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April 2015 - Markt Ottobeuren

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Schwyz hat ...
über 15’000 Einwohner
Die Grenze ist überschritten.
Gemeindepräsident Hugo Steiner konnte Loreen Schelbert in
Rickenbach als fünfzehntausendste Einwohnerin der Gemeinde Schwyz begrüssen. Sie
ist am 23. Juni 2014 als Tochter von Roman und Miriam
Schelbert Huwyler und als
Schwester der dreijährigen
Rahel geboren, welche die
Glückwünsche des Gemeindepräsidenten entgegennahmen
(unser Bild). Die Bevölkerungszahl der Gemeinde Schwyz hat
in den letzten drei Jahren um
mehr als 600 Personen zugenommen, nachdem mit dem
Erlass eines neuen Zonenplanes eine intensive Wohnbautätigkeit lanciert worden
war. Zuvor hatte die Gemein-
de Schwyz zwischen 2004
und 2010 bevölkerungsmässig stagniert. Dieser Trend ist
mittlerweile jedoch gebrochen.
Durch die Bebauung grösserer
Siedlungsgebiete beim Hof in
Ibach, beim Seewen-Feld und
beim Mättivor wird im Gegenteil in den nächsten Jahren ein
weiterer und starker Anstieg
der Bevölkerungszahl erwartet.
2
Organisationsstruktur ...
wird laufend verbessert
Der Gemeinderat hat erste Massnahmen zur weiteren Optimierung der Organisationsstruktur von
Exekutive und Verwaltung beschlossen. Dank der Einsetzung einer Verwaltungskommission wird die
ressorts- und abteilungsübergreifende Kooperation gefördert. Weitere Strukturanpassungen werden
sorgfältig geprüft.
In einem längeren Meinungsbildungsprozess prüft der Gemeinderat die Organisationsstruktur von Exekutive und
Verwaltung. Mit Blick auf die
Legislaturperiode 2014–2016
wurden erste Massnahmen
umgesetzt. Dabei bleiben die
bisherigen
Aufgabenzuweisungen an die neun Ressorts
weitestgehend
unverändert
Mögliche Anpassungen sind
andiskutiert. Sie werden sorgfältig auf ihre Wirkung überprüft. Ziel ist es, die Zuweisung
der politischen Verantwortlichkeiten rechtzeitig vor dem Beginn der nächsten Legislaturperiode vorzunehmen.
Parallel zur Exekutivebene wurde und wird weiter abgeklärt,
in welchem Umfang eine verstärkte konzeptionelle Tätigkeit durch Kommissionen wahrgenommen werden kann und
ob gerade auch dadurch vermehrt Aufgaben an die Verwaltung delegiert werden können. Entsprechend moderat
angepasst wurde der finanzielle Verantwortungsbereich der
Verwaltung.
Die bedeutendste organisatorische Änderung in der politischen Arbeit ist die Einsetzung
einer Verwaltungskommission.
3
Ihr sind vor allem koordinierende Aufgaben übertragen, welche mehrere Ressorts und Abteilungen betreffen. Konkret
gefördert werden damit die
interdisziplinäre und vernetzte Bearbeitung von Projekten
sowie die Umsetzung gemeinderätlicher Beschlussfassung
auf Verwaltungsebene. Die
Verwaltungskommission kann
auch für die Entwicklung von
verwaltungspolitischen Konzeptionen und die Erarbeitung
von Umsetzungs- und Vorgehensvorschlägen in ressortübergreifenden Querschnittsaufgaben eingesetzt werden.
Die Kommission unter dem
Vorsitz des Gemeindepräsidenten besteht aus allen Abteilungsleitern, nämlich Beat
Herger (Liegenschaften, Tiefbau), Josef Heer (Alterszentrum), Mario Häfliger (Soziales), Alex Maissen (Finanzen),
Hugo Steiner (Gemeindepräsident), Paul Stalder (Bildung),
Erika Baumeler (Personaldienst) und Gemeindeschreiber Bruno Marty (Präsidiales).
