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IN KÜRZE - Die Bad Honnefer Wochenzeitung

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DIE HONNEFER
9. Januar 2015 | Nr. 437 | 10. Jahrgang | www.diebadhonnefer.de |
50 Cent
BAD
Karnevals­
Die Bad Honnefer
ite 6
termine 2015 Se
Wochenzeitung
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Foto: Caroline Lang/pixelio
Wünsche, Hoffnungen, Visionen
D
as Jahr 2015 liegt jungfräulich vor
uns. Das Jahr 1 nach dem Wahlkampfjahr. Neu: Politik und Verwaltung arbeiten harmonisch zusammen. Die Devise
lautet: Bad Honnef 2020 beginnt jetzt! Heute
eben. Die Vorgehensweise: Ein Stadtentwicklungskonzept mit integriertem Handlungsplan
für zielgerichtete Stadtentwicklung und Erschließung von Fördermitteln. Die Wünsche
der Bürger sind vielfältig, gleichwohl aber
durchaus verständlich: Ausrichtung einer Landesgartenschau, größere Kindergärten, moderne Schulen, Geschwisterkindermäßigung,
eine neue Sporthalle, intakte Straßen...Die
Realität: Bad Honnef leidet unter einer Rekordverschuldung, sie hat keine eigenen Investitionsmittel und sie befindet sich in einem
Haushaltssicherungskonzept. Heißt: Sie ist
handlungsunfähig. So wird die Verwaltung in
2015 das Projekt „Haushaltssanierung“ starten, mit dem Ziel der Einnahmenverbesserung
und der Aufwandsminimierung mit konkret
definierten Teilprojekten und Einzelmaßnahmen. Vielleicht werden danach wieder Wünsche wahr. Die HWZ hat sich umgehört: „Was
wünschen Sie sich 2015 von Bad Honnef“?
Ich wünsche mir, dass unser Bürgermeister seine
selbst gesteckten Ziele erreicht, dass wir die LAGA
in die Stadt holen und, dass die Innenstadt nicht
ausblutet.
Kay Rode
Eine zügige Umsetzung der Pläne für den Postumbau mit Vollversorger und weiteren Fachge-
schäften. Darüber hinaus muss die Verkehrssituation
in der Innenstadt verbessert werden.Jürgen Kutter
Ich wünsche mir, dass Otto Neuhoff seine Pläne
für die Stadt umsetzen kann. Immerhin hatte er ja
einen phantastischen Start hingelegt.
Gianfranco Soravia
Ich wünsche mir eine saubere Stadt, ordentliche
Bürgersteige und Straßen, und mildere Knöllchenjäger. Manfred Althoff
Ich wünsche mir, dass der Ausbau der Linzer
Straße zügig voran geht. Hoffentlich schneller als
geplant.
Detlev Mai
Ich hoffe auf eine klare Entscheidung für die
LAGA. Peter Hurrelmann
Ich wünsche mir einen Geländewagen, damit ich
sicher und ohne Achsenbruch durch die Stadt komme.
Michael Braun
Ich wünsche mir ein stärkeres Wir-Gefühl in der
Stadt. Das große Ganze ist wichtiger als engstirniger Eigennutz.
Jörg Pütz
Die Sanierung der maroden Straßen sollte oberste Priorität haben. Und – ich wünsche mir einen
vernünftigen Weihnachtsbaum für die Innenstadt.
Brigitte Mohr
Leuchtturm-Projekte wie eine LAGA wären
wünschenswert für uns. Nach wie vor wünsche ich
mir mehr Parkraum in der Innenstadt und kostenloses Parken für unsere Kunden. Das Thema
„Mesenholl“ muss endlich angepackt werden. Überregionale Vermarktung ist enorm wichtig geworden,
wir müssen auch zurück in die Tourismus GmbH.
Georg Zumsande
Die Frage, „Was wünsche ich mir 2015 von
Bad Honnef“? wurde auch auf Facebook diskutiert und beantwortet. Hier einige der Stellungnamen.
Angela Frenzen-Imming: Schöne neue Straßen.
Markus Dorst: Neue Kneipen in der Innenstadt und mehr kettenfreie Fachgeschäfte.
Philomena Archut: Viele Kunden für meine
Kollegen und mich ... damit sich nicht noch mehr
Leerstände auftun.
Stephanie Klömpken: Ein Kino in Bad Honnef wäre prima.
Rena Weem: Weniger Baustellen aber auch
weniger Schlaglöcher
Hubert Klein: Dass du lieber Helmut es mal in
2015 schaffst das Blättchen auf den Berg zu bringen
Philipp Müller: Da muss ich Markus recht geben, die ein oder andere Kneipe würde nicht schaden.
Elisabeth Ede: Das dieser Schandfleck Honnefer Bahnhof endlich renoviert u. Behindertenfreundlich (Barrierefrei) ausgebaut wird. Was nützt der
schönste Bahnhofvorplatz, wenn die Bahnreisenden
bei der Ankunft so ein Dreckloch vorfinden.
Fortsetzung auf Seite 2
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9. Januar 2015 | Nr. 437 | 10. Jahrgang
bösARTig
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich sitze gerade zwischen zwei Sprüchen
fest. Mein Vater hat immer gesagt: „Politik
und Skat verderben den Charakter“. Und
mein verehrter Kollege Helmut Schmidt
meint: „Wenn du Visionen hast, dann geh
zum Arzt“. Und nun? Im Moment haben
wir Alle Visionen. Im Moment macht Politik richtig Spaß. Weil wir daran beteiligt
sind. Sollten sich diese Herrschaften etwa
geirrt haben? Früher habe ich mit den
Recken m.V. an der Theke gestanden und
es wurde nur darüber diskutiert, was alles
beschissen läuft in dieser unseren Stadt.Wir
haben Politik, Verwaltung und den Kreis
beschimpft, Königswinter belächelt, Großveranstaltung als störend empfunden. Moment. Dazu fällt mir ganz spontan ein Witz
ein. „Ein Bürger beklagt sich über die vielen Besucher in der Stadt, die würden doch
nur die Straßen zuparken und für Unruhe
sorgen“. Zu dem Argument, die würden
aber auch die Kassen klingeln lassen, meinte er, „das Geld können die auch überweisen“. Die Zeiten haben sich geändert.
Heute stehen immer noch ein paar Recken
m.V. an der Theke, quasi eine aussterbende
Zunft, wir freuen uns des Restlebens und
fragen uns: „Wo können wir mit anpacken,
wie können wir die Stadt voran bringen“.
Wenn früher eine Baustelle im Stadtgebiet
angekündigt wurde, dann war das Gezeter
riesengroß. Heute zucken wir maximal mit
den Acheln: „Es muss halt sein“. So isses.
