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Ladies' Beauty–Time - Der Tip

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Der T!p
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SportTip
Squash – Hau den Ball gegen
die Wand
(jau) Nach einer Woche Universität können sich sehr viele Emotionen und Stress anstauen. Ein Tipp um runter
zu kommen: Probiert einfach
einmal eine neue Sportart aus!
Squash ist sehr einfach zu lernen und gleichzeitig sehr anstrengend, vorausgesetzt man
hat die erforderliche Motivation. Es reicht eigentlich schon
eine Stunde, bis man vollständig ausgepowert ist, auf dem
Boden liegt und wieder versucht zu Kräften zu kommen,
sowohl mental als auch physisch. Denn Squash ist ein extrem anspruchsvoller Sport und
erfordert sehr schnelle Reflexe
und Selbstbeherrschung.
Man kann sich entweder an die
offiziellen Turnierregeln halten, oder, wenn man das Spiel
kennenlernen will, mit seinem
Mitspieler abstimmen welche
Regeln man einhält und welche
nicht. Ein paar grundlegende
Regeln seien hier genannt:
Ein Spiel beginnt mit einem
Ball um die Angabe. Die Angabe hat immer der Spieler,
der den Punkt des letzten
Ballwechsels gewonnen hat.
Beim Aufschlag muss darauf
geachtet werden, dass der Ball
über die mittlere rote Linie an
der vorderen Wand geschlagen wird und im gegnerischen
Feld aufkommt. Danach ist es
das Ziel, den Ball immer an
die vordere Wand zwischen
der untersten und der obersten Linie zu schlagen. Ein Spiel
geht bis 11 Punkte, ist also sehr
kurz, was wiederum für viel
Ehrgeiz sorgt, sollte man ein
Spiel verlieren. Das ist schon
alles. Man kann nach den einzelnen Spielen auch die Spiele
zählen, um nach dem Spiel einen Endstand zu haben und zu
wissen wer der Tagessieger ist.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass es nicht allzu sehr auf das Ziel ankommt
Tagessieger zu sein, sondern
zu versuchen mit allen Mitteln ein Spiel zu gewinnen.
Vielleicht liegt das auch daran,
dass ich nicht sehr häufig gewinne, trotzdem empfehle ich
jedem der sportbegeistert ist,
Squash auszuprobieren.
Leider ist Squash eine der wenigen Sportarten, die nicht an
der Uni Bayreuth angeboten
werden. In Bayreuth und Umgebung gibt es zwei Sport- und
Fitnesscenter die Squash anbieten. Alles was man dort
dann noch braucht sind zwei
Squashschläger, einen Squashball, Sportschuhe mit hellen
Sohlen und einen Gegner.
Wer also Lust darauf hat, seinen Körper einmal so richtig
zu strapazieren, für den eignet
sich Squash perfekt.
 KurzTips
BuchTip
Ich und die Menschen - Matt Haig
Humorvoll, aber doch hin und wieder
tiefgründig, manchmal etwas schräg,
und sogar ein bisschen philosophisch
gestaltet Autor Matt Haig in seinem Roman eine Auseinandersetzung mit dem
Menschsein und alle seinen Tücken.
(np) Kein allzu außergewöhnliches Thema, schließlich behandelt eigentlich jedes
literarisches Werk irgendwie das Leben
der Menschen, doch hier ist etwas anders
als normalerweise. Wir kennen zu Genüge
die Ich-Perspektive vom kleinen Jungen,
die der selbstbewussten Karrierefrau, des
Großvaters, der auf sein Leben zurückblickt oder sogar des liebevollen Haustiers,
das mit kritischem Blick sein Herrchen
begleitet. Romane wie diese überschwemmen längst die Buchhandlungen und
geben ihren Lesern immer ähnliche Perspektiven auf die Menschen. Bei Matt
Haig bekommt der Leser aber einen ganz
anderen Blickwinkel und zwar den eines
Alien, der auf die Erde kommt. Oha ein
Science-Fiction-Roman, denkt jetzt der ein
oder andere, aber in dieses Genre lässt sich
„Ich und die Menschen“ tatsächlich nur im
weitesten Sinne einordnen. Denn das Alien aus dieser Geschichte hat mit den übli-
chen Science-Fiction-Helden und grünen
Männchen nur wenig gemein. Angekommen auf der Erde sieht er erst einmal aus
wie ein ganz normaler Mensch, genauer
wie ein bestimmter Mensch, nämlich wie
der geniale Mathematiker Prof. Andrew
Martin. Dieser hatte zum Leidwesen der
Alien-Zivilisation, deren Antwort auf
alle Fragen stets die Mathematik ist, ein
mathematisches Problem gelöst, das die
Menschheit niemals hätte lösen sollen.
