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Januar – März 2015 - Kulturprojekte Berlin

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Januar – März 2015
Führungen und Workshops
in Berliner Museen
Inhalt
museumsTip AlTersübergr eifend
4
museumsTip für kinder und Jugendliche
13
museumsTip für erwAchsene
27
k Alender
29
Adressen
31
Bild Cover: Maske. Holz, Rotan, Pigmente, Kambrambo,
unterer Sepik, Papua-Neuguinea. Vor 1920.
© Museum der Kulturen Basel. Foto: Claude Germain
Bild Seite 3: Behind The Scenes.
»Zero Gravity Satellit – Space Station«
des Films »James Bond 007 – Moonraker«,
(GB/F 1979). © 1979 Danjaq,
LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.
Impressum
Kulturprojekte Berlin GmbH
Klosterstraße 68, 10179 Berlin
Tel. 030 247 49 888
Fax 030 247 49 883
E-Mail museumstip@kulturprojekte-berlin.de
Internet www.museumstip.de
Redaktion: Julia Alice Treptow
Grafik: Ines Ebel
Druck: Druckerei Vetters GmbH & Co. KG, Radeburg Auflage: 20 000
Programmstand: 05.12.2014
Änderungen vorbehalten.
Alle Daten sind nach bester Kenntnis zusammengestellt und ohne Gewähr.
Für die Anzeigeninhalte und Fotos sind die jeweiligen Auftraggeber verantwortlich.
Anzeigenverwaltung: Runze & Casper, Andrea Murre, Tel. 030 280 181 44
Museumsdienst Berlin / Museumsinformation
Die zentrale Auskunft zu allen Berliner Museen
Tel. 030 247 49 888
Mo–Fr 9–16 Uhr, Sa + So 9–13 Uhr
museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de
liebe leserin, lieber leser,
wer erinnert sich nicht an die spektakulären Sets der James-Bond-Filme,
wie an den geheimen Weltraumbahnhof in einem erloschenen Vulkan im
Streifen »Man lebt nur zweimal«? Allein 4000 Zeichnungen, Fotos und Filme
aus dem Œuvre des Szenenbildners Ken Adam zeigt die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen im Rahmen einer Sonderausstellung
(S. 6). Ähnlich futuristisch muten noch immer manche Architekturentwürfe der legendären Kunstschule WChUTEMAS an, dem sogenannten
»russischen Bauhaus« aus den 1920er Jahren. In Zusammenarbeit mit dem
Staatlichen Schtschussew Museum für Architektur lädt der Martin-GropiusBau zu einer opulenten Ausstellung ein (S. 11). Nicht nur bis nach Russland,
sondern um die ganze Welt – und zwar »in 80 Tönen« – geht es in einem
Kinderworkshop im Musikinstrumenten-Museum, in dem man Erstaunliches über die verschiedenen Instrumente der Kulturen und Kontinente lernt
und selbst in einem kleinen »Weltorchester« musiziert (S. 25).
Ein gutes und gesundes Jahr 2015 mit vielen spannenden kulturellen Höhepunkten wünscht Ihnen
Ihr Team des Museumsdienstes Berlin
Editorial | 3
museumsT P altersübergreifend
bAuhAus-ArchiV
lászló moholy-nAgy
Sonderausstellung: László Moholy-Nagy, die Medien
und die Künste // Mit seinem künstlerischen Werk
und dem experimentellen Einsatz von Materialien und neuen Medien überschritt der Avantgardist und Bauhaus-Lehrer László Moholy-Nagy
(1895–1946) die Grenzen des konventionellen
Kunstverständnisses. Seine Herangehensweise
war geprägt von interdisziplinären Ansätzen und
stellte zugleich die traditionelle Wahrnehmung
von Kunst grundlegend auf den Prüfstand. Mit
seiner Haltung verwies Moholy-Nagy auf heute
noch relevante Diskurse. Seine facettenreiche László Moholy-Nagy, Lichtrequisit einer
elektrischen Bühne, 1930 (Replik, 1970)
Kunst aus den 1920er Jahren wie auch Arbeiten Bauhaus-Archiv Berlin. © VG Bild-Kunst,
zeitgenössischer Künstler wirken unmittelbar auf Bonn 2014, Foto: Fotostudio Bartsch
die unterschiedlichen Sinne des Betrachters und vermitteln neue Zugänge zur
Kunst für Menschen mit und ohne Sinnesbeeinträchtigungen.
Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung // Laufzeit: 8.10.14 bis 2.2.15 // bauhaus_familie:
Sonntag: 25.1, 22.2, 29.3, jeweils 11 Uhr, Familienworkshops, ab 5 Jahren, Gebühr: 9 €, Kinder 6 €,
Material 4,50 € // Anmeldung: info@jugend-im-museum.de // bauhaus_brunch: Sonntag 11.1., 25.1.,
jeweils 11 Uhr, Brunch, Eintritt und Führung: 20 €, Mitglieder 16 € // Anmeldung: visit@bauhaus.de.
Weitere Veranstaltungen des Begleitprogramms zur Ausstellung unter www.bauhaus.de.
umbAupAuse in der
berlinischen gAlerie
Die Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur – ist eines der
jüngsten Museen der Hauptstadt und sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute. Seit dem
letzten Sommer wird das Museumsgebäude technisch
modernisiert. Im Mai 2015 wird das Museum wiedereröffnen und plant bereits jetzt große AusstellungsBerlinische Galerie, Haupteingang. projekte. Ein Grund mehr zum Feiern: Die Berlini© Foto: Nina Straßgütl
sche Galerie begeht 2015 ihr 40-jähriges Jubiläum.
Auf der Webseite der Berlinischen Galerie und über deren Newsletter werden
Sie regelmäßig über temporäre Projekte informiert, es werden Einblicke in
die Museumsarbeit gegeben und die Kunst der Sammlung vorgestellt.
Informationen unter: www.berlinischegalerie.de
4 | museumsTip altersübergreifend
kArl schmidT-roTTluff
lAndschAfT – figur – sTillleben
Sonderausstellung // Noch bis
zum 15. März 2015 zeigt das
Brücke-Museum eine große
Auswahl an Gemälden Karl
Schmidt-Rottluffs aus eigenem Bestand. In einem Rundgang werden dem Besucher
nicht nur die unterschiedlichen Motive und Stiländerungen der Werke des Expressionisten näher gebracht, Karl Schmidt-Rottluff, Das offene Fenster, 1937,
Öl auf Leinwand, Brücke-Museum Berlin. © VG Bild-Kunst Bonn
sondern auch der jeweilige
Kontext ihrer Entstehung. Anlass der Ausstellung ist das 50. Jubiläum der
großzügigen Schenkung an das Museum, mit der Karl Schmidt-Rottluff den
Grundstein für die Sammlung legte.
Museumsdienst im Brücke-Museum // Laufzeit: bis 16.03.15 // Öffnungszeiten Sonderausstellung: Mi–Mo 11–17 Uhr // Eintritt 5 €, erm. 3 €, Schüler mit Schülerausweis frei.
www.bruecke-museum.de
Möve auf Sirene –
Vom Untergang der Titanic und anderem
Lutz Friedel
14. Oktober 2014 – 22. Februar 2015, Di – So, 11 – 17 Uhr
Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag, www.mauer-mahnmal.de
geschichTe des
deuTschen films
Führung // Kostüme, Requisiten, Modelle, Fotos, Drehbücher und Filmausschnitte – in der Ständigen Ausstellung
wird deutsche Filmgeschichte lebendig. Das Museum erzählt von Stars
und Filmklassikern, von der Blütezeit während der Weimarer Republik
und
von der politischen VereinnahStändige Ausstellung Film, Marlene Dietrich.
Foto: Hans Scherhaufer, Quelle: Deutsche Kinemathek
mung im Nationalsozialismus. Zwei
Räume sind dem deutschen Film von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart
gewidmet. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der Nachlass von Marlene
Dietrich.