Kehrt die rheinische Mentalität zurück in
den Ort? Apropos Ort. Ich muss ihn wechseln. Vom Schreibtisch rüber zum Mittagessen mit dem Bürgermeister. Als wir uns
kurz vor Neujahr das letzte Mal trafen, war
der Stadtchef so richtig kaputt und hundemüde. Heute ist er topfit, gut gelaunt, voller
Tatendrang. Er krempelt die Verwaltung
um, und freut sich über die vielen Kollegen
dort, die richtig gut mitziehen. Über die,
die das nicht tun, reden wir nicht. Er freut
sich über den parteiübergreifenden Zuspruch, Lob von CDU-Ratsherr Hansjörg
Tamoj beispielsweise, oder von SPD-Vizebürgermeister Klaus Munk: „Lieber Otto
Neuhoff, es war ein guter Start. Mir ist nur
die geradezu besoffene Ottomanie in unserer Stadt verdächtig. Nach soviel ­Hosianna
kommt irgendwann immer auch ein
„kreuzige ihn“. Seien sie sicher, dann bin
ich für sie da und für die immer gültige
Wahrheit, dass es Träume,Wünsche und reale Möglichkeiten gibt, über die zurzeit zu
viele wegsehen wollen. In diesem Sinne:
gehen wir es an – wir Realisten, die diese
Stadt lieben ohne in aller Verliebtheit den
Verstand zu verlieren.Viele Grüße und ein
gutes und für uns alle erfolgreiches Jahr
2015“. Dem ist eigentlich nicht mehr sehr
viel hinzuzufügen. Oder doch? „Ein Haushaltsausgleich ist bis 2018 realistisch erreichbar“. Auch wenn es hier und da weh
tun könnte, denn das ist nur möglich durch
Verbesserungen der Einnahmemöglichkeiten bei Steuern, Gebühren, Mieten oder
Pachten. Und im Rathaus mit weniger
Personalaufwand, Sachkosten, Zuschüssen
oder Raumbedarf. Schwierige Prozesse.
Auf dem Schreibtisch von Otto Neuhoff
liegt ein Zitat von Konrad Adenauer:
„Wenn man immer nur an die Schwierigkeiten denkt, dann tut man überhaupt
nichts“. In diesem Sinne, ein schönes
­Wochenende allerseits ...
| 2 |HWZ
Fortsetzung von Seite 1
Petra Schneider: Eine Polizeiwache die auch
24 Stunden besetzt ist, in der Stadtmitte!
Sebastian Stanék: Das nicht alle Immobilien
zuerst an die Telekom und die Post gehen und somit
es den Ur-Honnefer unsagbar schwer gemacht wird
sich in Bad Honnef häuslich nieder zu lassen. Die
Straßen sollten endlich fertiggestellt werden bzw.
größtenteils endlich mal vernünftig erneuert werden.
Und die ein oder andere Lokalität mehr wäre wirklich gut. (Vermisse immer noch das LaDeeDa)
Sanda Rine: Einen Natur-Tannenbaum zur
Weihnachtszeit, nicht so ein futuristisches Ding ....
Petra Schneider: Wo geht eigentlich die Jugend
hin?? Da gibt es nichts, oder? Da wäre mal Handlungsbedarf!
Ursula Kröll: Das der Schandfleck Mesenholl
abgerissen wird .
Andreas Archut: Die Malteser feiern 2015 ihr
50-jähriges Bestehen in Bad Honnef, und hoffentlich feiern alle Honnefer kräftig mit!
Monika Sieg: Ein „ Kulturtempel“ für Musik,
Events auch mal mit einem Programm für ü 30, und
viel platz auch für die After Zooch Party
Nadine Batzella: Eine bezahlbare Einkaufsmöglichkeit (Lebensmittel) in Rhöndorf
Karin Jordan: Weniger Baustellen
Helge Kirscht @monika: wird auf der Insel
doch schon umgesetzt.
Deniz Dönmez: Das die Honnefer mich mal
in Linz besuchen kommen! Im Restaurant Hammersteins.
Petra Schneider: Ein Bürgerhaus für Veranstaltungen bis zu 1000 Teilnehmern!
Bettina Becker: Verabschiedet euch doch bitte
endlich von den Pollern im Floßweg, und macht ’ne
Einbahnstraße draus, ein Wunder das da noch nix
schlimmeres passiert ist.
Carsten Schmitz: Das unser Bürgermeister die
Kraft behält, die er letztes Jahr gezeigt hat.
Klaus Doehl: Ein klares „Ja“ zur Landesgartenschau!
Markus Merz: Eine Hundefreilaufwiese, die
dem Namen auch gerecht wird. Keine weitere Bebauung sondern Erhalt von den letzten Parkanlagen, egal ob privat oder öffentlich. Tempo 30 in der
Innenstadt, gerade für die Hauptstraße. Einen gesunden Geschäftemix in der Innenstadt ...
Torsten Müller: Da bei uns im schönen Bad
Honnef mit die reichsten Menschen in Deutschland
leben wäre es einfach sehr schön das Sie hier auch
Geld in der Stadt ausgeben in der sie leben.Von der
Stadtverwaltung: Die große Chance uns bei den
Stadtfesten vom Centrum e.V. zu unterstützen
denn 120.000 Euro nur von den Mitgliedern zusammen getragen reichen leider nicht immer aus um
die Events „Fühl Dich Frühlich“ „Rosenfest“
„Antikmarkt“ „Martinimarkt“ und das „Weihnachtsshopping“ herzurichten. Dank an dieser
Stelle an Walter Löbach Jürgen Kutter und Georg
Zumsande für ihren unermüdlichem Einsatz. Mit
der Hoffnung das die „Sommernacht“ wieder stattfindet.
2015: Halten wir das Tempo durch?
Die Erwartungen der Menschen in Bad
Honnef sind andere geworden. Mit Nachdruck zeigen die Antworten auf unsere Umfrage, dass wieder Lust herrscht auf Engagement und Besonderes in der Stadt. Oft beschworen von der HWZ und fast so oft
bezweifelt von der Liga der Skeptiker sagen
die Honnefer selbst deutlich, dass es ruhig
mehr sein darf als die Weihnachtsbeleuchtung der City als Highligt.
Im Jahr Eins mit dem neuen ersten Bürger nach dem intensivsten Wahlkampf aller
Zeiten werden neue und ungewohnte Karten verteilt. Hat Neuhoff noch in 2014 die
wichtigsten Hausaufgaben gemacht und das
Rathaus personell gründlich um- und aufgerüstet sowie Klartext gesprochen im Bermudadreieck von Schulden, Sparzwang und
Haushaltssicherungskonzept, so bedeutet
Augenmaß offensichtlich keineswegs Verzichtsdiät: Mit einer neuen Sporthalle, der
noch vor kurzem als völlige Utopie abgetanen Errichtung einer Gesamtschule und
schnellem Start seiner Verwaltung in einen
kontinuierlichen Verbesserungsprozess bspw.
