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Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015

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Aufgaben, Themen
und Ziele 2014/2015
Bundesverband Baustoffe –
Steine und Erden e.V.
German Building Materials
Association
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
[4-5]
Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie
(6-9)
Aufgaben, Themen und Ziele
Konjunktur/Statistik
Bauwirtschaft
Energie/Klimaschutz
Recht
Rohstoffe
Steuern
Technik/Normung
Umwelt
Verkehr/Infrastruktur
Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
(10-11)
(12-13)
(14-15)
(16-17)
(18-19)
(20-21)
(22-23)
(24-25)
(26-27)
(28-29)
Mitwirkung im BDI
(30-31)
Mitglieder
(32-35)
Ausschüsse/SPA
(36)
Vorstand
(37)
Geschäftsstelle/Koordinierung
Impressum, Fotonachweis
2
(38-39)
(40)
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
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Vorwort
Nachdem die Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie in den
letzten zwei Jahren eine insgesamt schwache Nachfrage
verzeichnen musste, stellen sich die konjunkturellen Vorzeichen in 2014 deutlich günstiger dar. Gleichwohl besteht
zur Selbstzufriedenheit kein Anlass – weder für unsere
Branche noch für die deutsche Volkswirtschaft als Ganzes.
Vielmehr müssen die strukturellen Herausforderungen entschlossener angegangen werden. Vor allem die öffentliche
wie private Investitionstätigkeit ist trotz der Besserung am
aktuellen Rand zu schwach.
Insofern ist seriöse Kritik etwa des Internationalen Währungsfonds (IWF) am deutschen Wachstumsmodell durchaus
berechtigt. Sie setzt eben nicht an den Exporterfolgen der
Unternehmen, sondern an der chronisch schwachen Inlandsnachfrage an, die unsere Volkswirtschaft seit geraumer
Zeit prägt. Bei der Inlandsnachfrage kommt der Investitionstätigkeit und damit auch den Bauinvestitionen eine Schlüsselrolle zu. Höhere Investitionen im Inland tragen nicht nur
dazu bei, ökonomische Ungleichgewichte in der EU abzubauen. Investitionen sind vielmehr auch Voraussetzung für die
Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und ein nachhaltiges
Wachstum in der Zukunft.
Für die geforderte Investitionsoffensive müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Immerhin: Die schwarz-rote
Bundesregierung hat in dieser Hinsicht nicht nur Lippenbekenntnisse produziert, sondern auch für unsere Branche
einige positive Akzente gesetzt. Hierzu gehört ein Verzicht
auf kontraproduktive Verschärfungen der Erbschaft- und
Vermögensteuer, die nicht zuletzt die Unternehmen des
industriellen Mittelstands hart getroffen hätten. Auch die
fest zugesagte Erhöhung des Investitionsbudgets für die
Bundesverkehrswege ist zu begrüßen, wenngleich für eine
Auflösung des Investitionsstaus deutlich mehr Kapital mobilisiert werden muss. Last not least wurde – wenngleich nach
4
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
zähem Ringen in Berlin und Brüssel – die gebotene Entlastung von Kosten zur Förderung erneuerbarer Energien für
stromintensive Betriebe stabilisiert.
Es ließen sich einige weitere positive Beispiele zitieren. Von
einer echten politischen Vorfahrt für Investitionen aber sind
wir weit entfernt. So hat die Bundesregierung aufgrund
des Mangels an bezahlbarem Wohnraum in den Ballungszentren zwar ein Aktionsprogramm für den Wohnungsbau
angekündigt. Notwendige Investitionsanreize in Form
höherer Abschreibungssätze aber hat sie erst einmal ad
acta gelegt. Auch bei der Sanierung des Gebäudebestands
steigt der Handlungsbedarf, um die selbstgesteckten Ziele
zu erreichen. Es kommt darauf an, die Energiewende auch
mit Hilfe dieses kosteneffizienten Hebels zu stemmen und
Belastungen an anderer Stelle, vor allem für die industrielle Produktion, zu vermeiden. Schließlich ist beim Thema
Rohstoffe mehr Mut gefragt. Zwar wird der industriellen
Wertschöpfung in Berlin und Brüssel endlich wieder ein höherer Stellenwert eingeräumt. Ohne Rohstoffe freilich geht
es nicht! Daher müssen Zielkonflikte zwischen Rohstoff- und
Umweltpolitik entschlossen aufgelöst werden.
Unter dem Strich heißt das: Wir wünschen uns von der
Politik mehr Konsequenz. Dabei stehen vor allem die Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Investitionstätigkeit
auf dem Prüfstand. Der BBS wirbt mit Fakten und Argumenten für die notwendigen politischen Initiativen. Hierbei sind
wir auch in Zukunft auf das Vertrauen und die Unterstützung
unserer Mitglieder und Partner angewiesen.
Ihr
Andreas Kern
Präsident Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
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Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie
Produktion (nominal) und Beschäftigung
in der Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie
(Veränderung gegenüber dem jeweiligen Vorjahr)
Überblick 2013
Betriebe: rund 6.000
Beschäftigung: rund 146.000
16%
Umsatz: rund 31 Mrd. Euro
12%
Erzeugerpreise: +2,2 Prozent
8%
Wertmäßige Produktion: -1,3 Prozent (real)
4%
Kapazitätsauslastung: 80,0 Prozent (unverändert)
-0%
Rohstoffgewinnung: rund 600 Mio. Tonnen
-4%
-8%
2009
Branchenstruktur
(Basis: Anteile an der wertmäßigen Produktion 2013)
2010
Wertmäßige Produktion (nominal)
2011
2012
2013
Beschäftigung
Anmerkung: Wertmäßige Produktion in Betrieben von Unternehmen mit 20
und mehr Beschäftigten. Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in allen
Unternehmen laut BA.
Betonbauteile
Transportbeton
Zement
Kies und Sand, Naturstein
Mauerwerksprodukte*
Werkmörtel
Feuerfest
Mineralwolle
Kalk
Gips
Ziegel**
Fliesen
Naturwerkstein
Keramische Rohstoffe
Recycling
Eisenhüttenschlacken
Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit (BA)
Erzeugerpreisentwicklung (2003 bis 2013; 2003=100)
125
120
115
110
105
100
95
90
85
0
5%
10%
15%
*Kalksandstein, Leichtbeton, Mauerziegel, Porenbeton
**ohne Mauerziegel
Quellen: Statistisches Bundesamt, BBS
6
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
20%
25%
2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Baustoffe, Steine und Erden
Verarbeitendes Gewerbe
Quelle: Statistisches Bundesamt
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
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Kapazitätsauslastung in der Baustoff-, Steine-und-ErdenIndustrie (in Prozent)
ifo-Geschäftsklimaindex Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (Saldo in Prozentpunkten)
82
40
80
30
78
20
76
10
74
0
72
-10
70
-20
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2011
2012
2013
2014
Quelle: ifo-Institut
Quelle: ifo-Institut
Produktion in der EU und in Deutschland
(2004 bis 2013; 2004=100)
Rohstoffe der Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie
in Deutschland (in Mio. Tonnen, 2011)
253,0 Kies und Sand
Naturstein
229,0 Naturstein
40,4 Kalk- und Mergelsteine*
Kalk- und Mergelsteine*
22,6 Kalk, Dolomit
13,9 Kaolin und Spezialton
11,6 Ziegelton
Primärrohstoffe insg.: 587,6 Mio. t
10,5 Spezialsand
Sekundärrohstoffe insg.: 99,7 Mio. t
5,2 Gipsstein, Anhydrit
Substitutionsquote: 14,5 %
1,4 Naturwerkstein
69,0 RC-Baustoffe
7,7 Hochofenschlacken
6,8 REA-Gips
6,1 Stahlwerksschlacken
5,0 sonstige Aschen
3,2 Steinkohlenflugasche
1,9 Gießereialtsande
110
100
90
80
70
60
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
Gew. von Natursteinen, Kies, Sand, Ton, Kaolin (EU-28)
Gew. von Natursteinen, Kies, Sand, Ton, Kaolin (Deutschland)
Glas, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (EU-28)
Glas, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (Deutschland)
Anmerkung: Die Produktionsentwicklung bezieht sich auf die wertmäßige Produktion
(real) in den Teilbereichen Gewinnung von Natursteinen, Kies, Sand, Ton und Kaolin
(NACE 081) und Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (NACE 23).
