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Das Vontobel-Monatsmagazin für strukturierte Produkte
Dividendentitel:
Auf die Auslese
kommt es an
Marktfokus, Seite 6
VONTI: Wie Dividenden
die Konditionen
beeinflussen
Know-how, Seite 12
Pharmariesen sagen
Alterskrankheiten den
Kampf an
Investmentidee, Seite 14
November/Dezember 2014 – Ausgabe Schweiz
2
derinews November/Dezember 2014
Inhaltsverzeichnis
3
Editorial
4
Marktbericht
Aktuelle Entwicklungen auf
dem Weltmarkt
6
Marktfokus
Dividendentitel: Auf die Auslese
kommt es an
9
Interview
Mit Andreas Nigg, CFA, Head of Equity
and Commodity Strategy,
Bank Vontobel AG
10 Themenrückblick
Chinesische Makroindikatoren schüren
weiter Hoffnung auf ein «soft landing»
11 Schweizer Aktienmarkt
UBS: Positive Trends stimmen
Investoren zuversichtlich
12 Know-how
VONTI: Wie Dividenden die
Konditionen beeinflussen
14 Investmentidee
Pharmariesen sagen Alterskrankheiten
den Kampf an
16 Rohstoff-Kolumne
Getreidepreise erholen sich
17 Wussten Sie, dass …
18 News und Tipps
Das Vontobel-Logo: Wie aus Sternen
ein Quadrat wurde
19 Hinweise
«Die Stärken von Dividendenstrategien
begründen sich oft in Investitions­
entscheidungen, die nach definierten
Regeln gefällt werden.»
Andreas Nigg, CFA, Head of Equity and Commodity Strategy,
Bank Vontobel AG
3
derinews November/Dezember 2014
Editorial
Liebe derinews-Leserinnen und -Leser
Ein Ende der Tiefzinsphase ist weiterhin nicht in Sicht und so suchen Anleger immer
noch nach geeigneten Alternativen. Dividenden sind eine traditionelle Renditequelle,
die sich vor allem im jetzigen Umfeld grosser Beliebtheit erfreut und deren Beitrag
zur Gesamtrendite von Aktien nach wie vor gross ist. Bei der Titelauswahl sollte
man nicht einfach nur die Höhe früherer Dividendenzahlungen in Betracht ziehen,
sondern weitere Bewertungsfaktoren berücksichtigen, die Aufschluss über eine auch
künftig stabile Dividendenpolitik geben könnten. Auf Seite 6 erfahren Sie, wie sich
mit diesen Aspekten eine ausgeklügelte Dividendenstrategie konstruieren lässt.
Dividendenstarke Basiswerte können auch zu besseren Konditionen von strukturierten
Produkten beitragen. Auf Seite 12 erfahren Sie, welche Rolle dabei die einzelnen
Produktkomponenten spielen.
Bestimmten Segmenten der Pharmaindustrie dürfte eine rosige Zukunft bevorstehen.
Die Gründe liegen vor allem in der Alterung unserer Gesellschaft und in der Entwicklungsdynamik vieler aufstrebender Regionen. Auf Seite 14 lesen Sie, welche Sektoren
der Pharmaindustrie boomen und welche Unternehmen davon profitieren könnten.
Wir freuen uns, Ihnen die nächste derinews-Ausgabe im neuen Jahr zu präsentieren.
Bis dahin wünschen wir Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und erfolgreiche
Anlageideen.
Freundliche Grüsse
Sandra Chattopadhyay
Redaktionsleiterin «derinews»
Wir freuen uns auf Ihre
Kommentare und Ihr Feedback zu
«derinews». Senden Sie uns eine
E-Mail an derinews@vontobel.ch.
In der Rubrik «Antworten auf Ihre
Fragen» werden unsere Spezialisten
Stellung nehmen.
4
derinews November/Dezember 2014
Marktbericht
Aktuelle Entwicklungen auf dem Weltmarkt
Aktienmärkte
EURO STOXX 50®
8500
Indexpunkte
Indexpunkte
9000
8000
7500
MSCI® Emerging Markets Index
3400
1100
3200
1050
Indexpunkte
Swiss Market Index (SMI®)
3000
2800
2600
2400
2200
7000
Nov 13
Swiss Market Index (SMI®)
Nov14
1000
950
900
850
Nov 14
Nov 13
EURO STOXX 50
®
Nov 13
MSCI® Emerging Markets Index
USA1
Die US-Indizes erlitten zu Oktoberbeginn kräftige Verluste, was mit
den enttäuschenden Konjunkturdaten zusammenhing. Nachdem
die Kurse beim S&P 500 ® bei hoher Volatilität aus dem Aufwärtstrend herausgefallen waren und am 15. und 16.10. in der Spitze nur
knapp über 1800 Punkten einen Halt fanden, setzte ab dem 17.10.
eine Gegenbewegung ein. Der S&P ® nahm Kurs auf 2000 Punkte.
Der Dow Jones kletterte von über 16’000 bis zum Monatsende
auf 17’200 Punkte. Die von Marktteilnehmern als «Flashcrash»
bezeichnete Talfahrt bei den US-Indizes hatte gedreht: Zum einen
wegen Spekulationen um ein Eingreifen der US-Notenbank Fed, zum
anderen stützten verbesserte Wirtschaftsdaten aus den USA. Einen
besonders starken zusätzlichen Impuls gab dann zum Monatsende
die überraschende geldpolitische Lockerung der Bank of Japan: Sie
bestärkte die Anleger an der Wall Street in ihrer Kauflaune. Vor diesem
Hintergrund markierte der Dow Jones Index bei 17’387 Punkten ein
neues Allzeithoch. Der marktbreitere S&P 500® gewann am letzten
Handelstag des Monates 1.02 %, während an der Technologiebörse
Nasdaq der Composite-Index um 1.29 % zulegte.
Schweiz2
Geopolitische Krisenherde, mässige Makroindikatoren vor allem aus Deutschland und
Befürchtungen einer Ebola-Epidemie haben während der ersten zwei Oktoberwochen
für eine massive Korrektur bei Schweizer Aktienindizes gesorgt. Die Volatilität explodierte
und die Kursentwicklungen kleiner und mittlerer Unternehmen büssten überdurchschnittlich ein. Mitte Oktober führten bessere Makronachrichten aus der Eurozone und
ein positiver Nachrichtenfluss hinsichtlich der US-Wirtschaft zu einer raschen Bodenfindung. Diese mündete in den letzten zwei Oktoberwochen dank einer überaus positiven
Berichtssaison zum 3Q14 in einer raschen Aufholjagd. So bewegte sich der SMI® fast
auf ein neues Jahreshoch zurück! In der Schweiz waren sowohl Industrieunternehmen
(ABB und Geberit), als auch UBS und defensive Pharma-Schwergewichte (Roche,
Novartis) die 3Q14-Highlights. Bestätigung erhielten sie von der soliden Performance
von Qualitätsaktien (Sika und Sonova). In Zeiten latenter Unsicherheit bleiben Investoren
«klassischen» defensiven Dividendentiteln treu. Selektiv investieren könnte man in
Small-/Midcap-Titel, da sie attraktive Bewertungslevel erreicht haben. Die VontobelExperten sehen die Welt nicht so schwarz, wie sie die Medien vermitteln.
Beitrag von GodmodeTrader
(www.godmode-trader.de)
2
Beitrag von Vontobel Research
Investment Banking
3
Beitrag Vontobel Research
Asset Management
1
Nov 14
Marktbericht
JPMCCI Aggregate
3-Monats-LIBOR CHF – 5 y CHF Swap
Absoluter Wert (in CHF)
520
500
480
460
440
420
400
380
Nov 13
JPMCCI Aggregate
Währungen
EUR/CHF – USD/CHF
1.0
0.030
0.025
0.8
0.020
0.6
0.015
0.4
0.010
0.005
0.2
0.000
0.0
Nov 14
Nov 13
3-Monats-LIBOR CHF
Nov 14
5 y CHF Swap
1
0.98
0.96
0.94
0.92
0.90
0.88
0.86
1.26
1.25
1.24
1.23
1.22
1.21
1.20
Nov 13
EUR/CHF
Absoluter Wert (in CHF)
Zinsen
Indexpunkte
Rohstoffmärkte
Absoluter Wert (in CHF)
derinews November/Dezember 2014
Absoluter Wert (in CHF)
5
Nov 14
USD/CHF
Europa1
Aufkommende Wachstumsangst hielt Europas Börsen im Oktober in Bann. So stürzte etwa der STOXX® 600 von seinem September-Hoch bis zum
Tief im Oktober um 11 %. Besonders augenfällig wurde die schlechte Entwicklung der europäischen Aktien im Licht des US-Aktienmarktes: Der
S&P 500 ® hat seit Jahresbeginn ein Plus von 6 % verbucht. Analysten argumentierten angesichts der Schwäche europäischer Aktien allerdings,
dass Anleger möglicherweise zu viel Pessimismus in Bezug auf die Wachstumsaussichten der Papiere hegen: Um das Wachstum anzukurbeln,
werde die EZB ihre Geldpolitik massiv lockern und zugleich den Euro schwächen. Am besten schnitten im Oktober die britischen Aktien ab, zeigte
der Russell Developed Europe Index. Getragen wurde die starke Performance der Aktien aus dem Vereinigten Königreich von der Erholung der
britischen Wirtschaft. Allzu beherzt griffen die Anleger jedoch auch hier nicht zu: Aufgrund des Anziehens der Wirtschaft dürfte die britische
Zentralbank bald ihre Leitzinsen erhöhen. Im Gegensatz zu Grossbritannien werde das Wachstum in der Eurozone jedoch trotz geldpolitischer
Schritte weiterhin schwach bleiben, argumentierten Analysten im Konsens und mahnten zur Vorsicht: Anleger sollten keine ausufernde AktienRally erwarten.
Emerging Markets3
Der Wachstumsausblick für Schwellenländer hat sich in
den letzten Monaten weiter eingetrübt, insbesondere
in China prognostizieren die Vontobel-Experten eine
Wachstumsverlangsamung auf 6.9 % in 2015. Zwei
positive Ausnahmen sind Mexiko und Indien, wo mittlerweile reformwillige Regierungen an der Macht sind eine
deutliche Wachstumserholung voranschreitet. Mexiko
dürfte in den kommenden Monaten insbesondere von
der US-Konjunkturerholung profitieren. Schwellenländeranlageklassen, insbesondere Anleihen in lokalen Währungen,
dürften durch eine anhaltend hohe globale Liquidität
unterstützt bleiben. Zwar hat die Fed ihr Anleihekaufprogramm eingestellt, die expansiven Massnahmen
der EZB und der BoJ sollten dies jedoch kompensieren.
Im Umfeld tiefer Renditen in Industrieländern dürften
Renditen um die 6.5 % für Schwellenländeranleihen in
lokaler Währung äusserst attraktiv bleiben – vor allem,
da sich Fundamentaldaten wie Leistungsbilanzen weiter
verbessern.
Währungsentwicklung CHF/EUR/USD1
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Oktober erneut bekräftigt, im Notfall auch mit unbegrenzten Devisenkäufen den Mindestkurs
zum Euro von CHF 1.20 zu verteidigen. «Wir werden mit der allergrössten
Entschlossenheit sicherstellen, dass der Mindest kurs nicht infrage
gestellt wird», bekräftigte SNB-Ratsmitglied Fritz Zurbrügg laut einem
Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg am 21. Oktober.
