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Erlaeuterung zum Vorschlag der Beitragserhoehung2

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Erläuterung zum Vorschlag der Beitragserhöhung gemäß TOP 8 anlässlich der
Delegiertenversammlung am 27. April 2014
Aufgrund der vorgelegten Haushaltsplanungen für die Jahre 2014 und 2015 kam der
Gesamtvorstand in seiner Sitzung am 23.03.2014 zu dem Ergebnis, anlässlich der
Delegiertenversammlung am 27.04.2014 einen Antrag auf Erhöhung der RSB Beiträge um 0,50 €
vorzuschlagen.
Mit der folgenden Erläuterung sollen die Gründe für die Beitragserhöhung nachvollziehbar gemacht
werden:
Bereits in der Delegiertenversammlung am 13. April 2013 in Wissen wurde die Beitragsaktualisierung
diskutiert. Hier wurde deutlich, dass eine Beitragserhöhung um 1,00 € notwendig ist, um die Kosten
des Rheinischen Schützenbundes in Zukunft decken zu können. In diesem Zusammenhang wurde
über folgende 3 Anträge in der Delegiertenversammlung im vergangenen Jahr abgestimmt:
1. Antrag: Aufhebung der Befristung der Beitragserhöhung von 1,50 €.
Dieser Antrag wurde mehrheitlich angenommen.
2. Antrag: Zusätzliche Beitragserhöhung für den RSB um 1,00 € ab 2015.
Dieser Antrag wurde abgelehnt.
3. Antrag: Aufhebung der Befristung wie im Antrag 1, aber zusätzlich Ausgabenkürzung um 8 %.
Dieser Antrag wurde abgelehnt.
Da der Beitragserhöhung um 1,00 € ab 2015 nicht zugestimmt wurde, sind folgende Maßnahmen seit
der Delegiertenversammlung 2013 getroffen, um Kosten einzusparen:
Personalkosten
Reduktion von Personalkosten (Position Gehälter):
RSB (gesamt) inkl. GmbH
2012:
231.903,14 €
280.826,26 €
2013:
251.994,71 €
303.319,60 €
Ansatz 2014: 223.390,00 €
234.070,00 €
In 2013 war eine Reduzierung der Personalkosten aufgrund der Geschäftsführerproblematik nicht
möglich. Durch ein arbeitsrechtliches Urteil musste der ehemalige Geschäftsführer bis zum Ende des
Jahres 2013 weiter bezahlt werden. Zusätzlich musste eine Aushilfskraft bezahlt werden, die in der
Zeit von Juni bis November 2013 die wichtigsten Aufgaben des Geschäftsführers abdecken konnte.
Hinzu kommt, dass eine Mitarbeiterin aufgrund von Krankheit ihren Urlaub nicht in Anspruch
nehmen konnte und Überstunden nicht abfeiern konnte, so dass in 2013 ein großer Betrag an die
Mitarbeiterin ausgezahlt werden musste.
Ab 2014 sind 2 hauptberufliche Mitarbeiter weniger im Verband beschäftigt. Ein Nachersatz für eine
verstorbene Mitarbeiterin erfolgte nicht. Ebenso erfolgte keine Nachbesetzung für den Bereich Ausund Fortbildung.
Durch die Auflösung der RSB Marketing GmbH und die Eingliederung des wirtschaftlichen
Geschäftsbetriebes in den Verband werden ab Mai 2014 zusätzlich 2 Mitarbeiter für 8 Monate des
Jahres 2014 bei den Personalkosten des Verbandes verbucht. Trotzdem ist eine Reduzierung der
Personalkosten um 28.604,71 € im Vergleich zum Vorjahr möglich.
Erläuterung zum Vorschlag der Beitragserhöhung gemäß TOP 8 anlässlich der
Delegiertenversammlung am 27. April 2014
Gründung des Finanzausschusses
Im Oktober 2013 wurde der Finanzausschuss gegründet. Im Finanzausschuss werden alle Finanzen
des RSB einschließlich der Geschäftsstelle auf den Prüfstand gestellt. Dem Finanzausschuss werden
die Auswertungen der Finanzbuchhaltung zur Verfügung gestellt.
Die bisher diskutierten Themen betrafen:
•
Die Durchleuchtung aller auftretenden Kosten. Um die entstehenden Kosten in Zukunft noch
besser überblicken zu können soll ab Mai 2014 die Kostenstellenrechnung eingeführt
werden, um daraus gezieltere Einsparungsmöglichkeiten zu entwickeln.
•
Die Prüfung einer Beitragsanpassung- insbesondere im Hinblick auf Vereine mit
Traditionsschützen.
•
Die Prüfung der Auflösung der RSB Marketing GmbH.
Auflösung der RSB Marketing GmbH
Gesellschafterin der RSB Marketing GmbH ist der Rheinische Schützenbund, vertreten durch das
Präsidium. Zum 30.04.2014 wird die RSB Marketing GmbH aufgelöst und der wirtschaftliche
Geschäftsbetrieb wird wieder in den Rheinischen Schützenbund integriert. Somit werden zusätzliche
Kosten (z.B. Erstellung von 2 Bilanzen, Zeitverlust für Abstimmungsgespräche, doppelter
Sachaufwand für Administration) eingespart und es kann effektiver gearbeitet werden.
Im Bereich der Reisekosten waren keine gravierenden Einsparungen möglich:
Reisekosten:
2012:
2013:
Ansatz 2014:
25.675,87 €
26.443,82 €
28.000,00 €
Eine Reduzierung der Reisekosten ist nicht möglich, da die Aufgaben des RSB sich noch in der
Konfiguration wie vor 10 Jahren befinden.
