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Das Modernisierunsmagazin des Baustoff-Fachhandels

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Das Modernisierunsmagazin des Baustoff-Fachhandels
Rund
Ausgabe Januar 2015
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een!“
Top-Lösungen
fürs Dämmen
Wohlfühlen
zu Hause
Auch für Sie:
Modernisierungsprofis an über 2.300
Baustoff-Fachhandels-Standorten in
ganz Deutschland schnell und einfach
finden!
2
3
Top: Modellprojekt Effizienzhaus Plus
2
In einer Welt, in der sich vieles oft rasend schnell ändert, wünschen sich
immer mehr Menschen Sicherheit und Beständigkeit. Eine eigene Immobilie
ist somit nicht nur als Geldanlage sehr gefragt, sondern dient auch als
Altersvorsorge und entstressender Rückzugsort zugleich.
Ein Haus oder eine Wohnung ist eine solide Geldanlage – solange die Immobilie in Schuss ist. Aus
diesem Grund dürfen Modernisierungsmaßnahmen nicht auf die lange Bank geschoben werden.
Zahlreiche Wohngebäude in Deutschland entstanden in den Boomjahren des Wohnungsbaus und
damit in den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren. Nun besteht ein hoher Modernisierungsbedarf.
Steigende Energiepreise, veränderte Ansprüche an zeitgemäßes Wohnen sowie der Wunsch, gewachsene Bausubstanz und damit den Wert der Immobilie zu erhalten – all das rückt die Themen
Modernisieren, Renovieren und Energiesparen in den Vordergrund.
Die mit Mineralwolle gedämmte und mit durchgefärbtem mineralischem Scheibenputz verputzte Fassade greift ländliche Bautraditionen auf. (Foto: Knauf/Klonk)
Aus einem alten Gutswohnhaus in
Zauchwitz in der Nähe von Berlin
wurde ein Effizienzhaus Plus, das
heute mehr Endenergie produziert
als es selbst verbraucht.
Abgesehen von der neuen Fassade im
frischen Grün fällt an dem ehemaligen
Gutshaus im brandenburgischen
Zauchwitz rein äußerlich kaum etwas
auf. Das Wohnhaus von 1881 zeigt
nach einer umfassenden energetischen
Modernisierung: auch alte Gebäude
lassen sich auf ein energetisches Niveau
bringen, bei dem sie rechnerisch keine
Endenergie mehr verbrauchen oder
sogar einen Überschuss produzieren.
Vor allem aber hat der Berliner Architekt Ulrich Zink bewiesen, dass zukunftsorientierter Wohn- und Energiekomfort auch im Bestand ohne Verlust von
Charme und Architektur der vorhandenen Bausubstanz funktioniert.
Die neuen, nicht tragenden Innenwände wurden mit schlanken Knauf
Montagewänden errichtet. Die
Trockenbausysteme reduzierten die
eingebrachte Baufeuchte und boten in
Decken und Wänden ausreichend
Raum für die Installation der Lüftungsanlage. Außerdem ließen sich mit
Knauf GKF Feuerschutzplatten auch die
Brandschutzanforderungen erfüllen.
„Eine weit über den EnEV-Anforderungen gedämmte und luftdichte
Gebäudehülle ist die Voraussetzung,
um intelligente Heizkonzepte unter
Einbeziehung erneuerbarer Energien
umsetzen zu können“, weiß Ulrich
Zink. Wärmepumpe und PV-Module
versorgen das Haus mit Wärme und
Strom. Dreh- und Angelpunkt ist die
Wärmedämmung der Gebäudehülle.
Das Wärmedämm-Verbundsystem
Knauf WARM-WAND Plus mit 24 cm
Mineralwolle-Dämmung senkt den
Heizenergiebedarf so weit, dass
moderne Niedertemperaturheizungen
möglich wurden. Im Dach wurden die
Sparren verstärkt, um Platz für die
Zwischensparrendämmung aus
Glaswolle von Knauf Insulation zu
schaffen.
Die tragenden Wände leisten mit ihrem
neuen Kalkputz heute einen wichtigen
Beitrag für ein behagliches Innenraumklima. Der eingesetzte Knauf
Rotkalk erfüllt neben der Gestaltung
hohe Ansprüche an die Raumhygiene:
er kann in hohem Maß Feuchte aufnehmen und kontrolliert wieder abgeben, bietet durch dauerhafte Alkalität
keinen Lebensraum für Schimmel und
kann Schadstoffe aus der Raumluft
katalytisch in unschädliche Stoffe
umwandeln.
Für die Beschichtung der Wände wählten die
Bauherren Knauf Rotkalk. (Foto: Knauf/Klonk)
Allerdings müssen entsprechende Baumaßnahmen nicht nur der Instandhaltung
dienen. Wenn schon Arbeit ansteht, kann die doch gleich mit einer Aufwertung der
Immobilie verbunden werden. Warum sich nicht selbst was Schönes gönnen? Schon mit
einem modernen Bad oder einer barrierefreien Küche steigt der Wohnkomfort enorm.
Zusätzlichen Lebensraum gewinnen Hausbesitzer durch einen Dach- oder Kellerausbau. Da es immer wichtiger wird, Energie zu sparen, ist auch eine energetische
Sanierung nicht unklug. Bei so vielen Gründen, die für eine Modernisierung
sprechen, ist es umso wichtiger, kompetente und zuverlässige Partner an
der Seite zu haben. Mit den Baustoff-Fachhändlern in Deutschland finden Eigenheimbesitzer professionelle Unterstützung in Sachen
Beratung, Materialeinkauf und Handwerkervermittlung. Mit der
Initiative „Wir modernisieren Deutschland“ und diesem dazugehörigen Informationsmagazin zeigen die Fachhandelskooperationen ein Stück der Bandbreite ihrer Beratungskompetenz auf und geben Anregungen für
die eigenen Modernisierungsmaßnahmen.
www.knauf.de
Wir modernisieren Deutschland
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4
5
Die Farbexperten für Ihr Wohlfühl-Zuhause
Ausführung
Immer erste Wahl bei Qualitätsprodukten,
Lieferant für Ideen und Inspirationen:
der Baustoff-Fachhandel vor Ort.
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Partner des Baustoff-Fachhandels:
qqualifizierte Handwerksbetriebe.
((Fotos: hagebau, ZDB)
Beratung
Der Baustoff-Fachhandel bietet professionellen
Komplettservice rund um das Thema Modernisierung.
Farbenspiel: Die perfekte Abstimmung von Wandfarben auf die Einrichtung sorgt für ein stilvolles Wohlfühl-Ambiente. (Fotos: Alpina)
Gletscherblau kombiniert mit sanftem Cashmere? Nebelzauber und
Granatapfel? Oder doch lieber strahlendes Weiß? Wer Farbe in seine
Wohnung bringen möchte, kann dies
dank Alpina ganz einfach selbst tun.
genießt seit Generationen höchstes
Verbraucher-Vertrauen. Aus Sicht der
Verwender ist Alpina damit die
Farben-Marke Nr. 1* und
Orientierungsanker im oft unübersichtlichen Baumarkt.
