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Der Sonntag - Online Verlag GmbH Freiburg :: Image-Server

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28. Dezember 2014
Leserservice 08 00/222 42 24 02 · www.der-sonntag.de
Der Sonntag
im Dreiland
Plattform für Musiker
Die Wiese ist tot
Eine Existenzfrage
Neben 49 Musikräumen bietet der Basler Jazzcampus auf 600 Quadratmetern alles,was junge
Musiker in ihrer Ausbildung brauchen: Musikräume, Studios, Auftrittsmöglichkeiten, Technik
vom Feinsten und gute Ausbilder.
SEITE 3
Im Flüsschen Wiese zwischen Zell und Brombach
gibt es keinerlei Kleinorganismen mehr – der
Fluss ist dort praktisch tot. Andreas Schneider
vom Landratsamt erklärt,welche Auswirkungen
das hat.
SEITE 4
ImInterviewappelliertSC-Präsident Fritz Keller Keller (Foto) an
die Bürgerschaft: Sein Verein
braucht das Stadion im Wolfswinkel zum Überleben. SEITE 12
Sollen Flüchtlinge Bürger werden?
2014 war das Jahr der FLÜCHTLINGE , doch oft wurde nur reagiert statt agiert – das sollte sich 2015 ändern
Es ist das große Thema des
Jahres 2014: der nicht abreißende Flüchtlingsstrom.
Städte, Gemeinden und
Landkreise waren damit
nicht selten überfordert.
Wegen des Zwangs zu reagieren blieb wenig Zeit für
grundsätzliche Überlegungen. Diese sollten nun dringend nachgeholt werden.
KATHRIN GANTER
Kaum ein Tag verging im Jahr
2014, an dem nicht etwas über
„sie“ in den Nachrichten kam.
„Die Flüchtlinge“, diese scheinbar homogene große Masse, die
sich über das Land schob. Die bei
manchen zum größten Teil irrationale Ängste weckte, bei vielen
große Hilfsbereitschaft auslöste.
Die Masse, die Politik und Verwaltungenvor sich hertrieb. Bürgermeister und Landräte schrieben ans Land, Landespolitiker an
den Bund. Jeder fordertevom anderen, er solle mehr Verantwortung übernehmen, mehr Geld
zur Verfügung stellen, besser
planen. So sandte jüngst beispielsweise der Lörracher Kreistag eine Resolution in Richtung
Land, da er die Kosten durch die
pauschale Erstattung nicht
mehr gedeckt sieht. Und fordert
zudem, dass Bund und Land Gebäude zur Unterbringung zur
Verfügung stellen sollen.
Es stimmt, dass Deutschland
innerhalb Europas in absoluten
Zahlen die meisten Flüchtlinge
aufnimmt. Rechnet man die absoluten Zahlen sinnvollerweise
um auf die Einwohnerzahl, liegt
Deutschland gerade mal auf
Platz sechs – Spitzenreiter ist
Schweden. Es waren nicht einmal 200 000 Menschen, die als
Flüchtlinge in diesem Jahr in ein
Land mit 80 Millionen Einwoh-
1 kg
Neuseeland Lammlachse
1 kg
Kalbsbraten vom Hals
Frische hausgemachte
grobe Bratwurst
1 kg
Frische hausgemachte Salsiccia
mit Fenchel
1 kg
–
Aber sie kamen und sie kommen. Natürlich ist Wohnraum in
Südbaden knapp. Aber hätte
man die Dimensionen rascher
ernst genommen, hätte man zumindest ein bisschen Zeit gewonnen, denn Unterkünfte bauen sich nicht von heute auf morgen. Nun müssen Menschen in
einer Turnhalle leben – wie nach
einer akuten Naturkatastrophe
und ohne jede Privatsphäre. Es
wäre erstaunlich, wenn es da
nicht zu Problemen kommen
sollte.
Das erste Halbjahr war geprägt von Unbeholfenheit, was
zum Beispiel in Freiburg zu sehen war: Nach einer Serie von
Überfällen im Bereich zwischen
Konzerthaus, Stadtbahnbrücke
und Stühlinger Kirchplatz war
die
Öffentlichkeit
aufgescheucht, die unbegleiteten
minderjährigen Flüchtlinge aus
Nordafrika gerieten in den Fokus. Am Ende ergingen zwölf
Haftbefehle. Das ist eine Minderheit, doch das Bild der kriminellen jungen Nordafrikaner hatte
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keine Probleme gibt
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Kalbsgulasch
nern kamen. In Freiburg zum
Beispiel geht man von 637 Personen im Jahr 2014 aus – bei mehr
als 200 000 Einwohnern.
Hinzu kommt, dass man sich
auf allen Ebenen überraschter
gibt, als man hätte sein müssen.
Dass 2014 steigende Flüchtlingszahlen mit sich bringt, das war
Mitte 2013 erkennbar. Die weltpolitische Lage spitzte sich zu,
die Zahlen stiegen, Flüchtlingsorganisationen und die Zuständigen in den Städten und Kreisen wiesen darauf hin. Ob das
wirkliche Ausmaß tatsächlich
nicht abzuschätzen war oder ob
man seitens der Behörden gehofft hat, es werden nicht so viele werden, bleibt unklar.
Eine Turnhalle kann nicht mehr sein als ein Dach überm Kopf: Städte und Landkreise haben oft keine Chance, Flüchtlinge menschlich unterzubringen.
FOTO: OLIVER HUBER
sich eingebrannt – ein Bärendienst für jene, die diese Gruppe
intensiv betreuen, so wie das
Christophorus-Jugendwerk in
Oberrimsingen oder die Michael-Gemeinschaft in SchopfheimSchweigmatt.
–
Endlich steht die
Hilfe im Fokus
–
In Lörrach-Brombach, wo eine
Unterkunft für 300 Flüchtlinge
gebaut werden sollte, gingen die
Bürger auf die Barrikaden. Weil
der Landkreis sein Versprechen
hielt undvor der Bürgerinformation keine Verträge abschloss,
wurde das Grundstück anderweitig verkauft. Das verschärfte
die Situation im Landkreis dramatisch. In Bad Säckingen übergaben Bürger im Herbst eine Unterschriftenliste gegen eine Con-
tainersiedlung. Nach einiger
Streiterei im Gemeinderat wird
die Siedlung nun im Gewerbegebiet aufgebaut – was durch eine
aktuelle
Gesetzesänderung
möglich wurde.
Andererseits wurden allerorten Hilfegruppen für die Flüchtlinge ins Leben gerufen. Unermüdlich sammeln sie Hilfsgüter
und organisieren die Betreuung.
An vielen Orten wird zwischenzeitlich weitgehend vorurteilsfrei über die Flüchtlingsaufnahme diskutiert. Endlich steht die
Hilfe für die Menschen im Fokus.
Losgelöst von der Raumnot
wird viel stärker diskutiert werden müssen, wie sehr man
Flüchtlinge integrieren will. Nur
so weit, dass sie klarkommen, bis
sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können? Oder begreift man sie als Zuwanderer,
bietet ihnen Chancen auf Integration und Qualifikation? Darüber, dass Zuwanderer gebraucht werden, herrscht weitgehend Einigkeit. Aber um aus
Flüchtlingen Bürger zu machen,
dazu braucht es mehr als rührige
Helferkreise. Am wichtigsten
wäre der erklärte politische Wille, der vom Bundestag bis in die
Gemeinderäte reichen muss.
Und die dauerhafte Unterstützung von wertvollen Initiativen
wie dem Projektverbund Bleiberecht in Freiburg. In diesem haben sich Caritas, Stadt, Rotes
Kreuz, Handwerkskammer und
andere Bündnispartner schon
vor Jahren zusammengeschlossen, um Bleibeberechtigten den
Zugang zum Arbeitsmarkt zu eröffnen. Bisher wird das bundesweit modellhafte Projekt immer
nur für ein Jahr finanziert.
Partner
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Rund 420 Menschen wurden
im Landkreis EMMENDINGEN 2014 aufgenommen.
Sie sind an elf Standorten
(Häuser sowie Wohncontainer in Emmendingen und
Köndringen) untergebracht,
575 Plätze stehen zur Verfügung.
In FREIBURG leben derzeit
rund 1 500 Flüchtlinge – zwischen 50 und 60 kommen
pro Monat an. Rund 900 von
ihnen leben in den fünf
Wohnheimen, der Rest ist
in Privatwohnungen untergebracht.
651 Menschen wurden dem
Landkreis BREISGAUHOCHSCHWARZWALD zugewiesen. In Gemeinschaftsunterkünften leben 441 Menschen, in Wohnungen 369.
Seit November ist eine Turnhalle in Müllheim zur Notunterkunft für 60 Menschen
unfunktioniert.
Bis zum Dezember kamen
525 Flüchtlinge in den Landkreis LÖRRACH, diesen Monat waren es weitere 61. Sechs
Gemeinschaftsunterkünfte
gibt es (rund 840 Plätze). Die
größte in Rheinfelden hätte
Ende 2016 geschlossen werden sollen, kann aber bis
2020 offen bleiben. Dort leben allein 438 Menschen –
sie ist völlig überfüllt.
Dem Landkreis WALDSHUT
wurden 464 Flüchtlinge in
diesem Jahr zugewiesen. In
Gemeinschaftsunterkünften stehen dort 559 Plätze
insgesamt zur Verfügung.
Es gibt acht Gemeinschaftsunterkünfte und eine Ausweichunterkunft.
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2 AUS DER REGION
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
Philipp Schmid
gewinnt die Wahl
WAR NOCH WAS?
Das Jahr in Polizeinotizen
Januar
Neuer Bürgermeister von EFRINGEN-KIRCHEN
Im zweiten Durchgang der Bürgermeisterwahl in Efringen-Kirchen konnte sich Philipp Schmid
klar durchsetzen und wurde mit
53,89 Prozent der Stimmen zum
Bürgermeister gewählt. Den Weg
geebnet hatte Schmid der Rückzug des amtierenden Bürgermeisters Wolfgang Fürstenberger, der nach einem enttäuschenden ersten Wahlgang seine
Kandidatur zurückzog.
Während Heike Hauk, die im
ersten Wahlgang noch vorne lag,
mit 35,73 Prozent der Stimmen
sogar einen etwas geringeren
Anteil erreichte als im ersten
Wahlgang, konnte Schmid sich
um mehr als 20 Prozent steigern. Gerhard Schwab, der erst
für den zweiten Durchgang kandidiert, bekam rund zehn Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei beachtlichen
61,63 Prozent.
Es fliegen Möbel, es fliegt ein
Drucker, ein LIEGESTUHL kracht
hinterher: Ein Mann randaliert
in einer Praxis im siebten Stock
des Hochhauses am Lörracher
Marktplatz. Als die Polizei eintrifft, findet sie die Praxis völlig
verwüstet vor. Den Täter – den
Zeugen auf dem Balkon gesehen
haben – findet sie nicht.
Wo ist der Brand? Rettungskräfte in Steinen werden wegen
einer größeren EXPLOSION mit
Gebäudebrand in der Kirchstraße alarmiert und rücken sofort
aus. Einen Brand finden sie
nicht, aber mehrere Personen
berichten, dass es eine Explosion
in der Köchlinstraße gegeben
haben soll. Aber auch dort findet
die Feuerwehr nichts zu löschen.
Heike Hauk gratulierte dem
Sieger und wünschte ihm eine
gute Hand, um die Geschicke
von Efringen-Kirchen zu lenken.
Sie bedankte sich sowohl bei ihren Wählern als auch bei ihren
Wahlhelfern.
Er fühle sich allen Einwohnern
verpflichtet, erklärte Wahlsieger
Schmid nach der Wahl. Da sich in
den letzten Tagen des Wahlkampfes die Fronten zwischen
den Lagern einigermaßen verhärtete haben sei es ihm ein bessonderes Anliegen, die Gemeinde nun wieder zu einen. Gegenüber der Badischen Zeitung sagte Schmid: „Es ist eine große
politische Aufgabe, eine Streitkultur zu etablieren, die nicht so
ist, wie sie vorher war. Die Bereit- Februar
schaft zum Neuanfang muss
aber auch aus der Bevölkerung Die Polizei blitzt auf der A5 bei
kommen. Es gilt, alles auf Null zu Neuenburg einen Porschefahrer.
setzen.“
DS Er hat die erlaubte Höchstgeschwindigkeit um 114 STUNDENKILOMETER überschritten.
Für die 234 Sachen, mit denen er
KURZ GEFASST
am Radar vorbeibrettert, werden
1 200 Euro fällig, außerdem erhält der Franzose drei Monate
KAANYBAL Kein Mitglied von UnitedTribuns
Fahrverbot.
In unserer jüngsten Ausgabe berichteten wir über eine Razzia
Bei der Basler Kantonalbank
gegen die rockerähnliche Vereinigung United Tribuns im
stäubt aus einem Päckchen eine
Dreiländereck und zwei Festnahmen unter dem Vorwurf der
pulverige SUBSTANZ. Polizei, SaSchutzgelderpressung. Dabei benutzten wir zur Illustration
nität, Basler Notfalldienste, und
einen Ausschnitt aus einem Video, das United Tribuns auf
der mittlere Chemiezug der Feueiner Brücke in Weil am Rhein zeigt. Der Sänger und Urheber
erwehr rasen in die Aeschenvordes Videos, der Lörracher Rapper Kaanybal, legt Wert auf die
stadt. Rasch kommt EntwarFeststellung, selbst kein Mitglied der United Tribuns zu sein
nung. Das Kokain, wir korrigieund mit den Vorwürfen gegen die Gruppe nichts zu tun zu
ren: Die Substanz ist ungiftig.
haben. Hinsichtlich gewalttätiger Aussagen in dem zitierten
Lied beruft sich Kaanybal auf sprachliche Gepflogenheiten
März
des Gangster-Raps und die Kunstfreiheit.
DS
In Weil am Rhein fängt gegen
2.30 Uhr eine Autowerkstatt Feuer – direkt neben einer TankstelIhr persönliches Fachgeschäft le. Ein Gast im Hotel gegenüber
bemerkt die FLAMMEN und
schlägt Alarm. Die Feuerwehr
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kann ein Übergreifen der Flammen auf die Tankstelle mit ihren
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Katastrophe verhindern.
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sieht eine ältere Dame
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dest. Die Polizei kontrolliert, findet aber keine. Womit wir wieder
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bei den Gespenstern wären.
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April
Zahlreiche Notrufe erreichen die
Polizei, Bürger melden ein brennendes Objekt am Himmel. Die
Polizei vermutet, es könnte es
sich um einen METEORITEN gehandelt haben. Das Objekt zog
laut Presseerklärung seine Bahn
von Norden her kommend über
mehrere Sekunden lautlos am
Himmel und leuchtete in unterschiedlichen Farben auf. Und sicherheitshalber teilt die Polizei
in einer zweiten Mitteilung mit,
dass es sich dabei nicht um einen
Aprilscherz handelt.
Der Einbrecher in Hausen im
Wiesental ist vermutlich kein
FEINSCHMECKER: Er verschafft
er sich Zutritt zu einer Wohnung
– und vertilgt an Ort und Stelle
eine halbe Packung Parmesankäse und ein Bier. Wohl bekomm’s!
„Ein völlig genervter Bürger“
ruft auf dem Revier Rheinfelden
an. Jede Nacht, fast auf die Minute genau beginne um Mitternacht ein Vogel lautstark zu trällern. Drei Stunden lang. Sogleich
fährt eine Streife zum Tatort.
Doch der Vogel lässt sich in seiner SANGESFREUDE nicht stören. „Die Gewahrsamnahme des
Vogels war weder möglich noch
opportun“, notiert die Polizei.
Folgen sollte man der Polizei schon. Das haben auch in diesem Jahr nicht alle getan.
Städter „Motorsäge“): Die Maibäume in Gersbach und Raitbach werden umgesägt, die in
Wieslet und Kürnberg beschädigt. In Hausen stört eine Anwohnerin die Hobbyholzfäller
und verjagt sie, die Polizei erwischt die vier jungen „Maibaumfrevler“ (Polizei), die eine
Kettensäge bei sich haben.
Bei Tarzan und Jane sah’s einfacher aus: Ein siebenjähriger
Junge und ein sechsjähriges
Mädchen klettern auf einen
rund 60 Jahre alten MAMMUTBAUM. Zehn Meter hoch kommen sie, aber nicht mehr runter.
Die Blaulichtkräfte rücken an,
die Männer von der hinzugerufenen Absturzsicherungsgruppe
bergen die Kinder.
Juni
Ein Mann will in einem Ärztehaus in Lörrach den Aufzug benutzen, drückt den KNOPF und
wartet. Statt des Aufzugs kommen Polizei und Feuerwehr, weil
der Mann versehentlich den
Knopf der Brandmeldeanlage erwischt hat.
In Lörrach wird man von ZERSTÖRUNGSWUT geplagt. Zuerst
wird ein Dixiklo umgeworfen.
Dann brennen Mülleimer am
Postvorplatz. Eine halbe Stunde
später brennen die nächsten Abfallkübel... so geht es dreimal
weiter bis zum frühen Morgen.
Immer verständigt ein anonymer Anrufer die Polizei, und die
Feuerwehr muss ausrücken.
Juli
Ein Bürger entdeckt in einem
Wald nahe Tegernau VERDÄCHTIGES: eine größere Personengruppe. Er vermutet laut Polizei
„Osteuropäer, die sich dort verstecken“. Die Polizei rückt mit
mehreren Streifen an, sucht den
Wald mit Hunden ab und findet
die Gruppe. Es sind aber keine
Ganoven, sondern Teilnehmer
eines Workshops, die eins werden wollen mit der Natur.
Zum wiederholten Mal wird
eine ZEITUNGSAUSTRÄGERIN
in der Lörracher Nordstadt von
einer Frau übelst beschimpft
und beleidigt. Warum? Das weiß
die Austrägerin auch nicht, weswegen sie die Polizei alarmiert.
Der ZAHNARZTBESUCH eines
Siebenjährigen und seines Zwillingsbruders führt in Murg zu einem Großeinsatz: Nachdem der
kleine Patient eine Spritze bekommen hat, kippt er um – und
sein Bruder ebenfalls. Die Praxis
fordert den Notarzt an, aber in
der Kommunikation läuft etwas
schief: Plötzlich ist von austreMai
tendem Gas die Rede. Ein GroßTatwaffe FICHTENMOPED (für aufgebot der Feuerwehr rückt
aus, dazu Rettungsdienst und
Polizei. Die Praxis wird evakuiert, bis der Irrtum geklärt ist.
Den Zwillingen geht es rasch
wieder gut. Der eine verlor vor
Aufregung das Bewusstsein. Der
andere erschrak darüber so sehr,
dass er auch ohnmächtig wurde.
August
Als die Polizei in einem WOHNMOBIL auf der A 5 die Sicherung
des Gepäcks überprüfen will, findet sie im Staufach ein zehnjähriges Mädchen ohne jede Sicherung schlafend. Sein Vater bekommt ein Bußgeld aufgebrummt, das Mädchen wird in
den Kindersitz gesetzt.
Drei US-Amerikaner machen
sich mit ihren FAHRRÄDERN in
Istein auf in Richtung Bad Bellingen. Plötzlich befinden sie sich
auf der A 5, wo sie hinter einer
Leitplanke bei Efringen-Kirchen
warten, bis die Polizei sie zum
Rheinuferweg geleitet.
Der Matrose eines Binnenschiffs, das in Weil am Rhein vor
Anker liegt, kommt vom Einkaufen zurück und stellt fest, dass
die vordere FESTMACHERLEINE
mutwillig durchgetrennt wurde.
Zum Glück können die anderen
beiden Leinen das Schiff halten,
bis es wieder gesichert ist. Hätte
es sich losgerissen, wäre das
Schiff mit 1 800 Tonnen Steinen
an Bord möglicherweise gegen
die Palmrainbrücke gekracht.
FOTO: DPA
nicht heiß genug, also bewirft er
mit ihr das Personal. Als die Polizei eintrifft, will er zwar nicht sagen, wie er heißt, aber gerne an
den Eingang pinkeln. Er kommt
in die Zelle, wo er sich die Kleider
vom Leib reißt und eine Decke
ins Klo stopft, die Spülung
drückt und drückt, bis die Zelle
unter Wasser steht.
Zwei Schweizerinnen stehen
in einem Einkaufscenter in
Friedlingen an der Verkaufstheke eines Schnellrestaurants. Da
werden sie angeblich von zwei
Französinnen geschubst. Es geht
darum, wer als erster an die Reihe kommt. Das Geschubse mündet in eine handfeste SCHLÄGEREI mit Schlägen und Tritten, an
der alle vier Damen mitmischen.
November
Ein 21-jähriger Tourist aus Spanien legt den Tramverkehr beim
Bankenplatz in Basel für 15 Minuten lahm, weil er auf einen Wagen der Linie 15 kletterte. Er sitzt
er da oben und FRIERT. Die Feuerwehr bietet ihm eine Jacke an,
wenn er herunterkommt – worauf sich der Mann einlässt.
In Tegernau bedroht ein laut
Polizei gewalttätiger MISTELDIEB mit einem Dolch einen
Landwirt. Der Landwirt ergreift
die Flucht, ruft die Polizei – und
auch der Dieb hinterlässt nur
kahle Bäume. Vielleicht wollte
der Dieb in vorweihnachtlicher
Stimmung die Misteln schon
mal in den Türrahmen hängen –
September
vielleicht in Erwartung des einen
Eine unangenehme Begegnung oder anderen Kusses.
hat eine 75-Jährige, die mit ihrem Rollator bei der Fußgänger- Dezember
unterführung der B 317 bei Steinen unterwegs ist. Eine andere Das Rheincenter in Weil muss
SENIORIN kommt ihr entgegen, gegen 20.45 Uhr wegen eines
stellt sich ihr in den Weg und soll sehr unangenehmen Geruchs
wirres Zeug geredet haben. Als geräumt werden. Die Polizei
die 75-Jährige weiterlaufen will, sucht nach der Ursache, findet
blockiert die Fremde den Roll- die aber nicht in der weihnachtator und schlägt der 75-Jährigen lich aufgerüsteten Parfümabteimit dem Ellenbogen so stark ins lung, sondern in Form einer
Gesicht, dass ihre Nase blutet. STINKBOMBE. Unklar ist, wer sie
Ein Mann stellt die Schlägerin gezündet hat.
