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Jahresplanung 2015 der Gesundheitsförderung Uri

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Altdorf, 3. November 2014, mf
Übersicht zur Gesamtjahresplanung 2015 der kantonalen Fachstelle für Prävention und Gesundheitsförderung
Schwerpunkte 2015 auf der Ebene der Organisation
Grundlagen: Programmvereinbarung 2013 - 2016, GSUD mit dem Verein Gesundheitsförderung Uri; Kantonales Rahmenkonzept Prävention und Gesundheitsförderung Uri - GSUD 2011
Aufgaben: Die Fachstelle arbeitet in den vom Kanton festgelegten inhaltlichen Schwerpunkten: Prävention
und Gesundheitsförderung stärken, Kampagnen umsetzen, Projektarbeit, Vernetzung und Information, Vertretung des Kantons, Politics und Policy, Evaluation.
Die Gesamtjahresplanung der Fachstelle orientiert sich an den laufenden Mehrjahresplanungen der Schwerpunktprogramme. Diese Planungen werden inhaltlich je in den entsprechenden Programm-Begleitgruppen
reflektiert. Die in diesem Jahr zusätzlich aufgenommenen Projekte „Primokiz – Frühe Förderung lokal vernetzt“ und das „Elternnetzwerk Uri“ bilden einen weiteren Schwerpunkt.
Besonders hervorzuheben sind für die Arbeit im Jahr 2015 die anstehenden Planungs- und Strategieprozesse 2016+:
1.
Neuausrichtung Strategie und Schwerpunktprogramme 2016+
2.
Planungen Schwerpunktprogramme 2016+
3.
Planung Struktur Angliederung Fachstelle 2016+
Zudem soll das neue Kommunikationskonzept fertiggestellt und umgesetzt werden.
Schwerpunktprogramme und –Themen 2015
Grundsätzlich werden die in den kantonalen Aktionsprogrammen enthaltenen und gemäss, den vom Regierungsrat verabschiedeten Mehrjahresplanungen fortgesetzt:
KAP „Gesundes Körpergewicht“:
Grundlage: Vertrag mit GFCH, Zusammenarbeit im kantonalen Aktionsprogramm "Gesundes Körpergewicht" im Kanton Uri 2012-2015; rra Nr. 2012-104 R-630-10 Vertrag zwischen Gesundheitsförderung
Schweiz und dem Kanton Uri zur Zusammenarbeit im kantonalen Aktionsprogramm "Gesundes Körpergewicht" im Kanton Uri 2012 bis 2015.
Im kommenden Betriebsjahr stehen nebst dem laufenden Programm folgende Aktivitäten im Vordergrund:
•
Planung der 3. Phase 2016-2019
•
Kurs "Gut, gesund und günstig essen": Im Tellpark wird ein Kurs für die breite Bevölkerung zum Thema "gesund, gut und günstig essen" angeboten. Ein entsprechendes Konzept dazu wurde erarbeitet.
SPP „Psychische Gesundheit“:
Grundlage: Vereinbarung für die Umsetzung des "Schwerpunktprogramms Psychische Gesundheit 20122015" im Kanton Uri : GSUD mit dem Verein Gesundheitsförderung Uri rrb Nr. 2012-426 R-630-10 Umsetzung "Schwerpunktprogramm Psychische Gesundheit 2012 bis 2015".
Im kommenden Betriebsjahr stehen nebst dem laufenden Programm folgende Aktivitäten im Vordergrund:
•
Planung des allfälligen Verlängerungsjahres der laufenden „10-Schritte“- Kampagne und Programm
•
10 Schritte" - Kampagne: 3. Phase im Frühsommer: Bus- und Postautowerbung, Beiträge im Uristier,
Versand von Kampagnenmaterial (Ärzte, Apotheken, Praxen, Gemeinden), Prüfung von weiteren Zielgruppen (z.B. Firmen). Kontakte mit der Bevölkerung (Infoveranstaltung, Vorträge, Postenlauf, o.ä.)
und Betreuung der Webseite www.psychische-gesundheit-uri.ch
•
Beratung und Schulung im Setting Arbeit zu den "10 Schritten" - Förderung psychischer Gesundheit bei
Arbeitnehmenden und in spezifischen Zielgruppen (RAV-/IV- und Sozialhilfebezüger)
•
Schaffung einer kantonalen Kontaktstelle für Selbsthilfe (evtl. mit LU/NW/OW oder ZG oder SZ)
•
Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen und Unterstützung von Projekten an Schulen
Kantonales „Tabakpräventionsprogramm“:
Grundlage: Vereinbarung für die Umsetzung des "Schwerpunktprogramms Psychische Gesundheit 20122015" im Kanton Uri : GSUD mit dem Verein Gesundheitsförderung Uri rrb Nr. 2012-426 R-630-10 "Tabakpräventionsprogramm 2012 bis 2015" und "Tabakpräventionsprogramm 2012 bis 2015"; Verfügung (Nr.
12.003819) - BAG Tabakpräventionsfonds, Kantonales Tabakpräventionsprogramm 2012-2015.
Im kommenden Betriebsjahr stehen nebst dem laufenden Programm folgende Aktivitäten im Vordergrund:
•
Abschluss Programm und allfällige Planung und Eingabe Nachfolgeprogramm mit Berücksichtigung der
externen Evaluationsergebnissen
„Sucht“ Abhängigkeit und problembehafteter Konsum :
Im kommenden Betriebsjahr stehen nebst dem laufenden Projekten folgende Aktivitäten im Vordergrund:
•
Erneute Staffel zur nationalen Glückspielpräventionskampagne
•
Dialogwoche Alkohol
Projekt „Primokiz – Frühe Förderung lokal vernetzt“ 2014-2015:
Grundlage: Projektvertrag BKD, Primokiz - Frühe Förderung; Erarbeitung der Situationsanalyse und des
Umsetzungskonzepts für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung im Kanton Uri (mit Unterstützung
der Jacobs Foundation):
•
Situationsanalyse bis Ende Januar 2015
•
Konzepterarbeitung bis Ende September 2015
Unter Einbezug möglichst aller, im Frühbereich tätigen Akteure, soll eine Situationsanalyse erstellt und ein
Konzept zur Frühen Förderung im Kanton Uri erarbeitet werden.
Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll die Politik und die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert und die
Diskussion darüber lanciert werden.
Projekt „Netzwerk Elternbildung“ 2014-2016:
Grundlage: Projektvertrag BKD, Pilot „Elternbildungsnetzwerk Uri“ - im Programm Nr. 2014-142 R-151-29
Gewährung von Finanzhilfen für kantonale Programme zum Aufbau und zur Weiterentwicklung der Kinderund Jugendpolitik gemäss Artikel 26 KJFG; Leistungsvertrag und Projektorganisation.
Der Auftrag der Bildungs- und Kulturdirektion Uri an die Gesundheitsförderung Uri beinhaltet:
•
Bestandesanalyse: Aufzeigen der bestehenden Akteure und Angebote, sowie der Schnittstellen im Bereich Beratung, Betreuung, Bildung
•
Bedarfsanalyse: Feststellen des Bildungsbedarfs von Eltern im Allgemeinen und speziellen Zielgruppen
im Besonderen (z.B. Eltern mit Migrationshintergrund)
•
Aufzeigen allfälliger Angebotslücken und Erarbeiten von Vorschlägen für neue ziel- und bedürfnisorientierte Elternbildungsangebote (Information, Veranstaltungen, Kurse, etc.) (Massnahmenplan)
•
Gründung eines Netzwerks Elternbildung Uri mit Trägern und Anbietern der Elternbildung in den Bereichen Information/Sensibilisierung, Erziehung und Beratung
•
Koordination und Kommunikation der Angebote der Elternbildung, Elternberatung und der Eltern-MitWirkung in Uri
•
Vorschläge für die Wirkungsanalyse (Evaluation und Qualitätsentwicklung) in der Elternbildung in Uri
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Planungstabelle (GFUri Jahresplanung 2015 Fachstelle)
Vision
Die Förderung der Gesundheit, der Gesundheitskompetenz und der
Lebensqualität aller Personen im Kanton Uri:
Die Bevölkerung im Kanton Uri lebt in einem gesunden Umfeld. Sie ist fähig, ihre
Gesundheit selbstbestimmt und positiv zu beeinflussen.
Meilensteine
Beginn
Budget
Fachstelle 2015
Jahresberichte
2014
Jahrestreffen
GSUD - GFUri
Jahresplanungen
2016
Ende
Datum
01.01.2014
31.03.2015
31.03.2015
09.04.2015
30.11.2015
31.12.2016
Vorgehensweise
Grundlagen: Programmvereinbarung 2013 - 2016, GSUD mit dem Verein Gesundheitsförderung Uri;
Kantonales Rahmenkonzept Prävention und Gesundheitsförderung Uri - GSUD 2011
Aufgaben: Die Arbeit von Gesundheitsförderung Uri ist ein Dienstleistungsangebot für die Urner Bevölkerung. Das
Angebot der Fachstelle umfasst die nicht medizinische, alters- und geschlechterbezogene Prävention und
Gesundheitsförderung.
Die Fachstelle erarbeitet Strategien mit Zielen und Massnahmen zur Förderung der Gesundheit der Urner
Bevölkerung. Sie vernetzt, koordiniert, initiiert, unterstützt und fördert.
Die Fachstelle arbeitet in den vom Kanton festgelegten inhaltlichen Schwerpunkten: Prävention und
Gesundheitsförderung stärken, Kampagnen umsetzen, Projektarbeit, Vernetzung und Information, Vertretung des
Kantons, Politics und Policy, Evaluation
.
Das Kantonale Rahmenkonzept für Prävention und Gesundheitsförderung wird dazu aktiv als Referenzrahmen für die
Ausrichtung unserer Facharbeit eingesetzt.
Die Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Gesundheitsförderung im Kanton Uri sind im Rahmenkonzept
priorisiert.
Mit der GSUD sind eine Priorisierung und eine Umsetzungsplanung zu den Empfehlungen aus dem Rahmenkonzept
erarbeitet worden. Diese wird regelmässig überprüft.
Nr.
1
2
3
4
Strategien
Information, Koordination und Vernetzung
Strategie 1 bezieht sich auf die Grundfunktion des Gesamtsystems und damit auch auf die übrigen Strategien.
Ausserdem umfasst sie mit Kampagnen auch „unabhängigere“ Projekte ohne Infrastrukturcharakter.
Durchführung von Schwerpunktprogrammen
Strategie 2 bezweckt eine Systematisierung der Präventions- und Gesundheitsförderungsinterventionen sowie
der Ressourcenverteilung.
Unterstützung für Politik und Verwaltung
Strategie 3 könnte auch als Dauer-Schwerpunktprogramm bezeichnet werden. Was gleich bleibt, ist jedoch
nur der Grundsatz der Unterstützung für Politik und Verwaltung. Die Themen werden mit der politischen
Agenda und dem Handlungsbedarf in gesundheitlichen Fragen wechseln. Die Regierung muss die strategische
Führung verstärken damit die knappen Verwaltungsressourcen wirken.
Weiterentwicklung der Präventions- und Gesundheitsförderungsstrukturen
Diese Strategie 4 richtet sich im Unterschied zu den Strategien 1 bis 3 ausschliesslich gegen „innen“. So
sollen alle Akteurinnen und Akteure von Prävention und Gesundheitsförderung gemeinsam die Strukturen im
Kanton Uri weiterentwickeln. Dabei soll auch der Focus auf die Synergienutzung auf kantonaler und
kommunaler Ebene gelegt werden.
https://quint-essenz.ch/de/organizations/414/descriptions/9521/planning_chart
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quint-essenz: Planungstabelle – Gesundheitsförderung Uri
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Nr. Zielklassen / Ziele
Indikatoren / Sollwerte
1
Bereich Management/Stellenleitung
1.1 Planung und TerminProgrammplanungen und die
Koordination
Fachstellenplanung sind aufeinander
Die Aktivitäten im Bereich der
abgestimmt
Prävention und
Sollwert: Gesamtjahresplanung 2016
Gesundheitsförderung sind
geplant und untereinander
abgestimmt.
1.2 Personelle und fachliche
Begleitung der Projekt- und
Programmleitungen
Es stehen optimale
Rahmenbedingungen für das
Personal und deren
Auftragserfüllung zur
Verfügung.
Die kantonalen Aktionsprogramme
'Gesundes Körpergewicht', 'Psychische
Gesundheit', 'Tabakprävention' und die
Projekte im Bereich 'Sucht' sowie "Frühe
Förderung"sind fachlich begleitet und
vernetzt.
Sollwert: Regelmässige Sitzungen mit der
Programm- oder Projektleitung. Sicherung
der Finanzierung und die nachhaltige
Verankerung der entsprechenden
Schwerpunktthemen im Kanton Uri.
1.3 Praxisausbildung
Gesundheitsförderung und
Prävention
Das Konzept der
Praxisausbildung wird
umgesetzt.
Vernetzung mit der Ausbildungsinstitution.
Praxisausbildung gemäss Konzept.
Sollwert: 1 Praxisbericht (gemäss
Ausbildungsinstitution). regelmässige
Praxisausbildungsgespräche.
1.4 Personalführung
Die Personalführung wird mit
geeigneten
Führungsinstrumenten
umgesetzt. Ein besonderes
Augenmerk gilt der Förderung
von hoher Selbständigkeit und
der Mitgestaltung.
