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HotelDesign Mediadaten 2015

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HOTEL
DESIGN
DAS MAGAZIN FÜR BAU, DESIGN & TECHNIK
POOLS & SPA
Trends und Visionen,
Konzepte und Neuheiten
BARCELONA
Ein Hostel für Kunstfreunde
PORTRÄT
Zu Besuch bei Hoteldesigner
Armin Fischer
GLAMPING
Campen für Anspruchsvolle
D
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Dossier
NATUR TRIFFT
DESIGN
Im beschaulichen Kals am Großglockner
ist mit dem Gradonna Mountain Resort
ein Hotel entstanden, das Nachhaltigkeit
und Design perfekt miteinander verbindet.
TEXT: KIRSTEN HOFFMEISTER
W
ten lassen sich je nach Bedarf zusammenstellen, ob transparent, verschiedenfarbig oder hoch funktional. In glasklare
Gussmassen können beliebige Inlays eingelegt werden, neue Rezepturen ertüchtigen Beton dahingehend, dass selbst
dünne Querschnitte hohe Lasten tragen
können.
Eiche ist omnipräsent
Nicht nur im Alpenraum wurden bei
namhaften Hotelneubauten oder Umbauten wieder vermehrt Holzböden eingesetzt. Welche Holzart bei Parkettböden zur Zeit im Trend liegt, ist leicht auszumachen: Eiche ist fast omnipräsent.
Großformatige Dielen sind in, aber auch
aufwendige Intarsienarbeiten oder
kunstvolle Verlegungen mit Edelhölzern.
Bei den textilen Bodenbelägen ist der Digitaldruck weiter auf dem Vormarsch
und damit freie Grafiken.
Erfreulich ist die stetige Zunahme an
ökologisch wertvollen oder optimierten
Produkten. Teppiche aus nachwachsenden Rohstoffen, der Einsatz von Biokunststoffen als Fasermaterial, funktionierende Rücknahme- und Kreislaufsysteme oder von der Natur abgeleitete Designs und Anmutungen, die als Teppichfliesen bei Interface unter dem Begriff
Biophilie angeboten werden. Auch im
Bereich der Designböden gibt es zu den
as ist das Geheimnis eines
Hotels, das durch seine
Präsenz besticht und sich
gleichzeitig recht dezent in die Natur
einfügt? Eine klare, schnörkellose Architektur, in der heimische Hölzer und
riesige Glasfassaden die Hauptrolle
spielen. Zu finden mitten im Osttiroler
Wald, auf 1350 Meter Höhe. In zweijähriger Bauphase wurde hier – direkt neben dem Nationalpark – das Gradonna
Mountain Resort erschaffen, ein 4-Sterne-superior-Hotel mit Chalet-Dorf.
Bauherr der im Dezember 2012 eröffneten Hotelanlage ist die Schultz-Gruppe, die in Tirol und Kärnten mehrere
Skigebiete und Hotels betreibt.
Geschäftsführerin Martha Schultz
erinnert sich: „Kals war für uns schon
immer eines der schönsten Bergdörfer
in Tirol. Als die Skigebiete von Kals
und Matrei 2008 zusammengelegt wurden, haben wir uns entschlossen, hier
zu bauen. Dabei wollten wir unsere Vision von modernem Tourismus umsetzen und ein Resort erschaffen, das sich
durch eine nachhaltige, regionale Bauweise und einen ökologischen Betrieb
Graphische Muster wie bei
der neuen Tapetenkollektion
„Blossom grey“ von Wallunica werden immer beliebter.
klassischen PVC-Materialien ökologische
Alternativen, die ganz ohne Weichmacher auskommen. Bei den Hartböden
wie Keramik, Kunst- oder Naturstein
sind die Formate inzwischen ebenfalls
XXL, und die Oberfläche darf ruhig auch
wieder starke Maserungen zeigen.
In puncto Wandbeläge lässt sich sagen: Kalk und Lehm sind zurück. Die
vielen positiven Eigenschaften, vor allem
hinsichtlich der Baubiologie, sorgen für
eine Renaissance der uralten Materialien. In Kombination mit moderner Ver-
HOTEL DESIGN 1/2014
HOTELDESIGN 2/2014
FASZINATION | MEIN INSELGLÜCK
FRISCH & LEICHT
Ein bisschen Motel, ein bisschen Schiff – das Hotel Mein Inselglück auf der BodenseeInsel Reichenau gibt sich modern und doch regional. Beim Innendesign zeigt sich, dass
sich auch mit straffem Budget ein junges Konzept umsetzen lässt.