Schade für den echten Professor, denn er
wird kurzer Hand umgebracht und durch
eine Alien-Version seiner selbst ersetzt.
Soweit der Science Fiction Teil der Geschichte, denn nun soll sich der neue Prof.
Andrew Martin möglichst unauffällig
verhalten, um unerkannt alle Spuren und
Mitwisser der mathematischen Lösung
zu beseitigen. Unauffällig. Leichter gesagt
als getan, wenn man für die Menschen
und ihre Gewohnheiten kaum mehr als
Verachtung übrig hat. Zum Beispiel Kleidung hält der neue Andrew für ziemlichen
Blödsinn und rennt in der ersten Szene
des Buches gleich mal nackt eine Autobahn entlang und dreht danach auch eben
schnell noch eine Runde über den Campus. Nicht unbedingt, was man unter unauffällig versteht.
Oder was sind das eigentlich für Gefühle,
von denen sich die Menschen immer alles
verbauen lassen? Liebe, Wut, Trauer?! Für
„Alien-Andrew“ ist das alles unbegreiflich
und mit der rationalen, mathematikverehrenden Alien-Gesellschaft überhaupt
nicht vereinbar. So werden dem Leser
im ersten Teil des Buches also so einige
menschliche Macken vor Augen geführt,
aber natürlich kommt wie in jedem Buch
noch eine Wendung. Denn Prof. Andrew
Martins Frau Isobel, Sohn Gulliver und
Hund Newton beginnen „Alien-Andrew“
ganz unwissentlich das menschliche Leben schmackhaft zu machen und so wird
aus der anfänglichen großen Kritik an der
Menschheit bald eine Hommage an das
Menschsein mit allen Fehlern aber auch
mit all den Freuden.
Insgesamt hat mich der Roman vor allem
durch seine Vielseitigkeit überzeugt. Mit
skurrilen, wie auch tiefsinnigen Dialogen,
spannenden Szenen auf der Suche nach
Martins Aufzeichnungen und der obligatorischen Romanze, gelingt es Matt Haig
sowohl Komödie und Drama als auch Romanze, Science-Fiction und sogar ein wenig Krimi unter ein Dach zu bringen, ohne
dabei den Faden zu verlieren. Dieses Buch
lohnt wirklich!
Kommt Fränk! aus Nowa Amerika?
Termintips für die nächsten Tage
(ulk) Freiheit für Fränk
In der noch relativ neu-eröffneten Biertapbar Lamperium findet regelmäßig
ein Abend unter dem Motto „Freiheit
für Fränk!“ statt, so auch an diesem Donnerstag. Manch einer mag sich fragen für
welchen tibetisch-russich-ukrainischen
Freiheitskämpfer hier wohl wieder etwas
getan wird. Aber falsch gedacht, die Facebookseite des Lamperium bietet folgende Fränk-Begriffserklärung: „Wir alle
haben einen Fränk! in uns. Ein kleines,
unzufriedenes Etwas, das ab und an raus
muss, sonst würden wir explodieren.
Lasst Fränk! gehen und die Leichtigkeit
kommt zurück. Wir helfen Euch dabei.“
Dementsprechend bietet das Lamperium am Donnerstag auch Fränk!-Getränkespecials an und ab 20.30 Uhr gibt
es sogar jede Stunde einen Fränk!. Und
wer jetzt immer noch etwas verwirrt ist,
geht am besten am Donnerstag selbst
ins Lamperium um seinen persönlichen,
ganz eigenen Fränk endlich zu entdecken
Django Asül im Zentrum
Wer immer noch nicht ganz Abschied
nehmen möchte vom alten Jahr, kann
am Freitag um 20 Uhr zusammen mit
Django Asül und seinem satirischem
Jahresrückblick noch einmal zurückschauen. Ab 22,50 Euro können Karten
auf eventim.de oder bei der Theaterkasse
Bayreuth für die Veranstaltung im Zentrum erworben werden. Unter dem Motto „Rückspiegel 2014“ präsentiert Asül
„pointensatt, geistreich geschliffen und
souverän selbstsicher Erinnerungskultur
auf hohem Niveau - Highlights, Downlights, Total-Flops und messerscharfe Attacken, die auch in abendfüllender Länge
keine Sekunde an Verve verlieren.“ Der
türkisch-bayerische Kabarettist hat sich
viel vorgenommen, denn seine These
ist: An ein Jahr, das zum Vergessen ist,
muss zumindest 100 Minuten erinnert
werden.
