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-Projektbeschreibung- IX. Linderner Kulturwochen 12.

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-ProjektbeschreibungIX. Linderner Kulturwochen
12.-28.06.2015
Feuer - Wasser - Erde - Luft
Die Gemeinde Lindern plant im Jahre 2015 die IX. Linderner Kulturwochen, deren Schwerpunkt
das vierte internationale Bildhauersymposium sein soll, begleitet von einer Vielzahl von weiteren
Ausstellungen und einer weiteren Ausstellung als Leihgabe des „Föderalen Programms der
Stiftung Preußischen Kulturbesitz“ (evtl. „Kleinplastiken des 20. Jahrhunderts“).
Wieder sollen vier internationale Bildhauerinnen und Bildhauer eingeladen werden, deren Arbeiten
in räumlicher Beziehung zum Umfeld, sowie inhaltlicher Beziehung zum Thema der Kulturwoche
stehen sollen.
Die auf dem Symposium entstehenden Arbeiten bleiben wie bisher als Dauerleihgabe in der
Gemeinde Lindern und erweitern so den schon aus über 16 Skulpturen bestehenden
Skulpturenpfad durch die Gemeinde.
Die Ausschreibung für die Künstler wird voraussichtlich im Mai 2014 im Internet erfolgen. Bei den
vorangegangenen Symposien konnten über hundert Bewerbungen aus allen Erdteilen verzeichnet
werden. Eine Jury, die aus den eingehenden Bewerbungen vier Künstler auswählt, wird vom Rat
der Gemeinde Lindern gebildet.
Die Gemeinde Lindern ist eingebettet in eine wunderschöne parkähnliche Landschaft, deren
Grenzen natürliche Fluss – bzw. Bachläufe bilden. Ein großer Flächenteil der bebauten Ortslage
wird von Grünflächen im Dorf eingenommen, die vielfältige Funktionen haben und als wertvoll für
das Ortsbild und die heimische Tier- und Pflanzenwelt eingeschätzt werden. ( s.a. Protokolle des
Arbeitskreises Dorferneuerung )
Auch hat die moderne intensive Landwirtschaft in Lindern ihren Platz. Der Anbau von Mais für
Biogasanlagen nimmt immer mehr zu, Mastställe für Kälber, Hähnchen, Puten in den
Außenbereichen drohen die Landschaft zu zersiedeln und bringen eine Fülle von
Herausforderungen mit sich.
In diesem Spannungsfeld, zwischen den Bedürfnissen der technisierten Landwirtschaft und den
Lebensbedingungen der im ländlichen Raum lebenden Menschen, wird das Thema der zu
schaffenden Kunstwerke liegen.
Die IX. Linderner Kulturwochen sollen wieder Akzente setzen und wie schon die letzten Wochen,
ein überregionales Projekt für den Kulturraum Südoldenburg darstellen. Die Besucher des
Symposiums sollen im Kontakt mit den arbeitenden und ausstellenden Künstlern Kunst,
Gegenwart und Geschichte im Dialog erleben.
Auf verschiedenen Workshops während der Kulturwochen soll Laien und Kindern die Möglichkeit
zu kreativer bildhauerischer Arbeit mit verschiedenen Materialien wie Holz und Stein geboten
werden, ein weiterer Workshop „Landschaftsmalerei“ soll diese ergänzen.
Schon bei den in den vergangenen Jahren entstandenen Arbeiten zeigte sich, dass das Interesse
der Bürger in der Gemeinde nicht nur während der Symposien groß war. Auch bei der Frage des
späteren Standortes der entstandenen Arbeiten wurde das Interesse deutlich: verschiedene
Bauerschaften meldeten Interesse an.
Das zeigt, dass Kunst im öffentlichen Raum eine gute Möglichkeit zur Identifikation mit dem
Lebensraum bietet und des Weiteren auch wichtiger Standortfaktor für eine Gemeinde sein kann.
Ein weiterer Schwerpunkt der Kulturwochen 2015 könnte eine Ausstellung aus der Nationalgalerie
Berlin sein, die im Rahmen des „Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz“, hier
„Kleinplastiken des 20. Jahrhunderts“ im Heimathaus/Galerie Lindern ausgestellt würden. Hierzu
wird eine Anfrage unter Hinweis auf die bisherige gute Zusammenarbeit zwischen der Stiftung
Preußischer Kulturbesitz und der Gemeinde Lindern gestellt.
Alternativ könnte eine Ausstellung mit polnischen Künstlern aus unserer Partnergemeinde Mrocza
und der Deutsch- Polnischen Gesellschaft Bydgoscz und niederländischen Künstlern stattfinden.
Durch den im vergangenen Jahr von mehreren niederländischen Künstlern durchgeführten
Workshop „Porträtmalerei“ bestehen seitdem hervorragende Verbindungen zu den Niederlanden.
Auch die Grund- und Oberschule Lindern soll wie bei allen bisherigen Kulturwochen wieder in die
Ausstellungen eingebunden werden. Während einer Woche soll die Schule wieder zur Galerie
werden, in der neben Arbeiten der Schüler beider Schulformen auch wieder Arbeiten von Künstlern
aus der Region und Linderner Künstlern und Hobbykünstlern ausgestellt werden.
Daneben soll wieder ein Begleitprogramm erarbeitet werden, in das verschiedene Vereine der
Gemeinde eingebunden werden sollen.
Die überregionalen und regionalen Medien, wie Presse, Rundfunk und Fernsehen werden
rechtzeitig eingebunden.
Das Symposium soll während der ganzen Zeit im Internet durch professionelle Videos begleitet
werden.
Kurzzusammenfassung:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Bildhauersymposium mit vier internationalen Bildhauern
Ausstellung „Kleinplastiken des 20. Jahrhunderts“, Nationalgalerie Berlin, „Föderales
Programm Stiftung Preußischer Kulturbesitz“.
Alternativ: Ausstellung polnischer und niederländischer Künstler
Ausstellung von Künstlern aus der Gemeinde Lindern und Gästen aus der Region
Ausstellung von Hobbykünstlern aus der Gemeinde
Programm der Linderner Schulen
Begleitprogramm
Orte
Forum und Flure der Linderner Schulen
Platz zwischen Rathaus und Schule
Rathaus Lindern
Heimathaus/Galerie Lindern
Begleitprogramm
Workshops Bildhauerei, Malen
Werkstattstrasse: Kindern malen, töpfern, schnitzen, etc.
Konzert des Musikvereins
Rockkonzert auf dem Symposiumsplatz
Veranstaltungen der Vereine
Einbindung von Vereinen
Musikverein
Heimatverein
Wirtschaftsverein
Landfrauen
Gesangvereine
Sportverein
etc.
Öffentlichkeitsarbeit
Presse, Rundfunk, Fernsehen
Internetauftritt
Schirmherrschaft
NN
Einführung in die Ausstellungen
NN
Kosten
Die Kosten werden im Vergleich zur letzten Kulturwoche wahrscheinlich geringfügig steigen.
Ausschreibung
Die Ausschreibung sollte möglichst bald im Internet, an den BBK Deutschland und einzelne
Künstler erfolgen
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Bildung
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