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Frühjahr 2015
arts and ideas worth publishing
Editorial
Liebe Buchhändlerinnen und Buchhändler
Geschätzte Vertreterinnen und Vertreter der Presse
Liebe Leserinnen und Leser unserer Bücher
Zwölf Nova umfasst unsere druckfrische Frühlingsvorschau, dazu die zweite Auflage von
Christoph Geisers «Schöner Bescherung» – ein Programm, das alle unsere Bereiche Kunst,
Fotografie und Literatur berücksichtigt. Drei Titel davon möchte ich stellvetretend für alle
herausgreifen.
Al Imfelds «Afrika im Gedicht» ist für mich ein Buch, wie man ihm nur alle zehn Jahre
begegnet, und für den Autor Höhepunkt einer mehr als ein halbes Hundert Bücher umfassenden lebenslangen Beschäftigung mit Afrika. Noch nie hatten wir im Vorfeld eine
solche Nachfrage von Seiten der Presse. Und dieses Buch verdient ein solches Echo, ist
doch die Sammlung afrikanischer Gedichte seit Beginn der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts wahrhaft einzigartig.
Ganz anders, aber nicht minder spannend ist Martina Struls Foto- und Textband
«SHANGHIGH». Ihre Bilder aus China zeigen das Land, wie man es noch nicht gesehen
hat: Mit ihren Fotos aus der chinesischen Punkszene vermittelt sie uns Einblicke in einen
bei uns völlig unbekannten Teil der chinesischen Gesellschaft, Einblicke, welche sich nicht
unbedingt mit unseren Klischeevorstellungen vertragen, die wir vom gleichgeschalteten
Leben in China haben.
Einer meiner persönlichen Favoriten sind die «Blauen Stunden» von Sabine Haupt. Ihre 49
aussergewöhnlichen Geschichten über Liebe und Lebenslust, wilde Schönheit, aber auch
Verletzlichkeit und Abgründe haben mich schlichtweg fasziniert. Ich bin überzeugt, es
wird Ihnen beim Lesen nicht anders ergehen, dieser Titel vermittelt genau das, was man
unter Leselust versteht.
Ja, und dann wären da noch «Meer.Jung.Frau» von Holger Schaeben zu nennen, Klaus
Stöhlker, angriffig wie immer, Charlotte Peter, schreibend und mit 90 Jahren still going
strong – wenn einen das nicht mit Zuversicht in die Zukunft blicken lässt.
Überzeugen Sie sich selbst von unseren Titeln, ich wünsche Ihnen bei der Lektüre viel
Vergnügen – lassen Sie sich von unseren Novitäten inspirieren.
Manfred Hiefner
Verleger
2
LITERATUR
Grosses
Medien-Echo!
Al Imfeld
Afrika im Gedicht
ca. 800 Seiten, gebunden
CHF 72.– / € 59,– / US$ 69.–
978-3-906276-03-8
lieferbar
Afrikas Menschen möchten aus dem kolonial hinterlassenen
Schlamassel heraus. Gedichte dienen als Brücken. Brauchte es
einst im chaotischen Mittelalter im Abendland einen Christophorus als Sinn- und Vorbild, so helfen im heutigen Afrika das
Gedicht sowie Bilder, Symbole und Zeichen. Das heutige Afrika drückt sich sowohl zaghaft als auch frech in Gedichten aus.
Sie sind die neue Schrift des Kontinents.
Diese Sammlung enthält Gedichte, die zwischen 1960 und
heute entstanden sind. Sie stammen aus allen Regionen zwischen Südafrika und Ägypten.
