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4|Seelsorgende im Aargau - Kasimir Meyer AG

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30. Jahrgang | Nr. 3/4 | 11. Januar 2015
Taufe des Herrn
Foto: Werner Rolli
Pfarrblatt Aargau Baden-Wettingen
4|
2
eelsorgende
S
im Aargau
Starthilfe
für die Neuen
Spannende Themen an den
Kirchenpflege-Tagungen 2015
5
Tapetenwechsel
in Rekordzeit
Die Katholische Kroatenmission
Aargau hat einen neuen Standort
7
¿Qué es
el miedo?
Anderssprachigenseite
in Spanisch
Starthilfe für die Neuen
Spannende Themen an den Kirchenpflege-Tagungen 2015
Das Ziel der alljährlich stattfindenden Wochenend-Weiterbildungen in der Propstei
Wislikofen sei vor allem, «auf die Bedürfnisse der Kirchgemeinden eingehen zu
können», meint Marcel Notter. Der Generalsekretär der Römisch-Katholischen Landeskirche ist zusammen mit Jürgen Heinze
von der Fachstelle Bildung und Propstei seit
Jahren federführend bei der Organisation
und weiss: «Nach einem Wahljahr bieten
die Kirchenpflege-Tagungen besonders den
Neugewählten einen idealen Einstieg ins
Amt.» Aus diesem Grund lege man dieses
Jahr Wert darauf, dass sich die verschiedenen Fachstellen der Römisch-Katholischen Landeskirche präsentieren könnten
und anhand von Personen greifbar werden. «Die Anwesenden sollen erfahren, was
die Römisch-Katholische Landeskirche den
Kirchgemeinden an Unterstützung bietet»,
so Marcel Notter.
MEHR ALS NUR INFORMATION
Die Kirchenpflege-Tagungen verteilen sich
über vier Wochenenden im ersten Jahresquartal: Das erste am 23./24. Januar 2015,
ein weiteres am 20./21. Februar 2015 sowie
die beiden letzten im März. In den vergangenen Jahren wurden die Veranstaltungen >
KURZ & BÜNDIG
NEUAUSRICHTUNG
Mit Beginn des Jahres 2015 rücken «Bildung mobil» und die Propstei Wislikofen
enger zusammen. Neu finden sich beide
Angebote unter der Marke «Bildung und
Propstei» zusammengefasst. Die Neuordnung umfasst den Zusammenzug aller Bildungsaktivitäten unter einem gemeinsamen Auftritt, eine neue Webseite
ist im Aufbau. Bereits mit Erscheinen
des Herbstprogramms 2014 wechselte
zudem die Logofarbe von Grün auf das
bewährte «Propsteirot».
www.propstei.ch
www.bildung-mobil.ch
ECHO UND ANREGUNG
Zu Weihnachten präsentierte Horizonte
sein neues Layout und die neue Webseite. Per Mail sowie auch auf Facebook
erhielten wir viele Reaktionen, insbesondere zur teils erfolgten Neuzusammenstellung der Regionalausgaben.
2 Horizonte | Fokus | 11. Januar 2015
Grossmehrheitlich fand das neue Layout
Anklang, doch erreichten uns verschiedene Anregungen, die wir im Verlaufe
dieses Jahres auf Ihre Umsetzung hin
prüfen werden. Hans Hildbrand aus
Boswil beispielsweise regt ein «verbindliches Inhaltsverzeichnis» an. Dieses
soll das Auffinden der eigenen Pfarrei
erleichtern. Und mit Blick auf die künftigen Pastoralräume fordert der Kirchgemeinde-Präsident klare Informationsstrukturen. Diese befinden sich auf
der Webseite von Horizonte im Aufbau.
Zusätzlich zu den Informationsseiten
der Pfarreien werden noch im laufenden Jahr Pastoralraumseiten eingerichtet. Ebenfalls Anregungen erhielten wir
für die Medienseite. «Schade, dass die
Medientipps zu wenig der heutigen Zeit
angepasst wurden», bedauert Melanie
Wakefield auf Facebook und fragt: «Wo
bleiben Tipps zu Blogs, Chats und Videos?»
www.horizonte-aargau.ch
KOLUMNE
von Bernhard Lindner
Fachstelle Bildung und Propstei
Gemeindeleiter in Oeschgen
Foto: Felix Wey
Seit 32 Jahren organisiert die Römisch-Katholische Landeskirche
Aargau im ersten Jahresquartal
die Kirchenpflege-Tagungen in
Wislikofen. Gerade für frisch gewählte Mitglieder ist diese Informations- und Netzwerkplattform
eine dankbare Starthilfe.
