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Ausgabe: Januar 2015
Das Top-Event im Januar: Weltklasse 2015
35. Internationales Frauen-Hallenfußball-Turnier
am 10./11. Januar um den Pokal der Sparkasse Bielefeld
in der Sporthalle der Realschule Jöllenbeck
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s
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n
Das Fit
Anschrift:
Öffnungszeiten:
Jöllenbecker Str. 583
Montag und Mittwoch: 8 bis 21 Uhr
33739 Bielefeld
Fon: 05206/9238800
Dienstag, Donnerstag,
Freitag:
8 bis 20 Uhr
Mail: info@kreislauf-studio.de
Sonnabend:
10 bis 15 Uhr
Web: www.kreislauf-studio.de
Sonntag:
10 bis 13 Uhr
www.kreislauf-studio.de
Blickpunkt Schildesche - 1
Blickpunkt / Editorial
Eiswette 2015
Im vergangenen Jahr hatten
erstmals die Jöllenbecker die
Schilsker in ihrem Vorhaben
unterstützt, am ersten Februarwochenende den Obersee zu
überqueren.
Dieses Jahr findet das Spektakel zum ersten Mal am Abend
statt: am 31. Januar wird die
Überquerung ab 17.00 Uhr
angegangen. Gewettet wird
wie immer, ob dies „trockenen Fußes“ über das Eis oder irgendwie anders passiert. Eine
Lichtinstallation wird die Akteure in Szene setzen, Live-Musik im Seekrug lädt anschließend zur Party ein.
Das Motto lautet dieses Jahr:
Wir knüpfen ein Band !
31.1. &
1.2.2015
Klimaerwärmung hin oder her:
Ist der Obersee am ersten Februarwochenende zugefroren oder nicht ?
Am Sonnabend, 31. Januar um 17.00 Uhr werden die beiden Bezirksbürgermeister von Schildesche und Jöllenbeck unterstützt von den
Vorständen der beiden Werbegemeinschaften ein leuchtendes Band
über den Obersee spannen.
Wetten Sie mit uns, ob dieses Unterfangen zu Fuß übers Eis oder
anders gelingen wird.
Untermalt wird die Aktion mit einer spektakulären Pyro- und Lasershow, den Abschluss macht tolle Live-Musik im Seekrug.
Die Preise der Wetten werden am Sonntag um 14.00 Uhr vor dem
Seekrug gezogen, nur Anwesende können gewinnen.
Teilnahmepostkarten für die Wette gibt
es bei den Mitgliedern der beiden Werbegemeinschaften.
Liebe Leserin, lieber Leser!
Ein neues Jahr, eine neue Ausgabe vom Blickpunkt Schildesche. Mit etwas Glück sind Sie wohlbehalten in 2015 angekommen und sehen jetzt wohlgemut den nächsten 52 Wochen entgegen.
Der Januar wartet bereits mit dem ersten Highlight des noch jungen Jahres auf: das internationale Frauen-Hallenfußball-Turnier am 10. und 11. Januar in der Sporthalle der Realschule Jöllenbeck. Näher dran an solche Top-Mannschaften kommen Sie selten, daher kommen Sie einfach nach Jöllenbeck – es lohnt sich.
Und am 31. Januar steigt die Eiswette am Obersee, erstmalig am Sonnabend abends. Lassen Sie sich überraschen!
Ihr Team vom Blickpunkt Schildesche
Wichtige Telefonnummern
Polizei / Notruf
110
Polizei Bezirksdienst
0521 / 87 11 36
Feuerwehr / Rettungsleitstelle 112
Arztrufzentrale
0180 / 50 44 100
Apotheken-Notdienst
0800 / 228 228 0
Zahnärztlicher Notdienst 0521 / 44 24 64
Mo., Di., Do. 18.00 - 08.00 Uhr am Folgetag
Mi. 12.00 - 08.00 Uhr am Folgetag
Fr. 14.00 - 08.00 Uhr am Folgetag
Sa., So. und Feiertags 24 h erreichbar
Blickpunkt Schildesche - 2
Ärztliche Notfallpraxis für Erwachsene
Teutoburger Straße 50 • Haus 2
Mo.-Fr. 19.00 - 22.00 Uhr
Sa., So. und Feiertags 9.00 - 22.00 Uhr
Kinderärztliche Notfallpraxis
Teutoburger Straße 50 • Haus 2
Mo.-Fr. 19.00 - 22.00 Uhr
Mi. 16.00 - 22.00 Uhr
Sa., So. und Feiertags 9.00 - 22.00 Uhr
Ärztlicher Notdienst
(für nicht gehfähige Patienten oder nach
Schluss der Notfallpraxen)
0521 / 1 36 92 92
0521 / 1 36 91 91
0521 / 1 92 92
Blickpunkt / Aktuell
Mehr Infos über das traditionsreichste Frauen-Hallenfußball-Turnier der Welt auf den Seiten 4 & 5
Weltklasse 2015 - 35. Internationales Frauen-Hallenfußball-Turnier am 10./11. Januar
um den Pokal der Sparkasse Bielefeld in der Sporthalle der Realschule Jöllenbeck
Blickpunkt Schildesche - 3
Blickpunkt / Vereine
Weltklasse 2015: Traditionsklubs komplettieren Teilnehmerfeld
Sparta Prag und Skovbakken sind wieder mit dabei
Sie sind beide alte Bekannte - sowohl in der internationalen
Frauenfußballszene, als auch beim »Weltklasse«-Turnier in
Bielefeld-Jöllenbeck. Tschechiens Serienmeister und Champions-League-Dauerteilnehmer AC Sparta Prag und Dänemarks
fast schon ewige Nummer drei Skovbakken IK komplettieren
das Teilnehmerfeld bei »Weltklasse 2015«, dem 35. Internationalen Frauen-Hallenfußball-Turnier des TuS Jöllenbeck um den
Pokal der Sparkasse Bielefeld am 10. /11. Januar 2015.
Für die Frauenfußballfans in der Region und für die, die von
weiter her anreisen, hat sich Sparta Prag in den vergangenen
Jahren nicht zuletzt durch seine Auftritte beim »Weltklasse«Turnier auch spielerisch einen Namen gemacht.
Vor zwei Jahren, bei der 34. Auflage des Turniers in der Jöllenbecker Sporthalle, schafften die Tschechinnen mit starken Leistungen nicht nur den Einzug ins Halbfinale, sondern stellten
dazu auch noch erstmals die Torschützenkönigin des Turniers
und eine der besten Spielerinnen des Turniers. Was allerdings
auch von der internationalen Konkurrenz nicht unbemerkt
blieb: Lucie Voňková, damals gerade 20 Jahre alt, spielt inzwischen im zweiten Jahr beim Bundesligisten MSV Duisburg und
ist dort sogar Spielführerin. Weil es auch einige andere Spielerinnen 2013 in die Ferne zog, musste Sparta in der abgelaufenen Saison erstmals seit Jahren dem Hauptstadt-Konkurrenten
Slavia den Titel überlassen. „Keine Frage“, sagt Sparta-Manager Dušan Žovinec, „Slavia hatte die bessere Mannschaft.“ Aber
Sparta besitzt eine so starke Jugendarbeit, dass die Lücken inzwischen mit Neu-Nationalspielerinnen aus dem eigenen Lager gefüllt werden konnte. Dazu gibt es die eine oder andere hochkarätige Rückkehrerin, und mittlerweile verfügen die
Frauen über etwas mehr Geld, um sich vielleicht schon zur
Winterpause international verstärken zu können. Man darf gespannt sein.
Auch der Sportklub Skovbakken aus dem Raum Århus ist einer
der großen europäischen Ausbildungsklubs. Zum Einzug in die
Champions League hat es angesichts der finanziell besser betuchten Konkurrenz von Brøndby und Fortuna Hjørring noch
nicht gereicht. Aber der Kampf um die Bronzemedaille geht in
Dänemark nicht ohne Skovbakkener Beteiligung, mal gegen
Odense, mal wie in diesem Jahr gegen KoldingQ. Das Markenzeichen des Teams aus dem Land des EM-Halbfinalisten von
2013 setzt auf Kombinationsfußball und hat in Nanna Johansen eine der torgefährlichsten Spielerinnen des Landes. Zurzeit liegt sie in der Torschützenliste Dänemarks auf Platz zwei,
mit 14 Treffern, noch vor sämtlichen Akteurinnen der Topklubs
Fortuna und Brøndby.
