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G e m e i n d e b r i e f Christus – die Geburt der Liebe

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G
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Christus –
die Geburt
der Liebe
Gemeindeversammlung am 2. November
Wechsel im Presbyterium
Gemeinde-Adventfeier am 2. Advent
www.gemeinde-bergerhausen.de
Evangelische
Kirchengemeinde
EssenBergerhausen
Dezember 2014
Januar 2015
I
m
B
Titel:
Die Geburt des Christus
Seite 04
Bildreihe von links nach rechts:
Olaf Kudling löst
Heinrich Schlottmann im
Presbyterium ab
Seite 07
Der Chor Jamani auf dem
Eine-Welt-Gottesdienst
Seite 10
Lebendiger Adventskalender
Seite 09
Wer macht bei den
PowerGirls mit?
Seite 23
l
i
c
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2014
p
u
n
k
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Sei te
Inhalt und Vorwort
Andacht
04
Bericht von der
Gemeindeversammlung
05
Wechsel im Presbyterium
07
Laudatio
08
Lebendiger Adventskalender 09
03
Liebe Gemeindebriefleserinnen und -leser,
einen ganz lieben adventlichen Gruß aus der Redaktion!
Dieser Ausgabe des Gemeindebriefs beigefügt ist wieder ein schriftlicher
Weihnachtsgruß der Gemeinde – wie jedes Jahr verbunden mit unserer
Weihnachtsspendenaktion. Eine kurze Bemerkung zum AdressatenFenster: Jedes Jahr wundern sich – zurecht! – eine Reihe von Ihnen,
wieso in dem Fenster nur ein Name steht – auch bei Ehepaaren und
Familien. Dazu folgende Erklärung: Wir fügen die Adressen aus unserer
digitalen Gemeindegliederdatei automatisch in die Briefe ein. Dieses
Adressenverwaltungsprogramm ist aber technisch nur in der Lage,
entweder an alle Gemeindeglieder einen Brief zu schicken – oder an den
sogenannten Haushaltsvorstand; letzteres ist in der Regel das älteste,
volljährige evangelische Kirchenmitglied der Familie. Wir hätten das
gerne anders, sind aber leider an die technischen Möglichkeiten des Programms gebunden – denn rund 3000 Briefe von Hand zu adressieren ist
halt auch nicht möglich. Wir bitten sehr um Ihr Verständnis – und haben
prophylaktisch jetzt bei allen Namen „und Familie‟ eingefügt – mehr geht
leider nicht.
Fortbildung über Demenz
10
Eine-Welt-Gottesdienst
11
100 Jahre –
ein Glückwunsch
12
Glaube im Dialog
13
Einladungen
14
Angebote
16
Kontakte
21
Aus den Familien
22
Impressum
22
Wir wünschen Ihnen allen eine gute, friedliche Adventszeit. Vielleicht
treffen wir uns bei der ein oder anderen Advents- und WeihnachtsVeranstaltung.
Für Kinder
23
Mit lieben Grüßen aus der Redaktion
Ihr
Gottesdienste siehe Rückseite
04
Andacht
Ev. Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen
Lukas 21,28:
„Wenn aber der Menschensohn kommt, dann seht auf und erhebt eure
Häupter, weil sich eure Erlösung naht.‟
Jesus zieht in Jerusalem ein, Johannes der Täufer kündigt seine
Ankunft an, von den letzten Tagen, da Jesus wiederkommt, ist zu
sprechen – und wir gehen auf die
Weihnacht zu, da der weite Gott als
kleines Kind ankommt.
„Ankomme Freitag, den 13., um 14
Uhr, Christine!‟ – Vielleicht haben
Sie es noch im Ohr, das satirische
Katastrophenlied von Reinhard Mey,
in dem er diesen Tag besingt, an
dem alles schiefgeht, da ihn die bevorstehende Ankunft der Freundin
Christine ins Chaos, in die Verzweiflung stürzt: Er bleibt im Fahrstuhl
stecken, hat nichts im Kühlschrank,
der Dackel beißt einen Polizisten
– und dann hat er sich auch noch
getäuscht: Heute ist erst der 12. –
und Donnerstag.
Ankünfte gibt es, bei denen geht
alles schief, die versetzen einen in
Panik – die Ankunft des Orkantiefs
etwa, die der Jahrhundertflut oder
manchmal auch eines gar nicht
gern gemochten Verwandten. Andere Ankünfte sind beglückend –
wenn ich nach Jahren den Freund
wiedersehe oder nach zwei Wochen
die arg vermisste Geliebte. Manche Ankünfte sind legendär, wie
Neil Armstrongs „small step for a
man‟, als er den Mond betrat. Mancher, der auf der Flucht war, erinnert sich der spärlichen Ankunft in
einer schwierigen neuen Heimat,
und manche Ankunft stürzt einen in
Mutlosigkeit, wenn die gefürchtete
Diagnose mitgeteilt wird; und bei
Ankunft des Christkinds schlagen
Kinderherzen – große und kleine –
höher.
Was geschieht aber, wenn Christus
ankommt?
Jetzt, in der Adventszeit, bereiten
wir uns darauf vor. Traditionell sind
die Adventswochen eine Fasten-,
eine Besinnungszeit, und vom ankommenden Gott ist viel die Rede:
„Seht auf und erhebt eure Häupter‟
– das ruft Jesus uns zu, indem Gott
kommt. Bei Lichte besehen: Welch
ein Zuspruch! Denn wer aufsieht
und sein Haupt erhebt, der steht
aufrecht! Der macht den Rücken
gerade und drückt die Schultern
durch, der hebt den Blick und tut
die Augen weit auf – und der hat
freie Sicht. Seine Ankunft ist eine,
die mich frei macht.
Diesen Zuspruch: Sieh auf, heb
dein Haupt! – diesen Zuspruch kann
ich brauchen Tag für Tag. Denn oft
bleibt mein Blick auf dem Boden haften, oft trag ich das Haupt gesenkt.
Weil mir Lasten auf den Schultern
liegen, weil eine Sorge die Gedanken schwer macht und ein Zweifel
mir auf die Seele drückt. Manchmal
sehe ich nur eine Handbreit Boden
vor mir, kaum über den Tag hinaus.
Seht auf! – ruft Gott in solche Tage
Gemeindeversammlung
hinein, und er verspricht, dass es
noch mehr zu sehen gibt als das,
was ich schwarzgrau vor Augen
habe.
„Seht auf – weil sich eure Erlösung
naht‟, sagt Jesus zu. Da naht kein
Schrecken, keine Christine am Freitag, dem 13., da kommt: Erlösung.
„Erlösung‟ ist ein altes Wort, seit
dem Mittelalter heißt es dasselbe
wie „frei werden‟, „loskommen‟.
Der, auf den das Los fiel, der war
frei von Ketten, frei von Verdacht,
frei von Pflichten, losgesprochen
wurde er von Schuld und Belastung,
er war frei und niemandes Besitz.