Qualität- und Zufriedenheit an der Arbeit.
Gegenseitige Wertschätzung.
Sollwert: 1 Team-Retraite 2015 1
Teamqualitag 2015: MAB/Persönliche
Jahresziele 1 Jahresschlussessen
Würdigen von Dienstjubiläen, Geburtstage
https://quint-essenz.ch/de/organizations/414/descriptions/9521/planning_chart
Ev Massnahmen
Jahresplanung (A)
Die Programmplanungen sind
erstellt und untereinander
abgestimmt.
Terminkoordination
Die Jahres-Terminkoordination
wird auf Quintessenz
festgehalten und in der iCalAgenda entsprechend
bewirtschaftet.
Fachstellenbudget für
Folgejahr (A)
Budgetplanung für Folgejahr
gemäss Absprache mit Amt für
Gesundheit
Strategische Leitung KAP
"Gesundes Körpergewicht"
(A)
Strategische Leitung KAP
"Psychische Gesundheit" (A)
Strategische Leitung "Sucht"
und kTPP
"Tabakpräventionsprogramm"
(A)
Kantonaler cool and clean
Botschafter
coll and clean ist ein Mandat
des kTPP. Die Programmleitung
unterstützt den cool and clean Botschafter operativ optimal.
Die Stellenleitung ist für alle
personellen Belange zuständig.
Teamsitzungen
Praktikumsstellenmarkt
bewirtschaften (A)
Die Ausbildungsstelle wird
jährlich auf dem
Praktikumsstellenmarktplatz der
Hochschule Luzern - Soziale
Arbeit
angeboten/ausgeschreiben. Die
Praktikumsstelle wird auf der
Website der Fachstelle und auf
sozialinfo.ch ausgeschrieben.
Ausbildungssupervision
Ausbildungssupervision ist
gewährleitstet.
Fachbeirat (B)
ZHAW Zürcher Hochschule für
Angewandte Wissenschaften,
Departement Gesundheit:
Mitglied im Fachbeirat zum
geplanten Bachelor
Studiengang Gesundheitsförderung und Prävention.
x
Weiterbildungsplanung (A)
Die zur Verfügung sthehenden
Weiterbildungstage werden
gezielt geplant. Persönliche
sowie fachliche, Schwerpunkt
bezogene Ausrichtung steht
dabei im Vordergrund.
MAB (A)
BGM
Teamanlässe (A)
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quint-essenz: Planungstabelle – Gesundheitsförderung Uri
1.5 Trägerverein
Aktive Unterstützung und
Mitarbeit im Trägerverein
'Verein Gesundheitsfördernd
Uri'
2
Bereich Administration
2.1 Buchhaltung
Die Rechnung ist nach
anerkannten Richtlinien der
Buchhaltung geführt.
2.2 Organisations- und
Wissensmanagement
Die Strukturen werden mit
geeigneten Massnahmen und
Instrumenten weiterentwickelt
und verbessert.
Erfahrungswissen wird in
geeigneterweise erfasst und
geteilt.
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Geburtstage
Geburtstage feiern.
Dienstjubiläen (A)
Die jährlichen Dienstjubiläen des
Personals wird als Moment der
Würdigung und Wertschätzung
mit einem kleinen Präsent in
Form einer Jubiläumskarte, im
Rahmen eines gemeinsamen
Z'Nünipause, wahrgenommen
Ferien/Urlaub
Ressortberichte aus den
Programmen (A)
Die Programmleitungen füllen
termingerecht (bis 2 Tage vor
Versand für Sitzungen an
Vorstandsmitglieder) das
Ressorberichtsdokument für die
Berichterstattung an den
Vorstand aus. Zudem können
der Stellenleitung Themen für
die Traktandeneingabe für die
Vorstandssitzung
vorgeschlagen werden.
Jahrestreffen mit der GSUD
(A)
Inhaltlicher Austausch mit der
GSUD zu wichtigen Themen
unseres Fachbereiches.
Vorstandssitzungen Verein
Gesundheitsförderung Uri (A)
Versand für Sitzungen an
Vorstandsmitglieder
Eine Woche vor VorstandsSitzung.
Teilnahme und Mitarbeit an den
Vorstandssitzungen und der
Mitgliederversammlung. Regelmässiger
Austausch mit dem Präsidium des
Trägervereins. Inhaltliche Zusammenarbeit
mit den Ressortinhabern des Vorstandes.
Protokolle
Sollwert: Berichterstattung bis mind. 1
Woche vor Vorstandssitzung; Monatliches
Controlling Personelles/Ressort Finanzen; 1
Mitgliederversammlung, Vortrag
Jahresaktualitäten
Jahrestreffen mit dem Regierungsrat und
weiteren Stakeholdern der Gesundheits-,
Sozial- und Umweltdirektion für den
Austausch und die laufende
Schwerpunktsetzung.
Sollwert: 1 Jahrestreffen mit GSUD
Geprüfte Jahresrechnung (Bilanz- und
Erfolgsrechnung, Revisionsbericht,
Betriebsabrechnung)
x
Jahresrechnung 2014 (A)
Die Jahresrechnung wird der
GSUD eingereicht.
Organisatorische- und strukturelle Abläufe
sind sachdienlich (Buchhaltung - gemäss
IKS). Die Programminhalte sind reflektiert
und wo sinnvoll evaluiert.
Sollwert: Serverstruktur angepasst,
Jahresbericht 2014, Programmevaluationen
gemäss entsprechender Programmplanung
x
Internes Kontrollsystem (IKS)
Internes Kontrollsystem (IKS)
wird nach den bestehenden
Bedürfnissen weiterentwickelt
Punkte aus dem IKS gemäss
der Kontrollliste der Urner
Finanzkontrolle vom 14.04.10
wurden angepasst und erweitert
Jahresbericht (A)
Der Jahresbericht 2014 ist
erstellt und veröffentlicht.
Schriftliche Berichterstattung
über die Inhalte der
Programmvereinbarung
zuhanden der GSUD.
Evaluation (A)
Projektsteuerungselement
Evaluation wir wo sachdienlich
angewendet: Die
Zielsetzungen/Projekte und
Programme sind, wenn
sachdienlich, mit
wirtschaftlichen und geeigneten
Formen evaluiert. Indikatoren
der formativen und summativen
Evaluation bei jeder Zielsetzung
neu definieren und festlegen.
Evaluationsformen der
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quint-essenz: Planungstabelle – Gesundheitsförderung Uri
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Schwerpunktprogramme mit
Auftraggeber definieren.
2.3 Kontakte
Die Adressbewirtschaftung
wird mit geeigneten Mittel
umgesetzt.
3
Fachstelle/Stellenpolitik
3.1 Kantonales Rahmenkozept
für Prävention und
Gesundheitsförderung
Weiterentwicklung der
Strategie und die
Schwerpunktsetzung ab 2016.
Strategische Ausrichtung des
Rahmenkonzepts soll
gemeinsam mit dem
Auftraggeber (GSUD) überprüft
und wenn nötig den aktuellen
Bedingungen angepasst
werden.
Das Adressbuch 'Kontakte' wird von allen
Teammitgliedern aktiv bewirtschaftet und
ist aktuell.
Sollwert: 1 Adressbuch 'Kontakte' (GFUriServer) 1 Standard-Adressliste für ENewsletter (mailpro - AgenceWeb SA)
Der Prozess zur inhaltlichen
Schwerpunktsetzung ab 2016 in den
Bereichen Prävention und
Gesundheitsförderung ist erarbeitet und
eingeleitet.
Sollwert: Ergänzendes Strategiepapier
2016+ liegt vor.
3.2 Qualitätsmanagement
Qualitätsentwicklung wird
durch das
Projektmanagement-Tool
Gesundheitsförderung und
Prävention www.quintessenz.ch gefördert und
intensiviert.
Organisationsvorlagen
Multimanagementtool mit Planung in
Verwendung
Sollwert: Eine weitere
Weiterbildungssequenz ist im Gesamtteam
durchgeführt worden. Weitere Elemente
aus Quint-essenz sind für die Fachstelle
definiert und eingeführt.
3.3 Programmplanungen Phase
2016-2019
Für die bestehenden
Programme werden eine
weitere Phase 2016-2019
ausgearbeitet.
Budget
Programmplanung
4
Kantonale Beauftragte Personen
4.1 Kant. Beauftragte Person für
Die kantonale beauftragte Person für
Gesundheitsförderung
Prävention und Gesundheitsförderung
(VBGF/ARSP)
nimmt an ordentlichen Sitzungen, an der
Der Kanton Uri ist Mitglied in
Gesundheitsförderungskonferenz, sowie an
der Vereinigung der Kantonalen
der Mitgliederversammlung und
Beauftragten für
Herbsttagung der VBGF teil. Im Anschluss
Gesundheitsförderung in der
an die Sitzungen informiert sie nach Bedarf
Schweiz und das Fürstentum
die Kantonsverwaltung, sowie die
Lichtenstein. www.vbgfbetreffenden kantonalen Akteure im
arsps.ch Nationale und
Bereich Prävention und
regionale Vernetzung zu
Gesundheitsförderung.
wichtigen Präventions- und
Sollwert: 3 Sitzungen
Gesundheitsförderungsthemen.
VBGF/SLK,Zentralschweiz, 2 Nationale
Gesundheitsförderung und
Tagungen: Mitgliederversammlung VBGF
Prävention stärken.
und Herbsttagung VBGF,
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Prozess zur
Weiterentwicklung der
Rahmenbedingungen (A)
Gemeinsam mit der GSUD als
Auftraggeber soll die
strategische Ausrichtung des
kantonalen Rahmenkonzepts
Prävention und
Gesundheitsförderung im
Kanton Uri (2011) überprüft und
wenn nötig den aktuellen
Bedingungen angepasst
werden. Dabei soll erneut ein
besonderes Augenmerk auf den
Einbezug von den relevanten
Akteuren gelegt werden.
Strategieentwicklung zu
Schwerpunktthemen 2016+
(A)
Zusammenarbeit mit GFCH
(A)
Mit dem Quint-essenz.ch-Team,
wird die Gesamtplanung
praxisorientiert weiterentwickelt.
KAP 3 "Ernährung und
Bewegung" 2016-2019 (A)
SPP "Psychische Gesundheit"
2016-2019 (A)
2. Kantonales
Tabakpräventionsprogramm
2016-2019 (A)
Auf der Grundlage der externen
Evaluation kann bis im Mai 2015
eine Folgeplanung beim TPF
eingereicht werden. Die
Strategieausrichtung muss
zuerst noch klären ob ein
solches Programm für den
Kt.Uri noch in Frage kommt.
Kant. Beauftragter für
Gesundheitsförderung (A)
Der Kanton nimmt in der VBGF
Einsitz. Die kantonale
Beauftragte Person für
Prävention und
Gesundheitsförderung
(Stellenleitung) nimmt
regelmässig an den Sitzungen
teil. Sie gewährleistet die
Kommunikation mit der
Kantonsverwaltung (GSUD u.a.)
und den kantonalen Akteuren im
Bereich der Prävention und
Gesundheitsförderung.
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quint-essenz: Planungstabelle – Gesundheitsförderung Uri
Lobbyarbeit. Fördert die
interkantonale/NationaleVernetzung und
Zusammenarbeit insbesondere
auch der Zentralschweiz.
4.2 Kant. Beauftragte Person für
Suchtfragen (KKBS/KDS)
Der Kanton Uri ist Mitglied in
der Konferenz der kantonalen
Beauftragten für
Suchtfragen/Koordinationsund Dienstleistungsplattform
Sucht.
Nationale und regionale
Vernetzung zu wichtigen
Präventions- und
Suchtthemen.
Gesundheitsförderung und
Prävention stärken.
Lobbyarbeit. Fördert die
interkantonale/NationaleVernetzung und
Zusammenarbeit insbesondere
auch der Zentralschweiz .
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Sitzungsprotokolle.
Fachliche Perspektiven einbringen.
Sollwert: Verfassen von Mitberichten in
themenrelevanten, kantonalen sowie
nationalen Vernehmlassungen.
CH-Vorstandstätigkeit für die
Zentralschweizer Kantone seit Frühling
2011- nun noch bis zur
Mitgliederversammlung im Mai 2015
Sollwert: 1 Vorstandsitzung, 1
Telefonkonferenz
Die kantonale beauftragte Person für
Suchtfragen nimmt regelmässig an den
Sitzungen teil oder informiert sich über die
Sitzungsprotokolle. Sie gewährleistet die
Kommunikation mit der Kantonsverwaltung
(GSUD u.a.) und den kantonalen Akteuren
im Bereich Sucht. Im Anschluss an die
KKBS-Sitzungen informiert sie die
Kantonsverwaltung, sowie die betreffenden
kantonalen Akteure über relevante Themen
im Bereich Sucht. Kantonsintern unterhält
sie eine Übersicht analog dem 4-SäulenModell der Suchtpolitik, welches die
kantonalen Akteure der vier Säulen
auflistet.
Sollwert: 1 Übersicht zur Suchtpolitik 3
Sitzungen, Protokolle.
Fachliche Perspektiven einbringen.
Sollwert: Verfassen von Mitberichten in
themenrelevanten, kantonalen sowie
nationalen Vernehmlassungen.
Koordiniertes Vorgehen
Sollwert: kantonale Beauftragte für
Suchtfragen sucht die Zusammenarbeit mit
den Akteuren im Bereich Sucht im Kanton
Uri und achtet auf deren Koordination.