Museumsdienst Berlin in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen //
Termine: So 14 Uhr // ohne Anmeldung, Teilnehmerzahl begrenzt // 60 min // nur Eintritt // Di−So
nach Vereinbarung // Gruppen (max. 20 Teilnehmer) // 90 min / 80 € // 120 min / 100 € // jeweils
zzgl. 3 € Eintritt p. P. // Klassen (max. Klassengröße) // 90 min / 65 € // 120 min / 85 € // jeweils
zzgl. 2 € Eintritt p. P. // für Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
bigger ThAn life
ken AdAm’s film design
Entwurf für den
»Pyramid Control Room«
zu MOONRAKER,
GB/F 1979.
Regie: Lewis Gilbert,
Entwurf: Ken Adam,
Quelle: Deutsche
Kinemathek –
Ken Adam Archiv
Führung // Sir Ken Adam ist einer der innovativsten und einflussreichsten
Production Designer unserer Zeit. Mit ebenso spektakulären wie stilbildenden Sets zu Filmen wie DR. STRANGELOVE (1964) und MOONRAKER
(1979) hat er Filmgeschichte geschrieben. Die Sonderausstellung wirft einen
neuen Blick auf das Werk und macht Ken Adams Schaffensprozess erfahrbar.
Museumsdienst Berlin in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen //
Gruppen (max. 20 Teilnehmer) // 90 min / 80 € // jeweils zzgl. 3 € Eintritt p. P. // Klassen (max.
Klassengröße) // 90 min / 65 € // jeweils zzgl. 2 € Eintritt p. P. // für Jugendliche ab 14 Jahre und
Erwachsene // Öffentliche Kuratorenführung: Freitag, 27.3. um 15.00 Uhr, Teilnehmerzahl begrenzt,
keine Voranmeldung. Führung und Eintritt: 10 € p.P. // Lehrerführung: Im Rahmen eines Kuratorenrundgangs besuchen die Teilnehmer die Sonderausstellung »Bigger Than Life. Ken Adam’s Film Design«,
erhalten Anregungen zum Ausstellungsbesuch mit Schülern und werden über die pädagogischen Angebote der Deutschen Kinemathek informiert. Termin: Mittwoch, 14.1. um 16.30 Uhr, Anmeldung erforderlich. Buchung und Anmeldung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
6 | museumsTip altersübergreifend
AllTAg zwAngsArbeiT
1938–1945
Ausstellungs- und Geländeführung // Im Sommer
1944 war jeder zweite Landarbeiter und jeder
vierte Angestellte im NS-Staat Zwangsarbeiter.
Begegnungen mit ihnen waren alltäglich: bei
der Ernte, bei der Müllabfuhr, im Handwerksbetrieb oder als Dienstmädchen. Lager
gab es mitten in den Städten und Dörfern, wie
etwa in Schöneweide. Die Ausstellung zeigt vor
Ort anhand von Objekten, Fotos und ProAnkunft von Zwangsarbeitern in
jektionen die Organisation des Einsatzes, den Meinerzhagen, 1944, Propagandafoto.
von Rassismus geprägten Alltag der Zwangs- © Stadtarchiv Meinerzhagen
arbeiter, ihre Rückkehr und die Aufarbeitung nach dem Weltkrieg. An
ausgewählten Biografien werden die Lebenswege der Männer, Frauen und
Kinder nachgezeichnet. Ihnen gegenübergestellt werden Biografien von
Helfern, Zuschauern, Profiteuren oder Tätern.
Museumsdienst Berlin im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide // Termine
jeweils 1. + 3. So im Monat, 15 Uhr, ohne Anmeldung // Gruppen Di–So nach Vereinbarung // 90 min
// kostenfrei // für Jugendliche ab 13 Jahre und Erwachsene. Ein MultiMedia Guide führt Sie auf Wunsch
durch die Dauerausstellung, das ehemalige Lagergelände und die Nachbarschaft. Er ist auf Deutsch,
Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch und Russisch verfügbar.
Buchung: Tel. 63 90 28 80 und www.dz-ns-zwangsarbeit.de
dAs konzerThAus berlin
Führung // Eines der schönsten Werke
des preußischen Architekten Karl
Friedrich Schinkel steht mitten im
Herzen Berlins: Das Konzerthaus
beeindruckt den Besucher nicht nur
mit seinem imposanten Äußeren,
sondern auch mit dem klassizis- Konzerthaus Berlin, Gendarmenmarkt, Abend.
tischen Inneren. Nach der Zerstö- © Sebastian Runge
rung in den letzten Kriegstagen 1945 wurde es ab 1979 im Sinne des ehemaligen Baumeisters neu aufgebaut und 1984 wieder eröffnet. Im Dezember
1989 dirigierte Leonard Bernstein hier Beethovens 9. Sinfonie. Inspiriert
durch den Fall der Mauer wandelte er den Text des Schlusschores um in die
Ode »An die Freiheit«. In den vier Spielstätten Großer Saal, Kleiner Saal,
Werner-Otto-Saal und Musikclub finden jährlich ca. 550 Veranstaltungen
statt, fast 100 davon gestaltet das Konzerthausorchester Berlin.
Museumsdienst Berlin im Konzerthaus Berlin // Termine: nach Vereinbarung // 60 min // Klassen
50 €, max. Klassenstärke // Gruppen 65 €, max. 22 Personen // jeweils zzgl. 3 € p. P. (mind. 30 €) //
Fremdsprachige Führungen: jeweils zzgl. 10 € pro Führung // für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 7
und Erwachsene. Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
museumsTip altersübergreifend | 7
mehr Als ein leben
Führung // Die Kunst von Käthe Kollwitz,
das bedeutet tiefe Gefühle und klare politische, bis heute aktuelle Aussagen. Die
neue Dauerausstellung des Käthe-KollwitzMuseums Berlin spürt der Entwicklung und
den Brüchen im Leben dieser ungewöhnlichen Frau nach. Die vier Etagen des Museums sind aus diesem Anlass neu gegliedert
worden. Das Treppenhaus wird zum roten
Faden durch wichtige biographische Stationen, und eine zeithistorische Einführung
im Erdgeschoss lässt das Berlin der Käthe
Kollwitz lebendig werden.
Käthe Kollwitz, Handstudie, 1891, Tusche
auf Zeichenkarton. © Fotostudio Bartsch
Museumsdienst Berlin im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin // Gruppen Mo–So nach Vereinbarung //
60 min // Klassen 50 €, Eintritt frei // Gruppen 55 € zzgl. 6 € Eintritt p. P. / ab 15 Personen 3 € Eintritt
p. P. // für alle Altersstufen. Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
zero – die inTernATionAle kunsTbewegung
der 1950er und -60er JAhr e
Führung // Über 50 Jahre nach Gründung der ZERO-Bewegung widmet sich
die Ausstellung sowohl den Gründungskünstlern Heinz Mack, Otto Piene und
Günther Uecker, den ZERO nahestehenden internationalen Künstlern
wie Yves Klein und Lucio Fontana, als
auch den in Vergessenheit geratenen
Fotocollage: Heinz Mack 1966. Foto-Credit:
ZERO foundation. © Heinz Mack, VG Bild-Kunst
Künstlern wie Hermann Goepfert, Oskar
Holweck oder Hans Salentin. Die ausgewählten Arbeiten, darunter 11 Positionen aus Deutschland, verbindet
der formale und konzeptionelle Bezug zu den Ideen der ZERO-Gründer.
Zum ersten Mal werden in großem Umfang Hauptwerke der internationalen
Bewegung von 1957 bis 1967 zusammen gezeigt. Es ist mit 200 Werken die
bisher umfassendste ZERO-Ausstellung seit Bestehen der Bewegung, die
die ZERO-foundation in Berlin präsentiert.
Museumsdienst Berlin im Martin-Gropius-Bau // Laufzeit: 21.3.–8.6. // Termine: So 14 Uhr, ohne
Anmeldung // 3 € zzgl. 8 € Eintritt (bis 16 Jahre frei) // Klassen und Studentengruppen 45 € zzgl.