über neue Sibi-Fenster oder Parkplätze ändern sich natürlich Wohn- und Lebensqualität. Im Rat geht es plötzlich ohne Koalitionen im sachorientierten Dialog Bad Honnef,
die Präsenz von Stadtoberhaupt und -verwaltung schafft ein ungewohnt hohes Maß
an Kommunikation.
Die Leute sind besser informiert und
wissen mehr. Und wer mehr weiß, kann sich
besser einbringen. Das bisher undenkbare
Bemühen um eine Bewerbung zur Landesgartenschau ist der Anfang, Regionalplanung und Stadtentwicklungskonzept werden ähnliche Bürgerbeteiligung finden.
Derweil steht der Bürgermeister im Sportzentrum Selhof und reflektiert öffentlich
intelligente weitreichende Umstrukturierung city-naher Areale, zu Villa Schaaffhausen und Postgebäude werden endlich wieder
konkrete Pläne ins Rathaus getragen.
Hält die Stadt das durch? Es mag zwar Neuhoff sein, den die Wünsche nach Kraft und
Ausdauer begleiten – aber es dreht sich um
Bad Honnef und dessen Fähigkeit, den Aufbruch zum steten Merkmal zu machen.
Hält der auch an bei der Wiederbesetzung
der heutigen Liegenschaften von KSI, GTZ,
Post und geistlichem Zentrum an der Wilhelmstraße? Wird die City zur permanenten Baustelle, in deren aufgerissene Löcher
nicht nur Rohre, sondern auch weitere Traditionsgeschäfte versenkt werden? Kommt
Zug in eine Neugestaltung, erhalten Innenstadt und Rhöndorf wirklich attraktivere
Gesichter? Die Angebote der Verwaltung
sind Steilvorlagen, doch entscheiden wird
die Beteiligung der Bürger; sonst werden
sich neue Nähe und neuer Geist verflüchtigen. Zum Glück spielt die kommunale
Politik bisher mit und übernimmt gemeinsame Verantwortung – dem Vernehmen
nach sucht momentan gerade mal ein verwirrter Kopf nach Wiederbelebung von
Koalitionen.
Die Antworten unserer Umfrage lassen
keine „Ernüchterung“ erkennen. Die Leute
wollen, dass es weiter vorwärts geht. Umkehr, Retro und Wieder-Ausstieg sind nicht
in Mode. Es wird Zeit, Ansprüche zu stellen
|bh
– auch an sich selbst.
Politische Erwartungen:
- Was Bad Honnef abgibt, steht der Stadt nicht mehr zurVerfügung.Also wäre es gut, die Kreisumlage niedrig zu halten und Siegburg
von dieser Logik zu überzeugen.
- Große Chancen sollten genutzt werden. Ein integriertes Handlungskonzept zur Stadtentwicklung bringt Klarheit im Ziel und
Mittel im Haushalt, eine kreative Umsetzung der Regionalplanung wird fördernd belohnt. Wenn sich hier eine LaGa als nützlich
erweist – umso schöner.
- Siebengebirge und Drachenfels sind Marken, nach denen Andere sich die Finger lecken. Mit den Nachbarn kooperieren, denn das
Siebengebirge schreit nach Regionalmarketing.
- Wirtschaftsförderung in Bad Honnef fehlte in den letzten Jahren – und das geht gar nicht. Selbst im Tourismus verweigerten wir
uns der Nachbarschaft. Ein großer Ratschlag tut not, der mit klarem Ziel über das „Wie“ verhandelt und nicht über das „Ob“
palavert.
- Der rote Faden der letzten Jahre war, dass Institutionen und Unternehmen Bad Honnef verließen. Das muss vorbei sein – und
beim JobCenter in Rhöndorf sollte die Ampel umgestellt werden.
- Am meisten erreichen die Leute immer noch selbst. Der Zaun im Weinberg spricht hier eine deutliche Sprache. Interessensvertretung ist gut, gemeinsame Interessen selbst wahrnehmen ist besser. Als Unterstützerinnen solcher Prozesse sollten sich die Honnefer Parteien begreifen – und stolz darauf sein.
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g
9. Januar 2015 | Nr. 437 | 10. Jahrgang
| 3 |HWZ
ENGAGEMENT: Ein Jahr der Extreme. Deutschland - Tansania
G
„Watoto Wetu Tansania“
erade war ich aus der SchuDer Mensch und seine Denkweile, so zog es mich in die Ferse ist geformt durch Stereotype, sone. Man kann sich hier viewohl positiven und negativen. Und
le Gedanken darüber machen, wie es
wenn man nicht den Mut hat, diesen
sein könnte, es gibt sogar eine Entgrauen Deckmantel zur Seite zu
wicklungspolitik AG an meiner alten
schieben um eigene Erfahrungen zu
Schule (Gymnasium Schloss Hagersammeln, Klischees zu bestätigen
hof in Bad Honnef), die sich intensiv
und zu widerlegen und aus schwiemit Afrika beschäftigt, doch nichts
rigen wie schönen Momenten zu
kann einen wirklich auf diese Erfahlernen, dann entwickelt er sich nicht
rung vorbereiten. Ich habe ein Jahr
weiter und lässt sich von alten Bilin Tansania gelebt, in Dar es Salaam,
dern, die schon längst verfälscht seien
indem ein stetiger glühender Puls
können, blenden.
schlägt, der nie zur Ruhe kommt. Ich
Mein Aufenthalt war durch täglihatte Respekt undVorstellungen von
che dieser Momente gefüllt, und
dem was kommen wird, doch so etdurch Fehler und Missverständnisse
was kann man nicht planen. Ein
im Umgang mit den Menschen, die
fremdes Land, eine andere Kultur.
einer fremden Kultur angehören,
Und dieses Mal ist man selbst der
welche immer neue Facetten zum
Exot, der sich an neue Umstände geVorschein brachte, lernte ich und
wöhnen muss.
entwickelte ich mich. Durch diesen
Ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, Lena Kummer
Es hat viel Zeit und Energie ge- (19),
Prozess,
der eine ewige HerausfordeAbiturientin des Gymnasium Schloss Hagerhofs, Studentin
kostet, Vorurteile, eingefahrene
rung
darstellt,
und vielleicht erst Jahan der Ludwig-Maximilian-Universität München
Denkweisen und auch Deutschland
re nach meinem Dienst vollständig
hinter mir zu lassen, und mich einem neuen kungen hatte. Die Bewirtung eines Gartens, von mir erfasst und verstanden wird, entsteht
Land zu öffnen. Selten durfte ich so eine ent- der von uns aufgebaut worden war, damit sich ein Band, eine Verbindung zwischen Menspannte und angenehme Atmosphäre erfahren, der Nährstoffgehalt der Mahlzeiten verbesser- schen, zwischen die vor vielen Jahren ein Keil
wie sie mir in Tansania begegnete. Meine Ar- te und nicht nur aus Ugali (Maisbrei) mit Boh- getrieben wurde. Und unsere Aufgabe erbeit dort, eine Einrichtung für Waisen- und nen bestand, als auch einfach ein Freund, oder schließt sich darin, genau diese Lücke zu fülStraßenkinder, gesponsert durch private Spen- eine große Schwester zu sein, mit der sie ihren len, voneinander zu lernen, einander zu achten
der, hat mir den Einstieg sehr erleichtert. „Wa- arbeitsreichen Alltag für ein paar Stunden ver- und zu respektieren, mit all seinen Freuden
toto Wetu Tansania“ (Unsere Kinder Tansania) gessen konnten.
