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Liebe Gemeinde,
die neue Jahreslosung ist einer der Bibelverse, die man
ganz nett und richtig findet, wenn man ihn oberflächlich
liest. Wenn wir uns aber auf seinen wirklichen Inhalt
einlassen, dann handelt es sich um eine schwierige
Herausforderung.
„Einander annehmen“ meint im griechischen Urtext des
Neuen Testamentes nicht in erster Linie, einander zu
mögen und wertzuschätzen, sondern sehr praktisch und
handfest, „sich einander annehmen“ in Sorgen und
Problemen, also einander beizustehen.
Dieter Schütz / pixelio.de
Grundlage für diese Aufforderung ist das, was Jesus Christus für uns getan hat. Er hat sich unserer
angenommen, ist an unsere Seite getreten in unseren Sorgen und Problemen. Dies steht im Zentrum
unserer Gedanken und Feiern in den adventlich-weihnachtlichen Wochen im Dezember und Januar
und besonders während des Weihnachtsfestes. Gott ist auf unsere Welt gekommen. Näher kann er
uns nicht kommen, und fürsorglicher kann er sich unserer Probleme nicht annehmen. Die Kinder
werden es im Krippenspiel zeigen, dass wir unsere Lasten beim Jesuskind abladen können. Die
Ankunft Gottes auf dieser Welt bedeutet, dass wir mit unseren Problemen nie mehr allein zu sein
brauchen. Gott tut dies für uns auch deshalb, weil sich erst dadurch seine Herrlichkeit, seine
Vollkommenheit vollendet. Deshalb dient es seinem Lob, wie die Jahreslosung am Schluss sagt. Die
Weihnachtsereignisse zu Beginn des neuen Kirchenjahres sind also die Grundlage.
Dann aber sind wir Christen im gesamten neuen Jahr 2015 gefragt, einander beizustehen. Das ist
eben oft leichter gesagt als getan. Viele von uns sind in Schule und Beruf sehr eingespannt. Und wer
vollkommen auf seine eigene Freizeit und Zeiten voller Spaß verzichtet, der verletzt ein anderes
Gebot Gottes, nämlich sich auch selbst zu lieben. Andere, die schon im Ruhestand sind, hätten zwar
die Zeit, aber haben nicht mehr die Kraft, für andere da zu sein.
Und trotz dieser Schwierigkeiten, gemäß der Jahreslosung und der Bibel zu leben, erfahre ich auch
in unserer Mittenwalder Gemeinde viel gegenseitige Hilfsbereitschaft: Gemeindeglieder, die sich
sogar vorher gar nicht kannten, unterstützen einander. Da kauft eine für die andere ein. Wieder
jemand anders nimmt sich Zeit, weil ein Gemeindeglied eine schwere Lebenskrise durchmacht. Eine
andere holt jemand mit dem Auto, damit sie auch zum Gottesdienst oder zur Bibelstunde gehen
kann. Niemand, der an der Pfarrhaustür mittellos läutet, geht ohne Essen oder Kleidung davon. Auch
die teilweise sehr großzügigen Spenden von Christen für ärmere Gemeindeglieder helfen diesen,
zum Beispiel an der Gemeindefreizeit oder Jugendfahrten teilzunehmen. Als eine Familie keinen
evangelischen Taufpaten für ihr Kind fand, haben sich gleich drei Gemeindeglieder gemeldet.
Viele schöne Beispiele. Lassen wir uns durch diese ermutigen, die Jahreslosung im Jahr 2015
umzusetzen und die guten Ansätze auszubauen und zu verstärken.
Eine frohe Advents- und Weihnachtszeit und in diesem Sinne ein gesegnetes Jahr 2015
wünscht Ihnen
Ihr
Pfarrer Wolfgang Scheel
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Liebe Gemeinde,
die neue Jahreslosung ist einer der Bibelverse, die man
ganz nett und richtig findet, wenn man ihn oberflächlich
liest. Wenn wir uns aber auf seinen wirklichen Inhalt
einlassen, dann handelt es sich um eine schwierige
Herausforderung.
„Einander annehmen“ meint im griechischen Urtext des
Neuen Testamentes nicht in erster Linie, einander zu
mögen und wertzuschätzen, sondern sehr praktisch und
handfest, „sich einander annehmen“ in Sorgen und
Problemen, also einander beizustehen.
Dieter Schütz / pixelio.de
Grundlage für diese Aufforderung ist das, was Jesus Christus für uns getan hat. Er hat sich unserer
angenommen, ist an unsere Seite getreten in unseren Sorgen und Problemen. Dies steht im Zentrum
unserer Gedanken und Feiern in den adventlich-weihnachtlichen Wochen im Dezember und Januar
und besonders während des Weihnachtsfestes. Gott ist auf unsere Welt gekommen. Näher kann er
uns nicht kommen, und fürsorglicher kann er sich unserer Probleme nicht annehmen. Die Kinder
werden es im Krippenspiel zeigen, dass wir unsere Lasten beim Jesuskind abladen können. Die
Ankunft Gottes auf dieser Welt bedeutet, dass wir mit unseren Problemen nie mehr allein zu sein
brauchen. Gott tut dies für uns auch deshalb, weil sich erst dadurch seine Herrlichkeit, seine
Vollkommenheit vollendet. Deshalb dient es seinem Lob, wie die Jahreslosung am Schluss sagt. Die
Weihnachtsereignisse zu Beginn des neuen Kirchenjahres sind also die Grundlage.
Dann aber sind wir Christen im gesamten neuen Jahr 2015 gefragt, einander beizustehen. Das ist
eben oft leichter gesagt als getan. Viele von uns sind in Schule und Beruf sehr eingespannt. Und wer
vollkommen auf seine eigene Freizeit und Zeiten voller Spaß verzichtet, der verletzt ein anderes
Gebot Gottes, nämlich sich auch selbst zu lieben. Andere, die schon im Ruhestand sind, hätten zwar
die Zeit, aber haben nicht mehr die Kraft, für andere da zu sein.