Seht auf, sagt Jesus also: weil sich
eure Lossprechung naht, weil ihr
freikommt von dem, was euch den
Blick zu Boden zwingt, was euch
die Augen trübt, was die Schultern
überlastet.
Bericht von der Gemeindeversammlung am
2. November 2014
Nach dem Gottesdienst
am 2. November
hatte das Presbyterium zur diesjährigen
Gemeindeversammlung in die
Kirche Billebrinkhöhe eingeladen. Ganz im
Zentrum der Versammlung standen Bericht und Aussprache über
die Entwicklungen in der Umsetzung der Gemeinde-Konzeptionsbeschlüsse vom März 2012. Dabei
lag der Akzent auf der Umsetzung
der Beschlüsse zu den Gebäuden.
Wir dokumentieren die wichtigsten
Punkte der Gemeindeversammlung
anhand der Tagesordnung.
1. Inhaltliche Entwicklungen
Darum feiern wir Advent und Weihnachten, weil wir uns erinnern,
dass mit dem Kommen Gottes diese
Verheißung uns schon längst gilt.
Ich wünsche uns also, dass wir in
dieser Adventszeit uns das gönnen,
aufzustehen, den Blick zu heben,
zu spüren, was uns wirklich gut tut
und befreit.
Eine gute Adventszeit!
Wolfgang Blöcker
05
Der öffentliche Konzeptionsprozess
von 2011 und 2012 hatte in mehreren Arbeitsgruppen eine inhaltliche
Weiterentwicklung der Gemeinde
bedacht. Davon haben sich viele
Punkte in den letzten gut 2 Jahren
umsetzen lassen: von der Durchführung von Ehrenamtler-Festen
über Gottesdienste und ThemenAbende der AG Glaube und Spiritualität bis zur Etablierung und Pflege einer gemeindlichen Homepage
und eines Logos der Gemeinde,
von der Einrichtung der
Unt e r- 3-Jähri genBetreuung in der
Kindertagesstätte
bis zum Umzug des
Gemeindebüros in
die Elbestr. 35.
StrukturelleEntwicklungen
Entwicklungen
2.2.Strukturelle
Neben den inhaltlichen Entwicklungen beinhaltete der damalige Prozess auch Entscheidungen
struktureller Art. Hintergrund dafür ist im Wesentlichen die finanzielle Entwicklung in der Gemeinde
Bergerhausen, die unverändert von
einem jährlichen Defizit von um die
50.000-70.000€ geprägt ist - Tendenz stabil bis steigend. Die Rücklagensituation der Gemeinden machte
und macht Konsolidierungen und
Einschnitte unerlässlich: in spätestens 3-5 Jahren ist kein gedeckter
Haushalt mehr zu gewährleisten.
Ein - neben anderen - wesentlicher
Faktor ist die hohe Belastung durch
die nicht refinanzierten Gebäude
der Gemeinde. Allein für die bloße
Instandhaltung von Johanneskirche, Gemeindehaus Weserstr. 36
und Kirche/Gemeindezentrum Billebrinkhöhe müssen jedes Jahr über
70.000,-€ aufgebracht werden -
06
Gemeindeversammlung
Ev. Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen
Kirche und Gemeindezentrum Billebrinkhöhe
ohne die sonstigen Gebäudekosten
wie Heizung, Wasser und Strom,
Grundbesitzabgaben und andere
Nebenkosten.
Daher war ein Beschluss von 2012:
a) Die Gemeinde konzentriert sich
als größtes und zentralstes Gebäude auf die Johanneskirche in der
Weserstr.,
b) das Gemeindehaus Weserstr. 36
wird
komplett aufgegeben; und
c) für Kirche/Gemeindehaus Billebrinkhöhe wird ein Träger gesucht,
der den Komplex übernimmt, aber
den Kirchsaal möglichst erhält, um
der Gemeinde östlich des Siepentals ein Standbein für Gottesdienste
und andere Angebote gegen Mietzahlung zu erhalten.
jeweiligen Träger zu hoch waren.
Einziger Interessent an dem Modell war und ist das Integrationsmodell Essen e.V. (IM), mit dem in
den vergangenen Jahren an einem
entsprechenden Konzept gearbeitet wurde. Die Idee ist die Errichtung eines „Inklusiven Zentrums‟ in
Trägerschaft des IM, das mit dem
Standbein einer Tagespflege für
Menschen mit und ohne Behinderung zu einem Ort der Begegnung
auf stadtteilorientierter, kultureller
und geistlicher Ebene werden kann.
Die Kirchengemeinde würde mit ihren Angeboten ein Partner in diesem Zentrum bleiben bzw. werden.
2.1. Kirche und Gemeindezentrum
Billebrinkhöhe
Um die Tagespflege als wichtigen
Grundbaustein für die Unterhaltung
des Gebäudes und des Betriebs einrichten zu können, benötigt das IM
allerdings mindestens eine Summe
von 300.000 - 400.000,– Euro zum
Umbau des Untergeschosses.
Das Presbyterium hat in den vergangenen Jahren intensiv nach
Trägern gesucht, die den Komplex
in oben beschriebener Weise übernehmen. Die allermeisten Interessenten sind abgesprungen - entweder weil die Lage des Zentrums
(nur bedingt gute Erreichbarkeit
durch den ÖPNV) nicht erfolgversprechend war, oder weil die nötigen Investitionskosten für den
Die Kirchengemeinde hatte 2012 beschlossen, dass die Entscheidungen
über die Perspektive der Billebrinkhöhe bis Ende 2014 fallen müssen.
Um das Modell eines „Inklusiven
Zentrums‟ weiter konkretisieren zu
können und sich insbesondere um
die Aufbringung der erforderlichen
Umbaumittel kümmern zu können,
haben sich Presbyterium und die
einmütige Mehrheit der Gemein-
deversammlung für eine gut halbjährige Vertagung der endgültigen
Beschlüsse ausgesprochen (das
übergeordnete Aufsichtsgremium
der Gemeinde, der Kreissynodalvorstand, hat Zustimmung zu dieser Vertagung signalisiert). Anfang
Juni nächsten Jahres wird zu einer
neuen Gemeindeversammlung eingeladen, um die bis dahin erzielten
Ergebnisse zu diskutieren und eine
endgültige Entscheidung des Presbyteriums vorzubereiten. Über die
bis dahin angedachten Maßnahmen, damit der Prozess zu einem
erfolgreichen Ergebnis kommt, wird
der Gemeindebrief in seinen nächsten Ausgaben berichten.
2.2. Gemeindehaus Weserstr. 36
Für das Gemeindehaus Weserstr.
