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KJSO-JHV-2014_2904_Protokoll

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Kreisjägerschaft Oberberg e.V.
im Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V.
E-Mail: info@kjso.de
- Internet: www.kjso.de
Kaiserstr. 35 • 51643 Gummersbach
Tel.:
0 22 61 / 91 11 43
Fax:
0 22 61 / 91 11 46
Bürozeiten der Geschäftsstelle: Dienstags von 9.00 – 12.00 Uhr
Geschäftsstelle:
Protokoll
zur Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft Oberberg e.V.
am 29.04.2014, 19:00 Uhr im "Park-Hotel Nümbrecht", Parkstr. 3, in Nümbrecht
Einberufen von: Vorstand
Leitung: Manfred Kind
Protokoll: Thomas Klapp
Tagesordnung
Tagesordnungspunkte
TOP 1
Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung
TOP 2
Totenehrung
TOP 3
Wahl eines Protokollführers
TOP 4
Genehmigung der Niederschrift der JHV vom 19.06.2013
TOP 5
Grußworte
TOP 6
Ehrungen
TOP 7
Bericht des Vorstandes
TOP 8
Bericht des Schatzmeisters
TOP 9
Bericht des Kassenprüfers
TOP 10
Entlastung des Vorstandes
TOP 11
Wahl von Kassenprüferns
TOP 12
Wildstandsbericht
TOP 13
Bericht der Obleute
TOP 14
Beitragsfestsetzung für 2015 (Vorschlag: wie 2014)
TOP 154
Verschiedenes
TOP 1: Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung
Der Vorsitzende, Herr Manfred Kind, eröffnet die Jahreshauptversammlung am 29.04.2014 um
19:05 Uhr und begrüßt alle Anwesenden, besonders die Ehrenvorsitzenden Herrn Hans-Reiner
Schäfer und Herrn Heinz Kreiensiek.
Ferner den Gastredner des Landesjagdverbandes, Herrn Vizepräsident Georg Kurella sowie
den Kreisjagdberater Herrn Baldur Neubauer sowie seinen Vorgänger, Herrn Prof. Dr. Werner
Zwingmann.
–2–
Er dankt allen Helfern, die zur Vorbereitung der Jahreshauptversammlung tätig waren.
Die Einladung zur Jahreshauptversammlung 2014 wurde im 'Rheinisch-Westfälischen Jäger' im
April 2014 veröffentlicht. Es handelt sich daher um eine fristgerechte Einladung. Die
Versammlung ist damit beschlussfähig.
Hierbei handelt es sich um:
Antrag von Hegeringsleiter Arthur Heidt, Bergneustadt vom 07. April 2014
Herr Heidt stellt den Antrag, den Bericht des Schatzmeisters auf der Jahreshauptversammlung
am 29.04.14 um einen Profitcenter-Bericht "Schießstand" zu erweitern. Er beantragt, einen
solchen Bericht bei zukünftigen Jahreshauptversammlungen als festen Bestandteil des
Berichtes des Schatzmeisters vorzusehen.
Herr Manfred Kind verweist darauf, den v.g. Antrag von Herrn Heidt unter TOP 8 "Bericht des
Schatzmeisters" zu behandeln.
TOP 2:
Totenehrung
Seit der letzten Jahreshauptversammlung sind 17 Angehörige der KJSO verstorben.
Vorname
Name
Hegering
Alter
Georg
Hans-Martin
Wolfgang
Jürgen
Barbara
Alfred
Fritz
Bernd
Manfred
Andreas
Friedhelm
Rudolf
Horst
Gregor
Egon
Harald
Arno
Albrecht
Dresbach
Hardt
Harens
Jacobi-Unterreiner
Janz
Klein
Manz
Marienhagen
Noever
Prinz
Rottschy
Rüggeberg
Schneider
Schüler
Stommel
Wagner
Engelskirchen
Bielst.-Marienb.
Ründeroth
Gummersbach
Lindlar
Hückeswagen
Wipperfürth
Ründeroth
Nümbrecht
Ründeroth
Waldbröl
Radevormwald
Radevormwald
Nümbrecht
Wipperfürth
Engelskirchen
Lieberhausen
84
76
68
75
60
77
81
64
72
52
83
79
87
57
66
62
61
Zum Gedenken erheben sich die Anwesenden von Ihren Plätzen.
Vorsitzender Manfred Kind weist darauf hin, die Verstorbenen in tiefer Erinnerung zu behalten
und dankt allen Anwesenden, sich zum Gedenken der Verstorbenen erhoben zu haben.
TOP 3:
Wahl eines Protokollführers
Der Vorsitzende Manfred Kind schlägt als Protokollführer und für die Erstellung des Protokolls
den Schriftführer der KJSO, Herrn Thomas Klapp, vor.
Andere Vorschläge werden nicht eingebracht
Es kommt zur Abstimmung.
Die Versammelten erklären einstimmig ohne Gegenstimme und Enthaltung, dass Herr Thomas
Klapp das Protokoll der Jahreshauptversammlung erstellen soll.
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
–3–
TOP 4:
Genehmigung der Niederschrift der JHV vom 19.06.2013
Der Vorsitzende Manfred Kind weist darauf hin, dass die Niederschrift allen Hegeringsleitern
übermittelt wurde und ferner auf der Homepage eingestellt ist. Jedes Mitglied konnte Einsicht
nehmen.
Weiter lag die Niederschrift zur Einsicht in der Geschäftsstelle aus.
Herr Manfred Kind stellt die Frage, ob es Fragen zum Protokoll bzw. der Niederschrift gibt.
Es werden aus der Versammlung keine Fragen gestellt.
Es kommt zur Abstimmung.
Die Niederschrift wird einstimmig ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung genehmigt.