Austauschgespräche mit der kantonalen
Suchtberatungsstelle kontakt uri
Sollwert: Es finden quartalsweise
Austauschgespräche mit Focus auf den
Suchtbereich statt. Sporadisch wird die
suchtbeauftragte Person für einen
Austausch auch in das Gesamtteam von
kontakt uri eingeladen.
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Vorstandsmitglied des VBGF
als Vertretung der VBGF/SLK
Zentralschweiz (A)
Der Kanton Uri respektive die
Stellenleitung von
Gesundheitsförderung Uri,
vertritt als Vorstandsmitglied zur
Zeit die VBGF/SLKZentralschweiz im vierköpfigen
Vorstand der VBGF/ARSP
Begleitgruppe GF-CH, KAP
"Gesundes Körpergewicht"
KAP-Begleitgruppe Kantonale
Aktionsprogramme Ernährung
und Bewegung / „Gesundes
Körpergewicht“
Kant. Beauftragte Person für
Suchtfragen
Der Kanton Uri nimmt in der
Konferenz der kantonalen
Beauftragten für
Suchtfragen/Koordinations- und
Dienstleistungsplattform Sucht
(KKBS/KDS) Einsitz.
Information an Kanton und
Akteure im Bereich Sucht (A)
FOSUMIS - Forum
Suchtmedizin Innerschweiz
Das übergeordnete Ziel von
FOSUMIS (Forum Suchtmedizin
Innerschweiz) ist eine
Verbesserung der
suchtmedizinischen Versorgung
der innerschweizer
Bevölkerung. Zwei
Schwerpunkte werden gesetzt:
Stärkung der professionellen
Kompetenz der im Suchtbereich
tätigen Fachpersonen (z.B.
Haus-/Fachärzte, Suchtberater,
Apotheker usw.) Verbesserung
der Zusammenarbeit zwischen
medizinischen und
nichtmedizinischen
Fachpersonen bei der
interdisziplinären Behandlung
suchtkranker Menschen
Ausrichtung der vier
suchtpolitischen Säulen
Ausrichtung der vier
suchtpolitischen Säulen
(Prävention, Therapie,
Schadensminderung,
Repression) im Kanton Uri.
Zusammen mit dem Amt für
Gesundheit und dem Amt für
Soziales befasst sich die
kantonale Beauftragte Person
für Suchtfragen mit Fragen der
strategischen Ausrichtung der
Suchtpolitik im Kanton Uri.
Private, staatliche, individuelle
und institutionelle Akteure
werden koordiniert. Sie verfasst,
wo notwendig,
Vernehmlassungen und
Stellungnahmen und gibt
Empfehlungen heraus.
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quint-essenz: Planungstabelle – Gesundheitsförderung Uri
5
Vernetzung und Kooperation
5.1 Kontaktpflege Volksschule
Die Planungen im Bereich GF&
P in der Volksschule werden
mit der BKD abgestimmt.
5.2 Kommunale Vernetzung
Die Netzwerke im Kanton und
in den Gemeinden werden
genutzt und ausgebaut. Der
Einbezug der Gemeinden findet
über bestehende Netzwerke
(Kommunale
Ansprechpersonen für GF&P,
Gesundheits-,
SozialvorsteherInnenkonferenz,
usw.), Projekte (z.B. 'Runder
Tisch' der Gemeinden) und
weitere Kommissionen statt.
5.3 Kantonale Vernetzung
Die Fachstelle ist kantonal gut
vernetzt. Regelmässiger
Austausch/ Projekt-Sitzungen
mit Stellen ausserhalb der
Verwaltung, die
gesellschaftliche Bereiche
erarbeiten: Vernetzung mit
Fachstellen/Beauftragten der
Jugendförderung,
Familienfragen, Gleichstellung,
Integration, Bereich Alter und
Behinderung etc.
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Zusammenarbeit
Sollwert: 1 Planungsübersicht
Volksschule/GFUri
Ansprechpersonen in den Gemeinden für
Gesundheitsförderung und Prävention sind
definiert.
Sollwert: 1 Kontaktadressliste auf ur.ch
Ansprechspersonen in den
Gemeinden
Pflegen und Unterstützung von
Ansprechpersonen für
Prävention und
Gesundheitsförderung in den
politischen Gemeinden.
Die Aktivitäten im Bereich der Prävention
und Gesundheitsförderung im Kanton Uri
sind koordiniert und die Ressourcen
zielgerichtet eingesetzt.
Sollwert: Die Stellenleitung ist Mitglied der
regierungsrätlichen Fachkommission
(FKGFP). Zusammenarbeit und Austausch
mit anderen Direktionen. Teilnahme an der
Urner Gesundheitskonferenz.
Fachkommission für
Prävention und
Gesundheitsförderung (A)
Die Stellenleitung ist Mitglied
der regierungsrätlichen
Fachkommission (FKGFP).
Zusammenarbeit und
Austausch mit anderen
Direktionen. Regelmässiger
Austausch/ Projekt-Sitzungen
mit Stellen ausserhalb der
Verwaltung, die
gesellschaftliche Bereiche
erarbeiten: Vernetzung mit
Fachstellen/Beauftragten der
Jugendförderung,
Familienfragen, Gleichstellung,
Integration, Bereich Alter und
Behinderung etc. Teilnahme an
der Gesundheitskonferenz Uri
etc.
Kantonale Kinder- und
Jugendkommission (A)
Arbeitsgruppe der
Sozialtätigen Uri (B)
Die AG Sozialtätige Uri möchte
im Rahmen von Vernetzung,
Austausch und Einflussnahme
einen Beitrag zu einer
professionell wahrgenommenen
Sozialarbeit im Kanton leisten.
Sie konstituiert sich selber ohne
externen Auftrag.
Kantonale Gesundheitstagung
Netzwerke und Tagungen
Teilnahme an themenrelevanten
Netzwerktreffen und Tagungen.
5.4 Nationale und interkantonale
Vernetzung
Vernetzung mit GF-CH, BAG,
BASPO, hepa, nutrinet, GDK,
SODK, VBGF, KKBS, RADIX
und weiteren.
Teilnahme an themenrelevanten
Netzwerktreffen und Tagungen.
Sollwert: 1 Nationale
Gesundheitsförderungskonferenz
(www.gesundheitsfoerderung.ch/konferenz)
2 Nationale Treffen der Netzwerke hepa.ch
und nutrinet.ch, Forum obesity Schweiz
(fos), Bundesamt für Sport BASPO
6
Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit
6.1 Bildungsveranstaltungen
Durch die Thematisierung von GF Themen
Durchführung und
in der Öffentlichkeit
Mitgestaltung von öffentlichen
Sollwert: Zwei öffentlich Anlässe pro Jahr
Bildungsveranstaltungen wie
sollen einen unterstützenden Beitrag an die
Standaktionen, Infoabende,
Programminhalte leisten.
Aktionstage etc.
https://quint-essenz.ch/de/organizations/414/descriptions/9521/planning_chart
Umsetzung durch
Schwerpunktprogramme
Die Themeninhalte werden
durch die
Schwerpunktprogramme
vorgegeben
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quint-essenz: Planungstabelle – Gesundheitsförderung Uri
6.2 Sachdienliche Medienarbeit
Die Multiplikatoren sowie die
breite Öffentlichkeit sind gezielt
über geeignete Medien zu
unseren Schwerpunktthemen
und deren Inhalte sensibilisiert
und informiert.
28.11.14 15:55
Das Kommunikationskonzept der
Fachstelle ist dazu aktualisiert und die
verschieden Aktivitäten sind aufeinader
abgestimmt.
Sollwert: 1 Kommunikationskonzept
Einsetzen eines Newsletter
Sollwert: 3 E-Mail-Newsletter
Website der Fachstelle mit aktuellen
Informationen der Schwerpunktprogramme
und zu den Projekten der Partner
Sollwert: 1 Website
Anstelle des bisherigen Urner Magazin für
Prävention und Gesundheitsförderung
(2010 bis 2014) sollen gemäss dem noch
auszuarbeitenden Kommunikationskonzept
neue Formen zum Einsatz kommen.
Sollwert: Informationen - je zu den
jeweiligen Schwerpunktthemen
Aktivitäten der Fachstelle und derer Partner
werden bei Bedarf mit entsprechenden
Medienberichten kommuniziert.
Sollwert: Medienberichte in der Regel im
UW und in der NUZ
x
Website
(gesundheitsfoerderunguri.ch)
Website
(www.gesundheitsfoerderunguri.ch) ist auf aktuellem Stand.
Alle Teammitglieder verstehen
sich im Umgang mit der
Websitesoftware. Bei Bedarf
werden sie auf TYPO3
ausgebildet. Website ist aktuell
(entspricht Ist-Zustand) Die
Leitungen der
Schwerpunktprogramme halten
ihre Bereiche die Hompage
aktuell. Alle Teammitglieder
füllen Themeninhalte ihrer
Schwerpunktprogramme
selbständig in die Hompage ab.
E-Mail-Newsletter
Mit einem E-Mail-Newsletter
werden Partner und
Interessierte immer wieder neu
über Aktuelles der Fachstelle
und zum Thema der Prävention
und Gesundheitsförderung
informiert. Wichtige
Informationen werden gezielt
über diesen Informationskanal
verbreitet.
Kantonsbibliothek Uri (kbu)
Kooperation mit der
Kantonsbibliothek Uri (kbu) Der
Bestand der kbu
Freihandausleihe 'Gesundheit
und Wellness' wird weiter
ausgebaut. Unsererseits werden
gezielt weitere,
angebotsergänzende
Neuanschaffungen im Bereich
der Prävention und
Gesundheitsförderung getätigt.
Schwerpunkte liegen dabei im
Bereich der
Schwerpunktthemen der
Fachstelle.
Facebook-Auftritt
Facebook –
www.facebook.com/gfuri; auf
unserer Facebook-Website
werden aktuelle
Veranstaltungen und Themen
kommuniziert.
purlimunter. Urner Magazin
für Prävention und
Gesundheitsförderung
purlimunter. in der noch im
neuen Kommunikationskonzept
zu definierenden Form, ist
realisiert.
Medienberichte
Zu wichtigen Ereignissen
werden Medienartikel verfasst
und diese den Zentralschweizer
Medien zur Verfügung gestellt.
7
Gesundheitsförderung und Prävention stärken
7.1 Jugendmedienschutz Die Stellenleitung ist Mitglied in der
Kampagne für die
Begleitgruppe. Die Begleitgruppe trifft sich
https://quint-essenz.ch/de/organizations/414/descriptions/9521/planning_chart
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quint-essenz: Planungstabelle – Gesundheitsförderung Uri
Volksschule
Die Durchführung der
Kampagne in der 5. Klasse ist
niederschwellig und mehrjährig
angelegt und soll nach der
dreijährigen Anfangsphase in
den Regelbetrieb der BKD und
der Schulen übernommen
werden. Hauptsächlich
Schülerinnen und Schüler,
deren Lehrkräfte und Eltern
sollen angesprochen werden.
Die Prävention muss nachhaltig
wirken und die Schülerinnen
und Schüler in ihrem
Selbstvertrauen integral
stärken. Die Kampagne soll mit
dem Lehrplan ICT
übereinstimmen. Mit der
Kriminalpolizei, welche in der 7.
und 8. Klasse die Thematik
„Gefahren und
Sicherheitsaspekte im Umgang
mit dem Internet“ thematisiert,
werden die Ziele, Inhalte und
die Methoden abgesprochen
und koordiniert. Der Start der
Kampagne fand im Frühling
des Schuljahres 2013/14 statt.
7.2 Betriebliches
Gesundheitsmanagement
(BGM) Kantonale Verwaltung
Uri
Betriebliches
Gesundheitsmanagement
(BGM) wird in der kantonalen
Verwaltung umgesetzt. Die
Prozesse dazu sind fachlich
Begleitet.
7.3 Gesundheitsförderung in der
Verbandsjugendarbeit
"Momänt"
Gesundheitsförderung wird in
den Jugendverbänden
thematisiert. Dabei wird die
Gesundheit ganzheitlich
verstanden, setzt auf
physisches und seelisches
Wohlbefinden.
Momänt ist ein Teilprogramm
von Voilà, der schweizerischen
Arbeitsgemeinschaft der
Jugendverbände SAJV.
Momänt arbeitet nach
einheitlichen Grundlagen und
Richtlinien der Voilà-Charta.
GFUri engagiert sich in der
Trägerschaft als
Vorstandsmitglied.
7.4 Gesundheitsförderung im
Alter
In der Zusammenarbeit mit den
Gemeinden, dem Kanton, der
28.11.14 15:55
zweimal pro Schuljahr. Die Aufgabe der
Begleitgruppe ist es einerseits die
Schnittstellen zu den Schulleitungen, dem
Schulpsychologischen Dienst, der
Jugendförderung, der
Gesundheitsförderung und Prävention und
zum Angebot der Kantonspolizei zu
pflegen und das Modul Unterricht an
allfällige Veränderungen anzupassen.
Sollwert: 2 Begleitgruppensitzungen
Steuergruppe BGM
Kantonsverwaltung Uri (A)
Die Stellenleitung ist Mitglied in der
Begleit-/Steuergruppe. Die Operative
leitung obliegt dem Amt für Personal (AfP).
Sollwert: 2 Begleitgruppensitzungen,
Vernetzung mit GFCH
Die Programmleitungen leisten ihre
Mitarbeit in Untergruppen: Bsp.
