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Breites Bündnis gegen Pegida - Bremervörder Zeitung

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Todfund: Verendeter Seeadler im Kollbecksmoor entdeckt. Seite 11
1931 PVSt DPAG Entgelt bez.
Nr. 9 · 162. Jahrgang · Einzelpreis: Mo–Fr 1,20 ./ Sa 1,40 .
Montag, 12. Januar 2015
Sieben Tipps für
eine anregende
Kulturwoche
GNAR RE NBUR GE R UND SE LSI NGER Z E ITU NG
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ANITA EKBERG IST TOT
Mit Filmszene im Trevi-Brunnen
weltberühmt geworden. Kultur
KOHLORDEN FÜR JOHANN BRUDERS
Kultur
Heimatliche Vereinigung „Steen Eek“ feiert Familienfest
mit Kohlessen mit rund 200 Gästen. Seite 11
THEMEN
LOKALES
GUANTANAMO
Über eine Million
Besucher im Kreis
Widerstand gegen
schnelle Schließung
ROTENBURG/BREMERVÖRDE. Rund
517 000 Gäste übernachteten innerhalb eines Jahres im Landkreis
Rotenburg, gleichzeitig kamen
1,06 Millionen Tagestouristen.
Das ist das Ergebnis einer Studie,
die die Gesellschaft für regionalwirtschaftliche Forschung und
Beratung (regecon) ermittelt hat.
Sie hat dafür neben den offiziellen Zahlen auch den so genannten „grauen Markt“ ins Visier genommen, insbesondere also kleinere Pensionen, die statistisch
sonst nicht erfasst werden. Seite 9
US-Präsident Barack Obama
will das umstrittene Gefangenenlager Guantanamo noch
vor Ende seiner Amtszeit
schließen. Doch er stößt auf
Widerstand.
Hintergrund
WETTER
Immer wieder Regen
oder Nieselregen
Montag
8°
Dienstag
9°
Mittwoch
6°
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Starke bis stürmische Winde
bringen Regen.
Ausführlich:
Lokales
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UNGLÜCK
Fußballprofi Malanda
bei Unfall getötet
Schock beim Bundesligisten
VfL Wolfsburg: Fußballprofi
Junior Malanda
ist am Sonnabend bei einem Autounfall
auf der Autobahn bei Porta
Westfalica ums Leben gekomSport
men.
THEATER
Gelungene Premiere
für Kafka-Stück
Viel Beifall für die Uraufführung von „Ich, das Ungeziefer“ im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg – furiose
Freestyle-Fassung von Kafkas
Kultur
„Die Verwandlung“.
TV-TIPP
Dokumentation:
Jagd auf Snowden
Ein Mann und sein Kampf gegen die Methoden der amerikanischen Geheimdienste.
John Goetz und
Poul-Erik Heilbuth erzählen
die Geschichte
der Flucht von Edward
Snowden. ARD, 22.45 Uhr
SERVICE
Aboservice: Tel. (04761) 9 97-39
vertrieb@brv-zeitung.de
Anzeigen: Tel. (04761) 9 97-26
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Redaktion: Tel. (04761) 9 97-30
redaktion@brv-zeitung.de
Gemeinsam haben sich zahlreiche Staats- und Regierungschefs am Sonntag gegen den Terror ausgesprochen. In Paris marschierte Kanzlerin Angela
Merkel (Mitte) unter anderem mit Malis Präsident Ibrahim Boubacar Keita (von links), Frankreichs Präsident François Hollande, dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas.
Foto Hoslet/dpa
Schulterschluss gegen Terror
Spitzenpolitiker demonstrieren gemeinsam in Paris – Anschlag auf „Hamburger Morgenpost“
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PARIS/BERLIN. Mit einer beispiellosen Welle der Solidarität haben am
Sonntag in Frankreich mehr als drei
Millionen Menschen ein starkes Zeichen gegen den Terrorismus gesetzt.
Bei einer der größten Kundgebungen
der Nachkriegszeit kamen allein in
der Hauptstadt Paris weit über eine
Million Menschen zusammen. Ein
Brandanschlag auf die „Hamburger
Morgenpost“ hat unterdessen für einen neuen Schock gesorgt.
Frankreichs Präsident François
Hollande und Kanzlerin Angela
Merkel starteten am Nachmittag
untergehakt zum großen Marsch
im Zentrum der Hauptstadt. Spitzenpolitiker aus aller Welt versammelten sich in Paris unweit
der von Menschen übersäten
Place de la République. Mehr als
3,7 Millionen Menschen haben
am Sonntag nach Schätzzahlen
des Innenministeriums in Frankreich an Solidaritätsmärschen
teilgenommen. Allein in Paris
sprachen die Organisatoren von
bis zu 1,5 Millionen Teilnehmern.
Auch in anderen europäischen
Hauptstädten bekundeten Zehntausende ihre Solidarität.
Mehr zum Thema
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Starker Zusammenhalt: In
Frankreich bekunden Millionen
Solidarität. Meinung
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Klares Bekenntnis: Rund 35 000
Menschen demonstrieren in Dresden
gegen Pegida. Meinung
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Großer Schock: Nach Anschlag
auf die „Mopo“ sind die Hintergründe noch unklar. Hintergrund
Auf das Gebäude der „Hamburger Morgenpost“ wurde in der Nacht zum
Sonntag ein Brandanschlag verübt.
