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Ausgabe vom 06.01.2015 [pdf, 59.5k]

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Deutsche Botschaft Moskau
- Pressereferat Russland in deutschsprachigen (Online-)Medien
06.01.2015
Redaktion: Bettina Wagner
Russland in deutschen Medien wird zur internen Unterrichtung der Botschaft zusammengestellt und enthält eine
Auswahl von Artikeln aus in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheinenden Presseerzeugnissen, die aus
dem Internetangebot dieser Medien heruntergeladen werden, weshalb sich zeitliche Verschiebungen gegenüber der
Veröffentlichung im jeweiligen Druck-Medium ergeben können.
Putins Projekt als Partner der EU?, Zeit.online ............................................................................... 1
Russlands zwei Gesichter in der Ostukraine, Berliner Zeitung ....................................................... 1
"Putin ist nicht mein Präsident", Welt.online .................................................................................. 2
Smert, das tschetschenische Todesbataillon, Zeit.online ................................................................ 2
Ein absurdes Theater, taz.de ............................................................................................................ 2
Eurasische Wirtschaftsunion
Putins Projekt als Partner der EU?, Zeit.online
von Theo Sommer, 06.01.2015
Mit dem Jahresbeginn startete die Eurasische Wirtschaftsunion. Sie sollte Europa nicht den
Rücken kehren, sondern mit der EU einen gemeinsamen Integrationsraum schaffen.
Die westlichen Medien haben kaum davon Notiz genommen: Am 1. Januar ist die Eurasische
Wirtschaftsunion ins Leben getreten – Wladimir Putins Gegenmodell zur Europäischen Union.
Eine Bedrohung des Westens? Eine Schimäre des Kremlherrschers? Ein nicht unvernünftiger
Versuch, dem wirtschaftlich auch 13 Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion noch immer eng
verflochtenen postsowjetischen Raum einen ersprießlichen Rahmen zu schaffen – oder ein
Anlauf, durch die Hintertür der Ökonomie die Wiederauferstehung der Sowjetunion zu
bewerkstelligen? […]
http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/russland-eurasische-wirtschaftsunion-armenienkasachstan
Russlands zwei Gesichter in der Ostukraine, Berliner Zeitung
Von Daniel Haufler, 05.01.2015
Die Lage in der Ostukraine ist weiter unübersichtlich. Das hat auch mit der Tradition der
Potemkinschen Dörfer und den Formen der russischen Selbstdarstellung zu tun.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier warnt vor zu scharfen Sanktionen gegen Russland,
Steinmeier ringt um Entspannung in Kiew und Moskau, Steinmeier warnt vor Entfremdung von
Russland, Steinmeier hofft auf Entspannung im Ukraine-Konflikt, Steinmeier fordert baldige
Wiederaufnahme von Friedensgesprächen und so weiter und so fort – das sind seit Wochen und
Monaten die Schlagzeilen im Konflikt mit Russland, wenn der deutsche Chefdiplomat sich zu
Wort meldet. An der Annexion der Krim durch Russland oder dem militärischen Konflikt in der
Ost-Ukraine hat sich nichts geändert. […]
http://www.berliner-zeitung.de/meinung/auslese-russlands-zwei-gesichter-in-derostukraine,10808020,29483416.html
Ukraine-Separatisten
"Putin ist nicht mein Präsident", Welt.online
Von André Eichhofer, Donezk, 05.01.2015
Die Separatisten im ostukrainischen Donezk wollen nicht länger auf Moskau hören. Geld und
Unterstützung aus Russland aber nehmen sie weiter gerne an. Bericht aus einer Region am
Abgrund.
Von seinem Büro in dem Stalinbau am Donezker Leninplatz kann Alexander Chodakowski die
Stadt gut überblicken. Ab und zu fahren Jeeps der Organisation für Sicherheit und
Zusammenarbeit in Europa (OSZE) die Straßen entlang. Vereinzelt rattern
Maschinengewehrsalven am Horizont, donnern Kanonen in der Ferne. […]
http://www.welt.de/politik/ausland/article136046473/Putin-ist-nicht-mein-Praesident.html
Smert, das tschetschenische Todesbataillon, Zeit.online
von Jutta Sommerbauer, Donezk, 05.01.2015
In der Ukraine kämpfen 300 Tschetschenen für die Separatisten. Ihr Kommandant behauptet, auf
eigene Faust in den Krieg gezogen zu sein. Aber einiges spricht dagegen.
Es ist ein Gebot der Kriegskunst, seinen Feind genau zu kennen. Seine Stärke, seine Ausrüstung
und seine Absichten. Es ist auch ein Gebot der Kriegskunst, seinen Feind zu schmähen.
Apti Bolothanow versteht sich vor allem auf Letzteres. "Normalerweise heißt es: Ehre deinen
Feind", sagt er. "Aber wir sehen hier keinen ehrbaren Feind." Hier, das ist in der Ostukraine.
Apti Bolothanow ist Tschetschene und Kommandant der tschetschenischen Kämpfer im
ukrainischen Krieg. Er hat sich den Separatisten angeschlossen. […]
http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/ukraine-krieg-tschetschenen-russland
Umkämpfte Gebiete in der Ukraine
Ein absurdes Theater, taz.de
von Wolfgang Templin, 03.01.2015
In den Regionen Donezk und Luhansk geht der Krieg weiter. Sie sind nunmehr geteilt. Ein
Reisebericht von beiden Seiten der Front.
Kaum ein Krisengebiet ist so unübersichtlich wie der Osten der Ukraine. Die Regionen Donezk
und Luhansk sind geteilt. Die Separatisten haben auf dem Gebiet sogenannte Volksrepubliken
errichtet. Wie geht es den Menschen auf beiden Seiten der Front? Der Bürgerrechtler Wolfgang
Templin war Anfang Dezember auf einer Beobachtermission unterwegs. Er schildert seine
Eindrücke und Erkenntnisse in einem Reisebericht, den die taz dokumentiert.
Wer in die umkämpften Kriegsgebiete im äußersten Osten der Ukraine reisen will, kann sich
keinen besseren Begleiter wünschen als Oleg Orlow. Anfang Dezember machen wir uns mit ihm
von Charkow aus auf den Weg. Orlow ist unter den Experten von Memorial, dem Moskauer
Menschenrechtszentrum, der mit der meisten Erfahrung. Seit dem ersten Tschetschenienkrieg,
der 1994 begann, ist er im Kaukasus unterwegs, die Ukraine kennt er von zahlreichen
Aufenthalten. Mit Jewheni Sacharow, dem Leiter der Charkower Human Rights Protection
Group, verbindet ihn eine langjährige Freundschaft. […]
http://www.taz.de/Umkaempfte-Gebiete-in-der-Ukraine/!152151/
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Seele and Geist
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