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(WS14/15): Foliensatz - am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
MA-Übung „Einführung in MS Dynamics NAV“ – WS 2014/2015
Einführung in
MS Dynamics NAV
Justus-Liebig-Universität Gießen
Wintersemester 2014/2015
Prof. Dr. Axel C. Schwickert
Dipl.-Kffr. Nicole Bodenbender
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
1
Organisatorisches zur Übung im MA-Modul „IT-Governance“
 Übung:
Donnerstags, 12.15 – 13.45 Uhr
 Hörsaal:
PC-Pool/HS 27
 Klausur:
Termin noch offen / Stoff = Vorlesung + Übung
 Punkte:
6 MA-Credits durch erfolgreiche Teilnahme an
einer 90-Minuten-Klausur der parallel stattfindenden
Vorlesung „IT-Governance“
 Dozent:
Dipl.-Kffr. Nicole Bodenbender
Professur für BWL und Wirtschaftsinformatik
an der Justus-Liebig-Universität Gießen
WWW
http://wiwi.uni-giessen.de/news/liste/schwickert/
E-Mail: nicole.bodenbender@wirtschaft.uni-giessen.de
 Fragen:
Bitte per E-Mail
oder Sprechzeit nach den Übungen
oder Sprechzeit nach Vereinbarung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
2
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Organisatorisches zur Übung im MA-Modul „IT-Governance“
 Übungs-Termine:
Donnerstags,
12.15 Uhr (s. t.)
bis 13.45 Uhr
eins
 Übungs-Ort:
Übung im
PC-Pool des
Fachbereichs
1.
Donnerstag, 16. Oktober 2014  WBT 1 + WBT 2
2.
Donnerstag, 23. Oktober 2014  WBT 3 + WBT 4
3.
Donnerstag, 30. Oktober 2014  PC-Pool (Eingangsprfg.)
4.
Donnerstag, 06. November 2014  PC-Pool + WBT 5
5.
Donnerstag, 13. November 2014  PC-Pool
6.
Donnerstag, 20. November 2014  PC-Pool + WBT 6
7.
Donnerstag, 27. November 2014  PC-Pool
8.
Donnerstag, 04. Dezember 2014  PC-Pool
9.
Donnerstag, 11. Dezember 2014  Übungsaufgaben
10. Donnerstag, 18. Dezember 2014  Fallstudienbearbeitung
11. Donnerstag, 15. Januar 2015  Fallstudienbearbeitung
12. Donnerstag, 22. Januar 2015  PC-Pool
13. Donnerstag, 29. Januar 2015  Fallstudienbearbeitung
14. Donnerstag, 05. Februar 2015  PC-Pool
14. Termin wird noch bekannt gegeben  Abschlussklausur
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
3
Material & Service
1. Scriptum  Frei im Download-Center
 Übungsfolien = Scriptum = klausurrelevanter Stoff mit „Lessons learnt“
 Achtung: Scriptum ist kein Lesebuch, sondern „Begleitmaterial“
2. Reader  Geschützt im Download-Center
 Kennung: student / Passwort: abc123
 Begleitmaterial zur Vertiefung des Stoffes: Durcharbeiten !!
3. Übungsaufgaben  Frei im Download-Center
 Sammlung alter Klausuraufgaben mit Lösungshinweisen
4. Diskussionsforum  Frei über die Web Site
 Öffentliches Forum zur Vorlesung für alle org. und inhaltliche Fragen
5. Klausur-Training  Sitzung + Begleitmaterial
 Letzte Vorlesungssitzung = Klausur-Training plus F&A
6. Klausur-Ergebnisse online  Geschützt im Download-Center
 Kennung: student / Passwort: abc123
7. Übungs-Evaluation online  Geschützt im Download-Center
 Kennung: student / Passwort: abc123
 Ergebnisse frei zugänglich nach Abschluss der Evaluation
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
4
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WS 2014/15
Web Site zur zentralen Informationsversorgung
http://wi.uni-giessen.de
Über die Web Site erhalten Sie
aktuelle Informationen und per
Download alle Skripte zu allen
Lehrveranstaltungen.
Papieraushänge und gedruckte
Skripte nur in (angekündigten)
Ausnahmefällen !
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
5
Web Site zur zentralen Informationsversorgung
http://wi.uni-giessen.de
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6
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Web Site zur zentralen Informationsversorgung
Alle Informationen zur
Veranstaltung
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7
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Alle WBT dauerhaft
verfügbar
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8
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WS 2014/15
Literatur-Hinweise zur Übung

Abts, Dietmar; Mülder, Wilhelm:
Grundkurs Wirtschaftsinformatik –
Eine kompakte und praxisorientierte
Einführung, 5. Auflage, Wiesbaden:
Friedr. Vieweg & Sohn Verlag 2004.

Lusczak, Andreas; Singer, Robert:
Microsoft Dynamics NAV 2009 –
Grundlagen: Kompaktes Anwenderwissen
zur Abwicklung von Geschäftsprozessen, 1.
Auflage, Deutschland: Microsoft Press
2009.
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Literatur-Hinweise zur Übung
 Das Wirtschaftsstudium - WISU:
Allgemein sehr förderlich für Studierende der Wirtschaftswissenschaften
 Weitere: siehe READER zur Vorlesung (Download-Center)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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WS 2014/15
Ziele der Übung
Ziele der Übung „ERP-Systeme“
 Grundlagen von ERP-Systemen
 Definition des ERP-Begriffs
 Abgrenzung und Einordnung von ERP-Systemen
 Hintergründe und Zusammenhänge der Abbildung von
Geschäftsprozessen am Beispiel von „MS Dynamics NAV“
 Nachvollziehen unternehmensübergreifender
betriebswirtschaftlicher Prozessabläufe
 Praktischer Umgang mit dem ERP-System „MS Dynamics NAV“
 Erwerben von Qualifikationen im Bereich Eigenstudium und
Teamkompetenz
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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Die Cronus AG
Die Cronus AG
 …mittelständisches Unternehmen der Möbelbranche mit
Unternehmensstandort Gießen,
 …stellt Büromöbel her und vertreibt sie direkt an andere
Unternehmen (z. B. Möbelhäuser) oder auch
an Groß- und Einzelhändler,
 …wichtig: nahezu alle Abteilungen
der Cronus AG sind an der Abwicklung
eines Kundenauftrags vom Auftragseingang bis zur Auslieferung der Ware
beteiligt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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WS 2014/15
Die Abteilungen der Cronus AG
Die Abteilungen der Cronus AG
 Die Cronus AG ist in mehrere Abteilungen untergliedert, die
sich den primären und sekundären Aktivitäten innerhalb des
Wertschöpfungsprozesses zuordnen lassen.
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Cronus
CronusAG
AG
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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Abläufe in der Cronus AG
Abläufe in der Cronus AG
 Der Auftragsbearbeitungsprozess erfolgt in der Cronus AG
entlang der Wertschöpfungskette. Zwischen den Abteilungen
der Cronus AG existieren verschiedenste Leistungsbeziehungen.
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Lieferanten
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Lager
Primäre Aktivitäten
Kunden
Legende:
Informationsfluss
Warenfluss
Geldfluss
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
A
Einführung in ERP-Systeme
B
Vertrieb und Einkauf
C
Lager und Produktion
D
Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
15
Gliederung
A Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
1. Enterprise Resource Planning (ERP)
2. Grundlagen von ERP-Systemen
3. Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
4. Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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WS 2014/15
A.1 Enterprise Resource Planning (ERP)
 Enterprise Resource Planning (ERP)
 Zweck: Planung der im Unternehmen vorhandenen
Ressourcen
 Ziel: ein möglichst effizienter Einsatz von Ressourcen
für den betrieblichen Ablauf und die Optimierung der
Steuerung von Geschäftsprozessen
→ die Gesamtaufgabe des Enterprise Resource Planning
wird in Unternehmen
idealerweise durch
sogenannte ERPSysteme unterstützt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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A.1 Enterprise Resource Planning (ERP)
 Unternehmensziele mit ERP

Ein Unternehmen wird nur erfolgreich bestehen können, wenn es dem
Unternehmen gelingt,

sich durch schnelle Produktmodifikation und Flexibilität im Unternehmen
den Marktveränderungen und Kundenwünschen anzupassen und

mit seinen Kosten den Marktpreisen zu folgen.
Qualität
Kosten
Zeit
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
A Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
1. Enterprise Resource Planning (ERP)
2. Grundlagen von ERP-Systemen
3. Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
4. Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Vor der Einführung von ERP-Systemen:


Jede Abteilung arbeitet mit eigenen Software-Lösungen
…die abteilungsübergreifend nicht miteinander verbunden sind.
Vertrieb
Lager
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Produktion
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WS 2014/15
A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Vor der Einführung von ERP-Systemen:


Die fachlich verbundenen Abteilungen nutzen technisch
unverbundene Insel-Systeme.
Probleme: Mehrfacherfassungen, Medienbrüche, Zeitaufwand
Inselsysteme
Vertrieb
•
•
•
Verkaufsaufträge
Kundenstamm
Artikelstamm
•
•
Lagerbestand
Artikelstamm
•
•
•
Einkaufsbestellungen
Lieferantenstamm
Artikelstamm
Lager
Einkauf
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Weg von der Insel-Lösung hin zu integrierten Software-Lösungen
 In ERP-Systemen sind die fachlichen Aufgaben der Abteilungen
eines Unternehmens auch technisch integriert.
 Ermöglicht z. B. die Bearbeitung von Aufträgen ohne Medienbrüche
und Mehrfacherfassungen.
→ …die Grundidee der betriebswirtschaftlichen
ERP-Software war entstanden.
→
Die ersten Lösungen beinhalteten
ein zentrales System, das die
Daten speicherte und
→
Zugänge zu den einzelnen
Abteilungen, die unternehmensintern zeitgleich auf
die Daten zugreifen konnten.
ERP-System
Finanzen
Einkauf
Produktion
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ERPDatenbank
Vertrieb
Lager
22
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Funktionsbereiche von ERP-Systemen
 ERP-Systeme können Unternehmen in den unterschiedlichsten
Funktionen unterstützen.
ERP II
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
C
R
M
Cronus
CronusAG
AG
SCM
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
23
A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Supply Chain Management
 Das Supply Chain Management (SCM) verfolgt den Gedanken der
Integration von Vorlieferanten und Abnehmern mit der Integration
aller unternehmensinternen Prozesse.
 Das SCM kann somit als ein "Lieferanten-Hersteller-Kunden-Verbund" beschrieben werden.
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Lieferanten
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Cronus
CronusAG
AG
SCM-System
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
A.2 Grundlagen von ERP-Systemen
 Customer Relationship Management
 Unter Customer Relation Management (CRM) versteht man die
Kommunikationspolitik eines Unternehmens. Das CRM ist vollständig an den Kundenbedürfnissen ("Support") ausgerichtet.
 Die Kommunikations-, Distributions- und die Angebotspolitik werden
integriert an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet.
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Lieferanten
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Cronus
CronusAG
AG
Kunden
CRM-System
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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Gliederung
A Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
1. Enterprise Resource Planning (ERP)
2. Grundlagen von ERP-Systemen
3. Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
4. Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 Auswahl eines ERP-Systems

…die richtige Entscheidung treffen.
Kosten
Qualität
Wartung
Requirements
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 Auswahl eines ERP-Systems
Standard-ERP-Systeme
Individual-ERP-Systeme
 Anonymer Markt
 Speziell an Bedürfnisse und
Anforderungen eines Unternehmens angepasst
 Hohe Anzahl von Kunden und
Anwendern
 Spezifische Anforderungen der
Benutzer unbekannt
 Customizing nicht erforderlich
 Großer, aber nur allgemein
vordefinierter Funktionsumfang
 Enthält alle Funktionen der Prozesskette, die für Abwicklung der
Geschäftsprozesse benötigt
werden
 Konfiguration von Teilfunktionen
(Customizing) möglich
 Nachteil: hohe Anschaffungskosten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 Auswahlkriterien für ERP-Systeme I
Funktionsumfang
Zukunftsfähigkeit
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 Auswahlkriterien für ERP-Systeme II
Usability
Performance
Kosten-NutzenVerhältnis
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 Auswahlkriterien für ERP-Systeme III
Flexibilität
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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A.3 Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
 ERP-Systemanbieter
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
A Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
1. Enterprise Resource Planning (ERP)
2. Grundlagen von ERP-Systemen
3. Auswahl und Einführung eines ERP-Systems
4. Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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A.4 Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
Adressleiste
Abteilungen
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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WS 2014/15
A.4 Die Benutzeroberfläche von MS Dynamics NAV
Arbeitsbereich
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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Gliederung
A
Einführung in ERP-Systeme
B
Vertrieb und Einkauf
C
Lager und Produktion
D
Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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WS 2014/15
Gliederung
B Vertrieb und Einkauf
1. Die Abteilung Vertrieb
2. Debitoren- & Verkaufsverwaltung
3. Die Abteilung Einkauf
4. Kreditoren- & Einkaufsverwaltung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
37
B.1 Die Abteilung Vertrieb
 Die Aufgaben des Vertriebs im Überblick

Bearbeitung von Verkaufsaufträgen

Bearbeitung von Verkaufsreklamationen
und -gutschriften

Aktualisierung und Pflege von Debitorenund Artikelstammdaten
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
38
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.1 Die Abteilung Vertrieb
 Der Auftragsbearbeitungsprozess…

…beginnt in der Regel im Vertrieb, z. B.

wenn ein Kunde der Cronus AG einen Verkaufsauftrag erteilt.

Die darin enthaltenen Artikel müssen ggf. beschafft oder produziert werden, bevor sie an den Kunden versendet werden
können.
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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B.1 Die Abteilung Vertrieb
Ein neuer Kunde fordert ein Angebot an, das später
ggf. in einen Auftrag umgewandelt werden kann.
 Neuen Kunden in MS Dynamics NAV anlegen,
 Angebot erstellen, beim Kunden nachfassen und
 …bei Erfolg in Auftrag umwandeln.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
40
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B.1 Die Abteilung Vertrieb
Erstellung eines Verkaufsangebots
Erfassung eines Verkaufsauftrags
(rechtlich verbindlich)
Auftragsbestätigung
Lieferung (Warenausgang) und Rechnung
Zahlungseingang
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
41
B.1 Die Abteilung Vertrieb
Verkauf: Zugang zu Kontakten,
Debitoren, Verkäufern, Teams.
Auftragsabwicklung: Zugang zu
Debitoren, Angeboten, Aufträgen,
Verkaufsreklamationen und Verkaufsgutschriften.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
42
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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B.1 Die Abteilung Vertrieb
Aufgabe: Öffnen Sie das Modul „Verkauf
& Marketing“ und schauen Sie sich die
verschiedenen Aufgabenbereiche an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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B.1 Die Abteilung Vertrieb
 Beachte: Vertrieb und Einkauf sind
eng miteinander verknüpft

Basis des Vertriebswesens:
Debitoren- und Artikelstamm

Korrekte Stammdaten sind
Voraussetzung für die Arbeit
im Vertrieb
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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Gliederung
B Vertrieb und Einkauf
1. Die Abteilung Vertrieb
2. Debitoren- & Verkaufsverwaltung
3. Die Abteilung Einkauf
4. Kreditoren- & Einkaufsverwaltung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Der Debitorenstamm enthält alle wichtigen Informationen
und Daten zu den Kunden des Unternehmens

Register der Debitorenkarte:





Allgemein
Kommunikation
Fakturierung
Zahlung
Lieferung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
46
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Anlegen eines neuen Debitors…

…unter „Abteilungen/Verkauf & Marketing/Verkauf/Debitoren“

Schaltfläche „Neu“
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
47
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Aufgabe: Öffnen Sie die Debitoren-Übersicht…

…und schauen Sie sich den Debitor „Singstar AG“ genauer an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
48
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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Im Fenster Allgemein werden die allgemeinen Informationen zu dem
Debitor angegeben, wie die Adresse, eine Kontaktperson, der zuständige Verkäufer auf Seiten der Cronus AG etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Im Fenster Fakturierung werden die Bedingungen für die Erstellung der Rechnungen
an den Kunden bestimmt. Dort wird unter anderem der Debitor ausgewählt, an den
die Rechnung geschickt werden soll. Dieser muss nicht mit dem Debitor identisch
sein, an den die Lieferungen gehen. Für die Singstar AG gilt jedoch, dass Rechnungsempfänger und Debitor identisch sind.
In der Geschäfts- und Debitorenbuchungsgruppe werden Buchungen auf Sachkonten
im Finanzwesen entsprechend der ausgewählten Gruppe, die an dem Geschäftsvorgang beteiligt ist, vorgenommen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Im Fenster Zahlungen kann die Cronus AG ihren Kunden individuelle Zahlungskonditionen, z. B. unterschiedliche Zahlungsfristen und Skonti einräumen. Diese sind bei
guten Kunden relativ großzügig, ganz im Gegensatz zu neuen Kunden wie der Singstar AG, bei denen das Risiko eines Zahlungsausfalls besteht. Aus diesem Grund
räumen wir der Singstar AG ein Zahlungsziel von 21 Tagen ein.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Im Fenster Lieferung werden die Lieferbedingungen für unsere Kunden festgelegt.
Der Lagerortcode bestimmt das Lager, aus dem der Kunde, hier die Singstar AG,
bevorzugt beliefert werden soll. Des Weiteren wird dort festgelegt, ob die bestellten
Artikel als Teil- oder Komplettlieferung an den Kunden versendet werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Artikelstamm als zweite Basis der Vertriebsarbeit

Abrufbar unter „Abteilungen/Verkauf & Marketing/
Lager & Preise/Artikel“

Für das Vertriebswesen wichtige Informationen auf der
Artikelkarte im Register Fakturierung:




VK-Preis
Rech.-Rabatt zulassen
Artikelrabattgruppe
Verkaufseinheitencode
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
53
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Aufgabe: Öffnen Sie die Artikelübersicht und…

…schauen Sie sich den Artikel „Promi-Sofa, rot“ genauer an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Folgende Preisberechnungsfunktionen stehen in MS Dynamics NAV zur Verfügung



Verkaufspreise
Zeilenrabatte
Rechnungsrabatte
Verkaufspreise und Zeilenrabatte werden auf Ebene
des Artikels oder des Debitors angelegt, Rechnungsrabatte können lediglich auf Ebene des Debitors angelegt werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Verkaufspreise



