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Eröffnung: 01.10.2014, 19.00 Uhr Dauer: 02.10.2014 – 23.03.2015

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Eröffnung: 01.10.2014, 19.00 Uhr
Dauer: 02.10.2014 – 23.03.2015
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© Nina Bammer
Pressegespräch zur Ausstellung mit Rundgang
am Mittwoch, dem 01. Oktober 2014, 10.30 Uhr
Es informieren Sie:
Lisa Rücker, Kulturstadträtin
Astrid Kury, Akademie Graz
Johanna Rolshoven, Karl Franzens-Universität Graz
Sibylle Dienesch, Vizedirektorin GrazMuseum
außerdem:
Michael Wrentschur, InterACT
Nina Bammer, Ausstellungsgestaltung
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Die Ausstellung
Kurztext
Graz – Offene Stadt
Ordnungspolitik und Möglichkeitsräume
Die Ausstellung ist ein Plädoyer für eine Stadtkultur des Offenseins, der Gastfreundschaft
und der Menschenrechte. International wie auch lokal ist eine zunehmende
Reglementierung des Lebens im öffentlichen Raum festzustellen – durch Verbotspolitik,
Raumbeschneidungen, gesellschaftliche Schließungstendenzen. Die Ausstellung
dokumentiert diese bedenklichen Entwicklungen, ausgehend von der optimistischen
Perspektive der Offenen Stadt. Sie lädt die Grazer Stadtbevölkerung dazu ein, sich über
die im Gang befindliche Werteverschiebung ein Bild zu machen, über die sich schließende
oder in manchen Aspekten schon geschlossene Stadt, und sie zeigt die Ambivalenzen auf,
die an diese Prozesse geknüpft sind. Wer bestimmt, wer wann und wie die Stadträume
nützt? Die offene Stadt ist mit ihrem steten Ausverhandeln divergierender Interessen
keineswegs konfliktfrei. Aber zugleich ist die heterogene und offene Kultur einer Stadt ihre
stärkste, innovativste Kraft.
Konzept: Sibylle Dienesch, Astrid Kury, Johanna Rolshoven
Ausstellungsteam: Ruth Dorothea Eggel, Robin Klengel, Elisabeth Luggauer, Heidi Oswald,
Christina Töpfer unter Mitarbeit von Martin Behr, Ronald Frühwirth, Joachim Hainzl
Technische Leitung: Christian Smretschnig
Grafik und Ausstellungsdesign: Nina Bammer
Projektleitung: Christina Töpfer
Eröffnung: 01.10.2014, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 02.10.2014 – 23.03.2015
Franz Ferdinand Rauml, Außenfoyer und Steinerner Saal | Offenes Museum
Die Ausstellungen im Offenen Museum
im Erdgeschoss des GrazMuseums
sind immer bei freiem Eintritt zu besuchen!
Eine Ausstellung in Kooperation von Akademie Graz, GrazMuseum und Institut für
Volkskunde und Kulturanthropologie der KFU Graz
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Eine Produktion im Rahmen von
IG putzen – Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum
Kooperationsnetzwerk und Programmsynthese von:
Akademie Graz, Elevate – Festival für zeitgenössische Musik, Kunst und
politischen Diskurs, ESC medien kunst labor, ETC Europäisches
Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie,
Forum Stadtpark, GrazMuseum, Institut für Kulturanthropologie der KFU Graz, InterACT –
Werkstatt für Theater und Soziokultur, La Strada – Internationales Festival für Straßen- und
Figurentheater, XENOS – Verein zur Förderung der soziokulturellen Vielfalt
Die Stadtforschung konstatiert eine international boomende Gebots- und Verbotskultur im
öffentlichen Raum – Reglements, die in kleinen Schritten die grundlegende Idee, was ein
öffentliches Gemeinwesen ist, verändern. Anstatt einer Erosion der sozialen Kohäsion
entgegen zu wirken, wird eine Kultur der gegenseitigen Kontrolle gefördert. Der öffentliche
Raum wird zum ‚Fahndungsraum’ (W. Kaschuba). Das offene Netzwerk IG putzen widmet
sich der Reflexion und Vision einer durchaus nicht konfliktfreien Kultur der Offenheit, die es
braucht, um den politischen, kreativen und lebendigen Möglichkeitsraum Stadt aufrecht zu
halten.
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Graz – Offene Stadt im Offenen Museum
Das Offene Museum verfolgt das Konzept, Themen bzw. Inhalte
aufzugreifen, die mit der Gegenwart oder Zukunft der Stadt in
Zusammenhang stehen. Es richtet sich speziell an die Grazer und
Grazerinnen und beleuchtet Fragen, die aktuell in der Stadt diskutiert werden oder aus
Sicht des Museums diskutiert werden sollten.