Quelle: Eurostat
0
50
Primärrohstoffe
100
150
200
250
300
Sekundärrohstoffe
*für die Zementherstellung
Quelle: BBS
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Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
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Konjunktur/Statistik
Die wirtschaftliche Entwicklung in der Baustoff-, Steineund-Erden-Industrie wird von der Nachfrage der Bauwirtschaft und anderer Industrien bestimmt: Rund 80 Prozent
der wertmäßigen Produktion gehen in den Hoch- und
Tiefbau, die übrigen 20 Prozent werden unter anderem in der
Stahl-, Chemie- und Glasindustrie sowie weiteren Sektoren
des Verarbeitenden Gewerbes verwendet.
Die Konjunktur in der Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie
verlief 2013 ungünstiger als zunächst erwartet. Insbesondere der lange Winter und die Flutkatastrophe im Frühsommer
hatten die Bautätigkeit massiv beeinträchtigt. Daher lag
die wertmäßige Produktion in der ersten Jahreshälfte um
real 5,4 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert.
Von Juli bis Dezember konnte dieser Rückgang teilweise
aufgeholt werden, so dass die Produktion in 2013 real um
insgesamt 1,3 Prozent sank. Für 2014 ist der BBS deutlich
optimistischer. So sind die Frühindikatoren für die Bauwirtschaft (Baugenehmigungen, Auftragseingänge) weiterhin
aufwärts gerichtet. Auch die Steine-Erden-Nachfrage aus
dem Verarbeitenden Gewerbe dürfte angesichts der verbesserten gesamtwirtschaftlichen Aussichten zulegen. Zum
Jahresbeginn 2014 hat sich die Produktion – auch bedingt
durch den Basiseffekt – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
bereits sehr positiv entwickelt. Alles in allem erwartet der
BBS im laufenden Jahr einen deutlichen Zuwachs beim
Absatz von Steine-Erden-Gütern.
Der BBS unterstützt seine Mitglieder bei der Bewertung der
konjunkturellen Entwicklung, indem er statistische Daten
aufbereitet und langfristige Trends untersucht. Dazu werden
unter anderem Quartalsberichte und die jährlich erscheinenden „Konjunkturperspektiven“ veröffentlicht. Der BBS
greift in Sonderauswertungen zudem spezielle Aspekte
des Nachfragepotenzials diverser Marktsegmente (Gebäudesanierung, Verkehrsinfrastruktur etc.) auf und analysiert
produktionsrelevante Entwicklungen zur Untermauerung
wirtschaftspolitischer Positionen. Dies gilt zum Beispiel für
das Angebot an primären und sekundären Rohstoffen oder
die Belastung der Industrie mit Energiekosten.
Themen und Ziele
Aufbereitung statistischer Daten zur Entwicklung der
Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie
Erstellung von Konjunkturprognosen und Trendanalysen
Untermauerung wirtschaftspolitischer Positionen mit
Fakten
Kooperationspartner
Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, HDB
Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, ZDB
Verbände der energieintensiven Industrien und
Rohstoffbranchen
Wirtschaftsforschungsinstitute
Ansprechpartner
Christian Engelke, Geschäftsführer Volkswirtschaft
Tanja Lenz, Referentin Wirtschaftspolitik
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Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
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Bauwirtschaft
In Deutschland wird im internationalen Vergleich zu wenig
investiert – auch im Baubereich. Dabei ist eine starke Investitionstätigkeit der Schlüssel zu langfristigem Wachstum und stabiler Beschäftigung.
Fast 60 Prozent der gesamten Bauinvestitionen entfallen
auf den Wohnungsbau. Gleichwohl befindet sich die Bautätigkeit trotz der Zuwächse in den letzten beiden Jahren
auf zu niedrigem Niveau. Regional kommt es daher – auch
angesichts steigender Zuwanderung aus dem In- und Ausland in die Ballungszentren – zu Knappheit an bezahlbarem
Wohnraum. Dies spiegelt sich in deutlich anziehenden Mietund Kaufpreisen wider. Daher sind bessere Anreize für
den Wohnungsbau insbesondere im unteren und mittleren
Preissegment erforderlich, etwa durch die Erhöhung der
Abschreibungsrate im Mietwohnungsbau. Hierfür setzt
sich der BBS gemeinsam mit der Aktion „Impulse für den
Wohnungsbau“ sowie weiteren Bündnispartnern ein.
Rund ein Drittel des deutschen Energieverbrauchs entfällt
auf den Gebäudesektor. Damit ist die Steigerung der Energieeffizienz von Immobilien einer der wichtigsten Schlüssel
für die Umsetzung der Energiewende. Die von der Bundesregierung angestrebte Aufstockung der KfW-Förderung
ist daher zu begrüßen. Allerdings müssen für die politisch
gewünschte Steigerung der Sanierungsquote weitere
Anreize gesetzt werden, beispielsweise durch Einführung
einer steuerlichen Sanierungsförderung. Insbesondere
bei veralteten Wohnungsbeständen der 1950er und 1960er
Jahre kann der Ersatzneubau eine Alternative zur klassischen Sanierung sein. Dies ist gerade dann der Fall, wenn
gleichzeitig Grundrissänderungen – etwa im Hinblick auf
barrierearmes Wohnen – erforderlich sind. Eine entsprechende Einbeziehung in die Förderstruktur wäre daher
sachgerecht.
Bei den Investitionen der öffentlichen Hand rangiert
Deutschland im europäischen und internationalen
12
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Vergleich auf den hinteren Plätzen. Bereits seit 2003 liegen
die staatlichen Investitionen durchgängig unterhalb der
Abschreibungen – die Infrastruktur verfällt zunehmend.
Immerhin sieht die Bundesregierung vor, die Investitionen
in die Bundesverkehrswege bis 2017 um insgesamt 5 Mrd.
Euro aufzustocken. Angesichts des gravierenden Investitionsstaus dürfte diese Summe allerdings kaum ausreichen,
um den Nachholbedarf abzutragen. Hier sind konsequente
politische Anstrengungen zur Schließung der Investitionslücke unter Einbeziehung alternativer Finanzierungswege
gefragt (siehe auch Kapitel Verkehr/Infrastruktur).