Ob mit den bunten Alpina
Wandfarben, fertig abgetönt oder über
die Mischmaschine, dem Klassiker
Alpinaweiß oder dem umfangreichen
Lacksortiment: Alpina hilft, die eigenen vier Wände in einer großen
Farbvielfalt mühelos und stilsicher in ein individuelles WohlfühlZuhause zu verwandeln. Dank der
original Alpina Deckkraft steht Alpina
seit über 100 Jahren für höchste
Qualität und Farbkompetenz und
Der Klassiker für ein zeitlos elegantes
Zuhause: Alpinaweiß – Europas meistgekaufte Innenfarbe und aktueller
Testsieger bei Stiftung Warentest**.
Ein einziger Anstrich – und die Wand
erstrahlt in reinstem Weiß. Das perfekte Weiß von Alpinaweiß können die
Verbraucher seit Kurzem auch als Lack
erleben. Mit dem ersten Weißlack in
Alpinaweiß Qualität, dem Allrounder
für Projekte im Innen- und
Außenbereich.
Wenn es um die richtige Wandfarbe
für Wohnzimmer, Küche oder Arbeitszimmer geht, sollte man sich bereits im
Vorfeld Gedanken machen: Welche
Stimmung sollen die Farben erzeugen?
Welches Wohngefühl ist gewünscht?
Um den Farbsuchenden den Auswahlprozess zu erleichtern, haben die
Experten des Alpina FarbdesignStudios die Erkenntnisse aus der
Wir modernisieren Deutschland
Wohn- und Farbpsychologie miteinander kombiniert.
Das Ergebnis sind sechs farbliche
Stimmungscluster aus 43 aufeinander
abgestimmten Farbtönen. Mit diesen
kann sich jeder ganz einfach durch die
Wirkung von Farben sein persönliches
Zuhause-Gefühl kreieren.
Alpina Produkte gibt es in allen
führenden Bau- und Fachmärkten.
*Repräsentativbefragung
Bau- und Heimwerkermärkte
März 2014 (Konzept & Markt GmbH in
Kooperation mit der Dähne Verlags GmbH).
**Stiftung Warentest Ausgabe 5/2012.
www.alpina-farben.de
Material
Profis für die Modernisierung
Dreck, Lärm und hohe Kosten –
damit verbinden die meisten Hausbesitzer das Wort „Modernisierung“.
Sicher, keine Umbaumaßnahme läuft
staubfrei und lautlos ab. Dennoch
muss eine energetische Sanierung
oder der Dachausbau nicht zwangsläufig eine nervenzerreißende Zeit des
Schreckens werden. Im Gegenteil: Mit
der richtigen Beratung kann jede
Modernisierungsmaßnahme erfolgreich und stressarm bewältigt werden.
Angeblich ist guter Rat ja teuer, aber
das muss gar nicht sein: In Deutschlands Baustoff-Fachhandel finden sich
kompetente und zuverlässige „Zukunftssicherer“. Besonders wenn eine
umfassende Modernisierung ansteht,
ist eine solide Planung und eine zuverlässige Beratung in Sachen Materialwahl und Kosteneinschätzung das A
und O.
Projektbetreuer vom Fach
Egal, ob die Fassade eines Hauses renoviert wird, der Keller auszubauen, das
Bad neu zu gestalten oder der lang
ersehnte Schwimmteich endlich anzulegen ist: Im Baustoff-Fachhandel berät
der Projektbetreuer für Bauen und
Modernisieren umfassend in allen
Details des Modernisierungsvorhabens.
Seine Qualifizierung belegt unter anderem ein Zertifikat der Industrie- und
Handelskammer. Als Projektbetreuer
absolviert er die Projektplanung,
schätzt den Zeit- und Kostenaufwand
ein, übernimmt die Handwerkerauswahl von qualifizierten Modernisierungsbetrieben sowie die Kostenüberwachung und er koordiniert alle
Termine.
Das alles ist bundesweit möglich, weil
die Fachhändler in Kooperationen wie
etwa Hagebau und Eurobaustoff oder
in Unternehmen wie Baywa zusammenarbeiten und deren Sortimentsspezialisten sich firmenintern zu Fachgruppen zusammengeschlossen haben.
Hier wird permanent Wissen ausgetauscht und weitergegeben. Somit
kann eine hohe Sortimentsqualität,
Wir modernisieren Deutschland
qualitativ hochwertige Beratungskompetenz und ein umfangreiches
Dienstleistungsangebot offeriert werden. Damit garantiert der BaustoffFachhandel Professionalität in der
Bauabwicklung.
Impressum
„Wir modernisieren Deutschland“ ist ein
Projekt des Verlagshauses Wohlfarth
GmbH in Kooperation mit
EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft
mbH & Co. KG, hagebau
Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH &
Co. KG und BayWa AG.
Verantwortlich für den Inhalt: Frank
Wohlfarth
Konzeption, Gestaltung, Realisation:
Verlagshaus Wohlfarth
Autoren: Silke Koppers
Projektbetreuung:
Mechthild Kaiser; Tel.: 02 03 / 3 05 27- 39,
E-Mail: m.kaiser@wohlfarth.de
Verlagshaus Wohlfarth, Stresemannstraße
20 – 22, 47051 Duisburg
Fotos: fotolia, depositphotos, BHW und
Hersteller
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Wellness
Ambiente
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Ein deutliches Plus an Lebensqualität
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und
Wohlfühl-Ambiente
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Lifestyle
Noch mehr
Lebensqualität
durch Modernisierung
Die Modernisierung der eigenen vier
Wände ist mehr als ein notwendiges
Übel zum Werterhalt. Vielmehr sorgt
sie für eine Wertsteigerung und trägt
darüber hinaus zur Senkung der laufenden Unterhaltskosten bei. Aber
nicht nur das: Sie erhöht vor allem die
Lebensqualität der Bewohner, weil sie
schönes Wohnen ermöglicht.
Zunächst muss erst einmal zwischen
Instandhaltung und Modernisierung
unterschieden werden. Zur Instandhaltung gehört es kleine Schäden,
wie Risse im Mauerwerk oder lose
Dachziegel, sofort zu beheben. Selbst
wenn nach rund 30 Jahren das Dach
komplett neu gedeckt werden muss
oder nach zehn Jahren die Fassade
einen neuen Anstrich erhält, handelt
es sich ebenfalls um
Instandhaltungs- oder
Aus einem
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Badezimmer im 70er-Jahre-Look
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wird
i ein Wellness-Bereich, aus einem
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Dachboden ein gemütliches
hes SchlafSchlaafzimmer. Die Modernisierungs
erungsprofis im Baustoff-Fachhandel
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helfen dabei mit Expertenrtenen.
wissen und Materialien.
h,
(Fotos: Villeroy & Boch,
VELUX, Hörmann)
Sanierungsmaßnahmen. Sie steigern
den Wert des Gebäudes nicht, sondern verhindern lediglich seinen
vorzeitigen Wertverlust.