Nowa Amerika – ein Land dazwischen/Kraj pomiędzy
Ein Vortrag von Michael Kurzwelly,
Gastbeitrag von Nicolai Teufel
Hörsaal H6, GEO | Dienstag, 13. Januar
2015; 18:15-19:45
Die Wirklichkeit ist eine Konstruktion,
die Realität nur eine Vereinbarung. –
diese These dürfte jedem Studierenden
der Geistes- und Sozialwissenschaft be-
kannt vorkommen. Michael Kurzwelly
bezeichnet sich selbst als „Konstrukteur
von Wirklichkeiten“, der die Annahme,
dass die Realität als erstes im Kopf entsteht, als Künstler anwendet, indem er
aktiv Realitäten schafft. Er spielt mit der
Behauptung, dass es zwischen Deutschland und Polen im „Dazwischen“ Nowa
Amerika mit der Hauptstadt Słubfurt
gibt. Selbstverständlich mit eigener Flagge, Hymne, Sprache, Tourismusguide
und Parlament. Das Projekt besitzt einen eigenen Nowa Amerika Kongres,
die Nowa Amerika Uniwersytät, eine
Mediathek und fand überregional mehrfach Wiederhall in der Zeit, NZZ, Arte,
Deutschlandfunk und ARD. Durch die
angewandte Methode der Wirklichkeitskonstruktion versucht er gemeinsam
mit anderen Nowo Amerikanern die
Dialektik zwischen zwei Nationalstaaten
aufzuheben und bietet auf diese Weise
nicht nur Einblicke in die Funktion von
Staatlichkeit, Geschichte und Grenzziehungen sondern wirft auch die Frage
„Was ist Identität?“ auf.
Mehr Infos: http://www.nowa-amerika.
net/
s T!p-Rätsel
2
5
­– Impressum –
10
17
28
Redaktionsschluss: Redaktionskonferenz: ?
Was ist die Lösung dieser Zahlenreihe?
Diesmal zu gewinnen: Lösung bis Sonntag an:
Lösung letzter Woche:
Gewinner:
Ein 10€ Gutschein für den Kraftraum in Bayreuth
raetsel@tipbt.de
„Die Töchter sind 3 Jahre, 3 Jahre und 8 Jahre alt.“ Genauere Informationen zur Lösung findet ihr online bei uns auf www.tipbt.de
Kanat Kyrgyzbaev
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
(Gewinnchance 1:15) (ulk) Donnerstag, 8. Januar 2015
ÆTHER | SHOWCASE.
Suite. 23:00 Uhr // Freiheit
für Fränk!. Lamperium.
18:00 Uhr // Feldpost für
Pauline. Studiobühne. 20:00
Uhr
Freitag, 9. Januar 2015
Das Original Krimidinner. Eremitage. 19:00 Uhr
// Django Asül. Zentrum.
20:00 Uhr // Reigen. Studiobühne. 20:00 Uhr // Party
Safari. Borracho. 21:00 Uhr
// Extreme Atmosphere.
Koco. 22:00 Uhr // CLUB
LIV. Suite. 23:00 Uhr
Samstag, 10. Januar 2015
51. Ball der Stadt Bayreuth.
Stadthalle (Großes Haus).
20:00 Uhr // Feuerbach
Quartett. Zentrum. 20:00
Uhr // Nie sollst du mich
befragen.
Studiobühne.
20:00 Uhr // Cholet-KänzigPapaux Trio. Bechersaal.
20:30 Uhr // Latin Music
Night. Glashaus. 21:00 Uhr
// Panda Party. Borracho.
21:00 Uhr // Das Lamperium schlägt zurück!. Lamperium. 22:00 Uhr // Gin
& Tonic Night. Suite. 23:00
Uhr // Roter Salon 2015.
Koco. 23:00 Uhr
Sonntag, 11. Januar 2015
Das Dschungelbuch.
Zentrum. 16:00 Uhr
Montag, 12. Januar 2015
Ringvorlesung Sportethik:
Sauberer Sport – Wirklichkeit oder Utopie?. Uni Bayreuth (H 26). 18:00 Uhr //
Sneak Preview. Cineplex.