TOP 5:
Grußworte
Herr Manfred Kind begrüßt nochmals den als Gastredner erschienen Vizepräsidenten Herrn
Georg Kurella des Landesjagdverbandes NW und übergibt diesem das Wort.
Herr Kurella begrüßt ebenfalls die Anwesenden und übergibt einen kurzen Statusbericht der
derzeit jagdpolitisch relevanten Themen, die sich wie folgt darstellen.
−
−
−
−
Kleine Jagdrechtnovelle in Kraft getreten
• Fortfall der Oberen Jagdbehörde
Ersparnis 1,2 Mio./a, von der Jagdabgabe finanziert
Jagdabgabe nicht juristisch einwandfrei
Mittel müssen zweckgebunden verwendet werden
Landesjagdverband hat Gespräche angeboten
•
LJV will sich unabhängig machen von Zuwendungen der Jagdabgabe.
Daher soll der Mitgliedsbeitrag um € 20 ab 2016 erhöht werden und es
wird angestrebt, dass die Jagdabgabe entsprechend gesenkt wird. Dies
wird aber frühestens in 2016 erfolgen.
•
Der LJV wird darüber rechtzeitig informieren.
Änderung des Landesjagdgesetzes
• Äußerung Dr. Woike wurden von Herrn Remmel nicht dementiert
• Vorhandenes Gesetz wurde um ein halbes Jahr verlängert
• Realistisch kann kein neues Vollgesetz formuliert werden
sehr wahrscheinlich erfolgt nur eine Änderung des bestehenden
Gesetzes
• Schutz der Bevölkerung vor Schussknall
100 m Radius um jedes Haus keine Schussabgabe ist vom Tisch
• Reduzierung der jagdbaren Arten von derzeit über 50 auf nunmehr 12
ist vom Tisch
• Fallenjagd, keine Totfangfalle, nur noch Lebendfallen.
• Hundearbeiten lebende Ente etc.
• Baujagd auf Dachs verboten
• Bleifreie Munition
Waffenrecht, daher Bundesgesetz
Es wird eine Alternative mit bleifreier Munition kommen
Leider haben die Länder Sachsen und Baden-Württemberg bereits
zugestimmt
• Rehbock Jagdzeit bis 31.01. jeden Jahres wird kommen
• Abschussplan Rehwild wird wegfallen
• Katzen und Hunde: Hunde nur noch sehr eingeschränkt im Rahmen des
Jagdschutzes zu schießen. Katzen mit Einschränkungen, zum Beispiel in
einer Entfernung von 250 m von Wohnbebauung
Einladung am 10.05.2014 Landesjägertag in Köln im Gürzenich
Anerkennung des LJV als Tierschutzverband. Der Antrag wurde gestellt, der Ausgang ist
ist nicht sicher.
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
–4–
TOP 6:
Ehrungen
Anlässlich der Jahreshauptversammlung 2014 erfolgen folgende Ehrungen.
Diese werden vom Vorsitzenden Manfred Kind vorgenommen.
Verdienstnadel in Silber des LJV
2003 Rollende Waldschule und 2006 stellv. Obfrau des KJS: Gudrun von Scheven
(nicht anwesend)
Verdienstabzeichen in Bronze des LJV
Hegegemeinschaftsvors. von 2003 – 2004 in Nümbrecht:
Klaus-Dieter Klapp
(nicht anwesend)
Verdienstnadel in Bronze des LJV
seit 2005 Vorstand Eckenhagen, seit 2012 HL Eckenhagen: Peter Ringsdorf
(nicht anwesend)
Verdienstnadel in Silber des LJV
von 2000 – 2013 Rollende Waldschule Marienheide;
2006 – 2014 in der KJS:
Adolf Linden
(anwesend)
Verdienstnadel in Bronze des LJV
seit 2005 Vorstand Hegering Gummersbach,
seit 2011 HG-Leiter:
Richard Voss
(nicht anwesend)
Verdienstnadel in Bronze des LJV
seit 2007 Schatzmeister im HG Radevormwald:
Matthias Schäfer
(anwesend)
Verdienstnadel in Silber des LJV
seit 2000 Vorstand, seit 2008 HL In Marienheide:
Wolf-Dieter Wirth
(nicht anwesend)
TOP 7:
Bericht des Vorstandes zur Situation der KJS Oberberg
Der Vorsitzende Manfred Kind verliest den Bericht des Vorstandes, der nachfolgend zur
Vereinfachung des Protokolls abgedruckt ist.
Nachfolgender Original-Bericht des Vorsitzenden Herrn Manfred Kind:
Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,
liebe Freunde der Jagd,
sehr geehrte Mitglieder und Gäste,
die Kreisjägerschaft Oberberg hatte 2013 ein turbulentes erstes halbes Jahr. Bis zur letzten
Jahreshauptversammlung am 19. Juni hatten wir ein unerträgliches Klima in der Jägerschaft,
das allen an die Nerven gegangen ist.
Heute kann ich aber sagen, dass mit der Wahl des neuen Vorstandes wieder Ruhe und
Sachlichkeit in die Arbeit der Kreisjägerschaft gekommen ist. Wir haben gemeinsam im Team
Schritt für Schritt die nötigen Maßnahmen ergriffen und wieder für substantielle Arbeit gesorgt.
Das hat viele Gespräche und viel Zeit Einsatz gekostet, das haben wir aber gerne getan!
Ich möchte heute Abend nicht alle Themen ansprechen, die letztes Jahr dem vorherigen
Vorstand und uns vorgeworfen wurde. Aber einige Punkte möchte ich doch ansprechen:
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
–5–
Dem alten Vorstand wurde vorgeworfen, die Mitglieder über die tatsächlichen Finanzlage
getäuscht zu haben und vereinsintern überhöhte Gelder geflossen sind. Zu diesem Vorwurf gibt
es bis heute keinen einzigen belastbaren Verdacht. Die Kasse 2012 ist von Wirtschaftsprüfern
kontrolliert worden, was für einen Verein wie die KJSO schon ein ungewöhnlicher Vorgang ist.