"Bewegungsförderung und Ergonomie",
"Psychische Gesundheit",
"Generationenmanagement"
Sollwert: 2 Sitzungen Untergruppe
Thema fliesst in die Offentlichkeitsarbeit
der Fachstelle ein.
Sollwert: Bei Bedarf und wenn hilfreich
Vorstandssitzungen mit dem
Programmleiter
Sollwert: 2 Sitzungen/ Jahr
Finanzierung durch den Kt. Uri ist
sichergestellt
Sollwert: Fr 8'000.-/Jahr - Alkoholzehntel
Fr. 4'000.-/Jahr - Lotteriefonds
Klärung der nationalen Zusammenarbeit
und Weiterentwicklung
Sollwert: 1 Sitzung mit Voilà-CH
Es liegt eine kantonale Übersicht der
bestehenden kommunalen und regionalen
Angebote im Bereich der
Gesundheitsförderung im Alter vor.
https://quint-essenz.ch/de/organizations/414/descriptions/9521/planning_chart
x
Bestandesaufnahme
Pilotprojekt "Gesund Altern"
(A)
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quint-essenz: Planungstabelle – Gesundheitsförderung Uri
Pro Senectute und der
Gesundheitsförderung Schweiz
oder der schweizerischen
Gesundheitsstiftung RADIX ist
ein möglicher Zugang zu dieser
Thematik erarbeitet. Bei Bedarf
soll dazu in einer Gemeinde ein
erstes kommunales Pilotprojekt
lanciert werden.
28.11.14 15:55
Sollwert: 1 kantonale Übersichtstabelle 1
Gemeindeerhebung
Pilotprojekt mit dem Lead von Pro
Senectute oder einer anderen Trägerschaft
im Bereich Alter ist lanciert.
Sollwert: 1 Pilotprojekt
Markus Fehlmann
www.quint-essenz.ch
https://quint-essenz.ch/de/organizations/414/descriptions/9521/planning_chart
Version:2015 /28.11.2014
Bericht erstellt am: 28.11.2014
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quint-essenz: Planungstabelle – Urner Aktionsprogramm Gesundes Körpergewicht
28.11.14 15:59
Planungstabelle (Kantonales Aktionsprogramm "Ernährung und
Bewegung" 2015)
Vision
Der Anteil der Urner Bevölkerung – insbesondere der Kinder und Jugendlichen
– mit einem gesunden Körpergewicht ist erhöht.
Übergeordnete Ziele:
• Der Anteil der Urner Kinder mit einem gesunden Körpergewicht ist erhöht. o
Indikator: Der Anteil der übergewichtigen Kindergartenkinder liegt dauerhaft
niedriger als der Durchschnitt von 2000 – 2010 von rund 10 %.
• Der Anteil von Kinderbetreuungsstätten, Schulen und Mittagstischen mit
einem gesunden Ernährungsangebot hat sich erhöht. o Indikatoren: In 50%
der Betreuungsstätten sind Leitbilder vorhanden, in denen gesunde Ernährung
verankert ist. Zurzeit verfügen 1 von 2 Kitas und 3 von 13 Mittagstischen über
konzeptuelle Grundlagen zu Ernährung.
• Der Anteil von öffentlichen Orten, Kinderbetreuungsstätten, Schulen und
Mittagstischen mit vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten hat sich erhöht. o
Indikatoren: In 50 % der Betreuungsstätten und Gemeinden sind Leitbilder
vorhanden in denen ausreichende Bewegungsmöglichkeiten für Kinder
verankert sind. Bis jetzt ist in keiner der Betreuungsstätte eine konzeptuelle
Grundlage zu Bewegung vorhanden.
• Das Aktionsprogramm Gesundes Körpergewicht erreicht verstärkt vulnerable
Gruppen. o Indikator: Mindestens drei Massnahmen wenden sich an
vulnerable Gruppen (Migrationsbevölkerung, sozio-ökonomisch
Benachteiligte). In Moment wenden sich zwei Projekte aus dem Urner KAP an
die Migrationsbevölkerung.
Nr.
1
2
3
4
Meilensteine
Beginn
Jahresplanung
und Budget 2015
Rechnung 2014
Selbstevaluation
2014
Rechnung 2014
und
Zwischenbericht
2015
Selbstevaluation,
Abschlussbericht
und
Schlussrechnung
Ende
Datum
01.08.2008
30.11.2014
30.01.2015
31.01.2015
30.06.2015
31.01.2016
31.12.2015
Strategien
Intervention bei Kindern und Jugendlichen und Multiplikatoren
Intervention bei Kindern und Jugendlichen und Multiplikatoren: Förderung von gesundem Körpergewicht
durch das Umsetzen von Projekten zu Ernährung und Bewegung, die Verhaltens- und Verhältnisänderungen
zum Ziel haben und ein hohes Wirkungs- und Verbreitungspotential aufweisen.
Policymassnahmen
Policymassnahmen: Massnahmen, die die Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen so verbessern, dass
gesundheitsförderliches Verhalten ermöglicht und unterstützt wird (Gesundheitsförderung Schweiz, 2008).
Öffentlichkeitsarbeit
Öffentlichkeitsarbeit: Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, die gesunde Ernährung und ausreichende
Bewegung thematisieren und über die Aktivitäten des KAP berichten, öffentliche Veranstaltungen, um die
Menschen zu sensibilisieren und die Massnahmen sichtbar zu machen.
Vernetzung
Vernetzung: Austausch mit nationalen, kantonalen, kommunalen und fachlichen Ansprechpartnern.
Nr. Zielklassen / Ziele
Indikatoren / Sollwerte
Ev Massnahmen
1
Programmsteuerung
1.1 Begleitgruppe
Zweimal im Jahr Sitzung der
Begleitgruppensitzung 1/2015
Die Begleitgruppe ermöglicht eine
Begleitgruppe. Die
Die Begleitgruppensitzung ist ein
breite Reflexion der Massnahmen im
Mitglieder der Begleitgruppe
wichtiges Gefäss um die Aussensicht
Kanton Uri. Die Begleitgruppe
identifizieren sich mit dem
in Bezug auf die laufenden und noch
besteht daher aus Fachpersonen
Aktionsprogramm und ihrer
anstehenden Massnahmen zu
verschiedener Bereiche. Die
Aufgabe und Funktion darin.
reflektieren. Anfang 2015 ist eine
Begleitgruppe unterstützt die
Begleitgruppensitzung vorgesehen,
Programmleitung bei der inhaltlichen
um die inhaltliche Planung für eine
https://quint-essenz.ch/de/programs/25/descriptions/9532/planning_chart
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quint-essenz: Planungstabelle – Urner Aktionsprogramm Gesundes Körpergewicht
28.11.14 15:59
Ausgestaltung einer allfälligen 3.
Phase des Programms.
1.2 Evaluation
Die Selbstevaluation der
verschiedenen Projekte und
Interventionen gibt ein gutes Bild
über die erreichten Ziele des
Programmjahres.
1.3 BMI-Monitoring
Kenntnis des Ist-Zustands des
Gewichtsstatus der Kinder und
Jugendlichen im Kanton Uri als
Ausgangslage für die zukünftige
Programmplanung.
Selbstevaluation der
verschiedenen Projekte und
Interventionen am Ende des
Jahres in Form eines
schriftlichen Berichtes.
1.4 Programmleitung
Das Programm wird geführt und
weiterentwickelt unter Beizug von
Selbstevaluation und
Expertenfeedbacks.
Jährliche Budgetplanung,
jährliche Planung
Periodische
Zwischenberichte
allfällige 3. Phase mit den Mitgliedern
der Begleitgruppe zu bearbeiten und
zu reflektieren.
Begleitgruppensitzung 2/2015
Die Begleitgruppensitzung ist ein
wichtiges Gefäss um die Aussensicht
in Bezug auf die laufenden und noch
anstehenden Massnahmen zu
reflektieren.
Selbstevaluationsbericht
Selbstevaluationsbericht ist in
schriftlicher Form an GFCH geschickt.
Er ist Rückblick und
Planungsgrundlage für das kommende
Jahr bzw. das Folgeprogramm.
BMI-Erhebung 2014/ 2015
BMI-Erhebung im Schuljahr 2014/2015
für die Kindergartenkinder, 4. und 8.
Klässler. Auswertung der Daten in
einem Kurzbericht.
Entscheid weiteres Vorgehen bzgl.
BMI-Monitoring im Kt. Uri
Nach Fertigstellung des Berichtes zum
BMI-Monitoring 2014/2015 wird
entschieden, wie es mit dem BMIMonitoring weitergehen soll (in
welchem Abstand durchführen, wie
Daten erheben).
Budgetplanung
Das Programmbudget für das
folgende Jahr wird jeweils Ende
November an GFCH gesandt und ist in
der Gesamtplanung enthalten. Jährlich
wird der GSUD ein Jahresbudget zur
aktuellen Jahresplanung eingereicht.
Jahresplanung
Die detaillierte Jahresplanung für das
folgende Jahr gibt Auskunft über die
geplanten Tätigkeiten für das jeweilige
Jahr. Zur Information an GFCH und an
die GSUD.
Zwischenbericht
Per 30. Juni wird ein Zwischenbericht
über den Stand der Projekte erstellt
und an GFCH und GSUD verschickt.
BMI-Erhebung im Schuljahr
2013/ 2014 sowie
2014/2015 für die
Kindergartenkinder, 4. und
8. Klässler im Rahmen der
Schulärztlichen Untersuche.
Sollwert: BMI-Bericht für
den Kanton Uri ist
vorhanden.
1.5 Entwicklung Nachfolgeprogramm
(3. Phase)
Das Umsetzungskonzept für eine 3.
Phase "Ernährung und Bewegung"
ab 2016 liegt vor. Die Finanzierung
ist gesichert.
2
Interventionen
2.1 Weiterbildung von Multiplikatoren
Multiplikatoren kennen die Vorzüge
einer ausgewogenen Ernährung und
ausreichend Bewegung und teilen
dieses Wissen den Eltern,
Betreuungspersonen oder den
Kindern und Jugendlichen direkt mit.
https://quint-essenz.ch/de/programs/25/descriptions/9532/planning_chart
Klärung Unterstützung durch GFCH
Klärung Auftrag und Budgetrahmen
für Nachfolgeprogramm (3. Phase)
Entwicklung Nachfolgeprogramm (3.
Phase)
Genehmigung Nachfolgeprogramm
(3. Phase) durch Regierungsrat
x
Weiterbildungen für Multiplikatoren
Für mindestens zwei
Multiplikatorengruppen wird eine
Weiterbildungsveranstaltungen zu
Ernährung und Bewegung angeboten.
Klemon
Klemon ist Teil des regulären
Angebotes der Mütter-/Väterberatung.
Die Programmleiterin unterstützt die
Mütter-/Väterberatung inhaltlich und
fachlich. Die Mütter-/Väterberatung
hat zum Ziel, pro Jahr mindestens drei
Familien bezüglich gesundem
Seite 2 von 6
quint-essenz: Planungstabelle – Urner Aktionsprogramm Gesundes Körpergewicht
2.2 Stärkung von vulnerablen Gruppen
Durch Bildungs- und
Austauschmöglichkeiten werden die
Gesundheitskompetenzen von
vulnerablen Bevölkerungsgruppen
erhöht.
Inanspruchnahme von
angemessener Hilfestellung
Mitglieder von vulnerablen
Gruppen kennen mind. eine
Massnahme zur Förderung
ihrer Gesundheit.
2.3 Ernährung und Bewegung in der
Schule
Für Schulkinder sind Angebote
vorhanden, um einen bewegten
Alltag zu leben und sich gesund zu
ernähren.
https://quint-essenz.ch/de/programs/25/descriptions/9532/planning_chart
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x
Körpergewicht zu beraten.
Purzelbaum in Kitas
Mehr Bewegung und gesunde
Ernährung sind Bestandteil der Urner
Kita kind und familie. Die
Programmleiterin bietet der Kita
inhaltliche und fachliche
Unterstützung, wenn nötig.
Gesundheitskurse
Kurse, die Themen zu
Gesundheitsförderung vermitteln,
werden Migranten und soz.ökon.
benachteiligten Schweizern
angeboten. Dies sind: Velofahrkurse,
Gesundheitskurse im Asylzentrum
(Hauptthema Psych. Gesundheit in
Zusammenarbeit mit dem Programm
Psych. Gesundheit) und evt. neu ein
Kurs für Mütter von Säuglingen und
Kleinkindern in Zusammenarbeit mit
dem SRK (muss noch abschliessend
geprüft werden).
Femmes-Tische
Durchführung von
Bildungsveranstaltungen am
Wohnzimmertisch zu
Gesundheitsförderung und Prävention.
Im 2015 werden mindestens drei
Femmes-Tische-Runden in fünf
Sprachgruppen durchgeführt.
Kurs "Gesund, gut und günstig
essen" (2. Priorität)
Im Tellpark wird ein Kurs für die breite
Bevölkerung zum Thema "gesund, gut
und günstig essen" angeboten. Ein
entsprechendes Konzept dazu wurde
erarbeitet. Es sieht vor in einem
Einkaufszentrum 10 Posten zu den
einzelnen Aspekten von ggge zu
präsentieren.
