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AKTUELL: ev5_Winter 1/2015_Dezember 2014 bis Februar 2015

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evangelisch
Gemeindebrief der
evangelisch-lutherischen
Kirchengemeinden
Kempten und Umgebung
Ausgabe St.- M ang - kirche
Ausgabe 01-2015
Dezember 2014 bis Februar 2015
Wie soll ich dich empfangen?
Menschen auf der Flucht
Deutschland – Haus der Vielfalt
Von der Eingliederung Vertriebener zur
Verantwortung für Einwanderer heute
Helfen wollen, aber wie?
Ehrenamtlicher Einsatz für
Flüchtlinge in Kempten
Letzte Hoffnung Kirche
Zum Thema Kirchenasyl
Sternschnuppern im Advent
Die etwas andere Adventsbesinnung
Inhalt
Deutschland – Haus der Vielfalt Von der Eingliederung Vertriebener zur Verantwortung für Einwanderer heute
4
St.- Mang - Kirche aktuell Von Kemptener Stützbalken über das Internet zum Dietmannsrieder Klavier
6
Schön zu wissen, wer da zu uns gekommen ist Hilfe für die Asylbewerber in Altusried
7
Helfen wollen, aber wie? Ehrenamtlicher Einsatz für Flüchtlinge in Kempten
8
Letzte Hoffnung Kirche Zum Thema Kirchenasyl
9
Christen auf der Flucht Eindrücke vom Besuch im Nordirak – 13. bis 17. November 2013
10
Sternschnuppern im Advent, Kirchenmusik & mehr Besondere Veranstaltungen
11
Unsere Gottesdienste Alles auf einen Blick
12
Flüchtlingsarbeit geht uns alle an! Konvent der Evangelischen Jugend zum Thema Toleranz
18
Nun schließt sich der Kreis Von jungen Müttern bis zum Seniorinnen-Alter
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, Ausgabe 1-2015
Menschen auf der Flucht
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Wie soll ich dich empfangen?
Liebe Leserin, lieber Leser,
„Wie soll ich dich empfangen?“, dichtet Paul Gerhardt in einem bekannten
Adventslied (EG 11). Gemeint ist der Gottessohn, Jesus. Ja, wie empfange ich
den, der in meine Welt hineingeboren wird? Freudig, zurückhaltend, mit offenen
Armen, verschlossen? Was will Jesus von mir und was kommt da auf mich zu?
„Wie soll ich dich empfangen?“ Diese Frage stellt sich momentan auch in Bezug
auf die große Zahl der Menschen, die als Flüchtlinge in unser Land, in unser
Dorf, in unsere Nachbarschaft kommen. Wie ist meine Haltung ihnen gegenüber?
Ängstlich, gastfreundlich, ablehnend, hilfsbereit? Was wollen sie von mir und
was kommt da auf mich zu?
Jesus – ein Flüchtling
Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen sind derzeit weltweit
mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Das ist die höchste Zahl seit dem
Zweiten Weltkrieg. Gleichwohl ist es eine Tatsache, dass auf unserer Erde Menschen
schon immer vor Gewalt, Not und Unterdrückung fliehen mussten. Dieses Schicksal
macht auch vor dem neugeborenen Gottessohn nicht halt. Der Evangelist Matthäus
erzählt, dass die Heilige Familie vor dem geplanten Kindermord des Herodes nach
Ägypten flieht und dort einige Zeit bleibt (Mt 2, 13ff.). Jesus – ein Flüchtling.
Friede auf Erden
Im Gegensatz zu dieser irdischen Realität steht die göttliche Verheißung der Weihnachtsgeschichte: Friede auf Erden! Auch wenn unsere Welt von dieser Verheißung
himmelweit entfernt scheint, Jesus verbürgt sie. Er, der zeit seines Lebens verfolgt
und angefeindet wurde, ist als Friedensbringer in diese Welt gekommen. Als Christen,
die seinen Namen tragen und in seine Fußstapfen treten wollen, sind wir herausgefordert, unsere Ängste und Vorurteile vor den Fremden zu überwinden und die
Menschen mit ihrem Bedürfnis nach Schutz und Hilfe zu sehen. Jesus erwartet von
uns keine Großtaten oder Meisterleistungen, sondern schlicht Menschlichkeit. „Was
ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“,
sagt er (Mt 25, 40) und meint damit so grundlegende Dinge wie: Dem Hungrigen
etwas zu essen geben, den Fremden aufnehmen, den Nackten kleiden.
Mach's wie Gott – werde Mensch!
Als Christen können wir Zeichen setzen und Friedensboten sein und ich halte es auch
für unsere Verpflichtung. Darum: Mach's wie Gott – werde Mensch! Oder wie es die
Jahreslosung für 2015 formuliert: Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen
hat zu Gottes Lob (Röm 15,7). Es gibt vieles, was wir konkret tun können. Manche
engagieren sich in den Flüchtlingsunterkünften, andere spenden Geld, Kleidung oder
Haushaltswaren. Genauso wichtig ist es, gegen böse Worte gute und besonnene zu
stellen und den Menschen mit Freundlichkeit und Achtung zu begegnen. Denn der
Frieden auf Erden beginnt beim Frieden mit mir und mit meinem Nachbarn, auch
wenn er anders ist als ich.
Wie soll ich dich empfangen? Paul Gerhardt bittet in seinem Lied Jesus selbst um
Erleuchtung, um zu wissen, was ihm Freude bereitet. Das ist doch eine weihnachtliche Bitte: Dass Jesus mit seinem Licht unsere Angst vertreibt. Dass er uns hilft,
Lichtbringer zu sein, die tun, was ihm Freude macht und dem Frieden auf Erden dient.
An unserem Ort.
Gesegnete und lichtvolle Weihnachten wünscht Ihnen
Ihre Pfarrerin Julia Cleve (Johanneskirche)
Thema ··/ 3
Ausgabe St.-Mang - Kirche
Von der Eingliederung Vertriebener zur Verantwortung für Einwanderer heute
Deutschland – Haus der Vielfalt
Flucht und Vertreibung
nach dem Zweiten Weltkrieg
Menschen, die ihre Heimat bis
1950 verlassen mussten
(in Klammern: Gesamtzahl der deutschstämmigen Bevölkerung im Jahr 1939)
Angabe in Millionen:
Deutsche aus der UdSSR: 0,17 (0,25)
Danziger: 0,3 (0,38)
Pommern: 1,4 (1,9)
Ostpreußen: 2,0 (2,47)
Brandenburger: 0,43 (0,64)
Polendeutsche: 0,74 (1,37)
Schlesier: 3,3 (4,58)
Sudetendeutsche: 2,9 (3,48)
Ungarndeutsche: 0,21 (0,62)
Rumäniendeutsche: 0,25 (0,79)
Jugoslawiendeutsche: 0,3 (0,54)
Gesamtanzahl: 12 Millionen
(in Deutschland aufgenommene
Flüchtlinge und Heimatvertriebene
bis 1950)
Mindestens 500.000 Personen starben
auf der Flucht; 1.000.000 weitere
emigrierten ins westliche Ausland.
Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 7.1.2010.
Im lateinischen Wörterbuch lässt das Verbum migrare ahnen, welche Dimension,
ja Tragik und Geschick dem Wort innewohnen, welche Folgen ihm eigen sind. Da
heißt es nämlich: Wandern, auswandern, wegziehen, ausziehen (mit seiner Habe,
dauernde Veränderung des Aufenthaltsortes).
In unserer Sprache hat sich inzwischen für dieses Problemfeld der darauf fußende
Begriff „Migration“ eingebürgert, als Wanderungsbewegung von Menschen innerhalb staatlicher Grenzen oder über Grenzen hinweg. Zu allen Zeiten, in allen Regionen
haben Menschen ihren Wohnsitz, ihre Heimat, ihr Vaterland gewechselt. Die einen
wurden mit Gewalt vertrieben, die anderen machten sich mehr oder weniger freiwillig
auf die Suche nach einem besseren Leben an einem neuen Ort. Manche schufen sich
mit Waffen Bahn und vernichteten alles, was ihnen im Wege war, andere wiederum
retteten nichts als ihr nacktes Leben.
Katastrophe globalen Ausmaßes
Was mit der Vertreibung aus dem Paradies begann, zeigt sich heute als Katastrophe
globalen Ausmaßes. Und wir erleben sie immer hautnäher in unserer unmittelbaren
Nachbarschaft. Die überladenen, von skrupellosen Schleusern verladenen Flüchtlingsboote auf dem Weg über das Mittelmeer zu uns, die Syrer und Iraker auf der Flucht
vor der Terrormiliz Islamischer Staat, die Bewohner der Ostukraine verfolgt von Putins
Separatisten, die das Großrussische Reich wiedergebären möchten …
Aber auch die Zuwanderung von Arbeitskräften, z. B. als „Gastarbeiter“ in Europa, ist
ein Gesicht der Migration, ebenso die der Asylbewerber in Form von „Wirtschaftsflüchtlingen“, die zahllosen Aussiedler („Statusdeutsche“), die Flüchtlinge aus Kriegsund Bürgerkriegsgebieten, welche Schutz in unserem Land suchen, die Umwelt- und
Klimaflüchtlinge.
Flucht und Vertreibung um 1945
Wenn man heute in Deutschland von „Flucht“ oder „Flüchtlingen“ spricht oder schreibt,
ist vielfach der historische Hintergrund der Kriegskindergeneration gemeint, also von
Eltern und Großeltern, deren Leben damals durch den von Deutschland vom Zaun
gebrochenen Zweiten Weltkrieg geprägt wurde: Von Flucht auf offenen Planwagen
mit Pferden davor, von Vertriebenen aus Ostpreußen, Pommern und Schlesien, die bei
eisigem Ostwind, von Tieffliegern angegriffen, auf endlosen Trecks übers Haff oder
durch die Oderniederungen gen Westen strebten, ständig bedroht von Mord, Folter,
Plünderung und Vergewaltigung durch aufgehetzte Soldaten der Roten Armee.
Diese kriegsbedingte Flucht ging mit dem Ende der Kämpfe 1945 schließlich über in
eine systematische Vertreibung. Mit der erzwungenen Ausweisung großer Teile der
in den deutschen Ostgebieten lebenden Menschen und von Deutschen aus anderen
mittel- und ost-südosteuropäischen Ländern wollten die alliierten Siegermächte das
Ausbrechen neuer ethnischer Konflikte in Osteuropa verhindern.
Doch schon lange bevor in der entscheidenden Konferenz von Potsdam im Sommer
1945 ein Transfer in „geordneter und humaner Weise“ verfügt wurde, waren Millionen
Deutsche während der Endphase des Krieges vor der Roten Armee unterwegs nach
Westen. Die Westverschiebung Polens war schon in Teheran 1943 und in Jalta im
Februar 1945 beschlossene Sache, ethnische Säuberungen inklusive.
Ausgabe St.-Mang - Kirche
4 ··/ Thema
, Ausgabe 1-2015
, Ausgabe 1-2015
Thema ··/ 5
Ausgabe St.- Mang - Kirche
Zwölf Millionen Vertriebene integriert
Die Größe und Bedeutung der deutschen Einbußen an Land und Volk in Mittel- und
Osteuropa nach der totalen Niederlage des zwölfjährigen Dritten Reiches sind vom
Geschichtsverständnis kaum zu erfassen: Ein Viertel des deutschen Volksbodens ging
dabei verloren, Flucht und Vertreibung betrafen mehr als 14 Millionen Deutsche aus
der Tschechoslowakei, aus Jugoslawien, Polen, Ungarn und den deutschen Ostgebieten
jenseits von Oder und Neiße. Mindestens zwei Millionen wurden dabei getötet oder
starben durch Entbehrungen, Krankheiten oder äußere Kriegseinwirkungen. Etwa
zwölf Millionen fanden Aufnahme in den beiden deutschen Nachkriegsstaaten.
