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05.01.2015 - Monday Report - Bordier & Cie

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Monday Report 05 Januar 2015
Wirtschaft
Märkte
Schweizer Markt
Unsere Empfehlungen im Fokus
NOVARTIS (PLUS) hat Ende letzter Woche den Verkauf der Sparte Tiergesundheit an Eli Lilly zum Preis von USD 5,4 Mrd. abgeschlossen, der
Ende April 2014 im Rahmen des Umbaus des Beteiligungsportfolios
angekündigt worden war. SGS (ohne Empfehlung) gab den Abschluss
des im März 2012 begonnenen Programms zum Rückkauf von Aktien
bekannt. Insgesamt hat das Unternehmen 25.080 Aktien im Wert von
0,32% des Kapitals zurückgekauft. Diese werden nicht gelöscht, sondern in den Belegschaftsaktienplan eingestellt bzw. zur Umwandlung
von Anleihen verwendet. Damit ist diese Transaktion für die Aktionäre
letztendlich irrelevant.
ASML (PLUS-R): die weltweiten Umsätze mit Halbleitern haben sich
im November 2014 etwas verlangsamt (+0,2% auf fortlaufender Basis bzw. +9,1% ggü. Vj. gegenüber +9,3% im Oktober). Dieser Wert
(Nachlaufindikator) signalisiert eine Korrektur von extrem kurzer Dauer.
Für 2014 wird im Durchschnitt mit einer Steigerung der Verkaufszahlen
bei Halbleitern um 8% gerechnet, während die Prognose für 2015 bei
5% liegt. Für das 1. Halbjahr 2015 zeichnet sich kein Rückgang bei den
Ausrüstungsinvestitionen und somit kein Grund zur Sorge für ASML ab.
Die Statistiken der letzten beiden Wochen bestätigen die Positivdynamik der US-amerikanischen Wirtschaft. Für das 3. Quartal wurde
das BIP-Wachstum erneut nach oben korrigiert und nunmehr mit
5% beziffert, vor allem dank des Konsums, der gegenüber dem Vorquartal um 3,2% angezogen hatte. Trotz leichter Enttäuschungen im
Immobiliensektor (Verkauf von Bestandsimmobilien bzw. Neubauten
im November um 6,1% bzw. um 1,6% rückläufig) bleibt das Vertrauen
der privaten Haushalte auf Aufwärtskurs (von 91 auf 92,6). Der ISMIndex des Verarbeitenden Gewerbes geht für Januar von 58,7 auf 55,5
zurück, signalisiert jedoch für die kommenden Monate noch immer ein
nachhaltiges Wachstum. In der Eurozone hat sich das Wachstum der
Geldmenge M3 im November unerwartet stark beschleunigt (+3,1%
im Jahresvergleich). In China schliesslich haben sich die amtlichen PMIIndizes des Verarbeitenden (50,1) und des Dienstleistungsgewerbes
(54,1) im Dezember stabilisiert.
Diese Woche im Fokus: PMI-Index vom Dezember, Devisenreserven per
Ende Dezember (SNB), Bankenbarometer 2015 (Ernst & Young), erste
Daten zum Geschäftsjahr 2014 (SNB), Arbeitslosenzahlen Dezember
(SECO) sowie Verbraucherpreisindex für Dezember und für 2014 (BFS).
Börsenklima und Anlegerstimmung
Börse
Verhaltener und abwartender Wochenauftakt, die Marktteilnehmer
verdauen noch die widersprüchlichen Verlautbarungen von Angela
Merkel und der deutschen Regierung über Griechenland und die Rekapitalisierung russischer Banken. Diese Unsicherheitsfaktoren kommen
Staatsanleihen zu gute, deren Renditen weiter in den Keller sanken.
Rückgänge unbedingt zum Kauf nutzen.
Währungen
Trotz der Ankündigung negativer Zinsen durch die SNB bleibt der Franken fest (€/CHF bei 1,2017). Um 1,214 zu erreichen, muss unbedingt
der Wert von 1,2065 geknackt werden. Die Aufwärtsbewegung des $
hält an, $/CHF heute früh bei 1,008, d.h. dem höchsten Stand seit dem
1.12.2010, Ziel für $/CHF bei 1,0275, Unterstützungslinie bei 0,992. Zu
nennen ist der starke Rückgang bei EUR/$ auf 1,194; nächste wichtige
Widerstandslinie bei 1,164; Gewinnmitnahmen bis 1,211 möglich.
