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Bildungsprogramm 2015 für Aktive in Betrieb und Gesellschaft

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iter!
Wir wissen we
Bildungsprogramm 2015
für Aktive in Betrieb und Gesellschaft
Gew
Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit Vorstand
IMPRESSUM
Herausgeber
Irene Schulz, IG Metall Vorstand
Thomas Veit (V.i.S.d.P.)
FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
Redaktion
Thomas Veit
Bearbeitung des Manuskripts
Silvia Schumann
Lektorat
Katharina Mieskes, www.textfuge.de
Gestaltung
SAFRAN WORKS, Frankfurt
Bildnachweis:
Titel, Seminarfotos & Portraits: Annette Hornischer,
Bilder Ref-Tagung: Tiago Cardoso, U2 Regina Schildheuer, S. 11 Gustavo Alàbiso, S. 15 MikeOrlov/Shotshop.com, S. 18/19 Bianka Huber, S. 63 ff Jens Patzke,
S. 100 C. Braune und IG Metall, S. 155 Jarts FOTODESIgn
EIN HER ZLICHE S
DANKE SCHÖN AN UNSER E SEMIN A RTEILNE HMER (INNEN )! AUCH IN DIESEM JA H R
HABEN UNS KOLLEG INNEN UND KOLLEG EN MIT
IHREN STATEME N TS UND FOTOS BEI DER GESTA LTUNG
DES BILDUN GSPROG RAM MES UNTER STÜ TZT.
DIE BILDER ZEIG EN, DASS DIE SEMIN A RA RBEIT
WIRKLI CH SPASS G EMACH T HAT!
THOMA S VEIT UND DAS TEAM
BILDUN GSOR GANISA TION
Druck
alpha print medien AG, Darmstadt
© 2014, IG Metall Vorstand
v. l. Beate Reschke, Annette Jahn, Silvia Schumann,
Thomas Veit, Brigitte Schlott, Nicole Bäcker.
Allgemeines
VL kompakt
Gesellschaftspolitische Weiterbildung
Betriebspolitische Spezialisierung
Wir wissen weiter!
Forum Politische Bildung
Bildungsprogramm 2015
für Aktive in Betrieb und Gesellschaft
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en
Anmelden, freistellen, teilnehmen
2
Das Bildungsprogramm der IG Metall: Wir wissen weiter!
DAS BILDUNGSPROGRAMM DER IG METALL:
Wir wissen weiter!
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
dass „nichts so beständig ist wie der Wandel“, war
offenbar schon im antiken Griechenland bekannt. Ob
die Philosophen der Antike hingegen auch nur ahnen
konnten, in welchem Umfang und mit welcher Geschwindigkeit sich Wandel heute vollzieht, darf zumindest
bezweifelt werden. Als betriebliche Interessenvertreter
wissen wir das sehr genau: Umstrukturierungen, neue
Produktions- und Managementmethoden, neue Technologien, neue gesetzliche Regelungen und nicht zuletzt
die ökonomischen Rahmenbedingungen stellen uns in
kurzen Takten vor veränderte Handlungsbedingungen.
Selbst auf der Höhe der Zeit und damit handlungsfähig
zu bleiben, ist umso wichtiger. Mit unserem Seminarprogramm bieten wir allen Interessierten die passenden
Weiterbildungsmöglichkeiten.
Wir bündeln Fachwissen mit Handlungskompetenz
Mehr als 80 Prozent aller Betriebsräte sind in der IG Metall
organisiert. Und das aus gutem Grund. Wir sind die
Nummer eins in Sachen Arbeit. Wir machen Tarifverträge.
Wir stehen verlässlich und konsequent aufseiten der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Deshalb sind wir auch die erste Adresse zur Qualifizierung
von Betriebsratsmitgliedern bundesweit. Unsere Seminare
beinhalten weit mehr als nur juristisches Fachwissen.
Wir bieten zusätzlich betriebs-, tarif- und wirtschaftspolitische Handlungskompetenz aus einem Netzwerk von über
155 Verwaltungsstellen mit mehr als 650 hauptamtlichen
Betriebsbetreuerinnen und Betriebsbetreuern vor Ort.
Und: Unsere Seminare enden nicht mit dem Abreisetag.
Unser Netzwerk steht dir auch nach dem Seminar mit
Rat und Tat bei der Unterstützung deiner Aufgaben zur
Verfügung.
BR kompakt: Das Wesentliche im Auge behalten
Nach der Betriebsratswahl ist es für Neugewählte
besonders wichtig, sich schnell fit zu machen für die
Herausforderungen im neuen Amt. Gerade beim Einstieg
ist es wichtig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Unser Ausbildungsgang BR kompakt ist speziell daraufhin
ausgerichtet. BR kompakt bietet den perfekten Einstieg in
eine erfolgreiche Betriebsratsarbeit. Der Ausbildungsgang
Das Bildungsprogramm der IG Metall: Wir wissen weiter!
ist ab der Seite 19 im Bildungsprogramm für Betriebsräte,
SBV und JAV-Mitglieder ausführlich beschrieben. Er knüpft
inhaltlich nahtlos an das regional angebotene Seminar
„Einführung in die Betriebsratsarbeit (BR I)“ an.
VL kompakt: Fit für die gewerkschaftliche
Interessenvertretung
Auch für die gewerkschaftlichen Vertrauensleute ist ein
solides Handlungsfundament wichtig. Dieses bieten
wir mit unserem Ausbildungsgang VL kompakt. Auch
im dritten Jahr nach den VL-Wahlen halten wir das hohe
Angebot an VL-Seminaren aufrecht.
Themenerweiterung und Spezialisierung
Aber auch für diejenigen, die in den letzten Jahren Erfahrung sammeln konnten, haben wir das Richtige. Zusätzlich zu den Seminaren aus BR- und VL kompakt bieten wir
ein nahezu allumfassendes Angebot an Seminaren für die
betriebliche und gewerkschaftliche Interessenvertretung.
Wir wissen weiter
Mitglieder des Betriebsrates, der SBV, der JAV oder des
Vertrauenskörpers sind der erste Anlaufpunkt für Beschäf-
3
tigte bei Problemen aller Art. Sie gestalten die konkreten
Arbeitsbedingungen der Menschen und bewahren die
Rechte und Interessen der Beschäftigten gegenüber dem
Unternehmen in allen wesentlichen Belangen des Arbeitslebens: Entgelt- und Arbeitszeitgestaltung, Gesundheitsschutz, Weiterbildung und Qualifizierung, Leiharbeit,
Datenschutz und vor allem Beschäftigungssicherung sind
nur einige Beispiele, die in ihrem Aufgabenfeld liegen.
Welche Fragen davon auch immer für dich aktuell sind:
Wir wissen weiter. Wir haben das passende Seminarangebot.
Wir wünschen dir viel Erfolg und freuen uns auf deinen
Besuch in unseren Seminaren!
Irene Schulz
geschäftsführendes
Vorstandsmitglied
Ulrike Obermayr
Bereichsleiterin
Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
4
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Seminare im Bildungsprogramm für Betriebsräte
Wo bin ich richtig?
Seminare im Bildungsprogramm für Aktive
Einführungsseminare
Das Bildungsprogramm der IG Metall ist in
zwei Hefte gegliedert:
BR kompakt
In diesem Heft findest du die Seminare für Aktive
in Betrieb und Gesellschaft insbesondere mit
Seminaren nach Bildungsurlaub und § 37.7 BetrVG.
Betriebspolitische Spezialisierung
VL kompakt
Betriebspolitische Spezialisierung
ERA, Entgelt und Leistung
Arbeitszeit- und Arbeitsgestaltung
Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz
§ 37.7 BetrVG/BU
Das zweite Heft enthält die Seminare für Betriebsund Aufsichtsräte, für Schwerbehinderten- und
Jugend- und Auszubildendenvertretungen insbesondere nach § 37.6 BetrVG.
§ 37.6 BetrVG
Gesellschaftspolitische
Weiterbildung
Betriebswirtschaft, Personalentwicklung und Qualifizierung
Geschichte und politische Kultur
Rhetorik, Kommunikation und
Arbeitsorganisation
Ökonomie, Sozialpolitik,
Ökologie und Arbeit
SBV und Teilhabepolitik
Politische Jugendbildung
Personen- und Berufsgruppen
Internationale Bildung
Fachakademie für Arbeitsrecht
Forum Politische Bildung
Betriebsratsvorsitzende
und Aufsichtsratsmitglieder
Referent(inn)en
und Multiplikator(inn)en
Allgemeines
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Orientierungshilfe zur Seminarsuche
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Allgemeines
EINSTIEG
Ich habe bisher an noch keinem Seminar teilgenommen, möchte mich jetzt aber mit grundlegenden Fragen der Gewerkschaftsarbeit in Betrieb und Gesellschaft vertraut machen.*
ÜBERBLICK
Ich bin in meinem betrieblichen Amt neu gewählt und möchte mir nach dem regionalen
Einstiegsseminar einen fundierten Überblick über meine Aufgaben erarbeiten.
SPEZIALISIERUNG
Ich möchte mir in einzelnen Handlungsfeldern bzw. zu Themenschwerpunkten vertiefende
Kompetenzen erarbeiten, um etwa in betrieblichen oder gewerkschaftlichen Ausschüssen
und Projekten Verantwortung übernehmen zu können.
VL kompakt
Gesellschaftspolitische Weiterbildung
Betriebspolitische Spezialisierung
Forum Politische Bildung
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en
VERNETZUNG/LEITUNG/VERMITTLUNG
In meiner Funktion stehe ich vor der Aufgabe, Gremien, Ausschüsse oder Projekte leiten
und führen zu müssen. Ich muss strategisch handeln und andere Personen
vernetzen und zum Handeln motivieren bzw. anleiten.
* Einstiegsseminare finden auf regionaler Ebene statt und werden in diesem Bildungsprogramm
nicht abgebildet. Bitte wende dich an deine IG Metall Verwaltungsstelle vor Ort.
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6
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Stichwortverzeichnis
Heft 1 „Aktive“
Heft 2 „BR“
Abmahnung
27, 33, 38, 280
Alternative Wirtschaftspolitik
28, 42, 47, 113, 115
35
Altersteilzeit
59, 292
Angestellte (´ Büroarbeit)
95 – 96, 118, 124, 216 – 223
Arbeitnehmerüberlassung
27, 260
Arbeitsbeziehungen
27, 47
Arbeitschutz, Arbeitssicherheit
74 – 83
31, 110 – 134
Arbeitsgestaltung
78, 84 – 85, 92 – 93, 101 31, 93-94, 100 – 102, 116
Arbeitslose
142 – 145
Arbeitsmarkt
28, 42, 47
35
Arbeitsmedizin
114, 125
Arbeitsorganisation
184 – 193
Arbeitsrecht
37 – 39, 260 – 291, 281
Arbeitsvertrag
37 – 39, 278, 280, 318
Arbeitszeit
36, 84, 116
31, 38, 100 – 106
Arbeitszeugnis
39, 271, 272
Aufsichtsrat
324 – 331
Auswärtige Beschäftigung
268
Berufsausbildung
166 – 167
Beschäftigungssicherung
32, 144 – 155
Beteiligung
29
34
Betriebe ohne Tarifbindung
58, 265
Betriebliche Altersversorgung
291
Betriebsänderung
32
Betriebsratsassistenz
288, 290
Betriebsvereinbarung
26, 33, 274
Heft 1 „Aktive“
Heft 2 „BR“
Betriebsverfassung ³ Geschichte der
32 – 38
Betriebsversammlung
26, 182
BGM, Betriebliches Gesundheitsmanagement
127, 128
Bilanzen, Bilanzanalyse
72
146, 150 – 152
Bildungsberatung
40
Branchenseminare
232 – 235
BRV (Betriebsratsvorsitzende und Stellvertreter)
296 – 300, 301 – 322
Burnout
78, 80 – 83
116, 118 – 123
Büroarbeit
95 – 96, 118, 124, 216 – 223
BWL
70 – 73
144 – 155
Compliance
261
Computer und Betriebsrat
190, 201 – 203
Datenschutz
125, 250 – 258
Demographische Entwicklung
48
98, 99, 161, 184
Diskriminierung
46 – 49
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Allgemeines
7
Stichwortverzeichnis
Heft 1 „Aktive“
EBR (Europäischer Betriebsrat)
Eingruppierung
86, 87
Einigungsstelle
Einstellung
Elternzeit
Engineering
220 – 223
Englisch
147
Entgelt (´ Eingruppierung)
86, 87
Entlassung
Erwerbslose
142 – 145
Europa / Europäische Union
47, 56 – 58, 117
Fachkräftemangel
48
Faschismus ³ Nationalsozialismus
34
Fehlzeiten, Fehlzeitenmanagement
FlexÜ
Frauen
Führen und Leiten (von BR-Gremien)
GBR / KBR
Gefährdungsbeurteilung
74 – 83
Gefahrstoffe
77
Geschichte der ´ Betriebsverfassung
32 – 38
Geschichte der Arbeiterbewegung
27, 32 – 39
Gesprächsführung
Gesundheitsberater, betrieblicher
Gesundheitsförderung, betriebliche
GPS (Ganzheitliche Produktionssysteme)
92, 93
Heft 2 „BR“
224 – 231
46 – 47
26, 33, 273, 274
27, 33, 37
105
227 – 230
46 – 47
27, 33, 39
157 – 167
133
59
236, 237, 264
302 – 304
276, 321
110 – 124
115
172, 174, 176
128
132 – 133
90 – 97
Industrie 4.0
Industrielle Revolution
Interessenausgleich
Interkulturelle Kompetenz
Internationale Seminare
JAV (´ Jugendseminare)
Jugendseminare
KMU
Konfliktmanagement
Konzernabschluss
Heft 1 „Aktive“
Heft 2 „BR“
92, 93, 101, 115
32, 34
90 – 91, 93 – 94
32, 39
64
56 – 58, 64 – 67
52 – 62, 95 – 98, 108, 109
52 – 62, 95 – 98, 108, 109
Kostenrechnung
Kündigung
Lärmprävention
Lastenhandhabung
Leiharbeit
Leistungszulage, Leistungsbemessung
Marktwirtschaft
Mediation
Medien
Messebegleitseminare
Mitbestimmung als BR
Mitgliederwerbung
Moderation
MTM
Nationalsozialismuns ´ Faschismus
57, 239 – 241
57, 239 – 241
60 – 66, 89, 126, 232 – 235
173, 177 – 180, 309, 310
73
147
78, 79
78, 79
88 – 92
28, 42, 113
144 – 155
27, 33, 39
116, 117
116, 117
27, 260
46, 48 – 56
178 – 180
40, 59, 103
37
103 – 109
91
34
90, 91, 110
26 – 32
176, 308
52
8
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Stichwortverzeichnis
Heft 1 „Aktive“
Heft 2 „BR“
Heft 1 „Aktive“
Öffentlichkeitsarbeit
40, 59, 103
Organicing (´ Mitgliederwerbung)
103 – 109
PC-Schulung
Personalbedarfsplanung
Personalentwicklung
48
Personelle Maßnahmen
Pflegezeit
Präsentationstechniken
Produktionssysteme (´ GPS)
92, 93
Projektmanagement
65
Protokollführung
Psychische Belastungen
78, 80 – 83
Rassismus
46 – 49
Rechtsprechung
Rechtsradikalismus
46 – 49
Referentenaus- und Weiterbildung
120-139
Rente, Ruhestand
Respekt
46 – 49, 61 – 62, 64
Rhetorik
SAP
Schichtarbeit, Schichtplan
85
Schule
146
Social Media, Internet
55
sozial-methodische Kompetenz
29, 34, 59
Sozialplan
Sozialrecht
194 – 200, 315
Studium / Studierende
96 – 97
Suchthilfe, Suchtprävention
Tarifanwendung, bezirklich
Tarifanwendung, überbezirklich
Tarifautonomie
26
Tarifbindung, ohne (´ Betriebe ohne Tarifbindung)
Tarifpolitik
26
Tarifvertrag
26
Tarifvertrag, Anwendung
Teamentwicklung für BR-Gremien
Verhandlungsführung
Vertrauensleute
26 – 29, 100 – 109
VKL
102, 103
Vorsorgeuntersuchung
VWL
28, 113
Wachstum
113
Weimarer Republik
34
Weiterbildung (´ Personalentwicklung)
48
Weltwirtschaftskrise
35, 47
Werkvertrag
Wirtschaftsausschuss
70
Wirtschaftspolitik (³ alternative) 28, 42, 47, 113, 115
Zeitentgelt
Zielvereinbarungen
90
Zukunft der Arbeit
27, 113
190, 201 – 203
157 – 159
157 – 167
27, 33
106
187, 197 – 198
90 – 97
185
116, 118-124, 131
282, 283, 319
292, 293
170 – 182
257, 258
102
193
34, 170 – 182
32, 39
292, 293
Heft 2 „BR“
135-141
70 – 87
30, 46 – 69
58
28, 57
316
174, 176, 312, 313
34
34
125
35
157 – 167
27, 260
144, 148
35
51, 53
49, 56
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Allgemeines
„ Ich komme gerne zum Seminar
der IG Metall, weil ich hier eine
sehr gute Ausbildung bekomme
und meine Tochter mitbringen
kann.“ Peter Neubauer mit Karla
t Für alle Seminare im Bildungszentrum Sprockhövel
wird Kinderbetreuung angeboten.
9
10
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Im diesjährigen Bildungsprogramm haben wir an unterschiedlichen
Stellen Auszüge aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
zitiert. Warum machen wir das?
Der Gedanke, dass Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem
Glauben oder ihrem Geschlecht grundlegende und unabdingbare
Rechte besitzen, geht einher mit der immer wiederkehrenden
Erfahrung des Gegenteils. Insbesondere das weltweite Entsetzen
über das Grauen des Zweiten Weltkriegs war eine Grundlage für die
Verkündung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ am
10. Dezember 1948 durch die Vereinten Nationen.
Bemerkenswert an dieser Erklärung ist, dass sie über die im Zuge
der Aufklärung immer wieder proklamierten politischen Bürgerrechte
wie etwa der Meinungs- und Glaubensfreiheit auch grundlegende
Eleanor Roosevelt, Leiterin der
Kommission zur Erarbeitung der
Menschenrechtserklärung mit der
spanischen Sprachversion
soziale Rechte der Menschen formulierte: Soziale Sicherheit, Bildung,
Gesundheit, Erholung, Freizeit, befriedigende Arbeitsbedingungen und
eine gerechte Entlohnung werden darin ebenso zum Menschenrecht
erklärt wie das Recht, „zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu
bilden und solchen beizutreten“.
11
SOZIA LE SICHE RHEIT,
BILDU NG, GESUN DHEIT, ERHOL UNG,
FREIZ EIT, ...
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist kein völkerrechtlich
wirksamer Vertrag, niemand kann daraus unmittelbar Ansprüche ableiten. Dennoch sollte ihre Wirkung und Strahlkraft gerade in Ländern mit
vielen Menschenrechtsverletzungen nicht unterschätzt werden. Als eines
der am häufigsten übersetzten und meist verbreitetsten Dokumente der
Menschheit ist die Erklärung der Menschenrechte Bezugspunkt, Hoffnung
und Legitimation für soziale Bewegungen und Aktive auf der ganzen Welt.
Auch in Europa und in Deutschland werden längst nicht alle Anforderungen der Charta erfüllt. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Gute Arbeitsbedingungen? Soziale Sicherheit? Da gibt es noch viel zu verbessern und
immer wieder Angriffe auf errungene Standards abzuwehren.
BEF RIE DIG EN DE
A RBE ITSBE DIN GUN GEN , GER ECH TE
EN TLO HN UN G, ...
Als Gewerkschafter(innen), als betriebliche Interessenvertreter(innen)
arbeiten wir täglich für Menschen und ihre Rechte. Ohne dein Engagement wären viele dieser Rechte nur gedruckte Buchstaben auf Papier.
Es geht darum, diese Buchstaben mit Leben zu füllen – in Arbeitsverträgen, in Arbeitsbedingungen, in Tarifverträgen, in Betriebsvereinbarungen,
in unserem eigenen Handeln. Unsere Seminare sind dafür eine hervorragende Voraussetzung. Wir freuen uns auf deinen Besuch.
12
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14 GUTE GRÜNDE für Seminare bei der IG Metall und ihren Partnern
Wir wissen weiter
Viele Firmen bieten Seminare für Betriebsrätinnen und Betriebsräte an. Nicht alle sind seriös.
Deshalb empfehlen wir die Bildungsangebote
der IG Metall. Dafür haben wir Gute Gründe:
1
Wir sind die EXPERTEN
Interessenvertretung ist seit über 100 Jahren
unsere Aufgabe! Wir kennen uns auch bei
schwierigen Fällen aus, verhandeln Tarifverträge und helfen bei Betriebsvereinbarungen.
2
IG Metall im BETRIEB
Lernen endet nicht mit dem letzten Seminartag. Entscheidend ist der Transfer in den
betrieblichen Alltag. Mit 160 Verwaltungsstellen sind wir überall erreichbar und stehen auch
nach dem Seminar zur Verfügung.
3
5
4
6
Die PRAXIS steht im Mittelpunkt
Theoretisches Wissen ist unverzichtbar.
Aber nur in Verbindung mit der Praxis kann sich
dieses Wissen entfalten. Wir haben über unsere
Betriebsbetreuer in den Verwaltungsstellen
täglichen Bezug zur Praxis. Das merkt man an
unseren Seminaren.
Betriebliche Praxis im
GESELLSCHAFTLICHEN Kontext
Allgemeine ökonomische Entwicklungen, politische Vorgaben und Initiativen haben Einfluss
auf die Arbeit im Betrieb. Wir diskutieren in
gen und eröffnen Perspektiven.
Zusammenhängen
Wir leisten MASSARBEIT
Unsere Betriebsräte kommen aus ganz
unterschiedlichen Arbeitsgebieten. Wir bieten
für besondere Bedürfnisse, Personengruppen
und Betriebsratsgremien Seminarkonzepte
nach Maß.
Wir nehmen uns ZEIT
Wir vermitteln neben rechtlichen Aspekten
Hintergründe, Zusammenhänge und Handlungswege. Dafür nehmen wir uns die notwendige Zeit.
7
Wir bieten Raum für
PERSÖNLICHE ENTWICKLUNG
FFachwissen allein reicht nicht aus, Teamarbeit
gehört zur guten Betriebsratspraxis. Wir vermitteln in unseren Seminaren dafür die notwendigen Kompetenzen.
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Allgemeines
8
Mit uns entstehen NETZWERKE
Ob regional oder überregional: Wir
fördern (fachgruppenspezifische) Netzwerke.
Das hilft, wenn es einmal schwierig wird.
9
Wir entwickeln BILDUNGSWEGE
Wir verbinden Grundlagenwissen mit
individuellen Bildungswünschen zur
Spezialisierung. Damit ist man immer auf
dem richtigen Weg.
10
FRAUEN und MÄNNER für die
Betriebsratsarbeit
In der Interessenvertretung ist eine gleichberechtigte Beteiligung von Frauen und Männern
notwendig. Wir fördern die Teilhabe beider
Geschlechter an Bildung und bieten Seminare
mit Kinderbetreuung.
13
11
AUSGEZEICHNETE Seminare
Unsere Seminarkonzepte werden ständig
im bundesweiten Austausch weiterentwickelt.
So sichern wir eine gleichbleibend gute Qualität unserer Seminare. Dafür werden wir von
unabhängigen Gutachtern ausgezeichnet.
12
Wir haben QUALIFIZIERTE Referentinnen und Referenten
Sie verfügen über Erfahrung in der Betriebsratsarbeit. Sie haben sich in Aus- und Fortbildungen umfangreiches Fachwissen zur gesetzlichen
und gewerkschaftlichen Interessenvertretung
angeeignet.
13
LERNEN in freundlicher Atmosphäre
Wir bieten Seminare in gut ausgestatteten Tagungshäusern vor Ort und in den
IG Metall-Bildungszentren an.
14
Unsere Bildungshäuser verbinden
TRADITION und INNOVATION
Die IG Metall unterhält sieben eigene Bildungshäuser. Hier bündeln sich Wissen und Erfahrung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit
modernster Ausstattung und Seminartechnik.
14
Anmelden,
Allgemeinesfreistellen, teilnehmen
Die Seminaranmeldung auf einen Blick:
Fünf Schritte zum Seminar
Schritt 1: SEMINAR AUSWÄHLEN
Welches Seminar das passende für dich ist,
kannst nur du selbst entscheiden. Wir unterstützen dich an dieser Stelle mit ein paar Tipps
bei der Seminarsuche:
Unser Seminarprogramm ist in zwei Hefte
gegliedert. Die thematische Zuordnung zu
den Heften ist auf Seite 4 abgebildet.
Unseren Seminaren sind vier Kompetenzlevel
zugeordnet: Einstieg, Überblick, Spezialisierung sowie Leitung/Vernetzung/Vermittlung.
Die Level helfen bei der Auswahl des passenden Seminarniveaus. (Seite 4/5)
Bei Fragen zum Seminarangebot, zur Seminarauswahl oder zu Freistellungsmöglichkeiten
helfen unsere betrieblichen Bildungsbeauftragten oder die IG Metall vor Ort gerne weiter.
Das komplette Seminarangebot ist auch
auf unserem Internetportal unter
l www.igmetall.de/bildung zu finden.
Mehr Infos dazu auch auf Seite 17.
Tipp: Notiere Seminarnummer und -typ deiner
Wunschseminare. Mit der Seminarnummer
lässt sich jedes Einzelseminar zur Anmeldung
eindeutig identifizieren und wiederfinden. Mit
dem Seminartyp können die verschiedenen
Termine und Orte eines Seminarthemas gefunden werden.
Schritt 2: BESCHLUSSFASSUNG
Mitglieder des Betriebsrats, der Schwerbehindertenvertretung oder der JAV haben für viele
Seminare ein Recht auf Freistellung und Kostenübernahme durch den Arbeitgeber. Voraussetzung dafür ist ein gültiger Entsendungsbeschluss des Betriebsrats. Informationen hierzu
findest du auf Seite 178, Punkt 5.
Tipp: Eine gültige Beschlussfassung muss auf
einer ordnungsgemäßen Betriebsratssitzung
mit folgenden Formalien gefasst werden:
Tagesordnungspunkt Seminarteilnahme des
Mitglieds X zum Seminar Y.
Beschlussfassung für konkreten Kollegen/
konkrete Kollegin X zu
konkretem Seminar Y
mit Termin fassen
Beschlussfassung mit
Mehrheit der anwesenden BR-Mitglieder.
Beschlussfassung
in das Protokoll der
Sitzung aufnehmen.
AU SFÜ HRL ICH E
HIN WE ISE ZU R
SEM INA RTE ILN AHM E
FIN DE ST DU AB
SEI TE 178 .
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Allgemeines
Schritt 3: UNTERRICHTUNG
DES ARBEITGEBERS
Der Arbeitgeber muss rechtzeitig über den
Seminarbesuch informiert werden, damit er die
Möglichkeit hat, deine Abwesenheit einzuplanen. Bei Bildungsurlaubsanträgen sind das
mindestens sechs Wochen vor Seminarbeginn.
Der Antrag muss die Anerkennungsnummer aus
den Seminarangaben enthalten. Bei Seminaren
für Mitglieder des Betriebsrats, der SBV oder
der JAV erfolgt die Unterrichtung im Anschluss
an die rechtzeitige Beschlussfassung des
Betriebsrats.
Tipp: Die Unterrichtung des Arbeitgebers
(Musterformulare ab Seite 183) über
die Seminarteilnahme muss folgende
Informationen enthalten:
Zeitraum der Schulung
teilnehmende Kolleg(inn)en
Seminarort
Seminar- und Themenplan (stehen im
Internet oder in den Verwaltungsstellen
zur Verfügung
Seminarkosten, allgemeine Infos zu den
Seminarkosten auf den Seiten 179/180)
Schritt 4: ANMELDUNG
Schritt 5: TEILNAHMEBESTÄTIGUNG
Melde dich verbindlich bei der IG MetallVerwaltungsstelle vor Ort für das ausgewählte
Seminar an oder sende deine Seminaranfrage direkt vom Internet oder Extranet der
IG Metall ab.
Nach der Anmeldung versenden wir zunächst
eine Anmeldebestätigung. Damit bist du für das
gewählte Seminar angemeldet und vorgemerkt.
Aber Achtung: Möglicherweise befindest du
dich vorerst nur auf der Warteliste. Dein Seminarplatz ist erst mit Erhalt der Seminareinladung verbindlich. Diese versenden wir ca. acht
Wochen vor Seminarbeginn mit allen weiteren
Unterlagen für die Teilnahme:
den Seminar- und Themenplan
Informationen zum Veranstaltungsort
eine Anreisebeschreibung
Tipp: Einige Arbeitgeber versuchen, die Seminarteilnahme erst einmal abzulehnen. Du solltest
auf eine solche Reaktion gefasst sein und dich
dadurch nicht von deinem guten Recht auf
Weiterbildung abbringen lassen. Die meisten
Einwände des Arbeitgebers können gemeinsam
mit dem Betriebsrat abgewehrt
werden (Seite 181/182).
Tipp: Bei Bildungsurlaubsseminaren und
Seminaren nach § 37.7 BetrVG übernimmt die IG Metall die Seminarkosten für ihre Mitglieder
(Seite 179, Punkt 6).
15
16
Anmelden,
Allgemeinesfreistellen, teilnehmen
Weiter. Bilden.
Mit der IG Metall
Unser Kurzfilm zeigt, was man mit Worten so schlecht beschreiben
kann: Die konzentrierte Lernatmosphäre, die professionelle Gestaltung
unserer Seminare, Erholung und Erfahrungsaustausch nach Feierabend
und unsere modernen und komfortablen Bildungszentren.
Und er vermittelt einen Eindruck von den Menschen, die unsere
Seminare besuchen und warum sie dies tun.
Wer sich von unserer Bildungsarbeit überzeugen möchte
kann dem QR-Code folgen oder auf YouTube den Film
mit dem Suchbegriff „Weiter. Bilden.“ finden. Erforderlich
ist lediglich eine stabile Internetverbindung.
DAS REF ERE NTE NPOR TAL - SEM INA RKON ZEP TE UND INFOS:
EXTRAN ET > PRA XIS
> AKTIVE > REF ERE NTE N
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Allgemeines
Aktuell und informativ:
Das IG Metall-Bildungsangebot online
Die aktuellen Bildungsthemen der IG Metall und unsere Seminare sind auch im
Internet zu finden mit ständig aktualisierten Terminen, Suchmasken zur Seminarauswahl
und weiteren Informationen zu den Seminaren l www.igmetall.de/bildung
Alle bundesweiten Seminare mit der Information über freie Plätze
Ankündigung von Seminaren zu aktuellen Themen
Zielgruppenspezifische Bildungsangebote
Informationen zur Anmeldung und Online-Seminaranfrage
Seminarbeschreibungen und Themenpläne
Informationen zur Freistellung nach dem Betriebsverfassungsgesetz und
den Bildungsurlaubsgesetzen der Bundesländer
Adressen und Links der IG Metall-Bildungszentren
Das Bildungsprogramm als PDF zum herunterladen
Die IG Metall hat ein vielfältiges und interessantes Bildungsangebot: Von Tarifpolitik über
Globalisierung und Gestaltung der Arbeitswelt bis hin zu Rhetorikkursen. Die Online-Suche im
IG Metall-Netz unterstützt dich dabei, das passende Seminar zu finden.
Im Servicebereich am Ende jeder IG Metall-Seite findst du diese drei Links zu unseren Seminaren:
Seminare
Suchbegriff, Themengruppe oder Bildungszentrum eingeben und loslegen. Seminaranfrage an die Verwaltungsstelle schicken.
Last-Minute
Seminare
Hier findst du alle Seminare, für die du dich
auch kurzfristig noch anmelden kannst.
Einfach stöbern und bei der zuständigen Verwaltungsstelle Bescheid geben.
MITGLIEDER BEKOMMEN MEHR
Das Extranet ist das Online-Netz für die Aktiven
der IG Metall: schnell, aktuell, informativ und
exklusiv l www.extranet.igmetall.de
Extranet
Aktuelle Informationen für Aktive, zu den
Tarifverträgen, zu Branchen etc.
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18
Neu aufgelegt: Lieder der Arbeiterbewegung
Ein gleichsam prägendes wie verbindendes Element der Gewerkschaftsbewegung über alle Jahre hinweg waren ihre Lieder und Gedichte:
Lieder wie „Trotz alledem“ von 1848 oder das zur Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) geschriebewne „Bet' und
arbeit ruft die Welt“ waren Ausdruck eines gewachsenen Selbstbewusstseins der Arbeiterbewegung in ihrer Entstehungsphase. Diese Kultur
setzt sich über die dunkle Zeit des Faschismus fort bis in unsere jüngste
Vergangenheit: In der Nachkriegszeit gab es eine kreative und bunte
Vielfalt an Liedern, die im Rahmen des Kampfes um die Mitbestimmung
Bernd Köhler bei der
Buchvorstellung.
in den 60ern, im Zuge der Friedensbewegung in den 70ern oder
während der Auseinandersetzung um die Arbeitszeitverkürzung in
den 80ern entstanden und gesungen wurden.
Zum Jubiläum des 150. Jahrestages der Gründung des Allgemeinen
Deutschen Arbeitervereins (ADAV) am 23. Mai 1863 hat der Funktionsbereich gewerkschaftliche Bildungsarbeit beim Vorstand der IG Metall
Karl Adameks Arbeiterliederbuch von 1981 in unveränderter Fassung
neu aufgelegt. Es war über viele Jahre hinweg vergriffen.
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Nicht wenige Lieder daraus mögen uns heute in ihrer martialischen
Sprache erschrecken. Doch auch wenn uns die Sprache veraltet und
unangemessen erscheint, nicht selten sind die darin angesprochenen
Themen nach wie vor aktuell. Trotz Parlament und alledem.
Viele Lieder sind deshalb in ihrem Entstehungshintergrund durch
erklärende Legenden, Zeitungsartikel, Bilder und Grafiken erläutert
und erklärt. Das hilft, sie geschichtlich einzuordnen und die vielfältigen
Metaphern zu verstehen. Dadurch ist es viel mehr als ein Liederbuch.
Es ist ein ergiebiger historischer Fundus für interessierte Arbeitnehmer(innen) und für die politische Bildungsarbeit der IG Metall.
Lieder der Arbeiterbewegung
Das Liederbuch umfasst 336 Seiten
und ist im Internetshop der IG Metall
(www.igmetall.de) für 8,56 Euro
zzgl. Versandkosten erhältlich.
Produktnummer: 26746-43689
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„Jeder hat das Recht, zum Schutz
seiner Interessen Gewerkschaften zu
bilden und solchen beizutreten.“
Art. 23 Nr. 4 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, t Seite 10
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LEBEN UND ARBEITEN – INTERESSENVERTRETUNG IN BETRIEB UND GESELLSCHAFT
VL kompakt
SEMINARE 2015
2013
VL kompakt – Die Ausbildungsreihe für Vertrauensleute
22
Stark vor Ort und bundesweit vernetzt!
24
Grundlagen der Tarifpolitik
26
Arbeitswelt gestern, heute und morgen
27
Die Wirtschaft, in der wir leben – Ökonomische Grundkenntnisse
28
Belegschaften wirkungsvoll beteiligen
29
22
VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
VL kompakt
Die Ausbildungsreihe für Vertrauensleute
VL kompakt
Grundlagen der
Tarifpolitik
Weiterbildung mit System
Die Seminarreihe wendet sich insbesondere an neu
gewählte Vertrauensleute und an interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie beginnt mit dem Einstiegsseminar „Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft
und Gesellschaft I (AI)“ oder mit anderen vergleichbaren
Angeboten aus deiner Region. Die Seminarreihe befasst
sich mit den Themenschwerpunkten Ökonomie, Tarifpolitik, beteiligungsorientierte Betriebspolitik und Arbeitsbeziehungen. Das Einstiegsseminar bietet neben den politischen und fachlichen Inhalten auch immer den Kontakt zu
Kolleginnen und Kollegen der örtlichen IG Metall.
Die Seminarreihe VL kompakt
Die Seminarreihe VL Kompakt besteht aus vier Modulen.
Zwei der Module (siehe Darstellung rechts) sind gleichzeitig Bestandteil der Ausbildungsreihe „BR kompakt“
und werden sowohl von interessierten Arbeitnehmern,
Vertrauensleuten als auch Betriebsräten besucht. Mit
unserem flexiblem Baukastenprinzip kannst du dir deinen
Bildungsweg nach deinen eigenen und den Bedürfnissen
des Gremiums selbst zusammenstellen. Um das
Grundwissen für Vertrauensleutearbeit zu erlangen,
ist es sinnvoll, alle Module der Reihe zu besuchen.
BR/VL kompakt
Belegschaften
wirkungsvoll
beteiligen
Gewerkschaftspolitisches
Einstiegsseminar
(regional)
VL kompakt
Arbeitswelt
gestern, heute
und morgen
BR/VL kompakt
Die Wirtschaft,
in der wir leben
Auf Wunsch von Regionen und Bezirken können je zwei Module
auch in Form eines dann 14-tägigen Seminars angeboten werden:
l „Arbeitswelt gestern, heute und morgen“ + „Die Wirtschaft in der wir leben“
als „Wirtschaft und Gesellschaft“ und
l „Grundlagen der Tarifpolitik“ + „Belegschaften wirkungsvoll beteiligen“
als „Arbeitswelt gestalten“.
VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
Zur weiteren Spezialisierung stehen dir dann die Seminare der gesellschaftspolitischen Weiterbildung und die
in diesem Heft aufgeführten Seminare der betriebspolitischen Spezialisierung offen. Die Seminare finden in der
Regel in den IG Metall-Bildungszentren statt und dauern
eine Woche. Für die nachfolgenden Seminartermine
können mit den Bildungszentren auch direkt weitere
individuelle Seminartermine für Gruppen oder Betriebe
vereinbart werden.
Die Wirtschaft, in der wir leben –
Ökonomische Grundkenntnisse
Dieses Seminar setzt sich mit den ökonomischen Strukturen der Marktwirtschaft auseinander, untersucht das
Spannungsverhältnis zwischen betriebswirtschaftlichem
Denken und den gesamtwirtschaftlichen Folgen. Es
werden alternative gewerkschaftliche Konzepte vorgestellt
und Argumente für die alltägliche Auseinandersetzung
erarbeitet.
Arbeitswelt gestern, heute und morgen
In diesem Seminar geht es um Veränderungen in unserer
Arbeitswelt, die Entstehung der Gewerkschaften, des
Arbeits- und Sozialrechts, der Tarifverträge, der Mitbe-
23
stimmung und der Betriebsverfassung. Vor diesem Hintergrund wird die Frage bearbeitet, vor welchen Gestaltungsaufgaben wir heute stehen.
Wie viel Tarifpolitik braucht der Mensch
zum Leben? Grundlagen der Tarifpolitik
Hier werden Grundzüge der Tarifpolitik und das Verhältnis
tariflicher und betrieblicher Regelungen zueinander
erörtert. Das „Juristendeutsch“ der Verträge wird verständlich gemacht. Es werden praktische Beispiele für die
Anwendung von Tarifverträgen bearbeitet und der Ablauf
einer Tarifrunde durchgespielt.
Interessenvertretung für die oder mit den
Beschäftigten? Beteiligungsorientierte
Betriebspolitik
Themen sind hier die Beteiligung von Beschäftigten
an ausgewählten Handlungsfeldern der betrieblichen
Interessenvertretung, die Möglichkeiten, die das BetrVG
dazu bietet und die eigenen Fähigkeiten, solche Prozesse zu initiieren bzw. sich darin effektiv einzubringen.
Termine und weitere Infos
Die Termine und die Seminarorte
findest du im Extranet unter
Praxis Seminare
(http://extranet.igmetall.de).
Dort kannst du auch sehen, für
welche Seminare es noch freie
Plätze gibt. Außerdem findest
du dort alle weiteren Informationen zum Seminarinhalt und
zu Freistellungsmöglichkeiten.
Gerne helfen dir auch dein
betrieblicher Bildungsberater
oder die IG Metall vor Ort weiter.
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VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
Die Bildungsarbeit der IG Metall
Stark vor Ort
Regionale Nähe ist unsere Philosophie. Deshalb ist die IG Metall mit
ihren fast 160 Verwaltungsstellen
überall in Deutschland vertreten.
Unsere Seminarangebote sind
wesentlicher Bestandteil unserer
erfolgreichen Betriebsbetreuung.
Deshalb findet ein Großteil der
Seminare dort statt, wo wir unsere
Mitglieder beraten: Vor Ort in der
Region.
und
Neben den gängigen Einstiegsseminaren werden vor Ort noch viele
weitere Seminare angeboten.
Die regionale Bildungsarbeit wird
von unseren Verwaltungsstellen organisiert. Manche Regionen arbeiten
mit externen Kooperationspartnern
zusammen, welche die Organisation
und Durchführung der Betriebsratsseminare übernehmen (siehe Landkarte).
Für dich als Teilnehmer(in) macht es
aber keinen Unterschied, durch wen
die Seminare organisiert werden.
Denn im Vordergrund steht immer
die Qualität der Seminarinhalte und
-methoden und die Nähe zu deiner
Praxis in der betrieblichen Interessenvertretung.
Wichtig ist, die Seminare bei der
IG Metall zu besuchen. Denn wir haben
das größte Know-how zur Unterstützung eurer Arbeit.
VL kompakt: Lebe
Leben
ben
be
n und Arbeiten – IInteressenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
25
R E G I ON A L E N Ä H E
IST UNSERE
P H I LO S O P H I E .
bundesweit vernetzt!
IG Metall Bildungszentrum
Betriebsräteakademie
Bildungskooperation (BiKo)
DGB Bildungswerke
Arbeit + Leben
Bezirksleitungen
Verwaltungsstellen
Heimvolkshochschulen,
Arbeiterkammer, andere Träger
Das Seminarangebot der IG Metall ist nicht
nur in der Region stark. Zusätzlich bieten
wir in unseren sieben Bildungszentren
bundesweite Seminare an.
Der Vorteil unserer Bildungszentren
liegt auf der Hand: Unsere hauptamtlichen
Referentinnen und Referenten verfügen
zusammen mit externen Spezialisten über
ein breites Themenspektrum zur Weiterbildung für Betriebsräte und Vertrauensleute. Sie sind neben ihrer Seminararbeit
in der praktischen Betriebsräteberatung
tätig. Alle externen Spezialisten stehen
in engem Austausch mit der IG Metall.
Dadurch ist eine ideale Anbindung der
Seminararbeit mit der betrieblichen Praxis
einerseits und mit der gewerkschaftlichen
Betriebspolitik andererseits gewährleistet.
Auf dieser Basis findet in unseren Bildungszentren eine permanente Weiterentwicklung der Seminarkonzepte statt.
Gemeinsam mit den regionalen Kooperationspartnern werden sowohl die zentralen als auch ein Großteil der regionalen
Seminartypen besprochen und entwickelt.
Dadurch ist unsere regionale und zentrale Bildungsarbeit bestens miteinander
verzahnt.
Unsere Bildungszentren werden in
regelmäßigen Abständen modernisiert
und bieten ausgezeichnete Rahmenbedingungen für eine professionelle Seminaratmosphäre. Selbstverständlich erfüllen
alle unsere Bildungszentren die Qualitätsstandards nach der LQW-Testierung.
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VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Grundlagen der Tarifpolitik
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Gewerkschaften machen Tarifverträge für ihre Mitglieder und gestalten damit die
Arbeitsbedingungen von vielen Millionen Menschen – auch die der Nichtmitglieder.
Die meisten Beschäftigten wissen die Leistungen der Tarifverträge sehr zu schätzen.
Aber nur wenige befassen sich mit der Frage, welche Rolle sie selbst als Arbeitnehmer(innen) im deutschen Tarifvertragssystem haben.
Im Seminar gehen wir dieser Frage auf den Grund. Wir lernen die allgemeinpolitische
Bedeutung der Tarifautonomie kennen und setzen uns mit den Grundlagen der Rechtssystematik und der tarifpolitischen Willensbildung auseinader. Wesentliche tarifvertragliche Regelungen übersetzen wir vom „Juristendeutsch“ der Verträge in unsere
Umgangssprache. So gewinnen wir ein Verständnis dafür, was Arbeitnehmer(innen)
individuell regeln können und wo der Schutz kollektiver Verträge notwendig ist.
Wir wollen möglichst viele Beschäftigte aktiv an unserer Tarifpolitik beteiligen.
Mit dem im Seminar erworbenen Wissen bist du dazu bestens gerüstet.
Termine (Seminartyp 361)
11.01. – 16.01.2015
11.01. – 16.01.2015
18.01. – 23.01.2015
25.01. – 30.01.2015
01.02. – 06.02.2015
15.02. – 20.02.2015
08.03. – 13.03.2015
08.03. – 13.03.2015
29.03. – 02.04.2015
OB00315 Bad Orb
SH00315 Sprockhövel
SH00415 Sprockhövel
WB00515 Beverungen
B L 00615 Berlin
OA00815 Bad Orb
B L 01115 Berlin
SH01115 Sprockhövel
OA01415 Bad Orb
26.04. – 30.04.2015
17.05. – 22.05.2015
31.05. – 05.06.2015
12.07. – 17.07.2015
26.07. – 31.07.2015
02.08. – 07.08.2015
02.08. – 07.08.2015
09.08. – 14.08.2015
09.08. – 14.08.2015
OA01815 Bad Orb
B L 02115 Berlin
WD02315 Beverungen
SH02915 Sprockhövel
OA03115 Bad Orb
LO03215 Lohr
OA03215 Bad Orb
WA03315 Beverungen
SH03315 Sprockhövel
Tarifvertragssystem: Entstehung, Bedeutung, rechtliche
Grundlagen, Formen und Inhalte von Tarifverträgen
von der Forderung zum Tarifergebnis; Arbeitskampf;
Tarifvertragsparteien
Flächentarifvertrag und seine Bedeutung; Firmentarifvertrag; Betriebsvereinbarung; Arbeitsvertrag
Was soll, was kann in Tarifverträgen geregelt werden?
Zukunft des Tarifvertragssystems: Ist der Flächentarifvertrag ein Auslaufmodell?
Entwicklung u. Perspektiven einer zukünftigen Tarifpolitik
ZIELGRUPPE
Das einführende Seminar wendet sich an interessierte
Arbeitnehmer(innen), Vertrauensleute, Mitglieder des
Betriebsrates und der JAV.
= mit Kinderbetreuung
23.08. – 28.08.2015
23.08. – 28.08.2015
30.08. – 04.09.2015
30.08. – 04.09.2015
13.09. – 18.09.2015
27.09. – 02.10.2015
01.11. – 06.11.2015
06.12. – 11.12.2015
13.12. – 18.12.2015
LO03515 Lohr
OB03515 Bad Orb
WA03615 Beverungen
BL 03615 Berlin
SI 03815 Sprockhövel
SI 04015 Sprockhövel
BL 04515 Berlin
WB05015 Beverungen
OA05115 Bad Orb
VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
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§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
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Arbeitswelt gestern, heute und morgen
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Unsere heutige Arbeitswelt ist nicht nur bestimmt durch das Lohnsystem und den
individuellen Arbeitsvertrag, sondern auch geformt und reguliert durch die gewerkschaftlichen Zusammenschlüsse, das Arbeits- und Sozialrecht, die tarifvertraglichen
Regelungen, die Mitbestimmungsrechte sowie durch die gesetzliche Interessenvertretung im Betrieb.
