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Katalog online - Bingenheimer Saatgut AG

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sind Kul
A
N W
IG
rgut
tu
Sorten
2 01 5
2015
Bingenheimer Saatgut AG
Ökologische Saaten - Organic Seeds Telefon: +49 (0) 6035 1899-0
+49 (0) 6035 1899-40
Fax:
E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de
www.bingenheimersaatgut.de
Wir sind telefonisch erreichbar:
Montag bis Donnerstag von 8.00 -16.30 Uhr
Freitag von 8.00 -14.00 Uhr
Telefonzeiten in der Zeit
vom 27.7.2015 bis 4.9.2015
Montag bis Freitag von 8.00 -10.00 Uhr und
Montag bis Donnerstag von 15.30 -16.30 Uhr
(sonst Anrufbeantworter)
Zertifikate (unter Service),
Verfügbarkeiten, aktuelle Informationen
unter www.bingenheimersaatgut.de
DE-ÖKO-007
Bingenheimer Saatgut AG – Ökologische Saaten
T
C
H
EI H B A U F Ä S
L S
E
A MENF
SAMENFESTE SORTEN
G e m üse · Kr ä ut e r · B l um e n
Liebe Saatgutkundinnen und Saatgutkunden,
Erwerbsgärtner: Vermarkten Sie „Pantos“,
nicht nur „Paprika“! So geht‘s
Kommunizieren Sie über den Großhändler an die Gemüseliebhaber: Jede Gemüsesorte hat ihren besonderen Charakter!
Fordern Sie von uns Flyer, Bildmaterial und Texte an, damit Sie
Ihre hofeigenen Flyer gestalten können.
„ist Gemüse, das ich im Bioladen einkaufe denn nicht aus Bio-Saatgut?“ Immer häufiger werden auch Öko-Erwerbsgärtner von
ihren Abnehmern, Verarbeitern, Bioladnern oder dem Naturkostgroßhandel gefragt, wo sie ihr Saatgut einkaufen und welche
Sorten sie verwenden. Denn tatsächlich werden die ökologischen Felder nicht ausschließlich mit ökologischem Saatgut bestellt.
Jetzt muss es gelingen mit den Händlern und natürlich den Kunden über die Saatgut- und Sortenfrage wirklich ins Gespräch zu
kommen, d.h. Chancen und Probleme müssen erkannt und diskutiert werden. Wir sind überzeugt: es wird sich lohnen. Reden
wir mehr über Prozessqualität, die mit einer ökologischen Züchtung beginnt, über den Wert der Nachbaufähigkeit samenfester
Sorten als Teil persönlicher Ernährungsqualität und als Teil der gesellschaftlichen Ernährungssouveränität.
Dabei können wir alle gewinnen: die Gaumenfreude mit
schmackhaftem Gemüse aus biodynamischer und ökologischer Züchtung kann ein Stück echte Nachhaltigkeit in
der Biobranche schaffen. Der neue Dialog und eine neue
Zusammenarbeit zwischen Anbau, Handel und Verbraucher schafft noch etwas: eine gute Grundlage gemeinsam
als Branche noch mehr zu erreichen. Denn die Herausforderungen, langfristig ausreichend gutes Öko-Saatgut von
guten Öko-Sorten anbieten zu können, werden immer
größer. Lesen Sie mehr über die Hintergründe in unserem redaktionellen Teil des Kataloges. Möchten Sie mehr
aktuelle Informationen? Mit unseren Nachrichtenbriefen
bleiben Sie gut informiert auch im Verlauf des Jahres. Sie
können sich einfach auf unserer Website registrieren.
Initiativkreistreffen Sommer 2014 bei Saatzucht Rose in Erfurt
Wir suchen
Naturkost-Fachhändler
Eine Übersicht der Sorten für den
Wiederverkauf finden Sie auf den
Seiten 100-101.
Hausgärtner:
Jungpflanzen-Set frühzeitig bestellen
Hausgärtner:
Blumenzwiebel-Katalog
Von Januar bis April finden Sie
eine kleine, aber feine Auswahl
Jungpflanzen bei uns im
Online-Shop:
Mitte Juli versenden wir unseren
Extra-Pflanzgut-Katalog an unsere
Haus- und Hobbygärtner. Falls Sie
keinen erhalten haben, schicken wir
Ihnen gerne einen zu.
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Steckzwiebeln/Knoblauch (Herbst)
für das Team der Bingenheimer Saatgut AG
Blumenzwiebeln (Hausgarten)
Einfach unseren Newsletter kostenfrei bestellen. Abgestimmt für Erwerbs-, Hobbygärtner und Wiederverkäufer versenden wir regelmäßig Informationen rund
um Saatgut, Sorten und aktuellen Entwicklungen aus unserer Arbeit, mit praktischen Tipps und Empfehlungen.
Erwerbsgärtner und Hobbygärtner können sich direkt hier anmelden:
www.bingenheimersaatgut.de/newsletter.php
Wiederverkäufer schicken uns bitte eine E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de
Bingenheimer Saatgut AG
Ökologische Saaten – Organic Seeds –
Kronstraße 24
D 61209 Echzell Bingenheim
Bild Titelseite: bunter Mangold im Bioladen „Lebensgarten“ in Soest
2 bingenheimer saatgut
Telefon:+49 (0) 6035 1899-0
Fax:+49 (0) 6035 1899-40
E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de
www.bingenheimersaatgut.de
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Lieferung
Okt
Nov
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Gebhard Rossmanith
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Oder fragen Sie Ihren Naturkostgroßhandel.
Mehr Informationen unter
www.bingenheimersaatgut.de/content/
de/Gemuese-mit-Charakter.html
Bestellzeiten
Wir schätzen das Vertrauen, dass Sie uns schenken sehr. Das ist Ansporn, Motivation und Ziel unseres täglichen Arbeitens.
buffet
Fordern Sie unsere Info-Mappe mit
Preis- und Bestellliste an:
info@bingenheimersaatgut.de
www.bingenheimersaatgut.de
Noch etwas wichtiges zum Schluss: schenken Sie uns Ihre Kritik und Anregungen. Unser kontinuierlicher Verbesserungsprozess, so
beschreibt das Qualitätsmanagement „aus Fehlern lernen“, funktioniert nur mit Ihnen: den Kunden der Bingenheimer Saatgut AG.
Bienen-
Sie arbeiten im Biohandel und möchten Demeter-Saatgut mit hoher Qualität Ihren Kunden anbieten?
0 Jahre biodynamische Züchtung unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins Kultursaat!
2
Wir gratulieren zum Jubiläum:
• Über 70 neu gezüchtete Sorten
• S ortenentwicklung unter biodynamischen Anbaubedingungen
• mehr als 15 Registrierungen als Erhaltungszüchter
Weiter so! Die Arbeit der Züchter im Verein Kultursaat ermöglicht unseren Kunden eine wohl weltweit einzigartige Auswahl an
Sorten aus biodynamischer Züchtung.
Topschilder_Layout 1 14.12.12 08:52 Seite 1
Impressum
Herausgeber: Bingenheimer Saatgut AG Koordination: Judith Jäger Satz: hgs 5 Gmbh, Fürth
Fotos: Christian Pochodzala; Marek Thielemann (Titelseite, Seite: 118); Holger Meerwarth (Seite: 119);
fotolia (Seite: 3, 24, 34, 38, 49, U3); iStockphoto (Seite: 10, 19, 32)
Druck: Bonifatius Druck- und Buchverlag, Paderborn
Inhalt: Gedruckt auf 100 % Recyclingpapier, ausgezeichnet mit dem Blauen Umweltengel. Umschlag: auf FSC-Papier.
Alle Rechte vorbehalten. Bei namentlich gekennzeichneten Beiträgen sind die Autoren verantwortlich.
solange der Vorrat reicht
bis 1.10
Dez
Inhalt
Inhaltsverzeichnis
Saison 2015
Neuheiten und Erläuterungen5–9
Gemüse
Asia-Salate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aubergine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bohnen
Buschbohne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Dicke Bohne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Feuerbohne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stangenbohne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Chicorée . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Chili . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erbsen
Markerbse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schalerbse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zuckererbse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Feldsalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenchel
Knollenfenchel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gurken
Gewürzgurken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Salatgurken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Herbstrübe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kohl
Blumenkohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Brokkoli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Chinakohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Grünkohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kohlrabi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rotkohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Weißkohl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wirsing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kohlrübe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kürbis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mairübe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mangold . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Melonen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Möhren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Navets . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Paprika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Pastinaken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Petersilie
Petersilie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Petersilienwurzel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Physalis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Porree/Lauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Radies . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rettich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rote Rüben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Salat
Asia-Salat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Baby-Leaf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
36
62
11
14
14
13
47
57
10
10
10
38
32
53
54
23
15
16
16
22
21
19
17
20
23
37
50
23
34
53
27
23
56
29
30
31
62
48
24
25
26
36
45
Bataviasalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Blattstielgemüse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Chicorée . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Eichblattsalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Eissalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Endivien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hirschhornwegerich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kopfsalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lollosalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Romanasalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rucola . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Salatrauke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wilde Rauke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zichoriensalat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schwarzwurzel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sellerie
Knollensellerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schnittsellerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stangen-­/Bleichsellerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Speisemelde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Spinat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tomaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Winterpostelein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zucchini . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zuckermais . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zwiebeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
43
36
47
44
41
46
36
39
46
44
35
35
35
47
25
31
32
32
35
33
58
39
55
63
49
Kräuter
Basilikum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bohnenkraut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Borretsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Brunnenkresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Dill . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Dost . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Estragon, Russischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gewürzfenchel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kerbel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Koriander . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kümmel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kultursauerampfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lavendel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Liebstock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Majoran . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Oregano . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Petersilie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Pimpinelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Salbei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schnittknoblauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schnittlauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schnittsellerie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schwarzkümmel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Speisechrysantheme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Thymian . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Winterkresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ysop . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zitronenmelisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
72
73
73
77
73
75
75
74
74
74
74
74
74
74
75
75
30
75
75
76
76
32
76
76
76
77
77
77
bingenheimer saatgut 3
Inhalt
Blumen
Einjährige Sommerblumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84-95
Zwei-­o. mehrjährige Sommerblumen . . . . . . . . . . . . . . . 95
Stauden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95-96
Blumenmischungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96-97
Schnittblumen-Sortiment . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98-99
Anmutiges Bärenohr/Arctotis venusta . . . . . . . . . . . . . 85
Atlasblume/Godetia grandiflora . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Aufrechte Winde/Convolvulus tricolor . . . . . . . . . . . . . 87
Baldrian/Valeriana officinalis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Bartnelke/Dianthus barbatus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Bechermalve/Lavatera trimestris . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Bergwohlverleih/Arnica montana . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Buschzinnie/Zinnia angustifolia . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Cosmea/Cosmos . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Duftende Reseda/Reseda odorata . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Edelwicke/Lathyrus odoratus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Färberdistel/Carthamus tinctorius . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Fuchsschwanz/Amaranthus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Goldmohn/Eschscholtzia californica . . . . . . . . . . . . . . . 88
Herzgespann/Leonurus sibiricus . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Jungfer im Grün/Nigella . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Kamille/Matricaria chamomilla . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Kapuzinerkresse/Tropaeolum majus . . . . . . . . . . . . . . . 94
Klatschmohn/Papaver rhoeas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Kletterlöwenmäulchen/Asarina scandens . . . . . . . . . . . 85
Kornblume/Centaurea cyanus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Kornrade/Agrostemma githago . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Lanzenrittersporn/Delphinium ajacis . . . . . . . . . . . . . . 88
Lein (rot)/Linum grandiflorum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Löwenmäulchen/Antirrhinum majus . . . . . . . . . . . . . . 84
Mandelröschen/Clarkia elegans . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Marienglockenblume/Campanula medium . . . . . . . . . . 95
Marokkanisches Leinkraut/Linaria maroccaria . . . . . . . 91
MexikanischeSonnenblume/Tithonia rotundifolia . . . . 94
Mohn/Papaver rhoeas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Muskatellersalbei/Salvia sclarea . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Mutterkraut/Tanacethum parthenium . . . . . . . . . . . . . 93
Natternkopf/Echium vulgare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Patagonisches Eisenkraut/Verbena bonariensis . . . . . . 94
Papierblume/Xeranthemum annuum . . . . . . . . . . . . . . 94
Polsterstudentenblume/Tagetes . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Prachtwinde/Kaiserwinde/Ipomoea rubro-­coerulea . . . 87
Ringelblume/Calendula officinalis . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Schleierkraut/Gypsophila elegans . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Schleifenblume/Iberis umbellata . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Schöngesicht/Coreopsis tinctoria . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
Schopfsalbei/Salvia viridis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Seidenmohn/Papaver rhoeas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
4 bingenheimer saatgut
Skabiose/Scabiosa atropurpurea . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sommeraster/Callistephus chinensis . . . . . . . . . . . . . . .
Sommermalve/Malope trifida . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sonnenblume/Helianthus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sonnenflügel/Helipterum roseum . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sonnenhut/Rudbeckia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sperrkraut/Gilia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Spinnenpflanze/Cleome spinosa . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stiefmütterchen/Viola tricolor . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stockrose/Althaea rosea . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Strohblume/Helichrysum bracteatum . . . . . . . . . . . . . .
Taubenkropf-­Leimkraut/Silene vulgaris . . . . . . . . . . . .
Trompetenzunge/Salpiglossis sinuata . . . . . . . . . . . . . .
Wucherblume/Chrysanthemum . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zinnie/Zinnia . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
93
85
91
89
90
92
88
87
95
95
90
93
92
86
94
Pflanzgut
Knoblauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Steckzwiebeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Wintersteckzwiebeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Gründüngung66–69
Nützliches
Buntes Portionstüten-Sortiment im
Überblick für Hobbygärtner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100-101
Praktisches wie Bücher, Jätefäuste, etc. . . . . . . . . . . . 102
Porträt
Die Mitglieder des „Initiativkreises für Gemüsesaatgut
aus biodynamischem und ökologischem Anbau“ . . . 103-110
Saatzucht Rose . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Hintergründe
Aus der Arbeit von Kultursaat e. V. . . . . . . . . . . . 112-115
Die Bingenheimer Saatgut AG - Teil eines
lebendigen Netzwerkes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116-123
Preisliste 124-141
Liefer-­und Versandbedingungen142-143
Zertifikate144
Bestellscheine
145-146
Neuheiten
Neuheiten 2015
Nagels Frühweiß
G649
G653
RonjanaG338
Dekorativer Federkohl mit dunklen,
blaugrünen Blättern.
Seite 22
Rote Bete mit feinem Blattansatz, gut
abgesetzter Wurzel und angenehm süßem Geschmack.
Seite 26
KS-MOG-SAT-202G660
RainbowG648
KS-SAE-UB-22G655
Homogener Nantaise-Typ mit schneller
Jugendentwicklung und kräftigem, gesundem Laub.
Seite 28
Leuchtend bunte Mangoldmischung
aus vier Farblinien.
Kleinfallender, sehr homogener Weißkohl für die Frischvermarktung.
Nero di Toscana
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Seite 17
Seite 34
Kompakt wachsender, homogener und
robuster roter Batavia mit geringer
Kopfbildung.
Seite 43
PrometaG651
Spaghetti-KürbisG654
LiebesapfelG661
Mittelfrüher Rijnsburger Typ mit runder
Form und fein abgesetzten Blättern.
Bekannte Kürbisspezialität, deren
Fruchtfleisch beim Kochen Spaghettiähnlich zerfällt.
Seite 53
Paprika mit tomatenförmigen, dickfleischigen, rotreifenden Früchten.
JalapenoG657
Sarit Gat
G658
TrixiG659
Chili mit kleinen, dickfleischigen
Früchten. Rotreifend.
Wüchsige Chili mit schlanken, langen,
gelbreifenden Früchten.
Harmonisch wachsende Cherrytomate mit roten, leicht ovalen, festen
Früchten und süß-aromatischem Geschmack.
Seite 60
Seite 49
Seite 57
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
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M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Seite 57
bingenheimer saatgut 5
Neuheiten
Neuheiten 2015
Löwenmäulchen ‚Black Prince‘ B118
Anmutiges Bärenohr
Zierliches Löwenmäulchen mit leuchtend samtroten Blüten.
Gesunde, sehr wüchsige einjährige
Blume mit silberweißen Körbchenblüten.
Seite 85
Klassische, gefüllte Erfurter Sommeraster in verschiedenen, klaren Farben für den Schnitt.
Seite 98
Paeonienaster
Biedermeier
Seite 84
B578 - B584
B588
Prinova
B572 - B577
B585 - B587
FärberdistelB589
Klassische, gefüllte Erfurter Sommeraster in verschiedenen, klaren Farben für
den Schnitt. Etwas zierlicher und kleinSeite 98
blumiger als Prinova.
Klassische, gefüllte Erfurter Sommer­
aster für den Schnitt. An Pfingstrosen
erinnernde, große Blüten in 3 verschie­
Seite 99
denen, klaren Farben.
Kräftige Sommerblume mit gelb-orangen Blüten. Für den Schnitt und auch
als Trockenblume geeignet.
Seite 86
Weiße Cosmea
Sonnenblume ‚Hella‘
Nigella ‚African Bride‘
B193
Reinweiße, großblumige Cosmea mit
feinem Laub.
Seite 87
B276
Zierliche, kleinblumige Schnitt-Sonnenblume mit orangen Blüten und guter, aufrechter Verzweigung.
Seite 89
B351
Feingliedrige Schnitt- und Trockenblume mit großen, weißen Blüten und
dunkler Mitte.
Seite 92
Ackerbohne ‚Bioro‘ D203
Robuste Ackerbohne mit kräftiger Jugendentwicklung.
Aufrechte Tagetes
B414
MutterkrautB571
Hochwachsende, reichblühende Tagetes mit leuchtend roten, gelbgeränderten Blüten.
Seite 93
Attraktive Schnittblume mit zahlreichen kleinen, weißen Blüten und bester
Vasenhaltbarkeit.
Seite 93
6 bingenheimer saatgut
Seite 67
Erläuterungen
Sorteninformationen
Neben den Sortenbeschreibungen finden Sie zusätzliche Informationen: Die Zeichen der Verbände, wie zum
Beispiel „Demeter“ und „Bioland“ geben an, auf welchen Verbandsflächen das Saatgut produziert wurde.
•
Zu allen Sorten sind auch jeweils die Vermehrungsstandorte angegeben;
bei Fertigware der entsprechende Lieferant, z.B. eine andere ökologische Saatgutfirma. Die Betriebskürzel werden auf den Porträtseiten des
Kataloges (S. 103-110) erläutert.
•Ist bei einer Sorte kein Züchter angegeben, handelt es sich um eine
nicht mehr geschützte Sorte, die durch Mitglieder des Initiativkreises
für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem und organischem
Anbau erhaltungszüchterisch gepflegt wird.
•
Wenn diese Erhaltungszucht auf biologisch-dynamisch bewirtschaf-
teten Flächen erfolgt, ist dies durch das Kürzel „b-d EHZ“ gekennzeichnet, wenn sie auf biologisch-organischen Flächen erfolgt, ist
die Kennzeichnung: „b-o EHZ“.
•Sorten für die Kultursaat als offizieller Erhaltungszüchter eingetragen ist
(biologisch-dynamische Erhaltungszucht), sind mit dem Zeichen von Kultursaat e.V.,
in Schwarz/Weiß und dem Hinweis Kultursaat EHZ gekennzeichnet.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
• Sorten, die aus biologisch-dynamischer Neuzüchtung stammen, sind mit dem (farbigen) Zeichen
von Kultursaat e.V. und dem Namen der Züchterin/des Züchters gekennzeichnet.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Das gesamte Saatgutsortiment stammt aus ökologischer Saatgutvermehrung und in der Regel von Betrieben, die einem
Anbauverband angeschlossen sind. In Ausnahmefällen bieten wir auch Saatgut, das nach EU-Bio-Richtlinien angebaut wurde, an. Alle Sorten sind samenfeste Sorten und ein Teil des Sortiments stammt aus biologisch-dynamischer Züchtung.
Empfehlungen
Da die Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Sorten abhängig sind von vielen Faktoren, wie z. B. von der Anbauweise der Sorten und von den speziellen Wünschen der Kunden, wollen wir keine einschränkenden Empfehlungen
vorgeben. Sorten mit dem Hinweis „Bewährte Hobbygärtnersorte“ sind bei Hobbygärtnern sehr beliebt, aber für den
Erwerbsanbau nur bedingt zu empfehlen. Die Empfehlung „für den Jungpflanzen-Wiederverkauf“ richtet sich an Erwerbsgärtner, die Jungpflanzen für Hobbygärtner anbieten.
Das Kürzel (AS) kennzeichnet Sorten mit behördlicher Zulassung gemäß Richtlinie 2009/145/EG Saatgut. „Für den Anbau unter bestimmten Bedingungen gezüchtete Sorte, deren Saatgut gemäß Artikel 26 der Richtlinie 2009/145/EG der
Kommission kontrolliert wird“. Siehe auch Erläuterung im redaktionellen Teil.
Technische Saatgutformen
Normalsaatgut: Das Saatgut wird gereinigt und geprüft,
es entspricht über die gesetzlichen Anforderungen hinaus
unseren internen Qualitätsmaßstäben. Es wird nach Gewicht oder nach Korn verkauft.
Normalsaatgut kalibriert: Das Saatgut wird nach Größe
sortiert (kalibriert). Wir bieten in der Regel die Kalibergrößen S (small), M (medium) und L (large) an. Die Größenangaben finden Sie im Preisteil. Es wird nach Gewicht
verkauft.
bingenheimer saatgut 7
Erläuterungen
Präzisionssaatgut: Das Saatgut ist kalibriert und hat eine höhere Keimfähigkeit und Triebkraft als das Normalsaatgut
bzw. das Normalsaatgut kalibriert. Die Mindestkeimfähigkeit des Präzisionssaatguts ist artspezifisch festgelegt. Die
Angaben finden Sie im Sortenteil des Kataloges. Es wird nach Korn verkauft.
Pillen: Das Saatgut wird mit einem Hüllmaterial (Ton) umgeben, so erhält jedes
Korn die gleiche Form und Größe, es kann sehr leicht für die Einzelkornsaat
verwendet werden. Die Hüllmasse ist selbstverständlich frei von Pflanzenschutzmitteln und entspricht der EU-VO 834/2007.
Saatrollen / Platten / Scheiben / Bänder: Hier wird das Saatgut in definierten Abständen zwischen zwei Spezialpapieren abgelegt. Bei den Artikeln im Preisteil
finden Sie die Angaben zur Größe der Rollen, Platten, Scheiben oder Bänder.
TKM: Die Tausend-Korn-Masse wird bei jeder Art angegeben und gibt das
Durchschnittsgewicht (in Gramm) von 1000 Körnern an.
Qualitätsuntersuchungen
Keimfähigkeit: Die Prüfung der Keimfähigkeit wird gemäß den
ISTA-Methoden (International Seed Testing Association) durchgeführt. Die Angabe der Keimfähigkeit auf der Tüte bezieht sich
auf den Zeitpunkt der Auslieferung. Wir veröffentlichen die
Ergebnisse unserer aktuellen Keimfähigkeitsprüfungen auf unserer Homepage: www.bingenheimersaatgut.de/kfinfo.php. Die
Bingenheimer Saatgut AG hat einen eigenen Mindeststandard
für die einzelnen Arten festgelegt. Dieser liegt über den gesetzlichen Mindestkeimfähigkeitswerten.
Triebkrafttest: Hierbei handelt es sich um einen Stresstest, bei welchem die Keimlinge unter erschwerten Bedingungen
gute Auflaufwerte erreichen müssen. Entwickelt wurde dieser Test für die einzelnen Gemüsearten analog dem sogenannten „Maiskaltkeimtest in Ziegelgrus“ der ISTA-Richtlinien.
Pflanzengesundheitsuntersuchungen: Die Prüfung des Saatgutes auf samenübertragbare Krankheiten erfolgt bei uns im
Haus oder in Zusammenarbeit mit dem Pflanzenschutzamt Wetzlar sowie anderen Instituten. Samen können von Natur
aus nicht absolut frei (steril) von Pilzsporen oder anderen Mikroorganismen sein. Wird bei einer Untersuchung ein signifikanter Befall mit pathogenen Schaderregern festgestellt, so wird die Partie einer Warmwasserbehandlung unterzogen. Erst
wenn die Behandlung erfolgreich war, gelangt das Saatgut in den Verkauf. Die Gesundheit der Pflanzen auf dem Feld ist
außer von der Saatgutqualität auch von anderen Faktoren wie Umweltbedingungen, Anbausystem usw. abhängig.
Die Anforderungen an die äußere Qualität des Saatguts steigen weiterhin. Wir werden diesen Anforderungen gerecht,
indem wir die nach dem Wareneingang festgestellte Qualität in regelmäßigem Turnus überprüfen, um einen evtl. Abfall
der Keimfähigkeit frühzeitig festzustellen und die Partie gegebenenfalls aus dem Verkauf zu nehmen. Bei ungünstigen
Witterungsbedingungen während der Kulturzeit der Vermehrungskultur kann es im Extremfall dazu kommen, dass unsere
Qualitätsstandards nicht erfüllt werden und das Saatgut nicht verkauft werden kann. Ist dies schon vor dem Druck des
Kataloges bekannt, kennzeichnen wir die entsprechende Sorte als nicht lieferbar.
Preisgestaltung
Gemeinsame Preisgestaltung: Der „Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem und ökologischem
Anbau“ und die Bingenheimer Saatgut AG haben sich zum Ziel gesetzt, biologisch-dynamisch und ökologisch erzeugtes
Saatgut zur Verfügung zu stellen. Dieses Saatgut wird in den Betrieben unter den Bedingungen unseres heutigen Ökolandbaues und unter hohen Qualitätsanforderungen erzeugt. Dabei ist sicher zu stellen, dass die Saatgutvermehrung
langfristig für die Betriebe wirtschaftlich ist. Andererseits soll das Saatgut für unsere Kunden auch preislich attraktiv
angeboten werden. Der Initiativkreis und die Bingenheimer Saatgut AG besprechen daher im Dialog die Preisgestaltung
sowie die Bezahlungsmodalitäten miteinander und entwickeln sie gemeinsam weiter.
8 bingenheimer saatgut
Erläuterungen
Lizenzen: Für geschützte Sorten anderer Anbieter, welche von Mitgliedern des Initiativkreises im Auftrag der Bingenheimer Saatgut AG vermehrt werden, zahlt die Bingenheimer Saatgut AG an die Züchterfirma eine Lizenz. Die Lizenzzahlung leistet hierbei einen Beitrag zur Refinanzierung der Züchtung.
Sortenentwicklungsbeitrag: Für Sorten, die auf den Namen des Vereins
Kultursaat e. V. angemeldet sind, zahlen wir einen Sortenentwicklungsbeitrag. Dieser ist für alle, auch nicht geschützte Sorten, vereinbart. Er
leistet somit einen Beitrag zum Erhalt einer Sorte (Erhaltungszüchtung)
und zur Entwicklung neuer Sorten (Neuzüchtung). Diese Zahlungen berücksichtigen wir bei der Kalkulation des Saatgutpreises. Die SaatgutverwenderInnen beteiligen sich so durch den Kauf der Sorten an deren
Erhalt und an der Entwicklung neuer Sorten. Mit dem Verein Kultursaat
e. V. ist vereinbart, dass die Beiträge für die Erhaltungszucht ausgeweitet und erhöht werden. So kann der Verein die dadurch frei werdenden
Mittel für neue Zucht­projekte verwenden.
Erwerbsgartenbauberater
Jörg Schlösser
+49 (0) 6035 1899-37
joerg.schloesser@
bingenheimersaatgut.de
Saatgut ist wertvoll
Saatgut ist weit mehr als ein Betriebsmittel, es bildet den Ausgangspunkt der Nahrungsmittelproduktion, es trägt den Strom der
Kulturpflanzenentwicklung aus der Vergangenheit in die Zukunft.
Dies auch für zukünftige Generationen zu erhalten, ist eines unserer Ziele. Seinen besonderen Wert erhält unser Saatgut durch die
Erzeugung, die Erhaltungszüchtung und Weiterentwicklung auf
biologischen oder biologisch-dynamisch wirtschaftenden Betrieben des „Initiativkreises für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem und ökologischem Anbau“.
Klaus Kopp
+49 (0) 171 4428542
klaus.kopp@
bingenheimersaatgut.de
Hausgartenberaterin
Liefervorbehalt
Vorbehalt der Lieferfähigkeit: Aufgrund des Zeitbedarfes für Entwurf und Setzen des Kataloges konnten zum Zeitpunkt des Druckens
noch nicht alle Saatgutpartien geprüft werden. Trotz sorgfältiger
Planung kann es daher vorkommen, dass eine angebotene Sorte
doch nicht verfügbar ist. Das gesamte Angebot steht daher unter
dem Vorbehalt der Lieferfähigkeit – wir hoffen auf Ihr Verständnis.
Bestellung
Für Ihre Bestellungen liegen dem Katalog Bestellscheine bei. Für
Steckzwiebeln und Knoblauch gibt es einen extra Bestellschein. Gerne
nehmen wir Ihre Bestellung auch formlos per E-Mail, Fax und telefonisch entgegen. Auch in unserem Online-Shop finden Sie eine bequeme Bestellmöglichkeit, bei dem Sie zudem die aktuellen Saatgutverfügbarkeiten einsehen können. Geben Sie die Artikelnummern in das
Suchfeld ein und Sie gelangen direkt zur gewünschten Sorte.
Gerne bieten wir Ihnen auch Großmengen zusätzlich zur Preisliste
an, halten Sie bitte mit uns Rücksprache. Die Preisliste sowie Liefer- und Versandbedingungen finden Sie am Schluss des Kataloges.
Bingenheimer Saatgut AG
Ökologische Saaten – Organic Seeds –
Kronstraße 24
D 61209 Echzell Bingenheim
Ulrike Stark
+49 (0) 6035 1899-0
Erwerbsgartenbauberaterin
Belgien/Niederlande
Voor professionele tuinders
Mieke Lateir
+32 (0) 488 58 99 90
Mieke.lateir@biosano.be
Telefon:+49 (0) 6035 1899-0
Fax:+49 (0) 6035 1899-40
E-Mail:info@bingenheimersaatgut.de
Online-Shop: www.bingenheimersaatgut.de
bingenheimer saatgut 9
Gemüse
Erbsen
Pisum sativum L.
Preise S. 124
Aussaat: Schal- und Zuckererbsen ab März,
Markerbsen ab Anfang April
Abstände: 30–45 cm oder Doppelreihen mit 60–80 cm Weg;
in der Reihe ca. 3 cm
Saatgutbedarf: Ca. 2 kg/a; TKM ca. 180–250 g
Ca. 30 Korn pro laufenden Meter
optimale Bodentemperatur: 8–14 °C
Saattiefe: mind. 3 cm
Schalerbse Pisum sativum L. convar. sativum
Kleine Rheinländerin – Art. Nr. G150
Niedriger Wuchs. Frühe, sehr ertragreiche Sorte mit ziemlich langen, dunkelgrünen Hülsen.
b-d EHZ | Vermehrer: AUG, HOH
Markerbse Pisum sativum L. convar. medullare
Wunder von Kelvedon – Art. Nr. G155
Frühe Pflückreife. Niedrige Sorte mit langen dunkelgrünen Hülsen. Reich tragend und widerstandsfähig.
Vermehrer: BOL, SRD
Ambassador – Art. Nr. G156
Wichtige bekannte Markerbsensorte für Industrie und Frischmarkt. Ambassador wird ca. 80 cm hoch.
Sie ist von der Reifezeit mittelspät. Die Hülsen sind ca. 8 cm lang und stumpf. Ambassador hat ca. 8–9
dunkelgrüne Körner je Hülse. Das TKM beträgt ca. 200 g. Der optimale Bestand hat ca. 80–90 Pflanzen
je m² (Aussaat 170–200 kg/ha). Äußerst widerstandsfähige Sorte (u. a. resistent gegenüber echtem
Mehltau), daher auch geeignet für spätere Aussaaten.
Vermehrer: HOH, TRO
Zuckererbse Pisum sativum L. convar. axiphium
Ambrosia – Art. Nr. G161
Bewährte Zuckererbsensorte mit guter Ertragsleistung. Ca. 70 cm hoch. Süß und gutes Aroma.
10 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: BOL, ROS
Gemüse
Buschbohne
Phaseolus vulgaris L. var. nanus
Preise S. 124
Aussaat: Anfang Mai bis Mitte Juli
optimale Bodentemperatur: 18–25 °C
Abstände: 40–60 cm bei Reihensaat; in der Reihe
8–10 cm; 40 x 40 cm bei Horstsaat mit je 4–8 Samen
Saattiefe: mind. 3 cm
Saatgutbedarf: 0,8–1,2 kg/a; TKM je nach Sorte zwischen
200 g und 620 g (s. Tabelle)
Ca. 15–20 Korn pro laufenden Meter
Sorte
Hülsenfarbe
Hülsenquerschnitt
Hülsenlänge
Reife
TKM
Kornfarbe
Saxa
hellgrün
rund
12–13 cm
sehr früh
380 g
braun
Marona
mittelgrün
rundoval
17–18 cm
sehr früh
340 g
braun
Maxi
mittelgrün
rund
18–20 cm
früh
445 g
braun
Domino
dunkelgrün
flachoval
12–13 cm
spät
180 g
weiß
Cupidon
mittelgrün
rund
16–20 cm
mittelfrüh
270 g
dunkelbraun gesprenkelt
Caruso
grün
rund
17–19 cm
mittelfrüh
260 g
braun/violett
Sanguigno 2
hellgrün/rotgeflammt
flachoval
10–15 cm
mittelfrüh
620 g
hellbraun-braun gesprenkelt
Helios
hellgelb
rund
16–18 cm
früh
450 g
braun
Purple Teepee
violett
rund
12–15 cm
mittelfrüh
450 g
braun
grünhülsige
Saxa – Art. Nr. G120
Alte, bewährte Sorte. Mittellange, hellgrüne Hülsen. Früh und reich tragend, unempfindlich im Keimen,
daher auch für raue Lagen geeignet. Lange durchtragend. Fettfleckenresistent, virustolerant. Hülsenlänge 12–13 cm. Kräftiger Geschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: JOJ
Marona – Art. Nr. G124
Marona ist eine sehr frühe, langhülsige, rundovale Sorte. Sehr auflauffreudig. Hoher Frühertrag. Auch
zum Treiben und für den Herbstanbau geeignet. Bringt selbst in trockenen Jahren gute Erträge. Hülsenlänge 17–18 cm.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, RGP, TOS, WDA
Maxi – Art. Nr. G125
Aufrechter Wuchs mit über dem Laub hängenden Hülsen (Gluckentyp). Hülsenlänge 18–
20 cm. Die freihängenden, runden Hülsen lassen sich leicht pflücken. Maxi ist früh und
bringt einen hohen Ertrag. Häufeln wird empfohlen.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: BGH, DAS, MIC, SRD
Domino – Art. Nr. G627
Die Sorte hat eine schöne dunkelgrüne Frucht. Hülsenlänge 12–13 cm mit 8–9 mm Durchmesser.
Schönes Länge-Dicke-Verhältnis. Einheitliche Fruchtentwicklung, gut für die Einmalernte geeignet.
Hohe Ernteerträge. Pflanzenhöhe ca. 50 cm. Resistent gegen Fettflecken- und Brennfleckenkrankheit,
sowie Bohnenmosaikvirus 1.
Vermehrer: BOL
bingenheimer saatgut 11
Gemüse
Cupidon – Art. Nr. G128a
Kann in jungem Zustand als Filetbohne und in ausgewachsenem Zustand als normale Buschbohne
geerntet werden. Die Hülsen sitzen teilweise über den Blättern, was die Ernte erleichtert. Hülsenlänge
16–20 cm. Resistent gegen Bohnenmosaikvirus 1 und Brennflecken. Cupidon hat einen feinen, aromatischen Geschmack.
Vermehrer: PN
Caruso – Art. Nr. G129
Als Filetbohne geeignet. Hülsenlänge 17–19 cm. Sehr einheitlich und ertragreich. Resistent gegen
Bohnenmosaikvirus 1 und Brennflecken.
Vermehrer: JOJ, WDA
Sanguigno 2 – Art. Nr. G146
Wüchsige Buschbohne mit breiten, flachen, hellgrün-rot geflammten Hülsen, die beim Kochen grün
werden. Hülsenlänge 10–15 cm. Gesund, robust und trockenheitstolerant. Vielseitige, wuchsfreudige Haus- und Marktgärtnersorte (Sortimentserweiterung). Ausreichender Standraum und Anhäufeln
empfohlen. Sehr langes Erntefenster. Kann sowohl frisch als Hülse als auch halbreif als Auskernbohne
oder reif als Trockenbohne verzehrt werden. Die aromatischen Hülsen bleiben auch in leicht überständigem Zustand zart und werden nicht fädig. Hervorragender Geschmack und gute Bekömmlichkeit.
b-d EHZ | Vermehrer: ROS, WGWI
gelbhülsige
Helios – Art. Nr. G132
Wüchsige und robuste gelbe Buschbohne mit leicht gekrümmten Hülsen.
Hülsenlänge 16–18 cm. Früh und ertragreich, schwarze Samen. Guter Geschmack.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: T. Heinze | Vermehrer: AUG, RGP, WOM
blauhülsige
Purple Teepee – Art. Nr. G147
Mittelfrühe Sorte mit violetten Hülsen, die nach dem Kochen dunkelgrün werden. Gluckentyp. Hülsenlänge ca. 12 - 15 cm, Korn hellbraun.
Besonders für die Direktvermarktung geeignet.
12 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: AUG, FW, PLW
Gemüse
Stangenbohne
Phaseolus vulgaris L. var. vulgaris
Preise S. 124
Aussaat: Anfang Mai bis Ende Juni
Abstände: Abstand zwischen den Stangen 80 x 90–100 cm
Saatgutbedarf: 0,7–1 kg/a; Gewächshaus: bei 7,5 Pflanzen/m² ca. 350 g/a;
Freiland: ca. 500 g (pro Stange 5–7 Korn); TKM 370–500 g
optimale Bodentemperatur: 20–25 °C
Saattiefe: mind. 3 cm
Sorte
Anbaueignung
unter Glas Freiland
Hülsenfarbe
Hülsen­
querschnitt
Hülsenlänge
Entwicklungszeit
Reife
TKM
Kornfarbe
Trebona
•
•
mittelgrün
flachoval
25–27 cm
81 Tage
früh
500 g
weiß
Helda
•
•
mittelgrün
flach u. breit
24–26 cm
90 Tage
mittelfrüh
525 g
weiß
Cobra
•
•
mittelgrün
flachoval
20–21 cm
81 Tage
mittelfrüh
500 g
schwarz
•
dunkelgrün
rundoval
27–28 cm
91 Tage
mittelfrüh
490 g
weiß
Neckarkönigin
Neckargold
•
tiefgelb
rundoval
23–25 cm
90 Tage
mittelfrüh
370 g
weiß
Blauhilde
•
blau
rundoval
25–27 cm
91 Tage
mittelfrüh
420 g
braun
Preisgewinner
•
mittelgrün
flachoval
25–28 cm
95 Tage
mittelspät
1 kg
violett
grünhülsige
Trebona – Art. Nr. G133
Frühe Erntereife. Geeignet zum Treiben und für frühe Freilandernte. Hülsen flachoval, sehr lang, ansprechende Qualität. Unter Glas bringt Trebona Spitzenerträge.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, HEP, HOE, KIT, MKA, SWE, WIT
Helda – Art. Nr. G622
Mittelfrühe, breithülsige, grüne Schwertbohne, für Gewächshaus und Freiland geeignet. Robust und
zuverlässig, mit langem Erntefenster.
Vermehrer: BGH, BOL, WIT
Cobra – Art. Nr. G647
Mittelfrühe Stangenbohne mit sehr feinen, buschbohnenartigen Früchten und gleichmäßig, hohem
Ertrag. Für den Anbau im Gewächshaus wie für das Freiland geeignet. Früchte ca. 20 cm lang mit
einem Durchmesser von ca. 7 - 9 mm, spät markierend.
Vermehrer: BOL
Neckarkönigin – Art. Nr. G136
Mittlere Erntereife bei sehr hoher Ertragsleistung. Lange fleischige, gerade und zarte runde Hülsen.
Widerstandsfähig gegen ungünstige Witterung.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, BOL, RGP, SRD, SWE, WGWI
bingenheimer saatgut 13
Gemüse
gelbhülsige
Neckargold – Art. Nr. G139
Bringt besonders hohen Ertrag an langen, runden, fleischigen, tiefgelben Hülsen. Außergewöhnlich
im Geschmack. Kann als eine „Wachs-Neckarkönigin“ bezeichnet werden. Widerstandsfähig gegen
Mosaikvirus.
b-d EHZ | Vermehrer: DLB, HEP, LSA, MID, RIH
blauhülsige
Blauhilde – Art. Nr. G139a
Eine blauhülsige Stangenbohne vom Typ Neckarkönigin mit langen, rundovalen, dickfleischigen Hülsen, die beim Kochen grün werden. Sehr ertragreich und gesund. Marktgärtnersorte mit vorzüglichem
Geschmack!
b-d EHZ | Vermehrer: EYS, HSP, MB, RIH, SRD, WB, WIT
Feuerbohne
Phaseolus coccineus L.
Preise S. 124
Preisgewinner – Art. Nr. G139b
Rot blühend; sehr lange, fleischige Hülsen, hoher Wuchs, sehr ertragreich. Korn violett, schwarz gesprenkelt. Beliebte, robuste Hausgärtnersorte. Kann sowohl frisch als Hülse als auch halbreif als Auskernbohne oder reif als Trockenbohne verzehrt werden.
Dicke Bohne
b-d EHZ | Vermehrer: BOL, JBE, MF, RGP, WH
Vicia faba L.
Preise S. 124
Aussaat: So früh wie möglich ins Freiland, ab Ende Februar
optimale Bodentemperatur: 8–15 °C
Abstände: 10 x 60 cm
Saattiefe: 5–8 cm
Saatgutbedarf: Ca. 2 kg/a; TKM ca. 1000 g
Ca. 10–12 Korn pro laufenden Meter
Hangdown grünkernig – Art. Nr. G140
Grünkernige, mittelspäte und robuste Sorte mit 4–5 mittelgroßen Körnern und langen hängenden
Hülsen. Grünkochendes, zartbleibendes Korn.
14 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: RGP
Gemüse
Frühe Weißkeimige – Art. Nr. G142
Frühe Sorte, braun kochend. Bringt guten Ansatz schöner Hülsen mit großen weißen Körnern.
b-d EHZ | Vermehrer: JOJ
Blumenkohl
Brassica oleracea var. botrytis L.
Preise S. 124
Pflanzung: S. Tabelle
Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit
Abstände: Ca. 25-30.000 Pflanzen/ha
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3–4 g
Saattiefe: 1–2 cm
Pflanzung
Anbauempfehlung Blumenkohl
Sorte
Pflanzen /
ha
Pflanzung
bis Ernte
Odysseus
30–35 Tsd.
70 Tage
Neckarperle
30–35 Tsd.
70 Tage
Celiano
27–30 Tsd.
80 Tage
Nuage
27–30 Tsd.
90–100 Tage
Tabiro
27–30 Tsd.
100–110 Tage
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sep
Okt
Ernte
Nov
Dez
Odysseus – Art. Nr. G199
Früher Blumenkohl mit schneller Entwicklung. Reinweiße, feste Blume ohne AnthocyanFärbung. Bevorzugt im Frühanbau für den kalten Tunnel und die ersten Freilandsätze, aber
auch für Herbstanbau geeignet. Muss zur Ernte hin eingedeckt werden. Recht einheitlicher
Erntezeitpunkt. 8–10er Sortierung. Außergewöhnlich guter Geschmack.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: J. Jacobs | Vermehrer: PAN
Neckarperle – Art. Nr. G201
Bildet hochgewölbte, fein genarbte Blumen von reinweißer Farbe mit weitem Erntezeitraum. Das kräftige Laub schützt die junge Blume und erleichtert später das Eindecken. Nicht für den Hochsommer.
Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, LSA, MW, PAN, WGWI
Celiano – Art. Nr. G617
Entwickelt aus Celesta. Mittelspäte Sorte für den Herbstanbau. Feste, einheitliche weiße
Blumen mit guter Deckung. Weites Erntefenster. Ca. 80 Tage Entwicklungszeit.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: A. von Schulz | Vermehrer: MTZ, MWS, PAN
bingenheimer saatgut 15
Gemüse
Nuage – Art. Nr. G202
Entwickelt aus White Ball. Wüchsige, mittelspäte bis späte, mittelhohe bis hohe Herbstsorte.
Zunächst etwas langsame Jugendentwicklung, später entwickeln sich kräftige Pflanzen. Der
Erntezeitraum erstreckt sich über 1–2 Wochen. Die Sorte bildet feste, schwere, mittelgroße
bis große, weiße, stark gewölbte Blumen, die sehr gut gedeckt sind. Die Sorte ist dadurch
sehr frosthart. Vorblüher treten praktisch nicht auf. Das Laub ist kräftig, mittel- bis graugrün, gewellt, blasig und mit einer Wachsschicht versehen. Guter Geschmack mit fester
Konsistenz.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: J.Jacobs | Vermehrer: JJ, PAN, PLW
KS-JJ-KOB-02 (Tabiro) – Art. Nr. G203
In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Entwickelt aus White Rock. Mittelspäte
bis späte, starkwüchsige Herbstsorte (von Pflanzung bis Ernte ca. 100–110 Tage, Pflanzung
ab Juli zur Ernte im Oktober), widerstandsfähig und gut selbstdeckend. Die mittelgroßen,
jedoch schweren Blumen sind cremefarben, fest und von sehr guter Qualität.
Brokkoli
Züchter: J. Jacobs | Vermehrer: JJ, PAN, RGP, RH, SR
Brassica oleracea var. Italica
Preise S. 125
Pflanzung: ab Mitte Juni bis Anfang August; Ernte ab
Anfang August bis Mitte Oktober
Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit
Abstände: Ca. 50 x 50 cm; Ca. 40.000 Pflanzen/ha
Saattiefe: 1-2 cm
Optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saatgutbedarf: Ca. 10 g für 1000 Pflanzen; TKM 4-6 g
Calinaro – Art. Nr. G643
Niedrig bis mittelhoch wachsende Pflanzen mit einer für samenfesten Brokkoli relativ großen
und schweren Blume (ca. 350 g). Knospen dunkelgrün und etwas grober. Schnelle Entwicklungszeit von ca. 50 Tagen. Langes Erntefenster. Gut geeignet für den Hobbyanbau, auch
liegen erste gute Erfahrungen von direkt vermarktenden Betrieben vor. Für den Herbstanbau.
Vorzüglicher Geschmack. (AS)
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: T. Heinze | Vermehrer: PAN
Chinakohl
Brassica pekinensis L.
Preise S. 125
Aussaat: Direktsaat: Anfang Juli bis Anfang August
Pflanzung: Mitte Juli - Mitte August
Saatgutbedarf: Bei Direktsaat 6–10 g/a, bei Vorkultur
ca. 5 g für 1000 Pflanzen; TKM 2,5–3 g
Abstände: 50 x 40 cm
optimale Bodentemperatur: 18 - 22 °C
Saattiefe: 1 - 2 cm
Granat – Art. Nr. G240
Bildet hohe, schlanke, geschlossene Köpfe. Kräftiger, aromatischer Geschmack mit guter Konsistenz,
daher auch besonders gut zum Dünsten geeignet.
16 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: APF, PLW, SR
Gemüse
Weißkohl
Brassica oleracea convar. capitata var. alba
Preise S. 125
Pflanzung: S. Tabelle
Abstände: Früh- und Spitzkohl: Ca. 50.000 Pflanzen/ha,
Sommer/Herbst: Ca. 30-35.000 Pflanzen/ha,
Verarbeitung: Ca. 25.000 Pflanzen/ha
Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3–4 g
Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saattiefe: 1–2 cm
Pflanzung
Anbauempfehlung Weißkohl
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sep
Ernte
Okt
Nov
Dez
Eersteling
NEU! Nagels Frühweiß
Donator
Holsteiner Platter
Domarna (KS-KOW-DH-MI)
Filderkraut
Marner Lagerweiß
Dottenfelder Dauer
Türkis
Dowinda
Frischmarkt
Eersteling – Art. Nr. G212
Wüchsige, kurzstrunkige Spitzkohlsorte mit rascher Entwicklung. Anbauzeitraum von Frühjahr bis
Herbst. Auch für frühe Kultur im Folienhaus. Reift gleichmäßig ab, muss dann aber zügig geerntet
werden. Optimales Erntefenster max. 1 Woche. Für konstante Ernte wöchentliche Sätze empfohlen.
Feste, kompakte Köpfe mit abgerundeter Spitze und einem Gewicht von 800–1000 g. Das hellgrüne
Blatt ist von zarter Konsistenz. Feiner, süßer Kohlgeschmack.
NEU!
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, CHE, MKA
Nagels Frühweiß – Art. Nr. G649
Sehr schnelle Weißkohlsorte mit runden, kleinen Köpfen (ca. 1-1,3 kg) und niedrigem Wuchs.
Entwicklungszeit: ca. 60 Tage. Sehr homogene Sorte, besonders geeignet für den satzweisen Anbau zur Frischmarktbelieferung. Für die ganze Freilandsaison geeignet.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: BGH, MWS, WIT
Herbst-/ und Einschneidekohl
Donator – Art. Nr. G215
Bildet hochrunde Köpfe mit fester Innenblattschichtung. Vorzügliches Einschneidekraut,
bringt Massenerträge. Geschmack und Innenqualität sehr gut. Donator ist die beste Grundlage für ein vorzüglich schmeckendes Sauerkraut. Kulturdauer ca. 120 Tage. Auch als Rohkost zu empfehlen.
Züchter: D. Bauer | Vermehrer: DT, RIH
bingenheimer saatgut 17
Gemüse
Holsteiner Platter – Art. Nr. G216
Wüchsige, großköpfige Sorte mit kräftigem Umblatt. Flachrunder Kopf; für Sauerkrautherstellung, nicht zur Einlagerung. Diese Selektion ist besonders wohlschmeckend. Auch als
Rohkost zu empfehlen.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: DH, GAB
Domarna (KS-KOW-DH-MI) – Art. Nr. G645
In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Verbesserter ‚Marner Industrie‘. Spätreifende, einheitliche Verarbeitungssorte mit breitrunden Köpfen und guter Pflanzengesundheit. Etwas festeres Blatt als ‚Holsteiner Platter‘. Besonders köstlich als Sauerkraut und
geeignet zur Saftproduktion.
Züchter: D. Bauer | Vermehrer: BGH, UGA
Filderkraut – Art. Nr. G217
Festes, mittelspätes und feines Einschneidekraut. Spitze Kopfform, zuckerreich. Unser Stamm ist geschmacklich herausragend. Auch als Rohkost zu empfehlen.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH
Lagerkohl
Marner Lagerweiß – Art. Nr. G218
Die mittelgroßen bis großen, runden und festen Köpfe reifen sehr spät. Mittleres bis großes Umblatt bei halbaufrechter Blattstellung. Gute
Lagerfähigkeit.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH
Dottenfelder Dauer – Art. Nr. G219
Wüchsige, kurzstrunkige Sorte mit gleichmäßigem Umblatt; fester, runder bis leicht hochovaler Kopf, kurzer Innenstrunk, gute Lagerfähigkeit bis Januar. Dottenfelder Dauer ist sehr
bekömmlich und sehr wohlschmeckend-kräftigend. Auch für Rohkost bestens geeignet.
Mittleres Kopfgewicht von 1,5 kg.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: D. Bauer | Vermehrer: BGH, GR
Türkis – Art. Nr. G220
Wüchsige Lagersorte mit eher flachovaler Kopfform und starken Blattadern. Blatt stark bereift und
sehr gesund. Ergibt – je nach Pflanzabstand – eher große, schwere Köpfe, die sehr gut lagerfähig sind.
b-d EHZ | Vermehrer: CHE, RFE
Dowinda – Art. Nr. G221
Wüchsige, ertragreiche Lagersorte. Die Blätter haben eine kräftige Wachsschicht. Der fest
geschlossene Kopf ist hochoval mit einem extrem kurzen Innenstrunk. Die Sorte ist gut
lagerfähig. Geschmacklich vergleichbar mit Dottenfelder Dauer, aber vom Aroma etwas
leichter und nicht so süß.
M 67,2
Y 100
18 bingenheimer saatgut
Züchter: D. Bauer | Vermehrer: BGH, GR
C 100
M 100
K 61,8
Gemüse
Rotkohl
Brassica oleracea convar. capitata var. rubra
Preise S. 125
Pflanzung: S. Tabelle
Abstände: Frühkohl: Ca. 50.000 Pflanzen/ha,
Sommer/Herbst: Ca. 30-35.000 Pflanzen/ha,
Verarbeitung: Ca. 25.000 Pflanzen/ha
Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3–4 g
Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saattiefe: 1–2 cm
Pflanzung
Anbauempfehlung Rotkohl
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sep
Ernte
Okt
Nov
Dez
Amarant
Granat
Rodynda
Amarant – Art. Nr. G207
Rotkohl der frühen Reifegruppe. Extrem kurzstrunkig mit flacher Blatthaltung. Runde, mittelgroße Köpfe. Bei früher Pflanzung kann ab Mitte Juni geerntet werden. Guter, feiner
Geschmack.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: CN, MKA, SVO
Granat – Art. Nr. G209
Ziemlich schnell wachsende, dennoch sehr gut lagerfähige Rotkohlsorte. Lagerfähig bis
etwa Weihnachten. Schnellwüchsig, kann daher noch bis KW 23 ausgesät werden. Blatt
mit guter Bereifung und gesund. Kann auch in Gegenden mit kürzerer Vegetationszeit noch
gute Erträge bringen. Gut putzbare, einheitliche Köpfe.
Kultursaat EHZ | Vermehrer: BGH, DH
Rodynda – Art. Nr. G210
Wüchsige, kurzstrunkige Sorte mit kräftiger Bewurzelung und starkem Umblatt. Fester,
hochovaler Kopf, kurzer Innenstrunk. Für die frühe und mittlere Lagerperiode. Rodynda ist
süß-aromatisch, nicht scharf und sehr wohlschmeckend, daher auch für Rohkost bestens
geeignet.
Züchter: D. Bauer | Vermehrer: BGH, DH, MWS
bingenheimer saatgut 19
Gemüse
Wirsing
Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda
Preise S. 125
Pflanzung: S. Tabelle
Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit
Abstände: Frühkohl: Ca. 50.000 Pflanzen/ha,
Sommer/Herbst: Ca. 30-35.000 Pflanzen/ha
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saattiefe: 1–2 cm
Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3–4 g
Pflanzung
Anbauempfehlung Wirsing
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Vorbote 3
Smaragd
Winterfürst 2
Vorbote 3 – Art. Nr. G214
Allerfrühester Wirsing zur Bereicherung des Marktgärtnerangebotes im Frühsommer und Sommer.
Kopfgewicht 0,5–1 kg. Hochrunde Kopfform. Sehr gut für den Frischverbrauch zur Ernte ab Juni bis
August. Deutlich gekrauste zarte Blätter, mild-aromatischer Geschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: CN, UGA
Smaragd – Art. Nr. G213
Wüchsige Sorte mit gleichmäßigem, mittel- bis dunkelsmaragdgrünem, stark gekraustem
Umblatt. Fester, runder bis querovaler Kopf, mittelkurzer Innenstrunk, gute Lagerfähigkeit
bis Januar. Auf der Domäne Fredeburg nach mehrjähriger Selektionszüchtung aus ‚Hammer‘
entwickelt. Keine Überwinterungssorte. Guter und feiner Geschmack.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: A. von Schulz | Vermehrer: BGH, DF
Winterfürst 2 – Art. Nr. G223
Sehr späte Sorte mit mittelgroßen, feingekrausten, festen, runden bis flachrunden Köpfen. Muss früh
gesät werden (April) und bildet sehr spät Köpfe (Sept.–Okt.). Gute Lagereigenschaften. Auch als Überwinterungswirsing für Ernte im zeitigen Frühjahr geeignet.
20 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: DF, MWS
Aug
Sep
Okt
Ernte
Nov
Dez
Gemüse
Kohlrabi
Brassica oleracea var. gongylodes L.
Preise S. 126
Pflanzung: S. Tabelle
Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit
Abstände: Gewächshaus 25 x 25 cm, Freiland 30 x 30 cm
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3,5–4,5 g
Saattiefe: 1–2 cm
Pflanzung
Anbauempfehlung Kohlrabi
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sep
Okt
Ernte
Nov
Dez
Azur Star
Lanro
Rasko
Noriko
Blaro
Blaril
Superschmelz
Azur Star – Art. Nr. G227
Die früheste und schönste blaue Treib- und Freilandsorte. Für den beheizten und kalten Anbau unter
Glas und Folie und die ersten Sätze im Freilandanbau. Für die Herbsternte sind Aussaaten bis Ende Juli
möglich. Für alle Erntefenster geeignet. Zuverlässig im Anbau, wird nicht holzig und ist schossfest.
Azur Star hat eine schöne, leicht plattrunde, tiefblaue, zarte Knolle mit hohem Strunk. Laub mittelstark, feinstielig. Sehr feiner Geschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: APF, BGH, RH
Lanro – Art. Nr. G228a
Bewährte weiße, runde Kohlrabisorte für den frühen Freilandanbau, auch unter Vlies und Folie; kälteresistent, frostwiderstandsfähig und schossfest. Für die letzten Herbstsätze Aussaat bis Mitte August.
Zarte Knollen, die auch bei Übergrößen nicht holzig werden. Gut geeignet auch für den großflächigen
Anbau zur Verarbeitung.
b-d EHZ | Vermehrer: APF
Rasko – Art. Nr. G229
Kohlrabi für Frühjahr-, Frühsommer- und Herbstanbau mit leicht hochrunder Knolle, gut
abgesetzt, gute Laubstärke, Blattstellung mittelsteil. Reife mittelfrüh. Schöner, einheitlicher
Wuchs. Auch für den Anbau unter Glas und Folie geeignet. Geschmack ausgewogen aromatisch mit guter Süße. Konsistenz eher fest ohne Neigung zum holzig werden.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: J. Jacobs | Vermehrer: JJ, RJS
Noriko – Art. Nr. G231
Mittelfrüher, weißer Freilandkohlrabi für den Anbau im Frühjahr, Sommer und Herbst. Große, flachrunde–runde, zarte Knolle, hoher Strunk, aufrechtes starkes Laub auch im Sommer. Gute Kälteresistenz.
Aussaat nicht vor Februar; für die Herbsternte bis Mitte Juli.
b-d EHZ | Vermehrer: HOE
Blaro – Art. Nr. G232
Freilandkohlrabi für Frühsommer- und Herbstanbau. Das Laub ist halb aufrecht, mittelstark und mittellang gestielt. Die zarten Knollen sind
mittelgroß, flachrund und von schöner blauvioletter Farbe. Blaro wächst zügig, ist frostbeständig und schossfest. Hervorzuheben sind die hohe
Stresstoleranz und der ausgezeichnete Geschmack.
Vermehrer: RFE
bingenheimer saatgut 21
Gemüse
Blaril – Art. Nr. G233
Für den Spätsommer- und Herbstanbau. Große, blaue, plattrunde bis runde Knollen, die trotz der enormen Größe (bis 1 kg schwer) zart
bleiben und nicht holzig werden. Im Lager haltbar bis März.
Züchter: I. Randuja | Vermehrer: WGWI
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Superschmelz – Art. Nr. G230
Butterzarter, weißer bis hellgrüner Riesenkohlrabi, der bis 8 kg schwer werden kann und nicht holzig
wird. Wächst langsam und ist schossfest. Bei Aussaat Anfang Juni ca. 1–1,5 kg schwere Knollen.
­L agerfähig bis März. Kräftiger, sehr aromatischer Kohlrabigeschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: HBO, PLW
Grünkohl
Brassica oleracea var. sabellica
Preise S. 126
Pflanzung: Juni - Anfang Juli
Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit
Abstände: 40 x 40–40 x 75 cm
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saatgutbedarf: Ca. 6–8 g für 1000 Pflanzen; TKM 3–4 g
Saattiefe: 1–2 cm
Halbhoher grüner Krauser – Art. Nr. G225
Ertragreiche Sorte mit mittlerer Frosthärte. Für die Ernte bis Januar. Dunkelgrüne, gekräuselte, mittelgroße Blätter. Vorzüglicher Geschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: MW, RH
Westländer Winter – Art. Nr. G226
Frostharte Selektion mit halbhohen Pflanzen und gekraustem Blatt, sehr einheitlicher Bestand. Die
Sorte hat einen leicht süßlichen, aromatischen Geschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: BOL, RGP
Lerchenzungen – Art. Nr. G632
Mittelhohe Sorte mit feingekrausten, schmalen, etwas hängenden Blättern und guter Frosthärte.
Norddeutsche Spezialität mit besonders gutem Geschmack.
NEU!
b-d EHZ | Vermehrer: ROS
Nero di Toscana – Art. Nr. G653
Sehr dekorativer Federkohl (auch Schwarzkohl genannt) mit dunklen, blaugrünen Blättern und halbhohem Wuchs. Guter, etwas an Brokkoli erinnernder Geschmack, braucht keine Frosteinwirkung vor
der Ernte. (AS)
22 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: SR
Gemüse
Mairüben/Herbstrüben/Navets Brassica rapa L. var. rapifera Preise S. 126
Aussaat: Mairübe: Mitte März bis Anfang August
Herbstrübe: Anfang Juli bis Mitte August
Saatgutbedarf: 25–40 g/a; TKM 2–4 g
Abstände: Reihenabstand 20–30 cm; in der Reihe 5–15 cm
Ca. 20–25 Korn pro laufenden Meter
Saattiefe: 1–2 cm
optimale Bodentemperatur: 15–18 °C
Golden Ball – Art. Nr. G244
Mairübchen haben besonders bei früher Ernte ein zartes, gelbes Fleisch, vergleichbar mit Kohlrabi. Das
raschwüchsige Wurzelgemüse stellt im Frühjahr eine gute Ergänzung des Sortiments dar und liefert
als Zweitfrucht im Herbst angebaut ein feines Vorratsgemüse für den Winter. Ernte schon nach 8 Wochen. Mairübchen haben ein feines Aroma, mit einem Hauch von mildem Meerrettich.
b-d EHZ | Vermehrer: PAN
Petrowski – Art. Nr. G634
Goldgelbe, raschwüchsige, flachrunde Speiserübe mit guter Laubgesundheit. Geeignet für Frühjahrsund Herbstanbau. Schön abgesetzter Wurzelansatz. Gute Lagereignung.