Foto Marks/dpa
Mehrere islamistische Terroranschläge, Morde und Geiselnahmen in Frankreich hatten seit
Mittwoch das Leben von 17 unschuldigen Menschen ausgelöscht. Allein der Überfall auf die
Redaktion der Satirezeitschrift
„Charlie Hebdo“ forderte zwölf
Todesopfer.
Merkel würdigte den Solidaritätszug von Paris als Kundgebung
gegen die „barbarischen Ereignisse“. Die Kanzlerin attestierte
Frankreich „Unterstützung nicht
nur aus der Europäischen Union,
sondern aus allen Teilen der
Welt“.
Vor dem Marsch beriet Bundesinnenminister Thomas de
Maizière (CDU) mit EU-Kollegen
sowie US-Justizminister Eric Holder über Konsequenzen im
Kampf gegen den Terrorismus.
Nach dem dramatischen Ende
der
Anti-Terror-Einsätze
in
Frankreich suchten die Ermittler
Mahnung zur Wachsamkeit
Innenminister sieht Radikalisierungsprozesse – 260 Gefährder im Land
auch am Sonntag noch mögliche
Unterstützer der Gewalttäter.
Nach dem Tod der Attentäter am
Freitag galt dennoch weiterhin
die höchste Alarmstufe. Intensiv
gefahndet wurde nach der flüchtigen Lebensgefährtin eines der getöteten Terroristen.
Auf das Gebäude der „Hamburger Morgenpost“ wurde in der
Nacht zum Sonntag ein Brandanschlag verübt. Unbekannte warfen nach Erkenntnissen der Polizei von einem Hinterhof aus
mehrere Steine und mindestens
einen Brandsatz in das Archiv der
Boulevardzeitung. (dpa)
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Siege für Handballer
Erfolgreicher Start ins neue Jahr
für die Handballer des TSV Bremervörde: Das Oberligateam gewann in Neerstedt mit 32:29 und
festigte Platz drei. Die Verbandsligamannschaft sorgte gestern
für eine Überraschung und setzte sich mit 31:27 gegen die HSG
Delmenhorst durch. Seite 16
Prozessbeginn nach
Unfall auf Rastanlage
SITTENSEN. Nach dem schweren
Unfall auf der Autobahn-Rastanlage „Ostetal“ in Sittensen im Juli
vergangenen Jahres hat die
Staatsanwaltschaft Stade einen
72-Jährigen wegen fahrlässiger
Tötung angeklagt. Auf der Rastanlage hatte der Senior die Kontrolle über seinen tonnenschweren Sattelzug verloren und war
gegen
mehrere
Autos
und
schließlich in den Eingangsbereich der Rastanlage gekracht.
Ein Mensch kam dabei ums Leben, insgesamt 18 wurden verletzt
– vier von ihnen schwer. Seite 12
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BERLIN.
Bundesinnenminister
Thomas de Maizière (CDU) hat
die Bürger in Deutschland nach
den Terroranschlägen von Paris
zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen. „Wir haben Radikalisierungsprozesse in Deutschland,
bei denen sich Personen äußerlich und innerlich bis hin zu ihren Essgewohnheiten verändern“,
sagte de Maizière. „Und da ist
Wachsamkeit der Bürger, der Familien, der Nachbarn, der Sportfreunde oder Mitgläubigen in Moscheegemeinden wichtig und
richtig.“
Der Minister gestand „große
Sorge vor gut vorbereiteten Tätern wie in Paris, Brüssel, oder
Kanada“ ein, betonte aber auch,
man solle ein Klima des Misstrauens vermeiden. Es gebe 260 Gefährder, so viele wie nie, so de
Maizière. Nach einer Emnid-Umfrage bei 505 Personen halten 74
Prozent Anschläge wie in Frankreich auch in Deutschland für
möglich, 24 Prozent nicht.
Verteidigungsministerin Ursula
von der Leyen (CDU) erhofft sich
von der Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auch
mit deutscher Beteiligung, dass
die Anschlagsgefahr hierzulande
reduziert werden kann. „Je länger
der IS stark und attraktiv bleibt,
desto mehr steigt die Bedrohung
für uns zu Hause“, sagte die
CDU-Politikerin bei einer Reise
in den Irak. Ob der IS etwas mit
den Attentaten von Paris zu tun
hat, ist unklar. Die Terrororganisation drohte jedenfalls mit weiteren Angriffen in Europa und den
USA. Kanzlerin Angela Merkel
(CDU) mahnte eine bessere internationale Zusammenarbeit der
Geheimdienste an. (dpa)
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Stürme sorgen überall für Schwerstarbeit
Die Stürme „Elon“ und „Felix“ haben am Wochenende in Europa zum
Teil erhebliche Schäden angerichtet und den Bahnverkehr teilweise
lahmgelegt. Bei Unfällen gab es Tote und Verletzte, die Rettungskräfte
waren vielerorts im Dauereinsatz. Die Sturmfluten an der Nordseeküste
(unser Bild zeigt den Fährhafen von Neuharlingersiel) gingen dagegen
glimpflich aus. Foto Wagner/dpa
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