Und trotz dieser Schwierigkeiten, gemäß der Jahreslosung und der Bibel zu leben, erfahre ich auch
in unserer Mittenwalder Gemeinde viel gegenseitige Hilfsbereitschaft: Gemeindeglieder, die sich
sogar vorher gar nicht kannten, unterstützen einander. Da kauft eine für die andere ein. Wieder
jemand anders nimmt sich Zeit, weil ein Gemeindeglied eine schwere Lebenskrise durchmacht. Eine
andere holt jemand mit dem Auto, damit sie auch zum Gottesdienst oder zur Bibelstunde gehen
kann. Niemand, der an der Pfarrhaustür mittellos läutet, geht ohne Essen oder Kleidung davon. Auch
die teilweise sehr großzügigen Spenden von Christen für ärmere Gemeindeglieder helfen diesen,
zum Beispiel an der Gemeindefreizeit oder Jugendfahrten teilzunehmen. Als eine Familie keinen
evangelischen Taufpaten für ihr Kind fand, haben sich gleich drei Gemeindeglieder gemeldet.
Viele schöne Beispiele. Lassen wir uns durch diese ermutigen, die Jahreslosung im Jahr 2015
umzusetzen und die guten Ansätze auszubauen und zu verstärken.
Eine frohe Advents- und Weihnachtszeit und in diesem Sinne ein gesegnetes Jahr 2015
wünscht Ihnen
Ihr
Pfarrer Wolfgang Scheel
56. Aktion Brot für die Welt
Satt ist nicht genug
Brot für die Welt setzt sich dafür ein, dass alle Menschen satt werden. Aber satt allein ist nicht
genug. Für eine gute körperliche und geistige Entwicklung sind Nährstoffe wie Eisen, Zink, Jod und
Vitamine unerlässlich. Zwei Milliarden Menschen fehlen die für ein gesundes Leben wichtigen
Nährstoffe. Dieser Mangel hat schwerwiegende Folgen, besonders für Kinder: Sie bleiben oft in ihrer
körperlichen und geistigen Entwicklung zurück oder sind anfällig für schwere Krankheiten. Doch
Hunger und Mangelernährung sind vermeidbar!
Als Christen und Christinnen glauben wir: Die reichen Gaben der Schöpfung, gerecht verteilt und
allen gleichermaßen zugänglich, ermöglichen ein Sattwerden im umfassenden Sinne: mit allen
Nährstoffen versorgt und teilhaftig einer globalen Gerechtigkeit. Daher setzen wir uns für ein
weltweites Menschenrecht auf Nahrung ein, das eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung
mit einschließt.
Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst sagt:
1. Ernährung muss vielfältig, gesund und bezahlbar sein.
Eine vielfältige, ausgewogene Ernährung mit tierischen und pflanzlichen Kalorien deckt die
Grundbedürfnisse des menschlichen Körpers und trägt zu einer adäquaten körperlichen und
geistigen Entwicklung bei. Da viele nährstoffreiche Pflanzen in den letzten Jahrzehnten verloren
gegangen sind, ist eine Wiederbelebung alter Kultur-pflanzen und regional angepasster Sorten
notwendig. Nahrungsmittel, die unter ökologisch verträglichen Bedingungen produziert werden, sind
auch für die menschliche Gesundheit förderlich.
Vielfältige und gesunde Nahrungsmittel müssen den Produzenten und Produzentinnen ein faires und
ausreichendes Einkommen ermöglichen und für die Konsumenten und Konsumentinnen bezahlbar
sein.
2. Bäuerliche Landwirtschaft kann für eine ausgewogene und gesunde Ernährung sorgen.
Die nachhaltige kleinbäuerliche Landwirtschaft und die Kleinfischerei leisten einen wesentlichen
Beitrag für eine gesunde Ernährung. Sie können durch die Produktion vielfältiger Nahrungsmittel,
eine ökologisch verträgliche Tierhaltung und einen Bestands schonenden Fischfang für eine ausgewogene menschliche Ernährung sorgen. Die Kleinbauernfamilien benötigen jedoch Unterstützung
im Anbau von regional angepassten Sorten und in der Anwendung von ökologisch nachhaltigen
Anbaumethoden.
3. Frauen brauchen Unterstützung, wenn es darum geht, eine ausgewogene und gesunde
Ernährung zu erreichen.
Frauen leisten in vielen Ländern des Südens einen bedeutsamen Beitrag zur Produktion von
Nahrungsmitteln. Wenn sie unterstützt werden, können sie die regionale Versorgung mit gesunden
und vielfältigen Nahrungsmitteln verbessern. Gleichzeitig ist die Versorgung von schwangeren,
stillenden Müttern sowie von Kleinkindern mit einer qualitativ ausgewogenen, vielfältigen und
gesunden Ernährung notwendig. Die Zeit der Schwangerschaft und die ersten Lebensjahre eines
Kindes bilden den Grundstein für eine adäquate körperliche und geistige Entwicklung und somit für
ein aktives und gesundes Leben. Aus diesen Gründen muss die Benachteiligung von Frauen beendet
werden.
4. Eine vielfältige und qualitativ ausgewogene Ernährung muss im Einklang mit der
Bewahrung der Schöpfung stehen.
Eine umweltschonende und Ressourcen sparsame Produktionsweise ist notwendig, damit sich auch
die uns nachfolgenden Generationen qualitativ ausgewogen und nährstoffreich ernähren können.
Dies bedeutet auch, Fleisch und Fisch nur in Maßen zu konsumieren.
Unsere Kirchengemeinde wird, wie angekündigt, im Advent wieder eine Aktion Brot für die Welt
durchführen. Helfen auch Sie mit, diese wieder zum Erfolg zu führen. Es lohnt sich, die Not ist groß!
Zu ihrer Information liegt dieser Ausgabe des Gemeindebriefes auch eine kleine Broschüre bei.
Wie jedes Jahr ist unser Stand in der
Bahnhofstraße (am Glagow-Park) vom
29.11. bis 23.12.13 geöffnet. Wir
werden wieder eine interessante Tombola,
Glühwein, Selbstgestricktes und
-gekochtes anbieten.
Jetzt kommt es auf Sie an, durch Ihren
Besuch dort die Helfer zu motivieren und
damit der Aktion zu einem guten Ergebnis
zu verhelfen! Ganz besonders freuen wir
uns, wenn Sie zur Eröffnung der Aktion
am 29.11. um 10:30 Uhr an unseren Stand
in die Bahnhofstraße und zum
Eröffnungsgottesdienst am 1. Advent in
unsere Dreifaltigkeitskirche kommen.
