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Wiener
Die Zeitung der Wirtschaftskammer Wien · 39. Jahrgang
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Was kommt 2015 auf
Wiens Unternehmer zu?
„Strukturen radikal
verjüngen”
2015 wird laut Wirtschaftsforschern ein herausforderndes Jahr · Seite 4
Jürgen Tarbauer, neuer
Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Wien, will die Rahmenbedingungen für Jungunternehmer
verbessern.
Seite 3
Mavienna arbeitet
an erster Kollektion
Der Rock the Shop-Gewinner
Mavienna setzt auf ökologisch
und regional produzierte
Textilien und arbeitet an der
ersten Kindermodenkollektion.
Seite 6
P.b.b. Nicht retournieren, Post-Nr. 1, Nr. 02Z031590M | € 1,45
Betriebshelfer für
Unternehmer
Wirtschaftskammer Wien und
SVA machen es möglich: Selbstständige, die länger krank sind,
erhalten kostenlose Unterstützung durch einen Betriebshelfer.
Seite 18
Kosmetik auch bei
Männern im Trend
Fußpflege, Kosmetik und
Massage liegen im Trend, auch
bei Männern. Innungsmeisterin
Margit Riebenbauer setzt sich
für eine Ausweitung der
Lehrausbildung ein.
Seite 24
SteuerSparBuch 2014/2015
Müller
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2 · Magazin ·
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Magazin
zVg
2., Leopoldstadt
Modeoase zum Wohlfühlen
14., Penzing
Standortwechsel
Gigi Stenmo hat mit ihrem First und
Second Hand Shop „the shop around
the corner” mit liebevollen Details eine
Mode-Oase zum Wohlfühlen geschaffen. Der große Zuspruch ihrer Kundinnen bestätige ihre Entscheidung
für das Geschäftslokal und das große
Sortiment an neuen und gebrauchten
Markenkleidungsstücken, betont Stenmo. the shop around the corner, Große
Sperlgasse 38/12, T 0699 / 150 819 55,
E gigi@shoparoundthecorner.wien
www.shoparoundthecorner.wien
Seit der Gründung 1923 spezialisiert sich das
Wiener Unternehmen Ramsa-Wolf auf die Erzeugung von Estragon- und Kremsersenf. Bis
heute ist der „Englische Spezialsenf” ein Verkaufsschlager und gehört zu den schärfsten
Senfsorten in Österreich. Seit 1967 wurden
alle Sorten im Familienbetrieb im 17. Bezirk
hergestellt, nun ist das Unternehmen nach 47
Jahren in den 14. Bezirk übersiedelt. Innerhalb
eines halben Jahres wurde die gesamt Produktionsstätte verlegt. Ramsa-Wolf GmbH Senfspezialitäten, Albert-Schweitzer-Gasse 6/C,
T 01 / 486 22 43, E office@ramsa-wolf.at
www.ramsa-wolf.at
9., Alsergrund
Renaissance des Filterkaffees
Mehmet Ünüvar zeichnet sich durch internationale Expertise im Bankwesen aus und hat
sich nun mit Peak Management Consulting
selbstständig gemacht. Sein Fokus liegt auf
Unternehmensberatung, inklusive Finanzierungsberatung, und Buchhaltung. Sein Ziel ist
Unterstützung und Full-Service Beratung aus
einer Hand für heimische KMU, sagt der türkischstämmige Unternehmer. Peak Management Consulting, Stutterheimstraße 16-18/2,
T 01 / 7890 612 16, E mu@peak-mc.com
www.peak-mc.com
Der junge Gastronom und Kaffee-Experte
Philip Feyer hat sich in seinem neuen Café den
verschiedenen Zubereitungsarten des Filterkaffees verschrieben. Sowohl für den Espresso
als auch für Filterkaffee werden nur Single
Origins (Reinsorten) verwendet. Neben Kaffee bietet er selbst hergestellte Kracherl und
Eistees, Snacks sowie eine große Auswahl an
Craft Beer (handwerklich gebrautes Bier) kleiner Brauereien. Café Jonas Reindl, Währinger
Straße 2-4 , E office@jonasreindl.at
www.jonasreindl.at
ffHaben
Sebastian Toth
15., Rudolfsheim-Fünfhaus
Unternehmensberatung
Sie neu gegründet oder einen neuen Firmenstandort? Informieren Sie uns: wienerwirtschaft@wkw.at
 Aus dem Inhalt
Thema der Woche
Österreich
Das bringt 2015: Ein Überblick
über gesetzliche Neuerungen
Leitl fordert Reformen
4
Wien
International
20 Jahre EU-Beitritt
Öko-Textillabel mavienna
gewinnt „Rock the Shop”-Lokal 6
12
Unternehmen
Service
Novelle der Verpackungs-VO
Zweite Auflage des Talente-
10
Checks für Wiener Schüler
8
Neue Maßnahmen gegen
Wirtschaftskammer vor Ort
9
Lohndumping Krim-Sanktionen verschärft 16
Neue Energievorschriften für
Installateure 17
SVA-Serie, Teil 318
Umtausch im Handel21
Simacek erhält NestorGOLD 14
15
Wochenenddienste27
Impressum27
Insolvenzen28
23
Termine
Branchen
Kosmetiker im Fokus
Kleinanzeigen26
24
Rückblick und Ausblick
30
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Meinung · 3
Kommentar
n
Jetzt kommt es auf
unsere Leistung an
Von WK Wien-Präsident
Walter Ruck
Neues Jahr, neues Glück. Und viel harte
Arbeit - so viel ist sicher. Denn 2015 gibt es
weiterhin herausfordernde wirtschaftliche
Rahmenbedingungen für Wiener Unternehmen - national und international. Zugleich
steht mit der angekündigten Steuerreform
eine maßgebliche politische Entscheidung
an, deren Auswirkung auf uns Wirtschafts–
treibende derzeit noch ungewiss ist. Wird
sich die Regierung bis März auf einen
gemeinsamen Vorschlag einigen können?
Kommen Erbschafts- und Vermögenssteuern, die Klein- und Mittelbetriebe belasten?
Wird die Lohn- und Einkommensteuer
gesenkt, damit die Kaufkraft steigt und der
private Konsum wieder anspringt?
Auch wenn die Antworten auf diese Fragen heute noch nicht eindeutig gegeben
werden können, so ist doch eines gewiss:
Unser Land braucht auch in Zukunft die
Wirtschaftstreibenden. Österreich braucht
unseren Unternehmergeist, unsere Innovationskraft, unsere Anpassungsfähigkeit
und unsere Steuerleistung. Denn ohne uns
Selbstständige können Österreich und auch
die Bundeshauptstadt
Wien ihren Wohlstand nicht halten.
Und dabei ist jeder
einzelne wichtig - der
unternehmensnahe
Dienstleister, der
als Ein-PersonenUnternehmer für
die Geschicke seines
Betriebs ganz alleine
verantwortlich ist, genauso wie die Einzelhändlerin, die sich mit
ihren Mitarbeitern um
ihre treuen Stammkunden engagiert kümmert, bis hin zum verarbeitenden Betrieb,
der täglich Mühe hat, seine internationalen
Absatzmärkte bei Laune zu halten und zugleich strenge Auflagen am Standort Wien
umsetzen muss.
Egal, in welcher Branche ein Unternehmen in Wien aktiv ist und wie groß es ist,
allen ist eines gemeinsam: Sie alle wollen
durch Leistung weiterkommen. Dafür möchte ich mich bei allen Wiener Wirtschaftstreibenden herzlich bedanken! Sie leisten
Großartiges und machen Wiens Wirtschaft
erfolgreich. Ihr
Können und
Ihre Ausdauer
sind die entscheidenden
Schlüssel für
diesen Erfolg!
Zugleich bitte
ich Sie, weiter
dran zu bleiben und neuen
Mut zu fassen,
wenn es einmal
schwierig wird.
Foto Weinwurm
Denn für uns
Wirtschaftstreibende ist vorwärts die einzig
mögliche Richtung. Wir sehen Licht am
Ende des Tunnels, wenn andere noch orientierungslos sind. Wir sehen Lösungen für
Probleme, wenn andere noch beim Begreifen der Herausforderung sind. Wir unternehmen was! Daher kämpfe ich auch 2015
täglich dafür, dass Sie ein bestmögliches
Umfeld für Ihre Pläne vorfinden.
walter.ruck@wkw.at
www.facebook.com/WalterRuck
S tandpunkt
n
Radikale Strukturverjüngungen,
alternative Finanzierungsformen
endlich auf den neuesten Stand
bringen, mehr Transparenz bei den
Lohnnebenkosten - Jürgen Tarbauer, neuer Vorsitzender der Jungen
Wirtschaft Wien, hat sich klare
Ziele gesetzt.
„Ich habe eine ideale Startposition, denn mein
Vorgänger Martin Puaschitz hat für meine
Ziele die bestmöglichen Grundlagen gelegt”,
freut sich der neue Vorsitzende der Jungen
Wirtschaft Wien, Jürgen Tarbauer. Man habe im vergangenen Jahr viel erreicht, zum
Beispiel erhöhte Transparenz der SVA „im
verflixten dritten Jahr” oder das Engagement
für die GmbH light.
Seine Ziele hat sich der neue Landesvorstand
genau gesteckt. „Wir müssen der überbordenden Bürokratie, die sich negativ auf Wachstum,
Oreste Schaller
„Wir müssen raus aus der Komfortzone”
Jürgen Tarbauer: „Jungunternehmer
brauchen bessere Rahmenbedingungen.”
Innovation und den Arbeitsmarkt auswirkt,
endlich ein Ende setzen”, fordert Tarbauer und
betont, dass ein Jungunternehmer im Schnitt
mehr als acht Stunden die Woche für bürokratische Arbeiten aufwenden muss. Sein Motto
lautet „Raus aus der Komfortzone”. Denn alte
Strukturen seien vielleicht für viele „liebgewonnen und bequem”, für Jungunternehmer,
die wichtige Impulse für die Konjunktur setzen,
jedoch eine „unbeschreibliche und unnötige
Hürde”. Auch sei es wichtig, bei alternativen
Finanzierungsformen wie Crowdfunding oder
Bürgerbeteiligungsmodellen endlich im IstZustand anzukommen. „Blicken wir zum Beispiel nach Deutschland oder Großbritannien,
hinken wir bei den Rahmenbedingungen für
alternative Finanzierungsformen noch immer
hinterher. Das hemmt unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig”, so Tarbauer.
So wie sein Vorgänger Puaschitz will sich
Tarbauer auch weiterhin für Transparenz bei
den Lohnnebenkosten stark machen. Lohnzettel seien oftmals sowohl für Arbeitgeber
als auch für Arbeitnehmer „völlig undurchschaubar”.
Darüber hinaus will sich Tarbauer für einen
verstärkten „Brückenschlag zwischen Junger
Wirtschaft und den Sparten und Fachorganisationen” einsetzen. „Ich setze auf fachlichen
Austausch, Kooperation und Einbindung - zum
gegenseitigen Nutzen aller Beteiligten”, erklärt Tarbauer. (pe)

Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
4 · Thema · Wiener Wirtschaft
Thema der Woche
Was bringt das Jahr 2015
für Wiens Unternehmer?
Von Gabriele Kolar
Die Konjunkturprognosen für das
Jahr 2015 sind bescheiden ausgefallen. Nach einer Stagnation
seit dem Frühjahr 2014 rechnet
das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) auch für heuer nur
mit einem realen Wachstum des
Bruttoinlandsprodukts (BIP) von
0,5 Prozent. Erst 2016 werde es
einen BIP-Zuwachs von 1,1 Prozent geben, lautet die vorsichtige
Prognose. Das Institut für Höhere
Studien (IHS) liegt mit seinen Erwartungen eines realen BIP-Plus
von 0,8 Prozent 2015 und von 1,6
Prozent 2016 etwas darüber.
Ob Österreichs Wirtschaft heuer wieder kräftiger als 2014
wachsen wird, hängt laut Wifo
aber davon ab, ob es nationale Reformanstrengungen geben
wird und wie die derzeit geplante
Steuerreform ausfällt. Eine wesentliche Rolle werde aber auch
das internationale Umfeld spielen. Wenn sich die Erholung im
Euro-Raum wie erwartet verstärkt
und der Welthandel an Dynamik
gewinnt, würden sich auch für
die heimische Wirtschaft Wachstumsmöglichkeiten ergeben, so
das Wifo. Allerdings gibt es laut
beiden Instituten auch ein klares
Prognoserisiko nach unten.
Angesichts der weiterhin hoch
erwarteten Arbeitslosigkeit sind
auch die Erwartungen für den
privaten Konsum 2015 mager.
Das Wifo sieht hier ein Plus
von 0,4 Prozent, das IHS von 0,6
Prozent. Die Inflation bleibt - im
europäischen Vergleich - indes
hoch und die öffentliche Hand
trägt durch Gebühren- und Steuererhöhungen deutlich dazu bei.
Das Wifo sieht die Inflationsrate
2015 bei 1,5 Prozent, das IHS bei
1,6 Prozent. Sie bleibt damit im
europäischen Spitzenfeld. Noch
weiter steigen wird laut den Prognosen die Arbeitslosenquote. Auf
8,9 bzw 8,8 Prozent nach nationaler Berechnung, so Wifo und IHS
(siehe auch Grafik rechts oben).
„Angesichts dieser wenig erfreulichen Prognosen sind jetzt
umso dringender zukunftsorientierte Reformen mit dem Ziel
einer Entlastung der Wirtschaft
gefragt”, sagt WK Wien-Präsident
Walter Ruck. „Dazu zählen ein Bürokratieabbau ebenso wie Investitionsanreize, leichtere Zugänge
zu Finanzierungen oder Mäßigung bei Gebühren und Abgaben.”
Speziell ein Bürokratieabbau
könnte in Wien rasch eine Entlastung bringen, zeigt doch eine
österreichweite Vergleichsstudie
des International Central European Institute, dass in Wien mit
1900 Euro pro Mitarbeiter um
zehn Prozent mehr Bürokratiekosten anfallen als im österreichischen Durchschnitt.
Bei Jungunternehmern geht
laut einer aktuellen Umfrage der
Jungen Wirtschaft pro Woche ein
ganzer Arbeitstag für Bürokratie
drauf. „Der Bürokratieaufwand
hat schon lange investitions- und
standortfeindliche Ausmaße an-
genommen. In wirtschaftlich angespannten Zeiten muss damit ein
Ende sein, damit sich Unternehmer wieder auf ihre eigentlichen
Aufgaben konzentrieren können”,
sagt Ruck.
Foto Weinwurm
Die Prognosen für das Konjunkturwachstum 2015
sind verhalten. Unternehmer erwartet heuer ein rauer
Wind. Das neue Jahr bringt auch wieder einige
gesetzliche Neuerungen. Hier ein Überblick.
„Es ist höchste Zeit, die
Wirtschaft durch einen
Bürokratieabbau zu
entlasten.”
Walter Ruck, Präsident
der Wirtschaftskammer Wien
Energieeffizienzgesetz,
Verpackungsverordnung
Auf Betriebe kommen 2015
einige wichtige Neuerungen zu.
So tritt das Bundes-Energieeffizienzgesetz mit dem Ziel in Kraft,
den jährlichen Endenergiebedarf
Österreichs zu stabilisieren und
die Energieeffizienz Österreichs
zu steigern. Dazu sollen durch
Energieeffizienzmaßnahmen bei
Unternehmen und Energielieferanten und durch strategische
Maßnahmen jährliche Energieeinsparungen von 1,5 Prozent
erreicht werden. Zur Energieeffizienz verpflichtet sind Betriebe,
wenn sie mehr als 249 Beschäftigte oder einen Jahresumsatz
von mehr als 50 Millionen Euro
und eine Jahresbilanzsumme von
mehr als 43 Millionen Euro haben. Diese Unternehmen müssen
entweder alle vier Jahre ein Energieaudit durch- oder ein Energiemanagementsystem einführen.
Energielieferanten sind laut dem
Gesetz verpflichtet, Effizienzmaßnahmen bei sich selbst, bei ihren
Kunden oder bei anderen Endenergieverbrauchern zu setzen und
dies einer Monitoringstelle zu
melden. Werden die Energiesparziele verfehlt, müssen Ausgleichszahlungen von aktuell 20 Cent je
Kilowattstunde (kWh) geleistet
werden. Die Meldungen darüber
sind bis 14. Februar 2016 an die
Monitoringstelle zu übermitteln.
Auch die Verpackungsverordnung wurde 2014 neu geregelt
und tritt heuer in wesentlichen
Teilen in Kraft. Bei der Sammlung
und Verwertung von Haushaltsverpackungen gibt es damit erstmals einen Wettbewerb von mehreren Anbietern. Die Verordnung
unterscheidet zwischen Haushaltsverpackungen, die in jedem
Fall bei einem Sammelsystem zu
entsorgen und zu verwerten sind,
und gewerblichen Verpackungen,
die auch selbst zurückgenommen
und verwertet werden können
(siehe dazu auch Seite 14).
Selbstanzeige bei der
Finanz wird teurer
Auch im Bereich des Steuerrechts gibt es einige Neuerungen.
So wurde die Grenze für Kleinbetragsrechnungen laut Umsatzsteuergesetz per 1. März 2014 von
150 Euro auf brutto - also inklusive Umsatzsteuer - 400 Euro angehoben. Bis zu diesem Wert müssen
nicht alle Rechnungsbestandteile,
wie z.B. Name und Anschrift des
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Leistungsempfängers, auf der
Rechnung stehen, damit sie zum
Vorsteuerabzug geeignet ist.
Teurer ist seit 1. Oktober 2014
eine Selbstanzeige bei der Finanz,
wenn sie wegen eines vorsätzlich
oder grob fahrlässig begangenen
Finanzvergehens im Zuge einer finanzbehördlichen Überprüfung wie einer Nachschau oder
einer Betriebsprüfung erfolgt.
Strafbefreiende Wirkung hat die
Selbstanzeige nur dann, wenn der
Steuerpflichtige neben der Steuernachzahlung auch einen Strafzuschlag zahlt. Dieser liegt, je nach
Höhe der nachzuzahlenden Steuer, zwischen fünf und 30 Prozent
des Abgabenmehrbetrages.
Solidarabgabe gilt
unbefristet weiter
Die ursprünglich bis 2016 eingeführte Solidarabgabe - eine Beschränkung der steuerlichen Begünstigung für sonstige Bezüge
wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld
bei Arbeitnehmern und für den
Gewinnfreibetrag bei Unternehmern - gilt nun unbefristet weiter.
Für den Gewinnfreibetrag gilt also
weiter die Einschleifregelung von
13 Prozent auf bis zu null Prozent
für Gewinnanteile über 175.000
Euro. Für den investitionsbegünstigten Gewinnfreibetrag kommen ab der Veranlagung 2014
nur mehr Wohnbauanleihen in
Betracht. Die Kapitalertragssteuerbefreiung für deren Zinserträge
geht allerdings verloren, da die
Anleihen dann dem Betriebsvermögen zuzurechnen sind.
Ebenfalls ab der Veranlagung
2014 sind langfristige Rückstellungen mit einer Laufzeit von
mehr als zwölf Monaten mit 3,5
Prozent pro Jahr auf die voraussichtliche Laufzeit abzuzinsen.
Eine große umsatzsteuerliche
Änderung brachte 2015 bei der
Leistungsortbestimmung
für
elektronisch erbrachte sonstige
Leistungen,
Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen an Nichtunternehmer in der EU. Leistungsort für
diese Dienste ist ab 2015 der Empfängerort. Daraus folgt, dass sich
Unternehmer prinzipiell in jedem
Mitgliedsstaat, in dem sie solche
Leistungen erbringen, registrieren lassen müssten. Um das zu
vermeiden, wurde das Mini-OneStop-Shop (MOSS) geschaffen.
MOSS bietet die Möglichkeit, sich
in nur einem EU-Mitgliedstaat zu
registrieren und dort sämtliche
unter die Sonderregelung fallenden Umsätze zu erklären und die
Umsatzsteuer zu bezahlen. Unternehmer können sich jetzt schon
über Finanz-Online zu MOSS in
Österreich registrieren.
Eine Änderung gibt es auch
bei der Gruppenbesteuerung. Mit
1. Jänner 2015 fielen Gruppenmitglieder, die ihren Sitz in einem
EU- oder Drittstaat haben, mit
dem keine umfassende Amtshilfe
besteht, aus der Gruppe heraus.
Zusätzlich kommt es zu einer
Nachversteuerung der bisher zugerechneten Verluste, verteilt auf
drei Jahre. Seit 2015 gibt es auch
eine 75-prozentige Verrechnungsgrenze für ausländische Gruppen-
verluste im Körperschaftsteuerbescheid des Gruppenträgers.
Bei Einnahmen-Ausgabenrechnern können hingegen erstmals
seit dem Vorjahr 100 Prozent der
Einkünfte mit den noch offenen
Verlusten der letzten drei Jahre
gegengerechnet werden. Die bisherige Grenze von 75 Prozent gibt
es im Einkommensteuergesetz
nicht mehr. Bei der Körperschaftsteuer bleibt sie aber weiterhin
bestehen.
Änderungen im Zollund Gesellschaftsrecht
Wichtige Änderungen gibt es
heuer auch bei Zöllen für Einfuhren aus Entwicklungsländern. Mit
China, Thailand, den Malediven
und Ecuador fallen weitere vier
Länder aus der Liste jener Entwicklungsländer, denen die EU im
Rahmen des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) einseitige Zollbegünstigungen und -befreiungen
gewährt. Daher können für bisher
begünstigte Waren aus diesen vier
Staaten seit Jahresbeginn deutlich
höhere Zölle bei der Einfuhr in die
EU anfallen.
Rund 400 Änderungen gibt es
ab heuer bei der Warenliste der
Dual Use-Verordnung - also für
Güter, die sowohl für militärische
als auch zivile Zwecke verwendet
werden können (Details Seite 16).
Für Warenlieferungen aus und
nach Ungarn gelten neue Meldepflichten (siehe dazu WIENER
WIRTSCHAFT 51/52, Seite 17).
Seit 1. Jänner ist auch die Reform der Gesellschaft bürgerli-
· Thema · 5
chen Rechts in Kraft. Fortan wird
deutlicher zwischen dem Verhältnis der Gesellschafter zueinander,
dem Innenverhältnis, und dem
Verhältnis der Gesellschaft gegenüber Dritten, dem Außenverhältnis, unterschieden. Damit wird es
für kooperierende Unternehmer
einfacher, ihre jeweiligen Verantwortungsbereiche abzustecken,
etwa, indem sie nach außen hin
klarstellen, dass die Zusammenarbeit im Rahmen einer „reinen
Innengesellschaft” erfolgt. Dies
bewirkt, dass jeder Gesellschafter
nur für seine eigenen vertraglichen Zusagen haftbar gemacht
werden kann.
Für Parteien eines Zivil- oder
Strafverfahrens gibt es seit heuer
die Möglichkeit einer Gesetzesbeschwerde. Wenn sie meinen, dass
die im Verfahren angewendete
Norm verfassungswidrig ist, können sie sich an den Verfassungsgerichtshof wenden.
Höhere Schwellenwerte
gelten bis Ende 2016
Die Schwellenwerteverordnung
wurde dank der Bemühungen der
Wirtschaftskammer um weitere
zwei Jahre bis Ende 2016 verlängert. Damit sind weiterhin generell Direktvergaben bis 100.000
Euro und im Baubereich die Wahl
des „nicht-offenen Verfahrens ohne Bekanntmachung” bis zu einem Wert von einer Million Euro
möglich.

Weitere Artikel zu Neuerungen
2015 finden Sie im Serviceteil
dieser Ausgabe.
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
6 · Wien · Wiener Wirtschaft
Das Logo des neuen, regional
und ökologisch produzierten
Textil- und Modelabels
Mavienna ist ein Eichkätzchen.
www.mavienna.com
Wien
nKurz Notiert
Mehr Arbeitslose
im Dezember
Die Zahl der beim AMS Wien
als arbeitslos vorgemerkten
Personen ist im Dezember
2014 im Jahresvergleich um
15,6 Prozent auf 127.601
gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen in Schulung ist in
Wien um 14,3 Prozent auf
24.884 gesunken, die Summe beider Gruppen um 9,4
Prozent angewachsen, teilte
das AMS mit. Bei den unter
25-Jährigen ist die Arbeitslosigkeit um 12,2 Prozent
gestiegen, bei den über50Jährigen um 14,6 Prozent.
Die Zahl der offenen Stellen
nahm um 17,3 Prozent zu.
Rock the Shop: Mavienna
arbeitet an erster Kollektion
Andreas Moritz und Christoph Markovsky haben die
Rock the Shop-Jury mit ihrem Konzept von Mavienna
- ökologisch und regional produzierten Textilien und
Mode für Kinder und Erwachsene - überzeugt. Nun
arbeiten sie mit Hochdruck an ihrer ersten Kollektion.
Slow Fashion und Textilien der
Marke Mavienna werden ab heuer
in der Stumpergasse 34 verkauft.
Das von Andreas Moritz und
Christoph Markovsky gegründete
Modelabel Mavienna hatte sich
um das Lokal beworben, das im
Rahmen der Rock the Shop-Aktion
des ServiceCenters Geschäftslokale an die Bewerber mit dem überzeugendsten
Geschäftskonzept
für den Standort vergeben wurde.
„Wir haben von dem Projekt
Rock the Shop aus der Zeitung
WIENER WIRTSCHAFT erfahren
und zu dem Zeitpunkt schon an
Mavienna gearbeitet”, erzählt
Geschäftsführer Moritz. Derzeit
entwickle Mavienna die erste
Kindermodekollektion, die in vier
bis sechs Monaten in den Laden
kommen soll, erklärt Markovsky.
Bis dahin wollen die MaviennaGeschäftsführer ihr Lokal anderen
Sprungbrett, die Beratungsstelle für Mädchen und junge
Frauen, veranstaltet vom 26.
bis 28. Jänner Infotage für
Schülerinnen höherer Schulen, die das breite Spektrum
naturwissenschaftlicher und
technischer Studienrichtungen kennenlernen möchten.
Das neue Mädchen-BerufsZentrum von Sprungbrett
bietet zudem ein sechswöchiges Programm zur Unterstützung bei der Berufsorientierung. Weitere infos auf:
www.sprungbrett.or.at
Florian Wieser
Buenosdias.com/Hill Street Studios
Berufsorientierung
für Mädchen
Labels zur Verfügung stellen, Vorträge zum Thema Slow Fashion
und zu alternativen Textilien
abhalten und mit Pop-up-Veranstaltungen Kunden auf das neue
Geschäft aufmerksam machen.
„Wir haben mit der Vision eingereicht, dass sich das Lokal mit
der Entwicklung von Mavienna
wandelt”, sagt Moritz. Neben Kindermode für die Altersgruppe drei
bis zehn Jahre werde Mavienna
auch Decken und Heimtextilien
anbieten und ab der zweiten oder
dritten Kollektion auch Mode für
Erwachsene.
„Wir starten mit einer 20-teiligen Kollektion mit kurzen und
langen Latzhosen, T-shirts, Pullis,
Hoodies, Kleidern und Röcken
- also mit Basics, aber trotzdem
umfangreich. Die Mode soll farbenfroh, aber nicht genderstereotyp werden”, erzählt Markovsky.
„Unser Ziel ist es, auch mit der
Druckgestaltung zu punkten, wir
entwickeln dazu eigene Stoffe mit
einer Vorarlberger Strickerei und
einer Mühlviertler Weberei.”
Bei den Stoffen soll die Cellulosefaser TENCEL® der Lenzing AG
zum Zug kommen, auch Mischungen von TENCEL® mit Naturfasern wie Leinen und Hanf. „Wir
werden nur minimal Kunstfaser
einsetzen, um die Kleidung langlebiger und damit auch nachhaltiger zu machen. Färben werden wir
mit Naturfarben”, erklärt Moritz.
Für Entwürfe und Schnitte
zeichnet Designerin Mirjam Altersberger verantwortlich, als
Motive für Drucke werde Mavienna Figuren des Kinderthea-
Die MaviennaGeschäftsführer Andreas
Moritz (l.) und
Christoph
Markovsky mit
Designerin
Mirjam Altersberger. Die
erste Kollektion wird es in
einem halben
Jahr geben,
bis dahin wird
das Lokal für
andere Labels
und Vorträge
genutzt.
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Wien · 7
K urz Notiert
n
Für die Kindermode werden Spielfiguren des Figurentheaters Lilarum und Designs von Lym Moreno genutzt.
Grafiken: Marion Wotruba
ters Lilarum ebenso nutzen wie
Entwürfe der Grafikerinnen Lym
Moreno und Marion Wotruba.
Wichtig sind Mavienna soziale
Verantwortung, Nachhaltigkeit
und lokale Produktion. „Mavienna steht für ma vie - mein Leben,
made in Vienna und Wien ist meine Stadt”, erklärt Moritz. „Unsere
Mode wird in Wien produziert,
hier im Lokal wollen wir Prototypen und Musterkollektionen
machen, à la longue wollen wir eine eigene Näherei. Wir sind dazu
mit anderen Labels in Gesprächen,
ob wir gemeinsam produzieren.
In Wien zu produzieren ist eine
Steilvorlage, die wir uns selbst
stellen, aber für uns steht und
fällt das Projekt damit. Wir wollen
soziale Verantwortung übernehmen, haben schon Färber und
Drucker in Wien, die Konfektion
wollen wir auch hier machen. Der
Transport soll so weit wie möglich
mit dem Lastenfahrrad erfolgen”,
umreißt Moritz die Pläne.
Da es „nachhaltige Baumwolle nicht gibt”, wolle Mavinna
nachhaltige Fasern wie TENCEL®
und
TENCEL®-Kombinationen
verwenden.
„Die Kunden kennen TENCEL®
noch nicht so gut. Daher ist das
auch eines unserer Ziele, mit Vorträgen und Workshops alternative
Fasern bekannter zu machen. Wir
wollen ein Opinion Leadership
zu Slow Fashion aufbauen”, sagt
Moritz.
Ebenfalls in Planung sei ein
Sozialshop, in den MaviennaKleidung gegen Gutscheine zurückgebracht werden kann. „Wir
bereiten sie dann auf und geben
sie günstig wieder ab. So können
wir die Kollektion auch für kleine
Geldbörsen öffnen.” (kol)

Tagung zum Thema
Risikomanagement
Am 23. Jänner veranstaltet
die Risk Management Association (RMA) eine Tagung
zum Thema „Unternehmensrisiken im internationalen
Umfeld”. Veranstaltungsort
ist das Schloß Schönbrunn.
In Fachreferaten werden die
Risiken für Unternehmen
entlang internationaler
Wertschöpfungsketten sowie
Export- und immaterielle
Risiken thematisiert. Die
Teilnahmekosten betragen
290 Euro. Programm und Anmeldung online:
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Der neue Vito Tourer mit ATTENTION ASSIST wird
nicht müde Acht zu geben. Ab Euro 29.730,–.1)
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Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
8 · Wien · Wiener Wirtschaft
Wiens Schüler „checkten”
erneut ihre Talente
K urz Notiert
n
Positives vom
Lehrstellenmarkt
Knapp vor Weihnachten
bilanzierte der Wiener
Lehrstellenmarkt mit einem
Rückgang der Lehrstellensuchenden von drei Prozent
gegenüber dem Jahr davor.
Gleichzeitig waren beim
Arbeitsmarktservice Wien
952 offene Lehrstellen gemeldet, ein Viertel mehr
als im Dezember 2013 und
der höchste Stand seit zehn
Jahren. Die Lehrstellenlücke - die Differenz zwischen
angebotenen Stellen und
Lehrstellensuchenden - ist
somit ebenfalls stark gesunken, sie liegt mit 1379 um 15
Prozent unter dem Vorjahreswert. Besonders gefragt
sind Friseur- und Perückenmacherlehrlinge, hier gibt es
mehr als 100 offene Stellen.
Aber auch angehende Einzelhandelskaufleute, Köche
und Bankkaufleute werden
derzeit gesucht.
contrastwerkstatt - Fotolia
Friseurlehrlinge werden
derzeit in Wien gesucht.
Rechnen, Deutsch, Englisch, Logik, Textverständnis, Konzentrationsfähigkeit und technisches
Interesse - das sind die Testfelder des „TalenteChecks Berufsbildung”, der im Dezember zum
zweiten Mal an Wiener Schulen
durchgeführt worden ist. Mitgemacht haben rund 14.000 Schüler
der achten Schulstufe an 219 Wiener Schulen. Wie die Ergebnisse
ausgefallen sind, wird derzeit
noch ausgewertet. Sicher ist jedenfalls, dass sie den Schülern als
Orientierungshilfe dienen. Denn
14-Jährige befinden sich in einer
sensiblen Lebensphase, in der sie
eine wichtige Entscheidung über
ihre weitere Ausbildung treffen
müssen.
Der „TalenteCheck Berufsbildung” ist ein Projekt der Wirtschaftskammer Wien und des
Wiener Stadtschulrats, das entwickelt wurde, um Schülern
rechtzeitig vor der Berufswahl
Feedback über ihren aktuellen
Foto Begsteiger/Umstätter
Zum zweiten Mal fand in
Wiens Schulen im
Dezember der „TalenteCheck Berufsbildung”
statt. Das Konzept stößt
nun auch außerhalb
Wiens auf viel Interesse.
Rund 14.000 Wiener Schüler der achten Schulstufe absolvierten im
Dezember den „TalenteCheck Berufsbildung”.
Wissensstand zu geben und ihnen
einen Eindruck zu vermitteln, was
in der Arbeitswelt von ihnen verlangt wird. Nach einer Pilotphase
im Jahr 2012 wurde der TalenteCheck mit dem Schuljahr 2013/14
verpflichtend für alle Wiener
Schulen eingeführt.
Auch die Interessenvertretungen anderer Bundesländer äußern
Interesse am Wiener TalenteCheck, etwa die Wirtschaftskam-
mer Vorarlberg. Die Wirtschaftskammer Burgenland hat das
Konzept mit Anfang 2014 bereits
übernommen. Entsprechende Gespräche gibt es auch mit Luxemburg. Kurz vor Weihnachten
informierte sich ein Vertreter
der dortigen Wirtschaftskammer
im BIWI (Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft) über
Inhalte und Ablauf des Wiener
TalenteChecks. (esp)

Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Wien · 9
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DATEV Steuerberater
Das Thema Netzwerken ist Wiens Unternehmern wichtig. Workshops
zum Thema Netzwerken und die Pinnwand bei WKO vor Ort werden gut
genutzt.
WKO ist im Jänner
wieder vor Ort
Das erfolgreiche Format
„Wirtschaftskammer vor
Ort” wird im Jänner in der
Praterstraße 74 und in der
Thaliastraße 35 fortgesetzt. Auch Redakteure der
WIENER WIRTSCHAFT sind
wieder vor Ort.
Das neue, von WK Wien-Präsident
Walter Ruck eingeführte Format
„Wirtschaftskammer vor Ort” hat
sich bewährt und macht im Jänner
noch einmal in der Praterstraße 74
und in der Thaliastraße 35 Station.
Nach einer Pause im Februar wird
die Wirtschaftskammer wieder
von März bis Mai vor Ort sein. Für
diese drei Monate werden auch
noch passende Lokale in den
Bezirken Meidling, Hietzing, Floridsdorf und
Simmering gesucht.
Das Programm
der „Wirtschaftskammer vor Ort”
war von Beginn an
flexibel konzipiert und wird
sich auch in den kommenden
Monaten nach den Wünschen
und der Nachfrage der Mitglieder
richten.
Als Publikumsmagneten haben
sich bisher die Workshops „Der
optimale Webshop”, „Förderun-
gen in Wien”, „FORUM [EPU KMU]
- Das Netzwerk” und die Veranstaltung „WIENER WIRTSCHAFT Redakteure vor Ort” erwiesen. Bei
letzterer haben Unternehmer die
Möglichkeit, mit Redakteuren der
WIENER WIRTSCHAFT zu sprechen
und ihre Betriebe in der Wirtschaftskammer Wien-Zeitung, die
alle Gewerbetreibenden Wiens
erhalten, vorzustellen.
Auch die Pinnwand in den Lokalen wird gerne genutzt. Über Notizen an der Pinnwand haben sich
zum Beispiel in Favoriten die Unternehmerinnen Doris Schneidhofer und Margit Resch gefunden.
Für ihre Hochzeitsseminare nutzt
Eventmanagerin und Hochzeitsplanerin Resch nun die
Räume von Shiatsupraktikerin Schneider.
„Das Thema Netzwerken ist unseren
Besuchern
sehr
wichtig. Wir
werden es daher
ab März noch stärker aufgreifen”, sagt
WK Wien-Präsident Walter Ruck. Denn WKO vor Ort
will auch weiterhin - dem Pop-upCharakter entsprechend - flexibel
auf Wünsche und Anliegen der
Unternehmer reagieren.
DATEV Steuerberater mit Gütesiegel arbeiten mit innovativster Software und können so
die Buchhaltung Ihrer Klienten
schnell und effizient abwickeln.
Dahinter steckt das Konzept eFibu, die nächste Evolutionsstufe
in Sachen elektronischer Belegverarbeitung, für eine effizientere
und qualitätsgeprüfte Buchhaltung. Fünfzehn DATEV Gütesiegel-zertifizierte Steuerkanzleien
verstehen es ganz besonders,
moderne Technologien zur Automatisierung bisher manueller Arbeitsverfahren anzuwenden und
Unternehmer so von Buchhaltung
im eigenen Haus zu entlasten. Das
Gütesiegel zeigt das Know-how
und die Kompetenz der Kanzlei für
eine digitale UND automatisierte
Buchhaltung – der modernen
Buchhaltung von heute.
Die top ausgebildeten Mitarbeiter können dank der digitalen
Verarbeitung der Belege auch
noch Zusatzleistungen übernehmen – z.B. das Mahnwesen oder
die Bearbeitung der Offenen
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Posten-Liste.
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Sie sind Unternehmer? Finden
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Katharina Hofer, DATEV.at und Dr. Karl Rosam, Geschäftsführer der
Gütesiegel-Kanzlei TAX 360°
„Sagen Sie uns, was Sie sich vor
Ort wünschen”, lädt Ruck alle Interessenten ein. Vorschläge können
per Mail an wkovorort@wkw.at
gerichtet werden.
Ein bereits geäußerter Wunsch
ist eine Erhöhung der Verweildauer der Pop-up-Stores in den Bezirken. Daher wird derzeit überlegt,
ob ein Pop-up-Standort einmal für
drei Monate vor Ort bleibt. Damit
würde es noch einfacher und besser planbar, die Wirtschaftskammer vor Ort zu besuchen.
Die Veranstaltungstermine von
WKO vor Ort im Jänner finden Sie
online und auf der letzten Seite
dieser Ausgabe. (kol)

wko.at/wien/vorort
K urz Notiert
n
com.sult 2015 mit
Thema Regionalität
„Power of Regions” lautet das
Motto des Vienna Congress
com.sult am 20. Jänner 2015.
Der Kongress widme sich mit
dem Prinzip der Regionalität
einem Schlüsselthema für die
Weiterentwicklung Europas,
so die Veranstalter. Internationale und österreichische Entscheidungsträger aus Politik,
Wirtschaft und Wissenschaft
sind als Sprecher zu Gast.
www.com.sult.cc
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Florian Wieser
Wie DATEV Steuerberater Unternehmen höchste
Qualität bei fairer Preisgestaltung bieten können
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
10 · Österreich · Wiener Wirtschaft
Österreich
WKÖ-Schwerpunkte
für das neue Jahr
Die Wirtschaftskammerorganisation steht für die aktive
Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
in Österreich und setzt sich
auch 2015 weiterhin für die
Unternehmen ein. Zu den
Arbeitsschwerpunkten des
heurigen Jahres zählen unter
anderem die Stärkung von
Wachstum, Beschäftigung
und Bildung sowie die Realisierung von Entlastungspotenzialen für Unternehmer.
Die Agenda 2015 der WKÖ
mit Details zu den aktuellen interessenspolitischen
Schwerpunkten steht im Internet zum Download bereit.
wko.at/agenda
Wachstum auf Kriechspur
Es ist höchste Zeit, die
Wirtschaft mit rasch wirksamen Wachstumsimpulsen zu stützen, sagt WKÖPräsident Christoph Leitl.
Angesichts des für heuer prognostizierten Mini-Wirtschaftswachstums drängt WKÖ-Präsident
Christoph Leitl auf Reformen,
die die Wirtschaft zügig wieder in Schwung bringen. „Jetzt
müssen wir zukunftsorientierte
Wirtschaftspolitik betreiben”, so
Leitl. Um die Betriebe, die in vielen Bereichen bereits am Limit
seien, zu motivieren, fordert er
verstärkte Investitionsanreize wie
die Einführung einer degressiven
Abschreibung und eine reformierte Investitionszuwachsprämie.
Weiters müsse die Grenze für
sofort abschreibbare geringwertige Wirtschaftsgüter, die seit
1982 nicht valorisiert wurde, auf
1000 Euro erhöht werden. Weiters wichtig sind neue Zugänge
zu Finanzierungsmöglichkeiten
Anreize für Investitionen und
eine spürbare
Reduzierung
des Verwaltungsaufwands würden
Österreichs
Wirtschaft zu
Auftrieb verhelfen.
Stefan Rajewski
K urz Notiert
n
für den Mittelstand (Stichworte Crowdfunding, Mittelstandsfinanzierungsgesellschaft). In die
richtige Richtung gehe bereits
die 6,5 Milliarden Euro schwere
Wohnbauoffensive der Bau-Sozialpartner gemeinsam mit Bauträgern und Bausparkassen. Sie soll
in den nächsten fünf Jahren 30.000
zusätzliche Wohnungen bringen.
Wie WK Wien-Präsident Walter Ruck fordert auch Leitl, dass
der Bürokratieabbau im Fokus
bleiben muss - auf nationaler und
auf europäischer Ebene. Leitl ver-
weist dazu auf das EU-Arbeitsprogramm für 2015, wonach es heuer
nur 23 neue Initiativen geben soll.
In der Vergangenheit waren es
teilweise mehr als 100. Der Fokus
wird auf einige zentrale Bereiche
gelegt, die sich dem Ziel Wachstum und Beschäftigung verschreiben. „Die Prioritäten lauten Investitionsplan, Digitale Agenda,
Energieunion und Arbeitskräftemobilität und sind richtig gesetzt,
um Europas Wirtschaft wieder
in Schwung zu bringen”, ist Leitl
überzeugt. (WKÖ)