36 liegen inzwischen verschiedene Nutzungsideen vor. Sowohl
eine Machbarkeitsstudie wie eine
Beratung durch den Kirchenkreis
haben zwar einige sehr wohl attraktive Nutzungsideen aufgezeigt;
allerdings sind diese durchweg
mit einem letztlich nicht im Entferntesten zu realisierenden finanziellen wie personellen Aufwand
verbunden. Ein völlig freier Verkauf
des Gebäudes/Grundstücks kommt
aber wegen der Lage mitten in den
gemeindlichen Gebäuden zwischen
Kindertagesstätte und Pfarrhaus
nicht in Frage. Zur Zeit wird der Ab-
Wechsel im Presbyterium
riss des Gebäudes diskutiert, was
zwar ebenfalls mit hohen Kosten
verbunden wäre, sich aber auch
einige Jahre hin durch Entlastung
der Gebäudekosten rechnen würde.
Die entstehende Baulücke müsste
ansprechend gestaltet werden und
lässt gleichzeitig für eine fernere
Zukunft alle Optionen offen. Das
Presbyterium wird demnächst über
die verschiedenen Optionen entscheiden.
Verabschiedung und Einführung
Wir wollen den aus Altersgründen
aus dem Presbyterium ausgeschiedenen Presbyter und Baukirchmeister Heinrich Schlottmann gerne in
einem Gottesdienst verabschieden
und noch einmal offiziell Danke
sagen. Gleichzeitig wollen wir den
als Nachfolger nachgewählten Olaf
Kudling in sein Amt als Presbyter
einführen.
3. Aktuelle Entwicklungen
Ab dem 1.1.2015 werden alle evangelischen Verwaltungen in den Gemeinden oder in kleineren Gemeindeverbünden zu einem zentralen
Essener Verwaltungsamt zusammengelegt. Dieses wird alle notwendigen
Verwaltungstätigkeiten
für die Gemeinden sowie alle bisherigen Mitarbeitenden übernehmen und seinen Sitz in der Essener
Innenstadt haben. Das Presbyterium unserer Gemeinde hat dennoch
beschlossen, das Gemeindebüro in
der Elbestr. als eine wichtige Anlaufstelle für Gemeindeglieder zu
halten und die Mitarbeiterin Frau
Wieczorek dort weiter zu beschäftigen.
Zuletzt wurde noch auf den Wechsel im Presbyterium hingewiesen
(s. Artikel rechts).
07
Beides werden wir im Gottesdienst
am 1. Advent in der Kirche Billebrinkhöhe durchführen. Darum la-
Ich bin 56 Jahre alt, verheiratet
und habe vier Kinder (bzw. Stiefkinder). Ich arbeite als Teamleiter
in einer großen IT-Firma. In der
Gemeinde Bergerhausen engagiere ich mich im Eine-Welt-Team
den wir alle herzlich ein zu dem
Familiengottesdienst am
30. November, um 10.00 Uhr,
in der Kirche Billebrinkhöhe.
Im Anschluss an den Gottesdienst
wird es Gelegenheit für alle geben,
sich bei Heinrich Schlottmann noch
mal zu bedanken und Olaf Kudling
ein gutes Gelingen für sein neues
Amt zu wünschen.
Heidi Krampe
Vorsitzende des Presbyteriums
für den Verkauf von fair gehandelten Waren in der Johanneskirche. Außerdem kümmere ich
mich gemeinsam mit meiner Frau
um die Gestaltung und den Inhalt
unseres Internetauftritts www.
gemeinde-bergerhausen.de. Bei
meiner Arbeit im Presbyterium ist
mir besonders wichtig, dass wir
als christliche Gemeinde Verantwortung für unsere Gesellschaft
haben und sich daraus ganz konkrete Aufgaben in unserem Stadtteil ergeben.
Olaf Kudling
08
Laudatio
Ev. Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen
Hurra für Heinrich
„Jetzt steh‘n wir da und müssen
fragen:
Wer soll denn jetzt die Bäume
tragen?
Wer kümmert sich um unsere
Bauten,
wenn wieder Schlingel die Wände
versauten?
Wer hört jetzt so genau uns zu,
wägt ab und antwortet mit Ruh
oder wird laut, wenn das von
Nutzen,
wer soll die Regenrinne putzen?
Sicher ist der folgende Dank an
Heinrich Schlottmann für sein
altersbedingtes Ausscheiden aus
dem Presbyterium nach 10 Jahren
intensivster Mitarbeit ein wenig
verwunderlich.
Aber nach langem Denken und
Überlegen gibt es nun mal
keine andere Form, in der man ihm
für all sein Engagement danken
könnte – und in dem wir
unsere Freude darüber ausdrücken
könnten, dass er weiter für unser
Presbyterium aktiv bleibt.
Wer so viel dichtet, muss auch ein
Gedicht bekommen:
Wer kann im Gottesdienst mit
leiten,
Theaterprojekte mit begleiten?
Und plötzlich ein Schrei im lauten
Chor:
Wer liest uns die Weihnachtsgeschichte vor?
Wer soll denn nun bei uns laut
lachen
und manche schönen Witze
machen?
Und wer traut sich von uns zu
weinen –
so schön wie er? Ich kenne
keinen!
Wer klagt da so? Es ist wohl klar,
dass das das Presbyterium war.
Den Heinrich, den Heinrich,
den müssen sie lassen und
können das alle selbst nicht
fassen.
Wohlauf, nur Mut, ihr
Trauergeister:
Die Altersgrenze ist
Scheibenkleister,
doch nur weil er nicht mehr bei
Sitzungen sitzt
und nun ohne Amt durch
die Gegend flitzt
heißt das doch mitnichten,
er wäre verloren!
Vielmehr ist er zu Höherem
erkoren:
Es trägt ihn ganz heiter
die Freiwilligkeit,
und so ist er weiter für uns bereit,
zu richten
alle Banken wenn sie wanken,
zu hören
wenn die Gedanken versanken
und Kreativität neu aufzutanken –
WIR MÜSSEN IHM DANKEN!‟
Heidrun Viehweg
Lebendiger Adventskalender
Im Advent gibt es auch
dieses Jahr wieder
unseren „lebendigen
Adventskalender‟.
Der lebendige Adventskalender
2014
Jeweils um 18.00 Uhr
sind alle, die Zeit und
Lust haben, eingeladen, um vor einer
Wohnung im Stadtteil
erleuchtete Fenster zu
bewundern,
oder
einen Glühwein, einen
Kakao zu trinken,
oder
eine Geschichte zu
hören,
oder
ein Lied zu singen,
oder
Musik zu lauschen,
oder, oder ...
... und vor allem mit
anderen zusammen
ein paar Minuten den
Advent zu feiern.
Schauen Sie doch an
einem oder mehreren
Abenden um 18.00 Uhr
vorbei.
Willkommen sind alle!
8. Dezember:
Integrationsmodell mit WG Bille
Billebrinkhöhe 70
9. Dezember:
Familie Rosinger
Elbestr. 33
10. Dezember: Familie Kisselbach
Papenberghang 35
12. Dezember: Jugo Team
Billebrinkhöhe 72
14. Dezember: Familie Lange
Sibyllastr. 15
15. Dezember: Familie Vittinghoff
Untere Fuhr 46
16. Dezember: Familie Kluge
Netheweg 52
19. Dezember: Familie Schelewski-Petermann
Bröhmkenweg 37
Achten Sie bitte auch auf Plakate und Handzettel; evtl. wird noch an weiteren
Abenden ein Moment „Advent-Feiern‟ angeboten.
