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23.10.14
Wirtschaftsnews
Aktienmärkte
USA: Konsumentenpreisindex (September) YoY
letzte: +1.7%, erwartet: +1.6%, aktuell: +1.7%
US-Aktienmärkte:
DowJones: -0.92%, S&P: -0.73%
Nasdaq: -0.83%
Europäische Aktienmärkte:
DJStoxx50: +0.60%, DAX: +0.60%,
SMI: +1.21%
Asiatische Märkte:
aktuell: Nikkei: -0.51%, HangSeng: -0.52%,
S&P/ASX 200: -0.05%
In den USA hat sich die Inflationsrate im September nicht verändert. Die Rate lag wie im August
bei 1.7%, wie das Arbeitsministerium gestern in
Washington mitteilte. Befragte Experten hatten
mit einem leichten Rückgang auf 1.6% gerechnet.
Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0.1%, erwartet wurde eine Stagnation. Die
Kernrate, ohne die schwankungsanfälligen Komponenten Nahrung und Energie, lag im Jahresvergleich unverändert bei 1.7%, im Monatsvergleich bei 0.1%. Die Teuerung bleibt damit unterhalb des Zielwerts der Notenbank Federal
Reserve. Die Notenbank beobachtet allerdings
weniger den Verbraucherpreisindex, sondern
richtet sich stärker nach dem Index der privaten
Konsumausgaben. Dieser liegt noch etwas niedriger als der Verbraucherpreisindex.
China: HSBC Manufacturing PMI (Oktober)
letzte: 50.2, erwartet: 50.2, aktuell: 50.4
Die Stimmung in der chinesischen Industrie hat
sich im Oktober ersten Schätzungen zufolge
etwas aufgehellt. Der von der britischen Grossbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex
legte in der ersten Veröffentlichung heute Morgen
auf 50.4 Punkte zu. Im September stand er noch
bei 50.2 Zählern. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einer Stagnation bei 50.2 Punkten gerechnet. Der Indikator deutet damit weiter
auf eine Expansion der chinesischen Industrie hin.
Vorschau:
Am Vormittag werden für Europa diverse Konjunkturdaten publiziert und am Nachmittag stehen
in den USA die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten
an. Bei den Arbeitszahlen wird mit einem Anstieg
der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe von
264‘000 auf 281‘000 gerechnet. Zudem werden
Daten zum US-Immobilienmarkt und das Stimmungsbarometer „Leading Index“ veröffentlicht.
Die US-Börsen haben am Mittwoch nach ihrer
jüngsten Erholung wieder den Rückwärtsgang
eingelegt. Der Dow Jones Industrial Index schloss
0.92% tiefer, der breit gefasste S&P 500 Index
gab um 0.73% nach.
Der Flugzeugbauer Boeing konnte trotz glänzender Geschäfte mit Verkehrs- und Militärmaschinen
sowie eines deutlichen Gewinnanstiegs die Investoren nicht überzeugen. Grund war, dass der
Konzern beim Langstreckenflieger Dreamliner
höhere Kosten veranschlagen muss als erwartet.
Die Aktien fielen als Schlusslicht im Leitindex Dow
Jones um 4.5%.
Einen Verlust von 5.4% mussten auch die Aktionäre des Biotechnologie-Unternehmens Biogen
Idec verkraften. Der Hersteller von Medikamenten
zur Behandlung von Multipler Sklerose übertraf
zwar insgesamt die Gewinnschätzungen, konnte
jedoch die hochgesteckten Erwartungen für das
wichtigste Medikament nicht erfüllen.
Der heftige Kampf um US-Mobilfunkkunden setzt
dem amerikanischen Telekomriesen AT&T stärker
zu als Experten erwartet hatten. Zudem senkte
das Unternehmen am Mittwoch seine Jahresumsatzprognose. Im nachbörslichen Handel rutschten die Aktien um mehr als 2% ab.
In der Schweiz legte gestern ABB hohe Auftragseingänge vor und moderate Inflationsdaten aus
den USA unterstützten die Erwartung, dass die
amerikanische Notenbank keinen Grund für eine
baldige Zinserhöhung hat. Im gestrigen Handelsverlauf holten zudem die zunächst nachhängen-
Disclaimer: Die Angaben in dieser Publikation und insbesondere die Beschreibung zu einzelnen Wertpapieren stellen weder eine Offerte zum Kauf der Produkte
noch eine Aufforderung zu einer andern Transaktion dar. Sämtliche in dieser Publikation enthaltenen Informationen sind sorgfältig ausgewählt und stammen
aus Quellen, die vom Investment Center der St.Galler Kantonalbank Gruppe grundsätzlich als verlässlich betrachtet werden. Meinungsäusserungen oder
Darstellungen in dieser Publikation können jederzeit und ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Es wird keine Garantie oder Verantwortung bezüglich
der Genauigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen. Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben wird vollumfänglich abgelehnt.
