangelische erwachsenen bildung
Dienstag, 16.12., 16 Uhr
„Wie soll ich dich empfangen“ - Lieder im Besuchsdienst
(Pfr.in Ulrike Scholtheis-Wenzel)
Montag, 05.01., 19.30 Uhr
Hausbibelkreis
Evangelische Frauenhilfe
Ansprechpartnerin Elfriede Fehres 06751-3468
Donnerstag, 4.12 , 15 Uhr
Eine Freude für die Finger - Adventsschmuck basteln
(Pfr.in Ulrike Scholtheis-Wenzel)
Donnerstag, 18.12., 15 Uhr
Wisst ihr noch, wie es geschehen? Biografische Notizen zu Advent und Weihnachten
(Pfr.in Ulrike Scholtheis-Wenzel)
Donnerstag, 15.1., 15 Uhr
„Bild und Bibel der nächste Schritt zum Reformationsjubiläum
(Pfr.in Ulrike Scholtheis-Wenzel)
Donnerstagsrunde
14-tägig, montags ab 20 Uhr
weitere Informationen bei:
Dr. Hanns-Peter Fritsch, Tel. 5537
oder Familie von der Eltz, Tel. 4340
Eine Welt Arbeitskreis
Ansprechpartnerin
Dagmar Lauf 06751-3298
Mittwoch, den 17.12. 18 Uhr
Teamgespräch
Mittwoch, den 21.1.18 Uhr
Teamgespräch Eine-Welt-Laden
i
Gemeindezentrum, Kirchstr. 9
Öffnungszeiten:
Donnerstag 14 - 18 Uhr
Ansprechpartnerin Luise Gansser 06751-2138
Ladies-Treff
Mittwoch, 10.12., 18 Uhr
Adventstee
Ansprechpartnerin
Vikarin Kornelia Weber 06751-94292
im Januar kein Gruppentreffen
jeden dritten Mittwoch im Monat,
20 Uhr im Gemeindezentrum
Literaturkreis
Ansprechpartnerin Viola Anton 06751-8559351
Donnerstag, den 11.12., 18.00 Uhr,
„Texte zur geistigen Entwicklung des Menschen“
(Harald Möhlig)
Donnerstag, den 22.12., 18 Uhr
„Christa Wolf: Der geteilte Himmel“
(Harald Möhlig)
Hausaufgabenhilfe
in der Grundschule Bad Sobernheim
Sigrid Bettenstedt-Heise
Telefon: 06751 -6175
20
21
Kinder - und Jugendgrup p en
Kindergruppe & Teenietreff
freitags, von 15 Uhr bis 17 Uhr
Ansprechpartnerin Christine Budschat
Telefon 950043 oder 4243
Jugendtreff
Freitag, 07.12. + 19.12. + 23.01.
jeweils von 18.30 Uhr bis 21 Uhr
Kindergottesdienstteam
freitags um 20 Uhr
im Keller des Gemeindezentrums
chöre
Evangelischer Kinderchor
Kinderchorprobe
Donnerstag 17 - 17.45 Uhr
Evangelischer Posaunenchor
Posaunenchorprobe
Dienstag 19.45 Uhr
Evangelischer Jugendchor
Jugendchorprobe
Donnerstag 18 - 18.45 Uhr
CIS – Chor Initiative Sobernheim
Chorprobe jeden Montag
20 - 21.30 Uhr
Evangelischer Kirchenchor
Kirchenchorprobe
Donnerstag 19 - 20.30 Uhr
Krabbelgruppe ∙ MiniClub ∙ Spielgruppe
Eltern-Kind-Gruppe für 0 bis 1 Jährige
jeden Dienstag 9 bis 10 Uhr
Stefanie Palm
Telefon 854445
Eltern-Kind-Gruppe für 1 bis 2 Jährige
Jeden Dienstag 10.30 - 11.30 Uhr
Yvonne Koblitz Tel.: 856530
Krabbelmäuse 2012
Jeden Montag
10 - 11.30 Uhr
Nadine Lauf, Tel.: 6662
Simone Kiefer, Tel.: 9248001
Die nächste Ausgabe für Februar / März
erscheint zum 2. Februar 2015.
