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LESESTOFF: DAS UNVERHOFFTE GLÜCK EINER BOBPILOTIN | SPORT
FreiePresse
PLAUENER ZEITUNG
Freitag, 9. Januar 2015
Frankreich trauert
LOKALES
PLAUEN
Kino bekommt
neue Sitze
Die alten Klappsitze sind bald Vergangenheit: Der Betreiber des Capitol-Kinos an der Plauener Bahnhofstraße will in den nächsten
Monaten für mehr Komfort der
Besucher sorgen. Während im
vergangenen Jahr bereits die alten
Sitze im größten Saal des Filmpalastes gegen gemütlichere ausgetauscht worden waren, steht 2015
die Modernisierung eines größeren oder zweier kleinerer Säle an.
Seite 10: Bericht
(pa)
A N ZE I G E
ben. Nach dem Fund von MolotowCocktails und einer islamistischen
Flagge in einem Fluchtwagen in Paris gingen die Ermittler davon aus,
dass die Tatverdächtigen weitere
Anschläge geplant hatten. Für neue
Terrorangst hatte gestern Morgen eine Schießerei im Süden von Paris gesorgt, bei der ein Unbekannter eine
Polizistin tötete und einen Polizisten
verletzte. Bisher ist unklar, ob die Tat
im Zusammenhang steht mit dem
Massaker in der Redaktion.
In ganz Frankreich gab es am Tag
der nationalen Trauer eine Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags auf „Charlie Hebdo“. Hunderttausende hielten Plakate mit
dem Schriftzug „Je suis Charlie“ (Ich
bin Charlie) hoch. Staatspräsident
François Hollande forderte die Franzosen auf, in dieser schweren Zeit
zusammenzustehen. Die Sicherheitsmaßnahmen im Großraum Paris wurden massiv verschärft. In
Deutschland sahen Sicherheitskreise aktuell keine Anzeichen für eine
erhöhte Terrorgefahr. Die Innenminister europäischer Länder wollen
nach dem Attentat von Paris allerdings ihre Sicherheitsvorkehrungen
abstimmen.
Die nächste Ausgabe des Satiremagazins soll auch nach dem Anschlag auf die Redaktion in der kommenden Woche erscheinen. Der Verlag kündigte eine Auflage von einer
Million Exemplaren an. „Charlie
Hebdo“ erscheint sonst mit rund
60.000 Exemplaren. (dpa/rtr)
Während die Franzosen
eine Schweigeminute für
die Opfer des Anschlags
auf das Satiremagazin
„Charlie Hebdo“ einlegen,
sucht die Polizei nach den
flüchtigen Attentätern. In
Europa sollen derweil die
Sicherheitsvorkehrungen
abgestimmt werden.
PARIS — Nach dem Terroranschlag
Einzelpreis 1,00 Euro
3585022-10-1
IN DIESER AUSGABE
Sachsen Vier Museen zeigen
sich mit Schaufenstern auf
Schloss Freudenstein
Sport Deutsche BiathlonStaffel geht beim Oberhofer
Wetter-Lotto leer aus
Aus aller Welt In Zürich
sagt ein Computerprogramm
Einbrüche voraus
auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hat die Sorge vor weiteren Attentaten Frankreich in Schrecken versetzt. Nach einer massiven Fahndung verfolgte die Polizei gestern
mit insgesamt 88.000 Einsatzkräften, darunter 5000 Eiltepolizisten eine heiße Spur in Nordfrankreich,
doch die mutmaßlichen Täter Chérif (32) und Said Kouachi (34) blieben auch weit über 30 Stunden nach
dem Terrorakt mit zwölf Toten auf
der Flucht. Die Brüder sollen am
Mittwoch schwarz vermummt die
Redaktion des Magazins mitten in
der Hauptstadt gestürmt und unter
anderem mit einer Kalaschnikow
um sich geschossen haben. Unter
den zwölf Todesopfern waren acht
Journalisten von „Charlie Hebdo“.
Die Zeitschrift war mehrfach wegen
Mohammed-Karikaturen in die Kritik geraten und angefeindet worden.
Die beiden Flüchtigen stammen
aus Paris und haben die französische
Staatsbürgerschaft. Sie waren nach
Angaben von Innenminister Bernard Cazeneuve überwacht worden.
Dabei habe es allerdings keinerlei
Hinweise auf einen Terrorakt gege-
Überall in Frankreich trauerten die Menschen gestern um die zwölf Opfer des Attentates auf die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“. Als Zeichen der Unverletzlichkeit der Pressefreiheit hielten viele Menschen – so wie diese
FOTO: IAN LANGSDON/DPA
junge Frau vor der Pariser Kirche Notre Dame – Stifte in die Höhe.
MIT DEN FOLGEN DES ATTENTATES sowie
der verbreiteten Angst vor dem Islam beschäftigen sich heute mehrere Beiträge auf
den Seiten 3 und 4. Auch der Leitartikel
widmet sich diesem Thema – ebenso ein Beitrag im Kulturteil zur Frage, was Satire darf.
Mehrheit der Deutschen lehnt Islam ab AfD verteidigt Pegida
Studie: Negatives Bild ist nicht abhängig von Bildungsniveau oder sozialem Status
Fraktionschefin sieht „inhaltliche Schnittmengen“
GÜTERSLOH — Die Mehrheit der Deut-
DRESDEN/BERLIN — Sachsens
schen steht einer aktuellen Bertelsmann-Studie zufolge dem Islam ablehnend gegenüber. 61 Prozent der
Bundesbürger stimmten der Aussage zu, der Islam passe nicht zur westlichen Welt. Aus der Studie ergebe
sich zugleich, dass sich ein Großteil
der in Deutschland lebenden Muslime dem Staat und der Gesellschaft
eng verbunden fühlt.
40 Prozent der befragten Deutschen fühlen sich der Erhebung zufolge durch die Muslime wie Fremde
im eigenen Land. „Jeder Vierte gab
an, Muslimen sollte die Zuwanderung verwehrt werden. Das Islambild fällt am negativsten dort aus,
wo kaum Muslime leben. In Sachsen und Thüringen mit geringer
muslimischer Bevölkerung äußerten 70 Prozent der Befragten, sie
fühlten sich durch den Islam bedroht. In Nordrhein-Westfalen, wo
ein Drittel der Muslime wohnen,
sind es hingegen 46 Prozent.
Die Studie basiert auf repräsentativen Bevölkerungsumfragen aus
dem Jahr 2013, mit 14.000 Befragten
in 13 Ländern. In Deutschland wurden Ende 2014 zudem 937 nicht
muslimische Deutsche über 16 JahSeite 4: Bericht
ren befragt. (epd)
AfDVorsitzende Frauke Petry sieht „inhaltliche Schnittmengen“ zwischen
ihrer Partei und dem Dresdner Pegida-Bündnis. Dazu gehörten Forderungen nach einem modernen Einwanderungsgesetz, mehr Volksentscheiden und mehr Personal für die
Polizei, sagte Petry gestern in Dresden. Am Vortag hatte es erstmals ein
Gespräch zwischen AfD und Pegida
gegeben. Der Verein „Patriotische
Europäer gegen die Islamisierung
des Abendlandes“ ruft seit Monaten
montags zu Demonstrationen in
Dresden auf, zuletzt kamen 18.000
Menschen. Pegida forderte gestern
zwar auch die anderen Parteien zum
Dialog auf, lehnte aber zugleich eine
Teilnahme an den von der Regierung angekündigten GesprächsfoBericht: Seite 4
ren ab. (tz)
Einblicke ins Menschsein
Gebhard Bretzke aus Zwickau ist
ein Sammler vor dem Herrn: Die
Wände in seinem Haus sind mit
Bücherregalen tapeziert. Der Büchernarr und Arzt will Einblicke
ins Menschsein gewinnen. Mehr
dazu in der Wochenendbeilage.
WETTER VOR ORT
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Ausführliches Wetter: Ratgeber
50002
PROZESS
Frühling im Winter
Die Temperaturen sollen vorübergehend auf bis zu 15 Grad steigen. Die Folge: Tauwetter und Hochwasser
Zum Wochenende müssen sich Millionen Menschen in Deutschland
auf stürmisches Wetter einstellen.
Am Samstag erwarten die Meteorologen an den Küsten und in den Mittelgebirgen sogar bis zu Windstärke
12. Das hat dann Orkanniveau.
Selbst im Flachland werden Windgeschwindigkeiten von deutlich
mehr als 100 Kilometern pro Stunde
erreicht. In der kalten Jahreszeit
können Orkane über dem Atlantik
entstehen und nach Europa ziehen.
Die niedersächsische Nordseeküste rechnet sogar mit einer Sturmflut. In den nächsten Tagen seien
deutlich erhöhte Wasserstände zu
erwarten, sagte eine Sprecherin des
Niedersächsischen Landesbetriebs
für Wasserwirtschaft, Küsten- und
Naturschutz. Zugleich steigen die
Temperaturen deutlich: Im Westen
und Süden könnte es am Sonntag
im meteorologisch tiefsten Winter
Werte von bis zu 15 Grad geben. Da-
Stiefel könnten in den nächsten Tagen hilfreich sein...
FOTO: CARSTEN REHDER/DPA
mit stellt sich bis in hohe Lagen Tauwetter ein. Zusammen mit dem teils
kräftigen Regen wird die Schneeschmelze einigen Regionen Hochwasser bringen.
In den kommenden Tagen gilt
allgemein: auf keinen Fall in den
Wald gehen. Dort könne der Sturm
Äste abbrechen, aber auch ganze
Bäume entwurzeln. Auch die Deutsche Bahn will auf den Sturm reagieren: Wenn es konkret wird, reduzieren die Züge auf bestimmten Streckenabschnitten die Geschwindigkeit. Erst Sonntag flaut der Wind etwas ab. Weil die bestehende Westwetterlage stabil bleibt, kann es
auch kommende Woche immer
wieder stürmen. (dpa) Gregor Tholl
Pfleger gesteht Mord
an 30 Patienten
OLDENBURG — Es könnte eine der
größten Mordserien in Krankenhäusern sein: 30 Patienten soll ein Krankenpfleger getötet, bei 60 weiteren
es versucht haben. Die Polizei geht
sogar mehr als 170 Verdachtsfällen
nach. In Gesprächen mit einem psychiatrischen Gutachter hat der frühere Pfleger die Taten jetzt erstmals
zugegeben. Eine entsprechende Stellungnahme verlas der Gutachter
gestern am Landgericht in Oldenburg. Demnach starben von 2003 bis
2005 in Delmenhorst 30 Patienten,
nachdem er ihnen ein Herzmedikament gespritzt hatte. Zu den Motiven äußerte er sich nicht. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft löste er
die tödlichen Notfälle aus, um zu beweisen, wie gut er Patienten wiederbeleben kann. (dpa) Seite 8: Bericht
4 190932 901004
Die Zeitung im Internet:
www.freiepresse.de
53. Jahrgang, Nr. 7, VERLAG UND REDAKTION:
09111 Chemnitz, Brückenstraße 15, Tel. 0371 6560
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MONTAG BIS FREITAG: 6.00–18.00 Uhr | SAMSTAG: 6.00–13.00 Uhr
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2 Freie Presse
SACHSEN
Freitag, 9. Januar 2015
Brutaler
Überfall auf
Leipziger
Polizeiposten
NACHRICHTEN
TELEFONTERROR
23-Jähriger
unter Verdacht
BAUTZEN — Nach bundesweitem Telefonterror in mindestens 16.000
Fällen hat das Landeskriminalamt
(LKA) Sachsen einen 23-Jährigen
aus dem Landkreis Bautzen als Tatverdächtigen ermittelt. Der Mann
soll 2013 und 2014 vor allem Autohäuser sowie Schlüssel- und Abschleppdienste angerufen und massiv belästigt haben, wie das LKA gestern mitteilte. Der Mann habe die
Angerufenen beleidigt und über
Stunden hinweg immer wieder angewählt. Damit die Anrufe nicht zurückverfolgt werden konnten, habe
der Mann die Rufnummer unterdrückt. Eine Spezialeinheit des LKA
kam dem 23-Jährigen schließlich
auf die Spur. Ihm drohen eine Geldbuße oder bis zu drei Jahre Haft. Sein
Motiv ist noch nicht bekannt. (dpa)
Sicherheitskräfte
verstärken ihre Präsenz im
Stadtteil Connewitz
VON FRANK DÖRING
ZWICKAUER STADION
Baustart für Anfang
Februar geplant
ZWICKAU — Am 6. Februar soll der erste Spatenstich für das neue Fußballstadion in Zwickau vollzogen werden. Das sagte Oberbürgermeisterin
Pia Findeiß (SPD) beim Neujahrsempfang gestern vor mehr als 400
geladenen Gästen. Das drittligataugliche Stadion wird auf Abrissflächen
im Stadtteil Eckersbach gebaut und
soll rund 21 Millionen Euro kosten.
Im Sommer 2016 soll die Arena fertig sein. Der FSV Zwickau als Nutzer
der Spielstätte steht derzeit auf Platz
eins der Regionalligatabelle. (mbe)
GROSSPUTZ
Frauenkirche eine
Woche geschlossen
DRESDEN — In der Dresdner Frauen-
kirche steht in der nächsten Woche
der alljährliche Großputz an. Von
Montag an bleibt das Gotteshaus
fünf Tage wegen Reinigungs- und
Wartungsarbeiten geschlossen, teilte die Stiftung Frauenkirche gestern
mit. Tischler, Maler und Gebäudereiniger sind im Einsatz. Mehr als
18 Millionen Menschen hätten den
Kirchenraum bisher besucht. (dpa)
UNFALL
Lkw stürzt an
Autobahnkreuz um
CHEMNITZ — Ein mit Holzschnitzeln
beladener Lastzug ist gestern Nachmittag auf der A 72 am Autobahnkreuz Chemnitz verunglückt. Laut
Polizei geriet der in Richtung Hof
fahrende Lkw wegen eines Reifenplatzers außer Kontrolle, stieß gegen
eine Leitplanke und kippte um. Der
52-jährige Fahrer blieb unverletzt.
Der Lkw und seine Ladung blockierte für mehrere Stunden die gesamte
Richtungsfahrbahn. (fp)
EINE BILDERGALERIE zum
Unfall können Sie aufrufen,
wenn Sie diesen Code mit
dem Smartphone scannen.
» www.freiepresse.de/bg-holz
Streiflicher aus der Manufaktur der Träume Annaberg-Buchholz (o. l.), dem Sammlungsdepot in Gelenau (o. r.), der Terra mineralia (u. l.) sowie dem KrügerFOTOS: WOLFGANG THIEME (3), TU BERGAKADEMIE
haus – beide in Freiberg. Alle vier Häuser warten mit Exponaten der Schweizer Sammlerin Erika Pohl-Ströher auf.
Vier Museen mit Schaufenster
auf Schloss Freudenstein
Sie verdanken ihre Existenz einer einzigen Frau.
Deren Sammelleidenschaft
hat nun zu einer besonderen Kooperation angeregt.
VON GABI THIEME
FREIBERG — Zwischen 2008 und 2012
öffneten in Freiberg, AnnabergBuchholz und Gelenau vier große
Dauerausstellungen, die durch die
Sammelleidenschaft einer einzigen
Frau möglich wurden: der Schweizer Mäzenin Erika Pohl-Ströher.
„Nicht nur die Sammelleidenschaft
dieser Frau ist einmalig. Es ist auch
einmalig in der Welt, dass auf diese
Weise vier verschiedene Museen innerhalb einer Region entstanden
sind“, sagte die Leiterin der Terra mineralia in Freiberg, Anna Dziwetzki.
Seit gestern gibt es eine weitere Besonderheit. Die vier Häuser arbeiten
so eng zusammen, wie es museale
Einrichtungen bisher kaum tun.
Bilateral wurde das in der Vergangenheit schon probiert, nun soll die
Kooperation Standard werden. Profitieren sollen alle Partner: neben
der Terra mineralia mit ihrer weltweit einmaligen, 3500 Mineralien
umfassenden Sammlung auch das
benachbarte Krügerhaus in Freiberg
mit etwa 1000 Mineralien aus
Deutschland, die Manufaktur der
Träume in Annaberg-Buchholz mit
etwa 1000 Volkskunst- und Holzspielzeugexponaten sowie das seit
2010 zeitweise zugängliche Depot
für weiteres Sammlungsgut von Erika Pohl-Ströher und auch aus Privathand in Gelenau (Erzgebirge).
Neben der Freude über ihre stetig
wachsenden Bestände, die gar nicht
alle gezeigt werden können, plagt
die Museen die Frage, wie sie auf
Dauer für Besucher attraktiv bleiben
können. In allen Häusern gab es im
ersten Jahr nach Eröffnung einen
Massenansturm, der danach deutlich abebbte. In der Manufaktur der
Träume hat sich die Zahl von anfangs mehr als 80.000 Gästen etwa
halbiert. Für die Terra mineralia und
das Krügerhaus nennt Dziwetzki für
2014 zusammen knapp 100.000 Besucher. Allein in den ersten vier Monaten nach Eröffnung kamen
93.000 Neugierige. Im Depot in Gelenau waren die Rückgänge im Vergleich dazu minimal, wahrscheinlich weil es ohnehin nur in der
Weihnachtszeit und zu Ostern seine
Türen öffnet. Dann konnte es aber
immer mit neuen Ausstellungsbereichen und Sammlungen aufwarten. „Wir sammeln nur, machen keine wissenschaftliche Arbeit und ha-
ben in der ehemaligen Strumpffabrik auch weiterhin genug Raum für
ständig wechselnde und wachsende
Präsentationen“, sagt Leiter Michael
Schuster.
Ein paar ganz wenige Exponate
aus seinem Depot – wie auch aus der
Manufaktur der Träume und aus
dem Krügerhaus – finden sich seit
gestern im Foyer der Terra mineralia
wieder. Dort wurden jene Vitrinen,
die bisher als „Fenster der Wissenschaft“ der Bergakademie vorbehalten waren, so umgestaltet, dass hier
nun die vier kooperierenden Einrichtungen eine Art Schaufenster erhielten. Mit dem wollen sie auf sich
neugierig machen.
„Die Häuser dürfen sich nicht als
Konkurrenten sehen, sondern können sich mit den unterschiedlichen
Die Museumskarte
Wer eines der Museen besucht hat,
kann mit dem Ticket in den anderen
drei Häusern kräftig sparen. Die Terra
mineralia und das Krügerhaus lassen
Besucher dann zum halben Preis ein,
statt 8 bzw. 6 Euro sind nur 4 Euro
bzw. 3 Euro (Erwachsene) fällig. In
der Manufaktur der Träume zahlen
Erwachsene statt 7 nur 5,50 Euro, im
Depot in Gelenau gibt es auf alle Tickets fünf Prozent Rabatt. Sie sind
überall unbegrenzt gültig. (gt)
Ansätzen der Sammlerin und der
Präsentation bestens ergänzen“,
meint Gabriele Lorenz, Kulturmanagerin von Annaberg-Buchholz.
Sie könne sich für die Zukunft Tages- oder auch Wochenendtouren
vorstellen, die man Reiseveranstaltern anbieten werde. Daneben wird
der Austausch von Leihgaben zum
Beispiel für Sonderschauen weiter
forciert. Damit erhalten auch sehenswerte Dinge aus den Depots Öffentlichkeit. Erste gute Erfahrungen
gab es anlässlich der 850-Jahr-Feier
von Freiberg, für die das Depot in
Gelenau einen sogenannten mechanischen Bergwerkschrank nach
Schloss Freudenstein brachte.
Im Foyer der Manufaktur der
Träume in Annaberg-Buchholz und
auch in Gelenau werden großflächige Plakate auf die Mineraliensammlungen in Freiberg hinweisen. Flyer
und anderes Informationsmaterial
über alle Pohl-Ströher-Sammlungen
in der Region liegen bereits überall
aus. „Ich bin davon überzeugt, dass
es noch ein großes Besucherpotenzial gibt“, sagt Jörg Bräuer, Kurator der
Sammlung in Annaberg-Buchholz.
Er erwartet 2015 den 250.000. Besucher. „Bei 350.000 Einwohnern im
Erzgebirge heißt das, dass noch
nicht mal jeder Hiesige bei uns war.“
Zumal mehr als die Hälfte seiner
Gäste nicht mal aus Sachsen kam.
LEIPZIG — „Auch wenn du deine Uniform ablegst, so bleibst du immer
noch das gleiche Schwein von
Mensch und wirst weiterhin Ziel
unserer Interventionen sein, wann
immer wir es wollen.“ Etwa drei
Stunden nach dem brutalen Angriff
auf den Polizeiposten in LeipzigConnewitz haben Unbekannte diese
Drohung gegen die Polizei auf der
von Linksextremen genutzten Internetplattform Indymedia veröffentlicht. Es ist eine Kampfansage.
Montag kurz nach 20 Uhr: Die
beiden diensthabenden Beamten
(35, 43) erledigen in ihrer Dienststelle in der Wiedebachpassage die üblichen Schreibarbeiten. Plötzlich sehen sie eine Gruppe von rund 30
Leuten, die aus Richtung Connewitzer Kreuz kommt. Es sieht aus wie
eine Spontandemo. Doch was sich
da nähert, ist ein linksextremes Rollkommando. Die Vermummten attackieren die Scheiben des Polizeipostens mit Pflastersteinen, Farbbeuteln und Feuerwerkskörpern. Versuche, in die Dienststelle einzudringen, gibt es aber nicht. Die zwei
Beamten ziehen sich in einen hinteren Raum zurück, rufen Verstärkung. Unterdessen kommen weitere
etwa 20 Angreifer über den Hinterhof. Sie zerschlagen die Heckscheibe
eines dort geparkten Streifenwagens
und werfen einen Brandsatz hinein.
Nach 30 Sekunden ist der Spuk vorbei. Bevor die Angreifer abziehen,
verteilen sie „Krähenfüße“ rund um
das Gebäude – die kleinen Wurfeisen sollen die Reifen der anrückenden Streifenwagen plattmachen.
„Das war eine gut organisierte,
straff geplante Aktion“, hieß es gestern in Polizeikreisen. Bilanz der
Blitzattacke: Sämtliche Scheiben
hielten stand, allerdings wurde das
Sicherheitsglas stark beschädigt.
Auch der angezündete Streifenwagen wurde nicht komplett zerstört,
da das Feuer schnell gelöscht wurde.
Es entstand ein Schaden in fünfstelliger Höhe. Verletzt wurde niemand.
Ein auf Indymedia veröffentlichtes Bekennerschreiben lässt aus
Sicht der Polizei „keinen Zweifel an
der politischen Motivation der Täter“. Anlass war demnach der zehnte
Todestag von Oury Jalloh. Der Asylbewerber aus Sierra Leone war unter
bislang nicht geklärten Umständen
in einer Dessauer Polizeizelle verbrannt. „Das ist eine völlig neue
Qualität der Gewalt“, sagte gestern
Polizeipräsident Bernd Merbitz der
„Leipziger Volkszeitung“. „Die Täter
nehmen auch in Kauf, dass Beamte
verletzt werden. Das ist nicht hinnehmbar.“ Die Polizeipräsenz in
Connewitz werde deshalb massiv
verstärkt. Die Kripo ermittelt wegen
schweren Landfriedensbruchs. (lvz)
Seit dem Jahr 2000 verlor Sachsen 4500 Kulturdenkmale
Die meisten historischen
Gebäude wurden im
Raum Leipzig und in Mittelsachsen abgerissen. Die
Grünen beklagen eine
Kürzung der Fördermittel
für den Denkmalschutz.
VON OLIVER HACH
DRESDEN/FREIBERG — Das Stadtgut
Freiberg war nicht mehr zu retten.
Im August vergangenen Jahres kamen die Abrissbagger in den Ortsteil
Zug und ließen von dem sogenannten Hilligerschen Vorwerk nur die
Grundmauern stehen. Nach Anga-
ben von Architekten handelt es sich
um den einzigen Vierseithof in
Sachsen, der eine so umfangreiche
Bausubstanz aus dem 17. und 18.
Jahrhundert im Komplex aufwies.
Das historische Gebäudeensemble ist eines von 432 Objekten allein
im Landkreis Mittelsachsen, für die
seit dem Jahr 2000 Abriss- oder Teilabrissgenehmigungen erteilt wurden. In Stadt und Landkreis Leipzig,
in der am stärksten vom Denkmalschwund betroffenen Region in
Sachsen, waren es zusammen gut
1400. Insgesamt verlor der Freistaat
in den vergangenen 15 Jahren mehr
als 4500 Kulturdenkmäler. Das geht
aus den Antworten des Innenministeriums auf eine Landtagsanfrage
der Fraktion von Bündnis 90/Die
Grünen hervor.
Abrissarbeiten am Stadtgut Freiberg im August 2014. Von dem historisch
wertvollen Vierseithof blieben nur Grundmauern.
FOTO: ECKARDT MILDNER/ARCHIV
„Allein in den letzten zwölf Monaten gingen 400 Kulturdenkmale
endgültig verloren“, beklagt Wolfram Günther, Sprecher für Denk-
malschutz der Grünen-Fraktion.
Laut Innenministerium gab es Ende
November 2014 noch 102.911 geschützte Kulturdenkmale in Sach-
sen, die meisten davon in der Stadt
Leipzig und im Landkreis Görlitz.
Aktuell liegen bereits weitere knapp
190 Genehmigungen für Abrisse
bzw. Teilabrisse vor. Hinzu kommen
mehr als 100 Anträge in der Abwägung.
Oftmals finden sich für die maroden Gebäude keine Investoren –
auch weil Geld fehlt. „Einem guten
Denkmalschutzgesetz steht in Sachsen mangelnde finanzielle Förderung gegenüber“, kritisiert Günther.
Nach seinen Angaben wurden die
Mittel des Bund-Länder-Programms
„Städtebaulicher Denkmalschutz“
in den letzten fünf Jahren in Sachsen
von jährlich 73,5 Millionen Euro auf
41,5 Millionen Euro gekürzt. Günther spricht auch von einer Halbierung der Gelder im Landespro-
gramm. Im Innenministerium heißt
es dazu hingegen, man habe die Mittel lediglich nach ihrem Zweck gesplittet und ein zusätzliches Sonderprogramm aufgelegt.
Ob die Reste des Hilligerschen
Vorwerks noch zu retten sind, ist unklar. „Wir haben die Mauern gesichert“, sagt der Freiberger Bürgermeister für Stadtentwicklung und
Bauwesen, Holger Reuter. Bislang gebe es aber keinen ernstzunehmenden Nutzer; Pläne für Reiterhof, Behindertenbetreuung und Gastronomie scheiterten. Die Immobilie wolle man jedoch nicht Spekulanten
überlassen, die nur an dem großen
Grundstück interessiert seien, betont Reuter. „Wenn sich jemand findet, der die Denkmalsubstanz erhält,
dann ist er uns willkommen.“
ZEITGESCHEHEN
Freitag, 9. Januar 2015
Freie Presse
3
DAS THEMA: TERROR IN PARIS
Frankreich kämpft um die Freiheit
Nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ überwiegen noch Entsetzen und Solidaritätsbekundungen – doch die Einheit im
Land ist brüchig. Die Täter handelten vermutlich aus religiösen Motiven. Droht auch in Deutschland Gefahr durch Extremisten?
noch mehr Ausgrenzung und ganz
konkrete Attacken. Solche gab es bereits in der Nacht zu gestern auf zwei
französische Moscheen und einen
Kebab-Laden nahe einer Moschee.
Die Muslime stehen zwischen zwei
Feuern, die einander gegenseitig anheizen, erklärt der Philosoph Ghaleb Bencheikh: „Intern müssen wir
Fanatikern gegenübertreten, die die
religiöse Botschaft pervertieren; außerhalb behaupten Polemiker, dass
die Muslime andersartige Eindringlinge sind.“ Oder noch schlimmer:
islamistische Extremisten.
VON BIRGIT HOLZER
PARIS — Eigentlich hat Philippe Val
keine Worte mehr, seit seine besten
Freunde, Vertrauten, Kollegen bei
dem Terroranschlag starben, der vor
allem eines macht: ratlos, orientierungslos, sprachlos. Doch dann brechen sie aus dem früheren Redaktionsleiter von „Charlie Hebdo“ heraus – minutenlang und so ergreifend, dass keiner der Radio-Journalisten, die ihn interviewen, es wagt,
ihn zu unterbrechen. „Das waren so
aufgeweckte Menschen, die wollten,
dass der Humor seinen Platz in unseren Leben hat, die uns zum Lachen
brachten. Sie waren die Besten von
uns allen…“, schluchzt er. „Wir müssen uns jetzt gegen den Horror zusammentun, er darf nicht die Lebensfreude, die Freiheit, die Demokratie zerstören. Man kann nicht in
der Angst weiterleben.“
Doch Angst, Bestürzung und tiefe Unruhe prägten die Nacht und
den Tag nach dem Attentat auf die
Pariser Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in ganz Frankreich. Zehn Mitarbeiter, darunter
vier der berühmtesten Zeichner, sowie zwei Polizeibeamte waren dabei
ums Leben gekommen.
Während sich noch in der Nacht
zum Donnerstag der 18-jährige Hamid M. in der nordfranzösischen
Kleinstadt
Charleville-Mézières
stellte – er wird der Beteiligung verdächtigt, obwohl er zur Tatzeit in
der Schule gewesen sein soll –, suchte die Polizei fieberhaft nach den beiden Hauptverdächtigen und nahm
sieben Personen aus deren Umfeld
fest. Als solche identifiziert hatte sie
die Brüder Said und Chérif Kouachi,
34 und 32 Jahre alt, Franzosen mit algerischen Wurzeln und beide polizeilich bekannt. Offenbar hatte einer von ihnen im Fluchtauto, das sie
kurz nach der Tat wechselten, seinen Personalausweis vergessen.
Auch Molotowcocktails und Dschihad-Flaggen wurden darin gefunden. Trotz ihrer Vermummung erkannte sie gestern der Betreiber einer Tankstelle in Nordfrankreich,
die sie schwer bewaffnet überfielen.
Elitesoldaten durchkämmten daraufhin das Gebiet.
Derweil wurde Paris, wo seit
Mittwoch höchste Terrorwarnstufe
gilt, am gestrigen Morgen erneut erschüttert – durch einen Schusswechsel im Vorort Montrouge. Eine
junge Polizistin erlag ihren Verletzungen, ein weiterer Beamter wurde
verwundet. Der Täter entkam – und
hinterließ große Unruhe. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den
Ereignissen? Was wird noch passieren? „Es herrscht Krieg in Paris, um
nicht zu sagen, der Dschihad“, so ein
„Wir müssen uns
jetzt gegen
den Horror
zusammentun.“
Philippe Val Ehemaliger Redaktionsleiter
von „Charlie Hebdo“
„Von ganzem Herzen an der Seite von Charlie Hebdo“: Eine Arbeit des Zeichners Plantu, eines der bekanntesten politischen Karikaturisten Frankreichs,
FOTO: GONZALO FUENTES/REUTERS
klemmt in Paris an einer Bronzefigur am Sockel des großen Denkmals auf dem Platz der Republik.
Polizeibeamter in den französischen
Medien. Kein Ausdruck des Entsetzens erschien mehr zu stark – auch
wenn Innenminister Bernard Cazeneuve zu „Zurückhaltung und
Selbstbeherrschung“ aufrief.
Alle im Land fühlen sich betroffen vom blutigen Anschlag auf eine
Zeitungsredaktion, deren grenzwertiger Humor nicht unumstritten
war. Doch gerade weil keine Religion, keine Autorität oder Minderheit
verschont blieb von „Charlie Hebdos“ beißendem Spott, gilt das Magazin als Symbol der Meinungs- und
Pressefreiheit schlechthin. Skandale
gab es immer wieder, auch erhielt es
seit langem Drohungen. „Wir wussten, dass die Gefahr real war, aber es
herrschte keine Paranoia“, erklärt
der Journalist Antonio Fischetti, der
zum Tatzeitpunkt nicht in der Redaktion war. Noch radikaler hatte es
Chefredakteur Stéphane Charbonnier, der sich nur Charb nannte, formuliert, der unter den Todesopfern
und offenbar erste Zielscheibe der
Täter war: „Ich habe keine Kinder,
keine Frau, kein Auto, keinen Kredit. Es klingt vielleicht etwas pompös, aber es ist mir lieber, aufrecht zu
sterben als auf Knien zu leben.“ Wie
bitter, dass es genau so kam.
Noch am Mittwochabend ver-
sammelten sich Zehntausende in
verschiedenen französischen Städten für eine Hommage an ihn und
die übrigen Opfer, auch am Platz der
Republik in Paris, nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt.
Nach einem anfänglich bedrückten
Schweigen begann die Menge zu
skandieren. „Freiheit!“, rief sie.
„Charlie, Charlie!“ Die sozialen Medien quollen über vor Solidaritätsbekundungen. „Ich bin Charlie“ – in
weißen Lettern auf schwarzem Hintergrund prangte das Bekenntnis auf
Zeitungs-Titelseiten, auf Werbeflä-
chen in ganz Paris, selbst auf Info-Tafeln an den Autobahnen.
Einen Tag der nationalen Trauer
rief Präsident François Hollande aus.
Gestern Mittag erstarrte das Land in
einer Schweigeminute; selbst die Pariser Metro stand still. „Unsere beste
Waffe ist unsere Einheit“, hatte Hollande erklärt, der sich auch mit den
Vertretern der Opposition traf, darunter seinem Dauer-Gegenspieler
Nicolas Sarkozy als Chef der bürgerlich-konservativen UMP. „Nichts
kann uns teilen, nichts darf uns
trennen.“ Wirklich nichts?
Die Verdächtigen – hier auf Fotos eines Fahndungsplakats – sind Franzosen
algerischer Herkunft und bereits polizeilich bekannt.
FOTO: HANDOUT REUTERS
Tatsächlich ist die Einigkeit
Frankreichs brüchig. Während in
Deutschland die „Pegida“-Bewegung
Stimmung gegen den Islam und eine vermeintliche Überfremdung
macht, erscheint auch die französische Gesellschaft zunehmend gespalten. Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise, aber auch einer
allgemeineren depressiven Stimmung im Land wächst das Misstrauen gegen alles, was als fremd
und bedrohlich wahrgenommen
wird – und dazu gehört der Islam.
Wegen seiner Kolonialgeschichte leben in Frankreich mehr Muslime als
in jedem anderen Land Europas;
durch die laizistische Tradition, bei
der Religion und Staat getrennt werden, fassen viele zum Beispiel das
Tragen von Schleiern als Provokation auf. Das erklärt den Erfolg der
Rechtspopulistin Marine Le Pen, die
ihre Kritik am Islam und an mangelnder Integration der Muslime
verknüpft mit dem Aufruf zum erbarmungslosen „Krieg gegen die
Fundamentalisten“ (siehe „Im Fokus“ auf Seite 4).
Le Pen trifft einen Nerv, und das
umso mehr nach dem Attentat vom
Mittwoch, von dem sich Vertreter
der Muslime zwar eindeutig distanzieren – dennoch befürchten sie
Von ihnen wachsen in Frankreich
dem Geheimdienst zufolge besonders viele heran – die Terrorgefahr
galt seit langem als real, auch durch
das militärische Engagement des
Landes bei Konflikten in Afrika, seine aktive Beteiligung am Anti-Terror-Kampf und an den Luftschlägen
gegen den Islamischen Staat (IS).
Laut Präsident Hollande konnten in
den vergangenen Wochen mehrere
geplante Anschläge vereitelt werden. Doch zuvor hatten Attentäter
bereits zugeschlagen: Im Frühjahr
2012 erschoss der 23-jährige Mohammed Merah in Toulouse und
Umgebung insgesamt drei Soldaten,
drei jüdische Kinder und einen Rabbiner vor einer jüdischen Schule. Er
galt wiederum Mehdi Nemmouche
als Vorbild, der im Mai 2014 im Jüdischen Museum in Brüssel vier Menschen ermordete. Nemmouche soll
zuvor ein brutaler IS-Geiselwächter
in Syrien gewesen sein. Knapp 1000
Franzosen haben sich laut Innenministerium dem IS in Syrien und im
Irak angeschlossen. Befürchtet wird
die Rückkehr der radikalisierten
und unberechenbaren Kämpfer.
Im Dschihad wähnten sich auch
die mutmaßlichen Mörder der
„Charlie-Hebdo“-Journalisten. 2008
musste Chérif Kouachi ins Gefängnis, wegen seiner Beteiligung an einem Netzwerk, das Kämpfer nach
Irak schickte. Er und sein Bruder
wurden überwacht, doch dringende
Hinweise auf ein Attentat habe es
nicht gegeben, erklärte Innenminister Cazeneuve.
EINEN LEITARTIKEL zu den möglichen
Folgen des Terrors lesen Sie auf Seite 4.
Terrorgefahr bleibt auch in Deutschland hoch
Die islamistische Szene findet immer mehr Zuspruch und wird intensiv beobachtet – doch eine Komplettüberwachung durch Behörden ist kaum möglich
VON CHRISTIANE JACKE
BERLIN — Der Terroranschlag in Paris
hat Frankreich und die Welt erschüttert. Mutmaßliche Islamisten
töteten dort zwölf Menschen. Welche Auswirkungen hat das auf die
Sicherheitslage in Deutschland?
Und wie gefährlich ist die islamistische Szene hierzulande?
Terrorgefahr in Deutschland:
Nach Einschätzung der Bundesregierung verändert das Pariser Attentat nicht die Bedrohungslage in
Deutschland. Die Terrorgefahr gilt
nach wie vor als „abstrakt hoch“.
Hinweise auf konkrete Anschlagspläne haben die deutschen Sicherheitsbehörden nicht. Sie betonen
aber immer wieder, dass es keinen
absoluten Schutz vor möglichen
Angriffen fanatischer Einzeltäter
gibt. Bislang erfolgte nur ein islamistischer Anschlag auf deutschem Boden: Im März 2011 tötete ein Kosovo-Albaner am Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten. Mehrere andere Attentate wurden bislang verhindert oder schlugen fehl.
kale Islamisten aus Deutschland
sind bislang in das Kampfgebiet
nach Syrien und in den Irak ausgereist. Die Zahl geht seit langem kontinuierlich nach oben. Viele haben
sich dort der Terrormiliz Islamischer
Staat (IS) angeschlossen. Etwa 180
der Ausgereisten sind inzwischen
wieder in Deutschland. Aber nur
von etwa 30 Personen ist bekannt,
dass sie aktiv am bewaffneten Konflikt beteiligt waren. Rund 60 Isla-
Das Netzwerk: Der Verfassungsschutz rechnet mehr als 43.000
Menschen zur islamistischen Szene.
Diese ist in den vergangenen Jahren
stetig gewachsen – vor allem durch
den starken Zulauf bei der Gruppe
der Salafisten, einer besonders konservativen Strömung innerhalb des
Islams. Rund 7000 Leute werden inzwischen der Salafisten-Szene zugerechnet. 2011 waren es noch etwa
halb so viel. Besonders stark sind die
Salafisten in Nordrhein-Westfalen
vernetzt.
Dschihadisten: Mehr als 550 radi-
Eine Gruppe von Aufständischen in Syrien: Vor allem Rückkehrer aus Kampfgebieten bereiten den Behörden Sorgen.
FOTO:ABDURRARHMAN AL SHERIF/DPA/ARCHIV
misten aus Deutschland sind laut
Verfassungsschutz in Syrien und
dem Irak gestorben. Mindestens
zehn sprengten sich bei Selbstmordanschlägen in die Luft. Knapp 200
Menschen werden in Sachsen der islamistischen Szene zugerechnet, darunter etwa 100 Salafisten im Umfeld der Leipziger Al-Rahman-Moschee. Sie werden nicht als gewaltbereit eingeschätzt.
Gefährliche Islamisten: Die Sicherheitsbehörden stufen viele Islamisten als gefährlich ein. Etwa 1000
Menschen in Deutschland werden
dem „islamistisch-terroristischen
Spektrum“ zugeordnet. Darunter
sind 260 sogenannte Gefährder, also
Menschen, denen die Polizei zutraut, dass sie einen Terrorakt begehen könnten. Die Zahl ist so hoch
wie nie zuvor. Sie machen den Sicherheitsbehörden große Sorgen,
weil sie oft radikalisiert zurückkommen – und zum Teil kampferprobt.
Überwachung von Islamisten:
Im Terrorismusabwehrzentrum in
Berlin tauschen Polizei und Nachrichtendienste Informationen über
auffällige Islamisten aus. Mit dabei
sind 40 Behörden aus Bund und Ländern. Sie setzen sich mindestens einmal am Tag zusammen. Islamistische „Gefährder“ und Syrien-Rückkehrer haben Polizei und Geheimdienste besonders im Blick. Eine
Komplettüberwachung ist aber
kaum möglich. Um einen gefährlichen Islamisten rund um die Uhr zu
observieren, sind mehrere Teams
nötig. Dass dies nur begrenzten
Schutz liefern kann, zeigt auch der
Fall Paris: Die Tatverdächtigen waren nach Angaben von Frankreichs
Innenminister Bernard Cazeneuve
überwacht worden. (dpa)
KOMMENTAR & HINTERGRUND
Freitag, 9. Januar 2015
LEITARTIKEL
IM FOKUS
Ein schlechter
Ratgeber
Le Pen plädiert
für die Todesstrafe
TORSTEN KLEDITZSCH
ÜBER DIE VERBREITETE
ANGST VOR DEM ISLAM
Aus dem Attentat in Frankreich will
rechter Front National Kapital schlagen
FOTO: GUILLAUME HORCAJUELO/DPA/ARCHIV
4 Freie Presse
torsten.kleditzsch@freiepresse.de
Die Chefin des rechten Front National, Marine Le Pen, will aus dem Anschlag auf „Charlie Hebdo“ politisches Kapital schlagen und ruft dazu
auf, in den „Krieg gegen den Fundamentalismus“ zu ziehen, und verlangt eine Volksabstimmung über
die Todesstrafe. Nach dem Anschlag
auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hat die Chefin der rechtsextremen Partei, Marine Le Pen, erneut
ein Referendum über die Todesstrafe
in die Debatte gebracht. Sie wolle eine Abstimmung über die Wiedereinführung der Todesstrafe vorschlagen, sollte sie (2017) zur Staatspräsidentin gewählt werden, bekräftigte Le Pen gestern. Die Franzosen
E
s herrscht Angst. 78 Prozent
der Sachsen fühlen sich vom
Islam bedroht. 78 Prozent.
Man könnte auch sagen: fast alle.
Dabei wurden die Zahlen bereits im
November erhoben, also noch weit
vor dem Massaker in der Redaktion
des Pariser Satiremagazins „Charlie
Hebdo“. In Sachsen ist die Angst am
größten. Aber auch im Rest der Republik fürchten sich noch 57 Prozent. In Frankreich und Großbritannien liegen die Werte nur unwesentlich niedriger. Das zeigt: Ganz Europa hat ein ernsthaftes Problem, mit
dem Islamismus umzugehen. Und
es ist zu befürchten, dass die Konflikte weiter eskalieren. Drei Faktoren sprechen dafür.
1. Die kleine, aber wirksame
Gruppe der gewalttätigen Islamisten bestimmt das Bild der Religion.
Wenn der IS in Syrien Köpfe abschlägt, dann macht das auch in
Dresden Angst, offenbar gerade weil
einem im realen Leben kaum ein
Moslem über den Weg läuft. Islamisten brauchen heute keine gekaperten Flugzeuge mehr, um Schrecken
zu verbreiten. Es reichen ein paar
Kalaschnikows und Handyvideos,
die die Propagandaarbeit übernehmen. Ziel ist es, den Gesellschaften
hier eine Auseinandersetzung aufzuzwingen, die die eigenen, westlichen Grundsätze infrage stellt.
2. Die wachsende Angst verstärkt
die Ab- und Ausgrenzung in der
westlichen Gesellschaft. Der Zulauf
für Pegida lässt sich nicht nur, aber
auch damit erklären. Der für den
Front National in Frankreich nicht
minder. Überall in Europa sind Parteien auf dem Vormarsch, die multikulturelle und betont liberale Gesellschaften für gescheitert erachten
und die Tore lieber dichtmachen
würden.
3. Dennoch kommen immer
mehr Menschen islamischen Glaubens nach Europa. Der Grund: Noch
nie seit Ende des Zweiten Weltkrieges waren weltweit so viele Menschen auf der Flucht. Allein im ersten Halbjahr 2014 sind 5,5 Millionen
hinzugekommen. Viele von ihnen
sind Muslime. Die meisten, die hier
landen, stammen aus Nordafrika.
Es wird also nicht einfacher werden. Aber Angst ist ein schlechter
Ratgeber. Wer verhindern will, dass
eine Spirale der Gewalt den Kontinent erschüttert, der muss zum einen den Tätern mit aller Härte begegnen, zum anderen aber die westliche Offenheit und Vielfalt gegen
jede Engstirnigkeit verteidigen.
IMPRESSUM
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Geschäftsführer: Ulrich Lingnau
TV-Bilder prägen die Haltung zum Islam
Eine wachsende Zahl von
Menschen in Deutschland
sieht den Islam laut einer
Studie als Gefahr an – und
zwar besonders dort, wo
nur wenige Muslime leben,
beispielsweise in Sachsen.
VON ALESSANDRO PEDUTO
BERLIN/GÜTERSLOH — Unter dem Ein-
druck des jüngsten Terroranschlages in Paris und den islamfeindlichen Pegida-Demonstrationen in
Dresden wirken die Zahlen der neuesten Bertelsmann-Studie noch eindrücklicher. Demnach sehen sich
die rund vier Millionen Muslime
hierzulande mit einer wachsenden
Ablehnung ihrer Religion und Kultur konfrontiert. Obwohl Muslime
in den vergangenen Jahrzehnten in
Deutschland heimisch geworden
seien und die größte religiöse Minderheit bildeten, ist die Einstellung
der Mehrheit der deutschen Bevölkerung zum Islam zunehmend negativ. Diese Ablehnung ist keineswegs eine Randerscheinung.
Wie eine repräsentative Befragung vom vergangenen November
unter knapp 1000 nichtmuslimischen Deutschen ab 16 Jahren ergab,
nehmen 57 Prozent der Bevölkerung und damit mehr als die Hälfte
den Islam als Bedrohung war. 2012
waren es 53 Prozent. Die Ablehnung
des Islams sei besonders in jenen Regionen Deutschlands stark ausge-
Parteichefin Frauke Petry
verteidigt das Gespräch
mit der Pegida-Spitze. Die
erklärt sich auch dialogbereit mit anderen Parteien.
VON TINO MORITZ
Anzeigenleitung:
Gesamt: Tobias Schniggenfittig
National: Alexander Arnold (v.i.s.d.p.)
Regional: Steffen Schulle (v.i.s.d.p.)
lamistischen Extremisten verübte
Terroranschlag auf das französische
Satiremagazin „Charlie Hebdo“ war
wenige Stunden alt, als sich am
Mittwochnachmittag in Dresden
zum ersten Mal Vertreter von AfD
und Pegida trafen. Zwei Stunden
dauerte das Gespräch zwischen den
14 sächsischen Landtagsabgeordneten der AfD und sieben Organisatoren der seit Oktober anhaltenden
Dresdner Montagsproteste. Über
den Anschlag habe man „ganz kurz“
gesprochen, er sei aber „kein Hauptthema“ gewesen, sagt Petry auf einer
Pressekonferenz am Tag danach.
Geschickt pariert die AfD-Frakti-
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prägt, wo kaum Muslime leben.
Bundesweit am stärksten seien die
Ressentiments in Sachsen, wo
78 Prozent der Menschen sich vom
Islam bedroht fühlen. In Nordrhein-Westfahlen, wo ein Drittel aller Muslime in Deutschland zu Hause sind, fällt der Wert deutschlandweit zwar am geringsten aus. Dort
werde der Islam dennoch von immerhin 46 Prozent als Bedrohung
empfunden.
Der Studie zufolge sehen sich
bundesweit rund 40 Prozent der Befragten durch Muslime „wie Fremde
im eigenen Land“. In diesem Punkt
machen die Forscher keine Unterschiede in den Einstellungen in Ostund Westdeutschland aus. Ein Viertel der Befragten würde Muslimen
die Zuwanderung nach Deutschland gänzlich untersagen. 61 Prozent finden, dass der Islam nicht in
die westliche Welt passt. Vor zwei
Jahren waren noch 52 Prozent dieser
Auffassung.
Islambild von Terror bestimmt
Insgesamt sei davon auszugehen,
dass die kleine Minderheit der radikalen Islamisten – also weniger als
ein Prozent aller Muslime hierzulande – das Bild des Islams dominieren, sagte Kai Unzicker, einer der beteiligten Forscher der Studie, der
„Freien Presse“. „Es spricht viel dafür, dass das Islambild gerade jener
Menschen, die im Alltag kaum Kontakt zu Muslimen haben, von den
Medienberichten über islamistischen Terrorismus und den IS geprägt ist und nicht von Erfahrungen
aus persönlichen Begegnungen.“
Doch auch wo es solche Kontakte
gebe, herrschten Vorbehalte: „Viele
Menschen hierzulande vergessen in
ihrer Wahrnehmung des Islams all
jene Muslime, denen sie tagtäglich
als Nachbarn im Haus oder auf der
genüber Muslimen nehme in der
deutschen Gesellschaft seit Jahren
zu. „Es gibt seit den Terroranschlägen 2001 Erhebungen zur Einstellung gegenüber dem Islam. Während wir über die Ablehnung in der
Zeit davor wenig wissen, hat sie im
Lauf der vergangenen Jahre ein beständig hohes Niveau erreicht.“
Auffallend in der Erhebung ist,
dass weder politische Orientierung
noch das Bildungsniveau nennenswerten Einfluss auf die Einstellung
gegenüber Muslimen haben. Zwar
steige die Furcht vor Muslimen etwas, je geringer der Schulabschluss
der Befragten ist. Doch selbst von
den Umfrageteilnehmern mit Hochschulreife sehen sich immer noch
52 Prozent vom Islam bedroht. Unter Akademikern teilten 46 Prozent
diese Sichtweise. Dies weise darauf
hin, dass es sich bei Islamfeindlich-
Kai Unzicker
Mitautor der
Bertelsmann-Studie
FOTO: BERTELSMANN-STIFTUNG
Straße begegnen und mit denen sie
seit vielen Jahren friedlich und problemlos zusammenleben. Stattdessen
sind es die Fernsehbilder von gewalttätigen, religiösen Fanatikern
und Gewalttätern in fernen Regionen, die ihr Islambild prägen“, betont Unzicker. Die Ablehnung ge-
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keit um einen „salonfähigen“ gesellschaftlichen Trend handle, und das,
obwohl die große Mehrheit der Bevölkerung grundsätzlich aufgeschlossen für religiöse Vielfalt sei.
„Der Islam wird aus der gesellschaftlichen Toleranz somit ausgeschlossen“, schreiben die Autoren der Studie. Es sei davon auszugehen, dass
dem Islam als solchem mangelnde
Toleranz unterstellt werde und seine Ausgrenzung daher als gerechtfertigt angesehen werde.
Wenig Kontakte im Alltag
Gleichzeitig geht aus der Studie hervor, dass es Begegnungen mit Muslimen im Alltag häufig nicht gibt und
somit auch wenig Gelegenheiten,
um sich näher kennenzulernen und
Vorurteile abzubauen. Derzeit habe
„nur ein Drittel der Bürger überhaupt Kontakt zu Muslimen“. In
Ostdeutschland sei es sogar nur jeder Zehnte.
Anders liegen die Dinge bei den
Muslimen selbst. Sie haben häufiger
Kontakt zu Nichtmuslimen. Zudem
bekenne sich die übergroße Mehrheit zur Demokratie. Es gebe auch
eine starke Verbundenheit mit dem
deutschen Staat und seiner Gesellschaft. „Muslime in Deutschland
zeigen sich mehrheitlich fromm
und liberal zugleich“, lautet das Fazit. Die Autoren stehen aber auch
die Politik in der Pflicht. Sie müsse
eine aktive Gleichstellungspolitik
betreiben. Zugleich müssten aber
Ängste der Bevölkerung ernst genommen werden, „keinesfalls sollte
man diese Debatte Extremisten oder
Populisten überlassen“.
„Die AfD hat da keine strategischen Interessen“
Chefredakteur: Torsten Kleditzsch (v.i.s.d.p.)
Stellvertretende Chefredakteure:
Udo Lindner, Jana Klameth
Leiter Lesermarkt: Arne Stuck
KARIKATUR: TOMICEK
Flagge zeigen.
sollten die Möglichkeit haben, darüber zu entscheiden. Sie persönlich
halte es dabei für notwendig, dass
die Todesstrafe für die abscheulichsten Verbrechen zum „juristischen
Arsenal“ gehören sollte, sagte Le
Pen. Die 46-jährige Rechtsanwältin
wurde im November mit 100 Prozent der Stimmen der Parteimitglieder in ihrem Amt bestätigt. Le Pen
lehnt eine multikulturelle Gesellschaft strikt ab. Sie betont in ihren
Reden den – ihrer Meinung nach –
schädlichen Einfluss der Einwanderung auf die französische Gesellschaft und Wirtschaft. Sie verlangt
Kürzungen bei der Sozialhilfe für
Nichtfranzosen. (dpa/afp)
DRESDEN — Der mutmaßlich von is-
ons-, Landes- und Bundeschefin
Nachfragen, inwieweit sich Pegida
und AfD durch den Pariser Anschlag
bestätigt fühlen. Beide sprechen sich
bekanntermaßen für eine restriktive Zuwanderungspolitik aus – und
das sind laut Petry nicht die einzigen
inhaltlichen Schnittmengen.
Im von Pegida für den kommenden Montagsprotest in Dresden angekündigten Tragen eines Trauerflors zum Gedenken an die Opfer
von Paris kann Petry kein Ausschlachten des Attentats erkennen.
Dass es bei den bisherigen PegidaAktionen auf Plakaten und in Redebeiträgen zu fremdenfeindlichen
Ausfällen kam, stellt Petry als Ausnahmen dar. Normalerweise müssten die Redner ihre Manuskripte den
Pegida-Organisatoren
vorlegen.
Volksverhetzende und rassistische
Passagen seien nicht gewollt, und
wer sich nicht an diese Regeln halte,
dürfe angeblich nie wieder aufs Podium.
Petry vermeidet zugleich den Eindruck, dass AfD und Pegida nun vor
einer langfristigen Kooperation
stünden. Pegida wolle „überparteilich“ bleiben, was sie „für richtig und
wichtig“ halte. „Die AfD hat da keine
strategischen Interessen.“ Alle demokratischen Parteien sollten sich
mit den Anliegen der Bürger beschäftigen. Mit den sieben Organisatoren habe man sich getroffen, weil
man etwas über ihre Beweggründe
erfahren wollte – und mit 18.000 Demonstranten ja nicht gleichzeitig reden könne. Petry war bislang noch
auf
keinem
der
Pegida„Abendspaziergänge“ – und will
auch künftig Abstand halten. „Wir
wissen, dass einige Linksextreme
oder Rechtsextreme in diesen Demonstrationen mitlaufen.“ Aber
„kapern lassen“ von rassistischen
oder extremistischen Gruppen habe
sich Pegida bislang nicht, so Petry.
Der Verein meldet sich ein paar
Stunden später mit seiner inzwischen zweiten Pressemitteilung zu
So gut besucht wie gestern sind Pressekonferenzen im Sächsischen Landtag
eher selten: AfD-Fraktionschefin Frauke Petry in Dresden. FOTO: ARNO BURGI/DPA
Wort. Darin geben sich die Vereinsvorstände Lutz Bachmann, Kathrin
Oertel und René Jahn als drei der sieben Pegida-Teilnehmer zu erkennen
und danken Petrys Fraktion für deren Gesprächsbereitschaft. Dem
AfD-Beispiel sollten nun auch „die
anderen demokratischen Parteien“
im Landtag folgen, heißt es weiter.
Die verweisen anschließend auf
die bisherigen Dialogangebote am
Rande der Pegida-Aktionen und
auch auf die ab nächster Woche geplanten größeren Gesprächsforen
der Regierung mit mehreren Hundert Bürgern – die wiederum Pegioda-Sprecherin Oertel „als Nicht-Dialog und daher nicht zielführend“ ablehnt. Die von Ministerpräsident
Stanislaw Tillich und Oberbürgermeisterin Helma Orosz (beide CDU)
initiierte und mittlerweile auch von
Kirchen und Gewerkschaften unterstützte Demonstration für Weltoffenheit morgen nennt Oertel ein „fatales gesinnungspolizeiliches Signal“. Petry wird schon mal nicht mit
vor der Frauenkirche stehen – sie sei
am Samstag schon „unterwegs“.
POLITIK
Freitag, 9. Januar 2015
Freie Presse
5
Schlimme Lage
für Flüchtlinge
aus Syrien
NACHRICHTEN
GAUCK-WAHL
Verfassungsgericht
weist NPD-Klage ab
Ein Wintersturm hat die syrischen
KARLSRUHE — Die
rechtsextreme
NPD ist mit einer Verfassungsklage
gegen die Wahl von Joachim Gauck
zum Bundespräsidenten gescheitert.
Das oberste deutsche Gericht verwarf in einem gestern veröffentlichten Beschluss sämtliche Anträge des
früheren NPD-Vorsitzenden Udo
Pastörs entweder als unzulässig oder
als offensichtlich unbegründet. Pastörs hatte angestrebt, dass das Verfassungsgericht die Wahl Gaucks
vom 18. März 2012 für ungültig erklären und eine Wiederholungswahl anordnen sollte. Der NPD-Politiker war Mitglied der 15. Bundesversammlung, die Gauck zum Bundespräsidenten wählte. Pastörs sah
seine Rechte dadurch verletzt, dass
es über von ihm gestellte Anträge
zur Geschäftsordnung keine Aussprache gab. (dpa)
Flüchtlinge im Libanon in eine dramatische Lage gebracht. Laut arabischen Medienberichten starben im
Osten des Landes in der Kälte vier
Menschen, darunter zwei Kinder.
Vor allem die Bekaa-Hochebene im
Nordosten des Landes sei hart getroffen worden, sagte der Sprecher
des Flüchtlingshilfswerks UNHCR
in Beirut. Die Situation der Menschen sei „sehr dramatisch“. Der Libanon mit seinen mehr als vier Millionen Einwohnern beherbergt
rund 1,1 Millionen syrische Flüchtlinge, davon etwa 400.000 in der Bekaa-Ebene. Dort liegen rund 35 Zentimeter Schnee. Die Versorgung der
Flüchtlinge im Libanon ist besonders schwierig, da es in dem Land
keine offiziellen Flüchtlingslager
gibt. Deswegen leben die Menschen
über das Land verstreut. Viele
Flüchtlinge kampieren nur in Zelten. Um den Zustrom von Flüchtlingen besser zu kontrollieren, hatte
Libanon kürzlich die Visumspflicht
für Syrer wiedereingeführt.
IRAK
Armee kann heilige
Stadt gegen IS halten
FOTO: MOHAMED AZAKIR/REUTERS
SAMARRA — Die irakische Armee hat
einen Angriff der sunnitischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf
die für Schiiten heilige Stadt Samarra abgewehrt. Nach Angaben von Sicherheitsquellen attackierten die
Extremisten gestern zunächst mehrere Kontrollpunkte mit fünf Selbstmordattentätern, die sich in Fahrzeugen in die Luft sprengten. Dabei
seien mindestens drei weitere Menschen getötet und 41 verletzt worden, berichtete die Nachrichtenseite
Al-Sumaria News. Anschließend
gab es Gefechte zwischen beiden
Seiten. Die IS-Terrormiliz kontrolliert im Irak große Teile im Norden
und Westen des Landes. Die Extremisten versuchen seit Monaten, auf
Samarra, rund 125 Kilometer nördlich von Bagdad, vorzurücken. Die
mehrheitlich von Sunniten bewohnte Stadt ist für Schiiten ein
wichtiger Pilgerort, weil hier der
Schrein des im 9. Jahrhundert gestorbenen schiitischen Imams Hassan el-Askari liegt. Eine Einnahme
Samarras wäre für den IS ein strategisch wichtiger Sieg. (dpa9
CYBER-ATTACKEN
Hacker-Fehler führt
FBI nach Nordkorea
WASHINGTON — Im Fall der Cyber-At-
tacken auf das Filmstudio Sony Pictures haben nach Angaben des FBI
Fehler der Hacker die Ermittler auf
die Spur Nordkoreas gebracht. Der
Angriff habe auf Netzadressen zurückverfolgt werden können, die
ausschließlich von Nordkorea genutzt würden, sagte FBI-Direktor
James B. Comey laut „Washington
Post“ auf einer Konferenz über Sicherheit im Netz in New York. Nach
Comeys Worten nutzten die Hacker
Proxy-Server, um Drohungen gegen
Sony abzusetzen, ohne ihren Aufenthaltsort preiszugeben. In einigen
Fällen hätten sie aber „schlampig gearbeitet“, entweder aus Nachlässigkeit oder wegen technischer Probleme. (dpa)
Ukraine-Krise: Merkel dämpft
Hoffnung auf baldige Lösung
Noch ist unklar, ob es
nächste Woche einen
Gipfel zum Thema geben
wird. Aber die Kanzlerin
sieht schon jetzt kaum
Chancen für den großen
Durchbruch.
VON CHRISTOPH SATOR
BERLIN — Bundeskanzlerin
Angela
Merkel (CDU) hat die Hoffnungen
auf einen Durchbruch im UkraineKonflikt gedämpft. Nach einem Gespräch mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk gestern in Berlin ließ Merkel weiter offen, ob das dazu geplante Gipfeltreffen mit den Staatschefs aus Russland, der Ukraine und Frankreich
nächste Woche tatsächlich stattfindet. Ohnehin werde aber auch ein
solches Treffen „nicht dazu führen
können, dass alle Punkte am nächsten Tag erfüllt sind“.
Als Grundlage aller internationalen Bemühungen nannte Merkel die
vollständige Einhaltung der bestehenden
Friedensvereinbarungen
zwischen Kiew und Moskau. Gegen
das Abkommen, das bereits im September in Weißrusslands Hauptstadt Minsk unterzeichnet wurde,
wird immer wieder verstoßen. Die
vereinbarte Waffenruhe für den Osten der Ukraine besteht praktisch
nur auf dem Papier. Jazenjuk machte
dafür allein die prorussischen Separatisten und Russland verantwort-
lich. Die Hoffnung ruht nun auf einem möglichen Treffen von Kremlchef Wladimir Putin mit dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko am 15. Januar in Kasachstan, bei
dem Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande vermitteln
könnten. Heute wird dazu Kasachstans Staatschef Nursultan Nasarbajew in Berlin erwartet. Offiziell gibt
es für den Gipfel aber nach wie vor
keine Bestätigung.
Merkel sagte zu den Chancen eines solchen Treffens: „Was man machen kann, ist zu versuchen, sichtbare Fortschritte zu haben und
gleichzeitig für andere Punkte eine
verlässliche Roadmap zu haben.“ In
der Vergangenheit hätten aber auch
solche „Roadmaps“ (Fahrpläne) keinen Erfolg gehabt. Merkel betonte,
die Sanktionen in Zusammenhang
mit den Kämpfen im Donbass könnten nur aufgehoben werden, wenn
das Minsker Abkommen „in all seinen Punkten“ erfüllt werde.
Damit der Gipfel zustande
kommt, gibt es derzeit auch intensive Telefonkontakte auf Ebene der
Außenministerien. Für heute ist eine Schaltkonferenz zwischen Moskau, Kiew, Paris und Berlin geplant.
Jazenjuk mahnte den Westen, bei
einer gemeinsamen Haltung gegenüber Russland zu bleiben. „Wir können nur Erfolg haben, wenn wir gemeinsam handeln – wenn jeder in
der EU, in den USA und in der Ukraine zusammen- und geeint bleibt“,
sagte Jazenjuk vor der Deutschen
Gesellschaft für Auswärtige Politik
(DGAP). Zugleich warf er Putin vor,
Zusagen immer wieder gebrochen
zu haben. (dpa)
EU gewährt Kiew Kredite in
Höhe von 1,8 Milliarden Euro
Die Kommission der Europäischen
Union will bis zu 1,8 Milliarden zusätzliche Hilfen in die Ukraine pumpen.
Das Programm in Form von mittelfristigen Darlehen solle die Ukraine angesichts der schwächelnden Zahlungsbilanz und der Haushaltslage
wirtschaftlich und finanziell unterstützen, teilte die Brüsseler Behörde
am Donnerstag mit. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nannte die Hilfen ein Beispiel für solidarisches Handeln in Europa. „Wie üblich
geht diese Solidarität einher mit einer
Verpflichtung der Ukraine auf Reformen, die das Land dringend benötigt“, sagte Juncker.
Dem Paket müssen noch das EUParlament und die EU-Staaten zustimmen. Das Programm soll dann bis
Anfang 2016 laufen. Die EU hat der
Ukraine vergangenes Jahr 1,36 Milliarden Euro gewährt. Die letzte Rate
aus diesen Programmen in Höhe von
250 Millionen Euro kann in diesem
Frühjahr ausgezahlt werden, sofern
die Ukraine die vereinbarten politischen Maßnahmen erfolgreich umsetzt und das IWF-Programm weiter
zufriedenstellend absolviert.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Ministerpräsident der Ukraine, Arseni Jazenjuk, bei ihrer Pressekonferenz.
FOTO: BERND VON JUTRCZENKA/DPA
In Kiew setzten Vertreter von Regierung und Internationalem Währungsfonds (IWF) derweil ihre Gespräche
über weitere Finanzhilfen fort. Der
IWF hat für das Land bereits ein Paket
in Höhe von 17 Milliarden Dollar geschnürt. (dpa)
Vorwurf: Bestechung sollte Ramelow verhindern
In Thüringen geht es
weiter turbulent zu. Die
Gegner von Rot-Rot-Grün
sollen versucht haben, die
Wahl zum Regierungschef
zu manipulieren.
VON SEBASTIAN HAAK
ERFURT — Sollte die Wahl von Bodo
Ramelow zum ersten linken Ministerpräsidenten Deutschlands verhindert werden, indem man einen
oder mehrere Abgeordnete aus dem
rot-rot-grünen Lager zu bestechen
versuchte?Sollten sie so ihre Stim-
me bei der Wahl des Regierungschefs nicht Ramelow geben und das
Bündnis aus Linken, SPD und Grünen so gleich zum Auftakt platzen?
Diesem Verdacht geht die Thüringer
Generalsstaatsanwaltschaft seit einigen Tagen nach.
Ein Sprecher der Behörde bestätigte gestern in Jena, dass die Generalstaatsanwaltschaft wegen dieses
Vorwurfs seit Anfang Januar tätig
ist. „Die Ermittlungen stehen aber
noch ganz am Anfang“, sagte er. Unmittelbarer Anlass für die Ermittlungen sei eine Anzeige gewesen,
die ein Mann aus Rheinland-Pfalz
nach einem Interview der „Bild am
Sonntag“ mit Ramelow vom 7. Dezember 2014 gestellt habe. Darin
hatte Ramelow erklärt: „Ein Abge-
ordneter hat mir erzählt, dass ihm
ein Posten angeboten wurde, wenn
er mich nicht wählt.“
Bodo Ramelow
Ministerpräsident in
Thüringen
FOTO: SEBASTIAN KAHNERT/DPA
Die Tageszeitung „Freies Wort“
hat den Verdacht, es habe mindestens einen Versuch gegeben, die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen zu beeinflussen, gestern erhärtet. Die Zeitung berichtet von einem
Mitglied der SPD-Fraktion des Thüringer Landtages, dem im Oktober
2014 von einem Mann mit CDU-Parteibuch ein Ministerposten in einer
unionsgeführten Landesregierung
angeboten worden sei.