Vermehrer: GST
Di Milano a colletto viola – Art. Nr. G613
Mairübe für Sommer- und Herbstkultur. Nicht für Frühjahrskultur wegen Schoßneigung. Die Rübe ist
flachrund mit deutlich abgesetztem Wurzelansatz. Leuchtend violette Rübenschulter. Weißes, feines
Fleisch.
Vermehrer: ARC
Kohlrübe
Brassica napus L. var. napobrassica
Preise S. 126
Aussaat: Direktsaat bis Mitte Mai;
Pflanzung: Mitte Juli - Anfang August
Saatgutbedarf: Direktsaat ca. 10 g/a; TKM 2,5–3,5 g
Abstände: Ca. 40 x 40 cm
Saattiefe: 1–2 cm
optimale Bodentemperatur: 15–18 °C
Wilhelmsburger – Art. Nr. G245
Gelbe Steckrübe mit grünem Kopf, gut geformt, sehr ertragreich mit festem Fleisch und sehr guter
Lagerfähigkeit. Wertvolles Wintergemüse; verträgt auch mittlere Fröste, wenn die Rüben angehäufelt
werden.
b-d EHZ | Vermehrer: GST
bingenheimer saatgut 23
Gemüse
Radies
Raphanus sativus var. sativus L.
Preise S. 127
Aussaat: Freiland ab Mitte Februar (unter Vlies) bis Mitte August;
im kalten Gewächshaus ab Ende Januar, im Herbst bis Ende September
Abstände: 15–25 cm Reihenabstand; in der Reihe 2–3 cm
Saatgutbedarf: 200–300 g/a, 20–25.000 Korn/a; TKM 8–11 g
Ca. 30 Korn pro laufenden Meter
Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit
optimale Bodentemperatur: 6–18 °C
Sorte
Anbaueignung
unter Glas
•
Eiszapfen
Cherry Belle
Marike
Sora
Rudi
•
Freiland früh
•
•
(•)
•
•
Saattiefe: 1 cm
Freiland Sommer
•
•
•
Freiland Herbst
•
•
(•)
•
•
Knollenfarbe
Knollenform
Reife
weiß
kirschrot
scharlachrot
karminrot
rot
zylindrisch
rund
rund
rund
rund
früh
mittel
früh
mittel
früh
Eiszapfen – Art. Nr. G329
10–12 cm langes, zylinderförmiges, weißes, kurzlaubiges Radies; raschwüchsig.
b-d EHZ | Vermehrer: JOJ
Cherry Belle – Art. Nr. G330
Kurzlaubig, kirschrot und schnell wachsend. Für Freilandanbau im Frühjahr bis Frühsommer sowie Herbst. Aussaat ab Ende März direkt ins Freie.
Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: ROS
Marike – Art. Nr. G331a
Anbaueignung für frühe kalte und warme Treiberei sowie im Frühling und Herbst im Freiland, raschwüchsig. Leuchtend scharlachrot, kugelrund mit feinem Laub- und Wurzelansatz. Mittelstarkes Laub.
Zarte, knackige Konsistenz, festfleischig und platzfest. Feiner milder Geschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: JOJ, PAN, ROS
Sora – Art. Nr. G332
Anbaueignung von Frühjahr bis Herbst im Freiland. Ein festfleischiges, karminrotes Radies mit schöner
runder Form. Sora bleibt lange fest und zart, auch wenn es größer wird. Allerbester, würziger Geschmack. Aussaat bis Anfang September.
b-d EHZ | Vermehrer: GST, JOJ, SR
Rudi – Art. Nr. G334
Freilandradies mit relativ früher Reife und sehr gleichmäßiger Entwicklung. Die platz- und pelzfeste
Knolle ist kugelrund, leuchtend rot mit feiner Wurzel und stabilem Laubansatz. Gut zu bündeln. Aussaat bis Anfang September. Auch für den frühen Anbau im kalten Folienhaus geeignet.
24 bingenheimer saatgut
Vermehrer: AUG, GST, KBH
Gemüse
Rettich
Raphanus sativus var. niger L.
Aussaat: Freiland ab Anfang März (unter Vlies) bis Mitte
August; im kalten Gewächshaus ab Ende Januar, im
Herbst bis Anfang September
Abstände: Bundrettich ca. 25 x 8 cm; Stückrettich ca.
25 x 20 cm
Preise S. 127
Saatgutbedarf: 30–60 g/a; TKM 8–12 g; Ca. 12 Korn
pro laufenden Meter (Bundrettich), ca. 5-7 Korn pro
laufenden Meter (Stückrettich), evtl. dichter säen und
vereinzeln.
Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit
Saattiefe: 1-2 cm
optimale Bodentemperatur: 6–18 °C
Ostergruß rosa 2 – Art. Nr. G337
Dunkelrosa, halblanger Bundrettich. Geeignet für Gewächshausanbau (Aussaat ab Mitte Januar) und
frühes Freiland (ab Anfang März). Das dunkle, kompakte und stabile Laub ist gut bündelfähig. Bei
Vereinzelung auch als Stückrettich nutzbar.
b-d EHZ | Vermehrer: JOJ, RFE, ROS
Laurin – Art. Nr. G633
Frühe bis mittelfrühe, mittelgroße weiße Treibrettichsorte. Intensive Einzelpflanzenselektion
in der Züchtung für besondere Qualität als Stückrettich, Sortierung daher sehr einheitlich.
Zartes, schmackhaftes Fleisch, das nicht zur Pelzigkeit neigt. Kompaktes Laub mit leicht
rotem Hauch auf den Laubstielen. Auch für frühes und spätes Freiland geeignet.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: J. Jacobs | Vermehrer: EWE, GR, MW
Runder schwarzer Winter – Art. Nr. G335
Kugelrunder, schwarzer, festfleischiger Winterrettich, der im Einschlag bis März/April haltbar ist. Aussaat im Juli. Direktsaat, Reihenabstand 25–30 cm; in der Reihe 10 cm.
b-d EHZ | Vermehrer: GST, SEK
Schwarzwurzeln / Haferwurz
Preise S. 127
Aussaat: So früh wie möglich, ab März bis Mitte Mai
Haferwurz: März bis Mai
Saatgutbedarf: 150–200 g/a; TKM 10–13 g
Ca. 40 Korn pro laufenden Meter
Abstände: Ca. 30 cm Reihenabstand; in der Reihe auf
3–7 cm vereinzeln
optimale Bodentemperatur: 16–20 °C
Saattiefe: ca. 2 cm
Hoffmanns Schwarze Pfahl Scorzonera hispanica L. – Art. Nr. G400
Dicke, festfleischige und zarte Wurzel. Je nach Bodenverhältnis mittellang bis lang. Abgestumpft und kaum mit Verzweigungen. Schöne schwarzbraune Farbe der feinen Oberhaut.
b-d EHZ | Vermehrer: GEY, MF
Haferwurz Tragopodon porrifolius – Art. Nr. G625
Altes, fast vergessenes Wurzelgemüse. Anbau und Vermarktung wie Schwarzwurzel. Süßlicher-aromatischer Geschmack, in England bekannt als „vegetable oyster“ (Gemüse-Austern). Sehr dekorative,
violette Blüten im 2. Jahr.
Vermehrer: MID, RH, WGWI, WH
bingenheimer saatgut 25
Gemüse
Rote Rüben
Beta vulgaris L. ssp. vulgaris var. conditiva Alef.
Preise S. 127
Saatgutbedarf:
Normalsaatgut:
5–10 kg/ha, TKM 14–20 g
Präzisionssaatgut:
Kaliber S: 4–5 kg/ha
Kaliber M: 5–6 kg/ha
Babybeets: 25 kg/ha
Ca. 20 Korn pro laufenden Meter
Aussaat: Ab Mitte April, für
Frischmarkt auch noch bis Mitte
Juni
Abstände: 30 cm Reihenabstand;
in der Reihe ca. 5–10 cm
optimale Bodentemperatur: 16–22 °C
Saattiefe: 2–3 cm
Jannis – Art. Nr. G343
Kugeltypus. Die Rüben sind rund bis hochrund. Der Wurzelansatz ist abgesetzt. Wegen der
schönen Form, der Glattschaligkeit, dem feinen Laubansatz und der frühen Reife besonders
für Frischmarkt/Bundware geeignet. Gute Lagereigenschaften.
Besonders mild; für Rohkost gut geeignet.
Auch als Präzisionssaatgut (technisch monogerm): Art. Nr.: G344.
NEU!
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: U. Kirchgaesser | Vermehrer: BGH, CBE, MB, MW, SVO
Ronjana – Art. Nr. G338
Runde Rote Bete vom Typ Rote Kugel mit feinem Blattansatz, mittelkräftiger Blattentwicklung und gut abgesetzter Wurzel. Zarte Schale und gleichmäßig intensiv durchgefärbte
Rübe. Mittlere Entwicklungszeit: ca. 130 Tage. Besonders für die Direktvermarktung geeignet. Ronjana hat einen angenehm süß-aromatischen Geschmack.
Auch als Präzisionssaatgut (technisch monogerm): Art. Nr.: G339.
Züchter: T.Heinze | Vermehrer: CBE, GEY, MW, SOL
Robuschka (ehem. Rote Kugel 2) – Art. Nr. G345
Wüchsige Sorte mit kräftigem Laub. Runde glattschalige, sehr gut lagerfähige Rübe mit gut
durchgefärbtem dunkelrotem Fleisch. Für Frischmarkt, Lagerung und Verarbeitung gleich
gut geeignet. Unsere Selektion zeichnet sich durch einen besonders angenehmen, fruchtigsüßen Geschmack aus. Auch für Rohkost geeignet.
Auch als Präzisionssaatgut (technisch monogerm): Art. Nr.: G346.
Züchterin: U. Behrendt | Vermehrer: AUG, COL, DT, GAB, MF, PLW, ROS, SVO, UB, WGWI
Forono – Art. Nr. G341
Walzenförmiger Rote Bete-Typ, gleichmäßig dunkelrot durchgefärbt, ergibt bei Verarbeitung gleichmäßige Scheiben. Kulturdauer etwas kürzer als Robuschka. Für Sommer- und Herbst-Ernte. Angenehmer, mild-süßer Geschmack.
Auch als Präzisionssaatgut (technisch monogerm): Art. Nr.: G342.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, MTB, PLW, RGP
Ägyptische plattrunde – Art. Nr. G347
Kurzlaubig und früh mit dunkelrotem Fleisch. Besonders für den Frühanbau geeignet. Plattrunde Form. Bewährte Hobbygärtnersorte.
26 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: CBE, HOE, MW
Gemüse
Tondo di Chioggia – Art. Nr. G349
Spezialität für den Verkauf ab Hof oder auf dem Wochenmarkt. Leuchtend hellrote Schale, innen rotweiß gestreifte Ringe, hellgrüne Blätter. Im Anbau wie Robuschka.
b-d EHZ | Vermehrer: KIF
Burpees Golden – Art. Nr. G635
Gelbe Sorte mit leuchtend orangenfarbener Schale und hellgelbem Fleisch. Kräftiges Laub und langsame Entwicklung.
Möhren
b-o EHZ | Vermehrer: GAB
Daucus ca rota L. ssp. sativus
Preise S. 128
Aussaat: Ins Freiland von Februar bis spätestens Anfang Juli,
als Bundmöhren bis Ende Juli
Abstände: Je nach Sorte 30–40 cm; in der Reihe 2–4 cm
Saatgutbedarf: Frühe Sorten: 1,5 Mio. Korn/ha;
Späte Sorten: 1–1,2 Mio. Korn/ha;
Industrieanbau: 0,8–1 Mio. Korn; TKM 0,8–1,2 g
Ca. 100 Korn pro laufenden Meter (Waschmöhren),
60-70 Korn pro laufenden Meter (Lagermöhren)
Präzisionssaatgut: mindestens 85 % Keimfähigkeit
optimale Bodentemperatur: 6–20 °C
Saattiefe: 1,5–2,5 cm
Sorte
Typ
Kulturdauer
Form
Verwendung
Nantaise 2/Milan
Nantaise
90–120 Tage
Bund- und Waschmöhre
Nantaise 2/Fynn
Nantaise
100–120 Tage
Nantaise 2/Fanal
Nantaise
100–120 Tage
Fine
Nantaise
100–120 Tage
Miranda
Nantaise
100–120 Tage
Nantaise
ca. 130 Tage
Rodelika
Rote Riesen
140–150 Tage
zylindrisch
mittellang
zylindrisch
lang
zylindrisch
lang
zylindrisch
leicht konisch
lang
zylindrisch
leicht konisch
zylindrisch
lang
leicht konisch
abgestumpft
Rolanka
Rote Riesen
140–160 Tage
Leira
Rote Riesen
140–160 Tage
Robila
Lange Rote Stumpfe
150–160 Tage
Oxhella
Chantenay
120–140 Tage
NEU! KS-MOG-SAT-202
abgestumpft
lang
leicht konisch bis zylindrisch
leicht konisch
zylindrisch
abgestumpft
schlank
konisch
Bund- und Waschmöhre
Bund- und Waschmöhre
Bund- und Waschmöhre
Bund- und Waschmöhre
Frischmarkt
Lager
Frischmarkt
Lager
Verarbeitung
Frischmarkt
Lager
Frischmarkt
Lager
Frischmarkt
Lager
Wasch- und Lagermöhre
bingenheimer saatgut 27
Gemüse
Nantaise 2/Milan – Art. Nr. G286
Geeignet sowohl für den Frühanbau als Bund- und Waschmöhre als auch für den späten Anbau als Lagermöhre. Lagerung bis ins Frühjahr möglich. Glatte, nach dem Waschen
leuchtend orange Schale. Ernte ab 90 Tagen für Bundware. Besonders süßer, runder saftigfrischer Geschmack.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: M.Pickel | Vermehrer: PLW, ROS
Nantaise 2/Fynn – Art. Nr. G287
Frühe bis mittelfrühe Möhre im Typ Nantaise 2 mit zylindrischem, langem Rübenkörper,
glatter Schale und feinem Laubansatz. Die Rübe ist mittelorange und gut durchgefärbt.
Lagerung bis Februar möglich. Schöne, einheitliche Sortierung. Fynn hat einen feinen, aromatisch-süßen Geschmack bei zart-knackiger Konsistenz.
Züchterin: U. Behrendt | Vermehrer: AUG, BRU, HOH, MAL, MTZ, SR, WGWI
Nantaise 2/Fanal – Art. Nr. G285
Lange, zylindrische Form ohne grüne Schultern. Glatte, leicht waschbare Haut. Saftige, süße Qualität
mit intensiver Rotfärbung und kleinem, gleichfarbigem Herz. Auch für Lagerung.
b-d EHZ | Vermehrer: WGWI
Fine – Art. Nr. G289
Früher bis mittelfrüher Nantaise-Typ, zylindrisch bis leicht konisch mit einer glatten Schale.
Im späten Anbau auch für die Lagerung geeignet. Ertragreich, gute Laubstabilität, kräftiger
Geschmack. Besonders für sandige Böden geeignet.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: C. Henatsch | Vermehrer: HOH, SR
Miranda – Art. Nr. G615
Früher bis mittelfrüher Nantaise-Typ mit ca. 100–120 Tagen Reifezeit. Kräftiges, gesundes
Laub, sehr einheitlich sortierend.
NEU!
Züchterin: U. Behrendt | Vermehrer: MAL, SRD, SZB
KS-MOG-SAT-202 – Art. Nr. G660
In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Homogene Neuzüchtung vom Typ Nantaise. Mit schneller Jugendentwicklung und gesundem, kräftigem Laub, wenig empfindlich
gegen Alternaria. Gute Sortierung, wenig anfällig gegen Platzer. Entwicklungszeit: ca. 130
Tage. Gute Lagerfähigkeit. Intensiver Möhrengeschmack.
Züchter: F. Ebner | Vermehrer: SR
Rodelika – Art. Nr. G280a
Verbesserte Rothild. Stark wachsende Sorte mit kräftigem Laub. Große abgestumpfte,
glattschalige Möhre mit intensiv orangeroter Farbe. Mittlerer Ertrag. Sehr gut zum Einlagern und für den Industrieanbau geeignet, auch für schwere Böden. Aussaat Mitte April bis
Mitte Mai. Kräftiger, süßaromatischer Geschmack. Hervorragend hohe Brixwerte, deshalb
besonders für hochwertige Säfte geeignet.
28 bingenheimer saatgut
Züchter: D. Bauer | Vermehrer: BGH, COL, MAL, ROS
Gemüse
Rolanka – Art. Nr. G282
Rodelika-Gruppe. Rolanka ist eine mittellange bis lange Speisemöhre. Im Vergleich zu Rodelika ist sie zylindrischer geformt, hat eine mehr runde Schulter und schließt bei Reife
nach 160 Tagen unten rund ab. Sie ist glattschalig mit einer ansprechenden, tieforangenen
Außenfarbe und gleichmäßig durchgefärbt. Rolanka hat einen kräftig-süßaromatischen Geschmack. Auch sehr geeignet für die Verarbeitung.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: D. Bauer | Vermehrer: DH, JOU, MB, PLW
Leira – Art. Nr. G284
Rodelika-Gruppe. Mittelstark wachsende Sorte mit dunkelgrünem kräftigem Laub. Der
Möhrenkörper hat eine kräftig orangerote Farbe und ist gut durchgefärbt. Leicht konischer
Rübenkörper mit gut ausgebildeter Schulter. Zeichnet sich durch einen vollmundig-süßaromatischen Geschmack aus.
Züchter: D. Bauer | Vermehrer: MAL
Robila – Art. Nr. G281a
Verbesserte Lange Rote Stumpfe o. Herz. Lange, schlanke, zylinderförmige, gut abgestumpfte Herbst- und Wintermöhre. Sehr gute Lagereigenschaften. Gut durchgefärbt und
mit ausgeprägt süßem, möhrentypischem, nussig-mildem Geschmack.
Züchter: T. Heinze | Vermehrer: MIC
Sonderformen
Oxhella – Art. Nr. G288
Verbesserte Oxheart. Oxhella fällt durch eine mittelgroße, kompakte, konische Wurzelform
auf und kann als echte Spezialität vermarktet werden. Oxhella ist somit eine hervorragende
Ergänzung des Möhrensortiments. Sie hat ein sehr stabiles und großes Laub. Wurzellänge
12–16 cm. Dank ihres anregend aromatischen Geschmacks und der guten Innenfärbung
wird die Sorte schnell Liebhaber finden.
Züchter: T. Heinze | Vermehrer: HOH, MAL
Pastinaken
Pastinaca sativa L.
Preise S. 129
Aussaat: März bis Juni
Präzisionssaatgut: mindestens 85 % Keimfähigkeit
Abstände: 30–40 cm Reihenabstand; in der Reihe 5–10 cm
optimale Bodentemperatur: 10–20 °C
Saatgutbedarf: 15–20 g/a; TKM 5–7 g
Ca. 25 Korn pro laufenden Meter
Saattiefe: ca. 2 cm
Halblange Weiße – Art. Nr. G290
Sehr einheitliche und wohlgeformte keilförmige Wurzel. Sehr ertragreich.
b-d EHZ | Vermehrer: FMÜ, KIF, MF, UB, WGWI
bingenheimer saatgut 29
Gemüse
Aromata – Art. Nr. G291
Aromata wurde durch intensive sensorische Auslese aus einer Genbank-Herkunft entwickelt. Aromata hat sehr schlanke, butterfarbene Wurzeln. Durch besondere Süße und ausgeprägtes Aroma der festen und saftigen Wurzel ist Aromata auch hervorragend für Rohkost
geeignet.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: B. Horneburg | Vermehrer: KEL, MF, WGWI
White Gem – Art. Nr. G619
Schlanke, lange, weiße Wurzeln mit hohem Ertrag und geringer Schossneigung. Laub etwas kräftiger
als bei Halblanger Weißer.
b-d EHZ | Vermehrer: KIF, MF
Petersilie
Petroselinum crispum ssp. crispum L.
Aussaat: März bis Anfang Juli
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Abstände: 20–30 cm Reihenabstand
Saattiefe: 2–3 cm
Preise S. 129
Saatgutbedarf: Direktsaat: 40–50 g/a; TKM 1,2–1,8 g
Ca. 80 Korn pro laufenden Meter
Mooskrause 2 – Art. Nr. G310
Mittel- bis dunkelgrüne, stark gekrauste Blätter. Kräftiger aufrechter bis halbaufrechter Wuchs.
b-d EHZ | Vermehrer: JOU, PLW, ROS
Grüne Perle 2 – Art. Nr. G311
Für Freiland und Treibkultur. Schwere, dichtgefüllte, dunkelgrüne Blattpolster auf kräftigen, kurzen Stielen, die ein rationelles Vermarkten und
Bündeln ermöglichen.
b-d EHZ | Vermehrer: JOU, ROS
Einfache Schnitt 3 – Art. Nr. G312
Glattblättrige, sehr aromatische Sorte.
b-d EHZ | Vermehrer: JOU, PHS
Gigante d‘Italia – Art. Nr. G313
Glatte Schnittpetersilie mit großen Blättern und kräftigen Stielen. Sehr ertragreich, raschwüchsig, bei ungünstigen Bedingungen schossempflindlich.
30 bingenheimer saatgut
Vermehrer: PHS, ROS
Gemüse
Petersilienwurzel
Petroselinum crispum ssp. tuberosum L.
Preise S. 129
Aussaat: März bis Anfang Juli
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Abstände: Ca. 30 cm Reihenabstand
Saattiefe: 2–3 cm
Saatgutbedarf: Ca. 15 g/a; TKM 1,3–1,5 g
Ca. 80 Korn pro laufenden Meter
Halblange – Art. Nr. G315
Bildet eine mittellange, glatte und kegelförmige Wurzel. Bringt hohen Ertrag und lässt sich vergleichsweise gut roden. Die glatten Blätter können wie Blattpetersilie verwendet werden. Tolerant gegen
falschen Mehltau, deshalb für Blatternte im Herbst besonders gut geeignet.
Knollensellerie
b-d EHZ | Vermehrer: ROS
Apium graveolens var. rapaceum L.
Aussaat: warme Voranzucht: Februar bis Ende März;
Auspflanzung: ab April
Abstände: Ca. 40 x 40 cm
optimale Bodentemperatur: 16–24 °C
Saattiefe: Lichtkeimer! Nur leicht mit Erde bedecken.
Preise S. 129
Saatgutbedarf: 1–2 g/a; TKM 0,5 g
Jede Sellerie-Saatgutpartie, die in den Verkauf gelangt,
wird auf samenübertragbare Krankheiten geprüft. Sofern
ein Befall mit Septoria festgestellt wurde, sind bei diesen
Partien mittels Warmwasserbehandlung die Sporen abgetötet worden.
Ibis – Art. Nr. G402
Eine schnell wachsende Züchtung mit einer glatten, kugelrunden, weißfleischigen Knolle. Das Laub ist frischgrün, mittellang und aufrecht mit
einer starken Septoria-Toleranz. Der kleine Laub- und Wurzelansatz verursacht wenig Putzarbeit. Durch die gute Schossfestigkeit bei warmer
Anzucht von ca. 18 °C auch für den Frühanbau unter Folie geeignet. Ideale Sorte für den Frischmarkt, zum Verkauf mit und ohne Laub sowie für
Industrie und zur Einlagerung.
Vermehrer: BGH, PLW
Mars – Art. Nr. G404
Großwüchsiger, glatter, hochrunder Sellerie mit weißem Fleisch. Laub aufrecht, dunkelgrün und robust gegen Septoria. Gute Lagerfähigkeit, aber
auch als Bundware verwendbar.
b-d EHZ | Vermehrer: PLW
Monarch – Art. Nr. G406
Sehr große und sehr schwere trapezförmig-runde, hellfarbige Knolle mit tief liegendem Wurzelboden.
Hervorragend weiße und feste Innenqualität. Unempfindlich für Eisenflecken. Bleibt auch beim Kochen
weiß. Angenehm milder, nussartiger Geschmack, bestens zum Einlagern.
b-d EHZ | Vermehrer: RH
bingenheimer saatgut 31
Gemüse
Stangen-, Bleichsellerie
Apium graveolens var. dulce
Preise S. 129
Saatgutbedarf: Zur Kistenaussaat: 2 g/m², 1 g ergeben
ca. 1000–1200 Pflanzen; TKM 0,4–0,6 g
Aussaat: April bis Mai;
Pflanzung: Folienhaus ab Anfang April; im Freiland ab
Mitte April (erste Sätze geschützt unter Folie/Vlies)
optimale Bodentemperatur: 16–24 °C
Abstände: 30–32 cm oder ca. 10 Pflanzen/m²
Saattiefe: Lichtkeimer! Nur leicht mit Erde bedecken.
Tall Utah – Art. Nr. G409a
Stangensellerie mit mittelspäter Reife, tiefdunkelgrüner Laubfarbe und mittelhohem Wuchs. Ca. 25–30 cm lange, glatte, grüne, fleischige Rippen,
ausgezeichneter Geschmack. Sehr wüchsig und ertragreich.
b-d EHZ | Vermehrer: HOE
Schnittsellerie
Apium graveolens L. var. secalinum Alef.
Preise S. 129
Gewöhnlicher Schnitt – Art. Nr. G409
Wächst üppig. Die sehr aromatischen dunkelgrünen Blätter werden frisch oder getrocknet als Gewürz genutzt. Zur Frischvermarktung und Verarbeitung, auch zum Einfrieren als Wintervorrat geeignet. In klimabegünstigten Gebieten mit nicht zu strengen Frösten können die Pflanzen im
Freiland überwintern.
Vermehrer: SR
Knollenfenchel
Foeniculum vulgare var. azoricum L.
Aussaat: Vorkultur ab Mitte Januar für Pflanzung
ab Anfang März unter Vlies; Direktsaat Mai bis Juli
Abstände: Reihenabstand 40 cm und in der Reihe 30 cm
Saatgutbedarf: Ca. 50 g/a bei Direktsaat; ca. 15 g/a bei Vorkultur; TKM 5 g
Entwicklungszeit: ca. 3 Monate
optimale Bodentemperatur: 16–22 °C
Saattiefe: 1,5–2 cm
Fino – Art. Nr. G190
Knollenfenchelsorte mit flachrunder Knolle. Für Frühkultur geeignet, da besonders schossfest. Aussaat: Ab Februar mit Vorkultur unter Glas, Auspflanzung unter Tunnel oder Flachfolie. Spätere Sätze
direkt ins Freiland ab Anfang April.
b-d EHZ | Vermehrer: BOL
Perfektion – Art. Nr. G192
Schöne, weiße Knollen, etwas runder als Fino, die sehr schossfest sind. Für Frühkultur und Herbsternte.
Frühe Aussaat wie bei Fino, späte Aussaat Mitte Juni bis Mitte Juli. Nicht für die Sommersätze geeignet.
32 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: BOL
Preise S. 130
Gemüse
Spinat
Spinacia oleracea L.
Preise S. 130
Aussaat: Frühanbau Anfang März bis Mitte April;
Herbst: Ende Juli bis Mitte August;
Überwinterung: Ende August bis Mitte September
Abstände: 20–35 cm Reihenabstand
Saatgutbedarf: 300–400 g/a; TKM 8–10 g
Ca. 100 Korn pro laufenden Meter
auch kalibriert, s. Preisliste.
optimale Bodentemperatur: 15 - 20 °C
Saattiefe: ca. 3 cm
Butterflay – Art. Nr. G410
Für Frühjahrs- und Herbstanbau; auch für Überwinterung. Sehr robust. Raschwüchsig und spät schießend. Kräftig grüne Blattfarbe.
b-d EHZ | Vermehrer: JOJ, ROS,TOS
Matador – Art. Nr. G412
Mittelgrüne bis dunkelgrüne Blattfarbe. Für Frühjahrs- und Herbstanbau. Winterhart. Langsamer als
Butterflay.
b-d EHZ | Vermehrer: JOJ, ROS
Winterriesen/Verdil – Art. Nr. G414
Sehr zügiges Wachstum mit großen, kräftigen Blättern; schöne Rosettenbildung bei mittelgrüner Farbe. Für Herbst- und Überwinterungsanbau. Aussaat Anfang August bis Mitte
September zur Ernte ab Anfang November bis Ende April. Für Frühjahrsanbau nur bedingt
geeignet. In weiterem Stand überwintern. Sehr charakteristische Blattform mit Zipfeln am
unteren Ende. Geschmack besonders aromatisch, deshalb auch bestens roh geeignet als
Spinatsalat.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: B. von Wistinghausen | Vermehrer: JOJ, ROS, TOS
bingenheimer saatgut 33
Gemüse
Mangold
Beta vulgaris L. var. vulgaris
Preise S. 130
Aussaat: Direktsaat ab April oder mit Jungpflanzenanzucht,
Überwinterung: Ab Juli im geschützten Anbau
Abstände: 30–40 cm Reihenabstand, Stielmangold auf 30 x 40 cm pflanzen
Saatgutbedarf: 100–150 g/a; TKM 15–20 g
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Sorte
Glatter Silber 3
Lucullus
Feurio
Pirol
!
NEU Rainbow
Anbaueignung
unter Glas
Freiland
•
•
•
•
•
•
Saattiefe: ca. 3 cm
Blattfarbe
Stielfarbe
Rippenstärke
dunkelgrün
frischgrün
dunkelgrün
dunkelgrün
grün, rot
weiß
creme
rot
gelb
bunt: rot, lila, orange, gelb
breit
schmal
mittelbreit
mittelbreit
mittelbreit
Glatter Silber 3 – Art. Nr. G270
Stielmangold mit breiten, silberweißen Rippen und dunkelgrünem Blatt. Ertragsstark. Im
geschützten Anbau auch zur Überwinterung geeignet. Besonders schossfeste Linie.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: FLD, PLW
Lucullus – Art. Nr. G272
Sie zeichnet sich aus durch eine frisch-grüne Farbe sowie schöne Ausbildung der Rippen und gute
Haltbarkeit. Leicht gekrauste Blätter. Als Rippen- und Schnittmangold zu nutzen. Vorzüglicher Geschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: DHS, HOE, RIH
Feurio – Art. Nr. G639
Mangold mit leuchtend roten Stielen und grünem rot-geädertem Blatt. (AS)
b-d EHZ | Vermehrer: SOL, SRD
Pirol – Art. Nr. G644
Mangold mit leuchtend, gelben Stielen und frisch-grünen Blättern, Selektion auf besonders
guten Geschmack. (AS)
NEU!
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: C. Henatsch | Vermehrer: WH
Rainbow – Art. Nr. G648
Farbenfrohe Mischung aus vier Sorten (gelbstielig, rot mit rotem Blatt, lila mit grünem Blatt
und orangestielig mit rotem Blatt). Wüchsig und gesund. Selektion auf leuchtende, klare
Farben und guten Geschmack.
34 bingenheimer saatgut
Züchterin: C. Henatsch | Vermehrer: Che, EWE, JHA, PLW, Wgwi, Wh
Gemüse
Speisemelde
Atriplexis hortensis
Preise S. 130
Aussaat: Ab Februar
Saatgutbedarf: Ca. 100 g/a; TKM ca. 4 g
Abstände: 25–30 cm Reihenabstand
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saattiefe: ca. 2 cm
Gelbe Melde – Art. Nr. G474
Kultur und Verwendung wie Spinat; einmalige Ernte der 10–20 cm hohen Pflanzen bereits ca. 6–8 Wochen nach der Aussaat oder kontinuierliches
Ernten der Blätter der aufstängelnden Pflanzen ist möglich. Guter Geschmack. Gelbe Blätter.
Salatrauke
Vermehrer: ROS, WH
Eruca sativa
Preise S. 130
Aussaat: März bis September im Freiland;
im Gewächshaus bis Ende September
Saatgutbedarf: Ca. 75 g/a; TKM ca. 2 g
Ca. 80 Korn pro laufenden Meter
Abstände: 25–30 cm Reihenabstand
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saattiefe: ca. 1 cm
Ruca (Salatrauke) – Art. Nr. G480
Salat- und Würzgemüse mit kurzer Kulturzeit (wie Radies). Anbau sowohl im Freiland als auch unter
Glas; sehr anspruchslos. Ungewöhnlicher, aber angenehmer, leicht pikanter Geschmack. Für gemischte
Salate besonders gut geeignet. Verwendung auch als Sprossen möglich, wie Kresse.
Wilde Rauke
b-d EHZ | Vermehrer: GST, KBH
Diplotaxis tenuifolia
Preise S. 130
Aussaat: März bis Juli im Freiland; im Gewächshaus bis
Ende August
Saatgutbedarf: Ca. 15 g/a; TKM ca. 0,25 g
Ca. 150 Korn pro laufenden Meter
Abstände: 25–30 cm Reihenabstand
optimale Bodentemperatur: 18–24 °C
Saattiefe: ca. 1 cm
Wilde Rauke – Art. Nr. G481
Feingegliederte Wildform der beliebten Salatrauke, die etwas langsamer wächst und einen rosettenförmigen Wuchs hat. Sie kann bis zu zweimal geschnitten werden und ist deutlich länger haltbar als
G480. Die Wilde Rauke ist deutlich intensiver im Geschmack. Erhältlich auch als Multipille (enthält
ca. 12–15 Samenkörner, siehe Preisliste).
b-d EHZ | Vermehrer: PLW, RGP
bingenheimer saatgut 35
Gemüse
Hirschhornwegerich
Plantago coronopus Preise S. 130
Aussaat: April bis August
optimale Bodentemperatur: 10–20 °C
Abstände: Pflanzung 30 x 30 cm
Saattiefe: 1–2 cm
Hirschhornwegerich – Art. Nr. G611
Rosettenfömige, 20–30 cm hohe Salatpflanze. Mehrfacher Schnitt möglich, sehr frosthart. Kann auch
für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Würziger, angenehm säuerlicher, schwach salziger Geschmack.
Vermehrer: JEL, KBH, RGP
Blattstielgemüse
Brassica rapa L. var. rapa Preise S. 130
Aussaat: Direkt ab Dezember bis März unter Glas;
ab März im Freiland möglich
Saatgutbedarf: 30–50 g/a; TKM 2–3 g
Abstände: 25–30 cm Reihenabstand
Saattiefe: 1–2 cm
optimale Bodentemperatur: 10–20 °C
Namenia Stielmus – Art. Nr. G490
Ein sehr ertragreiches und wohlschmeckendes Blattstielgemüse, auch zur Verwendung als Salat.
Mehrfachernte möglich. Bei Vereinzelung ist auch ein Salat in der Größe einer Endivie möglich.
Vermehrer: JOJ
Asia-Salat
Preise S. 131
Aussaat: Direktsaat Freiland: Anfang Juli bis Ende August;
Voranzucht für frostfreies Gewächshaus ab Juli bis
Januar für satzweisen Anbau
Kulturhinweis: Asia-Salat kann als Schnittsalat mit Rosette (Einmal­ernte) oder als Blattware (Mehrfachernte)
geerntet werden. Frosthart bis -10 °C
Abstände: Bei Direktsaat: 15–25 cm Reihenabstand;
In der Reihe 2–3 cm; Bei Pflanzung: 10–15 cm in der Reihe
optimale Bodentemperatur: 10–20 °C
Saattiefe: 1–2 cm
Saatgutbedarf: Bei Direktsaat für Bundware: 80–100 g/a;
für Schnittware 150–180 g/a; TKM 2,5–3,5 g
Ca. 80 Korn pro laufenden Meter
Green in Snow Brassica juncea – Art. Nr. G247
Grüner Asia-Salat mit gezähnten Blättern und scharfem, senfähnlichem Geschmack. Rasch nachwachsend, gesund. Spätkultur im Herbst und im Winter, im Freiland oder in unbeheizten Gewächshäusern.
36 bingenheimer saatgut
Vermehrer: RGP, PAN
Gemüse
Red Giant Brassica juncea – Art. Nr. G248
Spitz zulaufendes Blatt, leicht gezackt. Rote Blattadern. Gutes Aroma, etwas schärfer noch als Green
in Snow.
Vermehrer: JOJ, RGP
Mizuna Brassica rapa var. japonica – Art. Nr. G249
Sehr rasch wachsendes Salatkraut mit hohem Ertrag. Bildet eine dichte Rosette mit stark gefiederten
hellgrünen Blättern, die bis zu fünfmal geschnitten werden können. Milder Kohlgeschmack.
Vermehrer: BOL, GST
Moutarde Rouge Metis Brassica juncea – Art. Nr. G638
Raschwachsender Blattsenf mit intensiv roten, fein gezackten Blättern und grünen Stielen. Für den
ganzjährigen Anbau geeignet. Mittelscharfes Senfaroma.
Vermehrer: GST
Kresse
Lepidium sativum L. Preise S. 131
Aussaat: Im Winter im Gewächshaus, später im Kasten;
ab Mitte März bis in den Herbst ins Freiland
Kulturhinweis: Schalenaussaat: 2,5–3 g / Schale
Abstände: Im Gewächshaus breitwürfig säen;
im Freiland maximal 10 cm Reihenabstand
Saattiefe: Lichtkeimer
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saatgutbedarf: 80–100 g/m² bei breitwürfiger Aussaat;
TKM 2–3 g
Einfache – Art. Nr. G250
Raschwachsend. Standardsorte für ganzjährige Treibkultur unter Glas; auch für Freilandanbau geeignet. Durch gefiedertes Blatt ideal für Schalenproduktion.
Vermehrer: MB, NHO
Großblättrige – Art. Nr. G251
Bringt einen hohen Gewichtsertrag und hält sich im geschnittenen Zustand länger frisch als Einfache Kresse, daher ideale Schnittsorte.
Vermehrer: TRO
bingenheimer saatgut 37
Gemüse
Feldsalat
Valerianella locusta L. Preise S. 131
Aussaat: Im Freiland von Ende Juli bis Mitte September;
unter Glas von Ende September bis Ende Oktober
Abstände: Reihenabstand im Freiland 10–15 cm, unter Glas 8–10 cm
Saatgutbedarf: Ca. 150 g/a; TKM 0,9–1,3 g
Ca. 80-100 Korn pro laufenden Meter
Präzisionssaatgut: mindestens 90 % Keimfähigkeit
optimale Bodentemperatur: 10–15 °C
Saattiefe: ca. 1 cm
Jede Feldsalatpartie wird auf samenübertragbare Krankheiten Phoma und Peronospora val. (falscher Mehltau) untersucht.
Bei positivem Befund wird die betreffende Partie einer Warmwasserbehandlung unterzogen. Damit ist es möglich, die Sporen weitgehend abzutöten. Jede Partie Feldsalat wird vor der Aussaat-Saison zusätzlich zur Keimprüfung auf ihre Triebkraft
untersucht. Wir empfehlen daher: ordern Sie Ihr Feldsalat-Saatgut erst kurz vor der Aussaat. Was wir nicht garantieren
können: Befallsfreiheit von Mehltau und Phoma an der aus unserem Saatgut erwachsenen Feldsalat-Kultur, da eine Infektion von vielen Faktoren, wie Kulturführung, Infektionsdruck aus dem Boden und der Luft abhängig ist.
Sorte
Verte à coeur plein 2
Anbaueignung
unter Glas Freiland
•
Verte de Cambrai
•
TKM
ca.
1,4 g
Korn pro g
ca.
750
Aussaat unter Glas
Pflanzen unter Glas
Aussaat Freiland
-
-
Juli–Sept.
1,3 g
700–800
-
-
Aug.–Sept.
Vit
•
•
1,5 g
600–700
Aug.–Feb.
Sept.–Feb.
Juli–Sept.
Elan
•
•
1,5 g
600–700
Sept.–Feb.
Okt.–Feb.
Aug.–Sept.
Verte à coeur plein 2 (Dunkelgrüner vollherziger 2) – Art. Nr. G180
Dunkelgrüne, mittelgroße, kurzovale Blätter. Gute Gesundheit und Widerstandsfähigkeit. Gut geeignet
zum Überwintern im Freiland; nicht für Gewächshaus. Sehr geschmackvoll.
b-d EHZ | Vermehrer: KIF, WGWI
Verte de Cambrai – Art. Nr. G181
Verte de Cambrai ist vom Typ Dunkelgrüner Vollherziger 2. Diese Sorte hat etwas hellere und größere
Blätter als Verte à coeur plein 2 und einen rosettenförmigen, kompakten Wuchs. Er ist schnell wachsend und sehr winterhart. Anbaueignung: Freiland für Herbst und Überwinterung.
Spätschießend, daher lange beerntbar. Gute Gesundheit und Widerstandskraft. Sehr guter, gehaltvoller Geschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, ROS
Vit – Art. Nr. G183
Raschwüchsig, dunkelgrün und rundblättrig. Hervorragend geeignet zur Herbst- und Winternutzung
unter Glas oder Folie durch hohen Ertrag und Toleranz gegen den unter Glas auftretenden falschen
Mehltau. Das etwas größere Samenkorn bedingt eine größere Aussaatmenge von ungefähr 2 g pro m².
38 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: KIF, ROS
Gemüse
Elan – Art. Nr. G184
Im Wuchs noch rascher als Vit; geeignet für Anbau unter Glas, Folie und Freiland. Aussaat nicht zu
früh. Meist verwendete Sorte im Erwerbsanbau aus unserem Sortiment.
b-d EHZ | Vermehrer: ROS, WGWI
Winterpostelein
Montia perfoliata L.
Preise S. 131
Saatgutbedarf: 0,5–1 g/m²; TKM 0,6 g
Ca. 250 Korn pro laufenden Meter
Aussaat: Freiland: im März und im August; Pflanzung im
ungeheizten Gewächshaus von September bis Anfang
Dezember oder ab Februar; bei hohen Temperaturen
Keimhemmung; Ertrag ca. 1 kg pro m² und Schnitt
optimale Bodentemperatur: 4–10 °C
Saattiefe: ca. 1 cm
Abstände: Reihenabstand: 20–30 cm; in der Reihe
15–20 cm
Winterpostelein – Art. Nr. G435
Salatgemüse für Herbst-, Winter- und Frühjahrsanbau; Kulturführung wie bei Feldsalat. Im geschützten
Anbau im Laufe des Winters mehrere Male schneiden. Pflanzt man Postelein auf ein gelochtes Mulchvlies
ist kein Jäten erforderlich. Sehr frosthart! Hinweis: Keimt erst bei Temperaturen unter 12 °C.
b-d EHZ | Vermehrer: RGP, ROS
Salat
optimale Bodentemperatur:
10–16 °C
Pflanzung: s. Tabelle
Abstände: 25 x 25 cm bei Treiberei;
im Freiland ca. 30 x 30 cm
Saattiefe: 1 cm
Saatgutbedarf: 5–10 g/a bei Pflanzung; TKM ca. 1 g
Kopfsalat
Lactuca sativa L. var. capitata
Preise S. 131
Pflanzung
Anbauempfehlung Kopfsalat, geschützter Anbau/Freiland
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sep
Okt
Ernte
Nov
Dez
Zulu (KS-RS-SAK-01)
Briweri
Maikönig
Rolando
Neckarriesen
Skipper
KS-SAK-CHE-CIN
KS-SAK-MB-PIR
Wunder von Stuttgart
Merveille des quatre saisons
bingenheimer saatgut 39
Gemüse
geschützter Anbau
Zulu (KS-RS-SAK-01)
– Art. Nr. G636
Verbesserter Larissa. Sehr schneller Treib-Kopfsalat mit frischgrünem, leicht blasigem Blatt und guter Kopfbildung. Ca. 1 Woche früher
als Briweri. Gesunde, gut geschlossene Unterseite. Auch als Erdtopfpille.
Züchter: R. Specht | Vermehrer: PLW
Briweri – Art. Nr. G359
Ein geschmackvoller Treibkopfsalat für den beheizten und kalten Frühanbau unter Glas und
Folie. Mittelfrüher, mittelgroßer, mehltautoleranter Sortentyp mit kräftigem mittelgrünem
Umblatt. Bildet mittelschwere, gut geschlossene feste Köpfe mit blondem Innenblatt. Sehr
unempfindlich gegen Fäulnis, da die Außenblattstellung eine gute Durchlüftung gewährt.
Auch für den geschützten Anbau im Herbst mit Pflanzung Anfang September geeignet.
Auch als Erdtopfpille.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: R. Specht | Vermehrer: PLW
Freilandanbau
Maikönig – Art. Nr. G363
Für den frühen Freilandanbau und für kalte Kästen. Rotgetuschte mittelgroße, feste Köpfe. Sehr guter
würziger Geschmack. Auch unter Vlies und Folie möglich. Aussaatzeit: Februar bis März. Empfohlen
für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: HSP
Rolando – Art. Nr. G364
Mittelfrüher, glänzend frischgrüner Kopfsalat. Klassischer Buttersalat. Bildet große, schwere Köpfe mit gut geschlossener Unterseite. Sehr zart und wohlschmeckend, buttrig, mildwürziges Aroma. Gute Widerstandsfähigkeit gegen falschen Mehltau und Randen; resistent
gegen Salatmosaikvirus (LMV). Bevorzugt für den Frühjahrsanbau mit Aussaat bis Ende
März. Relativ weites Erntefenster, daher gut geeignet für den Frischmarkt mit kleineren
Partien. Auch als Erdtopfpille.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: U. Behrendt | Vermehrer: GAT, HH
Neckarriesen – Art. Nr. G367
Für den Frühjahrs-, Frühsommer- und Herbstanbau gut geeignet. Kann in kühlen Lagen auch im Sommer angebaut werden. Bildet große, feste Köpfe von ansprechender Qualität. Empfohlen für den
Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: GAT
Skipper – Art. Nr. G352
Raschwüchsiger Kopfsalat, der sich für den Frühjahrs-, Frühsommer- und Herbstanbau eignet. Bildet
große, schöne, hellgrüne Köpfe. Mehltauresistenz BL 1-16, virustolerant. Aussaat Februar bis Ende
April und Juli. Auch als Erdtopfpille.
40 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: HH, WGWI
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Gemüse
KS-SAK-CHE-CIN – Art. Nr. G603
In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Entwickelt aus Cindy. Empfohlen für den
ganzjährigen Freilandanbau. Schnelle Entwicklung, kompakte, mittelschwere Köpfe mit gut
geschlossener Unterseite und frisch-hellgrüner Farbe (gibt 8-er Köpfe). Die Sorte hat einen
mildaromatischen Geschmack mit einer salattypischen Mischung aus leicht herber Süße
und nussigem Nachklang. Auch als Erdtopfpille.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: C. Henatsch | Vermehrer: LH, RH, WGWI
KS-SAK-MB-PIR – Art. Nr. G640
In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Typ Pirat. Schnellwachsender Kopfsalat
mit rotbraunen Blättern, für den ganzjährigen Freilandanbau geeignet. Feines, leicht blasiges Blatt. Schossfest und robust gegen falschen Mehltau. Auch als Erdtopfpille.
Züchterin: M. Bienert | Vermehrer: BGH, MB
Wunder von Stuttgart – Art. Nr. G366a
Traditioneller Sommersalat, spät schießend. Bildet äußerst zarte, große, gelbe Köpfe. Unter Vlies oder Folie auch für zeitige Frühjahrsaussaaten
und besonders für den Herbstanbau geeignet. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: HSP
Merveille des quatre saisons – Art. Nr. G368
Rotbraun gefärbter Kopfsalat mit guter Kopfbildung und guter Schossfestigkeit. Anbaueignung Frühjahr und Herbst. Kompakter Typ. Besonders aromatisch. Auch als Erdtopfpille.
Eissalat
b-d EHZ | Vermehrer: MB
Lactuca sativa L. var. capitata Preise S. 132
Pflanzung
Anbauempfehlung Eissalat
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sep
Okt
Ernte
Nov
Dez
Laibacher Eis 4
Saladin
Great Lakes
Mythos
Modiva
Marius
Laibacher Eis 4 – Art. Nr. G370
Mittelfeste, spät schießende Köpfe von gelbgrüner Farbe und rot getuscht. Für Ernte im
Frühjahr, Sommer und Herbst mit guter Kopfbildung. Sehr hohe Anbausicherheit. Beliebt
aufgrund seines sehr schönen, unverwechselbaren Erscheinungsbildes und des hervorragenden Geschmacks. Auch als Erdtopfpille.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: GAT, HOE, MB, RH
bingenheimer saatgut 41
Gemüse
Saladin – Art. Nr. G356
Bekannte und bewährte Eissalatsorte; eine sehr starke Sorte, speziell geeignet für den Sommeranbau
mit Ernte von Juni bis Oktober. Ist wegen der guten Widerstandsfähigkeit und Schossfestigkeit lange
zu ernten. Diese Selektion ist kompakt und sehr uniform. Mit gut geschlossener Unterseite. Frischwürziger Geschmack. Auch als Erdtopfpille.
b-d EHZ | Vermehrer: BOL, HEP, HOE, MB
Great Lakes – Art. Nr. G371
Große, glänzend frischgrüne Köpfe bei gleichmäßiger Reife. Schossfest. Feste, knackige Blätter. Für
Frühjahr bis Herbst. Gut geschlossene Unterseite bei gleichmäßiger Kopfform. Vorzüglicher, frischer,
mildwürziger Geschmack. Auch als Erdtopfpille.
b-d EHZ | Vermehrer: GAB, HEP, HOE
Mythos – Art. Nr. G600
Mythos ist ein frisch-grüner, sehr fester, knackiger Eissalat, der gut im Umblatt sitzt und
widerstandsfähig gegen Mehltau und Fäulnis ist. Sowohl die Kopfgröße als auch der Umblattanteil sind mittelgroß. Der gut geschlossene, sehr kompakte Kopf lässt sich leicht aus
dem Umblatt ernten und kann in 8er bis 10er Kisten vermarktet werden. Mythos hat einen
milden, leicht süßen Geschmack. Auch als Erdtopfpille.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: RH, WGWI
Modiva – Art. Nr. G601
Modiva ist ein frisch-grüner, fester, knackiger Eissalat. Modiva hat eine etwas kürzere Kulturzeit, eine etwas hellere Farbe und nicht ganz so feste Köpfe wie Mythos. Der Kopf ist gut
vom Umblatt abgesetzt, was die Ernte ohne Umblatt erleichtert. Sowohl die Kopfgröße als
auch der Umblattanteil sind groß. Ein gut geschlossener, kompakter Kopf kann in 8er Kisten
vermarktet werden. Modiva ist widerstandsfähig gegen Mehltau und Fäulnis. Geschmacklich wie Mythos, mild und leicht süßlich.
Kultursaat EHZ | Vermehrer: WGWI
Marius – Art. Nr. G604
Typ „Great Lakes“. Mittelfrüh, geeignet für die gesamte Freilandsaison. Große, schwere Köpfe für 6er
bis 8er Kisten. Sehr wüchsig, gesund und widerstandsfähig.
42 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: PLW
Gemüse
Bataviasalat
Lactuca sativa L. var. capitata
Preise S. 132
Pflanzung
Anbauempfehlung Bataviasalat
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sep
Okt
Ernte
Nov
Dez
Tarengo
Maravilla de Verano
NEU! KS-SAE-UB-22
Kamalia
Amerikanischer brauner
Tarengo – Art. Nr. G372
Kräftig rot-getuschter Batavia mit glänzendem, leicht blasigem Blatt. Bildet große Rosetten
mit leichter Kopfbildung. Rascher Wuchs. Gute Mehltautoleranz. Für die ganze Anbausaison. Hohe Toleranz gegen Rhizoctonia. Auch als Erdtopfpille.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: V. Becher | Vermehrer: BGH, RH
Maravilla de Verano – Art. Nr. G373
Rötlicher Batavia-Typ, im Innern hellgrün, mit aufrecht stehenden Außenblättern, robust.
Sehr großes Erntefenster, da bereits ab beginnender Kopfbildung geerntet werden kann.
Kann in erntereifem Zustand lange auf dem Beet stehen bleiben. Für die gesamte Freilandsaison, im zeitigen Frühjahr auch unter Glas oder Folie möglich. Kann auch für „Baby-Leaf“Anbau verwendet werden. Sehr schmackhaft. Auch als Erdtopfpille.
NEU!
Kultursaat EHZ | Vermehrer: BGH, GAT, MB, PLW
KS-SAE-UB-22 – Art. Nr. G655
In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Rötlicher und harmonisch wachsender
Batavia vom Typ Maravilla. Schwere, kompakte Pflanzen mit geringer Kopfbildung. Robuste
Pflanzen mit schön geschlossener Unterseite. Auch als Erdtopfpille.
Züchterin: U. Behrendt | Vermehrer: BGH
Kamalia – Art. Nr. G374
Roter, attraktiver Bataviasalat mit lockerem Wuchs. Die Blätter sind fein gekraust, die Farbe ist aufleuchtend. Für Frühjahr bis Herbst geeignet; Mehltauresistenz BL 1-16. Nur als Erdtopfpille.
Vermehrer: VBZ
Amerikanischer brauner – Art. Nr. G378
Kräftige aufrechte Rosette, teilweise Kopfbildung, mit braunroten, innen grünen, zart gewellten
Blättern; lange erntereif. Kann auch für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Empfohlen für den
Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: RH
bingenheimer saatgut 43
Gemüse
Romanasalat
Lactuca sativa L. var. romana Preise S. 132
Pflanzung
Anbauempfehlung Romanasalat
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sep
Ernte
Okt
Nov
Dez
Brun d‘hiver
Valmaine
Brun d‘hiver – Art. Nr. G375
Schöner, voller, roter Romanasalat, der auch im Langtag gute Köpfe bildet. Kopfgewicht ähnlich wie bei Valmaine; robust und gesund. Kann
auch für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Aussaat Mitte Februar bis Anfang Juli. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf.
Bewährte Hobbygärtnersorte.
Vermehrer: HEP
Valmaine – Art. Nr. G376
Aufrecht wachsende, dunkelgrüne Sorte mit knackigen, länglichen Blättern. Sehr gesund und widerstandsfähig. Für Frühsommer- und Herbstanbau. Pflanzabstände mind. 30 x 30 cm. Kann auch für
„Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Bewährte Hobbygärtnersorte.
Eichblattsalat
Vermehrer: APF, HOE
Lactuca sativa L. var. crispa Preise S. 132
Pflanzung
Anbauempfehlung Eichblattsalat (Freiland)
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Red Salad Bowl
Pasha
KS-RS-SAS-RSY (Piro) (Freiland)
KS-RS-SAS-RSY (Piro) (Gewächshaus)
Bijella
Till
Cerbiatta
Red Salad Bowl – Art. Nr. G379
Rotblättriger Eichblattsalat, der stark gefüllte Büsche bildet. Spätschießend. Anbauzeit: Frühjahr bis
Herbst, auch für den Kalttunnel. Kann auch für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Empfohlen
für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, GAT, WGWI
Pasha – Art. Nr. G379b
Kompakter Blattsalat mit Eichblattform. Offene, aber gefüllte Köpfe; rotes, knackiges Blatt mit gutem
Geschmack und guter Haltbarkeit. Spät schießend. Erntesicher und unempfindlich. Für ganzjährigen
Anbau im Freiland und im Frühjahr im unbeheizten Unterglasanbau. Auch als Erdtopfpille.
44 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: MB
Aug
Sep
Okt
Ernte
Nov
Dez
Gemüse
KS-RS-SAS-RSY (Piro) – Art. Nr. G637
In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Schnellwachsender, grüner Eichblattsalat, besonders für die Treiberei unter Glas und Folie geeignet. Kompakte, dichtgefüllte Köpfe
mit guter Festigkeit und gesundem Blatt. Erste positive Erfahrungen liegen auch für den
ganzjährigen Freilandanbau vor. Knackig – frischer Geschmack. Auch als Erdtopfpillen.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: R. Specht | Vermehrer: PLW
Bijella – Art. Nr. G610
Mittelgroßer, sehr kompakter Eichblattsalat. Rotbraun gefärbt mit frisch-grünem Herz.
Mittlere Reifezeit, für den Anbauzeitraum Frühjahr und je nach Standort und Witterung
auch für den Herbst geeignet. Relativ hochsitzend, daher wenig anfällig für Fäulnis an der
Unterseite. Gute Feldhaltbarkeit und aromatischer, leicht süßer Geschmack. Auch als Erdtopfpillen.
Züchter: T. Heinze | Vermehrer: BGH, GAB, RH
Till – Art. Nr. G382
Die fest geschichteten Blätter mit originellen Blattzipfeln bilden eine kopfähnliche frische
grüne Rosette mit hellgelbem Herz. Eine schnellwachsende Salatvarietät für den Anbau
von Frühjahr bis Herbst. Sehr gut geeignet auch für den frühen geschützten Anbau unter
Glas und Folie. Kann auch für „Baby-Leaf“-Anbau verwendet werden. Außergewöhnlich gut
schmeckender knackiger Salat. Auch als Erdtopfpille.
Kultursaat EHZ | Vermehrer: BGH, PLW, WGWI
Cerbiatta – Art. Nr. G602
Ein origineller Salat mit gezackten, aufrechten Blättern. Geeignet für die gesamte Anbauperiode im
Freiland und im geschützten Anbau. Besonders schnelles Wachstum, daher auch als Schnittsalat geeignet. Erweckt durch seine auffällige Form sofort die Aufmerksamkeit der KundInnen. Gute Schossfestigkeit. Knackig, frischer, kräftig schmeckender Salat, tolle Bereicherung für die Direktvermarktung.
b-d EHZ | Vermehrer: RH
Baby-Leaf
Anbauempfehlung „Baby-Leaf“
Für den Anbau von Baby-Leaf hat sich folgende Mischung
bewährt (für die Direktsaat von 600 laufenden Metern):
Sorte
Laibacher Eis 4
Maravilla de Verano
Valmaine
Amerikanischer brauner
Red Salat Bowl
Art. Nr.
G370
G373
G376
G378
G379
Menge
25 g
10 g
 5g
10 g
10 g
Mischungskomponenten bitte einzeln bestellen.
Außerdem eignen sich auch noch folgende Sorten
für die Baby-Leaf-Mischung
Sorte
Hirschhornwegerich
Green in Snow
Red Giant
Mizuna
Salatrauke
Wilde Rauke (frühere Aussaat)
Jannis (Rote Bete Blätter)
Speisechrysantheme
Art. Nr.
G611
G247
G248
G249
G480
G481
G343
K65
bingenheimer saatgut 45
Gemüse
Lollosalat
Lactuca sativa L. var. crispa Preise S. 132
Pflanzung
Anbauempfehlung Lollosalat
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sep
Ernte
Okt
Nov
Dez
Lollo Rossa
Lollo Bionda
Lollo Rossa – Art. Nr. G380
Roter, stark gekrauster Lollosalat mit mittelgroßen, kugelförmigen Pflanzen. Gut haltbar, beliebt für
bunte Salate. Auch als Erdtopfpille.
b-d EHZ | Vermehrer: KIT, WGWI
Lollo Bionda – Art. Nr. G381
In allen Merkmalen vergleichbar mit Lollo Rossa, aber von hellgrüner Farbe. Aussaat ab Januar, Folgesaaten bis in den Herbst. Auch für den ungeheizten Anbau unter Glas. Auch als Erdtopfpille.
b-d EHZ | Vermehrer: LH, WGWI
Endivien
Cichorium endivia L.
Aussaat: Ab Mitte Juni mit Vorkultur oder direkt ins Freiland; Frühkultur ab Mitte Februar sortenbedingt möglich
Abstände: 30 x 40 cm Pflanzabstand
Preise S. 133
Saatgutbedarf: Ca. 3 g für 1000 Pflanzen; TKM ca. 1,2 g
optimale Bodentemperatur: 18–22 °C
Saattiefe: ca. 1 cm
Diva – Art. Nr. G388
Wird größer als Escariol. Wuchs aufrecht, früh und dicht gefüllt, daher sehr gute selbstbleichende
Wirkung. Widerstandsfähig gegen Blattflecken, Vergilben und Fäule.
b-d EHZ | Vermehrer: GAB
Escariol grüner – Art. Nr. G385
Zuverlässige, frostunempfindliche Sorte mit guter Haltbarkeit im Lager; für Herbstanbau im Freiland
oder später im kalten Folien- oder Glashaus. Fleischige, ganzrandige Blätter und gut gefüllte gelbe
Herzen, milder Geschmack.
46 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: GAB
Gemüse
Wallonne (Frisée) – Art. Nr. G389a
Gekrauste Endivie vom Typ Wallonne. Sehr robuste Sorte für den Freilandanbau im Herbst. Starkwüchsig, erträgt gut feuchte Witterung und die ersten Fröste. Auslese auf gut gefüllte Mitte.
b-d EHZ | Vermehrer: GAB, KIT
Zichoriensalat
Cichorium intybus var. foliosum L.
Preise S. 133
Aussaat: Ab Mitte Juni bis Mitte Juli
Saatgutbedarf: Ca. 3 g für 1000 Pflanzen; TKM ca. 1,4 g
Abstände: 30 x 40 cm bis 40 x 40 cm Pflanzabstand
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saattiefe: ca. 1 cm
Zuckerhut – Art. Nr. G390
Bildet hochrunde, meist spitz zulaufende (zuckerhutförmige) Köpfe. Ein Wintersalat mit etwas feinerem Geschmack als Endivien. Verträgt leichte Fröste. Mit der Wurzel eingeschlagen bis Februar haltbar.
Lagerung im Kühlraum 6–8 Wochen möglich. Die Blätter haben ein würzig-nussartiges, leicht bitteres
Aroma.
Chicorée
b-d EHZ | Vermehrer: GAB, RGP, SR
Cichorium intybus L.
Aussaat: Anfang Mai
Abstände: 40–50 cm Reihenabstand; in der Reihe auf
ca. 12 cm vereinzeln
Preise S. 133
Saatgutbedarf: 10–20 g/a; TKM ca. 1,3 g
Ca. 15 Korn pro laufenden Meter
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
Saattiefe: 1–2 cm
Tardivo – Art. Nr. G395
Für mittelspäte und späte Treiberei. Ernte Dezember bis März. Mit und ohne Deckerde zu treiben. Bildet schwere, feste Köpfe. Köstlicher, reiner
Chicoreégeschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: JJ
Di Bruxelles (Brüsseler Witloof) – Art. Nr. G396
Bewährte Sorte für frühen bis mittleren Anbau mit und ohne Deckerde. Bildet schöne feste und große, längliche Köpfe. Aromatisch im Geschmack.
b-d EHZ | Vermehrer: SR
bingenheimer saatgut 47
Gemüse
Porree
Allium porrum L.