Al Imfeld in den Medien
28. 12. 2014 Film SRF über Al Imfeld in «Sternstunde Religion»
10. 01. 2015 «Zwischenhalt» auf SRF 18.30 Uhr
11. 01. 2015 Beitrag 08.30 Uhr auf SRF 2 Kultur
12. 01. 2015 Beitrag 18.30 Uhr auf SRF 2 Kultur
15. 01. 2015 Beitrag 15.00 Uhr auf SRF 2 Kultur
Ende Januar 2015 Deutschlandradio Kultur
Der Autor
Al Imfeld (*1935) gilt als
einer der besten Afrikakenner und engagierter Aufklärer zwischen Schwarzafrika und Europa. Er ist
Autor von über fünfzig
Büchern über afrikanische
und entwicklungspolitische Themen. Der in Zürich lebende freischaffende Wissenschaftler und Journalist ist
zudem Gründer von „i3w Information 3. Welt“
in Bern und Mitherausgeber der Romanreihe Dialog Afrika. Für sein engagiertes Werk
erhielt er verschiedene Auszeichnungen,
u.a. den Literaturpreis der Stadt Zürich, den
Europäischen Journalistenpreis in Klagenfurt
und den Publikumspreis der Innerschweizer
Literatur.
Dazu zahlreiche Artikel in der Presse zum Buch und aus Anlass
des 80-jährigen Geburtstages des Autors.
3
KUNST
«Die Sammlung weist ein verblüffend breites
Spektrum auf. Jede Epoche ist mit einschlägigen
Stücken vertreten, so dass die ägyptische Kunstgeschichte von ihren Anfängen im 4. Jahrtausend v.
Chr. bis zu ihrem Ausklang in der griechisch-römischen Zeit beleuchtet wird.»
A. Wiese Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig
André Wiese, Dorothea Blome
Ägyptische Kunstwerke aus der Sammlung
Hans und Sonja Humbel
182 Seiten, ca. 100 Farbfotos, gebunden
CHF 48.00 / € 39,00
978-3-905681-94-9
lieferbar
Das Buch zeigt und erläutert die wichtigsten Objekte aus der
Sammlung Hans und Sonja Humbel. Dabei handelt es sich
um Kunstwerke aus Vorgeschichte und Frühzeit, dem Alten,
Mittleren und Neuen Reich sowie der Spätzeit (1. Jahrtausend vor Chr.) und der Ptolomäischen Epoche.
Bei den Exponaten handelt es sich um einzigartige Objekte,
vielfach ausgestellt im Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig.
4
Die Herausgeber
Dr. André Wiese leitet als Kurator die Abteilung Ägyptische Kunst im Antikenmuseum
Basel und Sammlung Ludwig.
Dorothea Blome ist Ägyptologin und tätig am
ägyptischen Seminar der Universität Basel.
LITERATUR
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und
Manfred Schlapp
Charlotte Peter
Islam heisst nicht Salam
Streifzüge durch die muslimische Welt
Ich bin Sufi Tabib
Zwei Frauen auf einer Reise zum Guru
380 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 34.80 / € 29,–
978-3-906276-11-3
lieferbar
ca. 200 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 29.– / € 24,–
978-3-906276-12-0
Erscheint im Frühjahr 2015
Was sich in jüngster Zeit in der muslimischen Welt abspielt,
hat mittlerweile selbst professionelle Schlafmützen aus ihrem Dornröschenschlummer geweckt. Der Autor Manfred
Schlapp, ein ausgewiesener Kenner des Islam, hat die aktuellen Entwicklungen bereits in seinen Vorlesungen über die
muslimische Welt vorausgesagt, die er in den Jahren 2009–
2012 an der von Peter Sloterdijk geleiteten Hochschule zu
Karlsruhe hielt. In seinem Buch «ISLAM heisst nicht SALAM»
spannt der Autor einen weiten Bogen. Kenntnisreich gibt er
einen umfassenden Überblick über die muslimische Welt
von ihren Anfängen bis heute, um dann ausführlich auf die
aktuellen Ereignisse einzugehen. Bei seinen Ausführungen
stützt er sich auf den Koran, den er im Original zu lesen gelernt hat, und untermauert seine Darstellungen mit entsprechenden Koranversen. Das ergibt ein spannendes Mosaik,
das zu überraschenden Einsichten führt.
Wie funktioniert im 21. Jahrhundert ein Guru, wie schafft er
es, zu Einfluss, Macht und Geld zu kommen?