Wird jedoch die Dachreparatur oder
der Anstrich mit einer Wärmedämmung verbunden, handelt es
sich um eine wertsteigernde
Modernisierung: Der Zustand des
Hauses verbessert sich, seine
Nutzungsdauer wird verlängert.
Dazu gehört beispielsweise eine neue
Haustechnik. Auch ein modernes
Badezimmer oder eine Küche auf
dem neuesten Stand machen die
Immobilie werthaltiger als vergleichbare Objekte mit veraltetem
Inventar. Besonders im Hinblick auf
einen eventuellen Wiederverkauf
oder auch auf eine Vermietung zahlt
sich eine Modernisierung häufig aus.
Wir modernisieren Deutschland
Wertsteigerung und mehr
Wohnlichkeit
Allerdings wirken sich nicht alle
Modernisierungsmaßnahmen im gleichen Maße wertsteigernd aus. Zudem
verschieben sich die Prioritäten je
nach Lage am Immobilienmarkt.
Hoch im Kurs stehen derzeit modernisierte Bäder, großzügige Grundrisse
und ein hochwertiger Innenausbau,
zum Beispiel mit Parkett oder
Naturstein. Bei den energetischen
Maßnahmen ist es unter anderem die
fachmännische Dachisolierung, die zu
besseren Vermarktungschancen führt.
Auch für Mietobjekte ist Energieeffizienz ein wichtiges Wertkriterium,
denn angesichts steigender Energiepreise schauen Mieter bei der
Wohnungsauswahl sehr genau auf die
Nebenkosten. Vermieter können in
der Regel elf Prozent der Modernisierungskosten auf den Mieter umlegen.
Doch auch wer nicht auf einen gewinnbringenden Verkauf oder eine einträgliche Vermietung spekuliert, für den zahlt
sich eine Modernisierung ebenfalls aus.
Denn solche Maßnahmen erhöhen das
Wohlbefinden der Bewohner. So lässt
sich etwa das Raumklima mit neuen
Fenstern verbessern, neue Wasserleitungen und Armaturen erhöhen die
Qualität des Trinkwassers oder eine effiziente Wärmedämmerung sowie eine
moderne Heizungsanlage schonen Klima
und – aufgrund geringerer Nebenkosten
– auch den Geldbeutel. Laut einer Umfrage von Immobilienscout24 will jeder
vierte Immobilienbesitzer in den nächsten Jahren in energiesparende Maßnahmen wie Dämmung oder Heizungsaustausch investieren. Im Altbau spart
das durchschnittlich etwa ein Drittel der
Energiekosten. Viele Eigentümer von
älteren Häusern und Wohnungen nutzen
die energetische Modernisierung, um bei
der Gelegenheit Bad oder Küche zu
erneuern oder durch Anbau oder Ausbau
mehr Platz zu schaffen. Das erhöht ebenfalls den Komfort des Lebensraum.
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Leben
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en bedeutet immer
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Veränderung. Stand
vor 20 Ja
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dadurch dem Nutzen
angepasst, besteht heute die
Möglichkeit, das Haus nach den eigenen, ganz persönlichen Bedürfnisse
umzugestalten. So entsteht aus den
zwei Kinderzimmern unterm Dach ein
lichtdurchflutetes Studio oder das alte
beengte Familienbad für Vier verwandelt sich in einen großzügigen
Wellness-Bereich für Zwei mit schönen
Fliesen in zeitgemäßem Design.
Wanddurchbrüche, An- und
Ausbauten schaffen helle, offene
Zimmer mit wohnlich-warmem
Holzfußboden. Ökologisch unbedenkliche Baumaterialien wie natürliche
Dämmstoffe, unbehandelte Hölzer und
Putze, mineralische Farben sorgen darüber hinaus für gesundes Wohnen. Der
Fachhändler berät auch hierbei zuverlässig und kompetent.
Investition in mehr Sicherheit
Außerdem bringt Modernisierung ein
Plus an Sicherheit. Durchschnittlich
wird alle vier Minuten irgendwo in
Deutschland eingebrochen. Die
Wahrscheinlichkeit, selbst davon
Wir modernisieren Deutschland
betroffen zu sein, reduziert sich beispielsweise mit einer modernen Haustür samt innovativer Verriegelungstechnik und registriertem Sicherheitszylinder deutlich. Gerade eine veraltete
Tür gilt als die schwächste Stelle eines
Hauses. Zudem verändert eine schicke
Haustür den Gesamteindruck des
Gebäudes nachdrücklich und wertet es
auf. Abschließbare Fenstergriffe oder
Schließstücke mit Sicherheitszapfen,
die rund um den Fensterflügel platziert
werden, verhindern jeden Aufhebelversuch im Ansatz. Und in puncto
„innere Sicherheit“ bannen Rauchmelder eine große Gefahr. Jeden Monat
verunglücken durch Brände 35
Menschen tödlich, die meisten davon
in den eigenen vier Wänden. Die häufigste Todesursache ist eine Rauchvergiftung – drei Atemzüge reichen für
den Exitus. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist nicht Fahrlässigkeit
die Ursache für die meisten Brände,
sondern ein technischer Defekt. Daher
ist eine Rauch- und Gasmeldeanlage
eine mehr als sinnvolle Investition.
Modernisierungsinvestitionen wirken
sich also positiv auf alle Bereiche des
alltäglichen Lebens aus.
8
9
Einfach mehr Zeit für die schönen Dinge
8
Planung
barrierefrei
Optimale Lösung: Eingansbereich
ohne dunkle, uneinsehbare Ecken.
Ein Bad ohne Stolperkanten minimiert Unfallrisiken.
Schutz
Licht
Fliesenbeläge: schneller, besser und innovativer mit Produkten von PCI. (Fotos: PCI)
Gut
Eingänge und Zufahrten bieten einen wirkungsvollen
Gu
ut ausgleuchtete
a
Schutz
Sc
chu vor Unfällen und Einbrüchen. (Fotos: Veka/txn-p, BHW, Fermacell)
Sicherheit rund ums Haus
„My home is my castle“ (Mein Haus
ist meine Burg) lautet eine englische
Redensart, die auch auf deutsche
Eigenheimbesitzer zutrifft. Es ist der
Ort, an dem sie sich am sichersten
und wohlsten fühlen. Damit das auch
so bleibt, kann im Zuge einer
Modernisierung einiges dafür getan
werden.
