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Bezirksausschreibung 2014 2015

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Niedersächsische Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück
Postfach 35 69 49025 Osnabrück
Niedersächsische
Landesschulbehörde
An alle Schulen in der Region Weser-Ems
(ohne Grundschulen)
Bearbeitet von
Frau Wörtmann
Fachberater/innen für den Schulsport in der Region Weser-Ems Regionalabteilung Osnabrück
Lisa.Woertmann@nlschb.niedersachsen.de
Fax: 0541 314-9451
Dienstgebäude: Mühleneschweg 8
Schulsportbeauftragten der beteiligten Fachverbände
Niedersächsischen Landesschulbehörden
Niedersächsisches Kultusministerium
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Telefon
Osnabrück
OS 2.8
0541 314-451
02.08.2014
Bezirksausschreibung
2014/2015
1. Grundlagen des Wettbewerbs sind:
- die Ausschreibung Schuljahr 2014/2015 des Niedersächsischen Kultusministeriums für Niedersachsen
(Landes-
und
Bundesfinalveranstaltungen).
Die
Ausschreibung
ist
abrufbar
unter
www.mk.niedersachsen.de
- die Ausschreibung der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Regionalabteilung Osnabrück
- die Bestimmungen und Regelungen der Sportfachverbände, soweit dies in den o. g. Ausschreibungen
nicht anders geregelt ist
Die Ausschreibung für Niedersachsen- Landes- und Bundesfinalveranstaltungen- wird den Schulen
künftig nur noch per Email zugehen.
2.
Auswahlwettkämpfe bis zur Bezirksebene
2.1 Allgemeine Hinweise
Die von der Niedersächsischen Landesschulbehörde und den Sportfachverbänden in Weser-Ems gemeinsam erarbeitete und verabschiedete Ausschreibung zur Ermittlung der Bezirkssieger ist verbindlich.
Die Niedersächsische Landesschulbehörde behält sich Änderungen vor, wenn die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel oder andere Umstände es gebieten.
Adresse
Telefonzentrale
Internet
Bankverbindung
Mühleneschweg 8
49090 Osnabrück
0541 314-01
www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de
Nord/LB (BLZ 250 500 00) Konto.
IBAN:
SWIFT-BIC: NOLADE2H
Telefax
0541 314-400
-2-
Die an den Wettkämpfen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte, die für die Begleitung der Schülerinnen und Schüler sowie für die Durchführung der Wettkämpfe erforderlich sind, werden vom Unterricht freigestellt. Eine gesonderte Beauftragung für Lehrkräfte durch die Niedersächsische
Landesschulbehörde oder die Gewährung von Sonderurlaub ist nicht erforderlich.
Die an den Wettkämpfen beteiligten Schulen haben in Absprache mit dem zuständigen Ausrichter bei der
Vorbereitung
und
Durchführung
der
Wettbewerbe
Organisationshilfe
zu
leisten
und
Schieds-/Kampfrichterfunktionen zu übernehmen. Dies gilt für alle Entscheide im Bezirk. Die Wettkämpfe
sollten so organisiert werden, dass auch vom Wettkampfort weiter entfernt liegende Schulen rechtzeitig
anreisen können.
Kurzfristige Absagen oder unentschuldigtes Fernbleiben von Wettbewerben dürfen grundsätzlich nicht
vorkommen. Bei einem von der Schule oder der betreuenden Lehrkraft zu vertretenden Nichtantritt erfolgt
in der Regel ein Ausschluss der Schule für alle Wettkampfveranstaltungen des kommenden Schuljahres.
Analog der Ausschreibung für Niedersachsen sind bei allen Wettkämpfen Schiedsgerichte einzusetzen,
die Einsprüche abschließend entscheiden. Den teilnehmenden Mannschaften muss vor Wettkampfbeginn
die Zusammensetzung des Schiedsgerichts bekannt gegeben werden. Das Schiedsgericht entscheidet
ferner über den sofortigen Ausschluss von Mannschaften bei Alkoholgenuss, grob undiszipliniertem Verhalten und mutwilligem Beschädigen von Sportanlagen und Geräten.
Von allen Entscheiden erhalten die Niedersächsische Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück und der jeweilige Bezirksfachverband vom Ausrichter einen Ergebnisbericht.