Themen und Ziele
Verbesserung der Abschreibungsbedingungen im
Mietwohnungsbau
Weiterentwicklung der Sanierungsförderung durch
Schaffung stärkerer Anreize unter Einbeziehung des
Ersatzneubaus
Ausweitung und Verstetigung öffentlicher
Infrastrukturinvestitionen
Kooperationspartner
Verbände der Bau- und Immobilienwirtschaft
Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“
Initiative „Pro Mobilität“
Ansprechpartner
Christian Engelke, Geschäftsführer Volkswirtschaft
Susanne Hoffmann, Koordinierung Infrastrukturpolitik
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
13
Energie/Klimaschutz
Mit einem Energiekostenanteil an der Bruttowertschöpfung
von 25 Prozent, der in einigen Fachzweigen noch deutlich
höher liegt, gehört die Steine-Erden-Industrie zu den energieintensiven Branchen. Schon aus Kostengründen hat sie
ein hohes Eigeninteresse an der Steigerung der Energieeffizienz. So konnten die energiebedingten CO2-Emissionen
der energieintensiven BBS-Mitglieder seit 1990 um über
45 Prozent gesenkt werden. Zudem sind die Produkte der
Branche für das energieeffiziente Bauen und Sanieren unverzichtbar. Der BBS engagiert sich daher für eine rationale
Energiepolitik, die dem Zieldreieck der Versorgungssicherheit, der Wettbewerbsfähigkeit und der Klimaverträglichkeit gerecht wird.
Die ambitionierte und komplexe Energiewende ist mit
erheblichen Risiken für die industrielle Produktion verbunden. Aus Sicht des BBS ist vor allem eine höhere Kosteneffizienz bei der Förderung der erneuerbaren Energien
geboten. Zwar wird die Novelle des Erneuerbare-EnergienGesetzes (EEG) den weiteren Kostenanstieg bremsen; mit
einer kurzfristigen Kostensenkung ist aber nicht zu rechnen. Die Versorgungssicherheit stellt eine weitere wichtige
Herausforderung der Energiewende dar. Hier könnten
künftig neue Kostenbelastungen für alle Stromverbraucher entstehen, da unter dem Stichwort „Kapazitätsmarkt“
bereits heute Förderinstrumente für Investitionen in den
konventionellen Kraftwerkspark diskutiert werden. Auch
auf EU-Ebene drohen durch eine Verknappung von CO2Zertifikaten zusätzliche Kosten. Immerhin soll die CarbonLeakage-Liste bis 2019 weitgehend erhalten bleiben.
Zur Sicherung der industriellen Basis ist eine Entlastung
von staatlich induzierten Energiekosten unverzichtbar. Die
Fortschreibung der Besonderen Ausgleichsregelung des
EEG ist daher positiv zu werten. Die Novelle des EEG wird
im Einklang mit dem EU-Beihilferecht im Sommer 2014 in
Kraft treten und die Kostenbelastung für stromintensive
Betriebe der Steine-Erden-Industrie auch in Zukunft be-
14
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
grenzen. Mit der Fortführung des „Spitzenausgleichs“ bei
der Energie- und Stromsteuer wurde bereits im Vorjahr ein
wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Energiekosten geleistet. Im Gegenzug hat sich die Wirtschaft zur flächendeckenden Einführung von Energiemanagementsystemen und
zur weiteren Steigerung der Energieeffizienz verpflichtet.
Beim energieeffizienten Bauen setzt die von der Bundesregierung beabsichtigte Verdoppelung der Sanierungsquote
eine Verbesserung der Investitionsanreize voraus. Der BBS
macht sich über eine Aufstockung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms hinaus für die Einführung von Sonderabschreibungen stark (siehe auch Kapitel Bauwirtschaft).
Themen und Ziele
Kosteneffiziente Umsetzung der Energiewende,
Gewährleistung der Versorgungssicherheit
Wettbewerbsfähige Ausgestaltung der Energie-
besteuerung, des EEG und des Emissionshandels
Investitionsfreundliche Regelungen zur Förderung
des energieeffizienten Bauens und Wohnens
Kooperationspartner
Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI
Energieintensive Industrien, EID (Baustoffe, Chemie,
Glas, NE-Metalle, Papier, Stahl)
Industriegewerkschaften (IG BAU, IG BCE)
Ansprechpartner
Dr. Matthias Frederichs, Geschäftsführer
Manuel Mohr, Koordinierung Energiepolitik
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
15
Recht
Der BBS beteiligt sich an den rechtspolitischen Diskussionen auf den Gebieten, in denen seine Mitglieder in
besonderer Weise betroffen sind und über eigene Expertise verfügen. Leitgedanke ist dabei, für die Unternehmen
der Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie Planungs- und
Investitionssicherheit durch verlässliche, transparente und
möglichst schlanke Regelungen zu schaffen.
Seit 2006 verfolgte die Bundesregierung das Ziel, die
aus Gesetzen folgenden Verwaltungskosten für die Wirtschaft von fast 50 Mrd. Euro um 25 Prozent zu senken. Mit
einjährigem Zeitverzug konnte dieses Ziel in 2012 erreicht
werden. Jedoch scheint der Elan zur Senkung und Vermeidung von Verwaltungskosten zu erlahmen. So ist der
Erfüllungsaufwand durch neue gesetzliche Regelungen für
die Wirtschaft in 2013 um rund 1,6 Mrd. Euro gestiegen.
Das im Koalitionsvertrag verankerte Ziel, den Aufwand
entschlossen zu reduzieren, bedarf daher einer klaren
Agenda. Eine effektive Evaluierung bestehender Gesetze
und das Bekenntnis zu einem Nettoabbauziel, das zusätzliche Kosten durch neue Gesetze berücksichtigt, sind dafür
unverzichtbar.
Die Bundesregierung hat den Entwurf für ein Konzerninsolvenzrecht vorgelegt. Durch effizientere Regelungen soll
die Sanierung von Unternehmen auch mit Blick auf den
Erhalt von Arbeitsplätzen verbessert werden. Anstelle des
Konsolidierungszwangs hinsichtlich einzelner Massen wird
künftig ein Kooperationsangebot an die Konzerngesellschaften treten. Ziel ist es, Unternehmen als Ganzes zu
erhalten. Der Entwurf weist drei Ebenen auf: die Gerichtsstands- und Verweisungsbestimmungen, die Statuierung
von Kooperationsrechten und -pflichten und die Einführung
eines eigenständigen Koordinationsverfahrens.
worden. Mit der Einigung ist die Diskussion um die Einführung kollektiver Rechtsschutzelemente (Sammelklagen)
vorerst beendet. Auch der ursprünglich geforderte Strafschadensersatz, der mit einer Überkompensation von
Vergehen verbunden wäre, ist nicht weiter verfolgt worden.
Die Regelung zur Abwälzung des potenziellen Schadens
entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes.
Der BBS wird die Umsetzung der Richtlinie in nationales
Recht begleiten.