…sind absolute Rabatte ab einer bestimmten Verkaufsmenge,
z. B. ab einer Verkaufsmenge von 10 Stück reduziert sich der
Verkaufspreis des Artikels Nr. 2024-S auf 1.600,00 €.
…und für einen bestimmten Debitor.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
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B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Zeilenrabatte



…sind prozentuale Rabatte ab einer bestimmten Verkaufsmenge,
z. B. ab einer Verkaufsmenge von 10 Stück reduziert sich der
Verkaufspreis des Artikels Nr. 2024-S um 10%.
…und für einen bestimmten Debitor.
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B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Rechnungsrabatte


…werden für einen bestimmten Debitor angelegt und greifen,
sobald der Verkaufsauftrag eine bestimmte Summe übersteigt,
z. B. ab einer Rechnungssumme von 18.000,00 € wird dem
Debitor ein Rabatt von 10% gewährt.
Beachte: Nicht über Artikelkarte, sondern nur
über Debitorenkarte aufrufbar unter „Verknüpfte Informationen/Verkauf/Rechnungsrabatte“.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
59
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Aufgabe: Preisberechnungsfunktionen (Teil 1)

Öffnen Sie nacheinander die verschiedenen
Preisberechnungsfunktionen:




Verkaufspreise,
Zeilenrabatte und
Rechnungsrabatte…
…für den Artikel „Promi-Sofa, rot“ und für die Singstar AG.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
60
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Debitorenpreisgruppen,
Debitorenrabattgruppen und Artikelrabattgruppen

…zum Anlegen von Verkaufspreisen und Zeilenrabatten
für ganze Gruppen von Debitoren und Artikeln
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Debitorenpreisgruppen
(Verkaufspreise)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
61
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Debitorenrabattgruppen
(Zeilenrabatte)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Die Debitorenpreisgruppe und die Debitorenrabattgruppe können in der Debitorenkarte im Register Fakturierung angegeben werden. Bestellt der Debitor die Mindestmenge eines in der zugeordneten Debitorenpreisgruppe bzw. Debitorenrabattgruppe
enthaltenen Artikels, so wird im Verkaufsauftrag der rabattierte Preis veranschlagt
bzw. der Zeilenrabatt automatisch berücksichtigt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Artikelrabattgruppen
(Zeilenrabatte)
In diesem Beispiel wurde ein Sonderrabatt für einen bestimmten Artikel festgelegt, der
für alle Debitoren gilt. Bestellt ein beliebiger Debitor 10 Stück des Artikels Nr. 2024-S,
wird ihm automatisch ein Zeilenrabatt von 10% gewährt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Aufgabe: Preisberechnungsfunktionen (Teil 2)

Öffnen Sie nacheinander die verschiedenen
Preisberechnungsfunktionen:



Debitorenpreisgruppen,
Debitorenrabattgruppen und
Artikelrabattgruppen
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
66
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsangebote und Verkaufsaufträge

Das Verkaufsangebot bildet die Vorstufe zum Verkaufsauftrag

Folgende Instrumente zur Auftragsabwicklung stehen in MS
Dynamics NAV zur Verfügung:




Verkaufsangebot
Verkaufsaufträge
Rahmenaufträge
Verkaufsrechnungen


Verkaufsreklamationen
Verkaufsgutschriften
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
67
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsangebot


Verkaufsangebote sind die letzte Stufe der Beantwortung einer
Kundenanfrage und haben die Gewinnung von Kundenaufträgen
zum Ziel.
Der Kunde kann das Angebot annehmen oder ablehnen, angenommene Angebote können direkt in Verkaufsaufträge umgewandelt werden.
Über die Schaltfläche „Auftrag erst.“ wird das
Angebot direkt in einen Verkaufsauftrag umgewandelt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
69
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsauftrag


…ist ein Kunde mit einem Angebot einverstanden, erteilt er einen
Verkaufsauftrag.
Die Mitarbeiter des Vertriebs prüfen
die im Verkaufsauftrag enthaltenen
Informationen und geben den Auftrag frei…


…bevor sie eine
Auftragsbestätigung
an den Kunden schicken.
Zeitgleich werden die erforderlichen
Informationen an das Lager der Cronus
AG weitergeleitet.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
70
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Wenn ein Kundenauftrag eingeht, werden alle über den Kunden vorhandenen Informationen auf der Verkaufsauftragskarte übersichtlich zusammengeführt.
Die Bearbeitungszeit für die Bestellung reduziert sich und Änderungswünsche von
Kunden können flexibler erfüllt werden, wodurch der Service für die Kunden optimiert
werden kann.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Neben den Informationen zum Kunden enthält die Verkaufsauftragskarte selbstverständlich auch Informationen zu den bestellten Artikeln.
Eine wichtige Information ist z. B., aus welchem Lager welche Menge von Artikeln
welcher Nr. zu entnehmen ist oder zu welchem VK-Preis die Artikel (hier die Spalte
mit dem unrabattierten Preis) verkauft werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Die Debitorenverkaufshistorie stellt
sämtliche Informationen zu allen jemals getätigten Transaktionen zwischen der Cronus AG und der Singstar AG zusammen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Im Fenster "VK-Zeilendetails" werden
alle Informationen über den gerade
selektierten Artikel zusammengefasst.
Hier lässt sich direkt einsehen, dass
die Verfügbarkeit des Artikels mit der
Nr. 2024-S negativ ist. D. h. es befinden sich mehr Artikel in einem Auftrag, als am Lager verfügbar sind.
Der Artikel muss also bestellt oder
produziert werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Rahmenaufträge

Rahmenaufträge werden benutzt, um längerfristige Lieferverträge
abzubilden, zu denen einzelne Lieferabrufe durch den Kunden
im Laufe der Zeit separat erfolgen.

Die Erfassung erfolgt analog zur Erfassung normaler
Verkaufsaufträge, Lieferung
und Rechnung werden wie
gewohnt über den abgerufenen Verkaufsauftrag abgewickelt.

Um einen Abruf zu erzeugen,
ist im Rahmenauftrag die gewünschte Menge in die Spalte
„Zu liefern“ einzutragen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
75
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsrechnungen

…werden im Zuge der weiteren Abwicklung eines Verkaufsauftrags
erstellt und gebucht.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Erstellung und Buchung einer
Verkaufsrechnung:

Buchung von Rechnungen
über Verkaufsaufträge.

Direkte Erfassung von Verkaufsrechnungen, z. B. bei
einem Barverkauf.
Bei der direkten Erfassung von Verkaufsrechnungen erfolgt die Buchung der Rechnung in
der Regel ohne separate Lieferung.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
76
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsrechnungen

Bei der Buchung einer Verkaufsrechnung über den Verkaufsauftrag (= Fakturierung) wird die Verkaufsrechnung automatisch
im Hintergrund von MS Dynamics NAV erstellt und direkt gebucht,

…d. h. die über den Verkaufsauftrag gebuchten Verkaufsrechnungen tauchen nicht in der Übersicht „Verkaufsrechnungen“
unter „Abteilungen/Verkauf &
Marketing/Auftragsabwicklung/
Verkaufsrechnungen“ auf,
sondern

…werden direkt in „Gebuchte
Belege“ verschoben.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
 Buchung einer Verkaufsrechnung über einen Verkaufsauftrag
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
77
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
 Direkte Erfassung einer Verkaufsrechnung
In der Verkaufsrechnung sind die gleichen Informationen anzugeben
wie in einem Verkaufsauftrag. Die Buchung einer Lieferung ist hier
nicht möglich bzw. erforderlich.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsreklamation und -gutschrift

Die Bearbeitung von Reklamationen und Gutschriften im Verkauf
dient dazu, Mängel und Qualitätsabweichungen gelieferter Artikel
und Dienstleistungen zu korrigieren.

Dies kann in Form von Reparaturen und Warenrücksendungen
oder durch Preisnachlässe geschehen.

Zur Abwicklung von Kundenreklamationen stehen folgende
Instrumente zur Verfügung:




Verkaufsreklamationen
Verkaufsgutschriften
Verkaufsaufträge
Verkaufsrechnungen
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
80
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsreklamation und -gutschrift

Die Verkaufsreklamation bietet analog zu Verkaufsaufträgen die
Möglichkeit, Lieferungen (Warenrücksendungen) getrennt von der
Fakturierung (Gutschrift) zu buchen.

Dies unterscheidet sie von der Verkaufsgutschrift, bei der
stets die Gesamtmenge gleichzeitig
geliefert und fakturiert (gutgeschrieben) wird,…

…Verkaufsgutschriften werden
daher meist für Wertgutschriften
(Preisnachlässe) verwendet.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
81
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Auftragsabwicklung: Verkaufsreklamation und -gutschrift

Die Nutzung des Instruments Verkaufsauftrag für eine Kundenreklamation ist durch Erfassung einer Rücklieferungszeile über
eine negative Auftragsmenge möglich.

