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Kursbeschreibung - Pro Senectute Schweiz

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Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut für Zoologie & Anthropologie
Abteilung Naturschutzbiologie
Wie nutzen Rotmilane die
Landschaft?
Ergebnisse aus systematischen
Beobachtungen der Landschaft
Eckhard Gottschalk
B
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Johann-Friedrich-Blumenbach-Institut für Zoologie & Anthropologie
Abteilung Naturschutzbiologie
Wo suchen die Milane Nahrung?
Beobachtung von Landschaftsausschnitten in 3 Jahren, 340 Beobachtungsstunden,
sowie 198 Stunden über Ortschaften.
Präsenz nahrungssuchender Rotmilane über der „Normallandschaft“ 5,3% der
Beobachtungszeit (18 h). Zuordnung zu den abgesuchten Flächentypen.
Jeder Hektar der Landschaft wird durchschnittlich jeden Tag eine halbe Minute
lang abgesucht!!
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Abteilung Naturschutzbiologie
Verdoppelt sich die Suchflugzeit, verdoppelt sich auch die Zahl der Nahrungsaufnahmen
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Abteilung Naturschutzbiologie
Intensität der Nahrungssuche
(Suchflugzeit in Sekunden pro Beobachtungsstunde und Hektar)
8
Suchflugzeit (sec/ha*h)
7
6
5
4
3
2
1
0
Landschaft
Dörfer
See
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Johann-Friedrich-Blumenbach-Institute for Zoology and Anthropology
Conservation Biology/Workgroup on Endangered Species
100
90
% Flächenanteil
80
70
% Suchflugzeit
60
%
50
40
30
20
10
0
Getreide
Raps
Wiese
Acker
Rest
Getreide und Raps gemieden, Wiese und vegetationsfreier Acker bevorzugt
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Abteilung Naturschutzbiologie
Milanpräsenz über unterschiedlichen Landschaftselementen 2010
(Suchflugzeit in Sekunden pro Beobachtungsstunde und Hektar)
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Abteilung Naturschutzbiologie
Beobachtung im Grünland von Mahdvorgängen, Heuwenden und die Tage
nach der Mahd: 99 Mahdvorgänge plus an 5 Folgetagen weitere
Beobachtungen (Einheiten à 90 Min)
n = 155 Nahrungsaufnahmen (nur Wirbeltiere)
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Abteilung Naturschutzbiologie
Agrarumweltmaßnahme im Kooperationsprogramm Naturschutz
Landkreisweit ca. 600 ha Luzerneflächen, die zur Aufzuchtzeit der Jungen geschnitten werden.
Flächenbedarf?
in einem guten Mäusejahr (2010)
werden pro Hektar gemähtes
Grünland ca. 28 Mäuse
aufgenommen (Mahd,
Nachbearbeitung, Folgetage)
Sollen die Mäuse ¼ der im Nest
verfütterten Nahrung (z.B. Nest
Westerberg, 2 Junge: 141 Mäuse)
ausmachen, benötigt ein Paar ca.
10 Hektar Grünland, wenn der
Eigenbedarf der Eltern auch
gedeckt werden soll.
In einem mit geringen
Mäusedichten Jahr dagegen die
fünffache Fläche: 50 Hektar
gemähtes Grünland/Paar
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Abteilung Naturschutzbiologie
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Abteilung Naturschutzbiologie
Nutzung der unterschiedlichen Mahdvarianten
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Abteilung Naturschutzbiologie
Flächengröße?
Median der Ankunftszeit des ersten Milans 8,5 Minuten
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Abteilung Naturschutzbiologie
68 Aasauslegungen wurden mit Fotofallen überwacht
Art
Anzahl der Auslegungen
genutzt
% der Auslegungen genutzt
Rotmilan
24
35 %
Schwarzmilan
2
2,9 %
Mäusebussard
39
57 %
Rabenvögel
47
69 %
Fuchs
34
50 %
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ich koste 731,- € !!!!
B
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Mitnahmeeffekt der Maßnahmen!
B
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