KIRCHE LEBT VON UNTEN
«Wenn in 500 Metern Entfernung keine
Kirche steht, mietet eine Garage und stellt
einen Laien hinein, der die Kommunion zu
verteilen beginnt. Die notwendigen Struk­
turen kommen dann von allein.» Mit dieser
Äusserung gibt Papst Franziskus ein basis­
orientiertes Modell der Kirche vor. Lebendig­
keit entsteht von unten, so der Papst. Dann,
wenn wir auf das Wirken des Heiligen Geis­
tes in den vielen Frauen, Männern, Kindern
und Jugendlichen vertrauen, die in ihrem
Alltag als Christinnen und Christen leben.
Immer wieder appelliert Franziskus daran,
dass die «Kirche mit ihrer befreienden Bot­
schaft bis an ihre Grenzen gehen» soll. Die
befreiende Botschaft des Evangeliums soll
bei den Menschen ankommen, die Kraft der
Liebe Gottes in unseren kirchlichen Gemein­
schaften erfahrbar sein.
In seiner Weihnachtsansprache an die
Kurie 2014 hat Franziskus 15 Pathologien
in unserer Kirche diagnostiziert. Zwei seiner
Sätze will ich mir als kirchlicher Mitarbeiter
zu Herzen nehmen: «Eine Kurie, die sich
nicht selbst kritisiert, die sich nicht selbst
erneuert, die nicht versucht, sich selbst zu
verbessern, ist ein kranker Körper.» Und:
«Es ist nötig, gute Pläne zu machen. Aber
verfallt nicht der Versuchung, die Freiheit
des Heiligen Geistes einzuschliessen oder
zu dirigieren, denn er ist grösser und gross­
zügiger als jeder menschliche Plan.»
Foto: Cleto Cudini
Wissensvermittlung, Erfahrungsaustausch
und Geselligkeit: Die Kirchenpflege-Tagungen
der Römisch-Katholischen Landeskirche in
Wislikofen bewähren sich seit über 30 Jahren.
jeweils von über 200 Personen besucht und
waren, wie Marcel Notter meint, stets mehr
als lediglich eine Informations-Veranstaltung. «Der Austausch untereinander und
der gesellige Freitagabend sind oft ein Steilpass für bilaterale Zusammenarbeit.» Und
am «Wunschkonzert» am Samstagvormittag könne jeder gemäss seinen Präfenzen
ein bestimmtes Thema im Rahmen eines
Ateliers vertiefen.
GEORDNETE GEMEINDEGESCHICHTE
Drei der diesjährigen Ateliers holen explizit «die Neuen» ab – Grundwissen Finanzen, das neue Personalreglement der Römisch-Katholischen Landeskirche sowie
ein genereller Überblick zur Arbeit in der
Kirchenpflege stehen zur Auswahl. Mit dem
Thema Archivwesen bringt die Römisch-Katholische Landeskirche zudem ein Thema,
das im vergangenen Jahr lanciert wurde
und nun in die Kirchgemeinden getragen
werden soll. Ausgangspunkt ist die neue
Archiv-Verordnung mit dem Ziel, für die
Kirchgemeinden eine verbindliche und zeitgemässe Handreichung zur Archivierung
von Schriftstücken und Daten zu geben, mit
der man arbeiten könne, so Marcel Notter.
An den Kirchenpflege-Tagungen wolle man
unter anderem evaluieren, welche Kirchgemeinden bereits ein Archiv besitzen und
wie dieses bewirtschaftet wird.
STAND PASTORALRÄUME
Ein weiteres Atelier verspricht Aufschluss
über den Stand der Pastoralraumbildungen
im Kanton Aargau. Das Atelier wird geleitet
von einem Mitglied der Bistumsregionalleitung, zusammen mit einem Rechtsexperten
der Landeskirche. Noch im November 2014
wurden für die Regionen Wohlen und Villmergen-Sarmenstorf neue Vorschläge in die
Vernehmlassung geschickt. «Die Abklärungen sind noch nicht ganz abgeschlossen»,
lässt Gabriele Tietze verlauten. Nach Mutschellen, Bremgarten und Lenzburg wird
im zweiten Halbjahr 2015 endlich auch der
Pastoralraum Aarau errichtet werden. Für
verschiedene Pastoralräume soll zudem im
ersten Halbjahr dieses Jahres Projektstart
sein. Nach den Kirchenpflege-Wahlen im
vergangenen Jahr ist die Bistumsregionalleitung daran interessiert, Hand für den
Austausch zu bieten: «Da es Wahlen der
Kirchenpflegen gab, sind neue Mitglieder
vertreten. Diese sollen aktuell aufdatiert
werden», so Gabriele Tietze gegenüber Horizonte. «Es geht nicht mehr darum, das Thema Pastoralraum überhaupt vorzustellen,
sondern an konkreten Fragen bezüglich des
Errichtungsprozesses zu arbeiten.»