Wie kam es dazu? Was steht heute auf dem Spiel in den Auseinandersetzungen
um Demokratie in Betrieb und Wirtschaft, um Deregulierung und Regulierung der
Arbeitsbeziehungen?
Termine (Seminartyp 362)
11.01. – 16.01.2015
25.01. – 30.01.2015
15.02. – 20.02.2015
01.03. – 06.03.2015
07.04. – 10.04.2015
19.04. – 24.04.2015
26.04. – 01.05.2015
26.04. – 01.05.2015
03.05. – 08.05.2015
26.05. – 29.05.2015
WA00315 Beverungen
BL00515 Berlin
SI 00815 Sprockhövel
BE01015 Berlin
BO01515 Berlin
BO01715 Berlin
SI 01815 Sprockhövel
WB01815 Beverungen
S I 01915 Sprockhövel
BT 02215 Berlin
Kategorie D
= mit Kinderbetreuung
21.06. – 26.06.2015
19.07. – 24.07.2015
26.07. – 31.07.2015
26.07. – 31.07.2015
09.08. – 14.08.2015
19.09. – 25.09.2015
04.10. – 09.10.2015
11.10. – 16.10.2015
01.11. – 06.11.2015
01.11. – 06.11.2015
BE02615 Berlin
S I 03015 Sprockhövel
S I 03115 Sprockhövel
WB03115 Beverungen
S I 03315 Sprockhövel
S I 03915 Sprockhövel
S I 04115 Sprockhövel
BO04215 Berlin
S I 04515 Sprockhövel
WD04515 Beverungen
Arbeitswelt und Arbeitsbeziehungen
ungeregelte Arbeitsbeziehungen im Frühkapitalismus
Arbeiterprotest und Abwehrstreiks – erste Versuche
zur Regulierung und Verbesserung der modernen
Arbeitswelt
kollektivvertragliche und gesetzliche Regelungen von
Löhnen und Arbeitszeiten gestern und heute als Rahmenbedingungen für betriebliche Interessenvertretung
Perspektiven und die Zukunft der Arbeitswelt
Unternehmensstrategien zur Deregulierung der Arbeitsbeziehungen
Instrumente und Verbündete einer neuen Regulierung
und Humanisierung der Arbeitswelt
ZIELGRUPPE
Das einführende Seminar wendet sich an Vertrauensleute,
neu gewählte Betriebsräte, Mitglieder von JAV und andere
interessierte Arbeitnehmer(innen).
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VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Die Wirtschaft, in der wir leben –
Ökonomische Grundkenntnisse
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Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Jeder, der den Wirtschaftsteil einer Tageszeitung liest, wird konfrontriert mit Argumenten, Analysen und Angeboten, die seinen eigenen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag
nicht immer entsprechen. Wie passt das aber alles zusammen? Welche Logik
betriebswirtschaftlichen Denkens steckt dahinter? Wie kommen wirtschaftliche Krisen
überhaupt zustande? Wie kann ich die eigenen Gestaltungsspielräume besser wahrnehmen und überzeugender argumentieren? In dem Seminar werden wir die Komplexität wirtschaftlicher Zusammenhänge beleuchten und Antworten auf diese Fragen
finden.
Funktionsweise der Marktwirtschaft
Darstellung u. Erklärung komplexer wirtschaftlicher
Prozesse
Verhältnis zwischen betriebswirtschaftlicher Logik
und volkswirtschaftlichen Problemen
Eingriffsmöglichkeiten in ökonomische Prozesse
alternative gewerkschaftliche Wirtschaftskonzepte
Konsequenzen für das eigene Handeln im Betrieb
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Mitglieder von Betriebsräten.
Termine (Seminartyp 363)
04.01. – 09.01.2015
11.01. – 16.01.2015
25.01. – 30.01.2015
25.01. – 30.01.2015
01.02. – 06.02.2015
08.02. – 13.02.2015
15.02. – 20.02.2015
01.03. – 06.03.2015
12.04. – 17.04.2015
12.04. – 17.04.2015
26.04. – 30.04.2015
26.04. – 01.05.2015
OA00215 Bad Orb
S I 00315 Sprockhövel
S I 00515 Sprockhövel
B E00515 Berlin
WB00615 Beverungen
BB00715 Berlin
OB00815 Bad Orb
WB01015 Beverungen
S I 01615 Sprockhövel
B Z01615 Berlin
OB01815 Bad Orb
WA01815 Beverungen
10.05. – 15.05.2015
10.05. – 15.05.2015
31.05. – 05.06.2015
21.06. – 26.06.2015
21.06. – 26.06.2015
28.06. – 03.07.2015
12.07. – 17.07.2015
12.07. – 17.07.2015
02.08. – 07.08.2015
09.08. – 14.08.2015
16.08. – 21.08.2015
16.08. – 21.08.2015
OB02015 Bad Orb
WB02015 Beverungen
WB02315 Beverungen
WA02615 Beverungen
SI 02615 Sprockhövel
WA02715 Beverungen
WB02915 Beverungen
SI 02915 Sprockhövel
OB03215 Bad Orb
WB03315 Beverungen
S I 03415 Sprockhövel
B L03415 Berlin
23.08. – 28.08.2015
23.08. – 28.08.2015
06.09. – 11.09.2015
11.10. – 16.10.2015
18.10. – 23.10.2015
01.11. – 06.11.2015
01.11. – 06.11.2015
29.11. – 04.12.2015
29.11. – 04.12.2015
13.12. – 18.12.2015
OE03515 Bad Orb
WA03515 Beverungen
BO03715 Berlin
S I 04215 Sprockhövel
BB04315 Berlin
OB04515 Bad Orb
WB04515 Beverungen
WB04915 Beverungen
BE04915 Berlin
WD05115 Beverungen
= mit Kinderbetreuung
VL kompakt: Leben und Arbeiten – Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft
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§ 37.7 BetrVG/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Belegschaften wirkungsvoll beteiligen
WIR WISSEN WEITER
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Beteiligungsprozesse zu initiieren, zu konzipieren und zu gestalten, bildet eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung einer zukunftsgerichteten und beschäftigungssichernden Politik im Betrieb. Wenn es gelingt, die Beschäftigten wirkungsvoll an der
Arbeit der gewerkschaftlichen Interessenvertetung und an der Arbeit des Betriebsrates zu
beteiligen, bedeutet dies eine Stärkung der betrieblichen Interessenvertretung insgesamt
und erweitert die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten erheblich.
Reflexion und Austausch von Beteiligungserfahrungen:
Meinungsbildung und Entscheidungsfindung
im Betrieb
passive und aktive Beteiligung: Demokratie und
Mitbestimmung im Betrieb
Beteiligungsmöglichkeiten und -strukturen im Betrieb,
in den Gewerkschaften, in Wirtschaft und Gesellschaft
gesetzliche Beteiligungsrechte und deren Anwendung
soziale und methodische Kompetenzen, die helfen,
Beteiligungsprozesse zu initiieren
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Mitglieder von Betriebsräten.
Termine (Seminartyp 364)
04.01. – 09.01.2015
08.02. – 13.02.2015
15.02. – 20.02.2015
01.03. – 06.03.2015
01.03. – 06.03.2015
10.05. – 15.05.2015
10.05. – 15.05.2015
17.05. – 22.05.2015
31.05. – 05.06.2015
07.06. – 12.06.2015
OB00215 Bad Orb
WB00715 Beverungen
OE00815 Bad Orb
BS01015 Berlin
OE01015 Bad Orb
BO02015 Berlin
WD02015 Beverungen
OE02115 Bad Orb
OA02315 Bad Orb
B L02415 Berlin
14.06. – 19.06.2015
28.06. – 03.07.2015
12.07. – 17.07.2015
26.07. – 31.07.2015
26.07. – 31.07.2015
09.08. – 14.08.2015
30.08. – 04.09.2015
11.10. – 16.10.2015
29.11. – 04.12.2015
13.12. – 18.12.2015
B E02515 Berlin
B E02715 Berlin
WA02915 Beverungen
WA03115 Beverungen
OB03115 Bad Orb
WD03315 Beverungen
OA03615 Bad Orb
B L04215 Berlin
B S04915 Berlin
OB05115 Bad Orb
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„Jeder hat das Recht,
an der Gestaltung der
öffentlichen Angelegenheiten
seines Landes (…) mitzuwirken.“
Art. 21 Nr. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, t Seite 10
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SPEZIALISIERUNG
Gesellschaftspolitische Weiterbildung
SEMINARE 2015
Politische Jugendbildung
Geschichte und Politische Kultur
Die Entstehung der Arbeiterbewegung als Lernprozess
32
Auf einen Blick: Jugendseminare der IG Metall
50
Kampf um Demokratie und Arbeiterrechte
34
Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II
52
Demokratie und Faschismus
35
Aus der Geschichte lernen
53
Gegen den Strom
36
Global denken – lokal handeln
54
Wir wollen mitbestimmen!
37
Social Media, Kommunikation und Politik
55
Handlungsbedingungen für die Interessenvertretung
der Arbeitnehmer(innen) seit dem Fall der Mauer
Geschichte vor Ort
Europa Step by Step: Basics
56
38
Europa Step by Step: Brüssel
57
39
Europa Step by Step: Manchester
58
Lernen aus der Praxis professioneller Medien für die Arbeit im Betrieb
Kreativ am See NEU
59
Erscheinungsformen und Ursachen von Diskriminierung im Betrieb
61
Argumentationstraining gegen Diskriminierung im Betrieb
62
Zukunft der Arbeit
Medien, Meinungen, Manipulation
40
60
Wirtschaftstheorien und politisches Handeln – Betriebliche Interessenvertretung und wirtschaftspolitische Rahmensetzung
42
IG Metall kooperiert erfolgreich mit der Initiative Respekt!
44
Internationale Bildung
Erscheinungsformen und Ursachen von Diskriminierung im Betrieb
46
Internationale Bildungsangebote
Kritische Perspektiven auf Europa: Nation – Ausgrenzung – Krise
47
Interkulturelle Kompetenz für Aktive und Multiplikator(inn)en
64
Vielfalt gestalten – Zusammenhalt fördern!
48
Internationales Projektmanagement NEU
65
Workshop zur Initiative Respekt!
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BRIC und USA – Praktische Erfahrungen und betriebliches Handeln NEU
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Europapolitisches Grundlagenseminar
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63
32
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
INDUSTRIELLE REVOLUTION UND INTERESSENVERTRETUNG
DER ARBEITNEHMER IM 19. JAHRHUNDERT
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Die Entstehung der Arbeiterbewegung
als Lernprozess
WIR WISSEN WEITER
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Betriebsräte heute können ihre Handlungsspielräume besser bewerten, wenn sie
sich die Erfahrungen der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert zunutze machen und
erkennen, dass frühere und aktuelle Rechtslagen weder etwas Zufälliges noch
etwas Unveränderliches sind. Das Seminar erlaubt es den Teilnehmenden, die eigene
betriebliche Interessenvertretung sowie die gewerkschaftliche Organisation besser
zu verstehen.
Wie kam es im Zuge der industriellen Revolution zum
Entstehen eines organisierten Kampfes um die Verbesserung der Lebensverhältnisse? Welcher Lernprozess,
welche Erfahrungen waren dafür wichtig?
Was führte lohnabhängig arbeitende Menschen überhaupt dazu, die Gesellschaft verändern zu wollen?
Wie gelang es, die Konkurrenz untereinander zu überwinden? Welche Organisationsformen bildeten sich
heraus? Wie konnten erste Erfolge erreicht werden?
Wozu dienten Gewerkschaften damals? Was wollten
die Arbeiter(innen) mit ihren Zusammenschlüssen
erreichen? Welche Interessenvertretungen gab es?
Welche Rechtslage bestimmte damals die Beziehungen
zwischen Arbeitern und Unternehmern?
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch von Seminaren
der Reihe VL kompakt.
Termine (Seminartyp 238)
18.01. – 23.01.2015 BL00415 Berlin
25.01. – 30.01.2015 SH00515 Sprockhövel
14.06. – 19.06.2015 SH02515 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
30.08. – 05.09.2015 BE03615 Berlin
25.10. – 30.10.2015 SH04415 Sprockhövel
29.11. – 04.12.2015 BB04915 Berlin
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel, Frank Heidenreich (Berlin)
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„Hier treffe ich aktive junge Menschen,
die wie ich nicht alles hinnehmen
wollen, sondern Dinge zum besseren
wenden möchten.“ Christoph Jung
34
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
§ 37.7 BetrVG/BU-Freistellung ist angefragt
ARBEITERBEWEGUNG IN DER BEWÄHRUNGSPROBE
0 69/66 93–25 08
Kampf um Demokratie und Arbeiterrechte
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Arbeitnehmer(innen) und ihre Rechte sind Grundlage und Bestandteil einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft. Die Entstehungsgeschichte dieser demokratischen Errungenschaften und ihre historische Einordnung sind für Arbeitnehmer(innen)
und ihre betrieblichen Interessenvertretungen eine wichtige Basis für das eigene
Engagement.
Dieses Seminar macht deshalb deutlich, weshalb Arbeitnehmerrechte eine unverzichtbare Grundlage der Demokratie sind. Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung
erkämpften in Deutschland am Ende des Ersten Weltkriegs die politische Demokratie
und das Recht auf freie Interessenvertretung der Beschäftigten. Errungenschaften
der Novemberrevolution 1918 sind auch heute strukturprägend für unsere Sozialordnung: Normalarbeitstag, Anerkennung freier Gewerkschaften, Durchsetzung der
Tarifautonomie, Einführung einer gesetzlichen Interessenvertretung im Betrieb,
das Frauenwahlrecht und die bürgerliche Emanzipation der Juden.
Die Demokratisierung der Gesellschaft stieß auf starke Widerstände. Den ersten
Putschversuch von rechts 1920 wehrten die Gewerkschaften zwar noch mit einem
Generalstreik ab, Republik und Demokratie blieben aber bedroht. Für Arbeitnehmer(innen) und ihre Interessenvertreter(innen) heißt es deshalb nicht nur, ihre
Rechte wertzuschätzen und zu nutzen. Es geht auch darum, wachsam zu bleiben
und sie immerwährend zu verteidigen und zu schützen.
Termine (Seminartyp 241)
08.02. – 13.02.2015
22.03. – 27.03.2015
31.05. – 05.06.2015
21.06. – 26.06.2015
BE00715
BT01315
BB02315
BS02615
Kaiserreich, Krieg und Frieden – die Massenstreiks
gegen den Krieg in der Metall- und Elektroindustrie
im Januar 1918
November 1918: Deutschland wird eine
demokratische Republik
Rätebewegung, Gewerkschaften und das StinnesLegien-Abkommen vom 15. November 1918
das Betriebsrätegesetz vom 4. Februar 1920: Unterschiede und Parallelen zur heutigen Betriebsverfassung
soziale Bewegungen, Unternehmerpolitik, monarchistische Reaktion und Antisemitismus
Kampf um Demokratie in den Anfangsjahren der
Weimarer Republik
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars
„Arbeitswelt gestern, heute und morgen“ (Typ 362).
SEMINARLEITUNG
Berlin
Berlin
Berlin
Berlin
12.07. – 17.07.2015 BE02915 Berlin
11.10. – 16.10.2015 BB04215 Berlin
13.12. – 18.12.2015 BE05115 Berlin
Chaja Boebel, Frank Heidenreich (Berlin)
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
35
§ 37.7 BetrVG/BU-Freistellung ist angefragt
ARBEITER(BEWEGUNG) ZWISCHEN ANPASSUNG UND DEMOKRATIE
0 69/66 93–25 08
Demokratie und Faschismus
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die politische Niederlage der deutschen Arbeiterbewegung am Ende der Weimarer
Republik markiert weit mehr als einen tiefen Einschnitt in unsere Geschichte. Sie prägt
bis heute unser politisches Handeln und die Ausgestaltung politischer Prozesse.
Die Erfahrung, dass der Erhalt und die weitere Durchsetzung demokratischer Strukturen unabdingbare Voraussetzung für unsere Arbeit und unsere Arbeitsbedingungen
sind, bestimmt die Arbeit von interessierten und engagierten Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern ebenso wie von Mitgliedern der betrieblichen Interessenvertretung.
In diesem Seminar diskutieren wir vor allem zentrale Fragen wie zum Beispiel: „Wie
konnte das passieren?“, „Was bedeutete der Abbau demokratischer Interessenvertretungsstrukturen genau?“ und „Welche Auswirkungen haben die Erfahrungen von
zwölf Jahren Faschismus auf die damalige Arbeitswelt und unser heutiges Handeln?“.
Genauere Kenntnisse dieses Teils unserer Geschichte ermöglichen eine engagierte
Diskussion über die Bedeutung einer demokratischen Betriebsverfassung und von
freien Gewerkschaften. Dies unterstützt Arbeitnehmer(innen) und ihre Interessenvertretungen aktuell dabei, ihre demokratischen Rechte in Betrieb und Gesellschaft
wertzuschätzen und zu nutzen. Nicht zuletzt geht es darum, diese demokratischen
Rechte immerwährend zu verteidigen und zu schützen.
BL01015
BL01715
BS01915
BE02415
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars
„Arbeitswelt gestern, heute und morgen“ (Typ 362).
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 241)
01.03. – 06.03.2015
19.04. – 24.04.2015
03.05. – 08.05.2015
07.06. – 13.06.2015
Weltwirtschaftskrise 1929/32
Wie erklären wir uns die historische Niederlage der
Arbeiterbewegung am Ende der Weimarer Republik?
Welche Konsequenzen hatte die Zerschlagung
einer demokratischen Betriebsverfassung für die
Arbeitnehmer(innen) und ihre Arbeitsbedingungen?
Mit welcher Politik gelang es, die Unterstützung
breiter Massen für den Faschismus zu gewinnen?
Welche Formen von Arbeiterwiderstand gab es?
Welche Auswirkungen hatten die Erfahrungen des
„Dritten Reiches“ auf die Ausgestaltung der Betriebsverfassung in der Bundesrepublik Deutschland?
Chaja Boebel, Frank Heidenreich (Berlin)
Berlin
Berlin
Berlin
Berlin
19.07. – 24.07.2015 BE03015 Berlin
09.08. – 14.08.2015 BE03315 Berlin
27.09. – 02.10.2015 BZ04015 Berlin
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Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ZIELE UND KÄMPFE DER ARBEITNEHMER(INNEN) IM WANDEL DER ZEIT
0 69/66 93–25 08
Gegen den Strom
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Das Betriebsverfassungsgesetz ist die wohl wichtigste Rechtsgrundlage für Arbeitnehmer(innen) und ihre Interessenvertretung. Unser Seminar setzt sich unter anderem
mit den Diskussionen um die Ausgestaltung dieses Gesetzes auseinander. Wir
beleuchten die schrittweise Erweiterung seiner Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte und stellen sie sowohl den unterschiedlichen Zielvorstellungen gesellschaftlicher und betrieblicher Akteure als auch dem heutigen Stand des Gesetzes gegenüber. Darüber hinaus werden wir uns mit den Debatten um die Ausgestaltung der
„richtigen“ Arbeitszeitpolitik und dem dazugehörigen Arbeitskampf um die 35-StundenWoche beschäftigen.
Dabei beschränken wir uns nicht auf historische Fakten, sondern beleuchten die
betrieblichen Auseinandersetzungen auch vor dem Hintergrund des sich wandelnden gesellschaftlichen Umfelds. Wir werden diskutieren, welche Rolle Beschäftigte,
Betriebsräte und Gewerkschaften in den inzwischen als historisch begriffenen
Auseinandersetzungen gespielt haben. Diese Erfahrungen werden wir zu Hilfe
nehmen, wenn es darum geht, unsere aktuellen betriebs-, gesellschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen als Arbeitnehmer(innen) in Deutschland – aber
auch in einem sich ständig wandelnden Europa – zu meistern.
Termine (Seminartyp 240)
08.02. – 13.02.2015 SH00715 Sprockhövel
22.03. – 27.03.2015 BL01315 Berlin
03.05. – 08.05.2015 BO01915 Berlin
= mit Kinderbetreuung
16.08. – 21.08.2015 SH03415 Sprockhövel
11.10. – 16.10.2015 SH04215 Sprockhövel
22.11. – 27.11.2015 BB04815 Berlin
Reform des BetrVG von 1972 und ihre Auswirkungen auf
die Struktur der betrieblichen Interessenvertretung
Lohn-, Einkommens- und Leistungspolitik der Gewerkschaften im Spiegel der Zeit: ihr Einfluss auf die
aktuellen Tarifverträge und die daraus resultierenden
Handlungsanforderungen an Betriebsräte
Gewerkschaften, Betriebsräte und Belegschaften als
Teil historischer sozialer Auseinandersetzungen:
Was lernen wir für die Gegenwart – was für die Zukunft?
Krise und Arbeitslosigkeit ab 1975
Lebensqualität und Arbeitszeitverkürzung – die strategische Bedeutung des Arbeitskampfs 1984 und ihre
Auswirkungen auf die aktuelle betriebliche Arbeitszeitgestaltung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch von Seminaren
der Reihe VL kompakt.
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel, Frank Heidenreich (Berlin)
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
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§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ARBEITNEHMERRECHTE IN EINEM NEUEN DEUTSCHLAND
0 69/66 93–25 08
Wir wollen mitbestimmen!
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Dreh- und Angelpunkt dieses neuen Seminars ist der Prozess um die Gründung der
IG Metall (und der DGB-Gewerkschaften) nach dem Zweiten Weltkrieg. Die „Neuordnung Deutschlands“ wurde begleitet von einer Fülle gewerkschaftlicher Forderungen und Hoffnungen: autonome Gewerkschaften, frei gewählte Betriebsräte, Mitbestimmung in Wirtschaft und Betrieb, soziale Demokratie und Entnazifizierung.
Wir werden die mittlerweile historisch gewordenen Entstehungs- und Entscheidungsprozesse im Lichte ihrer damaligen Handlungsbedingungen betrachten. Dabei
werden wir nachvollziehen, dass die Menschen nach dem Krieg ebenso unter ihren
Bedingungen und Widersprüchen handeln mussten, wie wir heute unter den unsrigen.
Für ihre damaligen Forderungen mussten die Arbeitnehmer(innen) und ihre
Gewerkschaften zum Teil erbitterte Auseinandersetzungen führen. Wir wollen das
Verständnis dafür wecken, wann und warum Kämpfe erfolgreich ausgefochten werden
konnten – oder eben nicht.
Unabhängig von ihrem Ergebnis wirken diese Auseinandersetzungen bis in die
heutige Arbeitswelt hinein. Wir greifen diese Aktualität auf und entwickeln daraus
Forderungen und Maßstäbe für unser zukünftiges Handeln: als Staatsbürger(in) und
Arbeitnehmer(in), als betriebliche Interessenvertretung und als Gewerkschaftsmitglied.
Entstehung der BRD und Entstehung der Einheitsgewerkschaften
Entnazifizierung und Neuordnung Deutschlands
Kampf um Mitbestimmungsrechte: Verhältnis
von Betriebsräten und Gewerkschaften; Betriebsverfassungsrecht und Mitbestimmung
Entstehung des Betriebsverfassungsgesetzes:
die parlamentarische und gesellschaftliche
Auseinandersetzung
Entwicklung des kollektiven Arbeitsrechts:
Tarifvertrags- und Arbeitskampfrecht
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch von Seminaren
der Reihe VL kompakt.
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel, Frank Heidenreich (Berlin)
Termine (Seminartyp 240)
18.01. – 23.01.2015 BO00415 Berlin
08.02. – 13.02.2015 BT00715 Berlin
15.03. – 20.03.2015 BO01215 Berlin
04.10. – 09.10.2015 BL04115 Berlin
08.11. – 13.11.2015 BL04615 Berlin
06.12. – 11.12.2015 BO05015 Berlin
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Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
BETRIEB UND GEWERKSCHAFTEN IN MODERNEN ZEITEN
Handlungsbedingungen für die
Interessenvertretung der Arbeitnehmer(innen)
seit dem Fall der Mauer
WIR WISSEN WEITER
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Deutschland hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten dramatisch verändert. Fast
wehmütig blicken manche auf den früheren „Rheinischen Kapitalismus“ zurück, der
noch eher zu sozialen Kompromissen bereit war. Inzwischen weht ein schärferer
Wind. Die Lebensverhältnisse entwickeln sich auseinander. Nicht nur zwischen oben
und unten, sondern auch zwischen wirtschaftlich starken und schwachen Landesteilen, zwischen Menschen mit noch relativ sicherem Arbeitsplatz und Menschen mit
unsicherer Arbeit oder solchen ganz ohne Beschäftigung.
Was hat sich am gesellschaftlichen Klima und in
der politischen Kultur in Deutschland verändert,
was sind die Gründe dafür?
Was bedeutet diese Entwicklung für die Gewerkschaften?
Welche Konsequenzen hatte die Neufassung des
Betriebsverfassungsgesetzes von 2001?
Welche Folgen ergeben sich für die Interessenvertretung der Beschäftigten im Betrieb?
Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben betriebliche
Interessenvertreter trotz alledem?
„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“ –
Erfahrungen aus heutigen Abwehrauseinandersetzungen für eine soziale Betriebs- und Mitbestimmungspolitik von morgen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch von Seminaren
der Reihe VL kompakt.
Termine (Seminartyp 237)
01.02. – 06.02.2015 BE00615 Berlin
17.05. – 22.05.2015 BO02115 Berlin
18.10. – 23.10.2015 BT04315 Berlin
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel, Frank Heidenreich
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur
39
Bildungsurlaubgesetze einzelner Bundesländer
METHODENWERKSTATT FÜR EIGENE PROJEKTE
069/66 93 – 25 08
Geschichte vor Ort
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Mit diesem Seminar bieten wir eine Plattform, die gewerkschaftliche Geschichtswerkstattarbeit auf eine breitere Basis zu stellen für alle Interessierten, die in
ihrem betrieblichen, regionalen und privaten Umfeld auf historische Spuren oder
Fragmente gestoßen sind, denen aber das Wissen und das Verständnis darüber
zunächst unbefriedigend erscheinen.
Hinweise auf historische Spuren werfen Fragen auf. Das Seminar bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Fragen auszuformulieren und eine Konzeption
zu entwickeln, wie sie lokale Themen weiter verfolgen können. Die Ideenvielfalt
reicht von Familiengeschichten, Geschichten betrieblicher Interessenvertretungen,
von Arbeitskämpfen, der Untersuchung von Unternehmensgeschichten bis hin zu
unaufgearbeiteten, lokalgeschichtlichen Themen. Das Seminar zeigt auf, wie Spuren
verfolgt, historisch recherchiert und die Ergebnisse präsentiert werden können.
Formulierung (bearbeitbarer) Forschungsfragen
Informationen über Zugang zu und Umgang mit Archivund Quellenmaterialien
Suche nach Bündnispartnern
Projekte und mediale Präsentation der Ergebnisse
HINWEIS
Das Angebot ist so angelegt, dass wir einzelne Projekte
mit weiteren Wochenendseminaren bei den auftauchenden Fragestellungen unterstützend begleiten werden.
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an historisch interessierte
Arbeitnehmer(innen), die bereits in Geschichtsprojekten
arbeiten oder planen, ein solches zu beginnen.
Die Teilnehmenden sollten bereits Geschichtsseminare
der IG Metall besucht haben oder über vergleichbare Vorkenntnisse verfügen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 20 Personen.
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel
Termine (Seminartyp 257)
28.06. – 03.07.2015 BB02715 Berlin
23.08. – 28.08.2015 BB03515 Berlin
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Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Zukunft der Arbeit
Bildungsurlaubgesetze einzelner Bundesländer
LEBEN IN DER MEDIENFLUT
02324/7 06–393
Medien, Meinungen, Manipulation
Kategorie F
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Inzwischen ist es unbestritten: Medien beeinflussen uns in unserer sozialen Welt, in
unserer Wahrnehmung und auch in unseren Bewusstseinsinhalten. Auch die Medienrealitäten selbst sind im Fluss. Parallelwelten entstehen. Sogar die individuelle
Kommunikationspraxis im Alltag verändert sich permanent. Steht denn dieser Flut
und Ermächtigung der Medien gar nichts entgegen?
Doch – es regt sich Kritik, zum Beispiel an der Medienverfassung unseres Landes.
Anspruch und Wirklichkeit dieser so genannten „vierten Gewalt“ ist ein wesentlicher
Bezugspunkt dieser Kritik.
Und wie steht es mit den Kommunikationswegen und -möglichkeiten im Betrieb?
Welche „Meinungsmacht“ schlägt den Beschäftigten entgegen? Wie agiert ein Betriebsrat in diesem Umfeld, welche „Gegenmacht“ kann (und sollte er) nutzen im Rahmen
einer betrieblichen Öffentlichkeitsarbeit?
Wir werden in diesem Seminar:
an die eigenen Medienerfahrungen anknüpfen
die Manipulationsmöglichkeiten der Medien kennen
lernen und echte Medienlügen betrachten
öffentliche und eigene Meinungsbildung unterscheiden
lernen
die Medien als Wirtschaftszweig analysieren
die betriebliche Kommunikation beurteilen und die
Herkunft ihrer Botschaften unterscheiden
unsere eigenen Möglichkeiten kennen lernen und
ausprobieren: Medienprodukte kritisch überspitzen,
mediale Präsentationen auf den Kopf stellen, eigene
Formen der Öffentlichkeitsarbeit entwerfen, kritische
Distanzierung erproben
üben, unsere Fragen auch laut zu stellen
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch von Seminaren
der Reihe VL kompakt.
Termine (Seminartyp 856)
10.05. – 15.05.2015 SE02015 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
25.10. – 30.10.2015 SI04415 Sprockhövel
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Die schönen Seiten des Lebens genießen: Kultur- & Freizeitangebote
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41
42
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Zukunft der Arbeit
Wirtschaftstheorien und politisches Handeln –
Betriebliche Interessenvertretung
und wirtschaftspolitische Rahmensetzung
WIR WISSEN WEITER
08.02 – 13.02.2015 SI00715 Sprockhövel
03.05 – 08.05.2015 SH01915 Sprockhövel
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Betriebsräte erleben nicht nur Managemententscheidungen und die Folgen für die
Belegschaften; sie bekommen auch bestimmte Argumente zu hören, mit denen Geschäftsleitungen ihre Maßnahmen als notwendig oder gar als „alternativlos“ begründen.
Die Argumentationsketten zu Personalabbau, Rationalisierungen, Arbeitszeit- und
Schichtplangestaltung beispielsweise stützen sich häufig auf theoretische Auffassungen
darüber, wie Marktwirtschaft funktioniert. Wirtschaftstheorien beeinflussen unternehmerische Entscheidungen ebenso wie volkswirtschaftliche Strategien. Betriebs- wie
volkswirtschaftlich wirken sie sich unterschiedlich aus auf Investition, Beschäftigung
und Kaufkraft.
Das Seminar gibt einen Überblick über wichtige ökonomische Denkansätze und
verbindet sie mit aktuellen Betriebsstrategien und mit wirtschafts- und sozialpolitischer
Praxis. Die Teilnehmenden befassen sich mit der Stellung der Arbeitnehmer(innen) in
der sozialen Marktwirtschaft und den Problemen des Arbeitsmarkts. Sie diskutieren
Zusammenhänge der Produktion von Gütern und Dienstleistungen im Betrieb mit Binnenmarkt und globalem Wirtschaften.
Termine (Seminartyp 550)
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
= mit Kinderbetreuung
26.07 – 31.07.2015 SH03115 Sprockhövel
15.11 – 20.11.2015 SE04715 Sprockhövel
soziale Marktwirtschaft – Theorien und Wirklichkeit
wirtschaftstheoretische Ansätze zu
Betrieb – Wirtschaft – Arbeitsmarkt
aktuelle Leitbilder für die betriebliche Interessenvertretung in wirtschaftlichen Angelegenheiten
gewerkschaftliche Reformkonzepte nach der Krise
(betriebs- und wirtschaftsdemokratische Maßnahmen,
Gute Arbeit, Finanzmarktregulierung, Steuerpolitik u. a.)
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte, JAV-Mitglieder und Vertrauensleute.
Zu diesem Seminar werden bevorzugt Teilnehmer(innen)
eingeladen, die bereits an dem Seminar „Die Wirtschaft, in
der wir Leben – Ökonomische Grundkenntnisse“ (Typ 363)
teilgenommen haben.
43
„Bei den Seminaren der IG Metall
sind immer interessante Menschen
und spannende Themen.“ Angelina Ibehej
44
IG Metall kooperiert erfolgreich
mit der Initiative Respekt!
VOM FUSSBALLSTADION IN DIE BETRIEBE
Die Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus« hat ihren Ursprung im
Fußballstadion. Anlass waren immer wiederkehrende fremdenfeindliche Zwischenfälle und rassistische Äußerungen durch Zuschauer oder
zwischen den Spielern. So auch im Jahr 2007, als ein nigerianischer
Fußballer mit massiven fremdenfeindlichen Parolen konfrontiert wurde.
Aus der Sorge heraus, dem Sport würde zunehmend der Spaß und die
Fairness abhanden kommen, gründeten Kris-Patrick und Lothar Rudolf
die Initiative »Respekt! Kein Platz für Rassismus«. Mit der bundesweiten
Installation ihrer »Respekt!«-Schilder an Fußballstadien und Sportplätzen bezieht die Initiative Position gegen Fremdenfeindlichkeit auf
dem grünen Rasen und bei den Fußballfans und setzt sich für mehr
Toleranz und Respekt in der Gesellschaft ein.
FÜR MEHR RESPEKT! IM ARBEITSALLTAG
Seit März 2011 beteiligt sich die IG Metall an der Initiative. „Nirgendwo
treffen sich jeden Tag so viele Menschen mit unterschiedlicher Herkunft,
Kultur, Religion wie in den Betrieben, und da ist das Thema Respekt sehr
angebracht.“ So Bertin Eichler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der
IG Metall und »Respekt!«-Schirmherr. Wir von der IG Metall verbinden mit
Respekt die Anerkennung des Gegenübers als gleichwertigen Mitmenschen – ganz unabhängig davon, welchen ethnischen oder kulturellen
Hintergrund, welchen Erwerbsstatus, welches Alter, Geschlecht oder
welche sexuelle Orientierung derjenige hat. Rassismus und Diskriminierung spalten Belegschaften und widersprechen so einem unserer zentralen Werte, der Solidarität. Daher ist es unsere Aufgabe, Respekt und
Rassismus zu grundsätzlichen Themen in der Arbeitswelt zu machen.
45
„Und weil der Mensch ein Mensch ist,
drum hat er Stiefel im Gesicht nicht gern.
Er will unter sich keinen Sklaven sehen.
Und über sich keinen Herrn.“
Bertolt Brecht, Einheitsfrontlied (1934)
ÜBERWÄLTIGENDE RESONANZ IN BELEGSCHAFTEN
IG METALL BILDUNGSARBEIT UNTERSTÜTZT RESPEKT!
Gemeinsam mit den Betrieben und Belegschaften schaffen wir über
medienwirksame Aktionen und Veranstaltungen eine breite Öffentlichkeit für die Themen Rassismus, Ungleichbehandlung und Anerkennung.
Unterstützt werden die unterschiedlichen Veranstaltungen, wie z. B.
betriebliche Sommerfeste, Betriebsversammlungen etc., auf denen
»Respekt!« thematisiert wird, von prominenten »Respekt!«-Botschaftern –
wie z. B. der Schirmherrin der Initiative und ehemaligen Spielerin der
deutschen Fußballnationalmannschaft, Sandra Minnert. Die vielen
Betriebe, an denen mittlerweile das »Respekt!«-Schild als deutlich
sichtbares Zeichen für einen respektvollen, solidarischen und kollegialen
Umgang angebracht ist, machen deutlich, dass die IG Metall hier einen
richtigen Weg eingeschlagen hat. Das Ziel ist jedoch noch nicht erreicht:
Es gibt noch genug Betriebe, an denen ein »Respekt!«-Schild angebracht
werden kann. Den bisherigen Erfolg der Initiative – nämlich Respekt,
Anerkennung und Toleranz als Themen ins Zentrum der Aufmerksamkeit
zu rücken – gilt es nun zu nutzen, um den damit eröffneten gesellschaftspolitischen Diskurs weiterzuführen und in Betrieben und Schulen
eine Atmosphäre des respektvollen Umgangs, frei von Vorurteilen,
Mobbing und Rassismus zu schaffen.
Der Bereich der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit leistet mit
seinem Seminarangebot einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen
Wirkung: Die »Respekt!«-Seminare laden interessierte Beschäftigte,
Vertrauensleute, Betriebsräte und Betriebsrätinnen, Jugend- und
Auszubildendenvertreter(innen) ein, sich mit der Bedeutung von Respekt
für die betriebliche Praxis zu beschäftigen. Wie tritt man Fällen von
Diskriminierung und Intoleranz im betrieblichen Alltag entgegen? Und
wie schafft man aktiv eine Kultur der Anerkennung und des respektvollen
Umgangs im Betrieb? Antworten auf diese Fragen werden gemeinsam
erarbeitet, um entsolida
darisierende
Entwicklu
lungen
frühzeitig zu
e
erkennen
und eine Kultur
d positiven Umgangs
des
iim Betrieb zu forcieren.
www.respekt.tv
46
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Zukunft der Arbeit
AKTIV WERDEN GEGEN RECHTS
Erscheinungsformen und Ursachen
von Diskriminierung im Betrieb
WIR WISSEN WEITER
Auch knapp 70 Jahre nach dem Ende des deutschen Faschismus haben wir es immer
wieder mit unterschiedlichen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus zu tun. Im
Rahmen einschlägig bekannter Organisationen und Veranstaltungen, versehen mit den
typischen äußeren Merkmalen lassen sie sich meist eindeutig identifizieren.
Im Alltag ist dies häufig weitaus schwieriger. Diskriminierende und vermeintlich
einfache Lösungsansätze für betriebliche, politische und soziale Probleme lassen sich
oft erst auf den zweiten Blick als das erkennen, was sie sind: Einfallstore für rechtsextremes Denken und Handeln.
Zunehmend wenden sich Rechtspopulisten mit dieser Strategie direkt an Betriebsräte und Belegschaften.
Wir werden uns in diesem Seminar mit unterschiedlichen Ansätzen rechtsextremer
Denk- und Handlungsstrukturen auseinandersetzen und gewerkschaftliche Alternativen
für eine zukunftsfähige und solidarische Perspektive entwickeln. Das Betriebsverfassungsgesetz bietet einen rechtlichen Rahmen zur Umsetzung dieser Strategien.
Termine (Seminartyp 112)
26.04. – 29.04.2015 JB01815 Schliersee
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX
0 69/66 93–25 08
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Ursachen und Erscheinungsformen rechtsextremen
Denkens und Handelns in Deutschland seit 1945
Rechtspopulismus und rechtsextreme Strategien der
Wortergreifung und Themenbesetzung in den Betrieben
rechtlicher Handlungsrahmen der betrieblichen
Interessenvertretung zur Abwehr von ausgrenzenden,
nationalistischen und diskriminierenden Positionen
Kennenlernen verschiedener Handlungsmöglichkeiten
Entwicklung eigener strategischer Optionen für die
Praxis
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Jugend- und
Auszubildendenvertreter(innen) im Betrieb.
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Zukunft der Arbeit
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§ 37.7 BetrVG/BUFreistellung ist angefragt
RESPEKT!
Kritische Perspektiven auf Europa:
Nation – Ausgrenzung – Krise
0 69/66 93–25 08
Kategorie A
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die europäische Krise, die zahlreiche Mitgliedsländer der EU an den Rand des Staatsbankrotts getrieben hat, bestimmt nicht nur das politische Tagesgeschehen, sie
verändert auch die Bedingungen für betriebliche und gewerkschaftliche Interessenvertretungen und hat damit bedeutende Auswirkungen auf deren Handeln.
Dieses Seminar beschäftigt sich, ausgehend von einer kritischen Perspektive auf
den europäischen Integrationsprozess, mit den Ursachen, Auswirkungen und Strategien
zur politischen Bearbeitung der Krise sowie mit der Entwicklung alternativer betrieblicher und gewerkschaftlicher Handlungsoptionen. Ein besonderes Augenmerk liegt
dabei auf der Rolle Deutschlands, den betrieblichen Interessenvertretungen und den
deutschen Gewerkschaften.
Die Ziele des Seminars umfassen die Entwicklung eines geschichtlich fundierten
Verständnisses für die Herausbildung der gegenwärtigen europäischen Krise, ihres
Verlaufs und ihrer Folgen; die Befähigung zur Kritik herrschender Meinungen und
Positionen; Einblicke in ihre Ursachen und Wege zu ihrer Lösung. Du entwickelst eine
alternative gewerkschaftliche Orientierung sowie gesellschaftliche und betriebliche
Handlungsansätze.
Entwicklung des europäischen Integrationsprozesses
gegenwärtige europäische Krise im Kontext der
globalen Weltwirtschaftskrise
Rolle Deutschlands und der deutschen Gewerkschaften
aktuelle wirtschaftliche und soziale Situation in
Deutschland und anderen europäischen Ländern
Fehler der herrschenden Strategie in der Bearbeitung
der Krise
Nationalismus und Rechtspopulismus in Betrieb
und Gesellschaft als Antwort auf die Krise
Ursachen u. Folgen von Nationalismus und Ausgrenzung
Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten
für Gewerkschaften und die betriebliche Interessenvertretung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
JAV-Mitglieder, Betriebsräte und Vertrauensleute.
Termine (Seminartyp 112)
22.03. – 25.03.2015
26.04. – 29.04.2015
26.04. – 29.04.2015
31.05. – 03.06.2015
WB01315 Beverungen
BB01815 Berlin
SF01815 Sprockhövel
SF02315 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
11.10. – 14.10.2015 WB04215 Beverungen
01.11. – 04.11.2015 BE04515 Berlin
29.11. – 02.12.2015 SH04915 Sprockhövel
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel (Berlin)
Almut Jürries, Matthias Ebenau (Beverungen)
Petra Wolfram (Sprockhövel)
Petra Wlecklik, IG Metall Vorstand, FB Zielgruppenarbeit
und Gleichstellung (Res. Migration/Integration)
48
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Zukunft der Arbeit
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX
0 69/66 93–25 08
Vielfalt gestalten – Zusammenhalt fördern
WIR WISSEN WEITER
Im Zuge der demografischen Entwicklung und der Globalisierung von Märkten und
Standorten werden die Belegschaften vielfältiger. Menschen verschiedener Herkunft,
Kultur oder Fachkompetenz, unterschiedlichen Alters oder Geschlechts arbeiten
zusammen. Die Vielfalt dieser Beschäftigten im Unternehmen als wertvolle Ressource
zu sehen und den Blick nicht auf Defizite und Probleme zu lenken, ist eine besondere
Aufgabe auch für die Betriebsräte.
In diesem Seminar geht es um die Entwicklung einer systematischen und interkulturellen Personal- und Gleichstellungspolitik und die Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach §§ 96 bis 98 BetrVG. Betriebsratsgremien sind gemäß
§ 80 Abs. 1 BetrVG aufgefordert, dabei die unterschiedlichen Erfordernisse der
Kolleg(inn)en zu berücksichtigen. Wir stellen die Verbesserung der Arbeits- und
Qualifizierungsbedingungen für alle Beschäftigten eines Betriebs in den Mittelpunkt
und entwickeln geeignete und passgenaue Angebote für eine innovative Personalpolitik.
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Daten, Fakten, Indikatoren zum Fachkräftemangel
Überlegungen und Positionen zur Fachkräftesicherung
Überblick über den nationalen Integrations- und
Aktionsplan
betriebsverfassungsrechtliche Möglichkeiten der
Personalentwicklung mit kultureller Sensibilität
Gleichstellungsberichte als Instrument betrieblicher
Personalpolitik bei Jugendlichen und Erwachsenen
Best-practice-Beispiele zum Nachahmen
Überblick über Programme und Möglichkeiten der
betrieblichen Beratung und Finanzierung
Transfer in die betriebliche Praxis der Betriebsratsgremien
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsrats.
Termine (Seminartyp 112)
19.07. – 22.07.2015 WA03015 Beverungen
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Zukunft der Arbeit
49
Bildungsurlaubgesetze
einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Workshop zur Initiative Respekt!
Preis auf Anfrage
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die Initiative Respekt! bewegt immer mehr Menschen: Vereine, Belegschaften,
Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertretungen und Betriebsratsmitglieder greifen sie auf und mobilisieren für eine Zukunft ohne Ausgrenzung und
Diskriminierung.
In unserem Respekt!-Workshop tauschen wir diese vielfältigen Erfahrungen aus
und reichern sie mit neuen, weiteren Ideen an. Wir werden kritisch und selbstkritisch
auch über den Umgang mit Widerständen und Misserfolgen sprechen.
Impulsreferate, Exkursionen, die gemeinsame Arbeit an kleineren oder größeren
Projektideen werden deine bisherige Praxis bereichern.
Wir klären die verschiedenen Begriffe zum Thema
Rassismus und Diskriminierung.
Wir reflektieren miteinander die eigenen Grenzen
der Toleranz und üben Respekt.
Wir entwickeln gemeinsam Handlungsmöglichkeiten
gegen Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus im Betrieb.
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an Kolleginnen und Kollegen, die
gemeinsam aktiv für Respekt und Toleranz im Betrieb und
im Alltag eintreten. Meldet euch bitte mit 2 bis 4 Personen
aus einem Betrieb/einer Verwaltungsstelle an.
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel (Berlin)
Termine (Seminartyp 36)
08.03. – 13.03.2015 LS01115 Lohr
17.05. – 22.05.2015 BE02115 Berlin
= mit Kinderbetreuung
28.06. – 03.07.2015 SH02715 Sprockhövel
50
Zentrale Jugendseminare
AUF EINEN BLICK
Jugendseminare der IG Metall
GESELLSCHAFTSPOLITISCHE WEITERBILDUNG
Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II t S. 52
Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen)
im Betrieb III – Aus der Geschichte lernen t S. 53
Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen)
im Betrieb III – Global denken – lokal handeln t S. 54
Social Media t S. 55
Europa Step by Step: Basics t S. 56
Europa Step by Step: Brüssel t S. 57
Europa Step by Step: Manchester t S. 58
Medienmacht macht Medien: Lernen aus der Praxis
professioneller Medien für die Arbeit im Betrieb t S. 59
Kreativ am See t S. 60
Erscheinungsformen und Ursachen von
Diskriminierung im Betrieb t S. 61
Argumentationstraining gegen Diskriminierung
im Betrieb t S. 62
Tarifverträge verstehen und umsetzen t S. 98
Meine Rolle als JAV-Vorsitzende(r) t Heft 2 , S. 241*
Organizing – Grundlagen t S. 108
Organizing – Methodentraining t S. 109
REFERENT(INN)EN UND MULTIPLIKATOREN
Ausbildung- und Weiterbildung für Referent(inn)en:
Jugendseminare – Basics t S. 122
Jugendbereich – Jugend –I-Konzept t S. 123
Jugendbereich – JAV-Konzept t S. 124
Referent(inn)en im Jugendbereich –
Was tun nach dem Tagesabschluss? t S. 129
Spezielle Referent(inn)enangebote 2015:
Die Entstehung der Arbeiterbewegung als
Lernprozess t S. 132
Wir wollen mitbestimmen! t S. 133
Wirtschaftstheorien und politisches Handeln t S. 134
Jugendbildungskongress 2014 t S. 139
BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNG
JAV – Aktiv für Ausbildungsqualität t S. 95
Vom Beruf ins Studium: Lern- und Arbeitsstrategien
für ein erfolgreiches Studium t S. 96
Vom Studium in den Beruf t S. 97
* im Programmheft für Betriebsräte
HIE R ERF ÄHR ST
DU MEH R:
WW W.I GME TALL .DE
» SUC HBE GRI FF:
„ JUG END BIL DUN GSPRO GRA M M“
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
51
ANSPRECHPARTNER
TIPP: Wie geht's weiter?
