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4 LWL-Museum, Ausstellungen 2015

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LWL-Museum für Kunst und Kultur
Westfälisches Landesmuseum
Ausstellungen 2015
Westfalen 1814-1914
Bis 11. Januar 2015
Das nackte Leben. Bacon, Freud, Hockney und andere.
Malerei in London 1950-80.
8. November 2014 bis 22. Februar 2015
Konrad von Soest-Preis
Januar bis März 2015
„Sag, was ist das für ein Tier?“ Grüffelo & Co.
Februar bis August 2015
Cremer-Preis 2015
Ende April bis Ende Juni 2015
Otto Piene. Licht!
Juni bis September 2015
Vor 100 Jahren: Kriegspropaganda trifft Grabenkrieg
September 2015 bis Januar 2016
Wilhelm Morgner und die Moderne. Van Gogh, Gauguin und der Blaue Reiter
November 2015 bis Februar 2016
Bis 11. Januar 2015
Westfalen 1814-1914
Kurator: Dr. Gerd Dethlefs
In der ersten Studioausstellung zeigt das Museum Objekte zum Thema „Das preußische
Westfalen“. Die preußische Provinz war die erstmalige Zusammenfassung Westfalens in
eine politische Einheit. Die damals geschaffenen Strukturen bestehen großenteils noch
heute – als Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Bistümer oder Kulturinstitutionen wie das
Landesmuseum. Der bildet das Münzwesen des 19. Jahrhunderts ab und zeigt in der
Schausammlung ca. 350 Münzen und Medaillen. Porträts wichtiger Persönlichkeiten von
Bischöfen, Verwaltungsbeamten, Militärs, Wirtschaftsführern und Politikern aus Westfalen
stehen im Mittelpunkt des zweiten Ausstellungsraumes. Im dritten Raum entfalten sich
Bilder politischer Relevanz und wirtschaftlicher Prosperität. Als Mitbegründer des
Landesmuseums für die Provinz Westfalen – das heutige LWL-Museum für Kunst und
Kultur – wird mit dem Kunstverein ein Beispiel für die Kulturpolitik gewürdigt. Bilder des
Altbaus – 1908 im Stil der Neorenaissance errichtet –, sowie das Architekturmodell des
Neubaus, der jüngst eröffnet wurde, führen die Entwicklung des Westfälischen
Landesmuseums in die Gegenwart.
8. November 2014 bis 22. Februar 2015
Das nackte Leben. Bacon, Freud, Hockney und andere.
Malerei in London 1950-80.
Pressekonferenz: 5.11.2014, 11 Uhr
Kuratorinnen: Dr. Tanja Pirsig-Marshall / Catherine Lampert
Die erste große Ausstellung im neu eröffneten LWL-Museum für Kunst und Kultur widmet
sich der gegenständlichen Malerei in London mit Arbeiten von Francis Bacon, Lucian
Freud, Frank Auerbach, Leon Kossoff, David Hockney und Richard Hamilton. Rund 130
Arbeiten von 16 Künstlern zeigen den künstlerischen Dialog, der in London ab den 1950er
Jahren begonnen hatte und über drei Jahrzehnte andauern sollte. Während einige dieser
Künstler schon früh internationalen Erfolg feierten, waren die Werke anderer bisher nur
selten außerhalb Großbritanniens zu sehen. Ihr Hauptanliegen war es, die Lebenssituation,
die sie umgab, künstlerisch zu reflektieren. Diese schien – noch immer beeinflusst durch
die Folgen des Krieges – zugleich prekär und aufregend.
In den neuen großen Sonderausstellungsräumen zeigt die Ausstellung das Schaffen der
Künstler aus den frühen Jahren an den Londoner Kunsthochschulen bis hin zu späteren
Arbeiten, die die heutige Kunst noch immer beeinflussen: Porträts, Aktdarstellungen,
Interieurs und Stadtansichten.
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Zahlreiche hochkarätige Leihgaben aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen in
Großbritannien, Deutschland, Spanien, Frankreich, USA und Australien, darunter aus der
Tate in London, dem Centre Pompidou in Paris und der National Gallery of Australia in
Canberra geben einen eindrucksvollen und bislang in Deutschland selten gezeigten
Einblick in diese spannende Epoche englischer Malerei.
Januar bis März 2015
Konrad von Soest-Preis
Seit 1952 wird der Konrad-von-Soest-Preis alle zwei bis drei Jahre vom
Landschaftsverband Westfalen-Lippe an eine Künstlerin oder einen Künstler aus der
Region verliehen. 2011 erhielt die in Minden geborene Künstlerin Johanna Reich den
renommierten Preis und reihte sich damit in eine lange Liste renommierter
Preisträgerinnen und Preisträger wie Josef Albers, Otto Piene, Bernd und Hilla Becher,
Ulrich Rückriem, Rosemarie Trockel, Martin Kippenberger und Katharina Fritsch ein. Immer
ist der mit 12.800 € dotierte Preis mit einer Ausstellung im LWL-Museum für Kunst und
Kultur verbunden. 2015 präsentiert sich die neue Preisträgerin bzw. der neue Preisträger
erstmals mit einer Auswahl von Werken in den neuen Räumlichkeiten der Galerie der
Gegenwart.
Februar bis August 2015
„Sag, was ist das für ein Tier?“ Grüffelo & Co.