Miges Balu
Das Projekt Miges Balu wird
zusammen mit der Mütter/Väterberatung und der Fachstelle für
Integration im Kanton Uri neu
aufgebaut. Die Programmleiterin bietet
hierfür fachliche Unterstützung. Eine
allfällige finanzielle Beteiligung muss
noch geklärt werden. Der Zugang zum
regulären Angebot der Mütter/Väterberatung wird durch
interkulturelle Vermittlerinnen für alle
Bevölkerungsgruppen erleichtert.
Purzelbaum
Im Frühjahr wird ein fakultativer
jährlicher Austausch geplant. Der
bewegte Kindergarten mit gesunder
Ernährung wird in 8 Gemeinden im
Kanton umgesetzt. Mindestens eine
weitere Kindergartenlehrpersonen
besucht die Weiterbildung im Kanton
Nidwalden. Die Kidz-box wird als
Lehrmittel weiter empfohlen.
E&B an Urner Volksschulen
Abgabe eines Gratis-Springseils an
alle Kindergartenkinder. Diverse
weitere Projekte, die direkt bei den
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quint-essenz: Planungstabelle – Urner Aktionsprogramm Gesundes Körpergewicht
28.11.14 15:59
2.4 Weiterbildung von Mittagstischen
Das Ernährungsangebot an
Mittagstischen und
Kinderbetreuungsstätten entspricht
den nationalen Empfehlungen. Zum
Trinken werden ausschliesslich
ungesüsste Getränke angeboten.
Ein Austausch von
x
Mittagstischverantwortlichen
und evtl. Schulräten, etc.
pro 1.5 Jahre mit
Beteiligung > 50%.
2.5 Ernährung/ Bewegung/ Psyche
Ausreichend Bewegung und eine
ausgewogene Ernährung sind
Schutzfaktoren für die psychische
Gesundheit. Diese drei Themen
werden in Gesundheitskursen
gemeinsam diskutiert.
3
Policy
3.1 Anpassung von Reglementen /
Standards
Ausgewogene Ernährung und
ausreichende Bewegung sind in
Institutionen, die mit Kleinkindern
und Kindern arbeiten, in deren
Reglementen festgelegt.
Angebot von
Gesundheitskursen mit
Themen zu E & B & Psy
Sollwert: Min. 2 Kurse pro
Jahr mit Programm
Psychische Gesundheit
x
Bei 50% der Institutionen
sind die Themen Ernährung
und Bewegung Teil ihres
Leitbildes und werden nach
aussen kommuniziert.
x
3.2 Ausbildung von Multiplikatoren
Institutionen, die mit Kindern und
Kleinkindern arbeiten, verfügen nur
über ausgebildetes Personal im
Bereich Ernährung und Bewegung.
3.3 Urner Spiel- und
Bewegungsräume
Für Kleinkinder, Kinder und
Jugendliche sind geeignete Innenund/ oder Aussenräume vorhanden,
in denen sie sich aktiv treffen und
bewegen können.
3.4 Verknüpfung von
Programminhalten
Bewegung und Ernährung sind
Bestandteil von zukünftigen Urner
Gesundheitsförderungsprogrammen.
3.5 Elterninformation
Alle Eltern erhalten Informationen
Eltern kennen mindestens
ein Printprodukt, das sie von
https://quint-essenz.ch/de/programs/25/descriptions/9532/planning_chart
x
Schulen laufen und durch das
Aktionsprogramm unterstützt werden
(Pausenäpfel, fit4future, Bike to
School).
Midnight Point Uri
Urner Turnhallen werden am Samstag
für Jugendliche geöffnet, um ihnen ein
alternatives Ausgehlokal zu bieten.
Dies betrifft das Midnight-PointAngebot in Altdorf und Andermatt.
Weiterbildung Mittagstische und
Kitas
Im November 2014 findet die dritte
Weiterbildung für
Mittagstischverantwortliche statt.
Danach wird entschieden, ob im 2015
bereits eine weitere Veranstaltung
organisiert werden soll.
Projekt Ernährung/ Bewegung/
Psyche
Planung und Umsetzung von
Projekten, die die drei Bereiche
Ernährung, Bewegung, Psyche
miteinander verbinden.
Ernährungs- und
Bewegungsstandards in
Mittagstischen und Kitas
Mittagstische und Kitas werden
unterstützt, um nachhaltig eine
ausgewogene Ernährung und ein
Ruhe- oder Bewegungsangebot
anzubieten. Beratungsangebot
"Schnitz & Drunter"
Zu Fuss / Per Velo zur Schule Projekte
Schulen erhalten Unterstützung, wenn
sie sich für das zu Fuss oder per Velo
zur Schule gehen einsetzen.
Ausbildung Multiplikatoren
Personen, die mit Kindern und
Jugendlichen arbeiten, müssen bereits
bei der Ausbildung im Bereich
Ernährung und Bewegung geschult
werden.
Urner Spiel- und Bewegungsräume
Das online Verzeichnis der Urner
Spiel- und Bewegungsräume wird
jährlich aktualisiert. Gemeinden und
Institutionen werden bei der
Neugestaltung von Spielräumen
unterstützt. Evt. Verteilung des
Spielplatzführers an alle KG-Kinder
und 1. Klassen (Absprache mit Stefan
Gisler und BKD).
E&B in
Gesundheitsförderungsprogrammen
Bei der Planung von neuen
Gesundheitsförderungsprogrammen
werden Themen zu Ernährung und
Bewegung so gut wie möglich
eingebunden.
Abgabe Pro Juventute Elternbrief 1.
LJ
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quint-essenz: Planungstabelle – Urner Aktionsprogramm Gesundes Körpergewicht
bezüglich der gesunden Entwicklung
ihrer Kleinkinder mit einem
besonderen Schwerpunkt zu
Ernährung und Bewegung.
28.11.14 15:59
uns erhalten haben.
4
Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit
4.1 Bildungsveranstaltungen
Anzahl Veranstaltungen
Durchführung und Mitgestaltung von
Sollwert: Mindestens 1
mindestens einer öffentlichen
Veranstaltung im 2015
Bildungsveranstaltungen wie
Standaktion, Infoabend, etc. pro
Jahr.
Weiterhin wichtige Botschaft im
2015: Wasser trinken statt
Süssgetränke.
4.2 Medienarbeit
Die Urner wissen um die
Die Multiplikatoren sowie die breite
Bedeutung einer
Öffentlichkeit sind gezielt über
ausgewogenen Ernährung
geeignete Medien zu unseren
und ausreichend Bewegung
Schwerpunktthemen sensibilisiert
auf das gesunde
und informiert.
Körpergewicht.
5
Vernetzung
5.1 Nationale, kantonale und fachliche
Vernetzung
Das Programm ist auf allen Ebenen
gut mit Fachpersonen vernetzt,
damit Synergien genutzt und Kosten
gespart werden können.
https://quint-essenz.ch/de/programs/25/descriptions/9532/planning_chart
GF Uri schenkt allen Familien beim
ersten Kind den PJ Elternbrief für das
erste Lebensjahr.
Abgabe von Informationen zu E&B
im Kindergarten
Die Kindergartenlehrpersonen erhalten
die Möglichkeit zur Bestellung von
Unterlagen zu Ernährung und
Bewegung, die sie an ihre
Kindergartenkinder abgeben können.
Im Moment wird die Broschüre
"Schwung im Alltag" abgegeben.
Unser Kind 1. - 6. Lebensjahr
Fremdsprachigen Eltern werden durch
verschiedene Institutionen das
Büchlein "Unser Kind" abgegeben,
das die wichtigsten
Gesundheitsthemen behandelt. Für
Fachpersonen stellt GF Uri diese
Broschüre gratis zur Verfügung.
Znüniblatt
Abgabe des Znüniblatts (Blatt mit
empfohlener Znüniverpflegung) an alle
Kinder des Kindergartens via
Lehrpersonen.
Möglichkeiten für öffentliche
Aktionstage prüfen und Anlässe
organisieren
Erste Ideen: freipass - Velotag am
Klausenpass, Alpentöne, Kürbisfest by
hergers
x
Website
Die Webseite wird regelmässig zum
Thema Ernährung und Bewegung
aktualisiert.
E-Newsletter
Informationen zu den Themen
Ernährung und Bewegung werden
aktuell aufgearbeitet und pro Jahr
mindestens drei E-Mail-Newsletter
verschickt.
Facebook Gfuri
Facebook-Seite wird regelmässig zu
den Themen Ernährung und
Bewegung aktualisiert.
Medienberichte
Zu wichtigen Ereignissen werden
Medienartikel verfasst und diese den
Zentralschweizer Medien geschickt.
Nationale Vernetzung
Besuch 16. Nationale
Gesundheitsförderungs-Konferenz in
Luzern, 29.01.2015 // Forum
Gesundes Körperbild - Healthy Body
Image in Bern, 30.4.2015 // 8.
Netzwerktagung der Kantonalen
Aktionsprogramme "Gesundes
Körpergewicht" in Bern, Datum noch
offen, voraussichtlich September 2015
Zentralschweizerische Vernetzung
Zwei Austauschtreffen mit den
Seite 5 von 6
quint-essenz: Planungstabelle – Urner Aktionsprogramm Gesundes Körpergewicht
28.11.14 15:59
Zentralschweizer Kantonen (LU, ZG,
evt. OW,NW, ZG). Zusammenarbeit in
mindestens zwei Projekten.
Kantonale Vernetzung
Das Programm ist kantonal gut
vernetzt und mindestens 4 Projekte
werden mit oder von kantonalen
Partnern umgesetzt.
Simone Abegg
www.quint-essenz.ch
https://quint-essenz.ch/de/programs/25/descriptions/9532/planning_chart
Version:2015 /17.10.2014
Bericht erstellt am: 28.11.2014
Seite 6 von 6
quint-essenz: Planungstabelle – Urner Schwerpunktprogramm "Psychische Gesundheit 2012-2015"
28.11.14 16:03
Planungstabelle (Schwerpunktprogramm zur Förderung der
"psychischen Gesundheit" 2012-2015 )
Vision
Der Anteil psychisch gesunder Menschen steigt in Uri in den nächsten zehn
Jahren an.
Meilensteine
Beginn
Ende
Datum
01.10.2012
31.12.2015
1. Die Urner Bevölkerung erhält Informationen und Ratschläge, wie die
psychische Gesundheit erhalten und verbessert werden kann. (Säule 1).
2. Die psychische Gesundheit der Urner Bevölkerung wird durch
Interventionen gezielt gefördert. (Säule 1).
3. In der Bevölkerung wird über psychische Gesundheit und psychische
Krankheiten offener geredet. Hilfsangebote sind bekannt. (Säule 1).
4. Die Selbsthilfe wird gefördert. (Säule 4).
Nr.
1
2
3
4
Strategien
Interventionen bei Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Multiplikatoren
Interventionen bei Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Multiplikatoren durch Information, Projekte und
Weiterbildungen zur Förderung und Erhaltung psychischer Gesundheit.
Policymassnahmen
Massnahmen, die die Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen so verbessern, dass
gesundheitsförderliches Verhalten ermöglicht und unterstützt wird (Gesundheitsförderung Schweiz, 2008)
Öffentlichkeitsarbeit
Information über psychische Gesundheit und psychische Krankheiten anhand der 10 Schritte-Kampagne,
die in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Zug gestaltet und umgesetzt wird (Synergienutzung,
keine eigene Entwicklung). Die 10 Schritte zur psychischen Gesundheit, welche vom Gesundheitsamt Zug
im 2012 überarbeitet und anfangs 2013 neu lanciert werden, lauten im Moment:
• aktiv bleiben • darüber reden • Kreatives tun • mit Freunden in Kontakt bleiben • Neues lernen • sich
beteiligen • sich entspannen • sich nicht aufgeben (an sich glauben?) • sich selbst annehmen • um Hilfe
fragen
In Diskussion sind ergänzend oder ersetzend:
• herzhaft lachen (oder auch: Freude haben und lachen) • erholsam schlafen • geniesserisch essen • mutig
sein (im Sinne von: Selbstverantwortung,-wahrnehmung, Ehrlichkeit,...); etwas wagen
Vernetzung
Austausch und Koordination mit nationalen, kantonalen, kommunalen und fachlichen Ansprechpersonen.
Nr. Zielklassen / Ziele
1
Intervention
1.1 Information
Ärzte/Fachpersonen 10
Schritte (I1)
Ärzte und andere
Fachpersonen kennen die
"10 Schritte"-Kampagne
sowie die häufigsten
psychischen Krankheiten.
Indikatoren / Sollwerte
Durchführung von
Weiterbildung zum Thema
psychische Gesundheit
Sollwert: 2x
https://quint-essenz.ch/de/programs/41/descriptions/9535/planning_chart
Ev Massnahmen
Information Mitarbeitende Alters- und
Pflegeheim Rosenberg (I.6)
Im Rahmen der internen Weiterbildung für das
(Pflege-)Personal im Alters- und Pflegeheim
Rosenberg werden Informationen zu
psychischer Gesundheit, Belastungen und
Stressoren sowie psychischen Krankheiten
vermittelt. Die "10 Schritte" und die Webseite
ww.psychische-gesundheit-uri werden dabei
vorgestellt.
Weiterbildung für Spitex-Mitarbeitende (I1.7)
Im Rahmen der internen Weiterbildung für das
(Pflege-)Personal der Spitex werden
Seite 1 von 6
quint-essenz: Planungstabelle – Urner Schwerpunktprogramm "Psychische Gesundheit 2012-2015"
1.2 Vermittlung von
Erziehungskompetenzen
für Eltern (I2)
Ein Kurs zur Vermittlung
von
Erziehungskompetenzen
für Eltern wird angeboten
und durchgeführt.