Auf dem Bild nach dem ersten
Workshop fehlt Oliver Sutter
(Hochbau).
Politik in finanziell …
schwierigem Umfeld
In personell nur leicht veränderter Zusammensetzung – mit Ivo Husi als Nachfolger des zurückgetretenen Sozialvorstehers Othmar Suter – startete der Gemeinderat
Schwyz in die neue Legislaturperiode. Diese bringt zahlreiche Herausforderungen in
einem schwieriger gewordenen finanziellen Umfeld. Bei der Erarbeitung eines Aufwand- und Ertragsprogrammes wurde eine erste Priorisierung vorgenommen und
es wurden verbindliche Kriterien für die Planung der Investitionen im Liegenschaftsund Tiefbaubereich erlassen. An einer weiteren Strategiesitzung entwickelte der Rat
die zentralen Grundsätze für die Legislatur- und Jahresziele, was im Spannungsfeld
zwischen Entwicklungsprojekten und Sparverpflichtung keine leichte Aufgabe darstellt. All diese Herausforderungen im Interesse des Gemeinwohls zu lösen, ist prioritäre Aufgabe der Exekutive mit den Ratsmitgliedern (von links) André Brugger (Kultur + Freizeit), Marc Steinegger (Sicherheit), Gregor Achermann (Hochbau), Peppino Beffa (Säckelmeister), Xaver Schuler (Vizepräsident und Tiefbau), Hugo Steiner
(Gemeindepräsident), Erich Arnold (Bildung), Christina Suter (Liegenschaften) und
Ivo Husi (Soziales). Mit auf dem Gruppenbild präsentieren sich ebenfalls Gemeindeweibel Beat von Euw im Ornat und Gemeindeschreiber Bruno Marty (ganz rechts).
4
Amtliche Vermessung ...
in der Gemeinde
In der Gemeinde Schwyz liegen die Vermessungsdaten in unterschiedlichem Standard und
ungleicher Qualität vor. Die ältesten Daten stammen aus dem Jahr 1928. Nun werden die Daten
auf einen einheitlichen Stand gebracht und damit
das Vermessungswerk der Gemeinde vollständig
erneuert. Die Gemeinde Schwyz sowie das kantonale Umweltdepartement beauftragten die
Firma Geoterra AG mit den dafür erforderlichen
Arbeiten. Die Erneuerungsarbeiten werden vom
Bund, Kanton und von der Gemeinde finanziert.
In den nächsten vier Jahren werden deshalb
vermehrt Vermessungsarbeiten in der Gemeinde Schwyz durchgeführt. In einer ersten Phase
wurden und werden vor allem die Fixpunkte der
amtlichen Vermessung überprüft und neu bestimmt. Um ihren Auftrag zu erfüllen, sind die
Fachleute darauf angewiesen und auch berechtigt, privates Grundeigentum zu betreten.
Amtliche Vermessung Schweiz
macht Vieles möglich.
Die Daten der amtlichen Vermessung leisten
einerseits einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Grundeigentums. Andererseits bilden
sie die Grundlage für die meisten anderen geografischen Daten. Zahlreiche Anwendungen in
der Wirtschaft, der Verwaltung und im Privatleben basieren auf diesen Daten.
5
Strassensanierungen ...
und Verkehrsanordnungen
Die Planung für die 3. Etappe der Haggenstrasse (Ried bis Käppeliberg) ist in vollem Gange. Es ist
vorgesehen, im Frühling 2015 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Um einen zügigen Fortschritt zu
gewährleisten, sind dazu wieder tägliche Verkehrssperren nötig.
Der Deckbelag auf der Bahnhofstrasse wurde im August 2014 eingebracht. Nun sind
die Bauarbeiten auf der Bahnhofstrasse abgeschlossen.
Der Deckbelag auf der Laimgasse in Ibach
wurde im September 2014 eingebracht (Bild).
Nun sind auch hier die Bauarbeiten abgeschlossen.