Kein herzlicher Empfang
Der Empfang für die vertriebenen Landsleute aus dem Osten war im Westen alles
andere als herzlich: Die Ankömmlinge wurden oft als „lästige Zugabe zum verlorenen
Krieg“ diskreditiert, als „hergelaufenes Gesindel“ und „Pollacken“ attackiert. Im
Zeichen strenger Lebensmittelrationierung und verwüsteter Wohnungen war unter
den Einheimischen Solidarität ein rares Gut.
Außerdem prallten im Deutschland des Kriegsendes zwei Elendsfronten aufeinander.
Die abgebrannten Einheimischen mochten sich ungern ausmalen, dass man noch
mehr verlieren kann, als sie selber verloren hatten: Trümmermenschen, die auf den
Leichenfeldern ihrer zerbombten Stadtteile oft nur knapp davon gekommen waren,
fehlte der Sinn für fremde Klagelieder. Wohnraum für die neuen Nachbarn rückten
Einheimische oft nur per amtlicher Beschlagnahme heraus, Nahrungsmittel im Tausch
gegen letzte Wertsachen.
Deutschland ist ein Einwanderungsland
In meiner Erinnerung – selber Jahrgang 1941 und am 18. Januar 1945 mit meiner
Familie aus Oberschlesien geflüchtet – haftete dem Wort Flüchtling lange ein
Anschein von „weniger wert“ oder „entschuldige, dass ich da bin…“ an. Für die
Stabilität und den Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland in eine demokratische
Staatenwelt war entscheidend, dass die Integration vieler Millionen Flüchtlinge
gelang. Dass die beiden Deutschland und seit 25 Jahren das einig Vaterland auch
Heimat geworden ist für Flüchtlinge und Vertriebene, so wie es der Schweizer
Schriftsteller Peter Bichsel ausgedrückt hat: „Heimat jedenfalls ist etwas Persönliches,
und Nationalität, die selbstverständliche, die einem zufällt bei Geburt, ist noch lange
nicht Heimat. In Heimat muss man hineinwachsen oder hineinerwachen“.
In diesem Sinne sollten wir uns bei der aktuellen Welle von Flüchtlingen und Asylsuchenden immer auch daran erinnern, wie es uns ergangen ist vor fast siebzig
Jahren, sollten uns nicht in die Tasche lügen, dass Deutschland kein Einwanderungsland sei, dass man sich um die vielen Fremden im Land nicht kümmern müsse, weil
sie hoffentlich irgendwann wieder verschwinden würden. Fast zwanzig Prozent
unserer Gesamtbevölkerung haben einen sogenannten Migrationshintergrund: Es
wird Zeit, dass das Thema Integration aus der politischen Nische in den Mittelpunkt
gerückt wird.
Henning Storek
Oben: Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer heute (Foto:
wikipedia.org). Links oben: Vertreibung von Deutschen aus
den Ostgebieten 1945 (Foto: Bundesarchiv/wikipedia.org).
Asyl in Deutschland / Bayern –
Aktuelle Zahlen
Zahl der Asylanträge (bundesweit):
1995: 166.951 Anträge
2005: 43.908 Anträge
2013: 127.023 Anträge
2014: 136.039 Anträge (bis Sept.)
Hauptherkunftsländer Asylsuchender
(Zeitraum: 1. Januar bis 30. September 2014)
Syrien (20,2 %), Serbien (9,6 %),
Eritrea (8,2 %), Afghanistan (5,6 %),
Albanien (4,7 %), Somalia (3,7 %),
Bosnien und Herzegowina (3,5 %),
Mazedonien (3,4 %), Irak (2,9 %),
Russische Föderation (2,9 %),
Sonstige (35,3 %)
Situation in Bayern:
(Zeitraum: 1. Januar bis 31. August 2014)
Insgesamt wurden Bayern 14.499
Asylbewerber zugeteilt. Die Hauptherkunftsländer sind: Syrien (2.444),
Nigeria (1.415), Eritrea (1.382), Afghanistan (1.350) und Somalia (879).
Quellen: www.bamf.de;
www.sozialministerium.bayern.de.
Von Kemptener Stützbalken über das Internet zum Dietmannsrieder Klavier
st.- Mang - Kirche aktuell
STüTZBALKEN FüR DIE SüDHALLE
Den anfang machten deutlich sichtbare risse in der südhalle an der st.- Mang - Kirche.
schon seit längerem wurden diese beobachtet. Untersuchungen im sommer dieses
Jahres brachten leider „ans licht“: es besteht dringender handlungsbedarf. eine erste
Konsequenz ist nun in der südhalle nicht mehr zu übersehen. Und so wurde eine massive
holzkonstruktion eingezogen, um die empore zu stützen. Diese entlastet die verfaulten balken und gewährleistet so (bis zur sanierung) eine sichere nutzung der empore.
ein zusätzliches Problem ist die marode Dachkonstruktion der südhalle. bei einer sehr
hohen schneelast – so der statiker – muss das Dach der südhalle vom schnee befreit
werden, bzw. dieser Teil der Kirche sowie Teile des st.-Mang-Platzes gesperrt werden.
Die gesamtkosten dieser statischen – unbedingt notwendigen – Maßnahmen belaufen
sich auf geschätzte 360.000,– euro.
AKTUELLE TERMINE UND VERANSTALTUNGEN AUCH ONLINE!
Wussten sie schon, dass sie aktuelle informationen aus dem evangelischen leben in
Kempten und Umgebung auch im internet auf unserer gemeinsamen homepage finden?
Unter www.evangelisch-kempten.de gibt es aktuelle nachrichten, veranstaltungshinweise und vieles mehr aus allen Kemptener Kirchengemeinden, natürlich auch
veranstaltungs- und Kirchenmusik-Termine, bilder und vieles mehr aus unserer
gemeinde. Und auch den gemeindebrief – die aktuelle und vergangene ausgaben –
können sie dort als pdf-Datei herunterladen. schauen sie doch einfach mal vorbei!
Weitere interessante evangelische seiten:
Dekanat Kempten: www.allgaeu-evangelisch.de
evang.-luth. Kirche in bayern: www.bayern-evangelisch.de
evangelische Termine bayern: www.evangelische-termine.de/kalender
KLAVIER FüR DIETMANNSRIED
schon bald werden Klavier- statt orgelklänge das evangelische gemeindezentrum
in Dietmannsried erfüllen. Der Kirchenvorstand der st.- Mang - Kirchengemeinde hat
schon vor einigen Jahren beschlossen, dass die dortige alte, elektronische orgel
zukünftig durch ein vielseitig einsetzbares Klavier ersetzt werden wird. seither wurde
geld für die anschaffung des instruments gesammelt und mit hilfe ihrer spenden
konnte es nun – endlich – angeschafft werden.
vielen Dank für ihre Unterstützung!
Das neue Klavier wird ab Dezember 2014 in den gemeinderäumen zu hören sein –
nicht nur im gottesdienst, sondern auch bei verschiedensten veranstaltungen. Wir
freuen uns darauf!
ausgabe st.-Mang - Kirche
6 ··/ Aktuelles
, Ausgabe 1-2015
Hilfe für die Asylbewerber in Altusried
Schön zu wissen, wer da zu uns gekommen ist!
Mein Name ist Siegfried Winkler, ich wohne in Altusried, bin 63 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen
Söhnen, seit kurzem Opa und pensionierter Lehrer.
Vom Thema „Asylbewerber“ erfuhr ich
– wie die meisten Altusrieder – aus der
Zeitung. Ich las den Bericht und war entsetzt, dass an der zukünftigen Unterkunft
schon bevor man überhaupt wusste –
Wie? Was? Wer? – braune Schmierereien
zu lesen waren. Die Gemeinde reagierte
sofort und lud zu einem Infoabend in
die Schule ein. Zu dieser Veranstaltung
kamen auch die ersten Asylbewerber mit
Familien. Die Resonanz war überwältigend, über 200 Bürger aus allen Ortsteilen der Gesamtgemeinde Altusried waren
erschienen und bekundeten ihre Solidarität. Dies war meine erste Begegnung mit
Asylbewerbern.
Vielfältige Hilfe
Doch mit Mitleid und: „Man müsste“,
„man sollte“, „man könnte“, ist den Menschen nicht geholfen. So entstanden die
ersten Gruppierungen und die Hilfe lief
in vorbildlicher Art und Weise an.
Die Hilfe ist so vielfältig, dass ich z. B.
viele Helfer gar nicht kenne oder von deren Aktivitäten gar nichts weiß. Deshalb
will ich nur einige erwähnen: Koordinierung des Ganzen, Kinderbetreuung,
Kleidersammlung, Deutschunterricht,
Behördenhilfe, Fahrdienste, Patenschaften, Wohnungssuche, Arbeitsvermittlung.
Ich übernahm den Part „Öffentlichkeitsarbeit“ im gemeindlichen Mitteilungsblatt. Sinn und Zweck war es, den
Leuten, besonders den kritischen, die
Asylproblematik näher zu bringen und
die Fragen, die sich ergeben, zu beantworten: Wer sind die Leute? Warum sind
die bei uns? Wie kann ich helfen? usw.
Die Resonanz auf meine Berichte war
überwältigend. Sei es beim Einkaufen,
auf der Straße oder am Telefon, fast alle
reagierten durchaus positiv und fanden
es gut, dass man die Menschen vorstellte
und man nun wusste, mit wem man es
zu tun hatte. (Anmerkung: Bisher verfasste ich 18 Artikel). Diese Reaktion hat
mich sehr gefreut!
, Ausgabe 1-2015
Asylbewerber von Altusried (Foto: S. Winkler)
Hier alles aufzuzählen, ginge zu weit.
Sowohl die Leute wie auch die Asylbewerber begegnen mir mit einer vorher
nicht dagewesenen Freundlichkeit. Viele
Altusrieder stellen mir häufig die Frage:
„Wie geht’s deinen Asylbewerber?“ Darüber muss ich immer schmunzeln, denn
sie gehören ja nicht mir, die Asylbewerber. Auch die Asylbewerber grüßen mich,
wenn sie mich sehen, schon von weitem
und rufen: „Hallo Chef!“ Mir ist das oft
peinlich, denn es gibt sicher welche, die
wesentlich mehr tun als ich, aber ich
kann mich dagegen ja nicht wehren.
Ein Problem allerdings sind – auch in der
bisherigen Unterkunft – die alleinstehenden Männer. Sie räumen nichts
auf, machen häufig Lärm. Frauen fühlen sich beobachtet usw. Sollten nun
in Zukunft, wie aus der Presse zu entnehmen war, im bisherigen Freizeitheim
Lerchenmüller am Ortsrand von Altusried
überwiegend Männer ohne Familien untergebracht werden, habe ich Bedenken,
ob das alles so positiv weitergeht.
Das wenige, was man tun kann,
ist viel.
Erfreulich ist, dass fast alle bemüht sind,
ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.
Unterhielten wir uns anfangs nur auf
Englisch, spreche ich jetzt bewusst nur
noch Deutsch mit ihnen. Besonders
erstaunt hat mich ihre Bescheidenheit,
aber auch der Wille ihren Kindern eine
sichere Zukunft zu bieten.
Im Gegensatz zu vielen anderen mache
ich nicht viel, vielleicht jedoch etwas
ganz Wichtiges: Ich vermittle mit meinen
Berichten und Bildern den Altusriedern,
dass es sich hier um Menschen handelt,
die unsere Hilfe und nicht unsere Ablehnung brauchen. Bisher hat das ja auch
prima funktioniert. Mal schauen, wie es
weitergeht!
Hilfsbereitschaft der Altusrieder
Siegfried Winkler
Andererseits hat mich die große Hilfsbereitschaft der Altusrieder sehr erstaunt:
Eines Morgens ging ich aus dem Haus
und da kam jemand mit einem Anhänger,
auf dem zwei Fahrräder lagen. Er hielt an
und sagte, er bringe mir für die Asylanten Fahrräder. Ich traf anschließend im
Dorf zwei Pakistanis und die holten die
beiden Räder im Laufe des Tages dann
(Gott sei Dank) ab.