Redaktionsschluss
für diese Ausgabe ist der 9. Januar 2015
22
Kasualien
Kontakt
Im Kirchenkreis: An Nahe & Glan
Pfarrstelle Bezirk 1:
Pfr. CHRISTIAN WENZEL
Igelsbachstraße 14
Tel.: 067 51 / 24 54
Pfarrstelle Bezirk 2:
Pfrin. ULRIKE SCHOLTHEIS-WENZEL
Igelsbachstraße 14
Tel.:06751 / 24 54
Pfarrstelle Unterbezirk 1:
Pfr. RALF ANACKER
Pfarramt Staudernheim
Tel.: 067 51 / 9 45 70
Ev. Kindertageseinrichtungen
Leinenborn:
MARTINA BÖDDINGMEIER
Soonwaldstraße 62
Tel.: 0 67 51 /26 30
Jugendmitarbeiterin:
CHRISTINE BUDSCHAT
Tel.: 06751 / 95 00 43
Gemeindebüro:
Kirchstraße 9,
55566 Bad Sobernheim
DORIS GREINER
Telefon: 0 67 51 / 9 42 90
Fax: 0 67 51 / 9 42 91
Dienstag u. Donnerstag
9.30 Uhr - 11.30 Uhr.
mittwochs + freitags geschlossen.
Albert-Schweitzer-Haus:
Nadja Nickels
Berlinerstraße 30a
Tel.: 0 67 51 / 29 37
Linus Ben Moser
Jule Carlotta Moser
Getraut wurden:
Thomas Sponheimer und
Kathrin Sponheimer geb.
Wendland
Verstorben sind:
Ökumenische Sozialstation
„Ambulante-Hilfe-Zentrum“
Großstr. 68, Tel.: 0 67 51 / 22 42
Erwin Geiß, 89 Jahre
Ev./Kath. Telefonseelsorge
0800 / 111 0 111 Tag und Nacht
für Sie zu sprechen.
Heinz Helmut Leister,
88 Jahre
Küster und Hausmeister
im Gemeindezentrum
burkard Zedlitz
Tel.: 0176 / 8 45 3 36 45
Kinder und Jugendtelefon
Mainz-Wiesbaden kostenlose
Telefonnummer: 01308 / 1 11 03
werktags 15 bis 19 Uhr
Orgel & Chorleitungen
Hendrik Ritter
Tel.: 0 67 56 / 2 45
Eine-Welt-Laden
Gemeindezentrum, Kirchstr. 9
Öffnungszeiten:
Donnerstag 14 bis 18 Uhr
Vikarin
Dr. Kornelia Weber
Kirchstraße 9
55566 Bad Sobernheim
Tel.: 0 67 51 / 9 42 92
Getauft wurden:
Informationen
Informationen
eeb
Emil Lenhart, 93 Jahre
Siegfried Bonnke, 76 Jahre
Karl-Heinz Memmler,
77 Jahre
Lieselotte Bauer
geb. Kadow, 86 Jahre
Willi Härter, 91 Jahre
Ursula Burg geb. Weischnur,
79 Jahre
Else Hall geb. Schatto,
90 Jahre
Anneliese Hein geb. Maurer,
84 Jahre
Johanna Domidian
geb. Schauß, 88 Jahre
Impressum
DIE BRÜCKE wird herausgegeben
vom Presbyterium der
Ev. Kirchengemeinde Bad Sobernheim
Vorsitzender z.Zt.: Christian Wenzel
Bankverbindung unserer Kirchengemeinde:
Ev. Verwaltungsamt Bad Kreuznach
Sparkasse Rhein-Nahe
Kto.-Nr. 75 ∙ BLZ 560 501 80 oder
Redaktion:
Werner Bohn, Christian Wenzel,
Ulrike Scholtheis-Wenzel, Elke Zedlitz,
Diana Weyland, Christine Budschat,
Brigitte Schneider, Marion Unger
Bank für Kirche und Diakonie Duisburg
Kto-Nr. 1011 025 010 ∙ BLZ 350 601 90
Bitte bei Verwendungszweck immer
„Ev. Kirchengemeinde Bad Sobernheim“ angeben.