Die Verkehrsanordnung Laimgasse mit Temporeduktion auf 50 km/h, einer neuen Vortrittsregelung beim Knoten Laimgasse / Wyermatt sowie dem Fussweg auf der Laimgasse in
Ibach ist genehmigt.
Rohbauarbeiten für Alterszentrum Rubiswil
Mitte August 2014 konnten die Aushub- und
Pfählungsarbeiten abgeschlossen werden. Man hat
nun mit den Rohbauarbeiten gestartet.
Die Baufortschritte können weiterhin auf der
Homepage www.alterszentrum-schwyz.ch per
Webcam mitverfolgt werden.
6
Erster Schultag ...
an der MPS Schwyz
Eine schlaflose Nacht? Die Frisur will einfach nicht sitzen? Wo
steckt mein Lieblings-Cap? In
zwei verschiedene Socken geschlüpft? Vor Nervosität lässt
dich sogar das leckere Morgenessen kalt? – Das sind typische
Vorboten: der erste Schultag
steht an. Was erwartet mich?
Werden wir eine gute Klassengemeinschaft? Werde ich geachtet und beachtet? Bange und
freudige Gefühle zugleich.
Der erste Schultag begann mit der Begrüssung der «Frischlinge» in der Aula durch Schulleiterin, Carla
Blumenthal. In ihrer kurzen Rede wies sie drauf hin, dass unsere Schule einerseits ein Ort des Lernens,
der Offenheit und des respektvollen Miteinanders ist, dass aber auch (gemäss dem Schulmotto) der
Spass und die Lebensfreude durchaus Platz haben sollen.
Schülerinnen der dritten Oberstufe, also Expertinnen in Sachen Oberstufe, haben dann einige wertvolle Tipps an die Jüngsten weitergegeben, bevor zu einem Parcours durch unsere Schullandschaft
gestartet wurde. Dabei sind in kurzen Sequenzen und Aktivitäten die Räumlichkeiten, die Lehrpersonen und das schulische Umfeld näher gebracht worden. Der Morgen wurde durch eine von den
Religionslehrern gestaltete, interreligiöse Besinnung abgeschlossen.
«Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen» – und das ist offensichtlich allen gelungen.
Gute Stimmung – Wiedersehensfreude
7
Gemeindeschule Schwyz ...
Praxisschule für zukünftige Lehrpersonen
Rund 30 Studierende der Pädagogischen Hochschule werden im neuen Schuljahr an der Gemeindeschule Schwyz
Praxiserfahrungen sammeln dürfen. Von der Kooperation profitieren alle Beteiligten.
«Ich schätze den Praxisbezug
meines Studiums an der Pädagogischen Hochschule Schwyz
sehr. Das fünfwöchige Berufspraktikum rundet die Praxiseinsätze ab», meint Regula
Heinzer, Berufspraktikantin im
Schulhaus Herrengasse. Der
berufspraktische Teil der dreijährigen Ausbildung zur Kindergarten- oder Primarlehrperson macht rund einen Viertel
aus.
Vom 1. Semester an sammeln
die angehenden Lehrpersonen
Erfahrungen in der Praxis. Sie
verankern somit ihr erworbenes Wissen in konkreten Unterrichtssituationen. Dabei werden sie durch Dozierende und
Praxislehrpersonen
beraten
und unterstützt. Dies gewährleistet die Unterrichtsqualität
für die Schülerinnen und Schüler. Im Einführungspraktikum
liegt der Fokus stark auf der
Beobachtung und ersten, isolierten Unterrichtssequenzen.
Im zweiten Studienjahr folgt
das vierwöchige Fachpraktikum. Das Berufspraktikum im
dritten Jahr bereitet gezielt auf
die zukünftige Berufstätigkeit
vor.
Die rund 30 Praktikumslehrpersonen der Gemeindeschule
profitieren durch die Nähe an
der Ausbildung ebenfalls. Einerseits stehen sie ständig mit
den Studenten über guten Unterricht im Dialog, anderseits
wird der eigene Unterricht kritisch beobachtet und mit dem
aktuellen
Forschungswissen
der Studierenden verglichen.
