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BERLINISCHE GALERIE
LANDESMUSEUM FÜR MODERNE
KUNST, FOTOGRAFIE UND ARCHITEKTUR
STIFTUNG ÖFFENTLICHEN RECHTS
AUSSTELLUNGEN
2015 / 2016
ALTE JAKOBSTRASSE 124-128
10969 BERLIN
POSTFACH 610355 – 10926 BERLIN
FON +49 (0) 30 –789 02–600
FAX +49 (0) 30 –789 02–700
BG@BERLINISCHEGALERIE.DE
Ulrike Andres
Leitung
Marketing & Kommunikation
Tel.: 030 789 02-829
andres@berlinischegalerie.de
Kontakt:
Fiona Finke
Marketing & Kommunikation
Tel.: 030 789 02-833
finke@berlinischegalerie.de
Berlin, 4. Dezember 2014
Im Jahr ihres 40 jährigen Bestehens wird die Berlinische Galerie nach Abschluss der
Sanierungsmaßnahmen mit drei Ausstellungen wiedereröffnen: Im Mittelpunkt steht
mit „Radikal Modern“ die Berliner Architektur der 1960er Jahre. Parallel zeigen wir
mit dem Fred-Thieler-Preisträger Bernhard Martin eine zeitgenössische Position der
Malerei. Die Sammlungspräsentation „Kunst in Berlin 1880 – 1980“ umfasst jüngste
Neuzugänge der Bildenden Kunst: Werke aus dem Umkreis der Berliner Secession und
des expressionistischen Malers Benno Berneis.
Radikal Modern – Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre
29.05. – 26.10.2015
Pressekonferenz: 27.05., 11 Uhr, Eröffnung: 28.05., 19 Uhr
Architektur und Städtebau der sechziger Jahre prägen bis heute das Berliner
Stadtbild. In dieser Dekade fielen wesentliche stadtplanerische Entscheidungen,
und es entstanden zahlreiche bemerkenswerte, heute gefährdete Architekturen.
Die Ausstellung ist die erste nähere Betrachtung der in Ost- und West-Berlin
entwickelten Planungen und Bauten. Bekannte und neu entdeckte Originalmaterialien
verdeutlichen politische, gesellschaftliche und bautechnische Visionen für den Aufbau
einer zerstörten und durch den Mauerbau gespaltenen Metropole. Anhand
ausgewählter Planungen werden Fragen nach Zielsetzungen, Gemeinsamkeiten und
Unterschieden gestellt. Dazu gehören die Bebauungen entlang der ehemaligen
Stalinallee, am Alexanderplatz, am Breitscheidplatz oder im Märkischen Viertel.
Darüber hinaus wird exemplarisch aufgezeigt, inwieweit die Entwürfe eine
internationale Vernetzung einzelner Autoren erkennen lassen oder sich Kenntnisse des
internationalen Baugeschehens niederschlagen konnten. Es werden rund 300 Werke
von ungefähr 30 Architektinnen und Architekten, Planungsbüros, Fotografen und
Künstlern zu sehen sein.
Dieter Urbach, Ministerium
für Auswärtige
Angelegenheiten der DDR
von Josef Kaiser,
Bildmontage, um 1967,
© Dieter Urbach /
Berlinische Galerie,
Reproduktion: Kai-Annett
Becker
Architekten (Auswahl): Paul Baumgarten, Candilis Josic Woods mit Schiedhelm,
Werner Düttmann, Fehling + Gogel, Heinz Graffunder, Walter Gropius, Hermann
Henselmann, Georg Heinrichs, Josef Kaiser, Gerhard Kosel, Mies van der Rohe,
Ulrich Müther, Hans Scharoun, Oswald Mathias Ungers, Manfred Zumpe.
Begleitend zur Ausstellung richten die Technische Universität Berlin, Fachgebiet
Kunstgeschichte, und das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und
Strukturplanung (IRS) Erkner am Freitag, den 26.06.2015, in der Berlinischen Galerie
eine wissenschaftliche Tagung aus.
Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Kulturstiftung des Bundes.
Der Katalog wird gefördert mit Mitteln der Wüstenrot Stiftung.