Sämtliche interessierte
Familien haben die
Möglichkeit zur Teilnahme.
Durchführung von Kursen
mit mindestens 6
Teilnehmenden Eltern(teilen) von verschiedenen
Familien.
Sollwert: 1x im 2014
1.3 Psychische Gesundheit
an Urner Schulen (I3)
Die psychische
Gesundheit und das
psychische Wohlbefinden
wird an Urner Schulen
thematisiert.
Jährliche
Weiterbildungsangebote im
Bereich psychischer
Geusndheit werden für
Lehrpersonen angeboten
bwz. organisiert und bei
Bedarf selber durchgeführt.
Sollwert: Mind. 2
Beratungsangebote und
Unterrichtseinheiten für
Schülerinnen und Schülern
sind vorhanden und werden
bei Bedarf, durchgeführt.
Sollwert: Mind. 2
1.4 Psychische Gesundheit
bei vulnerablen
Bevölkerungsgruppen (I4
und I5)
Das Wissen um die
psychische Gesundheit ist
bei vulnerablen
Bevölkerungsgruppen
Gesundheitskurse SRK
jährlich in mind. 2 Sprachen.
Sollwert: 2
Durchführung
Gesundheitskurs
Sprungbrett à 15
Teilnehmenden.
Sollwert: 2
https://quint-essenz.ch/de/programs/41/descriptions/9535/planning_chart
28.11.14 16:03
Informationen zu psychischer Gesundheit,
Belastungen und Stressoren sowie
psychischen Krankheiten vermittelt. Die "10
Schritte" und die Webseite ww.psychischegesundheit-uri werden dabei vorgestellt.
Mitarbeitende Sprungbrett (I1.8)
Die Mitarbeitende des Sprungbrett Uri werden
über Früherkennung und Frühbehandlung von
Belastungen und psychischen Krankheiten
geschult und verfügen bei Bedarf über einen
internen Handlungsleitfaden.
Gesundheitsförderung Uri schlägt Inhalte für
die Weiterbildung und Referenten vor.
Neu: Aufbau Netzwerk Elternbildung
In Uri wird ein Netzwerk Elternbildung
aufgebaut und fest verankert. Dazu werden in
einer Pilotphase eine geeignete Rechts- oder
Organisationsform, sowie entsprechende
Finanzierungsmodalitäten festgelegt. In einer
Bedarfs- und Wirkungsanalyse wird
festgestellt, welche Inhalte für welches
Publikum schwerpunktmässig angeboten
werden sollen. Gemeinsame Plattformen
(Website, Kursprogramm oder ähnliches)
gewährleisten eine einheitliche Kommunikation.
Workshop BodyTalkPEP (I3.2)
Ein Workshop zu BodyTalkPEP wird
Lehrpersonen in Zusammenarbeit mit dem Amt
für Volksschule und dem AP "Gesundes
Körpergewicht" angeboten. Gut zum Druck
durch GF Uri.
Früherkennung und -behandlung bei
Schülern (I3.4)
Eine Weiterbildung zur Erkennung und Umgang
mit Auffälligkeiten bei Schülern wird Urner
Lehrpersonen von kantonalen Fachpersonen
angeboten (z. B. konktakt uri, spd,
kinderpraxis,…), dabei werden aktuelle oder
gewünschte Themen
aufgenommen/berücksichtigt. Gut zum Druck
durch GF Uri.
Unterstützung Schulprojekte (I3.5)
Bei Bedarf Unterstützung weiterer
Schulprojekte und Lehrmittel (z. B. "Mein
Körper gehört mir", "freelance" etc.), auch mit
anderen Schwerpunktprogrammen von
Gesundheitsförderung Uri; inkl. Unterstützung
von Schülerarbeiten (Projektwochen, etc.)
BWZ: Workshop "Stress-BurnoutDepression" (I3.6)
Unterrichtseinheit à 3 Lektionen zu "StressBurnout-Depression": Prävention und
Früherkennung/-frühbehandlung. Das von GF
Uri entwickelte und durchgeführte Angebot
wird weiter umgesetzt (von GF Uri und/oder
von Lehrpersonen). Die Finanzierung wie auch
das Vermitteln der Inhalte durch Lehrpersonen
wird geprüft.
Gesundheitskursen RAV/IV/Sprungbrett
Die Gesundheitskurse finden in
Zusammenarbeit mit dem RAV , IV und/oder
Sprungbrett statt. Sie beinhalten nebst
Informationen zu Ernährung, Bewegung und
Tabakkonsum, die „10 Schritte“ zur
psychischen Gesundheit. Die Mitarbeitende
können auch eine Multiplikatorenrolle
Seite 2 von 6
quint-essenz: Planungstabelle – Urner Schwerpunktprogramm "Psychische Gesundheit 2012-2015"
erhöht. Die
Gesundheitskompetenzen
der Teilnehmer sind
erhöht.
1.5 Psychische Gesundheit
bei Erwerbstätigen (I7)
Personalverantwortliche
von Firmen und
Unternehmen im Kanton
Uri sind bei der Planung
und Durchführung von
Massnahmen im Bereich
betrieblicher
Gesundheitsförderung
unterstützt.
2
Policymassnahmen
2.1 "Gesundheitsfördernde
Schulen", SNGS (P1)
Die Urner Schulen sind
"gesundheitsfördernde
Schulen" und können sich
über ein koordiniertes
Netzwerk austauschen
und weiterbilden
2.2 Kontaktstelle für
Selbsthilfegruppen (P3)
Für die Urner Bevölkerung
gibt es eine Kontaktstelle
für Selbsthilfegruppen.
3
Öffentlichkeitsarbeit
3.1 Information über die 10
Schritte (Ö1)
Die Bevölkerung ist über
den Zusammenhang
verschiedener Aspekte zur
Förderung und Erhaltung
psychischer Gesundheit
informiert. Die 10 Schritte
zur psychischen
Gesundheit sind in der
Öffentlichkeit präsent.
Beratung von Firmen zur
Durchführungen von
Schulungen/Weiterbildungen
für Führungskräfte und
Personal, Vermittlung von
Referenten und
Beratungsfirmen.
Sollwert: Mind. 2
Durchführung von
Referat/Workshop zu
psychischer Gesundheit in
Firmen
Sollwert: Mind. 2
28.11.14 16:03
übernehmen.
Gesundheitskurs im Migrationsbereich
Im Rahmen der Gesundheitskurse für
vulnerable Gruppen (AP „Gesundes
Körpergewicht“) werden die „10 Schritte“ zur
psychischen Gesundheit vorgestellt.
Gesundheitskurs für Menschen mit einem
Migrationshintergrund wird angeboten und
durchgeführt, die psychische Gesundheit
thematisiert.
Beratung/Weiterbildungsangebote/Schulung
für Betriebe/Mitarbeitende (I7.1)
Beratung für Weiterbildungen für
Betriebe/Mitarbeitende sowie bei Bedarf
Durchführung von Informationsveranstaltungen
zum Thema psychische Gesundheit (inkl.
Belastungen, Stress und Ressourcen). Die von
Gesundheitsförderung Uri empfohlenen
Produkte und Angebote werden auf der GF Uri
- Webseite aktualisiert.
Prüfung und Festlegung der Kosten für
Referate und Beratung im BGM-Bereich
Gründung kantonales
Netzwerk mit mind. 4 Urner
Schulen im Schuljahr
2014/15
Sollwert: 1 Netzwerk
gemeinsam mit dem
Netzwerk Gesunde Schulen
im Kanton Schwyz:
http://www.gesundeschulen-schwyz.ch
Beitritt Urner Schulen zum
Netzwerk
"Gesundheitsfördernde
Schule".
Sollwert: Mind. 2 Schulen
pro Schuljahr
Kantonales Netzwerk
gesundheitsfördernder Schulen (P1.2)
Ein kant. Netzwerk gesundheitsfördernder
Schulen wird in Zusammenarbeit mit dem Amt
für Volksschulen und RADIX geschaffen.
Prüfung der Kooperation mit Kanton Schwyz,
Beitritt Netzwerk Gesundheitsfördernde
Schulen
In Zusammenarbeit mit dem Amt für
Volksschulen werden Urner Schulen für einen
Beitritt zum Netzwerk Gesundheitsfördernde
Schule sensibilisiert und motiviert.
Kontaktstelle ist vorhanden.
Sollwert: 1
Schaffung einer kantonalen Kontaktstelle
Selbsthilfe (P3.1)
Die Schaffung einer kantonalen Kontaktstelle
wird geprüft, eine „Anbindungsstelle“ gesucht
(z. B. Selbsthilfe Schweiz) und ein
entsprechender Auftrag formuliert.
Bestand
Kampagnenmaterial:
Postkarten, Prospekte,
Poster
Sollwert: Je 3000 Postkarten
und Prospekte jährlich im
Kanton 50 Poster
Umsetzung "10 Schritte"-Kampagne (Ö1.2)
Die 10 Schritte sind in der Öffentlichkeit
bekannt und von 2013-15 kontinuierlich
präsent. Umsetzung der "10 Schritte"Kampgne: Postkarten verteilen/auflegen:
Hausärzten, Fachstellen, Psychiater, SPD,
Schulen, Gemeinden. Neue Zielgruppen (z. B.
Firmen) sind zu prüfen, sowie in der Umsetzung
auch Cards for free und Plakatsäulen. 3.
Versand im Frühjahr 2015, mit neuen Tipps und
Ratschlägen.
Schnittstellen psychische Gesundheit (Ö1.3)
Die Breite/Vielschichtigkeit der psychischen
Gesundheit wird durch die Zuordnung
möglicher Projekte aus den anderen
Schwerpunktthemen anhand der 10 Schritte
aufgezeigt (gemeinsame Schnittstellen) und
dadurch gewichtet/gestärkt. Auf der
https://quint-essenz.ch/de/programs/41/descriptions/9535/planning_chart
Seite 3 von 6
quint-essenz: Planungstabelle – Urner Schwerpunktprogramm "Psychische Gesundheit 2012-2015"
3.2 Informationen zu
psychischen Krankheiten
(Ö2)
Die Bevölkerung ist über
die Symptome und
Frühwarnzeichen sowie die
Behandlungsmöglichkeiten
der häufigsten
psychischen Erkrankungen
informiert.
Systematischer Check und
erfolgte Aktualisierung der
Webseite
Sollwert: Mind. 1 pro Jahr
28.11.14 16:03
Internetseite sind laufend
Projekte/Veranstaltungen/Informationen aus
den beiden anderen Schwerpunktprogrammen
ersichtlich.
Facebook GF Uri (Ö1.5)
Facebook GF Uri: Die 10 Schritte werden
veröffentlicht und mit der Internetseite verlinkt.
Facebook wird gemäss Facebook-Konzept
geführt. News-Beiträge erscheinen auf der
Facebook-Seite und werden kommentiert (20
jährlich).
www.psychische-gesundheit-uri.ch (Ö1.6)
Die Homepage www.psychische-gesundheituri.ch wird für die Öffentlichkeit
(Einzelpersonen) wie auch für Fachpersonen
und Ratsuchende in Zusammenarbeit mit dem
Gesundheitsamt Zug kontinuierlich ausgebaut.
Die Homepage ist monatlich aktualisiert und
mit www.gesundheitsfoerderung-uri.ch verlinkt.
Monatlich gibt es 3-4 Newsbeiträge sowie 2-4
Agendaeinträge für Uri.
E-Newsletter (Ö1.7)
E-Newsletter (Fachstelle): Wichtigste
Neuerungen/ Ergänzungen im Bereich
psychischer Gesundheit werden darin (3-4x
jährlich) kommuniziert.
Uristier (Ö1.8)
Im Uristier werden im Rahmen der "10
Schritte"-Kampagne die einzelnen Schritte zur
psychischen Gesundheit vorgestellt (3.
Kampagnenphase), inkl. Tipps.
Urner Gemeinden (Ö1.10)
In Urner Gemeinden werden die "10 Schritte"
der Bevölkerung vorgestellt (z. B. Stand-Aktion,
Veranstaltung).
Neu: Partner "Psychische Gesundheit Uri"
(Ö1.11)
"Pflege der Partnerschaft" - Bedanken. Sowie
Ausbau der Partner - Firmen? Evtl.
miteinbeziehen in zukünftige
Programmplanung.
Informationsanlass Krankheitsbilder (Ö2.2)
Der SPD Uri führt Öffentlichkeitsanlässe durch.
Zu klären mit der Begleitgruppe.
Aktualisierung Webseite (Ö2.3)
Die Website wird inhaltlich bezüglich Aktualität
der beschriebenen Krankheitsbildern überprüft,
bei Bedarf aktualisiert.
Symptome, Früherkennung und Behandlung
psychischer Krankheiten als Serie im
Uristier (Ö2.1)
1. Einschätzung Bedarf mit AG SPUR klären
(Sitzung vom 11.11.14)
2. Wenn Bedarf: wann idealer Zeitpunkt für
Erscheinen?
3. Erarbeitung Inhalte: aus pro mente sana
buch
4. Veröffentlichuing
3.3 Internationaler Tag der
psychischen Gesundheit
jährliche Mitorganisation von
Veranstaltungen
https://quint-essenz.ch/de/programs/41/descriptions/9535/planning_chart
Kinder psychisch kranker Eltern
Information (z. B. via Newsbeiträge Webseite)
zur Erkennung und zum Umgang mit Kinder
von psychisch kranken Eltern aber auch Kinder
aus suchtbelasteten Familien.