Themen und Ziele
Planungs- und Investitionssicherheit durch
verlässliche und schlanke Regulierung
Sachgerechte Weiterentwicklung des Wirtschaftsrechts
und angrenzender Rechtsgebiete
Praxisorientierte Ausgestaltung des Wettbewerbs-
und Haftungsrechts
Kooperationspartner
Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI
Forschungsinstitut für Wirtschaftsverfassung
und Wettbewerb, FIW
Ansprechpartner
Wolf Müller, Geschäftsführer Recht
Dr. Matthias Schlotmann, Koordinierung Europapolitik
Im Hinblick auf die EU-Richtlinie zu Schadensersatzklagen
im Kartellrecht ist im März 2014 zwischen Europäischem
Parlament, Rat und Kommission ein Kompromiss erzielt
16
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
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Rohstoffe
Die Gewinnung heimischer Baurohstoffe und Industrieminerale ist ein wichtiger Faktor zur Sicherung des Standorts
Deutschland. Die temporäre Inanspruchnahme der Abbauflächen erfolgt umweltschonend; mit ausgefeilten Maßnahmen zur Renaturierung leisten die Betriebe einen wichtigen
Beitrag zur Biodiversität. Auch bei der Verwertung von Sekundärrohstoffen kann die Steine-Erden-Industrie mit hohen Quoten aufwarten. Im Gegenzug ist die kapitalintensive
Branche auf adäquate Rahmenbedingungen angewiesen.
Die geplante Bundeskompensationsverordnung, die sich
auch auf den Ausgleich von Eingriffen zur Rohstoffgewinnung bezieht, entwickelt sich zum Dauerthema. Zwar konnte
der Entwurf durch Einführung eines schutzgutübergreifenden Ansatzes, die Überarbeitung des Biotopwertverfahrens
und eine angemessene Berechnungsbasis für Ersatzgelder
in wirtschaftlicher wie naturschutzfachlicher Hinsicht verbessert werden. Allerdings stehen die Bundesländer dem
Vorhaben skeptisch gegenüber. Der BBS wird sich weiterhin
für eine sachgerechte Lösung auf Bundesebene einsetzen.
18
zu leisten. Dies soll auch durch die sichere Versorgung mit
heimischen Rohstoffen zu wettbewerbsfähigen Preisen
erreicht werden. Neben besserer Rechtsetzung soll eine
aktivere Öffentlichkeitsarbeit initiiert werden. Der BBS
begrüßt die europäische Innovationspartnerschaft, die ihre
adäquate Umsetzung auf nationaler Ebene finden muss. Er
spricht sich in diesem Zusammenhang gegen eine industrie- wie umweltpolitisch kontraproduktive Einführung von
Rohstoffsteuern aus.
Themen und Ziele
Stärkung flexibler Instrumente (Ökokonten etc.)
im Planungs- und Genehmigungsrecht
Begleitung der Rohstoffstrategien auf europäischer
und nationaler Ebene
Im März 2014 hat das EU-Parlament die Revision der Richtlinie zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) beschlossen. Die Ausweitung der UVP-Pflicht auf Neuaufschlüsse
und Erweiterungen von Abbaustätten unter 25 Hektar ist
nun nicht mehr vorgesehen. Gleiches gilt für die ursprünglich geplante Einbeziehung der Rohstoffexploration. Damit
wurde berechtigten Forderungen der Industrie nach einer
möglichst unbürokratischen Revision der Richtlinie Rechnung getragen. Kontraproduktiv könnten sich hingegen die
Ausweitung der zu prüfenden Einflussfaktoren (etwa um
den Faktor Klima) und die Ergänzung der projektbezogenen
Alternativenprüfung um eine „Nullvariante“ auswirken.
Faktenbasierte Kommunikation gegen ökologisch
Durch die „Innovationspartnerschaft Rohstoffe“ wird die
Rohstoffstrategie der EU fortgesetzt. Ziel ist es, hierdurch
einen Beitrag zur EU-weiten Steigerung der Industrieproduktion auf 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2020
Wolf Müller, Geschäftsführer Recht
Christian Haeser, Koordinierung Rohstoffpolitik
Dr. Matthias Schlotmann, Koordinierung Europapolitik
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
und ökonomisch kontraproduktive Rohstoffsteuern
Kooperationspartner
Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI
Verbände der rohstoffgewinnenden Industrie
(Bergbau, Kali und Salz)
EU-Verbändekreis der nichtenergetischen
Rohstoffindustrie, NEEIP
Ansprechpartner
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
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Steuern
Bund und Länder haben 2013 insgesamt 570 Mrd. Euro an
Steuern eingenommen, das waren 3,3 Prozent mehr als
im Vorjahr. Das gesamtstaatliche Defizit lag nahe Null, für
2014 wird mit einem weiter verbesserten Ergebnis gerechnet. Angesichts der stabilen Lage der öffentlichen Finanzen ist es zu begrüßen, dass die Große Koalition auf eine
Erhöhung der Steuerlast – etwa durch die Einführung einer
Vermögensteuer oder die Anhebung des Spitzensteuersatzes bei der Einkommensteuer – zumindest vorerst verzichten will. Eine Ausweitung der fiskalischen Belastungen
würde Deutschland im Standortwettbewerb benachteiligen
und nachhaltiges Wachstum gefährden. Zur Finanzierung
von Mehrausgaben, etwa im Bereich der öffentlichen
Infrastruktur, muss primär auf der Ausgaben- statt auf der
Einnahmenseite des Staates angesetzt werden.
vorgeschriebene Rekultivierung von Abbauflächen stehen
nach wie vor sachgerechte Vorgaben, etwa im Hinblick auf
die Gegenrechnung von Kippgebühren, auf der Agenda.
Die Unternehmen der Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie sind auf eine möglichst unbürokratische Ausgestaltung
des Steuerrechts angewiesen. So sollten zum Beispiel
die umsatzsteuerlichen Regelungen für Lieferungen im
europäischen Binnenmarkt praxisnah ausgestaltet sein,
um Bürokratiekosten zu vermeiden. Gleiches gilt für die
umsatzsteuerliche Behandlung von Transportbehältnissen. Bei der Bildung von Rückstellungen für die gesetzlich
Themen und Ziele
Die Einführung von Rohstoffsteuern lehnt der BBS ab,
zumal damit auch keine ökologische Lenkungswirkung
verbunden wäre. Vielmehr droht den Betrieben dringend
erforderliche Liquidität, auch für Investitionen in ressourceneffiziente Prozesse, entzogen zu werden (siehe auch
Kapitel Rohstoffe). Nach wie vor hohe Bedeutung kommt
auch der Ausgestaltung der Steuern und Abgaben auf den
Produktionsfaktor Energie zu. Die Baustoff-, Steine-undErden-Industrie ist – wie andere energieintensive Branchen
auch – hierbei auf wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen
angewiesen (siehe auch Kapitel Energie/Klimaschutz).
Investitions- und wachstumsfreundliche
Ausgestaltung des Steuersystems
Vereinfachung umsatzsteuerlicher Regelungen
für Lieferung und Transport
Sachgerechte Vorgaben für Rekultivierungs-
rückstellungen
Verzicht auf Rohstoffsteuern, wettbewerbsfähige
Energiebesteuerung
Kooperationspartner
Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI
Energieintensive Industrien in Deutschland, EID
Ansprechpartner
Christian Engelke, Geschäftsführer Volkswirtschaft
Tanja Lenz, Referentin Wirtschaftspolitik
20
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
21
Technik/Normung
Für die Baustoffindustrie ist die Normung, die das Baurecht
von technischen Details entlastet, von grundlegender Bedeutung. Gerade deshalb kommt es darauf an, die drohende
Überfrachtung der Baustoffnormung zu verhindern. Der
BBS setzt sich dafür ein, nur dort Standards zu setzen, wo
auch konkrete Anforderungen bestehen. Gemeinsam mit
„Construction Products Europe“ (CPE) spricht sich der BBS
zudem für einen Verzicht auf nationale Alleingänge in der
Normung aus.