Das Kalkül des Vorstoßes,
schreibt das Blatt, sei gewesen, dass
das SPD-Mitglied Ramelow seine
Stimme bei der Wahl zum Regierungschef verweigern und Rot-RotGrün so zum Scheitern bringen sollte. So hätte es der CDU gelingen können, erneut eine Koalition mit den
Sozialdemokraten zu bilden und das
SPD-Mitglied in einer CDU-geführten Landesregierung mit einem Ministeramt zu belohnen. Das SPDMitglied wolle anonym bleiben,
schreibt die Zeitung. Es habe aber eine schriftliche Erklärung abgegeben, in der es zusichere, dass dieses
Treffen stattgefunden hat. Den Namen des CDU-Mannes habe das
SPD-Mitglied nicht nennen wollen.
Ein Sprecher der CDU-Fraktion
im Thüringer Landtag wies gestern
jeden Verdacht zurück, Mitglieder
der Fraktion könnten in diese Affäre
verwickelt sein. „Solche Gerüchte
bewegen sich unterhalb der Schwelle der Kommentierbarkeit“, sagte er.
„Bestechung ist kein politisches Mittel der CDU-Fraktion.“
Thüringer Linke forderten, alle
möglichen Beeinflussungsversuche
aufzuklären. „Offenkundig machte
die CDU im Vorfeld der Ministerpräsidentenwahl auch vor unlauteren
Methoden keinen Halt, um an der
Macht zu bleiben“, sagte die Parteivorsitzende der Linken.
2000 Tote bei
Terrorangriff
im Norden
von Nigeria
Boko Haram stürmt Stadt
– Reguläres Militär flieht
und lässt Zivilisten zurück
GENF/ABUJA — Bei einem Angriff von
Terroristen auf die nordnigerianische Grenzstadt Baga sind nach Regierungsangaben etwa 2000 Menschen getötet worden. Das sagte ein
hochrangiger Regierungsbeamter
gestern dem britischen Sender BBC.
Demnach stürmten Mitglieder der
islamistischen Terrorgruppe Boko
Haram Baga und steckten alle Häuser in Brand. Die Stadt sei dem Erdboden gleichgemacht worden, die
Straßen seien mit Leichen übersät.
Es war bereits der zweite Angriff von
Boko Haram auf die Stadt binnen
weniger Tage.
Bereits am Samstag waren in Baga stationierte Einheiten der Armeen von Nigeria, dem Tschad und
dem Niger vor den Terroristen geflohen und hatten die Bevölkerung
schutzlos zurückgelassen. Tausende
Bewohner waren daraufhin geflohen. Nach Angaben der BBC kontrolliert Boko Haram jetzt Baga und
16 benachbarte Dörfer und Städte.
Der Bundesstaat Borno, in dem Baga
liegt, steht in weiten Teilen unter
der Herrschaft der Terrorgruppe.
Boko Haram versteht sich als Teil
des Terrornetzwerks El Kaida. Der
Name bedeutet „Westliche Bildung
ist Sünde“. In den vergangenen Jahren sind bei Anschlägen der Gruppe
vor allem im Nordosten Nigerias
Tausende Menschen ums Leben gekommen. Ziel von Boko Haram ist
nach eigenen Angaben die Errichtung eines Kalifatstaates im Norden
Nigerias. Die Bewegung ist auch in
zahlreiche kriminelle Geschäfte verstrickt.
Unterdessen fordert Kamerun für
den Kampf gegen Boko Haram die
Hilfe der internationalen Gemeinschaft. „Eine weltweite Bedrohung
bedarf einer weltweiten Antwort“,
sagte Präsident Paul Biya gestern in
der Hauptstadt Jaunde. Islamistische Fundamentalisten vom ostafrikanischen Somalia bis nach Westafrika verfolgten die gleichen Ziele,
sagte er. Sein Appell kam einen Tag,
nachdem der Anführer der aus Nigeria stammenden Boko Haram in einer Video-Botschaft mit mehr Angriffen auf Kamerun gedroht hatte.
Kamerun hat deshalb bereits Tausende zusätzliche Soldaten an die
Grenze verlegt. Vor kurzem sollen
die Streitkräfte 27 Kämpfer von Boko Haram getötet haben, indem sie
sie an der Grenze in einen Hinterhalt lockten. (epd/dpa/rtr)
6 Freie Presse
WIRTSCHAFT & BÖRSE
Freitag, 9. Januar 2015
Brio fährt bei Ravensburger ein
NACHRICHTEN
WÄHRUNG
Euro fällt unter
Einführungswert
FRANKFURT (MAIN) — Der Euro hat
seine Talfahrt noch beschleunigt.
Gestern fiel der Kurs der Gemeinschaftswährung unter 1,18 US-Dollar und erreichte bei 1,1763 Dollar
den tiefsten Stand seit mehr als
neun Jahren. Der Euro rutschte damit sogar unter das Niveau seiner
Einführung Anfang 1999. Damals
hatte die EZB den ersten Referenzkurs der neuen Währung am 4. Januar auf 1,1789 Dollar festgesetzt.
Seit vergangenen Mai hat die Gemeinschaftswährung rund 16 Prozent an Wert verloren. Damals
kratzte der Euro an der 1,40-DollarMarke. Den jüngsten Kursrutsch erklären Händler mit enttäuschenden
Konjunkturdaten aus der Eurozone
und auch aus Deutschland. (dpa)
Fachleute kritisieren
fehlende Impulse in
der Modebranche
VON ERICH REIMANN
DÜSSELDORF — „Sale“, „Bis zu 70 Pro-
STATISTIK
Millionen Menschen
wollen mehr arbeiten
6,3 Millionen
Menschen in Deutschland haben
sich 2013 eine Arbeit oder mehr Arbeitsstunden gewünscht. Dieses ungenutzte Arbeitskräftepotenzial sei
im Vergleich zum Vorjahr um 2,4
Prozent zurückgegangen, teilte das
Statistische Bundesamt gestern mit.
Zwar blieb die Zahl der Joblosen, die
generell gerne arbeiten würden, nahezu unverändert. Hingegen sank
die Zahl der Unterbeschäftigten und
Erwerbslosen. Die Statistiker erhielten diese Zahlen aus der Arbeitskräfteerhebung unter Menschen zwischen 15 und 74 Jahren. (dpa)
WIESBADEN — Rund
AUFTRAGSSCHWUND
Kräftiger Dämpfer
für die Industrie
Beide sind nicht aus deutschen Kinderzimmern wegzudenken – und bald gehören sie zusammen: Der Spielehersteller Ravensburger kauft die schwedische
FOTO: KARL-JOSEF HILDENBRAND /DPA
Holzeisenbahnfirma Brio.
Tradition kauft Tradition:
Der Puzzle-Hersteller
Ravensburger übernimmt
einen Klassiker. Künftig
gehört der schwedische
Holzeisenbahnhersteller
Brio zu der Firma mit
dem blauen Dreieck.
Ravensburger betritt
damit neues Terrain.
VON ANNIKA GRAF
Rückschlag für die deutsche Industrie: Ihre Aufträge schrumpften im November nach zuvor zwei kräftigen Anstiegen in Folge. Die Bestellungen
sanken wegen der schwachen Nachfrage aus dem Inland um 2,4 Prozent
zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium gestern in Berlin mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Minus von 0,7
Prozent gerechnet. Im Oktober hatten die Bestellungen noch um 2,9
Prozent zugelegt, im September um
1,1 Prozent. (rtr)
Textilhandel:
Flaute sorgt
für lange
Gesichter
BERLIN — Überraschender
RAVENSBURG — Von der Pappe zum
festen Holz: Der Spielehersteller Ravensburger kauft den schwedischen
Holzspielzeug-Hersteller Brio. Mit
Hilfe der Übernahme wolle die süddeutsche Firma stärker im Ausland
wachsen, erklärte RavensburgerChef Karsten Schmidt gestern. Zudem wolle Ravensburger vom Spieleanbieter ins Spielwarengeschäft
expandieren.
Brio ist mit 130 Jahren fast genauso alt wie Ravensburger. Während
die Oberschwaben sich allerdings
bislang auf Puzzles, Spiele sowie
Kinder- und Jugendbücher spezialisiert haben, konzentriert sich Brio
auf Holzspielzeug. Neben den Holzeisenbahnen, die in vielen deutschen Kinderzimmern zu finden
sind, stellt Brio eigenen Angaben zufolge mehr als 200 Produkte her, darunter Nachzieh-Dackel und StapelClowns.
Wie viel Ravensburger sich die
Traditionseisenbahnen hat kosten
lassen, wurde nicht bekanntgegeben. Brio machte mit seinen 80 Mitarbeitern zuletzt 38 Millionen Euro
Umsatz. Ravensburger brachte es
2013 auf rund 360 Millionen Euro
Umsatz.
Brio gehört seit mehr als zehn
Jahren in der Mehrheit dem schwedischen Investor Proventus. Jahrelang dominierten Brios Holzeisenbahnen die Kinderzimmer. In
Deutschland sei Brio nach wie vor
unumstrittener Marktführer, sagte
Deutschland-Geschäftsführer Erwin Müller.
Vor einigen Jahren kämpfte das
Unternehmen nach Absatzproblemen mit einem Liquiditätsengpass.
Schuld war nach Müllers Angaben
eine neue Sortiments- und Produktstrategie, die Investor Proventus
Brio verordnet hatte. 2013 trennte
sich Brio vom Geschäft mit Kinderwagen und Kinderautositzen. Inzwischen ist wieder die Rede von
profitablem Wachstum. Die Firma
beschäftigt 80 Mitarbeiter und verbuchte 2013 einen Umsatz von umgerechnet knapp 38 Millionen Euro,
etwa ein Zehntel der Jahreseinnahmen von Ravensburger.
Die gesamte Spielwarenbranche
entwickelte sich zuletzt verhalten.
Für 2014 rechnet der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels
(BVS) mit einem Plus von 1 bis 1,5
Prozent. Ravensburger schaffte es
zuletzt besonders mit elektronischen Produktneuheiten, seine Umsätze deutlich stärker als der Markt
zu steigern. Dazu gehört die Serie
Tiptoi, mit einem elektronischen
Stift, sowie interaktiven Büchern
und Spielen.
Ravensburger-Chef
Schmidt
machte aber im vergangenen Jahr
auf der Spielwarenmesse in Nürnberg klar, dass die Oberschwaben
nach wie vor an traditionellem
Spielzeug festhalten. „Wir bewahren
das Alte und pflegen es, aber die Zuwächse kommen immer durch neue
Wege und Innovation“, sagte er.
(dpa/fp)
Vom Spankorb zur Eisenbahn
Die Geschichte von Brio beginnt mit
einem Spankorb. Firmengründer Iva
Bentsson investierte seine Ersparnisse und verkaufte im Jahr 1884 Holzkörbe nach Dänemark. Erst 1907
erweiterte die Firma ihr Angebot und
produzierte die ersten Spielzeuge –
darunter ein Holzpferd auf Rollen.
Die traditionsreiche Holzeisenbahn,
die heute durch viele Kinderzimmer
rollt, kam 1958 auf den Markt. In
den darauffolgenden Jahren expandierte Brio global – und hat heute
Töchter in Deutschland, Frankreich
und Japan sowie Vertriebspartner
weltweit.
Der schwedische Investor Proventus übernahm im Jahr 2004 die
Mehrheit an dem Familienunternehmen. Nach einer neuen Sortimentsund Produktstrategie musste der Investor Brio mit einer Kapitalspritze
aus einer Liquiditätskrise helfen. Inzwischen wächst die Firma mit Sitz in
Malmö wieder profitabel, Gewinnzahlen veröffentlicht Brio jedoch nicht.
2013 lagen die Umsätze bei 38 Millionen Euro. Innerhalb der Ravensburger-Gruppe soll Brio als Tochter weitergeführt werden. (dpa)
zent reduziert“, „Schlussverkauf“:
Wer in diesen Tagen in die Innenstädte geht, wird geradezu erschlagen von Rabattversprechen, mit denen der Handel die Kunden in die
Textilgeschäfte locken will. Viele
Händler stehen unter Druck. Denn
das Geschäftsjahr 2014 sorgte bei
zahlreichen Boutiquen und Fachgeschäften für lange Gesichter. Als erster großer Textilhändler berichtete
gestern Karstadt von einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft mit
Umsatzrückgängen von sechs Prozent. Doch die angeschlagene Warenhauskette ist nicht das einzige
Unternehmen, das unter mangelnder Kauflust der Konsumenten –
speziell bei Textilien – leidet. Die
Fachzeitschrift „Textilwirtschaft“
malt die Situation der gesamten
Branche in düsteren Farben.
Die Umsätze seien 2014 zum dritten Mal in Folge geschrumpft, berichtet das Fachblatt. Die Herbstsaison sei „eine der schlechtesten seit
langem“ gewesen. Auch der Bundesverband des Textileinzelhandels
(BTE) urteilt: „Es war kein gutes
Jahr.“ Das viel zu warme Wetter habe dazu geführt, dass sich in vielen
Geschäften nach wie vor warme
Wintersachen stapelten.
Für Bernd Lochschmidt von der
Gesellschaft für Kommunikationsforschung ist das Wetter allerdings
nur einer der Gründe für die Kaufzurückhaltung. Wesentlich ist für ihn
auch ein zweiter Punkt: „Der modische Impuls fehlt.“ Er gibt gleich ein
Beispiel. Seit fünf Jahren hingen
jetzt in jedem Winter Daunenjacken
in den Geschäften. „Es kommt
nichts Neues.“ Auch Experte Peter
Frank von der Handelsberatung BBE
ist überzeugt, dass die Branche ein
viel grundsätzlicheres Problem hat
als die Wetterkapriolen. „Bekleidung hat an Stellenwert verloren“,
meint er. Wer heute seinen Status
demonstrieren wolle, investiere lieber in ein neues I-Phone. (dpa)
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WIRTSCHAFT
Freitag, 9. Januar 2015
KONKURRENZKAMPF
Samsung erleidet
Gewinneinbruch
SEOUL — Samsung bekommt den
verschärften Konkurrenzkampf mit
Apple und chinesischen Rivalen immer stärker zu spüren. Der Smartphone-Weltmarktführer wies 2014
den ersten Gewinnrückgang seit
drei Jahren aus. Nach den vorläufigen Zahlen brach das operative Ergebnis um 32 Prozent auf 19,3 Milliarden Euro ein. Für 2015 erwarten
Branchenexperten einen weiteren
Rückgang auf 18,3 Milliarden Euro.
Denn Apples neue I-Phone-Modelle
setzen dem südkoreanischen Elektronikkonzern im lukrativen Premiumsegment, chinesische Hersteller
mit günstigeren Geräten zu. Hoffnungen auf einen Stopp des Trends
machen Samsung bessere Geschäfte
mit billigeren Handys, Speicherchips und LCD-Bildschirmen. (dpa)
ONLINE-FAHRDIE NST
CDU will Vermittler
aus Grauzone holen
BERLIN — Die CDU will die umstrit-
tenen Fahrdienst-Vermittler im Internet mit Lockerungen der strengen Regeln zur Personenbeförderung aus der rechtlichen Grauzone
holen. „Beispielsweise ist zu hinterfragen, ob bei den modernen Navigationsgeräten die Ortskenntnisse
von Taxifahrern so streng geprüft
werden müssen wie bisher“, heißt es
in dem Entwurf für eine „Hamburger Erklärung“. Sie soll bei der heute
beginnenden Klausur des CDU-Vorstands in der Hansestadt verabschiedet werden. Das deutsche Taxigewerbe wirft den Online-FahrdienstVermittlern unlauteren Wettbewerb vor, wenn diese sich nicht an
die strengen Regeln des Personenbeförderungsgesetzes halten. (dpa)
Porsche-Rekord: Macan
spricht Neukunden an
Nicht nur in Deutschland
verbucht der Sportwagenbauer Erfolge. Schon 2014
kratzte die VW-Tochter an
ihren Zielen für 2018.
Trotzdem: Der Wettbewerb im Luxussegment
wird nicht einfacher.
VON ANNIKA GRAF
STUTTGART — Die Volkswagen-Toch-
ter Porsche hat im vergangenen Jahr
mit ihrem neuen Geländewagen
Macan den Absatz kräftig gesteigert.
Insgesamt seien 189.850 Neuwagen
an die Kunden ausgeliefert worden,
17 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Unternehmen gestern mit. Allein vom Viertürer Macan verkauften die Stuttgarter im Jahr seiner
Einführung weltweit 45.000 Stück.
Drei von vier Macan-Käufer hätten
sich erstmals einen Porsche angeschafft und seien zuvor Kunden von
BMW, Daimler und anderen Konkurrenten gewesen, sagte PorscheChef Matthias Müller. Der Autobauer hat bereits im November den Verkaufsrekord aus dem Vorjahr geknackt. Damit wird klar, dass Porsche schon 2015 die ursprünglich
erst in drei Jahren anvisierte Marke
von 200.000 überschreiten dürfte.
Vor allem in China liefen die Geschäfte 2014 gut, aber auch in den
USA und auf dem europäischen Heimatmarkt legte Porsche zweistellig
zu. Selbst in Russland liefen die Verkäufe gut, so der Porsche-Chef. Gegen den Rubel-Verfall habe sich der
Sportwagenhersteller abgesichert.
Auf längere Sicht bereitet Porsche jedoch Sorgen, dass die Nachfrage nach Sportwagen weltweit auf
hohem Niveau stagniert, während
die Konkurrenz immer härter wird.
Der alternden Kundschaft falle das
Ein- und Aussteigen in die Sportflitzer schwer, vermutete Müller als einen Grund. Wenn Porsche jüngere
7
Schwimmt oben auf
Kunden gewinnen will, müsste die
bisherige Untergrenze beim Preis
von 50.000 Euro mit neuen Modellen womöglich unterschritten werden. „Ich habe die Idee nicht verworfen“, sagte Müller. Doch gebe es im
Unternehmen Bedenken, mit einem
Porsche für 40.000 Euro das Image
der Nobelmarke zu beschädigen.
Kontrovers werde auch diskutiert,
wie stark der Absatz noch weiter
steigen könne, ohne die Exklusivität
zu gefährden. Der Wettbewerb im
Luxussegment werde zunehmend
härter, resümierte Müller.
Von reinen E-Autos will Porsche
vorerst die Finger lassen. Die VWTochter bietet bislang nur die Limousine Panamera, den Geländewagen Cayenne und den Supersportwagen 918 Spyder als Plug-in-Hybrid an. Er schließe nicht aus, dass
Porsche einmal ein reines E-Auto
bauen werde, sagte Müller. Dafür
müsse eine völlig neue Batterietechnik entwickelt werden. Es sei
schwer, einen Hersteller zu finden,
der hier investieren wolle. (dpa/ rtr)
Müller fühlt sich zu alt für VW
Spekulationen über einen möglichen
Wechsel an der Spitze des Mutterkonzerns VW hat Porsche-Chef Matthias
Müller eine klare
Absage erteilt. Müller sagte, es sei keine Lösung, wenn
dann ein 63-Jähriger
die Führung von VW
übernehme: „Ich bin
zu alt für den Job.“ Der aktuelle Vertrag von VW-Konzernchef Martin Winterkorn, der im Mai 68 Jahre wird,
läuft bis Ende 2016. (dpa/ali)
FOTO: SEBASTIAN KAHNERT/DPA
NACHRICHTEN
Freie Presse
Verkaufsschlager: Der Macan spricht vor allem Neukunden des SportwagenFOTO: SEBASTIAN KAHNERT/DPA
bauers an.
Die Wassersportbranche rechnet im laufenden Jahr mit weiter steigen-
den Umsätzen. Nach einem geschätzten Umsatzplus von 1,7 Prozent auf
1,77 Milliarden Euro 2014 gehe die Branche nun von einem weiteren
Zuwachs von drei Prozent aus, berichtete der Geschäftsführer des Bundesverbands Wassersportwirtschaft, Jürgen Tracht, gestern vor Beginn
der weltgrößten Wassersportmesse Boot. Sie findet vom 17. bis 25. Januar in Düsseldorf statt. In 4500 vorwiegend kleineren Betrieben beschäftigt die Branche in Deutschland rund 18.000 Mitarbeiter. Steigende Umsätze konnten vor allem im Geschäft mit Neu- und Gebrauchtbooten sowie mit Reparatur und Service erzielt werden. Bei der Messe präsentieren in diesem Jahr rund 1700 Aussteller aus 57 Ländern WassersportzuFOTO: FEDERICO GAMBARINI/DPA
behör von der Angelrute bis zur Luxusjacht.
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8 Freie Presse
Freitag, 9. Januar 2015
Zehntausende
in Haiti leben
in Notlagern
Eine Riesenschlange muss auf die Waage
QUERSCHLÄGER
Schuss eines Jägers
landet in Kinderbett
Lage bleibt fünf Jahre nach
dem Erdbeben desolat
ist die fehlgeleitete Gewehrkugel eines Jägers in einem Kinderbett gelandet. Die Kugel sei neben dem
Kopf des Babys liegengeblieben, habe den Säugling aber nicht verletzt,
berichtete die Polizei gestern. Das
Geschoss hatte am späten Mittwochabend an dem Haus im pfälzischen Rockenhausen den Rollladen
und den Fensterrahmen des Schlafzimmers durchdrungen. Dort hatten sich die Eltern mit ihrer sieben
Monate alten Tochter hingelegt. Der
Irrläufer zerschlug einen Blumentopf auf der Fensterbank und prallte
von der Zimmerwand ab. Die Familie kam mit dem Schrecken davon.
Als Urheber ermittelte die Polizei einen Jäger. Geprüft wird, ob er gegen
Vorschriften verstoßen hat. (dpa)
VOGELGRIPPE
Störche im Rostocker
Zoo getötet
SCHWERIN — Wegen der Vogelgrippe-Infektion eines Weißstorchs sind
im Rostocker Zoo alle Störche getötet worden. Das sagte MecklenburgVorpommerns Agrarminister Till
Backhaus (SPD) gestern in Schwerin. Auch 23 Enten, die im selben
Stallgebäude untergebracht waren,
seien getötet worden. Der infizierte
Storch sei verendet, ebenso zwei
weitere Störche. Es sollen nun alle
im Zoo gehaltenen Vögel untersucht
werden. Wie Direktor Udo Nagel
sagte, hält der Zoo etwa 500 Vögel.
Der Zoo war gestern geschlossen
worden. Heute soll das Areal rund
um das sogenannte Darwineum
wieder geöffnet werden. (dpa)
ENTLASSUNG
Inder schwänzt 25
Jahre lang die Arbeit
NEU DELHI — Nachdem er sich fast
ein Vierteljahrhundert lang vor der
Arbeit gedrückt hatte, ist ein indischer Beamter entlassen worden.
Der leitende Ingenieur des Ministeriums für Stadtentwicklung in Neu
Delhi sei das letzte Mal im Dezember 1990 bei der Arbeit erschienen,
teilte die Regierung des Landes gestern mit. Der Beamte habe seine Beurlaubung immer weiter verlängert,
ohne bestraft zu werden. Zudem habe er Anweisungen, zur Arbeit zu erscheinen, ignoriert. Obwohl er bereits im Jahr 1992 der „vorsätzlichen
Abwesenheit vom Dienst“ für schuldig befunden worden sei, habe die
Regierung mehr als zwei Jahrzehnte
gebraucht, um etwas gegen ihn zu
unternehmen. (dpa)
FAMILIENTRAGÖDIE
Fünfjährige Tochter
von Brücke geworfen
SAINT PETERSBURG — Ein Vater im
US-Staat Florida soll seine kleine
Tochter von einer Brücke geworfen
haben. Die Fünfjährige wurde tot geborgen, wie die „Tampa Bay Times“
und andere Medien gestern berichteten. Demnach beobachtete ein Polizist die Tat. Der Vater floh mit seinem Auto und wurde wenig später
festgenommen. Der 25-Jährige habe
von seiner Frau getrennt gelebt und
das alleinige Sorgerecht für das Kind
gehabt. (dpa)
GEWONNEN?
Gewinnzahlen
Keno
Ziehung vom 8. Januar: 1, 2, 5, 15, 16,
19, 20, 31, 32, 41, 43, 45, 48, 57, 58, 59,
63, 64, 65, 69
Zusatzlotterie Plus 5: 24564
Gewinnquoten
Lotto am Mittwoch
Kl. 1: unbesetzt, Kl. 2: unbesetzt,
Kl. 3: 16.834,20 ¤, Kl. 4: 5368,40 ¤,
Kl. 5: 206,70 ¤, Kl. 6: 51,20 ¤,
Kl. 7: 21,20 ¤, Kl. 8: 12,00 ¤, Kl. 9: 5,00 ¤
Alle Angaben ohne Gewähr
„Atomic Betty“ wird jedes Jahr gewogen. Wie
das bei einem 6,50 Meter langem Python funktioniert, zeigt das Bild aus dem Australischen
Reptilienpark in Somersby nördlich von Sydney. Vergangenes Jahr hatten die Pfleger ein
Übergewicht bei der Riesenschlange festgestellt.
„Wir hatten sie auf Diät gesetzt, sechs statt zwölf
Ziegen im Jahr, und sie hat elf Kilogramm verloren“, sagte Bettys Betreuer Billy Collett. Die Pythondame brachte bei der Wiege-Aktion vor
zahlreichen Zuschauern „nur“ noch 129 Kilogramm auf die Waage. „Dieses Jahr sollen noch
einmal 20 Kilo runter.“ Die Schlange ist 15 Jahre
alt und steht damit nach Angaben des Parks etFOTO: DPA
wa in der Mitte ihres Lebens.
Wenn die Polizei vor dem
Einbrecher den Tatort kennt
Nicht nur das Wetter, auch
Kriminalität kann inzwischen vorhergesagt
werden. Algorithmen und
Software dafür kommen
aus dem Ruhrgebiet.
VON FRANK CHRISTIANSEN
OBERHAUSEN — Der schwarze Kreis
auf dem digitalen Stadtplan ist ein
Alarm. In diesem Gebiet mit einem
Radius von 500 Metern wird in den
nächsten zwei bis sieben Tagen ein
Einbruch geschehen – mit einer
Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent.
Die zuständige Polizei-Dienststelle
wird informiert. Das ist keine Hollywood-Science-Fiction, sondern in
Zürich schon Polizei-Alltag. Die alarmierende Prognose hat „Precobs“
(„Pre Crime Observation System“)
errechnet, ein Computerprogramm
aus dem Ruhrgebiet.
„In zehn Jahren wird das Standard sein“, prophezeit der Sozialwissenschaftler Thomas Schweer. Der
Wissenschaftler trägt ein kariertes
Hemd und Turnschuhe. Er gilt als
Erfinder von „Precobs“ und ist ein
gefragter Mann – Polizei-Verantwortliche aus ganz Europa klopfen
bei ihm an.
Wenn eine Handvoll Polizisten in
Zürich das System mit den neuesten
Verbrechensdaten gefüttert haben,
Die Benutzeroberfläche der Prognosesoftware „Precobs“ zeigt der Poilizei,
FOTO: BERND THISSEN/DPA
wo Einbrüche wahrscheinlich sind.
Was sind Algorithmen?
Für die Programmierung von Computern ist der Algorithmus ein zentraler Begriff. In der Informatik bezeichnet er eine Folge von exakten Arbeitsanweisungen an einen Computer, die
so präzise sein müssen, dass sie
Schritt für Schritt abgearbeitet werden können.
Mathematisch gesehen, geht es um
ein Rechenverfahren, das nach einem
festgelegten Schema in einer Folge
von endlich vielen, elementaren
Schritten abläuft. Im Alltag erinnern
Kochrezepte, Bastelanleitungen oder
Spielregeln an das Prinzip von Algorithmen. (dpa)
spuckt es mit den Algorithmen aus
Oberhausen jeden Morgen seine
Prognosen aus. In ihnen spiegelt
sich das Verhalten von Profi-Einbrechern wider: „Menschen hinterlassen Muster“, sagt Schweer. Um 14
Prozent sind die Einbrüche seither
in Zürich zurückgegangen – in den
Gebieten, die „Precobs“ beobachtet,
sind es sogar 30 Prozent. „Bei einem
Alarm gibt es zwei Möglichkeiten:
Abschrecken durch sichtbare Präsenz, oder auf die Lauer legen durch
unauffällige
Fahndungstrupps“,
sagt Schweer. Vor kurzem seien dabei drei Täter auf frischer Tat ertappt
worden. Oft enden damit Tatserien
von 100 Einbrüchen und mehr.
Tatzeit, Tatort, Beute und Art der
Tatbegehung, mehr braucht „Precobs“ nicht zu wissen, um Einbruchsserien zu erkennen. Die Software ist Profi-Einbrechern auf den
Fersen, Beschaffungskriminalität
und Gelegenheitseinbrüche fallen
buchstäblich durch das Raster.
„Wenn Sie Opfer eines Einbruchs
werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen das nochmal passiert, um das Fünffache“, sagt
Schweer: „Der Täter lässt Ihnen nur
etwas Zeit, um wieder aufzurüsten die gestohlene Uhr, den Ring, das
Smartphone.“
Datenschützer haben sich sein
Programm aufmerksam angeschaut: „Mit denen haben wir überhaupt kein Problem, weil wir keine
personenbezogenen Daten verwenden und auch keine Daten sammeln, die die Polizei nicht schon ohnehin gesammelt hat“, sagt
Schweer. Eine Sprecherin des Datenschutzbeauftragten von NordrheinWestfalen bestätigt das: Grundsätzliche Vorbehalte gebe es nicht. Die
Behörde will allerdings noch prüfen,
ob der Verzicht auf personenbezogene Daten auch tatsächlich eingehalten wird.
„Predictive Policing“ heißt das
neue Zauberwort der Kriminalisten
– vorausschauende Polizeiarbeit.
Schweer schaut derweil noch weiter
voraus: Nicht nur für Einbrüche,
auch für Kfz-Delikte, Raub und
Brandstiftungen könne es bald Vorhersagen geben. (dpa)
PORT-AU-PRINCE — Fünf Jahre nach
dem verheerenden Erdbeben in Haiti beklagen Menschenrechtler die
schwere
Lage
Zehntausender
Flüchtlinge. Mehr als 85.000 Menschen leben in dem verarmten Karibikstaat noch in provisorischen Notunterkünften, teilte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in einem gestern vorgelegten Bericht mit. Seit 2010 seien zudem über 60.000 Menschen Opfer
von Zwangsräumungen geworden.
Rund ein Viertel der Bewohner von
insgesamt 123 Notlagern sei gegenwärtig dieser Gefahr ausgesetzt,
hieß es.
Nach Amnesty-Angaben werden
die Flüchtlinge oft mit Gewalt vertrieben. Neben privaten Grundbesitzern beteilige sich auch der Staat an
den Zwangsräumungen. Dies geschehe in der Regel an Orten, in denen neue Gebäude und öffentliche
Einrichtungen entstehen sollen.
Bei den Bemühungen zum Wiederaufbau würden die Ärmsten häufig nicht berücksichtigt, sagte Amnesty-Expertin Chiara Liguori. Im
Norden des Landes gebe es beispielsweise neue Tourismusprojekte. „Wir
machen uns aber Sorgen, dass es in
diesem Zusammenhang zu weiteren
Zwangsräumungen kommt“, so Liguori. Haiti wurde am 12. Januar
2010 von einem Erdbeben der Stärke 7 erschüttert. Mehr als 220.000
Menschen kamen ums Leben, über
300.000 wurden verletzt. Mehr als
zwei Millionen wurden obdachlos.
Eine seit 2010 landesweit grassierende Cholera-Epidemie macht die Lage
noch dramatischer. (dpa)
LEUTE HEUTE
Jérôme Boateng (26), Fußballnationalspieler, ist ausgezeichnet worden: Das Magazin „GQ“ kürte den
Profi zum stilvollsten Mann
Deutschlands. „Ob leger in Jogginghose, T-Shirt und
Sneakers oder im
feinen Zwirn. Der
Weltmeister hat in
der Mode, wie auf
dem Platz, stets das
richtige Timing“,
heißt es in der Begründung der Redaktion. Den zweiten Platz der
schicksten Männer erreichte PandaMasken-Rapper Cro. (dpa)
FOTO: ARMIN WEIGEL/DPA
ROCKENHAUSEN — In Rheinland-Pfalz
Ein preisgekröntes Schwein der britischen Prinzessin Anne (64) ist einem Wildschwein-Angriff zum Opfer gefallen. „Wir hatten vergangene
Nacht Besuch von einem Wildschwein auf unserem Hof. Ein Ergebnis ist, dass mein
GloucestershireOld-Spot-Eber
nicht mehr unter
uns ist“, sagte die
einzige Tochter der
Queen (88) auf einer Agrarkonferenz im englischen
Oxford, wie britische Medien berichten. (dpa)
FOTO: DAN PELED/DPA
NACHRICHTEN
AUS ALLER WELT
Krankenpfleger gesteht 30 Patientenmorde
Im Gefängnis soll sich der
38-Jährige als einer der
größten Serienmörder
gebrüstet haben. Nun hat
er auch vor Gericht die
Taten gestanden.
OLDENBURG — Lange hatte der ehemalige Krankenpfleger geschwiegen. Jetzt bestätigt er erstmals einen
furchtbaren Verdacht: Eine der größten Mordserien an Krankenhäusern
könnte auf sein Konto gehen. Bis zu
30 Patienten will der Mann am Klinikum im niedersächsischen Del-
menhorst getötet haben. Er selbst
äußert sich gestern nicht im Gericht. Er lässt einen psychiatrischen
Gutachter eine Stellungnahme verlesen. Für die Familien der Opfer ist
es trotzdem ein wichtiger Schritt.
„Wir haben jetzt endlich Gewissheit“, sagt Christian Marbach, einer
der Angehörigen.
Emotionslos, fast schon gleichgültig, wirkte der 38-jährige Angeklagte bisher im Prozess. Das ist
auch an an diesem Tag nicht anders.
Dennoch täusche der Eindruck, dass
ihn das Ganze kalt lasse, lässt er in
der Stellungnahme erklären. Er
schäme sich für seine Taten, die
nicht entschuldbar seien. 90 Patien-
ten will er demnach von 2003 bis
2005 in Delmenhorst ein Medikament gespritzt haben, dass schwere
Herzrhythmusstörungen und andere Komplikationen verursachte. 30
überlebten das nicht.
Vor dem Landgericht in Oldenburg ist der Ex-Pfleger bisher wegen
dreifachen Mordes und zweifachen
Mordversuchs an Patienten angeklagt. Für die Angehörigen ist es
nach wie vor schwer zu fassen, wieso ihre Mutter, ihr Großvater oder
Mann sterben musste.
Ein Motiv nennt der Angeklagte
auch in seiner Stellungnahme nicht.
Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft trieben ihn Geltungsdrang
Der Krankenpfleger und seine Anwältin Ulrike Baumann auf der Anklagebank
im Landgericht Oldenburg (Niedersachsen).
FOTO: INGO WAGNER/DPA
und später auch Langeweile dazu. Er
soll die tödlichen Notfälle provoziert haben, um sich und anderen zu
beweisen, wie gut er Menschen wie-
derbeleben könne. Erst als eine Kollegin den Pfleger im Sommer 2005
auf frischer Tat ertappt, wird er gestoppt. (dpa)
PLAUENER ZEITUNG
Freie Presse
Freitag, 9. Januar 2015
MOMENT MAL
Ansichtssache
Also, mir gefallen die milden Winter.
Am liebsten sind mir jene Tage, an
denen ich morgens weder mein
Auto vom Schnee befreien noch die
Scheiben freikratzen muss. Auch die
Straßenverhältnisse sind bei Plusgraden natürlich viel besser als bei
Schnee und Eis. Doch unser großer
Enkelsohn sieht das ganz anders. Er
ärgert sich über den wenigen
Schnee. Schließlich wohnt der
Zehnjährige in Schöneck und ist begeisterter alpiner Skisportler. Ohne
genügend Schnee kann er nicht trainieren. Und noch schlimmer: Ohne
Schnee finden keine Wettkämpfe
statt, und er kann keine Pokale gewinnen. (vim)
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Seite 9
Jobcenter vermittelt Beschäftigte
an angeschlagenen Fußballverein
NACHRICHTEN
SATIREMAGAZIN
Stiftung verurteilt
Terror-Anschlag
PLAUEN — Die Erich Ohser – e.o.plau-
en Stiftung hat gestern den Terroranschlag auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ scharf verurteilt. Lutz Kowalzick, Vorsitzender des Stiftungsrates, und Stiftungsvorstand Elke Schulze zogen in einer gemeinsam unterzeichneten Erklärung Parallelen zur Ermordung
des politische Karikaturisten Erich
Ohser – e.o.plauen. „Er wurde 1944
Opfer eines totalitären Regimes. Er
büßte für seine politische Überzeugungen mit seinem Leben“, heißt es.
Im Erich-Ohser-Haus in Plauen wird
sein Andenken und jenes an sein
zeichnerisches Werk bewahrt. „Wir
bekennen uns dazu, dass staatlicher,
organisierter oder individueller Terrorismus niemals dazu führen darf,
das Recht der Kunst-, Meinungs- und
Pressefreiheit einzuschränken“, so
Schulze und Kowalzick. (bju)
EIN INTERVIEW mit dem im Vogtland lebenden französischen Karikaturisten Alain Bonnas zum Terroranschlag lesen Sie auf Seite 14.
FIRMENEINBRUCH
Beutezug: Täter
scheitern an Tresor
PLAUEN — Unbekannte sind in Plau-
en an der Meßbacher Straße in eine
Firma eingedrungen. Wie die Polizei
gestern berichtete, stahlen die Einbrecher aus der Werkhalle zwei
Edelstahlrohr-Monteurspitzen im
Wert von rund 800 Euro. Zudem brachen sie eine Tür zum Bürogebäude
auf und durchsuchten sämtliche
Räume. Der Versuch, einen Tresor
zu öffnen, misslang jedoch. Bei dem
Beutezug entstand ein Sachschaden
von rund 300 Euro. (bju)
Der VFC Plauen hat Insolvenz angemeldet. Die Auswirkungen spüren nicht nur die Sportler und Trainer. Beschäftigte der vereinseigenen DienstleistungsgeFOTO: ELLEN LIEBNER/ARCHIV
sellschaft warten noch immer auf ihr Geld.
Die Insolvenz des
VFC Plauen hat Folgen
bis ins obere Vogtland. Beschäftigten seiner Dienstleistungsgesellschaft blieb
der Verein Geld schuldig.
Das Jobcenter spielt keine
gute Rolle dabei.
VON STEFFEN ADLER
PLAUEN/OELSNITZ — Trotz bereits bekannter Zahlungsschwierigkeiten
hat der Fußballverein VFC Plauen
im Herbst über seine Dienstleistungsgesellschaft acht Mitarbeiter
eingestellt. Vermittelt wurden sie
durch das Jobcenter Plauen. Nun
wartet zumindest ein Teil von ihnen
vergeblich auf den Lohn ihrer Beschäftigung. Einer der Betroffenen
ist der junge Familienvater M. aus
dem oberen Vogtland (Name ist der
Redaktion bekannt). „Ich war gezwungen, die Tätigkeit anzunehmen, da mir ansonsten Sanktionen
gedroht hätten“, berichtet er. Bis dahin hatte er aufgrund einer geringfügigen Beschäftigung als sogenannter Aufstocker bereits HartzIV-Leistungen bezogen. Am 10. September vergangenen Jahres wurde
ihm dann ein „Vermittlungsvor-
schlag“ für einen Vollzeitjob mit 40
Wochenstunden unterbreitet. Die
Tätigkeit in der Gründlandpflege sei
auf drei Monate befristet, hieß es.
„Es blieb mir nichts übrig, als notgedrungen meine bisherige Beschäftigung aufzugeben und den Job anzunehmen. Ansonsten hätte ich mit
einer Leistungsminderung rechnen
müssen“, sagt M. Am 14. Oktober
nahm er die Arbeit auf. Am 1. Dezember beantragte der Verein für
sich und seine Dienstleistungsgesellschaft die Insolvenz.
M. und den weiteren sieben vom
Jobcenter vermittelten Arbeitskräften nutzte der in Aussicht gestellte
Mindestlohn von 8,50 Euro nichts.
Bis heute gab es für sie kein Geld.
„Lediglich den anteiligen Lohn für
zwei Wochen im Monat Oktober habe ich noch pünktlich erhalten“, berichtet M. Am 17. Dezember erhielt
er auf Nachfrage vom VFC die Auskunft, dass aufgrund der beantragten Insolvenz kein Lohn mehr ausgezahlt wird.
Ein Weihnachten ohne Geld
Im Jobcenter habe ihm eine Sachbearbeiterin erklärt, dass die Angelegenheit mit dem VFC geregelt werde
und der volle Lohn vom Center gezahlt wird. „Das ist aber nie erfolgt“,
beklagt M. Weil der Familienvater
ein Weihnachten ohne Geld nahen
sah, blieb er hartnäckig und bohrte
weiter nach, sodass er die Auskunft
erhielt, dass für ihn am 18. Dezember die bisherigen Hartz-IV-Leistungen rückwirkend für Dezember und
vorläufig für Januar zur Zahlung angewiesen seien. „Aber auch da kam
nichts mehr vor Weihnachten. Das
Geld hatte ich erst am 30. Dezember
auf dem Konto“, sagt M. Ob er überhaupt je Geld für seine Arbeit im
Vogtlandstadion erhalten wird,
weiß er bis heute nicht.
Zuschüsse an VFC-Gesellschaft
M. fragt sich, mit welchem Recht er
zu dem Job genötigt wurde, obwohl
dem Jobcenter und vor allem dem
VFC selbst die Zahlungsschwierigkeiten vermutlich längst bekannt
waren. Schließlich musste er dafür
eine andere, wenn auch schlechter
bezahlte Beschäftigung aufgeben.
VFC-Präsidentin Dagmar Baumgärtel kann M.’s Frage nicht beantworten: „Das dürfen sie mich nicht
fragen. Ich wurde erst am 12. November zur Präsidentin gewählt.
Das hat etwas mit der vorherigen
Führung des Vereins zu tun“, sagt sie.
Zumindest bestätigt sie, dass Zuschüsse für die vermittelten Beschäftigten vom Jobcenter an die
Dienstleistungsgesellschaft flossen.
„Von dort wurden die Gelder dann
verteilt und ausgezahlt. Als man im
Jobcenter jedoch von der Zahlungsunfähigkeit des Vereins erfuhr, wurden keine Gelder mehr gezahlt“, berichtet sie.
Anders lauten die Informationen
von Ilona Thoß vom Jobcenter Vogtland: „Die Entlohnung wurde wie
bei jedem Arbeitsverhältnis zwischen Beschäftigten und Unternehmen arbeitsvertraglich vereinbart.
Sofern Förderungen durch die Arbeitsverwaltung erfolgen, muss der
Arbeitsvertrag vorgelegt werden“,
teilt sie zur Verfahrensweise mit. Zudem seien „die Dienstleistungsgesellschaft des VFC und der Verein
selbst weder in rechtlicher noch in
finanzieller Hinsicht identisch“.
Wie in anderen Insolvenzfällen
auch hätten Arbeitnehmer aber für
die dem Insolvenzereignis vorausgehenden drei Monate Anspruch auf
Insolvenzgeld durch die Agentur für
Arbeit. Als Insolvenzereignis gilt dabei die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Im Fall des VFC ist das zum
1. Januar erfolgt. Das Jobcenter habe
seit 2001 mit der Dienstleistungsgesellschaft des VFC zusammengearbeitet. 2014 wurden elf Beschäftigte
dorthin vermittelt. Erfolgt sei das generell nur in reguläre Beschäftigung, so Thoß. Warum im genannten Fall die vermittelten Tätigkeiten
nur befristet waren, wollte sie „aus
Gründen des Datenschutzes“ nicht
sagen. Zur Frage, warum M. seine
frühere Beschäftigung aufgeben
musste, sagt Thoß: „ALG-II-Bezieher
haben gemäß den gesetzlichen Regelungen alles zu tun, um ihre Hilfebedürftigkeit zu reduzieren.“
Spitzenrunde
zum Theater
soll her
Stadtchef verpasst seinem
Vize einen Maulkorb
PLAUEN — Für die weitere Planung
der Zukunft des Theaters PlauenZwickau soll eine Spitzenrunde aus
Vertretern von Politik, Verwaltung
und Kultur gebildet werden. Aufgabe des Gremiums: Erarbeitung einer
Strategie, wie das fusionierte Haus
künftig überleben kann. Mit am
Tisch sollen nach Willen des Kulturausschusses sitzen: die beiden Oberbürgermeister von Plauen und Zwickau, Theaterleitung, Aufsichts- und
Personalrat sowie Vertreter des Bühnenvereins, des Kulturraums und
der Staatsregierung.
Unterdessen wurde bekannt,
dass Stadtchef Ralf Oberdorfer (FDP)
seinem Vize Uwe Täschner (parteilos) einen Maulkorb verpasst hat. Er
dürfe sich in Sachen Theater nur
noch im Sinne des OBs äußern, sagte
der Kulturbürgermeister gestern.
„Vom OB einen Maulkorb verpasst
zu bekommen, finde ich befremdlich“, monierte CDU-Stadtrat Lutz
Kowalzick. Täschner ist Mitglied des
Theater-Aufsichtsrats. (nd)
JUGENDAMT
Plauener Findelkind
heißt jetzt Maria
PLAUEN — Die Mutter des am 23. Dezember in der Plauener Babyklappe
abgelegten Säuglings hat sich bislang nicht gemeldet. Jugendamtsleiter Berthold Geier hofft, dass sie sich
noch meldet. Durch die neuen gesetzlichen Regelungen zur vertraulichen Geburt könne die Anonymität
gewahrt werden. Diese Frist endet
am 23. Februar. Dem Mädchen wurde inzwischen der Name Maria gegeben. Derzeit werde nach einer geeigneten Adoptionspflegefamilie gesucht, so Geier. (bju)
BERUFSAKADEMIE-GEBÄUDE
Musikschule
zieht 2018 um
PLAUEN — Das Vogtlandkonservatorium soll voraussichtlich im Jahr
2018 umziehen. Wie aus einer Vorlage der Stadtverwaltung hervorgeht, ist ein Wechsel in die Melanchthonstraße 1/3 vorgesehen – dort ist
bislang die Berufsakademie (BA) untergebracht. Die BA wiederum zieht
auf den Schlossberg um. Dort entsteht ein neuer Campus. (nd)
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10 Freie Presse
RAT & HILFE
Notruf
Polizei 110, Feuerwehr und Rettungsdienst 112, Giftnotruf 0361 730730
ALLGEMEINMEDIZIN
Plauen Stadt und Landkreis Vogtland:
14 - 7 Uhr, Bereitschaft, 116117, 03741
457222, Sprechstunde: 15 - 18 Uhr,
Bereitschaftspraxis über 116117,
03741 457222
Elsterberg: 13 - 7 Uhr, Rufbereitschaft, 116117, 0365 412176
PLAUENER ZEITUNG
Freitag, 9. Januar 2015
Kino-Betreiber investiert
in neue Sessel und Klimaanlage
AUGENARZT
Plauen: 14 - 7 Uhr, nur nach telefonischer Vereinbarung, DM Martina
Pötzsch, Klingenthal, 037467 22197,
037467 22026, 03741 457222
KINDERARZT
Plauen: 14 - 22 Uhr, Sprechstunde 19 22 Uhr, Dr. Rainer Gebhardt, Gartenstraße 1, 03741 301201, 0172 1043285,
03741 457222
ZAHNARZT
Plauen Stadt: 18 - 19 Uhr, DS Birgit
Hellfritzsch, Jößnitz, Bahnhofstraße 15, 03741 521164
APOTHEKEN
Plauen: 8 - 8 Uhr, Apotheke Reusa,
Reusaer Straße 39, 03741 443176
Kauschwitz: 8 - 8 Uhr, Apotheke im
Plauen-Park, Jößnitzer Straße 30,
03741 5779010
TIERARZT
Plauen: 16 - 6 Uhr, Großtiere,
TÄ Katharina Winkler, 0173 3738229
Plauen: 18 - 22 Uhr, Kleintiere,
DVM Kerstin Brauns, 0172 9605766
Plauen Umland: 16 - 6 Uhr,
DVM Gerdhold Werner,
036645 22259
Auerbach: Kleintierklinik Vogtland
Dr. Roland Zeißler, Kaiserstraße 66,
03744 212471
WIR GRATULIEREN
Pausa: Johannes Rudroff 72 Jahre,
Rolf Schnabl 70 Jahre.
Mühltroff: Günter Winkler 72 Jahre.
Thierbach: Gisela Schuster 87 Jahre.
Christgrün: Fritz Kuhnert 77 Jahre.
Theuma: Karli Keil 91 Jahre, Wolfgang
Roßbach 78 Jahre.
Pirk: Irene Schramm 86 Jahre.
Weischlitz: Heinz Schmidt 79 Jahre.
BLITZTIPPS
Heute: Plauen, Friedensstraße, Straßberger Straße, Am Preißelpöhl; Mylau, Reichenbacher Straße in Höhe
Schule/Rathaus; Netzschkau, B 173 in
Höhe Friedhof Richtung Plauen.
Montag: Plauen, Kemmlerstraße,
Ortsteile Stöckigt und Althaselbrunn;
Neuensalz, B 173 Richtung Plauen;
Bergen, Plauensche Straße Richtung
Plauen.
Der größte Saal im Capitol hat schon solch bequeme Sitze, jetzt kommen die kleineren Räume an die Reihe: Matthias Fischer und Bärbel Winter leiten das
FOTO: ELLEN LIEBNER
Plauener Kino an der Bahnhofstraße.
Im Plauener Capitol-Kino
tut sich dieses Jahr so einiges: Für Besucher soll’s
nicht nur mehr WohlfühlAtmosphäre geben,
sondern auch mehr
Service beim Kartenkauf.
Hofer Betreiberfirma Vereinigte
Lichtspiele Gebrüder Anders.
Das Sitzen in engen Stühlen wurde einst praktiziert, um möglichst
viele Zuschauer unterzubringen –
doch inzwischen gehört es der Vergangenheit an, so Schmalfuß. Stück
für Stück sollen in den nächsten Jahren alle acht Kinos im Plauener
Filmpalast für die Zuschauer bequemer gestaltet werden.
VON PETER ALBRECHT
3-D in Plauen sehr beliebt
Auch in Sachen Klimaanlage soll
sich etwas tun: „Wir wollen 2015 neben der bereits vorhandenen Belüftung auch eine Klimaanlage einbauen, um die Säle in der oberen Etage
im Sommer kühlen zu können“,
kündigt Schmalfuß an. Zudem soll
es für Internetnutzer eine Neuerung
geben. Wer die Tickets auf der
Homepage des Kinos bucht, für den
entfällt der bisher übliche ExtraGang zur Kasse – noch in diesem
Jahr soll es mit Handy und speziellem Bezahl-Code möglich sein,
gleich an den Einlass zu gehen. Dort
PLAUEN — Die alten Klappsitze sind
bald Vergangenheit: Der Betreiber
des Capitol-Kinos an der Plauener
Bahnhofstraße will in den nächsten
Monaten für mehr Komfort der Besucher sorgen. Während im vergangenen Jahr bereits die alten Sitze im
größten Saal des Filmpalastes gegen
gemütlichere ausgetauscht worden
waren, steht 2015 die Modernisierung eines größeren oder zweier
kleinerer Säle an. „Komfort und Gemütlichkeit sind gefragt“, erklärt
Prokurist Stefan Schmalfuß von der
wird die Buchung kontrolliert, und
dann kann der Film-Spaß beginnen.
Spaß haben die Kinofans nach
wie vor an 3-D-Streifen. „Die Plauener sind davon noch begeisterter als
unsere Gäste im Central-Kino Hof“,
berichtet Schmalfuß. Das zeigten
die Besucherzahlen beider Häuser.
Die Umstellung der Säle im Capitol
auf die digitale Technik ist abgeschlossen. Dreidimensionale Filme
sind damit jetzt überall möglich.
Auch bei den Eintrittspreisen
gibt‘s Veränderungen: Tickets kosten nun 50 Cent mehr, teilt der Prokurist mit. Gründe: Mindestlohn
und gestiegene Energiekosten. Eine
weitere Erhöhung sei nicht geplant.
Popcorn und Chips
Zur jüngst von einer „Freie Presse“Leserin geäußerten Kritik über ein
verunreinigtes Kino unmittelbar
nach der Vorstellung sagt Stefan
Schmalfuß: „Damit müssen wir leben. Doch Besucher, die überall ihr
Popcorn verteilen, schneiden sich
ins eigene Fleisch.“ Denn: Die Kos-
ten der Reinigung muss das Filmtheater mit einkalkulieren. Auf den Verkauf von Popcorn oder Chips sowie
auf Werbung vor dem Film verzichten könne das Kino nicht: „Dann wäre die Eintrittskarte drei Euro teurer“, so Schmalfuß.
Darauf können sich Plauener
Kinofans dieses Jahr freuen:
Knaller für Männer und Frauen:
„Auch ein neuer Star-Wars-Film wird
kommen“, wirbt Kino-Chef Stefan
Schmalfuß. Darauf wartet die Damenwelt: „Fifty Shades of Grey“ (Deutscher Kinostart: 12. Februar).
James Bond kehrt auf die Leinwand zurück: Gegen Ende des Jahres
will der Agent ihrer Majestät, der Königin von England, für Spannung sorgen. Derzeit laufen in Österreich die
Dreharbeiten für „Spectre“. Die Rolle
des James Bond übernimmt einmal
mehr Daniel Craig. Kinostart in
Deutschland: 5. November.
Wohnhaus an Pausaer Straße vor dem Abriss
Abbruch beginnt kommende Woche – Großer Aufwand – Extra-Baustraße erforderlich – Abschluss bis Juli
PLAUEN — Ein abbruchreifes Wohnhaus verschwindet aus dem Stadtbild. Wie die Stadtverwaltung gestern mitteilte, soll das Gebäude an
der Pausaer Straße 82 ab Montag abgerissen werden. Seit Mitte Dezember laufen vorbereitende Arbeiten.
Die Substanz des 1929 errichteten
Gebäudes sei sehr stark geschädigt.
Durch Leerstand und nicht erfolgte
Instandhaltung ist Feuchtigkeit eingedrungen. Ein Teil des Daches und
zwei Geschossdecken seien in Teilbereichen bereits eingestürzt. Fußweg und Straße mussten durch ein
Schutzgerüst vor herabfallenden
Gebäudeteilen geschützt werden.
Da das Gebäude aufgrund der
vorbeiführenden Bundesstraße und
der Straßenbahn nicht von der Pau-
saer Straße aus abgerissen werden
kann, muss eine Baustraße von der
Lange Straße aus über das Nachbargrundstück gebaut werden. Das Gebäude wird dann von der Rückseite
aus abgerissen.
Die Giebelwände der beiden
Nachbargebäude Pausaer Straße 80
(Wohnhaus) und 84 (Reifenhandel)
werden gesichert und erhalten im
Anschluss einen Außenputz. Das
Gelände wird danach begrünt. Bis
Juli soll das Projekt abgeschlossen
sein. Die Kosten für den Abbruch betragen rund 100.000 Euro. Hinzu
kommen Ausgaben für Gerüst, Giebelsanierung, Außenanlagen und
Planung von rund 114.000 Euro. Die
Stadt erhält Fördermittel in Höhe
von 90 Prozent. (bju)
Großfriesen:
Imbiss-Streit
beigelegt
Sportverein darf künftig im
Neubau selbst verköstigen
GROSSFRIESEN — Der Streit zwischen
den Betreibern der Gaststätte „Zum
Friesenberg“ und dem im selben Gebäudekomplex
untergebrachten
Sportverein VfB Großfriesen ist
nach Auskunft von Ortsvorsteher
Wolf Rüdiger Ruppin (CDU) beigelegt. Im geschlossenen Teil der Ortschaftsratssitzung am Mittwochabend verständigten sich die beiden
Parteien, ein Vertreter der städtischen Gebäude- und Anlagenverwaltung sowie der Ortschaftsratsvorsitzende auf eine neue Regelung
für den Imbiss. „Bier, Kaffee, Bockwurst und Roster können während
der Fußballspiele vom neuen Vereinsobjekt aus verkauft werden“, informiert Ruppin. Parallel dazu bestehe für Besucher die Möglichkeit,
vom Wintergarten der Gaststätte
aus die Begegnungen zu verfolgen
und dabei die gastronomischen Angebote der Wirtsleute in Anspruch
zu nehmen. Streitpunkt war das Imbissangebot des Vereins von den Kellerräumen aus, die zur Gaststätte gehören und deren Eigentum sind. Der
Neubau gehört aber zum Verein und
von dort aus sei das Angebot möglich, erklärte der Ortsvorsteher. (pa)
STRASSENBAHN
Sonderfahrt soll
VFC unterstützen
PLAUEN — Ganz im Zeichen des Fuß-
balls steht eine für Samstag, 17. Januar geplante zweistündige Sonderfahrt in der historischen Straßenbahn durch Plauen. Es soll Gespräche mit Offiziellen und Spielern des
VFC Plauen geben. Mit an Bord sind
auch das Maskottchen und Fanartikel. Die Bahn startet 14 Uhr am Tunnel. Das Mitfahrticket inklusive
Roster und zwei Getränken kostet
20 Euro. Karten gibt es in der Tourist-Information. Der Erlös kommt
dem VFC Plauen zugute. (bju)
TRAM
Notbremsung:
Fahrgast verletzt
PLAUEN — Auf der Schlachthofstraße
in Plauen ist am Mittwochnachmittag ein Auto mit einer Straßenbahn
zusammengestoßen. Durch die Notbremsung der Bahn wurde ein
25-jähriger Fahrgast leicht verletzt.
Wie die Polizei gestern berichtete,
hatte ein 45-jähriger Autofahrer den
Unfall verursacht. Er wollte sich
vom rechten Fahrbahnrand aus mit
seinem Auto in den Verkehr einordnen und stieß dabei mit der vorbeifahrenden Straßenbahn zusammen.
Es entstand ein Gesamtsachschaden
von rund 100 Euro. (bju)
1000 Euro Belohnung für Fuchs-Quäler ausgesetzt
Ende Dezember wurde
der Rotpelz eingeklemmt
in einem Tellereisen
gefunden. Die Tierschutzorganisation Peta will nun
mit dem finanziellen Anreiz die Ermittlungen der
Polizei unterstützen.
VON JULIA KELLER
PLAUEN — Die Geschichte des Fuchses, der Ende Dezember in einem
Tellereisen gefangen war und
schließlich eingeschläfert werden
musste, bewegt viele Plauener.
Die Polizei ermittelt in diesem
Fall wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und tappt momentan
Der Fuchs hatte in Plauen möglicherweise bereits zwei Tage in der Falle geklemmt. Er musste eingeschläfert werden.
FOTO: KARIN OETTMEIER/ARCHIV
im Dunkeln: Laut Sprecher Jens
Scholze sind bisher keine Zeugenhinweise eingegangen, auch die Fal-
le selbst bietet keinen Hinweis darauf, wer der oder die Täter sind.
Die Tierschutzorganisation Peta
möchte die Ermittlungen der Polizei
nun unterstützen. Sie hat deswegen
gestern eine Belohnung von 1000
Euro für Hinweise ausgesetzt, die zu
dem oder den Schuldigen führen.
Polizeisprecher Scholze begrüßt den
Vorstoß der Tierschützer. „Es gibt einen gewissen Anreiz“, sagt er,
„manchmal sind kleine, unbedeutend scheinende Sachen, die jemand
beobachtet hat, die Spur zum Täter.“
Zwar sei es unwahrscheinlich, dass
ein Zeugenhinweis zur Ergreifung
der Schuldigen führt, es sei jedoch
nicht auszuschließen. Deshalb gehe
man jedem Hinweis nach, fügt
Scholz hinzu.
Nach Einschätzung der Peta-Mitarbeiterin Judith Pein sind Tellereisen eine Tortur für darin gefangene
Tiere. „Schlagen die Fanggeräte zu,
hängen die Tiere oft schwer verletzt
fest und leiden unter Angst und entsetzlichen Schmerzen, bis sie gefun-
den werden oder qualvoll sterben.“,
so Pein. Der Plauener Fuchs wurde
von Spaziergängern gefunden, die
den Verein „Herzen für Tiere“ verständigten. Ein Mitglied brachte den
Rotpelz zu Tierärztin Jana Seidel.
„Das Bein des Fuchses war gebrochen, fast abgetrennt und schon
im Absterben begriffen“, sagte die
Medizinerin. Tellereisen einzusetzen ist in Deutschland bereits seit
1995 verboten, der Handel mit ihnen ist aber erlaubt.
Bei einer Verurteilung wegen
Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz droht eine Geldstrafe oder eine
Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. (mit sher)
HINWEISE nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. Peta nimmt
außerdem auch anonyme Angaben an unter
Telefon 01520 73 733 41 oder E-Mail
whistleblower@peta.de.
PLAUENER ZEITUNG
Freitag, 9. Januar 2015
NACHRICHTEN
BEUTEZUG
Tasche aus
Auto gestohlen
haben am
Mittwochnachmittag aus einem in
Plauen auf der Liebknechtstraße abgestellten Auto eine braune Damenumhängetasche entwendet. Nach
Angaben der Geschädigten befanden sich neben den Wohnungsschlüsseln diverse Papiere und die
Geldbörse darin. Kurze Zeit später
erhielt die Geschädigte vom Bürgerbüro der Stadt Plauen die Information, dass die Geldbörse dort abgegeben wurde. Allerdings fehlte das Bargeld. Es handelt sich dabei um 15 Euro. Die Handtasche selbst ist bisher
noch nicht gefunden worden, teilte
die Polizei gestern mit. (bju)
Freie Presse
Oberlosaer Ehepaar fährt erst
zu Gauck und dann ins Kloster
Ex-Häftling
schlägt Frau
grün und blau
57-Jährige muss nach
Vorfall ins Krankenhaus
PLAUEN — Unbekannte
RANDALIERER
21-Jähriger
beschädigt Auto
PLAUEN — Ein betrunkener 21-Jähri-
ger hat am Mittwochabend in Plauen randaliert. Wie die Polizei gestern
berichtete, beschädigte der junge
Mann gegen 23 Uhr im MalzhausUmfeld vier geparkte Fahrzeuge. Er
trat gegen die Spiegel, beschädigte
Heckscheibenwischer und Motorhauben. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren
hundert Euro. Gegenüber den vor
Ort eingetroffenen Polizisten reagierte der junge Mann äußerst aggressiv. Er muss sich nun nicht nur
wegen Sachbeschädigung, sondern
auch wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
verantworten. (bju)
ORTSVERBINDUNGSSTRASSE
Freilaufende Schafe
sorgen für Unfall
PLAUEN — Auf der Ortsverbindungs-
straße von Stöckigt nach Schloditz
sind am frühen Mittwochabend drei
Schafe umhergeirrt. Die freilaufenden Tiere wurden einem 44-jährigen
Autofahrer zum Verhängnis. Wie
die Polizei gestern berichtete, stieß
er etwa 500 Meter nach dem Ortsausgang Stöckigt mit einem Schaf
zusammen. Am Fahrzeug entstand
ein Schaden von rund 500 Euro. Die
Polizei sucht nun Hinweise zum Eigentümer der Tiere, der gestern
noch unbekannt war. (bju)
HINWEISE bitte an die Polizei in Plauen,
Telefon 03741 140.
Bundespräsident Joachim
Gauck hat für heute zum
Neujahrsempfang ins Berliner Schloss Bellevue eingeladen. Auch Simone und
Mathias Grünert stehen
auf der Gästeliste.
OBERLOSA — Simone und Mathias
Die Rathaus-Spitze will
die Entgelte für die
Nutzung von Sportstätten
verdoppeln. Doch es regt
sich Widerstand.
VON NANCY DIETRICH
Service-Pokal für Prätor
PLAUEN — Für Hansjoachim Michel,
erneut den Opel Service-Pokal gewonnen. Er wurde gestern von Vertretern der Adam Opel AG in Plauen
übergeben. Am 27. November hatte
es im Autohaus einen WerkstattTest gegeben. Das Ergebnis: Der Service im Autohaus Prätor wurde mit
Auszeichnung bestanden. Nach
2007 und 2013 wurde so der Pokal
zum dritten Mal gewonnen. (bju)
Zusammen mit etwa 60 weiteren Frauen und Männern sind Simone und Mathias Grünert aus Oberlosa heute bei BunFOTO: ELLEN LIEBNER
despräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue in Berlin eingeladen.
aktiv. Recht bald kam das Engagement für die Schule des Ortes hinzu.
„Manchmal ist es
ein Balanceakt.“
Mathias Grünert Verdienter Bürger
Seit Gründung des Ortschaftsrates
hat Mathias Grünert, von Haus aus
Elektriker, die Funktion des 2. Vorsitzenden inne. Und auch dies nicht
nur auf dem Papier. Um den inneren
Frieden zu bewahren, gönnen sich
Grünerts einmal im Jahr eine Auszeit, und zwar im Kloster. Diese vier
stillen Tage genießen beide sehr.
„Bald ist es wieder soweit“, freuen sie
sich auf die Zeit für sich.
Für die Christen ist es mehr als
ein Zufall, dass Joachim Gauck ursprünglich Pfarrer ist. Im Hause
Grünert schätzt man den Bundespräsidenten als markante Persönlichkeit. Auch und gerade als Einmischer. Er sei lebensweise und rhetorisch überaus gewandt.
Was sie den Politiker fragen, was
sie ihm und seiner Lebensgefährtin
sagen, entscheiden sie spontan. Das
haben sie mit dem einen oder anderen der rund 60 Bürger aus allen
Bundesländern gemein, die – neben
öffentlichen Repräsentanten – eingeladen worden sind, weil sie sich
im Ehrenamt verdient gemacht haben. Fünf kommen aus Sachsen.
Wie alle anderen Neujahrs-Gäste
müssen sich Grünerts an den Dresscode halten. Für den Herren bedeutet das: dunkler Anzug. Damen tragen wahlweise das Kleine Schwarze
oder einen Hosenanzug. Simone
Grünert hat sich zur zweiten Variante entschlossen.
am Mittwochnachmittag in Plauen
seine ehemalige Lebensgefährtin
mit Fäusten traktiert und krankenhausreif geschlagen. Die 57-Jährige
hatte laut Polizei den erst am Dienstag auf Bewährung aus der Haft entlassenen Mann vorübergehend in
ihrer Wohnung südlich von Plauen
aufgenommen. Am Mittwoch fuhren beide in ihrem Auto nach Plauen. Plötzlich fing der betrunkene
Mann als Beifahrer an herumzubrüllen. Kurz nach dem Ortseingang
von Plauen griff er der Fahrerin ins
Lenkrad, sodass diese den Wagen
nach Überfahren des Seitenstreifens
gerade wieder auf die Fahrbahn
steuern konnte. Daraufhin begann
er mit Fäusten auf sie einzuschlagen. Es gelang ihr dann, auf der
Straßberger Straße in Höhe Leuchtsmühlenweg das Auto anzuhalten.