Preise S. 133
Aussaat: Februar/März für die Pflanzung im Mai; Direktsaaten so früh wie möglich
Auch als Saatplatten auf 7,5 m-Rolle lieferbar
(s. Preisteil)
Abstände: 30–40 cm Reihenabstand; in der Reihe 8–15 cm
optimale Bodentemperatur: 10–15 °C
Saatgutbedarf: 10–15 g/a bei Pflanzung, 60 g/a bei
Direktsaat; TKM 2–4 g
Saattiefe: ca. 2 cm
Pflanzung
Anbauempfehlung Porree
Sorte
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Sep
Ernte
Okt
Nov
Dez
Hilari
Herbstriesen 2/Hannibal
Haldor
Blaugrüner Winter/Husky
Blaugrüner Winter/Avano
Freezo
Sommerporree
Hilari – Art. Nr. G322
Für Ernte im Spätsommer, Herbst und Vorwinter. Mittelgrünes Laub. Sehr lange, geschlossene Schäfte.
Für Verfrühung unter Glas oder Folie geeignet. Aussaat ab Dezember zur Pflanzung ab März.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, DOR, SRD
Herbstporree
Herbstriesen 2/Hannibal – Art. Nr. G323
Dunkelgrüner, dickschäftiger Herbst- und Winterlauch. Geeignet für satzweisen Anbau, sehr ertragreich. Aussaat Februar bis April.
b-d EHZ | Vermehrer: PLW
Haldor – Art. Nr. G321
Neue Selektion vom Typ „Blaugrüner Herbst“. Langer Schaft mit hohem Weißanteil, dunkles,
blau-grünes Laub, aufrechte Laubstellung. Nur sehr geringe Neigung zur Zwiebelbildung.
Begrenzt winterhart, daher empfohlen für die Ernte von Oktober bis Dezember.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: M. Groen | Vermehrer: WGWI, WIT
Winterporree
Blaugrüner Winter/Husky – Art. Nr. G324a
Frostharter, ertragreicher Winterporree für die Ernte im Frühjahr. Langer weißer Schaft ohne Zwiebelbildung, die blaugrünen Blätter sind gesund,
stabil und stehen relativ aufrecht, wodurch die Ernte erleichtert wird.
48 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, EWE, WB, PLW, WIT
Gemüse
Blaugrüner Winter/Avano – Art. Nr. G326
Der Stamm Avano zeichnet sich durch eine verbesserte Schaftlänge und engere Blattstellung aus. Die Blätter haben eine kräftige, blaugrüne Blattfarbe und zeigen eine gute Frosthärte.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: H. Ritter | Vermehrer: PLW, SR, WB
Freezo – Art. Nr. G630
Dunkler, später Winterlauch. Besonders gut für die Überwinterung geeignet, sehr frosthart.
Ca. 17 cm Schaftlänge. Aufrechter Wuchs ohne Zwiebelbildung.
Zwiebeln
Züchterin: C. Nagel | Vermehrer: WB, WDA, WIT
Allium cepa L.
Preise S. 134
Aussaat: Von März bis Anfang Mai; Trockenzwiebeln: Anfang bis Ende März
Abstände: 25–30 cm Reihenabstand, auf 5 cm in der Reihe vereinzeln
Saatgutbedarf: 50 g/a bei Speisezwiebelkultur,
ca. 1000 g/a zur Anzucht von Steckzwiebeln;
TKM 3–4 g; Ca. 40 Korn pro laufenden Meter
optimale Bodentemperatur: 15–20 °C
ln
Steckzwiebe
uf S. 64
finden Sie a
Saattiefe: ca. 2 cm
Stuttgarter Riesen – Art. Nr. G460
Frühe bis mittelfrühe, flachrunde, gelbe Zwiebel mit sehr guter Haltbarkeit und feinem Geschmack.
Auch gute Sorte zur Anzucht von Steckzwiebeln.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH
Sturon – Art. Nr. G461
Mittelfrühe, runde gelbbraunschalige Sorte für Speise- und Steckzwiebelproduktion; ertragreich und gut lagerfähig.
b-d EHZ | Vermehrer: MB
Rijnsburg 5/Bajosta – Art. Nr. G462
Rijnsburger-5-Selektion mit guter Lagerfähigkeit, widerstandsfähig und ertragreich. Mittelfrühe Säzwiebel von schöner runder Form und hellbronzener Schalenfarbe. Schnell und kräftig wachsend mit
starkem Laub. Feste runde Lagerzwiebel mit guter Schalenfestigkeit, sehr ertragreich.
NEU!
b-d EHZ | Vermehrer: ROS
Prometa – Art. Nr. G651
Mittelfrüher Rijnsburger Typ mit runder Form und fein abgesetzten Blättern. Gute Lager­
eignung.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: R. Groenen | Vermehrer: MB
bingenheimer saatgut 49
Gemüse
Robelja – Art. Nr. G463
Mittelfrühe dunkelrote, gut durchgefärbte Zwiebel, rund bis flachrund, für Frischmarkt und Lager;
diese Sorte hat sich als wüchsig und robust erwiesen. Sehr ertragreich, gesund und für mittlere bis
lange Lagerung geeignet.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, ROS
Ishikura Long White Allium fistulosum L. – Art. Nr. G466
Lauchzwiebel, ohne Zwiebelbildung mit langen, weißen Schäften. Das Laub ist frisch-grün und steht
sehr aufrecht. Aussaat: Anfang März bis Mitte Juli. Als Bundzwiebel für die ganze Saison geeignet,
bedingt frosthart.
b-d EHZ | Vermehrer: ROS
Winterheckenzwiebel Allium fistulosum L. – Art. Nr. G616
Ausdauernde, robuste Zwiebelpflanze mit kräftigem Laub. Horstbildend mit ca. 30–60 cm Wuchshöhe.
Schnell nachwachsend, auch für den Winteranbau im Folienhaus geeignet. Aussaat: Anfang März bis
Ende April. Geerntet wird über mehrere Jahre das immer wieder nachwachsende Grün.
Kürbis
Vermehrer: Wh
Cucurbita maxima Duch., C. pepo, C. moschata
Preise S. 134
Aussaat: Ins Freiland ab Mitte Mai oder Pflanzung bei
Vorkultur in Töpfen nach den letzten Frösten
Abstände: 1,2–2 m Reihenabstand; in der Reihe 0,5 –1 m
Saatgutbedarf: 20–50 g/a; TKM 200–500 g, je nach Sorte
optimale Bodentemperatur: 18–24 °C
Saattiefe: ca. 2–3 cm
Zierkürbis/Mischung C. pepo 100–110 Tage – Art. Nr. G253
Mischung aus kleinfrüchtigen, dekorativen und verschiedenfarbigen rankenden Sorten.
Vermehrer: RFE
Zappho C. maxima – Art. Nr. G254
Zappho ist zwar botanisch ein Kürbis, wird aber wie Zucchini verwendet. Entsprechend
wird die Schale mitgegessen. Die Früchte frühzeitig mit einem Durchmesser von 8–12 cm
mit noch hellgrüner Farbe ernten. Die Früchte sind breitrund und mit gelbem Fruchtfleisch.
Die Pflanzen ranken nicht, können aber im Herbst bis zu 1 m lang werden. Der Geschmack
erinnert an frische Erbsen.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: U. Behrendt | Vermehrer: UB
Jack o‘Lantern C. pepo 125 Tage – Art. Nr. G255
Typischer Halloween-Kürbis. Die Pflanze ist leicht rankend. Die altgoldfarbenen Früchte werden bis zu 3 kg schwer, sie sind ca. 4 Monate haltbar.
50 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: MW, RH
Gemüse
Bischofsmütze C. maxima 110 Tage – Art. Nr. G256
Rankend, mehrfarbig, rot-weiß-grün. Durch seine charakteristische Form sehr dekorativ, kann aber
auch gegessen werden. Orangefarbiges Fleisch, etwas süßlicher Geschmack. Fruchtgewicht 1–1,5 kg,
sehr gute Lagerfähigkeit.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, SWE
Rondini C. pepo 95 Tage – Art. Nr. G257
Rankend mit vielen kleinen, runden und dunkel-grünen Früchten. Im ausgereiften Zustand
lassen sie sich gut lagern. Gelbes Fruchtfleisch; Fruchtgewicht 0,2–0,3 kg. Die Schale kann
nicht mitgegessen werden. (AS)
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: EWE, RH
Patisson – Custard White C. pepo 95 Tage – Art. Nr. G258
Nicht rankend. Flache, runde cremefarbene Kürbisse, am Rand gewellt oder gezackt. Nur begrenzt
lagerfähig. Mild im Geschmack, kann jung mit Schale wie Zucchini verwendet werden. Fruchtgewicht
0,5–0,7 kg.
Vermehrer: EWE, RFE
Futsu Black C. moschata 125 Tage – Art. Nr. G259
Moschata-Kürbis. Rankend und wärmeliebend, ganz ausreifen lassen. Früchte sind zunächst dunkelgrün, mit zunehmender Reife verfärben sie sich beige und bekommen einen grauen Überzug. Innen leuchtend orange. Von hervorragendem, fruchtigem Geschmack. Gut lagerfähig. Fruchtgewicht
1–2 kg.
Vermehrer: HEP, PN
Gele Centenaar (Gelber Zentner) C. maxima 125 Tage – Art. Nr. G260
Rankend, starkwüchsig mit sehr großen, flachrunden Früchten. Fruchtfleisch gelb-orange. Traditionelle Einmachsorte. Fruchtgewicht 10–30 kg.
b-d EHZ | Vermehrer: HOE
Rouge vif d‘Etampes (Roter Zentner) C. maxima 110 Tage – Art. Nr. G261
Rankend, starkwüchsig mit sehr großen, flachrunden leuchtend orange- bis rotfarbenen Früchten.
Fruchtfleisch gelb-orange. Lange lagerfähig. Fruchtgewicht 5–25 kg.
Vermehrer: HH, JHA
Red Kuri C. maxima 110 Tage – Art. Nr. G262
Rankender Hokkaido-Kürbis. Breitrunder orangener Kochkürbis mit gelbem Fleisch. Fruchtgewicht von durchschnittlich 1,5 kg. Einheitliche, runde Form. Bei sachgemäßer Ernte- und
Lagertechnik haltbar bis Februar bei Ernte September/Oktober. TKM ca. 220 g. Optimale
Keimergebnisse erzielt man bei Keimtemperaturen über 20 Grad und nur geringem Absinken
der Nachttemperatur. Aussaat ca. 10–12.000 Korn/ha. Feiner nussartiger Geschmack. Sehr
ertragreich.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: BGH, DH, KIF, MW, ROS, WAR
bingenheimer saatgut 51
Gemüse
Solor C. maxima 105 Tage – Art. Nr. G606
Ein rankender, orangefarbener, dickfleischiger Hokkaido-Kürbis mit einem durchschnittlichen Fruchtgewicht von 1,1 kg und gleichmäßiger Sortierung. Bei sachgemäßer Ernte- und Lagertechnik haltbar
bis Februar bei Ernte September/Oktober. Optimale Keimergebnisse erzielt man bei Keimtemperaturen
über 20 °C und nur geringem Absinken der Nachttemperatur. Aussaat ca. 10–12.000 Korn/ha. Im Vergleich zu Red Kuri ist Solor etwas dunkler und kleinfallender.
Vermehrer: BOL
Fictor C. maxima 105 Tage – Art. Nr. G614
Sorte mit kleinfallenden, leuchtend-roten Früchten mit einem durchschnittlichen Fruchtgewicht von
1–1,2 kg. Sehr einheitlich sortierend und mit schöner, runder Fruchtform. Früh reifend. Bei sachgemäßer Ernte- und Lagertechnik haltbar bis März. Optimale Keimergebnisse erzielt man bei Keimtemperaturen über 20 Grad und nur geringem Absinken der Nachttemperaturen. Aussaat ca. 10-12.000
Korn/ha.
Vermehrer: BOL
Green Hokkaido C. maxima 110 Tage – Art. Nr. G263
Grüne Hokkaido Sorte. Zeichnet sich durch einen besonders feinen Geschmack und auf eine lange Lagerfähigkeit im Winter aus. Er empfiehlt sich für eine zeitlich an Red Kuri anschließende Vermarktung.
Dunkelgrüne Schale, das Fruchtfleisch ist gelb bis orange. Fruchtgewicht 1,5–2 kg.
Vermehrer: BOL
Blue Kuri C. maxima 100 Tage – Art. Nr. G263a
Japanische Sorte mit grau-blauen Früchten. Das Fruchtgewicht variiert zwischen 1 und 2 kg. Die rankende Pflanze hat ca. 4–5 Früchte. Sehr guter Geschmack. Lagerfähig bis zu 6 Monaten.
b-d EHZ | Vermehrer: PEN, UB, WB
Muscat de Provence C. moschata 125 Tage – Art. Nr. G265
Rankende, starkwüchsige Sorte mit dunkelgrünen, flachrunden, gerippten Früchten, die bei der Ausreife einen gelbgrauen Schimmer bekommen. Fruchtfleisch orangerot, Früchte etwa 5 bis 10 kg schwer.
Langsam wachsend, im Herbst nicht zu früh ernten, dann gut lagerfähig. Wärmeliebend, besonders für
Weinbauklimate geeignet. Hervorragender Geschmack.
Vermehrer: PEN, PN
Butternut Waltham C. moschata 125 Tage – Art. Nr. G266
Ein rankender Speisekürbis mit einer ausgefallenen birnenähnlichen Form. Die beigefarbenen Früchte
sind handlich zu verarbeiten, da das zart orangefarbige Fruchtfleisch in der ca. 30 cm langen Walze
völlig kernfrei ist; kleine Samenhöhle am Ende der Frucht. Sehr gute Lagerfähigkeit, feiner nussartiger
Geschmack. Fruchtgewicht 1,5–2 kg. Spätreifend.
b-d EHZ | Vermehrer: HEP, RH
Sweet Dumpling C. pepo 105 Tage – Art. Nr. G267
Kleiner, runder, sehr ansprechend aussehender Zierkürbis, der zum Verzehr geeignet ist. Starkwachsende rankende Pflanzen. Die Frucht hat eine cremeweiße Grundfarbe mit grünen Rippenstreifen.
Durchschnittsgewicht ca. 500–600 g; 3–4 Monate lagerfähig. Das orange Fruchtfleisch ist mit seinem
kastanienähnlichen Aroma sehr wohlschmeckend. Besonders lecker mit Schale gedünstet.
52 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: HEP, HOE, WB
Gemüse
NEU!
Spaghetti-Kürbis C. pepo 100 Tage – Art. Nr. G654
Kürbis mit gelblichen, länglichen Früchten. Das Fruchtfleisch zerfällt beim Kochen spaghettiähnlich.
Die Schale kann nicht mitgegessen werden. Fruchtgewicht: ca. 1 - 3 kg.
Vermehrer: SR
Blue Ballet C. maxima 100 Tage – Art. Nr. G268
Runde, leicht birnenförmige Früchte mit türkiser bis blaugrüner Schale und festem gelborangenem Fruchtfleisch. Gewicht ca. 1–3 kg, je Pflanze ca. 1–2 Früchte. Gute Lagerfähigkeit
(bis Februar). Die Konsistenz ist leicht mehlig bei ausgeprägtem nussigem Geschmack. Rankende Pflanze.
M 67,2
Y 100
Melonen
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: DF, ROS
Cucumis melo L., Citrullus lanatus
Preise S. 134
Aussaat: Voranzucht April/Mai unter Glas
Saatgutbedarf: 5–10 g/a; TKM 30–35 g
Abstände: 100 x 50 cm
optimale Bodentemperatur: 25–30 °C
Saattiefe: 2–3 cm
Petit Gris de Rennes (Honigmelone) – Art. Nr. G276
Ertragreiche Honigmelone mit Früchten zwischen 500 und 800 g, die auch unter weniger warmen
Bedingungen gut ausreifen. Die Fruchtreife ist gegeben, wenn sich Risse um den Fruchtstiel bilden und
sich dieser leicht lösen lässt. Süßes, oranges Fruchtfleisch, frühreifend und aromatisch.
Vermehrer: BGH, PN
Sugar Baby (Wassermelone) – Art. Nr. G277
Süße Früchte mit dunkelgrüner Schale und lachsfarbenem Fruchtfleisch, bis 3 kg schwer. Jungpflanzenanzucht ab Mitte April und Pflanzung ab Mitte Mai. Pflanzabstand ca. 1 m x 1 m, eine Bodenbedeckung mit
schwarzem Mulchmaterial begünstigen Wachstum und Ausreife. Anbau im Freiland nur in warmem Klima,
dann können die Früchte ab August geerntet werden, im Folienhaus ab Mitte Juli. Nicht zu früh ernten,
erst wenn Ranke am Fruchtansatz vertrocknet ist. Wassermelonen sind bei 8–10 °C ca. 10 Tage lagerfähig.
Vermehrer: JWE
Gewürzgurken
Cucumis sativus L.
Preise S. 134
Pflanzung oder Direktsaat: ab Mitte/Ende Mai
Saatgutbedarf: 10-15 g/a; TKM 20-25 g
Abstände: 1 m x 50 cm
optimale Bodentemperatur: 18–28 °C
Saattiefe: ca. 2 cm
Vorgebirgstrauben – Art. Nr. G170
Einlegegurke mit vielen kleinen dunkelgrünen Früchten mit festem Fleisch. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, ROS
bingenheimer saatgut 53
Gemüse
Salatgurken
Cucumis sativus L.
Preise S. 135
Aussaat: Vorkultur für geheiztes Gewächshaus ab Mitte Februar
für Pflanzung Mitte März, für Kalthaus Aussaat Anfang April
für Pflanzung Anfang Mai; im Freiland Direktsaat ab Mitte Mai,
nur Land- und Einlegegurken
Abstände: 100–150 cm; in der Reihe 30–40 cm
Saatgutbedarf: Bei Direktsaat 20–30 g/a; TKM 15–30 g
Kulturhinweis: Gemischt blühende Sorten nicht zusammen
mit reinweiblichen Gurken in dasselbe Haus pflanzen.
optimale Bodentemperatur: 18–28 °C
Saattiefe: ca. 2 cm
Helena – Art. Nr. G172
Gewächshausgurke. Bildet lange, glatte Früchte mit mittel- bis dunkelgrüner Farbe. Die Sorte ist in Norddeutschland gezüchtet worden und hat sich den dortigen Bedingungen weitgehend angepasst. An heißen Standorten etwas anfällig für Brennköpfe, daher bei Bedarf
schattieren. Schlangengurke von parthenocarpem Typ, kann bei Stress vereinzelt männliche
Blüten bilden. Helena hat einen geringeren Nährstoffbedarf als üblich. Die Früchte haben
einen vorzüglichen Geschmack.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: U. Behrendt | Vermehrer: GOL, UB
Arola – Art. Nr. G176
Arola ist eine gemischtblühende Schlangengurke für das Gewächshaus mit langen, mittel- bis dunkelgrünen Früchten, die leicht bestachelt sind. Sie besitzt eine kräftigere Schale
als übliche Schlangengurken, kann aber gut ungeschält genossen werden. Arola ist eine
sehr robuste Gurke, die sich gegenüber Schädlingen und Krankheiten als widerstandsfähig
erweist und daher bis in den Herbst beerntet werden kann. Achtung: Die Früchte werden
hauptsächlich an den Seitentrieben gebildet! Daher Seitentriebe nicht ausgeizen, sondern
erst nach den Fruchtanlagen schneiden. Nach Erreichen des Haltedrahtes reicht ein Auslichten durch Entfernen der abgetragenen Triebe. Bewährt hat sich das Führen der Seitentriebe
an Querschnüren (Abstand 30–40 cm), an denen die ungekürzten Seitentriebe fächerartig
hochgezogen werden. Arola ist ein echtes Gurken-Geschmackserlebnis! Die Früchte schmecken gehaltvoll und frisch aromatisch.
Züchterin: C. Nagel | Vermehrer: PLW
Tanja – Art. Nr. G174
Ertragreiche, gemischtblühende Sorte für den Freilandanbau (Landgurke). In jungem Zustand geerntet
sind die Früchte dunkelgrün, schlank und ca. 20–25 cm lang. Leicht bestachelt, völlig bitterfrei.
b-d EHZ | Vermehrer: EWE, JWE, MW, PEN, RH
Persika – Art. Nr. G175
Ertragreiche, gemischtblühende Salatgurke mit grünen, kurz bis mittellangen, glattschaligen Früchten. Geeignet sowohl für den Anbau im Freiland als auch mit Aufleitung im
Gewächshaus. Bei Anbau im Haus Seitentriebe nach der zweiten Gurke schneiden. Sollte
als Minigurke klein und jung geerntet werden, damit auch hervorragend geeignet als „Vespergurke“ für die Pause oder ins Büro. Besonders wohlschmeckend, weitgehend bitterfrei.
54 bingenheimer saatgut
Züchter: H. Spieß | Vermehrer: BGH, GAB, HSP
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Gemüse
Zucchini
Cucurbita pepo L. convar. giromontiina
Preise S. 135
Aussaat: Ab Mitte April als Vorkultur mit Pflanzung ab
Mitte Mai (nach den letzten Frösten); oder Direktsaat ab
Mitte Mai
Saatgutbedarf: Ca. 35 g/a; 200 g für ca. 1000 Pflanzen;
TKM ca. 170 g
Abstände: 100 x 100 cm Pflanzabstand
Saattiefe: ca. 3 cm
optimale Bodentemperatur: 20–24 °C
Serafina ( KS-HB-KUP-Z1) – Art. Nr. G620
In der Sortenprüfung. Saatgut für Versuchsanbau. Kompakt-wachsende Zucchini, die sich
aufgrund ihres offenen Wuchses leicht beernten lässt. Schön geformte, zylindrische, dunkelgrün-marmorierte, glänzende Früchte. Ausgewogenes Verhältnis zwischen vegetativem
Wachstum und Fruchtwachstum.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: K. Becker | Vermehrer: BGH, MW
Alberello – Art. Nr. G449
Rankenlos, mit hellen, leicht marmorierten, zylindrisch und leicht gebogenen Früchten. Offener Wuchs,
reicher und früher Fruchtansatz. Ideale Ergänzung für Marktgärtner. Das Fruchtfleisch hat eine feine
Konsistenz und ist sehr geschmackvoll.
b-d EHZ | Vermehrer: RH, UKI
Cocozelle von Tripolis – Art. Nr. G450
Anspruchslose Sorte. Lange, grüne, gestreifte Früchte. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: ROS, SWE
Zuboda – Art. Nr. G451
Rankenlos mit grünen, leicht marmorierten, länglichen Früchten mit geringem Kernhausanteil. Erntebeginn ca. 6 Wochen nach Pflanzung. Frühwüchsig und guter Ertrag.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, GAB, MW, ROS
Zappho Cucurbita maxima – Art. Nr. G254
Zappho ist zwar botanisch ein Kürbis, wird aber wie Zucchini verwendet. Entsprechend
wird die Schale mitgegessen. Die Früchte frühzeitig mit einem Durchmesser von 8–12 cm
mit noch hellgrüner Farbe ernten. Die Früchte sind breitrund und mit gelbem Fruchtfleisch.
Die Pflanzen ranken nicht, können aber im Herbst bis zu 1 m lang werden.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: U. Behrendt | Vermehrer: UB
bingenheimer saatgut 55
Gemüse
Paprika
Capsicum annuum L.
Preise S. 135
Aussaat: Anfang bis Ende Februar für Auspflanzung unter Glas
Anfang bis Ende März; in warmen Lagen ins Freiland ab Mitte Mai
mit Aussaat Mitte März
Abstände :70 x 50 cm
Saatgutbedarf: Ca. 15 g für 1000 Pflanzen; TKM 6–7,5 g
optimale Bodentemperatur: 20 - 25 °C
Saattiefe: ca. 1 cm
Eigenschaften
Sorte
Pantos
Sweet Dreams
Ferenc Tender
Neusiedler Ideal
Yolo Wonder
Pusztagold
NEU! Liebesapfel
De Cayenne
!
Jalapeno
U
NE
NEU! Sarit Gat
Typ
Fruchtform
Fruchtfarbe bei der Reife
Fleischdicke
Reife
Gemüsepaprika
Gemüsepaprika
Gemüsepaprika
Gemüsepaprika
Gemüsepaprika
Gemüsepaprika
Gemüsepaprika
Chili
Chili
Chili
dreieckig, lang, spitz zulaufend
dreieckig, lang, spitz zulaufend
dreieckig, spitz zulaufend
blockig
blockig
abgestumpft
rund
lang, schmal
schmal, kurz, abgerundet
lang, schmal
dunkelgrün - dunkelrot
hellgelb - rot
hellgelb - rot
gelbgrün - rot
dunkelgrün - rot
hellgelb - rot
grün-rot
grün - rot
grün-rot
grün-gelb
dick
dünn
dick
dünn - mittel
dick
mittel
dick
dünn
dick
mittel
spät
sehr früh
früh
früh
mittelfrüh
mittelfrüh
mittelfrüh
mittel
mittelspät
mittelfrüh
Gemüsepaprika
Pantos – Art. Nr. G299
Länglicher Sortentyp mit spitzen (ca. 20 cm langen, 200 g schweren), großen, glänzend
dunkelgrünen, spät rotreifenden Früchten. Die Sorte zeichnet sich jedoch später durch ihre
enorme Wüchsigkeit und Gesundheit aus. Aufleitung empfohlen. Sehr tolerant gegen bodenbürtige Krankheiten. Höhere Anzuchttemperaturen als andere Sorten nötig. Die dickwandigen, rotreifen Früchte sind sehr schmackhaft und ein wahres Gaumenerlebnis! Bestens geeignet saftig frisch zum Rohverzehr oder als Schmor- und Gemüsepaprika.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: R. Specht | Vermehrer: PLW
Sweet Dreams – Art. Nr. G303b
Sehr ertragreicher, früher Gemüsepaprika im Peperonityp: lange (bis ca. 15 cm), schmale
Früchte, ca. 3 cm breit, spitz zulaufend. Hellgelb, rot abreifend. Milder Geschmack.
Züchter: T. Ritzer | Vermehrer: BGH, EWE, RIH, SR
Ferenc Tender – Art. Nr. G309a
Frühreifer Paprika mit hellgelben, dickfleischigen, spitzen Früchten, die leuchtend rot abreifen. Für den geschützten Anbau und in warmen Gegenden im Freiland. Sehr süß und ertragreich.
ReinSaat b-d EHZ | Vermehrer: EWE, RFE
Neusiedler Ideal – Art. Nr. G301
Mittelgroße, blockige, gelbgrüne Früchte, rotreifend. Sehr ertragreich und früh, die Früchte sind dünnwandig und leicht. Auch für das Freiland
gut geeignet. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
56 bingenheimer saatgut
b-d EHZ | Vermehrer: EWE, RIH
Gemüse
Yolo Wonder – Art. Nr. G300
Große, glänzend dunkelgrüne, dickfleischige Früchte von blockiger Form. In warmen Lagen auch für
den Anbau im Freiland geeignet. Gesund wachsend und relativ früh rotreifend. Sehr ertragreich. Guter
Geschmack.
Vermehrer: APF, BGH, EWE, PLW, RH
Pusztagold – Art. Nr. G306
Mittelfrüher, ertragreicher Paprika mit hellgelben, großen, abgestumpften Früchten. Für den geschützten Anbau und in wärmeren Gegenden im Freiland. Milder, dennoch aromatischer Geschmack;
kann auch in unreifem Zustand bereits roh gut genossen werden.
NEU!
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, MB
Liebesapfel – Art. Nr. G661
Bekannte, traditionelle Feinschmecker-Sorte mit tomatenförmigen, runden Früchten. Dickfleischig,
von Grün nach Rot reifend. Auch für den Freiland Anbau geeignet. Ausgezeichneter Geschmack.
Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte. (AS)
b-d EHZ | Vermehrer:PEN, UB
Chili
Einteilung der Schärfegrade erfolgt auf einer 10-stufigen Skala: 0(mild)-10(extrem scharf).
De Cayenne – Art. Nr. G304
Scharfer Pfefferoni mit 10–12 cm langen, schlanken grünen Früchten. Rot abreifend. Ca. 60 cm hoch.
Schärfegrad: 6.
NEU!
b-d EHZ | Vermehrer: SR
Jalapeno – Art. Nr. G657
Sehr ertragreicher, dickfleischiger Chili. Früchte ca. 7 cm lang mit abgerundeter Spitze, rotreifend. Für
unter Glas und Freiland-Anbau. Verkorkungen an den Früchten sind sortentypisch! Fruchtig-angenehme Schärfe. Schärfegrad: 5.
NEU!
Vermehrer: RFE
Sarit Gat – Art. Nr. G658
Ertragreiche, gesunde und wüchsige Chili mit attraktiven, 6 - 8 cm langen, schlanken Früchten. Gelb abreifend. Mittlere Fleischdicke. Schärfegrad: 6. (AS)
ReinSaat b-d EHZ | Vermehrer: RFE
bingenheimer saatgut 57
Gemüse
Tomaten
Solanum lycopersicum L.
Preise S. 136
Aussaat: Ab Januar für geheizte Kultur; im März für Freilandanbau
Saatgutbedarf: 1 g ergibt ca. 220 Pflanzen; TKM 3–4 g
Abstände: In Doppelreihen 75 x 40 cm bis 75 x 60 cm
unter Glas, 100 x 50 cm Pflanzabstand im Freiland
Saattiefe: ca. 1 cm
optimale Bodentemperatur: 18–22 °C
Sorte
Fruchtform
Farbe
Erntereife
Typ
Pilu
rund
rot
mittelfrüh
Normalfrüchtig
Tica
rund
rot
mittelfrüh
Normalfrüchtig
Matina
rund
rot
früh
Normalfrüchtig
Hellfrucht
rund
rot
mittelfrüh
Normalfrüchtig
Moneymaker
rund
rot
mittel
Normalfrüchtig
Goldene Königin
rund
gelb
mittel
Normalfrüchtig
Berner Rose
rund
rosa - rot
mittel
Fleischtomate
St. Pierre
flachrund
rot
mittel
Fleischtomate
rundoval
rot
mittel
Cherry-Tomate
Zuckertraube
rund
rot
mittel
Cherry-Tomate
Yellow Submarine
birnenförmig
gelb
mittel
Cherry-Tomate
Black Cherry
rund
dunkelviolett
mittel
Cherry-Tomate
Ruthje
rund, leicht herzförmig
rot
mittel
Cocktail-Tomate
Roma VF
länglich
rot
mittel
Roma-Tomate
San Marzano
länglich
rot
mittel
Roma-Tomate
Dorenia
rundoval
rot
mittelfrüh
Normalfrüchtig
Quadro
oval
rot
mittel
Roma-Tomate
Bogus Fruchta
rund
rot
sehr früh
Balkon-Tomate
Rotkäppchen
rund
rot
sehr früh
Balkon-Tomate
Golden Currant
rund
gelb
früh
Wildtomate
Rote Murmel
rund
rot
früh
Wildtomate
NEU! Trixi
Normalfrüchtig
Pilu – Art. Nr. G418
Stark wachsende, mittelfrühe bis frühe Tomatensorte mit langen Internodien für den Anbau unter Glas und Folie. Die Sorte hat sehr gute vegetative Eigenschaften kombiniert mit
einer gleichmäßigen generativen Entwicklung für sehr konstante Ernten auf hohem Niveau.
Die glänzenden, kräftig rot durchgefärbten, mittelfesten, 80–100g schweren Früchte eignen sich für die Stückernte mit schönem, dunkelgrünem Kelchblatt. In vollreifem Zustand
eignen sich die wohlschmeckenden, 2-3 kämmrigen, saftigen Früchte vor allem für den
Direktverkauf und bei halbreifem Zustand auch für den Handel. Die Sorte hat ein ausgewogenes Zucker/Säure-Verhältnis. Sehr gut geeignet für die Kulturzeit von März bis Oktober im
Layer-System. Nachgewiesene Resistenzen: Fusarium oxysporum f. sp. lycopersici (Fol 0,1)
sowie Cladosporium (Samtflecken) (Ff 1-5).
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: R. Specht | Vermehrer: PLW
Tica – Art. Nr. G419
Mittelstark wachsende, mittelfrühe bis frühe Tomatensorte mit kurzen Internodien, für den
Anbau unter Glas und Folie. Schöne, flachrunde und sehr feste Früchte mit glänzend-roter
Farbe, Fruchtgewicht ca. 70–90 Gramm. Guter Geschmack mit ausgewogenem Zucker/Säure-Verhältnis. Hohe Erträge nah bei den vergleichbaren F1-Hybriden. Auch zur Vermarktung
als Trosstomate geeignet.
Tica ist für alle Vermarktungsformen geeignet, auch für die Belieferung des Großhandels.
Nachgewiesene Resistenzen: Fusarium oxysporum (Fol 0,1), Tomatenmosaikvirus (TMV 0, 1,
2), Verticillium.
58 bingenheimer saatgut
Züchter: R. Specht | Vermehrer: PLW
Gemüse
Matina – Art. Nr. G422
Früheste Freilandtomate, auch für den geschützten Anbau. Kartoffelblättrig mit mittelgroßen, leuchtendroten, platzfesten Früchten. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte
Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, BRA, WH
Hellfrucht – Art. Nr. G420
Freilandtomate mit hohem Ertrag. Hellfrucht ist platzfest auch bei wechselhafter Witterung und widerstandsfähig. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
Vermehrer: BGH, MID, PEN
Moneymaker – Art. Nr. G421
Empfehlenswerte Freilandsorte mit roten, mittelgroßen Früchten ohne Grünkragen. Für alle Verwendungszwecke geeignet. Eine Hauptanbausorte für sonnige Lagen. Empfohlen für den JungpflanzenWiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, EWE
Goldene Königin – Art. Nr. G423
Mittelstark wachsende Freiland-Stabtomate mit mäßiger Platzfestigkeit. Die goldgelben, runden mittelgroßen Früchte haben infolge des geringen Säuregehaltes einen milden, aber aromatischen Geschmack. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, MID
Fleischtomate
Berner Rose – Art. Nr. G431
Sehr gut schmeckend, mit großen Früchten als Spezialität für den Marktgärtner, sehr ansprechende auffällige, leicht rosa Fruchtfarbe. Dünne Fruchthaut. Etwas anfällig für Blüten­
endfäule, daher auf gute Wasserversorgung und rechtzeitiges Lüften achten.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Kultursaat EHZ | Vermehrer: BGH, MF, MID, PEN, SR
St. Pierre – Art. Nr. G424
Großfrüchtige, flachrunde und produktive Fleischtomate. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
Vermehrer: EWE
bingenheimer saatgut 59
Gemüse
Cherry/Cocktail-Tomate
NEU!
Trixi – Art. Nr. G659
Harmonisch wachsende und gesunde Cherry-Tomate. Platzfeste, leuchtend rote, leicht ovale Früchte. Fruchtgewicht ca. 20 g. Gut zu pflegen durch feinen Pflanzenaufbau und kurze
Internodien. Sehr guter Geschmack. (AS)
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: S. Wedemeyer | Vermehrer: SWE
Zuckertraube – Art. Nr. G427
Reich tragende, relativ große Cocktailtomate mit hervorragendem Geschmack. Lange Trauben mit
kleinen, aromatischen, roten ansprechenden Früchten. Starker Wuchs. Für Gewächshausanbau oder
mit Regenschutz. Kann auch mehrtriebig gezogen werden.
b-d EHZ | Vermehrer: BGH, MF, MID, WH
Yellow Submarine – Art. Nr. G432
Gelbe Cocktailtomate mit offenem Wuchs. Kartoffelblättriger Typ. Viele kleine birnenförmige, wunderschöne Früchte in großen Trauben mit köstlichem Geschmack. Aufgrund der lustigen Wuchsform und
des tollen Geschmacks die „Kindertomate“.
Vermehrer: DT, MF
Black Cherry – Art. Nr. G623
Reichtragende und wüchsige Cherrytomate (Fruchtgewicht ca. 25 g) mit dunkelviolett reifenden,
platzfesten Früchten. Guter Geschmack und sehr gesunde Pflanzen. Besonders auch für Cherry-MixSchalen geeignet.
ReinSaat b-d EHZ | Vermehrer: RFE
Ruthje – Art. Nr. G433
Glänzende Blätter, kräftiges Blatt, kurze Internodien, guter Fruchtbehang, nicht als Rispentomate geeignet. Sehr leuchtend rote Tomate mit leichter Herzform und dezenter Flammung um den Kelch. Fruchtgewicht zwischen 40–55 g. Der Geschmack ist außergewöhnlich
gut, vergleichbar mit dem einer guten Cocktailtomate. Die festen Früchte halten sich lange
an der Pflanze, bitte bis zur vollständigen Ausfärbung hängen lassen.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: U. Behrendt | Vermehrer: UB
Roma-Tomate
Roma VF – Art. Nr. G428
Alte, robuste Sorte mit eiförmigen Früchten. Buschtomate mit 4–5 Fruchtständen. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
Vermehrer: EWE, PEN, RIH
San Marzano – Art. Nr. G429
Eine robuste Sorte; Stabtomate, mit länglichen Früchten, die auch geeignet sind für die Verarbeitung zu Tomatenmark. Empfohlen für den
Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
60 bingenheimer saatgut
Vermehrer: PEN, RIH
Gemüse
Dorenia – Art. Nr. G626
Mittelfrühe, wüchsige Freiland-Tomate mit rundovalen, schnittfesten Früchten (Fruchtgewicht ca. 60–70 g). Sehr gesunde Pflanzen mit besonderer Robustheit gegen Braunfäule
(Phytophthora). Gute Erträge. Ausgewogener, fruchtiger Geschmack. Empfohlen für den
Jungpflanzen-Wiederverkauf. Neue Hobbygärtnersorte. (AS)
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: C. Matthes | Vermehrer: HSP
Quadro – Art. Nr. G430
Stark wachsende, weitgehend phytophthoratolerante Stabtomate mit hohem Ertrag, die
gleichermaßen für den Anbau im Freiland und im Gewächshaus geeignet ist. Die ovalen
Früchte haben einen hohen Markanteil und eignen sich besonders für die Verarbeitung.
Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
Züchter: H. Spieß | Vermehrer: HSP
Balkon-Tomate
Bogus Fruchta – Art. Nr. G629
Offen wachsende, frühreifende Buschtomate mit fruchtig-süß schmeckenden, runden, roten Früchten vom Hellfruchttyp. Fruchtgewicht: ca. 40 g. Für Balkon und Kübel geeignet. Bei der begrenzt wachsenden Buschtomate ist das Ausgeizen nicht erforderlich. Wuchshöhe bis 65 cm, daher sollte die Pflanze mit einem Stab gestützt werden.
Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Neue Hobbygärtnersorte. (AS)
Züchter: C. Matthes | Vermehrer: HSP, WH
Rotkäppchen – Art. Nr. G434
Kompakt und relativ offen wachsende Buschtomate mit wohlschmeckenden runden, roten Früchten
vom Hellfruchttyp. Fruchtgewicht: ca. 50 g. Wuchshöhe bis 55 cm. Sehr gut geeignet für Balkon und
Kübel. Bei der begrenzt wachsenden Buschtomate ist das Ausgeizen nicht erforderlich. Empfohlen für
den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: HSP, MID
Wildtomate Lycopersicon pimpinellifolium
Wildtomaten sind anspruchsloser als Kulturtomaten. Die Nährstoffansprüche sind gering. Zu viel Düngung und Wasser
führen zu starker Laubbildung und vermindern die Fruchtqualität.
Sie sind viel toleranter gegen Kraut- und Fruchtfäule (Phytophthora infestans) als die üblichen Tomaten und können
deshalb auch gut im Freiland angebaut werden. Sie wachsen buschig, die Nebentriebe sollten mäßig ausgegeizt und die
Pflanzen etwas hochgebunden werden. Werden einige Pflanzen mehrtriebig am Stock gezogen reifen deren Früchte eher.
Das üppige, mehrtriebige Wachstum erlaubt viele Gestaltungsweisen: Die Pflanzen können frei wachsend auf mindestens
1 m² angebaut werden, zur Zaunverschönerung, an Stäben strahlenförmig gezogen oder in einem Trichter aus Stäben.
Golden Currant – Art. Nr. G607
Goldgelbe Tomate mit kirschgroßen, süßen und aromatischen Früchten. Robuste Freilandsorte. Frühzeitig und ertragreich; auch für große Töpfe auf Balkon und Terrasse. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
Vermehrer: BHO
bingenheimer saatgut 61
Gemüse
Rote Murmel – Art. Nr. G608
Sehr süße, rote, kleine Früchte. Annähernd so wüchsig wie Golden Currant. Hinweis zur Anzucht:
braucht durchgehend ca. 24 °C Keimtemperatur. Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf.
Bewährte Hobbygärtnersorte.
Vermehrer: BHO
Auberginen
Solanum melongena L.
Preise S. 136
Aussaat: Ab Januar für geheizte Kultur; ab März für
Pflanzung Mai
Saatgutbedarf: 1 g ergibt ca. 130–150 Pflanzen;
TKM 4–5 g
Abstände: In Doppelreihen 75 x 40 cm bis 75 x 60 cm
unter Glas, 100 x 50 cm Pflanzabstand im Freiland
optimale Bodentemperatur: 20–25 °C
Saattiefe: ca. 1 cm
Zora – Art. Nr. G641
Wüchsige, ertragreiche Erwerbsgärtnersorte mit länglich-ovalen, dunkelvioletten Früchten.
Kelch nur leicht gestachelt. Gleichmäßige Fruchtbildung. Durch ihren harmonischen Aufbau
ist die Pflanze gut zu pflegen. Guter, auberginentypischer Geschmack. (AS)
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchter: R. Specht | Vermehrer: PEN, PLW
De Barbentane – Art. Nr. G681
Eine samenfeste Sorte aus Frankreich, mit aufrechtem Wuchs. Aufleitung erforderlich. Die Früchte werden ca. 20–25 cm lang, sind länglich walzenförmig von dunkler, schwarzer Farbe mit glatter,
glänzender Haut. Sehr wüchsig und gesund, in warmen Lagen auch für den Freiland-Anbau geeignet.
Empfohlen für den Jungpflanzen-Wiederverkauf. Bewährte Hobbygärtnersorte.
Vermehrer: PEN
Physalis
Physalis peruviana
Preise S. 137
Aussaat: Anzucht für Gewächshaus-Kultur ab Mitte Januar zur Pflanzung ab Mitte März; Freiland-Kultur: Aussaat
ab Mitte März zur Pflanzung ab Mai
Saatgutbedarf: Ca. 3 g für 1000 Pflanzen;
TKM 1–1,6 g
Abstände: Ca. 70 x 50 cm
Saattiefe: 1–2 cm
optimale Bodentemperatur: 20–24 °C
Schönbrunner Gold – Art. Nr. G646
Sehr wüchsige Pflanze mit dunkel-goldgelben Beeren für den Frischverkauf. Großfrüchtige Selektion
der Forschungsanstalt für Gartenbau Schoenbrunn/Wien. Stütze oder Aufleiten sowie regelmäßiger
Rückschnitt der Seitentriebe notwendig. Klimaansprüche ähnlich Paprika und Auberginen. Sehr aromatische Früchte mit süß-säuerlichem Geschmack.
62 bingenheimer saatgut
Vermehrer: RFE, WH
Gemüse
Zuckermais
Zea mays convar. saccharata L.
Preise S. 137
Aussaat: Ab Anfang Mai
Abstände: Ca. 60 cm bei Einzelreihen; 80–100 cm bei Doppelreihen;
in der Reihe 20–25 cm
Saatgutbedarf: Ca. 200 g/a; TKM 100–300 g
Ca. 5-7 Korn pro laufenden Meter
Kulturhinweis: Wegen Einkreuzungsgefahr:
mindestens 500 m Abstand von Futtermais und normalsüßen Sorten.
optimale Bodentemperatur: 15 - 20 °C
Saattiefe: 3 - 5 cm
Golden Bantam – Art. Nr. G455
Golden Bantam ist eine alte Sorte (bekannt seit 1902). Die Sorte gehört zur Gruppe der normalsüßen
Zuckermaistypen. Die Qualität der Kolben ist sehr gut, wenn rechtzeitig in der Milchreife geerntet
wird. Die Umsetzung des Zuckers in Stärke erfolgt nach der Ernte rascher als bei extrasüßen Sorten,
daher muss Bantam ohne geschlossene Kühlkette innerhalb eines Tages verwertet werden. Angenehmer Geschmack, weniger süß als Hybriden. Bewährte Hobbygärtnersorte.
b-d EHZ | Vermehrer: PAV
Extra-süßer Zuckermais
Weltweit erste extra-süße, samenfeste Zuckermaissorten. Der Abbau von Zucker in
Stärke ist, wie bei sogenannten sh2-Typen üblich, deutlich verlangsamt. Die drei neuen
Sorten haben eine kräftige Jugendentwicklung, sind standfest und robust. Die Kolben
sind gleichmäßig und groß. Die Pflanzen haben einen mittelhohen bis hohen Wuchs.
Die im Vergleich zu Hybriden variable Wuchshöhe hat keinen Einfluss auf den Kolbenertrag. Besonders aromatischer Geschmack mit ausgeprägter Süße.
Anbauempfehlung: Bei gemeinsamer Aussaat der 3 Sorten erreicht man ein weites
Erntefenster von 2–3 Wochen.
Damaun (früh) – Art. Nr. G456
Kürzeste Reifezeit von ca. 85–95 Tage. Mittelhoher Wuchs. Die Kolben sind etwas kleiner als die der späteren Sorten. (AS)
Züchter: F. Ebner | Vermehrer: SR
C 100
M 100
K 61,8
M 67,2
Y 100
Mezdi (mittel) – Art. Nr. G457
Mittlere Reifezeit von ca. 90–100 Tage. Hoher Wuchs. (AS)
Züchter: F. Ebner | Vermehrer: SR
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Tramunt (spät) – Art. Nr. G458
Reifezeit von ca. 100–105 Tage. Hoher Wuchs. (AS)
Züchter: F. Ebner | Vermehrer: SR
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
bingenheimer saatgut 63
Pflanzgut
Pflanzgut
Preise S. 137
Aufgrund ihrer Feuchtigkeit wird Pflanzgut nicht mit Saatgut zusammen verschickt. Der Zeitpunkt für die Versendung richtet sich nach der Vegetation und
nach günstigen, witterungsabhängigen Versandbedingungen. Im Frühjahr erfolgt
der Versand Ende Februar bis Mitte März, im Herbst Mitte bis Ende September.
Nutzen Sie bitte den Extra-Bestellschein für Steckzwiebeln und Knoblauch.
n Sie:
Bitte beachnteSteck­
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Hinweise zu den Steckzwiebeln:
Letzter Bestell.2015
Die Produktion von Pflanzzwiebeln für den ökologischen Landbau stellt die Anbauer
.2
Frühjahr:2 .2015
bis heute vor große Herausforderungen. Insbesondere bei feuchter Witterung wähHerbst:1.9
rend der Abreife- und Erntephase ist die Gefahr der Infektion mit Pilzkrankheiten
sehr groß. In Holland wurde daher ein System der Warmwasserbehandlung entwickelt. Die Steckzwiebeln und Schalotten werden in der Regel vorbeugend gegen einen
eventuellen Besatz von Fusarium oxysporum und Peronospora destructor (echter Mehltau) einer Warmwasserbehandlung unterzogen. Daraus kann eine grau-silberne Verfärbung der äußeren Zwiebelschale resultieren.
Lagerung: Falls Sie die Zwiebeln bis zur Auspflanzung noch lagern müssen, achten Sie bitte darauf, dass die Zwiebeln
unter fortwährender Belüftung trocken und warm gelagert werden.
Steckzwiebeln Allium cepa L.
Stecken: März / April
Abstände: Ca. 30 cm Reihenabstand; in der Reihe 5-10 cm
Stecktiefe: ca. 4 - 5 cm
Sturon – Art. Nr. G521
Große, runde, schossfeste Zwiebeln, die festschalig und haltbar sind. Sortierungen: 10–21 mm und
21–24 mm.
Aus Demeter-Saatgut exklusiv für uns produziert – Menge begrenzt – bitte rechtzeitig bestellen (bei Lieferengpässen behalten wir uns Ersatzlieferungen vor).
Vermehrer: CB
Red Baron – Art. Nr. G525
Rote Zwiebel. Besonders auch für die Bundzwiebelvermarktung geeignet. Wärmebehandelt, daher
schossfest. Sortierungen: 10–21 mm.
Vermehrer: CB
Red Sun (Schalotten) – Art. Nr. G535
Rotschalige, runde Sorte für die Feinschmecker-Küche. Schalotten zeichnen sich durch besonders würzigen, dennoch milden Geschmack
aus. Pflanzung nach dem 1. April wegen Schossgefahr. Bei ca. 25 cm Reihenabstand, in der Reihe 12–15 cm, beträgt der Pflanzgutbedarf ca.
8–10 kg/100 m².
64 bingenheimer saatgut
Vermehrer: CB
Pflanzgut
Wintersteckzwiebeln
Stecken: Anfang Oktober
Abstände: Ca. 30 cm Reihenabstand; in der Reihe 5-10 cm
Radar – Art. Nr. G530
Runde Zwiebelform mit guter Schalenfestigkeit, geeignet für Überwinterungsanbau. Pflanzzeit bis
Ende Oktober. Auslieferung im September!
Vermehrer: CB
Mengenangaben zu den Steckzwiebeln:
1 kg Steckzwiebeln der verschiedenen Sorten und Kalibergrößen entsprechen den folgenden Stückzahlen:
G 521a: Größe 10/21 mm ø – enthält ca. 350–450 Stück
G 521c: Größe 21/24 mm ø – enthält ca. 150–180 Stück
G 525: Größe 10/21 mm ø – enthält ca. 350–450 Stück
G 535: Größe 25/45 mm ø – enthält ca. 40–60 Stück
G 530: Größe 10/21 mm ø – enthält ca. 350–450 Stück
Pflanzgutbedarf: je nach Kalibergröße ca. 7–25 kg/a
Knoblauch Allium sativum L.
Stecken: Ende September bis Mitte Oktober.
Stecktiefe: ca. 4–5 cm
Abstände: Ca. 30 cm Reihenabstand; in der Reihe
15–20 cm
Lieferung erfolgt in ganzen Knollen. Wichtig: Die Knollen erst kurz vor dem Pflanzen teilen.
Pflanzgutbedarf: 1 kg entspricht ca. 150 Zehen;
10–15 kg/a
Frolia – Art. Nr. G541
Im Herbst zeigt sich zunächst nur ein geringer Zuwachs. Im Frühjahr überzeugt die Sorte dann durch ihre Frohwüchsigkeit. „Frolia“ gehört zu den stängelbildenden Sorten, die
ab Mitte Juni Brutzwiebeln ausbilden. Das Ausbrechen der ab Mitte Juni erscheinenden
Stängel fördert das Knollenwachstum. Der Erntezeitpunkt sollte nicht zu früh gewählt werden, damit eine gute Ausreifung der Zehen gegeben ist. Ein Auseinanderfallen der Knollen
muss nicht befürchtet werden. Die 5–10 großen Zehen einer Knolle sind von einer festen
hellbraunen Schale umhüllt. Die mittelgroßen Knollen haben eine weißliche Farbe, sie sind
violett geflammt und halten die Zehen gut zusammen. Die Sorte zeichnet sich insbesondere
dadurch aus, dass das Erntegut selbst wieder zum Stecken genutzt werden kann. Wenn keine Selektion gemacht wird, empfiehlt die Züchterin, alle 3–4 Jahre auf frisches Ausgangspflanzgut zurück zu greifen.
Für die Anbausaison 2015 leider nicht lieferbar.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: C. Nagel Thermidrome – Art. Nr. G540
Früher Herbstknoblauch mit weißen, leicht blauviolett geaderten Zehen. Ertragreiche, robuste Sorte.
Vermehrer: AIL
bingenheimer saatgut 65
Gründüngung
Gründüngung
Preise S. 138
Die Verwendung von Gründüngungspflanzen ist im biologischen Anbau sehr wichtig. Auf Flächen, die für kurze oder
längere Zeiträume nicht für den Anbau genutzt werden, sollten konsequent Gründüngungen angesät werden. Der Boden
kann sich so erholen, er wird tiefgründig durchwurzelt und die Bodenqualität wird nachhaltig erhalten bzw. verbessert:
• Winterfeste Arten können Auswaschungsverluste von Nährstoffen über den Winter verhindern.
• Schnellwachsende Arten können den Aufwuchs von Unkräutern unterdrücken.
• Tiefwurzelnde Arten können Nährstoffe aus tiefen Bodenschichten wieder an die Oberfläche holen.
• Leguminosen sammeln durch Symbiose mit Knöllchenbakterien Luftstickstoff und machen diesen für die Folgekultur
nutzbar.
Art / Sorte
Art. Nr.
Aussaattermin
Saatstärke
Ein- oder
mehrjährig
Phazelie
D10
100–300 g/a
einjährig
Buchweizen
Ölrettich
Gelbsenf
D110
D115
D116
600–800 g/a
250 g/a
200 g/a
einjährig
einjährig
einjährig
Sonnen­blume
D120
400–500 g/a
einjährig
Zottelwicke
(Winterwicke)
D200
März–Anfang
September;
(evtl. Oktober)
April–August
März–Oktober
Mitte AugustSeptember
April–Ende
August
August–
Oktober
600–800 g/a
einjährig
April–August
1,0–1,25 kg/a
einjährig
ab Februar
2 kg/a
einjährig
Anf. März–
Anf. August
April–Ende
September
März–August
1,3 kg/a
einjährig
250–300 g/a
überjährig
250–300 g/a
zweijährig
180–250 g/a
1,2–1,5 kg/a
einjährig
einjährig
200–300 g/a
einjährig
400 g/a
1,9 kg/a
1–1,2 kg/a
einjährig
mehrjährig
mehrjährig
1,5 kg/a
überjährig
350 g/a,
Untersaat:
200 g/a
300 g/a
zweijährig
mehrjährig
500 g/a
einjährig
300 g/a
einjährig
Saatwicke
D201
(Sommerwicke)
D203
NEU! Ackerbohne
‚Bioro‘
Futtererbse
D202
Inkarnatklee
D220
Steinklee
(gelb)
Persischer Klee
Blaue Lupine
D221
D211
D260
Alexandriner
Klee
Seradella
Esparsette
Waldstaudenroggen
Wickroggen
D400
Kleegras
D420
bis Ende
August
Luzerne-Rotklee-Gras
Blauer Lein
D421
Ende März–
Ende Juli
bis August
Blühstreifen­
mischung/
Insekten­büffet
D210
Mai–August
Mitte / Ende
März–Juli
April–Ende Juli
D300
D301
D390
D470
D490
66 bingenheimer saatgut
April–August
Februar–Juni
März–Ende
Oktober
September–
Oktober
Anfang Mai–
Ende Juli
Bienenweide
Überwinterung
Oktoberaussaaten können überwintern.
Fruchtfolgeneutral.
ja
nein
Rasche Bodenbedeckung.
Für die Biofumigation.
Sehr schnellwachsende, unkrautunterdrückende Pflanze.
Hoher Grünmasseertrag. Bindet Nährstoffe
und verhindert Auswaschung.
Tiefreichende Wurzeln hinterlassen viel
leicht verrottbare organische Substanz im
Boden. Stickstoffsammler.
Starke Unkrautunterdrückung durch hohe
Grünmassebildung. Stickstoffsammler.
kräftige Pfahlwurzel, viel Grünmasse, als
Dichtsaat
schnelle Bodenbedeckung; viel Masse; Sommerzwischenfrucht. Stickstoffsammler.
Für Winterzwischenfrucht­anbau. Stickstoffsammler.
Pionierpflanze für sehr magere oder verdichtete Böden. Stickstoffsammler.
Stickstoffsammler.
Besonders für leichte und mittelschwere
Böden geeignet. Stickstoffsammler.
Rasche Bodenbedeckung durch schnelle
Jugendentwicklung. Stickstoffsammler.
Stickstoffsammler, für arme Standorte.
Extrem trockenheitsverträglich.
Kräftige Durchwurzelung, schnellwachsend,
gut als Winterzwischenfrucht.
Verhindert Auswaschungsverluste im
Winter. Intensive Bodendurchwurzelung.
Stickstoffsammler.
Leguminosenanteil 25 %, geeignet für alle
Standorte (außer extrem trockene).
ja
ja
nein
nein
nein
ja
nein
ja
ja
ja
nein
nein
nein
Besonderheiten
Tiefe Bodenlockerung ab dem 2. Jahr.
Trockenheitsverträglich.
Guter Gründüngungseffekt, weil Fruchtfolge
neutral. Für Körnergewinnung schon im
April aussäen.
Insektenfutterpflanzen, besonders geeignet
für Randstreifen. Schöner Blickfang für Hof
und Feldbesucher.
nein
ja
ja
ja
ja
ja
nein
nein
nein
ja
ja
nein
ja
ja
ja
ja
ja
ja
nein
ja
nein
Gründüngung
Phazelie (Bienenfreund)
Phacelia tanacetifolia – Art. Nr. D10
Ergibt eine gute Bodenstruktur und ist eine erstklassige Nahrungsquelle für Biene, Hummel und Co.
Aussaaten von März bis Juli kommen zum Blühen, spätere Aussaaten bis Anfang September bringen
Gründüngungseffekt und frieren im Winter ab. Oktobersaat keimt und überwintert normalerweise gut.
Dunkelkeimer. Aussaatmenge: 100–300 g/a. Saattiefe: 1–2 cm.
Vermehrer: CAM, KBH
Buchweizen
Fagopyrum esculentum – Art. Nr. D110
Rasch auflaufende und den Boden bedeckende Gründüngungs- und Bienenpflanze. Begrenzt wüchsige
und relativ standfeste Sorte, im Winter abfrierend. Wird ca. 80 cm hoch. Aussaatmenge: 600–800 g/a;
Aussaat bis Ende August. Saattiefe: 1–2 cm.
Ölrettich
Vermehrer: CAM, LAM
Raphanus sativus – Art. Nr. D115
Nematodenreduzierende Gründüngungspflanze für die Biofumigation. Sehr wüchsig, kräftige Wurzel. Aussaatmenge: 250 g/a. Saattiefe: 3–4 cm.
Gelbsenf
Vermehrer: CAM
Sinapsis alba – Art. Nr. D116
Sehr schnellwachsende, anspruchslose und blattreiche Zwischenfrucht. Spätblühende Sorte, relativ unempfindlich gegen Trockenheit. Schneller
Bodendecker mit guter Unkrautunterdrückung. Nicht als Vorfrucht für Kohlgewächse. Saattiefe: 1–3 cm.
Vermehrer: CAM
Sonnenblume
Helianthus annuus – Art. Nr. D120
Gute Gründüngungspflanze mit hohem Grünmasseertrag, auch als Frischfutter oder Silage. Über Winter stehen lassen, gut für Nützlinge. Aussaatmenge: 400–500 g/a; Aussaat bis Ende August. Saattiefe: 2–3 cm.
Vermehrer: MIC, MTB
Zottelwicke (Winterwicke)
Vicia villosa – Art. Nr. D200
Die Zottelwicke zählt mit ihren tief reichenden Wurzeln zu den Winterzwischenfrüchten, die den Boden am stärksten mit leicht verrottbarer
organischer Substanz anreichert. Hervorragende Vorfrucht für Porree, Rosenkohl, usw. Saattiefe: 2–5 cm; Aussaatmenge: 600–800 g/a.
Vermehrer: CAM
Saatwicke (Sommerwicke)
Vicia sativa – Art. Nr. D201
Kleinkörnige, frohwüchsige Gründüngungs- und eiweißreiche Futterpflanze. Starke Unkrautunterdrückung durch hohe Grünmassebildung,
kräftige Durchwurzelung des Bodens, gute Bodengare, hohe Stickstoffanreicherung. Nicht winterhart. Saattiefe: 2–5 cm; Aussaatmenge: 1,0–
1,25 kg/a.
Futtererbse
Vermehrer: CAM
Pisum sativum – Art. Nr. D202
Schnellwüchsige Gründüngungspflanze mit hoher Grünmasseentwicklung. Gute Unkrautunterdrückung. Kräftige Durchwurzelung im Oberboden. Kleinkörnige Sorte, daher geringere Aussaatmenge/ha. Aussaatmenge: 1,3 kg/a. Saattiefe: 4–6 cm.
NEU!
Ackerbohne ‚Bioro‘
Vermehrer: CAM
Vicia faba – Art. Nr. D203
Gesunde, frostharte Ackerbohne mit guter Jugendentwicklung. Aufgrund sehr früher Aussaat, hervorragende Vorfruchtwirkung, besonders vor
Starkzehrern. Gute Massebildung in der Anfangsentwicklung, hoher Kornertrag, bitterstoffarm. Kleinkörnige Sorte mit niedrigem TKM: 450g.
Auch für schwierige Bodenverhältnisse geeignet. Saattiefe: 4–10 cm.
Vermehrer: NOR
bingenheimer saatgut 67
Gründüngung
Inkarnatklee
Trifolium incarnatum – Art. Nr. D220
Einschnittig für den Winterzwischenfruchtanbau. Die Ansprüche an den Boden sind gering. Er ist schnellwüchsig und hat ein stark verzweigtes
Wurzelnetz. Stickstoffsammler. Aussaatmenge: 250–300 g/a. Saattiefe: 1–2 cm.
Vermehrer: CAM
Steinklee (gelb)
Meliotus officinalis – Art. Nr. D221
Pionierpflanze für humusarme und verdichtete Böden, zweijährig mit langer, stark verzweigter Pfahlwurzel, sehr gute Insektenpflanze. Anfangs
langsame Entwicklung. Hoher Cumaringehalt, zur Verfütterung nicht geeignet. Aussaatmenge: 250 g/a. Saattiefe: 1–2 cm.
Vermehrer: BSH, CAM
Persischer Klee
Trifolium resupinatum – Art. Nr. D211
Schnellwachsender Sommerklee, mehrschnittig, nicht winterhart, mit hohem Eiweißertrag und sehr
gutem Regenerationsvermögen, liefert viele gleichmäßige Schnitte bis in den Spätherbst. Die intensiv
nach Honig duftenden Blüten sind eine ideale Bienenweide. Aussaat: Mai bis August. Standort: Verträgt alle Bodenarten, bevorzugt werden leichte Lagen und mittelschwere Böden. Saattiefe: 1–2 cm;
Aussaatmenge: 180–250 g/a.