Ein möglichst schlankes Normenwerk muss auf bereits entwickelte Standards zurückgreifen, statt durch eine Vielzahl
konkurrierender Ansätze der Mehrfachregulierung Vorschub
zu leisten. So plädiert der BBS dafür, den am Markt etablierten, EU-weit harmonisierten Standard für Umweltproduktdeklarationen (EPD) nicht durch das für Bauprodukte wenig
geeignete Instrument des „Product Environmental Footprint“
(PEF) zu entwerten.
Das Ziel praxisgerechter Regelungen verfolgt der BBS auch
im Dialog mit dem Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt).
Eine Erweiterung der bauaufsichtlichen Zulassungen in
Deutschland, zum Beispiel um freiwillige Nachhaltigkeitsangaben, stellt im europäischen Binnenmarkt keine zielführende Option dar. Zudem muss die Abgrenzung zwischen
öffentlich-rechtlichen Anforderungen und freiwilligen Angaben gewahrt bleiben. Dies wird durch ein Rechtsgutachten
bestätigt, das der BBS gemeinsam mit dem „Institut Bauen
und Umwelt“ (IBU) initiiert hatte.
Im Februar 2014 ist der Delegierte Rechtsakt zur Bereitstellung von Leistungserklärungen im Internet in Kraft getreten.
Der Rechtsakt konkretisiert die Vorgaben der europäischen
Bauprodukte-Verordnung und dient dazu, die Weitergabe von
Leistungserklärungen innerhalb der Lieferkette zu vereinfachen. Dies war mit Blick auf Rechtssicherheit und Kosteneffizienz ein wichtiges Anliegen vieler Baustoffhersteller.
22
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Im Dialog mit Politik und Wissenschaft hat der BBS erste
wichtige Impulse gegeben, um die eng verwobenen Themen
„Nachhaltigkeit“ und „Ressourceneffizienz“ zusammenzuführen. Durch eine ressourcen- und nutzenorientierte
Zuordnung der Kriterien kann das Bewertungssystem der
Bundesregierung zum Nachhaltigen Bauen weiterentwickelt
werden. Die Vorteile der Massivbauweise, insbesondere die
Dauerhaftigkeit sowie der Schall- und Brandschutz, sollten
auf diesem Wege Eingang in eine sachgerechte Bewertung
der Ressourceneffizienz auf Bauwerksebene finden.
Themen und Ziele
Verbesserung der Baustoffnormung und Vermeidung
von Mehrfachregulierung
Praktikable Lösungen zur Umsetzung der
Bauprodukte-Verordnung
Weiterentwicklung des Bewertungssystems zum
Nachhaltigen Bauen
Kooperationspartner
Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI
Construction Products Europe, CPE
Deutsches Institut für Normung, DIN
Deutsches Institut für Bautechnik, DIBt
Ansprechpartner
Dr.-Ing. Berthold Schäfer, Geschäftsführer Technik
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
23
Umwelt
Die Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie setzt entlang
der gesamten Wertschöpfungskette auf eine nachhaltige
Entwicklung. Angesichts der Fortschritte im produktionsund produktbezogenen Umweltschutz kann sie mit Fug und
Recht wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen einfordern.
Im Spannungsfeld zwischen Medien- und Ressourcenschutz ist dies von besonderer Bedeutung: Während mit
der geplanten Mantelverordnung Sekundärstoffe aus dem
Wirtschaftskreislauf gedrängt würden, setzt das Ressourceneffizienzprogramm des Bundes (ProgRess) auf die
Steigerung des Sekundärstoffeinsatzes zur Schonung natürlicher Ressourcen. Dieser Zielkonflikt hat sich mit dem
Votum der Bund-Länder-Gruppe zur Mantelverordnung
noch einmal erheblich verschärft. Würde das Ergebnis
umgesetzt, müssten wohl mehr als 50 Prozent der Sekundärstoffe auf Deponien beseitigt werden. Der BBS wird sich
weiterhin für ausgewogene Regelungen stark machen.
24
mangelt es an Indikatoren, die am Nutzen der eingesetzten
Rohstoffe und nicht isoliert am Materialinput ansetzen.
Der BBS vertritt seine Positionen unter anderem in
den Gremien, die die Bundesregierung zum Thema
„Ressourceneffizienz“eingerichtet hat.
Gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Partnern macht
sich der BBS außerdem bei der Umsetzung der Richtlinie für Industrieemissionen, der Bewertung von RadonEmissionen aus Bauprodukten oder der Festlegung von
Grenzwerten für Staub und andere Stoffe für sachgerechte
Lösungen stark.
Themen und Ziele
Handlungsbedarf besteht auch bei der Anlagenverordnung
zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, die feste
Gemische pauschal als wassergefährdend einstuft und erhebliche Nachrüstungspflichten für Lager- und Umschlagflächen auslöst. Zwischenzeitlich konnten einige wichtige
Verbesserungen des Verordnungsentwurfes erreicht
werden (Ausnahme ökologisch hochwertiger Sekundärstoffe, kostengünstigere Bauweise für Dichtflächen). Der BBS
setzt sich für weitere Verbesserungen ein, um ökonomisch
wie ökologisch negative Folgen für die Verwertung unbedenklicher Sekundärstoffe zu vermeiden.
Wirtschaftsverträgliche Ausgestaltung umwelt-
Auf europäischer und nationaler Ebene wird häufig unterstellt, dass eine absolute Reduktion des Rohstoffeinsatzes
mit einer Steigerung der Ressourceneffizienz verbunden
wäre. Dieser simple Ansatz ist nicht sachgerecht und hätte
fatale Auswirkungen auf den Industriestandort, da er auf
eine Verknappung der für die Produktion notwendigen Rohstoffe hinausläuft. Aus industrie- und baupolitischer Sicht
Construction Products Europe, CPE
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
politischer Vorgaben
Auflösung von Zielkonflikten zwischen Medien-
und Ressourcenschutz
Sachgerechte Ansätze zur Ermittlung der
Ressourceneffizienz
Kooperationspartner
Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, HDB
Ansprechpartner
Dr.-Ing. Berthold Schäfer, Geschäftsführer Technik
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
25
Verkehr/Infrastruktur
Die Baustoff-, Steine-und-Erden-Industrie ist auf eine gute
Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Die gesamte Branche
transportiert in Deutschland jährlich mehr als 1,3 Mrd.
Tonnen Güter. Der mit Abstand größte Anteil am Gesamttransport entfällt mit fast 94 Prozent des Güteraufkommens und gut 73 Prozent der Verkehrsleistung auf den
Straßengüterverkehr. Hintergrund ist die verbrauchernahe
Logistik vieler Betriebe. Die Potenziale zur Verlagerung auf
andere Verkehrsträger sind daher begrenzt. Um Transporte effizienter, kostengünstiger und umweltfreundlicher zu
gestalten, sind eine moderate Ausweitung der Maße sowie
eine begrenzte Erhöhung der Gewichte und Achslasten von
Lkw sinnvoll.
Angesichts der chronischen Unterfinanzierung fordert der
BBS auch für diese Legislaturperiode eine bedarfsgerechte Aufstockung und Verstetigung der Investitionen für die
Bundesverkehrswege (Straße, Schiene, Wasserwege) auf
jährlich 14 Mrd. Euro. Die Umstellung der Verkehrswegefinanzierung von der Haushalts- auf die Nutzerfinanzierung,
eine dauerhafte Zweckbindung der Mauteinnahmen sowie
eine bessere Mobilisierung privaten Kapitals bleiben auf
der politischen Agenda. Die Baustoffindustrie macht sich
zudem gemeinsam mit dem BDI und der Bauindustrie für
eine höhere Akzeptanz von Großprojekten stark.