Die SNB werde wenn nötig «unbegrenzte Käufe von ausländischen
Währungen» tätigen und gegebenenfalls auch andere Massnahmen
ergreifen, bekräftigte Zurbrügg. Der Wechselkurs von Euro in US-Dollar
änderte zum Oktoberbeginn nach einer beinahe drei Monate langen
Abwärtsbewegung seine Richtung und tendierte bis zur Monatsmitte
leicht fester. Hintergrund waren durchwachsene Konjunkturdaten
aus den USA. Mit dem Ende der Quantitative-Easing-Massnahmen
und der Aussicht auf eine bevorstehende erste Zinsanhebung sollte
jedoch zukünftig ein stärkerer US-Dollar einhergehen. Diese Einschätzung vieler Analysten spiegelte sich auch im Euro/Dollar-Kurs: Zum
Monatsende verlor der Euro deutlich zum Greenback und ermässigte
sich mit fallender Tendenz auf unter USD 1.25.
Quelle: Bloomberg; Stand am 07.11.2014.
Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind keine verlässlichen
Indikatoren für die künftige Wertentwicklung. Steuern und allfällige
Gebühren wirken sich negativ auf die Rendite aus.
6
derinews November/Dezember 2014
Marktfokus
Dividendentitel: Auf die Auslese kommt es an
Dividendenzahlungen sind eine wichtige Ertragsquelle. Aufgrund der starken operativen Verfassung
vieler Unternehmen zeigen sich diese derzeit spendabel. «Blindes Kaufen» von Aktien mit hohen
Dividendenrenditen macht jedoch wenig Sinn, vielmehr sollte man bei der Titelauswahl systematisch
vorgehen.
Rund um den Globus strotzen viele Unternehmen geradezu vor finanzieller Kraft. Diese
These bestätigt nicht nur ein Blick auf die
seit mehreren Jahren nach oben zeigenden
Aktienkurse, sondern auch die Bilanzen der
Konzerne, wo sich immense Geldbestände
auftürmen. Gemäss der im Januar 2014
publizierten Analyse «M&A Perspectives»
der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte
bringen es allein die weltweit 1000 grössten
Unternehmen ausserhalb des Finanzsektors
zusammen auf Barreserven in Höhe von
2.8 Billionen Dollar. Vor diesem Hintergrund
überrascht es nicht, dass sich die Konzerne
hinsichtlich ihrer Ausschüttungen spendabel
zeigen wie nie – vereinzelt auch mit sanftem
Druck der Aktionäre. Im ersten Quartal 2014
legten die global gezahlten Dividenden um
knapp ein Drittel oder 54.6 Milliarden Dollar
zu. Mit 228.4 Milliarden US-Dollar erreichten
die Gewinnbeteiligungen einen Rekordwert
für das erste Vierteljahr (Henderson Global
Investors Ltd.; Mai 2014).
Warmer Geldregen
Vielen Anlegern kommt dieser warme Geldregen gerade recht. Schliesslich stossen sie bei
der Suche nach Renditen schon seit Jahren auf
Magerkost und auch jüngste geldpolitische
Beschlüsse zeigen, dass ein Ende des Zinstiefes nicht in Sicht ist. Gleichwohl fusst der Reiz
der Dividende als Renditequelle nicht nur auf
dem Mangel an Alternativen. Seit jeher steuert
dieses Instrument, mit dem Unternehmen
ihre Teilhaber am Gewinn partizipieren lassen,
einen Grossteil zu den Gesamterträgen der
Anlageklasse Aktien bei. Laut Berechnungen
von Allianz GIobal Investors erreichte der
MSCI® Europa zwischen 1970 und 2012
eine jährliche Rendite von 9.8 %. Während
davon 5.7 % auf Kursgewinne zurück zuführen waren, steuerten die Dividenden der
Indexmitglieder 4.1 Prozentpunkte zur annualisierten Gesamtperformance bei («Dividendenstrategien in Zeiten der finanziellen
Repression»; März 2013).
Die Ausschüttungspolitik ist längst auch als
viel beachtetes Qualitätskriterium börsenkotierter Gesellschaften etabliert. Ein häufig verwendeter Gradmesser ist dabei die Dividendenrendite. Diese Kennzahl stellt die zuletzt
geleistete oder zukünftig erwartete Ausschüttung in Relation zum aktuellen Aktienkurs dar.
Spendable Briten
Eine vergleichsweise hohe Dividendenrendite
zeigen Aktien aus Grossbritannien. Per
30. September 2014 betrug diese im Leitindex FTSE 100 laut einem von der FTSE
Group vorgelegten Factsheet exakt 3.50 %.
Auf der Insel hat eine besonders aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik durch die
etablierte Aktienkultur lange Tradition. Hinzu
kommt, dass die Konzerne ihre Cashbestände
seit der Finanzkrise enorm ausgebaut haben.
Bei einer Reihe von britischen Valoren beläuft
sich die erwartete Dividendenrendite auf
mehr als 5 %. Das gilt beispielsweise auch für
das Pharma-Schwergewicht GlaxoSmithKline
mit einem Wert von 5.3 %. Rückblickend auf
die letzten fünf Jahre erhöhte der Konzern
die Ausschüttung jährlich im Schnitt um mehr
als 6.5 % (Bloomberg, Reuters, Solactive;
28.10.2014).
Ebenfalls auf die Mischung aus hohen und
deutlich wachsenden Dividenden stossen
Anleger bei Pennon Group. Das Unternehmen beschäftigt 4800 Mitarbeiter und ist
unter anderem in der Wasserversorgung und
-entsorgung aktiv. Eine vergleichbare Strategie
fährt auch Standard Life. Seit dem Börsengang im Juli 2006 erhöhte der Assekuranzkonzern die Gewinnbeteiligung Jahr für Jahr.
Kürzlich sorgte das Unternehmen mit dem
Verkauf des Kanadageschäftes für Aufsehen.
Standard Life möchte die Aktionäre laut einer
Medienmitteilung vom 3. September 2014
mit einer Sonderdividende von umgerechnet
rund 2.7 Milliarden Franken am Deal teilhaben lassen.
Innovative Benchmark
Widerhall findet die attraktive Dividendenkultur Grossbritanniens auch im neu lancierten, innovativen «Solactive European High
Grafik 1: «Solactive European High Dividend Low Volatility Index» – Auswahlprozess
Auswahlpool
500 Unternehmen
Zentrale Kriterien:
• Marktkapitalisierung
von mind. EUR 750 Mio.
in den letzten 3 Monaten
• Durchschn. tägl.
Handelsvolumen von
mind. EUR 1 Mio.
• Uneingeschränkte
Handelbarkeit
• Listing an anerkannter
und regulierter Börse
• Kein negativer Ertrag
pro Aktie während der
letzten 12 Monate
• Kein negatives jährliches
Dividendenwachstum
während der letzten
5 Jahre
Quelle: Vontobel
Selektion von
40 Unternehmen
Kriterium:
• Höchste erwartete
Dividendenrendite
Selektion von
30 Unternehmen
Kriterium:
• Höchstes durchschnittliches Dividendenwachstum über 5 Jahre
Finales Kriterium:
• Tiefste Volatilität
Selektion von
20 Unternehmen
atility Index
7
derinews November/Dezember 2014
Marktfokus
Auf die Auslese kommt es an, denn bewährte Dividendenstrategien berücksichtigen bei der Aktienauswahl oft gleich mehrere Faktoren.
Dividend Low Volatility Index». In der Startaufstellung sind neben weiteren Werten 13
an der Londoner Börse kotierte Gesellschaften enthalten, die auch künftig in der Lage
sein dürften, eine nachhaltig stabile Dividendenpolitik zu betreiben. Die Ausrichtung
der neuen Benchmark ist dabei gesamteuropäisch. Hinter dem Index steckt die Idee der
systematischen Suche nach bewährten und
gleichzeitig aussichtsreichen Dividendentiteln.
Dazu wurden klare Regeln für die Aktienauswahl definiert.
Zunächst wird ein Pool kreiert. Dieser enthält
– gemessen an der Marktkapitalisierung –
500 europäische Unternehmen, die bestimmte
Kriterien erfüllen. Dabei gelten einerseits
quantitative Vorgaben hinsichtlich der Börsennotiz, Grösse, Handelbarkeit und Liquidität.
Qualitativ dürfen die infrage kommenden
Firmen in den zurückliegenden zwölf Monaten kein negatives Ergebnis je Aktie erzielt
haben. Ausserdem muss die Dividende über
einen historischen Zeitraum von fünf Jahren
ohne Unterbrechung jährlich entweder stabil
geblieben oder gestiegen sein (Grafik 1).
Nachhaltige Dividendenstrategie
Sobald der Auswahlpool gebildet ist, werden
die enthaltenen Titel streng auf weitere Merkmale hin überprüft. Zunächst selektiert der
Indexanbieter Solactive AG die 40 Aktien mit
Grafik 2: Rückrechnung des «Solactive European High Dividend Low Volatility Index»
anhand historischer Daten in EUR
220
Wertentwicklung in %
200
180
160
der grössten erwarteten Dividendenrendite.
In einem nächsten Schritt erfolgt die Sortierung nach dem durchschnittlichen Dividendenwachstum über die jeweils vergangenen
fünf Jahre. Übrig bleiben die 30 Valoren mit
der höchsten Steigerungsrate. Aus dieser Auswahl schaffen es daraufhin die 20 Aktien mit
der niedrigsten Volatilität in die finale Indexzusammensetzung.
Die skizzierte Methodik soll der Nachhaltigkeit Rechnung tragen. Um eine erfolgreiche
Dividendenstrategie zu realisieren, reicht es
nicht, einzig auf die absolute Höhe respektive Verzinsung der Ausschüttung zu achten.
Vielmehr zeichnen sich Qualitätsunternehmen
durch eine dauerhafte und zudem steigende
Gewinnbeteiligung aus. Als letzte Hürde für
die Aufnahme in den Index setzen die Verantwortlichen bewusst die Volatilität als intelligentes Qualitätskriterium ein. Je geringer
die Kursschwankungsbreite, desto besser, denn
mit Aktien, die zwar eine attraktive Dividende
bezahlen, jedoch starke Kursausschläge verzeichnen, sind in den meisten Fällen kein
Mehrwert und ein erhöhtes Verlustrisiko
verbunden.
140
120
100
80
Okt 09
Okt 10
STOXX® Europe Select Dividend
Quellen: Solactive, Bloomberg
Okt 11
S&P® High Yield Aristocrats
Okt 12
Okt 13
Okt14
Solactive European High Dividend Low Volatility Index
Direkte Partizipation
Die 20 im «Solactive European High Dividend
Low Volatility Index» enthaltenen Valoren
sind gleichgewichtet. Um potenziellen Marktveränderungen Rechnung zu tragen, wird die
Benchmark einmal jährlich angepasst und die
Gleichgewichtung wieder hergestellt. Darüber
hinaus ist im Zuge bestimmter Ereignisse eine
ausserordentliche Überprüfung möglich.