Primarlehrperson Anne-Marie
Béghin ergänzt: «Während die
Studierenden unterrichten, bietet sich den Praxislehrpersonen
zudem die Chance, sich besonders auf das Lernverhalten einzelner Schülerinnen und Schüler zu konzentrieren.»
Die Gemeinde leistet als Kooperationspartnerin der Pädagogischen Hochschule Schwyz
seit 2006 einen direkten Beitrag zur Nachwuchsförderung.
In Zeiten des Lehrpersonenmangels bieten die Praxisgefässe zudem eine ideale Möglichkeit, sich als möglichen
Arbeitgeber zu präsentieren
und potentielle Bewerber und
Bewerberinnen in der Praxis zu
erleben. Ferner profitiert die
Gemeindeschule von den Entwicklungs- und Forschungsprojekten der Pädagogischen
Hochschule. Es ist eine gewinnbringende Zusammenarbeit für
alle Beteiligten.
8
Musikschule Schwyz ...
Concerto Grosso
Nachdem in den letzten Jahren die Grossensembleformationen
Kinder- und Jugendchor und Jugendmusik neu strukturiert worden sind, präsentiert sich dieses Jahr das Jugendorchester der Musikschule Schwyz in neuer Frische. Als Grossformation durch den
Zusammenschluss von Streicherensemble ll und Jugendorchester
wird es auch weiterhin Jung und Alt begeistern. Die rund vierzig
Orchestermitglieder üben seit Schulanfang am neuen vielversprechenden Programm. Einmal mehr der Beweis dafür, dass an der
Musikschule Schwyz der Einzelunterricht zum gemeinsamen Musizieren führt.
Wussten Sie, dass die Musikschule Schwyz auch im Ausland bekannt ist? Dank der erfolgreichen
Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Musiklehrpersonen, die in den letzten
Jahren gemeinsam am Wiederaufbau der Jugendmusik gearbeitet haben, durfte die Jugendmusik
Schwyz an einem Blasorchestertreffen in Differdingen (Luxemburg) teilnehmen. Nach dem Motto
«klein, aber fein» durfte sich die Jugendmusik mit Orchestern aus Deutschland, Luxemburg, Polen,
Portugal und Ungarn messen. Das Musikfestival hat allen Musizierenden Spass gemacht und das
Orchester ist nun auch auf www.youtube.com zu sehen und hören.
Benützen Sie die Gelegenheit, die Veranstaltungen der Musikschule zu besuchen. Die Veranstaltungen
für das Schuljahr 2014/2015 finden Sie auf unserer Webseite: www.gemeindeschwyz.ch/musikschule
Musikschule Schwyz
Herrengasse 39
6430 Schwyz
041 819 07 96
9
Jugendmusikwettbewerb ...
Zentralschweiz 2015
Vom 13. bis 15. März 2015 findet in Schwyz
der Jugendmusikwettbewerb Zentralschweiz
statt. Die 22. Wettbewerbsaustragung findet
in Zusammenarbeit mit der Musikschule
Schwyz unter der Leitung von Domenico Emanuele statt. Die Wettbewerbsräumlichkeiten
befinden sich im Chupferturm der Musikschule Schwyz.
Die Kategorien der Einzelvorträge 2015 sind
Cello, Klavier, Violine und Querflöte. Jährlich
spielen rund 100 Nachwuchsmusikerinnen
und -musiker zwischen 8 und 19 Jahren in
einer der vier Alterskategorien ein Pflichtstück
und ein Wahlstück. Angaben zu den Pflichtstücken findet man auf der Website des Wettbewerbs. Alle Vorträge sind öffentlich.
Die Jury besteht jeweils aus Fachexperten, je
einer Fachperson pro Instrumentenkategorie. Bei der Wahl der Jurymitglieder liegt das
Augenmerk auf deren fachlichen und pädagogischen Fähigkeiten.