Die Zahl der Einbrüche nimmt in
Deutschland seit Jahren zu. Neben den
materiellen Schäden wiegen die psychischen Folgen eines Einbruchs oft deutlich schwerer, denn das Sicherheitsgefühl geht verloren. Um daheim auch
weiterhin König zu bleiben, empfehlen
sich natürlich diverse Sicherungssysteme für Türen und Fenster. Sehr
effektiv in Sachen Einbruchschutz sind
aber besonders Abschreckungs-
maßnahmen. Mit voreingestellten
Lichtszenarien kann etwa bei längerer
Abwesenheit von zu Hause hervorragend Anwesenheit simuliert werden.
Das ist über Sicherheitsanlagen regelbar. Darüber hinaus gilt es auch weitere
gefährliche Hindernisse abzubauen.
Verbesserung im Detail
Und das fängt schon im Kleinen an.
Wer vor 30 Jahren gebaut hat, hat nicht
zwangsläufig an Alter oder Krankheit
gedacht. Dann können allerdings schon
geringfügige Unebenheiten zu bösen
Stolperfallen werden. Absätze, Kanten
und unterschiedliche Aufbauhöhen
lauern in vielen Häusern. Oft verschwinden sie beim Umbau, doch nicht
immer. Dann helfen Übergangs- und
Abschlussprofile, die besonders unter
dem Aspekt der Barrierefreiheit ihre
Wir modernisieren Deutschland
Stärken ausspielen. Sie schaffen stufenlose Verbindungen zwischen verschieden hohen Bodenbelägen, zum Beispiel
im Übergangsbereich von einem Raum
zum nächsten, zur bodenebenen
Dusche oder von Fliesen auf Teppichboden. Zusätzlich schützen die Verbindungen die angrenzenden Belagskanten wirksam.
Ebenfalls hilfreich ist die richtige Beleuchtung. Dafür müssen nicht in jeden
Raum alle Lampen brennen. Vielmehr
gibt es pfiffige Lösungen wie eine
Stufenkantenbeleuchtung, die ohne zu
blenden, eine Treppe gekonnt in Szene
setzt und zugleich Trittsicherheit
gewährt. Licht und zugleich schickes
Design in eher dunklen Räumen kann
auch durch Glastüren oder Glasausschnitte in den Durchgängen zu angrenzenden Zimmern erreicht werden.
Sicherheit hat eben viele Aspekte, die
das Zuhause zur Burg werden lassen.
Der Bodenbelag ist buchstäblich die
Basis für Wohnkomfort. Dabei sind
Fliesen aufgrund ihrer gestalterischen
Vielfalt, Robustheit und Reinigungsfreundlichkeit eine ideale Wahl. Die
Fliesenverlegewerkstoffe des Bauchemie-Experten PCI sorgen für
Beläge mit sicht- und spürbaren
Mehrwerten.
integrieren – daher der Name. So können
auch großformatige Fliesen auf großen
Flächen mit einem durchgängig harmonischen Fugenbild verlegt werden.
Die Abdichtungs- und Entkopplungsbahn PCI Pecilastic® U reduziert den
Tritt- bzw. Raumschall, was zu einem
angenehmen Raumklima führt.
■ einfach schönerer Raumklang
■ einfach schöneres Fugenbild
Fürs private Wohnumfeld bietet PCI
das Produktsystem „Gleichmäßiges
Fugenbild“ an: das passende Produkt
und die perfekte Kombination der
Eigenschaften für alle Arbeitsschritte –
vom Untergrund bis zur Fuge. Als
Variante des Systems „Fliese Universal“
sind alle Produkte emissionsarm und
tragen so zu einem wohngesunden
Umfeld bei.
■ einfach überall einsetzbar
■ einfach jedes Produkt emissionsarm
Die Fliesen werden mit dem ProfiFliesenkleber PCI Flexmörtel® S2 verlegt. Aufgrund seiner speziellen Eigenschaften kann deutlich früher als bei
herkömmlichen Mörteln mit diesem
Arbeitsschritt begonnen werden.
Zudem bietet er maximale Sicherheit
für einen langlebigen Belag.
■ einfach früher belegen
■ einfach sicher belegen
Das System bietet die Möglichkeit, bestehende Dehnungsfugen im Estrich in
das Fugenraster des späteren Belags zu
Der Fugenmörtel PCI Nanofug® Premium
verbindet als idealer Abschluss des
intelligenten Systems Funktionalität
und Ästhetik. Er verfügt über viele
Vorteile, die sich positiv auf die hygieWir modernisieren Deutschland
nischen Eigenschaften auswirken: vom
easytoclean effect über die Widerstandsfähigkeit gegen aggressive Reiniger bis
zur Reduzierung von Schimmelbefall.
PCI Nanofug® Premium gibt es in 23
Farbtönen, passend zu den aktuellen
Farbtrends bei Fliesen.
■ einfach weniger reinigen
■ einfach hygienischer
Führende Fliesenverlegebetriebe verarbeiten PCI Produkte.
www.pci-augsburg.de
10
11
Super dämmen, super sparen
10
Energetisch, ökologisch und optisch eine ideale Lösung: Wärmedämmvebundsysteme von BAUMIT. (Fotos: BAUMIT)
U-Wert-Weltmeister, schön und sicher: Die neue Hörmann Haustür ThermoCarbon von Hörmann. (Fotos: Hörmann)
Für das sichere Gefühl im eigenen Zuhause
In Anbetracht der Anforderungen
an Sicherheitsstandards und Wärmedämmung sollten in die Jahre gekommene Haustüren ausgetauscht werden.
Der Tor- und Türhersteller Hörmann
bietet zwei Aluminium-Haustüren an,
die aufgrund einer vielfältigen Motivund Farbauswahl auch modernen
Designansprüchen genügen.
Aluminium-Haustüren sind Kunststoffoder Holztüren in vielerlei Hinsicht
überlegen. Der Werkstoff Aluminium
sorgt dafür, dass die Haustür auch nach
Jahren noch aussieht wie neu und an
Stabilität nicht nachlässt. Hinzu
kommt, dass Aluminium-Haustüren
eine wesentlich bessere Sicherheitsausstattung und Wärmedämmung
ermöglichen.
Ein stilvolles und sicheres Entrée. (Foto: Hörmann)
Die neue Aluminium-Haustür
ThermoCarbon bietet ein sehr hohes
Maß an Sicherheit: Eine serienmäßige
neunfache Verriegelung und praktisch
aushebelsichere Bänder wirken hemmend bei Einbruchversuchen. Die
Haustür ist optional mit RC 2, RC 3
oder RC 4 Ausstattung lieferbar, die
dafür sorgt, dass die Tür selbst einem
Einbruchversuch mit beispielsweise
einer Akku-Bohrmaschine bis zu zehn
Minuten standhält. Studien haben ergeben, dass ein durchschnittlicher
Einbruchversuch nicht länger als drei
Minuten dauert.