Hier versuchte der Mann noch, die
Frau am Schal aus dem Auto zu
ziehen. Zwischenzeitlich hatte er
mit einer Bierflasche auf die Motorhaube und die Scheibe des Fahrzeugs eingeschlagen. Bei seiner Festnahme durch die Polizei hatte der
Täter 1,3 Promille intus. Die Frau
musste zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus. (bju)
VOGTLAND-KLINIKUM
Neurochirurgie:
Neuer Chefarzt
PLAUEN — Dr. Farid Youssef ist zum
neuen Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Helios Vogtland-Klinikum Plauen berufen worden. Er
gilt als Experte auf dem Gebiet der
Wirbelsäulenchirurgie. (bju)
Sportvereine sollen tiefer in die Tasche greifen
KURZ GEMELDET
PLAUEN — Das Autohaus Prätor hat
PLAUEN — Ein 45-jähriger Mann hat
VON SABINE SCHOTT
Grünert gestehen: „Wir waren perplex.“ Als sie vor wenigen Wochen
die Einladung des Bundespräsidenten erhielten, freute sich das Ehepaar zwar, aber die Frage blieb:
„Wem haben wir’s zu verdanken?“
Die Grünerts sind sich bewusst,
dass sie rührig sind, aber das ist für
sie selbstverständlich. „So leben wir
einfach. Wir helfen und arbeiten
konstruktiv mit anderen zusammen“, sagt Simone Grünert, von Beruf Diplom-Ergotherapeutin im
Oelsnitzer Marienstift. Ihr Herz, ergänzt sie, schlage für Menschen mit
Behinderung.
Sich für das Allgemeinwohl im
Plauener Ortsteil und in der Kirchgemeinde einsetzen? „Darüber denken wir gar nicht nach, wir machen
das einfach“, so Mathias Grünert.
Der 50-jährige Vater von drei erwachsenen Kindern meint: „Unsere
Wohnung im Pfarrhaus steht immer allen offen.“ Ehefrau Simone
(48) nickt zustimmend. Am Küchentisch sind denn auch schon
manche Entscheidungen getroffen
worden.
Seit 1990 ist das der Fall, dem Jahr,
in dem das Paar von Plauen ins ländliche Oberlosa zog. Erst kümmerte
es sich um die kirchliche Jugendarbeit und war bei „Kirche unterwegs“
11
Präsident des Plauener Stadtsportbundes, ist die Sache klar: „Diese Erhöhung ist mit uns nicht machbar.“
Gemeint ist die geplante Anhebung
der Entgelte für die Sportstättennutzung in Plauen – die Entgelte sollen
verdoppelt werden. Für einige, vor
allem größere Vereine mit vielen
Trainingseinheiten würden stattliche Summen zusammen kommen.
Der Schwimm-Verein Vogtland
(SVV) beispielsweise müsste statt
bisher 4100 ab diesem Jahr 8200 Euro an die Rathauskasse überweisen.
Hintergrund der geplanten Entgelt-Erhöhung: Die Stadt braucht
mehr Geld. Die Erhöhung der Entgeltsätze sind Teil eines Sparpaketes,
das in den nächsten Wochen von
den einzelnen Fachausschüssen behandelt wird – gestern erfolgte der
Auftakt im Kulturausschuss. Beschlossen wurde dort noch nichts.
Das letzte Wort hat der Stadtrat im
März. Zum Thema Sportstätten sagte Kämmerin Ute Göbel: „Die Sportförderung ging in den vergangenen
Jahren immer in positive Richtung.“
Im Schulbereich und bei den Vereinszuschüssen werde es auch weiterhin keine Eingriffe geben. „Aber
die Kostendeckung von Sportstätten
ist ganz, ganz gering. Da wollen wir
jetzt einen kleinen Schritt gehen.“
Auch in diesen Bereichen drohen Einschnitte (Auszug aus dem Sparpaket des Rathauses):
1. In der Bibliothek sollen die Gebühren steigen:
Ein Erwachsener muss für eine einfache Jahreskarte nach den Plänen der
Stadtverwaltung künftig 13 statt bisher 12 Euro zahlen. Wer zusätzlich
auch auf die modernen Medien zugreifen will, zahlt 27 statt bisher
25 Euro. Familienjahreskarten kosten
künftig 42 statt bisher 40 Euro.
Das sagt der Kulturausschuss:
Kritik an der geplanten Gebührenerhöhung gab es gestern in dem Fachgremium nicht.
2. Im Vogtlandkonservatorium sollen höhere Gebühren anfallen:
Die letzte Gebührenerhöhung in der
Musikschule gab‘s 2013, ab 1. August
sollen Eltern nochmals tiefer in die
Tasche greifen. Für Einzelunterricht
ihres Kindes müssten sie pro Jahr
künftig 924 statt bisher 900 Euro
zahlen. Der Gruppenunterricht (drei
bis fünf Schüler) soll 393 statt 384
Euro kosten, ein Babykurs verteuert
sich von 180 auf 186 Euro im Jahr.
Das sagt der Kulturausschuss:
Die geplante Gebührenerhöhung
stieß gestern auf Widerstand. Stefan
Fraas, beratender Bürger für die CDU,
sagte: „Wir liegen in Plauen jetzt bereits an der Spitze der Musikschulgebühren in Sachsen.“ So würde der
Einzelunterricht pro Jahr in Leipzig
680 Euro, in Zwickau 634 Euro und in
Görlitz 700 Euro kosten. Fraas merkte
zugleich an: „Wir leisten uns eine sehr
teure Musikschule.“ Er regte an, den
Anteil freier Mitarbeiter zu erhöhen -
so wie in anderen vogtländischen Musikschulen auch.
3. Das Vogtlandmuseum verkürzt
seine Öffnungszeiten:
Statt bisher 36 Stunden soll das Museum künftig nur noch 30 Stunden
geöffnet haben. Damit könnten 2500
Euro pro Jahr gespart werden.
Das sagt der Kulturausschuss:
In dem Fachgremium regte sich gestern deutliche Kritik. „Um 0,3 Prozent
der Kosten des Museums einzusparen, sollen die Öffnungszeiten um
15 Prozent reduziert werden“, sagte
CDU-Stadtrat Lutz Kowalzick. Die Außenwirkung einer ÖffnungszeitenVerkürzung wäre katastrophal, hieß
es. Vorschlag: Das Museum soll alternative Sparmaßnahmen prüfen.
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Traueranzeigen
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12 Freie Presse
VORSCHAU
WOHIN
Freitag, 9. Januar 2015
Ulla Meinecke im Vogtland im Doppelpack
Die Liedermacherin stellt
heute in Bad Elster ihre
neue CD vor. Morgen tritt
sie im Neuberinhaus
Reichenbach auf.
VON RONNY HAGER
eine Sicht auf die Dinge, die nicht alles bierernst nimmt, ohne einfach
nur an der Oberfläche entlangzuschrammen. Zum Repertoire der
1953 in Usingen im Taunus geborenen Wahl-Berlinerin zählen Songs
wie „Die Tänzerin“, „Nie wieder“,
„Feuer unterm Eis“ oder „Der Stolz
italienischer Frauen“. Mehr als 20
Alben und Singles hat Ulla Meinecke seit dem Debüt „Von toten
Tigern und nassen Katzen“ im Jahr
1977 herausgebracht, sie hat drei
Bücher veröffentlicht, jede Menge
Tourneen und Lesungen bestritten,
Schauspielluft geschnuppert.
Die Zusammenarbeit mit Kollegen zieht sich durch ihre Künstlerbiografie wie ein roter Faden – ob
2012 beim Projekt „GiraffenAffen“,
bei dem prominente Künstler Kinderlieder zugunsten des Kinderhilfswerks „Die Arche“ in ein modernes
Gewand steckten, oder als Texterin
für die erfolgreiche Sängerin Annett
Louisan, für deren goldgekröntes
Album „In meiner Mitte“ Ulla Meinecke getextet hat. Die aktuelle Tour
ihrer Band läuft bereits seit 2014.
ELSTER/REICHENBACH — Liedermacherin Ulla Meinecke hat sich
Bad Elster rausgepickt – im KönigAlbert-Theater präsentiert die Sängerin und Liedermacherin heute
Abend ihre neue CD. Exklusiv für
Mitteldeutschland sei das Konzert
der Musikerin und ihrer Band mit
Ingo York (Gitarre) und Reinmar
Henschke (Klavier), so betont es die
gastgebende Chursächsische Veranstaltungsgesellschaft („Wir sind geehrt und voller Vorfreude“).
Exklusiv im Vogtland – dies kann
Bad Elster für Ulla Meinecke in diesen Tagen nicht behaupten. Denn
morgen gibt‘s mit dem Trio ein Konzert mit neuen, noch nie veröffentlichen Songs und überarbeiteten Hits
im Neuberinhaus Reichenbach. Dabei greift Ingo York, früherer Bassist
bei den DDR-Rockgruppen Rockhaus und Pankow, auch zum Bass,
Reinmar Henschke ist als Keyboarder und Drummer dabei.
Ob alte oder neue Lieder – Ulla
Meinecke will mit dem punkten,
was sie in den 1980er Jahren zu einer
der populärsten deutschen Popsängerinnen gemacht hat: Samt in der
Stimme, Poesie in der Sprache, dazu
DAS KONZERT im König-Albert-Theater Bad
Elster heute beginnt 19.30 Uhr. Karten gibt es
ab 18 Euro mit Pressekarte in allen Verkaufsstellen der „Freien Presse“ oder für 19, 23 und
25 Euro an der Abendkasse. Karten für den
Auftritt morgen im Neuberinhaus Reichenbach (Beginn 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr) gibt’s
ab 22,05 Euro überall bei „Freie Presse“, im
Vorverkauf im Foyer des Neuberinhauses, unter Ruf 03765 12188 oder an der Abendkasse.
» www.chursaechsische.de
» www.neuberinhaus.de
Liedermacherin Ulla Meinecke und ihre Band (Ingo York/Gitarre, Reinmar Henschke/Klavier) am Rande eines
Auftritts in Dresden. Heute ist das Trio in Bad Elster und morgen in Reichenbach zu erleben.
FOTO: AGENTUR/CVG
PARTY
RUNDGANG
SERENADE
VERNISSAGE
AUSSTELLUNGSERÖF FNUNG
Hollywood-Gefühl
im Glashaus Adorf
Nachtwächter führt
durch Schöneck
Musik mit Perücken
und Kerzenschein
Erste Schau 2015
zeigt Malerei
Kinderkunst
verschönert Galerie
SCHÖNECK — Geschichten und Balla-
BAD ELSTER — In Kostüm und Perü-
PLAUEN — In der Galerie des Bundes
PLAUEN — Unter dem Titel „Immer
DIE HOCHZEITSMESSE in Wernesgrün beginnt um 10.30 Uhr und endet 17.30 Uhr mit
einem Feuerwerk. Der Eintritt ist frei.
ADORF — Beverly Hills und Sunset
Strip an der Weißen Elster: One Day
Hollywood Feeling heißt es heute
Abend im Glashaus Adorf. Damit
wird der Reigen der Abi-Partys 2015
in der früheren Schwimmhalle des
Waldbades eröffnet. Ab 22 Uhr legen 12 Inch Therapy auf der Hauptbühne und DJ Slik auf der zweiten
Bühne auf. Regulärer Eintritt 4 Euro
– Infos, wie‘s billiger geht, gibt’s im
» www.glashaus.in
Internet. (hagr)
den aus Schöneck und dem Vogtland stehen morgen Abend auf dem
Programm, wenn Schönecks Nachtwächter Ralf Edler einlädt. Der mindestens zweistündige Rundgang
durch die abendliche Stadt beginnt
19.30 Uhr am Eingang zur Rezeption
des Ifa Ferienparkes, wo die Runde
nach viel Wissenswertem auch zu
Ende geht. Die Teilnahmegebühr
pro Person beträgt 3,50 Euro. (hagr)
cke geschlüpft, die Kerzen entzündet – fertig sind Anzug und Kulisse
für das Serenadenkonzert „Eine kleine Nachtmusik“ im König-AlbertTheater Bad Elster. Morgen ab 19.30
Uhr spielen die Chursächsischen
Streichersolisten unter Leitung von
Peter Kostadinov Werke von Mozart.
Telemann, Toselli, Piazzolla und
Boccherini. Georg Stahl moderiert.
Karten: 10, 12 und 14 Euro. (hagr)
Bildender Künstler Vogtland in der
Plauener Bärenstraße 4 wird heute,
18 Uhr die Ausstellungsreihe des
neuen Jahres eröffnet. Im Blickpunkt steht die Malerei von Hermann Geyer. Die Laudatio hält
Kunstkenner Frank Weiß. Maria
Kaiser, die Tochter des in Plauen lebenden und arbeitenden Künstlers,
begleitet die Vernissage musikalisch. Der Eintritt ist frei. (nd)
wieder Mittwoch/1980 - 2015“ steht
eine neue Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft „Bildende Kunst“ des
Deutschen Kinderschutzbundes in
Plauen, die heute, 17 Uhr in der Galerie Forum K an der Bahnhofstraße
39 eröffnet wird. Zu sehen sind Arbeiten von Kindern und Jugendlichen aus den Jahren 2013 und 2014,
die unter Anleitung von Helga
Mühlmann entstanden sind. (nd)
BÜHNE
KINDER UND FAMILIE
Plauen: Festhalle, Äußere Reichenbacher
Straße, Gernot Hassknecht, mit seinem
Programm „Das Hassknecht Prinzip“,
20 Uhr
Vogtland Theater, Theaterplatz, Der Auftrag Erinnerung an eine Revolution, Schauspiel von
Heiner Müller über den gescheiterten Versuch
dreier Abgesandter der Französischen Revolution auf Jamaika einen Sklavenaufstand zu initiieren, 19.30 Uhr, 03741 28134832
Greiz: Vogtlandhalle Greiz, Carolinenstraße 15, Best of Musical Highlights, eine Auswahl
der schönsten Musical-Melodien, 19.30 Uhr,
03661 62880
Plauen: Jugendzentrum Oase, Dr.-KarlGelbke-Straße 1, Teeniebereich, offener Treff
mit Backstube, 14.30-18 Uhr; O-Ton-(studio),
17 Uhr; Oase-Keller, offener Treff zur Wiedereröffnung des Kellers, 18-22 Uhr
Kinder- und Jugendhaus eSeF, Seminarstraße 4, Jugendzentrum, offener Treff mit Kochen
eines Wunschessens, 14-21 Uhr; Kinderzentrum,
Fußball in der Halle ab 6 Jahre, 16 Uhr
Markuskeller, Morgenbergstraße 34, Kindertreff (6-13 Jahren), 13-19 Uhr
Mehrgenerationenhaus, Am Albertplatz 12,
Tanzgruppe 5, 15.30 Uhr; Tanzgruppe 6,
18.30 Uhr
Auerbach: Awo Jugendzentrum High life,
Eisenbahnstraße 49, Coffeelounge, 15-22 Uhr
Jugendhaus City-Treff, Breitscheidstraße 33,
Futter-Treff, 16-19 Uhr, 03744 308686
Schülerfreizeitzentrum, A.-Schubert-Str. 19,
Sportnachmittag, 12-18 Uhr
Falkenstein: Tiergarten, Allee 9, 188 verschiedene Tiere, 10-16 Uhr, 03745 5421
Markneukirchen: Kinder-/Jugendtreff,
Wernitzgrüner Str. 38, Offener Treff, 14-20 Uhr
Oelsnitz: Jugendzentrum „Halle“, Alte Reichenbacher Straße 27, Offener Treff, mit Breitensportangebot, 15.30-19 Uhr; Fußballtraining,
16.30-18 Uhr
Kinderzentrum „Goldene Sonne“, RudolfBreitscheid-Platz 1, Offener Treff, 13-18 Uhr
Reichenbach: Kinder- und Jugendzentrum „Moskito“, Ulmenstraße, BreakdanceTraining, 17 Uhr, 03765 16120
Rodewisch: Kinder- und Jugendfreizeittreff, Busbahnhof 3, Offener Treff, Darts, Billard, Computernutzung, kreatives Gestalten,
Spiele, 14-20 Uhr; Pokerrunde, 15 Uhr,
03744 48426
Galerie Forum K, Bahnhofstraße 39, Eröffnung der Ausstellung: „Immer wieder Mittwoch“ der Arbeitsgemeinschaft „Bildende
Kunst“ des Deutschen Kinderschutzbundes
Ortsverband Plauen, 17 Uhr
Projektraum Bund Bildender Künstler, Bärenstraße 4, Ausstellungseröffnung: Malerei
von Hermann Geyer, 18 Uhr
Schaustickerei, Obstgartenweg 1, Erzählte
Wirklichkeiten, moderne schwedische Textilkunst und Handstickerei von Annika Wahlström, 10-17 Uhr, 03741 443187
Auerbach: Göltzschtalgalerie Nicolaikirche, Alte Rodewischer Straße 2, Ausstellung
des Vogtländischen Kunstvereins Göltzschtal,
11-18 Uhr
Museum, Schlossstraße 11, Schneemann,
Schneemann, weißer Mann ..., ein kulturgeschichtlicher Streifzug in einer traumhaften
Museums-Winterlandschaft mit der Sammlung
Grätz & Gajek, 10-12, 13-17 Uhr, 03744 835513
Bad Elster: Kunstwandelhalle, Badstr. 6,
EigenART, Malerei, Grafik und Plastik von
Bärbel und Horst Kießling, 14-17 Uhr,
037437 53900
Kurhaus, Badstraße 25, Schöne Welt, Ausstellung von Malerei und Collagen des Familienund Kulturzentrums Schöne Welt Plauen,
9-17 Uhr
Sächsisches Bademuseum, Badstraße 6,
Die Geschichte des Bades Elster, 14-17 Uhr
Eubabrunn: Freilichtmuseum, Waldstraße 2 A, Arbeits- und Lebensweise der Landbevölkerung, 10-16 Uhr
Klingenthal: Musik- und Wintersportmuseum, Schloßstraße 3, Geschichte des vogtländischen Musikinstrumentenbaus und des Klingenthaler Skisports; Kinderträume, 10-16 Uhr
Lengenfeld: Ratssaal, Hauptstraße 1, „Von
der Keilschrift bis zur Computerbibel - Constantin von Tischendorf und der Bibelschatz aus
dem Wüstenkloster“, 9-17 Uhr
Limbach: Goldmuseum und Naturalienkabinett Buchwald, Wiesenweg 1 a, Naturgoldfunde aus der Göltzsch, sowie mineralogische,
naturkundliche und kulturgeschichtliche Exponate, 13-18 Uhr, 0174 3887498
Markneukirchen: Catgut, Gewerbepark 18,
Skisport im oberen Vogtland, zusammengestellt von Thorald Meisel, 8-11 Uhr
Framus Museum, Adorfer Straße 25, 200 Instrumente, Produktion der Framus-Werke von
1946 bis Ende der 70er-Jahre, 10-17 Uhr
Gerber-Hans-Haus, Trobitzschen 16, Stadtgeschichte, 10-16 Uhr
Historisches Sägewerk, Trobitzschen 14,
Der 1. Weltkrieg vor 100 Jahren, 10-16 Uhr
Hüttels Musikwerkausstellung Wohlhausen, Hauptstraße 10, Mechanische Musikinstrumente, von der Singvogelspieldose bis zur
großen Karussellorgel, 9.30-16 Uhr
Musikinstrumentenmuseum, Bienengarten 2, Geschichte des Instrumentenbaus,
3200 Musikinstrumente aus aller Welt,
10-16 Uhr
Mehltheuer: Kleinstes Musikinstrumenten-Museum, Hohe Straße 9, 1500 Raritäten
inklusive 350 historischer Musikinstrumente,
Vorführung mechanischer Musikinstrumente,
Schauwerkstatt für Zupf-, Streich- und Zungeninstrumente, 9-12 Uhr, 037431 4159
Morgenröthe-Rautenkranz: Raumfahrtmuseum, Bahnhofstraße 4, Deutsche Raumfahrtausstellung, 10-17 Uhr, 037465 2538
Neuensalz: Kapelle, Altensalzer Straße 2,
Eröffnung der Ausstellung: „Margaretenspitze geknüpfte Inspiration“, von Heike Becker
(Plauen), 19 Uhr
Oelsnitz: Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Schloss Voigtsberg, Schlossstraße 32, Das Durchschleusungslager, Oelsnitz
1945 bis 1951, 9-12 Uhr
Schloss Voigtsberg, Schlossstraße 32, Mineraliengewölbe Oelsnitz, vogtländische Mineralien, vogtländischer Bergbau und deren Geschichte; Illusorium, Dauerausstellung zum
Lebenswerk von Buchillustratorin Regine Heinecke; Winterausstellung Engel - himmlische
Botschaften, 11-17 Uhr
Teppichmuseum, Schloss Voigtsberg, Schlossstraße 32, Maschinen aus alten Tagen,
11-17 Uhr
Reichenbach: Neuberin-Museum, Johannisplatz 3, „Mach auf die Tür ...“ Zur Geschichte
der Adventskalender, 10-16 Uhr, 03765 21131
Schneckenstein: Vogtländisch-böhmisches Mineralienzentrum, Zum Schneckenstein 44, Mineralien und Gesteine, 250 Fossilien: versteinerte Hölzer, Farne, Muscheln und
Fische bis zu 500 Millionen Jahre alt, 10-17 Uhr
Töpen: Deutsch-Deutsches Museum, Mödlareuth 13, „Umweg Prag - Die Prager Botschaftsflüchtlinge im Herbst ’89“; Geschichte
der deutschen Teilung, 9-17 Uhr
Exodus - Götter und Könige 3D, ab 12 J, 19.30,
22.30 Uhr; Herz aus Stahl, ab 16 J, 19.45,
22.30 Uhr; Honig im Kopf, ab 6 J, 14, 16.45,
19.45, 22.45 Uhr; Let’s be Cops - Die Partybullen, ab 12 J, 17, 20.15, 23 Uhr; Nachts im Museum - Das geheimnisvolle Grabmal, ab 6 J,
14.30, 17.15 Uhr; Paddington, 14.30 Uhr; The
Best of Me - Mein Weg zu Dir, ab 12 J, 17, 20,
22.45 Uhr
Auerbach: Rekordlichtspiele, Göltzschtalstr. 35, 03744 217272; Der Hobbit: Die Schlacht
der Fünf Heere 3D, ab 12 J, 17, 20.15 Uhr; Exodus
- Götter und Könige, ab 12 J, 20 Uhr; Honig im
Kopf, ab 6 J, 17, 20 Uhr; Nachts im Museum Das geheimnisvolle Grabmal, ab 6 J, 17.15 Uhr
Greiz: UT 99, Thomasstr. 6, 03661 629111; 96
Hours - Taken 3, ab 16 J, 17.15, 20.15, 23 Uhr; Der
Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere 3D, ab 12 J,
15, 19, 22.30 Uhr; Exodus - Götter und Könige
3D, ab 12 J, 19.15, 22.30 Uhr; Honig im Kopf, ab
6 J, 14.15, 17, 20, 22.45 Uhr; Nachts im Museum Das geheimnisvolle Grabmal, ab 6 J, 14.30,
17.15 Uhr; Paddington, 14.45 Uhr
Markneukirchen: Harmonie-Lichtspiele,
Erlbacher Str. 4, 037422 2637; Interstellar,
ab 12 J, 20 Uhr
BAD
Brautkleider stehen bei den Modenschauen immer im Mittelpunkt.
FOTO: THOMAS VOIGT/ARCHIV
HOCHZEITSMESSE
60 Aussteller
in Wernesgrün
WERNESGRÜN — Von den Einladungskarten über die Ringe und
den Brautstrauß bis hin zur Deko
für den festlichen Tisch bietet die
Hochzeitsmesse am Sonntag auf
dem Brauereigutshof in Wernesgrün alles, was bei der Ausstattung
des schönsten Tages im Leben
wichtig ist. Die Veranstaltung findet zum 19. Mal statt.
Veranstalterin ist die Grünbacherin Nicole Nitzschke, die in
Zwickau einen Ausstatter für
Braut- und Herrenmoden hat. Sie
freut sich, dass seit Jahren „ein harter Kern von Geschäftsleuten“ aus
der Region die Hochzeitsmesse
mitgestaltet. Zu den rund 60 Anbietern gehören auch Taubenzüchter Bernd Rademacher aus
Taltitz und das Standesamt Klingenthal, das Trauungen an der
Vogtland-Schanze ermöglicht. Höhepunkte jeder Hochzeitsmesse
sind die Modenschauen, sie finden
in Wernesgrün 11, 14 und 16.30
Uhr statt. Nicole Nitzschke empfiehlt wirklich Interessierten,
schon vormittags in Wernesgrün
vorbeizuschauen, weil erfahrungsgemäß am Nachmittag die Biertenne fast überlaufen ist. (ike)
MUSIK
Plauen: Malzhaus, Alter Teich 7 - 9, Rio Reiser Nacht mit WunderbunTd, 21 Uhr,
03741 15320
Bad Brambach: Dr. Ebel Fachklinik, Christian-Schüller-Straße 14, Nachmittagskonzert
mit dem Pianisten Radim Vojir, 15 Uhr
Bad Elster: Kurhaus, Badstraße 25, Nachmittagskonzert mit dem Trio Divertimento,
der Chursächsischen Philharmonie, 15 Uhr
König-Albert-Theater, Theaterplatz 1, Konzert
mit Ulla Meinecke Band zur CD-Präsentation,
19.30 Uhr, 037437 53900
Markneukirchen: Musikschule, Johann-Sebastian-Bach-Straße 3, Vorstellung der Wettbewerbskandidaten für Jugend musiziert, 19 Uhr
Schuster-Villa, Pestalozzistraße, Abschlusskonzert des Meisterkurses für Holzblasinstrumente, 19 Uhr
PARTY
Plauen: Discothek „Prince“, Anton-KrausStraße 2, Dia - Plattenpussys live, 22 Uhr
Adorf: Eventcenter Glashaus, Waldbadstraße 5, Abiparty 2015, 22 Uhr
Greiz: Eissporthalle, An der Eisbahn 10,
Eisdisco mit Laser-Lichtshow, 20-22 Uhr,
03661 676724
AUSSTELLUNGEN
Plauen: Erich-Ohser-Haus - Galerie
e.o.plauen und Archiv, Nobelstraße 7, „Bewegende Bilder - Bewegung im Bild“, Ausstellung
zum Schaffen des bekannten Plauener Zeichners Erich Ohser (1903-1944), 11-17 Uhr
SONSTIGES
Plauen: Alaunbergwerk „Ewiges Leben“,
Reichsstraße (gegenüber Commerzbank),
Plauen unter Tage erleben, telefonische Voranmeldung: 03741 529426
Schaustickerei, Obstgartenweg 1, Vorführungen an Stickmaschinen, 10-17 Uhr,
03741 443187
Auerbach/V: Eberhard Gütter, Feldstr. 27,
Auerbacher Modellbahnausstellung, komplette
Sammlung der deutschen Eisenbahngeschichte
in HO, 60 Züge, 14.30-18 Uhr
Klingenthal: Vogtland-Arena, Falkensteiner Straße 133, Besichtigung, 10-16 Uhr,
037467 280860
Markneukirchen: Bistro Service Center
Stark, Gewerbepark 3, Skat-Abend, 19 Uhr
Oelsnitz: Katharinenkirche, Egerstraße 9,
Cornwall & Südengland, Multivisionsshow mit
Roland Kock, 19.30 Uhr
Rodewisch: Sternwarte, Rützengrüner Straße 41, Milliarden Sonnen - eine Reise durch die
Galaxis, 19 Uhr; Öffentliche Himmelsbeobachtung, 20 Uhr, 03744 32313
Schneckenstein: Schaubergwerk Grube
Tannenberg, Zum Schneckenstein 42, Führung, 10, 11.30, 13, 14.30 Uhr, 037465 41993
KINO
Plauen: Capitol Filmtheater, Bahnhofstr. 33,
03741 1469050; 96 Hours - Taken 3, ab 16 J, 17,
20.15, 23 Uhr; Bibi und Tina - Voll verhext,
14.30, 17 Uhr; Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf
Heere, ab 12 J, 16.30 Uhr; Der Hobbit: Die
Schlacht der Fünf Heere 3D, ab 12 J, 14, 19.45,
22.30 Uhr; Der kleine Drache Kokosnuss,
14.45 Uhr; Die Entdeckung der Unendlichkeit,
17, 20 Uhr; Die Pinguine aus Madagascar,
14.15 Uhr; Die Pinguine aus Madagascar 3D,
14.15 Uhr; Die Tribute von Panem - Mockingjay
Teil 1, ab 12 J, 22.45 Uhr;
WINTERSPORT
Erlbach: Loipen, Loipen und Skiwanderwege
gespurt, Schneetelefon 037422 6125 oder
www.kegelberg.de; Grünbach: Loipen, Loipen gespurt, bis 20 Uhr beleuchtet. Anschlussloipe zur Kammloipe (Einstieg Badeteich Muldenberg) gewalzt. Schneetelefon 03745 5303;
Klingenthal: Loipen, Sonnenloipe präpariert, Schwarzbergloipe gewalzt, Schneetelefon
037467 22494; Skilift Jägerstr., Infos: 0176
27148167, 17-21 Uhr; Mühlleithen: Loipen,
Kammloipe gespurt, teilweise gewalzt/ Kielloipe gespurt, Schneetelefon: 037467 22494; Skilift, Schneetelefon: 037467 22494, 10-21 Uhr;
Schwaderbach (Bublava): Skilifte,
Schneetelefon 00420 352696830, 9-20 Uhr;
Schöneck: Loipen, Kammloipe/Ortsloipen
teilweise gewalzt oder gespurt, mit Einschränkungen befahrbar; Skiwelt, Lifte, Schneetelefon 037464 82000 oder www.schoeneck.eu,
9 Uhr; Zauberteppich, 9-16.30 Uhr
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Freitag, 9. Januar 2015
Rittergut abends
bald angestrahlt
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Auf dem Gelände des ehemaligen Rittergutes Kauschwitz soll auch in diesem
Jahr ein Framo-Treffen stattfinden.
FOTO: ARCHIV
VON PETER ALBRECHT
KAUSCHWITZ — Der Kauschwitzer Rittergut-Advent im Dezember war ein
voller Erfolg. Es herrschte dichtes
Gedränge in den Gängen des Marktes, den die Dorfbewohner unter
dem Motto „Handgemacht – Selbstgemacht“ nun schon zum zweiten
Mal auf die Beine gestellt haben. Das
hat Ortschaftsrätin Gabriele Wunderlich am Mittwochabend bei der
jüngsten Ortschaftsratssitzung festgestellt und allen Helfern gedankt.
„Vor der Bildwand standen jeweils
bis zu 100 Besucher“, berichtete sie
über das aus der Kapelle nach draußen übertragene Adventskonzert.
Wie im Verlauf der Sitzung einmal mehr deutlich wurde, ist das
Rittergut bereits auf dem Weg zum
Veranstaltungszentrum, das sich die
Kauschwitzer schon seit einiger Zeit
wünschen. Denn der Rittergut-Advent ist nur eines von mehreren Ereignissen, die über das Jahr verteilt
an der historischen Stätte organisiert werden. Da ist das von Jens
Scheunert alljährlich auf die Beine
gestellte Framo-Treffen. Am 1. August steht wieder ein Sommerfest
auf dem Plan, bei dem mehrere
Bands spielen werden, wie am Mittwoch zu hören war. Demnächst findet auch erneut ein Weihnachtsbaum-Verbrennen dort statt, für das
noch Aushänge im Dorf angebracht
werden, wie Ortsvorsteher Ingo
Eckardt ankündigte.
„Wir wollen das Rittergut als Veranstaltungszentrum
etablieren“,
sagte der Ortschef. Die Bürger sollen
erkennen, dass es ihr Veranstaltungszentrum ist, „sodass sie auch
bereit sind, dort etwas zu tun“, fügte
er hinzu. Gabriele Wunderlich kündigte für die wärmere Jahreszeit einen Arbeitseinsatz an, an dem sich
die Kauschwitzer beteiligen können. Es geht um das weitere Herrichten der Innenräume.
Dass es am Gemeinschaftsgefühl
in dem Ortsteil nicht mangelt, zeigte
sich bei der jüngsten, aber auch
schon bei den vorangegangenen Sitzungen der Räte. Immer sitzen die
gewählten Vertreter inmitten einer
Gruppe von wenigstens einem Dutzend Einwohnern, die mitdiskutieren, Hilfe anbieten, Vorschläge machen. Dieses Mal fand die Zusammenkunft in der neuen Cafeteria
„Zuckersüß“ der Wohnstätte Syratal
statt und zählte etwa zwei Dutzend
Besucher. Das neue Gemeinschaftsgefühl war bei der Vorbereitung der
750-Jahr-Feier im Jahr 2013 entstanden und hat sich bis heute erhalten.
Der Rittergut-Advent soll in diesem Jahr wieder stattfinden. Eine ruhigere Vorlese-Ecke im Café wird gewünscht. Das Rittergut selbst soll
demnächst auch in den Abendstunden beleuchtet werden, sodass der
denkmalgeschützte Bau die Aufmerksamkeit der Passanten und
Autofahrer noch mehr auf sich
zieht. Der Ortschaftsrat steuert zu
diesem Vorhaben rund 2500 Euro
bei, kündigte Ortsvorsteher Ingo
Eckardt an.
Würger von Trieb:
Urteil rechtskräftig
Ein 51-jähriger Mann aus
Mechelgrün muss für acht
Jahre ins Gefängnis. Die
Revision der Nebenklägerinnen wurde abgewiesen.
VON FRANK DÖRFELT
MECHELGRÜN — Das Urteil gegen ei-
nen 51-Jährigen, der im vergangenen Jahr als „Würger von Trieb“
Schlagzeilen machte, ist rechtskräftig. Der fünfte Strafsenat des Bundesgerichtshofes (BGH) wies die Revision der Nebenklägerinnen, die beide
Opfer des Mannes aus Mechelgrün
geworden waren, als unbegründet
zurück. Damit muss der Verurteilte
eine achtjährige Haftstrafe absitzen.
Das Schwurgericht am Landgericht Zwickau hatte den früheren
Melker wegen versuchten Totschlages in Tateinheit mit gefährlichen
Körperverletzung in zwei Fällen verurteilt. Der Angeklagte hatte in den
frühen Morgenstunden des 11. Feb-
ruar 2014 in der Milchviehanlage
im Falkensteiner Ortsteil Trieb sowohl seine Chefin als auch eine Kollegin, die sich auf dem Nachhauseweg befand, gewürgt. Beiden Frauen
hatten sich dem Griff des Mannes
durch massive Gegenwehr entziehen können, erlitten dabei jedoch
Schmerzen und Verletzungen.
Als Grund gab der Mann Probleme in der Zusammenarbeit mit den
Kolleginnen an. Er hatte sich nach
den Taten der Polizei gestellt. Den
Opfern und Nebenklägerinnen erschien die Strafe zu gering. Ihre Anwälte hatten in ihren Plädoyers zum
Abschluss der Hauptverhandlung
eine lebenslängliche Freiheitsstrafe
gefordert. Die Richter am BGH
konnten jedoch nicht erkennen,
dass vor dem Schwurgericht ein entsprechender Schuldspruch unterblieben war. Das jedoch hätten die
Nebenkläger in ihrer Revision darstellen müssen. Sie müssen nun die
Kosten für das BGH-Verfahren bezahlen. Der 51-jährige Vogtländer,
der die Taten vor Gericht gestand,
hatte die Haftstrafe akzeptiert.
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Das Gelände an der
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Kauschwitz entwickelt
sich immer mehr zum
Veranstaltungszentrum.
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3582576-10-1
14 Freie Presse
NACHRICHTEN
DIEBSTAHL
Kennzeichen von
Auto entwendet
WEISCHLITZ — Von einem Skoda Oc-
tavia haben Unbekannte am Mittwoch in Weischlitz in der Zeit von
17.20 bis 17.50 Uhr das hintere amtliche Kennzeichen gestohlen. Es lautet PL-XX 9. Der Diebstahl ereignete
sich an der Schwander Straße. Die
Diebe verursachten dabei laut Polizei einen Sachschaden in Höhe von
rund 50 Euro. (bju)
PLAUENER ZEITUNG
Freitag, 9. Januar 2015
Bratwurst-Slogan ist vom Tisch
Die letzte Bratwurst vor
der Autobahn gibt‘s am
Reichenbacher A-72-Imbiss immer noch. Nur der
Slogan dazu ist seit kurzem aus markenrechtlichen Gründen überklebt.
Jetzt tüftelt der Inhaber an
einem neuen Spruch.
Der Karikaturist
Alain Bonnas über das
Terror-Attentat von Paris
Betroffen verfolgt Alain Bonnas
aus Taltitz das Geschehen um das
Attentat auf die Satirezeitschrift
„Charlie Hebdo“, bei dem am Mittwoch in Paris zwölf Personen getötet wurden. Der 62-jährige Franzose lebt seit über 20 Jahren im Vogtland und zeichnet seit 1991 für die
„Freie Presse“ im oberen Vogtland
Karikaturen mit einem vorlauten
Sperk. Mit Alain Bonnas sprach
Uwe Selbmann.
KREUZGEWÖLBE
Fotoausstellung
zur Wildkatze
LEUBNITZ — Am Sonntag, 13 Uhr,
wird im Kreuzgewölbe des Schlosses Leubnitz die neue Ausstellung
unter dem Titel „Wildkatzensprung
– Rückkehr auf leisen Pfoten“ eröffnet. Mit großformatigen Fotos entführt die Ausstellung in die Welt der
Wildkatzen. Einzigartige Tierfotografien, Landschaftsbilder und Porträts sollen Interesse für die Wildkatzen und das Thema Waldverbund
wecken. Zur Eröffnung gibt es verschiedene Mitmachangebote zum
Thema Wildkatze und Waldverbund. (sim)
DIE SONDERAUSSTELLUNG wird bis zum
14. Februar im Natur- und Umweltzentrum
Vogtland in Oberlauterbach und im Schloss
Leubnitz zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.
ADVENTS-PUZZLE
Gewinner können
Preise abholen
PLAUEN — Das
Adventspuzzle der
„Freien Presse“ ist ausgewertet. Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch! Die Preise können in der
Geschäftsstelle am Postplatz 7 in
Plauen abgeholt werden. (bju)
GEWONNEN haben: 50-Euro-Gutschein der
„Freien Presse“: Brigitte Köhler aus Jocketa;
30-Euro-Gutschein der „Freien Presse“: Herr
Rost aus Plauen; 20-Euro-Gutschein der
„Freien Presse“: Christine Link aus Mehltheuer; 10-Euro-Gutschein der „Freien Presse“:
Barbara Spitzner aus Plauen, Karin Schnedelbach aus Plauen, Birgit Gregorcz aus Plauen,
Wolfgang Lauter aus Elsterberg, Christof Lenk
aus Plauen, Maria Lindner aus Plauen und
Dieter Flemig aus Plauen.
KALENDERBLATT
Vor 10 Jahren
SAUBERE ELSTER — Der oberhalb von
Oelsnitz befindliche Abschnitt der
Weißen Elster gehört zu den saubersten Flüssen des Vogtlandes und
deshalb fühlt sich die Bachforelle
dort wohl – der Fisch des Jahres
2005. Das Tier lebt auch in vielen
sauberen Nebenbächen der Elster:
im Görnitzbach, im Hainbach,
Ebersbach, Eisenbach, Tetterweinbach und Raunbach.
VON GERD MÖCKEL
REICHENBACH — Nicht wenige Kunden von Milas Imbiss an der Autobahnauffahrt Reichenbach haben
sich in den zurückliegenden Tagen
verwundert die Augen gerieben: Die
letzte Bratwurst vor der Autobahn
gibt‘s hier wohl gar nicht mehr?
„Doch“, sagt der Beiersdorfer Fleischermeister und Imbissbetreiber
Albrecht Müller und lacht ver-
FOTO: FRANKO MARTIN
Überklebt. Leckere Würste aus dem Hause Müller gibt‘s an Milas Imbiss aber immer noch.
Freie Presse: Alain, Sie verfolgen
die Geschehnisse in Paris derzeit
sicher mit besonderem Interesse?
Alain Bonnas: Ja, ich habe es am
Dienstag auf Arbeit im Radio gehört
und dann den ganzen Abend nur
französisches Fernsehen geschaut.
Ich habe große Wut im Bauch. Es tut
wirklich weh. Bis jetzt glaubte ich,
wir leben in einer modernen Welt.
Damit scheint es jetzt vorbei zu sein.
Albrecht Müller
Fleischermeister und
A-72-Imbissbetreiber
FOTO: FRANKO MARTIN/ARCHIV
schmitzt. „Hier gibt‘s immer noch
unsere Bratwürste. Und die schmecken nach wie vor spitze“, sagt Albrecht Müller und informiert über
ein Anwaltsschreiben, das ihm
nicht wirklich geschmeckt hat.
„Doch was soll‘s. Jetzt tüftle ich an
einem neuen Spruch, der so unverwechselbar ist wie der Imbiss hier.“
Anwalt: Es ist seine Erfindung
„Die letzte Bratwurst vor der Autobahn“ ist damit vom Tisch. Albrecht
Müller hat den Slogan überklebt
und eine Unterlassungserklärung
unterschrieben, weil der AutobahnSpruch den Markenschutz eines Slogans berührt, der es an der Südwestspitze Europas zu Weltruhm gebracht hat: „Die letzte Bratwurst vor
Amerika“ ziert schon seit fast 20 Jahren einen Kult-Imbiss an der Algar-
FOTO: GERD MÖCKEL/ARCHIV
Dieser Slogan hatte seit August den A-72-Imbiss geziert.
ve. Albrecht Müller hatte diesen,
von einem Kunden aus Portugal
mitgebrachten Spruch genial gefunden und ihn den vogtländischen
Standortverhältnissen angepasst.
Die Nachricht davon war selbst
bis ans Kap St. Vicente am Atlantik
und damit zu Wolfgang Bald gedrungen. Der aus Bayern stammende Geschäftsmann hatte sich den
Slogan patentrechtlich schützen lassen und nun die Nürnberger Anwaltskanzlei Dr. Kreuzer und Coll
eingeschaltet. Wolfgang Kreuzer:
„Es ist in der Tat so, dass es sich um
eine eingetragene Marke mit internationaler Bekanntheit handelt. Es
ist der Slogan unseres Mandanten,
seine Erfindung, die ihn weltberühmt gemacht hat. Deshalb nehmen wir mit allen Kontakt auf, die
diese Marke sozusagen als Trittbrett-
fahrer irgendwie zu verwässern drohen“, sagt der Anwalt.
Geschützt ist demnach der Slogan-Wortlaut „letzte Bratwurst vor“.
Auch Versuche, diese Worte etwa
mit „erste“, „Roster“ und „nach“ zu
ersetzen, würden zum Handeln
zwingen. „Das wäre eine Anlehnung
und damit auch ein wettbewerbsrechtlicher Verstoß“, sagt Wolfgang
Kreuzer. Letztlich hätten jedoch weder die Kanzlei noch der Rechteinhaber ein Interesse an juristischen Auseinandersetzungen. „Unser Mandant hätte ja sogar einen Anspruch
auf Ersatz der Anwaltskosten. Das
will er aber gar nicht.“
Appetit auf die Marke Müller
Dies bestätigt der an der Algarve auf
Nürnberger und Thüringer Bratwürste setzende Wolfgang Bald.
„Mir liegt nichts an Schwierigkeiten
mit einem Kollegen“, sagt der Besitzer des Imbisses mit Blick auf den
Ozean. Allerdings habe er 20 Jahre
lang viel Arbeit in das Geschäft und
damit den Aufbau eines guten und
unverwechselbaren Namens gesteckt. „Da will ich nicht, dass sich
da irgendetwas zu verwässern beginnt.“ Mit dem Tilgen des Spruchs
sei die Sache für ihn juristisch erledigt. Rein fachlich jedoch nicht.
„Wenn ich mal wieder im Vogtland
bin, würde ich gern auf eine Wurst
bei Herrn Müller vorbeikommen.“
Ein Angebot, dass bei Albrecht
Müller ankommt. „Warum nicht,
gerne.“ Der Imbiss-Betreiber würde
gerne wissen, ob die Bratwurst der
Marke Müller auch ein Fall für den
letzten Bratwurst-Stand vor Amerika wäre. Rein theoretisch natürlich.
Vogtland-App als Reiseführer für die Hosentasche
Gäste können sich nun per Smartphone beispielsweise über Attraktionen und Fahrpläne informieren
PLAUEN — Mit einer sogenannten
Vogtland App können Urlauber die
Region neu entdecken. Der Tourismusverband Vogtland (TVV) hat
den Reiseführer für die Hosentasche
mit der Firma Alpstein Tourismus
aus Immenstadt im Allgäu entwickelt und jetzt auch auf den Markt
gebracht. Neben dem neuen Internetauftritt des TVV können sich
Der Sperk:
„Ich habe
große Wut
im Bauch“
Urlauber nun mit Smartphones
über Neuigkeiten informieren und
Aktivitäten auch kurzfristig an Ort
und Stelle planen.
Die kostenfreie App bietet den
Benutzern laut der Mitteilung des
Verbandes viele nützliche Informationen rund um den Urlaub in der
vogtländischen Region. Tourenbeschreibungen, Tourenverläufe in
der Karte, Höhenprofile, Bilder sowie interessante Punkte entlang der
Touren sind beispielsweise auf diese
moderne Weise enthalten.
Die App erfasst auch die aktuelle
Position des Nutzers. Dadurch können unter anderem Varianten zu beschriebenen Touren erkannt und
Extratouren eingebaut werden.
Auch individuelle Tourenplanun-
gen sind mit dem Programm möglich.
Eine Fahrplanauskunft und die
Vernetzung zur Veranstaltungsdatenbank des Vogtlandkreises runden das Angebot der App, neben
zahlreichen kleinen Infos wie der
Darstellung von Skigebieten oder einem Kompass, ab. (lh)
» www.vogtland-tourismus.de
Alain Bonnas
Der Franzose zeichnet
die Sperk-Karikaturen
der „Freien Presse“ im
oberen Vogtland.
FOTO: HARALD SULSKI/ARCHIV
Wie gut kennen Sie die „Charles
Hebdo“ und deren Arbeiten?
Ich beziehe die „Le Canard enchaîné“, eine Satirezeitschrift, die noch
politischer ist und viele Affären aufgedeckt hat. Wenn ich in Frankreich
war, habe ich mir auch „Charles
Hebdo“ gekauft. Ihr Humor ist ziemlich hart. Von Jean Cabut, einem der
getöteten Zeichner, habe ich ein
Buch. Er ist ein Vorbild.
Haben Sie selbst je Bedrohungen
oder Anfeindungen aufgrund der
Sperk-Karikaturen erlebt?
Eigentlich nicht. Klar, am Anfang
kannten mich die Leute nicht so
und wussten nicht, wer ich bin. Hin
und wieder gab es Kritik oder Missverständliches. Aber ich stehe mit
meinem Namen zu meiner Kritik –
anonym jemand beschimpfen, das
kann heute jeder.
Gibt es für Sie ein Tabu in Ihren
Karikaturen?
Ich versuche schon, niemanden zu
sehr zu verletzen. Ich will nicht, dass
mein Freund Lupi (Ulrich Lupart,
Stadt- und Kreisrat der DSU aus
Oelsnitz – Anm. der Red.) irgendwann mit einem Sprengstoffgürtel
vor mir steht. Er hat mich schonmal
mit einer geschenkten Flasche Rosenthaler Kadarka hart getroffen.
Vor 50 Jahren
PUNKTHÄUSER ENTSTEHEN — Nahe am
oberen Bahnhof in Plauen beginnt
der Bau des ersten von insgesamt
vier Punkthäusern. Die markanten
Bauten werden später das Stadtbild
entscheidend mitprägen. Die Gebäude werden 32 Meter hoch, sind
mit Doppelbalkons, Fernheizung,
Abstellräumen, Fahrstuhl und einem Dachgarten ausgestattet. Jeweils 40 Wohnungen entstehen.
Vor 100 Jahren
SPIEL MIT DER PISTLE — In Obersach-
senberg hatte das Spielen mit Pistolen erneut ein furchtbares Unglück
zur Folge. Nachdem der Vater nach
auswärts auf Arbeit abgereist war,
machten sich seine beiden Kinder
an einer kleinen Pistole zu schaffen.
Die Waffe entlud sich und eine kleine Kugel traf das Mädchen unterhalb des Auges ins Gesicht. (pa)
KURZ GEMELDET
Schlachtfest in Gaststätte
JÖSSNITZ — Die
Ausflugsgaststätte
Pfaffenmühle in Jößnitz veranstaltet
ab heute ein dreitägiges Schlachtfest. Der Eintritt ist frei. (bju)
Die Kohlmeise gilt im Vogtland als Favorit
Von heute bis Sonntag
findet die große ZählAktion „Stunde der
Wintervögel“ statt. In der
Region gab’s dabei bisher
auch andere Ergebnisse
als andernorts.
Zwar gibt es auch in der Vogelwelt „Stars“, die stets besonders oft
beobachtet werden, doch regionale
Unterschiede sind nicht zu übersehen, erklärt Gonschorek. „Der Haus-
sperling ist auf Sachsen gesehen
vorn, im oberen Vogtland ist er es
nicht“, so der Naturschützer. Als Favorit im Vogtland gilt die Kohlmeise. Alles andere als ein Sieg der größ-
ten und am weitesten verbreiteten
Meisenart Europas wäre eine Überraschung – 2011 etwa lag die Kohlmeise mit 1580 Zählungen im Vogtland auf dem Spitzenrang.
So funktioniert die Teilnahme
VON RONNY HAGER
PLAUEN — Ab heute wird wieder gezählt – und es gibt ein Mini-Jubiläum bei der „Stunde der Wintervögel“. Zum fünften Mal findet
Deutschlands größte Vogelzählung
statt, und Naturschützer im Vogtland setzen darauf, dass wieder
mehr Menschen aus der Region teilnehmen. Zuletzt war die Resonanz
der Aktion von Naturschutzbund
Deutschland (Nabu) und Landesbund für Vogelschutz Bayern nach
gutem Anfang 2011/12 rückläufig,
sagt Naturschützer Siegfried Gonschorek aus Bad Brambach.
Von den Beobachtungsdaten erhoffen sich Naturschützer Aussagen, wie sich etwa Klimawandel
oder Krankheiten auf die Tiere auswirken.
Eine Kohlmeise pickt sich am Futterknödel Nahrung. FOTO: PETER ENDIG/ DPA
Die Goldammer überwintert auch im Vogtland. Derzeit können diese Vögel
unter anderem auf Thiergartner Flur beobachtet werden.
FOTO: ELLEN LIEBNER
Wer mitmachen möchte, braucht für
die Stunde der Wintervögel keine besondere Qualifikation. Von einem
ruhigen Plätzchen aus wird von jeder
Vogelart die höchste Anzahl notiert,
die im Laufe einer Stunde gleichzeitig
zu entdecken ist. Der Aktionszeitraum
ist von heute bis Sonntag, 11. Januar.
Die Beobachtungen können auf der
Internet-Seite bis zum 19. Januar gemeldet werden. Dieses Datum ist zugleich Einsendeschluss für die Meldebögen zur Zählung in Papierform. Zudem ist am 10. und 11. Januar jeweils
von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800 157115 geschaltet. Unter allen Teilnehmern der Wintervogelzählung verlost der Nabu ein Trekking-Bike, Vogelfütterpakete, Bücher,
CDs und Gutscheine.
» www.stundederwintervoegel.de
PLAUENER ZEITUNG
Freitag, 9. Januar 2015
Freie Presse
15
Vergoldete Nägel erinnern an Gefallene
NACHRICHT
AUFRUF
Lenk: Vogtländer
sollen Flagge zeigen
PLAUEN — Der vogtländische Landrat
Tassilo Lenk (CDU) und die Landkreisverwaltung unterstützen den
Aufruf „Für Dresden, für Sachsen –
für Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog im Miteinander“ des
sächsischen Ministerpräsidenten
Stanislaw Tillich (CDU). Das hat gestern Kerstin Büttner, Pressesprecherin des Landratsamts mitgeteilt. Für
Samstag, 15 Uhr, haben der Ministerpräsident und die Dresdener
Oberbürgermeisterin Helma Orosz
(CDU) zur Kundgebung an die Frauenkirche in Dresden eingeladen. Es
soll dort ein Zeichen gesetzt werden
für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit
und den Zusammenhalt der Gesellschaft. Landrat Lenk bittet die Vogtländer, zahlreich Flagge zu zeigen
für Weltoffenheit und Toleranz.
„Bitte unterstützen Sie diesen Aufruf ganz persönlich durch ihre Teilnahme“, ruft er die Vogtländer, die
Parteien sowie Abgeordneten, Gewerkschafter, Vereine, Verbände
und Initiativen auf. (lk)
VERKEHRSVERBINDUNGEN
Tourismusund Verkehrszentrale in Auerbach unter
der Rufnummer 03744 19449.
Das städtische Museum
Zeulenroda zeigt eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg. Pausa spielt darin eine besondere Rolle.
VON SIMONE ZEH
PAUSA/ZEULENRODA — „Ich habe ver-
sucht, den Toten ein Gesicht zu geben“, sagt Ute Arnold, Leiterin des
städtischen Museums Zeulenroda.
„Den Gefallenen soll ihre Individualität zurückgegeben werden, welche
die Männer im hundertfachen anonymen Sterben auf dem Schlachtfeld verloren.“ Gemeint ist der Erste
Weltkrieg, der etwa 17 Millionen
Menschenleben forderte. „Darunter
junge Männer, gerade mal 20 bis 21
Jahre alt. Die jüngsten waren 17“, so
Arnold. „Ihr seid wieder daheim,
wenn das Laub fällt“ – die Worte, die
Kaiser Wilhelm II. zu Kriegsbeginn
im Sommer 1914 zu den deutschen
Soldaten gesagt haben soll, stehen
Pate für den Titel der Schau.
In akribischer Kleinarbeit hatte
Ute Arnold mit ihrem Team über ein
Jahr lang erarbeitet, wie sich dieser
Die Pausaer Schülerin Mirka Mädler – sie absolvierte ein Praktikum im städtischen Museum Zeulenroda – und Museumsleiterin Ute Arnold zeigen vergoldete Gedächtnisnägel. In sie sind die Namen der Pausaer Gefallenen im Ersten
Weltkrieg eingraviert.
FOTO: SIMONE ZEH
Krieg auf die Region auswirkte. Fotografien, Notizzettel, Tagebücher aus
den Schützengräbern oder persönliche Briefe sind zu sehen. Das sind oft
Leihgaben, die die Nachfahren der
Soldaten brachten und die sich in
Familienbesitz befinden. So erhal-
ten die Frontsoldaten in Feldgrau
ein Gesicht. „Als wir den Aufruf an
die Bevölkerung starteten, war die
Resonanz überwältigend“, sagt Ute
Arnold. Natürlich war es aufwändig,
alle Fotos, Briefe und handschriftliche Notizen zu sichten und zu ord-
nen. „Aber die Leihgaben waren hervorragend“, so Arnold. So kann man
ein Schmuckstück betrachten, welches ein Goldschmied aus einem
Granatsplitter fasste, den ein Soldat
aus Triebes sich aus der rechten
Schulter entfernen ließ. Feldpost-
päckchen, die die Angehörigen Gefallener erhielten, zeigen, was von
einem Menschen auf dem Kriegsfeld übrig blieb.
Eine besondere Leihgabe kam
aus Pausa: Pfarrer Frank Pierel von
der Kirchgemeinde Pausa brachte
vergoldete Gedächtnisnägel, in welche die Namen der Gefallenen von
Pausa nebst Sterbedatum und –ort
eingraviert wurden. Die Hinterbliebenen gaben damals in vielen Orten
für diese Nägel, die dem Gedenken
dienten, eine Spende. Der Erlös diente Wohlfahrtszwecken. In Form von
Eisernen Kreuzen wurde die Nägel
feierlich auch an die Pausaer Kirchentür geschlagen. Eine überlieferte Fotografie von Dezember 1917,
auf welchem die Pausaer Kurrende
zu sehen ist, lässt im Hintergrund
die Nägel an der Kirchentür erkennen. Später, als die Tür restauriert
wurde, entsorgte man die eisernen
Nägel. Die goldenen aber wurden
wohlverwahrt. Sie geben heute zusammen mit der Fotografie, die eine
Rarität ist, ein Zeugnis der Kriegsnagelung in Pausa.
DIE AUSSTELLUNG ist noch bis zum 18. Januar zu den Öffnungszeiten im städtischen
Museum Zeulenroda zu sehen.
Straße nach Kurfürsten benannt
Auflösung Fotorätsel 978:
Berlin hat eine Friedrichstraße und Plauen auch.
Sie war des jüngsten
Rätsels Lösung.
VON KLAUS TANNEBERGER
PLAUEN — Die Friedrichstraße in der
Hauptstadt und die Friedrichstraße
in Plauen haben ihre Namen nicht
zu Ehren desselben Friedrich erhalten. In Plauen war Friedrich der Weise (1463-1525) der Namenspate, der
Kurfürst von Sachsen. Seine Regierungszeit währte von 1486 bis 1525.
Im Jahre 1502 gründete Friedrich
der Weise die Universität Wittenberg, die sich durch das Wirken von
Martin Luther und Philipp Melanchthon zum führenden Zentrum der
Reformation entwickelte. Nach dem
Reichstag von Worms im Jahre 1521
gewährte er Luther Zuflucht auf der
Wartburg.
Die Berliner Friedrichstraße wurde nach Kurfürst Friedrich III. von
Brandenburg benannt, der von 1688
bis 1701 als Friedrich III. regierte
und von 1701 bis 1713 als Friedrich
I., König in Preußen war.
Die Friedrichstraße in Plauen verläuft von der Neundorfer- zur Trockentalstraße. Das Foto, auf dem vorige Woche das Straßenschild unleserlich gezeigt wurde, entstand an
der Kreuzung Friedrich-/Ecke Gartenstraße. Weil sich auf dem Areal
zwischen Neundorfer- und Straßberger Straße im 19. Jahrhundert
mehrere Gartengrundstücke wohlhabender Plauener Bürger befanden,
kam es zum Namen Gartenstraße.
Als Gartenstadt hingegen wird häufig Plauen-Reusa, entstanden im Jahre 1929, bezeichnet.
In diesem Gebiet erbauten die
früheren Geselligkeits-Vereine, die
„Erholungsgesellschaft“ und die Gesellschaft „Freundschaft“ während
der Jahre 1811/12 beziehungsweise
1836 auch ihre Vereinslokale, die
Zentren des kulturellen Lebens in
der damaligen Stadt waren (Angaben zu den Straßennamen aus: Plauener Museumsheft 36).
Zwei Freikarten für die BülentCeylan-Show am Samstag, 17. Januar in der Freiheitshalle Hof wurden
diesmal verlost. Das Los war in dieser ersten Rätselfolge im neuen Jahr
Ina Wörpel aus Plauen hold. Ceylan
kommt mit seinem Programm
„Haardrock“ nach Hof. Die Veranstaltung beginnt 20 Uhr.
Das Foto zeigt die Ecke Friedrich-/Gartenstraße in Plauen. Benannt ist die
Friedrichstraße nach Friedrich der Weise (1463-1525), Kurfürst von Sachsen.
FOTO: KLAUS TANNEBERGER
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MITEINANDER GLÜCKLICH
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UNTERHALTUNG
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3583871-10-1
Kontakt:
0371/656 15050
s 3582802-10-1
3581024-10-1
16 Freie Presse
NACHRICHTEN
LOKALSPORT
Freitag, 9. Januar 2015
Atlas Plauen empfängt den Deutschen Meister aus Chemnitz
WASSERBALL
Plauener starten mit
Turnier ins neue Jahr
Volleyball, Regionalliga:
Zweiter empfängt Ersten
PLAUEN — Die Bundesliga-Wasser-
baller vom SVV Plauen starten von
heute bis Sonntag beim Turnier des
Vereins Pro Sport Berlin 24. „Nach
unserer einwöchigen Trainingsphase wollen wir das nutzen, um wieder
in Schwung zu kommen“, so SVVTrainer Jörg Neubauer im Hinblick
auf die fünf Spiele. In der Sport- und
Lehrschwimmhalle Schöneberg ist
mit dem SSK Slagelse aus Dänemark
unter anderem der Heimatclub des
SVV-Centers Kevin Sörensen am
Start. Neubauer kann am Wochenende auf seinen gesamten Kader
zurückgreifen. „Bei diesem Turnier
stehen wir nicht unter Siegdruck. Es
bietet sich für uns die Chance, Neues
auszuprobieren und die Spieler in
Ruhe aufeinander einzustimmen“,
ergänzt Neubauer. (michk)
OELSNITZ — Für die Volleyballer des
BASKETBALL
Nur mit Außenseiterchancen starten Robert
Homesquad muss
auswärts antreten
Dolega (Foto) und seine Teamkameraden vom
AC Atlas Plauen morgen in ihren ersten Kampf
der Gewichtheber-Bundesliga im neuen Jahr.
Zur ungewohnten Anfangszeit 18 Uhr empfangen sie den amtierenden Deutschen Meister
Chemnitzer AC. Der bringt internationales Flair
PLAUEN — Die Oberliga-Basketballer
von Homesquad Plauen müssen
morgen, 15.30 Uhr auswärts beim
BC Ottendorf-Okrilla antreten. Das
Spiel gegen den Tabellenzehnten ist
laut Trainer Karsten Wriecz richtungsweisend. Die Gastgeber seien
schleppend in die Saison gekommen und stehen daher hinter den
Plauenern, die aktuell Rang 7 belegen. Zwei der letzten drei Spiele aber
konnten die Ostsachsen gewinnen.
Für die Frauen von Homesquad geht
es am Sonntag im Landesliga-Spiel
gegen die TSG Markkleeberg vor
allem darum, weitere Erfahrungen
in ihrer ersten Saison zu sammeln.
Die Partie beginnt 16 Uhr in der
Sporthalle der Hufeland-Grundschule. Das erste Aufeinandertreffen
hatten die Plauenerinnen deutlich
13:99 verloren. (aheb)
HANDBALL
Nachwuchsteams
spielen in Litauen
PLAUEN — Die A- und B-Jugend der
SV 04 Oberlosa hat kurz vor dem
Jahreswechsel an einem Nachwuchsturnier im litauischen Klaipeda teilgenommen. Jeweils ein Sieg
und ein Unentschieden sowie zwei
Niederlagen gab es für das Team um
die Trainer Iven Wunderlich und
Michael Wiesend. Von den Verantwortlichen der anderen Mannschaften gab es viel Lob für die Leistungen der Vogtländer. Gerade die
Teams der Leistungszentren Garliava und Minsk (Weißrussland) absolvieren locker doppelt so viele Einheiten in der Woche wie die drei bis
vier der Plauener. (rimi)
Gipfeltreffen
beim VSV
Oelsnitz
ins Vogtland. In den Reihen des Favoriten steht
mit Max Lang die größte Nachwuchshoffnung
des deutschen Gewichthebens. Ende November
gewann er bei der U-23-EM drei Medaillen und
startete zudem erstmals bei einer SeniorenWeltmeisterschaft. Ebenfalls bei der WM in
Kasachstan startete Robby Behm. In den Reihen
der Gäste steht zudem der aktuelle Olympiasieger Adrian Zielinski. Die Atlas-Verantwortlichen gehen jedoch nicht davon aus, dass der
Pole zum Einsatz kommen wird. Die Gastgeber
können auf alle Athleten des aktuellen Kaders
zurückgreifen. Über deren Einsatz wird kurzFOTO: CAROLA VOGT
fristig entschieden. (ber)
HC Einheit will Torjägern aus
Freiberg die Grenzen aufzeigen
Für die Plauener Oberliga-Handballer steht morgen das letzte Spiel der
Hinrunde an. Zu Gast ist
der Tabellensechste.
VON RAINER TAUBALD
PLAUEN — Zum Jahresauftakt empfängt Handball-Oberligist HC Einheit Plauen morgen, 16 Uhr zum Abschluss der Hinrunde die HSG Freiberg. Die Gäste aus Mittelsachsen
stehen aktuell mit 14:10 Punkten
auf Platz 6 der Tabelle, das Team von
Trainer Sven Liesegang hat nach
zwölf Spieltagen 16:8 Punkte. Das
bedeutet derzeit Rang 2.
Nach der Zittersaison im vergangenen Spieljahr ist das selbst für die
Optimisten im Einheit-Lager überraschend. „Neue Besen kehren gut“ –
so ist sprichwörtlich die Arbeit des
neuen Trainergespanns zu beurteilen. Seit ihrem Amtsantritt im
August haben Coach Sven Liesegang
und Co-Trainer Mario Pech ein stabiles und selbstbewusstes Oberliga-
Beim Gastspiel der torhungrigen
Freiberger „Hurra-Handballer“ müssen die Plauener nun eine weitere
Härteprüfung bestehen. Die bisherige Saisonbilanz der Gäste ist rekordverdächtig: Vorne Hui und hinten
Pfui, Torfabrik im Offensivspiel,
sowie Schießbude in der Defensive,
so präsentierten sich bisher die
HSG-Handballer. Mit 562 Toren in
zwölf Spielen sind sie das mit großem Abstand torgefährlichste Team
der Spielklasse. Mit einer sensationellen Durchschnittsquote von
47 Treffern pro Spiel mischen sie die
Oberliga auf. Der 59:37-Erfolg gegen
Oebisfelde ist der bisher deutlichste
Sieg, das 60:46 gegen Werratal Oberliga-Torrekord. Nur in zwei Spielen
trafen die Freiberger weniger als
40-mal.
Besondere Stärke der Mittelsachsen ist ihre Vielzahl an treffsicheren
Schützen. Mit Elsässer, Kammlodt,
Werner, Bolomsky, Richter, Schettler und Neumann gehören allein sieben Freiberger zu den besten 50 der
Torschützenliste. Beim HC Einheit
sind das nur Vesely, Richter und Kveton. „Die wollen immer ein Tor
mehr als der Gegner schießen. Die
sehr offensive Deckung führt oft zu
Ballverlusten beim Gegner. Bei eigenem Ballgewinn stürmen dann alle
Feldspieler mit höchstem Tempo
nach vorn. Andererseits agiert das
junge Team ohne Tempowechsel.
Daher auch die vielen Gegentreffer“,
beschreibt Sven Liesegang das Freiberger Spielsystem. Das zeigt ein
Blick auf die Gegentorstatistik: Mit
518 bekam das Team von Trainer
Andreas Bolomsky bisher mit
Abstand die meisten Gegentore in
der aktuellen Oberliga-Saison. In
neun von zwölf Spielen kassierten
die Freiberger mehr als 40 Treffer.
60 Bälle mussten die HSG-Torhüter
allein gegen Burgenland aus dem
Netz holen.
Welche taktischen Mittel haben
die vergleichsweise torsparsamen
Plauener gegen Freiberg, das
222 Treffer mehr erzielt, aber auch
211 Gegentreffer mehr bekommen
hat? In dieser Saison tauchte die
Zahl 40 noch in keiner Ergebnisstatistik des HC Einheit auf. Ob das
nach 60 Minuten beim bevorstehenden Handballknüller noch Bestand
hat, ist nach der vorgenannten Zahlenanalyse eher unwahrscheinlich.
„Wir müssen uns auf die sonderbare
Spielweise der Freiberger einstellen.
Deshalb haben wir eine Sache trainiert. Wir hoffen, dass das funktioniert. Wir werden nur erfolgreich
sein, wenn alle unsere Spieler 60 Minuten ununterbrochen in Bewegung sind“, gibt Einheit-Coach Liesegang die Taktik vor. Verzichten
muss er dabei nur auf Zbynek Vesely,
der noch einen Muskelfaserriss auskuriert.
Deutscher Amateur-Pokal Männer
Sonntag, Helbig-Halle Plauen:
Oberlosa
- SG Kühnau (11 Uhr)
SG Kühnau
- HSV Apolda (14 Uhr)
Oberlosa
- HSV Apolda (17 Uhr)
Sachsenliga Frauen
Samstag, 16 Uhr:
Oberlosa
- Riesa/Oschatz
Verbandsliga Männer
Samstag, 18.30 Uhr:
Oberlosa II
- Einheit Plauen II
Bezirksliga Männer
Sonntag, 15.45 Uhr:
Rodewisch
- Fraureuth
Sonntag, 16 Uhr:
EHV Aue III
- Lengenfeld
Bezirksliga Frauen
Samstag, 14 Uhr:
Oberlosa II
- Marienberg II
2. Bezirksklasse Männer
Samstag, 15 Uhr:
USG Chemnitz II - Klingenthal
Vogtlandliga Männer
Sonntag, 13.45 Uhr:
Rodewisch II
- Einheit Plauen IV
Oberreichenbach gegen VSV Reichenbach und
anschließend gegen Oelsnitz II.