Die jungen Musikerinnen und Musiker treten nicht
gegeneinander an, sondern erobern sich ihre persönliche Anerkennungsurkunde oder eine Urkunde mit Sternauszeichnung. Ziel und Philosophie
des Wettbewerbs ist nebst der Förderung junger,
vielversprechender Nachwuchstalente auch die
Unterstützung der breiten Basis musizierender Jugendlicher in der Zentralschweiz, indem er allen
eine willkommene Trainingsplattform und Chance
der persönlichen Standortbestimmung bietet.
Ein öffentliches Schlusskonzert rundet die Wettbewerbstage ab. Die Kategorienbesten präsentieren
Auszüge aus ihrem Wettbewerbsprogramm. Das Konzert findet am Sonntag, 15. März 2015 um
17.00 Uhr statt (www.jugendmusikwettbewerb.ch).
10
Qualität bei Papier- ...
und Kartonsammlungen
Jeweils ein Mal im Monat wird das Altpapier und
der Karton am Mittwochmorgen von den Schülern der Primar- oder Oberstufenschulen in der
Gemeinde Schwyz eingesammelt, nach Seewen
transportiert und für die Verwertung in Bahnoder LKW-Container verladen. Leider musste in
letzter Zeit festgestellt werden, dass die Qualität
des bereitgestellten Papiers und Kartons deutlich nachgelassen hat. Das Altpapier wird nicht
in allen Haushaltungen konsequent aussortiert.
Zwischen den Zeitungen finden sich Kartonteile, Papiertragtaschen, Plastik und Verpackun-
Korrekt gebündeltes Altpapier.
gen. Zudem werden des Öfteren das Altpapier
oder der Karton mit Klebstreifen oder sogar mit
Strümpfen zusammengebunden. Häufig sind die
Bünde zu schwer und all zu oft auch schlecht
verschnürt. Oder das Sammelgut wird zu spät
bereitgestellt. Teilweise stellen Betriebe zu grosse Mengen von Karton bereit. Die genannten
Probleme führen zu schlechterem Erlös sowie zu
Problemen bei der Sammlung und im Verlad.
Mangelhaft gebündeltes Altpapier, da Altpapier und Karton gemischt
gebündelt wurden.
Mangelhaft gebündelter Karton, da
der Karton mit Klebestreifen zusammengeklebt wurde.
WICHTIGE INFOS!
Damit dieser wertvolle Rohstoff auch künftig der Papier- und Kartonindustrie zur Neuverarbeitung
übergeben werden kann und um die Sammlungen zu erleichtern, muss die Sammelqualität zwingend
verbessert werden. Folgende Entsorgungskriterien und Anweisungen sind für die Papier- und Kartonsammlungen der Schulen unbedingt einzuhalten:
B Altpapier und Karton sind am Sammeltag sortengetrennt und gut gebündelt vor
07.30 Uhr und vor allfälligem Regen oder Schnee geschützt bereitzustellen.
B Karton aus Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben müssen die Betriebe selber bei
der Sortieranlage der Senn Brunnen AG (gratis) entsorgen.
B Altpapier nicht in Schachteln oder Tragtaschen bereitstellen. Jegliche gefüllte Packung,
schlechte und mit Kleber gebündelte Ware wird mit einem blauen Hinweiskleber
vesehen und stehengelassen.
B Zum Altpapier gehören: Zeitungspapier, Couverts, Zeitschriften, Werbung usw.
11
B Nicht ins Altpapier gehören: Tetra-Packungen, mit Kunststoff oder Alu beschichtete Papiere, Kunststoffe, Bücher mit Rücken, Papierschnitzel.
B Zum Karton gehören: Wellpape-Schachteln (ohne Plastikstreifen), Eierkartons, Früchte und Gemüsekartons (ohne Plastikstreifen), Papiertragtaschen.
B Nicht zum Karton gehören: Waschmittelboxen, Tetra-Packungen und Futtersäcke.
Diese sind via Kehricht zu entsorgen.
B Kartonprodukte, welche länger oder höher als 1 m sind, müssen zerlegt und gut ge bündelt werden.