Hannes Wolf
&
Unser Mitarbeitersommerfest
In diesem Jahr haben wir erstmals ein Mitarbeitertreffen nicht wie bisher üblich im Advent, sondern
bereits im Frühsommer veranstaltet. Dieser Abend war ein voller Erfolg, und alle waren begeistert.
Auch 2015 planen wir, vermutlich im Mai oder Juni, wieder einen Abend als '
)
(
"
und zum
der Mitarbeiter. Einen Termin werden wir rechtzeitig bekanntgeben.
Familiengottesdienst im Grünen
Erster Familiengottesdienst am Himmelfahrtstag beim Isarhorn. Trotz des anfangs trüben, teilweise
regnerischen Wetters konnten wir eine überraschend große Gottesdienstgemeinde durch alle
Altersklassen begrüßen. Beim anschließendem Mittagessen in der Kantine wurden wir alle bestens
versorgt. Bei Grillfleisch, Würstel, Salaten und leckeren, von den Wirtsleuten gebackenen Kuchen
blieb niemand hungrig.
kommen wir an
*
#
wieder gerne hierher.
Auch
Schmunzeln im Seniorenclub
Schauspieler und Gemeindeglied Klaus Guth liest Gedichte in unserem Seniorenclub."
Einen +
,
Nachmittag konnten die Damen und Herren unseres Seniorenclubs bei
einer Lesung von Wilhelm Busch und anderen unterhaltsamen Texten und Gedichten verbringen.
Alle freuen sich schon auf einen hoffentlich
Besuchs von Herrn Guth und eine
Fortsetzung seiner amüsanten Lesung.
*
'
(
auch an alle, die uns immer
wieder mit Ihren Spenden, z. B. mit dem
wunderschönen Brot zum Erntedank,
mit den tollen Blumen für unsere Kirche,
mit den Sach- und Geldspenden für unseren
Brot für die Welt Stand und mit den
Werbeannoncen unterstützen.
Aber natürlich auch an alle Mitarbeiter in allen
Bereichen unseres kirchlichen Lebens.
Freitag, 28. November
18 Uhr
Samstag, 29. November
10.30 Uhr
Krippenandacht
Eröffnung des Standes „Brot für die Welt“ mit
dem Posaunenchor
Freitag, 5. Dezember
18 Uhr
Krippenandacht
Freitag, 12. Dezember
18 Uhr
Krippenandacht
Freitag, 19. Dezember
18 Uhr
Krippenandacht
Sonntag, 4. Januar
10 Uhr
Gottesdienst mit dem Frauenchor
Transeamus“
Weitere Termine mit kirchenmusikalischen Darbietungen entnehmen Sie bitte der
Tagespresse oder den Schaukästen an der Kirche.
Unser Posaunenchor unter der Leitung von Dekanatskantor
Wilko Ossoba probt jeden Montag um 18 Uhr abwechselnd in
Mittenwald, Partenkirchen und Oberammergau
Neueinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen.
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- ANZEIGE Das uralte bayrische Stüberl im Obermarkt 72, in der Fußgängerzone von Mittenwald, wird auf das Jahr 1671 datiert. In diesem
Stüberl lebten Johann Knilling mit seiner Frau Katharina und fünf Kinder bis in ein hohes Alter. Dieses Stüberl wurde zum
Dorfgespräch, als dort im Juni viele fleißige Hände an der Gestaltung eines neuen Blumenladens arbeiteten. "Was kimmt denn do
her?", war oft die Frage. Aber schon bald löste sich das Rätsel, als auf der Fassade der Name des Geschäfts aufgemalt wurde:
„Blumenstüberl zur Rose“.
Die Inhaberin, Ester Carl, ist gelernte Gärtnerin mit
Fachabitur
und
einer
floristisch-künstlerischen
Ausrichtung. "Ich lebte mit meiner Familie über 12
Jahre in Zürich, in der Schweiz. Dort interessierte ich
mich für alles, was floristisches Design betraf. In der
Schweiz habe ich mich auch künstlerisch
weitergebildet, besonders was die Zusammensetzung von Farben und Formen betraf. Deswegen
werden sie bei mir im Blumenladen die Klassiker, aber
auch die neuesten Trends finden. Für meine Kunden
fertige ich alle gewünschten floristischen Produkte aus
Trocken-, Seiden- und Frischblumen nach alten
Techniken selbst. Ich biete kostenlose Beratung bei
Hochzeits- und Trauerfloristik an. Auch Hotels,
Pensionen, Restaurants und andere können sich an
mich wenden, wenn sie Beratung und eine
geschmackvolle Dekoration für ihre Events benötigen.
Es liegt mir sehr am Herzen, dass ich alle meine
Produkte, die ich für Sie fertige, stets in einer sehr
guten Qualität anbiete. Was Rosen und Orchideen
betrifft arbeite ich mit Gärtnereien zusammen, die für
die Züchtung von hochwertigen Rosen und Orchideen mehrfach ausgezeichnet wurden". Dies ist ein gutes Schlusswort. Am besten
Sie kommen persönlich vorbei und schauen sich die vielen wunderschönen Blumengestecke, Blumenkränze und die neuesten
Blumen-Arrangements für die Adventszeit selbst an.
Obermarkt 72, 82481 Mittenwald
Telefon: (08823) 9383560; E-Mail: ester.carl@online.de
-
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.
)
23.11.14,
11.15 Uhr,
Ökumenischer Familiengottesdienst in der katholischen
Kirche Mittenwald zum Abschluss der Kinderbibelwoche
05.12 bis 07.12.14
Familien-Gemeinde-Freizeit in Steingaden mit kinderfreundlichen Andachten und einem Familiengottesdienst
24.12.,
15 Uhr !
(vorverlegte Zeit), Kinderchristvesper mit Krippenspiel
01.02.15,
11 Uhr
Kindergottesdienst in der evangelischen Kirche
Mittenwald mit anschließendem Brunch für die ganze Familie
Zeige den Kindern den
Weg zu St. Martin
/(
)
0
Die Kinderbibelwoche findet heuer vom 18. bis 21.
November statt. Eingeladen sind die Grundschüler.
Die Einladungen werden in der Mittenwalder
Grundschule verteilt.
