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Handreichung Schule Orientierungspraktikum (pdf - KatHO NRW

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Handreichung
für das Orientierungs-Praktikum Schule
im Fachbereich Theologie der Katholischen Hochschule NRW
1. Verortung des Orientierungs-Praktikums Schule im Bachelor-Studiengang Religionspädagogik
Das fünfwöchige Orientierungs-Praktikum (OP) Schule wird nach dem ersten Studiensemester im
jeweiligen Heimatbistum der bzw. des Studierenden zu jeweils 50 Prozent in Schule und in Gemeinde(n) bzw. Pastoralen Einheiten absolviert.
Ziel des OP ist es den Studierenden die Möglichkeit zu geben, in zukünftigen beruflichen Arbeitsfeldern Erfahrungen zu sammeln und ihre Berufswahl zu reflektieren. Der konkrete Einblick in das Berufsfeld Schule soll ein zielgerichtetes Studium zwischen Theorie und Praxis ermöglichen.
2. Angestrebter Kompetenzerwerb
Im OP Schule sollen die Praktikantinnen und Praktikanten in unterschiedlichen Handlungsfeldern
folgende Kompetenzen erwerben:
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Bildungs- und Erziehungsauftrag in Schule und (Religions-)Unterricht: Die Studierenden können
o die Komplexität des schulischen Handlungsfelds aus einer professions- und systemorientierten Perspektive erkunden und beschreiben,
o soziale, kulturelle und religiöse Lebensbedingungen von Schülerinnen und Schülern in ihrer Vielfalt wahrnehmen und in ihrer Bedeutung für Bildungs- und Erziehungsprozesse
beschreiben.
Religionsunterricht: Die Studierenden können
o die Methode der Beobachtung zunehmend sicherer und reflektierter in den verschiedenen pädagogischen (schulischen) Handlungsfeldern anwenden,
o erste Beziehungen zwischen wissenschaftlichen Theorieansätzen und konkreten pädagogischen Situationen herstellen,
o einzelne pädagogische Handlungssituationen mit gestalten und reflektieren,
o Aufbau und Ausgestaltung von Studium und eigener professioneller Entwicklung reflektieren und planen.
3. Anforderungen an das Orientierungs-Praktikum Schule
Das OP wird vom Praktikumsamt des Fachbereichs Theologie der KatHO NRW bei der jeweiligen
Schulleitung angemeldet. Voraussetzung für eine Zulassung zum OP ist die Teilnahme an entsprechend ausgewiesenen Lehrveranstaltungen vor Antritt der Praxisphase.
Das OP kann in Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen (Sek I) durchgeführt werden.
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Das OP umfasst fünf Wochen. Der Umfang der absolvierten Leistungen im Bereich Schule soll in jedem Fall mindestens 75 Stunden, resp. 15 Stunden pro Woche umfassen. In den 15 Std. inbegriffen
sind auch Tätigkeiten wie die Planung und Auswertung von Beobachtungssequenzen, Vor- und Nachbereitung von hospitiertem bzw. selbst erteiltem Unterricht, Teilnahme an Konferenzen, schulischen
Veranstaltungen, Ausflügen etc. Dabei sollte pro Woche 6-8 Stunden im Unterricht hospitiert oder in
unterrichtlichen Zusammenhängen gehandelt werden.
Berufsrelevante Erfahrungen werden durch Unterrichtshospitationen oder erste eigene, eher punktuelle Gestaltungen von Lehr-Lern-Sequenzen sowie durch Mitarbeit in Schulprojekten, bei Exkursionsbegleitungen, Beteiligung an Fördermaßnahmen o.Ä. gesammelt.
Daraus ergeben sich folgende Aufgabenstellungen:
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Hospitation im gesamten Unterricht einer Klasse sowie im Religionsunterricht unterschiedlicher
Jahrgangsstufen nach Maßgabe der Aufgabenstellung aus dem Modul M7,
aktive Beteiligung an ausgewählten Veranstaltungen und Aktivitäten in der Schule, insbes. im
Religionsunterricht,
Anfertigung von Hospitationsprotokollen,
Anfertigung eines Berichtes (siehe Pkt. 4).
4. Anfertigung des Berichts
Der Praktikumsbericht ist nach der folgenden Gliederung anzufertigen.
