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Hauszeitschrift der Seniorenwohnanlage

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AUGENBLICKE
Januar/Februar 2015
Nr. 88
Hauszeitschrift der
Seniorenwohnanlage
Ein kleiner Rückblick auf das Jahr 2014
In dieser Ausgabe: Buchenhof erhält erneut „Grünen Haken“ +++ Bilder
vom Stand auf dem Weihnachtsmarkt +++ Tätigkeitsbericht des
Bewohnerbeirates für das Jahr 2014 +++ Die Sütterlin-Seite über einen
treuen Begleiter nicht nur für Frauen +++ und vieles mehr…
2
INHALT
Seite
Vorwort ………………………………………………………..…….
3
Buchenhof erhält erneut „Grünen Haken“ …………..….……
4
Termine ……………………………………………………………..
5
Die Sütterlin-Seite …………………………………………………
6
Neujahrs-Choral …………………………………………………...
7
Am Rande notiert ………………………………………………….
8
Aktuelles ……………………………………………………………
9
Stand auf dem Weihnachtsmarkt ………………………………
10 - 11
Preisrätsel …………………………………………………………..
12
Wir nehmen Abschied ………..…………………………………..
13
Aufbewahrungstipps für Milchprodukte ………………………
14
Geburtstage der nächsten Monate …………………………….
15
Kalender – nicht überall gleich ………………………..………..
16
Tätigkeitsbericht des Bewohnerbeirates …………….……….
17
Neue Bewohner im Buchenhof …………………………………
18
Woher stammt die Redensart? …………………………………
19
Angebot der Ergotherapie ……………………………………….
20
Seniorenwohnanlage Buchenhof - Heimbetriebsgesellschaft Edler mbH
Riestestraße 2 + 4
32105 Bad Salzuflen
Telefon:
0 52 22 / 93 30
Telefax:
0 52 22 / 93 33 50
E-Mail:
p.hansen@altenheim-buchenhof.de
Internet: www.buchenhof-bs.de
3
Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen zur neuen Ausgabe der „Augenblicke“.
Ich hoffe, dass Sie einen guten Start in das Neue Jahr
gehabt haben. Ich wünsche Ihnen für 2015 alles Gute, viel
Gesundheit und Zufriedenheit.
Inzwischen ist es ja Tradition geworden, dass der „Freundeskreis Buchenhof“ auf
dem Weihnachtsmarkt auf dem Salzhof vertreten ist. Dank der
evangelisch-reformierten Kirchengemeinde, die jedes Jahr zwei
„Kerkhuisken“ (Kirchenhäuschen) zur Verfügung stellt, konnten
wir uns dort am 17. Dezember präsentieren. Der Freundeskreis
hat u.a. Gulaschsuppe, verschiedene selbstgemachte Liköre,
Gelees und Backmischungen im Glas sowie diverse weihnachtliche Deko-Artikel verkauft. Bei einer Tombola gab es zahlreiche
Preise zu gewinnen. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit
und es nieselte häufig. Dennoch lief das Geschäft nicht ganz so
schlecht, wie es das Wetter vermuten lässt. Der Erlös dieses
Tages kommt der therapeutischen Arbeit zugute. Wer keine
Gelegenheit hatte, auf dem Salzhof vorbeizuschauen, der kann sich auf den Seiten
10 und 11 noch einmal ein paar Bilder ansehen.
In der Hauszeitschrift Nr. 87 konnten Sie sich über einen
Mitgliederwechsel beim Bewohnerbeirat informieren. Auch in
dieser Ausgabe meldet sich der Beirat wieder zu Wort. Laut
Gesetz muss mindestens einmal jährlich ein Tätigkeitsbericht
erstellt und allen Bewohnerinnen und Bewohnern zugänglich
gemacht werden. Diesen Tätigkeitsbericht können Sie auf
Seite 17 einsehen. Haben Sie Fragen dazu? Dann stehen
Ihnen die Beiratsmitglieder gerne zur Verfügung.
Zwei Beiratsmitglieder nahmen auch an der Qualitätsprüfung durch die Heimverzeichnis-Gesellschaft im
November des vergangenen Jahres teil. Sie standen
dem Prüfer aus Detmold Rede und Antwort und halfen
dabei, die Prüfung zu einem positiven Ergebnis zu
bringen. Neugierig geworden? Dann lesen Sie auf der
folgenden Seite 4 nähere Informationen zu dieser
Prüfung.
Ich wünsche Ihnen eine unterhaltsame Lektüre.
