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Ausgabe 12 / 2014 - BankPraktiker

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HERAUSGEBER
Werner Böhnke, Mitglied des Aufsichtsrats, ehem. Vorstandsvorsitzender
der WGZ BANK
Dr. Jürgen Ellenberger, Richter am BGH, Bankrechtssenat
Dr. Peter Hanker, Vorstandssprecher, Volksbank Mittelhessen eG
Wolfgang Hartmann, Vorstandsvorsitzender des Instituts für Risikomanagement
und Regulierung, ehem. Mitglied des Vorstands und CRO, Commerzbank AG
Walter Kleine, Vorstandsvorsitzender, Sparkasse Hannover
Prof. Dr. Thomas A. Lange, Vorsitzender des Vorstands, National-Bank AG
Sabine Lautenschläger, Mitglied des Direktoriums, Europäische Zentralbank,
Frankfurt/M.
Dr. Peter Lutz, Abteilungspräsident, Bankenaufsicht, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Dr. Hans Richter, Oberstaatsanwalt, Leiter Abteilung Bank-, Börsen- und Insolvenz­
strafrecht, Schwerpunktstaatsanwaltschaft Wirtschafts­strafrecht, Stuttgart
Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender, quirin bank AG
Werner Severin, stv. Vorsitzender des Vorstands, SaarLB
FACHBEIRAT
Jürgen Becker †, Bundeszentralamt für Steuern
Dirk Beule, Rechtsanwalt, Syndikus Rechtsabteilung, HSBC Trinkaus, Düsseldorf
Markus Dauber, Vorstandsvorsitzender, Volksbank Offenburg eG
Markus Dokter, Leiter Unternehmenssteuerung, Volksbank Mittelhessen eG
Volker Fentz, Leiter Firmenkundenbetreuung, Volksbank Weinheim eG
Dr. Karsten Füser, Partner, EMEIA / Financial Services,
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart
Frank Günther, Abteilungsleiter Kreditreferat (Grundsatzfragen)
Berliner Volksbank eG
Dr. Ralf Hannemann, Direktor, Bereichsleiter Risikomanagement und
­Controlling, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB
Ralf Josten, LL. M. oec, Rechtsanwalt, Direktor Zentralbereich Kommunen/
Recht und Chefsyndikus Kreissparkasse Köln
Dr. Marco Kern, Vorstand der Evangelischen Bank eG
Dr. Jörg Lauer, Direktor Immobilienkunden Europa, Landesbank
Baden-Württemberg
Hans-Peter Lorenz, Bundesbankdirektor, Bankenaufsicht, Deutsche Bundesbank,
Hauptverwaltung Hessen
Thomas Maurer, Direktor Bereich Revision, Münchner Bank eG
Michael Plaumann-Ewerdwalbesloh, Partner/Advisory EMEIA Financial Services,
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn
Dr. Svend Reuse, Abteilungsleiter Controlling, Sparkasse Mülheim an der Ruhr
Helmut Schneider, Direktor, Steuerabteilung, Bayern LB
Elmar Scholz, Abteilungsleiter Marktfolge Passiv/Dienstleistungen,
Sparkasse am Niederrhein
Anja Steinmeyer, Leiterin Handelskontrolle, HSH Nordbank AG
Walter Ullrich, ehem. Direktor, Interne Revision, Hamburger Sparkasse AG
Christoph Wengler, Syndikus, European Association of Public Banks (EAPB)
Prof. Dr. Stefan Zeranski, ehem. Leiter Treasury, Kölner Bank eG
REDAKTION
Dr. Patrick Rösler, Chefredakteur und VisdP
Corinna van der Eerden, stellv. Chefredakteurin
Dr. Christian Göbes
Frank Sator
Marcus Michel
Michael Helfer
Jürgen Blatz
Christine Glemser
Thomas Göhrig
Jörg Wehmeyer
Björn Wehling
Sabine Warner
Sandra Leicht
Peter Keller
Editorial
Liebe Leserinnen
und Leser,
die Stärkung der Verbraucherrechte nimmt sowohl
auf EU-Ebene als auch auf nationaler Ebene immer
größeren Raum ein.
Ulrich Brenneisen
Dies wiederum bedeutet einerseits neue Herausforderungen hinsichtlich der Erfüllung diverser rechtlicher Vorgaben, andererseits
aber auch die internen Prozesse nicht über Gebühr aufzublähen. Hier
sei die Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinie Mitte 2014 als
ein solches Beispiel erwähnt. Insbesondere bei systemgesteuerten
Prozessen sind Änderungen immer mit einem erheblichen Aufwand
verbunden, da vor einer Praxisstellung alle möglichen Vertragsausprägungen und Dokumente in den IT-Systemen geändert und einzeln durchgetestet werden müssen. Damit aber nicht genug. Auch
die Entscheidung, ab welchem Zeitpunkt die neuen Widerrufsbelehrungen an die Kunden versendet werden sollen, entbehrt, wie wir alle
wissen, nicht einer gewissen Brisanz.