Vermehrer: CAM
Blaue Lupine
Lupinus angustifolius – Art. Nr. D260
Langsame Jugendentwicklung. Wächst gut auf leichten bis mittelschweren Böden (18–60 Bodenpunkte). Tiefe Bodendurchwurzelung, gute
Stickstoffanreicherung, Verbesserung der Bodengare. Aufgrund des Bitterstoffgehaltes wird vom Verzehr abgeraten. Aussaatmenge: 1,2–1,5 kg/a.
Saattiefe: 3–4 cm.
Vermehrer: CAM
Alexandriner Klee
Trifolium alexandrinum – Art. Nr. D210
Mehrschnittig, für den einjährigen Kleegrasanbau, sehr schnelle Jugendentwicklung, rasche Bodenbedeckung, Stickstoffsammler. Aussaat bis
Ende Juli; Saattiefe: 1–2 cm; Aussaatmenge: 200–300 g/a.
Vermehrer: CAM
Seradella
Ornithopus sativus – Art. Nr. D300
Serradella ist eine robuste Leguminose für arme Standorte. Sie hat eine etwas langsame Anfangsentwicklung, ist einschnittig, nicht winterhart,
und stellt eine gute Vorfrucht für Starkzehrer dar. Wächst auch bei niedrigeren Temperaturen bis in den Spätherbst hinein und verträgt dabei Frost
bis ca. -5 °C. Kalkempfindlich und daher saure, anlehmige Sandböden bevorzugend. Reich blühend in Weißrosa. Eiweißreiche Futterpflanze für
viele Haus- und Nutztiere – Stickstoffanreicherung – verbessert Sandböden. Saatzeit: April bis August. Saattiefe: 1–2 cm; Aussaatmenge: 400 g/a.
Vermehrer: CAM
Esparsette
Onobrychis viciifolia – Art. Nr. D301
Besonders geeignet für trockene, flachgründige, Böden ohne Kalkmangel. Mehrjährige, wärmeliebende winterfeste Leguminose. Extrem trockenheitsverträglich durch sehr tiefreichendes Wurzelwerk.
Pionierpflanze. Als eiweißreiche Futterpflanze und als stickstoffbindender Bodenverbesserer wird sie
häufig kultiviert. Reich blühend in rosa, sehr guter Nektar- und Pollenspender für Bienen. Saatzeit:
Februar bis Juni. Aussaatmenge: 1,9 kg/a. Saattiefe: 2–3 cm.
Vermehrer: CAM
Waldstaudenroggen
Secale multicaule – Art. Nr. D390
Mehrjährige, sehr frostharte und anspruchslose Gründüngungspflanze, starke Bestockung und intensive Durchwurzelung des Bodens, gut geeignet als Winterzwischenfrucht, schneller Aufwuchs auch bei Trockenheit. Aussaatmenge: 1–1,2 kg/a. Saattiefe: 1–2 cm.
68 bingenheimer saatgut
Vermehrer: MDÖ
Gründüngung
Wickroggen
Trifolium incarnatum – Art. Nr. D400
Winterharte Gründüngungsfuttermischung aus Roggen und Zottelwicken. Verhindert Auswaschungsverluste im Winter. Aussaatmenge: 1,5 kg/a.
Saattiefe: 2–3 cm.
Vermehrer: CAM
Kleegras – Art. Nr. D420
Mischung enthält 25 % Rotklee, 40 % Deutsches Weidelgras, 35 % Welsches Weidelgras (Änderungen im Mischungsverhältnis vorbehalten).
Aussaatmenge: 350 g/a. Saattiefe: ca. 1 cm.
Vermehrer: CAM
Luzerne-Rotklee-Gras – Art. Nr. D421
Mehrjährige Mischung. Da sich Luzerne im ersten Jahr oft nur langsam etabliert, ist ein Anteil Rotklee zur Sicherheit in der Mischung. Die Gräser
sorgen für eine weitere Beikrautunterdrückung. Die Luzerne sorgt ab dem zweiten Jahr durch ihre tiefreichende, kräftige Pfahlwurzel für gute
Bodenlockerung und eine hohe Trockenheitstoleranz. Luzerne bereits mit Rhizobien geimpft!
Blauer Lein
Vermehrer: CAM
Linum usitatissimum – Art. Nr. D470
Alte, elegante und anspruchslose Kulturpflanze mit wunderbaren, blauen Blüten. Ca. 40–50 cm hoch.
Eignet sich bestens als Gründüngung, als Feldumrandung von Mais und die geernteten Körner als eine
wertvolle Nahrungsergänzung. Aussaatmenge: 500 g/a. Zur Begrünung. Saattiefe: ca. 1 cm.
Vermehrer: SR
Blühstreifenmischung / Insektenbüffet – Art. Nr. D490
Einjährige, kostengünstige Blühstreifenmischung mit Insektenfutterpflanzen, speziell für Erwerbsgartenbaubetriebe (Bestandteile: Buchweizen, Phazelie, Sonnenblumen, Borretsch, Lupine, Alex. Klee,
Pers. Klee, Saatwicke, Seradella, Herzgespann, Dill, mauretanische Malve. Änderungen vorbehalten).
Mischung ohne Kreuzblütler. Leguminosen sorgen für gute Stickstoffanreicherung und damit guten
Vorfruchtwert. Schnellwachsende Sorten sorgen für frühzeitige Bodenbedeckung, dadurch gute Unkrautunterdrückung. Aussaatmenge: 300 g/a.
eigene Mischung
Gründüngung für gärtnerische Flächen. Beachten Sie bitte die Einheiten im Preisteil.
Wir beziehen die Gründüngungssaaten aus ökologischem Anbau von führenden Anbietern für Öko-Gründüngungssaaten. Das Saatgut wurde
fast ausschließlich auf Flächen erzeugt, die darüber hinaus von einem der folgenden Verbände anerkannt sind: Bioland, Demeter, Naturland,
Bio Siusse (Schweiz) und Ernte-Verband (Österreich). Eine Deklaration der Anbauverbände bezogen auf einzelne Saatgutpartien ist derzeit nicht
möglich. Wir bieten das Saatgut als Ökosaatgut nach der EU-VO 834/2007 an.
bingenheimer saatgut 69
Kräuter
Kräuter
Überblick
Art.
Nr.
einjährig
Art
Botanischer Name
K8–
K17
K15
K16
K18
K20
K22
K25
K30
K31
K32
K35
K38
K40
K45/
K45N
K46
K80
K50
K51
Basilikum
(verschiedene Varietäten)
Bohnenkraut
Berg-Bohnenkraut
Borretsch
Dill
Tetra Dill
Kümmel
Kerbel
Koriander
Gewürzfenchel
Kultursauerampfer
Lavendel
Liebstock
Majoran
Ocimum sp.
•
Satureja hortensis
Satureja montana
Borago officinalis
Anethum graveolens
•
Carum carvi
Anthriscus cerefolium
Coriandrum sativum
Foeniculum vulgare
Rumex acetosa
Lavandula officinalis
Levisticum officinale
Origanum majorana
•
•
•
•
Dost, Wilder Majoran
Oregano
Pimpinelle
Russischer Estragon
Origanum vulgare
Origanum heracleoticum
Sanguisorba minor
Artemisia dracunculus
K58
K61
K63
K91
K64
K65
K70
K73
K79
K81
K90
Salbei
Schnittlauch
(verschiedene Varietäten)
Schnittknoblauch
Schwarzkümmel
Speisechrysantheme
Thymian
Ysop
Winterkresse
Brunnenkresse
Zitronenmelisse
Salvia officinalis
Allium schoenoprasum
Allium tuberosum
Nigella sativa
Chrysanthemum coronarium
Thymus vulgaris
Hyssopus officinalis
Barbaraea praecox
Nasturtium officinale
Melissa officinalis
zweijährig
TKM (g)
Saatgutbedarf bei
Direktsaat (g/100m²)
Saatgutbedarf
für 1000
Pflanzen (g)
1,0–1,7
40–50
3–4
0,4–0,6
0,3–0,5
16–22
1,2–2,3
50–60
50–70
250
80–120
2
2,5–3,0
1,1–2,3
10–17
3,5–8,5
0,8–1,3
0,7–0,9
2,4–3,6
0,12–0,18
60–100
40–60
80–100
60–80
200
20
50–80
50–80
8
•
•
•
0,1
0,05–0,13
7–11
0,2-0,35 g
40–50
40–50
300
30–40
1
1
15
1
•
•
7,5–9
0,8–1,5
50–80
60–100
15
0,5–2
•
3
1,9–2,7
2,4–2,7
0,25–0,3
0,9–1,2
1,0–1,2
0,25
0,5–0,7
500
150–200
100–120
50–70
40–60
40–50
30
10
5
mehrjährig
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Petersilie (G310-G313) und Schnittsellerie (G409) finden Sie unter der Rubrik Gemüse.
Saatscheiben
Für ausgewählte Kräuter bieten wir Saatscheiben für größere Abnahmemengen an. Sie ermöglichen eine schnelle und
exakte Kornablage bei sehr geringem Aufwand. Empfohlen
für Direktvermarkter, die ihr Sortiment mit frischen Topfkräutern erweitern wollen. Aufgrund der einfachen Handhabung eignen sich die Scheiben auch für Einrichtungen
mit betreuten Menschen. Die Scheiben haben einen Durchmesser von 10 cm und sind von der Kornanzahl passend für
11er/12er Töpfe. Die Artnamen sind auf die Scheiben aufgedruckt, so dass es zu keiner Verwechslung kommen kann.
70 bingenheimer saatgut
3
8–10
10
3
2
8
0,6
1
2
3–4
Ca. 0,5
3
Kräuter
Preise S. 138–139
Saatgutbedarf
für 1000 Töpfe
(g)
20
Reihen- und
Pflanzabstand (cm)
Saattiefe (cm)
Aussaattermin
Besonderheiten
30 x 25 bis
40 x 25
30 x 25
30 x 25
30 x 30 bis 30 x 40
30 x 5–10
0,3–0,5
Voranzucht ab April, ab Mai ins Freiland
Lichtkeimer, sehr wärmebedürftig
flache Ablage
flache Ablage
0,5–1
2–3
ab April bis Juli
Voranzucht ab März empfohlen
April bis Juni
ab April ins Freiland bis Juli
Lichtkeimer
Lichtkeimer
20
15–20
4
40
4
30 x 10
30 x 5–10
30 x 10
30 x 25
30 x 25
30 x 25
40–50
30 x 25
1–2
flache Ablage
1–2
1–2
0–5
flache Ablage
1–2
flache Ablage
Voranzucht ab März, sonst April bis Juni
März bis Juni
ab März bis April
ab März bis April
Voranzucht ab Anf. April
ab Februar zur Voranzucht
ab März zur Voranzucht
April bis Mai
Wird häufig im ersten Jahr als Untersaat gedrillt
Lichtkeimer, feucht halten
Drillen
Frostempfindlich, Endstand 20–30 Pflanzen/m²
Lichtkeimer
Wechseltemperaturen zur Keimung
Kulturnutzung 3 bis 4 Jahre
Lichtkeimer, wärme- und feuchtebedürftig
3
3
80
5-6
30 x 25
30 x 25
30 x 25
40 x 30
flache Ablage
flache Ablage
1
flache Ablage
Lichtkeimer, Bienenpflanze
80
20
30 x 25
30 x 25
1,5
2–2,5
60
30 x 25
30 x 25
30 x 25
30 x 25
30 x 25
30 x 5–10
30 x 10
30 x 25 bis 40 x 25
2
1
flache Ablage
flache Ablage
flache Ablage
flache Ablage
flache Ablage
flache Ablage
ab Februar zur Voranzucht
ab Februar zur Voranzucht
ab März
Voranzucht ab März zur Pflanzung ab
Mitte April bis Ende Mai
ab März zur Voranzucht
Voranzucht ab Februar, ab März bis Juli
ins Freiland
März bis August
ab Ende April
Ganzjährig, Direktsaat ab April
Voranzucht ab Mitte März
Voranzucht ab Mitte März
Juli bis September
Ganzjährig als Topfkultur im Gewächshaus
Voranzucht ab Mitte März
10
150
20
45
6
10
5–10
6
Ca. 100 Korn / lfm.
Dunkelkeimer
Lichtkeimer, Bienenpflanze
Benötigt gute Wasserversorgung
Voranzucht empfohlen
Lichtkeimer
Voranzucht empfohlen, Bienenpflanze
Kann mit Abdeckung überwintern.
Feucht halten
Lichtkeimer, Jungpflanzen sind frostempfindlich
Für folgende Sorten können wir Saatscheiben anbieten:
Sorte
Buschbasilikum
Basilikum großblättrig
Roter Basilikum
Bohnenkraut
Kerbel
Koriander
Art. Nr.
K8
K11
K12
K15
K30
K31
Sorte
Majoran
Schnittlauch Gonzales
Thymian
Zitronenmelisse
Grüne Perle (Krause Petersilie)
Einfache Schnitt (Glatte Petersilie)
Salatrauke
Art. Nr.
K45
K63
K70
K90
G311
G312
G480
Die Preise und Abnahmemengen finden Sie im Preisteil zu den Kräutern.
Eine kurze Anbauanleitung liegt jeder Bestellung bei.
bingenheimer saatgut 71
Kräuter
Basilikum
Für alle Basilikum-Varietäten gilt:
Gewürz- und Heilpflanze, wärmebedürftig und frostempfindlich. Viel Regen und Temperaturen unter 8 °C verursachen Blattverfärbungen. Voranzucht für Freilandanbau ab Mitte April, in kleinen Büscheln pikieren. Direktsaat ab Mitte Mai möglich,
jedoch Jungpflanzenanzucht empfohlen. Flache Ablage, Lichtkeimer. Ernte vor und zu Blühbeginn, TKM 1,0–1,7 g; Direktsaat
40–50 g/100 m², bei Vorkultur 3–4 g/1000 Pflanzen bzw. 20 g für 1000 Töpfe. Achtung: Schnecken lieben Basilikum.
Buschbasilikum Ocimum basilicum var. minumim – Art. Nr. K8
Sehr kompakt, verzweigt mit kleinen Blättern, sehr spät blühend, gut geeignet für Topfkultur. Pflanzabstand ca. 25 x 25 cm.
b-d EHZ | Vermehrer: SEK
Basilikum mittelgroßblättrig Ocimum basilicum – Art. Nr. K10
Einjährig, ca. 30 cm hoch. Mittelgroßblättrige Form vereint gutes Aroma mit ausreichend starkem vegetativem Wuchs. Schöne Pflanzen für
Topfkräuter. Pflanzabstand ca. 30 x 25 cm.
Vermehrer: SEK, SR
Basilikum großblättrig Ocimum basilicum – Art. Nr. K11
Typ Genoveser; großblättrige Form, starker Wuchs, sehr gutes Aroma. Bestens geeignet für Bundwarenproduktion und Verarbeitung. Pflanzabstand ca. 30 x 25 cm.
b-d EHZ | Vermehrer: SEK
Basilikum rotblättrig Ocimum basilicum – Art. Nr. K12
Rot-braunes, dekoratives, aromatisches Basilikum. Sehr ansprechend auch im Bund. Im Anbau etwas
empfindlicher als grünes Basilikum.
Vermehrer: BOL, SR
Zitronenbasilikum Ocimum americanum – Art. Nr. K13
Nach Zitrone schmeckendes Basilikum; sehr aromatisch; für Tee und Salate; frisch und getrocknet.
Vermehrer: SR
Zimtbasilikum Ocimum basilicum var. cinnamomum – Art. Nr. K14
Angenehmes Aroma. Verbindet Zimt und Basilikum zu einem einzigartigen Duft- und Aromabouquet. Bildet große Blätter. Durch die kleinen
violetten Blüten auch sehr dekorativ in Blumenbeeten.
72 bingenheimer saatgut
Vermehrer: BOL, SRD
Kräuter
Thai Basilikum Ocimum basilicum – Art. Nr. K17
Niedrig wachsendes Basilikum mit grünen, leicht violett angehauchten mittelgroßen Blättern. Dunkelviolette Stängel und rosa-lila Blüten machen das Thai-Basilikum auch zu einer hübschen Zierpflanze
für warme Lagen. Süßer, an Anis erinnernder Geschmack.
Vermehrer: BOL
Bohnenkraut ‚Saturn‘ Satureja hortensis – Art. Nr. K15
Einjährig; Höhe: bis zu 50 cm hoch wachsend; Direktsaat möglich; Ernte kurz vor der Blüte. TKM
0,4–0,6 g; Direktsaat 50–60 g/100 m². Für eine durchgehende Ernte satzweise anbauen. Auch als
Zweitfrucht mit Aussaat Juli rentabel.
b-d EHZ | Vermehrer: KBH
Berg-Bohnenkraut Satureja montana – Art. Nr. K16
Mehrjährige Gewürz- und Heilpflanze, Lichtkeimer; einzeln oder in kleinen Büscheln (2–3 St.) pikieren; Höhe 50 cm; TKM 0,3–0,5 g; Pflanzabstand
50 x 40 cm.
Vermehrer: ROS, WH
Borretsch Borago officinalis – Art. Nr. K18
Frisch zu verwendende Gewürzpflanze; einjährig; Höhe 80 cm; blau blühend; Direktsaat sowie zur
Topfkultur geeignet. Ernte der jungen Blätter. TKM 16,0–22,0 g; Direktsaat 250 g/100 m²; 150 g/1000
Töpfe; Reihenabstand mind. 30 cm. Gute Futterpflanze für Insekten.
Vermehrer: MID, RGP, ROS, WB
Dill Anethum graveolens – Art. Nr. K20
Zur Produktion von Dillspitzen, Bundware und Körnerdill. Höhe bis zu 100–120 cm, Sommeraussaaten
gehen schnell in die Blüte. Ab April direkt ins Freiland. TKM 1,4–2,2 g; Direktsaat 80–120 g/100 m²;
für Dillspitzen höhere Aussaatstärken (bis 400 g) und engerer Reihenabstand möglich; bei Vorkultur
3 g/1000 Pfl., 20 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 30 cm, Saattiefe 2–3 cm.
Vermehrer: MIC, NHO
Tetra Dill Anethum graveolens – Art. Nr. K22
Einjährig; dichtlaubiger als K 20; viel Blattmasse, besonders geeignet für Bundware; Aussaat und Gebrauch wie K 20. Auch zum Treiben geeignet.
TKM 1,4–2,2 g; Saatgutbedarf und Reihenabstand wie K 20.
Vermehrer: BOL, JOJ, MTB, ROS
bingenheimer saatgut 73
Kräuter
Kümmel Carum carvi – Art. Nr. K25
Ein- bis zweijährige Gewürzpflanze, kräftiger, herber Geschmack, appetitanregend und verdauungsfördernd. Höhe 90–120 cm, anspruchslos,
gedeiht auf tiefgründigen, gut mit Kalk und Humus versorgten Böden besser, unempfindlich gegen Frost. Aussaat April/Mai bis später Juni; als
Untersaat geeignet; bei Vorkultur Aussaat März–Mai. TKM 2,5–3,0 g; 60–100 g/100 m²; bei Vorkultur 8 g/1000 Pfl.; Reihenabstand 30 cm, in der
Reihe 5 cm; Saattiefe: 1–2 cm.
Vermehrer: WK
Kerbel, Verena Anthriscus cerefolium – Art. Nr. K30
Einjährig, mehrere Aussaaten im Jahr; zu Frühjahrssuppen und Salat. Höhe 30 cm, Frühjahrsanbau
möglich, Aussaat ab Juni empfohlen (unterdrückt die Blütenbildung). Mehrere Schnitte möglich. TKM
1,1–2,3 g; 40–60 g/100 m², 45 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 25 cm, Pflanzabstand 5 cm oder in Doppelreihen: 10–15 cm zwischen den Doppelreihen und 30–40 cm zwischen zwei Doppelreihen. Für die
erste Ernte im Frühling ist ab Ende Juli Aussaat. Auch zur Überwinterung möglich (Saattiefe: 1,5–2 cm).
b-d EHZ | Vermehrer: KBH, KIF, ROS
Koriander Coriandrum sativum – Art. Nr. K31
Einjährig; frisches Grün in Suppen, zu Fleischgerichten oder die Samen gemahlen, auch zu Gemüse wie Rote Rüben. Höhe 40–60 cm, bevorzugt leichte, durchlässige Böden. Ab März/April Direktsaat; langsame Jugendentwicklung. TKM 10,0–17,0 g; 80–100 g/100 m²; bei Vorkultur
8–10 g/1000 Pfl.; Reihenabstand 30–50 cm, Saattiefe: 1–2 cm.
Vermehrer: PHS, ROS
Gewürzfenchel Foeniculum vulgare – Art. Nr. K32
Ein- bis zweijährig, frostempfindlich, über Winter abdecken; frisches Grün in der Küche; Samen reifen sehr spät aus; Direktsaat, Aussaat ab
März/April, langsame Jugendentwicklung. Höhe bis 200 cm, Vorkultur empfohlen. Verwendung als Magen- und Babytee. TKM 3,5–8,5 g; 60–
80 g/100 m², bei Vorkultur 10 g/1000 Pfl., 20 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 40–50 cm.
Vermehrer: PHS, RGA
Kultursauerampfer Rumex acetosa – Art. Nr. K35
Mehrjährig; im Frühjahr die jungen frischen Blätter in Salate, zu Suppen, Kräutermix; blutreinigend
und appetitanregend. TKM 0,8–1,3 g.
Vermehrer: EWE, UB, WH
Lavendel Lavandula officinalis – Art. Nr. K38
Mehrjährig; Staude, Halbstrauch; Höhe 50–80 cm; Vorkultur empfohlen; bevorzugt trockene, kalkreiche, leichte, durchlässige Standorte auch in mittleren Höhenlagen; Heil- und Duftpflanze. Aussaat für
die Jungpflanzenanzucht Anfang bis Mitte Februar im Gewächshaus; Wechseltemperatur bricht Keimruhe (20–30 °C). Pikieren, langsame Jugendentwicklung; ab Mai pflanzen. TKM 0,7–0,9; 20 g/100 m²;
2 g/1000 Pfl.; Pflanzabstand 50 x 30 cm.
Vermehrer: DHS, MF, ROS, WH
Liebstock Levisticum officinale – Art. Nr. K40
Mehrjährig; Höhe bis 200 cm; Vorkultur empfohlen; Direktsaat möglich. Kulturnutzung 3–4 Jahre, mag humosen, tiefgründigen, nährstoffreichen, feuchten Boden; Jungpflanzenanzucht ab Anfang März, Pflanzung im April; TKM 2,4–3,6; 50–80 g/100 m², bei Vorkultur 8 g/1000 Pfl.,
40 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 40–50 cm.
74 bingenheimer saatgut
Vermehrer: EWE, VH
Kräuter
Majoran Origanum majorana – Art. Nr. K45
Einjährige Gewürzpflanze; Höhe 30–50 cm; Topfkultur empfohlen, bevorzugt durchlässige, fruchtbare,
kalkhaltige und leicht erwärmende Böden; nur warme und geschützte Lagen für den Anbau auswählen,
zum Auflaufen viel Wärmebedarf sowie ausreichende Feuchtigkeit. Aussaat ab Anfang Mai; in rauen
Lagen Vorkultur im Gewächshaus, langsame Jugendentwicklung. TKM 0,12–0,18 g; 50–80 g/100 m²,
bei Vorkultur 0,6 g/1000 Pfl., 4 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 25–30 cm.
Vermehrer: SEK
Dost, Wilder Majoran Origanum vulgare – Art. Nr. K46
Mehrjährig; Pizzagewürz; schöne Bienenpflanze. Verwendung zu Tomatengerichten, Pizza u. a.; Höhe 60–90 cm; Direktsaat oder Vorkultur möglich, Lichtkeimer. Anzucht ab Februar im Glashaus bei 16 °C, ab April ins Freiland. TKM 0,07–0,1 g; 40–50 g/100 m², bei Vorkultur 1 g/1000 Pfl.,
3 g/1000 Töpfe; Pflanzabstand 50 x 30 cm.
Vermehrer: HE, PHS, VH
Oregano, griechischer Origanum heracleoticum – Art. Nr. K80
Gewürzpflanze: typisches Gewürz für Pizza und Saucen. Ertragreiche Selektion mit besonders intensivem Aroma. Mehrjährig; Höhe bis 30 cm; sonniger Standort, magerer Boden; Blüte Juli/August,
Blütenfarbe weiß–rosa. TKM 0,07–0,08 g. Pflanzung 30 x 25 cm.
Vermehrer: ROS
Pimpinelle Sanguisorba minor – Art. Nr. K50
Mehrjährig, Höhe bis 50 cm. Tee- und Gewürzpflanze, beliebt als Beigabe zu Salaten. Ernte bis in den
Herbst; bevorzugt sonnigen, trockenen, kalkhaltigen Standort. Ab März ins Freiland. TKM 7,0–11,0 g;
300 g/100 m², bei Vorkultur 15 g/1000 Pfl., 80 g/1000 Töpfe; Pflanzabstand 30 x 25 cm.
Vermehrer: EWE, RFE, SR, WH
Russischer Estragon Artemisia dracunculus – Art. Nr. K51
Russischer Estragon ist ein mehrjähriges, bis 1,50 m hohes Würzkraut, auch zum Trocknen geeignet. Lichtkeimer! Verwendet werden die Triebspitzen. Zartes Anis-Aroma.
Vermehrer: JEL
Salbei Salvia officinalis – Art. Nr. K58
Mehrjähriger, ausdauernder Halbstrauch, Gewürz- und Heilpflanze, Höhe 50–70 cm; geeignet sind
warme, windgeschützte Lagen; gute Kalkversorgung, keine Staunässe; stark humose Standorte, langsame Jugendentwicklung. Jungpflanzenanzucht ab März im Gewächshaus mit Auspflanzung ab Mai
bis Juni. TKM 7,5–9,0 g; 50–80 g/100 m², 15 g/1000 Pfl., 80 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 50–60 cm,
Pflanzabstand 30–40 cm, Saattiefe: 1,5 cm.
Vermehrer: MID, MF, PHS
bingenheimer saatgut 75
Kräuter
Schnittlauch
Für alle Schnittlauch-Varietäten gilt:
Ausdauernd, Höhe bis 60 cm, gute Wasserversorgung sollte gewährleistet sein, bevorzugt kalkhaltige, gut mit Humus
versorgte Böden; frosthart; für Topfkultur geeignet. TKM 0,8–1,5 g; 60–100 g/100 m²; 0,5–2 g/1000 Pflanzen;
20 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 30–40 cm.
Schnittlauch Schmitt Allium schoenoprasum – Art. Nr. K61
Mittelgrobröhrig. Wüchsig, mit mittelstarken, straffen Halmen. TKM 1,2 g;
Direktsaat: 8,0–12,0 kg/ha.
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Züchterin: S. Weber | Vermehrer: DHS, KBH, HIW, MF, MW
Schnittlauch Gonzales Allium schoenoprasum – Art. Nr. K63
Grobröhrig. Starkwüchsig und aufrecht; dunkelgrün; guter Ertrag. Für Treib- und Freilandanbau gleichermaßen gut geeignet. Robust gegen Rost.
b-d EHZ | Vermehrer: KEL
Schnittknoblauch Allium tuberosum – Art. Nr. K91
Mehrjährige Zwiebelpflanze, deren flachrunde Blätter wie Schnittlauch laufend geerntet werden können. Sehr robust, auch gegen Rost. Der Geschmack ist mild-aromatisch, zwischen Schnittlauch und
Knoblauch.
Vermehrer: ROS
Schwarzkümmel Nigella sativa – Art. Nr. K64
Einjährig; mattschwarze kantige Samen mit spezifischem Geschmack, scharf-würzig für Brot und Käse. Echter Schwarzkümmel, für Brot, Käse
und türkisches Fladenbrot. Alte Heil- und Gewürzpflanze. Höhe bis 60 cm, Blüte Juni/Juli. TKM 1,9–2,7 g; 150–200 g/100 m², Reihenabstand
25–30 cm.
Vermehrer: ROS
Speisechrysantheme Chrysanthemum coronarium – Art. Nr. K65
Einjährig; Gewürzbeigabe, intensiver Geschmack. Höhe bis 100 cm, Schnitthöhe als Gemüse: 10–25 cm.
Mehrmalige Ernte möglich durch Ausbildung neuer Seitentriebe aus den Blattachseln. Topfkultur möglich. Anbau ähnlich wie Spinat, speziell für Frühjahrsanbau geeignet; ganzjährige Aussaat möglich,
Direktsaat ab April. TKM 2,4–2,7 g; Reihenabstand 25–30 cm, in der Reihe 10–15 cm.
Vermehrer: KBH, MF
Thymian, Deutscher Winter Thymus vulgaris – Art. Nr. K70
Heil- und Gewürzpflanze. Unentbehrlich für die mediterrane Küche, aber auch als Hustentee, frisch
oder getrocknet. Ausdauernder immergrüner Halbstrauch; Höhe bis 30–40 cm; bevorzugt leichte,
kalkhaltige Böden, verträgt aber auch schwerere Böden solange sie nicht zu feucht sind. Um Auswinterungsverluste zu vermeiden, nicht zu tief schneiden; evtl. abdecken; trockenheitstolerant; Direktsaat
schwierig, jedoch möglich. Für Topfkultur geeignet. TKM 0,25–0,3 g; 50–70 g/100 m², 1 g/1000 Pfl.,
6 g/1000 Töpfe; Pflanzabstand 40 x 30 cm.
76 bingenheimer saatgut
Vermehrer: ROS, SR
Kräuter
Ysop Hyssopus officinalis – Art. Nr. K73
Gewürz- und Heilpflanze, ausdauernder Halbstrauch; frisch und getrocknet mit Blüten in Fleisch- und Gemüsegerichten, Rohkost und Salaten; würziger Tee; Geschmack herb und säuerlich. Höhe 60–100 cm, Blütenfarbe vorwiegend violettblau, selten rosa oder weiß; Direktsaat bei
feuchtwarmer Witterung möglich, Jungpflanzenanzucht empfohlen, langsame Jugendentwicklung. Nutzung drei bis vier Jahre. TKM 0,9–1,2 g;
40–60 g/100 m², 2 g/1000 Pfl., 10 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 40–60 cm, 30–40 cm in der Reihe.
Vermehrer: BOL, VH
Winterkresse Barbaraea praecox – Art. Nr. K79
Gewürzpflanze mit kresseartigem Geschmack. Zweijährige Staude; Höhe bis 80 cm; verträgt Sonne
bis Halbschatten; Kohlgewächs; je trockener der Standort desto schärfer; Ernte vor der Blütenbildung;
auch für ungeheizte Gewächshäuser geeignet; Aussaat im August, Ernte bis in das nächste Jahr bis zur
Blüte. Gefiederte Blätter, goldgelbe Blüten; feuchte, nährstoffreiche Erde. Blütezeit April bis Juni, Ernte
der Samen ab Juli. Im Winter abdecken. TKM 1,0–1,2 g.
Vermehrer: SRD
Brunnenkresse Nasturtium officinale – Art. Nr. K81
Frischgrünes, rundblättriges Würzkraut. Normalerweise Kultur in fließendem Wasser, Brunnenkresse kann aber auch mit gleichmäßiger Feuchtigkeit in Erde kultiviert werden. Besonders für Topfkultur geeignet. Rettich-/meerrettichähnliches Aroma und hohe Vitamingehalte. Verwendet
werden die frischen Triebspitzen für Salate, Quark oder auf Brot.
Vermehrer: BOL
Zitronenmelisse Melissa officinalis – Art. Nr. K90
Heil- und Gewürzpflanze, Teepflanze. Ausdauernd; Höhe bis 90 cm; bevorzugt nährstoffreiche, nicht zu
trockene warme Böden, gerne lehmigen Sand oder sandige Lehmböden mit guter Humusversorgung
und Struktur, keine Staunässe; nebelige Niederungen vermeiden; Halbschatten oder sonnige Lagen;
Direktsaat nicht zu empfehlen; in rauen Lagen Winterschutz, Topfkultur empfehlenswert. Lichtkeimer.
Jungpflanzenanzucht ab Mitte März, Pflanzung ab Anfang Mai, Herbstpflanzung bis Mitte September;
Jungpflanzen sind frostempfindlich; Jungpflanzenbedarf 50.000 bis 60.000 Pfl./ha. TKM 0,5–0,7 g;
10 g/100 m², 3 g/1000 Pfl., 6 g/1000 Töpfe; Reihenabstand 50–60 cm, in der Reihe 30–40 cm.
Vermehrer: DHS, ROS, WH
bingenheimer saatgut 77
Blumen
Unser Blumensortiment im Überblick
Hinweis zu unserem Blumensortiment
Bei der Auswahl unserer Blumen lassen wir uns von dem Bild eines ökologischen Bauerngartens inspirieren. Hier sollen
Insekten Blüten, die reich mit Pollen und Nektar gefüllt sind, finden. Aber auch klassische, teils gefüllte Schnittblumen
gehören dazu, die im Strauß durch ihre Blütenfülle ganz besonders gut wirken. Nicht in unserem Sortiment sind Pflanzen, die zwar große und farbenfrohe Blüten haben, aber eben oftmals keine Nahrung mehr für Bienen, Hummeln und
10-15
B112
Amaranthus tricolor
Surinamischer Fuchsschwanz
10-15
B119
Antirrhinum majus
Löwenmäulchen (hohe Mischung)
25-30
B119b
Antirrhinum majus
Löwenmäulchen (niedrige Mischung) 25-30
NEU! B118
NEU! B588
Antirrhinum majus
Löwenmäulchen ‚Black Prince‘
25-30
Arctotis venusta
Anmutiges Bärenohr
20
B122
Asarina scandens
Kletterlöwenmäulchen
8-12
B130
Calendula officinalis
Ringelblume (Mischung)
25-30
B130a
Calendula officinalis
Ringelblume (orange)
25-30
B135
Callistephus chinensis
Sommeraster
20-25
B136
Callistephus chinensis
Sommeraster, gefüllt
20-25
Callistephus chinensis
Prinova
10-15
Callistephus chinensis
Biedermeier
20-25
Callistephus chinensis
Paeonienaster
20-25
Carthamus tinctorius
Färberdistel
20-30
B145
Centaurea cyanus
Kornblume (blau)
30
B146
Centaurea cyanus
Kornblume (Farbmischung)
30
B164
Chrysanthemum segetum
Gelbe Wucherblume
10
B164a
Chrysanthemum carinatum
B175
Clarkia elegans
B178
NEU! B572 B577
B578 !
U
E
N
B584
NEU! B585 B587
NEU! B589
•
•
•
••••
••••
•
••
•
• bis •
•
••••
••••
••••
••
••••
••
••
••
vorwiegend
•
Bunte Wucherblume
10
Mandelröschen
20-25 vorwiegend
Cleome spinosa
Spinnenpflanze
4-6
•
B180
Convolvulus tricolor
Aufrechte Winde
10
B185
Coreopsis tinctoria
Schöngesicht
16-20
B190
Cosmos bipinnatus
Cosmea
6-9
NEU! B193
Cosmos bipinnatus
Weiße Cosmea
6-9
B192
Cosmos sulphureus
Orange Cosmea
8
B200
Delphinium ajacis
Lanzenrittersporn (Farbmischung)
16
B201
Delphinium ajacis
Lanzenrittersporn (blau)
16
B461
Echium vulgare
Natternkopf
20-30
B235
Eschscholtzia californica
Goldmohn
20-25
B260
Gilia capitata
Sperrkraut
20-25
Sperrkraut (dreifarbig)
16-20 Rand dunkelviolett, innen
weiß
B260a Gilia tricolor
78 bingenheimer saatgut
••••
•
••••
•••
••
Strahlenkränze
••
•••
•
•
Mischung •
••
•
•
Mischung •
••••
•
•
Insekten-/
Bienenweide
Gartenfuchsschwanz
Rank-/Kletterpflanze
Amaranthus hypochondriacus
Trockenblume
B111
Einzelstellung
50
Balkon, Gefäße
Name
Kornrade
Schnittblume
Art. Nr. Botanischer Name
B110
Agrostemma githago
Blütenfarbe
Pflanzen
pro m²
Einjährige Sommerblumen
Blumen
März-Juni
Blüte
Pflanzung
Direktsaat
Voranzucht
Höhe (in cm)
Saatgutbedarf
1000 Pflanzen
Heilpflanze
Essbare Blüten
Art. Nr.
B110
Duftpflanze
Co. Auch bei den Farben setzen wir eher auf Natürlichkeit – in der Tradition der Bauerngärten. Die Verbindung von
Vielfalt, Nützlichkeit und Schönheit charakterisieren diese Form des Gartens. So entstanden und entstehen jedes Jahr
wieder neu intakte Ökosysteme, in denen auch Nützlinge die notwendige Nahrung finden. Wie schön, dass diese Nützlichkeit auch unsere Seele anspricht: lassen wir uns berühren von der Ausstrahlung nützlicher Blumen.
15 g
50-80
Juli-Sept
B111
2g
100
Apr
Mai
Juli-Sept
B112
2g
80-90
Apr
Mai
Juli-Sept
B119
0,5 g 60
März-Apr
Apr-Mai
Juli-Okt
B119b
0,5 g 30
März-Apr
Apr-Mai
Juli-Okt
B118
0,5 g 30
März-Apr
Apr-Mai
Juli-Okt
B588
0,5 g 60
Apr
Mai
Juni-Okt
B122
0,5 g bis 200
März
Mai
Mai-Okt
B130
20 g
30-60
B130a
20 g
60
B135
5g
50
März
Mai
Juli-Nov
B136
5g
50
März
Mai
Juli-Nov
B572 B577
B578 B584
B585 B587
B589
5g
50
März
Mai
Juli-Nov
5g
50
März
Mai
Juli-Nov
5g
50
März
Mai
Juli-Nov
50 g
60-80
Mitte Apr-Anf. Juni
Mitte Juni-Aug
B145
17 g
50-90
März-Juni; Aug-Sept
Juni-Sept
B146
17 g
50-90
März-Juni; Aug-Sept
Juni-Sept
B164
10 g
30-50
Apr
Juli-Okt
B164a
10 g
30-50
Apr
Juli-Okt
B175
1g
40-60
Ende Apr-Anf. Mai
Juni-Sept
B178
4g
90-120
B180
20 g
30-40
März-Mai
Juni-Aug
B185
5g
50-80
März-Apr
Juli-Sept
B190
10 g
Apr-Mai
Juni-Nov
B193
10 g
Apr-Mai
Juni-Nov
B192
10 g
100150
100150
40-50
Apr-Mai
Juni-Aug
B200
5g
50-100
Juni-Sept
B201
5g
50-100
AprMitte Juni; Sept
Anfang Apr-Mitte Juni
März-Aug
Juni-Okt
März-Aug
Apr
Juni-Okt
Mai
Juli-Sept
Juni-Sept
B461
6g
50-60
März-Mai
Mai-Okt
B235
3g
30-50
Apr-Anf.Juni
Ende Mai-Sept
B260
1g
30-50
Apr-Juni
Juni-Sept
B260a
1g
20-30
Apr-Juni
Juni-Aug
bingenheimer saatgut 79
10
••
•
••
•
•
•
•
bunt • •
•bunt•
••
•vorwiegend
•
B275
Helianthus annuus
Sonnenblume ‚La Torre‘
16-20
NEU! B276
B277
Helianthus annuus
Sonnenblume ‚Hella‘
20
Helianthus annuus
Sonnenblume ‚Velvet Queen‘
6-10
B596
Helianthus annuus
Sonnenblume ‚Sunspot‘
20-30
B278
Helianthus debilis
Sonnenblume, kleinblütig
5-7
B279
Helichrysum bracteatum
Niedrige Strohblume
20
B280
Helichrysum bract. monstr.
Hohe Strohblume
16
B285
Helipterum roseum
Sonnenflügel
16
B296
Iberis umbellata
Einjährige Schleifenblume
25-30 vorwiegend
B300
Ipomoea rubro-coerulea
Prachtwinde, Kaiserwinde
6-7
B310
Lathyrus odoratus
Edelwicke
20-30
B315
Lavatera trimestris
Bechermalve
6-8
B321
Leonurus sibiricus
Herzgespann
6-8
B330
Linaria maroccaria
Marokkanisches Leinkraut
16-20
B335
Linum grandiflorum
Roter Lein
25-80
B343
Malope trifida
Sommermalve
20-25
B345
Matricaria chamomilla
Kamille
20-30
B350
Nigella damascena
Jungfer im Grün
40-50
Nigella papillosa
Jungfer im Grün ‚African Bride‘
40-50
B369
Papaver rhoeas
Klatschmohn
40-50
B371
Papaver rhoeas
Seidenmohn
30-40
B390
Reseda odorata
Duftende Reseda
25
B395
Rudbeckia hirta
Sonnenhut
10-12
B396
Rudbeckia hirta
Sonnenhut, Herbstwald
10-12
B462
Salpiglossis sinuata
Trompetenzunge
20-30
B399a Salvia viridis
Schopfsalbei
25
B400
Scabiosa atropurpurea
Skabiose
25-30
B401
Silene vulgaris
Taubenkropf-Leimkraut
30-40
NEU! B414
B415
Tagetes erecta
Aufrechte Tagetes
15-20
Tagetes tenuifolia
Polsterstudentenblume
30-40
Tagetes tenuifolia
Polsterstudentenblume (Mischung) 30-40
Tanacethum parthenium
Mutterkraut
25
Tithonia rotundifolia
Mexikanische Sonnenblume
8-12
B417
Tropaeolum majus
Kapuzinerkresse (rankend)
4-6
B418
Tropaeolum majus
Kapuzinerkresse (nicht rankend)
6-8
B423
Verbena bonariensis
Patagonisches Eisenkraut
10-15
B455
Xeranthemum annuum
Papierblume
20-25
B460
Zinnia angustifolia
Buschzinnie
25-30
B463
Zinnia elegans
Zinnie ‚Carroussel‘
10-15
NEU! B351
B415a
NEU! B571
B415b
80 bingenheimer saatgut
••
•••
•
••
••
•
••
•
•••
•
•
••••
•
•
•
•
•
bunt • •
•Hochblätter
•
•Mischung
•
•
••
••
••
••
Mischung •
•
•
•
••
•••
•
••
••
••••
unscheinbar
Insekten-/
Bienenweide
Schleierkraut (weiß)
Rank-/Kletterpflanze
Gypsophila elegans
Trockenblume
B270
Einzelstellung
12
Balkon, Gefäße
Name
Atlasblume
Schnittblume
Art. Nr. Botanischer Name
B265 Godetia grandiflora
Blütenfarbe
Pflanzen
pro m²
Blumen
Blüte
Pflanzung
Direktsaat
Voranzucht
Höhe (in cm)
Saatgutbedarf
1000 Pflanzen
Heilpflanze
Essbare Blüten
Art. Nr.
B265
Duftpflanze
Blumen
2g
45-60
März-Mai
Juli-Sept
B270
2g
40-80
März-Ende Mai
Mitte Juni-Aug
B275
40 g
bis 200
Mai-Anf. Juli
Juli-Okt
B276
35 g
80-100
Mai-Anf. Juli
Juli-Okt
B277
25 g
170
Mai-Anf. Juli
Juli-Okt
B596
70 g
40-50
Mai-Anf. Juli
Juli-Okt
B278
10 g
150
B279
2g
30-40
Apr
Mai
Juli-Sept
B280
5g
80-100
Apr
Mai
Juli-Sept
B285
5g
40-50
Apr
Mai
Juli-Sept
B296
4g
25
Apr
Mai
Juli-Aug
B300
50 g
März-Apr
Mai
Juli-Sept
Mai-Anf. Juli
Juli-Okt
B315
200500
110 g 150200
10 g 50
B321
2g
B330
2g
100150
40
Apr-Juli
Juni-Aug
B335
5g
40-50
Apr-Juli
Juni-Sept
B343
5g
60-100
Ende März-Mai
Juli-Okt
B345
0,3 g 10-50
Apr-Juni
Mai-Sept
B350
5g
40-50
März-Mai; Sept
Juni-Sept
B351
5g
40-50
März-Mai; Sept
Juni-Sept
B369
0,5 g 50-60
März-Mai
Mai-Aug
B371
0,5 g 60-80
B390
5g
B395
B396
B310
Juni-Aug
Apr-Anf. Juni
Juni-Sept
Apr-Juni
Juli-Okt
März-Mai
Juni-Sept
März
Apr-Juni
Juni-Sept
1,5 g 60-80
März-Apr
Mai-Juni
Juli-Okt
1,5 g 60-80
März-Apr
Mai-Juni
Juli-Okt
B462
0,5 g 40-50
März-Apr
B399a
4g
30-50
B400
10 g
90
B401
1g
30
B414
6g
bis 100
Apr
Mai
Juli-Okt
B415
5g
30-40
März-Apr
Mai
Mai-Nov
B415a
5g
30-40
März-Apr
Mai
Mai-Nov
B571
1g
70-90
März-Juni
Mai-Juli
Juni-Okt
B415b
10 g
März-Apr
Mitte Mai-Mitte Juni
Aug-Okt
B417
Mai
Juni-Okt
B423
200
g
200
g
5g
150180
bis 200
B455
5g
30-60
B460
5g
40-50
Apr
Ende Mai-Mitte Juni
Juni-Okt
B463
10 g
ca.70
Apr
Mai-Juni
Anfang Juli-Ende Okt
B418
30-40
Apr
Mai
Juni-Okt
Apr
Juni-Okt
März-Apr
Mai
März
März-Apr
Mai
Juli-Nov
Mai-Juli
60
Apr
Mai
Juni-Okt
100
Mitte Feb-Anfang Apr
Mai
Anfang Juli-Mitte Okt
Apr-Mai
Juli-Sept
bingenheimer saatgut 81
Blumen
Viola tricolor
Kleinblütiges Stiefmütterchen
80100
Insekten-/
Bienenweide
B422
Insekten-/
Bienenweide
7-9
Rank-/Kletterpflanze
Muskatellersalbei
Rank-/Kletterpflanze
Salvia sclarea
Trockenblume
B399
Trockenblume
25-30
Einzelstellung
Bartnelke
Einzelstellung
Dianthus barbatus
Balkon, Gefäße
B210
Balkon, Gefäße
7-9
Schnittblume
Name
Marienglockenblume
Schnittblume
Art. Nr. Botanischer Name
B140
Campanula medium
Blütenfarbe
Pflanzen
pro m²
Zwei- oder mehrjährige Sommerblumen
üppige Blütenfülle
•••
•••
•
dreifarbig •
••
Art. Nr. Botanischer Name
B117
Althaea rosea
Name
Stockrose
4-6
B120
Arnica montana
Bergwohlverleih
8-12
B419
Valeriana officinalis
Baldrian
6-8
Blütenfarbe
Pflanzen
pro m²
Stauden
••••
•
••
Blumenmischungen
Art. Nr.
B562
B566
B568
B570
D490
B601
B602
B603
Name
Elfengarten
Sommerpracht
Bienenweide
Essbare Blüten
Blühstreifenmischung/
Insektenbüffet
Wildblumenmischung
für trockene Standorte
für schattige Standorte
Schmetterlingsweide
82 bingenheimer saatgut
Saatgutbedarf
für 1 m²
1g
0,5 g
1g
1-1,5 g
3g
Höhe in cm
60-80
30-50
30-80
60-80
30-150
0,3-0,5 g
0,3-0,5 g
0,3-0,5 g
-
Direktsaat
Apr-Mai
Apr-Mai
Mai
Apr-Juni
Ende Apr-Juli
Blüte
Juni-Okt
Juni-Sept
Juni-Okt
Juni-Sept
Juni-Okt
März-Okt
März-Okt
März-Okt
-
0,3 g 70
10-20
Saatgutbedarf
1000 Pflanzen
Höhe (in cm)
bis 200
2g
50
B399
1g
150200
Heilpflanze
15 g
B210
Juni
Mai-Aug
Apr-Mai
Mai-Aug
Apr-Mai
März-Juni
Juni-Juli
Mai-Aug
Aug-Sept
Feb-Juli
Blüte
Pflanzung
Mai-Aug
März-Apr
Blüte
1g
Juni-Juli
Pflanzung
B422
Apr-Juli
Direktsaat
80-120
Voranzucht
50-60
5g
Essbare Blüten
2g
B399
Duftpflanze
Direktsaat
Mai-Juli
B210
Art. Nr.
B140
Voranzucht
Höhe (in cm)
Saatgutbedarf
1000 Pflanzen
Heilpflanze
Essbare Blüten
Art. Nr.
B140
Duftpflanze
Blumen
Juli-Sept
Mai-Sept
Blumenzwiebeln
Jährlich bieten wir in „haushaltsüblichen Mengen“, eine Auswahl von über 60 Blumenzwiebel-Sorten von Tulpen, Narzissen, Krokussen, Hyazinthen und anderen Arten, nach
EU-Bio-Standard zertifiziert, an. Wenn Sie den Extra-Blumenzwiebel-Katalog nicht
schon zugesandt bekommen haben, kontaktieren Sie uns und wir senden Ihnen Mitte
Juli den aktuellen Katalog zu. Oder schauen Sie ab Ende Juli in unserem Online-Shop
nach den verfügbaren Blumenzwiebeln.
Bestellen: von Ende Juli bis Dezember
Lieferung: von Mitte September bis Dezember
Pflanzzeit: September bis Dezember
Blühzeit: Februar bis August (Sortenspezifisch)
Wenn Sie größere Abnahmemengen einer Sorte (> 200 Zwiebeln) planen, z. B. für
den Wiederverkauf, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Pfingstrosen
Zusammen mit dem Blumenzwiebel-Katalog versenden wir Mitte Juli auch einen Bestellschein mit prächtigen Demeter-Pfingstrosen. Vermehrt werden diese von Saatzucht Rose
in Erfurt. (s. Porträt S. 111)
Bestellen: Juli - Ende September
Lieferung: Ende Oktober / Anfang November
Pflanzzeit: November
Blühzeit: Mai-Juni
bingenheimer saatgut 83
Blumen
Einjährige Sommerblumen
Preise S. 139
Agrostemma githago – Art. Nr. B110
Kornrade
Wildform. Blüte rotviolett-gedämpft purpur, von Juni bis September, 50–80 cm hoch. Ab März bis Juni
an Ort und Stelle säen. Hinweis: Alle Pflanzenteile sind giftig.
Vermehrer: WK
Amaranthus hypochondriacus – Art. Nr. B111
Gartenfuchsschwanz, Amaranth
Dekorative Beet- und Kübelpflanze für sonnigen Standort. Aufrechter Wuchs, rötliche Stängel und Blattadern. Der dunkelrote Blütenstand wirkt besonders gut in Gruppen im Staudenbeet oder vor Gehölzen. Voranzucht ab April, Pflanzung und Freilandsaaten ab Mitte Mai. Blütezeit Juli bis September. Als Schnittblume
sowohl frisch als auch zum Trocknen geeignet. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: BOL
Amaranthus tricolor – Art. Nr. B112
Surinamischer Fuchsschwanz
Ein 80-90 cm hoher Amaranth mit dunkelroten Stielen und camouflage-farbenen Blättern. Blüht mit dunkelroten, halbhängenden Federn im Sommer.
Vermehrer: FLO
Antirrhinum majus – Art. Nr. B119
Löwenmäulchen (hohe Mischung)
Neue höhere Mischung der zartduftenden, beliebten Bauerngartenpflanze in vielen bunten Farben! Schöne
Schnittblume. An geschütztem Standort oft mehrjährig. Höhe: ca. 60 cm. Aussaat zur Voranzucht drinnen
im März/April. Im April/Mai an Ort und Stelle aussäen. Schnittreife, wenn im unteren Teil einer Traube 3–5
Blüten geöffnet sind, relativ schneckensicher. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: BOL, DHS, SOL
Antirrhinum majus – Art. Nr. B119b
Löwenmäulchen (niedrige Mischung)
Niedrige, bunte Mischung. Ca. 30 cm hoch; Aussaat März/April, Schnittreife, wenn im unteren Teil
einer Traube 3–5 Blüten geöffnet sind, relativ schneckensicher.
NEU!
Vermehrer: SOL, WB
Antirrhinum majus – Art. Nr. B118
Löwenmäulchen ‚Black Prince‘
Ein 40–50 cm hohes, zierliches Löwenmäulchen mit dunkelgrünen Blättern und dunkelroten, samtigen
Blüten. Blütezeit im Juli-August.
84 bingenheimer saatgut
Vermehrer: SOL
Blumen
NEU!
Arctotis venusta – Art. Nr. B588
Anmutiges Bärenohr
Wüchsige Pflanze mit graugrünen, sehr gesunden Blättern und silberweißen Körbchenblüten mit
stahlblauem Blütenboden. Höhe: ca: 40 cm. Sehr lange Blütezeit, guter Bodendecker.
Vermehrer: SOL
Asarina scandens – Art. Nr. B122
Kletterlöwenmäulchen
Zierliche wunderhübsche Kletterpflanze mit dunkelvioletten Blüten. Aussaat: ab März zur Pflanzung
im Mai, auch für Balkonkästen geeignet. Benötigt Rankhilfe, kann auch als Hängepflanze verwendet
werden. Blüte von Juni bis Oktober.
Vermehrer: DHS, WGWI, WH
Calendula officinalis – Art. Nr. B130
Ringelblume (Mischung)
Mischung gelber und oranger Töne, Aussaat von März bis August, blüht von Juni bis Oktober, 30–
60 cm hoch, reichblühende Schnittblume; Heilpflanze.
Vermehrer: KIF, MF
Calendula officinalis – Art. Nr. B130a
Ringelblume (orange)
Orangefarbene, überwiegend gefüllte Blüte, blüht von Juni bis Oktober, wird ca. 60 cm hoch. Reichblühende Schnittblume, Heilpflanze. Selektion mit hohem Flavonoidgehalt. TKM 4–13 g.
Vermehrer: KBH, KIF
Callistephus chinensis – Art. Nr. B135
Einfache Sommeraster
Viele Farben, blüht Juli bis November, Höhe ca. 50 cm. Aussaat: ab März zur späteren Pflanzung im
Mai. Schnittreife, sobald die Blüten gut geöffnet sind. Alte Bauerngartenpflanze. Geeignet für den
professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: BOL, RH, SRD, WB
Callistephus chinensis – Art. Nr. B136
Sommeraster (gefüllt)
Viele Farben, blüht Juli bis November, Höhe ca. 50 cm. Aussaat: ab März zur späteren Pflanzung im
Mai, Schnittreife, sobald die Blüten gut geöffnet sind. Alte Bauerngartenpflanze. Geeignet für den
professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: RH
bingenheimer saatgut 85
Blumen
Erfurter Freiland-Schnittblumen
Folgende Astern sind klassische, gefüllte Erfurter Freiland-Schnittblumen mit jeweils verschiedenen, klaren Farblinien. Besonders ihr aufrechter Wuchs, die stabilen Stiele und ihre lange Vasenhaltbarkeit zeichnen sie als ideale Schnittpflanze aus.
NEU!
Callistephus chinensis – Art. Nr. B572-B577
Prinova
Große, frühe Blüten. Im Vergleich zu den Biedermeier-Sorten großblumiger.
Die Bilder aller 6 Sorten auf S. 98
NEU!
Vermehrer: ROS
Callistephus chinensis – Art. Nr. B578–B584
Biedermeier
Kleine, zierliche Blüten.
Die Bilder aller 7 Sorten auf S. 98
NEU!
Vermehrer: ROS
Callistephus chinensis – Art. Nr. B585–B587
Paeonienaster
Große, runde Blüten, die an Pfingstrosen erinnern.
Die Bilder aller 3 Sorten auf S. 99
Vermehrer: ROS
Mehr zum Vermehrungsstandort Saatzucht Rose und zur Geschichte der Astern auf Seite 111.
NEU!
Carthamus tinctorius – Art. Nr. B589
Färberdistel
Schnellwachsende, kräftige Sommerblume mit gelb-orangenen, distelartigen Blüten. Auch als Trockenblume verwendbar. Wenig gestachelt. Alte Nutzpflanze zur Öl- und Farbstoffgewinnung (Saflorrot). Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: WH
Centaurea cyanus – Art. Nr. B145
Kornblume (blau)
Blaue Blüten von Juni bis September, 70 cm hoch. Aussaat: März bis Juni oder August bis September
für das nächste Jahr. Gute Schnitt-, Beet- und Rabattenpflanze, TKM 4 g. Schnittreife, sobald oberste
Blüte geöffnet.
Vermehrer: KBH, LAM
Centaurea cyanus – Art. Nr. B146
Kornblume (Farbmischung)
In weißen, rosa, blauen und violetten Farben. Blüht von Juni bis September, 70 cm hoch, Aussaat: März
bis Juni oder im September für das nächste Jahr. Gute Schnitt-, Beet und Rabattenpflanze.
Vermehrer: KIF
Chrysanthemum segetum – Art. Nr. B164
Gelbe Wucherblume
Gelbe Blüten von Juli bis Oktober, 30–50 cm, Aussaat: ab April ins Freiland. Gute Schnittblume.
86 bingenheimer saatgut
Vermehrer: PAV, RH, WH
Blumen
Chrysanthemum carinatum – Art. Nr. B164a
Bunte Wucherblume
Weiße, rote, gelbe und braune Ringe auf den Blüten; blüht von Juli bis Oktober, 30–50 cm hoch. Aussaat: ab April ins Freiland. Dankbare Schnittblume. Schnittreife, sobald Blütenkorb geöffnet.
Vermehrer: WGWI
Clarkia elegans – Art. Nr. B175
Mandelröschen
Sommerblüher; 40–60 cm hoch. Blüten lila bis lachsfarben, vorwiegend kräftige rosa Töne. Rabattenpflanze. Blüte Juni bis September. Aussaat: Direktsaat ab April bis Ende Mai.
Vermehrer: MF, RH, WH
Cleome spinosa – Art. Nr. B178
Spinnenpflanze
Weiß/rosa/violett; ca. 1 m hoch; wärmeliebend. Blüht von Juli bis September. Aussaat: April zur Pflanzung im Mai, geeignet als Einzelpflanze in Rabatten.
Vermehrer: DHS
Convolvulus tricolor – Art. Nr. B180
Aufrechte Winde
Blaue und weiße Töne mit gelbem Auge; ausdrucksstarke Blüten von Juni bis August; 30 cm hoch;
Aussaat: März bis Mai direkt. Lichtkeimer, Schnittblume.
Vermehrer: WH
Coreopsis tinctoria – Art. Nr. B185
Schöngesicht
Gelbe bis braunrote Schnittblume. 50–80 cm hoch. Aussaat: März/April; Lichtkeimer. Zur Schnittreife
müssen die Blüten gut geöffnet sein.
Vermehrer: WH
Cosmos bipinnatus – Art. Nr. B190
Cosmea
Lila, rosa und weiße Blütenfarben, von Juni bis November, 100–150 cm hoch. Aussaat April bis Mai.
Alte Bauerngartenpflanze und beliebte Schnittblume. Schnittreife, wenn die erste Endblüte gut geöffnet. Ausschneiden verblühter Pflanzenteile erhöht die Blühwilligkeit beträchtlich. Für feine, duftende
Bindereien.
NEU!
Vermehrer: JOJ, WB, WH
Cosmos bipinnatus – Art. Nr. B193
Weiße Cosmea
Reinweiße, feinlaubige Cosmea mit großen Blüten. Wuchshöhe ca. 100 - 120 cm. Geeignet für den
professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: WB,SOL
bingenheimer saatgut 87
Blumen
Cosmos sulphureus – Art. Nr. B192
Orange Cosmea
Leuchtend orange. Blüht Juni bis August; ca. 40–50 cm hoch. Aussaat: ab April.
Vermehrer: DHS, RH, WH
Delphinium ajacis – Art. Nr. B200
Lanzenrittersporn (Farbmischung)
Weiße, blaue und rosa Blüten von Juni bis September; 50–100 cm hoch. Aussaat: April bis Mitte Juni,
Schnitt wenn pro Traube 6–8 Blüten geöffnet, auch zum Trocknen sehr gut geeignet. Geeignet für den
professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: DHS, EWE, WH
Delphinium ajacis – Art. Nr. B201
Lanzenrittersporn (blau)
Vorwiegend blau blühende Farbselektion von B 200. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: WH
Echium vulgare – Art. Nr. B461
Natternkopf
Lang und reich blaublühende Pflanze. 30–60 cm hoch. Sehr gute Insektenweide für trockenere Standorte. Direktsaat im März oder im Spätsommer für frühe Blüten im nächsten Jahr.
Vermehrer: RH, SOL, UB
Eschscholtzia californica – Art. Nr. B235
Goldmohn
Zierliche Mohnart, vorwiegend mit gelben, orangefarbenen und weißen Blüten. Feines blaugrünes,
sehr dekoratives Laub. Blüte von Mai bis September. Höhe 30–50 cm, Aussaat: April bis Anfang Juni,
auch für trockene Standorte geeignet.
Vermehrer: PAV, ROS
Gilia capitata – Art. Nr. B260
Sperrkraut
Kugelige, himmelblaue Blüten von Juni bis September; 30–50 cm. Aussaat: ab April, zierliche, lang
haltbare Schnittblume. Besondere Anziehungskraft für Insekten, insbesondere Schmetterlinge.
Vermehrer: WH
Gilia tricolor – Art. Nr. B260a
Sperrkraut (dreifarbig)
Wunderschön in Mischungen. Gute Begleitpflanze zum Beispiel für Rosen. Feingliedrige Sommerblume
mit zarten, violetten Trichterblüten und dunklem Auge von Juni bis August, zweite Blüte durch Rückschnitt, 20 cm hoch. Aussaat: ab April, eine Zierde im Balkonkasten.
88 bingenheimer saatgut
Vermehrer: WH
Blumen
Godetia grandiflora – Art. Nr. B265
Atlasblume
Blüten spielen von purpur bis lachsfarben, vereinzelt weiß. Blüte von Juli bis September; 40–60 cm
hoch. Aussaat: März bis Mai. Für Sonne und Halbschatten, auf Beeten und im Topf. Dankbare Schnittblume und alte Bauerngartenpflanze.