09
10
Fortbildung über Demenz, Eine-Welt-Gottesdienst
Demenz aktiv begegnen
Susanne Johannes
Pflegeexpertin Demenz am
Alfried Krupp-Krankenhaus
Am Samstag dem 27.09.2014 trafen sich 15 interessierte Gemeindemitglieder, die größtenteils dem Besuchs- und/oder Diakoniehelferkreis
angehören, zu einer Fortbildung im
Gemeindehaus an der Weserstrasse.
Da bei Besuchen oder Betreuungskontakten immer wieder die Frage
nach dem angemessenen Umgang
mit an Demenz erkrankten Personen
aufkam, war eine Veranstaltung zu
diesem Thema gewünscht worden.
Frau Johannes vom Alfried KruppKrankenhaus war freundlicherweise
bereit, uns gut drei Stunden lang
sehr anschauliche Informationen
zur Entstehung, Darstellung und
Auswirkung der Erkrankung zu geben. Zwischenfragen wurden von
ihr jederzeit beantwortet und so er-
gab sich ein intensiver Austausch.
Ein wesentlicher Bestandteil des
Vormittages waren konkrete Hinweise und Anregungen im direkten
Kontakt mit den z.T. für uns unverständlichen Äußerungen oder Handlungen von an Demenz erkrankten
Menschen. Hier gab Frau Johannes
vielfältige, hilfreiche Anregungen.
Ebenso umfangreich war ihr mitgebrachtes Informationsmaterial mit
Flyern von Anlaufstellen, Selbsthilfegruppen und Ratgebern. Eine
weitere Beschäftigung mit diesem
Thema wäre im Rahmen einer konkreten
Kommunikationsschulung
denkbar. Interessierte können sich
bei der Diakoniekirchmeisterin melden (Jutta Vittinghoff, Tel. 754166).
Wir danken Frau Johannes für die
gelungene Fortbildung.
J. Vittinghoff
Die Teilnehmer
Siyahamba,
ekukanyen‘ kwenkos ...
Der Kontinent Afrika und die Arbeits- und Lebensbedingungen der
Menschen dort standen im Mittelpunkt eines bewegenden Eine-WeltGottesdienstes am 26. Oktober. Ein
sechsköpfiges Vorbereitungsteam
hatte sich viele Gedanken über das
Thema und die passenden Texte gemacht. Der afrikanische Chor „Jamani‟ aus Wuppertal und die JugoBand begleiteten den Gottesdienst
musikalisch.
Afrika – das sind viele Schlagworte:
beeindruckende Kulturen, viele Bodenschätze, aber auch Glaubensund Bürgerkriege, tödliche Krankheiten. Dennoch fällt immer wieder
die Lebensfreude und die Gläubigkeit der Menschen ins Auge. Die Kolonialisierung und Ausbeutung des
Kontinents hat weitreichende negative Folgen. In der Einführung des
Gottesdienstes hieß es: „Für uns
Das Team
Eine-Welt-Gottesdienst
11
Eine-Welt-Gottesdienst zum Thema Afrika
heißt es, einen neuen Blick auf Afrika zu entwickeln, nicht den großen
und reichen Sponsor und Helfer in
Not in Szene zu setzen, sondern uns
in die Menschen hineinzuversetzen,
ihre Kultur, ihre Eigenarten, ihre
Fröhlichkeit und tiefe Gläubigkeit
wahrzunehmen und dann zu schauen, wo wir sie in ihrem Sinne unterstützen können. Das ist schwer!‟
Im Gottesdienst wurde deutlich,
dass wir in Deutschland immer wieder dazu neigen, nur uns selbst und
unser eigenes, bequemes Leben zu
sehen. In der Hektik und Anstrengung des Alltags kümmern wir uns
nicht immer ausreichend um andere, schon gar nicht um Menschen,
die Tausende Kilometer entfernt auf
einem anderen Kontinent leben.
Das Gleichnis des barmherzigen Samariters zeigte, wie Mitgefühl und
Anteilnahme aussehen können.
Ein Beispiel verdeutlichte, wie
schwierig es für die Menschen in
Afrika ist, sich mit Trinkwasser zu
versorgen. Internationale Konzerne
besitzen eine Vielzahl von Wasserquellen weltweit, um Milliarden Liter in Flaschen abzufüllen. In einem
weiteren Beispiel wurde das Siegel
„Cotton made in Africa‟ vorgestellt,
eine Initiative, der sich afrikanische
Kleinbauern angeschlossen haben,
die Baumwolle nach einem sozialen
und ökologischen Standard produzieren. Ebola und Aids sind Krankheiten, von denen viele Afrikaner
betroffen sind. Eine berührende
Geschichte der Autorin Kirsten Boie
aus dem Buch „Es gibt Dinge, die
kann man nicht erzählen‟ erzählte
von einem Aidswaisen.
Der Gottesdienst endete mit der
Erkenntnis, dass wir alle – ob in
Afrika oder in Deutschland – Gottes
Kinder und Geschwister im Glauben
sind und dass wir uns deswegen mit
den Menschen in Afrika solidarisieren und gegen wirtschaftliche und
soziale Ungerechtigkeit einsetzen
sollten. Eine Möglichkeit, Projekte
in Afrika von hier aus zu unterstützen, bot sich in der Kollekte für Bilbassi. Das ist ein Krankenhaus im
Senegal, das auch bereits von Mitgliedern unserer Gemeinde besucht
wurde.
Vielen Dank an das Team (Jutta und
Frans Maat, Sabine Goosses, Beate
van de Sand, Ulla Kopetzki, Gudrun
Weßling-Hunder) für die intensive
Vorbereitung. Und danke an den
Chor „Jamani‟ für die fröhlichen
Lieder aus dem südlichen Afrika: Siyahamba, ekukanyen‘ kwenkos („We
are marching in the light of God‟).
Katrin Martens
Die Jugo-Band
Der Chor Jamani
12
100. Jahre – ein Glückwunsch
Ev. Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen
100 Jahre –
Herzlichen Glückwunsch, liebe Brunhilde Beckmann!
Essen um 1900
Ein langes Leben – da hält man
schon einmal Rückblick – und kann
viel erzählen ...
Sie wurden am 10.10.1914 in Saarbrücken geboren. Hatten Sie Geschwister?
Ich hatte 2 Brüder, die 14 und 5
Jahre alt waren, als ich geboren
wurde.
In Ihrem Geburtsjahr brach der I.
Weltkrieg aus, war Ihre Familie von
dem Krieg betroffen?
Wir wohnten in der Stadt. Dort gab
es Schäden, wir waren jedoch nicht
betroffen.
Fotoquelle: Historische Fotos WAZ
Wie verlief Ihre Kindheit und Jugendzeit?