Benjamin Pfalz
Telefon: 0 69/66 93–27 51
E-Mail: Benjamin.Pfalz@igmetall.de
Du hast das Seminar Jugend III bereits besucht?
Wenn du gewähltes Mitglied eines Vertrauenskörpers
bist, empfehlen wir dir den Besuch der VL kompaktReihe (siehe t S. 22 ff in diesem Programm).
Wenn du jetzt Betriebsratsmitglied bist, dann macht
für dich das Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit“ in deiner Region Sinn. Danach auf alle
Fälle die Seminare der BR kompakt-Reihe besuchen
(siehe Heft 2 für Betriebsräte).
Informiere dich auch bei deiner Jugendund Auszubildendenvertretung (JAV), dem
m
Betriebsrat oder bei deiner IG MetallVerwaltungsstelle.
52
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Situation und Interessen junger
Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II
0 69/66 93–25 08
Kategorie I/L
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Jugend zwischen Solidarität und Konkurrenz – das ist der „rote Faden“ des Jugend-IISeminars der IG Metall-Jugend. Du bist gefragt – mit deinen Erfahrungen als Jugendlicher in Betrieb und Gesellschaft, in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz und in
deinem Lebensumfeld. Aus deinen Erfahrungen werden wir die Themen auswählen,
die wir gemeinsam im Seminar behandeln. Hier kannst du deine Meinung auf der
Grundlage von selbst erarbeitetem Wissen weiterentwickeln. Ganz nebenbei hast du
die Gelegenheit, deine Arbeitstechniken zu verbessern (diskutieren, präsentieren,
schriftliche Ausarbeitungen anfertigen usw.).
Wir wollen genauer hinschauen und Antworten finden
auf Fragen wie beispielsweise:
Welche gesellschaftlichen Auswirkungen hat die
jeweilige Situation in den Unternehmen?
Wie wirken sich diese Bedingungen auf die Menschen
und die Gesellschaft aus?
Welche Einflussmöglichkeiten und Aufgaben hat der
Staat und warum handelt er so?
Welche Strategien verfolgen Unternehmen und
Gewerkschaften?
Welche Aufgaben ergeben sich für die Jugend- und
Auszubildendenvertretung und welche Möglichkeiten
haben wir als aktive Gewerkschafter(innen), um unsere
Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern?
Dazu werden im Seminar kreative, konkrete Aktionen für
betriebliche und örtliche Aktivitäten vorbereitet.
Termine (Seminartyp 032)
01.02. – 13.02.2015
22.02. – 06.03.2015
22.03. – 02.04.2015
26.04. – 08.05.2015
10.05. – 22.05.2015
31.05. – 12.06.2015
14.06. – 26.06.2015
28.06. – 10.07.2015
SL00615
SL00915
JA01315
SL01815
SL02015
SL02315
JA02515
JA02715
= mit Kinderbetreuung
Sprockhövel
Sprockhövel
Schliersee
Sprockhövel
Sprockhövel
Sprockhövel
Schliersee
Schliersee
19.07. – 31.07.2015
19.07. – 31.07.2015
09.08. – 21.08.2015
23.08. – 04.09.2015
06.09. – 18.09.2015
04.10. – 16.10.2015
01.11. – 13.11.2015
22.11. – 04.12.2015
SL03015
JA03015
JA03315
JA03515
JA03715
SL04115
JA04515
JA04815
Sprockhövel
ZIELGRUPPE
Schliersee
Schliersee
Schliersee
Schliersee
Sprockhövel
Schliersee
Schliersee
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).
Der vorherige Besuch des Seminars „Jugend I“
und/oder des JAV-Seminars ist empfehlenswert.
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
SITUATION UND INTERESSEN JUNGER ARBEITNEHMER(INNEN)
IM BETRIEB III
Aus der Geschichte lernen
WIR WISSEN WEITER
53
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
080 26/92 13–200
Kategorie L
THEMEN IM SEMINAR
Ausgangpunkt in diesem Seminar sind die Arbeits- und Lebensbedingungen junger Beschäftigter im Hier und Heute. Welche Bedeutung haben diese Bedingungen für die Arbeit
der Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen)? Diese Frage führt unseren Blick zurück
in die Vergangenheit: Wir analysieren, vor welchen Problemen Arbeitnehmer(innen) in
Deutschland zu Beginn des Faschismus standen, und suchen nach Erklärungen für das
Erstarken des „Nationalsozialismus“.
Welche Parallelen gibt es heute und welche Schlussfolgerungen können aus der
Geschichte gezogen werden? Wir entwickeln Anforderungen an die Gewerkschaften sowie
an unser eigenes Handeln. Was können wir als betriebliche Interessenvertreter(innen)
und Gewerkschafter(innen) tun, um die Gesellschaft nach unseren Vorstellungen zu gestalten? Diese Fragen bearbeiten wir gemeinsam, denn „die Zukunft gehört uns“!
aktuelle ökonomische und politische Entwicklungstrends
Zukunft der Arbeit aus Sicht von Jugendlichen
Krisen als Wendepunkte in der Geschichte
Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau und
historischer Stadtrundgang München
Diskriminierung als Problem in Betrieb und
Gesellschaft
Gewerkschaften vor veränderten Herausforderungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).
Der vorherige Besuch des Seminars „Situationen und
Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II“
(Typ 032) ist empfehlenswert.
Termine (Seminartyp 033a)
31.05. – 12.06.2015 JA02315 Schliersee
06.09. – 18.09.2015 JB03715 Schliersee
54
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
SITUATION UND INTERESSEN JUNGER ARBEITNEHMER(INNEN)
IM BETRIEB III
Global denken – lokal handeln
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
02324/7 06–393
Kategorie I
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die Frage nach den eigenen Ansprüchen an eine lebenswerte und gerechte Welt leitet
uns durch das Seminar. Wir untersuchen aktuelle wirtschaftliche, soziale und politische
Entwicklungen. Bewegt sich die Realität auf unsere Ansprüche zu oder müssen wir
mit Alternativen umsteuern? Wir wollen den Blick für internationale Zusammenhänge
öffnen. Gerade in einer vernetzten (Wirtschafts-)Welt ist es für uns als betriebliche
Interessensvertreter(innen) und Gewerkschafter(innen) wichtig zu verstehen,
was dies für Auswirkungen mit sich bringt. Dabei soll das Schlagwort „Globalisierung“
und was es mit unserem Leben und Arbeiten zu tun hat unter die Lupe genommen
werden. Um die Zukunft besser zu gestalten, suchen wir gemeinsam nach
Möglichkeiten und Wegen für die Gewerkschaften und für uns nach dem Motto:
global denken – lokal handeln!
aktuelle wirtschaftliche, soziale und politische
Entwicklungen
von „Attac“ bis „WTO“ – Organisationen und
Institutionen der Globalisierung
globale Phänomene wie „Standortkonkurrenz“,
„Klimawandel“ und „Nord-Süd-Konflikt“
betriebspolitische Konsequenzen für die
Interessenvertretungen im Spannungsfeld
internationaler Konkurrenz
Alternativen zur Globalisierung – die globalisierungskritische Bewegung
Gewerkschaften vor veränderten Herausforderungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).
Der vorherige Besuch des Seminars „Situationen
und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II“
(Typ 032) ist empfehlenswert.
Termine (Seminartyp 033b)
08.03. – 20.03.2015 SL01115 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
01.11. – 13.11.2015 SL04515 Sprockhövel
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
55
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
POLITISCHE INFORMATIONEN IM INTERNET
030/3 62 04 – 131
Social Media, Kommunikation und Politik
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Immer mehr Menschen – gerade auch jüngere – beziehen einen großen Teil ihres
Wissens aus dem Netz. Ob Wetter oder Fernsehprogramm – alles ist blitzschnell
online verfügbar. Aber auch politische Informationen werden zunehmend über das
Netz eingeholt, konsumiert. Aber wie zuverlässig sind die politischen Quellen im Netz?
Im Seminar nehmen wir die Suche nach politischen Informationen am Beispiel
der IG Metall genauer unter die Lupe: Was findet sich dort über die Geschichte und
Rolle der IG Metall in der Bundesrepublik Deutschland? Was erfahren wir über führende
Persönlichkeiten oder das Eingreifen der IG Metall in soziale Konflikte? Wie weit sind
Informationen hilfreich für die eigene Orientierung und das Handeln von politisch
interessierten Beschäftigten, gewerkschaftlichen Vertrauensleuten, Jugendvertretungen
und Betriebsrät(inn)en? Helfen sie dabei, unsere Interessen und Anliegen als abhängig
Beschäftigte und betriebliche Interessenvertreter(innen) wahrnehmen zu können?
Wir wollen auch selbst dazu beitragen, diese Informationen im Internetportal Wikipedia
zu erweitern und zu verbessern.
Diesen und anderen Fragen kannst du dich im
Seminar stellen und zugleich praktische Schritte
überdenken, um die Qualität der Informationen im
IN KO OP ERA TIO N
Netz zu verbessern. Wenn möglich, bring deinen
MIT DE M RES SOR T
Laptop mit.
JUN GE IG ME TALL .
Termine (Seminartyp 904)
27.09. – 02.10.2015 SL04015 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
politische Informationssuche im Internet
suchen, bewerten und auswerten der Fülle an
Informationen
erkennen verlässlicher Internetquellen
selbst aktiv werden
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich besonders an aktive und
interessierte junge Arbeitnehmer(innen), Mitglieder
der JAV sowie jüngere Betriebsratsmitglieder.
SEMINARLEITUNG
Sok-Yong Lee
56
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
EUROPAPOLITISCHE GRUNDLAGEN FÜR DIE JUNGE GENERATION
0 69/66 93–25 08
Europa Step by Step: Basics
Preis auf Anfrage
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Über die Zukunft unserer Arbeitsplätze wird zunehmend auf europäischer bzw. internationaler Ebene entschieden. Das gleiche gilt für viele politische Weichenstellungen – etwa die über den Fortbestand des Währungssystems. Diese Entscheidungen
beeinflussen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der jungen Generation kurz- und
langfristig immer stärker.
Im Fokus unseres Seminars steht die Frage, wie wir als junge Arbeitnehmer(innen)
diese Entscheidungen beeinflussen und sie in unserem Sinne gestalten können.
Hierfür verschaffen wir uns einen präzisen Überblick über die Europäische Union,
ihre Geschichte und aktuelle Funktionsweise. Darüber hinaus zeigen wir auf, welche
Möglichkeiten zur Vernetzung betrieblicher Interessenvertreter(innen) und Gewerkschaften auf europäischer Ebene bestehen.
Mit diesem Seminar qualifizierst du dich in den Grundlagen der Europapolitik und
erkennst Einflussmöglichkeiten auf den unterschiedlichen Handlungsebenen.
DIE SEM INA RRE IHE
„EU ROPA - STE P BY STE P“
WIR D IN NEU ER FOR M
ANG EBO TEN ; SIE HE AUC H
ESB S BRÜ SSE L UND
ESB S MAN CHE STE R.
Termine (Seminartyp 231)
05.07. – 10.07.2015 SL02815 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
29.11. – 04.12.2015 JB04915 Schliersee
Was ist Europa und wer gehört dazu?
Geschichte Europas seit der Montanunion
Auswirkungen der europäischen Politik auf
Arbeitnehmerrechte
Gesetze und Verordnungen
europäische Institutionen
europäische Arbeitnehmervertretungssysteme im
Vergleich
Situation der jungen Arbeitnehmer(innen) in Europa
das Arbeiten unter Konkurrenzbedingungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch des Seminars
„Situationen und Interessen junger Arbeitnehmer(innen)
im Betrieb II“ (Typ 032) ist empfehlenswert.
SEMINARLEITUNG
Diana Alt (Schliersee)
Sok-Yong Lee (Sprockhövel)
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
WIRKUNSVOLLE INTERESSENVERTRETUNG JUGENDLICHER
ARBEITNEHMER(INNEN) IM PROZESS DER EUROPÄISCHEN INTEGRATION
Europa Step by Step: Brüssel
WIR WISSEN WEITER
0 69/66 93–25 08
THEMEN IM SEMINAR
t Für die Teilnahme entstehen zusätzliche Kosten. Auszubildende, Studierende und
Erwerbslose zahlen 125,00 €, Vollverdiener 250,00 €.
20.03. – 22.03.2015 SL06215
Vorbereitung in Sprockhövel
22.03. – 27.03.2015 FBBE01315 Brüssel
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Preis auf Anfrage
Politik auf europäischer Ebene wird oft skeptisch beäugt und mit großer Distanz
wahrgenommen. In den Medien wird die Europäische Union oft als „verworrenes
Konstrukt“ dargestellt. Wir werden uns mit dem Seminar das Gefüge der EU vor
Ort näher anschauen und versuchen, den Dschungel der Institutionen zu lichten.
Konzerne sind auf internationaler Ebene vernetzt und üben großen Einfluss auf
Brüssel aus. In Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern europäischer Gewerkschaftsorganisationen informieren wir uns über unsere Mitwirkungsmöglichkeiten
als Interessenvertreter(innen) der Arbeitnehmer(innen) auf europäischer Ebene.
Welche müssen noch entwickelt werden? Wo gibt es Ansatzpunkte für eine erfolgreiche
Gewerkschaftspolitik?
Ein wichtiger Schritt in der internationalen Gewerkschaftsarbeit ist das voneinander
Lernen. Es gilt daher, sich unterschiedliche Sicht-, Lebens- und Arbeitsweisen zu
erarbeiten und zu verstehen. Da wir eine Woche in Brüssel verbringen, bietet sich die
Gelegenheit, das belgische Gewerkschaftssystem kennenzulernen und junge belgische
Gewerkschafter(innen) zu treffen.
Der Woche in Belgien direkt vorgeschaltet ist ein Wochenendseminar in Sprockhövel.
So können wir uns auf Brüssel inhaltlich vorbereiten und uns vorher kennenlernen.
Termine (Seminartyp 231)
57
= mit Kinderbetreuung
europäische Institutionen vor Ort
aktuelle Debatten in der EU
Zusammenarbeit nationaler Gewerkschaften auf
europäischer Ebene
Kennenlernen des belgischen Gewerkschaftssystems
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch der Seminars
„Europa Step by Step: Basics“ und/oder „Situationen
und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II“
(Typ 032) ist empfehlenswert.
DIE SEM INA RRE IHE
„EU ROPA - STE P BY STE P“
WIR D IN NEU ER FOR M
ANG EBO TEN ; SIE HE AUC H
ESB S BRÜ SSE L UND
ESB S MAN CHE STE R.
58
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
WIRKUNSVOLLE INTERESSENVERTRETUNG JUGENDLICHER
ARBEITNEHMER(INNEN) IM PROZESS DER EUROPÄISCHEN INTEGRATION
Europa Step by Step: Manchester
THEMEN IM SEMINAR
Manchester gilt allgemein als „Wiege des Kapitalismus“ und damit auch als Ausgangspunkt für die Arbeiterbewegung. Mit dem Seminar „Europa Step by Step: Manchester“
wollen wir von den Ursprüngen ausgehend den aktuellen Auseinandersetzungen
der Gewerkschaften in England, Deutschland und weltweit nachspüren. Welche neuen
oder alten Tendenzen lassen sich ableiten? Inwiefern können wir im internationalen
Vergleich Schlüsse ziehen und Erkenntnisse gewinnen?
Ein wichtiger Bestandteil der internationalen Gewerkschaftsarbeit ist es, voneinander
zu lernen. Es gilt daher, unterschiedliche Sicht-, Lebens- und Arbeitsweisen kennenzulernen und zu verstehen. Da wir eine Woche in England verbringen, bietet sich die
Gelegenheit, das britische Gewerkschaftssystem näher kennenzulernen und junge
britische Gewerkschafter(innen) zu treffen.
Abrunden werden wir die Fahrt mit einem Besuch des bekannten Tolpuddle-Festivals, dem jährlichen Gewerkschaftsfestival im Süden Englands.
Der Woche in Manchester und Tolpuddle direkt vorgeschaltet ist ein Wochenendseminar in Sprockhövel. So können wir uns auf England inhaltlich vorbereiten und uns
vorher kennenlernen. Die Teilnahme an diesem Seminar ist für die Beteiligung an der
Fahrt verpflichtend.
t Für die Teilnahme entstehen zusätzliche Kosten. Auszubildende, Studierende
und Erwerbslose zahlen 150,00 €, Vollverdiener 300,00 €.
05.06. – 07.06.2015 SL07315
Vorbereitung in Sprockhövel
12.07. – 19.07.2015 FBGB02915 Manchester
0 69/66 93–25 08
Preis auf Anfrage
WIR WISSEN WEITER
Termine (Seminartyp 231)
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
= mit Kinderbetreuung
historische Entwicklung des Kapitalismus und der
Gewerkschaftsbewegung
jüngere Geschichte der britischen Gewerkschaften, vor
allem nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur neoliberalen
Revolution
aktuelles System von Gewerkschaften und betrieblicher
Interessenvertretung in Großbritannien – Analyse und
Vergleich mit Deutschland
Probleme des britischen Wirtschaftssystems und seine
Herausforderungen für die Gewerkschaften
praktischer Austausch mit jungen Gewerkschafterinnen
und Gewerkschaftern aus Großbritannien
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch der Seminars
as s
„Europa Step by Step: Basics“
und/oder „Situationen
DIE SEM INA RRE IHE
und Interessen junger
„EU ROPA - STE P BY STE P“
Arbeitnehmer(innen)
ER FOR M
im Betrieb II“ (Typ 032) WIR D IN NEU
ANG EBO TEN ; SIE HE AUC H
ist empfehlenswert.
ESB S BRÜ SSE L UND
ESB S MAN CHE STE R.
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
MEDIENMACHT MACHT MEDIEN
59
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Lernen aus der Praxis professioneller
Medien für die Arbeit im Betrieb
WIR WISSEN WEITER
0 69/66 93–25 08
Kategorie F
THEMEN IM SEMINAR
Medien prägen uns und unsere Sicht auf die Welt. Sie sind geleitet von Interessengruppen für die Durchsetzung ihrer Ziele. Damit wir uns nicht einfach von Medien
instrumentalisieren lassen, suchen wir Erklärungen zum Verhältnis von Medien und
Macht und erarbeiten uns einen kritischen Umgang damit. Darüber hinaus finden
wir für die gewerkschaftliche Arbeit im Betrieb Umsetzungsmöglichkeiten, die Behauptungen der Massenmedien mit eigenen Argumenten zu widerlegen.
Reflexion des eigenen sowie des gesellschaftlichen
Medienkonsumverhaltens
Medienrecht in Betrieb und Gesellschaft
Einflussmöglichkeiten gesellschaftlicher
Interessengruppen
Medienlandschaft – Struktur und Arbeitsweise
der Medien
Medien und öffentliche Meinung
Stil- und Gestaltungselemente von Massenmedien
Einsatzbereiche für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
im Betrieb
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).
Der vorherige Besuch des Jugend I Seminars ist empfehlenswert.
Termine (Seminartyp 857)
18.01. – 23.01.2015 SL00415 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
18.10. – 23.10.2015 SL04315 Sprockhövel
60
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
NE U IM
PRO GRA M M!
Tarifurlaub, BU-Freistellung ist angefragt
SOLIDARITÄT – ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT!
08026/82 13 – 0
Kreativ am See
Kategorie K
WIR WISSEN WEITER
Blicken wir in unsere Vergangenheit, so stoßen wir unweigerlich auf den Begriff Solidarität. Solidarität als Gegenbegriff zur Konkurrenz zwischen den Arbeitenden.
Wie sieht Solidarität heute aus? Was können wir heute tun, um die Welt nach unseren
Vorstellungen zu gestalten? Was hat unsere Zukunft mit unseren Träumen von gestern
zu tun? Diesen Fragen möchten wir uns widmen, bevor wir unsere Ideen selbst kreativ
umsetzen.
Wir möchten uns Wissen über Kunst aneignen und dazu nutzen, unsere eigene
Sicht auf die Welt kreativ zu gestalten. Dient Kunst, die uns umgibt, wie etwa Musik,
Filme, Texte oder Flashmobs, bloß zur Unterhaltung oder ist Kunst durchweg auch
politisch zu verstehen?
In verschiedenen Workshops eignen wir uns „politische Kunsttechniken“ wie etwa
kreatives Schreiben oder Zeichnen von Comics an und probieren einfach aus, wie
man/frau politische Kunst macht!
THEMEN IM SEMINAR
Welche Bedeutung haben die Begriffe „Konkurrenz“
und „Solidarität“?
Was haben unsere Vergangenheit und unsere Zukunft
mit Solidarität zu tun?
Welche Bedeutung hat Kunst für uns?
Was ist das Politische an Kunst?
Wie können wir Kunst nutzen, um andere von unseren
Ideen zu überzeugen?
kreativ arbeiten in Workshops
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an junge Arbeitnehmer(innen).
SEMINARLEITUNG
Das ausführliche Programm findest du ab Mai 2015 auf unserer Internetseite:
www.igm-schliersee.de.
Termine (Seminartyp 036)
25.05. – 30.05.2015 JX02215 Schliersee
Sara Hilliger, Melanie Fefczak
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
RESPEKT! FÜR JAVen
Erscheinungsformen und Ursachen
von Diskriminierung im Betrieb
WIR WISSEN WEITER
Auch knapp 70 Jahre nach dem Ende des deutschen Faschismus haben wir es immer
wieder mit unterschiedlichen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus zu tun. Im
Rahmen einschlägig bekannter Organisationen und Veranstaltungen, versehen mit den
typischen äußeren Merkmalen lassen sie sich meist eindeutig identifizieren.
Im Alltag ist dies häufig weitaus schwieriger. Diskriminierende und vermeintlich
einfache Lösungsansätze für betriebliche, politische und soziale Probleme lassen sich
oft erst auf den zweiten Blick als das erkennen, was sie sind: Einfallstore für rechtsextremes Denken und Handeln.
Zunehmend wenden sich Rechtspopulisten mit dieser Strategie direkt an Betriebsräte und Belegschaften.
Wir werden uns in diesem Seminar mit unterschiedlichen Ansätzen rechtsextremer
Denk- und Handlungsstrukturen auseinandersetzen und gewerkschaftliche Alternativen
für eine zukunftsfähige und solidarische Perspektive entwickeln. Das Betriebsverfassungsgesetz bietet einen rechtlichen Rahmen zur Umsetzung dieser Strategien.
Termine (Seminartyp 112)
26.04. – 29.04.2015 JB01815 Schliersee
61
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX
0 69/66 93–25 08
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Ursachen und Erscheinungsformen rechtsextremen
Denkens und Handelns in Deutschland seit 1945
Rechtspopulismus und rechtsextreme Strategien der
Wortergreifung und Themenbesetzung in den Betrieben
rechtlicher Handlungsrahmen der betrieblichen
Interessenvertretung zur Abwehr von ausgrenzenden,
nationalistischen und diskriminierenden Positionen
Kennenlernen verschiedener Handlungsmöglichkeiten
Entwicklung eigener strategischer Optionen für die
Praxis
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Jugend- und
Auszubildendenvertreter(innen) im Betrieb.
62
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung
RESPEKT! FÜR JAVen
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX
Argumentationstraining gegen
Diskriminierung im Betrieb
0 69/66 93–25 08
Kategorie A
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Tagtäglich werden Menschen anhand zahlreicher Merkmale und Zuschreibungen
diskriminiert und ausgegrenzt – auch im betrieblichen Umfeld. Sehen wir weg oder
mischen wir uns ein?
Kompetentes Reagieren in Fällen verbaler Diskriminierung will gelernt sein.
Es ist ein wichtiger Beitrag, um Entsolidarisierung im Betrieb zu verhindern und
zukunftsfähige, betriebliche und gesellschaftliche Perspektiven zu entwickeln.
Ausgehend von konkreten Konflikten und Erfahrungen erarbeiten wir uns im
Seminar Handlungs- und Reaktionsmöglichkeiten. Wir gehen diskriminierenden
Sprüchen und Haltungen gemeinsam auf den Grund, trainieren, gezielt zu
widersprechen, und begegnen den Entgleisungen mit Kreativität und Verstand.
Termine (Seminartyp 112)
09.08. – 12.08.2015 SL03315 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
Überblick über rechtliche Handlungsgrundlagen für
Betriebsräte nach § 80.1 (7) BetrVG sowie § 17 AGG
Rollen und Aufgaben betrieblicher Interessenvertretungen zur Intervention und Prävention
kollegiale Beratung für konkrete Konflikte
Argumentationstraining gegen Ausgrenzung und
Diskriminierung.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen).
63
Internationale Bildungsangebote
Gibt es noch industriell produzierende Unternehmen, die ausschließlich
national agieren? Wohl kaum. Umso größer ist deshalb unser Anliegen,
die europäischen und weltweiten Beziehungen zwischen Interessenvertretungen mit unseren Bildungsangeboten zu fördern und zu etablieren.
Im Rahmen mehrerer europäischer Projekte und in Zusammenarbeit
mit verschiedenen Universitäten haben wir zur Unterstützung dieses
Ziels neue Seminarkonzepte und -methoden entwickelt.
Diese Neuerungen werden nun ins Bildungsprogramm integriert.
Wir bieten Betriebsräten, Europäischen Betriebsräten, Vertrauensleuten,
Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie Referent(inn)en der
IG Metall mit einem kompakten Bildungsangebot einen handlungsorientierten Bildungsprozess zur Gestaltung internationaler Unternehmensbeziehungen.
Beteiligung und Mitbestimmung in Europa (Heft 2)
Gründungsseminar Europäische Betriebsräte
Themenbezogene Tagungen für EBR-Mitglieder
DAS SEMINARANGEBOT:
Mitglieder der IG Metall erhalten dort
Zugang zu Methodensammlungen,
Konzepten und Unterstützungsinstrumenten (Blended-Learning-Plattform).
Grundlagen (Heft 1)
Europapolitische Grundlagenseminare
Europa Step by Step: Basics
Europa Step by Step: Brüssel
Europa Step by Step: Manchester
Jugend III: Global denken – lokal handeln
Interkulturelle Kompetenz für Betriebsräte und Multiplikator(inn)en
Forum Politische Bildung zu Europa
Sprachkompetenzen (Heft 2)
Englischkurse
Multinationale Seminare
Internationales Projektmanagement
BRIC-Seminar (auf Anfrage)
Eine ausführliche Dokumentation unserer
Projekte findet sich auf
l www.bildung-international.de
Weitere Infos bei:
Tom.Kehrbaum@igmetall.de
64
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Internationale Bildung
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze
einzelner Bundesländer
Interkulturelle Kompetenz für
Aktive und Multiplikator(inn)en
WIR WISSEN WEITER
069/66 93 – 25 63
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Gewerkschaftliche Interessenvertretungsarbeit ist in internationale und interkulturelle
Zusammenhänge eingebunden. Vielfältige internationale, interregionale und unternehmensbezogene Kontakte werden geknüpft, um finanzielle, soziale und berufliche
Bedingungen europaweit und global zu verbessern. Der Schlüssel dazu ist die Stärkung
von Interessenvertretungen und Beteiligungsmöglichkeiten von Beschäftigten weltweit.
Um den dafür notwendigen internationalen und interkulturellen Austausch
wirkungsvoll zu gestalten und das Verständnis für die unterschiedlichen Lebensund Arbeitsbedingungen, Verhaltensweisen und Werte zu erleichtern, benötigen
die Akteure interkulturelle Kompetenz.
Internationalisierung der Arbeitswelt
internationale Zusammenarbeit von Gewerkschaften
interkulturelle Kompetenz für Gewerkschafter(innen)
kulturelle Sensibilität und interkulturelle Konfliktstile
Vorbereitung und Nachbereitung von internationalen
Projekten und Treffen
gute Beispiele der internationalen Zusammenarbeit
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Aktive in Betrieb und
Gesellschaft, die in internationalen Kontexten arbeiten
oder internationalen Austausch planen.
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel
Termine (Seminartyp 219)
10.05. – 13.05.2015 BB02015 Berlin
04.10. – 07.10.2015 BO04115 Berlin
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Internationale Bildung
JUNGE GENERATION
Internationales Projektmanagement
WIR WISSEN WEITER
NE U IM
PRO GRA M M!
Tom Kehrbaum 0 69/66 93–2563
Angelica Jimenez-Romo 0 69/66 93–2667
THEMEN IM SEMINAR
Der Ausbildungsgang zum internationalen Projektmanagement dauert in der Regel zweieinhalb Jahre. Er besteht aus drei einwöchigen Austauschseminaren in den jeweiligen
BRIC-Ländern und einer Projektmanagementausbildung. Im Rahmen dieser Ausbildung
wird ein konkretes Projekt bearbeitet, das gemeinsam mit den jeweiligen Partnerinnen
und Partnern in den Partnerländern entwickelt wird (z. B. ein unternehmensbezogenes
Projekt zur Förderung der Zusammenarbeit der jeweiligen Interessenvertretungen).
Die Ausbildungsinhalte zielen auf eine umfassende Kompetenzentwicklung zur
Verbesserung und Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und der Bildung von
internationalen Unternehmensnetzwerken. Die speziellen Qualifikationen und Kompetenzen für internationale und interkulturelle Projektarbeit von betrieblichen Interessenvertretungen und Gewerkschaften werden durch gezielte Bildungsarbeit entwickelt.
grundlegende Methoden und Praktiken internationalen
Projektmanagements und interkultureller Kompetenzen
interkulturelle Sensibilität, Wissen und Kenntnisse über
die unterschiedlichen ökonomischen und gewerkschaftlichen Situationen der jeweiligen Länder
Sprachkurse
selbstständiges (interpersonales) Bearbeiten des
Projektgegenstands
Supervisionen
TEILNAHME
Seminartyp 915
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen sich für die
zweieinhalbjährige Dauer des Ausbildungsgangs zur Teilnahme verpflichten. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer erfolgt nach folgen Kriterien:
11. Sie sind seit mehreren Jahren in den betrieblichen und
gewerkschaftlichen Gremien der Interessenvertretung
aktiv.
2. Sie werden vom Betriebsrat vorgeschlagen und von der
jeweiligen IG Metall Bezirksleitung unterstützt.
3. Sie sind wiedergewählte JAVen oder Betriebsräte.
4. Sie haben bereits erste Kontakte und Erfahrungen in der
internationalen Arbeit und sprechen mindestens eine
Fremdsprache (bevorzugt Englisch).
Start und Termine der Ausbildungsreihe auf Anfrage
Die Teilnehmerzahl ist pro Ausbildungsgang auf 10 begrenzt.
Weitere Informationen zum inhaltlichen Ablauf erhaltet ihr bei den Bildungszentren.
Lohr: Jens Beckmann, Jens.Beckmann@igmetall.de
Sprockhövel: Kati Koehler, Kati.Koehler@igmetall.de
2,5-JÄHRIGER
AUSBILDUNGSGANG
65
66
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Internationale Bildung
NE U IM
PRO GRA M M!
GLOBALISIERUNG KONKRET
Brasilien, Russland, Indien, China (BRIC)
und USA – Praktische Erfahrungen und
betriebliches Handeln
WIR WISSEN WEITER
Die Ökonomien von Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) gewinnen für die Weltwirtschaft und damit auch für die deutsche Industrie weiter an Bedeutung. Die Zahl der
transnational aktiven Unternehmen ist in diesen Ländern hoch. Die Themen, mit denen
sich Arbeitnehmer(-innen) dort auseinandersetzen, sind zwar vergleichbar mit denen in
Europa, aber die gewerkschaftlichen Rahmenbedingungen und die betriebliche Praxis
der Interessenvertretungen sind unterschiedlich.
Die Strategien multinationaler Unternehmen machen mehr denn je eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Arbeitnehmer und solidarisches Handeln erforderlich.
Voraussetzung dafür sind Kenntnisse über die Arbeits- und Lebensbedingungen und
über den Zusammenhang politischer, rechtlicher, historischer und kultureller Bedingungen, die den Rahmen für gewerkschafliche Arbeit bilden.
Dieses Seminar vermittel umfassende Einblicke in die Situation der BRIC-Staaten
und der USA – einschließlich der betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretungen. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen werden Handlungsmöglichkeiten
für die betriebliche Interessenvertretung und die Gewerkschaften diskutiert. Durch
Theorie und Praxis werden interkulturelle Kompetenzen vermittelt, die im Kontext globaler politischer Zusammenarbeit relevant sind.
Freistellung nach 37.7 und BU-Gesetzen
einzelner Bundesländer ist beantragt
Tom Kehrbaum 0 69/66 93–2563
THEMEN IM SEMINAR
Wirtschaftliche, politische und soziale Rahmenbedingungen und industrielle Beziehungen der
BRIC-Staaten/USA
Praktische Erfahrungen in der internationalen
Zusammenarbeit
Beispiele gelingender und gescheiterter Kooperation
zwischen betrieblichen Interessensvertretungen und
Gewerkschaften und Ursachen
Aufbau von Informations- und Kooperationsstrukturen
Interkulturelle Sensibilität und Kompetenz stärken
Bildungsmöglichkeiten bei internationaler Zusammenarbeit
ZIELGRUPPE
Dieses spezielle Seminarangebot ist für Betriebsräte
und JAVen in multinationalen Unternehmen mit Standorten in BRIC-Ländern und USA, die konkrete Projekte
der Zusammenarbeit planen oder bereits durchführen.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 219)
27.09. – 30.09.2015 BE04015 Berlin
FB Internationale Gewerkschaftsarbeit und
FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit und Bildungszentren
Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Internationale Bildung
HERAUSFORDERUNGEN DER BETRIEBLICHEN INTERESSENVERTRETUNG
IN EINER SICH EUROPÄISIERENDEN ARBEITSWELT
Europapolitisches Grundlagenseminar
WIR WISSEN WEITER
67
§ 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Etliche unternehmerische Entscheidungen über die Zukunft unserer Arbeitsplätze
werden ebenso wie viele wichtige politische Weichenstellungen, etwa über den
Fortbestand des Währungssystems, auf europäischer bzw. internationaler Ebene
getroffen. Diese Entscheidungen beeinflussen unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen kurz- und langfristig in erheblichem Maße.
Im Fokus unseres Seminars steht die Frage, wie wir als Arbeitnehmer(innen) diese
Entscheidungen beeinflussen und sie in unserem Sinne gestalten können. Hierfür
verschaffen wir uns einen präzisen Überblick über die Europäische Union, ihre Geschichte und aktuelle Funktionsweise. Darüber hinaus zeigen wir auf, welche
Möglichkeiten zur Vernetzung betriebliche Interessenvertreter und Gewerkschaften
auf europäischer Ebene haben.
Mit diesem Seminar bieten wir eine europapolitische Grundlagenqualifikation
an und zeigen unsere Einflussmöglichkeiten auf den unterschiedlichen Handlungsebenen auf.
Was ist Europa und wer gehört dazu?
Geschichte Europas seit der Montanunion
Auswirkungen der europäischen Politik auf Arbeitnehmerrechte, Gesetze und Verordnungen
europäische Institutionen
europäische Arbeitnehmervertretungssysteme
im Vergleich
Situation der Arbeitnehmer(innen) in Europa;
Arbeiten unter Konkurrenzbedingungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte
sowie an Betriebsräte und Vertrauensleute, die mit
europäischen Themen befasst sind oder in diesen Zusammenhängen arbeiten.
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel (Berlin)
Roswitha Schneider (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 232)
18.01. – 23.01.2015 SE00415 Sprockhövel
22.02. – 27.02.2015 BL00915 Berlin
12.04. – 17.04.2015 BS01615 Berlin
= mit Kinderbetreuung
05.07. – 10.07.2015 SE02815 Sprockhövel
16.08. – 21.08.2015 SE03415 Sprockhövel
13.12. – 18.12.2015 BB05115 Berlin
68
„Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf
gerechte und befriedigende
Entlohnung, die ihm und seiner
Familie eine der menschlichen Würde
entsprechende Existenz sichert (…).“
Art. 23 Nr. 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, t Seite 10
69
SPEZIALISIERUNG
Betriebspolitische Spezialisierung
SEMINARE
2013
Betriebswirtschaftliche
Grundlagen
Leistung gestalten
88
Den Wirtschaftsausschuss sinnvoll nutzen
70
Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarung mitbestimmen?!
89
Grundlagen der Betriebswirtschaft
71
Leistungspolitik und Datenermittlung
90
Bilanzanalyse leicht gemacht
72
MTM – Methods-Time-Measurement
91
Der Konzernabschluss
73
Leistungspolitik und Arbeitsgestaltung in GPS
92
Gestaltungschancen in Produktionssystemen nutzen NEU
93
Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (AuG II)
74
Jugend und Studierende
Praxis der Gefährdungsbeurteilung (AuG II/1)
75
JAV – Aktiv für Ausbildungsqualität
95
Betriebliche Arbeitsschutzorganisation (AuG II/2)
76
Sicher mit Gefahrstoffen umgehen (AuG III A)
77
Vom Beruf ins Studium:
Lern- und Arbeitsstrategien für ein erfolgreiches Studium
96
Arbeit menschengerecht gestalten (AuG III B)
78
Vom Studium in den Beruf
Lärm und Lasten reduzieren (AuG III B/1)
79
Tarifverträge verstehen und umsetzen
Arbeitsstätten ergonomisch gestalten (AuG III B/2)
80
Psychische Belastungen ermitteln – beurteilen – verhindern (AuG III C)
82
Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
Umsetzung einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
83
Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
Aktiv für gute Arbeit
Arbeitszeitgestaltung
NEU
NEU
Aufgaben der VK-Leitung
97
98
100
101
102
Arbeitszeit
84
Betriebliche Öffentlichkeitsarbeit
103
Schichtplangestaltung
85
Mehr werden – stärker werden!
104
Entgelt und Leistung gestalten
Angestellte gewinnen
105
Aktiv im Betrieb
106
Richtig eingruppieren und Leistung gestalten
86
Organizing – Grundlagen
108
Richtig eingruppieren
87
Organizing – Methodentraining
109
70
Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen
RECHTLICHE GRUNDLAGEN UND ORGANISATION DER WIRTSCHAFTSAUSSCHUSSARBEIT
Den Wirtschaftsausschuss sinnvoll nutzen
WIR WISSEN WEITER
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
Kategorie G
THEMEN IM SEMINAR
Der betriebliche Wirtschaftsausschuss ist ein wichtiges Instrument zur Wahrung der
Interessen der Beschäftigten. Über den Wirtschaftsausschuss erlangen die Beschäftigten
wichtige Informationen über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens
und die weiteren ökonomischen Planungen wie etwa Rationalisierungsvorhaben.
In den Wirtschaftsausschuss können grundsätzlich alle betriebsangehörigen Arbeitnehmer(innen) benannt werden.
Im Mittelpunkt unseres Seminars stehen Fragen zu den Aufgaben des Wirtschaftsausschusses und seiner Funktion innerhalb des Betriebs und der betrieblichen Interessenvertretung. Wir werden typische Probleme der Wirtschaftsausschusstätigkeit in
den Unternehmen analysieren. Zusätzlich bieten wir im Seminar Unterstüzung für eine
verbesserte Arbeitsorganisation des Wirtschaftsausschusses an und setzen uns mit
modernen Unternehmensstrategien und dem sogenannten „Co-Management“ auseinander. Das Seminar ermöglicht dir einen systematischen Blick auf die Arbeit des Wirtschaftsausschuses. Es bietet dir die Grundlage sowohl zu einer möglichen Benennung
in den Wirtschaftsausschuss als auch zu einer bereits bestehenden Mitarbeit in ihm.
Selbstverständnis der Arbeit des Wirtschaftsausschusses
rechtliche Grundlagen der Arbeit des Wirtschaftsausschusses
moderne Unternehmensstrategien und
„Co-Management“
Informationspolitik im Zeitalter des Shareholder Value
Durchsetzung von Informations- und Beratungsrechten
Kosten- und Leistungsrechnung – Grundlage unternehmerischer Entscheidungen
der Jahresabschluss – eine wichtige Informationsquelle
Kennzahlenermittlung und Entwicklung eines
Kennzahlenbogens
Grundlagen eigener Informationssysteme zur
Arbeitsorganisation des Wirtschaftsausschusses
ZIELGRUPPE
Termine (Seminartyp 513)
25.01. – 30.01.2015
01.03. – 06.03.2015
15.03. – 20.03.2015
12.04. – 17.04.2015
12.04. – 17.04.2015
12.07. – 17.07.2015
09.08. – 14.08.2015
LO00515 Lohr
SE01015 Sprockhövel
OB01215 Bad Orb
BL01615 Berlin
WB01615 Beverungen
LO02915 Lohr
SE03314 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
06.09. – 11.09.2015
13.09. – 18.09.2015
04.10. – 09.10.2015
11.10. – 16.10.2015
01.11. – 06.11.2015
06.12. – 11.12.2015
WB03715 Beverungen
BB03815 Berlin
LO04115 Lohr
OB04215 Bad Orb
WA04515 Beverungen
BL05015 Berlin
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Mitglieder des Wirtschaftsausschusses und an Betriebsräte. Teilnehmende sollten bereits über Vorkenntnisse
verfügen, wie sie allgemein durch den Besuch von
Seminaren der Reihe „VL kompakt“ und „BR kompakt“
vermittelt werden.
Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen
71
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
Grundlagen der Betriebswirtschaft
Kategorie G
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Sowohl Arbeitnehmer(innen) als auch ihre Interessenvertreter(innen) werden fast täglich
mit betriebswirtschaftlichen Begriffen konfrontiert: Mithilfe dieses Vokabulars begründen die Unternehmer ihre wirtschaftlichen Entscheidungen. Die Beschäftigten sind
von den Auswirkungen dieser Maßnahmen meist direkt betroffen. Für eine erfolgreiche
Interessenpolitik gewinnen betriebswirtschaftliche Kenntnisse daher an Bedeutung.
Im Seminar werden wir uns mit den Grundzügen der Betriebswirtschaftslehre
auseinandersetzen. Im Fokus der Betrachtung liegt dabei das interne Rechnungswesen
und die daraus resultierenden Kennziffern. Es geht aber nicht nur darum, die „betriebswirtschaftliche Logik einer Unternehmensleitung“ besser zu verstehen. Wir wollen den
„wirtschaftlich erforderlichen Maßnahmen" des Unternehmens eigene Vorstellungen im
Interesse der Beschäftigten wirkungsvoll entgegensetzen. Für Mitglieder des Betriebsrats und des Wirtschaftsausschusses ist dieses Wissen besonders wertvoll, wenn sie mit
dem Unternehmen nach Unterrichtung und Vorlage der erforderlichen Unterlagen (§ 106
Abs. 2 BetrVG) über wirtschaftliche Angelegenheiten beraten (§ 106 Abs. 1 BetrVG).
Im Seminar erlernst du den sicheren Umgang mit den Grundlagen der Betriebswirtschaft. Es ermöglicht dir, dich kompetent und fundiert in die wirtschaftlichen Entscheidungen des Unternehmens einzumischen.
Termine (Seminartyp 245)
08.02. – 13.02.2015
12.04. – 17.04.2015
19.04. – 24.04.2015
07.06. – 12.06.2015
07.06. – 12.06.2015
20.09. – 25.09.2015
OB00715 Bad Orb
LO01615 Lohr
BB01715 Berlin
SE02415 Sprockhövel
WB02415 Beverungen
BL03915 Berlin
= mit Kinderbetreuung
20.09. – 25.09.2015
20.09. – 25.09.2015
11.10. – 16.10.2015
29.11. – 04.12.2015
13.12. – 18.12.2015
WB03915 Beverungen
OB03915 Bad Orb
SE04215 Sprockhövel
LO14915 Lohr
WB05115 Beverungen
Unternehmensformen und Unternehmensstrategien
Einführung in das Rechnungswesen
Kalkulation im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung (Einzel- und Gemeinkosten, kalkulatorische
Kosten, Zuschlagskosten)
fixe und variable Kosten (Gesamtkosten und Stückkosten)
Deckungsbeitragsrechnung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte, Mitglieder des Wirtschaftsausschusses
und Arbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten.
Du solltest bereits Seminare des Ausbildungsgangs
„VL kompakt“ oder „BR kompakt“ besucht haben oder
über vergleichbare Kenntnisse verfügen.
72
Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
WIRTSCHAFTSAUSSCHUSS, BETRIEBSRAT, AUFSICHTSRAT
0 69/66 93 – 25 08
Bilanzanalyse leicht gemacht
Kategorie G
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Das „Gesamtkunstwerk“ Jahresabschluss erscheint vielen Beschäftigten und auch ihren
Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern zwar interessant, aber doch undurchschaubar. Das ist gerade deshalb problematisch, weil wirtschaftliche Entscheidungen
auf Basis der darin enthaltenen Kennziffern getroffen werden. Arbeitnehmer(innen) und
ihre gewählten Vertreter(innen) sollten sicher im Umgang mit Bilanzen und den darin
enthaltenen Informationen sein, wenn sie ihre Interessen erfolgreich gegenüber dem
Unternehmen wahren wollen.
Das Seminar bietet die notwendigen Grundlagen für eine bessere Einschätzung
eines Jahresabschlusses und damit der wirtschaftlichen Verfassung des Unternehmens.
Es ermöglicht Mitgliedern des Betriebsrats und des Wirtschaftsausschusses, die
Erläuterungen des Jahresabschlusses durch das Unternehmen nach § 108 Abs. 5 BetrVG
fundiert und kritisch zu hinterfragen. Und es unterstützt Mitglieder des Aufsichtsrats
bei ihrer Aufgabe, den Jahresabschluss nach § 171 AktG zu prüfen.
Termine (Seminartyp 246)
11.01. – 16.01.2015
01.03. – 06.03.2015
08.03. – 13.03.2015
12.04. – 17.04.2015
03.05. – 08.05.2015
WB00315 Beverungen
OB01015 Bad Orb
BE01115 Berlin
SE01615 Sprockhövel
LH01915 Lohr
= mit Kinderbetreuung
05.07. – 10.07.2015
04.10. – 09.10.2015
25.10. – 30.10.2015
18.10. – 23.10.2015
15.11. – 20.11.2015
WA02815
SE04115
LH04415
BE04315
OB04715
Beverungen
Sprockhövel
Lohr
Berlin
Bad Orb
Jahresabschluss – Informationsrechte und
Kontrollpflichten der Arbeitnehmervertretungen
Grundlagen des externen Rechnungswesens:
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Unternehmensziele und Nutzung von Bilanzierungsspielräumen
Lagebericht und Prüfbericht
Strukturierung der Bilanz- und der GuV-Positionen
Bildung von Bilanz- und Erfolgskennziffern
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte, Wirtschaftsausschussmitglieder und
Arbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten. Die Teilnehmenden sollten bereits Seminare des Ausbildungsgangs „VL kompakt“ oder „BR kompakt“ besucht haben
oder über vergleichbare Vorkenntnisse verfügen.
Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen
73
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
Der Konzernabschluss
Kategorie G
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Kapitalgesellschaften, die börsennotiert sind bzw. deren Wertpapiere an der Börse
gehandelt werden, müssen ihren Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) aufstellen. Doch zunehmend tun dies auch die Kapitalgesellschaften, die nicht dazu verpflichtet sind. Der Druck der kreditgebenden Banken
„zwingt“ sie dazu. Arbeitnehmervertreter(innen) müssen sich damit auseinandersetzen,
denn der Konzernabschluss gibt wichtige Hinweise zur Beurteilung der wirtschaftlichen
Lage der einzelnen Konzernunternehmen.
von den Einzelabschlüssen zum Konzernabschluss
Bilanzierungsspielräume nach HGB und IAS/IFRS
Konzernanlagebericht und Konzernprüfbericht
Analyse eines Konzernabschlusses
Ermittlung aussagefähiger Kennzahlen eines Konzernabschlusses
Konzernsteuerung auf der Grundlage von Kennzahlen
Schlussfolgerungen zur wirtschaftlichen Verfassung
eines Konzerns
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Mitglieder des Wirtschaftsausschusses, an Betriebsräte und Arbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten und an interessierte
Arbeitnehmer(innen). Die Teilnehmenden sollten bereits
das Seminar „Bilanzanalyse leicht gemacht“ (Typ 246)
besucht haben oder über vergleichbare Vorkenntnisse
zum Jahresabschluss verfügen.
Termine (Seminartyp 508)
31.05. – 05.06.2015 BL02315 Berlin
13.09. – 18.09.2015 LO03815 Lohr
74
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
AuG II – PRAXIS DER GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG UND
BETRIEBLICHE ARBEITSSCHUTZORGANISATION
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Grundlagen des Arbeits- und
Gesundheitsschutzes
0 23 24/7 06 – 3 67
Kategorie I
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Wie gelingt es, spürbare Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu
erreichen? Wie können wirksame Maßnahmen durchgesetzt werden? Welchen Nutzen
hat die Gefährdungsbeurteilung bei der Lösung von Problemen im Arbeits- und Gesundheitsschutz?
Dreh- und Angelpunkt des Seminars ist die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.
Ausgehend von Problemen wie der Durchsetzung von Schutzmaßnahmen oder der
Bereitstellung von Schutzausrüstung prüfen wir unsere Handlungsmöglichkeiten als
Beschäftigte und als Betriebräte. Wir diskutieren die sozialpolitische Bedeutung des
Arbeits- und Gesundheitsschutzes, bearbeiten exemplarisch ausgewählte Handlungsfelder der betrieblichen Praxis und beleuchten mögliche Vorgehensweisen im Betrieb unter
Einbeziehung der Beschäftigten.
Ein erfolgreicher Arbeits- und Gesundheitsschutz erfordert eine gut strukrurierte
Arbeitsschutzorganisation unter Einbeziehung aller betrieblichen Akteure. Wir zeigen
die Möglichkeiten zur Verknüpfung der Regelungen des
Arbeitssicherheitsgesetzes mit den MitbestimmungsDIE SES ZW EIW ÖCH IGE
rechten des Betriebsrats auf und verdeutlichen, wie
SEM INA R GIB T ES
wir Beschäftigte und weitere Akteure des Arbeits- und
AUC H ALS ZW EI EIN Gesundheitsschutzes einbeziehen können.
INA RE:
WÖ CHI GE SEM
AUG II-1 (TY P 6 03) UND
AUG II-2 (TY P 6 05) .
Termine (Seminartyp 602)
08.03. – 20.03.2015 SB01115 Sprockhövel
31.05. – 12.06.2015 SB02315 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
01.11. – 13.11.2015 SB04515 Sprockhövel
Akteure u. Themenfelder im Arbeits- u. Gesundheitsschutz
Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz
als gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers
Betriebsverfassungsgesetz als Schlüssel zur Mitbestimmung im Arbeits- und Gesundheitsschutz
Einbeziehung der Beschäftigten bei der Arbeitsgestaltung
Aufgaben und Bestellung von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit nach dem Arbeitssicherheitsgesetz und der DGUV Vorschrift 2
Zusammenarbeit des Betriebsrats mit Betriebsärzten,
Fachkräften für Arbeitssicherheit u. Berufsgenossenschaft
gesetzlicher Auftrag der Berufsgenossenschaft nach dem
Sozialgesetzbuch VII
Unfall- und Berufskrankheiten-Geschehen, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Vertrauensleute, Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der
Schwerbehindertenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Einstiegsseminars „Arbeits- und Gesundheitsschutz I“.
SEMINARLEITUNG
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider,
Kristina Thurau-Vetter
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
75
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
AuG II/1 – GRUNDLAGEN DES ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZES / TEIL 1
0 69/66 93 – 25 08
Praxis der Gefährdungsbeurteilung
Kategorie G
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Wie gelingt es, spürbare Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu
erreichen? Wie können wirksame Maßnahmen durchgesetzt werden? Welchen
gesellschaftlichen Nutzen hat die Gefährdungsbeurteilung für die Bewältigung der
Probleme im Arbeits- und Gesundheitsschutz?
Die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz ist ein Instrument für
die Durchsetzung längst zugesagter Schutzmaßnahmen oder die Bereitstellung persönlicher Schutzausrüstung. Insofern bildet sie auch den Schwerpunkt dieses Seminars.
Du erfährst, wie du dir das Betriebsverfassungsgesetz zunutze machen kannst und
welche Bedeutung eine Betriebsvereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung hat. Exemplarisch bearbeitest du ausgewählte Handlungsfelder aus der betrieblichen Praxis.
Dabei stehen die Handlungsmöglichkeiten der
Beschäftigten sowie der betrieblichen InteressenDIE SES SEM INA R IST
vertretung im Mittelpunkt.
INH ALTSGL EIC H MIT
DER ERS TEN WO CHE
DES ZW EIW ÖCH IGE N
SEM INA RS AUG II
(TY P 6 02) .
Termine (Seminartyp 603)
25.01. – 30.01.2015
08.03 .– 13.03.2015
19.04. – 24.04.2015
14.06. – 19.06.2015
05.07. – 10.07.2015
SB00515
OA11115
SB01715
OA02515
SB02815
= mit Kinderbetreuung
Sprockhövel
Bad Orb
Sprockhövel
Bad Orb
Sprockhövel
23.08. – 28.08.2015
04.10. – 09.10.2015
15.11. – 20.11.2015
06.12. – 11.12.2015
SB03515
OB04115
LH04715
SB05015
Akteure und Themenfelder im betrieblichen Arbeitsund Gesundheitsschutz
Gefährdungsbeurteilung zur Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren nach dem Arbeitsschutzgesetz als gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers
Betriebsverfassungsgesetz als Schlüssel zur Mitbestimmung im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz
Handlungsfelder der betrieblichen Interessenvertretung
und strategische Vorgehensweise
Handlungsmöglichkeiten und Einbeziehung der
Beschäftigten bei der gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen und
Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige
Besuch des regionalen Einstiegsseminars „Arbeits- und
Gesundheitsschutz I“.
Sprockhövel
SEMINARLEITUNG
Bad Orb
Lohr
Sprockhövel
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider,
Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)
Matthias Holm, Jonas Rauch (Lohr - Bad Orb)
76
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
AuG II/2 – GRUNDLAGEN DES ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZES / TEIL 2
0 69/66 93 – 25 08
Betriebliche Arbeitsschutzorganisation
Kategorie G
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die Verbesserung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes erfordert, dass
alle betrieblichen Akteure ihren Aufgaben nachkommen. Dies gilt vorrangig für die
Durchführung der Gefährdungsbeurteilung als Herzstück des Arbeitsschutzgesetzes.
Du erkennst in diesem Seminar, wie nützlich dabei das Arbeitssicherheitsgesetz in
Verbindung mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach dem Betriebsverfassungsgesetz ist. Anhand ausgewählter Handlungsfelder wie dem betrieblichen
Unfall- und Berufskrankheiten-Geschehen sowie den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen diskutieren wir über Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie die
Organisation des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Wir gehen dabei
folgenden Fragen nach: Welche Aufgaben haben Betriebsärzte und Fachkräfte für
Arbeitssicherheit bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung? Wie kann die
Zusammenarbeit von Betriebsärzten und Fachkräften
DIE SES SEM INA R
für Arbeitssicherheit mit dem Betriebsrat verbessert
ENTSPR ICH T INH ALTLIC H
werden? Welche Möglichkeiten gibt es, die betriebliDER ZW EITE N WO CHE
chen Arbeitsbedingungen durch die Einbeziehung der
DES ZW EIW ÖCH IGE N
Beschäftigten und externer Akteure zu verbessern?
SEM INA RS AUG II
Welche Bedeutung kommt dem Arbeitssicherheitsge(TY P 6 02) .
setz und der im Januar 2011 in Kraft getretenen DGUV
Vorschrift 2 dabei zu?
Termine (Seminartyp 605)
01.02. – 06.02.2015
19.04. – 24.04.2015
17.05. – 22.05.2015
19.07. – 24.07.2015
SB00615
LH01715
SB02115
LO03015
= mit Kinderbetreuung
Sprockhövel
Lohr
Sprockhövel
Lohr
30.08. – 04.09.2015 SB03615 Sprockhövel
01.11. – 06.11.2015 OA04515 Bad Orb
15.11. – 20.11.2015 SB04715 Sprockhövel
Einbeziehung der Beschäftigten in den betrieblichen
Arbeits- und Gesundheitsschutz
Bestellung und Aufgaben von Betriebsärzten und
Fachkräften für Arbeitssicherheit nach dem Arbeitssicherheitsgesetz und der DGUV Vorschrift 2
Zusammenarbeit des Betriebsrats mit Betriebsärzten,
Fachkräften für Arbeitssicherheit und der Berufsgenossenschaft nach dem Betriebsverfassungsgesetz
gesetzlicher Auftrag der Berufsgenossenschaft
Unfall- und Berufskrankheiten-Geschehen, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Vertrauensleute, Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der
Schwerbehindertenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des
Einstiegsseminars „Arbeits- und Gesundheitsschutz I“.
SEMINARLEITUNG
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider,
Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)
Matthias Holm, Jonas Rauch (Lohr - Bad Orb)
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
77
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
AuG III A – EINFÜHRUNG IN DIE GEFAHRSTOFFVERORDNUNG
0 23 24/70 6 – 3 67
Sicher mit Gefahrstoffen umgehen
Kategorie I
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Für viele Beschäftigte gehört der Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz zum Alltag.
Daraus ergeben sich viele Unsicherheiten und Fragen. Welche Wirkungen gehen von
gefährlichen Arbeitsstoffen auf den Menschen aus? Welche Methoden zur Ermittlung
und Beurteilung von Gefahrstoffen gibt es? Können Gefahrstoffe vielleicht vermieden
oder zumindest verringert werden und welche Schutzmaßnahmen müssen getroffen
werden?
In unserem Seminar gehen wir diesen Fragen auf den Grund und beleuchten weitere
Aspekte der Gefahrstoffpolitik. Wir setzen uns mit den wesentlichen Ursachen arbeitsbedingter Erkrankungen auseinander, indem wir die Wirkungen wichtiger im Betrieb
eingesetzter Stoffgruppen unter die Lupe nehmen. Mit Unterstützung eines Messtechnikers und einer technischen Aufsichtsperson der Berufsgenossenschaft erfahren wir, wie
konkrete Messungen durchgeführt und Messberichte interpretiert werden. Nicht zuletzt
werden wir uns mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung bei der Umsetzung der Gefahrstoffverordnung vertraut machen.
Mit dem Seminar erarbeitest du dir eine fundierte Grundlage zum betrieblichen
Umgang mit Gefahrstoffen. Du kannst dich kompetent in die betriebliche Gefahrstoffpolitik einbringen, machst dir das komplexe Gefahrstoffrecht handhabbar und kannst
es zur Durchsetzung der Gefährdungsbeurteilung nutzen.
Termine (Seminartyp 604)
22.02. – 06.03.2015 SB00915 Sprockhövel
19.07. – 31.07.2015 SB03015 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
04.10. – 16.10.2015 SB04115 Sprockhövel
Gefährdungen und gesundheitliche Risiken am
Arbeitsplatz durch Gefahrstoffe
Aufnahmewege von Gefahrstoffen beim Menschen
und mögliche Wirkungen
Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Erkrankungen
Methoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilung
auf der Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes und der
Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
Messungen; Messverfahren; Messberichte
Mitbestimmungsrechte nach der GefStoffV und den
Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS)
arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung; Schutzmaßnahmen
Einbeziehung der Beschäftigten bei der Gefährdungsbeurteilung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Mitglieder einer betrieblichen
Interessenvertretung, Sicherheitsbeauftragte und interessierte Arbeitnehmer(innen). Vorausgesetzt wird die vorherige Teilnahme am Seminar „Grundlagen des Arbeits- und
Gesundheitsschutzes“ (Typ 602).
SEMINARLEITUNG
Volker Borghoff, Rosi Schneider (Sprockhövel)
78
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
AuG III B – LÄRM UND LASTEN REDUZIEREN –
ARBEITSSTÄTTEN ERGONOMISCH GESTALTEN
023 24/7 06–3 67
Arbeit menschengerecht gestalten
Kategorie I
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die Takte werden schneller, die Belegschaften älter, der Lärm nimmt zu und die Arbeit
im Büro ändert sich. Für Beschäftigte und ihre Interessenvertreter(innen) ergeben sich
daraus viele Herausforderungen: Wie können Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze so verändert werden, dass sie die Gesundheitsbelastungen verringern? Welche Möglichkeiten
bieten Arbeits- und Gesundheitsschutz, um die Bildschirm- oder Montagearbeitsplätze
menschengerecht zu gestalten?
Im Seminar finden wir Antworten auf diese Fragen. Wir zeigen auf, wie die Gefährdungsbeurteilung für unsere Anliegen nutzbar gemacht wird, und lernen geeignete
Instrumente zur Überprüfung unserer Arbeitsbedingungen kennen. Wir erörtern die
Möglichkeiten einer menschengerechten Gestaltung von (Bildschirm-)Arbeitsstätten
insbesondere an den Beispielen der Raumabmaße, der Beleuchtung und der Raumtemperaturen. Zusätzlich erschließen wir uns die rechtlichen Grundlagen, um Lärm und
Lasten erfolgreich zu vermeiden und zu reduzieren. Wir gewinnen ein Verständnis
dafür, wie wir uns in Planungsprozesse des Unternehmens einbringen können.
DAS ZW EIW ÖCH IGE
Das Seminar bietet dir konkrete Ansatzpunkte,
ANG EBO T UMF ASS T DIE
um die Arbeitsbedingungen gemeinsam mit den
EIN WÖ CHI GEN SEM INA RE
Beschäftigten und mithilfe der betrieblichen Gefähr„A RBE IT MEN SCH ENdungsbeurteilung zu verbessern.
G ESTA LTE N“
GER ECH T
TEIL 1 UND TEIL 2.
Termine (Seminartyp 606)
26.04. – 08.05.2015 SB01815 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
betriebliche Belastungen, die die Gesundheit der
Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen
das Belastungs-Beanspruchungs-Modell der Arbeitswissenschaft
Methoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilung
z. B. Leitmerkmalsmethode
Ziele und Handlungsmöglichkeiten nach dem BetrVG
Inhalte und Anwendung der Lastenhandhabungsverordnung, der Lärm-Vibrations-Arbeitsschutzverordnung, der Arbeitsstättenverordnung und der
Technischen Regeln für Arbeitsstätten sowie der
Bildschirmarbeitsverordnung
arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung
Eckpunkte zur Regelung einer Betriebsvereinbarung
Erfahrungsaustausch, Beratung, Strategiebildung
ZIELGRUPPE
Interessierte Beschäftigte, Mitglieder der betrieblichen
Interessenvertretungen, Sicherheitsbeauftragte.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars
„Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes“.
SEMINARLEITUNG
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter
(Sprockhövel)
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
79
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
AuG III B/1 – ARBEIT MENSCHENGERECHT GESTALTEN /TEIL 1
023 24/7 06–3 67
Lärm und Lasten reduzieren
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die Takte werden schneller, die Belegschaften älter, der Lärm nimmt zu. Für Beschäftigte und ihre Interessenvertreter(innen) ergeben sich daraus viele Herausforderungen:
Wie können Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze zur Verringerung der Gesundheitsbelastung verändert werden? Welche Möglichkeiten bietet der Arbeits- und Gesundheitsschutz, um beispielsweise Montagearbeitsplätze menschengerecht zu gestalten?
Im Seminar erfährst du, wie die Gefährdungsbeurteilung für eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit im Betrieb nutzbar ist. Beispielhaft arbeitest du mit
einem Instrument, das die Arbeitsbedingungen an einem Arbeitsplatz prüft. Weiterhin
lernst du die Leitmerkmalmethode zur Gefährdungsermittlung und -beurteilung beim
Heben und Tragen bzw. Ziehen und Schieben kennen. Du erarbeitest dir erste Ideen für
konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Arbeitsbedingungen. Das
Arbeitsschutzgesetz, das Betriebsverfassungsgesetz und weitere Rechtsquellen geben
dir dazu die Berechtigung.
e
Dieses Seminar ist inhaltsgleich mit der ersten Woche
des zweiwöchigen Angebots „Arbeit menschengerecht
ERS TER TEI L DES
gestalten“ (AuG III B).
IGE N
ZW EIW ÖCH
SEM INA RS AUG III B „A RBE IT MEN SCH ENGER ECH T GES TA LTE N“
(TYP 6 06)
Termine (Seminartyp 606)
08.02. – 13.02.2015 SB00715 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
20.09. – 25.09.2015 SB03915 Sprockhövel
betriebliche Belastungen, die die Gesundheit der
Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen
das Belastungs-Beanspruchungs-Modell der Arbeitswissenschaft
Methoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilung
auf der Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes
Ziele und Handlungsmöglichkeiten menschengerechter
Arbeitsgestaltung nach Betriebsverfassungsgesetz
arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung
Mitbestimmungsrechte nach der Lastenhandhabungsverordnung sowie der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung
Leitmerkmalmethode zur Gefährdungsermittlung
und -beurteilung.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretungen und
Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars „Grundlagen des Arbeits- und
Gesundheitsschutzes“.
SEMINARLEITUNG
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter
(Sprockhövel)
80
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
AuG III B/2 – ARBEIT MENSCHENGERECHT GESTALTEN /TEIL 2
023 24/7 06–3 67
Arbeitsstätten ergonomisch gestalten
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Stress durch Software, Stress durch enge Arbeitsräume, Hitze im Büro, Zugluft am
Arbeitsplatz? Als Beschäftigte und betriebliche Interessenvertreter(innen) sind wir in
zunehmendem Maße gefordert, menschengerechte Arbeitsbedingungen einzufordern
und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Aber wie gelingt uns das wirkungsvoll?
In diesem Seminar erfährst du, wie die Bildschirmarbeit und die Arbeitsstätten
(z. B. Raumabmaße, Beleuchtung, Hitze, …) gestaltet werden können. Im Fokus steht
dabei die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz. Wir informieren
über die rechtlichen Möglichkeiten, um uns in die Planungsprozesse z. B. bei Neubauten von Hallen oder Bürogebäuden mit Blick auf die Gesundheit der Beschäftigten
einzubringen.
Am Ende des Seminars hast du beispielhaft den Weg von der Problembeschreibung über den Nutzen der erforderlichen Rechtsquellen bis hin zur inhaltlichen
Lösungsskizze entwickelt.
Dieses Seminar ist inhaltsgleich mit der zweiten
Woche des zweiwöchigen Angebots „Arbeit menschenZW EITE R TEI L DES
gerecht gestalten“ (AuG III B)
ZW EI WÖ CHI GEN
SEM INA RS AUG III B „A RBE IT MEN SCH ENGER ECH T G ESTA LTE N“
(TY P 6 06) .
Erfahrungsaustausch über Belastungen bei der Bildschirmarbeit und an den Arbeitsstätten
Mitbestimmungsrechte bei der Neu- und Umgestaltung
von Arbeitsverfahren oder Arbeitsplätzen
arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, um Bildschirmarbeit und Arbeitsstätten menschengerecht zu gestalten
Mitbestimmungsrechte nach der Bildschirmarbeitsverordnung und der Arbeitsstättenverordnung
Inhalte und Anwendung der Technischen Regeln
für Arbeitsstätten
Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur
Gefährdungsbeurteilung
betriebliche Vorgehensweise
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen und
Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige
Besuch des Seminars „Grundlagen der Mitbestimmung im
betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz“ (Typ 602).
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 606)
22.03. – 27.03.2015 SB01315 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
27.09. – 02.10.2015 SB04015 Sprockhövel
Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter
(Sprockhövel)
81
„ Die IG Metall ist in allen wichtigen
Fragen des Berufslebens innovativ
und kompetent.“ Sebastian Becker
82
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
AuG III C – ARBEITSBEDINGTEN STRESS WIRKUNGSVOLL BEKÄMPFEN
Psychische Belastungen ermitteln –
beurteilen – verhindern
WIR WISSEN WEITER
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
023 24/7 06–3 67
Kategorie F
THEMEN IM SEMINAR
Schuften bis zum Umfallen? Der Stress wächst: Zeitliche Spielräume in der Arbeit
werden enger, die Personalausstattung knapper, das Klima rauher. Wie wirkt Stress
auf den Menschen? Was genau sind arbeitsbedingte psychische Belastungen und
was können Betriebsrat und Beschäftigte tun, um sie zu verringern?
Wir erarbeiten in diesem Seminar, wie sich psychische Belastungen, zum Beispiel
widersprüchliche Arbeitsanweisungen, Zeit- und Termindruck oder Mängel in der
Arbeitsorganisation auf den Menschen auswirken. Im nächsten Schritt prüfen wir unsere
Berechtigungen nach dem Arbeitsschutzgesetz, das den Arbeitgeber verpflichtet, alle
am Arbeitsplatz auftretenden Gefährdungen, einschließlich der psychischen Belastungen, zu ermitteln und zu beurteilen. Du lernst verschiedene Instrumente zur Erfassung
psychischer Belastungen kennen und prüfst Sie auf betriebliche Nützlichkeit. Abschließend beraten wir über geeignete Maßnahmen zur Verminderung von Belastungen.
Ziel des Seminares ist es, die Handlungsfähigkeit der betrieblichen Interessenvertretung und der Beschäftigten im Umgang mit psychischen Belastungen im Betrieb zu
stärken.
Gekoppelt an das Seminar ist ein Umsetzungsworkshop (siehe auch Seminartyp
627.1 auf der rechten Seite), auf dem betriebliche Vorgehensweisen diskutiert und
konkrete Produkte wie z. B. Präsentationen für Gremien, Betriebsvereinbarungsentwürfe
usw. erarbeitet werden.
Termine (Seminartyp 627 )
Umsetzer-Workshop (627.1)
01.03. – 06.03.2015 SB01015 Sprockhövel
14.06. – 19.06.2015 SB02515 Sprockhövel
06.09. – 11.09.2015 SB03715 Sprockhövel
07.06. – 10.06.2015 SB02415 Sprockhövel
16.09. – 18.09.2015 SB08815 Sprockhövel
02.12. – 04.12.2015 SB09915 Sprockhövel
Erfahrungsaustausch über Veränderungen in der
betrieblichen Arbeitsorganisation und die Zunahme
psychischer Belastungen
Der Stressmechanismus und seine Auswirkungen
auf die Gesundheit der Beschäftigten
Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse bezogen
auf die Gestaltung von Maßnahmen bei psychischen
Belastungen
Instrumente und Verfahren zur Ermittlung und Beurteilung psychischer Belastungen
Arbeitsschutzgesetz und Betriebsverfassungsgesetz
als Rechtsgrundlagen
Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
Beteiligung der Beschäftigten und betriebliche Arbeitsplanung
ZIELGRUPPE
Du bist Mitglied einer betrieblichen Interessenvertretung,
Sicherheitsbeauftragte(r) oder interessierte Arbeitnehmer(in) und hast das Seminar „Grundlagen der Mitbestimmung im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz“ (Typ 602) besucht.
SEMINARLEITUNG
Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)
Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung
83
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
WORKSHOP
Umsetzung einer ganzheitlichen
Gefährdungsbeurteilung
WIR WISSEN WEITER
023 24/7 06–3 67
Kategorie B
THEMEN IM SEMINAR
Es geht nicht voran mit der Umsetzung einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
im Betrieb? Der Entwurf einer Betriebsvereinbarung liegt vor, doch die Unterstützer
im eigenen Gremium fehlen? Die Geschäftsführung verweigert die Verhandlung über
eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung?
Im Mittelpunkt dieses Workshops stehen deine betrieblichen Erfahrungen bei der
Umsetzung einer ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung. Du bearbeitest Hindernisse
und Störungen und entwickelst Lösungsideen, gute Handlungsansätze und Vorgehensweisen für deine betriebliche Praxis. Außerdem hast du in diesem Workshop Gelegenheit, deine sozialen Kompetenzen zu erweitern.
Der Austausch im Workshop bringt frischen Wind in dein Vorhaben, die Belastungen am Arbeitsplatz zu ermitteln und zu verringern.
Erfahrungsaustausch über den Stand der betrieblichen
Auseinandersetzung um eine ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung
Arbeitsschutzgesetz und Betriebsverfassungsgesetz als
Rechtsgrundlagen; Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts
Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung
Beteiligung der Beschäftigten, Anspracheformen und
strategische Vorgehensweisen
ZIELGRUPPE
NEU - FÜR BETRIE BLIC HE
PRA KTI KER (IN NEN )
UND GES TALTE R(IN NEN )
VON BETRIE BSVER EIN BA RUN GEN
Umsetzer-Workshop (627.1)
Termine auf Seite 82
Du bist Mitglied einer betrieblichen Interessenvertretung
und hast das Seminar „AuG III C – Psychische Belastungen ermitteln – beurteilen – verhindern“ besucht oder
vergleichbare Kenntnisse im betrieblichen Arbeits- und
Gesundheitsschutz erworben.
SEMINARLEITUNG
Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)
84
Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeitszeitgestaltung
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
Arbeitszeit
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die Arbeitszeit und ihre Gestaltung übt einen sehr starken und unmittelbaren Einfluss
auf das soziale Leben der Beschäftigten aus. Seit mehreren Jahren lässt sich eine
Tendenz zu längeren und flexibleren Arbeitszeiten feststellen. Im Vordergrund steht
dabei für die Unternehmen die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Auswirkungen
auf die Beschäftigten werden zumeist vernachlässigt.
Wir machen sie in unserem Seminar zum Thema. Wir diskutieren die Positionen
der IG Metall zur menschengerechten Gestaltung der Arbeitszeit und beleuchten
aktuelle arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die für eine gesundheitsverträgliche
Arbeitszeitgestaltung hilfreich sind. Wir prüfen, welche Gesetze und Tarifverträge uns
als Beschäftigte und Interessenvertreter(innen) unterstützen können. Wir werden
unterschiedliche Regelungsmöglichkeiten flexibler Arbeitszeiten (wie z. B. Gleitzeitsysteme, Arbeitszeitkonten oder Mehrarbeit) vor dem Hintergrund der betrieblichen
Gegebenheiten diskutieren.
Am Seminarende hast du konkrete Vorstellungen davon, wie du gemeinsam mit
deinen Kolleg(inn)en und der betrieblichen Interessenvertretung die Arbeitszeit im
Betrieb zum Thema machen und regulieren kannst. Dabei unterstützt dich der Arbeitszeit-TÜV, das computergestütze Werkzeug der IG Metall zur Analyse der betrieblichen
Arbeitszeitgestaltung.
betrieblicher Erfahrungsaustausch zu Arbeitszeitregelungen und den unterschiedlichen Interessen der
Beschäftigten
Auswirkungen langer und flexibler Arbeitszeiten auf
Gesundheit, Arbeitszeit und Leistungsdruck
gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse
tarifvertragliche und gesetzliche Bestimmungen zur
Arbeitszeitgestaltung
Regelungsmöglichkeiten flexibler Arbeitszeiten
betriebliche Strategien und Vorgehensweisen unter
Beteiligung der Beschäftigten bei der Arbeitszeitgestaltung
Positionen der IG Metall zu den Perspektiven einer
menschengerechten Arbeitszeitgestaltung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte und
Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 325)
27.09. – 02.10.2015 BO04015 Berlin
15.02. – 20.02.2015 SF00815 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
18.10. – 23.10.2015 SF04315 Sprockhövel
Brigitte Kurzer, Rolf Kulas, Elke Schulte-Meine,
Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)
Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeitszeitgestaltung
85
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
Schichtplangestaltung
Kategorie F
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Schichtarbeit gehört für einen wachsenden Anteil von Beschäftigten zum Alltag.
Und das, obwohl sie sich nachweislich belastend auf Gesundheit und Wohlbefinden
auswirkt. Dabei lassen sich Schichtpläne durchaus so gestalten, dass die sozialen
und gesundheitlichen Belastungen für die Beschäftigten möglichst gering gehalten
werden.
In diesem Seminar zur Schichtplangestaltung tauschen wir uns über unsere Erfahrungen mit der Schichtarbeit und Schichtplangestaltung aus. Wir erarbeiten arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die bei der betrieblichen Schichtplangestaltung zu
berücksichtigen sind, und prüfen die Nützlichkeit der gesetzlichen und tarifvertraglichen
Regelungen zur Schichtplangestaltung. Mit der Bewertung ausgewählter Schichtmodelle aus der betrieblichen Praxis schulen wir unseren Blick für die unterschiedlichen
betrieblichen Voraussetzungen der Schichtplangestaltung. Die konkrete Entwicklung
praxistauglicher Schichtmodelle üben wir unter anderem mit einer eigens dafür entwickelten Software ein.
Mit diesen Kenntnissen ausgestattet wirst du
IN DIE SEM SEM INA R
am Ende des Seminars konkrete Ideen haben, wie
KOO PER IER EN WIR
in deinem Betrieb die Schichtarbeit besser gestaltet
und geregelt werden kann und wie du dich dabei
MIT BER ATE RN ZUR
als Beschäftigte oder als Interessenvertreter einbrinSOF TWA REG ESTÜTZ TEN
gen kannst.
SCH ICH TPL ANG ESTALTUNG .
Termine (Seminartyp 325.1)
12.04. – 17.04.2015 SG11615 Sprockhövel
28.06. – 03.07.2015 SE02715 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
01.11. – 06.11.2015 SF04515 Sprockhövel
Erfahrungsaustausch zu den gesundheitlichen und
sozialen Auswirkungen von Schichtarbeit
gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur
Gestaltung von Schichtarbeit
gesetzliche und tarifvertragliche Bestimmungen,
die bei der Gestaltung von Schichtarbeit zu berücksichtigen sind
Bewertung betrieblicher Schichtmodelle
softwaregestützte Schichtplangestaltung
betriebliche Vorgehensweise bei der Änderung/
Einführung von Schichtarbeit unter Beteiligung der
Beschäftigten
Regelungseckpunkte einer Betriebsvereinbarung
zu Schichtarbeit
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte
und Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung.
SEMINARLEITUNG
Elke Schulte-Meine, Kristina Thurau-Vetter,
Stephan Vetter (Sprockhövel)
86
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ENTGELTGESTALTUNG II
0 69/66 93 – 25 08
Richtig eingruppieren und Leistung gestalten
Kategorie I
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die wenigsten Menschen gehen arbeiten, weil sie nichts Besseres zu tun haben. In
aller Regel gehen wir zur Arbeit, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Fragen
der Eingruppierung und der Leistungsbemessung sind daher wesentliche Aspekte
unserer Berufstätigkeit, über die sowohl alle Arbeitnehmer(innen) als auch ihre
betrieblichen Interessenvertreter gut informiert sein sollten.
In den Tarifverträgen zur Entgeltgestaltung (Entgelt-, Lohn- und Gehaltsrahmentarifverträge) wurden Instrumente geschaffen, die Beschäftigten bzw. ihren Vertretungen ermöglichen, ein gewichtiges Wort mitzureden. Wirklich nutzbar werden diese
Instrumente für uns aber nur dann, wenn wir im Konfliktfall die besseren Argumente
zur Eingruppierung und Leistungsbemessung parat haben.
Dazu erarbeiten wir uns einen Überblick über die relevanten Tarifverträge und
entwickeln Strategien zur Regelung von Entgelt- und Arbeitsbedingungen. Gerade auch
im Hinblick auf die Versuche von Unternehmensleitungen, tarifvertragliche Standards
zu unterlaufen, befassen wir uns mit den Methoden
zur Arbeitsbewertung und zur Leistungsregulation
D A S TA R I F P O L I TI S C H E
ebenso wie mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten
GRU NDL AGE NSE MIN A R
der betrieblichen Interessenvertretung.
ZUR E I N G R U P P I E R U N G
UND ZUR LEI STU NGS REG ULI ERU NG
Termine (Seminartyp 302)
22.02. – 06.03.2015 SG00915 Sprockhövel
31.05. – 12.06.2015 SG02315 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
19.07. – 31.07.2015 SG03015 Sprockhövel
06.09. – 18.09.2015 SG03715 Sprockhövel
der Konflikt um Entgelt und Leistung
rechtliche und tarifvertragliche Regelungen zur
Gestaltung der Arbeitsbedingungen
Entgeltdifferenzierung (Arbeitsbewertung, Methoden)
arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung (was bedeutet Normalleistung?)
Entgeltgrundsätze und -methoden (Akkord- und Prämienentgelt bzw. Kennzahlenvergleich); Zeitentgelt mit
Beurteilung
das „Handwerkszeug“ der Leistungsregulierung
Überblick über die Datenermittlungsmethoden
Durchführen einer Zeitaufnahme „Messen von Ist-Zeiten“
Bearbeiten einer MTM-Analyse im Vergleich zur
Zeitaufnahme
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen. Der vorherige Besuch des Seminars
„Entgeltgestaltung I“ oder vergleichbarer tarifpolitischer
Einführungsseminare ist empfehlenswert.
SEMINARLEITUNG
Thomas Birg, Kati Köhler, Elke Schulte-Meine,
Stephan Vetter (Sprockhövel)
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
87
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ENTGELTGESTALTUNG II A
0 60 52/89 – 151
Richtig eingruppieren
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Richtig eingruppieren? Aber wie – in einer Arbeitswelt, die sich immer schneller und
radikaler verändert und immer wieder neue Arbeitsbeziehungen in immer kürzerer
Zeit hervorbringt? Die ERA-Tarifverträge bieten hierfür neue Instrumente an. Richtig
genutzt, können sie in eine anforderungsgerechte und tarifkonforme Eingruppierung
umgesetzt werden. Das Handwerkszeug dafür erarbeiten wir in diesem Seminar.
Aber wir reden nicht nur, sondern wir bereiten auch ausgehend von typischen Handlungssituationen den Transfer in die betriebliche Praxis vor.
TA RIF PO LITISC HE
G R UN DA USB ILD UN G
TE I L 1
der Konflikt um Entgelt und Leistung
Arbeitsbewertung – was ist das?
Einordnung der Grundentgeltdifferenzierung in
die Tarifsystematik und neue Regelungen in den
ERA-Tarifverträgen
Grundsätze zur Eingruppierung (Anforderungsbezug
und ganzheitliche Betrachtung der Anforderungen)
Beschreibung und Bewertung der Arbeitsaufgaben
die Rolle der Niveau-, Richt- bzw. Orientierungsbeispiele
Eingruppierung in der Praxis anhand von Fallbeispielen
Konfliktlösungsregularien
Mitbestimmungs-, Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte
des Betriebsrates bei Eingruppierung, Umgruppierung
und Versetzung
ZIELGRUPPE
Termine (Seminartyp 313)
22.02. – 27.02.2015
22.03. – 27.03.2015
19.04. – 24.04.2015
19.07. – 24.07.2015
OB00915
OB01315
OA01715
OB03015
Bad Orb
Bad Orb
Bad Orb
Bad Orb
06.09. – 11.09.2015 OB03715 Bad Orb
18.10. – 23.10.2015 OB04315 Bad Orb
08.11. – 13.11.2015 OA04615 Bad Orb
Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Betriebsräte.
Der vorherige Besuch des Seminars „Entgelt I“
oder anderer tarifpolitischer Einführungsseminare
wird empfohlen.
SEMINARLEITUNG
Anni Ullrich-Schmidt
88
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ENTGELTGESTALTUNG II B
0 69/66 93 – 25 08
Leistung gestalten
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Der Wandel in der Leistungs- und Entgeltbemessung durch die ERA-Regelungen eröffnet
für die Beschäftigten und ihre betriebliche Interessenvertretung neue Möglichkeiten zu
einer besseren Leistungsgestaltung.
Ausgehend von einem menschen- und aufwandsorientierten Leistungsbegriff setzen
wir uns in diesem Seminar mit dem Handwerkszeug zur Leistungsregulierung auseinander. Dazu gehören auch die tarifgebietsspezifischen Ansätze bei den Entgeltgrundsätzen und -methoden. Wir machen eine Zeitaufnahme nach „allen Regeln der Kunst“
und verschaffen uns einen Überblick über die weiteren Methoden der Datenermittlung.
Besonderes Gewicht legen wir auf die Gestaltung von Prämienentgelt. Wir diskutieren
betriebliche Regelungen mit unterschiedlichen Bezugsgrößen und Kennziffern und
arbeiten gemeinsam die Chancen und Risiken der jeweiligen Modelle heraus. Mit praktischen Übungen und anhand von Fallbeispielen bereiten wir den Transfer in die betriebliche Praxis vor.
Nach dem Seminar bist du sicher im Umgang mit
dem „Handwerkszeug“ der Leistungsregulierung
und kannst dich als Beschäftigter und als betrieblicher TA RIF PO LITISC HE
Interessenvertreter kompetent in die tarif- und
G R UN DA USB ILD UN G
leistungspolitische Diskussionen einbringen.
TE I L 2
Termine (Seminartyp 314)
11.01. – 16.01.2015 SG00315 Sprockhövel
14.06. – 19.06.2015 SG02515 Sprockhövel
16.08. – 21.08.2015 SG03415 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
04.10. – 09.10.2015 SG04115 Sprockhövel
08.11. – 13.11.2015 SG04615 Sprockhövel
Definition des Leistungsbegriffs
Mitbestimmung des Betriebsrats über die Höhe
der abverlangten Leistung
Entgeltgrundsätze und -methoden (Akkordund Prämienentgelt bzw. Kennzahlenvergleich;
Zeitentgelt mit Beurteilung
das „Handwerkszeug“ der Leistungsregulierung
Überblick über die Datenermittlungsmethoden
Durchführen einer Zeitaufnahme „Messen von
Ist-Zeiten“
Bearbeiten einer MTM Analyse im Vergleich zur
Zeitaufnahme
Konfliktlösungsmechanismen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interssierte Beschäftigte,
Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen. Der vorherige Besuch des Seminars
„Entgeltgestalung I“ oder anderer tarifpolitischer Einführungsseminare sowie des Seminars „Entgeltgestalung II A“
wird empfohlen.
SEMINARLEITUNG
Thomas Birg, Kati Köhler, Elke Schulte-Meine,
Stephan Vetter
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ENTGELTGESTALTUNG II C
Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarung
mitbestimmen?!
WIR WISSEN WEITER
18.01. – 23.01.2015 SG00415 Sprockhövel
21.06. – 26.06.2015 SG02615 Sprockhövel
0 69/66 93 – 25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Leistungsdruck ist längst kein isoliertes Thema mehr für Akkord- oder PrämienBeschäftigte. Leistungsbeurteilungen und Zielvereinbarungen prägen immer häufiger
den Arbeitsalltag und den Leistungsdruck auch in den klassischen Angestelltenbereichen. Als Beschäftigte und Interessenvertreter erleben wir auch und gerade in
diesen Arbeitsbereichen Symptome von Überlastung und Burn-out. Aktiv werden
ist gefragt – die Frage ist nur wie, denn im Zeitentgelt greifen die bewährten Methoden
der Leistungsregulation nicht.
Im Seminar werden wir die Fragen, die sich im betrieblichen Alltag stellen, ins
Zentrum unserer Debatte rücken: Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir als
betriebliche Interessenvertreter und wie können wir als Beschäftigte dieses Handeln
unterstützen? Ist eine bessere Leistungsbeurteilung hilfreich zur Problemlösung?
Kann der Wechsel zu Zielvereinbarungen eine Verbesserung der Bedingungen bringen?
Ist der Wechsel ins Leistungsentgelt möglich? Muss es Unterschiede in der Strategie
bei produktionsnahen und produktionsfernen
Beschäftigten geben?
Zur Strategieentwicklung werden wir insbesondere
TA RIF PO LITISC HE
der Frage nachgehen, wie wir die Arbeitsbedingungen
USB ILD UN G
durch ein gemeinsames Handeln und Vorgehen für alle G R UN DA
TE I L 3
verbessern können.
Termine (Seminartyp 314)
89
= mit Kinderbetreuung
25.10. – 30.10.2015 SG04415 Sprockhövel
Bestandsaufnahme der betrieblichen Situation im
Zeitentgelt
Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats nach
Betriebsverfassungsgesetz und Tarifvertrag
Kennenlernen der tariflichen Bestimmungen zu
Zeitentgelt und Zielvereinbarung
Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach
Tarifvertrag
Verfahren der Leistungsbeurteilung und Reklamation
der Beurteilung
Zielvereinbarungen als Chance, die Leistungsbedingungen (besser) zu regeln
Kriterien für den Wechsel ins Leistungsentgelt
Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung zu
Zielvereinbarungen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen.
SEMINARLEITUNG
Elke Schulte-Meine, Stephan Vetter
90
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
ENTGELTGESTALTUNG III
0 69/66 93 – 25 08
Leistungspolitik und Datenermittlung
Kategorie I
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Neben der Eingruppierung in die Entgeltgruppe übt der leistungsbezogene Entgeltbestandteil für Arbeitnehmer(innen) den zweithöchsten Einfluss auf die Höhe des
Verdienstes aus. Deshalb kommt der Leistungspolitik und der ihr zugrunde liegenden
Datenermittlung ein zentraler Stellenwert zu, wenn es darum geht, unsere Interessen
als abhängig Beschäftigte wirkungsvoll zur Geltung zu bringen.
In diesem Aufbauseminar beschäftigen wir uns zunächst mit den aktuellen leistungspolitischen Trends in der Metall- und Elektroindustrie. Daraus entwickeln wir die
Verbindungslinien zwischen einer modernen Leistungspolitik und Datenermittlung
einerseits und einer menschengerechter Arbeitsgestaltung andererseits.
Im Seminar erlernst du den sicheren Umgang mit den unterschiedlichen Formen
der Leistungsvorgabe und deren Gestaltung: vom traditionellen Akkord, der Prämie
(bzw. dem Kennzahlenvergleich), der Gruppenprämie bis hin zur Zielvereinbarung.
Du lernst unterschiedliche, insbesondere computergesteuerte, Methoden der Datenermittlung kennen. Nach dem Seminar kannst du
einschätzen, ob die bisher angewandte betriebliche Leistungspolitik angemessen ist und wie
TA RIF PO LITISC HE
Beschäftigte gemeinsam mit ihrer Interessenvertretung darauf Einfluss nehmen können.
G R UN DA USB ILD UN G
TE I L 4
Termine (Seminartyp 336)
01.02. – 13.02.2015 SG00615 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
29.11. – 11.12.2015 SG04915 Sprockhövel
Entwicklung und Rahmenbedingungen der
Leistungsgestaltung sowie der Entgeltgrundsätze
und -methoden
Verhältnis Entgelt/Leistung
Bezugsgrößen- und Kennzahlenproblematik
Methoden der Datenermittlung: die Ermittlung
von Verteil- und Störzeiten bis hin zu Methoden
vorbestimmter Zeiten (MTM)
Möglichkeiten und Grenzen computergestützter Datenermittlung für die Arbeits- und Entgeltgestaltung
Vereinfachung der Datenermittlung – ein neuer Weg?
Arbeits- und Leistungsgestaltung in den indirekten
Bereichen
beispielhafte betriebliche Regelungen zur Entgeltgestaltung und tarifpolitische Perspektiven
ZIELGRUPPE
Das zweiwöchige Seminar richtet sich an interessierte
Beschäftigte, Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder
von Tarifkommissionen. Der vorherige Besuch des
Seminars „Entgelt II“ oder des Seminars „Entgeltgestaltung II B“ ist empfehlenswert.
SEMINARLEITUNG
Elke Schulte-Meine, Stephan Vetter
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
91
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 25 08
MTM – Methods-Time-Measurement
WIR WISSEN WEITER
Kategorie I
THEMEN IM SEMINAR
MTM ist ein ausgefeiltes System zur Verdichtung von Arbeitsabläufen, zur Ermittlung
von Zeitvorgaben und zur Personalbemessung – immer auf der Suche nach der
„(zeit)optimalen“ Methode. Es dient nicht nur der Ermittlung von Vorgabezeiten und
somit als Grundlage von leistungsbezogener Entlohnung, sondern bietet schon
immer auch ein Instrumentarium zur Arbeits- und Prozessgestaltung.
Für uns als Beschäftigte ist es daher von entscheidender Bedeutung, die spezifische Wirkungsweise von MTM zu kennen, um die Gestaltungsmöglichkeiten sowie
die damit verbundenen Risiken einschätzen zu können. Für uns als betriebliche
Interessenvertreter(innen) ist das Wissen um MTM unerlässlich, um unsere betrieblichen Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen. Im Seminar vermitteln wir deshalb
grundlegende Kenntnisse über den Aufbau der wichtigsten MTM-Verfahren.
Durch das Seminar wirst du mit der betriebliche Leistungspoltik und die dahinter
stehende Methode vertraut gemacht. Das Seminar befähigt dich zur konstruktiven
Gestaltung der Einführungsprozesse und zur Ausarbeitung von Betriebsvereinbarungen
zur Leistungsentgeltregelung.
Arbeits- und Prozessgestaltung nach MTM
Überblick über die Methoden der Datenermittlung
für die Vorgabezeit
MTM-Systeme, insbesondere MTM 1 und UAS
Leistungspolitik und Leistungsregulierung bei MTM
Datenstrukturierung / Zeitbausteinsysteme
betriebliche Regelungsbedarfe und Mitbestimmungsrechte
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte
sowie an Betriebsräte und Vertrauensleute aus Betrieben,
in denen MTM angewendet wird bzw. werden soll.
