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Wir begleiten Sie durch das Jahr
2015
Landesamt für Gesundheit und Soziales
Mecklenburg-Vorpommern
Integrationsamt
Landesamt für Gesundheit und Soziales
Mecklenburg-Vorpommern
Erich-Schlesinger-Straße 35
18059 Rostock
* Die Teilnahmebedingungen für den Fotowettbewerb 2016 wurden geändert.
Nähere Erläuterungen dazu finden Sie am Ende dieses Kalenders.
Ministerium für Arbeit,
Gleichstellung und Soziales
Mecklenburg-Vorpommern
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Vorwort
Geleitwort
Auch 2015 möchte Sie das Landesamt für Gesundheit und Soziales
Mecklenburg-Vorpommern mit einem Fotokalender durch das Jahr begleiten und Sie über die Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben informieren.
»Land zum Leben« und »MV tut gut“ – damit werben wir für unser
Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Dass es tatsächlich ein wunderschönes Land ist, zeigen die Fotos dieses Kalenders.
Man kann es als Tradition betrachten, dass wir ausschließlich Fotos
veröffentlichen, die aus der Kamera von Menschen mit Behinderungen
stammen – es ist bereits der sechste Kalender dieser Art. Den Hobbyfotografen, von denen viele als Schwerbehindertenvertreter ehrenamtlich engagiert sind, ein herzliches Dankeschön, dass sie ihre Bilder zur
Verfügung gestellt haben.
Alle Motive stammen aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Textbeiträge
informieren zur Arbeit des Integrationsamtes und die Hinweise zu den
Seminaren geben einen Überblick über das Fortbildungsangebot.
Tradition ist auch, dass wir diesen Kalender allen Arbeitgebern zusenden, die zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen verpflichtet
sind. Wir wollen Menschen mit Handicap Chancen eröffnen, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Wir werben um Mitstreiter. Es gibt
viele Möglichkeiten, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am
Arbeitsleben zu fördern – sprechen Sie uns an.
Doch zu einem guten Leben gehört mehr als eine zauberhafte Natur
an der Küste und im Binnenland. Für viele Menschen gehört ein Arbeitsplatz dazu, an dem sie ihre Leistung zeigen und mit dem sie ihren
Lebensunterhalt sichern können. Deshalb ist es gut, wenn die Zahl der
Arbeitslosen insgesamt um fast 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
zurückgegangen ist. Nur: Menschen mit Behinderungen profitieren
nicht von diesem Trend, in dieser Personengruppe ist die Zahl der Arbeitslosen um 4,3 Prozent gestiegen.
Zu wenig Firmen im Land beschäftigen Menschen mit Behinderungen.
Dabei gibt es vielfältige Hilfen durch das Landesamt für Gesundheit
und Soziales. Integrationsfachdienste engagieren sich genauso wie
Vereine und Verbände.
Wir werden nicht nachlassen, Ihnen, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, dieses Thema nahezubringen und Sie einzuladen, zumindest einmal darüber nachzudenken, einen Arbeitsplatz für einen
schwerbehinderten Menschen zu schaffen. Ich bleibe dabei: Schwerbehinderung ist nicht gleichzusetzen mit Minderleistung.
Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2015.
Dr. Heiko Will
Brigitte Hesse
Erster Direktor des Landesamtes für Gesundheit und Soziales
Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales
Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern
Mario Raphael, Stralsund
Sassnitz – Mole in Eis
Januar
Montag
Dienstag
Ein neues Leben können wir nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag.
Henry David Thoreau
Mittwoch
1. KW
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
2
3
4
Neujahr
2. KW
5
6
7
8
9
10
11
Heilige Drei Könige
3. KW
12
13
14
15
16
17
18
4. KW
19
20
21
22
23
24
25
5. KW
26
27
28
29
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31
André Micheel, Rostock
Rasender Roland auf Rügen
Februar
Montag
Dienstag
Ich höre nachts die Lokomotiven pfeifen, sehnsüchtig schreit die Ferne,
und ich drehe mich im Bett herum und denke: »Reisen …«
Kurt Tucholsky
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
5. KW
6. KW
2
3
4
5
6
7
8
7. KW
9
10
11
12
13
14
15
Valentinstag
8. KW
9. KW
16
17
18
Rosenmontag
Fastnacht
Aschermittwoch
23
24
25
19
2o
21
26
27
28
22
Dr. Oliver Duty, Rostock
Ein Baum wächst in den Himmel.