Kommentar
Bitte zusammenreißen!
Keine guten Nachrichten zum Jahresauftakt: Heuer nur ein mageres und im europäischen Vergleich unterdurchschnittliches
Wachstum. Überdurchschnittlich im Europavergleich hingegen die Inflation: 1,7
Prozent! Ursache: Der Wohnungsmangel
wird seit Jahren ignoriert, die Mieten steigen, Kaufkraft wird abgesaugt, der Konsum
geht zurück, Investitionen bleiben aus. Ein
Teufelskreis.
Und das kommende Jahr? 0,4 Prozent
Wachstum erwartet das WIFO. Eine freundliche Prognose. Denn wir müssen froh sein,
wenn wir über Wasser
bleiben. Und müssen etwas
dagegen tun, dass wir in
eine Rezession stürzen.
Die Vorschläge liegen
am Tisch: Eine Wohnbauoffensive, wie sie
auch der ÖGB verlangt.
Eine Exportoffensive, dass
wir nicht wie gelähmt auf die selbst verursachten Probleme mit Russland schauen,
sondern neue Märkte finden. Eine Investitionsoffensive, damit Schwung in die Wirtschaft kommt und nicht Monat für Monat
ein neuerliches Steigen der Arbeitslosigkeit vermeldet werden muss.
WKÖ
Von WKÖ-Präsident
Christoph Leitl
Wir müssen von der Analyse
zum Handeln kommen. Und
zwar sehr rasch, die Zeit drängt!
2015 wird ein schwieriges Jahr
werden. Es könnte aber besser
werden als derzeit befürchtet,
wenn rasch und richtig gehandelt wird. Wenn wir von
einer ideologisch motivierten
Verteilungsdiskussion zu einer vom Staat
getragenen Entlastungsaktion kommen:
Stärkung der Kaufkraft und Stärkung der
Investitionskraft heißt die Devise für 2015!
Herzlichst,
Ihr
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Promotion · 11
Die umfangreiche Online-Hilfe
für Wiens Unternehmer
Das Internet-Portal
amtshelfer.wien.at der
Stadt Wien bietet Informatives und Nützliches
für Unternehmer an.
Alle folgenden Anträge
können online eingereicht
werden.
Es gibt mehr als 580 sogenannte
Amtshelferseiten, die Amtswege
erklären, erleichtern oder ersparen und über städtische Dienstleistungen informieren.
Dienstgeberbeitrag,
Kontoeröffnung
n Serie
Online-Hilfe
Auf über 580
Seiten können
sich Unternehmer Informationen holen
und Anträge
einreichen.
stische Person), die mindestens
eine Dienstnehmerin bzw. einen
Dienstnehmer beschäftigen. Die
entsprechenden Formulare und
die Möglichkeit der Kontoeröffnung sind online vorhanden.
der Ausübung des Gewerbes in
der Filiale begonnen wird, bei der
Gewerbebehörde vorliegen.
Das Filialnetz in Wien
erweitern
Der Energieausweis ist für fast
alle neuen Gebäude sowie bei einer größeren Renovierung (mehr
als 25 Prozent der Oberfläche der
Gebäudehülle) verpflichtend. Seit
2009 muss auch bei Verkauf bzw.
Vermietung von Wohnungen
oder Wohngebäuden und Büros
oder betrieblichen Objekten ein
Energieausweis für das jeweilige
Gebäude vorgelegt werden.
Die Eröffnung einer weiteren
Betriebsstätte (Filiale) muss der
zuständigen Behörde gemeldet
werden. Die Meldung muss spätestens an dem Tag, an dem mit
Heute
i
Entgeltliche Einschaltung
zu den Themen
Dienstgeberbeitrag
Betriebsstättenerweiterung
Energieausweis
Errichtung einer Ladezone
Lichtreklame
Veranstaltungen
Der Ausweis für das
neugebaute Haus
Ladezonen einrichten
lassen
Die Errichtung einer definitiven Ladezone, das ist eine auf
Dauer eingerichtete Halteverbotszone für Ladetätigkeit, die
für jede Person unter den gleichen Bedingungen (Ladetätigkeit
mit Lastfahrzeugen) benützbar
ist, muss bei der Abteilung für
Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten
(MA 46) beantragt werden. Es besteht kein alleiniges Benützungsrecht.
Es werde Lichtreklame
in der Stadt
Für Lichtreklamen und Werbeanlagen auf öffentlichen Verkehrsflächen muss, sofern keine
Baubewilligung der Baupolizei
(MA 37) erforderlich ist, eine
Bewilligung eingeholt werden.
Eine Genehmigung ist für jede
Person möglich sofern Auflagen
der Sicherheit, Leichtigkeit und
Flüssigkeit des Verkehrs nicht
entgegenstehen.
Anmeldepflichtige
Veranstaltungen
Veranstaltungen im Sinne des
Wiener Veranstaltungsgesetzes
sind Theateraufführungen sowie
öffentliche Schaustellungen, Darbietungen und Belustigungen.
Öffentlich bedeutet, dass die Ver-
anstaltung entweder allgemein
zugänglich ist oder daran mehr
als 20 Personen teilnehmen können.
Tipps
i
hilfreiche Links
www.amtshelfer.wien.at
hier finden Sie unter dem Punkt
Wirtschaft alles Relevante, das
online abgewickelt bzw. beantragt werden kann
www.wirtschaft.wien.at
Der Wirtschaftsauftritt mit
aktuellen Themen
www.wien.gv.at/wirtschaft/
standort/
Der Wirtschaftsstandort Wien
cockpit.wirtschaftsagentur.at
Online-Portal für Förderanträge
Entgeltliche Einschaltung
Für in Wien bestehende Dienstverhältnisse müssen die DienstgeberInnen eine Abgabe entrichten.
Abgabepflichtig sind alle DienstgeberInnen (physische oder juri-
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
12 · International · Wiener Wirtschaft
International
PHB.cz - Fotolia
Neuer Rekord bei
Österreichs Exporten
Österreichische Unternehmen haben im vergangenen
Jahr so viel exportiert wie
nie zuvor. Das zeigen erste
Berechnungen der Außenwirtschaft Austria der WKÖ.
Demnach dürften die Exporte
gegenüber 2013 um 0,9 Prozent auf fast 127 Milliarden
Euro zugelegt haben. Zugleich sind die Importe um
0,9 Prozent auf 129,5 Milliarden Euro zurückgegangen,
was das österreichische
Handelsbilanzdefizit auf rund
2,6 Milliarden Euro gedrückt
hat, so die Berechnung.
Weniger Ausfuhren
nach Russland
Im abgelaufenen Jahr 2014
sind die österreichischen Exporte nach Russland ersten
Schätzungen zufolge um 15
Prozent zurückgegangen. Genaue Berechnungen werden
erst in einigen Wochen vorliegen. 2013 haben die Exporte nach Russland noch 3,5
Milliarden Euro ausgemacht.
Verantwortlich für den Rückgang sind die Sanktionen
der EU infolge der Russland/
Ukraine-Krise, eine schwache
russische Nachfrage und der
Wertverlust der russischen
Währung Rubel. Die Außenwirtschaft Austria der WKÖ
rechnet mit einem Rückgang
um weitere zehn Prozent im
Jahr 2015.
20 Jahre Mitgliedschaft in
Vor genau 20 Jahren ist Österreich der Europäischen
Union beigetreten. In unserem Land hat das zu einem
nachhaltig höheren Wirtschaftswachstum, zusätzlichen
Arbeitsplätzen und einer starken Internationalisierung
der Wirtschaft geführt. Ein Blick auf die Veränderungen durch 20 Jahre Österreich in der EU.
Heute ist die Europäische Union
(EU) die größte Wirtschaftsmacht
der Welt - knapp vor den USA. Vor
20 Jahren, als Österreich der EU
beigetreten ist, war das keineswegs so. Damals waren erst zwölf
Länder Mitglied der EU, heute
sind es 28 (siehe Grafik rechts).
Mehr als 500 Millionen Menschen
umfasst der gemeinsame europäische Markt bereits - gerade für
österreichische Unternehmen ein
strategisches Asset.
Den Vorteil des großen Binnenmarkts haben heimische Betriebe
ganz besonders genutzt, wie ein
Blick auf die volkswirtschaftlichen
Kennzahlen zeigt: Seit 1995 sind
die Exporte Österreichs in die
Länder der heutigen EU von 33
Milliarden Euro auf mehr als 87
Milliarden Euro angewachsen. Fast
70 Prozent der heimischen Exporte
gehen in EU-Länder. Die Exportquote heimischer Betriebe konnte
von 34,8 Prozent auf 57,4 Prozent
gesteigert werden. „Für den Außenhandel sind offene Grenzen und
Märkte von enormer Bedeutung.
Die EU hat wesentlich dazu beigetragen, unsere Möglichkeiten zu
verbessern”, sagt der Obmann des
Wiener Außenhandels, Karl Pisec.
Profitiert haben praktisch alle
Branchen, wenn auch in unterschiedlicher Form. Für die Industrie etwa bedeutete der EU-Beitritt,
Vormaterialen leichter und günstiger einkaufen zu können. Zudem
haben EU-weite Standardisierungen und Typisierungen sowie
der Abbau von Zöllen den Export
wesentlich vereinfacht. Und durch
die gemeinsame Währung sind bei
vielen Geschäften Wechselkursrisiken verschwunden.
Auch für den Handel ist die einfachere Beschaffung von Waren im
Binnenmarkt extrem wichtig. Im
Einzelhandel tauchten viele neue
Produkte auf und veränderten die
Erwartungshaltung der Konsumenten nachhaltig - auch in Bezug
auf die Preise.
Stark profitiert hat auch die
Tourismuswirtschaft, die ihre
jährlichen Nächtigungszahlen seit
Foto Weinwurm
K urz Notiert
n
„Gerade der Außenhandel
hat vom EU-Beitritt
Österreichs sehr profitiert.”
Karl Pisec, Gremialobmann
des Wiener Außenhandels
1995 um 15,5 Millionen steigern
konnte. Rund 85 Prozent der
österreichischen Tourismusgäste
stammen heute aus der EU. Durch
den Entfall von Grenzkontrollen
und von Währungsunterschieden
wurde ihnen ein Urlaub in Österreich erleichtert. Ganz wesentlich
für Tourismusbetriebe war auch
die unkomplizierte Einsetzbarkeit
von ausländischen Arbeitskräften,
ohne die die heimische Tourismuswirtschaft ihr Angebot nicht
aufrecht erhalten könnte.
Der Wegfall von Pass- und
Zollkontrollen war auch für die österreichische Verkehrswirtschaft
ganz wesentlich. Durch sie und
durch rechtliche Harmonisierungen können Transporte heute rascher und kostengünstiger umgesetzt werden. Der wirtschaftliche
Effekt geht dabei in die Milliarden
Euro.
Nicht zuletzt brachte die EUMitgliedschaft auch für die Finanzwirtschaft deutliche Veränderungen, insbesondere nach der
internationalen Finanzkrise ab
2008. In der EU wurden unter dem
Titel „Bankenunion” völlig neue
Aufsichtsstrukturen für Großbanken und Banken-Stresstests eingeführt. Zugleich nützten vor allem
österreichische Banken und Versicherungen frühzeitig ihre Chancen
in den neuen Mitgliedstaaten Mittel- und Osteuropas. Sie nehmen
heute eine führende Rolle in dieser
Region ein.
Auch für andere Branchen war
die EU-Osterweiterung ein wirtschaftlicher Turbo. Die Aufnahme
neuer Mitglieder rückte Österreich
zudem von einer einstigen Randlage ins Zentrum Europas. In Summe
brachte der Beitritt Österreichs zur
EU mit den nachfolgenden Integrationsschritten (insbesondere
der Euro-Einführung) und der
EU-Erweiterung eine um 63 Milliarden Euro höhere Wertschöpfung,
wie das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) errechnet hat. Das
entspricht einem durchschnittlichen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,9 Prozentpunkte pro Jahr bzw. 18.500
zusätzliche Arbeitsplätze pro Jahr.
Mitverantwortlich für diese
wirtschaftlichen Effekte ist die gestiegene Attraktivität Österreichs
als Investitionsstandort. Seit 1995
haben ausländische Unternehmen
124 Milliarden Euro in Österreich
investiert. Umgekehrt haben österreichische Betriebe mehr als
160 Milliarden Euro im Ausland
investiert und damit für Wachstum und Wohlstand in Österreich
gesorgt. (gp)

Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· International · 13
n Neueste Entwicklung
Eurozone weiter gewachsen
ffLitauen
hat am 1. Jänner als 19. EU-Land den Euro
als offizielle Landeswährung eingeführt.
ffDamit nützen jetzt alle drei baltischen Staaten die
Vorteile der gemeinsamen europäischen Währung.
der Europäischen Union
Von einst sechs
Gründungsländern ist die
Europäische
Union auf 28
Mitgliedstaaten angewachsen. Zusätzlich
wurde die Zusammenarbeit
in immer mehr
Politikfeldern
vertieft. Es
entstand ein
Binnenmarkt
mit mehr als
500 Millionen
Bürgern. Er ermöglicht einen
freien Verkehr
von Waren,
Personen,
Dienstleistungen und Kapital. 19 Länder
haben den Euro
eingeführt.
Grafik: wkw/Pippan
Entwicklungsphasen
der Europäischen Union
 Zahlen und Fakten
6,5
ffMilliarden
Euro haben ausländische
Unternehmen seit 1995 im Schnitt pro
Jahr in Österreich investiert - fünf Mal
mehr als in den Jahren vor dem Beitritt.
50
ffProzent
aller heimischen Investitionen
im Ausland flossen in den letzten
Jahren nach Mittel- und Osteuropa.
23
ffWörter
der österreichischen Kulinarik
sind offiziell Teil des EU-Amtsdeutsch.
K urz Notiert
n
480.000
ffArbeitsplätze
wurden in Österreich
seit 1995 wegen der EU-Mitgliedschaft
zusätzlich geschaffen.
0,2
ffProzentpunkte
niedriger ist die
Inflationsrate in Österreich wegen
der EU-Mitgliedschaft.
0,9
ffProzentpunkte
höher ist das österreichische Wirtschaftswachstum pro Jahr im
Schnitt wegen der EU-Mitgliedschaft.
Quellen: Statistik Austria, WIFO Working Paper 2014, EU-Kommission
Österreichische
Bäume für Mailand
Mit der Pflanzung der ersten
Bäume ist der Spatenstich
für die Errichtung des Österreich Pavillons bei der
Weltausstellung EXPO 2015
in Mailand offiziell erfolgt.
140 Nationen werden sich ab
1. Mai sechs Monate lang der
Öffentlichkeit präsentieren.
Österreich wird dabei zeigen,
wie ökologisch Stadtplanung
künftig gestaltet werden
kann. Dazu wird die 560
Quadratmeter große Innenfläche des Pavillons komplett
bewaldet werden. Es werden
60 Bäume gepflanzt, die gegenüber der Umgebung für
eine um gefühlte fünf Grad
kühlere Temperatur sorgen
werden - ganz ohne Klimatechnik, versprechen die Planer. In seinen EXPO-Auftritt
investiert Österreich heuer
zwölf Millionen Euro.
Die mobile Welt
in Barcelona
Anfang März führt die Wirtschaftskammer Wien unter
der Führung von WK WienPräsident Walter Ruck und
UBIT-Fachgruppenobmann
Robert Bodenstein eine Wirtschaftsmission mit Wiener
Unternehmern zum Mobile
World Congress 2015 nach
Barcelona, der führenden
internationalen Leitmesse
im Multimedia- und Telekommunikationsbereich. Für
die ersten 25 angemeldeten
Firmen aus Wien übernimmt
die WK Wien die komplette
Teilnahmegebühr. Weitere
Infos und Anmeldungen
unter:
T 01 / 514 50 - 1302
E aussenwirtschaft@wkw.at
W wko.at/wien/aw
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
14 · Service · Wiener Wirtschaft
Service
Praxistipps für Unternehmen
Novelle der Verpackungsverordnung
bringt neue Anbieter und Tarife
Österreichische Unternehmen, die Verpackungen
herstellen oder in Umlauf bringen, haben wahrscheinlich
schon Post von ihrem Verpackungssammelunternehmen
bekommen, denn die Verpackungsverordnung wurde novelliert. Daraus ergeben sich zahlreiche Änderungen und
damit verbunden auch Handlungsbedarf für die Betriebe.
Die Novelle der Verpackungsverordnung tritt in wesentlichen
Teilen mit 1. Jänner 2015 in
Kraft. Bei der Sammlung von
Haushaltsverpackungen gibt es
damit erstmals Wettbewewerb
von mehreren Sammel- und Verwertungssystemen (SVS).
Neu ist außerdem die „Abgrenzungsverordnung Verpackung”,
die derzeit noch in Begutachtung
ist. Durch sie gibt es eine genaue
Abgrenzung zwischen Haushaltsund Gewerbeverpackung (siehe
Kasten). Ein und dasselbe Produkt
- zum Beispiel eine transportverpackte Palette mit Joghurtbechern
- kann zu einem Teil nach den Tarifen für gewerbliche Verpackungsmaterialen und zum anderen
Teil als Haushaltsverpackung zu
lizenzieren sein. Die genaue Zuordnung und Aufsplittung ergibt
sich aus besagter „Abgrenzungsverordnung Verpackung”.
Grundsätzlich
gilt:
Wenn
eine bisher als Haushaltsverpackung
geltende
Verpackung nun einen bestimmten
Gewerbeverpackungs-Anteil
hat, dann verringert sich der
Tarif. Wenn eine bisher als Ge-
nKontakt
Wirtschaftskammer Wien
Umwelt und Energie
T 01 / 514 50 - 1045
E umwelt@wkw.at
W wko.at/wien/umwelt
nDefinitionen
Haushaltsverpackungen:
ff1. physikalisches Kriterium:
Fläche kleiner/gleich 1,5 m2,
Hohlkörper: Volumen kleiner/
gleich 5,0 Liter, EPS (expandiertes Polystyrol): Masse kleiner/
gleich 0,15 kg
und
ff2. Üblichkeitskriterium für den
Anfall (Anfallstellenkriterium):
entweder in privaten Haushalten oder in vergleichbaren
werbeverpackung geltende Verpackung nun einen bestimmten
Haushaltsverpackungs-Anteil
hat, verteuert sich der Tarif.
Auch der Begriff Verpackung
wurde neu definiert. Damit fallen
zusätzliche Produkte wie zum
Beispiel Rollen, Röhren und Zylinder, um die flexibles Material
der Verpackungen von Waren
aufgespult ist, auch unter die Veroder Gütern, die für den Betrieb
packungsverordnung.
des eigenen Unternehmens aus
Lizenzierungspflichtig ist künfdem Ausland erworben werden
tig der Kreis der sogenannten Priund die im Unternehmen als
märverpflichteten. Dazu zählen:
Abfall anfallen, und
ffHersteller und Importeure von
ffVersandhändler, die keinen Sitz
Serviceverpackungen (Tragetaschen, etc.) mit Sitz oder Niederlassung in Österreich,
ffAbpacker mit Sitz
oder Niederlassung
in Österreich hinsichtlich der von
ihnen erstmals
eingesetzten
Verpackungen, die keine Serviceverpackungen sind,
ffImporteure
mit Sitz oder
Niederlassung in Österreich hinsichtlich der
Verpackungen
der von ihnen
importierten Waren oder Güter,
ffEigenimporteuere mit
Sitz oder Niederlassung
in Österreich hinsichtlich Foto Begsteiger/Rosseforp
Anfallstellen (wobei fast alle
Anfallstellen als vergleichbar
gelten)
Gewerbeverpackungen:
ffalle anderen Verpackungen.
Eine Ausnahme gibt es bei
den Kriterien für Papier, Pappe,
Karton, Wellpappe: Statt des
physikalischen Kriteriums gilt die
alte Definition der Verkaufsverpackungen. Damit ändert sich für
diese Verpackungen nur wenig.
und keine Niederlassung in
Österreich haben und die Verpackungen oder Waren oder Güter
in Verpackungen in Österreich
an einen privaten Letztverbraucher im Rahmen des Fernabsatzes übergeben.
Während Haushaltsverpackungen auf jeden Fall lizenziert
werden müssen, gibt es für
Gewerbeverpackungen auch
die Möglichkeit der Selbsterfüllung, d.h. man kann
die Verpackung selbst zurücknehmen.
Es ist auch weiterhin
möglich, Verpackungen pauschal zu lizenzieren, sofern
man die Voraussetzungen dafür
erfüllt. Grundsätzlich steht es
den Sammel- und
Verwertungssystemen frei, ob sie ein
Mindestlizenzentgelt
verlangen oder nicht.
Die Wirtschaftskammer
empfiehlt daher, sich bei
den Anbietern der Sammel- und Verwertungssysteme sehr genau über die
Konditionen zu erkundigen.

Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Service · 15
Arbeitgeber,
die den
kollektivvertraglichen oder
gesetzlichen
Mindestentgelt
unterschreiten,
müssen Strafe
zahlen.
Monty Rakusen
Neue Maßnahmen
gegen Lohndumping
Mit 1. Jänner ist das
Arbeits- und Sozialrechtsänderungsgesetz (ASRÄG)
in Kraft getreten, das
wichtige Neuregelungen
für Betriebe beinhaltet.
Wesentlicher Teil des Gesetzes
sind die Maßnahmen zur Bekämpfung von Lohn- und Sozialdumping. Dabei ergeben sich seit Jahreswechsel folgende wesentliche
Änderungen:
ffEntgelt statt Grundlohn: Bisher war die Unterschreitung des
kollektivvertraglichen Grundlohns strafbar, nun wird das
kollektivvertragliche Entgelt
inklusiver aller Bestandteile
zum Maßstab.
ffEntfall
von Anzeige und
Strafe: Die Unterentlohnung
ist nicht strafbar, wenn die Differenz schon vor der Kontrolle
durch die Behörde nachgezahlt
wurde. Von der Anzeige bzw.
Strafe ist auch abzusehen, wenn
nur leichte Fahrlässigkeit vorliegt oder die Überschreitung
gering ist und die Differenz
nachgezahlt wird. Neu ist somit,
dass Anzeige und Strafe auch
dann entfallen können, wenn
der Verstoß nicht erstmalig war.
ffLohnunterlagen: Ausländische
Arbeitgeber sind wie bisher
zur Bereithaltung von Lohnun-
terlagen in deutscher Sprache
verpflichtet. Bei ausländischen
Arbeitskräfteüberlassern ist der
inländische Beschäftiger zur
Bereithaltung verpflichtet und
nun erstmals auch bei Verstößen strafbar.
ffEntsendung: Bisher galten österreichische
Lohnstandards
und österreichisches Recht nur,
wenn ausländische Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer zur
fortgesetzten Arbeitsleistung
nach Österreich entsandten.
Nun gilt österreichisches Recht
stets, außer bei folgenden
kurzfristigen Arbeiten von geringem Umfang: geschäftliche
Besprechungen, Teilnahme an
Seminaren, Messen, Besuch
von Kongressen, Kultur- und
Sportveranstaltungen.
ffVorläufige Sicherheitsleistungen: Wenn die Strafverfolgung
erschwert ist, also vor allem
gegenüber ausländischen Arbeitgebern, kann die Kontrollbehörde vor Ort erstmals auch
eine Sicherheit einheben. In
den selben Fällen kann auch
dem Auftraggeber des Unternehmens, das Lohndumping
betreibt, aufgetragen werden,
den Werklohn an die Behörde
zu zahlen.