und Fehlern.
beherbergt 50 Kinder im Alter zwischen 3 und
Die Vorstellungen, mit denen ich hier anMein Entwicklungspolitischer Freiwilli20 Jahren und versucht ihnen eine Chance auf gekommen war, hatten sich in vielen Punkten gendienst, war demnach ein Lerndienst, der
ein besseres Leben, durch eine gute Ausbil- als falsch erwiesen. Der häusliche Komfort in sich auf beiden Seiten erstreckte, und mir die
dung, zu bieten. Denn wenn ich eines in Tan- meiner Gastfamilie, entsprach fast annähernd Möglichkeit bot, in eine andere Kultur einzusania erfahren habe, dann ist es die Ungerech- jenen von zu Hause bekannten Standards, dies tauchen und gewisse Dinge aus anderen Blicktigkeit. Die wenigen Möglichkeiten die den kann aber leider nicht verallgemeinert werden, winkeln zu sehen. Ich kann damit jedem folMenschen gegeben sind, gleich wie viel Kraft sondern trifft eher auf die obere Mittelschicht genden Freiwilligen, der sich dazu entscheidet,
sie investieren.
Tansanias zu. Der Gedanke an die Armut hier, einen entwicklungspolitischen FreiwilligenDurch viele Nachhilfestunden und auch hatte mir ebenfalls ein differenziertes Bild vor- dienst, oder auch ein FSJ, anzutreten, nur nahe
selbstständigen Unterricht haben wir versucht gezeigt, als dass was ich ursprünglich vor Au- legen, seinen Dienst kritisch zu beobachten,
den Kindern eine Hilfestellung zu bieten, dass gen hatte. Sicher wird man gerade in seinem sich auf die neue Kultur einzulassen, und nicht
sie vielleicht mal eine Universität besuchen eigenen Arbeitsumfeld stark mit diesem The- zu versuchen, an traditionellen Lebensformen
können und sich ein Leben aufbauen können, ma konfrontiert, und man lernt sich damit aus- und Vorgehensweisen zu rütteln, sondern zu
in denen Existenzängste sie nicht jeden Tag einanderzusetzen. Jedoch unterscheidet sich lernen, zu akzeptieren und das Beste für sich
begleiten.
das Ausmaß und die Darstellung die wir in aus diesem Prozess mitzunehmen.
Unsere Aufgaben lagen nicht nur beim Deutschland dazu geboten bekommen, erheb
Lena Kummer
Unterrichten, sondern beinhalteten auch die lich zu dem, was ich hier erfahren darf. Vielärztliche Versorgung, zum Beispiel, die Beglei- mehr erschreckt mich die fälschliche Vorfühtung in naheliegende Krankenhäuser, wenn rung in westlichen Ländern wie es hier angebeines der Kinder Malaria oder andere Erkran- lich zugehen soll.
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IN K Ü R ZE
Ausklang der Weihnachtszeit
Junge Solisten der Musikschule der Stadt Bad
Honnef gestalten am Sonntag, 11. Januar, um
16.30 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Johann
Baptist (Markt) ein Konzert zum „Ausklang
der Weihnachtszeit“. Gespielt werden Werke
von Bach, Händel, Corelli und Quantz. Der
Eintritt ist frei, um eine Spende zur Deckung
|eb
der Kosten wird gebeten. Auf Weltkriegsspuren
rinnen und Schüler das Löwendenkmal in der
Girardetallee. Das Ergebnis ist eine bemerkenswerte Auseinandersetzung mit der Bad
|eb
Honnefer Geschichte. Fitnesskurse für Frauen
Die kfd-Fitnesskurse für Frauen beginnen
wieder. Ab Montag, 12. Januar startet der
Gymnastik-Kurs „50 plus“ um 19 Uhr in der
Turnhalle der Realschule St. Josef, Bad Honnef, Rommersdorfer Straße. Anmeldung bei
Heinen, Tel. 02224/4766 oder am ersten
Abend bei der Übungsleiterin Martina Klaus.
Ab Donnerstag, 15. Januar beginnt wieder der
Gymnastik-Kurs „60 plus“ um 10.15 Uhr im
Pfarrheim von St. Johann Baptist, Bad Honnef,
Bergstraße. Anmeldung bei Kolfenbach, Tel.
02224/2264 oder vor Beginn der Übungsstunde. Gäste sind zu beiden Kursen willkom|eb
men! Am Montag, 12. Januar, 18 Uhr, wird im Foyer
des Rathauses die Ausstellung „1914/ 2014 –
Für Ehre und Vaterland? – Auf den Spuren des
1. Weltkrieges in Bad Honnef am Beispiel des
Löwendenkmals“ eröffnet. Die Ausstellung ist
Ergebnis eines fächerübergreifenden Projektes
der Klasse 9a der Realschule Sankt Josef, betreuende Lehrkraft war Nataly Weinbeer. Stellvertretender Bürgermeister Klaus Munk wird
eröffnen. Die Schülerinnen und Schüler der
9a begaben sich auf Spurensuche in Bad Hon- Ökumen. Glaubensgespräch
nef und fanden eine ganze Reihe Denkmäler, Am Montag, 12. Januar findet um 10 Uhr das
die an den 1. Weltkrieg erinnern. Als Schwer- erste Treffen im neuen Jahr statt.Tagungsort ist
punkt ihrer Forschungen wählten die Schüle- der Pfarrsaal von St. Johann Baptist, Bad Hon-
nef, Bergstraße. Unter der Leitung von Pfarrer
Dr. Herbert Breuer diskutieren die Teilnehmer
dieses Mal das Thema: „Ende der Weihnachtszeit – und dann?“ Es geht um die Bedeutung
der kirchlichen Feste für unseren Alltag. Gäste
|eb
sind zum Gespräch willkommen. Trickbetrügereien!