Analog dazu kann in einer Verkaufsrechnung eine Gutschriftzeile
über eine negative Rechnungsmenge erfasst werden.
→
In der Regel wird z. B. bei einem
Austausch der Ware in der Verkaufsreklamation eine weitere
Zeile mit einer negativen Menge
des Artikels hinzugefügt und mit
der Funktion „Negative Zeilen
übertragen“ ein neuer Verkaufsauftrag erstellt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
82
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Durch Klick auf diese Schaltfläche werden alle gebuchten Verkaufsaufträge der
Singstar AG abgerufen. Der zu stornierende Verkaufsauftrag bzw. die zu stornierenden Zeilen werden automatisch in die Verkaufsreklamation übertragen.
Diese manuell eingetragene Zeile wird durch Klick auf „Aktionen/Funktion/
Negative Zeilen übertragen“ in einen neuen Verkaufsauftrag übernommen,
der anschließend wie gewohnt bearbeitet werden kann (z. B. bei Tausch).
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.2 Debitoren- & Verkaufsverwaltung
 Aufgabe: Auftragsabwicklung

Öffnen Sie im Modul „Verkauf & Marketing“ die Auftragsabwicklung
und schauen Sie sich folgende Funktionen genauer an:



Verkaufsauftrag
Verkaufsrechnung und
Verkaufsreklamation
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
84
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
B Vertrieb und Einkauf
1. Die Abteilung Vertrieb
2. Debitoren- & Verkaufsverwaltung
3. Die Abteilung Einkauf
4. Kreditoren- & Einkaufsverwaltung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
85
B.3 Die Abteilung Einkauf
 Die Aufgaben des Einkaufs im Überblick

Erstellung von Einkaufsbestellungen

Bearbeitung von Einkaufsreklamationen
und -gutschriften

Anlage und Pflege von Kreditorenund Artikelstammdaten
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
86
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.3 Die Abteilung Einkauf
 Der Auftragsbearbeitungsprozess…

…setzt sich in der Regel im Einkauf fort, z. B.

wenn für einen Verkaufsauftrag benötigte Artikel bei den
Lieferanten der Cronus AG beschafft werden müssen.

Die Lieferungen gehen anschließend im Lager der Cronus AG ein
und werden dort geprüft, bevor sie an den Kunden versendet
werden.
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Produktion
Einkauf
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
87
B.3 Die Abteilung Einkauf
Erfassung einer Einkaufsanfrage
Erfassung einer Einkaufsbestellung
(rechtlich verbindlich)
Bestellbestätigung
Lieferung (Wareneingang) und Rechnung
Zahlungsausgang
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
88
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.3 Die Abteilung Einkauf
Planung: Zugang zu Artikeln,
Kreditoren, Verkaufsaufträgen,
Fertigungsaufträgen, etc.
Bestellungsabwicklung: Zugang zu
Kreditoren, Einkaufsanfragen, Bestellungen, Einkaufsreklamationen, Umlagerungsaufträgen, etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
89
B.3 Die Abteilung Einkauf
Aufgabe: Öffnen Sie das Modul „Einkauf“ und schauen Sie sich die verschiedenen Aufgabenbereiche an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
90
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.3 Die Abteilung Einkauf
 Beachte: Einkauf und Vertrieb sind
eng miteinander verknüpft

Basis des Einkaufs:
Kreditoren- und Artikelstamm

Korrekte Stammdaten sind
Voraussetzung für die Arbeit
im Einkauf
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
91
Gliederung
B Vertrieb und Einkauf
1. Die Abteilung Vertrieb
2. Debitoren- & Verkaufsverwaltung
3. Die Abteilung Einkauf
4. Kreditoren- & Einkaufsverwaltung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
92
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Der Kreditorenstamm enthält alle wichtigen Informationen
und Daten zu den Lieferanten des Unternehmens

Register der Kreditorenkarte:






Allgemein
Kommunikation
Fakturierung
Zahlung
Lieferung
Außenhandel
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
93
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Anlegen eines neuen Kreditors…

…unter „Abteilungen/Einkauf/Planung/Kreditoren“

Schaltfläche „Neu“
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
94
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Aufgabe: Öffnen Sie die Kreditoren-Übersicht…

…und schauen Sie sich den Kreditor „Angel-Design GmbH“
genauer an
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Im Fenster Allgemein werden die allgemeinen Informationen zu
dem Kreditor angegeben, wie die Adresse, eine Kontaktperson,
der zuständige Einkäufer auf Seiten der Cronus AG etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
95
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Im Fenster Fakturierung werden die Bedingungen für die Erstellung der Rechnungen des Lieferanten bestimmt. Dort wird unter anderem der Kreditor ausgewählt, an den die Zahlung gesendet werden soll. Dieser muss nicht mit dem Kreditor identisch sein, von dem die Lieferung kommt.
In der Geschäfts- und Kreditorenbuchungsgruppe werden Buchungen auf SachIm
Fenster
Zahlungen werden
die Zahlungskonditionen
konten
im Finanzwesen
entsprechend
der ausgewählten erfasst,
Gruppe,die
diemit
andem
demLieferanten
vereinbart wurden
(Zahlungsfristen
und Skonti).
Geschäftsvorgang
beteiligt
ist, vorgenommen.
Die Angel-Design GmbH offeriert der Cronus AG ein Zahlungsziel von 40 Tagen, bei
Zahlung innerhalb von 14 Tagen werden 4% Skonto gewährt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Im Fenster Fakturierung werden die Bedingungen für die Erstellung der RechIm Fenster Lieferung werden die Standard-Lieferbedingungen definiert. Der Lagerortnungen des Lieferanten bestimmt. Dort wird unter anderem der Kreditor ausgecode bestimmt das Lager, in das der Lieferant, hier die Angel-Design GmbH, bevorzugt
wählt, an den die Zahlung gesendet werden soll. Dieser muss nicht mit dem Kreliefern soll. Außerdem kann angegeben werden, wie hoch die Beschaffungszeit in der
ditor identisch sein, von dem die Lieferung kommt.
Regel ist.
In der Geschäfts- und Kreditorenbuchungsgruppe werden Buchungen auf Sachkonten im Finanzwesen entsprechend der ausgewählten Gruppe, die an dem
Geschäftsvorgang beteiligt ist, vorgenommen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Artikelstamm als zweite Basis der Arbeit im Einkauf

Abrufbar unter „Abteilungen/Einkauf/
Planung/Artikel“

Für den Einkauf wichtige Informationen auf der
Artikelkarte in den Registern Fakturierung
und Beschaffung:





EK-Preis
Rech.-Rabatt zulassen
Einkaufseinheitencode
Beschaffungsmethode
Kreditorennummer
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
99
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
ÜBUNG - Stammdaten
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(10 Minuten)

Aufgabe 1a



siehe Folien 94-98
siehe WBT 2, Kapitel 2
Aufgabe 1b


siehe Folien 99-100 sowie 53-55
siehe WBT 2, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ÜBUNG – Vertrieb und Auftragsabwicklung
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(20 Minuten)

Aufgabe 2



Aufgabe 3



siehe Folien 46-52
siehe WBT 2, Kapitel 1
siehe Folien 69-74
siehe WBT 2, Kapitel 1
Aufgabe 4

siehe Folie 75
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Folgende Preisberechnungsfunktionen stehen in MS Dynamics NAV zur Verfügung



Einkaufspreise
Zeilenrabatte
Rechnungsrabatte
Einkaufspreise und Zeilenrabatte werden auf Ebene
des Artikels oder des Kreditors angelegt, Rechnungsrabatte können lediglich auf Ebene des Kreditors angelegt werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
103
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Einkaufspreise



…sind absolute Rabatte ab einer bestimmten Einkaufsmenge,
z. B. ab einer Einkaufsmenge von 10 Stück reduziert sich der
Einkaufspreis des Artikels Nr. 2024-S auf 1.000,00 €.
…und bei einem bestimmten Kreditor.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
104
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Zeilenrabatte



…sind prozentuale Rabatte ab einer bestimmten Einkaufsmenge,
z. B. ab einer Einkaufsmenge von 10 Stück reduziert sich der
Einkaufspreis des Artikels Nr. 2024-S um 10%.
…und bei einem bestimmten Kreditor.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
105
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Preisberechnungsfunktion: Rechnungsrabatte


…werden für einen bestimmten Kreditor angelegt und greifen,
sobald die Einkaufsbestellung eine bestimmte Summe übersteigt,
z. B. ab einer Rechnungssumme von 18.000,00 € wird vom
Kreditor ein Rabatt von 10% gewährt.
Beachte: Nicht über Artikelkarte, sondern nur
über Kreditorenkarte aufrufbar unter „Verknüpfte Informationen/Einkauf/Rechnungsrabatte“.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
106
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Aufgabe: Preisberechnungsfunktionen

Öffnen Sie nacheinander die verschiedenen
Preisberechnungsfunktionen:




Einkaufspreise,
Zeilenrabatte und
Rechnungsrabatte…
…für den Artikel „Promi-Sofa, rot“ und für die Angel-Design GmbH.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
107
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsanfragen und Bestellungen

Die Einkaufsanfrage bildet die Vorstufe zur Einkaufsbestellung

Folgende Instrumente zur Bestellabwicklung
stehen in MS Dynamics NAV zur Verfügung:




Einkaufsanfragen
Einkaufsbestellungen
Rahmenbestellungen
Einkaufsrechnungen


Einkaufsreklamationen
Einkaufsgutschriften
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
108
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsanfrage

Einkaufsanfragen dienen als Vorstufe zu einer Bestellung und
bieten grundlegende Unterstützung für…


die Erfassung von internen Bestellanforderungen und
die Erfassung von Angeboten, die von Kreditoren eintreffen.
Über die Schaltfläche „Bestellung erst.“ wird die
Anfrage direkt in eine Einkaufsbestellung umgewandelt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
110
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsbestellung


…ist die Cronus AG mit dem Angebot eines
Lieferanten einverstanden, wird die Bestellung
aufgegeben.
Die Mitarbeiter des Einkaufs prüfen die in der
Bestellung enthaltenen Informationen und geben die Bestellung frei…


…bevor sie sie an den
Lieferanten schicken.
Zeitgleich werden die erforderlichen Informationen an das Lager der Cronus
AG weitergeleitet, wo die Ware eingelagert wird, sobald sie dort eintrifft.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Wenn eine Einkaufsbestellung aufgegeben wird, werden alle über den Lieferanten vorhandenen Informationen auf der Einkaufsbestellungsskarte
übersichtlich zusammengeführt, was die Bearbeitungszeit für die Bestellung
reduziert.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
111
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Neben den Informationen zum Lieferanten enthält die Verkaufsauftragskarte
selbstverständlich auch Informationen zu den bestellten Artikeln.
Eine wichtige Information ist z. B., in welches Lager welche Menge von Artikeln welcher Nr. bestellt wurde.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Die Kreditorenstatistik stellt die finanzbuchhalterischen Informationen über einen Lieferanten übersichtlich zusammen.
Hier kann der Einkäufer auf einen Blick einsehen, wie hoch der aktuelle Saldo des Kreditors ist. Weiterhin ist einsehbar, wie hoch
der aktuelle finanzielle Bestand laufender
Bestellungen ist, was z. B. als Grundlage für
weitere Preisverhandlungen dienen kann.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Die Kreditorenhistorie stellt sämtliche Informationen zu allen jemals getätigten Transaktionen zwischen der Cronus AG und dem
Lieferanten zusammen. So ist z. B. die Anzahl derzeit laufender Bestellungen aufgeführt oder die Anzahl der gebuchten Wareneingänge.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Rahmenbestellungen

Rahmenbestellungen werden benutzt, um längerfristige
Lieferverträge abzubilden, zu denen einzelne Lieferabrufe
im Laufe der Zeit separat erfolgen.

Die Erfassung erfolgt analog zur Erfassung normaler Einkaufsbestellungen, Lieferung
und Rechnung werden wie
gewohnt über die abgerufenen Einkaufsbestellung
abgewickelt.

Um einen Abruf zu erzeugen,
ist in der Rahmenbestellung
die gewünschte Menge in die
Spalte „Zu liefern“ einzutragen.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
116
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsrechnungen

…werden im Zuge der weiteren Abwicklung einer Bestellung
erstellt und gebucht.

Es gibt drei Möglichkeiten der Erstellung und Buchung einer
Einkaufsrechnung:

Buchung von Rechnungen
über Einkaufsbestellungen.

Direkte Erfassung von Einkaufsrechnungen, z. B. bei
einem Bareinkauf.

Mit Hilfe des Fibu Buch.-Blatts
(siehe Abschnitt D).
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
117
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsrechnungen

Bei der Buchung einer Einkaufsrechnung über die Einkaufsbestellung (= Fakturierung) wird die Einkaufsrechnung automatisch im Hintergrund von MS Dynamics NAV erstellt und
direkt gebucht,

…d. h. die über die Bestellung gebuchten
Einkaufsrechnungen tauchen nicht in der
Übersicht „Einkaufsrechnungen“
unter „Abteilungen/Einkauf/Bestellungsabwicklung/Einkaufsrechnungen“ auf, sondern

…werden direkt in „Gebuchte
Belege“ verschoben.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
118
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
 Buchung einer Einkaufsrechnung über eine Bestellung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
 Direkte Erfassung einer Einkaufsrechnung
Mit dieser Einkaufsrechnung ist eine Dienstleistung abgerechnet worden.
Die Buchung einer Lieferung ist hier nicht möglich bzw. erforderlich.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsreklamation und -gutschrift

Die Bearbeitung von Reklamationen und Gutschriften im Einkauf
dient dazu, Mängel und Qualitätsabweichungen gelieferter Artikel
und Dienstleistungen zu korrigieren.

Dies kann in Form von Reparaturen, Tausch und Warenrücksendungen oder durch Wertgutschriften geschehen.

Zur Abwicklung von Reklamationen stehen
folgende Instrumente zur Verfügung:



Einkaufsreklamationen
Einkaufsgutschriften
Einkaufsbestellungen
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
121
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsreklamation und -gutschrift

Die Einkaufsreklamation bietet analog zu Einkaufsbestellungen die
Möglichkeit, Lieferungen (Warenrücksendungen) getrennt von der
Fakturierung (Gutschrift) zu buchen.

Dies unterscheidet sie von der Einkaufsgutschrift, bei der
stets die Gesamtmenge gleichzeitig
geliefert und fakturiert (gutgeschrieben) wird,…

…Einkaufsgutschriften werden
daher meist für Wertgutschriften
verwendet.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
122
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Bestellabwicklung: Einkaufsreklamation und -gutschrift

Die Nutzung des Instruments Bestellung für eine Reklamation
ist durch Erfassung einer Rücklieferungszeile über eine negative
Bestellmenge möglich.
→
In der Regel wird z. B. bei einem
Austausch der Ware in der Einkaufsreklamation eine weitere
Zeile mit einer negativen Menge
des Artikels hinzugefügt und mit
der Funktion „Negative Zeilen
übertragen“ eine neue Einkaufsbestellung erzeugt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Durch Klick auf diese Schaltfläche werden alle gebuchten Bestellungen der AngelDesign GmbH abgerufen. Die zu stornierende Bestellung bzw. die zu stornierenden
Zeilen werden automatisch in die Einkaufsreklamation übertragen.
Diese manuell eingetragene Zeile wird durch Klick auf „Aktionen/Funktion/
Negative Zeilen übertragen“ in eine neue Bestellung übernommen, die anschließend wie gewohnt bearbeitet werden kann (z. B. bei Tausch).
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
123
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
B.4 Kreditoren & Einkaufsverwaltung
 Aufgabe: Bestellabwicklung

Öffnen Sie im Modul „Einkauf“ die Bestellungsabwicklung und
schauen Sie sich folgende Funktionen genauer an:



Einkaufsbestellung
Einkaufsrechnung und
Einkaufsreklamation
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ÜBUNG –Einkauf und Auftragsabwicklung
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(20 Minuten)

Aufgabe 5


Aufgabe 6



siehe Folie 97
siehe Folien 94-98 sowie 104
siehe WBT 2, Kapitel 2 sowie WBT 5, Kapitel 2
Aufgabe 7


siehe Folie 105
siehe WBT 5, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
125
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
ÜBUNG – Einkauf und Auftragsabwicklung
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(10 Minuten)

Aufgabe 9


siehe Folien 111-115
siehe WBT 2, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Gliederung
A
Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
B
Beschaffung und Vertrieb
C
Lager und Produktion
D
Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
128
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
C Lager und Produktion
1. Die Abteilung Produktion
2. Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung
und Fertigungsaufträge
3. Die Abteilung Lager
4. Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle
und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
129
C.1 Die Abteilung Produktion
 Die Aufgaben der Produktion im Überblick

Erstellung und Abwicklung von
Fertigungsaufträgen

Planung von Produktionskapazitäten

Erstellung von Arbeitsplänen und
Stücklisten
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
130
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.1 Die Abteilung Produktion
 Der Auftragsbearbeitungsprozess…

…setzt sich in der Regel in der Produktion fort, z. B.

wenn für einen Verkaufsauftrag benötigte Artikel produziert
werden müssen.

Diese Artikel werden anschließend im Lager eingelagert,
bevor sie an den Kunden versendet werden.
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
131
C.1 Die Abteilung Produktion
 Der Fertigungsprozess
Fertigungsprozess
Einrichtung und
Verwaltung der
produktionsbezogenen
Stammdaten
Erstellung von
Fertigungsaufträgen
Buchung des
Materialverbrauchs,
der Produktionszeiten und der
produzierten Artikel
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
Planung und Kontrolle
der Produktionskapazitäten
132
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.1 Die Abteilung Produktion
Fertigungsstammdaten: Zugang
zu Artikeln, Fertigungsstücklisten,
Arbeitsplänen, etc.
Auftragssteuerung: Zugang zu
Fertigungsaufträgen, Verbrauchsund Istmeldungs Buch.-Blättern,
etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.1 Die Abteilung Produktion
Aufgabe: Öffnen Sie das Modul
„Produktion“ und schauen Sie sich die
verschiedenen Aufgabenbereiche an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
C Lager und Produktion
1. Die Abteilung Produktion
2. Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung
und Fertigungsaufträge
3. Die Abteilung Lager
4. Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle
und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
135
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Folgende Komponenten sind für den Fertigungsprozess von
Bedeutung:

Produktionsstruktur: wird in einer sogenannten Fertigungsstückliste verwaltet. Es handelt sich dabei um hierarchische
Strukturen, die die Zusammensetzung der einzelnen Artikel
kennzeichnen.

Produktionsressourcen: wird in einem
Betriebskalender gepflegt. Es handelt
sich hierbei z. B. um Maschinen oder
Menschen.