Heuer steht die Woche unter dem Thema
„Mut tut gut!“
Wir hören spannende Geschichten aus der Bibel von
dem jüdischen Mädchen Esther, das zur persischen
Königin wurde.
Ein Team von katholischen und evangelischen Mitarbeitern/innen wird die Kinder in verschiedenen
Gruppen begleiten. Spielen und Basteln sind natürlich wieder sehr wichtig.
Wir treffen uns an jedem Tag um 14.15 Uhr im katholischen Gemeindehaus und schließen
um 17 Uhr.
Pfarrer Wolfgang Scheel
) 11
1
0
Liebe Kinder,
wir wollen wieder ein kleines Krippenspiel
einstudieren, um dieses dann am Heiligen Abend
aufzuführen. Es wird nicht sehr lang sein. Ihr
braucht also keine Angst zu haben, dass Ihr sehr
viel lernen müsst. Es gibt auch stumme Rollen.
Wichtig ist mir, dass ganz viele von Euch
teilnehmen können. Deshalb dürfen Kinder im
Alter zwischen 4 und 13 Jahren mitmachen.
Bitte kommt zum 1.Treffen, bei dem die Rollen
verteilt werden, am
Dieter Schütz / pixelio.de
Dienstag, dem 11. November um 15 Uhr
in unsere evangelische Kirche.
Euer Pfarrer Wolfgang Scheel
November
So, 2.11. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 2.11. 18.00 Uhr
Gottesdienst (evang) Katholische Kirche St. Sebastian, Krün
So, 9.11. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Evang.-Luth. Dreifaltigkeitskirche
Fr, 14.11. 15.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst im Altenheim Phönix
So, 16.11. 09.00 Uhr
Predigtgottesdienst zum Volkstrauertag Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
Mi, 19.11. 17.00 Uhr
Gottesdienst zum Buß- und Bettag
So, 23.11. 10.00 Uhr
Predigtgottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Verlesung der Verstorbenen
Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
des letzten Jahres Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 23.11. 11.15 Uhr
Ökumenischer Familiengottesdienst zum Abschluss der Kinderbibelwoche
Katholische Pfarrkirche "St. Peter und Paul"
So, 30.11. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit dem Davidchor zur Eröffnung der Aktion "Brot für die Welt"
mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
Dezember
So, 7.12. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 7.12. 18.00 Uhr
Gottesdienst (evang) Kath. Kirche St. Sebastian, Krün
Fr, 12.12. 15.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst im Altenheim Phönix
So, 14.12. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 21.12. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
Mi, 24.12. 15.00 Uhr
Kinderchristvesper mit Krippenspiel Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
Mi, 24.12. 17.00 Uhr
Ökumenische Christvesper Campingplatz Isarhorn
Mi, 24.12. 17.00 Uhr
Christvesper Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
Mi, 24.12. 18.00 Uhr
Ökumenische Christvesper Campingplatz Tennsee
Mi, 24.12. 19.30 Uhr
(Evang.) Christvesper Katholische Kirche St. Sebastian, Krün
Mi, 24.12. 22.00 Uhr
Christmette Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
Do, 25.12. 10.00 Uhr
Weihnachtlicher Festgottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche
Mittenwald
Fr, 26.12. 10.00 Uhr
Weihnachtlicher Festgottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche
Mittenwald
Fr, 26.12. 15.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst im Altenheim Phönix
So, 28.12. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
Mi, 31.12. 17.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl zum Jahresausklang Dreifaltigkeitskirche
Mittenwald
Januar
Do, 1.01. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 4.01. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
und Frauenchor Transeamus
So, 4.01. 18.00 Uhr
Gottesdienst (evang) Katholische Kirche St. Sebastian, Krün
Di, 6.01. 10.00 Uhr
Epiphanias-Festgottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche
Mittenwald
Fr, 9.01. 15.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst im Altenheim Phönix
So, 11.01. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 18.01. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 25.01. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
Februar 2015
So, 1.02. 10.00 Uhr
Predigtgottesdienst Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 1.02. 11.00 Uhr
Kindergottesdienst Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 1.02. 18.00 Uhr
Gottesdienst (evang) Katholische Kirche St. Sebastian, Krün
Fr, 6.02. 15.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst im Altenheim Phönix
So, 8.02. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 15.02. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 22.02. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
März
So, 1.03. 10.00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 1.03. 18.00 Uhr
Gottesdienst (evang) Katholische Kirche St. Sebastian, Krün
Fr, 6.03. 15.30 Uhr
Abendmahlsgottesdienst im Altenheim Phönix
Fr, 6.03. 19.00 Uhr
Weltgebetstag der Frauen Evang.-Luth. Dreifaltigkeitskirche
So, 15.03. 10.00 Uhr
Predigtgottesdienst Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
So, 15.03. 11.00 Uhr
Kindergottesdienst Dreifaltigkeitskirche Mittenwald
*
Da in den letzten Jahren deutlich wurde, dass die früheren
Gottesdienste am Heiligen Abend bevorzugt werden, haben
wir nun die Gottesdienst-Zeiten insgesamt vorverlegt:
Die Kinderchristvesper mit Krippenspiel beginnt
um 15 statt um 16 Uhr.
Die Christvesper haben wir von 18 auf 17 Uhr vorverlegt.
Die Christmette beginnt um 22 statt um 23 Uhr.
In Krün feiern wir eine evangelische Christvesper in der
katholischen Kirche um 19.30 Uhr
&
2
3
Herzliche Einladung
zum Seniorenclub
am Mittwoch Nachmittag
im Evangelischen Gemeindehaus
Mittenwald
Partenkirchner Str. 31
Bei Unternehmungen bzw. Ausflügen ist der Abfahrtsort das Gemeindehaus, wenn nicht anders angegeben.
Änderungen vorbehalten!
DATUM
Mittwoch
05.11.
Mittwoch
12.11.
Mittwoch
19.11.
Mittwoch
26.11.
Mittwoch
03.12
Mittwoch
10.12.
Mittwoch
17.12.
Mittwoch
07.01.15
Mittwoch
14.01.
Mittwoch
21.01.
Mittwoch
28.01.
Mittwoch
04.02.
Mittwoch
11.02.
Mittwoch
18.02.
Mittwoch
25.02.