März
Montag
Dienstag
Geduld ist der Schlüssel zur Freude.
Arabisches Sprichwort
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
9. KW
10. KW
2
3
4
11. KW
9
10
11
12. KW
16
17
18
5
GK 1
12
19
6
GK 1
13
GK 1
20
7
8
14
15
21
22
28
29
Frühlingsanfang
13. KW
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BEM
26
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Beginn der Sommerzeit
14. KW
30
31
Das Integrationsamt informiert
Beschäftigungspflicht der Arbeitgeber und Erhebung der Ausgleichsabgabe (§§ 71-77, 80, 140 SGB IX)
Welche Arbeitgeber müssen in welcher Höhe Ausgleichsabgabe entrichten?
Private und öffentliche Arbeitgeber, die über mindestens 20 Arbeitsplätze verfügen, haben nach § 71 SGB IX auf wenigstens fünf Prozent der
Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Die Beschäftigungspflicht bezieht sich auf schwerbehinderte und gleichgestellte
behinderte Menschen. Kommen Arbeitgeber dieser Beschäftigungspflicht nicht im vollen Umfange nach, haben sie für jeden unbesetzten
Pflichtarbeitsplatz monatlich eine Ausgleichsabgabe zu entrichten.
Die Ausgleichsabgabe wird auf der Grundlage der jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote ermittelt. Sie liegt in Abhängigkeit dieser
o.g. Quote zwischen 115 und 290 Euro je Monat und unbesetzten Pflichtplatz. Für Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich bis zu 59 zu berücksichtigenden Arbeitsplätzen gelten hierbei entsprechend § 77 Abs. 2 SGB IX besondere gesetzliche Regelungen.
Wie erfolgt die Veranlagung der Ausgleichsabgabe?
Arbeitgeber haben bis zum 31. März bei der für ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit eine Anzeige für das vorangegangene Kalenderjahr
vorzulegen. Für die Anzeige sind die Vordrucke der Bundesagentur für Arbeit bzw. das elektronische Anzeigeverfahren REHADAT-ELAN
(www.rehadat-elan.de) zu verwenden.
Zugleich mit der Erstattung der Anzeige ist die in Selbstveranlagung errechnete Ausgleichsabgabe an das zuständige Integrationsamt abzuführen. Termin ist hier ebenfalls der 31. März. Es bedarf dazu keiner zusätzlichen Zahlungsaufforderung. Für nach diesem Termin rückständige
Beträge erhebt das Integrationsamt Säumniszuschläge. Bei Aufträgen an anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen können 50 Prozent der in der Rechnung ausgewiesenen Arbeitsleistung auf die zu zahlende Ausgleichsabgabe angerechnet werden.
Welche Werkstatt welche Leistungen anbietet, können Sie unter www.wfbm.info.de herausfinden.
Das Integrationsamt informiert
Die begleitende Hilfe im Arbeitsleben und die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Menschen
Die begleitende Hilfe im Arbeitsleben ist gemäß § 102 Abs. 1 SGB IX ein zentrales Anliegen des Schwerbehindertenrechts. Leistungen der begleitenden Hilfe sollen dahin wirken, dass schwerbehinderte Menschen auf Arbeitsplätzen beschäftigt werden, auf denen sie ihre Fähigkeiten
und Kenntnisse voll entfalten können, um sich so im Wettbewerb mit nichtbehinderten Menschen behaupten zu können.
Welche Leistungen werden erbracht und was ist dabei zu beachten?
Die Tätigkeit des Integrationsamtes im Rahmen der begleitenden Hilfe konzentriert sich im Wesentlichen auf die finanziellen Hilfen und die
Beratung und Betreuung sowohl für Arbeitgeber, die schwerbehinderte Menschen beschäftigen, als auch für die schwerbehinderten Menschen selbst.
Die Leistungserbringung der Integrationsämter ist gegenüber den Rehabilitationsträgern nachrangig. Dies gilt auch für die im § 81 Abs. 3
SGB IX geregelte Pflicht der Arbeitgeber im Rahmen des Zumutbaren, Arbeitsplätze von schwerbehinderten Menschen so einzurichten, dass
wenigstens die im Gesetz vorgeschriebene Zahl schwerbehinderter Menschen eine möglichst dauerhafte behinderungsgerechte Beschäftigung findet. Eine Aufstockung der Leistungen des Rehabilitationsträgers durch das Integrationsamt im Rahmen der begleitenden Hilfe im
Arbeitsleben ist nicht erlaubt.