Vermehrer: UB, WGWI, WH
Gypsophila elegans – Art. Nr. B270
Schleierkraut (weiß)
Weiße, gefüllte Blüten von Mitte Juni bis August; 40–80 cm hoch. Direktsaat möglich. Satzweiser
Anbau für Blumenbinderei. Aussaat: von März bis Ende Mai. Beliebte Schnitt- und Trockenblume.
Vermehrer: WH
Helianthus annuus – Art. Nr. B275
Sonnenblume ‚La Torre‘
Kleinblütige, reich verzweigte Sorte, die 2 m hoch wird; mit hellgelben, gelben und roten Blüten.
Blütendurchmesser: ca. 15 cm. Aussaat bis Anfang Juli möglich. Geeignet für den professionellen
Schnittblumenanbau.
NEU!
Vermehrer: WB
Helianthus annuus – Art. Nr. B276
Sonnenblume ‚Hella‘
Zierliche, kleinblumige, orangene Sonnenblume mit einer Höhe von ca. 80–100 cm und guter Verzweigung. Blütendurchmesser: ca. 10 cm. Lange, sehr aufrechte Seitentriebe und gute Vasenhaltbarkeit.
Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: PAV,WH
Helianthus annuus – Art. Nr. B277
Sonnenblume ‚Velvet Queen‘
Ein besonderer Blickfang für den Bauerngarten: viele prächtige, samtig rotbraune, essbare Blütenblätter! Höhe: ca. 1,70 m. Blütendurchmesser: ca. 20 cm. Aussaat: Voranzucht Ende April bis Mai im Haus.
Im Mai/Juni an Ort und Stelle aussäen. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: BOL, MF, WB
Helianthus annuus – Art. Nr. B596
Sonnenblume ‚Sunspot‘
Niedrig wachsende, unverzweigte Sonnenblume. Ca. 40–50 cm hoch. Leuchtende Blüten mit grüner
Mitte und großen gelben Blütenblättern. Besonders für Töpfe und Kübel geeignet, auch für Schnitt.
Aussaat für Topfkultur ab Ende März; für Direktsaat im Freiland ab Anfang Mai bis Anfang Juli.
Vermehrer: COL, DOR
bingenheimer saatgut 89
Blumen
Helianthus debilis – Art. Nr. B278
Sonnenblume (kleinblütig)
Stark verzweigt, mit vielen gelben Blüten mit dunklem Herz. Als Schnitt- oder Trockenblume. Häufiger
Rückschnitt fördert die Blüte. Wertvolle Bienenpflanze. Aussaat: Voranzucht Ende April bis Mai im
Haus. Im Mai/Juni an Ort und Stelle aussäen.
Vermehrer: BOL
Helichrysum bracteatum – Art. Nr. B279
Niedrige Strohblume
Bunte Mischung. Ca. 30–40 cm hoch. Voranzucht: ab April. Direktsaat ab Mai möglich, Blüte Juli bis
September. Schnitt, sobald 2–4 Reihen der Blütenblätter geöffnet sind. Trockenblume.
Vermehrer: WH
Helichrysum bracteatum monstrosum – Art. Nr. B280
Hohe Strohblume
Bunte Mischung. Ca. 80–100 cm hoch. Voranzucht: ab April. Direktsaat ab Mai möglich, Blüte Juli bis
September. Trockenblume. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: WB
Helipterum roseum – Art. Nr. B285
Sonnenflügel
Rosa bis weißblühend von Juli bis August; Höhe 40–50 cm. Aussaat: im April im Topf, ab Mai ins Freiland pflanzen, 25 x 25 cm. Trockenblume.
Vermehrer: WH
Iberis umbellata – Art. Nr. B296
Einjährige Schleifenblume
Vorwiegend lilafarbene Blütenschirme von Juli bis August; Höhe ca. 25 cm. Voranzucht: ab April und
auspflanzen auf 30 x 30 cm oder Direktsaat ab Mai, Sämlinge vor Erdflöhen schützen. Schnittblume.
Vermehrer: WH
Ipomoea rubro-coerulea – Art. Nr. B300
Prachtwinde/Kaiserwinde
Prächtiger Schlinger mit vorwiegend blau-violetten großen Blüten von Juli bis September; 2–5 m hoch.
Aussaat: März bis April zur Auspflanzung im Mai, robuste Art für unser Klima, gut als Sichtschutz.
Vermehrer: EWE, MF, MID
Lathyrus odoratus – Art. Nr. B310
Edelwicke
Kletterpflanze, reich blühendes Farbenspiel von Juni bis August; Höhe ca. 2 m. Direktsaat im April,
nicht zu flach säen. Gut duftende Schnittblume. Schnittreif, wenn unterste Blüte ganz geöffnet. Nur
in wenig Wasser stellen. Alte Bauerngartenpflanze.
90 bingenheimer saatgut
Vermehrer: BGH, HAH, LSA, MID, SOL, WH
Blumen
Lavatera trimestris – Art. Nr. B315
Bechermalve
Verzweigte Büsche mit rosaroten Malvenblüten; blüht von Juni bis September; Höhe 50 cm. Aussaat
an Ort und Stelle, April bis Anfang Juni. Relativ Schneckensicher. Haltbare Schnittblume. Schnitt, wenn
pro Stiel 1–2 Blüten geöffnet. Farbe zeigende Knospen blühen in der Vase nach.
Vermehrer: WB, WH
Leonurus sibiricus – Art. Nr. B321
Herzgespann
Einjährige bis 1,50 m hohe Pflanze mit verzweigten, im Querschnitt viereckigen Stielen und fein gefiederten, dunkelgrünen Blättern. Rosa- bis purpurfarbene, quirlförmig angeordnete Lippenblüten.
Bienenweide und Nektarpflanze für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, Garten- und Schnittblume
für Blumenbeet und Bauerngarten, liebt sonnige Standorte. Direktsaat ab April bis Juni, Keimdauer
2–3 Wochen; Blütezeit Juli bis Oktober.
Vermehrer: SHZ
Linaria maroccaria – Art. Nr. B330
Marokkanisches Leinkraut
Zauberhaftes Farbspiel von rot bis violett über gelb bis weiß. Zierliche, mehrfarbige, löwenmaulähnliche Blüten ab Juni bis August; Höhe 40 cm. Aussaat: April bis Juli an Ort und Stelle, sehr feine Samen,
daher flach und dünn säen. Relativ schneckensicher.
Vermehrer: WH
Linum grandiflorum – Art. Nr. B335
Roter Lein
Seidig glänzende leuchtend rote Blüten ab Juni bis September; 40–50 cm hoch; reichblühend, anhaltend. Aussaat: April bis Juli. Relativ schneckensicher.
Vermehrer: PAV
Malope trifida – Art. Nr. B343
Sommermalve
60–100 cm hoch; wunderschöne purpurfarbene Blüten, reich und lange blühend; Blütendurchmesser
ca. 8 cm. Gute Schnittblume. Aussaat: ab Ende März bis Mai ins Freiland.
Vermehrer: WH
Matricaria chamomilla – Art. Nr. B345
Kamille
Heil- und Präparatepflanze. Aussaat August oder April. Blüht Mai bis September; Höhe 10–50 cm. Lichtkeimer (Aussaaten anwalzen); TKM 0,04 g.
Vermehrer: KBH
Nigella damascena – Art. Nr. B350
Jungfer im Grün
Sommerblume mit blauen, auch rosa und weißen Blüten ab Juni bis September; Höhe 40–50 cm.
Aussaat: März bis Mai oder im September an Ort und Stelle. Schnittreife, wenn erste Blüte pro Trieb
gut ausgebildet ist. Samenstände werden für Trockengestecke verwendet. Relativ schneckensicher.
Geeignet als Trockenblume für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: PAV, ROS
bingenheimer saatgut 91
Blumen
NEU!
Nigella papillosa – Art. Nr. B351
Jungfer im Grün ‚African Bride‘
Feingliedrige, attraktive Pflanze mit großen weißen Blüten und dunkler Mitte. Höhe: ca. 40 cm. Freut
sich über einen warmen Standort. Die Samenkapseln sind als Trockenpflanze ebenfalls sehr attraktiv.
Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: PAV
Papaver rhoeas – Art. Nr. B369
Klatschmohn
Sommerblume mit großen, leuchtend roten Blüten; Höhe ca. 50–60 cm. Aussaat März bis Mai, als
Schnittblume geeignet. Für die Vase knospig schneiden. Samenstände für Trockengestecke. Relativ
schneckensicher.
Vermehrer: BOL, DHS, MID, PAV, PLW
Papaver rhoeas – Art. Nr. B371
Seidenmohn
Rot, weiß und rosafarben gemischt blühender, großblumiger Mohn, blüht den ganzen Sommer hindurch; 60–80 cm hoch. Aussaat direkt. Beim Schnitt der aufrechten Knospen kann die Entfaltung der
Blüte in der Vase beobachtet werden. Die zierlichen Kapseln finden als Trockenblumen Verwendung.
Relativ schneckensicher.
Vermehrer: WH, SR
Reseda odorata – Art. Nr. B390
Duftende Reseda
Duft- und Bienenpflanze mit unscheinbaren gelbgrün/roten Blüten an aufwärtsstehenden, pyramidalen Trauben. Blüte von Juni bis September. Aussaat: März in Kisten; ab April bis Juni ins Freiland. Höhe
20–30 cm.
Vermehrer: APH, BOL, MID, SOL
Rudbeckia hirta – Art. Nr. B395
Sonnenhut
Für Spätsommerschnitt, Gruppen und Rabatten; goldgelbe Blüten; ca. 80 cm hoch. Aussaat: März/
April zur Pflanzung ab Mai. Schnittblume. Blüte Juli bis Oktober. Schnittreife, wenn Blütenkörbe gut
geöffnet sind. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: PLW
Rudbeckia hirta – Art. Nr. B396
Sonnenhut ‚Herbstwald‘
Kräftig wachsende Rudbeckia mit innen braun-roten, außen in schönem Kontrast gelb gezipfelten
Blütenblättern. Sehr robust mit großen Blütenköpfen. Besonders lange Haltbarkeit in der Vase. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: WB
Salpiglossis sinuata – Art. Nr. B462
Trompetenzunge
Aufrechte, bis 70 cm hohe Pflanze mit 5–6 cm großen, trichterförmigen Blüten und kräftigen Stielen.
Schönes Farbspiel von rot bis blau-violett, mit gelber Flammung. Besonders für gut versorgte Gartenböden und sonnige Lagen. Anzucht ab März mit Pflanzung Mai oder Direktsaat Mai. Gute Schnittblume.
92 bingenheimer saatgut
Vermehrer: SOL
Blumen
Salvia viridis – Art. Nr. B399a
Schopfsalbei
Schmückende rosa und violette Hochblätter von Juni bis Oktober; Höhe 30–50 cm. Ab April Direktsaat,
Schnittblume. Pflanze blüht nach Rückschnitt noch mehrmals nach. Relativ schneckensicher.
Vermehrer: WH
Scabiosa atropurpurea – Art. Nr. B400
Skabiose
Sommer- und Schnittblume; ca. 90 cm hoch; schöne Farbmischung in purpur, rosa und weiß. Voranzucht: März/April. Ab Ende April Direktsaat. Blüte von Juli bis November. Zum Schnitt sollten die
Blütenköpfe halb geöffnet und gut durchgefärbt sein.
Vermehrer: MF, MID
Silene vulgaris – Art. Nr. B401
Taubenkropf-Leimkraut
Niedere kriechende Pflanze mit leuchtend purpurfarbenen Blüten Mai bis Juli/August. Aussaat: ab
März ins Freiland.
NEU!
Vermehrer: WH
Tagetes erecta – Art. Nr. B414
Aufrechte Tagetes
Attraktive, reichblühende Tagetes mit gesundem Laub. Höhe: ca. 80 cm. Die stark wachsende Beetpflanze hat schöne, rote, gelbgeränderte Blüten bis in den Herbst.
Vermehrer: RH
Tagetes tenuifolia – Art. Nr. B415
Polsterstudentenblume
Zierliche, gelbe Blütenpolster von Mai bis November. Aussaat: März/April zur Pflanzung im Mai. Höhe
30–40 cm.
Vermehrer: EWE, RH
Tagetes tenuifolia – Art. Nr. B415a
Polsterstudentenblume (Mischung)
Kleinblütige Tagetes, reiches Farbenspiel von zitronengelb über orange und rotbraun in vielen Variationen; 30–40 cm hoch. Aussaat: März bis
April im Topf. Pflanzung am Mai auf 40 x 40 cm, Rabattenpflanze mit sehr aromatischem Geruch.
NEU!
Vermehrer: EWE, RH, WH
Tanacethum parthenium – Art. Nr. B571
Mutterkraut
Attraktive, alte Heil- und Bauerngartenpflanze mit zahlreichen, kleinen, weißen Blüten mit gelbem Blütenboden. Reiche Verzweigung. Feste Stiele und sehr gute Vasenhaltbarkeit. Eigentlich eine Staude, die in
mildem Klima auch überwintert. Lichtkeimer. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: WH
bingenheimer saatgut 93
Blumen
Tithonia rotundifolia – Art. Nr. B415b
Mexikanische Sonnenblume
Sehr dekorative, bis 1,80 m hohe Pflanze mit leuchtend orangefarbenen großen Blüten. Bevorzugt
warmen sonnigen Standort und guten Boden. Aussaat: März bis April in Töpfen, später pikieren und
erst nach Frostgefahr auspflanzen.
Vermehrer: BGH, SRD
Tropaeolum majus – Art. Nr. B417
Kapuzinerkresse (rankend)
Rankende Mischung; Ungefüllte Blüten in verschiedenen Gelb-, Orange- und Rottönen. Die Blätter und
Blüten sind essbar – sie haben einen senfkresseartigen Geschmack und bilden eine hübsche optische und
kulinarische Bereicherung für jeden Salat. Am Fuß von Obstbäumen gepflanzt halten sie Blattläuse fern.
Lockt Bienen an. Auch als Schnittblume. Die jungen, grünen Samenkapseln lassen sich als Kapernersatz in
Essig einlegen. Aussaat: März/April in Töpfe oder Ende April in Freiland. Blüte ab Juni bis zum ersten Frost.
Empfehlung: Bessere Keimergebnisse durch Brechung der Keimruhe: 5 Tage bei 5 °C vorkühlen.
Vermehrer: APH, BOL, KIF, LSA, MF, MKA, MW, SOL, SVO
Tropaeolum majus – Art. Nr. B418
Kapuzinerkresse (nicht rankend)
Wie B 417, jedoch nicht rankend. Daher ideal als Kübelpflanze im Topf oder Balkonkasten.
Vermehrer: BOL, JHA, WH
Xeranthemum annuum – Art. Nr. B455
Papierblume
Violette und weiße zarte Blüten; Trocken- und Schnittblume, auch schön im Steingarten; 30–60 cm
hoch. Aussaat: Direktsaat ab April bis Mai. Blüte von Juli bis September. Zum Trocknen schneiden,
sobald sich die Blüten öffnen. Kopfunter zum Trocknen an luftigem, kühlem Ort aufhängen.
Vermehrer: DHS, WH
Verbena bonariensis – Art. Nr. B423
Patagonisches Eisenkraut
Eine mehr als 1 m hohe, offene Pflanze mit fast kahlen, steif verzweigten Stielen und schmalen Blättern. Von Juli bis Oktober erscheinen die leuchtenden lila Blüten in kleinen Dolden an der Spitze des
Stängels. Besonderer Blickfang in Rabatten. Verträgt leichten Frost. Zur Verwendung als Tee liegen uns
keine Informationen vor. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: SOL
Zinnia angustifolia – Art. Nr. B460
Buschzinnie
Reich blühend mit gelb-braunen Farbtönen; ca. 40 cm hoch. Warme Voranzucht, auspflanzen ab Ende
Mai. Beet- und Schnittblume. Blütezeit von Juni bis Oktober. Schnittreife, wenn Staubgefäße im Blütenzentrum gut ausgebildet sind.
94 bingenheimer saatgut
Vermehrer: DHS, RH, SOL
Blumen
Zinnia elegans – Art. Nr. B463
Zinnie ‚Carroussel‘
Hochwachsende, beeindruckende Zinnie mit großen, einfachen, ungefüllten Blüten in verschiedenen
roten, orangenen, violetten und braunen Farbtönen. Feste und bis 70 cm lange Stiele. Geeignet für
den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: SOL, WB
Zwei- oder mehrjährige Sommerblumen
Preise S. 141
Campanula medium – Art. Nr. B140
Marienglockenblume
Einfache Mischung mit zartvioletten oder weißen Blüten im Juni bis Juli; Höhe 70 cm. Aussaat Mai bis
Juli, haltbare Schnittblume. Schnittreife, wenn die Blüten ausgefärbt und entwickelt, aber noch nicht
geöffnet sind. Geeignet für den professionellen Schnittblumenanbau.
Vermehrer: RH
Dianthus barbatus – Art. Nr. B210
Bartnelke
Reichblühende Farbenmischung, Blüte Juni bis Juli; Höhe 50–60 cm. Aussaat: April bis Juli, rechtzeitig
auf 30 x 30 cm auspflanzen. Schnitt, sobald erste Blüten geöffnet. Geeignet für den professionellen
Schnittblumenanbau.
Vermehrer: WH, WIT
Salvia sclarea – Art. Nr. B399
Muskatellersalbei
Rosa blühend; Aromapflanze. Aussaat: März/April. Höhe 80–120 cm. Würzig aromatisch duftend. Früher in Weinbaugebieten als Gewürz- und Heilpflanze kultiviert.
Vermehrer: VH, WH
Viola tricolor – Art. Nr. B422
Kleinblütiges Stiefmütterchen
Violett-gelb-weiß. Aussaat: Juni/Juli zur späteren Pflanzung.
Vermehrer: DHS, SHZ, WH
Stauden
Preise S. 141
Althaea rosea – Art. Nr. B117
Stockrose
Prachtmischung bis 200 cm hoch. Blüht Juli bis September. Aussaat bis Ende Mai (Keimdauer 20–30
Tage). Alte Bauerngartenpflanze für Schnitt- und Solitärpflanzung. Rückschnitt im Winter. Bitte beachten Sie, dass Althaea rosea artspezifisch sehr ungleichmäßig keimt, daher ist die Menge in der
Portionstüte großzügig bemessen.
Vermehrer: BOL
bingenheimer saatgut 95
Blumen
Arnica montana – Art. Nr. B120
Bergwohlverleih, Echte Arnika
Sonnengelbe Blüten, blüht von Mai bis August, alte Heilpflanze. Aussaat: Februar bis April; benötigt
sauren humosen Boden; TKM 1,4 g.
Vermehrer: KBH
Valeriana officinalis – Art. Nr. B419
Baldrian
Heil- und Präparatepflanze; bis 1,5 m hoch; liebt Halbschatten. Aussaat: von März bis Juni; ab Mitte
Juli Aussaat zur Pflanzung bis Ende August möglich, Direktsaat auch im August. Lichtkeimer. Pflanzabstand: 100 x 40 cm
Vermehrer: ROS
Sommerblumenmischungen
Preise S. 141
Elfengarten – Art. Nr. B562
Eine mittelhohe Mischung aus zierlichen Sommerblumen. Inhalt reicht für ca. 1 m². Mischung ganz
dünn aussäen. In der Mischung sind enthalten: Goldmohn (B 235, Eschscholtzia californica); Mandelröschen, rosa (B 175, Clarkia elegans); Cosmea orange (B 192, Cosmos suphureus); Kamille, weiß (B
345, Matricaria chamomilla); Schopfsalbei, lila/rosa, (B 399a, Salvia viridis); Schleierkraut, weiß (B 270,
Gypsophila elegans); Jungfer im Grün, blau/rosa/weiß (B 350, Nigella damascena); Sperrkraut, blau (B
260, Gilia capitata); Großes Zittergras. (Änderungen vorbehalten)
eigene Mischung
Sommerpracht – Art. Nr. B566
Diese Mischung enthält ebenfalls niedrig wachsende, aber kräftige Sommerblumen ca. 30–50 cm
hoch. Inhalt reicht für ca. 1 m². Mischung ganz dünn aussäen. In der Mischung sind enthalten: Mandelröschen, rosa (B 175, Clarkia elegans); Goldmohn (B 235, Eschscholtzia californica); Atlasblume,
rosa (B 265, Godetia grandiflora); Aufrechte Winde, blau/weiß/gelb (B180 Convolvulus tricolor); Sperrkraut, blau (B 260, Gilia capitata). (Änderungen vorbehalten)
eigene Mischung
Bienenweide – Art. Nr. B568
Komposition aus Kräutern, Duft- und Blütenpflanzensamen. Dient als Nahrungsgrundlage für Honigund Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. Ideal für kleine Freiflächen und Blüteninseln im
Garten, für sonnige bis halbschattige Standorte. Keine besonderen Ansprüche an den Boden. In der
Mischung enthalten sind: Buchweizen, Kornblume, Ringelblume, Borretsch, Dill und Phazelie.
eigene Mischung
Essbare Blüten – Art. Nr. B570
Diese Mischung enthält Ringelblume, Borretsch, Kornblume und gelbe Wucherblume. Die Mischung ist auch attraktiv für Bienen und andere
Insekten und bewährt sich auch auf dem Balkon in Kübeln. Regelmäßiges ernten, fördert die Bildung weiterer Blüten.
Erhätlich nur in Portionstüten.
96 bingenheimer saatgut
eigene Mischung
Blumen
Blühstreifenmischung / Insektenbüffet – Art. Nr. D490
Einjährige, kostengünstige Blühstreifenmischung mit Insektenfutterpflanzen, speziell für Erwerbsgartenbaubetriebe (Bestandteile: Buchweizen, Phazelie, Sonnenblumen, Borretsch, Lupine, Alex. Klee,
Pers. Klee, Saatwicke, Seradella, Herzgespann, Dill, mauretanische Malve. Änderungen vorbehalten).
Mischung ohne Kreuzblütler. Leguminosen sorgen für gute Stickstoffanreicherung und damit guten
Vorfruchtwert. Schnellwachsende Sorten sorgen für frühzeitige Bodenbedeckung, dadurch gute Unkrautunterdrückung.
eigene Mischung
Wildblumenmischungen
Preise S. 141
Wildblumenmischungen
Bei den Wildblumen sind Wildformen, die überwiegend nach Demeter-Richtlinien und Bio-Suisse-Richtlinien (entspricht
der EU-Verordnung zum ökologischen Landbau) angebaut wurden. Die Mischungen können entweder zur Neuansaat
oder zur Untersaat verwendet werden. Zur Neuansaat die Fläche umgraben, fein bearbeiten und breitwürfig aussäen.
Das Saatgut nur andrücken (z. B. mit einem Brett), aber nicht zudecken. Das Saatgut ist mit einem Saathelfer (Gesteinsmehl) gemischt, um die gleichmäßige Aussaat zu erleichtern. Saaten nicht austrocknen lassen. Die Wildblumenmischung
ist nur als Portion erhältlich. Die komplette Artenliste ist jeweils auf der Tüte angegeben.
Hinweis: Die Mischungen sind mehrjährig und viele Wildarten keimen langsam. Achten Sie in dieser Keimphase darauf,
dass der Boden nicht austrocknet. Aufgrund der langsamen Keimung kann sich auch im Boden befindlicher Beikrautsamen entwickeln. Im ersten Jahr einen Schröpfschnitt vornehmen. Im zweiten und dritten Jahr entfaltet die Mischung
ihre ganze Pracht.
Wildblumenmischung für trockene Standorte – Art. Nr. B601
Aussaat von März bis Oktober, nicht austrocknen lassen. Saatmenge 0,3 g/m². Die Mischung wird 1–2 mal pro Jahr geschnitten (im Juni/Juli und
eventuell September/Oktober). Besteht aus 34 verschiedenen Wildblumen, z. B. verschiedene Glockenblumen, Skabiosen, Schlüsselblumen u. a.
Eine Portion reicht für 5 m².
Vermehrer: SR
Wildblumenmischung für schattige Standorte – Art. Nr. B602
Aussaat möglich ab März. Saatmenge 0,3 g/m². Besteht aus 30 verschiedenen Wildblumen, z. B. Kuckuckslichtnelke, Buschwindröschen, Waldschlüsselblume, Bärlauch u. a. Eine Portion reicht für 5 m².
Vermehrer: SR
Wildblumenmischung für Schmetterlinge – Art. Nr. B603
Aussaat möglich von März bis Oktober. Saatmenge 0,3 g/m². Die Mischung sollte 1–2 mal pro Jahr geschnitten werden (im Juni/Juli und eventuell
September/Oktober). Besteht aus 28 verschiedenen Wildblumen, z. B. Wiesensalbei, Natternkopf, großblütige Königskerze u. a. Eine Portion reicht
für 5 m².
Vermehrer: SR
bingenheimer saatgut 97
Blumen
Sorten für den professionellen Schnittblumenanbau
Bunte, farbenfrohe Sträuße für den Wochenmarkt, vielfältige Blumen-Selbst­erntefelder, die
mehr als nur Gladiolen und Sonnenblumen bieten, oder haltbarer Schmuck für den Hofladen
– wir sind von unseren Kunden immer wieder darauf hingewiesen worden, dass es ein steigendes Interesse an der Vermarktung von Schnittblumen gibt. Auf den folgenden Seiten finden
Sie unser vielseitiges Sortiment mit neuen und bewährten Sorten, die sich ganz besonders für
die professionelle Schnitt-Vermarktung eignen. Eine optimale Wuchshöhe, leicht zu erntende,
feste Stiele, eine lange Vasenhaltbarkeit oder auch die Eignung zum Trocknen zeichnen diese
Arten/Sorten aus. Das Sortiment wird in den nächsten Jahren laufend erweitert – für mehr
natürliche Vielfalt in den Blumensträußen und -gestecken!
Eigenschaften und Sortenbeschreibungen entnehmen Sie bitte den vorigen Seiten.
B119
B135
B111
Gartenfuchsschwanz
Amaranthus hypochondriacus
B136
B572
Hohe Löwenmäulchen
Einfache Sommeraster
Gefüllte Sommeraster
Aster ‚Prinova‘
Antirrhinum majus
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Seite 84
B573
Seite 85
B574
Seite 85
B575
Aster ‚Prinova‘
Aster ‚Prinova‘
Aster ‚Prinova‘
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Seite 86
B577
Seite 86
B578
Seite 86
B579
Aster ‚Biedermeier‘
Aster ‚Biedermeier‘
Aster ‚Biedermeier‘
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Seite 86
B581
Seite 86
B582
Seite 86
B583
Aster ‚Biedermeier‘
Aster ‚Biedermeier‘
Aster ‚Biedermeier‘
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Seite 86
98 bingenheimer saatgut
Seite 86
Seite 86
Seite 86
B584
Aster ‚Biedermeier‘
Seite 86
B580
Aster ‚Prinova‘
Seite 86
B576
Aster ‚Prinova‘
Seite 84
Seite 86
Blumen
B585
B586
B587
B589
Paeonienaster ‚Weißer Turm‘
Paeonienaster ‚Quarz Turm‘
Paeonienaster ‚Violetter Turm‘
Färberdistel
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Callistephus chinensis
Carthamus tinctorius
Seite 86
B193
Seite 86
B200
Seite 86
Seite 86
B201
B275
Weiße Cosmea
Lanzenrittersporn
Blauer Lanzenrittersporn
Sonnenblume ‚La Torre‘
Cosmos bipinnatus
Delphinium ajacis
Delphinium ajacis
Helianthus annuus
Seite 87
Seite 88
B277
B276
Seite 88
Seite 89
B280
B350
Sonnenblume ,Hella‘
Sonnenblume ‚Velvet Queen‘
Hohe Strohblume
Jungfer im Grün
Helianthus annuus
Helianthus annuus
Nigella damascena
Seite 89
Helichrysum bracteatum
monstrosum
Seite 90
B395
B396
Seite 89
B351
Seite 91
B571
Jungfer im Grün ‚African Bride‘
Sonnenhut
Sonnenhut ‚Herbstwald‘
Mutterkraut
Nigella papillosa
Rudbeckia hirta
Rudbeckia hirta
Tanacethum parthenium
Seite 92
B423
Seite 92
B463
Seite 92
Seite 93
B140
B210
Patagonisches Eisenkraut
Zinnie ‚Carroussel‘
Marienglockenblume
Bartnelke
Verbena bonariensis
Verbena bonariensis
Campanula medium
Dianthus barbatus
Seite 94
Seite 94
Seite 95
Seite 95
bingenheimer saatgut 99
Hausgarten
Auch auf die Verpackung kommt es an!
Gerade HobbygärtnerInnen, die bei uns Saatgut in „Portionstüten“
kaufen, ist es bestimmt aufgefallen: Wir arbeiten mit zweierlei Tüten. Ausgewählte Sorten aus unserem vielfältigen Angebot, bieten
wir nämlich nicht nur über den Katalog an, sondern auch im gut
geführten Naturkostladen.
Anders wie bei den Katalog-Bestellern, die
Sorteninformationen und Bilder anhand
des Kataloges vergleichen können, sind
unsere Gärtnerkunden im Ladengeschäft
auf eine informationsreiche, bebilderte
Saatgut-Tüte angewiesen.
Auf folgenden beiden Seiten möchten wir
Ihnen diese Sorten präsentieren. Sie sind
allesamt für den Hausgarten empfohlen
und dienen somit auch Unentschlossenen
aus unserer Saatgut-Vielfalt die geeignete
Sorte für ihren Hobbygarten zu finden!
Von unseren insgesamt 370 Sorten, bieten
wir mittlerweile schon 110 in diesen soge-
nannten „bunten“ Portions-Tüten an.
Jährlich werden neue Sorten für das
Naturkostladen-Sortiment eingekleidet.
Sorteninformation
und Preise entnehmen Sie bitte
dem Katalog.
Art.-Nr. G120 Art.-Nr. G124 Art.-Nr. G132
Seite 11
Seite 12
Seite 11
Art.-Nr. G136 Art.-Nr. G139b Art.-Nr. G140 Art.-Nr. G155
Seite 13
Seite 14
Seite 14
Seite 10
Art.-Nr. G161 Art.-Nr. G175 Art.-Nr. G180 Art.-Nr. G184 Art.-Nr. G201 Art.-Nr. G210 Art.-Nr. G213 Art.-Nr. G219
Seite 10
Seite 54
Seite 38
Seite 39
Seite 15
Seite 18
Seite 20
Seite 19
Art.-Nr. G227 Art.-Nr. G230 Art.-Nr. G231 Art.-Nr. G632 Art.-Nr. G613 Art.-Nr. G248 Art.-Nr. G249 Art.-Nr. G250
Seite 21
Seite 21
Seite 22
Seite 23
Seite 37
Seite 37
Seite 22
Seite 37
Art.-Nr. G255 Art.-Nr. G258 Art.-Nr. G260 Art.-Nr. G262 Art.-Nr. G266 Art.-Nr. G270 Art.-Nr. G280a Art.-Nr. G286
Seite 50
Seite 51
Seite 51
Seite 51
Seite 52
Seite 34
Seite 28
Seite 28
Art.-Nr. G290 Art.-Nr. G291 Art.-Nr. G299 Art.-Nr. G304 Art.-Nr. G306 Art.-Nr. G310 Art.-Nr. G312 Art.-Nr. G326
Seite 30
Seite 57
Seite 57
Seite 30
Seite 49
Seite 29
Seite 56
Seite 30
Art.-Nr. G329 Art.-Nr. G332 Art.-Nr. G335 Art.-Nr. G345 Art.-Nr. G605 Art.-Nr. G367 Art.-Nr. G368 Art.-Nr. G370
Seite 24
Seite 102
Seite 40
Seite 41
Seite 41
Seite 24
Seite 25
Seite 26
100 bingenheimer saatgut
Hausgarten
Art.-Nr. G373 Art.-Nr. G379 Art.-Nr. G381 Art.-Nr. G382 Art.-Nr. G602 Art.-Nr. G610 Art.-Nr. G390 Art.-Nr. G480
Seite 45
Seite 43
Seite 44
Seite 46
Seite 45
Seite 47
Seite 35
Seite 45
Art.-Nr. G404 Art.-Nr. G412 Art.-Nr. G414 Art.-Nr. G490 Art.-Nr. G420 Art.-Nr. G422 Art.-Nr. G427 Art.-Nr. G431
Seite 31
Seite 33
Seite 36
Seite 59
Seite 59
Seite 60
Seite 59
Seite 33
Art.-Nr. G629 Art.-Nr. G435 Art.-Nr. G451 Art.-Nr. G620 Art.-Nr. G455 Art.-Nr. G599 Art.-Nr. K10 Art.-Nr. K11
Seite 61
Seite 39
Seite 55
Seite 55
Seite 63
Seite 102
Seite 72
Seite 72
Art.-Nr. K12 Art.-Nr. K15 Art.-Nr. K18 Art.-Nr. K20 Art.-Nr. K30 Art.-Nr. K45 Art.-Nr. K61 Art.-Nr. K63
Seite 72
Seite 73
Seite 73
Seite 73
Seite 74
Seite 75
Seite 76
Seite 76
Art.-Nr. K70 Art.-Nr. K90 Art.-Nr. B110 Art.-Nr. B119b Art.-Nr. B122 Art.-Nr. B130 Art.-Nr. B135 Art.-Nr. B145
Seite 76
Seite 77
Seite 84
Seite 84
Seite 85
Seite 85
Seite 85
Seite 86
Art.-Nr. B164a Art.-Nr. B190 Art.-Nr. B200 Art.-Nr. B235 Art.-Nr. B270 Art.-Nr. B275 Art.-Nr. B277 Art.-Nr. B300
Seite 87
Seite 87
Seite 88
Seite 88
Seite 89
Seite 89
Seite 89
Seite 90
Art.-Nr. B310 Art.-Nr. B315 Art.-Nr. B335 Art.-Nr. B350 Art.-Nr. B369 Art.-Nr. B399a Art.-Nr. B415 Art.-Nr. B417
Seite 90
Seite 91
Seite 91
Seite 91
Seite 92
Seite 93
Seite 93
Seite 94
Art.-Nr. B460 Art.-Nr. B562 Art.-Nr. B566 Art.-Nr. B568 Art.-Nr. B570 Art.-Nr. D10 Art.-Nr. D480 Art.-Nr. D490
Seite 94
Seite 96
Seite 96
Seite 96
Seite 96
Seite 67
Seite 102
Seite 69
bingenheimer saatgut 101
Nützliches
Jätefaust „Lucko“
„Der Mondgärtner“
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direkt an der Pflanze/Jungpflanze. Die Faust ist sehr leicht und liegt gut in der
Hand. Durch die gerundeten Ecken kann man sehr nah an die Pflanze/ Jungpflanzen
heran und sauber jäten. Von unserem Gartenbauberater Klaus Kopp wärmstens empfohlen.
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die Regeln der Biodynamik
und der Mondrhythmen im
eigenen Garten anzuwenden sind.
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„Handbuch Bio-Gemüse“
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Gemüsesorten. Preis netto: 37,29 € (zzgl. 7 % MwSt. und Versandkosten) ·
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Porträt
Die Vermehrungsbetriebe des Initiativkreises
für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem
und ökologischem Anbau
Im Folgenden werden die Betriebe des Initiativkreises vorgestellt, deren Saatgut durch die Bingenheimer Saatgut
AG vertrieben wird. Im Initiativkreis sind zur Zeit ca. 80
Betriebe zusammengeschlossen, die biologisch-dynamisches und ökologisches Saatgut vermehren. Die Mitglieder treffen sich zweimal im Jahr, um Erfahrungen in der
Saatgutvermehrung und Fragen der Zusammenarbeit zu
besprechen. Die meisten Vermehrer haben Aktien der Bin-
genheimer Saatgut AG gezeichnet und unterstreichen damit ihre Verbundenheit mit der Firma. Die Bingenheimer
Saatgut AG versteht sich als Dienstleisterin für die gemeinsame Idee von Initiativkreis und dem Verein Kultursaat e. V.
(zum Verein siehe Seite 112). Die Beteiligten wollen ein
breites Angebot an ökologischem Saatgut bereitstellen und
die Züchtung sowie den Vertrieb biologisch-dynamischer
Sorten fördern.
Gärtnerinnen und Gärtner, die an einer Mitarbeit im Initiativkreis interessiert sind, wenden sich bitte an:
Andreas Hernmarck-Wisbar (Vermehrungsberatung, Einkauf): andreas.wisbar@bingenheimersaatgut.de
Im Sortenteil des Kataloges finden Sie jeweils zu den Sorten das Kürzel des Saatgutproduzenten. Zu diesen Kürzeln sind
auf den folgenden Seiten der vollständige Name mit Adresse des Saatgutvermehrers und den Klimadaten des Standortes
angegeben.
APF Naturland
BRA Nature et Progrès
Stiftung St. Johannes, Donau-Lech-Werkstätten, Diepoldstr. 40, 86688
Marxheim. Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Die Gärtnerei
liegt auf dem zur Donau abfallenden Fränkischen Jura gegenüber der
Lechmündung auf 545 m ü. NN. Der Betrieb umfasst 4500 m² Unterglasfläche und wird seit 1989 ökologisch bewirtschaftet.
Jean-Luc Brault, Bellegard de Razes, Frankreich. Kleiner Gewächshausbetrieb mit Spezialisierung auf Saatgutvermehrung (500 m²)
in Südfrankreich. Region Aude im Pyrenäen-Vorland, mediterranes
Klima – maritim beeinflusst mit feuchtem Frühjahr und trockenheißem Sommer und Herbst. Kalkreicher, tiefgründiger Lehm.
APH Demeter
BRU Bioland
Hofgemeinschaft Arpshof, Am Schulberg 6, 21279 Dierstorf-Wenzendorf. Der Betrieb liegt am Rande der Nordheide. Sandböden mit
einem geringen Lehmanteil. Im Durchschnitt 22 Bodenpunkte, windige
Lage, maritimes Klima mit ca. 700 mm Jahresniederschlag.
Armin Brutscher, Steingrübleweg 12, 79108 Freiburg. Familienbetrieb;
seit 1984 Biolandbetrieb. Breites Gemüse-Anbauspektrum, hauptsächlich Direktvermarktung. Meist sandige Lehmböden mit 50 bis
90 Bodenpunkten. Jahresdurchschnittstemperatur 10,2 °C. 770 mm
Jahresniederschlag.
AUG EU-Bio
Augustin Deceans, Earl la Briseterie, FR 58410 Entrains sur Nohain.
120 ha-Familienbetrieb im Burgund/Frankreich; 250 m ü. NN; Kulturen: Getreide, Soja, Sonnenblumen, Luzerne, Gemüsesaatgut.
BGH Demeter
Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim, Schloßstr. 9, 61209 Echzell. Auenlandschaft in der Wetterau am Übergang zum Basalt-rücken
des Vogelsberges; Schwemmlandboden und Basaltverwitterung, toniger
Lehm; 130 m ü. NN; geschützte Lage mit 550 mm Niederschlag im Jahr.
CBE: Carmen Becker, Hannah Spätgens und Tabea Schmiedgen, Vermehrung von Roter Bete Jannis
BHO Demeter
CBE Demeter
Dr. Bernd Horneburg, Brauweg 55, 37073 Göttingen. Züchtung und
Vermehrung finden am fruchtbaren Leinetal bei Göttingen statt. Die
Böden bestehen überwiegend aus Lösslehm und haben 80 oder mehr
Bodenpunkte. Die Temperatur beträgt im langjährigen Mittel 7,5 °C
bei durchschnittlich 650 mm Jahresniederschlag.
WaldPferde-Hof, Jan Sommer und Carmen Becker, Am Weiher 6, 15374
Müncheberg. 50 km östlich von Berlin, Naturpark Märkische Schweiz.
Sandiger Lehm/ lehmiger Sand, mit durchschnittlich 30 Bodenpunkten, 500 mm Jahresniederschlag, Frühjahrstrockenheit. Rund 25 ha
Landwirtschaft, mit Gemüse, Getreide, Futterwerbung und Einsatz von
Arbeitspferden.
bingenheimer saatgut 103
Porträt
DLB: Robert Weber und Henric Lidberg bei der Radies Sorte Cherry
CHE Demeter
DLB Demeter
Gut Wulfsdorf, Christina Henatsch, Bornkampsweg 39, 22926 Ahrensburg.
Nördlich von Hamburg gelegen, lehmiger Sand.
Gärtnerei der Dorfgemeinschaft Lautenbach, Robert Weber, 88634
Herdwangen-Schönbach. Im nördlichen Hinterland des Bodensees,
600 m ü. NN, gesteinshaltiger Diluvialboden mit starker Tonüberlagerung, Westhanglage, Jahresniederschlag ca. 850–900 mm, Durchschnittstemperatur 6 °C.
COL EU-Bio
Rémi Colombet, Quartier Maltras, 26120 Chabeuil, Frankreich. 48 ha
großer Familienbetrieb, seit dem Jahr 2000 vollständig auf Bio umgestellt. Gelegen in der Region „Drôme“ im Rhônetal; mildes, trockenes
Klima, viel Wind durch den „Mistral“. Kulturen: Getreide, Körnermais,
Sonnenblumen, Bohnen, Soja, Luzerne, Gemüsesaatgut. Lehmig-kalkige Böden mit Kieseinlagen.
DAS Bioland
Pulvermühle, Dany Schmidt, 68600 Volgelsheim, Frankreich. Im Elsass gelegener vielfältiger Biobetrieb, der seit 1965 und mittlerweile
in der dritten Generation biologisch bewirtschaftet wird. 65 ha Gesamtfläche, 30 ha Gemüse, 1,4 ha unter Glas/ Folie. Eigene Jungplanzenanzucht, Sojabohnenanbau.
DOR EU-Bio
Pierre Dorant, 6 impasse Jeanne Jugan, F 49100 Angers. Nebenerwerbsbetrieb nahe Angers/Frankreich, im Loiretal gelegen. Saatgutvermehrung von Gemüse, Blumen und Gründüngungskulturen
auf 5 ha Freilandfläche und 2000 m² ungeheiztem Folientunnel mit
Insektenschutzisolation. Milder Auenlehmboden, 800 mm mittlerer
Jahresniederschlag.
DT Demeter
Dorfgemeinschaft Tennental, Gärtnerei Martinshof, Alexander Thierfelder, 75392 Deckenpfronn. Kalkverwitterungsböden, sL bis lT bei
30-50 Bodenpunkten am Schwarzwaldrand, 530 m ü. NN, raues Klima mit 700-750 mm Niederschlag.
DF Demeter
Domäne Fredeburg, Arne von Schulz, Domänenweg 1, 23909 Fredeburg.
Ca. 30 m ü. NN; Jahresniederschlag 650 mm; leicht hügelige Gegend
mit Moräne als geologischer Grundlage; Bodenart: lehmiger Sand;
Bodenzahl 36.
EWE Bioland
Erdmuthe Weißer, Oberer Bruchrand 2, 68307 Mannheim. Der Betrieb liegt in den trocken gelegten Rheinauen in einem Landschaftsschutzgebiet im Norden von Mannheim. 90 m ü. NN. Mittelschwere
humose bis humusreiche Sande, hoher pH.
DH Demeter
Dottenfelderhof, 61118 Bad Vilbel. Am Rand der Wetterau; 106-142 m
ü. NN; 600 mm Niederschlag im Jahr; Bodenpunkte 68; in Niddaaue
tiefgründige Auelehmböden, zur Terrasse hin kieshaltig; an der Terrasse teils Ranker, teils kieshaltige Parabraunerde und oberhalb degradierter Löss mit Tonkuppen; 9,4 °C Jahrestemperatur.
DHS Demeter
Dorfgemeinschaft Hohenroth, Sabine Weber, 97737 Gemünden am
Main. Ostrand des Spessart, ca. 250 m ü. NN im Gebiet der Unteren
und Mittleren Buntsandsteine, teilweise überdeckt durch Löss. Mittlerer Niederschlag: 800 mm; mittlere Jahrestemperatur etwa 7,5 °C.
104 bingenheimer saatgut
EYS Demeter
Gärtnerei von Woedtke GbR, Stef Eysermans, Burgweg 5, 71711 Murr.
Günstiges Obst- und Weinbauklima am mittleren Neckar, 230 m ü.
NN, unter 500 mm Jahresniederschlag. Lehmiger Ton auf Muschelkalk. 3 ha Freiland, 5000 m² Folienhaus kalt, 340 m² beheizbare Fläche. Marktgärtnerei mit vielfältigen Kulturen, seit 1978 biologischdynamisch bewirtschaftet.
FLD Demeter
Gärtnerei Querbeet GbR, Gerd Feldmann und Jannis Zentler, Balinger
Straße 15, 79356 Eichstetten. Im Oberrheingraben am Kaiserstuhl
gelgen, 220 m ü. NN; z. T. purer Lösslehmboden, sonst sandiger Lehm,
70-90 Bodenpunkte; ca. 700 mm Jahresniederschlag.
Porträt
FMÜ EU-Bio
GOL Demeter
Frank Müller und Anke Gay-Müller, Can Pentinet, E 17855 Montagut.
Berghof in schroffem Kalksteingebirge; Familienbetrieb; 700 m ü. NN;
600-900 mm Jahresniederschlag (ungleich verteilt, Tendenz fallend);
Sommertrockenzeit. Mittelschwere bis schwere Kalkmergelböden/
flach bis tiefgründig; pH 7,0-8,1; Südhang. 6 ha LNF , anerkannt seit
1996 EG-norm (darin einige Jahre Demeter anerkannt); 60 Ziegen, 10
Schafe, Gemüse-, Futter- und Getreidebau, Weiden und Wald (80 ha).
Gärtnerhof Oldendorf, Jan Bera, Oldendorfer Landstraße 24, 27729
Holste. Norddeutsche Tiefebene 40 km nördlich von Bremen. Humoser Sandboden auf der Geest mit 30 Bodenpunkten und 700 mm
Jahresniederschlag.
GR Demeter
Betriebsgemeinschaft Gärtnerei Röllingsen, Am Eichkamp 3, 59494
Soest. Der Gärtnerhof liegt in der Soester Börde (NRW) 120 m ü. NN,
mittelschwerer Lehmboden (Löss), 60–90 Bodenpunkte und 700 mm
Niederschlag.
GST Demeter
V.O.F. Gerbranda State, Asse Aukes, Hoarnestreek 9, NL 8856 RV Pietersbierum. Am Rande des Wattenmeers in Friesland gelegen, 0-1 m
ü. NN, ca. 750 mm Jahresniederschlag. Seeklima mit sonnigem und
trockenem Frühjahr. Bewirtschaftet werden 45 ha Ton- und Tonsandböden. Der Betrieb umfasst Ackerbau, spezialisiert auf Saatkartoffelanbau, Gemüsebau, Milchziegenhaltung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen.
FW: Diana Schnepfe betreut die Vermehrungskultur von der Buschbohne Purple Teepee
FW GÄA
Finneck-Werkstätten, Diana Schnepfe, Mühltal 9, 99636 Rastenberg.
Die Gärtnerei ist Teil einer Werkstatt für Behinderte und liegt am
Nordostrand des Thüringer Beckens. Sandige bis schwere Lehmböden. 2,36 ha gärtnerische Fläche, davon 5000 m² Gemüse- und Beerenobstanbau, 360 m² Gewächshausfläche.
GAB Demeter
Gärtnerei am Bauerngut, Hubert Heimen und Hans-Peter Frucht,
15306 Libbenichen. 20 km nördlich von Frankfurt/Oder am Rande des
Oderbruchs gelegen. Lehmiger Sandboden mit ca. 50 Bodenpunkten;
50 m ü. NN; 450 mm Jahresniederschlag mit Trockenperioden im
Sommer.
GAT Demeter
Gärtnerei Apfeltraum, Annette Glaser, 15374 Müncheberg. 50 km
östlich von Berlin in der Mark Brandenburg gelegen; 80 m ü. NN,
Sandboden mit geringem Lehmanteil, durchschnittlich 25 Bodenpunkte; 450 mm Jahresniederschlag mit viel Wind und Trockenperioden im Sommer.
HBO: Kai Himstedt, Elitesaatgutproduktion von Oxhella und Radies Rudi
HBO Demeter
Haus Bollheim, 53909 Zülpich. Demeterbetrieb seit 1981 am Rande
der Zülpicher Börde. Sandiger Lehm bis überwiegend schluffiger Boden, 450-500 mm Jahresniederschlag, 9,5 °C Jahresdurchschnittstemperatur, 110 m ü NN. 170 ha großer, vielseitiger Gemischtbetrieb
mit überwiegend Direktvermarktung. Milchprodukte, Fein- und Lagergemüse, Kartoffeln, Getreide (Getreidezüchtung).
HEP Bioland
Heiko Pohl und Stefanie Roth, 86456 Lützelburg. Der Betrieb liegt am
westlichen Rand des Lechtals, kurz oberhalb der Talebene. 460 m u.
NN, 800 mm Jahresniederschlag, sandiger Lehm. 6700 m2 Nebenerwerbsbetrieb mit Beeren, Gemüse und 200 m2 Folientunnel.
GEY Demeter
Theo Geyer GbR, Hinter den Gärten 26, D 71579 Spiegelberg/Großhöchberg Landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb, 20 ha Grünland, 15
ha Ackerland. Auf einer Hochebene im schwäbisch-fränkischen Wald
auf 530 m ü. NN gelegen. Flachgründiger Stubensandstein-Verwitterungsboden mit sandiger Lehmauflage, 750 mm Jahresniederschlag,
7,5 °C Jahresdurchschnitt.
HH Demeter
Dorfgemeinschaft Hausenhof, Sebastian Röhm, 91463 Dietersheim.
1,2 ha vielseitiger Gemüsebau mit Blumen und Kräutern mit Direktvermarktung. Im Jahr 600 mm Niederschlag, ca. 350 m ü. NN. Boden:
sandiger Lehm bis lehmiger Ton.
bingenheimer saatgut 105
Porträt
HIW Demeter
JWE Naturland
Hof im Winkel, Nicola Dobler, Thomsdorf 17, 17268 Boizenburger
Land. Hof in Alleinlage in der Feldberger/Lychener Seenlandschaft,
5 ha, davon 1 ha Gemüse und Kräuter. Endmoräne der letzten Eiszeit,
92 m ü. NN, lehmiger Sand, 30-40 Bodenpunkte. Jahresniederschlag
knapp 500 mm. Kontinentales Klima mit Frühsommertrockenheit und
kaltem, trockenem Winter. Windreiche Lage.
Jürgen Wehrle, Mundinger Straße 36, 79312 Emmendingen. Die Vermehrungsflächen liegen im Oberrheingraben zwischen Schwarzwald
und Kaiserstuhl auf 200 m ü. NN. Weinbauklima mit einer mittleren
Jahresdurchschnittstemperatur von 9,9 °C und Jahresniederschlägen
von ca. 900 mm, davon 550 mm von Mai bis Oktober. Sandiger Lehm
mit Ackerzahlen von 75-85.
HOE Demeter
KBH Demeter
Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Höhenberg, Sylvia Vogt, Landkreis
Landshut. Ca. 700 mm Jahresniederschlag, 450 m ü. NN, Tal-Lage,
Lössboden, Bodenart: sandiger Lehm.
Krebsbachhof, Peter Heuner, Rodenhäuserstr. 12, 35102 Lohra.
Gladenbacher Bergland südwestlich von Marburg, 250 m ü. NN, mittlere, steinige Böden aus Schiefergestein entstanden, 650 mm Niederschlag.
HOH Demeter
Versuchsbetrieb der Universität Hohenheim, Betriebsteil Kleinhohenheim, Oliver Hübner, Kleinhohenheim 1, 70599 Stuttgart. Filderhochfläche mit Böden von Löss über sandiger bis lehmiger Ton, 50-65
Bodenpunkte. Hofstelle 435 m ü. NN, 700 mm Jahresniederschlag.
HSP Demeter
KEL Bioland
Wolfgang Keller, Am Heimbacher Pfad 17, 65307 Bad Schwalbach.
Auf 480 m über NN auf der Nordseite des Taunuskamms gelegen;
Schieferverwitterungsboden; 45 ha Ackerbau und Saatgutvermehrung (Kresse, Lein, Senf, Rotklee, Phacelia, Petersilie, Spinat), Kooperation mit einer Bioland-Schäferei.
Züchtungsforschung Dr. Hartmut Spieß, Christoph Matthes, vermehrt
und züchtet auf den Flächen des Dottenfelderhofes (DH).
KIF Demeter
JHA Demeter
Peter Kiefer, Steig 2, Zell, 88430 Rot an der Rot. Südliches Oberschwaben am Rande zum Allgäu zwischen Rot- und Illertal auf 600
m ü. NN mit ca. 900 mm Niederschlag. Sandige Lehme mit 40-50
Bodenpunkten. Gemischtbetrieb (13 ha) mit Gemüse,
Getreide und Mutterkuhhaltung.
Hofgemeinschaft Wahlde, Jochen Hach, Lichtblick e. V., Wahlde 6,
49434 Neuenkirchen-Vörden. Sozialtherapeutische Einrichtung mit
Wohnheim und Werkstätten für behinderte Menschen. Direkt in den
Dammer Bergen gelegen, leicht hügelig, Sandboden, 100 m ü. NN,
700 mm Jahresniederschlag, Bewässerung ist möglich. Insgesamt 1,6
ha davon 0,9 ha Grünland für Schafhaltung, ca. 0,7 ha Ackerfläche.
250 m² Gewächshausfläche davon 50 m² heizbares Anzuchthaus.
JJ Demeter
Obergrashof, Julian Jacobs, 85221 Dachau. Der Betrieb liegt bei
Dachau in der Münchener Kiesebene. Der Boden ist anmoorig mit
hohem Humusgehalt und hohem pH-Wert. Der Untergrund ist vorrangig Kalkschotter. Die Lage ist spät- und frühfrostgefährdet und
neigt zur Nebelbildung. 478 m über NN, ca. 650 mm Niederschlag
im Jahr.
JOJ Demeter
Jos Jeuken und Ellen Krul, Elandweg 46, NL 8255 RK Swifterbant.
Gemischtbetrieb mit 32 ha Ackerland und 45 ha Grünland; im Flevopolder gelegen, nahe am Ijsselmeer. Junger, kalkreicher Tonboden;
750 mm Jahresniederschlag, gut über das Jahr verteilt.
JOU Nature et Progrès
„La Bastide“, F 11170 Villespy. Acker- und Samenbaubetrieb im PyrenäenVorland zwischen Castelnaudary und Carcassonne; Lösslehm, milde
Winter, sehr trockene Sommer.
106 bingenheimer saatgut
KIT Verbund Ökohöfe
Wildsamen-Insel, Uta Kietsch, Lindenallee 3, 17268 Temmen. Saatgutbetrieb in der Uckermark, auf 3 ha mit Schwerpunkt Wildblumen,
ebenso Kräuter, Gemüse und Zierstauden. Endmoräne, lehmig-toniger
Boden und einige sandige Flächen, die von Seen umgeben sind. Ca.
70 m ü. NN, zwischen 25 und 47 Bodenpunkte, 550 mm Jahresniederschlag. Ausgeprägte Frühjahrstrockenheit, subkontinentales Klima.
LAM Demeter
Der Lämmerhof, Dorfstr. 10, 23896 Panten. Südostholsteinisches Hügelland, 40 m über NN, eher kontinental ausgeprägter Witterungsverlauf mit 660 mm Jahresniederschlag, Frühjahrstrockenheit, wechselhafte Böden von Sand bis Ton, meist aber Mischböden von 20 bis 60
BP. Betriebsschwerpunkte: Getreideanbau 350 ha, Getreidelagerung
und Aufbereitung, Wildsamengewinnung, Wildnisweiden auf extensivem Grünland mit Mutterkühen auf 200 ha und 100 Rindern, Unterglasanbau Gurken, Feldsalat, Kürbisse im Freiland, 80 Mastschweine
Freilandhaltung, 50 Mutterschafe, Hofladen.
LH Demeter
Linke-Hof, Reinhard Sommer, Brandiser Str. 79, 04316 Leipzig. Der LinkeHof befindet sich in der Leibziger Tieflandbucht, 125 m ü. NN, 580 mm
Jahresniederschlag, sandiger Lehm mit 55 Bodenpunkten.
Porträt
LSA Demeter
MIC EU-Bio
Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Sassen, Bernd Schmidt, 36110
Schlitz-Sassen. Ausläufer des Vogelsberges, Südhang eines in Ost-WestRichtung verlaufenden Tales, ca. 280 m bis 290 m ü. NN, anlehmiger
Sand vom Typ Ranker, Niederschlag 630 mm, Jahresdurchschnittstemperatur 7,8 °C.
Norbert Micouleau, SCEA Domaine des Lascombes, 11170 Alzonne,
Frankreich. Acker- und Samenbaubetrieb im Pyrenäen-Vorland zwischen Castelnaudary und Carcassonne. Anbau von Sonnenblumen,
Getreide, Linsen und Sojabohnen.
MAL Demeter
Hof-Gärtnerei Bauer, Wiebke und Malte Bauer, Kreumaer Dorfstr. 29,
04519 Rackwitz Ortsteil Kreuma, Leipziger Tieflandsbucht, windige
Lage, 110 ü. NN, 65 Bodenpunkte, ca. 480 mm Jahresniederschlag, Bodenart: lehmiger Sand.
MID: Gebhard und Sabine Michel von Hof Midgard aus Quedlinburg
MB: Maria Bienert und Didi Alamsyah in der Vermehrungskultur von Kresse
MB Demeter
Maria Bienert & M. Hänsel GbR, Püchenauer Str. 4, 04425 Taucha. Am
Rande der Leipziger Tieflandbucht, 130 m ü. NN, sandiger Lehm (47 -50 BP),
ca. 500 mm Jahresniederschlag, Frühsommertrockenheit, kontinentales
Klima, 24 ha.
MDÖ Demeter
MID Demeter
Hof Midgard, Schlossberg 2, 06484 Quedlinburg; im Regenschatten
des Harzes, traditionelles Anbaugebiet für Saaten.
MKA Demeter
Gärtnerhof im Zipfel, Ina Tröll, Sackgasse 22, 37293 Herleshausen. Der
Familienbetrieb liegt im Werratal nahe bei Eisenach. 350 m ü. NN,
650-700 mm Jahresniederschlag, im Sommer meist trocken. Überwiegend sandiger Lehm, 30-40 Bodenpunkte. 1,5 ha Freilandgemüse,
1,5 ha Gründüngung, 500 m² Folientunnel.
Martin Dörr, Herbertshausen 3, 74585 Rot am See.
MTB EU-Bio
Michel Thibaud, GAEC des Couriols, Les gardons, FR 26120 Montmeyran. 160 ha, Betriebsgemeinschaft mit fünf Parteien. Gelegen im
Rhônetal in der Region Drôme/Frankreich; 160 m ü. NN; Kulturen:
Getreide, Soja, Sonnenblumen, Luzerne, Gemüsesaatgut, Knoblauch.
MTZ Demeter
Hof Mahlitzsch, Betriebsgemeinschaft GbR Heynitz BSS, Christian
Schwab, Mahlitzsch 1, 01683 Heinitz. 180 ha Gemischtbetrieb westlich
von Dresden, Lösslehm, 750 mm Jahresniederschlag, windexponierte
Lage.
MF: Matthias Funk im Vermehrungsbestand von Salbei
MF Demeter
Matthias Funk, Fischerstr. 8, 86698 Oberndorf. Bei Donauwörth am
Zusammenfluss von Donau und Lech in den Lechauen gelegen; 450
m ü. NN, 750 mm Jahresniederschlag; humoser, sandiger Lehm mit
Kiesschotter im Untergrund, pH 7,2.
MW Demeter
Gärtnerei Medewege, Rainer Holst, Hauptstr. 11, 19055 Schwerin.
www.hof-medewege.de. Die 8 ha große Gärtnerei ist ein Betrieb in
einer vielseitigen Hofgemeinschaft am Stadtrand von Schwerin ca.
35 km südlich der Ostseeküste. Schwere, lehmige Böden; spätes
Frühjahr; ein oft langer Herbst und ein recht windiges norddeutsches
Klima (600 mm Jahresniederschlag) mit kontinentalem Einschlage.
bingenheimer saatgut 107
Porträt
MWS Bioland
PFI Bioland
Gärtnerei der Magnuswerkstätten, Magnusstr. 1, 3-10, 86859 IglingHolzhausen. Zwischen Lech und Wertach am Rande des Voralpengebiets, 600 m ü. NN mit 1000 mm Jahresniederschlag und einer Durchschnittstemperatur von 7,5 °C. Umgestellt seit 1986, 2000 m² unter
Glas und 11 ha Fein- und Feldgemüse auf sandigem Lehm über Kalkmergel. Überwiegend Direktvermarktung mit Hofladen und Märkten.
Gebr. Pfister GbR, Wolfgang Pfister, Neuer Weg 20, 72393 Burladingen OT Ringingen. Der Betrieb, beheimatet zwischen Stuttgart und
dem Bodensee befindet sich auf der Zollernalb auf 800 m ü. NN. Als
typisches Bodenmerkmal sind die Kalksteine des Weißjura zu nennen.
Mit Bodenpunkten von durchschnittlich 28 gehört dieser Standort
„zur rauhen Alb“ mit einem Jahresniederschlag von 800 mm.
PLW Demeter
Gärtnerei Piluweri, Am Stockacker, 79379 Müllheim-Hügelheim.
Rheinebene und Vorbergzone zum Schwarzwald, 230-300 m ü. NN;
mildes Weinbauklima mit 700 mm Jahresniederschlag, aber oft Trockenheit im Sommer; leichte bis mittelschwere Böden.
RGP Demeter
De Groenen Hof, Rene Groenen, Kokkestraat 8, NL 5081 CN Hilvarenbeek. Selbstständiger Betriebszweig auf einem Demeterhof im Süden der Niederlande, in der Gegend von Tilburg nahe der belgischen
Grenze gelegen. Sandiger Boden mit geringem Lehmanteil und guter Humusqualität. Gute Wasserversorgung, 750 mm Jahresniederschlag. Saatgutvermehrung verschiedener Kulturen und Züchtung an
Rote Bete, Zwiebeln, Möhren und Blumenkohl.
RH Demeter
Hofgut Rengoldshausen, Vera Becher, 88682 Salem-Tüfingen. Überlinger Hügelland im Bodenseeklima, mild und ausgeglichen; spätes Frühjahr, warmer Herbst; 450 m ü. NN; 850 mm Niederschlag im Jahr; 9
°C Jahresdurchschnittstemperatur; Untergrund kalkhaltiger Sandstein
mit Geschiebelehm darüber; Parabraunerde, Pararundzinen.