Teilnehmer »Weltklasse 2015« (10./11. Januar 2015): Turbine
Potsdam, SGS Essen, Bayer 04 Leverkusen, Herforder SV, Fortuna Hjørring (Dänemark), Skovbakken IK (Dänemark), ArnaBjørnar Bergen (Norwegen), AC Sparta Prag (Tschechien).
M.B.
»Weltklasse 2015«: Gruppenauslosung
Turbine Potsdam trifft auf zwei Champions League-Teilnehmer
Gleich zwei aktuelle Champions League-Teilnehmer kämpfen am 10. und 11. Januar mit Turbine Potsdam um
den Einzug ins Halbfinale beim Frauen-Hallenfußball-Turnier.
Das ergab die Auslosung der Gruppen für das 35. Internationale Turnier des TuS Jöllenbeck um den Pokal der Sparkasse Bielefeld am Sonntagnachmittag am Rande der Bundesliga-Partie
des Herforder SV gegen Turbine Potsdam (im Bild HSV-Präsidentin Birgit Schmidt und Turnierorganisator Olaf Beugholt).
Und genau diese beiden Vereine treffen in Jöllenbeck ebenfalls wieder aufeinander. Die zwei Champions League-Teams,
mit denen es Herford und Potsdam in der Gruppe 1 zu tun haben werden, sind der dänische Meister Fortuna Hjørring und der
tschechische Vizemeister AC Sparta Praha. Ein Los, das den Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga wohl zum klaren Außenseiter macht - aber: aus einer so klaren Position heraus kann
man eigentlich nur positiv überraschen.
Gespannt sein darf man auch auf Gruppe 2, in der der Tabellenfünfte der Bundesliga und DFB-Pokal-Finalist SGS Essen auf den
Ligarivalen Bayer Leverkusen, Dänemarks Nummer vier Skovbakken IK und Norwegens Nummer drei Arna-Bjørnar Bergen.
„Für uns ist es sehr interessant, uns mit solchen Topklubs aus Skandinavien messen zu können“, reagiert Essens Trainer Markus Högner auf die Auslosung. „Wir sind froh, bei diesem so renommierten
Turnier dabei sein zu dürfen und wollen da nicht nur schönen Fußball zeigen, sondern auch erfolgreichen - um uns da auch Erfolgserlebnisse für die Bundesliga-Rückrunde zu holen.“
TUS Jöllenbeck
Blickpunkt Schildesche - 4
Gruppe 1:
Gruppe 2:
Turbine Potsdam
SGS Essen
Herforder SV
Bayer 04 Leverkusen
Fortuna Hjørring (Dänemark)
Skovbakken IK (Dänemark)
AC Sparta Prag (Tschechien)
Arna-Bjørnar Bergen
(Norwegen)
Geschäftsstelle im Bezirksamt Jöllenbeck, Amtsstraße 13, 33739 Bielefeld
Telefon: 05206 67 86 • Fax: 05206 96 94 81
Blickpunkt / Vereine
»Weltklasse 2015«: Turniermagazin online
Interview mit Marina Hegering – WM-Gold-Kapitänin kehrt nach langer Leidenszeit
zurück
Sie war eine der größten Hoffnungen des deutschen Frauenfußballs. Dann warf eine langwierige Verletzung sie zurück.
Fast vier Jahre danach ist sie wieder zurück auf dem Platz, in
der Bundesliga, und auch am 10. und 11. Januar bei »Weltklasse 2015«, dem bestbesetzten Frauen-Hallenfußball-Turnier
der Welt des TuS Jöllenbeck um den Pokal der Sparkasse Bielefeld. Zurück in der Stadt ihres größten sportlichen Triumphes,
denn in Bielefeld wurde Marina Hegering 2010 als Kapitänin
der deutschen Nationalmannschaft U 20-Weltmeisterin. „Die
Stimmung war einfach hammermäßig“, erinnert sich die heute
24-jährige Mittelfeldspielerin von Bayer Leverkusen an das Finale in der SchücoArena.
Jetzt ist es online abrufbar, das Turniermagazin von »Weltklasse
2015«. Und mittendrin: Ein langes Interview mit Marina Hegering, in dem sie über die Höhen und Tiefen ihrer bisherigen Fußball-Karriere erzählt und auch ein wenig mehr. Eine junge Frau
voller Hoffnungen, die aber auch schon viele Rückschläge erlebt
hat. Beim Turnier in Jöllenbeck war sie auch schon, damals noch
im Trikot des FCR 2001 Duisburg, mit dem sie auch als Stammspielerin die Champions League gewann, als die noch UEFA-Cup
hieß. Fünfeinhalb Jahre ist das her. Es folgte der U 20-WM-Triumph und eine Verletzung, die nie so richtig heilen wollte.
»Drei Jahre lang musste ich ständig in Schuhen gehen, wo hinten bei einem die Ferse aufgeschnitten war«, erzählt sie. Und
trotzdem hat sie nie aufgegeben, hat es wieder geschafft, in die
Bundesliga zurückzukehren. Reifer, abgeklärter und geduldiger: „Früher war es für mich die größte Katastrophe, wenn ich mal
nicht trainieren konnte, auch wenn ich Schmerzen hatte. Jetzt höre
ich schon eher mal in mich hinein und es fällt mir leichter zu sagen:
Heute geht‘s nicht.“ Ihre Erinnerungen an das Jöllenbecker Turnier werden vor allem von einem Erlebnis geprägt, der Begegnung mit Spielerinnen und Mannschaften aus anderen Ländern.
„Ich fand es cool, auch mal gegen ganz andere Mannschaften aus
Europa zu spielen“, so Hegering, „das war schon aufregend.“
Ihr aktueller Verein, Bayer Leverkusen, ist zum ersten Mal beim
Weltklasse-Turnier am Start, nicht so aber viele ihrer Mitspielerinnen. Bayers Trainer Thomas Obliers, gewann das Turnier
einst mit dem FCR Duisburg und Abwehrspielerin Rebecca Knaak ist sogar Titelverteidigerin. Sie gehörte zum Team
des SC 07 Bad Neuenahr, das 2013 das Finale gegen den VfL
Wolfsburg gewann.
Diese und viele Infos mehr und Geschichten, Zahlen, Fakten
und Fotos rund um das Turnier gibt es ab sofort auf www.
frauenturnier.com, darunter das komplette Turniermagazin
zum Herunterladen.
Und das Beste zum Schluss: Es gibt sogar noch Eintrittskarten,
und die sind gar nicht teuer. Exklusiv angeboten werden Tickets für »Weltklasse 2015« bei zwei Bielefelder Vorverkaufsstellen. Sie sind erhältlich bei der Neuen Westfälischen in der
Geschäftsstelle Bielefeld-Innenstadt, Niedernstr. 21-27 und am
Veranstaltungsort in Jöllenbeck im Reisebüro Joneleit in der
Dorfstraße 16. Karten können aber auch online unter www.
frauenturnier.com bestellt werden.
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Infos über das traditionsreichste Frauen-Hallenfußball-Turnier der Welt: www.frauenturnier.com
Blickpunkt Schildesche - 5
Blickpunkt / Vereine
Motorrad-Trialsport begeistert die
Bielefelder Flic-Flac Zuschauer
Seit der Premiere am Mittwoch den siebzehnten Dezember starten Michel Schulte (MSC Brake), Jan Junklewitz (DMSC Bielefeld)
und Mirco Kammel (MSC Brake) abwechselnd im „Action“-Zirkus „Flic Flac“ an der Radrennbahn Bielefeld.
