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GZA/PP 8048 Zürich
79. Jahrgang
Donnerstag, 6. November 2014
Nr. 45
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel. 044 913 53 33, Fax 044 910 87 72 www.lokalinfo.ch
Hirslander Handwerk hat Hochkonjunktur
Im Quartiertreff Hirslanden
haben dieses Wochenende
am Kunsthandwerkmarkt
28 Ausstellende ihre Produkte verkauft. Viele von
ihnen lassen ihren Reinerlös
des kreativen Marktes einer
gemeinnützigen Institution
zukommen.
Béatrice Christen
Vor dem Quartiertreff Hirslanden stehen sie, die in der Sonne glänzenden
Holzskulpturen von Ernst Oldani. Es
sind Unikate, welche der Künstler
aus Schwemmholz und Wurzelstücken gefertigt hat. Sie bewachen den
Eingang zum Kunsthandwerkmarkt.
Bereits zum achten Mal präsentieren
hier Kunstschaffende aus dem Quartier und der Region ihr Schaffen.
Zahlreiche Besucher bewunderten die handgefertigten Kunstwerke im Quartiertreff Hirslanden.
Fotos: B. Christen
Viele Besucher und Käufer
Katarina Wietlisbach, Beauftragte für
Öffentlichkeitsarbeit des Quartiertreffs freut sich über die zahlreichen
Besucher: «Das Quartiertreff-Team
freut sich über die abwechslungsreiche Ausstellung. Diese bietet auch einigen Künstlerinnen und Künstlern,
die im Quartiertreff Hirslanden integriert sind und Kurse anbieten, die
Möglichkeit, ihr Schaffen öffentlich zu
präsentieren.»
Auf dem Rundgang durch das
Haus, in dem der Quartiertreff lo-
giert, gibt es einiges zu sehen. Nicht
nur bemalte Kerzen in verschiedenen
Formen, auch handgefertigte Hüte,
Mützen, Schals und verschiedene
Schmuckstücke werden gezeigt.
Aber auch flauschige Velosattelüberzüge, Bettflaschenhüllen, Mobiles, selbst gefertigte Etageren, Puppen, Pin Boards und handgeprägtes
Silberbesteck mit individueller Gravur gehören zum facettenreichen Angebot. An einem der Stände leuchten
verschiedene Windlichter aus Kera-
mik. Es gibt sie in verschiedenen
Farben und Grössen.
In einem separaten Zelt wurden
die kleinen Besucher betreut. Sie erhielten die Möglichkeit, dort zu basteln beziehungsweise eigene Kunstwerke zu kreieren. Ein Brunch rundete die Kunsthandwerkszene am
Sonntag ab.
Informationen über die nächsten Angebote und Kurse im Quartiertreff Hirslanden
sind auf der neu gestalteten Homepage
www.qth.ch ersichtlich.
Ein Teil des Quartiertreff-Teams neben einem der Holzkunstwerke von
Ernst Oldani, das den Titel «Berggeist» trägt.
Kein Asyl für die Polizei
Herausforderung für Feuerwehr
Spende für Spital
Die Kantonspolizei soll 2020 ins neue Polizei und Justizzentrum (PJZ) einziehen. Das Gefängnis auf dem Kasernenareal
kommt weg. Dies und mehr sieht der am Dienstag von Kanton und Stadt Zürich vorgestellte Masterplan vor.
Seite 3
Grosseinsatz der Milizfeuerwehr in Oerlikon: Drei Kompanien probten an der Jahresschlussübung am Samstag den
Ernstfall. Ihre Aufgabe war die Erstversorgung von Verletzten nach einem Säureunfall in den Messehallen.
Seite 4
Zahlreiche Spielzeugautos, Legoteile und Hörspiel-CDs konnte die Klinik für Kinder und Jugendliche dank einer grosszügigen Spende anschaffen. Donator war der Kiwanis Club
Zürich-Oberstrass.
Letzte Seite
Herzliche Einladung zum
BAZAR Oberstrass 2014
Dienstag,
11. November
17.00 bis 21.00 Uhr
und Mittwoch,
12. November
10.00 bis 17.00 Uhr
Kirchgemeindehaus Oberstrass
Winterthurerstrasse 25, 8006 Zürich
Garage Zürichberg AG
Huttenstrasse 63
8006 Zürich
Tel. 044 251 86 00
An vielen Ständen: Geschenke,
Handarbeiten, nostalgische Adventskalender, feine Schoggi und Teigwaren, grosser Flohmarkt mit Raritäten,
Geschirr, Modeschmuck, Büchern
und Bildern, Vintage-Modestand,
Spielsachen u. v. m. Am Dienstag ab
17.45 Uhr Nachtessen. Am Mittwoch
ab 11.45 Uhr Mittagessen und von
13.00 bis 16.00 Uhr Kinderprogramm mit Kasperlitheater, Märchenstunde, Basteln, Lebkuchenverzieren…
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Chinesische Medizin
in Stadelhofen
Zürcher Eingliederung
Herr Wenhua Zhang
hat mehr als 30 Jahre
Berufserfahrung
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Qigong.
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Augenkrankheiten? Taubheit? Tinitus?
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Martini-Markt
Samstag, 8. November 2014
10.00 – 16.00 Uhr
Grosser Markt mit kunsthandwerklichen
Arbeiten, Ausstellung Stillleben
Bio-Markt, Kaffeestube und
kulinarische Köstlichkeiten
Puppenspiel für Kinder
Kerzenziehen und -verzieren
ZE-Musikensemble
Zürcher Eingliederung
Neumünsterallee 10, 8008 Zürich
2
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
AKTUELL
Relaxen, kuscheln, schlemmen
Vergessen Sie die Hektik
des Alltags und geniessen
Sie erholsame Urlaubstage
mit dem einzigartigen Vierwaldstättersee-Panorama
im See- und Seminarhotel
FloraAlpina in Vitznau.
Die Drillinge «O’Neill Sisters» sangen schon für Hilary Clinton.
Foto: zvg.
Ohrenschmaus und Augenweide
«Women of Ireland» begeistert mit einer Mischung
aus traditionellen irischen
Melodien, modernen Songs
und temporeichen TapDance-Choreografien.
Ein 20-köpfiges Ensemble, bestehend
aus den besten irischen Tap-Tänzerinnen, Musikerinnen und Sängerinnen, präsentiert ein energiegeladenes
und abwechslungsreiches Programm.
Im Vordergrund der Show stehen die
grosse Bandbreite und die Schönheit
traditioneller irischer Musik und des
irischen Tanzes, verflochten mit aktuellen Liedern und Rhythmen von
keltischer Prägung, garniert mit farbenprächtigen Kostümen und aufwendigem Lichtdesign.
Unter den Künstlerinnen von
«Women of Ireland» finden sich langjährige Leadtänzerinnen der Tanzshows «Riverdance» und «Lord of
the Dance» und viele weitere talenANZEIGEN
Publireportage
Wettbewerb
Lokalinfo verlost 3x 2 Tickets für
«Women of Ireland» im Theater
Spirgarten. Um zu gewinnen, einfach bis 10. November eine Mail
mit Betreffzeile «Ireland» und
ganzem Absender senden an:
lokalinfo@lokalinfo.ch
oder eine Postkarte an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb «Ireland»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
tierte Tänzerinnen. Im Mittelpunkt
stehen die O’Neill Sisters, Drillinge
aus County Kerry. Die bezaubernden
Damen teilten den roten Teppich
schon mit Stars wie Tom Cruise und
Miley Cyrus oder spielten und sangen
für Hilary Clinton. (pd./mai.)
Mittwoch, 19. November, 20 Uhr, Theater
Spirgarten, Lindenplatz 5, 8048 Zürich.
Das Feriendorf Vitznau liegt im Herzen der Schweiz, am Vierwaldstättersee, in einer malerischen Seebucht am Fuss der Rigi. Wer Ruhe
und Entspannung sucht oder seine
Ferien aktiv in der Heimat von Wilhelm Tell verbringen will, fühlt sich
hier heimisch. Zu erreichen ist diese
idyllische Gegend bequem und einfach per Zug und Schiff oder mit
dem Auto. In Vitznau, dem wohl beliebtesten Ort am Vierwaldstättersee, steht ein romantisches Haus mit
Persönlichkeit und ländlichem Charakter, zudem ausserordentlich gemütlich und grosszügig – das Seeund Seminarhotel FloraAlpina.
Das 3-Sterne-Hotel verfügt über
einen Park mit beheiztem Swimmingpool und grosszügiger Liegewiese sowie über insgesamt 57 neu
renovierte Zimmer. Die Zimmer mit
Seeblick sowie die Aussichtsterrasse
sorgen für einen traumhaften Ausblick. Die angenehm modern gestalteten Zimmer bieten jeglichen Komfort und eine herrliche Aussicht auf
die umliegende Landschaft.
Mindestens so genussvoll wie der
Ausblick auf See und Berge sind die
kulinarischen Köstlichkeiten. Frisch
zubereitet und mit Liebe präsentiert,
werden erlesene Köstlichkeiten aus
dem See, von der Wiese und aus
Traumlage über dem Vierwaldstättersee: Das «FloraAlpina».
Foto: zvg.
Wettbewerb
Lokalinfo verlost ein KuschelWochenende für zwei Personen im
See- und Seminarhotel FloraAlpina
in Vitznau. Inbegriffen sind:
• 1 Übernachtung im Doppelzimmer
mit freistehender Badewanne;
• Romantisches Abendessen mit
Apéro
• Frühstückskorb im Zimmer
• 1 Flasche Prosecco im Zimmer
• Badeüberraschung im Zimmer
dem Wald serviert. Wenn das Wetter
mitspielt, lockt zusätzlich noch ein
einzigartiger und romantischer Sonnenuntergang.
Auch für Hochzeitsapéros, Familienfeiern und Geschäftsanlässe bieten die Aussichtsterrasse, das Pano-
• Schwitz & Relax in unserem Outdoor-Wellness (60 Min.)
(Gesamtwert: 440 Franken).
Wer gewinnen will, schickt bis 13.
November eine Postkarte mit vollständigem Absender an:
Lokalinfo AG
Wettbewerb FlorAlpina
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich.
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
ramarestaurant und die Säle des
See- und Seminarhotels FloraAlpina
das richtige Ambiente. (pd.)
See- und Seminarhotel FloraAlpina AG,
Schibernstrasse 2, 6354 Vitznau. Telefon
041 399 70 70, welcome@floraalpina.ch
www.floraalpina.ch.
Stadt Zürich
AKTUELL
Nr. 45
6. November 2014
3
Stadt und Kanton skizzieren Ideen fürs Kasernenareal
Die Kantonspolizei zieht
voraussichtlich 2020 in das
neue Polizei- und Justizzentrum. Dann wird ein Grossteil
des Kasernenareals frei.
Die Militärkaserne wird neu
durch das Bildungszentrum
für Erwachsene genutzt, die
Zeughäuser stehen neuen
Nutzungen offen, die Wiese
wird zum zentralen Freiraum.
Der Kanton Zürich als Eigentümer
und die Stadt Zürich planen im Projekt «Zukunft Kasernenareal Zürich»
gemeinsam die künftige Entwicklung
des Areals. Nun liegt der Entwurf des
Masterplans vor. Dieser enthält eine
Leitidee sowie Aussagen zur Gestaltung und Nutzung des Kasernenareals. Zudem listet er ein Handlungsprogramm für die Planungspartner
auf, das in den nächsten Jahren umzusetzen ist, um das Areal sukzessive
weiterzuentwickeln.
Drei Teilbereiche
Voraussichtlich 2020 zieht die Kantonspolizei in das neue Polizei- und
Justizzentrum. Damit wird ein Grossteil des Kasernenareals im Kreis 4
frei. Dieses ist aufgrund seiner zentralen Lage und Grösse ein bedeutendes Areal im Stadtzentrum, heisst es
in der Medienmitteilung von Stadt
und Kanton. Die Baudirektion hatte
deshalb zusammen mit dem Hochbaudepartement der Stadt Zürich
mögliche neue Nutzungen für das
Areal geprüft. In einem breit angelegANZEIGEN
Blick von der Polizeikaserne, die bestehen bleibt, aufs Kasernenareal. Das provisorische Polizeigefängnis links kommt weg.
ten Beteiligungsverfahren wurde auch
die Bevölkerung einbezogen. Am 4.
November fand die vierte Veranstaltung statt, an der Kanton und Stadt
Zürich den Entwurf des Masterplans
zum Kasernenareal präsentierten.
Das gesamte Areal ist ein lebendiger,
möglichst allen zugänglicher Arbeits-,
Begegnungs- und Erholungsort. Bildungs- und Freizeitnutzungen, kleine
Gewerbebetriebe, kulturelle Nutzungen sowie Nutzungen mit sozialer
Ausrichtung sollen es prägen. Der
Zeughaushof und die Kasernenwiese
sind stadtteilverbindende Freiräume.
Das Areal als Ganzes soll kostendeckend, aber nicht gewinnorientiert
geführt werden.
Drei Teilbereiche sollen ein sinnvolles Ganzes ergeben. Der Masterplan sieht vor, das Areal in drei Teile
mit unterschiedlicher Ausrichtung
aufzuteilen, wobei sie ein sinnvolles
Ganzes bilden sollen. Die beiden Kasernengebäude bleiben weiterhin
kantonalen hoheitlichen Aufgaben
vorbehalten: Die Militärkaserne wird
durch das Bildungszentrum für Erwachsene genutzt, wobei das Erdgeschoss für publikumsorientierte Nut-
zungen geöffnet werden soll (zum
Beispiel Gastronomie). Die Polizeikaserne wird bis auf Weiteres von
der Kantonspolizei genutzt.
Gefängnis kommt weg
Für die Zeughäuser stehen dagegen
eher kleinflächige Nutzungen für Gewerbe, Kultur und soziale Einrichtungen im Vordergrund, die sich aus
dem aktuellen Bestand weiterentwickeln. Mit der Aufhebung des provisorischen Polizeigefängnisses und
seiner Umzäunung soll die Kasernenwiese zu einem zentralen Freiraum
Foto: Andreas Minor.
werden. Der Entwurf des Masterplans wird bis Ende Jahr in seine
endgültige Fassung gebracht, danach
müssen der Regierungsrat und der
Stadtrat den Masterplan als gemeinsames Handlungsprogramm genehmigen. Danach wollen sich die beiden Planungspartner weiter gemeinsam für die Entwicklung und den Betrieb des Kasernenareals einsetzen.
Dazu gehört, dass Kanton und Stadt
über die Abgabe des Zeughausareals
im Baurecht verhandeln. (pd./pm.)
www.kasernenareal-zuerich.ch
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Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
HINTERGRUND
Säureunfall: Die Milizfeuerwehr probt den Ernstfall
Drei Kompanien der Milizfeuerwehr der Stadt Zürich
standen am Samstag an der
Jahresschlussübung in Oerlikon im Einsatz. Ihre Aufgabe war die Erstversorgung
von Verletzten nach einem
Säureunfall an der Züspa.