NHO: Heinz-Peter Bochröder und sein Sohn im Vermehrungsfeld von Kresse
NHO Demeter
RIH Demeter
Neuer Hof, Heinz-Peter Bochröder, Stockheimer Landstr. 171, 52351
Düren. Zwischen Aachen und Köln im Regenschattengebiet der nördlichen Voreifel gelegen. Schluffiger Lößlehm, 140 m ü. NN, 550 mm
Jahresniederschlag und Durchschnittstemperatur von 9,5 °C. Demeter seit 1967, 125 ha, Ackerbau und Milchviehzucht.
Gärtnerei der Lebensgemeinschaft Richthof, Thomas Beusch, 36110
Schlitz-Richthof. Nordzipfel des Schlitzerlandes, ca. 260 m über NN,
leichter Boden, Untergrund bestehend aus Buntsandstein mit Lehmeinschluss, 600-650 mm Niederschlag.n.
PAN EU-Bio
RJS Bioland
Gartnerei Spiren, Per Andersen, Fornetoftevej 10, DK 4230 Skælskør.
Familienbetrieb für Saatgutvermehrung in der 3. Generation. Anbau
von Zierpflanzen, Kräutern und Gemüse; 5,8 ha Freiland und 150 m²
Gewächshausfläche. Boden: sandiger Lehm; ausgeglichenes Inselklima.
Gärtnerei Grünerlei, Johannes Schlosser, Riegelhof 7, 73489 Jagstzell.
Am Übergang des Virngrundes zur Hohenloher Ebene, 450 - 480 m
über NN, mittlerer Jahresniederschlag 850 mm, Jahresmitteltemperatur 7,7°C. 27-50 BP, Stubensandstein und sandiger Lehmboden. 6000
qm Gewächshausfläche, 8 ha Freilandanbau für Direktvermarktung.
PAV Demeter
ROS Demeter
Kräuter- und Samenbaubetrieb in Querciola, Bologna, Italien. In den
Appeninen auf ca. 650 m gelegen. Mittelschwere Tonböden, 800 mm
Jahresniederschlag. Ein später Frühling, ein trockener Sommer und
ein langer, milder Herbst zeichnen das Klima aus.
Rose Saatzucht, Im Geströdig 9, 99092 Erfurt. Bewirtschaftet werden 9 ha tiefgründige Lössböden (80-90 BP, 520 mm Niederschlag)
im Norden Erfurts. 7 ha Saatguterzeugung bei Stauden: Heil-, Duftund Gewürzpflanzen und Gemüse.
PEN EU-Bio
SEK Demeter
Stefan Penov, Vassil Kolarov 103, BG 8300 Sredez. 30 ha Ackerland,
12 ha Wiesen, 5 ha Obstbau, 4 ha Weinbau. 80 m ü. NN. Gefahr von
Früh- und Spätfrost. Sommer von Trockenperiode geprägt; milder
Herbst; kurzer aber kalter Winter; Wind kommt vom Meer.
Sekem Farm, 1 Belbes Desert Road, ET POB 2834 El Horreya Heliopolis, Kairo ; „SEKEM“-Initiative: Projekt zur Vereinigung sozialer und
kultureller Aktivitäten mit gesunder Ökonomie; biologisch-dynamische Landwirtschafts-Kooperative mit vielen Kleinbauern.
108 bingenheimer saatgut
Porträt
SHZ Demeter
UGA Demeter
Gärtnerei Schänzle, Riedlingerstr. 18, 89611 Obermarchtal. Die Gärtnerei liegt am südlichen Rand der schwäbischen Alb auf 650 m ü. NN
auf sandigem Lehm mit 50 Bodenpunkten und 750 mm Niederschlag.
Hof Neuseegaard, Ulrike Kleingarn, Seegaarder Weg 9, 24975 Husby.
Nördliches Schleswig.-Holst., 15 km östl. Flensburg, 12 km südl. Ostsee, 40 m ü. NN, 900 mm Niederschlag, 8°C Durchschnittstemperatur, späte Bodenwärme im Frühjahr. Sandiger Lehm, 60 Bodenpunkte,
320 m² Glas. Betrieb neu in Auf-/Umbau, Wildblumenvermehrung.
SOL Demeter
Sonja Lange, Am Rasen 21, 37318 Lindewerra. Westliches Mitteldeutschland, im Werratal gelegen. 150 m ü. NN, 650-700 mm
Jahresniederschlag, Durchschnittstemperatur 8,9 °C. Lehmiger Schluff
auf Buntsandstein, maritim kontinentales Klima.
VH Demeter
Simon van Hilten, Casa Florio, I 40040 Querciola. Appeninen zwischen Bologna und Florenz, 700 m ü. NN, Kleie-Tonboden, 800 mm
Jahresniederschlagsmenge, Vegetationszeit April bis November,
Kräuteranbau und Trocknerei auf 5 ha, pH-Wert 7,8 bis 8,0.
SVO Demeter
Walsegarten, Sebastian Vornhecke, Dorfstrasse 5, 37318 Dietzenrode/Vatterode. Eichsfeld, am westlichen Ende Thüringens im ehemaligen Grenzgebiet nahe dem Werratal ca. 30 km südlich von Göttingen.
Die Landschaft ist durch den bewaldeten Höhenrücken des Hainichs
geprägt. Geologisch wechseln sich Muschelkalk und Bundsandstein
im Unterboden ab. 250 m über NN, ca. 700 mm Jahresniederschlag,
8,6°C Jahresdurchschnittstemperatur. Toniger, teils schluffiger Lehm,
durchschnittlich 31 Bodenpunkte. Gesamtfläche 6 ha und 260 m²
Folienhäuser. Saatgutvermehrung, Ackerbau, Gründüngung.
SWE Demeter
WAR Bioland
Strohhaus, Albert und Eva Warmuth, Öhnbergstr. 20, 97618 Wargolshausen. Der Betrieb liegt im nördlichen Unterfranken, im Dreiländereck
Bayern-Hessen-Thüringen, im Regenschatten der Rhön (ausgeprägte
Sommertrockenheit), 500 mm Niederschlag, 365 ü. NN, 6,8 °C Durchschnittstemperatur. Tonige Muschelkalkböden von 20-65 Bodenpunkten.
WB Demeter
Biologischer Gartenbau Wedemeyer, Silke Wedemeyer, Auf dem Placke 14,
37176 Sudershausen. Göttinger Umland; ca. 240 m ü. NN, Buntsandsteinverwitterungsböden mit ca. 55 Bodenpunkten, 650 mm Niederschlag.
Azienda agricola “La Torre”, Wim Brus, I 40040 Querciola, Bologna.
Im Appenin auf ca. 650 m gelegen. Mittelschwere Tonböden, 800 mm
Jahresniederschlag. Ein später Frühling, ein trockener Sommer und ein
langer milder Herbst zeichnen das Klima aus.
SZB Bioland
WDA Naturland
Albert Stolzenberger, Balbacherstr. 3, 97244 Bütthard. Am Rande
des Ochsenfurter Gaus; Weinbauklima, mit ca. 550 mm Niederschlag
und ausgeprägter Vorsommertrockenheit; Mittelschwere Böden mit
Löß Auflage. Betriebsschwerpunkte: Anbau von Kürbissen, Rote Bete,
Amaranth, sowie die Vermehrung von Getreide, klein- und großkörnigen Leguminosen und Gemüse.
Werner Danzeisen, Bahlinger Str. 18, 79356 Eichstetten. Acker und
Grünland, spezialisierter Feldgemüsebau. Teils Lößlehmstandorte im
Kaiserstuhl aber überwiegend humose, tonig-lehmige Auenböden der
Dreisamniederung. Jahresdurchschnittstemperatur 11°C, 600 mm
Jahresniederschlag.
TOS Demeter
Tom Saat, ts Saat van den Berg, Kemphaanpad 14, NL 1358 AC Almere. 130 ha Gemischtbetrieb mit Mutterkuhhaltung und Mastbullen,
gelegen im Flevopolder, junger und kalkreicher Tonboden; DemeterAnerkennung seit 1995. Kulturen: Weizen, Dinkel, Kleegras, Luzerne,
Zwiebeln, Steckzwiebeln, Möhren, verschiedene Kohlarten, Frischerbsen, Bohnen, Zuckermais, Kürbis, rote Rüben und Saatkulturen.
TRO Verbund Ökohöfe
Rose-GbR-Kühren, Tilo Rose, Dorfstr. 33b, 06385 Aken/OT Kühren.
Familienbetrieb, seit 1991 ökologische Wirtschaftsweise. Im Biosphärenreservat „Mittelelbe“ in Sachsen-Anhalt gelegen, 65 m ü. NN, 480
mm Jahresniederschlag im Regenschatten des Harz. Lehmiger Ton.
Landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb 43 ha, davon 5 ha Grünland.
WGWI: Michiel Groenen im blühenden Möhrenfeld
UB Demeter
WGWI Demeter
Oldendorfer Saatzucht, Ulrike Behrendt, Oldendorfer Landstraße 14,
27729 Holste. Norddeutsche Tiefebene nördlich von Bremen, auf der
Geest; humoser Sandboden mit einem geringen Lehmanteil, Bodenpunktzahlen zwischen 25 und 36; 700 mm Niederschlag pro Jahr, windreich.
Gärtnerei Willmann, In den Beeten 65, 74379 Ingersheim. www.
gaertnerei-willmann.de. Günstiges Obst- und Weinbauklima nahe bei
Stuttgart; Bodengrundlage Lösslehm; Frühjahrsentwicklung geht etwas
langsam; Trockenzeiten im Sommerhalbjahr.
bingenheimer saatgut 109
Porträt
WH Demeter
BOL Demeter
Waldhof, Thomas Mauer, Nussallee 3, 34131 Kassel. Unter dem östlichen Steilabfall des Habichtswaldes gelegen, mit leichter Südneigung;
Mischung aus Kalkverwitterungslehm und -kies, Buntsandstein- sowie
Basaltverwitterung; halboffene geschützte Lage.
De Bolster, Oude Oenerweg 13, NL 8161 PL Epe. Züchtungs- und
Vermehrungsbetrieb, 5,2 ha Anbau.
BOR Naturland
WID Demeter
Samuel Widmer, Dorfstrasse 3, CH 8586 Andwil, TG. Vielseitiger Spezialkulturenbetrieb im Aufbau: Gemüse- und Wildblumensaatgut, Heilpflanzen und Trockenkräuter. 2,2 ha LN, 8 km südlich des Bodensees,
470 m ü. NN. Sandiger Lehm, 950 mm Jahresniederschlag.
Blauetikett-Bornträger GmbH, Dr. Doris Väth, In den Aspen, 67591 Offstein. Produzent einer breiten Palette an Heil- und Gewürzpflanzensamen.
CAM EU-Bio
Camena Samen, Coppenbrügger Landstraße 58, 31867 Lauenau.
Unser Lieferant für Gründüngungssaaten.
CB Demeter
Carel Bouma, Alikruikweg 15, NL 8256 RK Biddinghuizen.
FLO Demeter
Flobus Biologische Bloemzaden, Harry Douwes, Chris Douwes-Waagenar und Mariska Heeres, Pieter Venemakade 61, 9605 PL Kiel-Windeweer, Niederlande. Saatgut ein-, zwei- und mehrjähriger Blumen
sowie Blumenmischungen aus biologisch-dynamischem Anbau.
WIT: Manfred Lutz von der Gärtnerei Witt bei der Bohnenvermehrung
WIT Naturland
JEL EU-Bio
Gärtnerei Witt, Über der Elz, 79312 Emmendingen. Der Betrieb liegt im
Breisgau zwischen der Vorbergzone des Schwarzwaldes und dem Kaiserstuhl in der Rheinebene, im Norden der so genannten Freiburger Bucht.
201 m ü NN, ca. 900 mm Jahresniederschlag, davon ca. 550 mm von Mai Oktober. Sandiger Lehm, 75-85 Bodenpunkte, Jahresdurchschnittstemperatur 9,9 °C. 12 ha, 3200 m² Glas- und Folienhäuser, 500 m²
Frühbeetkästen. Anbau von Gemüse, Kräuter und Blumen sowie Jungpflanzenverkauf. Sehr breit aufgestellte Vermarktung.
Jelitto Staudensamen GmbH, Am Toggraben 3, 29690 Schwarmstedt.
WK Demeter
W. u. C. Kampmann GbR, Bruckstr. 50, 74564 Crailsheim-Tiefenbach.
420 m über NN; 750 mm Jahresniederschlag, 7,8 °C Jahrestemperatur;
Bodenwertzahl 38, Bodengrundlage: Lettenkohle, Moor, Gipskeuper,
Muschelkalk, etwas Schwemmland, geringe Lössanteile, im Südosten
vom Hohenloher Land.
Saatgutfirmen
AIL EU-Bio
GIE L‘Ail Drômois, Z.A. de Brunelle, 26400 Eurre, Frankreich. Kooperative, im Besitz der Knoblauch- und Schalotten-Produzenten in der
Region Drôme. Gegründet 1995 mit dem Ziel, die Erfahrungen und
die Forschung in der Weiterentwicklung der Kulturtechnik zu bündeln und die Vermarktung selbst zu organisieren, um in direktem
Kontakt mit den Kunden zu sein. Produktion von Knoblauch sowohl
für Pflanzgut als auch für Konsum.
PHS EU-Bio
Pharmasaat, Arznei- und Gewürzpflanzen Saatzucht GmbH, Straße
am Westbahnhof, 06556 Artern.
PN EU-Bio
Pascal Naudin, Essem‘Bio SARL, Bois de Gajan, F 32700 Lectoure,
Frankreich.
RFE Demeter
ReinSaat, Reinhild Frech-Emmelmann, Am Hornerwald 69, A 3572
St. Leonhard. Gemüse-, Kräuter- und Blumensaatgut aus biologischdynamischem und biologisch-organischem Anbau. Vermehrungsflächen auf verschiedenen klimatischen Standorten in ganz Österreich.
SR Demeter
Sativa Rheinau, Klosterplatz, CH 8462 Rheinau. Betriebsgemeinschaft mit Ackerbau, Milchvieh, Wein- und Obstanbau, biologischdynamsiche Bewirtschaftung auf 140 ha LF, mit humosen, sandigen
und lehmigen Böden, mit hohem Kiesanteil, Weinbauklima mit ca.
700 mm Jahresniederschlag.
ARC Demeter
Arcoiris s.r.l. Via Labriola 18/a-b, 41123 Modena, Italien. Gemüseund Kräutersaatgut aus biologischem und zum Teil biologisch-dynamischem Anbau.
110 bingenheimer saatgut
VBZ EU-Bio
Vitalis Biologische Zaden B.V., Hengelderweg 6, NL 7383 RG Voorst.
Porträt
Porträt
Leidenschaft trifft professionellen Samenbau in der Saatzucht Rose in Erfurt
Auf den vorangegangenen Porträt-Seiten stellten wir Ihnen alle Vermehrungsbetriebe und Saatgutfirmen vor, mit denen wir zusammen­
arbeiten. An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Arbeit und Motivation
einer Partnerin aus unserem Netzwerk näher vorstellen: Annegret Rose
und Ihr Team der Saatzucht Rose aus Erfurt.
Historischer Standort
Rose, der Name ist Programm
Mit Panorama-Blick auf die Stadt liegt die
Nicht nur die hochwertige Saatgutqualität
Saatzucht Rose nördlich von Erfurt. Auf tiefallein zeichnet diesen Betrieb aus. Annegret
gründigen, fruchtbaren Lößboden (80 - 90 BP,
Rose, Diplom-Agraringenieurin, behält sich,
520 mm Niederschlag), erstreckt sich der Beneben der arbeitsintensiven Organisation der
trieb auf einer Gesamt-Fläche von 110 ha. 1993
Saatgut-Kulturen, noch die Ausdauer für ihre
hat sich das Unternehmen gedie Blumen!
Einzigartiges Pilot- Leidenschaft:
gründet und knüpft damit an
Ganz besonders haben es ihr
projekt mit neuen
eine 150 Jahre zurückliegende
die Astern, mit ihrer ungemein
Samenbau-Tradition,
unter Bio-Astern-Sorten von großen Formen- und Farbendiesen geeigneten Bedingunvielfalt angetan. Sie züchtet
Annegret Rose
gen, an. Nicht nur der Boden
neue Bio-Astern-Sorten und
ist ideal für ein gesundes Pflanzenwachstum,
hat damit ein bisher einzigartiges Pilotprojekt
auch das gute Klima mit warmen, meist sonniauf die Beine gestellt, „weltweit gibt es kein
gen Herbsttagen lassen das Saatgut ausreifen.
vergleichbares Öko-Saatgut-Projekt“, so AnneSeit 2005 hat sich das Team der Saatzucht Rose
gret Rose. Auf mittlerweile 1 ha vermehrt sie
dazu entschlossen intensiv in den Öko-SamenSaatgut dieser gezüchteten Asternsorten und
bau einzusteigen. Nach und nach wurden so
bringt damit für die professionellen Schnittbluimmer mehr Ökoflächen aus Konventionellen
men-Erwerbsbetriebe ein ganz neues Segment
umgestellt. Seit letztem Jahr gab es zudem
auf den Bio-Markt. Mehr als 20 Sorten sind
einen Verbandswechsel von Verbund Ökohöfe
ab 2015 auch im Sortiment der Bingenheimer
zum Anbauverband Demeter. Eine Fläche von
Saatgut AG. Aber nicht nur das, auch ein schö40 ha wird allein für die Saatguterzeugung
nes Pfingstrosen-Sortiment mit alten prächtihochwertiger Gemüsesorten, Heil- und Gegen Sorten gehört zu den Besonderheiten von
würzkräuter beansprucht.
Saatzucht Rose. Zum Höhepunkt der Blütezeit,
lädt das Team traditionell zum Pfingstrosenfest
Insgesamt 150 verschiedene Sorten werden
ein, mittlerweile ein etablierter Besuchermagam Standort Saatzucht Rose für die Saatgutnet der Stadt Erfurt.
gewinnung kultiviert. Jede davon mit eigenen
besonderen Anforderungen an die Umgebung,
Erfurt – eine blumige Stadtgeschichte
jede verlangt ihr besonderes Fachwissen. Nicht
Die Motivation mit der auf dem Betrieb Saatnur im Anbau, auch die anstehende, nachträgzucht Rose, mit damals insgesamt nur vier
liche Reinigung und Trocknung der Samenernte
Leuten alles begann, war der Wunsch, die
wird vor Ort mit Hilfe spezieller ReinigungsmaBlumentradition Erfurts zu bewahren. Schon
schinen und Trocknungsräumen betreut. Zur
damals war die Region Erfurt bekannt für seiHauptsaison besteht das Team aus 20 Mitarbeine einzigarte Vielfalt an Blumensamen. Auch
ter_innen, angeleitet von der Betriebsleiterin
wenn die Stadt die Arbeit der BlumenvermehAnnegret Rose.
rung und damit die Aufrechterhaltung der
Tradition zu schätzen weiß, stehen die Böden
auch weiterhin in Konkurrenz zum Ausbau der
Wohnfläche und Infrastruktur der Stadt. Dank
dem Engagement von Annegret Rose und ihren
Kolleg_innen, bleibt dieser Flecken Erfurts aber
weiterhin ein Blumenmeer!
Die Bingenheimer Saatgut AG bedankt sich
herzlich für das Engagement von Annegret
Rose, die jüngst auch das Amt im Beirat der Bingenheimer Saatgut AG angenommen hat und
mit der Ausrichtung des Sommertreffens den
Initiativkreis an ihrem Wissensschatz und der
Herzlichkeit ihres Teams haben teilhaben lassen.
Annegret Rose (rechts) mit der erfahrenen Astern-Züchterin
Frau Edith Beier
Vermehrungskulturen
Blumen: Astern, Pfingstrosen (Knollen),
Goldmohn, Jungfer im Grün, Mauretanische
Malve
Gemüse: Möhren, Petersilie, Rote Bete,
Bohnen, Erbsen, Feldsalat, Spinat, Zwiebeln,
Mangold, Postelein, Zucchini, Kürbis,
Grünkohl, Rettich
Kräuter: Bohnenkraut, Borretsch, Koriander,
Lavendel, Zitronenmelisse, Schnittknoblauch,
Oregano, Thymian, Dill, Kerbel
Erhaltungszüchtung
Knoblauch Frolia, Astern und eine Vielzahl
anderer Blumen
Blumenvielfalt in Stadtnähe
bingenheimer saatgut 111
Hintergrund
Kultursaat:
Biologisch-dynamische Gemüsezüchtung im deutschsprachigen Raum
Pflanzenzüchtung und Saatguthandel sind immer fester in der Hand multinationaler Konzerne. Nahrungssouveränität, das Recht der Bauern und Verbraucher auf Selbstbestimmung oder gar die umfassende Auffassung von
Lebensmittelqualität der Ökolandbaubewegung fallen immer deutlicher einem Global Business zum Opfer. Kultursaat entwickelt seit 20 Jahren Lösungsansätze für dieses systembedingte Dilemma.
Ökozüchter übernehmen
(Eigen-)Verantwortung
Vor knapp 30 Jahren schlossen sich engagierte
Praktiker zum Initiativkreis für Gemüsesaatgut
aus biologisch-dynamischem Anbau zusammen. Sie wollten in erster Linie das Saatgut
ihrer vielfältigen Kulturen wieder selbst in die
Hand nehmen; durch die Wiedereingliederung
der Saatgutgewinnung in den „Landwirtschaftlich-gärtnerischen Organismus“ soll nicht
zuletzt das Ideal des Ökolandbaus ein Stück
mehr Wirklichkeit werden. Wohlgemerkt, das
war lange bevor die gesetzlichen Bestimmungen zum Ökolandbau (EWG 2092/91, später
EG 1452/2003 und aktuell EG 834/2007) den
Praktikern Nachweise abverlangt haben, dass
sie sich um ökologisch vermehrtes Saatgut
gekümmert haben. Bei vielen Kulturpflanzenarten wurden in den vergangenen Jahrzehnten
Hybridzuchtverfahren etabliert. In den Sortimenten der Züchterhäuser wie auch auf den
Äckern und in Gewächshäusern dominieren
heute Hybriden. Für on-farm Erhaltung und
bäuerlichen Nachbau unmittelbar geeignete
Populationssorten (samenfest) werden zunehmend vom Markt genommen (vgl. Schaubild).
Der sogenannte Züchtungsfortschritt der herkömmlichen Forschung und Entwicklung fließt
fast ausnahmslos in mit fragwürdigen Labormethoden erstellte Sorten, die z.B. bei den
Kohlarten mittels Zellfusion als pollensterile
CMS-Hybriden angeboten werden.
Bewährtes und Zukünftiges vom
gemeinnützigen Verein
Schon früh entstand bei einigen Menschen
des bereits erwähnten Initiativkreises das Bedürfnis, zusätzlich zur Öko-Saatgutvermehrung auch die Sorten für die Erfordernisse des
Ökolandbaus anzupassen und gar neue Sorten
und Methoden zu entwickeln. Eigens für diese
Aufgaben wurde 1994 Kultursaat – Verein für
Züchtungsforschung und Kulturpflanzenerhaltung auf biologisch-dynamischer Grundlage – gegründet. Die Züchter des gemeinnützigen Vereins sind gleichzeitig Gärtner
An verschiedenen Stellen dieses Circulus vitiosus zum Verlust samenfester
Sorten aus den Angeboten der Saatgutfirmen, auf den Äckern und auf den
Tellern setzt Kultursaat an.
Hybriden
werden zur
Referenz
sinkende
Nachfrage bei
samenfesten Sorten
Praktiker
verlieren
Interesse
112 bingenheimer saatgut
Züchterhäuser
verlieren Interesse an
Populationssorten
Vernachlässigung der
Erhaltungszüchtung
samenfester Sorten
Sortenqualität
geht verloren
und arbeiten on-farm, das heißt eingebettet
in die Praxis des ökologischen Erwerbsanbaus.
Hauptaufgaben sind der Erhalt bewährter offenblühender (=samenfester) Sorten und die
Entwicklung neuer (samenfester) Sorten, die
im Namen und auf Kosten des Vereins bei den
Prüf- und Zulassungsbehörden (z. B. Bundessortenamt) registriert werden. Während landläufige Tier- und Pflanzenzüchtung nach klassisch kapitalistischem Modell geschieht, sollen
die Strukturen und Vorgehensweisen bei Kultursaat gewährleisten, dass die (bewährten
wie neuen) Sorten einseitigen Profitinteressen
entzogen werden und als Kulturgut erhalten
bleiben. Mittlerweile sind etwa 70 behördlich
zugelassene Neuzüchtungen aus den Kultursaat-Aktivitäten hervorgegangen und deren
Saatgut vertriebsfähig.
Vielfältige partnerschaftliche Beziehungen „auf Augenhöhe“
Kollegialer Austausch, Fairness und Transparenz liegen der Kultursaat-Züchtung zugrunde. Bei Züchtungs- und Sortentagen werden
Anbauerfahrungen von samenfesten Sorten
mit Erwerbsgärtnern auf deren Feldern ausgetauscht, Neuzüchtungen vorgestellt und
Herausforderungen der ökologischen Gemüsezüchtung diskutiert. Ende Januar findet alljährlich ein Züchtertreffen statt, bei dem an übergeordneten (ideellen) Zielen gearbeitet wird
und die Projektleiterinnen und Projektleiter ihre
züchtungspraktischen Ansätze beraten und
planen. Für intensiven inhaltlichen Austausch
und Koordination der Projekte organisieren
sich die Züchterkollegen in Fachgruppen, die
spezialisiert sind auf die jeweiligen Gemüsearten (Blumenkohl, Möhre, Rote Bete etc.). So
werden Züchtungsfortschritte durch gemeinsame Feldbesichtigungen und jährliche Dokumentation festgehalten und Grundlagen für
die Weiterführung der Projekte erarbeitet. Damit möglichst viele Menschen von der Kultursaat-Züchtung erfahren, werden Beiträge für
Fachjournale und wissenschaftliche Tagungen
verfasst, unregelmäßige E-Mail-Newsletter
(„Meldungen aus der biologisch-dynamischen
Gemüsezüchtung“) verschickt sowie Jahreszeitenbriefe an Mitglieder und Interessierte und
Informationen in Broschüren, Faltblättern und
Postern zusammengestellt. Nicht zuletzt als
eine der Voraussetzungen zur Anerkennung als
Sorte aus „zertifiziert biologisch-dynamischer
Züchtung“ sind Kurzbiografien der KultursaatSorten online verfügbar (www.kultursaat.org).
Stärkende Gemeinschaft
Ohne das persönliche Engagement von Züchtern ist Kultursaat nicht denkbar. Gemüsesorten für eine zukunftsfähige, konsequent qua-
Hintergrund
litätsorientierte Bio-Branche zu entwickeln,
braucht weiterhin züchterische Anstrengungen - und damit Menschen und Organisationen, denen die Besonderheiten der biologischdynamischen Züchtung Herzensangelegenheit
ist. Dazu gehören Selbstversorger und Kleingärtner, die Geschmack und Bekömmlichkeit
von Kultursaat-Sorten schätzen, ebenso wie
Erwerbsgärtner, die aus der „Monsanto-Falle“
heraus wollen aber auch qualitätsbewusste
Verbraucher wie Groß- und Einzelhändler, die
Begriffe wie „nachhaltig“ und „Qualität“ durch
Aufgreifen der Sortenfrage aktiv mit Leben
füllen wollen. Derzeit sind über 300 Gärtner,
Naturkosthändler und Verbraucher Mitglied im
Verein. Helfen Sie uns, auch weiterhin – innerhalb ökozertifizierter Betriebe ohne manipulative Eingriffe im Blütenbereich der Pflanzen
– unsere anspruchsvolle on-farm-Züchtung
voran zu bringen. Sie können uns durch Ihre
Mitgliedschaft bei Kultursaat unterstützen,
durch Zuwendungen (Spenden), Verwendung
von Kultursaat-Sorten, Prüfen von Sortenkandidaten… Welche Ideen haben Sie? Wir freuen
uns über Ihre Rückmeldung!
(Michael Fleck)
Kulturpflanzen brauchen die pflegende Hand des Menschen!
Kultursaat e. V. – Verein für Züchtungsforschung und Kulturpflanzenerhaltung auf biologisch-dynamischer Grundlage
Kronstraße 24, 61209 Echzell
E-Mail: kontakt@kultursaat.org
Website: www.kultursaat.org
Sparkasse Oberhessen
IBAN: DE17 5185 0079 0086 0014 20
BIC: HELADEF1FRI (Friedberg (Hessen))
oder
GLS Gemeinschaftsbank e.G.
IBAN: DE66 4306 0967 0101 5984 00
BIC: GENODEM1GLS (Bochum)
Aus der Arbeit von Kultursaat e. V.
Herausforderungen und Ansätze der on-farm Gemüsezüchtungspraxis
Von neuen Sorten wird erwartet, dass sie möglichst gesund (resistent?!), ertragreich, haltbar und geschmackvoll sind.
Die Palette der Wünsche und Anforderungen ist groß, und sowohl in der Praxis als auch bei den behördlichen Prüfstellen „liegt die Latte hoch“. Nachfolgend sind ein paar Informationen zusammengestellt über die Bemühungen von
Kultursaat, das Angebot an samenfesten Sorten stetig zu erweitern.
BÖLN-Projektförderung läuft aus
2011 bis 2014 wurden vier Forschungs- und
Entwicklungsprojekte im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und
andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft
(BÖLN) gefördert. Im Laufe des Jahres 2014
geht dieser Förderzeitraum zu Ende und die
Abschlussberichte werden zusammengestellt.
Wenn man weiß, wie arbeits- und zeitaufwändig Pflanzenzüchtung ist, dann wird man nach
dieser Laufzeit keine fertigen neuen Sorten erwarten. Vielmehr dienen diese Projekte dazu,
Sortenkandidaten mit Blick auf bestimmte
Verwendungsrichtungen zu testen oder neue
Verfahren (für Selektion, Überwinterung, Samengewinnung etc.) zu prüfen. Wesentlicher
Teil des Erfolgs ist natürlich das Netzwerk der
bereitwilligen, beteiligten Züchtungsstandorte;
die BÖLN-Projekttätigkeiten laufen ja parallel zum gewöhnlichen Erwerbsanbau sowie zu
den bestehenden Erhaltungszucht- und Neuzüchtungsaktivitäten und helfen, den Blick zu
weiten. Was Kultursaat nicht aus eigener Kraft
bearbeiten kann, übernehmen Projektpartner,
z.B. die Nachweise einzelner Bremia-Stämme
bei Salat (Julius Kühn-Institut) oder Analysen
der Glucosinolate (Universität Hohenheim)
oder umfassende Sensoriktests bei Brokkoli
(Max Rubner-Institut).
Gemeinsame Sichtung der Züchtungsfortschritte, hier bei Möhre (Obergrashof, links) und Knollenfenchel (Bingenheim, rechts).
bingenheimer saatgut 113
Hintergrund
Dezentrale Salatzüchtung (mit JKI, Kleinmachnow)
Cichorium-Pop (mit Universität Göttingen)
Ziel: Entwicklung neuer Salatsorten mit besonderer Anpassungsfähigkeit an die Verhältnisse des ökologischen Anbaus (u.a. Trockenresistenz
und Widerstandskraft gegenüber Falschem Mehltau) mittels dezentraler
Kreuzung und Selektion.
Details: www.bundesprogramm.de/fkz=10OE064
Ziel: Erprobung kombinierter Zuchtverfahren zur Optimierung von Kopfmerkmalen (z.B. Einheitlichkeit, Schossfestigkeit, Lagerfähigkeit, Geschmack) bei Radicchio und Zuckerhut.
Details: www.bundesprogramm.de/fkz=10OE079
Brokkoli-Pop (mit Universität Hohenheim)
Erhaltungszuchtbank
Ziel: Entwicklung wohlschmeckender Brokkolisorten mit gleichzeitig hinreichender agronomischer Performance (enges Erntefenster, feste und
äußerlich einheitliche Köpfe etc.) mittels Einzelpflanzen-Nachkommenschaften aus langjährig erhaltenen offen blühenden Sorten und Zuchtpopulationen.
Details: www.bundesprogramm.de/fkz=10OE080
Ziel: Aufbau einer Sammlung von in den letzten ca. zehn Jahren käuflichen Saatgutmustern (Erweiterungsphase mit Knollenfenchel, Radicchio,
Zucchini) zur Sicherung von Zuchtmaterial sowie zur Etablierung von Erhaltungszuchten als Basis derer Marktwiedereinführung in Ökosaatgutqualität.
Details: www.bundesprogramm.de/fkz=10OE081
CMS-Hybriden aus Zellfusion – im Ökolandbau unerwünscht
Im Erwerbsgemüsebau ist die Verwendung
von Hybridsorten – ökologisch wie konventionell – heute „der Normalfall“. Das liegt an den
sortentyp-bedingt höheren Erträgen sowie der
stärkeren Uniformität der Hybriden im Vergleich zu samenfesten Sorten. Hybriden sind
allerdings nicht ohne weiteres zur Saatgutgewinnung geeignet, sodass Bauern und Gärtner
Hybridsaatgut jährlich neu zukaufen müssen.
Dieser „Schutz vor Nachbau“ ist für die Saatgutverkäufer und Sortenschutzinhaber von
großem Interesse, garantiert er doch die weitere Kommerzialisierung. Bei vielen Kohlarten ist
das verfügbare Sortiment langjährig dominiert
von Hybriden: Brokkoli-Neuzulassungen waren
beispielsweise in den letzten 25 Jahren fast
ausschließlich Hybriden, wie die Zahl der in der
EU zugelassenen Sorten zeigt (siehe Grafik): Im
Jahr 2013 listete der Gemeinsame Sortenkatalog 153 Hybriden und 28 samenfeste Sorten bei
dieser Kultur. Und in den letzten etwa zehn Jahren floss der sogenannte Züchtungsfortschritt
der konventionellen Züchterhäuser zunehmend
in die Entwicklung von CMS-Hybriden. Wenn
Kohlanbauer sogenannt moderne Sorten an-
114 bingenheimer saatgut
200
Hybriden
samenfeste Sorten
150
100
50
0
57 %
1987
43 %
1990
23 %
1995
19 %
1990
14 %
2005
15 %
2010
15 %
2013
Anzahl in der EU zugelassener Brokkolisorten gegliedert in samenfeste Sorten und Hybriden
(Zusammenstellung Kultursaat e.V. auf Basis diverser Jahrgänge des Gemeinsamen Sortenkataloges für Gemüsearten).
Hintergrund
bauen, dann handelt es sich meist um diese
„inzuchtfreien Hybriden“, bei denen durch Einführung einer erblichen Pollensterilität (CMS)
die Hybridsaatguterzeugung optimiert wurde.
Der Pollendefekt wird mittels Zellfusionstechniken im Labor von Rettich auf diverse Arten der
Gattung Kohl (oder von der Sonnenblume auf
Zichorien wie z.B. Chicorée) übertragen.
Zwar kommt es nach der Bestäubung bei der
Befruchtung auch in den Blüten „ganz natürlich“ zu einer Zellenvereinigung. Bei genauer
Betrachtung verschwindet jedoch die vermeintliche Ähnlichkeit zur Fusionstechnik: Was
im Schutz der Blüte innerhalb von „Art“-Grenzen und vermittelt durch Wind oder Insekten
bei Fremd- oder Selbstbestäubern immer wieder im „freien Spiel der Kombination“ geschieht
(siehe Schemazeichnung unten), das imitiert die
Laborfusion eben nicht mit dafür vorgesehenen
Organen und Zellen (nämlich von Pollen und Eizelle) sondern mit ganz gewöhnlichen Blattzellen. Damit diese Zellen überhaupt fusionieren,
werden sie einer in vitro Passage zugeführt:
Isolation aus dem Gewebeverband, Überführung in isotonische Medien, Entfernung der
(typisch pflanzlichen!) Zellwand, Inaktivierung
oder Zerstörung des Zellkerns mittels Bestrahlung, Kollabieren der Membranen durch chemische oder elektrische Impulse (siehe Schemazeichnung unten). Die eigentliche Zellfusion
erinnert an Fettaugen auf der Suppe. Dass diese Art der „Pflanzen“-Behandlung funktioniert
(sogar Fusionsprodukte aus Möhre und Gerste
wurden in den 1990er Jahren „erfolgreich“ er-
zeugt), belegen nicht zuletzt die jährlich länger
werdenden CMS-Negativlisten der Anbauverbände; im Jahr 2012 umfassten diese Listen
über alle Kulturen hinweg 290 Sorten, darunter
21 Brokkoli-CMS-Hybriden. Bei den deutschen
Ökolandbauverbänden sind aus Zellfusion hervorgegangene CMS-Hybriden per Richtlinie im
Anbau verboten. Im Sommer 2008 hatte die
Generalversammlung des Weltdachverbandes
IFOAM in Vignola dieses technische Verfahren
in der Sortenentwicklung und die aus Proto-/
Cytoplastenfusion hervorgegangenen Pflanzen als mit den Prinzipien des Ökolandbaus
unvereinbar eingestuft. Die IFOAM-Generalversammlung 2014 in Istanbul im Herbst 2014
greift das Thema auf – und fordert zur aktiven
Suche nach Alternativen auf.
Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Protoplasten-/Cytoplastenfusion (links)
und natürlicher Bestäubung (rechts)
Staubfäden
mit reifenden
Pollenkörnern
Protoplasten
Zelle ohne Zellkern
(Cytoplasten)
Bestäubung
Auf der Narbe
gekeimter Pollen
wächst durch
den Griffel zum
Fruchtknoten.
Chemische
oder elektrische
Stimuli
Zellfusion
Befruchtung
im inneren des
Fruchtknotens.
Neue Zellen
Schema aus Billmann et al. (2008)
Schema verändert aus Schmalz (1969)
• unabhängig vom Bestäuber-Typ
• je nach Bestäuber-Typ
• „schier” grenzenlos
• innerhalb von „Art“-grenzen
• Fusion somatischer Zellen
• Vereinigung von Keimzellen
• in-vitro
• im Schutz der Blüte
• nach Unternehmenszielen
• im „freien Spiel“ der natürlichen Kombination
Kultursaat verantwortete Sorten
Die Kultursaat-Züchter erhalten und entwickeln
samenfeste Sorten bei fast allen gemüsebaulich
relevanten Arten. Im Kohlsegment ist der Rotkohl Rodynda die älteste Kultursaat-Sorte, die
beiden Weißkohlsorten Domarna (G645) für die
Verarbeitung und Nagels Frühweiß als platzfester Frühkohl (G649) sind noch neu im Sortiment
der Bingenheimer Saatgut. Letztere wurde von
Kultursaat in die Erhaltungszucht genommen.
Im Bereich Blumenkohl konnten die züchterischen Aktivitäten insbesondere durch die Mittel aus der FAIR-BREEDING® Partnerschaft intensiviert werden. Die beteiligten Fachhändler
freuen sich über das Erreichte gemeinsam mit
den Züchtern: Nach Odysseus (Zulassung 2003)
wurden 2013 die beiden Sorten Nuage und
Celiano behördlich zugelassen. Die Registerprüfung 2014 war zum Zeitpunkt des Katalogdrucks noch nicht abgeschlossen, aber mit der
Zulassung von Tabiro wird im Winter 2014/15
gerechnet. Diverse Zuchtlinien sind weiterhin
in Bearbeitung, damit auch in Zukunft noch
„stimmige“, samenfeste Gemüsesorten aus unseren Zuchtgärten für die qualitätsorientierte
Bio-Branche zur Verfügung stehen.
Selektierte Pflanzen von Nagels Frühweiß für die
Erhaltungszucht
bingenheimer saatgut 115
Hintergrund
Die Bingenheimer Saatgut AG –
Teil eines partnerschaftlichen Wirtschaftsverbundes
Liebe Leserinnen und Leser!
Gehören Sie zu unseren neuen Kunden, die wissen wollen,
• wo Ihr ökologisches Saatgut herkommt,
• was uns in Bingenheim motiviert,
• und was unsere kleine Aktiengesellschaft anders macht als die anderen?
Oder sind Sie einer der vielen treuen Kunden, die uns bereits seit Jahren kennen? Dann empfehlen wir Ihnen das Kapitel „Aus der aktuellen Arbeit“. Dort
erfahren Sie die Entwicklungen des letzten Jahres.
Initiativkreis als Keimzelle für biodynamisches Gemüsesaatgut
Die Bingenheimer Saatgut AG ist mit ihren
zwölf Jahren noch eine vergleichsweise junge
Pflanze. Der Samen, aus dem alles gewachsen
ist, wurde vor mehr als 30 Jahren gesät. Eine
Gruppe aufgeschlossener und engagierter Demeter-Gärtner und -Gärtnerinnen schloss sich
im „Initiativkreis für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau“ zusammen. Sie
hatten schon in den 80er Jahren erkannt, dass
die Saatgutfrage zu einer Schlüsselfrage des
Ökolandbaus werden würde. Sie erlebten mit,
wie der Siegeszug der heute weit verbreiteten
Hybridsorten zu einem drastischen Schwund
von samenfesten Sorten führte und mit ihnen
die natürliche Fähigkeit zur Vermehrung. Mit
Besorgnis erkannte der Initiativkreis, dass die
eher gentechniknahen Züchtungsmethoden die
Grundlagen der biologischen Gemüseerzeugung
in Frage stellten.
Daher suchten sie einen neuen Weg und begannen damit, Saatgut von samenfesten Sorten
aus biologischer und biologisch-dynamischer
Vermehrung zu erzeugen. Eine große Aufgabe:
die Demeter-Gärtner mussten sich das Wissen
über Saatgutvermehrung im Gemüsebau unter
den Bedingungen des ökologischen Landbaus
erst nach und nach aneignen. Besonders wichtig war daher der intensive Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern der Initiative,
der auch heute noch gelebt wird. Die ersten
Saatguternten wurden untereinander ausgetauscht, doch bald schon zeigte sich, dass es
einen zentralen Ort für die Aufbereitung und
Prüfung des Saatgutes braucht.
In den Anfängen kümmerte sich die Allerleirauh
GmbH, der Vertriebsbereich der Werkstätten
der Bingenheimer Lebensgemeinschaft, um den
Saatgutvertrieb. Jahre später war der Saatgutbereich so groß geworden, dass eine eigenständige Firma – die 2001 gegründete Bingenheimer
Saatgut AG alle Saatgutaktivitäten von Allerleirauh übernahm. Mit der Wahl der Gesellschaftsform der Aktiengesellschaft und der Festlegung
der Aufgaben der neuen Firma wollten die
Gründer die Impulse der Vergangenheit aufnehmen und gleichzeitig Raum für eine dynamische
Entwicklung geben.
Der Initiativkreis heute – mehr als
nur Wirtschaftspartner
Auch heute noch pflegt die Bingenheimer Saatgut AG eine besonders intensive Beziehung zu
den Saatgut-Vermehrern, die im Initiativkreis
zusammengeschlossen sind. Dieser Austausch
Bau der neuen Saatgutdiagnostik mit Saatgut-Lagerplätzen im Keller
116 bingenheimer saatgut
Historische Entwicklung –
die wichtigsten Meilensteine
1975:Die Idee für biodynamisches Saatgut
keimt unter engagierten Gärtnern
1987:Mitglieder des Initiativkreises unterzeichnen die erste Vereinbarung zur Zusammenarbeit
1985: Vertrieb des Saatgutes (biodynamisch und
organisch) über die Allerleirauh GmbH,
Bingenheim
1994:Gründung des Vereins Kultursaat e.V. aus
der Mitte des Initiativkreises
1995:Bau der ersten Saatgutwerkstatt
2001:Die Bingenheimer Saatgut AG wird
gegründet
2008:Bau einer neuen Reinigungs- und Logistikhalle
2011:Mit Vertretern der Naturkostbranche, den
Saatgutvermehrern und Züchtern wird
das zehnjährige Jubiläum gefeiert
2012: der Aufbau des Versuchsbetriebes beginnt
2013:Weiteres Bürogebäude
2014:Bau einer neuen Saatgutdiagnostik sowie
neuer klimatisierter Lagerplätze
im Netzwerk ist der Nährboden für das Gelingen unserer Arbeit. Wir nehmen uns als Wirtschaftspartner Zeit füreinander, um gemeinsam
die ökologische Saatgutarbeit voranzubringen.
Gelebt wird das intensive Miteinander zum Beispiel bei den Initiativkreistreffen, die zweimal im
Jahr stattfinden. Hier bilden wir uns gemeinsam
fort, bieten eine Plattform für ausführliche Diskussionen im Plenum und nehmen uns Zeit für
persönliche Gespräche – das gibt uns eine stabile Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Diese Form der Zusammenarbeit ist in der
Saatgutbranche selten – gewöhnlich diktieren
die Abnehmer die Bedingungen. Und: durch die
Hintergrund
Verlagerung der Saatgutproduktion in Länder
mit klimatischen Vorteilen und billigen Löhnen
wird die Entfremdung zwischen Gärtnern und
Saatgutproduzenten noch größer. Dieser Tendenz möchten wir mit der partnerschaftlichen
Zusammenarbeit entgegenwirken.
Samenfeste Sorten als Sinnbild
nachhaltigen Wirtschaftens
Als die Bingenheimer Saatgut AG im Jahre 2001
als Aktiengesellschaft gegründet wurde, stellten die Gründer die neue Gesellschaft ganz in
die Tradition der bereits begonnenen Arbeit.
Dieses Selbstverständnis prägt bis heute unsere
wesentlichen Grundsätze. Dazu ein Auszug aus
unserer Satzung. (s. Kasten unten) Die Bingenheimer Saatgut AG handelt ausschließlich mit
ökologischem Saat- und Pflanzgut von samenfesten Sorten. Diese sind in der Lage, fruchtbare Samen zu bilden, wie es von Natur aus
veranlagt ist. Insofern sind samenfeste Sorten
das Bindeglied zwischen Vergangenheit und
Zukunft der Kulturpflanzenentwicklung und ein
Sinnbild nachhaltigen Wirtschaftens.
Weiterentwicklung der sozialen
Wirtschaftsformen
Die gegenseitige Wahrnehmung und Transparenz in den geschäftlichen Beziehungen sind
eine Voraussetzung für soziale Wirtschaftsformen. Eine wichtige Rolle spielen dabei partnerschaftliche Bezahlungsformen und die Pflege
langfristiger Geschäftsbeziehungen. Unsere
Kunden wollen wir fair informieren und nicht
zum Kauf überreden. Wir sehen es als Aufgabe zwischen den Möglichkeiten und Grenzen
der Züchtung, der Saatguterzeugung und den
Bedürfnissen der Gärtner zu vermitteln. Im Dialog mit Kunden, Züchtern und dem Naturkostfachhandel zum Beispiel auf den Sortentagen
(s. „Aus der aktuellen Arbeit“) werden die agronomischen und qualitativen Anforderungen
an die Sorten diskutiert. Die Besitzverhältnisse
der Aktiengesellschaft zeugen ebenfalls von
einem anderen Weg: Wir geben nur vinkulierte
Auszug aus der Präambel:
Die Bingenheimer Saatgut AG baut auf den Ideen
und dem Einsatz des Initiativkreises für Gemüsesaatgut aus biologisch-dynamischem Anbau und
der Lebensgemeinschaft Bingenheim e.V. auf.
Die Firma wird im Sinne der Gründungsideen der
genannten Gruppen die biologisch-dynamische
Saatgutarbeit weiterführen und entwickeln. Dabei sollen insbesondere folgende Impulse gepflegt
und weiterentwickelt werden:
•Vertrieb von biologisch-dynamisch gezüchteten und entwickelten Sorten;
•Erhalt und Förderung der Sortenvielfalt für
Landwirtschaft und Gartenbau;
•Erhalt und Förderung der Saatgutvermehrung
als Kulturaufgabe in der Gesellschaft;
•Weiterentwicklung von sozialen Wirtschaftsformen zwischen allen am Produktions- und
Verbrauchsprozess beteiligten Gruppen.
•Nach Möglichkeit ist die Firma bestrebt,
Tätigkeitsfelder für seelenpflegebedürftige
Menschen bereitzustellen.
Initiativkreistreffen Sommer 2014 bei Saatzucht Rose in Erfurt
Namensaktien heraus, d.h. die Aktien sind auf
den Namen des Käufers ausgestellt. Die Geschäftsführung und die Aktionäre legen Wert
darauf, dass sich neue Aktionäre mit der ökologischen Saatgutarbeit inhaltlich verbinden. Zu
dem Kreis der Aktionäre gehören die Software
AG Stiftung1, die Lebensgemeinschaft Bingenheim2, Saatgutlieferanten und Kunden sowie
befreundete Institutionen.
Ein gemeinnütziger Verein als
Schlüssel für eine zeitgemäße
­Alternative in der Pflanzenzüchtung
Patente auf Pflanzen und Tiere sind der
vorläufige und brandaktuelle Endpunkt des Bedeutungswandels von Sorten: Weg vom Kulturgut hin zum Wirtschaftsgut. Saatgut aber ist
mehr als ein gewöhnliches Betriebsmittel. Es bildet den Ausgangspunkt jeder Ernährungskultur.
Nach unserer Überzeugung darf es keinen privatwirtschaftlichen Besitz an Sorten und/oder
DNA-Sequenzen geben. Daher wurde 1994 aus
der Mitte des Initiativkreises der gemeinnützige
Verein Kultursaat für die Züchtungsforschung
und Kulturpflanzenentwicklung auf biologischdynamischer Grundlage gegründet. Ganz im
Gegensatz zu der „Biopatentierung“ legt der
Verein Wert auf eine Behandlung der Sorten
als erhaltenswürdiges und schutzbedürftiges
kulturelles Gut der Menschheit. Viele Mitglieder
des Initiativkreises sind Mitglieder von Kultursaat geworden – einige züchten im Rahmen ihres gärtnerischen Betriebes aktiv, andere haben
sich ganz auf die Saatgutvermehrung konzentriert. Die Kultursaat-Züchter arbeiten on-farm
an etwa zwanzig Standorten im deutschsprachigen Raum an den wirtschaftlich relevanten
Gemüsearten. Die Arbeit von Kultursaat e.V. ist
sehr vielfältig: Sortenentwicklung, Sortenerhaltung, Züchtungsforschung, Methodenentwicklung,
Fortbildung,
Öffentlichkeitsarbeit und
Züchtungsfinanzierung.
Sie erkennen die neuen
Sorten von Kultursaat
e.V. im Katalog an diesem
Zeichen:
M 67,2
Y 100
C 100
M 100
K 61,8
Ihr Beitrag zur Saatgut-Kulturarbeit
Es gibt vielfältige Möglichkeiten die ökologische
Saatgutarbeit mit uns weiter zu entwickeln:
• Als Kunde: Schenken Sie uns Ihre Rückmeldungen! Ihre Erfahrungen sind die Grundlage
unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung,
die wir im Rahmen unseres Qualitätsmanagements vorantreiben.
• Als zukünftiger Saatgut-Vermehrer: Sind
Sie Erwerbsgärtner und arbeiten auf ökologisch bewirtschafteten Flächen nach den
Richtlinien eines Anbauverbandes? Sprechen
Sie uns an und besuchen Sie die Treffen des
Initiativkreises.
• Als zukünftiger Aktionär: Sie wollen sich an
unserer nachhaltigen Saatgutarbeit durch
ein finanzielles Engagement beteiligen? Bitte
melden Sie sich und fordern Sie Informationen bei uns an.
• Auch Sie können direkt Mitglied bei Kultur­
saat e.V. werden und so an der Weiterentwicklung und Pflege eines Kulturgutes teilhaben.
1
Die Software AG – Stiftung ist eine gemeinnützige Förderstiftung mit Sitz in Darmstadt.
2
ie Lebensgemeinschaft Bingenheim e. V. ist ein vielfälD
tiger Lebensort für Menschen mit und ohne Behinderung
mit verschiedenen Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten.
Das Netzwerk heute in Zahlen:
Die Bingenheimer Saatgut AG
•arbeitet mittlerweile in zwei Gebäuden mit
30 ­Mitarbeiter_innen
•80 Gärtnereien vermehren biodynamisches
und ökologisches Saatgut
•über 20.000 Kunden beziehen Saatgut aus
Bingenheim und bauen samenfeste Sorten an
•unzählige Hobbygärtner_innen kaufen „Bingenheimer Saatgut“ im Naturkosthandel
•100 Aktionäre aus Öko-Landbau, -handel und
-verarbeitung begleiten die Arbeit der AG
partnerschaftlich
•der gemeinnützige Verein Kultursaat e.V. pflegt
mehr als 50 neu gezüchtete biodynamische
Sorten und 14 Sorten in Erhaltungszucht
bingenheimer saatgut 117
Hintergrund
Aus der aktuellen Arbeit
Erfahren Sie mehr über interessante Projekte im Rahmen der Saatgutarbeit.
Sortentage – Bewährung in der Praxis des Erwerbsgartenbaus
„Unsere“ neuen Sorten standen bereits während
der Züchtungsarbeit immer wieder unter den
kritischen Augen der Züchter, Anbauberater und
Gärtner. Bei den Sortentagen beurteilen Praxisbetriebe die Sorten direkt auf dem Feld. Dabei
diskutieren Anbauer und Berater die Stärken und
Schwächen einer Sorte, die je nach Boden, Wit-
terung und Vermarktungsweg durchaus unterschiedlich sein können. Eindrucksvoll konnte
durch den Anbau bei der Gärtnerei Röllingsen
in der Nähe von Soest gezeigt werden, dass
jetzt schon mehr samenfeste Sorten und biodynamische Züchtungen verwendet werden
könnten, wenn Transparenz und Verständnis
Tag der offenen Tür
Am 25.4.2015 findet der Frühlingsmarkt der Lebensgemeinschaft Bingenheim statt. Auch wir
haben unsere Türen geöffnet und freuen uns
Ihnen von den Saatgut-Reinigungsmaschinen,
über die Warmwasserbehandlung bis hin zu den
Keimfähigkeitstests die Vorgänge in einer modernen, ökologischen Saatgut-Firma zu zeigen.
Hobbygärtner können sich zudem auf eine große Vielfalt an Jungpflanzen freuen: Die Gärt-
für die Sorteneigenschaften vermittelt werden
kann. Ein Glücksfall ist die gute Zusammenarbeit
mit dem nur 10 Kilometer entfernten Bioladen in
Soest. „Wir möchten authentische Produkte aus
der Region verkaufen und den ökologischen Anbau in unserem unmittelbaren Umfeld fördern.
Wir wollen ein ökologisches Produkt von Beginn
an, dabei ist der Samen natürlich von großer
Bedeutung. Samenfeste Sorten aus biodynamischer Züchtung, die an den jeweiligen Standort
angepasst sind, halten wir für eine gute Wahl.
Nachdem wir das Thema auch im Laden kommuniziert haben, fragen viele KundInnen explizit
nach samenfesten Sorten. Für die KundInnen
stehen samenfeste Sorten eben auch für einen
unabhängigen Gärtner und Landwirt.“, erklärt
Hendrik Sauermann, einer der vier Geschäftsführer und zuständig für das Gemüseangebot
des Bioladens „Lebensgarten“ aus Soest.
Wann und wo die Sortentage 2015 stattfinden, finden Sie ab Februar auf unserer Homepage unter „Aktuelles“.
nerei der Lebensgemeinschaft Bingenheim
bietet eine große Vielfalt alter, traditioneller,
sowie biodynamisch gezüchteter KultursaatSorten an, natürlich alle samenfest. Weitere
Produkte der anderen Werkstätten und Essensstände der Lebensgemeinschaft runden
den Ausflug ins Herz der Wetterau ab.
Weitere Informationen finden Sie ab Februar
auf unserer Homepage unter „Aktuelles“.
Versuchsanbau in Bingenheim sowie an 30 Standorten in Deutschland und der Schweiz
Die neuen biodynamischen Züchtungen von
Kultursaat e.V. werden schon während der
Sortenentwicklung mit den Anforderungen
der Kunden verglichen. Zusätzlich werden die
Sorten im Vorfeld einer Katalogaufnahme unter Praxisbedingungen auf dem Feld getestet.
In diesem Jahr konnten wir die Kooperation
mit dem benachbartem Bioland Betrieb „Pappelhof“ weiter ausbauen. Es waren auf insgesamt 3500 m² Anbaufläche 36 verschiedene
Kulturen in Sichtung, Vergleichsanbau und
Sortenversuchen mit insgesamt gut 250 verschiedenen Zuchtlinien - aus der Arbeit von
Kultursaat und Saat:gut - und Sorten aus unserem Katalog sowie von anderen Saatgutfirmen. Vielen Dank an die Lebensgemeinschaft
Bingenheim und den „Pappelhof“ für die Unterstützung der Arbeit des Versuchsbetriebes.
Zusätzlich werden in Erwerbsgärtnereien in
ganz Deutschland Sortentests gemacht. Diese
Praxisergebnisse sind für die Kundenberatung
sehr wertvoll. Wir bedanken uns bei allen Betrieben die mitmachen! In Bingenheim konnte
der Versuchsstandort auch 2014 weiter aus-
118 bingenheimer saatgut
gebaut werden. Neben Fragen zu der Eignung
verschiedener Sorten für den ökologischen Gemüsebau werden auch andere Fragestellungen
erforscht, wie z.B. der Einfluss verschiedener
Anbau-Faktoren auf die Korngröße beim
Möhrensaatgut.
Projektteam „Korngröße bei Möhrensaatgut“ im blühenden Möhrenbestand
Hintergrund
Welche Züchtungstechniken passen zum Ökolandbau?
„Gentechnik auf Ökofeldern“: so titelten im Somzüchtung bringen neue „Biotech-Pflanzen“ und
mer 2013 große Zeitschriften und Fernsehsenneue sowie alte Probleme. So hat die EU eine Arder. Gemeint waren CMS-Hybriden bei Kohlarten
beitsgruppe installiert: NTWG – New Techniques
und Chicorée, die durch Zellfusionstechnik entWorking Group. Die Gruppe beschäftigt sich mit
standen sind. (Die Abkürzung
der Frage: was ist heute und in
„cms“ steht für cytoplasmatiDie europäische Ge- Zukunft unter Gentechnik zu
sche männliche Sterilität, eine
setzgebung beschäftigt verstehen?
Form der männlichen Sterilität
Wir beobachten diese Entsich aktuell mit der wicklung mit großer Sorge. Die
bei Pflanzen, die durch eine Veränderung mitochondrialer DNA
Frage „Was ist Gen- Bewertungen der Techniken erverursacht wird). Gemäß der
folgen i.d.R. auf der Grundlage
technik?“
GVO-Freisetzungsverordnung
eines einseitigen materialisti2001/18/EG gelten mittels Zellfusion erzeugte
schen Pflanzenverständnisses. Außerdem werPflanzen nicht als gentechnisch veränderte Orden mangelnde Transparenz bei der Anwendung
ganismen (GVO) und müssen daher auch nicht
von Züchtungsverfahren und fehlende Nachgekennzeichnet werden. Dennoch haben die
vollziehbarkeit einen Ausschluss unerwünschter
deutschen Öko-Anbauverbände Sorten aus eiTechniken im Ökolandbau erschweren.
ner solchen Züchtung für den Anbau verboten.
Die Mehrzahl der Züchterhäuser konzentrieren
Die Zellfusionstechnik ist einem gentechnischen
sich bei den verschiedenen Kohlarten und ChiVerfahren sehr ähnlich und der Eingriff erfolgt
corée auf die Entwicklung von CMS-Hybriden.
artübergreifend. Gentechnik ähnliche ZüchEs ist zu befürchten, dass deshalb auch in abtungsverfahren in der konventionellen Pflanzensehbarer Zeit die Auswahl von Hybridsorten
C
IG
Sorten
rgut
tu
sind Kul
A
N W
Samenfeste Sorten
als nachhaltige
Alternative
H
Die Saatgut-Retter
T
Ob Agrogentechnik, biotech- E I L HSB A U F ÄF E S
AMEN
nische
Züchtungsverfahren
oder Patente auf Pflanzen – diese Entwicklungen zeigen: es braucht eine wirklich nachhaltige
Alternative. Die biologisch-dynamischen Pflanzenzüchter arbeiten auf der Grundlage eines umfassenden Bildes von Nahrungspflanzen. Im Vordergrund stehen die Qualität unserer Nahrung
und ethisch-soziale Aspekte. Wir sind zusammen
mit den Partnern in unserem Netzwerk überzeugt: Sorten sind ein unveräußerliches Kulturgut. Daher entwickeln die Ökozüchter ausschließlich nachbaufähige (fruchtbare) Sorten. Hybriden
und selbstverständlich CMS-Hybriden kommen
aus unserer Sicht weder für die Ökozüchtung
noch für einen konsequenten Ökolandbau nicht
in Frage. Für ein ausreichendes Angebot von samenfesten Sorten bei allen Gemüsearten ist jedoch noch viel zu tun. Das bedeutet Engagement
aller Beteiligten in der Naturkostbranche inklusive der Bio-Kunden. Die Bewegung des Ökolandbaus muss auch bei diesem Thema Vorreiter
sein: wie finanzieren wir gemeinsam ein Kulturgut? Immerhin geht es um nichts Geringeres als
den Beginn der Nahrungsmittelerzeugung. Und
es geht um einen Gegenentwurf zu den Global
Playern des Saatgut-Business und damit um die
Souveränität unserer Ernährung.
Mitte März 2014 hatte die Erstausstrahlung
von „Die Saatgut-Retter“ (im Auftrag des ZDF in
Zusammenarbeit mit arte-tv) einer breiten Öffentlichkeit die Themen samenfeste Sorten und
europäisches Saatgutrecht anschaulich vorgestellt. Die 52minütige Dokumentation ist ebenso
wie der 6minütige Beitrag „Gärtner kämpfen für
gentechnikfreies Saatgut“ des Bayerischen Fernsehens in der Reihe „Unkraut“ (vom April 2014)
mittlerweile im Video-Portal YouTube verfügbar.
ohne CMS sehr stark eingeschränkt sein wird.
So verschärft sich die Situation für Gärtner, die
auf solche Sorten verzichten wollen immer weiter. Wer ganz auf Hybriden verzichten will, ist in
einer noch größeren Klemme: denn die Auswahl
samenfester Sorten verringert sich seit mehr als
30 Jahren dramatisch. Zu diesem komplexen
Thema empfehlen wir die Studie „Dossier zur
Beschreibung und Beurteilung von Züchtungsmethoden für den ökologischen Landbau“ vom
Forschungsinstitut für biologischen Landbau
(FiBL) (http://www.fibl.org/de/startseite.html).