Am Mittwoch, den 14. Januar veranstaltet die
Polizei Siegburg im Rahmen des Monatstreffens der kfd-Bad Honnef einen besonderen
Vortrag zum Thema „Trickbetrügereien –
leicht gemacht“. Mit Hilfe eines Puppenspiels
und einigen Sketchen werden die Teilnehmer
darüber aufgeklärt, wie leicht man auf Betrügereien herein fallen kann und welcheVorsorge man treffen sollte, um nicht das nächste
Opfer zu sein. Folgender Programmablauf ist
vorgesehen: 15 Uhr Friedensmesse für Frauen
in St. Johann Baptist, Bad Honnef 16 Uhr
Kaffeetrinken im Pfarrsaal hinter der Kirche
16.30 Uhr Puppenspiel und Sketche der Polizei. Gäste sind willkommen und können an
allen drei Programmpunkten gerne teilneh|eb
men. Gültig vom 12.1. bis zum 17.1.2015
HIT-Markt Bad Honnef · Berck-sur-Mer-Str. 1
53604 Bad Honnef · Tel. 0 22 24 – 1 80 10
9. Januar 2015 | Nr. 437 | 10. Jahrgang
| 4 |HWZ
„Der Abschied fällt schwer“
Er hat, wie bereits berichtet, sein Geschäft „Ars Vivendi“ in der Hauptstraße
geschlossen. Vergangenen Sonntag feierte Jürgen Kutter (Foro l., r.) seinen
Abschied als Innenstadtunternehmer
mit Freunden im nun leer stehenden
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HEIMAT IN JEDEM HAFEN
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Unsere Empfehlung. Für Sie.
Sternsinger im Rathaus
Kreuzfahrt mit Mein Schiff 4 | 14.06. – 18.06.2015
Kiel, Oslo & Kopenhagen
ab
Geschäft. „Jürgen gehörte zum Stadtbild wie unser Kirchturm. Der Abschied
fällt schwer“,meinten seine Kollegen
Georg Zumsande (Foto r., 2.v.l.) und
Walter Löbach (2.v.r.) vom Centrum
e.V. DemVerein bleibt Kutter als Markt-
845,– €*
leiter glücklicherweise erhalten. Und:
Seine ehemaligen Geschäftsräume werden nicht lange leer stehen, dort wird
Salvatore Ferro (Foto l., l.) schon bald
einziehen. So war es ein Abschied mit
nur einem weinenden Auge.
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Die Sternsinger brachten wie jedes Jahr den Segen Gottes
auch ins Bad Honnefer Rathaus. Kinder aller vier Pfarreien des Bad Honnefer Pfarrverbandes hatten sich im
Foyer versammelt und Bürgermeister Otto Neuhoff ermunterte sie, ihre Lieder und Gedichte vorzutragen. Dafür gab er dann eine Spende. Die kleinen Könige in ihren
farbenprächtigen Gewändern durften sich Süßigkeiten
nehmen. Die Sternsinger ziehen durch die Stadt und
sammeln für das Kindermissionswerk. Unter dem Motto
„Gesunde Ernährung für Kinder von den Philippinen
und weltweit!“ steht die diesjährige Aktion, um Mangelund Unterernährung zu lindern.
Stifter und Stifterinnen
www.herzblut-lifestyle.de
Bad Honnef und mehr – in Farbe!
www.diebadhonnefer.de
Die letzten Tage eines Jahres sind für Kongressparkchef
Gerdes alles andere als besinnlich. Zwischen Weihnachtsund Silvestergala steht ein pralles Unterhaltungsprogramm mit Tagestouren durch die gesamte Region auf
dem Urlaubskalender seiner 300 Gäste. Bei der Silvestergala 2014/15 mit 5Gang-Menü und der Feedback Dancing Band feierten auch etliche Bad Honnefer mit ins
neue Jahr. Ganz nach dem Motto des Abends: „Charmant,
elegant, amüsant“.
Die Gründerin des heimatkundlichen
Archivs und Museums „Haus Gutenberg“ in Bad Honnef, die Kunsthistorikerin Frau Renate Mahnke, hält bei
der Senioren-Union Bad Honnef einen Vortrag zum Thema „Bad Honnef
– Stifter und Stifterinnen“.
Die Namen „Edelhoff-Stift“ oder
auch „Hölterhoff-Stift“ können viele
Alle Ausgaben der HWZ
finden Sie im Archiv unter
www.diebadhonnefer.de
Honnefer Bürger sicherlich einordnen.
Aber wer weiß beispielsweise auch,
dass das Bad Honnefer Krankenhaus
seine Gründung gegen Ende des 19.
Jahrhunderts einer großherzigen Stiftung der Schwestern Elise und Philomene Schülgen verdankt? Frau Mahnke wird in ihrem Referat einen noch
wenig bekannten Bereich der Ge-
schichte Bad Honnefs ansprechen: die
Bedeutung von Bürgersinn und sozialem Engagement für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Bad
Honnefs.
Termin: Freitag, 16. Januar, um
15,30 Uhr, im Café Faßbender, Bad
Honnef, Hauptstraße 98. Gäste sind
|eb
wie immer willkommen.
9. Januar 2015 | Nr. 437 | 10. Jahrgang
| 5 |HWZ
KULTUR: Die Entwicklung der Musikkultur im Siebengebirge 2009 - 2014
Teil 2
Bad Honnefer Musikgeschichte
D
iese zwei unterschiedlichen Enden
der Gesellschaft verknüpft nun das Konzept der
7MMN. Zur Finanzierung
des Festivals wurde zuerst einmal eine Einheitsgage in Höhe von 150 Euro für jeden
teilnehmenden Musiker festgelegt. Viele kulturaffine Firmen, Parteien, Organisationen
und auch Privatleute übernehmen die persönliche Patenschaft für einen der Musiker und somit seine Gage. Im
Gegenzug erhalten die Paten
einen von den jeweiligen
Wirten reservierten Stammplatz im Lokal ihres Patenmusikers. Diese
Idee, die am Anfang noch auf viel Skepsis
stieß, hat mittlerweile so viele Freunde gefunden, dass jedes Jahr für einen Großteil
der Musiker Paten gefunden werden. Der
örtliche Energieversorger, die Bad Honnef AG, welche von Anfang an das Festival
als starker Partner aus der Geschäftswelt
begleitete, intensivierte 2014 sein Engagement, und übernahm einen großen Teil
der Werbekosten. Für die Anspruchsberechtigten der örtlichen Tafeln steht jedes
Jahr ein festes Kartenkontingent zur Verfügung. Ebenso geht regelmäßig ein Teil
des Festivalerlöses zur Nachwuchsförderung an die Musikschulen. Hiervon konnten bereits mehrere Instrumente angeschafft werden. In Zeiten, in denen Eltern
ihren Kindern lieber Mathe- als Musikunterricht finanzieren, haben auch viele teilnehmende Musiker ihre Verantwortung
dem Nachwuchs gegenüber erkannt und
wahrgenommen (Motto: Artists giving
back). Einige spendeten ihre persönliche
Gage bzw. machten Angebote für Workshops oder stifteten CDs zum Verkauf und
gebrauchte Instrumente als Übungsinstrumente.