An die Falschen gerät ein aufzur Rede, die Frau lässt von ihgebrachter Autofahrer in Lörrem Opfer ab und läuft weg.
„Champagner bestellt und Ze- rach: Infolge des Weihnachtstruche geprellt“, so reimt die Polizei. bels bildet sich in der BahnhofDer Anlass: In einem Schwör- straße ein längerer Stau. Davon
städter Amüsierbetrieb bestellt genervt, schert ein 54-jähriger
ein
69-Jähriger
großzügig Autofahrer aus und will den Stau
CHAMPAGNER für die anwesen- verbotswidrig überholen. Das
den Damen. Als er die Rechnung Unterfangen scheitert wegen eiin Höhe von über 600 Euro be- nes Wagens, so dass sich beide
kommt, will er türmen. Die Frau- Autos Stoßstange an Stoßstange
en können ihn bis zur Ankunft gegenüberstehen. Als der Fahrer
seinem Gegenüber verdeutlicht,
der Polizei festhalten.
abbiegen zu wollen, reagiert der
54-Jährige mit beleidigenden
Oktober
Gesten, was Folgen für ihn hat:
Ein 40 Jahre alter Mann bestellt Denn das andere Auto ist eine
an einer Tankstelle in Bad Sä- ZIVILSTREIFE der Polizei. Er wird
ckingen eine WURST. Sie ist ihm angezeigt.
DS
DIE DRITTE SEITE 3
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
„Besser als irgendwo sonst“
Der von Stiftungen finanzierte BASLER JAZZCAMPUS bietet Nachwuchsmusikern eine Ausbildung auf höchstem Niveau
Demonstrative Unscheinbarkeit: der Innenhof des Jazzcampus in
Kleinbasel.
Technik vom Feinsten: Im Aufnahmesaal ist selbst ein vorbeifliegender Helikopter nicht zu hören.
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der Campus geplant und von
Mitte 2011 bis 2014 gebaut.
Auf zwei Untergeschossen
und fünf darüberliegenden
Etagen bringt er es auf rund
6000 Quadratmeter. Neben
einem Haus für Studierenden-WGs, einer Gästewohnung, einer Bibliothek und
Verwaltungsräumen verfügt
der Campus über 49 Musikräume. Es gibt 15 Labors oder
Übungsräume, neun Unterrichts-Studios, drei speziell
isolierte Schlagzeugräume,
drei Seminar- und zwölf Ensembleräume, einen Bewegungs- und einen Performance-Saal, einen Aufnahmeraum mit „IsolationRoom“, einen Aufnahme-Saal
mit Flügel, zwei Regieräume
und einen Club mit Bar. AMA
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Bernhard Ley kennt die Bedenken, die regelmäßig vor einer
fortschreitenden Verschulung
des Jazz warnen, ist aber zuversichtlich, dass die Herausforderung an diesem neuen Ort bes-
ser angenommen werden kann,
als irgendwo sonst. Schon in seiner Eröffnungsrede fehlte deshalb auch nicht der stolze Bezug
auf den bewusst gesuchten Ort
in der Altstadt: „Hier, mitten im
Quartier, in dem sich täglich
Menschen aller Schichten und
Kontinente begegnen, ist Raum
für den Jazz entstanden.“ Direkt
vertrieben haben die derzeit 64
Studierenden, die zusammen
mit 250 Jazz-Musikschülern von
45 Lehrenden betreut werden,
übrigens niemand. Der zum Hof
hin verwinkelte Bau nimmt Bezug auf die hier zuvor abgebrochenen Gebäude eines in den
1930er Jahren gegründeten
Handwerksbetriebs, der längst
über Kleinbasel hinaus gewachsen und zum Industrieunternehmen avanciert war. Wer in
der Nachfolge an Musikindustrie denkt, liegt trotzdem falsch.
Hier geht es um allerfeinste musikalische Handarbeit.
vorDruck
Bernhard Ley, Leiter Jazzcampus
FOTOS: ZVG, MUTHSPIEL
Irrtümer und Druckfehler vorbehalten / DE BW 53020 EG
Instrumenten den endgültigen
Auszug aus den rauchigen Kellerclubs und ähnlichen Orten
aber wirklich unbeschadet überleben kann?
100g
muss nicht mehr erwähnt werden. Das hat einen doppelten
Grund. Will man doch die Studierenden an mehr heranführen
als ans Instrument, die Improvisation und das Komponieren.
„Darüber hinaus sollen sie in
einer Zeit, in der sich die Labels
zurückziehen, auch lernen, ihre
Musik umzusetzen, zu produzieren und zu vermarkten“, sagt
Campusinitiator Bernhard Ley.
Der 59-Jährige hatte 1986 seine
erste Jazzschule in drei Kellerräumen eröffnet und von da an
nicht mehr lockergelassen. Heute ist er Leiter der Abteilung Jazz
an der Hochschule für Musik
und damit auch Herr über den
Campus an der Utengasse. Bereits fünf Jahre nach dem noch
bescheidenen Start in den
1980ern war die Anerkennung
als Jazzschule Basel erfolgt. Bis
2000 galt es noch auf die Integration in die Hochschule für
Musik zu warten, und in diesem
Sommer stand schließlich der
Umzug aus den Räumen in der
Reinacherstraße an. Während
die bildenden Künste 2014 ihr
neues Domizil im sogenannten
Kunstfreilager auf dem an der
Peripherie gelegenen Dreispitzareal bezogen haben, sind die
Jazzer die umgekehrte Richtung
gegangen. Der Campus will kein
Elfenbeinturm sein, sondern als
Lern- und Begegnungsort auch
den Kontakt nach draußen suchen.
„Wir sehen uns als ein Scharnier zur Öffentlichkeit“, erklärt
Pinar Mayaoglu, die für die Campuskommunikation
verantwortlich ist. Deshalb werde Wert
darauf gelegt, dass Studierende
einen Auftrittsort und Publikum
bekommen. Bisher ist übrigens
daran gedacht, die Konzerte bei
freiem Eintritt anzubieten. Als
Konkurrenz für andere Anbieter
sieht man sich deshalb nicht.
Hier unten in den Kleinbasler
Gässchen wird sonst eher das
Pfeifen und Trommeln für die
Fasnacht geübt. Nur die Konzerte der Basler Jazzstudierenden,
die bisher im Bird’s Eye oberhalb
des Barfüsserplatzes einen festen Platz hatten, ziehen mit dem
Campusneubau definitiv über
den Rhein. Bliebe nur noch zu
fragen, ob die noch vergleichsweise junge Minderheiten-Musik mit ihren Wurzeln in der
Sklaverei und ihren dazumal bewusst raukehligen Sängern und
100g
twas steril gibt sich der Neubau mitten im Quartier zwischen Volkshaus, Brockenstube und Asia-Imbiss schon
noch. Nach dreijähriger Bauzeit
wurde er im September seiner
Bestimmung übergeben und
eben fanden die ersten öffentlichen Konzerte mit Hochschulabsolventen aus der ganzen
Schweiz statt. Während in Baden-Württemberg aber zuletzt
2013 noch gerade in der akademischen Musikausbildung massiv gespart werden sollte, darf
sich die zukünftige Musikelite
hier auf einer Insel der Glückseligen wähnen.
Finanziert haben den Jazzcampus der Musikakademie Basel und der Fachhochschule
Nordwestschweiz aber weder
Staat noch Kanton, sondern die
beiden Stiftungen Habitat und
Levedo. Hinter ihnen steht die
mit Abstand bedeutendste Jazzmäzenin der Schweiz, die RocheErbin Beatrice Oeri. Seit Jahren
engagiert sie sich auch maßgeblich beim Basler Bird’s Eye und
tut viel für den Jazzclub, der in
diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Unter anderem
gleicht sie das jährliche Defizit
aus.
Beiden Häusern gemein ist
neben diesem Detail ihre baseltypisch demonstrative Unscheinbarkeit nach außen hin.
Helles unverputztes Mauerwerk,
Erker aus Sichtbeton mit deutli-
1kg
E
Portion
ANNETTE MAHRO
chen Schalholzspuren und verwirrend verwinkelt, so präsentiert sich der Campus zum Hof
hin, während die Straßenfassade
mit Aufschlüssen über das, was
sie verbirgt, noch zurückhaltender daherkommt. Die alten
Hausfassaden blieben weitgehend unverändert, auch wenn
eine davon für den Bau zuerst
abgebrochen und dann komplett neu wieder aufgebaut wurde. Wer den Torbogen durchschritten hat, fühlt sich in diesem Hof aber wie in einer anderen, abgedimmten Welt. Auch zu
später Stunde dringen noch leise
Klänge aus Übungsräumen,
während in dem für jedermann
zugänglichen Clubraum besser
vernehmbare Livemusik gespieltwird. Unter einer Art Laube
findet sich, von Rundbögen eingefasst, zudem das verblüffende
Detail eines nach außen gerichteten offenen Kamins, an dessen
prasselndem Feuer sich ein paar
Raucher wärmen.
Selbst im Vergleich zu anderen Schweizer Hochschulen, denen es insgesamt finanziell besser geht als der akademischen
Konkurrenz jenseits der Grenzen, hat man es hier mit einer
Ausnahmesituation zu tun. Investiert wurde mit geschätzt
mehr als 50 Millionen Franken
mehr als gediegen. Die 49 der
Musik vorbehaltenen Räume,
die vom Übungslabor ab zwölf
Quadratmetern bis zum für 150
Personen ausgelegten Club reichen, sind bewusst auf akustische Vielfalt ausgerichtet. Wände sind mal mit Holzlatten verkleidet, mal mit Jute bespannt.
Im großen Aufnahmesaal, in
dem, wie es heißt, noch die Geräusche eines über dem Campus
kreisenden Helikopters unhörbar wären, schweben Akustikelemente unter der Dachschräge.
Hier könnte auch Live-Atmosphäre hergestellt werden, fasst
doch auch dieser Raum zusätzlich zu den Spielenden 100 Zuhörer. Dass die verbaute Technik
ihrerseits vom Allerfeinsten ist,
Portion
Davon können Musiker
hierzulande nur träumen:
Der neue Jazzcampus in der
Kleinbasler Altstadt lässt
keine Musikerwünsche offen. Auf 6000 Quadratmetern werden Studierende
nicht nur an ihren Instrumenten geschult, sondern
lernen auch, ihre Musik zu
produzieren und zu vermarkten.
MAULBURG
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4 AUS DER REGION
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
Der Fluss ist tot
GESICHT DES JAHRES
BUNDESTRAINER JOACHIM LÖW
Der Menschenführer
E
s war ein grauer herbstliaus Schönau stammende nette
cher Nachmittag in Bad
„Jogi“ in den Fußball-GeCannstatt. Trist wie das
schichtsbüchern einst neben
Wetter gab sich auch das Spiel, Sepp Herberger, Helmut Schön
dem mit hohen Erwartungen
oder Franz Beckenbauer stehen
entgegengefiebert
würde. Dass er die
worden war. Hier
deutsche Nationaldas Magische Dreimannschaft zum
eck der Schwaben –
vierten WM-Titel
dort der Chamführen könnte.
pions- League-SieZu weich in der
ger von 1997 aus
MenschenfühWestfalen. 0:0
rung, zu romantrennten sich der
tisch als Stratege
VfB Stuttgart und
hätte Löw wahrBorussia Dortscheinlich ewig gemund. Joachim
2014 war sein Jahr: Joa- golten, wäre ihm
Löw, noch keine 40 chim Löw.
FOTO: DPA im Sommer in BraJahre alt, war VfBsilien nicht der
Cheftrainer, auf der Pressekon- große Coup geglückt. Die Bauferenz hatte er längst alle Frasteine für solche und ähnliche
gen zur mittelmäßigen Vorstel- Porträts waren in Redaktionen
lung seiner Mannschaft beant- schon aufgeschichtet.
wortet. Doch eine Journalistin
Vielleicht ist dies an Joachim
von einer schwäbischen ZeiLöw vorübergegangen, weil er
tung suchte hartnäckig das Ge- geblieben ist, wie er als junger
spräch mit dem Stuttgarter
Trainer schon war. Nicht nur
Coach. Der Presseraum hatte
nett und freundlich zu Journasich fast geleert, und bei keilisten, sondern stets darum benem der hart gesottenen Löwmüht, in seinen Spielern nicht
Kollegen hätte die Dame mit ih- nur den Athleten sondern imren taktisch hanebüchenen
mer auch den Menschen zu seFragen zum Spiel wohl noch ei- hen.
ne Chance auf ausgiebige Ursa- Als Trainer in Istanbul hat Joachenforschung besessen. Doch chim Löw vor vielen Jahren
der VfB-Coach blieb geduldig
dem Sonntag am Telefon ein Inauf dem Podium sitzen, finger- terview gegeben. Stunden
te sich eine Marlboro light aus nachdem die autorisierte Fasder Zigarettenschachtel und
sung in der Redaktion eintraf,
gab freundlich Auskunft. Zu
ratterte noch einmal das Fax.
Fragen, die man gar nicht stelHandgeschrieben verriet der
len konnte oder durfte...
spätere Bundestrainer seine
An jenem Nachmittag hätte im Überlegungen, was menschliNeckarstadion niemand einen cher Umgang mit UntergebeHeller darauf gesetzt, dass der
nen für ihn bedeutet.
TN
Die Ursache ist unklar, doch hinter Zell sind alle Kleinlebewesen der Wiese
Die Idylle trügt: Die Wiese bei Steinen ist praktisch tot.
Herr Schneider, für
Laien klingt die Mitteilung Ihrer Behörde
beunruhigend: Ist die
Wiese zwischen Zell
und Brombach tot?
Das kann man durchaus so ausdrücken.
Auch für uns war das Ergebnis
dramatisch, als das Ausmaß klar
wurde. Es gibt in diesem Abschnitt keinerlei Kleinorganismen, sogenannte Makrozoobenthos mehr, dazu gehören
Schnecken, Larven, Krebse, Muscheln, Würmer oder Käfer. Diese sind aber wesentliche Indikatoren für den ökologischen Zustand des Gewässers. Je stärker
ein Gewässer verschmutzt oder
verbaut wird, desto geringer ist
dort die Artenvielfalt.
Welche Folgen hat deren Fehlen?
KURZ GEFASST
KURS
Jugendliche für Ernährung begeistern
Gemeinsam kochen, Getränke mixen, im Wettstreit die besten
Brotbeläge kreieren, dabei immer in Bewegung sein – Jugendliche
auf diese Weise für eine bewusste Ernährung, Bewegung und
Entspannung zu gewinnen, das hat sich ein Team von Ernährungsberaterinnen des Landkreises Lörrach zur Aufgabe gemacht. Auf Anfrage besuchen die Blickpunkt Ernährung-Teamer
Jugendliche von 12 bis 18 Jahren in Jugendhäusern, Vereinen
oder anderen Einrichtungen. Auch Bewegung und Entspannung
spielen eine Rolle. Interessierte können sich an den Fachbereich
Landwirtschaft wenden, Telefon 07621/410 4403.
DS
SILVESTER
Grenzüberschreitende Feier mit Feuerwerk
Die Silvesterfeiern beider Rheinfelden sind von
gemeinsamen Traditionen geprägt. Höhepunkt
in auch diesem Jahr das Feuerwerk über der alten
Rheinbrücke, das heuer aber erst um 0.15 Uhr
beginnt, um, wie es in einer städtischen Mitteilung heißt, „am allgemeinen Feuerwerkshimmel besser in Erscheinung zu treten“. Schon
früher am Silvestertag gibt es reihenweise Veranstaltungen:
Um 16 Uhr findet in der St.-Gallus-Kirche Eichsel das Silvesterkonzert mit dem Ensemble Cantantistrumenti statt, um
17.30 Uhr beginnt das Konzert mit dem Duo Tarr in der St.
Josefskirche und um 21 startet in Rheinfelden/Schweiz an der
Kirche St. Martin das Brunnensingen der Sebastiani Bruderschaft.
Das Orgelkonzert in der Kirche St. Martin startet 22 Uhr.
DS
ÜBERFALL
Lebensmittelmarkt ausgeraubt
Ein Lebensmittelmarkt in der Güterstraße in Rheinfelden
wurde am Dienstagabend überfallen. Der mit einem schwarzen
Schal maskierte Täter betrat den Laden gegen 20.45 Uhr und
bedrohte den Kassierer mit einem Messer. Nachdem dieser
ihm den Kasseninhalt ausgehändigt hatte, floh der Täter zu
Fuß. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief
erfolglos. Der Mann wird als cirka 30 Jahre alt und etwa 1,80
Meter groß beschrieben. Er sprach hochdeutsch und war mit
einer dunklen Winterjacke mit Kapuze bekleidet. Zeugenhinweise
erbittet die Polizei an die Telefonnummer 07623/74040.
DS
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GESTORBEN
Alarm an der Wiese: Wie das
Landratsamt erst jetzt bekannt gegeben hat, ist der
Fluss zwischen Zell im Wiesental und Brombach praktisch tot. Im Sommer wurde
festgestellt, dass in diesem
Bereich keinerlei Kleinlebewesen mehr leben. Die
Ursache ist unbekannt, in
Folge ist das gesamte Ökosystem gekippt. Andreas
Schneider vom Fachbereich
Umwelt des Landratsamtes erklärt,
was passiert ist.
Das hat schwerwiegende Folgen
für die Gewässerökologie. Das
Algenwachstum nimmt stark zu,
weil Weidegänger fehlen, Fische,
die sich von diesen Kleinlebewe-
sen ernähren,
finden nichts
mehr zu fressen und ziehen ab. Der
gesamte
Kreislauf ist
gestört.
Die Fische wandern ab?
Aus Gesprächen wissen wir, dass
der Bestand deutlich abgenommen hat und vor allem große Fische fehlen. Der Fischbestand ist
wegen der Wühltätigkeit aber
auch wichtig für die Reinigung
der Gewässersohle. Abgestorbene Algen werden aufgewirbelt,
Substrate umgelagert. Nun ist
das Algenwachstum enorm, was
wiederum großen Einfluss darauf hat, welche Tierarten den Gewässerboden besiedeln können,
auf die Bodenbeschaffenheit, die
Wassertemperatur, den Sauerstoff- und Nährstoffgehalt oder
den PH-Wert des Wassers. Das
muss sich alles erst wieder regenerieren.
Und wie?
FOTOS: PRIVAT/ZVG
haben überlebt, diese dominieren jetzt.
Durch langsames Abdriften aus
dem Gewässeroberlauf und den
Seitengewässern, wobei die Staustufen bei Zell dafür nicht gerade
förderlich sind. Andererseits bewegen sich Makrozoobenthos
auch flussaufwärts, wenn keine
weiteren Störungen oder starke
Strömungen auftreten.
Wie kam es zum Absterben dieser
wichtigen Kleinlebewesen?
Das konnten wir trotz eines
enormen
Untersuchungsaufwands seit Juli, der einen fünfstelligen Betrag gekostet hat,
nicht herausfinden. Wir sind auf
nichts gekommen, was dieses
plötzliche Absterben erklären
kann. Wir gehen davon aus, dass
es hier eine einmalige oder
mehrmalige giftige Einleitung,
etwa von Insektiziden gab, die
nicht mehr nachweisbar ist und
nur für einen sehr spezifischen
Teil der Tierwelt tödlich war.
Flussnapfschnecken und Milben
Sind solche Fälle in früherer Zeit
schon einmal vorgekommen?
Ich arbeite seit rund 20 Jahren
im Landratsamt und kann mich
an keinen Fall erinnern. Auch die
Kollegen in der Gewässerökologie kennen keinen Vorfall dieser
Größenordnung.
Wie geht es jetzt weiter?
Wenn es keine weitere Verunreinigung mehr gibt, wird es gut ein
Jahr dauern, bis sich der Fluss erholt hat. Bis dahin werden wir
sehr regelmäßig kontrollieren
und Proben nehmen, um dann
zeitnah Verunreinigungen feststellen und die Ursache ausmachen zu können. Wir waren im
Sommer einfach zu spät dran,
obwohl uns das enorme Algenwachstum schon mit bloßem
Auge hätte auffallen können.
DAS GESPRÄCH FÜHRTE
RENÉ ZIPPERLEN
Beifuß undWacholder
Rosa Maria Beham aus Elzach-Oberprechtal lehrt die Kunst des
Der inneren Sehnsucht nach Ruhe zu folgen und zu sich zu finden, das gelinge in den Rauhnächten ab dem 21. Dezember
besonders gut, sagt Rosa Maria
Beham. Die Heilpraktikerin und
Phytotherapeutin aus Oberprechtal unterrichtet Interessierte in der Kunst des Räucherns.
„Wenn man auf seinen biologischen Rhythmus hört, stellt man
fest, dass es guttut, ab Ende Oktober einen Schritt langsamer zu
gehen“, sagt Rosa Maria Beham.
Wenn die Tage kürzer werden, sei
auch die Kraft der Pflanzen reduziert, und wer einen Gang zurückschalte, brauche in dieser
lichtarmen Zeit letztlich auch
weniger Energie.
Seit 15 Jahren wohnt die Mutter zweier Kinder mit ihrem
Mann im Schwarzwald, 2008
zog sie in ein Bauernhaus in Elzach-Oberprechtal. Auf einem
kleinen Bauernhof in Niederbayern ist sie aufgewachsen und erinnert sich gern an die Vorweihnachtszeit in ihrer Kindheit. Es
sei eine „andere Zeit“ gewesen,
erzählt sie: „Alles war ruhig, gelassen und irgendwie auf eine
besondere Art still.“
Mit dem Winter verbunden
sind für sie Traditionen wie das
Räuchern. Für sie eine Möglichkeit, Pflanzenenergie zu nutzen.