Wann welche Leistungsart die zweckmäßigste ist, wird durch den Einzelfall bestimmt. Der Leistungskatalog des § 102 Abs. 3 SGB IX i.V.m.
§§ 17-27 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV) gibt dazu die erforderliche Orientierung.
Für Arbeitgeber besteht nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX), Teil 2 (Schwerbehindertenrecht) grundsätzlich die Verpflichtung,
schwerbehinderte Menschen behinderungsgerecht einzusetzen und ihre Arbeitsplätze entsprechend zu gestalten. Soweit die Erfüllung dieser
gesetzlichen Verpflichtung für den Arbeitgeber zu Belastungen führt, die nicht zumutbar bzw. mit unverhältnismäßigen Aufwendungen verbunden sind, besteht die Möglichkeit, Leistungen im Rahmen der begleitenden Hilfe bzw. Leistungen zur Schaffung von neuen Arbeits- und
Ausbildungsplätzen in Anspruch zu nehmen. Wegen dieser grundsätzlichen Verpflichtung ist ein angemessener Eigenanteil des Arbeitgebers
bei der behinderungsgerechten Umgestaltung bzw. bei der Neuschaffung des Arbeits- bzw. Ausbildungsplatzes in der Regel notwendig. Die
Höhe des Eigenanteils richtet sich immer nach den Gegebenheiten des Einzelfalls.
Gudrun Franz, Rostock
Raddampfer auf dem Bodden
April
Montag
Dienstag
14. KW
Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
2
3
4
5
Karfreitag
15. KW
6
7
8
9
10
Ostersonntag
11
12
Ostermontag
16. KW
13
14
15
GK 2
16
GK 2
17
GK 2
18
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17. KW
20
21
22
SpKAR
23
SpKAR
24
SpKAR
25
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18. KW
27
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29
30
Gudrun Franz, Rostock
Kreidefelsen auf Rügen
Mai
Montag
Das wahre Geheimnis des Lebens liegt im Suchen nach der Schönheit.
Oskar Wilde
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
18. KW
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
2
3
9
10
Tag der Arbeit
19. KW
4
5
6
7
AR 1
8
Muttertag
20. KW
11
12
13
14
15
16
17
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23
24
Christi Himmelfahrt
21. KW
18
19
20
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Pfingstsonntag
22. KW
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Pfingstmontag
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André Micheel, Rostock
Graureiher
Juni
23. KW
Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.
Marie von Ebner-Eschenbach
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
2
3
4
5
6
7
SpKEA
SpKEA
SpKEA
Fronleichnam
24. KW
8
9
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25. KW
15
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AS
11
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Sommeranfang
26. KW
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Das Integrationsamt informiert
Leistungen an Arbeitgeber zur Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Menschen (§ 15 SchwbAV)
Arbeitgeber können Zuschüsse und/oder Darlehen für die Schaffung eines Arbeitsplatzes erhalten, wenn sie:
n nicht verpflichtet sind, einen schwerbehinderten Menschen zu beschäftigen, weil sie über weniger als 20 Arbeitsplätze in ihrem Betrieb
verfügen oder
n die gesetzliche Beschäftigungspflicht erfüllen, also auf fünf Prozent der vorhandenen Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen beschäftigen und beabsichtigen, darüber hinaus einen schwerbehinderten Menschen einzustellen, oder
n die Einstellung eines besonders betroffenen schwerbehinderten Menschen (gem. § 72 SGB IX) beabsichtigen oder
n die Einstellung eines schwerbehinderten Menschen beabsichtigen, der vorher mehr als 12 Monate arbeitslos war, oder
n durch Umsetzung auf diesen neuen Arbeitsplatz die Kündigung eines schwerbehinderten Menschen abgewendet werden kann.
Bitte beachten Sie:
Anträge auf finanzielle Leistungen müssen vor der Einrichtung bzw. behinderungsgerechten Umgestaltung des Arbeitsplatzes gestellt werden.