Mit ihrem U-Wert von bis zu 0,47 W/
(m²∙K), laut Herstellerangaben bislang
die einzige Aluminium-Haustür auf
dem Markt, die diesen Wert schafft,
eignet sich die ThermoCarbon auch
für Passiv- und Plusenergiehäuser, die
mehr Energie produzieren als sie benötigen. Der U-Wert ist ein Maß für den
Wärmedurchgang durch ein Bauteil
und wird in W/(m²∙K) angegeben. Je
kleiner der U-Wert, desto höher die
Dämmeigenschaft.
Die ebenfalls neue Aluminium-Haustür
ThermoSafe macht ihrem Namen alle
Ehre und sorgt mit einem fünffachen
Sicherheitsschloss sowie den SicherWir modernisieren Deutschland
ungsbolzen auf der Bandseite für eine
gute Sicherheitsausstattung. Darüber
hinaus hält diese Haustür Energiekosten niedrig: Mit einem U-Wert
von bis zu 0,8 W/(m²∙K) und der dreifachen Wärmeschutz-Isolierverglasung
erfüllt die Tür die Anforderungen für
Niedrigenergiehäuser und wird der
neuen Energieeinsparverordnung 2014
gerecht.
Das Unternehmen Hörmann stellt
Tore, Türe, Zargen und Antriebe für
privat und gewerblich genutzte
Immobilien her. Neben Garagen- und
Einfahrtstoren bietet Hörmann alle für
das Eigenheim benötigten Haus- und
Innentüren. Das Unternehmen bilanzierte zuletzt mit mehr als 6.000
Mitarbeitern einen Umsatz von 1 Mrd.
Euro und verfügt über 27, hauptsächlich in Deutschland angesiedelten,
Produktionsstätten.
www.hoermann.com
Ob angenehm kühl oder mollig
warm – bei welcher Raumtemperatur
es sich am besten wohnen lässt, darüber kann man streiten. Die Deutsche
Energieagentur empfiehlt für Wohnund Esszimmer rund 20 Grad. Die
persönliche Wohlfühltemperatur gibt
es jedoch nicht zum Nulltarif. Heizen
im Winter und Runterkühlen im
Sommer schlagen schnell auf den
Geldbeutel. Wer mittelfristig weniger
für Energie bezahlen will, sollte auf
eine Sanierung der Gebäudehülle mit
einem Wärmedämmverbundsystem
setzen.
Ein Vollwärmeschutz (WDVS) ist stets
eine Kombination verschiedener
Einzelprodukte (Dämmplatte,
Verankerung und Oberputz). Welche
Wahl getroffen wird, hat großen
Einfluss auf den Wirkungsgrad der
Dämmung sowie auf die Langlebigkeit
der Fassade. Komplettlösungen wie
die Superdämmfassade vermeiden
Wärmebrücken und ermöglichen ein
positives Raumklima. Das System
besteht aus einer atmungsaktiven
Dämmschicht, der Verdübelung mit
Klebeankern und einem NanoporOberputz.
WDVS umschließen die Fassade mit
einer dichten Außenhaut und halten die
Wärme im Haus. Wenn nicht genug
gelüftet wird, kann jedoch die
Schimmelbildung steigen. Zur Entschärfung dieses Problems sind
Dämmplatten, mit einer Vielzahl von
winzigen Löchern versehen, durch
die Luftfeuchtigkeit nach außen entweichen kann. Die Dämmung ist atmungsaktiv und isoliert zudem durch
Millionen kleiner eingeschlossener
Luftbläschen gegen Wärme und Kälte.
Sind die Untergründe im Altbau bereits
verputzt, müssen sie zusätzlich zur
Verklebung durch die Dämmung hindurch im Mauerwerk verdübelt werden.
Nachteil dieser Methode:
Verdübelungen verursachen immer
wieder Wärmebrücken und
Heizenergie geht verloren. Unschöne
Dübelabzeichnungen in der Fassade
können auftreten. Die bessere Alternative ist ein Klebeanker, der direkt im
tragenden Mauerwerk befestigt wird.
Vergleich der Verschmutzungsneigung nach zwei
Jahren: NanoporTop links, herkommlicher Putz
rechts. (Foto: BAUMIT)
Wir modernisieren Deutschland
Die meisten Außenwände werden über
kurz oder lang durch Umweltbelastungen dreckig und haben Pilz- oder
Algenbefall. Die Oberfläche des
Nanopor-Putzes besitzt eine geringe
elektrostatische Ladung und ist
mikroskopisch glatt, so dass sich kaum
Schmutz festsetzen kann. Die Fassade
macht sich Sonne, Regen und Wind
zunutze, um anhaftende Partikel wieder loszuwerden. Diese Selbstreinigung
sorgt für optisch schöne Fassaden und
garantiert, dass die darunterliegende
Wärmedämmung nicht beschädigt
wird.
12
2
13
Lärmschutz
Raumklima
Startend
Startende
de Jets
J über Wohngebieten, Straßengeräusche?
Schallschutzfenster
Schallsc
chu
sperren den Lärm aus.
((Fotos:
(F
otos: K
Kne
Kneer Südfenster)
12
Baustoffen und Materialien auf Umweltlabels. Außerdem sind Modernisierer oft
bereit, mehr Geld auszugeben, sofern
ein wohngesundheitlicher Nutzen erkannt wird.
Pflanzen
Allergiefreiheit
Ein optimales
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Raumkl
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und
Ein
Einrichtugen sind Grundlage für gesundes Wohnen.
(Fotos: Haro/BHW, Blumenbüro, Claytec)
Zu Hause gesund wohnen
Die Zahl der von Allergien geplagten Menschen steigt stetig, die Sorge
um die Gesundheit nimmt zu.
Themen wie Wohngesundheit und
ein gutes Raumklima rücken folglich bei vielen Menschen zunehmend
in den Fokus. Der BaustoffFachhandel berät darüber, was zu
beachten ist und wie ein gesundes
Klima in den eigenen vier Wänden
erreicht wird.
Schimmel, Hausstaub oder Nässe im
Hausinneren sind eindeutige
Indikatoren für ein schlechtes
Raumklima. Doch wie steht es um die
Bedeutung von Ausdünstungen etwa
in Bodenbelägen, Möbeln oder Putzmitteln? Oder wie beeinflussen Lärm
und Elektrosmog das Wohngefühl?
Bei der Antwort auf diese Fragen
können Umweltlabels wie „Der Blaue
Engel“, „Natureplus“ oder das „FSCZeichen“ Orientierung bieten – wenn
man sich mit ihnen auskennt. Das gilt
sowohl für private Bauherren und
Modernisierer als auch für Architekten und Planer. Heinze Marktforschung in Celle hat beide Gruppen
dazu befragt.