20:00 Uhr
Dienstag, 13. Januar 2015
Blutspende. Rotkreuzhaus.
12:00 bis 18:00 Uhr // Geographis Kolloquium: Nowa
Amerika – ein Land dazwischen / kraj pomiędzy. Uni
Bayreuth (H 6) // Study less,
drink more! Lamperium.
20:00 Uhr // The Voice of
Germany – Live in Concert. Brose Arena, Bamberg.
20:00 Uhr
Mittwoch, 14. Januar 2015
Feldpost für Pauline. Studiobühne. 20:00 Uhr // Nabucco.
Oberfrankenhalle.
20:00 Uhr
Der T!p
Die einzige wöchentliche unabhängige Studentenzeitung Bayerns
Sonntag 16 Uhr
Montag ab 18 Uhr im S 125 (GW I).
Neue Interessenten sind immer willkommen.
Anschrift: Chefredaktion:
Der Tip • FAN • Universität
Universitätsstraße 30 • 95440 Bayreuth
E-Mail: chefredaktion@tipbt.de • Internet: www.tipbt.de
Redaktion: Fotograf:
Finanzen & Marketing:
Layout: Webmaster:
Lektorat: Rätsel:
Druckerei: Auflage:
Patricia Bischof (pab), Korinna Netz (kn), Yaniv Ginati (yg), Alina Steffan (ast), Lars Markthaler (lm), Ivailo Kamenov (ik), Nadine Pelkmann (np), Robin Rüther (ror), Andrea Weidner (aw), Luisa Reisinger (lur), Michael Buchhorn (mbu), Larissa Schmidt (las), Hannah Friedrich (hf), Christina Meyer (crm), Johanna Buchholz (jb), Simone Gick (sg), Anneke de Kemp (and), Thomas Nagl (tn), Sophia Babl (sob)
Ulla Kaltenhauser (ulk), Ulrike Kuhrt (kuh), Sebastian Schirner (ses) V.i.S.d.P
Marc Grimm (mg)
Sandra Kleß (skl), Mirjam Frank (mif), Viola Melzner (vim)
Ulrike Kuhrt (kuh), Vera Kraus (kv)
Jan Rollmann (jau)
Ann-Kristin Stock (aks), Simone Gick (sg), Lisa Marzi (lim)
Nicolas Hilberg (n)
J.M. Weyh (Kemnath)
1400 Stück
Die einzelnen Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Gesamtredaktion wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Artikel
und Leserbriefe in gekürzter Form zu veröffentlichen. Für unverlangt eingesandtes Material wird keine Haftung übernommen.
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8. Januar 2015 • Nr. 545
 Vorwort
45. Semester • www.tipbt.de
Gut oder böse – eine Entscheidung
Jedes Jahr das Gleiche. Kaum
ist das Weihnachtessen verdaut,
drängt sich die eine Frage auf, in
welcher Art und Weise das neue
Jahr an Silvester standesgemäß
begrüßt werden soll. Der Druck
ist hoch, denn schließlich soll
diese Feier die mit Abstand beste
des vergangenen Jahres werden,
und gleichzeitig einen Maßstab
für das kommende Jahr setzen.
Ich hatte dieses Jahr keinen
Bock auf diesen Vor-SilvesterStress und hab diese Entscheidung im Kopf bewusst ganz
nach hinten verbannt und meinem Chef zugesagt an Silvester
arbeiten zu können. Zumindest
bis 22 Uhr sollte ich bedienen,
dann sollten alle im Gasthaus
ihr Essen und das Bier genossen haben, so war der Deal. Es
kam dann aber doch etwas anders. Zwar hat mein Chef sein
Wort gehalten und ich war um
kurz nach zehn bei bester Laune unterwegs in Richtung Auto
um dann doch noch spontan auf
eine Hausparty zu fahren. Diese
Vorfreude sollte sich allerdings
als verfrüht herausstellen. Statt
einem Feuerwerk im Motor gab
das Vehikel nur ein leises Röcheln von sich und rührte sich
keinen Millimeter vom Fleck.
Mist. Ausgerechnet an Silvester. Die Hausparty konnte ich
mir abschminken. Nachdem
ich den Ärger zunächst runtergeschluckt hatte, konnte ich der
Situation auch etwas Positives
abgewinnen. Durch diese Panne
kam es nämlich dazu, dass ich
zum ersten Mal seit Jahren wieder mit meinen Eltern auf das
neue Jahr anstoßen konnte. Kurz
nachdem das neues Jahr Einzug
gehalten hat, packte mich dann
aber doch die Feierlaune. Wenn
schon nicht auf vier, dann zumindest auf zwei Rädern könnte
ich es noch zur Feier schaffen.