Produktionsprozess: wird in einem
Arbeitsplan definiert. Er enthält die
Reihenfolge der auszuführenden
Tätigkeiten zur Herstellung eines
Produktes.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
136
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Der Fertigungsprozess der Cronus AG…

…lässt sich in mehrere Schritte unterteilen. Die benötigten
Materialien werden aus dem Lager entnommen und in der
Produktionshalle mit Hilfe von Maschinen und Werkzeugen
zu Möbelstücken der Angebotspalette gefertigt.
1
Die verschiedenen Holzplatten
werden mit Lasern vermessen.
2
Anschließend werden sie automatisch in exakte Formen zugeschnitten und lackiert.
3
Und zum Schluss zu einem fertigen
Möbelstück verbaut.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
137
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Dem Fertigungsprozess für einen bestimmten Artikel…

…liegen verschiedene fertigungsrelevante Stammdaten
zu Grunde, die als „Rezept“ für die Herstellung eines
Artikels dienen.


Fertigungsstückliste (Materialien)
Arbeitsplan (Ressourcen)
Die Fertigungsstückliste für den Artikel „Promi-Liegestuhl,
schwarz“ besteht aus zwei Materialien:
 Artikel-Nr. 70078 „Sitzfläche Promi-Liegestuhl“ und
 Artikel-Nr. 70079 „Metallfuß Promi-Liegestuhl“.
Für manche selbst hergestellten Artikel ist auch ein Arbeitsplan
anzulegen, in dem die jeweils benötigen Fertigungsschritte (Arbeitsplätze) und die Zeiten für diese Fertigungsschritte festgelegt
werden. Die Komponenten des Promi-Liegestuhls werden nur
montiert, weshalb kein Arbeitsplan erforderlich ist.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
138
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Produktionsplanung: Arbeitspläne

…beinhalten die nötigen Ressourcen zur Herstellung eines
Artikels

Wichtig, um die zeitliche Verfügbarkeit der Ressource bei der
Planung von Fertigungsaufträgen zu berücksichtigen
► Drei verschiedene Ebenen von Fertigungskapazitäten
Arbeitsplätze
Arbeitsplatzgruppen
Abteilungen (als Container)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
139
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Produktionsplanung: Arbeitspläne

Beschreiben eine Reihe von Arbeitsgängen zur Herstellung eines
Artikels

Arbeitsgänge können am Arbeitsplatz
oder an einer Arbeitsplatzgruppe ausgeführt werden

Zentrale Frage: Wie viel Zeit wird für
die Herstellung eines Produkts benötigt?
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
140
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Produktionsplanung: Betriebskalender & Kapazitäten

Legt verfügbare Arbeitszeit innerhalb der Arbeitsplatzgruppen fest

Die Einrichtung erfolgt in vier Schritten:
1.
Anlegen von Schichten unter
„Abteilungen/Verwaltung/Anwendung/
Einrichtung/Produktion/Schichten“
2.
Anlegen des Betriebskalenders unter
„Abteilungen/Verwaltung/Anwendung/
Einrichtung/Produktion/Betriebskalender“
3.
Anlegen von Arbeitstagen und Feiertagen
4.
Berechnung der zur Verfügung stehenden monatlichen
Produktionskapazität
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
141
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Artikelstamm als zweite Basis der Fertigung

Abrufbar unter „Abteilungen/Produktion/
Fertigungsstammdaten/Artikel“

Für die Produktion wichtige Informationen auf der
Artikelkarte im Register Beschaffung:




Beschaffungsmethode
Produktionsart
Fert.-Stücklistennr.
Arbeitsplannr.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
142
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Arten von Fertigungsaufträgen

Simulierte FA: Genutzt für Kalkulationen und Preisfindungen.

Geplante FA: Vom System automatisch erstellte Vorschläge zur
Deckung aller Unternehmensbedarfe.

Fest geplante FA: Manuell angelegte
FA, die durch Planungsroutinen nicht
mehr verändert werden.

Freigegebene FA: Freigabe für die
Produktion; nur auf diese FA kann
ein Material- bzw. Ressourcenverbrauch gebucht werden.

Beendete FA: Nach Buchung von
Material- und Ressourcenverbrauch
wird der FA auf „Beendet“ gesetzt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
144
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
 Abwicklung eines Fertigungsauftrags

Anlegen eines neuen „Fest geplanten FA“ unter Abteilungen/
Produktion/Auftragssteuerung/Fest geplante FA

Freigeben des neu erstellten „Fest geplanten FA“ und
Überwachung der Produktion. Nach Freigabe des FA
wird dieser automatisch in Abteilungen/Produktion/
Auftragssteuerung/Freigegebene FA
verschoben.

Erfassung des Materialverbrauchs (Verbrauchs Buch.-Blatt) und der Fertigstellung
der Artikel (Istmeldungs Buch.-Blatt), jeweils
abrufbar unter Abteilungen/Produktion/
Auftragssteuerung.

Beendigung des Fertigungsauftrags.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
145
C.2 Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung und Fertigungsaufträge
Fertigungsaufträge können auch direkt aus einem Verkaufsauftrag heraus
erzeugt werden bzw. sich auf einen Verkaufsauftrag beziehen. In diesem
Fall wird dann unter Herkunftsart „Verkaufsauftrag“ angegeben und unter
Herkunftsnr. der entsprechende Verkaufsauftrag ausgewählt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
C Lager und Produktion
1. Die Abteilung Produktion
2. Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung
und Fertigungsaufträge
3. Die Abteilung Lager
4. Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle
und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
147
C.3 Die Abteilung Lager
 Die Aufgaben des Lagers im Überblick

Ein-, Aus- und Umlagerung von
Artikeln

Kontrolle und Überwachung von
Lagerbeständen

Durchführen von Inventuren
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
148
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.3 Die Abteilung Lager
 Der Auftragsbearbeitungsprozess…

…setzt sich in der Regel im Lager fort, z. B.

wenn für einen Verkaufsauftrag benötigte Artikel bei Lieferanten
bestellt wurden und anschließend im Lager eintreffen oder

…wenn im Lager befindliche Ware an Kunden der Cronus AG
versendet wird.
Sekundäre
Aktivitäten
Finanz- und Rechnungswesen
Lieferanten
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Lager
Primäre Aktivitäten
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
149
C.3 Die Abteilung Lager
 Waren- und Informationsflüsse in MS Dynamics NAV
Wareneingangsprozesse
(Warenempfang und Einlagerung)
Interne Lagerprozesse
(Bereitstellung von Artikeln)
Warenausgangsprozesse
(Kommissionierung und Versand)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
150
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.3 Die Abteilung Lager
Aufträge & Kontakte: Zugang zu
Kreditoren, Bestellungen,
Debitoren, Aufträgen, etc.
Logistikmanagement: Zugang zu
Einlagerungen und
Kommissionierungen.
Planung & Ausführung: Zugang
zu Artikeln, Wareneingängen,
Warenausgängen, etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.3 Die Abteilung Lager
Aufgabe: Öffnen Sie das Modul „Lager“
und schauen Sie sich die verschiedenen
Aufgabenbereiche an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
C Lager und Produktion
1. Die Abteilung Produktion
2. Der Fertigungsprozess: Produktionsplanung
und Fertigungsaufträge
3. Die Abteilung Lager
4. Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle
und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
153
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Lagerorte der Cronus AG

Die Cronus AG verfügt über mehrere Lagerorte,
die sich hinsichtlich der Komplexität ihres Aufbaus unterscheiden.

Bei großen Lagerorten ist es z. B. zweckmäßig, die Vorgänge innerhalb des
Lagers, sprich die sogenannten
Logistikaktivitäten, auch in MS
Dynamics NAV abzubilden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
154
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Typen von Lagerorten

Typ 1 - Geringe Komplexität: Die einfachste Variante sind
Lagerorte ohne Beachtung von Logistikaktivitäten. In Lagerorten dieses Typs wird lediglich die Änderung des Lagerbestands erfasst, ohne Logistikaktivitäten zu dokumentieren
(Lager ROT).

Typ 2 - Mittlere Komplexität: Bei Lagerorten mittlerer Komplexität ist es erforderlich, den Warenein- bzw. -ausgang gesondert im System zu verbuchen und damit den Einlagerungsbzw. Auslagerungsvorgang zu dokumentieren (Lager GELB,
GRÜN, BLAU).

Typ 3 - Hohe Komplexität: Die Lagerorte dieses Typs
verfügen über verschiedene Lagerzonen, die wiederum
in Lagerplätze unterteilt sind. Einlagerung, Kommissionierung und Auslagerung werden detailliert mit dem System überwacht und dokumentiert. So ist es bei der Einlagerung z. B. erforderlich, die Lagerzone und den Lagerplatz anzugeben, auf den die Ware verbracht wird (Lager
WEISS und GIESSEN).
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
155
Wareneingang
Bereich B
Qualitätskontrolle
Bereich A
 Lagerorte vom Typ 3: Lager GIESSEN
Warenausgang
Bereich A
Bereich B
Kommissionierung
Produktion
Fertigungsbereitstellung
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
156
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Lagerorte vom Typ 3: Lager GIESSEN

Wareneingang: In der Zone Wareneingang werden Lieferungen an
die Cronus AG entgegengenommen. Die Lagermitarbeiter packen
die Ware aus, kontrollieren sie auf Vollständigkeit und Unversehrtheit
und bereiten sie für die dauerhafte Einlagerung vor.

Kommissionierung: In der Zone Kommissionierung werden die
Artikel der Cronus AG dauerhaft eingelagert. Die Ware wird nach
Kontrolle im Wareneingang in die Zone Kommissionierung verbracht, wo sie gelagert wird, bis sie für den Versand benötigt wird.
Auch die selbst hergestellten Artikel aus der Produktion werden
nach Fertigstellung in dieser Zone eingelagert.