• ANDREAS C. MÜLLER
Weitere Infos
www.kathaargau.ch
Anmeldung
info@propstei.ch
11. Januar 2015 | Fokus | Horizonte 3
Von Büchern und Menschen
Foto: Werner Rolli
Aargauer Seelsorger im Porträt: Willy Emile Deck
Geprägt durch eine aufgeschlossene
Form des katholischen Lebens
in der Familie: Willy Emile Deck
ist aktives Kirchenmitglied.
Porträts sind Entdeckungsreisen.
Man begrüsst einen Menschen
zum Gespräch und beim Abschied
hat man das Gefühl, einen anderen Menschen zu verlassen.
Er hat eine Statur wie ein Bär, weissgrau meliertes Haupt- und Barthaar, blaues Hemd,
blaue Augen, Lachfalten hinter Brillengläsern. Willy Emile Deck, Jahrgang 1958, gelernter Drucker, langjähriges Mitglied im
Redaktionsausschuss von Horizonte und seit
Juni 2014 Mitarbeiter der Jugendfachstelle
in Wettingen. Das Studium der Sozialpädagogik begann er 2001 und schloss es vier
Jahre später ab.
DRUCK, DANN STRAFVOLLZUG
Vom langjährigen Drucker zum Sozialpädagogen; ein Spätberufener? «Nein, das stimmt
so nicht», sagt Willy Emile Deck nachdrücklich. 15 Jahre hatte Willy Emile Deck Druckerfarbe an den Fingern. Und dann? Er
schmunzelt: «Ich war im Strafvollzug. Als
Aufseher. Ich wollte mit Menschen zu tun
haben. Als Drucker arbeitete ich alleine,
4 Horizonte | Zoom | 11. Januar 2015
das war mir zu wenig», erklärt Willy Emile
Deck. Auf den Strafvollzug kommt der Sozialpädagoge über seinen Götti. Dieser arbeitet
als Leiter der Zentralwäscherei in der alten
kantonalen Strafanstalt Regensdorf. Willy
Emile Deck schaut sich um, zieht eine Bewerbung in Lenzburg zurück; die Atmosphäre
dort behagt ihm nicht. In der heutigen Justizvollzugsanstalt Pöschwies wird er fündig.
Er darf «schnuppern», nimmt bewusst keinen Bezug auf den Götti und findet, was er
später «fast ein Daheim» nennt. Erneut lernt
er, zwei Jahre lang: theoretische Grundlagen, Sicherheitsfragen, Selbstverteidigung.
Letztere ungern; gebraucht hat er sie nie. «Es
war wichtig für den Ernstfall», betont Willy
Emile Deck. «Die Zeit im Strafvollzug war
Persönlichkeitsstärkung, ohne die ich später
den Schritt in die ganz andere Welt des Studiums nicht geschafft hätte», erläutert Willy
Emile Deck.
JUGENDARBEIT
Als Sozialpädagoge wollte Willy Emile Deck
im Heim arbeiten. Doch die meisten wollen
keinen, der «im Gefängnis war». Anders das
Jugendheim Aarburg: Dort ist jemand mit
solchen Erfahrungen gern gesehen. Es folgt
ein kurzes und prägendes Intermezzo. «Die
geschlossene Wohngruppe wurde immer
mehr zu einer Art Jugendstrafvollzug. Und
ich wollte ja als Sozialpädagoge arbeiten»,
erklärt er. Schliesslich kommt Willy Emile
Deck an die Regionale Jugendarbeitsstelle
Surbtal, baut dort die politische und kirchliche Jugendarbeit mit auf.
BALANCEAKT
Wie empfindet Willy Emile Deck die beiden
Arbeitsfelder Strafvollzug und Jugendarbeit? «Das System des Strafvollzugs beruht
auf Zwang, braucht feste Leitplanken. Die
Jugendarbeit stützt sich auf Freiwilligkeit.
Gleichzeitig braucht es Hausregeln im Jugendtreff. Und im Strafvollzug muss es Freiheiten und Unterbrechungen im Alltagstrott
geben. Diese Spannung fasziniert mich.»
Entspannung findet Willy Emile Deck im
Gesang, in der Grossfamilie und in Büchern,
wen wundert es bei einem Buchdrucker.
• ANNE BURGMER
Das ausführliche Portrait
www.horizonte-aargau.ch
Foto: Roger Wehrli
Foto: Sabrina Baumgartner
Vorher – nachher: In wenigen Wochen
wurde aus einer PhysiotherapiePraxis die Kroatische Seelsorgestelle.