Die Kassenbericht 2011 und 2012 haben sich so dargestellt, wie sie auch bekannt gegeben
wurden. Im Geschäftsjahr 2013 gab es ebenso keinen Vorgang, der auf Unregelmäßigkeiten in
der Vergangenheit hindeutet. Die ehrverletzenden Vorwürfe dem damaligen Vorstand
gegenüber sind aus heutiger Sicht unbegründet, nicht belastbar und damit in Gänze zurück
zuweisen. Der jetzige Vorstand distanziert sich von diesen Vorwürfen.
Der Ausbau des Schießstandes Talbecke wurde angegriffen. Insbesondere wurde das
Sonderkündigungsrecht vom Betreiber als Drohkulisse aufgebauscht. Auch wenn dieses
Sonderkündigungsrecht besteht, teilte der Betreiber uns letztes Jahr noch einmal mit, dass
dieser von einer zwanzigjährigen Laufzeit mindestens ausgeht.
Was die Prüfung der Verwendungsnachweise für drei bezuschusste Maßnahmen auf dem
Schießstand betrifft (Streichen der Gebäude, Bau eines Daches beim Kugelfang vom laufender
Keiler und der Ausbau des Parkplatzes und des zweitens Skeetstandes), erleben wir die
Bürokratie in ihrer schlimmsten Form.
Die Verwendungsnachweise wurden vom alten Vorstand 2012 an die Obere Jagdbehörde
geschickt. Dort sind die Verwendungsnachweise offensichtlich verloren gegangen. Wir haben
2013 die Kopien der alten Verwendungsnachweise erneut an die Behörde geschickt. Im August
2013 sollte dann die Prüfung der Verwendungsnachweise vor Ort auf dem Schießstand
erfolgen. Die Prüferin, Frau Kaiser, und mit ihr das Ministerium, der Landesrechnungshof und
die Staatsanwaltschaft erhielten jedoch einen Tag vorher ein rechtsanwaltliches Schreiben, das
auf Unregelmäßigkeiten innerhalb der Kreisjägerschaft hinwies und Frau Kaiser Untätigkeit
vorwarf.
Daraufhin sah sich Frau Kaiser nicht in der Lage, vor Ort zu prüfen. Frau Kaiser hat daher alle
Ordner mit Originalbelegen zu den drei Verwendungsnachweisen mitgenommen. Danach ging
Frau Kaiser in den Urlaub. Anschließend war sie bis Dezember krank. Leider konnte in der
Oberen Jagdbehörde keiner eine Auskunft geben bzw. unsere Verwendungsnachweise
bearbeiten und prüfen.
Mit Frau Kaiser konnte ich erst wieder im Januar und Februar dieses Jahres telefonieren. Sie
teilte mir mit, dass sie sehr viel Arbeit habe, aber sich mit dem Landesrechnungshof treffen und
unsere Akten bearbeiten wollte.
Vom LJV war uns mittlerweile auch bekannt, welche Probleme bei der Bewilligung der
Zuschüsse durch die Obere Jagdbehörde vorliegen. Meine letzte Auskunft vom
Landesjagdverband war dann im März, dass Frau Kaiser wieder erkrankt ist.
Mittlerweile ist die Obere Jagdbehörde aufgelöst. Wir werden nach Rücksprache mit dem
Landesjagdverband uns wieder an das Ministerium wenden, um zu erfahren, wo sich jetzt
unsere Akten befinden und wer die Prüfung der drei Verwendungsnachweise jetzt vornimmt.
Diese Situation ist für uns sehr unbefriedigend. Wir hätten sehr gerne den Vorgang vom
Ausbau unseres Skeetstandes behördlich abgeschlossen. Wir sind überzeugt, dass alle
Unterlagen komplett und korrekt abgegeben sind und dass die Prüfung nur positiv ausfallen
kann. Damit wäre auch der Vorwurf von Unregelmäßigkeiten beim Ausbau des Schießstandes
von behördlicher Seite widerlegt und dann so bestätigt, wie wir es immer dargestellt haben.
Zum anderen könnte uns dieser nicht abgeschlossene Vorgang behindern, neue Maßnahmen
zu ergreifen, die der Ertüchtigung des Schießstandes dienen. Eine Begehung auf den
Schießstand mit dem Schießstand-Sachverständigen des Landesjagdverbandes hat ergeben,
dass Maßnahmen auf den Kugelbahnen mittelfristig angegangen werden sollten, um den neuen
Richtlinien für Schießständen zu genügen und damit der Zukunftsfähigkeit des Schießstandes
Rechnung zu tragen. Hier befinden wir uns bereits in Gesprächen mit dem Landesjagdverband
und dem vom Landesverband beauftragten Planungsbüro. Alle Maßnahmen werden zurzeit mit
80% Zuschuss aus der Jagdabgabe gefördert.
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
–6–
Der Schießstand selber hat sich 2013 hervorragend entwickelt. Wie ich bei meinen vielen
Besuchen der Hegering-Versammlungen dargestellt habe, ist unser Schießstand gut
ausgelastet. Die Mitarbeiter auf dem Schießstand, Heinz Küper, Peter Ringsdorf und Ehepaar
Wölfinger leisten einen hervorragenden Job. Der Schießstand ist nämlich nicht nur am
Mittwochnachmittag und Samstagvormittag geöffnet, sondern wir haben mittlerweile häufig eine
5-Tage-Belegung.
Andere Hegeringe, Kreisjägerschaften oder Verbände buchen Sondertermine auf dem
Schießstand. Bis auf die Sonn- und Feiertage wird an Werktagen auf dem Schießstand
geschossen. Aber auch bei den vielen Schießstand-Aufsichten darf ich mich für den Einsatz
bedanken. Ohne die ehrenamtliche Mithilfe der Mitglieder wäre der Betrieb auf dem
Schießstand nicht darstellbar.