Fragen rund um die Nutzung des öffentlichen Raums werden vielerorts gestellt und
diskutiert. Die Ausstellung „Graz – Offene Stadt“ setzt sich mit den zunehmenden
Reglementierungstendenzen des öffentlichen Raums und der damit einhergehenden,
beinahe unbemerkten Etablierung einer neuen Raumordnung auseinander. Sie macht
diese Tendenzen sichtbar und regt an, daraus eigene Handlungsmöglichkeiten abzuleiten.
Das GrazMuseum leistet damit einen aktiven Beitrag zu einer Offenen Stadt, in der
gesellschaftliche Pluralität, Aushandlungsprozesse und Mitgestaltung ihren Platz haben.
Kooperation und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Komplexe gesellschaftliche Entwicklungen machen es aufgrund ihrer Vielschichtigkeit
notwendig, auf inhaltliches Spezialwissen in relevanten Institutionen zurückzugreifen, diese
diversen Kompetenzen zu bündeln, und darüber hinaus der finanziellen Verknappung
durch gemeinsame Ressourcennutzung entgegenzutreten.
Angeregt durch Astrid Kurys Initiative, das bereits durch die Kulturanthropologin Johanna
Rolshoven bearbeitete Themenfeld der öffentlichen Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit
einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, haben sich die drei Institutionen,
Akademie Graz, Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie der Uni Graz und
GrazMuseum zur Arbeit an diesem gemeinsamen Projekt entschlossen.
In der Ausstellung selbst kommen darüber hinaus Partnerinnen – Institutionen der IG
putzen wie das Forum Stadtpark, ESC medien kunst labor, Elevate Festival für
zeitgenössische Musik, Kunst und politischen Diskurs, der Verein XENOS sowie <rotor>
Zentrum für zeitgenössische Kunst zu Wort.
Ein Bereich der Ausstellung ist dem Wissensmarkt gewidmet. Dort werden Projekte
präsentiert, die sich bereits mit Fragen rund um den öffentlichen Raum befasst und kritisch
auseinandergesetzt haben. Diese Arbeiten werden nach der Ausstellung Teil der Bibliothek
des GrazMuseums und damit dokumentierte Zeugnisse der Stadtgeschichte.
Sibylle Dienesch, Vizedirektorin GrazMuseum
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Themen der Ausstellung
WAS IST EINE OFFENE STADT?
„Open City“ beim Wort genommen ist eine gastfreundliche Stadt. Sie gewährt Zugang zu
Raum, Netzwerken und Infrastrukturen als Ressourcen des urbanen Lebensraumes. Sie
entwirft die Stadt als Möglichkeitsraum, der zu Partizipation einlädt, und ihr kreatives,
dynamisches und innovatives Potenzial kultiviert.
(Johanna Rolshoven, 2014)
Die offene Stadt ist kulturell und sozial gesehen pluralistisch, sie ist keineswegs konfliktfrei.
Aber die Bewohner haben das Ziel, ihre Konflikte zu regulieren.
(Hartmut Häußermann, Detlev Ipsen, 2004)
Wenn wir die Welt aussperren und die Stadt abriegeln, dann schließen wir uns im
Gefängnis unserer eigenen Ängste ein.
(John Friedmann, 2002)
Seit den 1960er Jahren ist das Konzept der Offenen Stadt Thema in unterschiedlichen
Disziplinen wie Empirische Kulturwissenschaft, Stadtplanung, Architektur oder Soziologie.
Es entstand als Reaktion auf zunehmende Ausgrenzungen im Zuge der Stadtentwicklung.
Ursprünglich bezog sich der Begriff auf die militärische Kapitulation einer Stadt, um ihre
Zerstörung zu verhindern. Heute ist es nicht die Stadt, die sich „ergibt“, sondern sich
friedlich dem Anderen und Neuen gegenüber öffnet. Mauern – ob mittelalterliche
Stadtmauer oder Berliner Mauer – sind heute zumeist Relikte der Vergangenheit. Dass man
nun unsichtbare Mauern der Ausgrenzung errichtet, wird in der Offenen Stadt verhindert.
Offenheit wird im Sinn von Toleranz und Gastfreundschaft gegenüber Fremden ausgelegt.
Eine Offene Stadt garantiert die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Raums durch alle
Gruppen der Stadtgesellschaft. Sie lässt sich auf das alltägliche Aushandeln der
BürgerInnen über das Zusammenleben in ihrem städtischen Lebensraum ein.