Ich hatte eine wunderschöne Kindheit. Ich wurde verwöhnt, alle waren für mich da.
Wann kamen Sie ins Ruhrgebiet und
aus welchem Grund?
Bis 1939 war ich bei den Saargru-
Kaiser Wilhelm II.
besuchte die
Margarethenhöhe in
Essen.
ben beschäftigt, die mit der Ruhrkohle zusammenarbeiteten. Da die
Saargruben geschlossen wurden,
wurde mir vorgeschlagen, nach Essen zu gehen, um beim dortigen
Kohlensyndikat als Kontoristin zu
arbeiten.
Was haben Sie gerne in Ihrer Freizeit gemacht?
Ich bin immer gerne geschwommen
und gewandert. Daher war ich im
Sauerländischen Gebirgsverein und
wir sind viel gewandert. Nach meiner Schätzung habe ich in meinem
Leben einmal die Erde umwandert.
Wie haben Sie von 1939 bis 1945
den 2. Weltkrieg erlebt?
Ich habe den Krieg in Essen erlebt.
Ich hatte nette Kollegen und bin mit
diesen ausgegangen. Meinen Mann
habe ich beim Tanzen im Steeler
Stadtgarten kennengelernt. 1940
haben wir geheiratet und 1946
wurde unser Sohn geboren. 1943
haben wir bei einem Großangriff
auf Essen unsere wunderschöne
Wohnung verloren.
In unseren Altenclub gehen Sie
schon sehr lange. Können Sie sich
erinnern, wann Sie Mitglied und
Mitarbeiterin wurden?
1974 bin ich in Rente gegangen.
Ich habe den Gemeindebrief verteilt und 1978 bin ich bei einem
Treffen der Bezirkshelfer von Frau
Münker angesprochen worden, ob
ich nicht mal in den Altenclub kommen wollte. Kurz drauf bin ich dort
Mitarbeiterin geworden. 1998 ist
mein Mann verstorben.
So kennen wir Brunhilde Beckmann
im Altenclub. Gerne singt sie ihr
Lied „Ein schöner Tag‟ zum Jahresfest oder sie trägt ein Gedicht vor.
Am 30.10. feierte sie ihren Geburtstag im Altenclub. Wir wünschen ihr
viel Gesundheit, damit sie noch lange fit ist.
Helga Pevestorf
Auf der Kettwiger Straße
jubelten im Herbst 1914
die Bürger den
aufmarschierenden
Truppen zu.
Glaube im Dialog
13
Wie ich es sehe ...
Aspekt zum Glauben
Biblische Botschaft und Glaube sind
für mich eine gewaltige Inspiration,
durch die ich Intuitionen von der
verborgenen Seite unserer Wirklichkeit erhalte. Intuition ist für
mich der Augenblick, in dem ich
den Eindruck von etwas Geistigem
habe, der mich veranlasst, diesen
Eindruck mit Gedächtnisinhalten
auszudrücken so wie es bei den
Eindrücken meiner Sinne geschieht
(z. B. sehe ich etwas vor mir und
aus meinem Gedächtnis stellt sich
der Begriff „grüner Baum‟ ein).
Ohne Bewusstsein wäre für mich
alles sinnliche Dasein bedeutungslos. Bewusstsein gibt meinem Dasein erst Bedeutung. Ich sehe im
Bewusstsein die Folge meines Denkens. Dasein spricht mein Denken
an, dessen Aktivität (verbinden,
vereinen, koordinieren, zentralisieren) in mir ein gewisses Licht
erzeugt, welches Bewusstsein ist.
Mit dem Bewusstsein tritt Geistiges
in meinem sinnlichen Erleben auf.
Geistig nenne ich andeutungsweise
Gedanke, Idee, Erinnerung, Prinzip,
Bewusstsein ist das „innere Auge‟ für Geistiges.
Gesetzmäßigkeit, Wesenhaftes. Das
Licht des Bewusstseins „beleuchtet‟
das Geistige zu meinem Erleben.
Geistiges zähle ich zu den Dingen
des Daseins in Welt und Kosmos
wie die Farbe oder Form der Dinge. Geistiges besitzt also kosmische Dimension und hat ebenso ein
Objektives an sich wie das von mir
sinnlich Erlebte. Ich erzeuge das
Geistige nicht, es wird mir an mir
und meinem Umfeld bewusst.
Was ich an Geistigem und Sinnlichem erlebe begleitet meine Seele,
ganz individuell, mit ihren Gefühlen.
Geistiges wird von meinem sinnlichen Erleben geformt und bildet in
mir Erinnerungen. Mit Erinnerungen
drücke ich wiederum Geistiges aus
und gehe mit ihnen schöpferisch
um. Ich erkenne dabei, dass sich
nichts Kreatives ohne eine geistige
Ideenbildung vollzieht. Den Dingen
in Welt und Kosmos geht also ein
geistiges Geschehen voraus. Gott
sei Geist, sagte Jesus (Johannes
4/24). Für mich offenbart sich in
dem kosmisch-geistigen Geschehen
der schöpferische Geist Gottes.
Auf dem Weg, Bewusstsein von Gott
zu erlangen, ist mir der christliche
Glaube eine richtungsweisende Begleitung. Glaube wendet sich an die
Gefühle der Seele, wodurch mein
Denken herausgefordert wird, sich
mit einem Göttlich-Geistigen auseinanderzusetzen. Folge ich der Herausforderung, besteht die Möglichkeit, mir die Bedeutung Gottes für
alles Dasein bewusst zu machen.
Glaube lädt mein Denken ein, die
Wirklichkeit Gottes zu entdecken,
welche sich sowohl in einem rein
seelischen Ereignis wie auch im Bewusstsein meines Denkens zeigen
kann.
Rolf Tschetschorke
„Glaube im Dialog‟ ist ein Forum für Sie! Schreiben Sie uns (max. eine 3/4 Seite des Gemeindebriefs), was Sie zum Glauben sagen möchten.
14
Einladungen
Ev. Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen
Wir laden ein ...
... zur Taufe älterer Kinder
Auch im neuen Jahr soll es wieder
eine Gruppe von Kindern ab etwa
4 Jahren bzw. im Grundschulalter geben, die sich gemeinsam auf
die Taufe vorbereitet. Gemeinsam
macht es eben viel mehr Freude,
sich biblische Geschichten anzuhören, zu basteln, zu singen und die
Taufe zu planen. Alle Kinder, die an
dieser Gruppe teilnehmen möchten, sagen doch bitte Ihren Eltern
Bescheid, dass sie Heidrun Viehweg
anrufen möchten (Tel. 254576).
Der
Taufgottesdienst
soll
am
15. März um 9.30 Uhr in der Johanneskirche sein. Die 4 Termine
für die Vorbereitungstreffen werden
mit den interessierten Eltern abgesprochen.