Bezirksklasse Frauen
Samstag, 14 Uhr:
Albernau gegen Schöneck und anschließend
gegen Hormersdorf.
FSV Reichenbach II gegen Werdau und anschließend gegen Ortmannsdorf.
Lichtenstein III gegen Jacober VB und anschließend gegen Oberlosa II.
Vogtlandliga Männer
Montag, 19.30 Uhr:
Falkenstein
- Oberlosa II
Mittwoch, 20.30 Uhr:
VVV Plauen
- Lok Adorf
Vogtlandliga Frauen
Dienstag, 20.15 Uhr:
FSV Reichenb. IV - VSG Vo. Plauen
Donnerstag, 20.30 Uhr:
Friesen
- Oberreichenbach
Vogtlandklasse Männer
Mittwoch, 19 Uhr:
Lok Adorf II
- VSV Reichenbach II
Donnerstag, 20.15 Uhr:
Jößnitz
- Reuth
Volleyball
Tischtennis
Reichenbach
- Post Plauen
Samstag, 16 Uhr:
Treuen
- Ortmannsdorf
Sonntag, 9 Uhr:
Syrau
- Remse
Gersdorf
- Schnarrtanne
Lengenfeld II
- Ellefeld
Bezirksklasse
Samstag, 15 Uhr:
Ellefeld II
- Klingenthal
Samstag, 17 Uhr:
Röthenbach
- Erlbach
Sonntag, 9 Uhr:
Lengenfeld III
- Auerbach
Heinsdorfergrund - Reichenbach II
Vogtlandliga
Samstag, 14 Uhr:
Schreiersgrün II - Treuen II
Sonntag, 9 Uhr:
Neumark
- Post Plauen II
Muldenhammer II - Falkenstein
Schönbrunn
- Plauen-Mitte
Vogtlandklasse
Samstag, 14 Uhr:
Oelsnitz
- Syrau
Jößnitz
- Röthenbach II
Samstag, 15 Uhr:
Plauen-Mitte II
- Schöneck
Samstag, 16.30 Uhr:
Lengenfeld IV
- Mühltroff
Sonntag, 9 Uhr:
Neustadt
- Ellefeld III
team geformt. Eines der Abwehrschwächsten des Vorjahres avancierte zum abwehrstärksten.
„Wir werden nur
erfolgreich sein,
wenn alle unsere
Spieler 60 Minuten
ununterbrochen in
Bewegung sind.“
Sven Liesegang Trainer HC Einheit
VSV Oelsnitz beginnt das Jahr 2015
mit einem richtigen Kracher: Morgen, 19 Uhr ist beim Tabellenzweiten der Regionalliga Ost (21 Punkte)
der ungeschlagene Tabellenführer
VC Dresden II (26 Punkte) zu Gast.
Die Dresdener Talentschmiede wird
vom ehemaligen Erstligaspieler
Sven Döhrendahl betreut und
möchte so schnell wie möglich wieder in die 3. Liga. Die in den Stammsechser eingebauten Spieler sind
zum Teil noch nicht einmal 17 Jahre
alt, aber technisch und athletisch
schon auf Topniveau. Den einzigen
Punktverlust leisteten sich die Landeshauptstädter am ersten Spieltag
beim 3:2-Sieg über Oelsnitz, als die
Vogtländer in Dresden eine 2:0-Führung noch herschenkten.
Im morgigen Heimspiel wollen
sich die VSV-Männer für diese Niederlage revanchieren und den Titelkampf noch einmal spannend
machen. Doch die Vorbereitung auf
das Spitzenspiel lief alles andere als
optimal. Ein geplantes Trainingsspiel gegen Drittligist Marktredwitz
musste wegen Spielermangels abgesagt werden. Dennoch wollen die
Hausherren – gemeinsam mit ihrer
stets stattlichen und begeisterungsfähigen Kulisse – den Gästen ordentlich einheizen und die Vorentscheidung um den Sieg in der Regionalliga Ost abwenden. (mha)
FUSSBALL
Veilchen bestreiten
Benefizspiel für VFC
PLAUEN — Der Fußball-Zweitligist FC
Erzgebirge Aue will dem insolventen VFC Plauen helfen. Wie die Veilchen informierten, planen sie für
den 28. Januar, 18 Uhr im Plauener
Vogtlandstadion ein Freundschaftsspiel gegen Slavia Prag, dessen Einnahmen dem VFC zu Gute kommen
sollen. Die konkreten Absprachen
dazu zwischen den Plauener und
Auer Verantwortlichen stehen Anfang nächster Woche an. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen
behalten sich die Organisatoren die
Verlegung des Spielortes vor. Für
den VFC Plauen selbst steht morgen
Abend in Hof der letzte Hallenauftritt an. Ab 18 Uhr rollt beim Turnier
der SpVgg Bayern Hof der Ball. Die
Plauener treten wie zuletzt schon in
Köthen, Chemnitz und Leipzig mit
Spielern aus dem bisherigen Regionalliga-Kader sowie der zweiten und
A-Jugend-Mannschaft an. (kare/tyg)
TERMINE
1. Bundesliga
Samstag, 18 Uhr:
Atlas Plauen
- Chemnitzer AC
16. Hallenturnier der TSG Brunn
Freitag, 18 Uhr, bis Sonntag im Waldpark
Grünheide; es nehmen zehn Männer- und acht
Alte-Herren-Mannschaften aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern teil
2. Bundesliga
Samstag, 17 Uhr:
Rodewisch
- Suhl
Kegeln
Gewichtheben
Fußball
Hallenkreismeisterschaft Männer
Zwischenrunde D
Sonntag, 14 Uhr, Sporthalle Wieprechtstraße
Plauen mit Wacker Plauen, Fortuna Plauen,
Tirpersdorf, Schreiersgrün, Merkur Oelsnitz,
Mühltroff
Geraer Bandenmasters
Samstag, 15 Uhr, Panndorfhalle mit VfB Auerbach, Carl Zeiss Jena, ZFC Meuselwitz, Union
Berlin II, TSG Neustrelitz, FC Eisenach, SV Elstertal Silbitz/Crossen, Post SV Gera, SV Roschütz
Hallenturnier der SpVgg Bayern Hof
Samstag, 18 Uhr, Jahnhalle Hof mit SpVgg Selbitz, SV Friesen, SV 08 Auerbach, SpVgg Oberkotzau, SV Poppenreuth, SpVgg Bayern Hof,
FC Eintracht Münchberg, VFC Plauen, ASGV
Döhlau, FC Bayern Hof Allstars
Hallenturnier der SG Rotschau für Männer
Samstag, 14 Uhr, Sporthalle Cunsdorfer Straße Reichenbach mit SV Muldental Wilkau-Haßlau, Blau-Weiß 90 Greiz, Ranch Plauen, Zobes,
Reichenbacher FC II, VFC Reichenbach, Reuth,
Rotschau
Hallenturnier der SG Rotschau für Frauen
Sonntag, 10 Uhr, Sporthalle Cunsdorfer Straße Reichenbach mit Pfaffengrün, Grün-Weiß
Tanna, Blau-Weiß 90 Greiz, Rotschau
Hallenturnier der SG Rotschau für Resermannschaften
Sonntag, 14 Uhr, Sporthalle Cunsdorfer Straße Reichenbach mit SG Friesen, Reuth,
Netzschkau, Limbach, VFC Reichenbach,
Blau-Weiß 90 Greiz, Rotschau I und II.
2. Bundesliga Nord/Ost Männer
Samstag, 13 Uhr:
Mehltheuer
- Schönebeck
Verbandsliga Männer
Samstag, 13 Uhr:
Auerbach
- Sprotta
Verbandsliga Frauen
Sonntag, 9.15 Uhr:
Mehltheuer
- Sörnewitz
2. Verbandsliga Frauen
Sonntag, 9.15 Uhr:
Treuen
- Bennewitz II
Reichenb./Mylau - SV Leipzig
Bezirksliga Männer
Sonntag, 9 Uhr:
Werdau
- Plauen
Geyer
- Mühltroff
Mittelbach
- Ellefeld
1. Bezirksklasse Männer
Sonntag, 9 Uhr:
Fraureuth II
- Mehltheuer II
Auerbach II
- Reinsdorf
Lößnitz
- Adorf
2. Bezirksklasse Männer
Sonntag, 9 Uhr:
Lengenfeld
- Lichtentanne
Leubnitz
- Falkenstein
Vogtlandliga Männer
Samstag, 13 Uhr:
Markneukirchen - Oberlauterbach
Neundorf
- Schwarzhammer.
Neustadt
- Weischlitz
Handball
Mitteldeutsche Oberliga Männer
Samstag, 16 Uhr:
Einheit Plauen
- HSG Freiberg
Regionalliga Männer
Samstag, 19 Uhr:
VSV Oelsnitz
- VC Dresden II
Sachsenklasse West Frauen
Samstag, 13 Uhr:
VSV Oelsnitz gegen Mauersberg und anschließend gegen VV Grimma II.
Bezirksliga Frauen
Samstag, 14 Uhr:
Oberlosa gegen Chemnitz-Harthau und anschließend gegen Textima Süd.
VSV Göltzschtal gegen Schwarzenberg-Wildenau, anschließend gegen FSV Reichenbach.
Bezirksklasse Männer
Samstag, 14 Uhr:
St. Egidien II gegen Göltzschtal und anschließend gegen Wildenfels.
Landesliga Männer
Samstag, 14 Uhr:
Lengenfeld
- Annaberg
Landesliga Frauen
Samstag, 14 Uhr:
Lengenfeld II
- Rot. Süd Leipzig
Sonntag, 10 Uhr:
Leutzsch III
- Post Plauen
Lengenfeld II
- Großpösna
Bezirksliga Frauen
Sonntag, 9 Uhr:
Heinsdorfergrund - Adorf/Erzgebirge
1. Bezirksliga Männer
Sonntag, 10 Uhr:
Lugau
- Muldenhammer
2. Bezirksliga Männer
Samstag, 14 Uhr:
Schach
Sachsenliga
Sonntag, 9 Uhr:
König Plauen II
- Hainichen
2. Landesklasse
Sonntag, 9 Uhr:
König Plauen III - Blumenau
VSC Plauen
- Annaberg-Buchh.
Bezirksliga
Sonntag, 9 Uhr:
König Plauen IV
Reichenbach
Klingenthal
1. Bezirksklasse
Sonntag, 9 Uhr:
Lichtentanne
König Plauen V
Empor W. Zwickau
Zwickauer SC II
Adorf
2. Bezirksklasse
Sonntag, 9 Uhr:
Zwickauer SC III
Stollberg III
Lichtenstein
Waldkirchen III
- Waldkirchen
- Ifa Chemnitz II
- Markneukirchen
- Treuen
- Markneukirchen II
- Reichenbach II
- Waldkirchen II
- Wilkau-Haßlau IV
- Treuen II
- König Plauen VI
- VSC Plauen II
- Markneukirchen III
Basketball
Oberliga Männer
Samstag, 15.30 Uhr:
Ottendorf-Okrilla - Homesquad Plauen
Landesliga Frauen
Sonntag, 16 Uhr, Turnhalle Hufelandschule:
Homesquad Plauen- TSG Markkleeberg
Tennis
Winterrunde Bezirksliga Frauen
Samstag, 14 Uhr:
Frankenberg
- TC Plauen
Wintercup Bezirksklasse Männer
Sonntag, 10 Uhr:
TC Plauen
- Stadtpark Chemnitz
Winterrunde Bezirksklasse Aktive Mixed
Samstag, 10 Uhr:
TC Plauen
- Altmittweida
Sonntag, 14 Uhr:
TC Plauen II
- IFA Chemnitz
Wintercup 2. Kreisklasse Männer
Samstag, 9 Uhr:
Schwarzenberg - Oelsnitz
Winterrunde Kreisklasse Aktive
Samstag, 13 Uhr:
Greiz
- TC Plauen
SPORT
Freitag, 9. Januar 2015
Freie Presse
Das unverhoffte Glück
der Cathleen Martini
NACHRICHTEN
FUSSBALL
Neuer erneut als
Welttorhüter geehrt
WER, WAS, WANN, WO
Skilanglauf
Continentalcup in Oberwiesenthal, Freitag,
9.30 Uhr: Sprint C (U 20). Sonnabend, 9.30
Uhr: Einzel F (Männer, Frauen, U 20). Sonntag,
9 Uhr: Skiathlon C/F (Sparkassen-Skiarena).
Gewichtheben
Bundesliga: Sonnabend, 18 Uhr: AC Atlas
Plauen - Chemnitzer AC (Mehrzweckhalle
Europaratstraße)
MÜNCHEN — Der Welttorhüter des
Jahres heißt erneut Manuel Neuer.
Wie bereits im Jahr 2013 wurde die
Nummer eins des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern
München zum besten Schlussmann
der Welt gewählt. Der Nationalkeeper siegte bei der
Wahl der International Federation of
Football History &
Statistics (IFFHS)
mit 216 Punkten
und großem Vorsprung vor Thibaut
Courtois (Atlético
Madrid/FC Chelsea,
96 Punkte) und Keylor Navas (Levante UD/Real Madrid, 46). Redakteure und Experten aus 70 Ländern
nahmen an der Abstimmung teil.
In der Bundesliga-Hinrunde musste
Neuer nur vier Gegentore hinnehmen. Auch bei der WM in Brasilien
zeigte der 28-Jährige zahlreiche starke Paraden und hatte maßgeblichen
Anteil am Titelgewinn der deutschen Elf. Schon am Montag könnte
Neuer eine weitere Ehre zuteilwerden, wenn in Zürich der Weltfußballer des Jahres gekürt wird. (fp)
Eishockey
DEL 2: Freitag, 20 Uhr: Crimmitschau - Kassel
(Sahnpark).
Fußball
Testspiele: Sonnabend, 14 Uhr: FCE Aue Carl Zeiss Jena. Sonntag, 13 Uhr: FCE Aue Halberstadt.
Handball
FOTO: IMAGO
2. Bundesliga: Frauen: Sonnabend, 19 Uhr:
Rosengarten - BSV Zwickau.
Mitteldeutsche Oberliga: Männer: Sonnabend, 16 Uhr: HC Plauen – HSG Freiberg, 17
Uhr: Zwicklauer HC – HC Aschersleben.
Sachsenliga: Frauen: Sonnabend, 16 Uhr:
Plauen-Oberlosa - HSG Riesa/Oschatz, 20 Uhr:
SV Schneeberg - HSV Mölkau.
Verbandsliga: Männer: Sonnabend, 17 Uhr:
HC Annaberg-B. - Rückmarsdorf, 18.30: SV
Plauen-Oberl. II - Einheit Plauen II, Sonntag,
17 Uhr: Glauchau/Meerane II - Leipzig/Zwenkau II, 18 Uhr: EHV Aue II - Zwönitzer HSV.
Bezirksliga: Männer: Sonnabend, 17.30:
Chemnitz-Rottluff - VfB Flöha, 18 Uhr:
Schneeberg - Oederan, 19.30: Zwönitz II Weißenborn, Sonntag, 15 Uhr: Glauchau/Meerane III - Mittweida, 15.45: Rodewisch - Fraureuth, 16 Uhr: EHV Aue III - Lengenfeld. Frauen: Sonnabend, 14 Uhr: Plauen-Oberl. II - Marienberg II, 17 Uhr: USG Chemnitz - SSV Lichtenstein, Langenhessen/Crimmitschau - HV
Oederan, 17.30 Uhr: Zwönitz - SV Zwickau II,
19 Uhr: Annaberg-Buchholz - Fraureuth,
Sonntag, 14 Uhr: SG Aue - SG HV Chemnitz III.
Basketball
SKIF LIEGEN
BAD MITTERNDORF — Der Weltcup-
Rekordsieger Gregor Schlierenzauer
ist als erster Top-Springer auf der
umgebauten Kulmschanze geflogen. Der Tiroler ging gestern bei
einem Testsprung kein Risiko ein
und landete vor den Augen von
mehr als 1000 Zuschauern bei
190 Metern. „Wenn alles zusammenpasst, kann man sicher an die
230 Meter springen“, erklärte Schlierenzauer. Der Ex-Skiflug-Weltmeister hält seit 2009 den Schanzenrekord mit 215,5 Metern. Nach dem
Umbau der Schanze beträgt die
Hillsize nun 225 statt bisher 200 Meter. Das weist den 65 Jahre alten
Kulm als größte Schanze der Welt
aus. Der Kulm sollte bei der Weltcup-Veranstaltung von heute (Qualifikation) bis Sonntag in eine neue
Dimension gehoben werden. (dpa)
RALLYE DAKAR
Al-Attiyah baut
Vorsprung aus
COPIAPO — Nasser Al-Attiyah aus Ka-
tar und sein französischer Beifahrer
Matthieu Baumel haben dank des
zweiten Tagessieges ihre Führung
bei der Rallye Dakar weiter ausgebaut. Der Pilot vom Mini-Team gewann am Mittwoch das vierte Teilstück von Chilecito in Argentinien
ins chilenische Copiapo vor seinen
Teamkollegen Nani Roma/Michel
Perin (Spanien/Frankreich). Dirk
von Zitzewitz belegte mit seinem Piloten Giniel de Villiers im Toyota Hilux mit knapp drei Minuten Rückstand auf den Sieger den dritten
Platz in der Tageswertung. (dpa)
A N ZE I G E
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FOTO: KAIROSPRESS
Bobpilotin Cathleen Martini freut sich auf die Weltcuprennen in Altenberg.
Die gebürtige Zwickauerin
ist eine der besten Bobpilotinnen der Welt, aber
am Start zu langsam. Das
hätte sie fast vorzeitig die
Karriere gekostet.
VON TINO MEYER
ALTENBERG — Sie ist wieder da, und
ihr ist die Freude anzusehen. Cathleen Martini lacht noch ein bisschen
fröhlicher, als man es von einem
ausgesprochenen Gute-Laune-Menschen wie ihr kennt. Dass die Bobpilotin heute in Altenberg in den
Weltcup zurückkehren darf, empfindet sie als großes, unverhofftes
Glück. „Die letzten drei Monate waren nicht ohne“, sagt die 32-Jährige –
ohne jedes Grinsen. Zu ernst ist ihre
Situation gewesen.
Dabei hat Martini in dieser Saison bislang allein die ersten zwei
Weltcups verpasst. Das aber fühlte
sich nicht nur wie eine kleine Ewigkeit an. Mehr noch, das vorzeitige
Ende ihrer Karriere schien besiegelt
zu sein. Nachdem die 32-Jährige die
verschärften Normzeiten verfehlte,
hatte sie Bundestrainer Christoph
Langen nicht für die Rennen in den
USA und Kanada nominiert – und
damit für ein Novum gesorgt.
Statt die im internationalen Vergleich auf den ersten Metern sicher
zu langsame, aber fahrerisch nach
wie vor erstklassige Martini mitzunehmen, hat er einen Startplatz unbesetzt gelassen. Denn anders als bei
den Männern, bei denen junge Piloten wie der Altenberger Nico Walther oder auch Johannes Lochner
einen erstaunlichen Entwicklungssprung gemacht haben, ist der weibliche Nachwuchs nicht einmal ansatzweise konkurrenzfähig.
Diese Vorgeschichte muss man
kennen, um zumindest ein Stück
weit die Anspannung verstehen zu
können, die sich seitdem bei Martini
aufgebaut hat, und auch ihre Erleichterung angesichts der unerwarteten Nachsicht des Bundestrainers.
Obwohl sie beim Nachtest am
Sonntag in Oberhof die Startvorgaben abermals verfehlte, hat Langen
sie trotzdem nachträglich nominiert – samt Freifahrtsschein für die
Weltmeisterschaft in Winterberg.
„Eine nicht erfüllte Norm ist nicht
so schlimm“, sagt der Bundestrainer.
Bei den kaum minder erfahrenen
Piloten Thomas Florschütz und Manuel Machata hat er zuvor solche
Ausnahmen ausgeschlossen. Das
hat natürlich etwas mit der Konkurrenzsituation im eigenen Land zu
tun, hängt aber vielleicht auch mit
der Erklärung zusammen, die Langen noch ergänzt: „Es geht nicht darum, Athleten rauszukicken. Wir
wollen sehen, dass professionell gearbeitet wird.“
Bei Martini muss er sich da keine
Sorgen machen. Die Schnellste am
Start ist die frühere Rennrodlerin
noch nie gewesen, auch nicht bei ihrem WM-Sieg 2011 am Königssee.
Doch sie hat gelernt, mit dieser
Schwäche umzugehen und den
Nachteil in der Bahn auszugleichen.
Fahrerisch – das hat Langen in Altenberg bekräftigt – sei Martini immer noch die weltbeste Frau.
Die Rückstufung in den Europacup habe sie nicht als Degradierung
verstanden, vielmehr als Chance.
„Der Europacup war für mich Premiere, eine neue Erfahrung. Ich habe ihn für möglichst viele Fahrten
genutzt und zum Materialtesten“,
Tests für den WM-Ernstfall
Mit nur noch zwei Rückkehrern bestreiten die
deutschen Handballer in
Stuttgart und Mannheim
gegen Tschechien ihre letzten Vorbereitungsspiele.
STUTTGART — Zwei Spiele, zwei Ziele:
Bei ihren letzten beiden Testpartien
haben die deutschen Handballer
nur die WM im Blick. „Es geht um
den Feinschliff im Angriff und darum, dass sich keiner mehr verletzt“,
sagte Teammanager Oliver Roggisch. Knapp eine Woche vor dem
Turnier in Katar stehen bei den Duellen mit Tschechien heute (20.15
Uhr/Sport1) in Stuttgart und morgen (16.45 Uhr/ARD) in Mannheim
taktische Details und die Fitness der
nur noch zwei Nachrücker Michael
Kraus und Hendrik Pekeler auf dem
Prüfstand.
Denn noch vor der Generalprobe
kam für Tim Kneule das WM-Aus.
Der ursprünglich wie Kraus und Pekeler nachnominierte Spielmacher
von Frisch Auf Göppingen ist wegen
einer im Training am Mittwochabend erneut aufgebrochenen Oberschenkelverletzung gestern aus dem
sagt sie, und es klingt fast schon
nach einer guten Zeit, wenn Martini
die vergangenen Monate als spannend bezeichnet.
Tatsächlich aber hätte sie auf diese Erfahrung gern verzichtet. Der
Druck, beim Anschubtest zu Jahresbeginn die Norm zu schaffen, ist mit
jedem Tag größer geworden; so groß,
dass Martini im entscheidenden Moment ihre Leistung nicht abrufen
konnte. Sie umschreibt das mit
„blöd gelaufen“ und will ohnehin
viel lieber nach vorne schauen auf
die letzten sieben Wochen ihrer Karriere. „Einen besseren Einstieg als
Altenberg“, sagt sie, „hätte ich mir
nicht wünschen können.“ Und ein
besseres Ende als die Weltmeisterschaft Ende Februar in Winterberg
vermutlich auch nicht. Nach der
WM im Sauerland macht Martini
definitiv Schluss. Offen spricht sie
von Familienplanung und Kindern.
„Ich will das nicht lange hinauszögern, ich bin ja auch schon fast Mitte
30“, sagt sie. (sz)
SERVICE: Zeitplan: Freitag, 9 Uhr: Skeleton
Frauen, 12.30 Uhr: Bob Frauen; Sonnabend,
9 Uhr: Skeleton Männer, 12.30 Uhr: Zweierbob
Männer; Sonntag, 10 Uhr: Viererbob.
EISHOCKEY
Langhammer löst
seinen Vertrag auf
CRIMMITSCHAU — Eishockey-Zweit-
Bundestrainer Dagur Sigurdsson.
Trainingslager in Stuttgart abgereist. Der 28-Jährige hatte wegen Adduktorenproblemen bereits den ersten Lehrgang und die Länderspiele
gegen Island verpasst.
Damit stehen Bundestrainer
Dagur Sigurdsson nur noch 18 Spieler zur Verfügung – und Roggischs
Wunsch nach verletzungsfreien
Testspielen hat an Bedeutung
gewonnen. „Für Tim tut es uns leid,
aber auch solche Nachrichten sind
die Realität einer Turniervorbereitung. Wir können auch nur zu hundert Prozent fitte Spieler mit nach
Katar nehmen“, sagte der Teammanager. Sigurdsson hatte angekün-
FOTO: ANDREAS ARNOLD/DPA
digt, mit 18 Spielern zur WM vom
15. Januar bis 1. Februar nach Doha
zu fliegen.
Der Bundestrainer ist vom Potenzial seines Teams überzeugt. „Wir
haben eine starke Truppe“, stellte er
klar. Gegen Island hatte sie jedoch
seine Vorgaben noch nicht vollends
zu seiner Zufriedenheit erfüllt. „Da
sind noch ein paar Kleinigkeiten, an
denen wir hier in Stuttgart arbeiten
wollen“, meinte er, ohne konkret zu
werden. Sicher ist, dass er vor allem
im Angriff eine konzentriertere
Leistung erwartet. Auch sein taktisches Konzept in der Abwehr möchte er verfeinern. (dpa)
Volleyball
2. Bundesliga: Frauen: Sonnabend, 19 Uhr:
Chemnitz - Vilsbiburg II (SH Forststr.).
Regionalliga Ost: Männer: Sonnabend, 19
Uhr: VSV Oelsnitz - VC Dresden II.
Sachsenklasse West: Frauen: Sonnabend,
13 Uhr: Oelsnitz - Mauersberg, - Grimma II.
Bezirksliga: Frauen: Sonnabend, 14 Uhr:
Plauen-Oberlosa - SV Chemnitz-Harthau, - SV
Textima Süd, Tanne Thalheim - VV Freiberg, ESV Nassau, Fortuna Göltzschtal - WSG
Schwarzenberg-Wildenau, - FSV Reichenbach.
Männer: Sonnabend, 14 Uhr: Hennersdorfer
SV - TSV Zschopau II, - Hormersdorf, SSV
Chemnitz - BSV Limbach-Oberfrohna, - SV
Chemnitz-Harthau III.
Kegeln
Bundesliga: Frauen: Sonntag, 13 Uhr: Cranzahl - Lauterbach, Brand-Erbisdorf - Seelow.
2. Bundesliga: 120 Männer: Sonnabend, 13
Uhr: Mehltheuer - Schönebeck. Frauen: Sonntag, 13 Uhr: Freiberg - Bennewitz.
Verbandsliga: Männer: Sonnabend, 13 Uhr:
Siegmar Chemnitz - Mickten Dresden, Auerbach - Sprotta, Freiberg II - Zwickau II. Großschirma - Deutzen. Frauen: Sonntag, 9.15
Uhr: Chemnitz-Siegmar - Post Leipzig, Mehltheuer - Sörnewitz, Grüna - Radebeul.
2. Verbandsliga: Männer: Sonnabend, 13
Uhr: Krumhermersdorf - Bennewitz. Cranzahl Thonberg, Eska Chemnitz - Dresden-Neustadt.
Frauen: Sonntag, 9.15 Uhr: Treuen - Bennewitz II, Hohenstein-Ernstthal - Torgau, Reichenbach/Mylau - Leipzig, Thurm - Mittweida.
Bezirksliga: Männer: Sonntag, 9 Uhr: Mittelbach - Ellefeld (in Leukersdorf), Werdau Plauen, Zschorlau - Neukirchen, Geyer - Mühltroff (8 Uhr in Ehrenfriedersdorf).
Tischtennis
ligist Eispiraten Crimmitschau und
Stürmer Jakub Langhammer (Foto)
gehen getrennte Wege. Der 30-jährige Tscheche hat gestern auf eigenen
Wunsch seinen Vertrag aufgelöst.
Zuletzt nahm Langhammer als
überzähliger Ausländer nur noch
eine Zuschauerrolle ein. Deshalb
will der Center nun
in die tschechische
Heimat zurückkehren. In Crimmitschau blieb Langhammer, der jahrelang in der Extraliga seines Heimatlandes gespielt hat,
hinter den Erwartungen zurück. Er
kam in 29 Partien nur auf sieben
Treffer und fünf Vorlagen. „Jakub
hat defensiv sehr gut gearbeitet.
Aber: Die Ausländer müssen bei uns
einfach die Punkte machen“, beschreibt Ronny Bauer, sportlicher
Leiter der Eispiraten, die Situation.
Die Verantwortlichen reagierten bereits Mitte Dezember auf die Langhammer-Misere und holten mit Eric
Lampe einen zusätzlichen Ausländer in den Kader. Heute (ab 20 Uhr)
bestreiten die Eispiraten ein Heimspiel gegen die Kassel Huskies. (hof)
FOTO: HOLGER FRENZEL
Schlierenzauer bei
Premiere ohne Risiko
Bundesliga: Frauen: Sonnabend, 16.30 Uhr:
Chem-Cats - Herne (Schlossteichhalle).
2. Bundesliga Pro A: Männer: Sonntag, 17
Uhr: Gotha - BV Chemnitz.
2. Regionalliga: Männer: Sonnabend, 19 Uhr:
BV Chemnitz II - Jena II.
Oberliga: Männer: Sonnabend, 17.30 Uhr:
Adelsberg - BC Dresden. Sonntag, 14.30 Uhr:
Freiberg - SVA Leipzig. Frauen: Sonnabend,
11.30 Uhr: Chem-Cats II - Chem-Cats III.
Landesliga: Männer: Sonnabend, 10 Uhr:
SSV Chemnitz - Leipzig, 15 Uhr: BV Chemnitz
III - Sörnewitz. Frauen: Sonntag, 16 Uhr: Plauen - Markkleeberg. Bezirksliga: Männer:
Freitag, 20.20: SSV Chemnitz - Meerane.
Sonnabend, 12 Uhr: Zwickau - BV Lichtenstein, 15 Uhr: SSV Lichtenstein - Limbach II,
14 Uhr: Dittersbach - Freiberg.
Rollstuhlbasketball: Bundesliga: Sonntag,
13.30 Uhr: BSC Rollers Zwickau - Lahn-Dill
(SH Scheffelberg).
3. Bundesliga: Damen: Sonntag, 14 Uhr: Rapid Chemnitz - ESV Weil.
Regionalliga Süd: Herren: Sonntag, 15 Uhr:
SR Hohenstein-E. - Leutzscher Füchse.
Oberliga Mitte: Damen: Sonnabend, 10 Uhr:
Rapid Chemnitz II - Rapid Chemnitz III.
Sachsenliga: Herren: Sonnabend, 18 Uhr:
Lok Zwickau - Elbe Dresden, Sonntag, 10 Uhr:
ABS Aue - TTV Burgstädt. Damen: Sonnabend,
10 Uhr: Lok Zwickau II - Dresden-Mitte II, 14
Uhr: Lok Zwickau II - Elbe Dresden II.
Landesliga: Herren: Sonnabend, 14 Uhr: VfB
Lengenfeld - TTC Annaberg, 17.30 Uhr: Fortuna Grumbach - TSV Pobershau, 18.30 Uhr: MT
Wilkau-Haßlau - TTC Annaberg. Damen: Sonnabend, 14 Uhr: VfB Lengenfeld II - Rot. Süd
Leipzig, Sonntag, 10 Uhr: VfB Lengenfeld II TTC Großpösna II.
KURZ GEMELDET
Dallas Mavericks verlieren
DALLAS — Dirk Nowitzki hat mit sei-
nen Dallas Mavericks nach sechs
Siegen in Serie in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA
verloren. Die Texaner unterlagen in
heimischer Halle den Detroit Pistons 95:108. (dpa)
Tischtennis-Team überzeugt
DUBAI — Die deutschen Tischten-
nis-Herren haben beim World Team
Cup in Dubai auch ohne ihre Topspieler Ovtcharov und Boll als Gruppensieger das Viertelfinale erreicht.
Dem 3:0 gegen Australien ließen sie
ein 3:0 gegen Brasilien folgen. (dpa)
SPORT
Freie Presse
NACHRICHTEN
FUSSBALL I
FC Erzgebirge testet
Innenverteidiger
AUE — Auf der Suche nach einem
Torjäger tritt Fußball-Zweitligist FC
Erzgebirge Aue weiter auf der Stelle.
Mit Jamil Dem wurde gestern aber
ein junger Abwehrspieler zum Probetraining eingeladen. Der 21 Jahre
alte Innenverteidiger spielt derzeit
für Hertha BSC II in der Regionalliga
Nordost. In dieser Saison kam Dem
15 Mal zum Einsatz und erzielte drei
Tore. Das Probetraining wurde für
zwei Tage vereinbart. Am Wochenende bestreiten die Veilchen zwei
Testspiele gegen Regionalligateams.
Morgen ist um 14.00 Uhr Carl Zeiss
Jena im Erzgebirgsstadion zu Gast,
am Sonntag empfängt die Elf
von FCE-Trainer Tomislav Stipic um
13.00 Uhr Germania Halberstadt.
Der Eintritt kostet an beiden Tagen
jeweils fünf Euro (ab 16 Jahre). (om)
FUSSBALL II
Shaqiri wechselt
zu Inter Mailand
MÜNCHEN — Der
Wechsel
des
Schweizer Fußball-Nationalspielers
Xherdan Shaqiri vom FC Bayern
München zu Inter Mailand ist perfekt. Wie der deutsche FußballRekordmeister gestern mitteilte, sei
„eine grundsätzliche Vereinbarung“
über den Transfer des 23-Jährigen zu
den Italienern erzielt worden. Auch
der Däne Pierre-Emile Höjbjerg
wechselt den Verein. Der FC Bayern
verlängerte gestern den Vertrag mit
Höjbjerg bis Ende Juni 2018, leiht
den 19-Jährigen aber bis zum Saisonende an den FC Augsburg aus. (dpa)
BIATHLON
Grenzwertiges am Grenzadler
Bei Dauerregen, Nebel
und Wind verloren auch
die deutschen Biathleten
in Oberhof am Ende den
Durchblick und kamen auf
Platz vier ein. Russland
gewann die dritte Weltcup-Staffel in Folge.
VON THOMAS TREPTOW
OBERHOF — „Das geht noch, ich habe
es in Oberhof schon schlimmer
erlebt“, sagte Michael Rösch zur Mittagszeit, als er patschnass vom Training kam. Der „belgische Altenberger“ hatte gut reden, musste er doch
drei Stunden später nicht zum Staffelrennen der Männer über 4x7,5
Kilometer ausrücken. Das wurde
gestern erst zweimal um je eine Viertelstunde verschoben und dann bei
diskussionswürdigen Bedingungen
um 14.45 Uhr doch gestartet.
Ob der Veranstalter sich damit
dem Diktat des Fernsehens beugte,
ist spekulativ. Fakt ist hingegen, dass
Nebel, Wind und Dauerregen das
Weltcup-Rennen zu einem schwer
durchschaubaren Wettbewerb degradierten. Zudem gab es vor 10.500
Biathlon-Fans Stürze en masse.
„Regen und Schnee setzen die Brillen sofort zu. Und ohne Sicht verkantet man mit dem Ski schnell“,
erklärte Daniel Böhm.
Im dichten Nebel zielen Ole Einar Björndalen (r.) aus Norwegen und Anton Shipulin aus Russland im letzten Schießen auf die Scheiben.
„Das ist jedes Jahr
dasselbe hier.“
Jean Guillaume Beatrix Biathlet
Weltcup
in Oberhof: Herren, 4x 7,5 km: 1. Russland
(Garanitschew, Lapschin, Malyschko, Schipulin) 1:15:24,1 h/1 Strafrunde + 12 Schießfehler; 2. Norwegen (Christiansen, Os, Thingnes
Bø, Bjørndalen) 2,3 min zur./1+10; 3. Frankreich (Fourcade, Beatrix, Desthieux, Maillet)
1:32,3/1+12; 4. Deutschland (Lesser, Böhm,
Peiffer, Schempp) 2:43,7/2+12; 5. Ukraine
4:08,5/2+18; 6. Schweiz 4:27,9/6+19; 7. Bulgarien 4:45,6/0+13; 8. Kanada 5:31,2/3+18;
9. Finnland 5:31,2/1+15; 10. Estland 5:52,8
/3+18.
Freitag, 9. Januar 2015
Der Mann vom SC Buntenbock landete zusammen mit seinen Staffelkameraden Erik Lesser, Arnd Peiffer
und Simon Schempp auf Rang vier.
Letztgenannter verspielte den zweiten Rang, den Peiffer zwischenzeitlich herausgelaufen und -geschossen hatte, im letzten Stehendanschlag. Einmal musste er in die Strafrunde, und so holten sich die Franzosen, die bei der Siegerehrung mit
einem Schild „Je suis Charlie“ der
Toten von Paris gedachten, Bronze.
Weltmeister Norwegen wurde Zweiter, und Olympiasieger Russland
entschied die dritte Weltcup-Staffel
in Folge für sich. Anton Shipulin
ließ im Schlussspurt keinen Geringeren als den „König von Oberhof“,
Ole Einar Björndalen, scheinbar
spielerisch leicht stehen. Die Deutschen landeten in der Silber-Besetzung von Sotschi erstmals seit 2005
– 2014 gab es am Grenzadler keine
Staffel – in Oberhof nicht auf den
ersten drei Plätzen.
Wie grenzwertig die Bedingungen waren, verdeutlichen auch stattliche 82 Strafrunden und enorm
viele Nachlader. Keine der gewerteten 22 Mannschaften benötigte
weniger als zehn zusätzliche Patronen. Absolute Spitzenreiter waren
die Österreicher, die 22-mal „nachlegen“ mussten. Besonders bei den auf
Position drei und vier gestarteten
Athleten zeigte sich Oberhof wieder
einmal von seiner unfreundlichen
Seite, dichte Nebelschleier ließen
die Scheiben im trüben Grau verschwimmen. „Das ist doch jedes Jahr
dasselbe hier. Aber dieses Mal war es
schon ein bisschen extrem“, sagte
der Franzose Jean Guillaume Beatrix. Es klang nicht gerade nett.
Viel freundlicher schaute Arnd
Peiffer drein, der offenbar seinem
Ruf als Spätstarter wieder einmal
zur Ehre gereicht. Nachdem der
Harzer im bisherigen Saisonverlauf
noch so richtig in Tritt gekommen
ist, schlug er sich gestern bravourös.
Ohne einen Nachlader überzeugte
er auch in der Loipe, ohne alles zu
riskieren. „In den Abfahrten bin ich
auf Sicherheit gegangen, wollte
nicht die maximale Geschwindigkeit mitnehmen“, meinte Arnd Peiffer, der gut daran tat.
Lokalmatador Erik Lesser vom
SV Eintracht Frankenhain kennt die
wechselhaften Bedingungen mit am
besten. Aber auch er bekam das
Wetter-Chaos am eigenen Leib zu
spüren: „Beim Stehendschießen hat-
FOTO: HENDRIK SCHMIDT/DPA
te ich kein Gefühl im Finger, weil die
Handschuhe sacknass waren. Und
auf Klappscheiben habe ich hier
auch noch nicht angeschossen“, sagte der Olympiazweite im Einzel, der
vor allen die Verschiebung des Wettbewerbs „diskussionswürdig“ fand.
Die Aussage von ZDF-Experte
Sven Fischer dürfte ihn auch nicht
recht trösten. „Es war für die Beteiligten schwierig, aber für einen
Weltcup okay“, meinte der Thüringer. Ob es auch weiterhin okay ist,
bleibt allerdings abzuwarten. Für
heute, wenn der Sprint der Frauen
(14.30 Uhr/ ZDF und Eurosport) auf
dem Programm steht, gibt es für
Oberhof eine Orkanwarnung.
SKILANGLAUF
Tour de Ski
in Cortina-Toblach/Italien:
Herren, 25 km/Freistil (Handicap-Start):
1. Northug (Norwegen) 53:56,9 min, 2. Halfvarsson (Schweden) 2,0 s zur.; 3. Johnsrud
Sundby (Norwegen) 2,2; 4. Bjelow (Russland)
2,4; 5. Dyrhaug (Norwegen) 1:45,9 min; 6.
Harvey (Kanada) 1:46,0; 7. Cologna (Schweiz)
+ 1:46,4; 8. Poltoranin (Kasachstan) 1:49,1
23. Dobler (Traunstein) 4:10,5; 32. Tscharnke
(Biberau) 4:17,0; 39. Bing (Dermbach)
5:28,2; 40. Bögl (Gaissach) 5:41,2; 42. Kühne
(Oberwiesenthal) + 6:11,9; 45. Notz (Römerstein) 6:48,0; 48. Wick (Zella- Mehlis) 8:28,5.
Gesamt: 1. Northug 2:10:36,5 h.; 2. Halfvarsson 7,0 s zur.; 3. Sundby 12,2; 4. Bjelow 17,4;
5. Dyrhaug 2:00,9; 6. Harvey 2:01,0;. 23. Dobler 4:25,5.
Damen, 15 km/Freistil (Handicap-Start):
1. Bjørgen 36:37,9 min; 2. Weng 1:58,8 min
zur.; 3. Johaug (alle Norwegen) 2:51,4; 4. Wiken (Schweden) 4:20,4; 5. Haga (Norwegen)
4:23,7; 6. Kowalczyk (Polen) 4:46,7; 7. Haag
(Schweden) 4:48,7; 8. Fessel (Oberstdorf)
4:48,7; 9. Herrmann (Oberwiesenthal)
5:16,0; ... 12. Böhler (Ibach) 5:27,7; 30.
Ringwald (Schonach) 8:10,2; 33. Siegel
(Oberwiesenthal) 8:24,0. Gesamt: 1. Bjørgen
1:28:25,6 h; 2. Weng 2:03,8 min zur.; 3. Johaug 3:01,4; ... 8. Fessel 5:03,7; 9. Herrmann
5:31,0; 33. Siegel + 8:39,0.
Chemnitzer im Derby klare Favoriten Glasner bleibt daheim
Gewichtheber-Bundesliga: Aufsteiger Atlas Plauen empfängt Meisterteam
Fußball: Drittligist Chemnitz trainiert ab heute in Belek
PLAUEN — In der Gewichtheber-Bundesliga kommt es morgen in Plauen
nach fünf Jahren Pause wieder zum
Derby zwischen dem gastgebenden
AC Atlas und dem Chemnitzer AC.
Die Vogtländer sind dabei als Aufsteiger gegen den Titelverteidiger
klar in der Außenseiterrolle. „Realistisch gesehen, haben wir keine
Chance. Aber wir müssen trotzdem
so viel wie möglich Punkte, die für
den Klassenerhalt wichtig werden
können, erreichen“, meinte Team-
CHEMNITZ — Der
schränkt sind. „Wir haben alle unsere Athleten wieder an Bord, aber die
Leistungsstärke ist derzeit etwas
schwer einzuschätzen“, blickte Trainer Andreas Rehwagen auf den Vergleich, den der Favorit natürlich gewinnen will, voraus. Bisher gewann
das stark verjüngte Team seine drei
Kämpfe der Saison. Plauen steht bei
erst zwei Einsätzen mit einem Sieg
und einer Niederlage zu Buche.
Das Bundesliga-Derby beginnt
morgen um 18 Uhr. (mm)
Fußball-Drittligist
Chemnitzer FC fliegt heute vom
Flughafen Dresden aus mit 22 Spielern für eine Woche ins Trainingslager nach Belek/Türkei. Dort sind
Testspiele gegen Lechia Danzig
(1. polnische Liga), Xäzär Länkäran
(1. Liga Aserbaidschan) sowie den
Schweizer Zweitligisten Servette
Genf geplant.
Mit dabei sind auch die beiden
Probespieler Nicolai Lorenzoni vom
SC Freiburg und Timo Cecen (VfB
Stuttgart II). „Beide haben bisher bei
uns überzeugt. Im Trainingslager
wollen wir sie uns noch einmal näher anschauen“, deutete CFC-Sportdirektor Stephan Beutel an, das beide Kicker einen Vertrag bei den
Sachsen bekommen könnten. Nicht
mit in die Türkei gereist sind Sebastian Glasner und Marcel Hofrath aus
dem aktuellen Profikader. Sie müssen zu Hause bleiben und während
der Zeit mit der zweiten Mannschaft
des CFC trainieren. (kbe)
Herrmann zum Tour-Abschied Neunte
Nicole Fessel ist bei der
Tour de Ski auf dem Weg
zu ihrer besten Gesamtplatzierung. In Toblach
kam sie gestern auf Rang
acht. Bei den Männern
überraschte Tim Tscharnke mit seiner Laufzeit.
MOTORSPORT
Rallye Dakar
Gesamtwertung nach 4. Etappe: Automobile: 1. Al-Attijah/Baumel (Katar/Frankreich) MINI 12:30:44 h 2. de Villiers/von Zitzewitz
(Südafrika/Karlshof) - Toyota 8:15 min zur.; 3.
Alrajhi/Gottschalk (Saudi-Arabien/Berlin) - Toyota 23:33; 4. Ten Brinke/Colsoul (Niederlande/Belgien) - Toyota 42:32; 5. Holowczyc/Panseri (Polen/Frankreich) - MINI 43:30;
6. van Loon/Rosegaar (Niederlande) - MINI
45:14; 7. Sousa/Fiuza (Portugal) - Mitsubishi
59:26; 8. Lavieille/Maimon (Frankreich) - Toyota 1:00:44 h; 9. Rachimbajew/Nikolajew
(Kasachstan/Russland) - MINI 1:04:23; 10.
Chabot/Pillot (Frankreich) - SMG 1:11:30;
...21. Yong/Schulz (China/München) - MINI
2:26:55; 24. Schott/Schmidt (Weilrod/Leipzig) - MINI 2:51:31.
Motorräder: 1. Barreda (Spanien) - Honda
13:10:33 h, 2. Coma (Spanien) - KTM 12:49;
3. Gonçalves (Portugal) - Honda 20:29; 4. Faria (Portugal) - KTM :23:05; 5. Viladoms (Spanien) - KTM 24:51; 6. Quintanilla (Chile) - KTM
30:42; 7. Price (Australien) - KTM 32:05; 8.
Walkner (Österreich) - KTM 33:28; 9. Duclos
(Frankreich) - Sherco 36:31; 10. Rodrigues
(Portugal) - Honda 39:05.
chef Bernd Schmiedel. Er baut wieder auf sein derzeit stärkstes Aufgebot, das zuletzt den Bestwert der vergangenen vier Jahre erreichte.
Der Chemnitzer AC kann wieder
auf den U-23-EM-Achten Philip Kudzik, der Ende Dezember krankheitsbedingt fehlte, zurückgreifen. Er absolviert gegenwärtig ebenso wie Kapitän Max Lang (U-23-Europameister) in Hannover einen Lehrgang bei
der Bundeswehr, bei dem die Trainingsmöglichkeiten etwas einge-
VON GERALD FRITSCHE
TOBLACH — Nicole Fessel fiel im Ziel
Denise Herrmann hat die Tour de Ski
vorzeitig beendet und bereitet sich
auf den Sprintweltcup vor. FOTO: DPA
spontan Anna Haag in die Arme. Auf
dem Weg zu ihrer bislang besten Gesamtplatzierung bei der Tour de Ski
hatte die Langläuferin aus Oberstdorf gestern in Toblach mit der
Schwedin gemeinsame Sache gemacht. Beim 15-Kilometer-Verfol-
gungsrennen harmonierten die beiden prächtig, liefen zeitgleich auf
die Ränge sieben und acht und verkürzten den Zeitrückstand nach
vorn. Allerdings nicht den auf Marit
Björgen. Die Norwegerin gewann
auch die fünfte Tour-Etappe und
liegt nun 2:03 Minuten vor ihrer
Teamkollegin Heidi Weng. Vor den
beiden Schlussabschnitten in Val di
Fiemme ist Björgen der erstmalige
Gesamtsieg kaum noch zu nehmen.
Bei den Herren sorgte Tim
Tscharnke für einen Lichtblick im
deutschen Team. Der Biberauer
erzielte die neuntbeste Laufzeit im
Verfolgungsrennen über 25 Kilometer und überquerte als 23. die Ziellinie. Durch einen nachträglich aufgerechneten Zeitrückstand, mit dem
er noch in das sogenannte Handicap-Rennen gestartet war, landete er
in der Gesamtwertung auf dem 32.
Platz. Auf Rang 23 des Klassements
steht als bester Deutscher Jonas
Dobler (Traunstein). Seinen zweiten
Sieg bei dieser Tour holte sich Spitzenreiter Petter Northug aus Norwegen. Er geht mit einem Vorsprung
von sieben Sekunden auf den
Schweden Calle Halfvarsson in die
beiden letzten Rennen.
„Anna und ich verstehen uns
prächtig. Da reichten im Rennen
kleine Zeichen, um die Führungsarbeit zu teilen. Das war sehr wichtig,
denn die Strecke ist nicht so leicht,
wie sie vielleicht aussieht. Und
Schwächephasen hat man immer
wieder“, erzählte Fessel. Das von
Bundestrainer Frank Ullrich schon
vor Tourbeginn prognostizierte
Top-10-Ergebnis ist nicht mehr unrealistisch. „Ich denke aber nur von
Rennen zu Rennen. Das lehrt die
Vergangenheit. Und Val di Fiemme
wird noch einmal hart“, meinte die
Oberstdorferin. Zufrieden scheidet
Denise Herrmann von der Tour. Die
Oberwiesenthalerin belegte gestern
Rang neun nach einem feinen Rennen, das sie praktisch im Alleingang
bestreiten musste. „Wenn ich den
Sprintweltcup in Otepää laufen will,
muss ich jetzt aufhören. Ein wenig
schade ist es schon, denn es lief richtig gut und es gäbe viele WeltcupPunkte. Aber mit Blick auf die WM
ist die Entscheidung richtig“, sagte
Herrmann.
Nutznießerin ist Steffi Böhler, die
damit in der Gesamtwertung auf
Rang elf vorrückt und ein Top-10-Ergebnis vor Augen hat. Bei den Herren ist das unrealistisch. Dennoch
scheint bei dem einen oder anderen
der Knoten aufzugehen. Ullrich war
gestern voll des Lobes über Tscharnke: „Das wollte ich von Tim sehen.
Kämpfen, dabei sauber laufen und
an die Leistungsgrenze gehen. Das
alles hat er endlich gebracht.“ (dpa)
KULTUR & SERVICE
Freie Presse
Freitag, 9. Januar 2015
NACHRICHTEN
BOMBEE
Chemnitzer Kult
rockt den „Magnet“
CHEMNITZ — Die Band Bombee ge-
hört zur kreativen Ursuppe des
Chemnitzer Untergrunds und darf
sich prominenter Fans rühmen: Casper verehrt das Quintett um den
Kreativkern Alexander Seypt und
Philipp Roeder ebenso wie die Damen von Boy, die Hundreds oder die
Kraftklub-Mannschaft. Das ist jetzt
auch zu etwas gut – am 4. Februar
treten Bombee nun im renommierten Magnet-Club in Berlin auf. Im
gleichen Monat werden die Chemnitzer mit neuem Material in der Republik unterwegs sein. Spannend
dabei: Die Band wechselt immer mal
wieder ihre musikalischen Ausdruckmittel, ohne dabei ihre Persönlichkeit zu ändern. Auf ihrem fünften Release „verschmelzen die Grenzen zwischen elektronischer und
klassischer Musik. (tim)
» www.bombee.de
ALPHA TIGE R
Neues Video für
kommendes Album
FREIBERG — Als Vorgeschmack auf
ihr drittes Album „iDendity“, das am
16. Januar in die Läden kommen
wird, hat die Freiberger Metal-Band
Alpha Tiger einen Video-Clip zum
Song „We Won’t Take It Anymore“
im Internet veröffentlicht. Die
Gruppe orientiert sich darin weiterhin am traditionellen Heavy Metal
der 80er-Jahre, das Video zeigt kultuge Bezüge zum „Operation:Mindcrime“-Album der Band Queensryche,
mit deren früher Phase die Freiberger vor allem wegen ihres ähnlich
klingenden Sängers Stephan Dietrich oft verglichen werden. Mit dem
Vorgänger-Album „Beneath The
Surface“ hatte die Gruppe europaweite Bekanntheit erlangt und spielte auf vielen wichtigen Metal-Festivals des Kontinents. So ist Alpha Tiger unter anderem im Kinofilm
„Wacken 3D“ zu sehen. (tim)
» www.alphatiger.de
ALTE MEISTER
Weniger Besucher in
Kunstsammlungen
DRESDEN — Die Staatlichen Kunst-
sammlungen Dresden (SKD) haben
2014 ein leichtes Minus von vier
Prozent in der Besucherbilanz verzeichnet. Hauptgrund ist laut Generaldirektion ein deutlicher Rückgang bei den russischsprachigen Besuchern, für die Dresden traditionell
ein Tourismusziel sei. Insgesamt kamen 2,5 Millionen Menschen in die
14 Museen und deren Ausstellungen. Negativ wirkte sich auch die sanierungsbedingte Teilschließung
der Sempergalerie aus. (dpa)
„HOBBIT “-FILME
Zuschauer für
Forschung gesucht
HAMBURG — Für ein Forschungspro-
jekt zur Medienwirkung sucht die
Universität Hamburg bundesweit
Zuschauer der „Hobbit“-Filme. Das
„World Hobbit Research Project“ sei
das weltweit größte Forschungsprojekt zur Medienrezeption, teilte die
Universität am gestern mit. Insgesamt sollen 50.000 „Hobbit“-Zuschauer anonym im Internet befragt
werden. Der weltweite Erfolg der
„Hobbit“-Filme wirft für die Forschung viele Fragen auf. Sie wollen
ergründen, was Menschen in aller
Welt an diesen Geschichten und ihrer Verfilmung fasziniert. Wie unterscheiden sich verschiedene Gruppen? Was finden sie an den Filmen
faszinierend, bewegend oder auch
enttäuschend? Untersucht werden
soll auch, welche Unterschiede sich
zwischen einzelnen Ländern zeigen.
Beteiligt sind Wissenschaftler aus
46 Ländern. (epd)
» www.worldhobbitproject.org
Seite A1
Fernsehen
Neue Freude mit
Mr. Holmes und
Frau Dr. Watson
auf Kabel 1. S. A3
Man muss es aushalten!
Theater-Geld:
Zwickau und
Plauen finden
Kompromiss
Der Anschlag auf „Charlie
Hebdo“ wirft wieder die
Frage auf, was Satire alles
kann – und ob sie auch
weltanschauliche Gefühle
verletzten darf. Künstler
suchen nach Antworten.
Fusionierte Bühnen
werden ab 2018 besser
gestellt als zuerst geplant
VON TORSTEN KOHLSCHEIN
VON TIM HOFMANN
UND MATTHIAS ZWARG
BERLIN — „Wir dürfen jetzt keinen
Millimeter zurückweichen. Das wäre eine abschüssige Bahn, bei der am
Ende die Meinungsfreiheit auf der
Strecke bleibt.“ Der bekannte Plakatkünstler Klaus Staeck hat gestern
ausgesprochen, was viele Menschen
und vor allem Künstler, im Zweifelsfall die Urheber kritischer, satirischer, bissiger Werke also, denken.
Auch Eva-Maria Máriássy, Chefin
des Satiricums im thüringischen
Greiz, diktierte der Deutschen Presseagentur in den Block: „Wenn wir
unsere Pressefreiheit verteidigen
wollen, dann dürfen wir uns nicht
ducken!“ „Jeder Angriff auf die Freiheit wird zur Barbarei“, mahnte gestern auch Ingrid Mössinger, Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz. Sie hatte den Zeichner Jean Cabu, der unter den Opfern
des Mordanschlags auf „Charlie
Hebdo“ ist, mit seinem Kollegen Philippe Mougey 2008 zur Eröffnung
der Honoré-Daumier-Ausstellung
nach Chemnitz geholt, wo Cabu für
das Publikum gezeichnet hatte.
„Freiheit ist ein fragiles Gut, und ihre Beschränkung beginnt immer bei
der Kunst“, so Mössinger
Freiheit muss genutzt werden
Nur sagt sich das seit dem Anschlag
von Paris nicht mehr ganz so leicht.
Eine Gefahr ist nach Ansicht des
Berliner Karikaturisten Klaus Stuttmann eine mögliche Selbstzensur:
Er sprach von einer potenziellen
„Schere im Kopf“. Comic-Zeichner
Ralf König notiert gar auf seiner
Facebook-Seite: „Die Angst hat die
Kreativen längst an den Eiern.“ Der
Kölner, der etwa in seinem zweiteiligen Comic „Dschinn Dschinn“ den
Islam verspottet hat wie kaum ein
zweiter deutscher Zeichner, lehnte
gestern alle Interviews ab – und
löschte den Post auch wieder aus
Facebook, um sich vorerst von dem
Thema fernzuhalten, wie es bei seinem Verlag Rowohlt hieß. Ein klein
wenig klang es auch nach einem
Pfeifen im Wald, als Berufs-Spotter
Martin Sonneborn, Europa-Abgeordneter der Satirepartei „Die Partei“
„Les canards voleront toujours plus haut que les fusils“ – Die Enten werden immer höher fliegen, als die Gewehre
schießen: So überschreibt der französische Comic-Autor Gilles Roussel alias Boulet seine vorgestern entstandene Karikatur. „Canard“, Ente, ist im Französischen auch ein umgangssprachlicher Begriff für „Zeitung“. „ILLUSTRATION: BOULET
und Mitarbeiter diverser Satiremagazine, verkündete: „Bei Titanic
könnte so etwas nicht passieren, wir
haben nur sechs Redakteure.“
Denn klar ist auch: Es gibt keinen
anderen Weg, als weiter zu machen
mit Spott und Satire und freier Meinung. „Die Freiheit nutzt sich ab
wenn du sie nicht nutzt“, sang einst
Reinhard Mey in „Sei wachsam“.
Klaus Staeck hatte bisher immer zur
Vorsicht und Zurückhaltung geraten, wenn es um Spott gegen Religion ging: „Weil ich weiß, dass hier die
Empfindlichkeit viel größer ist als
bei Alltagsthemen. Es gibt immer
Fundamentalisten, ob Muslime oder
Christen, die glauben, dass sie die
Wahrheit gepachtet haben. Wer diese vermeintliche Wahrheit stören
könnte, den bekämpfen sie“, sagte er
2006 der „Freien Presse“ im Interview zur damaligen Debatte um Mohammed-Karikaturen.
Dass diese Zurückhaltung falsch
ist, glaubt dagegen der Philosph Michael Schmidt-Salomon, der etwa
für sein 2007 erschienenes religionskritisches Kinderbuch wie „Wo bitte
geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ selbst Morddrohungen erhalten
hat. „Satire gehört zur aufgeklärten
Streitkultur dazu. Sie ist eines der
wirksamsten Instrumente der Aufklärung“, sagte er gestern.
Kein Hohn oder Ulk
Aber, um es mit Kurt Tucholsky zu
sagen: „Dürfen darf man alles – man
muß es nur können.“ Denn nicht alles, was sich Satire nennt, ist auch
welche. Sie unterscheidet sich für
ihn von bloßem Hohn oder Ulk dadurch, dass sie Dinge ans Licht fördert. Dann aber müsse sie laut
Schmidt-Salomon höheren Wert haben als religiöse Gefühle, für deren
Verletzung er ausdrücklich plädiert:
„Die Scheiterhaufen der Kirche würden in Europa noch glimmen, wenn
die religiösen Gefühle der Christen
nicht immer wieder verletzt worden
wären. Man darf Weltanschauungen nicht unter Denkmalschutz
stellen, sie müssen sich immer einem Abgleich mit Fakten stellen.
Dass beim Aussprechen eines Gedankens alte Überzeugungen verletzt werden, ist unvermeidlich, das
muss man lernen auszuhalten.“ Als
Vorstandssprecher der GiordanoBruno-Stiftung forderte er gestern
daher, den „Gotteslästerungs-Paragraphen“ 166 aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. Dieser erwecke ja
erst den verhängnisvollen Eindruck,
religiöse Gefühle seien bedeutsamer
als die Freiheit der Worte und Gedanken. Man müsse Respekt haben
vor Menschen, aber nicht vor allem,
was Menschen denken. Womit er
bei Tucholsky ist, der mit seinem satirischen Schaffen öfter unter diesem Paragrafen, der aus der Kaiserzeit stammt, angeklagt wurde: „Ich
mag mich nicht gern mit der Kirche
auseinandersetzen; es hat ja keinen
Sinn, mit einer Anschauungsweise
zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.“ (mit dpa)
» www.kurt-tucholsky.info
Feiner, bissiger Humor
„Soldaten sind Mörder“
oder „Satire darf alles“:
Kurt Tucholskys Zitate
bewegen noch nach wie
vor die Gemüter. Heute
vor 125 Jahren wurde der
Schriftsteller und scharfzüngige Publizist geboren.
VON CHRISTOPH DRIESSEN
UND ULF HEISE UND
BERLIN — Kurt Tucholsky ist populär
auf Twitter. Seine prägnanten Aussprüche eignen sich gut für den
Kurznachrichtendienst und andere
soziale Netzwerke. Zum Beispiel:
„Man muß nicht alles so genau verstehen, lesen genügt auch.“ Oder:
„Das Ärgerliche am Ärger ist, dass
man sich schadet, ohne anderen zu
nützen.“ Und doch sind es vor allem
seine Bonmots und Zitate, die auch
in der heutigen Zeit oft noch verblüffend genau treffen und seinen
Namen lebendig halten. Die scharfen politischen Satiren und Glossen,
für die Tucholsky, auch unter Pseudonymen wie Kaspar Hauser, Ignaz
Wrobel oder Peter Panter in der Zeit
der Weimarer Republik berühmt
war, büßten mittlerweile doch an
Strahlkraft ein. Gekauft und gelesen
wird der Dichter immer seltener.
Ganz zu schweigen von seiner Gebrauchslyrik, die auf der Qualitätsskala hinter der von Erich Kästner
rangiert. Bestenfalls seine stimmungsvollen
Liebesgeschichten
„Rheinsberg“ und „Schloss Gripsholm“ erfreuen sich auch international noch erheblicher Nachfrage.
Tucholsky kam heute vor 125
Jahren in Berlin als Sohn eines jüdischen Kaufmanns zur Welt. Er studierte Rechtswissenschaften und
verfasste eine Doktorarbeit zum
Thema Hypotheken. Doch der junge
Mann hatte nichts mit der Juristerei
am Hut, denn seine ungeteilte Leidenschaft galt der Literatur.
Der entscheidende Schritt, sich
in dieser Richtung beruflich zu etablieren, glückte ihm 1912 durch die
Mitwirkung an Siegfried Jacob-
sohns Wochenzeitschrift „Schaubühne“, die sich bald „Weltbühne“
nannte. Hier entdeckte er sein Betätigungsfeld als Journalist. Seine Beiträge zeichneten sich durch Bissigkeit und feinen Humor aus. 1915
wurde Tucholsky als Soldat rekrutiert. Er landete zunächst an der
Front, dann erhielt er eine Abkom-
Kurt
Tucholskys
Dichter und Publizist
FOTO: DPA/ARCHIV
mandierung zur Presseabteilung,
wo man ihm befahl, das Konzept für
das Militärmagazin „Der Flieger“ zu
entwickeln – für den Pazifist eine
Zwickmühle. Das spätere „Interview
mit sich selbst“ war ein Eingeständnis der Schizophrenie, die in diesen
Jahren für ihn Überlebensstrategie
wurde. Mit dem Zusammenbruch
des Kaiserreiches startete seine eigentliche Karriere. Er avancierte
zum Starpublizisten der linken De-
mokraten. 1924 übersiedelte er nach
Paris. Die Stadt an der Seine bescherte ihm rasch ein „gesteigertes Lebensgefühl“. Doch seine Träume, die
auf dauerhafte deutsch-französische
Aussöhnung zielten, entpuppten
sich als Illusion, denn in seiner Heimat keimte der Nationalsozialismus. Als am 10. Mai 1933 seine Bücher auf dem Scheiterhaufen brannten, notierte er ernüchtert: „Unsere
Sache hat verloren.“ Bereits seit 1930
wohnte er in Schweden. Dort verfiel
der Künstler mehr und mehr der
Schwarzmalerei. Von Hoffnungslosigkeit gepeinigt, sog er begierig Texte der Philosophen Arthur Schopenhauer und Sören Kierkegaard auf.
Am 21. Dezember 1935 lieferte man
ihn ohne Bewusstsein in ein Krankenhaus in Göteborg ein, wo er an
einer Überdosis Veronal starb. Da er
zuletzt unter psychischer Instabilität litt, liegt die Vermutung nahe,
dass es Selbstmord war, obwohl endgültige Beweise fehlen. (mit dpa)
DAS BUCH Rolf Hosfeld: „Tucholsky - Ein
deutsches Leben“. Siedler Verlag, 320 Seiten
für 19.90 Euro.
ZWICKAU/PLAUEN — Für Rainer Wenke war es die vergangenen Wochen
eine Horrorvision: Mit Mitte 20 hatte der Regisseur 1968 als Oberspielleiter bei der Opernsparte des Theaters Zwickau angefangen – im Jahr
des 850-jährigen Stadtjubiläums.
Über Jahrzehnte blieb der gebürtige
Meißner dem Haus verbunden – bis
heute. Und zum 900-jährigen Jubiläum, 2018, soll es mit der Schumannstadt als Standort eines Musiktheaters zu Ende sein? Unvorstellbar.
So sah es kurz vor Weihnachten
einige Tage aus. In einer Stadtratsvorlage zur Verlängerung des
Grundlagenvertrags mit Plauen
über das seit 2000 fusionierte Theater beider Städte war mit Rücksicht
auf die prekäre Etatlage der Stadt
Plauen von Kürzung der Zuschüsse
für das Theater ab 2018 von rund 16
auf 12,5 Millionen Euro die Rede.
Und von möglichen Spartenschließungen. Musiktheater inklusive.
Die Vorlage mobilisierte in den Städten und bundesweit Tausende zum
Protest und wurde schließlich von
der Zwickauer Stadtspitze in letzter
Minute zurückgezogen.
Am Dienstag nun traf sich im
Zwickauer Rathaus erstmals eine
Runde, die wohl viel früher hätte tagen sollen: Die OBs beider Städte berieten mit deren Stadtratsfraktionsspitzen über einen Ausweg aus der
Krise. Nach rund zwei Stunden lag
ein Ergebnis vor: Plauen packt auf
seine für 2018 anvisierte Zuschusssumme von zwei Millionen Euro eine weitere Million drauf, Zwickau
zahlt nach dem neu vereinbarten,
Plauen entlastenden Schlüssel von
60 zu 40 Prozent 4,5 Millionen Euro.
Nochmal 7,5 Millionen erwartet
man vom Kulturraum. Macht 15
Millionen Euro. „Besser als 12,5“, so
noch am selben Abend die Reaktion
von Theater-Geschäftsführer Volker
Arnold. Der weiß freilich wie sein
Generalintendant Roland May, dass
es unter diesen Vorzeichen dennoch
schwierig wird, ein Mehrspartentheater in seiner jetzigen Breite mit
Schauspiel, Musiktheater, Puppenspiel, Ballett, Orchester und einer
ebenso verdienstvollen Theaterpädagogik zu finanzieren. Irgendwo
muss man sparen – nur eben nicht
so gravierend wie noch vor Monatsfrist befürchtet. Nun beginnt das
Rechnen. Weiter wollen Plauen und
Zwickau sich bemühen, ihre jeweiligen Landkreise zur Kofinanzierung
der auch von Kreisbewohnern genutzten Bühnen ins Boot zu holen.