Asylbewerber ··/ 7
Ehrenamtlicher Einsatz für Flüchtlinge in Kempten
Helfen wollen, aber wie?
Zu Hunderttausenden fliehen die Menschen aus den Kriegsgebieten in Nahost und einige Hundert von ihnen, darunter viele
Familien mit Kindern, kommen bis zu uns ins Allgäu. Mit ihnen dringt das Thema Flüchtlings- bzw. Asylbetreuung wieder
ins öffentliche Bewusstsein und erstaunlich viele Bürger zeigen sich bereit, diesen Menschen zu helfen. Allerdings möchten
sie auch wissen wie diese Hilfe aussehen kann und worauf sie sich einlassen. Im Rahmen des Diakonischen Werks (DW)
unterstützen rund 20 Freiwillige derzeit Asylsuchende in Kempten. Über ihre Arbeit und professionelle Begleitung sprach
Jutta Martin mit Kerstin Goldberg, Ehrenamtskoordinatorin im DW Kempten.
Frau Goldberg, eine Frage voraus: Gibt es
einen Unterschied zwischen Flüchtlingen
und Asylsuchenden?
Nicht wirklich. Asylsuchende sind Flüchtlinge, die einem etwas anderen rechtlichen Status unterliegen. Ich verwende
beide Begriffe synonym.
Wie sehen die ersten Schritte aus,
wenn ich mich für die Flüchtlingshilfe
interessiere?
Zunächst findet ein Gespräch mit der
Koordinatorin für den Bereich freiwilliger
Mitarbeit statt, also mit mir. Ich kläre
mit Ihnen die Wünsche, Erwartungen
und Vorstellungen ab, die Sie mitbringen.
In einem zweiten Schritt wird über die
Umsetzung Ihrer Ideen bzw. den konkreten Einsatz gesprochen. Und drittens
lernen Sie den zuständigen Asylsozialberater kennen, der zukünftig für alle
fachlichen, rechtlichen sowie organisatorischen Fragen zuständig sein wird.
Über diesen lernen Sie auch die unter-
stützungsbedürftigen Menschen in der
Unterkunft kennen.
Welche Möglichkeiten der Mitarbeit habe
ich denn?
Sie können sich an der Sprachvermittlung in Gesprächs- / Konversationsgruppen beteiligen oder die Betroffenen zu
Ämtern, Behörden, Banken, Ärzten und
anderen notwendigen Stellen begleiten. Sie können Nachhilfeunterricht
für Schulkinder geben, Freizeitaktivitäten anleiten oder Kontakt zu örtlichen
Vereinen vermitteln. Wichtig sind auch
praktische Orientierungshilfen: Wo gibt
es Second-Hand-Kaufhäuser, Tafelläden
und preiswerte Einkaufsmöglichkeiten?
Außerdem würden wir Freitagnachmittag
oder Samstagvormittag gerne wieder
eine Kinderspielgruppe anbieten.
Wie werde ich denn unterstützt?
Die Diakonie bietet zu Beginn der freiwilligen Tätigkeit und dann regelmäßig
sechs- bis achtwöchig für alle Freiwilligen im Team Fortbildung zu den Themen
Sozial- und Asylrecht, Grundsätze der
freiwilligen Arbeit, Kostenerstattung und
Versicherung sowie Austausch fachlicher
und überfachlicher Art an.
Brauchen Sie noch Freiwillige?
Der Unterstützerkreis weitet sich derzeit aus und passt sich den veränderten Bedingungen, die durch die neuen
Gemeinschaftsunterkünfte, dezentralen
Unterkünfte sowie die Notunterkunft
entstanden sind, an. Das grundsätzliche
Interesse an den geflüchteten Menschen,
ihrem Schicksal und ihrer jetzigen Situation führt zu offenen, freundlichen und
interessierten Begegnungen, Nachfragen
und Kontakten in der Gemeinschaftsunterkunft und dem dazu gehörenden Gelände. Wer solche Begegnungen möchte,
ist als Freiwilliger immer willkommen!
Und wie kann ich mit Ihnen Kontakt
aufnehmen?
Sie erreichen mich so:
Kerstin Goldberg
Dipl.-Sozialwirtin (FH)
St.- Mang - Platz 10
87435 Kempten
Tel.: 0831 5405945
Fax: 0831 5405949
Büro:
Dienstag 9.00 bis 12.00 Uhr
Mittwoch 12.00 bis 15.00 Uhr
Donnerstag 9.00 bis 12.00 Uhr
nur nach Vereinbarung
Es ist ein sehr weiter Weg von den Flüchtlingslagern in Nahost bis nach Kempten.
(Foto: epd-Bild 2013, Camp für syrische Flüchtlinge bei Tripoli, Libanon)
8 ··/ Diakonie Kempten / Allgäu
, Ausgabe 1-2015
Zum Thema Kirchenasyl
Letzte Hoffnung Kirche
Die Meinungen über das Kirchenasyl gehen auseinander. Fest steht jedoch, dass
es noch nie so viele gab. Bundesweit sind es derzeit laut ökumenischer „Arbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche" 181 Fälle mit 338 Personen, darunter 112 Kinder. Ein Hauptgrund für den Anstieg ist die sogenannte Drittstaatenregelung
(Dublin II): Flüchtlinge müssen in dem Land ein Asylverfahren durchlaufen, in
dem sie als erstes europäischen Boden betreten haben. Droht ihnen bei Abschiebung in ihr Herkunftsland Folter oder Tod oder wären mit einer Rückführung in
das europäische Ersteinreiseland schwere soziale, inhumane Härten verbunden,
dann erscheint das Kirchenasyl immer häufiger als letzter Strohhalm.
Ein solcher Härtefall liegt vor, wenn z.B.
Kinder, alleinstehende Frauen, erkrankte
Personen oder, wie vorgekommen, behinderte Kinder in ein „Ersteinreiseland"
zurückgeführt werden sollen, wo ihre
medizinische Versorgung nicht gewährleistet ist. Das Asyl in kirchlichen Räumen eröffnet die Zeit, alle in Betracht
zu ziehenden rechtlichen, sozialen und
humanitären Gesichtspunkte erneut zu
prüfen und möglicherweise eine Duldung
oder zumindest ein Aussetzen der Rückführung zu erreichen. Oft mit Erfolg.
Im Jahr 2012 endeten 16 von 19 Fällen
Kirchenasyl mit einer Duldung oder einer
Verhinderung der Rückführung.
Biblischer Hintergrund
Viele Gemeinden verstehen ihr Engagement vor dem Hintergrund des Jesuswortes „Ich bin ein Fremder gewesen und ihr
habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35).
Doch in der Praxis gibt es einiges zu
bedenken. Kirchen, die Flüchtlingen ihre
Türen öffnen, begeben sich in einen Spagat: Sie können zwar an ein historisch
gewährtes Recht anknüpfen – das sogenannte Heiligtumsasyl – aber rechtlich
geregelt sind Kirchenasyle nicht. Rechtsfreier Raum, wie Kritiker sagen, sind sie
deshalb trotzdem nicht. Die polizeiliche
Gewalt könnte, wie im Februar 2014
in Augsburg geschehen, in die kirchlichen Räume vordringen und die darin
aufgenommenen Menschen abholen.
Allgemein wird das Kirchenasyl jedoch
von den Behörden respektiert. Auch das
Bayerische Innenministerium hat sich
nach dem Augsburger Fall dahingehend
geäußert.
Große Verantwortung
Mit einem Kirchenasyl übernimmt eine
Gemeinde weitreichende Verantwortung
für die Flüchtlinge. Das ist nur von einem
Unterstützerkreis zu leisten, denn die
Betroffenen selbst dürfen die Räumlichkeiten nicht mehr verlassen und stehen
damit quasi unter Hausarrest. Auch die
rechtliche Begleitung der Beteiligten ist
unerlässlich. Die Entscheidung für ein
Kirchenasyl trifft der Kirchenvorstand
nach eingehender Beratung. Alle kirchlichen Stellen und die staatlichen Behörden sind zu informieren. Im Dekanat
Kempten gibt es zurzeit kein Kirchenasyl,
allerdings standen bereits Gemeinden
kurz davor. Ein Grund, weshalb sich die
Dekanatssynode im Frühjahr mit dem
Thema „Asyl“ befasst hatte.
Zweiter Pfarrer für
die Christuskirche
Pfarrer Fritz Thum (52) verstärkt seit
September das Team der Christuskirche.
Zuletzt arbeitete er als Religionslehrer
im Dekanat Neu-Ulm. Pfarrer Thum hat
seine Frau und vier Kinder mit nach
Kempten gebracht.
Stellungnahme der Landessynode
Die Landessynode der Evangelischen
Kirche gab 2014 in Bayreuth folgende
Stellungnahme ab:
„Die Landessynode versteht und anerkennt das sogenannte Kirchenasyl als
gewissenhaft begründetes Engagement
von Kirchenvorständen für Flüchtlinge. Es
ist ein wertvoller Dienst am Rechtsstaat,
wenn sich Christinnen und Christen aufgrund ihres Gewissens, ihrer Glaubensüberzeugung und ihrer ethischen Maßstäbe dafür einsetzen, dass Flüchtlinge zu
ihrem Recht kommen. … Darüber hinaus
ist ein zeitgemäßes Zuwanderungsrecht
zu erarbeiten. … Kirchenasyle unterstreichen die Dringlichkeit und verdienen
umso mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung.“
Jutta Martin
, Ausgabe 1-2015
Dathe: „Auf der Flucht“ (Mt 2, 13ff).
Neuer Pfarrer
für Waltenhofen
Dr. Wolfgang Thumser (53) übernimmt
ab 1. Januar 2015 die Pfarrstelle Waltenhofen. Dr. Thumser ist verheiratet und
zurzeit noch in Papua-Neuguinea als
Dozent an einer theologischen Ausbildungsstätte tätig. Seine offizielle Einführung ist für Sonntag, 11. Januar, 9.30 Uhr,
in der Auferstehungskirche Waltenhofen
geplant.
Dekanatsbezirk ··/ 9
Eindrücke vom Besuch im Nordirak – 13. bis 17. November 2013
Christen auf der Flucht
Im kurdisch regierten Norden des Irak finden seit Jahren Christen aus Bagdad Zuflucht und seit einigen Monaten auch
zehntausende Flüchtlinge aus Syrien. Die Evang.-Luth. Kirche in Bayern (ELKB) hilft den Christen dort seit fast 20 Jahren
und jetzt auch den vielen Flüchtlingen aus Syrien. Bei einem Besuch im November machten sich Thomas Prieto Peral und
Horst Oberkampf mit einer Delegation und Journalisten ein Bild von der Lage.
Das beherrschende Thema im Nordirak
sind die Flüchtlinge aus Syrien. Die Wege
von Erbil nach Syrien sind nicht weit.
Wir besuchten zwei Flüchtlingslager im
Nordirak: Eines liegt in der Nähe von
Erbil in Khabat – dort sind 13.000 Kurden aus Syrien untergebracht. Das andere Camp liegt in der Nähe von Dohuk
in Domiz. Dort sind etwa 60.000 Flüchtlinge untergekommen. Im Irak sollen
etwa 120.000 bis 130.000 Flüchtlinge
aus Syrien aufgenommen sein. In Irakisch Kurdistan sind die meisten Flüchtlinge im Irak aufgenommen worden.
Der Besuch dieser beiden Flüchtlingslager war eine emotionale Herausforderung: Die vielen Menschen, die hier
Zuflucht gefunden haben; die abertausenden Zelte, die oft Wand an Wand da
standen; die wenigen persönlichen Gegenstände, die in den Zelten aufbewahrt
waren; die Menschen, die oft apathisch
da saßen und warteten; andere waren
voller Energie und eröffneten z.B. kleine
Läden (Gemüse und Obst, Friseur, Computer, Kleider usw.) oder waren ständig
unterwegs.