1. Darstellung der Situation der Schule (1 Seite)
1.1. Beschreibung des Handlungsfeldes (Schulform; Leitbild; Besonderheiten etc.)
1.2. Stellenwert des Religionsunterrichts
2. Hospitationen (6-8 Seiten)
2.1. Hospitationsplan (in Tabellenform)
2.2. Zwei Beobachtungsprotokolle (Schema kann frei gewählt werden)
2.3. Auswertung dieser Protokolle
3. Auswertung des gesamten Orientierungspraktikums Schule (ca. 3 Seiten)
3.1. Erwartungen (der Studentin / des Studenten) an das Praktikum
3.2. Persönliche Lernerfahrungen
3.3. Die Zusammenarbeit mit Mentorin / Mentor
3.4. Folgerungen für das weitere Studium
5. Aufgaben der Mentorin bzw. des Mentors des OP Schule
5.1. Anleitung; diese umfasst:
 Herstellung des Kontakts zwischen Praktikant/in und Schulleitung sowie Kollegium,
 Einführung der Praktikantin bzw. des Praktikanten in die Schulwirklichkeit,
 Gemeinsame Erstellung eines Zeitplans,
 Unterstützung der Praktikantin bzw. des Praktikanten in Fragen der Unterrichtsgestaltung, der
Auswahl von Materialien, des Rollenverständnisses und des Umgangs mit Problemsituationen im
Unterricht.
5.2. Reflexion; diese umfasst:
 regelmäßigen Austausch über die Praxiserfahrungen der Praktikantin / des Praktikanten nach
Maßgabe des gemeinsam erstellten Zeitplans,
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Nachbereitung der hospitierten Schulstunden und der von der Praktikantin / dem Praktikanten
selbst gestalteten (Teile von) Lehr-Lern-Sequenzen,
Austausch über die Anforderungen des Berufs der (Religions-)Lehrkraft,
ein Abschlussgespräch am Ende Praktikums, das als Grundlage für die Erstellung des Gutachtens
dient.
6. Gutachten über das Praktikum
Die KatHO NRW bittet alle Mentorinnen und Mentoren um eine schriftliche Stellungnahme am Ende
des Praktikums. Die folgend aufgeführten Aspekte dienen der Orientierung zur Erstellung des Gutachtens.
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Art, Umfang und Qualität der unternommenen Aktivitäten (Hospitationen, Mitarbeit, eigene
Aufgaben, Teilnahme an Projekten etc.)
Motivation und Interesse der Praktikantin bzw. des Praktikanten, sich auf das Praktikum und die
Gegebenheiten vor Ort einzulassen
Fähigkeit zur Wahrnehmung und Reflexion der Schulwirklichkeit vor Ort
Fähigkeit zur Beobachtung und Reflexion von Lernprozessen
Einschätzung der beruflichen Belastbarkeit der Praktikantin bzw. des Praktikanten
Bewertung von Sorgfalt und Zuverlässigkeit der Praktikantin bzw. des Praktikanten
Einschätzung der Kommunikationsfähigkeit der Praktikantin bzw. des Praktikanten gegenüber
den Schülern/Schülerinnen und dem Kollegium
ggf. Umgang mit und Bewältigung von Konfliktsituationen
Fähigkeit der Praktikantin bzw. des Praktikanten, sich selbst mit den eigenen Stärken und Begrenzungen und dem Lernbedarf wahrzunehmen (Selbstreflexion)
ggf. Hinweise für die weitere Gestaltung des Studiums und die spätere Berufstätigkeit.
7. Kontaktadressen
Praktikumsamt:
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Abteilung Paderborn
Praktikumsamt des Fachbereichs Theologie
Eva-Maria Diekneite
Leostraße 19
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1225-21
Fax: 05251 1225-62
E-Mail: em.diekneite@katho-nrw.de
Praxisdozent:
Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Abteilung Paderborn
Ruland, Heinz, Dipl. Rel.-Päd., Gestaltseelsorger (IGW)
Leostraße 19
33098 Paderborn
Telefon: 05251 1225 -30
Handy: 0178 4149349
Fax: 05251 1225-62
E-Mail: h.ruland@katho-nrw.de
Internet: www.katho-nrw.de
OP Schule 2015
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Bildung
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