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Abschlussbericht des Dekkanates 11 nach der 3

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Zusammenfassender Abschlussbericht Dekanat 11
(November 2013 – November 2014
Im Folgenden sind die zusammengefassten Schlussberichte dieses ersten Abschnitts angeführt.
Arbeitskreis Caritas
Thesen über die gemeinsame „Dekanats-Caritas-Arbeit“
1. Caritasarbeit gehört zu den Grundfunktionen einer christlichen Gemeinde, so wie Liturgie und
Verkündigung. Es sollte sie daher in jeder Pfarre geben.
2. Eine Zusammenarbeit der Pfarren in diesem Bereich erscheint sinnvoll und wird im Dekanat
Simmering bereits durchgeführt. Einer weiteren, noch intensiveren Zusammenarbeit in
Simmering im Bereich Caritas steht nichts im Wege.
3. Jede Pfarre könnte einen bestimmten Schwerpunkt haben, an dem sich andere beteiligen. (z.B.
LE+O, Obdachlose, Wärmestube, usw.)
4. Die Pfarren unterstützen einander gegenseitig bei diversen Caritasprojekten (personell oder
finanziell).
5. Caritasarbeit erfordert finanzielle Ressourcen. Jede Pfarre ist bemüht, für die Caritasarbeit
ausreichende Mittel zur Verfügung zu stellen, wobei Infrastruktur, Räume, Heizung, etc. inkludiert
sind.
Arbeitskreis Finanzen
Es ist wichtig in alle Richtungen sensibel sein, man darf nie vergessen, dass man es mit Menschen
zu tun hat. Wir müssen nicht im Jänner 2015 alles umsetzen.
Unser Vorschlag für einen gangbaren Weg für Pfarre neu in Simmering:
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Das ganze Dekanat 11 soll eine Einheit = Pfarre bilden mit 7 Gemeinden.
Der Leiter dieser Pfarre neu ist ein Pfarrer. Er ist nicht unbedingt Leiter einer Gemeinde.
Dieser wird unterstützt von einem wirtschaftlichen Leiter (dem „Verantwortlichen
Wirtschaftsberater für den Dechant“), der hauptamtlich die wirtschaftlichen Angelegenheiten
führt.
Ein pastoraler Verantwortlicher, ebenfalls hauptamtlich, leitet die pastoralen Tätigkeiten.
Ein einziger Pfarrgemeinderat, in der aber alle Gemeinden vertreten sind. Dieser kann entweder
beim nächsten Termin von allen Gläubigen im Dekanat neu gewählt werden, oder aus den
jetzigen PGRs entsandt.
Es gibt ein gemeinsames Budget das vom wirtschaftlichen Leiter und seinen Gremien wie
Finanzausschuss, Pfarrgemeinderat, oder wie man es dann nennt, verwaltet wird. Dieses
Gremium entscheidet dann, wo der finanzielle Einsatz notwendig ist. Kleine Budgets für
Büromaterialien udgl. werden in den Gemeinden selbst verwaltet.
Es gibt einen Gemeinderat, dessen stellvertretender Vorsitzender (oder ein nominierter) die
Gemeinde im PGR-neu vertritt.
Derzeit nicht ausreichend genutzte oder dem Behindertengleichstellungsgesetz nicht
entsprechende Bauten und Räume werden anderen Nutzungen zugeführt.
Wir sollten im Dekanat die fehlende Ebene möglichst bald einrichten, damit die Pfarrer und auch
die Ehrenamtlichen in den Pfarren entlastet werden.
Arbeitskreis Verkündigung
Wir sind noch nicht soweit: wir haben keine Vorschläge für Pfarrzusammenlegungen. Dafür arbeiten
wir an konkreten gemeinsamen Initiativen, die uns besser zusammenbringen.
Hier einige Vorschläge:
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Neugestaltung, bzw. Ausbau der Dekanatswallfahrt mit gemeinsamer Vorbereitung (für 2015)
Gebetsabend für den laufenden Prozess, bzw. Anbetung einmal monatlich mit allen Pfarren
Die Schwestern des Klosters auf der Simmeringer Hauptstraße gehen mit ihrem
„franziskanischem Abendlob“ in verschiedene Pfarren
Katechese, Glaubensgespräch o. ä. zweimal im Jahr für alle Pfarren
Frage: Wie können alle Pfarrmitglieder über den Prozess und die Vorschläge informiert werden?
Bitte an das Koordinierungsteam: eine einheitliche Spalte in allen Pfarrblättern bzw.
Mitteilungsblättern mit den Terminen für das Dekanat veranlassen.
Bleibt die Frage: wer übernimmt das?
Arbeitskreis Liturgie
Um die Sorgen und Verunsicherungen in Simmering ernst nehmen zu können, aber auch die
Kommunikation über den Prozess in allen Pfarren zu intensivieren, schlägt der Liturgieausschuss
des Dekanats 11 vor, in Simmering den Prozess zu verlängern.