8
derinews November/Dezember 2014
Marktfokus
Zusammensetzung des gleichgewichteten «Solactive European High Dividend Low Volatility Index» bei Anfangsfixierung
Name
Sektor
Währung
Börse
Dividendenrendite (e)
Ø Hist. Dividendenwachstum (5 Jahre)
Volatilität
260 Tage
Pennon Group
Versorger
GBP
London
4.7 %
7.6 %
14.4
British American Tobacco
Konsumartikel
GBP
London
4.3 %
11.2 %
14.8
GlaxoSmithKline
Health Care
GBP
London
5.3 %
6.5 %
15.7
Rubis
Versorger
EUR
Paris
4.9 %
9.1 %
15.9
Svenska Handelsbanken
Finanzen
SEK
Stockholm
4.7 %
10.4 %
16.8
Sampo
Finanzen
EUR
Helsinki
5.0 %
15.6 %
17.0
Centrica
Versorger
GBP
London
5.8 %
8.2 %
17.3
Swiss Re
Finanzen
CHF
Zürich
6.7 %
107.5 %
17.4
Statoil
Öl & Gas
NOK
Oslo
4.0 %
9.7 %
17.4
Red Electrica
Versorger
EUR
Madrid
4.5 %
14.7 %
18.1
Imperial Tobacco
Konsumartikel
GBP
London
5.2 %
11.9 %
18.1
Informa
Konsumdienstleistung
GBP
London
4.1 %
13.6 %
18.5
IG Group
Finanzen
GBP
London
4.5 %
13.4 %
19.3
Next
Konsumdienstleistung
GBP
London
5.0 %
18.6 %
19.7
Amec
Öl & Gas
GBP
London
4.1 %
22.2 %
20.3
BAE Systems
Industrie
GBP
London
5.0 %
6.7 %
21.1
Pearson
Konsumdienstleistung
GBP
London
4.7 %
7.3 %
21.5
Ericsson
Technologie
SEK
Stockholm
4.2 %
10.2 %
21.8
Standard Life
Finanzen
GBP
London
4.8 %
6.1 %
21.9
British Sky Broadcasting
Konsumdienstleistung
GBP
London
3.9 %
12.7 %
23.1
Quellen: Bloomberg, Reuters; (e)=erwartet
Die Simulation anhand historischer Daten
zeigt, dass sich das Konzept in der Vergangenheit gelohnt hätte: Über einen Zeitraum
von fünf Jahren hätte sich der Wert des
Index in Euro mehr als verdoppelt. Er hätte
damit seine beiden Benchmarks – vergleichbare Dividendenbarometer – um fast 55
respektive über 56 % übertroffen. So zeigte
der viel beachtete S&P® High Yield Aristocrates
im gleichen Zeitraum eine Fünf-JahresPerformance von rund 50 %. Auf eine ähnliche
historische Entwicklung blickt der STOXX®
Europe Select Dividend (Grafik 2; Solactive,
Bloomberg; 27.10.2014). Zu beachten ist in
diesem Zusammenhang jedoch, dass historische Daten keine Hinweise auf künftige Entwicklungen geben können.
Mit dem VONCERT Open End (TrackerZertifikat) auf den «Solactive European High
Dividend Low Volatility Index» partizipieren
Anleger nahezu 1 : 1 an dieser interessanten
Indexstrategie – an potenziellen Kurssteigerungen des Index, aber auch an möglichen
Verlusten. Die Laufzeit des Indexzertifikates
ist nicht begrenzt, es wird in den Währungen
CHF und EUR offeriert.
Produkteckdaten*
VONCERT Open Ende auf den
«Solactive European High Dividend Low Volatility Index»
Basiswert
«Solactive European High Dividend Low Volatility Index»
Valor / Symbol
2417 3007/ VZHDC
2417 3008 / VZHDE
Indexprovider oder Festlegungsstelle
Solactive AG
Solactive AG
Emissionspreis
CHF 101.50
(inkl. CHF 1.50 Ausgabeaufschlag)
EUR 101.50
(inkl. EUR 1.50 Ausgabeaufschlag)
Kursbasis
CHF 100.00
EUR 100.00
Anfangsfixierung / Liberierung
05.12.2014 /12.12.2014
05.12.2014 /12.12.2014
Laufzeit
Open End
Open End
Managementgebühr
1.2 % p. a.
1.2 % p. a.
Zeichnungsfrist
05.12.2014, 12.00 Uhr MEZ
05.12.2014, 12.00 Uhr MEZ
*Emittentin/Garantin: Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai/Vontobel Holding AG, Zürich (Standard &
Poor’s A-; Moody’s A3). SVSP: Tracker-Zertifikat (1300). Kotierung: Wird an der SIX Swiss Exchange beantragt.
Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend Produktrisiken. Sämtliche Angaben sind indikativ und können
angepasst werden.
Kompakt
Beim neuen «Solactive European High Dividend Low Volatility Index» handelt es sich um ein
innovatives Konzept: Er beinhaltet Aktien von Unternehmen, die einerseits dank ihres soliden
Geschäftsmodelles eine nachhaltig stabile Dividendenpolitik betreiben können und andererseits
eine tiefe Kursschwankungsbreite aufweisen.
Termsheets mit den rechtlich verbindlichen
Angaben sowie weitere Informationen sind unter
www.derinet.ch jederzeit abrufbar.
9
derinews November/Dezember 2014
Interview
«Bewährte Dividendenstrategien berücksichtigen oft
gleich mehrere Faktoren.»
derinews: Wie schätzen Sie die künftigen
Dividendenentwicklungen ein?
Längerfristig hängt die Dividendenentwicklung von der Gewinnentwicklung ab. Einige
Unternehmen verzichten aber auch auf
Dividendenzahlungen und bevorzugen einen
Rückkauf der eigenen Titel. Dies kann die
Dividendenentwicklung negativ beeinflussen.
Wegen des eher verhaltenen Wirtschaftswachstums sollte man bei der Gewinnentwicklung nicht zu euphorisch werden.
derinews: Welche grundsätzliche Bedeutung
haben Dividenden für Unternehmen?
Andreas Nigg, CFA
Head of Equity and Commodity Strategy
Bank Vontobel AG
Herr Nigg verwaltet seit 1998 globale
Aktienportfolios und seit 2014
gemischte Fonds (Global Balanced)
für das Vontobel Asset Management.
Seit 2012 hat Herr Nigg die Funktion
des Head of Equity and Commodity
Strategy inne. Dabei blickt er schon
auf mehr als 20 Jahre Erfahrung als
Portfoliomanager zurück, denn vor
seiner Zeit bei Vontobel war er als
Portfoliomanager für US-amerikanische
und kanadische Aktienfonds bei UBS
tätig. Herr Nigg ist CFA Charterholder
und erwarb den Bachelor of Commerce
an der Universität von Calgary in
Kanada. Zudem hat er das Executive
Program der Swiss Banking School
absolviert.
Sie bieten einem Unternehmen ganz einfach
die Möglichkeit, seine Aktionäre an der
Gewinnentwicklung teilhaben zu lassen.
derinews: Aus welchen Gründen sind
Dividendenstrategien im aktuellen Umfeld
interessant?
Investoren unterschätzen oft, dass ein
wesentlicher Teil der Gesamtperformance
des Aktienportfolios nicht nur über einen
möglichen Kursgewinn, sondern auch über
Dividendenrenditen erzielt wird. Zudem
fallen viele Dividendenstrategien oft etwas
weniger volatil aus. Dabei ist zu erwähnen,
dass diverse Dividendenstrategien im Vergleich zu den meisten Obligationenmärkten
zu tendenziell höheren Auszahlungen führen
– allerdings oft mit einem höheren Risiko
behaftet sind.
derinews: Welchen Mehrwert können
Dividenden im Portfoliokontext bieten?
Ein Mehrwert kann aus einer besseren
risiko-adjustierten Performance resultieren.
Zusätzlich kann der Erhalt einer Dividende
für Investoren, die mit dem Portfolio ein
regelmässiges Einkommen erwirtschaften
möchten, interessant sein.
derinews: Welche Arten von Dividendenstrategien gibt es und worin liegen
ihre Stärken?
Da gibt es viele Möglichkeiten. Kombinieren
könnte man beispielsweise eine überdurchschnittliche Dividendenrendite mit einer
hohen Bilanzqualität oder Aktien mit einer
hohen Dividende und einer tiefen Volatilität.
Eine andere Strategie ist, in Aktien zu investieren, die über einen langen Zeitraum eine
stetig steigende Dividende aufweisen. Wie
so oft liegen die Stärken dieser Strategien
letztlich darin, dass Entscheidungen nach
klaren Grundsätzen gefällt werden und
definierten Regeln entsprechen. Man kann
sagen, dass sich diese Strategien im Vergleich
zu einem regionalen oder globalen Aktienindex oft weniger volatil zeigen.
derinews: Welche Strategien konnten sich
bereits bewähren?
Meistens waren es Dividendenstrategien,
die gleich mehrere Faktoren berücksichtigen. Es ist oft besser, ein Unternehmen mit
ansprechender Dividende, guter Bilanz und
stabilem Dividendenwachstum zu kaufen als
ausschliesslich auf die Höhe der Dividende zu
schauen.
derinews: Welche Risiken sind zu beachten?
Gefährlich wird es, wenn die Dividendenausschüttung höher ausfällt als der Gewinn. Die
Aktien von Gesellschaften, die Dividenden
kürzen müssen, leiden dabei meist unter
deutlichen Kurseinbussen. Zusätzlich sollte
man beachten, dass auch gute Dividendenstrategien den generellen Marktbewegungen
ausgesetzt sind.
10
derinews November/Dezember 2014
Themenrückblick
Chinesische Makroindikatoren schüren weiter Hoffnung
auf ein «soft landing»
Valor
Symbol
Basiswert
Verfall
Währung
Kurs am
31.10.2014
Performance
Monat
Oktober
Performance
von Lancierung
bis 31.10.2014
1415 0699
VZINA
India V Basket
08.06.2015
USD
140.20
10.2 %
39.5 %
1415 0661
VZCPC
Vontobel China Policy Perferformance-Index
Open End
CHF
121.00
8.6 %
19.2 %
1415 0663
VZCPE
Vontobel China Policy Perferformance-Index
Open End
EUR
124.50
8.4 %
22.7 %
1750 917
VZOUS
US Sector Rotation II Open End
Open End
USD
212.70
2.5 %
109.6 %
3694 274
VZOPA
Palladium (Troy Ounce)
Open End
USD
7.87
2.5 %
107.7 %
1415 0011
VZCIC
Vontobel Copper-Strategy Index
Open End
CHF
67.70
2.2 %
– 33.3 %
1922 657
RZIMO
Schweizer Immobilienaktien Basket
Open End
CHF
150.80
2.2 %
48.6 %
VZETE
Emerging Technology
28.04.2016
EUR
114.00
– 0.9 %
12.1 %
VZOIE
Vontobel Oil-Strategy Index
Open End
EUR
156.00
– 10.1 %
53.7 %
…
…
…
1415 1230
…
…
1014 0822
…
1014 0823
VZOIU
Vontobel Oil-Strategy Index
Open End
USD
145.60
– 10.9 %
43.4 %
1208 8059
ETCCAU
JPMCCI – Cocoa TRI
Open End
USD
72.80
– 11.3 %
– 27.8 %
1415 0630
VZMIM
Mining Majors
17.04.2015
CHF
75.40
– 13.7 %
– 23.0 %
…
…
Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend Produktrisiken bei VONCERT.


Kommentar von unserem Vontobel Research Investment Banking
Vontobel China Policy Performance-Index
Die neue Führungsgeneration unter Xi Jinping
setzt auf umfassende Strukturreformen, die
die Wirtschaft weiter stark beeinflussen könnten. Der Wandel von einer investitionsgetriebenen hin zu einer konsumorientierten Wirtschaft soll vollzogen werden. Für den Index
werden Titel von den chinesischen Unternehmen identifiziert, die am meisten von den
zukünftigen wirtschaftspolitischen Massnahmen profitieren könnten. Bislang konnte der
Index, dessen Aktien in Hongkong kotiert sind,
dank eines Verzichtes auf die Aufnahme von
Bank- und Immobilientiteln die Benchmark
(Hang Seng + 1%) mit einer Performance von
13 % im Jahresverlauf deutlich hinter sich
lassen. Die Makroindikatoren für China deuten
auf das erhoffte «soft landing» hin, weshalb
sich auch der Vontobel China Policy Performance-Index weiter gut entwickeln sollte.
Emerging Technology
Der Korbwert hat seit seiner Emission im
April mit einer Performance von + 12.1% den
NASDAQ (+ 2 % im gleichen Zeitraum) deutlich hinter sich gelassen. Der Basket enthält eine Auswahl kleiner und mittelgrosser
Technologieunternehmen, welche überwiegend in zukunftsträchtigen, aber auch teilweise noch unausgereiften Technologiebereichen und Märkten aktiv sind – zum Beispiel
Drohnen, Sensortechnik, alternative Bezahlsysteme, moderne Robotik, das «Internet der
Dinge» usw. Die breite Diversifikation des
Baskets bewirkt, dass Misserfolge einzelner
Unternehmen gut absorbiert werden können.
