close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Fachdienst Veranstaltungen 2015.indd

EinbettenHerunterladen
d
n
e
h
c
e
r
Ansp
vielseitig!
Fortbildungsprogramm
Sprachbildung/Sprachförderung
für Fachkräfte der Kindertagesstätten
in der Stadt Osnabrück
2015
1
Grußwort
Veranstaltungen und
Termine
Veranstaltung
Datum
Seite
 Stimmbildung: Sprechen und Singen im Kita-Alltag
19.01.15
4
 Sprachentwicklung und orofaziale Entwicklung
27.01.15
5
 Eltern sein, ein Kinderspiel!?
04.02.15
6
der Ausbau des Angebotes vor allem an Plätzen für unter Dreijährige war
 Sprache lernen mit allen Sinnen
19.02.15
7
und ist enorm. Zudem sind die Herausforderungen an Sie und an Ihre
 Der Balanceakt zwischen Beruf und Privatleben
23.02.15
8
 Bilinguale Literacy: Bildung in Kindertagesstätten
26.02.15
9
Aber auch andere Themen wie eine interkulturelle Pädagogik oder die
 Erfolgreich arbeiten durch interkulturelle Kompetenz
04.03.15
10
Begegnung mit Eltern zeigen, wie vielfältig die Arbeit in Krippen und
 (Früh-)kindliche Sprachenentwicklungsauffälligkeiten
18.03.15
11
Kindertagesstätten ist. Daher freue ich mich besonders, dass wir Ihnen nun
 Einfluss frühkindlicher Reflexe auf die (Sprach-)Entwicklung
26.03.15
12
 Vater, Mutter, Kind und ich
16.04.15
13
 Singend bewegen und spielen
20.04.15
14
Hiermit möchten wir Ihnen neue Entwicklungen aufzeigen, die Sie für
 Was bedeuten die Zahlen auf dem Speiseplan?
21.04.15
15
die Praxis nutzbar machen können. Ich lade Sie daher herzlich ein, sich
 „Ich kann das schon!” Das Wissen um eigene Fähigkeiten
18.05.15
16
 Entwickeln Sie eine gemeinsame Sprache!
02.06.15
17
 „Warum hat Burak einen Pyjama an?” – Interkulturelle Sensibilisierung 05.06.15
18
Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Kindertagesstätten in der Stadt Osnabrück,
pädagogische Arbeit in den letzten Jahren stark gestiegen. Dabei sind die
alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung wichtige Kernpunkte.
das zweite Fortbildungsprogramm Sprachbildung und Sprachförderung der
Stadt Osnabrück präsentieren können.
mit uns gemeinsam auf den Weg zu machen, damit die Qualität der
Kindertagesstätten weiter in den Blick genommen wird.
Ich wünsche Ihnen in den Fortbildungen gute Anregungen, viel Freude
 Erkennungsmethoden für Sprachförderbedarf
15.06.15
19
und Erfolg.
 Kinder auf den Geschmack bringen
25.06.15
20
 Zum Wohle des Kindes: Besonnen handeln bei Verdacht
06.07.15
21
 Begegnung, Begleitung, Bildung: Die Kita als Ort für Familien
21.09.15
22
 Trommelgeschichten©
30.09.15
23
Wolfgang Griesert
 Psychische Traumatisierung von Kindern im Vorschulalter
05.10.15
24
Oberbürgermeister
 Kompetenzorientierte Sprachförderung in der Krippe
15.10.15
25
 Auf nach NeuSehLand – Die andere Art Eltern zu begegnen
04./05.11.15
26
2
3
Stimmbildung :
Sprechen und Singen im Kita-Alltag
Sprachentwicklung und
orofaziale Entwicklung
Praxisseminar – Die Ausdruckskraft der
Tagesseminar – Sprachförderung in der Krippe
eigenen Stimme stärken
In diesem Seminar wollen wir die Sinne für die
Pädagogische Fachkräfte sind körperlich, geistig
kindliche Sprachentwicklung im Alter bis zu
und emotional im Umgang mit Kindern permanent
drei Jahren schärfen. Wir lernen, Auffälligkeiten
gefordert und brauchen eine gesunde Stimme.
zu registrieren und angemessen damit umzugehen.
Unser eigener selbstverständlicher Umgang mit
Häufig gestellte Fragen finden hier Antworten:
Singen und Sprechen ist für unsere Kinder das

Vorbild beim Spracherwerb. Sie nehmen die
gung der Mund- und Gesichtszüge) so wichtig?
Körperspannung, den Atemeinsatz und die Stimmgebung des Erziehers oder der Erzieherin wahr und
versuchen alles nachzumachen. Auch der emotionale Ausdruck beim Sprechen und Singen spielt
eine wichtige Rolle.
Mit stimmbildnerischen Übungen vertiefen wir
die Selbstwahrnehmung und probieren uns aus.
Wir sprechen und singen in Verbindung mit Bewegung und Körperperkussion. Über das Spiel und den
emotionalen Ausdruck entdecken wir Kraftquellen.
Zentrale Themen sind:

Stimmbildung in der Gruppe: Körperspannung,

Was haben häufige Erkältungskrankheiten mit
Sprachstörungen zu tun?
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte

Termin:
Montag, 19.01.2015
9:00 –16:30 Uhr

Was haben Ernährung, Schnuller- und Daumenlutschen mit Sprachentwicklung zu tun?
Wie gehen wir mit Auffälligkeiten um?
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Das Seminar soll es Ihnen erleichtern, eine Brücke
Referentin:
Barbara Völkel,
Dipl.-Vokalpädagogin und
Chorleiterin
therapeutischen Intervention zu schlagen.
!
Anmeldeschluss:
Montag, 12.01.2015
zwischen Arbeitsbereichen im Gruppendienst
und speziellen Fördermöglichkeiten bis hin zur
Anhand von Fallbeispielen aus Ihren Einrichtungen
können Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung
beleuchtet und eingeordnet werden. Möglichkeiten
bewusste Atmung, gesunder Stimmeinsatz,
der (spielerischen) Förderung im Alltag runden die
Artikulation
Veranstaltung ab.