... zum Krippenspiel
Selbstverständlich gibt es „alle
Jahre wieder‟ an Weihnachten ein
Krippenspiel in der Kirche auf der
Billebrinkhöhe im Familiengottesdienst um 16.30 Uhr. Diesmal gibt
es die Besonderheit, dass wir ein
kleines Weihnachtsmusical einstudieren werden. Dazu sind alle heiligen Kinder, Könige, Hirten, Schafe,
Engel und was immer da kreuchen
und fleuchen möchte zu den Proben auf die Billebrinkhöhe eingeladen. Ab dem 22.11. treffen wir uns
jeden Samstag von 10.00 bis
11.30 Uhr.
Kommet zu Hauf, es freuen sich und
frohlocken:
Marion Grotehans
und Heidrun Viehweg
(Tel. 254576)
... zur Senioren-Adventsfeier
auf der Bille
Im kleinen, feinen Kreis ergänzt eine
Adventsfeier für Senioren am 10.12.
um 15.00 Uhr in der Billebrinkhöhe unsere große Adventsfeier. Nach
Kaffee und Kuchen wird es wieder
genügend Zeit für Adventslieder und
besinnliche Texte geben: Gerne dürfen Sie selbst zum Programm beitragen, bitte bringen Sie Gedichte oder
Lieder oder Texte mit.
Sabine Schlusnus (vormals Metin)
und Heidrun Viehweg
Einladungen
... zur Gemeinde-Adventsfeier
am 2. Advent
15
... zu den Weihnachtsgottesdiensten
Auch in diesem Jahr wollen wir wieder die gesamte Gemeinde zu einer
großen Adventsfeier für Jung und
Alt einladen.
Am Nachmittag des 2. Advent (7.
Dezember) von 15.00 bis 17.15
Uhr laden wir wieder ganz herzlich
in die Johanneskirche ein. Wir beginnen mit einer kleinen Andacht
und einigen Liedern, anschließend
ist Zeit für Kaffee und Kuchen, ein
bisschen Programm für Kinder und
Erwachsene und natürlich zum Klönen und für Begegnungen. Auch
wird wieder Gelegenheit sein, im
besonderen Angebot des Eine-WeltVerkaufs zu stöbern - auch im Hinblick auf Weihnachten... Kurz nach
17.00 Uhr werden wir mit einem
gemeinsamen Abschluss den Nachmittag beenden.
Schön wäre es, wenn wir ein großes
Kuchenbuffet
zusammentragen
können. Dazu sind wir auf die Mitwirkung vieler angewiesen; wer einen Kuchen spenden möchte, der
wende sich doch bitte an Küsterin
Michaela Rosinger (Tel. 4903910).
Herzliche Einladung zum 2. Advent!
Wie schon im letzten Jahr möchten
wir alle, die gerne an Heilig Abend
einen unserer Gottesdienste besuchen möchten, ermuntern, sich
nach den jeweiligen persönlichen
Möglichkeiten auf die insgesamt
7 Gottesdienste zu verteilen. Wir
freuen uns sehr darüber, dass für
viele Menschen der Besuch eines
Gottesdienstes zur Feier des Heiligen Abends dazu gehört. Erfahrungsgemäß sind aber insbesondere die beiden Familiengottesdienste
um 16.00 Uhr in der Johanneskirche und um 16.30 Uhr in der Kirche
Billebrinkhöhe super voll. Vielleicht
tun sich Familien mit kleineren Kindern einen Gefallen, den Besuch
des XS-Gottesdienstes um 14.30
Uhr in der Johanneskirche zu erwägen; auch der integrative Gottesdienst um 14.30 Uhr in der Kirche
Billebrinkhöhe ist auf Familien aus-
gerichtet. Erwachsene seien besonders an die Möglichkeiten erinnert,
um 18.00 Uhr den Gottesdienst
in der Johanneskirche oder um
23.00 Uhr den Spätgottesdienst
zum Abschluss des Heiligen Abends
in der Kirche Billebrinkhöhe zu überlegen. Und auch der Gottesdienst
im Adolphinum um 14.30 Uhr kann
vielleicht eine Alternative sein.
In jedem Fall: wir freuen uns auf
ihr Mitfeiern in unseren Gottesdiensten.
Heidi Krampe
Vorsitzende des Presbyteriums
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Angebote
Ev. Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen
Kirche Billebrinkhöhe
14. Dezember, 11.00 Uhr
31. Dezember, 18.00 Uhr
„Offene Türen‟ –
Singegottesdienst am 3. Advent
„Nehmet einander an‟ –
Jahresschluss-Gottesdienst
Verschlossene Türen, Flucht –
davon handelt die Weihnachtsgeschichte.
Im Mosaik aus Ravenna wird eine biblische
Geschichte erzählt, in der „einander annehmen‟
und „aufs Dach steigen‟ keine Gegensätze sind.
Wenn wir am 3. Advent gemeinsam singen,
unterstützt von Instrumenten und dem
Chor Billebrinkhöhe, dann werden wir noch
andere Lieder finden als nur „Macht hoch die Tür‟,
obwohl das sehr schön ist und zum Thema
passt.
Was wird uns einfallen im kommenden Jahr,
und wird es Begegnungen geben mit Dem, Der wie
kein Anderer ein „Menschen-Annehmer‟ war?
Vielleicht sind auch wirkliche Flüchtlinge bei uns
im Gottesdienst.
Herzliche Einladung in die Kirche auf der Billebrinkhöhe
Angebote
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Johanneskirche
MEDITATIVER TANZ
Einladung
Zusammen singen
macht viel mehr Spaß !
Der Kinderchor der Johanneskirche (Weserstraße) trifft
sich jeden Montag von
15.30–16.15 Uhr, um gemeinsam zu singen, auf vielen
Instrumenten zu spielen und
zu tanzen.
Bei Schul- und Familiengottesdiensten treten wir gelegentlich
auf und einmal im Jahr führen
wir ein Kindermusical auf.
In begrenzter Teilnehmerzahl
ist es möglich, vor dem Chor
von 14.45–15.30 Uhr am
Blockflötenkurs teilzunehmen.
Wie wäre es mit einer neuen
Blockflöte auf dem
Weihnachtswunschzettel?
Wer am Ganztag teilnimmt,
wird von mir nach der Schule
abgeholt.
Schaut doch mal vorbei!
Bis dahin ...
Imke Nörtemann, Kantorin der Johanneskirche, Tel. 0201 17751091
„Manchmal schaue ich hinauf
und manchmal neige ich mich
tief ...‟
Diese innigen Worte drücken
etwas aus von der Hinwendung zur göttliche Gegenwart
und der Hingabe an sie.
Tanzen wir also im Sinn der
Worte am Samstag, 13.12.,
im Gemeindesaal der
Johanneskirche.
Am 13.12. ist keine
vorbereitende Körperarbeit.
Wir tanzen von
16.00–17.30 Uhr und bleiben
danach noch zum adventlichen Feiern zusammen!