Charlotte Peter, mit 90 Lebensjahren wohl die älteste noch
praktizierende Reiseorganisatorin, -führerin und -schriftstellerin, wollte es wissen; zusammen mit einer Meisterschülerin hat sie Sufi Tabib in Taschkent besucht. Persönlich hat sie
dort erfahren, wie es dem Sufimeister überzeugend gelingt,
Gesundheit, Wellness und Fitness quasi in den Status einer
Religion zu erheben.
Dass sich seine speziellen Therapien und Heilanwendungen
auch ohne den geistigen Überbau bewähren und zur Nachahmung anregen, erfährt der Leser en passent, was durchaus ganz im Sinne der Autorin ist.
Der Autor
Prof. Dr. Manfred Schlapp, geb. 1943 in Innsbruck, studierte Philosophie und Altphilologie. Nach dem Studium erhielt er einen
Ruf ins Fürstentum Liechtenstein, wo er
Philosophie an der privaten Universität für
Humanwissenschaften und der staatlichen
Hochschule lehrte. 2006-2008 studierte
er Koran-Arabisch in Paris und Berlin. M. Schlapp hält zahlreiche Gastvorlesungen in der Schweiz, Deutschland und
Österreich und ist seit seiner Studienzeit publizistisch und
literarisch tätig. Seit 1974 Mitglied des internationalen PenClubs, ferner Ehrenpräsident des Pen-Clubs Liechtenstein.
Der Autor lebt in Liechtenstein.
Die Autorin
Charlotte Peter wurde 1924 in Zürich geboren, doktorierte an der Uni Zürich in
Geschichte und hatte zwei Ziele im Leben:
schreiben und reisen. Sie wurde Kulturredaktorin bei der Züri Woche, amtete 15 Jahre als Chefredaktorin der Elle, arbeitete für
die Swissair, verfasste ein Dutzend Bücher,
betreute am Fernsehen ein Reiseprogramm für Jugendliche
und organisierte Leserreisen. Ihre liebe zum Osten entdeckte sie bei Aufenthalten in einem buddhistischen Kloster, bei
Hindus und bei Muslims.
5
FOTOGRAFIE
«So wie auf den Bildern von Martina Strul Thäler habe ich China noch nie
gesehen. SHANGHIGH – LOVE HATE PUNK ist die Frucht einer jahrelangen
intensiven Arbeit – und Abbild einer grossen Leidenschaft. Die Verbindung
dieser beiden Aspekte macht das Buch einmalig für mich.»
Mona Vetsch, Redaktion Club SRF 3
Martina Strul
SHANGHIGH
Love Hate Punk
128 Seiten, gebunden, mit 160 Fotos
CHF 44.– / € 36,–
978-3-906276-14-4
Erscheint im Frühjahr 2015
Eine Frau, ein Mann – ein Neuanfang
SHANGHIGH erzählt die Geschichte einer Transformation: zwei
Suchende, eine Stadt und die Sucht nach dem Gefühl, sich in der
Fremde zuhause zu fühlen. Es ist eine sehr persönliche Liebesgeschichte, die über vier Jahre hinweg in Text und Bild den Blick auf
den Exfreund der Autorin – einen chinesischen Punk – festhält.
Textprobe
Ich lernte ihn in der französischen Konzession Schanghais am
CD-Stand eines langhaarigen Rockers kennen. Er wurde mir
als Superman vorgestellt. Der langhaarige Typ nannte sich
Godfather und zeigte auf die bösen Gürtelschnallen, die Supermans karierte Hose zusammenhielt. «He is a Punk»
Bereits am Tag nach unserem Treffen küsste ich Superman am
Ufer des Huangpus leidenschaftlich und abendfüllend. Der
Kuss war eine Revolution. Aber vor allem ein Missverständnis:
Ich hatte keine Sekunde gezögert, als ich mich Superman näherte, um ihn zu küssen, weil ich dachte, dass er mich eben
dazu aufgefordert hätte. Erst Wochen später fanden wir heraus, dass dies aufgrund eines sprachlichen Missverständnisses
passierte. Er sagte: Why you kiss me? Ich verstand: Why don’t
you kiss me?