Wir modernisieren Deutschland
Auf Prüfsiegel achten
Demnach kennen sich nur wenige der
rund 270 befragten Architekten und
Planer mit den unterschiedlichen
Zertifikaten und Prüfsiegeln aus, während mehr als 90 Prozent der knapp 400
befragten Neubauer bzw. Modernisierer
mit umfangreicheren Sanierungsvorhaben bei ihren Bauvorhaben auf
gesundheitliche Aspekte achten. Zwei
Drittel der Modernisierer erkundigen
sich noch während der Umsetzungsphase nach der Unbedenklichkeit von
Baustoffen. Mehr als die Hälfte der
Befragten achten bei der Auswahl von
Allerdings reicht es nicht, dass auf einem
Produkt das Wort „Bio“ aufgedruckt ist.
So ist beispielsweise der Begriff
„Biofarbe“ nicht geschützt, so dass er
schnell in die Irre führen kann. Laut der
Verbraucherzentrale NordrheinWestfalen sind schadstoff- und emissionsarme Produkte am Umweltzeichen
„Blauer Engel“ oder an Siegeln wie
„Natureplus“, „Sentinel Haus“ oder „Eco
Institut tested product“ zu erkennen.
Speziell bei Farben und Lacken sollten
Allergiker und Asthmatiker noch genauer auf die Bestandteile schauen. Hier hilft
– neben der Deklaration auf der
Verpackung – besonders das geschulte
Personal im Baustoff-Fachhandel weiter.
Gut informieren
Doch die Wohngesundheit wird nicht
nur vom Material sichtbarer
Oberflächen beeinflusst, sondern auch
von nicht sichtbaren Baustoffen wie
etwa Massivwänden. Hier wird vorwiegend auf die Wärmedämmung und den
Brandschutz geachtet und weniger an
den Einfluss auf das Raumklima
gedacht. Dabei erfüllen beispielsweise
massive Mauerziegel gleich mehrere
Kriterien:
solide Wärmedämmung,
hoher Brandschutz
und Schadstofffreiheit. Das unabhängige Institut für Baubiologie
in Rosenheim hat den Mauerziegel
eines Herstellers überprüft und
anschließend mit dem Prädikat „baubiologisch empfehlenswert“ ausgezeichnet. Außerdem beugt der Ziegel
als rein mineralischer Baustoff der
Schimmelbildung vor. Die hohe Masse
sowie eine Vielzahl kleiner Poren im
Ziegel wirken regulierend auf
Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit.
Das ist besonders wichtig, weil die
ansonsten durchaus sinnvolle energetische Sanierung dazu führt, dass die
Hülle des Wohngebäudes immer luftdichter wird. Die Folge: Der natürliche
Luftaustausch wird verringert, etwaige
Schadstoffe bleiben länger im Gebäude.
Allergien und Atemwegserkrankungen
können dadurch begünstigt werden.
Auch deshalb ist es ratsam, auf wohngesunde Baustoffe zu achten und sich
im Baustoff-Fachhandel darüber
umfassend zu informieren. Denn die
geprüften Materialien geben deutlich
weniger oder bestenfalls gar keine
Schadstoffe an die Raumluft ab und
belasten in einem gut gedämmten Haus
auch nicht das Wohnklima.
Wir modernisieren Deutschland
Lärm aussperren
Und es gibt noch
einen Aspekt des
gesunden Wohnens: der
Luftschallschutz gegenüber dem
Außenlärm. Ein ausreichender Lärmschutz ist nicht nur ein gewünschter
Komfort, sondern mittlerweile gilt es
als erwiesen, dass zu viel Lärm krank
macht. Die wachsende Lärmkulisse im
Alltag führt bei vielen Menschen zu
einem steigenden Bedürfnis nach Ruhe.
Und die genießt man gern in den eigenen vier Wänden. Deshalb ist gerade
dort die Schalldämmung zunehmend
ein Thema. Allerdings wird bei einer
Modernisierung eher an Trittschalldämpfung oder Schallschutz bei der
Isolierung gedacht. Doch auch kleine
Stellen können entscheidend zum
Komfort beitragen. Dazu gehören
unter anderem Abflüsse in Duschen
oder Wannen. Geräusche aus dem
Entwässerungssystem sind besonders
in gut gedämmten Gebäuden besser zu
hören, weil weniger Lärm von außen
eindringt. Das Rauschen der Duschen
vom Nachbarn kann lästig sein, und im
Arbeitszimmer wird sicher die Konzentration gestört, wenn die Toilettenspülung im oberen Stockwerk gut
wahrnehmbar ist. Auch hier weiß der
Experte aus dem Baustoff-Fachhandel,
mit Hilfe welcher Produkte sich Lärm
aussperren lässt.
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Wärme- und Brandschutz durch Steinwolle
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Keine „Verschlusssache“ für Räume, sondern Türen als stilvolle und harmonische Gestaltungselemente. (Foto: Jeld-Wen)
Mehr als einfach nur eine Tür
Baujahr 1952, komplett gedämmt und modernisiert zum Niedrigenergiehaus. (Foto: ROCKWOOL)
Ein freistehendes Einfamilienhaus,
in massiver Bauweise 1952 errichtet,
verwandelten seine neuen Eigentümer
in ein schmuckes Niedrigenergiehaus
– mit einer Dämmung aus nichtbrennbarer Steinwolle, dem Dämmstoff für mehr Sicherheit und Komfort.
Dach, Fassade, Kellerdecke – rundum
sperrten die Bauherren Kälte aus.
Begonnen wurde mit dem Aufbau eines
komplett neuen Dachstuhls. Eine kombinierte Auf-, Unter- und Zwischensparrendämmung aus ROCKWOOL
Steinwolle in der Wärmeleitgruppe
(WLG) 035 wurde in einer Dämmdicke
von zusammen 36 cm verlegt. Alle
Fassaden des Hauses erhielten ein 18
cm dickes Wärmedämmverbundsystem
mit nichtbrennbarem Steinwollekern.
„Steinwolle ist ein besonders langlebiger Dämmstoff mit einer sehr guten
Ökobilanz“, erklärt der Hausherr seine
Materialwahl, „und darüber hinaus
bietet sie neben einer erstklassigen
Wärmedämmung auch einen effektiven
Schall- und vor allem Brandschutz für
meine Familie.“ Den Erfolg der energetischen Komplettsanierung offenbart
ein Blick auf den Jahresprimärenergiebedarf: Er konnte von vormals 620 auf
26 kWh/(m2·a) reduziert werden.
Nichtbrennbare Steinwolle für das Dach und die
Fassade. (Foto: ROCKWOOL)
Steinwolle von ROCKWOOL ist die
sichere Wahl für Wärme-, Schall- und
Brandschutz:
Die Dämmung Ihres Zuhauses sorgt
für viel mehr als nur Wärmeschutz.