In einem bereits 2012 + 2013 angewandten Konzept veranstaltet der aus Borken stammende Manegen Entertainer Lothar Kastein mit seiner üppigen Crew an 4 verschiedenen Stellen (Kassel, Dortmund, Aachen und Bielefeld) je eine Weihnachtsshow
über die Advendszeit bis hin ins neue Jahr.
Da der trialbegeisterte Kastein zusammen mit Bruder Benno
bereits im Februar zur Sichtung der Programm“Elemente“ beim
Hallentrial des Motorsportclubs Brake war, wurden die Absichten der ehemaligen Hochseilartisten klar!
Im Vorfeld war der Pool aus Leuten für die „Wild X-Mas“ Show
noch groß, schrumpfte aber nach bekannt werden der Laufzeiten schnell. Das Trio, welches gegenwärtig zwei Mal am Tag
über einen Zeitraum von 17 Tagen je 2000 Zuschauer mit einer
gestellten „Verfolgungsjagt“ begeistert, absolviert diese Rampenlichtaufgabe bravurös und sicher.
Während Schulte, Junklewitz und Kammel im 3tages Turnus zur
„Schicht“ fahren, sind die anderen Artisten, Jongleure und Entertainer als Profis dauerhaft zugegen und mussten sich nicht vom
Arbeitgeber freistellen bzw. beurlauben lassen.
Beginnend mit einer Seilartistik zeigt die junge Anna Volodco an
einer Art Tau ihr Können und heizt die Stimmung ordentlich auf.
Weiter geht es mit atemberaubender Körperbalance, gezeigt
durch eine Gruppe Asiaten welche einzig mit Zuhilfenahme ihres Teams unglaubliche Kunststücke in der Manege zeigen.
Schließlich richtet sich das Spotlight auf einen Artisten im Spiderman-Kostüm. Der als uns allen bekannte Actionheld verkleidete „Freerunner“ läuft quer durchs Publikum und zeigt sich
gespielt vorsichtig und leichtfüßig. Nach kurzer Zeit jedoch ertönt ein markanter 2 Taktsound untermalt von der Einlaufmusik
„Sound of da Police“ und einer der 3 Motorradasse kommt über
die Treppenauffahrt des Block 1. Der Akt beginnt! Die Bielefelder Trialer verfolgen als Polizisten verkleidet den maskierten Gesetzlosen über ein Polizeiauto, mehrere aufwendig konstruierte
Hindernisse bis hin zu einer schmalen Feuertreppe wo der Weg
selbst für ein leichtes Trialmotorrad + kompetenten „Piloten“ unbezwingbar wird. Die Wege trennen sich. Während die Rolle des
„Wildcard-fahrers“ hier zu Ende ist bewegt sich der Spinnenmann
in den Giebel des gelb/schwarzen Riesenzeltes und bezwingt in
schwindelerregender Höhe eine Passage aus Seilschlingen und
Schaukeln am Schwebebalken.
Dies sollte aber nicht der letzte motorbetriebene (Akt) des Nachmittags bzw. Abends sein. Die Freestyle Motorcross Crew „Heart
Attackers“ springen von selbiger, eben beschriebener Treppe ab
und schießen mit hoher Geschwindigkeit knapp unter der Zeltdecke entlang auf die breite, mit Luftpolstern abgesicherte Landerampe. In der Flugphase wird bis hin zum Rückwärtssalto fast
alles gezeigt!
Nach circa zwei Stunden Actionshow verabschieden sich aufgereiht in der drehbaren Manege alle Beteiligten von den begeisterten und jubelnden Zuschauern.
Für die drei Amateurartisten sowie für den gesamten deutschen
Trialsport ist eine solche Chance einmalig und der Bekanntheitsgrad dieser sehenswerten Sportart wird für viele, viele Zuschauer deutlich verknüpfbarer.
Das Lampenfiebertraining haben die AI-Lizenz-Fahrer (1.Bundesliga) somit im Gegensatz zur Hallentrial-Konkurrenz bereits
am vierten Januar (Abschlussshow Flic-Flac) abgeschlossen und
lassen sich bei kommenden Hallenläufen in Ingolstadt (31. Januar) und dem 27. ADAC Hallentrial Bielefeld (22. Februar) nicht
mehr verrückt machen.
Zwar nicht im Zelt sondern in der Multifunktionsarena Seidensticker Halle zeigen Kammel und Co am 22. Februar vor ähnlicher
Zuschauerzahl, während nur einer Show Ihr können. Mit nur einem entscheidenden Unterschied: Die Füße können nicht beliebig a la Flic Flac gesetzt werden, sondern müssen beim Durchfahren der Sektionen (Hindernissen) tunlichst auf den Rasten
verweilen!
Der Ticket Vorverkauf ist in vollem Gange und der Motorsportclub Brake freut sich mit seinen international geladenen Motorradartisten auf Ihr begeistertes Klatschen.
Tickets sowie weitere Infos gibt’s online auf www.msc-brake.de
sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen.
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nach telefonischer Vereinbarung
Blickpunkt Schildesche - 6
Druck:
Blickpunkt / Aktuell
Am Sonnabend, dem
24.1. 2015 um 19.00 Uhr
genau einen Monat nach
Heiligabend und am Ende
des Weihnachtsfestkreises können Sie in der Marienkirche Jöllenbeck
Das Weihnachtsoratorium IV-VI von
Johann Sebastian Bach
„spontan“ mitsingen. Die Soli werden von Solisten übernommen, es spielt das Orchester des ev. Kirchenkreises Bielefeld mit
Gästen unter der Leitung von Kantor Hauke Ehlers.
Was ist ein Singalong?
In einem Singalong setzt sich der Chor aus spontanen Mitsängerinnen und Mitsängern zusammen. Das Kirchenschiff ist in
Stimmen aufgeteilt, sodass jeder Mitsänger entsprechend seiner Stimme (Sopran, Alt, Tenor, Bass) platziert werden kann. Die
Chorwerke sind dabei, wie auch in diesem Fall, bekannte Repertoirestücke vieler Kantoreien und Oratorienchöre. Dieses Verfahren ist vor allem in England bereits erprobt und findet viel
Resonanz und Begeisterung.
Und das funktioniert so:
Die Mitsänger/innen sollten das Weihnachtsoratorium in ihrer
jeweiligen Chorstimme z.B. in ihrem Heimatchor schon einmal
mitgesungen und aufgeführt haben. Am Aufführungstag kommen sie zu einer Anspielprobe um 16.30 Uhr in die Kirche (bitte
unbedingt Noten mitbringen).
Das Konzert beginnt nach einer Kaffeepause um 19.00 Uhr.
Für die bessere Planbarkeit (Aufteilung der Kirche, Anzahl der
Sitzplätze) ist es erforderlich dass Sie sich kurz mit Angabe der
Chorstimme telefonisch oder per eMail bis zum 22.1.2015 im ev.
Gemeindeamt Jöllenbeck anmelden:
• Telefon:
05206/3395, Fax 05206/70053
•eMail:
Bl-KG-Joellenbeck@kk-ekvw.de
Die Emporen sind für Zuhörer reserviert, die nicht aktiv am Konzert teilnehmen. Eintritt für Zuhörer wie Mitsänger 10 € / erm. 7 €.
Möchten Sie als Mitsänger für dieses Projekt an den regelmäßigen Proben der Jöllenbecker Kantorei teilnehmen, dann
kommen Sie einfach zu uns:
Wir proben dienstags von 20.00 Uhr bis 21.45 Uhr im KuhloHaus (Schwagerstr. 14, Jöllenbeck). Bitte richten Sie sich das
dritte Januarwochenende als „Probenwochenende“ ein. Projektteilnehmer sind wie die Kantoreimitglieder vom Eintritt befreit.