FOTOS: HOTEL, BEL ETAGE AG, BRIT GLOCKE
F
röhlich, farbenfroh und trotzdem schlicht. Offen
Schulz im Gespräch mit HOTELDESIGN. Weitere Inspiratiound transparent. Dazu Design-Klassiker als Hingunen? „Wir reisen alle gern“, sagt Schulz. „Man kennt die
cker. Das Mein Inselglück will sich abheben vom
Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse von sich und Freunteils etwas gesetzteren Hotelduktus am Bodensee. Und tut es
den. Davon haben wir vieles abgeleitet.“ Das Hotelensemble
auch. Seit Juli ist das Haus auf der Insel Reichenau geöffnet.
soll die dörflichen Strukturen abbilden, sich in die TopograDer Traum von Hotelchefin Nadine Staiger war eigentlich
phie der Insel eingliedern, und den Hotelbesitzern darüber
ein Garni mit zehn Zimmern und Frühstücksbuffet. Daraus
hinaus effizientes Wirtschaften ermöglichen. Denn: „Wenn
geworden ist ein Hotel mit 32 Zimmern, Bistro und Wellnessim Herbst und Winter zu wenige Buchungen vorliegen, könbereich. Familien
nen wir bei Bedarf ein
sollen sich hier wohlHaus komplett schliefühlen, aber auch
ßen“, erläutert NadiKurzurlauber und
ne Staiger.
Radtouristen aus der
Die Architektur
Region Stuttgart, aus
des Mein Inselglück
der Schweiz und Ösist geradlinig, die
terreich. Gäste zwiBauweise
bewusst
schen 30 und 50 Jahleicht und offen. Daren, die Deutschmit das Hotel sich gut
landurlaub schätzen,
in die Natur einfüge,
so Staiger.
so die Hotelchefin.
Wo früher die
„Der Bezug zum BoGlashäuser der Famidensee wird vor allem
lie für den auf der
durch den Ausblick
Reichenau typischen
Geradlinig: Die Architektur der Hotelgebäude setzt auf Holzvergeschaffen – sei es
kleidung, Sichtbeton und ortstypische Satteldächer.
Gemüseanbau stanvon den Balkonen
den, erhebt sich nun
oder der Terrasse“,
in zentraler Insellaergänzt Rahel Schulz.
ge, an leicht erhöhtem Standort, ein modernes HotelensemSichtbeton, Holz und die ortstypische Satteldachbauweise
ble. Es besteht aus drei Bettenhäusern und einem Flachbau,
bestimmen das Bild der drei Hoteltrakte. Den modernen
in dem Rezeption, Lobby, Restaurant und Küche auf komKontrapunkt dazu bildet „der Café-Bau aus Sichtbeton und
paktem Raum untergebracht sind.
mit Flachdach“, so Schulz. Alle Zimmer haben einen Balkon.
Die vier Einzelbaukörper sind um einen Hof mit Terrasse
Für Barrierefreiheit sorgen ein Aufzug und Rampen. Eine
angelegt. Voran der Flachbau, der direkt an die Straße grenzt
Tiefgarage wurde ebenfalls integriert.
und somit das Hotelentrée darstellt. Der architektonische
„Ursprünglich sollte das Hotel ein Holzbau werden, doch
Entwurf kommt von Krehl.Girke Architekten aus Konstanz,
das wäre zu teuer geworden“, sagt Nadine Staiger. Einen Bekonkret aus der Feder Martin Krehls. Städtebauliche Übertonklotz habe sie aber auch nicht gewollt. So sei die Idee zur
legungen in Verbindung mit den dörflichen Strukturen der
Holzverkleidung entstanden, die der Gebäudearchitektur zuReichenau spielten dabei eine Rolle, so Projektleiterin Rahel
gleich eine wärmere Anmutung gebe. „Die moderne Holz-
14
Effektvoll: Über dem weißen Familientisch im
Inselbistro nimmt sich die Designleuchte aus
wie ein bunter Insel-Blumenstrauß.
IDEEN
FÜR
IHR
BAD
TRENDS | BUDGET-DESIGN-HOTELS
rkt der Design-Budget-Hotels boomt. Doch wo Budget draufsteht, ist noch längst
Design drin. Keine Mogelpackung sind zum Beispiel das Cocoon, Prizeotel und
lich Motel One, Prototyp dieser auch für Privathoteliers attraktiven Hotelklasse.