Karin Steiner
Die Züspa lockt jedes Jahr Zehntausende in die Messe Zürich in Oerlikon. In der ganzen Menschenmenge
hat ein Standbetreiber versehentlich
ein stark säurehaltiges, konzentriertes
Reinigungsmittel
verschüttet.
Zahlreiche Personen wurden damit
kontaminiert. Der Vorfall löste eine
Massenpanik aus, bei der es weitere
verletzte Personen gab.
Dies war die Ausgangslage der
Übung «Omnes Vigiles 2014», welche
die Spezial-Kompanie, die SanitätsKompanie und die Verkehrs-Kompanie an der Jahresschlussübung zu bewältigen hatten. «Mit der Milizfeuerwehr haben wir eine solche Übung
noch nie von A bis Z durchgespielt»,
erzählt Urs Eberle von der Medienstelle Schutz & Rettung.
Frühmorgens begannen die Kompanien mit dem Aufbau der Dekontaminationscontainer und der Sanitätshilfestellen, während die VerkehrsKompanie die nötigen Umleitungen
rund ums Hallenstadion organisierte.
Nach 10 Uhr wurden die ersten «Ver-
letzten» auf den Platz gebracht. Sie
wurden von Personen mit Gasmasken und Sicherheitsanzügen in Empfang genommen und in die Dekontaminationscontainer gebracht. «Bei einem Säureunfall ist es wichtig, dass
die kontaminierten Personen gründlich gewaschen und ihre Kleider vernichtet werden», erklärt Urs Eberle.
«Sonst können sie weitere Personen
kontaminieren. Selbst wenn sie
schwer verletzt sind, kann man sie
erst nach der Dekontaminierung verarzten.»
Nach dem Wasch-Prozess wurden
die «Opfer», in Folien gepackt, in die
Sanitätshilfestelle gebracht und von
Notärzten und Rettungssanitätern
versorgt. Diese entscheiden auch, ob
die Person mit dem bereitstehenden
Rettungswagen in ein Spital gebracht
werden muss.
Hinter dem Hallenstadion werden die Dekontaminations- und Sanitätszelte aufgebaut.
3. Jahresschlussübung
Bereits zum 3. Mal hat die Milizfeuerwehr eine grosse Jahresschlussübung
mit sämtlichen Kompanien durchgeführt. In der ganzen Stadt Zürich
wurden am Samstag Brände gelöscht
und Wälder nach Sturmschäden aufgeräumt. Das Szenario in Oerlikon
war die anspruchsvollste Übung.
Rund 80 Männer und Frauen standen dafür im Einsatz. «Im Anschluss
werden die ganzen Übungen mit den
Kompanieleitern besprochen», sagt
Urs Eberle. «Abläufe, die noch nicht
hundertprozentig geklappt haben,
werden bei den nächsten Übungen
gezielt geübt.»
In Wärmefolie eingepackt werden die Personen zur Sanität gebracht.
ANZEIGEN
80 000 Personen
und mehr beträgt heute wegen der EUPersonenfreizügigkeit der Bevölkerungszuwachs pro Jahr. Das kann die Schweiz
auf die Dauer nicht verkraften.
Die ECOPOP-Initiative lässt immer noch
einen grossen Zuwanderungsüberschuss
von 16 000 Personen zu und ist damit
sehr massvoll.
Darum
ECOPOP-Initiative JA
Schweizer Demokraten (SD)
Postfach 9103, 8036 Zürich
Gut geschützt entkleiden und reinigen die Rettungskräfte die kontaminierten Personen.
Rettungssanitäter übernehmen die Patienten.
Die Rettungswagen führen die Verletzten ab.
Foto: kst.
Züriberg
AKTUELL
IN KÜRZE
«Liberal Award»
Bereits zum 15. Mal verleihen die
Jungfreisinnigen Kanton Zürich
den «Liberal Award» an eine liberal denkende und handelnde
Persönlichkeit oder Personengruppe. Der «Oscar des Liberalismus» 2014 wird alt Nationalrat
und Stadtrat Filippo Leutenegger
sowie Nationalrätin Natalie Rickli
für ihr ausserordentliches Engagement für liberale Lösungen in
der Medienpolitik verliehen.
Meisterzeichnungen
2015 feiert die Grafische Sammlung im Kunsthaus Zürich ihr
100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass sind vom 23. Januar
bis 19. April 2015 rund 120 auserlesene Zeichnungen des 16. bis
21. Jahrhunderts in der Ausstellung «Meisterzeichnungen» vereint – Werke von Raffael, Albrecht Dürer, Johann Heinrich
Füssli, William Turner, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Pablo
Picasso, Alberto Giacometti u.a.
Albisgüetli-Tagung
Die SVP des Kantons Zürich führt
am 16. Januar 2015 die 27. Albisgüetli-Tagung durch. Gastreferentin ist Simonetta Sommaruga,
Vorsteherin des Eidgenössischen
Justiz- und Polizeidepartements.
Weiter halten Nationalrat Alfred
Heer, Präsident der SVP des Kantons Zürich, die Begrüssungs- sowie alt Bundesrat Christoph Blocher, Vizepräsident der SVP
Schweiz, die Hauptansprache.
Neue Kantonsrätin
Die Direktion der Justiz und des
Innern hat die Historikerin/Unternehmerin Sylvie Fee Matter
aus Zürich als Mitglied des Kantonsrats gewählt. Sie tritt die
Nachfolge der zurückgetretenen
Monika Spring an. Die 33-jährige
Sylvie Fee Matter war drittes Ersatzmitglied auf der SP-Liste im
Wahlkreis IV (Kreise 6 und 10).
«Metzgete» im Sonnenberg-Restaurant
Im Sonnenberg-Restaurant findet von
Samstag bis Sonntag, 15. bis 16. November, die «Metzgete» statt. Jacky
Donatz empfängt die Gäste gemeinsam mit dem Metzger, Koch und
Künstler «Le Boucher Corpaato», dessen Bilder dann ausgestellt werden.
Im Sonnenberg-Restaurant sorgt
Jacky Donatz nach dem Motto «Sonnenzauber» für kulinarische Events.
Mitte November richtet er mit seinem
langjährigen Freund Jean-Pierre Corpataux die «Metzgete» aus. Es ist das
erste Mal, dass der Metzgermeister
und Künstler, bekannt als «Le Boucher Corpaato», im Sonnenberg-Restaurant die Metzgete ausrichtet.
Corpataux kommt aus Fribourg
und hat mehrere Einträge im Buch
der Rekorde erhalten. Der Metzgermeister ist nicht nur Botschafter der
deutschen Wurst, sondern er erhielt
im Jahr 2012 auch die Auszeichnung
als Schweizer Metzger des Jahres. Die
von ihm kreierten Blutwürste sind legendär und werden an der Metzgete,
neben anderen Spezialitäten, serviert.
Im Jahr 1984 begann «Corpi» wie er
sich selber gerne nennt, zu malen.
Während der «Metzgete» präsentiert «Corpaato» nicht nur sein kulinarisches Können, sondern auch seine Bilder und einige Skulpturen. Wer
ein Werk des Fribourger Künstlers er-
Münsterhof
Die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Münsterhofs beginnen
im ersten Quartal 2015 und dauern voraussichtlich ein Jahr. Neu
ist der Münsterhof für den motorisierten Verkehr gesperrt – die
55 Parkplätze wurden bereits in
der Fraumünsterstrasse kompensiert. Für diese Arbeiten hat der
Stadtrat einen Objektkredit von
1,578 Millionen und gebundene
Ausgaben von 7,859 Millionen
Franken bewilligt.
Jean-Pierre Corpataux («Schweizer
Metzger des Jahres 2012») und
Jacky Donatz.
Foto: B. Christen
werben möchte, kann dies während
der Metzgete tun.
«Metzgete» mit Corpataux
Jacky Donatz gehört zu den Spitzenköchen der Schweiz. Er ist seit Jahren
mit 15 «Gault Millau»-Punkten ausgezeichnet und empfängt seine Gäste im
Sonnenberg-Restaurant seit 15 Jahren. Die gemeinsame «Metzgete» mit
dem Metzgermeister Corpataux ist für
ihn ein besonderer Höhepunkt im
Veranstaltungskalender. Das Menü
wurde sorgfältig zusammengestellt.
Den Auftakt des Schlachtfests macht
eine Heusuppe mit Schweinswurst. Es
folgen die legendäre Blutwurst, die
«Boudin à la Corpaato», mit Hörnli
Welcher Spielraum für Investoren
vorhanden ist, musste bisher aufgrund von Medienberichten erahnt
werden. Dies ist nicht erstaunlich,
liegt doch keine Weisung des Stadtrats zu diesem Thema vor. Was dabei
kolportiert wurde, tönte nach relativ
restriktiven Vorgaben. So sollen die
im September abgelehnten Projekte
für das Fussballstadion und die kommunale Wohnbausiedlung von Investoren übernommen und auch noch
dafür bezahlt werden. Diese Hinweise
liessen einige Gemeinderäte aufhor-
chen. Denn diese Vorgaben schränken den Spielraum zu stark ein. Deswegen reichten Samuel Dubno und
der frühere Stadiongegner Gian von
Planta ein Postulat ein, worüber am
29. Oktober im Gemeinderat über eine Stunde debattiert wurde.
Keine Partei ist gegen ein Stadion
In der Debatte zeigte sich bald, dass
der von bürgerlicher Seite geforderte
erweiterte Spielraum von Rot-Grün
nicht gewünscht ist. Die SP brachte
einen Vorschlag zur Textänderung
ein, wonach gemeinnütziger Wohnungsbau im Rahmen des früheren
Projekts oder im selben Ausmass
zwingend einzuplanen ist. Alle bisher
bekannt gewordenen Projektskizzen
von Investoren haben gemeinnützigen
Wohnungsbau vorgesehen. Denn es
ist klar, dass ein Projekt ohne diesen
keine Chance in einer Volksabstimmung hat. Wenn dies nun aber wieder explizit vorgeschrieben wird, engt
man den Spielraum zu stark ein. Es
sollen doch auch kombinierte Projektvorschläge Stadion/Wohnungsbau unter Beizug des im früheren Projekt
nicht genutzten Landteils gegen das
Limmattal hin möglich sein. Hier sind
durchaus unkonventionelle architektonische Lösungen gefragt.
Bei der Abstimmung über das
Postulat entschied sich Samuel Dubno, die Textänderung anzunehmen.
AUS DEN VEREINEN
Grabpflege
Die Gebühren für die Grabpflege
wurden 1995 festgesetzt. Seither
ist der Pflegeaufwand gestiegen,
doch wurde lediglich die Teuerung ausgeglichen. Aktuelle Berechnungen haben ergeben, dass
die Grabdienstleistungen bisher
nicht kostendeckend angeboten
wurden. Die Gebühren liegen
rund 30 Prozent unter den Vollkosten. Um kostendeckende Gebühren zu erreichen, müssen auf
Anfang 2015 die Gebühren ein
erstes und 2017 ein zweites Mal
erhöht werden.
Telefon 044 913 53 96
Keine Korrespondenz über den Wettbewerb. Rechtsweg ausgeschlossen.
und Apfelmus. Zum nächsten Gang
wird eine Schweinsbratwurst mit
Rösti serviert. Anschliessend gibt es
Rippli, Speck, Schnörrli, Gnagi und
Schwänzli mit Salzkartoffeln und Sauerkraut. Abgerundet wird das Menu
mit Zwetschgenstrudel und Sorbet.
An der von Jacky Donatz und dem
«Boucher Corpaato» zelebrierten
«Metzgete» treffen kulinarische Köstlichkeiten und Kunst aufeinander – eine Symbiose für Gaumen und Auge.
Deshalb: Tisch rechtzeitig reservieren. (ch.)
Sonnenberg-Restaurant, Hitzigweg 15,
8032 Zürich. Telefon 044 266 97 97. Mehr
Infos unter www.sonnenberg-zh.ch.
Stadion-Debatte bleibt uns erhalten
Spielraum für Investoren
Witiker Handballer in 2. Liga
Die Handballer des TV Witikon spielen diese Saison zum ersten Mal in
der Vereinsgeschichte in der 2. Liga.
Das «Eis» ist am Samstag, 8. November, 15.30 Uhr in der Halle Looren
Ebmatingen zusammen mit den anderen Witiker Teams zu sehen:
• 11 Uhr: U13-Junioren TV Witikon
vs. HC GS Stäfa Espoirs 2
• 12.30
Uhr:
U15-Juniorinnen
TV Witikon vs. SG Handball Züri
Oberland
• 14 Uhr: U17-Junioren TV Witikon
vs. HC Rorbas
6. November 2014
AUF
EIN WORT
Wettbewerb
Wer darf an die Metzgete im
«Sonnenberg»? Jacky Donatz offeriert ein «Metzgete»-Menu für
zwei Personen inklusive Getränke. Wer am Freitag, 7. November,
zwischen 11 und 11.05 Uhr (und
nur dann) anruft, hat die Möglichkeit, zu gewinnen und «Corpi»
persönlich kennen zu lernen.
AUS DEM GEMEINDERAT
Nach der Abstimmungsniederlage
vom September äusserte sich der
Stadtrat dahingehend, dass von seiner Seite kein
neuer
Vorstoss
für den Bau eines
Fussballstadions
kommen werde.
In der Zwischenzeit
meldeten
sich potenzielle
Investoren – oft- Urs Egger.
mals via Medien.
Der Stadtrat hatte per Ende April Ideenskizzen von interessierten Gruppierungen verlangt. Es war inzwischen
klar geworden, dass die Finanzierung
eines Fussballstadions in der Stadt
Zürich in erster Linie aus privaten
Mitteln erfolgen muss.
Nr. 45
• 15.30Uhr: 2. Liga Männer TV Witikon vs. HC GS Stäfa
• 17 Uhr: 4. Liga Männer TV Witikon
vs. HC Dielsdorf-Bassersdorf
• 18.30 Uhr: 4. Liga Frauen TV Witikon vs.züri west handball
Für Verpflegung ist gesorgt. Übrigens: Der TVW ist der einzige 2.-Liga-Verein im Kanton Zürich, der
über keine eigene Halle verfügt. Er
weicht deshalb nach Ebmatingen
aus, bis die neue Halle Hofacker zur
Verfügung steht.
Jüx Rauser,
Präsident TV Witikon
Damit wurde das Postulat zwar überwiesen, gewonnen ist damit aber
nichts. Eigentlich wollten die Postulanten den Spielraum für die Planer
erweitern. Herausgekommen ist eine
Einschränkung im Sinne der rot-grünen Normierer. Ob dies der Investitionslust von Investoren den Todesstoss versetzt, muss sich noch weisen.