Kommen Sie einfach zur Probe oder melden Sie sich vorher bei
mir. Wenn Sie Fragen haben, beantworte ich sie Ihnen gerne: Telefon: 05221/993750 oder eMail: Hauke-Ehlers@web.de
Ihr Kantor Hauke Ehlers
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Tel. 05 21 / 92 82 70 · Oehlmühlenstr. 81-87 · 33604 Bielefeld
Tel. 0 52 21 / 7 60 20 60 · Hämelinger Str. 22 · 32052 Herford
Blickpunkt Schildesche - 7
Blickpunkt / Vereine
Wiehnacht an de Waterkant
Am Wochenende des 2.Advent begeisterte der
Shantychor Bielefeld knapp 1.000 Zuhörerinnenund hörer mit seinen beiden traditionellen Weihnachtskonzerten in der Rudolf-Steiner-Schule in Schildesche.
Der Chor präsentierte unter der Leitung von Laslo Elek und mit
seiner Sailorband stimmungsvolle adventliche Lieder und verzauberte das gesamte Auditorium.
Ob z.B. „ Ein Matrose denkt an die Weihnacht“, „Im Winter, ja im
Winter“, dem Chor gelang es immer wieder, dem Publikum seemännische Weihnacht nicht nur nahe zu bringen, sondern „mit
auf die Reise“ zu nehmen.
Aber auch besinnliche Töne kamen nicht zu kurz.. So bei der
von Roland Kreier-Hardung vorgetragenen Ballade „Das Meer“,
dem Lied „St. Niklas war ein Seemann“ mit Robert Patrickson
oder „ Wiehnacht mit Norddiek Radio“ mit Johann Reck/Werner
Westphal.
Speziell bei letzterem erinnerte sich nicht nur der Moderator beim Erklingen des Rufzeichens an seine eigene Kindheit,
weckte doch dieser Sender speziell zu Weihnachten Emotionen in vielen Menschen an Land und auf See. Und es war erneut
Blickpunkt Schildesche - 8
eine gelungene Mischung von Balladen und adventlichen Liedern, die der Chor professionell mit viel Empathie authentisch
präsentierte.
Die Resonanz der Zuhörer war schon zur Pause, die im Übrigen mit einem von der 8. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule angebotenen kalt/warmen Buffet zu Gunsten der Klassenkasse
auf angenehme Weise abgerundet wurde, einhellig positiv. Der
begeisternde Applaus zum Schluss des über zwei Stunden dauernden Konzertes war dann für alle Aktiven die verdiente Belohnung für einen wieder mal überzeugenden Auftritt des beliebten Shantychores der MK Bielefeld. Er wird aber gleichfalls
Ansporn (und Verpflichtung) sein, seinen Fans und denen, die
es noch werden, maritimes Liedgut weiterhin auf dem anerkannt hohen Niveau zu präsentieren.
Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich für die Freunde des
Chores und seine seemännischen Lieder beim Start in die neue
Konzertsaison am 28. März 2015 in der Rudolf-Oetker-Halle in
Bielefeld.
Freunde der maritimen Musik, die im Shantychor Bielefeld aktiv
werden wollen, sind herzlich eingeladen, die Übungsstunden
des Chores jeweils Montag, ab 18:30 Uhr im Marineheim, Huchzermeierstraße 9, 33611 Bielefeld, zu besuchen.
M.W.
Blickpunkt / Marktplatz
THE JEANS schließt in Jöllenbeck
Nach siebenundzwanzig Jahren schließt das über Jürmke hinaus bekannte Fachgeschäft THE JEANS im Januar endgültig seine Pforten.
Im Gespräch erzählt Joachim Fehse über die Anfänge und die
Highlights der Firmengeschichte.
„Angefangen hat alles in Berlin,“ lehnt sich Joachim Fehse zurück, „da hatten wir zuletzt fünf Filialen in Kreuzberg, Tempelhof
und Schöneberg. Ich bin mit 23 Jahren nach Berlin gegangen, dass
war damals so die Zeit, in der man als junger Mensch fast schon
magisch von dieser Stadt angezogen wurde, in Teilen ähnlich wie
heute. Nur, dass damals die Stadtverwaltung die Neubürger sogar
finanziell unterstützen konnte!“ sagst und lächelt. „Insgesamt haben wir acht Jahre die Läden in Berlin betrieben. Schon 1977 haben
wir zusätzlich das Geschäft in der Arndtstraße eröffnet, nochmals
zehn Jahre später dann dies hier in Jöllenbeck.“
„Ich bin ja eigentlich Schilsker, aber ich fühle mich den Jürmkern
wirklich verbunden. Jöllenbeck ist auch weiterhin ein tolles Umfeld,
hier gibt es Potential, der Einzugsbereich geht weit in den Herforder Kreis hinein und gerade in den letzten Jahren sind viele Familien neu nach Jöllenbeck gekommen,“ lobt Fehse seine Wahlheimat
und weiter: „Gemeinsam können die Einzelhändler in Jöllenbeck
durchaus etwas bewegen, auch wenn die Konkurrenz durch Filialisten und das Internet stark ist. Natürlich wäre es schön, wenn der
Jürmker seine Händler vor Ort unterstützen würde, aber wie gesagt, auch Menschen aus Spenge, Enger und darüber hinaus kommen hierher.“
Das Team (von links): Petra Büscher, Christel Heidbrede, Thea
Schmidt, Joachim Fehse und Petra Husemann
Auf die Frage nach besonderen Erlebnissen in der Firmenhistorie weist Joachim Fehse auf das Plakat von der Eröffnung hin:
„Das war der Knaller in Jürmker, als die Thunderbirds hier aufgetreten sind! Oder unsere Nikolausfeiern, die haben wir mindestens 15
Jahre lang ausgerichtet, mit Tütengeschenken, Kutschfahrten und
so weiter.“
Der unvoreingenommene
Leser wird sich
bei
alledem
wahrscheinlich
fragen, warum THE JEANS
in Jöllenbeck
aufhört ..., „am
17. Januar gehen hier wirklich die Lichter
aus. Was später kommt ist
momentan
noch unklar.
Mehrere Interessenten
haben schon
angeklopft,
aber ich will
alle Möglichkeiten in
Ruhe ausloten, da habe ich keine
Eile,“ beschließt Joachim Fehse das Gespräch.
Versuchen wir in dieser Hinsicht mal vorsichtig optimistisch zu
sein.
M.B.
„THE JEANS ist über all die Jahre sortimentstreu geblieben. Der Kunde erhält bei uns Markenprodukte zu fairen Preisen, das war in Jöllenbeck so und bleibt so in der Arndtstraße in Bielefeld. Dort haben
wir übrigens jetzt auch die handgefertigten Öko-Jeans des Bielefelder Labels Geniestreich im Programm. Wir bemühen uns, durch
Markenqualität die Identität des Geschäfts zu bewahren und können so in der Nische existieren, auch wenn wir inzwischen bei weitem nicht mehr der einzige Anbieter für Jeans in der Stadt sind,“ erklärt der Firmeninhaber.
Im Laden wird es langsam voller, die Jürmker sprechen offensichtlich auf die erheblichen Rabatte zum Schlussverkauf gut
an. „Wir sind ein gut funktionierendes Team hier im Laden, die Mitarbeiterinnen sind über zwanzig Jahre dabei, Christel Heidbrede
sogar von Anfang an,“ berichtet Joachim Fehse und führt aus,
„daher war es für mich selbstverständlich, dass alle die Möglichkeit
haben, in der Filiale in Bielefeld weiter beschäftigt zu bleiben. Drei
Mitarbeiterinnen haben das Angebot angenommen!“
Blickpunkt Schildesche - 9
Blickpunkt / Marktplatz
Michael Wallner
Die Frau des Gouverneurs
Luchterhand• 19,99 € • 320 S.
Lübeck 1928: Christian Tolmein, ein vielversprechender
junger Chemiker, ist mit Carlotta Dücker, der Tochter des
Inhabers eines großen Stahlwerks, verlobt – eine Beziehung, die mehr auf hanseatischem Pragmatismus und
Vernunftgründen basiert als
auf tiefer Leidenschaft. Beide
schätzen einander und fühlen
sich freundschaftlich zueinander hingezogen, und beide
glauben, das sei schon Liebe.
