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A U S B I L D U N G S Y S T E M I S C H E S E LT E R N C O A C H I N G
Ausbildung
Systemisches
Elterncoaching
51
SEMINARINHALTE
Die hier beschriebene Seminarfolge (Grundlagen – Vertiefung – Wahlpflichtseminare –
­Supervision) wird empfohlen.
TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN
jjErfahrung und praktische Tätigkeit in einem psychosozialen oder
pädagogischen Arbeitsfeld
Grundlagen-Seminar
3 Tage
Autorität durch Beziehung – Elterliche/Professionelle Präsenz als systemisches Konzept
jjHaltung von Wertschätzung, Respekt und der „guten Absicht“
jjBündnisrhetorik: Bedeutung von Körperhaltung und Sprache
jjElterliche Präsenz
jjBesondere Aspekte des Coachings von Eltern und für Professionelle
jjGesprächsinterventionen: Übersetzen von Werten, Reframing, Dilemmata.
Unausgesprochenes und eigene Wahrnehmungen formulieren
jjGrundhaltungen des Gewaltlosen Widerstandes
jjDie daraus folgenden Interventionen (Ankündigung, Sit-In …)
jjEskalationsmuster und Deeskalationsstrategien
jjNutzung sozialer Unterstützer und der damit verbundenen Öffentlichkeit
jjBeziehungs-, Versöhnungs- und Wiedergutmachungsgesten, Gesten der Wertschätzung,
jjÜberraschung und Liebe
jjMöglichst einige Jahre Berufserfahrung
Teilnahmegebühr: ¤ 303,-
Grundlagenseminar: 3 Tage
Autorität durch Beziehung –
Elterliche/Professionelle Präsenz als
systemisches Konzept
Vertiefungsseminar: 3 Tage
Neue Autorität
Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
14EC-01-01
17.02.-19.02.14
Hannover
D. Haase, T. Pinkall
14EC-01-02
11.08.-13.08.14
Hamm
C. Terrahe-Hecking, M. Lemme
14EC-01-03
05.11.-07.11.14
Würzburg
B. Ollefs, B. Körner
Supervision
2 Tage
mit Präsentation eines
eigenen Falles
Wahlseminar Elterncoaching 1: 2 Tage
Wahlseminar Elterncoaching 2: 2 Tage
Wahlseminar Elterncoaching 3: 2 Tage
Zertifikat Systemisches Elterncoaching
Grundlagen-Seminar
3 Tage
Autorität durch Beziehung – Elterliche/Professionelle Präsenz als
systemisches Konzept
in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Dresden
Termin
Ort
Leitung
08.07.-10.07.2014 Dresden
D. Haase, T. Pinkall
Das Seminar wird als Grundlagenseminar für das Zertifikat Elterncoaching/IF Weinheim
anerkannt.
Die Anmeldung zu diesem Seminar erfolgt über die ehs (Evangelische Hochschule Dresden)
Telefon: (0351) 469 02 40 · E-Mail: sofi@ehs-dresden.de · Internet: www.ehs-sofi.de
Ansprechpartnerin: Susan Hensel
Sprechzeit: Mi. 10.00-13.00 Uhr, Do. 13.00-16.00 Uhr
Postanschrift: Postfach 20 01 43, 01191 Dresden
52 S P E Z I F I S C H E A U S B I L D U N G S A N G E B O T E
A U S B I L D U N G S Y S T E M I S C H E S E LT E R N C O A C H I N G
Vertiefungsseminar
3 Tage
Neue Autorität
jjVertiefung der Interventionen und Ideen des Systemischen Elterncoachings
jjIntensive Auseinandersetzung mit der Haltung des Coaches gegenüber den Ratsuchenden
jjEinsatz in verschiedenen Arbeitsfeldern mit Fokus auf die Arbeitskontexte der
TeilnehmerInnen
jjIndikationen und Kontraindikationen
jjProzessorientierung im Systemischen Elterncoaching
jjAnalogien und Spiegelungen im Beratungsprozess
jjPraktisches Üben
Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
14EC-02-01
12.02.-14.02.14
Melle/Nähe Osnabrück
B. Ollefs, M. Lemme
14EC-02-02
19.05.-21.05.14
Wiesbaden
B. Ollefs, P. Girolstein
14EC-02-03
08.10.-10.10.14
Raum Hannover
D. Haase, C. Hennecke
Achtsamkeitspraxis und körperliche Präsenz im Elterncoaching
Die Praxis der Achtsamkeit hat in den letzten Jahren ebenso wie das Thema körperlicher Präsenz
in vielen Feldern des Gesundheitssystems wieder Einzug gehalten. In diesem Seminar wollen
wir die Möglichkeiten körperlicher Präsenz und die Praxis von Meditation und verschiedenen
Formen der Körperarbeit in ihrer Wechselwirkung mit und ihrem Einfluss auf elterliche Präsenz
untersuchen. Dabei werden wir Übungen anleiten, die Erlebnisse reflektieren und auch auf
theoretischer Ebene Themen wie Stress, Wahrnehmung und deren Auswirkungen auf Eskala­tion und De-Eskalation, Erwartungen an Situationen und die Verstärkung körperlicher Präsenz
beleuchten. Bequeme Kleidung erleichtert das Üben – wir freuen uns auf Euch!