Tatsächlich kann die Entscheidung für
den richtigen Dämmstoff Ihren Wohnkomfort in vielerlei Hinsicht verbessern. So sorgen Dämmstoffe von
ROCKWOOL dafür, dass Ihr Zuhause
zu einem ruhigeren Ort wird, an dem
Sie gut entspannen können.
Gleichzeitig profitieren Sie von niedrigen Heizkosten und verlässlichem
Brandschutz. Dämmungen aus
Steinwolle sind zudem recyclingfähig,
besonders langlebig und stabil.
www.rockwool.de
Wir modernisieren Deutschland
Eine Tür ist nicht nur einfach eine
Tür. Sie ist die erste Berührung mit
einem Ort, der erste Kontakt, der erste Dialog. Türen eröffnen unzählige
Möglichkeiten – als Verbindung zwischen Räumen und Menschen, aber
auch als Bereicherung für Komfort,
Funktionalität und die Ästhetik in
Räumen.
Wir sind immer auf der Suche nach
kreativen Ideen, um unsere Produkte
neu und andersartig zu inszenieren und
zu erfinden. Das gilt für das Design wie
für die Funktionalität unserer Türlösungen. Unsere langjährige Erfahrung
hilft uns dabei, Trends zu identifizieren
und sie in architektonisch und funktional überzeugende Lösungen zu übersetzen. Je nach Anforderung entstehen
Türen, die eine zurückhaltende oder
prägnante, eine funktional dienende
oder gestalterisch führende Rolle im
Raum einnehmen. So haben wir für
jeden Geschmack, jeden Raum und
jede Funktionsanforderung die passende Lösung.
Unser umfassendes Portfolio an Innentür-Lösungen reicht vom Standardprodukt für den Do-It Youselfer über
Schön im Design und optimal auf den Einrichtungsstil abgestimmt: Türen von Jeld-Wen. (Foto: Jeld-Wen)
hochwertige Trend- und Designtüren
bis hin zu technischen Türen für
höchste Ansprüche z.B. an Brand-,
Rauch-, Schall-, Strahlenschutz oder
Sicherheit im Objektbereich. Unsere
Türlösungen finden Anwendung im
privaten Umfeld und im institutionellen Wohnungsbau ebenso wie in
Hotels, Gesundheits- und Rehabilitations- und in öffentlichen Einrichtungen.
Seit jeher legen wir großen Wert auf
den Schutz von Mensch und Umwelt.
Wir sind äußerst stolz darauf, dass
unsere deutschen Produktionsstandorte
sowie eine Vielzahl unserer ProduktionsWir modernisieren Deutschland
stätten in Europa nach FSC™ und PEFC
zertifiziert sind. Darüber hinaus ist es
uns ein wichtiges Anliegen Produkte
für ein wohngesundes, schadstoffarmes
Raumklima zu entwickeln und anzubieten. Seit 2009 sind wir der einzige
Türenhersteller, der sich nach den
strengen Qualitätskriterien des Sentinel
Haus Instituts (SHI) hat überprüfen
lassen und bei Beratungen und Bauvorhaben nach dem Sentinel Haus Konzept empfohlen und eingesetzt wird.
www.jeld-wen.de
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Eine ideale Lösung
Lösun gerade für Altbauten mit stark strukturierten
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Fassaden.
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Leider
weisen noch viele ältere Gebäude keine so guten Wärmedämmwerte
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auf wie hier zu sehen. Innendämmungen helfen Energiekosten zu senken.
Außen schön,
innen warm
Die Wohngesundheit fördern und
gleichzeitig Energie sparen – was wie
ein Gegensatz klingt, lässt sich in
Wirklichkeit mit einer Innendämmung durchaus realisieren. Doch
immer noch sorgen Vorurteile und
gefährliches Halbwissen für Unsicherheit. Dabei bietet die Dämmung der
Innenwände eines Gebäudes Vorteile
gegenüber einer Außenisolierung.
Wer sein Haus energetisch modernisiert hat, möchte den neu gewonnenen
Wohnkomfort und die sinkenden
Energiekosten später nicht mehr missen - und würde die Sanierung auch
anderen empfehlen. Zu diesem
Ergebnis kommt eine Umfrage, die von
der Deutschen Energie-Agentur (dena)
gemeinsam mit dem Ifeu-Institut für
Energie- und Umweltforschung
Heidelberg unter Eigentümern von
Effizienzhäusern durchgeführt wurde,
die ihre Immobilie selbst nutzen.
Ob die schicke Altbau-Wohnung für
den Single-Haushalt oder das idyllisch
gelegene Reihenhaus aus den 60er-Jahren als Familiennest: „SecondhandImmobilien“ müssen häufig energetisch
saniert werden, denn in ungedämmten
Altbauten geht viel Wärme über die
Gebäudehülle verloren. Das treibt die
Heizkosten in die Höhe. Außerdem
sind die inneren Wandoberflächen oft
zu kalt. Das empfinden Menschen nicht
nur als unangenehm, es birgt auch die
Gefahr von gesundheitsgefährdender
Schimmelbildung. Abhilfe lässt sich mit
der richtigen Innendämmung schaffen.
natürlichen Rohstoffen sparen Heizkosten, verbessern die Wohnqualität
und erhöhen den Nutz- und Immobilienwert. Durch die geringen Herstellungskosten und die Wartungsfreiheit amortisieren sich Innendämmungen bereits nach wenigen
Jahren. Hinzu kommt die räumliche
Flexibilität: Vom Mindestwärmeschutz
an Kleinflächen, über die nutzungsabhängige Dämmung einzelner Räume
oder Wohnungen, bis hin zur energetischen Sanierung ganzer Gebäude - die
Gründe und Einsatzbereiche für
Innendämmungen sind vielfältig.
Gesund sparen
Doch warum eine Innendämmung nutzen, die doch so platzraubend ist und
zudem angeblich Feuchteschäden verursacht? Diese Vorurteile halten sich
hartnäckig, sind durch die Praxis aber
längst widerlegt. Intelligente, feuchteregulierende Innendämmsysteme aus
Vor allem bei erhaltenswerten Fassaden
mit Stuck oder altem Klinker, Fachwerk
oder denkmalgeschützten Bauten bieten ausgereifte Innendämmsysteme
sichere und nachhaltige Lösungen.
Gleiches gilt bei fehlendem Dachüberstand oder gegliederten Fassaden
aufgrund von Versprüngen oder
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Anbauten, die
eine Außendämmung erschweren oder
gar unmöglich machen. Die gleiche
Situation ergibt sich bei unzugänglichen Gebäudeteilen aufgrund einer
Grenzbebauung oder einer Hanglage.
Die Einsatzbereiche für Innendämmungen sind dabei ebenso vielfältig, wie die hierfür angebotenen
Systemmöglichkeiten.