Die Höhe der Förderung richtet sich immer nach den Gegebenheiten des Einzelfalls, eine generelle Aussage kann deshalb an dieser Stelle
nicht getroffen werden.
Leistungen an Arbeitgeber bei außergewöhnlichen Belastungen durch die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen (§ 27 SchwbAV)
Wenn für Sie als Arbeitgeber bei der Beschäftigung eines schwerbehinderten Menschen außergewöhnliche Belastungen entstehen, weil
n eine besondere Anleitung und/oder Kontrolle am Arbeitsplatz erforderlich ist oder
n die Arbeitsleistung des schwerbehinderten Menschen aus behinderungsbedingten Gründen gemindert ist und Ihnen diese Belastungen
nicht zuzumuten sind, können Ihnen diese Mehraufwendungen mit finanziellen Zuschüssen abgegolten werden.
Diese Mittel werden gewährt,
n wenn am Arbeitsplatz alle Möglichkeiten einer behinderungsgerechten Arbeitsplatzgestaltung ausgeschöpft sind,
n wenn trotz Minderleistung ein tariflicher oder ortsüblicher Arbeitslohn gezahlt wird.
Das Integrationsamt informiert
Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen
Schwerbehinderte Menschen haben gegenüber nichtbehinderten Arbeitnehmern einen erweiterten Kündigungsschutz (§§ 85 ff. SGB IX), dessen Sinn und Zweck es ist, die behinderungsbedingten Nachteile, die der schwerbehinderte Mensch auf dem Arbeitsmarkt erlebt, auszugleichen.
Wann greift der besondere Kündigungsschutz?
Dieser besondere Kündigungsschutz gilt für alle Arten von Kündigungen, für ordentliche und außerordentliche Kündigungen ebenso wie für
Änderungskündigungen, soweit das Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate besteht. Der Kündigungsschutz nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) besteht unabhängig davon, ob schwerbehinderte Menschen in Heimarbeit, halb- oder ganztags beschäftigt sind oder
ob es sich um eine Haupt- oder Nebentätigkeit handelt. Auch greift dieser besondere Kündigungsschutz unabhängig von der Anzahl der vorhandenen Arbeitsplätze im Betrieb.
Was ist noch zu beachten?
Das Kündigungsschutzverfahren nach dem SGB IX findet auf Antrag des Arbeitgebers statt. Das Integrationsamt hat in jeder Lage des Verfahrens auf eine gütliche Einigung hinzuwirken und alle Möglichkeiten zum Erhalt des Arbeitsplatzes bzw. zur Aufrechterhaltung des Arbeitsverhältnisses auszuschöpfen. Dies passiert unter Abwägung der jeweils berechtigten Interessen des Arbeitgebers und des schwerbehinderten Arbeitnehmers.
Parallel dazu gilt natürlich auch für schwerbehinderte Arbeitnehmer der volle arbeitsrechtliche Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Spricht der Arbeitgeber eine Kündigung aus, ohne vorher die Zustimmung des Integrationsamtes eingeholt zu haben,
ist die Kündigung unwirksam. Der schwerbehinderte Mensch kann dann beim Arbeitsgericht Klage auf Feststellung erheben, dass sein Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst wurde.
Ein Blick in die Statistik:
Im Jahr 2013 wurden vom Integrationsamt Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 604 Kündigungsschutzverfahren zum Abschluss gebracht.
In ca. 20 Prozent der abgeschlossenen Kündigungsschutzverfahren (nur ordentliche Kündigungen) konnte der Arbeitsplatz erhalten werden.
Insgesamt ist bei der Anzahl der Kündigungsanträge in 2013 gegenüber dem Jahr 2012 eine Zunahme der Kündigungsanträge um 3,5 Prozent
zu verzeichnen.
Burkhardt Kölzsch, Proseken
Blick von der alten auf die neue Rügenbrücke
Juli
Montag
Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.
Isaac Newton
Dienstag
27. KW
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
2
3
4
5
28. KW
6
7
8
9
10
11
12
29. KW
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Susanne Großnick, Hannover
Sommertreffen
August
Montag
Dienstag
Ruhe zieht das Leben an,
Unruhe verscheucht es.
Gottfried Keller
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
31. KW
Sonnabend
Sonntag
1
2
32. KW
3
4
5
6
7
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33. KW
10
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Mariä Himmelfahrt
34. KW
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35. KW
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36. KW
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André Micheel, Rostock
Sonnenuntergang
September
Montag
36. KW
Die Sonne scheint jeden Tag neu.