Wir haben auf dem Schießstand jetzt eine elektronische Kasse eingerichtet. Es werden zentral
an der Theke die einzelnen Wertmarken verkauft. Das heißt, Sie müssen ihre Runden nicht
mehr bei den Schießstandwarten kaufen und bezahlen auch nicht mehr bei den Aufsichten der
Kugelstände direkt. Die elektronische Kasse bringt uns eine höhere Transparenz. Denn wir
müssen mittlerweile Mehrwertsteuer auf den Schießstand abführen. Hierfür ist es wichtig,
aufzugliedern zwischen Mitgliedern und Nichtmitgliedern der Kreisjägerschaft, da wir
verschiedene Mehrwertsteuersätze haben.
Zu den wirtschaftlichsten Zahlen vom Schießstand wird nachher unser Schatzmeister
Erläuterungen geben. Ich kann Ihnen jedoch jetzt schon mitteilen, dass der Umsatz auf dem
Schießstand erheblich gesteigert werden konnte. Der Umsatz belief sich auf fast 60.000 €.
Der Schießstand Talbecke wird weiterhin für uns Jäger wichtig bleiben. Wir Jäger brauchen die
Möglichkeit, mit unseren Waffen zu trainieren, damit wir sicher mit Waffen umgehen können. Es
besteht die Überlegung, dass zukünftig jeder Jäger einmal im Jahr mit seiner Waffe geübt
haben soll. Diese Maßnahme soll zum einen der Öffentlichkeit zeigen, dass wir unser Werkzeug
beherrschen und damit üben; zum anderen gibt es uns größere Sicherheit bei der Jagd und wir
tragen der Waidgerechtigkeit Rechnung.
Liebe Jägerinnen, liebe Jäger, die Kasse für unsere Naturschutzgebiete war im letzten Jahr ein
Thema. Die Kreisjägerschaft Oberberg hat zwei Naturschutzgebiete: einmal die Wiehltalaue
zwischen Wiehl und Bielstein und die Eulenbecke bei Holzwipper. Damit sind wir im
Landesjagdverband die Jägerschaft mit den größten Naturschutzflächen. Um diese zu pflegen
und als Naturschutzgebiet ökologisch sinnvoll zu gestalten, haben wir einen Pflegevertrag mit
der biologischen Station Oberberg abgeschlossen. An den Flüssen Wiehl und Wipper sollen
natürliche Wiesenauen und Laubwaldauen entstehen. Dafür wurden und werden
Holzeinschläge vorgenommen. Diese Holzeinschläge und Pflegemaßnahmen werden zwischen
der Kreisjägerschaft und der biologischen Station abgesprochen.
Für diese Naturschutzgebiete haben wir ein Sonderkonto eingerichtet, das vertraglich in
Absprache mit der biologischen Station nur für die Naturschutzgebiete eingesetzt werden kann.
Dieses Geld stammt ursächlich nicht aus Mitgliederbeiträgen, sondern stellt die Erträge der
Holzbeinschläge da. Daher steigt auch in diesem Jahr der Betrag in dem Sonderkonto auf
knapp 60.000 €. Aber ich möchte noch einmal betonen, dass diese Geldmittel nicht aus
Mitgliederbeiträgen resultieren.
Wir planen, mit der biologischen Station im nächsten Jahr Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.
Denn wir sind davon überzeugt, dass die Naturschutzgebiete ein positiver Imageträger für uns
Jäger ist. Diesen müssen wir aber auch öffentlichkeitswirksam nutzen.
Ein anderer wichtiger Bestandteil unserer Öffentlichkeitsarbeit ist die Rollende Waldschule. In
der Kreisjägerschaft gibt es drei PKW-Anhänger von der Rollenden Waldschule. Einen
Anhänger besitzt der Hegering Hückeswagen, dort wird die Rollende Waldschule vorbildlich
eingesetzt. Die beiden anderen PKW-Anhänger der Kreisjägerschaft stehen zum einen in
Morsbach und zum anderen in Gimborn. Wir haben als neuen Obmann für die Rollende
Waldschule, Herrn Ralf Ommer, gewonnen.
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
–7–
Der Vorstand plant ein Treffen mit allen Obleute der Rollenden Waldschule, damit sich der
neue Kreisobmann vorstellen kann und wir zusammen überlegen, wie wir die Rollende
Waldschule wieder mehr in den Fokus rücken können.
Wichtig war uns auch die Zusammenarbeit mit der Kreisbauernschaft. Wir haben zusammen
mit der Kreis-Landwirtschaftskammer einen Vortrag von Herrn Norbert Happ über
Wildschweine organisiert. An dieser Stelle darf mich noch einmal bei Herrn Dresbach
bedanken, der bei der Organisation maßgeblich geholfen hat. Bei dieser Veranstaltung hatten
wir über 250 Zuhörer, gemischt Jäger und Landwirte.
Ich möchte meinen Vortrag gerne mit einer Begebenheit beenden, die mich persönlich berührt
und mir gezeigt hat, dass der Einsatz für die Jägerschaft lohnend ist und wir zusammenhalten.