AG SPUR
Gesundheitsförderung Uri ist Mitglied der
Seite 4 von 6
quint-essenz: Planungstabelle – Urner Schwerpunktprogramm "Psychische Gesundheit 2012-2015"
(Ö3)
Zum 10.10., internationaler
Tag der psychischen
Gesundheit, findet jeweils
ein öffentlicher Anlass im
Kanton statt.
3.4 Förderung der Selbsthilfe
(Ö4)
Bekanntmachung und
dadurch Förderung der
Selbsthilfe im Bereich
psychischer Krankheiten.
4
Vernetzung
4.1 Nationale und
interkantonale
Vernetzung (V1)
Das
Schwerpunktprogramm ist
national und interkantonal
gut vernetzt.
4.2 Kantonale Vernetzung
(V2)
Das
Schwerpunktprogramm ist
kantonal gut vernetzt.
4.3 Kommunale Vernetzung
(V3)
Das
Schwerpunktprogramm ist
kommunal gut vernetzt.
5
Projektmanagement
5.1 Inhaltliche und
strategische Abstützung
(PM1)
Das Programm ist
inhaltlich und strategisch
breit abgestützt.
5.2 Jährliche Evaluation
(PM3)
Jährlich wird eine
Selbstevaluation
durchgeführt und im
Jahresbericht der
Fachstelle verfasst.
5.3 Schlussevalaution (PM4)
Das
Schwerpunktprogramm
1012-2015 ist evaluiert.
5.4 Entwicklung
Nachfolgeprogramm
(PM5)
Das Umsetzungskonzept
für das
Nachfolgeprogramm
28.11.14 16:03
Sollwert: Mind. 1
Arbeitsgruppe Sozialpsychiatrie Uri (AG SPUR)
und ist an der Mitorganisation von Anlässen
beteiligt. Es finden jährlich 5-6 Sitzungen sowie
mindestens 1 öffentlicher Anlass statt.
Anzahl Newsbeiträge pro
Jahr
Sollwert: Mind. 3
Aktualisierung Webseite:
Überprüfen Inhalte
Selbsthilfe
Sollwert: 2x/Jahr
Selbsthilfe auf www.psychische-gesundheituri.ch
Bekanntmachung und Aktualisierung Website:
Überprüfen Inhalte Selbsthilfe
Newsbeiträge auf www.psychischegesundheit-uri.ch
Verfassen von Newsbeiträgen zur Selbsthilfe
Bekanntmachung Selbsthilfe
Selbsthilfegruppen werden bekannt gemacht
(z.B. Ärzteschaft), koordiniert und unterstützt;
Selbstverantwortung gefördert.
Teilnahme an Anzahl
Tagungen/Treffen pro Jahr
Sollwert: Mind. 3
Besuch von nationalen Tagungen (V1.1)
Die nationalen Akteure im Bereich der
psychischen Gesundheit sind bekannt und
kennen das Urner Programm.
Netzwerk psychische Gesundheit (V1.2)
Teilnahme an den Treffen des Netzwerks
psychische Gesundheit und Information sowie
Mitarbeit von/bei Netzwerkthemen.
Weiterentwicklung "10 Schritte"
Durchführung von Workshop im Rahmen der
Public Mental Health Conference
Umsetzung Projekte mit
kantonalen Partnern
Sollwert: MIndestens 4
Projekte mit kantonalen Partnern (V2.1)
Massnahmen und Projekte werden mit
Partnern aus dem Kanton Uri durchgeführt.
Umsetzung von Anzahl
Projekten im Programm,
welche alle Gemeinden
involviert.
Sollwert: Mind. 1
Projekt mit Gemeinden (V3.1)
Massnahmen mit Partnern aus Urner
Gemeinden (10 Schritte-Kampagne). Es wird
mindestens ein Projekt im Laufe des
Programms umgesetzt, das alle Gemeinden
involviert.
Anzahl Austauschsitzungen
pro Jahr
Sollwert: Mind. 1
Begleitgruppe (PM1.2)
Eine Begleitgruppe wird beigezogen.
Jährliche Programmdetailplanung (PM2.1)
Die Jahresplanung und das Budget werden
jährlich bis Ende November für das Folgejahr
erstellt.
Selbstevaluation (PM3.1)
Jährliche Verfassung einer Selbstevaluation,
welche in den Fachstellenbericht einfliesst
(jeweils Ende Februar) inkl. Versand an
Begleitgruppe
Verfassen
Selbstevaluationsbericht.
Sollwert: 1x bis Ende Januar.
https://quint-essenz.ch/de/programs/41/descriptions/9535/planning_chart
Schlussevaluation
Prüfung/Auftrag Nachfolgeprogramm
In Zusammenarbeit mit der GSUD wird die
Vorgehensweise für das Programm Psychische
Gesundheit ab 2016 bzw. 2017 geplant.
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quint-essenz: Planungstabelle – Urner Schwerpunktprogramm "Psychische Gesundheit 2012-2015"
28.11.14 16:03
Psychische Gesundheit
liegt vor.
Susanne Berchtold
www.quint-essenz.ch
https://quint-essenz.ch/de/programs/41/descriptions/9535/planning_chart
Version:2015 /18.10.2014
Bericht erstellt am: 28.11.2014
Seite 6 von 6
quint-essenz: Planungstabelle – "Sucht" - Abhängigkeit und problemhafter Konsum
28.11.14 16:06
Planungstabelle ("Sucht" - Abhängigkeit und problemhafter Konsum
2015)
Vision
Die Urner Bevölkerung verfügt im Umgang mit Suchtmitteln über gute
Risikokompetenzen. Dazu gehört:
über Risiken und Gefahren, die mit dem Konsum einer Substanz
verbunden sind, Bescheid zu wissen
über Risiken und Gefahren, die mit bestimmten Verhaltensweisen (z.B.
Glücksspiel) verbunden sind, Bescheid zu wissen
sich kritisch mit Abhängigkeit erzeugenden Substanzen oder
Verhaltensweisen auseinandersetzen zu können
für sich selbst und für andere Verantwortung übernehmen zu können
in Risikosituationen wohlüberlegte Entscheidungen fällen zu können
an diesen Entscheidungen festhalten zu können (auch unter Zeit- und
Gruppendruck)
Nr.
Meilensteine
Beginn
Ende
Datum
15.03.2010
31.12.2016
Strategien
Nr. Zielklassen / Ziele
Indikatoren / Sollwerte
Ev Massnahmen
1
Glücksspielsuchtprävention
1.1 Mandat an Sucht Schweiz
Wie die Kantone AG, BE, BL, BS, LU, NW,
Interkantonale
Die Ressourcen zur
OW, SO und ZG unterzeichnet auch der
Zusammenarbeit
Glücksspielsuchtprävention
Kanton Uri einen Mandatsvertrag mit
Als Vertretung des Kantons
sollen überkantonal
Sucht Schweiz zur gemeinsamen
Uri nimmt
gebündelt und koordiniert
Umsetzung von
Gesundheitsförderung Uri
eingesetzt werden.
Glücksspielsuchtpräventionsmassnahmen.
regelmässig an den
Sollwert: Mandatsvertrag 2013 - 2015 des
interkantonalen
Kantons Uri mit Sucht Schweiz ist
Steuergruppensitzungen teil
unterzeichnet.
oder lässt sich - wenn
Die Finanzierung des Mandats an Sucht
verhindert - durch einen
Schweiz durch den Kanton Uri ist
anderen Kanton nach Wahl
sichergestellt.
vertreten.
Sollwert: Der Kanton Uri überweist im Juni
Unterstützung der
2015 25% der Spielsuchtabgabe von 2014
interkantonalen
der SWISSLOS an Sucht Schweiz.
Massnahmen in Uri
Gesundheitsförderung Uri
unterstützt Sucht Schweiz
wo notwendig bei der
Umsetzung der
vorgesehenen Massnahmen
im Kanton Uri.
2
Alkoholprävention
2.1 Öffentlichkeitsarbeit
Alkohol
Die breite Bevölkerung ist
über die Risiken im
Umgang mit Alkohol
https://quint-essenz.ch/de/programs/43/descriptions/9640/planning_chart
Präventionsstand an Urner
Schulsportmeisterschaften
Ein Stand zum Thema
Alkohol und Tabak wird an
der USSM durch den
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quint-essenz: Planungstabelle – "Sucht" - Abhängigkeit und problemhafter Konsum
informiert.
2.2 Jugendschutz an
Veranstaltungen:
Bewilligungsverfahren
Kanton, Gemeinden
Veranstalter intensivieren
ihre Bemühungen zur
Umsetzung des
Jugendschutzes im Bereich
Alkohol.
2.3 Jugendschutz an
Veranstaltungen:
Jugendschutz-zentral
Das Jugendschutzmaterial
von Jugendschutz-zentral
ist zweckmässig, leicht
zugänglich und sicher
(Missbrauch
ausgeschlossen).
Bestellungen von Jugendschutzmaterial
über Jugendschutz-zentral.
Sollwert: Mindestens 30 Bestellungen von
Jugendschutzmaterial.
https://quint-essenz.ch/de/programs/43/descriptions/9640/planning_chart
28.11.14 16:06
Cool&Clean-Botschafter
betrieben.
Dialogwoche Alkohol
Das Thema "Wie viel ist für
mich o.k.?" wird in einer
Aktion umgesetzt. Die
Aktionen anderer Akteure
werden koordiniert.
Thema Alkohol für
Femmes Tische
Das Thema Alkohol wird für
die Femmes Tische
aufbereitet, entsprechendes
Material erstellt und die
Moderatorinnen geschult.
Evaluation des
überarbeiteten
Gesuchsformulars des
Kantons
Das überarbeitete
Gesuchsformular des
Kantons (Amt für Arbeit und
Migration) wird evaluiert.
JugendschutzEmpfehlungen an
Gemeinden und
Veranstalter
Aufgrund der Erfahrungen
der Gemeinde Altdorf
werden Empfehlungen für
andere Gemeinden
ausgearbeitet. Am Runden
Tisch Jugend wird weiterhin
über den Stand des
Projektes informiert.
Abgabe JugendschutzMaterial
Der Versand von
Jugendschutz-Material wird
schnell und
kundenfreundlich
abgewickelt.
Kontakt mit Veranstaltern
Kontakte mit den
Veranstaltern werden
gepflegt, zum einen, um sie
in der Umsetzung des
Jugendschutzes zu
unterstützen, zum andern
um allfällige Missbräuche
des Jugendschutzmaterials
zu verhindern.
Vernetzung
Zentralschweiz
In Zusammenarbeit mit den
anderen beteiligten
Zentralschweizer Kantonen
wird die Homepage
www.jugendschutzzentral.ch bewirtschaftet.
Die Produkte (Bändeli,
Plakate, etc.) werden
laufend überarbeitet und
neue Produkte werden nach
Seite 2 von 3
quint-essenz: Planungstabelle – "Sucht" - Abhängigkeit und problemhafter Konsum
28.11.14 16:06
Bedarf entwickelt.
Vernetzung national
Im informellen Austausch
mit anderen
Deutschschweizer Kantonen
wird das Thema
Jugendschutz reflektiert.
Austausch über aktuelle
Entwicklungen und neue
Projekte.
Neue Website
Jugendschutz-zentral
In Zusammenarbeit mit den
Zentralschweizer Kantonen
Ob-, Nidwalden und Schwyz
wird die Website
Jugendschutz-zentral
erneuert und überarbeitet.
Alexandra Fux
www.quint-essenz.ch
https://quint-essenz.ch/de/programs/43/descriptions/9640/planning_chart
Version:18.11.2014
Bericht erstellt am: 28.11.2014
Seite 3 von 3
quint-essenz: Planungstabelle – Kantonales Tabakpräventionsprogramm Uri
28.11.14 16:04
Planungstabelle (Kantonales Tabakpräventionsprogramm 20122015 (2015))
Vision
Der Anteil der Rauchenden im Kanton Uri liegt im Jahr 2014 im
Vergleich zum (Deutsch-)Schweizer Durchschnitt 10% tiefer.
Der Anteil der rauchenden Jugendlichen (14-19 Jahre) im Kanton Uri
liegt im Jahr 2014 im Vergleich zum (Deutsch-)Schweizer Durchschnitt
10% tiefer.
Nr.
1
2
3
4
Meilensteine
Beginn
Rückblick/Ausblick
Selbstevaluation
Ende
Datum
01.07.2012
31.03.2015
31.10.2015
30.11.2015
Strategien
Koordination/Vernetzung
Vernetzung: Austausch mit nationalen, kantonalen, kommunalen und fachlichen
Ansprechpartnern.
Interventionen
Intervention bei Kindern und Jugendlichen und Multiplikatoren: Förderung des Nichtrauchens und
des Rauchstopps durch das Umsetzen von Projekten auf der Verhaltensebene zum Thema
Tabak, die ein hohes Wirkungs- und Verbreitungspotential aufweisen.
Policymassnahmen
Policymassnahmen: Massnahmen, die die Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen so
verbessern, dass gesundheitsförderliches Verhalten ermöglicht und unterstützt wird
(Gesundheitsförderung Schweiz, 2008).