Gleichzeitig gilt es, die bisherigen Prozesse einer erneuten Risikoeinschätzung zu unterziehen. Hier sei stichpunkartig genannt:
ƒ ƒWann soll/kann bei den diversen Vertragsvarianten ausgezahlt
werden? Erst nach abgelaufener Widerrufsfrist z. B. aller Verträge,
oder soll eine Auszahlung schon nach abgelaufener Widerrufsfrist eines Vertrags möglich sein?
ƒ ƒWie sollen im Lichte der neuen Richtlinie Tilgungsersatzprodukte
behandelt werden? Wie stehen die einzelnen Widerrufsmöglichkeiten zueinander?
ƒ ƒWas ist möglicherweise bei den Sicherheiten-Bestellungen hinsichtlich Widerrufsmöglichkeiten zu beachten?
ƒ ƒLast but not least sollte aber auch eine kundenfreundliche Umsetzung der Vorgaben nicht aus dem Auge verloren werden. Eine
Aneinanderreihung aller gesetzlichen Vorgaben in den Verträgen lässt das Eigenrisiko unzweifelhaft minimieren, gleichzeitig birgt dies jedoch die Gefahr, dass der Kunde den Überblick
über Inhalt, Auswirkung und Sinn eines solchen Vertrags verliert.
Die Liste der Punkte, die bei dieser Umsetzung zu beachten waren,
lässt sich noch beliebig erweitern. Allein dieser kleine Ausschnitt zeigt
aber bereits, vor welchen Herausforderungen eine Bank bei einer
­solchen Umsetzung – wie auch bei anderen Richtlinien – gestellt wird.
In einer der nächsten Ausgaben des BankPraktiker (www.­BankPraktiker.de)
werden Ihnen im Beitrag „Praktische Umsetzung der Verbraucherrechte-Richtlinie für Baufinanzierungen“ nochmals vertiefend die
Herausforderungen vorgestellt, die eine erfolgreiche Umstellung an
die neuen Gesetzesvorgaben mit sich bringt.
Herzliche Grüße und viel Spaß bei der Lektüre
Ihr Ulrich Brenneisen,
Business Management Baufinanzierung, ING-DiBa AG
BP 12–01 / 2015
433
Inhalt
436–442
AKTUELL
436 CRM-Maßnahmen bei Finanzdienst­
BEITRÄGE
BEITRÄGE
443 Gegenparteienrisiko: Ausfallrisiken
leistern
Carmen-Isabel Kutzner, Deutsche Bundesbank,
Stuttgart
Verantwortung von Aufsichtsräten
Mittelstand zu stark von nur einer
Bank abhängig
437
Verbraucherindex: Deutsche
optimistisch wie nie
w w Gegenparteienrisiken sind aufgrund ihrer prominenten Bedeutung für die vorangegangene Liquiditäts- und Finanzkrise im Fokus der Regulierung.
In der Folge wurden die Vorgaben zur Abbildung
dieser Risiken im Solvenzmeldewesen überarbeitet
und dabei neue Wege auch in Form neuer Unterlegungstatbestände beschritten. Doch wie sehen
diese Änderungen, die seit 01.01.2014 gelten, aus
und wie sind sie zu würdigen? Der vorliegende Beitrag geht dieser Frage nach. Lesen Sie im ersten Teil
der zweiteiligen Reihe über die Gegenparteienausfallrisiken. Der zweite Teil erscheint in unserer
Fachzeitschrift ForderungsPraktiker.
438 Die Hausbank als Thema im Social Web
Mobiles Bezahlen: Die Weichen werden
jetzt gestellt
Was zeichnet gute Betreuung durch
Banken im Mittelstand aus?
439 Banken unterschätzen Datenflut durch
SEPA und Basel III
Digital ist nicht alles: K
­ unden s­ etzen auf
Banken mit i­ ntegrierten Kanälen
440 Bankery – Bank und Genuss
441Personalia
448 Personalkapazitäten: Interne Kostenstrukturen bemessen
Jan Wanner, Mainzer Volksbank
w w Unternehmensvergleiche können Impulse liefern, mit denen die eigene Wettbewerbsfähigkeit
gestärkt werden kann. Aber nicht jeder Unternehmensvergleich ist hilfreich. Ein guter Unternehmensvergleich sollte systematische wie auch interpersonelle Aspekte beleuchten.
452 Firmenkundengeschäft: ­Steuerung
­ ines Kreditinstituts mit einer
e
­Balanced Scorecard
Christian Felden, Key Account Management Baden
Württemberg West & Schweiz | Prof. Dr. Stephan
Schöning, WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr
w w Auch im Kreditgeschäft gewinnen mehrdimensio­
nale Steuerungskonzepte wie die Balanced Scorecard zunehmend an Bedeutung. Für die konkrete
Ausgestaltung und v. a. die einzubeziehenden Kennzahlen werden viele Vorschläge unterbreitet. Eine
Umfrage unter Kreditfachleuten zeigt, welche Kennzahlen aktuell als praxistauglich angesehen werden und warum andere auf Ablehnung stoßen.