In einem Lager hörten wir von zwei
Flüchtlingen aus Damaskus, die jetzt
Verantwortung im Lager Khatab hatten,
wie sie ihre Situation und damit auch
ihre gegenwärtige Lebenseinstellung
empfinden: „Ich habe keine Zukunft, ich
weiß nicht, wie es weitergehen soll”. Und
die Frau sagte: „Ich gebe die Hoffnung
nicht auf. Die Hoffnung dürfen wir nie
aufgeben, denn wir wollen leben.” Beide
Aussagen spiegeln die Gefühle und die
Erwartungen vieler Flüchtlinge wider.
Jetzt kommt der Winter und die Flüchtlinge werden in ihren Zelten Kälte,
Schnee und auch Regen ertragen müssen. Die ELKB wird deshalb (wie im
letzten Winter) Winterhilfe geben, Mittel
für Decken, Heizungen und anderes. Die
10 ··/ Ökumene
Kinder auf der Flucht (Foto: Horst Oberkampf)
Landessynode hat unter anderem dafür
Ende November 550.000,– Euro Sondermittel bewilligt, mit denen schnell
geholfen werden kann.
gereist und macht sich dafür stark, dass
diesen Menschen vor Ort geholfen wird.
Die gewachsenen Beziehungen sind
dabei sehr hilfreich.
Beeindruckend ist das kleine Traumahilfezentrum im Camp Domiz, das
von Salah Ahmad geleitet wird. Es ist
entstanden aus einer Kooperation von
ELKW, Wings of Hope und dem lokalen „Kirkuk Center for Torture Victims“.
Viele Mütter mit ihren Kindern sitzen
in den Warteräumen, um endlich über
ihre zerschundene Seele sprechen zu
können oder zu verstehen, warum ihre
Kinder nach Bombenangriffen nur noch
apathisch sind. Sie hoffen, diese Traumatisierung, verursacht durch Gewalt und
Zerstörung, heilen zu können. Das gehört
wesentlich dazu, dass Menschen wieder
nach vorne blicken und aufrecht in ihre
Zukunft gehen können.
Bei der Hilfe vor Ort, aber auch hier für
die Flüchtlinge in Deutschland ist die
Kirche und das Diakonische Werk auf
Spenden angewiesen.
Horst Oberkampf
Anmerkung der Redaktion
Inzwischen, ein Jahr später, hat sich die
Situation noch verschärft. Es sind noch
mehr Flüchtlinge hinzugekommen. Der
Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm
ist inzwischen auch zu den Flüchtlingen
STUDIENREISE IN DEN IRAN
12. bis 22. März 2015
Religiöse und kulturelle Vielfalt
im alten und neuen Persien
Studienreise mit Pfarrer Klaus Dotzer
Wir feiern Ostern mit der deutschen
Gemeinde in Teheran, besuchen
Kulturdenkmäler in Shiraz, Yazd und
Isfahan und begegnen u. a. schiitischen
Muslimen, armenischen Christen und
zoroastrischem Erbe.
Weitere Informationen und das
detailierte Reiseprogramm erhalten
Sie bei Klaus Dotzer.
Kontakt: Telefon 0831 25384-49
oder E-Mail klaus.dotzer@elkb.de.
, Ausgabe 1-2015
Veranstaltungen
EVANGELISCHES BILDUNGSWERK SÜDSCHWABEN
Mit Stille in die Adventszeit
Dienstag, 2. Dezember 2014,
19.30 bis 21.30 Uhr
Ort: Gemeindesaal Johanneskirche,
Kempten, Braut- und Bahrweg 1 – 3
Referentinnen: Julia Cleve und
Sabine Hammerbacher
Meine Seele ist Stille zu Gott
Freitag, 5., 12., 19. Dezember 2014,
19.00 bis 20.00 Uhr
Ort: Kapelle des Wilhelm-Löhe-Hauses,
Kempten
Referent: Klaus Dotzer
Drei Einführungsabende in das
einfache Gebet ohne Worte.
Kirchenmusik
ÖKUMENISCHE BIBELWOCHE
19. BIS 22. JANUAR 2015
Ökumenischer Gottesdienst
zur Eröffnung der Bibelwoche
Montag, 19. Januar, 19.00 Uhr
mit Dekan Michael Edenhofer, Dekan
Dr. Bernhard Ehler, Dekan Jörg Dittmar
in der altkatholischen Kirche „Maria
von Magdala“, Lindauer Straße 3
20. bis 22. Januar
Jeweils abends finden Veranstaltungen
statt. Nähere Informationen werden
noch bekanntgegeben.
Veranstalter: Pfarrei St. Lorenz,
St. - Mang - Kirche und Altkatholische
Gemeinde Kempten
Weihnachtszeit im Wald
Freitag, 19. Dezember 2014,
15.30 bis 17.00 Uhr
Ort: Gasthaus „Zum Tobias", Durach
Referentin: Sabine Hammerbacher
STERNSCHNUPPERN IN DER
ST. - M ANG - K IRCHE
Seminar zum Weltgebetstag
Samstag, 17. Januar 2015,
9.30 bis 17.00 Uhr
Ort: Gemeindehaus St. - Mang - Kirche,
Reichstraße 1
Leitung: Ida-Anna Braun,
Berta Ludwig & Team
Kosten: 20,– Euro
Weltgebetstagsvorbereitung 2015
von den Bahamas.
ÖKUMENISCHE EXERZITIEN
IM ALLTAG 2015
Fünfmal, jeweils Dienstag
Beginn: 24. Februar
20.00 bis ca. 21.30 Uhr,
Ort: Johannes-Gemeindehaus
Verbindliche Anmeldung bitte bis
30. Januar 2015 im Pfarramt der
Johanneskirche, Tel.: 0831 22902
Info: Pfrin. Julia Cleve, Johanneskirche
, Ausgabe 1-2015
MÄRCHENHAFT UND BITTERSÜSS
Die etwas andere Adventsbesinnung
in der St. - Mang - Kirche.
Beginn jeweils um 18.30 Uhr.
Der Tannenbaum
Donnerstag, 4. Dezember 2014:
Pfarrer Martin Weinreich
Hannah Karlstetter, Saxophon
KMD Frank Müller, Orgel
Des Kaisers neue Kleider
Donnerstag, 11. Dezember 2014:
Pfarrerin Andrea Krakau
Susanne Schütz, Violine
KMD Frank Müller, Orgel
Das Mädchen mit den
Schwefelhölzern
Donnerstag, 18. Dezember 2014:
Dekan Jörg Dittmar
CampusChor Hochschule Kempten
KMD Frank Müller, Orgel
KIRCHENMUSIK IN DER
ST. - M ANG - K IRCHE
Weihnachtsoratorium für Kinder
Samstag, 6. Dezember, 17.00 Uhr.
Eintritt frei
C. Ph. E. Bach: Magnificat
J. S. Bach: Weihnachtsoratorium
(Kantaten I und III)
Sonntag, 7. Dezember, 17.00 Uhr
Solisten, collegium musicum kempten,
Kantorei der St. - Mang - Kirche
Eintritt: 10,– / 18,– / 20,– / 22,– Euro
(ermäßigt 8,50 Euro)
Vorverkauf: Musik Rimmel,
Telefon 0831 22776
Einführungsvortrag zum Konzert:
Montag, 1. Dezember, 19.00 Uhr
Gemeindehaus der St. - Mang - Kirche
Musik im Advent
Samstag, 20. Dezember, 17.00 Uhr
Adventsliedersingen mit dem
Posaunenchor der St. - Mang - Kirche
Leitung: KMD Frank Müller
Christmette
Heiligabend, 23.00 Uhr
Mit Instrumentalsolisten und Kantorei
der St. - Mang - Kirche
Leitung / Orgel: KMD Frank Müller
Kantatengottesdienst
2. Weihnachtsfeiertag,
26. Dezember, 10.00 Uhr
Musik von J. S. Bach und G. A.
Homilius
Kantorei der St. - Mang - Kirche,
collegium musicum kempten
Leitung / Orgel: KMD Frank Müller
Konzert in der Silvesternacht
Silvester, 31. Dezember,
22.30 bis 23.30 Uhr
Fabian Pablo Müller, Saxophon
KMD Frank Müller, Orgel
Eintritt: 10,- Euro auf allen Plätzen
Vorverkauf: Musik Rimmel,
Telefon 0831 22776
Veranstaltungshinweise ··/ 11
Unsere Gottesdienste im Dezember 2014
HEISING ( KATH. KIRCHE )
Kapellenweg, 87493 Lauben - Heising
ST.- MANG - KIRCHE
St.- Mang - Platz, 87435 Kempten
Do, 04.12.14 18.30 Uhr Pfr. M. Weinreich Sternschnuppern
So, 07.12.14 8.45 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 07.12.14 10.00 Uhr Dekan J. Dittmar
So, 21.12.14 8.45 Uhr Pfrin. A. Krakau
Do, 11.12.14 18.30 Uhr Pfrin. A. Krakau Sternschnuppern
Mi, 24.12.14 Herzliche Einladung nach Börwang!
So, 14.12.14 10.00 Uhr Pfrin. J. Martin
Do, 18.12.14 18.30 Uhr Dekan J. Dittmar Sternschnuppern
CHRISTUSKIRCHE
Magnusstraße 33, 87437 Kempten
So, 21.12.14 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach
So, 07.12.14 10.15 Uhr Präd. S. Sörgel
Mi, 24.12.14 15.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach
Familiengottesdienst an Heiligabend
So, 14.12.14 10.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
17.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach Christvesper
mit Posaunenchor
23.00 Uhr Pfr. K. Dotzer Christmette
Do, 25.12.14 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach
Fr, 26.12.14
mit Posaunenchor
So, 21.12.14 10.15 Uhr Pfr. M. Weinreich & Pfr. F. Thum
& Dekan J. Dittmar
Festgottesdienst 5 Jahre Gemeindezentrum
Mi, 24.12.14 14.30 Uhr Pfr. M. Weinreich & Team
Mini-Gottesdienst
15.30 Uhr Pfr. M. Weinreich & Team
Familien-Gottesdienst
10.00 Uhr Dekan J. Dittmar Kantatengottesdienst
So, 28.12.14 10.00 Uhr Pfrin. A. Krakau
17.00 Uhr Pfr. F. Thum
Christvesper
Mi, 31.12.14 17.00 Uhr Pfrin. A. Krakau
Jahresschluss-Gottesdienst mit Posaunenchor
KECKKAPELLE
Kaufbeurer Straße / Ecke Berliner Platz
22.00 Uhr Pfr. M. Weinreich
Christmette
Do, 25.12.14 17.00 Uhr Pfr. F. Thum
Mi, 24.12.14 14.30 Uhr Pfr. H. Goßler
Weihnachtsgottesdienst des
Sozialpsychiatrischen Zentrums der Diakonie
16.00 Uhr Pfr. H. Goßler Christvesper
DIETMANNSRIED
Gemeindezentrum, Krugzeller Straße 1, 87463 Dietmannsried
Fr, 26.12.14 Zentraler Gottesdienst
in der St. - Mang - Kirche in Kempten
So, 28.12.14 10.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
Mi, 31.12.14 17.00 Uhr Pfr. M. Weinreich
Altjahresabend
18.00 Uhr Pfr. M. Weinreich
Ökum. Altjahressegen
So, 14.12.14 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
Mi, 24.12.14 15.00 Uhr Pfrin. A. Krakau Familienweihnacht
mit Krippenspiel der Konfirmand/innen
in der kath. Kirche
Mi, 31.12.14 15.00 Uhr Pfr. Dr. M. Awa / Pfrin. A. Krakau
Ökumenischer Jahresschluss in der kath. Kirche
JOHANNESKAPELLE OY
Sebastian - Kneipp - Weg 8, 87466 Oy
So, 07.12.14 9.00 Uhr Präd. S. Sörgel
So, 14.12.14 9.00 Uhr Pfr. F. Thum
So, 21.12.14 9.00 Uhr Ökumenischer Kindergottesdienst
im alten Pfarrhaus in Unterschwarzenberg
BÖRWANG ( KLOSTERKIRCHE )
Klosterweg, 87490 Haldenwang - Börwang
So, 07.12.14 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau
Mi, 24.12.14 15.30 Uhr Pfr. F. Thum
Christvesper
So, 21.12.14 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau
Do, 25.12.14 15.30 Uhr Pfr. F. Thum
Mi, 24.12.14 17.00 Uhr Pfrin. A. Krakau Christvesper
So, 28.12.14 9.00 Uhr Pfr. M. Weinreich
Mi, 31.12.14 15.30 Uhr Pfr. M. Weinreich
Abendmahl mit Traubensaft
12 ··/
Abendmahl mit Wein
Anschließend Kirchenkaffee
Kindergottesdienst
Kinderbetreuung
, Ausgabe 1-2015
KATH. PFARRHEIM ST. ELISABETH
Bahnhofstraße 17, 87477 Sulzberg
So, 14.12.14 10.15 Uhr N.N.