In ihren Räucherkursen, die sie
seit fast einem Jahrzehnt für Interessierte veranstaltet, gibt sie
überliefertes Wissen weiter. Gemeinsam am Feuer sitzen und
RÄUCHERNS
In Rosa Maria Behams Räucherkursen kann jeder Teilnehmer die für
FOTO: TJA
ihn wirkungsvollste Kräutermischung finden.
auf das glühende Holz eine
Handvoll Kräuter werfen – das
ist eines der ältesten wohltuenden Rituale der Menschheit. Gesegneter Weihrauch aus der Kirche, mit wenigen Wacholderbeeren direkt auf die Herdplatte gelegt, ist ein frühes, luftreinigendes Dufterlebnis, das
Rosa Maria Beham unvergesslich geblieben ist. Ihr allererstes
Räucherbehältnis war ein mit Vogelsand gefüllter Blumentopf, in
den sie Räucherkohle legte. Der
Nachfolger, ein gusseiserner
Topf, steht ganzjährig auf ihrem
Tisch in der Stube.
Dass das Räuchern in den
zwölf sogenannten Rauch-Nächten, auch Rauhnächte genannt,
„zwischen den Jahren“ besonders effektiv ist, davon war man
in Rosa Maria Behams Familie
überzeugt. „Doch keiner kann
genau sagen, woher dieser
Brauch kommt, der beispielsweise in Oberbayern immer
noch weit verbreitet ist“, sagt sie.
Uneinigkeit herrscht auch über
den Zeitpunkt, der entweder mit
der Wintersonnwende am 21. Dezember oder am 24. Dezember
beginnt und in der Nacht auf
den 6. Januar endet. Fest steht,
dass schon vor mehr als 300 Jahren Häuser, Ställe und Schöpfe
in den Rauhnächten von Priestern und Hofbauern mit Kräutern oder Weihrauch von Osten
nach Westen beräuchert wurden.
Räume nach einem Streit mit
Salbei ausräuchern, sich mit Rose und Lavendel auf etwas Schönes vorbereiten: Ausprobieren
können Neugierige viel und
schließlich „ihre“ wirkungsvollen Kräutermischungen finden.
Auf sich selbst und „das innere
Licht“ zu schauen, gelinge in den
Rauhnächten tatsächlich besonders gut, und wer seine Mitte finden wolle, solle es einmal mit
Schafgarbe als Räuchergut versuchen,vor dem Zubettgehen einen Tee vom gleichen Kraut trinken und die nächtlichen Träume
aufschreiben, rät die Räucherexpertin und lächelt.
„Besonders stark entwickelt
sich Rauch bei Beifuß, Salbei und
Wacholder.“ Rosa Maria Beham
fächelt mit einer Reiherfeder
über dem Räuchergut und verschwindet fast vollständig in einer Duftwolke.
SUSANNE LINDNER
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Der Markt in der Kaiser-Joseph-Straße „angelte“ sich den
ersten Platz in der Kategorie Supermärkte bis 2.500 m2. Der
begehrte Branchenpreis der Fachzeitschrift LEBENS-MITTEL
PRAXIS wurde bereits zum 11. Mal in Kooperation mit der
Fischmanufaktur Deutsche See verliehen.
6 AUS DER REGION
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
KURZ GEFASST
VITRA
nichts bekannt, berichtet die
Badische Zeitung. Für NeuenGroße Gewerbefläche burg jedoch sei der Verkauf
nicht nur hinsichtlich der neu
in Neuenburg
entstehenden Arbeitsplätze,
Lange wurde darüber spekusondern auch finanziell ein
liert, nun sind die Verträge un- Glücksfall. Mit dem Erlös konnter Dach und Fach: Die Stadt
te die Stadt die Kredite für das
Neuenburg hat eine Gewerbe1999 von der Weinheimer Firfläche von über 16 Hektar Grö- ma Freudenberg erworbene
ße an die Contura GmbH, ein
Grundstück umgehend tilgen.
Tochterunternehmen der Vitra, Rund eine Million Euro müssen
verkauft. Für Neuenburg sei
allerdings aus dem Erlös in die
dies der größte Verkauf einer
Infrastruktur investiert werzusammenhängenden Indust- den. Der restliche Überschussriefläche seit den 1970er-Jahbetrag aus dem Verkauf werde
ren, so Bürgermeister Joachim laut Joachim Schuster die JahSchuster in einer Pressemitresrechnung 2014 deutlich verteilung. Mit dem Gelände unbessern. Indes ist die Vitraweit der Autobahn A5 beTochter Contura in Neuenburg
kommt die Contura baurechtbereits etabliert: 1992 hat das
lich die Möglichkeit, in mehUnternehmen in der Zährinreren Abschnitten bis zu
gerstadt eine Produktionshalle
60 000 Quadratmeter Nutzmit einer Nutzfläche von 6 000
fläche für Produktion und LoQuadratmeter erstellt. 2008
gistik zu erstellen. Über den
kam ein weiteres Werk an der
Kaufpreis wurde zunächst
Otto-Hahn-Straße hinzu.
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Teile dieser Ausgabe von Der Sonntag enthalten Beilagen
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HÖRGERÄTE
Mit offenen Augen träumen
Lörracher WEIHNACHTSCIRCUS gastiert wieder auf dem Festplatz im Grütt
Der Lörracher Weihnachtscircus hat mittlerweile Tradition: Bereits zum 16. Mal
hat er sein Zelt auf dem Festplatz im Grütt aufgeschlagen. Bei der Premiere begeisterten die Akteure mit
einer bunten Mischung aus
Tiernummern und Artistik.
ADRIAN STEINECK
Der Geruch von Zuckerwatte
und Popcorn liegt in der Luft.
Weihnachtslieder erklingen, in
die sich Kinderlachen und ein
aufgeregtes Wispern mischen.
Die Vorfreude ist fast mit Händen zu greifen. Doch halt, geht
die Show etwa schon los? Aus einer Zuschauerloge dringt schrilles Kreischen. Sofort sind mehrere Helfer an der betreffenden
Stelle, wo einige Besucher den
Streit um die besten Plätze körperlich austragen. Das habe er in
dieser Form noch nicht erlebt,
sagt Pressesprecher Sandro Martorana im Anschluss an die Vorstellung. Ein großes Kompliment an die Organisatoren, die
rasch eingriffen und eine befriedigende Lösung für die von diesem unwürdigen Schauspiel betroffenen Besucher fanden.
Es bleibt der einzige Misston
an diesem Abend. Der Zirkus sei
„der einzige Ort, an dem man
mit offenen Augen träumen
kann“, sagen die Moderatoren
Mandy und Jan zu Beginn – und
dieses Versprechen wird eingelöst mit Akrobatik und Tiernummern. Gleich der Auftakt gerät
magisch: Eva Malevolti aus Dubai zeigt ihr Können im QuickChange, dem sekundenschnellen Wechseln von Kleidern. Sie
zählt mit, wie häufig sie in einem
veränderten Outfit erscheint,
und erntet für ihre Kostümillusion den ersten von so vielen Beifallsstürmen an diesem Abend.
Exotisch wird es bei der Pferderevue „Black Dreams“, bei der
majestätische Rappen unterschiedliche Choreographien zeigen. Mal lassen sie wild ihre
Mähnen fliegen, mal wechseln
sie auf Geheiß ihres Trainers
schlagartig in eine ruhigere
Gangart. Überhaupt glänzt das
Programm durch Exotik, so
führt die artistische Reise unter
anderem in den Wilden Westen
und in die Wüste Arabiens. Für
das Westernflair sorgt eine Darbietung, bei der ein verwegener
„Cowboy“ gekonnt das Lasso
schwingt und seine Kunstfertigkeit im Zusammenspiel mit drei
Assistentinnen beim Messerwerfen demonstriert. In die Welt
der Märchen aus Tausend und
einer Nacht geht es mit Ali-BenHassan und seinen Kamelen. Die
Blues Brothers mit Flossen: Der Auftritt des britischen Seelöwentrainers John Burke war einer der Höhepunkte in dem reichhaltigen Programm des Lörracher Weihnachtscircus.
FOTOS: ADRIAN STEINECK
Wüstenschiffe
beeindrucken
mit ihren grazilen Bewegungen.
Weniger exotische Geschöpfe
zeigt Willy Lauenburger. Doch
auch seine Bauernhofstars zählen zu jenen Tieren, die in der Lebenswirklichkeit heutiger Kinder kaum noch vorkommen. Auf
Tuchfühlung mit Kühen zu gehen oder Gänse, Schafe, Ziegen
und Enten bei ihren Kletterkünsten zu beobachten, das hat schon
etwas, wie die erstaunten Gesichter – nicht nur – der jungen
Besucher zeigen.
–
Alle Akteure sind wie
eine große Familie
–
Ein zweites Mal tritt der Tiertrainer mit seiner Rasselbande aus
Hunden auf, die im Zusammenspiel mit ihm durch den Reifen
springen oder eine zu überspringende Brücke für ihre Artgenossen bilden.
Das Rund des Zirkuszeltes
fasst mehr als 500 Besucher und
ist bei der Premiere zu etwa drei
Vierteln gefüllt. Viele sind
Stammbesucher, die jedes Jahr
aufs Neue vorbeischauen. Auch
bei den 45 Mitwirkenden ausvielen Teilen der Welt herrscht ein
familiäres Miteinander. Das
zeigt sich gleich zu Beginn, als
Conférencier Jan aus seinem
Moderationstext ausbricht, um
allen Beteiligten für ihr Herzblut
und Engagement zu danken. Es
zieht sich auch durch das Programm. So zeigt Charline eine
Darbietung an den Schlaufentüchern, bei der sie ohne Sicherheitsnetz der Schwerkraft zu
trotzen scheint. Umso größer
sind das Erstaunen und der Beifall, als die Moderatoren der jungen Akrobatin zum 17. Geburtstag gratulieren.
Wie schwierig die so leicht wirkenden artistischen Einlagen
sind, wird deutlich, wenn man
mit Jeffrey Hein spricht. Der
Akrobat besuchte vier Jahre die
staatliche Artistenschule in Berlin und hatte dort theoretischen
und praktischen Unterricht –
und das von 6 bis 19 Uhr. Er begeistert mit einer von perfekter
Körperbeherrschung geprägten
Handstand-Equilibristik, wie Zir-
kusfachleute die Balance-Akrobatik bezeichnen. Nicht minder
mitreißend als seine Darbietung, wie die Auftritte insgesamt, ist die Nummer seiner
Frau Virginia Krämer, die auf einer Kugel aus Parkett balanciert.
Diese Attraktion ist selten geworden im Zirkus, und Jeffrey
Hein verrät, weshalb: „Die Kugel
ist eine spezielle Anfertigung,
die schon Virginias Mutter gehörte, und wäre heute in dieser
Form schwer zu bekommen.“
Selten geworden ist auch die
Kinnbalance, bei der „Fred Feuerstein“ zahlreiche Stühle und
sogar ein Kind aus dem Publikum mithilfe der Kiefermuskulatur trägt. Den Abschluss des
gut zweistündigen Programms
bildet mit dem Briten John Burke ein Tiertrainer, der unter anderem beim internationalen Zirkusfestival in Monte Carlo ausgezeichnet wurde. Seine urkomische Einlage, bei der er mit zwei
patagonischen Seelöwen in
Blues-Brothers-Manier auftrat,
setzte
einen
gelungenen
Schlusspunkt. Abgerundet wird
der Abend durch die Auftritte
der Clowns Mario und Luigi, das
Showballett und das Zirkusorchester „The Montys“ unter der
Leitung Monty Alexanders.
> WEIHNACHTSCIRCUS, bis 11.
Januar, Festplatz im Grütt, Lörrach.
Samstags sowie sonn- und feiertags 15 und 19 Uhr, wochentags
16 Uhr. Silvestergala am 31. Dezember, 19 Uhr. Tickets unter
0163/45 50 424. Infos: www.loerracher-weihnachtscircus.de
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am 8. Januar unter allen, die heute
Auch Willy Lauenburger und seine Hunde-Rasselbande begeisterten die 0137/808 01 32 anrufen (50 Cent
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AUS DER REGION 7
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
LESESTOFF
JUGENDJAHRE IN DER SCHWEIZ 1930-1950
Gemüse statt Zierpflanzen
2
FOTO: ZVG
Man sieht es in den Gesichtern
PETER ELSEN
war als Eurythmist im Gazastreifen und lenkte Kinder vom Krieg ab
Zum vierten Mal reiste Peter Elsen, Eurythmie-Lehrer
an der Freien Waldorfschule
Schopfheim, mit den
„Freunden der Erziehungskunst“ in den Gazastreifen.
Warum es so wichtig ist,
dort mit Kindern zu arbeiten, und was er erlebt hat,
erzählt er im Interview.
Herr Elsen, Sie waren als Eurythmist im Gazastreifen. Angesichts
der Schrecken des Krieges: Gibt
es nichts Wichtigeres, das die
Menschen dort brauchen?
Viele Eltern haben uns nach den
Workshops erzählt, dass sie ihre
Kinder seit Monaten
erstmals wieder lächeln gesehen haben.
Das sind Kinder, die im
Alter von zehn oder elf
Jahren wieder zu Bettnässern geworden sind
oder die nicht mehr im
eigenen Bett schlafen,
sondern nur noch mit
der ganzen Familie auf
dem Boden in der Nähe einer
Tür. Wenn die Eltern dann merken, dass das Kindliche im Kind
noch nicht ganz verschüttet ist,
haben wir viel erreicht.
Ist es Ihnen gelungen?
Ja. Trauma hat immer auch etwas mit Erstarrung zu tun. Viele
Kinder kennen nur noch negative Gefühle und verfallen in eine
Starre, guckenvor sich hin. Wenn
die Kinder durch Eigenaktivität –
wie zum Beispiel rhythmische
Übungen – in Bewegung kommen, können sie diese Erstarrung lösen. Und das funktioniert
auch über die Eurythmie.
Haben Sie ein Beispiel für eine
Übung?
um zu sehen: Was hat das gebracht? Danach habe ich mein
Urteil revidiert: Die Arbeit
macht auf jeden Fall Sinn und
ich möchte auch im nächsten
Jahr noch mal hin, dann am
liebsten für vier Wochen.
noch fühle ich mich in Gaza sicherer als um Mitternacht am
Bahnhof in Schopfheim. Wir aus
Sie kennen ja wahrscheinlich
dem Westen haben dort nicht so
den Ausdruck des Namen-Tanviel zu befürchten, weil eine Entzens. Ich finde das eine entsetzliführung beispielsweise verheeche Reduktion. Dennoch bin ich
rende Folgen hätte. Wenn ich zu
auf die Idee gekommen, das
Hause noch ganz kleine Kinder
Wort Gaza auch in riesigen GrupHaben Sie von den Schicksalen
hätte, hätte ich mir überlegt, ob
pen mit bis zu 300 Menschen zu
der Familien etwas mitbekomich mitkomme. So kurz nach
tanzen. Über die Gebärden diemen?
dem Krieg war ich in diesem Jahr
ser vier Laute kann man einerzum ersten Mal da. Und 2012
seits das Ideal beschreiben, aber Die Kinder sprechen wenig, aber sind wir gerade noch rausgeebenso die darin versteckte Ge- man sieht es in ihren Gesichtern. kommen, die Bomben hatten
fahr. Oder das Vokalspringen – Die Erwachsenen waren es, die wir schon gehört.
das heißt, die fünf Vokale heiter uns traurige und grausame Geoder auch ernst zu lautieren und schichten erzählt haben. Eine FaWie sind Sie anfangs überhaupt
die Seele in fünf verschiedene milie hat uns in einem Brenndazu gekommen, in den Nahen
Rollen schlüpfen zu lassen – hin- punkt durch eine Straße geführt,
Osten zu reisen?
terlässt Freude in den Gesich- in der eines ihrer Kindervon hintern der Kinder.
ten erschossen wurde. Ein Mann Die „Freunde der Erziehungshat uns Fotos seiner Kinder ge- kunst“ haben damals Eurythzeigt, die bei einem misten gesucht, die mitmachen
Bombenangriff getötet wollen. Ich habe vom ersten Mowurden.
ment an gemerkt: Damit habe
ich etwas zu tun. Wenn man mit
„Solche Schicksale gehen
Wie sehr hat Sie das
so etwas anfängt, muss man aber
nicht spurlos
persönlich mitgenom- aufpassen, dass man kein Krimen?
senherdhopping macht. Und ich
an einem vorbei.“
merke einfach, dass ich eine tiefe
Peter Elsen
Solche Schicksale gehen Verbindung zum Arabischen
nicht spurlos an einem und zu den Palästinensern habe.
vorbei. Wir wurden dar- Sie dürfen nicht vergessen werIhr Einsatz dauerte nur zwei
auf vorbereitet, dass es uns zwi- den.
Wochen. Nützt das den Kindern schendurch selber schlecht geund Eltern überhaupt?
hen kann. Dass das Team verTun wir Deutsche das?
schiedenster Professionen so
Als ich das erste Mal 2010 im gut zusammengearbeitet hat, Wir Deutsche neigen dazu, moGazastreifen war, habe ich das hat Kraft gegeben.
ralisierend auf andere einzureextrem kritisch gesehen und
den, an entscheidenden Stellen
mich gefragt: Was bringt das,
Haben Sie sich in Gaza-Stadt je
aber die Augen zuzumachen. Wir
wenn man 14 Tage da ist und
unwohl gefühlt?
sind großzügig bei Spenden für
dann wieder geht? Aber wir hatOpfer von Naturkatastrophen.
ten schon damals ein sogenann- Von der Hamas habe ich mich Aber alles, was mit Politik zu tun
tes Child Friendly Space Center nicht bedroht gefühlt, weil wir hat, ist nicht so unser Ding, vor
angelegt, das Einheimische mit sie kaum bemerkt haben. Das allem wenn es kompliziert ist
den Waldorfmethoden weiter- heißt nicht, dass sie nicht gefähr- und lange dauert. Das liegt auch
führen. Dort können Kinder lich ist. Ich bin mir sehr wohl der an unserer Vergangenheit, dass
zwei bis drei Stunden täglich Raketenabschüsse Richtung Is- wir uns einen Maulkorb verpashingehen. Das war auch der rael bewusst und auch dass einer sen, sobald es um Israel geht.
DAS GESPRÄCH FÜHRTE
Grund, warum ich 2012 noch unserer Übersetzer schon von
SINA GESELL
mal hingefahren bin – nämlich der Hamas gefoltert wurde. Den-
dent des Anne-Frank-Fonds.
Die freie Journalistin Lys Wiedmer-Zingg, die sich als eine der
ersten Frauen im Bundeshaus
akkreditieren ließ, erzählt am
umfassendsten aus diesen 20
Jahren, in denen „Die Reden
Hitlers und des Propagandaministers Goebbels immer zynischer wurden“. Sie berichtet dokumentarisch und persönlich
von der 1. und 2.
Mobilmachung in
Basel. Der in Schaffhausen aufgewachsene. spätere Bestsellerautor Peter
Zeindler war fünf
Jahre bei Kriegsbeginn und erinnert
die auf dem Tender
der Deutschen
Reichsbahn glänzenden Buchstaben „Räder
müssen rollen für den Sieg“. Die
Schweiz war eingekesselt, ihre
Bewohner voller Furcht, doch
musste man nur in die „Anbauschlacht“, die jeden Bürger und
jede Bürgerin verpflichtete, Gemüse und Obst anstatt Zierpflanzen im eigenen Garten
und in öffentlichen Anlagen
anzubauen. Lebensmittel waren rationiert, doch niemand
hungerte in der „glücklichen
Schweiz“. Die 1935 in Zürich geborene Dorine Abegg erinnert
sich dankbar „an den Tag, als alle Glocken läuteten… der Krieg
zu Ende war.“ Das 358 Seiten
zählende Buch trägt mit Sicherheit zum besseren Verstehen
der schweizerischen Denk- und
Erlebensweise der Kriegs- und
Nachkriegsgenerationen bei.
ANDREA-S. VÉGH
> JUGENDJAHRE in der Schweiz
1930-1950. CHF 24.80, ISBN 9783-7245-1879-2. Weitere Infos im
Internet: www.reinhardt.ch.
Die
qu-int.com
Momente der Freude will der Schopfheimer Waldorflehrer Peter Elsen traumatisierten Kindern im Gaza-Streifen verschaffen.
8 großteils international
bekannte Schweizer haben, angefragt von Fredi
Hansruedi, Verleger im Reinhardt Verlag Basel, mehrseitige
Texte zu ihrer Kindheit und Jugend in der Zeit von 1930 bis
1950 geschrieben: 21 Autoren
und sieben Autorinnen, zwischen 1923 und 1943 geboren,
berichten über ihre Kindheit
und Jugend. Es
handelt sich um
den zweiten Band
zum Thema, der
erste von 2012
hatte Erinnerungen von Autoren
aus der Nordwestschweiz erfasst.
