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Literatur- und Fotowerkstatt Generation Flucht: Das Thema Flucht ist

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Literatur- und Fotowerkstatt mit jungen Geflüchteten und Senioren
Generation Flucht: Geschichte trifft Aktualität
Das Thema Flucht ist wieder überall präsent. Menschen fliehen vor Krieg, Gewalt und Vertreibung aus
ihren Heimatländern, auch nach Deutschland. Hier sind sie zunächst fremd, in den Händen einer oft
überforderten Bürokratie und werden in der Öffentlichkeit meist nur als "Flüchtling" oder „Asylbewerber“
wahrgenommen und in eine Schublade gesteckt.
Es wird häufig vergessen, dass gerade in Deutschland viele Menschen eine eigene Flucht-Geschichte
Flucht
haben. Viele Senioren können sich noch gut daran erinnern wie es sich anfühlt, die eigene Heimat in
Folge von Krieg, Gewalt und Angst verlassen zu müssen, und sich "in der Fremde" durchschlagen zu
müssen.
Das Projekt "Generation Flucht" will Brücken schlagen und Schranken in den Köpfen einreißen. In einer
einwöchigen Literaturwerkstatt
iteraturwerkstatt (6.-12.4.2015)
(6. 12.4.2015) will die Schriftstellerin Mirijam Günter jugendliche
Geflüchtete und deutsche Senioren dazu bringen, sich gegenseitig ihre Geschichten zu erzählen und
diese zu Papier zu bringen. So soll das Verständnis über die Unterschiede
Unterschied von Generationen und
Kulturen wachsen und mit den Geschichten zu den Gesichtern das Individuum aus der Schublade
"Flüchtling" entsteigen.
Das Projekt "Generation Flucht" wird von professionellen Fotografen begleitet, die sowohl die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
eilnehmer portraitieren, als auch ein "making-of"
"making of" anfertigen, das zur
Nachahmung anregen soll. Neben einer kurzen Abschlusspräsentation am Ende der Literaturwerkstatt
ist auch eine größere Ausstellung der Ergebnisse geplant. Deren Vorbereitung ist als Anschluss-Projekt
Ansc
geplant.
Mirijam Günter (http://www.mirijam
http://www.mirijam-guenter.de/) hat dieses Format des Literaturworkshops bereits
einmal erfolgreich ausprobiert. Insgesamt blickt sie bereits auf umfangreiche Erfahrung in diesem
Bereich zurück.
Als Ort für das Projekt ist für den Anfang Niederkassel vorgesehen, eine kleine Stadt zwischen Köln
und Bonn. Zwar bieten die benachbarten Großstädte ein wesentlich einfacheres Unterstützungsumfeld,
gerade aber in den kleinen Städten sind die Ängste gegenüber Fremden oft noch größer und die
Hilfsstrukturen auch
h der Bürgergesellschaft oft noch schwach ausgeprägt. Dort wollen wir zeigen, was
sich machen lässt, um die Fremden in unserer Nachbarschaft nicht nur in den Medien zu bedauern.
Wir laden alle ein, uns bei der Realisierung des Projektes zu unterstützten. Wir freuen uns über alle
Nachahmerinnen und Nachahmer und wollen die Aufmerksamkeit auch gerne auf all jene lenken, die
mit kleinen und gut gemachten lokalen Initiativen Brücken bauen und Denkblockaden auflösen. Dazu
kooperieren wir gerne mit lokalen Vereinen,
Vereinen, Initiativen und engagierten Menschen.
Besuchen sie unsere Projektseite bei Betterplace.org! www.betterplace.org/p24011
Wir freuen uns über jeden Cent, der zur erfolgreichen Realisierung unseres
unseres Projektes beiträgt.
Kontaktdaten:
Marie Sauerhöfer
fabian@propagandhi.net
Fabian Gail
marie@propagandhi.net
http://propagandhi.net/
Datum/Zeitraum
Anmeldefrist
Kurzbeschreibung
Jeweils eine Woche von Montag bis Sonntag, täglich 14 bis 17 Uhr
- 6. April bis 12. April
- 29. Juni bis 5. Juli
Noch nicht bekannt
In einer Literaturwerkstatt tauschen sich Jung und Alt über ihre
Fluchterfahrungen aus und bringen wechselseitig die Geschichte
des Anderen zu Papier, begleitet von Fotografen und einer
Schriftstellerin.
Mirijam Günter – Schriftstellerin
div. Kinder- und Jugendbücher, bietet seit 2008 Literaturwerkstätten
in JVA, mit Flüchtlingen, in Förderschulen, Hauptschulen und
Berufsbildungswerken an, auch mit geistig behinderten
Erwachsenen.