Musikalisch ist das Festival nun ebenfalls den Kinderschuhen entwachsen und
präsentiert jedes Jahr eine gesunde Mischung aus lokalen Heroen und Nachwuchsbands sowie Profimusikern aus dem
In- und Ausland. Durch die Zusammenarbeit mit BonnTicket und den Stadtwerken Bonn konnte die Öffentlichkeitsarbeit 2014 auch überregional intensiviert
werden – die Veranstaltung wurde von
einem ursprünglich rein lokalen Event zu
einem mittlerweile weithin bekannten
und beliebten Festival. Als besondere Auszeichnungen erhielt die 7MMN 2013 die
Regionale Kulturförderung des Landschaftsverbandes Rheinland als Veranstaltung mit überregionaler Bedeutung und
Beispielcharakter. Zudem wurde sie im
Folgejahr in das Format Rheinischer Kultursommer der Region Köln-Bonn e. V.
aufgenommen, das 59 hochklassige Kulturveranstaltungen zwischen Neuss und
der südlichen Landesgrenze NordrheinWestfalens bündelt und bewirbt.
Mit knapp 2.000 Besuchern wurde
2014 bei der 7MMN ein neuer Rekord
aufgestellt. Da jeder Besucher einen einmaligen Eintritt zahlt, mit dem er alle
Konzertorte besuchen kann, erbrachte ein
neues Zählsystem zur Feststellung des
Pendelverhaltens der Besucher weiteren
Aufschluss: Im Laufe des Abends und im
Zuge der Aftershowparty wurde die Sie-
und einen Besucherstrom
von knapp 10.000 Kunstinteressierten aus der ganzen
Republik, die während der
Lebensdauer des Projektes
durch das verlassene Hospital
streiften. Auf der Website
www.endstation.wildscreen.
de finden sich heute noch die
bildhaften Zeugnisse der damaligen Aktivitäten der beteiligten Künstler. Die Musiker, die in dieser außergewöhnlichen Location ihr
Können zum Besten gaben,
kamen ebenfalls aus ganz
Deutschland, vorzugsweise
aus Nordrhein-Westfalen. An
bengebirgsgastronomie insgesamt rund der Theke der Verwund-Bar trafen sich
5.500 Mal von den 7MMN-Gästen fre- Profis und Amateure aus der Region und
quentiert – eine beeindruckende Zahl. darüber hinaus. Bis heute noch ist der
Nähere Informationen sowie die Unter- Auftritt in der morbiden Atmosphäre der
stützer und Paten aus dem Netzwerk fin- Endstation für viele Musiker eines der
den sich unter www.7mmn.de.
Highlights ihrer Bühnenpräsenz.
Endstation – Ein Krankenhaus
voller Kunst
Kulturzone Königswinter –
Vom Leerstand zum Kreativstand
Speziell die Szene der bildenden
Kunst ist schon lange im Siebengebirge
breit vertreten, war als solche in ihrer Gesamtheit allerdings nur marginal organisiert und eher auf ein schmales Zielpublikum ausgerichtet. 2012 ergab sich eine einmalige Chance, indem der Cura
Dachverband das Königswinterer Krankenhaus aufgab und dem Honnefer
Künstler Helmut Reinelt anbot, in dem
stillgelegten Gebäude für ein halbes Jahr
bis zum endgültigen Abriss eine Kunstinstallation zu errichten. Diese Nachricht sprach sich in Windeseile herum,
und in relativ kurzer Zeit war ein Organisationsteam gefunden, welches sich aus
Aktivisten verschiedenster Kunstformen
rekrutierte und das alte Krankenhaus zu
neuem Leben erweckte. In der Endphase
gestalteten über 250 beteiligte Künstler
aus vielen Sparten aktiv dieses autonom
betriebene Kulturzentrum, welches von
April bis September 2012 geöffnet hatte.
Wechselausstellungen zogen internationale Künstler und Aktive aus anderen
Kulturinitiativen nach Königswinter.
Versicherung, Aufsicht, Catering und
vieles mehr wurde vom zehnköpfigen
Kernteam organisiert.
Die Musik hatte von Anfang an einen
herausragenden Stellenwert im Rahmen
der Gesamtinitiative, das alte Krankenhausfoyer war wie geschaffen für Darbietungen aller Art.Aber auch in den Fluren,
auf den Stationen, im ehemaligen OPSaal und selbst in der verlassenen Pathologie agierten Musiker, die dem toten
Gebäude Leben einhauchten. Letzten
Endes fanden alleine in den knapp sechs
Monaten, in denen das Krankenhaus als
größtes autonomes Kunstprojekt in der
Rheinschiene betrieben wurde, über 70
Veranstaltungen überwiegend musikalischer Art statt. Jedes Wochenende wurde
von Freitag bis Sonntag gerockt, gejazzt,
geswingt und gejammt, was das Zeug
hielt. Mittlerweile hatte sich in der
Künstlerszene von Bonn und dem
Rhein-Sieg-Kreis das Siebengebirge als
„Must-be-Place“ herausgestellt, in dem
„man sich mal sehen lassen“ sollte. Die
Endstation sorgte für bundesweite Presse
Die Kulturzone Königswinter ist das
direkte Erbe des Projektes Endstation.
Mit dem Auszug aus dem Krankenhaus,
welches mittlerweile abgerissen und
durch einen Neubau, der als Seniorenheim genutzt werden soll, ersetzt wurde,
gründete sich aus dem Organisationsteam der Endstation heraus die
Künstlergruppe Antiform e. V., welche
sich zum Ziel gesetzt hat, alternative
Kunstprojekte zu fördern (www.antiform.eu). Mit Unterstützung der Stadtverwaltung Königswinter und verschiedener Organisationen, wie der Tourismus
Siebengebirge GmbH und der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft Königswinter mbH bezog Antiform verschiedene Immobilien in der
Altstadt von Königswinter, die durch
einen in den letzten Jahren ständig gestiegenen hohen Häuserleerstand gekennzeichnet ist. Herauszuheben hierbei
sind die Galerie 1 im ehemaligen Drachenfelshotel, das Lichtspielhaus im ehemaligen Schlecker-Markt, sowie Artists
in Residence, welches in den Räumen
einer ­ehemaligen Versicherung logierte
und Künstler aus ganz Europa für jeweils
mehrwöchige Arbeitsaufenthalte nach
Königswinter zog.