Wie der Historiker
George Kreis nun
im Vorwort bemerkt, schreiben diese in unterschiedlicher Art und Weise. Betroffenheit kommt bei jeder
und jedem zum Tragen, ist einmal dokumentarisch wiedergegeben, einmal in literarischer
Fassung wie bei Werner von
Mutzenbecher, der mit zwei
Texten, einer bereits gehaltenen Rede und dem Essay „Das
alte Haus“ vertreten ist. Es findet sich ganz „spontanes Aufschreiben von Erinnerungen an
die damalige Zeit“wie die Suche
nach einer Antwort auf die Frage des Kindes „Was war nur mit
den Eltern los?“ von Elisabeth
Kopp, der ersten Bundesrätin
im Land (1984-89). Die Autoren
hatten lediglich bezüglich des
Umfangs Vorgaben. Sie sind
Jahrgang 1925, wie Buddy Elias,
der Cousin von Anne Frank. Elias ist bereits 1931 mit Mutter
und Bruder dem Vater, der eine
Firmenvertretung in der
Schweiz übernommen hatte,
nach Basel gefolgt, wurde
Schauspieler und später Präsi-
Ge
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8 AUS DER REGION
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
Für die Wand und einen guten Zweck
REGIONALE KALENDER
für 2015 zeigen Feuerwehrmänner und Rebberge, Bienenfresser und Kinderkunst
Poppen & Ortmann erschienene
Kalender „Schwarzwald 2015“,
zudem wirkt er durch sein Papier
sehr hochwertig. Bekannte Motive wie Kandel und Feldberg finden sich, aber auch weniger bekannte wie das Schwarzenbächletal zwischen Dachsberg und
Hotzenwald sind zu sehen. Der
Großteil der Bilder stammt vom
Fotografen Peter Schuster, zwei
der Fotografien (vom Feldberg
und vom Schluchsee) hat Schustervon einem Tragschrauber aus
gemacht. Partiell wurden die Bilder mit Klarlack überzogen, was
etwa bei der Aufnahme vom
Schluchsee für einen 3-D-Effekt
sorgt. Eine moderne Drucktechnologie ermöglicht zudem, dass
hier Farben und Licht der Landschaft ansprechend präsentiert
werden.
OSC
Es sind Bilder, die die Welt
von oben zeigen oder ganz
nah, kunstvolle Fotografien
für die Wand und Kinderbilder für einen guten
Zweck: Der Sonntag stellt
eine kleine Auswahl regionaler Kalender für 2015 vor.
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berg-Becken: Schöner sind die
Schwarzwaldhöhen durch die
Bedürfnisse der Menschen nicht
geworden. Und da sind es vor allem Ruinen wie die von Rötteln
oder der Sausenburg, die fast romantisch mit der Natur verschmelzen.
RAZ
nale Kinderkunstkalender sein,
wie Andrea Baumstark berichtet.
Für nächstes Jahr ist die Zusammenarbeit mit der Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen geplant.
SIR
> KINDERKUNSTKALENDER
der
Erzdiözese Freiburg, Format A 2, 25
> VOGELPERSPEKTIVEN 2015 Euro. Bestellung im Internet über
Südlicher Schwarzwald. Von Erich www.kinderkunstkalender.de
Meyer, 15,90 Euro. Erhältlich im
Buchhandel und in den Geschäfts- SCHON WIEDER ein Feuerwehrstellen der Badischen Zeitung.
kalender! Aber die Freiwillige
Feuerwehr Vöhrenbach verzichMIT
SEIFENBLASEN
und tet dankenswerterweise auf laTeedosendeckeln,
Bindfäden tent peinliche Nackedei-mit-Triund jeder Menge Farben haben baltattoo-Bildchen und hat sich
Kinder aus den erzbischöflichen stattdessen vom Fotografen und
Kinder- und Jugendheimen St. Digitalkünstler Michael Stifter
Anton in Riegel, St. Kilian Wall- im Einsatz ablichten lassen, der
dürn und Haus Nazareth in Sig- selbst seit vielen Jahren aktiver
maringen zusammen mit der Feuerwehrmann ist. HerausgeFreiburger Grafikdesignerin und kommen sind dabei actiongelaArt-Direktorin Andrea Baum- dene Fotos, die die Wehrleute in
stark gearbeitet. Herausgekom- Feuer, Sturm oder aber auch ermen ist der fünfte Kinderkunst- schöpft nach dem Einsatz zeigen
kalender mit starken und schöp- – eine Hommage an die Arbeit
ferischen Monatsimpressionen. aller freiwilligen Feuerwehren,
Der Erlös des hochwertig gestal- die bei Blaulichtfans große Freuteten, großformatigen Kalen- de hervorrufen wird. Ein Teil der
ders kommt den drei Einrich- Einnahmen kommt der VereinsGTR
tungen zugute. Wegen seines kasse der Wehr zu gute.
großen Erfolgs wird der 2015er
wahrscheinlich der letzte regio- > DIE AUFREGENDE ARBEIT der
WENN STERNE REDEN KÖNNTEN
Liebe: Alle Aufregung war umsonst. Das Glück ist auf Ihrer
Seite. Beruf: Dank Ihrer Intuition haben Fehler jetzt gar keine Chance.
Allgemein: Eine bereits getroffene Entscheidung kann alles ändern.
STIER
Liebe: Die Sterne geben grünes
Licht für romantische Augenblicke. Beruf: Der Job dürfte Sie
zurzeit ganz schön in Anspruch nehmen.
Allgemein: Vieles lässt sich mit der Do-ityourself-Methode lösen.
ZWILLINGE
Liebe: Sie haben sich den Verlauf einer Sache anders vorgestellt. Beruf: Ganz instinktiv
überspielen Sie eine brenzlige Situation.
Allgemein: Halten Sie sich doch noch ein
paar Möglichkeiten offen.
KREBS
Liebe: Sie registrieren, dass Sie
mehr Selbstbewusstsein erlangen. Beruf: Mit Geschick verschaffen Sie sich wichtige Informationen.
Allgemein: Auf den Prinzipien zu beharren, könnte ein Fehler sein.
LÖWE
Liebe: Glücksgefühle stellen
sich ein. Es geht Ihnen richtig
gut. Beruf: Ein Missverständnis klärt sich ohne Ihr Zutun wieder auf.
Allgemein: Behutsam vorgehen, wenn es
um die Belange anderer geht.
JUNGFRAU
Liebe: Unvorhergesehenes
bringt eine Angelegenheit
durcheinander. Beruf: Ein großes Lob des Chefs sorgt für die nötige Motivation. Allgemein: Anschaffungen sollten vorerst noch aufgeschoben werden.
WAAGE
Liebe: Scheuen Sie sich nicht
davor, Verantwortung zu übernehmen. Beruf: Halten Sie sich
für die Projektvorschläge anderer bereit.
Allgemein: An das eigene Wohlbefinden
wird viel zu selten gedacht.
freiwilligen Helfer der Feuerwehren – Freiwillige Feuerwehr Vöhrenbach. Von Michael Stifter, verschiedene Formate, 19 bis 45 Euro.
Bestellbar im Internet über Amazon unter den Suchworten „Freiwillige Feuerwehr Vöhrenbach“.
BEI OPFINGEN DENKT MAN an
Mais, Spargel und Reben, doch
dort gibt es so viel mehr Natur,
die manche gar nicht mehr kennen“, sagt Franz Nagel. Der 88Jährige hat Jahrzehnte lang Goethe-Institute in Kenia, Nigeria,
Indien und Sri Lanka geleitet,
seit über 20 Jahren lebt er nun
am Tuniberg und engagiert sich
beim Naturschutzbund (Nabu).
Sein schönster Erfolg war die
Wiederansiedlung des Wiedehopfes 2006. „Dieses Jahr haben
GLEICH DREI verschiedene Kalender finden sich vom Fotografen Karlheinz Raach im Buchhandel. Es gibt einen Postkartenkalender Freiburg für 9,80 Euro,
einen 25 mal 35 Zentimeter großen Klappkalender mit Kalendarium und Freiburg-Motiven für
12,80 Euro. Und es gibt den Kalender „Freiburg und seine Landschaften“, der durch seine Breite
von 70 Zentimetern und damit
durch seine Panorama-Wirkung
überzeugt. Mal sind verschneite
Windbuchen auf dem Schauinsland das Motiv, mal ein sonniges
oberes Münstertal, mal der Blick
vom Stohren zur Rheinebene.
Besonders gut kommt die Breite
der Bilder von Karlheinz Raach
> RUND UM OPFINGEN Foto-Ka- bei den fotografischen Blicken
lender im A 4-Hochformat von über die Dächer der Stadt FreiOSC
Franz Nagel. Erhältlich im Lädele burg zur Geltung.
Opfingen, Raiffeisenstraße 4, und
über franz_nagel@hotmail.de.
> FREIBURG UND SEINE LANDSCHAFTEN 2015 von Karlheinz
MIT BRILLANTEN FARBEN und Raach, Format 62 mal 42 ZentimeSchärfe besticht der im Verlag ter, für 24,80 Euro erhältlich.
wir schon 20 Vogelpaare gezählt
mit über 100 Jungen“, berichtet
Nagel. Für seinen Fotokalender,
den er von einem Drogeriemarkt
produzieren lässt, hat er einen
Wiedehopf im Flug fotografiert,
einen Bienenfresser mit Insekt
im Schnabel, Seerosen im Wasser und zwei Schilfkäfer, die sich
in einer gelben Blüte sonnen. Die
Bilder sind von sehr unterschiedlicher Schärfe und Auflösung, die Motive aber allesamt
sehr gelungen. „Man muss oft
lange sitzen und Teil der Natur
werden“, sagt Franz Nagel über
seine Arbeit. Von den 15 Euro, die
ein Kalender kostet, gehen 5 Euro an den Nabu.
SIR
DAS KREUZWORTRÄTSEL präsentiert
IHR HOROSKOP VOM 28. DEZEMBER BIS 3. JANUAR 2015
WIDDER
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Poppen & Ortmann, Format 62
mal 42 Zentimeter, für 29,90 Euro
in der Buchhandlung Rombach in
Freiburg erhältlich.
gegorene BlasMilch
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(engl.)
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Anhöhe
ugs.:
Krachen
Weil am Rhein
Einschnitt
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Gelände
altägyptischer
Gott
Fass
Abk.:
Montag
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Mensch
SKORPION
Liebe: In einem Kompliment
verbirgt sich ein wahrer Liebesbeweis. Beruf: Auch mit Misserfolgen muss man im Leben umzugehen wissen. Allgemein: Eine schöpferische Woche: Sie sprühen nur sovor Ideen!
SCHÜTZE
Liebe: Nicht entmutigen lassen und bleiben Sie unbedingt
am Ball. Beruf: Mit klaren Worten drücken Sie aus, was Ihnen wichtig ist.
Allgemein: Nachfragen, wenn Ihnen Zusammenhänge unklar erscheinen.
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Liebe: Singles setzen ganz auf
Risiko und ziehen den Hauptgewinn. Beruf: Genießen Sie
doch einfach das Gefühl der Unbeschwertheit. Allgemein: Ein leichtsinniger Kauf bringt Sie in die roten Zahlen.
Gebirge
am Oberrhein
Zeichen
für Zinn
(Stannum)
scharf
gewürzt
Essen,
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Ausdrucksform
weibl.
Schachfigur
Bewegungsorgan d.
Fische
Violinist
griech. Vorsilbe: gleich
Stadionwelle: La ...
ugs.:
eingeschaltet
FISCHE
Liebe: Auf Logik im Gefühlschaos sollten Sie lieber nicht
setzen. Beruf: Ihre Sachkenntnis macht großen Eindruck in der Chefetage. Allgemein: Halten Sie von negativ
denkenden Menschen mehr Abstand.
Ihr Einkaufs-
verlost
10 Einkaufsgutscheine
zu jeweils 10 Euro
1
Zahl
ohne
eigenen
Wert
Abk.:
Encapsulated
7 PostScript
4
5
6
7
8
1
Trag- u.
Reittier
in südl.
Ländern
Flachland
2
3
Ausruf
des Verstehens
Vorfahr
besondere
Form des
Sauerstoffs
Kunstsammlung,
-handlung
Vermutung,
Meinung
altgr.
Nationalheiligtum
moderne
Mietform
(engl.)
2
Abk.: Rechnungsjahr
Nachtlokal
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bitter
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3
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Flaumfeder
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Television
4
6
9
überlieferte
Erzählung
5
Teilgebiet der
Mathematik
WASSERMANN
Liebe: Ihr Partner legt Ihnen
die Welt zu Füßen. Genießen
Sie es. Beruf: Trotzreaktionen
können eine Sache nur noch verschlimmern. Allgemein: Nutzen Sie diese Tage,
um sich Klarheit zu verschaffen.
Kindeskind
unnachgiebig
Hauptstadt
in Europa
Speisewürze
Gewächs
im Wald
Lotterieschein
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
ERICH MEYER aus Hasel im Südschwarzwald könnte man schon
eine menschliche Drohne nennen, hätte der Begriff nicht so einen hässlichen Klang – und käme er nicht viele Jahre zu spät.
Denn wann immer es Terminkalender und Thermik erlauben,
hebt Meyer ab und fotografiert
das Dreiländereck und den
Schwarzwald aus dem Pilotensitz seiner Maschine. Vom
„Schluchsee im Winterkleid“ bis
zur
Cassiopeia-Therme
im
Hochsommer zeigt Meyer seine
Heimat aus der Vogelperspektive. Aus seinen Bildern spricht einerseits eine große Liebe zur Natur, die ihn auch im 22. Jahr wieder fasziniert hat. Andererseits
sind die Luftaufnahmen oft verräterisch für den Umgang mit
ihr. Ob Feldberg-Pass oder Egg-
9
®
s1813.26-787
Lösungswort vom vergangenen Sonntag:
HOLSTEINER
MENSCHEN UND MÄRKTE 9
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
Drei Schichten, sieben Tage
BÖRSE IM DREILAND
Bei Hekatron in Sulzburg sorgt das RAUCHMELDERGESETZ für eine Sonderkonjunktur
Energiedienst 1
Vorwoche
(EUR)
Änderung
(in Prozent)
52-Wochen
Hoch
52-Wochen
Tief
25,35
25,95
-2,31%
27,55
23,07
5,37
5,52
-2,72%
6,80
4,43
4,65
4,80
-3,12%
6,71
4,65
0,03
0,03
0,00%
0,68
0,02
Laufenburg
Es war ein Jahr des Höhenflugs bei Hekatron in Sulzburg: Die Experten für
Brandschutzsysteme und
Rauchwarnmelder freuen
sich über einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro.
Knapp 29 Prozent mehr als
im Vorjahr sind das – ein
fast unglaubliches Wachstum. Ein Ende des Booms
ist nicht in Sicht.
Kofax
3
Freiburg
Micronas
Freiburg
SAG
Freiburg
Solar-Fabrik
0,90
0,95
-5,26%
2,14
0,88
126,00
126,50
-0,40%
156,15
117,05
92,35
93,05
-0,75%
94,45
70,15
Freiburg
Sto AG
Stühlingen
Novartis 2
Basel
Peugeot S. A.
10,29
10,34
-0,48%
12,00
7,79
270,10
270,40
-0,11%
295,80
233,60
322,40
318,00
1,38%
364,40
273,20
Mulhouse
Roche GS 2
BERND PETERS
Allein bei den Rauchwarnmeldern, die der Gesetzgeber in Baden-Württemberg ab dem Jahreswechsel vorschreibt, hat Hekatron den Umsatz im laufenden Jahr auf über 38 Millionen
Euro verdoppelt. Rund 3,5 Millionen der kleinen Hightech-Kisten
werden in Sulzburg dieses Jahr
produziert, ein Melder alle drei
Sekunden sei das, sagt Geschäftsführer Michael Roth. 2015
sollen es 4,3 Millionen werden,
wobei die Dachmärkte im
deutschsprachigen Raum das
Unternehmen voll auf Trab halten, der Exportanteil liegt bei lediglich elf Prozent. Rund 40 Millionen Euro wurden zuletzt zudem mit Brandmeldesystemen
für den Nichtwohnungsbau umgesetzt, rund 20 Prozent mehr
als in 2013.
2015 erwarten die beiden Hekatron-Geschäftsführer Michael
Roth und Peter Ohmberger einen Umsatz von 152 Millionen
Euro, eine neue, 1 600 Quadratmeter große Produktionshalle
soll schon bald in Betrieb gehen.
Acht Millionen Euro hat das
Sulzburger Unternehmen dafür
investiert. Als sogenannte Flächenreserve hat Hekatron zuletzt rund 18 000 Quadratmeter
Land neben dem Firmensitz hinzugekauft und so seine Fläche
praktisch verdoppelt. „Das ist ein
Bekenntnis
zum
Standort
Deutschland und zum Standort
Sulzburg“, wie Technik-Chef Roth
betont.
Die Zusammenarbeit mit Verwaltung und Gemeinderat funk-
Kurs heute
(EUR)
Basel
Syngenta 2
Basel
1
2
3
Alle Werte Xetra. Ausnahmen: Berlin, Zürich (in CHF), Frankfurt − Stand KW 52
SYNGENTA
Das Rauchmeldergesetz beschert Hekatron gewaltige Umsatzsprünge, die Geschäftsführer Michael Roth
und Peter Ohmberger (unten) rechnen auch in 2015 mit weiteren Zuwächsen. FOTOS: KUNZ, SALZER-DECKERT
tioniere sehr gut, sagt Ohmberger. Man feile nun an einer „Hekatron-Welt“: Der Platz soll nicht
nur fürs Wachstum des eigenen
Hauses reichen, sondern auch
Zulieferer nach Sulzburg locken
helfen, die in den vergangenen
Jahren zusammen mit Hekatron
enorm gewachsen sind. Und das
Unternehmen will die Kunden
enger an die Firma binden, indem es verstärkt Schulungen anbietet und Einblicke in die eigene
Arbeit ermöglicht. Begeisterung
und Kundenbindung sollen
durch sichtbare Produktionsprozesse gestärkt werden, wie
Peter Ohmberger betont. „Masterplan 2025“ nennt man bei He-
katron die Wachstumsambitionen, für die ein Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro vorgesehen ist.
Als Nächstes steht ein neues
Vertriebszentrum mit einem Mitarbeiterrestaurant an. Die alte
Kantine platzt aus allen Nähten.
Die neue Produktionshalle wird
schon im Mai 2015 in Betrieb gehen. „Wir verarbeiten eine halbe
Milliarde Bauteile im Jahr, derzeit wird im Dreischichtbetrieb
an sieben Tagen in der Woche
rund um die Uhr produziert“, so
Roth. Für Wartungsarbeiten am
Maschinenpark hat man mittlerweile keine Zeit mehr, das
Thema wurde an einen externen
Dienstleister ausgelagert.
Der Erfolg des mittlerweile 50
Jahre alten Unternehmens ist
nicht neu, die Umsätze sind in
den vergangenen Jahren zusammen mit dem Bauboom kontinuierlich nach oben gegangen.
Mit ihnen stieg auch die Zahl der
Beschäftigten, die von 565 in
2012 auf geplante 774 im kommenden Jahr anwachsen soll.
Personal- und Bewerbermangel
kennt man bei Hekatron – noch –
nicht, sagt Roth. „Wir haben um
die 200 Bewerbungen vorliegen,
die Mappe ist voll.“ Rund 40 Auszubildende und Studenten sollen die Hälfte des kommenden
Personalbedarfs decken. Um
manche jungen Leute „hekatronreif“ zu bekommen, arbeitet
das Unternehmen zusammen
mit der IHK in Freiburg an eigenen Ausbildungskonzepten. Es
sei eine Herausforderung, mit
dem Wachstum die über die Jahre gewachsene Unternehmenskultur zu erhalten und zu entwickeln, sagt Ohmberger.
An Ideen für neue Produkte
mangelt es Hekatron ebenfalls
nicht: In wenigen Jahren werden
„smarte“ Rauchwarnmelder als
neue Gerätegeneration auf den
Markt kommen. Auch siewerden
ihren Absatz finden, da ja Rauchmelder alle zehn Jahre sicherheitshalber ausgetauscht werden müssen. Bis 2018 will man
zudem eine Rauchgaswarntechnologie in den Markt bringen,
die nicht mehr auf Rauchpartikel, sondern eben schon vorher
auf Gase reagiert, wie Peter
Ohmberger erklärt. Die goldenen Zeiten in Sulzburg scheinen
gerade erst begonnen zu haben.
Freigabe für Genmais in China
Der Agrarchemie- und Saatgut-Hersteller Syngenta darf Genmais
nach China exportieren. Nach einem mehrjährigen Verfahren
haben die chinesischen Regulierungsbehörden das Sicherheitszertifikat für die Sorte Agrisure Viptera erteilt, teilte der
Basler Konzern zu Wochenbeginn mit.
DS
KURZ GEFASST
PROJEKT
Will der Basler Leuchtturm ins Wasser?
Das Projekt eines hochhausgroßen
Leuchtturms im Basler Rheinhafen mit Hotel und Restaurants
kommt zwar offenkundig weiterhin nicht voran (wir berichteten),
doch Initiator Louis Conzett hat
nun der Badischen Zeitung eine
weitere spektakuläre Wendung
seiner Pläne verraten. Weil weder
die Stadt Basel noch die Hafengesellschaft das 132 Meter hohe
Leuchtturmprojekt am Dreiländereck befördern wollen, sondern
es hinter vorgehaltener Hand alles
andere als gutheißen, will Conzett
nun ausweichen und den Turm 500 Meer flussaufwärts bauen
– ins Wasser. Technisch, so der ehemalige Kapitän zur See,
sei das kein Problem, außerdem könnte man obendrein vom
größeren Flächenangebot für Parkplätze profitieren. Conzett
habe diesen Vorschlag der Basler Regierung schriftlich unterbreitet und strebe weiterhin einen Baubeginn 2016 an.
DS
„Da muss man cool bleiben“
Der Wehrer Geselle Tizian Tüchert ist Deutschlands BESTER STUCKATEUR
Der 21-jährige Tizian Tüchert aus
Sallneck im Kleinen Wiesental
ist Deutschlands bester Stuckateur – und damit auch Mitglied
des deutschen Nationalteams
der Stuckateure. Im Sommer hat
der 21-Jährige seine Ausbildung
mit den Noten 1,2 im praktischen und 1,7 im theoretischen
Teil abgeschlossen – dem besten
Abschluss im ganzen Bezirk der
Handwerkskammer Konstanz.
Damit qualifizierte er sich für
den Landeswettbewerb der Stuckateure – und konnte sich dort
prompt gegen seine Konkurrenten durchsetzen.