6
Die Autorin
Martina Thäler wird 1977 in
Zürich geboren. 2001 nach
Abschluss ihres Grundstudiums am Institut für Publizistikwissenschaft in Zürich
erweitert sie ihren Horizont
mit einem Austauschsemester an der Universität
Hamburg. In der Hafenstadt an der Elbe entdeckt Martina Thäler ihre Liebe zur analogen
Schwarz-Weiss-Fotografie und absolviert nebenbei eine Ausbildung als Fotolaborantin.
Seit 2006 lebt sie als freischaffende Fernsehmacherin, die sich zwischen ihren TV-Projekten genügend Zeit nimmt, um ihre fotografischen Vorhaben umzusetzen. 2010 heiratet
Martina Thäler ihren israelischen Freund Adi
Strul.
FOTOGRAFIE
7
LITERATUR
«Er ist das Enfant terrible der Branche. Der PRBerater Klaus J. Stöhlker nimmt kein Blatt vor den
Mund.»
Radio 24, Doppelpunkt
Klaus J. Stöhlker
Die Schweiz im Herbst
Der Kampf um das schönste Land der Welt
ca. 120 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 24.– / € 19,80
978-3-906276-13-7
Erscheint im Frühjahr 2015
Nie zuvor war es attraktiver, ein Schweizer zu sein. Während
weite Teile Europas in Armut versinken, Kriege und soziale Auseinandersetzungen die Kontinente durchschütteln,
kämpfen die Schweizer um den Klassenerhalt und ihre
politischen Rechte. Hat das Alpenland nach 200 Jahren
grosser Erfolge eine Chance, seine Autonomie zu bewahren? Wird die Schweiz noch von Schweizern beherrscht
oder haben längst Amerikaner, Araber und Asiaten neben
Deutschen und anderen Europäern die Macht übernommen? Das reichste Volk der Welt erlebt seinen Herbst und
steht vor den Herbstwahlen 2015. Wer gewinnt?
8
Der Autor
Der Aufstieg von Klaus J.
Stöhlker vom deutschen
Gastarbeiter zum Doyen
der Schweizer PR-Branche
und einem der meistpublizierten
Intellektuellen
der Schweiz ist kein Zufall.
Entdeckt vom legendären Zolliker Politiker Ulrich («Ueli») Bremi, hat
Stöhlker viele der grössten Schweizer Unternehmen und Unternehmer beraten. Er verteidigte Nestlé, die Credit Suisse und Elisabeth
Kopp, die erste Schweizer Bundesrätin. Sein
unbestechliches Urteil schätzen Milliardäre,
Bischöfe, Generäle und Regierungschefs, deren Briefe er entwarf. Der Schüler und Partner
von Rudolf Farner, Gustav Däniker und Adolf
Wirz ist mit einer Walliserin verheiratet. Seine Freunde sind die Literaten, darunter die
Schriftsteller Hermann Burger, Gerold Späth
und E. Y. Meyer.
LITERATUR
Holger Scheben
Sabine Haupt
ca. 180 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 24.– / € 19,80
978-3-906276-05-2
Erscheint im Frühjahr 2015
ca. 520 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 29.80 / € 24,80
978-3-906276-04-5
Erscheint im Frühjahr 2015
Seitdem Alice Munro – die Meisterin der Shortstory – 2013
den Literaturnobelpreis erhielt, erlebt die Kurzgeschichte
eine kleine Renaissance. Holger Schaeben ist ein Autor, der
die Kurzgeschichte liebt. Seltsame Liebe, die Kurzgeschichte… ihre Sprache ist lakonisch, ihre Prosa skizzenhaft, ihr
Prinzip die Reduktion, ihre Handlung komprimiert, die Situation konfliktreich, was sie uns sagen will, erschließt sich nicht
auf den ersten Blick, sie gibt uns Rätsel auf, spricht zu uns in
Andeutungen, Metaphern, Symbolen, sie formuliert mehrdeutig, doppelbödig, manchmal benutzt sie die Alltagssprache, den Dialekt, sie vermeidet Deutungen und Lösungen
und am Ende bleiben Fragen offen. Wie kann man so etwas
lieben? Man kann, wenn man die Stories von Holger Schaeben gelesen hat. Seine Schreibe ist inspiriert von Glauser,
Frisch, Hemingway, Peter Stamm oder A. L. Kennedy. Seine
Sprache ist trocken, hart und nah am Leben. Seine Figuren
sind wie seine Sprache. Seine Frau-Mann-Beziehungen taumeln zwischen Verlockung und Verlust.