Diese Objekte wurden Zug um Zug
mit Kunst gestaltet und mit Musik belebt. Insbesondere in den Räumen der
Galerie 1, in der eine monatliche LiveMusik-Reihe ihren Platz fand, tummelten sich in den letzten beiden Jahren viele Musiker aus dem gesamten RheinSieg-Kreis für Konzerte,Vernissagen und
Sessions. Fast schon eine Ironie der Dinge: Bedingt auch durch die zweijährige
Arbeit von Antiform wurden zwischenzeitlich einige Häuser verkauft oder verpachtet, aus denen die Künstlergruppe
anschließend ausziehen musste. Aktuell
werden weitere Leerstände zur Belebung
durch Kunst und Musik gesucht. In einem Haus wurde die Musik, wie in vielen anderen Städten auch, Opfer polizeirufbereiter Nachbarn und Hausbesitzer,
die sich durch „Darbietungen akustischer Art“ in ihrer Ruhe gestört fühlten.
Helge Kirscht
Fortsetzung folgt
9. Januar 2015 | Nr. 437 | 10. Jahrgang
| 6 |HWZ
Praktizierte Integration
50 Gäste aus 10 Ländern konnte die Caritas Bad Honnef am
Sonntag zu ihrem Weihnachtsessen für Asylbewerber im
Pfarrsaal von St. Johann Baptist
begrüßen. Eingeladen waren
alle Familien mit Kindern und
die Teilnehmer des Sprachkurses, den die Caritas in Bad
Honnef organisiert hat. 20 freiwillige Helfer aus der Gemeinde St. Johann Baptist, hier viele
aus der kfd, aber auch aus der
Caritas in Selhof und Rhöndorf sorgten dafür, dass sich
alle wohlfühlten. Den Auftakt
machte die Familie Loevenich
mit einer kleinen weihnachtlichen Hausmusik. An allen Tischen saßen freiwillige Helfer
als Dolmetscher für die Balkansprachen, Arabisch, Farsi, Russisch,
Englisch und Französisch, so dass sich
alle miteinander verständigen konnten
und aus dem Mittagessen eine echte
Begegnung zwischen Bad Honnefern
und ihren neuen Mitbürgern wurde.
Pfarrer Bruno Wachten, Diakon Franz
Gunkel und Pfarrer Herbert Breuer
vertraten die Geistlichkeit. Nach dem
Essen gab es dann sogar noch eine
Weihnachtsbescherung durch die Malteser. Günther Raths, Andreas Archut
und Katharina Beschoner verteilten an
alle Kinder liebevoll verpackte Geschenke. Zum Abschied bekamen Kinder und Erwachsene schließlich noch
süße Präsente, die der Hit-Markt für
diesen Anlass gespendet hatte. |eb
Die Bad Honnefer Karnevalstermine 2015
Sa. 10.1.
Sa 10.1.
Sa. 17.1.
Di. 20.1.
Fr. 23.1.
Sa. 24.1.
So. 25.1.
Do. 29.1.
Sa. 31.1.
19.00 Uhr
20.00 Uhr
20.00 Uhr
20.00 Uhr
20.00 Uhr
17.00 Uhr
15.00 Uhr
15.00 Uhr
20.00 Uhr
20.00 Uhr
So. 1.2. 14.00 Uhr
Mi. 4.2. 20.00 Uhr
Fr. 6.2. 19.30 Uhr
So. 8.2. 11.30 Uhr
Mo. 9.2. 20.00 Uhr
Do. 12.2. 15.00 Uhr
Fr. 13.2. 20.00 Uhr
Sa. 14.2. 11.00 Uhr
So. 15.2. 13.11 Uhr
Mo. 16.2. 13.00 Uhr
15.00 Uhr
Di. 17.2. 14.00 Uhr
Halt Pol and Friends
Proklamation Siebengebirgsprinzenpaar
Ramba, Zamba, Bütt & Tanz
Sing doch ene mit
Kostümsitzung
Teeniekarneval
Kinderkarneval
Mädchensitzung
Sing doch ene mit
Prunksitzung
Weinhaus Steinbach
Bürgerhaus Aegidienberg
Kursaal
Gast. Ziepchen Rhöndorf
Bürgerhaus Aegidienberg
Bürgerhaus Aegidienberg
Bürgerhaus Aegidienberg
Kursaal
Vierkotten
Saal Kaiser Selhof
KG Halt Pol
KG Klääv Botz
KG Ziepches Jecke
Festkomitee
KG Klääv Botz
KG Klääv Botz
KG Klääv Botz
KG Halt Pol
Festkomitee
Gr. Selhofer KG
Seniorensitzung
Große Prunksitzung
Bergparty Kölsche Mess anschl. Biwak
Sing doch ene mit
Weibersitzung
Weibersitzung
Weibersitzung
Jugendparty
Rathaussturm / Marktschau
Karnevalszug
After Zoch Party
Veedelszug Selhof
Kinderkarneval
Siebengebirgszug Aegidienberg
anschl. After Zoch Party
Kursaal
Kursaal
Bürgerhaus Aegidienberg
St. Johann Baptist
Wirtshaus Aegidienberg
Bürgerhaus Aegidienberg
Saal Kaiser Selhof
Seminaris Kongresspark
Hontes
Rathausplatz
Bad Honnef
Rheinsubstanz
Selhof
Saal Kaiser Selhof
Aegidienberg
Bürgerhaus Aegidienberg
Festkomitee
KG Halt Pol
KG Klääv Botz
Festkomitee
Festkomitee
KG Klääv Botz
Gr. Selhofer KG
KG Löstige Geselle
KG Halt Pol
Festkomitee
Festkomitee
Festkomitee
Gr. Selhofer KG
Gr. Selhofer KG
KG Klääv Botz
KG Klääv Botz
(Alle Angaben ohne Gewähr)
Rhöndorfer Veranstaltungskalender 2015
www.diebadhonnefer.de
Januar
10.Sternsingen
17. Karnevalsparty Ramba Zamba
Bütt & Danz der KG Ziepches
Jecke (Kursaal)
Februar
5. Karnevalistischer Abend des
Hauses Rheinfrieden mit Unterstützung der KG Ziepches Jecke
8. Karnevalistischer Nachmittag des
Seniorenstifts DIACOR mit Unterstützung der KG Ziepches Jecke
10. Karnevalistischer Kaffeeklatsch
der Caritas (Pfarrsaal)
12. Karnevalsfeste der GGS (Turnhalle)
25. Ökumenische Gespräche (Pfarrsaal)
März
3. Literaturabend der kath. öffentlichen Bücherei
4.