B Die Papier- und Kartonbünde sollen nicht schwerer als 5 kg sein.
B Das Altpapier und der Karton können auch am Vormittag des Sammeltages bis
11.00 Uhr bei der Verladestelle beim Bahnhof Seewen (Eingang altes Zeughaus)
abgegeben werden.
B Altpapier und Karton (lose oder gebündelt) aus den Haushaltungen können auch
gratis bei der Wertstoff-Sammelstelle Wintersried abgegeben werden.
Bitte beachten Sie diese Hinweise. Sie helfen damit unserer Schuljugend bei diesem umfangreichen
und wichtigen Entsorgungsauftrag und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur umweltgerechten Wiederverwertung dieser wichtigen Rohstoffe.
12
Bäume, Sträucher ...
und Lebhäge zurückschneiden
Alle Haus- und Grundeigentümer von Liegenschaften sowie Anstösser an öffentlichen
Strassen und Wegen mit privater Unterhaltspflicht werden
aufgefordert, Bäume, Sträucher und Lebhäge so zurückzuschneiden, dass der Verkehr
auf Strassen und Plätzen sowie
auf Fusswegen und Trottoirs
nicht behindert oder beeinträchtigt wird. Herabhängende
Äste und Zweige von Laubund Nadelgehölzen müssen ein
Lichtraumprofil frei halten. Bei
Fahrbahnen beträgt dieses mindestens 4.50 m und bei Verkehrsflächen für Fussgänger
mindestens 3.00 m. Ebenso
dürfen Strassenbeleuchtungsund
Verkehrssignalisationsanlagen nicht durch Äste und
Zweige von Laub- und Nadelgehölzen beeinträchtigt werden.
Dieser Aufforderung ist bis zum 31. Oktober 2014 Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgung behält sich
der Gemeinderat Schwyz vor, die entsprechenden Arbeiten durch das Werkpersonal unter Kostenfolge für die Liegenschaftseigentümer ausführen zu lassen. Für Unfälle, welche auf Sichtbehinderungen
zurückzuführen sind, haftet der Liegenschaftseigentümer.
13
Die GirlPowerWoche ...
startet durch
Mädchen und Buben haben unterschiedliche Bedürfnisse. Deshalb werden geschlechtsspezifische Angebote vor allem in der Pubertät immer wichtig sein. Die GirlPowerWoche bietet Girls Räume und
Zeiten, in denen sie unter sich sein können. In verschiedenen Workshops werden Selbstvertrauen, Geschicklichkeit sowie Identität gewonnen und eigenes Verhalten reflektiert und hinterfragt. Thematisch
werden Vorbilder, Leistungszwang, Angst, Gewalt, Ernährung und Sexualität zur Sprache kommen.
Bei den letzten beiden Austragungen hat sich
herauskristallisiert, dass die Alterslimite um ein
Jahr herabgesetzt werden sollte. Diesem Bedürfnis wird bei der 7. Austragung Rechnung
getragen und die GirlPowerWoche ist für 12bis 17-jährige Girls (6. Primar bis 10. Schuljahr)
ausgeschrieben. Bewährte und neue Freundschaften werden beim gemeinsamen Besuch der
Workshops, des Rahmenprogramms oder der
Zusammenarbeit für den Mittagstisch bestärkt
und gefunden. Modezeichnen, Fahrrad flicken,
Schminken mit Farb- und Stilberatung, Porträtfotografie, Periode – Pickel – Pubertät, Mixund Shakekurs, Bollywood-Tanzen, Schweissen
(Metallwerken), Kniggeteens mit Schwerpunkt
Bewerbung oder Cupcake- und Selbstbehauptungsworkshop sind nur einige der insgesamt 42
angebotenen Workshops. Die GirlPowerWoche
wird in der ersten Herbstferienwoche, vom 29. September bis 4. Oktober 2014, im Haus der Jugendanimation Schwyz angeboten. Das Programm ist auf der Website www.ffs.ch oder auf der Facebookseite unter GirlPowerWoche Schwyz aufgeschaltet.