Christian ist nicht besonders
begeistert, als er seine Verlobte nach Kuba begleiten
soll, um dort für die Dückerschen Stahlwerke den Zugang
zu den Nickelvorkommen in
der Gegend von Santiago zu
erschließen.
einem plötzlichen Nachtfrost
zum Opfer fallen und die geheimnisvolle Elizabeth Thorn
in sein Leben tritt, überstürzen
sich die Ereignisse.
Das Nordlicht Christian leidet
auf der Karibikinsel unter der
schwülen Hitze, dem täglichen Leerlauf und den steifen
gesellschaftlichen Verpflichtungen, die ihre ökonomische
Mission mit sich bringt. Doch
dann begegnet er eines Tages
Yamilé, der Frau des Gouverneurs von Santiago.
Ein Magier wird ohnmächtig,
eine alte Dame macht sich in
einem gestohlenen Lastwagen davon, ein Detektiv mit
Konzentrationsstörungen findet zu einem ungewöhnlichen Haustier, und Julius sieht
sich auf einmal mit existentiellen Fragen konfrontiert: Wie
befreit man eine Meerjungfrau? Wie viele Flöhe passen
auf eine Nadelspitze? Und warum ist das Leben trotz allem
kein Märchen? Julius bleibt
nichts anderes übrig, als sich
weit über den Tellerrand seiner Welt hinauszulehnen und
den Sprung ins Unbekannte zu wagen. Ein phantastisches Abenteuer beginnt ...
Ein Flohzirkus in London, eine
verwunschene Villa in Yorkshire und eine geheimnisvolle
Meerjungfrau – entdecken Sie
eine ganz neue Welt!
Yamilé ist eine selbstbewusste Frau mit einem rebellischen
Geist, die große Sympathien
für die entrechteten Minenarbeiter und Bauern in der
Region empfindet. Christian
ahnt nichts davon; für ihn ist
sie nur eine faszinierend widersprüchliche Frau: verletzlich und stark zugleich. Wider
alle Vernunft verliebt er sich in
kürzester Zeit in sie. Blind vor
Liebe, will er nicht wahrhaben,
dass er leichtsinnig alles aufs
Spiel setzt, was sein bisheriges Leben ausgemacht hat.
Und doch weiß er im Innersten: Manchmal muss man alle
Brücken hinter sich einreißen,
wenn man sein wahres Glück
finden will. Eine hingebungsvolle Liebe. Gegen alle Widerstände. Wider alle Vernunft.
Leonie Swann
Dunkelsprung
Vielleicht kein Märchen
Goldmann Verlag • 19,99 € • 384 S.
Julius Birdwell, Goldschmiedemeister, Flohdompteur und
unfreiwilliger Einbruchkünstler, wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich eine ruhige,
unbescholtene Existenz führen zu können.
Doch als seine Flohartisten
Werner Lippert
Steuerberater
Oliver Lippert
Rechtsanwalt
Tätigkeitsschwerpunkte:
Jahresabschlüsse/Buchhaltung
Steuererklärungen
Rentenbesteuerung
Lohn-/Baulohnabrechnungen
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Blickpunkt Schildesche - 10
Unternehmens-/
Existenzgründungsberatung
Steuerstrafrecht
Erbschaftsteuerliche Beratung
Unternehmensnachfolge
Wirtschaftsrecht
Zivilrecht
Gesellschaftsrecht
Orkun Ertener
Lebt
Fischer Scherz • 19,99 € • 640 S.
Während der Arbeit an der
Autobiographie der prominenten Schauspielerin Anna
Roth wird Ghostwriter Can
Evinman auf schockierende Weise mit seiner eigenen
Lebensgeschichte konfrontiert: Seine Eltern, die vor
fünfunddreißig Jahren bei
einem Unfall ums Leben kamen und ihn als achtjähriges
Kind traumatisiert zurückließen, scheinen in Wahrheit
einem Verbrechen zum Opfer
gefallen zu sein. Einem Verbrechen, das auch in Anna
Roths Familie tiefe Wunden
geschlagen hat. Gemeinsam
versuchen Can und Anna herauszufinden, was wirklich
passiert ist, und stoßen in
Thessaloniki auf ein einzigartiges Kapitel der jüdischen
Geschichte im 17. Jahrhundert, das bedrohlich bis in
die Gegenwart reicht und
eng mit dem Schicksal ihrer
beider Familien verknüpft
ist. Doch ihre Entdeckungen sind nicht ungefährlich.
Denn jemand scheint großes
Interesse daran zu haben,
dass die Wahrheit im Verborgenen bleibt. Und schreckt
vor nichts zurück. Auch nicht
vor Mord …
»Lebt« verwebt Fiktion und
Wahrheit zu einem ungewöhnlichen,
packenden
Thriller – und mit jeder Enthüllung steigt die Gewissheit, dass die Wahrheit oft
eine ganz andere ist als wir
denken. Der erste Roman
von Grimme-Preisträger Orkun Ertener.
Blickpunkt / Aktuell
Haarausfall
Liebe Kundinnen
Kunden,
und
Fachleute schätzen, dass
jeder dritte Mann und
jede zehnte Frau an Haarausfall leidet. Die Diagnose „Haarausfall“ wird gestellt, wenn täglich mehr
als 100 Haare ausfallen
und ein erheblicher Unterschied zwischen der Anzahl
abgestoßener und nachgewachsener Haare besteht.
Auch wenn die Haare nur an einer bestimmten Stelle
ausfallen, wird von Haarausfall gesprochen.
Haarausfall tritt in verschiedenen Formen auf: Am häufigsten ist der sogenannte androgenetische Haarausfall.
Dabei kommt es zum Haarverlust, weil die Haarwurzeln
empfindlich auf das männliche Sexualhormon Testosteron reagieren. Da Männer dieses Hormon in stärkerem
Maß produzieren als Frauen, sind sie wesentlich häufiger davon betroffen. Typisch für den androgenetischen
Haarausfall ist der unwiderrufliche Verlust der Haare auf
dem Oberkopf. Mittlerweile gibt es gegen diese Form
sehr wirksame Mittel. Hierzu beraten wir Sie gerne in
unserer Apotheke.
Der kreisrunde Haarausfall ist die zweithäufigste Form.
An mehreren Stellen des Kopfes bilden sich plötzlich
kreisrunde kahle Stellen. Am Rand dieser Stellen befinden sich häufig abgebrochene, kurze, wenig gefärbte
Haare mit einem dünnen oder gespaltenen Ende. Gelegentlich ist auch ein Verlust von Wimpern oder Augenbrauen zu beobachten, teilweise fallen die Haare sogar
am ganzen Körper aus. Bei vielen Betroffenen wachsen die Haare innerhalb eines Jahres wieder nach. Vom
kreisrunden Haarausfall sind Frauen häufiger betroffen
als Männer.
Beim diffusen Haarausfall fallen die Haare gleichmäßig
über den Kopf verteilt aus. Das Haar dünnt insgesamt
aus. Diese Form des Haarausfalls ist besonders bei älteren Menschen zu beobachten. Bei Haarverlust an einer
oder mehreren Stellen ist eine ärztliche Abklärung stets
ratsam. Dies gilt insbesondere bei Verlust von Wimpern
und Augenbrauen oder aber auch sämtlicher Körperbehaarung. Haarausfall kann immer auch die Auswirkung
einer ernsthaften Erkrankung sein. Daher sollte so früh
wie möglich ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Sprechen Sie uns
einfach an – wir beraten Sie gern.
Herzlich, Ihr Apotheker Rainer Schmidt
Anzeigen- und Redaktionsschluss für die
Februar-Ausgabe: 23. Januar 2015
Erscheinungsdatum: 30. Januar 2015
„Nehmt einander an, wie
Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“
Das neue Jahr 2015 hat begonnen und macht uns mit
seiner Losung bewusst, dass wir auch in Zukunft aufeinander angewiesen sind und füreinander da sein sollen
und zugleich auch miteinander vor Gott treten: „Nehmt
einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ (Röm 15,7).