MATTHÄUSKIRCHE
Hochbrunnenweg 2, 87437 Kempten
So, 07.12.14 9.30 Uhr Lektor K.-J. Bandmann
So, 14.12.14 10.00 Uhr Pfrin. G. Schludermann
Familiengottesdienst im Advent mit
Kuchenverkauf und Fair-Trade-Stand
So, 21.12.14 9.30 Uhr Lektor J. Lubik
Mi, 24.12.14 15.30 Uhr Pfrin. G. Schludermann & Team
Familiengottesdienst mit musikalischem
Krippenspiel
17.00 Uhr Pfr. V. Schludermann Christvesper
Do, 25.12.14 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
Fr, 26.12.14
Zentraler Gottesdienst
in der St. - Mang - Kirche in Kempten
GEMEINDEHAUS BUCHENBERG
Ludwig-Geiger-Straße 46, 87474 Buchenberg
So, 07.12.14 15.00 Uhr Pfr. W. Vogl Adventsfeier
So, 14.12.14 9.00 Uhr Pfr. W. Vogl
So, 21.12.14 9.00 Uhr Pfr. H. Gossler
Mi, 24.12.14 15.00 Uhr Pfr. W. Vogl Familiengottesdienst
18.00 Uhr Pfr. W. Vogl Christvesper
in der kath. Pfarrkirche Wiggensbach
Fr, 26.12.14
10.00 Uhr Pfr. J. Cleve
So, 28.12.14 9.00 Uhr Lektor Th. Breith
Mi, 31.12.14 15.00 Uhr Pfr. J. Cleve Ökumenischer GD
in der kath. Pfarrkirche Wiggensbach
MARKUSKIRCHE
Bussardweg 1, 87439 Kempten
So, 07.12.14 18.00 Uhr Pfr. S. Strunk
Sa, 13.12.14 18.00 Uhr Adventsandacht
So, 28.12.14 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
So, 14.12.14 10.15 Uhr Vikar Hinderer
Mi, 31.12.14 17.00 Uhr Pfr. V. Schludermann
Andacht zum Jahresschluss
So, 21.12.14 10.15 Uhr Pfrin. S. v. Kleist
PFARRKIRCHE BETZIGAU
St. Afra, Kirchstraße 2, 87488 Betzigau
So, 21.12.14 11.00 Uhr Lektor J. Lubik
Mi, 24.12.14 17.30 Uhr Pfr. R. Friedrich Christvesper
Mi, 24.12.14 15.30 Uhr Pfr. R. Piscalar, Vikar M. Hinderer
Familiengottesdienst an Heiligabend
18.30 Uhr Pfrin. S. v. Kleist Christvesper
Do, 25.12.14 10.15 Uhr Lektorin H. Flitsch
Weihnachtsfestgottesdienst
Fr, 26.12.14
KAPELLE ST. CYPRIAN WILDPOLDSRIED
Kemptener Straße , 87499 Wildpoldsried
So, 14.12.14 11.00 Uhr Pfr. V. Schludermann
Zentraler Gottesdienst
in der St. - Mang - Kirche in Kempten
So, 28.12.14 10.15 Uhr Pfr. R. Piscalar
Mi, 31.12.14 17.30 Uhr Vikar M. Hinderer Abendmahlsfeier
Mi, 24.12.14 19.00 Uhr Pfr. R. Friedrich Christvesper
JOHANNESKIRCHE
Braut- und Bahrweg 1—3, 87435 Kempten
So, 07.12.14 10.15 Uhr Pfr. J. Cleve & Team
Gottesdienst „Anders“
So, 14.12.14 10.15 Uhr Pfr. W. Vogl
So, 21.12.14 10.15 Uhr Pfr. H. Gossler
Mi, 24.12.14 15.00 Uhr Pfrin. J. Cleve Familiengottesdienst
17.00 Uhr Pfr. J. Cleve Christvesper
MAGNUSKAPELLE
Kemptener Straße 38, 87452 Altusried
So, 07.12.14 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk Frauenchor
So, 14.12.14 18.00 Uhr S. Hattler und Team Adventsandacht
19.00 Uhr Pfr. S. Strunk Kapelle Gschnaidt
Mi, 24.12.14 15.00 Uhr Pfr. S. Strunk Familiengottesdienst
an Heiligabend
17.30 Uhr Pfr. S. Strunk Christvesper
Do, 25.12.14 10.15 Uhr Pfr. W. Vogl
Do, 25.12.14 10.00 Uhr Pfr. S. Strunk
Weihnachtsfestgottesdienst in Muthmannshofen
Fr, 26.12.14
Mi, 31.12.14 16.00 Uhr Vikar M. Hinderer Abendmahlsfeier
Zentraler Gottesdienst
in der St. - Mang - Kirche in Kempten
So, 28.12.14 10.15 Uhr Lektor Th. Breith
Mi, 31.12.14 17.00 Uhr Pfr. J. Cleve
, Ausgabe 1-2015
KRUGZELL
Katholisches Pfarrheim, Mesnergasse 6, 87452 Krugzell
Mi, 24.12.14 17.00 Uhr Pfrin. S. v. Kleist Christvesper
Gottesdienste ··/ 13
Unsere Gottesdienste im Januar 2015
ST.- MANG - KIRCHE
St.- Mang - Platz, 87435 Kempten
SENIORENBETREUUNG ALTSTADT
Mehlstraße 4, 87435 Kempten
Do, 01.01.15 17.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach / Pfrin. A. Pfirsch
Neujahrsgottesdienst mit Segnung
So, 04.01.15 10.00 Uhr Dekan J. Dittmar
Di, 06.01.15 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach Epiphanias
So, 11.01.15 10.00 Uhr Pfr. Klaus Dotzer
So, 18.01.15 10.00 Uhr Pfrin. J. Martin
Fr, 02.01.15
10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
Fr, 16.01.15
10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
Fr, 30.01.15
10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
PRO SENIORE RESIDENZ KEMPTEN
Stiftskellerweg 43, 87439 Kempten
Mi, 28.01.15 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
Mo, 19.01.15 19.00 Uhr Dekan M. Edenhofer, Dekan Dr. Ehler,
Pfr. H. Lauterbach Ökumenischer Gottesdienst
zur Gebetswoche der Einheit der Christen
in der altkatholischen Kirche Maria von Magdala
Sa, 24.01.15 14.00 Uhr Dekan M. Edenhofer, Dekan Dr. Ehler,
Pfr. H. Lauterbach Ökum. Gedenkgottesdienst
in der „Villa Viva” (Immenstädter Straße 27)
So, 25.01.15 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach
Gottesdienst zum Bibelsonntag
DIETMANNSRIED
Gemeindezentrum, Krugzeller Straße 1, 87463 Dietmannsried
DEMENZZENTRUM ALLGÄU
Freudental 10, 87435 Kempten (ehemals Christi Himmelfahrt)
Fr, 02.01.15
15.00 Uhr Gottesdienst für Menschen
mit Demenz und ihre Angehörigen
ALTEN- UND PFLEGEHEIM SONNENHOF
Moosstraße 1, 87493 Lauben
Fr, 30.01.15
10.00 Uhr Pfrin. A. Krakau
BETREUTES WOHNEN HALDENWANG
Beim Wiedebauer 9, 87490 Haldenwang
Di, 13.01.15 10.30 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 11.01.15 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 25.01.15 10.30 Uhr Pfrin. A. Krakau
Vorstellungs-Gottesdienst der Konfirmand/innen,
in der kath. Kirche
BÖRWANG ( KLOSTERKIRCHE )
Klosterweg, 87490 Haldenwang - Börwang
CHRISTUSKIRCHE
Magnusstraße 33, 87437 Kempten
So, 04.01.15
10.15 Uhr Präd. S. Sörgel
Di, 06.01.15
17.00 Uhr Pfr. F. Thum
18.00 Uhr Pfr. M. Weinreich & Team
Abendgottesdienst „Angesprochen"
So, 04.01.15 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 18.01.15 10.15 Uhr Pfr. H. Goßler
HEISING ( KATH. KIRCHE )
Kapellenweg, 87493 Lauben - Heising
So, 04.01.15 8.45 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 11.01.15
10.15 Uhr Pfr. F. Thum
So, 18.01.15
10.15 Uhr Pfr. F. Thum
Mini-Gottesdienst
So, 25.01.15
10.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
19.00 Uhr Pfr. F. Thum
Ökumenischer Gottesdienst
in Durach, „Heillig Geist“
So, 18.01.15 8.45 Uhr Pfr. H. Goßler
WILHELM - LÖHE - HAUS
Freudental 7 – 9, 87435 Kempten
Mi, 07.01.15 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
Mi, 21.01.15 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
Abendmahl mit Traubensaft
Abendmahl mit Wein
Anschließend Kirchenkaffee
Kindergottesdienst
Kinderbetreuung
, Ausgabe 4-2014
JOHANNESKAPELLE OY
Sebastian - Kneipp - Weg 8, 87466 Oy
JOHANNESKIRCHE
Braut- und Bahrweg 1—3, 87435 Kempten
So, 04.01.15
9.00 Uhr Pfr. F. Thum
So, 04.01.15 10.15 Uhr Pfr. W. Vogl
Di, 06.01.15
15.30 Uhr Pfr. F. Thum
So, 11.01.15 10.15 Uhr Pfr. W. Vogl
So, 11.01.15
9.00 Uhr Pfr. F. Thum
So, 18.01.15 10.15 Uhr Lektor M. Klein
So, 18.01.15
9.00 Uhr Pfr. M. Weinreich
So, 25.01.15 10.15 Uhr Pfrin J. Cleve
10.30 Uhr Ökumenischer Kindergottesdienst
im alten Pfarrhaus in Unterschwarzenberg
So, 25.01.15
9.00 Uhr Pfr. M. Weinreich
KATH. PFARRHEIM ST. ELISABETH
Bahnhofstraße 17, 87477 Sulzberg
So, 04.01.15
10.15 Uhr Pfr. F. Thum
DURACH
Kapelle im Seniorenzentrum, Am Leitenacker 9, 87471 Durach
So, 18.01.15
10.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
MATTHÄUSKIRCHE
Hochbrunnenweg 2, 87437 Kempten
So, 04.01.15 9.30 Uhr Lektor G. Karg
So, 11.01.15 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
So, 18.01.15 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
19.00 Uhr Team Abendgottesdienst
GEMEINDEHAUS BUCHENBERG
Ludwig-Geiger-Straße 46, 87474 Buchenberg
So, 04.01.15 9.00 Uhr Pfr. W. Vogl
So, 11.01.15 9.00 Uhr Pfr. W. Vogl
So, 18.01.15 9.00 Uhr Lektor M. Klein
So, 25.01.15 9.00 Uhr Pfrin. J. Cleve
SENIORENWOHNEN IM HOEFELMAYRPARK
Hieberstraße 6, 87435 Kempten
Sa, 31.01.15 16.00 Uhr Pfr. W. Vogl
MARKUSKIRCHE
Bussardweg 1, 87439 Kempten
So, 04.01.15 18.00 Uhr Pfr. S. Strunk
So, 11.01.15 10.15 Uhr Pfrin. S. v. Kleist
So, 18.01.15 10.15 Uhr Pfr. R. Piscalar
So, 25.01.15 18.00 Uhr Pfrin. S. v. Kleist Taizegottesdienst