Als Landessieger vertrat Tüchert dann Baden-Württemberg
wenige Wochen später beim
Wettbewerb des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes
in Bühl, wo die besten Handwerker in acht Bauberufen gegeneinander antraten. Und wieder
landete der Stuckateur auf Platz
eins, völlig unerwartet, wie er
tiefstapelt. „Ich war doch schon
froh, Landessieger geworden zu
sein.“ Davon, dass ihm auf den
Wettkämpfen Mitglieder der Jury und Publikum über die Schulter schauen, lässt sich Tüchert
nicht aus der Ruhe bringen. „Da
muss man cool bleiben“, meint
er nur gelassen.
Eine Menge Geschick, Fingerfertigkeit und Kreativität sind in
dem Beruf des Stuckateurs gefragt, aber auch die Motivation
zu arbeiten, wenn’s regnet und
stürmt. Zum Gespräch erscheint
Tüchert völlig durchnässt, er
kommt gerade von einer Baustelle. „Wir verpassen einem
Haus einen Vollwärmeschutz, an
den Außenwänden werden Styroporplatten angebracht. Dann
wird das Ganze verputzt.“ Es ist
die Vielseitigkeit, die Tüchert an
dem Handwerk liebt. Er
schwärmt: „Mein Job ist absolut
kreativ.“ Dazu gehört das Herstellen von Innen- und Außenputz, das Anfertigen von Stuckschablonen oder das Montieren
von Trockenbauelementen. In
der Berufsschule wird das nötige
Fachwissen gepaukt. Tüchert hat
schon eine Lehre zum Maler und
Lackierer abgeschlossen, das
reichte ihm aber nicht. Das Wichtigste sei jetzt, Erfahrung zu
sammeln, sagt der Geselle, der in
seinem Ausbildungsbetrieb arbeitet und in ein paar Jahren in
der Meisterschule die Schulbank
drücken will.
Gelohnt hat sich der Aufwand
schon jetzt: Als Mitglied des
zehnköpfigen
Nationalteams
der Stuckateure nimmt Tizian in
den nächsten zwei Jahren an Seminaren und Fortbildungen teil
und kann so seinen Erfahrungsschatz stetig vergrößern – obendrauf gab’s einen Opel Adam mit
dem Nationalteam-Logo, den er
umsonst fahren darf. Neben
Teambuilding stand der Vorentscheid für Brasilien auf dem Programm der ersten gemeinsamen Woche des Nationalteams
Deutschlands bester Nachwuchs- in Nürnberg. Im Januar fällt die
handwerker Tizian Tüchert in sei- Entscheidung zwischen den vier
nem Ausbildungsbetrieb, der Weh- Besten – Tizian Tüchert ist darrer Firma Mattes.
FOTO: LIPP unter. Der Beste wird im Som-
mer in das brasilianische Sao
Paulo fliegen, um an der Weltmeisterschaft der Stuckateure
teilzunehmen. Diesmal sei es
„verdammt eng“ gewesen, „jetzt
entscheiden kleinste Fehler darüber, wer weiterkommt“.
Aufregung kennt Tüchert keine – wenn er vor Publikum arbeitet, schaue er nicht links oder
rechts. „In Brasilien werden sogar 250 000 Zuschauer erwartet.“ Auch den Wirbel um seine
Person nimmt er gelassen hin,
das T-Shirt allerdings, das sein
Chef mit seinem Foto hat drucken lassen, trägt er mit Augenzwinkern und einer Menge Stolz.
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10 NACHRICHTEN
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
KURZ GEFASST
WAHLVERFAHREN
Ablehnung fürVorschlag von Fahimi
Die Vorschläge von SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi
für eine Reform des Wahlverfahrens in Deutschland stoßen
beim Koalitionspartner CSU auf strikte Ablehnung. Auch Grüne
und Linke äußerten sich skeptisch. „Etwas Praxisfernes und
Manipulationsanfälliges werden wir in unserer funktionierenden
Demokratie nicht zulassen“, sagte CSU-Generalsekretär Andreas
DPA
Scheuer der Welt am Sonntag.
SYRIEN
Regierung zuVerhandlungen bereit
Syriens Regierung zeigt sich zu neuen Verhandlungen bereit,
um eine Lösung für den seit drei Jahren währenden Bürgerkrieg
zu finden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana gestern
unter Berufung auf das Außenministerium weiter berichtete,
sollen Vertreter aus Damaskus an einem Treffen in Moskau
teilnehmen, dessen Ziel eine Friedenskonferenz der syrischen
Konfliktparteien sei. Das russische Außenministerium hatte
am Donnerstag mitgeteilt, dass die Gespräche Ende Januar
in Moskau stattfinden können. Das genaue Format und die
Teilnehmer würden noch bestimmt, hatten russische Agenturen
berichtet.
DPA
BRAND
Hinweise auf fremdenfeindliches Motiv
Nach dem Brand eines leerstehenden Hauses in Villmar (Kreis
Limburg-Weilburg) ermittelt die Polizei wegen eines fremdenfeindlichen Motivs. Vorsätzliche Brandstiftung könne
nicht ausgeschlossen werden, teilten die Beamten in Limburg
gestern mit. Bei den Löscharbeiten seien Hinweise auf ein
mögliches fremdenfeindliches Motiv entdeckt worden, heißt
es in der Mitteilung. Details wollte ein Polizeisprecher nicht
nennen. Nun übernimmt die Staatsanwaltschaft Limburg
die Ermittlungen.
DPA
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Säbelrasseln gegen Obama
NORDKOREA
beleidigt amerikanischen Präsidenten und droht mit „tödlichen Schlägen“
Seoul (AFP) - Im Streit über
die Nordkorea-Satire „The
Interview“ hat Pjöngjang
US-Präsident Barack Obama
gestern rassistisch beleidigt
und mit „tödlichen Schlägen“ gedroht.
Obama habe sich mit seinem
Drängen auf ein Zeigen des
Films in den US-Kinos rücksichtslos „wie ein Affe im Urwald“ verhalten, erklärte gestern
die mächtige Nationale Verteidigungskommission (NDC). Ein
Sprecher
der
Kommission
machte laut einem Bericht der
amtlichen Nachrichtenagentur
KCNA Washington überdies für
die massiven Internetstörungen
verantwortlich, von denen zahlreiche Medien-Websites des autoritär-kommunistisch regierten und international weitgehend isolierten Nordkoreas am
Montag betroffen waren. Dies sei
ein „kindischer Streich“ gewesen.
Nach einer Cyber-Attacke und
Terrordrohungen anonymer Hacker hatte Sony den für den ersten Weihnachtsfeiertag geplanten Kinostart von „The Interview“ zunächst abgeblasen. Washington machte Pjöngjang für
den Netz-Angriff verantwortlich.
Nicht zuletzt auf Druck Obamas
lief der Film dann am Donnerstag doch in rund 300 meist kleineren Kinosälen an.
Im Internetwurde der Film zudem mehr als 750 000 Mal illegal geladen. Auch über die Onlinedienste von Sonys Playstation und der Xbox von Microsoft
Für die nordkoreanische Verteidigungskommission hat sich Präsident Barack Obama mit seinem Drängen
auf ein Zeigen des Films „The Interview“ „wie ein Affe im Urwald“ verhalten.
FOTO: DPA
wurde der Film angeboten – allerdings brachen diese Angebote
nach einer mutmaßlichen weiteren Hacker-Attacke am Donnerstag vorübergehend zusammen.
In den USA ist „The Interview“
zu einem Symbol für die Presseund Meinungsfreiheit geworden. Pjöngjang sieht sich durch
die Story – ein abstruses Mordkomplott gegen Machthaber
Kim Jong Un – in seiner Würde
verletzt. Der Streifen stifte zu
Terrorismus an und sei „mit Be-
teiligung ranghoher Politiker
der US-Regierung produziert
worden“, sagte der Sprecher der
NDC. Der Sprecher beschuldigte
die USA zudem abermals, Nordkorea „ohne klare Beweise“ die
Terrordrohungen und den Hacker-Angriff auf Sony vorzuwerfen. Wenn Washington weiter an
seinem „arroganten und verbrecherischen“ Kurs festhalte, werde Pjöngjang „der gescheiterten
Politik mit unentrinnbaren tödlichen Schlägen begegnen“,
drohte er.
Das Säbelrasseln ist in den Verlautbarungen der nordkoreanischen Regierung nichts Neues,
erst vor wenigen Tagen drohte
der Staat den USA mit „härtesten
Gegenreaktionen“. Auch die rassistische Beleidigung Obamas ist
eine Art Wiederholungstat. Im
Mai verglich das Verlautbarungsorgan KCNA den US-Präsidenten
schon ein Mal mit einem „Affen
in einem afrikanischen Zoo“. Das
Weiße Haus hatte dies damals
als „hässlich und verabscheuungswürdig“ verurteilt.
Lukaschenko wechselt durch
WEISSRUSSISCHER
Ihre Meinung
interessiert uns!
Leserbrief im Internet schreiben:
www.der-sonntag.de
Präsident besetzt unter Eindruck der Wirtschaftskrise zahlreiche Führungsämter neu
MINSK (DPA). Unter dem Eindruck der schweren Wirtschaftskrise in Russland hat der weißrussische Präsident Alexander
Lukaschenko zahlreiche Führungsämter der Ex-Sowjetrepublik neu besetzt. Zum Regierungschef ernannte er den bisherigen Chef des Präsidialamts,
Andrej Kobjakow, wie die Staatsagentur Belta gestern meldete.
Auf Kobjakows alten Posten
rückt der frühere Gouverneur
Alexander Kosniz. Die Zentralbank leitet künftig Pawl Kallaur.
Zudem tauschte Lukaschenko
mehrere Minister und Gouverneure aus.
Die Führung in Minsk ist be- Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko (hier bei einem
sorgt, dass die von der Rubel-Ab- Auftritt in Eishockeykluft) sah Bedarf zum Personalwechsel. FOTO: DPA
wertung hart getroffene russische Wirtschaft auch Weißrussland in eine Krise stürzt. Die beiden
Nachbarländer
sind
wirtschaftlich eng verbunden.
Um ein Übergreifen der Krise zu
verhindern, hat die Regierung
unter anderem eine Steigerung
der Preise verboten und vorübergehend eine Steuer von 30
Prozent auf den Tausch von
weißrussischen Rubel in Devisen eingeführt.
Für November 2015 ist in
Weißrussland eine Präsidentenwahl geplant. Staatschef Lukaschenko, der seit 1994 im Amt ist
und als letzter Diktator Europas
gilt, schließt eine erneute Kandidatur nicht aus.
DA S W E T T E R
2°
-9° Lahr
NOTDIENSTE
Ettenheim
2°
-9°
Emmendingen
Breisach a. Rh.
Elzach
Elz
Waldkirch
Furtwangen
1° Freiburg
-10°
1°
-10°
Rhe
in
Apotheken-Notdienst-Infotelefon:
Festnetz: 0800/0022833 (kostenfrei);
Mobilfunk: 22833 (max. 0,69 €/Minute);
Im Internet: mehr.bz/apotheken
Wohnungslosenhilfe (Erich-Reisch-Haus):
0170 5287020, Wallbrunnstraße 77,
79539 Lörrach
Frauenhaus: 0 76 21/4 93 25
Schwangerenberatung (Moses Projekt):
0800/0 06 67 37 (anonym)
Telefonseelsorge:
08 00/1 11 01 11 und 08 00/1 11 02 22
Nummer gegen Kummer:
Kinder- und Jugendtelefon,
08 00/1 11 03 33
Rechtsanwalt Notdienst:
18–8 Uhr, durchgehend,
01 72/745 19 40
Stromstörung: 0 76 23/92 18 18
Gas- und Wasserversorgung:
0800/2 767 767
isam
Dre
Polizei Notruf: 110
Feuerwehr/Rettungsdienst: 112
Notruf Stromstörung: 0 18 01/60 50 44
Krankentransporte:
DRK 1 92 22
Notfallambulanz Kinderklinik:
07621/1714040, Lörrach
Ärztlicher- u. Kinderärztlicher Notfalldienst:
Notfalldienst-Vermittlung unter Tel.
01805/19 29 23 30 (14 Cent/Anruf), von
Samstag 7 h bis Montag 7 h
Diensthabende Kinderärzte sind nur für Lörrach, Weil, Steinen, Inzlingen, Binzen, Eimeldingen, Rümmingen, Wittlingen, Schallbach, Egringen, Fischingen, Efringen-Kirchen, Schopfheim, Zell, Kleines und Mittleres Wiesental!
Notfallambulanz Kinderklinik für Kinder
und Jugendliche nach Mißbrauch:
0 76 21/1 71 40 40, Lörrach
Augenärztlicher Dienst:
0 18 05/19 29 23 30,
Zahnärztlicher Wochenendnotdienst:
Tel. 0180/3 222 555 35
Bad Krozingen
Titisee
Lörrach
Bad Säckingen
morgen
-3°
3
Neustadt
1493
1493 m
m
Rheinfelden
Im Süden Deutschlands noch Schnee, an den Alpen auch länger anhaltend. Nördlich des Mains
meist trocken und teils sonnig. Temperaturen
zwischen minus 3 und plus 2 Grad.
heute
1°
-7°
Schluchsee
-13°
Bonndorf
St. Blasien -2°
-13°
1° Schopfheim
WaldshutWeil a. Rh. -8°
Tiengen
Basel
DEUTSCHLANDWETTER
Das Tief “Hiltrud” sorgt für weitere Schneefälle
und lenkt immer kältere Luft zu uns nach Südbaden. Heute fällt zunächst noch Schnee. Im Laufe
des Tages lässt er von Norden her langsam nach.
Die Sonne kann sich aber kaum zwischen den
Wolken durchsetzen. Bei böigem Nordwind liegen die Temperaturen in Freiburg bei 1 Grad.
Morgen gibt es neue Schneefälle und es wird
noch etwas kälter. Am Dienstag ist es meist trocken und die Sonne kann sich ab und zu zeigen.
-2°
-13°
F ELDBERG
ELDBERG
Müllheim
REGIONALWETTER
0°
-9°
2 l/m²
Niederschlag
übermorgen
-3°
2
2
1 l/m²
Niederschlag
0 l/m²
Niederschlag
0°
Kiel
0°
-3°
Bremen
Essen
-1°
0°
-6°
-8°
Köln
Frankfurt
Dresden
-3°
-6°
Nürnberg
6 12 18 0
6 12 18 Uhr
1 Windstärken in den Kreisen in Beaufort
08:18 / 16:42 Uhr
12:01 /--:-- Uhr
Auf- und Untergangszeiten gelten für Freiburg
Saarbrücken
Stuttgart
1°
-10°
Freiburg
2°
-2°
-2°
-4° Berlin
Hannover
–5°
–10°
6 12 18 0
Rostock
Hamburg
-1°
-9°
-2°
-8° München
Der Sonntag
Dieser Platz
Sport
Jeden Sonntag
350.000 mal
im Briefkasten.
Die CDs des Jahres 2014
Lana Del Rey (Foto), The Notwist oder
dochLeonardCohen:Werhatmitseinem Album 2014 überzeugt? Autoren stellen für Der Sonntag ihre CDs
SEITE 11
des Jahresvor.
28.Dezember2014
Viele wollen gewinnen
STANDPUNKT
Die 63. Vierschanzentournee beginnt heute in
Oberstdorf mit einem großen Fragezeichen. Selten
in ihrer Geschichte gab es
so viele Kandidaten für den
Gesamtsieg.
Ein großes Gedränge mit
einem seltsamen Gast
E
ANDREAS STREPENICK
Möchte hoch hinaus: das deutsche Springer-Ass Richard Freitag
nee Winter um Winter die Zähne
aus. „Derzeit weiß keiner, wer die
Tournee gewinnt“, sagt Severin
Freund nun: „Aber ich gehöre zu
denen, die es können.“ Die wichtigste Voraussetzung für einen
Gesamterfolg bringt der 26-Jährige damit schon mit: Selbstbewusstsein. Zweitens aber müsste
er seine derzeit immerhin stabile Form über elf Tage hinweg auf
vier ganz unterschiedlichen
Schanzen zum Tragen bringen –
und daran ist der junge Bayer in
früheren Jahren stets zuverlässig
gescheitert.
Richard Freitag, vor einer Woche Überraschungssieger im eidgenössischen Engelberg, hat
zwar in der Theorie das Talent,
der Weltspitze auf- und davonzusegeln. Dass ihm dies aber
konstant bis zum 6. Januar im
österreichischen Bischofshofen
gelingen könnte, glaubt wahrscheinlich nicht einmal der
Sachse selbst.
Chefcoach Schuster hat mit
seinem Trainerteam inzwischen
allerdings noch mehr Top-Talente aufgebaut, die immer für eine
Überraschung gut sind: Markus
Eisenbichler vom TSV Siegsdorf
und Marinus Kraus vom WSV
Oberaudorf gehören dazu – und
ganz aktuell auch Stephan Leyhe.
sieger von Sotschi. „Ich arbeite
fortwährend an meinem Formaufbau“, erklärt Wank.
Für die Top-Kandidaten um
den Gesamtsieg geht es eher darum, ihre schon beständige Form
ins neue Jahr hinüberzuretten.
Anders Fannemel aus Norwegen,
Roman Koudelka aus Tschechien
und Michael Hayböck aus Österreich stehen in der Weltcup-Gesamtwertung nochvor dem Vierten Severin Freund. „Ich habe das
Gefühl, besser vorbereitet zu
sein als in den vergangenen Jahren“, sagt Fannemel. „Ich ganz sicher auch ein bisschen Favorit“,
erklärt Koudelka keck. Und Hayböck, der gegenwärtig stabilste
Österreicher, weiß genau, „dass
es für die Tournee eine gewisse
Konstanz braucht“. Aber auch
Vierfach-Olympiasieger Simon
Ammann träumt nach wie vor
davon, seine Karriere mit einem
Gewinn der Tournee zu krönen.
Auf die Frage, ob er dafür eine
seiner Goldmedaillen hergeben
würde, antwortete der Schweizer
in Oberstdorf: „Da müsste man
sicher noch etwas dazulegen.“
Der Gesamtsieg setzt sich aus
acht stabilen Sprüngen zusammen, jeweils zwei auf jeder Station. „Ich probiere es jetzt zum 17.
Mal“, sagt Ammann. „Der Reiz ist
noch nicht verloren gegangen.“
in Meister, der
mit großen Namen,
der Lage der
aber seit Jahren
Fakten nach
schlechter Vereinsheute schon gekürt
führung. In Bremen
werden kann, eine
setzte man jüngst
halbe Liga im Abmit Erfolg auf die
stiegskampf und
jugendliche Dynafast ganz hinten als
mik von Kräften wie
OTTO
seltsamer Gast die,
Davie Selke oder LeSCHNEKENBURGER vent Aycicek, unterdie eigentlich als
Verfolger der
strich diese Politik
Münchner Bayern auserkoren jetzt mit der Verpflichtung
waren: So präsentiert sich zur von Levin Öztunali. Wie weit
Winterpause 2014/2015 die
dieser frische Wind unter VikFußball-Bundesliga. Ein wenig tor Skripnik die Bremer aber
aus dem Mittelmaß aufgewirklich trägt, wird sich zeigen
schwungen hat sich noch der
müssen. Mit der Roten Laterne
VfL Wolfsburg, der es zunehpräsentiert sich der SC Freimend versteht, aus dem vorburg. Mit den Verpflichtungen
handenen Geld eine Mannvon Nils Petersen und Mats
schaft mit Gesicht und SpielMöller Daehli wurde in Freikultur zu formen.
burg schon dort agiert, wo der
Ein paar Teams rangeln sich
Schuh am meisten drückt. Dienach den „Wölfen“ noch um
se Personalien müssen Treffer
die internationalen Plätze,
sein oder andere Offensivkräfselbst bei Frankfurt und Hante müssen zu einer einst schon
nover wird wohl nicht nur
gezeigten Form zurückfinden,
nach oben geschaut. Späteswenn den Freiburgern wieder
tens beim Tabellenzehnten
der Klassenerhalt gelingen
Paderborn ist die erweiterte
soll. Am wenigsten vorstellbar
Abstiegszone erreicht. So erbleibt letztlich der Abstieg bei
freulich und kampfstark sich
dem Team, das ihm derzeit
der Aufsteiger gerade in den
fast am nächsten steht. Zu
Heimspielen präsentierte, den stark ist der Dortmunder KaOstwestfalen dürfte ein schwe- der nicht nur auf dem Papier,
rer Frühling ins Haus stehen.
zu häufig war diese Stärke bei
Sicher darf sich in der unteren allem Malheur auch in dieser
Tabellenhälfte ohnehin keiner verkorksten Hinrunde und
fühlen. Wieder finden sich mit auch im Ligabetrieb schon
dem HSV und dem VfB Teams erkennbar.
KURZ GEFASST
FUSSBALL
Für L’Equipe ist Neuer Fußballer des Jahres
Für die renommierte französische Sporttageszeitung L’Equipe
ist Nationaltorhüter Manuel Neuer bereits Weltfußballer des
Jahres. In der jährlich erscheinenden Top-100 wählte die
Redaktion den Weltmeister vor seinen direkten Konkurrenten
im Kampf um den Ballon d’Or der Fifa, Cristiano Ronaldo und
Lionel Messi, auf Platz eins. Vierter wurde Bayern Münchens
niederländischer Stürmerstar Arjen Robben vor seinem Teamkollegen Philipp Lahm.
DPA
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FOTO: AFP
Der 22-Jährige vom SC Willingen lebt seit einem Jahr im
Schwarzwald und trainiert unter
der Anleitung von Stefan Horngacher. Im Schanzenzentrum
Hinterzarten, einer der bedeutendsten Nachwuchsschmieden
in Deutschland, feilte Leyhe zuletzt so erfolgreich an seiner
Form, dass er eine Woche vor
dem Tourneestart den Sprung
ins deutsche A-Team schaffte.
Die Plätze 13 und 22 in Engelberg
brachten ihm die ersten Weltcup-Punkte seines Lebens ein.