TEXT: HENDRIK MARKGRAF
E
Foto: Motel One
ine Wald-Lounge mit echten
Baumstämmen, gegenüber der Rezeption ein Wandbrunnen mit einem Eisbach-Surfer im Hintergrund, viel
Orange und in den Zimmern Bubble-Chair
und Cocoon-Cabin: witzig und zeitgeistig, so
will das Cocoon am Stachus sein. Das inhabergeführte Münchner Haus gehört in die
Kategorie der Budget-Design-Hotels, die innerhalb der Gruppe der Budget-Hotels eine
ganz eigene Karriere gemacht haben.
Schon 2005 setzte Dieter Müller mit Motel One auf Design. Früh am Start war auch
eine neue Generation von privatgeführten
Budget-Design-Hotels wie das erwähnte Cocoon, das Prizeotel in Bremen und die Superbude in Hamburg. Mittlerweile haben sie
sich vermehrt, jüngst das Prizeotel, das es
nun ebenfalls in Hamburg gibt. Alle wollen
Budget. Vorneweg die Ketten, die mit neuen
Marken auf den deutschen Markt drängen.
Sei es nun Marriott mit Moxy oder Wyndham
mit Super 8, Louvre mit Premiere Classe
oder Steigenberger mit einer noch nicht näher benannten Linie. Oft folgen den Ankündigungen aber erst spät Taten.
Und warum wollen alle Budget? Weil es
sich rechnet. Niedrige Betriebskosten machen ein Budgethotel attraktiv: für Investor
und Betreiber. Die Lohnkosten sind gering,
da wenige Mitarbeiter genügen. So beträgt
der Anteil an den Gesamtkosten beispielsweise bei Motel One 25 Prozent, bei Prizeotel und Cocoon liegt er bei 22 Prozent. Kleine Zimmer, Verzicht auf Restaurant und Küche, kurzum Flächenoptimierung, und einfache Bauweise sind weitere Vorteile. Daher
definiert sich Budget, das es in zahlreichen
Abstufungen gibt, am klarsten über den
Leitbegriff „no frills“, heißt es in einer
Studie des Beratungsunternehmens Dicon. „Unnötiges“, das was der Gast nicht
sucht, wird weggelassen. Vor allem Service. Es kann aber auch die Ausstattung
gemeint sein, die dann „einfach“ ist wie
bei Ibis.
Auf hochwertigere Ausstattung, auf Gestaltung hingegen setzen die Budget-Design-Hotels. Hinzu kommt der Preis. Prototyp ist hier Motel One, dessen Slogan
„Viel Design für wenig Geld“ als Definition dieser Kategorie genommen werden
kann.
Budget lohnt sich also für Betreiber
und Investor. Bei verpachteten Hotels lieSchrill: das neue Prizeotel in Hamburg
Foto: by prize Management Group, Eric Laignel
gen die Renditen für Eigentümer über 7
Prozent, sagt Ulrike Schüler von PKF Hotelexperts. Diese guten Rendite-Perspektiget: Mit dem schmuddeligen Billighotel alter Prägung hat es
ven ziehen Investoren an. Wobei es verstärkt zu einer engen
nichts mehr zu tun. Dank Dieter Müller, Gründer von Motel
Zusammenarbeit zwischen Hotelgesellschaft und Investor
One. Er hat Budget salonfähig gemacht: durch die Kombinakommt wie bei der kleinen privaten Gruppe Prizeotel, bei der
tion von günstigem Preis und hochwertigem Design. Und er
die May Unternehmensgruppe mit einem Drittel eingestiehat etliche Nachahmer gefunden. Doch nicht jedes Budgetgen ist, und Kapital zur Verfügung stellt, um weitere HotelimHotel ist auch ein Budget-Design-Hotel, obwohl die neuen
mobilien zu finanzieren. Manchmal geht es aber auch ganz
Marken gern auf dem Merkmal Design herumreiten. Denn
aus eigener Kraft wie bei den Cocoon Hotels. Der Marktanteil
als Marketing-Instrument zieht es allemal. „Budget kriegt jeder Budgethotellerie liegt bei 8 bis 10 Prozent. Da tut sich ein
der hin, aber Design?“, sagt Peter Joehnk von Joi-Design.
weites Feld auf – nicht nur für die Ketten, unter denen Accor
„Oft wird damit jede Scheußlichkeit bezeichnet. Auch Schräg
mit Ibis der Marktführer ist. Zwar dringen diese in den Markt
ist noch nicht Design.“ Design, so der Innenarchitekt, muss
der Kleineren und Kleinen ein, der Pensionen, Hotels garnis
ein Lebensgefühl ausdrücken.
und Einzelhotels. Doch das Geschäftsmodell Budget (Design)
Dieses Lebensgefühl lässt sich gut bei den Gästen eines
lässt ausreichend Platz für clevere Privathoteliers.