Tapetenwechsel in Rekordzeit
Die Katholische Kroatenmission Aargau hat einen neuen Standort
Auch der überzeugteste Nomade
braucht einen festen Stützpunkt.
Deshalb verbringt Pater Niko
Leutar, Seelsorger für die Kroatischsprachigen im Aargau, jeden Tag zwei Stunden in seinem
Büro. Dieses befindet sich neu am
Bahnhofplatz 1 in Baden.
34 000 Kilometer ist Pater Niko Leutar mit
seinem Auto durch den Aargau gefahren,
seit er Anfang April 2014 sein Amt angetreten hat. Er ist ständig unterwegs, feiert
Gottesdienste in allen Ecken des Kantons
und besucht die Menschen zuhause. Da ist
es nachvollziehbar, dass Niko Leutar erklärt: «Mir kommt es nicht darauf an, wo
mein Büro ist.» Trotzdem gab es für den
Umzug von Aarau nach Baden mehrere
gute Gründe, wie Marcel Notter, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Kirche
im Aargau ausführt. Nachdem Pater Ilija
Saravanja nach 19 Jahren als Missionar im
Aargau pensioniert worden war, trat Pater
Niko Leutar seine Nachfolge an. Ein guter
Zeitpunkt für den Umzug, der auch dem
Wunsch entsprang, die Seelsorgestellen für
die Anderssprachigen weg von Aarau bes-
ser auf den Kanton zu verteilen. Weil im
Raum Baden ohnehin deutlich mehr kroatischsprachige Menschen leben als rund um
Aarau, ergibt der Umzug auch in dieser Hinsicht Sinn.
wir an der alten Adresse und wir wünschen
sie uns auch in Zukunft», sagt Pater Niko
Leutar. Der Wunsch sei bei der Landeskirche deponiert und Abklärungen im Gange,
bestätigt Marcel Notter.
• MARIE-CHRISTINE ANDRES
LÜCKENLOS
Weil der alte Standort an der Laurenzenvorstadt 71 in Aarau bis Anfang 2015 leer stehen sollte, war die Zeit knapp. Gegen Ende
ging alles Schlag auf Schlag: Am Tag nach
Abschluss des Umbaus trafen am Morgen
die Möbel ein, am Nachmittag installierten
die Informatiker Computer und Telefone,
und noch am gleichen Abend begann Niko
Leutar sein Büro einzuräumen.
GLÜCKSFALL
Seit dem 18. Dezember 2014 befindet sich
die Kroatische Mission am Bahnhofplatz 1
in Baden, Tür an Tür mit dem Sozialdienst
für Kroatischsprachige. Für Marcel Notter
ist der neue Standort ein Glücksfall: «Wir
konnten bestens geeignete Büroräume mieten und die beiden Stellen unter ein Dach
bringen.» Eine offene Baustelle ist aber noch
vorhanden: Die Kroatische Mission sucht
nach einem zusätzlichen Raum für Gespräche und Gebete. «Diese Möglichkeit hatten
IMPRESSUM
HERAUSGEBER
Röm.-kath. Pfarrblattgemeinschaft Aargau
Beat Niederberger (Präsident), Grabenstrasse 57,
4814 Bottenwil, T 062 721 12 13
beat.niederberger@horizonte-aargau.ch
REDAKTION
Aarestrasse 10, 5000 Aarau
Andreas C. Müller (Leitung) | T 079 823 83 96
andreas.mueller@horizonte-aargau.ch
Silvia Berger (Agenda/Medien) | T/F 056 426 59 92/91
silvia.berger@horizonte-aargau.ch
Anne Burgmer | T 079 325 72 37
anne.burgmer@horizonte-aargau.ch
Marie-Christine Andres Schürch | T 056 535 37 49
marie-christine.andres@horizonte-aargau.ch
Für den TEXT IM PFARREITEIL
ist das entsprechende Pfarramt zuständig.
www.horizonte-aargau.ch
MITARBEITENDE DIESER NUMMER
Bernhard Lindner, bernhard.lindner@kathaargau.ch
HORIZONTE-ABO
Änderungen zu Ihrem Abo melden Sie dem Pfarramt
Ihres Wohnortes. Änderungen der ausserkantonalen
Abos nimmt die Bürli AG, Döttingen, entgegen.