„Wenn meine erste Teilnahme an
der Tournee so verläuft wie mein
erster Weltcup in Engelberg,
dann wäre das ein Traum“, sagt
Leyhe. Er will die Tourneebühne
bestmöglich nutzen und sich
auch beim Neujahrsspringen in
Garmisch-Partenkirchen für die
Weiterreise nach Österreich
empfehlen.
Der zweite Wahl-Schwarzwälder im DSV-Team, Andreas Wank
vom SC Hinterzarten, muss vor
dem Hintergrund so vieler nachwachsender Talente vielleicht
sogar darum bangen, auch in
Innsbruck und Bischofshofen
antreten zu dürfen. Unstet startete der 26-Jährige in die Saison,
ein 18. Platz im russischen Nischni Tagil war noch das beste Ergebnis für den Team-Olympia-
Stöckli Laser CX 13/14
Skiung
k
Be leid
er
in groß
l
Auswah
Der Sonntag
BUNDESLIGA-HINRUNDENBILANZ
Selten wurden vor dem AUFTAKTSPRINGEN in Oberstdorf so viele Favoriten gehandelt
Dominieren ein siebtes Mal in
Folge die Österreicher? Trägt ein
Norweger, ein Slowene, ein
Tscheche oder ein Schweizer den
Sieg bei der deutsch-österreichischen Schanzenreise davon?
Oder kann das Team des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) den
Aufwärtstrend des vergangenen
Winters in der nacholympischen
Saison fortsetzen? „Wir wollen
um den Sieg springen“, verkündet Werner Schuster, Chefcoach
beim DSV, vor dem Auftakt heute
am Oberstdorfer Schattenberg
(16.30 Uhr/ARD) kämpferisch.
Ein klarer Favorit hat sich auch
nach Schusters Beobachtung in
der noch jungen Saison nicht herauskristallisiert. „Man muss die
aktuell zehn besten Springer im
Weltcup zum Favoritenkreis zählen“, sagt der 45-Jährige. Nur ein
einziger deutscher Skispringer
kann sich in diesem elitären
Kreis im Augenblick behaupten:
Severin Freund.
Der Vierte im Gesamtweltcup
kann bislang nicht von sich sagen, dass die Tournee sein
„Wohnzimmer“ sei, wie das Sven
Hannawald, der letzte deutsche
Gesamtsieger vor nunmehr
schon 13 Jahren, gern formulierte. Hannawald gewann in der
Saison 2001/2002 nicht nur als
erster und nach wie vor einziger
Springer alle vier Einzelwettkämpfe des wichtigsten Sportevents zwischen den Jahren. Er
zeichnet auch für den letzten
deutschen Einzelsieg Ende Dezember 2002 in Oberstdorf verantwortlich.
Seither beißen sich die DSVCracks an der Vierschanzentour-
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12 SPORT
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
Möller Dähli und
Petersen verpflichtet
Der SC FREIBURG ist auf dem Transfermarkt aktiv
Die Transferperiode während
der Winterpause ist im europäischen Fußball offiziell noch gar
nicht eröffnet, da meldete der SC
Freiburg während dieser Woche
bereits zwei Neuzugänge für die
Rückrunde: Von Werder Bremen
hat das Bundesliga-Schlusslicht
den Mittelstürmer Nils Petersen
ausgeliehen, vom englischen
Zweitligisten Cardiff City wurde
der norwegische National- und
offensive Mittelfeldspieler Mats
Möller Dähli gekauft.
Was den 26-jährigen Petersen
betrifft, setzt der Sportclub vor
allem auf dessen Torgefährlichkeit. Der ostdeutsche Angreifer,
der bei Carl Zeiss Jena ausgebildet worden ist, erzielte bislang
für Werder und Bayern München insgesamt 20 Tore in der
Bundesliga.
In Bremen kam Petersen allerdings während der vergangenen
Monate nur noch selten zum
Einsatz: „Wir sind überzeugt,
dass er uns mit seiner Präsenz
und seiner Abschlussqualität
weiterhelfen wird. Er zeigte vom
ersten Gespräch an, dass er einen Neuanfang für sich beim SC
Freiburg sucht“, sagte SC-Sportdirektor Jochen Saier.
Torgefährlich: der ausgeliehene
Stürmer Nils Petersen. FOTO: DPA
„Es ist eine Existenzfrage“
SC-Präsident FRITZ KELLER zur Stadiondebatte und den Abstiegssorgen des Vereins
Der Verein im Abstiegskampf, die Stadionfrage vor
dem Bürgerentscheid. Der
Präsident des SC Freiburg,
Fritz Keller, erlebt bewegte
Zeiten. Der 57-jährige Hotelier und Winzer aus Oberbergen gibt sich im Interview dennoch überzeugt,
dass der Sportclub weiterhin auf einem erfolgreichen
Weg bleibt.
Der SC Freiburg überwintert als
Schlusslicht der Bundesliga. Feierten Sie bedrückt Weihnachten,
Herr Keller?
Technisch versiert: Mats Möller
Dähli.
FOTO: ZVG Nein. Wir haben heute zwei
Punkte mehr im Vergleich zu vor
Über die Modalitäten des drei Jahren, als Christian Streich
Leihgeschäfts vereinbarten der die erste Mannschaft übernomSportclub und Werder Bremen men hat. Und in Freiburg müsStillschweigen. Dennoch sollte sen wir mit der zweiten Liga imangenommen werden, dass die mer rechnen. Ein, zwei Jahre dort
Freiburger nach dem Ende der zu verbringen, ist für uns stets
Rückrunde eine Kaufoption für einzukalkulieren. Andererseits:
den Stürmer besitzen.
Wir sind punktgleich mit DortGespannt dürfen die Freibur- mund. Dies zeigt, dass im Fußger Fans auf das norwegische Ta- ball Dinge passieren, die manchlent Mats Möller Dähli sein. Den mal nicht rational zu greifen
19-jährigen technisch versierten sind.
Mittelfeldspieler, der in seiner
Jugend auch das Trikot von ManHaben Sie eine Erklärung dafür,
chester United trug, will Sportdass der Sportclub während der
club-Chefscout
Klemens
Hinrunde nur 15 Punkte samHartenbach über einen längeren
meln konnte?
Zeitraum beobachtet haben:
„Wir gewinnen einen variablen Ich komme zu dem Schluss, dass
Offensivspieler, Mats kann über wir in der Hinrunde nur zwei
beide Seiten unser Spiel bele- wirklich schlechte Spiele geben.“
macht haben – gegen Augsburg
In der zweiten englischen Liga und Paderborn. Wir werden denkam Möller Dähli für den walisi- noch unsere Situation ganz geschen Klub Cardiff City bislang nau analysieren. Vorwürfe kann
neun Mal zum Einsatz und er- ich keinem machen. Ich sehe
zielte dabei zwei Tore. Die be- den Trainerstab nur am Arbeiten
zahlte
Ablösesumme
ver- – sogar wenn ein freier Tag angeschweigt der Verein ebenso wie setzt ist. Ich sehe auch die Moral
die Vertragsdauer des Norwe- der Jungs, mit welchem Ernst sie
gers an der Dreisam. Geschätzt ihre Aufgaben wahrnehmen.
wird die Transfersumme für den Das macht mir Hoffnung, dass
elffachen Nationalspieler auf wir es auch in diesem Jahr schafDS fen. Mit Fleiß und Moral. Und
rund 2,5 Millionen Euro.
dann haben wir noch einen
Standortvorteil gegenüber so
manchem anderen Verein ...
KURZ GEFASST
Welchen?
FUSSBALL
Balotelli will nach Mailand zurück
Liverpools Stürmerstar Mario Balotelli will sich nach knapp
vier Monaten wieder von der Premier League verabschieden
und nach Mailand zurückkehren. Das berichtet die Gazzetta
dello Sport. Balotelli habe bereits Kontakt zu seinem Ex-Verein
Inter Mailand aufgenommen. Bei den Blauschwarzen stand
der heute 24-Jährige zu Beginn seiner Karriere von 2006 bis
2010 unter Vertrag. Bei Inter würde der 24-Jährige wieder auf
seinen Ex-Trainer Roberto Mancini treffen, mit dem er einst
bei Manchester City zusammengearbeitet hatte. Auf die Frage,
ob er Balotelli gern im Kader hätte, hatte Mancini geantwortet:
„Ja, wenn er wieder so stark wie früher wäre.“
DPA
HANDBALL
Schöne beendet Karriere
Der frühere Nationalspieler Christian Schöne (33) vom Bundesligisten Frisch Auf Göppingen wird im Sommer seine aktive
Karriere beenden. Der Rechtsaußen wird nach der Saison ins
Management Göppingens rücken. Schöne spielt bereits seit
2005 für Frisch Auf, für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) lief er 86 Mal auf.
DPA
FUSSBALL
Gregory tritt bei Crawley zurück
Der frühere englische Nationalspieler John Gregory ist als
Teammanager des Zweitligisten Crawley Town zurückgetreten,
weil er sich im Januar einem Eingriff am offenen Herzen
unterziehen muss. Interims-Nachfolger des 60-Jährigen ist
der walisische Nationalspieler Dean Saunders.
DPA
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Bei uns gibt es einen sehr guten
Zusammenhalt aller Vereinsgremien. Wir lassen uns nicht entzweien. Selbstverständlich gibt
es immer etwas, das man sportlich verbessern kann. Aber wir
müssen daran mit vollem Fleiß,
jedoch ohne Hektik arbeiten.
Auch die Fans wissen, dass wir alles geben.
Die Fans hoffen auf Transfers
während der Winterpause.
Mit Moeller Daehli und Petersen
haben wir ja bereits zwei Spieler
geholt, die absolut zu uns passen. Wir werden aber bei Neuverpflichtungen unsere Linie nicht
verlassen: Wir holen nur solche
Spieler, die wir uns leisten können. Noch mehr aber nutzen wir
das Potenzial aus den eigenen
Reihen. Trainer Christian Streich
ist ja geradezu prädestiniert,
Spieler individuell nach vorne zu
bringen. Das jüngste Beispiel ist
Christopher Jullien, der bei uns
Anpassungsschwierigkeiten hatte. Ich habe mich sehr darüber
gefreut, dass er gegen Bayern
München sein Bundesliga-Debüt feierte.
„Die Argumente der Stadiongegner sind widerlegt“: Fritz Keller.
Sie gut schlafen, wenn Sie an
dieses Wochenende denken?
Ja. Nicht gut schlafen könnte ich
dann, wenn wir das Geld, das wir
erwirtschaftet
haben,
ausschließlich für Spieler ausgeben
würden. Wie Wahlen ausgehen,
weiß man nicht. Aber ich bin guten Mutes, dass eine Entscheidung pro Stadion fallen wird.
Eine Fraktion im Gemeinderat
hat angekündigt, dass sie das
Ergebnis des Bürgerentscheids
vertreten würde, sollte das erforderliche Quorum gar nicht
erreicht werden. Bei Gesprächen
in der Stadt kann man mitunter
den Eindruck gewinnen, die Stadiongegner sind hochmotiviert,
während die Befürworter meinen, sie müssten gar nicht am
Bürgerentscheid teilnehmen,
damit das Stadion kommt.
Ich sehe allgemein die Gefahr,
dass eine niedrige Wahlbeteiligung uns schadet. Deshalb müssen wir in den nächsten Wochen
die Stadionbefürworter richtig
mobilisieren. Seit dem 19. Dezember plakatieren wir in der
Stadt, es sind zahllose Helfer für
uns an Ständen und in Initiativen im Einsatz. Wir müssen ganz
klar die Botschaft rüberbringen,
dass es den SC ohne das neue Stadion nicht mehr geben wird. Wir
haben die Lizenz seitens der DFL
nur mit Ausnahmen, ohne neues Stadion würden wir sie gefährden. Das Stadion ist für uns eine
Existenzfrage.
Es gibt die negativen Beispiele
eines Stadionneubaus in Aachen
oder Bremen. Müssen sich die
Fans nicht Sorgen machen, dass
sich der Verein übernimmt?
Absolut nicht. Das Geld, das wir
zur Finanzierung des Stadions
einbringen müssen, besitzt der
Verein. Hinzu kommen die Beteiligung seitens des Landes und
der Rothaus-Brauerei. Bei der
Kreditaufnahme profitieren wir
von den niedrigen Zinsen. Es ist
alles sehr konservativ gerechnet
– mit einer Langzeitstrategie wie
in einem Familienbetrieb.
Haben Sie einen Plan B, sollte
der Bürgerentscheid nicht das
von Ihnen gewünschte Ergebnis
bringen?
Damit möchte ich mich jetzt
nicht beschäftigen. Aber klar ist,
der Sportclub müsste sich von
der Stadt verabschieden, über Alternativen bei der Finanzierung
nachdenken, und das würde
auch den eingetragenen Verein
in seiner jetzigen Existenzform
gefährden. Dabei haben wir erst
jüngst eine Satzungsänderung
vorgenommen, weil wir aus ganzem Herzen ein Verein bleiben
wollen. Aber ich betone noch
einmal: Wir brauchen das Stadion, um zu existieren. Das Stadion kommt der gesamten Stadt
zugute, wir nehmen niemandem etwas weg. Heute schon bezahlt der Sportclub aufgrund der
Gewerbesteuer und der Pacht
rund 600 000 Euro mehr an die
Stadt, als diese allen anderen Vereinen zur Förderung ausschüttet.
Die Stadiongegner sehen dies
anders.
Wir werden sowohl auf die Fallschirmspringer als auch die Segelflieger zugehen, um deren
Probleme, die durch den Stadionneubau entstehen, zu lösen.
Am 31. Januar startet der SC
Freiburg mit dem richtungsweisenden Spiel gegen Eintracht
Frankfurt in die Rückrunde, einen
Tag später steigt der Bürgerentscheid zur Stadionfrage. Können Umstrittener Standort: das Stadion im Wolfswinkel.
FOTO: RIEXINGER
Den Bürgern im Mooswald kann
garantiert werden, dass sie durch
das Stadion keine negativen Veränderungen zu spüren bekommen. Verkehrstechnisch wird
der Standort durch S-Bahn und
Straßenbahn die Stadt sehr entlasten. Die Parkplätze, die am
Stadion entstehen, können die
Woche über und nicht nur am
Spieltag genutzt werden. Hinzu
kommt, dass am Stadion Räumlichkeiten entstehen, die für Veranstaltungen und Meetings genutzt werden können, man kann
dort Synergieeffekte zwischen
der Universitäts- und der Fußballstadt schaffen. Viele Argumente der Stadiongegner sind
widerlegt, aber ich habe Verständnis dafür, dass sie beim
Nein bleiben. Wie es auch ausgehen mag, ich möchte nicht, dass
der Bürgerentscheid Gräben in
der Stadt hinterlässt. Vielmehr
hoffe ich, dass eine Situation eintritt, die es erlaubt, mit den Gegnern am 2. Februar noch immer
ein Glas Wein trinken zu können.
Was soll aus Ihrer Sicht mit dem
alten Stadion passieren?
Es kann weiter für den Freiburger Sport zur Verfügung stehen.
In welcher Form auch immer,
Ideen hierfür gibt es. Sogar wir
haben Mannschaften – siehe die
Mädchen –, die nicht allesamt in
der Fußballschule trainieren
können. Unvorstellbar ist, dass
das Areal komplett mit Wohnhäusern zugebaut wird.
Eine letzte Frage, Herr Keller: Wie
beurteilen Sie die derzeitige Krise
der Fußball-Weltverbandes Fifa
und das Gebaren seines Präsidenten Joseph Blatter?
Es gibt für das, was ich da empfinde, den Ausdruck vom Fremdschämen. Es ist nur peinlich. Mit
stalinistischen oder absolutistischen Methoden kann man heute keinen Weltverband mehr
führen. Wegen der Vorwürfe
müsste Präsident Blatter spätestens jetzt sein Amt zur Verfügung stellen. Mit uns hat dies
aber nur indirekt zu tun, gleichwohl schadet die Fifa-Krise dem
Fußball. Der DFB und die DFL haben dazu ihre Meinung schon öfter kundgetan, aber man darf
nicht vergessen, dass die Uefa im
Weltverband leider nur eine
Minderheit vertritt.
FOTO: SEEGER
DAS GESPRÄCH FÜHRTEN
TONI NACHBAR UND
KLAUS RIEXINGER
SPORT 13
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
Der Lebenskampf
Hoffen und kein Ende: MICHAEL SCHUMACHERS Skiunfall und seine bitteren Folgen
Einer der größten Sportler
der Geschichte kämpft sich
zurück ins Leben. Michael
Schumachers Schicksal bewegt seit fast einem Jahr
weltweit. Einem Tag im
Schnee folgten die schwerste Zeit und die tragischsten
Momente für den siebenmaligen Formel-1-Weltmeister.
Er wollte wie so oft mit Freunden
und Familie Silvester und seinen
Geburtstag feiern. Ein paar schöne Tage im Schnee. Doch ein
Sturz im Skigebiet oberhalb von
Méribel veränderte das Leben
von Michael Schumacher und
seinen Liebsten auf dramatische
Weise. Selbst ein Jahr nach seinem Unfall am 29. Dezember
2013 ist ungewiss, wie Schumachers Weg zurück in ein halbwegs normales Leben enden
wird.
Bei dem Sturz war Schumacher mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt. Er schwebte tagelang in Lebensgefahr, lag monatelang im künstlichen Koma.
Der Kampf eines der größten
Sportler löste weltweit Betroffenheit aus. Schumachers Unfall
wurde zum medialen Großereignis. Nach gut einer Woche forderte seine Ehefrau Corinna die
Medien sogar schriftlich auf, die
Familie und vor allem auch die
Ärzte in Ruhe zu lassen.
Bei den Testfahrten zur neuen
Formel-1-Saison zeigten sich
Schumachers ehemalige Kolle-
Wird er zurückkehren? Michael Schumacher
gen geschockt. „Man betet, man
wünscht, man hofft, dass das
Wunder passiert und dass der
Gleiche aufwacht, so wie er vorher war“, sagte Sebastian Vettel
Ende Januar.
Rund zehneinhalb Monate
später hielt der viermalige Weltmeister bei der Verleihung des
Millennium-Bambis für Schumacher eine bewegende Laudatio auf sein Kindheitsidol – vor
allem aber auch auf einen guten
Freund. „Diese Freundschaft ist
es, die mich heute Abend so
glücklich macht, aber gleichzeitig auch traurig sein lässt. So
sehr hätte ich mir gewünscht, dir
diesen Ehrenpreis heute Abend
persönlich zu überreichen.“
FOTO: AFP
Noch immer schreiben Fans
Briefe, schicken Genesungswünsche via Twitter oder Facebook.
Und noch immer ist die Formel 1
in Gedanken bei dem 91-maligen
Grand-Prix-Gewinner. Als Lewis
Hamilton in Abu Dhabi den Fahrertitel für Mercedes holte, betonte Daimler-Chef Dieter Zetsche mit Blick auf die famose
Saison der Silberpfeile: „Wir dürfen auch nicht vergessen, was
Michael dazu beigetragen hat.“
Drei Jahre, von 2010 an, war
Schumacher für den deutschen
Autobauer gefahren und hatte
wie einst bei Ferrari Aufbauarbeit geleistet.
In seiner einzigartigen Karriere holte er neben sieben WM-Ti-
teln und 91 Siegen unter anderem 68 Poles und schaffte 5114
Führungsrunden. Bei seinem
schwersten Unfall im Rennauto
zog er sich 1999 in Silverstone einen Schien- und Wadenbeinbruch zu. Zehn Jahre später verunglückte Schumacher bei einer
Motorrad-Testfahrt in Cartagena: Er erlitt dabei eine Fraktur
des siebten Halswirbels, der ersten Rippe links, im Bereich der
Schädelbasis und in der Halswirbelsäule. Ein Comeback für Ferrari musste er im Sommer desselben Jahres wegen der Folgen
des Unfalls absagen.
Ob Schumacher jemals wieder
an einer Formel-1-Strecke sein
kann, erscheint derzeit fraglich.
Die Monate im künstlichen
Koma bis zur guten Nachricht
am 16. Juni dürften bei dem einstigen Modellathleten auch körperlich Spuren hinterlassen haben.
Fast alle seiner Sponsoren sind
ihm aber bis jetzt treu geblieben,
bestätigt Managerin Kehm. „Unser Konzept war immer eine Zusammenarbeit auf partnerschaftlicher, freundschaftlicher
und persönlicher Basis.“Diese
bewährt sich jetzt“, sagt sie.
Nur die engsten Beteiligten
wissen über Schumachers Zustand Bescheid. Details wurden
und werden nicht bekanntgegeben, hatte die Familie von Beginn an klargestellt. Seit September ist Schumacher wieder zu
Hause und setzt dort seine Genesung fort. „Aber es liegt weiterhin ein langer und harter Weg
vor ihm“, hat Kehm schon mehrfach betont.
DPA
„DasViertelfinale ist unser Ziel“
Deutsche HANDBALLER beginnen heute die Vorbereitungen für die WM in Katar
Wildcard-Debatte, TV-Ärger, Nominierungs-Diskussion - wenn
die deutschen Handballer am
Sonntag in die heiße Phase der
WM-Vorbereitung starten, sollen
alle Probleme der vergangenen
Wochen endgültig in den Hintergrund rücken. „Diese Weltmeisterschaft wird für unsere Mannschaft eine riesige Herausforderung. Gerade die jungen Spieler
können wertvolle Erfahrungen
sammeln“, sagt Teammanager
Oliver Roggisch vor der WM in
Katar (15. Januar bis 1. Februar).