Sem. Nr.
Termin
Ort
14EC-04-02
24.04.-25.04.14
Grasellenbach /Odenwald J. Strecker (+ T. Pinkall)
Teilnahmegebühr: ¤ 303,-
» Wahlpflichtseminare im Curriculum Systemisches Elterncoaching: je 2 Tage
3 Seminare sind von den folgenden auszuwählen:
Teilnahmegebühr: jeweils ¤ 202,-
Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
14EC-04-01
03.04.-04.04.14
Georgsmarienhütte bei Osnabrück B. Ollefs
Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
14EC-04-03
27.06.-28.06.14
Melle /Nähe Osnabrück M. Solty (+ K. Horngacher)
Hoch eskalierte Systeme
Konflikte werden von Niklas Luhmann als „parasitäre Sozialsysteme“ bezeichnet. Sie können
Bereiche ungestörter Kommunikationssysteme schrittweise stören und stehen in Gefahr,
Beziehungen zu korrumpieren und zu zerstören. In hocheskalierten Konfliktsystemen erleben sich alle Beteiligten unter starker Anspannung, sehen den (oder die) anderen als „Ursache“ und erleben sich einer Dynamik unterworfen, in die hinein das Konfliktgeschehen sie
zwingt. Das Seminar zeichnet dämonisierende Logiken nach und bietet Optionen systemischen und gewaltlosen Vorgehens an, die zur De-Eskalation und einem Ausstieg aus
Teufelskreisen helfen können.
Sem. Nr.
Die Seminare und Wahlpflichtseminare sind auch im Rahmen der
Sonderseminare einzeln buchbar.
Leitung
Präsenz-Kultur
Multikulturelle Systeme fordern sowohl die Therapeuten/Berater als auch das zu unterstützende
System zu einer (kulturellen) Auseinandersetzung heraus. Was bedeutet dies mit Blick auf
„Präsenz“? Ist „Standing“ in jeder Kultur gleich? In unterschiedlichen Settings (Rollenspiel,
Skulptur-Arbeit, Übungen…) werden Hilfen und Hürden der Beziehungsarbeit „Persönliche und
Professionelle Präsenz“ erleb- und reflektierbar. Dazu können SeminarteilnehmerInnen ihre
Erfahrungen mit eigenen Fällen einbringen. Ziel ist es, auf kreative Ideen zu kommen, die Beziehungsarbeit – die Kultur, auf die es ankommt – fördert.
Wenn die Krankheit/Diagnose die Familie dominiert:
Stärkung der elterlichen Präsenz im Modell des Gewaltlosen Widerstandes
Krankheiten und Diagnosen im Kindes- und Jugendalter können Eltern ihre Präsenz nehmen.
Die mit Krankheiten/Diagnosen verbundenen Gefühle können Konflikte begünstigen, die das
Zusammenleben und die Beziehungen im Familienalltag belasten und dominieren. Auf der
Basis praktischer Erfahrungen aus der Kinderheilkunde und der Psychotherapie sollen im Seminar Wege erarbeitet werden, um die Eltern mithilfe des Gewaltlosen Widerstandes darin zu
unterstützen, aus dem Eskalationsmuster auszusteigen, wieder Präsenz zu entwickeln, um so
wieder rückhaltgebende Orientierung und Unterstützung ihren Kindern anbieten zu können.
53
Termin
Ort
14EC-04-04 18.07.-19.07.14 Osnabrück Leitung
A. von Schlippe, B. Ollefs,
D. Haase
54 S P E Z I F I S C H E A U S B I L D U N G S A N G E B O T E
A U S B I L D U N G S Y S T E M I S C H E S E LT E R N C O A C H I N G
Präsente Führung
Im Spannungsfeld von Mitarbeiterführung, Kundeninteressen und den Zielen der Organisation
entwickeln sich vielfältige Herausforderungen und Konflikte. Bei deren Bewältigung können
die Ideen der Neuen Autorität hilfreich sein. Im Vordergrund steht die Entwicklung einer Haltung der Führungskraft, die sowohl die eigene Rollendefinition als auch die aktive Beziehungsgestaltung unterstützt.
Zielgruppe: Leitungs- und Führungskräfte im sozialen und medizinischen Bereich, in den Fel­
dern von Jugendhilfe und Beratung und ähnlichen (auch Profit-) Organisationen, Teamkoor­
dinatoren sowie Fachkräfte, welche sich für Führungspositionen qualifizieren wollen.
Neben theoretischen Inputs stehen praktische Übungen im Mittelpunkt des Seminars. Eigene
Fragestellungen sind willkommen und dienen als Ausgangspunkt für die gemeinsame Arbeit.
Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
14EC-04-05
21.07.-22.07.14
Heppenheim/Bergstraße P. Girolstein
„Neue Autorität“ und „Professionelle Präsenz“ in teilstationärer und stationärer
Erziehung (Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie)
Wie können Haltung und Konzept der „Professionellen Präsenz“ konstruktiv in den Alltag
stationärer Erziehung eingebettet werden, um Eskalation und Provokationen konstruktiver zu
begegnen und beispielsweise Mustern des Hineingezogenwerdens, des Ganz­außen­vor­bleibens
und des innerlichen Aufgebens zu begegnen?
Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
14EC-04-06
15.09.-16.09.14
Hamm D. Haase (+ C. Terrahe-Hecking)
55
Professionelle Präsenz aktiv gestalten
Professionelle Präsenz erfordert Selbstfürsorge und kontinuierliche Reflexion dessen, was wir
als Coaches, Berater oder in Leitungsfunktionen bewegen, was uns bewegt und wie wir uns
in/zu den unterschiedlichsten Rollenanforderungen verhalten. In vielen professionellen Situa­
tionen liegt die Entscheidung in uns, den Weg der achtsamen Fokussierung selbst zu gehen
oder in Eskalationsmuster hineinzugeraten, die häufig von überstürztem Aktionismus, dem
Aushalten oder wenig produktiven Machtkämpfen geprägt sind. Ein sensibel eingestellter
Autopilot ist dabei von großem Wert. Von allen Interessierten kann das Seminar zur Weiterentwicklung des eigenen Kompetenz- und
Ressourcenprofils genutzt werden.
Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
14EC-04-08
13.10.-14.10.14
Melle / Nähe Osnabrück
C. Hennecke (+ B. Ollefs)
Externalisierungen und Inszenierungen – „Mach kein Theater“ – oder doch?
Externalisierungen und Inszenierungen in der Arbeit mit elterlicher und professioneller Präsenz.
Inhalte sind methodische Beispiele für die Arbeit mit Symbolen und Metaphern, Bildern, Skulpturen, Aufstellungen, Strukturaufstellungen und kleinen Szenen.
Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
14EC-04-09
16.10.-17.10.14
Würzburg P. Girolstein (+ B. Körner)
Mit der Angst im Bunde …
Wir werden uns in dem Seminar mit den besonderen Dynamiken der Angst beschäftigen:
jjwelches besondere Wissen wir als Elterncoach dafür benötigen,
jjwas dies für unsere Haltung bedeutet und
jjwie wir unsere Methoden auf den Kontext Angst abstimmen.
Wiedergutmachung und (Re-)Integration im Kontext stationärer
Erziehung und Therapie
Wiedergutmachung, Wiedereingliederung und (Re-) Integration sind zentrale Aspekte im
Eltern­coaching und in der Arbeit von Helfersystemen. Für Eltern und Professionelle geht es um
die Gestaltung und Begleitung von Prozessen, in denen Wiedergutmachungsgesten und (Re-)
Integrationsangebote der Kinder und Jugendlichen diese darin bestärken, Verantwortung für
das eigene Handeln zu übernehmen und dabei zu lernen, dies bezogen auf eine andere Person
umzusetzen.
Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
14EC-04-07
09.10.-10.10.14
Melle/Nähe Osnabrück B. Ollefs (+ M. Lemme)
14EC-04-10
04.11.-05.11.14
Hannover D. Haase (+ T. Pinkall)
ReferentInnen in Klammern kommen bei ausreichender Teilnehmerzahl zum
Seminar hinzu.
Die Seminare und Wahlpflichtseminare sind auch im Rahmen der
Sonderseminare einzeln buchbar.
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Supervision 2 Tage
Die Super­vision bietet die Möglichkeit, die Übertragung der Gedanken des gewaltlosen Widerstands in die eigene Praxis zu reflektieren, nachdem erste Grundlagen kennengelernt wurden
(also frühestens ab dem Einführungsseminar). Es geht weniger um die „korrekte Anwendung“
der Methoden als vielmehr um die Frage, wie das Konzept in die eigene praktische Tätigkeit
integriert werden kann.
Teilnahmegebühr: ¤ 202,Sem. Nr.
Termin
Ort
Leitung
14EC-03-01
30.01.-31.01.14
Wiesbaden
T. Pinkall, C. Hennecke
14EC-03-02
23.06.-24.06.14 Raum Hannover
D. Haase, B. Ollefs
Georgsmarienhütte
bei Osnabrück
B. Ollefs, C. Terrahe-Hecking
14EC-03-03 18.09.-19.09.14
KOSTEN
Die Ausbildung kostet insgesamt ¤ 1.414,-.€
Ratenzahlung möglich, z. B. ¤ 58,91/24 Monate
Nicht enthalten sind die Kosten im Seminarhaus.
Ausführliche Beschreibungen der Ausbildungen unter www.if-weinheim.de
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