„VOGE LHOCHZEIT “
Sorbische Tradition
als Zirkusspektakel
BAUTZEN/COTTBUS — Messerwerfer,
Zauberer, Flohtrainer – das Sorbische National-Ensemble Bautzen inszeniert die Aufführungen zur traditionellen Vogelhochzeit in diesem
Jahr als Zirkusspektakel. Unter dem
Titel „Circus Maximus Sorabicus“
feiert das Bühnenprogramm für Erwachsene am 17. Januar in Crostwitz (Landkreis Bautzen) Premiere.
„Die Inszenierung verbindet die
bunte Zirkuswelt mit sorbischen
Bräuchen“, sagte Intendantin Milena Vettraino gestern. Um die szenische und musikalische Umsetzung
kümmern sich Regisseur Tim Heilmann und Komponist Peter Wesenauer. Bis Ende Januar sind 12 Aufführungen an verschiedenen Orten
in der Lausitz geplant. (epd)
A2 Freie Presse
KULTUR & RÄTSEL
Heikles Urteil
NACHRICHTEN
FILMFESTIVAL
Rund 90 Prozent
Erstaufführungen
denen unbequeme Fragen entweder
ausgeblendet oder nur einseitig beleuchtet werden. Deshalb nutzt er
die Bühne des Romans, um auf dieses Manko aufmerksam zu machen.
Dabei schlägt er sich absolut souverän.
Ian McEwan hatte 2001
mit „Abbitte“ einen
Weltbestseller vorgelegt,
der mit Keira Knightley
verfilmt wurde. In seinem
heute erscheinenden packenden Roman schreibt
der Brite über religiöse
Parallelgesellschaften.
SAARBRÜCKEN — Beim 36. Filmfesti-
val Max Ophüls Preis laufen in diesem Jahr rund 90 Prozent der Wettbewerbsfilme zum ersten Mal in
Deutschland. 44 der 65 teilnehmenden Werke seien sogar Uraufführungen, erklärte Programmleiter Oliver
Baumgarten gestern in Saarbrücken. Die Themen reichen von Integration über Nachwirkungen von
Krieg bis hin zur sexuellen Emanzipation. Insgesamt können die jungen Filmemacher 15 Preise im Gesamtwert von 110.000 Euro gewinnen. Das Filmfestival findet vom 19.
bis 25. Januar in Saarbrücken statt.
Es ist ein wichtiges Forum für Nachwuchsregisseure aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz. (epd)
VON ULF HEISE
CHEMNITZ — Auf der Karriereleiter
kletterte der inzwischen 66-jährige
Ian McEwan von Anfang an mit sensationellem Tempo empor. Bereits
seine frühen Novellen wurden mit
dem
begehrten
SomersetMaugham-Award ausgezeichnet.
Für das Epos „Amsterdam“ erhielt er
1998 den Booker-Preis. Den bisher
größten Erfolg feierte er indessen
2001 mit dem Bestseller „Abbitte“,
der sich weltweit drei Millionen Mal
verkaufte.
In seinem jüngsten Roman schultert der Engländer ein verzwicktes
Thema. Er erzählt von der Juristin
Fiona Maye, die in delikaten Fällen
schlichtet. Als Richterin am High
Court in London, dem obersten britischen Zivilgericht, trifft sie knifflige Entscheidungen. Dauernd wird
sie in ihrem Amt mit dem Problem
der sogenannten „Parallelgesellschaften“ konfrontiert.
Zum Beispiel regelt sie, was mit
zwei Mädchen passiert, die in einer
Familie von ultraorthodoxen Juden
aufwuchsen. Die Eltern schirmten
ihre Kinder lange komplett von der
modernen Gesellschaft ab. Dann
kehrte die Mutter der Randgruppe
den Rücken und wollte ihre Töchter
weltoffen erziehen. Daraufhin klag-
» www.max-ophuels-preis.de
AUSSTELLUNG
Fast vergessen:
Bilderbögen
STENDAL — Sie informierten und un-
terhielten und sind ein fast vergessenes Medium: Bilderbögen stehen im
Mittelpunkt einer neuen Sonderschau im Winckelmann-Museum
Stendal. Vom 15. März bis 27. September seien in der Ausstellung
„Fremde Welten in Farbe“ Teile der
sogenannten Münchner Bilderbögen zu sehen, wie das Museum auf
seiner Internetseite mitteilte. Auf
den volkstümlich gestalteten Bögen
mit Bildern und kurzen, gereimten
Texten seien auch „fremde Völker,
wilde Tiere und Ansichten von Städten und Ländern“ dargestellt. Sie
werden in der Sonderschau im Ausstellungs- und Begegnungszentrum
des Hauses, Winckelmannstraße 36
– 38, gezeigt, Di. bis So. 14 Uhr bis 17
Uhr (dpa)
» winckelmann-gesellschaft.com
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te der Vater um das Sorgerecht, verlor aber wegen Fionas Veto den Prozess.
Absolut souverän
McEwan gibt sich hier nicht unparteiisch, sondern zeigt klar Flagge. Bereits 2006 betonte er, dass er von einer Welt ohne Religion träumt,
denn seiner Anschauung nach „kidnappt Religion die Moral“ und „verleitet Menschen dazu, grausame
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der Sekte lossagt. McEwan löckt in
diesem packenden Buch gegen den
Stachel politischer Korrektheit.
Ähnlich wie Botho Strauß riskiert er
meinungsmäßig etwas und stimmt
nicht in den Chor jener Schriftsteller ein, die sich für geborene Gutmenschen halten. Dank hoher Sensibilität registrierte er, dass die öffentlichen Diskussionen in Westeuropa heute zunehmend häufiger
von Graubereichen geprägt sind, in
DAS BUCH Ian McEwan:
„Kindeswohl“. Aus dem
Englischen von Werner
Schmitz. Diogenes Verlag. 224 Seiten. 21,90 Euro. ISBN 978-3-25706916-7.
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© 2013 by Diogenes Verlag AG Zürich – Folge 75
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Dinge zu tun“. Deshalb verblüfft es
nicht, dass er Fiona in einer prekären Angelegenheit ohne Beachtung
von Glaubensdingen urteilen lässt.
Als ein 17-jähriger, an Leukämie leidender Junge, der den „Zeugen Jehovas“ angehört, sich weigert, eine
Blutkonserve zu akzeptieren, verfügt sie die Zwangstransfusion. Ihr
heikles Urteil rettet nicht nur das Leben des Todkranken, sondern führt
dazu, dass er sich unter Qualen von
Psychologisch abgebrüht
Trotzdem besitzt seine Geschichte
einen Pferdefuß, denn die Schilderungen der Privatsphäre von Fiona
überzeugen nur eingeschränkt. Die
Dame mutet zu gefasst an, als ihr der
Ehemann Knall auf Fall verkündet,
dass er plant, wegen sexueller Bedürfnisse mit einer erheblich jüngeren Frau anzubändeln. Auf der
Couch harrend, durchstöbert sie
während des Streits mit dem ausgetickten Gatten ihre Akten und entwirft in Gedanken ein Plädoyer für
den nächsten Tag. Zumindest diese
Szene wirkt aus psychologischer
Perspektive zu sehr abgebrüht.
Stilistisch bewältigt McEwan den
Stoff mit bewährten Rezepten. Er
formuliert schnörkellos und verleiht seiner Sprache minimalistisches Gepräge. Am stärksten punktet er auf dem Feld der Dramaturgie.
Gezielt konstruiert er seine Prosa so,
dass sie einem Strömungskanal ähnelt. Man wird sofort emotional in
den Strudel des Geschehens hineingerissen.
Dank dieser ausgefeilten Technik
überwindet der Autor Hürden, an
denen manch andere Kollegen aus
seiner Liga scheitern.
Martin Walker (aus dem Englischen von Michael Windgassen)
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FOTO: BERND VON JUTRCZENKA/DPA
Zeigt klar Flagge: der britische Schriftsteller Ian McEwan.
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Freitag, 9. Januar 2015
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s schien, dass der Commissaire Isabelle nach Périgueux zurückzulocken versuchte. Bruno wusste von ihm, dass er daran
dachte, sein Amt niederzulegen,
und sie allzu gern als seine Nachfolgerin sehen würde. Aber dass sie dafür zu interessieren wäre, bezweifelte Bruno sehr. Isabelle hatte Blut geleckt und fühlte sich im Stab des Ministers wohl. Sie arbeitete eng mit
Scotland Yard zusammen, sammelte
internationale Erfahrungen, leitete
verdeckte Operationen und würde
es noch weit bringen – besonders
nach ihrer kürzlich während einer
Ermittlung zugezogenen Schussverletzung. Und das wusste sie auch.
Umso mehr wollte Bruno die Zeit genießen, die er mit ihr verbringen
konnte.
Jean-Jacques trank seine Tasse
aus und verabschiedete sich. Als er
in seinem Citroën davonfuhr, lehnte
sich Isabelle zurück, hob das Gesicht
mit geschlossenen Augen in die Sonne und sagte: „Unser Hündchen hat
mich nassgemacht. Ich müsste deshalb kurz unter die Dusche springen. Aber warum kommst du nicht
mal her und gibst mir einen Kuss?“
17
Als er aufwachte und Isabelles Kopf
an seiner Schulter spürte, musste er
wieder daran denken, dass sie von
„unserem Hündchen“ gesprochen
hatte. Aufgeweckt hatten ihn Geräusche, die daher rührten, dass Balzac
auf einem seiner Flipflops kaute,
Brunos Hausschuhen. Inzwischen
war auch Isabelle wach geworden.
Sie schmiegte sich an ihn und fragte:
„Was ist da los?“
„Balzac macht sich über meinen
Schlappen her.“ Er hob den Welpen
vom Boden und setzte ihn auf seine
Brust. Balzac ließ den Schlappen fallen und beschnüffelte stattdessen
Brunos Hals und Isabelles Schulter.
„Wann schließt die Höhle?“, frag-
te sie. Er schaute auf seine Uhr. „In
ungefähr einer halben Stunde. Aber
vielleicht gibt’s heute eine Extratour. Das haben wir gleich.“ Er griff
nach seinem Handy, ignorierte die
lange Liste eingegangener SMS und
verpasster Anrufe und verabredete
ein Treffen mit Marcel und Delaron
vor der Höhle zur regulären Schließungszeit.
Er gab Isabelle einen Kuss, stieg
aus dem Bett und ging unter die Dusche. Nachdem er seine Uniform angezogen hatte, machte er sich daran,
die Textnachrichten zu beantworten, während Isabelle duschte und
frische Kleider anzog. Dann rief er
Alphonse an, einen Übriggebliebenen der 68er Originalhippies, der
vor vielen Jahren eine Kommune in
dieser Region gegründet hatte und
den besten Ziegenkäse weit und
breit herstellte. Er war als erstes Mitglied der Grünen in den Stadtrat gewählt worden und eine respektierte
Persönlichkeit in der Stadt. Bruno
fragte, ob er sich kurzfristig freimachen und zur Höhle kommen könne, er brauche seinen Rat.
Balzac war im Heck des Transporters mit dem Rest von Brunos Sandalen beschäftigt, als sie den Eintrittskartenschalter vor der Höhle erreichten. Marcel verabschiedete ge-
rade die letzten Besucher. Der Parkplatz war voller Fahrzeuge, ebenso
die Straßenränder. Delaron machte,
wie konnte es anders sein, jede Menge Fotos.
„Haben Sie inzwischen mit Ihrem Neffen gesprochen? Ich weiß
von ihm, was tatsächlich passiert
ist“, sagte Bruno. Delaron nickte nervös. „Geben Sie mir Ihr Wort darauf,
dass Sie nichts mit dem Ziegenkopf
und der angemalten Madonna zu
tun haben?“
„Ehrlich nicht. Auch Marcel hat
damit nichts zu tun“, antwortete er.
„Er hat Sie deswegen anrufen wollen. Wir machen uns Sorgen.“
Als Marcel hinzukam, stellte Bruno Isabelle als Inspectrice der police nationale vor, was eigentlich nicht korrekt war, und sagte, sie wollten sich
noch einmal gründlich umschauen.
„Ich habe die Kapelle mit einem
Seil abgesperrt. Die Besucher können alles sehen, aber nicht näher herangehen“, erklärte Marcel.
„Hat Ihr Sohn Ihnen mitgeteilt,
was er mir gesagt hat?“, fragte Bruno
mit missbilligendem Unterton. Marcel nickte und wiederholte Delarons
Beteuerung. Als Bruno sich nach
den Geschäften erkundigte, deutete
Marcel auf den Parkplatz und sagte,
so gut habe er schon lange nicht
mehr verdient.
„Dann darf ich ja darauf hoffen,
dass Sie eine großzügige Spende für
unsere Schulsportkasse lockermachen“, sagte Bruno. Er bat um den
Schlüssel der Höhle und forderte
Marcel auf, alle Lichter einzuschalten. Außerdem verlangte er nach der
größten Plastiktüte, die im Souvenirladen aufzutreiben war, und als
er auf den Höhleneingang zusteuerte, kam Alphonse gerade mit seinem
Truck vorgefahren, wie immer mit
einer selbstgedrehten Zigarette zwischen den Lippen. Fortsetzung folgt
DIESES BUCH gibt es in allen Geschäftsstellen
und im Online-Shop der „Freien Presse“.
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FERNSEHEN & RADIO
Freitag, 9. Januar 2015
IM RADIO
REGIONALISMEN
Wo kommen
Sie denn her?
19.15 UHR Lange
Zeit galten Regionalismen sprachlicher, folkloristischer, ethnischer Art
in der Hochliteratur als unfein. Im
Gegensatz dazu war der derbe, in Ort
und Milieu verwurzelte Jargon aber
oft ein Treibmittel der avantgardistischen Moderne – von Gerhart
Hauptmann in Deutschland bis
Louis-Ferdinand Céline in Frankreich. In den letzten Jahren haben
sich die regionalen Verankerungen
als starker selbstverständlicher Teil
der Gegenwartsliteratur etabliert.
Nicht nur in der Lyrik, die die
sprachlichen, insbesondere phonetischen Besonderheiten genießt,
auch in der Prosa: Man ist durchaus
stolz auf die spezielle Sprachmischung, die sich an bestimmten Orten und Zeiten ergibt.
Politisch gesehen hat dies auch
mit der Idee eines „Europa der Regionen“ zu tun; kulturell gibt es eine
neue Bereitschaft, das Abgelegene,
Spezifische und je Besondere wertzuschätzen, ebenso wie die Formen
der Hybridisierung und der Kreolisierung, also der Durchdringung unterschiedlicher Sprachschichten in
einem Text. Wie das alles zusammenhängt, erhellt der Deutschlandfunk im Gesprächmit den drei
Schriftstellern Ralf Dutli (Schweiz,
Italien, Deutschland), Gertraud
Klemm (Niederösterreich) und Lutz
Seiler (Thüringen, Hiddensee). (fp)
DEUTSCHLANDFUNK
Freie Presse
Konkurrenz für Watson
Ambition
und Mut als
deutscher
Spaß
In neuen Folgen der
US-Serie „Elementary“,
die auf den „SherlockHolmes“-Romanen basiert
und diese ins New York
der Neuzeit holt, bekommt
die Beziehung zwischen
dem Superdetektiv und
Frau Dr. Watson eine
ganz neue Dynamik.
Das ZDF startet mit
„Bettys Diagnose“ eine
moderne Klinikkomödie
VON ERIC LEIMANN
dem Kabel 1 das Format im vergangenen Jahr von SAT.1 übernahm,
zeigte der Sender die komplette erste und zweite Staffel und feuert nun,
rund einen Monat nach deren Finale, bereits neue Folgen der Krimiserie raus. Ab sofort kommen die ers-
ten zwölf der 22 neuen „Elementary“-Episoden zu ihrer Deutschlandpremiere und werden künftig immer freitags, 20.15 Uhr, in Doppelfolgen zu sehen sein. In der dritten
Staffel bekommt Joan Watson unerwartete Konkurrenz. Holmes hat
Kitty Winter (Ophelia Lovibond) als
neue Praktikantin eingestellt, die sogleich mit ihrer Vorgängerin rivalisiert. Winters Absichten in der Partnerschaft mit Sherlock sind nebulös
und werden sich auf seine Beziehung zu Joan auswirken. (tsch)
ZDF 19.25 UHR Viereinhalb Minuten
stehen der deutschen Krankenschwester pro Tag für einen Patient
zur Verfügung. Vor dem Hintergrund dieser gehetzt klingenden
Statistik entwickelte das ZDF „Bettys Dioagnose“: Die Serie rund um
eine Allerweltsklinik in Aachen, deren Belegschaft und Patienten über
zwölf Folgen in „Dramedy“-Manier
begleitet werden.
Im Zentrum des Geschehens
steht die ambitionierte Krankenschwester und Mittdreißigerin Betty
Dewald (Bettina Lamprecht, „Pastewka“), die im Job und auch privat
auf der Suche nach dem Glück ist,
wobei sich für deutsche Verhältnisse tatsächlich der ein oder andere
Zungenschnalzer versteckt. Mit Comedy-Spezialistin Bettina Lamprecht, die sich einst in Anke Engelkes „Ladykracher“-Ensemble einen
Namen machte, bewies das ZDF den
Mut, ein neues Gesicht als emotionalen Dreh- und Angelpunkt dieser
Serie aufbauen zu wollen. (tsch)
VON CLAUDIA HERGERT
Eine beeindruckende Beobachtungsgabe, messerscharfer Verstand – und die leidige
Drogensucht: Schon in Arthur Conan Doyles Romanreihe hatte Meisterdetektiv Sherlock Holmes nicht
nur einen Hang zum Lösen kniffliger Kriminalfälle, sondern gleichsam zum Missbrauch bewusstseinserweiternder Mittel.
In „Elementary“, der modernen
Serienadaption von Robert Doherty,
verkörpert Jonny Lee Miller („Trainspotting“) den Ex-Junkie Holmes,
der als Berater für das NYPD arbeitet
und dort auf seine Art – nämlich mit
einer gesalzenen Mischung aus Genie und Wahnsinn – bei der Aufklärung von Verbrechen hilft. Ihm tatkräftig zur Seite steht Lucy Liu als
erste weibliche Dr. Watson. Nach-
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KABEL 1 20.15 UHR
Ex-Junkie Holmes (Jonny Lee Miller) und Ex-Ärztin Watson (Lucy Liu) lösen in „Elementary“ gemeinsam Verbrechen.
FOTO: KABEL EINS / CBS TELEVISION
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A4 Freie Presse
RATGEBER
Freitag, 9. Januar 2015
Ski heil trotz Wetterkapriolen
HERZENSSACHE
Paarberatung –
lohnt das?
Liftbetreiber im Erzgebirge
sind für das Wochenende
optimistisch. Ab Sonntag
soll das Thermometer
schon wieder fallen.
VON CHRISTIAN THIEL
ZUM VERSUCH, EINE
BEZIEHUNG ZU RETTEN
Expertentipp@redaktion-nutzwerk.de
VON GABRIELE FLEISCHER
Meine Frau will mich verlassen, ohne dass sie mich vorher irgendwie
verwarnt hätte. Jetzt hab ich sie zu
einer Paarberatung überredet. Aber
ich fürchte, sie glaubt nicht mehr an
eine Fortsetzung der Beziehung.
Auch wenn laut Meteorologen kurzzeitig Warmluft in die Region gepustet wird, waren die Verantwortlichen in den Skigebieten des Erzgebirges gestern guter Dinge. Einige
Betreiber wollen erst heute entscheiden, ob die Lifte am Wochenende
fahren, je nachdem, wie der Regen
den Hängen zusetzt. Nach den
Schneefällen der vergangenen Tage
und dem Einsatz von Schneekanonen sollten die Pisten aber an vielen
Stellen befahrbar sein, betonte auch
Jörg Hammer, Chef des Augustusburger Freizeitzentrums Rosts Wiesen, am Ortseingang aus Richtung
Erdmannsdorf gelegen. Dort findet
Leider zerbrechen Partnerschaften oft sehr plötzlich und für einen
Partner gänzlich ohne Vorwarnung.
Zumeist war dann derjenige, der
geht, kaum in der Lage, seine Unzufriedenheiten in der Beziehung dem
anderen zu vermitteln. So kommt
es, dass für den einen das Fass bereits
überläuft, obwohl der andere noch
immer denkt, es sei ziemlich leer.
Ich finde es gut, wenn Sie an der
Beziehung festhalten. Dass Ihre Frau
das zurzeit nicht tut, verwundert
mich nicht – immerhin will sie sich
ja trennen. Und das setzt voraus,
dass Sie keine Aussichten mehr
sieht, dass die Beziehung wieder besser läuft. Aber Sie beide müssen gute
Zeiten gehabt haben – und auf die
sollten Sie sich konzentrieren. Es
hilft ja nichts, in einer Paarberatung
lang und breit über Probleme zu diskutieren. Besser ist es, an den angenehmen Seiten einer Beziehung anzusetzen. Eine Beziehung zu haben
heißt, für den anderen da zu sein. Eine Partnerschaft besteht aus ganz
viel Anerkennung, Wertschätzung,
Respekt und Aufmerksamkeit. Das
sollten Sie versuchen zu erneuern.
Wir zeigen, dass wir den anderen
lieben, indem wir ihm zuhören und
wertschätzen. Gut möglich, dass Sie
das in der Vergangenheit zu wenig
gemacht haben. Versuchen Sie zu
verstehen, warum Ihre Frau sich
von Ihnen trennen will. Sie müssen
wissen, was Sie in der Partnerschaft
vermisst hat. Sagen Sie, zu welchen
Änderungen Sie in der Lage sind.
Sie haben Glück, wenn sich Ihre
Frau auf eine Beratung einlässt.
Möglicherweise zeigt es sich, dass es
für Sie beide doch noch einen gemeinsamen Weg als Paar gibt. Aber
auch wenn nicht, ist eine Beratung
von Vorteil. Eine Trennung verläuft
besser und mit erheblich weniger
Verletzungen, wenn ein unabhängiger Dritter mit im Spiel ist.
heute für Erwachsene und morgen
für Kinder jeweils ab 17 Uhr neben
dem freien Fahren der Nachtslalom
um den Ski-Pokal der „Freien Presse“
statt. Nachmeldungen sind bis eine
Stunde vor dem Start möglich. Maximal müsse die 400 Meter lange Piste
etwas verkürzt werden, aber die
Schnee-Grundlage halte kurzzeitig
wärmere Temperaturen und Regen
aus, erklärt Hammer. Ab Sonntag
soll es schon wieder kälter werden.
Die Beschneiungsanlagen haben
aber Pause, denn dafür sind Temperaturen unter 0 Grad Celsius nötig.
Kein Grund zur Panik auch für
Alexander Richter, Chef des Skigebietes in Holzhau. Alle sechs Abfahrten sind noch präpariert. Morgen und Sonntag findet am Hang ein
Skitest statt. Wie Michelle Böhme
von der Städtebahn Sachsen informiert, starten am Wochenende
Richtung Altenberg WintersportExpresszüge. Sie fahren 8.05 und
10.05 Uhr ab Dresden Hauptbahnhof. Zurück geht es 15.18 und 17.18
Uhr ab Altenberg.
Auch wenn die Skibedingungen durch einsetzenden Nieselregen nicht mehr so optimal waren wie zum Jahreswechsel,
so bleibt der Holzhauer Skihang weiter befahrbar.
FOTO: ECKARDT MILDNER
WINTERSPORT-BEDINGUNGEN ZWISCHEN ZWOTA UND ZITTAU
Ort
Altenberg
Schneehöhe
25 cm
Rehefeld-Zaunhaus
Oberbärenburg
Schellerhau
Augustusburg
Breitenbrunn (Rabenberg)
Carlsfeld
Eibenstock
Erlbach/Vogtland (Kegelberg)
10 cm
10 cm
25 cm
20-50 cm
10-20 cm
45 cm
35-70 cm
20-30 cm
Holzhau
20-35 cm
Johanngeorgenstadt
Jöhstadt
Klingenthal-Mühlleithen
25-30 cm
30-50 cm
20-25 cm
Marienberg (Galgenberg)
Pobershau
k.A.
15 cm
Oberwiesenthal
25 cm
Rugiswalde (b. Sebnitz)
20 cm
Schöneck
40 cm
Sehmatal-Neudorf
Seiffen (Reicheltberg)
15 cm
18 cm
Tellerhäuser (Grenzhang)
Waltersdorf (Lausche)
Erzgebirgs-Kammloipe
Keilberg/Klínovec
Boží Dar
CHRISTIAN THIEL ist Single-, Partnerschaftsberater und Autor.
Lift(e) in Betrieb*
Schneequalität
Fr 10-22, Sa 9-22,
Kunstschnee
So 9-18 Uhr
geschlossen
Neuschnee/Kunstschnee
geschlossen
k. A.
13-20, Sa/So 9.30-20 Uhr, Letzter Neuschnee am 5.01.
tgl. 9-21 Uhr
Kunstschnee
geschlossen
Altschnee
Sa/So 9-17, sonst ab 10 Uhr Pulverschnee
Fr 10-21, Sa 9-21, So 9-17 Uhr präparierter Naturschnee
tgl. 9-17 Uhr,
Schwerer Schnee
Mi/Fr/Sa bis 21 Uhr
tgl. 9.30-16.30 Uhr
Natur- und Kunstschnee
Mi/Fr/Sa bis 23 Uhr
geschlossen
Letzter Neuschnee am 7.01.
Fr 13-16, So 9.30-16 Uhr
Natur- und Kunstschnee
Mo/Mi/Do/So 10-17 Uhr,
präp., schwerer Schnee
Di/Fr/Sa 10-21 Uhr
noch nicht entschieden
k.A.
Fr 18-22 Uhr, Sa 10-22 Uhr, Naturschnee
So 10-18 Uhr
tgl. 9.30-16.30 (Schwebe- hartgepresst, Kunstschnee
bahn bis 17 Uhr)
Fr 14-20, Sa 9-20 Uhr,
etwas Neuschnee
So 9-19 Uhr
ab 11.01. So/Mo/Di 9-18,
Kunstschnee
Mi-Sa 9-20 Uhr
Sa/So 9-17 Uhr
feucht, verharscht
Fr 13 bis 20, Sa 10 bis 20, Neu- und Altschnee
So 10 bis 18 Uhr
geschlossen
Neuschnee
Fr 10-21 Uhr
hart
–
feuchter Neuschnee
tgl. 8.30-16 Uhr
Pulverschnee
tgl. 9-16 Uhr
Pulverschnee
35 cm
15 cm
20-35 cm
45 cm
bis 35 cm
Kontakt/weitere Infos
www.altenberg.de/skilifte, Tel. 035056 35262
www.winterwelt-rehefeld.de, Tel. 035057 51274
http://oberbaerenburg.de/
www.skilift-rotterhang.de
www.rosts-wiesen.de
www.breitenbrunn-erzgebirge.de
www.carlsfeld.com/de/schneebericht.html
www.skiarena-eibenstock.de
www.kegelberg.de
www.sportrichter.de
www.johanngeorgenstadt.de, kammloipe.de
www.skiclub-joehstadt.de
www.klingenthal.de, Tel. 037467 22494
www.marienberg.de
http://s.tsv1872pobershau.de/, Tel. 03735 23436
www.fichtelberg-ski.de
www.skiclub-rugiswalde.de, Tel. 03596 502152
www.skiwelt-schoeneck.de/skiweltreport
www.skiverein-sehmatal.de, Tel. 0172 3723340
www.seiffen.de/wintersport/, Tel. 037362 8438
www.breitenbrunn-erzgebirge.de
Schneetelefon: 035841 35745
www.kammloipe.de
www.bozidar.cz/de/
www.bozi-dar.eu/de/
Auswahl, Angaben ohne Gewähr, *wetterbedingte Änderungen mgl.. Stand: 8.01. 2014, Quelle: Liftbetreiber, Fremdenverkehrsämter, Sportklubs, Behörden
Deutsche Alpen
Bad Hindelang: 30/50, Altschee
Bayrischzell: 40/70, Altschnee
Garmisch-P.: 30/80, Pulver
Lenggries: 40/70, Altschnee
Oberstdorf: 40/60, Pulver
Reit im Winkl: 17/50, Pulver
Scheidegg: 5/50, Pulver
Schwangau: 20/40, Pappschnee
Sonthofen: 40/50, Altschnee
Zugspitze: 100/220, Pulver
Deutsche Mittelgebirge
Bayerischer Wald
Großer Arber: 35/35, Pulver
Harz
Braunlage: 13/13, Altschnee
Schwarzwald
Feldberg: 15/20, Altschnee
Freudenstadt: 0/20, Altschnee
Thüringer Wald
Oberhof: 10/10, Altschnee
Österreich
Tirol
Hintertux: 20/220, Altschnee
Ischgl: 10/70, Altschnee
Kitzbühel: 45/60, Pulver
Sölden: 10/240, Pulver
Zillertal: 30/90, Altschnee
Vorarlberg
Brand: 20/80, Altschnee
Lech Zürs: 50/80, Altschnee
Salzburger Land
Dorfgastein: 55/90, Altschnee
Flachau: 50/90, Altschnee
Kleinarl: 40/90, Pulver
Daten: wetter.net, Stand 8.11., 12 Uhr
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WOCHENENDE
B1
Freie Presse
Freitag, 9. Januar 2015
LIEBLINGE IN SERIE
ANKE ENGELKE IM KINO
TABLETS IN DER SCHULE
Wie uns Schauspieler in
Fortsetzungen fesseln S. 3
Komödiantin spricht im Interview
über das Erwachsenwerden S. 2
Erziehungswissenschaft
und die neuen Medien S. 5
Kundschafter des Inneren
VON KLAUS WALTHER (TEXT)
UND DIETER LEHNHARDT (FOTOS)
M
erkwürdig, an der
schmalen Wand neben dem Fenster im
Esszimmer gibt es eine freie Fläche. Das
ist selten in diesem
Haus, wo überall Bücherregale die Räume
tapezieren, und wenn es schon keine Bücher sind, dann ticken alte Uhren.
Das Haus eines Sammlers, der in seinem Beruf ein ganz anderes Metier betreibt: Gebhard Bretzke ist Internist, Gastroenterologe, und er ist, wie man so schön
sagt, Arzt aus Leidenschaft.
Nun haben Medizin und Literatur
durchaus verwandtschaftliche Beziehungen. Thomas Mann hat wohl den berühmtesten Roman geschrieben, der sich im
Medizinischen bewegt: „Der Zauberberg“,
dieses Buch, das unter den Patienten eines
Lungensanatoriums spielt. Er hat es einmal selbst ein „Gedankengeflecht über Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit“
genannt, und da begegnen sich ärztliche
und literarische Kunst. Nicht zufällig gibt
es etliche Ärzte, die als Autoren berühmt
geworden sind: Alfred Döblin, Gottfried
Benn, Arthur Schnitzler. Aber Ärzte sind
nicht nur Autoren, sondern oft auch passionierte Leser. Was anderes ist denn ein Roman, eine Erzählung, als der Versuch, das
Innere eines Menschen zu erkunden. Und
auf andere Weise ist der Arzt auch ein solcher Kundschafter in der Körperlichkeit
und Geistigkeit des Menschen.
Aber wir wollen hier keine Kulturgeschichte entwerfen, sondern noch immer
gucken wir auf die leere Wand in Dr.
Bretzkes Haus, und endlich wird uns Auskunft gegeben:
Selbstverständlich steht an dieser
Wand bald ein Regal.
Nicht nur bei Ärzten gibt es Wartezeiten, sondern auch in Handwerkerstuben.
Da können wir uns nun wieder dem Hausherrn zuwenden, der gerade dabei ist, sein
eigenes tischlerisches Können zu beweisen. Die Treppe in den Oberstock bekommt anstelle eines Geländers ein Bücherbrett, da lässt sich der vierundzwanzigbändige Tucholsky gut unterbringen.
Vierundzwanzig Bände von vielleicht
vierzehntausend Büchern, die das Haus
besiedeln, wie hat das bloß angefangen?
Gebhard Bretzke wurde zwar in Berlin
geboren, er wuchs aber in einem kleinen
Nest namens Krawinkel auf. 14o Seelen
hinter den sieben Bergen, so halbwegs
zwischen Freyburg an der Unstrut und Erfurt. Und wie es so war, wenn man in einem weltabgeschiedenen Dorf aufwuchs,
da spazierte man eben in Büchern in die
weite Welt. Der kleine Gebhard eroberte
die Schulbibliothek. Da begann sein Leserleben. Aber er hat es schon manchmal
erzählt, eigentlich wollte er ein großer
Fußballspieler werden, und so wechselte
er von der Lesestube den Sommer über
aufs Fußballfeld. Und er las alle Sportzeitungen, deren er habhaft werden konnte,
„Fußballwoche“ und „Sport-Echo“. Und es
hätte sein können, er wäre selbst in dieses
Metier gestiegen, wenn schon kein großer
Kicker, dann wenigstens ein Sportjournalist. Er hatte Dutzende von Tabellen und
Trainingsplänen, ein Sportzentrum en
miniature. Aber es gab in Kopf und Herzen noch etwas anderes, wie er es später
nannte, ein Helfersyndrom.
Er wollte anderen helfen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen. Und der Arzt,
der aus dem Nachbardorf kam, der gefiel
ihm auch, gut angezogen, gute Manieren.
So blieben Fußball und Bücher erst einmal zurück, er wollte Medizin studieren.
In Roßleben in der Erweiterten Oberschule zu DDR-Zeiten absolvierte er die Lateinklasse. Er schreibt auch heute noch gelegentlich an Freunde einen Brief in Latein.
Natürlich blieb er ein Leser. Er las das,
was viele in jenen Jahren lasen: Karl May,
den großen Abenteuer-Sachsen, der uns
Gebhard Bretzke sammelt und sammelt und sammelt: Einblicke ins
Menschsein, durch Bücher und Patienten. Der Arzt in Zwickau gehört
zu den leidenschaftlichsten Büchersammlern der Region.
Gebhard Bretzke vor einem ganz kleinen Ausschnitt einer seiner vielen Bücherwände. Bei ihm finden sich Bücher von Andersch bis Zweig.
„Ja, der Zauberberg des
Lebens, da bewegen wir
uns im Medizinischen
wie im Literarischen.
Wir erleben unsere
Niederlagen, und
manchmal haben wir
auch Glück.“
Gebhard Bretzke Mediziner und Büchersammler
Die Literaturgeschichte führt treppauf.
Mit Pfiff findet sich überall ein Bücher-Platz.
Mit Bücherregalen tapezierte Wände.
Zola in der kleinsten Ecke.
die Welt zeigte oder das, was er für die
Welt hielt. Und wir selber waren ja Old
Shatterhand und Kara Ben Nemsi. Das wilde Kurdistan und das Land der Apachen
war uns vertrauter als die Landschaften,
in denen wir lebten. So kamen später all
die Abenteuerklassiker in Bretzkes Biblio-
thek: Der ganze Gerstäcker mit seinen Büchern über die Länder der Welt musste es
sein und die Mantel- und Degen-Stücke
des Alexandre Dumas.
Aber Lesen und Literatur war das eine,
die Wirklichkeit das andere. Das Abitur
rückte heran und der Wunsch, Medizin zu
studieren. Zu DDR-Zeiten gab es einige
Barrieren, die man überspringen musste,
um in den Hörsaal und in die Klinik zugelassen zu werden. „Für die Jungen war dies
zumeist ein längerer Dienst in der Armee:
Aber die Nachrichten, die mich aus den
Kasernen erreichten, waren nicht ange-
tan, mich dorthin zu sehnen, und ich
wollte unbedingt schnell studieren. Mein
freundlicher Lehrer wusste da einen Ausweg: Du kannst studieren, meinte er, aber
im Ausland. Vielleicht hätte ich auch in
der Mongolei oder in Kasachstan studiert,
Hauptsache, ich bekam die ersehnte Zulassung“, schrieb er über jene Jahre.
Er bekam sie, in Brno, im mährischen
Brünn. Meine Güte, er kannte kein Wort
Tschechisch, das bisschen Russisch reichte nicht aus. Doch wenn man etwas wirklich will, findet sich ein Weg. So studierte
er erst in Brno und dann in Erfurt, dabei
lernte er seine Frau kennen. Sie hatte, wie
er erzählt, in ihrer Wohnung ein paar Bände Zola stehen. Zola, der große französische Romancier des 19. Jahrhunderts, der
auch als Journalist arbeitete und Texte
über Literatur und Politik verfasste. Die
Zola-Bände in der Wohnung seiner heutigen Frau waren so etwas wie eine Initialzündung. Es gibt vermutlich nur wenige
Zola-Sammlungen in Deutschland, die es
mit Bretzkes Dutzenden von Ausgaben
aufnehmen können. Da ist alles von Zola
vorhanden, auch ein Originalbrief. Nur
diese eine kleine Schrift über den Experimentalroman fehlt noch immer.
Zola war und blieb die große Liebe des
Lesers Bretzke. Die Bücher waren ja ein
„Nebenfach“, im Hauptberuf war er Arzt.
„Wenn ich es recht bedenke, gibt es einen
Zusammenhang zwischen dem Beruf und
der Büchersammlung. Ich habe einen
Sinn für Perfektion, die braucht man in
der Medizin und beim Büchersammeln.“
Er kam dann mit seiner Frau, die Augenärztin geworden war, als Internist nach
Zwickau, und dort blieben sie auch.
Sie hatten eine Vierzimmerwohnung,
zwei Töchter, die Bücher, die Uhren, der
Platz wurde knapp. Da boten zwei alte Damen ihr ebenso altes Haus an. Ein Glückstag, freilich bald sahen die Bretzkes, dass
sie das Wirtshaus im Spessart erworben
hatten. Wer zu DDR-Zeiten ein Haus kaufte, der wusste, was auf ihn zukam: eine andere Form des Jagens und Sammelns als
im Bücherreich. Handwerker und Baustoffe, Genehmigungen und Tauschgeschäfte,
„das Leben war nicht gerade langweilig,
wie heißt der Slogan, den wir damals
schon aus dem Westfernsehen kannten:
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an.“
Nun ja, sie packten es an, und er kam
auch wieder in das Bücherleben. Denn
nun wollte er nicht nur das Bekannte, es
lockte die ganze Weltliteratur. Doktor
Bretzke ist einer der letzten Generalsammler, in den Regalen stehen Gesamtausgaben von Alfred Andersch bis Stefan
Zweig, die Klassiker in den großen Editionen, Goethes 143 Bände der Sophienausgabe, Dostojewski, auch ein Liebling des
Lesers in etlichen Varianten. Heute liest
und sammelt er viel Dokumentarisches,
er will es wieder mal genau wissen, wie
dieses vergangene Jahrhundert verlief, in
dem er aufwuchs und lebte, so kommen
heute vor allem Geschichtsbücher dazu,
Bücher zur deutschen Geschichte, „ihren
dunklen Zeiten und ihren Zeiten des Aufbruchs und der Hoffnung“.
Doch alle Neuerwerbungen müssen
um einen Stellplatz kämpfen, die schöne
leere Wand im Esszimmer ist schon vergeben. Übrigens, in einem Schrank liegen
auch die medizinischen Fachzeitschriften, in denen er publiziert hat. Er ist noch
in seinem Beruf tätig, mit 72 Jahren leitender Arzt in einem Versorgungszentrum
der Poliklinik des Heinrich-Braun-Krankenhauses.
So ist das also zusammengekommen,
die Liebe zur Literatur und zur Medizin.
„Ja, der Zauberberg des Lebens, da bewegen wir uns im Medizinischen wie im Literarischen. Wir erleben unsere Niederlagen, und manchmal haben wir auch
Glück“, meint er lachend.
DAS BUCH „Haben Sie das alles gelesen?“ – ein Buch
aus dem Mironde-Verlag für Leser und Sammler, in dem
neben Gebhard Bretzke weitere Büchersammler vorgestellt werden, ist bei der „Freien Presse“ bestellbar.
B2 Freie Presse
INTERVIEW
Freitag, 9. Januar 2015
„Man wird zum Sklaven“
Der Film „Frau Müller muss weg!“ mit Anke Engelke kommt nächste Woche ins Kino – Ein Interview über Peinlichkeiten und Überangebote
Am 15. Januar starten gleich zwei
Kinofilme, in denen die Komödiantin und Schauspielerin Anke
Engelke mit von der Partie ist. Der
Kinderfilm „Doktor Proktors Pupspulver“ entstand als norwegischdeutsche Koproduktion und
basiert auf einem Kinderbuch von
Jo Nesbø. In Sönke Wortmanns
„Frau Müller muss weg!“ ist Engelke Teil eines Elternkollektivs, das
der Klassenlehrerin seiner Kinder
das Vertrauen entzieht und die
eigenen erzieherischen Defizite
völlig ausblendet. André Wesche
hat sich mit Anke Engelke über
das Erwachsenwerden, Körpergeräusche und eine Begegnung mit
der legendären Astrid Lindgren
unterhalten.
Freie Presse: Frau Engelke, war
es ein kleines Abenteuer, einen
Film in einem fremden Land wie
Norwegen mit unbekannten Kollegen zu drehen und selbst unbekannt zu sein?
Anke Engelke: Ja, aber ein tolles
Abenteuer. So etwas könnte ich eigentlich ständig machen. Ich suche
mir schon seit ein paar Jahren hier
und da so kleine Sachen aus, bei denen ich Dinge ausprobieren kann.
Wir haben den ersten Teil des „Wixxer“, die Parodie auf die Edgar-Wallace-Filme, in Prag gedreht. Das Studio ist ja für seine sensationellen
Special Effects bekannt. Ich fand es
spitze, mit einem wild gemischten,
internationalen Team zu arbeiten.
Es gab bei den Prager Mitarbeitern ja
keine Vorkenntnisse und keine Vorurteile. Leute wie Bastian Pastewka,
Olli Dittrich und ich waren völlig
unstigmatisiert. Man hat uns nur als
Schauspiel-Maschinen gesehen. Das
fand ich super. Ich drehe gern innerhalb Europas und genieße das immer sehr. Ich hatte auch schon ein
paar Drehtage in New York, aber das
ist mir fast schon wieder ein bisschen zu weit weg.
Gehen die Skandinavier am Set
anders miteinander um als die
Filmschaffenden hierzulande?
Absolut. Sie kennen sich alle und gehen unheimlich herzlich miteinander um. Als ich feststellte, dass sich
am Set alle kannten, fragte ich mich,
was hier abgeht. Ich dachte, es sei
der erste Teil. Haben die etwa schon
zehn Teile vorher gedreht? Norwegen ist kein großes Land und es gibt
nur ungefähr 1000 Schauspieler, die
alle mehr oder weniger miteinander
bekannt sind. Es herrscht eine schöne, familiäre Atmosphäre. Das hat
mir Marian Saastad Ottesen erzählt,
die die Mutter von Emily gespielt
hat. Viele Deutsche kennen sie, weil
sie die Frau von Little Steven in „Lilyhammer“ spielt. Sie gehört zu den
erfolgreichsten Schauspielerinnen
in Norwegen. Ich kannte auch Atle
Antonsen schon aus vielen Filmen.
Er spielt den dicken Bösewicht. Man
kennt dieses Gesicht. Aktuell ist er
in „Einer nach dem Anderen“ zu sehen. Es ist eine Freude, mit solchen
Leuten zu arbeiten, weil die wahnsinnig herzlich sind. Mir hat auch
gut gefallen, wie sie mit den Kindern
umgegangen sind. Kinder werden
dort sehr ernst genommen, ohne
dass man sie so wichtig nimmt. Wissen Sie, was ich meine? Es macht einen großen Unterschied, ob man
Kinder behandelt wie die Prinzessin
auf der Erbse oder wie Mitarbeiter,
die gefälligst ihren Text lernen sollen, aber auch das Recht haben, ein
bisschen Spaß bei der Arbeit zu haben. Das ist ja kein Widerspruch.
Stimmt es, dass Sie als Kinderreporterin Astrid Lindgren persönlich getroffen haben?
Ja. Das ist irre, oder? Aber je älter ich
werde, umso weiter rückt das in die
Ferne. Die Erinnerungen werden
blasser und ich muss wirklich in
meinem Hirn danach kramen. Ich
war in Stockholm, in Astrid Lindgrens Wohnung, das muss man sich
mal vorstellen! Ich ging die Treppen
hoch zu der Lady und habe ganz toll
mit ihr geredet. Sie saß mit mir an einem Tisch und schon damals war
das für mich etwas ganz Besonderes,
obwohl ich mit zwölf noch nicht
Ist jetzt in zwei Filmen zu sehen, einer ist für Kinder, der andere für Eltern: Anke Engelke, hier bei einer Pressekonferenz.
„Das Freizeitangebot ist riesengroß
und die Kinder
sind damit überfordert. Eigentlich ist
das zu viel, es ist
fast nicht mehr zu
bewerkstelligen,
sich zu entscheiden
und den eigenen
Weg zu finden.“
wusste, was Star-Kult ist. Ich wusste,
dass diese Frau Geschichten
schreibt, die ganz vielen Leuten auf
der ganzen Welt etwas bedeuten.
Mich hat überrascht, wie nahbar sie
war. Wir saßen in ihrer kleinen Küche an einem kleinen Tisch und sie
hatte so unglaublich wirres Haar. Sie
war sehr sanft. Dieses Sanfte werde
ich nicht vergessen.
Außenseiter spielen in der Jugendliteratur schon immer eine
große Rolle. Das bedeutet, dass
sich viele Leser mit ihnen identifizieren können. Gehört es zu einer
Kindheit dazu, sich wie ein Außenseiter zu fühlen?
Ja, ich glaube schon. Wenn ich mich
an meine Kindheit erinnere, gab es
da die Typen, von denen ich dachte,
was ist denn das für ein Vogel. Und
FOTO: IMAGO
Sönke Wortmanns Film „Frau Müller muss weg!“ verwandelt ein Klassenzimmer in eine Kampfarena elterlicher Eitelkeiten, gespielt unter anderem von Justus von Dohnányi, Anke Engelke, Alwara Höfels, Ken Duken, Mina Tander und
Gabriela Maria Schmeide (von links).
FOTO: OBS/CONSTANTIN FILM/TOM TRAMBOW/DPA
ganz oft habe ich auch von mir
selbst gedacht, dass mich alle für so
einen Vogel halten und ich jetzt gerade nicht dazugehöre. Ich glaube
übrigens, dass das im Erwachsenenalter nicht unbedingt anders ist.
Man geht nur anders damit um. Man
schaut grundsätzlich selektiv, aber
unter anderen Vorzeichen. In der
Kindheit und Jugend denkt man
eher, dass alle gegen einen sind. Es
gibt solche Phasen, die auch mit der
Pubertät zu tun haben, mit den emotionalen, körperlichen und sozialen
Veränderungen, die man in den ersten 20 Lebensjahren durchläuft.
Man nimmt die eigene Position
wahr und setzt sie in Relation zu den
Anderen. Im Erwachsenenalter ist
das ähnlich. Man macht sich nur
nicht mehr so verrückt – wenn man
nicht die Veranlagung hat, sich verrückt zu machen. Wenn man ein relativ stabiles Selbstbewusstsein hat,
dann ist das okay. Dann kann man
das betiteln und sich verhalten. In
der Kindheit und Jugend sind das
Momente. Ein Tag ist ein Leben, das
ist eine ganz andere Zeitrechnung.
Im Erwachsenenalter schätzt man
sich ein: Bin ich jetzt doof, der bunte
Vogel oder das schwarze Schaf? Und
man kann damit umgehen. Dieses
rein kognitive „Schnallen“ findet bei
Kindern noch nicht statt.
Warum haben Körpergeräusche
so ein komisches Potenzial, obwohl wir sie alle von uns geben?
Es gibt darüber bestimmt wissenschaftliche Erhebungen. Sicherlich
wurde es erforscht, warum das Peinliche für Kinder viel mehr Witz be-
inhaltet als für Erwachsene. Das sogenannte Tabu bekommt erst im
jungen Erwachsenenalter Konturen. Für Kinder sind Definitionen
noch gar nicht immanent. Sie pupsen oder rülpsen und bewerten das
nicht als gut oder schlecht. Sie finden es erst einmal lustig oder seltsam. Dadurch, dass sie es selbst noch
nicht bewerten, hat es so eine schöne Natürlichkeit. Die Kinder spüren,
dass die Erwachsenen darüber irgendeine Meinung haben. Sie können es noch nicht so definieren, aber
sie wissen, dass es etwas mit den Erwachsenen macht. Erst später entwickelt man ein Gefühl dafür, was
passend oder unpassend ist und was
sich nicht gehört. Es ist ein Privileg
der Kindheit, dass man sich bitte,
bitte keine Gedanken darüber
macht, ob etwas peinlich ist. Man
muss nur aufpassen, dass es nicht
auf Kosten anderer geht, sie stört
oder nervt. Wenn Zuhause, auf dem
Schulhof, beim Kindergeburtstag
oder auch in der Straßenbahn gepupst und gerülpst wird, dann ist
das erst mal lustig. Und das finde ich
super.
Am selben Tag wie „Doktor
Proktor“ startet auch Sönke
Wortmanns Film „Frau Müller
muss weg“. Spricht Ihnen dieses
Stück als Mutter aus der Seele?
Ich finde, dass jede Arbeit, die man
macht, in einem Verhältnis zur eigenen Person steht. Man muss sich immer dazu positionieren, egal, ob
man eine Mutter spielt, eine blöde
Ziege, die Chefin vom Patentamt,
oder, wie jetzt im zweiten Teil von
„Doktor Proktor“, eine Rezeptionistin. Wenn ich die Lehrerin in „Frau
Müller muss weg“ gespielt hätte,
hätte ich bestimmt auch Punkte gefunden, an denen ich andocken und
sagen kann: „So, das kenne ich.“
Oder ich kenne es nicht, habe aber
diese und jene Meinung dazu. Ich
bin der Ansicht, dass es im Beruf des
Schauspielers ganz besonders so ist,
dass man ständig die Relation zum
eigenen Leben abcheckt. Das ist in
vielen Berufen so, vor allem, wenn
sie im weitesten Sinne mit Kunst zu
tun haben. Und sogar jeder Kinozuschauer hinterfragt, wie er es wohl
an der Stelle von James Bond gemacht hätte. Man setzt sich immer
in Relation, das ist ein ganz universelles Ding.
Haben es Kinder heute schwerer
als ihre Eltern damals?
Ja, das glaube ich. Das Leben war
überschaubarer. Man konnte sich
stärker auf zwischenmenschliche
Freude und Probleme konzentrieren. Man hatte die Möglichkeit,
mehr auf sich und andere zu achten.
Heute ist das Überangebot von außen so groß. Damit meine ich nicht
nur die bösen, bösen, „verhexten“
Medien. Das ganze Freizeitangebot
ist riesengroß und die Kinder sind
damit überfordert. Eigentlich ist das
zu viel, es ist fast nicht mehr zu bewerkstelligen, sich zu entscheiden
und den eigenen Weg zu finden.
Man wird zum Sklaven und steht so
unter Druck, wenn man beobachtet,
was die Gesellschaft rundherum alles ankurbelt. Die Alternativen sind
dünn gesät, wenn es darum geht,
welches Telefon ein Kind oder ein
Jugendlicher haben muss oder welche Schuhe man trägt. Mode ist ja
auch so ein fettes Thema. Das ist alles zu viel und hat nichts mehr mit
einer individuellen Ausrichtung
und mit einer eigenen Meinungsgestaltung zu tun. Alles ist viel unfreier. Das macht mich total traurig. Ich
stelle es mir sehr schwer vor, heute
Kind zu sein. Wie soll man sich entscheiden? Ich bin total für ein Herunterfahren, für Vergnügen und
Überschaubarkeit zugleich.
Sie wollten selbst Lehrerin werden. Fragen Sie sich manchmal,
ob Sie in diesem Beruf auch hätten glücklich werden können?
Ja. In diesen Tagen, in denen ich viel
über Proktor und Müller spreche, ist
das immer wieder ein Thema. Ich
hatte Glück, ich mochte sowohl
meine Schulzeit wie auch meine
Studienzeit, auch wenn ich nur bis
zur Zwischenprüfung studiert habe.
Ich mochte das wahnsinnig gerne.
Ich hatte mit Leuten zu tun, die
mich extrem inspiriert haben. Natürlich waren auch ein paar Dödel
dabei, aber unterm Strich wurde ich
unheimlich motiviert und gefordert. Und gefüttert. Ich denke oft darüber nach, wie mir Wissen vermittelt wurde und dass ich das wirklich
gern weitergegeben hätte. Aber das
tue ich ja heute auch. Wenigstens
ein bisschen.
„FRAU MÜLLER MUSS WEG“ wird derzeit
auch als Stück im Theater in der Mühle in
Zwickau aufgeführt, unter anderem am
11. Januar um 18 Uhr und am 3. Februar um
19.30 Uhr. Tickettelefon: 0375 274114647. Im
Mittelsächsischen Theater in Freiberg ist
das Stück am 27. Februar, 19.30 Uhr zu sehen.
Telefon: 03731 358235.
LEBENSART
Freitag, 9. Januar 2015
Michael Emerson hat seine Kunst
am Theater gelernt: Ein geplanter Mini-Auftritt in „Lost“ geriet
ihm so beeindruckend, dass daraus die Kult-Rolle Ben Linus wurde. Auch als Harlod Finch in „Person Of Interest“ spielt er besser
als viele Hollywood-Stars. FOTO: AP
Cynthia Nixon hat schon in Hollywood-Klassikern gespielt: als
Dienstmagd in „Amadeus“ etwa.
So knapp, dass es selbst Insidern
entgeht. Berühmt ist sie dagegen
für eine denkwürdige Performance in „Sex and The City“
oder „Hannibal“. FOTO: D. DEME/DPA
Michael C. Hall ist als schwuler
Anna Gunn in ihrer Mini-Rolle im
Bestattungsunternehmer in „Six
Feet Under“ ebenso grandios wie
als Serienkiller in „Dexter“ – eine
Klasse, die viele Kinodarsteller
längst nicht mehr haben. Trotzdem agiert der Amerikaner bisFOTO: IMAGO
her fast nur im TV.
Film „Staatsfeind Nummer 1“ neben Will Smith auszumachen ist
knifflig: Doch wie gut die Amerikanerin, die fast nur in Serien
spielt, wirklich sein kann, zeigte
sie etwa als tolle Skyler White in
„Breaking Bad“. FOTO: PAUL BUCK/DPA
Freie Presse
B3
Lee Majors zeigte als Colt Seavers
einen so coolen Star-Typen, wie
man sie auch im Kino gern öfter
hätte. Nur: Dorthin kam Nicolas
Cage – Majors blieben nur TVGastrollen von „Grey’s Anatomy“ über „Walker, Texas Ranger“
FOTO: IMAGO
bis „Dallas“.
Andrew Lincoln ist in seiner hintergründigen Chef-Rolle als Rick
Grimes in „The Walking Dead“
markanter als etwa sein britischer Landsmann Colin Firth:
Neben dem spielte er mal eine
Mini-Rolle in „Tatsächlich ... Liebe“. Will man das sehen? FOTO: RTL II
Lara Pulver legte als Irene Adler
Alfie Allen ist im Gegensatz zu
in „Sherlock“ selbst Mr. Cumberbatch aufs Kreuz. Da wundert es
nicht, dass sie auch in „Robin
Hood“, „True Blood“ oder „Mein
Name ist Fleming. Ian Fleming“
grandios spielt. Wer war nochmal Eva Green? FOTO: GETTY IMAGES
den meisten seiner Kollegen bei
„Game of Thrones“ bisher nur
mit zwei Mini-Kinorollen bedacht worden. Dabei liefert der
Brite als Theon Graufreud eine
der besten mimischen Leistungen der Serie ab. FOTO: PAUL BUCK/DPA
Edward James Olmos hatte Anfang der 80er einen kurzen Kino-Moment im Kultfilm „Blade
Runner“ – und ging dann ins
Fernsehen zu „Miami Vice“. In
den Nullern erst zeigte er als Admiral Adama in „Battlestar Galactica“ sein riesiges darstellerisches Potenzial. FOTO: PAUL BUCK/DPA
David Duchovny tauchte zwar ge-
Hugh Laurie und sein kautzig-
Frances Conroy darf wie Brent
knurriger „Dr. House“ würde
dem Kino schon rein als Typ
sehr guttun. Aber nee – auf die
große Leinwand hat man den
Briten bisher nur als Trickfilmstimme gelassen. Oder in MiniFOTO: M. TREZZINI/DPA
Nebenrollen.
Spiner eine Mini-Rolle in „Aviator“ spielen, auch im „Duft der
Frauen“ gibt sie ein Suchbild ab.
Bekannt machte sie dagegen ihre
denkwürdige Performance als
Ruth Fisher in „Six Feet Under –
gestorben wird immer“. FOTO: RTL
Erfolg in Serie
Franz Xaver Kroetz kommt von
den Theaterbühnen, schenkte
den Fernsehzuschauern mit seinem Reporter Baby Schimmerlos
in „Kir Royal“ eine der besten
deutschen Serien-Figuren. Obwohl ihn diese bekannt machte,
enthielt er dem Kino sein Talent
FOTO: IMAGO
fast vollständig vor.
anchmal kneift es wirklich: Da sitzt man im Kino und ödet sich durch einen Schema-F-Blockbuster, dessen
Darsteller man eher von Klatschseiten als durch Referenzen ihrer mimischen Kunst kennt. Filmgesichter
eben, sagen wir Megan Fox. Und
während der x-te Transformer-Roboter sichtlich teuer in HD explodiert
und ein paar Planeten gleich mit,
fragt man sich, warum sich das Studio von den Zigmillionen, die das
Ganze mal wieder gekostet hat,
nicht einfach ein besseres Drehbuch
leisten konnte.
Denn danach, und da wird das
Kneifen heftig, sitzt man vor dem
Heimkino bei einer Fernsehserie
und sieht: geht doch! Offenbar lassen sich ja originelle Geschichten er-
finden – mit Charakteren, die man
vor allem für das Dargestellte ins
Herz schließt. Seriengesichter eben,
sagen wir Peter Dinklage. Sicher,
auch eine Reihe wie „Game Of Thrones“ lebt von Effekthascherei, Kulissen, Absurditäten. Aber was macht
am Ende diese unbändige Freude an
Serien aus? Typen. Gestalten, die das
Kino immer öfter nur noch aus dem
Rechner zaubert. Das Schräge, das in
großen Leinwandabenteuern fast
immer nur als Accessoire eingesetzt
wird, damit einem Hollywood am
Ende doch wieder die dicke, öde Moral vom „Guten“ bei seinem gesetzmäßigen Sieg gegen das „Böse“ überträufeln kann – in Form von Filmgesichtern.
Das macht aber keinen Spaß, weil
das Leben eben einfach nicht so
funktioniert. Leben bedeutet: Grautöne. Und deswegen leben heutzutage Fernsehserien – weil sie Darsteller zulassen, die es eben nicht ins Kino schaffen. Typen wie etwa Jorge
Garcia, den fetten Hugo in „Lost“,
oder Edward James Olmos, den Admiral Adama in „Battlestar Galactica“. Dieses Kneifen, dass den Filmfreund dabei immer wieder befällt,
ist natürlich ein Bedauern aus Liebe:
Man gönnt diesen Supertypen, die
man so lieb gewonnen hat in all den
Nächten des „Durch-Suchtens“ ganzer DVD-Staffelboxen, einfach auch
mal die große Leinwand. Was zur
Hölle hat nur ein Brent Spiner falsch
gemacht, dass er einfach nicht als
Hauptdarsteller für Hollywood in
Frage kam? Wie gut er es kann, hat
er als Lt. Commander Data in „Star
Trek“ ja ausführlich bewiesen. Und
im Blockbuster „Independence Day“
bringt er mit seinem viel zu kurzen
Mini-Auftritt als durchgeknallter
Forscher – neben „Aviator„ sein einziger in einer großen Produktion abseits des Star-Trek-Universums –
mehr Leben in die Bude als alle
Hauptdarsteller zusammen. Bill
Terry O’Quinn ist charakteristisch
und gleichzeitig als Schauspieler
wundervoll wandelbar. Großartig fürs Kino? Nein, dieses Talent
gibt es vor allem in Serie zu sehen – von „Alias“ über „Falling
Skies“ bis natürlich zu Locke in
FOTO: ROLF VENNENBERND/DPA
„Lost“.
Elisabeth Moss ist eine dieser
Darstellerinen, wegen denen
man extra einschaltet: Als Peggy
Olson hält sie die Kult-Serie
„Mad Men“ maßgeblich am Kochen. Weitere sehenswerte Auftritte: „Grey’s Anatomy“ oder
FOTO: ARTE
„Top Of The Lake“.
Steven van Zandt ist eigentlich
Gitarrist bei Bruce Springsteen,
doch auch als Schauspieler eine
Entdeckung von Hollywood-Format. Das bewies er bisher allerdings nur im Fernsehen, nämlich
bei den „Sopranos“ oder aktuell
in „Lilyhammer“. FOTO: S. NOGIER/DPA
Brent Spiner empfahl sich mit
seiner „Star-Trek“-Glanzrolle als
Androide Data eigentlich zu sehr
hohen Weihen. Doch über Gastbeiträge zu „Independence Day“
oder „Aviator“ kam er nie hinaus,
veredelte stattdessen Serien wie
„Warehouse 13“. FOTO: ULLSTEIN BILD
Lange galten Fernsehserien als eine Art Kreisliga
der Schauspielkunst, Kinofilme dagegen als die
Champions League. Das
hat sich geändert: Viele
große Leinwand-Stars
haben das Potenzial von
Serien zur künstlerischen
(und kommerziellen) Entfaltung entdeckt – und
das Kino die Serie als
Jungbrunnen. Trotzdem
gibt es sie noch: Brillante
Darsteller, die man nur
aus Serien kennt. Ist das
nicht wunderbar?
VON TIM HOFMANN
M
Pullman und Will Smith und Jeff
Goldblum und wie sie alle heißen.
Filmgesichter eben.
Na und? Genießen wir eben weiter das wilde, freie Serienleben.
Abendfüllende Filmlängen? Verlieren doch klar gegen die geniale Portionierbarkeit der Serie! Und die
Filmgesichter? Dürfen ja gern mitmachen, wenn sie das Zeug dazu haben.
Wenn so ein
Hollywood-Star
nicht das Zeug zum
Serien-Darsteller
hat, ergeht es ihm
eben wie Ned Stark
nach einer Staffel
„Game of Thrones“:
plötzlicher Filmtod!
Anderenfalls ergeht es ihnen eben
wie Eddard „Ned“ Stark nach einer
Staffel „Game of Thrones“: plötzlicher Filmtod! „Herr-der-Ringe“-Star
Sean Bean hatte seine Figur schlicht
und holzig in Szene gesetzt, indem
er einfach den Boromir mit staatstragender Mine weitermimte. Dinklages Serien-Gnom Tyrion Lennister
hat da eine deutlich längere Halbwertzeit – er ist eben auch ein ganz
anderes Kaliber. Lebensecht muss
das ja nicht sein. War Lee Majors als
Colt Seavers ja auch nicht. Aber lebendig! Kantig! Eigen! Nicht so geleckt. Also bitte, macht uns weiter
die Freude, Dr. House oder Dexter
Morgan oder Irene Adler oder Hank
Moody oder Skyler White oder ...
Michael Landon gehörte zu den
tragischen Fällen aus den 70ern:
einmal Fernsehen, immer Fernsehen! Dabei war der Star aus
„Bonanza“, „Unsere kleine Farm“
oder „Ein Engel auf Erden“ ein
ebenso markanter wie geschickFOTO: IMAGO
ter Schauspieler.
legentlich in Hollywood-Produktionen wie „Ein Hund namens
Beethoven“ auf – für sein Talent
ist das aber eher eine Beleidigung: Vollkommen grandios
spielte der Amerikaner die
Hauptrollen in „Californication“
FOTO: IMAGO
oder „Akte X“!
B4 Freie Presse
GESCHICHTE
Freitag, 9. Januar 2015
Wie die Monate zu Namen kamen
Das Jahr beginnt von
neuem. Ging es früher
nach dem Mond, sind
heute seine Monate das
rechnerische Kalkül. Ihre
Namen sind römischen
Ursprungs. Ein Überblick.
VON KLAUS BRUSKE
A
ls dünne Sichel oder als runde Silberscheibe erscheint
unser Mond am nächtlichen Firmament mal in schmaler,
mal in voller Gestalt. Seine himmlische Periode, der Synodische Mondmonat, dauert exakt 29 Tage, zwölf
Stunden, 44 Minuten und drei Sekunden. Weil das periodische Zuund Abnehmen unseres Erdtrabanten gut zu beobachten war, ließen
die alten Völker ihre Kalender zumeist „nach dem Mond gehen“. Heute pflegen beispielsweise noch
strenggläubige islamische Staaten
wie Saudi-Arabien – das sich seit
dem 25. Oktober 2014 im Mondjahr
1436 nach Mohammed befindet –
diesen Brauch in reiner Form.
Unsere zwölf Monate hingegen
haben nur noch ihrem Sammelnamen nach mit dem Mond zu
schaffen. Sie sind, seit General Gaius
Iulius (später Julius) Caesar im Jahr
46 vor Christus das pure Sonnenjahr
der ägyptischen Pharaonen nach
Rom entführte, ein rein rechnerisches Kalkül: samt Schaltregel der
Versuch, das wahre, aber krumme
Jahr zu 365 Tagen, fünf Stunden, 48
Minuten und 46 Sekunden einigermaßen gleichmäßig in zwölf Teile
zu schneiden. Eine Ausnahme: unser nach Martin Luther „schuckelndes Osterfest“. Die Kirchenväter des
Konzils von Nikaia bestimmten im
Jahre 325 nach Christus die Regel: ...
dass Ostern an dem Sonntag zu feiern ist, der auf den ersten Vollmond
nach der Frühjahrs-Tag-und-NachtGleiche folgt. Daher „geht“ das wichtigste christliche Fest trotz Sonnenkalenders weiterhin „nach dem
Mond“. Um 35 Tage, zwischen dem
22. März und 25. April, kann es hin
und her schaukeln. Im vergangenen
Jahr fiel der Ostersonntag auf den
20. April. 2015 hingegen wird das
Fest am 5. April gefeiert. Während
im kommenden Jahr der Ostersonntag auf den 27. März „zurückschuckeln“ wird.
Auch die Namen unserer Monate
verdanken wir den alten Römern sowie der Kirche, die sich das „Julianische Jahr“, also das ursprüngliche
Sonnenjahr der Pharaonen, zu Eigen machte. Alle Versuche, naturverbundene Namen im Kalender zu
verankern, scheiterten im christlich-kulturell geprägten Abendland.
Nach dem Gott Ianus ist der Januar benannt, dem Gott des Anfangs und des Endes. Denn Ianus kann in die Zukunft und die Vergangenheit schauen. GRAFIK: AKG
Der Französische Revolutionskalender: Er zählte nicht nach „Christi Geburt“, sondern nach „Jahren der Republik“
Offiziell und rückwirkend galt der
Französische Revolutionskalender
vom 22. September 1792 (1. Vendemiaire I) bis einschließlich 31. Dezember
1805 (10. Nivose XIV) und zählte bewusst nicht nach „Christi Geburt“,
sondern nach „Jahren der Republik“.
Sein Jahresanfang lag auf der
Herbst-Tag-und-Nachtgleiche um den
23. September. Das Kalendarium
lehnte sich eng an den altägyptischen
Sonnenkalender der Pharaonen mit
seinen fünf Epagomenen und seiner
Dekaden-Einteilung an, der dank Gaius Iulius Caesar (46 vor Christus) und
Papst Gregor XIII. (anno 1582) in ver-
Zuletzt mit dem „Französischen Revolutionskalender“ (1792 bis 1805),
der zwölf völlig neue, poetisch-naturverbundene Monatsnamen wie
etwa „Nivose“ („Schneemond“ für
Dezember/Januar) oder „Thermidor“
änderter Form auch unserem Julianisch/Gregorianischen Sonnenjahr zu
Grunde liegt.