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WWW.BERLINISCHEGALERIE.DE
Bernhard Martin – Fred-Thieler-Preis für Malerei 2015
29.05. – 24.08.2015
Pressekonferenz: 27.05., 11 Uhr, Eröffnung: 28.05., 19 Uhr
Der Fred-Thieler-Preis für Malerei 2015 geht an Bernhard Martin. Der 1966 in
Hannover geborene Künstler erhält den Preis für seinen konzeptuellen und zugleich
erzählerischen Umgang mit dem Medium der Malerei. Seine oft in Serien angelegten,
exzessiven Bilderzählungen folgen stilistisch keiner individuellen Handschrift, sondern
suchen sich für jedes Thema die passenden Bildmittel. So finden sich in seinen
Gemälden immer wieder auch Anleihen an künstlerische Vorbilder wie die Malerei der
Renaissance, Pablo Picasso oder Francis Bacon. Angereichert mit vermeintlichen
Realitätsfragmenten eröffnen die Werke von Bernhard Martin ein abgründiges
Universum bizarrer inhaltlicher und stilistischer Konstruktionen. In diesem selbst
erschaffenen System leben seine Figuren und treten miteinander in Beziehung, fernab
allgemeingültiger Werte und Konventionen.
Bernhard Martin, Gähnen
und applaudieren im
Orchestergraben, 2013,
© VG BILD-KUNST Bonn,
2014, Foto: Soon-Hak
Kwon, London
Arno Brandlhuber
16.09.2015 – 21.03.2016
Nach dem erfolgreichen Auftakt des Joint Venture-Formats mit dem Projekt Painting
Forever! im Jahr 2013 werden die Berlinische Galerie, die Deutsche Bank KunstHalle,
die KW Institute for Contemporary Art und die Nationalgalerie der Staatlichen Museen
zu Berlin 2015 erneut kooperieren. Derzeit befinden sie sich in der Konzeptphase.
Fest steht schon jetzt: Lag der Fokus 2013 auf dem Medium Malerei, wird es
nächsten Herbst mit der "Stadt" einen thematischen Schwerpunkt geben.
Die Berlinische Galerie reflektiert als Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie
und Architektur architektonische Interventionen immer auch im Kontext der Bildenden
Kunst. Der Architekt Arno Brandlhuber (* 1964) ist ein Grenzgänger, der wie kaum
ein anderer interdisziplinär arbeitet, neue Wege beschreitet, provoziert und
experimentiert. Er wehrt sich gegen eine Politik der historisierenden Architektur
genauso wie gegen hochpreisige Neubauten, wie sie sich besonders in den letzten
Jahren in Berlin etabliert haben. Brandlhuber baut außergewöhnliche, günstige
Gebäude zum Beispiel in Bauruinen hinein, wie es kaum dem Massengeschmack
entspricht. Er besetzt so sprichwörtlich die Lücken im System.
Für die erste große Ausstellungshalle der Berlinischen Galerie erhält Brandlhuber eine
„Carte blanche“. In der 40 Meter langen und 10 Meter hohen Halle wird er eine
Architektur entwickeln, die kritisch die Institution „Museum“, ihre Ausstellungsgegebenheiten und Zwänge reflektieren wird.
Dialogic City,
Dialogig City 2, 2014,
© Dialogic City
Eine Kooperation der Berlinischen Galerie, der Deutsche Bank KunstHalle, der KW
Institute for Contemporary Art und der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin.
Eröffnung im Rahmen der Berlin Art Week. Initiiert vom Regierenden Bürgermeister
von Berlin, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.
Ich kenne kein Weekend!