Warenausgang: In der Zone Warenausgang
werden die Artikel der Cronus AG für den
Versand vorbereitet. Die Artikel, die versendet werden sollen, werden aus der
Zone Kommissionierung entnommen
und in der Zone Warenausgang entsprechend verpackt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
157
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Lagerorte vom Typ 3: Lager GIESSEN

Qualitätskontrolle: In der Zone Qualitätskontrolle werden beschädigte
Artikel zwischengelagert und ggf. repariert. Dies kann sowohl von
Lieferanten gelieferte Artikel betreffen, die Mängel aufweisen, als
auch von Kunden der Cronus AG reklamierte Ware, die repariert
oder getauscht werden soll.

Produktion: In der Zone Produktion werden die Materialien, die für
die Fertigung und Montage der Möbelstücke benötigt werden, gelagert. Dieser Bereich kann auch als Fertigungsbereitstellungszone
bezeichnet werden. Für die Produktion benötigte Materialien, wie
z. B. die Komponente "Sitzfläche Promi-Liegestuhl",
werden aus dieser Zone entnommen und in die Produktionshalle gebracht, wo die Fertigung
der Möbelstücke erfolgt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
158
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Aufgabe: Öffnen Sie den Lagerort GIESSEN und schauen Sie
sich folgendes an…

…die Lagerortkarte mit ihren Registern,

…die Zonen und

…die Lagerplätze.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
159
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Lager-Management

Eines der Ziele der Cronus AG ist es, die Betriebsführung der Lagerorte zu optimieren
(Lager-Management). Um dieses Ziel zu
erreichen, müssen der Waren- und Informationsfluss sowie die Ein- und
Auslagerung der Artikel und die
Lagerplatzhaltung optimiert
werden.

Ziele:

Fehlerreduktion

Reduktion von Kosten- und Zeitaufwand

Just-In-Time-Anlieferung von Artikeln und
Materialien

Just-In-Time-Auslieferung von Artikeln
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
160
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Wareneingang und Einlagerung I

Bei Lagerorten vom Typ 3, wie dem Lager
GIESSEN, werden die ablaufenden Logistikaktivitäten von den Mitarbeitern der Abteilung Lager in MS Dynamics NAV dokumentiert.

Sobald die Ware, z. B. zu einer Bestellung,
im Lager eintrifft, ruft ein Lagermitarbeiter
die entsprechende Bestellung auf und erstellt einen Wareneingangskopf.

Nach Kontrolle der darin angegebenen Informationen und Angabe der im Lager eingetroffenen Menge in der Spalte „Menge
akt. Lieferung“ (kann z. B. bei einer Teillieferung weniger sein als die Gesamtmenge)
wird der Wareneingang gebucht.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
161
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Wareneingang und Einlagerung II

Durch Buchung des Wareneingangs wird
automatisch ein Einlagerungsbeleg erstellt, der im nächsten Schritt zu bearbeiten ist.

Im Einlagerungsbeleg wird der Ware ein
geeigneter Lagerplatz in der Zone Kommissionierung zugewiesen. Die eingetroffenen Artikel werden also von der Zone
Wareneingang in die Zone Kommissionierung transferiert, wo sie dauerhaft eingelagert werden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
164
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
165
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Prüfung des Lagerplatzinhalts und der Bestellung

Nach der Registrierung der Einlagerung
sollte der Lagerplatzinhalt für den angegebenen Lagerplatz in der Zone Kommissionierung geprüft werden.

Der Lagerplatzinhalt ist einsehbar unter
Lager > Logistikmanagement > Lagerplatzinhalt.

Auch die Bestellung sollte noch einmal
dahingehend geprüft werden, ob alle Informationen richtig übernommen wurden.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
166
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
167
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
ÜBUNG – Lager und Auftragsabwicklung
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(15 Minuten)

Aufgabe 11 und 12


siehe Folien 161-168
siehe WBT 3, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Kommissionierung und Warenausgang I

Bei Lagerorten vom Typ 3, wie dem Lager
GIESSEN, werden die ablaufenden Logistikaktivitäten von den Mitarbeitern der Abteilung Lager in MS Dynamics NAV dokumentiert.

Sobald Ware, z. B. zur Abwicklung eines
Auftrags, aus dem Lager verschickt werden soll, ruft ein Lagermitarbeiter den entsprechenden Auftrag auf und erstellt einen
Warenausgangskopf.

Nach Kontrolle der darin angegebenen Informationen wird eine Kommissionierung
erstellt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
170
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
171
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Kommissionierung und Warenausgang II

Durch Erstellen der Kommissionierung wird
automatisch ein Kommissionierungsbeleg
erstellt, der im nächsten Schritt zu bearbeiten ist.

Im Kommissionierungsbeleg wird in der
Spalte „Bewegungsmenge“ die Menge
eingetragen, die verschickt werden soll
(kann z. B. bei einer Teillieferung weniger sein als die Gesamtmenge). Außerdem wird von MS Dynamics NAV automatisch ein Lagerplatz der Zone Kommissionierung vorgeschlagen, von dem
die Ware entnommen werden und in den
Warenausgang transferiert werden soll.

Abschließend wird die Kommissionierung
registriert und der Warenausgang gebucht.
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173
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
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ÜBUNG – Lager und Auftragsabwicklung
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(15 Minuten)

Aufgabe 13 und 14


siehe Folien 170-175
siehe WBT 3, Kapitel 2
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Abwicklung von Umlagerungsaufträgen

Umlagerungsaufträge werden genutzt, um
Artikel zwischen den verschiedenen Lagerorten der Cronus AG umzulagern.

Eine Umlagerungseinrichtung besteht aus
folgenden Elementen:


Transitorte (z. B. LKW der Eigen-Logistik),

Umlagerungsrouten (zwischen den Lagerorten).
Im Rahmen der Abwicklung des Umlagerungsauftrags haben die Lagermitarbeiter zwei Aufgaben zu erledigen:
1.
Warenausgang im Ursprungslager
2.
Wareneingang im Ziellager
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177
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
Transitort
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Durchführung einer Inventur

In den Lagerorten der Cronus AG werden von
Zeit zu Zeit die Lagerbestände in den Lagerorten
im Rahmen einer Inventur auch physisch erfasst
(messen, zählen, wiegen) und mit den im System
hinterlegten Lagerbeständen abgeglichen…

…kommt es zu Abweichungen, sind die
im System erfassten Lagerbestände an
die physisch erfassten Lagerbestände
anzupassen.

Buchung von Zugängen bzw. Abgängen
in MS Dynamics NAV:
1.
Logistik Inventur Buch.-Blatt zur Erfassung der Inventurmengen.
2.
Artikel Buch.-Blatt zur Buchung von
Zu- und Abgängen.
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180
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Initiale Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3

Zu den weiteren Aufgaben der Lagermitarbeiter
gehört auch die initiale Einrichtung von Lagerorten, z. B. wenn die Cronus AG um neue Lagerorte erweitert wird…

…dabei zählt die initiale Einrichtung von
Lagerorten vom Typ 3 mit gesteuerter Einlagerung und Kommissionierung zu den
komplexesten Aufgaben, die ein Lagermitarbeiter zu erfüllen hat.

Die initiale Einrichtung gliedert sich in mehrere
Teilschritte:
1.
Anlegen des Lagerorts
2.
Einrichten der Lagerzonen
3.
Anlegen von Lagerplätzen
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183
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Initiale Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3

Anlegen eines Lagerorts

…unter Abteilungen/Verwaltung/
Anwendung Einrichtung/Lager/
Lager/Lagerorte…

…Schaltfläche „Neu“.

Angabe der allgemeinen Informationen
im Register „Allgemein“.

Festlegung der berücksichtigten Logistikaktivitäten im Register „Logistik“.
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Initiale Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3

Einrichten der Lagerzonen

…in der Lagerortkarte über Verknüpfte
Informationen > Lagerort > Zonen.