Neue, sehr poetische, Vegetation
und Jahreszeiten lautmalende Monatsnamen führte der Revolutionskalender. Sie überschnitten sich stets
mit unseren Monaten.
Jeder Tag umfasste von Mitternacht
zu Mitternacht 10 Stunden, jede Stunde 100 dezimale Minuten, jede Minute 100 dezimale Sekunden.
Der Januar fiel demnach im Französischen Revolutionskalender sowohl
in den Monat Nivose (Schnee-Mond,
in etwa die ersten zwei Drittel des Januars) als auch in den Monat Pluviose
(Regen-Mond, in etwa das letzte Drittel des Januars); der Februar in den
Pluviose und den Ventose (WindMond); der März in den Ventose und
Germinal (Keim-Mond); der April in
den Germinal und den Floreal (Blü-
ten-Mond); der Mai in den Floreal und
dem Prairial (Wiesen-Mond); der Juni
in den Prairial und den Messidor (Ernte-Mond); der Juli in den Messidor
und den Thermidor (Hitze-Mond); der
August in den Thermidor und den
Fructidor (Früchte-Mond); der September in den Fructidor (letzter Monat des Jahres) und den Vendemiaire
(Wein-Mond, erster Monat des Jahres); der Oktober in den Vendemiaire
und den Brumaire (Nebel-Mond); der
November in den Brumaire und den
Frimaire (Reif-Mond) sowie schließlich der Dezember in die beiden Monate des Französischen Revolutionskalenders Frimaire und Nivose. (kb)
(„Hitzemond“ für Juli/August) führte (siehe Kasten).
Der Jahreserste, der Januar, Jenner oder Jänner, ist der eingedeutschte „Ianuarius“: der Monat
des Gottes Ianus. Jener Herr mit den
zwei Gesichtern oder zwei Köpfen
wird zumeist mit einem Schwert in
der Hand dargestellt. Er war der Gott
des Anfangs und zugleich des Endes,
der rückwärts in die Vergangenheit
und vorwärts in die Zukunft schau-
te. Zudem galt er als Gott der Türen
und Tore und als Schutzgott des
Hauses. Sein Tempel auf dem Forum
Romanum – dem zentralen Platz des
alten Roms – war im Frieden geschlossen und im Kriege geöffnet.
12 Monate mit je genau 30 Tagen
umfasste der Revolutionskalender.
Fünf Tage wurden in Normaljahren
ans Jahresende angehängt. Ein sechster Tag kam im Schaltjahr hinzu. Die
„christliche Siebentagewoche“ war
abgeschafft und die Monate in je drei
Dekaden zu je 10 Tagen eingeteilt.
„Ein Kriegsgedenken haben wir hier nie gehabt“
Der Februar ist mit 28 beziehungsweise 29 Tagen der Schaltmonat. Er leitet sich vom Wort „februa“
ab, das in der Mehrzahl Reinigungsund Sühneopfer(fest) bedeutet. Die
Römer vollzogen diese Rituale während des „Lupercalia“-Festes. Der
März ist nach einem furchterregenden Haudegen benannt: nach dem
altrömischen Kriegsgott Mars, auch
Mavors, Marmar oder Marspiter. Er
ist der gestrenge Herr des „Mensis
Martius“. Campus Martius, das
Marsfeld mit dem Altar des Mars,
war der Versammlungsplatz der freien Römer. Das sprachliche Herkommen des Aprils liegt nicht mit letzter
Gewissheit offen. Wahrscheinlich
kommt jedoch das lateinische Verb
„aperio“ als Namenspate in Frage. Es
bedeutet unter anderem: (er)öffnen,
aufdecken, sichtbar machen, aufbrechen, offenbaren, beginnen. Der Mai
wurde nach der altgriechischen
Bergnymphe Maia benannt, der
Tochter des Atlas’. Sie war die Mutter
des Merkur, den Zeus selbst zeugte.
Mit der römischen Frühlingsgöttin
der Fruchtbarkeit verschmolz Maia
zu ein und derselben Person.
Mit dem Juni aber haben wir den
Gipfel der Vornehmheit erklommen: Der Sechste trägt seinen Namen nach der antiken Königin aller
Olympier, nach der römischen Göttin Juno, die mit der griechischen
Hera gleichgesetzt wird. Gemeinsam mit ihrem Gemahl Jupiter sowie Minerva bildete die Juno Regina
den Kapitolinischen Trias, die Dreiheit der heiligsten Staatsgötter im
Römischen Reich, die auf dem Kapitol, einem der Hügel Roms, verehrt
wurden. Dort stand auch ihr Tempel
Juno Moneta, neben dem sich die
Prägeanstalt für die römische Staatsmünze befand. Unser saloppes Wort
für Geld, die Moneten, hängt so mit
dem Juni zusammen.
Mit dem Juli kommt ein Sterblicher zu Ehren: Gaius Iulius Caesar
(100 bis 44 vor Christus). Er trug als
Diktator die altrömische Republik
zu Grabe. Das Geschlecht der Iulier –
Gaius ist der Vorname und Caesar,
der im Wort Kaiser steckt, ein Beiname – starb mit ihm aus. Allein des
Generals gute Idee, den verwaisten
Enkel seiner Schwester Iulia, seinen
Großneffen Octavianus (63 vor bis
14 nach Christus) zu adoptieren,
schrieb die Familie fort. Der junge
Mann kam dann als erster Römischer Kaiser unter seinem Ehrentitel „Augustus“ (der Erhabene) zu historischer Berühmtheit und gab dem
August seinen Namen.
Die vier restlichen Monate hingegen sind Nummern: der Siebente,
Achte, Neunte, Zehnte – September,
Oktober, November, Dezember. Das
Schlussquartett ist ein Relikt des urzeitlichen römischen Kalenders: Der
zählte ursprünglich nur zehn statt
zwölf „Monde“.
Ausgabe zum Kriegsende
Der Düsseldorfer Weltkriegshistoriker Krumeich: Persönliches Interesse statt Gedenkkultur – Deutsche haben im Juli 1914 die Lunte gelegt
Das Erinnerungsjahr 2014 ist vorüber: Der Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren war einer
der Schwerpunkte in den Medien
– der Büchermarkt wurde geradezu überflutet mit Werken zum
Ausbruch des Krieges 1914. Doch
der Schein trügt: Die Deutschen
tun sich schwer mit der Erinnerung an die Geschehnisse von damals. Die Sieger – Franzosen, Briten, Belgier und andere – feierten
im großen Stil und mit viel Pathos.
Darüber sprach Stephan Lorenz
mit dem Historiker Gerd Krumeich.
Freie Presse: Was wird vom Gedenken an 100 Jahre Erster Weltkrieg wirklich bleiben?
Gerd Krumeich: Es war ein von
uns Fachleuten unvermutet großes
Interesse an dem Geschehen vor 100
Jahren. Es scheint fast so, als ob wir
Deutschen noch etwas aufzuarbeiten hätten. Ich sehe aber kaum Gedenkaktivitäten. Wer geht denn tat-
sächlich zu den vielen Kriegerdenkmälern, wo sind die offiziellen Gedenkstunden? Da ist in Frankreich,
Großbritannien oder in Belgien viel
mehr veranstaltet worden. Langsam
erinnern sich jüngere Leute hierzulande wieder an ihre Urgroßväter,
von denen viele im Ersten Weltkrieg
gekämpft hatten. Es ist ein postmodernes persönliches Interesse da,
aber keine Gedenkkultur. Es gab
zwar alle möglichen Veranstaltungen, auf denen die Bedeutung des
Ersten Weltkrieges betont wurde,
aber niemand sagt, es war unser
Krieg, unsere Geschichte. Das ist der
Unterschied etwa zu Frankreich.
War das Phänomen Weltkriegsgedenken ein Hype der Historiker und Feuilletonisten?
Nein, es war mehr. Die Menschen
wollten schon mehr darüber erfahren, was damals an den Fronten oder
in der Heimat los war. Ich sehe aber
nicht, dass es ein Gedenken gibt. Ein
wirkliches Kriegsgedenken haben
wir in Deutschland nie gehabt. Es
Gerd Krumeich
Historiker
FOTO: DPA
war immer feindlich, im Kampf von
Rechts und Links zerrieben.
Da kam ja ein Buch wie das von
Christopher Clark („Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“) gerade
recht, das sich als historisches
Sachbuch monatelang in den
Bestseller-Listen hielt, oder?
In der Tat. Clarks Buch spricht die
Deutschen von der Schuld am Ersten Weltkrieg frei – im übrigen mit
unzureichenden Argumenten. Er
hat aber gute Quellen. Seine Grundidee, die Politiker damals seien wie
die Schlafwandler in den Krieg geschlittert, ohne Empathie, aber wie
die Pokerspieler, ist interessant. Aber
er übertreibt meines Erachtens die
Entschuldigung der Deutschen.
Die „Freie Presse“ hat Unmengen an alten Feldpostbriefen bekommen. Das Interesse an dem
Thema war überwältigend.
Ja, es war so vor Jahren noch nicht
vorhanden. Ob das dazu führt, dass
der Krieg endlich als Teil der deutschen Geschichte entdeckt wird,
weiß ich nicht. Die Emotionen, das
Interesse an dem Clark-Buch haben
tiefer sitzende Ursachen.
Wie meinen Sie das?
Ich verstehe das so, dass irgendwas
in uns Deutschen gewütet hat: Wir
sind nicht zufrieden mit der allgemeinen Zuschreibung, dass wir eine
so schlimme Vergangenheit haben
sollen. Das passt in den Augen vieler
nicht mehr zu der heutigen großen
und friedliebenden Nation im Herzen Europas. Die Erzählung vom
deutschen Sonderweg, vom spezifisch deutschen oder preußischen
Miliarismus der Kaiserzeit wird in
der historischen Forschung längst
differenziert gesehen. Es stimmt ein-
fach nicht, dass Militarismus, Imperialismus und Nationalismus im
20. Jahrhundert deutsche Besonderheiten gewesen wären. Das Pulverfass der internationalen Beziehungen in der Zeit vor 1914 ist von allen
Großmächten angefüllt worden.
Aber für mich steht fest, dass im Juli
1914 die Deutschen die Lunte gezündet haben. Das ist keine Alleinschuld, aber eine klare Verantwortung für den Ausbruch des Krieges.
Zur Person
Gerd Krumeich, 1945 in Düsseldorf
geboren, lehrte bis zu seinem Ruhestand 2010 Neuere Geschichte an der
Universität in Düsseldorf.
BUCHTIPPS
Gerd Krumeich: „Die 101 wichtigsten Fragen – Der Erste Weltkrieg“, C.H.Beck, 2014,
ISBN: 9783406659416, 10,95 Euro.
Gerhard Hirschfeld/Gerd Krumeich/Irina Renz
(Hg.): Enzyklopädie Erster Weltkrieg, UTB,
2014, ISBN: 9783825285517; 49,99 Euro.
Die „Freie Presse“ bietet weiterhin
ein ungewöhnliches Paket Zeitgeschichte an: die zweite Nummer der
„Zeitzeugen“. Nachgedruckte Originalausgaben von vier Zeitungen aus
der Region vermitteln einen Eindruck
von den Kriegsjahren bis zum Friedensvertrag 1919 und seinen Folgen.
Die Ausgabe wird abgerundet mit
zeitgeschichtlichen Beiträgen.
Die Sonderausgabe zum Preis von
2,50 Euro kann unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/8080123
bestellt werden und wird dann versandkostenfrei zugeschickt. Bestellungen sind auch über das Internet
www.freiepresse.de/zeitzeugen
möglich. Unter anderem ist der Sonderdruck zum Ersten Weltkrieg zudem noch in den „Freie Presse“-Geschäftsstellen erhältlich. (fp)
WISSEN
Freitag, 9. Januar 2015
Freie Presse
B5
Flickenteppich oder Bildungsnetz
Welche Rolle spielen
digitale Medien – daheim
und in der Schule? Derzeit
ist das vom Zufall
abhängig. Ein deutsches
Bildungsnetz könnte das
Dilemma beenden.
VON EVA PRASE
M
anchmal klingen wissenschaftliche Termini nicht
abgehoben und unverständlich, sondern salopp. Vielleicht
erklären sie gerade deswegen eine
Sache auf Anhieb. „Digitale Eingeborene“ und „digitale Zuwanderer“
sind solche Begriffe. Christoph Igel
nutzt sie, will er deutlich machen,
dass die Verwendung digitaler Technologien vom Alter abhängig ist. Jene, die geboren wurden, als es das Internet gab, bezeichnen er und andere Wissenschaftler als „digitale Eingeborene“. Die vor der Existenz des
Internets Geborenen sind „digitale
Zuwanderer“.
Christoph Igel
Bildungstechnologe
FOTO: KRISTIN SCHMIDT
„Wir dürfen
Kindern nicht den
Vorwurf machen,
dass sie die
Technik, die wir
entwickelt haben,
umfassend nutzen.“
Der Professor selbst ist Jahrgang
1968. Er befasst sich als Chef des
An-Instituts für Weiterbildung an
der Technischen Universität in
Chemnitz und als Direktor am
Deutschen Forschungszentrum für
Künstliche Intelligenz in Berlin mit
digitalen Technologien für Bildung
und Qualifizierung. Sein Institut in
Chemnitz begleitet derzeit ein Projekt des sächsischen Kultusministeriums zum Einsatz von innovativen
Bildungstechnologien in Sachsens
Schulen. Und obwohl Igel kaum
noch eine Notiz mit Stift auf Zettel
schreibt, sondern Daten, Fakten, Adressen mit seinem I-Phone registriert, obwohl er mit ihm Briefe und
Aufsätze diktiert, obwohl er also
technisch up to date ist, auf höchstem Level – so wird er immer ein
„Zuwanderer“ bleiben.
Eingeborene und Zuwanderer.
Junge und Alte. Kinder und Eltern.
Schüler und Lehrer. Worum geht es?
Gegenwärtig sind die meisten Lehrer Zuwanderer in der Welt ihrer
Schüler. Während den Eingeborenen die digitalisierte Welt Heimat
ist und sie sie nicht infrage stellen,
müssen Zuwanderer lernen, diese
Welt zu verstehen. Trotzdem bleibt
sie ihnen oft bis zu einem gewissen
Grad fremd. Manchem bleibt sie
auch unheimlich, denn es fehlt in
dieser digitalisierten Welt das Haptische, die Möglichkeit des Anfassens.
Es fehlt die Berührung, die alle Sinne
anspricht. Aus der Nicht-Begreifbarkeit erwächst bei vielen Älteren die
Furcht, die jüngere Generation werde nicht begreifen. Nicht das begreifen, was zum Leben an sich nötig ist.
Doch offenbar wandelt sich das,
was erforderlich ist zum Leben. Der
Mensch ist gegenwärtig nicht nur
Zeuge der technischen Evolution,
sondern sie erfasst ihn spürbar. Wie
und mit welchem Ergebnis – darauf
gibt es keine endgültige Antwort.
Fakt ist allerdings, dass die Älteren
unverändert Verantwortung tragen,
die Kinder ins Leben zu führen. Dabei steht die Frage, welche Rolle digitale Medien spielen sollen – daheim
und in den Klassenzimmern? Wo
können sie Lehr- und Lernprozesse
fördern? Wo ist dagegen Zurückhaltung angesagt?
Speziell Lehrer stehen vor der
Frage, wie sie Unterricht interessant
gestalten können. Unterricht, der
Spaß macht und deswegen Wissen
nachhaltig vermittelt. Unterricht,
der die technologischen Möglichkeiten der digitalisierten Welt aufgreift und pädagogisch sinnvoll einsetzt. Christoph Igel formuliert dabei eine logische Prämisse: „Wir dürfen Kindern nicht den Vorwurf machen, dass sie als digitale Eingeborene die Technik, die wir entwickelt
haben, umfassend nutzen und sich
mit ihr wohlfühlen.“ Zugleich ist er
überzeugt, dass „die Faszination für
Inhalte in allen Facetten nur ein
Mensch vermitteln kann“.
Beim Lernen von Fremdsprachen, bei der Kurvendiskussion in
Mathematik, ja auch in Biologie und
Gesellschaftskunde können Tablets
und Smart-Phones zum Einsatz
kommen. „Schüler können ad hoc
BBC-News schauen und die aktuellste Internet-Ausgabe einer x-beliebigen englischsprachigen Zeitschrift
lesen. Sie können Vokabeltrainer
spielerisch nutzen. In Sachkunde
schicken Lehrer Schülergruppen in
den Wald mit der Aufgabe, Pflanzen
zu bestimmen, zu fotografieren, zu
registrieren, variierende Standortmerkmale zu notieren. In Geografie
klicken Kinder auf Google-Maps
und erkunden, wie eine Region vor
300 Jahren aussah...“ So skizziert Igel
einige denkbare Einsatzmöglichkeiten. Im Sportunterricht können
Schüler Geschwindigkeiten und Beschleunigungen messen sowie Bewegungsabläufe als Video aufnehmen. Anhand der digitalen Auf-
FOTO: ALIMDI.NET
Das ABC für das Leben wandelt sich.
zeichnung kann der Schüler erkennen, wie er sich effektiver bewegen
muss, um etwa beim Kugelstoßen
ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Igel: „Mit dem Smart-Phone am Arm
erhalten Kinder einen anderen Zugang zu ihrer physischen Realität.“
Alles in allem gibt es für Pädagogen zahlreiche Möglichkeiten, digitale Technik zu nutzen. Freilich sind
dafür viele Voraussetzungen nötig.
Erstens muss die technologische Infrastruktur entwickelt sein. Das bedeutet, dass alle Schulen einen Breitbandinternetzugang benötigen. Gerade in ländlichen Regionen ist das
nicht überall der Fall.
Zweitens muss die Ausstattung
der Lehrer und Schüler mit Smart-
Phones oder Tablets gegeben sein.
„Da haben wir schon einen bemerkenswert hohen Versorgungsgrad“,
sagt Igel. Doch wo kein reales,
taucht das erste vermeintliche Problem auf: Nicht alle Eltern und nicht
alle Lehrer stehen auf dem Standpunkt, die private Technik in der
Schule nutzen zu müssen beziehungsweise für die Schule private
Technik anzuschaffen. Gab es früher
die Diskussion, wer den teuren Taschenrechner bezahlt, wird es künftig den Streit um die Kosten fürs Tablet geben. Igel argumentiert hier,
indem er einen Vergleich mit dem
Schulbuch zieht: Da wäre niemand
auf die Idee gekommen, sich das
Buch nicht zu besorgen. „Und für so-
zial Schwache hat es immer Hilfe gegeben.“ Igel plädiert für pragmatische Lösungen. „Wenn wir erst alles
bis ins letzte Detail klären wollen,
juristisch sattelfest, sozial verträglich und dem Datenschutz gerecht
werdend – dann kommen wir in absehbarer Zeit nicht zu einem sinnvollen, überlegten Einsatz der digitalen Technik im Unterricht.“
In diesem Zusammenhang verweist der Wissenschaftler darauf,
dass sich diese Technik sehr schnell
erneuert und dass Wissen in immer
kürzeren Zyklen vermehrt wird. Etwa alle drei Jahre werden 50 Prozent
der digitalen Technologie ersetzt.
Und alle fünf Jahre verdoppelt sich
das Wissen weltweit. Diese rasanten
Entwicklungen kollidieren mit
dem, wie Igel sagt, „sehr behäbigen
Bildungssystem“. Die Behäbigkeit
fängt damit an, dass es deutschlandweit keine einheitlichen Abituranforderungen gibt. Sie geht bis hin zu
unterschiedlichen Prüfungsformen,
Lehrinhalten und Schulstrukturen.
Entsprechend unterschiedlich ist
von Land zu Land und Schule zu
Schule der Einsatz digitaler Technik.
Igel: „Wir haben einen Flickenteppich aus Projekten, die sich dem Einsatz der digitalen Medien und Technologien widmen.“ Mal sponsert eine Firma einen Klassensatz Tablets,
mal gibt es vom Land in einigen
Schulen geförderte Projekte. Allein:
Das führt nicht zu einem verantwortungsvollen, nachhaltigen Einsatz
der digitalen Technik insgesamt.
Igel geht davon aus, dass die Erstanschaffung der digitalen Technik
in einer Schule lediglich zehn Prozent der Kosten ausmacht. Das sind
die Kosten für Tablets und SmartPhones. Der Löwenanteil muss für
die Unterhaltung der Infrastruktur,
für Sicherheitstechnik, für technische Erneuerung, für Hilfeleistung
und für die Aktualisierung der Software ausgegeben werden. Igel:
„90 Prozent sind laufende, und damit regelmäßig, immer wieder anfallende Kosten. Es gibt kein überzeugendes Konzept, diese Kosten
nachhaltig zu finanzieren.“
Wie weiter? Der Wissenschaftler
sieht zwei Möglichkeiten. Die eine
ist ernüchternd, denn sie bedeutet
nichts anderes als ein Weiterarbeiten mit dem vorhandenen Flickenteppich. Hier ein Projekt, da ein
Sponsoring. Unterricht, der sinnvoll
digitale Technik nutzt, wäre nicht
gesichert, sondern von vielen Zufällen abhängig: dem Wohnort, der Unterstützung durch die Elternschaft
und der Lust der Lehrer. Ein großer
Wurf wäre das nicht.
Visionär klingt dagegen Igels Vorschlag. Er spricht von einem „deutschen Bildungsnetz“. Bund, Länder,
Kommunen, Schüler- und Elternvertreter, nicht zuletzt Schulbuchverlage sollen die Nutzung der digitalen Technik nicht dem Zufall überlassen. Zum einen müssen die Beteiligten die dauerhafte Finanzierung
klären. Die obliegt bislang den Ländern und Kommunen. Der Bund
hätte zwar auch Geld. Doch derzeit
ermöglicht Grundgesetzartikel 91 b
kein Engagement des Bundes im
Schulbereich. Man brauchte einen
Staatsvertrag. Das Grundgesetz
müsste geändert werden, 16 Bundesländer müssten sich einig sein. Es
scheint fast unmöglich.
Zum anderen benötigt das „deutsche Bildungsnetz“ Klarheit darüber, welche Lehrinhalte auf welche
Weise mit digitaler Technik vermittelt werden können. Diesbezüglich
steht für Christoph Igel fest, dass es
kleine Schritte sind, die hin führen
zu dem, was er „Klassenzimmer der
Zukunft“ nennt.
Chemnitzer Testfeld für die Revolution des Unterrichtes
Technische Neuerungen
für den Unterricht gibt es
zahlreiche. Nur die Lehrer
müssen noch fit gemacht
werden, um aus der Vielzahl der Ideen die sinnvollsten auszuwählen.
VON EVA PRASE
D
igitale Bücher mit multimedialen Lerninhalten und
lernunterstützenden Funktionen, die über herkömmliche
Schulbücher hinausgehen, LernApps mit Möglichkeiten der individuellen Förderung, Kunstunterricht
mit Tablets und 3-D-Drucker – technische Innovationen für den Schulunterricht gibt es zahlreiche. Doch
mit neuen Technologien stehen bisherige Lern- und Lehrmethoden auf
dem Prüfstand. Hierfür hat das Kul-
tusministerium mit dem An-Institut für Weiterbildung an der TU
Chemnitz das „Klassenzimmer der
Zukunft“ entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein mit modernen
Bildungstechnologien und Internetanwendungen ausgestattetes sogenanntes Living Lab – ein Erfahrungs- und Erprobungsort für Schulen und Lehrer.
Dort drücken derzeit 20 sächsische Lehrer die Schulbank. Sie sollen fit gemacht werden für den Einsatz von Tablets im Unterricht. Die
Lehrer kommen aus Oberschulen,
Gymnasien und berufsbildenden
Schulen und werden in mehrstufigen Workshops fortgebildet. Acht
Lehrerinnen und Lehrer stammen
von Schulen aus Westsachsen wie
dem Gymnasium Burgstädt und
dem beruflichen Schulzentrum für
Technik I in Chemnitz sowie der Johann-Gottlieb-Fichte-Oberschule in
Mittweida.
Unabhängig von der Fortbildung
für Lehrer dieser Einrichtungen gibt
Für Geschichte
Vom Historischen Institut der Universität Köln stammt die InternetSeite segu-geschichte.de. Hier findet
der Schüler verschiedene Module,
Lern-, Methoden und Forschermodule. Damit arbeitet er wie mit einer
Art Puzzle. Er lädt sich Module herunter, die ihn interessieren, und löst
die Aufgaben. Nach und nach wird
das Geschichtspuzzle vervollständigt. Und legt der Schüler seine Arbeiten in eine Mappe, entsteht ein
individuelles Geschichtsbuch.
es bereits jetzt bewährte und für
sinnvoll erachtete Unterrichtsmaterialien und Schulbücher, die Pädagogen nutzen können.
Für alle Fälle
Die Zentrale für Unterrichtsmedien
im Internet, kurz ZUM, ist ein Verein. Er hat sich 1997 gegründet mit
dem Ziel, das Internet als Lern- und
Lehrhilfe für die Bildung im
deutschsprachigen Raum zu nutzen
und zu gestalten. Dort finden Lehrer
wie Schüler Apps und Anregungen
für die Vorbereitung auf den Unterricht und für den Unterricht selbst
sowie für die Lösung von Hausauf» zum.de
gaben.
Nicht nur für Bayern
Die Internetseite digitale-schulebayern.de bietet ein über den Freistaat hinaus nutzbares Angebot von
Unterrichtsmaterialien und Links.
Die Angebote reichen von Religion/evangelisch, Religion/katholisch
und Ethik über fünf Sprachen, Ma-
» segu-geschichte.de
Tablet-Computer vor einer Tafel.
thematik und Informatik bis hin zu
Kunst und Musik. Hier ist die Themenvielfalt nicht zu toppen: Sie umfasst nicht nur Singen und Notenlehre. Musizieren, Tanzen, Gehör
FOTO: SIMON BELCHER/MAURITIUS IMAGES
und Gehirn, Musikgeschichte, Musik am Computer, Akkordeon bis
Zymbelstern, Musik und Werbung,
Filmmusik lauten weitere Schlag» digitale-schule-bayern.de
worte.
Für Religion
Im Auftrag der Evangelischen Kirche wurde die überkonfessionelle
Lernplattform für Religionsunterricht und Religionspädagogik erarbeitet. Sie liefert Stichworte, von A
wie Abendmahl bis Z wie Zehn Gebote. Hinter jedem Stichwort findet
sich eine für verschiedene Altersund Bildungsstufen geeignete
Materialsammlung. » rpi-virtuell.net
B6 Freie Presse
ONKEL MAX
Freitag, 9. Januar 2015
HIER GIBT ’S AUF
ALLES EINE ANTWORT
Liebe Leserinnen, liebe Leser! Die Welt ist voller Fragen. Dafür steht unser Onkel Max.
Fragen Sie ihn, was Sie schon immer wissen wollten! Er wird versuchen, eine Antwort zu finden.
Aber bitte nicht ungeduldig werden. Nicht jede Frage lässt sich schnell beantworten.
So erreichen Sie Onkel Max: per E-Mail: onkel.max@freiepresse.de oder
per Post: „Onkel Max“, „Freie Presse“, Postfach 261, 09002 Chemnitz.
Was passiert in
der Mikrowelle?
Welcher Prozess läuft ab, wenn in der Mikrowelle eine Tasse Milch heiß gemacht wird?
Wird dabei in der Milch etwas verändert, das
für meine Gesundheit nicht gut ist? (Diese Fragen stellte Ekkehart Haller aus Chemnitz.)
Mikrowellen bringen Wassermoleküle
zum Schwingen und erwärmen so die Nahrung – und das machen sie bei Paella und
Lasagne genauso wie bei Suppe und Milch.
Generell gilt für die Zubereitung in der Mikrowelle, dass sich der Vitaminverlust in
Grenzen hält, weil die Erwärmung kürzer
ausfällt als im konventionellen Kochtopf.
Gesundheitliche Schäden sind nicht zu
befürchten. Es hält sich zwar hartnäckig
das Gerücht, wonach beim Erhitzen von
Milch in der Mikrowelle der schädliche Eiweißstoff D-Prolin entstünde, doch das ist
sehr unwahrscheinlich. Denn diese Umwandlung tritt erst bei sehr hohen Temperaturen ein, nennenswerte Mengen von DProlin findet man erst ab 150 Grad Celsius
– und die werden in der Mikrowelle nicht
erreicht.
Das größte Problem beim Milcherhitzen in der Mikrowelle ist, dass heiße Milch
beim Herausnehmen plötzlich und unvorhersehbar hochschießt und man sich dadurch verbrennen kann. Dies lässt sich verhindern, indem man für die Zubereitung
einen Teelöffel in das Glas stellt. Denn der
ist relativ rau, sodass sich an ihm leichter
Dampfblasen bilden. Und diese verhindern
den sogenannten Siedeverzug, dass also eine Flüssigkeit beim Herausnehmen aus der
Mikrowelle plötzlich verdampft und heiße
Spritzer herausschleudert.
Wie ist man
mit allen Wassern
gewaschen?
Woher kommt diese Redensart?
Stecken in verschieden farbenen Paprika gleich viel Vitamine?
Im Handel werden rote, grüne, gelbe und orangefarbene Paprika angeboten. Sind in allen gleich viele Vitamine und Mineralien
enthalten? Und wie lang kann man Paprika kühl lagern, ohne
dass große Verluste auftreten? (Diese Fragen stellte Gunter
Wagner aus Lichtenau.)
Die unterschiedlichen Paprikasorten enthalten alle ähnlich viel Vitamin C, und auch ihre Vitamin-B-Werte sind
durchaus vergleichbar. Als Quelle von Vitamin D und E
Es geht bei der Redensart um wettergegerbte Seebären, die mit den Salzwässern aller
Weltmeere gewaschen und durch keine
Stürme mehr zu erschüttern sind. Auch haben solche Fahrensleute viele Kniffe kennen gelernt, um ihr schlingerndes Schiff zu
retten. Im übertragenen Sinn ist mit allen
Wassern gewaschen, wer etwa in politischen oder geschäftlichen Verhandlungen
alle Tricks und Kniffe kennt und sich
kaum noch etwas vormachen lässt.
Was die stürmischen Gewässer anlangt,
sind nur drei von ihnen als Weltmeere unumstritten: Atlantik, Pazifik und Indik (Indischer Ozean). Denn sie leiten ihre Namen
ab vom griechischen Wort „okeanos“, dem
die Erdscheibe umfließenden Weltstrom.
Meist gehört zu den Weltmeeren auch das
europäische Mittelmeer. Hinzu gesellen
sich, je nach historischer Epoche oder lokalpatriotischem Geschmack, weitere Gewässer, etwa das Nordpolarmeer, das
Schwarze, Chinesische oder Rote Meer.
spielt Paprika ohnehin keine Rolle. Beim Beta-Carotin gibt
es jedoch erhebliche Unterschiede, weil dieser Stoff eine
wichtige Rolle bei der Gelb- und Rotfärbung von Pflanzen
spielt.
So enthält roter Paprika auf 100 Gramm über 2000 Mikrogramm Beta-Carotin, während sein grünes Pendant nur
auf 530 Mikrogramm kommt, was aber immer noch mehr
ist als bei vielen anderen Gemüsesorten, wie etwa Rosenkohl, Gurke und Rettich.
Eine Woche im Kühlschrank, und Paprikagemüse hat
schon viel von seinem Geschmack und seiner Knackigkeit
verloren. Doch für seine Vitaminwerte gilt das nicht. So
konnten Lebensmittelchemiker nach sieben Tagen Kühlschrank sogar erhöhte Vitamin-C-Werte messen, obwohl
dieser Stoff eigentlich sehr empfindlich ist. Der Grund:
Während der Lagerung kommt es zu chemischen Prozessen, bei denen auch Stoffe frei werden, die ein Vitamin
schützen können.
Warum rutschen wir auf vereisten Flächen aus?
Wieso sind vereiste Flächen so glatt, dass wir
ausrutschen können?
So schön der Winter mit seiner weißen
Pracht auch sein kann, Eisglätte bringt den
ein oder anderen zu Fall. Dabei ist die Oberfläche des Eises zunächst vergleichbar mit
glatten metallischen Flächen wie Stahl –
darauf gerät man allerdings noch nicht ins
Rutschen. Doch was macht den Unterschied aus?
Durch Druck und Reibung – die entstehen, wenn wir uns über Eisflächen bewegen – bildet sich ein Wasserfilm auf der
Oberfläche. Dieser führt dazu, dass wir ins
Rutschen kommen und uns schlimmstenfalls nicht mehr halten können. (deike)
Mit allen Wassern gewaschen: Matrosen im
Sturm, um 1930.
FOTO: ULLSTEIN
FOTO: IMAGO
Halten ihre Vitamine besser, als man denkt: Paprika, egal welcher Farbe.
Warum sitzt man in einem solchen?
Manchmal ist der Frost so stark, dass sich ganze Plätze in Eisflächen verwandeln, wie hier
der Potsdamer Platz in Berlin im Jahr 2010.
FOTO: IMAGO
Wurden früher im Bergbau Pferde unter Tage eingesetzt?
Im Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier sollen
früher unter Tage Pferde eingesetzt worden sein.
Die Pferde transportierten angeblich die Förderwagen. Wie genau muss man sich das vorstellen? (Die Frage stellte Gottfried Tobisch aus
Hohndorf.)
Dass Pferde unter Tage eingesetzt wurden,
stimmt. So ist für den Gottes-Segen-Schacht
in Lugau schriftlich überliefert, dass in den
1880er-Jahren mit Ponys unter Tage gearbeitet wurde, erklärt Jan Färber, Direktor
des Bergbaumuseums in Oelsnitz. Für den
Kaiserin-Augusta-Schacht in Oelsnitz gelte
ähnliches: Mündliche Überlieferungen legten nahe, dass im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts im Schacht Pferde zum Einsatz
kamen.
Dabei wurden die Hunte – die Roll-Wagen auf Schienen, in denen die Kohle aus
dem Bergwerk transportiert wurde – aneinandergehängt und davor ein Pferd gespannt, das zwischen den Schienensträngen entlang lief und die Hunte hinaus zog.
Woher kommt der
Elfenbeinturm?
Das galt aber nur für Hauptfördersohlen; in
den Nebengängen schoben Bergarbeiter die
Hunte, erörtert Jan Färber. Es sei dann aber
relativ schnell auf den Seilbahnbetrieb ohne Pferde umgeschaltet worden. Die Hunte
werden dabei über einen Haspel in Bewegung gesetzt – einem Motor mit Aufwickelvorrichtung für das Seil, an dem die Hunte
befestigt sind, so Färber. Die Beförderung ist
horizontal wie vertikal möglich.
Ein Beispiel für den Einsatz von Pferden unter Tage: das Steinkohlenrevier des Döhlener Beckens (Freital) im Jahr 1894.
REPRODUKTION: HEINRICH BÖRNER/BERGBAUMUSEUM OELSNITZ/ERZGEBIRGE
Wer im Elfenbeinturm sitzt, der hat kein
Interesse am gesellschaftlichen und politischen Tagesgeschehen. Gemeint sind meist
Intellektuelle wie Schriftsteller und Wissenschaftler, die sich ihrer Arbeit verschrieben haben. Spott haftet der Beschreibung
der weltabgewandten Gelehrten an. Dabei
hatte der Elfenbeinturm ursprünglich eine
positive Bedeutung: „Dein Hals ist wie ein
Elfenbeinturm“, heißt es im biblischen Hohen Lied Salomons. Elfenbein galt als Symbol für Reinheit und Keuschheit, und im
Marienkult wurde die Heilige Mutter Gottes als Elfenbeinturm bezeichnet. (deike)
Seit wann weiß
der „Hole“ was?
Woher stammt die Redensart „Das weiß der
Hole“? Stimmt es, dass sie als bestätigende Redensart wie auch „weiß Gott“ benutzt wird?
(Diese Fragen stellte Eberhardt Börner aus
Oelsnitz.)
Die Redensart ist im Erzgebirge gebräuchlich und sowohl eine Bestätigung als auch
ein abgemilderter Fluch. Sie geht zurück
auf eine Verbindung zweier Wendungen,
nämlich: „Weiß der Teufel“ und „Hol mich
der Teufel“. Da man sich aber aus Aberglauben fürchtete, den Teufel beim Namen zu
nennen, entstand das „Das weiß der Hole“,
gleichbedeutend mit „Das weiß Gott“.
Gottes Name missbräuchlich zu verwenden, war ein christliches Tabu. Deshalb lag dann schließlich doch wohl der
Teufel näher. So entstand parallel zu „in
Gottes Namen“ „in Teufels Namen“. Auch
das „in drei Teufels Namen“ spielt an auf die
christliche Dreifaltigkeit Gott Vater, Sohn
und Heiliger Geist.
LESEN-SEHEN-HÖREN
Freitag, 9. Januar 2015
Rückkehr zu den Wurzeln
Freie Presse
Vom langen, sehnsuchtsvollen Warten
VON MANUELA HASELBERGER
D
ie junge nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi
Adichie ist in Deutschland
keine Unbekannte. Mit ihren beiden
Romanen „Blauer Hibiskus“, für den
Booker Prize nominiert, und „Die
Hälfte der Sonne“, mit dem Orange
Prize for Fiction ausgezeichnet, eroberte sie eine breite Leserschaft.
Auch ihr neues Buch „Americanah“
hat bereits mehrere renommierte Literaturpreise abgeräumt.
Hauptperson ist Ifemelu, eine
junge Frau, die in den neunziger Jahren in Lagos zur Schule geht und für
dreizehn Jahre in Amerika lebt.
Mittlerweile besitzt sie einen amerikanischen Pass, betreibt einen bekannten Blog, hat ein Stipendium in
Yale und ist stolze Eigentümerin einer Wohnung. Oberflächlich betrachtet, eine amerikanische Erfolgsgeschichte, obwohl der Start in
den Vereinigten Staaten alles andere
als einfach war. Doch während Ifemelu beim Friseur sitzt und sich
wieder Zöpfe flechten lässt, verliert
sie sich in Gedanken. War es richtig,
ihre Beziehung mit Blain, dem YaleDozenten zu beenden, ihren Blog zu
Rassenfragen zu schließen und ihre
Wohnung zu verkaufen? Sie hat es
satt, ihre Haare zu glätten, sich anzupassen, und sie möchte wissen, was
aus ihrer großen Jugendliebe Obinze
geworden ist.
Sie erinnert sich an ihre Kindheit
in Nigeria, wie sie dort in einer Mittelstandsfamilie behütet aufwuchs,
und sie denkt an ihre Schulfreunde,
wie sie alle davon träumten, nach
England oder Amerika auszuwan-
Chimamanda Ngozi Adichie:
„Americanah“. Übersetzt von
Anette Grube. S. Fischer Verlag.
608 Seiten. 24,99 Euro. ISBN 978-310-000626-4.
dern. Mit Obinze zusammen wollte
sie im Ausland studieren. Sie wollten dem ständigen Stromausfall,
den Streiks an Schulen und Universitäten entfliehen. Und dann kam
am Ende doch alles anders. Ifemelu
weiß, dass Obinze nun verheiratet
ist, ein Kind hat und, nachdem er in
England versucht hat, Fuß zu fassen,
von dort ausgewiesen wurde und
wieder in Lagos lebt. Sie ist nun die
Americanah, die Frau, die in Amerika lebte und wieder zurück in ihre
Heimat kommt.
Dies ist ein Buch, das den Leser ab
der ersten Seite gefangen nimmt.
Ohne die politischen Gegebenheiten explizit zu erwähnen, erhält der
Leser ein großes Panorama sehr unterschiedlicher nigerianischer Lebensläufe und einen sehr klaren
Blick darauf, was es heißt, als Farbige
in Amerika zu leben.
MUSIK
Verlassen. Von einem Moment auf den anderen allein.
Wie trostlos. Na dann, hatte sie gesagt, und schon war
sie weg. Das war’s. Kein Streit, kein ersichtlicher
Grund. Und er beginnt zu warten – auf eine Nachricht, einen Anhaltspunkt, ihre Rückkehr. Während
um ihn herum die Geräusche der Menschen, Tiere,
des Hauses, der Stadt dem Alltag zu seinem Takt verhelfen, erfasst sein Leben eine Starre. Melancholisch
ist die Geschichte, die Nina Jäckle in ihrem Buch
„Warten“ erzählt. Dann: ein verpasster Anruf. Und spä-
Die wichtigste Stadt in
Goethes Leben? Klar,
Weimar. Aber auch nach
Gotha unterhielt der Klassiker viele Kontakte. Den
Herzog dort schätzte er
fast so sehr wie den bei
sich zu Hause.
N
KLASSIK
Männerpatzer
Frauenbilder
Wenn die Flucht nach vorn in Form
eines furchtbaren Rap-Rock-Albums
(„Drinne“) auf direktem Weg in eine
Sackgasse führt, hilft vermeintlich
nur der künstlerische Rückwärtsgang. „Retro“, das fünfte Album des
Berliner Rappers B-Tight ist die Musik gewordene Entschuldigung an
Fans, die er zwischen der Kollaboration mit den Emil Bulls und peinlichen Fernsehauftritten verloren hat.
Im ersten Song „Nummer Einz“ listet er eine noch recht beeindruckende Abfolge von bisher veröffentlichten Alben- und Songtiteln auf – um
dann sein Erbe über die restliche
Spielzeit von „Retro“ ganz zu zertreten: Deutschlands „meist indizierter
Rapper“ (B-Tight über B-Tight) arbeitet sich wahllos an Belanglosigkeiten ab und quetscht hier und da mal
ein Schimpfwort dazwischen. Damit ist der Grundstein gelegt für die
totale Belanglosigkeit. (floh)
Seit ihrem Salzburg-Debüt als Susanna ist Dorothea Röschmann
immer wieder dorthin zurückgekehrt. Derzeit als Agathe im Freischütz an der Staatsoper Berlin zu
erleben, hat die gefeierte Sopranistin ihrer Liebe zum Lied in „Porträts“
von Schubert, Schumann, Strauss
und Wolf (bei Sony) Ausdruck verliehen. Sie beginnen bei den Goethe-Schöpfungen Gretchen und Mignon von Schubert und reichen
über Maria Stuart aus Sicht von
Schumann bis zu den empfindsamen Wesen des Frauenkenners Richard Strauss. Gerade die fühlen
sich sehr lebendig an. Reichlich Stoff
bieten diese bitteren, verlassenen,
übermütigen Seelen ohnehin: Die
Röschmann tut dies mit Anmut und
Ausdrucksreichtum ihrer wirklich
hohen, kultivierten Stimme. Am
Klavier wird sie feinfühlig von Malcolm Martineau begleitet. (mes)
DAS BUCH Nina Jäckle (Text), Franziska Neubert (Grafiken): „Warten“. Kunstanstifter Verlag. 48 Seiten. 22,50 Euro. ISBN 978-3942795-24-1.
THRILLER
Psychoduell
zweier Männer
Zwei ungleiche Männer stehen im
Mittelpunkt von „Die rechte Hand
des Teufels“, dem äußerst spannenden Debütroman des Amerikaners
Kim Zupan. Der eine ist Polizist im
bergigen Bundesstaat Montana, spezialisiert darauf, in der Einöde verschwundene Menschen und ihre
Spuren zu finden. Der andere ist ein
alt gewordener Auftragskiller, der
weiß, wie man Menschen verschwinden lässt. Während der Mörder im Gefängnis auf seinen Prozess
wartet, soll ihm der Polizist während
seiner Nachtschichten seine Geheimnisse entlocken. In den Stunden, die die beiden, nur durch ein
Gitter getrennt, miteinander verbringen, entspinnt sich ein Psychoduell, das an das berühmte „Schweigen der Lämmer“ erinnert. Wunden
und Abgründe in ihrer beider Leben
werden offengelegt. Dabei finden
die Männer heraus, dass sie in ihrer
jeweiligen Einsamkeit viel gemein
haben. Zugleich belauern sie einander, stets bereit, den anderen trotz aller vermeintlichen Nähe auszuschalten. (dpa)
Goethe als Netzwerker
VON ANDREAS HEIMANN
HIP-HOP
ter die Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen
kann... Die Leipzigerin Franziska Neubert hat diesem
sehr schönen Buch aus dem Kunstanstifter Verlag
Grafiken beigegeben, die in ihrer Schlichtheit das
traurige Gefühl des Verlorenseins treffend
ILLUSTRATION: FRANZISKA NEUBERT
transportieren.
B7
un sag’ ich noch allen
Freunden in Weimar und
Gotha ein treues Lebewohl!“, schreibt Johann Wolfgang
von Goethe im März 1787 aus Neapel. Freunde in Weimar? Klar, die
kennt man. Schließlich hat er da
schon einige Jahre als Minister am
Weimarischen Hof hinter sich, und
die kleine Stadt in Thüringen ist
längst zu einer zweiten Heimat für
den gebürtigen Frankfurter geworden. Aber Gotha? Da müsste selbst
mancher passionierte Goethe-Leser
passen. Ein Fall für Sigrid Damm:
Die in Gotha geborene Autorin hat
einen Ruf als Goethe-Kennerin und
schon mehrere Bücher über den
Dichter geschrieben. „Goethes
Freunde in Gotha und Weimar“ ist
ihr jüngstes.
Es beginnt mit dem erwähnten
Zitat aus Neapel. Goethe ist zu dem
Zeitpunkt schon ein halbes Jahr in
Italien und Weimar weit weg. Aus
der Stadt, die später zum Inbegriff
der deutschen Klassik werden sollte,
ist er geradezu geflohen, unglücklich über den ungelösten Konflikt,
als Minister kaum noch Zeit für die
Literatur zu haben. Es kursiert das
Gerücht, er werde nicht nach Wei-
mar zurückkehren, sondern nach
Gotha übersiedeln. „Die Gunst die
man mir in Gotha gönnt macht viel
Aufsehn“, notiert er und hat wohl
tatsächlich überlegt, ob er sich nicht
vom Gothaer Herzog abwerben lassen sollte.
Die Beziehungen zu Gotha waren
jedenfalls enger, als es aus der Retrospektive erscheint. Denn tatsächlich
verbrachte er den Großteil seines Lebens dann doch in Weimar. Sigrid
Damm hat aber ausgiebig recherchiert und kann viele Belege über
Gothas Bedeutung für den Dichter
vorlegen: Herzog Ernst II. lädt Goethe mehrfach nach Gotha ein, und
der Dichter ist auch etliche Male
dort zu Besuch. Die beiden korrespondieren regelmäßig. Goethe ist
dem Herzog unter anderem beim
Ankauf von Kunstwerken für dessen Sammlung behilflich.
Und er vermittelt Kontakte –
zum Beispiel den zwischen Ernst II.
Sigrid Damm: „Goethes Freunde
in Gotha und Weimar“. Insel
Verlag. 239 Seiten. 19,95 Euro.
ISBN 978-3-458-17611-4. Bücher
können bei der „Freien Presse“
bestellt werden.
und Johann Heinrich Wilhelm
Tischbein. Der Künstler hat Geldsorgen, der Herzog soll ihm unter die
Arme greifen. Sogar zusammen mit
Carl August, dem Weimarer Herzog,
reist Goethe ins Nachbarherzogtum
– 1788 fällt dort die Entscheidung,
Schiller eine außerordentliche Professur in Jena anzubieten. Um wissenschaftliche Themen geht es bei
seinen Kontakten nach Gotha immer wieder: Zu seinen Gesprächspartnern dort gehört etwa Ludwig
Christian Lichtenberg, ein Physiker
im gothaischen Staatsdienst, der
Vorlesungen zur Optik hält, ein Thema, das auch Goethe umtreibt.
Seinen ersten Brief an Schiller
schreibt Goethe im Juni 1794 – der
neue Freund lässt ihn die Bekannten
in Gotha bald vergessen. Der Herzog
dort beklagt sich: „Ich sehne mich ...
nach dem Vergnügen, Sie wieder
einmal zu umarmen, denn es ist unendlich lange her...“. Tatsächlich gibt
es nun einige Jahre, in denen er es
gar nicht bis Gotha schafft. Und
nach dem Tod Ernst II. werden die
Kontakte zum Hof nie wieder so eng,
wie sie einmal waren.
Und so widmet sich Sigrid Damm
dann doch auch Goethes Bekanntenkreis in Weimar. Die Kontakte,
die der geschickte Netzwerker dort
pflegte, beeindrucken noch immer.
Kaum ein damals bekannter Name,
mit dem er nicht irgendwie zu tun
hatte: von Ludwig van Beethoven
bis zu Napoleon Bonaparte. Um ein
Fazit, welche Bedeutung Gotha für
Goethe denn nun schlussendlich
hatte, hat sich Sigrid Damm gedrückt. Überschätzen sollte man es
nicht, Weimar blieb allemal wichtiger. Aber ihr neues Buch ergänzt das
landläufig Bekannte in Goethes Biografie um etliche interessante Details. (dpa)
Kim Zupan: „Die rechte Hand des
Teufels“. Übersetzt von Marie-Luise
Bezzenberger. Knaur Verlag. 328 Seiten. 9,99 Euro. ISBN 978-3-42651515-0.
KATRIN WEBER
Debütalbum einer
sächsischen Diva
Sie ist intelligent und humorvoll,
hat Charme und den gewissen Biss:
Katrin Weber wird schon seit einigen Jahren landauf und landab auf
der Bühne gefeiert – gleich ob im
Musical oder im Konzert mit großem Orchester. Die „ganze“ Weber
gab es bislang nur in ihren Soloabenden. Jetzt auch auf ihrem ersten
Solo-Album „Ich würde dich gerne
wieder siezen“, das Tobias Künzel
von den Prinzen produziert, geschrieben und getextet hat. (fp)
Katrin Weber: „Ich würde dich
gerne wieder siezen“. Buschfunk.
CD, 14 Titel, ca. 55 Minuten Laufzeit.
16,95 Euro. Erhältlich ist die CD in
den Geschäftsstellen der „Freien
Presse“. » www.freiepresse.de/shop
FILME
HORRORKOMÖDIE
ACTION
DOKUMENTATION
Nur mit Whiskey
und Donuts
Grundsolide
Popcorn-Unterhaltung
So geht Wacken,
das Metalfestival
„Wolfcop“ gehört zu jenen Filmen, denen
man ansieht, dass die Macher und Schauspieler sehr viel Spaß hatten, der Zuschauer freilich nicht unbedingt. Denn nur
wirklich überzeugte Trash-Fans werden
sich bei dieser äußerst abstrusen Werwolfgeschichte amüsieren können. Ein verlotterter Polizist, der nie schießt, aber um so
mehr dem Alkohol und den Frauen frönt,
wird Opfer einer okkulten Hexen-Sekte,
mit einem Zauber belegt und so des
Nachts zum Werwolf. Mit reichlich Whiskey und Donuts als Energiequelle räumt
er in seiner vom Verbrechen regierten
Kleinstadt auf. (mqu)
„Hercules“? Gab’s doch erst, wird mancher
sagen. Richtig: „The Legend Of Hercules“,
ein witzloser und letztlich überflüssiger
Actionfilm ohne jeden Charme. Der „Hercules“ (2014) ist jedoch aus einem ganz
anderen Holz geschnitzt. Regisseur Brett
Ratner nähert sich dem Mythos des Halbgottes Hercules augenzwinkernd und vor
allem ziemlich freizügig. Antiken-Vorwissen? Überflüssig. Wie Hercules (cool:
Dwayne Johnson) Berühmtheit erlangte,
wird ganz schnell im Vorspann aufgefrischt. Danach tritt der Sohn des Zeus als
Söldner auf, der ein paar Bauern das
Kämpfen beibringen soll. (tsch)
Wacken: Einmal im Jahr wird das kleine
Örtchen in Norddeutschland von abertausenden Heavy-Metal-Fans „überfallen“.
Das sind jede Menge schwarz (manche
auch rosa) gekleidete Gestalten mit langen Haaren – aber nicht nur: Es sind Männer wie Frauen, Klempner wie Professoren, und sie kommen von allen Kontinenten. Genau diese Vielfalt möchte Norbert
Heitker mit „Wacken – Der Film“ (2013)
einfangen. Der Regisseur will mit der Festival-Doku erklären, wie sich W:O:A anfühlt. Und der bombastische Soundmix
vermag es, das Live-Feeling des Festivals
nach Hause zu holen. (tsch)
Wolfcop Ascot Elite. DVD,
Blu-ray. Regie:
Lowell Dean. Laufzeit:
80 Minuten.
Handlung:
xxwww
Darsteller:
xxwww
Hercules Paramount.
DVD, Blu-ray, BD 3D, VoD.
Regie: Brett Ratner. Laufzeit: 94 Minuten.
Handlung:
xxxww
Darsteller:
xxxww
Wacken – Der Film Warner. DVD, Blu-ray, BD 3D.
Regie: Norbert Heitker.
Laufzeit: 96 Minuten.
Handlung:
xxxxw
Doku:
xxxxw
B8 Freie Presse
KINDER & CO
Freitag, 9. Januar 2015
Technik-Messe in den USA In Syrien fehlt Unterricht Gneis ist Stein des Jahres
Für Technikfans ist es derzeit wieder spannend: In Las Vegas in den USA läuft noch
bis heute die Messe CES. Sie zeigt, was unter anderem Fernseher, Computer und
Handys künftig können.
Viele Hersteller kommen und zeigen, was
sie sich ausgedacht haben. Anschauen dürfen sich die neuen Geräte nur bestimmte
Neue Handys werden Leute. Es sind Menschen, die von Beruf mit
auf der Messe gezeigt.
Fernsehern, Handys oder anderen elektronischen Geräten zu tun haben. Auch Journalisten dürfen sich umgucken. Sie berichten dann in Zeitungen, im Fernsehen oder im
Radio, was bei der CES gezeigt wird.
Las Vegas liegt im Westen der USA im Bundesstaat Nevada. Die
Stadt ist vor allem für ihre vielen Kasinos bekannt. Dort können
die Menschen ihr Glück versuchen und um Geld spielen. (afk)
Gewinner des
Weihnachtsrätsels
Beim Weihnachtsrätsel im Dezember solltet ihr, liebe Kinder,
herausfinden, wie viele Kristalle
den Nordstern zum Leuchten
bringen. Die richtige Antwort
lautet: 24 Kristalle. 2150 Kinder
haben mitgemacht. Gewonnen
haben folgende Kinder:
1. Preis, Junior Columbus
Leuchtglobus „Reise um die Erde!“: Nik Köhler aus Callenberg;
Leander Lorenz, Treuen; LucaEric Schlesinger, Olbernhau
2. Preis, Geschicklichkeitsspiel
„Gregs Tagebuch – 10 Sekunden
Balla Balla“: Amy Jochmann,
Mittweida; Josie Leonie Bergt,
Frankenberg
3. Preis, Spiel „Sagaland“: Pepe
Schröter, Gornau; Philipp
Grajetzki, Burkhardtsdorf
4. Preis, Spiel „Lotti Karotti“:
Leana Schmidt, Bockau; Lotte
Härtel, St. Egidien
5. Preis, Spiel „Sau-Bande!“:
Florian Claus, Freiberg; Tim
Höhne, Lichtenstein
6. Preis, Malefiz-Spiel: Hanna
Roscher, Plauen; Chantal Seidel,
Annaberg-Buchholz
7. Preis, Spiel „Schiffe versenken“: Marie Schwabe, Freiberg;
Tom Schröter, Oelsnitz; Nico
Johnatan Seidler, Seiffen
8. Preis, Spiel „Da ist der Wurm
drin“: Niclas Wille, Bernsdorf;
Toni Bieder, Kirchberg; Tjelle
und Sontje Graf, Deutschneudorf
Griechenland in den Schlagzeilen
Das Wort „Grexit“ steht zurzeit immer
wieder in den Zeitungen. Wird es genutzt,
geht es um Griechenland. Doch was bedeutet der Begriff eigentlich genau?
G
riechenland ist ein Staat in Südosteuropa.
Viele Menschen fliegen dorthin, um Urlaub
zu machen. Über das Land wird zurzeit viel
gesprochen. Denn die Griechen dürfen am
25. Januar ihr Parlament neu wählen. Befürchtet wird,
dass es danach viel Wirbel geben könnte.
Wer das verstehen will, muss wissen, dass Griechenland sehr viele Schulden angehäuft hat. Ohne die Unterstützung anderer Länder wäre der Staat längst pleitegegangen. Die anderen Länder haben das verhindert,
denn sie fürchteten, dass das dem Euro schaden könnte.
Mit diesem Geld zahlen nicht nur wir in Deutschland.
Auch in vielen anderen europäischen Ländern haben
Menschen den Euro im Portemonnaie.
Vor der Wahl in Griechenland diskutieren Politiker
nun über den „Grexit“. Das Wort „Grexit“ ist ein sogenanntes Kofferwort. Es ist aus zwei anderen Wörtern
entstanden. In „Grexit“ stecken die Wörter „Greek“ (auf
Deutsch: Griechisch) und „exit“ (auf Deutsch: Ausgang). Mit „Grexit“ ist gemeint, dass Griechenland aus
dem Euro austreten könnte. Das Land könnte die Währung also wieder abschaffen.
Lange Zeit war das als Schreckgespenst sehr gefürchtet gewesen. Die Politiker hatten Angst, dass der Euro
Schaden nimmt und auch andere Länder pleitegehen.
Doch inzwischen ist die Gefahr nicht mehr ganz so
groß, heißt es. Trotzdem wird gewarnt, es so weit kommen zu lassen. Denn andere Staaten würden dann viel
Geld verlieren. Experten sehen viele Risiken.
In Griechenland müssen die Menschen sehr hart
sparen, nachdem andere Länder sie unterstützt haben.
Es gibt Politiker, die daran rütteln wollen. Sie möchten
auch nicht alle Schulden zurückzahlen müssen. Die anderen Länder erwarten aber genau das. (afk)
Griechenland – zum Beispiel die Inselgruppe Santorin – ist bei vielen Menschen als Urlaubsland beliebt. Viele Menschen verfolgen
derzeit aber auch mit Spannung, wie es in Griechenland weitergehen wird. Das Land hat Schulden angehäuft. Politiker diskutieren
FOTO: IMAGO
nun darüber, wie hart das Land in Zukunft noch sparen muss.
Wissensspaß: Der Karpfen
9. Preis, Spiel „Der kleine Drache Kokosnuss“: Unterstufe der
Förderschule „Christian Felix
Weiße“, Annaberg-Buchholz;
Philine Kurig, Aue; Jette Gärtner, Chemnitz
10. Preis, Spiel „Ubongo Junior“: Paul Fischer, Burgstädt; Greta Schirmer, Zwickau; Niclas
Dietel, Pockau-Lengefeld
11. Preis, Brettspiel „Yakari“: Sara Roßner, Stollberg; Sebastian
Reichel, Marienberg; Aaron Jordan, Penig
Herzlichen Glückwunsch!
Die Gewinne können ab dem
14. Januar in den jeweiligen
Freie-Presse-Shops abgeholt
werden. Vorab werden die Gewinner noch einmal schriftlich
benachrichtigt.
Fachleute haben den Gneis zum „Gestein
des Jahres 2015“ gekürt. Sie sagen, dass wir
alle den Gneis kennen. Denn er wird häufig
zu Split und Schotter verarbeitet. Er landet
also auf unseren Straßen. Auch Mauern
wurden damit schon hochgezogen. Der
Gneis ist gut an seinem Aussehen zu erkennen. Dunkle und helle Schichten wechseln
Gneis-Steine.
sich in dem Gestein ab.
FOTOS (3): IMAGO
Den Gneis können wir weltweit finden. In
Deutschland kommt er zum Beispiel an den norddeutschen Küsten
vor. Es gibt dieses Gestein aber auch im Erzgebirge, im Schwarzwald, im Fichtelgebirge und im Bayerischen Wald. Der Gneis gehört zu den ältesten Gesteinen der Erde, sagen die Experten. Sie
arbeiten beim Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler. Sie
wählen jedes Jahr ein „Gestein des Jahres“. (afk)
D
er bekannteste Karpfen ist
wohl Cyprinus, der
Freund des kleinen Wassermanns von Otfried Preußler.
Cyprinus ist Latein und bedeutet Karpfen. Auf dem gemütlichen Fisch kann der Junge be-
quem durch den Weiher reiten.
Groß und schwer können
Karpfen werden – bis zu
1,20 Meter Länge und 40 Kilogramm Gewicht. Ein zutraulicher Gefährte ist er allerdings
nur im Buch, denn Karpfen sind
Suchspaß: Acht Fehler!
sehr scheu und verstecken sich
tagsüber an tiefen, dunklen Stellen ihres Heimatgewässers. Erst
wenn es dämmert, beginnen sie
mit der Futtersuche.
Dabei durchwühlen sie den
sandigen oder schlammigen
Grund nach Krebsen, Insektenlarven und Würmern. An der
Oberfläche kann man deshalb
die Anwesenheit eines Karpfens
erkennen, wenn das Wasser
trüb wird.
Am wohlsten fühlt sich das
Tier in warmen, langsam fließenden oder stehenden Gewässern wie Baggerseen und Tümpeln. Dort locken sie auch so
manchen Angler an, denn besonders in Deutschland isst
man gerne Karpfen. Um eines
der starken Tiere zu fangen,
brauchen die Fischer Kraft und
Ausdauer. (deike)
Das obere Bild
unterscheidet
sich von dem
unteren durch
acht Veränderungen. Welche
sind es?
Lösung: Haarsträhne, Auge,
Gipfel, Schneeberg, Reisverschluss, Jacke,
fehlender Kreis
Snowboard,
Kreis in unterschiedlicher
Größe am
Snowboard
PREISAUSSCHREIBEN
In Syrien geht es den Kindern nicht gut. Es
gibt Kämpfe in dem Land. Hunderttausende gehen deswegen nicht zur Schule. Das
sagt das Kinderhilfswerk Unicef.
Syrien ist etwa halb so groß wie Deutschland. Seit fast vier Jahren gibt es Kämpfe in
dem Land. Die Anhänger und Gegner von
Präsident Baschar Assad gehen gegeneinanEine syrische Mutter mit der vor. Bürgerkrieg wird das genannt. WeKind im Flüchtlingslager.
gen der Kämpfe sind schon viele Menschen
aus Syrien geflohen. Das alles hat Folgen. So gehen geschätzt rund
670.000 Schulkinder nicht zur Schule. Sie können nicht lernen, obwohl sie ein Recht darauf haben. Hinzu kommt, dass Schulen auch
angegriffen werden. Hunderte Kinder wurden verletzt oder starben
gar. Unicef fordert die kämpfenden Gruppen auf, die Schulen und
die Kinder zu schützen. (afk)
01/2015
Seite 9
Seite 17
Seite 6
meine
Reise
Auf die Reise, fertig, los!
Entdecken Sie neue
und beliebte Urlaubsziele
www.freiepresse.de/reisen
Fotos: Veranstalter
meine
EDITORIAL
SEITE 2
MEIN TIPP
Der Urlaub
lockt
Marina Mögel vom Kurreiseveranstalter CUP-Touristik sowie das Team
von „Freie Presse“-Reisen mit Margrit Schreiter-Amlung, Ursula Gerber und Heike Günther (v.l.n.r.) freuen sich auf dem Chemnitzer ReiseFOTO: PF
markt auf viele interessante Gespräche mit den Lesern.
Diesen herrlichen Blick über Meran auf die Alpen kann genießen, wer
in Südtirol Urlaub macht. Die nördlichste Provinz Italiens ist 2015 internationaler Partner des Chemnitzer Reisemarktes, der noch bis
Sonntag in der Messe Chemnitz stattfindet. FOTO: WOLFGANG ZWANZGER/FOTOLIA
Willkommen zum Reisemarkt
Bis Sonntag dreht sich in der Messe Chemnitz alles um die schönste Zeit des Jahres
B
eim Chemnitzer Reisemarkt
darf selbstverständlich auch
das Team von „Freie Presse“Reisen nicht fehlen. „Wir nehmen
diese Messe gern zum Anlass, um
mit unseren Lesern über vergangene
und künftige Reisen ins Gespräch zu
kommen“, sagt Margrit SchreiterAmlung, die bei der „Freien Presse“
die Leserreisen verantwortet.
Mit dabei am Stand von Sachsens
größter Tageszeitung ist auch Marina Mögel vom Kurreiseveranstalter
CUP-Touristik. Sie beantwortet alle
Fragen zum neuen Reiseziel Bad
Tölz. Auf dem Chemnitzer Reisemarkt informieren die Aussteller bis
Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr in
der Messe Chemnitz über neue Reisetrends.
Als Partnerstadt fungiert in diesem Jahr Wurzen. Im Herzen Sach-
sens, zwischen den Großstädten
Leipzig und Dresden gelegen, ist die
Ringelnatzstadt gut zu erreichen und
deshalb in diesem Jahr Gastgeber
des 24. Tages der Sachsen.
Internationaler Partner der Messe ist Südtirol, nördlichste Provinz
Italiens. Besonders bei den Sachsen
beliebte Reiseziele sind der Vinschgau, das Meraner Land, das Eisacktal, das Tauferer Ahrntal, Südtirols
Süden mit dem Kalterer See und der
Weinstraße und nicht zuletzt die Dolomiten mit ihren weltbekannten bizarren Felsformationen.
SERVICE Eintrittskarten für den
Chemnitzer Reisemarkt, die gleichzeitig in den Bussen und Bahnen des
Verkehrsverbundes Mittelsachsen
gültig sind, gibt es in allen Geschäftsstellen der „Freien Presse“.
Leser sind voll des Lobes
Chemnitzer Ehepaar schwärmt von ihrer Reise in die Schweiz
D
er Besuch des Kirchner-Museums in Davos – für die
Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und Ur-Chemnitzerin Hella-Christina Stiegler war das ein absolutes Muss. „Ich war überrascht,
dort ein Foto von Kirchner als Jugendlichen mit seinem Vater auf
dem Chemnitzer Theaterplatz zu sehen“, sagt die 65-Jährige. Später gehörte Ernst Ludwig Kirchner
(1880–1938) mit den beiden Zwickauern Fritz Bleyl und Max Pechstein sowie dem Chemnitzer Karl
Schmidt-Rottluff zur Künstlergruppe
„Die Brücke“. In Davos lebte Kirchner von 1918 bis zu seinem Tod 1938.
Gemeinsam mit ihrem Mann
Thomas reiste Hella-Christina Stiegler 2013 nach Davos und kommt
noch heute ins Schwärmen, wenn sie
von der Reise erzählt. „Schon bei
der Fahrt mit dem Fünf-Sterne-Reisebus fühlten wir uns so richtig
wohl. In Davos angekommen, fanden
wir ein Hotel vom Feinsten vor. Es
fehlte an nichts: Gut ausgestattete
Zimmer, freundliches Hotelpersonal,
hervorragendes Essen – was will
man mehr“, fragt die Chemnitzerin.
Beim Urlaub in dem bekannten Wintersport-Ort stand aber nicht nur
der Besuch des Kirchner-Museums,
sondern auch eine Fahrt mit dem legendären Bernina-Express auf dem
Programm. Der Schnellzug der Rhätischen Bahn gehört neben dem Gla-
cier-Express zu den bekanntesten
Zügen in der Schweiz. Voll des Lobes
ist das Ehepaar auch für die Reiseleitung vor Ort. „Die Reiseleiterin war
eine erfahrene, sympathische und
sehr orts- und landeskundige Dame,
die ihr Handwerk zur Zufriedenheit
aller bestens verstand. So macht
Reisen wirklich Spaß!“, sagt HellaChristina Stiegler.