Mit dem Drahtesel zu fahren ist
bei um die null Grad zwar nicht
die angenehmste, wohl aber eine
abhärtende Art sich fortzubewegen. Und die Moral von der
Geschichte? Planung vorab ist
nützlich, aber es geht auch gut
ohne! Ach ja und Autofahren an
Silvester ist doof!
In diesem Sinne wünsche ich
euch im Namen des Tip ein
gesundes und gutes neues Jahr
und hoffe euer Silvester war weniger chaotisch!
Thomas Hobbes ist einer derjenigen Philosophen, die sowohl
unsere europäische als auch
die amerikanische Kultur stark
durch ihr Gedankengut geprägt
haben. So auch seine Konzepte
zur Entstehung vom Recht und
wieso dies notwendig sei. Er
geht dabei von einem sehr negativen Menschenbild aus. Wie
wir die Welt sehen wollen entscheiden aber letztendlich wir.
(yg) Nach Thomas Hobbes sind
wir im Naturzustand erbarmungslose Egoisten, die sich dem Recht
aus rationalen Überlegungen unterordnen, um Sicherheit voreinander zu erlangen. Ohne Recht
würde jeder nur seinen Interessen
folgen und niemand wäre sicher,
daher die rationale Notwendigkeit. Ein Miteinander ist ohne
nicht möglich. Natürlich gibt es
auch andere Ansätze die prägend
waren, aber sich bewusst zu machen, dass die Entstehung unseres Rechtssystems beeinflusst
war durch Gedankengut das mit
einem so negativen Menschenbild behaftet ist und ein Hauptziel
war uns voreinander zu schützen,
da wir uns sonst wahrscheinlich
zerfleischen würden, finde ich aus
folgendem Grund wichtig: Die Art
und Weise wie wir denken, dass
unsere Welt um uns herum ist, hat
Einfluss darauf wie wir uns unserer Umwelt gegenüber verhalten.
Dadurch stärken oder schwächen
wir bestimmte Verhaltensweisen.
Ein einfaches Beispiel: Wenn wir
jemandem Vertrauen entgegenbringen, so wird diese Person mit
relativ großer Wahrscheinlichkeit
auch früher oder später uns gegenüber vertrauensvoll handeln.
Wenn jemand viel Misstrauen in
seinem Leben erfahren hat, kann
dies natürlich eine Weile dauern,
aber nichtsdestotrotz bietet das
Entgegenbringen des Vertrauens
überhaupt erst die Möglichkeit für
eine gemeinsame Vertrauensbasis.
Wenn wir jemandem Misstrauen
entgegenbringen und diese Person uns ebenfalls misstraut, so ist
eine Vertrauensbasis kaum möglich. Und wenn uns unsere Umwelt konstant durch ein negatives
Menschenbild suggeriert, dass unsere Mitmenschen nicht vertrauenswürdig sind, so erschwert dies
natürlich eine Vertrauensbildung.
Der Mensch ist prinzipiell zu allem fähig, zu totalem Misstrauen,
wie im Naturzustand von Hobbes
oder zu totalem Vertrauen in einer Idealwelt. Die eigentliche Frage ist wozu entscheiden wir uns.
Nehmen wir eine Umwelt an, die
es verdient Vertrauen entgegengebracht zu bekommen und handeln
auch danach? Oder handeln wir
aus Misstrauen heraus, da wir davon ausgehen, dass die Welt nicht
vertrauenswürdig ist? Mit dieser
oder jener Entscheidung beeinflussen wir die Welt genau dahingehend. Von einem Naturzustand
auszugehen, der dem Menschen
alle vielleicht nicht wünschenswerten Eigenschaften zuschreibt
und darauf dann unser Rechtssystem aufzubauen, birgt die Gefahr, dass dieses genau dazu führt,
dass die Menschen weiter, soweit
es gesetzlich möglich ist, egoistisch handeln und im Misstrauen
verharren, da es vom „worst case“
ausgeht. Sowohl die Art und Weise wie Gesetze erlassen werden,
als auch wie dieses Menschenbild
in andere Bereiche der Gesellschaft hineintransportiert wird,
wirkt sich dementsprechend negativ aus. Allein die Frage wonach
eine Strafe ausgerichtet sein soll:
Nur zur Abschreckung - also möglichst hart - eines ansonsten seinen egoistischen Willen durchsetzenden Menschen oder wird eine
Strafe so konzipiert, dass sie klar
im Fokus hat, wieder das „Gute“
im Menschen zu stärken, da sie
davon ausgeht, dass der Mensch
zu einem Miteinander fähig ist.