23.10.14
den Indexschwergewichte Nestle (+1.0%), Novartis und Roche (je +1.3%) auf. Ganz oben auf
der Gewinnerliste standen Actelion und ABB mit
einem Plus von 3.0% beziehungsweise 2.5%.
Die Credit Suisse hat im dritten Quartal 2014 die
durchschnittlichen Erwartungen der Analysten
übertroffen. Die Grossbank weist per Ende September
einen
Konzerngewinn
von
CHF 1.0 Mrd. aus nach CHF 454 Mio. im Vorjahr. Im Investmentbanking schnitt die Bank im
Berichtszeitraum mit einem Vorsteuergewinn von
CHF 516 Mio. über den Erwartungen ab. Das
Ergebnis widerspiegele eine Verbesserung der
Profitabilität und der Renditen sowie anziehende
Kundenaktivität, hiess es. Im Private Banking
erwirtschaftete die Bank einen Vorsteuergewinn
von CHF 943 Mio. Die Bruttomarge betrug 97
Basispunkte (BP), womit sie sich im Vergleich zum
Vorquartal um 2 BP verringerte. Die Bank habe
hohe Netto-Neugelder im strategischen Geschäft
verzeichnet mit besonders hohen Zuflüssen in
Asien-Pazifik. Im dritten Quartal flossen der Division insgesamt neue Kundengelder im Umfang
von netto CHF 7.4 Mrd. zu, im strategischen
Geschäft waren es CHF 8.8 Mrd. Per Ende September verwaltete die Gruppe Vermögen im
Umfang von CHF 1'366 Mrd. verglichen mit
CHF 1'330 Mrd. per Ende Juni 2014.
Der Computerzubehör-Hersteller Logitech weist für
das zweite Quartal des Geschäftsjahres
2014/15 (per Ende September) einen gehaltenen Umsatz und deutlich höhere Gewinnzahlen
aus. Der ausgewiesene Umsatz lag bei
USD 530.3 Mio. Damit hat Logitech die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Die als
Wachstumskategorien definierten Produkte legten
um gut einen Viertel zu und steuerten rund 23%
zum Konzernumsatz bei. Im Vorjahr lag dieser
Wert noch bei 18%. Als Wachstumsprodukte hat
Logitech Tastaturen und Hüllen für Tablets, mobile
Lautsprecher und Zubehör für PC-Gaming definiert. Nach wie vor sind aber PC-Mäuse und
Tastaturen mit einem Anteil von 44% am Umsatz
die wichtigsten Produkte des Unternehmens. Die
Verkäufe dieser beiden Produkte gingen im Berichtszeitraum nur um 1% zurück. Der Bruttoge-
winn verbesserte sich um rund 12% auf
USD 205 Mio. Der EBIT konnte mit USD 42 Mio.
mehr als verdoppelt werden. Für das gesamte
Geschäftsjahr 2014/15 bekräftigte Logitech den
Ausblick. Zu den Problemen wegen "gewisser
Buchhaltungsangelegenheiten" gibt es keine
Neuigkeiten. Die interne Untersuchung sei abgeschlossen und an den Korrekturen für die bereits
veröffentlichten Jahres- und Quartalsabschlüsse
werde gearbeitet, heisst es dazu.
Rohstoffmärkte
Ölpreis WTI: USD 80.52 pro Fass
Goldpreis: USD 1242.89 pro Unze
Die Ölpreise stehen weiter unter Druck und konnten sich bis heute Morgen nicht von ihren deutlichen Verlusten vom Vortag erholen. Ausschlaggebend für die aktuelle Schwäche sind Daten aus
den USA, die auf ein hohes Angebot an Rohöl
hindeuten. Die Lagerbestände der grössten
Volkswirtschaft der Welt waren im Wochenvergleich stark gestiegen.
Kapitalmärkte
Renditen 10 J:
USA: 2.209%; D: 0.870%; CH: 0.421%
Währungen
US-Dollar in Franken: 0.9545
Euro in US-Dollar: 1.2640
Euro in Franken: 1.2065
Thomas Jäger, CIIA
Senior Finanzanalyst
Investment Center
Disclaimer: Die Angaben in dieser Publikation und insbesondere die Beschreibung zu einzelnen Wertpapieren stellen weder eine Offerte zum Kauf der Produkte
noch eine Aufforderung zu einer andern Transaktion dar. Sämtliche in dieser Publikation enthaltenen Informationen sind sorgfältig ausgewählt und stammen
aus Quellen, die vom Investment Center der St.Galler Kantonalbank Gruppe grundsätzlich als verlässlich betrachtet werden. Meinungsäusserungen oder
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