Zu befürchten ist es. Tröstlich stimmt
die Aussage des zuständigen Stadtrats
Daniel Leupi in der Debatte, dass die
Rahmenbedingungen für den 2015
stattfindenden Investorenwettbewerb
nicht zu eng gefasst werden. Es bleibt
zu hoffen, dass dies so umgesetzt
wird und die Chancen für ein privat
finanziertes Stadion auf dem Hardturmareal bestehen. Dass sich die
Stadt in einer noch zu definierenden
Form (z.B. Einbringung des Lands)
beteiligen muss und dass das Hardturmareal das einzige bebaubare
Grundstück in Zürich ist, dürfte mittlerweile klar geworden sein. Die letzte
Debatte im Gemeinderat zum Fussballstadion war diejenige vom vergangenen Mittwoch sicher nicht.
Urs Egger,
Gemeinderat FDP 7 und 8
In der Rubrik «Aus dem Gemeinderat»
schreiben Volksvertreter aus den Kreisen
7 und 8 wöchentlich einen Beitrag. Alle im
Stadtparlament vertretenen Parteien dieses Wahlkreises bekommen hierzu regelmässig Gelegenheit.
ANZEIGEN
Elke Baumann
Von Jack the Ripper über Al Capone, Bonnie and Clyde bis zu den
Ganoven von heute, Schriftsteller
und Philosophen haben sich seit
der Antike mit wahren und erfundenen Kriminalfällen beschäftigt.
Abend für Abend können wir uns
vor dem TV sitzend Filme über
Gangster, Killer und andere gemeine Typen zu Gemüte führen.
Dank Sherlock Holmes, Brunetti,
Miss Marple und Tatort-Kommissaren haben die Verbrecher keine
Chance und landen im Knast.
Räuber, Mörder und Banditen
müssen mit Freiheitsentzug bestraft werden – da sind wir uns al-
Ohne Krimi
geht die Mimi ...
le einig. In der Schweiz von heute
ist eine Zelle keine Zelle mehr,
sondern ein Haftraum. Eine Pritsche keine Pritsche, sondern ein
Bett, und auch sonst gibt es jeglichen Komfort hinter vergitterten
Fenstern. Resozialisieren ist das
Zauberwort!
Drehen wir die Zeit mal kurz
zurück ins alte Zürich. Der Übeltäter schmachtet bei Wasser und
Brot im ausbruchsicheren Wellenbergturm in der Limmat. Die
Rechtsprechung ist hart und unerbittlich: Auspeitschen, am Pranger
stehen, Tod durch Verbrennen,
Erhängen, Ertränken, Enthaupten.
Nach seiner Verurteilung wird der
Delinquent gefesselt zu einer der
Richtstätten ausserhalb der Stadt
geführt. Am Rennwegtor wird ihm
zur Beruhigung noch ein «Abschiedstrunk» gereicht, und ab
gehts zu Fuss Richtung Schafott!
Der Galgen befand sich beim heutigen Freibad Letzigraben. Die Todesstrafe mittels Enthauptung
durchs Schwert wurde in der Regel bei der «Hauptgrube» in der
Nähe vom heutigen Helvetiaplatz
vollzogen. 1835 wird das Schwert
durch die Guillotine ersetzt und
der Scharfrichter arbeitslos. Der
Ort der Hinrichtung per Fallbeil
lässt sich nicht exakt lokalisieren,
doch gibt es Hinweise, dass dafür
eventuell die heutige Pestalozziwiese infrage kam.
Verlassen wir die «gute alte
Zeit» und wenden uns wieder dem
Heute zu: In «Hinter Gittern»,
Wörterseh Verlag, gibt die pensionierte Gefängnisleiterin Marlise
Pfander Einblicke in den bisher
wenig bekannten Mikrokosmos
«Gefängnis». Bei der Lektüre
staunt der Fachmann und der Laie
wundert sich.
5
6
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
Zürcher sind überdurchschnittlich sportlich
Die Zürcherinnen und Zürcher sind
im schweizerischen Vergleich überdurchschnittlich sportlich. Und sie
wünschen sich einen Ausbau der Jugend- und Nachwuchsförderung im
Sport. Dies ergab eine kantonale Befragung von 2796 Personen zu ihrem
Sportverhalten. Die Studie «Sport im
Kanton Zürich 2014» ist die dritte
solche Studie, die das Observatorium
Sport und Bewegung Schweiz im Auftrag des Kantons Zürich durchgeführt
hat. Sie liefert damit Vergleichswerte
zum Stellenwert des Sports auf nationaler Ebene und beleuchtet gleichzeitig die Entwicklung der letzten Jahre.
Bereits die früheren Studien hatten eine deutliche Zunahme der
sportlichen
Aktivitäten
zwischen
2003 und 2008 festgestellt. Seit 2008
haben sich diese auf hohem Niveau
stabilisiert. 73 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher treiben mindestens einmal wöchentlich Sport. Die
Zürcher sind polysportiver geworden.
Die beliebtesten Sportarten sind
Wandern, Radfahren und Schwim-
men. Frauen sind heute ebenso häufig sportlich aktiv wie Männer. Die
Sportaktivität der 30- bis 44-Jährigen
ist zwar deutlich geringer als in jüngeren Jahren, bleibt danach aber bis
ins höhere Alter erstaunlich konstant.
22 Prozent der Befragten sind
Mitglied in einem Sportverein. In den
letzten Jahren kam es im Kanton Zürich zu einer Zunahme der Mitglieder
in Fitnesszentren. Mittlerweile besitzen 22 Prozent eine Mitgliedschaft in
solchen. 41 Prozent der Zürcher
üben Sport unabhängig von Verein
und Fitnesszentren aus. Dies geschieht am häufigsten in der freien
Natur. Wanderwege, Velorouten und
Bäder erfreuen sich grosser Beliebtheit. Hauptmotive für das Ausüben
von Sport sind Gesundheit, Freude
an der Bewegung sowie Spass und
Fitness. Ebenso wichtig sind der Bezug zur Natur und das Abschalten
vom Alltag. Häufigste Ursache für
Sportabstinenz ist Zeitmangel. Weniger aktiv sind Menschen mit niedrigem Bildungsstand. (pd./pm.)
Image von Zürich ist positiv
Die Region Zürich gilt als weltoffen,
dynamisch, vielfältig und gleichzeitig
zuverlässig, sicher und gepflegt. Die
Lebensqualität und das Ansehen in
Bereichen wie Bildung, Gesundheit
und Sicherheit sind positiv. Besonders geschätzt werden die Stabilität
von Politik, Wirtschaft und Infrastruktur sowie die Nähe zu natürlichen Erholungsgebieten. Negative
Wahrnehmungen von Hektik, hohen
Preisen, Lärm oder Fortbewegung im
Strassenverkehr sind in der Minderzahl. Das ergibt die repräsentative
Studie «Zürich Image Monitoring».
Im Zeitvergleich ist das Image von
Zürich stabil, wie ein Vergleich mit
der Erhebung von 2010 zeigt. Zwischen den Befragten im In- und Ausland, verschiedenen Nutzer- und Bevölkerungsgruppen zeigen sich nur
geringe Unterschiede in der Wahrnehmung.
Die Studie wurde vom Amt für
Wirtschaft und Arbeit und der Staats-
kanzlei in Zusammenarbeit mit der
Kalaidos Fachschule realisiert. Sie erfasst das Image der Region Zürich bei
der Bevölkerung im Kanton, der
Schweiz und im Ausland. Untersucht
wurden das allgemeine Image wie
auch das besondere Image in verschiedenen Politbereichen. Der Regierungsrat nutzt die Ergebnisse zusammen mit weiteren Grundlagen für
die Entwicklung des Standorts und
für die Planung der kommenden Legislaturperiode 2015–2019.
Zuversichtlich in die Zukunft
Die Zürcherinnen und Zürcher erwarten, dass die heute schon als sehr
hoch geltende Lebensqualität in den
kommenden Jahren gleich bleibt
oder sich sogar nochmals verbessert.
Als Risiken dafür werden die Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften, Preiserhöhungen und die
Verknappung des Lebensraums identifiziert. (pd./pm.)
AKTUELL
Eine Traumwelt aus Schnee und Eis
Der russische Clown-Visionär Slava Polunin, bekannt
aus der Cirque-du-SoleilShow «Alegria», kommt das
erste Mal mit seiner viel
gepriesenen «Snow Show»
in die Deutschschweiz.
Bei «Slava’s Snowshow» verschwimmen die Grenzen zwischen Fantasie
und Realität, Traurigkeit und Glück
und bilden ein Kunstwerk aus faszinierenden Bildern und mitreissender Musik. Die Zuschauer dürfen sich über
die kuriosen Abenteuer einer ganzen
Truppe von Clowns – garantiert keine
gewöhnlichen – amüsieren. Die
Clowns erschaffen mit kleinsten Bewegungen und präziser Mimik grossartige Momente, in die sie das Publikum
mit einbeziehen. Ob in einen bis in den
Saal wirbelnden Schneesturm, ein riesiges über die Köpfe der Zuschauer gespanntes Spinnennetz oder eine Wasserschlacht – Slava hält immer eine
Überraschung bereit. Seine Welt hat
die vielfältigsten Facetten, und er jongliert mit den kleinen und grossen Tücken unseres Alltags.
Clown Slava präsentiert eine
Show, die Erwachsene wieder zu
Hält viele Überraschungen bereit: Clown Slava.
Foto: zvg.
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Wettbewerb «Snow Show»
Buckhauserstr. 11, 8048 Zürich
Theater 11, Thurgauerstr. 7, 8050 Zürich,
18. bis 23. November, um 19.30 Uhr, Sa
zusätzlich 14.30, So zusätzlich 14 Uhr.
AKTUELLES VOM HAUSEIGENTÜMERVERBAND
Publireportage
Warnung vor Laub auf Strassen und Wegen
Es entspricht allgemeiner Lebenserfahrung, dass bei Laubfall – insbesondere in Verbindung mit Schnee,
Eis und Regen – besondere Vorsicht
geboten ist. Man schützt sich vor Unfallgefahren, indem man vorsichtig
fährt oder geht und die Geschwindigkeit den lokalen Strassenverhältnissen anpasst. Der Laubfall in mit Bäumen und Sträuchern bepflanzten Orten muss somit in der Regel geduldet
werden, und es besteht keine Unterhaltspflicht des Eigentümers einer
Strasse, die jeden Unfall ausschliesst.
Der Eigentümer muss nur diejenigen Massnahmen und Vorkehrungen
treffen, die gemäss den Sicherheitserwartungen des betreffenden Verkehrs geeignet sind, Gefahren mög-
lichst abzuwenden. Diese Massnahmen müssen zudem wirtschaftlich
zumutbar sein. Aus diesem Grunde
besteht auch keine Pflicht des zuständigen Eigentümers bzw. Gemeinwesens, herabfallende Blätter jeweils
unverzüglich zu entfernen.
Es kann von allen Verkehrsteilnehmern, einschliesslich Fahrradfahrern und Fussgängern, erwartet werden, dass diese sich auf die im
Herbst lauernden Gefahren einstellen
und sich entsprechend vorsichtig verhalten.
Cornel Tanno, Leiter
Rechtsberatung/Prozessführung,
Hauseigentümerverband Zürich
Cornel Tanno.
Foto: zvg.
Hauseigentümerverband Zürich, Albisstr.
28, 8038 Zürich, Telefon 044 487 17 00.
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Zürich. Diese Inserate sind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, 10.00 Uhr, bei
uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Text bitte in Blockschrift ausfüllen
(pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oder Wortzwischenraum).
❏ Freizeit/Ferien
❏ Unterricht/Kurse
❏ Fitness/Gesundheit
❏ Musik/Unterhaltung
❏ Diverses
❏ Fahrzeuge
Name/Vorname:
Strasse:
PLZ/Ort:
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❏ Wohnungen
❏ Möbel/Antiquitäten
KULTUR
Züriberg
Nr. 45
6. November 2014
7
Man macht Krieg, aber man könnte auch den Frieden «machen»
Ab heute zeigt der Riesbacher Theo Dannecker seine
Ausstellung «Frieden schaffen» im Kulturtreff Adliswil.
im Interview erzählt der
Konzeptkünstler über seine
Inspirationen und darüber,
weshalb die Hoffnung auf
das Gute im Menschen nie
verloren gehen sollte.
Stephan Schmid
In Oberstrass befindet sich das Atelier
des Seefelder Künstlers, sein Arbeitsplatz in doppelter Hinsicht. Die Zeugnisse seiner künstlerischen Arbeit –
zahlreiche Notizen, Bücher, Zeitungsausschnitte, Skizzen, viel Werkzeug
und natürlich die fertigen oder sich
noch in Arbeit befindlichen Werke –
sind im Raum aufgestellt, an den
Wänden aufgehängt und auf einem
langen Tisch in der Mitte des Raums
verteilt. Wenn seine Schülerinnen und
Schüler da sind, muss vieles wieder
an einen anderen Ort ausweichen.
Seit 1972 unterrichtet er Schüler verschiedener Altersklassen, wovon er
manche auf den Eintritt in Kunstschulen vorbereitet.
Dannecker selbst war an der
Kunstgewerbeschule Zürich und besuchte später an der Königlichen Akademie für Schöne Künste in Kopenhagen eine Bildhauer-Klasse. Aber auch
seine Reisen als freischaffender
Künstler, während denen er Kontakte
herstellen und sich als Künstler entwickeln und finden konnte, zählt er
mitunter zu seiner Ausbildung. Dabei
entdeckte er das Thema «Frieden»
für sich, das seine Arbeit nun seit
Jahrzehnten prägt und in Adliswil
zum sechsten Mal einer Ausstellung
den Namen gibt: «Frieden schaffen».
«Sag Ja zum Frieden»: Theo Dannecker zeigt in seinem Oberstrasser Atelier Exponate seiner neuen Austellung im Kulturtreff Adliswil.
und lässt andere daran teilhaben.
Auf seinem 2 mal 5 Meter grossen
Atelierbild «besuchen» ihn Menschen
in seinem Atelier, Persönlichkeiten
der Menschheitsgeschichte, die in
Wort und Tat Akzente für den Frieden gesetzt haben und für ihn Garanten sind, dass Menschen auch Frieden statt Kriege schaffen können.
Theo Dannecker, sind Friedensaktivisten
naiv?
Es ist natürlich verständlich, dass
Menschen das denken, bei all dem,
was man jeden Tag so liest. Wie soll
denn da Frieden möglich sein? Das
werde ich an den Ausstellungen auch
gefragt. Immanuel Kant erläuterte
dieses Problem in seinem Buch «Zum
ewigen Frieden». Auch er könne
nicht sagen, dass es das je gäbe. Sicher sei, dass man diesen Gedanken
nicht aufgeben könne. Wo führt denn
das hin, wenn wir den nicht mehr
haben?
Welche Vorstellungen machten Sie sich,
als Sie nach der Kunstgewerbeschule auf
Reisen gingen?
In Ibiza hatte ich noch gedacht, in
der Einsamkeit müsste ich gross werden und als Künstler wachsen. Damals fragte mich dort ein Kunsthistoriker, ob er mal sehen könne, was ich
so mache. Ich war in einer Stimmung, in der ich das eigentlich gar
nicht wollte. Er überzeugte mich
dann doch, ihm mein Zimmerchen zu
zeigen. Dort lag alles herum, ein bisschen wie hier im Atelier, und er erkannte sehr scharfsinnig, was gut
und was weniger gut war. Er sagte zu
mir, ich werde als guter Zeichner
herauskommen.