SEMINARLEITUNG
Markus Wünschel (Berlin),
Elke Schulte-Meine (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 333)
08.03. – 20.03.2015 SG01115 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
15.11. – 27.11.2015 SG04715 Sprockhövel
92
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU Gesetze einzelner Bundesländer
ARBEIT GESTALTEN UM GESUND ZU BLEIBEN
Leistungspolitik und Arbeitsgestaltung
in (ganzheitlichen) Produktionssystemen
WIR WISSEN WEITER
0 69/66 93 – 25 08
Kategorie F
THEMEN IM SEMINAR
Die Einführung ganzheitlicher Produktionssysteme – ob als tatsächliches System oder
als Ansammlung verschiedenster Methoden (KVP, neue Teamarbeit) – nimmt rasant zu;
die einzige Zielsetzung ist die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
Aber welche Auswirkungen haben Produktionssysteme auf den Arbeitsalltag
abhängig Beschäftigter? Welche Mitbestimmungsrechte haben Betriebsrat und Belegschaft bei ihrer Einführung, Umsetzung und Ausgestaltung? Führen sie zwangsläufig
zu einem verstärkten Leistungsdruck oder lässt sich das Arbeitspensum sogar besser
begrenzen? Das sind die Leitfragen dieses Seminars denen wir unter anderem in einer
simulierten Einzelarbeitsplatz- und einer Fließbandfertigung nachgehen wollen.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Produktionssysteme werden
herausgearbeitet. Wir fragen nach den arbeits- und gesundheitspolitischen Auswirkungen der veränderten Arbeits- und Leistungsbedingungen für die abhängig Beschäftigten. Wir untersuchen, in welchem Zusammenhang die (Wieder-)Einführung von
Gruppen- bzw. Teamarbeit, KVP sowie Wertstrom steht. Wie wirken Zielvereinbarungen
auf die individuelle Leistungsfähigkeit? Positive wie negative Praxisbeispiele werden
aufgezeigt und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit untersucht.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Produktionssystemen
grundsätzliche Elemente von Produktionssystemen:
Six Sigma, KVP, 5 S, Wertstrom, Teamarbeit etc.
Auswirkungen auf die Leistungsbedingungen der
Beschäftigten
gesetzliche und tarifvertragliche Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats
Praxisbeispiele
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte,
Betriebsräte und Vertrauensleute die bereits über
Erfahrungen mit Produktionssystemen verfügen bzw. in
deren Betrieben die Einführung eines Produktionssystems
angekündigt worden ist.
SEMINARLEITUNG
Stephan Vetter
Termine (Seminartyp 332)
15.02. – 20.02.2015 SG00815 Sprockhövel
17.05. – 22.05.2015 SG02115 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
23.08. – 28.08.2015 SG03515 Sprockhövel
Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten
BETEILIGUNG FÜR GUTE ARBEIT SICHERN
Gestaltungschancen in
Produktionssystemen nutzen
WIR WISSEN WEITER
Ob Fertigung, Montage oder Büro: Ganzheitliche Produktionssysteme (GPS) finden
sich in allen Arbeitsfeldern, in allen Branchen. Oft führen sie zu mehr Leistungsverdichtung und zu einseitigen Arbeitsaufgaben, verbunden mit hohen Anforderungen an die
Flexibilität der Beschäftigten.
Hintergrund für die Veränderungen der Arbeitsprozesse sind die Entwicklungen der
Managementstrategien ausgehend vom „Lean“-Gedanken über Methoden und Prinzipien von GPS und Industrie 4.0. Die stattliche (und staatliche!) Förderung von Produktionssystemen der Zukunft soll dazu beitragen, dass Deutschland bei Innovationen und
der Verringerung der Umweltbelastungen im internationalen Wettbewerb weiterhin die
Nase vorn hat. Damit wird die betriebs- und beschäftigungspolitische Dimension von
GPS um gesellschafts- und wirtschaftspolitische Aspekte erweitert.
Im Seminar werden wir die Entwicklung der Produktionssysteme, ihre Ziele und
ihre praktische betriebliche Anwendung nachvollziehen und insbesondere deren
Auswirkungen auf die Beschäftigten und ihre Arbeitsbedingungen untersuchen. Wir
beleuchten die Einfluss- und Mitbestimmungsmöglichkeiten der Beschäftigten und
ihrer betrieblichen Interessenvertretungen auf die Gestaltung. Dabei zeigen wir Wege
auf, wie insbesondere über eine beiteiligungsorienterte Betriebspolitik die Beschäftigten in die Gestaltung der Produktionssysteme einbezogen werden.
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX/
BU-Freistellung ist angefragt
NE U IM
PRO GRA M M!
0 93 52/506 – 168
Kategorie F
THEMEN IM SEMINAR
Konzepte, Gestaltungsprinzipien und Methoden aus
GPS in Verbindung mit Industrie 4.0
wirtschafts- und beschäftigungspolitische Aspekte von
Produktionssystemen zwischen Wettbewerbsförderung
und Rationalisierung
Bestandsaufnahme und Erfahrungsaustausch zur
betrieblichen Umsetzung von Produktionssystemen
Kriterien für gute und menschengerechte Arbeit
Realität und Wünsche der Beschäftigten
Verbesserungsprozesse aktiv gestalten
gesetzliche und tarifliche Rahmenbedingungen
Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte und
Betriebsräte, die sich mit den Anforderungen aktueller
und zukünftiger Produktionssysteme auseinandersetzen sowie ein beteiligungsorientieres Vorgehen offensiv
angehen wollen.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 332)
12.04. – 17.04.2015 LX11615 Lohr
Thomas Habenicht (Lohr - Bad Orb), Volker Podein
93
94
„ Ich komme gerne zu Seminaren
der IG Metall weil die Inhalte
und Methoden immer auf dem
aktuellen Stand sind.“ Angela Linsbauer
Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und Studierende
95
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX
0 69/66 93 – 25 08
JAV – Aktiv für Ausbildungsqualität
WIR WISSEN WEITER
Kategorie K
THEMEN IM SEMINAR
Im Seminar beginnen wir mit einem Überblick über das duale System der Berufsausbildung. Im Mittelpunkt stehen das Berufsbildungsgesetz und die Ausbildungsrahmenpläne. Danach schauen wir uns das Betriebsverfassungsgesetz an, in dem weitreichende Mitwirkungs-, Mitbestimmungs- und Initiativrechte des Betriebsrats und der
Jugend- und Auszubildendenvertretung geregelt sind.
Um konkrete Unterstützung leisten zu können, erarbeiten wir betriebliche Handlungspläne, etwa zur Qualität der Ausbildung als Handlungsauftrag der JAV, die Gestaltung von betrieblichen Ausbildungsplänen oder die veränderten Formen der Prüfung.
Die IG Metall-Jugend stellt mit dem Aktivpaket „Gute Ausbildung – starke Perspektiven. Aktiv für Ausbildungsqualität“ gute Materialien und Handlungshilfen zur Verfügung,
die wir im Seminarverlauf vorstellen und verwenden.
Wie funktioniert das duale System der Berufsausbildung?
Welche Einflussmöglichkeiten haben Unternehmerverbände, Gewerkschaften und der Staat auf die
berufliche Bildung?
Was regeln das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und
die Ausbildungsrahmenpläne?
Welche Rechte haben die Azubis in der Aus- und
Weiterbildung?
Welche Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte
hat der Betriebsrat?
Welche Möglichkeiten bietet uns das BetrVG bei
Planung, Organisation und Durchführung?
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen) und für das Thema zuständige Betriebsräte. Der vorherige Besuch des regionalen JAV Grundlagen
bzw. Betriebsräte Grundlagenseminars wird vorausgesetzt.
Termine (Seminartyp 707)
12.07. – 17.07.2015 JA02915 Schliersee
20.09. – 25.09.2015 JA03915 Schliersee
06.12. – 11.12..2015 JA05015 Schliersee
96
Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und Studierende
PERSÖNLICHE BERUFLICHE WEITERBILDUNG IN DER IG METALL
Vom Beruf ins Studium: Lern- und Arbeitsstrategien für ein erfolgreiches Studium
WIR WISSEN WEITER
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93 – 23 08
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Der Beginn eines Studiums wirft viele Fragen bzw. Unsicherheiten auf, die in diesem
Seminar aufgegriffen und aus dem Weg geräumt werden. Als Schlüssel zum Erfolg
und als Garant für einen guten Studienfortschritt gilt ein selbstgesteuertes und zielgerichtetes Lernen. Das wiederum erfordert geeignete Methoden und Strategien:
Wie können diese aussehen? Was ist kompetentes Lernen im Studium? Wie kann
ich mich motivieren? Wie bereite ich mich auf Klausuren und Prüfungen vor? Wie schaffe
ich es, das zeitintensive Studium zu bewältigen, ohne dabei die eigenen Interessen und
Ansprüche aus dem Auge zu verlieren?
Ziel ist eine Einführung in das Thema „Lern- und Arbeitsstrategien für ein erfolgreiches Studium“.
Es werden Hilfestellungen zu Themen, wie Bewältigung von großen Mengen Lernstoff,
Fakten Lernen, Arbeitsorganisation, Studienplanung, Zeiteinteilung, Prüfungsvorbereitung und Lernmotivation beim wissenschaftlichen Arbeiten angeboten. Ausgehend von
den eigenen Lernerfahrungen und -ressourcen werden verschiedene Lernstrategien und
-techniken vorgestellt, erprobt und deren Einsatz im Hochschulalltag diskutiert. Die
Eigenaktivität der Teilnehmenden steht im Vordergrund, so dass das selbst gesteuerte
Lernen für Studium und Beruf handlungsorientiert und individuell ausgebaut werden
kann.
Lernbedürfnisse analysieren
Lernvoraussetzungen und Ressourcen klären
Lernroutinen bewusstmachen
Anregung eines gezielten effektiven Lernstrategieeinsatzes
Lernkompetenzen ausbauen und optimieren
Studium und IG Metall wie und wo passt das
zusammen?
Studienfinanzierung
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Kolleginnen und Kollegen,
die ihr eigenes Lernen optimieren wollen und AV und
Betriebsräte, die sich der Weiterbildung und Kompetenzentwicklung der Fachkräfte im wissenschaftlichen Kontext
beschäftigen.
SEMINARLEITUNG
Dr. Evelyn Krauß,
Stefanie Geyer, IG Metall Vorstand, Res. Angestellte,
IT, Studierende
Termine (Seminartyp 727)
23.01. – 25.01.2015 WB00415 Beverungen
26.08. – 28.08.2015 JB03515 Schliersee
Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und Studierende
NE U IM
PRO GRA M M!
TIPPS UND STRATEGIEN FÜR EINEN ERFOLGREICHEN BERUFSEINSTIEG
0 69/66 93 – 23 08
Vom Studium in den Beruf
Kategorie A
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Wer studiert, stellt sich früher oder später die Frage, wie es weitergeht. Reicht der
Bachelor-Abschluss oder sollte ich einen Master anschließen? Wo bewerbe ich mich?
Wie bewerbe ich mich richtig? Wie viel kann ich verdienen und welche Perspektiven
erwarten mich? Was muss ich beim Abschluss eines Arbeitsvertrages beachten?
Im Rahmen des Wochenendseminars werden alle wichtigen Fragen rund um Einstiegsgehälter, Arbeitsvertrag und Arbeitsrecht besprochen. Zudem gibt es Tipps zum
Bewerbungsverfahren aus erster Hand. Es wird Raum geben, sich über Erfahrungen
auszutauschen und die sozialen und ökologischen Herausforderungen des späteren
Berufs zu diskutieren.
Tipps zum Bewerbungsverfahren
Einstiegsgehälter und Perspektiven
Wissenswertes zum Arbeitsvertrag
soziale und ökologische Herausforderungen des Berufs
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Studierende und
Absolvent(inn)en (Ingenieurwissenschaften, Informatik),
die sich auf den Berufseinstieg vorbereiten möchten.
SEMINARLEITUNG
Stefanie Geyer, IG Metall Vorstand,
Res. Angestellte, IT, Studierende
EIN E KOO PER ATI ON
MIT DEM H OCH SC H U L INF OR MA TIO NSB Ü R O
DER IG ME TA LL
Termine (Seminartyp 727)
06.03. – 08.03.2015 OA06015 Bad Orb
19.06. – 21.06.2015 BL02515 Berlin
= mit Kinderbetreuung
20.11. – 22.11.2015 SE09715 Sprockhövel
97
98
Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und Studierende
§ 37.6 BetrVG
TARIFREGELUNGEN FÜR DIE JUNGE GENERATION
0 69/66 93 – 25 08
Tarifverträge verstehen und umsetzen
Kategorie D/K
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
In unseren Tarifverträgen gibt es viele gute Bestimmungen für die „junge Generation“,
also Jugendliche, Auszubildende und junge Beschäftigte. Aber auch diese Regelungen
werden nur dann wirksam, wenn wir sie betrieblich umsetzen und mit Leben füllen.
Genau darum geht es im Seminar. Wir nehmen die Regelungen für junge Beschäftigte unter die Lupe, wie etwa den Anspruch auf unbefristete Übernahme nach dem
Tarifabschluss von 2012. Dieser räumt Betriebsräten und JAVis einen Handlungsspielraum ein, der betrieblich ausgefüllt werden muss. Wir fragen nach, z. B. wie wir die
geforderte Bedarfsermittlung zur Ausbildung in unserem Interesse umsetzen sollten.
Welche Argumente bringen wir gegenüber den Arbeitgebern vor, welche rechtlichen
Möglichkeiten haben wir im Konfliktfall?
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit zwischen Jugend- und
Auszubildendenvertretung und Betriebsrat. Sie ist zur Umsetzung der Tarifregelungen
zwingend notwendig. Am Ende des Seminars verfügst du über eine Handlungsgrundlage, wie du diese Zusammenarbeit ausbauen und für die junge Generation gewinnbringend nutzen kannst.
Aufgaben der Jugend- und Auszubildendenvertretung
und des Betriebsrats
Grundsätze der Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat
und der JAV
Zusammenhang zwischen Tarifautonomie und Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats und der JAV
Kennenlernen und Auslegungen wesentlicher tariflicher
Bestimmungen für die junge Generation
Tarifanwendungen im Betrieb am Beispiel der
tariflichen Übernahmeregelung
Bedarfsermittlung/Personalplanung
Grundsätze der Eingruppierung nach der Ausbildung
nach ERA
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Betriebsräte, die sich
schwerpunktmäßig um Fragen der jungen Generation
kümmern (Ausbildung, Übernahme nach der Ausbildung,
Eingruppierung) sowie an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch des BR- bzw. JAV
Grundlagen Seminars wird vorausgesetzt.
Termine (Seminartyp 983)
10.05. – 15.05.2015 JA02015 Schliersee
= mit Kinderbetreuung
22.11. – 27.11.2015 SL04815 Sprockhövel
SEMINARLEITUNG
Melanie Fefczak (Schliersee),
Kati Köhler (Sprockhövel)
99
„ Bei der IG Metall werden
sehr komplexe Inhalte mit coolen
Methoden rübergebracht!“ Tanyel Tas
100
Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
So sehr die Arbeit als betriebliche Interessenvertreterin/als betrieblicher
Interessenvertreter auch Spaß macht – es ist eine anspruchsvolle und
schwierige Aufgabe. Deutlich leichter wird sie, wenn man die Menschen,
für die man diese Arbeit täglich macht, auf seiner Seite weiß. Denn wie
gut unsere Absichten auch immer gemeint sein mögen: gegen den Willen
der Beschäftigten können wir sie nicht durchsetzen.
Es kommt also darauf an, die Beschäftigten hinter sich zu wissen.
Nur gemeinsam sind wir stark! Nur wenn alle an einem Strang ziehen,
haben wir der Macht der Unternehmen etwas entgegenzusetzen. Gerade
deshalb ist auch ein hoher Organisationsgrad wichtig. Er zeigt dem Unternehmen, dass die Belegschaft hinter ihren gewählten Vertreterinnen und
Vertretern und zur IG Metall steht.
Mit unseren Seminaren zur gewerkschaftlichen Betriebsarbeit
thematisieren wir:
zum einen die Planung und Organisation von
Mitgliederwerbeaktionen,
zum anderen kümmern wir uns aber auch um Gespräche mit
Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht in der IG Metall sind.
Und schließlich tun wir einiges dafür, die eigene Arbeit als
Interessenvertreter(in) und im Gremium besser zu organisieren.
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
NE U IM
PRO GRA M M!
§ 37.7 BetrVG/BU-Freistellung ist angefragt
BESCHÄFTIGTENBEFRAGUNG IM BETRIEB
0 69/66 93–25 08
Aktiv für gute Arbeit
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Immer höher, immer schneller? Industrie 4.0? Arbeiten, um gut zu leben, oder leben,
um gut zu arbeiten? Flexible Arbeits- und damit Lebenszeiten, die Zunahme von Stress
und die Sorge, die Arbeit nicht mehr bis zur Rente durchzuhalten und von Altersarmut
bedroht zu sein, dies sind nur einige Folgen veränderter Arbeitsbedingungen. Welche
Ansatzpunkte haben Beschäftigte und betriebliche Interessenvertretungen, diese zu
beinflussen? Welche politischen Rahmenbedingungen sind durch staatliche (Sozial-)
Gesetzgebung sowie unternehmerische Produktionsprozesse einerseits und durch
tarifliche bzw. betriebsverfassungsrechtliche Gegebenheiten andererseits zu berücksichtigen?
Im Mittelpunkt des Seminars steht dein konkretes strategisches Handeln im
Betrieb, um die Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern. Wir diskutieren über
die aktuellen und zukünftigen Belastungen in „Produktion und Büro“. Gibt es Gewinner und Verlierer dieser Veränderungen? Welche Vorstellungen von Arbeit und Leben
haben wir? Auf welche Argumente und Erkenntnisse können wir zurückgreifen? Was
kannst du als Beschäftigte(r) oder betriebliche(r) Interessenvertreter(in) konkret tun?
Du lernst die betriebsverfassungsrechtlichen Möglichkeiten kennen und entwickelst
Vorstellungen über eine betriebliche Bündnisarbeit. Ausgestattet mit einem eigenen
kleinen betrieblichen Projektvorhaben verlässt du das Seminar.
Bestandsaufnahme und Erfahrungsaustausch über
veränderte Arbeitsbedingungen und Abgleich mit den
Ergebnissen der Beschäftigtenbefragung
Blick auf aktuelle Unternehmenskonzepte
(z. B. Industrie 4.0), die staatliche (Sozial-)Gesetzgebung, Rolle und Aufgaben von Unternehmen,
Gewerkschaften und Betriebsräten
tarifvertragliche Regulierungsmöglichkeiten von
Elementen „guter Arbeit“
alternative Vorstellungen von Arbeiten und Leben
betriebsverfassungsrechtliche Möglichkeiten für
Beschäftigte und Betriebsräte
betriebliche Bündnisarbeit, Instrumente zur Beteiligung
von Beschäftigten
Entwicklung eines eigenen betrieblichen Projekts
ZIELGRUPPE
Interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute und
Betriebsräte.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 360)
22.03. – 27.03.2015 SF01315 Sprockhövel
17.05. – 22.05.2015 SF02115 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
28.06. – 03.07.2015 SI02715 Sprockhövel
13.09. – 18.09.2015 SF03815 Sprockhövel
Petra Wolfram, Volker Borghoff, Rosi Schneider,
Hüseyin Ucar, Brigitte Kurzer (Sprockhövel)
101
102
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
Verdienstausfallregelung der IG Metall
ORGANISATION DER VERTRAUENSLEUTEARBEIT
0 69/66 93–25 08
Aufgaben der VK-Leitung
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Vertrauensleute wollen die gewerkschaftliche Interessenvertretung im Betrieb und in der
Verwaltungsstelle mitbestimmen und gestalten. Aufgabe der Vertrauenskörperleitung ist
es, diese Arbeit zu koordinieren. Dafür muss die VK-Leitung die aktuellen Bedingungen,
die Ziele und Aktivitäten gewerkschaftlicher Interessenvertretung einschätzen können.
Und sie benötigt darüber hinaus Kompetenzen, um ein Profil gewerkschaftlicher Interessenvertretung zu entwickeln.
Selbstverständnis und Aufgaben der VK-Leitung
Arbeitsteilung zwischen Vertrauenskörper und
Betriebsrat
Methoden der Arbeitsorganisation
Kommunikation zwischen Vertrauensleuten und der
Verwaltungsstelle
zeitgemäße Aktionen zur Mitgliederwerbung und
Formen der Beteiligung
Leitungsaufgabe und zielgerichtete VK-Arbeit
Organisation betriebsnaher Bildungsarbeit und
Bildungsberatung
soziale Kompetenzen und Methoden (Moderation,
Projektarbeit)
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Mitglieder der Vertrauenskörperleitungen.
SEMINARLEITUNG
Cora Schwittling, Detlef Fendt (Berlin)
Birgit Schröder, Sepp Hofstetter (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 62)
22.02. – 27.02.2015 SM00915 Sprockhövel
22.03. – 27.03.2015 BO01315 Berlin
= mit Kinderbetreuung
05.07. – 10.07.2015 BO02815 Berlin
13.09. – 18.09.2015 SE03815 Sprockhövel
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
103
Verdienstausfallregelung der IG Metall
WIR INFORMIEREN UND BETEILIGEN UNSERE MITGLIEDER
023 24/7 06–3 93
Betriebliche Öffentlichkeitsarbeit
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die richtige Information an die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt zu vermitteln,
ist oft entscheidend für eine erfolgreiche gewerkschaftliche Betriebspolitik. Doch was
ist „richtig“? Dies zu entscheiden, ist Alltagsaufgabe der VK-Leitung gemeinsam mit den
Vertrauensleuten.
Im Seminar werden wir dazu einen Blick auf die Informationsquellen werfen und
überlegen, wer welche Information wann braucht. Ebenso werden mögliche Medien der
Informationsarbeit vorgestellt sowie deren Möglichkeiten und Grenzen diskutiert. Das
persönliche Gespräch spielt nach wie vor eine große Rolle in der Mitgliederbetreuung.
Um dieses zu optimieren, werden wir im Seminar kleine Argumentationstrainings durchführen.
Analyse der betrieblichen Zielgruppen
Kennenlernen der Methode „Betriebslandkarte“
Methoden der Öffentlichkeitsarbeit und Visualisierungstechniken im Betrieb
Kennenlernen von Kommunikationstheorien
Entwickeln eigener Argumentationstechniken
Initiierung und Planung von Mitgliederaktionen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Mitglieder von Vertrauenskörperleitungen. Wir empfehlen die vorherige Teilnahme
an dem Seminar „Organisation der Vertrauensleutearbeit – Aufgabe der VK-Leitung“.
SEMINARLEITUNG
Annette Becker, Kirsten Tilmann (Berlin)
Birgit Schröder, Sepp Hofstetter (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 63)
01.03. – 06.03.2015 BO01015 Berlin
12.04. – 17.04.2015 SF01615 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
14.06. – 19.06.2015 BB02515 Berlin
06.12. – 11.12.2015 SH05015 Sprockhövel
104
Mehr werden – stärker werden!
Die IG Metall hat in den vergangenen Jahren viele neue Mitglieder
gewonnen. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen teilen die Werte und
Anliegen der IG Metall. Aber viele brauchen noch einen letzten Anstoß,
um den entscheidenden Schritt zu tun und Mitglied zu werden.
Mitgliederzuwachs ist kein Selbstzweck. Je mehr wir sind, desto mehr
können wir bewirken. Es geht um sichere und faire Arbeit, um tragfähige
Zukunftsperspektiven und eine solidarische Arbeitswelt.
Gute Argumente für die IG Metall: Jetzt im Spicker!
Der Spicker fasst viele gute Argumente für die Mitgliederwerbung übersichtlich auf Themenkarten zusammen. So kannst du dich schnell und
einfach auf ein Gespräch zur Mitgliederwerbung vorbereiten. Die Karten
beinhalten wichtige Infos mit Zahlen und Fakten auf einen Blick und
nützliche Links zu weiterführenden Hintergrundinformationen. Durch
sein kleines Format passt er in jede Jackentasche.
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Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
105
BU-Freistellung ist angefragt
KOMMUNIKATIONSTRAINING FÜR ERFOLGREICHE WERBEGESPRÄCHE
069/66 93 – 25 08
Angestellte gewinnen
Preis auf Anfrage
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Angestellte durch Gespräche von der Mitgliedschaft in der IG Metall zu überzeugen,
ist kein Selbstläufer. Sie haben in der Regel viel weniger Berührungspunkte mit
Gewerkschaften als Beschäftigte aus der Produktion und deshalb hohe Erwartungen
an den Informationsgehalt eines Werbegesprächs sowie an die kommunikative
Kompetenz der Werber(innen).
Erfahrungsgemäß entscheiden oft Kleinigkeiten darüber, wie erfolgreich ein
Gespräch verläuft. Ins Zentrum des Trainings stellen wir deshalb die „handwerklichen“
Aspekte einer erfolgreichen Gesprächsführung sowie das Üben von „überzeugenden
Gesprächen“ mit anschließendem Feedback.
Mit dem Seminar erweiterst du deine Kommunikationskompetenz und erarbeitest
dir eine Struktur für erfolgreiche Werbegespräche, um sie im herausfordernden Umfeld
Angestellter professionell und sicher anwenden zu können.
Kommunikationskompetenz: Zuhören, Fragetechniken,
Gesprächsanteile, (Körper-)Sprache
Phasen eines erfolgreichen Werbegesprächs: Vorbereitung, Begrüßung, Einstieg, Bedarfsanalyse, AngebotNutzen-Argumentation, Abschluss, Verabschiedung
überzeugend (zielgruppengerecht!) argumentieren
Einwänden und Kritik souverän begegnen
Gesprächssimulationen mit intensivem Feedback
Transfersicherung: individuelle Aktionspläne für die
Praxis, kollegialer Austausch und Networking
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsrätinnen und
Betriebsräte und an betriebliche Multiplikator(inn)en,
die sich persönlich auf Werbegespräche mit Angestellten
vorbereiten wollen.
SEMINARLEITUNG
Petra Dreisigacker (Berlin)
Jens Beckmann, Alexandra Tins (Lohr - Bad Orb)
Termine (Seminartyp 881)
01.03. – 04.03.2015 LS01015 Lohr
21.06. – 24.06.2015 BA02615 Berlin
20.09. – 25.09.2015 BA03915 Berlin
106
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
§ 37.7 BetrVG/BU-Freistellung einzelner Bundesländer
069/66 93 – 25 08
Aktiv im Betrieb
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Arbeitnehmer(innen) und ihre gewählten betrieblichen Interessenvertretungen haben
viele formelle Möglichkeiten, Einfluss auf ihre Arbeitsbedingungen zu nehmen. Zumindest theoretisch. Praktisch stellt sich dieser Einfluss oft sehr schwierig dar und nicht
selten bewahrheitet sich ein altes Sprichwort: Recht haben ist eine Sache – Recht
bekommen eine ganz andere.
In unserem Seminar „Aktiv im Betrieb“ dreht sich alles darum, es nicht so weit
kommen zu lassen. Wir beschäftigen uns mit grundlegenden Rechten der Beschäftigten,
dem (dualen) System der betrieblichen Interessenvertretung und der Frage, was
sowohl Beschäftigte als auch Interessenvertreter(innen) gemeinsam für menschengerechte Arbeitsbedingungen tun können. Dazu analysieren wir unterschiedliche
betriebliche und gesellschaftliche Regelungsebenen für gute Arbeit im Betrieb, beschäftigen uns mit Fragen einer erfolgreichen innerbetrieblichen Informationspolitik
sowie mit den Basics für eine gelingende Kommunikation untereinander.
Vor dem Hintergrund dieser Inhalte erweitern wir unseren Blick auf die gesellschaftspolitische Dimension: Welche Rolle haben Beteiligung und Mitbestimmung für eine
demokratische Gesellschaft? Welche Möglichkeiten haben Arbeitnehmer(innen), ihre
Interessen über den Betrieb hinaus wahrzunehmen und durchzusetzen?
Mitwirkungsmöglichkeiten von Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern sowie ihren Interessenvertretungen
innerbetriebliche Informationspolitik
Gestaltungsmöglichkeiten der Betriebsversammlung
durch Beschäftigte und Interessenvertreter(innen)
Grundlagen der Kommunikation
Erkennen betrieblicher und gesellschaftlicher Regelungsebenen für gute Arbeit im Betrieb
gesellschaftspolitische Bedeutung der betrieblichen
Beteiligung von Beschäftigten und ihren Vertreterinnen
und Vertretern
aktive Beteiligung in Betrieb und Gesellschaft.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleute,
Multiplikator(inn)en, interessierte Arbeitnehmer(innen).
SEMINARLEITUNG
Petra Dreisigacker (Berlin)
Termine (Seminartyp 881)
17.05. – 22.05.2015 BS02115 Berlin
23.08. – 28.08.2015 WB03515 Beverungen
30.08. – 04.09.2015 OB03615 Bad Orb
107
„ Die IG Metall ist für mich wichtig, weil sie den
abhängig Beschäftigten eine Stimme gibt und
das Land gesellschaftspolitisch mitgestaltet.“
Manfred Olbrisch
108
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
BU-Freistellung ist angefragt
ORGANIZING – DIE MITGLIEDERORIENTIERTE ERSCHLIESSUNGSSTRATEGIE
069/66 93 – 25 08
Organizing – Grundlagen
Kategorie A
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Organizing ist eine Methode, um Beschäftigte in nicht oder schwach organisierten
Betrieben und Bereichen zu mobilisieren. Die Beschäftigten setzen sich selbst in
Bewegung, gehen ihre Probleme an und bauen Strukturen zur Durchsetzung eigener
Interessen auf. Ziel ist das Schaffen und Stärken gewerkschaftlicher Strukturen sowie
die Mitgliedergewinnung und -bindung im Betrieb.
Die Planung und Durchführung einer Organizing-Kampagne zeichnet sich durch
eine systematische und planvolle Arbeitsweise aus, die sehr strategisch vorgeht.
Beschäftigte werden systematisch angesprochen und aktiviert. Mit Organizing kann es
gelingen, dass Beschäftigte gerade in schwer zu organisierenden Betrieben, Branchen
oder Bereichen die Gewerkschaft wieder „greifen“ und erleben können. Organizing
setzt dabei auf verschiedene Instrumente, die als Set oder einzeln angewendet werden
können.
Dieses Seminar bietet einen Überblick über die Grundidee des Organizing-Modells
und die verschiedenen Organizing-Methoden. Die Instrumente werden praktisch
erprobt. Wir entwickeln Ansätze zur Anwendung in der eigenen Arbeit und beraten
Entscheidungshilfen für betriebliche Organizing-Projekte.
Termine (Seminartyp 126)
12.07. – 15.07.2015 SE02915 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
Organizing in der IG Metall – konsequent mitglieder-,
beteiligungs- und konfliktorientiert denken und arbeiten
Organizing-Modell – Grundsätze und Ablauf
Organizing-Methoden – ein Überblick: Potenzialanalyse; strategische Recherche; Betriebslandkarte;
Themenfindung; Kommunikation
Rahmenbedingungen und Entscheidungshilfen für
betriebliche Organizing-Projekte
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsräte, Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen),
Multiplikator(inn)en, interessierte Arbeitnehmer(innen).
SEMINARLEITUNG
Rosi Schneider
Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit
109
BU-Freistellung ist angefragt
THEMEN IDENTIFIZIEREN, AKTIVE FINDEN, 1:1-KOMMUNIKATION
069/66 93 – 25 08
Organizing – Methodentraining
Kategorie A
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die Zukunft der Gewerkschaften und ihre gesellschaftspolitische Durchsetzungsfähigkeit entscheidet sich letztlich an ihrer Stärke auf ihrem ureigenen Handlungsfeld –
im Betrieb. Hier wird für die Beschäftigten konkretes kollektives Handeln für bessere
Arbeits- und Lebensbedingungen, für Würde und soziale Gerechtigkeit erfahrbar.
„Organizing“ als Zusammenhang von Methoden, Instrumenten und Haltung zielt auf
den Aufbau und die Stärkung gewerkschaftlicher Strukturen, die Mitgliedergewinnung
und -bindung im Betrieb.
Die Planung und Durchführung einer Organizing-Kampagne zeichnet sich durch
eine planvolle Arbeitsweise aus, die sehr strategisch vorgeht. Beschäftigte werden
systematisch angesprochen und aktiviert, um sich selbst in Bewegung zu setzen und
für die Durchsetzung ihrer Interessen einzutreten.
Aber wie identifiziere ich die Themen, die für die Belegschaft wichtig sind? Was
muss ich bei der Suche nach aktiven Kolleg(inn)en im Betrieb beachten? Und warum
ist die direkte Kommunikation im Organizing so wichtig? Das Organizing-Methodentraining bietet Antworten auf diese Fragen und vor allem die Möglichkeit, die Methoden
des Organizings intensiv zu trainieren.
Themen der Beschäftigten identifizieren
Aktive finden, Aktivenkreis aufbauen
Zusammenstellen der möglichen Themen im Seminar
Überblick über den Organizing-Gesprächsablauf
Gespräche vorbereiten, führen, dokumentieren,
auswerten
intensives Kommunikationstraining
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Betriebsräte,
Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen), Multiplikator(inn)en sowie
interessierte Arbeitnehmer(innen).
Voraussetzung: Besuch des Seminars „Organizing –
Grundlagen“ oder vergleichbare Vorkenntnisse.
SEMINARLEITUNG
Rosi Schneider
Termine (Seminartyp 126)
28.10. – 30.10.2015 SM09415 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
110
„Alle Menschen haben das Recht,
sich friedlich zu versammeln
und zu Vereinigungen
zusammenzuschließen.“
Art. 20 Nr. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, t Seite 10
111
EIN SEMINARBEREICH ENTWICKELT SICH WEITER
Forum Politische Bildung
SEMINARE 2015
2013
Forum Politische Bildung
112
Wege aus der Wachstumsfalle
113
Kooperation, Solidarität und Widerstand NEU
115
Wem gehört die Zeit?
116
Sommerschule 2015: Europa in Exchange – Europa im Austausch NEU
117
112
Forum Politische Bildung
Das „Forum Politische Bildung“ ist eine Diskurs- und Dialogplattform.
In ausgewählten Themenbereichen können vor dem Hintergrund unterschiedlicher, kritischer Denkrichtungen Fragen von Arbeit, Bildung und
Gesellschaft diskutiert werden.
Das Forum bietet die Möglichkeit, neben einer Einschätzung der
Gegenwart auch verschiedene Perspektiven und ihre Konsequenzen für
die Gewerkschaftsarbeit im Betrieb und in der Gesellschaft auszutauschen. Dabei werden thematische Schwerpunkte gesetzt.
Neue Diskussionsformen und ungewohnte Fragestellungen werden
bewusst in den Blick genommen. So können Ideen und Impulse entstehen. Zugleich bietet das „Forum Politische Bildung“ den Rahmen, um
enschaft, Kirche
Kooperationen mit Wissenschaft,
Kirchen und sozialen Organisationen
knüpfen zu können.
Die Veranstaltungen des „Forum Politische Bildung“ finden in den
IG Metall-Bildungszentren statt. Die Veranstaltungsformen und
die Veranstaltungsdauer sind je nach Anforderungen an die Themen
unterschiedlich gestaltet.
Alle Veranstaltungen werden separat und aktuell
bekanntgegeben.
WEITERE AUSKÜNFTE ERTEILEN:
IG Metall Vorstand, Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
Irene Heyer, Telefon 069/66 93 – 2192,
E-Mail: Irene.Heyer@igmetall.de
Forum Politische Bildung
113
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
NEUE PRODUKTIONSDESIGNS ALS ALTERNATIVE?
030/3 62 04 – 1 31
Wege aus der Wachstumsfalle
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Einigkeit in Sachen Wachstum ist schnell erzielt, aber auch schnell erschöpft: Auf der
endlichen Erde sind auch Märkte und Ressourcen endlich. Die Kontroverse beginnt, wenn
man die Bedeutung dieser Binsenweisheit diskutiert. Und so geht seit über 40 Jahren
ein Gespenst um, (nicht nur) in Europa: die Rede von den Grenzen des Wachstums.
Für abhängig Beschäftigte wie auch ihre betrieblichen Interessenvertretungen birgt
das Thema innerhalb kapitalistischer Produktionsbedingungen eine nicht zu übersehende Brisanz. Denn ein Kapitalismus ohne Wachstum ist kaum vorstellbar. Zugleich
gewinnt Kritik an der herrschenden Wachstumsorientierung generell wieder an Zuspruch
und Bedeutung. In der gewerkschaftlichen Praxis allgemein gilt dies vor allem bei der
Frage der Verteilung von Reichtum, weniger bei seiner Erwirtschaftung. In den Betrieben
drängt sich die Frage auf, inwieweit mit einer Produktion jenseits des Wachstums
mittel- oder langfristig Absatzmärkte übersättigt werden.
Die allmähliche Verknappung einzelner Ressourcen spiegelt sich in heftig steigenden Rohstoffpreisen wider. An dieser Stelle ist auch die Frage nach Verteilungsgerechtigkeit von zentraler Bedeutung.
Jenseits solcher grundsätzlichen Erwägungen untersuchen wir neue Produktionsdesigns wie „Cradle to Cradle“ dahingehend, inwieweit sie neue Perspektiven innerhalb des alten Systems eröffnen können.
ZIELGRUPPE
Das Forum Politische Bildung ist ein Ort des politischen
Austausches für interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute und Betriebsratsmitglieder, haupt- und ehrenamtliche Gewerkschafter(innen) und für Referent(inn)en der
gewerkschaftlichen Bildungsarbeit.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 550)
29.03. – 02.04.2015 BZ01415 Berlin
07.06. – 12.06.2015 BT02415 Berlin
Stellt eine substanzielle Wachstumskritik unweigerlich
den Kapitalismus in Frage?
Kollidieren etwaige „Sachzwänge“ zur Regulierung mit
demokratischen Entscheidungsfindungen und Lebensstilen?
Welche Ansätze zu einer Produktion jenseits des
Wachstums gibt es?
Welcher Art sind die Hemmnisse, die der Entwicklung
solcher Ansätze entgegenstehen?
Welche Rolle können wir als gesellschaftliche und
betriebliche Akteure spielen?
Ist die gewerkschaftliche Interessenvertretung in dieser
Frage notwendig konservativ?
Michael Jänecke (Berlin)
25.10. – 30.10.2015 BL04415 Berlin
114
„Die IG Metall ist für mich wichtig, weil
wir nur durch eine starke Gewerkschaft
und durch gelebte Solidarität unser
Leben gestalten können.“ Holger Rößer (rechts)
Forum Politische Bildung
NE U IM
PRO GRA M M!
ALTERNATIVEN GEHEN ÜBER …
BU-Freistellung ist angefragt
Kooperation, Solidarität und Widerstand
Kategorie B
Der Mensch 4.0 …
THEMEN IM SEMINAR
Werbung und Casting-Shows raten zur Selbstoptimierung in unserer Leistungsgesellschaft. In Betrieben werden Menschen zu „Human Resources“ und „Vollzeitäquivalenten“; der „allseits verfügbare Mensch“ scheint bei den Konzepten der Industrie 4.0 fest
eingeplant zu sein.
Wir werfen einen Blick auf die betrieblichen und gesellschaftlichen Verhältnisse
und verdichten sie mit den Ergebnissen der Beschäftigtenbefragung der IG Metall zu
einer Bestandsaufnahme.
Das System erzieht seine Kinder …
In Zeiten von Veränderung und Krisen reagieren Menschen verschieden: Die einen
bekommen Angst, sind entmutigt oder wütend; andere werden widerständig und
entwickeln neue Perspektiven.
Wir lassen uns von aktuellen Forschungsergebnissen anregen und vergleichen sie
mit unseren Alltagserfahrungen. Wir gehen dem „subjektiven Faktor“ von Veränderung
auf die Spur.
Denken, Handeln und Krisenbewusstsein der
Menschen heute
Was die Menschen wollen – Ergebnisse der
Beschäftigtenbefragung der IG Metall
Der allseits verfügbare Mensch – betriebliche
Erfahrungen und Herausforderungen zur Zukunft
der Arbeit
Das wird man wohl noch sagen dürfen – Ideologien
der Ungleichwertigkeiten und die Konsequenzen für
politisches Handeln
Wie die Gedanken in die Köpfe der Menschen
kommen – Beobachtungen und Forschungsergebnisse
Zum Handeln bewegen – Beispiele und Anregungen
für eine widerständige Praxis
Wer nicht kämpft hat schon verloren …
ZIELGRUPPE
Menschen formieren sich gegen Lohnkonkurrenz, Billiglöhne und für ein gutes Leben.
Sie protestieren und verfassen Petitionen, holen das Grün in die Städte zurück,
gründen Genossenschaften, verschenken Zeit an Mitmenschen.
Wir machen mit Beispielen guter Alternativen, mit Ungewohntem und Querdenkenden bekannt. Es werden Möglichkeiten ausprobiert, andere zum Wi(e)dersprechen und
Aktivwerden einzuladen.
Das Forum Politische Bildung ist ein Ort des politischen
Austauschs für interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute
und Betriebsratsmitglieder, haupt- und ehrenamtliche
Gewerkschafter(innen) und Referent(inn)en der gewerkschaftlichen Bidlungsarbeit.
Termine (Seminartyp 120)
06.01. – 09.01.2015 SE00215 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
SEMINATRLEITUNG
Petra Wolfram, Thomas Birg, Hüseyin Ucar (Sprockhövel)
115
116
Forum Politische Bildung
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
030/3 62 04 – 1 31
Wem gehört die Zeit?
Wer sind die Zeitdiebe? Was stehlen sie genau, wenn sie die Zeit stehlen?
Wir müssen feststellen: Die Wochenarbeitszeiten werden wieder länger, fransen
aus, der Samstag ist längst verloren, die Nachtarbeit nimmt dramatisch zu und der
Sonntagsschutz leidet unter Auszehrung. Das ist kein Naturgesetz, auch kein Naturereignis, sondern ist ökonomisch gewollt und politisch gemacht.
Mitten in diese Debatte um die Zukunft einer Arbeit mit menschlichem Maß und
einer Gesellschaft, die sich nicht aufs Konsumieren reduzieren lässt, gehört der
Kampf um einen Sonntag, der dem Zugriff von Zeitdieben entrissen werden soll. Diese
Diebe stehlen uns nicht nur die gemeinsame Zeit, sondern auch gute Arbeit und den
Sozialstaat. Wenn wir den Kapitalismus zivilisieren wollen, dann gehört dazu, ihm
den Zugriff auf den Sozialstaat und auf Kulturgüter wie den Sonntag zu verweigern.
Wem gehört unsere Lebenszeit? Uns und nicht den Zeiträubern, die alles in eine Ware
verwandeln und aus allem doch nur ihren Gewinn ziehen wollen. Deshalb müssen wir
den Zeitdieben gemeinsam eine Grenze setzen. Wollen wir uns diese kulturelle Freiheit
für Humanität auch heute noch leisten?
Termine (Seminartyp 325)
Termin und ausführliches Programm werden 2015 bekannt gegeben.
t www.igmetall-pichelssee.de
Preis auf Anfrage
THEMEN IM SEMINAR
Arbeitszeit, Leistung und Gesundheitspolitik miteinander verbinden
Arbeitszeitfragen, Balance von Arbeit und Leben in die
Instrumente der Leistungssteuerung integrieren
Einfluss auf die Struktur der Leistungssteuerung und
Höhe der Leistungsziele als wichtige Stellschraube für
Gestaltung von Arbeitszeiten sowie Arbeit und Leben
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsräte und Vertrauensleute.
SEMINARLEITUNG
Udo Schmode, Chaja Boebel (Berlin)
Forum Politische Bildung
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
SOMMERSCHULE 2015 – BILDUNG IM WANDEL
0 23 24/7 06 – 3 93
Europa in Exchange – Europa im Austausch
siehe Text
Die europäische Idee wähnen einige am Rande des Abgrunds. Neue nationale, nationalistische und rechtspopulistische Töne der Abgrenzung erklingen aus den einzelnen
Staaten. Enttäuschung, Frustration und Unverständnis herrschen über die wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und sozialen Versprechen, die einst gemacht wurden.
Beängstigend hierbei ist vor allem der Mangel an Kommunikation und Austausch, der
ersetzt wird duch ein übereinander Denken und Reden.
Wir wollen mit der Sommerschule einen Kontrastpunkt setzen und uns mit den
Visionen, aber auch den realen Themen und Problemen Europas auseinandersetzen.
Unsere aktuelle Kunstausstellung mit demselben Titel (Europa in Exchange) liefert
eine gute Vorlage dafür, wie man das Gute bewahren und das Kritikwürdige benennen
kann. Nur im Austausch ist es möglich, die europäische Idee zu revitalisieren und
miteinander an einer gemeinsamen Zukunft zu arbeiten.
Mit kreativen Aktivitäten in verschiedenen Workshops (z. B. Musik, Malen, Film,
Theater) beschäftigen wir uns damit,„Europa im Austausch“ begreif- und erlebbar zu
machen. Wir wollen auf diese Weise gemeinsam an einem besseren Verständnis eines
solidarischen und erstrebenswerten Europas arbeiten.
ZIELGRUPPE
Die Sommerschule ist offen für Arbeitnehmer(innen) und
ihre Familien, entsprechend unserem Thema speziell auch
für Jugendliche und junge Erwachsene. Kinder ab 3 Jahren
werden im Kindertreff des Bildungszentrums betreut. Für
Kinder ab 7 Jahren, Jugendliche und Erwachsene werden
spezielle, aber auch altersgemischte Workshops angeboten.
TEILNAHMEGEBÜHR
Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 210 €;
Azubis, Arbeitslose, Schüler und Studenten zahlen 105 €,
Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren 75 €,
bei einem Zweitkind reduziert sich der Betrag um – 10 €,
bei einem Dritt- und jedem weiteren Kind um – 25 €.
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden für
IG Metall-Mitglieder und deren Familienangehörige
übernommen. Für Nichtmitglieder sind die Kosten im
Bildungszentrum zu entrichten (115 € pro Tag plus
Mehrwertsteuer). Verdienstausfall und Reisekosten
werden nicht übernommen.
LEITUNG DER SOMMERSCHULE
Termine (Seminartyp 799)
02.08. – 08.08.2015 SB03215 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
Thomas Birg, Claudia Hartwich,
Sok-Yong Lee (Sprockhövel), Chaja Boebel (Berlin)
117
118
„Jeder hat das Recht auf
Meinungsfreiheit und
freie Meinungsäußerung (…).“
Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, t Seite 10
119
VERNETZEN, ANLEITEN, VERMITTELN
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en
SEMINARE 2015
Ausbildung für Referent(inn)en
Die Entstehung der Arbeiterbewegung als Lernprozess
132
Erfolgreiche Bildungsreferent(inn)en nutzen Angebote zur Weiterbildung
120
Wir wollen mitbestimmen!
Wie organisiert man politische Lernprozesse?