Dass Menschen sehr unterschiedlich und verschieden
sein können, ist eine Erkenntnis, die wir tagtäglich neu
lernen können und neu lernen müssen, auch wenn einige Menschen das ganz anders sehen. Einander annehmen bedeutet mehr als Rücksichtnahme und Höflichkeit, es bedeutet auch mehr als Toleranz. Annehmen
ist mehr als bloßes Hinnehmen. Nehmt einander an,
das heißt: Schaut hin und erkennt, dass ihr unterschiedlich seid, und habt Achtung füreinander, habt Acht
aufeinander.
Wer den Anderen annimmt, wie er ist, der lässt ihn gut
aussehen, der ist versöhnt mit der Verschiedenheit und
empfindet Respekt für die Vielfalt. Der achtet und liebt
den Anderen als Nächsten, als einen, der ihm von Gott
an die Seite gestellt wurde. Wie Christus euch angenommen hat…
Darum: Mach es wie Gott – werde Mensch! So wie er
sich der Not in der Welt angenommen hat, so erinnert
uns die Jahreslosung daran, dass wir als Menschen und
Mitmenschen auch für andere da sind. Nehmt einander
an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
Zu Gottes Lob und Ehre hat Christus gelebt und uns angenommen, wie wir sind. Damit wir gerettet werden,
damit wir heil werden.
Ab und zu ist es gut, daran erinnert zu werden, aus welchem Grund wir guter Hoffnung sein können. Weil ein
Kind in die Welt kam, das Gottes ganze Kraft hatte, weil
Jesus Christus geboren wurde, der uns alles, was wir
schon immer wissen wollten, von Gott erzählte. Weil
er uns gezeigt hat, wie Liebe gelebt werden kann. Ab
und zu ist es gut, so einen Wunsch mit auf den Weg zu
bekommen, wie ihn Paulus der Gemeinde mitgibt: Der
Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude
und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet
an Hoffnung durch die Kraft des heiligen Geistes (V. 13).
Dieser Wunsch gilt uns gerade jetzt zu Beginn des neuen Jahres und ganz sicher auch darüber hinaus!
Ich wünsche Ihnen zusammen mit meinen Pfarrkollegen alles Gute und Gottes Segen für 2015.
Ihr Hermann Rottmann, Pfarrer
Blickpunkt Schildesche - 11
Blickpunkt / Soziales
inkontakt:
Ehrenamtliche Telefongefährten für Einsatz
geschult
Hospizarbeit: Info-Abend für neuen
Vorbereitungskurs
Kommunikativ und aufgeschlossen
Ehrenamtliche sind gesuchte Begleiter
Sie sind kommunikativ und aufgeschlossen, kennen sich mit
den Alltagsthemen hilfebedürftiger Menschen aus. Ihr Bezeichnung: Telefongefährten. Sie gehören als ehrenamtliche
Mitarbeiter zum Team des Hausnotrufs inkontakt im Ev. Johanneswerk. Für Menschen, die zurückgezogen leben oder in ihrer
Mobilität eingeschränkt sind, sind Telefongefährten eine große Hilfe.
In der vielfältigen Medienwelt ist an Unterhaltung und Informationen kein Mangel. „Aber ein Gespräch können Radio und
TV-Sender nicht ersetzen“, macht inkontakt-Leiterin Birgit Hoffmann deutlich. Diese Möglichkeit bieten die Telefongefährten,
die darüber hinaus auch mit Hinweisen und Tipps weiterhelfen können. Ob es nun um den Einkauf, dubiose Anrufe oder
konkrete Hilfen geht: Telefongefährten haben Verständnis fürs
Thema und wissen, wo es weitere Informationen gibt.
Die Telefongefährten, allesamt gestandene Menschen mit Lebenserfahrung, werden vom Johanneswerk gut geschult und
vorbereitet. „Auch sie sollen das Gespräch mit einem guten Gefühl beenden können“, unterstreicht Birgit Hoffmann. Das Schulungspaket umfasst den Einblick in den Alltag der HausnotrufZentrale und Gespräche mit einer Psychologin. „Wir möchten
Vertrauen aufbauen, das ist ganz wichtig. Und dazu gehört natürlich auch, dass sich die Angerufenen in unserer Zentrale über die
Seriosität des Anrufs rückversichern können.“
Angesiedelt sind die Telefongefährten beim Hausnotruf Johanneswerk inkontakt. Dessen Büros sind sozusagen der
Standort der Ehrenamtlichen. Die inkontakt-Fachleute stehen
den Ehrenamtlichen auch mit Rat und Tat zur Seite. Und noch
wichtiger: Sie wissen, wo der Bedarf an einem geeigneten Gesprächspartner besteht.
Die zweite Schulungsrunde ist abgeschlossen, die Teilnehmer
sind nun im Einsatz. Wer gern im Kontakt mit älteren Menschen
ist und sich für diese ehrenamtliche Aufgabe interessiert, erfährt mehr unter Tel. 911 77 77. C.H.
Der Bedarf an Menschen, die Schwerkranke und Sterbende sowie deren Angehörige unterstützen und begleiten, wächst. Die
Hospizarbeit im Ev. Johanneswerk startet deshalb im Frühjahr
2015 den 16. Kursus, in dem künftige ehrenamtliche Mitarbeiter
für diese Aufgabe vorbereitet werden. Beim Informationsabend
am Montag, 12. Januar, können Interessierte vorab mehr erfahren – über Voraussetzungen, Anforderungen und Kursinhalte.
Die Info-Veranstaltung, die in den Räumen der Hospizarbeit
(Haus Daheim, Schildescher Str. 97a, nur wenige Schritte von
der Stadtbahnhaltestelle Johannesstift entfernt) stattfindet und
um 18 Uhr beginnt, gibt einen ersten Einblick. Anmeldung zum
Info-Abend bis Montag, 5. Januar, unter Tel. 801-2660 oder 8012662, per Post (Hospizarbeit, Schildescher Str. 101. 33611 Bielefeld) oder per E-Mail hospizarbeit@johanneswerk.de.
Der Kursus umfasst 14 Einheiten (jeweils mittwochs, 18 bis 20.30
Uhr) und endet mit einer Wochenend-Veranstaltung im Herbst
2015. Bevor der Kurs Anfang Februar startet, führen die HospizKoordinatorinnen Corinna Eimkemeier und Regina Mönkemöller
mit allen Interessenten ein Einzelgespräch. In dieser geschützten
Gesprächssituation können weitere Fragen zu Anforderungen
und zu künftigen Einsatzbereichen angesprochen werden.
Seit mittlerweile 18 Jahren engagieren sich kontinuierlich etwa
60 Ehrenamtliche in der Hospizarbeit im Ev. Johanneswerk. Sie
sind im Krankenhaus, in Einrichtungen der Altenhilfe und im
häuslichen Umfeld im Einsatz. Corinna Eimkemeier: „Wir wünschen uns ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich bewusst und mit Freude der Begegnung mit Menschen am Lebensende widmen. Kritische,
aber auch lebendige Momente gehören zu ihren Einsätzen dazu.“
Im Kursus geht es zunächst um die persönliche Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer. Dazu gehört auch, über die
eigene Motivation nachzudenken, sich in diesem Bereich engagieren zu wollen. Im späteren Verlauf gibt es Informationen
über Schmerzbehandlung, Krankheitsbilder und -verläufe, Gesprächsführung und nonverbale Kommunikation, Trauer und
Seelsorge, rechtliche Fragen und vieles mehr. Die Inhalte sind
so aufbereitet, dass sie für das zukünftige Aufgabenfeld sensibilisieren und ermutigen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
können auch noch im Laufe des Kursus sehen, ob sie sich der
Aufgabe gewachsen fühlen.
E.W.