Wir haben in unserer Schweißhundestation den Schweißhundeführer Darko Rot mit seinem
Hund Nado. Auf einer Nachsuche stürzte der Schweißhund einen Steinbruch hinunter und
verletzte sich schwer. Da Heilungschancen für den Hund bestanden, beschloss Darko Rot, den
Hund operieren zu lassen. Insgesamt wurde Darko Rot mit Tierarztkosten von über 8000 €
belastet. Trotz Versicherung, großzügige Unterstützung von Pächter und Schützen, blieb Darko
Rot auf Kosten von über 2600 € sitzen. Die Jagdkameraden, besonders Ulrich Steiniger sowie
Peter Mörike und Baldur Neubauer riefen zu Spenden für Nado auf. Und sie wurden von einem
großen, schnellen Zuspruch von uns Jägern überrascht. Von vielen Seiten kamen
Unterstützung und Spenden, so dass nicht nur alle Kosten von Darko Rot gedeckt werden
konnten, sondern das sogar Geld übrig geblieben ist, welches wir auf ein Sonderkonto für
ähnliche Fälle gelegt haben. Erfreulich war auch zu hören, dass der Hund wieder arbeitet und
erfolgreiche Nachsuchen durchgeführt hat.
Zum einen zeigt mir diese Begebenheit, dass wir Jäger anerkennen, welche Dienste und
Leistungen die Schweißhunde und ihre Führer vollbringen. Wenn wir ein Stück Wild verletzen,
sind es die Nachsuchgespanne, die für uns - unter manchmal schwierigen Bedingungen unseren Fehlschuss korrigieren, dem Wild weiter Qualen ersparen und wertvolles Wildbret
retten.
Zum anderen zeigt es uns auf, um was es eigentlich in der Jägerschaft geht und was uns
berührt:
•
•
•
•
wir stehen solidarisch zusammen und wir helfen uns untereinander,
wir pflegen die Kameradschaft unter uns Jäger
wir kümmern uns um die Belange und Traditionen der Jagd,
wir wollen weiterhin mit Freude waidgerecht jagen, Beute machen und die Natur
schützen und genießen!
Liebe Jägerinnen, liebe Jäger, lassen Sie uns so in das neue Jagdjahr gehen.
Wir wissen, dass wir keine Freunde in Düsseldorf haben und dass uns dort der Wind ins
Gesicht weht. Ich empfinde es als positiv und ermutigend, dass der jetzige Landesvorstand
nicht nur mit vertraulichen Gesprächen versucht, unsere Landespolitiker zu überzeugen,
sondern auch keine Scheu davor hat, in den öffentlichen Disput und Widerstand zu gehen.
Das scheint offensichtlich auch Wirkung zu haben.
Um gegen die anderen Verbände zu bestehen, müssen wir es schaffen, uns eigenständiger zu
finanzieren und als starker selbstbewusster Verband auftreten. Wir dürfen nicht länger von dem
Wohlwollen der Politiker abhängig sein, ob wir einen Zuschuss aus der Jagdabgabe bekommen
oder nicht. Daher ist für mich die Beitragserhöhung für 2016 ein notwendiger und richtiger
Schritt. Bitte unterstützen Sie das und kommen Sie zum Landesjägertag nach Köln am 10. Mai.
Zeigen Sie Präsenz und seien Sie stolz auf die Jägerschaft.
Aber genießen Sie auch die Jagd, haben Sie Freude an der Jagd, pflegen Sie die
Kameradschaft unter uns Jägern und genießen Sie die Natur.
Waidmannsheil
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
–8–
TOP 8:
Bericht des Schatzmeisters
Der Vorsitzende Manfred Kind verliest in diesem Zusammenhang nochmals den Antrag von Herrn
HL Arthur Heidt und weist darauf hin, dass Herr Dieter Wagener als amtierender Schatzmeister
eine Aufstellung über die Einnahmen und Ausgaben des Schießstandes Talbecke zeigen wird.
Für die Zukunft schlägt der Vorstand vor, dass der Schatzmeister und der Vorsitzende sich
zusammensetzen und mit Herrn Arthur Heid und dem neu gewählten Kassenprüfer einen
Profitcenter-Bericht für die Abrechnung des Schießstandes einschließlich der JungjägerAusbildung erarbeiten. Ziel ist hierbei eine gute Transparenz bei beherrschbarem Aufwand.
Herr Arthur Heidt bestätigt, sich zukünftig an der Erarbeitung eines solchen "Profitcenter-Berichte"
des Schießstandes beteiligen zu wollen. Er zieht insofern formell seinen Antrag für die
Jahreshauptversammlung 2014 zurück.
Herr Manfred Kind lässt abstimmen, ob ein solcher Bericht zukünftig in der
Jahreshauptversammlung vorgestellt werden soll.
Es kommt zur Abstimmung:
Die Anwesenden entscheiden einstimmig mit "Ja", dass zukünftig ein solcher "Profitcenter-Bericht"
in der Jahreshauptversammlung vorgestellt werden soll.
Anschließend übergibt Herr Manfred Kind das Wort an Herrn Dieter Wagener, amtierender
Schatzmeister der KJS Oberberg. Dieser trägt seinen Bericht vor.
Nachfolgend Originalbericht zum Wirtschaftsjahr des Schatzmeister, Herr Dieter Wagener.
Sehr geehrte Damen und Herren,
werte Gäste, liebe Mitglieder,
bevor ich zu den eigentlichen Hauptpunkten meines Berichtes, den Zahlen des abgelaufenen
Wirtschaftsjahres 2013 komme, möchte ich die Gelegenheit ergreifen, zunächst einmal das eine
oder andere verbal anzusprechen:
In der letztjährigen Mitgliederversammlung am 19. Juni 2013, hier an gleicher Stätte, wurde ich
von Ihnen zum Schatzmeister Ihres Vereins gewählt. Die Aufregungen und die Umstände, die es
vor den letztjährigen Wahlen gab und die es zu betrachten galt, haben sich in der Zwischenzeit
aufgeklärt und gelegt. Ich möchte hierauf auch jetzt nicht im Einzelnen noch einmal weiter
eingehen, da es mich auch persönlich in keinster Weise betraf. Ich habe mein Amt vollkommen
neutral und ausschließlich der Sache dienend angetreten und kann insoweit heute festhalten, dass
sich die Kreisjägerschaft Oberberg im richtigen Fahrwasser befindet. Das heißt zwar nun nicht,
dass sozusagen alle "Baustellen" abgearbeitet werden konnten, aber es liegt in der Natur der
Sache, dass in einem Verein dieser Größenordnung, der darüber hinaus in einem derzeit politisch
etwas unruhigem Umfeld versucht, seine Ziele hochzuhalten, sich naturgemäß ständig neuen
Herausforderungen und Umfeldänderungen ergeben. Wir sprechen hier nicht über einen Turnverein-Jahn alter Prägung -sondern über einen Verein, der ob seiner Bedeutung und der Art
seiner Vereinstätigkeit anders wahrgenommen wird.