2.2 Meldungen
Grundsätzlich melden alle Schulen ihre Teilnehmer/innen über die Schulleitung dem/der zuständigen
Fachberater/in / Ansprechpartner/in des Landkreises, in dem sich die meldende Schule befindet,
für die Frühjahrsserie und für die Herbstserie bis zum 10. Oktober 2014. Jede Mannschaft ist auf einem
gesonderten Meldeformular ( siehe Formular A in der Anlage ) zu melden.
Der Mannschaftsmeldebogen (Anlage) mit der Liste der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler incl. der
Geburtsdaten muss spätestens vor Wettkampfbeginn vorliegen. Er ist gültig mit der Unterschrift der Schulleitung und dem Schulstempel.
Schüler-/ innen einer Schule können in der Winter-, Frühjahrs- oder Herbstserie pro Sportart nur in
einer Mannschaft je Wettkampfebene teilnehmen.
Beispiel: Auf der Wettkampfebene Bezirksentscheid dürfen Schüler-/ innen der Jahrgänge 2000/
2001 in der Sportart Basketball nicht gleichzeitig in einer Mannschaft im WK II und einer Mannschaft im WK III teilnehmen.
...
-3-
Die Meldungen werden an die zuständigen Ausrichter/innen der Wettkämpfe weitergeleitet, die fortan
unmittelbar mit den beteiligten Schulen Kontakt aufnehmen, um einen schnellen und reibungslosen Ablauf
der Wettbewerbe zu ermöglichen.
Meldungen für die Wettkämpfe Gerätturnen, Golf, Hockey, Judo und Tennis sind zu richten an:
Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Osnabrück
Dezernat 2, Frau Wörtmann
Postfach 3569, 49025 Osnabrück
Eine Durchschrift der Meldungen für Rudern und Skilanglauf ist der Niedersächsischen Landesschulbehörde auf dem Dienstwege zuzuleiten.
Grundsätzlich liegen den teilnehmenden Schulen und jeweiligen Ausrichter/innen für „Jugend trainiert für
Olympia“ mindestens 10 Tage vor Beginn eines Entscheides die erforderlichen Ausschreibungsunterlagen
vor. Ab dem Kreisgruppenentscheid erhalten die siegreichen Mannschaften die Unterlagen bei der Siegerehrung.
2.3 Kreisentscheide
Falls aufgrund der Vielzahl von Meldungen Kreisentscheide notwendig sind, werden diese in den verschiedenen Wettkampfsportarten angeboten. Die Kreisentscheide sind bis zum 28.11.2014 (Frühjahrsserie) bzw. 30.04.2015 (Herbstserie) durchzuführen.
Für die Organisation und Durchführung der Kreisentscheide ist der zuständige Fachberater/ Ansprechpartner für „Jugend trainiert für Olympia“ verantwortlich. Die Fachverbände sind für den Einsatz und die
Honorierung der Schieds-/ Kampfrichter-/innen verantwortlich. Unmittelbar nach dem Kreisentscheid erhält der/ die zuständige Ausrichter/in der Kreisgruppenentscheide die Ergebnismeldung.
2.4
Kreisgruppenentscheide / Bezirksvorentscheide
In den Kreisgruppen werden Kreisgruppenentscheide in den verschiedenen Wettkampfsportarten angeboten. Je nach Teilnehmerzahl können auch zwei oder mehr Kreisgruppen zu einem Bezirksvorentscheid
zusammengefasst werden.
Die Kreisgruppenentscheide sind bis zum 12.12.2014 (Frühjahrsserie) bzw. bis zum 22.05.2015 (Herbstserie) durchzuführen.
Die Kreisgruppenentscheide der Frühjahrsserie sollen in der Woche vom 08. – 12.12.2014 stattfinden.
Folgende Kreise werden den jeweiligen Kreisgruppen zugeordnet:
Kreisgruppe 1: Aurich, Emden, Leer
Kreisgruppe 2: Friesland, Wittmund, Wilhelmshaven, Ammerland
Kreisgruppe 3: Wesermarsch, Oldenburg-Stadt, Oldenburg-Land, Delmenhorst
Kreisgruppe 4: Cloppenburg, Vechta
Kreisgruppe 5: Emsland, Grafschaft Bentheim
Kreisgruppe 6: Osnabrück-Stadt, Osnabrück-Land
...