T 056 269 25 10, adressen@horizonte-aargau.ch
11. Januar 2015 | Zoom | Horizonte 5
Fernsehen
Samstag, 10. Januar
Fenster zum Sonntag. Segen oder Fluch? Eine
Erbschaft bekommt man auf den Lebensweg mit, ob
gut oder schlecht. Jan Colruyt ist Miterbe eines Grosskonzerns, Moritz Buchers Mutter ist Alkoholikerin, mit
14 konsumiert er das erste Mal Heroin. Die beiden Lebenswege kreuzen sich in der Schweiz. SRF 2, 17.30 Uhr
Die Callcenter-Falle – Abzocke am Telefon.
Autor Marc Rosenthal spricht für seine Reportage
mit Menschen, die reingelegt wurden. Er geht der
Frage nach, wie sich Verbraucher schützen können
und warum Abzocker oft so unbehelligt ihr Unwesen
treiben können. 3sat, 18.30 Uhr
Wort zum Sonntag. Sibylle Forrer, reformierte
Pfarrerin. SRF 1, 20 Uhr
Sonntag, 11. Januar
Röm.-kath. Gottesdienst aus der Pfarrei
St. Paul in Luzern. SRF 1, 10 Uhr
Gott und die Welt. Berufswunsch – Nonne.
Mit 24 entschliesst sich die lebenslustige Studentin
Margarethe ins Kloster zu ziehen. Ihre Familie und
Freunde sind überrascht. Ein Filmteam begleitet Margarethe von den ersten Wochen im Kloster bis zur
endgültigen Entscheidung.
Mächten bedroht fühlt, ist in Not. Die Dokumenta­
tion (2013) gibt Einblick in einen Kurs für «geistliche
Kampfführung» und lässt Seelsorger und Priester in
der deutschsprachigen Schweiz zu Wort kommen.
3sat, 22.25 Uhr
Einer flog über das Kuckucksnest. Eine
fabelhafte Tragikomödie, die mit Leichtigkeit das
Thema des Wahnsinns auf die Schippe nimmt und
schliesslich auch die Frage stellt: Was ist denn überhaupt verrückt? Arte 20.15 Uhr
Natur – Spekulationsobjekt der Zukunft.
Dokumentarfilm (F 2014). Findet Umweltschutz bald
an der Börse statt? Arte, 20.15 Uhr
Montag, 12. Januar
Brief einer Unbekannten. W
ien im Jahr 1900:
Der berühmte und attraktive Pianist Stefan Brand erhält einen Brief von einer gewissen Lisa Berndle. Max
Ophüls’ Melodrama (USA 1948) basiert auf der gleichnamigen Novelle von Stefan Zweig. Arte, 22.05 Uhr
Dienstag, 13. Januar
Freitag, 16. Januar
Maria, ihm schmeckt’s nicht! Jan Armbruster
erlebt kulturelle Missverständnisse bei deutsch-italienischen Hochzeitsvorbereitungen jenseits der Alpen. Eine heitere Komödie über deutsche Penibilität,
italienisches Temperament und eine unzumutbare
Grossfamilie. Man darf sich auf ein meisterhaftes
Kultur-Chaos im sommerlichen Italien freuen. Arte,
20.15 Uhr
Erlöse uns von dem Bösen. B esessenheit von
Dämonen oder vom Teufel – wer sich von finsteren
Radio
Sonntag, 11. Januar
Glauben. «Best of Buddha». Moderne Buddhisten
nennen ihre wachsende Bewegung «säkularen Buddhismus». Diese Strömung versucht, die Essenz aus
den ursprünglichen Lehren Buddhas herauszufiltern –
ohne religiösen fernöstlichen Überbau. SWR 2,
12.05 Uhr
Röm.-kath. Predigt. Walter Kirchschläger, Theologe, Kastanienbaum. Radio SRF 2 Kultur, 9.30 Uhr
Samstag, 17. Januar
Ev.-ref. Predigt. Pfarrer Christoph Herrmann,
Oberwil. Radio SRF 2 Kultur, 9.45 Uhr
Zwischenhalt: M
it Themen aus Kirche und Religion und den Glocken der Röm.-kath. Kirche in Langnau, LU. Radio SRF 1, 18.30 Uhr
Liturgie
Sonntag, 11. Januar
Taufe des Herrn (Farbe Grün – Lesejahr B).