Bundestrainer Dagur Sigurdsson versammelt sein Aufgebot
nach dem letzten Bundesligaspieltag beim dreitägigen Lehrgang in Frankfurt/Main. „Der Kader ist eine Mischung zwischen
Alt und Jung und eher in Richtung Defensive orientiert, denn
das war der Schwerpunkt der
letzten Monate“, sagt der Isländer: „Wir wollen darauf aufbauen, was in der Euro-Qualifikation
gegen Finnland und Österreich
positiv war. Unsere erste Aufgabe ist jetzt eine bestmögliche
Vorbereitung.“
Sigurdsson ist mit seiner Kader-Nominierung ein Risiko eingegangen. Der Coach der Füchse
Berlin hat in Torhüter Carsten
Lichtlein (34) vom VfL Gummersbach nur noch einen Weltmeister von 2007 berufen. Der
Göppinger Spielmacher Michael
Kraus (31) fand ebenso keine Berücksichtigung wie der zuletzt
formstarke Linksaußen Michael
Allendorf (28) vom Bundesligisten MT Melsungen und Rückraumspieler Sven-Sören Christophersen (29) von der TSV Hannover-Burgdorf.
Sigurdsson setzt stattdessen
auf den Nachwuchs. Die interna-
Weltcup in Schonach
ist gesichert
Schneefälle für NORDISCHE KOMBINIERER
Der traditionelle Weltcup der
Nordischen Kombinierer in
Schonach kann wie vorgesehen
Anfang Januar stattfinden. „Mit
den angekündigten Schneefällen und den danach angesagten
Kältetagen gehen wir davon aus,
dass wir das Programm wie geplant durchführen können“, teilten die Organisatoren mit. „Wir
ziehen das jetzt durch“, sagte der
Skiclub-Vorsitzende
Gunter
Schuster nach Gesprächen mit
Wetterexperten und dem Internationen Skiverband FIS.
Damit dürfen sich die Fans am
3. Januar (Teamwettbewerb) und
4. Januar (Einzel) auf hochklassige Wettbewerbe im Schwarzwald
freuen. Die Gastgeber haben mit
Weltcup-Spitzenreiter
Fabian
Rießle (Breitnau), Eric Frenzel
(Oberwiesenthal) und Johannes
Rydzek (Oberstdorf) gleich drei
Anwärter auf einen Podestplatz
am Start.
DPA
Deutscher Hoffnungsträger in
Schonach: Fabian Rießle. FOTO: DPA
Skispringer beehren
Titisee-Neustadt
Liberec sagt ab – RÜCKKEHR in den Schwarzwald
Schneller als gedacht gibt es ein heit, unsere Professionalität und
weiteres Weltcup-Skispringen in unser Organisationstalent unter
Neustadt an der Hochfirstschan- Beweis zu stellen“, so Häfker.
ze. Am Wochenende 6. bis 8. FebUrsprünglich wäre das nächsruar richtet Neustadt zwei Ein- te Weltcup-Springen auf der
zelwettbewerbe aus. Das tsche- Hochfirstschanze in Neustadt
chische Liberec, das diese Sprin- erst im Dezember 2016 fällig gegen ursprünglich austragen wesen. Bis dahin standen ledigsollte, hat aus organisatorischen lich zwei Continental Cup-WettGründen abgesagt.
bewerbe auf dem Plan, einer im
Auf der Suche nach einem Er- Februar 2015, ein weiterer zum
satz-Austragungsort sind der in- Jahresbeginn 2016.
ternationale Skiverband (FIS)
In der Kürze der Zeit kann
und der deutsche Skiverband zwar die Schanze noch bestens
(DSV) auf Weltcup-Generalsekre- für ein internationales Großertär Joachim Häfker
eignis
präpariert
zugegangen und hawerden, im Rahben ihn gefragt, ob
menprogramm
Neustadt sich ein
rund um das Sprinkurzfristiges Aushelgen müssen hingefen vorstellen kann.
gen EinschränkunDie nötigen Migen in Kauf genomnustemperaturen
men werden. „Ein
zur Schneeproduktigroßes Festzelt für
on oder ausgiebige
das breite Publikum
Schneefälle vorauswerden wir nicht
gesetzt, ist das Neumehr
hinbekomstädter Weltcup-Ormen“, bittet Joachim
ganisationskomitee
Häfker um Verständbereit. „Wir müssen
nis. „Vielleicht schafzwar einiges impro- Joachim Häfker
fen wir es aber noch,
FOTO: GILG wenigstens ein VIPvisieren und nicht
alle Helfer stehen
Zelt zu organisiezur Verfügung, aber wir sind ent- ren.“
schlossen, diese HerausfordeWeitere Einzelheiten will das
rung zu meistern“, so fasste Ge- Organisationskomitee nach den
neralsekretär Joachim Häfker Feiertagen klären. Dann werden
die Stimmung nach einer außer- auch die exakten Zeiten für Traiordentlich einberufenen OK-Sit- ningsspringen und die jeweilizung zusammen. „Das ist wieder gen Wertungsdurchgänge beDS
einmal eine einmalige Gelegen- kanntgegeben.
KURZ GEFASST
VOLLEYBALL
Will ein junges Team zurück in die Weltspitze führen: Bundestrainer Dagur Sigurdsson.
tional noch unerfahrenen Paul
Drux (19/Berlin), Andreas Wolff
(23/Wetzlar), Matthias Musche
(22/Magdeburg), Jens Schöngarth (26/Lübbecke) und Erik
Schmidt (21/Ludwigshafen-Friesenheim) dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. „Ich traue diesen Jungs das absolut zu“, sagt Sigurdsson: „Wir werden sie
schnell einbauen und ihnen klare Aufgaben geben. Dass sie es
können, haben sie öfter als genug in der Bundesliga gezeigt.
Die Jungs sind bereit für die
WM.“
Das können die Spieler zunächst in den beiden Länderspielen in Reykjavik gegen Gast-
geber Island am 4. und 5. Januar
unter Beweis stellen. Nach den
WM-Generalproben in Stuttgart
(9. Januar) und Mannheim (10.
Januar) gegen Tschechien muss
sich Sigurdsson auf ein 16er-Aufgebot festlegen, mit dem er in
die WM startet.
Dass die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB)
nach den verlorenen WM-Playoffs gegen Polen überhaupt in
Katar dabei ist, hat sie einer Wildcard des Weltverbandes IHF zu
verdanken. Ob die Zusage für die
Wildcard - wie unter anderem
von polnischer Seite behauptet schon vor den beiden Play-offSpielen gegeben wurde, ist beim
DHB kein Thema mehr. Nach
FOTO: DPA
dem Verpassen der Olympischen Spiele 2012 und der Europameisterschaft 2014 will der
Weltmeister von 2007 international endlich wieder für Furore
sorgen, das Viertelfinale wurde
als Ziel ausgegeben. „Ich bin
überzeugt, dass wir diese Chance
beim Schopfe packen werden“,
sagt DHB-Vizepräsident Bob
Hanning.
In der Vorrunde warten in Polen, Saudi-Arabien, Dänemark,
Russland und Argentinien interessante Gegner. Die ersten vier
Teams jeder Gruppe erreichen
das Achtelfinale. Ob die Spiele
im deutschen Fernsehen zu sehen seinwerden, istweiterhin offen.
DPA
Auftaktsieg vonVolero Zürich
Das Auftaktmatch des Basler Volleyball-Turniers gewann am
gestrigen Samstag der Schweizer Meister Volero Zürich gegen
die serbische Mannschaft von Partizan Vizura Belgrad mit
3:1. Anschließend traf der türkische meister und mehrfache
Champions-League-Sieger Galatasaray Istanbul auf ZarechieOdintsovo aus Russland. Am heutigen Sonntag beginnen die
weiteren Gruppenspiele um 13.30 Uhr, ein erstes Halbfinalspiel
schließt sich an. Am Montag werden von 14 Uhr an die Finalspiele
ausgetragen. Das Endspiel beginnt am Montag um 19 Uhr.
Neben Galatsaray und Titelverteidiger Racing Cannes zählt
das Team Molico aus Brasilien zum Favoritennkreis.
MS
EISHOCKEY
Greiss hat Mumps
Eishockey-Nationaltorwart Thomas Greiss wird den Pittsburgh
Penguins vorerst fehlen. Wie der Klub aus der nordamerikanischen Eishockey-profiliga (NHL) amFreitag mitteilte, sind
nach Top-Stürmer Sidney Crosby auch Greiss und sein Teamkollege Steve Downie an Mumps erkrankt. Beide würden
weiterhin vomRest der Mannschaft isoliert, zu der auch die
deutschen Teamkollegen Marcel Goc und Christian Ehrhoff
DPA
zählen.
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DerHypokrasistdieelegantereVersion des Glühweins. Man kann den in
Basel beliebten Gewürzwein aber
auch kalt trinken. Und dazu ein LäSEITE 16
ckerli schlotzen.
28.Dezember2014
Für wildeTanzerei – oder von tiefer Schönheit
Run the Jewels, Dieter Meier, Neil Young: Autoren stellen für „Der Sonntag“ ihre CDS DES JAHRES 2014 vor
B
Lana del Rey, Simin Tander,
The Notwist oder doch Leonard Cohen: Wer hat mit
seinem Album 2014 so richtig überzeugt? Autoren stellen für Der Sonntag zum
Jahresende ihre CDs des
Jahres vor.
A
m Bahnhof war es. Beim
Warten in der Kälte. Da hat
dieses brachiale Werk
durch die Kopfhörer hindurch
geradezu ein Beben in mir ausgelöst. Motorisches Kopfnicken
war das nach außen sichtbare
Merkmal. Die Gedanken den Erzählungen und Ansagen der beiden Rapveteranen El-P und Killer
Mike folgend, die keine Gefangenen nehmen und sich doch
selbst in dieser Welt wie solche
fühlen. In „Early“ rappt Killer
Mike etwa über Polizeigewalt,
und die Namen Michael Brown
und Eric Garner springen einem
aktuell ins Gedächtnis. Auf
„Close Your Eyes“ ist sogar RageAgainst-the-Machine-Frontmann Zack de la Rocha mit einer
Strophe dabei und reiht sich in
das Anti-Establishment ein, in
dem diese Platte sich breitmacht. Der musikalische Teppich auf dem zweiten Album des
jungen alten Duos ist aus Stacheldraht geknüpft: Knochenhart bedrohliche Beats, düster
wabernd oder elektroid flackernd. Elf Songs gibt es hier auf
die Zwölf. Und „Run the Jewels 2“,
das wie schon der Vorgänger als
Free Download erschien, wirft
bei mehrmaligem Hören immer
wieder neue Fragen auf – und liefert die Antworten gleich mit.
Oder um es mit El-P zu sagen:
„Run the Jewels is the answer/
your question is / what’s popDANIEL WEBER
pin’?“
> RUN
der Platte lauert die Partyhymne
„Change of Heart“, und spätestens hier ist klar: Das sind die
Helden der Indie-Disco! Für die
wilde Tanzerei und den Katzenjammer danach ist alles dabei.
PASCAL CAMES
> TOPS, Picture You Staring, Arbutus/Cargo Records
D
ie Chancen waren groß,
dass Elizabeth Grant alias
Lana Del Rey mit ihrem
zweiten Album scheitern würde.
Was sollte nach dem Megahit „Video Games“ und sieben Millionen verkauften Debütalben
noch kommen? Auch die von ihr
konstruierte Rolle als melancholische Retro-Diva schien ihre
Halbwertszeit bereits überschritten zu haben. Pop-Kritiker
schrieben erste Abgesänge. Doch
die 29-jährige New Yorkerin ließ
sich nicht beirren. Sie machte
einfach weiter – nur besser und
intensiver. „Ultraviolence“ ist Lana Del Reys künstlerisches Manifest, ein grandioses Album aus
einem Guss. Und das ist der große Unterschied zu ihrem Debüt,
das – trotz der Hits – zu großen
Teilen aus Flickschusterei bestand. Als Künstlerin spielt Lana
Del Rey seit diesem Jahr in ihrer
eigenen Liga – bewundernswert
souverän jenseits allen Zeitgeists und aller popkulturellen
Szenen. Produzent Dan Auerbach erweist sich dabei als
Glücksfall. Er drehte den Bombast zurück und verpasste der
Sängerin einen organischeren
Sound – mit Elementen von Jazz
und Blues und einem Hauch
ei der Band Tops ist der Insiderstatus absolut. Das
Quartett aus Montreal
(zwei Frauen, zwei Männer) wirft
mit seinem zweiten Album
gleich ein halbes Dutzend Hits in
den Ring. Astreiner Pop, der an
Soul, Funk und vielleicht sogar
ein bisschen Blues geschult ist.
Es fängt schon gut an mit dem
super entspannten „Way to Be
Loved“, geht weiter im zweiten
Song mit seiner ruckartigen Gitarre und findet seinen vorläufigen Höhepunkt im dritten Song,
„Cercle the Dark“, wo die Band
wie eine verkappte Jazzkapelle
spielt. Aber es kommt anders,
mit dem zuckersüßen „Ooh Baby“ (Motown lässt grüßen) wird
der Song noch zum definitiven
Ohrwurm. Im hinteren Drittel
gespielter
Teilnahmslosigkeit
über allem schwebt. „7-HourDrive“ hat herrlich dröhnende
Gitarren, „Casino“ ist ein ungewohnt akustischer Folk-Song,
„From One Wrong Place to the
Next“ ein wunderschön zerpflücktes Stück Electronica-Indie, die Single „Kong“ ein absolutes Pop-Juwel. Unermüdlich ist
die Band 2014 getourt – und war
so überragend gut wie ihr neuestes Werk. Glücklich, wer sie in ihrer ganzen uncoolen Coolness zu
hören bekam. Hoffentlich nicht
erst wieder in sechs Jahren.
CAROLIN BUCHHEIM
D
Psychedelic Rock. Die so eigenwillige wie einzigartige Stimme,
die von samtig-sonor bis zu Falsett reicht, kommt so noch intensiver zur Geltung und sorgt
im Zusammenspiel mit perfekt
inszenierten Echo- und Halltechniken für überwältigende
Momente. Langsame, dichte, atmosphärische Songs erfüllt von
Melancholie, getragen von großen Melodien. Klassisch, erhaben, schmachtend und verrucht.
Lana Del Rey ist mit „Ultraviolence“ in ihrem Element angeSVEN MEYER
kommen.
> LANA
Vertigo
DEL RAY, Ultraviolence,
se und Hingabe, der überrascht
und aufhorchen lässt. Warum allerdings nur ein Teil des Konzertes veröffentlicht wurde, bleibt
wohl ein Geheimnis des Produzenten Manfred Eicher.
as beste Geschenk zum
80. Geburtstag hat sich
Leonard Cohen einfach
mal selbst gemacht: ein erstklassiges neues Album. Das verschreckt zwar zunächst mit einem extrem billigwirkenden Cover, ist musikalisch aber äußerst
hochwertig und stellt sein letztes
Studioalbum „Old Ideas“ klar in
den Schatten. Gleich beim Auftaktstück spielt der Kanadier seine Stärken souverän aus: Über
einem extrem reduzierten
Bluesmotiv flüstert Cohen seinen mehrdeutigen Text, im Refrain kommt ein Frauenchor
hinzu und das Ergebnis ist absolut hypnotisch. Die zurückhaltenden Stücke stehen dem Sänger und Poeten dann auch am
besten, am Country-mäßig
schunkelnden „Did I Ever Love
You“ scheiden sich dagegen die
Geister. Doch das lässt sich angesichts von Songperlen wie dem
entspannt groovenden „Almost
Like the Blues“ oder dem mit der
Sängerin Anjani Thomas ge-
men, „I’m Glad I Found You“ und
„When I Watch You Sleeping“
sind zärtliche Liebeserklärungen
eines
frisch
Entflammten,
ANDREAS COLLET
> KEITH
JARRETT – CHARLIE
HADEN – PAUL MOTIAN, „Hamburg '72“, ECM/Universal
S
selbst im hohen Alter noch ein
Konzertmagnet und bei bester
Verfassung ist. Da darf man gespannt sein, was er sich bis zum
85. gönnt. In „You Got Me Singing“, dem letzten Stück des mit
35 Minuten auch in puncto
Spielzeit sehr reduzierten Albums, verspricht Cohen zumindest, dass er sehr gerne noch ein
Weilchen weitermachen würde...
STEFAN ROTHER
imin Tander gehört zu den
spannendsten Stimmen im
deutschen... ja, was eigentlich? Man könnte es sich leicht
machen und dieses Album unter
„Jazz“ ablegen. Doch auch wenn
hier eine klassische Viererbesetzung mit Piano, Bass, Drums und
Gesang wirkt, trifft diese Einordnung nicht. Die Lieder der Kölner Sängerin sind von einer sehr
persönlichen Songwriter-Philosophie getragen, und wohl nie
zuvor hat jemand im deutschsprachigen Raum die Sprache
Paschtu in einen solchen Kontext gestellt. Für Tander ist sie
ein Transportmittel in die Vergangenheit, zu ihrem früh verstorbenen afghanischen Vater.
Der Klang der ungewohnten Sil-
COHEN, Popular
Problems, Columbia
NOTWIST, Close to the
Glass, City Slang
THE JEWELS, Run the Je-
schriebenen „A Street“ leichtverschmerzen. Auch über das neue
Album hinaus wurde 2014 spätestens im Herbst zum CohenJahr: Auf dem Tribut-Album
„Poem“ sangen Interpreten wie
Nina Hagen und Fehlfarben seine Songs auf Deutsch. Und das
soeben erschienene „Live in
Dublin“ zeigt, dass der Mann
> LEONARD
> THE
wels 2
B
lubbernd und fiepend wie
ein U-Boot auf dem Sonar –
so tauchen The Notwist mit
dem Song „Signals“ aus der Versenkung auf und beginnen ihr
Album „Close to the Glass“. Sechs
Jahre Pause haben sie sich nach
„The Devil You and Me“ Zeit genommen, um ihr neuntes Album zu machen. Das ist eine übliche Entstehungszeit für ein
The-Notwist-Werk und doch so
lang, dass man sich zwischendurch immer wieder gefragt hat,
ob denn überhaupt noch mal
was kommen würde von der
Band aus dem oberbayerischen
Weilheim. Aber es ist immer was
gekommen, und es war und ist
großartig. Auf „Close to the
Glass“ blubbern und fiepen und
shoegazen The Notwist wie immer und nie, zugleich beruhigend beständig und verlässlich
wie sonst und ziellos auf der Suche nach Neuem, während die
Stimme von Markus Acher mit
> NEIL YOUNG, Storytone, Repri-
M
it „Hamburg '72“ veröffentlicht das Münchner
ECM Label 2014 – 42 Jahre danach – ein Konzertdokument von musikhistorischer Bedeutung. 1966 gründete Keith
Jarrett sein erstes großes Trio
mit dem Ornette-Coleman-Bassisten Charlie Haden und Bill
Evans’ Schlagzeuger Paul Motian. Alle drei Getriebene, auf der
Suche nach neuen musikalischen Spielwiesen und Abenteuern. Mit dieser Traumformation
spielte Jarrett nur drei Alben ein:
„Life Between the Exit Signs“
(1967), „Somewhere Before“
(1968) und „The Mourning of a
Star“ (1971). So ist „Hamburg ’72“,
im NDR-Funkhaus in fantastischer Tonqualität aufgenommen, eine willkommene Ergänzung. Das Trio besticht live mit
einer Souveränität und Spielfreude, die voller Magie begeistert und einen direkt in den Mikrokosmos dieser einzigartigen
Band katapultiert. So legt Jarrett
in „Rainbow“ fein ziselierte melodische Bögen aus, verzaubert
in „Everything that Lives Laments“ mit dem Spiel auf der
se
S
ben hat Sogwirkung, wenn die
vokal wandelbare Sängerin mit
honigdunklem Alt durch ein
Sehnsuchtsgedicht führt. Sie ist
neckisch im Groove eines traditionellen Spielliedes, tastendverletzlich in einem delikaten
Liebeshymnus. Ein paar östliche
Tupfer kommen hinzu, wenn
sich zum holländischen Quartett eine Klarinette gesellt oder
wenn die Rhythmik durch eine
flinke Tabla bereichert wird. Das
zentrale „Where Would I Fly If I
Could“ wird zu einem fast psychedelischen Seelenflug durch
die Vergangenheit, „Our Silent
Storm“ zu einer erdschweren Abschiedselegie. Verspielte bis geheimnisvolle Miniaturen mit
präpariertem Piano und Phantasiesprache sorgen für Gegenakzente. Ein Album von tiefer
STEFAN FRANZEN
Schönheit.
> SIMIN
TANDER, Where Water
Travels Home, Jazzhaus Records/in-akusti
A
Querflöte, kreischt und faucht –
in freien Gefilden – mit seinem
Sopransaxophon in „Piece for
Ornette“ oder schlägt gar souljazzige Gospel-Töne in „Take Me
Back“ an. Immer wieder ist es der
unerwartete Bruch voller Fines-
„Who’s Gonna Stand Up?“ der
schon von den Konzerten im
Sommer bekannte Abgesang auf
Fracking und Ölpipelines. Unbedingt empfehlenswert ist es, sich
die Deluxe-Version von „Storytone“ zu kaufen. Dann gibt es neben den Band- und Orchesterversionen der zehn Lieder auch
die asketischen Varianten. Die
singt der 69-Jährige zum Klavier,
dem Banjo oder der meist unverstärkten Gitarre. Einmal Young
als Sinatra der Generation PeaceZeichen, einmal von seiner verletzlichen Seite: ein reizvoller
Kontrast. „Storytone“ ist eine
herzerwärmende Platte mit einer klaren Botschaft: Es ist nie zu
spät.