Neue Graffiti am Jugendhaus …
Dieses Jahr fand der schon länger geplante GraffitiJam (Jam = Hip-Hop-Party mit verschiedenen Elementen der Hip-Hop-Kultur) statt. Die Innen- und Aussenwände des Jugendtreffs sollten ein neues, den aktuellen Treffbesuchern/-innen näher stehendes Aussehen
erhalten. Ende Mai 2014 startete das Projekt mit zwei
Graffiti-Künstlern und interessierten Jugendlichen.
Dazugehörend wurden auch rechtliche und moralische
Fragen zum Sprayen thematisiert.
Nachdem die alten Graffiti übermalt waren, sammelten die Jugendlichen fleissig Ideen und erstellten
Skizzen; so dass zwei Wochen später die neuen Graffiti im Innenraum gesprayt und die Aussenwände
grundiert werden konnten. Höhepunkt der Aktion war sicher der Graffiti-Jam im Herbst 2014, an
dem die Aussenwände als Letztes noch frisch besprayt wurden.
14
Legislaturperiode ...
2012–2014 verabschiedet
Die politische Arbeit erfordert den Einsatz und
das Engagement von zahlreichen Personen. Deren Mitwirken – und damit die breite Abstützung – bei der Vorbereitung von Entscheiden
wird in der Gemeinde Schwyz hoch geschätzt.
Als kleines Dankeschön wurden die mehr als
100 Kommissionsmitglieder zum Ende der Legislaturperiode 2012–2014 wiederum zu einem
Apéro eingeladen. Rund ein Drittel der Eingeladenen nahm am Anlass teil, an dem mit Daniel
Annen das amtsälteste Kommissionsmitglied
nach 16 Dienstjahren in der Kulturkommission
besonders gewürdigt wurde. Der herzliche Dank
des Gemeindepräsidenten aber ging ebenso an
alle übrigen Kommissionsmitglieder verbunden
mit dem Aufruf an bisherige und neue Kommissionsmitglieder, sich weiterhin für die Mitgestaltung der Gemeinde einzusetzen. An deren Bedeutung ändert auch die Tatsache nichts, dass in den
nächsten Monaten die Existenz verschiedener Kommissionen kritisch hinterfragt wird mit dem Ziel,
das Kommissionswesen aufzuwerten.
Personalinformationen
B Eintritte
Claudia Bolfing, Abteilungsleiterin Soziales
Martin Weissen, Abteilungsleiter Alterszentrum
Miriam Betschart, Gemeindeschreiber-Stellvertreterin
B Austritte
15
Priska Gwerder, kaufmännische Lernende
Sarah Ernst, Zivilstandsbeamtin
ab 15. September 2014
ab Oktober 2014
ab Oktober 2014
per Ende August 2014
per Ende Oktober 2014
Ein Abend zu Artur Schnabel ...
Musik aus drei Ländern
Am Sonntag, 16. November 2014, findet im Gartensaal des Ital Reding-Hauses um 10.30 Uhr eine
Matinee im Gedenken an den in Schwyz begrabenen berühmten Pianisten und Musiker Artur Schnabel statt. Die Sängerin Lydia Opilik und der Cellist Severin Suter singen und spielen sich gemeinsam
mit dem Pianisten Edward Rushton durch ein bunt gemischtes Programm. Zu Gehör gebracht werden
Lieder mit Worten und Lieder ohne Worte, reizvolle Gesänge im Duo und im Trio; und so erklingen
Höhepunkte der deutschen Romantik und des italienischen Belcantos. Auch ein Träumen mit französischen Melodien ist möglich. Kurzum: Drei verschiedene Länder, zugleich drei verschiedene Sprachregionen kommen zum Zuge.
