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Information zur Pressekonferenz - Land Oberösterreich

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INFORMATION
zur Pressekonferenz
mit
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer,
Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl,
Bürgermeister der Stadt Linz MMag. Klaus Luger
und
Vorstandsdirektor der ASFINAG DI Alois Schedl
am
22. Dezember 2014
Presseclub, Saal B, Landstraße 31, 4020 Linz, 10:00 Uhr
zum Thema
A 26 Linzer Autobahn:
Umweltverträglichkeitsprüfung fertig – Baustart 2015
www.facebook.com/wegbereiter.ooe
LH Pühringer, LH-Stv. Hiesl
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A 26 Linzer Autobahn:
Umweltverträglichkeitsprüfung fertig – Baustart 2015
„Grünes Licht“ für die A 26 Linzer Autobahn: Per Bescheid vom 22. Dezember 2014 ist
die intensive Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) für die neue Umfahrung der Landeshauptstadt positiv abgeschlossen. Seit 2008 haben unabhängige Gutachter und
Experten alle Details und Auswirkungen des Projekts zur Verkehrsentlastung von Linz
geprüft. Der von der Behörde jetzt ausgestellte UVP-Bescheid ist ein ganz wesentlicher Meilenstein: Die ASFINAG wird 2015 die Bauvorbereitungen für den ersten Streckenabschnitt, die neue Linzer Donaubrücke, starten!
Die seit 2008 laufende UVP der A 26 hat die Ziellinie passiert – das Projekt ist per Bescheid
von heute, 22. Dezember umweltverträglich. „Bestmöglicher Schutz von Mensch und Umwelt
in der Bau- und Betriebsphase der Linzer Autobahn waren die Basis für sämtliche Planungen der ASFINAG. Das bestätigt uns jetzt auch der positive Ausgang der UVP“, betont DI
Alois Schedl, Vorstand der ASFINAG, „damit sind wir im Zeitplan und werden im Sommer
2015 erste bauvorbereitende Maßnahmen für die vierte Linzer Donaubrücke setzen“.
„Der Linzer Westring ist ein wichtiges Symbol für den oberösterreichischen Weg. Der Schulterschluss der drei größten Parteien im Landtag, der Stadt Linz mit dem Land OÖ, sämtlicher
Sozialpartner und den Medien haben das Projekt A 26 Linzer Westring - das mehrmals an
der Kippe stand - erst möglich gemacht. 71 Prozent der Bevölkerung stehen hinter diesem
Straßenbauprojekt, das die Landeshauptstadt und das westliche Mühlviertel massiv entlasten wird. Diese überwältigende Zustimmung war und ist ein politischer Umsetzungsauftrag,
der nun in seine finale Phase tritt", freut sich Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer über den
positiven UVP- Bescheid.
„Mit dem positiven UVP-Bescheid hat das Christkind den staugeplagten Linzern und Mühlviertlern heuer ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht. Wir haben gemeinsam ein umweltverträgliches Autobahnprojekt entwickelt, das im Stadtgebiet das Verkehrsaufkommen
um acht Prozent verringern wird. Wenn alles planmäßig verläuft, werden wir im zweiten
Halbjahr 2015 den Spatenstich für den Linzer Westring vornehmen können“, zeigt sich LHStv. Franz Hiesl sehr erfreut.
Pressekonferenz am 22. Dezember 2014
LH Pühringer, LH-Stv. Hiesl
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„Der positive Bescheid des Bundesministeriums für die Westumfahrung ist der krönende
Abschluss des heurigen Jahres 2014. Vor dem Baustart nächsten Jahres ist noch der Naturschutz-Bescheid ausständig. Der Bescheid des Ministeriums ist als Basis unserer Infrastruktur besonders für den Industriestandort Linz wichtig. Die A 26 entlastet rund 40.000 Menschen in Urfahr und in der Innenstadt. Es ist noch immer das Verkehrsprojekt mit der größten umweltpolitischen Relevanz seit der Sanierung der Linzer Luft Mitte der 1980er Jahre.
Das unmittelbare Wohnumfeld gewinnt in Folge der reduzierten Verkehrsmengen an neuer
Lebensqualität“, so MMag. Klaus Luger, Bürgermeister der Stadt Linz.
„Westring“ auf Schiene – So geht es weiter
Genehmigungsverfahren
Parallel zur finalen Phase der UVP sind die im Zuständigkeitsbereich des Landes
Oberösterreich und der Stadt Linz laufenden weiteren Genehmigungs-Verfahren
(„Materienrechte“) bereits weit fortgeschritten. Die abschließenden Bescheide für die
Themen Naturschutz, Wasserrecht, Schiff- und Luftfahrt werden im ersten Quartal
2015 erwartet.
Grundeinlöse
Der Abschluss der Umwelt-Prüfung ermöglicht der ASFINAG, bei der Einlöse der benötigten Flächen einen weiteren Gang hochzuschalten. Rund 20 Hektar um insgesamt drei Millionen Euro wird die die ASFINAG in den kommenden Monaten in und
um Linz ankaufen.