Herzlichst
4
Buchenhof erhält erneut „Grünen Haken“
Im November des vergangenen Jahres wurde der Buchenhof zum vierten Mal in
Folge mit dem „Grünen Haken“ ausgezeichnet, der für Lebensqualität in Pflegeeinrichtungen und Verbraucherfreundlichkeit steht. Verliehen wird die Auszeichnung von
der „Heimverzeichnis gGmbH – Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im
Alter und bei Behinderung“. Die Überprüfung ist freiwillig. Gütesiegel, Zertifikate,
Noten und Bewertungen gibt es einige. Das Besondere am „Grünen Haken“: Hier
steht die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner im Mittelpunkt. Es
werden 105 Kriterien in drei Bereichen (Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde)
überprüft. Dabei wird z.B. genau untersucht, ob den Bewohnerinnen und Bewohnern
in der Einrichtung eine selbstbestimmte Lebensführung möglich ist, ob gemeinsame
Aktivitäten angeboten werden, ob eine Beteiligung am Leben der örtlichen Gemeinschaft möglich ist oder ob es ein abwechslungsreiches Speisenangebot gibt.
Der „Grüne Haken“ wird befristet für ein Jahr verliehen. Danach muss man die
erneute Begutachtung beantragen. Damit will man
erreichen, dass die Qualität auf einem hohen
Niveau bleibt und nicht etwa nach der Erstbegutachtung absinkt. Im Oktober haben wir die
Wiederholungsbegutachtung bei der Heimverzeichnis gGmbH beantragt. Diese fand am
Montag, den 24. November statt. Einen Tag
lang hat ein Gutachter aus Detmold den
Buchenhof „auf Herz und Nieren“ geprüft.
Neben einem Gespräch mit der Einrichtungsleitung Herrn Torsten Edler und dem
Sozialarbeiter Herrn Peter Hansen, der Sichtung
von Informationsmaterial (Prospekte, Heimvertrag,
Konzept), einer Begehung des Buchenhofes inklusive
Besichtigung einiger Zimmer und Appartements und
einer Teilnahme am Mittagessen im Seniorenwohnhaus fand auch ein Gespräch mit
zwei Mitgliedern des Bewohnerbeirates (Frau Christine Wüllenkemper und Herr Eckart
Oberländer) statt. Am Ende des Tages stand fest: Mindestens 80 Prozent der von
der Heimverzeichnis gGmbH festgelegten 105 Kriterien waren erfüllt und der „Grüne
Haken“ wurde erneut zugeteilt. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Wir dürfen den
„Grünen Haken“ nun ein weiteres Jahr lang nutzen, um auf die gute Lebensqualität
im Buchenhof und unsere Verbraucherfreundlichkeit hinzuweisen.
Der „Grüne Haken“ birgt noch einen weiteren Vorteil: Um die Suche nach einem
geeigneten Heimplatz zu erleichtern, hat die Heimverzeichnis gGmbH ein unabhängiges Internetportal (www.heimverzeichnis.de) ins Leben gerufen. Dort zeigt der
„Grüne Haken“ an, welche Einrichtungen für Lebensqualität und Verbraucherfreundlichkeit ausgezeichnet wurden. Die erfüllten Kriterien aus den bereits genannten Bereichen Autonomie, Teilhabe und Menschenwürde werden hier im Einzelnen
aufgeführt. Auf diese Weise lassen sich verschiedene Einrichtungen miteinander
vergleichen. Auf der Internetseite finden sich – sortiert nach Postleitzahl oder Ort –
fast 1.200 Pflegeeinrichtungen mit empfehlenswerter Pflegequalität – darunter nun
auch wieder der Buchenhof!
5
Gottesdienste
finden einmal monatlich im Café im Alten- und Pflegeheim oder im Speisesaal im
Seniorenwohnhaus statt. Die nächsten Termine sehen Sie hier.
Donnerstag, 15. Januar Pfarrerin Martina Stecker
10.00 Uhr Café im Alten- und Pflegeheim
Donnerstag, 12. Februar Pfarrer Uwe Wiemann
10.00 Uhr Café im Alten- und Pflegeheim
Pfarrer Wiemann feiert mit uns das Abendmahl
Die Termine werden einige Tage vorher durch Aushänge in den
Häusern nochmals bekannt gegeben!
--------------------------------------------------------------------------Einmal im Monat findet donnerstags von 10.00 bis 11.00 Uhr im Untergeschoss
des Bürogebäudes eine
Sprechstunde des Küchenleiters
statt. Herr Reuter steht Ihnen an den folgenden Terminen zur
Verfügung:
Donnerstag, 15. Januar
Donnerstag, 5. Februar
Er nimmt während der Sprechstunde Ihre Essenswünsche und
Anregungen rund um das Thema Verpflegung entgegen.
---------------------------------------------------------------------------
Friseur
Die Friseurinnen Frau Zalecki und Frau Rüter sind dienstags
von 8.30 bis 14.30 Uhr (alle beide) und freitags von 8.30 bis
13.30 Uhr (nur Frau Zalecki) im Friseursalon im Untergeschoss
der Villa anzutreffen. Einen Termin bekommen Sie dort nach Absprache. Oder Sie bringen einfach ein wenig Wartezeit mit.
---------------------------------------------------------------------------
Fußpflege
Die Fußpflegerin Frau Fiedler steht Ihnen montags und
donnerstags im Untergeschoss der Villa zur Verfügung.