Heraklit von Ephesus
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
2
3
4
5
6
10
11
12
13
18
19
20
26
27
37. KW
7
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38. KW
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AfA / InA
17
39. KW
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SpKA
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Herbstanfang
40. KW
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SpKA
25
SpKA
André Micheel, Rostock
Wasserwege im Binnenland
Oktober
Montag
Dienstag
Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten.
Robert Browning
Mittwoch
40. KW
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
2
3
4
Tag der Deutschen Einheit
41. KW
5
6
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42. KW
12
13
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43. KW
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SpKM
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9
SpKM
16
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SpKM
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Ende der Sommerzeit
44. KW
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Reformationstag
Das Integrationsamt informiert
Betriebliches Eingliederungsmanagement – Teamarbeit für mehr Gesundheit
Welche Ziele werden verfolgt?
Es wird mit Hilfe des Betrieblichen Eingliederungsmanagements angestrebt, Arbeitsunfähigkeit möglichst zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz des betroffenen Beschäftigten nach Möglichkeit zu erhalten.
Wann wird das Betriebliche Eingliederungsmanagement erforderlich?
Ist ein Arbeitnehmer innerhalb von zwölf Monaten länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, wird gemäß
§ 84 Abs. 2 SGB IX die Durchführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements erforderlich. Ob die Arbeitsunfähigkeit in einem ursächlichen Zusammenhang zum Arbeitsplatz des Betroffenen steht, spielt dabei keine Rolle.
Wer trägt die Verantwortung und ist das Einverständnis des Betroffenen erforderlich?
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Initiative für das Betriebliche Eingliederungsmanagement zu ergreifen. Das heißt, er muss zunächst mit
dem betroffenen Mitarbeiter Kontakt aufnehmen. Für alle folgenden Schritte und Maßnahmen ist die Zustimmung des betroffenen Mitarbeiters erforderlich. Außerdem sind der Betriebs- oder Personalrat, bei schwerbehinderten Arbeitnehmern zusätzlich noch die Schwerbehindertenvertretung, hinzuzuziehen. Im Einzelfall ist auch die Unterstützung durch externe Partner (Rehabilitationsträger, Integrationsfachdienste u.a.) sinnvoll.
Richtet sich das Betriebliche Eingliederungsmanagement nur an schwerbehinderte und gleichgestellte Arbeitnehmer?
Die gesetzliche Vorschrift des Betrieblichen Eingliederungsmanagements schließt alle Beschäftigten, nicht nur die schwerbehinderten Mitarbeiter, ein.
Wie ist die genaue Vorgehensweise geregelt?
Zunächst ist festzustellen, dass die Zielstellung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements nichts grundlegend Neues beinhaltet. Schon
immer waren Arbeitgeber verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um einer Arbeitsunfähigkeit entgegenzuwirken bzw. diese nach Möglichkeit
zu vermeiden. Neu am Betrieblichen Eingliederungsmanagement ist der systematische Ansatz.
Regelungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement, die in einem Betrieb oder einer Dienststelle getroffen werden, sollten die folgenden Inhalte umfassen:
n
n
n
n
n
n
Verfahrensablauf und Verantwortliche,
Mitwirkungspflichten des Betroffenen,
Gewährleistung des Datenschutzes,
Ergebniskontrolle,
Fallauswertung und
Dokumentationsformen.
Diese Inhalte sollten in einer schriftlichen Vereinbarung zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement festgelegt werden oder in eine bestehende Integrationsvereinbarung zusätzlich aufgenommen werden.
Mögliche Maßnahmen im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements wären z.B.:
n Veränderungen im Arbeitsablauf,
n technische Umrüstung des Arbeitsplatzes,
n stufenweise Wiedereingliederung,
n psychosoziale Betreuung eines schwerbehinderten Mitarbeiters durch den Integrationsfachdienst u. a.
Der Arbeitgeber kann einem Integrationsteam die Durchführung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements übertragen. Dies ist jedoch
nicht zwingend vorgeschrieben. Zu dem Team gehören in der Regel Arbeitgebervertreter, Betriebs- oder Personalrat sowie die Schwerbehindertenvertretung.