VERORDNETER ANSTAND
Seit Anfang der 1990er Jahre ist fast überall in Europa, auch in Österreich, eine merkliche
Zunahme an Gesetzen, Verordnungen und Maßnahmen festzustellen. Sie sollen das
Verhalten der Menschen im öffentlichen Raum regulieren. Als Rechtfertigung dient die
Notwendigkeit von mehr öffentlicher Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit.
Oft wird damit in unverhältnismäßiger Weise in die allgemeine Handlungsfreiheit
eingegriffen. Mitunter handelt es sich dabei sogar um Eingriffe in bürgerliche
Grundfreiheiten an der Grenze zur Menschenrechtsverletzung. Zum Beispiel musste das
steiermarkweite Bettelverbot wegen Verfassungswidrigkeit aufgehoben werden.
Die Verschärfung einer bereits vorhandenen Regelung, das Aufstellen von
Überwachungskameras, das Aufstocken von Sicherheitskräften und viele kleine weitere
Schritte machen über die Jahre betrachtet eine gewichtige Veränderung der städtischen
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Kultur aus. Daraus werden „1000 kleine Züchtigungstheater“ (Michel Foucault), mit denen
sich weitgehend unbemerkt eine neue Raumordnung etabliert.
Die neoliberale Standortlogik drängt Städte in einen Wettkampf um wohlhabende
BürgerInnen, um TouristInnen und um InvestorInnen. Das macht sie anfällig für eine
Überberücksichtigung dieser Gruppen sowie für entsprechende politische Trends. Dem Ziel
von mehr Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit entspricht etwa die Einrichtung einer
Ordnungswache in Graz. Dem Vorbild Graz’ folgten Wels, Linz und Klagenfurt.
Mit Verordnungen im Zeichen von Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit werden
marginalisierte Gruppen wie Jugendliche, Fremde und von Armut Betroffene zunehmend
aus den repräsentativen Stadtteilen verdrängt. Eine ähnliche Wirkung hat auch die
„Architektur der Ausgrenzung“, mit der bestimmte Raumnutzungen gleich vorab
verunmöglicht werden.
WARUM BRAUCHEN WIR MÖGLICHKEITSRÄUME?
Der Begriff des Möglichkeitsraums kommt aus der Entwicklungspsychologie. Er wird
inzwischen auch in Kulturwissenschaft und Raumsoziologie, in Kunst, Architektur und
Stadtplanung verwendet. Möglichkeitsräume sind offene Räume: Grünräume und
Leerflächen, Nischen und Zwischenräume. Ihre Unbestimmtheit bietet
Gestaltungsfreiräume innerhalb einer bestehenden Ordnung.
Als Räume des Ausprobierens individueller und kultureller Möglichkeiten machen sie eine
Stadt attraktiv, durchaus auch in ökonomischer Hinsicht. Vernachlässigte Räume bieten
aber auch vor allem jenen Menschen Möglichkeiten, denen aufgrund ihrer sozialen Lage
wenig oder kein Eigenraum zur Verfügung steht. Räume für öffentliche soziale Beziehungen
können nicht einfach hergestellt werden. Sie entstehen auf Initiative der BewohnerInnen
und sind wichtig für ihre Identifikation mit der Stadt.
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Ausstellungsgestaltung
Die Gestaltung übersetzt Aspekte der sozialen Öffnung und Schließung in das räumliche
Medium der Ausstellung. Einschließende und ausschließende Linien sowie Durchlässe und
Verblendungen strukturieren den Raum. Durch Ecksituationen und Grenzziehungen werden
Reglementierungen und Raumbeschneidungen spürbar gemacht. Der Charakter des
Raumes, der viele Kanten, Ränder und Nischen birgt, wird betont. Somit entsteht ein
Erfahrungsraum, der neben distanzierenden Elementen auch einladende Raumnischen und
Möglichkeitsräume beschreibt und erschafft. Er lädt zur Interaktion und zum gemütlichen
Aufenthalt ein.
Nina Bammer
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Eröffnungsprogramm
Begrüßung:
Sibylle Dienesch, Vizedirektorin GrazMuseum
Eröffnung:
Lisa Rücker, Kulturstadträtin
Zur Ausstellung sprechen:
Astrid Kury, Akademie Graz
Johanna Rolshoven, Karl Franzens-Universität Graz
Intervention von InterACT im Rahmen der Eröffnung:
Zusammensetzung: Mit Abstimmung
Nähere Informationen sowie weitere Termine im öffentlichen Raum finden Sie im
Rahmenprogramm oder in der Beilage.
