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Gemeindebrief der Jahreslosung Nikolaus komm in unser Haus! In

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lokales
Mittwoch, 7. Januar 2015
Gemeindebrief der
Evangelischen
Lukasgemeinde
Nikolausfeier der Ev. Kita „Am Graben“
Jahreslosung
Nikolaus komm in unser Haus!
Nehmt einander an, wie Christus euch
angenommen hat zu Gottes Lob.
Dieser kleine Satz des Apostels
Paulus aus dem Römerbrief, der
über den Wochen und Monaten
des neuen Jahres steht, entfaltet
sich in seinem ganzen Reichtum,
wenn er konkret wird.
Wie hat uns Christus angenommen? Er hat sich an den Tisch der
Ausgestoßenen gesetzt; er hat die
Begegnung mit Kranken nicht gescheut und ihnen auch so Heilung
geschenkt; er hat den Hungrigen
zu essen gegeben; er hat den Sündern Vergebung geschenkt und sie
so zurück in die Gemeinschaft geführt. Er hat geliebt – notfalls gegen die damals herrschende Ordnung, auch dann, wenn Menschen
ihm mit Gewalt begegnet sind, gelegentlich auch – in unseren Augen – gegen den gesunden Menschenverstand. Das ist das Programm Jesu.
Ganz konkret, ganz alltäglich,
ganz praktisch. Wenn ich dieses
Programm Jesu zu meinem Programm machen möchte, bin ich
(Römer 15,7)
mindestens das ganze vor mir
liegende Jahr damit beschäftigt,
wahrscheinlich mein Leben lang.
So einander anzunehmen, schafft
Gemeinschaft.
Gemeinschaft untereinander, Gemeinschaft mit Gott. So einander
anzunehmen, strahlt über die Gemeinschaft hinaus, wird zum Erkennungszeichen der Christen wie
in der frühen Zeit das Symbol des
Fisches.
So einander anzunehmen, freut
Gott, weil die Menschen dann so
sind, wie er sie sich – so glaube ich
– wünscht. Füreinander da. Jedes
geschenkte Lächeln, jede getrocknete Träne, jede helfende Hand lobt
Gott. Ein letzter Gedanke noch:
Wenn Christus uns angenommen
hat – so wie wir sind: schwach,
schuldig –, was hindert uns daran, auch den Mitmenschen anzunehmen, mit dem wir nicht einverstanden sind. Was hindert uns daran, uns selbst anzunehmen.
Michael Tillmann
Der Legende nach lebte der Hl.
Nikolaus vor ca. 1700 Jahren in
der türkischen Stadt Myra. Er füllte Goldstücke in Säckchen ging zu
armen Menschen und warf das
Gold nachts durch die Fenster. Er
wurde zum Priester geweiht und
starb als Bischof im hohen Alter.
Seit dieser Zeit, feiern viele Menschen am 6. Dezember das Nikolausfest. Am 5. Dezember besuchte der Nikolaus die Kinder der Kita
„Am Graben“. Vorher haben sich
Alle bei einem Nikolaus- Frühstück in den Gruppen gestärkt.
Danach warteten die Kinder bei
Plätzchen und Kerzenschein. Es
klopfte an die Tür und der Nikolaus trat herein. In den weihnachtlich geschmückten Zimmern, sangen die Kinder mit Ihren Erzieherinnen Advents-und Nikolaus Lieder. Auch Gedichte wurden vor
getragen.
Der Nikolaus freute sich sehr
und jedes Kind bekam seinen gefüllten Strumpf mit leckeren Naschereien. Die Kinderaugen leuchteten glücklich.
Vielen Dank lieber Nikolaus
komm nächstes Jahr wieder in
unser Haus!
Bild und Bibel – Das Lutherjahr 2015 und
der 500. Geburtstag Lucas Cranach des Jüngeren
In der Weihnachtsbäckerei
Die Kinder der Kita „Am Graben“ hatten ihren Spaß beim Backen
von Weihnachtsplätzchen. Engagierte Eltern hatten Plätzchenteig
vorbereitet um sie mit den Kindern weiter zu verarbeiten. Das Mehl
staubte, der Teig wurde genascht und der Zuckerguss von den Fingern geschleckt. Zum Schluss hatte sich die Arbeit gelohnt, drei große Schüsseln mit leckeren Plätzchen waren das Ergebnis. Natürlich
wurden gleich welche genascht, lecker. Danke noch einmal an die Eltern die geholfen haben.
Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz
Jesus lehrt beten
Eröffnungsgottesdienst:
Sonntag, 11. Januar, 17 Uhr in der Dom-Kirche
Gebetstreffen in den Gemeinden:
Montag, 12. Januar, 19 Uhr
Ev. Freikirchliche Gemeinde, Römerstr. 120
Dienstag, 13. Januar, 19 Uhr
Martin-Luther Gemeinde
Mittwoch, 14. Januar, 19 Uhr
Gemeindesaal der Lukas-Gemeinde
Konsequent hat Lucas Cranach
der Jüngere an das Wirken seines
Vaters angeknüpft und findet mit
dem nächsten Themenjahr der Reformation nun selbst öffentliches
Interesse. Das Jahr 2015 nimmt
in der Reformationsdekade seinen
500. Geburtstag (4. Oktober) zum
Anlass, sich unter das Leitmotto
„Bild und Bibel“ zu stellen. Das
Werk des jüngeren Cranach wird
mit einer großen Landesausstellung in Wittenberg, Dessau und
Wörlitz präsentiert. Lange galt das
vorrangige Interesse Lucas Cranach dem Älteren, der in der Elbestadt Wittenberg neben Philipp
Melanchthon und Martin Luther in
der beginnenden Reformation zur
dritten prägenden Kraft der frühen
Reformation wurde. Sein Sohn Lucas Cranach d. J. hat sich früh mit
dem Werk seines Vaters verbunden
und den Erfolg der Cranach-Werkstatt seit 1537 maßgeblich beeinflusst. Nach dem frühen Tod seines Bruders Hans führte er die väterliche Malerwerkstatt in Wittenberg weiter und übernahm auch
politische Funktionen in der sächsischen Reformations-Metropole.
Wie sein Vater setzte er evangelische Impulse in Bildnisse um und
entwarf zahlreiche Porträts der Reformatoren, arbeitete aber auch
für katholische Auftraggeber; zudem nahm er in seinem Schaffen
viele Motive aus der griechischen
Mythologie auf. Besonders promi-
nent ist etwa der Hauptaltar in der
Weimarer Stadtkirche, der – wie
neue Forschungen zeigen – vom
jüngeren Cranach entworfen und
fertiggestellt wurde. Sein Bildmotiv knüpft an die von der CranachWerkstatt oft variierte Bildkomposition „Gesetz und Evangelium“ an
und rückt nunmehr den Blick auf
den Gekreuzigten ins dominierende Zentrum des Bildes. Am rechten Bildrand rückt Cranach der Ältere zwischen Johannes den Täufer und Martin Luther. Die bildliche Botschaft ist in der Mitte des
16. Jahrhunderts deutlich: Die Wittenberger Reformatoren gelangen
auf bedeutende Altäre und verweisen an der Seite von biblischen Gestalten auf Grundwahrheiten des
evangelischen Glaubens. So prägen
sie nun auch im Kirchenraum sinnenfällig die evangelische Kirche,
deren Entstehung und Botschaft
sie maßgeblich beeinflussten. Uwe Rieske
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Seele and Geist
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