Was hat sich nach diesem Erlebnis für
Sie geändert?
Er war einer, der mir absolut den Rücken gestärkt und mich aufgestellt
hat. Ich habe gemerkt, ein Künstler
braucht immer, auch wenn er es
nicht so wahrhaben will, einen mitmenschlichen Anstoss.
«Es spielt sich in der Kunst – wie
auch sonst im Leben – sehr viel über
Beziehungen ab», sagt Theo Dannecker heute. Als Kunstkritiker und
Sammler mit der Zeit auf ihn aufmerksam wurden, bekam er auf dem
Platz Zürich seine Anerkennung und
einen Namen. «Man hat mich ausgestellt, aber ich hatte noch keine richtige Befriedigung.» Um Geld zu verdienen, arbeitete er dann in Libyen
für die Schweizerische Handelszentrale am Aufbau einer Messe und
wurde später angefragt, ob er bei der
Weltausstellung 1967 in Montreal
helfen könne. Dort schloss er Bekanntschaften mit mehreren Künstlern und konnte mit ihnen zusammen
seine erste Ausstellung gestalten.
Er bekam auch etwas mit von der
Stimmung in Amerika zu Zeiten des
Vietnamkriegs. Der Bruder einer Bekannten sei aus den USA abgehauen
und nach Montreal gekommen, damit
er nicht in den Krieg hätte gehen
müssen. Man wusste, wie Dannecker
Harte Arbeit für den Frieden
Aus den Inspirationen für seine Kunst
macht Dannecker kein Geheimnis. So
erzählt er, wie betroffen der Einmarsch der USA 2001 in Afghanistan
seine Frau und ihn gemacht habe.
Am Tag, als sie davon hörten, habe er
an einem Strand einen mit charakteristischen Einbuchtungen versehenen
Stein gefunden und zu ihr gesagt:
«Das kann ich besser gar nicht ausdrücken, was heute wieder passiert
mit diesem Krieg.» Daraus entstand
sein «Mahnmal gegen den Krieg», eine dem Stein nachempfundene Skulptur aus Gips, die an einen Schädel erinnert und das vom Krieg ausgelöste
Leiden symbolisiert.
Er komme langsam davon weg,
dass er auch das Elend des Kriegs
zeige, sagt Dannecker allerdings. So
inspirieren ihn auf der anderen Seite
Ansätze zu einem friedlichen Zusammenleben. Ob christliche oder kulturgeschichtliche Einflüsse, das Genossenschaftswesen oder der Bauernstand, die direkte Demokratie oder
das Völkerrecht – Theo Dannecker
findet die Ansätze an vielen Orten
ANZEIGEN
Die neue Ausstellung von Theo Dannecker
Die Ausstellung in Adliswil, wo
Dannecker aufgewachsen ist, findet
in dem Zimmer statt, in dem er die
ersten drei Jahre zur Schule gegangen ist. Daher wird Theo Dannecker vier Zeichnungen mit einem
Bezug zu Adliswil ausstellen, die er
extra für diese Ausstellung gemacht
hat. Sie zeigen sein Geburtshaus,
ein «bedeutender Hof», der mittlerweile abgerissen wurde, ein Selbstporträt von sich, wie er vom Kindergarten nach Hause kommt und
von einem Fotografen überrascht
wird sowie Erinnerungen an sein
Schulzimmer und an eine Schulhauseinweihung 1949.
Die Besucher erwarten nebst einigen Werken, wie dem Mahnmal
oder dem Atelierbild, die bereits an
anderen Orten im Rahmen von
«Frieden schaffen» gezeigt wurden,
auch mehrere neue Installationen.
So hat Dannecker als Hommage an
den französischen Bildhauer und
Zeichner Auguste Rodin, dessen
«Höllentor», das seit 1949 die Fassade
des
Zürcher
Kunsthauses
schmückt, rudimentär nachgebildet
und ergänzt. Über dem Inferno mit
all den Schrecklichkeiten und ungelösten Problemen erstreckt sich ein
Turm, an dessen Aussenwänden die
Menschenrechte festgehalten sind.
Auf dem Turm steht eine Figur, die
ein Schild mit der Aufschrift «Frieden
schaffen» emporhebt. «Es braucht
dazu alle, die guten Willens sind»,
steht ergänzend darunter.
Der Turm scheint wie eine Aufforderung zum Frieden und zeigt auch
Voraussetzungen, die es dafür
braucht: Die gegenseitige Hilfe, Ausdauer, Würde, Neutralität, Schutz,
Ernährung und nicht zuletzt das Denken, symbolisiert durch Rodins «Denker». Eine andere Installation setzt
sich aus einer Weltkarte und einem
rot-weiss gestreiften Leuchtturm zusammen. «Es ist das Gewissen, das
uns die Orientierung gibt», verkündet der Leuchtturm. Jedes Land auf
der Karte hat Dannecker mit einem
eigenen Farbton versehen und
zieht das Fazit: «Alle Länder sind
gleichwertig, jedes Land ist einzigartig.»
Diese kurze, aber aussagekräftige Formel wendet er auch auf den
Menschen an: «Alle Menschen sind
gleich, jeder Mensch ist einzigartig.» Der Satz scheint widersprüchlich. Ist er es wirklich? Danneckers
Werke ermutigen die Betrachter
zum Nachdenken. Er zeigt in ihnen
Gedanken aus Tausenden Jahren
Menschheitsgeschichte. Was in Erinnerung ruft, wie lange der Kampf
für Frieden und gegen Krieg schon
anhält. In einer seiner Konstruktionen bezieht sich Dannecker auf eine der Seligpreisungen in der Bergpredigt: «Selig sind, die da hungern
und dürsten nach Gerechtigkeit,
denn sie sollen satt werden.»
Foto: St. Schmid
sagt, dass das dort grausig läuft und
die Amerikaner Unglaubliches hinterliessen. All dies hinterfragte er und
begann sich Gedanken zu machen,
was er als Künstler für den Frieden
ausrichten könnte.
Wann haben Sie begonnen, ihre Kunst
um das Thema Frieden zu verwirklichen?
Ich kam zurück von Amerika und
sagte, man müsste doch eigentlich etwas tun können. Ich habe mich dann
mehr auf das Menschliche konzentriert und mich damit auseinandergesetzt, was der Mensch eigentlich
braucht.
Was haben Sie erkannt?
Der Älteste auf meinem Atelierbild ist
Menzius, ein chinesischer Philosoph.
Der hat für mich auf total plausible
Art erklärt, dass der Mensch in der
tiefsten Reaktion eigentlich gut ist.
Aber man hat seine Geschichte und
die Menschheitsgeschichte, wo sehr
vieles schief rausgekommen ist. Heute weiss man aber wirklich sehr viel
über den Menschen. Man macht
Krieg, aber man könnte auch den
Frieden machen. Dies bestätigte sich
bei meiner Auseinandersetzung mit
verschiedenen Philosophen, Künstlern und Humanisten.
Welche Überzeugung motiviert Sie?
Durch Albert Schweitzer erfuhr ich:
Wenn man die verschiedenen Religionen untersucht, sieht man, dass sie
eigentlich alle das Gute für den Menschen wollen. So ist auch bei mir die
Ausrichtung nach dem Guten im
Menschen. Dieses Menschenbild sehe
ich als meine Hoffnung. Wenn man
das Gute im Menschen fördert, würde das eine echte Grundlage geben.
Wie weit man dabei kommt, das
kann ich mit Kant sagen, weiss auch
ich nicht.
«Frieden schaffen» im Kulturtreff, Haus
Brugg Bahnhofplatz 5, Adliswil. 6.–28. November. Öffnungszeiten: Mo 14–17 Uhr, Di
9–11 und 18–20 Uhr, Mi 14–19 Uhr, Do
9–11 und 16–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa
10–15 Uhr in Anwesenheit Theo Danneckers. Nach Absprache Führung durch die
Ausstellung mit dem Künstler.
8
Stadt Zürich
Nr. 45
AKTUELL
6. November 2014
ABSTIMMUNG: ZÜRCHER AUSNÜCHTERUNGS- UND BETREUUNGSSTELLE (ZAB)
Das Hotel Suff Kontra: «Störer und
ist umstritten Randständige verbannen»
Die Stadtzürcher Stimmberechtigten entscheiden
am 30. November über die
definitive Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB, das sogenannte
Hotel Suff.
Luca Maggi ist
Vizepräsident
der
Grünen
Schweiz und
Vorstandsmitglied der Grünen Stadt Zürich.
ist die Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB nicht eine Luxuseinrichtung?
Die ZAB kostet nun mal so viel. Ich
bin ja auch der Meinung, dass es dieses Projekt nicht braucht. Wenn aber
eine solche Institution betrieben werden soll, müssen die Kosten zwingend vom Staat getragen werden.
Pia Meier
Berauschte Personen, die sich oder
andere ernsthaft gefährden, können
vorübergehend in polizeilichen Gewahrsam genommen und in der Zürcher Ausnüchterungsstelle ZAS unter
medizinischer Betreuung ausgenüchtert werden. Diese Stelle in der
Hauptwache der Stadtpolizei hat sich
in den vergangenen vier Jahren als
Pilotbetrieb bewährt. Daher soll sie
unter dem Namen Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle ZAB in
den definitiven Betrieb überführt
werden. Diese kostet 1,7 Millionen
Franken pro Jahr. Sie ist jeden Tag
während 24 Stunden offen. Die Gegner argumentieren, dass dadurch
Kampftrinker beim Ausschlagen ihres Rausches subventioniert werden.
Weiter kritisieren sie die Kosten dieses Luxusprojekts. Auch sollen diese
nicht auf einzelne Gruppen von Verursachern überwälzt werden.
Stadtrat und Gemeinderat empfehlen die Annahme der Vorlage. Ja
sagt ebenfalls SP und GLP. Nein sagen Grüne, SVP, FDP, CVP, AL.
Luca Maggi, warum braucht es keine solche Einrichtung?
Das Komitee «Hotel Suff Nein» stört
sich an zwei zentralen Punkten der
ZAB: Erstens wird sehr stark in die
Grund- und Freiheitsrechte von Menschen eingegriffen, die gegen kein
Gesetz verstossen haben. Die einzelnen Fälle zeigen, dass keineswegs
nur «jugendliche Kampftrinker» (wofür die ZAB geschaffen wurde) dort
landen. Viel mehr dient die ZAB dazu, Leute, die von der Polizei als Störer wahrgenommen werden oder
randständig sind, aus dem öffentlichen Bild zu verbannen. Zweitens
wird ein Teil der Kosten auf die Inhaftierten abgewälzt. Damit werden
Tür und Tor geöffnet, in Zukunft weitere Polizeikosten auf Dritte abzuwälzen. Wir sind klar der Meinung, dass
die Polizei über die Steuern und nicht
über Verursacher und Benutzer bezahlt werden soll.
Sind die Kosten von 1750 Franken pro
Person nicht zu hoch? Beziehungsweise
Animiert eine solche Einrichtung nicht
zu Trinkgelagen beziehungsweise zum
Kampftrinken?
Nein. Wer die Zahlen anschaut, sieht
klar: In der ZAB landen erstens Menschen, die von der Polizei als störend
erachtet werden und zweitens Randständige. 200 der rund 1000 Fälle,
welche im letzten Jahr in der ZAB
landeten, wurden von den 10 gleichen Personen verursacht. Das sind
keine «Kampftrinker», sondern alkoholsüchtige Menschen. Nur gerade
36 Personen waren minderjährig.
Wenn die ZAB von der Stadtzürcher
Stimmbevölkerung abgelehnt wird, welche Lösung schlagen Sie vor für Personen, die sich selbst oder andere unter
Alkoholeinfluss gefährden könnten?
Für Menschen, die straffällig werden,
gibt es ein Strafgesetz. Wer dringend
medizinische Unterstützung braucht,
gehört zu einem Rettungsdienst. Wer
das Personal in den Notaufnahmen
unterstützen will, muss schauen,
dass dort die nötigen Vorkehrungen
getroffen werden.
Pro: «Die ZAB entlastet
die Polizei»
Alan
David
Sangines
ist
Co-Präsident
des Komitees
«Ja zur ZAB»
und Gemeinderat (Mitglied
der
Polizeiund Verkehrskommission).
Alan David Sangines, warum braucht es
eine solche Einrichtung?
Die ZAB schützt das Gesundheitspersonal der Spitäler vor aggressiven
Betrunkenen. Gleichzeitig erhöht sie
auch die Patientensicherheit, indem
diese nicht wegen aggressiven Betrunkenen unnötig lange auf ihre Behandlung warten müssen oder gar
angegriffen werden. Die Polizei wird
ebenfalls vor Ausnüchterungen auf
ihren Regionalwachen entlastet – eine Aufgabe, für die sie nicht ausgebildet wurde und wertvolle Zeit verschwendet, in der die Polizei auf der
Strasse sein könnte.
Sind die Kosten von 1750 Franken pro
Person nicht zu hoch? Ist ein Hotel Suff
eine Luxuseinrichtung?
Zum Vergleich: Ohne ZAB werden
randalierende Berauschte auf den
Notfallstationen der Spitäler ausgenüchtert. Kosten pro Person: mind.
2940 Franken. Verletzungen und Arbeitsausfälle von attackierten Pflegefachfrauen, Ärzten oder anderen Pa-
tientinnen, nicht eingerechnet. In
Lausanne musste ein Spital bereits
600 000 Franken für Security budgetieren. Von einem Luxusprojekt kann
also keine Rede sein. Ausserdem: In
der ZAB beteiligen sich die aggressiven Berauschten an den durch sie
verursachten Sicherheitskosten mit
einer verhältnismässigen Gebühr von
600 Franken. Ohne ZAB müssen die
Steuerzahlenden vollständig für die
Sicherheitskosten von Ausnüchterungen in Spitälern aufkommen.
Animiert eine solche Einrichtung nicht
zu Trinkgelagen beziehungsweise zum
Kampftrinken?
Nein, im Gegenteil. Die Einrichtung
wurde gerade wegen aggressiver
Kampftrinker nötig. Die ZAB entlastet
die Polizei, schützt das Gesundheitspersonal und erhöht die Patientensicherheit in den Notaufnahmen –
also von uns allen.
Wenn die ZAB von der Stadtzürcher
Stimmbevölkerung abgelehnt wird, welche Lösung schlagen Sie vor für Personen, die sich selbst oder andere unter
Alkoholeinfluss gefährden könnten?
Die Erfahrungen beweisen: Die ZAB
ist die bestmögliche Lösung, um diese Menschen medizinisch kontrolliert
auszunüchtern. Alles andere wäre
mit massiv mehr Kosten oder Mehrbelastungen für Gesundheitspersonal
und Polizei verbunden. (Interviews:
pm.)