Mittwoch
04.03.
Mittwoch
11.03.
THEMA
Sicherheit im Seniorenalltag
Vortrag von Herrn Stiller
Törggelen in Südtirol
Abfahrt am Bahnhof
„Kettenreaktion“
Schnelles Überlegen
„Israel“
In Wort und Bild
VON /BIS
14:30-16:30
10:00
14:30-16:30
14:30-16:30
„75 und kein bisschen leise“
14:00-17:00
„Weihnachten“ Sitten und Bräuche
14:30-16:30
Weihnachtsfeier
14:30-17:00
Wir begrüßen das Jahr 2015
14:30-16:30
Tier – ob im Wasser, auf der Erde oder in der Luft
14:30-16:30
Quiz
14:30-16:30
Werdenfels
14:30-16:30
Gemütliches Beisammensein mit Liedern, Geschichten und Gedichten
14:30-16:30
närrisches Treiben mit lustiger Tombola
14:30-16:30
„Fischessen“
13:30-16:30
Fit wollen wir der Frühjahrsmüdigkeit trotzen
14:30-16:30
Reisebericht über Kenia mit Safari
14:30-16:30
Stadt – Land - Fluss
14:30-16:30
/(
4
(
Der ökumenische Bibelkreis ist das beste Angebot, wenn
man seinen Glauben vertiefen oder den Glauben
kennenlernen möchte. Man kann sich engagiert am
Gespräch beteiligen oder auch nur still zuhören. Hier treffen
sich ganz unterschiedliche Menschen mit verschiedenen
engagierten Einstellungen zu Gott und der Welt. Testen Sie
uns einfach, und kommen Sie einmal ganz unverbindlich.
Dirk Schelpe / pixelio.de
Wir treffen uns einmal monatlich um 20 Uhr im Bibelraum im Keller des Evangelischen
Gemeindehauses, und zwar:
05. November 2014
Jak 5,12-20
Am 05.11. werden wir demokratisch über das biblische Thema oder Buch des Jahres 2015
entscheiden.
Anfang 2015 treffen wir uns:
14. Januar 2015
11. Februar 2015
Herzliche Einladung
Pfarrer Wolfgang Scheel und das katholisch-evangelische Vorbereitungsteam
5
67
67
Herzliche Einladung zum ökumenischen Taizé-Gebet meist am
letzten Sonntag im Monat um 20:00 Uhr
in der St. Nikolauskirche am Friedhof die nächsten Termine:
30. November 2014
28. Dezember 2014
25. Januar 2015
22. Februar 2015
Susanne Schmich / pixelio.de
& #
,
+
78 &
0
Nachdem am Freitag, dem
1. August, nach und nach die Teilnehmer des
Ausfluges eintrafen und das viele Gepäck in alle drei
Autos verstaut wurde, ging es nach leichter
Verspätung gen Oberammergau. Ein kleiner
Zwischenhalt wurde in Garmisch-Partenkirchen
gemacht, um den letzten Teilnehmer einzusammeln.
Als wir an der Lichtenbachhütte nahe Schloss
Linderhof angekommen waren, wurde das Gepäck,
darunter fünf Gitarren, ausgeladen und die Zimmer auf die zwei Geschlechter verteilt. Da es bereits
Nachmittag war, gab es nun Kaffee und selbstgemachten Kuchen. Nach dem Gaumenschmaus gingen die
Kinder hinaus und spielten und erforschten die Umgebung. Nach dem darauf folgenden Abendessen und der
anschließenden Andacht entfachten wir ein Feuer in der riesigen Feuerstelle. Als es dunkelte und viele Lieder
mit musikalischer Begleitung geträllert wurden und wieder ein wenig Platz im Bauch war, wurden Würstchen
und Stockbrot mittels dafür gesammelter und angeschnitzter Stöcke gegrillt. Die Nacht-ruhe war um null Uhr.
Nachdem die Nacht überstanden war, folgte ein vorzügliches Frühstück, welches von Frau Diener zubereitet
wurde. Danach folgte ein Versteck-Fang-Spiel in meterhohem Unterholz und mannshohen Brennnesseln und
das beliebte Lindenbichl-Kultspiel Rounder. Als es am Nachmittag zu regnen begann, spielten wir ein
eigenhändig von Herrn Pfarrer Scheel angefertigtes kniffliges Quiz. Nach dem Abendessen diskutierten wir mit
dem Pfarrer über paranormale Phänomene. Als sich nach der Andacht das Wetter besserte und als nächster
Tagespunkt eine Fakelwanderung anstand, war uns allen aufgrund der vorherigen Diskussion ein wenig
mulmig zu Mute. Nach einiger Zeit an der frischen Luft jedoch besserte sich die Stimmung, und es wurde eine
wunderschöne Wanderung. Danach saßen wir alle - außer den zwei Erwachsenen - gemütlich im
Gemeinschaftsraum. Mitten in der Nacht wurden die Jungs geweckt, da einer von ihnen den Raum durch das
Fenster, zwecks eines Toilettengangs, verließ.
Am Sonntag nach dem Frühstück stand nun schließlich das Aufräumen an. Als alles aufgeräumt war, hielt Herr
Scheel einen „Outdoor-Gottesdienst“ an dem extra dafür von uns gefertigten Altar. Teil des Gottesdienstes war
eine Bibelstelle des Korintherbriefs von Paulus (übersetzt in die heutige Jugendsprache), die Erzählung über
die Salbung König Davids durch Samuel und jede Menge Lieder. Als nach dem Gottesdienst noch ein wenig
Zeit war, wurden die restlichen Holzscheitel verbrannt und noch ein bisschen Rounder gespielt. Als wir um
12.30 Uhr abfuhren, waren wir zwar froh, wieder in unsere eigenen Betten zu können, jedoch auch traurig über
das Ende dieses wunderschönen Ausfluges. Nachdem wir um 13.30 Uhr wieder in Mittenwald ankamen,
gingen wir alle wieder unseren Gewohnheiten nach, doch diese wunderbare Zeit wird wohl keiner von uns je
vergessen.
Nicklas Bockmann
& +
79
#
7$'
0
%
:
In der Adventsfreizeit fahren wir zu unserer traditionellen Adventsfreizeit nach Steingaden.