6 € Eintritt p. P. (bis 16 Jahre frei) // Gruppen 65 € zzgl. 8 € Eintritt p. P. // 60 min // für Jugendliche ab 16 Jahre und Erwachsene // Lunchführung (40min.) Mittwoch, 1.4.,13 Uhr, 3 € zzgl. 8 €
Eintritt // Führungen in anderen Sprachen zzgl. 10 € // Schülerworkshops und Vermittlungsprogramm unter www.gropiusbau.de/schuelerprogramm.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
8 | museumsTip altersübergreifend
The Tel AViV museum of ArT
VisiTs berlin
Führung // Aus Anlass des 50-jährigen Jubi- Mark Rothko, No. 24
(Untitled), 1951,
läums der Aufnahme der deutsch-israeli- Tel Aviv Museum of
Art. Gift of The Mark
schen Beziehungen entsendet das Tel Aviv Rothko Foundation,
Inc., New York,
Museum of Art erstmals Meisterwerke
through the
nach Berlin. Der Schwerpunkt der Aus- American Friends of
the Tel Aviv Museum
stellung liegt in der Moderne, bedeutende of Art, 1986. © Kate
Rothko-Prizel &
Gemälde, Skulpturen und Grafiken von
Christopher Rothko /
Chagall, Degas, Ernst, Ensor, Giacometti,
VG Bild-Kunst,
Bonn 2014
Kandinsky, Monet, Schiele, Pollock, Rothko,
Ury werden gezeigt. Den Klassikern werden kontrapunktisch Videoarbeiten und
Installationen israelischer Medienkünstler wie Yael Bartana, Guy Ben-Ner
und Nevet Yitzchak gegenübergestellt. So erzählen die rund 70 Werke die
Geschichte der Kunst des vergangenen Jahrhunderts auf neue Weise.
Museumsdienst Berlin im Martin-Gropius-Bau // Laufzeit: 27.3.–21.6. // Termine: So 15 Uhr, ohne
Anmeldung // 3 € zzgl. 7 €, Eintritt (bis 16 Jahre frei) // Klassen und Studentengruppen 45 € zzgl. 4 €
Eintritt p. P. (bis 16 Jahre frei) // Gruppen 60 € zzgl. 7 € Eintritt p. P. // 60 min // für Jugendliche ab
16 Jahre und Erwachsene // Lunchführung (40min.) Mittwoch, 1.4., 6.5., 3.6., jeweils 13 Uhr, 3 € zzgl.
7 € Eintritt // Führungen in anderen Sprachen zzgl. 10 € // Schülerworkshops und Vermittlungsprogramm unter www.gropiusbau.de/schuelerprogramm.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
TAnz der Ahnen
kunsT Vom sepik in pApuA-neuguineA
Maske. Holz, Rotan, Pigmente,
Kambrambo, unterer Sepik, PapuaNeuguinea. Vor 1920. © Museum der
Kulturen Basel, Foto: Claude Germain
Führung // Erstmals stehen Kunstwerke aus Ozeanien im Zentrum einer Ausstellung des Martin-Gropius-Baus. Sie kommen aus einem Gebiet am Mittel- und Unterlauf des Flusses Sepik
in Papua-Neuguinea. Etwa 220 Kunstwerke von
zwölf Leihgebern – die bedeutendsten Museen
Europas sind beteiligt – sind zu sehen. Die Ästhetik der Kunst der Sepikregion hat schon zu
Beginn des 20. Jahrhunderts europäische Wissenschaftler und Künstler fasziniert. Die Ausstellung zeigt eine Synthese dieses Kunstgebietes,
die auch die Forschungsreisen der letzten fünfzig
Jahre auswertet.
Museumsdienst Berlin im Martin-Gropius-Bau // Laufzeit: 18.3.–14.6. // Termine: So 13 Uhr, ohne
Anmeldung // 3 € zzgl. 6 € Eintritt (bis 16 Jahre frei) // Klassen und Studentengruppen 45 € zzgl. 4 €
Eintritt p. P. (bis 16 Jahre frei) // Gruppen 60 € zzgl. 6 € Eintritt p. P. // 60 min // für Jugendliche ab
16 Jahre und Erwachsene // Lunchführung (40 min.) Mittwoch, 1.4., 6.5., 3.6., jeweils 13 Uhr, 3 € zzgl. 6 €
Eintritt // Schülerworkshops und Vermittlungsprogramm unter www.gropiusbau.de/schuelerprogramm.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
pAsolini romA
Führungen // Pier Paolo Pasolini
(1922–1975) gilt als einer der bedeutenden »poetischen Realisten«
des europäischen Films der zweiten
Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die
Ausstellung zeigt anhand zahlreicher Dokumente, Briefe, Fotos, Zeitungen und Filminstallationen den
vielgesichtigen Pasolini – den »me- Pier Paolo Pasolini on the set of Theorem, 1968.
© Angelo Novi / Fondazione Cineteca di Bologna
lancholischen Narziss« der frühen
Lyrik, den unorthodoxen Marxisten der 1950er und 1960er Jahre wie auch
den Gesellschaftskritiker und Kirchenprovokateur, der mit seinem letzten
und bis heute umstrittenen Film »Die 120 Tage von Sodom« den dramatischen Schlusspunkt seines Leinwandlebens setzte.
Museumsdienst Berlin im Martin-Gropius-Bau // Laufzeit: bis 5.1. // Termine: So 15 Uhr, ohne
Anmeldung // 3 € zzgl. 7 € Eintritt (bis 16 Jahre frei) // Klassen und Studentengruppen 45 €
zzgl. 5 € Eintritt p. P. (bis 16 Jahre frei) // Gruppen 60 € zzgl. 7 € Eintritt p. P. // 60 min //
für Jugendliche ab 16 Jahre und Erwachsene // Workshops für Jugendliche auf Anfrage.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
10 | museumsTip altersübergreifend
wchuTemAs.
ein russisches lAbor der moderne
Führung // WChUTEMAS, oftmals als ›russisches Bauhaus‹ bezeichnet, war eine legendäre Kunstschule der Moderne. Erstmals
zeigt eine Ausstellung in Deutschland einen wichtigen Ausschnitt – mit dem Schwerpunkt Architektur – aus den Werken von
WChUTEMAS. Gezeigt werden etwa 250
Skizzen, Zeichnungen, Malerei und Modellen
von Studenten und Lehrern, darunter Rodtschenko, Ladowsky, Popowa, Melnikow.
Museumsdienst Berlin im Martin-Gropius-Bau // Laufzeit: 5.12.14–6.4.15 // Termine: Sa 14 Uhr, ohne Anmeldung // 3 € zzgl. 7 €, Eintritt (bis 16 Jahre frei) //
Klassen und Studentengruppen 45 € zzgl. 5 € Eintritt p.
P. (bis 16 Jahre frei) // Gruppen 60 € zzgl. 7 € Eintritt
p. P. // 60 min // für Jugendliche ab 16 Jahre und
Erwachsene // Lunchführung (40min.) Mittwoch, 7.1., 4.2., 4.3., jeweils 13 Uhr, 3 € zzgl. 7 €
Eintritt // Führungen in anderen Sprachen zzgl. 10 € // Lehrerführung: 22.1., 17 Uhr // Schülerworkshops und Vermittlungsprogramm unter www.gropiusbau.de/schuelerprogramm.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
W.F. Krinski, Experimentell-methodische
Entwicklungsarbeit zum Thema
»Farbe und räumliche Komposition«, 1921.
© Staatliches Schtschussew Museum
für Architektur Moskau
dAs dokumenTATionszenTrum
»Topogr Aphie des Terrors«
Führung // Von 1933 bis 1945 befanden sich an diesem Ort die
wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors. Im
Mittelpunkt der Ausstellung steht
die Frage, wie die Verfolgung und
Ermordung von Millionen Menschen geplant, organisiert und Topographie des Terrors, Eingang Dokumentationszentrum,
2010, Foto: Bildwerk/Stiftung Topographie des Terrors
umgesetzt wurde.
Barrierefreie Führungen // Ab sofort können blinde Besucher und Menschen
mit Sehbehinderungen auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Führungen
durch die Hauptausstellung wahrnehmen. Geschulte Referenten begleiten
Gruppen auf Anfrage gern auch in Leichter Sprache durch die Ausstellung.