«Die EU ist eine Gefahr für die direkte Demokratie»
Der bekannte Zürcher
Rechtsanwalt Valentin
Landmann trat als Gastreferent am 18. Kongress des
Kantonalen Gewerbeverbands in Küsnacht auf.
Pascal Meister
Fast 300 Gäste versammelten sich am
letzten Donnerstag zum 18. Kongress
des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich (KGV) in Küsnacht. In seiner Präsidialadresse gab KGV-Präsident Hans
Rutschmann (SVP) den Anwesenden
einen Einblick in die Konjunkturlage
des KGV. Neben der Wohnbaupolitik
und den Kantonsratswahlen 2015 war
ANZEIGEN
das zentrale Thema seiner Rede die
zusammen mit dem Hauseigentümerverband (HEV) eingereichte Volksinitiative «Ja zu fairen Gebühren». Die
Initiative setze sich zum Ziel, dem Gebührenwahn von jährlich 2,6 Milliarden Franken ein Ende zu bereiten.
«Für die Behörden ist es immer viel
einfacher, die Gebühren zu erhöhen
als den Steuerfuss», sagte Rutschmann und forderte, dass künftig die
Gebühren wie die Steuern durch den
Souverän festgesetzt werden.
Das von vielen erwartete Highlight
des Abends war dann die Rede von
Valentin Landmann zum Thema «Gefahren für die direkte Demokratie».
Der Rechtsanwalt, Buchautor und Dozent für Strafverteidigung an der Universität Luzern, begann mit einem Zi-
Valentin Landmann spricht am
Foto: Pascal Meister
KGV-Kongress.
tat von Benjamin Franklin, dem Wegbereiter der amerikanischen Verfassung: «Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende
beides verlieren.» Landmann zufolge
werden seit dem 11. September 2001
grundlegende Verfassungsrechte nicht
nur in den USA, sondern auch in der
Schweiz mit Füssen getreten. Massnahmen, die einst zur Bekämpfung
des Terrorismus legitimiert waren,
würden nun plötzlich gegen das eigene Volk eingesetzt.
Als Staatsfeind Nr. 1 in Bezug auf
die direkte Demokratie sieht Landmann jedoch die Europäische Union.
Er liess verlauten, dass der Bundesrat
schon lange einen Vormund für die
Schweiz suche, den «guten Onkel von
ausserhalb», der die Rechtssituation
im Herzen Europas mitbestimmen
könne. Landmann ist sich sicher, dass
die Schweiz im Fall eines EU-Beitritts
nicht mehr zu sagen hätte als etwa
der Neuzugang Kroatien. Bei einem
EU-Beitritt, so Landmann, würde jedes EU-Recht über der Schweizer Verfassung stehen. Theoretisch könnte
damit jeder EU-Mitgliedsstaat jeden
Schweizer Bürger, der nach dem jeweiligen, Staatsrecht eines Delikts bezichtigt wird, ausgeliefert bekommen.
Heute, mit der Bundesverfassung im
Rücken, sei dies nicht möglich.
«Man muss sich in Zukunft gut
überlegen, ob man internationale Verträge über die eigene Verfassung stellen möchte, denn das wäre eine echte
Gefahr für die direkte Demokratie»,
betonte Landmann. Seine eindringliche Rede endete dann aber doch noch
in einer Pointe, als er dem KGV zum
18-jährigen Bestehen und damit zur
neu erlangten Mündigkeit gratulierte.
Züriberg
VERMISCHTES
Nr. 45
6. November 2014
9
Winterhilfe für die sympathischen Stachelzwerge
Es ist wieder so weit:
Die Igel brauchen unsere
Unterstützung für die Überwinterungszeit. Der Verein
Pro Igel hält Tipps bereit.
Durch Stacheln geschützt, haben Igel
die letzten 30 bis 40 Millionen Jahre
überstanden. Sie waren schon zur Zeit
der Auffaltung der Alpen unterwegs
und haben sich nach der letzten Eiszeit wieder hier angesiedelt. Man
kann davon ausgehen, dass sie auch
uns Menschen überleben werden –
möglicherweise aber nicht bei uns.
Noch vor 60 Jahren besiedelten
Igel das ganze Mittelland, dann wurden sie durch die industrialisierte
Landwirtschaft verdrängt. Heute kommen sie nur noch in unseren Siedlungen vor. Und auch hier wird es langsam eng. Denn Gartenflächen werden
zunehmend in biologische Wüsten
verwandelnd. Mit Pestiziden und lär-
Laub im Garten liegen lassen, denn darunter finden Igel Nahrung.
migen Geräten wird auch der letzte
Wildwuchs ausgerottet, das letzte
Laubblättchen eingesogen. Reinrassige Rasen, eingefasst von Thujahecken,
F: zvg.
sind für die Igel komplett wertlos. Wer
Igel wirklich mag, überlässt ihnen einen Teil seines Gartens. Es genügen
einige Quadratmeter Wildwuchs mit
Gras, Laub- und Totholzhaufen und
Sträuchern. Igelfreunde benutzen Gartengeräte mit viel Vorsicht, pflanzen
nur einheimisches Gewächs lassen
das Laub liegen. Darunter finden Igel
vor und nach dem Winterschlaf die
dringend benötigte Nahrung.
Im Herbst zeigen sich die Folgen
der sterilen Gärten besonders drastisch: Unzählige kranke und unterernährte Igel sind auch tagsüber unterwegs und wecken Beschützerinstinkte.
Igeli sind süss und haben den JööhFaktor, kaum jemand kann an einem
Igel in Not vorbeigehen.
Guter Wille allein genügt aber
nicht. Entgegen der landläufigen Meinung ist die Igelpflege nämlich sehr
anspruchsvoll und setzt Fachwissen
voraus. Wie erkennt man, ob ein Igel
Hilfe braucht? Anstupsen! Wenn er
sich nicht einkugelt, hat er ernsthafte
Probleme. Als erste Hilfe kann man
ihn vorübergehend in einem Karton
auf einer handwarmen Wärmeflasche
lagern. Danach heisst es, unbedingt
Bazar Oberstrass unterstützt Hadlaub-Sanierung
Der traditionelle Bazar
Oberstrass ist einer der wenigen, die alljährlich stattfinden. Heuer wird ein Teil
der eingenommenen Gelder
für die Sanierung einer
Überbauung verwendet.
Der diesjährige Bazar Oberstrass findet am Dienstag, 11. November, von
17 bis 21 Uhr und am Mittwoch, 12.
November, von 10 bis 17 Uhr im
Kirchgemeindehaus Oberstrass statt.
Der Bazar Oberstrass zählt zu den
grossen Bazars in der Stadt Zürich.
Hadlaub wird umfassend saniert
Die Stiftung Hadlaub an der Hadlaubstrasse 83 wurde 1980 eröffnet
und muss jetzt umfassend renoviert
und saniert werden. Gemäss Statuten
(Art. 3) «bezweckt die Stiftung Beschaffung und Betrieb von Heimstätten auf gemeinnütziger Grundlage für
Betagte, vor allem im Quartier Zürich-Oberstrass». Die Bauphase 1 ist
seit April dieses Jahres im Gang. In
Bauphase 2 werden auch Gemeinschaftsraum und
Gästezimmer umgebaut. Diese sind
wichtig für die
Stiftung Hadlaub.
Sie sollen aber
nicht mietzinsrelevant sein, das
heisst, deren Sanierung sollte keine Mehrkosten für
die
Mieterschaft
auslösen, da ihre
Benützung freiwillig ist. Ziel ist es
nun, durch freiwillige Spenden die
Sanierungskosten Die Sanierung der
für das Gästezimmer und den Gemeinschaftsraum zusammenzubringen. Die Gesamtkosten für Mehrzweckraum und Gästezimmer betragen rund 227 000 Franken. Bis jetzt sind von zwei Stiftungen total 90 000 Franken zugesagt
worden. Zusätzlich gingen bereits
Einzelspenden in der Höhe von rund
Neben den Gartenbesitzern sind es die
Automobilisten, die einen wichtigen
Beitrag zum Überleben der Igel leisten
können.
Nächtliche Strassen wirken unbelebt und verleiten zu überhöhten Geschwindigkeiten. Dabei geht vergessen, dass genau in diesen ruhigen
Nachtstunden die heimlichen Bewohner unserer Siedlungen aktiv sind:
Igel, Kröten und Co. begeben sich auf
Futtersuche oder Freiersfüsse und
müssen Nacht für Nacht unzählige
Strassen überqueren. Sportliche Igelmännchen bringen es im Schnitt auf
elf Strassenquerungen pro Nacht . Eine angepasste, vorsichtige Fahrweise
verhindert viel Elend.
Weitere nützliche Infos: www.pro-igel.ch.
Flüchtlinge
unterstützen
Nahrung und Alltagsgüter
Hadlaubstrasse 83 läuft. Der Bazar sammelt Geld dafür.
10 000 Franken ein. Es fehlen also
noch rund 127 000 Franken, um das
anvisierte Ziel zu erreichen.
Pfarrer Daniel Frei, Vizepräsident
des Stiftungsrats, betont im Mitteilungsblatt der Kirchgemeinde, der
Stiftungsrat sei für den Beschluss des
Bazar-Leitungsteams dankbar, einen
Die Galerie Hirschengraben
zeigt neue Arbeiten von
Brett Weir. Mit seinen Malereien erkundet der gebürtige Australier Themen wie
Heimat, Zeit, Erinnerung,
oder Zugehörigkeit.
Zwei Gemälde aus Brett Weirs neuster Serie (Öl auf Kupfer).
Fotos: zvg.
Galerie am Hirschengraben, Hirschengraben 3, 8001 Zürich. Ausstellung bis 29.
November, geöffnet Mi–Fr 14–18.30 Uhr,
Sa 11–16 Uhr. Jeden Samstag ab 15 Uhr:
Apéro & zusätzliche Werke.
Foto: H. Wiesendanger
Teilerlös des diesjährigen Oberstrass-Bazars der Hadlaubsiedlung
zur Verfügung zu stellen. (zb.)
Mehr Infos unter www.stiftunghadlaub.ch.
Spenden: Postkonto 85-391859, Stiftung
Hadlaub, 8006 Zürich, Vermerk: Spende
Sanierung.
ANZEIGEN
Für seine Landschaftsmalerei ist er
dieses Jahr mit dem renommierten
australischen Leslie Art Prize ausgezeichnet worden. (pd./mai.)
Rücksicht auch auf der Strasse
Neben der Hadlaub-Stiftung wird
auch das Flüchtlingshilfswerk
Heks einen Teil der eingenommenen Gelder gespendet bekommen.
Heks greift syrischen und palästinensischen Flüchtlingen tatkräftig
unter die Arme, das seit Jahrzehnten. Momentan stehen die
Kriegsflüchtlinge in Syrien ganz
oben auf der Agenda. Heks unterstützt dabei ein Projekt, das die
Lebensbedingungen von palästinensischen Flüchtlingen aus Syrien und syrischen Flüchtlingen im
Flüchtlingslager
von
Shatila
merklich verbessern soll.
Realitäten auf den Kopf gestellt
Brett Weirs Malereien liegen oft Fotografien zugrunde, die er selbst aufgenommen hat. Wie es in der Natur der
Zeit und Erinnerung vorkommt, unterliegen auch seine Bilder stetigen
Veränderungen. In seiner neusten Serie «Umgekehrte Realitäten – Alpen
und andere Abstraktionen» verarbeitet der Künstler die Tradition der alpinen Landschaftsmalerei. Seine Alpen
und ihre Reflexionen sind abstrakte,
verwischte Bilder. Sie laden den Betrachter auf eine persönliche Reise
ein, stellen jedoch gleichzeitig durch
ihr gestalterisches Verfahren die Veränderungen durch Raum, Zeit und
Gesellschaft infrage. Die Realität kann
mühelos geändert werden ...
Brett Weir, geboren 1978 in Australien, ausgebildet an der Kunstschule VCA von Melbourne, lebt und
arbeitet seit acht Jahren in Zürich.
mit einer Igelstation Kontakt aufzunehmen oder die Notfallnummer 079
652 90 42 des Vereins Pro Igel anrufen (rund um die Uhr)
Dabei setzt Heks auf Zugang zu
Nahrungsmitteln und Alltagsgütern. Die Zielgruppe besteht aus
1102 Flüchtlingsfamilien sowie
292 der bedürftigsten Gastfamilien, die bisher keinerlei Unterstützung von anderen Hilfswerken oder Organisationen bekommen haben. (zb.)
10
Züriberg
Nr. 45
6. November 2014
Züriberg
MARKTPLATZ
Nr. 45
6. November 2014
11
«Reise durch die Zeit» im Quartiertreff Musik von Vätern und Söhnen
Künstlerin. An der
Vernissage vom 7.
November sind alle
Kunstinteressierten
eingeladen, Corinne Hellers Bilder zu entdecken.
Durch
den Abend spielt
die Band Ökowolf,
in der die Künstlerin selber ihre
zweite
kreative
Kraft, ihre musische Fertigkeit mit
der Querflöte und
Gesang zum Ausdruck bringt. (pd.)
Der Quartiertreff Hirslanden (QTH)
ist auch eine Galerie mit Cafeteria.
Die Künstlerin Corinne Heller zeigt
ab morgen Freitag im Quartiertreff
Hirslanden ihre Kunst zum Thema
«Reise durch die Zeit» vom 7. November bis 18. Dezember.
Corinne Heller, geboren in New
Jersey an der Ostküste der USA, aufgewachsen in Bonstetten (Säuliamt),
hat sich schon seit Kindheit zwischen
den Künsten Theater, Kunstmalerei
und Musik bewegt, die sie heute abwechselnd ausübt. Im QTH zeigt sie
ihre neuen Werke.
Menschen, Formen, Gestalten
Auf ihren Bildern sind mehrheitlich
Menschen dargestellt. Eine zentrale
Ausdrucksform haben für sie der
menschliche Körperausdruck sowie
die Mimik der Menschen. Dies in verschiedensten Formen in Gestalt darzustellen, sei es perfektionistisch
oder auch einfach schön, elegant
oder leidenschaftlich, fasziniert die
Ausschnitt aus einem Heller-Gemälde.
KONSUMENTENTIPP
Lebensmittelverschwendung
«Food Waste» ist seit ein paar Jahren
das bekannte Schlagwort für Lebensmittelverschwendung. Trotz aller Informationen landet noch immer ein
Drittel aller in der Schweiz produzierten Lebensmittel in der Entsorgung. Unverarbeitete Gemüse- und
Früchteüberschüsse werden zu Tierfutter, Reste aus der Gastronomie ergeben Biogas.
Der
Handel
beliefert mit den
datenmässig abgelaufenen, aber
noch guten Lebensmitteln gemeinnützige Organisationen wie
«Tischlein deck
dich» oder Caritas. Aber am
meisten Abfälle
entstehen
im
Haushalt, nämlich 45 Prozent.
Tiefe Preise und Lilo Grieser.
grosse
Verfügbarkeit reduzieren die Wertschätzung
der Lebensmittel. Der Hauptgrund
für Lebensmittelabfälle im Haushalt
sind zu grosse Einkaufsmengen.