Einen Termin gibt es nach Absprache.
Die Fußpflegerin Frau Hesse kommt an unterschiedlichen Wochentagen in den Buchenhof und steht Ihnen
ebenfalls nach Absprache zur Verfügung.
6
Die Sütterlin-Seite
E+ gibt Erfindungen, die haben die Welt verändert. So sehr, daß ihr
Markenname für Generationen zum Synonym für ganze
Produktgruppen wurde. Tempo, Tesa und Fön gehören dazu. Der Knirp+
ebenso. 1926 wurde der faltbare Regen<irm für die Mantelta<e
erfunden. 1928 kamen die er#en Exemplare auf den Markt. Obwohl
besonder+ Frauen den kleinen Scirm lieben, war der Knirp+-Erfinder ein
Mann. Han+ Haupt, pensionierter Berga^e^or – also ein Facmann für
Bergbau – war verletzt au+ dem Er#en Weltkrieg nac Hause
gekommen. Selb# die verheilte Verletzung <ränkte ihn so sehr ein, daß er
zwar einen Geh#o% bei sic tragen konnte, nict aber zusätzlic noc einen
Regen<irm. Also entwi%elte er ab 1926 den er#en Ta<en<irm mit
Teleskopge#ell. Die Idee, den kleinen Scirm „Knirp+“ zu nennen, #ammte
von Haupt+ Chauffeur.
Mit seiner Idee ging Haupt zum Kleinmöbel-, Au+puff- und Krankenbettenher#eller Bremshey. Den Verantwortlicen gefiel die Idee und ihre
Firma begann 1928, die er#en Exemplare de+ Regen<irm+ mit
Teleskopge#ell zu fertigen. Der Scirm kam gut an. Die #etig #eigenden
Verkauf+zahlen wurden auc von der, für damaligeVerhältni^e,
ungewöhnlic marketingorientierte Ein#ellung der Bremshey-Manager
positiv beeinflußt. Da+ und die auf innovative Kon#ruktion+lösungen,
modern#e Materialien und zukunft+weisende+ Design au+gerictete
Entwi%lung+arbeit legte den Grund#o% für den Erfolg der Marke
„Knirp+“. Inzwi<en – diverse Firmenübernahmen später – gehört die
Marke „Knirp+ International“ den Firmen Doppler (Ö#erreic) und °rotz
(Scweiz). Weiter wird an den neuen Ta<en<irmen getüftelt, damit
Knirp+ noc lange Weltmarkenführer in diesem Segment bleibt. 2004
ent#and so der „X 1“, der mit 18 Centimetern klein#e Knirp+ aller Zeiten.
Sein Ge#änge be#eht au+ Aluminium und Fierbergla+ und mact ihn 228
Gramm leict. Im Windkanal gete#et halten die Fiebergla+enden auc
#arken Böhen #and. Um seine Bekanntheit muß sic da+ Unternehmen
jedenfall+ nict sorgen. 95 Prozent aller Deut<en kennen die prakti<en
Scirme, von denen über die Jahre mehr al+ 150 Millionen Exemplare in
mehr al+ 120 Ländern über die Ladentheke gingen.
7
Neujahrs-Choral
Das ist des Weges Wende!
Nun hebt voll Dank die Hände:
Heil uns, wir stehn am Tor!
Dahinter ist es helle,
Es leuchtet auf der Schwelle
Das junge Licht hervor.
Was werden wir nun sehen,
Wenn sich die Flügel drehen?
Die immer gleiche Bahn.
Heil uns: Das Ziel gewonnen!
Heil uns: auf‘s Neu‘ begonnen!
Der Gang hebt wieder an.
Es geht von Tor zu Toren,
Und kein Schritt ist verloren,
Geht nur die Liebe mit.
Wohl dem, den sie begleitet,
Glück ist, wohin er schreitet,
Und fröhlich jeder Schritt.
Und mag in Nacht und Tagen
Uns böses Schicksal schlagen,
Wir bleiben doch getrost:
Uns ist zu jeder Stunde,
Uns ist für jede Wunde
Ein Balsam zugelost.
Die Liebe lässt auf Erden
Nicht müd‘ und irre werden
Und keinen einsam stehn.
Auf, Jahr, mit Lust und Schmerzen!
Wir woll‘n mit reinen Herzen
Durch deine Pforte gehn!
Otto Julius Bierbaum wurde am 28. Juni 1865 in Grünberg in Schlesien geboren. Er wuchs in Dresden und
Leipzig auf, wo er die Thomasschule besuchte. Er
studierte Jura und Philosophie in Zürich, München, Berlin
und Leipzig. Nach seinem Studium schrieb er ab 1887
Feuilletons und Rezensionen. Sein literarisches Schaffen
war äußerst variantenreich. Als Lyriker benutzte Bierbaum sowohl Formen des Minnesangs als auch des
einfachen Volksliedes. Sein 1903 erschienenes Reisebuch „Eine empfindsame Reise im Automobil“ schildert
eine Fahrt von Deutschland über Prag und Wien nach
Italien. Es gilt als erstes Autoreisebuch der deutschen
Literatur. Bierbaum starb am 1. Februar 1910 in Dresden.