Museumsdienst Berlin in der Topographie des Terrors // Termine: So 14 Uhr (dt.), 15.30 Uhr
(engl.), ohne Anmeldung // Gruppen Mo–So nach Vereinbarung // 60 min // mind. 7 Teilnehmer // für Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene // Kostenbeitrag: 70 €; bitte an der
Besucherinformation entrichten // für Bildungseinrichtungen nach Vorlage einer Schulbescheinigung kostenfrei.
Buchung: Tel. 254 50 970 und www.topographie.de
museumsTip altersübergreifend | 11
deuTschlAnd 1945.
die leTzTen kriegsmonATe
Führung // Obwohl Anfang 1945 die militärische Niederlage des Deutschen
Reichs offensichtlich war, setzte die Regierung Hitler den Krieg fort und
nahm den Tod unzähliger Menschen und die Zerstörung des eigenen Landes bewusst in Kauf. Unter Einsatz massiven Terrors versuchte sie, den
Zerfall der inneren Ordnung zu verhindern. Die Bevölkerung befand sich
in diesen chaotischen letzten Monaten des Krieges in einem permanenten
Spannungsfeld zwischen Zerstörung und Terror, Orientierungslosigkeit
und Zukunftsangst. Anhand von Einzelbeispielen beleuchtet die Ausstellung die Bandbreite unterschiedlicher Handlungsweisen.
Überleben in
Trümmern, Berlin,
Französische Straße,
April 1945.
© ullstein bild –
Jewgeni Chaldey
(00439373)
Museumsdienst Berlin in der Topographie des Terrors // Laufzeit: bis 25.10. // Gruppen Mo–So
nach Vereinbarung // 60 min // mind. 7 Teilnehmer // für Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene // Kostenbeitrag: 70 €; bitte an der Besucherinformation entrichten // für Bildungseinrichtungen
nach Vorlage einer Schulbescheinigung kostenfrei.
Buchung: Tel. 254 50 970 und www.topographie.de
Topogr Aphie des Terrors
seminAre
Seminare // Die Seminare thematisieren Aspekte der Ausstellung: »Der Terror-
apparat: Das Denken und Handeln der Täter«, »Herrschaftsalltag: Lebenswirklichkeiten im NS-Deutschland«, »Nachkriegskarrieren: Vom Überleben
der Täter nach 1945«, »Zwischen Anpassung und Widerstand. Kirche in der
Verfolgung durch den NS-Staat« und »Stimmen der Opfer am Ort der Täter«.
Museumsdienst Berlin in der Topographie des Terrors // Gruppen Mo–So nach Vereinbarung
// 2−5 h // kostenfrei // für Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene.
Buchung: Tel. 254 50 920 und www.topographie.de
12 | museumsTip altersübergreifend
museumsT P für Kinder
und Jugendliche
sTimmen der nAchT
Nachtwanderung // In der Dämmerung und in der Nacht zeigt sich
die Natur auf eine ganz ungewohnte Weise: Nachtaktive Tiere wie
Wildschwein, Fledermaus und
Dachs werden wach und streifen
auf Nahrungssuche durch den
Wald. Für »Stadtmenschenohren«
ist diese Nachtwanderung ein ganz
besonderes Abenteuer. Die Nachtwanderung ist auch als Kindergeburtstag buchbar.
Junge Waldohreule. © Julia Treptow 2013
Berliner Waldmuseum // Nachtwanderung: Fr, 23.1., 17 Uhr und 6.2., 18 Uhr // Nachtwanderung
zum Frühlingsanfang: Fr, 20.3., 19 Uhr // Gruppen Di–So nach Vereinbarung // 2,50 € p. P.,
Familienkarte 5 € // Klassen 29 € // Gruppen und Kindergeburtstage 38 €.
Buchung: Tel. 81 33 442
mÄrchenwelTen
Workshop // Feen, Nixen und Wassergeister verstecken sich im Museum! Bei
einem Rundgang durch die Sammlung
entdecken wir viele »märchenhafte«
Kunstwerke. Gemeinsam lauschen wir
danach den Geschichten einer Märchenerzählerin.
Museumsdienst Berlin im Bröhan-Museum //
Kitas und Klassen Di–So nach Vereinbarung //
90 min // 50 € // 4–9 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin,
Tel. 247 49 888
Schale »Tritonenfang-Gruppe«, 1902, Entwurf Paul
Helmig, Kgl. Porzellan-Manufaktur Meißen
museumsTip für Kinder und Jugendliche | 13
design Auf den Tisch
Workshop // Die Porzellan-
Cabaret aus dem »Ceres-Service«, 1913, Theo Schmuz-Baudiß/KPM,
Bröhan-Museum, Berlin. Foto: Martin Adam
service im Bröhan-Museum
sind vor rund 100 Jahren in
der Jugendstilepoche entstanden. Damals brachten
die Künstler das Schöne in
den Alltag. Doch wie stehen
wir heute dazu? Nach einem
Rundgang durch die Porzellansammlung entwerfen wir
unser eigenes Tischgeschirr
– für Fast Food und für unsere
Lieblingsspeisen.
Museumsdienst Berlin im Bröhan-Museum // Klassen Di–So nach Vereinbarung // 120 min //
70 € // ab 6 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
kubismus, wAs isT dAs?
Workshop // Die Kubisten scheinen in
einer Welt aus Kugeln, Kegeln und
Zylindern gelebt zu haben. Und tatsächlich werdet Ihr entdecken, dass
auch Ihr von geometrischen Formen
umgeben seid. Findet sie und gestaltet selbst ein kubistisches Kunstwerk.
Museumsdienst Berlin im Bröhan-Museum //
ab 27.1. // Kitas und Klassen Di–So nach
Vereinbarung // 90 min / 50 € // 4–12 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin,
Tel. 247 49 888
Jean Lambert-Rucki, Notre-Dame de Paris, 1923,
Öl auf Pappe, Bröhan-Museum, Berlin.
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014
14 | museumsTip für Kinder und Jugendliche
JugendsTil
design und moderne gesTAlTung
Führung // Auf der Suche nach den Ursprüngen der Moderne tauchen wir ein in
die Welt der »schönen Epoche« und lernen
die Designgeschichte zwischen 1890 und
1914 kennen. Wir erleben die Entwicklung
von den eleganten Jugendstilmöbeln bis
zum industriellen Typenstuhl. Die Führung ist auch mit anschließendem Zeichenworkshop buchbar. Hierzu bitte DIN
A3-Block und Zeichenstift mitbringen.
Henry van de Velde: Sessel, 1895,
Bröhan-Museum, Berlin. © VG Bild-Kunst, Bonn
2014, Foto: Martin Adam
Museumsdienst Berlin im Bröhan-Museum // Gruppen
Di–So nach Vereinbarung // max. 25 Teilnehmer //
Führung 60 min / 40 € // inkl. Zeichenworkshop
90 min / 50 € // Klassen inkl. Eintritt // Gruppen zzgl.
5 € Eintritt p. P. (bis 18 Jahre und mit Schülerausweis
Eintritt frei) // ab 12 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin,
Tel. 247 49 888
MEIN ÖFFENTLICHES ICH
Malerei, Grafik, Fotografie, Objektkunst, Video
Galerie Schwartzsche Villa
Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin-Steglitz
www.schwartzsche-villa.de
bis 8. Februar 2015
Di-So 10-18 Uhr
Eintritt frei
Amrot, Polina Balashova, Heike Barndt, Karoline Beeck, Carola Credé, Karin
Dammers, Mareike Drobny, Thilo Droste, Peter Fleischer-Harkort, David Gessert,
Isabella Gresser, Simone Häckel, Mona Hakimi-Schüler, Thorbjörn Jacobsen, Karl
Heinz Jeron, Wolf Klein, Maria Vill und David Mannstein, Sandra Riche, Ingeborg
Sambeth, Michael Sellmann, Johanna Stock, Vanessa von Wendt, Barbara Wrede
kresse und wecker ...
sTillleben im spiegel der zeiT
Workshop // Auf den Stillleben von Karl
Schmidt-Rottluff können wir vielerlei
Dinge entdecken. Doch warum traf er
diese Auswahl? Haben die Gegenstände eine übergeordnete Bedeutung, oder
sind sie einfach nur »Gerümpel«? Und
wie haben die Künstler aus vergangenen
Zeiten ihre Stillleben gestaltet? Wir beschäftigen uns mit der Geschichte des
Stilllebens und setzen unseren persönlichen Blick auf die Dinge in unterschiedlichen Techniken um.