Karin Gerhard,
Tel. 0201 254250 oder
karin-gerhard@arcor.de
18
Angebote
Ev. Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen
Seniorentreff
„Altenclub‟
„Aktive Spätlese‟
Gemeindesaal unter der Johanneskirche,
Eingang Elbestr., Einlass 14.00 Uhr, Beginn 15.00 Uhr,
Kontakt: Erika Bohnsack, Tel. 254206
... ist eine selbst organisierte Erwachsenengruppe.
Treff: i.d.R. donnerstags 14.30–16.30 Uhr
in der Kirche auf der Billebrinkhöhe
04.12.Adventsfeier 11.12.Adventsausflug
Weihnachtspause
08.01.Jahreslosung
mit Pfr. Blöcker
15.01.Klön
22.01.Ein Imker kommt
zu Besuch
29.01.Film über die
Geschichte der
Villa Hügel
Studienhaus Neues Testament
04.12. Spaziergang
12.12. Weihnachtsfeier
(Ausnahmsweise ein Freitag!)
Weihnachtspause
22.01. Start im neuen Jahr 2015
Wir sind für Sie da!
In unserem „Studienhaus‟ lesen wir ausgewählte Texte aus dem
Neuen Testament und diskutieren darüber.
Jeder kann frei mitmachen – so wie es seine Zeit erlaubt.
In der Regel treffen wir uns am 2. und 4. Dienstag im Monat, von
20.00–21.30 Uhr, im Seminarraum des Gemeindezentrums
Billebrinkhöhe.
Eberhard Kerlen
Die nächsten Termine entnehmen Sie bitte
den Aushängen oder der Gemeindehomepage.
Michaela Froß, Pflegedienstleitung
Diakoniestation
Kliniken Essen-Mitte
Töpferstraße 30, 45136 Essen
Telefon 0201 207057
Telefax 0201 243541
info@diakoniestationen-essen.de
Angebote
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Adolphinum
Wir schenken Ihnen Zeit.
Machen Sie mal Pause!
Gottesdienste im Adolphinum
Ein Betreuungsangebot der Diakoniestation Kliniken Essen-Mitte
•Mittwoch 10.12., 15.30 Uhr
Blöcker
•Mittwoch 24.12., 14.30 Uhr
Blöcker
•Mittwoch 31.12., 14.30 Uhr
Blöcker
•Mittwoch 14.01., 15.30 Uhr
Weßling-Hunder
•Mittwoch 28.01., 15.30 Uhr
Blöcker
Seniorenstiftung Adolphinum
Obere Fuhr 42, 45136 Essen
Tel. 8969-824
Die Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen kostet pflegende Angehörige
viel Zeit und Kraft. Viele fühlen sich selbst häufig erschöpft und isoliert. Soziale Kontakte
des pflegebedürftigen Menschen aber auch der Angehörigen schlafen häufig in dieser
Lebensphase ein. Dabei sind soziale Kontakte und die Teilhabe am gesellschaftlichen
Leben in jedem Lebensalter ein wichtiger Baustein für die eigene Lebenszufriedenheit
und die Bewertung der eigenen Lebensqualität.
Aus diesem Grund möchten wir gemeinsam mit der Pflegekasse pflegenden Angehörigen
ein wenig Freizeit und somit Lebensqualität schenken.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, stundenweise eine kleine Pause vom Alltag zu nehmen.
In dieser Zeit betreuen wir Ihren Angehörigen zu Hause oder in unserem Betreuungscafé.
Wir richten uns dabei ganz nach den Bedürfnissen der Betroffenen sowie der pflegenden
Angehörigen.
Ohne dass das Pflegegeld gekürzt wird, können wir für die Betreuung im häuslichen
Bereich mit der Pflegekasse bis zu 1.550 Euro im Jahr für diese Leistungen abrechnen.
Ein individuelles und auf Ihre Bedürfnisse angepasstes Betreuungsangebot würden wir
Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch unterbreiten.
Viele Menschen haben immer gerne lebensfrohe Stunden in netter Gesellschaft
verbracht. Menschen, die über eine eingeschränkte Alltagskompetenz verfügen, haben
Schwierigkeiten weiterhin am sozialen Leben teilzuhaben. Nicht selten folgt mit der Erkrankung die Einsamkeit ...
Informationen:
Michaela Froß
Pflegedienstleitung
Diakoniestation
Kliniken Essen-Mitte
Töpferstr. 30, 45136 Essen
Tel. (0201) 207057
info@diakoniestationen-essen.de
www.diakoniestationen-essen.de
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Angebote
Ev. Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen
Integrationsmodell Essen e.V. (IM)
Angebote des IM
Tanzen in der Kirche – Tanzen bei Vollmond
Freitag, 5.12.,
19.30–21.00 Uhr
Treffen der Ehrenamtler des
Integrationsmodells Essen e.V.
Freitag, 9. Januar 2015, 18.00 Uhr
Meditatives Tanzen in der Kirche für Jedermann,
auch für Rollstuhlfahrer geeignet
Leitung: Sabine Walther
Anmeldung erbeten!
Erfahrungsaustausch, Berichte, Fragen,
Ideen, Planungen und mehr.
Neue Interessenten sind herzlich willkommen!
Anmeldung erbeten!
Kerzenziehen
Samstag 13. und Sonntag 14 .12., 15.00–18.00 Uhr
Märchen-Café
Sonntag, 11.Januar 2015, 15.30 Uhr
Märchenerzählerin: Anke Hella Schulz
Eintritt frei
In netter Gemeinschaft und herzlicher Atmosphäre,
verbunden mit der Möglichkeit des gemeinsamen
Kaffeetrinkens, kann jeder seine eigene(n) Kerze(n)
ziehen als ein Zeichen von Licht, Wärme und
Hoffnung.
Unkostenbeitrag 3,– Euro je eigener Kerze
Maltag
Samstag 17. Januar 2015, 14.00–17.00 Uhr
Material (Leinwände) ist nach Absprache
vorhanden oder ist selbst mitzubringen.
Unkostenbeitrag 5,–Euro
Anmeldung erbeten!
Inklusiver Politischer Stammtisch
Samstag 17. Januar 2015, 18.00–20.00 Uhr
Anmeldung erforderlich!