8
Laumann will Pflegenoten abschaffen:
A
m
R
a
n
d
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n
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t
i
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r
t
Der PflegeBevollmächtigte des Bundes, Karl-Josef Laumann (CDU), will die Pflegenoten abschaffen. Das machte er kürzlich in einem Positionspapier deutlich.
Der umstrittene Pflege-TÜV mit Schulnoten für Pflegeheime in Deutschland
soll möglichst schnell gestoppt werden. „Die Veröffentlichung der bisherigen
Pflegenoten muss umgehend ausgesetzt werden, da sie keine hilfreichen
Aussagen generieren und sogar irreführend sind“, forderte der PflegeBevollmächtigte. Der Notendurchschnitt für alle 12.500 Pflegeheime liege
bei 1,3. Verbraucher nähmen die Noten nicht ernst. Statt der betroffenen
Verbände und Krankenkassen solle nach der nächsten Pflegereform ein
unabhängiges Gremium für das Notensystem verantwortlich sein. Die jetzige
Situation führe dazu, dass gegen das Votum der Trägerverbände aussagekräftige Bewertungen nicht zustande kämen. Laut Laumann hat auch die
Überarbeitung des Systems seit Anfang 2014 keine Verbesserung bei
Transparenz und Qualität der Einrichtungen gebracht.
Mehr Geld von der Pflegekasse:
Mit der Pflegereform
2015 dürfen sich alle Versicherten, die stationäre Pflege in Anspruch
nehmen, auf mehr Geld von der Pflegekasse freuen. Die monatlichen
Zuschüsse wurden in allen Pflegestufen angehoben und zwar
in Pflegestufe 1
in Pflegestufe 2
in Pflegestufe 3
in Pflegestufe 3 +
um 41 €
um 51 €
um 62 €
um 77 €
von 1.023 €
von 1.279 €
von 1.550 €
von 1.918 €
auf 1.064 €
auf 1.330 €
auf 1.612 €
auf 1.995 €
Für die Kurzzeitpflege besteht ab 2015 ein Anspruch auf bis zu 1.612 €.
Und auch Versicherte ohne eine Pflegestufe können Leistungen bei vollstationärer Pflege in Anspruch nehmen, sofern eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz festgestellt wurde. In diesen Fällen stellt die
Pflegekasse monatlich bis zu 231 € zur Verfügung.
Lippische Einwohnerkarte: Alle, die sich gerne im Kurpark
aufhalten, sollten sich jetzt den Zugang für das gesamte Jahr sichern. Die
Lippische Einwohnerkarte garantiert freien Eintritt in den Kurpark Bad
Salzuflen mit Zugang zu den Kurkonzerten des Bad Salzuflen-Orchesters.
Mit der Karte können auch die Leseräume im Kurhaus und die Bad Salzufler
Trinkbrunnen genutzt werden (ein Glas pro Tag). Ebenso möglich ist die
kostenlose Teilnahme am Programm „Aktiv im Park“ (April bis Oktober) mit
seinen Bewegungsangeboten. Außerdem ist mit dieser Karte der Eintritt in
die Kurparks in Bad Pyrmont und Bad Lippspringe frei. Die Lippische Einwohnerkarte kostet 25 Euro. Für Schwerbehinderte mit einer Minderung der
Erwerbsfähigkeit von 50% und mehr kostet die Einwohnerkarte 22 Euro. Sie
gilt von Januar bis Dezember eines Jahres. Weitere Infos gibt es im
Staatsbad Vitalzentrum (Salinenstraße 1) oder telefonisch unter 0 52 22 /
183 - 800.
9
elles +++ Aktuelles +++ Aktuelles +++ Aktuel
Sprechstunde des Bewohnerbeirates
Die nächste Sprechstunde des Bewohnerbeirates findet am Montag, den 12. Januar von
15.00 bis 15.30 Uhr im Café im Pflegeheim
statt. Für Ihre Fragen, Wünsche, Kritik und
Anregungen rund um die Betreuung und Pflege
im Buchenhof stehen Ihnen an diesem Tag
Karola Floer und Christine Wüllenkemper zur
Verfügung. Die Sprechstunde steht auch
Angehörigen und allen anderen, die etwas vorbringen möchten, offen!
gemeinsam stark
Sitzung des Bewohnerbeirates
Die nächste Sitzung des Bewohnerbeirates findet am Montag,
den 12. Januar um 15.45 Uhr im Café im Pflegeheim statt. Eine
Übersicht mit der Tagesordnung wird rechtzeitig ausgehängt. Alle
interessierten Bewohnerinnen und Bewohner sind zu dieser
Sitzung herzlich eingeladen.
der Beirat
im Buchenhof
Reisevideo „Türkei“
Im Jahr 2008 begannen die Eheleute Ilka und Gerd
Schneider, im Buchenhof Urlaubsvideos ihrer zahlreichen
Reisen durch die Welt zu zeigen. Diese von Frau
Schneider während der Vorführung kommentierten Filme
sind immer etwas Besonderes. Am Dienstag, den 10.