Erste Lesung: Jes 42,5a.1-4.6-7; Zweite Lesung: Apg
10,34-38; Ev: Mk 1,7-11
Sonntag, 18. Januar
2. Sonntag im Jahreskreis (Farbe Grün –
Lesejahr B). Erste Lesung: Sam 3,3b-10.19; Zweite
Lesung: 1 Kor 6,13c-15a.17-20; Ev: Joh 1,35-42
6 Horizonte | Medien | 11. Januar 2015
Sonntag, 18. Januar
Röm.-kath. Predigt. Thomas Markus Meier,
Theologe, Obergösgen. Radio SRF 2 Kultur, 9.30 Uhr
Ev.-ref. Predigt. P farrerin Henriette Meyer-Patzelt, Richterswil. Radio SRF 2 Kultur, 9.45 Uhr
FILMTIPP
Exodus: Gods and Kings. R
idley Scott ist ein Meister der Inszenierung antiker Geschichten. Wie schon
in «Gladiator» interessiert ihn vor allem die Heldengeschichte. Moses und Ramses werden als Generäle eingeführt, die in einer Schlacht erfolgreich die
Hethiter schlagen. Doch bereits in der Eröffnung ist
die Ungleichheit der «Brüder» angedeutet, die sich
in einen Konkurrenzkampf epischen Ausmasses ausweitet. Monumental inszeniert Scott
das Reich der ägyptischen Pharaonen. Insgesamt kommt Christian Bale als Moses nicht an
die schauspielerische Leistung von Charlton Heston in «Die zehn Gebote» von 1956 heran.
Der Film ist eine 3-D-Version für junge Erwachsene und alle, die sich erneut mit dem Exodus-Stoff auseinandersetzen wollen. chm
Foto: www.outnow.ch
Samstag, 10. Januar
Zwischenhalt: M
it Themen aus Kirche und Religion und den Glocken der Ev.-ref. Kirche in Küttigen-Biberstein, AG. Radio SRF 1, 18.30 Uhr
Foto: Domenica Bass
Der Brand auf der Adria-Fähre Norman Atlantic vergangene Woche
bewog die Autorin Aleyda Dohner
Avilés, über die Angst nachzudenken. Sie beschreibt, warum wir Angst
empfinden und wie wir sie dank dem
Wort Gottes überwinden können.
¿Qué es el miedo?
El ferry Norman Atlantic motivó a la autora a meditar sobre el miedo
A todos los que escribimos nos
inunda, muchas veces, el miedo
a la hoja en blanco. ¿Qué escribir
para despertar el interés del lector? Aunque ronden por nuestra
cabeza tantos temas interesantes,
el miedo a la hoja en blanco delante nosotros nos paraliza y sufrimos
por ello.
cidad de carga y las difíciles condiciones meteorológicas. Esta triste realidad me motivó
a meditar sobre el miedo. Desde el punto de
vista biológico el miedo es un mecanismo de
supervivencia y de defensa, que nos permite
responder ante situaciones adversas con rapidez y eficacia. Si somos honestos debemos
confesar que más de alguna vez hemos sentido miedo. Hay miedos de siempre y de todo
tipo. Según los expertos,
El domingo 28 de diciembre, el ferry Norman
Atlantic, de bandera italiana con ruta PatrasAncona se incendió con unas 478 personas.
Una de las rescatadas, la soprano griega Dimitra Theodossiou aseguró al diario La Repubblica que vio «escenas terribles, hombres de
diferentes nacionalidades, turcos, paquistaníes, iraquíes, que en vez de dar la prioridad
a mujeres, niños y ancianos, los empujaban y
golpeaban para hacerse sitio y conseguir ser
evacuados antes».
LOS MAYORES TEMORES SON:
1. A la muerte: para unos, porque no sabemos qué nos espera después de morir
para otros, el dejar personas o cosas acá
en la tierra.
2. A la soledad: somos seres sociables y necesitamos de otros para subsistir, el hecho de pensar en estar solo para siempre
aterroriza a muchas personas.
3. A la enfermedad: el soportar enfermedades incurables o que nos hagan dependientes de otros, pensar en los dolores intensos o vivir dependiendo de máquinas
o medicamentos por siempre.
4. A la pérdida de seres queridos: el perder a
seres amados, el saber que jamás lo volveremos a tener cerca.
5. A enamorarse: aunque el amor trae felicidad a nuestra vida, muchas personas temen enamorarse, por el hecho de pensar
que pueden sufrir o que no serán correspondidas.
6. Al futuro: el no saber que nos depara el
LEY DE LA JUNGLA
Hago una gran esfuerzo para comprender el
comportamiento de estos hombres que solo
les importaba salvar su vida y saltar los primeros en los botes salvavidas. El miedo, el
pánico a morir reinaba y una vez más el instinto animal del ser humano hacía acto de
presencia y se imponía la ley de la jungla: sálvese quien pueda. 300 personas tuvieron que
esperar la llegada de los helicópteros que los
rescataban a cuentagotas por su escasa capa-
destino y la vida, el no saber si se realizarán nuestros planes o sueños.