Motel One beobachten: Da geht es in der Lounge lässig, nicht
Neben dem Zeitgeist, der auf bewussten Verzicht setzt, ist
förmlich zu, Lümmeln oder Arbeiten auf dem Sofa, den Lapvor allem eins ausschlaggebend für die Attraktivität von BudANZEIGE
DAS neue Budget-Design Hotel in Hamburg.
Ein schickes Badezimmer
im Hotel ist mindestens genauso
wichtig wie ein bequemes Bett.
Wir zeigen Ihnen die schönsten
Neuheiten der Hersteller.
REDAKTION: NATASCHA ZILTZ
Foto: 25hours Hotel Wien / AHGZ-Montage
UDGET-DESIGN-HOTELS
hen Budget-Design: Motel One.
PRAXIS | BAD UND SANITÄR
HOTELDESIGN 2/2014
DESIGN FÜR ALLE
FOTOS: HOTEL
Um das Hotel umweltfreundlich zu
bewirtschaften, wurde ein eigenes
Holzschnitzelwerk gebaut, das die autarke Wärmeversorgung der Hotelanlage gewährleistet. Aus den Wasserhähnen des Resorts fließt Trinkwasser aus
einer eigenen Bergquelle. Der zum Hotel gehörende 700 Quadratmeter große
Badeteich wird durch eine thermische
Solaranlage beheizt.
Bei der Beleuchtung kommen zu
85 Prozent LED-Lampen zum Einsatz.
Außerdem ist das neu erschaffene Dorf
weitestgehend autofrei. Für jedes Zim-
Alle Gebäude der Passivhausanlage
sind aus Vollholz errichtet. Die Fassade
der Häuser besteht aus witterungsbeständigen Lerchenschindeln, die im
Laufe der Zeit noch nachdunkeln.
49
TEXT: BRIT GLOCKE
auszeichnet.“ Schon bei der Architekten-Wahl bekam ein Mann aus der Region den Zuschlag, der Tiroler Ferdinand Reitter. Auch viele Osttiroler fanden eine neue Beschäftigung. Zunächst während der Bauphase, nach
der Hoteleröffnung in unterschiedlichen Bereichen des Hotels, etwa in der
Haustechnik oder Gastronomie. Die
Schultz-Gruppe investierte 45 Mio. Euro, um hier 490 Betten zu schaffen, die
sich auf 107 Classic-Doppelzimmer, elf
Juniorsuiten und zwölf Turmsuiten sowie 41 Chalets aufteilen.
39
PRAXIS | WAND- UND BODENBELÄGE
GUT
AUFGELEGT
Ob bedruckte Tapeten, Dielenböden
oder Bruchsteinwände: Oberflächen spielen
bei der Gestaltung des Innenraums
eine große Rolle. Ein Trendbericht.
T
ransparente Monitore, schaltbare Glasscheiben oder auf
den Benutzer selbstständig
reagierende Oberflächen waren bis vor
wenigen Jahren nur in Science-FictionFilmen zu bewundern. Aktuelle Entwicklungen zeigen aber, wie schnell die Zukunft uns heute einholen kann. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass wir mitLicht tapezieren können oder sich die
Hoteltüre tatsächlich berührungslos öffnen lässt.
Versucht man die aktuellen Trends
im Bezug auf Materialien zu identifizieren, ist die zunehmende Geschwindigkeit, mit der heute neue Materialien und
Oberflächen angeboten werden, einer
der größten Trends. Deutlich wird das
bei der Betrachtung der einschlägigen
Boden-, Stoff- oder Tapetenkollektionen.
Die Zyklen, in denen neue Dessins hinzukommen oder ganze Kollektionen getauscht werden, sind immer kürzer geworden. Was diesen Effekt noch weiter
beschleunigt oder sogar erst ermöglicht,
sind moderne Produktionstechniken wie
der Digitaldruck. Vielfältige Farben und
Muster können in unbegrenzter Anzahl
auf Bestellung produziert werden, eine
aufwendige Lagerhaltung ist nicht mehr
notwendig.