Kuratorin: Ingrid Fisch
„Sag, was ist das für ein Tier?“ lautet die zentrale Frage im Kinderbuch „Der Grüffelo“ von
Axel Scheffler. Das Buch ist längst ein Klassiker und hat sich seit 1999 weltweit über 10
Millionen Mal verkauft. Aber auch die anderen Figuren von Axel Scheffler sind nicht mehr
aus den Kinderzimmern wegzudenken: z. B. „He Duda!“, „Für Hund und Katz ist auch noch
Platz“ und „Räuber Ratte“. Auch sein aktuelles Werk „Die Vogelscheuchenhochzeit“ wird
vertreten sein.
Die Werke Schefflers werden mit wichtigen Arbeiten von Freunden und Vorbildern in den
kulturhistorischen Kontext der Kinderbuchillustration eingebettet. Dabei drehen sich die
ausgewählten Exponate der anderen Künstler ebenfalls um verschiedene Wesen, die zum
Teil wie „Shrek!“ von William Steig Weltruhm erlangt haben. So auch „Karlchen“ von
Rotraut Susanne Berner und die Biester und Fabelwesen von Tomi Ungerer. Konzipiert ist
die Ausstellung für Familien mit Kindern ab 2 Jahren. Neben einer interaktiven Zone für
Kinder kommen dabei auch die Erwachsenen in den Genuss von mehr als 100 Originalen.
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April bis Juni 2015
Cremer-Preis 2015
Dieser junge Preis wird 2015 zum dritten Mal von der Stiftung Sammlung Cremer an
Künstlerinnen und Künstler vergeben, die im Geist von Nouveau Réalisme und Fluxus
arbeiten. Bisherige Preisträgerinnen waren im Jahr 2005 Haegue Yang und im Jahr 2009
Kirsten Pieroth. Mit dem Preis verbunden sind sowohl eine Ausstellung in der Galerie der
Gegenwart wie auch der Ankauf einer Arbeit für die Sammlung des LWL-Museums für
Kunst und Kultur. Auf diese Weise wird die Sammlung Cremer im Sinne des Stifters
Siegfried Cremer in die Gegenwart geführt.
Juni bis September 2015
Otto Piene. Licht!
Kurator: Dr. Hermann Arnhold
Otto Piene (1928-2014), Mitbegründer der Künstlergruppe ZERO, gilt als einer der großen
Pioniere der internationalen Lichtkunst. Die Ausstellung setzt den Fokus auf die Bedeutung
des Lichtes in seinem Werk, angefangen von frühen Lichtarbeiten der 50er und 60er Jahre
des 20. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen Kunstwerken, die erstmals in der Öffentlichkeit
gezeigt werden. Piene, der im Juli 2014 starb, verband seit Jahrzehnten eine enge
Beziehung zum LWL-Museum: Seine Lichtarbeit „Silberne Frequenz“, die er für die
Außenfassade des Anbaus von 1972 realisierte und für den Neubau weiterentwickelte,
aber auch die Rauminstallation „Geschichte des Feuers“ sind zwei seiner bedeutenden
Arbeiten. Aus dieser freundschaftlichen Verbindung heraus entstand einige Monate vor
seinem Tod gemeinsam die Idee zur Ausstellung, die nun durch seine Witwe Elizabeth
Goldring-Piene weitergetragen wird.
September 2015 bis Januar 2016
Vor 100 Jahren: Kriegspropaganda trifft Grabenkrieg
Kurator: Dr. Jürgen Krause
Inmitten der Vielzahl großer nationaler Ausstellungsprojekte zum Ersten Weltkrieg
veranschaulicht das LWL-Museum einen wichtigen Teilbereich aus der eigenen Sammlung:
Die Pseudowelt der Propaganda in jeglicher Form (Plakate, Kitschbilder, große
Gedenkmünzen mit Kriegsdarstellungen etc.) soll mit der Brutalität des ersten
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industrialisierten Massenkrieges konfrontiert werden. Von den an den Kämpfen beteiligten
Künstlern wie Otto Dix sind eindringliche Bilder vorhanden (z. B. seine Mappe „Der Krieg“
mit ersten Flieger-Angriffen und Giftgas-Attacken). Ebenso sprechen die in der
„Kriegssammlung“ der Bibliothek archivierten, endlos langen, amtlichen Gefallenen-Listen
– auf denen auch Macke und Marc nur Nummern unter Tausenden sind – eine deutliche
Sprache.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek Münster.
November 2015 bis Feburar 2016
Wilhelm Morgner und die Moderne. Van Gogh, Gauguin und der Blaue Reiter
Kuratorin: Dr. Tanja Pirsig-Marshall
Wilhelm Morgner gehört mit zu den bedeutendsten expressionistischen Künstlern der
westfälischen Moderne. Das LWL-Museum für Kunst und Kultur nimmt seinen 125.
Geburtstag 2016 und die Veröffentlichung des Werkverzeichnisses der Gemälde zum
Anlass, diesem vielseitigen Künstler eine Ausstellung zu widmen, die nicht nur sein Werk,
sondern ebenso die Einflüsse seiner Zeit sichtbar machen. In insgesamt sechs
Themengruppen werden die Künstler gezeigt, die sein Schaffen angeregt haben. Dazu
gehören unter anderem Max Liebermann, Vincent van Gogh, Franz Marc und Wassily
Kandinsky. Neben den Gemälden zeugen seine vielfältigen Zeichnungen, Aquarelle und
Druckgrafiken von dieser Entwicklung. Die Gegenüberstellung mit Werken der nationalen
und internationalen Moderne belegt darüber hinaus seine Verortung im zeitgenössischen
Kontext. Insbesondere seine Selbstbildnisse zeigen seine Auseinandersetzung mit der
menschlichen Existenz auf der Suche nach der eigenen Formensprache.
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Kunst und Fotos
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