Die Volatilität der Kursentwicklung dürfte
jedoch weiter sehr hoch bleiben, zumal sich
der Zeitpunkt der Etablierung dieser «aufstrebenden» Technologien nicht abschätzen lässt.
Panagiotis Spiliopoulos, Leiter Research, Vontobel Investment Banking
Das Vontobel-Aktien-Research betreut weltweit die wichtigsten Investoren und
ist in den entscheidenden Finanzzentren präsent. Rund 150 Schweizer und 20
internationale Unternehmen deckt das Research ab. Mit einem sehr breiten
Know-how im Bereich der kleinen und mittelgrossen Unternehmen können
Kundenwünsche rasch und kompetent umgesetzt werden.

Mining Majors
Für die zweistellige negative Performance des
Baskets von – 16 % gegenüber dem MSCI
World® (+ 3 %) und dem CRB Commodity
(+ 3 %) waren Faktoren verantwortlich, die
weitestgehend auch für die nahe Zukunft gelten: 1) Seit Jahresbeginn haben die Preise für
Edel- (Gold, Silber, Platin) und Basismetalle
(Kupfer, Zinn, Zink) wegen der gesunkenen
Nachfrage aus China deutlich nachgegeben;
2) Anpassungen der hohen Kostenbasis werden Zeit beanspruchen, obwohl die Produktionskosten sinken; 3) der Dollar steigt und
die im Basket enthaltenen grossen Minenbetreiber haben mit dem Wechsel des Managements einen Strategiewechsel vollzogen. Ziel
ist der Abbau von Kapazitäten und die Generierung von Cashflows, die den Anlegern über
Dividendenzahlungen zugutekommen. Die
Umsetzung braucht Zeit und der starke Dollar
verursacht zudem einen kräftigen Gegenwind.
11
derinews November/Dezember 2014
Schweizer Aktienmarkt
UBS: Positive Trends stimmen Investoren zuversichtlich
UBS AG
Zurich Insurance Group AG
Performance-Entwicklung Nestlé SA
Performance-Entwicklung UBS AG
Performance-Entwicklung Zurich Insurance Group AG
70
65
60
55
50
Nov 13
25
20
15
10
5
0
Nov 14
Nestlé SA
Absoluter Wert in CHF
75
Absoluter Wert in CHF
Absoluter Wert in CHF
Nestlé SA
Nov 13
300
280
260
240
220
200
Nov 13
Nov 14
Nov 14
Zurich Insurance Group AG
UBS AG
Quelle: Bloomberg, Stand am 07.11.2014. Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind keine verlässlichen Indikatioren für die künftige Wertentwicklung. Steuern und allfällige Gebühren wirken sich negativ auf die Rendite aus.
Nestlé hat im letzten Jahr das langfristige
organische Wachstumsziel von 5 – 6 % mit
4.6 % knapp verfehlt. Höchstwahrscheinlich
wird sich dies in diesem Jahr wiederholen.
Das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld
in Europa (Deflation) und eine Wachstumsverlangsamung in den Entwicklungsländern
(45 % des Umsatzes) haben Spuren hinterlassen.
Bei der Konkurrenz sieht es ähnlich beziehungsweise schlechter aus: Viele Nahrungsmittelanbieter haben in den letzten Monaten
eine Gewinnwarnung herausgegeben oder
die Ziele für 2014 nach unten geschraubt.
Nestlé profitiert von der geographischen
Diversifikation. Stark diversifiziert ist Nestlé
auch in Bezug auf seine Produktgruppen.
Kaffee und Tiernahrungsmittel zum Beispiel
zeigten attraktive Wachstumsraten und Profitabilität. Ausserdem verbessert die neue
Finanzchefin die Kapitalallokation (inkl. der
Veräusserung von Einheiten wie PowerBar oder
Jenny Craig), was zu einer Verbesserung des
«Return on Invested Capital» (ROIC) führen
wird. Mit der im Frühling angekündigten
Reduktion des Anteiles an L’Oréal hat Nestlé
einen Aktienrückkauf von CHF 8 Milliarden
lanciert, was den Kurs stützen sollte. Nestlé
bleibt die Benchmark in der Industrie.
UBS verfolgt eine proaktive Strategie, um
die laufenden Rechtsstreitigkeiten – einer
der gegenwärtig grössten Risikofaktoren im
Bankensektor – zu einem Abschluss zu bringen.
Vontobel-Analysen zeigen, dass die Kapitalquote (CET1) von UBS per Ende 2015
über 13 % (und damit sehr solide) bleiben
dürfte, selbst wenn die Rechtskosten insgesamt CHF 8.5 Milliarden übersteigen sollten.
Gleichzeitig verzeichnet UBS im Kerngeschäft
Wealth Management starke Trends, beispielsweise hohe Nettozuflüsse, eine stabilisierte
Bruttomarge und eine steigende Profitabilität.
Damit hebt sich die Bank positiv von der
direkten Konkurrenz ab. Die Bereinigung der
Altlasten in der grenzüberschreitenden Vermögensverwaltung scheint bereits weit fortgeschritten zu sein. Die Vontobel-Analysten
erwarten, dass sich die Beilegung der grössten
Rechtsfälle vorteilhaft auswirken wird. Der
Marktfokus wird sich dann wieder auf positive
Trends im Wealth Management richten und
die Zuversicht der Investoren auf Ausschüttungen signifikant höherer Dividenden wird
gleichzeitig steigen.
Zurich verfolgt ein ROE-Ziel (Return on Equity)
von 12 – 14 % hinsichtlich seines operativen
Gewinnes und hat auf dieser Basis im 9M14
11.8 % erzielt. Damit liegt Zurich trotz eines
relativ soliden 3Q14 am unteren Ende seiner
Ambitionen – auch wegen eines kontinuierlichen Druckes auf die Anlagerendite (tiefe
Zinsen). Der Versicherer hat sich zum Ziel
gesetzt, die nicht oder wenig profitablen
Einheiten oder Märkte entweder zu verbessern oder abzustossen. Dies wurde neulich
mit dem Verkauf des Privatversicherungsgeschäftes in Russland umgesetzt – dies
wird im 4Q14 wohl einen Verlust von etwa
USD 200 Millionen verursachen. Die VontobelExperten erwarten weitere Massnahmen.
Farmers – Zurich verdient an den Prämien der
Farmers Exchanges – hat in den letzten Jahren
Marktanteile verloren, jüngst jedoch wieder
ermutigende Neugeschäftszahlen gezeigt.
Diese sollten das Prämienwachstum der
nächsten Quartale in einen positiven Bereich
bringen. Zurich ist auf gutem Wege, im Jahr
2014 mindestens USD 3.5 Milliarden Cash zu
generieren, was mehr als genug sein dürfte,
um die von den Vontobel-Experten erwartete
Dividende von CHF 17 pro Aktie zu stemmen.
Produkteckdaten
Produkteckdaten
Produkteckdaten
Produktname
Factor-Zertifikat auf
Nestlé SA
Produktname
Factor-Zertifikat auf
UBS AG
Produktname
Multi Defender VONTI auf Swiss
Life, Swiss Re, Zurich Insurance
Valor
2408 5245
Valor
2408 5257
Valor
2446 0049
Faktor-Typ
4X Long
Faktor-Typ
4X Long
Ausübungspreis
100 % des Spot-Referenzpreises
Anfangsfixierung
31.03.2014
Anfangsfixierung
31.03.2014
Barriere
75 % des Spot-Referenzpreises
Laufzeit
Open End
Laufzeit
Open End
Aktueller Briefkurs*
CHF 13.85
Aktueller Briefkurs*
CHF 6.70
Anfangs- /
Schlussfixierung
04.07.2014 /
08.01.2016
Max. Rendite*
8.41% (7.19 % p. a.)
Aktueller Briefkurs* 98.80 %
Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend Produktrisiken. *Stand am 07.11.2014.
12
derinews November/Dezember 2014
Know-how
VONTI: Wie Dividenden die Konditionen beeinflussen
Dividendenstarke Aktien können zu besseren Produktkonditionen beitragen. Möglich macht es bei
VONTI die eingenommene Prämie aus dem Verkauf einer Put-Option. Was sich bei der Produktentwicklung als günstig erweist, kann die Kursentwicklung von bereits emittierten Produkten jedoch
negativ beeinflussen.
Dividenden beeinflussen Konditionen …
Auf die Konditionen und Preise von strukturierten Produkten wirken verschiedene Faktoren
ein, beispielsweise die erwartete Schwankungsbreite – also die implizite Volatilität – des
zugrunde liegenden Basiswertes oder auch die
Höhe des herrschenden Kapitalmarkt zinses.
Handelt es sich beim Basiswert um eine
Aktie, spielen bei bestimmten Produkttypen
zudem die Dividenden eine wichtige Rolle.
So können die Konditionen von bestimmten
strukturierten Produkten während der Produktentwicklungsphase von hohen Dividendenerwartungen profitieren; eine attraktive
Produktausstattung wird dadurch sogar
oft erst ermöglicht. Dividenden können die
Konditionen gewisser strukturierter Produkte
daher finanzieren. Im Gegenzug verzichtet
der Anleger bei strukturierten Produkten
allerdings grundsätzlich auf jegliche Dividendenzahlungen, die er im Falle einer Direktanlage in die Aktie gegebenenfalls erhielte.
der Aktien in vorab festgelegter Zahl oder
eine Barabgeltung, wobei der Kurswert dann
allerdings geringer ist als zum Zeitpunkt der
Anfangsfixierung. Für den Anleger bedeutet
es einen Verlust, wenn der fixe Coupon des
VONTIs den Kursrückgang des Basiswertes
nicht ausgleicht.
… von beispielsweise VONTI …
Zu den Produktstrukturen, deren Konditionen
durch hohe Dividendenerwartungen begünstigt werden, gehören VONTI – auch unter
dem offiziellen Verbandsnamen «Reverse
Convertible» bekannt. Sie zeichnen sich durch
eine Couponzahlung in vorab definierter
Höhe aus, die gewöhnlich über den üblichen
Marktkonditionen liegt. Die Höhe des Coupons bestimmt auch den maximal möglichen
Ertrag für den Anleger. Ob Letzterer am Laufzeitende den Nennwert zurückerhält, hängt
von der Wertentwicklung des Basiswertes ab.
Beim Zero-Bond handelt es sich um ein Zinspapier, das – wie der englische Fachbegriff
bereits vermuten lässt – keinen Coupon
zahlt. Am Laufzeitende zahlt diese Sonderform eines abgezinsten Bonds einen Betrag
in Höhe ihres Nennwertes. Der Gewinn eines
Zero-Bonds besteht in der Differenz zwischen
einem tieferen Kurs zum Kaufzeitpunkt und
der Höhe seines Nennwertes. Es wird schnell
deutlich, dass dieses reine Zinspapier – das
eine der nur zwei Komponenten des VONTIs
darstellt – unter keinerlei Dividendeneinfluss
der zugrunde liegenden Aktie steht. Folglich
muss der zweite Bestandteil der Struktur die
entscheidende Rolle spielen: die Put-Option.