Opt-Out-Klausel und TTIP
Die Gentechnikdebatte hat in Europa wieder
Fahrt aufgenommen. Eine Änderung des EUGentechnikrechts und die Möglichkeit nationaler GVO-Anbauverbote (Opt-Out-Klausel) stehen
auf der Agenda der Kommission. Eine besondere
Brisanz bringt das Freihandelsabkommen (TTIP).
Die Bingenheimer Saatgut AG engagiert sich
daher in der „Interessensgemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG-Saatgut)“. Zwei
ältere Themen sind wieder aktuell: eine etwai-
ge Änderung des EU-Gentechnikrechts und die
Möglichkeit nationaler GVO-Anbauverbote (OptOut-Klausel). In Verbindung mit den Diskussionen
um das Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP)
erhalten die Themen eine zusätzliche Brisanz.
Mit der IG-Saatgut haben wir eine Plattform für
den dazu notwendigen Wissenstransfer und eine
Möglichkeit das politische Engagement der Mitglieder zu bündeln. Mehr auf der Website http://
www.gentechnikfrei-saat.de.
„Runder Tisch gegen Gentechnik“ zu Gast in Bingenheim
Gemüse mit Charakter
Damit Verbraucher_innen beim Einkauf von
frischem Gemüse mehr über samenfeste Sorten und biodynamische Züchtungen erfahren,
bieten wir sortenspezifische Informationen an.
Das bestehende Layout wurde 2013 frischer
und einfacher gestaltet. Die Flyer stehen angemeldeten Kund_innen zum Download zur
Verfügung. Bitte wenden Sie sich für eine Freischaltung per E-Mail an uns (gemuesemitcharakter@bingenheimersaatgut.de). Wir senden
Ihnen die Nutzungsbedingungen zu.
Gerne können Sie Flyer auch über uns drucken
lassen. Dieser erfolgt auf direkter Nachfrage
(„print on demand“). Innerhalb 7 Werktage
treffen die Flyer bei Ihnen ein. Die Druckkosten
richten sich nach der Auflage.
Flyer von diesen Sorten stehen bereit:
Milan, Verdil, Rodelika, Pantos, Dottenfelder Dauer,
Aromata, Laibacher Eis, Oxhella, Robuschka, Red
Kuri, Robila, Arola, Ruthje, Eersteling
bingenheimer saatgut 119
Hintergrund
Die EU-Saatgutrechtsrevision – wir engagieren uns für samenfeste Sorten
Im Jahr 2009 begann ein umfassender Prozess
der Revision des EU-Saatgutrechtes. Am 11.
März 2014 hat dann das Europäisches Parlament den Vorschlag der Kommission zum Europäischen Saatgutrecht zurückgewiesen. Jetzt
wird wieder verhandelt und diskutiert. Der
Erfolg bei der Zulassung der Zucchini Serafina
(siehe Seite 55) lässt uns hoffen: wir können
etwas für samenfeste Sorten erreichen! Wir
werden uns weiter aktiv in die Diskussion einbringen. Die Vereinheitlichung von EU-Rechtsnormen und der allgemeine Sparzwang werden
zu einer weiteren Zentralisierung der Zulassungsverfahren gemäß europäischem Sortenrecht führen. So werden jetzt bereits Zucchini,
Paprika, Gurken, Auberginen und Tomaten in
Frankreich, Zuckermais in Ungarn, Rosenkohl in
Schottland geprüft. Das bringt für die ökologischen Züchter administrativen Mehraufwand
und Probleme mit sich: weite Anreisen zur Begutachtung des Registerprüfanbaus, und das
bei häufig sehr kurzen Einladungsfristen sowie
Verständigungsprobleme mit den verantwortlichen Prüfstellen vor Ort auf dem Feld. Vielfach
besteht kaum Verständnis für die Besonderheiten samenfester Sorten und den Problemen,
die konventionelle Testbedingungen in fremden
Klimaten für ökologische Züchtungen bedeuten können. Denn ein Sachverhalt hat sich auch
in den letzten 1.000 Jahren nicht verändert:
regionale Umwelt- und Anbaubedingungen
beeinflussen die Ausprägung bestimmter Merkmale entscheidend mit. Und das bedeutet, dass
die behördlichen Prüfer bei ihren Bonituren berücksichtigen müssen, wo und unter welchen
Bedingungen eine Sorte entwickelt wurde - sei
die Prüfung nun in Schottland, Frankreich oder
Ungarn.
Bitte beachten Sie unsere aktuellen Informationen zu dem Thema in unseren Newslettern und
auf unserer Website.
Erhaltungssortenverordnung
Unabhängig von zukünftig weiteren Revisionen
des Saatgutrechtes wurde 2009 eine neue Verordnung in Kraft gesetzt: „Verordnung über die
Zulassung von Erhaltungssorten und das Inverkehrbringen von Saat- und Pflanzgut von Erhaltungssorten (Erhaltungssortenverordnung)“. In
dieser Verordnung werden auch die Zulassungsbedingungen für die im Gemüsebau wichtigen
„Amateursorten“ geregelt. Die vereinfachten
Zulassungsbedingungen durch die zuständigen
Ämter sind einerseits ein Vorteil. Anderseits sind
die Vermarktungsbeschränkungen ein deutlicher
Nachteil. Die Verordnung gibt für jede relevante Art genaue Vorgaben bezüglich der Verpackungsgröße und Kennzeichnung vor. Auch die
Bezeichnung „Amateursorte“ ist irreführend.
Denn die vereinfachte (und damit deutlich kostengünstigere) Zulassung auf der Grundlage des
Saatgutverkehrsgesetzes macht durchaus auch
für Erwerbsgärtnersorten Sinn. Deshalb ist die
Sortenzulassung (und damit die Auszeichnung
als „Amateursorte“) nach der Erhaltungssortenverordnung kein Qualitätskriterium für den Anbau.
Bitte beachten Sie unsere ausführlichen Sortenbeschreibungen.
– Sorten, die mit AS („Amateursorte“) im Katalog oder auf der Saatguttüte gekennzeichnet
werden, sind Sorten mit behördlicher Zulassung gemäß Richtlinie 2009/145/EG Saatgut.
(„Für den Anbau unter bestimmten Bedingungen gezüchtete Sorte, deren Saatgut gemäß
Artikel 26 der Richtlinie 2009/145/ EG der
Kommission kontrolliert wird“). Diese Sorten
müssen aus juristischen Gründen als „Amateursorten“ gekennzeichnet werden, obwohl
sie durchaus für den Erwerbsanbau geeignet
sein können.
– Sorten, in deren Beschreibung Sie den Text:
„Bewährte Hobbygärtnersorte“ finden,
haben kaum noch Bedeutung für den Erwerbsanbau. Diese Sorten passen gut in
einen ökologischen, vielfältigen Hausgarten.
Odin Estafette – Großhändler mit Ladenkette
setzt auf Sorten aus biodynamischer Züchtung
Der niederländische Naturkost-Großhändler Odin erweitert sein Angebot an
samenfesten Sorten aus biodynamischer Züchtung und startet das Projekt
„„Dichtbij en divers“ (nah und divers) mit „Odin proeftuinen zaadvast“: „Odin
Versuchsgärten für samenfeste Sorten“.
Bauern, Verarbeiter und natürlich Mitarbeiter
Bingenheimer Saatgut. Was ist Odin Estafette
haben Anteile an der Genossenschaft gezeichfür ein Unternehmen?
net. Eine solche Organisationsform passt unseKoos. In der nordischen Mythologie ist Odin
rer Meinung nach besser in die
ein Hauptgott. Odin reitet jeheutige Zeit.
den Morgen auf seinem achtMit Respekt und
beinigen Ross mit seinen bei- Fürsorge für die Erde Die Genossenschaft Odin umfasst derzeit einen Großhandel
den treuen Raben Hugin und
arbeiten.
für Naturkostprodukte, eine
Munin – Gedanke und ErinneAbokiste mit rund 25.000 Kisrung – über den Morgenhimten die Woche, einen Webshop, 18 Estafettemel und erkundet die Welt. Dieses Bild hat mich
Naturkostfachgeschäfte, den Lieferservice „De
1983 inspiriert, ein Wirtschaftsunternehmen
Estafette Lieferservice“ und die Odin-Imkerei.
zu gründen. Die Aufgabe war damals wie heute,
Bingenheimer Saatgut. Die Odin-Genosseneine gesunde Landwirtschaft zu unterstützen,
schaft ist eine breit aufgestellte Unternehdie mit Respekt und Fürsorge für die Erde armung. Warum beschäftigen Sie sich jetzt zubeitet.
sätzlich mit dem Thema Züchtung?
Vor drei Jahren haben wir unser HandelsunterKoos. Wir beobachten die biodynamische
nehmen in eine Genossenschaft umgewandelt.
Pflanzenzüchtung schon seit einigen Jahren
Mitglieder sind alle Gruppen, die an Produktion,
und sprechen immer wieder mit unseren AnHandel und Verbrauch beteiligt sind. Kunden,
120 bingenheimer saatgut
bauern darüber. Wir wollen nun einen Schritt
weiter gehen. Die Meldungen aus der letzten
Saison zu gentechnischen Verfahren in der
Pflanzenzüchtung – wie zum Beispiel die Protoplastenfusion mit den CMS-Sorten – haben
uns veranlasst, dem Thema Saatgut und Sorten
noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Bingenheimer Saatgut. Wie ist aus dem Bewusstsein für das Thema Saatgut und Sorten
das Projekt „Odin proeftuinen voor zaadvaste
rassen“ (Odin Versuchsgärten für samenfeste
Sorten) entstanden?
Hintergrund
Kunden besuchen einen Versuchsgarten
Koos. Zunächst haben wir unsere Anbauer gefragt, welche Sorten sie anbauen und wer ihre
Saatgutlieferanten sind. Wir waren darüber
erstaunt, dass der Anteil an Ökosaatgut und
Ökosorten nach wie vor gering ist. Unter den
Saatgutlieferanten tauchten auch internationale Konzerne wie Monsanto auf. Wir sehen
darin eine Gefahr für die Unabhängigkeit des
Ökolandbaus. Wir wollen mitbestimmen, welche Sorten uns in der Zukunft ernähren.
Der nächste Schritt war, dass wir uns konkrete
Ziele für den Einsatz von Saatgut aus biodynamischer Züchtung gesteckt haben. Wir wollen
den Anteil der ökologisch gezüchteten samenfeste Sorten in den nächsten Jahren deutlich
steigern. Sorten aus Bio-Züchtung sollen die
Grundlage für Bio-Lebensmittel sein. Je nach
Kulturart im Gemüsebau sind wir mehr oder
weniger weit von diesem Ziel entfernt und wir
werden zwischen zwei und zehn Jahre für die
Umsetzung unserer Vorgaben benötigen. Wichtig ist, das wir das Ziel vor Augen haben und
unser Streben in diese Richtung geht.
Bingenheimer Saatgut. Welche positiven Impulse kann das Handelsunternehmen Odin geben, damit mehr Bio-Sorten eingesetzt werden?
Koos. Wir haben viele Gespräche mit Anbauern,
Züchtern und unseren Kunden geführt. Dabei
wurde deutlich, dass wir nur gemeinsam weiter
kommen. Es macht keinen Sinn, als Großhändler die Sorten für den landwirtschaftlichen und
gärtnerischen Anbau vorzugeben. In unseren
Läden und Abotüten zeichnen wir samenfeste
Sorten aus – so können die Kunden das An-
Kunden beobachten zusammen mit einem Züchter und den
Mitarbeitern von Odin kritisch die ersten Salate aus dem
Versuchsgarten.
gebot auch erkennen. Ich bin sogar dafür anstatt Möhren „Rodelika“ usw. auf das Schild zu
schreiben, ähnlich wie bei Äpfeln. Verbraucher
werden so vertraut gemacht mit neuen samenfesten Sorten. Aber es geht nur schrittweise.
Ein wichtiger Schritt war der Start des Projektes
„Odin Proeftuinen zaadvast“. Wir werden über
einen Zeitraum von drei Jahren an drei verschiedenen Standorten umfangreiche Sortenversuche durchführen. Die samenfesten Sorten
aus biodynamischer Züchtung werden im Vergleich zu anderen Sorten angebaut, beschrieben und verglichen. Bei diesem Projekt erhalten
wir die Unterstützung vom Louis Bolk Institut,
einer agrarwissenschaftlichen Forschungsanstalt mit Sitz in Driebergen. Die Forscher erfassen die Versuchsdaten und werten sie aus.
Wichtig ist, die Erfahrungen der Versuche mit
unseren Anbauern, den Kunden und einer interessierten Öffentlichkeit zu teilen. Deshalb
veranstalten wir direkt in den Versuchsgärten
Führungen und Verkostungen. Bei diesen Treffen können wir auch wirklich miteinander ins
Gespräch kommen. Bei den Anbauern wächst
das Vertrauen wieder samenfeste Sorten in die
Produktion aufzunehmen. Bei den Anbauabsprachen können wir dann verstärkt samenfeste Sorten bestellen.
Bingenheimer Saatgut. Welche Leitfragen
wollen Sie in den drei Jahren beantworten?
Koos. Wir verstehen das Projekt als einen Anfang und die Möglichkeit wieder Grundsatzfragen zu diskutieren. Was schmeckt uns heute als
Gemüsekunde? Was ernährt uns in den Nahrungsmitteln, die wir essen? Welche Stoff- und
Kräftewirkungen können wir beobachten und
wahrnehmen? Was unterscheidet eine samenfeste Sorte im Anbau von einer Hybride? Was
benötigen die Gärtner und Landwirte, damit
sie mit samenfesten Sorten erfolgreich wirtschaften können? Welchen Beitrag können wir
als Händler leisten, damit Sorten ein Kulturgut
bleiben?
Bingenheimer Saatgut. Wie vermittelt Odin
den Konsumenten das komplizierte Thema
Pflanzenzüchtung?
Koos. Viele Konsumenten verstehen unter
Pflanzenzüchtung das Aufziehen oder den
Anbau von Pflanzen. Dass Pflanzenzüchtung
ein mehrjähriger Prozess zur Entwicklung einer neue Sorte ist, wissen nur die Wenigsten.
Aber wir erleben bei unseren Kunden eine große
Bereitschaft mehr zu erfahren. Die Menschen
sind auf der Suche nach Alternativen zu Biopatenten auf Leben, zu Gentechnik und zu industrieller Landwirtschaft. Sie suchen „echte und
authentische“ Nahrungsmittel und sie wollen
einen Beitrag für Biodiversität und Gemeingüter leisten. Das Projekt „Odin Proeftuinen zaadvast“ bietet dem Konsumenten zahlreiche Möglichkeiten, mehr über biodynamische Züchtung
zu erfahren und die Produkte zu erleben:
• wir laden unsere Kunden ein, die Versuchsgärten zu besichtigen
• auf dem Feld erklärt ein Züchter oder Gärtner
seine Arbeit
• unter fachkundiger Anleitung machen wir gemeinsam Geschmackstests
• wir haben Plakate, Aufkleber und Infozettel
mit leckeren Rezepten
unsere Rabattaktion fördert das Gespräch
•
und den Austausch mit unseren Kunden
• wir zeichnen das Gemüse aus biodynamischer
Züchtung am Regal aus
Bingenheimer Saatgut. Wie passt eine Rabattaktion zum Thema biologische Pflanzenzüchtung?
Koos. Die Kunden in den Estafette-Läden erhalten eine Rabattkarte. Für jeden Einkauf über
zehn Euro gibt es einen lustigen Gemüsestempel. Wer zehn Stempel auf seiner Karte hat, darf
wählen, ob wir ihm den Rabatt von 2,50 Euro
auszahlen sollen oder ob das Geld in eine Züchtungsprojekt zurückfließen soll. Die Verbraucher können so die Pflanzenzüchtung ganz bewusst fördern. Obwohl biodynamische Züchter
in der Vergangenheit schon viel erreicht haben,
sehen wir, dass die Bio-Branche vor einer gigantischen Herausforderung steht. Wir müssen
Alternativen zu Sorten aus der konventionellen, von der Gentechnik getriebenen Züchtung
schaffen. Die Bio-Züchtung braucht unsere Unterstützung.
Bingenheimer Saatgut. Wir bedanken uns bei
Koos Bakker für das Gespräch.
Mehr Informationen
www.estafette.org/index.php
Koos Bakker, Gründer und heute einer der 3 Geschäftsführer
von Estafette Odin B.V
bingenheimer saatgut 121
Hintergrund
Das Team der
Bingenheimer Saatgut AG
Saatgut­diagnostik
Saatgutaufbereitung
Kersten Pipp
Katharina Natt
Sabine Mogk
Ragna Hinke
Geschäftsführung
Reinhard Ramme
Oliver Podszus
Dominic Lux
Einkauf
Petra Boie
Vertrieb
Gebhard Rossmanith
Produktion
Andreas
Hernmarck-Wisbar
Versand Vermehrungsberatung
Mirjam Schele
Erhaltungszucht
Albrecht Günther
Vermehrungsberatung
Johannes Plantener
Nathalie Winter
Eva-Maria Günther
122 bingenheimer saatgut
Hintergrund
Abfüllung
Norman Stark
Gabriele Plantener
Jan Meußling
Harald Nomins
Nadine Böcher (ohne Bild)
Marketing
Verwaltung/
Qualitätsmanagement
Martina Dittler
Kundendialog
Judith Jäger
Datenpflege, Shop
Mechthild Humpert
Qualitätsmanagement
Maike Jäger
Auftragswesen, Buchhaltung
Galina Möbs
Hauswirtschaft
Bettina Belter
Buchhaltung, Verwaltung
Verkauf
Cornelia Plantener
Auftragsdisposition Großund Einzelhandel
Lisa Minkmar
Naturkostfachhandel,
Saatgutrecht
Andrea Rauschel
Auftragswesen
Ulrike Stark
Hausgärtnerberatung
Miriam Guntrum
Tom Mühlbauer
Versuchswesen
Klaus Kopp
Fachberatung, Außendienst
Jörg Schlösser
Fachberatung
Christian Pochodzala
Fachberatung
Marek Thielemann
Saatguthandel, Datenmanagement
Auftragswesen
bingenheimer saatgut 123
Preise
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Erbsen
Art. Nr.
G150
G155
G156
G161
Sorte
Kleine Rheinländerin
Wunder von Kelvedon
Ambassador
Ambrosia
Portion
2,85
2,85
2,85
2,85
reicht für ca.
Portion
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
reicht für ca.
Portion
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
reicht für ca.
Portion
2,85
reicht für ca.
Portion
2,85
2,85
reicht für ca.
Portion
2,85
2,40
2,85
2,85
2,85
reicht für ca.
3 m²
3 m²
3 m²
3 m²
250 g
7,70
7,70
7,70
9,10
500 g
12,80
12,80
12,80
15,10
1 kg
21,90
21,90
21,90
25,80
2,5 kg
48,40
48,40
48,40
56,90
5 kg
87,60
87,60
87,60
103,20
10 kg
157,00
157,00
157,00
185,00
25 kg
365,00
365,00
365,00
430,00
100 g
5,50
5,50
5,70
6,80
6,80
6,80
5,50
6,80
5,70
250 g
11,10
11,10
11,50
13,80
13,80
13,80
11,10
13,80
11,50
500 g
19,00
19,00
19,80
23,60
23,60
23,60
19,00
23,60
19,80
1 kg
33,30
33,30
34,60
41,30
41,30
41,30
33,30
41,30
34,60
2,5 kg
73,90
73,90
77,00
91,80
91,80
91,80
73,90
91,80
77,00
5 kg
132,00
132,00
137,50
164,00
164,00
164,00
132,00
164,00
137,50
10 kg
238,00
238,00
247,00
295,00
295,00
295,00
238,00
295,00
247,00
100 g
7,20
7,20
7,20
6,80
6,80
6,80
250 g
14,90
14,90
14,90
14,20
14,20
14,20
500 g
25,10
25,10
25,10
23,60
23,60
23,60
1 kg
44,50
44,50
44,50
41,80
41,80
41,80
2,5 kg
98,50
98,50
98,50
93,50
93,50
93,50
5 kg
180,00
180,00
180,00
169,00
169,00
169,00
10 kg
332,00
332,00
332,00
309,00
309,00
309,00
100 g
6,80
250 g
14,20
500 g
23,60
1 kg
41,80
2,5 kg
93,50
250 g
7,20
7,20
500 g
12,40
12,40
1 kg
21,60
21,60
2,5 kg
48,00
48,00
5 kg
85,70
85,70
10 kg
154,50
154,50
25 kg
360,00
360,00
2 g
14,90
12,30
18,30
18,30
18,30
5 g
30,70
25,30
37,60
37,60
37,60
10 g
49,80
41,00
61,00
61,00
61,00
25 g
104,90
85,50
127,10
127,10
127,10
50 g
184,50
152,00
225,00
225,00
225,00
100 g
336,00
275,00
408,00
408,00
408,00
250 g
798,00
652,00
968,00
968,00
968,00
500 Ko
17,30
21,70
21,70
21,70
1.000 Ko
29,50
36,80
36,80
36,80
2.500 Ko
62,60
78,30
78,30
78,30
5.000 Ko
106,80
133,50
133,50
133,50
10.000 Ko
184,00
230,00
230,00
230,00
25.000 Ko
405,00
506,00
506,00
506,00
50.000 Ko
736,00
920,00
920,00
920,00
Buschbohnen
Art. Nr.
G120
G124
G125
G627
G128a
G129
G146
G132
G147
Sorte
Saxa
Marona
Maxi
Domino
Cupidon
Caruso
Sanguigno 2
Helios
Purple Teepee
3–5 m²
3–5 m²
3–5 m²
3-5 m²
3–5 m²
3–5 m²
3–5 m²
3–5 m²
3-5 m²
Stangenbohnen
Art. Nr.
G133
G622
G647
G136
G139
G139a
Sorte
Trebona
Helda
Cobra
Neckarkönigin
Neckargold
Blauhilde
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
20–30 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
Feuerbohne
Art. Nr.
G139b
Sorte
Preisgewinner
3–5 m²
Dicke Bohnen
Art. Nr.
G140
G142
Sorte
Hangdown grünkernig
Frühe Weißkeimige
2–3 m²
2–3 m²
Blumenkohl
Art. Nr.
G199
G201
G617
G202
G203
Sorte
Odysseus
Neckarperle
Celiano
Nuage
KS-JJ-KOB-02 (Tabiro)
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm
Art. Nr.
G199 S
G617 S
G202 S
G203 S
Sorte
Odysseus
Celiano
Nuage
KS-JJ-KOB-02 (Tabiro)
124 bingenheimer saatgut
Korn
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Brokkoli
Art. Nr.
G643
Sorte
Calinaro (AS)
Portion
2,85
2 g
12,10
5 g
24,80
10 g
40,20
25 g
83,60
50 g
147,00
100 g
268,00
250 g
635,00
Korn
500 Ko
18,60
1.000 Ko
32,00
2.500 Ko
67,50
5.000 Ko
115,00
10.000 Ko
198,00
25.000 Ko
435,00
50.000 Ko
790,00
2 g
5,10
5 g
9,60
10 g
15,50
25 g
31,50
50 g
55,90
100 g
98,50
2 g
10,50
10,50
10,50
8,20
10,50
8,20
8,20
10,50
8,20
10,50
5 g
21,60
21,60
21,60
17,00
21,60
17,00
17,00
21,60
17,00
21,60
10 g
34,90
34,90
34,90
27,60
34,90
27,60
27,60
34,90
27,60
34,90
25 g
72,50
72,50
72,50
57,40
72,50
57,40
57,40
72,50
57,40
72,50
50 g
128,00
128,00
128,00
99,50
128,00
99,50
99,50
128,00
99,50
128,00
100 g
232,00
232,00
232,00
182,50
232,00
182,50
182,50
232,00
182,50
232,00
Korn
500 Ko
15,30
15,30
15,30
12,40
15,30
12,40
12,40
15,30
15,30
1.000 Ko
25,90
25,90
25,90
20,90
25,90
20,90
20,90
25,90
25,90
2.500 Ko
54,50
54,50
54,50
44,50
54,50
44,50
44,50
54,50
54,50
reicht für ca.
2 g
8,20
8,20
10,50
5 g
17,00
17,00
21,60
10 g
27,60
27,60
34,90
Korn
500 Ko
12,40
15,30
1.000 Ko
20,90
25,90
2.500 Ko
44,50
54,50
reicht für ca.
2 g
8,20
10,50
8,20
5 g
17,00
21,60
17,00
10 g
27,60
34,90
27,60
reicht für ca.
30-40 Pfl.
Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm - 2,00 mm
Art. Nr.
G643 S
Sorte
Calinaro (AS)
Chinakohl
Art. Nr.
G240
Sorte
Granat
Portion
2,40
reicht für ca.
Sorte
Eersteling
Nagels Frühweiß
Donator
Holsteiner Platter
Domarna (KS-KOW-DH-MI)
Filderkraut
Marner Lagerweiß
Dottenfelder Dauer
Türkis
Dowinda
Portion
2,85
2,85
2,85
2,40
2,85
2,40
2,40
2,40
2,40
2,85
reicht für ca.
80–100 Pfl.
Weißkohl
Art. Nr.
G212
NEU! G649
G215
G216
G645
G217
G218
G219
G220
G221
50–60 Pfl.
50–60 Pfl.
50–60 Pfl.
50–60 Pfl.
50-60 Pfl.
50–60 Pfl.
50–60 Pfl.
50–60 Pfl.
50–60 Pfl.
30–40 Pfl.
250 g
552,00
552,00
552,00
435,00
552,00
435,00
435,00
552,00
435,00
552,00
Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm
Art. Nr.
G212 S
NEU! G649 S
G215 S
G216 S
G645 S
G217 S
G218 S
G219 S
G221 S
Sorte
Eersteling
Nagels Frühweiß
Donator
Holsteiner Platter
Domarna (KS-KOW-DH-MI)
Filderkraut
Marner Lagerweiß
Dottenfelder Dauer
Dowinda
5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko
95,40
163,00
366,00
680,00
95,40
163,00
366,00
680,00
95,40
163,00
366,00
680,00
78,00
132,00
294,00
546,00
95,40
163,00
366,00
680,00
78,00
132,00
294,00
546,00
78,00
132,00
294,00
546,00
95,40
163,00
366,00
680,00
95,40
163,00
366,00
680,00
Rotkohl
Art. Nr.
G207
G209
G210
Sorte
Amarant
Granat
Rodynda
Portion
2,40
2,40
2,85
50–60 Pfl.
50–60 Pfl.
30–40 Pfl.
25 g
57,40
57,40
72,50
50 g
99,50
99,50
128,00
100 g
182,50
182,50
232,00
250 g
435,00
435,00
552,00
Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm
Art. Nr.
G209 S
G210 S
Sorte
Granat
Rodynda
5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko
78,00
132,00
294,00
546,00
95,40
163,00
366,00
680,00
Wirsing
Art. Nr.
G214
G213
G223
Sorte
Vorbote 3
Smaragd
Winterfürst 2
Portion
2,40
2,40
2,40
40–50 Pfl.
40–50 Pfl.
50–60 Pfl.
25 g
57,40
72,50
57,40
50 g
99,50
128,00
99,50
100 g
182,50
232,00
182,50
250 g
435,00
552,00
435,00
(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.
bingenheimer saatgut 125
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm
Art. Nr.
G214 S
G213 S
G223 S
Sorte
Vorbote 3
Smaragd
Winterfürst 2
Korn
500 Ko
12,40
15,30
12,40
1.000 Ko
20,90
25,90
20,90
2.500 Ko
44,50
54,50
44,50
5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko
78,00
132,00
294,00
546,00
95,40
163,00
366,00
680,00
78,00
132,00
294,00
546,00
reicht für ca.
2 g
8,30
8,30
10,20
8,30
8,30
8,30
6,80
5 g
16,40
16,40
20,10
16,40
16,40
16,40
13,40
10 g
27,20
27,20
33,50
27,20
27,20
27,20
22,20
Korn
500 Ko
15,90
15,90
18,30
15,90
15,90
13,20
1.000 Ko
25,20
25,20
28,90
25,20
25,20
20,70
2.500 Ko
52,20
52,20
59,80
52,20
52,20
42,90
reicht für ca.
2 g
3,20
3,20
3,40
3,40
5 g
5,20
5,20
5,90
5,90
10 g
8,30
8,30
9,50
9,50
Korn
500 Ko
5,20
5,20
5,40
5,40
1.000 Ko
7,90
7,90
8,30
8,30
2.500 Ko
16,00
16,00
16,80
16,80
5 g
3,70
3,70
3,70
10 g
5,70
5,70
5,70
25 g
11,40
11,40
11,40
50 g
18,90
18,90
18,90
100 g
31,90
31,90
31,90
250 g
68,50
68,50
68,50
500 g
122,50
122,50
122,50
5 g
3,70
10 g
5,70
25 g
11,40
50 g
18,90
100 g
31,90
250 g
68,50
500 g
122,50
Kohlrabi
Art. Nr.
G227
G228a
G229
G231
G232
G233
G230
Sorte
Azur Star
Lanro
Rasko
Noriko
Blaro
Blaril
Superschmelz
Portion
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
60–70 Pfl.
60–70 Pfl.
40–50 Pfl.
60–70 Pfl.
60–70 Pfl.
60–70 Pfl.
60–70 Pfl.
25 g
55,90
55,90
68,50
55,90
55,90
55,90
46,00
50 g
99,80
99,80
122,00
99,80
99,80
99,80
82,00
100 g
176,00
176,00
215,00
176,00
176,00
176,00
144,00
250 g
410,00
410,00
502,00
410,00
410,00
410,00
335,00
Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm
Art. Nr.
G227 S
G228aS
G229 S
G231 S
G233 S
G230 S
Sorte
Azur Star
Lanro
Rasko
Noriko
Blaril
Superschmelz
5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko
85,90
153,00
338,00
629,00
85,90
153,00
338,00
629,00
98,50
176,00
387,00
722,00
85,90
153,00
338,00
629,00
85,90
153,00
338,00
629,00
70,70
126,00
278,00
518,00
Grünkohl
Art. Nr.
G225
G226
G632
G653
!
U
NE
Sorte
Halbhoher Grüner Krauser
Westländer Winter
Lerchenzungen
Nero di Toscana (AS)
Portion
2,40
2,40
2,40
2,40
100 Pfl.
100 Pfl.
100 Pfl.
100 Pfl.
25 g
17,10
17,10
19,60
19,60
50 g
29,00
29,00
33,20
33,20
100 g
49,00
49,00
57,10
57,10
250 g
112,00
112,00
128,00
128,00
Präzisionssaatgut, Kaliber S: 1,75 mm–2,00 mm
Art. Nr.
G225 S
G226 S
G632 S
G653
S
!
U
NE
Sorte
Halbhoher Grüner Krauser
Westländer Winter
Lerchenzungen
Nero di Toscana (AS)
5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko
25,60
42,80
89,50
154,00
25,60
42,80
89,50
154,00
26,80
45,00
94,00
164,00
26,80
45,00
94,00
164,00
Mairüben / Herbstrüben / Navets
Art. Nr.
G244
G634
G613
Sorte
Golden Ball
Petrowski
Di Milano a colletto viola
Portion
2,40
2,40
2,40
reicht für ca.
Sorte
Wilhelmsburger
Portion
2,40
reicht für ca.
10–15 m²
10-15 m²
10–15 m²
Kohlrübe
Art. Nr.
G245
15–20 m²
(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.
126 bingenheimer saatgut
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Radies
Art. Nr.
G329
G330
G331a
G332
G334
Sorte
Eiszapfen
Cherry Belle
Marike
Sora
Rudi
Portion
2,40
2,40
2,40
2,40
2,40
reicht für ca.
2–3 m²
2–3 m²
2–3 m²
2–3 m²
2–3 m²
25 g
5,40
5,40
6,80
5,40
6,80
50 g
8,70
8,70
10,90
8,70
10,90
100 g
14,40
14,40
17,90
14,40
17,90
250 g
30,80
30,80
38,20
30,80
38,20
500 g
53,00
53,00
65,70
53,00
65,70
1 kg
92,50
92,50
114,50
92,50
114,50
2,5 kg
205,00
205,00
254,00
205,00
254,00
2,5 kg
283,00
333,00
283,00
333,00
5 kg
510,00
597,00
510,00
597,00
Normalsaatgut kalibriert, Kaliber S: 2,50 mm–2,75 mm; Kaliber M: 2,75 mm–3,00 mm; Kaliber L: 3,00 mm–3,25 mm
Art. Nr.
G329 S/M/L
G331a S/M/L
G332 S/M/L
G334 S/M/L
Sorte
Eiszapfen
Marike
Sora
Rudi
Gramm
100 g
19,90
23,50
19,90
23,50
250 g
42,50
49,90
42,50
49,90
500 g
73,50
86,00
73,50
86,00
1 kg
128,00
150,00
128,00
150,00
Präzisionssaatgut, Kaliber S: 2,50 mm–2,75 mm; Kaliber M: 2,75 mm–3,00 mm; Kaliber L: 3,00 mm–3,25 mm
Art. Nr.
G329 S/M/L
G331a S/M/L
G332 S/M/L
G334 S/M/L
Sorte:
Eiszapfen
Marike
Sora
Rudi
Korn
10.000 Ko
26,50
31,80
26,50
31,80
50.000 Ko
96,60
112,00
96,60
112,00
100.000 Ko
168,50
195,00
168,50
195,00
reicht für ca.
10 g
25 g
5,40
21,90
4,50
50 g
8,70
36,50
7,20
250.000 Ko 500.000 Ko
374,00
670,00
433,00
776,00
374,00
670,00
433,00
776,00
1 Mio Ko
1.248,00
1.445,00
1.248,00
1.445,00
Rettich
Art. Nr.
G337
G633
G335
Sorte
Ostergruß rosa 2
Laurin
Runder schwarzer Winter
Portion
2,40
2,85
2,40
7–10 m²
100 Pfl.
10,50
10–15 m²
100 g
14,40
61,30
11,90
250 g
30,80
132,00
24,90
500 g
53,00
227,00
42,10
1 kg
92,50
395,00
73,50
1 kg
128,00
463,00
109,00
2,5 kg
283,00
1.030,00
240,00
Normalsaatgut kalibriert, Kaliber S: 2,50 mm–2,75 mm; Kaliber M: 2,75 mm–3,00 mm; Kaliber L: 3,00 mm–3,25 mm
Art. Nr.
G337 S/M/L
G633 S/M/L
G335 S/M/L
Sorte
Ostergruß rosa 2
Laurin
Runder schwarzer Winter
Gramm
100 g
19,90
72,00
16,90
250 g
42,50
154,00
36,00
500 g
73,50
266,00
62,50
Präzisionssaatgut, Kaliber S: 2,50 mm–2,75 mm; Kaliber M: 2,75 mm–3,00 mm; Kaliber L: 3,00 mm–3,25 mm
Art. Nr.
G337 S/M/L
G633 S/M/L
G335 S/M/L
Sorte
Ostergruß rosa 2
Laurin
Runder schwarzer Winter
Korn
1.000 Ko
5.000 Ko
17,60
72,80
10.000 Ko
26,50
120,00
17,80
50.000 Ko
96,60
448,00
65,50
100.000 Ko
168,50
775,00
112,00
250.000 Ko 500.000 Ko
374,00
670,00
240,00
430,00
Schwarzwurzeln
Art. Nr.
G400
G625
Sorte
Hoffmanns Schwarze Pfahl
Haferwurz
Portion
2,85
2,85
reicht für ca.
Portion
1,65
1,65
1,65
1,65
2,40
2,40
2,40
reicht für ca.
4–5 m²
4–5 m²
10 g
6,50
6,50
25 g
11,40
11,40
50 g
19,00
19,00
100 g
32,50
32,50
250 g
67,80
67,80
500 g
119,50
119,50
1 kg
223,00
223,00
25 g
6,90
6,90
6,90
6,90
7,90
7,90
7,90
50 g
11,10
11,10
11,10
11,10
12,90
12,90
12,90
100 g
17,80
17,80
17,80
17,80
20,60
20,60
20,60
250 g
35,60
35,60
35,60
35,60
41,20
41,20
41,20
500 g
60,10
60,10
60,10
60,10
69,40
69,40
69,40
1 kg
106,80
106,80
106,80
106,80
125,00
125,00
125,00
2,5 kg
239,00
239,00
239,00
239,00
281,00
281,00
281,00
Rote Rüben
Art. Nr.
G343
G338
NEU!
G345
G341
G347
G349
G635
Sorte
Jannis
Ronjana
Robuschka
Forono
Ägyptische plattrunde
Tondo di Chioggia
Burpees Golden
150–200 Pfl.
150–200 Pfl.
150–200 Pfl.
150–200 Pfl.
150–200 Pfl.
150–200 Pfl.
150-200 Pfl.
bingenheimer saatgut 127
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Präzisionssaatgut (technisch monogerm) Kaliber S: 2,75 – 3,50 mm, Kaliber M: 3,50 – 4,75 mm
Art. Nr.
G344 S
G344 M
G339 S
NEU!
G339
M
NEU!
G346 S
G346 M
G342 S
G342 M
Präzisionssaatgut
Jannis
Jannis
Ronjana
Ronjana
Robuschka
Robuschka
Forono
Forono
Korn
10.000 Ko
34,60
34,60
34,60
34,60
34,60
34,60
34,60
34,60
25.000 Ko
69,20
69,20
69,20
69,20
69,20
69,20
69,20
69,20
reicht für ca.
10 g
6,80
6,80
5,80
6,80
6,80
7,20
6,80
6,80
6,80
6,80
6,80
50 g
22,30
22,30
18,80
22,30
22,30
24,50
22,30
22,30
22,30
22,30
22,30
50.000 Ko 100.000 Ko 250.000 Ko 500.000 Ko
116,80
208,00
465,00
864,00
116,80
208,00
465,00
864,00
116,80
208,00
465,00
864,00
116,80
208,00
465,00
864,00
116,80
208,00
465,00
864,00
116,80
208,00
465,00
864,00
116,80
208,00
465,00
864,00
116,80
208,00
465,00
864,00
Möhren
Art. Nr.
G286
G287
G285
G289
G615
G660
NEU!
G280a
G282
G284
G281a
G288
Sorte
Nantaise 2 / Milan
Nantaise 2 / Fynn
Nantaise 2 / Fanal
Fine
Miranda
KS-MOG-SAT-202
Rodelika
Rolanka
Leira
Robila
Oxhella
Portion
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
6–8 m²
6–8 m²
6–8 m²
6–8 m²
6–8 m²
6–8 m²
6–8 m²
6–8 m²
6–8 m²
6–8 m²
6–8 m²
100 g
34,80
34,80
29,40
34,80
34,80
36,90
34,80
34,80
34,80
34,80
34,80
250 g
70,10
70,10
59,20
70,10
70,10
74,50
70,10
70,10
70,10
70,10
70,10
500 g
121,00
121,00
102,10
121,00
121,00
128,50
121,00
121,00
121,00
121,00
121,00
1 kg
213,00
213,00
179,70
213,00
213,00
226,00
213,00
213,00
213,00
213,00
213,00
2,5 kg
496,00
496,00
418,00
496,00
496,00
525,00
496,00
496,00
496,00
496,00
496,00
Normalsaatgut kalibriert, Kaliber M: 1,5 mm–1,75 mm; Kaliber L: 1,75 mm–2,0 mm
Art. Nr.
G286 M/L
G287 M/L
G285 M/L
G289 M/L
G615 M/L
G660
M/L
!
NEU
G280a M/L
G282 M/L
G284 M
G281a M/L
G288 M/L
Sorte
Nantaise 2 / Milan
Nantaise 2 / Fynn
Nantaise 2 / Fanal
Fine
Miranda
KS-MOG-SAT-202
Rodelika
Rolanka
Leira
Robila
Oxhella
Gramm
50 g
31,30
31,30
27,80
100 g
49,00
49,00
43,60
31,30
39,50
31,30
31,30
31,30
31,30
31,30
49,00
62,00
49,00
49,00
49,00
49,00
49,00
250 g
500 g
1 kg
2,5 kg
5 kg
98,60
170,00
299,00
698,00 1.325,00
98,60
170,00
299,00
698,00 1.325,00
87,70
151,20
266,00
620,00 1.180,00
Für die Anbausaison 2015 leider nicht kalibriert erhältlich.
98,60
170,00
299,00
698,00 1.325,00
127,00
220,00
386,00
895,00 1.725,00
98,60
170,00
299,00
698,00 1.325,00
98,60
170,00
299,00
698,00 1.325,00
98,60
170,00
299,00
698,00 1.325,00
98,60
170,00
299,00
698,00 1.325,00
98,60
170,00
299,00
698,00 1.325,00
Präzisionssaatgut, Kaliber M: 1,5 mm–1,75 mm
Art. Nr.
G286 M
G287 M
G285 M
G289 M
G615 M
G660
M
NEU!
G280a M
G282 M
G284 M
G281a M
G288 M
Sorte
Nantaise 2 / Milan
Nantaise 2 / Fynn
Nantaise 2 / Fanal
Fine
Miranda
KS-MOG-SAT-202
Rodelika
Rolanka
Leira
Robila
Oxhella
128 bingenheimer saatgut
Korn
50.000 Ko
36,90
36,90
33,10
36,90
48,50
36,90
36,90
36,90
36,90
36,90
100.000 Ko 250.000 Ko 500.000 Ko
1 Mio Ko 2,5 Mio Ko
57,70
116,50
201,00
353,00
825,00
57,70
116,50
201,00
353,00
825,00
51,80
104,30
179,80
316,50
738,00
Für die Anbausaison 2015 leider nicht kalibriert erhältlich.
57,70
116,50
201,00
353,00
825,00
75,80
152,00
262,00
460,00 1.080,00
57,70
116,50
201,00
353,00
825,00
57,70
116,50
201,00
353,00
825,00
57,70
116,50
201,00
353,00
825,00
57,70
116,50
201,00
353,00
825,00
57,70
116,50
201,00
353,00
825,00
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Präzisionssaatgut, Kaliber L: 1,75 mm–2,0 mm
Art. Nr.
G286 L
G287 L
G285 L
G289 L
G615 L
G660 L
NEU!
G280a L
G282 L
G281a L
G288 L
Sorte
Nantaise 2 / Milan
Nantaise 2 / Fynn
Nantaise 2 / Fanal
Fine
Miranda
KS-MOG-SAT-202
Rodelika
Rolanka
Robila
Oxhella
Korn
50.000 Ko
43,60
43,60
39,10
43,60
49,80
43,60
43,60
43,60
43,60
100.000 Ko 250.000 Ko 500.000 Ko
1 Mio Ko 2,5 Mio Ko
68,20
137,50
237,00
418,00
970,00
68,20
137,50
237,00
418,00
970,00
61,20
123,50
212,50
374,00
870,00
Für die Anbausaison 2015 leider nicht kalibriert erhältlich.
68,20
137,50
237,00
418,00
970,00
77,80
157,00
270,00
475,00 1.110,00
68,20
137,50
237,00
418,00
970,00
68,20
137,50
237,00
418,00
970,00
68,20
137,50
237,00
418,00
970,00
68,20
137,50
237,00
418,00
970,00
Pastinake
Art. Nr.
G290
G291
G619
Sorte
Halblange Weiße
Aromata
White Gem
Portion
2,40
2,85
2,85
reicht für ca.
7–10 m²
7–10 m²
7–10 m²
25 g
9,40
11,20
11,20
50 g
14,70
18,60
18,60
100 g
23,70
29,20
29,20
250 g
49,50
61,10
61,10
500 g
79,80
98,50
98,50
1 kg
140,50
173,50
173,50
2,5 kg
327,00
404,00
404,00
25 g
13,60
15,80
15,80
50 g
21,60
25,10
25,10
100 g
34,70
40,50
40,50
250 g
72,70
84,50
84,50
500 g
117,50
136,00
136,00
1 kg
206,50
240,00
240,00
2,5 kg
481,00
558,00
558,00
10 g
4,90
4,90
3,30
3,30
25 g
9,80
9,80
6,50
6,50
50 g
15,70
15,70
10,40
10,40
100 g
25,20
25,20
16,70
16,70
250 g
51,50
51,50
33,80
33,80
500 g
88,60
88,60
58,50
58,50
1 kg
165,50
165,50
109,50
109,50
5 g
3,30
10 g
5,70
25 g
11,50
50 g
18,40
100 g
30,00
250 g
65,00
500 g
108,00
1 g
11,20
11,20
8,30
2 g
18,50
18,50
13,50
5 g
38,80
38,80
26,80
10 g
62,80
62,80
46,60
25 g
125,60
125,60
93,20
50 g
203,50
203,50
150,00
1 g
11,20
2 g
18,50
5 g
38,80
10 g
62,80
25 g
125,60
50 g
203,50
5 g
4,20
10 g
6,80
25 g
13,20
50 g
21,20
100 g
34,80
250 g
78,00
Präzisionssaatgut, Kaliber M
Art. Nr.
G290 M
G291 M
G619 M
Sorte
Halblange Weiße
Aromata
White Gem
Petersilie
Art. Nr.
G310
G311
G312
G313
Sorte
Mooskrause 2
Grüne Perle 2
Einfache Schnitt 3
Gigante d‘Italia
Portion
1,65
1,65
1,65
1,65
reicht für ca.
Portion
2,40
reicht für ca.
Portion
2,40
2,40
1,65
reicht für ca.
Portion
2,40
reicht für ca.
Portion
1,65
reicht für ca.
3–4 m²
3–4 m²
3–4 m²
3–4 m²
Petersilienwurzel
Art. Nr.
G315
Sorte
Halblange
8–10 m²
Knollensellerie
Art. Nr.
G402
G404
G406
Sorte
Ibis
Mars
Monarch
100–120 Pfl.
100–120 Pfl.
100–120 Pfl.
Stangen-, Bleichsellerie
Art. Nr.
G409a
Sorte
Tall Utah
150 Pfl.
Schnittsellerie
Art. Nr.
G409
Sorte
Gewöhnlicher Schnitt
5–10 m²
500 g
149,00
bingenheimer saatgut 129
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Knollenfenchel
Art. Nr.
G190
G192
Sorte
Fino
Perfektion
Portion
2,40
2,40
5 g
6,90
6,90
10 g
11,50
11,50
25 g
23,80
23,80
50 g
40,00
40,00
100 g
70,00
70,00
250 g
154,00
154,00
Korn
1.000 Ko
9,80
9,80
2.500 Ko
20,30
20,30
5.000 Ko
34,10
34,10
10.000 Ko
56,70
56,70
25.000 Ko
122,00
122,00
50.000 Ko
211,00
211,00
100 g
4,60
4,60
5,70
500 g
14,90
14,90
18,20
1 kg
24,60
24,60
30,10
2,5 kg
52,20
52,20
63,70
5 kg
93,20
93,20
114,00
10 kg
163,90
163,90
200,00
20 kg
298,00
298,00
364,00
10 g
4,20
4,20
5,50
5,50
6,60
25 g
8,70
8,70
11,50
11,50
13,60
50 g
14,50
14,50
19,20
19,20
22,80
100 g
24,20
24,20
32,00
32,00
38,00
250 g
50,20
50,20
66,50
66,50
78,80
500 g
86,40
86,40
1 kg
152,00
152,00
136,00
239,00
10 g
8,80
25 g
18,90
50 g
32,00
100 g
53,80
25 g
4,10
50 g
6,90
100 g
11,60
250 g
24,80
500 g
43,00
1 kg
76,50
2,5 kg
178,00
5 g
7,40
10 g
12,80
25 g
27,50
50 g
46,50
100 g
78,40
250 g
168,00
500 g
292,00
Stück
500 EP
9,80
1.000 EP
16,80
5.000 EP
72,00
10.000 EP
136,00
50.000 EP
520,00
100.000 EP
890,00
Portion
2,40
reicht für ca.
5 g
7,40
10 g
12,80
25 g
27,50
50 g
46,50
100 g
78,40
250 g
168,00
500 g
292,00
Portion
1,65
reicht für ca.
25 g
5,00
50 g
8,50
100 g
14,20
250 g
30,60
500 g
53,30
1 kg
95,50
2,5 kg
222,00
reicht für ca.
120–130 Pfl.
120–130 Pfl.
500 g
275,00
275,00
Korn
Art. Nr.
G190
G192
Sorte
Fino
Perfektion
Spinat
Art. Nr.
G410
G412
G414
Sorte
Butterflay
Matador
Winterriesen/Verdil
Portion
2,40
2,40
2,85
reicht für ca.
Sorte
Glatter Silber 3
Lucullus
Feurio (AS)
Pirol (AS)
Rainbow
Portion
2,40
2,40
2,40
2,40
2,85
reicht für ca.
Portion
2,40
reicht für ca.
Portion
1,65
reicht für ca.
Portion
2,40
reicht für ca.
10–12 m²
10–12 m²
10–12 m²
Mangold
Art. Nr.
G270
G272
G639
G644
G648
NEU!
4–5 m²
5–7 m²
5-7 m²
5-7 m²
4-5 m²
Speisemelde
Art. Nr.
G474
Sorte
Gelbe Melde
2–3 m²
Salatrauke
Art. Nr.
G480
Sorte
Ruca
10–15 m²
Wilde Rauke
Art. Nr.
G481
Sorte
Wilde Rauke
10–15 m²
Multipille
Art. Nr.
G481 EP
Sorte
Wilde Rauke
Hirschhornwegerich
Art. Nr.
G611
Sorte
Hirschhornwegerich
15–20 m²
Blattstielgemüse
Art. Nr.
G490
Sorte
Namenia Stielmus
10–15 m²
(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.
130 bingenheimer saatgut
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Asia-Salat
Art. Nr.
G247
G248
G249
G638
Sorte
Green in Snow
Red Giant
Mizuna
Moutarde Rouge Metis
Portion
2,40
2,40
2,40
2,40
reicht für ca.
Sorte
Einfache
Großblättrige
Portion
2,40
2,40
reicht für ca.
Sorte
Verte à coeur plein 2
Verte de Cambrai
Vit
Elan
Portion
2,40
2,40
2,85
2,85
reicht für ca.
4–5 m²
4–5 m²
4–5 m²
4-5 m²
5 g
3,20
3,20
3,20
3,20
10 g
5,00
5,00
5,00
5,00
25 g
9,90
9,90
9,90
9,90
50 g
16,40
16,40
16,40
16,40
100 g
27,50
27,50
27,50
27,50
250 g
59,50
59,50
59,50
59,50
500 g
106,00
106,00
106,00
106,00
250 g
5,50
6,20
500 g
8,80
10,50
1 kg
14,50
16,90
2,5 kg
29,90
34,50
5 kg
49,00
58,00
10 kg
82,00
95,60
25 kg
172,00
198,00
25 g
7,80
7,80
8,60
8,60
50 g
13,00
13,00
14,30
14,30
100 g
21,80
21,80
23,90
23,90
250 g
45,50
45,50
49,80
49,80
500 g
78,00
78,00
85,50
85,50
1 kg
135,00
135,00
148,00
148,00
2,5 kg
299,00
299,00
328,00
328,00
250.000 Ko 500.000 Ko
113,00
194,00
113,00
194,00
113,00
194,00
150,50
258,00
150,50
258,00
150,50
258,00
1 Mio Ko
329,00
329,00
329,00
439,00
439,00
439,00
2,5 Mio Ko
710,00
710,00
710,00
946,00
946,00
946,00
250 g
154,00
500 g
268,00
Kresse
Art. Nr.
G250
G251
4–5 m²
4–5 m²
Feldsalat
Art. Nr.
G180
G181
G183
G184
4–6 m²
4–6 m²
4–6 m²
4–6 m²
Präzisionssaatgut, Kaliber M: 2,0 mm–2,25 mm; Kaliber L: 2,25 mm–2,5 mm
Art. Nr.
G181 M
G183 M
G184 M
G181 L
G183 L
G184 L
Korn
100.000 Ko
54,20
54,20
54,20
72,30
72,30
72,30
Portion
2,85
reicht für ca.
5 g
6,80
10 g
11,60
25 g
25,20
50 g
42,50
100 g
72,00
Portion
2,85
2,85
reicht für ca.
1 g
8,20
8,20
2,5 g
16,40
16,40
5 g
26,00
26,00
10 g
41,10
41,10
25 g
85,40
85,40
Stück
500 EP
14,80
14,80
1.000 EP
25,90
25,90
2.000 EP
45,20
45,20
3.000 EP
59,50
59,50
reicht für ca.
1 g
4,50
7,30
4,50
7,30
7,30
7,30
4,50
4,50
2,5 g
8,90
14,50
8,90
14,50
14,50
14,50
8,90
8,90
5 g
14,20
22,90
14,20
22,90
22,90
22,90
14,20
14,20
10 g
22,30
36,20
22,30
36,20
36,20
36,20
22,30
22,30
Sorte
Verte de Cambrai
Vit
Elan
Verte de Cambrai
Vit
Elan
Winterpostelein
Art. Nr.
G435
Sorte
Winterpostelein
1 m²
Kopfsalat, geschützter Anbau
Art. Nr.
G636
G359
Sorte
Zulu (KS-RS-SAK-01)
Briweri
80-90 Pfl.
80-90 Pfl.
Erdtopfpillen
Art. Nr.
G636 EP
G359 EP
Sorte
Zulu (KS-RS-SAK-01)
Briweri
5.000 EP 10.000 EP
85,80
148,00
85,80
148,00
Kopfsalat, Freiland
Art. Nr.
G363
G364
G367
G352
G603
G640
G366a
G368
Sorte
Maikönig
Rolando
Neckarriesen
Skipper
KS-SAK-CHE-CIN
KS-SAK-MB-PIR
Wunder von Stuttgart
Merveille d. quatre saisons
Portion
2,40
2,85
2,40
2,85
2,85
2,85
2,40
2,40
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
100 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
25 g
46,50
75,50
46,50
75,50
75,50
75,50
46,50
46,50
50 g
81,80
133,00
81,80
133,00
133,00
133,00
81,80
81,80
bingenheimer saatgut 131
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Erdtopfpillen
Art. Nr.
G364 EP
G352 EP
G603 EP
G640 EP
G368 EP
Stück
500 EP
14,30
14,30
14,30
14,30
11,90
1.000 EP
25,20
25,20
25,20
25,20
20,70
2.000 EP
43,80
43,80
43,80
43,80
36,30
3.000 EP
57,00
57,00
57,00
57,00
52,00
reicht für ca.
1 g
5,40
5,20
5,20
6,40
6,40
6,40
2,5 g
10,90
10,40
10,40
12,30
12,30
12,30
5 g
16,90
16,40
16,40
19,60
19,60
19,60
10 g
26,80
25,80
25,80
30,90
30,90
30,90
Rolando
Skipper
KS-SAK-CHE-CIN
KS-SAK-MB-PIR
Merveille des quatre saisons
5.000 EP 10.000 EP
82,00
143,80
82,00
143,80
82,00
143,80
82,00
143,80
75,00
124,00
Eissalat
Art. Nr.
G370
G356
G371
G600
G601
G604
Sorte
Laibacher Eis 4
Saladin
Great Lakes
Mythos
Modiva
Marius
Portion
2,40
2,40
2,40
2,85
2,85
2,85
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
25 g
55,00
53,80
53,80
64,50
64,50
64,50
50 g
96,50
94,80
94,80
113,50
113,50
113,50
Erdtopfpillen
Art. Nr.
G370 EP
G356 EP
G371 EP
G600 EP
G604 EP
Sorte
Laibacher Eis 4
Saladin
Great Lakes
Mythos
Marius
Stück
500 EP 1.000 EP 2.000 EP 3.000 EP 5.000 EP 10.000 EP
12,80
22,30
38,90
50,70
73,50
127,50
12,40
21,70
37,80
49,50
72,00
124,00
12,40
21,70
37,80
49,50
72,00
124,00
13,20
23,10
40,50
54,80
78,90
135,00
Für die Anbausaison 2015 leider nicht als Erdtopfpille erhältlich.
Bataviasalat
Art. Nr.
G372
G373
G655
NEU!
G374
G378
Sorte
Tarengo
Maravilla de Verano
KS-SAE-UB-22
Kamalia
Amerikanischer brauner
Portion
2,85
2,40
2,85
reicht für ca.
120–150 Pfl.
1 g
6,70
5,20
6,70
2,40
120–150 Pfl.
3,60
Stück
500 EP
13,80
12,40
13,80
13,20
1.000 EP
24,10
21,70
24,10
23,10
2.000 EP
41,50
37,80
41,50
40,50
3.000 EP
55,30
49,50
55,30
54,80
Portion
2,40
2,40
reicht für ca.
1 g
4,50
4,50
2,5 g
8,90
8,90
5 g
14,20
14,20
10 g
22,50
22,50
25 g
46,50
46,50
50 g
82,00
82,00
Portion
2,40
2,85
2,85
2,85
2,40
2,40
2,40
2,40
reicht für ca.
1 g
3,60
6,40
7,30
6,40
4,50
4,50
3,60
3,60
2,5 g
7,10
12,30
14,50
12,30
8,90
8,90
7,10
7,10
5 g
11,30
19,60
22,90
19,60
14,20
14,20
11,30
11,30
10 g
17,80
30,90
36,20
30,90
22,50
22,50
17,80
17,80
25 g
37,00
64,50
75,50
64,50
46,50
46,50
37,00
37,00
50 g
65,30
113,50
133,00
113,50
82,00
82,00
65,30
65,30
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
2,5 g
5 g
10 g
25 g
50 g
12,90
20,80
32,50
67,50
119,00
10,40
16,40
25,80
53,80
94,80
12,90
20,80
32,50
67,50
119,00
Für die Anbausaison 2015 nur als Erdtopfpille erhältlich.
7,10
11,30
17,80
37,00
65,30
Erdtopfpillen
Art. Nr.
G372 EP
G373 EP
G655 EP
NEU!
G374 EP
Sorte
Tarengo
Maravilla de Verano
KS-SAE-UB-22
Kamalia
5.000 EP 10.000 EP
79,80
139,00
72,00
124,00
79,80
139,00
78,90
135,00
Romanasalat
Art. Nr.
G375
G376
Sorte
Brun d‘hiver
Valmaine
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
Eichblattsalat und Lollosalat
Art. Nr.
G379
G379b
G637
G610
G382
G602
G380
G381
Sorte
Red Salad Bowl
Pasha
KS-RS-SAS-RSY (Piro)
Bijella
Till
Cerbiatta
Lollo Rossa
Lollo Bionda
132 bingenheimer saatgut
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
100 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
120–150 Pfl.
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Erdtopfpillen
Art. Nr.
G379bEP
G637 EP
G610 EP
G382 EP
G380 EP
G381 EP
NEU!
Sorte
Pasha
KS-RS-SAS-RSY (Piro)
Bijella
Till
Lollo Rossa
Lollo Bionda
Stück
500 EP
13,20
14,30
13,20
11,80
11,20
11,20
1.000 EP
23,10
25,20
23,10
19,90
19,40
19,40
2.000 EP
40,50
43,80
40,50
35,90
33,90
33,90
3.000 EP
54,80
57,00
54,80
49,50
46,80
46,80
5.000 EP 10.000 EP
78,90
135,00
82,00
143,80
78,90
135,00
72,00
119,00
68,00
112,50
68,00
112,50
reicht für ca.
5 g
7,60
7,60
9,40
10 g
12,10
12,10
15,10
25 g
24,20
24,20
30,00
50 g
37,50
37,50
46,90
100 g
66,00
66,00
82,50
5 g
9,40
10 g
15,10
25 g
30,00
50 g
46,90
100 g
82,50
5 g
9,50
9,50
10 g
15,10
15,10
25 g
32,10
32,10
50 g
54,70
54,70
100 g
94,50
94,50
250 g
208,00
208,00
500 g
386,00
386,00
5 g
8,60
8,60
11,30
11,30
11,30
11,30
10 g
13,90
13,90
18,10
18,10
18,10
18,10
25 g
26,80
26,80
34,90
34,90
34,90
34,90
50 g
40,50
40,50
52,80
52,80
52,80
52,80
100 g
66,50
66,50
86,80
86,80
86,80
86,80
250 g
145,00
145,00
189,00
189,00
189,00
189,00
500 g
282,00
282,00
368,00
368,00
368,00
368,00
5.000 Ko
27,80
27,80
36,50
36,50
36,50
36,50
10.000 Ko
42,00
42,00
56,00
56,00
56,00
56,00
25.000 Ko
80,00
80,00
106,00
106,00
106,00
106,00
50.000 Ko
132,00
132,00
175,00
175,00
175,00
175,00
100.000 Ko
230,00
230,00
305,00
305,00
305,00
305,00
Endivien
Art. Nr.
G388
G385
G389a
Sorte
Diva
Escariol grüner
Wallonne (Frisée)
Portion
2,40
2,40
2,40
150–200 Pfl.
150–200 Pfl.
150–200 Pfl.
250 g
149,00
149,00
187,50
Zichoriensalat
Art. Nr.
G390
Sorte
Zuckerhut
Portion
2,40
Sorte
Tardivo
reicht für ca.
Di Bruxelles (Brüsseler Witloof)
Portion
2,40
2,40
Sorte
Hilari
Herbstriesen 2 / Hannibal
Haldor
Blaugrüner Winter / Husky
Blaugrüner Winter / Avano
Freezo
Portion
1,65
1,65
2,40
2,40
2,40
2,40
reicht für ca.
reicht für ca.
150–200 Pfl.
Chicorée
Art. Nr.
G395
G396
7–10 m²
7–10 m²
Porree
Art. Nr.
G322
G323
G321
G324a
G326
G630
140–150 Pfl.
140–150 Pfl.
140–150 Pfl.
140–150 Pfl.
140–150 Pfl.
140–150 Pfl.
Korn
Art. Nr.
G322
G323
G321
G324a
G326
G630
Sorte
Hilari
Herbstriesen 2 / Hannibal
Haldor
Blaugrüner Winter / Husky
Blaugrüner Winter / Avano
Freezo
Korn
Saatrollen
Art. Nr.