7. Al fracaso: el tener una idea o un sueño
y no poder llevarlo a cabo o fracasar en
el camino es algo que paraliza a muchas
personas y por esto la mayoría de grandes
ideas y sueños jamás se hacen realidad.
8. Al cambio: muchas personas sienten gran
temor al cambio, el salir de un estado de
comodidad, el salir de una estabilidad,
el tener que aprender algo nuevo o amoldarse a algo que desconocen, aterra a la
mayoría de las personas.
9. A la crítica: muchos dejan de hacer algo
por el temor al «¿Qué dirán?», piensan
más en lo que otros piensan y no se atreven a ser diferentes.
10. A no cumplir sus sueños: todos los seres
humanos tenemos sueños que cumplir
y nos amilana el pensar que no se harán
realidad.
SUPERAR EL MIEDO
Los cristianos contamos con la seguridad que
nos da la palabra de Dios, meditemos en ella y
confiemos en la bondad del Señor: «El Señor es
mi luz y mi salvación, ¿a quién temeré?, ¡Yahvé es la fortaleza de mi vida!» (Salmo 27.1) «Así
que no temas, porque yo estoy contigo; no te
angusties, porque yo soy tu Dios. Te fortaleceré y te ayudaré; te sostendré con mi diestra
victoriosa.» (Isaias 41.10) «Cuando siento miedo, pongo en ti mi confianza.» (Salmos 56.3)
• ALEYDA DOHNER AVILÉS
11. Januar 2015 | Contacto | Horizonte 7
Bildung
«Di säbe sibe Täg... und was nochane no passiert». Mi 21. 1., 19.15 Uhr, Kapelle Kirche Peter und
Paul, Laurenzenvorstadt 80, Aarau. Ein Erzählabend
zu Gen 1–9 mit Moni Egger, Anmeldung bis Mo
19. 1.: medienstelle@kathaargau.ch
Jin Shin Jyutsu – Einkehrtag. S a 31. 1., 10.15
bis 15.30 Uhr, Propstei Wislikofen. Mit dem Leben strömen. Das innere Gleichgewicht finden, mich mit der
Quelle des Lebens verbinden. Leitung: Susanne Andrea
Birke, Theologin. Anmeldung: T 056 201 40 40
«Ich liebe dich – lass uns feiern». Sa 14. 2.,
12 bis 13 Uhr, Kath. Kirche Peter und Paul, Aarau.
Segensfeier für alle Liebenden. Musikalische Begleitung: Jazzchor Basel. Anschliessend Apéro. Leitung:
Hedy und Alex Bugmann-König; Cäcilia und Kurt Adler-Sacher. Ohne Anmeldung.
Toggenburger Messe «juchzed und singed»
von Peter Roth. Sa 17. 1., 18 Uhr während des Gottesdienstes in der Kath. Kirche Suhr. 70-jähriges Bestehen des Kirchenchores Suhr-Gränichen.
Museumskonzerte Aarburg. F r 16. 1., 19.30
Uhr und So 18. 1., 14.30 Uhr. Mozartraum, Landhausstrasse 5, Aarburg. Werk: Pergolesi, Violin­
konzert und «La serva padrona». Vorverkauf: T 062
787 14 14, einwohnerdienste@aarburg.ch
Stellen
Katecheten/in. Im Pastoralraum am Mutschellen
suchen wir auf Sommer 2015 eine/einen oder mehrere Katechetinnen/Katecheten für die Primarstufe,
10–15 Lektionen. Auskunft: Edith Rey Kühntopf,
Pastoralraumleiterin, T 056 631 61 21, oder Irène
Koller, Personalverantwortliche, T 056 631 75 76
Pastoralassistent/in (85–100%). Im Pastoralraum Region Aarau suchen wir für die beiden Pfarreien Buchs und Entfelden per 1. August 2015 eine
Pastoralassistentin/einen Pastoralassistenten. WeiteKörperwahrnehmung mit Feldenkrais. re Informationen unter www.horizonte-aargau.ch
Ab Mo 23. 2., jeweils 19.30 bis 20.30 Uhr (6 Abende), Propstei Wislikofen. Bewusstsein durch Bewe- Gemeindeleiter/in ad interim. D
ie sechs Pfargung. Anspannungen werden abgebaut. Leitung: reien Abtwil, Auw, Dietwil, Mühlau, Oberrüti und Sins
Romy Heuser, Feldenkraislehrerin. Anmeldung: im aargauischen Freiamt werden künftig in einen PasT 056 201 40 40
toralraum (ca. 6200 Katholiken) zusammengeführt. Die
Pfarreien suchen nun auf 1. August 2015 einen PfarGeschichte(n) aus dem Orient. D
o 26. 2., radministrator (100 %) oder eine/n Gemeindeleiter/in
20 bis 21 Uhr, Haus der Landeskirche, Feerstrasse 8, ad interim (100 %). Auskünfte erteilt Ihnen: Gabriele
Aarau. Geschichte(n) zwischen Resignation und Tietze, Bistumsregionalverantwortliche, MunzachstraHoffnung – zu einer Weltgegend, die uns etwas an- sse 2, 4410 Liestal, gabriele.tietze@bistum-basel.ch;
geht. Leitung: Thomas Markus Meier. Anmeldung bis Bewerbung bitte an die Abteilung Personal des BisMo 16. 2., T 056 201 40 40
tums Basel, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn. Informationen auch unter www.horizonte-aargau.ch
Sehnsucht nach einem veränderten Leben.