Nehmen wir an, beim Basiswert handelt es
sich um eine bestimmte Aktie, die am Laufzeitende mindestens auf der Höhe des Ausübungspreises – zum Beispiel auf Level bei
Anfangsfixierung – notiert. In diesem Fall wird
zusätzlich zum Coupon auch der Nennwert
zurückgezahlt. Notiert die Aktie bei Schlussfixierung jedoch unterhalb des Ausübungspreises, erfolgt – in Abhängigkeit der Produktausstattung – entweder eine Lieferung
… der sich aus zwei Komponenten
zusammensetzt …
Insbesondere Basiswerte, die hohe Dividenden erwarten lassen, begünstigen die Höhe
des in der Regel attraktiven Coupons eines
VONTIs. Doch weshalb ist das so? Um dies
zu verstehen, lohnt ein Blick auf die einzelnen Komponenten, aus denen sich ein VONTI
zusammensetzt. Die Struktur eines solchen
klassischen Reverse Convertibles ist verhältnismässig simpel, denn sie besteht aus lediglich
zwei Elementen. Verknüpft wird ein Zero-Bond
mit dem Verkauf einer Put-Option auf die
Aktie, die dem VONTI zugrunde liegt.
… wobei nur die Put-Option unter
Dividendeneinfluss steht …
Mit einer Put- beziehungsweise Verkaufsoption auf den Basiswert hat der Optionsinhaber das Recht, innerhalb eines Zeitraumes
oder zu einem festen Zeitpunkt eine festgelegte Menge des betreffenden Basiswertes
zu einem im Voraus festgelegten Preis – dem
Ausübungspreis – zu verkaufen. Dieses Recht
wird er ausüben, wenn es für ihn vorteilhaft
ist. Das ist der Fall, wenn der Kurs des Basiswertes gegenüber dem Ausübungspreis sinkt,
denn der Inhaber der Put-Option erzielt dann
einen höheren (zuvor vereinbarten) Preis aus
dem Verkauf des Basiswertes als am Markt.
Eine Put-Option vollzieht eine inverse Wertentwicklung zu ihrem Basiswert: Fällt der Kurs
unter den Ausübungspreis, befindet sich die
Put-Option «im Geld» und der Optionsinhaber fährt mit Ausübung seines Optionsrechtes einen Gewinn ein.
Wenn etwas gekauft wird, muss es auch einen
Verkäufer geben: den Verkäufer der PutOption. Geht man als Optionsverkäufer also
die Put-Option «short», wie es im Finanzjargon im Falle des Verkaufes auch heisst,
wird eine Prämie, der Optionspreis, eingenommen. Der Verkäufer hat nach dem Verkauf der Put-Option und der Einnahme der
Prämie dann eine Short-Position inne. Im Falle
eines sinkenden Kurses des Basiswertes und
einer im Geld notierenden Put-Option muss
er aber die festgelegte Anzahl an Basiswerten
zum zuvor vereinbarten Preis vom Inhaber der
Option kaufen – denn der Optionsinhaber
wird nun sein Optionsrecht ausüben. Für den
Verkäufer der Put-Option ist dies ungünstig,
denn er könnte den Basiswert mittlerweile
zu einem tieferen Preis am Markt beziehen,
wenn er nicht seiner vereinbarten Kaufverpflichtung gegenüber dem Inhaber der PutOption nachkommen müsste.
… und bei der Produktentwicklung
den Coupon finanziert …
Der Wert der Option ist umso höher, je tiefer
sie im Geld notiert. Reflektiert wird dies letztlich über den Preis der Option – also die
Prämie, die durch den Verkauf der Option
eingenommen wird und deren Höhe auch die
Höhe des Coupons eines VONTIs massgeblich
beeinflusst.
13
derinews November/Dezember 2014
Doch welche Rolle spielen dabei die Dividenden? Je höher die erwartete Dividendenzahlung ist, beziehungsweise je mehr potenzielle
Dividendentermine es während der Produktlaufzeit geben könnte, desto höher ist die
Wahrscheinlichkeit eines fallenden Kurses
des zugrunde liegenden Titels. Denn nach
einer erfolgten Dividendenzahlung notieren
Aktienkurse grundsätzlich mit einem entsprechenden Abschlag. Unter der Prämisse, dass
andere Preiseinflüsse konstant bleiben, steigt
so die Wahrscheinlichkeit, dass die Put-Option
im Geld notieren wird. Dies hätte zur Folge,
dass die Optionsprämie in ihrem Wert steigt.
Die höhere Prämie kann bei der Konstruktion
eines neuen VONTIs einen vergleichsweise
höheren Coupon finanzieren. Werden demgegenüber niedrigere Dividenden in Bezug
auf den zugrunde liegenden Titel erwartet,
sinkt die Wahrscheinlichkeit von hohen
Abschlägen in Bezug auf den Aktienkurs und
die eingenommene Prämie fällt geringer aus.
Dadurch würden die Konditionen hinsichtlich
eines neu entwickelten VONTIs tendenziell
unattraktiver.
… mit umgekehrter Wirkung auf bereits
emittierte Produkte
Wir stellen fest, dass sich Erwartungen in
Bezug auf hohe Dividenden bei der Produktentwicklung tendenziell positiv auf die Konditionen eines VONTIs auswirken. Was man
in diesem Zusammenhang jedoch unbedingt
verinnerlichen sollte: Sind Anleger bereits in
einem Produkt investiert und erhöhen sich
die erwarteten Dividendenzahlungen in Bezug
auf den Basiswert während der Produktlaufzeit, so verhält es sich mit dem Effekt genau
umgekehrt als in der Produktentwicklungsphase und die steigende Dividendenerwartung nimmt einen negativen Einfluss auf die
Kursentwicklung des VONTIs. So sinkt der
Kurs von bereits emittierten VONTI während
der Laufzeit, denn die im VONTI integrierte
Put-Option gewinnt dann an Wert, was sich
letztlich negativ auf den Preis des VONTIs
auswirkt. Die Put-Option notiert dennoch
stärker im Geld und so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Käufer der Verkaufsoption von seinem Ausübungsrecht Gebrauch
machen wird. Mit einem VONTI befindet man
sich also theoretisch auf der Seite des Verkäufers der Put-Option.
Know-how
Abschliessend können wir daher das folgende
Fazit ziehen: Dividendenstarke Basiswerte
begünstigen die Konditionen von VONTI.
Demgegenüber wirken sich aber steigende
Dividendenerwartungen während der Laufzeit in Bezug auf den zugrunde liegenden Titel
für bereits investierte Anleger negativ auf die
Kursentwicklung bereits emittierter VONTI
aus (Grafik).
Defender VONTI zusätzlich
mit Sicherheitspuffer
So wie bei VONTI nehmen die Dividenden der
zugrunde liegenden Titel Einfluss auf die Konditionen und Kursentwicklungen von Defender VONTI. Letztere sind zusätzlich mit einem
Sicherheitspuffer ausgestattet, der vor Kursverlusten des Basiswertes schützt. Voraussetzung ist, dass eine definierte Barriere während
der Laufzeit nie verletzt wird.
Die Struktur eines VONTIs
VONTI (Reverse Convertible)
Zero-Bond
+
Verkauf einer Put-Option
Besteht ein Dividendeneinfluss?
Nein
Ja
Einfluss steigender Dividendenerwartungen
auf Produktstruktur insgesamt:
 Positiver Einfluss auf Konditionen während
Produktentwicklung
 Negativer Einfluss auf Kursentwicklung
während der Laufzeit
Quelle: Vontobel
Kompakt
Attraktive Konditionen von (Defender) VONTI finanzieren sich in der Regel durch dividendenstarke Basiswerte. Einen positiven Einfluss auf die Konditionen können hohe Dividendenerwartungen während der Produktentwicklungsphase nehmen. Eine umfassende Palette an
verschiedensten Defender VONTI mit interessanten Konditionen finden Sie auf www.derinet.ch.
14
derinews November/Dezember 2014
Investmentidee
Pharmariesen sagen Alterskrankheiten den Kampf an
Bestimmte Segmente der Pharmaindustrie könnten (weiter) boomen – vor allem wegen der alternden
Gesellschaft und einer hohen Entwicklungsdynamik der Schwellenländer. Ein Blick auf bekannte
Pharmaunternehmen, die sich auf Anti-Diabetes, Onkologie und Augenheilkunde spezialisiert
haben, könnte sich lohnen.
Die Gesellschaft altert
Viele Regionen dieser Welt weisen eine rasch
alternde Bevölkerung auf. So steigen auch die
Ausgaben in Verbindung mit Medikamentenverschreibungen, denn mit zunehmendem
Alter häufen sich altersbedingte Krankheiten.
Gemäss den Analysten des IMS Institute for
Healthcare Informatics dürften die weltweiten
Arzneimittelausgaben im Jahr 2017 um 205
bis 235 Milliarden Dollar höher liegen als noch
im 2012 – und könnten somit die Eine-BillionDollar-Marke knacken (November 2013).
Bayer bei Augenheilkunde gefestigt
Von dieser Entwicklung könnten verschiedene
Pharmaunternehmen profitieren – beispielsweise Bayer. Der deutsche Pharmariese weist
ein starkes Augenheilkundesegment auf und
scheint diesbezüglich auch künftig gut positioniert zu sein (Vontobel Research IB; 10/2014).
Augenheilkunde stand im Jahr 2013 an fünfter Stelle der umsatzstärksten Bereiche globaler Medizintechnik – nach In-vitro-Diagnostik,
Kardiologie, bildgebender Diagnostik und
Orthopädie. Was den gesamten Pharmamarkt
betrifft, nimmt Bayer den derzeit dreizehnten
Platz hinter anderen bekannten Branchengrössen wie Novartis, Pfizer, Roche oder Sanofi
ein. Gemäss aktueller Prognosen sollte sich bis
2020 weder an der Attraktivität des Augenheilkundesegmentes noch an Bayers gutem
Ranking etwas ändern (EvaluateMedTech –
World Preview 2014, Outlook to 2020).
Steigende US-Gesundheitsausgaben
Zur steigenden Lebenserwartung in den
Industrieländern haben sicherlich die verbesserten Lebens- und Arbeitsbedingungen beigetragen. Jedoch ist der stärkste Einfluss dem
medizinischen Fortschritt sowie dem Zugang
zu adäquater medizinischer Versorgung – und
damit auch zu Medikamenten – zuzuschreiben.
Ein globaler Vergleich zeigt, dass ein im Jahr
2013 geborener Nordamerikaner derzeit die
besten Chancen auf ein langes Leben hat
(Population Reference Bureau, World Population Data Sheet 2013). Dabei dürften den
Vereinigten Staaten künftig der grösste Anteil
an den Gesundheitsausgaben von Industrieländern zufallen. Dafür könnte vor allem der
«Patient Protection and Affordable Care Act» –
«Obama Care» – sorgen; er regelt die medizinische Versorgung der insbesondere weniger
wohlhabenden amerikanischen Gesellschaftsschicht (IMS Health; 11/2013).
Zweistelliges Wachstum in den
«Pharmerging Markets»
Während die Wachstumsraten von Arzneimittelausgaben in Nordamerika, Europa und
Japan künftig in einem moderat einstelligen Bereich bleiben dürften, könnten die
der «Pharmerging Markets» auch zweistellig
ausfallen. Die Ursachen für die voraussichtlich höheren Ausgaben in Schwellenländern
begründen sich in ihrem vergleichsweise starken Wirtschaftswachstum kombiniert mit ihrer
ebenfalls alternden Gesellschaft, den epidemiologischen Veränderungen dieser Regionen
und einer verbesserten staatlichen wie privaten Mittelbereitstellung für das Gesundheitswesen (IMS Health; November 2013).
Grafik 1: Diabetes – Länder mit der höchsten
Zahl Diabeteserkrankter – 2013 und 2035
China
142.7
98.4
Indien
109.0
65.1
USA
29.7
24.4
Brasilien
19.2
11.9
Russland
11.2
10.9
Mexiko
15.7
8.7
Indonesien
14.1
8.5
0.0
7.5
Deutschland
13.1
7.5
Ägypten
0.0
7.2
Japan
Pakistan
12.8
0.0
Türkei
11.8
0.0
0 20 40 60 80 100 120 140 160
2035
2013
Diabetiker (in Millionen)
Quellen: International Diabetes Federation,
IDF Diabetes Atlas – Sixth Edition (2013).