Das Archiv René Block – 50 Jahre Berliner Zeitgeschichte
16.09.2015 – 15.02.2016
Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) widmet sich in Kooperation mit der Berlinischen
Galerie dem Wirken des Galeristen, Verlegers und Ausstellungsmachers René Block
(geb. 1942). Blocks Karriere begann 1964 in seiner West-Berliner Galerie, wo er
unbekannte Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke, Joseph Beuys, Nam June
Paik oder Wolf Vostell um sich versammelte. Indem er früh konzeptuelle Kunst,
Fluxus und Happening förderte, hat Block maßgeblichen Anteil an dem Aufbruch
Berlins ins Zeitgenössische. Seine Arbeit umfasste unter anderem die Herausgabe von
Wolf Vostell,
Neujahrsansprache I, Blatt
18 aus dem „WeekendKoffer“, 1971, © VG BILDKUNST Bonn, 2014
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wWw.BERLINISCHEGALERIE.DE
Auflagenobjekten, die Organisation von großen Ausstellungen und Performances wie
die spektakuläre Aktion „I like America and America likes me“ von Beuys zur
Eröffnung einer Dependance in New York 1974. Im Mittelpunkt der Ausstellung in der
Berlinischen Galerie stehen Blocks frühe Aktivitäten. Zeitgleich präsentiert der Neue
Berliner Kunstverein seine internationalen kuratorischen Tätigkeiten. Als Leiter
Bildende Kunst und Musik beim Berliner Künstlerprogramm des DAAD, des Instituts
für Auslandsbeziehungen, der Kunsthalle Fridericianum sowie als Künstlerischer Leiter
zahlreicher Biennalen hat Block eine einzigartige Geschichte des Aufspürens,
Sammelns und Ausstellens moderner Kunst geschrieben. Die Ausstellung wird
begleitet durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm.
Die Ausstellung wird ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds.
12x12. Der IBB-Videoraum in der Berlinischen Galerie
Ab 04.11.2015
Im IBB-Videoraum werden über den Zeitraum eines Jahres zwölf Künstler präsentiert,
die in den letzten Jahren durch ihren innovativen Umgang mit den Medien Film und
Video aufgefallen sind. Dokumentarische Herangehensweisen reihen sich dabei an
Strategien, die das Medium hinterfragen und nach neuen Formen der filmischen
Erzählung suchen. Das Programmformat stellt nicht nur etablierte Vertreter der
zeitgenössischen Videokunst vor, sondern auch junge Künstler, deren Werke bisher
kaum in Museen zu sehen waren.
Die Realisierung erfolgt mit Unterstützung der Investitionsbank Berlin (IBB).
Max Beckmann und Berlin
20.11.2015–15.02.2016
Pressekonferenz: 18.11., 11 Uhr, Eröffnung: 19.11., 19 Uhr
Im Jahr ihres vierzigjährigen Bestehens lenkt die Berlinische Galerie mit der
Ausstellung „Max Beckmann und Berlin“ die Aufmerksamkeit erstmalig auf die
entscheidende Rolle, die die Stadt im Leben und Werk des Künstlers spielte. „Max
Beckmann ist das neue Berlin“ – so brachte es Julius Meier-Graefe, Kunsthistoriker
und Zeitgenosse Beckmanns, 1924 auf den Punkt. Max Beckmann (1884 Leipzig –
1950 New York City) lebte zwei Mal für längere Zeit in Berlin: vor dem Ersten
Weltkrieg, von 1904 bis 1914, und nach der Machtübernahme des nationalsozialistischen Regimes bis zur Emigration nach Amsterdam, von 1933 bis 1937.
Auch in den Jahren von 1915 bis 1933, als der Künstler seinen Lebensmittelpunkt
nach Frankfurt am Main verlegt hatte, hielt er privat und beruflich engen Kontakt
nach Berlin. Er reiste oft in die Stadt und war in der Kunstszene der Weimarer
Republik in zahlreichen Ausstellungen präsent.
In der Ausstellung werden Werke des Künstlers gezeigt, die in Berlin entstanden, die
mit der Stadt verknüpft sind oder die in großen Ausstellungen in Berlin vertreten
waren und die Kunstszene Berlins mitgeformt haben. Selbstbildnisse aus
unterschiedlichen Phasen geben Aufschluss über die künstlerischen Probleme, mit
denen der Künstler befasst war, und lassen Schlüsse auf seine Lebenssituation sowie
sein Selbstverständnis als Künstler zu. Werke von Zeitgenossen, etwa aus dem
Umfeld der Berliner Secession, der Neuen Secession oder der Neuen Sachlichkeit
beleuchten schlaglichtartig die vielfältige Kunstszene Berlins der 1910er, 1920er und
frühen 1930er Jahre. Neben Werken aus der Sammlung werden Leihgaben aus
zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in der Ausstellung vertreten sein.
Max Beckmann, Doppelbildnis Max Beckmann
und Minna BeckmannTube, Berlin 1909,
Stiftung Moritzburg –
Kunstmuseum, © VG
BILD-KUNST Bonn, 2014
Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
und den Förderverein Berlinische Galerie e.V.