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Das Projekt "Generation Flucht" wird von professionellen Fotografen
begleitet, die sowohl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
portraitieren, als auch ein "making-of" anfertigen, das zur
Nachahmung anregen soll. Neben einer kurzen
Abschlusspräsentation am Ende der Literaturwerkstatt ist auch eine
größere Ausstellung der Ergebnisse geplant. Deren Vorbereitung ist
als Anschluss-Projekt geplant.
Literaturwerkstatt nach folgendem Ablauf:
1. Einführung in die Literaturwerkstatt
Marie Sauerhöfer – Raumplanerin/Geographin
Engagiert sich seit 2010 in der internationalen
Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere für sozial und
wirtschaftlich benachteiligte Bevölkerungsgruppen (Partizipation und
Empowerment), hat in diesem Rahmen schon einige Workshops
und Schulungen begleitet. Mitglied im Pfadfinderstamm Wikinger
seit 1995 und war zwischen 2003 und 2007 in der Jugendarbeit
aktiv.
Durchführende
Fabian Gail – Betriebswirt und Soziologe
Ist ebenfalls schon sehr lange bei den Pfadfindern in der
Jugendarbeit aktiv und hat sich mit „propagandhi“ die gezielte
Förderung sozialen Engagements zur Erzeugung von
Aufmerksamkeit für benachteiligte Menschen und Themen auf die
Fahne geschrieben. Dazu bringt er seine Kompetenzen im Bereich
Organisation ein.
2. Vorstellungen und Erinnerungen aufschreiben:
- Was ist passiert = Vergangenheit
- Wie sehen mich andere?
Wo stehe ich? = Gegenwart
- Wo soll es hin gehen? = Zukunft
3. Auseinandersetzung mit der „anderen“ Generation Flucht
- Austausch
- Was ist mein Gegenüber für ein Mensch?
Idealerweise schreibt
ein Senior über einen Jugendlichen eine Biografie und umgekehrt
Martin Menke – Dipl. Fotodesigner
Arbeitet seit 15 Jahren als Fotograf und dokumentiert
Filmdreharbeiten. Ein wichtiges Tätigkeitsfeld ist Portraitfotografie.
Johannes Bichmann – Fotograf
Arbeitet seit 7 Jahren als Fotograf, wobei Portraitsfotografie einen
wichtigen Bestandteil von Soul-Photo einnehmen. Unter anderem
war er bereits Teil der frühen „propagandhi“ Projekte.
Teilnehmer/Zielgruppe
Anzahl TN
Welche Vorkenntnisse
werden vorausgesetzt?
Paul Preusser – Kommunikationsdesigner
Hiesige Senioren mit Fluchterfahrung plus jugendliche Geflüchtete
(bis 22 Jahre)
Insgesamt nicht mehr als 10; idealerweise eine 50:50-Aufteilung der
Generationen
Keine
•
Ziele
•
Begegnung von Geschichte und Aktualität
Jung trifft Alt ,
zwei Generationen mit Fluchterfahrung
Ermutigung sich mit sich selbst und seiner Geschichte
auseinander zu setzen, aber auch mit dem
Gegenüber (ähnliche Biografie aufgrund der gemeinsamen
Fluchterfahrung und Ankommen in einer „neuen“ Welt);
Nutzung des kreativen Mittels der Literatur
Wie drücke ich
die Situation des jeweils Anderen literarisch aus?
Aufmerksamkeit erregen und Sensibilisierung der Gesellschaft
für das Thema Flucht/Flüchtlinge und deren Situation
Akzeptanz und Verständnis durch in Beziehung setzen der
Geschichten ausländischer Flüchtlinge mit denen von
einheimischen Seniorinnen und Senioren
Im Treffen selbst können im Dialog bzw. im Austausch von
Geschichten Berührungsängste abgebaut und die Grundlage
für Akzeptanz und Solidarität gelegt werden
Inhalt/Ablauf
4. Abschlusspräsentation
Am letzten Tag werden die entstandenen Texte und verschriftlichten
Biographien durch die Teilnehmenden in einer
Abschlusspräsentation vorgelesen. ca. ½ oder ¾ Stunde vor
Publikum evtl. auch Presse
5. Abschlussausstellung der Bilder und Texte
Zeitlich versetzt werden die Ergebnisse und Bilder der Werkstatt in
einer Ausstellung präsentiert. Damit sollen die Inhalte und
Ergebnisse der Literaturwerkstatt einer breiteren Öffentlichkeit sowie
interessierten Nachahmern zugänglich gemacht werden.
Die Werkstatt wird photographisch begleitet (Making-Off und
Portraits der Teilnehmer).
Es wird mit literarischen Formulierungshilfen gearbeitet.
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Kunst und Fotos
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