Zunächst einmal habe ich den günstigeren 2.Advent statt des ursprünglich angekündigten 4.Advent
bekommen. Und genau am Samstag ist der 6.Dezember, zu dem selbstverständlich wieder der
Nikolaus eintreffen wird.
Das Programm ist familiengerecht und gerade auch für Kleinkinder geeignet. Wir genießen die
komfortablen, renovierten Zimmer und das gute Essen.
Auf dem Programm steht ein Adventsbasteln für Jung und Alt. Am Samstagvormittag wollen wir
Erwachsenen uns zum Thema „Mein persönliches Weihnachten und das Weihnachten der anderen“
austauschen. Die Kinder haben dann ein spezielles Programm. Abends gibt es einen Kaminabend
bei Punsch und Plätzchen vom Haus und eine Advents-Tombola. Am Sonntag feiern wir einen
Familiengottesdienst in der Tradition unserer Kindergottesdienste.
Auch Ledige oder Paare ohne Kinder dürfen mitfahren, vorausgesetzt, sie mögen ein Haus voller
lebendiger Kinder.
Preise:
Kinder bis 6 Jahre: kostenlos;
7-17 Jahre: 20 €;
Erwachsene im Doppelzimmer: 55 €,
Erwachsene im Einzelzimmer: 90 €
für Unterkunft und Essen für 2 Tage.
Sozial schwache Personen bekommen einen Zuschuss oder zahlen gar nichts.
Auch wer nicht evangelisch ist, darf mitfahren.
Die Fahrtzeit nach Steingaden beträgt ungefähr 1 Stunde.
Andreas Hermsdorf / pixelio.de
„Ich organisiere Mitfahrgelegenheiten.“
Anmeldungen sind ab sofort möglich und empfehlenswert, da die Plätze erfahrungsgemäß schnell
ausgebucht sind.
Ihr Pfarrer Wolfgang Scheel
Dieter Schütz pixelio.de
Du bist anders
CHRISTUS ist anders
wie du aussiehst
wie er uns ansieht
wie du riechst
was er über uns denkt
wie du dich gibst
wie er uns begegnet
das ist mir fremd
VERÄNDERT ALLES
Ich bin anders
Das Reich Gottes ist nahe
was ich denke
Der Tisch ist gedeckt
was ich sage
Die Tür ist offen und Menschen
was ich wichtig finde
die anders sind feiern gemeinsam
das ist dir fremd
und loben Gott in allen Sprachen
Gottfried Heinzmann
zur Verhaltensumkehr angehalten hat, wenn es darum ging, ihre Haltung und Handlungen
gegenüber Mitmenschen zu überdenken.
Dadurch hielt er sie an, vor dem Handeln gedanklich anzuhalten und ihr Verhalten mit seinem
Verhalten abzugleichen. Lernen mit einem sogenannten AHA – Effekt.
Nicht wenige Male überzeugte er Sie, doch mit gegenteiliger Haltung bei diesem oder jenem
Ereignis, ohne Sie von ihrem Weg des Glaubens jemals abzuhalten.
Solche oder ähnliche Gedankenspiele können aus einem Halt im Zusammenhang mit dem Satz
„Der Glaube gibt mir Halt“, mit dem darin enthaltenen Wort „Halt“ in seinen vielen verfügbaren
Wortkombinationen für mich, aber auch für Sie, den Leser dieser Zeilen, immer eine Überlegung
Wert sein.
Solche Gedankenspiele bringen uns im Bezug auf unseren ganz persönlichen Glauben zu neuen,
mitunter auch anhaltenden Überlegungen, die z.B. in der Reflektion unseres Verhaltens auch mal
aufhalten und, wieso auch nicht, in der kirchlichen Gemeinschaft auch mal unterhalten. Ein
gedanklicher Halt mit dem damit verbundenen Innehalten kann im täglichen Auf und Ab unser
eigenes Verhalten zuverlässig reflektieren. Die Beschäftigung mit Gedanken durch einen Halt
ergeben in der Summe, dass wir uns dadurch vieles selbst beantworten können. Somit entsteht hier
auch ein AHA - Erlebnis und damit verbunden ein gewisser Halt, vielleicht auch Sicherheit, so dass
wir dadurch dem anhaltenden Wunsch nach Antworten auf Fragen des Glaubens und des Lebens
im Allgemeinen wieder ein Stück näher kommen.
Nun sage ich aber Halt, ohne beim Niederschreiben gleich anzuhalten, und wünsche mir keine
Vorhaltungen, sondern dass wir unser Schmunzeln zu manchen Verhaltensweisen von uns selbst
und unserer Mitmenschen im Leben beibehalten, denn ein Halt kann auch etwas Neues
bereithalten, ohne uns übermäßig aufzuhalten.
H. Weinberg
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Die Montagsdemonstrationen von 1989/1990
Es war auch das Verdienst vieler Pfarrer in der DDR,
dass „die Wende“ von 1989/1990 friedlich verlief. Als am
8. Oktober 1989 bei einer Demonstration in Dresden
Ordnungskräfte die Protestierenden einkesselten und
Eskalation drohte, gingen die Kapläne Frank Richter
und Andreas Leuschner beherzt auf die Volkspolizisten
zu. Es gelang ihnen, Gespräche zwischen dem
Oberbürgermeister und den Demonstranten einzuleiten.
Die „Gruppe der 20“, die sich aus den Demonstranten
bildete, war eine jener Bewegungen, die die deutsche
Revolution von 1989 voranbrachten: Sie forderte
Meinungsfreiheit und Pressefreiheit, das Recht auf
friedliche Demonstration und auf einen offenen und
gewaltfreien Dialog in der Gesellschaft: „Wir sind das
Volk!“
Damit war nicht weniger gefordert als das Ende der
repressiven DDR-Diktatur. Es bedeutete Mut, sich mit
solchem Protest und diesen Forderungen an die bedrohliche Staatsmacht zu wenden – im Herbst
1989 war lange nicht entschieden, welchen Verlauf diese Bewegung nehmen würde. Jede neue
Demonstration bedeutete eine unabsehbare Herausforderung: Verhaftungen drohten und brutale
Verhöre durch die „Staatssicherheit“.