Die 49 Erzählungen führen in die Labyrinthe der Liebe,
in die Höhen und Tiefen von Begegnungen und Abschieden, Sehnsüchten und Enttäuschungen. In ihren teils
nachdenklichen, teils humorvollen Geschichten erzählt
Sabine Haupt von jungen und nicht mehr ganz jungen
Mädchen, von melancholischen Träumern, unverbesserlichen Stadtneurotikern, finsteren Typen und «verdorbenen» Frauen. Sie erzählt vom Körper und von der Seele,
von Sehnsüchten und Missverständnissen, kurz: von
dem, was zwischen Menschen passiert, wenn Gefühle
auf die «schiefe Bahn» geraten und aus der Rolle fallen.
Mit einer Mischung aus realistischen, essayistischen und
lyrisch-experimentellen Schreibweisen werden alltägliche und weniger alltägliche Liebesverhältnisse unter die
Lupe genommen. Dabei geht es nicht nur um «private»
Erfahrungen wie Sexualität, Einsamkeit oder die Suche
nach dem großen Glück, sondern immer auch um die
Welt, in der solche Erfahrungen gemacht werden.
Mehr. Jung. Frau.
Neun Stories und eine
Der Autor
Holger Schaeben ist Buchautor, Journalist,
Ghostwriter. Er hat viele Jahre für große Werbeagenturen geschrieben, bevor es ihn in
seine eigene, kleine Schreibstube gezogen
hat. Er schreibt Leichtes wie Schweres und
Schweres leicht: Bücher unter eigenem Namen, aber auch als Ghost für andere. Unter
seinem Label SCHAEBENSCHREIBT verfasst er Texte für Medien, Unternehmen und Personen. Mehr über Holger Schaeben: www.schaebenschreibt.de
Blaue Stunden
Kleine Quadratur der Liebe
Die Autorin
Sabine Haupt (*1959 in Giessen), lebt
und arbeitet seit 1980 in der französischen Schweiz, zwei Töchter, Professorin
für Allgemeine u. Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Fribourg. Zahlreiche literaturwissenschaftliche Publikationen, neben Belletristik
auch journalistische und feuilletonistische Arbeiten für
Presse, Rundfunk und Fernsehen (u.a. WOZ, NZZ, DRS2,
SF). Seit 1993 Publikation von Erzählungen sowie öffentliche Lesungen in Solothurn, Fribourg, Genf, Bern,
Schwarzenburg, Zürich, Biel, Berlin, Hamburg und Kassel.
9
LITERATUR
Adolf Jens Koemeda
Peter Kron
Anders lebt
Novelle
Die Axt
Eine Novelle und zwölf Kurzgeschichten
ca. 160 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 24.– / € 19,80
978-3-906276-09-0
Erscheint im Frühjahr 2015
ca. 170 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 24.– / € 19,80
978-3-906276-08-3
Erscheint im Frühjahr 2015
Anders Gross ist Mitte fünfzig und hat vieles erreicht, was
er sich gewünscht hat. Er hat nach dem Studium eine Journalistenlaufbahn eingeschlagen und lebt in einer harmonischen Ehe in der Nähe von Zürich. Doch letztlich scheitert
er an seinen eigenen Idealen. Als sein Sohn Eric nach einem
Entwicklungshilfeeinsatz in Sri Lanka mit einer Muslimin
zurückkehrt, die von ihm ein Kind erwartet, schlittert er in
eine Krise. Er gerät in einen Zwiespalt zwischen Offenheit,
Abgrenzung und Furcht vor Identitätsverlust. Die Multikulturalität wird zum Stolperstein in einer scheinbar intakten Familie. In dieser Krisensituation lernt er eine junge Studentin
kennen, die ihn an seine Jungendliebe in Basel erinnert.