Mehr Infos: WK Wien, Arbeits- und
Sozialrecht: T 01 / 514 50 - 1010
Was tun, wenn die Finanzpolizei kommt?
Steht die Finanzpolizei vor der Tür, müssen die
Unternehmen Auskunft über bestimmte Sachverhalte
geben. Die Wirtschaftskammer hat einen Leitfaden
für Unternehmen publiziert, der über Pflichten und
Rechte informiert.
Die Finanzpolizei (früher „Kiab”)
ist berechtigt, von jedermann
Auskünfte über alle für die Erhebung von Abgaben maßgebenden
Tatsachen zu verlangen. Die dafür
nötigen Unterlagen müssen also
auf Verlangen vorgelegt werden.
Es ist daher sinnvoll, Mitarbeiter auf eine etwaige Kontrolle
vorzubereiten. Die Aussagen von
Auskunftspersonen gelten als Beweise im Falle eines Abgabever-
fahrens. Die Finanzpolizei darf
dafür Gebäude, Grundstücke und
Betriebe betreten und besichtigen
und die Vorlage der maßgeblichen
Unterlagen verlangen und Einsicht nehmen. Privaträume dürfen die Beamten allerdings nicht
betreten. Handelt es sich aber um
ein Büro im Wohnungsverband, so
ist der Zutritt zu diesem Büro zu
gewähren. Ein Betretungsrecht ist
allerdings kein Durchsuchungs-
recht. Das heißt, die Finanzpolizei
darf sich zwar umsehen aber nicht
unerlaubt Schränke öffnen oder
Aktenordner durchblättern.
Weiters kann die Finanzpolizei
eine Identitätfeststellung vornehmen. - Tipp: Ausweis bereit halten!
Insbesonders ausländische Arbeitnehmer müssen daher ihren
Reisepass mitführen.

n Kontakt
WK Wien - Abteilung Steuern
T 01 / 514 50 - 1625
E finanzpolitik@wkw.at
W wko.at/wien/steuern
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
A ktuell
n
Neue Warenliste
für Dual Use
Die Warenliste des Anhang I
der Dual Use-Verordnung
wurde mit Verordnung (EU)
Nr. 1382/2014 aktualisiert
und trat mit 31. Dezember
2014 in Kraft.
Dual Use Güter - das heißt
Güter, die sowohl für zivile
als auch für militärische
Zwecke verwendet werden
und/oder zur Verbreitung von
Massenvernichtungswaffen
beitragen können – müssen
bei ihrer Ausfuhr aus der
Europäischen Union, bei der
Durchfuhr durch die Union
und bei der Lieferung an
einen Drittstaat infolge von
Vermittlungstätigkeiten
wirksam kontrolliert werden.
Aktuell wurden bei der
Warenliste rund 400 Änderungen vorgenommen; neben
geänderten Kontrollmodalitäten und aktualisierten
technischen Beschreibungen
wurden auch verschiedene
Dual Use-Güter gestrichen
und neue hinzugefügt, beispielsweise in den Bereichen
Grafit, Frequenzumwandler,
Werkzeugmaschinen, Viren und Toxine, integrierte
Schaltungen, Explosivstoffe
und Cybertools. Die neue
Verordnung enthält die vollständige ab 2015 gültige
Warenliste. Diese erhalten
Sie in der Abteilung Außenwirtschaft der WK Wien:
T 01 / 51450 – 1302
E aussenwirtschaft@wkw.at
 Zollwertkurse
Das Bundesministerium für Finanzen hat mit 24. Dezember
2014 sowie 1. und 7. Jänner
2015 neue Umrechnungskurse
zur Ermittlung des Zollwertes
sowie zur Berechnung von
Einfuhrumsatzsteuer, Versicherungssteuer, Feuerschutzsteuer
und von in ausländischer Währung ausgedrückten Versicherungsprämien (Zollwertkurse)
festgesetzt. Die neuen Werte:
www.bmf.gv.at/zoll/kassenwerte_zollwertkurse.html
Höhere Mauttarife für
Lkw und Pkw im Jahr 2015
Wie jedes Jahr wurden
auch mit Beginn des Jahres 2015 die Mauttarife für
das hochrangige Straßennetz in Österreich erhöht.
Die Erhöhung der Mauttarife erfolgt aufgrund statistischer Werte. Die Tarife für Lastkraftwagen
über 3,5 Tonnen und Busse sind
durchschnittlich um 1,6 Prozent
gestiegen (siehe Tabelle). Nur bei
den neuesten Lkw der Euroklasse
6 ist es gelungen eine Reduzierung der Maut um fünf Prozent
durchzusetzen.
Die Sondermaut für bestimmte
Strecken (zum Beispiel Brennerstrecke oder Gleinalmtunnel)
wird ebenfalls entsprechend angehoben.
Mautsätze für Lkw 2015
Eurocent pro Kilometer (ohne Ust)
Tarifgruppe
zwei Achsen
drei Achsen
ab vier Achsen
A (EURO 6)
15,6 21,84
32,76
B (EEV)17,023,8035,70
C (EURO 4 und 5)
18,8
26,32
39,48
D (EURO 0 bis 3)
21,1
29,54
44,31
Die Autobahnvignette für Pkw
(zweispurige Kfz bis 3,5 Tonnen)
wird um 2,1 Prozent teurer und
kostet für das Gesamtjahr 84,50
Euro, für zwei Monate 25,30 und
für zehn Tage 8,70 Euro.
Die Farbe der Autobahnvignette
2015 ist Azurblau. Die alte limettenfarbige Vignette gilt noch bis
31. Jänner 2015.

Kontakt
n
Wirtschaftskammer Wien Verkehr und Betriebsstandort
T 01 / 514 50 - 1040
E verkehrspolitik@wkw.at
W wko.at/wien/vp
EU verschärfte die Krim-Sanktionen
Seit 20. Dezember 2014
gelten erweiterte
EU-Sanktionen gegen
die Krim und Sewastopol.
Die zuletzt zur Ukraine gehörende
Halbinsel Krim wurde voriges
Jahr von Russland annektiert. Mit
der EU Verordnung 1351/2014
werden die Exportverbote für
bestimmte Güter, Technologien
und Dienstleistungen (inklusive
Finanzdienstleistungen)
sowie
ein generelles Investitionsverbot
auf der Krim oder in Sewastopol
weiter verschärft.
Betroffen sind gelistete Ausrüstungen und Technologien für die
Sektoren Verkehr, Telekommunikation, Energie und die Nutzung
von Öl-, Gas- und Mineralreserven
auf der Krim und in Sewastopol.
Verboten sind der Verkauf, die
Lieferung sowie die Weitergabe
dieser Güter sowie damit in Zusammenhang stehende mittelbare
oder unmittelbare technische Unterstützung, Vermittlungsdienste,
Finanzierung. Weitere Verbote
gibt es in Hinblick auf Erwerb
oder Ausweitung einer Beteili-
gung an Eigentum, Einrichtungen
und Immobilien auf der Krim
und Sewastopol. Die Gewährung
von Darlehen, die Gründung
von Gemeinschaftsunternehmen
oder die damit zusammenhängende Erbringung von Wertpapierdienstleistungen ist ebenfalls
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16 · Service ·
Weitreichende Exportverbote für
Güter und Dienstleistungen
verboten. Auch die Erbringung
von Tourismusdienstleistungen
für die Krim und Sewastopol ist
verboten sowie das Anlaufen von
oder Zwischenstopps in (in der EU
Verordnung 692/2014 genannten)
Häfen auf der Krim. Für obige
Sanktionsbestimmungen gilt eine Altvertragsklausel (Vertragsabschluss vor dem 20.12.2014,
Meldung spätestens 5 Werktage
im Voraus). Ausnahmen von den
Sanktionsbestimmungen gibt es
für humanitäre und medizinische
Zwecke sowie für die Sicherheit
von Menschen und der Umwelt
sowie die bestehende Infrastruktur, etc.
Eine aktuelle Gesamtdarstellung der gegen Russland und die
Ukraine bestehenden Sanktionsregime der EU ist auf der Homepage www.wko.at abrufbar.

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n
Wirtschaftskammer Wien Außenwirtschaft
T 01 / 514 50 - 1302
E aussenwirtschaft@wkw.at
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Service · 17
K urz Notiert
n
Mit dem Jahr 2015 sind die EU-Mitgliedstaaten
aufgefordert die Ökodesign-Richtlinien (ErP, Energyrelated Products) für Wäremerzeuger und Speicher
umzusetzen. Außerdem traten mit Jahreswechsel
verschärfte Grenzwerte für Emissionen von
Kleinfeuerungen in Kraft.
Innerhalb der Europäischen Union müssen Wärmeerzeuger und
Speicher ab 26. September 2015
bestimmte Anforderungen an die
Energieeffizienz erfüllen - das
verlangt eine Umsetzung der sogenannten Ökodesign-Richtlinie
für energieverbrauchende und
energieverbrauchsrelevante Produkte (ErP).
Die europaweite Verordnung
gilt für Wärmeerzeuger mit Wärmeträger Wasser und Brauchwasserspeicher. Darüber hinaus
müssen Produkte und Systeme
mit einer Leistung bis 70 Kilowatt
mit einem Energieeffizienzlabel
gekennzeichnet werden. Diese Labels folgen dem in Haushaltsgeräten bekannten A bis G-Prinzip, mit
einer optischen Kennzeichnung
durch unterschiedliche Farben
Bis zum 25. September 2015
können noch Heizwertgeräte in
Verkehr gebracht werden, wenn
sie die derzeit gültigen Anforderungen erfüllen. Die Installateurinnung empfiehlt jedoch aus
Gründen der Energieeffizienz und
der Sicherheit durch die mechanische Abgasabführung schon
jetzt den Umstieg auf Brennwerttechnik!
Grenzwerte für
Raumheizgeräte
Mit Jahresbeginn 2015 sind
verschärfte Grenzwerte in Kraft
getreten. Hafner dürfen nur noch
Produkte, zum Beispiel Kachelöfen, Heizkamine, Herde etc., aber
natürlich auch Fertigprodukte wie
Kaminöfen, in Verkehr bringen,
die den neuen gesetzlichen Vorgaben entsprechen:
ffKohlenwasserstoffe (OGC) Reduktion von 80 auf 50 mg/MJ,
ffbei Staub von 60 auf 35 mg/MJ
ffund den Wirkungsgrad von
78 auf 80 Prozent (bei Herden von 70 auf 72 Prozent).
Die anderen Grenzwerte sowie
die bis jetzt bekannten Nachweismöglichkeiten – z.B. Typenprüfung, Ofenberechnung – bleiben
unverändert. Alle Raumheizgeräte, die ab dem 01. Jänner 2015
in Verkehr gebracht werden,
müssen die neuen Grenzwerte
erfüllen. Grundlage dafür sind die
Bestimmungen der Verordnun-
gen über das „Inverkehrbringen
von Kleinfeuerungen” der Länder
(siehe § 15 B-VG, Bund-LänderVereinbarungen).
Den neuen gesetzlichen Vorschriften entsprechen zum Beispiel Kachelöfen mit dem UmweltPlus-Brennraum. Seit drei
Jahren besteht die Möglichkeit, einen Kachelofen mit dem Umweltzeichen UZ 37 zertifizieren zu lassen. Für das Umweltzeichen muss
der Kachelofen einen speziellen
Brennraum mit gezielter Luftzufuhr und hochwertiger Dämmung
haben. Er muss mindesten 80
Prozent Wirkungsgrad erreichen
und strenge Luftqualitätsmaßstäbe bei Kohlenmonoxid und Feinstaub erfüllen. Somit entspricht er
den neuen gesetzlichen Auflagen.
Durch das Umweltzeichen wird
ein Kachelofen maximal zwei Prozent teurer.
Alte historische Stilöfen, die
bereits einmal in Betrieb waren
und somit in Verkehr gebracht
worden sind, unterliegen nicht
diesen Bestimmungen.