Februar wird um 14.30 Uhr im Speisesaal im Seniorenwohnhaus ein Film über ihre Reise in die Türkei gezeigt.
Karneval mit der Gruppe „Zeitlos“
Bereits mehrfach hat uns die Gruppe „Zeitlos“ besucht und
mit ihrer fröhlichen Musik begeistert. Nun feiern wir mit ihr
gemeinsam Karneval. Am Dienstag, den 17. Februar laden
wir herzlich in das Café im Pflegeheim ein, Beginn ist um
16.00 Uhr. Wir freuen uns auf Ihre Verkleidungen!
10
Stand auf dem
Eine kleine Auswahl unseres
Angebotes: Liköre, Aurelio-Sterne
und Backmischungen im Glas
11
Weihnachtsmarkt
***
Michaela
und
Carolin
warten
auf
Kundschaft
***
Auch unsere
Weihnachtsmännchen
fanden wieder
viele Käufer!
Neu im
Angebot: das
Kochbuch
„Wärmstens
empfohlen“
12
Preisrätsel
Bei diesem Rätsel müssen Sie die Wörter nachstehender Bedeutungen in das Gitter
eintragen. Acht Felder bleiben frei und sollen geschwärzt werden. Aus den farbigen
Feldern ergibt sich das Lösungswort. Wenn Sie dieses zusammen mit Ihrem Namen
auf einen Zettel schreiben und bis zum 31. Januar an einer der beiden Informationen abgeben, nehmen Sie an einer kleinen Verlosung teil. Viel Glück!
Waagerecht:
1 unvergorener Traubensaft, 4 Bankkunde, 9 Abschiedsgruß, 10 Auktionsteilnehmer, 11 Steuerung, 12 internationales Notsignal, 14 Fluss zur Donau,
15 Knochengerüst, 16 Sitzmöbelstück für eine Person, 18 bestimmter Artikel,
19 sich Wissen aneignen, 20 Zart-, Feingefühl
Senkrecht:
1 Binnenstaat in Westafrika, 2 dänische Stadt auf Fünen, 3 Almhirt, 4 gleiten, fallen;
untergehen, 5 Wasserstand, 6 Abkürzung für Altes Testament, 7 Gartenzierpflanze,
8 Sinnlichkeit, 10 Strafe; Sühneleistung, 13 beständig, gleichbleibend, 17 chemisches Zeichen für Zinn
1
2
3
4
9
10
11
3
5
6
8
5
12
2
14
7
13
15
16
17
18
4
19
?????????
20
1
?????????
13
Wir nehmen Abschied
Wir gedenken an dieser Stelle all derjenigen Bewohnerinnen und
Bewohner, die in den vergangenen Wochen von uns gegangen sind.
im Oktober
29.10.
Fritz Koch
96 Jahre
im November
03.11.
09.11.
21.11.
Siegfried John
Ruth Heidsiek
Lieschen Brune
80 Jahre
83 Jahre
82 Jahre
im Dezember
02.12.
06.12.
22.12.
28.12.
30.12.
Helmut Koppmann
Paula Leuchtenberger
Werner Stock
Charlotte Hillengaß
Wanda Heller
94 Jahre
84 Jahre
91 Jahre
80 Jahre
92 Jahre
14
Aufbewahrungstipps für Milchprodukte
Trotz ihrer Beliebtheit landen gerade Milchprodukte voreilig im Müll. Häufiger
Grund: das falsch verstandene Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD). Hier finden
Sie den zweiten Teil von Tipps zur richtigen Lagerung von Milchprodukten.
Ganze Käsestücke in ein feuchtes Tuch einschlagen Hartkäse mag es luftig und
feucht. Um ganze Käsestücke vor dem Austrocknen zu bewahren, hilft ein simpler
Trick: Ein sauberes Tuch in Salzwasser tränken, gut auswringen und den Käse darin
einwickeln. Diesen Vorgang alle zwei Tage wiederholen. So hält das Käsestück
gekühlt bis zu drei Wochen.
Vorsicht bei Käseglocke und Brotkontakt Eine Käseglocke ist zwar ein hübsches
Tisch-Accessoire, jedoch zur längeren Aufbewahrung ungeeignet. Genau wie verschlossene Plastikbehälter verhindert die Glocke, dass der Käse atmen kann. Es
bildet sich Feuchtigkeit und Schimmel setzt an. Schimmelgefahr besteht insbesondere auch bei Kontakt mit Brotkrumen. Käse sollte niemals auf Unterlagen
geschnitten werden, auf denen zuvor Brot lag. Die Heferückstände des Brotes lassen
den Käse schneller verderben.