Karl Schmidt-Rottluff, Stillleben mit Kresse,
Wecker und blauem Buch, 1950er Jahre, Öl auf
Leinwand, Brücke-Museum Berlin (Karl und Emy
Schmidt-Rottluff Stiftung). © VG Bild-Kunst, Bonn
Museumsdienst Berlin im Brücke-Museum Berlin
// Gruppen Mi–Mo nach Vereinbarung // 90 min /
50 € // für Grundschule und Sekundarstufe I + II.
Buchung: Museumsinformation Berlin,
Tel. 247 49 888
im r Ausch der fArben
Workshop // Wir tauchen gemeinsam in
die farbgewaltigen Bilder von Karl
Schmidt-Rottluff ein und lassen uns
verzaubern. Als Vertreter des Expressionismus ging er einzigartig mit dem Medium der Farbe um. Doch wie schaffte
er es, dass seine Bilder strahlen und
sogar Gefühle in uns auslösen? Nachdem wir uns mit der Farbenlehre und
unterschiedlichen Maltechniken beschäftigt haben, verleihen wir unseren
eigenen Gedanken und Gefühlen Farbe.
Museumsdienst Berlin im Brücke-Museum Berlin
// Gruppen Mi–Mo nach Vereinbarung // 90 min /
50 € // 120 min / 75 € // für Kita, Grundschule Karl Schmidt-Rottluff, Heißer Taunuspark, 1950,
und Sekundarstufe I + II.
Öl auf Leinwand, Brücke-Museum Berlin.
© VG Bild-Kunst, Bonn
Buchung: Museumsinformation Berlin,
Tel. 247 49 888
16 | museumsTip für Kinder und Jugendliche
wenn bilder sprechen – leben & werk
Von kArl schmidT-roTTluff
Karl Schmidt-Rottluff,
Im Atelier, 1950,
Öl auf Leinwand,
Brücke-Museum Berlin.
© VG Bild-Kunst, Bonn
Workshop // Die Bilder von Karl Schmidt-Rottluff stehen nicht nur im Kontext des Zeitgeschehens – man kann sie auch als Spiegelbild seiner Gefühle
und Gedanken verstehen. Wir werden die Gemälde mit einem biographischen Blick betrachten und ihren Geschichten zuhören. Anschließend setzen
wir unsere Erkenntnisse auch praktisch um.
Museumsdienst Berlin im Brücke-Museum Berlin // Gruppen Mi–Mo nach Vereinbarung //
90 min / 50 € // 120 min / 75 € // für Grundschule und Sekundarstufe I + II.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
... und AufnAhme!
Auf den spuren der ger ÄuschemAcher
Workshop // Ob Regengeprassel und Donnergrollen, Schritte im Schnee oder
einfach nur verrückte Sounds − mit viel Kreativität und der Hilfe des Geräuschekoffers wird ein kurzer Filmclip vertont. Nach einer Einführung in
die Geheimnisse des Geräuschemachens recherchieren und erzeugen die
Teilnehmer mit alltäglichen Gegenständen und vielfältigen Materialien die
passende Geräuschkulisse zum bewegten Bild. Anschließend wird alles digital aufgenommen. Vertont werden ausgewählte Filmausschnitte aus der
Stummfilmzeit oder aber eigene Trickfilmclips (sofern zuvor ein Trickfilmworkshop »Mein eigener Trickfilm« gebucht wurde).
Museumsdienst Berlin in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen //
Mo–So nach Vereinbarung // Gruppen max. 8 Teilnehmer; ca. 150 min / 150 € // Schulklassen
max. 8 Teilnehmer; ca. 150 min / 110 € // ab 10 Jahren.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
museumsTip für Kinder und Jugendliche | 17
mein eigener Trickfilm
Workshop // Trickfilme
Ein Trickfilm-Clip entsteht mit Hilfe der Trickbox.
Quelle: Deutsche Kinemathek
selber machen muss
nicht schwer sein! Nach
einer Einführung in die
Funktionsweise des bewegten Bildes und in
Trickfilmtechniken entwickeln die Teilnehmer
die Story zu ihrem eigenen Trickfilm und setzen sie anschließend in
Legetricktechnik (StopMotion) filmisch um.
Museumsdienst Berlin in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen //
Gruppen Mo–So nach Vereinbarung; 180 min; bis 10 Teilnehmer / 150 €; bis 20 Teilnehmer /
300 € // Klassen: bis 12 Teilnehmer / 110 €; bis 25 Teilnehmer / 215 €; bis 30 Teilnehmer /
320 € // ab 8 Jahre // Der Workshop kann in Verbindung mit der Führung »Trick und Technik«
gebucht werden. In dieser Kombination entfällt der Eintritt.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
Trick und Technik
Führung // Wieso bewegen sich Bilder im
Film? Wann lernten
die Bilder sprechen
und welche Tricktechniken wurden verwendet? Während eines
Rundgangs durch die
Ständige Ausstellung
erhalten die Besucher
Antworten auf viele
Fragen zum Thema
Trick und Filmtechnik.
Kinderführung in der ständigen Ausstellung. Quelle: Deutsche Kinemathek
Museumsdienst Berlin in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen //
Gruppen Di–So nach Vereinbarung // max. Klassengröße bzw. 20 Teilnehmer // 60 min //
Klassen 45 € zzgl. 2 € Eintritt p. P. // ab 8 Jahre // Die Führung kann in Verbindung mit dem
Workshop »Mein eigener Trickfilm« gebucht werden. In dieser Kombination entfällt der Eintritt.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
18 | museumsTip für Kinder und Jugendliche
eine zeiTreise miT
»emil und die deTekTiVe«
Emil und die Detektive
(D 1931), Regie:
Gerhardt Lamprecht.
Quelle: Deutsche Kinemathek
Stadtspaziergang // Erich Kästners Literaturklassiker wurde mehrmals verfilmt: 1931 während der Weltwirtschaftskrise, 1954 im West-Berlin des
Wirtschaftswunders und 2000 im vereinten und multikulturellen Berlin.
Diese Filme wurden an zahlreichen Originalschauplätzen gedreht und spiegeln die jeweilige Entstehungszeit wider: Sie erzählen von der Lebenswelt
der Kinder und ermöglichen zugleich Einblicke in den historischen Kontext.
Eine Ortserkundung des Potsdamer Platzes wie auch Ausstellungsbesuch
und Sichtung von Filmausschnitten vermitteln den Teilnehmern die Veränderung des städtischen Umfelds, den Wandel der Lebenswelt von Kindern
sowie die Rahmenbedingungen des Filmschaffens.
Museumsdienst Berlin in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen //
Gruppen Di–So nach Vereinbarung // 180 min // Klassen 110 € inkl. Eintritt // Gruppen
150 € zzgl. 3 € Eintritt p.P. // ab 10 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
drehbuch, sToryboArd und
filmische umseTzung
Workshop // Die Teilnehmer beschäftigen sich mit dem Entstehungsprozess
eines Films vom Drehbuch über das Storyboard bis hin zur filmischen Umsetzung. Am Beispiel deutscher und internationaler Produktionen wie LOLA
RENNT, DAS WEISSE BAND oder DIE VÖGEL werden die Storyboards
zu einzelnen Drehbuchsequenzen sowie deren Umsetzung analysiert. Gearbeitet wird mit Ausschnitten aus originalen Drehbüchern und Storyboards.
Museumsdienst Berlin in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen //
Gruppen Di–So nach Vereinbarung // max. Klassengröße bzw. 20 Teilnehmer // 180 min //
Klassen 110 € // Gruppen 150 € // jeweils inkl. Eintritt // ab 16 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
museumsTip für Kinder und Jugendliche | 19
gefühle erleben.
gefühle zeigen.
