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JAHRESBERICHT 2014 - Ministerium der Justiz - in Rheinland

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Was können Wir tun,
was werden Wir tun?
Der Theatersaal der Uni Bremen:
Entgegen dem klassischen Muster, hier in
Deutschland Kuscheltiere, Konserven und
Medikamente in Pakete zu packen und in den
Nahen Osten zu schicken, braucht es
koordinierte Organisation und vor allem
finanzielle Unterstützung. Medikamente und vor
allem Impfstoffe sind sehr kostspielig, so werden
in nächster Zeit 15 Millionen US-Dollar für die
Grundversorgung
der
Flüchtlingscamps
benötigt, ohne dass klar ist, welche Regierung
oder Organisation dieses Geld zahlen will oder
kann.
Fühlt.
Nicht.
Mit Bahn oder Bus:
Haltestelle >Uni Bremen - Zentralbereich<:
Straßenbahnlinie 6, Buslinien 25, 22, 31
Mit Auto:
Unsere Geldspenden werden an eine kurdische
Hilfsorganisation namens Kurdischer roter
Halbmond gehen, die das Geld verwendet, um
die nötigen Materialien und Medikamente in
der Region zu erwerben und effizient zu
verteilen.
Das Solidaritätskomitee für Kurdistan, SoKu, ist
ein Zusammenschluss aus Studenten und
Aktivisten aus Bremen und OsterholzScharmbeck, dass sich gegründet hat, um
schnelle Unterstützung in die umkämpften und
zerstörten Gebiete in Kurdistan zu schicken.
Ihr.
Wenn Sie von der A1 kommen, wechseln Sie am
Bremer Kreuz auf die A27 in Richtung BremenBremerhaven. Sie verlassen die A27 an der Abfahrt
Universität / Horn-Lehe und fahren Richtung
Centrum/Universität. Sie können die Uni auch
erreichen, indem Sie am Stern in die Parkallee
abbiegen und ihr folgen, bis Sie auf die
Universitätsallee gelangen. Die Parkmöglichkeiten
sind ausgeschildert.
Vom Parkplatz aus und von der Bahnhaltestelle
aus gibt es Wegweiser zum Theatersaal.
Unterstützer*innen und ihre
Den.
Krieg.
Live-Stream ins Kriegsgebiet
Vortrag und Konzert
26.10.2014 15:00
Theatersaal der Uni Bremen
Weit entfernte Kriege
Die Benefizveranstaltung
Seit dem Vorstoß der IS-Truppen in
kurdische Gebiete und dem Völkermord
an den Yeziden ist die Lage für die
Familien in den umkämpften Gebieten
so schlimm wie seit Jahrzehnten nicht
mehr. Die Grausamkeiten, die durch die
Dschihadisten verübt werden, halten die
ganze Welt in Atem. Der Vorstoß der ISTerroristen scheint unaufhaltsam.
Am 26. Oktober 2014 laden wir ein zu einer
Benefizveranstaltung mit vielfältigem
Programm. Alle Eintrittsgelder und Spenden
gehen an Heyva Sor, einer kurdischen
Hilfsorganisation mit guter Verankerung in
Rojava.
In der autonomen Region Rojava, die
Anfang 2014 mit einer demokratischen,
ökologischen
und
feministischen
Verfassung ihre Unabhängigkeit erklärt
hat,
herrschen
besonders
widrige
Umstände. Nicht nur greifen die ISTruppen diese Region mit besonders
erbarmungsloser Härte an, da die
demokratischen und emanzipatorischen
Ansätze ihnen ein Dorn im Auge sind.
Durch
mangelnde
internationale
Anerkennung fällt es der demokratischen
Verwaltung von Rojava schwer, vom
Westen
konkrete
Unterstützung
zu
verlangen.
Es steht außer Frage, dass die Menschen
in Rojava alle Hilfe benötigen, die sie
bekommen können. Wir wollen Spenden
sammeln, die die Betroffenen direkt
erreichen. Auch wenn wir nur einen
kleinen Beitrag leisten können, werden
wir nicht unsere Augen vor dem
unvorstellbaren Leid verschließen, das
die Bevölkerung von Rojava derzeit
erleben muss.
Das Programm des Abends umfasst folgende
Punkte:
 Live-Stream mit Nalin Dicle, einer
Journalistin in Rojava
 Live-Stream ins Krisengebiet, Gespräch
mit YPG-Kommandant Redur Xelil
 Videos und Information von Thomas
Boreau von Stern-TV und seinem
Mitreisenden Cihan Imret, die die Region
besucht haben
Friedliche Revolution – Rojava
Im Sommer 2012 ereignete sich im Norden
Syriens etwas Außergewöhnliches: Während
der Rest des Landes in einem blutigen
Bürgerkrieg zwischen der Armee des AssadRegimes und verschiedenen
Rebellenfraktionen unterging, gelang es
einem Bündnis kurdischer Parteien in der
Stadt Kobane/Ayn Al Arab die Streitkräfte
der Regierung kampflos zum Rückzug aus
der Region zu bringen. Diesem Präzedenzfall
folgten weitere Gebiete mit einer kurdischen
Bevölkerungsmehrheit, die die Institutionen
des syrischen Staats infrage stellten und sich
gemäß den Maximen Basisdemokratie,
Ökologie und Feminismus selbst
organisierten.
 Vorstellung vom Kurdischen roter
Halbmond (Heyva Sor) durch die
Mitarbeiter der Hilfsorganisation
 Musik: Özgür Cömert
Musica Azadi (Musik der Freiheit)
Idris Bagok
Koma Rojava
Zozan, Rezan, Marget
Die Bevölkerung der autonomen Kantone
Afrin, Kobane und Cizire, gemeinsam Rojava
genannt, organisiert sich in lokalen
Versammlungen, die Vertreter*innen ins
nächsthöhere Gremium entsenden. In allen
Räten gilt eine Genderquote von 40%.
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Bildung
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