Anschrift der Redaktion:
Kirchstraße 9
55566 Bad Sobernheim
Email: Sobernheim@ekir.de
www.ekir.de/sobernheim
Layout: K. Bregenzer www.3timekate.de
Druck: Prinz-Druck Idar-Oberstein
Verteiler der BRÜCKE
an die 49 Austräger: Burkard Zedlitz
Auflage: 2300 Stück
23
Dezember 2014
Klingelbeutel im Dezember:
BROT FÜR DIE WELT
Freitag, 26.12., 10.30 Uhr
Gottesdienst zum 2. Weihnachtstag
Pfarrerin Ulrike Scholtheis-Wenzel
>Ausgangskollekte: Aufgaben im Bereich der UEK
Sonntag, 28.12., 18 Uhr
Sonntag, 7.12., 10.30 Uhr
Gottesdienst zum 2. Advent
Konzert der CiS-ChorInitiative Bad Sobernheim
Pfarrer Ralf Anacker
>Ausgangskollekte: Ev. Bibelwerk im Rheinland
Kindergottesdienst 10.30 Uhr
Sonntag, 14.12., 10.30 Uhr
Gottesdienst zum 3. Advent
Pfarrer Christian Wenzel
> Ausgangskollekte:
Binnenschiffermission (70%), Seemannsmission (30%)
Kindergottesdienst 10.30 Uhr
Dienstag, 16.12., 11 Uhr
Abendmahlsgottesdienst
Mittwoch, 29.12., 18 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst zum Altjahresabend
(Pfr. Ulrike Scholtheis-Wenzel, Dechant Günter Hardt)
>Ausgangskollekte:
Vereinigte Ev. Mission (80%),
Stiftung Deutsche Bibelgesellschaft (20%)
Anm.: 50% der Kollekte werden der
kath. Kirchengemeinde überlassen
Januar 2015
Klingelbeutel im Januar:
BROT FÜR DIE WELT
in pro seniore Residenz, Malteserstraße
Pfarrer Ralf Anacker
Mittwoch, 17.12., 11 Uhr
Abendmahlsgottesdienst
Sonntag, 4.1.,10.30 Uhr
Gottesdienst
in pro seniore Residenz, Königsbergerstraße
Pfarrer Ralf Anacker
Pfarrerin Ulrike Scholtheis-Wenzel
>Ausgangskollekte:
Flüchtlingsarbeit auf Sizilien
Freitag, 19.12.2014, 20.30 Uhr
Jugendgottesdienst
Sonntag, 11.1., 10.30 Uhr
Sonntag, 21.12., 10.30 Uhr
>Ausgangskollekte: Flüchtlingsarbeit in Istanbul
Christine Budschat und Team
Gottesdienst zum 4. Advent
Pfarrerin Ulrike Scholtheis-Wenzel
>Ausgangskollekte: Menschen mit Behinderungen (50%),
Bahnhofsmission (50%)
Kindergottesdienst 10.30 Uhr
Mittwoch, 24.12. 16 Uhr
Christvesper in Steinhardt
Pfarrerin Ulrike Scholtheis-Wenzel
> Ausgangskollekte:
BROT FÜR DIE WELT
Pfarrer Christian Wenzel
Kindergottesdienst 10.30 Uhr
Mittwoch, 14.1., 10.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst
in pro seniore Residenz, Königsbergerstraße
Pfarrer Ralf Anacker
Sonntag, 18.01. 10.30 Uhr
Gottesdienst
Pfarrerin Ulrike Scholtheis-Wenzel
>Ausgangskollekte:
Mittwoch, 24.12., 16.30 Uhr
Christvesper in der Matthiaskirche
> Ausgangskollekte:
BROT FÜR DIE WELT
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Christian Wenzel mit Team
Mittwoch, 24.12., 22.30 Uhr
Christmette in der Matthiaskirche
Diakonische Einrichtung - Königsberger Diakonie,
Palliative Pflege
Kindergottesdienst 10.30 Uhr
Sonntag, 25.01., 10.30 Uhr
Gottesdienst mit Taufe
Pfarrer Christian Wenzel
>Ausgangskollekte: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
Pfarrerin Ulrike Scholtheis-Wenzel
> Ausgangskollekte: BROT FÜR DIE WELT
Kindergottesdienst 10.30 Uhr
Donnerstag, 25.12., 10.30 Uhr
Sonntag, 1.2., 10.30 Uhr
Ausgangskollekte:
Deutscher Ev. Kirchentag
(Pfr.in Ulrike
Scholtheis-Wenzel)
Kindergottesdienst 10.30 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl zum 1. Weihnachtstag
Pfarrer Christian Wenzel
>Ausgangskollekte:
24
Gesamtkirchliche Aufgabe der EKD
Gottesdienst mit
Taufmöglichkeit
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Seele and Geist
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