Information und Anmeldung: Magdalene Merkel,
Tel. 0178 8686744 und 406957 (AB) oder merkel@im-essen.de
Veranstaltungsort: Evangelischen Gemeindezentrum, Billebrinkhöhe 72, 45136 Essen
Kontakte
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Kontakte
• Johanneskirche
• Kirche Billebrinkhöhe
Weserstraße 30 und Gemeindehaus Weserstraße 36, 45136 Essen
Billebrinkhöhe 72, Gemeindehaus Billebrinkhöhe 72, 45136 Essen
Pfarrerin/Pfarrer
• Heidrun Viehweg
• Wolfgang Blöcker
• Gudrun Weßling-Hunder
Weserstraße 34, 45136 Essen, Tel. 254576, Heidrun_Viehweg@yahoo.com
Weserstraße 32, 45136 Essen, Tel. 251471, Wolfgang.Bloecker@web.de
Tiegelstraße 19, 45141 Essen, Tel. 313219, g.wessling-hunder@web.de
Vorsitzende d. Presbyteriums
• Heidi Krampe
Rellinghauser Straße 391, 45136 Essen, Tel. 250607
Kirchenmusik
• Imke Nörtemann
• Wolfgang Tacke
Kirchenmusikerin, Ansprechpartnerin für kirchenmusikalische Aktivitäten,
Tel. 17751091
Organist an der Kirche Billebrinkhöhe, Tel. 516241
Küsterinnen
• Michaela Rosinger
• Sabine Schlusnus
Johanneskirche, Tel. 4903910
Kirche Billebrinkhöhe, Tel. 516241
• Kindergarten
Weserstraße 38, 45136 Essen,
Leiterin Birgit Dohna, Tel. 252709, kigajoki@freenet.de
• Gemeindebüro vor Ort
Montags, mittwochs, freitags 9.00–11.00 Uhr, Elbestraße 35, 45136 Essen,
Gisela Wieczorek, Tel. 252899*, buero@gemeinde-bergerhausen.de
Bankverbindungen:
KD-Konto IBAN: DE55350601901010044010 und
Sparkassen-Konto IBAN: DE94360501050008201006
• Gemeinde-Homepage
www.gemeinde-bergerhausen.de
• Gemeinde-E-Mail
(für die Öffentlichkeitsarbeit) gemeindebergerhausen@gmx.de
• Gemeindeamt Essen-West Mo.–Fr. 9.15–12.00 Uhr und Mo.–Do. 13.00–14.00 Uhr,
und Rüttenscheid
Zu den Karmelitern 15, 45145 Essen, Tel. 870060, Fax 8700699,
Gemeindeamt-Homepage: www.gemeindeamt-essen.de,
* Anrufe außerhalb der Bürozeiten des Gemeindebüros vor Ort werden an das Gemeindeamt Essen-West und Rüttenscheid weitergeleitet.
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Aus den Familien, Impressum
Taufe
Ev. Kirchengemeinde Essen-Bergerhausen
Trauung
Beerdigung
Aus rechtlichen Gründen dürfen Namen in der Homepageversion des
Gemeindebriefs nicht veröffentlicht werden.
Impressum
Herausgeber des Gemeindebriefs:
Presbyterium der
Evangelischen Kirchengemeinde
Essen-Bergerhausen,
Elbestraße 35, 45136 Essen, Tel. 252899
Redaktion:
Pfarrer Wolfgang Blöcker (ViSdP),
Silvia Schneider
Grafik-Design:
Rolf Tschetschorke
Erscheinungstermine des Gemeindebriefs:
Februar, April, Juni, August, Oktober
und Dezember des laufenden Jahres
Auflage des Gemeindebriefs:
2.500 Exemplare
Der Innenteil des Gemeindebriefs wird
einfarbig/schwarz gedruckt.
Für die abgedruckten Texte, Anzeigen u.a.
zeichnen sich die Ersteller verantwortlich.
Redaktionsschluss der nächsten
Gemeindebriefausgabe:
31. Dezember 2014
Möchten Sie einen Beitrag im Gemeindebrief
oder auf unserer Homepage veröffentlichen?
Sammelstelle für alle Beiträge ist unsere
E-Mailadresse:
gemeindebergerhausen@gmx.de
23
Knusperhaus für Backmuffel
Zutaten: 23 Scheiben Knusper-Knäckebrot (z.B. Leicht und Cross), Puderzucker,
Süßigkeiten nach Wahl, Wasser
Mina & Freunde
Zunächst einen Esslöffel Wasser mit so viel Puderzucker verrühren, dass ein dicker Brei entsteht. Mit ihm
werden die Knäckebrotplatten verklebt.
Für den Boden 4 Scheiben Knäckebrot nebeneinander
legen und mit dem Zuckerguss verkleben. Damit es
etwas stabiler wird, noch mal drei Scheiben darüber
legen und ebenfalls verkleben. An die Bodenplatten an
zwei gegenüberliegenden Seiten die Wandplatten
verkleben. In die Mitte des Hauses drei Scheiben
senkrecht einkleben, sie stützen das Dach. Die
Dachplatten werden schräg aufgeklebt. Jetzt ist das
Grundgerüst fertig und das Haus kann mit den
Süßigkeiten verziert werden.
ba
s
Ki
te no
ln
en
back
en
al
m quatschen
nä
h
Pyjamaparty
m en
zusam
haben
Spaß
en
spielen
Hast du Power?
Bist du ein Mädchen?
9 bis 12 Jahre alt ?...
... dann bist du bei uns richtig und zwar
immer dienstags von 17.00 bis 18.30 Uhr,
Jugendheim, Weserstr. 36!
Ruft bitte vorher an:
Silvia Schneider, Tel. 255387 oder
Michaela Rosinger, Tel. 4903910
... und, und, und!
... und bis bald !
Gottesdienste
Dezember 2014 bis Januar 2015
Johanneskirche
30.11.
1. Advent
Gemeinsamer Gottesdienst mit Fahrdienst
Billebrinkhöhe
10.00| Viehweg
Familiengottesdienst
07.12.
2. Advent
15.00| Gemeindeadventsfeier
und Bläser
10.00| Kerlen
14.12.
3. Advent
09.30 | Weßling-Hunder
und Blockflötenensemble
09.30 | Blöcker
und Chor
14.30 | Viehweg
XS-Gottesdienst
11.00 | Schermeier
Singegottesdienst
21.12.
4. Advent
24.12.
Mi.
11.00 | Blöcker
14.30 | Stopping/Nessling
Integrativer Familiengottesdienst
16.30 | Viehweg
16.00 | Weßling-Hunder
Familiengottesdienst
Familiengottesdienst und Bläser
18.00 | Blöcker
23.00 | Blöcker
Erwachsenengottesdienst und Viola/Orgel Spätgottesdienst
10.00| Weßling-Hunder
25.12.
1.Weih.-Tag 10.00| Kerlen
26.12.
2.Weih.-Tag
28.12.
So.
10.00| Blöcker
31.12.
Mi.
18.00| Viehweg
18.00| Schermeier
04.01.
So.
09.30 | Blöcker
und paralleler Kindergottesdienst
11.00 | Blöcker
11.01.
So.
09.30 | Weßling-Hunder
11.00 | Weßling-Hunder
18.01.
So.
09.30 | Jasinski
11.00 | Kerlen
25.01.
So.
09.30 | Viehweg
11.00 | Viehweg
01.02.
So.
09.30 | Blöcker
und paralleler Kindergottesdienst
11.00 | Blöcker
Hin- und Rückfahrmöglichkeit zur Kirche, in der ein Gottesdienst stattfindet.
Start ist 30 Minuten vor Beginn ab der Kirche, in der kein Gottesdienst ist.
Abendmahl mit Wein
Abendmahl mit Saft
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Seele and Geist
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