Dieser Situation ist sich der Vorstand sehr bewusst und ich kann Ihnen versichern, dass alle
Aufgaben und alle Problemstellungen, die sich insoweit ständig ergeben, mit der notwendigen
Sorgfalt und der notwendigen Konsequenz beachtet und bearbeitet werden. Unser Verein ist
insoweit professionell aufgestellt. Dabei ist aber bitte eines nicht aus den Augen zu verlieren: Der
Vorstand arbeitet in einem Ehrenamt. Ihnen allen ist sicherlich bewusst, dass es heute nun
wahrlich nicht einfach ist, Ehrenämter in ausreichender Zahl und in ausreichender Qualifikation zu
besetzen. Dies ist im Hinblick auf die eine oder andere Anforderung vielleicht einmal zu bedenken
und ich würde mich freuen, wenn dem hier und da auch mal Rechnung getragen würde und wir
weiterhin in Ruhe und mit Ihrer Unterstützung geschlossen und einig daran arbeiten können, die
KJS Oberberg zu einem Anziehungspunkt für die Jägerschaft über das Oberbergische hinaus
machen zu können.
Ich komme nun zu den Zahlen:
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
–9–
Kreisjägerschaft
Oberberg e. V.
Kassenbericht 2013 mit Vorjahresvergleich
KREISJÄGERSCHAFT
2013
2012
Einnahmen Kreisjägerschaft
Eintritts- u. Startgelder
62.987,50 €
26.983,90 €
Junge Jäger Ausbildung
17.150,00 €
23.135,00 €
Mitgliedsbeiträge
77.638,50 €
77.929,50 €
Erhaltene Spenden/ Zuwendungen
1.611,26 €
-
Sonstiges
1.021,53 €
1.190,52 €
160.408,79 €
129.238,92 €
53.790,66 €
50.329,11 €
EINNAHMEN GESAMT
€
Ausgaben Kreisjägerschaft
Personal
Abschreibungen
-
Sonstige betriebl. Aufwendungen
Raumkosten
Grundstücksaufwendungen
Instandhaltungskosten
Abgaben Landesverband, Gebühren
Reise- uns Bewirtungskosten
Büromaterial, Porto, Telefon
Spesen des Geldverkehrs
Rechts- u. Beratungskosten, Versicherungen
Sonstige Aufwendungen
AUSGABEN GESAMT
9.138,43 €
3.780,41 €
3.343,53 €
48.718,60 €
2.322,11 €
7.589,71 €
190,16 €
8.507,30 €
8.672,05 €
€
92.262,30 €
-
3.944,77 €
- €
14.490,80 €
49.464,10 €
4.267,27 €
8.363,59 €
150,98 €
6.246,78 €
9.971,33 €
€
96.899,62 €
146.052,96 €
147.228,73 €
14.355,83 €
- 17.989,81 €
57.477,31 €
40.259,19 €
54.582,26 €
39.575,10 €
2.895,05 €
684,09 €
Einnahmen Insgesamt
217.886,10 €
169.498,11 €
Ausgaben Insgesamt
200.635,22 €
186.803,83 €
17.250,88 €
- 17.305,72 €
ÜBERSCHUSS Kreisjägerschaft
HEGERINGE
Einnahmen Hegeringe
Mitgliedsbeiträge und sonstige Einnahmen
Ausgaben Hegeringe
Ausgaben Hegeringe
ÜBERSCHUSS Hegeringe
GESAMT
ÜBERSCHUSS Insgesamt
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
– 10 –
Kassen und Bankbestände
31.12.2013
920 Schießstandkasse
498,56 €
925 Junge Jäger Kasse
163,38 €
941 KK Volksbank Oberberg
36.500,51 €
942 Tagesgeld Volksbank Oberberg 7080808415
14.468,65 €
955 Commerzbank 947946601 Festgeld
705 Geldtransit
956 Commerzbank 947946600
957 Commerzbank Öko-Konto 947946602
Summe KJO
9.883,98 €
-
€
1.523,19 €
34.297,64 €
97.335,91 €
931 Bank Hegering Morsbach
2.235,30 €
932 Bank Hegering Engelskirchen
7.638,95 €
933 Bank Hegering Eckenhagen
934 Bank Hegering Gimborn
935 Bank Hegering Lindlar
936 Bank Hegering Bielstein-Marienberghausen
937 Bank Hegering Denklingen
938 Bank Hegering Ründeroth
569,77 €
2.011,22 €
7.958,21 €
14.269,73 €
4.014,20 €
3.689,87 €
939 Bank Hegering Bergneustadt
22.058,72 €
940 Bank Hegering Gummersbach
10.155,50 €
926 Kasse Hegering Eckenhagen
200,62 €
927 Kasse Hegering Gimborn
860,71 €
923 Kasse Hegering Morsbach
175,00 €
924 Sparbuch Hegering Morsbach
110,90 €
922 Kasse Hegering Bergneustadt
126,28 €
928 Kasse Hegering Lindlar
4,85 €
929 Kasse Hegering Ründeroth
141,94 €
921 Kassen weitere Hegeringe
546,41 €
930 Bankguthaben weitere Hegeringe
Summe Hegeringe
Summe gesamt
17.185,36 €
93.953,54 €
191.289,45 €
Schatzmeister Dieter Wagener trägt eine vorläufige, überschlägige Aufstellung vom Ergebnis des
Schießstandes und der Jungjägerausbildung vor. Es wurde zugesagt, dass nachdem die vorhin
beschlossene Profit-Center – Aufstellung erarbeitet wurde, diese den Hegeringleitern vorgelegt
wird.