Folgende Zonen werden z. B. im
Lager GIESSEN-WEST benötigt:

Wareneingang,

Kommissionierung,

Warenausgang,

Qualitätskontrolle und

Produktion sowie

Ausgleich.
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187
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Initiale Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3

Anlegen der Lagerplätze


…für jede Lagerzone sind mehrere Lagerplätze anzulegen. Im Lager GIESSEN-WEST
werden folgende Lagerplätze benötigt:

Wareneingang: 5 Stück, A-1-0001 bis A-1-0005

Kommissionierung: 5 Stück, A-2-0001 bis A-2-0005

Warenausgang: 5 Stück, A-3-0001 bis A-3-0005

Qualitätskontrolle: 5 Stück, A-4-0001 bis A-4-0005

Produktion: 2 Stück, A-5-0001 und A-5-0002

Ausgleich: 2 Stück, A-6-0001 und A-6-0002
Bevor die Lagerplätze berechnet und erstellt werden können, sind
zunächst Lagerplatzvorlagen und eine Lagerplatz-ErstellungsVorlage anzulegen.
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
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WS 2014/15
C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
 Initiale Einrichtung eines Lagerorts vom Typ 3


Abschließend: Einrichtung der Lagerbuchungsgruppen

FERTIG

ROHMAT

WEITERVERK
…unter Abteilungen/Verwaltung/Anwendung
Einrichtung/Finanzmanagement/Buchungsgruppen/Lagerbuchungsgruppen
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C.4 Lagerverwaltung: Lagerbestandskontrolle und Lager-Management
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
196
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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Gliederung
A
Theoretische Grundlagen von ERP-Systemen
B
Beschaffung und Vertrieb
C
Lager und Produktion
D
Finanzmanagement
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197
Gliederung
D Finanzmanagement
1. Die Abteilung Finanzmanagement
2. Buchungen im Finanzmanagement
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198
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D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
 Die Aufgaben des Finanzwesens im Überblick

Buchung von Zahlungsein- und ausgängen

Pflege von Sach- und Bankkonten

Wahrung des finanziellen Gleichgewichts
des Unternehmens
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Lieferanten
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Legende:
Lager
Informationsfluss
Warenfluss
Primäre Aktivitäten
Geldfluss
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199
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
 Der Auftragsbearbeitungsprozess…

…findet in der Regel im Finanzmanagement seinen Abschluss,

z. B. wenn Zahlungen von den Kunden der Cronus AG eingehen und gebucht werden…

…und wenn Rechnungen der Lieferanten bezahlt werden.
Finanz- und Rechnungswesen
Personal
Verwaltung, IT, F&E
Lieferanten
Einkauf
Produktion
Vertrieb
Kunden
Legende:
Lager
Primäre Aktivitäten
Informationsfluss
Warenfluss
Geldfluss
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200
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
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D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
Finanzbuchhaltung: Zugang zum
Kontenplan und zu den Fibu Buch.Blättern.
Bankmanagement: Zugang zu
Bankkonten, Zlg.-Eing. Buch.Blättern und Zlg.-Ausg. Buch.Blättern.
Debitoren: Zugang zu Debitoren,
Verkaufsrechnungen, Zlg.-Eing.
Buch.-Blättern, etc.
Kreditoren: Zugang zu Kreditoren,
Einkaufsrechnungen, Zlg.-Ausg.
Buch.-Blättern, etc.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
Aufgabe: Öffnen Sie das Modul
„Finanzmanagement“ und schauen
Sie sich die verschiedenen Aufgabenbereiche an.
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201
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
 Der Kontenplan der Cronus AG

…ist der zentrale Stammdatenbereich und
damit Kernelement des ERP-Systems.

Die wesentlichen Elemente des Kontenplans
sind die Sachkonten (Konten des Hauptbuchs),
die i. d. R. direkt in die Bilanz oder die GuV des
Unternehmens eingehen.

Der Kontenplan (Kontenrahmen SKR03) ist in
Sachkonten untergliedert. Diese Sachkonten
(z. B. Bank) wiederum werden in sogenannte
Gliederungskonten unterteilt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
203
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
Die Sachkonto-Gruppe Bank, beginnend bei Sachkonto Nr. 1200, hat mehrere
Gliederungskonten, deren Salden in Sachkonto Nr. 1299 Summe Bank aufsummiert werden. Die Gliederungskonten sind daran erkennbar, dass sie im Kontenplan eingerückt wurden.
Die Sachkonto-Gruppe wird durch die Festlegung der Kontoarten "Von-Summe"
und "Bis-Summe" zu anderen Sachkonto-Gruppen abgegrenzt. Gleichzeitig wird
dadurch definiert, welche Konten in Sachkonto Nr. 1299 Summe Bank aufsummiert werden sollen.
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204
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
In der Sachkontokarte werden die Informationen, die zu dem jeweiligen Sachkonto vorliegen,
zusammengefasst.
Das Sachkonto Nr. 1220 Bank 2 geht direkt in die Bilanz ein und es kann sowohl Soll als
auch Haben gebucht werden. Die Kontoart "Konto" definiert, dass es sich bei Sachkonto Nr.
1220 um ein Gliederungskonto handelt.
Neben diesen Informationen ist auch der Saldo des Kontos einsehbar. Durch Klick auf die
blau hinterlegte Zahl gelangen Sie direkt zu einer Übersicht der Sachposten dieses Kontos.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
205
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
In dieser Übersicht werden alle Buchungen aufgeführt, die jemals auf Sachkonto 1220 gebucht wurden. Hier
sehen Sie u. a. verschiedene Auszahlungen (negatives Vorzeichen), die an die Angel-Design GmbH getätigt
wurden. Bei Buchung der Auszahlung von einem Girokonto (Bankkonto) wird automatisch das mit dem Bankkonto verknüpfte Sachkonto (hier Nr. 1220) belastet. Außerdem wird der gezahlte Betrag auf einem Gegenkonto (hier Kreditor) gegengebucht. .
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206
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
Aufgabe: Öffnen Sie den Kontenplan
der Cronus AG und schauen Sie sich die
Sachkonten unter „Bank“ genauer an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
207
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
 Sachkonten und Bankkonten

Sachkonten dienen der Buchung von
Sachposten…

…wohingegen Bankkonten, die parallel
zu Kreditoren und Debitoren in einem
eigenen Nebenbuch verwaltet werden,
für den Zahlungsverkehr in MS Dynamics
NAV benötigt werden.

Bei der Buchung auf einem Bankkonto
wird neben dem Sachposten (= Buchung
auf einem Gegensachkonto) auch ein
eigener Bankposten erzeugt.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
208
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
209
D.1 Die Abteilung Finanzmanagement
Aufgabe: Öffnen Sie im Bankmanagement die Übersicht der Bankkonten und
schauen Sie sich die Bankkontokarte
„GIRO“ genauer an.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
210
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
Gliederung
D Finanzmanagement
1. Die Abteilung Finanzmanagement
2. Buchungen im Finanzmanagement
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
211
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
 Prüfung des Kreditorensaldos

Bevor eine Auszahlung in MS Dynamics
NAV gebucht wird, sollte der Kreditorensaldo überprüft werden…

…dieser ist z. B. direkt über die Kreditorenkarte einsehbar.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
212
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
Durch Fakturierung einer Einkaufsbestellung wird automatisch eine Einkaufsrechnung
erstellt und der Kreditorensaldo wird aktualisiert. Die Fakturierung wird durch den Einkaufsmitarbeiter vorgenommen, sobald die Bestellung abgewickelt wurde.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
213
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
 Prüfung des Debitorensaldos

Wurde der Auftrag eines Kunden durch
die Abteilung Vertrieb fakturiert, ändert
sich der Debitorensaldo…

…der z. B. direkt über die Debitorenkarte eingesehen werden kann.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
214
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
Durch Fakturierung eines Auftrags wird automatisch eine Verkaufsrechnung
erstellt und der Debitorensaldo wird aktualisiert. Die Fakturierung wird durch
den Vertriebsmitarbeiter vorgenommen, sobald der Auftrag abgewickelt wurde.
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
 Buchung einer Auszahlung

Nach Fakturierung einer Bestellung
kann die Rechnung zur Einkaufsbestellung durch das Finanzmanagement beglichen werden…

…dies erfolgt durch Buchung einer
Auszahlung mit Hilfe des Zlg.-Ausg.
Buch.-Blatts.

Von dieser Buchung sind drei Konten
betroffen:

Kreditorenkonto

Bankkonto (Girokonto)

Sachkonto (Gegenkonto
des Bankkontos)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
216
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
D.2 Buchungen im Finanzmanagement
 Buchung einer Einzahlung

Nach Fakturierung eines Auftrags
wird die Rechnung durch den Kunden beglichen, was auch im System
gebucht werden muss…

…dies erfolgt durch Buchung einer
Einzahlung mit Hilfe des Zlg.-Eing.
Buch.-Blatts.

Von dieser Buchung sind drei Konten
betroffen:

Debitorenkonto

Bankkonto (Girokonto)

Sachkonto (Gegenkonto
des Bankkontos)
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ÜBUNG – Finanzmanagement
 Erledigen Sie zunächst die „Vorbereitung weiterer Aufgaben“
zwischen Aufgabe 14 und 15.
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(10 Minuten)

Aufgabe 15 und 16


siehe Folien 212-217
siehe WBT 4
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
217
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
ÜBUNG – Vertrieb - Unterstützungsfunktionen
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(20 Minuten)

Aufgabe 17



Aufgabe 19



siehe Folien 82-83
siehe WBT 5, Kapitel 1
siehe Folien 61-62
siehe WBT 5, Kapitel 1
Aufgabe 20


siehe Folien 61 und 65
siehe WBT 5, Kapitel 1
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
ÜBUNG – Einkauf - Unterstützungsfunktionen
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(10 Minuten)

Aufgabe 22


siehe Folien 123-124
siehe WBT 5, Kapitel 2
MA-Übung „ERP-Systeme“ – WS 2014/2015 – Schwickert, Bodenbender
E. Scriptum zur Veranstaltung "Einführung in MS Dynamics NAV (Übung)"
WS 2014/15
ÜBUNG – Lager - Unterstützungsfunktionen
 Übung: Bitte bearbeiten Sie folgende Übungsaufgaben
(45 Minuten)

Aufgabe 23, 24 und 25



Aufgabe 26 und 27



siehe Folien 183-196
siehe WBT 6, Kapitel 1
siehe Folien 177-179
siehe WBT 3, Kapitel 2
Aufgabe 28


siehe Folien 180-181
siehe WBT 3, Kapitel 2
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