Spiele mit der Stimme

Lieder und gesungene Tänze für Kinder

Emotionaler Ausdruck in Kinderliedern

Für uns selbst singen

Miteinander singen
4
Warum ist die orofaziale Entwicklung (Ausprä-
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte U3
Termin:
Dienstag, 27.01.2015
9:00–16:30 Uhr
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referent:
Michael Winkler,
Logopäde, Schwerpunkte:
Kindertherapien und Sprachentwicklungsverzögerungen
!
Anmeldeschluss:
Dienstag, 13.01.2015
5
Eltern sein,
ein Kinderspiel!?
Sprache lernen
mit allen Sinnen
Theaterprogramm mit Diskussion – Szenen für
Praxisseminar – Die Jahreszeiten in der Küche
Kitas zur Frage „Wozu erziehen?“
Was gibt es heute? Kochen und Essen ist mehr als
In unserem Theaterprogramm spielen wir Ihnen
nur die Bedürfnisse Hunger und Durst zu stillen.
Szenen aus dem Alltag mit Kindern vor, die deut-
Küchenfachkräfte verfolgen zudem das Ziel,
lich machen, wie das Verhalten der Erwachsenen
Kinder an viele unterschiedliche und wenig
die Reaktionen und Forderungen der Kinder be-
verarbeitete Lebensmittel mit unverfälschtem
einflusst. Denn wir können durchaus darauf
Geschmack heranzuführen. Gemüse, Salate und
einwirken, ob eine Situation eskaliert oder
Obst sollen darüber hinaus die Jahreszeiten wider-
eine gütliche Einigung möglich ist.
spiegeln: Köstliche neue Kartoffeln im Frühling,
leuchtend rote Erdbeeren im Sommer, raffinierte
Mit Anregungen und Tipps möchten wir spielerisch
zeigen, wie sich die eine oder andere Situation
mit mehr Gelassenheit und Humor meistern lässt.
Vorschläge für fördernde Handlungsalternativen
durch „Ich-Botschaften“, „in Kontakt sein“,
„Grenzen setzen“ oder „Stellung beziehen“
können dabei wichtige Hilfestellungen sein.
Das Theaterprogramm bietet auf einer niedrigschwelligen, systemischen Ebene an, neue Sichtweisen für „angebliches“ kindliches Fehlverhalten zu entwickeln. Ebenso können unterschiedliche Handlungsmotive neu überdacht werden.
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
Mittwoch, 04.02.2015
19:00–20:30 Uhr
Ort:
Theaterpädagogische Werkstatt
Lange Straße 15/17
49080 Osnabrück
Darsteller:
Theaterpädagogische Fachkräfte
der Theaterpädagogischen
Werkstatt Osnabrück
Anmeldeschluss:
Montag, 26.01.2015
!
Kürbisvariationen im Herbst oder würzige Eintöpfe
im Winter.
So erfahren die Kinder die Vielfalt der Lebensmittel
und lernen diese zu benennen: Weißkohl oder Blumenkohl, Grünkohl oder doch Brokkoli – wie ist der
Geschmack: süß, salzig oder gar bitter? Und wie ist
die Konsistenz des Essens?
In der Veranstaltung sollen für die verschiedenen Jahreszeiten typische Gerichte und Speisen
zusammengestellt und vorgestellt werden, so
dass die Ideen im Verlauf des Jahres eingesetzt werden können. Die Kochpraxis wird sich bei der Aus-
Das Theaterprogramm kann für Einrichtungen
wahl der Lebensmittel an der entsprechenden
unter www.tpw-osnabrueck.de angefragt werden.
Jahreszeit orientieren.
6
Zielgruppe:
Köche und Köchinnen,
hauswirtschaftliche und
pädagogische Fachkräfte
Termin:
Donnerstag, 19.02.2015
14:30–18:00 Uhr
Ort:
Evangelische
Familien-Bildungsstätte
Anna-Gastvogel-Straße 1
49080 Osnabrück
Referentin:
Annette Liebner,
Dipl.-Ökotrophologin und
Hauswirtschaftsleiterin
!
Anmeldeschluss:
Montag, 09.02.2015
7
Der Balanceakt zwischen
Beruf und Privatleben
Bilinguale Literacy:
Bildung in Kindertagesstätten
Tagesseminar – Work-Life-Balance
Tagesseminar – Vermittlung zweisprachiger
Sprach- und Schriftkompetenz
Die Kita soll nicht nur ein Ort sein, an dem Kinder
ihre eigene Persönlichkeit entwickeln können.
Literacy-Bildung in Kindertagesstätten ermöglicht
Auch Sie als pädagogische Fachkraft müssen
Kindern alltagsbasierte Erfahrungen rund um Spra-
sich hier wohlfühlen. Wie in allen sozialen Be-
che, Schrift und Literatur. Sie regt die Entwicklung
rufen stehen auch Sie in dem Dilemma, eine gute
von Sprache und Schriftsprache als ko-konstruk-
Balance zwischen Nähe und Distanz, zwischen Be-
tive Bildungsprozesse an.
ruf und Privatleben zu finden. Zu lange Arbeitszeiten, zu hoher Termin- und Zeitdruck, körper-
In unserer zunehmend multikulturellen Gesellschaft
liche und emotionale Belastungen sowie geringe
wird bilinguale Literacy in Kindertagesstätten im-
Entscheidungsspielräume und ein schlechter Informationsfluss blockieren ein ausgewogenes Verhältnis. Je belastender die berufliche Arbeit erlebt wird,
desto schwieriger wird es für die Beschäftigten, eine
angemessene „Work-Life-Balance” zu finden. Deshalb ist es umso wichtiger, klar definierte Grenzen zwischen Job und Privatleben zu ziehen.
Seminarinhalte:

Rechtliche Grundlagen (Arbeits- und Gesundheitsschutz)
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
Montag, 23.02.2015
09:00–16:30Uhr
mer wichtiger. Wenn Kinder sich andere Sprachen
aneignen, kann es vorkommen, dass sie „Brücken“
bauen, um von einer Sprache zur anderen zu gelangen. Dabei verwenden sie häufig Wörter aus der
neuen Sprache nach den grammatischen Mustern
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
der bereits bekannten. Die theoretischen Hinter-
Referentin:
Verena Krampe,
Gesundheitsberaterin
Fortbildung gemeinsam vermittelt. Das Erzählen,
Anmeldeschluss:
Freitag, 06.02.2015
!
gründe hierzu und die praktische Auseinandersetzung mit der Problematik werden in dieser
dialogisches Vorlesen, Rollenspiele und der Einsatz
von Schreiben und Schrift fordern und fördern die

Berufliche Belastungsfaktoren in Kitas

Anforderungen aus den Arbeitsaufgaben

Körperliche und psychische Folgen von Stress

Burnout-Prophylaxe
Fotos und Videosequenzen aus der Kita-Praxis, Ideen

Einfluss der Ernährung auf die mentale Fitness
für Freispiel und Projekte sowie die Reflextion der

Elternarbeit
eigenen Sprachkompetenz und eigenen pädagogi-

Zeit- und Selbstmanagement
schen Arbeit regen zur Umsetzung im Kita-Alltag an.

Praktische Tipps zur Erhaltung und Förderung
der Gesundheit
sprachliche und schriftsprachliche Bildung im päd-
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
Donnerstag, 26.02.2015,
09:00–16:30 Uhr
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referentin:
Tanja Holke,
Elementarpädagogin (BA)
Anmeldeschluss:
Freitag, 06.02.2015
!
agogischen Alltag und werden daher fokussiert.
Bringen Sie bitte „Lieblings“-Bücher, -Lieder
und -Verse der Kinder aus Ihrer Kita mit!
8
9
Erfolgreich arbeiten durch
interkulturelle Kompetenz
(Früh-)kindliche
Sprachentwicklungsauffälligkeiten
Workshop – Umgangsweisen mit kultureller
Praxisseminar – Sprachauffälligkeiten
Fremdheit
im Kita-Alltag erkennen
In Kindertagesstätten wird interkulturelle Kompe-
Diese Fortbildung soll den Blick dafür schärfen,
tenz immer wichtiger, da hier Kinder und Eltern
Kinder mit nicht-physiologischer Sprachent-
unterschiedlicher kultureller Hintergründe und
wicklung im Kita-Alltag zu erkennen und mög-
Bildungsvoraussetzungen zusammenkommen.
liche weitere Handlungsschritte für eine differenzierte Diagnostik einzuleiten.
Interkulturelle Kompetenz wird dabei als die
Fähigkeit verstanden, in interkulturellen Situ-
Im ersten Schritt wird ein kurzer Abriss der Sprach-
ationen effektiv und angemessen zu agieren.
entwicklung gegeben und insbesondere auf folgen-
Dies setzt bestimmte Haltungen und Einstellungen
sowie besondere Handlungs- und Reflexionsfähigkeiten voraus. Der Workshop will die Entwicklung
dieser Eigenschaften für den Umgang mit Kindern
und Eltern mit Migrationsgeschichte unterstützen.
Themen sind:

Funktion von Wahrnehmungs-Schubladen

Kulturelle Fremdheit erfahren

Interkulturelle Situationen im Arbeitsalltag

Kommunikationsmodelle

Sicherheit in interkulturellen Situationen

Werte in der interkulturellen Begegnung
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
Mittwoch, 04.03.2015
9:00 –16:30 Uhr
de sprachliche Bereiche eingegangen: Aussprache,
Wortschatz und Grammatik. Anschließend werden
wir uns anhand von Videobeispielen und Tabellen
mit der Abgrenzung von physiologischer und
nicht-physiologischer Sprachentwicklung be-
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal,
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
schäftigen.
Referent:
Werner Hülsmann,
Integrationsbeauftragter
Landkreis Osnabrück

!
Anmeldeschluss:
Mittwoch, 11.02.2015
Folgende Fragen werden dabei leitend sein:

Wo steht das Kind in seiner Sprachentwicklung?
Gibt es Hinweise auf eine verzögerte/gestörte
Sprachentwicklung? Welche?

Wann ist es erforderlich, Kinder an Therapeuten/
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
Mittwoch, 18.03.2015
9:00–16:30 Uhr
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referentin:
Uta Thörner,
Dipl.-Pädagogin und Logopädin
!
Anmeldeschluss:
Dienstag, 10.03.2015
Ärzte zu verweisen?