Kontakt
n
Wirtschaftskammer Wien Sparte Gewerbe & Handwerk
T 01 / 514 50 - 2222
E sgh.geschaeftsstelle@wkw.at
W wko.at/wien/gewerbe
Am Montag, 19. Jänner und
Dienstag 20. Jänner können
Sie Ihre Fragen zur Region
Südosteuropa mit den Wirtschaftsdelegierten aus Slowenien, Kroatien, BosnienHerzegowina, Serbien, Mazedonien, Kosovo, Albanien,
Griechenland und der Türkei
besprechen. Nehmen Sie
dieses kostenlose Service der
Wirtschaftskammer Wien
und der Außenwirtschaft
Austria in Anspruch und
vereinbaren Sie einen Gesprächstermin. Anmeldung
und Info: Elisabeth Csencsits,
T: 514 50 - 1399
Einstufung von
Gemischen
Am 1. Juni 2015 werden
die Stoffrichtlinie und die
Zubereitungsrichtlinie aufgehoben. Daher dürfen Stoffe
nur mehr mit der Einstufung
nach CLP-Verordnung registriert werden. Weiters müssen
Gemische ausschließlich
nach CLP eingestuft, gekennzeichnet und verpackt werden. Gemische, die bereits
vor dem 1. Juni 2015 nach
der Zubereitungsrichtlinie
eingestuft, gekennzeichnet
und verpackt in Verkehr gebracht wurden, können bis 1.
Juni 2017 abverkauft werden.
Verbote von
Kühlgeräten
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Energie: Neue Vorgaben
für Hafner und Installateure
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Termin: Experten
für Südosteuropa
Mit 1. Jänner ist ein Inverkehrbringensverbot für
Haushaltskühl- und -gefriergeräte mit HFKW mit einem
GWP (Treibhausgaspotenzial) größer/gleich 150 in Kraft
getreten (F-Gase-Verordnung
EU Nr. 517/2014).
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
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18 · Service · Wiener Wirtschaft
Wenn etwas passiert: Die Leistungen
von Wirtschaftskammer und SVA
Marion Hafenscher ist leidgeprüft. Beim Tsunamiunglück 2004
starben ihre Eltern und sie selbst
wurde schwer verletzt. Seither
führt sie den elterlichen Betrieb
in der Dresdner Straße, das
n Serie, Teil 3
Selbstständig
& abgesichert
Motorradgeschäft Hebart. Doch
kürzlich musste sie sich wieder
einer Operation unterziehen die hoffentlich letzte Folgeoperation der Beinverletzung die
sie sich 2004 zugezogen hatte.
Daher hat sie sich an die Wiener
Wirtschaftskammer gewandt und
um Betriebshilfe angesucht. Seit
Mitte Oktober erhält sie nun
Verstärkung durch den Motorradfachmann Heribert Michlmayer.
„Das ist für mich eine tolle Hilfe
und Unterstützung”, sagt Marion
Hafenscher. Zwar würde sie zu
dieser Jahreszeit nicht so viele
Motorräder verkaufen, „aber dafür
haben wir viele zum Reparieren
hier”, so die Unternehmerin.
Würde sie mehrere Wochen ohne
Ersatz für den Betrieb ausfallen,
wäre dies für das Unternehmen
nicht zu bewältigen.
Der Verein „Betriebshilfe für
die Wiener Wirtschaft” ist eine
Kooperation von Wiener Wirtschaftskammer und SVA. Die
Florian Wieser
Wie den Betrieb weiterführen, wenn man selbst krank
ist? Eine besonders schwierige Herausforderung, bei
der die Wirtschaftskammer Wien und die Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft (SVA)
helfen. Auch für andere Härtefälle gibt es Unterstützungsmöglichkeiten.
„Die Betriebshilfe ist
für mich eine tolle
Unterstützung.”
Marion Hafenscher,
Unternehmerin
aktuelle Betriebshilfe im Motorradgeschäft von Frau Hafenscher
ist der 1000. Einsatz dieser Art. Die
SVA trägt die Kosten für den Betriebshelfer und die BetriebshilfeGeschäftsstelle bei der WK Wien
sucht einen geeigneten Helfer.
Dieser wird entweder angestellt
und der Verein übernimmt dessen
Anmeldung sowie die Lohnverrechnung bzw. die Rechnung des
Personalbereitstellers. Oder der
Betriebshelfer arbeitet selbstständig und wird auf Honorarbasis
bezahlt.
Ist der Gewerbetreibende wegen Krankheit, Unfall oder Rehab
länger arbeitsunfähig, stellt der
Verein eine kostenlose Betriebshilfe für 20 bis 40 Wochenstunden für bis zu 70 Arbeitstage
pro Kalenderjahr zur Verfügung.
Damit soll vor allem kleinen
Unternehmen geholfen werden,
den Betrieb weiter zu führen. Die
Voraussetzungen dafür sind:
ffAktuelle Gewerbeberechtigung
und die daraus resultierende
Pflichtversicherung bei der SVA
der gewerblichen Wirtschaft,
ffArbeitsunfähigkeit von mehr
als 14 Tagen,
ffmaximales
Jahresgesamteinkommen von 19.338 Euro (2014)
bzw. 19.666,92 (2015).
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
„Es kommt oft vor, dass ein
Unternehmer wegen Krankheit
längere Zeit nicht arbeiten kann.
Das kann existenzbedrohend sein.”
· Service · 19
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien
Foto Weinwurm
Bei
Schwangerschaft/Geburt
steht die Betriebshilfekraft für
die Dauer des gesetzlichen Mutterschutzes zur Verfügung. In
diesem Fall gilt keine Einkommensgrenze, aber die Betriebshilfe ist nicht mit dem Wochengeld
kombinierbar. Den Unternehmern
entstehen durch die Betriebshilfe
keine Kosten. Es kommt oft vor,
dass ein Unternehmer wegen
Krankheit, nach einer Operation
oder Unternehmerinnen wegen
Schwangerschaft für eine längere
Zeit nicht arbeiten können. „Das
kann gerade für ein kleines Unternehmen existenzbedrohend sein,
etwa wenn Kundenaufträge nicht
bearbeitet werden können oder
das Geschäft geschlossen bleibt.
Da sehe ich es als unsere Pflicht
als Wirtschaftskammer zu helfen”,
sagt Wirtschaftskammer WienPräsident Walter Ruck.
Überbrückungshilfe
der SVA
Ein anderes Instrument für
Härtefälle ist die sogenannte
Überbrückungshilfe der SVA. Sie
kommt bei längerer schwerer
Krankheit oder Unfall sowie
wirtschaftlichen Ereignissen, die
existenzbedrohend sind, zum Einsatz. Die Überbrückungshilfe beträgt 50 Prozent der auf Basis der
vorläufigen
Beitragsgrundlage
vorgeschriebenen Sozialversicherungsbeiträge und gilt für drei bis
sechs Monate.
Die Überbrückungshilfe der
SVA wird nicht ausgezahlt, sondern auf dem Beitragskonto
gutgeschrieben und kann bis
spätestens 31. Dezember bei der
zuständigen
SVA-Landesstelle
beantragt werden (siehe www.
svagw.at/Notfallhilfe). Die Voraussetzungen:
ffEs muss sich um ein „außergewöhnliches
Ereignis”
handeln, das vom Versicherten „weder langfristig vorhersehbar noch beeinflussbar oder abwendbar” war.
ffDas
monatliche Nettoeinkommen darf nicht über
1126 Euro
netto liegen.
ffDie
Einkommensgrenze erhöht sich für den Partner
(Ehegatten oder eingetragenen
Partner) um 483 Euro und
fffür
jedes
unversorgte Kind um 239 Euro.
Kein Anspruch auf Überbrückungshilfe besteht, wenn die
Gründe für einen finanziellen
Engpass im unternehmerischen
Risiko liegen, wie etwa dem
Verdrängungswettbewerb durch
neue Produkte am Markt.
Bei Insolvenz eines großen
Kunden hingegen, kann Überbrückungshilfe gezahlt werden. Ein
Beispiel: Ein Werbegrafiker hat
zwei Großkunden, mit denen 75
bzw. 25 Prozent des Umsatzes erzielt werden. Nach jahrelanger guter Geschäftsbeziehung muss der
größere Auftraggeber Insolvenz
anmelden. Dies führt zu größeren
Außenständen und in weiterer
Folge zu einem finanziellen Engpass des Werbegrafikers. Er kann
Überbrückungshilfe beantragen.
Bei sehr belastenden finanziellen Situationen unterstützt die
SVA sowohl akitv Versicherte
als auch Pensionisten durch den
Unterstützungsfonds. Diese Zuwendungen sind freiwillige Leistungen. Entscheidend sind primär
die Einkommensverhältnisse:
ffDas Nettoeinkommen des Versicherten oder Pensionisten
darf 1126 Euro monatlich nicht
übersteigen.
ffDiese Grenze erhöht sich für den
Ehepartner um 483 Euro
ffund für jedes unversorgte Kind
um 239 Euro.
Ausnahme bei
hohen Kosten
Diese Einkommensgrenzen können außer Acht gelassen werden,
wenn der Antragsteller erhöhte
Aufwendungen oder eine wesentliche Beeinträchtigung der
Einkommensverhältnisse nachweisen kann.
So kann ein Pensionist diese
Hilfe zum Beispiel dann erhalten,
wenn hohe Kosten für dringende Reparaturen anfallen. In der
Krankenversicherung unterstützt
die SVA zum Beispiel Versicherte,
die erhöhte Aufwendungen wegen
einer chronischen Krankheit, wie
Diabetes, haben. Weitere Beispiele sind Aufenthalte in Kur-, Ge-
nesungs- oder Erholungsheimen
oder Zahnersatz, wenn aus der gesetzlichen Krankenversicherung
nur geringe Leistungen erbracht
werden.
Die Höhe der Unterstützungen
setzt die Sozialversicherung jeweils für den Einzelfall fest. Wer
die Unterstützung erhalten möchte, muss dem Antrag eine ärztliche
Bestätigung beilegen und außergewöhnliche Belastungen durch
entsprechende Belege nachweisen. Die Rechnungen dürfen nicht
älter als sechs Monate sein.

Kontakt
n
Haben Sie Fragen zu den
Leistungen der SVA oder zu
Ihren Versicherungsbeiträgen?
Die SVA-Ombundsstelle der
Wirtschaftskammer Wien
unterstütz Sie rasch und
unbürokratisch.
T 01 / 51450 - 1041
E sva-ombudsstelle@wkw.at
Betriebshilfe der WK Wien
T 01 / 514 50 -1340
E betriebshilfewien@wkw.at
W www.betriebshifewien.at
Alle Teile der Serie „Selbstständig & abgessichert” finden
Sie online unter
wko.at/wien/arbeitsrecht
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
20 · Service · Wiener Wirtschaft
Interesse an Kooperationen?
Die Wirtschaftskammer
Wien hilft Ihnen kostenlos bei der Suche nach
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Optimal wäre eine Standteilung
mit einem Unternehmen aus folgenden Branchen: Immobilien,
Möbelbau, Tischler, Interior Design, Consulting (Energieffizienz/beratung).
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die Kooperation zu minimieren,
andererseits über die gemeinsame
Standplatz-Bespielung stärker im
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Besucher/innen aufzutreten.
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SAP-Beratertätigkeit mit Spezialisierung in Business Intelligence Consulting und Schwer-
WKO/Eric Audras/Onoky/Corbis
Partnerbetrieben für Hochzeiten
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stundenweise) - Standort Wien
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suche Unternehmerkollegen/innen, die Interesse haben, die
vorhandenen Räume (15m² und
30m²) gemeinschaftlich zu nutzen. Die Immobilie bietet eine
kleine Küche, ein Bad, eine Toilette und einen Balkon. Die gepflegte
Praxis ist ausgestattet mit Stühlen, einer Behandlungsliege und
-matte und div. Equipment.
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SAP BW-Systemen sowie eine
eigen-entwickelte ABAP-basierte
Prognose-Suite in Form einer
Kennzahlen-orientierten SAP BWBackend-Lösung liefern eine sehr
gute Grundlage für die Kooperationsbasis. Kooperationsgedanke:
Entwicklung eines gemeinsamen
Leistungsportfolios auf Basis der
vorhandenen Prognose-Lösung
für die Kundensysteme des Kooperationspartners.
Ziel: Angebot eines innovativen
Produktes an den Kooperationspartner zwecks Diversifizierung
dessen Leistungsportfolios im
Sinne des All-in-one-Prinzips. Dabei kann das Angebot sowohl die
gemeinsame Weiterentwicklung
des Produktes, dessen Platzierung
am Markt als auch erste ProduktImplementierungen bei Referenzkunden umfassen.
Motiv: Integration der zukunftsorientierten,
lukrativen
SAP BW-Zusatzapplikation in das
Angebotsspektrum des SAP-Beratungskonzerns.
Chiffre-Nr.: 6797a-14
-ziele: Zur besseren Auslastung
und zur weiteren Entwicklung unserer Osteuropa-Niederlassung
suchen wir Kooperationspartner,
die Interesse haben, im Zuge unserer vernetzten internationalen
Struktur IT- und Softwareentwicklungsprojekte abzuwickeln und
dabei entsprechende Kosteneinsparungen zu realisieren.
Generelles Ziel ist die gemeinsame Nutzung von IT Entwicklungsressourcen und daraus
Vorteile für alle Beteiligten zu
schaffen.
Chiffre-Nr.: 7556a-14
Suche Kooperationspartner aus
dem Bereich IT Development
(Web, Datenbanken, Desktop
und Mobile Apps) und Werbe-/
Internetagenturen.
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Niederlassung zur Abwicklung
von Software-Entwicklungsprojekten. Kooperationsgedanke und
Kooperieren leicht gemacht
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Das POOL Kooperations-Service
der Wirtschaftskammer Wien
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W wko.at/wien/pool
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Service · 21
Umtausch ungeliebter Geschenke
kann, aber muss nicht sein
In Österreich gibt es kein gesetzliches Umtauschrecht. Viele Händler räumen jedoch von sich aus
einen Umtausch ein, etwa durch
einen Aufdruck auf der Rechnung.
Auf Grund eines solchen Umtauschrechts kann der Käufer die
Ware innerhalb einer bestimmten
Zeit gegen eine andere lagernde
Ware umtauschen. Keinesfalls
hat der Käufer einen Anspruch auf
Rückzahlung des Kaufpreises oder
eines Teiles davon in bar. Wenn
der Kunde im Sortiment nichts
Geeignetes findet, empfiehlt sich
die Ausstellung eines Gutscheines, einen Anspruch darauf hat der
Käufer jedoch nicht.
Geschenkgutscheine, die vom
Unternehmer verkauft wurden,
sind grundsätzlich 30 Jahre lang
gültig. Die Befristung von Gutscheinen ist zwar zulässig, doch
ist selbst nach einem Urteil des
Obersten Gerichtshofes nicht klar,
wie lange diese Befristung mindestens sein muss: Befristungen
von zwei Jahren oder weniger,
die nicht individuell ausgehandelt wurden, sind aber jedenfalls
Foto Begsteiger / Alexa Bente
Für jeden das passende
Geschenk zu finden, ist
mitunter eine schwierige
Angelegenheit. Die Anzahl
der Umtauschwünsche
steigt nach Weihnachten
daher rapide an. Doch für
Händler gilt: Der Umtausch
ist freiwillig.
Auch wenn Händler nicht dazu verpflichtet sind, tauschen sie oft unpassende Weihnachtsgeschenke um.
unzulässig. Nach Ablauf einer
unzulässigen Befristung muss
der Gutschein entweder akzeptiert oder verlängert oder in bar
zurückgezahlt werden.
Anders ist hingegen die Rechtslage, wenn der Unternehmer
Gutscheine verschenkt: in solchen
Fällen können beliebige Befristungen rechtswirksam festgelegt
werden.
Bei Mängeln hat der Käufer Ansprüche auf Verbesserung,
Austausch, Preisminderung oder
Rückgängigmachung des Vertrags. Wenn der Mangel weder
durch Verbesserung noch durch
Austausch behoben werden kann,
hat der Kunde einen Anspruch auf
Rückerstattung des Kaufpreises
und muss sich nicht mit einem
Gutschein begnügen.
Beim Kauf im Internet hat
der Konsument grundsätzlich ein
Rücktrittsrecht innerhalb von 14
Tagen ab Erhalt der Ware. Es gibt
jedoch verschiedene Ausnahmen
wie etwa beim Kauf von versiegelten Ton- und Videoaufnahmen
und Computersoftware, wenn das
Siegel entfernt wurde oder bei
Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt wurden.
Info:
wko.at/Wien/Service
-> Wirtschaftsrecht und Gewerberecht