121
Wirtschaftstheorien und politisches Handeln
Referent(inn)en im Jugendbereich – Basics
122
Inhalt trifft Methode: Die sieben Gesetze des Lernens
Referent(inn)en im Jugendbereich – Jugend I Konzept
123
135
Referentinnen- und Referentenqualifizierung zur Mitgliederwerbung NEU 136
Referent(inn)en im Jugendbereich – JAV-Konzept
124
Erfahrungsaustausch für Referent(inn)en der Seminare EG I NEU
137
Gewerkschaftspolitische Einführungsseminare und „A I“ durchführen
125
Erfahrungsaustausch für Referent(inn)en der Seminare BR I
138
A I-Konzepttage NEU
126
Jugendbildungskongress 2015
139
Seminare „Entgeltgestaltung I“ leiten und gestalten
127
133
NEU
134
Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
Weiterbildung für Referent(inn)en
Weiterbildung zum Lernmentor
141
NEU
Seminare „Einführung in die Betriebsratsarbeit I“ leiten und gestalten
128
Referent(inn)en im Jugendbereich –
Was tun nach dem Tagesabschluss? NEU
129
Seminare „Teilhabepraxis I: Zentrale Aufgaben der
Schwerbehindertenvertretung“ leiten und gestalten
130
Schule und Arbeitswelt
146
Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz
131
English for Technical Staff
147
Anregungen für die gewerkschaftliche Erwerbslosenarbeit vor Ort
142
Sozialberatung zum SGB II NEU
143
Multiplikator(inn)en in der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit
144
Weiterentwicklung der AGA vor Ort
NEU
145
120
Erfolgreiche Bildungsreferent(inn)en
nutzen Angebote zur Weiterbildung
Die IG Metall hat mittlerweile über 2000 ehrenamtliche Referent(inn)en
im Einsatz. Ihr Engagement und ihre Motivation bei der Vorbereitung und
Durchführung von Seminaren sind von unschätzbarem Wert. Sie stärken
mit ihrer Arbeit die Organisation und entwickeln im Kontakt mit den
Teilnehmer(inn)en eine Bindung zur IG Metall und stärken die Handlungsfähigkeit des Einzelnen und der Gremien im Betrieb. Dazu brauchen sie
eine Reihe von Kompetenzen und Fähigkeiten.
WW W.E XTR ANE T.
IGM ETALL .DE
> PRA XIS > AKTIVE
> REF ERE NTE N
> MITEIN AND ER
ZUK UNF T DEN KEN .
Das Bildungsprogramm der IG Metall bietet neben Grundseminaren,
weiterführende Qualifizierungsangebote zu Leitung und Durchführung
spezieller Seminartypen wie Einführung in die Betriebsratsarbeit (BR I).
Angebote zur Weiterbildung und Erfahrungsaustausch zu einzelnen
Grundseminaren runden die Palette ab.
Daneben organisieren die IG Metall-Bildungsstätten in Zusammenarbeit mit den IG Metall-Bezirken verschiedene Weiterbildungsreihen nach
regionalen Anforderungen.
Aktuell informiert durch miteinander zukunft denken
Mit unserer Zeitschrift miteinander zukunft denken „mzd“ unterstützen
wir unsere Referent(inn)en und Bildungsbeauftragten mit aktuellen
Berichten aus der regionalen Praxis und gehen auf inhaltlich konzeptionelle Fragen ein. Sie erscheint 2 bis 3 Mal jährlich als Beilage in der
„direkt“. Ehrenamtliche Referent(inn)en oder Bildungsbeauftragte, die
von ihren Verwaltungsstellen den entsprechenden Schlüssel in MDB
haben, erhalten die „mzd“ als Beilage zu „direkt“ (falls nicht, bitte E-Mail
an Redaktion.mzd@igmetall.de).
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en
121
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG GRUNDSEMINAR
0 69/66 93–25 08
Wie organisiert man politische Lernprozesse?
Kategorie I
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Als angehender Referent bzw. angehende Referentin stehen Sie vor einem Perspektivwechsel. Bisher kannten Sie Seminare nur aus Teilnehmersicht; nun sollen Sie selbst
Seminare leiten.
Sie setzen sich in diesem Seminar mit Ihrer neuen Rolle auseinander und erwerben die dafür nötigen Leitungs- und methodischen Kompetenzen. Die eigene kritische
Reflexion über den Semimarverlauf bietet ein ideales Lernfeld für das Verständnis von
Gruppenprozessen. Die Planung einer Bildungsveranstaltung zu einem aktuellen
m oder Anlass rundet das Seminar ab.
Thema
Fragen, die im zweiwöchigen Seminar behandelt werden:
Wie verändern sich politische Einstellungen von
Menschen?
Welche Bedeutung haben Gruppenprozesse für die
Lernentwicklung?
Wie können Gruppenkonflikte für Lernprozesse nutzbar
gemacht werden?
Was fördert und was hemmt die Integration von
Gruppen?
Wie gehe ich mit Ausgrenzungsprozessen um?
Wie kann ich emanzipatorische Bildungsprozesse
unterstützen?
Wo liegen die häufigsten Fallen für Referent(inn)en?
Welche Möglichkeiten aktivierenden Lernens gibt es?
Wie gestalte ich die Arbeit mit Arbeitsgruppen?
Wie führe ich Seminargespräche?
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an angehende Referentinnen
und Referenten.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 107)
12.04. – 24.04.2015 BT01615 Berlin
= mit Kinderbetreuung
06.09. – 18.09.2015 SI03715 Sprockhövel
Dietmar Thien (Berlin)
122
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
GRUNDLAGENSEMINAR ZUR AUSBILDUNG ALS JUGENDBILDUNGSREFERENT(IN)
0 69/66 93–25 08
Referent(inn)en im Jugendbereich – Basics
Kategorie D/K
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Als angehende Referentin bzw. angehender Referent für Jugendseminare stehst du vor
einem Perspektivwechsel. Bisher kanntest du Seminare nur aus Teilnehmer(innen)
sicht; nun geht es darum, selbst Seminare zu leiten.
Wir beschäftigen uns in dem Seminar daher mit unserem Selbstverständnis als
Referent(in) für Jugendseminare, dem Thema wie Lernen funktionieren kann und was
das für unsere Seminararbeit bedeutet. Unser Grundlagenseminar zur Referent(inn)enausbildung hilft dabei, dich mit den Besonderheiten der gewerkschaftlichen Jugendbildungsarbeit auseinanderzusetzen.
Dazu erarbeiten wir uns gemeinsam das entsprechende Handwerkszeug, wie etwa
die benötigten sozial-methodischen Kompetenzen zur Leitung eines Seminars. Wir
werden den eigenen Seminarverlauf kritisch reflektieren und daraus ein Verständnis
für Gruppenprozesse ableiten und entwickeln. Und selbstverständlich bleibt genügend
Zeit und Raum zum Diskutieren und zur Reflexion von Seminarmethoden.
Termine (Seminartyp 115)
15.02. – 20.02.2015 SL00815 Sprockhövel
02.08. – 07.08.2015 JA03215 Schliersee
= mit Kinderbetreuung
20.09. – 25.09.2015 SL03915 Sprockhövel
Teamer(in) in einem Jugendseminar – die eigene Rolle,
das Selbstverständnis, die Anforderungen
Arbeits- und Lebensbedingungen junger Erwachsener –
Ursachen, Entwicklungsperspektiven und Konsequenzen
für gewerkschaftliches Handeln
Jugendbildungsarbeit heute
Seminare leiten – Lernzielformulierungen, praktische
Übungen, Gruppenprozesse, Leitungsrolle, Seminaraufbau
Reflexion und Diskussion der Arbeitsergebnisse
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an angehende Referent(inn)en
von Jugendseminaren.
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en
VERTIEFUNGSSEMINAR FÜR JUGENDBILDUNGSREFERENT(INN)EN
ZUM JUGEND-I-KONZEPT
Referent(inn)en im Jugendbereich –
Jugend I Konzept
WIR WISSEN WEITER
Als Referent(in) für Jugendseminare begegnet dir das Jugend I-Seminar als gewerkschaftspolitisches Einstiegsseminar in der regionalen Jugendbildungsarbeit. Das
seit 2009 überarbeitete und bundesweit einheitliche Seminarkonzept bietet uns als
Referent(inn)en die Möglichkeit, mit neuen Methoden bei den Alltagserfahrungen
im Lebens- und Arbeitsumfeld der Teilnehmer(innen) anzuknüpfen und die Zusammenhänge in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft zu verdeutlichen.
In diesem Seminar machen wir uns mit dem „roten Faden“ des Seminars vertraut,
erweitern unsere Kenntnisse zur politischen Ökonomie und setzen uns mit aktuellen
gewerkschaftspolitischen Themenfeldern auseinander. Wir verstärken gezielt unsere
sozial-methodischen Kompetenzen für die Gestaltung von Lernprozessen. Dazu
beschäftigen wir uns mit geeigneten Seminarmethoden und erstellen ein eigenes
Ziel-Inhalte-Methoden-Papier. Selbstverständlich bleiben wir nicht bei der Theorie
stehen: Zum Einüben neuer Methoden bleibt ebenso Zeit und Raum wie zum Austausch unserer Seminarerfahrungen.
Termine (Seminartyp 115)
27.09. – 02.10.2015 JA04015 Schliersee
123
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 80 26/92 13 – 0
Kategorie K
THEMEN IM SEMINAR
Planungsgrundlagen für ein gewerkschaftspolitisches
Einstiegsseminar für junge Arbeitnehmer(innen)
Ziele und „roter Faden“ im Seminar – zwischen
Mindestinhalten und Variantenreichtum
inhaltliche Seminargestaltung: aktuelle Entwicklungen,
Grundlagen politischer Ökonomie und gewerkschaftlicher Arbeit im Betrieb
Schreibwerkstätten zur Erstellung eines ZielInhalte-Methoden-Papiers
Methodentraining und Reflexion verschiedener
Seminarmethoden
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an alle Referent(inn)en von
Jugendseminaren, die vor Ort und in der Region Jugend-ISeminare durchführen und künftig durchführen werden.
Empfehlenswert ist die vorherige Teilnahme am Seminar
„Referent(inn)en im Jugendbereich – Basics“.
124
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en
VERTIEFUNGSSEMINAR FÜR JUGENDBILDUNGSREFERENT(INN)EN
ZUM JAV-KONZEPT
Referent(inn)en im Jugendbereich –
JAV-Konzept
WIR WISSEN WEITER
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 69/66 93–25 08
Kategorie D/K
THEMEN IM SEMINAR
Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen) bilden die Grundlage der betrieblichen
Interessenvertretung für Jugendliche und Auszubildende. Mit den regionalen JAVGrundlagenseminaren werden sie für ihre Arbeit fit gemacht. Dabei spielen das Selbstverständnis als JAVis und die Zusammenarbeit mit der IG Metall eine große Rolle. In
diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit dem JAV-Seminarkonzept auseinander, um
unseren Anforderungen als Referent(in) für die JAV-Seminare gerecht zu werden.
Die Ziele und der „rote Faden“ des Seminars stehen im Mittelpunkt, darüber
hinaus vertiefen wir die rechtlichen Grundlagen und setzen uns mit aktuellen Entwicklungen auseinander. Deine sozial-methodischen Kompetenzen für die Gestaltung von
Lernprozessen werden erweitert. Dazu machen wir uns mit geeigneten Seminarmethoden vertraut und erstellen ein eigenes Ziel-Inhalte-Methoden-Papier. Zum Einüben
neuer Methoden bleibt ebenso Zeit und Raum wie zum Austausch unserer Seminarerfahrungen.
Planungsgrundlagen für ein Einstiegsseminar für
Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen)
Ziele und „roter Faden“ im Seminar – zwischen
Mindestinhalten und Variantenreichtum
inhaltliche Seminargestaltung: aktuelle Entwicklungen
und Kampagnen, rechtliche Grundlagen der JAV-Arbeit
und Umsetzung der JAV-Arbeit im Betrieb
Schreibwerkstätten zur Erstellung eines ZielInhalte-Methoden-Papiers.
Methodentraining und Reflexion verschiedener
Seminarmethoden
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an alle Referent(inn)en von
Jugendseminaren, die vor Ort und in der Region JAVGrundlagenseminare durchführen und künftig durchführen werden. Empfehlenswert ist die vorherige Teilnahme
am Seminar „Referent(inn)en im Jugendbereich – Basics“.
Termine (Seminartyp 115)
04.01. – 09.01.2015 JA00215 Schliersee
= mit Kinderbetreuung
30.08. – 04.09.2015 SL03615 Sprockhövel
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en
REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG
125
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Gewerkschaftspolitische Einführungsseminare und „A I“ durchführen
WIR WISSEN WEITER
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die gemeinsame Erarbeitung des Seminarkonzepts „Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft I“ (A I). Dabei
werden wir die Mindestziele und Inhalte sowie die methodisch-didaktische Herangehensweisen kennenlernen und ausgewählte Methoden exemplarisch gemeinsam
ausprobieren.
Ziel ist es, eine eigene Seminarpraxis als Referent(in) für dieses regionale gewerkschaftspolitische Einstiegsseminar vorzubereiten.
Mindestziele, Inhalte und Methoden des Seminars
„Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und
Gesellschaft“ (A I)
Methodentraining zu ausgewählten inhaltlichen
Schwerpunkten eines A I-Seminars
Erarbeitung eines eigenen Plans zur Durchführung
eines A I-Seminars für die Region
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an zukünftige Referent(inn)en für
ein regionales gewerkschaftspolitisches Einstiegseminar A I.
Voraussetzung ist die vorherige Teilnahme an einer bezirklichen Referent(inn)enausbildung oder der Besuch eines
Grundseminars für Referent(inn)en „Wie organisiert man
politische Lernprozesse?“
SEMINARLEITUNG
Dietmar Thien (Berlin)
Rolf Kulas, Sok-Yong Lee, Birgit Schröder,
Petra Wolfram, (Sprockhövel)
Termine (Seminartyp 143)
22.02. – 27.02.2015 SI 00915 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
01.11. – 06.11.2015 BS04515 Berlin
126
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
ERFAHRUNGSAUSTAUSCH FÜR REFERENT(INN)EN
0 69/66 93–25 08
A I-Konzepttage
Kategorie A
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die Seminarerfahrungen der Referent(inn)en mit ihrer A I-Praxis stehen im Vordergrund. Stärken, Schwächen sowie gute Ideen zur konzeptionellen Weiterentwicklung
werden ausgetauscht.
Die A I-Konzepttage sind eine Gelegenheit zur überregionalen Konzeptdebatte und für eine Reflexion zu den gewerkschaftspolitischen Einstiegsseminaren
A I – Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft.
Erfahrungsaustausch zur Seminarpraxis der
A I-Seminare
Analyse der Stärken und Schwächen des Konzepts
Markierung von Anforderungen an eine konzeptionelle Weiterentwicklung
Schreibwerkstatt zu Veränderungsideen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Referenten(inn)en von
A I-Seminaren.
SEMINARLEITUNG
S
Rolf Kulas, Sok-Yong Lee, Birgit Schröder, Petra Wolfram
Termine (Seminartyp 143)
02.12. – 04.12.2015 SH09915 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
uun
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en
REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG
127
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Seminare „Entgeltgestaltung I“
leiten und gestalten
0 69/66 93–25 08
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Das Seminarkonzept „Entgeltgestaltung I“ erarbeiten wir gemeinsam. Wir untersuchen
die betrieblichen bzw. tarifpolitischen Handlungsbedingungen im Hinblick auf die
Eingruppierung, die Entgeltgrundsätze und -methoden (Zeitentgelt, Akkord, Prämie,
Kennzahlenvergleich, Zielvereinbarung). Wir bestimmen die Handlungsanforderungen
der Seminarteilnehmer(innen) und leiten daraus die Seminarziele und -inhalte ab.
Wir thematisieren die Grundprinzipien gewerkschaftlicher Bildungsarbeit. Dabei werden
ausgewählte Methoden exemplarisch gemeinsam ausprobiert.
Erfahrungen mit Seminartätigkeit im Bereich von
Entgeltgestaltung; Aufgabe der Einführungsseminare
inhaltliche Seminargestaltung: aktuelle Entwicklungen
tarifpolitischer und betrieblicher Entgelt- und
Leistungspolitik
Anwendung ausgewählter Seminarmethoden
Entgeltgestaltung-I-Seminar: Entgeltsystematik;
Grundentgeltdifferenzierung; Entgeltgrundsätze
und -methoden; Leistungspolitik
Strukturierung von Seminar- und Bildungsprozessen
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an Referent(inn)en, die
Seminare zur „Entgeltgestaltung I“ leiten bzw. durchführen werden. Der vorherige Besuch des Seminars
„Wie organisiert man politische Lernprozesse
(Referent[inn]enqualifizierung Grundseminar)“ ist
Voraussetzung für den Besuch dieses Seminars.
SEMINARLEITUNG
Kati Köhler, Elke Schulte-Meine
Termine (Seminartyp 113)
12.04. – 17.04.2015 SG01615 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
128
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG:
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Seminare „Einführung in die Betriebsratsarbeit I“ (BR I) leiten und gestalten
WIR WISSEN WEITER
069/66 93 – 25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Ziel dieses Qualifizierungsseminars für Referentinnen und Referenten ist es, ein eigenes
Seminarkonzept „Einführung in die Betriebsratsarbeit“ zu entwickeln. Exemplarisch
werden einzelne inhaltliche und methodische Lernschritte des Seminars „Einführung
in die Betriebsratsarbeit (BR I)“ erarbeitet und alternative Vorgehensweisen vorgestellt.
Beispiele, wie das Thema „Bildungsberatung“ im Einstiegsseminar gestaltet werden
kann, dienen der praktischen Erprobung alternativer Vorgehensweisen.
Ziele und Aufbau von Seminaren „Einführung in
die Betriebsratsarbeit“
Interessen und Lernbedürfnisse von angehenden
Betriebsratsmitgliedern
Überblick über die aktuelle Rechtsprechung und
Umgang mit Gesetzestexten im Seminar
die Rolle des Betriebsrats im betrieblichen
Spannungsfeld
Seminarkonzeption und -methoden:
Einstiegssituation, Visualisierungsmethoden,
Präsentationsformen, Gruppenprozesse
Kriterien und Gestaltungsmöglichkeiten für ein
Seminarkonzept
praktische Erprobung alternativer Vorgehensweisen
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar wendet sich sowohl an interessierte
Referent(innen), die in Zukunft solche Seminare durchführen, als auch an diejenigen, die bereits erste
Erfahrungen gesammelt haben und ihre inhaltlichen
und methodischen Kenntnisse auffrischen wollen.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Grundlagenseminars „Wie organisiert man politische Lernprozesse“ (Seminartyp 107).
Termine (Seminartyp 144)
03.05. – 08.05.2015 OE01915 Bad Orb
23.08. – 28.08.2015 BL03515 Berlin
SEMINARLEITUNG Dietmar Thien (Berlin)
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
MÖGLICHKEITEN DER ALTERNATIVEN FREIZEITGESTALTUNG
Referent(inn)en im Jugendbereich –
Was tun nach dem Tagesabschluss?
WIR WISSEN WEITER
Konkurrenz und Leistungsdruck sind Elemente, die unseren Alltag maßgebend beeinflussen. In der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit setzen wir auf respektvollen Umgang
und solidarisches Lernen.
In der Abendgestaltung der Teilnehmenden offenbart sich oft, wie tief das Konkurrenzdenken in uns verwurzelt ist. Konkurrenz, Ausgrenzung, Vorführen von Einzelnen und
Witze auf Kosten von „Anderen“ prägen den Charakter vieler bekannter Freizeitspiele.
In diesem Seminar werfen wir gemeinsam einen kritischen Blick auf die Freizeitgestaltung in Seminaren und widmen uns folgenden Fragen: Wie gehen wir als
Seminarleiter(innen) mit schwierigen Situationen um? Welche „Gegenangebote“
können wir den Teilnehmenden anbieten? Welche Spiele fördern einen kooperativen
und respektvollen Umgang untereinander?
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
069/66 93 – 25 08
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Was bedeuten die Begriffe „Konkurrenz“ und
„Solidarität“ und was ist das Besondere daran für
junge Teilnehmer(innen)?
Welche Verantwortung haben Referent(inn)en über
die Seminarzeiten hinaus?
Welche Möglichkeiten und Grenzen der Einflussnahme
haben Referent(inn)en auf die Freizeitgestaltung?
Kennenlernen von kooperativen Spielen und Methoden
Ausprobieren dieser Spiele und Reflektieren der
Methoden
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Referent(inn)en im Jugendbereich, die bereits Erfahrung mit der Planung und Durchführung von Seminaren gemacht haben.
Termine (Seminartyp 115)
03.05. – 08.05.2015 JA01915 Schliersee
129
130
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
REFERENT(INNEN)QUALIFIZIERUNG
Seminare „Teilhabepraxis I:
Zentrale Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung“ leiten und gestalten
WIR WISSEN WEITER
Die neuen Anforderungen an die betriebliche Integrations- und Rehabilitationsarbeit
bedeuten für die Schwerbehindertenvertretungen und Betriebsräte eine deutliche
Ausweitung des Aufgabenspektrums und erweiterte Handlungsmöglichkeiten. Ausgangsbasis ist das novellierte SGB IX, mit dem die Selbstbestimmung und Teilhabe
von Menschen mit Behinderung gefördert werden soll.
Wir klären die Handlungsanforderungen der Seminarteilnehmenden und leiten
daraus Seminarziele und -inhalte ab. Der inhaltliche und zeitliche Aufbau des Seminars
stehen im Mittelpunkt. Als Grundlage dient das Seminarkonzept „Teilhabepraxis I:
Zentrale Aufgaben der SBV“. Rechtliche Grundlagen und aktuelle Entwicklungen werden
vertieft.
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
0 60 52/89 – 151
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Rahmenbedingungen der Bildungsarbeit für Schwerbehindertenvertretungen und Betriebsräte
Überblick über die Seminare im Themenfeld „Betriebliche Integrations- und Rehabilitationspolitik“
das Einführungsmodul „Aufgaben, Rolle, Handlungsmöglichkeiten der Schwerbehindertenvertretung“
beispielhafte Erstellung von Kurzleitfäden zum Seminar
„Teilhabepraxis 1
Reforminitiative SGB IX
Aufgaben der Gewerkschaft in der betrieblichen Integrations- und Teilhabepolitik
Konsequenzen für die eigene Bildungsarbeitspraxis
ZIELGRUPPE
Dieses Seminar wendet sich an alle ehrenamtlichen und
hauptamtliche Referent(inn)en, die vor Ort/in der Region
Seminare zu „Teilhabepraxis I: Zentrale Aufgaben der
Schwerbehindertenvertretung“ (Seminartyp 051) durchführen oder künftig durchführen werden.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 136)
22.02. – 27.02.2015 OH00915 Bad Orb
Gabi Reineke, Igor Scholz
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
131
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
WEITERBILDUNG FÜR REFERENT(INN)EN
02324/7 06–393
Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Die regionalen Einführungsseminare „Arbeits- und Gesundheitsschutz I“ (AuG I) werden
überwiegend von ehrenamtlichen Referentinnen und Referenten durchgeführt. Als
Planungsgrundlage für diese regionalen Seminare steht ihnen der zentrale AuG-I-Leitfaden zur Verfügung. Dieser AuG-I-Leitfaden muss regelmäßig überarbeitet werden, um
mit den inhaltlichen, didaktischen und methodischen Anforderungen Schritt zu halten.
Der Wandel des Belastungsspektrums der Beschäftigten, die veränderten Rechtsvorschriften sowie veränderte Lerngewohnheiten und -erwartungen der Teilnehmenden
erfordern eine ständige Prüfung des AuG-I-Leitfadens. Diese kritische Durchsicht wie
auch die Weiterqualifizierung der Referent(inn)en im gewerkschaftspolitischen
Handlungsfeld des Arbeits- und Gesundheitsschutzes werden die Schwerpunkte des
Seminars bilden.
Diskussion über die veränderten gesellschaftspolitischen, betrieblichen und rechtlichen Handlungsbedingungen
Erfahrungsaustausch über die Probleme bei der
Seminardurchführung
Erarbeitung von konkreten Veränderungsvorschlägen
für das AuG-I-Konzept
Entwicklung einzelner Seminarbausteine zur
Integration neuer Themen oder zur Konkretisierung
schon bestehender Seminarabschnitte
ZIELGRUPPE
Das Seminar wendet sich an Referent(inn)en aus dem
Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz, die das
Referent(inn)enseminar (Seminartyp 114) im Vorjahr
besucht und Erfahrungen in der Durchführung von
AuG-I-Seminaren haben.
Termine (Seminartyp 114.1)
08.11. – 13.11.2015 SB04615 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
132
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
INDUSTRIELLE REVOLUTION UND INTERESSENVERTRETUNG
DER ARBEITNEHMER IM 19. JAHRHUNDERT
Die Entstehung der Arbeiterbewegung
als Lernprozess
WIR WISSEN WEITER
Wir bieten dieses Seminar speziell zur historischen Weiterbildung für erfahrene
Referentinnen und Referenten an.
Die Weiterbildung entspricht inhaltlich dem Seminar „Die Entstehung der
Arbeiterbewegung als Lernprozess“, das im Bereich der gesellschaftspolitischen
Weiterbildung auf Seite 30 dieses Bildungsprogramms beworben wird.
Neben den auf Seite 30 beschriebenen Inhalten werden wir speziell auf die
Bedarfe von Referentinnen und Referenten eingehen. Wir werden beispielsweise
diskutieren, wie jeweils ein Teil der im Seminar vermittelten Kenntnisse in die
eigene, praktische Seminararbeit einfließen kann.
Infos zur Freistellung unter:
0 69/66 93–22 27
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Wie kam es im Zuge der industriellen Revolution zum
Entstehen eines organisierten Kampfes um die Verbesserung der Lebensverhältnisse? Welcher Lernprozess,
welche Erfahrungen waren dafür wichtig?
Was führte lohnabhängig arbeitende Menschen überhaupt dazu, die Gesellschaft verändern zu wollen?
Wie gelang es, die Konkurrenz untereinander zu überwinden? Welche Organisationsformen bildeten sich
heraus? Wie konnten erste Erfolge erreicht werden?
Wozu dienten Gewerkschaften damals? Was wollten
die Arbeiter(innen) mit ihren Zusammenschlüssen
erreichen? Welche Interessenvertretungen gab es?
Welche Rechtslage bestimmte damals die Beziehungen
zwischen Arbeitern und Unternehmern?
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an erfahrene Referentinnen
und Referenten der IG Metall, die in ihrer Seminararbeit
auch historische Aspekte der Arbeiterbewegung einfließen lassen wollen.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 238)
15.11. – 21.11.2015 BL04715 Berlin
Chaja Boebel
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
133
Infos zur Freistellung unter:
ARBEITNEHMERRECHTE IN EINEM NEUEN DEUTSCHLAND
0 69/66 93–22 27
Wir wollen mitbestimmen!
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
Wir bieten dieses Seminar speziell zur historischen Weiterbildung für erfahrene
Referentinnen und Referenten an.
Die Weiterbildung entspricht inhaltlich dem Seminar „Wir wollen mitbestimmen!“,
das im Bereich der gesellschaftspolitischen Weiterbildung auf Seite 35 dieses
Bildungsprogramms beworben wird.
Neben den auf Seite 35 beschriebenen Inhalten werden wir speziell auf die
Bedarfe von Referentinnen und Referenten eingehen. Wir werden beispielsweise
diskutieren, wie jeweils ein Teil der im Seminar vermittelten Kenntnisse in die
eigene, praktische Seminararbeit einfließen kann.
THEMEN IM SEMINAR
Entstehung der BRD und Entstehung der Einheitsgewerkschaften
Entnazifizierung und Neuordnung Deutschlands
Kampf um Mitbestimmungsrechte: Verhältnis
von Betriebsräten und Gewerkschaften; Betriebsverfassungsrecht und Mitbestimmung
Entstehung des Betriebsverfassungsgesetzes:
die parlamentarische und gesellschaftliche
Auseinandersetzung
Entwicklung des kollektiven Arbeitsrechts:
Tarifvertrags- und Arbeitskampfrecht
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an erfahrene Referentinnen
und Referenten der IG Metall, die in ihrer Seminararbeit
auch historische Aspekte der Arbeiterbewegung einfließen lassen wollen.
SEMINARLEITUNG
Chaja Boebel
Termine (Seminartyp 240)
21.06. – 26.06.2015 BL02615 Berlin
134
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
NE U IM
PRO GRA M M!
REFERENT(INN)EN-SPEZIAL:
Infos zur Freistellung unter
069/66 93 – 22 27
Wirtschaftstheorien und politisches Handeln
Kategorie D
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Wir bieten dieses Seminar speziell zur Weiterbildung für erfahrene Referentinnen und
Referenten an.
Die Weiterbildung entspricht inhaltlich dem Seminar „Wirtschaftstheorien und
politisches Handeln“, das im Bereich der gesellschaftspolitischen Weiterbildung auf
Seite 40 dieses Bildungsprogramms beworben wird.
Neben den auf Seite 40 beschriebenen Inhalten werden wir speziell auf die
Bedarfe von Referentinnen und Referenten eingehen. Wir werden beispielsweise
diskutieren, wie jeweils ein Teil der im Seminar vermittelten Kenntnisse in die eigene,
praktische Seminararbeit einfließen kann.
soziale Marktwirtschaft – Theorien und Wirklichkeit
wirtschaftstheoretische Ansätze zu Betrieb –
Wirtschaft – Arbeitsmarkt
Wirtschaftstheorien und ihre Einordnung in die
Wirtschaftsgeschichte
aktuelle Leitbilder für die betriebliche Interessenvertretung in wirtschaftlichen Angelegenheiten
gewerkschaftliche Reformkonzepte nach der Krise
(betriebs- und wirtschaftsdemokratische Maßnahmen,
Gute Arbeit, Finanzmarktregulierung, Steuerpolitik u. a.)
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an erfahrene Referentinnen
und Referenten der IG Metall, die in ihrer Seminararbeit
verstärkt wirtschaftspolitische und wirtschaftshistorische
Aspekte mit einfließen lassen wollen.
Termine (Seminartyp 550)
04.10. – 09.10.2015 SH04115 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
135
Inhalt trifft Methode:
Die sieben Gesetze des Lernens
Für viele haupt- und ehrenamtliche Referent(inn)en der IG Metall war die
bundesweite Referententagung 2014 ein absolutes Highlight. Mehr als
200 Referent(inn)en hatten drei Tage lang die Gelegenheit, sich über ihre
Seminarpraxis auszutauschen und neue Anregungen mitzunehmen.
Davon gab es viele: Neben acht interaktiven Workshops zur eigenen
Weiterbildung war vor allem der Auftritt des international anerkannten
„Methodenpapstes“ Sivasailam Thiagarajan („Thiagi“) aus den USA und
seines Schweizer Freundes Samuel van den Bergh ein beeindruckendes Erlebnis. In ihrem interaktiven Vortrag zu den „Sieben Gesetzen
des Lernens“ haben sie machtvoll ihre eigenen Postulate unter Beweis
gestellt:
Eine gute Pädagogin, ein guter Pädagoge löst etwas aus.
Eine gute Pädagogin, ein guter Pädagoge langweilt nicht.
Eine gute Pädagogin, ein guter Pädagoge lebt vor,
was er Lernenden abverlangt.
Interaktive Trainingsmethoden helfen dabei,
eine gute Pädagogin, ein guter Pädagoge zu sein.
Auf der Tagung konnte die erste deutschsprachige Publikation Thiagis präsentiert werden,
die auf Anregung und mit Unterstützung
der IG Metall realisiert werden konnte. Der
Sammelband „Interaktive Trainingsmethoden“
beinhaltet viele nach Seminarphasen sortierte
Aktivitäten und themenspezifische Übungen.
t Informationen zum Methodenband bei
Tom.Kehrbaum@igmetall.de
136
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Freistellung ist angefragt
Referentinnen- und Referentenqualifizierung zur Mitgliederwerbung
WIR WISSEN WEITER
Mitgliedergewinnung und Mitgliederentwicklung sind existenziell für Politik und
Handlungsfähigkeit der IG Metall. Sie sind deshalb wichtige Querschnittsaufgaben in
der Bildungsarbeit und verdienen besondere Aufmerksamkeit über unterschiedlichste
Seminarthemen hinweg.
Das Seminar will erfahrenen Referentinnen und Referenten die Möglichkeit geben,
verschiedene Ansätze und Methoden der Mitgliederwerbung kennenzulernen, eigene
Erfahrungen auszutauschen und möglichst viele Anregungen aufzunehmen. Es ist
ausdrücklich erwünscht, im Seminar eigene Ansätze und Beispiele der Mitgliedergewinnung zu thematisieren!
Vor allem will es dazu ermutigen, gezielt und systematisch in möglichst vielen
Seminaren Mitgliederentwicklung und Mitgliederwerbung zu thematisieren und passende Bausteine in das Seminargeschehen einzuplanen.
063 52/506 – 168
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Bedeutung von Mitgliederwerbung für die IG Metall und
gewerkschaftliches Handeln
Kernbotschaften und Einzigartigkeit der IG Metall
(Alleinstellungsmerkmale)
meine eigene Haltung zur Mitgliedergewinnung (Reflexion)
Mitgliedergewinnung und Werbegespräche:
Haltungen der Werber gegenüber dem potenziellen Mitglied; Bedürfnisse identifizieren/persönlichen Nutzen
erkennbar machen; Argumente und Strategien (kleines
Argumentationstraining); der Akt der Aufnahme/des
Abschlusses eines Gesprächs; Fallsituationen besprechen und beraten
Bausteine und Methoden kennenlernen und miteinander austauschen
Transfer in eigene Seminarpraxis
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an ehrenamtliche Referentinnen
und Referenten mit Seminarerfahrung.
SEMINARLEITUNG
Termine (Seminartyp 148)
31.05. – 03.06.2015 LO02315 Lohr
Jens Beckmann, Josef Kaiser
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
NE U IM
PRO GRA M M!
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
Erfahrungsaustausch für Referent(inn)en
der Seminare Entgeltgestaltung I
WIR WISSEN WEITER
0 69/66 93–25 08
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Das tarifpolitische Einstiegsseminar "Engeltgestaltung I" steht im Vordergrund unseres
Erfahrungsaustausches und bietet ein Forum für haupt- und ehrenamtliche Referentinnen und Referenten.
Du kannst deine eigenen Erfahrungen aus den Seminaren „Entgeltgestaltung I“
einbringen. Gemeinsam diskutieren wir neue Ansätze und hinterfragen Leitfaden und
Materialien. Du aktualisierst dein Fachwissen und probierst neue Methoden aus.
eigene Erfahrung in der Seminar- und Bildungsarbeit
Analyse der Stärken und Schwächen des Konzepts
kritischer Blick auf den Leitfaden des Seminars „Entgeltgestaltung I“
Welche Materialien sind hilfreich und nützlich?
methodische Vorgehensweise
aktuelle Seminarthemen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Referent(inn)en der Seminare
„Entgeltgestaltung I“.
SEMINARLEITUNG
Elke Schulte-Meine, Kati Köhler
Termine (Seminartyp 113)
30.09. – 02.10.2015 SG09015 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
137
138
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
WEITERBILDUNG FÜR REFERENT(INN)EN
nach BU-Gesetzen einzelner Bundesländer
Erfahrungsaustausch für Referent(inn)en
der Seminare „Betriebsräte I“
WISSEN – KÖNNEN – HANDELN
02324/7 06–393
Kategorie D
THEMEN IM SEMINAR
Dieses Seminar ist ein Forum für haupt- und ehrenamtliche Referentinnen und
Referenten, um ihre eigenen Erfahrungen aus den BR-I-Seminaren austauschen und
neue Ansätze diskutieren zu können. Im Mittelpunkt steht das Seminar „Einführung
in die Betriebsratsarbeit (BR I)“, denn es bildet das regionale Einstiegsmodul im
Ausbildungsgang „BR kompakt“.
aktuelle gesellschaftliche Veränderungen und ihre
Bedeutung für die Seminararbeit
eigene Erfahrungen in der Bildungsarbeit
aktuelle Rechtsprechung und Umgang mit
Gesetzestexten
methodische Vorgehensweisen im BR-I-Seminar
praktische Erprobung alternativer Vorgehensweisen
Anwendungsberatung für den Referentenarbeitskreis
ZIELGRUPPE
Der Erfahrungsaustausch wendet sich an Teilnehmer(innen), die bereits eigene Erfahrungen als
BR-I-Referent(in) haben.
Termine (Seminartyp 119)
22.11. – 27.11.2015 SH04815 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en
139
0 23 24/7 06 – 3 93
Jugendbildungskongress 2015
Kategorie A
WIR WISSEN WEITER
THEMEN IM SEMINAR
Der Jugendbildungskongress 2015 ist der Treffpunkt aller ehrenamtlichen Referentinnen und Referenten der regionalen und bundesweiten Jugendbildungsarbeit sowie
hauptamtlicher Kolleginnen und Kollegen, die in den Verwaltungsstellen und Bezirken
der IG Metall für Jugend(bildungs)arbeit zuständig sind und/oder selbst Seminare
leiten.
Wir beschäftigen uns mit inhaltlichen, methodischen und didaktischen Fragen
der Jugendbildung. In Workshops haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, neue
Ideen auszuprobieren und ihre Praxistauglichkeit zu diskutieren. Wir sprechen mit den
Verantwortlichen für Jugendpolititk und Jugendbildungsarbeit beim Vorstand über die
Zukunft der regionalen und bundesweiten Jugendbildungsarbeit.
Am Abend kommt auch das Vergnügen nicht zu kurz: Wir wollen
miteinander feiern und Kontakte pflegen.
Der aktuelle Themenschwerpunkt des Jugendbildungskongresses wird in einem Flyer rechtzeitig bekannt gegeben.
Termine (Seminartyp 200)
12.06. – 14.06.2015 SL07415 Sprockhövel
= mit Kinderbetreuung
WEITERE INFORMATIONEN
Melanie Zimmer, Bildungszentrum Sprockhövel
Melanie.Zimmer@igmetall.de
Benjamin Pfalz, FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
Benjamin.Pfalz@igmetall.de
140
„ Auf den Seminaren der IG Metall
wird auf die betriebliche Situation
jedes Einzelnen eingegangen.
Da bekomme ich viele hilfreiche
Tipps mit auf den Weg.“ Nicole Ziegler
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
141
§ 37.6 BetrVG/§ 96.4 SGB IX,
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
09352/506 – 168
Weiterbildung zum Lernmentor
WIR WISSEN WEITER
Lebensbegleitendes Lernen ist der Schlüssel zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit
von Arbeitnehmer(innen). Arbeitnehmerorientierte Informationen im Hinblick auf die
persönliche und berufliche Entwicklung sind daher wesentliche Faktoren, um Kolleginnen und Kollegen zu fördern und zu einer Teilnahme an Weiterbildung zu motivieren.
Diese Erkenntnis spiegeln bereits die Individualrechte der §§ 81(4) und 82 (2) BetrVG
wider, die den Arbeitgeber verpflichten, mit den Arbeitnehmer(inne)n zu erörtern, wie
ihre beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten den künftigen Anforderungen angepasst
werden können. Im Hinblick auf soziale Veränderungen wie etwa unbeständige Lebensläufe und dem demografischen Wandel wird das umso wichtiger.
In der Weiterbildung zum Lernmentor nehmen wir diese Herausforderungen sowohl
in Verbindung mit den Handlungsaufträgen der Betriebsräte (z. B. BetrVG § 80 (1) Punkte
2, 2a, 4, 6, 8 oder BertVG § 96 ff.) als abric
uch als Beratungsgegenstand in der betrieblichen Vertrauensleutearbeit an. Die
Inhalte des Seminars zielen auf die Kompetenzentwicklung eines innerbetrieblichen,
kollegialen „Kümmerers“ (Lernmentors) ab, ergänzen und unterstützen die beratenden
Aufgaben des Betriebsrates im Bereich der betrieblichen Aus- und Weiterbildung und
dem betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Kategorie G
THEMEN IM SEMINAR
Rechtliche Stellung der Arbeitnehmer in Bezug auf
Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
Mitbestimmungs- und Beratungsrechte der betrieblichen Interessenvertretung nach BetrVG und Tarifvertrag
Identifikation von Lern- und Qualifikationsbedürfnissen
Lernvoraussetzungen und Ressourcen identifizieren
Gesprächsführung und Kommunikation für
Arbeitnehmer(innen) und deren Interessenvertreter im
Weiterbildungsgespräch
Kompetenzen für die Lernbegleitung sowie die effektive
Teilnahme an Sitzungen und Gruppengesprächen
Der Lernmentor als Instrument in der betrieblichen
Interessenvertretung
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsrats,
der Schwerbehindertenvertretung, an Vertrauensleute und
an interessierte Beschäftigte, die etwas für ihre persönliche Weiterbildung tun wollen.
SEMINARLEITUNG
Lutz W. Ewald, Thomas Habenicht
Termine (Seminartyp 702)
19.04. – 24.04.2015 LZ01715 Lohr
142
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
Anregungen für die gewerkschaftliche
Erwerbslosenarbeit vor Ort
WIR WISSEN WEITER
Erwerbslosigkeit ist nicht nur in Europa, sondern auch in Deutschland nach wie vor ein
Massenproblem. Immer noch viel zu viele Menschen verlieren ihre Arbeitsplätze bzw.
haben keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erhalten. Prekäre Arbeitsverhältnisse
erscheinen oft als die einzige Alternative.
Einige der erwerbslos gewordenen IG Metall Mitglieder finden nach kurzer Zeit
wieder Arbeit und kommen dann als Organsierte in den neuen Betrieb; anderen hingegen steht eine längere Phase von Erwerbslosigkeit und Hartz-IV-Perspektive bevor.
Beide Gruppen erwarten Ansprache und Hilfe von der IG Metall.
Recht auf gesellschaftliche Teilhabe und gerechte Sozialpolitik – das sind Forderungen der IG Metall. Die Mobilisierung für diese Ziele erfordert Information und Beteiligung möglichst aller Mitgliedergruppen. Deshalb muss eine erfolgreiche Erwerbslosenarbeit in die strategischen Ziele der Verwaltungsstelle eingebunden sein.
Die Teilnehmer(innen) erarbeiten Grundlagen politischen Handelns für eine
gewerkschaftspolitische Erwerbslosenarbeit und lernen die Unterstützungsmöglichkeiten und Materialien für erwerbslose Mitglieder in der IG Metall kennen.
NE U IM
PRO GRA M M!
069/66 93 – 25 79
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Rahmenbedingungen für die ehrenamtliche
Erwerbslosenarbeit in der Verwaltungsstelle
Mitgliederstruktur und Entwicklung – Haltearbeit
Erwerbslosenarbeit mit strategischen Zielen in
der Verwaltungsstelle verbinden
Recht auf gesellschaftliche Teilhabe
Anforderungen an eine gerechte Sozial- und
Arbeitsmarktpolitik
Netzwerke und Beratungsmöglichkeiten kennenlernen
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an aktive erwerbslose
Kolleg(inn)en und an Ehren- und Hauptamtliche, die den
Schwerpunkt Mitgliederarbeit mit Erwerbslosen in ihrer
Region weiterentwickeln und unterstützen wollen.
SEMINARLEITUNG
Ria Reich, Berlin
Thomas Krischer, IG Metall Vorstand FB Sozialpolitik
Martin Künkler, Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher
Arbeitslosengruppen (KOS), Berlin
Termine (Seminartyp 110)
31.05. – 03.06.2015 WX02315 Beverungen
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
V AUS SETZUN G:
VOR
NE U IM
G NDK ENN TNI SSE AUS
PRO GRA M M! GRU
VERTIEFUNGSSEMINAR
069/66 93 – 25 79
Sozialberatung zum SGB II
Kategorie A
WIR WISSEN WEITER
Der Bedarf an qualifizierter Sozialberatung nimmt zu. Vielerorts unterstützen ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen die Verwaltungsstellen in ihrer Beratungspraxis vor
Ort. Für neu Hinzugekommene gab es in den letzten Jahren dazu Einsteigerseminare.
In diesem Seminar werden die erworbenen Kenntnisse aufgefrischt und vertieft.
Die Teilnehmer(innen) können im Vorfeld des Seminars Themen benennen, die in der
Beratung Probleme bereiten und die fundiert behandelt werden sollen.
DEM BES UCH EIN ES
EIN STIE G-S EMI NA RS
UND PRA XIS ERF AHR UNG .
THEMEN IM SEMINAR
Erfahrungsaustausch: Wie ist die Sozialberatung vor
Ort organisiert?
offene Fragen aus der Beratungspraxis
aktuelle Änderungen im SGB II
Rechtsprechung zum SGB II (BSG-Urteile)
Literatur und Arbeitsmittel für die Beratungspraxis
ZIELGRUPPE
Kolleg(inn)en, die in der ehrenamtlichen Beratung
aktiv sind oder damit beginnen wollen und in der
Vergangenheit an einem Sozialberatungsseminar für
Einsteiger(innen) teilgenommen haben.
SEMINARLEITUNG
Angelika Klahr, Martin Künkler, Koordinierungsstelle
gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), Berlin
Termine (Seminartyp 882)
06.09. – 09.09.2015 WX03715 Beverungen
143
144
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
Multiplikator(inn)en in der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit (AGA)
WIR WISSEN WEITER
Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit ist eine wichtige Säule der gewerkschaftlichen
Arbeit vor Ort. Sie hat viele Gesichter und Akteure und zeigt sich in großer Vielfalt.
Je nach Verwaltungsstelle gibt es unterschiedliche AGA-Schwerpunkte (Erwerbslose,
55 plus, Senior(inn)en, …). AGA ist ein Handlungsfeld, das eine Beteiligung für Ehrenamtliche ermöglicht, die nicht (mehr) im Betrieb erreichbar sind.
Im Rahmen der örtlichen Bildungsarbeit wird die außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit unterstützt oder begleitet. Ehrenamtliche Kolleg(inn)en tragen als
Multiplikator(inn)en diese Arbeit mit und gestalten maßgeblich ihre Umsetzung.
Das Seminar bietet die Gelegenheit zum Austausch über die Gestaltung der vielfältigen außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit in den Verwaltungsstellen und
gibt Anregungen zu deren Weiterentwicklung. Die Auseinandersetzung mit der Rolle
von Multiplikator(inn)en in der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit soll die
Gestaltung der AGA-Arbeit vor Ort unterstützen.
Ziel des Seminars ist, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Hilfestellung zu
leisten für eine systematische Arbeits- und Projektplanung in der Verwaltungsstelle.
Im Block I werden die Projektvorhaben der Teilnehmer(innen) skizziert und gemeinsam diskutiert. Nach einer mehrmonatigen Praxisphase werden im Block II die Projektstände vorgetragen, kollegial beraten und weiterentwickelt.
069/66 93 – 25 79
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IST NU R BEI GLE ICH ZE ITI GER AN ME LDU NG FÜ R BEI DE
BLÖ CK E MÖ GLI CH .
Kategorie A
THEMEN IM SEMINAR
Austausch zur Vielfalt in der außerbetrieblichen
Gewerkschaftsarbeit (AGA)
Anforderungen an die AGA-Arbeit und Weiterentwicklung
Rolle der Multiplikator(inn)en in der AGA-Arbeit
Netzwerke und fachliche Ansprechpartner(innen)
bei der IG Metall
Netzwerkarbeit mit den IG Metall-Strukturen
verknüpfen
Planung eigenständiger Projekte/Vorhaben im
Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit vor Ort
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an aktive ehrenamtliche
Kolleg(inn)en, die erwerbslos oder aus dem Berufsleben
ausgeschieden sind, und an Referent(inn)en der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit.
SEMINARLEITUNG
Ria Reich, Berlin
Thomas Krischer, IG Metall Vorstand FB Sozialpolitik
Termine (Seminartyp 105)
Teil 1
Teil 2
29.03. – 01.04.2015 WX01415 Beverungen
30.08. – 02.09.2015 WX03615 Beverungen
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
NE U IM
PRO GRA M M!