TOP 9:
Bericht der Kassenprüfer
Der Vorsitzende Manfred Kind weist darauf hin, dass die in der Jahreshauptversammlung 2013
gewählten Kassenprüfer Herr Alfred Frackenpohl und Herr Horst Hahne waren.
Kurz vor dem vereinbarten Termin der Kassenprüfer musste Herr Alfred Frackenpohl
krankheitsbedingt den Kassenprüfungstermin absagen.
Herr Manfred Kind begrüßt Herr Alfred Frackenpohl explizit und freut sich, dass er wieder
gesund unter den Anwesenden weilt.
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
– 11 –
Herr Manfred Kind weist darauf hin, dass als Ersatz für Herrn Frackenpohl der letztjährige
Kassenprüfer, Herr Arthur Heidt, leider nicht einspringen konnte, da dieser verreist war.
Daher wurde Herr Johannes Meier-Frankenfeld als HL des Hegerings Hückeswagen gebeten,
der Kassenprüfung als Beisitzer beizuwohnen, um das 'Vier-Augen-Prinzip' zu wahren.
Herr Manfred Kind stellt den Anwesenden die Frage, ob diese mit dem Vorgehen einverstanden
sind.
Es kommt zur Abstimmung.
Einstimmig ohne Gegenstimme und Enthaltung wird beschlossen, dass Herr Meier-Frankenfeld
im Nachgang zum Beisitzer der Kassenprüfung legitimiert wird.
Anschließend verliest Herr Horst Hahne den Original-Bericht, der zur Vereinfachung des
Protokolls nachfolgend abgedruckt ist.
Bericht über die Kassenprüfung der Kreisjägerschaft Oberberg e.V. für das Jahr 2013 am
22.4.2014
Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Waidgenossinnen und Waidgenossen,
am 22.4.2014 habe ich auftragsgemäß die Kasse der Kreisjägerschaft geprüft. Da Herr Alfred
Frackenpohl als zweiter Kassenprüfer krankheitsbedingt nicht anwesend war, hatte der Vorstand
der KJSO Herrn Meier-Frankenfeld gebeten, an der Kassenprüfung teilzunehmen. Somit waren
anwesend der Schatzmeister Dieter Wagener, Herr Meier-Frankenfeld und meine Person.
An Unterlagen standen mir die EDV-geführten Konten sowie die erforderlichen Belege zur
Verfügung. Bis zum 30.6.2013 hatte Herr Helmut Kind die erforderlichen Buchungen
vorgenommen. Die bis zu diesem Tag aufgelaufenen Salden wurden zum 01.07.2013 von Herrn
Dieter Wagener übernommen.
Meine Prüfung erfolgte in Stichproben, wobei ich mich auf meine Erfahrungswerte als ehemaliger
Schatzmeister verließ. Ich konnte keine Fehler feststellen. Zu allen Buchungen waren
entsprechende Belege vorhanden. Als Anregung für die Zukunft empfehle ich die Einführung von
KostensteIlen, die eine bessere Übersicht ermöglichen. Ich hatte damit gute Erfahrungen
gemacht. Ferner bitte ich die säumigen Hegeringe, die ihre Meldung an die KJSO nicht gemacht
haben, dieses nachzuholen.
Haben Sie jetzt noch Fragen?
Aus dem Gremium werden keine Fragen gestellt.
TOP 10: Entlastung des Vorstandes
Herr Horst Hahne als zuständiger Kassenprüfer und Sprecher der Kassenprüfer stellt die Frage
an die Anwesenden, den Vorstand zu entlasten.
Es kommt zur Abstimmung.
Das Gremium entscheidet einstimmig, ohne Enthaltung und Gegenstimme, die Entlastung des
Vorstandes.
TOP 11: Wahl von Kassenprüfern
Der Vorsitzende Manfred Kind weist darauf hin, dass Alfred Frackenpohl als Kassenprüfer
ausscheidet. Herr Horst Hahne ist für ein weiteres Jahr gewählt.
Vom Vorstand wird als neuer Kassenprüfer Herr Berthold Specht vom Hegering Nümbrecht
vorgeschlagen.
Herr Manfred Kind stellt die Frage, ob es weitere Vorschläge aus der Versammlung gibt. Dies
ist nicht der Fall.
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
– 12 –
Es kommt zur Abstimmung.
Bei 2 Enthaltungen und keiner Gegenstimme wird Herr Berthold Specht neben Herrn Horst
Hahne zum weiteren Kassenprüfer gewählt.
Der Vorsitzende Herr Manfred Kind schlägt weiterhin folgende Regelung vor:
Falls einer der gewählten Kassenprüfer durch plötzliche Krankheit oder anderer Verhinderung
die Kasse nicht prüfen kann, kann als Ersatzmann der zuletzt ausgeschiedene Kassenprüfer
beauftragt werden, die Kassenprüfung mit vorzunehmen.
Herr Manfred Kind stellt die Frage, ob es hierzu Anregungen oder Bedenken gibt. Dies ist nicht
der Fall. Es kommt zur Abstimmung.
Die v.g. Regelung wird mit einer Gegenstimme mehrheitlich beschlossen.
TOP 12: Wildstandsbericht
Der Kreisjagdberater Herr Baldur Neubauer trägt den Wildstandsbericht für den
Oberbergischen Kreis für das Jahr 2013/2014 mithilfe einer Power-Point-Präsentation vor.