China: der am stärksten wachsende
«Pharmerging Market»
In China wächst der Pharmamarkt hinsichtlich
der Menge an Medikamentenverschreibungen
am schnellsten, denn dort hat die Regierung
vor einiger Zeit Massnahmen ergriffen, die
zu einer massiven Verbesserung der Gesundheitsversorgung führen sollten, und wird
diese auch künftig weiter vorantreiben. Bis
2020 will das Reich der Mitte eine flächendeckende Gesundheitsversorgung etablieren,
was in der Folge auch die Pharmasegmente
des Landes verändern dürfte. Grundsätzlich
wird das stärkste weltweite Wachstum des
pharmazeutischen Marktes in der gesamten
südost- und ostasiatischen Region erwartet,
gefolgt vom südlichen Asien und von Lateinamerika (IMS Health; November 2013).
Anti-Diabetes-Segment verzeichnet
steigende Ausgaben
Zu den typischen Alterskrankheiten gehört
Diabetes. Bereits 8.3 % der weltweiten Population im Alter zwischen 20 und 79 Jahren ist
daran erkrankt und im Jahr 2035 sollen gemäss
der International Diabetes Federation schon
10.1 % der Weltbevölkerung von Diabetes
betroffen sein. Grafik 1 veranschaulicht die
Länder mit den meisten Diabeteserkrankten
(Typ 1 und 2) sowie eine für das Jahr 2035
entsprechende Prognose. Demnach steht
China auch in Bezug auf die Zahl der Diabeteserkrankungen an der Spitze – gefolgt von
den Wachstumsmärkten Indien, Brasilien und
Russland. Die USA – die Industrienation mit
den häufigsten Diabeteserkrankungen – sind
als einzige entwickelte Region auf einem der
vorderen Plätze zu finden. Die International
Diabetes Federation beziffert die weltweiten
Gesundheitsausgaben für Diabetes im Jahr
2013 mit mehr als 500 Milliarden US-Dollar
und den Prognosen zufolge dürften die
Ausgaben während der nächsten zwei Jahrzehnte schon 627 Milliarden Dollar betragen
(IDF; 2013).
15
derinews November/Dezember 2014
Aussichtsreiche Anti-Diabetes-Player
Novo Nordisk führt die Liste der Top
10-Pharmaunternehmen des Jahres 2013 in
Bezug auf Anti-Diabetes-Produkte an. Für
das Jahr 2013 belief sich der Umsatz des
Pharmaunternehmens auf rund 11.7 Milliarden Dollar. Mit rund 8.7 Milliarden und einem
durchaus deutlichen Abstand zum schwedischen Marktführer folgt die Nummer zwei:
der Pharmariese Sanofi. Gemäss aktuellen
Schätzungen wird Sanofi wohl auch künftig
den zweiten Platz hinter Novo Nordisk einnehmen, denn der Umsatz beider Anti-DiabetesBranchenführer dürfte bis zum Jahr 2020
gegenüber 2013 weiter stark wachsen: der
von Novo Nordisk um fast 80 % und jener
von Sanofi um fast 50 % (EvaluatePharma –
World Preview 2014; 2014).
Noch höhere Ausgaben für Onkologie
In anderen Pharmasegmenten verhält es sich
ähnlich. Alleine in den entwickelten Märkten beziehen sich die höchsten Arzneimittelausgaben gemäss den Schätzungen des IMS
Institute for Healthcare Informatics auf das
Segment der Onkologie. Die für das Jahr
2017 geschätzten Ausgaben dieses medizinische Spezialbereiches, der sich mit der
Krebsprävention befasst, belaufen sich auf
74 bis 84 Milliarden Dollar – der Spitzenrang
im Vergleich zu den getätigten Ausgaben
aller anderer Therapiesegmente des entwickelten pharma zeutischen Marktes. Erst der
zweite Platz wird von Anti-Diabetes besetzt.
Vergleicht man die Ausgaben für Onkologie mit jenen für Anti-Diabetes, bekommt
man zudem eine genauere Vorstellung über
die Grösse des Onkologie-Marktes: In den
Industrienationen lagen die Ausgaben des
Anti-Diabetes-Segmentes bei «nur» 34 bis
39 Milliarden Dollar und somit bei weniger
als der Hälfte der Ausgaben, die für onkologische Therapien aufgewendet wurden (IMS
Health; 2013).
Kompakt
Bestimmte Segmente der Pharmaindustrie
könnten (weiter) boomen. Anti-Diabetes,
Onkologie und Augenheilkunde gelten
zurzeit als aussichtsreiche Subsegmente
der Pharmaindustrie. Bayer, Roche, Sanofi
und Novo Nordisk sind bekannte Pharmagrössen, die sich in einem der drei Gebiete
gut positioniert haben.
Investmentidee
Onkologie: möglicherweise das
aussichtsreichste Segment
Die Ausgaben für Spezialmedizin könnten bis
zum Jahr 2017 insgesamt um 30 % in entwickelten Regionen und um nahezu 90 % in
den sogenannten «Pharmerging Markets» –
damit sind überwiegend die Schwellenländer
gemeint – steigen. Bei Diabetes und Onkologie handelt es sich um die Fachgebiete der
Medizin, die bereits seit 2010 hinsichtlich
steigender Zahlen von innovativen Markteinführungen auffallen und vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft weiter in
den Fokus rücken dürften. Insbesondere der
Onkologie-Bereich könnte dabei von weiteren herausragenden Innovationen profitieren. Eine bekannte Grösse auf dem Gebiet
der Onkologie ist das Schweizer Pharmaunternehmen Roche. Als weltweiter Marktführer
hat Roche andere bekannte Pharmagiganten
in Bezug auf seine weltweiten Marktanteile
weit hinter sich gelassen und auch der weitere
Ausblick deutet auf zukünftige erfolgreiche
Jahre hin (Grafik 2).
Grafik 2: Top 10 der Pharmaunternehmen
weltweit im Onkologie-Segment 2013 und
Prognose 2020 (in Millionen US-Dollar)
Produkteckdaten1
Defender VONTI auf
Bayer AG
Produkteckdaten1
Defender VONTI auf
Sanofi SA
Valor
2446 1215
Valor
2357 5902
Ausübungspreis
EUR 112.25
Ausübungspreis
EUR 77.24
Barriere
EUR 89.80 (80 % des
Spot-Referenzpreises)
Barriere
EUR 57.93 (75 % des
Spot-Referenzpreises)
Anfangs- /
Schlussfixierung
19.09.2014 /
16.10.2015
Anfangs- /
Schlussfixierung
16.05.2014 /
19.06.2015
5.48 % (5.80 % p. a.)
Max. Rendite 2
7.27 % (11.73 % p. a.)
98.80 %
Aktueller Briefkurs 2
96.30 %
Produkteckdaten1
Barrier Reverse
Convertible auf Roche
Holding AG
Produkteckdaten1
Multi Defender VONTI auf
Bayer, Novartis, Sanofi
(Quanto CHF)
Valor
2543 9384
Valor
2446 0558
Ausübungspreis
CHF 282.10
Ausübungspreis
Barriere
CHF 239.80 (85.00 % des
Spot-Referenzpreises)
100 %
des Spot-Referenzpreises
Barriere
70 % des Spot-Referenzpreises
Anfangs- /
Schlussfixierung
22.09.2014 /
22.09.2015
Anfangs- /
Schlussfixierung
08.08.2014 /
05.02.2016
Max. Rendite 2
4.40 % (5.01% p. a.)
Max. Rendite 2
7.15 % (5.73 % p. a.)
Aktueller Briefkurs 2
99.80 %
Aktueller Briefkurs 2
99.00 %
Max. Rendite 2
Aktueller Briefkurs
2
Roche
22.3
34.3
Novartis
5.6
10.8
Celgene
6.8
8.7
Johnson & Jonson
4.0
5.1
Bristol-Myers Squibb
7.3
4.5
AstraZeneca
3.4
4.4
Pfizer
5.3
4.0
Eli Lilly
3.1
3.9
Astellas Pharma
3.6
1.0
Merck & Co.
2.8
1.0
0
2020
2013
10
20
30
40
Marktanteil (in %)
Quelle: EvaluatePharma – World Preview 2014,
Outlook to 2020.
1
Emittentin/Garantin: Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai/Vontobel Holding AG, Zürich (Standard &
Poor’s A-; Moody’s A3). SVSP: Barrier Reverse Convertible (1230). Kotierung: Wird an der SIX Swiss Exchange
beantragt. Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend Produktrisiken. 2 Stand am 06.11.2014.
16
derinews November/Dezember 2014
Rohstoff-Kolumne
Getreidepreise erholen sich
Die Rohstoffmärkte waren im Oktober angesichts einer sich beschleunigenden Aufwärtsbewegung des US-Dollars unter Druck. Die in
US-Dollar gehandelten Rohstoffe werden für
ausländische Käufer teurer, wenn der US-Dollar
an Wert gewinnt. Nachdem die US-Notenbank Ende Monat ihr Kaufprogramm für
Hypothekar- und Staatsanleihen stoppte und
konkretere Hinweise auf die im kommenden
Jahr wahrscheinlich werdende erste Leitzinserhöhung bekanntgab, stieg der US-Dollar
in Folge auf den höchsten Stand seit Juni
2010 an. Gold litt unter dieser Entwicklung
etwas weniger (– 6 %) als Silber, das gleich
um 11 % sank. Der Goldpreis unterschritt
eine von technischen Analysten oft genannte
Unterstützungsmarke von 1180 USD/Unze,
wodurch die Abwärtsbewegung Anfang
November abermals an Kraft und Schwung
gewann. Seit dem Hoch im Herbst des Jahres
2011 sank der Goldpreis zwischenzeitlich um
41 %. Silber, das seinen Höhepunkt ein halbes
Jahr vor Gold erreichte, sank seither um 70 %.
Platin wurde von der Korrektur bei Gold und
Silber ebenfalls nach unten gezogen. Das vorwiegend für Dieselkatalysatoren verwendete
Edelmetall dehnte seine Korrektur der Vormonate aus und sank im Monatsvergleich
um 8 %. Palladium, das wie Platin zur KatHerstellung verwendet wird – vorwiegend
aber in Ottomotoren – sank vergleichsweise
schwächer und gab um 2 % nach.
Die Nachfrage nach mit Benzinmotoren ausgestatteten Fahrzeugen übersteigt nach wie vor
jene der mit Diesel betriebenen, während
insgesamt die Nachfrage nach Automobilen
in den USA und China in diesem Jahr kräftig
wächst. Diese Entwicklung könnte sich aufgrund des weiter sinkenden Ölpreises weiter
beschleunigen. So sank die amerikanische
Ölsorte WTI im Monatsvergleich um 15 %,
während die Nordseeölsorte Brent um 14 %
nach unten rauschte. Ein Barrel Brent kostet
Anfang November nur noch knapp mehr als
USD 80 und damit so wenig wie zuletzt im
Jahr 2010. Die amerikanischen Erdgasnotierungen, die günstigsten weltweit, legten im
Vorfeld des Winters wie in den Vormonaten
auch im Oktober leicht zu und stiegen um
3 %. Erdgas kostet in den Vereinigten Staaten
weiterhin weniger als die Hälfte soviel wie in
Europa, während ein und dieselbe Menge in
Asien dreimal so teuer ist.