Sorte
7,5 m Rolle
G322SR
Hilari
54,80
G323SR
Herbstriesen 2 / Hannibal
54,80
G321SR
Haldor
58,60
G324aSR
Blaugrüner Winter / Husky
58,60
G326 SR
Blaugrüner Winter / Avano
58,60
G630 SR
Freezo
58,60
Standard-Format: 40 cm breit, alle 30 cm perforiert (Euro-Kisten (60 x 40 cm) können mit 2 Platten je Kiste ausgelegt werden)
Ablage: 2 x 2 cm; 280 Samen je Platte; 7000 Samen je 7,5 m Rolle
bingenheimer saatgut 133
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Zwiebeln
Art. Nr.
G460
G461
G462
G651
NEU!
G463
G466
G616
Sorte
Stuttgarter Riesen
Sturon
Rijnsburger 5 / Bajosta
Prometa
Robelja
Ishikura Long White
Winterheckenzwiebel
Portion
2,40
2,40
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
reicht für ca.
4–6 m²
4–6 m²
4–6 m²
4–6 m²
4–6 m²
4–6 m²
4–6 m²
10 g
4,60
4,60
5,80
5,80
5,80
6,20
6,20
25 g
8,60
8,60
10,80
10,80
10,80
11,60
11,60
50 g
14,20
14,20
17,80
17,80
17,80
19,10
19,10
100 g
22,90
22,90
28,80
28,80
28,80
30,90
30,90
250 g
47,80
47,80
59,80
59,80
59,80
64,40
64,40
500 g
86,00
86,00
108,00
108,00
108,00
116,00
116,00
1 kg
161,00
161,00
202,00
202,00
202,00
217,00
217,00
100.000 Ko
127,00
127,00
146,00
146,00
146,00
250.000 Ko 500.000 Ko
290,00
555,00
290,00
555,00
333,00
635,00
333,00
635,00
333,00
635,00
Präzisionssaatgut, Kaliber S: 2,00 mm–2,25 mm; Kaliber M: 2,25 mm–2,50 mm
Art. Nr.
G460 S/M
G461 S/M
G462 S/M
G651 S/M
NEU!
G463 S/M
Sorte
Stuttgarter Riesen
Sturon
Rijnsburger 5 / Bajosta
Prometa
Robelja
Korn
5.000 Ko
15,20
15,20
17,50
17,50
17,50
10.000 Ko
22,10
22,10
25,40
25,40
25,40
25.000 Ko
44,30
44,30
50,70
50,70
50,70
50.000 Ko
74,80
74,80
86,00
86,00
86,00
10 g
15,80
25 g
32,90
50 g
56,00
100 g
92,50
50 Ko
12,80
10,10
12,50
6,10
6,10
6,10
6,30
6,30
7,10
6,80
8,30
7,10
10,10
12,50
6,80
4,90
7,10
16,90
100 Ko
19,50
15,50
18,90
9,20
9,20
9,20
9,60
9,60
10,90
10,30
12,50
10,90
15,50
18,90
10,30
7,50
10,90
26,50
250 Ko
40,90
32,50
38,50
18,20
18,20
18,20
19,80
19,80
22,80
21,60
26,00
22,80
32,50
38,50
21,60
14,20
22,80
52,20
500 Ko
68,00
54,20
63,90
28,90
28,90
28,90
33,50
33,50
37,80
35,40
43,00
37,80
54,20
63,90
36,00
22,30
37,80
87,50
1.000 Ko
113,50
90,00
107,00
49,80
49,80
49,80
55,70
55,70
64,00
59,00
72,00
64,00
90,00
107,00
61,00
36,50
64,00
156,00
2.500 Ko
249,50
196,00
235,00
117,80
117,80
117,80
122,60
122,60
139,00
130,00
158,00
139,00
196,00
235,00
133,50
76,00
139,00
346,00
50 Ko
5,10
5,10
100 Ko
8,10
8,10
250 Ko
15,40
15,40
500 Ko
26,90
26,90
1.000 Ko
46,20
46,20
10 g
6,80
25 g
14,00
50 g
23,20
100 g
40,00
250 g
88,00
Zierkürbis
Art. Nr.
G253
Sorte
Bunte Mischung
Portion
2,85
reicht für ca.
Sorte
Zappho
Jack o‘Lantern
Bischofsmütze
Rondini (AS)
Patisson Custard White
Futsu Black
Gele Centenaar
Rouge Vif d‘Etampes
Red Kuri
Solor
Fictor
Green Hokkaido
Blue Kuri
Muscat de Provence
Butternut Waltham
Sweet Dumpling
Spaghetti-Kürbis
Blue Ballet
Portion
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
reicht für ca.
Sorte
Petit Gris de Rennes
Sugar Baby
Portion
2,85
2,85
reicht für ca.
Portion
1,65
reicht für ca.
5–7 Pfl.
Kürbis
Art. Nr.
G254
G255
G256
G257
G258
G259
G260
G261
G262
G606
G614
G263
G263a
G265
G266
G267
G654
NEU!
G268
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5–7 Pfl.
5.000 Ko
454,00
358,00
426,00
229,50
229,50
229,50
229,50
229,50
252,00
236,00
286,00
252,00
358,00
426,00
240,00
142,00
252,00
659,00
Melonen
Art. Nr.
G276
G277
15–20 Pfl.
15–20 Pfl.
Gewürzgurken
Art. Nr.
G170
Vorgebirgstrauben
50–60 Pfl.
(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.
134 bingenheimer saatgut
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Salatgurken
Art. Nr.
G176
G174
G175
Arola
Tanja
Persika
Portion
3,95
2,40
2,85
reicht für ca.
6-8 Pfl.
15 Pfl.
15 Pfl.
5 g
nur in Korn
12,00
14,10
10 g
25 g
50 g
100 g
250 g
20,10
22,90
41,20
47,50
69,80
79,50
119,00
138,00
268,00
308,00
Korn
Art. Nr.
G172
G176
G174
G175
Sorte
Helena
Arola
Tanja
Persika
Korn
Keine Portionen
10 Ko
13,20
25 Ko
27,80
14,00
50 Ko
46,00
23,50
8,10
9,10
100 Ko
82,00
40,50
12,90
14,50
250 Ko
168,00
86,20
25,80
28,80
500 Ko
298,00
152,00
41,10
45,50
1.000 Ko
562,00
276,00
64,90
72,00
Portion reicht für ca.
8-10 Pfl.
2,85
10–20
Pfl.
2,40
10–20 Pfl.
2,40
10–20 Pfl.
2,40
siehe Kürbisse
10 g
8,00
5,10
5,10
5,10
25 g
15,40
9,80
9,80
9,80
50 g
24,60
15,60
15,60
15,60
100 g
39,50
25,00
25,00
25,00
250 g
83,00
52,70
52,70
52,70
500 g
148,00
94,00
94,00
94,00
1 kg
265,00
168,00
168,00
168,00
Korn
100 Ko
17,30
12,20
12,20
250 Ko
33,50
23,50
23,50
500 Ko
53,20
37,50
37,50
1.000 Ko
86,00
59,00
59,00
2.500 Ko
180,00
126,00
126,00
2 g
5 g
10 g
25 g
50 g
12,50
9,60
9,60
9,60
9,60
9,60
9,60
12,50
17,50
23,80
18,20
18,20
18,20
18,20
18,20
18,20
23,80
33,00
40,50
30,70
30,70
30,70
30,70
30,70
30,70
40,50
56,00
89,50
68,50
68,50
68,50
68,50
68,50
68,50
89,50
124,00
161,00
122,50
122,50
122,50
122,50
122,50
122,50
161,00
222,00
Art. Nr.
Sorte
Korn
100 Ko
250 Ko
500 Ko 1.000 Ko
G299
Pantos
16,10
31,00
47,90
77,90
G303b
Sweet Dreams
11,00
21,20
32,00
53,50
G309a
Ferenc Tender
9,00
17,30
26,30
42,00
G301
Neusiedler Ideal
9,00
17,30
26,30
42,00
G300
Yolo Wonder
9,00
17,30
26,30
42,00
G306
Pusztagold
9,00
17,30
26,30
42,00
G661
Liebesapfel (AS)
9,00
17,30
26,30
42,00
NEU!
G304
De Cayenne
9,00
17,30
26,30
42,00
G657
Chili
Jalapeno
11,00
21,20
32,00
53,50
NEU!
G658
Sarit Gat (AS)
15,40
34,20
52,00
88,00
NEU!
(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.
2.500 Ko
164,50
118,00
86,50
86,50
86,50
86,50
86,50
86,50
118,00
195,00
5.000 Ko
298,50
214,00
154,00
154,00
154,00
154,00
154,00
154,00
214,00
350,00
Zucchini
Art. Nr.
G620
G449
G450
G451
G254
Sorte
Serafina (KS-HB-KUP-Z1)
Alberello
Cocozelle von Tripolis
Zuboda
Zappho
Korn
Art. Nr.
G620
G449
G451
Serafina (KS-HB-KUP-Z1)
Alberello
Zuboda
Paprika
Art. Nr.
G299
G303b
G309a
G301
G300
G306
G661
NEU!
G304
G657
NEU!
G658
NEU!
Sorte
Pantos
Sweet Dreams
Ferenc Tender
Neusiedler Ideal
Yolo Wonder
Pusztagold
Liebesapfel (AS)
De Cayenne
Chili Jalapeno
Sarit Gat (AS)
Portion
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
reicht für ca.
10–15 Pfl.
20–30 Pfl.
20–30 Pfl.
20–30 Pfl.
20–30 Pfl.
20–30 Pfl.
20–30 Pfl.
20–30 Pfl.
15–20 Pfl.
10–15 Pfl.
1 g
nur in Korn
8,20
6,30
6,30
6,30
6,30
6,30
6,30
8,20
11,40
Korn
bingenheimer saatgut 135
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Tomaten
Art. Nr.
G418
G419
G422
G420
G421
G423
G431
G424
G659
NEU!
G427
G432
G623
G433
G428
G429
G626
G430
G629
G434
G607
G608
Sorte
Pilu
Tica
Matina
Hellfrucht
Moneymaker
Goldene Königin
Berner Rose
St. Pierre
Trixi (AS)
Zuckertraube
Yellow Submarine
Black Cherry
Ruthje
Roma VF
San Marzano
Dorenia (AS)
Quadro
Bogus Fruchta (AS)
Rotkäppchen
Golden Currant
Rote Murmel
Portion
3,95
3,95
2,40
2,40
2,40
2,40
2,40
2,85
2,85
2,85
2,85
2,85
3,95
2,40
2,40
2,85
2,85
2,85
2,40
3,95
3,95
reicht für ca.
8 Pfl.
8 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
20–30 Pfl.
40–50 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
20–30 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
40–50 Pfl.
30–40 Pfl.
15–20 Pfl.
15–20 Pfl.
1 g
2 g
5 g
10 g
nur in Korn
nur in Korn
7,20
11,40
23,20
38,10
7,20
11,40
23,20
38,10
7,20
11,40
23,20
38,10
8,30
13,30
26,90
44,20
8,30
13,30
26,90
44,20
7,20
11,40
23,20
38,10
14,40
23,00
46,80
76,50
8,30
13,30
26,90
44,20
8,30
13,30
26,90
44,20
8,30
13,30
26,90
44,20
nur in Korn
7,20
11,40
23,20
38,10
7,20
11,40
23,20
38,10
9,60
15,20
31,10
50,90
9,60
15,20
31,10
50,90
9,60
15,20
31,10
50,90
8,30
13,30
26,90
44,20
nur Portionen, größere Mengen auf Anfrage
nur Portionen, größere Mengen auf Anfrage
25 g
50 g
80,20
80,20
80,20
93,10
93,10
80,20
162,00
93,10
93,10
93,10
142,50
142,50
142,50
165,50
165,50
142,50
287,00
165,50
165,50
165,50
80,20
80,20
108,00
108,00
108,00
93,10
142,50
142,50
192,00
192,00
192,00
165,50
Korn
Art. Nr.
G418
G419
G422
G420
G421
G423
G431
G424
G659
!
NEU
G427
G432
G623
G433
G428
G429
G626
G430
G629
G434
Sorte
Pilu
Tica
Matina
Hellfrucht
Moneymaker
Goldene Königin
Berner Rose
St. Pierre
Trixi (AS)
Zuckertraube
Yellow Submarine
Black Cherry
Ruthje
Roma VF
San Marzano
Dorenia (AS)
Quadro
Bogus Fruchta (AS)
Rotkäppchen
Korn
100 Ko
29,80
29,80
4,70
4,70
4,70
6,10
6,10
4,70
8,30
4,10
4,10
4,10
9,60
4,70
4,70
7,50
7,50
7,50
6,10
250 Ko
65,50
65,50
9,50
9,50
9,50
12,40
12,40
9,50
16,90
8,20
8,20
8,20
21,00
9,50
9,50
15,10
15,10
15,10
12,40
500 Ko
112,00
112,00
14,80
14,80
14,80
19,10
19,10
14,80
25,90
12,70
12,70
12,70
39,50
14,80
14,80
23,20
23,20
23,20
19,10
1.000 Ko
194,00
194,00
24,70
24,70
24,70
32,10
32,10
24,70
43,50
21,30
21,30
21,30
70,00
24,70
24,70
39,50
39,50
39,50
32,10
2.500 Ko
428,00
428,00
49,80
49,80
49,80
64,80
64,80
49,80
88,00
43,50
43,50
43,50
147,00
49,80
49,80
79,50
79,50
79,50
64,80
2 g
5 g
10 g
25 g
50 g
100 g
13,80
27,40
44,20
93,10
165,50
296,50
250 Ko
25,90
500 Ko
41,20
1.000 Ko
68,00
2.500 Ko
128,00
Auberginen
Art. Nr.
G641
G681
Sorte
Zora (AS)
De Barbentane
Portion
3,95
2,40
reicht für ca.
15 Pfl.
10–20 Pfl.
1 g
nur in Korn
8,70
Korn
Art. Nr.
G641
Sorte
Zora (AS)
Korn
100 Ko
13,80
(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.
136 bingenheimer saatgut
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Physalis
Art. Nr.
G646
Sorte
Schönbrunner Gold
Portion
2,85
reicht für ca.
20 Pfl.
1 g
15,60
2 g
25,00
5 g
49,50
10 g
78,00
25 g
162,00
100 Ko
9,80
250 Ko
18,20
500 Ko
29,50
1.000 Ko
48,80
2.500 Ko
92,00
250 g
15,80
500 g
25,80
1 kg
43,50
2,5 kg
97,00
1.000 Ko
16,90
16,90
16,90
2.500 Ko
33,90
33,90
33,90
50 g
286,00
100 g
522,00
5 kg
176,00
10 kg
334,00
Korn
Art. Nr.
G646
Sorte
Schönbrunner Gold
Korn
Zuckermais
Art. Nr.
G455
G456
G457
G458
Sorte
Golden Bantam
Damaun (früh) (AS)
Mezdi (mittel) (AS)
Tramunt (spät) (AS)
Portion
2,85
2,85
2,85
2,85
reicht für ca.
40–50 Pfl.
40–50 Pfl.
40–50 Pfl.
40–50 Pfl.
100 g
8,10
nur in Korn
nur in Korn
nur in Korn
Korn
Art. Nr.
G456
G457
G458
Sorte
Damaun (früh) (AS)
Mezdi (mittel) (AS)
Tramunt (spät) (AS)
Korn
500 Ko
10,60
10,60
10,60
5.000 Ko 10.000 Ko 25.000 Ko 50.000 Ko
57,20
101,00
227,00
423,00
57,20
101,00
227,00
423,00
57,20
101,00
227,00
423,00
(AS) = Amateursorte. Abgabe aufgrund saatgutrechtlicher Vorschriften in kleinen Verpackungseinheiten.
Pflanzgut
Steckzwiebeln
Art. Nr.
G521a
G521c
G525
G535
G530
Sorte
Sturon 10–21 mm
Sturon 21–24 mm
Red Baron 10–21 mm
Red Sun (Schalotten)
Radar (Wintersteckzwiebeln)
1 kg
6,10
3,40
9,00
6,20
5,90
3 kg
15,20
8,20
22,20
15,80
15,20
5 kg
22,50
12,00
32,50
24,50
22,50
10 kg
39,80
21,00
56,50
39,80
39,50
25 kg
86,20 größere Mengen auf Anfrage
46,50 größere Mengen auf Anfrage
125,00 größere Mengen auf Anfrage
größere Mengen auf Anfrage
87,00 größere Mengen auf Anfrage
Bitte beachten Sie: die Sturon-Steckzwiebeln werden aus Demeter-Saatgut exklusiv für uns hergestellt. Die Menge ist
begrenzt. Bitte bestellen Sie deshalb rechtzeitig. Bei Lieferengpässen behalten wir uns Ersatzlieferungen vor.
Die Steckzwiebeln sind wärmebehandelt (vorbeugend gegen Fusarium und Peronospora)
Knoblauch
Art. Nr.
G541
G540
Sorte
Frolia (Herbst)
Thermidrome (Herbst)
500 g
1 kg
3 kg
5 kg
10 kg
Für die Anbausaison 2015 leider nicht lieferbar.
11,40
18,90
48,60
74,00
136,00
größere Mengen auf Anfrage
Bitte beachten Sie: Bestellungen von Steckzwiebeln und Knoblauch gelten als gesonderter Auftrag, zzgl. Versandkosten.
Aufgrund ihrer Feuchtigkeit wird Pflanzgut nicht mit Saatgut zusammen verschickt.
Der Zeitpunkt für die Versendung richtet sich nach der Vegetation und nach günstigen, witterungsabhängigen Versandbedingungen.
Im Frühjahr erfolgt der Versand Ende Februar bis Mitte März, im Herbst Mitte bis Ende September.
Nutzen Sie bitte den Extra-Bestellschein für Steckzwiebeln und Knoblauch.
bingenheimer saatgut 137
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Gründüngung
Art. Nr.
D10
D110
D115
D116
D120
D200
D201
D202
D203
NEU!
D220
D221
D211
D260
D210
D300
D301
D390
D400
D420
D421
D470
D490
Sorte
Phazelie
Buchweizen
Ölrettich
Gelbsenf
Sonnenblumen
Zottelwicke (Winterwicke)
Saatwicke (Sommerwicke)
Futtererbse
Ackerbohne ‚Bioro'
Inkarnatklee
Steinklee (gelb)
Persischer Klee
Blaue Lupine
Alexandriner Klee
Seradella
Esparsette
Waldstaudenroggen
Wickroggen
Kleegras
Luzerne-Rotklee-Gras
Blauer Lein
Blühstreifenmischung/Insektenbüffet
Portion
2,85
1,80
2,40
2,40
2,40
2,40
1,80
2,90
2,90
2,40
2,40
2,40
2,90
2,40
2,40
2,40
1,80
1,80
2,40
2,40
2,40
2,40
reicht für ca.
20 m²
10–15 m²
20 m²
20 m²
20 m²
20 m²
6–8 m²
250 g
8,60
2,90
3,80
3,80
3,80
3,60
2,90
1 kg
25,00
6,30
10,20
10,20
10,20
9,80
6,30
4,20
4,20
9,80
12,80
10,20
4,20
9,80
9,80
9,80
6,30
6,30
12,80
12,80
10,20
12,80
20 m²
10–15 m²
15–20 m²
20 m²
20–25 m²
3,60
4,30
3,80
20 m²
15–25 m²
10–15 m²
4–5 m²
20 m²
20 m²
15 m²
40 m²
20 m²
15 m²
3,60
3,60
3,60
2,90
2,90
4,30
4,30
3,80
4,30
5 kg
95,00
23,50
42,00
42,00
42,00
38,50
23,50
14,50
14,50
38,50
49,50
42,00
14,50
38,50
38,50
38,50
23,50
23,50
49,50
49,50
42,00
49,50
10 kg
164,00
36,00
72,00
72,00
72,00
66,00
36,00
22,50
22,50
66,00
85,50
72,00
22,50
66,00
66,00
66,00
36,00
36,00
85,50
85,50
72,00
85,50
Kräuter
Art. Nr.
K8
K10
K11
K12
K13
K14
K17
K15
K16
K18
K20
K22
K25
K30
K31
K32
K35
K38
K40
K45
K46
K80
K50
K51
K58
Sorte
Buschbasilikum
Basilikum mittelgroßblättrig
Basilikum großblättrig
Basilikum rotblättrig
Zitronenbasilikum
Zimtbasilikum
Thai Basilikum
Bohnenkraut
Berg-Bohnenkraut
Borretsch
Dill
Tetra Dill
Kümmel
Kerbel
Koriander
Gewürzfenchel
Kultursauerampfer
Lavendel
Liebstock
Majoran
Dost, Wilder Majoran
Oregano
Pimpinelle
Russischer Estragon
Salbei
138 bingenheimer saatgut
Portion
2,40
1,65
1,65
2,40
2,40
2,40
2,40
1,65
2,40
1,65
1,65
2,40
1,65
1,65
1,65
1,65
2,40
2,40
1,65
2,40
2,40
2,40
2,40
2,85
2,40
reicht für ca.
2g
10 m²
10 m²
10 m²
10 m²
10 m²
10 m²
10-15 m²
5g
4,50
3,10
3,10
4,50
4,50
4,50
4,50
2 m²
10 m²
4,20
7,60
10 m²
10g
6,70
4,60
4,60
6,70
6,70
6,70
6,70
3,60
11,90
5,10
4 m²
10 m²
10 m²
10 m²
5 m²
10 m²
10 m²
10 m²
10 m²
10 m²
10 m²
10 m²
4,20
3,10
3,00
4,20
10,70
10 m²
15-20 m²
10 m²
15,20
3,00
4,50
7,60
5,80
4,90
7,60
19,60
4,50
28,80
4,90
3,60
3,60
6,70
11,90
8,90
7,40
11,90
28,70
6,80
43,50
7,40
25g
12,70
8,70
8,70
12,70
12,70
12,70
12,70
6,40
23,20
9,60
3,80
4,80
3,80
4,80
6,40
6,40
12,70
23,20
16,80
13,90
23,20
50g
19,80
12,90
12,90
19,80
19,80
19,80
19,80
9,90
39,00
14,90
5,90
7,80
5,90
7,80
9,90
9,90
19,80
39,00
26,50
23,20
39,00
12,70 19,80
82,00 136,00
13,90 23,20
100g
32,90
22,20
22,20
32,90
32,90
250g
500g
43,50
43,50
68,90
68,90
79,50
79,50
32,90 68,90 119,50
16,80 35,00 61,60
68,00 145,00
25,50 53,20 93,50
9,60 16,90 25,30
12,30 22,40 33,80
9,60 16,90 25,30
12,30 22,40 33,80
16,80 35,00
16,80 35,00
45,80
41,00
68,00
93,00 176,50
41,00
93,00 176,50
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Kräuter
Art. Nr.
Sorte
K61
Schnittlauch Schmitt
K63
Schnittlauch Gonzales
K91
Schnittknoblauch
K64
Schwarzkümmel
K65
Speisechrysantheme
K70
Thymian
K73
Ysop
K79
Winterkresse
K81
Brunnenkresse
K90
Zitronenmelisse
Preise für größere Mengen auf Anfrage
Saatscheiben für Topfkräuter-Produktion für
11er und 12er Töpfe (ø 10 cm)
Scheiben
Art. Nr.
Sorte
Stück
K8 D
Buschbasilikum
K11 D
Basilikum großblättrig
K12 D
Roter Basilikum
K15 D
Bohnenkraut
K30 D
Kerbel
K31 D
Koriander
K45 D
Majoran
K63 D
Schnittlauch Gonzales
K70 D
Thymian
K90 D
Zitronenmelisse
G311 D
Grüne Perle (Krause Petersilie)
Einfache Schnitt (Glatte
G312 D
Petersilie)
G480 D
Salatrauke
Portion
2,40
2,40
2,40
1,65
2,40
2,40
2,40
1,65
2,40
2,40
reicht für ca.
2g
5g
4,50
4,50
4,90
3,10
4,50
7,60
4,90
3 m²
3 m²
5–10 m²
3,00
10 m²
10 m²
10 m²
4,20
10 m²
10 m²
6-10 m²
10 m²
4,20
4,20
7,60
7,60
10g
6,80
6,80
7,40
4,60
6,80
11,90
7,40
3,60
11,90
11,90
25g
12,70
12,70
13,90
8,70
12,70
23,20
13,90
6,40
23,20
23,20
50g
19,80
19,80
23,20
12,90
100g
33,80
33,80
41,00
22,20
250g 500g
70,50 124,00
70,50 124,00
93,00 176,50
43,50 79,50
39,00
23,20
9,90
39,00
39,00
68,00 145,00 275,00
40,70 92,50
16,80 35,00 61,60
68,00 145,00 275,00
68,00 145,00 275,00
Saatscheiben, -bänder und -platten für Hobbygärtner
100
500
1000
17,00
17,00
17,00
17,00
17,00
17,00
17,00
17,00
17,00
17,00
17,00
80,00
80,00
80,00
80,00
80,00
80,00
80,00
80,00
80,00
80,00
80,00
150,00
150,00
150,00
150,00
150,00
150,00
150,00
150,00
150,00
150,00
150,00
17,00
80,00 150,00
17,00
80,00 150,00
Art. Nr.
Sorte
Saatscheibe
Portion
Inhalt
5 Scheiben à
10 cm (ø)
5 Scheiben à
10 cm (ø)
K11 DN
Basilikum großblättrig
1,65
G480 DN
Salatrauke
1,65
Saatband
G334 BN
G345 BN
Saatplatte
Radies Rudi
Rote Bete Robuschka
2,85
2,85
1 Band à 5 m
1 Band à 5 m
G605 BN
Bunte Salatplatte
(10 verschiedene
Salatsorten)
2,85
1 Platte à
80 x 10 cm
Einjährige Sommerblumen
reicht für ca.
Art. Nr.
Sorte
Portion
1g
2g
5g
10g
25g
50–60 Pfl.
B110
Kornrade / Agrostemma githago
1,65
3,00
4,60
9,80
5–8 m²
B111
Amaranth / Amaranthus hypochondriacus
2,40
2,90
5,20
8,60 17,80
10-20 m²
B112
Surinamischer Fuchsschwanz / Amaranthus tricolor
2,40
2,90
5,20
8,60 17,80
4–5
m²
B119
Löwenmäulchen, hoch / Antirrhinum majus
2,40
5,10
8,40 17,30 29,50 62,00
5–8 m²
B119b
Löwenmäulchen, niedrig / Antirrhinum majus
2,40
5,10
8,40 17,30 29,50 62,00
5–8 m²
B118
Löwenmäulchen
‚Black
Prince'
/
Antirrhinum
majus
2,40
5,10
8,40 17,30 29,50 62,00
NEU!
80–100 Pfl.
B588
Anmutiges
Bärenohr
/
Arctotis
venusta
2,40
4,30
8,90 14,90 32,00
NEU!
150–250 Pfl.
B122
Kletterlöwenmäulchen / Asarina scandens
2,85
11,70 19,20
100 Pfl.
B130
Ringelblume (Mischung) / Calendula officinalis
2,40
2,90
4,40
9,20
100 Pfl.
B130a
Ringelblume (orange) / Calendula officinalis
2,40
2,90
4,40
9,20
100–150 Pfl.
B135
Sommeraster, einfache / Callistephus chinensis
1,65
4,70
8,90 14,80 31,20
100–150 Pfl.
B136
Sommeraster, gefüllte / Callistephus chinensis
1,65
4,70
8,90 14,80 31,20
B572 –
NEU!
40–50 Pfl.
Sommerastern / Callistephus chinensis
2,85
7,40 12,20 25,40 43,00 92,00
B587
‚Prinova‘: weiß = B572; gelb = B573; hellrose = B574; dunkelrot = B575; hellblau = B576; dunkelblau = B577
‚Biedermeier‘: gelb =B578; hellrosa = B579; rosa = B580; leuchtendrot = B581; karmesin=B582 ; hellblau=B583 ; dunkelblau=B584
‚Paeonienaster‘: Weißer Turm = B585; Quarz Turm = B586; Violetter Turm = B587
NEU!
B589
B145
B146
B164
Färberdistel / Carthamus tinctorius
Kornblume (blau) / Centaurea cyanus
Kornblume (Farbmischung) / Centaurea cyanus
Gelbe Wucherblume / Chrysanthemum segetum
2,85
1,65
1,65
2,40
3,30
15–20 Pfl.
3–4 m²
3–4 m²
70–80 Pfl.
3,10
5,10
6,70
3,00
3,00
10,50
11,20
4,90
4,90
17,90
22,90
10,10
10,10
37,80
50g
17,20
29,80
29,80
108,00
108,00
108,00
56,90
15,30
15,30
54,00
54,00
158,00
39,50
16,90
16,90
65,20
bingenheimer saatgut 139
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Einjährige Sommerblumen
NEU!
NEU!
NEU!
NEU!
NEU!
Art. Nr.
B164a
B175
B178
B180
B185
B190
B193
B192
B200
B201
B461
B235
B260
B260a
B265
B270
B275
B276
B277
B596
B278
B279
B280
B285
B296
B300
B310
B315
B321
B330
B335
B343
B345
B350
B351
B369
B371
B390
B395
B396
B462
B399a
B400
B401
B414
B415
B415a
B571
B415b
B417
B418
B423
B455
B460
B463
Sorte
Bunte Wucherblume / Chrysanthemum carinatum
Mandelröschen / Clarkia elegans
Spinnenpflanze / Cleome spinosa
Aufrechte Winde / Convolvulus tricolor
Schöngesicht / Coreopsis tinctoria
Cosmea Mischung / Cosmos bipinnatus
Weiße Cosmea / Cosmos bipinnatus
Orange Cosmea / Cosmos sulphureus
Lanzenrittersporn (Mischung) / Delphinium ajacis
Lanzenrittersporn (blau) / Delphinium ajacis
Natternkopf / Echium vulgare
Goldmohn / Eschscholtzia californica
Sperrkraut / Gilia capitata
Sperrkraut (dreifarbig) / Gilia tricolor
Atlasblume / Godetia grandiflora
Schleierkraut (weiß) / Gypsophila elegans
Sonnenblume ‚La Torre‘ / Helianthus annuus
Sonnenblume ‚Hella' / Helianthus annuus
Sonnenblume ‚Velvet Queen‘ / Helianthus annuus
Sonnenblume ‚Sunspot‘ / Helianthus annuus
Kleinblumige Sonnenblume / Helianthus debilis
Niedere Strohblume / Helichrysum bracteatum
Hohe Strohblume / Helichrysum bracteatum monstr.
Sonnenflügel / Helipterum roseum
Einjährige Schleifenblume / Iberis umbellata
Prachtwinde/Kaiserwinde / Ipomoea rubro-coerulea
Edelwicke / Lathyrus odoratus
Bechermalve / Lavatera trimestris
Herzgespann / Leonurus sibiricus
Marokkanisches Leinkraut / Linaria maroccaria
Roter Lein / Linum grandiflorum
Sommermalve / Malope trifida
Kamille / Matricaria chamomilla
Jungfer im Grün / Nigella damascena
Jungfer im Grün ‚African Bride' / Nigella papillosa
Klatschmohn / Papaver rhoeas
Seidenmohn / Papaver rhoeas
Duftende Reseda / Reseda odorata
Sonnenhut / Rudbeckia hirta
Sonnenhut ‚Herbstwald‘ / Rudbeckia hirta
Trompetenzunge / Salpiglossis sinuata
Schopfsalbei / Salvia viridis
Skabiose / Scabiosa atropurpurea
Taubenkropf / Silene vulgaris
Aufrechte Tagetes / Tagetes erecta
Polsterstudentenblume / Tagetes tenuifolia
Polsterstudentenblume (Mischung) / Tagetes tenuifolia
Mutterkraut / Tanacethum parthenium
Mexikanische Sonnenblume / Tithonia rotundifolia
Kapuzinerkresse, rankend / Tropaeolum majus
Kapuzinerkresse, nicht rankend / Tropaeolum majus
Patagonisches Eisenkraut / Verbena bonariensis
Papierblume / Xeranthemum annuum
Buschzinnie / Zinnia angustifolia
Zinnie ‚Carroussel‘ / Zinnia elegans
140 bingenheimer saatgut
Portion
2,40
2,40
2,40
2,85
2,40
2,40
2,40
2,40
2,40
2,40
1,65
2,85
2,85
2,85
2,85
2,40
2,40
2,40
2,40
2,40
1,65
2,40
2,40
2,40
2,40
2,85
2,85
1,65
1,65
2,40
2,40
2,40
1,65
2,40
2,40
1,65
2,40
1,65
2,40
2,40
2,85
1,65
1,65
2,40
2,40
2,40
2,85
1,65
2,85
2,85
2,85
2,85
2,40
2,40
2,40
reicht für ca.
70–80 Pfl.
2–3 m²
40–50 Pfl.
1g
3,10
5,10
5,80
40–50 Pfl.
200 Pfl.
3,10
50 Pfl.
30–40 Pfl.
30–40 Pfl.
70–80 Pfl.
70–80 Pfl.
100 Pfl.
80–100 Pfl.
3,90
2–3 m²
4–6 m²
400 Pfl.
100 Pfl.
4,40
2g
5,10
8,40
9,50
3,30
5,10
4,70
4,70
4,70
4,30
4,30
3,70
6,60
3,30
3,30
3,30
7,30
80 Pfl.
80 Pfl.
20–30 Pfl.
80 Pfl.
50 Pfl.
50–60 Pfl.
50–60 Pfl.
40–50 Pfl.
3,10
3,10
4,40
60–70 Pfl.
3,70
5,10
5,10
7,30
4,70
10–15 Pfl.
20–25 Pfl.
40–50 Pfl.
40–50 Pfl.
4–6 m²
4,40
50–60 Pfl.
50–60 Pfl.
2–3 m²
3,70
2,90
7,30
3,60
4,30
3,70
150–200 Pfl.
150–200 Pfl.
3–5 m²
3–5 m²
150–200 Pfl.
300 Pfl.
15-20 m²
100–150 Pfl.
6,50
2–3 m²
20–30 Pfl.
3–4 m²
80–100 Pfl.
100–150 Pfl.
50–60 Pfl.
150–200 Pfl.
10 Pfl.
5,80
4,70
6,90
4,70
4,70
3,70
4,30
4,30
10,70
3,70
3,70
4,30
4,30
9,50
8,90
11,50
8,90
5g
10,50
17,30
10g
17,90
29,50
25g
50g
37,80 65,20
62,00 108,00
6,70
10,50
8,90
8,90
8,90
8,90
8,90
7,70
13,70
6,70
6,70
6,70
15,10
2,90
2,90
3,60
2,90
7,70
10,50
10,50
15,10
8,90
3,90
3,90
7,70
4,90
15,10
7,30
8,90
7,70
3,60
3,60
4,60
8,90
7,70
8,90
8,90
22,20
7,70
7,70
8,90
8,90
19,70
14,80
23,50
14,80
11,20
17,90
14,80
14,80
14,80
14,90
14,90
12,90
23,20
11,20
11,20
11,20
25,50
4,40
4,40
6,10
4,40
12,90
17,90
17,90
25,50
14,80
5,80
5,80
12,90
7,90
25,50
12,10
14,90
12,90
6,10
6,10
7,80
14,80
12,90
14,90
14,90
37,50
12,90
12,90
14,90
14,90
33,20
31,20
39,50
31,20
3,90
3,90
11,20
14,80
14,90
14,90
22,90
39,50
31,20
31,20
31,20
32,00
32,00
27,50
49,00
22,90
22,90
22,90
54,00
8,50
8,50
12,90
8,50
27,50
37,80
37,80
54,00
54,00
54,00
56,90
56,90
48,00
85,00
39,50
39,50
39,50
31,20
12,20
12,20
27,50
17,20
54,00
24,80
54,00
21,50
21,50
48,00
30,10
15–20 Pfl.
20–25 Pfl.
15-20 m²
150–200 Pfl.
80–100 Pfl.
10 m²
3,30
4,70
4,30
4,30
6,70
8,90
8,90
8,90
15,30
15,30
22,80
15,30
48,00
65,20
65,20
42,80
27,50 48,00
12,90 22,80
12,90 22,80
16,80 29,50
31,20 54,00
27,50 48,00
32,00 56,90
32,00 56,90
79,50 138,00
27,50 48,00
27,50 48,00
32,00 56,90
32,00 56,90
86,00
7,80
7,80
22,90
31,20
32,00
32,00
12,90
12,90
39,50
54,00
56,90
56,90
Preise
Nettopreise zzgl. gesetzlicher MwSt.
Zwei- oder mehrjährige Sommerblumen
Art.Nr.
B140
B210
B399
B422
Portion
2,40
1,65
2,85
2,85
reicht für ca.
Marienglockenblume / Campanula medium
Bartnelke / Dianthus barbatus
Muskatellersalbei / Salvia sclarea
Kleinblütiges Stiefmütterchen / Viola tricolor
150 Pfl.
6,50
Portion
2,40
2,40
2,40
reicht für ca.
1g
Stockrose / Althaea rosea
Bergwohlverleih / Arnica montana
Baldrian / Valeriana officinalis
Portion
2,85
2,85
1,65
2,85
2,40
4,40
5,40
4,40
reicht für ca.
150 Pfl.
1g
6,90
150 Pfl.
1–2 m²
2g
11,50
3,70
4,30
10,70
5g
10g
25g
50g
7,70
8,90
22,20
12,90
14,90
37,50
2g
2,90
11,50
4,30
5g
5,20
24,00
8,90
10g
8,60
40,50
86,00 149,00
2g
5g
9,60
9,60
10g
17,00
17,00
3,20
25g
35,00
35,00
6,20
27,50 48,00
32,00 56,90
79,50 138,00
Stauden
Art.Nr.
B117
B120
B419
30–40 Pfl.
50–60 Pfl.
6,90
2–3 m²
25g
50g
Blumenmischungen
Art.Nr.
B562
B566
B568
B570
D490
B601
B602
B603
Elfengarten / Sommerblumen-Mischung
Sommerpracht / Sommerblumen-Mischung
Bienenweide / Mischung
Essbare Blüten / Mischung
Blühstreifen / Mischung
Wildblumenmischung / für trockene Standorte
Wildblumenmischung / für schattige Standorte
Wildblumenmischung / Schmetterlingsweide
1 m²
1 m²
3–4 m²
2–3 m²
15 m²
5 m²
5 m²
5 m²
1g
50g
65,00
65,00
9,80
nur als Portion erhältlich
größere Mengen siehe Gründüngung
nur als Portion erhältlich
nur als Portion erhältlich
nur als Portion erhältlich
Nützliches, zzgl. gesetzlicher MwSt. 19 %
Art.Nr.
Z002
Z007
Z013
Z016
Z019
Z020
Z020 N05
Z024
Z031
NEU!
Z032
NEU!
D480 N
G605 BN
Z021
G599 U
ZGS25
ZGS50
Bezeichnung
Pikierstab, Eichenholz
Buch „Gemüse aus dem Garten“ (7 % MwSt)
Handbuch Samengärtnerei (7 % MwSt)
Buch „Handbuch Bio-Gemüse“ (7 % MwSt.)
Buch „Der Mondgärtner" (7 % MwSt.)
Jätefaust „Lucko" (1 Stück)
Jätefaust „Lucko" (5 Stück)
Buch „Das Saisongartenkochbuch“ (7 % MwSt.)
Buch „Bio-Balkongarten" (7 % MwSt.)
Buch „Biogärtnern für Selbstversorger“ (7 % MwSt.)
Ostergras, Sommergerste ‚Lawina‘ (7 % MwSt.)
Bunte Salatplatte (10 x 80 cm) (7 % MwSt.)
Bantam‘s Seedballs (7 % MwSt.)
Urbanes Gartenglück (7 % MwSt.)
Saat-Gutschein 25 € (inkl. MwSt.)
Saat-Gutschein 50 € (inkl. MwSt.)
je Stück
3,95
13,92
27,94
37,29
13,97
10,72
36,25
18,69
27,94
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1,65
2,85
3,55
2,85
25,00
50,00
bingenheimer saatgut 141
Liefer- und Versandbedingungen
Liefer- und Versandbedingungen
•Die Preise in unserem Katalog sind Nettopreise in Euro und gelten ab Lager. Die gesetzliche Mehrwertsteuer wird gesondert ausgewiesen und berechnet.
Für Saatgut gilt ein Mehrwertsteuersatz von 7 %.
•Mit Erscheinen dieses Kataloges gelten die neuen Preise; die alten verlieren ihre Gültigkeit. Die Preise sind gültig bis zum Erscheinen einer neuen Preisliste.
Grundsätzlich gelten die im Katalog angegebenen Preise. Preiskorrekturen aufgrund von Druckfehlern behalten wir uns vor.
Portionstüten
• Bitte berücksichtigen Sie, dass wir gerade bei Kleinbestellungen einzelner Portionen einen hohen Verwaltungsaufwand haben. Die Versandkostenpauschale deckt bei Briefsendungen daher nicht nur die Portokosten, sondern auch einen Teil der
Verwaltungskosten ab. Wir danken für Ihr Verständnis.
Bei Portionstüten behalten wir uns vor, gleichwertigen Ersatz zu senden, wenn die gewünschte Sorte nicht lieferbar ist.
Wir haben 6 Preisgruppen für Portionstüten. Bitte beachten Sie, dass die in der Preisliste angegebenen Preise Nettopreise sind. Die Bruttopreise ergeben sich zzgl. des aktuellen Mehrwertsteuersatzes (7 %).
• In der Preisliste finden Sie zu jeder Portion die Angabe „Portion reicht für“. Bei dieser Angabe sind wir von den üblichen
Pflanzenabständen und unserem untersten Wert für die Keimfähigkeit des Verkaufssaatgutes ausgegangen. Bei sehr feinem
Saatgut haben wir zusätzlich einen Abschlag vorgenommen, da hierbei die Aussaatbedingungen erschwert sind. Die Werte
sind somit sehr vorsichtig kalkuliert und stellen i.d.R. die unterste Mengenspanne dar.
Preisberechnung
Portionstüten
netto
brutto
1,65 €
1,77 €
1,80 €
1,93 €
2,40 €
2,57 €
2,85 €
3,05 €
3,95 €
4,23 €
Liefervorbehalt/Teillieferung
Das gesamte Angebot steht unter dem Vorbehalt der Lieferfähigkeit. Der Käufer ist verpflichtet, Teillieferungen abzunehmen, soweit dies für ihn zumutbar ist.
Bei Teillieferungen aufgrund von Lieferengpässen wird die Versandkostenpauschale nur einmal erhoben. Ein Schadensersatzanspruch aufgrund eines wegen
Teillieferung entstandenen Schadens entsteht nicht.
Express-Versand
Expresszustellung nach telefonischer Absprache. Es werden die tatsächlichen Versandkosten in Rechnung gestellt.
Umweltschutz bei Versand und Verpackung
Das von uns verwendete Polstermaterial besteht laut Herstellerangabe aus natürlichen Bestandteilen. Es ist zu 100 % (innerhalb 14 Tagen) kompostierbar. Die
grüne Farbe ist lebensmittelecht. Es wird ausschließlich aus nicht gentechnisch veränderten Rohstoffen hergestellt. Das Material ist mehrfach verwendbar und
kann sowohl über die Biotonne bzw. Kompost oder den Hausmüll entsorgt werden. Bitte nicht in der Gelben Tonne entsorgen.
Versand- und Verpackungskostenpauschale
Für jeden Auftrag mit einer Lieferanschrift innerhalb Deutschlands, wird eine Verpackungs- und Versandkostenpauschale von 3,95 € (Brutto 4,23 €) erhoben.
Diese Kosten gelten auch für weitere Bestellungen in der gleichen Saison. Bei Teillieferungen aufgrund von Lieferengpässen wird die Versandkostenpauschale nur
einmal erhoben. Für Lieferung an gewerbliche Wiederverkäufer gelten gesonderte Vereinbarungen. Für Pflanzgut gelten gesonderte Preise: s. Pflanzgut.
Zahlung
• Wenn nichts anderes vereinbart ist, sind Rechnungen binnen 30 Tagen ohne Abzug zu bezahlen.
• Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Bingenheimer Saatgut AG.
• Für Lieferung an den gewerblichen Wiederverkäufer (wie z.B. Naturkosthandel u.a.) gelten gesonderte Vereinbarungen.
Neukunden
• Neukunden-Bestellungen müssen schriftlich erfolgen.
• Bei Neukunden behalten wir uns ab 200 € Warenwert eine Vorausrechnung vor.
Auslandsbestellungen
Gewerbliche Kunden aus der EU (ohne BRD) müssen bei der Bestellung ihre UST-ID-Nr. angeben, falls keine mitgeteilt wird, berechnen wir die hiesige Mehrwertsteuer. Bei Überweisungen aus dem Ausland bitten wir Sie, den Rechnungsbetrag in Euro anzuweisen. Entstehen dem Verkäufer zusätzliche Kosten für
den Zahlungsverkehr werden diese in Rechnung gestellt.
Verwenden Sie für die Bezahlung aus dem Ausland bitte folgende Bankverbindung:
IBAN-Code: DE 82 5185 0079 0086 0016 08
SWIFT-BIC-Code: HELADEF1FRI
IBAN-Code: DE90 4306 0967 6003 927300
SWIFT-BIC-Code: GENODEM1GLS
142 bingenheimer saatgut
Liefer- und Versandbedingungen
Versandkosten ins Ausland
Aus folgender Tabelle können Sie die Versandkosten (netto) zu Ihrem Standort entnehmen.
Länder
Sendungen mit Gewicht ≤ 1 kg und
Warenwert < 250 €
a) Sendungen mit Gewicht > 1 kg
b) Sendungen mit Warenwert
> 250 € und Gewicht ≤ 1 kg
EU-Staaten
7,50 €
17,00 €
Belgien, Niederlande, Luxemburg
5,55 €
15,00 €
EFTA- Länder (Schweiz, Norwegen...)
7,50 €
28,00 €
Übriges Europa
15,00 €
35,00 €
Übrige Welt
15,00 €
45,00 €
Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen an Kunden mit einer USt-ID-Nummer sind wir gesetzlich verpflichtet einen Nachweis der Verbringung unserer Produkte
zu erbringen. Der Kunde verpflichtet sich mit der verbindlichen Bestellung, die von uns verschickte Gelangensbestätigung auszufüllen und zurück zu senden.
Entstehen dem Verkäufer zusätzliche Kosten für Versand oder Ausfuhr werden diese in Rechnung gestellt.
Rücksendungen
Wenn Sie uns das Saatgut oder andere Artikel aus einem Grunde zurücksenden, den wir nicht zu vertreten haben, können wir die Rücksendung weder gutschreiben noch den Betrag auszahlen. Dies gilt auch für Teilrücksendungen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Sie als Kunde/Verbraucher fristgemäß in Ausübung
eines gesetzlichen Widerrufs-, Gewährleistungs-, Rücktritt- oder Rücksenderechts handeln, das durch diese Liefer- und Versandbedingungen nicht wirksam
ausgeschlossen werden kann. Bitte berücksichtigen Sie, dass wir das zurückgesendete Saatgut in der Regel nicht wieder zum Verkauf freigeben können, da sich
aufgrund der uns nicht bekannten Transport- und Lagerbedingungen das Keimverhalten verändert haben könnte.
Pflanzgut: Steckzwiebeln / Knoblauch / Blumenzwiebeln / Pfingstrosen
Pflanzgut wie Steckzwiebeln, Knoblauch, Pfingstrosen, Blumenzwiebeln und Jungpflanzen gelten jeweils als gesonderter Auftrag, zzgl. Versandkosten. Aufgrund
seiner Feuchtigkeit wird Pflanzgut nicht mit Saatgut zusammen verschickt. Wegen unterschiedlicher Auslieferungstermine des Pflanzgutes wird die Versand- und
Verpackungskostenpauschale für jede Sendung erhoben. Der Zeitpunkt der Versendung richtet sich nach der Ernte der Pflanzgüter und den witterungsabhängigen Versandbedingungen (z.B. frostfreie Auslieferungsbedingungen). Daher ist eine Bündelung der Aufträge leider nicht möglich. Die Versandkosten betragen
5,55 € (brutto 5,94 €).
Mängel
Mängel hat der Kunde unverzüglich nach Erkennbarkeit zu rügen. Der Kunde muss die Identität des Saatgutes nachweisen (aufbewahrte Packung mit Partienummer, Saatgutrestmengen).
Im Falle von Streitigkeiten über den Mangel ist unverzüglich ein Sachverständiger hinzuzuziehen. Ist die Mängelrüge berechtigt, so gewährt der Verkäufer nach
seiner Wahl Ersatzlieferung, Minderung oder Nachlieferung. Ein berechtigter Schadensersatzanspruch kann nur in Höhe des berechneten Saat- und Pflanzgutwertes geltend gemacht werden. Der Kunde muss alle zumutbaren Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Schaden zu mindern. Ausgeschlossen ist die Haftung
für den Befall des Saatgutes und die Übertragung von Krankheiten und Schädlingen. Bei Reklamationen muss die Partienummer angegeben werden.
Saatgut ist lebendig
•Bitte berücksichtigen Sie, dass Saatgut lebendig ist. Es reagiert auf unterschiedliche Umweltbedingungen, die Pflanzen passen sich individuell den Umweltbedingungen an. Die Sortenbeschreibungen basieren auf den vorhandenen Erfahrungswerten und sind nur zu Vergleichszwecken bestimmt. In Abhängigkeit
von den Entwicklungsfaktoren wie Klima, Witterung, Pflanzzeit usw. kann die Pflanzenentwicklung unterschiedlich sein.
• Die auf der Packung angegebene Keimfähigkeit bezieht sich auf den Zeitpunkt der Auslieferung.
Sortenherkunft / Gentechnik
Die Bingenheimer Saatgut AG liefert ausschließlich ökologisches Saatgut. Das Ausgangsaatgut (Elitesaatgut) stammt hauptsächlich aus biologisch-dynamischer oder biologisch-organischer Erhaltungszucht. Die angebotenen Sorten sind mit traditionellen Züchtungsmethoden wie beispielsweise Selektion, Massenauslese oder Kreuzung entstanden. Die mit dem „Kultursaat-Logo“ gekennzeichneten Züchtungen wurden darüber hinaus nach biologisch-dynamischen
Kriterien entwickelt. Alle Sorten unseres Sortiments sind samenfeste Sorten. Bei der Saatgutproduktion achten wir über die gesetzlichen Bestimmungen
hinaus auf die Einhaltung entsprechend großer Abstände zu verwandten Arten. Mit Hilfe dieser und anderer Maßnahmen wie z. B. insektenisolierter Gewächshäuser sollen ungewollte Einkreuzungen verhindert werden. Dies ist eine wesentliche Grundlage dafür, dass auch in Zukunft potentielle ungewollte
Einkreuzungen von gentechnisch veränderten Organismen vermieden werden. Ökosaatgut muss auch in geringsten Spuren frei bleiben von Einkreuzungen
gentechnisch veränderter Pflanzen. Wir versichern, dass wir die uns möglichen Anstrengungen unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen.
Ansonsten gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach BGB.
Bingenheimer Saatgut AG
Kronstraße 24, 61209 Echzell
Tel. 06035 1899-0 | Fax 06035 1899-40
E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de |
Internet: www.bingenheimersaatgut.de
GLS Gemeinschaftsbank eG | Konto-Nr. 6 003 927 300, BLZ 430 609 67
BIC: GENODEM1GLS, IBAN: DE90 4306 0967 6003 9273 00
Sparkasse Oberhessen | Konto-Nr. 86 001 608, BLZ 518 500 79
BIC: HELADEF1FRI, IBAN: DE82 5185 0079 0086 0016 08
USt-IdNr.: DE217305770 | DE-ÖKO-007-Kontrollstelle
bingenheimer saatgut 143
Zertifikate
Alle Zertifikate und weitere Informationen finden Sie auch unter www.bingenheimersaatgut.de
144 bingenheimer saatgut
Bestellschein
Kundennummer:
(s. Katalogrückseite oder Rechnungsnr. des Vorjahres)
Rechnungsadresse /Anschrift:
Bingenheimer Saatgut AG
Kronstraße 24
61209 Echzell-Bingenheim
Name:
Straße:
PLZ, Ort:
Telefon /Fax:
Bestellungen gerne auch per:
Telefon: 06035 1899-0
Fax: 06035 1899-40
E-Mail: bestellung@bingenheimersaatgut.de
Online-Shop: www.bingenheimersaatgut.de
E-Mail:
Senden Sie mir bitte aktuelle Informationen per Mail.
Für EU-Auslandskunden:
Umsatzsteuer ID Nr:
Lieferadresse (falls abweichend von Rechnungsadresse)
Als Neukunde geben Sie bitte an:
Erwerbsanbau, Verband
Gärtnerei einer soz. Einrichtung, Verband
Schulgarten
Name:
Straße:
PLZ, Ort:
Hausgarten
Art . Nr.
Sorte
Menge und Einheit
Ersatzsorte
Bei nicht lieferbaren Portionstüten schicken wir wenn möglich gleichwertigen Ersatz. Wenn dies nicht gewünscht, bitte ankreuzen:
Ich akzeptiere die Liefer- und Versandbedingungen gemäß dem Katalog.
Ich zahle nach Erhalt der Rechnung, binnen 30 Tage.
Datum, Unterschrift
bingenheimer saatgut 145
Bestellschein
Steckzwiebeln und Knoblauch
Bingenheimer Saatgut AG
Kronstraße 24
61209 Echzell-Bingenheim
Kundennummer:
(s. Katalogrückseite oder Rechnungsnr. des Vorjahres)
Rechnungsadresse /Anschrift:
Name:
Straße:
Bestellungen gerne auch per:
Telefon: 06035 1899-0
Fax: 06035 1899-40
!
E-Mail: bestellung@bingenheimersaatgut.de
Online-Shop: www.bingenheimersaatgut.de
Letzte Bestelltermine
für Steckzwiebeln und Knoblauch:
PLZ, Ort:
Telefon /Fax:
E-Mail:
Senden Sie mir bitte aktuelle Informationen per Mail.
Für EU-Auslandskunden:
Umsatzsteuer ID Nr:
Lieferadresse (falls abweichend von Rechnungsadresse)
Frühjahr: 02.02.2015
Herbst: 01.09.2015
Name:
(Saatgutbestellungen sind ganzjährig möglich!)
Straße:
Art . Nr.
PLZ, Ort:
Sorte
Pflanzgut wird als gesonderter Auftrag versendet mit einer Versandkostenpauschale von 5,55 € zzgl. MwSt.
Ich akzeptiere die Liefer- und Versandbedingungen gemäß dem Katalog.
Ich zahle nach Erhalt der Rechnung, binnen 30 Tage.
Datum, Unterschrift
146 bingenheimer saatgut
Menge und Einheit
Liebe Saatgutkundinnen und Saatgutkunden,
Erwerbsgärtner: Vermarkten Sie „Pantos“,
nicht nur „Paprika“! So geht‘s
Kommunizieren Sie über den Großhändler an die Gemüseliebhaber: Jede Gemüsesorte hat ihren besonderen Charakter!
Fordern Sie von uns Flyer, Bildmaterial und Texte an, damit Sie
Ihre hofeigenen Flyer gestalten können.
„ist Gemüse, das ich im Bioladen einkaufe denn nicht aus Bio-Saatgut?“ Immer häufiger werden auch Öko-Erwerbsgärtner von
ihren Abnehmern, Verarbeitern, Bioladnern oder dem Naturkostgroßhandel gefragt, wo sie ihr Saatgut einkaufen und welche
Sorten sie verwenden. Denn tatsächlich werden die ökologischen Felder nicht ausschließlich mit ökologischem Saatgut bestellt.
Jetzt muss es gelingen mit den Händlern und natürlich den Kunden über die Saatgut- und Sortenfrage wirklich ins Gespräch zu
kommen, d.h. Chancen und Probleme müssen erkannt und diskutiert werden. Wir sind überzeugt: es wird sich lohnen. Reden
wir mehr über Prozessqualität, die mit einer ökologischen Züchtung beginnt, über den Wert der Nachbaufähigkeit samenfester
Sorten als Teil persönlicher Ernährungsqualität und als Teil der gesellschaftlichen Ernährungssouveränität.
Dabei können wir alle gewinnen: die Gaumenfreude mit
schmackhaftem Gemüse aus biodynamischer und ökologischer Züchtung kann ein Stück echte Nachhaltigkeit in
der Biobranche schaffen. Der neue Dialog und eine neue
Zusammenarbeit zwischen Anbau, Handel und Verbraucher schafft noch etwas: eine gute Grundlage gemeinsam
als Branche noch mehr zu erreichen. Denn die Herausforderungen, langfristig ausreichend gutes Öko-Saatgut von
guten Öko-Sorten anbieten zu können, werden immer
größer. Lesen Sie mehr über die Hintergründe in unserem redaktionellen Teil des Kataloges. Möchten Sie mehr
aktuelle Informationen? Mit unseren Nachrichtenbriefen
bleiben Sie gut informiert auch im Verlauf des Jahres. Sie
können sich einfach auf unserer Website registrieren.
Initiativkreistreffen Sommer 2014 bei Saatzucht Rose in Erfurt
Wir suchen
Naturkost-Fachhändler
Eine Übersicht der Sorten für den
Wiederverkauf finden Sie auf den
Seiten 100-101.
Hausgärtner:
Jungpflanzen-Set frühzeitig bestellen
Hausgärtner:
Blumenzwiebel-Katalog
Von Januar bis April finden Sie
eine kleine, aber feine Auswahl
Jungpflanzen bei uns im
Online-Shop:
Mitte Juli versenden wir unseren
Extra-Pflanzgut-Katalog an unsere
Haus- und Hobbygärtner. Falls Sie
keinen erhalten haben, schicken wir
Ihnen gerne einen zu.
Jan
Feb
März
April
Mai
Juni
Juli
Aug
Steckzwiebeln/Knoblauch (Herbst)
für das Team der Bingenheimer Saatgut AG
Blumenzwiebeln (Hausgarten)
Einfach unseren Newsletter kostenfrei bestellen. Abgestimmt für Erwerbs-, Hobbygärtner und Wiederverkäufer versenden wir regelmäßig Informationen rund
um Saatgut, Sorten und aktuellen Entwicklungen aus unserer Arbeit, mit praktischen Tipps und Empfehlungen.
Erwerbsgärtner und Hobbygärtner können sich direkt hier anmelden:
www.bingenheimersaatgut.de/newsletter.php
Wiederverkäufer schicken uns bitte eine E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de
Bingenheimer Saatgut AG
Ökologische Saaten – Organic Seeds –
Kronstraße 24
D 61209 Echzell Bingenheim
Bild Titelseite: bunter Mangold im Bioladen „Lebensgarten“ in Soest
2 bingenheimer saatgut
Telefon:+49 (0) 6035 1899-0
Fax:+49 (0) 6035 1899-40
E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de
www.bingenheimersaatgut.de
€
Sep
Lieferung
Okt
Nov
bis 1.9
Jungpflanzen (Hausgarten)
Gebhard Rossmanith
€
bis 2.2
Regelmäßig hilfreiche Informationen erhalten!
Petra Boie
€
4
Bestellung
Pfingstrosen (Hausgarten)
Mit den besten Wünschen für die kommende Saison
€
3
Preisgruppe
E-Mail an:
info@bingenheimersaatgut.de
Bestell- und Lieferzeiten für unsere Sonderaktionen
Steckzwiebeln (Frühjahr)
1
2
Preisgruppe
Preisgruppe
Preisgruppe
Oder fragen Sie Ihren Naturkostgroßhandel.
Mehr Informationen unter
www.bingenheimersaatgut.de/content/
de/Gemuese-mit-Charakter.html
Bestellzeiten
Wir schätzen das Vertrauen, dass Sie uns schenken sehr. Das ist Ansporn, Motivation und Ziel unseres täglichen Arbeitens.
buffet
Fordern Sie unsere Info-Mappe mit
Preis- und Bestellliste an:
info@bingenheimersaatgut.de
www.bingenheimersaatgut.de
Noch etwas wichtiges zum Schluss: schenken Sie uns Ihre Kritik und Anregungen. Unser kontinuierlicher Verbesserungsprozess, so
beschreibt das Qualitätsmanagement „aus Fehlern lernen“, funktioniert nur mit Ihnen: den Kunden der Bingenheimer Saatgut AG.
Bienen-
Sie arbeiten im Biohandel und möchten Demeter-Saatgut mit hoher Qualität Ihren Kunden anbieten?
0 Jahre biodynamische Züchtung unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins Kultursaat!
2
Wir gratulieren zum Jubiläum:
• Über 70 neu gezüchtete Sorten
• S ortenentwicklung unter biodynamischen Anbaubedingungen
• mehr als 15 Registrierungen als Erhaltungszüchter
Weiter so! Die Arbeit der Züchter im Verein Kultursaat ermöglicht unseren Kunden eine wohl weltweit einzigartige Auswahl an
Sorten aus biodynamischer Züchtung.
Topschilder_Layout 1 14.12.12 08:52 Seite 1
Impressum
Herausgeber: Bingenheimer Saatgut AG Koordination: Judith Jäger Satz: hgs 5 Gmbh, Fürth
Fotos: Christian Pochodzala; Marek Thielemann (Titelseite, Seite: 118); Holger Meerwarth (Seite: 119);
fotolia (Seite: 3, 24, 34, 38, 49, U3); iStockphoto (Seite: 10, 19, 32)
Druck: Bonifatius Druck- und Buchverlag, Paderborn
Inhalt: Gedruckt auf 100 % Recyclingpapier, ausgezeichnet mit dem Blauen Umweltengel. Umschlag: auf FSC-Papier.
Alle Rechte vorbehalten. Bei namentlich gekennzeichneten Beiträgen sind die Autoren verantwortlich.
solange der Vorrat reicht
bis 1.10
Dez
sind Kul
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Sorten
2 01 5
2015
Bingenheimer Saatgut AG
Ökologische Saaten - Organic Seeds Telefon: +49 (0) 6035 1899-0
+49 (0) 6035 1899-40
Fax:
E-Mail: info@bingenheimersaatgut.de
www.bingenheimersaatgut.de
Wir sind telefonisch erreichbar:
Montag bis Donnerstag von 8.00 -16.30 Uhr
Freitag von 8.00 -14.00 Uhr
Telefonzeiten in der Zeit
vom 27.7.2015 bis 4.9.2015
Montag bis Freitag von 8.00 -10.00 Uhr und
Montag bis Donnerstag von 15.30 -16.30 Uhr
(sonst Anrufbeantworter)
Zertifikate (unter Service),
Verfügbarkeiten, aktuelle Informationen
unter www.bingenheimersaatgut.de
DE-ÖKO-007
Bingenheimer Saatgut AG – Ökologische Saaten
T
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E
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