Guter oder schlechter Schimmel Bei einigen Käsesorten ist ein Schimmelbefall
geradezu erwünscht. Aber woran erkannt man, ob es guter oder schlechter Schimmel
ist? Wird Hartkäse leicht weiß oder bekommt Flecken, ist es meist nur Salz oder
Eiweiß, das durch Temperaturunterschiede kristallisiert. Die Stellen können einfach
abgerieben werden. Schimmel, der etwa durch Edelpilzkäse übertragen wurde, lässt
sich großzügig abschneiden. Den übrigen Hartkäse kann man getrost weiterverwenden. Bedenklich sind grün-graue oder rosa-weiß glänzende Schimmelstellen. Käse
mit diesen Anzeichen ist nicht mehr genießbar. Auch Schimmelkäse wie Camembert,
Brie oder Edelpilzkäse kann verderben. Der Käse riecht und schmeckt dann muffig.
Je nach Schimmelbefall kann er sich auch rot, grün oder schwarz färben. Er gehört
dann in den Müll. Generell sollte man Schimmelkäse innerhalb von zehn bis 14 Tagen
verbrauchen.
Milch, Joghurt und Käse im Tiefkühler Milch und Milchprodukte sind nur bedingt
zum Einfrieren geeignet. Was geht, sind fettreiche Produkte wie Butter oder Frischkäse. Diese einfach nach dem Einkauf ins Gefrierfach legen und vor dem Verzehr
einen Tag lang im Kühlschrank auftauen lassen. Bei Trinkmilch eignet sich nur die HMilch zum Tiefkühlen. Allerdings ist sie nach dem Auftauen nicht mehr so schmackhaft. Zum Backen oder Kochen kann sie aber durchaus verwendet werden. Buttermilch und Joghurt verändern ihre Konsistenz beim Einfrieren. Sie werden körnig und
gerinnen. Diese Produkte gehören besser nicht in den Gefrierschrank – das gilt auch
für Kefir, Dickmilch und Quark. Im Kühler sterben die Käsebakterien ab und der
Reifeprozess wird beendet. Hartkäse lässt sich nur schwer einfrieren, ohne dass er
bröckelig wird. Am besten vakuumieren, damit er keine Feuchtigkeit verliert.
Auftauen nur im Kühlschrank Generell sollten alle Milchprodukte langsam im
Kühlschrank aufgetaut werden – Kochtopf oder Mikrowelle sind tabu. Bis auf Hartkäse sollten Milcherzeugnisse nach dem Auftauen auch nicht wieder eingefroren
werden. Zu groß ist die Gefahr schädlicher Bakterien. Am besten also immer nur
kleine Portionen auftauen, die schnell verbraucht werden.
15
Geburtstage der nächsten Monate
im Januar:
03.01.
05.01.
05.01.
06.01.
09.01.
16.01.
16.01.
20.01.
21.01.
23.01.
30.01.
30.01.
Anneliese Burghardt
Dietlinde Birschel
Maria Döring
Gustav Schäfer
Ruth Weichert
Inge Ebeling
Herbert Podehl
Joachim Floer
Ilse Hahn
Werner König
Anita Wolf
Dieter Quisbrok
im Februar:
11.02.
17.02.
23.02.
24.02.
24 02.
26.02.
Hildegard Stolte
Heinz Fred Sülwald
Dr. Dr. Friedrich Dormann
Rolf Hillebrenner
Heinz Tidecks
Ilse Rosengarth
Wir wünschen den „Geburtstagskindern“
für das neue Lebensjahr alles Gute.
Bleiben Sie gesund!
16
Kalender - nicht überall gleich
Der Sonnenkalender: Wenn es bei uns an Silvester Mitternacht wird, begrüßen wir
das neue Jahr mit Böllern und Feuerwerk. Dies geschieht immer in der gleichen
Nacht: vom 31. Dezember auf den 1. Januar. Was heute so selbstverständlich klingt,
verdanken wir Papst Gregor XIII, der vor etwas mehr als 400 Jahren den 1. Januar
als Jahresanfang festlegte. Papst Gregor verwendete für seinen Kalender das
Sonnenjahr, daher haben wir einen Sonnenkalender. Dieser hat bekanntermaßen
zwölf Monate und 365 Tage. Die Länge eines Sonnenjahres ist die Zeit, die die Erde
braucht, um einmal ganz um die Sonne herum zu kreisen. Das dauert jedoch
ziemlich genau 365 Tage und sechs Stunden. Somit ist unser Kalender eigentlich zu
kurz. Das Ergebnis ist alle vier Jahre ein Schaltjahr, an dem die fehlenden Stunden
als 29. Februar eingefügt werden. Da es, um genau zu sein, genau 365 Tage, fünf
Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden dauert, bis die Erde ihre Reise um die Sonne
beendet hat, gibt es noch zwei zusätzliche Regeln: Immer, wenn sich eine
Jahreszahl durch 100 teilen lässt, dann ist kein Schaltjahr. Wenn sich aber die
Jahreszahl durch 400 teilen lässt, ist es doch eins.