VERNETZUNGS- UND AUSTAUSCHSEMINAR
069/66 93 – 25 79
Weiterentwicklung der AGA vor Ort
Kategorie A
WIR WISSEN WEITER
Die außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit (AGA) ist in vielen Verwaltungsstellen eine
wichtige Säule der gewerkschaftlichen Arbeit vor Ort. Angesichts der demografischen
Entwicklung in der IG Metall werden Beteiligungs- und Ansprachemodelle vor allem im
Übergang vom Beruf in Altersteilzeit und Rente immer wichtiger.
Ehrenamtliche Kolleg(inn)en sind tätig in der Arbeit mit Erwerbslosen, Kolleg(inn)en
im Alter von 55 plus, Senior(inn)en und aktiv dabei, Mitglieder in der IG Metall zu
halten. Sie agieren unter verschiedenen Rahmenbedingungen und bringen spezifische
Erfahrungen mit.
Als aktive Multiplikatorin/aktiver Multiplikator der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit kannst du positive Modelle und Arbeitsformen mit den anderen Seminarteilnehmenden austauschen.
Die Ergebnisse des zentralen Projekts „55 plus“, erfolgreiche Ansprachemodelle
und Materialien für Erwerbslose und Kolleg(inn)en im Übergang vom Beruf in Altersteilzeit und Rente werden vorgestellt
THEMEN IM SEMINAR
Austausch über örtliche Projekte der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit (AGA)
Anforderungen und Weiterentwicklungen an die AGA
Ansprachekonzepte für erwerbslose Mitglieder,
Kolleg(inn)en „55 plus“ und Senior(inn)en
Netzwerke und fachliche Ansprechpartner(innen)
bei der IG Metall
Materialien der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an aktive Multiplikator(inn)en
sowie an Referent(inn)en der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit.
SEMINARLEITUNG
Thomas Krischer, IG Metall Vorstand FB Sozialpolitik
Termine (Seminartyp 105)
02.08. – 05.08.2015 WX03215 Beverungen
145
146
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
0 69/66 93–24 14
Schule und Arbeitswelt
auf Anfrage
ARBEITSKREISE – JAHRESTAGUNG
THEMEN IM ARBEITSKREIS
Die Gewerkschaften setzen sich für neue Ansätze in der Schulpolitik ein. Ihr Ziel:
„Eine gute Schule für alle.“ Der DGB und die Einzelgewerkschaften haben dazu in
den Regionen Arbeitskreise „Schule und Arbeitswelt“ eingerichtet, die vor Ort
die Zusammenarbeit zwischen Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern,
Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern koordinieren. Die Arbeitskreise sollen
dazu beitragen, Themen rund um die Arbeitswelt im Unterricht zu forcieren, aber
auch gewerkschaftliche Bildungspolitik in den Schulen transparent zu machen.
LEHRERFORTBILDUNG „ARBEITSWELT UND BERUFSORIENTIERUNG“
Gemeinsam mit der GEW führt die IG Metall Fortbildungsveranstaltungen für Lehrerinnen
und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen für die Sekundarstufen I und II sowie für
Lehrkräfte an den Berufsschulen durch. Die Fortbildungen stehen im Zusammenhang
mit den gewerkschaftlichen Aktivitäten zur Verbesserung der Kooperation zwischen
Schule und Arbeitswelt und zielen darauf ab, den Kontakt zwischen Gewerkschaften
und Schulen zu verbessern. Ziel dieses Seminars ist es, das Thema „Arbeitswelt- und
Berufsorientierung“ aus gewerkschaftlicher Sicht zu erörtern. Dazu gehört u. a. der
Betriebsbesuch. Der Betriebsbesuch steht unter der Überschrift: Qualität in der Ausbildung. Es geht um Fragen des Übergangs Schule in den Beruf, um die Ausbildungswege,
um die Qualität der betrieblichen Ausbildung.
Lehrerfortbildung (Seminartyp 226)
Jahrestagung
„Lernort Betrieb – Das Schülerpraktikum“
15.06. – 17.06.2015 BO02515 Berlin
14.09. – 16.09.2015
IG BAU, Bildungsstätte Steinbach
Informationen über die aktuellen schulpolitischen
Rahmenbedingungen und Entwicklungen
Anregungen zu den verschiedenen Aktivitäten der
Arbeitskreise „Schule und Arbeitswelt“
Lernangebote zur fachlichen und methodischen
Kompetenz für die Schulpolitik
methodische Hinweise für die Arbeit in den
Arbeitskreisen
Empfehlungen zur Organisation eines Arbeitskreises
„Schule und Arbeitswelt“
Die Arbeitskreise werden im Rahmen der gewerkschaftlichen Initiative Schule | Arbeitswelt in Kooperation mit
dem DGB, mit ver.di, der IG BCE, der IG BAU und der
GEW durchgeführt.
INFO
Ansprechpartner in der IG Metall:
Bernd Kaßebaum, FB Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik, Res. Bildungs- und Qualifizierungspolitik
E-Mail: Bernd.Kassebaum@igmetall.de
l Für die Veranstaltung wird gesondert eingeladen.
Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en
147
BU-Gesetze einzelner Bundesländer
WEITERBILDUNG MIT ZERTIFIKAT
09352/506 – 163
English for Technical Staff
Kategorie G
WIR WISSEN WEITER
Das Seminar konzentriert sich auf den Aufbau eines spezifischen Wortschatzes und
die Vermittlung typischer grammatischer Sprachstrukturen, Redewendungen und
Ausdrucksweisen im technischen Englisch. Die Sprachkenntnisse der Teilnehmenden
werden in praktischen Übungen vertieft und trainiert. Durch die Superlearning-Methode
und Anleitungen zum effektiven und gleichzeitig entspannten Lernen werden rasch
Fortschritte erzielt und die erworbenen Kenntnisse nachhaltig gefestigt.
Voraussetzungen: mittlere Kenntnisse der englischen Sprache. Zur Bildung homogener Lerngruppen mit maximal 10 Teilnehmenden werden die Sprachkenntnisse vorab
durch einen Fragebogen ermittelt.
THEMEN IM SEMINAR
alltägliche Situationen am Arbeitsplatz bewältigen
relative grammatische Strukturen sicherer beherrschen
Fachgespräche führen
Anweisungen, Beschreibungen, Berichte usw.
mündlich und schriftlich formulieren
Erläuterungen zur Funktionsweise und Instruktionen
zum Gebrauch technischer Geräte geben
technische Abläufe und Prozesse beschreiben
technische Produkte präsentieren
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Betriebsräte, technisches
Personal, Ingenieure/Ingenieurinnen, Techniker(innen),
die im Rahmen ihrer Aufgaben „technisches Englisch“
benötigen oder vorhandene Englischkenntnisse ausbauen und verbessern wollen.
SEMINARLEITUNG
Ingrid Schneider-Liedtke, Eva Urbantschitsch-Hatlapa
Termine (Seminartyp 057)
14.06. – 19.06.2015 LS02515 Lohr
148
„ Jeder hat das Recht,
sich innerhalb eines Staates
frei zu bewegen und seinen
Aufenthaltsort frei zu wählen.“
Art. 13 Abs. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, t Seite 10
149
LUST AUF BILDUNG
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Die IG Metall-Bildungszentren
Rund um die Seminarteilnahme
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
150
Bildung im Tarifvertrag
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
152
Was kostet mein Seminar?
176
IG Metall-Bildungszentrum Berlin
154
Hinweise für die Teilnahme an zentralen Seminaren
178
IG Metall-Bildungszentrum Beverungen
156
Der Schulungsanspruch nach § 37.6 BetrVG
181
IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel
158
Wenn der Arbeitgeber blockt
182
160
Musterbrief: Mitteilung an den Arbeitgeber nach § 37.7
183
Kritische Akademie Inzell
162
Musterbrief: Buchungsformular nach § 37.6
184
IG Metall-Jugendbildungszentrum Schliersee
166
Musterbrief: Mitteilung an den Arbeitgeber nach § 37.6
185
Kinderbetreuung in Sprockhövel
Die Referent(inn)en und Trainer(innen) der Bildungszentren
168
Übersicht der IG Metall-Bildungszentren
175
164
150
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
BILDUNG UND BERATUNG FÜR BETEILIGUNG UND MITBESTIMMUNG
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
PROFIL
Das Bildungs- und Beratungsangebot in Lohr für Betriebsräte und Vertrauensleute hat die
nachhaltige Entwicklung von persönlichen, fachlichen und politischen Kompetenzen
zum Ziel. Wir wollen gewerkschaftliche und betriebliche Handlungsperspektiven entwickeln und durch Bildungsarbeit und Beratung einen praktischen Nutzen für die Arbeit
der Interessenvertretung und der Verwaltungsstellen schaffen.
Vertrauensleute und Betriebsräte finden bei uns das komplette Angebot der Ausbildungsgänge für neu gewählte Betriebsräte und Vertrauensleute. In unseren
Weiterbildungsangeboten für Betriebsräte und Aufsichtsräte finden sich Spezialthemen
für die praktische Arbeit wie z. B. Personalentwicklung und Weiterbildung, Betriebswirtschaft und Bilanzanalyse, Grundlagen des Arbeitsrechts sowie Spezial-Seminare für
Betriebsräte aus der ITK-Branche.
Wir bieten Seminare zur Arbeitsbewertung und zum Leistungsentgelt an. Die Seminare „Rhetorik und Verhandlungsführung“ und „Führungs- und Leitungskompetenzen“
für BR-Vorsitzende ergänzen das Angebot.
Viele unserer Teilnehmer(innen) haben gute Erfahrungen mit prozessbegleitenden
und maßgeschneiderten Bildungskonzepten gemacht. Für die Beratung von Gremien und
Einzelpersonen bei Umstrukturierungen der Betriebsratsarbeit, bei der Gestaltung
der eigenen Rolle in der Interessenvertretung, aber auch bei Kommunikationsproblemen
im Betriebsrat (Coaching/Supervision) finden die Betroffenen im Bildungszentrum
Lohr vor Ort vertrauenswürdige und kompetente Berater(innen). Wir unterstützen durch
Vorbereiten und Moderieren von Seminaren, Klausuren, Tagungen etc.
Das vollständige Seminar- und Beratungsangebot des Bildungszentrums Lohr - Bad
Orb ist im Internet unter www.bildung-beratung.igm.de zu finden.
GUTE SEMINAR- UND TAGUNGSBEDINGUNGEN
Moderne Seminar- und Tagungsausstattung in acht
Veranstaltungsräumen, Arbeitsgruppenräume, professionelle Betreuung durch unser freundliches und engagiertes
Team und ein umfangreiches gastronomisches Angebot
in unserem Tagungsrestaurant bieten den optimalen
Rahmen für erfolgreiche Veranstaltungen. Jeder Veranstaltungsraum ist mit Beamer, Laptop, Overheadprojektor,
Flipchart, Metaplanwänden und -material sowie WLAN
ausgestattet. Demnächst ist in den Veranstaltungsräumen
ClickShare verfügbar. Internetplätze für Recherchen sowie
Netbooks stehen im Haus zur Verfügung.
UNTERBRINGUNG
Unsere 63 geschmackvoll und modern eingerichteten
Einzel- und Doppelzimmer (Nichtraucher) sind mit
Dusche, WC, Telefon, SAT-TV, LCD-Fernseher, Radio, WLAN
und teilweise mit Balkon oder Terrasse ausgestattet; ein
Zimmer ist behindertengerecht.
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
FREIZEIT
Nach dem Seminartag sorgen im Bildungszentrum verschiedenste Freizeitmöglichkeiten wie Billard, Boulebahn,
Dart, Fahrradverleih, Grillplatz, Kegelbahn, das „K 1“
(Bar), Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad und
Ruhebereich. Tischtennis, Tischfußball, Sportplatz für
Fußball, Volleyball, Basketball und Tennis für Entspannung und Wohlbefinden. NordicWalking-Stöcke können
ausgeliehen werden. Massagen im Haus können gegen
Gebühr gebucht werden. Fitnesscenter, ein Freibad und
ein Hallenbad (kostenlose Nutzung) stehen im Ort zur
Verfügung.
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
... mit der Bahn
In Lohr halten Regionalzüge. Umsteigemöglichkeiten
gibt es in Würzburg und Aschaffenburg. Das Bildungszentrum ist durch den Fußgängertunnel am Bahnhof,
Richtung Lindig Siedlung, in 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Ein Transfer vom Bahnhof ist möglich, wenn
drei Tage vorher die Ankunftszeit mitgeteilt wird.
KONTAKT
Anfragen und Informationen zum Bildungsangebot
sowie über freie Kapazitäten und Belegungswünsche
bitte an: Sabine Pfeuffer
Tel.: (0 93 52) 5 06–1 58
E-Mail: Sabine.Pfeuffer@igmetall.de
Internet: www.bildung-beratung.igm.de
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Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
BILDUNG UND BERATUNG FÜR BETEILIGUNG UND MITBESTIMMUNG
IG Metall-Bildungszentrum Lohr - Bad Orb
Von Grund auf neu – Das Seminargebäude ist unter energetischen Gesichtspunkten
kernsaniert und modernisiert. Das Seminargebäude präsentiert sich in neuem
Glanz: heller und modern. Die Veranstaltungsräume sind in Einrichtung und Technik
auf den neuesten Stand gebracht. Neue, begrünte Terrassen laden zum entspannten
Arbeiten im Freien ein.
PROFIL
Unser Bildungs- und Beratungsangebot bietet folgende Schwerpunkte:
Qualifizierung von Vertrauensleuten, VK-Leitungen, Betriebsratsmitgliedern
und Schwerbehindertenvertretungen im Rahmen der modularen Ausbildungsgänge VL kompakt und BR kompakt
tarifpolitische Bildung und Beratung, Entgelt, Eingruppierung, Leistung
politische Bildung für Vertrauensleute und interessierte Mitglieder
Weiterentwicklung der sozialen Kompetenzen von Betriebsräten
Englischkurse für Betriebsräte,
Gesamtbetriebsräte und Europäische
Betriebsräte in Zusammenarbeit mit
dem Euro-Team Hannover
Sucht und illegale Drogen
Seminarreihe zur Teilhabepraxis
VERANSTALTUNGSRÄUME
Das Bildungszentrum ist auch Veranstaltungsort für
internationale Veranstaltungen. Moderne Seminar- und
Tagungsausstattung, professionelle Betreuung durch
unser freundliches und engagiertes Team und ein umfangreiches gastronomisches Angebot in unserem Tagungsrestaurant bieten den optimalen Rahmen für erfolgreiche
Veranstaltungen. Es stehen acht Veranstaltungsräume,
davon ein großer Veranstaltungsraum (bis zu 100 Personen) und Arbeitsgruppenräume zur Verfügung. Jeder
Veranstaltungsraum ist mit ClickShare, Beamer, Overheadprojektor, Flipchart, Metaplanwänden und -material
sowie WLAN ausgestattet.
Zur Unterstützung der Seminararbeit gibt es für Teilnehmer(innen) und Referenten(innen) eine Medialounge.
UNTERBRINGUNG
Unsere 98 hell und freundlich eingerichteten Einzel- und
Doppelzimmer (Nichtraucher) sind mit Dusche, WC,
Telefon, SAT-TV, Radio, LCD-Fernseher und WLAN ausgestattet; ein Zimmer ist behindertengerecht.
Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
FREIZEIT
Nach dem Seminartag sorgen im Bildungszentrum verschiedenste Freizeitmöglichkeiten wie Darts, Bistro,
Fitnessraum, Fahrradverleih, Kegelbahn, Kicker, Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad, Tischtennis und
jeden Tag Massagen (gegen Gebühr) für Entspannung und
Wohlbefinden. Von April bis Oktober wird Nordic-Walking
unter Anleitung angeboten, Stöcke können ausgeliehen
werden.
Im Ort gibt es die Toskana-Therme, ein Freibad (Naturerlebnisbad), Kurpark mit Kneippanlagen, Tennisplätze,
Wanderwege, einen Wildpark und einen Barfußpfad
(geführt). An Sonntagen fährt in den Monaten April bis
Oktober die Historische Dampfkleinbahn zwischen Bad
Orb und Wächtersbach.
Das IG Metall-Bildungszentrum liegt in einem Spessarttal der Orb, umgeben von einem der größten Waldgebiete
Deutschlands. Bad Orb und weitere malerische Fachwerkstädte liegen in der näheren Umgebung: Gelnhausen,
Büdingen und die Brüder-Grimm-Stadt Steinau an der
Straße. Auch die hessische Metropole Frankfurt am Ma
Main
ist leicht zu erreichen. Museen und Theater lohnen einen
Besuch.
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
... mit der Bahn
Teilnehmer(innen), die mit der Bahn anreisen,
fahren bis Wächtersbach an der Bahnstrecke
Frankfurt/Main – Fulda. Ein Transfer vom Bahnhof ist möglich, wenn drei Tage vorher Bescheid
gegeben wird.
KONTAKT
Anfragen und Informationen zum Bildungsangebot sowie über freie Kapazitäten und
Belegungswünsche bitte an: Sabine Pfeuffer
Tel.: (0 93 52) 5 06–1 58
E-Mail: Sabine.Pfeuffer@igmetall.de
Internet: www.bildung-beratung.igm.de
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Anmelden, freistellen, teilnehmen/IG Metall-Bildungszentren
MITTENDRIN STATT AUSSEN VOR
IG Metall-Bildungszentrum Berlin
PROFIL
Wir bieten alles, außer gewöhnlich: ein Bildungsparadies in einem wunderbaren Landschaftspark, der zu jeder Jahreszeit (s)ein Gedicht (wert) ist; die Spitze einer Halbinsel
an einem See, in dem man baden und die Seele baumeln lassen kann; eine unkompliziert
zu erreichende Innenstadt mit einer kulturellen Vielfalt für jeden individuellen Geschmack.
Für unsere Gäste nur das Beste: vielfältige Zusatzleistungen in den Bereichen Kultur,
Wissenschaft und Politik. Die Angebote sind nah auf die Bedürfnisse unserer
Interessenvertreter(innen) ausgerichtet. Durch die sorgfältige Auswahl der Seminare
entstehen intensive Begegnungen, Inspirationen und neue Kontakte. Für das leibliche
Wohl und den Gaumenschmaus sorgt unsere Küche mit nationalen und internationalen
Gerichten, frischen Produkten aus der Region und hausgemachter Tradition.
Unsere Spezialitäten: Geschichte und politische Kultur / Arbeits- und Gesellschaftsrecht
in Kooperation mit Fachanwälten und der DGB Rechtsschutz GmbH/ Tarifkompetenz
im Betrieb, Leistung, Entgelt und Eingruppierung/ Betriebswirtschaftliche Grundlagen,
Bilanzanalyse, Kosten-Leistungsrechnung/ Beteiligungsorientierte Führungsfähigkeiten
für Betriebsräte/ Aufsichtsräte und Europäische Aktiengesellschaften/ Soziale Kompetenzen/Teamentwicklung/ Betriebliche Gesundheitsförderung/ Moderation von Klausuren und Tagungen/ Internationaler Austausch und Konferenzen
Lernen in entspannter Konzentration: Unsere Methoden sind vielfältig, um neue Sichtweisen zu erproben, sich selber neues Wissen anzueignen, andere zu begeistern und
persönlich weiter zu kommen. Wir orientieren, um gemeinsam neue Ideen zu entfalten
und verantwortlicher zu werden.
Bildungslandschaft mit
offener Arbeitsatmosphäre: Unser Haus bietet sieben
Seminarräume mit modernster Medientechnik und zusätzlich 16 Arbeitsgruppenräume. Für Tagungen und Konferenzen stehen ein großer Saal mit maximal 199 Plätzen und
Dolmetscherkabinen zur Verfügung. Unsere hauseigene
Gastronomie unterstützt geselliges Zusammensein.
UNTERBRINGUNG
110 Einzelzimmer einige mit Balkon oder Terrasse/
ein behindertengerechtes Zimmer/großer Speisesaal/
Kneipe/ Bar/ Atrium/Uferpromenade
Spannung und Entspannung: Geführte Fahrradtouren
oder Stadtrundgänge mit historischem Hintergrund,
Bademöglichkeiten vom hauseigenen Steg, Volleyball,
Außenschach, Boule, Billard, Fitness, Kanu, Segeln,
Wandern und Joggen auf schönen Pfaden
KONTAKT
Weitere Informationen: Birgit Froelich,
Tel.: (0 30) 3 62 04–1 51,
E-Mail: Birgit.Froelich@igmetall.de
Internet: www.pichelssee.igmetall.de
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ANSPRECHPARTNER FÜR VIELE BRANCHEN
IG Metall-Bildungszentrum Beverungen
PROFIL
UNTERBRINGUNG
Das IG Metall-Bildungszentrum Beverungen liegt im Weserbergland, unweit der Stadt
Höxter. Es wurde Anfang der 50er Jahre als Schulungs- und Erholungseinrichtung
der Gewerkschaft Textil-Bekleidung (GTB) gegründet und viele Jahre in Kooperation
mit der Gewerkschaft Holz und Kunststoff (GHK) geführt.
68 Zimmer, alle
AN,
mit Dusche, WC, WLAN,
er,
4 barrierefreie Zimmer,
Nichtraucherzimmer, TV.
Zu unseren Kernkompetenzen zählen:
branchenorientierte Bildungsangebote zur Entwicklung
gewerkschaftlicher Interessenvertretung in KMU-Betrieben
handlungsorientierte Seminarangebote im Schwerpunkt Ökonomie
(Volks- und Betriebswirtschaft)
Seminare für Vertrauensleute
Lernangebote zur Förderung sozialmethodischer
thodischer Kompe
Kompetenzen
regionale Bildungs- und
Beratungsangebote
UMGEBUNG
Das auf einem kleinen Berg angesiedelte Bildungszentrum
bietet eine fantastische Aussicht ins Weserbergland. Der
Weserradwanderweg und der Naturpark Solling liegen vor
der Tür. Die nächst größere Stadt ist Höxter, die durch das
Schloss Corvey bekannt ist.
FREIZEIT
Vielfältige Möglichkeiten werden bei uns angeboten:
Außenschach, Billard, Boccia, Darts, Fahrräder, Fitnessraum, Kegelbahn, Kicker, Massagen gegen Gebühr,
Nordic-Walking unter Anleitung (Stöcke können ausgeliehen werden), Sauna, Sportplatz, Tischtennis (innen und
außen), Wander- und Joggingwege, Bogenschießen in
den Sommermonaten, Internetcafé, Bibliothek, hauseigene Gaststätte „Spinnstube“.
Kulturell Interessierten bieten wir regelmäßige Veranstaltungen im Haus an.
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ANFAHRTSBESCHREIBUNG
KONTAKT
... mit der Bahn
Von Süden, Osten und Norden: Bahnhof LauenfördeBeverungen. Von Westen: bis Bahnhof Ottbergen.
Anfragen und Informationen zum Bildungsangebot:
Bitte teilt eure Ankunftszeit bis Freitag 12 Uhr vor Seminarbeginn mit, damit ein Taxi bereitgestellt werden kann,
Tel.: (0 52 73) 36 14–0.
IG Metall-Bildungszentrum Beverungen,
Elisenhöhe, 37688 Beverungen
Tel.: (0 52 73) 36 14–0, Fax: (0 52 73) 36 14–13
E-Mail: wbs@igmetall.de
Internet: www.bs-wbs.igmetall.de
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ren
AUS DER PRAXIS – FÜR DIE PRAXIS.
Bildungszentrum Sprockhövel
Wir freuen uns auf Euren Besuch in 2015
www.igmetall-sprockhoevel.de
PROFIL
Gut aufgestellt – mit den richtigen Themen: Unser Haus und unser geografischer Standort, gelegen an der Grenze zwischen Bergischem Land und dem südlichen Ruhrgebiet,
liefert genau das richtige Umfeld für Tagungen und Seminare, die sich mit Veränderung
und Strukturwandel, Spannung zwischen Tradition und Moderne sowie den alltäglichen
Widersprüchen von gewerkschaftlichen Forderungen und betrieblichen Handlungsbedingungen auseinandersetzen.
Dabei arbeitet das Team Sprockhövel kontinuierlich an der Verbesserung der inhaltlichen Angebote in fünf zentralen Aufgabenbereichen:
PROGRAMM
Betriebs- und alltagsbegleitende Bildungs- und Beratungsangebote
Kooperationsseminare für Bezirksleitungen und Verwaltungsstellen
Bildungsangebote zu Gestaltungsaufgaben in allen gewerkschaftlichen
Handlungsfeldern
Politische Bildungsangebote für alle IG Metall-Mitglieder
Gastgeber für Eure Klausuren, Veranstaltungen und Tagungen (bis 480 Personen) –
auf Wunsch auch gerne mit inhaltlich-methodischer Unterstützung bei Planung und
Durchführung
BILDUNG MIT HOHEM LERNKOMFORT: Unser Haus bietet
Referent(inn)en und natürlich vor allem den Gästen
unserer Tagungen, Seminare oder Veranstaltungen optimale Arbeitsbedingungen zu fairen Konditionen. Dazu
gehören vor allem:
Feinste Lerntechnik: Interaktive Whiteboards / Dokumentenkameras / Audio-, Foto und Videoangebot / MultiDVD- und CD-Brenner / Flipcharts und Metaplantechnik / Moderations-Materialien / Download-Option für
Seminarunterlagen auf der Homepage u. a.
Beste Arbeitsmöglichkeiten: Bis zu 15 Seminarräume –
freundlich und lernförderlich / mit Multimedia-Ausstattung / Gruppenräume – flexibel und variabel belegbar /
Druck- und Kopierzentrum / Bibliothek und Litfass-Buchverkauf im Haus
Gute Tagungsbedingungen: Teilbarer großer Saal / zeitgemäße Konferenztechnik (Licht, Ton, Beamer, SimultanAnlage für Übersetzungen) / variable Bühnenlösungen /
unterschiedliche Raum- und Bestuhlungskonzepte (bis
480 Personen)
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UNTERBRINGUNG
BILDUNG MIT HEIMVORTEIL: Wir bieten besten Hotelkomfort in ungezwungener und kollegialer (IG-Metall-)
Atmosphäre:
Übernachtungen: 105 Einzelzimmer zzgl. 19 Doppelzimmer mit je zwei Einzelbetten, zwei Allergiker- und
zwei Schwerbehindertenzimmer
Essen & Trinken: hauseigenes Küchen- und Seviceteam,
Restaurant /Bistro/Kneipe/Empfangs-Bar/Pausen-Treffs/
Garten und Terrassen
Wellness und Sport: Waldwege, Natur und Frischluft
pur / eine tolle Saunalandschaft / Massagen und Fitnesskurse / Außensportanlagen, Kegel- und Boulebahn
Freizeit und Kultur: Eigene Kulturveranstaltungen im
Haus und Ausflugsmöglichkeiten in die Metropolen
an Rhein & Ruhr
Weiterbildung mit Kind: Einmalig in der IG Metall bieten
wir ganzjährig kostenlose Kinderbetreuung in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO); mehr dazu
s. Folgeseite...
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KLEINE ABENTEUER INKLUSIVE
Kinderbetreuung in Sprockhövel
KINDERBETREUUNG
Einmalig in der IG Metall bieten wir ganzjährig kostenlose Kinderbetreuung in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) an. Maximal 20 Kinder (i.d.R. von 3 bis 12 Jahren)
werden während der Seminarzeiten altersgerecht und gut betreut. In den Sommerferien
gilt eine Altersgrenze von 6 bis 14 Jahren. Nach vorheriger telefonischer Absprache mit
dem AWO-Team gibt es auch Ausnahmen.
Die Betreuung der Kinder erfolgt nicht nur im Kindertreff. Es werden auch die Sportund Freizeiteinrichtungen des Bildungszentrums genutzt und, wenn das Wetter es
zulässt, die Gegend erkundet. Sowohl das naheliegende Naturschutzgebiet als auch die
Umgebung, wie die Schwebebahn in Wuppertal oder der Zoo in Duisburg, bieten vielfältige Möglichkeiten „kleine Abenteuer“ zu erleben.
Eltern können außerhalb der Seminarzeiten eine entspannte Zeit mit ihren Kindern
erleben. Sie sind mit ihren Kindern in einem Zimmer untergebracht. Das Betreuungsananfalle
gebot ist (bis auf evtl. anfallende
Kosten für Ausflugsprogramme) kostenlos.
INFOS UND ONLINE-ANMELDEFORMULAR
in der Rubrik Kinderbetreuung unter
www.igmetall-sprockhoevel.de.
DIREKTKONTAKT / AWO-TEAM
Andre Rimpel und Stephanie Schüth
39 (Fax -330)
Telefon 02324-706-391
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ANFAHRT/KONTAKT/AKTUELLE INFOS
www.igmetall-sprockhoevel.de
Die Anfahrt mit dem PKW erleichtert Euch der Routenplaner auf unserer Homepage, auf der sich auch immer aktuelle Infos über Haus, Angebote und Neuigkeiten finden.
Anreise mit Zug und ÖPNV: Sprockhövel ist über die
Bahnhöfe Hattingen-Mitte (über Essen Hbf) und Wuppertal Hbf (ICE-Halt) zu erreichen. Weiterfahrt mit öffentlichen
Verkehrsmitteln: Von Hattingen-Mitte
2
bitte ab Busbahnhof mit der Buslinie 332
Richtung Wuppertal bis zur Haltestelle
"Im Brahm". Von Wuppertal Hbf. mit dem Regionalzug
bis Wuppertal-Barmen, Weiterfahrt mit der Buslinie 332
Richtung Hattingen bis zur Haltestelle "Im Brahm". Das
Haus ist von der Bushaltestelle zu Fuß in ca. 15 Minuten
erreichbar.
Anreise per Taxi ab Bahnhof: eine Fahrt ab Wuppertal Hbf.
kostet derzeit ca. 33 Euro / ab Hattingen-Mitte ca. 26 EUR.
Ob weitere Teilnehmer/-innen aus der Region anreisen
(zwecks Gründung einer Fahrgemeinschaft) , kann Euch
rten.
die zuständige Verwaltungsstelle beantworten.
KONTAKT
Anfragen zum Bildungsangebot:
Heike.Hartmann@igmetall.de
Telefon: 02324/706-371; Fax -141
www.sprockhoevel-igmetall.de
Quelle/Fotos: Thomas Range/gfp
und Gabriele Reckhard / BiZ
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WIR GEBEN VISIONEN EINEN RAUM
Kritische Akademie Inzell
PROFIL
Lernen in schöner Umgebung und unter optimalen Bedingungen: Inzell in Oberbayern
liegt inmitten der Berge der bayerischen Alpen. Die passende Umgebung für erfolgreiches Lernen. Die Kritische Akademie ist mit ihren großzügigen Seminar- sowie Gruppenräumen auf dem neuesten Stand der Technik. Die Veranstaltungsräume sind von Tageslicht durchflutet und geben den Blick frei auf die reizvolle Landschaft.
Die Kritische Akademie bietet den Betriebsräten ein umfassendes Seminarprogramm
mit den Schwerpunkten: Individuelles Arbeitsrecht, Computer und Betriebsratsarbeit,
soziale Kompetenzen, Sozialrecht, Seminare für Betriebsratsvorsitzende. Darüber hinaus
führt die Kritische Akademie Seminare in Kooperation mit Betriebsräten durch (an einem
Bildungszentrum oder im Betrieb). Die Teilnehmer(innen) der Kritischen Akademie
haben ein entscheidendes „lernplus“: Sie haben auch Zugang zu einem Lernort im Internet unter www.lernplus.de.
Die Seminare und Konzeptionen im Bereich Individuelles Arbeitsrecht finden im
Rahmen der „Fachakademie für Arbeitsrecht“ statt. Die Fachakademie wird von einem
Beirat beraten, bestehend aus Vertretern der IG Metall, der DGB Rechtsschutz GmbH, Wissenschaftlern, renommierten Fachanwälten für Arbeitsrecht und Kooperationspartnern.
An der Kritischen Akademie werden auch die beruflichen und politischen Bildungsseminare nach Tarifverträgen der textilen Branchen organisiert.
Das Haus steht auch Betriebsräten und Verwaltungsstellen als Veranstaltungsort
für eigene Veranstaltungen (z. B. Tagungen, Klausuren, Seminare) offen.
Eine Besonderheit des Hauses ist die Verbindung von Bildung und Gesundheit:
Bei allen Seminaren und Veranstaltungen wird Bildung durch zusätzliche Gesundheitsangebote (Massagen, Nordic-Walking, Gymnastik im Seminar etc.) begleitet.
UNTERBRINGUNG
Die Kritische Akademie bietet 70 Zimmer mit moderner
Ausstattung mit kostenlosem W-LAN, TV und Telefon.
Das Hausteam und die regional ausgerichtete Küche
sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Abwechslungsreiche vegetarische Alternativmenüs sind genauso
selbstverständlich wie das Erfüllen von Wünschen bei
erforderlicher Diät.
WELLNESS, SPORT UND FREIZEIT
Für die Gäste bietet die Kritische Akademie neben einer
medizinischen Badeabteilung vielfältige Freizeitmöglichkeiten: Schwimmbad, Sauna, Solarium, Fitnessraum,
Nordic-Walking-Parcours, angrenzende Langlaufloipen.
Für die Zeit nach den Tagungen, Klausuren, Seminaren
und anderen Veranstaltungen organisiert die Kritische
Akademie täglich ein kulturelles oder sportives Abendangebot.
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UMGEBUNG
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
Inzell/Oberbayern, 700 m über dem Meer, ein moderner
Luftkurort mit großen Angeboten an Wanderwegen, Bergtouren, Mountainbiking. Im Winter Eislaufen, Langlaufen,
Ski-Alpin. Kulturelle Angebote in Inzell oder in Salzburg
(30 Autominuten entfernt)
... mit der Bahn
Bis Bahnhof Traunstein, von dort mit dem Omnibus oder
Taxi bis Inzell (bitte vorher im Bildungszentrum anrufen)
... mit dem Flugzeug
Zum Flughafen München (ca. 130 km); zum Flughafen
Salzburg (ca. 30 km)
KONTAKT
Kritische Akademie, Salinenweg 45, 83334 Inzell
Tel.: (0 86 65) 9 80–0, Fax: (0 86 65) 9 80–5 55
E-Mail: br@kritische-akademie.de
Internet: www.kritische
akademie.de
www.kritische-akademie.de
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TARIFGEBUNDENE TEXTIL- UND BEKLEIDUNGSUNTERNEHMEN IN DEN ALTEN BUNDESLÄNDERN
Bildung im Tarifvertrag
Ein Stück Zukunft sichert der Tarifvertrag zur Förderung von Aus-, Fortund Weiterbildung der Beschäftigten in den tarifgebundenen Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie in den alten Bundesländern.
Vorhandene oder fehlende Qualifikationen sind ein entscheidendes Auslesekriterium auf dem Arbeitsmarkt. Fehlende Qualifikationen
können zum Abgleiten in unsichere Beschäftigungsverhältnisse und zur
Arbeitslosigkeit führen.
Berufliche Fort- und Weiterbildung, lebenslanges Lernen sind somit
existenzielle Grundpfeiler. Der Tarifvertrag in der Textil- und Bekleidungsindustrie hilft den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, ihre berufliche
Aus-, Fort- und Weiterbildung zu finanzieren. Die förderungswürdigen
Bildungsinhalte sind im Tarifvertrag als Anlage aufgeführt. Finanziert werden
zentrale Seminare, regionale Seminare und individuelle Förderung:
REGIONALE SEMINARE
Es besteht die Möglichkeit, dass Verwaltungsstellen ein eigenes Seminarprogramm anbieten. Die Themen müssen im Katalog des Tarifvertrags
enthalten sein und vor der Veranstaltung mit der Stiftung zur Förderung
von Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie (Kritische
Akademie Inzell) abgestimmt werden.
INDIVIDUELLE FÖRDERUNG
Beschäftigte können individuelle Fort- und Weiterbildung bezuschussen
lassen. Die Anträge sind vor Beginn der Maßnahme über den Betriebsrat
oder die zuständige IG Metall-Verwaltungsstelle an die Stiftung zur Förderung von Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie
(Kritische Akademie Inzell) zu richten.
ZENTRALE SEMINARE
INFORMATIONEN
Das Bildungsmanagement unserer zentralen Seminare obliegt der Stiftung zur Förderung von Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie (Kritische Akademie Inzell). Die Seminarangebote werden
am Schwarzen Brett in den Betrieben ausgehängt. Zusätzlich veröffentlichen wir ein eigenes Jahresprogramm (bei den IG Metall-Verwaltungsstellen erhältlich) sowie im Internet (www.kritische-akademie.de).
Wer an diesen Seminaren teilnehmen möchte, sollte sich möglichst
früh über den Betriebsrat oder die Verwaltungsstelle anmelden. Für den
Freistellungsantrag an den Arbeitgeber hält der Betriebsrat oder die
Verwaltungsstelle die notwendigen Vordrucke bereit. Für Mitglieder der
Tarifvertragsparteien werden die Seminarkosten und gegebenenfalls die
Unterbringung und Verpflegung übernommen. Fahrtkostenzuschüsse
sind möglich.
Weitere Informationen können im Internet unter
www.kritische-akademie.de/ba/bit.html abgerufen werden.
Hier befinden sich u. a. auch alle Formulare, die für BiT-Angebote
erforderlich sind, sowie die Möglichkeit der Online-Anmeldung
zu zentralen Seminaren.
Alle Fragen, Anmeldungen und Abrechnungsunterlagen bitte an:
Kritische Akademie Inzell, „Bildung im Tarifvertrag“
Salinenweg 45, 83334 Inzell
Fax: (0 86 65) 9 80–5 55
BiT-Hotline (0 86 65) 9 80–2 16 und 9 80 –2 02
E-Mail: BiT@Kritische-Akademie.de
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Im neuen Online-Shop von Buch & Mehr – der OnlineBuchhandlung des Bund-Verlags – finden Sie jetzt noch
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Aufgaben im Betriebsrat oder in der arbeitsrechtlichen
Arbeitnehmerberatung.
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AUF DIE BEDÜRFNISSE DER JUGEND EINGERICHTET
IG Metall-Jugendbildungszentrum Schliersee
PROFIL
Das Jugendbildungszentrum ist bestens für die Bedürfnisse der Jugendbildungsarbeit
ausgestattet: Zwei Seminareinheiten, die dazugehörigen Arbeitsgruppenräume
(u. a. Werkraum und Videostudio) sowie eine entsprechende Seminartechnik bieten
vielfältige Möglichkeiten für kreatives Lernen und Arbeiten. Die Räumlichkeiten können
optional zu einem Konferenzraum für etwa 90 Personen umgebaut werden.
Thematisch konzentriert sich das Jugendbildungszentrum auf folgende Inhalte:
Bildungs- und Ausbildungspolitik, qualifizierte Beschäftigung und
Zukunftsperspektiven von jungen Frauen und Männern
Interessenvertretung von Auszubildenden und jungen Beschäftigten im Betrieb,
in Unternehmen, im Konzern und in der Berufsschule
Aus- und Weiterbildung von Jugendbildungsreferent(inn)en sowie ehren- und
hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendarbeit
„Aus der Geschichte lernen“: Der deutsche Faschismus und die Bedeutung
der Geschichte für die Lebens- und Arbeitssituation junger Beschäftigter
kritische Auseinandersetzung mit den Massenmedien und der Mediennutzung
Entsprechend den Möglichkeiten des Hauses werden erlebnispädagogische Ansätze
in die Jugendbildungsarbeit aufgenommen. Es geht darum, mit Kopf, Herz und Hand zu
lernen und mit den anderen Seminarteilnehmenden gemeinsam neue Erfahrungen
zu ermöglichen. Zur Konzeption des Jugendbildungszentrums gehört die enge Zusammenarbeit mit den anderen DGB-Gewerkschaften, dem Bayerischen Jugendring und den
anerkannten Jugendbildungsstätten in Bayern.
SPORT, FREIZEIT UND KULTUR
Der Luftkurort Schliersee ist ein beliebtes Ausflugsziel in
den bayerischen Alpen – eine willkommene Abwechslung
vom Seminar- und Tagungsgeschehen.
Bierstube mit Billard; Kicker; Tischtennis; Dart; Musikanlage; Sonnenterasse mit Seeblick und Grillmöglichkeiten;
Sportplatz mit Flutlichtanlage für Fußball, Handball,
Basketball, Badminton und Tennis. Zum Ausleihen stehen
Zweierkanus, Mountainbikes und Schlitten zur Verfügung.
Die Umgebung bietet eine Sommerrodelbahn, Erlebnisbäder, Bademöglichkeiten, Bergbahnen, Skilifte,
Snowtubing, Langlaufloipen, Bergwanderwege, Indoorund Outdoorklettermöglichkeiten und vieles mehr.
UNTERBRINGUNG
24 Zimmer (überwiegend Doppelzimmer) mit Dusche,
WC, Telefon, teils mit Balkon und Seeblick; insgesamt
54 Betten, 2 behindertengerechte Zimmer mit barrierefreiem Zugang
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SEMINARARBEIT
2 Seminareinheiten (bzw. ein großer Konferenzraum)
mit entsprechender Technik für die Bedürfnisse der
Jugendbildungsarbeit; 5 Arbeitsgruppenräume, PC-Raum,
Internet-Terminals, digitales Videostudio, Kreativraum
und eine kleine Bibliothek.
ANFAHRTSBESCHREIBUNG
… mit der Bahn
Schliersee ist im Einstundentakt vom Münchner Hauptbahnhof mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) in
45 Minuten zu erreichen. In München bitte in den richtigen Zugteil (Richtung Bayrischzell/Schliersee) einsteigen,
da sich der Zug in Holzkirchen in drei Richtungen aufteilt.
Teilnehmende, die vom Bahnhof abgeholt werden wollen,
melden sich bitte rechtzeitig bei uns. An den Wochenenden ist unser Büro nicht besetzt. Wir bitten daher um
Anmeldung bis spätestens Freitagmittag. Sonntags ist
eine Abholung vom Bahnhof erst ab 16 Uhr möglich.
Fußgänger erreichen das Jugendbildungszentrum in
etwa 25 Minuten (allerdings mit einem anspruchsvollen
Schlussanstieg): in Zugrichtung durch die Ortschaft
gehen, an der Seepromenade der Beschilderung folgen,
dann auf Höhe der Minigolfanlage links hoch laufen.
... mit dem Auto
Von der A8 Ausfahrt Weyarn (Nr. 98) Richtung Schliersee/
Bayrischzell. In Schliersee durch den Ort fahren. Nach der
Seepromenade (rechts ist jetzt der See zu sehen) an der
Ampel links in die Straße „Unterleiten“ abbiegen und den
Berg hinauf bis zum Jugendbildungszentrum am Ende des
Weges fahren. Bitte nicht den ausgeschilderten Weg an
der Minigolfanlage benutzen. Dies ist ein Fußweg.
KONTAKT
IG Metall Jugendbildungszentrum Schliersee
Unterleiten 28, 83727 Schliersee
Angelika Stetter, Tel.: (0 80 26) 92 13 –2 00
Fax: (0 80 26) 92 13 –2 99
E-Mail: schliersee@igmetall.de
Internet: www.igm-schliersee.de
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Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
Die Referent(inn)en und Trainer(innen)
der IG Metall-Bildungszentren
Diana Alt
Rechtanwaltsfachangestellte,
politische Sekretärin
Frank Baschab
Diplom-Pädagoge, Organisationsberater und Lehrtrainer;
Schwerpunkte: Führungs- und
Gruppendynamik, Teamentwicklung, Coaching, Seminare
für Betriebsräte
Walter Beraus
Tarifsekretär in der IG Metall
Bezirksleitung BadenWürttemberg in Stuttgart
Schwerpunkt:
Lohn- und Gehaltsrahmentarifverträge
Entgeltrahmentarifvertrag
Thomas Birg*, Sprockhövel
Staatlich geprüfter Technologiekollegiat
Zusatzausbildung: Themenzentrierte Interaktion (TZI),
Projektmanagement
Wolfgang Anlauft
ffw GmbH Nürnberg, Organisationsentwickler, Schwerpunkte:
alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung, Demografiemanagement,
Personalentwicklung, Gesundheitsmanagement
Annette Becker
Freigestellte Betriebsratsvorsitzende, Aufsichtsratsmitglied,
ehrenamtl. Arbeitsrichterin,
ehrenamtl. Ref. für die IG Metall: Betr. Öffentlichkeitsarbeit,
Umstrukt. in Unternehmen u. a.
Britta Bertermann
Diplom Pädagogin und wissenschaftliche Mitarbeiterin
im Institut für Gerontologie an
der TU Dortmund, Forschungsschwerpunkt u. a.: Wissensmanagement im Betriebsrat
Chaja Boebel*, Berlin
Historikerin
Geschichte, Sozialpolitik,
europapolitische und internationale Seminare.
Stefan Autenrieth
Kommunikationselektroniker,
Studium an der europäischen
Akademie der Arbeit
Sebastian Becker
Industriemechaniker
Schwerpunkte: Betriebs- und
gewerkschaftspol. Seminare
Grundlagenbildung für Vertrauensleute
Michael Bexen*, Beverungen
Schwerpunkt Holz-und
Kunststoff
Tarifpolitik, Entlohnung,
Arbeitszeit
Eva-Maria Böttcher*,
Sprockhövel
Dipl Ing. der Arbeitswissenschaften
Yvonne Bayerlein
Rechtsanwältin,
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Jens Beckmann*, Lohr-Bad Orb
Teamentwicklung, Coaching,
Projektmanagement-Trainer,
Gesellschaftspolitische
Seminare, Seminare für
Betriebsräte, Berufsbildung
Wilhelm Bichlmeier
Rechtsanwalt, Dozent,
Autor von Fachbüchern zum
Insolvenzrecht
Ralf Bongartz
ehemaliger Kriminalhauptkommissar, Trainer für
Konfliktmanagement und Körpersprache, Dozent an der Uni
Aachen: Konfliktmanagement/
Körpersprache/Coaching von
Führungskräften, Studium
klassische Pantomime
Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
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Volker Borghoff*, Sprockhövel
Diplom Sozialökonom
Zusatzausbildung: REFA,
Arbeitsrecht, Systematische
Prozessbegleitung, Themenzentrierte Interaktion
Meera Drude
Kommunikationstrainerin
Konfliktmanagement,
Teamentwicklung, Coaching,
Supervision.