Grafik des Tages
ALLIANZ (PLUS): der von Bill Gross vor seinem Weggang 2014 bei
PIMCO gemanagte Total Return-Fonds hatte im Dezember erneut
massive Abflüsse in der Grössenordnung von 20 Mrd. $ zu verkraften.
Dies ist heftig, wird aber durch Zuwächse an den Märkten und des USD
zum Grossteil kompensiert.
MARKS & SPENCER (peripherer Wert): das Trading Statement für das
3. Quartal (8. Januar) dürfte trotz des bescheidenen Umsatzzuwachses
(Politik der niedrigen Bestände + ungünstige Witterungsbedingungen)
in der Sparte General Merchandise erneut eine Steigerung der Bruttomarge ausweisen. In der Food-Sparte dürfte das Umsatzwachstum
den Erwartungen entsprechen. Dank der Produktivitätszuwächse in der
Lieferkette und der Zurückhaltung bei Sonderpreisen / Werbeaktionen
stehen die Zeichen bei M&S auf Steigerung der Margen sowie einer
nachhaltigen Vergütung der Aktionäre.
SIEMENS (peripherer Wert): die zwei führenden chinesischen Zughersteller, CNR (seit kurzem Lieferant von U-Bahn-Zügen für die Stadt
Boston) und CSR, haben gestern ihre Fusion bekannt gegeben. Der
neue, als CRRC firmierende Konzern wird auf internationaler Ebene in
Konkurrenz zu Siemens, Bombardier und Alstom treten und die chinesische Hochgeschwindigkeitstechnologie vorantreiben.
Performance
United States
160
Die Talfahrt des Barrelpreises hat sich in der letzten Woche fortgesetzt
(-6,5%). Wirklich profitiert haben davon lediglich asiatische Aktien
(+1,5%), während die europäischen und US-amerikanischen Börsen
0,7% bzw. 1,5% verloren. Die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen der
Peripherieländer der Eurozone (Italien: -17 bp, Spanien: -18 bp) werden
noch immer durch die Hoffnung auf eine Intervention der EZB gestützt.
Die politischen Spannungen in Griechenland greifen bislang nicht auf
andere Länder über. Der US-Dollar bleibt im Aufwind (Dollarindex:
+1,2%). Diese Woche im Fokus: Auftragseingänge der Unternehmen,
ISM-Index des Dienstleistungsgewerbes, Handelsbilanz, Protokoll der
FOMC-Sitzung und Arbeitsmarktbericht in den Vereinigten Staaten,
Verbraucherpreisindex, Vertrauensindizes der Wirtschaftsakteure der
EG in der Eurozone, PMI-Index des Dienstleistungsgewerbes (HSBC),
Erzeuger- und Verbraucherpreisindizes sowie Geldmengenaggregate
in China. Alles Gute für 2015!
Consumer Confidence (Conference Board & University of Michigan)
160
140
140
120
120
Schweiz
Seit
SMI
26.12.2014
-0.42%
01.01.2015
0.00%
Europa
Europe Stoxx 600
-0.74%
-0.35%
USA
S&P 500
-1.46%
-0.03%
Schwellenländer
MSCI Emerging
0.13%
-0.27%
Nikkei 225
-2.07%
0.00%
Japan
Per 02.01.2015
100
100
80
80
60
60
40
20
40
1990
1995
2000
Consumer Confidence (Conference Board)
Consumer Sentiment (Univ. of Michigan)
2005
2010
2015
20
CHF vs USD
0.9992
-1.10%
-0.55%
EUR vs USD
1.2031
-1.15%
-0.58%
10-Jahres-Rendite CHF (Niveau)
0.31%
0.32%
0.31%
10-Jahres-Rendite EUR (Niveau)
0.50%
0.60%
0.54%
10-Jahres-Rendite USD (Niveau)
2.12%
2.25%
2.17%
Gold (USD/Unze)
1 188.85
-0.39%
0.21%
Brent (USD/Barrel)
56.01
-6.46%
-1.56%
Quelle: Datastream
Source: Thomson Reuters Datastream, 05.01.2015
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