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Sammlungspräsentation: Kunst in Berlin 1880 – 1980
Ab 29.05.2015
Pressekonferenz: 27.05., 11 Uhr, Eröffnung: 28.05., 19 Uhr
Die Ausstellung der Sammlung präsentiert sich zum vierzigjährigen Jubiläum des
Hauses als facettenreicher Rundgang. Er reicht von der großbürgerlich geprägten
Malerei der Kaiserzeit Ende des 19. Jahrhunderts über Werke des Expressionismus
und der osteuropäische Avantgarde bis hin zur Architektur der Nachkriegsmoderne
sowie der Heftigen Malerei der Siebziger Jahre. Entsprechend der interdisziplinären
Ausrichtung der Sammlung treten Hauptwerke aus Malerei, Grafik, Skulptur,
Fotografie und Architektur, die charakteristisch sind für den Kunststandort Berlin, in
einen lebendigen Dialog. Die neue Präsentation würdigt die jüngsten Zuwächse der
Sammlung: Darunter Werke aus dem Umkreis der Berliner Secession, die durch die
gemeinnützige Dr. Jörg Thiede-Stiftung ins Haus gekommen sind. Neu zu entdecken
gilt es auch das Werk des expressionistischen Malers Benno Berneis aus einer
privaten Schenkung.
Jeanne Mammen,
Valeska Gert, 1928/29,
© VG BILD-KUNST
Bonn, 2014
Künstler (Auswahl): Anton von Werner, Max Liebermann, Walter Leistikow, Lesser
Ury, Ludwig Meidner, Benno Berneis, Oskar Kokoschka, Rudolf Belling, Iwan Puni,
Naum Gabo, El Lissitzky, Otto Bartning, Marta Astfalck-Vietz, Erich Salomon, Jeanne
Mammen, Felix Nussbaum, Hans Uhlmann, Karl Hofer, Werner Heldt, Robert Capa,
Heinz Hajek-Halke, Hermann Henselmann, Fred Thieler, Georg Baselitz, Rainer Fetting,
Michael Schmidt, Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte.
Ignacio Uriarte. „Acht Stunden zählen”
Soundinstallation
Ab 29.05.2015
Ignacio Uriarte (*1972), der sich in seinen Werken häufig mit den Themen Arbeit und
Zeit auseinandersetzt, entwickelt in dieser Soundinstallation seine Beschäftigung mit
den Routinen des Büroalltags weiter: Im Eingangsbereich des Museums ist die
monotone Stimme eines Mannes zu hören, der acht Stunden lang konstant zählt.
Silben werden dabei zu Maßeinheiten: Jeder Silbe wird eine Sekunde gewidmet,
wodurch der deutsch sprechende Zähler im Laufe von acht Stunden bis zur Zahl 3599
gelangt. Uriartes Installation verweist so nicht nur auf jene Zeitspanne, die ein
typischer Arbeitstag umfasst und die zugleich der täglichen Öffnungszeit des
Museums entspricht. Sie reflektiert auch den Zusammenhang zwischen Zeit als
abstrakter Größe und Sprache als Möglichkeit, diese zu gliedern und definieren.
Acht Stunden zählen,
2014, © Ignacio Uriarte,
Grafik: Thoma+Schekorr
Realisierung mit freundlicher Unterstützung der Ilse-Augustin-Stiftung.
Gartenparade
Gärten für die Berlinische Galerie – atelier le balto
Vor dem Museum entwickeln sich Gärten nach Entwürfen der Landschaftsarchitekten
atelier le balto. Ausgehend von der Holzbohle, die in den zahlreichen Baustellen dieser
Stadt eine zentrale Rolle spielt und in Frankreich sogar „la berlinoise“ heißt, sind die
Beete eine Hommage an unsere sich ständig wandelnde Stadt. Doch die typische
Baustelle, die jeder Berliner vor Augen hat, wird in der Gartenparade verfremdet. Die
Materialien werden edler; poliertes Holz und Edelstahlverbindungen setzen einen
subtilen Kontrast zu dem bekannten Baustellenbild.
Realisierung mit freundlicher Unterstützung der Hans und Charlotte Krull Stiftung und
der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH.
Gartenparade, Herbst
2014, © atelier le balto,
Foto: Carolin Wagner
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