Ökumenische Gespräche (Pfarrsaal)
11. Ökumenische Gespräche (Pfarrsaal)
22. Fußwallfahrt nach Bruchhausen
29. Ostereierschießen der St. Hub.
Schützengesellschaft
April
2. Reinigung des Ziepchensbrunnen durch die Löschgruppe
Rhöndorf
19.Erstkommunion
30. Maibaumsetzen und Maiansingen (Ziepchensplatz)
Mai
12.Weinbergprozession
Juli
4.-6.Kirmes / Patrozinium
August
15.-16. Schützenfest der St. Hubertus
Schützengesellschaft
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September
4.-6.Weinfest (Ziepchensplatz)
20. Pfarrfest (Park der Villa Merkens)
Oktober
10. Königsball St. Hub. Schützengesellschaft (Kursaal)
November
7. Patronatstag der St. Hubertus
Schützengesellschaft
7.-9.Buchausstellung der kath. Öffentlichen Bücherei
10. Sankt Martinszug
Dezember
5. Schlussschiessen der St. Hub.
Schützengesellschaft
13. Weihnachtsmarkt (Ziepchensplatz)
13. Adventkonzert des Kirchenchors
St. Cäcialia (Pfarrkirche)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
9. Januar 2015 | Nr. 437 | 10. Jahrgang
| 7 |HWZ
KULT: And the Beat goes on...
„Und immer wieder freitags“
Die Termine bis Ende März:
A
m Anfang steht wie immer nur
eine Idee: Live-Musik im Inselcafé. Jeden Freitag. Erfolgsaussichten: Eher schlecht. „Im Winter verirrt sich kein Mensch auf die Insel. Schon
gar nicht Abends“, heißt es. Trotzdem:
Helge Kirscht (Foto Mitte m.), der Unermüdliche, zimmert ein Musikprogramm für November/Dezember 2014
zusammen. Zum ersten Musikabend auf
der Insel pilgern 50 Mitmenschen. „In
ist Kult geworden. „Immer wieder Freitags...“. Bis Ende März 2015 steht nun
das Musikprogramm (siehe unten). Im
Februar sind zwei Karnevalspartys geplant. Weiberfastnacht und Karnevalsfreitag. Karten dafür gibt es exklusiv nur
über die HWZ und im HIT Markt. Irgendwann, wenn die Sonne wieder
wärmt, wird die Open Air-Saison eröffnet. Natürlich mit Live-Musik. Nicht
nur Freitags.
2.1. 2ND MOVEMENT
Folkrockduo
9.1. ROBERT CARL BLANK
Singer/Songwriter
16.1. DROPS RODCKT
Das Piano
23.1.KRASKE/ARENZ
Vocal-Guitar-Jazzduo
30.1. ANIKA AUWEILER
Deutschpop/-rock
6.2.EARTHNUTS
Voice-Guitar-Liveloop
13.2.KARNEVAL
Karneval
20.2. BLIPSO JUICE
Gypsyjazz
27.2.PS-GITARRENDUO
Musikcomedy
6.3. SIMON WAHL
Fingerstylegitarrist
13.3.STRINGS2VOICES
Vocal-Bass-Akrobatik
20.3.PANMEYEREI
Karibische Klänge
27.3. MARION & SOBO
Chansons & Swing
welcher Kneipe in Bad Honnef hast du
freitagsabends 50 Leute hocken“? Kirscht
gibt sich selbst die Antwort: „Ich wüsste
nicht, wo“. Bis zum 2. Weihnachtsfeiertag wird die Reihe konsequent durchgezogen. Es bleibt bei der Besucherfrequenz. Mehr Stühle stehen auch nicht
zur Verfügung. Auf der überdachten
Nordterrasse sitzt die Rauchergemeinde.
Hin und wieder wird auch dort gespielt.
Überwiegend aber neben dem lodernden Kamin im Café. Glücksgriff: Anna
Pütz (Foto Mitte r.) und Anna Schneider
sorgen für den perfekten Service. Glücksfall: Bürgermeister Otto Neuhoff (Foto
Mitte l.) ist Stammgast. Hin und wieder
übermannt es ihn und er greift höchstpersönlich zum Mikrofon.Aus einer Idee
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Bj. ca. 1913, Etagenheizung,
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9. Januar 2015 | Nr. 437 | 10. Jahrgang
| 8 |HWZ
Auf die Spuren unserer Urahnen begibt sich der Rheinbreitbacher Heimatverein mit einer Besichtigung der Ausstellung
„Eiszeitjäger“ im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Vor
100 Jahren wurde in der Region, in Oberkassel, bei Steinbrucharbeiten ein 14.000 Jahre altes Doppelgrab entdeckt. Neben einem Paar im Alter zwischen 25 und 35 Jahren befand
sich auch das Skelett eines Haushundes in der Grube. Dazu
fand man zahlreiche nützliche und kunstvolle Grabbeigaben.
Dieser aufsehenerregende Fund wurde jetzt im Jubiläumsjahr abermals von einem Team internationaler Wissenschaftler
mit den neuesten und modernsten Methoden erforscht und
die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert.Viele Fragen ranken sich um den Alltag und die Umwelt dieser Urmenschen.
Mit dem Nachbau eines eiszeitlichen Wohnzeltes und vielen
anschaulichen Abbildungen vom Leben und Arbeiten der Urmenschen versucht die Ausstellung Antworten zu geben und
ein möglichst genaues Bild jener Welt zu zeichnen. So kann
man etwas erfahren über die Lebensweise, die Bekleidung und
Ernährung sowie die Herstellung von Werkzeugen und Jagdgewohnheiten der Eiszeitmenschen.
Wir treffen uns am Mittwoch, den 21. Januar um 15 Uhr
auf dem Renesseplatz zur Bildung von Fahrgemeinschaften.
Die Kosten in Höhe von 10 Euro pro Person für Eintritt und
Führung bitte vorab auf eines der Vereinskonten überweisen.
Die Kontenangabe finden Sie auf unserer Homepage: www.
heimatverein-rheinbreitbach.de. Verbindliche Anmeldungen
bis zum 18. Januar an Heike Riznar,Tel. 02224/9010197 oder
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Jürgen Fuchs: Tel. 02224/ 2876.
Deine Stadt. Deine Zeitung. Dein Jahr.
HWZ
Impressum: DIE BAD HONNEFER Wochenzeitung – www.diebadhonnefer.de
diebadhonnefer@gmx.de – Redaktion: Helmut Böndel, ViSdP – Telefon 0 22 24 / 70 182
Postanschrift: Dellenweg 2 – 53604 Bad Honnef | Layout und Anzeigengestaltung:
Ralf Kolmsee, F5 Mediengestaltung – Tel. 02 28 / 90 90 11 29 – info@f5-mediengestaltung.de
Druck und Verarbeitung: Siebengebirgsdruck, Bad Honnef – Telefon 0 22 24 / 24 62
info@siebengebirgsdruck.de | Freie Mitarbeit: Christian Adams, Elke Grävenstein (Fotos)
Die HWZ erscheint wöchentlich, freitags, Einzelverkaufspreis: 50 Cent | HWZ Online
Realisierung: elixis.de – Carsten Schmidt – Telefon 02 28/ 61978870 – HWZ@elixis.de –
www.elixis.de
© LVR-LandesMuseum Bonn
„Eiszeitjäger“ im Rhein. Landesmuseum
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