Prüfungen
Prüfung zum Nachweis der Befähigung für den Betrieb eines
Fiaker- oder Pferdemietwagenunternehmens
Das Amt der Wiener Landesregierung
gibt bekannt, dass einvernehmlich
mit der Kammer der gewerblichen
Wirtschaft folgende Termine für die
Abhaltung der Prüfung zum Nachweis
der Befähigung für den Betrieb eines
Fiaker- oder Pferdemietwagenunternehmens festgelegt wurden:
Schriftliche Prüfung: 26. März 2015
Mündliche Prüfung: 09. April 2015
Ansuchen um Zulassung zur Prüfung
sind bis spätestens sechs Wochen
vor dem festgesetz-ten Prüfungstermin, das ist bis zum 12. Februar
2015, schriftlich an die Wiener
Landes-regierung im Wege der Magistratsabteilung 65, 1030 Wien,
Ungargasse 33, zu richten. Diesem
Ansuchen sind die, dem Nachweis des
Vor- und Familiennamens dienenden
Urkunden und die zum Nachweis der
Erfüllung der Voraussetzungen für
die Zulassung erforderlichen Belege
anzuschließen.
Weitere Informationen:
Prüfungsreferat der Magistratsabteilung 65
T 01 / 79514 - 38348
Nr. 47 · 21. 11. 2014
Wiener Wirtschaft
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
22 · Promotion · Wiener Wirtschaft
· Promotion · 25
Übersicht 2015
Sonderbeilagen der Wiener Wirtschaft 2015
Jänner
ET
THEMA
ET
THEMA
23.01.
Messen (BW) Messen in Österreich | Standbau
04.09.
23.01.
Bildung (BW) Aus- und Weiterbildung | Seminare und
Seminarhotels | Studiengänge | Coaching für Führungskräfte | Tagungen und Kongresse
Motor Spezial PKW | Nutzfahrzeuge | Reifen &
Zubehör | Autohandel und Werkstätten
04.09.
30.01.
Branchenbuch Handel
Bildung Aus- und Weiterbildung | Seminare und Seminarhotels | Studiengänge | Coaching für Führungskräfte |
Tagungen und Kongresse
06.02.
Motor Spezial PKW | Nutzfahrzeuge | Reifen &
Zubehör | Autohandel und Werkstätten | Vienna Autoshow
04.09.
Firmenfeiern Planung von Firmenfeiern | Räumlichkeiten | Geschenke | Catering
20.02.
Gesundheit und Wellness Gesundheit im Betrieb |
Thermen | Wohlfühlangebote | Sauna und Wärmekabinen |
Fitness
11.09.
Branchenbuch Gastronomie
18.09.
Starke Partner für das Bürogebäude Reinigung |
Facility Management | Immobilien | Gebäudeinstallation
20.02.
Sprachdienstleistungen DolmetscherInnen |
Übersetzungen | Beglaubigungen
25.09.
Sprachdienstleistungen DolmetscherInnen | Übersetzungen | Beglaubigungen
27.02.
Branchenbuch Transport + Industrie
02.10.
06.03.
Motor Spezial PKW | Nutzfahrzeuge | Autohandel und
Werkstätten
Nutzfahrzeuge (BW) Nutzfahrzeuge im Überblick |
Anhänger & Aufbauten | Beschriftungen
02.10.
13.03.
Partner der Gastronomie Gastronomieeinrichtungen |
Software für Gastronomie | Registrierkassen
13.03.
Finanz Spezial Mitarbeitervorsorgekassen
Logistik Transporte auf Straße – Schiene – Wasser |
Logistikzentren | Botendienste | Hub- und Gabelstapler |
Hebe- und Fördertechnik | Intralogistik | Lagerverwaltungssysteme
20.03.
Starke Partner für das Bürogebäude Reinigung |
Facility Management | Immobilien | Sanierung und Umbau
09.10.
Einkaufsstadt Wien Einkaufsstraßen | Einkaufszentren
| Einkaufstipps | Einkaufsgutscheine
27.03.
Bildung/Personal/Karriere Personaldienstleistungen |
Zeitarbeit | Aus- und Weiterbildung | Personalentwicklung | Karriere
16.10.
Bildung/Personal/Karriere Personaldienstleistungen |
Zeitarbeit | Aus- und Weiterbildung | Personalentwicklung | Karriere
10.04.
Motor Spezial PKW | Nutzfahrzeuge | Autohandel und
Werkstätten
23.10.
Notare Leistungen von Notaren | Betriebsübergabe |
Übernahme
17.04.
Office + EDV Büroeinrichtung | Softwarelösungen |
EDV im Betrieb
23.10.
Exklusive Franchisebeilage
30.10.
17.04.
JungunternehmerInnen PartnerInnen für einen erfolgreichen Geschäftsstart
UnternehmensberaterInnen Beratung | Betriebsgründung | Betriebsübergabe | Businessplan
30.10.
24.04.
Unsere Umwelt/Energie Abfallwirtschaft |
Recycling | Problemstoffentsorgung | Trennsysteme |
Energiesparcontracting | Energiemanagement |
Energieausweise
JungunternehmerInnen PartnerInnen für einen erfolgreichen Geschäftsstart
13.11.
Finanz Spezial Mahnwesen | Betriebsversicherungen |
Betriebliche Altersvorsorge | Private Krankenversicherung | Anlagemöglichkeiten
24.04.
Gebäudeinstallation Sanitäreinrichtungen | Partner
der Installateure | Gebäudeleittechnik | Gasgeräte
20.11.
08.05.
Nutzfahrzeuge (BW) Nutzfahrzeuge im Überblick |
Anhänger und Aufbauten | Beschriftungen
Sicherheit Arbeitsschutz | Sicherheit- und Objektschutz | Alarmanlagen | Brandschutz | Zutrittskontrollen |
Sicherheit am Arbeitsplatz
20.11.
08.05.
Logistik Transporte auf Straße – Schiene – Wasser |
Logistikzentren | Botendienste | Hub- und Gabelstapler |
Hebe- und Fördertechnik | Intralogistik | Lagerverwaltungssysteme
Office + Einrichtung Büroeinrichtung | Softwarelösungen | EDV im Betrieb | Geschäfts- und Objekteinrichtung |
Regalbau | Lagereinrichtung | Shopdesign | Beleuchtung
27.11.
Buchhaltung Buchhaltung | Lohnverrechnung | Jahresabschluss
04.12.
Motor Spezial PKW | Nutzfahrzeuge | Autohandel und
Werkstätten
04.12.
SteuerberaterInnen Lohn- und Gehaltsabrechnungen |
Jahresabschlüsse | Steuererklärungen | Tipps von Profis
11.12.
Branchenbuch Gewerbe + Handwerk
Februar
März
April
Mai
15.05.
Juni
Finanz Spezial Mahnwesen | Betriebsversicherungen |
Betriebliche Altersvorsorge | Private Krankenversicherung | Anlagemöglichkeiten
September
Oktober
November
Dezember
22.05.
SteuerberaterInnen Lohn- und Gehaltsabrechnungen |
Jahresabschlüsse | Steuererklärungen | Tipps von Profis
22.05.
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Beschriftungen | Lichtwerbung | Neon | Beleuchtung |
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05.06.
Motor Spezial PKW | Nutzfahrzeuge | Autohandel und
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12.06.
Branchenbuch IT & Consulting
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19.06.
Sicherheit Arbeitsschutz | Sicherheit- und Objektschutz | Alarmanlagen | Brandschutz | Zutrittskontrollen |
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26.06.
Wirtschaftsstandort Wien Fördermöglichkeiten für
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Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Unternehmen · 23
Unternehmen
Simacek erhält Gütesiegel
Generationenmanagement
Generationenübergreifender Mitarbeiterdialog, Führungskräfteschulungen in Demografiemanagement oder die Stärkung der
Mitarbeiter-Eigenverantwortung
in Sachen Gesundheit sind nur
drei der Maßnahmen, die die
Simacek Facility Management
Group zum Thema Generationenmanagement umsetzt. Für seine
Vorreiterrolle bei der Gestaltung
alter(n)sgerechter Arbeitswelten
wurde das Unternehmen kurz vor
Weihnachten mit dem Gütesiegel
NESTORGOLD ausgezeichnet - der
Abschluss eines vierstufigen Zertifizierungsprozesses. Spannend
sei in diesem Prozess vor allem
der „Dialog zwischen den Gene-
rationen” gewesen, der „zu neuem Verständnis unterschiedlicher
Bedürfnisse führte”, betont Ina
Pfneiszl, Head of CSR & Corporate
Marketing bei Simacek.
Die Auszeichnung NESTORGOLD
wurde von Sozial- und Wirtschaftsministerium, den Sozialpartnern und dem Arbeitsmarktservice geschaffen, um Unternehmen zu motivieren, sich mit dem
Thema auseinander zu setzen.
Arbeitswelten stärker ans Lebens-
alter anzupassen, sei im Hinblick
auf die Demographie von zentraler
Bedeutung, betonte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
bei der Überreichung des Gütesiegels. Mit Simacek wurden
sieben weitere Betriebe und Organisationen ausgezeichnet, darunter die niederösterreichische
Sonnentor Kräuterhandels GmbH,
der ÖAMTC und das Arbeitsmarktservice Wien. (esp)

www.nestorgold.at
Foto Begsteiger/Alexa Bente
Flughafen Wien
hat neuen
Großaktionär
Der australische Fonds IFM Global Infrastructure Fund hat über
seine Tochter Airports Group
Europe 6.279.000 Aktien - das
sind 29,9 Prozent - des Flughafen
Wien-Schwechat erworben. IFM
bezahlt pro Aktie den Preis von
82 Euro an die bisherigen Inhaber.
Das erklärte Ziel von IFM sei ein
langfristiges Engagement beim
Flughafen Wien, sagte IFM-Investment Director Werner Kerschl
in einer Aussendung. Österreich
und insbesondere der Flughafen
Wien stellten „ein überaus attraktives Investitionsfeld dar”.
Die Minister
Reinhold Mitterlehner (M.)
und Rudolf
Hundstorfer (r.).
überreichten
Firmenchefin
Ursula Simacek
(vorne, 3.v.l.) die
Auszeichnung
NESTORGOLD.
Bundeskanzleramt/Andy Wenzel
Die Auszeichnung
würdigt Simaceks Bemühen für eine lebensphasenorientierte Gestaltung
des Arbeitsumfelds.
Das Haas-Haus
hat mit
Do & Co einen
neuen
Eigentümer.
Do & Co kaufte das Haas-Haus
Um 106,6 Millionen Euro erwarb
Attila Dogudans Do & Co RestaurantbetriebsgmbH das Haas-Haus
am Wiener Stephansplatz. Do
& Co hat seit 1990 dort den Unternehmenssitz und betreibt im
Haas-Haus Restaurant, Hotel und
Bar. Der bisherige Inhaber, die
Uniqa Insurance Group AG, hat
verkauft, weil das Unternehmen
seine Immobilienquote senken
und die Eigenmittelquote entlasten wolle, hieß es in einer Presse
mitteilung.
K urz Notiert
n
Therapiezentrum
feiert Jubiläum
Vor 60 Jahren wurde das österreichweit erste Zentrum
für Höhenlufttherapie, das
Hypoxia Medical Center am
Wiener Julius Tandler-Platz,
gegründet. Erst ein Jahr davor war die dort angewandte
hypobare Therapie, bei der
in Klimakammern künstlich
Unterdruck erzeugt wird, als
wirksame komplementäre
Heilmethode bei Atemwegs–
erkrankungen in Österreich
anerkannt worden. Hypoxietraining wird heute auch im
Sport zur Leistungsverbesserung angewandt. Mit der
SVA der gewerblichen Wirtschaft pflegt das Hypoxia
Medical Center seit vielen
Jahren eine Kooperation.
Trenkwalder-Allianz
zur Job-Integration
Weil die triste Lage auf dem
Arbeitsmarkt benachteiligte
Gruppen besonders trifft,
hat sich der Personaldienstleister Trenkwalder International AG verpflichtet,
bis 2017 europaweit 10.000
schwer vermittelbare Menschen in den Arbeitsmarkt
zu integrieren - etwa gering
Qualifizierte, Menschen mit
Behinderung, Personen über
50 Jahren bzw. mit Migrationshintergrund. Trenkwalder
fungiert dabei als Drehscheibe zwischen Betrieben und
Jobsuchenden und will auch
Qualifizierungsmaßnahmen
gemeinsam mit den Betrieben umsetzen. Unterstützt
wird das Projekt „integration@work” von Partnern aus
der Wirtschaft und mehreren
öffentlichen Institutionen,
darunter das Sozialministerium und das AMS.
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
24 · Branchen · Wiener Wirtschaft
Branchen
„Wir sind für Gesundheit
und Schönheit da”
zVg
Auszeichnung für
verrückte Schuhe
Die Landesinnung Wien
der Schuhmacher und
Orthopädie-Schuhmacher
vergibt am 25. April den
„Award for the Crazy Shoe
2015 Vienna”. Die Verleihung findet im Rahmen des
Wiener Schuhmacherballs
statt. Teilnahmeberechtigt
sind alle Schuhmacher-Meisterbetriebe, Schuh-Designer
und Schuhmanufakturen aus
Europa. Es wartet eine Siegesprämie im Wert von 1500
Euro. Anmeldungen sind bis
3. Febuar möglich. Alle Infos:
wko.at/wien/schuhmacher
Ian Ehm
Neuer Obmann bei
Gasversorgern
Die Fachvertretung Wien
der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen hat
einen neuen Obmann - Robert Grüneis. Er ist zugleich
auch Obmann des Fachverbands auf Bundesebene.
Grüneis ist Energievorstand
der Wiener Stadtwerke AG.
Der 46-jährige Jurist ist seit
1995 bei den Wiener Stadtwerken beschäftigt und seit
Dezember 2014 im Vorstand
tätig.
Fußpflege, Kosmetik und Massage liegen voll im Trend:
Für das eigene Wohlbefinden machen immer mehr
Menschen Geld locker - vor allem Männer fragen
das Angebot zunehmend nach. Doch die Branche
steht auch vor Herausforderungen.
Kosmetiker, Fußpfleger, Masseure, Tätowierer, Piercer, Nageldesigner, Visagisten, Permanent-Make-up-Gestalter und viele mehr
- zu Margit Riebenbauers Innung
gehören wahrlich sehr viele Berufsgruppen. Und sie haben alle
etwas gemeinsam: „Wir sind für
die Gesundheit und Schönheit der
Menschen da”, sagt die Innungsmeisterin, die seit 40 Jahren als
Kosmetikerin in der Branche
aktiv ist.
Als Interessenvertreterin kümmert sie sich darum, dass die
Rahmenbedingungen für ihre
Mitgliedsbetriebe passen. Etwa
im Bereich der Lehrlingsausbildung. „Seit 2010 verhandle ich
beispielsweise, dass wir für die
Fußpflege und die Kosmetik ein
drittes Lehrjahr bekommen. Auch
die Berufsschulen wollen das, weil
das notwendige Wissen immer
umfangreicher wird und in zwei
Jahren nicht erlernbar ist. Bei diesem für viele Betriebe wichtigen
Thema bleibe ich weiter dran”,
erklärt Riebenbauer. Vor allem bei
der fachgerechten Behandlung von
Diabetiker-Füßen seien Fußpfleger immer mehr gefordert. Dabei
geht es um offene Wunden, die
der Kunde wegen der Krankheit
oft gar nicht wahrnimmt und die
eine spezielle Pflege brauchen. Sie
selbst halte in der Innung zwei Mal
pro Jahr Kurse darüber für Betriebe
und (kostenlos) für Lehrlinge.
Sorgen macht der Innungsmeisterin auch die Konkurrenz
durch Ärzte, die Kosmetiker ohne
Gewerbeschein angestellt haben.
n Im Fokus
Die Wiener
Fußpfleger,
Kosmetiker
und Masseure
„Manche Kunden glauben, dass
sie dort besser behandelt werden,
weil sie beim Arzt sind. Doch das
stimmt nicht”, sagt Riebenbauer.
Einen ähnlichen Fehlglauben ortet sie beim Bezug von Kosmetika
Foto Weinwurm
K urz Notiert
n
„In den letzten Jahren hat
sich der Männeranteil
unter unseren Kunden
verdoppelt.”
Margit Riebenbauer
Innungsmeisterin
in Apotheken. „In Kosmetikinstituten gibt es eine umfassende
Beratung mit einer Hautanalyse,
einer Kundenkartei, in der auch
etwaige Medikamente und Allergien des Kunden erfasst sind, und
dazu passende Kosmetikprodukte”, erklärt Riebenbauer. Andernorts würden Kosmetika dagegen
nur verkauft.
Über die Geschäftsentwicklung
der Branche will Riebenbauer dennoch nicht klagen, auch wenn Kunden jeden Euro durchaus mehrfach
umdrehen. „Wenn man gut arbeitet, hat man Stammkunden und
der Betrieb läuft. Natürlich gibt
es aber auch einige Unternehmen,
die nachdenken müssen, wie sie
den Kundenzustrom verbessern
können”, so die Innungsmeisterin.
In Summe profitiere die Branche
aber durch eine wachsende Bereitschaft, für das eigene Wohlbefinden Geld auszugeben. Auch unter
Männern. „In den letzten 15 Jahren
hat sich der Männeranteil unter
unseren Kunden verdoppelt”, sagt
Riebenbauer. Auch ältere Menschen sagen heute weniger oft,
dass man ab einem gewissen Alter
nichts mehr für seine Schönheit
tun müsse. „Eine regelmäßige Pflege ist entscheidend, dann wirken
altersbedingte Falten nicht streng
und gravierend, sondern weich und
gepflegt”, so die Fachfrau. Viele
beginnen damit bereits in jungen
Jahren und investieren lieber in
eine fachgerechte Pflege als in
schönheitschirurgische Eingriffe.
Wichtig ist Riebenbauer, noch
mehr Jugendliche für die Lehrberufe der Branche zu interessieren.
Oft werden sie als Doppellehrberufe - etwa Kosmetik und Fußpflege - absolviert und verbreitern
damit die Möglichkeiten der Nachwuchsfachkräfte. Sie selbst habe
bereits 56 Lehrlinge ausgebildet
und mit nur einem Jugendlichen
eine schlechte Erfahrung gemacht.
„Ich habe immer den Kontakt zu
den Eltern und zur Berufsschule
gesucht und geholfen, wenn ein
Jugendlicher Probleme hatte. Das
kommt positiv retour. Man muss
sich für Lehrlinge Zeit nehmen,
dann hat man Qualität.” (gp)

wko.at/wien/fusspfleger
· Branchen · 25
Foto Weinwurm
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Haris G. Janisch, Berufsgruppensprecher der Wiener
Lebens- und
Sozialberater
(l.), mit den
frisch gekürten
LEO-AwardPreisträgern
(v.l.) Andreas
Herz, Sasha
Walleczek,
Christian
Michal und
Edeltraud
Bieber.
LEO-Awards für Lebensberater
Seit 2010 zeichnet die Fachgruppe
Wien der gewerblichen Dienstleister einmal pro Jahr Lebensund Sozialberater mit dem LEOAward aus. Den in der Branche
begehrten Preis bekommen jene
Lebens- und Sozialberater, die
sich mit besonderen Projekten
oder Arbeiten für eine Stärkung
des Gesundheitsbewusstseins der
Öffentlichkeit eingesetzt haben.
Die jüngste Preisverleihung
fand im Rahmen des ImpulsPro
Tags der Berufsgruppe statt. Im
Bereich der psychosozialen Beratung wurde Edeltraud Bieber von
der Firma VAMED für ihr Engagement im Gesundheitsprojekt
club lebenszeit ausgezeichnet.
Im Bereich der sportwissenschaftlichen Beratung freute sich
Christian Michal über einen Preis.
Bei den Ernährungsberatern, der
dritten Berufsgruppe innerhalb
der Lebens- und Sozialberater,
nahm Sasha Wallezcek einen Preis
entgegen.
Ein Sonder-LEO-Award ging an
Andreas Herz, der diesen für sein
Engagement für die Berufsgruppe
der österreichischen Lebensberater und für seine Arbeit in der
psychosozialen Beratung und Begleitung von an Krebs erkrankten
Menschen und deren Angehörigen erhielt. (gp)