Workshop // Wohl keine Künstlerin kann Gefühle so ausdrücken wie Käthe
Kollwitz. Es fehlt uns mitunter an Worten für deren Intensität und Wiedergabe. Diese Führung bezieht die Besucher ein. Vor ausgewählten
Kunstwerken der neuen Dauerausstellung ist durch Bewegungselemente
selbst zu erfahren, was Freude, Trauer und Schmerz, Beschützen und Alleinsein bedeuten.
Museumsdienst Berlin im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin // Gruppen Mi–Mo nach Vereinbarung
// 90 min // Klassen 55 € // für Schüler der Klassen 1–6 und ab Klasse 11 // Fächer: Kunst,
Geschichte, Darstellendes Spiel.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
gr Afik – plAsTik – zeichnung
Käthe Kollwitz,
Selbstbildnis, en face,
1892, Federzeichnung.
© VG Bild-Kunst, Bonn,
Foto: Fotostudio Bartsch
Workshop // Käthe Kollwitz zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. In dem Workshop vergleicht und hinterfragt
Ihr beim Betrachten der Werke verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten
und Aspekte von Kindheit in Vergangenheit und Gegenwart. Mit der Gestaltung einer Grafik nähert Ihr Euch dem Werk von Käthe Kollwitz an.
Museumsdienst Berlin im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin // Gruppen Mi–Mo nach Vereinbarung
// 90 min // Klassen 50 € // 8–12 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
20 | museumsTip für Kinder und Jugendliche
plATz dA! kinder mAchen sTAdT
inTer AkTiVe bAuAussTellung
Erlebnisausstellung // »Platz
da! Kinder machen Stadt« ist
Mitbau-Spektakel und Ausstellung zum Ausmalen in
einem. Die Kinder übernehmen die Arbeit von Stadtplanern, Baumeistern, Architekten oder Straßenbauern.
Im Planungsbüro, am Kran,
Foto: Ulrich Sülflow
im Hinterhof oder auf der
Baustelle können sie mit Spaß, Fantasie und Geschick neue Perspektiven und kreative Ideen für ihre Stadt entwickeln. Leere Brachflächen,
versteckte Hinterhöfe, quere Straßen und bunte Fassaden werden zu
Inspirationsquellen, die Ausstellungshalle zum urbanen Mikrokosmos.
Also: Viel Platz für Stadtmacher!
Labyrinth Kindermuseum Berlin // Fr, Sa 13−18 Uhr; So & feiertags 11−18 Uhr // während
der Schulferien und an unterrichtsfreien Tagen (2.1., 2.2.−6.2., 30.3. und 31.3.), Mo−Fr 9−18
Uhr; Sa 13−18 Uhr; So 11−18 Uhr // Eintritt 5,50 € / 4,50 € (Fr 13−18 Uhr) // Gruppen Mo−Fr
nach Vereinbarung, 5 € Eintritt p.P. // 3−11 Jahre. Telefonische Information: 800 93 11 50
artige
Das einzig
useum
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Karl-Marx-A
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uropäische
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Kulturden
Förderer und Partner
Karl-Marx-Allee 93 a ∙ Berlin-Friedrichshain
U Weberwiese
Täglich geöffnet von 10 bis 20 Uhr (außer Di)
www.computerspielemuseum.de
medienboard
Berlin-Brandenburg GmbH
wir enTdecken dAs
konzerThAus
Familien- und Schülerführung // Beim Rundgang
Konzerthaus Berlin, Großer Saal, Blick vom 1. Rang Mitte links.
© Christian Nielinger
durch das Konzerthaus
Berlin werden gemeinsam griechische Säulen
entdeckt oder die Pfeifen
an der Orgel gezählt. Und
natürlich erfährt man
auch, wer alles zu einem
Orchester gehört und was
ein Dirigent macht.
Museumsdienst Berlin im Konzerthaus Berlin // Termine: Sa, 10.01., 28.02., 14.03., jeweils
11 Uhr // 60 min // 3 € p.P. // Tickets unter www.konzerthaus.de // Klassen 55 € // nach
Vereinbarung // max. Klassengröße // für die Jahrgangsstufen 1–6.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
mATeriAlkoffer
zum ThemA zwAngsArbeiT
Was hat ein verrosteter Nagel mit Zwangsarbeit zu tun? Warum lachen
Zwangsarbeiter auf Fotos, obwohl sie hungerten? Diese und ähnliche
Fragen beantwortet der Materialkoffer für Jugendliche mithilfe von Originalobjekten, Fotos und Informationskarten zu beispielhaften Zwangsarbeiterschicksalen. Durch diese lernen Schüler- und Jugendgruppen ab
der 9. Klasse Grundlegendes zum Thema Zwangsarbeit und Nationalsozialismus. Der Koffer
ist sowohl als Medium
für anderthalb stündigen
Unterricht als auch für
Projektwochen geeignet.
Ein umfangreiches Begleitheft erläutert die Anwendung und bietet zahlreiche Vorschläge für
ergebnis- und projektBlick in den Materialkoffer. Foto: Denkmal Berlin e.V.
orientiertes Lernen.
Der Koffer kann im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit ausgeliehen oder vor Ort eingesetzt werden. // Kooperationspartner: Denkmal an Berlin e.V., Dokumentationszentrum
NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide, Forum Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche
Berlin, Museum Neukölln. // Weitere Details zu unserem umfangreichen Workshop- und
Führungsangebot entnehmen Sie bitte unserer Homepage
www.dz-ns-zwangsarbeit.de/bildungsangebote/
Kontakt: Tel. 63 90 28 80 oder schoeneweide@topographie.de
22 | museumsTip für Kinder und Jugendliche
mgb-schüleruni
wchuTemAs
Wir öffnen unser Haus und geben
SchülerInnen der Klassen 7 bis 12
und Lehrenden in einem Vortragsgespräch Hintergrundinformationen, die durch die russische
Bauhaus-Ausstellung »WChUTEMAS« tangiert werden. Dazu laden
wir Experten der unterschiedlichen
Genres ein, nach einem Impulsreferat den jungen Menschen Rede
und Antwort zu stehen. Der Vortrag ist gekoppelt mit einer anschließenden Führung durch die
Ausstellung. Dauer der Vorlesung
und Führung jeweils 60 min.Vortrag und Führung sind kostenlos.
Ein Projkt in Zusammenarbeit mit
der Landeszentrale für politische
Bildung.
M. Korshew, Abstrakte Aufgabe zur Ermittlung
von Masse und Gewicht, 1921. © Staatliches Schtschussew
Museum für Architektur Moskau
Museumsdienst Berlin im Martin-Gropius-Bau // Do, 22.1., 10.30–12.30 Uhr // Eintritt frei //
Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen unter www.gropiusbau.de/schuelerprogramm.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
die hiTs Vom AlTen friTz –
hÖfische musik des 18. JAhrhunderTs
Workshop // Die höfische Ge-
sellschaft hatte viel Zeit für
künstlerische Aktivitäten: So
spielte Friedrich II. Flöte und
komponierte. Das Museum
zeigt einige seiner Instrumente. Konnte Friedrich mit seinen Hofmusikern Schritt
halten? Und wie königlich
war seine Musik? Ihr selbst
werdet ein höfisches Musikszenario gestalten.
Adolph Menzel, Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci,
1850–1852. Öl auf Leinwand. © Staatliche Museen zu Berlin,
Nationalgalerie, Foto: Jörg P. Anders
Museumsdienst Berlin im Musikinstrumenten-Museum // Gruppen Di, Mi und Fr−So nach
Vereinbarung // max. Klassengröße // 90 min // Klassen 65 € // 6−18 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
museumsTip für Kinder und Jugendliche | 23
peTer und der wolf
Workshop // In Sergej Prokofjews musikali-
schem Märchen lernt Ihr mit Peter, seinem
Großvater, Ente, Vogel, Katze, Jägern und
natürlich dem gefährlichen Wolf auch die
Instrumente eines Sinfonieorchesters kennen. Diese suchen wir im Museum und hören auf ihren Klang. Im Anschluss sind auch
Anfassen und Zaubern erlaubt.
Musikinstrumenten-Museum.
Foto: Hanspeter Ulrichs
Museumsdienst Berlin im Musikinstrumenten-Museum // Gruppen Di, Mi und Fr−So nach Vereinbarung // max. Klassengröße // Kitagruppen und Klassen 65 € // 90 min // 4−9 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
kArneVAl der Tiere
Musikinstrumenten-Museum.