Ein gutes Ohr für den Gesprächspartner am anderen Hörer und
Freude an der Unterstützung hilfebedürftiger Menschen: inkontakt-Leiterin Birgit Hoffmann (4.v.l.) freut sich über das Engagement der ehrenamtlichen Telefongefährten
Foto: Johanneswerk/Christian Weische
Blickpunkt Schildesche - 12
Marlies Gumz begleitet als ehrenamtliche Mitarbeiterin Menschen
in der letzten Lebensphase. Foto: Johanneswerk/Sarah Jonek
Blickpunkt / Kirche
Auferstehungskirche Theesen
11. Januar 2015, 17.00 Uhr:
Musik im Lichterglanz - zum
Ausklang der Weihnachtszeit
Unter dem Titel „Musik im Lichterglanz - zum
Ausklang der Weihnachtszeit“ - findet am
Sonntag, dem 11. Januar 2015 um 17.00 Uhr
in der Auferstehungskirche in Theesen eines
unserer Lieblingskonzerte nun zum 10. Mal
statt, in der sich Musik, Dichtung und Kunst
zu einer stimmungsvollen Darbietung ergänzen. Eintritt frei. Freundlich zugedachte Spenden sind sehr willkommen.
Gleich zu Beginn des Konzerts wird das
17-köpfige Flötenorchester in der mit vielen
Kerzen illuminierten Kirche die Zuhörer in
seinen Bann ziehen, wenn das festliche Musikstück aus dem 16. Jh. „Adoramus te, Christe“ von Claudio Monteverdi im orchestralen
Klang der Blockflöten das Kirchenschiff erfüllt. Mit leisem Geläut wie von ganz fern tragen 12 Flötenschüler bei dem ältesten Adventslied aus dem 13. Jh. das Kerzenlicht
durch das Dunkel des Kirchenschiffes „Sei willekommen Herre Christ...“. Der musikalische
Bogen wird weiter über Weihnachten bis hin
zum Epiphaniasfest geführt mit Werken u.a.
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Großbässe bis hin zu den Subbässen, sondern
auch auf den Querflöten.
Und an die Wand projizierte Kostbarkeiten
beider Altäre unserer Nachbargemeinden dem Schnitzaltar der Altstädter Nikolaikirche
sowie dem Flügelaltar von Schildesche - setzen all den akustischen Reizen einen visuellen
Glanzpunkt entgegen. Der Schnitzaltar der
Neustädter Kirche gehört zu einen der wertvollsten Altäre des 16. Jh‘s, der von Künstlern
der „Antwerpener Schule“ nach Bielefeld gebracht wurde. In seinen geschnitzten Schreinen sehen wir Geschichten der Bibel, so die
Verkündigung des Engels Gabriel, die Geburt
Jesu und die Anbetung der Könige.
Ein besonderes Highlight wird sein, wenn unser Bass-Solist, Hauke Ehlers, (Kantor in Jöllenbeck) mit Flauti Parlandi das wunderschöne schlesische Orchesterwerk „Transeamus
usque Bethlehem“ mit dem vorangehenden
Rezitativ musiziert - es ist eine Aufführung
nach dem Urtext.
Und wenn zum Schluss der Choral „Wie schön
leuchtet der Morgenstern“ mit dem Solo von
Herrn Ehlers „Drei Könige wandern aus dem
Morgenland“ (Peter Cornelius) erkling, wird
eine andächtige Stille im Kirchenschiff zu spüren sein. Zusätzlich werden drei Sänger unser
Konzert unterstützen (Hans Colcuc, Walter
Kleineberg und Heinz Gößling). Meditative
Texte laden zum Nachdenken ein und wie
immer werden junge Flötenschüler ihr Können unter Beweis stellen, auch die Gemeinde wird in den musikalischen Ablauf stets mit
einbezogen.
Leitung: Christel Weihrauch
Wir freuen uns auf viele Zuhörer und Zuschauer.
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Blickpunkt Schildesche - 13
Blickpunkt / Verkehr
Fahrerflucht nach
Blechschaden nimmt zu
Minütlich haut irgendwo in Deutschland ein Autofahrer
nach einem Unfall einfach ab. In der Regel hinterlässt er nur
einen Sachschaden. Doch immer begeht er eine Straftat.
„Unfallflucht“ ist zum Massendelikt geworden.
Immer mehr Autofahrer entfernen sich unerlaubt vom Unfallort, nachdem sie einen Sachschaden verursacht haben. Zu
diesem Schluss kommt der ACE Auto Club Europa; er hatte zuvor die Angaben von Polizeibehörden mehrerer Bundesländer
ausgewertet. Demnach dürfte allein die Zahl der angezeigten
Fluchtdelikte pro Jahr bei deutlich über 500.000 liegen. Der
ACE schätzt den Umfang der Unfallfluchten noch viel größer
ein, weil nicht jeder Schaden überhaupt bekannt und angezeigt wird.
Nach einer Sonderauswertung des ACE nahm beispielsweise die Unfallflucht 2013 in Bayern gegenüber
dem Vorjahr um 3 % und in Baden-Württemberg um
2,2 % zu. Steigende Zahlen gibt es in Berlin (2,1 %), Hessen (1,1 %), Nordrhein-Westfalen (0,4 %), dem Saarland
(1,7 %), Sachsen-Anhalt (0,1 %) und Thüringen (2,3 %).
Basis der ACE-Erhebung zur Unfallflucht waren die Unfallstatistiken in elf Bundesländern für das Jahr 2013 und in Niedersachsen für das Jahr 2012. Für die Gesamtzahl aller Unfallfluchten
wurden die Daten für die Länder Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Bremen anhand der Zulassungszahlen hochgerechnet.
Noch immer keine bundesweite Statistik
Teilweise sind regionale Statistiken, in denen alle polizeilich
registrierten Fluchten erfasst werden, nur schwer zugänglich
oder gar nicht vorhanden. Eine bundesweite Statistik über alle
angezeigten Unfallfluchten gibt es nach wie vor nicht. „Damit
fehlt ein öffentliches Bewusstsein für die dramatische Entwicklung bei Unfallfluchten mit Sachschäden“, kritisiert ACE-Regionalbeauftragter Christoph Birnstein
Offizielle Statistik liefert verzerrtes Bild
Rund 95 % aller Taten entfallen auf Fluchten nach einer Sachbeschädigung. Ein verzerrtes Bild zeigt die offizielle Statistik.
Sie entwickelt sich nämlich positiv, weil dort nur das unerlaubte Entfernen vom Unfallort nach einem Personenschaden
oder schwerem Sachschaden erfasst wird. So sank die Zahl der
Beteiligten an einer Unfallflucht nach einem Personenschaden zwischen 2009 und 2013 um 1.459 Personen oder 5,3 %.
Im gleichen Zeitraum aber stiegen die Unfallfluchten insgesamt beispielsweise in Nordrhein-Westfalen um 6 %, in Berlin
um 8,7 % und in Bayern sogar um 13,5 %.
Aufklärungsquoten mager
Möglicherweise verstärken geringe Aufklärungsquoten den
Fluchttrend. So wurden beispielsweise in Bayern 2013 nur
rund 39 % der Taten aufgeklärt, in Hessen waren es 40 % und
in Nordrhein-Westfalen 46 %. „Weil es bei Fluchten mit Personenschäden eine höhere Aufklärung gibt, muss schätzungsweise etwa nur jeder dritte Täter, der nach einem Sachschaden flieht,
mit Entdeckung rechnen“, erläutert Birnstein vom ACE.
Versicherung einschalten lohnt meist nicht
Bei den meisten Unfallfluchten sind die unschuldigen Opfer
die Dummen. Zwar tritt die Vollkaskoversicherung für den
Schaden am Fahrzeug ein, doch durch eine Selbstbeteiligung
von üblicherweise 300 Euro und dem Verlust eines Teils des
Blickpunkt Schildesche - 14
Schadenfreiheitsrabatts, muss der Betroffene insgesamt meist
1000 Euro selbst bezahlen. „Daher werden viele Schäden wohl
erst gar nicht gemeldet“, vermutet Christoph Birnstein. So oder
so müssen die Opfer die Zeche zahlen, denn spätestens beim
Verkauf des Autos, wirkt sich beispielsweise der eingedrückte Kotflügel negativ auf den Preis aus. Selbst wer von einem
Flüchtenden verletzt wird, muss mit weniger Schadenersatz
als bei einem „normalen“ Unfall rechnen. Zwar tritt in diesen
Fällen ein Fonds der Autoversicherer, die Berliner Verkehrsopferhilfe, ein (Tel.: 030 20 20 5858, Email: voh@verkehrsopferhilfe.de). Doch die Gerichte gewähren den Opfern in aller
Regel ein deutlich höheres Schmerzensgeld als der Verein der
Autoversicherer. Bei Sachschäden verlangt die Verkehrsopferhilfe vom Geschädigten grundsätzlich eine Selbstbeteiligung
in Höhe von 500 Euro. Am Fahrzeug werden Schäden von der
Opferhilfe der Versicherer zudem nur dann ersetzt, wenn auch
ein Personenschaden vorliegt.