In Leipzig waren es die Pfarrer Christian Führer und Christoph Wonneberger, die seit dem
September montags um 17 Uhr zu den Friedensgebeten in der Nikolaikirche aufriefen. Die
Leipziger Montagsdemonstrationen wurden zum Fanal für die Reformforderungen in anderen
Städten der DDR. Mit brennenden Kerzen verließen die Gottesdienstbesucher die Nikolaikirche,
um ihrem friedlichen Protest Nachdruck zu verleihen. Es wurden jeden Montag mehr.
Der Erfolg dieses Zusammenwirkens von Bürgerbewegung und Kirche wird im deutschen Osten
über Generationen nachwirken. Das Ansehen, das die Kirchen damit erlangt haben, lässt sich
schwer überschätzen. Viele Pfarrer und engagierte Christen haben zum Erfolg dieser friedlichen
Revolution Entscheidendes beigetragen – ihr Mut und ihre besonnene Beherztheit setzten
Maßstäbe. Einer von ihnen, der als Pfarrer in Rostock die Wende begleitete, trägt heute als
deutscher Bundespräsident seine Erfahrungen in die Welt.
Uwe Rieske
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Viele von uns werden zumindest am Fernseh- oder Radiogerät Augen- oder Ohrenzeuge der Freude
gewesen sein, die die Menschen empfanden, als die Mauer am 9. November 1989 friedlich geöffnet
wurde, West- und Ostberliner sich in die Arme fielen und endlich „zusammenwuchs, was
zusammengehört“, wie es Willy Brandt sagte. Auch wenn die Freude darüber vielleicht schon etwas
Patina angelegt hat, die Folgen spüren wir noch heute: Ungehindert aus „dem Westen“ nach
Dresden oder Leipzig und „von drüben“ nach München oder Köln zu fahren, das ging vor 25 Jahren
nicht. Was damals durch Mauer, Stacheldraht und Selbstschussanlagen getrennt war, ist heute eins.
Und ein zweites Datum drängt am 9. November in unser Bewusstsein. Die Reichspogromnacht von
1938, der Beginn der systematischen Judenverfolgung im sogenannten „Dritten Reich“. Wer an die
fallende Mauer erinnert, darf die brennenden Synagogen nicht vergessen.
Der 9. November ist ein Tag, den Deutschland nicht ohne Gott denken darf. Deutscher
Schande aus 1938 folgte ein fürchterlicher Krieg, ein katastrophales Gericht, die Teilung
unseres Landes und schließlich, 1989, ein Tag der Gnade. Gnade fragt nicht danach, ob und
was wir da „verdient“ haben. Gnade fragt gar nicht. Wir nehmen sie. Vielleicht erkennen wir in
ihr, wie sehr Menschen sich selbst überschätzen und sich gar an Gottes Stelle setzen. Oder
wir sind zutiefst dankbar und loben Gott für das, was er tut. Nichts, was geschieht, ist ohne
Gott.
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Unter diesem Motto steht der WGT-der Frauen 2015.
Die Gottesdienstordnung wird diesmal von den Frauen der Bahamas gestaltet.
Auch in Krün, Mittenwald und Wallgau finden an diesem Tag Gottesdienste
zum Weltgebetstag der Frauen statt.
Genaue Termine werden noch bekanntgegeben.
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(
Eng verbunden mit Weihnachten ist die Geschichte
von der Flucht der heiligen Familie. Das Schicksal
von Maria, Josef und dem Jesuskind teilen auch in
diesem Jahr Millionen Menschen. Die heilige Familie
flüchtete damals vor Herodes, der seine Macht in
Gefahr sah. Auch heute geht es oft noch um Macht –
Machterhalt, Machtgewinn. Sei es der Diktator in
Syrien, der nicht von der Macht lassen möchte; seien
es die Terroristen des sogenannten „Islamischen
Staates“, die mit äußerster Brutalität ihre
menschenverachtende Ideologie durchsetzen wollen,
seien es die unterschiedlichen Kräfte in der Ukraine,
die scheinbar nur die Gewalt als einzigen Weg zur
Durchsetzung ihrer Interessen kennen – wer fragt da
noch nach dem Leid der unschuldig Betroffenen. In
Westafrika flüchten die Menschen vor dem
todbringenden Ebola-Virus; von den „ganz
gewöhnlichen“ Hungerkatastrophen und Bürgerkriegen, die kaum noch jemand zur Kenntnis nimmt,
ganz zu schweigen.
Die heilige Familie fand in Ägypten Aufnahme, bis sie nach Nazareth zurückkehren konnte. Und die
Flüchtlinge heute? Die europäischen Staaten diskutieren über Grenzschutz, Aufnahmekontigente
und darüber, welches Land für welche Flüchtlinge zuständig ist. Papst Franziskus sagte in seiner
Predigt auf der Flüchtlingsinsel Lampedusa: „Wir fühlen uns zufrieden, als ob alles in Ordnung sei!
Die Kultur des Wohlergehens, die uns an uns selber denken lässt, macht uns unsensibel für die
Schreie der anderen, sie lässt uns in Seifenblasen leben, die zwar schön sind, aber nichtig, die eine
Illusion des Unbedeutenden sind, des Provisorischen, die zur Gleichgültigkeit dem Nächsten
gegenüber führt und darüber hinaus zur einer weltweiten Gleichgültigkeit! Von dieser globalisierten
Welt sind wir in die globalisierte Gleichgültigkeit gefallen! Wir haben uns an das Leiden des
Nächsten gewöhnt, es geht uns nichts an, es interessiert uns nichts, es ist nicht unsere
Angelegenheit!“
Kritik, die wehtut – weil sie wahr ist. Kritik, die nicht verpuffen darf. Der Einzelne kann wenig tun,
doch er kann spenden; er kann widersprechen, wenn es heißt, das Boot ist voll (überfüllt sind die
Flüchtlingsboote); er kann von der Politik verlangen, nicht wegzuschauen.
Michael Tillmann
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@
+
Diesmal wurde unsere Pfarramtssekretärin Stefanie Ehrlich interviewt.
Pfarrer Scheel (Sch): Seit wann wohnen Sie in Mittenwald?
Stefanie Ehrlich (E): Seit Juli 1996.
Sch: Ihre Lebensform?
E: Ich bin mit meinem Mann verheiratet, und wir haben zwei Kinder: Paulina und Thomas.