Für den ökologisch sensiblen Bereich in Nähe der Donau sieht die ASFINAG umfassende Ausgleichsmaßnahmen für Tiere und Pflanzen vor, die bestehenden Lebensräume werden optimal geschützt. 14 Hektar an neuen Ausgleichsflächen entlang der
Donau und in den Traunauen nahe Linz umfasst daher das Ökopaket im Zuge der Errichtung der A 26. Knapp weitere sieben Hektar Grund sind nötig, um den Bau der
Donaubrücke am Linzer Südufer der Donau zu starten.
Bauablauf
Ab sofort arbeiten die Experten der ASFINAG auch mit Hochdruck an der öffentlichen
EU-weiten Bauausschreibung für das 646 Millionen schwere Projekt. Nach der geplanten Veröffentlichung im Frühjahr sind noch im Sommer 2015 bauvorbereitende
Pressekonferenz am 22. Dezember 2014
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Maßnahmen für den ersten Abschnitt Donaubrücke geplant.
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Konkret sind das aus
derzeitiger Sicht die Errichtung von Schutzgerüsten über der Eferdinger Straße für
ungestörten Verkehrsfluss während der Bauphase – dort wo im Anschluss große
Erdbewegungen stattfinden und die Seile für die Brücke gespannt werden.
Gewissenhafte Planung durch Top-Experten
Sämtliche Planungen zur A 26 haben anerkannte Experten durchgeführt, die den hohen
Qualitätsansprüchen der ASFINAG gerecht werden. Ausführliche Datenrecherche – etwa zu
den Themen Luft, Schall oder Verkehrsentwicklung – und großes Expertenwissen auch internationaler Planungsbüros bilden die Grundlagen.
Das spiegeln auch die umfangreichen ASFINAG-Unterlagen wider, die für die Umweltverträglichkeits-Prüfung aufbereitet wurden: mehr als 7.000 Seiten Bericht und rund 400 Pläne
stehen für die gewissenhafte Herangehensweise an das Projekt.
Aus der umfangreichen Erfahrung erfolgreich umgesetzter Projekte – aktuell befindet sich
etwa die S 10 im Mühlviertel in Bau – hat die ASFINAG ein weitreichendes Paket an Maßnahmen zum Schutz von Anrainer/innen und Umwelt erarbeitet. Darüber hinaus wurden im
Zuge der UVP rund 3.000 Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern berücksichtigt und
beantwortet. Besttätigt wurden die Richtigkeit und Qualität der Unterlagen nun final durch
den Bescheid der zuständigen Behörde.
Die A 26 bringt mehr Lebensqualität
Mit der A 26 entsteht eine leistungsfähige Straße zwischen der A 7 Mühlkreis Autobahn beim
Knoten Hummelhof und der B 127 Rohrbacherstraße. Die neue Strecke bringt um acht Prozent weniger Verkehrsaufkommen im Stadtgebiet. Davon profitieren die Linzerinnen und
Linzer – schneller ans Ziel kommen auch die Pendler/innen aus dem westlichen Mühlviertel:
ihre Arbeitswege werden kürzer.
Die Zahlen sprechen für sich: ohne A 26 würden 2030 rund 62.200 Fahrzeuge täglich über
die Nibelungenbrücke rollen. Mit ihr wird diese Zahl auf 38.800 abnehmen: eine Entlastung
von 38 Prozent! Auf der Rudolfstraße wird der Verkehr von 35.100 Fahrzeugen auf 20.100 –
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das heißt um 43 Prozent – reduziert. Um fast 60 Prozent nimmt der Verkehr auf der
Waldeggstraße ab: 2030 werden dann nur 23.600 Autos diese Straße passieren.
Die A 26 verläuft auf vier Kilometern und damit zum größten Teil im Tunnel – das heißt weniger Lärm- und Umweltbelastung und mehr Lebensqualität. Die Reduktion von Lärm- und
Schadstoffbelastungen werden vor allem entlang der B 139 im Bereich der Waldeggstraße
bis zum Römerbergtunnel deutlich spürbar.
Bauablauf A 26 Linzer Autobahn
Etappe 1: Vierte Linzer Donaubrücke inkl. Anschlussstellen Donau Nord und
Süd
Geplanter Baubeginn: 2015 / Geplante Teilverkehrsfreigabe: 2017/2018
Etappe 2: Tunnel Freinberg inklusive Bahnhofknoten und Unterflurtrasse
Waldeggstraße
Geplanter Baubeginn: 2018 / Geplante Teilverkehrsfreigabe: 2024
Etappe 3: Westbrücke inklusive Lückenschluss zur A 7 Mühlkreis Autobahn
Geplanter Baubeginn: 2027 / Geplante Verkehrsfreigabe: 2029
Pressekonferenz am 22. Dezember 2014
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2017/18
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