So, 25.01.15 9.30 Uhr Lektor K.-J. Bandmann
PFARRKIRCHE BETZIGAU
St. Afra, Kirchstraße 2, 87488 Betzigau
So, 25.01.15 11.00 Uhr Lektor K.-J. Bandmann
PFARRKIRCHE WILDPOLDSRIED
St. Georg, Kemptener Straße 2, 87499 Wildpoldsried
So, 18.01.15 11.00 Uhr Pfr. V. Schludermann
, Ausgabe 1-2015
MAGNUSKAPELLE
Kemptener Straße 38, 87452 Altusried
So, 04.01.15 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk
So, 18.01.15 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk
ALLGÄU PFLEGE SENIORENPARK ALTUSRIED
Äußere Leutkircher Straße 1, 87452 Altusried
So, 04.01.15 11.00 Uhr Pfr. S. Strunk
Gottesdienste ··/ 15
Unsere Gottesdienste im Februar 2015
ALTEN- UND PFLEGEHEIM SONNENHOF
Moosstraße 1, 87493 Lauben
ST.- MANG - KIRCHE
St.- Mang - Platz, 87435 Kempten
So, 01.02.15 10.00 Uhr Pfr. H. Lauterbach
Fr, 27.02.15
So, 08.02.15 10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
BETREUTES WOHNEN HALDENWANG
Beim Wiedebauer 9, 87490 Haldenwang
So, 15.02.15 10.00 Uhr Dekan J. Dittmar
So, 22.02.15 10.00 Uhr Pfrin. A. Pfirsch
Di, 03.02.15 10.30 Uhr Pfrin. A. Krakau
DIETMANNSRIED
Gemeindezentrum, Krugzeller Straße 1, 87463 Dietmannsried
So, 08.02.15 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau & Team
Senfkorn-Gottesdienst
So, 22.02.15 10.15 Uhr Pfrin. J. Martin
CHRISTUSKIRCHE
Magnusstraße 33, 87437 Kempten
So, 01.02.15
So, 08.02.15
So, 15.02.15
10.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
Familiengottesdienst
So, 22.02.15
10.15 Uhr Pfr. F. Thum
So, 15.02.15 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
HEISING ( KATH. KIRCHE )
Kapellenweg, 87493 Lauben - Heising
JOHANNESKAPELLE OY
Sebastian - Kneipp - Weg 8, 87466 Oy
So, 01.02.15 8.45 Uhr Pfrin. A. Krakau
So, 15.02.15 8.45 Uhr Pfr. K. Dotzer
WILHELM - LÖHE - HAUS
Freudental 7 – 9, 87435 Kempten
So, 01.02.15
9.00 Uhr Pfr. F. Thum
So, 08.02.15
9.00 Uhr Pfr. F. Thum
So, 15.02.15
9.00 Uhr Präd. H. Currlin
9.00 Uhr Ökumenischer Kindergottesdienst
im alten Pfarrhaus in Unterschwarzenberg
Mi, 04.02.15 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
Mi, 18.02.15 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 22.02.15
SENIORENBETREUUNG ALTSTADT
Mehlstraße 4, 87435 Kempten
Fr, 27.02.15
10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
10.15 Uhr Pfr. F. Thum
18.00 Uhr Pfr. M. Weinreich & Team
Abendgottesdienst „Angesprochen"
So, 01.02.15 10.15 Uhr Pfrin. A. Krakau
10.00 Uhr Pfr. K. Dotzer
10.15 Uhr Pfr. F. Thum
18.00 Uhr Ökumenischer Jugendgottesdienst
BÖRWANG ( KLOSTERKIRCHE )
Klosterweg, 87490 Haldenwang - Börwang
Fr, 13.02.15
10.00 Uhr Pfrin. A. Krakau
9.00 Uhr Pfr. F. Thum
KATH. PFARRHEIM ST. ELISABETH
Bahnhofstraße 17, 87477 Sulzberg
So, 01.02.15
PRO SENIORE RESIDENZ KEMPTEN
Stiftskellerweg 43, 87439 Kempten
10.15 Uhr Pfr. M. Weinreich
DURACH
Kapelle im Seniorenzentrum, Am Leitenacker 9, 87471 Durach
Mi, 11.02.15 10.15 Uhr Pfr. K. Dotzer
So, 15.02.15
10.15 Uhr Präd. H. Currlin
DEMENZZENTRUM ALLGÄU
Freudental 10, 87435 Kempten (ehemals Christi Himmelfahrt)
Fr, 06.02.15
15.00 Uhr Gottesdienst für Menschen
mit Demenz und ihre Angehörigen
mit Traubensaft
16Abendmahl
··/
Abendmahl mit Wein
Anschließend Kirchenkaffee
Kindergottesdienst
Kinderbetreuung
, Ausgabe 1-2015
MATTHÄUSKIRCHE
Hochbrunnenweg 2, 87437 Kempten
So, 01.02.15 9.30 Uhr Lektor J. Lubik
So, 08.02.15 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
So, 15.02.15 9.30 Uhr Lektor G. Karg
So, 22.02.15 9.30 Uhr Pfr. V. Schludermann
19.00 Uhr Team Abendgottesdienst
PFARRKIRCHE BETZIGAU
St. Afra, Kirchstraße 2, 87488 Betzigau
So, 22.02.15 11.00 Uhr Pfr. V. Schludermann
MARKUSKIRCHE
Bussardweg 1, 87439 Kempten
So, 01.02.15 10.15 Uhr Verabschiedung von
Vikar M. Hinderer
So, 08.02.15 10.15 Uhr Pfr. R. Piscalar
So, 15.02.15 10.15 Uhr Pfrin. S. v. Kleist
So, 22.02.15 18.00 Uhr Pfr. S. Strunk
MAGNUSKAPELLE
Kemptener Straße 38, 87452 Altusried
So, 01.02.15 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk
So, 15.02.15 18.00 Uhr Pfrin. S. v. Kleist
PFARRKIRCHE WILDPOLDSRIED
St. Georg, Kemptener Straße 2, 87499 Wildpoldsried
So, 08.02.15 11.00 Uhr Pfr. V. Schludermann
JOHANNESKIRCHE
Braut- und Bahrweg 1—3, 87435 Kempten
So, 01.02.15 10.15 Uhr Pfr. W. Vogl
So, 08.02.15 10.15 Uhr Pfr. J. Cleve & Pfr. R. Ebbers
Ökumenischer Gottesdienst
KRUGZELL
Katholisches Pfarrheim, Mesnergasse 6, 87452 Krugzell
So, 22.02.15 9.30 Uhr Pfr. S. Strunk Familienfreundlicher
Gottesdienst
ALLGÄU PFLEGE SENIORENPARK ALTUSRIED
Äußere Leutkircher Straße 1, 87452 Altusried
So, 01.02.15 11.00 Uhr Pfr. S. Strunk
11.30 Uhr Pfrin. J. Cleve & Team
Minigottesdienst
So, 15.02.15 10.15 Uhr Pfrin. J. Cleve
Gottesdienst „Anders“
So, 22.02.15 10.15 Uhr N.N.
GEMEINDEHAUS BUCHENBERG
Ludwig-Geiger-Straße 46, 87474 Buchenberg
So, 01.02.15 9.00 Uhr Pfr. W. Vogl
So, 08.02.15 9.00 Uhr Pfr. J. Cleve
So, 15.02.15 Einladung nach Kempten
So, 22.02.15 9.00 Uhr N.N.
SENIORENWOHNEN IM HOEFELMAYRPARK
Hieberstraße 6, 87435 Kempten
Sa, 21.02.15 16.00 Uhr N.N.
, Ausgabe 1-2015
Gottesdienste ··/ 17
Konvent zum Thema Toleranz
Flüchtlingsarbeit geht uns alle an!
Auch der Strom von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen wird immer größer
und begegnet uns in Schule, Ausbildung und /oder bei sonstigen Gelegenheiten. Doch
wie geht es diesen Jugendlichen und auch Erwachsenen hier bei uns? Was sind
Gründe, warum sie zu uns kommen oder vielleicht sogar wieder gehen müssen? Diese
Themen lassen auch uns als Evangelische Jugend im Dekanat Kempten nicht kalt und
so wollen wir uns an unserem Konvent vom 21. bis 23. November 2014 in Balderschwang zum Thema „Toleranz“ auch mit dieser Facette beschäftigen. Wir sind
gespannt, was wir erfahren und welche interessanten Ideen sich vielleicht daraus
entwickeln werden.
Kristin Albrecht für den Leitenden Kreis der Evangelischen Jugend
TERMINE
Kirchen-WG
Sonntag, 14. Dezember,
bis Samstag, 20. Dezember 2014
Eine Woche im Gemeindehaus übernachten. Den Alltag, unseren Glauben
und vieles mehr teilen. Wer Lust hat
dies mal zu erleben ist herzlichst
eingeladen sich im Jugendwerk
anzumelden.
Weihnachtsfeier der Region
Kempten
Samstag, 20. Dezember 2014,
18.00 Uhr, im Jugendwerk
Eingeladen sind alle Ehrenamtlichen
und die, die mit uns feiern möchten.
Für weihnachtliche Verpflegung ist
gesorgt.
Kemptener Konfi-Tag
Samstag, 7. Februar 2015,
In und um die St. - Mang - Kirche
treffen sich ca. 100 Konfirmanden und
arbeiten mit einem Team zusammen
an dem Thema Glaubensbekenntnis.
Jugendleitertreffen
immer am letzten Mittwoch im
Monat, 18.00 Uhr, im Jugendwerk
Wenn du mal mitreden willst in der EJ
Kempten, ist Dabeisein ein Muss!
18 ··/ Jugendseite
Leitender Kreis (Foto: T. Schanzmann)
RÜCKBLICKE
Kinderzeltlager Peißenberg
„Kleines Zeltlager, große Bühne”
In einem Rollenspiel gingen diesen
Sommer 30 Kinder, im Alter von 8 bis
10 Jahren mit „Natso Flinkashi, dem
schnellsten Ninja im Reich der aufgehenden Sonne” auf Drachenjagd. In
Begleitung eines echten Ninjas wurde
während der Nachtwanderung auch
ein Drache von den Kindern entdeckt.
Mit einer Disco, selbstgemachten
Frühlingsrollen, einigen Bastelaktionen und einem Ausflug an die Ammer
verging die Woche viel zu schnell.
Peißenberg (Foto: T. Schanzmann)
Für Kinder, von 11 bis 13 Jahre, stand
das Rollenspiel „Zurück in die Zukunft” auf dem Plan. Mit einer Zeitmaschine gelang es dem verrückten
Professor und den Kindern durch die
Steinzeit, mit Höhlenmalereien, zu
reisen. Über das Mittelalter ging es
dann mit der selbst gebauten Zeitmaschine in die Zukunft. Ein spannendes
Erlebnis für 30 Kinder.
Wir denken jetzt schon an das Kinderzeltlager 2015. Termine:
Für Kinder von 8 bis 10 Jahren
vom 22. bis 28. August 2015;
für Kinder von 11 bis 13 Jahren
vom 29. August bis 4. September 2015.