An wen wende ich mich, wenn ich unsicher bin?
In Situationsanalysen des Kommunikationsalltags in der Kita sowie in Übungen und Rollen-
Die teilnehmenden Fachkräfte sind ausdrücklich ein-
spielen werden Kommunikationsmuster und Rollen
geladen, Material in Form von beispielsweise Video-
reflektiert und bessere Alternativen eingeübt.
oder Audioaufzeichnungen mitzubringen, um
diese zu analysieren.
10
11
Einfluss frühkindlicher Reflexe
auf die (Sprach-)Entwicklung
Vater, Mutter, Kind
und ich
Tagesseminar – Gehirnreifungsprozesse und
Workshop – Spielerisch Impulse für eine
Integration frühkindlicher Reflexe
unterstützende Elternarbeit finden
Jedes Kind wird mit frühkindlichen Reflexen ge-
Was soll ich tun, wenn das Kind sich im Supermarkt
boren. Mit dem Fortschreiten der Gehirnreifung
auf den Boden wirft? Oder wenn der Sohn in Mäd-
und der damit verbundenen Entwicklung der Will-
chenkleidern zur Kita gehen will? Pädagogische
kürmotorik müssen die frühkindlichen Reflexe in
Fachkräfte werden immer wieder mit Fragen
Halte- und Stellreaktionen umgewandelt werden.
aus dem familiären Erziehungsalltag konfrontiert und nach dem richtigen Rezept gefragt.
Störende Einflüsse können diesen Entwicklungsprozess beeinträchtigen und bewirken, dass Reste
dieser Reflexe in irritierendem Umfang aktiv bleiben.
Die fortgesetzte Präsenz frühkindlicher Reflexe
beeinträchtigt die Reifung des zentralen Nervensystems. So kommt es zu Einschränkungen in
Bewegung, Wahrnehmung, Lernen und Verhalten.
Auch Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung
können in diesem Zusammenhang stehen. Häufig
zeigen diese Kinder Symptome von Hyperaktivität,
Ängsten oder anderen Verhaltensauffälligkeiten.
Misserfolge in der Schule komplettieren den
„Teufelskreis“.
Die Fortbildung informiert über Gehirnreifungsprozesse unter besonderer Berücksichtigung der
Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, Antworten
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
Donnerstag, 26.03.2015
9:00 –16:30 Uhr
im kreativen Prozess und im fachlichen Austausch
zu finden. Auf Grundlage von Beispielen aus der
Praxis erproben die Teilnehmer verschiedene Rollen
dieser „Erziehungsszenen” und können im Austausch zu einer Positionierung finden. Sie werden
Ort:
Gemeinschaftszentrum
Lerchenstraße
Lerchenstraße 135 –137
49088 Osnabrück
ermutigt, auch Eltern zu einer Positionierung an-
Referentin:
Anna Nega,
Neurophysiologische
Entwicklungsförderin (NDT/ INPP)
Szenen aus dem Theaterprogramm „Eltern sein,
!
Anmeldeschluss:
Mittwoch, 16.03.2015
zuregen.
Als Arbeitsgrundlage dienen unter anderem auch
ein Kinderspiel!?“, das Eltern von Kindergartenkindern als Zielgruppe hat.
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
Donnerstag, 16.04.2015
9:00–16:30 Uhr
Ort:
Theaterpädagogische Werkstatt
Lange Straße 15/17
49080 Osnabrück
Referenten:
Theaterpädagogische Fachkräfte
der Theaterpädagogischen
Werkstatt Osnabrück
Anmeldeschluss:
Freitag, 20.03.2015
!
Integration frühkindlicher Reflexe, zeigt typische
Wahrnehmungs- und Verhaltensauffälligkeiten auf und stellt praktische Hilfen sowie Therapiemöglichkeiten vor.
12
13
Singend bewegen
und spielen
Was bedeuten die Zahlen
auf dem Speiseplan?
Workshop – Sprachförderung durch Singen
Nachmittagsseminar – Alles was Recht ist
mit Kindern
So neu ist sie nicht, die EU-LebensmittelinformaKinder bewegen sich permanent und begleiten
tionsverordnung (LMIV), die das Lebensmittelkenn-
Tätigkeiten selbstverständlich mit Singen, wenn
zeichnungsrecht modernisiert und europaweit klare
sie Lieder kennen und entsprechende Anregungen
und einheitliche Vorgaben für verpackte und lose
bekommen haben.
Ware fordert. Was die Neuerungen für die Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung bedeuten,
Das ständige Wiederholen von Lautbildungen,
zu denen auch die Kindertagesstätten zählen, wird
Stimmeinsätzen und sprachlicher Artikulation bei
in dieser Fortbildung vorgestellt.
diesem Singen aus sich selbst heraus dient direkt
der Sprachbildung, ohne dass extra dafür geübt
werden muss. Es ist deshalb sinnvoll, im Umgang mit Kindern die Singstimme häufig einzusetzen und sie bei allen nur möglichen Gelegenheiten zum Singen zu animieren.
Themen können dabei sein:

Rituelle Lieder

Stimmbildungsgeschichten und Reime

Kreis- und Leierspiele

Spiellieder

Improvisiertes Singen
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Die gesetzlichen Vorschriften helfen den
Küchenfachkräften beim Einkauf im Hinblick
auf enthaltene Zutaten und Zusatzstoffe in den
Termin:
Montag, 20.04.2015
14:00 –17:30 Uhr
Lebensmitteln. Insbesondere wird in der Fortbildung
auf die Zusatzstoffe hingewiesen, die in der Kinder-
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
ernährung gemieden werden sollten. Zum anderen
Referentin:
Barbara Völkel,
Dipl.-Vokalpädagogin und
Chorleiterin
Allergenen auf Speiseplänen zu vermerken.
Anmeldeschluss:
Montag, 13.04.2015
!
sind die Einrichtungen verpflichtet, spezielle Angaben wie die Kennzeichnung von Zusatzstoffen und
Neben der Informationsvermittlung soll praktisch
erarbeitet werden, wie Speisepläne in Kindertagesstätten unter den Maßgaben der Lebens-
Den Kindergartenalltag singend zu gestalten, ist
mittelinformationsverordnung (LMIV) gestaltet
eine gute Möglichkeit, das Wohlbefinden für
werden können.
Zielgruppe:
Köche und Köchinnen,
hauswirtschaftliche und
pädagogische Fachkräfte
Termin:
Dienstag, 21.04.2015
14:30–18:00 Uhr
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referentin:
Annette Liebner,
Dipl.-Ökotrophologin und
Hauswirtschaftsleiterin
!
Anmeldeschluss:
Montag, 13.04.2015
alle zu erhöhen, Konflikte zu entschärfen und die
Gemeinschaft zu stärken.
14
15
„Ich kann das schon!“
Das Wissen um eigene Fähigkeiten
Entwickeln Sie
eine gemeinsame Sprache!
Tagesseminar – Resilienz und Selbst-
Tagesseminar – „Sprachentwicklung“ im Team
wirksamkeit im Kita-Alltag
Dieses Seminar soll Unterstützung bieten bei der
Der englische Begriff „Resilience“ bedeutet Wider-
Entschlüsselung von Teamstrukturen und der
standsfähigkeit, Elastizität und Spannkraft. Über-
individuellen Persönlichkeitsentfaltung. Jedes
tragen auf unsere Arbeit mit den Kindern betrach-
Teammitglied will schließlich gehört werden! Die
ten wir den Resilienzbegriff vor der Frage, inwie-
Gruppenleitung einer Kindertagesstätte begleitet
weit Kita und pädagogische Fachkräfte einen
das Team, das durch konkrete und anspruchsvolle
Lebens- und Lernraum schaffen können, der
Aufgaben komplexe Entwicklungen und Strukturen
Kinder befähigt, sich auch unter schwierigen
erlebt.
Lebensumständen erfolgreich zu entwickeln.
Dieser Befähigung liegen meist verschiedene
Faktoren zugrunde: Positive Vorbilder, stärkende,
ermutigende Bezugspersonen und besonders das
Wissen um die eigenen Fähigkeiten – „Ich kann das
schon!“
Der Beziehung zwischen pädagogischer Fachkraft
und Kind wird hierbei eine besondere Rolle zugesprochen. Sie kann die stabile Bezugsperson sein,
die dem Kind das entscheidende Wissen über
Selbstwert und Selbstwirksamkeit vermittelt. Ein
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
Montag, 18.05.2015
9:00 –16:00 Uhr
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referentin:
Nicole Kügler,
Elementarpädagogin (BA)
!
Anmeldeschluss:
Montag, 27.04.2015
Teamentwicklung kann ein aktiver, gesteuerter
Prozess sein, der zur positiven Entfaltung der
Mitarbeitenden im Team führt. Die Gruppenleitung besitzt dabei eine Schlüsselposition. Sie leitet
das Team, steht zwischen Mitarbeitenden und
Leitung und erschließt Wege zur Kooperationsbereitschaft, zum Rollenverständnis und zum
Teamgeist.
Das Seminar gibt einen Überblick über Dynamiken
von Teams. Es zeigt auf, wie Rollenbildung, Kompetenzen und Aufgaben der Teammitglieder in der
Kind, das viele Selbstwirksamkeitserfahrungen
Gruppe durch Kommunikation geklärt und (weiter-)
erleben kann, ist sich seiner Fähigkeiten be-
entwickelt werden können.
Zielgruppe:
Kita- und Gruppenleitungen,
pädagogische Fachkräfte
Termin:
Dienstag, 02.06.2015
9:00–16:30 Uhr
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referentin:
Heike Lindenborn,
Dipl.-Pädagogin
!
Anmeldeschluss:
Dienstag, 19.05.2015
wusst und geht mit anderem Selbstverständnis an
neue Aufgaben heran. Es traut sich mehr und vertraut seinen Kompetenzen.
In diesem Seminar erarbeiten wir gemeinsam, wie
eine resilienzbewusste Haltung gefunden und in
den Kita-Alltag integriert werden kann.
16
17
„Warum hat Burak
einen Pyjama an?“
Erkennungsmethoden
für Sprachförderbedarf
Praxisseminar – Interkulturelle Sensibilisierung
Tagesseminar – Ein verfahrensübergreifender
Blick in die konkreten Möglichkeiten
In Kindertagesstätten gehören Kinder von Eltern
verschiedener Herkunft und mit unterschiedlichen
Fachkräfte kennen oft nur ein Identifizierungsver-
Migrationsgeschichten zum Alltag. Dadurch ent-
fahren genauer – über alternative Möglichkeiten
stehen besondere Fragen – vor allem in Bezug auf
hat man kaum Zeit nachzudenken. In diesem Se-
die Kommunikation mit Familienangehörigen. Der
minar wird das methodische Arsenal im Bereich
Schwerpunkt des Seminars liegt auf dem Umgang
der Sprachdiagnostik erweitert. Die unterschied-
mit Situationen, die auf unterschiedlichen
lichen Vorgehensweisen der Diagnostik werden dif-
Wertesystemen, Wahrnehmungsmustern und
ferenziert und sehr konkret erarbeitet.
Kommunikationsstilen beruhen.
Anhand von Praxisbeispielen, praktischen Übungen
und Theorieanteilen werden die eigenen Handlungsmöglichkeiten in der Arbeit mit Eltern und Kindern
erweitert und eingeübt. Ziel ist es, für die Besonderheiten interkultureller Kommunikation zu
sensibilisieren, Orientierungshilfe zu sein und
Sicherheit zu vermitteln.
Konkrete Themen:


Wahrnehmungsmechanismen und Vorurteile
Unterschiedliche Kulturdefinitionen und
-dimensionen
Zielgruppe:
Kitaleitungen und pädagogische
Fachkräfte
von Begrifflichkeiten wie „Beobachtungsverfahren“,
„Testverfahren“, „Screening“, „Einschätzverfahren“,
„Profilanalyse“. Darauf folgend wird in Kleingrup-
Termin:
Freitag, 05.06.2015
9:00 –16:30 Uhr
penarbeit anhand konkreter Verfahren betrachtet,
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referentin:
Gülçan Yoksulabakan-Üstüay,
Dipl.-Pädagogin
Anmeldeschluss:
Freitag, 08.05.2015
Zunächst erfolgt eine detaillierte inhaltliche Klärung
!
welche Stärken und Schwächen diese Verfahrenstypen haben. Die erzielten Erkenntnisse werden
dann ins Plenum eingebracht. Dort wird diskutiert,
wie die Verfahren in den Kita-Alltag integriert werden können. Analysiert werden unter anderem diese
Verfahren: SISMIK, SELDAK, Früh Deutsch lernen,
SETK 3-5, SSV und HASE.
Auswirkung von Migration und Diskriminie-
Ziel des Seminars ist es, fundierte, differenzierte
rungserfahrungen auf Familienstrukturen
Überblicke über die Verfahrenstypen zur Er-

Umgang mit interkulturellen Konflikten
mittlung und Dokumentation des Spracher-

Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit
werbs bei Kindern im Alter von 3–6 Jahren zu
Eltern mit Migrationshintergrund
vermitteln.

Umgang mit Mehrsprachigkeit und Überwin-

Zielgruppe:
Kitaleitungen und pädagogische
Fachkräfte
Termin:
Montag, 15.06.2015
9:00–16:30 Uhr
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referent:
Uwe Neugebauer,
Dipl.-Psychologe, Schwerpunkte:
Sprachdiagnostik und
Sprachförderung im
Elementarbereich
!
Anmeldeschluss:
Dienstag, 19.05.2015
dung von Sprachbarrieren

18
Krankheit und Gesundheitskonzepte in Familien
19
Kinder auf
den Geschmack bringen
Zum Wohle des Kindes:
Besonnen handeln bei Verdacht
Tagesseminar – Für hauswirtschaftliche und
Tagesseminar – Kinderschutz in der Kita
pädagogische Fachkräfte im Tandem
Der Schutz von Kindern vor Gefahren ist ein verKindertageseinrichtungen können und sollen Kin-
antwortungsvoller Auftrag und für alle Beteiligten
dern die Chance bieten, gesundes Essen und Trin-
eine von Ambivalenzen geprägte Aufgabe, die so-
ken (all)täglich zu erfahren und zu genießen, um
wohl bei den Eltern als auch bei den Fachkräften
so ein gesundheitsförderliches Essverhalten zu
Druck erzeugt. Es ist verständlich, dass Erzieherin-
entwickeln. Viele Aspekte spielen dabei eine
nen und Erzieher in Verdachtsfällen möglichst
Rolle: Zum Beispiel das Verpflegungsangebot, die
schnell Klarheit und Lösungen schaffen wollen.
Mahlzeitensituation oder die Möglichkeit, Lebensmittel mit allen Sinnen zu erfahren, beispielsweise
beim gemeinsamen Kochen und Backen. Darüber
hinaus erwerben Kinder über die spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Essen und Trinken
Fähigkeiten für den Spracherwerb oder zur Förderung motorischer Kompetenzen.
Wenn es um die praktische Umsetzung all dieser
Aspekte im Kita-Alltag geht, sind hauswirtschaftliche und pädagogische Fachkräfte gleichermaßen gefordert – aber nicht immer einer Meinung. Deshalb steht hier der Austausch zwischen
den Fachkräften beider Richtungen aus der gleichen
Einrichtung im Vordergrund.
Generell ist dabei aber Umsicht und Besonnenheit
Zielgruppe:
Hauswirtschaftliche und
pädagogische Fachkräfte im
Tandem
Termin:
Donnerstag, 25.06.2015
9.00 –16.30 Uhr
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referentin:
Wiebke von Atens-Kahlenberg,
Dipl.-Ökotrophologin und
Ernährungsberaterin/DGE
!
Anmeldeschluss:
Donnerstag, 11.06.2015
gefordert. Der Kinderschutzauftrag in Kitas lässt
sich nicht einfach in Form von Ablaufplänen
und Dienstanweisungen umsetzen. Die Last der
Verantwortung und die Vorstellung, Eltern konfrontieren zu müssen, kann zu Bedenken und Unsicherheiten führen bis hin zu Verdrängungen: „So etwas
gibt es bei uns nicht“.
Ziel dieses Tagesseminars ist es, Sicherheit im
Umgang mit Krisen und den sich daraus stellenden Aufgaben zu vermitteln.
Anhand von Fallbeispielen können Praxisfragen besprochen werden.
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
Montag, 06.07.2015
9.00–16.30 Uhr
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referentin:
Rita Alte-Bornholt,
Dipl.-Sozialarbeiterin,
Kinderschutzkoordinatorin
der Stadt Osnabrück
!
Anmeldeschluss:
Dienstag, 23.06.2015
Seminarinhalte:

OptimiX® – neues Ernährungskonzept für
Kinder

Einflüsse auf die Entwicklung des Essverhaltens

Was können hauswirtschaftliche und pädagogische Fachkräfte im Team erreichen?