Nach dem Einmarsch der Sowjets in Prag 1968: Ein Vater auf
der Suche nach seinem Sohn, der mehrere Tage nicht nach
Hause gekommen ist. Er findet ihn; allerdings nicht im Krankenhaus, sondern in den Kühlräumen der Pathologie. Für
den Vater beginnt ein neuer Kampf – nicht mit den Russen,
sondern mit den tschechischen kommunistischen Behörden.
Eine Novelle über Mut und Wut, über Macht und Ohnmacht
und über die Hilflosigkeit bei unserem Bemühen, den anders
tickenden Riesen – Russland – zu verstehen.
Zwar in der Vergangenheit angesiedelt, ist der Text vor dem
Hintergrund der Ukraine Krise unerwartet aktuell, seine Protagonisten denken und handeln damals wie heute.
Umrahmt wird die Novelle von 12 Kurzgeschichten, der häufigsten literarischen Form des in Prag aufgewachsenen und
in der Schweiz lebenden Autors. Paradoxien eines Emigrantenschicksals: Koemedas Texte werden heute in seine tschechische Muttersprache rückübersetzt.
Der Autor
Peter Kron wurde 1946 in Basel geboren, studierte in Zürich Germanistik, Anglistik und
Publizistikwissenschaft. Er war im Journalismus und in der Unternehmenskommunikation tätig und arbeitet seit 2005 freiberuflich
als Redaktor und Texter. Er lebt in Zürich und
im Bündner Südtal Misox.
10
Der Autor
Adolf Jens Koemeda ist als Sohn sudetendeutscher Eltern in Prag aufgewachsen.
Während seines Medizinstudiums spielte
er Eishockey und war Mitglied der CS-Junioren-Nationalmannschaft (Leichtathletik).
Nach Abschluss seines Studiums und nach
einem Publikationsverbot wanderte er aus.
Seine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie absolvierte er
in Basel und Zürich. Seit 25 Jahren lebt der Wahlthurgauer
am Untersee.
LITERATUR
Peter Fahr
Toni Stadler
Über uns hinaus
Gedichte
Global Times
Roman für moderne Nomaden
168 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 24.– / € 19,80
lieferbar
ca. 520 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
CHF 29.80 / € 24,80
978-3-906276-07-6
Erscheint im Frühjahr 2015
ich lebe atemlos.
berauscht. beseelend
gedanken, gestalten, gesichte
durchdringe ich sein.
und die worte puppen sich ein.
Marius B., UNO-Diplomat, hat die erste Hälfte seiner Laufbahn in Ländern verbracht, wo Krieg und Totschlag herrschten. Und in zivilisierten Grosstädten, wo Gewalt, Blut und
Sex zur Unterhaltung am Bildschirm genossen werden. An
Fortschritt glaubt man nicht, man arbeitet daran. Mit Fünfundvierzig nimmt Marius B. ein Sabbatical am Genfer See,
um sich auf eine Führungsaufgabe vorzubereiten. Damit gerät er ins turbulente Leben von zwei ehrgeizigen Ex-Freundinnen und zwei exzentrischen Nachbarn, global mobile
Heimatlose wie er. Nomaden sind flexibler als Sesshafte. Wie
gehen sie die kleinen und die grossen Dinge des Lebens an,
Freundschaft, Beziehung, eheliche Routine, Nation, Kultur,
Religion, Verflossenes, Identität, Modernität, Globalität? Gegen Ende des Sabbatical gibt Marius B. ein «Fest zur Lebensmitte». Dazu bestellt er Bekannte der ersten Lebenshälfte
aus allen Ecken der Welt in die «Olympische Hauptstadt»
Lausanne. Der Anlass der global Mobilen läuft aus dem Ruder, und nimmt ein schreckliches Ende.
ich weine und lache und singe.
ich bete. beschwörend
das leben, die liebe, den tod –
die unverstandenen dinge.
ich jage schmetterlinge.
Peter Fahrs Gedichte ergründen die Geheimnisse des Lebens. Sie beschwören das Licht und das Wort, das Glück und
die Angst, den Traum und den Tod. Es sind Gedichte einer
Sinnsuche, die auch im Scheitern Hoffnung bewahrt. Bewegende Zeugnisse der Kunst, dennoch zu lieben.