Die ökonomische Sphäre unserer
Gesellschaft ist wahrscheinlich
das beste Beispiel dafür, wie es in
einer Lebenswirklichkeit zugeht,
in der von einem rein egoistisch
rationalen Menschenbild ausgegangen wird (in gesetzlichem Rahmen). In jeder Mikroökonomik II
Vorlesung lernt man, dass es rational ist seinen Handelspartner auszubeuten, sofern dies einen Profit
bringt. Da so etwas schon in der
Lehre vermittelt wird, ist es nicht
besonders verwunderlich, dass
die Lebenswelt sich dann auch so
oder so ähnlich gestaltet. Je mehr
Menschen sich dieses Prinzip zu
Eigen machen, so die Welt betrachten und dementsprechend
auch mit ihren Mitmenschen umgehen, desto stärker wird diese
Lebenswirklichkeit. So verhält es
sich auch in anderen Bereichen
der Gesellschaft und eben auch
in unserem Rechtssystem. Und
deswegen denke ich ist es wichtig,
sich das bewusst zu machen und
ein anderes Menschenbild zu denken, zu kommunizieren, danach
zu handeln und es so zu einer Lebenswirklichkeit zu machen. Die
Entscheidung dazu hat jeder Einzelne.
Die neue Hochschulgruppe für Ökonomen
Bayreuth, 17. Dezember 2014:
Auf Initiative 14 Bayreuther StudentInnen wurde heute eine
Hochschulgruppe des „bdvb e. V.“
an unserer Uni gegründet.
Hinter „bdvb“ steckt der Bundesverband Deutscher Volks- und
Betriebswirte e. V., welcher seit
über 100 Jahren die Interessen aller Wirtschaftswissenschaftler in
Deutschland vertritt. Er steht für
ein starkes und kompetentes Netzwerk verantwortungsvoller Ökonomen und bildet somit ein Forum für
den fachlichen Gedankenaustausch
zwischen Wissenschaft und Praxis
Ziel unserer Hochschulgruppe
(HG) ist es, durch interdisziplinären Austausch bei gemeinsam
organisierten
Veranstaltungen,
Betriebsbesichtigungen und anderen Projekten ein Forum für aktive
Studierende mit Weitblick zu schaffen. Ihr könnt hier eigene Ideen
umsetzen und Kontakte zu Unternehmen knüpfen. Wie wertvoll es
ist, ein Netzwerk zu potentiellen
•
Lehramt Wirtschaftswis-
senschaften
•
Medienkultur und
Medienwirtschaft
•
Philosophy & Economics
•Sportmanagement
•Sportökonomie
•Wirtschaftsingenieurwesen
•Wirtschaftsmathematik
studierst, du bist bei uns herzlich
willkommen!
sert (Veranstaltungen), Clemens Schüle (Marketing/PR), Philipp Mölders (Finanzen),
Hast du Interesse an unserem ProDavid Eder (Vorsitzender) Quelle: Roman Henn
gramm oder willst dich weiter informieren? Dann darfst du gerne
Arbeitgebern und Kommilitonen Egal ob du...
zu unserem monatlichen Stammschon während des Studiums zu
tisch kommen. -> Wir wollen am
etablieren, sollte jedem „Ökonom •Betriebswirtschaftslehre
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Bayreuther Prägung“ bewusst sein. •Economics
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Der T!p Kalender 2015
Sommernachtsfest
Bürgerfest
Frühlingsfest
Maisels‘ Weiße Fest
Ökonomiekongress (07./08.05.)
Hochschulwahl
RW Party
deutschlandweite
Sternschnuppennacht
Vorlesungsbeginn SoSe
Uniopenair
Valentinstag
Mensa Party
Ende RM / 40-jähriges
Campus-Jubiläum
C ampusKulturWoche
Vorlesungsende
Afrika-KaribikFestival (18./19.7.)
Beginn Winterdorf
Volksfest
Vorlesungsfrei
Ende
(RM)
Rückmeldung
Christkindlesmarkt
Vo r l e s u n g s e n d e ,
Marlene swingt
Beginn Rückmeldung
Alle Fotos von unserem Fotografen Marc Grimm.
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