Do 26. 2., 20 bis 21 Uhr, Pfarreiheim, Sulz. Vom 8.
bis 13. 3. Heilfasten mit den traditionellen Anliegen:
mich auf das Wesentliche in meinem Leben besinnen. Informationsabend. Leitung: Bernhard Lindner. «kirchen in fricks Monti». Im Rahmen eines
Ohne Anmeldung.
neuen ökumenischen Projektes der Kath. Pfarreien
Frick, Gipf-Oberfrick, Oeschgen, Wittnau, Wölflinswil
Die Fülle des Augenblicks. Fr 27. 2., 17.15 und der Ref. Kirchgemeinde Frick wird am Sonntag,
Uhr bis Sa 28. 2., 16 Uhr. Kontemplation ist Gebet in 11. Januar um 17 Uhr der erste Film «Hectors Reise
Form gegenstandsloser Meditation (ohne Worte und oder die Suche nach dem Glück» von Peter Chelsom
Bilder). Leitung: Claudia Nothelfer, Theologin.
in unserem Dorfkino gezeigt. Der Eintrittspreis beträgt
auf allen Plätzen 15 Franken und der Vorverkauf erfolgt per E-Mail über info@fricks-monti.ch oder über
Telefon 062 871 04 44 sowie an der Bar im Kino.
16 Horizonte | Agenda | 11. Januar 2015
Weitere Angebote
KURZ NOTIERT
Foto: Cleto Cudini
Agenda
Kirchenmusik
Kirche als Gastgeberin
Eine Stärke von Kirche ist, dass sie Freiwillige mobilisieren kann, die sich für eine
Sache engagieren. Gerade der Bereich
Gastronomie und Bewirtung spielt da eine
wichtige Rolle. Kurstag mit Tipps und Hinweisen für die Gestaltung von Apéros an
kirchlichen Anlässen.
Samstag, 21. Februar 2015, 9 bis 16 Uhr
Bildungszentrum BZU, Unterentfelden (in
den Kursräumlichkeiten von GastroAargau)
Weitere Informationen
www.horizonte-aargau.ch/agenda
Wir sind Helden! – Männergeschichten. Mi 11.
Februar 2015, 19.30 bis 22 Uhr, Ref. Kirchenzentrum,
Zuzgen. Gespräche unter Männern. Leitung: Holger
Frehoff; Kurt Adler-Sacher. Anmeldung bis So 1. Februar, T 056 438 09 40.
Aargauer Kapellenbuch. Das Buch zum erfolgreichen Projekt «Aargauer Kapellen» liegt vor und
kann für 25 Franken gekauft werden. – Eine Anregung
für ganz besondere Winterwanderungen. Mehr Informationen auf www.aargauerkapellen.ch
Kloster St. Laurenzen Erlinsbach. Regelmässige Gottesdienste bei den Claraschwestern: Eucharistische Anbetung jeweils So 14–17.30 Uhr; Eucharistiefeiern in der a. o. Form des röm. Ritus jeweils So 9.15
Uhr, Mo und Do 19.30 Uhr sowie Di, Mi und Fr um 8.15
Uhr, Sa um 9 Uhr. Vesper: Sa und So (Latein, gesungen)
um 17 Uhr.
Sing mit. Irish Gospel & Dance. Einmal mehr laden
Sängerinnen und Sänger von «The Spirits» mit ihrem
Chorleiter Thomas A. Friedrich zum Mitsingen ein.
Von Mitte Januar bis Mai 2015 wird irische Gospelmusik das Leitthema des Rohrdorfer Gospelchors
sein. Die Auftritte sind für Mai geplant. Erste
Schnupperprobe am Mi 14. Januar 2015 um 20 Uhr
im Saal des Reformierten Kirchgemeindezentrums in
Oberrohrdorf. Weitere Infos: www.thespirits.ch
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Seele and Geist
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