Der Autor
Peter Fahr wird 1958 in Bern (Schweiz) geboren und studiert Germanistik und Kunstgeschichte. Nach ersten Buchveröffentlichungen und viel beachteten Plakat-Aktionen
mit Aphorismen schreibt er Hörspiele. Danach publiziert er Bücher mit zeitkritischen
Essays und politischer Lyrik. Auf eine Sammlung von Liebesgedichten folgen mehrere Kinderbilderbücher und ein Gedichtband mit Pressefotografien über die
globalisierte Gesellschaft. Sein letztes Buch «Frühe Liebe»
erzählt eine bewegende Geschichte um Liebe und Tod. Peter
Fahrs literarisches Schaffen wurde verschiedentlich ausgezeichnet. Mehr Informationen unter: www.peterfahr.ch.
Der Autor
Toni Stadler studierte in Zürich und Paris Kolonialgeschichte und Biologie, war Journalist
und hat bisher zwei Romane veröffentlicht,
«Ziege frisst Hyäne» und «Kandy». Darauf
folgten zwanzig Jahre im internationalen
Dienst, beim Komitee vom Roten Kreuz in
Thailand, bei den Vereinten Nationen im
Irak, in Kambodscha, Angola, ex-Zaire, Ruanda, Beijing, New
York, und bei der OECD in Paris. Zwischen 2008 und 2012,
war Stadler Leiter der Abteilung «Analyse und Politik» unter
der Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey.
11
LITERATUR
ADRESSEN | AUSLIEFERUNGEN | VERTRETER
Verlagsadresse
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c/o World Trade Center WTC
Leutschenbachstrasse 95
Postfach 113
CH-8050 Zürich
Telefon +41 (0) 78 714 14 32
Fax +41 (0) 44 202 08 11
info@offizin.ch
www.offizin.ch
Zweite
Auflage
2015
Auslieferung Schweiz
Christoph Geiser
Schöne Bescherung
Kein Familienroman
134 Seiten, gebunden,
2. Auflage
CHF 24.– / € 19,80
978-3-907496-82-4
lieferbar
«Du musst dein Leben ändern!, sagt nicht nur der Philosoph, sondern auch der Hausarzt – wie plötzlich mit ausgestrecktem Zeigefinger aus der Tapetentür getreten. Nicht
mehr rauchen, nicht mehr trinken – nicht mehr essen? Nichts mehr schreiben?» Der
namenlose Protagonist, Geisers alter Ego, wird beim Tod der eigenen Mutter nun, da
er jenseits der sechzig ist, mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert und sinniert
bei seinen Streifzügen durch Berlin, Basel, im Park einer Schweizer Schlossklinik und in
Paris über das menschliche Dasein und über die eigene Endlichkeit.
«Keiner schreibt überraschender, Satz für Satz treibt er die Floskeln aus, das reinste Vergnügen.» Reto Sorg, Robert Walser-Zentrum Bern
«Christoph Geiser meldet sich mit einem funkelnden Prosatext zurück.»
A. Sury, Der Bund
Christoph Geiser (*1949), lebt in Bern und Berlin. Er hat seine Karriere mit drei relativ konventionell geschriebenen Romanen begonnen:
«Grünsee» (1978), «Brachland» (1980) und «Wüstenfahrt» (1984). Mit
«Das geheime Fieber» (1987) und den folgenden Romanen hat er einen radikalen Wandel in der Schreibweise vollzogen. Neu gegenüber
den früheren Büchern von Geiser ist im vorliegenden Text, dass die Welt
immer wieder ins Unrealistisch-Traumhafte kippt, dass der Tod als Monsieur Lamort in der Welt leibhaftig auftritt und in den anderen Welten als Metapher
fortgeführt wird.
Dieses Verzeichnis ist abgeschlossen auf den 15. Dezember 2014
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Preisänderungen, Liefermöglickeit und Irrtum bleiben vorbehalten.
Titelbild: Ausschnitt aus «Shanghigh»
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