Der Kakaopreis sank im Monatsvergleich um
12 % und hat damit auf das wachsende Angebot durch die Ernte in Westafrika reagiert. Die
Befürchtungen der Händler, das Ebola-Virus
könnte auch in den beiden für die weltweite
Kakaoernte massgeblichen Anbauländern
Côte d’Ivoire und Ghana ausbrechen, bestätigten sich nicht. Beide Faktoren unterbrachen
eine neunmonatige Serie an Kursgewinnen
am Kakaomarkt. Trotz übereinstimmender
Prognosen mehrerer Marktbeobachter, die
von einer weltweiten Rekordernte bei Sojabohnen und Mais im laufenden Jahr ausgehen, stiegen die Preise beider Agrargüter im
Verlauf des Oktobers an. Sojabohnen gewannen um 10 % an Wert, während Mais sogar
um 14 % teurer wurden. Im Mittleren Westen
der Vereinigten Staaten lief die Ernte langsamer ab als man das aus den vergangenen
Jahren gewohnt war. Ausserdem wurden die
Produkteckdaten1
VONCERT auf JPMCCI
Agriculture TRI
VONCERT auf einen
«Precious Metals Basket»
SVSP Bezeichnung
Tracker-Zertifikat (1300)
Tracker-Zertifikat (1300)
Valor / Symbol
1208 7919 / ETXAGU
Emissionspreis
USD 100.80
Spot-Referenzpreis
Käufer an der Chicagoer Warenterminbörse
CME durch eine hohe Exportnachfrage nach
Soja und Mais angelockt. Weizen gewann im
günstigen Fahrwasser von Mais und Soja und
ebenfalls aufgrund einer höheren Exportnachfrage um 12 %.
Der Kaffeepreis rutschte um 4 %. Händler
beziehen sich auf den Regen in Brasilien, der
in den letzten Oktoberwochen gefallen ist und
die Wahrscheinlichkeit einer etwas weniger
enttäuschend ausfallenden Ernte sinken lässt.
Die Kaffeesträucher bilden normalerweise von
August bis November ihre Blüten aus, die als
Voraussetzung für das Gedeihen der reifen
Kaffeebohnen Ende der Saison gelten. Da es
im August und in der ersten Monatshälfte des
Oktobers nicht regnete und sich eine seit Jahresbeginn herrschende Dürre weiter ausbreitete, war der Kaffeepreis im Vorfeld kräftig
angestiegen.
Der Zuckerpreis sank um 5 %. Die Abschaffung der Zuckerquoten durch die Europäische Union und eine weltweite Erholung der
Zuckerernten hat das Angebot stark steigen
lassen, was dem Zuckerpreis auch im Oktober
neue Preisverluste bescherte.
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Rohstoff-Newsletter unter www.derinet.ch.
Weitere Informationen zu Chancen und Risiken der
Produkte finden Sie unter www.derinet.ch.
Produkteckdaten1
Long Mini Future auf
WTI Light Sweet Crude
Oil Future
Short Mini Future auf
WTI Light Sweet Crude
Oil Future
2417 2978 / VZPMB
SVSP Bezeichnung
Mini-Future (2210)
Mini-Future (2210)
CHF 1000.00
Valor / Symbol
2563 1103 / MCL1R
2562 9774 / MCL1K
USD 236.20
Keine
Stop-Loss 2
USD 65.21
USD 88.12
Anfangsfixierung /
Liberierung
04.02.2011 /
11.02.2011
30.10.2014 /
06.11.2014
Finanzierungslevel 2
USD 63.31
USD 90.86
Leverage 2
5.07
6.15
Schlussfixierung /
Rückzahlung
04.02.2021 /
11.02.2021
30.10.2019 /
06.11.2019
Anfangsfixierung /
Liberierung
04.11.2014 /
12.11.2014
13.10.2014 /
20.10.2014
Managementgebühr max.
2.00 % p. a.
0.40 % p. a.
Laufzeit
Open End
Open End
Aktueller Briefkurs 2
USD 69.00
CHF 982.00
Aktueller Briefkurs 2
CHF 1.50
CHF 1.26
Emittentin/Garantin: Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai/Vontobel
Holding AG, Zürich (Standard & Poor’s A-; Moody’s A3). Hinweis: Siehe Seite 19
für Hinweise betreffend Produktrisiken. 2 Stand am 05.11.2014.
1
1
Emittentin: Bank Vontobel AG, Zürich (Standard & Poor’s A; Moody’s A2).
Hinweis: Siehe Seite 19 für Hinweise betreffend Produktrisiken.
2
Stand am 05.11.2014.
17
derinews November/Dezember 2014
Wissenswertes
Wussten Sie, dass …
In Zeiten niedriger Zinsen und steigender Inflationsraten sind sogenannte Dividendenperlen eine
interessante Alternative. Ein Blick auf globale Dividendenrenditen.
Wussten Sie beispielsweise, dass…
… Vodafone nach dem Verkauf seiner
Beteiligung an Verizon Wireless 2014
die höchste jemals gezahlte Dividende
ausschüttete?
Die Sonderdividende betrug 26 Milliarden
Dollar brutto.
… Roche, Novartis und Siemens im ersten
Quartal 2014 gemeinsam für die Hälfte
der europäischen Gesamtausschüttungen
verantwortlich waren?
Die Gesamtsumme belief sich auf
34.5 Milliarden Dollar.
… selbst wenn man die Sonderdividenden
ausklammert, das Wachstum der globalen
Dividenden im ersten Quartal 2014
global beeindruckende 12.1 % gegenüber
dem Vorjahr betrug?
Es ist das grösste Plus seit dem
vierten Quartal 2012.
… die globalen Dividenden 2014 mit einem
Zuwachs von 31.4 % auf 228.4 Milliarden
Dollar einen neuen Rekord für das erste
Vierteljahr erreichten?
Dies entspricht einem Plus von
54.6 Milliarden Dollar.
… der Aktienmarkt in China trotz überdurchschnittlich hohem Wirtschaftswachstum noch immer um 60 % unter
den Höchstständen von 2007 liegt?
Die Industrienationen übertreffen derzeit
die Schwellenländer und Asien bei gleichzeitig geringeren Risiken.
… die Danske Bank in Dänemark 2014 ihre
erste Dividendenzahlung seit der Rettung
durch Staatshilfen ankündigte?
Die Ausschüttungsquote betrug 28 %. Die
letzte Dividende hatten die Aktionäre für
das Jahr 2007 erhalten.
… derzeit 60 % der Aktien im europäischen
STOXX-600-Index eine Dividendenrendite
aufweisen, die über der jeweiligen
Rendite von Unternehmensanleihen liegen?
Zuvor befanden sich lediglich rund 20 %
der Firmen in dieser komfortablen Situation.
… der S&P 500® Dividend Aristocrats Index
seit Ende 1989 um über 1300 %
geklettert ist?
Mit seinem Fokus auf Dividendenaristokraten, also Aktien, die eine stetig steigende Dividende über die letzten 25 Jahre
aufweisen, schlug er den S&P 500® um
Längen.
… mehr als 100 US-Firmen in den letzten
25 Jahren jährlich ihre Dividenden erhöht
haben?
Ganz oben auf der Liste des amerikanischen Fondsmanagers David Fish finden
sich Procter & Gamble (58 Jahre),
3M (56 Jahre) sowie Coca-Cola und
Johnson & Johnson (je 52 Jahre).
… die weltweiten Aktienmärkte unter
Berücksichtigung der entrichteten
Dividenden seit März 2009 um 180 %
gestiegen sind?
Der MSCI Equity World® Index gewann in
der Folge durchschnittlich 20 % pro Jahr.
… die derzeitigen hohen Dividendenrenditen bei gleichzeitig tiefen Zinsen historisch gesehen selten vorkommen?
Letztmals gab es diese Kombination vor
rund 30 Jahren.
… zahlreiche Schweizer Unternehmen auch
heute noch Naturaldividenden wie
Hotelübernachtungen, Bergbahnfahrten
oder Schokolade ausschütten?
Mit solchen Naturaldividenden kommen
einzelne Aktiengesellschaften auf eine
Rendite von über 100 % und erreichen so
eine Quote, die für Barausschüttungen
illusorisch ist.
Dividenden sind oft eine lukrative Ertragsquelle. In die Titel sollte man nicht nur wegen historisch hoher Dividendenrenditen investieren. Vielmehr sollten die Unternehmen
auch künftig in der Lage sein, eine stabile Dividendenpolitik zu gewährleisten.
18
derinews November/Dezember 2014
News und Tipps
Das Vontobel-Logo: Wie aus Sternen ein Quadrat wurde
Happy Birthday, Vontobel! Am 21. November 2014 feiert die Bank ihren 90. Geburtstag. Ein stattliches Alter! Wir nehmen es zum Anlass, uns auf eine kleine Zeitreise zu begeben. Wie kam es
eigentlich zur quadratischen Form unseres Logos?
Vontobel im Jahr 1936. Die 1924 gegründete
Haeberli & Cie gilt als Vorgängerinstitut, aus
dem letztlich die Bank Vontobel hervorging.
Deshalb bezieht sich das Jubiläum auch auf
das Gründungsdatum von Haeberli & Cie.
Kurze Zeit später übernahm Jakob Vontobel
das Unternehmen schliesslich vollständig und
benannte die Gesellschaft in J. Vontobel & Co.
um.
Wappen Vontobel
Der Name von Tobel – später Vontobel –
fand 1324 erstmals Erwähnung. Ursprünglich
dürfte das Geschlecht aus der Gemeinde
Wald im Zürcher Oberland stammen, wo die
kleine mittelalterliche Burg Tobel namensgebend gewesen sein dürfte. Von Wald kam
das Geschlecht in die nähere und weitere
Umgebung. So auch um 1710 nach Irgenhausen, dem Geburtsort von Jakob Vontobel, der
Gründergestalt der Bank. Kurz vor der Jahrhundertwende gelangten die Vontobels nach
Zürich. Das 1488 überlieferte Wappen zeigt
sich in seiner heraldisch einfachen und klaren
Form in Gold sowie mit einem roten und drei
silbernen Sternen belegten Pfahl.
Haeberli/Vontobel
Deutlich reflektiert das älteste überlieferte
Firmenlogo die Übernahme der Kommanditgesellschaft Haeberli & Cie durch Jakob
Wir freuen uns auf Ihre Fragen rund um das
Thema strukturierte Produkte. Senden Sie uns
ein E-Mail an zertifikate@vontobel.ch
oder rufen Sie uns an.
J. Vontobel & Co. Bankiers Zürich
Am 13. Juli 1936 wurde die Firma J. Vontobel
& Co. ins Handelsregister eingetragen und
die Börsenkonzession der Firma Haeberli auf
die Firma Vontobel übertragen. Die Eidgenössische Bankenkommission hielt dabei fest,
dass die neue Firma gemäss Bankengesetz
als Privatbank fungiert. Dem aufmerksamen
Betrachter wird nicht entgehen, dass dieses
Logo – wie auch das Wappen der Familie
Vontobel – drei Sterne auf einem abstrahierten
Pfahl enthält und das Wort «Bankiers» nun
zusätzlich auf die Natur der Geschäftsaktivität
verweist.
der Partnerschaft zur Folge hatte und letztlich auch das Fundament für einen Generationenwechsel in der Geschäftsleitung schuf.
Im Zuge der Reformen wurde auch das Logo
modernisiert. Da «& Co.» nicht mehr den
rechtlichen Gegebenheiten entsprach, verschwand es aus dem Logo. Das Wort «Bank»
deutet ausserdem darauf hin, dass nun die
Gesellschaft und nicht mehr deren Inhaber im
Vordergrund stehen.
Logo heute
Im Jahr 1995 wurde das heutige Logo mit dem
blauen Quadrat eingeführt. Ein primäres Wiedererkennungszeichen, denn sowohl Form als
auch Farbe ermöglichen einerseits die rasche
Identifizierung der Bank, andererseits sollen
die Werte von Vontobel visuell transportiert
werden. Blau steht für Werte wie Ehrlichkeit,
Offenheit und Freimütigkeit, die quadratische
Form ist markant und assoziiert Stabilität und
Ausgewogenheit. Auch die schwarze Linie ist
nicht zufällig gewählt: Als «die Aufrechte»
steht sie für Stabilität und Standhaftigkeit.