Verein PflegerIn mit Herz/Richard Tanzer
Terézia Hochrein (im Bild links) ist
selbstständige Personenbetreuerin aus Wien, in der 24-StundenPflege tätig und kommt bei ihren
Kunden offenbar gut an. Denn sie
ist eine von 2600 Pflegerinnen in
Österreich, die für die Auszeichnung „Pflegerin mit Herz” nomi-
niert wurden. Eine Expertenjury
hat sie und die pflegende Angehörige Johanna Kirchberger zu den
„besten und beliebtesten Pflegerinnen Wiens” gewählt. Initiatorin
des Preises ist die Wiener Städtische Versicherung, Partnerin ist
unter anderem die WKÖ. (gp) 
Die Wiener
Personenbetreuerin Terézia Hochrein (l.)
freut sich über
die Auszeichnung „Pflegerin
mit Herz”.
Überreicht
wurde der Preis
von WKÖ-Generalsekretärin
Anna Maria
Hochhauser.
picturesborn / Helga Nessler
Große Anerkennung
für 24-Stunden-Pflege
Ehrung erfolgreicher Spediteure im
Zeichen eines schwierigen Umfelds
Die Fachgruppe Wien der Spediteure hat vor kurzem 18 erfahrene
Wiener Speditionsunternehmen
geehrt - und zwar für langjähriges
Unternehmertum. Das jüngste
ausgezeichnete Unternehmen ist
seit 25 Jahren erfolgreich am
Markt, das älteste seit 80 Jahren.
Überreicht wurden die Anerkennungsurkunden durch Fachgruppenobmann Harald Bollmann. Das
Palais Festetics im 9. Bezirk bot
den edlen Rahmen für den feierlichen Akt. An der Ehrung nahm
auch der Bundesspartenobmann
für Transport und Verkehr, Alexander Klacska, teil.
Wiens Spediteure sehen sich
zur Zeit einem immer härter werdenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt - insbesondere durch Anbieter aus Osteuropa. Weil in den
vergangenen Jahren in der Stadt
viele Betriebsflächen für Spediteure und Logistiker verloren
gegangen sind, mussten zudem
viele Unternehmen der Branche
Wien verlassen. (gp)

Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
26 · Kleinanzeigen · Wiener Wirtschaft
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T: 01/54664 - 283,
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T: 01/54664 - 286,
Anzeigentarif Nr. 36, gültig ab 1.1.2015.
Hersteller: Herold Druck und Verlag AG,
1030 Wien, Faradaygasse 6.
Jahresbezugspreis: € 54,–
Für Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien
kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet.
Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der
gemeinsamen Interessen aller Mitglieder
der Wirtschaftskammer Wien.
Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach dem Mediengesetz:
Wirtschaftskammer Wien, 1010 Wien,
Stubenring 8–10.
Siehe auch: wko.at/wien/offenlegung
Druckauflage: 99.666 (1. Hj. 2014).
Alle verwendeten geschlechtsspezifischen
Formulierungen meinen die weibliche und
männliche Form.
DVR-Nr.: 0043036
Ansprechpartner
Sparte Gewerbe und Handwerk
T: 01/51450, Brigitte Wimmer (DW 2458);
Sparte Industrie
T: 01/51450, Johannes Stuhlpfarrer
(DW 1259);
Sparte Handel
T: 01/51450, Erich Plessberger (DW 3249);
Sparte Bank und Versicherung
T: 01/51450, Wolfgang Pettighofer
(DW 1285);
Sparte Transport und Verkehr
T: 01/51450, Ernst Pollak (DW 3510);
Sparte Information und C
­ onsulting
T: 01/51450, Ernst Pollak (DW 3720);
Sparte Tourismus und ­Freizeitwirtschaft, T:
01/51450
Alexandra Griess (DW 4105);
WIFI Wien, T: 01/47677
Sonja Reutterer (DW 5316);
Hernstein Institut, T: 01/51450
Irene Kari (DW 5633),
Junge Wirtschaft, T: 01/51450
Veronika-Michaela Klimaschewski
(DW 1255),
Frau in der Wirtschaft, T: 01/51450
Veronika-Michaela Klimaschewski
(DW 1255).
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
28 · Insolvenzen · Wiener Wirtschaft
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Michael Krischke geb.
17.05.1958 Gemischte Landwirtschaft; 2392 Sulz Wienerwald,
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Burgenland
Johann Ecker, geb. 11.7.1961,
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Alfred Cihlar geb. 22.05.1954
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Oberösterreich
Ing. Franz Silbermayr geb.
11.05.1957, Public Relations-Berater, 4643 Pettenbach, Eberstalzeller Str. 28 (Wohnort), Betrieb:
4653 Eberstalzell, Hartleitnerstraße 5; 2015.02.12; MV: Dr. Gerhard
Haslbauer, 4663 Laakirchen
Karl Forstner, geb. 27.10.1968,
Bäcker und Konditor; 4651 Stadl
Paura, Eberlweg 3; 2015.02.12;
MV: Mag. Norbert Stiefmüller,
4651 Stadl Paura
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„Bräuhof” und „Schluckal”,
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26; 4400 Steyr, Stadtplatz 35;
2015.02.24; MV: Mag. Dr. Heinz
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Bad Wimsbach Neydharting, Almeggerstraße 6; 2015.02.12;
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Mitterndorfer GmbH & Co KG;
4522 Sierning, Oberbrunnernstraße 13; 2015.02.24; MV: Dr. Erhard
Hackl, 4020 Linz
RS Transporte GmbH; 4596
Steinbach/Steyr, Zehetner Straße
2; 2015.02.24; MV: Mag. Markus
Weixlbaumer, 4020 Linz
Mag. Johannes Kikinger, geb.
2.12.1952, Unternehmer, StO:
4911 Tumelsham, Schönfeld 10,
wh: 1230 Wien, Anton-Baumg.Str. 44, 1210 Wien, An der oberen
alten Donau 23/1/18; 5310 Inner-
schwand, Stabau 23; 2015.02.12;
MV: Dr. Andreas Haberl, 4840
Vöcklabruck
2015.02.19; MV: Dr. Mai Salzmann,
6850 Dornbirn
· Insolvenzen · 29
St. Peter, St. Peter Hauptstraße
86; 2015.02.23; MV: Dr. Christian
Pfandl, 8010 Graz
Stadlbauer Elektroanlagen
GmbH; 4663 Laakirchen, Stifterstraße 6; 2015.02.12; MV: Dr. Klaus
Schiller, 4690 Schwanenstadt
Tirol
Schark Immobilien GmbH; 8010
Graz, Conrad von Hötzendorfstraße
37a; 2015.02.10; MV: Mag. Laura
Wuntschek, 8020 Graz
Isabella Kopp, geb. 12.11.1980,
Betreiberin eines Friseursalons;
4910 Ried/Innkreis, Bahnhofstraße
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Elisabeth Achrainer Posthoorn,
geb. 10.6.1978; 6365 Kirchberg,
Reither Gasse 2; 2015.02.02; MV:
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25; 2015.02.24;
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1969, Unternehmer, D-94148
Kirchham, Simbacherstraße 1
(Century 21 Barthel); 4600 Wels,
Weidingerweg 25; 2015.02.12; MV:
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M. Färbinger KG; 5660 Taxenbach,
Marktstraße 32; 2015.02.13; MV:
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Schimek Electronics Vertriebsgesellschaft m.b.H.; 5071 Wals, Aumüllerweg 16; 2015.02.17; MV:
Dr. Walter Aichinger, 5020 Salzburg
UNSERHAUS Real Estate GmbH;
5020 Salzburg, Griesgasse 2;
2015.02.17; MV: Dr. Walter
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Dornbirn, Bergstraße 34; 6850
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Horst Freitag, geb. 4.11.1965,
Tischler; 8362 Söchau, Hartl 39;
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Kämmerer, 8010 Graz
Thomas Seidl, geb. 10.4.1967;
8861 St. Georgen Murau, Kaindorf
51/2; 2015.02.11; MV: Dr. Franz
Josef Hofer, 9360 Friesach
Peter Nausner, geb. 21.12.
1954, unbeschr.haft.Ges.der UniBuchladen Peter Nausner KG; 8010
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Jens Wolfgang Schomber, geb.
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9500 Villach
Bettina Marginter, geb.
23.5.1975, Inh. einer BP-Tankstelle; 9521 Treffen, Millstätterstraße 1; 2015.01.26; MV: Mag.
Walter Dorn , 9500 Villach
Quelle: KSV1870
30 · Termine ·
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
Termine
Rückblick und Ausblick
n Veranstaltungen
Dienstag, 20. Jänner
17.30 bis 20.30 Uhr
Kleinunternehmerabend 2015
der Wirtschaftskammer Wien „Face Reading” in der Wirtschaft. Christoph Rosenberger,
Unternehmensberater und Gründer
von „Rosenberger & Co” sowie des
österreichischen Dachverbandes
für Physiognomik („Face Reading”),
blickt gemeinsam mit den Teilnehmern hinter die Kulissen und verrät, wie Sie leicht und schnell erkennen, worauf Ihr Kunde, Ihr Mitarbeiter, Ihr Vorgesetzter oder einfach nur das eigene Kind anspricht.
Oft sind es Details. Und genau diese stehen bei dem Informationsabend der WK Wien im Rampenlicht.
Messe CongressCenter, 2.,
Messeplatz 1
Weitere Infos und Anmeldung:
(Anmeldung bis 14. Jänner)
E kleinunternehmerabend@wkw.at
W wko.at/wien
Zeichen für Gerechtigkeit
So wie jedes Jahr besuchten auch heuer
Anfang Jänner die Sternsinger die WK Wien
am Stubenring und überbrachten ihre Friedensbotschaft. Empfangen wurden sie von
den WK Wien-Direktoren Heinz Wollinger
(r.) und Meinhard Eckl (l.). Alljährlich sammelt die Dreikönigsaktion der Katholischen
Jungschar unter dem Motto „Wir setzen
ein Zeichen für Gerechtigkeit” Spenden für
rund 500 Hilfprojekte in Afrika, Asien und
Lateinamerika. Eines der Entwicklungprojekte heuer ist die Unterstützung von Straßenkindern in Bolivien, die mithilfe eines
Projektpartners vor Ort auf ihrem Weg in
ein besseres Leben fern von Straße, Hunger,
Gewalt und Kälte unterstützt werden sollen.
pictures born
19 bis 21 Uhr
EPU-Vortrag Treffpunkt Wirtschaft: Angst vor dem Förderdschungel? Die Teilnehmer erfahren in diesem Vortrag nicht nur,
wer und was gefördert wird, sie erhalten auch Praxistipps aus erster
Hand, wie sie ein förderwürdiges
Projekt erkennen und wie sie alle
Hürden bis zur erfolgreichen Einreichung in möglichst kurzer Zeit
überwinden.
FORUM [EPU KMU],
4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1111
W wko.at/wien/epu
wkw/sat
Montag, 19. Jänner
Karrierestart der Junggastronomen
Ende vergangenen Jahres fand die vierte
Überreichung der Prüfungszeugnisse
und Urkunden anlässlich der bestandenen
Gastgewerbebefähigungsprüfung statt.
43 Damen und Herren haben die Prüfung
bestanden, zwei Kandidaten konnten beide Module mit ausgezeichnetem Erfolg
absolvieren. V.l.: Andrea Feldbacher (Obfrau FG Hotellerie Wien), Spartenobmann
Josef Bitzinger, Manoela Maksic (legte
die Prüfung mit Auszeichnung ab), Martina Haslinger (Obmann-Stv. FG Gastronomie), sowie Berndt Querfeld (Obmann
FG Kaffeehäuser).
Termin-Tipp:
Kleinunternehmerabend 2015
Nr. 1/2 · 9. 1. 2015
Wiener Wirtschaft
· Termine · 31
Dienstag, 20. Jänner
ab 20 Uhr in der Wiener Hofburg
Info & Anmeldung:
E kleinunternehmerabend@
wkw.at
n Veranstaltungen
AUVA/ Reichhart
Dienstag, 20. Jänner
Vorbildlicher Einsatz
Florian Wieser
Mirsada Divovic ist die zweite Wienerin, die
mit einem AUVA-Pflegepreis in Gold ausgezeichnet wurde. Sie betreut ihren gelähmten
Mann Semir nach seinem Leitersturz auf einer Baustelle seit 1997 zu Hause und hat sich
ganz dieser Aufgabe gewidmet, begründete
die Jury die Auszeichnung. Die AUVA hat
Familie Divovic seit 1997 bei der sozialen
Rehabilitation wie Wohnungsadaptierung
finanziell und mit Hilfsmittel wie Rollstuhl
oder Hebelifter unterstützt. V.l.: Christian
Moser (Vertreter der WK Wien), Rudolf Silvan (Landes-GF der Gewerkschaft Bau-Holz
und Vors. des Landesstellenausschusses
AUVA-Landesstelle Wien), Kurt Wagner
(LAbg. und Vors. des Gesundheits- und
Sozialausschusses), das Ehepaar Divovic,
Friederike Lackenbauer (Direktorin AUVALandesstelle Wien), und Werner Gohm (2.
AUVA-Obmann Stv.)
18 bis 20 Uhr
KMU-Vortrag: So machen Sie
Kundinnen und Kunden zu Fans.
Anne Schüller, Businesscoach und
Expertin für Loyalitätsmarketing,
zeigt Ihnen, wie Sie Kundinnen und
Kunden und sogar Menschen, die
gar nicht bei Ihnen kaufen, zu leidenschaftlichen Botschaftern Ihrer
Sache/Ihres Unternehmens machen.
FORUM [EPU KMU],
4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1121
E kmu-service@wkw.at
W wko.at/wien/kmu
Mittwoch, 21. Jänner
9 bis 11 Uhr
EPU-Workshop: Der optimale
Kommunikations-Mix. Facebook,
Folder, Website & Co - eine Vielzahl an Kommunikationskanälen
lädt zum Dialog mit dem Kunden
ein. Doch nicht jeder Inhalt passt
für jedes Medium. Kommunikationsberaterin Karin Wöhrer zeigt,
wie Sie mit Ihren Kunden stimmig
kommunizieren und diese erfolgreich „aktivieren” können.
FORUM [EPU KMU],
4., Operngasse 17-21, 5. Stock
Weitere Infos und Anmeldung:
T 01 / 514 50 - 1111
W wko.at/wien/epu
Den Unternehmergeist wecken
Schüler mit mehr Wirtschaftswissen in
die Berufswelt zu entlassen, das ist das
Ziel von Maria Pammer, Pädagogin am
Döblinger Billrothgymnasium. Deshalb
initiierte sie an ihrer Schule ein zweijähriges Wahlpflichtfach für Schüler der 6. und
7. Klasse, in dem diese theoretisches und
auch praktisches Wirtschaftswissen - in
Form einer Übungsfirma - erwerben. Diese
vorbildliche Initiative Pammers brachte
dem Billrothgymnasium den mit 1500
Euro dotierten ersten Platz beim Projektwettbewerb „Entrepreneurship Education”
der WK Wien. Zweiter wurde die ARGE
BWL der Wiener Berufsschulen, Platz drei
ging an die VBS HAK Schönborngasse. Das
Team des Billrothgymnasiums - allen voran
Direktorin Ursula Madl (3.v.l.) und Pädagogin Maria Pammer (2.v.r.) - machte einen
Luftsprung vor Freude über den Sieg. Mit
den Jugendlichen freute sich auch WK WienBildungsbeauftragter Anton Ofner (l.).
Weitere Veranstaltungshinweise
finden Sie unter wko.at/wien/veranstaltungen
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Seele and Geist
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