20
Wie erreichen wir Eltern noch besser?
21
Begegnung, Begleitung, Bildung:
Die Kita als Ort für Familien
Trommelgeschichten©
Tagesseminar – Konzeptionell verankerte
Workshop – Praxisbeispiele für interkulturelle
Sprachförderung
Pädagogik in Kindergärten
Konzeptionell verankerte Sprachförderung erfor-
Trommelgeschichten© sind eine große Bereiche-
dert den Blick über den Tellerrand hinaus. Da wo
rung in der pädagogischen Arbeit. Sie vermitteln
Orte für Begegnung, Begleitung und Bildung ge-
uralte Lebensweisheiten und fördern gleich-
schaffen werden, entsteht ein „offenes Haus“
zeitig die soziale Kompetenz des Einzelnen
für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit
und die gesamte Gruppenatmosphäre. Durch
Familien. Nur da können die Förderung von Spra-
die gemeinsame Musik werden alle unmittelbar
che und die Hinführung zur Schreibkultur nach-
in die Erzählung mit einbezogen. Sie erleben sich
haltige Bildungsarbeit werden.
und andere hautnah und können im gegenseitigen
Wir suchen gemeinsam nach Antworten:

Wie kann eine Öffnung für alle Familien, unabhängig von ihrer kulturellen und sozialen Herkunft, gelingen?

Wie lassen sich generationsübergreifende und
interkulturelle Angebote fest in den Kita- und
Krippenalltag integrieren?

Welchen Stolpersteinen begegnen wir auf dem
Weg zu einem „offenen Haus“?

Wer oder was kann uns helfen, sie beiseite zu
räumen?
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Termin:
Montag, 21.09.2015
9:00 –16:30 Uhr
Aufeinanderhören respektvollen Umgang miteinander einüben.
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte
Es werden gemeinsam die Weisheitserzählungen
Termin:
Mittwoch, 30.09.2015
9:00–16:30 Uhr
der verschiedenen Kulturen mit Trommeln erzählt.
Ort:
Gemeindehaus St. Michaelis
Kirchstraße 3
49090 Osnabrück
Tänze, Lieder und Singspiele der jeweiligen Kultur-
Referentin:
Monika Schaarschmidt,
Erzieherin
Ziele:
Anmeldeschluss:
Montag, 07.09.2015
kreise werden gemeinsam ausprobiert.

Praxisnahe Vermittlung eines Modells zur
Förderung interkulturellen Lernens
!

Konzeptionelle Anregung zur Stärkung des
Selbstwertgefühls und der sozialen Kompetenz

Anregungen für spielerische Sprachförderung
Ort:
Kinder-, Jugend- und Familienzentrum Heinz Fitschen Haus
Heiligenweg 40
49084 Osnabrück
Referent:
Markus Hoffmeister,
Spiel- und Theaterpädagoge,
Dipl.-Theologe
!
Anmeldeschluss:
Montag, 07.09.2015
Inhalte:

Die Erlebniswelt der Trommelgeschichten©

Präsentation von Weisheiten, Tänzen und
Liedern unterschiedlicher Kulturen

22
Entwicklung eigener Trommelgeschichten©
23
Psychische Traumatisierung
von Kindern im Vorschulalter
Kompetenzorientierte Sprachförderung
in der Krippe
Tagesseminar – Traumapädagogische
Tagesseminar – Effektive Unterstützung der
Handlungsansätze
Sprachentwicklung U3
Emily wirkt in der Kita permanent wie abgeschaltet,
Sprachförderung bezeichnet die gezielte Anre-
Leon hingegen ist nie ruhig. Rashid hat als Adop-
gung spezieller sprachlicher Kompetenzen und
tivkind starke Trennungsangst, und von Anna weiß
bezieht sich auf einen besonderen Förderbedarf
man, dass sie bereits Gewalt erleben musste...
wie beispielsweise des Wortschatzes. Eine effektive Sprachförderung muss sich individuell am Kind
Im pädagogischen Alltag hat man fortwährend mit
orientieren und in den pädagogischen Alltag einge-
solchen Verhaltensweisen/-auffälligkeiten zu tun.
bunden sein.
Die recht junge Disziplin der „Traumapädagogik“ umfasst Hirn- und Bindungsforschung,
basierend auf den neuen Forschungsergebnissen der
Psychotraumatologie. Sie vermittelt eine Fülle neuer
Erkenntnisse, die fachliche Hilfe geben können und
die Pädagogik mit Aspekten aus Medizin und Psychologie ergänzen.
Dieses Seminar bietet mit einer Einführung in die
Psychotraumatologie und die Wirkung von
Traumatisierungen bei Kindern eine sehr praxisbezogene Möglichkeit, scheinbar „störendes“ oder
„ungewöhnliches“ Verhalten vor diesem Hintergrund zu betrachten, einzuordnen und zu verstehen
und es möglicherweise als sinnvolle Gegenstrategie
Zielgruppe:
Kitaleitungen, pädagogische
Fachkräfte
schätzung des Sprachentwicklungsstands von
Kindern in den ersten drei Lebensjahren vermittelt. Ziel ist es, dass Erzieherinnen und Erzieher in
Termin:
Montag, 05.10.2015
9:00 –16:30 Uhr
der Lage sind, eventuelle Anzeichen für einen thera-
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referentin:
Manuela Grötschel
Dipl.-Pädagogin, Heilkundliche
Psychotherapeutin (HPG) und
Traumafachberaterin/-pädagogin
Anmeldeschluss:
Montag, 14.09.2015
In dieser Fortbildung werden Methoden zur Ein-
!
peutischen Förderbedarf zu erkennen und gegebenenfalls den Familien eine ärztliche Diagnostik anzuraten. Des Weiteren werden in dieser Fortbildung
Methoden entwickelt, eine ressourcenorientierte
Förderung spezieller sprachlicher Kompetenzen in den pädagogischen Alltag zu integrieren. Im
Sinne einer Implementierung der Sprachförderung
Termin:
Donnerstag, 15.10.2015
09:00–16:30 Uhr
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6–9
49074 Osnabrück
Referentin:
Tanja Holke,
Elementarpädagogin (BA)
!
Anmeldeschluss:
Donnerstag, 24.09.2015
in den pädagogischen Alltag werden im Besonderen
das Freispiel und alltäglich wiederkehrende Situatio-
der Kinder zu Erlebtem zu begreifen.
nen wie etwa das Wickeln in den Blick genommen.
Gleichzeitig werden Hilfsmittel, Spielzeuge und
Sie sind herzlich eingeladen, zu dieser Fortbildung
praktische Methoden aus der Traumapädagogik vor-
Videoaufnahmen mit Fallbeispielen aus Ihrer
gestellt, die als präventive Instrumente in den päd-
Praxis mitzubringen, die dann gemeinsam bear-
agogischen Kita-Alltag integriert werden können.
beitet werden.
24
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte U3
25
Wichtige Hinweise
und Teilnahmebedingungen
Auf nach
NeuSehLand!
2-tägiges Seminar – Die andere Art, Eltern zu
ANMELDUNG
begegnen
Bitte melden Sie sich ab dem 01.12.2014 online unter
www.osnabrueck.de/kitafortbildungen an. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.
Pädagogische Arbeit in der Kindertagesstätte kann
nur erfolgreich sein, wenn der Dialog mit Eltern
Kalendarium
auf Augenhöhe gelingt.
Das beiliegende Kalendarium dient nicht nur als Übersicht der Veranstaltungen unseres
Förderprogramms. Es kann Ihnen auch zur Jahresplanung für Ihre Einrichtung dienen.
Viel hängt dabei davon ab, inwieweit es gelingt,
sich in die jeweils andere Seite einzufühlen. Durch
Ausfall des Seminars
so eine „Dialogische Haltung” ändert sich sowohl
Bei Absage des Seminars durch den Veranstalter aus organisatorischen Gründen oder
unser Herangehen an die Arbeit mit Menschen als
infolge höherer Gewalt (z. B. Erkrankung des Referenten/der Referentin) erfolgt keine
auch unser sonstiges Denken vollständig.
In dieser handlungsorientierten Fortbildung geht
es um die Reflexion der Dialogischen Haltung,
des radikalen Respekts sowie der gegenseitigen
Anerkennung. Angeboten werden:

Übungen zur Achtsamkeit und Stille

Übungen zur Reflexion von Vorurteilen

Theoretischer Input
Für das Gelingen eines solchen Dialogs sind bestimmte Haltungen und Kernfähigkeiten notwendig,
wie zum Beispiel wirklich zuzuhören, zu respektieren, von Herzen zu sprechen, zu erkunden und
offen zu sein für das Unerwartete.
Die pädagogischen Fachkräfte werden für eine
verstehende Haltung gegenüber den Eltern
sensibilisiert und lernen, sie als kompetente Begleit-
Zielgruppe:
Kita- und Gruppenleitungen,
pädagogische Fachkräfte
Termin:
Mittwoch, 04.11.2015
09:00 –17:00 Uhr
und
Erstattung durch die Stadt Osnabrück. Dies gilt auch für vergebliche Aufwendungen
oder sonstige Nachteile, die durch die Absage entstehen.
Änderungen im Programm
Änderungen im Seminarprogramm bleiben vorbehalten.
Datenschutz
Donnerstag, 05.11.2015
09:00 –16:00 Uhr
Die Teilnehmenden erklären sich damit einverstanden, dass ihre persönlichen Daten für die
Ort:
Haus der Jugend, Kleiner Saal
Große Gildewart 6 –9
4974 Osnabrück
tung des Bundesdatenschutzgesetzes. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.
Referenten:
Johannes Schopp,
Dipl.-Sozialpädagoge und
Dialogprozessbegleiter
Für Unfälle oder Diebstähle auf dem Hin- und Rückweg sowie für die Dauer der Veran-
Oda Bakuhn,
Dipl.-Sozialpädagogin und
Dialogprozessbegleiterin
Anmeldeschluss:
Freitag, 09.10.2015
!
Veranstaltungsabwicklung gespeichert werden. Die Datenerfassung erfolgt unter Beach-
Haftung
staltung übernimmt die Stadt Osnabrück keine Haftung.
Verantwortlich
Stadt Osnabrück
Fachdienst Kinder
Silvia Brüner
Fachberatung für Kindertagesstätten
Hannoversche Straße 6–8
49084 Osnabrück
Tel: 05 41 | 3 23 24 03
E-Mail: bruener@osnabrueck.de
personen der Kinder zu sehen.
„Falls notwendig, Abmeldung unter dieser E-Mail-Adresse.
26
27
Stadt Osnabrück
Der Oberbürgermeister
Fachdienst Kinder
Hannoversche Straße 6–8
49084 Osnabrück
www.osnabrueck.de/kitafortbildungen
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
11
Dateigröße
2 129 KB
Tags
1/--Seiten
melden