Der Mondkalender: Die Chinesen begrüßen das neue Jahr wie wir mit Feuerwerk,
aber sie tun es nicht am 1. Januar. In China ist jedes Jahr an einem anderen Tag
Neujahr. Die Chinesen berechnen den Lauf des Jahres nämlich nicht nach der
Sonne, sondern sie richten sich nach dem
Mond. Dieser Mondkalender dauert von Neumond zu Neumond, ungefähr 29 ½ Tage. Ein
Mondjahr dauert also 354 Tage, es ist um elf
Tage kürzer als ein Sonnenjahr. Würden sich
die Chinesen nur nach dem Mond richten, dann
wäre ihr Kalender also ständig zu kurz. Was
tun? Die Chinesen teilen ihr Jahr in zwölf
Mond-Monate, die jeweils abwechselnd 29 oder
30 Tage lang sind. Alle drei Jahre fügen sie
einen ganzen Monat hinzu, einen Schaltmonat,
der den Unterschied zur Länge des Sonnenjahres wieder ausgleicht. Diese Methode sorgt dafür, dass das chinesische Neujahr
zwar immer im Januar oder Februar ist, aber nie am gleichen Tag. In diesem Jahr
fällt das chinesische Neujahr übrigens auf den 19. Februar.
Der Marskalender: Auch wenn bisher noch kein Mensch den roten Planeten
betreten hat, vielleicht leben wir ja irgendwann wirklich mal auf dem Mars. Deshalb
haben sich Forscher schon mal überlegt, wie denn dort eine Kalenderrechnung
aussehen müsste. Der Mars dreht sich, wie die Erde, auch um sich selbst, aber nicht
in 24 Stunden; er braucht etwa 40 Minuten länger. Der Unterschied wirkt zwar
zunächst nicht sehr groß, aber auf Dauer verschiebt sich so doch einiges. Und ein
Jahr ist auf dem Mars fast doppelt so lange wie auf der Erde. Wegen dieser
Unterschiede hat man einen Kalender angefertigt, der dies alles berücksichtigt. Die
Monate im Marskalender sind übrigens die lateinischen Namen für die Sternzeichen,
die es auch bei uns gibt, zum Beispiel Gemini für Zwilling, Scorpius für Skorpion oder
Aquarius für Wassermann.
17
Tätigkeitsbericht
des Bewohnerbeirates für das Jahr 2014
Der Bewohnerbeirat der Seniorenwohnanlage Buchenhof besteht aus den
internen Mitgliedern:
Dietlinde Birschel (Bewohnerin im Seniorenwohnhaus)
Eckart Oberländer (Bewohner im Seniorenwohnhaus)
externen Mitgliedern:
Christine Wüllenkemper, Vorsitzende (Betreuerin)
Karola Floer (Angehörige)
Wilfried Aßmann (ehemaliger Betreuer)
Der Bewohnerbeirat hält viermal jährlich von 15.00 bis 15.30 Uhr eine Sprechstunde
im Café ab, an der Bewohner, Angehörige und sonstige Interessierte Fragen,
Wünsche, Kritik und Anregungen rund um das Leben im Buchenhof vorbringen
können. In der Sprechstunde stehen jeweils zwei Beiratsmitglieder zur Verfügung.
Der Bewohnerbeirat kommt viermal jährlich von 15.45 bis etwa 17.00 Uhr zu einer
Sitzung zusammen, die regelmäßig im Anschluss an die Sprechstunde erfolgt. Hier
werden die Ergebnisse der Sprechstunde sowie weitere Tagesordnungspunkte
thematisiert. Die Sitzung steht interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern offen.
Die Termine der Sprechstunden und Sitzungen werden über die Hauszeitschrift und
durch Aushänge in den einzelnen Häusern frühzeitig bekannt gegeben.
Im Jahr 2014 fanden am 7. Januar, 7. April, 7. Juli und 14. Oktober Sprechstunden
und Sitzungen statt. In den Sitzungen wurden neben den vielfältigen Ergebnissen der
Sprechstunden u.a. die folgenden Themen besprochen:







Aufrechterhaltung einer guten haus- und fachärztlichen Versorgung von
Pflegeheim-Bewohnern in Bad Salzuflen
Anpassung von Essenszeiten in der Villa auf Bewohnerwunsch
Entbürokratisierung der Pflegedokumentation / Modellprojekt des
Bundesgesundheitsministeriums
Zusammenarbeit mit der Hauptschule Lohfeld / Bekanntgabe eines Gewinnes
durch die Stiftung „Ohne Fleiß kein Preis“ / Vorstellung des gemeinsamen
Kochbuches
Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung
(MDK), die Heimaufsicht und die Heimverzeichnis-Gesellschaft
verschiedene Wünsche an die Küche (z.B. krossere Körnerbrötchen,
fettreduziertes Kochen, neue Gerichte im Speiseplan)
Stand auf dem Weihnachtsmarkt
Die nächste Sprechstunde und Sitzung findet am 12. Januar statt. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf Seite 9 in dieser Ausgabe.