Um den gewaltigen Ausbau- und Erhaltungsstau bei der Infrastruktur zu verdeutlichen, hat der BBS das Thema Brückenneubau und -sanierung erneut aufgegriffen. Nachdem
zunächst der Zustand der Brücken an Bundesfernstraßen
im Vordergrund stand, wurde in einem Folgegutachten des
Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) die Brückeninfrastruktur im kommunalen Bereich untersucht. Ziel war es,
den Umfang des Ersatzbedarfs zu eruieren und Kriterien
zur Festlegung von Prioritäten beim Ersatzneubau abzuleiten. Danach müssen bis 2030 über 10.000 kommunale
Brücken ersetzt werden; der Ersatzneubaubedarf summiert sich auf bis zu 16 Mrd. Euro.
26
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Mehrere Verbände, darunter der BDI und der BBS, haben
eine Studie über die Verkehrsinfrastrukturplanung und
-finanzierung in ausgewählten Nachbarstaaten durch das
Beratungsunternehmen Roland Berger erarbeiten lassen.
Die Studie zeigt praktikable Reformpfade auf und liefert
Impulse für die aktuelle politische Diskussion.
Der BBS beteiligt sich über seine Mitarbeit im BDI und in
der Initiative „Pro Mobilität“ hinaus an weiteren Organisationen, die sich für eine moderne Infrastruktur einsetzen.
Hierzu gehört auch die Aktionsgemeinschaft „Impulse pro
Kanalbau“.
Themen und Ziele
Aufstockung und Verstetigung der Investitionen für die
Bundesverkehrswege auf jährlich 14 Mrd. Euro
Mobilisierung privaten Kapitals, belastungsneutrale
Ausweitung der Nutzerfinanzierung (Lkw-, Pkw-Maut)
Zweckbindung der Mauteinnahmen für den Fernstraßenbau
Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts von Lkw
Kooperationspartner
Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI
Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, HDB
Initiative „Pro Mobilität“
Aktionsgemeinschaft „Impulse pro Kanalbau“
Ansprechpartner
Dr. Matthias Frederichs, Geschäftsführer
Susanne Hoffmann, Koordinierung Infrastrukturpolitik
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
27
Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
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Die Interessenvertretung der Baustoffindustrie wird durch
gezielte Aktivitäten im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Ziel ist es, den Anliegen der Branche und ihren Erwartungen an die Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen durch fundierte Informationen
Gehör zu verschaffen. Eine breite Palette von Kommunikationsmitteln wird dafür genutzt: Neben Pressemitteilungen,
Jahresbericht und Internetauftritt sind dies Symposien,
Hintergrundgespräche sowie Fachpublikationen, mit denen
unter anderem die Ergebnisse der vom BBS initiierten
Studien kommuniziert werden. Hierdurch wird das Ansehen des BBS als kompetenter Ansprechpartner und Akteur
in der wirtschaftspolitischen Debatte gestützt. Neben der
Mitarbeit im BDI sind für eine wirksame Interessenvertretung auch im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bündnispartnerschaften mit anderen Branchenverbänden
und Multiplikatoren notwendig, die mittlerweile entlang der
gesamten Wertschöpfungskette etabliert sind.
Gemeinsam mit den Energieintensiven Industrien in
Deutschland (EID) setzt sich der BBS in der hitzigen Debatte um die Energiewende für die Wettbewerbsfähigkeit der
Grund- und Baustoffproduktion ein. Zentrale Herausforderung ist die Entlastung stromintensiver Betriebe von den
Kosten zur Förderung erneuerbarer Energien gewesen.
Hierzu haben die Bündnispartner verstärkt Presseaktivitäten (Pressegespräche, -meldungen) durchgeführt.
Im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 hat sich der BBS an
einer Vielzahl von branchenübergreifenden Publikationen beteiligt. Dies gilt zum Beispiel für den gemeinsamen
Forderungskatalog, den die Verbände der Wertschöpfungskette Bau veröffentlicht haben. Hierbei wurden neben den
Forderungen zum Wohnungsbau, zur Gebäudesanierung
und zur Infrastruktur auch die Positionen im Bereich Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz adressiert. Großes
Presseecho fand die vom BBS begleitete Studie zum Zustand der Brückeninfrastruktur im kommunalen Bereich.
Das Gutachten „Best-Practices bei der Infrastrukturfinanzierung und -planung in der EU“ präsentierte angesichts
der zunehmend schwierigen Umsetzung von Großprojekten
Handlungsempfehlungen für schnellere und transparentere Planungs- und Genehmigungsverfahren (siehe auch
Kapitel Verkehr/Infrastruktur). Zur Vertiefung sind ein
Werkstattgespräch und ein Kommunalkongress geplant.
Energieintensive Industrien, Rohstoffverbände
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Themen und Ziele
Publikationen zu aktuellen Branchenthemen
Begleitung und Präsentation von Studien
Pflege von Netzwerken und Bündnispartnerschaften
Kooperationspartner
Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI
Verbände des Baugewerbes und der Bauindustrie
Ansprechpartner
Dr. Matthias Frederichs, Geschäftsführer
Susanne Hoffmann, Leiterin Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
29
Mitwirkung im BDI
Der BBS verfolgt übergeordnete wirtschaftspolitische Ziele
über seine Mitarbeit in den Gremien des BDI. Die folgenden
BDI-Themen sind für die Baustoff-, Steine-und-ErdenIndustrie von besonderer Bedeutung:
Mittelstand und Familienunternehmen
Konjunktur, Standort und Wettbewerb
Ausschuss Rohstoffpolitik
Dr.-Ing. Martin Kern
(Kieswerk und Baustoff-Industrie Kern GmbH & Co. KG)
Günther Schmidt (Stephan Schmidt KG)
RA Michael Schulz (Hülskens Holding GmbH & Co. KG)
Steuerausschuss
Europa
Dipl.-Finanzw. Michael Hantzaridis (Rheinkalk GmbH)
Klima und Umwelt
Dipl.-Kfm., Dipl.-Finanzw. Rolf Kozelka
(HeidelbergCement AG)
Energie und Rohstoffe
Steuern und Finanzpolitik
Infrastruktur und Mobilität
Mitglieder in den BDI-Ausschüssen
Ausschuss Digitale Wirtschaft, Telekommunikation
und Medien
Dipl.-Kfm. Dietmar Kieslich (Knauf Gips KG)
Ausschuss Energie- und Klimapolitik
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Gerhard Hirth (SCHWENK Zement KG)
Ausschuss Umwelt, Technik und Nachhaltigkeit
Dr. Klaus Droll (Dyckerhoff GmbH,
Wilhelm Dyckerhoff Inst.)
Dipl. Bau-Ing. ETH Urs Kern
(Holcim [Süddeutschland] GmbH)
Verkehrsausschuss
Dr. Peter Langenbach (Hülskens GmbH & Co. KG)
Gunter Trube (Zementwerk Lübeck GmbH & Co. KG)
Ausschuss für Wettbewerbsordnung
RA Benedikt Jodocy (CEMEX Deutschland AG)
Dr. Stefan Lorenz (Dyckerhoff GmbH)
Mittelstandsausschuss
Dr. Erwin Kern (Kies & Beton AG Baden-Baden)
Dieter Schäfer (Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG)
Rechtsausschuss
Dr. Ingo Schaffernak (HeidelbergCement AG)
RA Michael Schulz (Hülskens Holding GmbH & Co. KG)
30
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
31
Mitglieder
Fachverbände
Deutsche Gesellschaft
für Mauerwerks−
und Wohnungsbau e.V.