-4-
Mit der Organisation und Durchführung der Kreisgruppen- bzw. Bezirksvorentscheide werden die Fachberater/ Ansprechpartner für „Jugend trainiert für Olympia“ beauftragt (s. Anlage). Den Siegern der Kreisgruppen bzw. Bezirksvorentscheide werden die Unterlagen für den Bezirksentscheid bei der Siegerehrung
ausgehändigt. Nach den Kreisgruppen- und Bezirksvorentscheiden werden die Meldungen unmittelbar an
die Ausrichter/innen der Bezirksentscheide weitergeleitet.
2.5
Bezirksentscheide
Die Bezirksentscheide werden von den Schulsportbeauftragten der Verbände organisiert und durchgeführt
(s. Anlage). Die an den Bezirksentscheiden beteiligten Mannschaften erhalten Urkunden, die von den
Ausrichtern rechtzeitig bei mir anzufordern sind. Den Bezirkssiegern werden die Unterlagen für den Landesentscheid ausgehändigt.
Unmittelbar nach Abschluss der Wettkämpfe auf Bezirksebene sind die Siegermannschaften durch die
Ausrichter/innen der Niedersächsischen Landesschulbehörde zu melden, die den betreffenden Landesentscheid durchführt. Von dort gesetzte Termine sind zu beachten.
3.
Landesentscheide und Bundesfinalveranstaltungen
Die Termine, Ausrichter, Orte der Landesentscheide und der Bundesfinalveranstaltungen sowie ergänzende Bestimmungen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung „Landes- und Bundesfinalveranstaltungen“
des Niedersächsischen Kultusministeriums.
4.
Kostenerstattung
Für die aufsichtführenden Lehrkräfte sind die aus Anlass der Wettbewerbe durchzuführenden Fahrten
Dienstreisen bzw. Dienstgänge und als solche vorher zu genehmigen. Die Dienstreise gilt als genehmigt, wenn die Schulleitung den Meldebogen zu der Veranstaltung unterschrieben hat.
Den beteiligten Lehrkräften können die tatsächlich entstandenen notwendigen Fahrkosten - in der Regel
nur die Kosten der jeweils niedrigsten Klasse - erstattet und eine Aufwandsvergütung nach Maßgabe der
Nr. 1 Abs. 2 Ziff. 1 des Erlasses vom 05.09.1997 (SVBl. S. 364) gewährt werden.
Dabei gilt für Niedersachsen die folgende ergänzende Regelung:
Kosten werden nur erstattet für
- eine Begleitperson pro Mannschaft
- diejenige Anzahl von Schülerinnen und Schülern, die gemäß der Ausschreibung für Niedersachsen in den verschiedenen Sportarten pro Mannschaft aufgeführt und für den Wettkampf
gemeldet sind.
Die notwendigen Kosten für die Vorbereitung und Durchführung einer Schulsportveranstaltung einschließlich der Fahrkosten für die an schulsportlichen Veranstaltungen teilnehmenden Schüler/-innen werden
vom Land getragen, wenn Schulen mehrerer Landkreise/kreisfreier Städte beteiligt sind (s. Grundsätze für
...
-5-
den Schulsport Nr. 3.8.). Die Kostenerstattung für Kreisentscheide wird vom Land Niedersachsen
nicht übernommen. Sie kann beim Schulträger beantragt werden.
Ist der Veranstaltungsort mit einem öffentlichen Verkehrsmittel nicht bzw. nur mit einem unangemessenen
Zeitaufwand zu erreichen oder liegen die Buskosten niedriger als die der öffentlichen Verkehrsmittel, so
kann ein Busunternehmen beauftragt werden. Dabei sind mindestens zwei Kostenvoranschläge einzuholen und alle möglichen Preisvorteile auszunutzen. In den Fällen, in denen Buskosten von über 600 Euro
anfallen, ist eine vorherige Absprache mit Frau Wörtmann, Niedersächsische Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück erforderlich. Zur Senkung der Kosten werden die Schulen zur Bildung von Fahrgemeinschaften aufgefordert. Sollte sich bei der Überprüfung herausstellen, dass eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich gewesen wäre, werden lediglich die Kosten für die Anreise mit der Deutschen Bahn AG, 2. Klasse erstattet.