Zusammenfassend geht es darum, bei längerer Arbeitsunfähigkeit eines Mitarbeiters frühzeitig und professionell zu handeln. Ein erfolgreiches
Betriebliches Eingliederungsmanagement fördert die Gesundheit und Leistungsfähigkeit aller Beschäftigten. Fehlzeiten gehen zurück, Kosten
sinken und bewährte Mitarbeiter bleiben somit dem Unternehmen bzw. der Dienststelle erhalten.
Dr. Oliver Duty, Rostock
Stürmische Ostsee
November
Montag
Dienstag
Mittwoch
Sturm und Wellen geben der See erst Seele und Leben.
Wilhelm von Humboldt
Donnerstag
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
44. KW
Allerheiligen
45. KW
2
3
4
46. KW
9
10
11
SpKKB
5
SpKKB
6
12
AR 2
13
SpKKB
7
8
14
15
Volkstrauertag
47. KW
16
17
18
AK 1
19
AK 1
20
AK 1
21
Buß- und Bettag
48. KW
23
24
25
22
Totensonntag
26
27
28
29
1. Advent
49. KW
30
Dr. Oliver Duty, Rostock
Früchte unter Eis
Dezember
Montag
49. KW
Alles hat seine Zeit: Winter und Sommer, Herbst und
Frühling, Jugend und Alter, Wirken und Ruhe.
Johann Gottfried Herder
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
1
2
3
4
AK 2
AK 2
AK 2
Sonnabend
Sonntag
5
6
2. Advent
50. KW
7
8
9
10
11
12
13
3. Advent
51. KW
14
15
16
17
18
19
20
4. Advent
52. KW
21
22
23
Winteranfang
53. KW
28
29
30
24
25
26
Heiligabend
1. Weihnachtstag
2. Weihnachtstag
31
Silvester
27
Jörg Hahn, Leezen
Flugshow
Januar 2016
Montag
Dienstag
Mittwoch
Uns fehlt nur eine Kleinigkeit,
um so frei zu sein wie die Vögel sind: Nur Zeit.
Richard Fedor Leopold Dehmel
Donnerstag
53. KW
Freitag
Sonnabend
Sonntag
1
2
3
Neujahr
1. KW
4
5
6
7
8
9
10
Heilige Drei Könige
2. KW
11
12
13
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15
16
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3. KW
18
19
20
21
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4. KW
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27
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Seminarübersicht / Mehrtagesveranstaltungen
Termine
Kurs/Thema
Kurs
März
11.03. – 13.03.2015
Grundkurs zum
Schwerbehindertenrecht
GK 1
April
15.04. – 17.04.2015
Grundkurs zum
Schwerbehindertenrecht
GK 2
22.04. – 24.04.2015
Spezialkurs Arbeitsrecht
Systematische Einführung
SpKAR
01.06. – 03.06.2015
Spezialkurs
Im Ehrenamt erfolgreich
SpKEA
September 23.09. – 25.09.2015
Spezialkurs
Alkohol- u. Suchtprobleme
am Arbeitsplatz
SpKA
Oktober
14.10. – 16.10.2015
Spezialkurs
Strategien gegen Mobbing
SpKM
November
04.11. – 06.11.2015
Spezialkurs Krankheitsbilder
SpKKB
18.11. – 20.11.2015
Aufbaukurs
Schwerbehindertenrecht
AK 1
02.12. – 04.12.2015
Aufbaukurs zum
Schwerbehindertenrecht
AK 2
Juni
Dezember
Seminarübersicht / Tagesveranstaltungen
Termine
Kurs/Thema
Kurs
März
25.03.2015
Betriebliches Eingliederungsmanagement
BEM
Mai
07.05.2015
Neueste Entwicklung im Arbeitsrecht
AR 1
Juni
17.06.2015
Alterssicherung und Schwerbehinderung
AS
September
16.09.2015
Leistungen der Agentur für Arbeit
und des Integrationsamtes
AfA/InA
November
12.11.2015
Neueste Entwicklungen im Arbeitsrecht
AR 2
Weitere Informationen zum Fortbildungsangebot des LAGuS, Integrationsamt,
finden Sie im Internet unter: www.lagus.mv-regierung.de.
Hier können Sie sich ab dem 05.01.2015 für alle aufgeführten Seminare online anmelden.