Bank Vontobel Zürich
Die frühen 90-er Jahre standen im Zeichen
der Modernisierung. Nachdem Jakob Vontobel im Jahr 1976 gestorben war, veränderte sein Sohn Hans Vontobel die rechtliche Gesellschaftsform, was eine Ausweitung
Unsere Spezialisten geben Ihnen gerne Antwort auf Ihre Fragen zu
strukturierten Produkten. Täglich teilen unsere Experten ihr Know-how
mit Ihnen via Telefon von 8.00 bis 18.00 Uhr oder per E-Mail unter
zertifikate@vontobel.ch.
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Bleicherweg 21, 8022 Zürich, Telefon + 41 58 283 78 88, Telefax + 41 58 283 57 67
zertifikate@vontobel.ch
19
derinews November/Dezember 2014
Hinweise
Produkt- und Risikohinweise
VONCERT
VONCERT [SVSP-Produkttyp: Tracker-Zertifikat (1300)]
bilden grundsätzlich die Performance des Basiswertes
ab. Bei einer Investition in ein VONCERT sind weitgehend die gleichen Risiken wie bei einer Direktanlage in
den Basiswert zu beachten, insbesondere die entsprechenden Fremdwährungs-, Markt- und Kursrisiken.
VONCERT erbringen keine laufenden Erträge und verfügen über keinen Kapitalschutz.
Defender VONTI und Multi Defender VONTI
Defender VONTI [SVSP Produkttyp: Barrier Reverse
Convertible (1230)] zeichnen sich durch einen garantierten Coupon, eine Barriere sowie eine – allerdings
nur bedingte – Rückzahlung zum Nennwert aus.
Falls der Basiswert die Barriere während der Barrierenbeobachtung berührt oder durchbricht, entfällt
der Rückzahlungsanspruch in Höhe des Nennwertes
unmittelbar.
Multi Defender VONTI beziehen sich auf mehrere
Basiswerte. Im Falle eines Barrierenereignisses nur
eines Basiswertes ist für den Rückzahlungsanspruch die
Wertentwicklung des schwächsten Basiswertes massgeblich.
Die Risiken einer Anlage in ein Defender VONTI oder
Multi Defender VONTI sind erheblich. Sie entsprechen – bei nach oben begrenzten Gewinnchancen –
weitgehend den Risiken einer Direktanlage in den
Basiswert – bei einem Multi Defender VONTI in den
schlechtesten Basiswert. Je tiefer der Schlusskurs des
(schlechtesten) Basiswertes bei Verfall unter dem Ausübungspreis ist, desto grösser ist der erlittene Verlust.
Die angegebenen Renditen können durch Transaktionskosten wie Courtagen, Steuern und Abgaben
geschmälert werden.
Mini-Futures
Mini-Futures [SVSP-Produkttyp: Mini-Future (2210)]
ermöglichen dank geringen Kapitaleinsatzes eine dem
Hebel entsprechende überproportionale Partizipation
an der Kursentwicklung des Basiswertes und können
somit zur Spekulation oder zur Absicherung von Port-
foliopositionen eingesetzt werden. Mittels Long-MiniFutures lässt sich auf steigende, mittels Short-MiniFutures auf fallende Kurse des Basiswertes setzen. Das
Gewinnpotenzial ist bei Long-Mini-Futures grundsätzlich unbegrenzt. Bei Short Mini-Futures ist das maximale Gewinnpotenzial hingegen begrenzt, denn es ist
dann erreicht, wenn der Kurs des Basiswertes auf null
fällt. Das Verlustpotenzial von Mini-Futures ist auf das
eingesetzte Kapital begrenzt. Kursveränderungen des
Basiswertes können aufgrund des Hebeleffektes den
Wert der Mini-Futures überproportional beeinflussen.
Mini-Futures erbringen keine laufenden Erträge und
sie verlieren in der Regel an Wert, wenn es bei LongMini-Futures nicht zu einem Kursanstieg des Basiswertes und beim Short-Mini-Futures nicht zu einem Kursverlust des Basiswertes kommt. Mini-Futures haben
keine feste Laufzeit. Bei Berühren des Stop-Loss-Levels
durch den Basiswert verfallen sie unmittelbar und werden grundsätzlich zum realisierbaren Marktwert zurückgezahlt. Das Risiko einer Anlage in Mini-Futures
ist nicht nur aufgrund des Hebeleffektes, sondern zusätzlich aufgrund der Gefahr des Eintretens eines StopLoss-Ereignisses, bedeutend grösser als dasjenige einer
Direktanlage in den Basiswert.
Factor-Zertifikate
Mit Factor-Zertifikaten [SVSP-Produkttyp: Constant
Leverage-Zertifikat (2300)] kann der Anleger überproportional (gehebelt) entweder von steigenden
(Leveraged Long Index-Produkte) oder von fallenden (Leveraged Short Index-Produkte) Kursen eines
Referenzwertes profitieren. Dabei bleibt der Hebel
konstant. Dies wird erreicht, indem dem FactorZertifikat als Basiswert nicht der Referenzwert selbst,
sondern ein Index (Factor-Index) zugrunde liegt. Dieser
Factor-Index bildet täglich die prozentuale Kursveränderung eines Referenzwertes gegenüber seinem
Vortagesschlusskurs mit einem konstanten Faktor
(Hebel) ab. Bei Factor-Zertifikaten sind aufgrund der
Hebelwirkung des Index überproportionale Gewinne,
aber auch überproportionale Verluste (bis hin zu
einem faktischen Totalverlust des investierten Kapitals
Rechtlicher Hinweis
Die vorliegende Publikation dient lediglich der Information und stellt keine Anlageempfehlung oder Anlageberatung dar und ersetzt
nicht die vor jeder Kaufentscheidung notwendige qualifizierte Beratung, insbesondere auch bezüglich aller damit verbundenen Risiken.
Diese Publikation wurde von der Organisationseinheit Financial Products & Distribution unseres Instituts erstellt und ist nicht das
Ergebnis einer Finanzanalyse. Die «Richtlinien zur Sicherstellung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse» der Schweizerischen Bankiervereinigung finden auf die vorliegende Publikation keine Anwendung. Inhalte dieser Publikation, welche auf andere Vontobel-Organisationseinheiten bzw. Drittparteien zurückgehen, sind per Quellenangabe als solche gekennzeichnet. In der Vergangenheit erzielte Performance darf nicht als Hinweis oder Garantie einer zukünftigen Performance verstanden werden. Allein massgeblich sind die in den
jeweiligen Prospekten enthaltenen vollständigen Bedingungen, die bei der Bank Vontobel AG, Financial Products, Bleicherweg 21,
CH-8022 Zürich, unter Tel. + 41 (0)58 283 78 88, kostenlos erhältlich sind. Weiter verweisen wir auf die Broschüre «Besondere
Risiken im Effektenhandel», die Sie bei uns bestellen können. Strukturierte Produkte gelten nicht als kollektive Kapitalanlagen im Sinne des
Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und unterstehen deshalb nicht der Bewilligung und der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Die Werthaltigkeit von strukturierten Produkten kann nicht nur von der Entwicklung des Basiswertes,
sondern auch von der Bonität des Emittenten abhängen. Der Anleger ist dem Ausfallrisiko des Emittenten/Garantiegebers ausgesetzt.
Diese Publikation und die darin dargestellten Finanzprodukte sind nicht für Personen bestimmt, die einem Gerichtsstand unterstehen,
der den Vertrieb der Finanzprodukte oder die Verbreitung dieser Publikation bzw. der darin enthaltenen Informationen einschränkt oder
untersagt. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. November/Dezember 2014. © Bank Vontobel AG. Alle Rechte vorbehalten.
Lizenzhinweis
Die Wertpapiere werden von J.P. Morgan Securities Ltd. nicht gesponsert, gefördert, verkauft oder unterstützt. J.P. Morgan bietet den
Wertpapierinhabern oder sonstigen Personen keine ausdrückliche oder stillschweigende Garantie oder Zusicherung, weder hinsichtlich der
Zweckmässigkeit, allgemein in Wertpapiere oder speziell in diese Wertpapiere zu investieren, noch hinsichtlich der Fähigkeit des JPMorgan
Commodity Curve Index, ein festgelegtes Ziel zu erreichen. J.P. Morgan hat der Bank Vontobel AG («Lizenznehmerin») eine Lizenz zur
Nutzung des JPMorgan Commodity Curve Index in Zusammenhang mit den Wertpapieren erteilt. J.P. Morgan ist nicht verantwortlich für
die Ausgabe, Verwaltung, das Marketing oder den Handel der Wertpapiere und übernimmt in dieser Hinsicht keinerlei Verpflichtungen
oder Haftung. J.P. Morgan ist der Marketingname für JPMorgan Chase & Co. und deren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften weltweit.
COSI® Collateral Secured Instruments – Investor Protection engineered by SIX.
bei wertlosem Basiswert) möglich, wobei durch
den Mechanismus der untertägigen Anpassung des
Factor-Index über den festgelegten Schwellenwert
hinausgehende Verluste zumindest abgeschwächt
werden. Mit der Wahl des Faktors (Hebels) bestimmt
der Anleger gleichzeitig auch die Höhe des Risikos.
Factor-Zertifikate erbringen keine laufende Erträge. Für
Details zur Funktionsweise und den Risiken von FactorZertifikaten, siehe sämtliche Ausführungen des Termsheets sowie des unter https://indices.vontobel.com
abrufbaren Index-Leitfadens, der die Grundlagen zur
Berechnung und Publikation des Factor-Index und
Definitionen für die im Zusammenhang mit dem
Factor-Index verwendeten Begriffe beinhaltet.
S&P® Aristocrats High Yield Dividends
Der Aktienindex fokussiert ausschliesslich auf Titel,
die langfristig hohe Renditen erwirtschaften sollten.
Er umfasst 60 Aktien, allesamt Bestandteile des S&P®
Composite 1500 Index. In den Index werden die Valoren mit der höchsten Dividendenrendite und ihre
Dividenden, die während der letzten 20 aufeinanderfolgenden Jahre gestiegen sind, aufgenommen.
http://us.spindices.com/indices/strategy/sp-highyield-dividend-aristocrats-index
oder einfach nur: http://us.spindices.com
STOXX® Europe Select Dividends
Der STOXX® Europe Select Dividend 30 bildet ausgewählte Aktien ab, die überdurchschnittlich hohe
Dividendenrenditen erwirtschaften. Er misst die Wertentwicklung der 30 Aktien mit der höchsten Dividendenrendite aus dem STOXX® Europe 600 Index. Die
Indexkomponenten stammen aus zurzeit 18 verschiedenen europäischen Ländern (u. a. Schweiz, Grossbritannien und Deutschland).
http://www.stoxx.com/indices/index_information.
html?symbol=SD3P
Impressum
Herausgeberin: Bank Vontobel AG,
Financial Products, Bleicherweg 21, 8022 Zürich
Redaktion: Sandra Chattopadhyay
Marketing: Katia Bezzola Bussinger, Viviana Jost
Erscheinungsweise: monatlich
Auflage: 6200 Exemplare
Gestaltung: E,T&H Werbeagentur AG BSW,
Zweierstrasse 35, 8004 Zürich, www.ethcom.ch
Bestellen Sie via:
E-Mail: derinews@vontobel.ch
Internet: www.derinet.ch
oder schreiben Sie an: Bank Vontobel AG,
Financial Products, Marketing,
Bleicherweg 21, 8022 Zürich
Bank Vontobel AG
Financial Products
Bleicherweg 21
CH-8022
ZürichAG
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41 (0)58 283 78 88
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