Foto: Hanspeter Ulrichs
Workshop // Majestätisch brüllt der Löwe,
Schildkröten tanzen in Zeitlupe CanCan, aus der Tiefe des Waldes ruft der
Kuckuck: Im »Karneval der Tiere« hat
Camille Saint-Saëns von vielen Tieren
musikalische Porträts gezeichnet. Wie
ihm dies mit Violine, Cello, Kontrabass,
Klavier oder Flöte gelang, erkunden wir
spielerisch in der Ausstellung.
Museumsdienst Berlin im Musikinstrumenten-Museum // Gruppen Di, Mi und Fr–So nach Vereinbarung // max. Klassengröße // 90 min // Kitagruppen und Klassen 65 € // 4−11 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
der Ton mAchT die musik
Workshop // Töne, Klänge und Geräusche
sind unsere ständigen Begleiter. Aus welchen
dieser Phänomene kann Musik entstehen?
Was macht den Klang eines Instruments
einzigartig? Wir suchen Antworten auf
diese Fragen, vergleichen die Klangerzeugung verschiedener Instrumentengruppen
und experimentieren mit Klangkörpern.
Musikinstrumenten-Museum
Foto: Hanspeter Ulrichs
Museumsdienst Berlin im Musikinstrumenten-Museum // Gruppen Di, Mi und Fr−So nach Vereinbarung // max. Klassengröße // 90 min // Klassen 65 € // 6−18 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
24 | museumsTip für Kinder und Jugendliche
in 80 TÖnen um die welT
Workshop // Wir gehen
auf Entdeckungsreise
zu den Musikkulturen
anderer Kontinente
und suchen nach Gemeinsamkeiten und
Unterschieden in Bau,
Spielweise und Klang
von Instrumenten. Als
kleines »Weltorchester«
könnt Ihr Eure Eindrücke selbst musikalisch
umsetzen und so die
Vielfalt der Musik entdecken.
Musikinstrumenten-Museum. Foto: Hanspeter Ulrichs
Museumsdienst Berlin im Musikinstrumenten-Museum // Gruppen Di, Mi und Fr−So nach Vereinbarung // max. Klassengröße // 90 min // Klassen 65 € // 6−14 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
Professionalisierung
Museumspädagogik
Inklusion
Presse und Öffentlichkeit
Austausch & Beratung
Vermitteln & Kuratieren
Diversität
Wissenschaft & Forschung
Ausstellung & Konzept
Personalführung
Archiv & Depotplanung
Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
Programmbereich Museum | www.bundesakademie.de
deine eigene burg
Juliusturm und Pallas.
Foto: Zitadelle Spandau
Workshop // Eine Zeitreise führt Euch in das alte Spandau und auf die Festung, die Zitadelle. Wie sah das Leben von Herrschern, Handwerkern und
Bauern innerhalb der Burgmauern aus? Wie schützten sie sich vor kriegerischen Überfällen? Nach einem Ausflug vom Verlies bis auf die Turmspitze baut Ihr Eure eigene Burg.
Museumsdienst Berlin auf der Zitadelle Spandau // Gruppen Mo–So nach Vereinbarung // 180 min
// Klassen 90 € // Gruppen 100 € // 5–12 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
Aus dem erdreich ins museum
Exponate in der
Dauerausstellung auf
der Zitadelle Spandau.
Foto: Zitadelle
Spandau
Workshop // Wie kommen all die Dinge aus längst vergangenen Zeiten ins
Museum? Auf der Zitadelle Spandau findet Ihr es heraus und werdet selbst zu
Archäologen und Ausstellungsmachern. Ihr holt Schätze aus der Erde, ordnet
sie historisch ein, bestimmt ihre Funktion und gestaltet mit ihnen eine Ausstellung.
Museumsdienst Berlin auf der Zitadelle Spandau // Gruppen Mo–So nach Vereinbarung //
150 min // Klassen 85 € // Gruppen 110 € // 9–12 Jahre.
Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
26 | museumsTip für Kinder und Jugendliche
museumsT P für Erwachsene
simulATionsführung –
TAsTführung für sehende
Welche Anforderungen stellt der
Besuch einer Kulturinstitution an
Blinde und Sehgeschädigte? Anhand von speziellen Simulationsbrillen wird bei den Teilnehmern
eine starke Sehschädigung simuliert. Die sehbehinderte Referentin geleitet die Gruppe durch die
deutsche Filmgeschichte und
Museumsdienst, Foto: Deutsche Kinemathek
macht diese mittels Tastobjekten
(be)greifbar. Zugleich wird die Wahrnehmung für die alltäglichen Herausforderungen bei Blinden und Sehbehinderten sensibilisiert.
Museumsdienst Berlin in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen // 120 min /
150 € // max. 14 Teilnehmer. Buchung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
kunsT & kulTur für menschen miT demenz —
ein AussTellungsbesuch im brÖhAn museum
Die Kaffeerunde zu Beginn der
Veranstaltung gibt Zeit zum Ankommen und Kennenlernen. Danach folgt der gemeinsame Besuch der Ausstellung zur Belle
Époque unter sachkundiger Anleitung der Kunstvermittlerin.
Der Nachmittag klingt aus bei
einer Erzählung Grimmscher
Märchen, die Anfang des 20. Jahrhunderts wieder eine starke Verbreitung fanden.
© Kulturprojekte. Foto Hanspeter Ulrich
Museumsdienst Berlin im Bröhan-Museum // Termine auf Anfrage // Teilnehmerzahl: mind. 5,
max. 10 Personen (Betroffene und Begleitpersonen) // Teilnahmegebühr: 20 € pro Gruppe (inkl.
Eintritt ins Museum) // Anmeldung nur als Gruppe möglich // Der Termin kann bis vier Tage
vorher kostenlos storniert werden.
Anmeldung: Museumsinformation Berlin, Tel. 247 49 888
museumsTip für Erwachsene | 27
geschichTsspeicher
fichTebunker
Führung // Der Fichtebunker steht für rund 130
Jahre Berliner Stadtgeschichte. 1883/84 als Gasometer errichtet, wurde er
1940 zum »Mutter-KindBunker« für 6500 Menschen umgebaut. In der
Nachkriegszeit diente er als
Auffanglager für FlüchtFoto: Berliner Unterwelten e.V./Frieder Salm
linge, in der Kelleretage befand sich ein Gefängnis. In den 1950er Jahren sind im fensterlosen Bunker
ein Altenheim und ein Obdachlosenasyl eingerichtet worden, später nutzte
man ihn als Lager von Lebensmittelreserven für die Westberliner. Heute ist
das Dach mit Lofts bebaut. Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise.
Berliner Unterwelten e.V., ehem. Gasometer, Fichtestraße 6, 10967 Berlin // Termine: regelmäßige
Führungen Do 16 Uhr, Sa + So 12 + 14 Uhr // 90 mi // 11 €, erm. 9 € // Karten am Führungstag
ab ca. 15 min vor Beginn vor Ort erhältlich // Teilnahme unter 7 Jahre nicht möglich // Innentemperatur ganzjährig ca. 10°C // Information: Tel. 499 105 18, www.berliner-unterwelten.de
museum im AlTen wAsserwerk –
Alles über dAs berliner wAsser
In einem Teil des alten
Wasserwerks Friedrichshagen, direkt am Nordufer
des schönen Müggelsees,
befindet sich das «Museum
im Alten Wasserwerk« der
Berliner Wasserbetriebe,
das seit dem 1. August 2014
durch den Berliner UnterFoto: Berliner Unterwelten e.V. / Frieder Salm
welten e.V. betrieben wird.
Auf mehr als 7.000 Quadratmetern Innen- und Außenfläche wird in der
ständigen Ausstellung die spannende Geschichte der Wasserversorgung,
der frühen Schmutzwasserbeseitigung und der späteren Abwasserbehandlung Berlins erzählt. Hier ist Wasser-Historie erlebbar. Tauchen Sie ein in
das Berliner Wasser! Gehen Sie auf eine Entdeckungsreise durch das Berlin vergangener Jahrhunderte.