Unternehmen wie Girloon produzieren heute ihre unterschiedlichen textilen
Bodenqualitäten als Weißware. Diese
wird dann erst auf Bestellung eingefärbt.
Da auch hier ein industrieller Digitaldrucker zum Einsatz kommt,
können mit dem Verfahren bereits auch BordüTrends
ren, Zimmernummern
oder an den Grundriss an– Grenze zwischen Echt und Unecht
gepasste Muster schnell
ist fließend
umgesetzt werden. Nicht
– Teppiche aus nachwachsenden
nur bei der Produktion,
Rohstoffen
sondern auch bei der Ver– Eiche
arbeitung ist damit eine
– Raue Holzschindeln
Menge Zeit gewonnen.
– Kalk und Lehm sind zurück
Vor Ort muss nicht mehr
– individuell bedruckte Tapten
in Handarbeit zuge– Großformatige Dielen
schnitten und angepasst
werden, da der Teppich-
SPIRATION
Wie am Ende der Welt ...
... so fühlen sich die Gäste im neu eröffneten Fogo Island Inn. Am äußersten
Zipfel des nordamerikanischen Kontinents liegt das neue Designhotel auf den
schroffen Klippen von Fogo, einer kleinen Insel an der kanadischen Atlantikküste. Die verantwortlich zeichnenden
Architekturbüros Saunders Architecture
(Norwegen) und Sheppard Case Architects (Kanada) nahmen bei ihrem Entwurf Bezug auf regionale Traditionen.
Das Außergewöhnliche: Ein Teil des Hotels steht, ähnlich den Pfahlbauten der
Fischer, auf Stelzen. Und durch die Panoramafenster in den 29 Hotelzimmern
haben die Gäste einen spektakulären
Ausblick auf den Nordatlantik. Highlight: der Spa-Bereich mit Sauna und
Whirlpools auf dem Dach.
Weitere faszinierende Aufnahmen
vom Fogo Island Inn finden Sie unter
ahgz-hoteldesign.de/s/fogo
HOTEL DESIGN 1/2014
HOTEL DESIGN 1/2014
boden schon mit dem passenden Muster
auf der Rolle angeliefert wird.
Damit einher geht ein weiterer, schon
länger zu beobachtender Trend: die permanente Zunahme der Vielfalt. Auch
hier spielen digitale Produktionsprozesse eine Rolle. Für eine neue Oberfläche
muss beispielsweise kein aufwendiges
Prägewerkzeug mehr gebaut werden,
sondern die Struktur wird CNC-gesteuert
generiert. Je nach Material oder Stückzahl kommen dann Verfahren wie Rollenprägung, 3D-Druck, Wasserstrahlschneiden oder Laserbearbeitung zum
Einsatz. Bei den Sandwichmaterialien
werden verschiedene Werkstoffe schichtweise neu zusammengestellt. Wabenplat-
48
9
DAS MAGAZIN FÜR BAU, DESIGN & TECHNIK
HOTELDESIGN – das Designmagazin aus dem Hause der Allgemeinen Hotel- und GastronomieZeitung spiegelt journalistisch fundierte Redaktion wider und zeichnet sich durch grafisch höchste
Ansprüche aus. Inhaltlich lebt die Zeitschrift von fünf Kapiteln.
1. INSPIRATION:
Spektakuläre Bilderstrecken mit Fotos von innovativen Hoteldesigns aus aller Welt,
wie auch Best-Practice-Beispiele.
2. FASZINATION:
Gelungenes Hoteldesign weltweit und Porträts innovativer Designer begeistern in diesem Abschnitt.
3. TRENDS:
Renommierte Experten beleuchten in Interviews, Roundtables oder Gastbeiträgen maßgebliche
Trendthemen. Spannende wie auch kuriose Zahlen und Fakten rund um das Thema Hoteldesign,
sowie umfangreiche Beiträge zu den neuesten Trends und Entwicklungen.
4. DOSSIER:
Das Dossier umfasst Hintergrundbeiträge zu einem aktuellen Top-Schwerpunktthema. Best-PracticeBeispiele aus Hotels mit interessanten Fakten, Zahlen, Meinungen und Statements.
5. PRAXIS:
Der anwendungsbezogene Teil von HOTELDESIGN liefert Praxistipps mit Checklisten und Infokästen.