Harte Strafen
Für eine Unfallflucht gibt es viele Motive. So wollen sich die Täter vielfach ihrer Verantwortung entziehen, weil sie die Kosten
fürchten oder ein anderes Vergehen, etwa Alkohol- oder Drogenkonsum, vertuschen möchten. Auch Zeitnot und Angst
vor Ärger sind Fluchtgründe. Wer erwischt wird, muss aber
harte Konsequenzen in Kauf nehmen. „Selbst bei kleinen Sachschäden an Bäumen, Leitplanken oder parkenden Fahrzeugen
ist ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort eine Straftat“, warnt
ACE-Verkehrsexperte Birnstein. Unfallflüchtige haben demnach - je nach Schwere der Tat - mit einer hohen Geldstrafe,
Punkten in Flensburg, Fahrverbot und sogar Führerscheinentzug zu rechnen.
Die Kaskoversicherung kann eine Leistung für Schäden am
Fahrzeug des Täters ganz ablehnen. Die Kfz-Haftpflichtversicherung entschädigt zwar das Unfallopfer, kann sich aber bis
zu 10.000 Euro vom Unfallflüchtigen zurückholen.
Der ACE rät jedem Verkehrsteilnehmer, immer am Unfallort zu
bleiben und sofort über Handy selbst die Polizei zu verständigen oder verständigen zu lassen. „Wer in der Nacht oder auf
einer einsamen Landstraße einen Schaden verursacht darf sich
nach einer angemessenen Zeit von rund 30 Minuten vom Unfallort entfernen, muss aber den Schaden sofort anzeigen“, erläutert
Christoph Birnstein vom ACE.
Ganz wichtig: Wer einmal unerlaubt die Unfallstelle verlassen hat, hat stets eine Unfallflucht begangen. Durch tätige
Reue, also einer Nachmeldung innerhalb von 24 Stunden,
kann der Autofahrer lediglich eine Strafmilderung erreichen.
Die Nachmeldung ist zudem nur dann „gültig“, wenn lediglich
ein Kleinschaden an einem geparkten Auto, Straßenzeichen oder sonstigem Gegenstand entstanden ist.
Blickpunkt / Aktuell
moBiel-Veranstaltungsprogramm 2015 ist da
Vorträge im Haus der
Technik:
Aktuelle Verordnungen für Heizkosten
und Trinkwasser
Über die zurzeit gültigen Regeln der Heizkosten- und der
Trinkwasserverordnung informiert das Stadtwerke-Beratungszentrum HDT, Jahnplatz 5, in einem zweistündigen Vortrag am Donnerstag, 22. Januar 2015 um 18.00 Uhr.
In der Veranstaltung, die auch für Vermieter interessant ist,
geht es u. a. um die korrekte Abrechnung von Heizkosten
oder die Untersuchung des Trinkwassers auf Legionellen.
Energie sparen im Haushalt
Am Dienstag, 27. Januar 2014 findet um 18.00 Uhr im Beratungszentrum HdT der Stadtwerke Bielefeld am Jahnplatz ein
Vortrag zum Thema Energie sparen im Haushalt statt.
Immer wieder ist Energie sparen in allen Haushalten ein Thema. Oft ist man unsicher, ob schon alle Möglichkeiten zum
Strom sparen ausgeschöpft sind. Analog zur technischen
Entwicklung hat sich auch die Schar der Stromverbraucher
vergrößert. Immer mehr Bedeutung haben die Geräte der
Unterhaltungselektronik, Telefonanlagen und die Informationsgeräte rund um den PC gewonnen. Nahezu jeder Haushalt verfügt mittlerweile über einen Computer und somit
über weitere Geräte, die zusätzlich Energie benötigen. Der
Vortrag bietet Tipps, z.B. zur Änderung des Nutzerverhaltens
zum Energiesparen, an und erklärt, wie man den „Stromfressern“ auf die Spur kommt.
Außerdem halten die Stadtwerke Bielefeld im Beratungszentrum Haus der Technik Strommessgeräte für ihre Kunden bereit. Mit diesen können Interessierte die „Stromfresser“ in ihrem Haushalt ausfindig machen.
Für Kunden der Stadtwerke sind die Vorträge kostenlos.
Eine Anmeldung wird erbeten unter Telefon (0521) 51- 44
17 oder per E-Mail an hdt@stadtwerke-bielefeld.de.
B.J.
Auch 2015 bietet moBiel wieder jede Menge Veranstaltungen
rund um Mobilitätsthemen. Diese finden Interessierte im Faltblatt »Programm 2015 – moBiel Forum«. Für die überwiegend
kostenlosen Veranstaltungen sind dort die Termine, Vorverkaufsstarts und weitere Informationen zu finden. Das Faltblatt
gibt es im moBiel Haus am Niederwall oder im Service-Center
moBiel in der Haltestelle Jahnplatz. Auch unter www.moBiel.de
sind die Veranstaltungen zu finden.
Die Angebote
Die Tunnelführungen haben sich in den vergangenen Jahren
stets als Renner gezeigt. Tickets hierfür waren innerhalb weniger Minuten vergriffen. Die Führungen werden im neuen Jahr
alle zwei Monate angeboten. Das Programmheft verrät die jeweiligen Vorverkaufsstart-Termine im kommen-den Jahr. Auch
wer wissen will, wann die meist ausverkauften »Heinz Flottmanns Comedy-Stadtrundfahrten« stattfinden, sollte sich das
Faltblatt schnell besorgen: Der Vorverkauf hierfür startet bereits
am 17. Januar.
Das Praxistraining »Sicher unterwegs mit moBiel spezial« für
Hund und Halter mit Hundetrainerin Sabrina Franzkoch war im
letzten Jahr so beliebt, dass auch in diesem Jahr wieder zwei
Termine angeboten werden. Dabei gibt es die wichtigsten Verhaltenstipps, damit die Fahrt mit Stadtbahn und Bus für Mensch
und Tier entspannt verläuft.
Spannende Vorträge
Die Vortragsreihe »mittwochs im moBiel Haus« bietet im kommenden Jahr acht Vorträge. Die Themen sind weit gefächert:
Von Reisetipps »auf der Schiene« und Informationen zu den
Hochlandrindern in Senne, die sich als wahre Naturschützer erweisen über den Milleniums-Radweg in Bielefeld bis hin zu den
neuen Wegen der Westfalenbahn.
Erlebnisse zu Fuß, mit dem Rad – oder im Sparren-Express
Weitere Höhepunkte sind Wanderungen durch Bielefelder Parklandschaften in Zusammenarbeit mit dem Teutoburger-WaldVerein. Für Fahrradbegeisterte gibt es geführte Radtouren. Wer
dabei ein E-Bike ausprobieren will, kann es kostenlos leihen.
Besondere Fahrten mit
der Oldtimerbahn
Fans der Oldtimerbahn
kommen im Jahr 2015
ganz auf ihre Kosten.
Neben den regulären
Fahrten an jedem dritten Sonntag im Monat
wird es verschiedene
Themenfahrten geben.
So können Interessierte
wieder mit Joachim Wibbing Fahrten durch »Kultur und Geschichte«
machen. Außerdem bietet moBiel erstmalig Comedyfahrten mit Heinz
Flottmann und Nikolausfahrten für Kinder auf der
Oldtimerbahn an.
B.J.
Blickpunkt Schildesche - 15
Blickpunkt
Blickpunkt//Verkehr
Vereine
Blickpunkt Schildesche - 16
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Seele and Geist
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