Öffentlichkeitsarbeit
Öffentlichkeitsarbeit: Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, die gesundheitsschädigende Einflüsse
des Tabakkonsums thematisieren und über die Aktivitäten des kantonalen
Tabakpräventionsprogramms berichten, öffentliche Veranstaltungen, um die Menschen zu
sensibilisieren und die Massnahmen sichtbar zu machen.
Nr. Zielklassen / Ziele
Indikatoren / Sollwerte
Ev Massnahmen
1
Koordination/Vernetzung
1.1 Programmsteuerung
Erforderliche
x
Jahresplanung
Periodische
Planungsinstrumente
Definition der Inhalte im nächsten
Zwischenberichte und
werden angewandt
Programmjahr
Planungsvorlagen werden
Sollwert: Jährliche Planung,
Jahresbericht
der kantonalen Verwaltung
jährliche Budgetplanung,
Rückblick auf die verschiedenen
und dem TPF vorgelegt.
Selbstevaluationsbericht
Projekte.
Es wird geprüft, ob das
Teilsteuerung: Überprüfung cool
Programm verlängert
and clean/Momänt/Midnight Point
werden soll. Falls ja, muss
Möglicherweise kann eine
Planung beim Kanton und
Überprüfung der einzelnen Projekte
TPF eingereich werden.
aufzeigen, dass eine engere
Zusammenarbeit oder klarere
Absprachen unter den einzelnen
Projektleitenden
Optimierungspotential beim Aufwand
und der Wirkung aufweisen könnten.
Selbstevaluation
https://quint-essenz.ch/de/programs/39/descriptions/9541/planning_chart
Seite 1 von 5
quint-essenz: Planungstabelle – Kantonales Tabakpräventionsprogramm Uri
1.2 Nationale, kantonale und
kommunale Vernetzung
Das Programm ist
national, kantonal und
kommunal gut vernetzt,
interkantonale
Zusammenarbeit wird
geprüft.
28.11.14 16:04
Selbstevaluation
Für jedes Projekt wird vom
Projektleiter ein
Selbstevaluationsformular ausgefüllt.
Die Programmleitung verfasst einen
kurzen Schlussbericht. Interface
verfasst aus diesen Dokumenten einen
Evaluationsbericht.
Austauschtreffen oder Tagungen
Mind. 2 nationale Austauschtreffen
oder Tagungen werden pro Jahr
besucht.
Die Akteure im Bereich
GF&P sind bekannt.
Austausch findet auf allen
Ebenen statt.
Sollwert: Besuch von mind.
2 nationalen
Tagungen/Treffen. 10
direkte kantonale
Austauschtreffen mit
Akteuren der
Tabakprävention.
2
Interventionen
2.1 Tabakprävention in der
Schule
Der Einstieg in den
Tabakkonsum wird
verhindert oder zumindest
verzögert. Der Ausstieg
wird gefördert. Teilnehmer
sind besser über
Auswirkungen des
Tabakkonsums informiert.
Anzahl Teilnehmer am
Experiment Nichtrauchen.
Sollwert: Jährlich nehmen
ca. 50 Klassen teil. Davon
schliessen 80% erfolgreich
ab.
Anzahl Benutzer Feelok,
(Freelance).
Sollwert: 17% der 12-17
Jährigen nutzen Feelok.
x
2.2 Tabakprävention in der
Ausbildung
Der Einstieg in den
Anzahl Teilnehmer
Rauchfreie Lehre.
Sollwert: 80 Lernende
x
Tabakkonsum wird
verhindert oder zumindest
verzögert. Der Ausstieg
wird gefördert.
2.3 Tabakprävention in im
melden sich für den
Wettbewerb an. 80% davon
schliessen erfolgreich ab.
Anzahl Teilnehmer cool and
https://quint-essenz.ch/de/programs/39/descriptions/9541/planning_chart
Experiment Nichtrauchen
Der Wettbewerb Experiment
Nichtrauchen ist offen für alle Klassen
des 6. bis 9. Schuljahres.
Teilnahmebedingung ist, sechs
Monate lang Tabak weder zu rauchen
noch zu schnupfen oder zu kauen.
Feel ok
feel-ok.ch ist ein Netzwerk, das aus
zahlreichen Institutionen in der
Schweiz, in Österreich und in
Deutschland besteht. Die
Internetplattform bündelt in einer
jugendgerechten Sprache Fachwissen
über zahlreiche gesundheits- und
gesellschaftsrelevante Themen in
Form von Texten, Spielen und Tests
an.
Freelance
Freelance ist ein
Suchtpräventionsprogramm mit
flexibel einsetzbaren
Unterrichtseinheiten, das auf Zeit- und
Themenbedürfnisse abgestimmt
werden kann.
Tabakkonsumregelung auf
Pausenplätzen
Schreiben an Schulen mit der Bitte,
die Reglemente so anzupassen, dass
jeglicher Konsum von Tabak verboten
ist. Bekanntmachung
Schnupfpräventionsmaterial. Evtl.
Infoanlass zum Thema Schnupftabak
(Pilot Bürglen).
Rauchfreie Lehre
Lernende verpflichten sich, während
des Lehrjahres weder bei der Arbeit
noch in der Freizeit zu rauchen.
Jeglicher Tabakkonsum ist untersagt.
x
Cool and Clean
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quint-essenz: Planungstabelle – Kantonales Tabakpräventionsprogramm Uri
28.11.14 16:04
2.3 Tabakprävention in im
Verein/Freizeit
Der Einstieg in den
Tabakkonsum wird
verhindert oder zumindest
verzögert. Der Ausstieg
wird gefördert.
Anzahl Teilnehmer cool and
clean
Sollwert: Anzahl
angemeldete Teams erhöht
sich. 4 Vereine setzen
Rauchfrei-Konzept auf ihren
Sportanlagen um.
Anzahl Teilnehmer Momänt
Sollwert: 600 Jugendliche
kommen pro Jahr im
Rahmen von Aus- und
Weiterbildungen mit
Präventionsthemen in
Kontakt. In einem Viertel der
Fälle handelt es sich um
Tabakpräventionsinhalte.
Module zum Thema Tabak
im Midnight Point
Sollwert: Mind. 1 Modul
wird pro Jahr durchgeführt.
2.4 Rauchstopp
Früherkennung und
Rauchstoppberatungen
für Jugendliche und
Erwachsene
Anzahl Teilnehmer an den
x
Kursen.
Sollwert: Pro Jahr finden 2
Rauchstoppkurse für
Erwachsene und 1
Rauchstoppkurs für
Jugendliche statt. 1/4 davon
ist rauchfrei geworden.
Anzahl Veranstaltungen in
der Früherkennung.
Sollwert: Pro Jahr finden 2
Informationsveranstaltungen
zum Thema Früherkennung
statt.
Material ist erarbeitet.
Sollwert: Checkliste mit
Warnzeichen ist erarbeitet
und verteilt.
x
Cool and Clean
«cool and clean» ist das
Präventionsprogramm im Schweizer
Sport und setzt sich für fairen und
sauberen Sport ein. Das Programm
richtet sich an Sportvereine, Kader
von Sportverbänden und Swiss
Olympic Label-Schulen.
Momänt
Momänt ist ein Teilprogramm von
Voilà, der schweizerischen
Arbeitsgemeinschaft der
Jugendverbände SAJV. Kreativ, pfiffig,
verantwortungsbewusst, engagiert
und erfolgreich wird die
Gesundheitsförderung in den
Jugendverbänden thematisiert. Dabei
wird die Gesundheit ganzheitlich
verstanden, setzt auf physisches und
seelisches Wohlbefinden.
Midnight Point
Midnight Point Veranstaltungen finden
wöchentlich am Samstag zwischen 21
Uhr und Mitternacht statt und werden
von einem Team aus Jugendlichen
(Juniorcoachs) und Erwachsenen
(Projektleitung, Seniorcoachs,
Freiwillige) gemeinsam organisiert,
durchgeführt und betreut.
Früherkennung
Eine frühzeitige Identifikation junger
Raucherinnen und Raucher bietet die
Möglichkeit, ihnen entsprechende
Angebote und Beratungen zu
unterbreiten, die sie unterstützen, mit
dem Rauchen wieder aufzuhören. Je
früher sie aus dem Rauchen
aussteigen, umso einfacher ist es.
Rauchstopp Jugendliche
Es soll eine Rauchstoppberatung
spezifisch für die Bedürfnisse der
Jugendlichen geschaffen werden, da
es eine solche im Kanton Uri noch
nicht gibt.
Rauchentwöhnungskurse
Erwachsene
In Kleingruppen bis maximal 10
Personen wird gemeinsam der Weg
zum rauchfreien Alltag erarbeitet. Die
Kurse werden über verschiedene
Kanäle bekannt gemacht (z.B.
Hausärzte, Zahnärzte, Spital)
Tabakintervention in
Suchtberatungsstellen
Das Thema Tabak soll in
Suchtberatungsstellen aufgegriffen
werden. In den meisten Fällen
kommen Menschen wegen Drogen-,
Alkohol-, Tabletten- oder Spielsucht in
eine Beratung. Oft ist es so, dass
dabei auch Tabak eine Rolle spielt. Im
Rahmen der Beratung soll das Thema
https://quint-essenz.ch/de/programs/39/descriptions/9541/planning_chart
Seite 3 von 5
quint-essenz: Planungstabelle – Kantonales Tabakpräventionsprogramm Uri
28.11.14 16:04
Rahmen der Beratung soll das Thema
Tabakkonsum angesprochen und
Massnahmen zum Ausstieg
vorgeschlagen werden.
3
Policymassnahmen
3.4 Gesundheitsschutz
Gesetze werden
eingehalten, Reglemente
eingeführt und
vereinheitlicht.
4
Öffentlichkeitsarbeit (S&I)
4.1 Medienarbeit
Die Öffentlichkeit wird
über zum Thema Tabak
sensibilisiert und informiert
.
4.2 Standaktionen
Die Öffentlichkeit wird zum
Thema Tabak sensibilisiert
und informiert.
Reglemente an Schulen
Sollwert: Schnupftabak ist
an allen Schulen explizit
verboten.
Gesetze werden
eingehalten
Sollwert: Testkäufe werden
durchgeführt und bei
Vergehen findet eine
Schulung des Personals
(Monitoring) statt.
x
Monitoring Testkäufe
Das Bundesgericht stufte Testkäufe
als illegale verdeckte Ermittlungen ein,
für welche Polizeibeamte und andere
Stellen (Suchtprävention bei
Alkoholtestkäufen) erst beim Richter
um Erlaubnis nachsuchen müßten,
was nur möglich ist bei einem
entsprechenden Anfangsverdacht.
Aufgrund dieser Situation denkt GF
Uri, dass eine gangbare Alternative
wäre, Testkäufe im Sinne eines
Monitorings (ohne Sanktionen) mit der
Polizei und/oder
Suchtpräventionsstellen
durchzuführen.
Passivrauchschutz
Der Passivrauchschutz wird
umgesetzt.
Artikel in Medien
Sollwert: Pro Jahr: 1 Artikel
im purlimunter. 2-3 Artikel in
Zeitungen
Rauchtoppkurse der
Lungenliga und
Rauchstopplinie der
Krebsliga in Medien
beworben
Sollwert: mind. 1x jährlich
Präventionsstand an den
Urner Schulsport
Meisterschaften (USSM)
Sollwert: 2-3x/Jahr
Andere Aktion in der
Öffentlichkeit (Welttag ohne
Tabak)
Sollwert: 1x/Jahr
x
Artikel/Berichte
Die Bevölkerung wird auf Gefahren
des Tabakkonsums aufmerksam
gemacht.
x
Präventionsstand an den Urner
Schulsportmeisterschaften (USSM)
Ein Stand zum Thema Alkohol- und
Tabakprävention wird an der USSM
durch den cool and clean Botschafter betrieben.
x
Flyer und Broschüren entwickeln
Material zur Sensibilisierung der
Bevölkerung wird entwickelt.
Schnupftabakpräventionskampagne
Ideen: Bus, Bäckerei oder etwas in
alle Haushaltungen, das aufzeigt, dass
Schnupftabak gesundheitsschädlich
ist.
Femmes Tische
4.3 Sensibilisierungsmaterial
Öffentlichkeit wird zum
Thema Tabak sensibilisiert
und informiert.
4.5 Weiterbildung
Multiplikatoren
Femmes Tische
Moderatorinen werden
zum Thema Tabak
weitergebildet
Weiterbildung
Sollwert: 1x/Jahr
https://quint-essenz.ch/de/programs/39/descriptions/9541/planning_chart
x
FemmesTISCHE ist ein
niederschwelliges Bildungsangebot,
das sich speziell auch an
bildungsferne und sozioökonomisch
schwache Bevölkerungsgruppen
richtet.
Weiterbildung Jugitreffleiter
Jährlich findet eine Weiterbildung für
Jugitreffleiter zu einem spezifischen
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quint-essenz: Planungstabelle – Kantonales Tabakpräventionsprogramm Uri
4.6 allgemeine
Öffentlichkeitsarbeit
Newsletter und Homepage
informieren über
Aktualitäten.
Andrea Stamm (Heule)
www.quint-essenz.ch
https://quint-essenz.ch/de/programs/39/descriptions/9541/planning_chart
28.11.14 16:04
Jugitreffleiter zu einem spezifischen
Thema nach ihrem Bedürfniss statt.
Newsletter
3-4x jährlich
Webseite
Laufende Aktualisierung
Version:2015 /25.10.2014
Bericht erstellt am: 28.11.2014
Seite 5 von 5
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Bildung
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