Bei der Durchführung der Landesentscheide im Rudern können die notwendigen angemessenen Bootstransportkosten vom Schulort zum Veranstaltungsort und zurück erstattet werden. Entsprechendes gilt für
die Bootstransportversicherungen.
Mannschaften, die bei Landesentscheiden am Vormittag des Wettkampftages den Wettkampfort nicht
rechtzeitig erreichen können, dürfen am Vorabend anreisen.
Übernachtungskosten einschließlich Frühstück nach DJH-Sätzen o. ä. können für die teilnehmenden
Schülerinnen und Schüler nur dann erstattet werden, wenn diese rechtzeitig vor der Buchung der Unterkunft schriftlich bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück,
Dezernat 2, Frau Wörtmann beantragt wurden. Bis einschließlich der Bezirksebene werden keine Übernachtungskosten erstattet.
Aufwandsvergütung für Kampfrichter/-innen und Helfer/-innen sind nach den mit den Sportfachverbänden
vereinbarten Sätzen zu gewähren. Sie sind mit der Anlage 10 zu beantragen.
Für Lehrerinnen/Lehrer und Schülerinnen/Schüler:
bis 6 Stunden
5,00 EUR,
über 6 Stunden
10,00 EUR
für die übrigen Kampfrichterinnen/Kampfrichter und Helferinnen/Helfer der Verbände:
bis 6 Stunden
8,00 EUR,
über 6 Stunden
16,00 EUR.
Im Auftrage
Thomas Hölzen
Beauftragter für Schulsport
...
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Fahrten zu schulsportlichen Wettbewerben
Nach den am 1.9.2005 in Kraft getretenen Änderungen im Reisekostenrecht ergeben sich bei schulsportlichen Wettbewerben häufig Anfragen von Schulen im Hinblick auf die Zulässigkeit der Nutzung
privater Kraftfahrzeuge durch Lehrkräfte sowie auf die haftungs- und versicherungsrechtlichen Konsequenzen, die aus Unfällen während der Beförderung resultieren.
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das seit dem 1.9.2005 gültige Reisekostenrecht
i. V. m. § 98 NBG sowie den AB-Reisekosten (RdErl. d. MF v. 16.3.2006, Nds. MBl. S. 225), den Bestimmungen für den Schulsport (SVBl. 10/2011, S. 359) sowie der Rundverfügung der NLSchB Lüneburg vom 20.5.2008.
Bei Fahrten zu schulsportlichen Veranstaltungen handelt es sich um unterrichtsbedingte Fahrten zu
außerschulischen Lernorten. Diese stellen keine Schulfahrten i. S. d. Schulfahrtenerlasses vom
10.1.2006 (SVBl. S. 38) dar.
Die An- und Abreise der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte zu schulsportlichen Wettbewerben ist grundsätzlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuführen. Ist ein Veranstaltungsort mit
öffentlichen Verkehrsmitteln nicht bzw. nur mit einem unangemessenen Zeitaufwand zu erreichen
oder liegen die Buskosten niedriger als die der öffentlichen Verkehrsmittel, so kann ein Busunternehmen beauftragt werden. Nummer 3.8.3 der Grundsätze zum Schulsport ist im Übrigen zu beachten.
Die Wahl des Beförderungsmittels zu schulsportlichen Veranstaltungen ist den Schülerinnen und
Schülern bzw. deren Erziehungsberechtigten, wie auch auf dem täglichen Weg von und zur Schule,
ansonsten freigestellt.
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Mitnahme von Schülerinnen und Schülern im privateigenen Kfz
der Lehrkraft ausschließlich eine privatrechtliche Beziehung zwischen der Lehrkraft und den Schülerinnen und Schülern vorliegt (siehe Nummer 2.2 der RdVerf. d. NLSchB Lüneburg vom 20.5.2008).
In welcher Höhe wird Lehrkräften bei Nutzung von privateigenen Kfz Wegstreckenentschädigung gewährt und unter welchen Voraussetzungen können Sachschäden ersetzt werden?