Die in Schwyz aufgewachsene Sopranistin Lydia Opilik studierte erst Geige in Luzern, wo sie
2007 mit dem Lehrdiplom abschloss. Anschliessend studierte sie Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste Zürich bei Lena Hauser und
Lina Akerlund. Im Sommer 2009 beendete sie
ihr Studium mit dem Konzertdiplom. Inzwischen
hat sie schon renommierte Konzerterfahrungen
auf internationalem Parkett gemacht. Sie war
2009 Preisträgerin des Förderpreises der FriedlWald-Stiftung in Basel.
Severin Suter stammt ebenfalls aus Schwyz, hier ist er 1985 geboren
und aufgewachsen. Er macht schon früh Bekanntschaft mit der hiesigen Volksmusik, da seine Eltern begeisterte Ländlerfreunde sind. Beeindruckt von der Grösse und dem Klang des Kontrabasses beschloss
er mit sieben Jahren, auch so etwas zu spielen und gelangte so zum
kleineren Bruder des Basses, zum Cello. Nach dem Gymnasium in
Schwyz studierte er in Luzern an der Musikhochschule bei Jürg Eichenberger und Peter Leisegang und schloss 2008 mit dem Lehrdiplom ab.
Seine Reise führte ihn 2009 nach San Francisco ans Conservatory of
Music zu Jennifer Culp, wo er 2011 «with honors in Orchestra und
Violoncello» das Masterstudium abschloss. Mittlerweile ist er wieder
in der Schweiz wohnhaft und arbeitet als freischaffender Musiker.
Edward Rushton studierte Klavier und Komposition an der Chetham’s School of Music in Manchester, an der Universität Cambridge, an der Royal Scottish Academy of Music and Drama und
an der Zürcher Hochschule der Künste, wo er in der Meisterklasse
von Irwin Gage Liedinterpretation studierte und 2001 mit Auszeichnung abschloss.
16
Vor 50 Jahren …
Blick ins Protokollbuch 1964
Ein selten klares Abstimmungsergebnis wurde am 12. April 1964 in der
Gemeinde Schwyz ausgezählt: 1’627 Ja- standen nur gerade 88 NeinStimmen gegenüber. Und dabei war es um etwas gegangen, was es vermutlich vorher und seither ganz sicher nie mehr gegeben hat. Es ging
um die Erteilung des Ehrenbürgerrechts der Gemeinde Schwyz – verliehen an den damaligen Schwyzer Pfarrer Dr. Eduard Baumgartner.
Die Abstimmung erwirkt hatten 1’135 Schwyzer.
Sie stellten dem Gemeinderat einen Antrag, welcher von diesem geradezu mit Enthusiasmus zur
Annahme empfohlen wurde. Pfarrer Dr. Eduard
Baumgartner war am 9. März 1952 als Pfarrer in
der römisch-katholischen Pfarrei St. Martin in
Schwyz installiert worden. Seither habe er sich – so
hielt der Gemeinderat fest – «das uneingeschränkte Vertrauen der Schwyzer Bevölkerung erworben.
Bescheiden im Auftreten, konsequent in der Haltung, hat er sich um die Schwyzer Pfarrkirche,
das kirchliche Leben in der Gemeinde Schwyz, die
Schule und vor allem auch um unsere Jugend sehr
verdient gemacht. Er pflegt vorbildlichen Kontakt
mit der gesamten katholischen Bevölkerung und
geniesst in allen Kreisen verdientermassen hohes
Ansehen. Er hat es auch verstanden, mit der Behörde die erforderlichen guten Beziehungen zum
Wohl der Gemeinde und der Kirche zu erhalten. Der
Gemeinderat pflichtet daher dem von einer grossen
Zahl Stimmbürger eingereichten Antrag aus voller
Überzeugung zu.»
Das einmalige klare Abstimmungsergebnis dürfte
wohl weniger auf den gemeinderätlichen Appell,
als vielmehr auf das hohe Ansehen des damaligen
Schwyzer Pfarrers zurückzuführen sein. Er wirkte
nach der Erteilung des Ehrenbürgerrechts noch
weitere Jahre in Schwyz als Pfarrer, ehe er 1975
von Franz von Holzen abgelöst wurde.
17
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