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Rahmenprogramm und Vermittlung
Die Ausstellung macht auch die Ambivalenzen, die mit Themen wie
Überwachungskameras, Ordnungswache, Gesetze zur Einhaltung von Anstandsregeln
verbunden sind, deutlich: Was von den Einen als ein Mehr an Sicherheit wahrgenommen
wird, bedeutet für die Anderen eine Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit und ihrer
demokratischen Grundrechte. Die sich daraus ergebenden Reaktionen und Diskussionen
wollen wir aufgreifen und sie ab Jänner im Zuge des Rahmenprogramms dialogisch
bearbeiten. Zu Beginn der Ausstellungsdauer finden bereits Interventionen im öffentlichen
Raum statt, deren Ergebnisse dann in der Ausstellung wiederzufinden sind. Außerdem wird
es Führungen mit den Kuratorinnen geben und ein umfangreiches Angebot, das sich
speziell an Schulklassen und Gruppen richtet.
Zusammensetzung: Mit Abstimmung
Ein partizipatives Kunstprojekt im öffentlichen Raum der Stadt Graz von InterACT
Unerwartete Möblierungen im Stadtraum bieten die Gelegenheit, auf öffentlichen Plätzen
ins Gespräch zu kommen. Man kann dort gemeinsam essen und sich über Erfahrungen
mit urbanen Konflikten austauschen. Täglich wird über die beste Lösungsstrategie
abgestimmt. Das Ergebnis wird dann feierlich in die Ausstellung gebracht.
www.interact-online.org
Fr, 03.10.2014: Tummelplatz
Mo, 06.10.2014: Griesplatz
Mi, 08.10.2014: Eisernes Tor
Do, 09.10.2014: Schloßbergplatz
Fr, 10.10.2014: Hauptplatz
jeweils 14.00 – 16.30 Uhr
Kuratorinnenführung
Mit den Kuratorinnen durch die Ausstellung
Mi, 12.11.2014, 17.00 Uhr
Mi, 21.01.2015, 17.00 Uhr
Spezialführung für Lehrer/-innen
Informieren Sie sich vor dem Museumsbesuch mit der Schulklasse über Inhalte und
Vermittlungsmethoden der Ausstellung
Do, 06.11.2014, 15.00 Uhr
Ausstellungsgespräche, Führungen und Workshops für Schüler/-innen
Angebote für den Besuch mit der Schulklasse sind jederzeit buchbar. Details unter
www.grazmuseum.at/kulturvermittlung/schule-und-grazmuseum
Kontakt
Mag. Johanna Grützbauch |T +43 316 872-7614 | johanna.gruetzbauch@stadt.graz.at
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Beilagen
Programmzeitung Akademie Graz
inklusive Artikel Die „Offene Stadt“ als Gegendiskurs zu aktuellen Schließungstendenzen
von Johanna Rolshoven, Seite 9
Presseinformation von InterACT
„Zusammensetzung. Mit Abstimmung“
Ein partizipatives Kunstprojekt im öffentlichen Raum der Stadt Graz
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Bildmaterial
Das Bildmaterial steht Ihnen unter folgendem Link zum Download zur Verfügung:
http://www.grazmuseum.at/service/presse/
01_Nina Bammer, Entwurfszeichnung „Graz – Offene Stadt“, 2014
© Nina Bammer
02_Nina Bammer, Entwurfszeichnung „Graz – Offene Stadt“, 2014
© Nina Bammer
03_Martin Behr, Aushandeln, 2014
© Martin Behr
04_Astrid Kury, Verbotstafel „Es ist verboten, auf den Stufen zu sitzen“, Santa Maria Maggiore, Rom, 2014
© Astrid Kury
05_Graz – Offene Stadt, Ausstellungsansicht, GrazMuseum, Foto: Christina Töpfer
© GrazMuseum / CT
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06_Graz – Offene Stadt, Ausstellungsansicht, GrazMuseum, Foto: Christina Töpfer
© GrazMuseum / CT
07_Graz – Offene Stadt, Ausstellungsansicht, GrazMuseum, Foto: Christina Töpfer
© GrazMuseum / CT
08_Graz – Offene Stadt, Ausstellungsansicht, GrazMuseum, Foto: Christina Töpfer
© GrazMuseum / CT
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Pressekontakt
Mag. Prisca Sailer
MARKETING | PRESSE- & ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Stadtmuseum Graz GmbH
GrazMuseum
Sackstraße 18, A-8010 Graz
T +43 316 872-7616
M +43 664 60 872 7616
prisca.sailer@stadt.graz.at
www.grazmuseum.at
www.facebook.com/grazmuseum
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