Mit einem Wochen-Menüplan und
der entsprechenden Einkaufsliste
wird weniger eingekauft. Aktionen
lohnen sich nur, wenn man die grössere Menge in nützlicher Frist essen
kann. Frischprodukte lieber häufiger,
dafür in kleineren Mengen einkaufen.
Das Verbrauchsdatum ist für Hackfleisch, Fisch und Produkten mit rohen Eiern zu respektieren. Alle anderen Lebensmittel sind erfahrungsgemäss länger haltbar, falls die Kühlkette nicht unterbrochen wurde und
Geschmack, Geruch und Aussehen
einwandfrei sind. Brot ist auch am
zweiten Tag noch sehr gut. Aus älterem Brot gibt es
feine Käseschnitten oder in Butter
geröstete
Brotwürfeli
für
Suppeneinlagen
und aus den letzten Resten noch
Paniermehl. Bei
einer Party ist es
schwieriger, die
richtige
Menge
einzukaufen. Die
Überschüsse an
Brot,
Würsten,
Salat und KuFoto: ajm.
chen
werden
gerne von den
Gästen mitgenommen, besonders
wenn Einweggeschirr bereitsteht.
Manchmal ist die Nachfrage sogar
grösser als das Angebot. Jeder einzelne Konsument hat die Möglichkeit
die Lebensmittelverschwendung zu
reduzieren. Das schont die Ressourcen und auch das Portemonnaie.
Lilo Grieser, Vizepräsidentin
Konsumentenforum kf,
Sektion Zürich
Bild: zvg.
Vernissage am 7.
November, ab 19
Uhr
Ausstellung
während der Öffnungszeiten
der
Cafeteria zugänglich. So bis Fr 9.30
bis 17.30 Uhr, Sa
geschlossen.
Beim Konzert des Zürcher
Kammerorchesters mit dem
deutschen Pianisten Sebastian Knauer dreht sich alles
um Väter und Söhne.
Sein Konzertdebüt hatte Sebastian
Knauer bereits mit 14 Jahren gegeben. Seither etablierte sich der deutsche Pianist mit seinem einzigartigen Stil in der internationalen Musikwelt. Am Dienstag, 18. November, widmet er sich nun gemeinsam
mit dem Zürcher Kammerorchester
dem Thema «Väter und Söhne» –
auf dem Programm stehen Werke
der Familien Bach und Mozart.
Wolfgang Amadeus Mozart hatte das
Glück, in Leopold einen erfahrenen
Musiker zum Vater zu haben, der
sein Potenzial erkannte und förderte. Bachs Söhne waren allesamt musikalisch und stark durch die Ausbildung bei ihrem Vater geprägt. Wilhelm Friedemann, der Älteste und
Nonam zeigt neu angeschaffte Kunstwerke
Das Nordamerika Native Museum
(Nonam) zeigt in seiner Sonderausstellung ab 8. November «Native Art
Now – Zeitgenössische indigene
Kunst aus Nordamerika». Das Nonam erweitert seine Sammlung. Die
altehrwürdigen Artefakte des 18. bis
frühen 20. Jahrhunderts erhalten
Verstärkung aus der Gegenwart. Mit
der Erweiterung der Sammlung mit
zeitgenössischer indigener Kunst
rückt das Nonam indigene Perspektiven und kritische Dialoge des 21.
Jahrhunderts in den Mittelpunkt. Die
Werke in «Native Art Now» handeln
von Hingabe und Tod, von arktischen
Geheimnissen, der Kraft des Humors,
historischen Superhelden. (zb.)
www.nonam.ch.
Pianist Sebastian Knauer.
zugleich Begabteste, tat sich jedoch
mit dem väterlichen Erbe besonders
schwer.
Dem Thema des Konzerts entsprechend erhalten Väter und Söhne, sowie prinzipiell Eltern, die das
Konzert in der Tonhalle mit ihrem
Kind oder ihren Kindern besuchen,
jeweils einen Eintritt geschenkt. (e.)
Dienstag, 18. November, 19.30 Uhr, Tonhalle Zürich, kleiner Saal, Claridenstr. 7,
8002 Zürich. Tickets: Billettkasse Tonhalle
oder über www.zko.ch
WiFi am Stadelhofen
An 45 Bahnhöfen bietet die SBB bereits WiFi an – neu auch in Aarau
und am Stadelhofen. Bis Ende 2014
wird das SBB-WiFi an rund 50 Bahnhöfen zur Verfügung stehen. Während die SBB in den Bahnhöfen auf
WiFi setzt, baut sie in den Zügen mit
den Mobilfunkanbietern neue Signalverstärker ein, um den Empfang weiter zu verbessern. (pd.)
Im Sinoqi-Zentrum beim Bahnhofplatz
hat Prävention wichtigen Stellenwert
Ganz in der Nähe des Bahnhofplatzes befindet sich
das Sinoqi-Zentrum. Hier
werden die Patienten mit
der Traditionellen Chinesischen Medizin behandelt.
Menschen, die sich der Traditionellen
Chinesischen Medizin zuwenden,
werden im Sinoqi-Zentrum am Bahnhofplatz von verschiedenen Therapeuten, die in China als Arzt ausgebildet sind, behandelt. Einer von ihnen ist Qiyong Zhang. Er hat in China
ein Studium der Chinesischen Medizin – TCM – absolviert. Der «Züriberg» hat mit Qiyong Zhang gesprochen und über seine Dolmetscherin
erfahren, dass die Chinesische Medizin bei körperlichen Schmerzen, Verspannungen und Allergien, aber auch
Foto: zvg.
Publireportage
bei Depressionen mit Erfolg angewendet wird. Qiyong Zhang weist im
Gespräch darauf hin, dass die meisten Krankenkassen einen Teil der
Kosten übernehmen.
Wer sich im Zentrum Sinoqi behandeln lassen will, muss zuerst einen Fragebogen zur Lebensweise
ausfüllen. Eine Konsultation dauert
rund eine Stunde. Da die Therapeuten bei Sinoqi nicht gut deutsch sprechen, ist während jeder Behandlung
eine Dolmetscherin anwesend. Diese
übersetzt die Fragen des Patienten
und auch die Antworten des TCMTherapeuten.
Übrigens:
Qiyong
Zhang empfiehlt seinen Patienten,
sich regelmässig präventiv untersuchen zu lassen. (ch.)
Qiyong Zhang im Sinoqi-Zentrum
beim Bahnhofplatz.
Foto: ch.
Sinoqi-Zentrum, Lintheschergasse 21,
8001 Zürich. Tel. 044 210 22 22. Mehr Infos unter www.sinoqi.ch.
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Wind ins Land und tut uns gut. Die EUPersonenfreizügigkeit hingegen zwingt
uns jedes Jahr 80 000 Einwohner mehr
auf. Das ist nicht verkraftbar.
Darum
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Schweizer Demokraten (SD)
Postfach 9103, 8036 Zürich
12
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
AUTOMOBIL
Citroën C4 Cactus, reduziert aufs Wesentliche
Citroën ist anders. Das
bringt oftmals Gutes mit
sich – ab und zu löst es
auch nur Stirnrunzeln aus.
So auch der C4 Cactus: Er
ist ein spannendes Auto,
das mit einer amüsanten
Weltneuheit aufwartet;
doch nicht all seine Eigenheiten überzeugen.
rerseite; auch die Beleuchtung dafür
hat sich Citroën geschenkt. Eine Beleuchtung fehlt übrigens auch im
Fond, wie wir später beim Entladen
des Fahrzeugs im Dunkeln feststellen
werden. Auch die in die Scheibenwischer integrierten Spritzdüsen dienen
der Gewichtsersparnis, weil so ein
kleinerer Flüssigkeitstank verbaut
werden kann; in unserem Testwagen
haben die Wischblätter allerdings einen Grossteil des Reinigungsmittels
über die A-Säulen hinweg ins Niemandsland befördert: Bei all diesen
«Kleinigkeiten» hat Citroën am falschen Ort gespart.
Unter gütiger Mithilfe des Navis
verfahren wir uns vor Clermont-Ferrand gehörig und kommen so unverhofft zu einem Ausflug durch enge
Altstadtgassen und später durch kurvige Landstrassen. Ein Handlingwunder ist der Cactus nicht, das muss er
aber auch nicht sein. Wer den Dieselmotor ausreizt, wird in schnellen
Kurven ein ausgeprägtes Untersteuern feststellen, was gut zu dieser
Fahrzeugart passt. Der Abrollkomfort
ist gut, die Geräuschkulisse absolut in
Ordnung.
Dave Schneider
Um den Citroën C4 Cactus kennenzulernen, fahren wir damit 2000 Kilometer quer durch seine Heimat an
die französische Atlantikküste und
zurück. Vor Fahrtantritt begutachten
wir das Auto ausgiebig: Schliesslich
bietet das extravagante Design ordentlich Gesprächsstoff. Die schmalen LED-Tagfahrlichter gefallen uns,
ebenso das faltenlose Blechkleid –
das wirkt wie aus einem Guss. Die
Luftkissen an den Seiten und die in
unserem Testwagen in matt-grauem
Plastik ausgeführte Heckschürze wollen nicht so recht dazu passen. Diese
Luftkissen, genannt Airbumps, sollen
den Cactus vor unerwünschtem Kontakt schützen, wie es beim Namensgeber die Stacheln tun; das sieht
nicht chic aus, könnte aber, gerade in
Frankreichs Grossstädten, tatsächlich
Sinn machen.
Dank Verzicht leicht gebaut
Beim Beladen stechen weitere Eigenheiten des Franzosen ins Auge: Die
Rückbank lässt sich zwar umklappen,
aber nicht zwei- oder sogar dreiteilen, wie das heute üblich ist. Das Gepäck findet dennoch Platz, es stehen
348 bis 1170 Liter Ladevolumen zur
Verfügung. Beim Einstellen der Sitzposition haben Fahrer und Beifahrer
die gleiche Empfindung: In der Gesässgegend drückt etwas unangenehm; ein Polsterwulst, wie wir feststellen. Das Ziel im Navigationssystem via Touchscreen zu programmieren, fällt leicht – 1000 Kilometer Stre-
AUTONEWS
Hertz eröffnet
Filiale Dietlikon
Am 1. November hat die Autovermietung Hertz an der Brandbachstrasse 9 in Dietlikon ein Nutzfahrzeug-Center eröffnet. Dort
werden Nutzfahrzeuge und Personenwagen – 120 Modellen von
35 verschiedenen Herstellern –
angeboten. Als Eröffnungsangebot erhalten alle Mieter bis zum
1. Februar 2015 kostenlos eine
Hertz Tieftax-Karte und damit
30% Rabatt in allen Schweizer
Hertz Filialen. Tel. 044 833 22
55. Öffnungszeiten: Mo-Fr 7.3021 und Sa 9-21 Uhr.
Jetzt Reifen
wechseln
Der nächste Winter kommt bestimmt. Darum heisst es rechtzeitig die Winterreifen montieren.
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), eines der grössten
Marktforschungsunternehmen
weltweit, befragte im Auftrag von
Continental 1000 Schweizer nach
dem Zeitpunkt ihres Reifenwechsels. Das Ergebnis ist alarmierend: Jeder siebte Autofahrer in
der Schweiz wechselt zu spät.
Komfortverzicht ist Ansichtssache
Der C4 Cactus ist ein spannendes Auto. Die Luftpolster sollen Kratzer vermeiden helfen.
cke liegen vor uns. Wir fahren frühmorgens auf die leere Autobahn. Hier
fällt bereits die nächste Eigenheit des
C4 Cactus auf: Aus Gewichts- und
Kostengründen wurde nämlich auf
einiges verzichtet, was für andere
Hersteller (und für viele Autofahrer)
unverzichtbar ist. Es fehlt ein Drehzahlmesser.
Die Fenster im Fond lassen sich
nicht versenken, sondern lediglich
leicht ausstellen. Das grosse Glasdach
kann weder geöffnet noch verdeckt
werden. Und der Getränkehalter – es
gibt davon nur einen – ist so flach,
dass wir uns vorerst nicht getrauen,
den Kaffeebecher während der Fahrt
hineinzustellen. Man kann diese Aus-
legung des Fahrzeugs als pragmatisch, als sparsam oder als «Reduktion auf das Wesentliche» betrachten;
wir wollen es an dieser Stelle mit
dem Wort «unkomfortabel» zusammenfassen. Immerhin ist der Cactus
dadurch tatsächlich sehr leicht geworden: 1,1 Tonnen bei einer Fahrzeuglänge von 4,16 Metern ist ein toller Wert.
«Geschmeidiger» Motor
Der 1,6-Liter-Dieselmotor läuft geschmeidig und ist mit einer Leistung
von 99 PS und einem maximalen
Drehmoment von 254 Newtonmetern
zwar nicht kräftig, aber doch ausreichend kraftvoll. Immer wieder wan-
Fotos: zvg.
dert die Hand am Schaltstock nach
rechts unten und wird dort durch
furchtbare Geräusche noch rechtzeitig aufgehalten, bevor aus Versehen
in voller Fahrt der Rückwärtsgang
eingelegt wird. Auf einen sechsten
Gang wurde nämlich ebenfalls verzichtet, auch wenn ihn der Cactus
brauchen könnte, das sagen unser
Gefühl und unser Gehör, beweisen
können wir es nicht, dazu fehlt uns
der Drehzahlmesser.
Inzwischen scheint die Sonne
durch das nicht verdunkelbare, aber
getönte Glasdach, und mein Beifahrer will den Sitz der Sonnenbrille im
Schminkspiegel kontrollieren. Den
gibt es zwar, jedoch nur auf der Fah-
Am Atlantik angekommen, ziehen
wir Bilanz: Der C4 Cactus ist ein
spannendes Auto, ein aussergewöhnliches, ein auffallendes. Der Franzose
hat einen ganz eigenen Charakter,
und der Preis ab 27 100 Franken
(Topversion Shine) ist fair bemessen.
Ob die Luftkissen tatsächlich sinnvoll
sind, haben wir nicht in Erfahrung
gebracht.
Doch «stachelig» ist der Cactus
mit all seinen Eigenheiten allemal:
Das Fehlen von nötigen Ausstattungsgegenständen macht es uns
schwer, echte Freude am Franzosen
zu empfinden. Citroëns Sparwut ging
hier in die falsche Richtung: Der Cactus wurde dadurch zwar leichter,
sparsamer und billiger, dafür büsste
er spürbar an Komfort ein. Wer allerdings die richtige Einstellung mitbringt, wird sich mit dem futuristischen Crossover anfreunden können.
«Auto Zürich» ist völlig ausgebucht
Alle Schweizer Autoimporteure zeigen neue Modelle.
Ihren Besuchern verschafft
die grösste Automesse
der Deutschschweiz so von
Donnerstag bis Sonntag
einen optimalen Überblick
über alle aktuellen Autos.
Wie bereits in den Vorjahren ist die
«Auto Zürich Car Show» bis auf den
letzten Quadratmeter ausgebucht. Erneut bietet die grösste Mehrmarkenausstellung der Deutschschweiz einen vielfältigen automobilen MesseMix aus Neuwagen, Tuning, Zubehör,
Dienstleistungen und Motorsport.