Berliner Unterwelten e.V. // Apr.–Okt.: Fr & Sa 10–18 Uhr, So 10–16 Uhr; Nov.–Mrz: Fr–So, 11–16
Uhr. Letzter Einlass jeweils 30 Minuten vor Schließung // Eintritt: Erw. 5 € (erm. 3,50 €, Kinder 7–13
Jahre 2,50 €, unter 7 Jahre frei // Bei Schnee- und Eisglätte geänderte Öffnungszeiten möglich.
Sonderöffnungszeiten rund um Feiertage sowie aktuelle Änderungen siehe www.museum-im-altenwasserwerk.de
28 | museumsTip für Erwachsene
museumsT P Kalender
Tag
Datum
Zeit
Angebot
S
Mi
07.01.
13:00
Lunchführung durch die Ausstellung »WChUTEMAS« im Martin-Gropius-Bau
Sa
10.01.
11:00
Familienführung: Wir entdecken das Konzerthaus
11
7
So
11.01.
11:00
Brunch inkl. Führung im Bauhaus-Archiv
4
Mi
14.01.
16:30
Lehrerführung durch die Ausst. »Bigger Than Life« in der Deutschen Kinemathek
Do
22.01.
10:30
SchülerUni zur Ausstellung »WChUTEMAS« im Martin-Gropius-Bau
6
23
Do
22.01.
17:00
Lehrerführung durch die Ausstellung »WChUTEMAS« im Martin-Gropius-Bau
11
Fr
23.01.
17:00
Nachtwanderung des Berliner Waldmuseums / Waldschulde Grunewald
13
Mi
04.02.
13:00
Lunchführung durch die Ausstellung »WChUTEMAS« im Martin-Gropius-Bau
11
Fr
06.02.
18:00
Nachtwanderung des Berliner Waldmuseums / Waldschulde Grunewald
13
Sa
28.02.
11:00
Familienführung: Wir entdecken das Konzerthaus
7
Mi
04.03.
13:00
Lunchführung durch die Ausstellung »WChUTEMAS« im Martin-Gropius-Bau
Sa
14.03.
11:00
Familienführung: Wir entdecken das Konzerthaus
Fr
20.03.
19:00
Nachtwanderung des Berliner Waldmuseums / Waldschulde Grunewald
Fr
27.03.
15:00
öfftl. Kuratorenführung durch die Ausstellung »Bigger Than Life«
in der Deutschen Kinemathek
11
7
13
6
Wöchentliche Termine
Do
Sa
So
16:00
Führung im Geschichtsspeicher Fichtebunker
28
28
12:00
Führung im Geschichtsspeicher Fichtebunker
13:00
Führung durch die Ausstellung »WChUTEMAS« im Martin-Gropius-Bau
11
14:00
Führung im Geschichtsspeicher Fichtebunker
28
12:00
Führung im Geschichtsspeicher Fichtebunker
28
14:00
Führung im Geschichtsspeicher Fichtebunker
28
14:00
Führung in der Deutschen Kinemathek
14:00
Führung durch die Ausstellung »ZERO« im Martin-Gropius-Bau
6
14:00
Führung in der Topographie des Terrors (dt.)
15:00
Führung durch die Ausstellung »Meisterwerke der Moderne« im Martin-Gropius-Bau
15:30
Führung in der Topographie des Terrors (engl.)
8
11
9
11
Veränderte Öffnungszeiten sowie Terminänderungen finden Sie auf der jeweiligen Homepage des Anbieters.
museumsTip Kalender | 29
Die Geschenkidee
1 Jahresabonnement
Januar / April / Juli / Oktober
Ihr ZugAng Zur grössten MuseuMslAndschAft der Welt
Abo-bestellung:
Telefon +49(0)30 . 247 49 736
abo@kulturprojekte-berlin.de
www.museumsjournal.de
museumsT P Adressen
bauhaus-Archiv / museum für gestaltung
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Klingelhöferstr. 14, 10785 Berlin, Tel. 254 00 278
Mi−Mo 10−17 Uhr
Eintritt Mi−Fr 7 € / Sa−Mo 8 € // erm. Mi−Fr 4 € /
Sa−Mo 5 € // Mitglieder und Studenten frei
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Fichtestr. 6, 10967 Berlin, Tel. 499 105 18
Eintritt 11 €, erm. 9 €
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berliner waldmuseum mit waldschule
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Königsweg 04 / Jagen 57, 14193 Berlin,
Tel. 81 33 442
Di–Fr 10–15 Uhr, So 13–18 Uhr
Eintritt 1,50 € // Kinder 1 €
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berlinische galerie
landesmuseum für moderne kunst,
fotografie und Architektur
seite 4
Alte Jakobstr. 124–128, 10969 Berlin, Tel. 78 90 26 00
Die Berlinische Galerie bleibt sanierungsbedingt bis ins
Frühjahr 2015 geschlossen
ê
bröhan-museum
landesmuseum für Jugendstil,
Art deco und funktionalismus
seite 13, 14, 15, 27
Schloßstr. 1a, 14059 Berlin, Tel. 326 90 600
Di–So 10−18 Uhr,
Eintritt 8 € // erm. 5 € // bis 18 Jahre frei
ê
brücke-museum berlin
seite 5, 16, 17
Bussardsteig 9, 14195 Berlin, Tel. 831 20 29
Mi–Mo 11–17 Uhr
Eintritt 5 €, erm. 3 €, Schüler mit Schülerausweis frei
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deutsche kinemathek –
museum für film und fernsehen
seite 6, 17, 18, 19, 27
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin, Tel. 300 90 30
Di–So 10–18 Uhr, Do 10–20 Uhr
Eintritt 7 € // erm. 4,50 € // Schüler 2 €
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berlin-schöneweide
seite 7, 22
Britzer Str. 5, 12439 Berlin, Tel. 63 90 28 80
Di–So 10–18 Uhr
Eintritt frei
ê
käthe-kollwitz-museum berlin
seite 8, 20
Fasanenstr. 24, 10719 Berlin, Tel. 88 252 10
Mo–So 11–18 Uhr
Eintritt 6 € // erm. 3 €
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konzerthaus berlin
seite 7, 22
Gendarmenmarkt, 10117 Berlin, Tel. 20 30 92 333
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labyrinth kindermuseum berlin
seite 21
Osloer Straße 12, 13359 Berlin, Tel. 80093 11 50
Fr + Sa 13–18 Uhr, So 11–18 Uhr
Ferien: Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 13–18 Uhr, So 11–18 Uhr
Eintritt 5,50 € // Fr 4,50 € // Gruppen 4 € p. P.
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martin-gropius-bau
seite 8, 9, 10, 11, 23
Niederkirchner Str. 7, 10963 Berlin, Tel. 254 860
Mi–Mo 10–19 Uhr, Di geschlossen, ab 20.5.2014
täglich 10–20 Uhr geöffnet
Eintritt variiert // bis 16 Jahre frei
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museum im Alten wasserwerk
seite 28
Müggelseedamm 307, 12587 Berlin, Tel. 499 105 17
April bis Oktober
Fr und Sa 10–18 Uhr, So 10–16 Uhr,
November bis März Fr bis So 11–16 Uhr
Eintritt Erw. 5 € // erm. 3,50 € // Kind 7–13 J. 2,50 €
// unter 7Jahre frei)
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musikinstrumenten-museum
seite 23, 24, 25
Eingang Ben-Gurion-Str., 10785 Berlin,
Tel. 254 811 78
Di, Mi, Fr 9–17 Uhr, Do 9–20 Uhr, Sa, So 10–17 Uhr
Eintritt 6 € // erm. 3 € // unter 18 Jahren frei
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Topographie des Terrors
seite 11, 12
Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin, Tel. 254 50 950
Mo–So 10–20 Uhr
Eintritt frei
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zitadelle spandau
seite 26
Am Juliusturm 64, 13599 Berlin, Tel. 354 944 297
Mo–So 10–17 Uhr
Eintritt 4,50 € // erm. 2,50 €
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es gilt die berliner Vorwahl 030.
museumsTip Adressen | 31
Berlin von Anfang an
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Kunst und Fotos
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