Impressum
BankPraktiker
RECHTSSICHER ● REVISIONSFEST ● RISIKOGERECHT
www.BankPraktiker.de
Redaktion@FC-Heidelberg.de
Titelfoto
shutterstock.com/iurii
ISSN 1861-4884
434
BP 12–01 / 2015
Redaktion
Dr. Patrick Rösler, Chefredakteur und VisdP
Corinna van der Eerden, stellv. Chefredakteurin
Dr. Christian Göbes
Frank Sator
Marcus Michel
Michael Helfer
Thomas Göhrig
Jürgen Blatz
Christine Glemser
Jörg Wehmeyer
Björn Wehling
Sabine Warner
Sandra Leicht
Peter Keller
Koordination/Korrektorat
Claudia.Merklinger@FC-Heidelberg.de
Sponsoring/Anzeigenleitung
Annabell.Jahn@FC-Heidelberg.de
Aboservice
Annabell.Jahn@FC-Heidelberg.de
Rezensionen
Janin.Staerker@FC-Heidelberg.de
Produktionsleitung
Claudia.Merklinger@FC-Heidelberg.de
443–480
460 ESUG: Gläubigermitbestimmung und
­Insolvenzgericht
Vorschau
DEMNÄCHST IM HEFT
Vorstandshaftung: Beratung als
­Haftungsfalle?
Holger Bruhn, Sparkasse Hohenlohekreis
Dr. Benjamin Webel, Amtsgericht Ulm
w w Seit Geltung des ESUG ist die Gläubigermitbestimmung gestärkt worden. Im Fokus dieses Artikels stehen die komplexere Ausgangssituation der
Beteiligten sowie Chancen und Risiken aus insolvenzgerichtlicher Sicht.
466 Finanzierte Mitarbeiter­beteiligungen:
Win-Win für das gewerbliche Kredit­
geschäft
Benjamin Klee, Investitions- und Strukturbank
Rheinland-Pfalz (ISB)
w w Die Bindung von Fachkräften kann für Unternehmen im Wettbewerb eine große Herausforderung sein. Zur Bewältigung dieser Aufgabe lassen
sich mitunter kreative Ansätze finden, wie z. B. in
Form einer Mitarbeiterbeteiligung. Zudem können
hierdurch interessante Ertragschancen für Banken
und Sparkassen entstehen.
472 Multiprojektmanagement: Anforde-
w w Ein stetig umfangreicher werdendes wirtschaftliches und rechtliches Umfeld führt dazu, dass Vorstände immer häufiger auf Beratungen angewiesen sind. Neben der richtigen Auswahl des unabhängigen Beraters bestehen weitere Pflichten des
Geschäftsleiters bis hin zur Plausibilitätskontrolle
der Beratungsergebnisse, damit die Beratung nicht
selbst zur Haftungsfalle wird.
Windows-Domänen: Effiziente
­Rechteverwaltung
Jochen Hug, Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen
w w Bei der Verwaltung von Windows-Domänen hilft
die Beachtung längst bekannter technischer Konzepte in Verbindung mit wenigen organisatorischen
Maßnahmen dabei, auch ohne mächtige Tools eine
transparente und nachvollziehbare Berechtigungsstruktur unter Beachtung des Minimalprinzips aufzubauen.
rungen in der Praxis
Sigrid Turba, Sparkasse Nürnberg
w w Das Rad der Veränderung dreht sich immer schneller und kann nur mit einem funktionierenden Multiprojektmanagement bewältigt werden. Dabei gilt
es, die richtige Balance zwischen Projektmanagementtheorie und praxisorientierter Projektarbeit
zu finden.
SERVICE
477
479
BankPartner
Rezensionen
Satz
MetaLexis, Niedernhausen
Druck/Versand
best response GmbH, Bruchsal
Preise
Jahresabonnement Inland: € 207 zzgl. USt., und
€ 17 Versand zzgl. USt. Erscheinung: 10x jährlich.
Einzelheft: € 23 zzgl. USt., und € 1,70 Versand
zzgl. USt.
Abonnementkündigung nur mit Frist von 4 Wochen vor Ende des Bezugszeitraums möglich.
Geschäftsführung
Dr. Christian Göbes
Frank Sator
Dr. Patrick Rösler
Marcus Michel
Michael Helfer
Thomas Göhrig
Sitz der Gesellschaft ist Heidelberg
Amtsgericht Mannheim HRB Nr. 335598
Umsatz-Identifikationsnummer gemäß § 27a
Umsatzsteuergesetz: DE 184391372
Firmenanschrift & inhaltliche Verantwortung
Finanz Colloquium Heidelberg GmbH
Plöck 32a ● 69117 Heidelberg
Telefon: +49 6221 99898-0
E-Mail: info@FC-Heidelberg.de
Internet: www.FC-Heidelberg.de
Der BankPraktiker wird auf FSC-zertifiziertem
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