Es gibt noch mehr Vorteile gegenüber
der Außendämmung: Der Einbau im
Inneren kann bei jedem Wetter erfolgen, egal ob es schneit oder regnet.
Kostengünstiger und zeitsparender fällt
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Passende Lösung
So vielfältig die Möglichkeiten sind, so
breit ist auch die Angebotspalette. Es
gibt Dämmplatte für jede Anforderung,
ob für den Keller oder fürs Dach, mit
zusätzlichem Schimmelpilzschutz, speziell auf Fachwerkwände abgestimmt
oder Systeme mit mineralischem
Dämmputz, aus extrudiertem Polystyrol Hartschaum (XPS) oder Mineralwolle. Um für sich und die eigenen vier
Wände das richtige zu finden, dabei
hilft der Berater im Baustoff-Fachhandel.
Er kennt die Unterschiede und empfiehlt
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das passende Produkt. Wichtig ist, dass
das System aus kapillaraktiven und diffus
fusionsoffenen Materialien besteht. Es
leitet eingedrungene Feuchte zur
Bauteiloberfläche, wo sie verdunstet.
Auf diese Weise entstehen erst gar keine Feuchte- und Schimmelpilzprobleme. Außerdem steigt die Oberflächentemperatur deutlich und das
Raumklima verbessert sich spürbar.
Gutes Raumklima
Gute Innendämmstoffe und Zubehörprodukte sollten zudem nachweislich
emissionsfrei sein, also keine schädlichen Stoffe abgeben. Für einen optimalen Brandschutz sind nicht brennbare
Produkte (Baustoffklasse A1) zu verwenden, die im Brandfall keine gefährlichen Gase entwickeln.
Waren die Dämmeigenschaften der
Innendämmung lange Zeit umstritten,
verbinden moderne Systeme heute
Kapillarität, Wärmedämmung und
Luftfeuchtigkeitsregulierung. Durch
eine nachträgliche hoch qualitative
Dämmung sinken nicht nur die Heizenergieverbrauchswerte. Sie sorgt
außerdem für eine längere Lebensdauer
der Bausubstanz und steigert somit den
Immobilienwert.
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Trockene Estrich-Verlegung mit fermacell
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Ob Neubau oder Modernisierung: fermacell Trockenestrich bietet hervorragendem Trittschall- und Brandschutz, Zeit- und Verarbeitungsvorteile. (Foto: Erich Spahn)
Wer in einem hellhörigen Haus die
Mitbewohner und Nachbarn nicht
permanent stören möchte, muss leise
sein. Aber ständig auf die anderen
Rücksicht nehmen zu müssen, schadet
dem eigenen Wohnkomfort. Daher
empfiehlt es sich, „lautstarke“ Holzfußböden mit einer Trittschalldämmung zu entschärfen.
Bewährt haben sich TrockenestrichElemente von fermacell. Hinsichtlich
der Einsatzgebiete sind sie mit herkömmlichen, Nassestrich-Systemen
vergleichbar, weisen aber den Vorteil
eines geringen Gewichts sowie der
trockenen und schnellen Einbauweise
(kein Zeitverlust durch nicht benötigte
Trocknungszeiten) auf.
Schnell und einfach sind die
Trockenestrich-Elemente zu verlegen.
Zusätzliche Hilfestellung liefert
Heimwerkern und kleineren
Verarbeitungsbetrieben das neue
fermacell Verarbeitungsvideo. Das
Besondere: Besser als Echt-Bilder es
vermögen, zeigt eine 3D-Animation in
fotorealistischer Form die richtige
Verarbeitung. Schritt für Schritt
wird der Zuschauer dabei durch das
Projekt geführt.
Der Film setzt bei der Untergrundvorbereitung mit Nivelliermasse und
Ausgleichsschüttung ein und erklärt,
wie die Estrich-Elemente verlegt und
Hier geht’s zum
Verarbeitungsfilm:
www.ausbau-schlau.de
Anschaulich und informativ: das fermacell
Verarbeitungsvideo. (Foto: fermacell)
Wir modernisieren Deutschland
untereinander befestigt werden.
Weiterhin gibt er konkrete Auskunft zu
Trocknungszeiten, Belastbarkeiten und
geeigneten Oberbelägen.
Alle Verarbeiter finden auf der neuen
Internetseite www.ausbau-schlau.de
weitere anschauliche und verständliche
Verarbeitungsfilme, präzise Anleitungen und eine Menge nützliche
Hilfen. Mit nur wenigen Klicks erfährt
der Besucher dort alles Wissenswerte
zu den Themenbereichen Dachgeschoss,
Trennwand, Boden, Badezimmer,
Dämmen, Wohngesundheit und
Außenbereich.
Die ganze Welt des Bauen und Modernisierens – präsentiert auf 180.00 m2 von rund 2.000 Ausstellern. (Fotos: Messe München)
Die ganze Welt des Bauens
Die BAU präsentiert auf 180.000
Quadratmetern Fläche Architektur,
Materialien und Systeme für den
Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand.
Die 17 Messehallen sind nach Baustoffen,
Produkt- und Themenbereichen gegliedert. Das Besondere an der BAU ist, dass
sie alle Technologien, Produkte und
Materialien, die beim Planen und Bauen
zur Anwendung kommen, in einer
Fachmesse vereint – das gibt es in dieser
Form nur auf der BAU.
Die Messe ist eine Premierenplattform.
Die ausstellende Industrie richtet die
Entwicklung ihrer Produktneuheiten auf
den Zyklus der BAU aus. Produktinnovationen, ob Fenster, Türen, Bodenbeläge
oder neue Fassadenelemente, werden
zum ersten Mal hier in München präsentiert. Rund 2.000 Aussteller aus etwa
40 Ländern zeigen ihre Neuheiten und
stehen Rede und Antwort. Hier gibt es
Informationen und Rat aus erster Hand.
Zudem können Besucher das tägliche
Handwerkertraining im Eingang Ost
beobachten und sich vielleicht das eine
oder andere von den Profis für das eigene
Modernisierungsprojekt abschauen.
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Zur BAU 2015 gibt es auch eine App. Im
Prinzip bildet das App den Online-Katalog ab – ergänzt durch Inhalte des Rahmenprogramms – ein optimaler Begleiter
für Ihren Besuch auf der BAU.
Öffnungszeiten
19. - 23.1.2015,
Mo. - Fr. von 9.30 - 18.00 Uhr
24.1.2015,
Sa. von 9.30 - 17.00 Uhr
20
Mehr als 2.300 Modernisierungsprofis online finden
20
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Ideen
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Ihrer Nähe! Mit dem Standortfinder erhalten Sie
online schnell und bequem die Kontaktdaten
aller Fachhandelsstandorte der
EUROBAUSTOFF, hagebau und BayWa:
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