18
Neue Bewohner im Buchenhof
Auf dieser Seite heißen wir die neuen Bewohnerinnen und Bewohner, die in den
vergangenen Wochen in den Buchenhof gezogen sind, recht herzlich willkommen!
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich im Buchenhof eingelebt und bei uns ein neues
Zuhause gefunden haben. Wenn Sie zur Kurzzeitpflege in den Buchenhof gekommen sind, dann wünschen wir Ihnen, dass Sie sich rasch erholen und bald
wieder in Ihre Wohnung zurückkehren können.
Bewohner
Einzug am
in Zimmer / Appartement
Ingrid Tennie
27. Oktober
App. 22 Seniorenwohnhaus
Willi Krüger
9. Dezember
Zi. 17 Alten- und Pflegeheim
Ilsetraut Schwäbisch
18. Dezember
App. 40 Seniorenwohnhaus
Gustav Schäfer
18. Dezember
App. 15 Appartementhaus
Ingrid Mader
22. Dezember
Zi. 12 Alten- und Pflegeheim
Rolf Krutzsch
2. Januar
Zi. 19 Alten- und Pflegeheim
Ruth Bredenkötter
5. Januar
Zi. 1 Alten- und Pflegeheim
19
Woher stammt die Redensart…
…etwas aufs Tapet bringen?
Wer etwas zur Sprache bringt, der bringt es aufs Tapet. Der etwas altmodische
Begriff Tapet geht auf das lateinische Wort tapes oder auch tapetium zurück, das für
Teppich steht und von dem auch die Tapete abgeleitet ist. Früher lagen Teppiche
keineswegs nur auf dem Fußboden. Reiche Personen ließen auch kahle Wände mit kostbaren
Wandteppichen verzieren. Und selbst auf den
Tischen lagen sie fein gewirkt. Dies galt natürlich
auch und erst recht für die Tische, an denen
wichtige Versammlungen stattfanden. Aus dem
lateinischen tapes wurde im Französischen le
tapis, was Teppich, Tischdecke oder auch Matte
bedeuten kann. Im 17. Jahrhundert, als Französisch die Modesprache an den meisten europäischen Fürstenhöfen war, hielt die
Wendung „mettre (une question/affaire) sur le tapis“ auch bei uns Einzug und wurde
unter Verwendung des bereits bekannten Tapets eingedeutscht. Gemeint war ursprünglich, etwas „so auf die Tischdecke bringen oder aufstellen, dass es jedermann
besehen oder besprechen kann“.
…sich wie ein Lauffeuer verbreiten?
Lügen haben bekanntlich kurze Beine. Auf Gerüchte, die ja auch nicht immer der
Wahrheit entsprechen, trifft dies anscheinend nicht zu, denn die verbreiten sich oft
wie ein Lauffeuer, also ungemein schnell. Früher dienten
Lauffeuer allerdings nicht dazu, die Gerüchteküche anzuheizen oder Nachrichten zu verbreiten, sondern um aus
sicherer Entfernung eine Sprengladung oder ein Feuerwerk zu zünden. Zu diesem Zweck streute man eine Spur
aus Schwarzpulver von der eigentlichen Sprengladung bis
zu einem Standpunkt außerhalb der unmittelbaren Gefahrenzone. Nach dem Anzünden dieser Pulverspur lief
das Feuer ziemlich flott von einem Ende zum anderen.
…mit Kind und Kegel?
Die heutige Bedeutung dieser Redensart („mit der ganzen Familie und allen
Habseligkeiten“) meinte ursprünglich „mit ehelichen und unehelichen Kindern“. Die
Bezeichnung außerehelicher Kinder als Kegel reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück.
Als stabreimendes Paar ist Kind und Kegel immerhin auch schon aus dem 15.
Jahrhundert überliefert. Eigentlich stand Kegel für Stock, Knüppel und natürlich auch
die Kegelfigur. Wie, wann und warum gerade dieses Wort um die Bedeutung „uneheliches Kind“ erweitert wurde, darüber rätseln die Gelehrten. Entsprechend der damals
von der Kirche beherrschten Moralvorstellungen galten solche Kinder als schwere
Sünde, sie wurden entrechtet und ausgegrenzt, obwohl gerade sie keinerlei Schuld
traf. So untersagten z.B. Zünfte ihren Mitgliedern, Kegel als Lehrlinge anzunehmen.
Und auch vom väterlichen Erbe waren sie weitgehend ausgeschlossen.
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Seele and Geist
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