Infos und Anmeldungen
unter www.ej-kempten.de
oder bei Dekanatsjugendreferent
Tobias Schanzmann
Tel.: 0831 5225911
oder 0171 7743694
, Ausgabe 1-2015
Besondere Veranstaltungen ··/ 19
ausgabe st.-Mang - Kirche
, Ausgabe 1-2015
veranstaltungen
FAMILIENWANDERUNG
IM ADVENT
sonntag, 21. Dezember 2014
PLÄTZCHENVERKAUF
NACH DEM GOTTESDIENST
in der st.- Mang - Kirche
An den Adventssonntagen
Jeweils nach dem gottesdienst werden
Plätzchen verkauft. Der erlös kommt
der restaurierung und erneuerung der
glocken der st.-Mang-Kirche zu gute.
Wer Plätzchen beisteuern möchte,
bitte bei Frau Zimmermann melden
unter Telefon 0831 65450.
„Ihr Kinderlein kommet“
herzliche einladung an alle eltern,
großeltern und Kinder bis 10 Jahre.
anmeldungen bitte über das
Pfarramt, Tel.: 0831 25386-21 oder
e-Mail: pfarramt.stmang.ke@elkb.de.
Termin:
so., 21. Dezember 2014 (4. advent),
15.00 bis ca. 17.30 Uhr
Treffpunkt:
Parkplatz am alatsee vor Füssen
(ca. 25 Min. Fahrtzeit von Kempten).
Leitung:
Pfarrer hartmut lauterbach und
religionspäd. Tamara lauterbach
Der rundweg ist für Kinderwagen
bzw. schlitten geeignet.
Die Familienwanderung findet
nur bei guter Witterung statt.
Advent feiern –
auf Weihnachten warten
mit Kerzenlicht, Plätzchenduft, Kaffee
und Kuchen, Musik, liedern, Texten
und Zeit für begegnungen.
HERZLICHE EINLADUNG!
Termin:
sonntag, 21. Dezember (4. advent),
um 14.30 Uhr
Ort:
begleitet von geschichten, liedern
und aktionen machen wir uns
gemeinsam mit Familien auf den
Weg in richtung Weihnachten und
stimmen uns so auf diese ganz
besondere Zeit ein.
im anschluss besteht die Möglichkeit, zu einem wärmenden getränk
im hotel am alatsee einzukehren.
ADVENTSFEIER
IN DIETMANNSRIED
sonntag, 21. Dezember 2014
evang. gemeindezentrum
Dietmannsried (Krugzeller straße 1)
Über Kuchenspenden würden
wir uns sehr freuen!
ÖKUMENISCHE BIBELWOCHE
gottesdienst und bibelabende
19. bis 22. Januar 2015
Wissen, was zählt
Von der Freiheit der Christen
Zur ökumenischen bibelwoche zu
Texten des galaterbriefes laden die
innenstadtgemeinden st.- Mang Kirche, st. lorenz und die altkath.
gemeinde herzlich ein.
Montag, 19. Januar, 19.00 Uhr:
Ökumenischer Gottesdienst in der
altkath. Kirche (lindauer str. 3)
Dienstag, 20. Januar, 19.30 Uhr:
„Von Gott berufen“ (Galater 1)
bibelabend mit Michael edenhofer
gemeindehaus der st.- Mang - Kirche
(reichsstraße 1)
Mittwoch, 21. Januar, 19.30 Uhr:
„Durch den Glauben gerecht“ (Gal 2)
bibelabend mit hartmut lauterbach in
der altkath. gemeinde (lindauer str. 3)
Donnerstag, 22. Januar, 19.30 Uhr:
„Zur Freiheit berufen“ (Galater 5)
bibelabend mit bernhard ehler im
Pfarrzentrum st. lorenz (landwehrstraße 3 – 5)
ENTE GEGEN EINSAMKEIT
Donnerstag, 25. Dez., 12.00 Uhr
gemeindehaus st.- Mang - Kirche
Festliches Weihnachtsessen
mit Familie Engelhaupt
Der gelernte Koch Willi engelhaupt
möchte vor allem älteren und alleinstehenden Menschen eine Freude
bereiten. 50 Personen können bewirtet werden. gerne können sie eine
begleitung mitbringen.
auf Wunsch werden sie von daheim
abgeholt und zurückgebracht.
bitte melden sie sich bald an
im Pfarramt der st.- Mang - Kirche,
Telefon 0831 2538621 oder
e-Mail: pfarramt.stmang.ke@elkb.de.
HERZLICHE EINLADUNG!
BENEFIZKONZERT
in der st.- Mang - Kirche
Ostliturgischer Lehrerchor
in der Diözese Augsburg
Sonntag, 28. Dezember, 17.00 Uhr
Regelmäßige Veranstaltungen
im Gemeindehaus
der St.- M ang - kirche
(Reichsstr. 1)
Kirchenvorstand
Öffentliche Sitzungen
Dienstags um 19.45 Uhr
9. Dezember, 13. Januar
Der Februar-Termin wird
noch bekanntgegeben
Kindernachmittag
Freitags von 16.00 bis 18.00 Uhr
Leitung: Hartmut Lauterbach
30. Januar und 27. Februar
Seniorengeburtstag
Mittwochs um 14.30 Uhr
Leitung: Brigitte Brutscher
und Berta Zimmermann
10. Dezember, 28. Januar
und 25. Februar
Club 65 plus
Mittwochs um 14.30 Uhr
Leitung: Brigitte Brutscher
und Berta Zimmermann
17. Dezember, 14. Januar
und 11. Februar
Spielenachmittag
Mittwochs um 14.30 Uhr
Leitung: Berta Zimmermann
21. Januar und 18. Februar
Sing- und Betstunde
Sonntags nach dem Gottesdienst
Leitung: Eugen Schwarz
Gemeinde im Grünen
Taizé-Andacht in Überbach
Mittwochs um 19.00 Uhr
Katholische Kirche Überbach
10. Dezember, 14. Januar und 11. Februar
Taizé-Gebet in Börwang
Sonntags um 19.00 Uhr
Dachgeschoß der Börwanger Kirche
25. Januar und 22. Februar
Ökumenische Kinderkirche
in Dietmannsried
Heiligabend, 16.00 Uhr:
Kinderweihnacht im Seniorenzentrum
Die Termine für 2015 werden noch
bekanntgegeben.
KiSi Kids – KinderSingen
in Dietmannsried
Samstags 10.00 bis 12.00 Uhr
13. Dezember: Kath. Pfarrsaal (Kirchplatz)
17. Januar: Evang. Gemeindezentrum
31. Januar: Kath. Pfarrsaal (Kirchplatz)
14. Februar: Evang. Gemeindezentrum
18. Februar: Kath. Pfarrsaal (Kirchplatz)
im Evang. Gemeindezentrum
Dietmannsried
(Krugzeller StraSSe 1)
Nachmittag der Begegnung
Donnerstags um 14.30 Uhr
Leitung: Pfarrerin Andrea Krakau
11. Dezember, 8. Januar, 12. Februar
Ökumenischer Bibelgesprächskreis
Weihnachtspost?
Postkarten mit Motiven
der St.- Mang - Kirche
Ab Dezember gibt es im Eingangsbereich der St.- Mang - Kirche wieder
Post- und Klappkarten mit Motiven
rund um die St.- Mang - Kirche zu
kaufen.
Neu im Angebot sind auch Karten
mit weihnachtlichen Motiven –
ideal für Ihre Weihnachtspost!
Kosten:
Postkarten 0,30 Euro
Faltkarten: 0,50 Euro
NEU: Donnerstags um 14.30 Uhr
Leitung: Pfarrerin Andrea Krakau
18. Dezember, 22. Januar, 26. Februar
Senfkorn-Gottesdienst
Sonntags um 10.15 Uhr
mit Pfarrerin Andrea Krakau & Team
8. Februar 2015
Ausgabe St.-Mang - Kirche
20 ··/ Regelmäßige Veranstaltungen
, Ausgabe 1-2015
Frauenkreis: Von jungen Müttern bis zum Seniorinnen-Alter
Nun schließt sich der Kreis
Als Uta Frank 1993 die Leitung für den Frauenkreis übernahm, bestand dieser bereits 35 Jahre - und die Mütter aus der
Anfangszeit waren angehende Großmütter. Die damals 38-jährige Gründerin, Eve-Maria von Knobelsdorff, gab nach 35
Jahren die Leitung in jüngere Hände. Nun schließt sich dieser Kreis, da sich altersbedingt die Zahl der Teilnehmerinnen
zunehmend verjüngt hat: Mit nun 77 Jahren gehört Uta Frank zu den Frauen jüngeren Alters in diesem Kreis.
Der Frauenkreis beim Ausflug mit dem Club 65plus in Wangen.
Fast von Anfang an dabei
Nach ihrer Ausbildung am katechetischen
Seminar in Neuendettelsau kam die ledige
Religionslehrerin 1959 nach Kempten. Im
Frauenkreis fand sie gleich Anschluss und
war im Herbst dabei, als die junge Gruppe
mit Vikarin Inge Nimz auf die Bierleinhütte ging. Sonst trafen sich die Frauen
im Gemeindehaus – zunächst noch in der
Gerberstraße – jeweils am 1. Dienstag im
Monat. Aufgrund der oft weiten Wege
wurden die Zusammenkünfte des Frauenund Mütterkreises später vom Abend auf
nachmittags verlegt. Zunächst standen
biblische Besinnung und Erziehungsfragen
im Mittelpunkt, dann mehr seelsorgerliche
Fragen und Informationen über gemeindliche und kirchliche Probleme. Ein Mal im
Jahr gehörte zum Programm ein Ausflug.
Ob Flüchtlinge bzw. Vertriebene, Mütter
oder Berufstätige und Alleinstehende –
der evangelische Frauenkreis in Kempten
bot regen Kontakt. Und trotz rückläufiger
Zahl der Teilnehmenden – von 50 bis 60,
später ca. 40 (inzwischen gab es die evangelischen Tochtergemeinden) schrieb 1972
Dekan und geschäftsführender Pfarrer Karl
Nagengast: „Dieser Dienst geht weiter, der
im Laufe der Jahre vielen Frauen und
Müttern zum Segen geworden ist“.
Ausgabe St.-Mang - Kirche
22 ··/ Frauenkreis
Noch 42 Jahre ging es im Frauenkreis
weiter – davon 21 Jahre mit Uta Frank:
Freundlich, aufgeschlossen, ideenreich
und bisweilen energisch. Auch noch nach
2000 kamen Frauen dazu. So fand z. B.
Waltraud Lehmann 70-jährig persönlichen
Kontakt zur Religionslehrerin ihrer Kinder.
Zeitweise war Club 65plus dabei: Elisabeth Makossa z. B. gefiel es, wenn lebhaft
diskutiert wurde. Der Schlaganfall, den Uta
Frank erlitt, war auch für den Frauenkreis
ein Schlag. Als sie sich erholt hatte, ging
es ruhiger weiter, teils mit Vorlesen von
Informationen aus dem Internet, z.B.
über berühmte Frauen. Respektvoll hielt
ein kleiner Kreis noch zusammen.
Den Abschied feiern
„Jetzt hören wir auf“, beschlossen Uta
Frank und Gusti Ilgner, als wiederholt
einige der Frauen verhindert waren.
Doch sang- und klanglos sollte es nicht
enden. Und so hatte Pfarrer Hartmut
Lauterbach am 1. Dienstag im November
zur Abschiedsfeier eingeladen: Mit Kaffee
und Kuchen, Singen, Besinnung und
Erinnern – und mit herzlichem Dank
an Uta Frank. Mit dem abschließenden
Segen schloss sich der Kreis vollends.
Karin Schaber
Gusti Ilgner (links) und Uta Frank (rechts).
Mitglieder im Frauenkreis
Brunhilde Moser
Die pensionierte Lehrerin aus Stuttgart kam erst später zum Frauenkreis
dazu. „Verfolgte Christen“ ist eines
der Themen, woran sie sich erinnert.
Die über 90-Jährige lebt nun in einem
Seniorenwohnheim. Zu den Treffen
kam sie meistens mit dem Taxi in die
Altstadt.