Er weist darauf hin, dass dieser vorerst als unvollständig angesehen werden muss, da noch
einige Streckenmeldungen fehlen.
Sobald Herrn Neubauer diese vorliegen, wird er die endgültige Fassung auf die Homepage
der KJSO stellen.
TOP 13: Bericht der Obleute
Bericht Rollende Waldschule:
Der Vorstand hat einen neuen Obmann für die Rollende Waldschule benannt.
Herr Ralf Ommer aus Marienheide-Gimborn.
Ralf Ommer organisiert die Rollende Waldschule und den Kalender für die Anhänger
Dem Vorstand ist bewusst, dass zuletzt die Rollende Waldschule nicht optimal gelaufen ist.
Wir sehen die Rollende Waldschule als wichtiges Element der Öffentlichkeitsarbeit.
Daher werden wir uns jetzt im Sommer intensiver um die Organisation der Rollenden
Waldschule kümmern.
Hundewesen:
Siehe hierzu verteilte Tischvorlage bzw. pdf-Datei als Anlage.
Schießwesen:
Hierzu meldet sich der Schießobmann Heinz Küper zu Wort und gibt ein kurzes Statement
zu der Thematik "Umsatzsteigerung Schießstand".
Er lädt dazu ein, die Schießfertigkeiten auf dem der KJSO gehörenden Schießstand
Talbecke zu optimieren, fördern und zu schulen.
Er weist auf verschiedene Veranstaltungen hin, die auch auf der Homepage der KJSO
einzusehen sind. Besonders zu nennen wären hierbei:
•
Kreispokalschießen 2014:
•
Kreismeisterschaft:
Herr Küper erläutert kurz die Kreismeisterschaft für
das Jahre 2013 und den außerordentlich positiven Verlauf.
Termin der Kreismeisterschaft 2014:
Samstag, den 02. August 2014
Freitag/Samstag, 12.09. und 13.09.2014
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
– 13 –
•
Bezirksmeisterschaften:
Herr Küper weist darauf hin, dass die Bezirksmeisterschaften deshalb auf dem
Schießstand Talbecke stattfinden, weil diese die einzige zugelassene Schießstandanlage im Bezirk ist.
Bei allen Mannschaftsdisziplinen hat die KJSO, bis auf die Damen- und Juniorenmannschaft, den 1. Platz belegt.
Ferner die Einzelsieger bei der Klasse A und Altersklasse.
Marderfang-Gruppe, Herrr Ulf Muuß
Herr Muuß stellt dar, dass durch die Arbeit der Marderfang-Gruppe ein guter Kontakt zur
Bevölkerung entsteht, da viele die Hilfe der Gruppe suchen, wenn sie einen Marder im Haus
oder in der Garage haben. Auch hierdurch kann intensive Öffentlichkeitsarbeit betrieben
werden. Herr Muuß wirbt dafür, dass sich noch Interessierte finden. Noch längst ist nicht
jeder Hegering vertreten.
TOP 14: Beitragsfestsetzung für 2015
Herr Manfred Kind führt Folgendes aus:
Die Kreisjägerschaft hat letztes Jahr den Beitrag um 10 Euro erhöht.
Daher ist nicht geplant, dass wir die Beiträge erhöhen.
Der LJV plant eine Beitragserhöhung um 20 Euro ab 2016.
Dafür strebt der LJV an, dass der Beitrag bei der Jagdabgabe um entsprechende 20 Euro
gesenkt wird.
Darüber wird bei der Jahreshauptversammlung am 10. Mai 2014 abgestimmt.
TOP 15: Verschiedenes
Herr Manfred Kind weist auf Folgendes hin:
−
Bitte kommen Sie zum Landesjägertag am 10. Mai in Köln im Gürzenich.
So nah war noch nie ein Landesjägertag für den Oberbergischen Kreis.
Sie haben gehört, wie wichtig ein starker und mobiler Verband ist.
Daher müssen wir auch Präsenz zeigen.
Es ist sehr wichtig, dass wir zahlreich in Köln vertreten sind.
Sie müssen am Samstag, 10. Mai nur noch in den Zug nach Köln einsteigen.
Der Gürzenich ist fußläufig zu erreichen.
Der Ehrenvorsitzende Hans Rainer Schäfer empfiehlt, die Einladung zur JHV künftig per Email
zu verschicken.
Herr Alfred Frackenpohl weist darauf hin, dass die Einladung zur JHV nicht auf der
Homepage veröffentlich war.
Der Vorsitzende der KJSO, Herr Manfred Kind, schließt die Sitzung mit folgendem
Schlusswort:
Liebe Jägerinnen und Jäger,
ich hoffe, wir konnten Sie heute davon überzeugen, dass die Kreisjägerschaft Oberberg
wieder auf einem guten und richtigen Weg ist nach dem turbulenten letzten Jahr.
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
– 14 –
Aber Sie mussten auch hören, dass der Jägerschaft in NRW der Wind ins Gesicht weht.
Wir müssen wach und aufmerksam bleiben, damit uns weiterhin die Jagd Freude macht
und wir diesen noch ausüben können, wie wir es kennen.
Daher seien Sie bitte positive Botschafter für die Jagd.
Treten Sie in Ihrem Revier so auf, wie wir uns Jäger sehen wollen, aber verteidigen Sie
auch offen und standhaft unsere Position.
Ich wünsche Ihnen einen guten Nachhauseweg und einen erfolgreichen Start mit viel
Waidmannsheil für die beginnende Bockjagd.
Waidmannsheil!
Die Sitzung wird um 21:30 Uhr geschlossen.
Aufgestellt:
Thomas Klapp
(Schriftführer)
Anlage:
Anwesenheitsliste
Bericht Obmann Jagdgebrauchshundewesen
C:\DATEN\KJS\PROTOKOLLE\2014\JHV_2904_Protokoll.doc
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Seele and Geist
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