Ein erstes Etappenziel ist geplant, konkrete Pfarr-Kooperationen frühestens im Herbst 2016 zu
starten.
- Gemeinsame liturgische Veranstaltungen gibt es schon / beginnen bereits im Frühjahr 2015.
- Monatliche Gebetsrunden sollen den Prozess geistlich begleiten, Bildungsveranstaltungen
sollen das Wissen um den Strukturprozess vertiefen und in die Pfarrgemeinden weitertragen.
- Die Dekanatswallfahrt (11. Oktober 2015) soll als geistlicher Weg durch die Pfarren des
Dekanats Simmering intensiviert werden.
Ein intensives Jahr 2015 kommt auf uns zu, in dem die Überlegungen und Ideen in den fünf
Arbeitsgruppen weiterentwickelt werden.
Arbeitskreis Pastoral
Zwei Pfarren neu
1. Kaiserebersdorf – St. Klemens – St. Benedikt
2. Altsimmering – Neusimmering – Hasenleiten – St. Lukas
Zwei Begründungen für den Vorschlag zur „Pfarre neu“:
Für diese Zusammensetzung spricht die bereits vorhandene pastorale Zusammenarbeit zwischen
einigen Pfarren. Ebenso spricht die natürliche Genese dafür (aus welchen „Mutterpfarren“ sich die
neu entstandenen Pfarren heraus entwickelt haben).
Es gibt gewachsene und traditionelle Strukturen:
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Gemeinsames Orgelteam Altsimmering – Neusimmering – Hasenleiten sowie Kaiserebersdorf
und St. Benedikt),
- Gestaltung von Festen (Hasenleiten – Lukas)
- Feiern zu Allerheiligen am Kaiserebersdorfer Friedhof (St. Klemens – Kaiserebersdorf),
- Die Betreuung des Pensionistenheimes durch St. Klemens und Kaiserebersdorf
- Jungschar: Pfarre St. Lukas und Altsimmering arbeiten schon zusammen
Geographisch betrachtet ergeben sich durch genannten Varianten (Pfarren neu) zwei geographisch
zusammenhängende Bereiche, die räumliche Nähe ergeben. Dadurch entstehen weniger große
Distanzen. Die Pfarren sind auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Auf
Dekanatsebene wird Gemeinsam am Le+O Projekt gearbeitet. Diese Zusammenarbeit soll ebenfalls
beibehalten und ausgebaut werden.
Dieses Ergebnis ist in zwei Sitzungen seit der 2. Dekanatskonferenz entstanden. Es zeigte sich
aber, dass für einen gut durchdachten Prozess mehr Zeit benötigt wird.
Die Aufgabe in der Zukunft ist weiterer Ausbau der Zusammenarbeit in allen Teilbereichen wie
Liturgie, Ökonomie usw. Das benötigt Kommunikation und Zeit in den Gemeinden.
Die gemeinsame Richtung lässt sich in folgenden Punkten zusammenfassen
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Die Arbeitsgruppen haben mit großem Engagement begonnen. Sehr bald nahmen einige
Priester wenig oder gar nicht an den Treffen teil (Dechant, Dechantstellvertreter und der Pfarrer
von St. Benedikt ausgenommen) obwohl es vorgesehen war, dass jeder Pfarrer oder Moderator
in einem Arbeitskreis mitarbeitet. Auch sonst ist in einigen Arbeitskreisen die Teilnahme
zurückgegangen.
Fast alle Arbeitskreise konnten sich nicht auf einen Zusammenschluss bestimmter Pfarren /
Gemeinden in Richtung „Pfarre neu“ einigen – zwei Arbeitskreise ausgenommen.
Alle Arbeitskreise betonten, dass das Kennenlernen und Zusammenwachsen mehr Zeit braucht
und benannten das kommende Jahr 2015 als „Übergangsjahr“, in dem die Zusammenarbeit
intensiviert werden soll.
Fast alle Arbeitskreise haben sich auf gemeinsame Veranstaltungen geeinigt bzw. sind an einer
intensiveren Zusammenarbeit interessiert (das betrifft eher die Laien als die Priester bzw. waren
die Priester nicht häufig bei den Treffen – siehe oben)
Es gibt einen konkreten Vorschlag in Bezug auf Pfarre neu
1. Kaiserebersdorf – St. Klemens – St. Benedikt
2. Altsimmering – Neusimmering – Hasenleiten – St. Lukas
Ein andere Vorschlag lautet: Wir können uns vorstellen, das ganze Dekanat als Pfarre neu zu
führen und jede jetzige Pfarre würde als Gemeinde weiter bestehen. Neben dem Pfarrer als
Hauptverantwortlichen soll es einen wirtschaftlichen und einen pastoralen Verantwortlichen
geben.
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Seele and Geist
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