Fachverband Eisenhüttenschlacken e.V.
Bliersheimer Straße 62
47229 Duisburg
Tel: 02065/49 220
fvehs@fehs.de
www.fehs.de/verbaende/fvehs.de
Vorsitz.: Dr.-Ing. Michael Peters,
ThyssenKrupp Steel Europe AG
GF: Dr.-Ing. Thomas Merkel
Bundesverband der
Gipsindustrie e.V.
Kochstraße 6-7
10969 Berlin
Tel: 030/311 69 82 20
info@gips.de
www.gips.de, www.gips.eu
Vorsitz.: Dipl.-Kfm. Thomas
Bremer, VG-Orth GmbH & Co. KG
GF: Dipl.-Ing. Holger Ortleb
Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.
Kochstraße 6-7
10969 Berlin
Tel: 030/25 35 96-40
mail@dgfm.de
www.dgfm.de
Vorsitz.: Dr. Hans Georg Leuck,
BMO Baustoffwerke MünsterOsnabrück GmbH & Co. KG
GF: Dr. Ronald Rast
Deutscher
Naturwerkstein-Verband e.V.
Sanderstraße 4
97070 Würzburg
Tel: 0931/1 20 61
info@natursteinverband.de
www.natursteinverband.de
Präsident: Joachim Grüter
GF: Dipl.-Ing. (FH) Reiner Krug
Verband der Deutschen
Feuerfest-Industrie e.V.
Rheinstraße 58
56203 Höhr-Grenzhausen
Tel: 02624/94 33-100
senk@vdffi.de
www.vdffi.de
Vorsitz.: Dipl.-Betriebsw.
Thomas Seger,
RHI Urmitz AG & Co. KG
Kom. GF: Ernst Senk
Bundesverband der Deutschen
Kalkindustrie e.V.
Annastraße 67-71
50968 Köln
Tel: 0221/93 46 74-0
information@kalk.de
www.kalk.de
Vorsitz.: Dr. Thomas Stumpf,
Fels-Werke GmbH
HGF: RA Martin Ogilvie
GF: Dr. Werner Fuchs,
Dipl.-Ing. Udo Kremer
FMI Fachverband
Mineralwolleindustrie e.V.
Friedrichstraße 95 (PB 138)
10117 Berlin
Tel: 030/27 59 44 52
info@fmi-mineralwolle.de
www.fmi-mineralwolle.de
Vorsitz.: Dipl.-Phys. Michael Wörtler,
SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG
GF: Dr.-Ing. Thomas Tenzler
Bundesvereinigung
Recycling-Baustoffe e.V.
Düsseldorfer Straße 50
47051 Duisburg
Tel: 0203/9 92 39-0
info@recyclingbaustoffe.de
www.recyclingbaustoffe.de
Vorsitz.: Dipl.-Kfm. Michael Stoll,
REMEX Mineralstoff GmbH
HGF: RA Raimo Benger,
RA Reinhard Fischer
Industrieverband Keramische
Fliesen + Platten e.V.
Luisenstraße 44
10117 Berlin
Tel: 030/27 59 59 74-0
info@fliesenverband.de
www.fliesenverband.de
Vorsitz.: Dr. Eckhard Kern,
V&B Fliesen GmbH
GF: RA Jens Fellhauer
32
Bundesverband Keramische Rohstoffe und Industrieminerale e.V.
Engerser Landstraße 44
56564 Neuwied
Tel: 02631/95 60 450
sekretariat@bvkr.de
www.bkri.de
Vorsitz.: Dr. Hendrik Huppert,
Saarfeldspatwerke
H. Huppert GmbH
GF: RA Dr. Matthias Schlotmann
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Bundesverband
Mineralische Rohstoffe e.V.
Geschäftsstelle Köln
Annastraße 67-71
50968 Köln
Tel: 0221/93 46 74-60
Geschäftsstelle Duisburg
Düsseldorfer Straße 50
47051 Duisburg
Tel: 0203/99 239-0
info@bv-miro.org
www.bv-miro.org
Präsident: Dipl.-Ing. Peter
Nüdling, Franz Carl Nüdling
Basaltwerke GmbH & Co. KG
HGF: Dr.-Ing. Olaf Enger
GF: Ass. d. Bergf. Walter Nelles
RA Raimo Benger
RA Christian Haeser
Bundesverband der Deutschen
Transportbetonindustrie e.V.
Kochstraße 6-7
10969 Berlin
Tel: 030/25 92 292-0
info@transportbeton.org
www.transportbeton.org
Präsident: Dr. Erwin Kern,
Kies und Beton AG Baden-Baden
HGF: Dr.-Ing. Olaf Aßbrock
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
33
Direktmitglieder
konstruktiv & kreativ
Industrieverband
WerkMörtel e.V.
Düsseldorfer Straße 50
47051 Duisburg
Tel: 0203/9 92 39-0
info@iwm.de
www.iwm.de
Vorsitz.: Peter Sarantis,
SCHWENK Putztechnik
GmbH & Co. KG
GF: Dr. Hans-Joachim Riechers
Verein Deutscher
Zementwerke e.V.
Tannenstraße 2
40476 Düsseldorf
Tel: 0211/45 78-1
Kochstraße 6-7
10969 Berlin
Tel: 030/2 80 02-0
vdz@vdz-online.de
www.vdz-online.de
Präsident: Dipl.-Wirtsch.-Ing.
Gerhard Hirth, SCHWENK
Zement KG
HGF: Dr. Martin Schneider
Bundesverband der Deutschen
Ziegelindustrie e.V.
Schaumburg-Lippe-Straße 4
53113 Bonn
Tel: 0228/9 14 93-0
info@ziegel.de
www.ziegel.de
Präsident: Helmuth Jacobi,
Jacobi Tonwerke GmbH
HGF: RA Martin Roth
Techn. GF: Dipl.-Ing.
Dieter Rosen
34
Dipl.-Kfm. Dirk Beese
Dyckerhoff GmbH
Dipl.-Kfm. Andreas Kern
HeidelbergCement AG
Betonverband Straße,
Landschaft, Garten e.V.
Schloßallee 10, 53179 Bonn
Tel: 0228/9 54 56-21
slg@betoninfo.de
www.betonstein.de
Vorsitz.: Dipl.-Ing. Martin
Kronimus, KRONIMUS AG
GF: Dipl.-Ing. Dietmar Ulonska
Fachvereinigung Deutscher
Betonfertigteilbau e.V.
Schloßallee 10, 53179 Bonn
Tel: 0228/9 545 656
info@fdb-fertigteilbau.de
www.fdb-fertigteilbau.de
Vorsitz.: Dipl.-Ing.
Eberhard Bauer
GF: Dipl.-Ing. Dipl. Wirt.-Ing.
Elisabeth Hierlein
Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg e.V.
Gerhard-Koch-Straße 2+4
73760 Ostfildern
Tel: 0711/32 7 32-300
fbf@betonservice.de
www.betonservice.de
Präsident: Harald Sommer,
Albert Regenold GmbH
GF: Dr. Ulrich Lotz
Hessenbeton e.V.