Sch: Weswegen sind Sie nach Mittenwald gekommen?
E: Wegen der Liebe. Ich habe meinen Mann bei einer Faschingsparty in München kennengelernt. Er
wurde dann als Soldat nach Mittenwald versetzt, und ich bin zu ihm gezogen.
Sch: Wenn Sie München und Mittenwald vergleichen?
E: München ist mir vertraut, weil ich dort groß geworden bin. Aber Mittenwald gefällt mir besser. Das ist
meine Heimat geworden. Hier wachsen unsere Kinder geborgen und behütet auf.
Sch: Was bedeutet für Sie größtes Glück?
E: Mit meiner Familie einen sonnigen, schönen Tag zu verbringen.
Sch: Ihr größter Wunsch für die Zukunft?
E: Dass alle gesund bleiben.
Sch: Ihre Vorbilder?
E: Die Moderatorin und Sängerin Ina Müller.
Sch: Ihr Lieblingsessen?
E: Vegetarisch.
Sch: Ihre Lieblingsmusik?
E: Die Beatles
Sch: Was gefällt Ihnen besser: Die Arbeit in einem Steuerbüro oder hier jetzt im Pfarrbüro?
E: Die Arbeit im Pfarramt, weil sie vielseitiger und abwechslungsreicher ist und weil man mehr mit
positiven Dingen zu tun hat.
Sch: Ihre Lieblingsperson der Bibel?
E: Der Prophet Jona. Er begleitet mich seit meinen Kindheitstagen.
Sch: Wo engagieren Sie sich außer dem Pfarrbüro noch in unserer Kirchengemeinde?
E: Im Kindergottesdienstteam, bei der ökumenischen Kinderbibelwoche, beim Osterfrühstück. Ich habe
auch schon eine Kindergruppe geleitet und war einige Jahre als Kirchenpflegerin für die
Gemeindefinanzen zuständig.
Sch: Herzlichen Dank für das Gespräch.
&
5
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Juni
Marlene Mengel
Ole Scheler
Juli
Simone König
Victoria Busse
August
Emma Leder
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Mai
Barbara Jung und Lutz Völker aus Rheinbreitbach
August
Sabine u. Thomas Wiest
4
D
ie Ruhe Gottes
macht alles
ruhig.
Und wer sich in Gottes
Ruhe hinablässt, ruht.
Bernhard von Clairvaux
Juni
Erna Butenfocke, 92 Jahre
Juli
Victoria Juen, 101 Jahre
Mitarbeitende unserer Kirchengemeinde
Ortspfarrer
Pfarrer Wolfgang Scheel
Partenkirchner Str. 29, 82481 Mittenwald
Handy
0 1 76 / 4 20 92 2 81 ( D i e n s t a g
bis Sonntag; am Montag nur bei
Todesfällen und ähnlichen Notfällen)
E-mail:
evpfrmi@web.de (auch Facebook)
Pfarramt
Tel.:
0 8 82 3 / 12 59
Fa x
E-Mail:
pfarramt.mittenwald@elkb.de
0 8 82 3 / 94 29 1
Homepage: www.mittenwald-evangelisch.de
Das Pfarramtsbüro ist für Parteienverkehr geöffnet:
Mittwoch, Donnerstag, 10:30 – 12:00 Uhr
Sprechzeiten mit Pfarrer Scheel: nach telefonischer Vereinbarung
Militärpfarrer
Andreas Liedtke – General-Fellgiebel-Kaserne
Maxhofstr. 1, 82343 Pöcking
Tel.: 0 8 1 5 1 / 2 7 3 4 0 5 1
E-Mail: EvMilPfarramtPöcking@bundeswehr.org
Kirchenvorstand
Achtner Rudolf, Barbara Berléung, Brummer Peter, Fallenbacher Anita, Schmidt Hans,
Weinberg Hartmut, Windorfer Barbara (Vertrauensfrau), Wolf Hannes (stellv.
Vertrauensmann)
Kirchenpfleger
Kirchenmusiker/in
Posaunenchor
Pfarramtssekretärin
Leitung Davidchor
Mesner in Krün
Kontaktperson Krün
Kontaktperson Wallgau
Kontaktperson Elmau
Peter Brummer
Wilko Ossoba
Wilko Ossoba
Stefanie Ehrlich
Marcus Hiltl
Martina u. Rudolf Achtner, Adalbert-Stifter-Str. 10
Martina Achtner, Krün
Regine Neumayr, Isarstr. 23, Wallgau
Gisela u. Christian Richardsen, Elmau 15, Klais
Seniorenclub
Gymnastikgruppe
Barbara Berléung (Ltg.), Hedwig Fallenbacher
„Frauen-Gymnastikgruppe“ Ltg: Christa Fuchs
Büchereiteam
B. Amberg, C. Biebel , A. Dierig, T. Hoppe, M. Scheuring, L. Schmidt, C. Weinberg,
Tel. 08821/9678710
Tel. 08823/1259
Tel. 08825/2326
Tel. 08825/2326
Tel. 08825/2345
Tel. 08823/1536
Chr. Wolf (Ltg.) Tel. 0 8 8 23 / 1 36 2 (zu den Büchereizeiten)
Bankverbindung
Spendenkonto- und Frühjahrs- / Herbst-Sammlung für das
Diakonische Werk Bayern:
Evang.-Luth. Pfarramt Mittenwald
IBAN DE14703200901680100469 BIC HYVEDEMM654
Bankverbindung
Geschäftskonto der Evang.- Luth. Kirchengemeinde Mittenwald
Evang.-Luth. Pfarramt Mittenwald
IBAN DE42703200901680100450 BIC HYVEDEMM654
Brief an die Evang.-Lutherische Kirchengemeinde Mittenwald
Evang.-Luth. Pfarramt Mittenwald, Partenkirchner Str. 29, 82481 Mittenwald
Tel.: 08823/1259 - Fax: 08823/94291
Pfarrer Wolfgang Scheel
Impressum
ViSPD
Wolfgang Scheel, Anita Fallenbacher, Hannes Wolf, Hartmut Weinberg,
Wilko Ossoba, Regina Sieber, Christa Wolf
Redaktion und Layout: Anita Fallenbacher, Hartmut Weinberg
Druck: printGrafik Krün
Mitwirkende
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