Voraussichtlich ab 2015 (nach erfolgter Satzungsänderung) wird zu prüfen sein, ob Anzahl und Größe
der Gremien, Bereitstellung von Personal für Aus- und Fortbildungen sowie für die Durchführung von
Meisterschaften in der bisherigen Stärke notwendig sind. Ob dann aufgrund rückläufiger
Mitgliederzahlen weitere Einsparungen möglich sind, soll dabei auch untersucht werden.
Eine große Herausforderung stellen die sinkenden Mitgliederzahlen dar, da diese automatisch auch
den Rückgang der Einnahmen durch Beiträge bedeuten.
Rückgang der Einnahmen:
Beiträge
2012:
2013:
Ansatz 2014:
762.503,00 €
723.094,87 €
705.700,00 €
Erläuterung zum Vorschlag der Beitragserhöhung gemäß TOP 8 anlässlich der
Delegiertenversammlung am 27. April 2014
Wenn der Rheinische Schützenbund weniger Mitglieder hat, reduzieren sich zwar die sogenannten
„durchlaufenden Posten“ wie die Beiträge an den DSB, LSB NRW und die Versicherungen, siehe der
beigefügten Grafik.
Trotz geringerer Mitgliederzahl ist die Zahl der Vereine (direkte Mitglieder) in den vergangenen
Jahren gestiegen. Aus großen Vereinen spalten sich kleine Vereine ab. Daraus ergibt immer wieder
ein hoher Organisations- und Beratungsaufwand.
Anstieg der Raumkosten
Die Raumkosten sind im Jahr 2013 angestiegen. Da sich das erkennbar fortsetzen wird, sind im Jahr
2014 die Raumkosten höher als in den Vorjahren kalkuliert. Die Kosten für das Schulungszentrum
sind nicht zuletzt aufgrund erhöhter Energiekosten angestiegen. Darüber hinaus sind
Renovierungsarbeiten notwendig, die in den vergangenen Jahren nicht durchgeführt wurden. Die
vorhandene Bausubstanz bedarf an mehreren Stellen der Sanierung.
Die Neuausrichtung der Energieversorgung wird mit Sicherheit weitere Preiserhöhungen zur Folge
haben.
Raumkosten
2012:
2013:
Ansatz 2014:
12.670,35 €
19.887,37 €
21.100,00 €
Mitgliederinformation/ Interne und externe Öffentlichkeitsarbeit
Die interne und externe Öffentlichkeitsarbeit ist mehr als spärlich. Um dem gebotenen Ansehen der
Schützen in der Öffentlichkeit Rechnung zu tragen, sind hier höhere Anstrengungen erforderlich.
Aktueller Handlungsbedarf besteht so z.B. beim Internetauftritt des RSB. Der derzeit im Betrieb
befindliche Internetauftritt ist nicht mehr zeitgemäß, da keine interaktiven Dialoge darüber
abgewickelt werden können.
In 2015 wird darüber zu entscheiden sein, ob das RSB-Journal in der jetzigen Form noch erscheinen
soll. Auch hier wird eine andere Kostendimension erwartet, weil die Zusammenarbeit mit dem
bisherigen Dienstleister wahrscheinlich nicht mehr möglich sein wird.
An dieser Stelle sei angemerkt, dass die aktuelle Aufgabenwahrnehmung der internen und externen
Öffentlichkeitsarbeit nur mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht mehr geleistet werden kann.
Fazit:
Der RSB hat das Jahr 2013 mit einem Verlust abgeschlossen. Um einen Ausgleich in der Bilanz zu
erreichen, musste der Rheinische Schützenbund auf Rücklagen zurückgreifen. Für das Jahr 2014 ist
dies laut Einschätzung des Finanzausschusses aufgrund der Auflösung der RSB Marketing GmbH
nicht notwendig.
Für das Jahr 2015 muss von einem Verlust ausgegangen werden, wenn der Beitrag nicht um 0,50 €
erhöht wird.
Damit der Rheinische Schützenbund trotz sinkender Mitgliedszahlen seinen satzungsgemäßen
Aufgaben und Zielen weiterhin gerecht werden kann, ist eine Beitragserhöhung um 0,50 € ab 2015
notwendig.
Erläuterung zum Vorschlag der Beitragserhöhung gemäß TOP 8 anlässlich der
Delegiertenversammlung am 27. April 2014
Zu den satzungsgemäßen Aufgaben zählen:
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die Pflege des Schießsportes als Leistungs-, Breiten- und Freizeitsport, unter
Berücksichtigung des Umweltschutzes und der Dopingvorschriften (lt. Satzung des
Deutschen Schützenbundes und der Satzung und Ordnung der Landessportbünde (LSB)).
die Jugendpflege sowie die Förderung des Nachwuchses im Schießsport,
die Pflege und Wahrung des Schützenbrauchtums als wertvollen Bestandteil unseres
kulturellen Lebens,
die Ausrichtung und Durchführung von Meisterschaften und Wettkämpfen im Verein, Kreis,
Bezirk, Gebiet und auf Landesebene,
die Unterstützung und Beratung der Behörden, Organisationen und Mitgliedsvereine in
schießsportlichen Fragen, Versicherungsangelegenheiten usw.,
die Zusammenarbeit mit den Landessportbünden Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
als Fachverband für den Schießsport,
die Aus- und Fortbildung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter.
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Bildung
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