Gebucht haben die beiden Chemnitzer den Urlaub übrigens beim Reiseveranstalter Viva Dor, einem langjährigen Partner von „Freie Presse“-Reisen. Das Unternehmen aus
Berlin lädt die Leser von Sachsens
größter Tageszeitung regelmäßig zu
Infoabenden ein, um seine Reisen
vorzustellen. „Wir haben diese Infoabende schon öfter besucht, ein
paar Mal auch eine Reise gebucht
und wurden nie enttäuscht“, sagt
Hella Christina-Stiegler. Die nächste
Reise ist schon fest eingeplant: Im
Frühjahr geht es nach Marokko.
WIR WOLLEN ES WISSEN: Welche
Erfahrungen haben Sie mit den
„Freie Presse“-Reisen gemacht?
Schreiben Sie uns Ihre Erlebenisse,
egal ob positiv oder negativ, auf und
schicken Sie diese per Mail an reisen@freiepresse.de. Für einen Brief
oder eine Karte nutzen Sie die folgende Anschrift: „Freie Presse“, Leserreisen, Brückenstraße 15, 09111
Chemnitz.
Hella-Christina Stiegler und ihr Mann Thomas reisten 2013 nach Davos
in der Schweiz. Das Foto zeigt sie vor dem modernen Fünf-Sterne-Reisebus, mit dem der Urlaub schon fast direkt an der Haustür des ChemFOTO: PRIVAT
nitzer Ehepaares begann.
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Liebe Leserinnen und Leser, haben
Sie sich schon Gedanken über Ihren
Jahresurlaub 2015 und die diversen
anstehenden Kurzurlaube gemacht?
Nein? Das trifft sich gut! Denn heute
halten Sie das neue Reisemagazin
der „Freien Presse“ in den Händen.
Auf den folgenden 18 Seiten stellen
wir Ihnen zahlreiche ausgewählte
Reiseziele in aller Welt vor, die wir
Ihnen für die erholsamsten Wochen
des Jahres wärmstens ans Herz legen wollen.
So nimmt Sie das Plauener Unternehmen reise plus im März und
Oktober auf eine zwölftägige Reise
von Griechenland in die Türkei mit.
Auf dem Programm stehen unter anderem Thessaloniki, Athen mit der
Akropolis sowie Instanbul und Pergamon. Die genaue Reisebeschreibung finden Sie auf Seite 7 dieses
Magazins.
Soll es nur eine Kurzreise sein,
dann empfehle ich Ihnen im August
einen Besuch der Schlössernacht in
Potsdam mit einem sich anschließenden Abstecher zur der in diesem
Jahr in der Havelregion stattfindenden Bundesgartenschau. Neugierig?
Dann blättern Sie doch gleich einmal
auf Seite 11. Dort ist die Reise ausführlich beschrieben.
Oder wollen Sie doch lieber die
fantastische Bergwelt der Pyrenäen
entdecken? Dann empfehle ich Ihnen die achttägige Bussreise mit unserem langjährigen Partner Ullmann-Reisen nach Andorra. Das
Fürstentum zwischen Frankreich
und Spanien ist in der traumhaften
Landschaft der Pyrenäen gelegen.
Während der Reise, die auf Seite 9
beschrieben ist, lernen Sie die fantastische Bergwelt kennen und besuchen die zahlreichen kleinen Dörfer, für die die Pyrenäen weltweit bekannt sind. Übrigens informiert Ullmann-Reisen noch bis zum Sonntag
ausführlich auf dem Chemnitzer Reisemarkt. Dort ist auch das Team von
„Freie Presse“-Reisen mit einem
Stand vertreten.
Wir alle zusammen freuen uns
dabei auf viele interessante Gespräche mit Ihnen, liebe Leserinnen und
Leser. Dabei wollen wir nicht nur Lob
hören, sondern freuen uns genauso
auch über berechtigte Kritik,
schließlich ist es uns nur so möglich,
unsere Angebote immer weiter zu
verbessern.
Zunächst wünsche ich Ihnen aber
viel Spaß beim Blättern in unserem
Katalog und dem Aussuchen der
nächsten Reise. Und vielleicht sehen
wir uns ja tatsächlich bis Sonntag
beim
Chemnitzer
Reisemarkt.
Ihre Felicia Kollinger-Walter
Leiterin Produktmanagement
SCHIFFSREISEN
Großbritannien, Frankreich, Belgien
8 Tage: Kreuzfahrt mit MS ASTOR – Reiseroute: Bremerhaven · Passage Themse · Tilbury
· Passage Seine · Rouen · Passage Schelde · Antwerpen · Bremerhaven
SEITE 3
Holland & Belgien
Flusskreuzfahrt mit MS ALEMANNIA ab/an Köln –
8 Tage mit Busan- und -abreise
Abo-Vorteil!
Schönste Flusspassagen und traditionsreiche Handelsmetropolen
im milden Klima des Ärmelkanals erwarten Sie. Über die Themse
geht es Richtung London und über die Seine bis nach Rouen.
Hier bleiben Sie jeweils über Nacht und haben ausreichend Zeit
für Ausflüge in die englische und französische Hauptstadt.
Zum Schluss noch ein kurzer Abstecher nach Antwerpen, die
Diamantenstadt, oder von dort aus nach Brüssel.
Eingeschlossene Leistungen:
· Taxigutschein (im Verbreitungsgebiet der Freien Presse)
zu den Buszustiegen
· Bustransfer nach Bremerhaven
und zurück
· Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie
mit Vollpension
(bis zu 6 Mahlzeiten)
· Sekt zum Frühstück
· Ein- und Ausschiffungsgebühren
· Gepäckbeförderung zum/vom Schiff
· Kapitänsdinner und
festlicher Gala-Abend
· freie Nutzung der Schiffseinrichtungen (außer Dienstleistungen)
· Bordveranstaltungen
· Deutsch sprechende
Transocean-Reiseleitung
· Info-Vorträge über Land und Leute
· Welcome- und Farewell-Cocktail
· umfangreiches Sport- und
Animationsprogramm
· Arzt an Bord
Kosten pro Person in Euro
Frühbucherpreise:
2-Bett-Glückskabine,
innen
2-Bett-Glückskabine,
außen
ab 1153,–
ab 1483,–
Abo-Vorteil:
50 Euro Bordguthaben
pro Kabine
Reisetermin:
29.09.-06.10.15
Veranstalter:
ZGT Verlag GmbH &
TransOcean Kreuzfahrten
(eine Marke der South Quay Travel &
Leisure Ltd. London/UK)
Rathenaustraße 33, 63067 Offenbach
Code 15.GBFRTRAN.1
Rhein und holländische Wasserwege
8 Tage: Flussfahrt mit MS BELLEJOUR
Route: Frankfurt, Rüdesheim, Köln, Düsseldorf, Rotterdam, Amsterdam, Bonn, Frankfurt
Begleiten Sie uns auf eine Reise
in die Benelux-Staaten Holland
und Belgien. Holland steht für
Deiche – der größte Teil des
Landes liegt unter dem Meeresspiegel – Windmühlen, Tulpen,
für große Künstler wie van Gogh
und malerische Städte. Im Nachbarland Belgien heißt Sie die
nördliche Provinz Flandern
willkommen mit zauberhaften
Landschaften und zahlreichen
Beispielen flämischer Baukunst.
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürabholung
· Busan- und -abreise
· persönliche Betreuung während
der gesamten Reise
· Kreuzfahrt in gebuchter Kabinenkategorie inklusive Vollpension
· Unterhaltungsprogramm an Bord
· festliches Kapitäns-Dinner
· Begrüßungs- und Abschiedscocktail
· sämtliche Schifffahrtsgebühren
Die MS ALEMANNIA zeichnet sich
durch eine gemütliche und ungezwungene Atmosphäre aus. Eine Besonderheit ist das überdachte Achterdeck, auf dem Sie auch an regnerischen Tagen verweilen können.
Kosten pro Person in Euro
2-Bett-Hauptdeck
899,–
2-Bett-Oberdeck, achtern 1049,–
2-Bett-Oberdeck
1249,–
Ausflugspaket (4 Ausflüge) 150,–
Einzelkab.-Zuschlag auf Anfrage
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
26.09.-03.10.15
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP700.1
Majestätische Donau
8 Tage: Flusskreuzfahrt mit MS BELVEDERE – Erleben Sie
majestätische Metropolen und landschaftliches Idyll
Route: Passau, Dürnstein, Wien, Esztergom, Budapest, Bratislava,
Melk, Passau
Stimmungsvoll, der Weinort Rüdesheim, dann die großartige
Passage durch das Mittelrheintal mit Burgen und Weinterrassen,
bevor Sie das gutgelaunte Köln erreichen, das zu einer erfrischenden
Kölsch-Tour einlädt. Düsseldorf lockt mit der Kö und lebendiger
Altstadt, der „längsten Theke der Welt“. Die Bellejour erreicht das
beeindruckende Mündungsdelta des Rheins und Rotterdam mit
überwältigender Skyline. Amsterdam betört mit Grachten und
seinem ganz eigenen Flair. Genauso bezaubernd wie das
Windmühlen-Freilichtmuseum von Zaanse Schans. Über das barocke
Lustschloss Het Loo und nach einem Bummel durch Bonn kommen
Sie wieder zurück.
Eingeschlossene Leistungen:
· Taxigutschein (im Verbreitungsgebiet der Freien Presse)
· Bustransfer nach Frankfurt
und zurück
· Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie
· Vollpension an Bord
· tägliche Unterhaltung
· Benutzung aller Schiffseinrichtun-
gen · Teilnahme an den
Bordveranstaltungen
· Gepäckservice an und von Bord
· sämtliche Hafen-, Liegeplatz- und
Schleusengebühren
· Willkommens-Cocktail
· festliches Gala- oder Captain’s
Dinner, 1 Tischzeit und feste
Tischplätze
Kosten pro Person in Euro
2-Bett-Glückskabine,
außen
ab 1160,–
Abo-Vorteil:
30 Euro Ausflugsguthaben
Eingeschlossene Leistungen:
· Taxigutschein (im Verbreitungsgebiet der Freien Presse)
· Bustransfer nach Passau
und zurück
· Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie
· Vollpension an Bord
· tägliche Unterhaltung
· Benutzung aller Schiffseinrichtungen · Teilnahme an den
Bordveranstaltungen
Reisetermin:
08.09.-15.09.15
Kosten pro Person in Euro
2-Bett-Glückskabine,
außen
ab 930,–
Abo-Vorteil:
30 Euro Ausflugsguthaben
Reisetermin: 28.06.-05.07.15
Veranstalter:
ZGT Verlag GmbH &
TransOcean Kreuzfahrten
Veranstalter:
ZGT Verlag GmbH &
TransOcean Kreuzfahrten
(eine Marke der South Quay Travel &
Leisure Ltd. London/UK)
Rathenaustraße 33, 63067 Offenbach
(eine Marke der South Quay Travel &
Leisure Ltd. London/UK)
Rathenaustraße 33, 63067 Offenbach
Code 15.RHHOTRAN.1
Code 15.DONTRAN.1
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
· Gepäckservice an und von Bord
· sämtliche Hafen-, Liegeplatz- und
Schleusengebühren
· Willkommens-Cocktail, festliches
Gala- oder Captain’s Dinner, 1 Tischzeit und feste Tischplätze
meine
SCHIFFSREISEN
SEITE 4
Friesische Inseln
Asien mit MEIN SCHIFF 1
5 Tage: Kreuzfahrt mit dem 4-Sterne-Schiff MS ASTOR
Route: Bremerhaven, Esbjerg, List, Helgoland, Bremerhaven
Besuchen Sie mit uns
einzigartige Naturlandschaften
in unserem UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer rund um die
nordfriesischen Inseln. Erleben
Sie Sylt, einen Abstecher nach
Dänemark und zum Abschluss
Helgoland.
Eingeschlossene Leistungen:
· Taxigutschein (im Verbreitungsgebiet der Freien Presse)
· Bustransfer nach Bremerhaven und
zurück
· Kreuzfahrt in der geb. Kabinenkat.
· volle Verpflegung an Bord
(bis zu 6 Mahlzeiten täglich)
· Sekt zum Frühstück
· Willkommens- & Abschiedscocktail
· festliches Kapitänsdinner &
Galaabend
· freie Nutzung der Schiffseinrichtungen & Teilnahme an den
Bordveranstaltungen
· vielseitiges Sport-, Kurs- & Vortragsangebot · dt. Reiseleitung
· Hafengebühren
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürabholung
· persönliche Betreuung während der
gesamten Reise
· Flugan-/abreise
· Transfer zum/vom Flughafen
· Kreuzfahrt gemäß Ausschreibung
· Verpflegung:
Premium Alles Inklusive
· Unterbringung: je nach gebuchtem
Kabinentyp
Kosten pro Person in Euro
Kosten pro Person in Euro
Frühbucherpreise
2-Bett-Glückskabine,
innen
2-Bett-Glückskabine,
außen
ab 813,–
ab 1023,–
Abo-Vorteil: 50 Euro
Bordguthaben p. P.
Reisetermin: 09.05.-13.05.15
Veranstalter:
ZGT Verlag GmbH &
TransOcean Kreuzfahrten
(eine Marke der South Quay Travel &
Leisure Ltd. London/UK)
Rathenaustraße 33, 63067 Offenbach
Code 15.FRIETRAN.1
Ägäis-Kreuzfahrt
cocktail · Bordveranstaltungen
· Kapitänsdinner · Benutzung der
Bordeinrichtungen und Liegestühle
· Bademäntel zur Benutzung
· Betreuung durch ein erfahrenes
dt.-spr. Reiseleiterteam
· Reiseführer bzw. Länderinfos
Kosten pro Person in Euro
2-Bett-Glückskabine,
innen
2-Bett-Glückskabine,
außen
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürservice im Verbreitungsgebiet der Freien Presse
· Schiffsreise in der geb. Kabinen· kategorie · Ein- und Ausschiffungsgebühren, Hafentaxen
· Vollpension an Bord · alle Kabinen
mit Sat-TV, Klimaanlage, Telefon,
Safe · Obstkorb, Tischwein und Säfte zu den Mittag- und Abendessen
· Willkommens- und Abschieds-
Ihre Reise beginnt in Singapur, der „Löwenstadt“. Sie begeistert mit
einer glitzernden Skyline, prächtigen Hindutempeln und einem der
geschäftigsten Häfen der Welt. Erleben Sie auf Ihrer Weiterfahrt
nach Malaysia, Thailand und Vietnam, warum Asien besonders
für das Lächeln, die Farben, die duftenden Blüten und seine
paradiesischen Strände bekannt ist. Kommen Sie mit uns an Bord
der MEIN SCHIFF 1 und sammeln Sie vielfältige Eindrücke.
Reiseverlauf:
1. Tag: Anreise Singapur
2. Tag: Port Klang (Kuala Lumpur)
3. Tag: Port Klang (Kuala Lumpur)
4. Tag: Langkawi (Malaysia)
5. Tag: Phuket (Thailand)
6. Tag: Penang (Malaysia)
7. Tag: Seetag
8./9.)Tag: Singapur
10. Tag: Seetag
11. Tag: Koh Samui (Thailand)
12. Tag: Seetag
13. Tag: Phu My (Ho-Chi-Minh-Stadt)
14. Tag: Seetag
15. Tag: Singapur, Heimreise
Ihr Schiff: MEIN SCHIFF 1
Eine Reise auf der MEIN SCHIFF 1
bedeutet nicht nur grenzenlose
Freiheit, sondern auch grenzenlose
Vielfalt und individuellen Service an
Bord.
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
08.03.-24.03.16
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP705.1
Ein Fest für die Sinne und einzigartige Naturerlebnisse
18 Tage: Südamerikakreuzfahrt auf der NORWEGIAN SUN
Auf dieser Kreuzfahrt erleben Sie die Höhepunkte Südamerikas. In
Valparaiso beginnt Ihre Reise, die vorbei an den chilenischen Fjorden
rund um das Kap Hoorn führt und in Buenos Aires endet. Erleben Sie
diese einzigartige Landschaft, die durch majestätische Gletscher und
Pinguine geprägt ist.
rend der Mahlzeiten und Säfte zum
Frühstück · Unterhaltungsprogramm an Bord · Servicepauschale (Wert ca. 126 Euro p. P.)
ab 1859,–
ab 2429,–
Ihr Vorteil:
1x Zwischenübernachtung und Bustransfer
ohne Aufpreis
Reisetermin:
12.05.-27.05.15
Veranstalter:
ZGT Verlag GmbH & Phoenix
Reisen GmbH
Pfaelzer Str. 14, 53111 Bonn
Code 15.GRALPHOE.1
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürabholung
· persönliche Betreuung während der
gesamten Reise
· Flugan- und -abreise, alle Transfers
· 1 Vorübernachtung in Valparaiso
inkl. Frühstück
· Kreuzfahrt gemäß Ausschreibung in
der gebuchten Kabinenkategorie
· Vollpension an Bord
· Kaffee, Wasser, Tee und Eistee wäh-
Reiseverlauf:
1. Tag: Anreise nach Valparaiso.
2. Tag: Ankunft Valparaiso und
Übernachtung im Hotel. 3. Tag:
Valparaiso (Chile). 4. Tag: Seetag.
5. Tag: Puerto Montt (Chile).
6. Tag: Puerto Chacabuco (Chile).
7. Tag: Kreuzen in patagonischen
Kanälen und in den Chilenischen
Fjorden. 8. Tag: Kreuzen in der
Magellanstraße. 9. Tag: Punta
Arenas (Chile). 10. Tag: Kreuzen
im Beagle Channel Ushuaia
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
2-Bett-Kabine,
innen (Kategorie B)
3090,–
2-Bett-Kabine,
außen (Kategorie C)
3436,–
2-Bett-Kabine,
Balkon (Kategorie B)
3988,–
Einzelkabinenzuschlag auf Anfrage!
Kreuzfahrt rund um Südamerika
Pfingsten zu den schönsten Zielen der Ägäis
16 Tage: Kreuzen Sie mit MS ALBATROS durchs Mittelmeer
Reiseroute: Genua, GiardiniNaxos (Taormina), Santorin, Kos,
Bodrum, Chios, Inousses,
Limnos, Kavala, Skiathos, Piräus,
Ithaka, Civitavecchia, Genua
Entdecken Sie das Land des Sonnenaufgangs!
15 Tage: Kreuzfahrt auf der MEIN SCHIFF 1
(Argentinien). 11. Tag: Kreuzen um
Kap Hoorn. 12. Tag: Stanley
(Falkland Inseln). 13. Tag: Seetag.
14. Tag: Puerto Madryn
(Argentinien). 15. Tag: Seetag.
16. Tag: Montevideo (Uruguay).
17. Tag: Buenos Aires (Argentinien)
Flug nach Deutschland.
18. Tag: Ankunft in Deutschland.
Kosten pro Person in Euro
2-Bett-Kabine, innen (IF) 2999,–
2-Bett-Kabine, außen (OG) 3299,–
2-Bett-Kabine, außen
mit Balkon (BA)
3599,–
Einzelkabinenzuschlag auf Anfrage!
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
19.11.-06.12.15
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP704.1
EUROPA
SEITE 5
Von Barcelona nach Südfrankreich
BUGA 2015
7 Tage – Flug zum reise plus-Bus – Wilde Küste – Schluchten – Vulkane
inkl. Brücke von Millau – die höchste Brücke der Welt
Es gibt einige Mittelmeerstädte, die man gesehen haben sollte –
Barcelona zählt auf jeden Fall dazu. Entdecken Sie den „wilden
Süden Frankreichs“. Im Herzen des französischen Zentralmassives
liegen die Grand Causses. Superlativ dieser Region ist der gewaltige
Canyon der Tarnschlucht und das Höhlenwunder Aven Armand.
Bestaunen werden Sie auch die Millau Brücke sowie die Auvergne.
Eingeschlossene Leistungen:
· Bustransfer zum Flughafen
· Flug Deutschland – Barcelona
· Flugsteuern & Gebühren (St. 10/14)
· Fahrt im reise plus-Reisebus
· reise plus-Reisebegleitung
· 6x Hotelübernachtung, davon:
2x Barcelona, 1x Carcassonne,
2x Millau, 1x Raum Macon
· 6x Frühstücksbüfett
· 5x Abendessen Menü/Büfett
· 1x Abendessen im „Pueblo Espanol“
· Besichtigungsprogramm inkl.:
· lizenzierte Reiseleitung für
Barcelona · Stadtrundfahrt/
-führung Barcelona · Rundgang
„Gotische Altstadt“ Barcelona
· Panoramafahrt „Wilde Küste“
Brandenburg, Premnitz, Rathenow, Amt Rhinow/Stölln,
Havelberg – das Blaue Band der Havelregion – Eintritt inkl.
· lizenzierte Stadtführung
Carcassonne · Besichtigung Roquefort-Käserei mit Keller · Ausflug
Tarnschlucht mit lizenzierter
Reiseleitung · Eintritt/Führung
Höhle Aven Armand · Bootsfahrt
Tarnschlucht · Überfahrt Brücke
Millau · Besuch Garabit Viadukt
· Zahnradbahnfahrt Puy de Dome
und zurück
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
1064,–
Aktionspreis bis 31.01.
1039,–
½ Doppelzimmer ohne Aufpreis
Reise ab/an Haustür
30,–
Einzelzimmerzuschlag
168,–
Reisetermin:
29.04.-05.05.15
Veranstalter:
reise plus GmbH
Dammstraße 4, 08527 Plauen
Code 15.FP202.1
Herz und Küste Spaniens
· Großes Besichtigungsprogr. inkl.:
· Stadtrundfahrt/-führung Madrid
· Ausflug Ávila & Klosterschloss El Escorial · Ausflug Segovia & La Granja
· Ausflug Toledo & Aranjuez
· Eintritt Königspalast Madrid, Basilika Avila, Kirche Santo Tomé in Toledo, Königspalast Aranjuez, Schloss
El Escorial · Besuch von Saragossa
· Stadtrundfahrt/-führung Barcelona
· Rundgang Gotische Altstadt Barcelona · Besuch der Boqueria Markthallen in Barcelona · Eintritt Sagrada Familia, Park Güell, Kathedrale
La Leu, „Pueblo Espanol“
Eingeschlossene Leistungen:
· Fahrt im Reisebus
· 2x Übernachtung im 4-Sterne„Hotel an der Havel“ in Oranienburg
· 2x Frühstücksbüfett
· 2x Abendessen Menü/Büfett
· Stadtrundfahrt Potsdam
mit örtlicher Reiseleitung
· Ausflug BUGA „Brandenburg
& Rathenow“
· Ausflug BUGA „Havelberg“
· Eintrittskarte BUGA
im Doppelzimmer
290,–
½ Doppelzimmer ohne Aufpreis
Reise ab/an Haustür
30,–
Einzelzimmerzuschlag
34,–
Freie-Presse-Exclusiv-Termine:
05.07.-07.07./09.08.-11.08.15
Veranstalter:
reise plus GmbH
Dammstraße 4, 08527 Plauen
Code 15.FP204.1
4 Tage inklusive Besuch Blumenkorso und Keukenhof
Blumenkorso – Amsterdam – Keukenhof – Delft
Wir beginnen unser Reiserlebnis
in Madrid, der Hauptstadt
Spaniens. Anschließend durchqueren wir Kastilien – das Herz
Spaniens. Mächtige Burgen und
Weltkulturerbestätten prägen
das Aussehen und auch den
Namen dieser Landschaft. Als
abschließender Höhepunkt der
Reise erwartet Sie – Barcelona.
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
Aktionspreis bis 31.01.
Reise ab/an Haustür
Einzelzimmerzuschlag
Reisetermin:
19.04.-26.04.15
Veranstalter:
reise plus GmbH
Dammstraße 4, 08527 Plauen
Code 15.FP200.1
1329,–
1299,–
30,–
210,–
Jedes Jahr im Frühjahr verwandelt sich die Region um Noordwijk in ein einziges Blütenmeer.
Beim großen Blumenkorso von
Noordwijk nach Haarlem erleben
Sie die ganze Pracht der Blumen.
Natürlich darf bei einer
Reise in die Niederlande auch ein
Besuch des berühmten Keukenhofes und der Grachtenstadt
Amsterdam nicht fehlen.
Eingeschlossene Leistungen:
· Fahrt im Reisebus
· reise plus-Reisebegleitung
· 3x Hotelübernachtung Raum
Amsterdam · 3x Frühstücksbüfett
· Abendessen am Anreisetag
· Ausflug Blumenkorso & Amsterdam
· Besuch des Blumenkorsos
· Stadtführung Amsterdam
· Besuch Freilichtmuseum Zaanse
Schans · Ausflug Keukenhof & Delft
· Eintritt Keukenhof
· Stadtführung Delft
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Kosten pro Person in Euro
Im Land der Tulpen
8-Tage-Rundreise: Madrid – Kastilien – Barcelona
Flug zum reise plus-Bus inklusive
Eingeschlossene Leistungen:
· Bustransfer zum Flughafen u. z.
· Flug Deutschland nach Madrid
· Flug Barcelona nach Deutschland
· Flugsteuern und Gebühren
(Stand 10/2014)
· Fahrt im reise plus Reisebus
· 7x Hotelübernachtung davon
· 5x in Madrid, 2 x in Barcelona
· 7x Frühstücksbüfett
· 6x Abendessen Menü/Büfett
· 1x Abendessen im „Pueblo Espanol“
in Barcelona
· durchgängige lizenzierte
Reiseleitung
Freuen Sie sich auf eine Bundesgartenschau, die Vielfalt
nicht nur verspricht, sondern
die sie hat.
Jeder Standort entlang des
Blauen Bandes der Havelregion
hat sein eigenes BUGA-Gesicht.
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
399,–
Reise ab/an Haustür
30,–
½ Doppelzimmer ohne Aufpreis
Einzelzimmerzuschlag
75,–
10 € Rabatt p. Zimmer
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
24.04.–27.04.15
Veranstalter:
reise plus GmbH
Dammstraße 4, 08527 Plauen
Code 15.FP206.1
meine
EUROPA
SEITE 6
Urlaub zwischen Bergen und Meer
ERHOLSAM Dalmatien lockt Touristen mit Kultur und kulinarischen Genüssen
D
er römische Kaiser Diokletian
mag nicht der erste Mensch
gewesen sein, der die Schönheit Dalmatiens erkannte. Doch als
er sich im Jahr 305 als einziger römischer Kaiser freiwillig ins Privatleben
zurückzog, entschied er sich ganz
bewusst dazu, in der gut geschützten Bucht des fruchtbaren Aspalathos eine Sommerresidenz zu bauen
und den Rest seines Lebens dort zu
verbringen. Er legte damit gewissermaßen auch den Grundstock für die
Stadt Split, deren Innenstadt 1979
mitsamt des Diokletianspalastes von
der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Die 220.000 Einwohner zählende
Stadt lebt heute insbesondere vom
Schiffbau und dem Tourismus. Vor
allem in der Altstadt finden sich die
Zeugnisse einer bewegten Geschichte wie die Kathedrale Sveti Duje oder
das Kroatische Nationaltheater. Bei
einer Reise nach Dalmatien darf deshalb ein Besuch von Split auf keinen
Fall fehlen.
Die meisten Touristen aus
Deutschland reisen freilich nicht allein wegen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten an. Angelockt werden
sie vielmehr vom sauberen Meerwasser, bezaubernden Stränden und
einem dichten Nadelwald, der auch
Blick auf den hafen von Split mit dem Diokletianspalast im Hintergrund.
im Hochsommer für kühlenden
Schatten sorgt. Das alles bietet zum
Beispiel die Makarska Riviera, ein etwa 45 Kilometer langer Abschnitt,
der nicht weit von Split im Norden
bei Brela beginnt und bis Gradac im
Süden reicht. Auf der Meerseite von
der Adria begrenzt, ragt zum Landesinneren das Biokovo-Gebirge hinauf. Der Großteil des Gebirgsmassivs
FOTO: LJUPCO SMOKOVSKI/FOTOLIA
steht als Naturpark Biokovo unter
staatlichem Schutz. Wegen seiner
seiner außergewöhnlichen biologischen Vielfalt und seiner landschaftlichen Schönheit wurde dieser im
Jahre 1981 eingerichtet. Der höchste
Gipfel des Gebirges ist der Sveti Jure
mt 1762 Metern. Die Aussicht von
ganz oben soll über die Adria bis
zum Monte Gargano in Italien reichen.
Doch zurück zum Meer, an dessen Küste beschauliche kleine Gaststätten mit ihren frisch gefangenen
Spezialitäten aufwarten. Die dalmatinische Küche, Wein, Gesang und
Unterhaltung werden unter anderem in Brela groß geschrieben. Der
Ort spielt von der ersten Stunde an
eine bedeutende Rolle im Tourismus
entlang der Makarska Riviera. Das
kristallklare Wasser, ein sechs Kilometer langer Kieselstrand, der Geruch und die Schönheit von dichtem
Nadelwald sowie zahlreiche Spazierwege, die die Uferpromenade mit alten Dörfern verknüpfen, gehören zu
den Markenzeichen des Ortes. Die
Gemeinde kann übrigens auf eine
lange Geschichte verweisen. Mit der
lateinischen Bezeichnung „Brolanenses“ werden die Bewohner von Brela
bereits 1315 in einer Urkunde des
kroatischen Fürstes Juraj Šubi aus
der Stadt Klis bezeichnet. Begründet
wurde der Tourismus in Brela von einer Pragerin. Sie eröffnete 1932 unter dem Namen „Soline“ die erste
Pension.
Frühsommerfest in Porec Badeurlaub an der Makarska Riviera
7 Tage: Istrien vom Feinsten –
Busreise zum beliebten Wohlfühlhotel Valamar Zagreb
8-Tage-Reise: Erleben Sie einen der schönsten Feinkiesstrände Kroatiens –
Direktflug von Erfurt ins sonnige Dalmatien
Kroatienprospekt anfordern!
Eines der bei unseren Stammkunden beliebtesten Hotels wurde zur
Saison 2014 komplett renoviert. Die Annehmlichkeiten des Hotels,
die istrianischen Spezialitäten sowie das neu zusammengestellte
Ausflugsprogramm werden Sie begeistern!
Eingeschlossene Leistungen:
· Taxitransfer innerhalb des
Verbreitungsgebietes der Freien
Presse zum Bus und zurück
· An- und Abreise im komfortablen
Fernreisebus
· 6 Übernachtungen inklusive HP
(Frühstücks- und Abendbüfett)
im 4-Sterne-Hotel Valamar Zagreb
· 1x bis 2x Themen-Abendessen
(im Rahmen der Halbpension)
· 2x Live-Musik & Tanz am Abend
· Begrüßungsdrink
· Kurtaxe
· deutschsprachige Reiseleitung
· Stadtbesichtigung Porec
Die dalmatinische Küste beeindruckt mit ihrer landschaftlichen
Vielfalt. Die historischen Altstädte werden Sie verzaubern.
Genießen Sie einen traumhaften Urlaub in Kroatien!
Eingeschlossene Leistungen:
· Direktflug Erfurt – Split – Erfurt
· Transfer Flugh. – Hotel – Flugh.
· 7 Übernachtungen inklusive HP
(Frühstücks- und Abendbüfett)
im 3-Sterne-Hotel Bluesun Marina
· Begrüßungsdrink
· Kurtaxe
· deutschsprachige Reiseleitung
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
im Einzelzimmer
ab 499,–
ab 587,–
Reisetermin:
07.06.-13.06.15
Veranstalter: I.D. Riva Tours
GmbH München
Neuhauser Str. 27, 80331 München
Code 15.FP001.1
Gesäumt von weißen Kiesstränden,
alten duftenden Pinien und kristallklarem Meer, findet man in Brela die
idealen Voraussetzungen für einen
Badeurlaub mit der Familie.
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
ab 579,–
im Einzelzimmer
ab 649,–
Kinderermäßigung bis 13 Jahre:
2 Erw. + 1Kind im DZ mit ZB 50 %
1 Erw. + 1 Kind im DZ
30 %
Reisetermine:
02.05.-09.05./09.05.-16.05.15
16.05.-23.05./23.05.-30.05.15
30.05.-06.06./06.06.-13.06.15
13.06.-20.06./20.06.-27.06.15
27.06.-04.07.15
Veranstalter: I.D. Riva Tours
GmbH München
Neuhauser Str. 27, 80331 München
Code 15.FP002.1
EUROPA
SEITE 7
Wanderreise Griechenland
Wanderreise Sizilien
7 Tage: Olymp, Meteora und Pindos – Höhepunkte der Reise: • Vikos Schlucht – die tiefste
Schlucht der Welt • Zagoria-Dörfer • Bergmassiv Olymp
8-Tage-Flugreise – Liparische Inseln – deutsche Tourenleitung durch den Mount-Everest-Bezwinger Jörg Stingl
© Panos-Fotolia.com
Drei der schönsten Wanderregionen des griechischen Festlandes in
einer Reise vereint. Olymp, „Berg der Götter“, ein Paradies für
Wanderer, das weit verzweigte Bergmassiv erhebt sich bis 2.917 m.
Sie wandern zwischen den berühmten Meteora-Felsen und erreichen
als Abschluss der Reise das Pindos-Gebirge. Hier befindet sich
„Zagoria“, eine der unberührtesten Bergregionen Griechenlands.
Bekannt durch die berühmte 1.000 m tiefe Vikos-Schlucht,
laut Guinness-Buch, die tiefste Schlucht der Welt.
Eingeschlossene Leistungen:
· begrenzte Teilnehmerzahl
max. 20 Personen
· Bustransfer zum Flughafen
und zurück
· Flug Nürnberg – Thessaloniki
· Flug Thessaloniki – Berlin
· 7x Hotelübernachtung, davon:
4x Olympische Riviera,
3x Bergdorf Monodendri
· 7x Halbpension
Geführtes Wanderprogramm inkl.:
· Stadtführung Thessaloniki
· Wanderung „Ossa Gebirge“
· Wanderung „Enipeas Schlucht“
· Wanderung „Krevatia Berghütte“
· Wanderung „Meteora Klöster“
· Wanderung „Steinbrücken &
Zagoria Dörfer“
· Wanderung „Vikos Schlucht“
· Eintritt/Führung Meteora Kloster
· Besichtigung Weingut
inkl. Verkostung
© Panos-Fotolia.com
· Besichtigung Ioanina
inkl. Burg und Insel
· Fahrt im örtlichen Reisebus
· durchgängige örtliche lizenzierte
Reiseleitung
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag
Reise ab/an Haustür
1044,–
105,–
30,–
Freie-Presse-Exclusiv-Termin:
11.06.-18.06.15
Veranstalter:
reise plus GmbH
Dammstraße 4, 08527 Plauen
Code 15.FP203.1
Von Griechenland in die Türkei
12 Tage mit Bus & Schiff - reise plus-Bus fährt mit – exklusive Route –
Übernachtung auf der Insel Lesbos – Griechische Mythologie und einen Hauch Orient
· Meteora Klöster · Thessaloniki
· Philippi · Istanbul · Dardanellen
· Troja · Pergamon · Insel Lesbos
· Athen · Kanal von Korinth
Eingeschlossene Leistungen:
· Fahrt im Reisebus
· 1x Übernachtung im Raum Verona
mit Halbpension
· Schiffsreise Ancona – Igoumenitsa
inkl. Übernachtung an Bord in der
gebuchten Kabine
· Schiffsreise Patras – Venedig/Triest
inkl. Übernachtung an Bord in der
gebuchten Kabine
· Schiffsreise Insel Lesbos – Athen
inkl. Übernachtung an Bord in der
gebuchten Kabine
· Besichtigungsprogramm
Griechenland inkl.:
· durchgängige lizenzierte Reiseleitung in Griechenland
· 3x Hotelübernachtung/Halbpension
in Griechenland: 1x Paralia,
1x Alexandroupolis, 1x Insel Lesbos
· Führung/Eintritte für 2 Meteora
Klöster, Thessaloniki, Philippi, Insel
Lesbos, Athen mit Akropolis, Kanal
von Korinth · 1x zusätzliches Frühstück in Athen · Rundfahrt Insel
Lesbos
· Besichtigungsprogramm Türkei inkl.:
· durchgängige lizenzierte Reiseleitung in der Türkei
· 3x Hotelübernachtung/Halbpension
in der Türkei: 2x Istanbul, 1x Ayvalik
· Istanbul Stadtrundfahrten inkl.
Führung/Eintritte für Hippodrom,
Blaue Moschee, Hagia Sophia,
Suleymaniye Moschee, TopkapiPalast, Aussichtshügel Camlica
· Führung/Eintritte für Troja und Pergamon · Fährüberfahrt Dardanellen
Gelibolu – Lapseki · Fährüberfahrt
Ayvalik – Insel Lesbos
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
ab 1399,–
Aktionspreis bis 31.01. ab 1379,–
Kabinenpreise für Überfahrten:
Innenkabine
ab 107,–
Außenkabine
ab 134,–
Reise ab/an Haustür
30,–
Einzelzimmerzuschlag
126,–
Reisetermine:
21.03.-01.04./20.10.-31.10.15
Veranstalter:
reise plus GmbH
Dammstraße 4, 08527 Plauen
Code 15.FP201.1
Bei dieser Reise wandern Sie auf
den Liparischen Inseln Vulcano
und Lipari. Die Inseln sind
vulkanischen Ursprungs und
wurden 1997 von der UNESCO
zum Weltnaturerbe erklärt.
Die Insel Vulcano ist bekannt für
ihre warmen Thermalquellen,
die Sie nach einer schönen
Wanderung zum Vulkankrater
genießen können.
Eingeschlossene Leistungen:
· Flug ab/an Deutschland nach/von
Catania
· alle Transfers vor Ort
· deutsche Tourenleitung durch
den Mount-Everest-Bezwinger
Jörg Stingl
· alle Übernachtungen in 3-SterneHotels mit Halbpension
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
1899,–
Einzelzimmerzuschlag
189,–
Haustürtransfer zubuchbar
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
02.04.-09.04.15
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP703.1
Wandern am Ledrosee
Juwel der Oberitalienischen Seen – Wandern für Geübte mit
etwas Kondition – 6 Tage mit Standorthotel am Ledrosee
Eingebettet in ein idyllisches Tal,
umgeben von viel Grün und
umrahmt von einer zauberhaften Bergwelt schimmert
der blau-grüne Ledrosee.
Eingeschlossene Leistungen:
· Fahrt im Reisebus
· 5x Hotelübernachtung am Ledrosee
· 5x Frühstück
· 5x Abendessen 3-Gang-Menü/Büfett
· Wanderprogramm inkl.:
· Wanderung „Spuren der Geschichte“ inkl. Käsereibesichtigung
und Spezialitätenverkostung
· Wanderung „Rund um den Ledrosee“ inkl. Eintritt Pfahlbautenmuseum · Wanderung „Hinterland
des Ledrosees“ inkl. Essen in einer
Berghütte · Wanderung „Panoramaweg Gardasee“ · Mineralwasser
zu den Wanderungen
· örtlicher Wanderführer
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
· zusätzliche dt.-spr. Reiseleitung
· Vulkanguide am Stromboli & Ätna
· Wanderprogramm gemäß
Reiseverlauf
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
Reise ab/an Haustür
Einzelzimmerzuschlag
10 € Rabatt p. Zimmer
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
23.03.-28.03.15
Veranstalter:
reise plus GmbH
Dammstraße 4, 08527 Plauen
Code 15.FP205.1
meine
679,–
30,–
65,–
FERNREISEN
SEITE 8
Faszination Fjorde
Marokko: Kasbahs und Königsstädte
9-Tage-Busreise – Südnorwegen bis zum Geirangerfjord
inklusive Fahrt mit traditionellem Postschiff
10-Tage-Entdeckerreise · Rabat – Fes – Marrakesch · Linienflüge mit
Straße der Kasbahs · Mittlerer und Hoher Atlas · bewährte 4-Sterne-Hotels
© Marokkanisches FVA/Ute Liesenfeld
Auf dieser Reise entdecken Sie
die schönsten Fjorde
Südnorwegens bis zum wohl
bekanntesten Fjord des Landes:
dem Geirangerfjord.
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürabholung
· persönliche Betreuung während
der gesamten Reise
· Fahrt im modernen Reisebus, je
nach Teilnehmerzahl auch Kleinbus
· 6 Ü/HP in Hotels der guten Mittelklasse in Zi. mit DU oder Bad/WC
· Fährüberfahrt Kiel – Göteborg
und Oslo – Frederikshavn inkl. Ü/F
an Bord (Doppelkabinen)
· Fährüberfahrten Fodnes –
Manheller, Festöy – Solevag und
Folkestad – Volda
· Hurtigrutenpassage Aalesund –
Geiranger
· 2 Stunden Stadtführung Bergen
· 3 Stunden Stadtführung Oslo
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag
1299,–
349,–
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin: 02.07.-10.07.15
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP737.1
Traumreise in die V.A.E.
9-Tage-Flugreise nach Dubai – Stadt der Superlative!
Inklusive Ausflüge nach Abu Dhabi, Al Ain, Sharjah, Dubai
Durchführungsgarantie!
Ihr Reiseverlauf:
1. Tag: Anreise nach Dubai
2. Tag: Stadtrundfahrt in Dubai,
opt. Ausflug Wüstensafari
3. Tag: Stadtrundfahrt Sharjah,
opt. Ausflug modernes Dubai
4. Tag: Tagesausflug nach Abu Dhabi
5. Tag: Tagesausflug nach Al Ain,
opt. Ausflug Dhow-Cruise
6.-8. Tag: Tage zur freien Verfügung
9. Tag: Rückflug nach Deutschland
Optional 3 weitere Ausflüge buchbar!
Eingeschlossene Leistungen:
· Lufthansa-Linienflug ab/an Leipzig
via München nach Dubai und
zurück, Economy Class, inkl. aller
aktuellen Steuern & Gebühren
(Stand 03/14)
· 7x Ü im 4-Sterne-Stadthotel
in Dubai (Silvestertermine: 4x Ü
in Dubai, 3x Ü in Abu Dhabi)
Nur wenige Kilometer trennen Marokko von Europa – und doch
begegnet Ihnen jenseits des Mittelmeeres eine andere Welt.
Erleben Sie Orient pur: beim Feilschen in den verschlungenen Gassen
von Fes, bei den Schlangenbeschwörern auf der Djemaa el-Fna oder
unter den schattenspendenden Palmen der Oase Tinerhir.
Nehmen Sie sich die Zeit, zumindest ein paar der 1001 Facetten
Marokkos kennen zu lernen.
Eingeschlossene Leistungen:
· „Rail&Fly inclusive“ zum/vom
dt. Abflugsort in der 2. Klasse von
jedem Bahnhof in Deutschland
· Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Casablanca und zurück
· 8x Ü in bewährten Mittelklassehotels in DZ mit Bad/Dusche/WC
· 8x Frühstücksbüfett, 7x Abendessen
· Rundreise in bequemem,
klimatisiertem Reisebus
· dt.-spr. Marco Polo-Reiseleitung in
Marokko
· 1x Abschiedsabendessen in Rick’s
Café in Casablanca
· Eintrittsgelder (ca. 10 €)
· Flughafensteuern, Lande- und
Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
· Reiseunterlagen mit einem
Reiseführer pro Buchung
· Klimaneutrale Geländewagen-,
Bus- und Bahnfahrten
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
ab 1095,–
Einzelzimmerzuschlag ab 199,–
4 Nächte Verlängerung ab 395,–
Ausflug „Dünen der Sahara“ 39,–
Reisezeitraum: buchbar in der Zeit
vom 03.04.-20.10.15
Veranstalter:
Marco Polo Reisen
Riesstraße 25, 80992 München
Code 15.FP011.1
Entdecke Vietnam
11-Tage-Rundreise von Nord nach Süd
Übernachtung auf einer Dschunke in der Halong-Bucht
Halbpension inklusive
· 7x HP (Büfett, zzgl. Getränke)
· 4 Ausflüge, wie aufgeführt
· Transfers Flughafen Dubai – Hotel –
Flughafen Dubai
· dt.-spr. Reiseleitung
· Informationsmaterial
· „Bettensteuer“ Dubai (ca. 21,– €/Zi.)
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
ab 1299,–
Silvester 14/15 bzw. Ostern 15:
im Doppelzimmer
1599,–
Einzelzimmerzuschlag ab 469,–
Viele Reisetermine
von Oktober 2014 bis Mai 2015
auf Anfrage buchbar!
Veranstalter:
Oasis Travel GmbH
Frankfurter Allee 73 c, 10247 Berlin
Code 15.FP105.1
Großes Besichtigungsprogramm inkl.:
· dt.-spr. örtl. Reiseleitung in Vietnam
· Rundreise im örtl. Bus mit Klimaanlage
· Besichtigungen in Hanoi, in Hue,
in Hoi An · Stadtrundfahrt Saigon
· Ausflug Mekong Delta
Infoabend mit Präsentation am 20.01.15, 18.00 Uhr
im Druckzentrum, Winklhofer Straße.
Telefonische Anmeldung unter 0800/ 8080123 (kostenfrei).
Vietnam gilt heute als Traumziel in Asien. Herrliche Berglandschaften, traumhafte Küsten und die vietnamesische Gastfreundschaft machen eine Reise in dieses Land zum Erlebnis.
Erleben Sie auch die bizarre Schönheit der Halong-Bucht, die zum
UNESCO Weltkulturerbe gehört, während einer Dschunkenfahrt.
Wir waren selbst vor Ort und konnten uns begeistern von der
Landschaft, der Kultur, den Menschen und der Küche Vietnams.
Eingeschlossene Leistungen:
· reise plus-Reisebegleitung
· Bustransfer zum Flughafen
Frankfurt und zurück
· Flug Frankfurt – Hanoi und Saigon –
Frankfurt
· Inlandsflüge Hanoi – Hue und
Da Nang – Saigon
· 7x Ü in Hotels der gehobenen
Mittelklasse, 1x Ü auf der Dschunke
(gehobene Kategorie)
· Frühstück, Mittagessen,
Abendessen auf der Dschunke
· 7x Frühstück im Hotel
· 7x Abendessen im Hotel/Restaurant
· 1x Mittagessen im Mekong Delta
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Verlängerung zubuchbar:
· 2x Ü im bewährten Mittelklassehotel in Marrakesch · 2x Ü im
sehr guten Hotel in Essaouira
· jeweils im DZ mit Bad/Dusche/WC
· 4x Frühstücksbüfett · Transfers von
Marrakesch nach Essaouira und
weiter nach Casablanca in landesüblichem, klimatisiertem Reisebus
· dt.-spr. Marco Polo-Reiseleitung
am 11. und 13. Tag
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag
Reise ab/an Haustür
Visagebühren und
-beschaffung
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
05.04.-15.04.15
Veranstalter:
reise plus GmbH
Dammstraße 4, 08527 Plauen
Code 15.FP230.1
2119,–
320,–
20,–
ca. 65,–
FERNREISEN
Zauberhaftes Sizilien
SEITE 9
Andorra
8 Tage: Flugreise ab/an Flughafen Dresden
Standortreise durch das Land, wo die Zitronen blüh’n
Erleben Sie die fantastische Bergwelt der Pyrenäen –
8-Tage-Busreise mit Zwischenübernachtung im Raum Mâcon
Haustürservice inklusive!
Zauberhaftes Sizilien: Hier finden Sie malerische Buchten,
Felsklippen im Meer und den Ätna – den höchsten noch tätigen
Vulkan des alten Kontinents. Nutzen Sie das Meer, die Sonne und die
salzige Luft zum Ausspannen und erkunden Sie mit unterhaltsamen
Ausflügen die faszinierende Insel, die auf mehr als 3000 Jahre
Geschichte zurückblicken kann.
Reiseverlauf:
1. Tag: Haustürservice zum Flughafen Dresden, Flug nach Palermo.
2. Tag: Palermo mit Stadtführung
und Monreale mit Normannendom.
3. Tag: Ätna, Stadtführung
Taormina*. 4. Tag: Domstadt Cefalu
mit Stadtbummel. 5. Tag: Agrigent
mit „Valle dei Temli“*. 6. Tag: Ausflug:
„Unbekannte Sizilien“. 7. Tag:
Schifffahrt zu den Liparischen Inseln,
Lipari und Insel Vulkano*. 8. Tag:
Rückflug nach Dresden,
anschließend Haustürservice.
Eingeschlossene Leistungen:
· Rundum-Sorglos-Haustürservice
HIN & RÜCK
· Flüge Dresden – Palermo – Dresden
mit renommierter Airline
· Flughafenzuschlag, Flugsicherheitsgebühr, Luftverkehrsabgabe
· Transfers und Ausflüge im
landestypischen Reisebus
· 7x Ü/Frühstücksbüfett im
4-Sterne-Hotel Athenee Palace
· 7x Abendessen im Hotel
· vianova-Reiseleitung ab Flughafen
Dresden (ab 25 Personen)
· Ausflüge: · Palermo inkl. Stadtführung/Monreale · Cefalu · Rundfahrt
„Unbekanntes Sizilien“
*(fakultativ)
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
989,–
im Einzelzimmer
1149,–
Ausflüge zusätzlich buchbar:
Ätna & Taormina
60,–
Liparische Inseln
79,–
Reisetermin:
05.05.-12.05.15
Veranstalter: Vianova GmbH
In der Buttergrube 1,
99428 Weinmar-Legefeld
Buchungstelefon: 03643-4933510
Code 15.FP012.1
Städtereise New York
Andorra, das Fürstentum
zwischen Frankreich und
Spanien ist in der traumhaften
Landschaft der Pyrenäen
gelegen. Besuchen Sie mit uns
die fantastische Bergwelt und
die zahlreichen kleinen Dörfer.
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürabholung
· persönliche Betreuung während
der gesamten Reise · Fahrt im
modernen Reisebus, je nach
Teilnehmerzahl auch Kleinbus
· je 1 Zwischenübernachtung/
Halbpension auf der Hin- und
Rückreise im Raum Mâcon
· 5x Ü/HP im 5-Sterne-Hotel
Ski Plaza in Andorra, Zimmer mit
Dusche oder Bad/WC
· Wein und Wasser zu den
Mahlzeiten in Andorra
· freier Eintritt in den hoteleigenen
Wellnessbereich in Andorra
· Programm lt. Ausschreibung
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag
699,–
199,–
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
14.10.-21.10.15
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP702.1
Zur Mitternachtssonne
13 Tage: Kombireise inkl. Bahamaskreuzfahrt
NORWEGIAN BREAKAWAY – Schiff der Extraklasse
8 Tage – Erleben Sie die unberührte Natur Islands –
Reykjavik · Walbeobachtung · Gullfoss & Geysir
· Flugan-/abreise von/nach Berlin
inkl. Steuern und Gebühren
· Transfers vom/zum Flughafen
· 7 Übernachtungen/Frühstück
im Viking Village Hotel
in Hafnarfjörður in landestypisch
eingerichteten Zimmern
· Stadtrundfahrt Reykjavik
· Walbeobachtungsfahrt
ab/an Reykjavik Hafen
· Tagesausflug Gullfoss & Geysir
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
Kommen Sie mit nach New York, eine der interessantesten und
gleichzeitig turbulentesten Metropolen der Welt. Diese Reise
kombiniert eine der größten Städte der Welt mit dem Sunshine State
Florida und den Traumstränden der Bahamas.
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürabholung
· persönliche Betreuung während der
gesamten Reise
· Flüge nach New York und zurück in
der Economy Class
· 4x Ü/F im komfortablen
Mittelklassehotel in New York
· Stadtführung New York
· Besuch der Freiheitsstatue/
Ellis Island
· alle Transfers
· 7x Ü an Bord der NORWEGIAN
BREAKAWAY mit VP im gebuchten
Kabinentyp
· Kaffee, Tee, stilles Wasser, Eistee
während der Kreuzfahrt
· Trinkgeld/Servicegebühr während
der Kreuzfahrt (Wert: ca. 63 Euro
pro Person)
Reiseverlauf: 1. Tag: Anreise New
York. 2. – 4. Tag: New York. 5. Tag:
Einschiffung auf die NORWEGIAN
BREAKAWAY, Beginn der Kreuzfahrt.
6. Tag: Seetag. 7. Tag: Port Canaveral, Florida. 8. Tag: Great Stirrup Cay,
Bahamas. 9. Tag: Nassau, Bahamas.
10./11. Tag: Seetag. 12. Tag:
Ankunft in New York und Rückflug.
13. Tag: Ankunft in Deutschland
Kosten pro Person in Euro
2-Bett-Kabine, innen
2-Bett-Kabine, außen
2-Bett-Kabine, außen,
mit Balkon
Einzelzimmerzuschlag
ab 2399,–
ab 2499,–
ab 2599,–
ab 1299,–
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin: 11.11.-23.11.15
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP738.1
Lassen Sie sich von
rauschenden Wasserfällen,
bizarren Gletschern und außergewöhnlichen Felsformationen
faszinieren! Natürlich bleibt
Ihnen bei dem abwechslungsreichen Programm noch
genügend Zeit für Entdeckungen
auf eigene Faust.
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürabholung
· persönliche Betreuung während
der gesamten Reise
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
1149,–
Einzelzimmerzuschlag
Halbpension
349,–
246,–
Ausflüge zubuchbar:
Westisland:
Gletscher & Wüsten
Abenteuer Südküste
Halbinsel Snaefellsnes
Halbinsel Reykjanes
69,–
89,–
99,–
54,–
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermine:
07.05.-14.05./14.05.-21.05.15
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP741.1
meine
FERNREISEN
SEITE 10
Begleitete Wohnmobil-Rundreise
Erleben Sie die schönsten Canyons, National- & Stateparks im Südwesten der USA –
18-tägige Wohnmobil-Rundreise mit Reisebegleitung ab/bis Las Vegas
Südwesten der USA
Wer das Reiseerlebnis und die Gesellschaft Gleichgesinnter sucht,
wird auf dieser Tour erlebnisreiche und faszinierende Eindrücke
sammeln können. Entdecken Sie das Land der unbegrenzten
Möglichkeiten. Fahren Sie auf den schönsten Straßen Amerikas
zu den beeindruckendsten Plätzen in den Bundesstaaten Nevada,
Utah und Arizona.
Eingeschlossene Leistungen:
· Transfer ab/bis Chemnitz zum
Flughafen (ab 15 Personen)
· Flug von Frankfurt nach Las Vegas
und zurück
· Non-Stop-Flüge mit Condor
· Transfer Flughafen – Hotel –
Flughafen
· Transfer Hotel – Vermieter – Hotel
· Wohnmobil lt. Reiseverlauf,
inkl. 3000 Freikilometer
· Gebühren für zweiten Fahrer
· Haushaltsausstattung (Geschirr,
Bettwäsche, Handtücher usw.)
im Fahrzeug
· dt. Reisebegleitung während der
gesamten Wohnmobil-Rundreise
· sämtliche Campingplatz- und
Stellplatzgebühren
· 3 Hotelübern. in Las Vegas
· Kartenmaterial und Literatur
· Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung bis 1 Mio. US$
· Zusatzversicherung zur
Reduzierung der Selbstbeteiligung
auf max. 1.000 US$ je Schadensfall
WESTERN EXPRESS
13 Tage: Motorradreise USA – Wählen Sie aus verschiedenen
Harley Davidson- und BMW-Modellen Ihr Motorrad für die Reise
Ihre Reiseroute:
1. Tag: Anreise nach Las Vegas.
2. Tag: Las Vegas.
3. Tag: Las Vegas – Valley of
Fire State Park.
4. Tag: Valley of Fire –
Zion Nationalpark.
5. Tag: Zion Nationalpark – Bryce
Canyon, ca. 140 km/90 Ml.
6. Tag: Bryce Canyon – Torrey/
Capitol Reef, ca. 180 km/115 Ml.
7. Tag: Torrey – Blanding.
8. Tag: Blanding – Canyonlands –
Dead Horse Point.
9. Tag: Moab – Arches Nationalpark –
Moab, ca. 30 km/20 Ml.
10. Tag: Moab – Needles Overlook –
Monument Valley,
ca. 300 km/190 Ml.
11. Tag: Monument Valley – Page.
12. Tag: Page – Antelope Canyon –
Grand Canyon.
13. Tag: Grand Canyon.
14. Tag: Grand Canyon – Kingman.
15. Tag: Kingman – Las Vegas.
16. Tag: Las Vegas.
17. Tag: Las Vegas – Rückflug.
Fordern Sie den ausführlichen
Reiseverlauf an!
Kosten pro Person in Euro
2er-Belegung
im Wohnmobil Typ E23
3098,–
einmaliger Zuschlag für andere
Wohnmobil-Typen:
Typ S-27S
199,–
Typ X-31S
349,–
Typ K-32S
479,–
Aufpreis 3. & 4. Pers.
1.199,–
2 % Rabatt
für Inhaber der
Pressekarte!
Reisetermine:
12.05.-29.05.15 – ausgebucht
31.05.-17.06.15
Veranstalter: Media-Reisen
GmbH & Col. KG
Obermarktstraße 28 – 30, 32423 Minden
Info-Hotline: 0571/8 82 88
Code 14.FP061.4
· kostenlose Leihhelme
und Satteltaschen
· Übernachtung in guten
Mittelklasse-Hotels/Motels
· Transfers Hotel – Vermieter – Hotel
· Gepäcktransport im
Begleitfahrzeug (1 Gepäckstück
max. 20 kg p. P.)
· Reiseinformations- und
Kartenmaterial
· ausführliche Reiseunterlagen und
Kofferanhänger
· Zusatz-Haftpflichtversicherung mit
einer Deckungssumme von 1 Million
Euro
· Luftverkehrssteuer
· persönliche Reisebegleitung
während der Rundreise
Kosten pro Person in Euro
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, mit dem Motorrad der untergehenden Sonne entgegen
zu rollen, auf einem Highway, den irgendwo in der Ferne der Horizont verschluckt, warmen Wind auf der
Haut zu spüren mit dem Gefühl im Bauch, alles Glück dieser Welt zu besitzen.
Für den Motorradfreund gibt es doch kaum etwas Schöneres, als in einer Gruppe gleichgesinnter
Motorradfreunde für einige Tage grandiose und unendlich erscheinende Landschaften, fremde Kulturen,
Naturwunder, fantastische Strände oder die Highlights faszinierender Städte zu erleben. Genießen Sie
das Motorradfahren auf kurvenreichen Serpentinenstraßen und das entspannte Cruisen auf gemächlich
dahinziehenden Highways und Landstraßen.
Eingeschlossene Leistungen:
· Bustransfer ab/bis Chemnitz
zum Flughafen (ab 15 Personen)
· Flug ab/bis Berlin-Tegel nach
Los Angeles
· alle deutschen und amerikanischen
Flugsicherheitskosten
· Kerosinzuschläge, Stand: 01/2014
· Transfer Flughafen – Hotel –
Flughafen
· Mietpreis für Harley Davidson und
Indian Motorrad, BMW-Modelle ab
15,– Euro Aufpreis/Fahrtag
· unbegrenzte Freimeilen
Voraussichtlicher Reiseverlauf:
1. Tag: Anreise nach Los Angeles
2. Tag: Los Angeles
3. Tag: Los Angeles, Bakersfield
4. Tag: Bakersfield, Death Valley
5. Tag: Death Valley, Las Vegas
6. Tag: Las Vegas
7. Tag: Valley of Fire, Williams
8. Tag: Williams, Grand Canyon
9. Tag: Williams, Route 66, Laughlin
10. Tag: Laughlin – Palm Springs
11. Tag: Palm Springs – Los Angeles
12. Tag: Los Angeles – Deutschland
13. Tag: Ankunft in Deutschland
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Zwei Personen auf einem
Motorrad/gemeinsam
im Doppelzimmer
2699,–
Einzelfahrer-Zuschlag
449,–
Einzelzimmer-Zuschlag
449,–
1/2DZ nach Verfügbarkeit
auf Anfrage möglich.
2 % Rabatt
für Inhaber der
Pressekarte!
Reisetermin:
16.10.-28.10.15
Veranstalter: Media-Reisen
GmbH & Col. KG
Obermarktstraße 28 – 30, 32423 Minden
Info-Hotline: 0571/8 82 88
Code 14.FP072.4
EUROPA
SEITE 11
Potsdamer Schlössernacht & BUGA
Britische Kanalinseln
3-Tage-Busreise nach Brandenburg
Veranstaltungshighlight „Nacht der Nächte“ und BUGA-Besuch
Potsdamer Schlössernacht (Eintritt
inklusive) · Besuch Bungesgartenschau in Brandenburg (Eintritt
inklusive)
BUGA 2015 inklusive
Besuchen Sie mit uns die „Nacht der Nächte“ in Potsdam.
Zum 17. Mal wird der Park Sanssouci durch grandiose Lichterspiele in
Szene gesetzt und nimmt Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit.
Kombinieren Sie dieses Erlebnis mit einem Besuch der Bundesgartenschau, die in diesem Jahr in der Havelregion ihre Blütenpracht
zur Schau stellt.
Die alljährlich stattfindende
Schlössernacht im Schlosspark
Sanssouci versetzt ihre Besucher
immer wieder aufs Neue ins
Staunen. Begegnen Sie Masken und
Kostümen vergangener Zeiten und
erleben Sie Konzerte und Tanzaufführungen in einem rundum
perfekten Ambiente. Ein vielfältiges
kulinarisches Angebot und das
legendäre Feuerwerk am Neuen
Palais sorgen für ein unvergessliches
Erlebnis.
8 Tage: Flugreise ab Erfurt – Europas letzter Geheimtipp
Entspannung an der frischen Meeresluft
Eingeschlossene Leistungen:
· Rundum-Sorglos-Haustürservice
HIN & RÜCK
· Sektfrühstück am Anreisetag
· Fahrt im modernen Reisebus
· 2x Ü/Frühstücksbüfett im
4-Sterne-Kongress-Hotel Potsdam
· 1x Abendessen im Hotel
· 1x Kaffeegedeck im Café Reinhards
im Nikolaiviertel
· vianova-Reiseleitung
· Ausflüge: · Stadtführung Potsdam
· Stadtrundfahrt Berlin · Besuch
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
im Einzelzimmer
Schifffahrt Potsdam –
Berlin inkl. Transfer
366,–
436,–
24,–
Reisetermin:
14.08.-16.08.15
Veranstalter: Vianova GmbH
In der Buttergrube 1,
99428 Weinmar-Legefeld
Buchungstelefon: 03643-4933510
Code 15.FP006.1
Hanse Sail & Störtebeker Festspiele
Atemberaubende Küstenabschnitte und entzückende
Fischerhäfen verzaubern jeden
Besucher. Jersey, die größte der
Kanalinseln, hält Englands
Sonnenscheinrekord. Kilometerlange Sandstrände, dazwischen
romantische Buchten und bunte
Blumenteppiche, wechseln sich
ab mit Palmen und einer
üppigen Vegetation im
Inselinneren. Zahlreiche Küstenwege laden zu erholsamen
Spaziergängen ein.
Eingeschlossene Leistungen:
· Flug nach Jersey und zurück
· Flugabhängige Steuern + Gebühren
· Transfers im Zielgebiet lt.
Programm
· 7x Übernachtung im 4-Sterne-Hotel
auf Jersey (Pomme d’Or Hotel,
Radisson Blu Waterfront Hotel, Hotel Cristina, The Golden Sands o. ä.)
· 7x Frühstück
· dt.-spr. Reiseleitung vor Ort
· Reiseliteratur
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
1029,–
Einzelzimmerzuschlag
349,–
Ausflugspaket mit vier Ausflügen
inkl. Eintrittsgelder
329,–
Reisetermin:
06.05.-13.05.15
Veranstalter: Globalis
Erlebnisreisen GmbH
Uferstraße 24, 61137 Schöneck
Code 15.FP013.1
Paris zum Genießen
4-Tage-Busreise – Ostsee: Greifswald – Insel Rügen – Rostock/Warnemünde
Unterbringung im Europa Hotel in Greifswald
5-Tage-Busreise in die französische Hauptstadt – inklusive
Stadtführung · Lichterfahrt · Schloss Versailles · Montmartre
· 2x Abendessen im Hotel
· 1x Abendessen auf der Insel Rügen
· Stadtführung in Greifswald
· Ausflug zur Insel Rügen
· Eintrittskarte Störtebeker
Festspiele Kategorie Rang 2
· Ausflug zur Hanse Sail in Rostock
· Reiseleitung
Haustürtransfer inklusive
Reiseverlauf:
1. Tag: Anreise – Greifswald
2. Tag: Insel Rügen – Störtebeker
3. Tag: Hanse Sail Rostock
4. Tag: Greifswald – Heimreise
Jedes Jahr am zweiten AugustWochenende passieren 250
Traditionssegler, Museumsdampfer und Gastschiffe mehrfach die Warnemünder Molen
auf dem Weg zum Passagierkai
oder in den Rostocker Stadthafen und zurück. Vollschiffe,
Barkentinen, Briggs, Schoner,
Koggen und Haikutter, aber auch
Dampfschiffe wie der dicke
Eisbrecher „Stettin“ oder der
Dampfschlepper „Woltman“ sind
dabei. Hier gilt: Je älter, umso
schöner! Und was passt besser
zu solch einer Show als ein Besuch der berühmten Störtebeker
Festspiele?
Eingeschlossene Leistungen:
· Rundum-Sorglos-Haustürservice
HIN & RÜCK
· Fahrt im modernen Reisebus
· 3x Übernachtung im
Europa Hotel in Greifswald
· alle Zimmer mit Bad oder Dusche/
WC und TV
· 3x Frühstücksbüfett
Die französische Hauptstadt
Paris zieht jeden Besucher
schnell in ihren Bann.
Lassen auch Sie sich von dem
einmaligen Flair der Metropole
an der Seine verzaubern und
erleben Sie die Fülle
historischer Monumente.
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
im Einzelzimmer
399,–
469,–
Reisetermin:
07.08.-10.08.15
Veranstalter: Vianova GmbH
In der Buttergrube 1,
99428 Weinmar-Legefeld
Buchungstelefon: 03643-4933510
Code 15.FP007.1
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürabholung
· persönliche Betreuung während
der gesamten Reise
· Fahrt im modernen Reisebus, je
nach Teilnehmerzahl auch Kleinbus
· 4 Übernachtungen mit Halbpension
in einem Hotel der guten Mittelklasse in Zimmern mit Dusche
oder Bad/WC
· Stadtführung Paris
· Lichterfahrt Paris
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
· Eintritt Schloss Versailles
· Auffahrt Montmartre mit Minizug
· geführter Spaziergang Montmartre
· Auffahrt Tour Montparnasse
· Bootsfahrt auf der Seine
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag
599,–
199,–
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
09.10.-13.10.15
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP701.1
meine
KUR- UND SELBSTANREISEN
SEITE 12
Fränkische Ostern
Marienbad und Franzensbad
Ostermarkt und „La Traviata“ in Nürnberg –
4 Tage/3 Nächte im Maritim Hotel Nürnberg
Kurreisen nach Tschechien mit dem CUP VITAL-Kurtaxi: 8 bzw. 15 Tage –
Sie haben 40 Hotels von 3-Sterne- bis 5-Sterne-Luxuskategorie zur Auswahl
Persönliche Beratung durch Marina Mögel, Verkaufsleiterin
CUP Touristic, zum Chemnitzer Reisemarkt 9. – 11.01.2015 am
Stand der Freien Presse.
Verbringen Sie beschwingte Osterfeiertage in der gemütlichen
Frankenmetropole Nürnberg. Der dortige Ostermarkt gilt als
ältester Markt in der Meistersingerstadt.