Grillparzerstraße 13
65187 Wiesbaden
Tel: 0611/8 90 85 0
wiesbaden@baustoffverband.de
Vorsitz.: Dipl.-Betriebsw.
Christian Rinn, Rinn Beton- und
Naturstein GmbH & Co. KG
GF: RA Axel Diedenhofen
Fachverband Schloss- und
Beschlagindustrie e.V.
Offerstraße 12
42551 Velbert
Tel: 02051/95 06-0
info@fvsb.de
www.fvsb.de
Vorsitz.: Wolf Hoppe, HOPPE AG,
Michael Meier, SIMONSWERK
GmbH, Frank vom Endt,
Schulte-Schlagbaum AG
GF: Dipl.-Ing. Stephan Schmidt
Institut für Stahlbetonbewehrung e.V.
Kaiserswerther Straße 137
40474 Düsseldorf
Tel: 0211/45 64-256
mail@isb-ev.de
www.isb-ev.de
Vorsitz. und GF:
Dr.-Ing. Jörg Moersch
Dipl. Bau-Ing. ETH Urs Kern
Holcim (Süddeutschland) GmbH
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Gerhard Hirth
SCHWENK Zement KG
Außerordentliche Mitglieder
Basalt-Actien-Gesellschaft
Linzhausenstraße 20
53545 Linz am Rhein
Tel. 02644/563-0
info@basalt.de
www.basalt.de
Vorstand: Peter Vos (Sprecher),
Frank Schlig (stellv. Sprecher),
Dr. Alexander Bach, Dr. Martin
Drummen, Andreas König
BetonBauteile Bayern
Beethovenstraße 8
80336 München
Tel: 089/5 14 03-181
info@betonbauteile-by.de
www.betonbauteile-by.de
Vorsitz.: Norbert Peter,
Bachl GmbH & Co. KG
GF: Dipl.-Ing. Thomas Loders
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Verband Beton- und
Fertigteilindustrie Nord e.V.
Raiffeisenstraße 8
30938 Großburgwedel
Tel: 05139/999-430
info@betonverband-nord.de
www.betonverband-nord.de
Präsidentin: Tanja Pöthmann
GF: Dr.-Ing. Jens Uwe Pott
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
35
Vorsitzende der Ausschüsse/SPA
Bauwirtschaft
Technik und Normung
Dipl.-Kfm. Peter Linten
HeidelbergCement AG
Dr. Klaus Droll
Dyckerhoff GmbH,
Wilhelm Dyckerhoff Inst.
Energie
Dr. Stefan Lorenz
Dyckerhoff GmbH
Vorstand
Umwelt
Präsident
Vizepräsidenten
Dr.-Ing. Jörg Demmich
Knauf Gips KG
Dipl.-Kfm. Andreas Kern
HeidelbergCement AG
Dr. Erwin Kern
Kies & Beton AG Baden-Baden
Dipl.-Ing. Peter Nüdling
Franz Carl Nüdling Basaltwerke
GmbH & Co. KG
Recht
Dr. Ingo Schaffernak
HeidelbergCement AG
Verkehr und Logistik
Dr. Peter Langenbach
Hülskens GmbH & Co. KG
Rohstoffe
Dr.-Ing. Martin Kern
Kieswerk und Baustoff-Industrie
Kern GmbH & Co. KG
Sozialpolitische Arbeitsgemeinschaft Steine und
Erden, SPA
Steuern
Dipl.-Kfm. Franz Bernd Köster
WESTKALK Vereinigte Warsteiner
Kalksteinindustrie GmbH & Co. KG
Dipl.-Kfm., Dipl.-Finanzw.
Rolf Kozelka
HeidelbergCement AG
Vorstandsmitglieder
Hauptamtliches Mitglied
Dipl.-Kfm. Thomas Bremer
VG-Orth GmbH & Co. KG
Michael Basten, M.A.
BBS-Hauptgeschäftsführer
Helmuth Jacobi
Jacobi Tonwerke GmbH
Dr. Hans Georg Leuck
BMO Baustoffwerke MünsterOsnabrück GmbH & Co. KG
Dipl.-Kfm. Michael Liell
Rheinkalk GmbH
36
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Ehrenpräsidenten
Ehrenmitglieder
Dr. Jürgen Lose
Ernst A. Bäumer
Dr.-Ing. Gernot Schaefer
Luitwin Gisbert von Boch
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
37
Geschäftsstelle
38
Koordinierung
Hauptgeschäftsführer
Michael Basten, M.A.
Tel: 030/726 19 99-20
m.basten@bvbaustoffe.de
Geschäftsführer
Dr. Matthias Frederichs
Tel: 030/726 19 99-23
m.frederichs@bvbaustoffe.de
Energiepolitik
Manuel Mohr, M.A.
Tel: 030/280 02-210
m.mohr@bvbaustoffe.de
Geschäftsführer Recht
RA Wolf Müller
Tel: 030/726 19 99-28
w.mueller@bvbaustoffe.de
Geschäftsführer Technik
Dr.-Ing. Berthold Schäfer
Tel: 030/726 19 99-24
b.schaefer@bvbaustoffe.de
Europapolitik
RA Dr. Matthias Schlotmann
Tel: 02631/95 60 450
m.schlotmann@bvbaustoffe.de
Geschäftsführer Volkswirtschaft
Dipl.-Volksw. Christian Engelke
Tel: 030/726 19 99-29
c.engelke@bvbaustoffe.de
Wirtschaftspolitik
Dipl.-Volksw. Tanja Lenz
Tel: 030/726 19 99-31
t.lenz@bvbaustoffe.de
Infrastrukturpolitik, Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Hoffmann, M.A.
Tel: 030/726 19 99-21
s.hoffmann@bvbaustoffe.de
Sekretariat
Kathrin Behrendt
Tel: 030/726 19 99-22
k.behrendt@bvbaustoffe.de
Sekretariat
Karin Scholz
Tel: 030/726 19 99-25
k.scholz@bvbaustoffe.de
Rohstoffpolitik
RA Christian Haeser
Tel: 0221/93 46 74-65
c.haeser@bvbaustoffe.de
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Aufgaben, Themen und Ziele 2014/2015
39
Bundesverband Baustoffe –
Steine und Erden e.V.
Kochstraße 6-7
10969 Berlin
Tel: +49 (0) 30/726 19 99-0
www.baustoffindustrie.de
Herausgeber
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
Verantwortlich
Michael Basten
Redaktion
Susanne Hoffmann
Gestaltung
ServiceDesign, Heidelberg
Druck
Druckwerkstatt Lunow, Berlin
Fotonachweis
S. 1: Haus M, Grünwald bei München; Fotograf: Jens Weber (DNP 2011)
S. 2: CRH Clay Solutions GmbH
S. 10: picture alliance/dpa
S. 13: DB Projektbau GmbH, Berlin (Oelzetalbrücke, Verkehrsproj.d.Dt.Einheit 8);
Foto: HeidelbergCement AG/Steffen Fuchs
S. 15: Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG
S. 17: HeidelbergCement AG
S. 19: Rheinkalk GmbH
S. 20: Rheinkalk GmbH
S. 23: Unternehmensgruppe Schwenk
S. 25: HeidelbergCement AG/Steffen Fuchs
S. 27: Dyckerhoff GmbH
S. 29: BMUB
Berlin, 2014
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V.
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