Gusti Ilgner
Die ehemalige Kindergartenleiterin –
mittlerweile 86-jährig – lebt schon
lange in Kempten. Auch sie kam erst
später zum Frauenkreis. Bis zuletzt
brachte sie den Kuchen mit. Das
Singen und die Beschäftigung mit
einem Thema wird sie vermissen.
Waltraud Lehmann
Im Alter von 70 war sie vor 10 Jahren
der jüngste Zuwachs. Spontan erinnert
sie sich, wie die kunstliebende Religionspädagogin Uta Frank ein Bild
erklären konnte und dabei die Bibel
mit dem Leben zusammenbrachte.
Ingrid Laßmann
Sie ist mit 56 die Jüngste. Schon mit
ihrer Mutter war sie im Frauenkreis.
, Ausgabe 1-2015
··/ 23
Ausgabe St.-Mang - Kirche
Allgemein wichtige Adressen
Dekanatsbezirk Kempten
Pfarramt St.- M ang - kirche
www.allgaeu - evangelisch.de
Evang. - Luth. Gesamtkirchengemeinde Kempten
IBAN: DE83 7339 0000 0000 0111 85, BIC: GENODEF1KEV
Pfr. Hartmut Lauterbach
St.- Mang - Platz 2, 87435 Kempten
Tel.: 0831 25386 - 21, Fax : 0831 25386 - 26
Mail : pfarramt.stmang.ke@elkb.de
Bürozeiten : Di bis Fr 8 –12 Uhr, Di u. Do 14 –16 Uhr
IBAN: DE83 7339 0000 0000 0111 85 BIC: GENODEF1KEV
Dekanat Kempten
Dekan Jörg Dittmar, St.- Mang - Platz 2, 87435 Kempten
Tel.: 0831 25386 - 51, Fax : 0831 25386 - 59
Mail : Dekanat.Kempten@elkb.de
Bürozeiten: Mo bis Fr 9.00 –12.00 Uhr,
Mo bis Do 14.00 –16.30 Uhr
Schulbeauftragter
St.- Mang - kirche - Gemeinde im Grünen
(Dietmannsried, Haldenwang, Lauben)
Pfrin. Andrea Krakau, Tel.: 08374 58957- 66
Fax : 08374 58957- 65, Mail : Andrea.Krakau@elkb.de
Soziale Einrichtungen
Diakonisches Werk
www.diakonie - kempten.de
Geschäftsstelle, St.- Mang - Platz 12,
87435 Kempten, Tel.: 0831 54059 - 0
Mail : verwaltung@diakonie - kempten.de
Kirchliche allgemeine
Sozialarbeit ( K ASA )
St.- Mang - Platz 10, Tel.: 0831 54059 - 43
Erholungshilfe
Herbert Waibel, St.- Mang - Platz 2, 87435 Kempten
Tel.: 0831 25386 - 52 oder Tel.: 08323 987808
Fax : 08323 987809, Mail : herbert@waibelnet.de
Kirchenmusik / Dekanatskantor
Öffentlichkeitsreferat
Kirchner St.- M ang - kirche
Pfrin. Jutta Martin, St.- Mang - Platz 2, 87435 Kempten
Tel.: 0831 25386 - 54, Mail : jutta.martin@elkb.de
Mike Uhlig, Tel.: 0152 34196787
Mail: Mike.Uhlig@elkb.de
Flexible Jugendhilfen
Evangelisches Jugendwerk
Archiv / bibliothek st.- mang - kirche
Schuldnerberatungsstelle
Dekanatsjugendreferent Tobias Schanzmann
www.ej - kempten.de, Mehlstraße 2, 87435 Kempten
Tel.: 0831 52259 -11, Mail : info@ej - kempten.de
Karin Schaber, Tel.: 0831 52259 - 31 ( spätnachmittags )
Mail : bibliothek - stmangkirche@elkb.de
Illerstraße 13, Tel.: 0831 54059 - 52
Bürozeiten : Mo bis Fr 9 .00 –12.00 Uhr
Termine nur nach Vereinbarung
Ev. Bildungswerk Südschwaben e.V.
www.e - kirche.de / ebs, St.- Mang - Platz 2, 87435 Kempten
Tel.: 0831 25386 - 25, Mail : pfarramt.stmang.ke@elkb.de
Bürozeiten : Mo 8.00 –12.00 Uhr und 14.00 –16.00 Uhr,
Mi 9.00 – 12.00 Uhr, Do 14.00 – 16.00 Uhr
IBAN: DE16 7339 0000 0000 0503 18, BIC: GENODEF1KEV
Gemeinden / Pfarrämter
KMD Frank Müller, Tel.: 0831 52259 - 20
Fax : 0831 52259 - 28, Mail : kmd - mueller@web.de
Sonderseelsorge
Seelsorge in den Altenheimen
St.- Mang - Platz 10, Tel.: 0831 54059 - 45
Diakoniekaufhaus
St.- Mang - Platz 10, Tel.: 0831 54059 - 46
St.- Mang - Platz 6, Tel.: 0831 5123114
Migrationsberatung
Rübezahlweg 4, Tel.: 0831 13871, Fax : 0831 27004
Pfr. Klaus Dotzer, Tel.: 0831 25384-49
Mail: Klaus.Dotzer@elkb.de
Stadtteilbüros
Krankenhausseelsorge Kempten
St. Mang : Im Oberösch 3, Tel.: 0831 9605700
Thingers : Schwalbenweg 71, Tel.: 0831 5124927
Pfrin. Heike Steiger, Tel.: 08375 921702
Pflege / Betreuungseinrichtungen
www.evangelisch- kempten.de
Seelsorge in der JVA Kempten
Pfarramt Christuskirche
Pfrin. Annegret Pfirsch, Tel.: 0831 51266 -141
Mail: annegret.pfirsch@jva-ke.bayern.de
Sozialpsychiatrisches Zentrum
Seelsorge an der FH Kempten
Betreutes Wohnen
für psychisch erkrankte
Pfr. Martin Weinreich, Pfr. Fritz Thum
Magnusstraße 33, 87437 Kempten
Tel. : 0831 63370, Fax : 0831 5655181
Mail : pfarramt.christuskirche.ke@elkb.de
Bürozeiten : Di und Fr 9.30 –11.00 Uhr, Mi 16.00 –19.00 Uhr
IBAN: DE71 7335 0000 0610 2618 93, BIC: BYLADEM1ALG
Pfarramt Johanneskirche
Pfr. Jens Cleve, Pfrin. Julia Cleve
Braut - und Bahrweg 1 - 3, 87435 Kempten
Tel. : 0831 22902, Fax : 0831 202002
Mail : pfarramt.johannes.ke@elkb.de
Bürozeiten : Mo bis Do 9.00 – 11.30 Uhr
IBAN: DE24 7335 0000 0000 0531 99, BIC: BYLADEM1ALG
Wolfgang Goldberg, D / 411, Tel.: 0831 5859074
Evangelische Kindertagesstätten
Johannes - K indergarten
Braut - und Bahrweg 9, Tel.: 0831 24797
Arche Noah
St.- Mang - Platz 12, Tel.: 0831 54059 - 22
St.- Mang - Platz 12, Tel.: 0831 54059 - 26
Evang. Sozialstation
Freudental 9, Tel.: 0831 2538450
Seniorenbetreuung Haldenwang
Leutkircher Straße 45, Tel.: 0831 87854
Beim Wiedebauer 9, 87490 Haldenwang
Tel.: 08374 586588
Kindergarten Markuskirche
Alten – und Pflegeheim
Bussardweg 1, Tel.: 0831 97554 oder 0831 9601234
Wilhelm - Löhe - Haus, Freudental 9, Tel.: 0831 253840
Johanneskirche - Buchenberg
Kindertagesstätte Matthäuskirche
Pfr. Werner Vogl, Eschacher Straße 31, 87474 Buchenberg
Tel.: 08378 1495003; Mail: w_vogl@gmx.de
Hochbrunnenweg 2, Tel.: 0831 77500
Impressum
Pfarramt Markus­kirche
Haus für Eltern und Kinder
Lindauer Straße 20, Tel.: 0831 10332
Herausgeber
Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Kempten
Reichsstraße 6, 87435 Kempten
Pfr. Rainer Piscalar, Pfrin. Sonja von Kleist
Bussardweg 1 - 3, 87439 Kempten
Tel. : 0831 93649, Fax : 0831 5902919
Mail : pfarramt.markus.ke@elkb.de
Bürozeiten: Di u. Do 10.00 - 12.00 Uhr, Fr 10.00 - 11.00 Uhr
IBAN: DE30 7335 0000 0310 0298 30, BIC: BYLADEM1ALG
Markuskirche - Altusried
Integrative Kindertagesstätte
Miteinander
Schraudolphstraße 22, Tel.: 0831 12770
Kindertagesstätte Mikado
Anton - Fehr - Straße 6, Tel.: 0831 770660
Pfr. Sebastian Strunk, Hochholz 1, 87452 Altusried
Tel. : 08373 923921, Mail: sesastrunk@web.de
Kindertagesstätte Leubas
Pfarramt Matthäuskirche
Kindertagesstätte im Wiesengrund
Pfr. Vitus Schludermann, Pfrin. Gisela Schludermann
Hochbrunnenweg 2, 87437 Kempten; Tel. : 0831 73820,
Fax : 0831 5705338; Mail : pfarramt.matthaeus.ke@elkb.de
Bürozeiten : Di bis Do 9.00 – 11.00 Uhr
IBAN: DE38 7335 0000 0000 0531 99, BIC: BYLADEM1ALG
Hanebergstraße 36, Tel.: 0831 65826
Feldweg 3, Tel.: 0831 5706860
Oberlinhaus
Kindergarten, - krippe und - hort
Freudental 3, Tel.: 0831 12114
Verantwortlich für den Inhalt
Pfarrerin Andrea Krakau (allgemeine / Gemeindeseiten)
Redaktion St.- Mang-Kirche
Dagmar Frey, Franziska Kampfrath, Hartmut Lauterbach,
Karin Schaber, Dr. Henning Storek, Andrea Krakau (Layout)
Bildnachweis
Titelbild: Jutta Martin, S. 6 (oben): Hartmut Lauterbach,
S. 6 (unten): www.pixabay.com, S. 20: Ralf Lienert,
S. 19, 21 und Rückseite: www.gemeindebrief.de
Konzept und Layoutvorlage
daHeim, www.endlich-daheim.com
Herstellung
Druckerei X. Diet, Kemptener Straße 42, 87452 Altusried
Redaktionsschluss für nächste Ausgabe: 13.01. 2015
Auf der Flucht
vor mir selbst, vor Neigung und Pflicht,
Soll und Haben, Kindern, Küche und Gerüchen ...
Auf der Flucht vor uns.
Stolpere ich über die, die gekommen sind:
Übers Meer, über Land und aus der Luft.
Falle ich über die, die dahin fliehen, wovor ich fliehe.
Von Fall zu Fall torkelt Adam die Straße runter.
Fällt, steht auf, fällt, steht auf ...
Hüftlahm stolpert er über sein eigenes Menschsein.
Auf meinen alltäglichen Fluchten,
kommst du,
kommst durch die Brust ins Auge,
fällst du mir in den Rücken,
drängst dich zwischen mein Ich und mein Selbst,
wo sonst kein Blatt dazwischen passt.
Und willst wohnen, in dieser meiner erbärmlichen Hütte,
in diesem trüben Stall, zwischen Ölfunzel und Tiermief,
kommst du – im freien Fall – mit deinem Friedensgruß
und sprichst: „ ... und Friede auf Erden,
bei den Menschen seines Wohlgefallens!“
Rainer Piscalar, Markuskirche
ev5 ist eine gemeinsame Publikation von St.- Mang - Kirche, Christuskirche, Johanneskirche, Markuskirche sowie der Matthäuskirche.
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Seele and Geist
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