Eingeschlossene Leistungen:
· 3x Ü im Maritim Hotel Nürnberg
im Zimmer der Comfort-Kategorie
· reichhaltiges Maritim Frühstücksbüfett mit Sekt
· 1x traditionelles Fischmenü
am Karfreitag
· Teilnahme an der Stadtrundfahrt
· Besuch des Ostermarktes
· Ticket „La Traviata“ im Staatstheater Nürnberg am Samstagabend, PK2
· fakultativer Besuch des Gottes-
dienstes in der Lorenz- oder
Frauenkirche am Ostersonntag
· 1x österliches 3-Gang-Menü
am Sonntagabend
· Nutzung von Schwimmbad, Sauna
und Fitnessraum im Hotel
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
249,–
Kein Einzelzimmerzuschlag!
Reisetermin:
03.04.-06.04.15
Veranstalter: Vermittlung
für die Maritim
Hotelgesellschaft mbH
Herforder Str. 2, 32105 Bad Salzuflen
Code 15.FP008.1
Ihre Vorteile mit dem CUP VITAL-Kurtaxi:
• von zu Hause ins Hotel und zurück • garantiert kein Umsteigen
• inkl. Kofferservice • optimierte Pausenzeiten • kein Zeitdruck
• private Reiseatmosphäre • sicher und schnell
Eingeschlossene Leistungen:
· Hin- und Rückreise
im CUP VITAL-Kurtaxi
· 7x bzw. 14x Ü/HP
· täglich Mittagssnack in einigen
Hotels inkl.
· ärztliches Empfangsgespräch
· 10 bzw. 20 Anwendungen
· 1x Eintritt in ein Konzert oder eine
andere kulturelle Veranstaltung
· Stadtplan Marienbad oder
Franzensbad · CUP VITAL-Vorteilskarte Marienbad oder Franzensbad
mit vielen Extras und Einkaufrabatten (Infos bei Anreise)
· CUP VITAL-Servicecenter in
Marienbad · keine Stornokosten
(nur bei 15 Tage-Reisen) bis
30 Tage vor Reisebeginn · Kurtaxe
Entdecken Sie mit CUP VITAL
Marienbad, Franzensbad – die
schönsten Kurorte des böhmischen
Bäderdreiecks. Sie wohnen im
malerischen Kurort Marienbad mit
der prächtigen Architektur und den
heilenden Quellen am Rande des
Kaiserwaldes, im beschaulichen
Franzensbad.
Mehr als 100 Heilquellen, die
malerischen Parks und Wälder sowie
die historischen Gebäude im Jugendstil sind wie geschaffen, Körper und
Seele im Urlaub zu verwöhnen.
Ausführliche Hotelbeschreibungen
im CUP VITAL-Katalog Marienbad
& Franzensbad 2015, den Sie bei uns
anfordern können!
Kosten pro Person in Euro
Hotelauswahl 3-Sterne-Hotel in
Marienbad (8 Tage)
ab 382,–
Hotelauswahl 3-Sterne-Hotel in
Marienbad (15 Tage)
ab 553,–
Hotelauswahl 3-Sterne-Hotel in
Franzensbad (15 Tage) ab 613,–
PREISE SIND SAISONABHÄNGIG!
Kein EZ-Zuschlag
im 4-SterneGlückshotel!
Reisetermine:
für 2015 ganzjährig buchbar
Veranstalter:
CUP Touristic GmbH
Marcusallee 7a, 28359 Bremen
Code 15.FP030.1
„Meer und mehr“ erleben 4-Sterne-Parkhotel CUP VITALIS
6-Tage-Entdeckungsreise – Luftkurort Burg/Dithmarschen –
„Rund um den Nordostseekanal“ mit neuem Programm
Bayern – Bad Kissingen: 8-Tage-Kurreise inkl. HP + Mittagsnack + Kurpaket nach Wahl,
Fahrt mit dem CUP VITAL-Kurtaxi
Neues Programm!
Gemütliche Ferienappartements
im Luftkurort Burg in
Dithmarschen, direkt am Kanal.
Eingeschlossene Leistungen:
· 6x Ü/F in Ferienappartements
· 5x Mittag- bzw. Abendessen
und eine Matjesprobe
· 4 Tagesausflüge mit Führung,
einschl. Bahn- und Schiffsfahrten,
Eintritte und Rundfahrten
Von Burg/Dithmarschen direkt am
Kanal starten Sie zu einer
6-tägigen Entdeckungsreise mit
3 Tagesauflügen zu den schönsten
Zielen und Orten. Der NO-Kanal vor
der Tür ist das Ausgangsziel und lädt
zum Spazierengehen und Radfahren
ein und um Schiffe hautnah zu
beobachten. An der Nordseeküste
gibt es viel zu entdecken: Friedrichskoog, der romantische Hafen sowie
Friedrichstadt, das Venedig des
Nordens, Husum mit Hafen und
Schloss nebst Tönning und Eidersperrwerk bieten reizvolle Ziele zum
Besuchen und Verweilen.
Tagesausflüge mit Führung,
Eintritten und Rundfahrten:
• Besuch der Kanalschleusen in
Brunsbüttel
• Tagesausflug Hamburg
• Tagesausflug Sylt
• Tagesausflug Glückstadt, die
Matjesstadt und Blankenese
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
im Einzelzimmer
Eigene An- und Abreise!
448,–
498,–
15 % Frühbucher-Rabatt
bei Buchung bis 28.02.15!
Das Parkhotel CUP VITALIS liegt inmitten einer herrlich 35.000 m2
großen Parkanlage im Kurviertel. Die attraktive Bad Kissinger
Innenstadt ist nur ca. 700 Meter entfernt. Der 2.600 m2 große Spa- &
Sportbereich bietet 2 Saunen, Schwimmbad, Trockensalz-Oase und
eine große Fango-Abteilung.
Eingeschlossene Leistungen:
· Hin-/Rückreise im CUP VITAL-Kurtaxi
inkl. Haustürabholung, Kofferservice bei Hin- und Rückreise und im
Hotel · 7x Ü im DZ/EZ
· 7x reichhaltiges Frühstücksbüfett
· 6x Mittagssnack (z. B. Salat, Suppe)
· 7x Abendessen als kaltes/warmes
Reisezeitraum
(Anreise freitags nach Plan):
ab 01.05.15-01.10.15
Veranstalter: Reise-Kohn
Am Mühlenberg 17,
25712 Burg/Dittmarschen
Code 15.FP094.1
Büfett oder 3-Gang-Menü und
Salatbüfett
· Tischweine, Kaffee, Tee und Wasser
zum Abendessen bis 20.30 Uhr
· Mineralwasser aus der hauseigenen
Zapfstelle
· Kurpaket nach Wahl:
Salzluft-Kur, Fango-Kur oder
Vital-Kur
· Nutzung von Sauna, Fitnessraum
und Hallenbad (außerhalb der
Therapiezeiten)
· Nutzung der Kegelbahn
(ab 6 Personen)
· Tischtennis, Darts und Billard
· Gästebetreuung im Haus
· Arzt im Hause (Termine über
Rezeption)
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
· Leih-Bademantel
· Nutzung der Gäste-Waschmaschinen und -Trockner (ab 7x Ü)
· kostenfreie und unbegrenzte
Nutzung aller Stadtbuslinien*
· freier Eintritt in die Kurkonzerte
des Kurorchesters*
· Shuttle-Service ins Zentrum (nach
Fahrplan)
* im Rahmen der Kurkarte
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
ab 556,–
Viele EZ mit geringem Aufschlag:
nur 4,–/Nacht, DZ zur
Alleinnutzung ab 10,–/Nacht
Termine Januar bis April 15: DZ = EZ
Kurtaxe pro Person/Tag
ist vor Ort zu zahlen
3,50
Reisetermine:
ganzjährig buchbar
Veranstalter:
CUP Touristic GmbH
Marcusallee 7a, 28359 Bremen
Code 15.FP031.1
KUR- UND FLUSSREISEN
SEITE 13
Urlauben, wo der „Bulle“ arbeitete
STADTPORTRÄT Bad Tölz bietet mehr als eine Fernsehserie zeigte – Stadt ist seit 2005 auch Moorheilbad
W
er den Polizeiposten in der
Bad Tölzer Innenstadt
schon einmal in der Realität gesehen hat, der wird sich zunächst verwundert die Augen gerieben haben. Mit den hierzulande als
Polizeireviere bekannten Zweckbauten hat das Haus in der Marktstraße
wenig gemein und wirkt mit seinen
Fassadenmalereien wie aus einer
anderen Zeit.
Die Drehbuchschreiber scheint
das nicht gestört zu haben. Die Berge um die 18.000-Einwohner-Stadt
hatten genug Geschichten zu erzählen, um bis zum Jahr 2006 ein Millionenpublikum vor dem Fernsehbildschirm zu fesseln. Und heute? Die
ironischen Krimis rund um Kommissar Benno Berghammer (Ottfried Fischer) sind Geschichte, genauso
schnell vergessen, wie sie gekommen waren. Was Millionen Fernsehzuschauer nicht vergessen werden,
ist, dass Bad Tölz im Isartal traumhaft gelegen und von den majestätischen Gipfeln der bayerischen und
Nordtiroler Kalkalpen umgeben ist.
Doch auch die Stadt ist sehenswert. Allen voran die bereits erwähnte Marktstraße mit den breitgelagerten Häusern der Tölzer Kaufleutefamilien und Patrizier. Die im
barocken Stil errichteten Gebäude,
freiem Himmel stehende „Heilige
Stiege“ erbauen. 1735 wurde der
Golgathahügel mit der Kreuzigungsgruppe errichtet. Später wurde die
Stiege mit einer Kirche überbaut und
davor noch eine Kreuzkirche mit
Heiligem Grab (1723-26) angebaut.
Um 1180 erstmals namentlich erwähnt, bekam Tölz 1331 durch Kaiser
Ludwig den Bayern das Marktrecht
verliehen. Im 13. und 14. Jahrhundert entstanden Handwerksbetriebe, unter anderem Kalkbrenner und
Flößer. 1969 wurde Bad Tölz als
Heilklimatischer Kurort und 2005 als
Moorheilbad anerkannt. Mit dem Alpamare eröffnete 1972 in Tölz Europas erstes Erlebnisbad. Mit einer
weitläufigen
Rutschenlandschaft,
dem Brandungswellenbad, der Indoor-Surfanlage und dem Jodbecken
ist das Alpamare heute überregional
bekannt.
Die „Krone von Tölz“ befindet sich auf dem Kalvarienberg.
die allesamt mit zum Teil sehr aufwändigen Fassadenmalereien geschmückt sind, zeugen vom Reichtum heutiger und vergangenen Zeiten. Stadtkenner schwärmen vor allem vom Khanturm von 1353, der alten Posthalterei von 1600, dem Alten Rathaus mit dem Zwiebelturm
aus dem 15. Jahrhundert und dem
ehemaligen
Mädchenschulhaus
(1843 bis 1982).
Die „Krone von Tölz“ befindet
sich übrigens auf dem Kalvarienberg. Wer diesen besteigt, der wir
nicht nur mit einem weiten Blick ins
Isartal und über die Stadt belohnt,
Erholung in Bad Tölz
8 Tage: Flusskreuzfahrt mit MS MECKLENBURG
Pracht und Schönheit der Mecklenburger Seen
Das Frisia Bad Tölz (Nichtraucherhaus) bestehend aus Haupt- und
Gästehaus, liegt nahe dem Kurpark,
ca. 10 Gehminuten bis zur historischen Marktstraße (Steigung).
Alle Zimmer verfügen über DU/Bad,
WC, Telefon, Kabel-TV, Radio,
Minibar, Safe und Notruf.
Eingeschlossene Leistungen:
· Hin- und Rückreise im CUP VITALKurtaxi inkl. Haustürabholung,
Kofferservice bei Hin- und Rückreise und im Hotel
· 7x Übernachtung im DZ/EZ
· 7x reichhaltiges Frühstücksbüfett
· 6x Mittagessen: 3-Gang-Wahlmenü
mit Salatbüfett
· 1x Lunchpaket bei Abreise
· 7x Abendessen (2x warmes Themenbüfett, 5x Suppe, kaltes Büfett)
· Tee und Wasser zu den Mahlzeiten
· Wasser aus hauseigener Zapfstelle
· Begrüßungsdrink
· Wasser und Obstteller zur
Begrüßung auf dem Zimmer
· freies W-LAN im Empfangsbereich
· hauseigene Gästebetreuung
mit Veranstaltungsabenden,
Filmvorführungen, geführten
Wanderungen, Tanzabenden,
Pferdekutschfahrten etc.
· Kurpaket nach Wahl
· wechselnde Arzt- und Therapeutenvorträge zur gesunden Lebensweise
· 24 h medizinische Bereitschaft
· kostenlose Nutzung des
Stadtbusses und Stadtführung
· Benutzung der hauseigenen
Wellnessoase mit Schwimmbad,
Whirlpool, Saunen und Himalayasalzsteingrotte, Kegelbahn,
Solarium und Fitnessraum
sondern auch durch die einmalige
barocke Doppelkirche mit den beiden schlanken Türmen. Nach Angaben der Stadtverwaltung ließ der
Tölzer Salz- und Zollbeamte Friedrich Nockher als erstes 1711 ein
Kreuz aufstellen und 1718 sieben
Wegkapellen und die zunächst unter
Wählen Sie eines dieser 2 Kurpakete:
Rückenfit-Kur: 1x Massage, 1x
Rückenschule, 1x Aqua-Gymnastik,
1x Progressive Muskelentspannung,
1x Nordic-Walking-Kurs
Atem-Kur: 6x Himalayasalzsteingrotte, 6x Infrarotkabine,
3x Inhalation, 1x Atem-Therapie,
1x Tanz-Therapie
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
ab 684,–
Einzelzimmerzuschlag
70,–
Komfortzimmerzuschlag
35,–
Kurtaxe zahlbar vor Ort.
Reisetermine: buchbar von
März bis November 2015
Veranstalter:
CUP Touristic GmbH
Marcusallee 7a, 28359 Bremen
Code 15.FP033.1
Stationen Ihrer Reise von
Schwerin nach Berlin sind
Parchim, Lübz, Waren, Fürstenberg und Zehdenick.
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürabholung
· persönliche Betreuung während
der gesamten Reise durch das
Bordpersonal
· 7 Nächte in Außenkabinen mit
Dusche/WC in der gebuchten
Kabinenkategorie
· Programm gemäß Reiseverlauf
ab Schwerin bis Berlin
· Vollpension: Frühstücksbüfett,
Mittagessen, Kaffee und Kuchen am
Nachmittag, 3-Gang-Abendmenü
· Begrüßungsgetränk am 1. Abend
an Bord
· tägliche Kabinenreinigung,
Bettwäsche -und Handtuchwechsel
nach Bedarf
· Hafen-, Schleusen- und
Brückensteuern
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
SERVICE Wer mehr über Bad Tölz
und die dortigen Erholungsangebote
wissen möchte, der sollte bis Sonntag auf dem Chemnitzer Reisemarkt
in der Chemnitz Arena vorbeischauen. Am Stand der „Freien Presse“ beantwortet Marina Mögel vom Kurreiseveranstalter CUP-Touristic alle Fragen zu dem neuen Reiseziel Bad
Tölz.
Schwerin – Berlin
8-Tage-Kurreise inkl. Vollpension und Kurpaket –
nach Oberbayern mit dem CUP VITAL-Kurtaxi
Bad Tölz liegt südlich von München, am Eingang zum Isarwinkel,
mit einem herrlichen Blick auf die Alpen. Die bezaubernde Kurstadt
bietet im Sommer wie im Winter eine Vielfalt an Abwechslung.
Unerschöpfliche Wandermöglichkeiten, vielfältige Sportangebote
und zahlreiche Unterhaltungsprogramme erwarten Sie.
FOTO: HEINZ HIRZ
Ihr Schiff: Die MS MECKLENBURG ist
ein komfortables Flussschiff mit
persönlicher, familiärer Atmosphäre.
Enge Schleusen und niedrige
Brücken sind für sie kein Problem,
was sie zum idealen Schiff für dieses
Fahrtgebiet macht. Das Sonnendeck
ist teilweise überdacht und wird
damit zum Aufenthaltsort bei jedem
Wetter.
Kosten pro Person in Euro
2-Bett-Kabine, achtern
2-Bett-Kabine
1019,–
1119,–
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
17.10.-24.10.15
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP730.1
meine
URLAUB IN DEN SONNENHOTELS
SEITE 14
Faulenzer-Tage
4 Tage/3 Nächte: Sonnenhotel EICHENBÜHL in Langdorf,
nahe der Glasstadt Zwiesel – mit Halbpension
Eigentlich wollen Sie raus in die
Natur, etwas sehen, etwas erleben. Aber uneigentlich dürfen
Sie auch einmal richtig faul sein
und sich nicht bewegen…
Eingeschlossene Leistungen:
Anreise am Dienstag, Mittwoch,
Donnerstag oder Freitag
· 3 Übernachtungen im gemütlichen
Hotelzimmer
· 3x leckeres Frühstücksbüfett
· 2x Abendessen vom Büfett
mit regionalen Schmankerln
· 1 zünftiger Grill-Abend mit Spezialitäten vom Grill (Dienstag) oder
· 1 bayerischer Abend mit Live-Musik
und Anekdoten (Donnerstag)
· 1 Spiele-Nachmittag im Hotel
mit Bingo
· freie Nutzung des Saunabereiches
mit Trockensauna sowie des
Hallenbades
Eichenbühler Wanderwochen
7Tage/6 Nächte: Sonnenhotel EICHENBÜHL in Langdorf, nahe der Glasstadt Zwiesel –
mit Halbpension – Anreise: täglich
Kosten pro Person in Euro
Kosten pro Person in Euro
12.04.-29.04.15
89,–
06.04.-11.04./03.05.-13.05.15/
07.06.-09.07.15/
13.09.-01.10.15
99,–
04.10.-15.10.15
109,–
25.05.-03.06./10.07.-12.09.15/
16.10.-31.10.15
119,–
Zuschläge pro Person und Nacht:
Familienzimmerzuschlag
10,–
Einzelzimmerzuschlag
10,–
Kinderermäßigung:
1 – 2 Kinder 0 – 5,9 J.
100 %
1 – 2 Kinder 6 – 11,9 J.
50 %
1 – 2 Kinder 12 – 15,9 J.
25 %
ab 2 Ki. Familienzi. erforderlich
Die Kurtaxe ist extra und vor Ort
zu zahlen.
12.04.-29.04.15
159,–
06.04.-11.04./ 03.05.-13.05.15/
07.06.-09.07.15/
13.09.-01.10.15
249,–
04.10.-15.10.15
259,–
25.05.-03.06./10.07.-12.09.15/
16.10.-31.10.15.
269,–
Zuschläge pro Person und Nacht:
Familienzimmerzuschlag
8,–
Einzelzimmerzuschlag
10,–
Kinderermäßigung:
1 – 2 Kinder 0 – 5,9 J.
100 %
1 – 2 Kinder 6 – 11,9 J.
50 %
1 – 2 Kinder 12 – 15,9 J.
25 %
ab 2 Ki. Familienzi. erforderlich
Die Kurtaxe ist extra und vor Ort
zu zahlen.
Eine Flasche Sekt
und einen Obstkorb
aufs Zimmer!
Reisetermine: buchbar nach
Verfügbarkeit (Feiertagsarrangements ausgeschlossen)
Veranstalter: Sonnenhotels
Deutschland GmbH & Co. KG
Breite Straße 09, 38640 Goslar
Code 15.FP508.1
Kleine Auszeit
5 Tage/4 Nächte: Sonnenhotel BAYERISCHER HOF
in Waldmünchen – Anreise: Montag oder Sonntag
Es ist wie es ist: die schönsten
Ecken dieser Welt sind nur
zu Fuß zu erreichen.
Die schönsten Dinge nur mit
entspanntem Blick zu sehen.
Wandern Sie mit uns und lassen
sich von der wilden Schönheit
des „Woids“ verzaubern…
Wir begrüßen Sie herzlich im
Sonnenhotel EICHENBÜHL, dem
Familienhotel mit Herz.
Ihr Urlaubsdomizil ligt an einem
sonnigen Südhang, umgeben von
malerischem Wald. Erleben Sie hier
einen Erholungs- und Wellnessurlaub, gepaart mit aufregenden
Aktivitäten für die ganze Familie.
Eingeschlossene Leistungen:
Anreise täglich
· 6x Ü im gemütlichen Zimmer
· 1 Flasche Mineralwasser
zur Begrüßung auf dem Zimmer
· täglich leckeres Frühstücksbüfett
mit Müsliecke
· 5x Abendessen vom Büfett
mit regionalen Schmankerln
· 1 zünftiger Grill-Abend mit
Spezialitäten vom Grill (Dienstag)
· 4 begleitete Wanderungen über
verschiedene Distanzen
· 4x Proviant für Ihre Wanderung
mit einem Getränk, Obst und
lecker belegter Semmel
· freie Nutzung des Saunabereiches
mit Trockensauna sowie des Hallenbades – tolle Aussicht inklusive
Eine Flasche Sekt
und einen Obstkorb
aufs Zimmer!
Reisetermine: buchbar nach
Verfügbarkeit (Feiertagsarrangements ausgeschlossen)
Veranstalter: Sonnenhotels
Deutschland GmbH & Co. KG
Breite Straße 09, 38640 Goslar
Code 15.FP508.1
Sonnenwolfi’s Kurzurlaub
6 Tage/5 Nächte: Sonnenhotel BAYERISCHER HOF
in Waldmünchen – mit Sorglos-Pension – Anreise: täglich
Kosten pro Person in Euro
Kosten pro Person in Euro
Wandern, Radeln, Saunieren,
Lesen, gut essen. Das klingt gut
für Sie? Dann schnell die Koffer
gepackt und hinein in Ihre
persönliche Kleine Auszeit.
Eingeschlossene Leistungen:
Anreise ist Montag oder Sonntag
· 4x Ü im gemütlichen Doppelzimmer
· 1 Glas prickelndem Sekt in der
Hotelbar zur Begrüßung
· 1 kuscheligen Leihbademantel und
Saunatuch
· tägl. reichhaltiges Frühstücksbüffet
· täglich Mittagssnackbüfett
(nicht am An- und Abreisetag)
· tägl. nachmittags Kaffee, Tee und
Kuchen bzw. Eis für Kids
(nicht am Abreisetag)
· täglich abends wechselndes
Themenbüfett
· zur Selbstbedienung täglich Softgetränke, Bier vom Fass, Wein, Kaffee,
Tee von 10:00 Uhr bis 21:30 Uhr
· kostenfreie Nutzung von Hallenbad
und Sauna
12.04.-26.04./03.05.-10.05.15/
17.05.-18.05.15
07.06.-22.06.15
159,–
Zuschläge pro Person und Nacht:
Galeriezuschlag
7,–
Einzelzimmerzuschlag
7,–
Kinderermäßigung:
1 Kind 0 – 14,9 J.
100 %
2. bis 3. Kind 0 – 6,9 J.
100 %
1 Kind 15 – 17,9 J.
50 %
2. bis 3. Kind 7 – 14,9 J.
70 %
2. bis 3. Kind 15 – 17,9 J. 50 %
ab 2 Kindern Galerie erforderlich
Die Kurtaxe ist extra und vor Ort
zu zahlen.
Eine Flasche Sekt
und einen Obstkorb
aufs Zimmer!
Reisetermine: buchbar nach
Verfügbarkeit (Feiertagsarrangements ausgeschlossen)
Veranstalter: Sonnenhotels
Deutschland GmbH & Co. KG
Breite Straße 09, 38640 Goslar
Code 15.FP500.1
Eine ganze Woche ist zu viel, aber Sie wollen einfach ein paar Tage
mit Ihrer Familie raus aus dem Alltag und rein ins Familienvergnügen? Dann ist Sonnenwolfi´s Kurzurlaub das Richtige für Sie.
Eingeschlossene Leistungen:
Anreise: täglich
· 5x Ü in der für Sie passenden
Zimmerkategorie
· 1 Kind im DZ bis 12 Jahre inklusive
+ 2 Kinder in der Galerie
bis 12 Jahre inklusive
· täglich reichhaltiges
Frühstücksbüfett
· täglich Mittagssnackbüfett
(nicht am An- und Abreisetag)
· täglich nachmittags Kaffee, Tee
und Kuchen bzw. Eis für Kids
(nicht am Abreisetag)
· täglich abends wechselndes
Themenbüfett
· zur Selbstbedienung täglich
Softgetränke, Bier vom Fass, Wein,
Kaffee, Tee von 10:00 bis 21:30 Uhr
· ca. 38 Std./Woche Teilnahme am
Sonnenwolfi-Kinderklub-Programm
für alle Kids von 3 – 14 Jahre
· tolle Action im SonnenwolfiKinderklub für Ihre Kleinen
· freies Schwimmen, Spielen und
Saunieren im Hotelschwimmbad
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Telefonischer Buchungsservice der Sonnenhotels unter 0800 7744555 (gratis)
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
im DZ für 2 Erwachsene
und 1 Kind bis 12 Jahre:
06.04./25.04./16.05.-17.05.15/
25.05.-26.05./27.06.-13.07.15/
04.10.-31.10.15:
469,–
11.04.-20.04./
03.05.-11.05.15/
06.06.-22.06.15/
12.09.-28.09.15:
429,–
in der GA für 2 Erwachsene
und 2 Kinder bis 12 Jahre:
06.04./25.04./16.05.-17.05.15/
25.05.-26.05./27.06.-13.07.15/
04.10.-31.10.15:
539,–
11.04.-20.04.15/
03.05.-11.05.15/
06.06.-22.06.15/
12.09.-28.09.15:
469,–
Zuschlag pro Kind 13 – 17 Jahre
5 Nächte:
150,–
Eine Flasche Sekt
und einen Obstkorb
aufs Zimmer!
Reisetermine: buchbar nach
Verfügbarkeit (Feiertagsarrangements ausgeschlossen)
Veranstalter: Sonnenhotels
Deutschland GmbH & Co. KG
Breite Straße 09, 38640 Goslar
Code 15.FP500.1
URLAUB IN DEN SONNENHOTELS
Mecklenburgische Seenplatte
6 Tage/5 Nächte: „Große Auszeit“ mit Halbpension – Anreise: täglich
Urlaub im Sonnenhotel FELDBERG AM SEE, im Naturpark Feldberger Seenlandschaft
SEITE 15
Kuschelromantik
4 Tage/3 Nächte im Sonnenhotel HOHER HAHN im Erzgebirge
inklusive Halbpension – Anreise: täglich
· 1 Rosenblütenbad
(Verwöhnzeit ca. 25 Min.)
· 1 kuscheliger Bademantel
für die Dauer Ihres Aufenthaltes
· freie Benutzung des Hallenbades
sowie der Saunalandschaft mit BioSauna, Finnischer Sauna, Dampfbad
und erfrischenden Erlebnisduschen
Das 3-Sterne-Superior-Hotel Sonnenhotel FELDBERG AM SEE bietet 54
komfortable Einzel-, Doppel- und
Familienzimmer.
Kosten pro Person in Euro
Es darf ein bisschen mehr sein? Mehr Zeit für sich selber, mehr Zeit,
die Natur zu genießen, mehr Zeit zum Energie Auftanken?
Dann gönnen Sie sich Ihre „Große Auszeit“…
Im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns lädt die Feldberger Seenlandschaft ein zu einem erholsamen Urlaub in faszinierender Natur.
Oberhalb des Feldberger Haussees gelegen beginnen direkt am Hotel
Wander- oder Radwege in den Naturpark Feldberger Seenlandschaft.
Eingeschlossene Leistungen:
Anreise täglich
· 5x Ü im komfortablen Hotelzimmer
· täglich leckeres Frühstücksbüfett,
zauberhafter Seeblick inklusive
· täglich Abendessen im Rahmen
unserer beliebten Halbpension
· 1 Leihfahrrad für einen ganzen Tag
mit unseren Routenempfehlungen
für Sie
· 1 entspannende Rücken-NackenMassage (Verwöhnzeit ca. 25 Min.)
· 1 kuscheliger Bademantel für die
Dauer Ihres Aufenthaltes
· freie Benutzung des Hallenbades
sowie der Saunalandschaft mit
Finnischer Sauna und Dampfbad
sowie die freie Nutzung unseres
Billards und Tischtennis
12.04.-29.04.15
269,–
06.04.-11.04.15/
03.05.-13.05.15/
25.05.-06.06.15/
13.09.-31.10.15
279,–
04.06.-09.07.15/
30.08.-12.09.15
309,–
10.07.-29.08.15
339,–
Zuschläge pro Person und Nacht:
Appartementzuschlag
10,–
Einzelzimmerzuschlag
23,–
Kinderermäßigung:
1 – 2 Kinder 0 – 6,9 J.:
100 %
1 – 2 Kinder 7 – 11,9 J.:
50 %
1 – 2 Kinder 12 – 15,9 J.: 30 %
ab 2 Ki. Appartement erforderlich
Die Kurtaxe ist extra und vor Ort
zu zahlen.
Eine Flasche Sekt
und einen Obstkorb
aufs Zimmer!
Reisetermine: buchbar nach
Verfügbarkeit (Feiertagsarrangements ausgeschlossen)
Veranstalter: Sonnenhotels
Deutschland GmbH & Co. KG
Breite Straße 09, 38640 Goslar
Code 15.FP506.1
„Wohlfühl-Packerl“
Kosten pro Person in Euro
Sie haben einen schönen Anlass
zu feiern oder einfach so Lust,
einen kuschelig – romantischen
Kurzurlaub mit Ihrem oder
Ihrer Liebsten zu verbringen?
Eingeschlossene Leistungen:
Anreise: täglich
(Samstag keine An- und Abreise)
· 3x Ü im komfortablen Hotelzimmer
· 2x Frühstücksbüfett mit frisch
zubereiteten Eierspeisen u. v. m.
· 1 Sektfrühstück ans Bett serviert
· 2x Abendessen im Rahmen unserer
beliebten Halbpension
· 1x 4-Gänge-Menü bei Kerzenschein
· 1 romant. Badevergnügen mit Sekt
und Kerzenschein im Hallenbad
· 1 „Rosenblüten-Traum“
(pflegende Ganzkörperpackung und
abschließender Ganzkörpermassage, Verwöhnzeit ca. 90 Min.)
12.04.-29.04./25.05.-09.07.15/
23.08.-01.10./04.10.-08.10.15/
25.10.-30.10.15
219,–
06.04.-11.04./03.05.-13.05.15/
17.05.-19.05./10.07.-22.08.15/
09.10.-24.10.15
229,–
EZ-Zuschlag pro Pers./Nacht 10,–
Kinderermäßigung:
1 Kind 0 – 6,9 Jahre
100 %
1 Kind 7 – 11,9 Jahre
50 %
1 Kind 12 – 15,9 Jahre
30 %
Die Kurtaxe ist extra und vor Ort
zu zahlen.
Eine Flasche Sekt
und einen Obstkorb
aufs Zimmer!
Reisetermine: buchbar nach
Verfügbarkeit (Feiertagsarrangements ausgeschlossen)
Veranstalter: Sonnenhotels
Deutschland GmbH & Co. KG
Breite Straße 09, 38640 Goslar
Code 15.FP501.1
„Harzer Auszeit“
7 Tage/6 Nächte im Sonnenhotel FÜRSTENBAUER im Ferienort Nr. 1 Bodenmais – mit Halbpension – Anreise: täglich
4 Tage/3 Nächte: Sonnenhotel WOLFSHOF im Luftkurort
Wolfshagen – mit Spezialpension – Anreise: täglich
Kosten pro Person in Euro
Kosten pro Person in Euro
Zwischen Bayern und Tschechien erstreckt sich das größte
Waldgebiet Mitteleuropas, der Bayerische Wald. Ein ausgedehntes
Netzwerk an Wander-, Reit- und Radwegen lädt auf Erkundungstouren durch die romantische Landschaft ein. Eine knappe Woche
nur für Sie mit leckeren Speisen, wohltuenden Anwendungen und
einer großen Auswahl an Kursen im WellVital-Zentrum…
Eingeschlossene Leistungen:
Anreise: täglich
· 6x Ü im komfortablen Hotelzimmer
· 1 kuscheliger Bademantel,
1 Saunatuch sowie Badeslipper
· täglich Frühstücksbüfett mit
frisch zubereiteten Eierspeisen und
bayerischen Leckereien
· täglich Abendessen im Rahmen
unserer beliebten Halbpension
· 1 stimulierende FußreflexzonenMassage (Verwöhnzeit ca. 25 Min.)
· 1 entspannende Bio-Release-Kopfmassage (Verwöhnzeit ca. 25 Min.)
· 1 tiefenwirksame Edelstein-Teilmassage (Verwöhnzeit ca. 30 Min.)
· 1 Bodenmais-Shopping Card
sowie ein 5% Vorteilsgutschein
für die JOSKA Kristall Welt
· freie Benutzung Hallenbad & Sauna
12.04.-29.04./03.05.-13.05.15/
30.05.-25.06.15
349,–
26.06.-09.07.15/
13.09.-01.10.15
429,–
06.04.-11.04.15/
25.05.-29.05.15
449,–
10.07.-12.09.15/
05.10.-07.11.15
459,–
Zuschläge pro Person und Nacht:
Familienzimmerzuschlag
5,–
Einzelzimmerzuschlag
8,–
Kinderermäßigung:
1 – 2 Kinder 0 – 6,9 J.:
100 %
1 – 2 Kinder 7 – 11,9 J.:
50 %
1 – 2 Kinder 12 – 15,9 J.: 25 %
ab 2 Ki. Familienzi. erforderlich
Die Kurtaxe ist extra und vor Ort
zu zahlen.
Eine Flasche Sekt
und einen Obstkorb
aufs Zimmer!
Reisetermine: buchbar nach
Verfügbarkeit (Feiertagsarrangements ausgeschlossen)
Veranstalter: Sonnenhotels
Deutschland GmbH & Co. KG
Breite Straße 09, 38640 Goslar
Code 15.FP502.1
Neben der wunderbaren Harzer
Natur interessieren Sie sich
für das mittelalterliche
Städtchen Goslar, welches
Unesco-Weltkulturerbe ist.
Dann haben wir hier für Sie
etwas vorbereitet…
Eingeschlossene Leistungen:
Anreise: täglich
· 3x Ü in Ihrer gebuchten
Zimmerkategorie
· 3x abwechslungsreiches
Frühstücksbüfett
· 3x Abendessen im Rahmen unserer
beliebten Halbpension
· 1x romantische Kutschfahrt durch
die 1000-jährige Kaiserstadt Goslar
· 1x Stadtführung in der
„Bunten Stadt“ Wernigerode
· freie Nutzung des Saunabereiches
mit Finnischer Sauna im Landhaus
sowie des Hallenbades im Haupthaus – angenehme Entspannung
inklusive
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Telefonischer Buchungsservice der Sonnenhotels unter 0800 7744555 (gratis)
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
12.04.-30.04.15/
25.05.-13.06.15
159,–
14.06.-11.07.15/
31.08.-01.10.15
169,–
06.04.-11.04./01.05.-13.05.15/
17.05.-19.05./12.07.-30.08.15/
04.10.-31.10.15
179,–
Zuschläge pro Person und Nacht:
Appartementzuschlag
10,–
Einzelzimmerzuschlag
10,–
Kinderermäßigung:
1 – 2 Kinder 0 – 6,9 J.:
100 %
1 – 2 Kinder 7 – 11,9 J.:
50 %
1 – 2 Kinder 12 – 15,9 J.: 30 %
ab 2 Ki. Appartement erforderlich
Die Kurtaxe ist extra und vor Ort
zu zahlen.
Eine Flasche Sekt
und einen Obstkorb
aufs Zimmer!
Reisetermine: buchbar nach
Verfügbarkeit (Feiertagsarrangements ausgeschlossen)
Veranstalter: Sonnenhotels
Deutschland GmbH & Co. KG
Breite Straße 09, 38640 Goslar
Code 15.FP503.1
meine
KUR- UND SELBSTANREISEN
SEITE 16
Tutanchamun in München Wandern oder Kuren in Bad Kissingen
Erleben Sie sein Grab und seine Schätze –
3 Tage/2 Übernachtungen im Maritim Hotel München
6-Tage-Vitalreise im 4-Sterne-Parkhotel CUP VITALIS – inklusive Halbpension
Ein Wanderpaket bzw. 3 verschiedene Kurpakete zur Auswahl
inkl. Busreise
© Semmel Concerts
Der Grabschatz des Tutanchamun zählt zu den bedeutendsten
Entdeckungen der Archäologie.
Eingeschlossene Leistungen:
· 2x Ü im Maritim Hotel München
· reichhaltiges Maritim Frühstücksbüfett
· Begrüßungscocktail
· Eintrittskarte für die Ausstellung
„Tutanchamun – Sein Grab und
seine Schätze“ in der attraktiven
Geschenkbox mit Ausstellungskatalog und Erinnerungsgeschenk
· 1x 3-Gang-Abendessen
im Hotelrestaurant
· Nutzung von Schwimmbad, Sauna
und Fitnessraum im Hotel
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag
169,–
46,–
Reisezeiträume:
03.04.-12.04./01.05.-03.05.15
22.05.-07.06./01.08.-31.08.15
Veranstalter: Vermittlung
für die Maritim
Hotelgesellschaft mbH
Herforder Str. 2, 32105 Bad Salzuflen
© Semmel Concerts
Code 15.FP009.1
Bad Kissingen liegt an der malerischen fränkischen Saale, südlich
der Rhön, im Bundesland Bayern, umgeben von einer flachwelligen
Landschaft, von Mischwald, weiten Wiesen und Feldern. Entfliehen
Sie dem Alltag und tanken Sie Kraft für neue Herausforderungen!
Die Hin- und Rückreise erfolgt im bequemen Fernreisebus.
Eingeschlossene Leistungen:
· Hin- und Rückreise im bequemen
Fernreisebus (viele Zustiege –
auch in Ihrer Nähe)
· 5x Übernachtung im DZ/EZ
· 5x reichhaltiges Frühstücksbüfett
· 4x Mittagssnack (Salat und Suppe)
im Hotel, davon 3x als Lunchpaket
bei Buchung des Wanderpaketes
· 5x kalt/warmes Abendbüfett oder
3-Gang-Menü und Salatbüfett
· Tischweine, Kaffee, Tee und Wasser
zum Abendessen bis 20.30 Uhr
· Wander- oder Kurpaket nach Wahl
· freies W-LAN
Musical-Hit in Berlin
Erleben Sie jetzt endlich in der Hauptstadt
„Ich war noch niemals in New York“
Reise
· Leih-Bademantel
· Nutzung von Sauna, Fitnessraum
und Hallenbad (außerhalb der
Therapiezeiten)
· Nutzung der Kegelbahn (ab 6 Pers.)
· Billard, Tischtennis, Dart
· Mineralwasser aus der hauseigenen
Zapfstelle
· kostenfreier Shuttle-Service ins
Zentrum (nach Fahrplan)
· kostenfreie Nutzung aller Stadtbuslinien im Rahmen der Kurkarte*
· freier Eintritt in die Konzerte
des Kurorchesters im Rahmen der
Kurkarte*
Wählen Sie das Wanderpaket:
3 Wandertouren, Transfer zum Startbzw. vom Zielpunkt zurück sowie
Snacks für jede Wanderung
oder eines dieser drei Kurpakete:
Salzluft-Kur: 3x Trockensalz-Oase,
2x Inhalation.
Fango-Kur: 3x Fango,
2x Infrarot-Wärmebehandlung
Vital-Kur: 1x Schulter- und Rückenmassage, 1x Fango, 1x Wassergymnastik, 1x Trockensalz-Oase,
1x Infrarot-Wärmebehandlung
Kosten pro Person in Euro
im DZ/EZ*
ab 418,–
*Nur für Inhaber der
Pressekarte:
Kein EZ-Zuschlag!
Sie sparen 20 Euro.
Reisetermine:
01.03.-06.03./06.03.-11.03.15
11.03.-16.03.15
Veranstalter:
CUP Touristic GmbH
Marcusallee 7a, 28359 Bremen
Code 15.FP064.1
www.freiepresse.de/erlebnistouren
Buchung der exklusiven Erlebnistouren
in allen Freie-Presse-Shops
kostenloses Service-Telefon 0800 80 80 123
Einmal verrückt sein und aus allen Zwängen fliehen – das Musical
bringt dieses Lebensgefühl mit den unvergesslichen Songs des
großen deutschen Entertainers Udo Jürgens auf die Bühne.
Eingeschlossene Leistungen:
· 2x Ü im Maritim Hotel Berlin
· reichhaltiges Maritim-Frühstücksbüfett mit Sekt
· „Käptn´s Cocktail“ in der Hotelbar
· Musicalticket ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK, PK3,
am Samstagabend um 19.30 Uhr,
im Stage Theater des Westens
· Ticket für die große Brückenfahrt
per Schiff auf dem Landwehrkanal
und der Spree (ca. 3.5 – 4 Std.)
ab Potsdamer Platz
mit Live-Moderation
· Nutzung des exklusiven Wellnessbereiches im Hotel
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
208,–
Einzelzimmerzuschlag
61,–
Aufpreis Musicalticket PK2 11,–
Reisezeitraum:
03.04.-23.08.15
Veranstalter: Vermittlung
für die Maritim
Hotelgesellschaft mbH
Herforder Str. 2, 32105 Bad Salzuflen
Code 15.FP010.1
Verschenken Sie einzigartige Erlebnisse!
Die besondere Geschenkidee – Gutschein
in attraktiver Geschenkbox für eine exklusive Tagestour
mit dem Reisebus.
Die Freie Presse ist nicht selbst
Veranstalter der Reisen.
Änderungen und Irrtümer vorbehalten
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
EUROPA
ab
299,- € p. P. im DZ
ab
159,- € p. P. im DZ
ab
SEITE 17
289,- € p. P. im DZ
ab
Ferien auf
Elba
Strandhotel
Baabe
All inclusive -
Il Magnifico Deluxe Resort**** in
Marciana Marina, Elba, Italien
Leistungen bei eigener Anreise:
7x Übernachtung, 7x Frühstück,
7x Abendessen, Nutzung von
Sonnenliegen/-schirmen am Pool,
Nutzung des Fitnesscenters, WiFi,
Kinderspielplatz u.v.m.
Die Insel Elba, eine wunderbare
Oase im Toskanischen Archipel,
ein Ort der unendlichen Horizonte:
es erwarten Sie goldene Strände,
Granitfelsen und Geschichten
von Völkern. Dauer Überfahrt
Piombino Marittima (Festland) Elba/Portoferraio ca. 1 Std. Gute
Kinderermäßigungen
Anreise: Samstag
Reisezeitraum: 14.03.-31.10.2015
Strandhotel Baabe**** im Ostseebad Baabe auf Rügen
Leistungen bei eigener Anreise:
3x oder 4x Übernachtung,
3x oder 4x Frühstück,
3x oder 4x Abendessen,
1x Begrüßungsgetränk, Nutzung
des SPA-Bereichs, 1x Nutzung
des Hydromassagegerätes
Verbringen Sie erholsame uns
entspannte Tage auf der größten
Insel Deutschlands - Rügen! Das
Strandhotel Baabe liegt in bester
Lage direkt an der Flaniermeile
des kleinen, aber lebhaften
Ostseebades Baabe.
Anreise: Do. (3N), So. (4N)
Reisezeitraum: 12.04.-29.11.2015
Seehotel Brandenburg*** im
Beetzsee, OT Brielow
Leistungen bei eigener Anreise:
7x Übernachtung, 7x Frühstück,
6x Mittagessen, 6x Kaffee,
Kuchen, Tee, 7x Abendbuffet,
Wasser & Säfte, 10-18 Uhr u.v.m.
Mit 3087 Seen und 33000km
Flussläufen ist Brandenburg
das gewässerreichste Land der
Bundesrepublik. Vom Lausitzer
Seenland, dem Spreewald, dem
Havelland, der Altmark bis zur
Prignitz bietet die Brandenburger
Natur viel Raum zum Durchatmen.
Anreise: Sonntag
Reisezeitraum:
11.01.-22.03.2015
Brandenburger Land
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und
zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht Veranstalter der Reisen.
129,- € p. P. im DZ
ab
89,- € p. P. im DZ
Bad Lauterberg Ein Schloss bei
im Harz
Cheb
Parkhotel Weber-Müller**** in
Bad Lauterberg
Leistungen bei eigener Anreise:
3x oder 4x Übernachtung,
3x oder 4x Frühstücksbuffet,
2x oder 3x Abendmenüs,
1x Harzer Schmankerlabend,
4x Saunen-, Hallenbad- und
Fitnesshallenbenutzung u.v.m.
Der Harz hat so einiges zu bieten, egal zu welcher Jahreszeit.
Beeindruckende Naturerlebnisse,
Wander- und Radwege durch die
beeindruckende Natur und weitere
zahlreiche Aktivangebote sind
im Harz, mitten in Deutschland
möglich.
Anreise: Do. (3N), So. (4N)
Reisezeitraum: 04.01.-26.04.2015
Schlosshotel Mostov*** in Cheb,
Tschechien
Leistungen bei eigener Anreise:
3x oder 4x Übernachtung,
3x oder 4x Frühstücksbuffet,
2x oder 3x Abendessen,
1x romantisches 4-Gang Dinner,
Nutzung des Hallenbads und der
Sauna, 1x Teilmassage u.v.m.
Wenige Kilometer von der
Bayerisch-Tschechischen Grenze
entfernt gelangen Sie nach Cheb
(dt. Eger). Die Stadt ist nicht so
berühmt wie das benachbarte
Franzensbad, das gemeinsam
mit Karlsbad und Marienbad das
bekannte Heilbaddreieck bildet.
Anreise: Do. (3N), So. (4N)
Reisezeitraum: 04.01.-26.11.2015
Veranstalter: FeriDe Reisen GmbH • Adams-Lehmann-Str. 56 • 80797 München
Hier buchen: 089 - 14 34 17 7 17
Bestellnummer FPR0425
Servicezeiten täglich 8-22 Uhr
Schweizer Bahnenzauber
Fotos: FeriDe GmbH
Unser komplettes Angebot finden Sie hier:
www.freiepresse.de/feride
Schweizer Bahnen
5 Tage: Alpenstädte mit Glacier- und Bernina-Express –
Erleben Sie eine ausgesuchte Reiseroute mit 250 km Bahnfahrten!
5 Tage: kombinierte Bus- und Bahnreise –
für Bahnliebhaber und Naturliebhaber zugleich
Kosten pro Person in Euro
Im Original-Glacier- und Bernina-Express durch eine märchenhafte
Landschaft. Auf einer ausgesuchten Reiseroute, mit großen und
ausführlichen Bahnfahrten, durchqueren Sie zauberhafte Schneeund Alpenlandschaften.
Eingeschlossene Leistungen:
· Fahrt im Reisebus
· reise plus-Reisebegleitung
· 5x Hotelübernachtung, davon:
2x in Feldkirch, 2x in Alpenstadt
Brig, 1x in Lugano
· 5x erweitertes Frühstücksbüfett
· 5x Abendessen
· 1x Mittagessen im Glacier-Express
· Große Bahnfahrt im OriginalGlacier-Express von Chur nach Brig
· Große Bahnfahrt im Panoramawagen des Bernina-Express
von Tirano – Tiefencastel
· reservierte Plätze zu Bahnfahrten
im Doppelzimmer
699,–
½ Doppelzimmer ohne Aufpreis
Reise ab/an Haustür
30,–
Einzelzimmerzuschlag
125,–
Ausflug Zermatt
& Matterhorn
38,–
10 € Rabatt p. Zimmer
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermine:
22.02.-27.02.15
07.04.-12.04.15
Veranstalter:
reise plus GmbH
Dammstraße 4, 08527 Plauen
Code 15.FP207.1
Von Luzern aus fahren Sie mit
der Golden Pass Line in die
französischsprachige Schweiz
bis an den Genfer See. Weiter
geht es nach Norditalien, von wo
aus Sie mit der Centovalli-Bahn
nach Locarno reisen. Der legendäre Bernina Express führt Sie im
Anschluss von Tirano nach Chur.
Eingeschlossene Leistungen:
· Haustürabholung ·persönl. Betreuung während der gesamten Reise
· Fahrt im modernen Reisebus
· 4x Ü/HP in Hotels der guten Mittelklasse in Zi. mit DU oder Bad/WC
· 2 Stunden Stadtführung Luzern
· GoldenPassLine: Luzern-Montreux,
2. Klasse · Centovalli-Bahn: Domo-
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Sonderprospektanforderung kostenlos unter 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/reisen
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
dossola – Locarno, 2. Klasse · Bernina Express: Tirano – Chur, 2. Klasse
Kosten pro Person in Euro
im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag
699,–
99,–
10 Euro Rabatt p. P.
für Freie Presse-Leser
bei Angabe
des Aktions-Code
Reisetermin:
29.05.-02.06.15
Veranstalter:
Ullmann Reisen GmbH
Bahnhofstraße 11, 08340 Schwarzenberg
Code 15.FP731.1
meine
ERLEBNISTOUREN
SEITE 18
ERLEBNISTOUR Mit Braumeisters Dampfzug durchs Weißeritztal
Ablauf der Bus-Tour
Foto: © Capriceux - Denise Kühne
9.30 Uhr
Treff mit der SACHSENTRÄUME Gästeführung
am Bahnhof Freital-Hainsberg
9.42 Uhr
Fahrt mit der Weißeritztalbahn nach Dippoldiswalde
und moderierte Bierverkostung während der Zugfahrt inkl.
kleinem Imbiss
10.30 Uhr
Ankunft und anschließend Stadtrundgang in Dippoldiswalde
12.00 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Besuch und Führung im Lohgerbermuseum
79,00 ¤
mit Pressekarte
69,00 ¤*
* Das Angebot gilt für maximal 2 Tickets pro Pressekarte.
Mittwoch, 4. Februar
Dienstag, 10. Februar
Mittwoch, 18. Februar
Montag, 23. Februar
Dienstag, 24. Februar
Freitag, 27. März
6.45 Uhr Zwickau, Hbhf.
7.00 Uhr Werdau, Johannisplatz
7.15 Uhr Crimmitschau,
Bahnhof
5.45 Uhr Scheibenberg, Markt
6.00 Uhr Annaberg-Buchholz
Geyersdorfer Str.
6.45 Uhr Marienberg, Markt
7.30 Uhr Chemnitz, Busbhf.
Georgstr.
8.00 Uhr Frankenberg, Bahnhof
6.00 Uhr Plauen, Hohe Straße
6.30 Uhr Oelsnitz, Markt,
Rathaus
7.00 Uhr Reichenbach,
Bahnhof
6.40 Uhr Schwarzenberg,
Busbhf.
6.55 Uhr Aue, Bahnhof,
Erzgebirgsbahn
7.25 Uhr Stollberg, Bushf.
7.45 Uhr Chemnitz, Neefepark
McDonald’s
6.30 Uhr Zwickau, Hbhf.
7.00 Uhr Glauchau, Bahnhof
7.30 Uhr Hohenstein-Erstthal,
Bahnhof
8.00 Uhr Chemnitz-Center,
Bushaltstelle
7.30 Uhr Chemnitz, Busbhf.
Georgstr.,
7.55 Uhr Flöha, Bahnhof
8.10 Uhr Oederan, Markt
8.30 Uhr Freiberg, Busbhf.
Veranstalter: Bustouristik Hühn
Veranstalter: reise plus Plauen
Veranstalter: Weidtmann Reisen
Veranstalter: Reisebüro Happyday
Veranstalter: Bustouristik Hühn
Veranstalter: Weidtmann Reisen
ERLEBNISTOUR Görlitzer Altstadt und Kloster St. Marienthal
Ablauf der Bus-Tour
Foto: © Görlitz-Tourist
10.00 Uhr Treff mit der Gästeführung in Görlitz,
unterhalb des Kaisertrutz, anschließend Stadtrundfahrt
und Stadtrundgang durch Görlitz
12.00 Uhr Einkehr zum Mittagessen im Schankhaus
der Altstadt, danach Möglichkeit für individuellen Spaziergang
14.00 Uhr Rundfahrt durch das Görlitzer Umland entlang
des Berzdorfer Sees, Besuch des Klosters St. Marienthal,
Führung durch das Zisterzienserinnenkloster,
Kaffeetafel in der Klosterschenke
16.30 Uhr Rückfahrt vom Kloster über Görlitz
79,90 ¤
mit Pressekarte
69,90 ¤*
* Das Angebot gilt für maximal 2 Tickets pro Pressekarte.
Dienstag, 10. März
Dienstag, 17. März
Donnerstag, 26. März Freitag, 27. März
Dienstag, 31. März
6.20 Uhr Schwarzenberg,
Busbhf.
6.40 Uhr Aue, Bahnhof
Erzgebirgsbahn
7.10 Uhr Stollberg, Busbhf.
7.30 Uhr Chemnitz,
McDonald's
6.00 Uhr Scheibenberg, Markt
6.20 Uhr Annaberg-Buchholz,
Geyersdorfer Str.
6.50 Uhr Marienberg, Markt
7.30 Uhr Chemnitz, Busbhf.
Georgstraße
6.15 Uhr Zwickau, Hbhf.
6.40 Uhr Glauchau, Bhf.
7.00 Uhr Hohenstein-Er.,
Bahnhof
7.25 Uhr Chemnitz-Center
6.15 Uhr Chemnitz, Busbhf. 6.30 Uhr Zwickau, Hbhf.
Georgstraße
6.45 Uhr Werdau,
Johannisplatz
6.35 Uhr Burgstädt, Bhf.
6.45 Uhr Claußnitz, Rathaus 7.00 Uhr Crimmitschau,
Bahnhof
7.00 Uhr Mittweida, Busbhf.
7.20 Uhr Glauchau,
Veranstalter: Reisebüro Happyday
Bahnhof
Veranstalter: Weidtmann Reisen
Veranstalter: Weidtmann Reisen
Veranstalter: Bustouristik Hühn
7.00 Uhr Chemnitz, Busbhf.
Georgstraße
7.20 Uhr Flöha, Bahnhof
7.40 Uhr Oederan, Marktplatz
8.00 Uhr Freiberg, Busbhf.
Wernerplatz
Zubringer:
6.40 Uhr Mittweida, Busbhf.
7.10 Uhr Frankenberg, Bhf.
Veranstalter: Reisebüro Happyday
Donnerstag, 9. April
Veranstalter: Bustouristik Hühn
Montag, 13. April
5.45 Uhr Plauen, Hohe Str.
6.15 Uhr Falkenstein,
Dr. W.-Külz-Str.
6.30 Uhr Auerbach,
Goethepark
6.45 Uhr Lengenfeld,
Tischendorfplatz
7.00 Uhr Reichenbach, Bhf.
Veranstalter: reise plus Plauen
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Buchung der exklusiven Erlebnistouren in allen Freie-Presse-Shops | kostenloses Service-Telefon 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/erlebnistouren
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
ERLEBNISTOUR
REISEBEDINGUNGEN
ERLEBNISTOUR
Foto: © Maritim Hotelgesellschaft mbH
Halloren Stadtväter und Schokoladenwelten
Bei der Erlebnistour haben Sie die Gelegenheit,
Deutschlands älteste Schokoladenfabrik von ihrer
köstlichsten Seite kennenzulernen. Während einer
Führung tauchen Sie ab in die Geschichte der Schokoladenproduktion in Halle und lernen eine Vielzahl von
süßen Kunstwerken kennen. Anschließend starten
Sie mit dem Bus, begleitet von einem versierten
Reiseführer, zu einer etwa einstündigen Stadtrundfahrt durch die „Kulturhauptstadt“ SachsenAnhalts. Danach wird Ihnen im eleganten Maritim
Hotel Halle ein 3-Gänge-Menü (inkl. 1 Getränk)
serviert. Während des Essens dürfen Sie sich auf die
Halloren freuen. Die alten Stadtväter, die der Stadt
ihren Namen gaben, berichten Ihnen in der OriginalTracht stilvoll und augenzwinkernd über die wechselhafte Geschichte der Stadt und die alten Traditionen
der Halloren.
Ablauf der Bus-Tour:
10.00 Uhr Schokoladenfabrik „Halloren“,
Museumsführung (1 Stunde),
anschließend Stadtrundfahrt (mit Busgruppenbegleitung
ab Parkplatz Schokoladenmuseum) durch Halle
12.00 Uhr Fahrt zum Maritim Hotel Halle
12.30 Uhr Mittagessen im Maritim Hotel
(inkl. 3-Gänge-Menü und 1 Getränk) und Unterhaltung
mit den Halloren Stadtvätern in Original-Tracht
Ca. 15.30 Uhr Rückfahrt
85,00 ¤
75,00 ¤*
* Das Angebot gilt für maximal 2 Tickets pro Pressekarte.
Freitag, 20. März 2015
Mittwoch, 8. April 2015
6.30 Uhr Chemnitz, Busbahnhof,
Georgstr.
6.50 Uhr Flöha, Bahnhof
7.05 Uhr Oederan, Marktplatz
7.30 Uhr Freiberg, Busbahnhof,
Wernerplatz
6.00 Uhr Sayda, Markt
6.20 Uhr Olbernhau, Busbahnhof
6.35 Uhr Marienberg, Markt
7.15 Uhr Brand-Erbisdorf, Zuger Str.
7.30 Uhr Freiberg, Busbahnhof, Wernerplatz
6.45 Uhr Chemnitz, Bushaltestelle
7.15 Uhr Frankenberg, Bahnhof
7.00 Uhr Mittweida (Zubringer nach Frankenberg)
Veranstalter: Reiseverkehr Zimmermann
6.45 Uhr Zwickau, Hauptbahnhof
7.00 Uhr Mülsen, Linde
7.05 Uhr Lichtenstein, Bahnhof
7.30 Uhr Hohenstein-Ernstthal, Bahnhof
8.00 Uhr Röhrsdorf, Chemnitz Center
Mittwoch, 18. März 2015
6.40 Uhr Schwarzenberg, Bahnhof
7.00 Uhr Aue, Postplatz, Busbahnhof
7.30 Uhr Stollberg, Busbahnhof
7.50 Uhr Chemnitz, Neefepark,
McDonald’s
Veranstalter: Weidtmann Reisen
Donnerstag, 19. März 2015
6.55 Uhr Oelsnitz, Markt, Rathaus
(Zubringer Oberes Vogtland)
7.30 Uhr Plauen, Hohe Straße
Veranstalter: reise plus Plauen
Montag, 23. März 2015
6.45 Uhr Zwickau, Bahnhof
7.00 Uhr Werdau, Johannisplatz
7.15 Uhr Crimmitschau, Bahnhof
7.45 Uhr Glauchau, Bahnhof
Veranstalter: Bustouristik Hühn
Montag, 30. März 2015
6.50 Uhr Schneeberg, Markt, Goldne Sonne
7.00 Uhr Aue, Bahnhof, Erzgebirgsbahn
7.30 Uhr Stollberg, Busbahnhof
7.50 Uhr Chemnitz, Neefepark, McDonald’s
Veranstalter: Weidtmann Reisen
Veranstalter: Reisebüro Happyday
Donnerstag, 9. April 2015
Veranstalter: Bustouristik Hühn
Mittwoch, 15. April 2014
6.00 Uhr Plauen, Hohe Straße
6.30 Uhr Falkenstein, Dr.-W.-Külz-Str.
6.40 Uhr Auerbach, Goethepark
6.50 Uhr Rodewisch, Busbahnhof
7.15 Uhr Reichenbach, Bahnhof
Veranstalter: reise plus
Mittwoch, 22. April 2015
7.15 Uhr Marienberg, Markt
7.45 Uhr Zschopau, Busbahnhof
8.15 Uhr Chemnitz, Busbahnhof, Georgstr.
Veranstalter: Reiseverkehr Zimmermann
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Buchung in allen Freie-Presse-Shops | kostenloses Service-Telefon 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/erlebnistouren
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Allgemeine Reisebedingungen
Die „Freie Presse“ tritt bei diesen
Reisen nicht als Veranstalter, sondern
lediglich als Vermittler auf. Es gelten
ausschließlich die schriftlichen Reisebedingungen des jeweiligen
Veranstalters, die vor Anmeldung
angefordert werden können und
jedem Teilnehmer zusätzlich mit der
Reisebestätigung übersandt werden.
Mit der Reisebestätigung erhält jeder
Teilnehmer auch den Sicherungsschein im Sinne des § 651 k Abs. 3
BGB, mit dessen Übergabe mind.
10 % des Reisepreises pro Person als
Anzahlung fällig werden.
Der Restbetrag wird zwischen 21 und
14 Tagen vor Reiseantritt fällig.
Für die jeweilige Reise gilt pro Termin
eine Mindestteilnehmerzahl. Diese
entnehmen Sie bitte dem jeweiligen
Sonderprospekt des Veranstalters.
Bei Nichterreichen der Teilnehmerzahl behält sich der jeweilige
Veranstalter vor, bis spätestens
21 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurückzutreten.
Wichtig: Bei allen Zubucherreisen ist
ein Anmeldeschluss erforderlich.
Dieser ist in der Regel sechs Wochen
vor Reiseantritt.
Alle Reiseangebote wurden durch
das Team der „Freien Presse“ sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht
selbst Veranstalter der Reisen.
Änderungen und Irrtümer vorbehalten!
ZUSTIEGSSTELLEN FÜR
MEHRTAGESFAHRTEN
PLAUEN
Hohe Straße
REICHENBACH
Oberer Bahnhof
mit Pressekarte
Dienstag, 17. März 2015
Veranstalter: Reisebüro Happyday
SEITE 19
ZWICKAU
Hauptbahnhof
CHEMNITZ
Georgstraße
FREIBERG
Am Busbahnhof
IMPRESSUM
Verantwortlich:
Arne Stuck, Leiter Lesermarkt
Felicia Kollinger-Walter,
Leiterin Produktmanagement
Bearbeitung:
Margrit Schreiter-Amlung,
Produktmanagement Reisen
Satz:
Sandy Gruß, Jana Schulze
Redaktion:
Christian Wobst
Fotos:
Veranstalter
Satz und Druck:
Chemnitzer Verlag und
Druck GmbH & Co. KG
„Freie Presse“-Reisen erscheint als
Beilage der „Freien Presse“.
Ausgabe Januar 2015,
Titel: Auf die Reise, fertig, los!
ERLEBNISTOUREN
SEITE 20
ERLEBNISTOUR Anhalter Kirchen & Wildecker Herzbube/Michael Hirte
Foto: © Veranstalter
Ablauf der Bus-Tour
Busfahrt durch den Naturpark Fläming
10.30 Uhr Ankunft – Führung im Dorfkirchenmuseum Garitz,
Führung durch die Themenkirche
12.00 Uhr Mittagessen im Landhotel Garitz
(Schlachteplatte aus eigener Herstellung oder 2 andere Gerichte zur Auswahl)
Einkaufsmöglichkeit im Hofladen
Foto: © Veranstalter
14.00 Uhr bis 15.45 Uhr Veranstaltung mit Kaffee und Kuchen
24. März: Der Wildecker Herzbube
13. April: Michael Hirte & Liveband
Foto: © Dorfkirchenmuseum Garitz
16.00 Uhr Beste Unterhaltung und Stimmung mit „Günti“,
anschließend Heimreise
89,00 ¤
inklusive
Veranstaltungsticket
mit Pressekarte
79,00 ¤*
* Das Angebot gilt für maximal 2 Tickets pro Pressekarte.
Montag, 13. April 2015 Michael Hirte & Liveband
Dienstag, 24. März 2015 Der Wildecker Herzbube
Bus 1
Bus 2
Bus 1
Bus 2
5.35 Uhr Annaberg-Buchholz,
Geyersdorfer Straße
6.05 Uhr Marienberg, Markt
6.20 Uhr Zschopau, Esso-Tankstelle
6.45 Uhr Chemnitz, Neefepark,
McDonald’s
6.30 Uhr Steinpleis, Fa. Hühn
6.45 Uhr Werdau, Johannisplatz
7.00 Uhr Zwickau, Hauptbahnhof
7.30 Uhr Glauchau, Bahnhof
5.50 Uhr Schwarzenberg, Busbahnhof
5.55 Uhr Lauter, Wartehalle
6.10 Uhr Aue, Bahnhof, Erzgebirgsbahn
6.40 Uhr Stollberg, Busbahnhof
7.00 Uhr Chemnitz, Neefepark
6.45 Uhr Zwickau, Hauptbahnhof
7.00 Uhr Werdau, Johannisplatz
7.15 Uhr Crimmitschau, Bahnhof
7.30 Uhr Meerane, Bahnhof
Veranstalter: Bustouristik Hühn
Veranstalter: Weidtmann Reisen
Veranstalter: Bustouristik Hühn
McDonald’s
Veranstalter: Weidtmann Reisen
ERLEBNISTOUR Aroniablüte in Coswig und Altkötzschenbroda
Ablauf der Bus-Tour
Foto: © Aronia Original Naturprodukte GmbH
10.00 Uhr Ankunft auf der Aroniaplantage Coswig,
anschließend Vortrag, Verkostung und Möglichkeit zum
Einkauf und Imbiss
Kleiner Spaziergang über die blühende Aronialandschaft
12.30 Uhr Weiterfahrt nach Altkötzschenbroda
13.00 Uhr Mittagessen im Restaurant „Zur Alten Unke“
14.30 Uhr Stadtführung
16.00 Uhr Freizeit – spazieren Sie auf der beliebtesten
Flaniermeile der Stadt
Ca. 17.00 Uhr Rückfahrt
75,00 ¤
mit Pressekarte
65,00 ¤*
* Das Angebot gilt für maximal 2 Tickets pro Pressekarte.
Dienstag, 5. Mai 2015
Montag, 11. Mai 2015
Mittwoch, 13. Mai 2015
Montag, 18. Mai 2015
Donnerstag, 28. Mai 2015
7.00 Uhr Werdau, Johannisplatz
7.15 Uhr Zwickau, Hbhf.
7.45 Uhr Glauchau, Bhf.
8.00 Uhr Hohenstein-Er., Bhf.
8.30 Uhr Chemnitz Center, Bushst.
6.30 Uhr Oelsnitz, Markt, Rathaus
7.15 Uhr Plauen, Hohe Straße
7.45 Uhr Reichenbach, Bahnhof
8.20 Uhr Stollberg, Abfahrt Nord,
Aral-Tankstelle
Veranstalter: Bustouristik Hühn
Veranstalter: reise plus Plauen
6.35 Uhr Schwarzenberg, Busbhf.
6.50 Uhr Aue, Bhf., Erzgebirgsbahn
7.00 Uhr Schneeberg, Goldne Sonne
7.30 Uhr Zwickau, Hbhf.
8.00 Uhr Stollberg, Busbhf.
8.20 Uhr Chemnitz, Neefepark
8.30 Uhr Chemnitz, Busbhf., Georgstr.
7.35 Uhr Chemnitz, Busbhf.
Georgstr.
8.05 Uhr Flöha, Bhf.
8.45 Uhr Freiberg Busbhf.
Wernerplatz
zusätzlich Zubringer Kleinbus:
7.25 Uhr Mittweida, Busbhf.
6.45 Uhr Schwarzenberg, Busbhf.
7.15 Uhr Annaberg-Buchholz, Busbhf.
7.35 Uhr Schönbrunn, „Zughotel“
7.50 Uhr Gasthof „Zur Heinzebank“
8.00 Uhr Zschopau, Tankstelle B174
8.25 Uhr Chemnitz, Busbhf.
Georgstr.
Veranstalter: Reisebüro Happyday
Veranstalter: Weidtmann Reisen
Veranstalter: Weidtmann Reisen
Alle Reiseangebote wurden durch das Team der Freien Presse sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Die Freie Presse ist nicht selbst Veranstalter der Reisen.
Buchung der exklusiven Erlebnistouren in allen Freie-Presse-Shops | kostenloses Service-Telefon 0800 80 80 123 | www.freiepresse.de/erlebnistouren
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Seele and Geist
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