Wenn Sie Fragen zur inhaltlichen und organisatorischen Gestaltung
der Fortbildungsveranstaltungen haben, wenden Sie sich bitte an:
steffi.koch@lagus.mv-regierung.de, Telefon: (0381) 331-59172
astrid.howoldt@lagus.mv-regierung.de, Telefon: (0381) 331-59171
Schulferien Mecklenburg-Vorpommern 2015
Winterferien 02.02. – 14.02.2015
Osterferien 30.03. – 08.04.2015
Pfingstferien 22.05. – 26.05.2015
Sommerferien 20.07.– 29.08.2015
Herbstferien 24.10.– 30.10.2015
Weihnachtsferien 21.12.2015 – 02.01.2016
Teilnahmebedingungen für die Erstellung des Kalenders 2016
1.
n
n
n
n
n
Wie soll der Kalender gestaltet werden?
Fotokalender im A4-Querformat
12 Motive für die Monate Januar bis Dezember 2016 und ein Foto für Januar 2017
Motive, aufgenommen ausschließlich in Mecklenburg-Vorpommern
Landschaften, Tiere, Pflanzen, typische Bauwerke
Die Motive sollten sich im weitesten Sinne den vier Jahreszeiten zuordnen lassen.
2. Wer darf teilnehmen?
Ausschließlich Hobbyfotografen. Teilnahmeberechtigt sind alle schwerbehinderten und gleichgestellten Menschen sowie gewählte
Schwerbehindertenvertreter. Entscheidend ist, dass alle Motive in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen wurden.
3.
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Mit wie vielen Fotos darf ich mich beteiligen und welche technischen Eckdaten sind zu berücksichtigen?
maximal 5 Fotos im Querformat je Einsender
nur Farbfotos im digitalen Format
Mindestauflösung 2.400 x 1.800 Pixel
Bilder können geringfügig nachbearbeitet sein (Bilder mit deutlicher Verfremdung werden nicht berücksichtigt.)
4.
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Was ist noch zu beachten?
Bitte kurze Motivbeschreibung des/der Fotos und vollständige Kontaktadresse, E-Mail und Telefon anfügen.
Übersendung per Post auf deutlich beschrifteten (Name, Vorname) digitalen Bildträgern (CD-Rom oder DVD)
Eine Übersendung per Mail ist ebenfalls möglich. (Bitte unbedingt Punkt 5 beachten.)
Anschrift:
LAGuS, Integrationsamt, Frau Howoldt, Erich-Schlesinger-Straße 35, 18059 Rostock, astrid.howoldt@lagus.mv-regierung.de
5. Wichtig:
Mit den Fotos ist die vollständig ausgefüllte und unterschriebene Teilnahmeerklärung und ein ausgefüllter Infobogen einzusenden.
Diese Formulare finden Sie auf unserer Homepage: www.lagus.mv-regierung.de
Für CD- bzw. DVD- Einsendungen, die auf dem Postweg beschädigt werden, übernimmt das Integrationsamt keine Haftung.
Eine Rücksendung erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch und bei Beifügung eines frankierten Rückumschlages.
Einsendeschluss: 02.04.2015
Mario Raphael
Sparkasse
Vorpommern
Susanne Großnick
Hannover
Gudrun Franz
Rostock
Burkhardt Kölzsch
Landesamt für zentrale Aufgaben und
Technik der Polizei,
Brand- und Katastrophenschutz M-V
Jörg Hahn
Wasserversorgungsund Abwasserentsorgungsgesellschaft
Schwerin mbH &
Co. KG
Andrè Micheel
TRW Airbag Systems
GmbH Laage
Dr. Oliver Duty
LAGuS,
Abteilung
Gesundheit
Zitatauswahl:
Doris Kölzsch
Landkreis Nordwestmecklenburg
Burkhardt Kölzsch
Landesamt für zentrale Aufgaben
und Technik der Polizei, Brandund Katastrophenschutz M-V
Herausgeber
Landesamt für Gesundheit
und Soziales
Mecklenburg-Vorpommern
Integrationsamt und Hauptfürsorgestelle
Erich-Schlesinger-Straße 35
18059 Rostock
Gesamtleitung
Dr. Heiko Will
Redaktionsschluss: September 2014
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Kategorie
Bildung
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