1. Sofern das „erhebliche dienstliche Interesse“ i. S. d. § 5 Abs. 2 Bundesreisekostengesetz (BRKG)
an der Nutzung des Kfz vorab anerkannt wurde, beträgt die Wegstreckenentschädigung 0,30 € je
Kilometer zurückgelegter Strecke. Diese sog. „große Wegstreckenentschädigung“ wird ohne Begrenzung gewährt. Zudem werden die während der Dienstfahrt eingetretenen Schäden am Kfz –
unter Berücksichtigung des § 96 NBG bzw. der §§ 31, 32 BeamtVG und der jeweils dazu ergangenen Verwaltungsvorschriften – bis zur vollen Schadenshöhe ersetzt.
2. Liegt eine Anerkennung des Kfz nach § 5 Abs. 2 BRKG nicht vor, beträgt die Wegstreckenentschädigung 0,20 € pro gefahrenen Kilometer, höchstens jedoch 60,00 € bzw. in besonderen Ausnahmefällen 80,00 € (sog. „kleine Wegstreckenentschädigung“). In diesem Fall kann die Erstattung von eingetretenen Sachschäden an privaten Kfz nur dann bis zu einem Höchstbetrag von
350,00 € erfolgen, wenn gleichzeitig ein Dienstunfall i. S. d. § 31 BeamtVG vorliegt.
3. In den übrigen Fällen (kein Dienstunfall und keine Anerkennung des erheblichen dienstlichen Interesses nach § 5 Abs. 2 BRKG) ist eine Sachschadenshaftung für Schäden am Kfz nicht gegeben;
die Lehrkräfte sind bei der Genehmigung der Dienstreise hierauf hinzuweisen.
Dienstreisenden ist vor Antritt der Dienstreise mitzuteilen, ob bei Benutzung eines Kraftfahrzeugs
eine Sachschadenshaftung des Dienstherrn bzw. Arbeitgebers gegeben ist. Der Hinweis ist aktenkundig zu machen.
Wann liegt ein „erhebliches dienstliches Interesse“ i.S.d. § 5 Abs. 2 BRKG vor und was ist dabei zu
beachten?
Die Beurteilung eines erheblichen dienstlichen Interesses i. S. d. § 5 Abs. 2 BRKG an der Benutzung
eines privaten Kfz unterliegt einem strengen Maßstab, die Anerkennung ist im Einzelfall festzustellen.
Die Entscheidung hat sich auch daran zu orientieren, ob die Dienstreise hierdurch, auch unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte, kostengünstiger als mit regelmäßig verkehrenden Beförderungsmitteln durchgeführt werden kann, z. B. durch die Mitnahme von Kolleginnen und Kollegen
desselben Dienstherrn bzw. Arbeitgebers, die Vermeidung von zusätzlichen Tage- und Übernachtungsgeldern, die deutliche Reduzierung der Abwesenheitszeiten etc.
Ein erhebliches dienstliches Interesse ist ebenfalls dann gegeben, wenn das Dienstgeschäft mit regelmäßig verkehrenden Beförderungsmitteln nicht durchgeführt werden kann und ein Dienstkraftfahr...
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zeug nicht zur Verfügung steht; dies setzt voraus, dass ein solches Beförderungsmittel entweder nicht
oder nicht zeitgerecht verkehrt.
Bei der Beurteilung der Kriterien nach § 5 Abs. 2 BRKG wird nicht vorausgesetzt, dass der Kraftwagen der Antragstellerin oder dem Antragsteller gehört.
Sollte an der Nutzung des privaten Kfz ein erhebliches dienstliches Interesse i. S. d. § 5 Abs. 2 BRKG
bestehen, so ist dieses von der Schulleitung vor Antritt der Fahrt in der Dienstreisegenehmigung anzuerkennen und zu begründen.
Im Hinblick auf die weiteren haftungs- und versicherungsrechtlichen Bestimmungen wird auf die RdVerf.
der NLSchB Lüneburg vom 20.5.2008 verwiesen und um Beachtung gebeten; diese bleiben von den vorstehenden Ausführungen unberührt.
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