Fläche ist bereits knapp
Viele Aussteller der diesjährigen «Auto Zürich Car Show» wollten mehr
Fläche buchen als bisher, doch leider
ist der Platz in den sieben Hallen der
Messe Zürich nicht gewachsen. Zudem hat sich eine Reihe von neuen
Ausstellern, zum Beispiel im Reifensektor, neue Ausstellungsflächen gesichert.
Im Bereich der Neuwagen hinterliess der Rückzug von Chevrolet aus
Europa nicht die erwartete Lücke,
denn mit Caterham kam eine sportliche Marke zum reichhaltigen Fahr-
Ob Aston Martin oder Suzuki, ob Nobelrenner oder Alltagsauto: An der Auto Zürich zeigen Schweizer Importeure die neusten Modelle, aber auch Trends und die eine oder andere Studie.
Foto: Andreas Minor
zeugsortiment der «Auto Zürich Car
Show» hinzu. Sportlich bleibt es auch
weiterhin in der Racing-Zone in Halle
5, wo in diesem Jahr eine Reihe von
GT3-Fahrzeugen aus der Langstreckenrennszene erwartet werden.
Erfreuliches gibt es auch von einem langjährigen Partner der «Auto
Zürich Car Show» zu berichten. Die
schweizerische Gasindustrie hat ihr
Engagement um weitere drei Jahre
verlängert und wird in der «Green
Car Lounge» weiterhin umfassend
über den Bereich der umweltfreundlichen Mobilität mit Erdgas und Biogas informieren.
Die TCS-Sektion Zürich ist zusammen mit Training & Events mit einem
Stand im Eingangsbereich an der
«Auto Zürich» vertreten. Hier erhal-
ten Besucherinnen und Besucher
fachliche Beratung rund um die Mobilität und einen Einblick in unser
grosses Shop-Angebot wie z. B. Kindersitze, Freizeitbekleidung und Autozubehör. (pd.)
Auto Zürich Car Show vom 6. bis 9. November in der Messe Zürich in Oerlikon.
Öffnungszeiten: Do und Fr von 10 bis 21
Uhr, Sa und So von 10 bis 19 Uhr.
Stadt Zürich
Nr. 45
6. November 2014
13
ZÜRICH INSIDE
Ursula Litmanowitsch
E-Mail: litmanowitsch@gmail.com
Die Jacobs-Familie mit Unternehmer und Rechtsanwalt Johann Christian Jacobs, ältester Sohn des Mäzens
Klaus J. Jacobs und Vorsitzender der Foundation, mit seinen Halbschwestern Nathalie (l.) und Lavinia Jacobs.
Auma Obama, Halbschwester von US-Präsident Barack Obama, Stiftungsrat Jacobs Foundation, mit Shohreh von Maydell (r.), Gattin des deutschen Steuerberaters Olav von Maydell und Gründerin der Stiftung
«Odysseas» für Flüchtlingskinder in Griechenland.
VIPs feierten
25 Jahre Jacobs Foundation
Die Jacobs Foundation lud zur exklusiven Feier ihres 25-jährigen Bestehens in die herrschaftliche Jugendstilvilla am Seefeldquai 17.
Die Stiftung, vom 2008 verstorbenen Klaus J. Jacobs und seiner
Familie gegründet, möchte dazu beitragen, die Entwicklung und Bildung
heutiger und künftiger Generationen
junger Menschen zu verbessern. «Dadurch können sie zu verantwortungsbewussteren Mitgliedern unserer Gesellschaft gemacht werden», sagte
Johann Christian Jacobs, Vorsitzender des Stiftungsrats: «Mein Vater
war überzeugt, dass alle jungen Menschen das Potenzial für eine positive
Entwicklung haben, vorausgesetzt,
man schafft ihnen geeignete Rahmenbedingungen. Und genau das
wollen wir.»
Er sehe die Stiftung als «sozialen
Innovator», so Jacobs. Auch seine
Halbschwestern Nathalie Jacobs
und Lavinia Jacobs sind im Stiftungsrat. Zum 25-jährigen Bestehen
hat die Foundation nun den Doppelband «Our Promise to Youth» herausgegeben und zeigt parallel dazu
eine Foto-Ausstellung.
Von den 25 Autoren, die am Bildband mitgearbeitet haben, waren
Gartenarchitekt Enzo Enea und der
erst 17-jährige Felix Finkbeiner von
«Plant for the Planet» anwesend. Unter den Gästen waren auch die ehemaligen Stiftungs- und Alt-Bundesräte Pascal Couchepin und Flavio
Cotti.
Ebenso genossen drei der Fotografen (Reto Albertalli, Malte Jäger
und Nadia Schärli) den Abend, an
dem die Gäste vom Belvoirpark (Hotelfachschule) kulinarisch verwöhnt
wurden. Das Flying Dinner setzte
sich aus Köstlichkeiten aus sechs
Ländern zusammen. Es gab Spezialitäten aus Argentinien, Deutschland,
Elfenbeinküste,
Kolumbien,
der
Schweiz und Uganda wie etwa Matoke (Kochbananen mit Poulet) und Rolex (Omelette im Fladenbrot).
Extra aus Lausanne angereist: Patrick de Maeseneire, CEO Adecco
Human Resources AG (von Klaus J.
Jacobs gegründet).
Denise und Michael Hengartner,
Rektor Uni Zürich. Die Jacobs
Foundation unterstützt das Kompetenzzentrum für Jugendforschung.
Sandro Giuliani, Geschäftsführer der Foundation, mit
Maria und Enzo Enea, Gartenarchitekt, der als Autor
im Bildband mit einem Beitrag vertreten ist.
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Alt-CVP-Bundesrat Flavio Cotti hat
in «movingAlps», einer bedeutenden Initiative der Jacobs Foundation, seinen Beitrag geleistet.
V. l.: Katharina von Nottbeck-Bolte, Annette Jacobs
(Gattin von Christian Jacobs), Sabine Neumann (Neumann Gruppe, führender Kaffeebohnenhändler).
14
Züriberg
Nr. 45
6. November 2014
DR. GAMBLE
Thomas W. Enderle
Es geht
ums Konzept
Begriffe-Raten ist schon seit Langem
bekannt. Da gab es zum Beispiel «Pictionary» oder «Montagsmaler», bei
denen einer einen Begriff zeichnet
und die anderen ihn erraten müssen.
Oder im Spiel «Scharade», wo man
sich nur pantomimisch ausdrücken
darf. Oder bei «Tabu», wo die Begriffe
zwar mündlich umschrieben werden
dürfen, aber gewisse – meist nützliche – Wörter verboten sind.
In die Reihe dieser Party-Spiele
reiht sich nun «Concept» ein. Statt
aber den Zeichenstift zu schwingen
oder die Glieder zu verrenken, müssen hier alle eher ihre Gehirne um die
Ecke denken lassen. Begriffe, Titel
oder Redewendungen dürfen nur mit
117 Piktogrammen erklärt werden.
Der Spielplan mit den Symbolen
liegt auf dem Spieltisch. Darunter
konkrete wie ein Mond und eine Sonne, eine Filmkamera oder ein Wassertropfen. Dazu solche mit Farben, Formen oder – ganz abstrakt – mit Pfeilen in verschiedene Richtungen.
Zwei Spieler versuchen nun gemeinsam mit Hilfe von Spielsteinen
einen Begriff so zu erklären, dass einer der anderen Spieler ihn errät. Die
Spielsteine sind in fünf Farben gehalten, und in jeder Farbe gibt es eine
grosse Spielfigur. Damit sollen die
«Darsteller» gewisse Konzepte bei der
Begrifferklärung unterscheiden. Will
man zum Beispiel «Milch» erklären,
kann man die grosse Figur zunächst
auf den Wassertropfen stellen, um zu
zeigen, dass es sich um eine Flüssigkeit handelt. Ein zugehöriger kleiner
Spielstein dann noch auf den weissen
Farbklecks und auf das Symbol für
Nahrungsmittel und schon sollte der
Begriff erraten werden können.
Bei komplexeren Begriffen können
mit den weiteren Farben eigene Aspekte eines Begriffs gesondert dargestellt werden. Ein Beispiel: Die grosse
grüne Figur steht auf «Bauwerk», ein
kleiner grüner Spielstein auf dem
«Stahl». Dazu stellt man nun noch die
grosse rote Figur auf «Land/Geografie» und kleine rote Steine auf die Felder «blau», «weiss» und «rot». Können Sie den Begriff erraten? Richtig,
es handelt sich um den Eiffelturm.
Wird der Begriff erraten, gibt es
Punkte für die Darsteller und den Erratenden. Wer am Ende die meisten
Punkte hat, gewinnt.
Dr. Gamble meint: «Concept» erfordert gehöriges «Um-die-Ecke»Denken. Nicht jeder sieht das Gleiche
in den bunten Piktogrammen. Und ist
«Milch» vielleicht noch einfach darzustellen, wie gehen Sie bei «Asterix
und Obelix» ans Werk? Mit der richtigen Spielrunde ist «Concept» eine
echte Alternative zu gängigen Partyspielen – und dabei kann die Punktevergabe getrost aussen vor gelassen
werden. Wer es etwas weniger abstrakt und kopflastig mag, der sollte
wohl eher auf andere Titel wie
«Times Up» oder «Tabu» ausweichen.
Dr. Gambles Urteil:
Concept, Repos Production, ab 4 Spielern,
ab 10 Jahren.
Veranstaltungen & Freizeit
Was, wann, wo – Tipps für Anlässe in der Region
Donnerstag, 6. November
11.00–19.00 Ausstellung: Mikhail Kononov, «Neue
Farben». Bis und mit Sonntag, 9. November, täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Künstler lebt
in Hottingen. Weitere Informationen: www.kononov.ch. Kronen Galerie, Froschaugasse 3.
18.00 Vernissage: Ausstellungsreihe «frisch». Die
Künstlerin Julia Bruderer ist anwesend. Öffnungszeiten: Fr 17 bis 19.30, Sa 14 bis 18 Uhr.
Bis 8. November. Kabinett visarte (Ausstellungsraum), Schoffelgasse 10.
18.00–19.30 Vortrag: «Kniearthrose – was tun?».
Ursachen, Abklärung und Behandlungsmöglichkeiten. Dres. med. F. von Knoch, U. Munzinger,
B. Waespe, J. Petrich Munzinger, Fachärzte Orthopädische Chirurgie, FMH, und Sylvie Ackermann, Spezialistin Traditionelle Chinesische Medizin. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: reception@klinikbethanien.ch oder 043 268 70 70.
Privatklinik Bethanien, Toblerstrasse 51.
18.30 Vernissage: Ausstellung «Knochenrätsel».
Mit Skulpturen von Roman Sonderegger. Anschliessend Apéro und freie Besichtigung. Kulturama, Englischviertelstrasse 9.
20.00 «Blue Bolero»: Swiss-Jazz-Award-Finalisten
2014: Silvan Jeger (voc, g), Valentin Dietrich (b),
Maxime Paratte (dr), Florian Egli (fl), Silvio Cadotsch (tb) & Vincent Glanzmann (perc) Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse 23.
20.00 Zürcher Poetikvorlesung I: Mit Georg Klein.
Literaturhaus, Limmatquai 62.
20.30 Theater: «Alle Vögel sind schon da. Eine
Konferenz in Zimmerwald». Schauspiel von Matto Kämpf, Ariane von Graffenried. Uraufführung.
Theater an der Winkelwiese, Winkelwiese 4.
Freitag, 7. November
18.00–19.00 Taschenlampenführung: «Nachts im
Museum». Ab Schulalter. Anmeldung: Tel. 044
260 60 03, museumspaedagogik@kulturama.ch.
Eigene Taschenlampe mitnehmen. Kulturama,
Englischviertelstrasse 9.
Samstag, 8. November
Samstagsvesper: Die Samstagsvesper stimmt Wort
und Musik als ein Ganzes aufeinander ab. Die
Evangelienmotette, Psalmen, Liturgischen Gesänge und Sätze der Gemeindelieder werden jeweils
13–15 Uhr im Chor des Grossmünsters einstudiert. Grossmünster, Zwingliplatz.
10.00–16.00 Martinimarkt: Grosser Markt mit
kunsthandwerklichen Arbeiten, Bio-Markt, Kaffeestube und kulinarische Köstlichkeiten, Puppenspiel für Kinder und Kerzenziehen. Zürcher
Eingliederung, Neumünsterallee 10.
11.00–15.00 Finissage: Ausstellung von Heidi Izzo.
Galerie Kunst im West, Hardturmstr. 121.
15.00 Herbstfest: Das ganze Haus vom Restaurant
bis hoch ins Turmblick-Zimmer steht offen. Programm: www.karldergrosse.ch. Karl der Grosse,
Kirchgasse 14.
16.00–18.00 Vernissage: «Mouvement arrêté», Arbeiten von Jean Mauboulès. Ausstellung bis 13.
Dezember. Öffnungszeiten: Mi bis Fr 14 bis 18.30
Uhr, Sa 14 bis 16 Uhr und nach telefonischer
Vereinbarung. Galerie Sylva Denzler, Gemeindestrasse 4.
18.30 Konzert: «Worte sind Schatten». Improvisationen mit konkreter Poesie vom Eugen Gomringer u.a. Orgel: Pascale Van Coppenolle. Alt: Anna
Schmid. Eintritt frei, Kollekte. Kirche Bruder
Klaus, Milchbuckstrasse 73.
20.30 «Alle Vögel sind schon da. Eine Konferenz in
Zimmerwald»: Schauspiel von Matto Kämpf, Ariane von Graffenried, Regie: Eberhard Köhler, Musik: Simon Ho, mit Sergey Mardarh, Marco Morelli, Mona Petri u.a., russische Dialogstellen mit
deutschen Übertiteln, Uraufführung. Theater an
der Winkelwiese, Winkelwiese 4.
Sonntag, 9. November
11.00–13.00 Vernissage: Mit Apéro und Musik vom
Duo Piano Sax. Bilder von Anita Rüfennacht.
Scherenschnitte von Elisabeth Bottesi. Skulpturen
von Beat Imfeld. Finissage: 11. Januar, 11 bis 12
Uhr. Ausstellung täglich 10 bis 20 Uhr. Tertianum
Residenz Zollikerberg, Sennhofweg 23.
14.30 «Wie wir lernen»: Die interaktive Ausstellung «Wie wir lernen» ist von 13 bis 17 Uhr offen. Kulturama, Englischviertelstrasse 9.
15.30 Konzert: Heilsarmee Zürich Zentral, Brass
Band, Frauenchor und Gemischter Chor. Die
rund 70 Mitwirkenden tragen geistliche Musik
vor, die um das Thema «Licht und Schatten»
kreist. Der Eintritt ist frei. Kirche St. Peter, St. Peterhofstatt 6.