Hinweise auf wichtige Messen, Tipps von Experten und Praktikern runden das Kapitel ab.
Die Zielgruppe von HOTELDESIGN bilden
–
–
–
–
Personen- und Berufsgruppen, die sich mit dem Thema Hoteldesign befassen
Hotelentwickler und -investoren
Hotelbetreiber und -inhaber
Architekten, Designer, Projektmanager und Bauunternehmer
HOTEL DESIGN 1/2014
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SCHUTZGEBÜHR 15,– €
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DESIGN
02 | 2014
DAS MAGAZIN FÜR BAU, DESIGN & TECHNIK
Eiche ist omnipräsent
Nicht nur im Alpenraum wurden bei
namhaften Hotelneubauten oder Umbauten wieder vermehrt Holzböden eingesetzt. Welche Holzart bei Parkettböden zur Zeit im Trend liegt, ist leicht auszumachen: Eiche ist fast omnipräsent.
Großformatige Dielen sind in, aber auch
aufwendige Intarsienarbeiten oder
kunstvolle Verlegungen mit Edelhölzern.
Bei den textilen Bodenbelägen ist der Digitaldruck weiter auf dem Vormarsch
und damit freie Grafiken.
Erfreulich ist die stetige Zunahme an
ökologisch wertvollen oder optimierten
Produkten. Teppiche aus nachwachsenden Rohstoffen, der Einsatz von Biokunststoffen als Fasermaterial, funktionierende Rücknahme- und Kreislaufsysteme oder von der Natur abgeleitete Designs und Anmutungen, die als Teppichfliesen bei Interface unter dem Begriff
Biophilie angeboten werden. Auch im
Bereich der Designböden gibt es zu den
POOLS & SPA
HOTEL DESIGN 1/2014
Trends und Visionen,
Konzepte und Neuheiten
SCHUTZGEBÜHR 15,– €
HOTEL
DESIGN
01 | 2014
ten lassen sich je nach Bedarf zusammenstellen, ob transparent, verschiedenfarbig oder hoch funktional. In glasklare
Gussmassen können beliebige Inlays eingelegt werden, neue Rezepturen ertüchtigen Beton dahingehend, dass selbst
dünne Querschnitte hohe Lasten tragen
können.
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DAS MAGAZIN FÜR BAU, DESIGN & TECHNIK
Graphische Muster wie bei
der neuen Tapetenkollektion
„Blossom grey“ von Wallunica werden immer beliebter.
klassischen PVC-Materialien ökologische
Alternativen, die ganz ohne Weichmacher auskommen. Bei den Hartböden
wie Keramik, Kunst- oder Naturstein
sind die Formate inzwischen ebenfalls
XXL, und die Oberfläche darf ruhig auch
wieder starke Maserungen zeigen.
In puncto Wandbeläge lässt sich sagen: Kalk und Lehm sind zurück. Die
vielen positiven Eigenschaften, vor allem
hinsichtlich der Baubiologie, sorgen für
eine Renaissance der uralten Materialien. In Kombination mit moderner Ver-
GREEN HOTEL
Wie Hoteliers
Ressourcen schonen
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PORTRÄT
BARCELONA
Tausendsassa Philippe Starck
Ein Hostel für Kunstfreunde
BUDGET-DESIGN
PORTRÄT
Markt mit Potenzial
Zu Besuch bei Hoteldesigner
Armin Fischer
SPEZIAL
Hotelkompetenzzentrum
GLAMPING
Campen für Anspruchsvolle
r www.may-kg.de
ECKDATEN
AUSGABE 1 | 2015
AUSGABE 2 | 2015
AUSGABE 3 | 2015
AUSGABE 4 | 2015
E T: 14.03.2015
E T: 20.06.2015
E T: 26.09.2015
E T: 12.12.2015
AS:06.02.2015
AS: 15.05.2015
AS: 21.08.2015
AS: 06.11.2015
| Raumklima, Lüftung
& Energietechnik
| Hotelzimmereinrichtung
| Lichtdesign- & Technik
| Porzellantrends
| Konferenzraum:
Möblierung & Technik
FACHTHEMEN:
| Möbeldesign
| Brandschutz &
Gebäudesicherheit
| Dossier:
Außenraumgestaltung
| Hotel-TV
& Entertainment
| Dossier: Bad& Sanitärausstattung
|Dossier: Wellness& Spa-Design
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