Andreas Fischer*, Inzell
Schwerpunkte: Kompaktausbildung, unternehmens- und
branchenbezogene Seminare
Thomas Gorsboth*,
Lohr - Bad Orb
Schwerpunkt: Seminare für
Betriebsräte
Peter Brüning
Sucht- und Sozialberatung,
langjährige Erfahrung in der
inner- und außerbetrieblichen
Suchtberatung
Matthias Ebenau
Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler; Betriebswirtschaft,
politische Ökonomie, Europa
und Internation
Nadja Förtsch
Industrie- und Arbeitssoziologin, arbeitnehmerorientierte
Unternehmensberaterin
Michaela Grashei
Wirtschaftsinformatikerin,
EDV Trainerin; Haupttätigkeit im
Sozialmanagement
Bernward Budde*, Berlin
Politologe/Philosoph;
Supervisor, systemischer
Berater, Yogalehrer
(Internationale) Betriebspolitik
und Bildungsarbeit
Klaus Eichhorst
Berater, Coach und Referent
Wirtschaft, Marketing und
Kommunikation,
starke Absicht – gutes
Ergebnis
Michael Fortwängler
aus Düsseldorf, arbeitet
seit mehr als 20 Jahren als
Trainer und Berater erfolgreich
in Organisationen und mit
Einzelpersonen in Europa und
den USA. Ein Schwerpunkt ist
der Bereich Körpersprache,
Wirkung und Präsentation
Thomas Grebbin
Rechtsanwalt
Referent im Arbeitsrecht
und Sozialrecht
Beratung und Vertretung
von Betriebsräten
Julia Cuntz*, Berlin
Juristin
Arbeitsrechtsseminare,
Unternehmensmitbestimmung,
Wahlvorstandsschulungen zu
Aufsichtsratswahlen. Gründung
u. Beratung Europäischer
Aktiengesellschaften
Lutz W. Ewald
Ausbildungen: M. A. rer. pol.,
Referent betriebliche Weiterbildung, QM-Auditor,
Business-Coach, Kompetenzenbilanzcoach, ab-c Coach,
KODE-Berater; Schwerpunkte:
Personal- und Organisationsentwicklung
Klaus Gaalken
Diplom-Psychologe (Uni.),
Master (M.A.), Schwerpunkte
u. a. Betriebliches Gesundheitsmanagement, Organisations- und Gruppendynamik,
Organisations- und Gesundheitspsychologie, Supervision
und Coaching
Thomas Habenicht*,
Lohr - Bad Orb
Dipl. Ing., Dipl. Berufspädagoge, Industriell Engineering
Themen: Berufliche Bildung,
Personalmanagement, Ganzheitliche Produktionssysteme
Petra Dreisigacker*, Berlin
Krankenschwester,
Dipl. Pädagogin,
Themen: Tarifpolitik, soziale
Kompetenzen, Teamentwicklung, Arbeits- und Gesundheitsschutz
Melanie Fefczak
Verwaltungsfachangestellte
Zusatzausbildung:
Akademie der Arbeit
IG Metall Trainee-Programm
Simone Gauer
Kommunikationstrainerin/
Konfliktberaterin/Coach
Teamentwicklung, Beratung
von Gremien, Gesprächsführung, Kommunikationsu. Verhandlungstraining,
Konfliktmoderation, Train
the Trainer
Helmut Haferkorn
Versichertenberater der
Deutschen Rentenversicherung Bund; in verschiedenen
Selbstverwaltungsfunktionen
der Kranken- und Arbeitslosenversicherung für den DGB tätig
* Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.
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Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
Karl-Heinz Hageni
Lehramt Mathematik, Sozialwissenschaften; Zusatzstudium
Personalentwicklung (M.A.),
Ausbildung systemisches
Coaching, KVP-Experte.
IG Metall, IG Metall Vorstand,
Ressort Angestellte, IT und
Studierende
Dr. Frank Heidenreich*, Berlin
Politologe, Historiker
Gesellschaftspolitische
Seminare, Geschichte,
Ökonomie, Wirtschaft,
Sozialpolitik
Peter Hirsch
Fachanwalt für Arbeitsrecht,
Referent für Arbeitsrecht
Michael Jänecke
Diplompolitologe und Fotograf,
gesellschaftspolitische
Seminare
Marc Hammes
VL kompakt, BR kompakt,
Entgeltgestaltung,
Bildungsberatung
Technischer Zeichner,
freiberuflicher Bildungsreferent
Sylvia Hellwinkel
Industriekauffrau, DiplomPsychologin, freiberufliche Verhaltens- und Kommunikationstrainerin, Antigewalt-Trainerin,
Systemische Supervisorin und
Coach (SG)
Gerd Hof, Lohr - Bad Orb
Leiter des Bildungszentrums
Diplom-Psychologe,
Diplom-Sozialarbeiter
Fritz Janitz, Sprockhövel
Leiter des Bildungszentrums
Werner Hartl, Schliersee
Leiter des Jugendbildungszentrums,
Diplom Soziologe
Wilfried Heß, Inzell
Akademieleitung
Grundsatzfragen, Geschäftsführer der Stiftung zur Förderung von Bildung, Erholung
und Gesundheitshilfe von
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
Josef Hofstetter*,
Sprockhövel
Starkstromelektriker, Diplom
Sozialpädagogik/Sozialarbeit
Zusatzausbildung: Projektmanagement, train the trainer,
themenzentrierte Interaktion
(TZI), Individualarbeitsrecht
Almut Jürries
Vertrauensleutequalifizierung
Freie Künstlerin
Kauffrau für Bürokommunikation
Claudia Hartwich
Diplom-Psychologin, freiberufliche Arbeits- und Organisationspsychologin, Supervisorin
und Mediatorin
Irene Heyer
IG Metall Vorstand,
FB Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit.
Ganzheitliche Gesundheitsberaterin, Stressmanagementtrainerin
Matthias Holm
Institut für Gesundheitsförderung und Personalentwicklung,
Hannover, Maschinenbauingenieur und Berufspädagoge,
Arbeitsschutzberatung und
Teamtraining
Michael Jung
Sekretär im Ressort operative
Tarifpolitik beim Vorstand der
IG Metall
Sabine Heck
freiberufliche Kommunikationstrainerin (Rhetoriktrainerin,
Prozessbegleiterin, Moderatorin und Coach)
Roger v. Heynsbergen*,
Beverungen
Dipl.Ingenieur
Schwerpunkte: BR-Arbeit,
Personalpolitik, Betriebswirtschaft und methodische
Kompetenzen.
Jochen Homburg
Ressortleiter Betriebsräte,
Vertrauensleute, Betriebsverfassung im IG MetallFunktionsbereich Betriebsund Mitbestimmungspolitik
Josef Kaiser*, Lohr - Bad Orb
Dipl. Informationswissenschaftler, M. A. Erwachsenenbildung,
Systemischer Supervisior und
Organisationsberater (SG),
Teamentwicklung
Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
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Karla Kamps-Haller
Dipl.-Handelslehrerin, Leiterin
des iwib – Institut Weiterbildung im Beruf der Hochschule
RheinMain in Wiesbaden, seit
20 Jahren Trainerin im Bereich
Kommunikation und Betriebswirtschaft (Europäischer
Wirtschaftsführerschein)
Inger Korflür
Diplomkauffrau Sustain
Consult, Dortmund und Projekt
„Besser statt billiger“
der IG Metall-Bezirksleitung
NRW
Ralf Kulessa
Bankkaufmann, staatl. gepr.
Betriebswirt, ProfilPASS-Multiplikator, seit 25 Jahren in der
Erwachsenenbildung tätig als
Dozent/Trainer/Berater
Kirsten Lange
Dipl.-Psychologin, Rollenspielpädagogin, syst. Coach,
Autorin, Trainerin f. didakt.
Komp. Geschlechtergerechte
Didaktin
Dr. Eberhard Kiesche
Arbeitnehmerorientierte Beratung im Bereich Datenschutz,
Autor zahlreicher Fachaufsätze
zum Datenschutz
Claudia Koring
Diplom Pädagogin; Themen:
Berufsbildungsforschung,
arbeitsprozessorientierte
Lern-/Lehrkonzepte, Kompetenzfeststellung, Lernförderlichkeit, strukturelle Effekte
von Lernen, organisationales
Lernen
Brigitte Kurzer*, Sprockhövel
Ausbildung: Technische
Zeichnerin, ErwachsenenWeiterbildungsstudium,
Arbeitswissenschaften
Zusatzausbildung: Erfahrungen mit Supervision, Coaching
Sok-Yong Lee*, Sprockhövel
Politik-Wissenschaftler
Zusatzausbildung:
Trainee-Programm,
Online-Lernplattformen
Rolf Klabunde
Masch. Techniker, Techn. Redakteur, Leiter kaufm. Archive,
stellv. Vorsitzender der
Arbeitskreisleitung IG Metall
NRW, Seminare Teilhabepraxis
Werner Kraus, Beverungen
Leiter des Bildungszentrums,
Arbeitsschwerpunkte:
Handwerk, Betriebsratsarbeit, Volkswirtschaft
Günter Kusidlo
M. A. Publizistik
Freiberuflicher Referent
Schwerpunkte: Betriebs- und
gewerkschaftspolitische
Seminare, Beratung, Öffentlichkeitsarbeit
Cornelia Lindner
Juristin, selbstständige Referentin Schwerpunkt Arbeitsrecht
Kati Köhler*, Sprockhövel
Diplom-Mathematikerin (FH),
Zusatzausbildung: Akademie
der Arbeit (AdA),
IG Metall Trainee
Gewerkschaftssekretärin
Willi Kuhn
Norddeutsches Beratungskontor, Prozeß- und Projektberater, Langjährige Erfahrung
als Berater und Weiterbilder
von Betriebsratsgremien
Timo Kwiatkowski
Soziologe (M. A.)
Jasmin Maschke*, Sprockhövel
exam. Krankenschwester,
Wirtschaftspsychologin (BA)
Zusatzausbildung: Kollegialesund Einzelcoaching, Ausbildung
der Ausbilder nach AEVO
Helmut Körber
Diplom-Informatiker;
Berater, Teamer, Mediator
und Supervisor
Rolf Kulas*, Sprockhövel
Maschinenschlosser
Zusatzausbildung: Themenzentrierte Interaktion (TZI),
Methodik, Didaktik, Kollegiale
Beratung, Kollegiale Fallarbeit,
Prozessgestaltung, Supervision,
Coaching
Rolf Läpple
Psychologischer Berater und
Kommunikationstrainer,
Mediation und Supervision
Michael Meineke
Großhandelskaufmann,
Dipl.-Sozialökonom Betriebsräteberater, Sachverständiger
und Teamer Schwerpunkte:
Betriebsrätequalifizierung,
Schulungen für Wirtschaftsausschüsse, Betriebswirtschaft
* Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.
172
Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
Michael Mühle
Rechtsanwalt, Sekretär der
IG Metall-Verwaltungsstelle
Wuppertal
Rainer Niebur
Diplomkaufmann,
Betriebswirtschaft, Bilanzen
und Bilanzpolitik, betriebliche
Umstrukturierung
Michael Pilz
Werkzeugmacher, Studium
an der Akademie der Arbeit,
ehrenamtlicher Richter am LAG;
Seminare für VL und BR, Tarifpolitik, Arbeitskampf
Jonas Rauch*
M.A. Human Resource
Management – Personalpolitik;
Sozialökonom (B.A.); Referent
und Organisationsberater für
Arbeits- und Gesundheitsschutz, Gesundheitsförderung
und Personalentwicklung
Walter Mugler
Mechaniker; langjähr. BRV und
ehrenamtl. Bildungsreferent;
Kontaktstud. Erwachsenenbildg., BR-Berater und IGM
Projektsekr. Arbeit+Innovation;
Zusatzausbildg.: REFA;
Seminarschwerp. ERA(BaWü)Seminare
Hermann Oberdorf
Referent für alle
ERA (BaWü)-Seminare
Volker Podein
Dipl.-Ing. Maschinenbau,
Psychodramaausbildung
(Moreno), Entgelt-ArbeitszeitLeistungsgestaltung, Produktionssysteme, Ergonomie und
Gesundheitsschutz
Victor Rego Diaz
Sozialwissenschaftler,
freiberuflicher Bildungsreferent, Berater für betriebliche
Interessenvertretungen und
Verwaltungsstellen, Projektmanagement, Konfliktmanagement, Evaluation (Vereinbarungen, Projekte)
Barbara Nauditt
Rechtsanwältin;
ehem. Justiziarin der MetallRente GmbH
Dieter Peters
Dipl. Volkswirt, Dipl. Sozialökonom, Dipl. Handelslehrer,
Kostenmanagement, nationales und internationales
Rechnungswesen, Analyse von
wirtschaftlichen Situationen in
Unternehmen
Dr. Bernhard Pöter
Rhetorik-Training, Gruppenund Einzelcoaching, Organisationsberatung, Supervision
Dieter Reichert
ERA Referent und Sachverständiger
Fritz Neidherr*, Lohr - Bad Orb
Diplom-Betriebswirt
Markus Pfeiffenberger
Rechtsanwalt, Fachanwalt für
Arbeitsrecht, Vertretung und
Beratung von Betriebsräten,
Referent in Spezialseminaren
Erhard Pusch
Dipl.-Soziologe, Dipl.-Betriebswirt (FH), Geschäftsführer der
AgenturQ, Stuttgart, Berater
für Personal- und Organisationsentwicklung und Berufliche
Weiterbildung, Lead-Auditor für
DIN ISO 9001:2008 und AZAV
Gabi Reineke*, Lohr - Bad Orb
Dipl.-Sozialpädagogin, Arbeitsbereiche: Vertrauensleutearbeit, betriebliche Suchtprävention, Teilhabepraxis (SBV).
Werner Neumann,
Sprockhövel
Supervisor, Diplompolitologe,
Maschinenschlosser, langjähriger Betriebsratsvorsitzender
Sebastian Pieper
Organisationsberater (DGGO),
Supervisor(DGSv), Projektmanagementtrainer, Teamentwickler, Mediator, Kommunikationstrainer
Britta Rafoth
Tischlerin, Diplom Psychologin,
Schwerpunkte: Mobbingberatung, Klausurmoderation
für Betriebsräte und andere
Gremien, Konfliktmanagement,
Work-Life-Balance und Burnout,
Coaching Frankfurt
Philipp Reiske
Referent für Seminare der
Automobilzulieferindustrie –
Branche Textil
Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
173
Thomas Rietzscher*, Inzell
Pädagogischer Mitarbeiter
Bereich Arbeitsrecht
Ulrike Saaber
Dipl. Mathematikerin,
Gewerkschaftssekretärin mit
Schwerpunkt ITK-Branche,
Verwaltungsstelle DüsseldorfNeuss
Udo Schmode, Berlin
Leiter des Bildungszentrums,
Kunstpädagoge
Birgit Schröder*, Sprockhövel
Fotolaborantin, Diplomsoziologin
Zusatzausbildung:
Prozessgestaltung,
Systemische Beratung
Juan-Carlos Rio Antas
IG Metall Vorstand,
Branchenkoordination ITK
Schwerpunkt Tarifpolitik
Zusatzausbildung: Jurastudium,
Refa-Ausbildung
Ulrich Sander
Jurist, Betriebswirt, selbstständiger Referent
Ingrid Schneider-Liedtke,
Hamburg
(Euro-Team GbR)
Anglistik, Geschichte/
Suggestopädin
Business + Technical English
Autorin von Fachlehrwerken
Ulrike Schröder*,
Lohr - Bad Orb
Dipl.-Pädagogin, Jugendund Erwachsenenbildung,
Projektmanagement, Referenten Aus- und Weiterbildung,
systemische Beraterin (SG)
Thomas Rosenland
Rechtsanwalt mit den
Schwerpunkten Arbeits- und
Sozialrecht
Dr. Karlheinz Schaub
Akademischer Oberrat am Institut für Arbeitswissenschaft TU
Darmstadt (IAD). Schwerpunkte: Körperkräfte, Körperhaltungen, Handhaben von Lasten
und repetitive Belastungen der
oberen Extremitäten
Roswitha Schneider *,
Sprockhövel
Industriemechanikerin, DiplomVolkswirtin, Master für Europastudien
Zusatzausbildung: Moderation,
Projektmanagement, Prozessgestaltung, kollegiale
Fallberatung
Elke Schulte-Meine*,
Sprockhövel
Betriebsschlosserin,
Diplom Juristin
Zusatzausbildung: REFAAusbildung, MTM, BasicMOST,
Themenzentrierte Interaktion
(TZI)
Heike Rozek
Tibay Beraterin EDV,
Datenschutz; Arbeitsrecht
Brit Schlichting
Rechtsanwältin, Coach/
Supervisorin DGSv, Mediatorin
BMWA, Wissenschaftliche
Mitarbeiterin Uni Hannover,
Institut für interdisziplinäre
Arbeitswissenschaft
Claus Seitz
langjährige praktische Erfahrung als Referent des Betriebsrats in einem Großbetrieb der
Metallindustrie. Referiert in den
Themenbereichen ERA Bayern,
Eingruppierung, Leistungsentgelt, Arbeits- und Gesundheitsschutz
Gebhard Schwägerl*, Inzell
Dipl. Pädagoge, Dipl. Sozialpädagoge, Referent Betriebsratsseminare, Referentenqualifizierung, Moderation,
Beratung; Stv. Akademieleiter
Kritische Akademie, Inzell
Ferdije Rrecaj*, Beverungen
Volkswirtschaft, VL-Arbeit,
Betriebsratsarbeit, Regionales
Projektmanagement
Prof. Dr. Michael Schmidt
Dipl.Pädagoge, Prof. für
Organisation und Management
sozialer Arbeit an der Hochschule RheinMain, Dozent für
Leadership and Competencies
an der Steinbeis Hochschule
Berlin, Coach
Eva Serafin
Dipl-Soziologin, Organisationsberatung, Supervisorin(DGSv),
Psychodramaleiterin(PIfE),
ehemals Lehrbeauftragte an
der Freien Universität Berlin
und der Gesamthochschule
Kassel, Mediation, Systemische
Beratung und Teamentwicklung
Irmgard Seefried*,
Lohr - Bad Orb
Rechtsanwältin, Dipl.-Volkswirtin, Systemische Beraterin,
Beratung von Betriebsräten
* Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.
174
Anmelden, freistellen, teilnehmen/Referent(inn)enübersicht
Herta Singer
Theologin, Supervisorin (SG),
mit Paxiskompetenz
Transaktionsanalyse (DGTA),
Coaching, Training und
Beratung seit 2001
Dr. Manuel Tusch
Diplom-Psychologe, Mediator
BM und Ausbilder für Mediation BM,
Supervisor/Coach, Heilpraktiker (Psychotherapie)
Thomas Veit
IG Metall Vorstand,
FB Gewerkschaftliche
Bildungsarbeit
Dipl. Volkswirt /Dipl. Sozialökonom, Zusatzausbildung
Themenzentrierte Interaktion
(TZI)
Thorsten Weber
Technologieberater, Schwerpunkt SAP Tibay München
Michael Theil
gepr. Sachverständiger,
Bartung und Qualifizierung
von Betriebsräten, Schwerpunkt Wirtschaftsausschuss,
Betriebsänderunge, Betriebsübergang"
Hüseyin Ucar*, Sprockhövel
Konstruktionsmechaniker,
Diplom Sozialpädagogik/
Sozialarbeit
Zusatzausbildung: Themenzentrierte Interaktion (TZI),
Prozessgestaltung
Stephan Vetter*, Sprockhövel
Industrieelektroniker,
Diplom-Volkswirt
Zusatzausbildung:
REFA-Grundausbildung
Claus Weigel
Diplomvolkswirt, freiberuflicher Referent Schwerpunkt
EDV und Öffentlichkeitsarbeit
Dietmar Thien*, Berlin
Industriekaufmann,
Dipl. Volkswirt
Systemischer Organisationsberater, Betriebsräte- und
Referentenqualifizierung,
Teamentwicklung
Anni Ullrich-Schmidt*,
Lohr - Bad Orb
Tarifpolitische Seminare,
Seminare für Vertrauensleute
und Betriebsräte;
Systemische Beraterin (SG)
Jörn Walenta
Stahlbauer, Schweißer,
Trainer, Referent, Soziotainer,
BR-Kompakt,
VL Kompakt, Beratung, Moderation, Projektmanagement"
Hans-Otto Wiebus
Journalist, Korrespondent für
die metallzeitung; Autor
Alexandra Tins
Freiberufliche Trainerin
& Coach aus München
(Diplom-)Psychologin &
Werbekauffrau.
Schwerpunkte: Erfolgreiche
Kommunikation & Auftreten.
Konfliktmanagement. Führung.
Zeit- und Selbstmanagement.
Nihal Ulusan
Rechtsanwältin mit
Tätigkeitsschwerpunkt
Arbeitsrecht
Klaus Warbruck
Dipl.-Sozialwissenschaftler
BWL für Betriebsräte, Betrieb –
Unternehmen – Konzern
Mitbestimmung im Aufsichtsrat, Interessenausgleich u.
Sozialplan, Personalplanung
und Zeitwirtschaft
Bernhard Winkler
Dipl.-Volkswirt, Dipl.-Sozialökonom, Lehrbeauftragter
an der Universität Hamburg
(Dep. Chemie, FuE-Controlling,
FuE-Management). Arbeitsschwerpunkt: Analyse der
wirtschaftlichen Situation von
Unternehmen
Kristina Thurau-Vetter*,
Sprockhövel
Industriekauffrau,
Dipl. Sozialökonomin
Zusatzausbildung:
Supervisorin und Coach,
REFA Grundausbildung
Eva Urbantschitsch-Hatlapa,
Steyerberg (Euro-Team GbR)
Anglistik, Geographie/
Suggestopädin
Business English, NLP,
Mediatorin, system. Coach,
Autorin von Fachlehrwerken
Prof. Dr. Dirk Waschull
M.A. Organizational Management, Jurist, Fachhochschule
Münster, MediationWaschull
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Wilfried Winterer
Referent für ERA (Bezirk
Baden-Württemberg),
BR 1 und A1-Seminare
Beratung von Betriebsräten
175
Übersicht der IG Metall-Bildungszentren/Seminarkürzel
IG Metall-Bildungszentrum
Lohr - Bad Orb
Kürzel Bad Orb/Seminarnummer:
OA, OB, OE, OH, OR, OX
Petra Wolfram*, Sprockhövel
Diplom-Sozialwirtin
Zusatzausbildung: Methodik/
Didaktik, Theaterpädagogik,
Prozessgestaltung, Supervision
Würzburger Str. 51, 63619 Bad Orb
Telefon: 0 60 52/89 – 0
Fax:
0 60 52/89 – 101
E-Mail: bad-orb@igmetall.de
Kürzel Lohr/Seminarnummer:
LO, LH, LS, LZ, LX
Markus Wünschel*, Berlin
Werkzeugmechaniker, Master
of Arts in ökonomischen &
soziologischen Studien,
MTM & REFA-Ausbildung
Tarifpolitische Seminare,
Entgelt-Arbeitszeit-Leistungspolitik. Betriebs- und volkswirtschaftliche Seminare
Peter Zismer
Selbstständiger Unternehmensberater:
Sucht- und Sozialberatung für
Vorgesetzte und Betriebsräte
in diversen Firmen, Mobbingberatung, psychologischer Berater
Willi-Bleicher-Str. 1, 97816 Lohr
Telefon: 0 93 52/5 06 – 0
Fax:
0 93 52/5 06 – 121
E-Mail: lohr@igmetall.de
Internet: www.bildung-beratung.igm.de
IG Metall-Bildungszentrum Berlin
Kürzel/Seminarnummer:
BB, BE, BL, BO, BS, BT, BW, BX
Am Pichelssee 30, 13595 Berlin
Telefon: 0 30/3 62 04 – 0
Fax:
0 30/3 62 04 – 100
E-Mail: pichelssee@igmetall.de
Internet: www.pichelssee.igmetall.de
IG Metall-Bildungszentrum Beverungen
Kürzel/Seminarnummer: WA, WB,
WD, WX
Elisenhöhe, 37688 Beverungen
Telefon: 0 52 73/36 14 – 0
Fax:
0 52 73/36 14 – 13
E-Mail: WBS@igmetall.de
Internet: www.bs-wbs.igmetall.de
IG Metall-Bildungszentrum
Sprockhövel
Kürzel/Seminarnummer: SB, SE, SF, SG,
SH, SI, SK, SL, SM, SN, SX
Otto-Brenner-Str. 100,
45549 Sprockhövel
Telefon: 0 23 24/7 06 – 0
Fax:
0 23 24/7 06 – 330
E-Mail: sprockhoevel@igmetall.de
Internet: www.igmetall-sprockhoevel.de
Kritische Akademie Inzell
Kürzel/Seminarnummer: AK, KX
Salinenweg 45, 83334 Inzell
Telefon: 0 86 65/9 80 – 0
Fax:
0 86 65/9 80 – 555
E-Mail: info@kritische-akademie.de
Internet: www.kritische-akademie.de
IG Metall-Jugendbildungszentrum
Schliersee
Kürzel/Seminarnummer: JA, JB
Unterleiten 28, 83727 Schliersee
Telefon: 0 80 26/92 13 – 0
Fax:
0 80 26/92 13 – 2 99
E-Mail: schliersee@igmetall.de
Internet: www.igm-schliersee.de
176
Anmelden, freistellen, teilnehmen
PREISE DER ZENTRALEN SEMINARE DER IG METALL 2015
Was kostet mein Seminar – oder wie errechnet sich die Kategorie?
LOHR - BAD ORB, BERLIN, SPROCKHÖVEL, BEVERUNGEN
Kategorie
Gesamtpreis in €
Seminardauer
A
B
C
D
E
F
G
H
I
791,40
1.031,40
1.181.40
1.319,00
1.381,40
1.469,00
1.669,00
1.769,00
2.705,60
3 Tage
3 Tage
3 Tage
5 Tage
3 Tage
5 Tage
5 Tage
5 Tage 2 Wochen
Einzelpreis
1 Tag
Und so setzt sich der Seminarpreis in Euro im Einzelnen zusammen:
Übernachtung
225,00
225,00
225,00
375,00
225,00
375,00
375,00
375,00
900,00
75,00
Verpflegung
135,00
135,00
135,00
225,00
135,00
225,00
225,00
225,00
540,00
45,00
360,00
360,00
360,00
600,00
360,00
600,00
600,00
600,00
1.440,00
120,00
41,40
41,40
41,40
69,00
41,40
69,00
69,00
69,00
165,60
13,80
l Betrag
401,40
401,40
401,40
669,00
401,40
669,00
669,00
669,00
1.605,60
133,80
Seminarkosten
(steuerfrei)
390,00
630,00
780,00
650,00
980,00
800,00
1.000,00
1.100,00
1.100,00
je nach
Aufwand
A
791,40
B
1.031,40
C
1.181,40
D
1.319,00
E
1.381,40
F
1.469,00
G
1.669,00
H
1.769,00
I
2.705,60
l Betrag
zzgl. MwSt.*
l Gesamtpreis der
jeweiligen Kategorie
* Die Mehrwertsteuersumme ergibt sich aus Übernachtung plus 7 %, Verpflegung plus 19 %.
Anmerkung: vorbehaltlich Preis- und Mehrwertsteuererhöhung, Stand: 07/2014.
Anmerkung: Bei zwei Wochen Seminardauer werden zwölf Tage ÜN/Verpflegung sowie
zehn Tage Seminarkosten berechnet.
Anmelden, freistellen, teilnehmen
177
JUGENDBILDUNGSZENTRUM SCHLIERSEE
Kategorie
Gesamtpreis in €
Seminardauer
KRITISCHE AKADEMIE INZELL
J
K
L
M
N
O
P
702,00
1.170,00
2.470,00
911,00
1.564,00
1.660,00
1.764,50
3 Tage
5 Tage
2 Wochen
1 Tag
3 Tage
4 Tage
5 Tage
6 Tage
Und so setzt sich der Seminarpreis in Euro im Einzelnen zusammen:
Übernachtung
Verpflegung
l Betrag
111,00
185,00
444,00
37,00
178,00
338,00
405,00
486,00
84,00
140,00
336,00
28,00
136,00
232,50
260,00
282,50
195,00
325,00
780,00
65,00
*2,00
*4,00
*5,00
*6,00
316,00
574,50
670,00
774,50
Mehrwertsteuer entfällt; steuerbefreit nach § 4 Nr. 25 UStG
Mehrwertsteuersatz ermäßigt nach §12 Abs. 2 Nr. 8a UstG
Seminarkosten
(steuerfrei)
l Gesamtpreis der
jeweiligen Kategorie
507,00
845,00
1.690,00
169,00
595,00
990,00
990,00
990,00
J
702,00
K
1.170,00
L
2.470,00
234,00
M
911,00
N
1.564,00
O
1.660,00
P
1.764,50
Hinweise zu Inzell: Veranstalter ist die Stiftung Bildung, Erholung und Gesundheitshilfe von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.
Das jeweilige Seminar findet in der Kritischen Akademie Inzell oder in einem nahegelegenen Hotel statt. Die angegebenen Preise gelten nur für
Seminare an der Kritischen Akademie Inzell. Ansonsten gelten die Preise für Unterkunft und Verpflegung des jeweiligen Veranstaltungsortes.
Auskünfte unter 08665/980-217. In der Seminargebühr ist auch die Nutzung der Lernplattform www.lernplus.de nach dem Seminar inkludiert.
* Kurbeitrag
178
Anmelden, freistellen, teilnehmen
DAS BILDUNGSANGEBOT DER IG METALL
Hinweise für die Teilnahme an zentralen Seminaren der IG Metall
1. Das Bildungsangebot
Das Bildungsangebot der IG Metall umfasst örtliche,
regionale und zentrale Seminare. Für die zentralen, das
heißt bundesweit zugänglichen, Bildungsangebote der
IG Metall und ihrer Bildungszentren gelten die folgenden
Teilnahmebedingungen. Für die Seminarangebote der
regionalen Kooperationspartner und der IG Metall Verwaltungsstellen sowie der Kritischen Akademie Inzell gelten
jeweils besondere Konditionen und Preise, die beim
jeweiligen Veranstalter erhältlich sind.
2. Wer kann teilnehmen?
Für alle zentralen Seminare der IG Metall gilt, dass sie
grundsätzlich für jedermann offen sind, das heißt, auch
nicht in der IG Metall organisierte Arbeitnehmer(innen)
können sich zu diesen Seminaren anmelden. Für manche
Seminare wird der vorhergehende Besuch eines anderen
Seminars als Grundlage empfohlen. Diese Empfehlungen stellen keine zwingenden Teilnahmevoraussetzungen dar, sie geben das vom Teilnehmenden erwartete
Vorwissen wieder, das auch auf anderem Wege als dem
empfohlenen Seminar erworben werden kann (z. B.
Besuch anderer Seminare, Erfahrungswissen, Selbststudium, usw.).
3. Beratung durch Bildungsbeauftragte und
Verwaltungsstellen
Betriebliche Bildungsbeauftragte/Bildungsberater(innen)
und die IG Metall-Verwaltungsstellen beraten gerne
bei Einzelfragen rund ums Seminarprogramm. Sie sind
behilflich bei der Inanspruchnahme der unterschiedlichen
Freistellungsmöglichkeiten.
4. Anmeldung zum Seminar
Die Anmeldung zu den zentralen Seminaren der IG Metalll
nimmt die örtliche Verwaltungsstelle der IG Metall entgegen bzw. der durch sie beauftragte Bildungsberater
im Betrieb. Mit erfolgter Anmeldung im elektronischen
Seminarverwaltungsprogramm der IG Metall gelten
die Teilnahmevoraussetzungen entsprechend Punkt 2
als geprüft und erfüllt.
5. Freistellungsansprüche und Freistellungsmöglichkeiten für die Teilnahme an Seminaren
Liegen zu einer Bildungsveranstaltung mehrere Freistele
lungsansprüche vor, so ist die für die IG Metall günstigste
zu wählen.
a) Betriebsratsmitglieder und Mitglieder der Jugend- und
Auszubildendenvertretung werden für die Teilnahme
an Seminaren freigestellt, wenn die Seminare die für ihre
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Betriebsratstätigkeit erforderlichen Kenntnisse (§ 37.6
BetrVG) vermitteln.
Für die Seminare nach § 37.6 BetrVG verantwortet der
Funktionsbereich Gewerkschaftliche Bildungsarbeit, dass
die Seminarinhalte entsprechend den rechtlichen Bedingungen entwickelt und im Seminar gestaltet werden. Bei
allen Freistellungen für Betriebsratsmitglieder, Mitglieder
der Jugend- und Auszubildendenvertretung und Mitglieder
der Schwerbehindertenvertretung sind ein Entsendebeschluss sowie eine entsprechende Mitteilung an den
Arbeitgeber erforderlich.
Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung können
für Seminare nach § 96.4 und § 96.8 SGB IX ebenfalls von
der Arbeit freigestellt werden.
b) Die zentralen Seminare der IG Metall-Bildungszentren
nach § 37.7 BetrVG werden vom Hessischen Sozialministerium anerkannt. Grundlage für die Anerkennung der Seminare nach § 37.7 BetrVG sind die Themenpläne zu den
einzelnen Bildungsveranstaltungen. Das Aktenzeichen
dafür ist bundesweit gültig. Die Unterlagen gehen den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit der Einladung zu.
c) Arbeitnehmer(innen) können für fünf Tage im Jahr
(zehn Tage innerhalb von zwei Jahren) für gesellschaftspolitische, in einigen Bundesländern auch für berufliche
Weiterbildung von der Arbeit freigestellt werden. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltung als Bildungsurlaubs-
179
seminar anerkannt ist. In den Bundesländern Bayern,
Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen existieren
keine Bildungsurlaubsgesetze. Für die Seminare nach
Bildungsurlaubsgesetz liegen in der Regel die Anerkennungen der einzelnen Bundesländer vor. Die Bildungsurlaubsgesetze der Länder bewerten die Seminarinhalte
unterschiedlich, deshalb liegen die Anerkennungen bei
e
einigen Bildungsurlaubsseminaren nicht komplett für alle
zwölf Bundesländer vor. Bitte vor Ort in der Verwaltungsnstelle bzw. im Internet oder Extranet zeitnah die Anerkennung abrufen. Voraussetzung für die Inanspruchnahme
des Bildungsurlaubs ist ein Antrag bzw. eine Mitteilung
en
an den Arbeitgeber. Die nach den Bildungsurlaubsgesetzen
gen.
der Länder unterschiedlichen Fristen bitte berücksichtigen.
6. Kosten
Die in diesem Bildungsprogramm aufgeführten zentralen Seminare verstehen sich als Pauschalangebote, die
von einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nur im
Gesamtpaket – bestehend aus Seminar, Unterkunft und
Verpflegung – gebucht werden können. Die Buchung
einzelner Teilleistungen (z. B. Seminar ohne Übernachtung) ist nicht möglich. Die in unserem Pauschalangebot
enthaltenen Gesamtkosten sind auch dann zu bezahlen,
wenn einzelne Teilleistungen nicht in Anspruch genommen wurden.
l
180
Anmelden, freistellen, teilnehmen
Bei Seminaren nach § 37.7 BetrVG und nach einem
Bildungsurlaubsgesetz übernimmt die IG Metall für ihre
Mitglieder die Seminargebühren sowie die Kosten für
Unterkunft und Verpflegung. Nichtmitglieder tragen die
Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Seminargebühren
und Anreise selbst.
Die in diesem Seminarprogramm abgedruckten Preise
der zentralen Seminare sind Bruttopreise. Sie behalten
ihre Gültigkeit bis zur Veröffentlichung einer neuen Preisliste seitens der IG Metall. Alle Preisangaben sind vorbehaltlich Irrtum und nachträglicher Steuererhöhungen.
Den Teilnehmer(inne)n nach § 37.6 BetrVG bzw. nach
§ 96.4 SGB IX gehen mit der Reservierungsbestätigung
zum Seminar die rechtsverbindlichen Preise zu.
7. An- und Abreise
Die An- und Abreise zum Seminar nach § 37.7 BetrVG und
nach einem Bildungsurlaubsgesetz wird entsprechend
der Organisationsrichtlinie für die Bildungsarbeit der IG
Metall erstattet. Dabei wird der günstigste Tarif – Bundesbahn zweite Klasse bzw. Sparpreise – zugrunde gelegt.
Bei Anreise mit dem PKW werden 0,11 Euro pro Kilometer
erstattet. Die Erstattung erfolgt bargeldlos.
8. Kinderbetreuung
Im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel (in Einzelfällen
auch in anderen Bildungszentren) werden Kinder im Alter
von drei bis zwölf Jahren während der Seminarzeiten
in einem eigenen Kindergarten betreut. Den Seminareinladungen für das IG Metall-Bildungszentrum
Sprockhövel liegen Anmeldebögen für die Kinder bei.
Ein Anspruch auf Kinderbetreuung besteht nicht.
9. Ausfallkosten
Die IG Metall-Bildungszentren behalten sich vor, unentschuldigt fernbleibenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern Ausfallkosten in Form einer Verwaltungspauschale zu berechnen. Bei einer Absage durch die Teilneh-merin/den Teilnehmer bis spätestens vier Wochen vor
dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn entstehen keine
Stornokosten. Bei späterer Absage werden 80 % der Hotelkosten und 50 % der Seminarkosten in Rechnung gestellt.
Bei Nichtanreise wird der komplette Preis fällig.
10. Seminarabsage
Die IG Metall behält sich vor, insbesondere bei zu geringer Nachfrage das Seminar abzusagen. Die durch eine
Seminarabsage eventuell entstandenen Kosten werden
nicht erstattet. Wir empfehlen daher ausdrücklich,
Fahrkarten zur Anreise erst nach erfolgter Einladung zum
Seminar zu kaufen.
Anmelden, freistellen, teilnehmen
181
Der Schulungsanspruch des Betriebsrates nach § 37.6 BetrVG
Die Erforderlichkeit bei Seminaren nach § 37 Abs.
6 BetrVG und § 96 Abs. 4 SGB IX. Die Seminare nach
§ 37 Abs. 6 BetrVG und § 96 Abs. 4 SGB IX vermitteln
Kenntnisse, die für die Arbeit des Betriebsrates bzw. der
Jugend- und Auszubildendenvertretung und der Schwerbehindertenvertretung erforderlich sind. Erforderlich
sind Kenntnisse, die der Betriebsrat braucht, um seine
aktuellen und künftigen Aufgaben sach- und fachgerecht zu bearbeiten.
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dazu festgestellt: „Seminare sind nicht nur dann erforderlich
im Sinne von § 37 BetrVG, wenn sie Wissen über neue
Gesetze, Tarifverträge usw. vermitteln; es kommt
vielmehr auf die konkrete Situation im Betrieb und
den Betriebsrat an. Das vermittelte Wissen muss einen
unmittelbaren Bezug zur Betriebsratstätigkeit haben,
wobei es sich sowohl um Grundwissen als auch Spezialkenntnisse handeln kann“ (BAG-Beschluss vom
6.5.75 – 1 ABR 135/73 – BB1975, 1112; DB 1975, 1947).
Ein detaillierter Themenplan zu den einzelnen Seminaren ist vorab bei der zuständigen Verwaltungsstelle
erhältlich oder über das Extranet der IG Metall zugänglich. Außerdem liegt er den Einladungsunterlagen zum
Seminar bei. In den Seminaren nach § 37 Abs. 6 BetrVG
werden auch Grundkenntnisse vermittelt, die für die
Schwerbehindertenvertretungen von Bedeutung sind.
§ 37 Abs. 6 BetrVG begründet keinen Individualanspruch. Die Inanspruchnahme erfordert einen
Beschluss des Betriebsrates.
Der Betriebsrat, nicht das Betriebsratsmitglied oder
das Mitglied der JAV, das zum Seminar fahren soll,
muss dem Arbeitgeber die Teilnahme und die zeitliche
Lage des Seminars mitteilen.
Die Vertrauensleute der Schwerbehinderten entscheiden nach § 96 Abs. 4 SGB IX selbstständig,
ob sie an einem Seminar teilnehmen wollen. Sie haben
e und die zeitliche Lage
dem Arbeitgeber die Teilnahme
mitzuteilen.
182
Anmelden, freistellen, teilnehmen
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Wenn der Arbeitgeber blockt
Der Arbeitgeber bestreitet die Erforderlichkeit des Lehrgangs.
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Der Arbeitgeber hält die betrieblichen Belange
für nicht genügend berücksichtigt.
HANDELN
HANDELN
Der Arbeitgeber kann ein
arbeitsrechtliches Verfahren einleiten, wenn er die
Schulungsteilnahme des
BR-Mitglieds verhindern
will.
… wenn der Arbeitgeber die Erforderlichkeit bestreitet, sofort eine Betriebsratssitzung einberufen. Beschließen, dass
der BR an der Schulung festhält, und die
Erforderlichkeit ordentlich begründen.
Den Beschluss mit der Begründung dem
Arbeitgeber mitteilen.
Der Arbeitgeber muss die
Einigungsstelle anrufen.
Sie entscheidet über
die zeitliche Teilnahme.
Daher frühzeitig Mitteilung an den Arbeitgeber.
Das BR-Mitglied nimmt
gegen den Willen
des Arbeitgebers an der
Schulung teil, …
… wenn der Arbeitgeber kein gerichtliches
Verfahren einleitet oder nicht auf den
Beschluss des Betriebsrates reagiert oder
kurzfristig ohne vorherige Ankündigung
die Seminarteilnahme verhindern will.
Der Arbeitgeber verweigert die Zahlung der
Seminarkosten und des
Entgeltausfalls.
SEMINARKOSTEN
ENTGELTAUSFALL
Der Betriebsrat leitet nach Rücksprache mit der
IG Metall-Verwaltungsstelle ein Beschlussverfahren
zur Kostentragung durch den Arbeitgeber beim
Arbeitsgericht ein.
Das einzelne BR-Mitglied muss seinen Entgeltausfall
im arbeitsrechtlichen Urteilsverfahren einklagen.
Dazu die IG Metall einschalten und Rechtsschutz
beantragen.
… wenn der Arbeitgeber die betriebliche
Notwendigkeit bestreitet, sofort eine
Betriebsratssitzung einberufen. Beschließen, dass der BR an der zeitlichen Lage
der Schulung festhält, und begründen
oder mit dem Arbeitgeber einen anderen
Schulungstermin vereinbaren und dafür
Entgegenkommen bei anderen Seminaren vom Arbeitgeber einfordern.
… wenn der Arbeitgeber die Einigungsstelle nicht anruft oder kurzfristig
(ca. 2 Wochen vorab) trotz frühzeitiger
Anmeldung die Teilnahme am Seminar
verhindern will.
Anmelden, freistellen, teilnehmen
183
NA CH
37. 7 Bet rVG
Musterbrief: Mitteilung an den Arbeitgeber
über Seminarteilnahme nach § 37 Abs. 7 BetrVG
An die Geschäftsleitung im Hause:
Datum
Abs.: Betriebsrat
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Betriebsrat hat in seiner Sitzung am
beschlossen, dass das Betriebsratsmitglied
entsprechend seines Schulungsanspruchs nach
§ 37 Abs. 7 BetrVG das Seminar
besuchen wird.
Datum
Das Seminar findet statt in der Zeit vom
bis zum
und wird durchgeführt vom IG Metall-Bildungszentrum
Datum/Uhrzeit
Str./Nr.
Seminartitel
PLZ/Ort
Datum/Uhrzeit
Ort/Anschrift.
Die Schulungsveranstaltung ist von der obersten
Arbeitsbehörde des Landes unter dem Aktenzeichen
i. S. d. § 37 Abs. 7 BetrVG als geeignet anerkannt worden.
Das Seminarprogramm fügen wir als Anlage bei.
Mit freundlichen Grüßen
Betriebsratvorsitzende(r)
Firma
Name
Unterschrift
l Der Antrag steht im Extranet unter
www.extranet.igmetall.de/seminare
als Formular zur Verfügung.
184
Anmelden, freistellen, teilnehmen
NA CH
37. 6 Bet rVG
Musterbrief:
Buchungsformular für ein IG Metall-Seminar
Bitte vom Arbeitgeber ausfüllen lassen und an das Bildungszentrum senden!
Ort/Datum
Datum
IG Metall Bildungszentrum
Seminarplatzbuchung
Frau/Herr
wird unter Einhaltung der vorgegebenen Bestellfrist
zum folgenden Seminar verbindlich angemeldet:
Bildungszentrum
Name
Seminarnummer
Str./Nr.
PLZ/Ort
t Adressliste auf Seite 175.
Seminartitel
Termin von/bis
Die Rechung inklusive
+
€ Seminarkosten
€ Kosten Übernachtung
=
€
und Verpflegung
in Höhe von
bitte an folgende Firmenanschrift unter Angabe der Buchungs-/
Bestell-Nr. senden:
Firma
l Der Antrag steht im Extranet unter
www.extranet.igmetall.de/seminare
als Formular zur Verfügung.
Nachfolgende Hinweise werden Vertragsbestandteil:
Ausfallkosten: Die IG Metall behält sich vor, für das unentschuldigte
Fernbleiben des Teilnehmenden Ausfallkosten in Form einer Verwaltungspauschale zu berechnen. Ferner behält sich die IG Metall vor,
insbesondere aufgrund zu geringer Nachfrage das Seminar abzusagen.
Durch Seminarbsagen entstandene Kosten werden nicht übernommen.
Str./Nr.
PLZ/Ort
Ort/Datum
Firmenstempel/Unterschrift
Bestellfrist: Bis spätestens 8 Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn muss die Anmeldung dem Veranstalter vorliegen. Die Rechnungssumme wird innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungserteilung ohne
Abzug fällig.
Die Mehrwertsteuersumme ergibt sich aus:
Übernachtung plus 7 %, Verpflegung plus 19 %
Anmelden, freistellen, teilnehmen
185
NA CH 37. 6 Bet rVG
IN VER BIN DU NG
MIT 40 Bet rVG
Musterbrief: Mitteilung an den Arbeitgeber
über Seminarteilnahme nach § 37 Abs. 6 BetrVG
An die Geschäftsleitung im Hause:
Datum
Abs.: Betriebsrat
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Betriebsrat hat in seiner Sitzung am
beschlossen, das Betriebsratsmitglied
zu diesem Seminar zu entsenden
Das Seminar beginnt am
und endet am
Es wird durchgeführt vom IG Metall-Bildungszentrum
Die Inhalte des Seminars sind i. S. d. § 37 Abs. 6 BetrVG
erforderlich für die Arbeit des Betriebsrates.
Das Seminarprogramm fügen wir als Anlage bei.
Wir gehen davon aus, dass Ihrerseits keine Einwände gegen
die Seminarteilnahme von Herrn/Frau
bestehen.
Datum
Seminartitel.
Str./Nr.
Datum/Uhrzeit
PLZ/Ort
Datum/Uhrzeit.
Ort/Anschrift.
Nummer
Name
Mit freundlichen Grüßen
Betriebsratvorsitzende(r)
Firma
Name
Unterschrift
l Der Antrag steht im Extranet unter
www.extranet.igmetall.de/seminare
als Formular zur Verfügung.
Wir wissen weiter!
Bildungsprogramm der IG Metall 2015
Das ganze Programm in zwei Teilen
Bildungsberatung und Bildungswerbung
Zur besseren Übersichtlichkeit sind unsere
Bildungsangebote in zwei Heften:
Zur Unterstützung der betrieblichen
Bildungsberatung stellen wir unser
Konzept „Eine Stunde für die Bildung“
im Extranet der IG Metall zur Verfügung. Es beinhaltet wertvolle Tipps,
Informationen und Hilfsmittel zur Bildungsplanung
und -beratung einzelner Kolleg(inn)en und Gremien.
Das Heft „Für Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und JAVen“ enthält alle Seminare
nach § 37.6 und § 96.4 SGB IX.
Zu finden unter www.extranet.igmetall.de
> Praxis > Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
> Bildungsplanung
IG Metall
FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit
Wilhelm-Leuschner-Straße 79
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069/66 93 – 25 08
Fax: 069/66 93 – 24 67
www.igmetall.de/bildung
Prod.-Nr. 6206–48786
Das Heft „Für Aktive in Betrieb und Gesellschaft“ beinhaltet alle Seminare für interessierte Beschäftigte, betriebliche Interessenvertreter und Multiplikatoren nach Bildungsurlaubsgesetz und § 37.7 BetrVG.
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