Montag, 10. November
19.00 Gespräch: «Teppisch». Mit Renata Burckhardt und Michaela Friemel. Moderation: Richard
Reich, Ruth Schweikert. Literaturhaus (Debattierzimmer), Limmatquai 62.
Dienstag, 11. November
17.00–21.00 Basar: Viele Stände, Flohmarkt.
Nachtessen und 17.45 Uhr. Ref. Kirchgemeinde
Oberstrass, Winterthurerstrasse 25.
18.00 Jazzapéro: «Stormy Weather», mit Raphael
Jost (p), Raphael Walser (b) und Pius Baschnagel
(dr). Reservationen: 044 382 16 23. Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse 23.
18.15–19.15 Abendführung: «Auf den Spuren von
Albert Einstein». ETH Zürich Zentrum, Rämistrasse 101.
19.00 Stammtisch Crowdfunding: Hier treffen sich
kreative Köpfe, die ein Projekt über eine Crowdfunding-Plattform finanzieren. Man gibt sich
Tipps, berichtet über Erfahrungen, heckt vielleicht sogar eine Zusammenarbeit aus. Eintritt
frei. Karl der Grosse, Kirchgasse 14.
Mittwoch, 12. November
10.00–17.00 Basar: Viele Stände, Flohmarkt. 11.45
Uhr: Mittagessen. 13 bis 16 Uhr: Kinderprogramm. Ref. Kirchgemeinde Oberstrass, Winterthurerstrasse 25 (siehe auch Artikel auf Seite 9).
12.30–13.00 Führung und Vortrag: «Metzgete – Gewürze für deftige Speisen». Mit Melanie Ranft.
Botanischer Garten, Zollikerstrasse 107.
20.00 Salonpalaver: Bühne frei für Spoken Word:
June Stone und Micha Weiss haben vor Kurzem
an den Poetry-Slam-Schweizermeisterschaften
(U20) von sich reden gemacht. Renato Kaiser ist
eine lebende Legende und Salonpalaver-Wiederholungstäter. Tsigan macht zwar in erster Linie
Musik, aber zwischen den Tönen hat er ziemlich
viel zu sagen. Moderation: Corina Freudiger. Karl
der Grosse, Kirchgasse 14.
20.30 Musik in der Ausstellung: Colin Valon solo
(Piano). Im Rahmen der Ausstellung von Albrecht
Schnider & Giacomo Santiago Rogado. Türöffnung: 19.30 Uhr. Helmhaus, Limmatquai 31.
20.30 «Alle Vögel sind schon da. Eine Konferenz in
Zimmerwald»: Schauspiel von Matto Kämpf, Ariane von Graffenried, Regie: Eberhard Köhler, Musik: Simon Ho, mit Sergey Mardarh, Marco Morelli, Mona Petri u.a., russische Dialogstellen mit
deutschen Übertiteln, Uraufführung. Theater an
der Winkelwiese, Winkelwiese 4.
Donnerstag, 13. November
15.00–18.00 Ausstellung: Die Galerie im Zürcher
Seefeld zeigt vom 25. Oktober bis 22. November
die Ausstellung von Lukas Salzmann «The Space
between your Ears – Spacewomen» Neue Malerei. Sam Scherrer Contemporary, Kleinstrasse
16.
18.00 Vernissage: Ausstellungsreihe «frisch». Die
Künstlerin Tonjaschja Adler ist anwesend. Öffnungszeiten: Fr 17 bis 19.30, Sa 14 bis 18 Uhr.
Bis 15. November. Kabinett visarte (Ausstellungsraum), Schoffelgasse 10.
18.00–20.00 Apéro: An der Ausstellung «Farbstift»
von Franz Anatol Wyss. Art Station, Hochstr. 28.
19.00 «Hotclub de Zurich mit Swingin’ Pool»: Franz
Winteler’s Workshop konzertiert zuerst und lädt
anschliessend zur Session aller besaiteten Swingbands und Solisten (Violinisten, Gitarristen, Bassisten). Reservationen sind unter Tel. 044 382 16
23 möglich. Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse 23.
20.00 Zürcher Poetikvorlesung II: Mit Georg Klein.
Literaturhaus, Limmatquai 62.
Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag
Auflage: 22 776 (Wemf beglaubigt)
Jahresabonnement: Fr. 90.–
Inserate: Fr. 1.62/mm-Spalte
Anzeigenschluss:
Freitagmorgen, 10 Uhr
Geschäftsleitung/Verlag:
Liliane Müggenburg
Redaktionsleitung: Andreas J. Minor (ajm.),
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Redaktionelle Sonderthemen:
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Druck: NZZ Print, Schlieren
Züriberg
Veranstaltungen & Freizeit
Foto: zvg.
Blackroots konzertieren im «Klus Park»
Die vier Klarinettistinnen und Klarinettisten des
Black Roots Klarinettenquartett (Annemarie Stoessel,
Simone Welti, Michael Fehlmann, Roland Käppeli) laden ein zu einem Konzert mit feurigem Tango, mit-
reissendem Klezmer, humorvollem Jazz und wohlklingender Klassik. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Sonntag, 9. November, 17 Uhr, Kapelle, Alterszentrum
Klus Park. (zb.)
GEMEINSCHAFTSZENTREN
Quartiertreff Hirslanden
Familienfrühstück: So, 16. Nov., 10 bis
13 Uhr. Anmeldung erwünscht im
GZ, Pflegiraum, Klosbachstr. 118.
GZ Witikon
Quartiertreff Fluntern
Möchten Sie Eltern kennenlernen?
Wir wissen, wo Sie im Quartier welche Angebote finden und wie Sie diese in Anspruch nehmen können.
Standorte und Öffnungszeiten:
Kinderhaus Artergut: Di 16.30 bis
18.30 Uhr, Mi und Do 13 bis 16 Uhr.
GZ Hottingen Pflegiraum, Klosbachstr.
118, 8032 Zürich: jeden ersten Di im
Monat, 14 bis 15.30 Uhr
GZ Riesbach, Seefeldstr. 93, 8008 Zürich: jeden zweiten Do im Monat,
9.30 bis 11.30 Uhr.
Ref. Kirche Witikon, Heilighüsli 9, letzten Di im Monat, 14 bis 15.30 Uhr.
Witikonerstrasse 405, 8053 Zürich
Telefon 044 422 75 61
E-Mail gz-witikon@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/18
Kindertheater: So, 9. Nov., 15 Uhr im
Saal, kath. Kirche Witikon, ab 4 Jahren. Vorverkauf im GZ.
Kindercoiffeuse: Di, 11. Nov., 13.45
bis 17.15 Uhr. Anmeldung im GZ.
Voltastrasse 58, 8044 Zürich
Telefon 043 244 92 74
E-Mail info@lokal-fluntern.ch
Strick-/Flickbar: Do, 6.11., 20–22 Uhr.
Räbenschnitzen/Kleidersammlung: Fr,
7. Nov., 14 bis 17 Uhr.
Mütterberat.: Di, 11.11., 10–12 Uhr.
Bastel-Labor für Schulkinder: Fr, 14.
Nov., 14.30 bis 17.30 Uhr.
Witikonerstrasse 405, 8053 Zürich
Telefon 044 422 75 61
E-Mail gz-witikon@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/18
Atelier Wundertüte: Do, 23. Okt., 6./
20. Nov., 4./18. Dez., 15./29. Jan., je
16.15 bis 17.15 Uhr. Infos im GZ.
GZ Hottingen
Anlaufstelle
Altstadthaus
Gemeindestrasse 54, 8032 Zürich
Telefon/Fax 044 251 02 29
E-Mail gz-hottingen@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/8
Let's Dance! Fr, 7. Nov., 20.30 bis 24
Uhr, Musik ab den 60er-Jahren, im
Hottingersaal, Gemeindestr. 54.
Kinderbetreuung
im Kinderhaus Artergut
Klosbachstr. 25, 8032 Zürich
Telefon 044 251 47 20
www.stadt-zuerich.ch/kinderbetreuung
Fragen zur Kinderbetreuung? Suchen
Sie eine Spielgruppe oder Kita?
Obmannamtsgasse 15, 8001 Zürich
Tel. 044 251 42 59, www.altstadthaus.ch
betrieb@altstadthaus.ch
NEU! Club-Treff über 11: Fr, 7. Nov., 18
bis 21 Uhr für Kinder ab 11 Jahren.
Krimskramswerkstatt: Mi, 12. Nov., 14
bis 18 Uhr, Gschänkliwerkstatt.
Forchstrasse 248, 8032 Zürich
Telefon 043 819 37 27
E-Mail quartiertreff@qth.ch
www.qth.ch
Vernissage von Corinne Heller: Fr, 7.
Nov., ab 19 Uhr. Bis 18. Dez.
Brunch: Do, 9. Nov., ab 10 Uhr. Anmeldung bis 7. Nov., 14 Uhr unter
Tel. 079 597 87 00.
Practica Tango für Senioren/-innen: je
Di 10.30 bis 12 Uhr.
GZ Riesbach
Seefeldstrasse 93, 8008 Zürich
Telefon 044 387 74 50
E-Mail gz-riesbach@gz-zh.ch
www.gz-zh.ch/13
Räbeliechtli-Umzug: Do, 6. Nov., 18.30
Uhr ab Badi Utoquai bis Blatterwiese.
Mittwochsgrill: jeden Mi ab 18.30 Uhr.
ANZEIGEN
Öffentliches Kerzenziehen und Seifengiessen
im Wohnheim Schanzacker
100% reines Bienenwachs und farbiges Wachs
Seifen giessen: reines Stearin
Daten:
Zeit:
Mittwoch, 19. und 26. November
Samstag, 22. und 29. November
jeweils von 14.00 bis 20.00 Uhr
Gruppen nach Voranmeldung an anderen Daten;
Kinder unter 7 Jahren nur in Begleitung Erwachsener.
Am 26. November ab 18 Uhr Auftritt der Musikgruppe Zéphyr Combo, dazu bieten wir Grillwürste an.
Auskünfte und Anmeldung: Tel. 043 300 57 11
Wohnheim Schanzacker, Schanzackerstrasse 17/21, 8006 Zürich
GZ Witikon
Nr. 45
6. November 2014
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Züriberg
Nr. 45
6. November 2014
AKTUELL
Neues Spielzeug dank grosszügiger Spende
Holzschlag: Grün Stadt
Zürich warnt
Der Kiwanis Club ZürichOberstrass schenkt der Klinik für Kinder und Jugendliche des Triemli-Spitals
1500 Franken. Die Kinder
dürfen sich über zahlreiche
neue Spielzeuge freuen.
Seit Montag wird in den städtischen
Wäldern geholzt. Dafür werden während der Arbeiten Waldwege gesperrt
und Umleitungen signalisiert. Gesperrte Wege dürfen unter keinen
Umständen begangen oder befahren
werden, auch wenn es den Anschein
macht, dass keine Arbeiten stattfinden. Es besteht Lebensgefahr.
In den Wintermonaten wird in
den Wäldern in und um Zürich geholzt. Der Holzschlag wird von den
Waldbesitzenden – vorwiegend Grün
Stadt Zürich, Holzkorporationen und
dem Kanton – durchgeführt. Die Erholungssuchenden müssen ab sofort
bis Ende März damit rechnen, dass
Waldwege aus Sicherheitsgründen
abgesperrt werden, Umleitungen
werden signalisiert. Ziel ist es zudem,
die Wege ausserhalb der Arbeitszeiten wenn immer möglich für Erholungssuchende freizugeben.
Grün Stadt Zürich beobachtete in
der Vergangenheit immer wieder,
dass Absperrungen missachtet werden. Spaziergänger und Jogger gefährden damit Leib und Leben sowie
die Sicherheit der Forstarbeitenden.
Auch wenn der Sicherheitsabstand
zwischen Absperrung und den Arbeiten den Eindruck erwecken kann,
dass keine Gefahr mehr besteht oder
keine Arbeiten mehr stattfinden, dürfen Absperrungen in keinen Fall
missachtet werden. Gesperrte Wege
werden wieder freigegeben, sobald
keine Gefahr mehr besteht. (pd.)
Rebecca Wyss
Kinderbüchlein, Hörspiel-CDs, CDPlayers, Tierpuzzles, Lego-Elemente
und Spielzeugautos – all das und vieles mehr präsentierte die Spitalpädagogin Lea Vogel gemeinsam mit der
Chefärztin Maren Tomaske und der
Pflegeleiterin Aurelia Marazzi am
Montag den Vertretern des Kiwanis
Clubs Zürich-Oberstrass. Rund 60 alte Spielsachen konnte die Klinik für
Kinder und Jugendliche dank der
Spende von 1500 Franken ersetzen
und neu anschaffen.
Über 10 000 Kinder pro Jahr
Spitalpädagogin Lea Vogel präsentierte dem Kiwanis Club Zürich-Oberstrass das Spielzeug. Foto: Manuel Rickenbacher
Beim Kauf gab es einiges zu beachten, wie Vogel sagte. Die Gegenstände müssten unter anderem mit den
Hygienevorschriften kompatibel sein.
«Stofftiere kommen schon mal nicht
infrage.» Gerade für den Gebrauch in
isolierten Zimmern, wo Kinder mit
Windpocken oder Magen/Darm-Erkrankungen liegen würden, seien gerade auch Holzspielsachen ebenfalls
untauglich.
«Wir brauchen Dinge, die wir mit
einer Alkohollösung desinfizieren
können.» Robustes Plastikmaterial ist
laut Vogel am besten für die Anforde-
rungen in der Klinik geeignet. Zugute
kommen die Spielzeuge jährlich über
10 000 Kindern (hauptsächlich bis 10
Jahre), die stationär, ambulant oder
als Notfälle die Klinik besuchen.
Seit 2006 spendet der Kiwanis
Club Zürich-Oberstrass der Kinderund Jugendklinik jedes Jahr einen
Betrag. Sie seien bestrebt, Projekte
und Organisationen möglichst direkt
und persönlich zu unterstützen, sagte
der Leiter der Sozialaktivitäten Martin Amsler. «Wir wollen sehen, wo
unser Geld hingeht und sichergehen,
ANZEIGEN
dass es auch ankommt.» Er war zusammen mit dem Präsidenten Alex
Gall sowie Mitglied Daniel Manhart
anwesend. Weiter achte man darauf,
Institutionen in der Nähe des Clubs
zu unterstützen und dass die Unterstützungsleistungen nachhaltig seien,
so Amsler.
Kein reiner Männer-Club mehr
Kiwanis ist eine weltweite, internationale Organisation von selbstständigen Clubs. Der Kiwanis Club Zürich-Oberstrass unterstützt soziale
Institutionen und hilfsbedürftige
Menschen. Bislang war dieser ein
reiner Männer-Verein. Nun sollen
auch Frauen Mitglied werden können. «Wir planen Werbeaktionen,
um die Frauen auf uns aufmerksam
zu machen», sagt der Leiter der Sozialaktivitäten, Martin Amsler. (rwy.)
Veranstaltungshinweis: Mittwoch, 3. Dezember: Holzbringung mit der Seilkrananlage im unwegsamen Gelände.
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