PETER DISCH
chau an, der Meier kann ja
richtig singen. So oder so
ähnlich lautete manch ein
Kommentar zum ersten Solo-Album von Yello-Sänger Dieter
Meier, vor allem auf den Titel
„Loveblind“ bezugnehmend. Der
ist eine wunderschöne Ballade,
in der der bald 70-Jährige ein wenig nach Tom Waits klingt. Nicht
dass Dieter Meier musikalisch
noch etwas beweisen müsste. Er
und Boris Blank haben als Elektro-Pop-Duo Yello vor allem in
den 80er Jahren Geschichte geschrieben. Während Meier damals aber oft Wortfetzen im
Sprechgesang zu den Klangkompositionen von Blank fügte,
singt er nun im klassischen Sinne. Und während Yello nicht zuletzt Musik für die Tanzflächen
machte, ist Meiers Album ein
Werk zum Zuhören. Chansonhaftes findet sich ebenso wie
vertrackte Klanggemälde, mal
ist Meier melancholisch-bluesig,
dann wieder fordernd-rockig.
Wie mit Blank bei Yello hat Meier
sich eine eigene Soundwelt geschaffen. In Songs wie „Buffoon“
spielt er dann aber doch noch ein
bisschen mit Yello-Anklängen.
lte Werte und eine neue
Liebe prägen derzeit Neil
Youngs Leben und damit
auch seine Musik. Der alte Hippie kämpft mit Verve gegen die
Zerstörung von Mutter Erde. Bei
Aktionen für die Umwelt soll es
zwischen Young und der aus Filmen wie „Splash“ oder „Kill Bill“
bekannten Schauspielerin Daryl
Hannah gefunkt haben. Die Folge: Young lässt sich nach 37 Jahren von seiner Frau Pegi scheiden. Von alldem erzählt „StoryOTTO SCHNEKENBURGER
tone“, sein zweites neues Album
im Jahr 2014. „Glimmer“ führt > DIETER MEYER, Out of Chaos,
Ende und Neuanfang zusam- Staatsakt
KULTUR IN DER REGION 15
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
Wenn das Baby pilgern geht
Farbenfroh und langhalsig: Das Forum Würth in Arlesheim zeigt Krippen und KRIPPENFIGUREN AUS PERU
Bei der Darstellung des Jesuskinds zeigen sich unterschiedliche Kulturkreise
ähnlich ruchlos: In Mitteleuropa sieht es aus wie ein
Mitteleuropäer, in Südamerika wie ein Südamerikaner.
Das Forum Würth in Arlesheim zeigt aktuell Krippen
aus Peru.
NIKOLAUS CYBINSKI
Wir wissen wenig Konkretes über
die Geburt Jesu. Der Evangelist
Lukas berichtet in zwei Versen
(in Luthers Übersetzung): „Und
sie gebar ihren ersten Sohn und
wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe.“ Gleich danach kamen die Hirten „und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen.“
Bei Matthäus lesen wir: „Da Jesus
geboren war im jüdischen Lande, (...) da kamen die Weisen vom
Morgenland gen Jerusalem“ und
erkundigten sich nach dem
„neugeborene(n) König der Juden“.
Vielleicht sind es gerade diese
kurzen Informationen, die die
Fantasie der Menschen befeuert
haben, das Ereignis dieser Geburt erzählerisch auszuschmücken; die europäische Malereigeschichte liefert dafür ja das beste
Beispiel. Seit jedoch die bürgerliche Kultur schon im 19. Jahrhundert sich des Festes der Geburt
des Kindes bemächtigte, wurde
aus ihm ein emotional aufgeladener Event, in dem die handelnden Personen nur noch als Staffage anwesend sind.
Farbenpracht, Anpassung an indigene Symbolik – und das neugeborene Christuskind als Pilger.
Vor zwei Jahren zeigte das Basler Museum der Kulturen die
mediterrane Weihnacht als fröhliches Volksfest rund um il bambino. Dieses Jahr nun sind im Arlesheimer Forum Würth peruanische Krippen und Retablos zu
bestaunen, die Carmen Würth
gesammelt hat. Doch wie sich,
bei aller regionalen Unterschiedlichkeit, die Bilder ähneln! Die
Weihnacht bleibt ein farbenfrohes Fest, denn die Geburt und
erstmals auch die Kleinkindheit
des Erlösers werden in buntester
Üppigkeit ausgemalt. In ihr ver-
mischen sich alte peruanische,
also vorchristliche Vorstellungen mit Elementen des lateinamerikanischen Barock und
dem ausufernden Pomp der Kolonialzeit.
Das heißt konkret: Maria erscheint als Gottesmutter und als
„pacha Mama“, als Mutter Erde,
die Taube wird zum Kondor, in
dem die Indios den Geist der Berge der Anden verehrten, und das
Kind ist nicht nur „Fatschenkind“, das heißt, bis zum Hals
straff eingewickelt. Es ist jetzt ein
etwa drei- bis vierjähriges We-
sen, reich eingekleidet, mal als
Pilger, mal als segnender Weltenherrscher oder als einfach angezogenes „bäuerliches Jesuskind“,
das auf einem Stuhl sitzt und seinen linken Fuß vorzeigt, in den
ein Dorn eine blutende Wunde
geritzt hat.
Und die Retablos, die transportablen Tischaltäre, werden
zur Bühne, zum Beispiel eines
überladenen „Schöpfungswirbels“ rund um die Geburt. Betrachtet man die in den Retablos
inszenierten Geburten des Erlösers und liest im Katalogheft,
Metapher für das Dasein
Zum Licht gewandte Stadtschweine in der „Regionale 15“ im Weiler Stapflehus.
FOTO: ANNETTE MAHRO.
aus Frankreich. Nicht umsonst
stellen sie an der „Regionale 15“,
an der sich ebenso viele Ausstellungshäuser aus der Region beteiligen, etwa die Hälfte aller
Künstler. Sowohl in der Kunsthalle Mulhouse als auch im Stapflehus haben etwa Gariste
Gatené ihre Spuren hinterlassen. Hinter dem Phantasienamen, der für sich selbst schon zu
immer neuer Bedeutungsspurensuche aufruft und etwa den
Gariste aus Artiste (Künstler)
herleitet, versteckt sich ein ebenfalls in Straßburg beheimatetes
Künstlerkollektiv. In Weil haben
Gariste Gatené zwei sehr lebensecht aus rosa Karton gestaltete
Pappschweine platziert, die Rü-
cken an Rücken voneinander abgewendet jedes für sich durch
die Stapflehus-Fenster in die
Welt hinaus blinzeln. Was sie sehen, was ihnen auf ihrem Zivilisationsspaziergang begegnet ist
oder wovon sie träumen, das ist
ihnen filigran aufgemalt oder gestempelt.
–
Inbegriff der
temporären Architektur
–
Rufen die Gariste-Schweinchen
aber die phantastischsten Assoziationen hervor, so holt Niels
Tofahrns große Zelt-Installation
im ersten Obergeschoss den
Ausstellungsbesucher sehr unvermittelt ins reale Hier und
hunderts. Krippenfiguren zum
Beispiel mit lamalangen Hälsen,
die so prächtig reich und bunt
gekleidet sind, als sei die Geburt
des Christuskindes Teil einer
weihnachtlichen Modenschau.
Und seine hochschwangere
Mutter Maria erscheint ebenfalls fein herausgeputzt.
>
PERUANISCHE KRIPPEN und
Retablos aus der Sammlung Carmen Würth. Forum Würth Arlesheim, Montag bis Sonntag 11 bis
17 Uhr, freier Eintritt (Bis 1. Februar
2015.). Der Katalog kostet 18 Euro.
KURZ GEFASST
Urbane Kreativität und städtisches Zerfallspotenzial bei der REGIONALE 15 im Weiler Stapflehus
In Bruno Grassers Weltuntergangsszenarien frisst die Stadt
sich selbst. „This is not Beverly
Hills anymore“, so hat der Künstler seine großformatigen Siebdrucke benannt. Die Frage, ob es
sich bei den hier in sich zusammenstürzenden vielstöckigen
Häuserschluchten auch nur
theoretisch je um die berühmte
Nobelenklave in der Agglomeration Los Angeles gehandelt haben könnte, steht dabei erst an
zweiter Stelle. Die Straße, in der
sich vordergründig riesige Löcher auftun, gehört ohnehin
ebenso ins Reich der Horror-Fiktion wie die anonymen Bürohochhäuser, die teils erst von
oben her angenagt scheinen,
teils sich schon der Staubwolke
entgegenneigen, die aus ihren
Sockeln quillt.
Die rahmenlos an die Wand
geklemmten großformatigen
Siebdrucke des Straßburger
Künstlers begegnen dem Besucher gleich auf zwei Etagen der
von Patrick Lützelschwab fürs
Stapflehus kuratierten diesjährigen Auswahl zeitgenössischer
Dreilandkunst. Für den Kesselhauskünstler liegt der Stadtbezug auf der Hand. Schließlich
sind immer neue Eingriffe in
den urbanen, industriellen und
postindustriellen Raum, gerne
via Fotografie und Graffiti, auch
bestimmend für seine eigene Arbeit.
Von den für Weil am Rhein
2014 ausgewählten 17 Künstlern
kommen je fünf aus Deutschland und Frankreich und sieben
aus der Schweiz. Einprägsamer
denn je präsentieren sich trotz
des mengenmäßigen Ungleichgewichts aber die Teilnehmer
FOTOS: ZVG
dass die einst die indigene Bevölkerung missionierenden spanischen Jesuiten diese Altäre als
„Zauberkästen“ ausgaben, wird
plötzlich sichtbar, dass sie das
bis heute geblieben sind.
Oder ganz bewusst wieder
wurden, denn die Arbeiten des
Maximiniano Ochante Lozano
und die der fast schon kleinindustriell
produzierenden
Künstlerfamilie des Hilario
Mendivil Velasco und seiner
Frau Georgia Duenas Quispe
sind religiöse Folklore aus der
Mitte und dem Ende des 20. Jahr-
Jetzt. Was wäre dieser Tage ein
drängenderes Nachrichtenthema als die immer näher rückende Flüchtlingsproblematik in aller Welt? Tofahrn, der wie der Kurator im Weiler Kesselhaus arbeitet, hat aus Zucker und
Holzkohlestaub das Bild einer
schlafenden Familie auf den
Steinboden gestreut, das stilistisch an die expressiven Kohlezeichnungen von Käthe Kollwitz
erinnert. Über dem Streubild ist
ein Zelt aufgebaut, in dem eine
Deckenlampe die Verbindung zu
Zivilisation und Sesshaftigkeit
herstellt. Das Zelt hat Tofahrn als
„Inbegriff der temporären Architektur“ gewählt.
Was für die einen Ferien, den
Geruch von Meer und feinen
Sand unter den nackten Füßen
bedeutet, ist für die anderen der
Ausdruck von Lager, Not und
Verzweiflung. Die unter einer gemeinsamen Decke schlafende
Familie spiegelt einerseits Liebe
und warmen Zusammenhalt,
den das Zelt beschützt. Gleichzeitig schimmert aber auch
schon das Gegenteil durch. „Zeitlich begrenzt, flüchtig und im
höchsten Maße gefährdet, ist
dieses Abbild scheinbaren Friedens eine Metapher für das Dasein eines großen Teils der
Menschheit“, sagt der Künstler
selbst. Die nahe beim Zelt in sich
zusammenstürzenden Hochhäuser werden da ihrerseits zur
Metapher. So unaufhaltsam die
Stadt sich auf der einen Seite
ausbreitet und ins Land hineinfrisst, so bodenlos verschwindet
sie auf der anderen wieder. Wen
sie nicht verschlungen hat, der
konnte vielleicht noch fliehen.
ANNETTE MAHRO
CIRCUS
Poesie, Akrobatik und Humor
Ohne Worte, dafür mit hohem körperlichem
Einsatz erzählt der Prager Cirk La Putyka
von einer ermüdenden Arbeitsschicht in
einer Lagerhalle, die einen gänzlich unerwarteten und wie verzauberten Verlauf
nimmt – und vom Erwachen der Gegenstände und der Kunst. Burghof Lörrach, 30.
und 31. Dezember, 18 beziehungsweise 20
Uhr. Karten zwischen 24 und 39, ermäßigt
15 Euro unter 0761/496 88 88.
DS
BALLETT
Wenn der Russe zweimal kommt
Während die russischen Gasexporte nach Westeuropa zum
Spielball der Politik geworden sind, ist auf einen russischen
Kulturexport Verlass: Das Russische Nationalballett kommt
am Sonntag, den 4. Januar, um 15 Uhr mit Märchenerzähler
und „Schwanensee“ in den Lörrach Burghof. Am Abend um
20 Uhr gibt die Compagnie eine Gala mit „Perlen des klassischen
Balletts“. Karten unter 0761/496 88 88.
DS
KLASSIK
Silvesterkonzert in Kammerbesetzung
Auch in diesem Jahr lädt das Kammerorchester Basel zu einem
Silvester-Konzert mit Rossini und Mozart in der Druckereihalle
des Basler Ackermannshofs. Beginn ist um 22 Uhr, Karten zu
45 Franken (inklusive Sekt, Kinder bis 14 Jahre gratis).
DS
KLASSIK
Best-of aus Renaissance und Barock
Das Ensemble Cantantinstrumenti spielt beim Eichseler Silvesterkonzert unter Leitungvon Cristina Rosario am 31. Dezember
um 16 Uhr in der Kirche St. Gallus ein Programm mit Highlights
und Hits von Renaissance bis Barock.
DS
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16 DREI GÄNGE
Der Sonntag · 28. Dezember 2014
Gewürzwein und Gebäck
NACHSCHLAG
SCHWARZWÄLDER TAPAS
Grenzenlos fantastisch
M
öglicherweise ist die
Fantasie die wichtigste
Zutat, die ein exzellenter Koch in der Küche braucht.
Dies beweisen
Verena Scheidel und Michael Wassmer, die
über 130 Delikatessen kreiert und deren
Rezepte in einem Buch veröffentlicht haben.
Die Autoren,
die aus dem
mittelbadischen Bühl
stammen und
2012 den Titel
„Deutschlands beste Hobbyköche“ einheimsten, nahmen für
ihre spektakulären Experimente Tapas als Grundlage. Die Appetitanreger aus Spanien werden aber aus typischen
Schwarzwälder Zutaten und
Ideen zusammengestellt. Was
dabei herauskommt, lässt einen das Wasser im Munde zusammenlaufen ...
Der Leser wird konfrontiert mit
Schwarzwälder Sushi oder Badischen Flädle-Wraps, mit Hahn
im Korb oder Wachtelpralinen
mit Bühler Zwetschgenchutney. Aus Speck, Meerrettich,
Pastinaken, Bachforelle, Pfifferlingen, Waldhonig oder Kirschen entstehen nicht nur Leckereien für den Gaumen, sondern auch Wunderbares für das
Auge. Hinzu kommt, dass Verena Scheidel und Manuel Wass-
In Basel genießt man derzeit gern HYPOKRAS und Läckerli
mer ihren Lesern versichern,
dass jedes ihrer Rezepte problemlos nachzukochen sei.
Doch ohne äußerst geschickte
Hände dürften
geschmorte
Ochsenbeinscheiben im
Markknochen,
der „Kleine
Waldspaziergang“ oder Millefeuille vom
Flädle nicht so
leicht stilecht
auf das Tablett
zu zaubern
sein.
„Schwarzwälder Tapas“
strotzen aber
vor allem vor Unerwartetem,
wenn sich beispielsweise das
Kirschchutney zwischen
Schwartenmagen und Blutwurst schmiegt. Die „Pizza aus
dem Ländle“ wird zum Schwäbischen Dinette mit Rahmkäse,
Wachtelkeulen legen sich auf
Linsensalat. Die Kaninchenpastete paart sich mit Kirschgelee,
der Spatz schlüpft zurück ins Ei.
Aus Gurken werden Spaghetti –
kombiniert mit badischen
Strauleime. Und der gekochte
Schweinebauch schmeckt hervorragend zu süßen Rüben,
während die Schwarzwälder
Kirschtorte auch Salami verträgt ...
TN
> VERENA SCHEIDEL/MANUEL
WASSMER: Schwarzwälder Tapas. Das Kochbuch, Bühl/Baden,
29,80 Euro.
KURZ GEFASST
SCHAUINSLAND
Bogenschießen statt Snowboarden
Mit Schnee ist der Winter am schönsten,
doch für den Fall, dass er dieses Jahr tatsächlich ausbleibt, hat Georg Rees, Leiter
der Schneesportschule Schauinsland, sich
etwas einfallen lassen: Für Kinder ab sechs
Jahren gibt es von diesem Wochenende bis
30. Dezember ein Erlebnispaket, bei dem
statt Snowboard- und Skikursen Klettern,
Bogenschießen, eine Abenteuerwanderung
und eine Schatzsuche mit GPS-Gerät angeboten werden. Auch
für Erwachsene warten bei Schneemangel Alternativen zu
den üblichen Kursen, darunter Nachtwanderungen mit Stirnlampe sowie ebenfalls Bogenschießen oder Geocaching. Informationen: www.schneesportschule-schauinsland.de.
DS
Für den Zwischenjahresplausch mit Freunden am
Kaminfeuer gibt es in Basel
die optimalen kulinarischen Begleiter: Der Gewürzwein Hypokras und
die Läckerli werden dort
gern zu dieser Zeit gemeinsam genossen.
KATHRIN GANTER
In dieser Zeit, in der man irgendwie nirgendwo ist, in der die Wochentage verschwimmen und
man von Weihnachten zu Silvester treibt, in der es schon wieder
dunkel wird, bevor man sich
zum nachmittäglichen Spaziergang aufraffen konnte, verbringt
man viel Zeit mit Menschen in
Wohnzimmern. Dann wird Gebäck gereicht, Tee und Kaffee angeboten. In Basel genießt man
anders: Hier kommen traditionell seit Jahrhunderten der Gewürzwein Hypokras zusammen
mit Basler Läckerli auf den Tisch.
Laut dem Verein „Kulinarisches Erbe der Schweiz“ hat der
Hypokras in Frankreich sogar
schon ab dem 13. Jahrhundert Tradition –
die aber nur bis ins 18.
Jahrhundert dauert.
Der älteste Schweizer
Beleg stammt aus
dem 15. Jahrhundert.
Die dortige große Popularität
gründe
wohl auf dem Gewürzhandel: „Wer
in der Lage war,
fremde
Gewürze aufzutischen, verhalf
seinen Speisen
und sich selbst
zu einigem Ansehen. Und so
ist auch zu erklären, warum
der Hypokras
von Anfang an
auf die fürstlichen Tische gehörte.“
Freilich war
es kein Wein
für alle, wie
Thomas Martin von der Siebe Dupf Kellerei in Liestal
Die Gewürze der Läckerli und des Hypokras harmonieren wunderbar miteinander und mit der ganz eigenen Zeit zwischen den Jahren.
FOTOS: ZVG/ DAORSON-FOTOLIA.COM
schildert: „Der Dompropst war
verpflichtet, zu Weihnachten
den 24 Domherren süßen, roten
Gewürzwein zu spenden. Die damals noch sehr teuren Gewürze
gestatteten nur Reichen diesen
Luxus.“ Und die Produktion war
beispielsweise im 16. Jahrhundert den Gewürzhändlernvorbehalten.
Die Kellerei Siebe Dupf
stellt heute noch Hypokras
her. Dazu wird ein kräftiger
Rotwein mit Zucker angereichert und Gewürze hinzugegeben: Zimt, Gewürznelken, Kardamom und
Muskatnuss gehören unbedingt dazu, je nach Produzent variieren die Rezepturen natürlich ein
wenig. Durch den Zucker und die Gewürze kann es zu Ausfällungen
kommen,
deshalb wird der Hypokras gefiltert.
Mit diesem Prozess erklärt der Basler
Kulinariker Andreas
Morel den Namen:
Die „Manica Hippocrati“ war ein textiler
Filter, mit dem die
Ärzte arbeiteten, der
aber auch zum Filtrieren des Weins verwendet wurde. Andere, etwa der Volkskundler Kurt Lussi,
haben die Theorie,
dass der Name sich
direkt auf den Arzt Hippokrates
von Kos bezieht, weil dem Hypokras, der teilweise auch Hypograss oder Hypocras genannt
wird, heilende Kräfte zugeschrieben werden. In früheren
Zeiten wurden ihm allerdings
noch Pfeffer und Ingwer zugesetzt und seine Wirksamkeit
ging manch einem zu weit. Der
Verein „Kulinarisches Erbe der
Schweiz“ zitiert eine Passage von
Walther Hermann Ryff aus einem im 16. Jahrhundert erschienenen Buch: Darin beklagt sich
der Autor darüber, „dass der Hypokras, der die müden Lebensgeister wiederbelebe und der
Verdauung zuträglich sei, immer mehr der Wollust und dem
Überfluss an Fürstenbanketten
diene anstatt der Gesundheit.“
–
Dezent süß mit
vielschichtigen Aromen
–
Getrunken werden kann er kalt
oder warm, gekocht werden mag
er aber nicht, weil sonst das wunderbare Gewürzaroma leidet: Im
Gegensatz zum schnöden Glühwein ist der Hypokras nicht
zuckrig-pappig, sondern dezent
süß mit vielschichtigen Aromen.
Den Sonntags-Testern schmeckte er bei Zimmertemperatur besser als erwärmt. Der Hypokras ist
ein gemütlicher Wein, den man
am besten zum Ausklang des Tages trinkt, vielleicht auch als
Dessert nach einem schönen
Abendessen.
Zum Hypokras wird süßes Gebäck gereicht, die Basler schwören vor allem auf die Kombination mit ihren Läckerli. Die Gewürze der beiden Stadtspezialitäten
harmonieren perfekt, auch in
den lebkuchenartigen Läckerli
stecken Zimt, Muskat und Nelken. Und allerhand mehr: Mehl,
Guatemala- oder Havanna-Honig, Mandeln und Haselnüsse,
Orangeat und Zitronat. Und
Kirsch, der sowohl als Triebmittel als auch für die Glasur verwendet wird.
Die Läckerli sind allerdings etwas jünger als der Hypokras.
Zwar gab es schon im Mittelalter
Honig- und Lebkuchen, doch die
ersten Läckerlirezepte datieren
laut dem „Kulinarischen Erbe
der Schweiz“ erst auf das 17. Jahrhundert. Der Kenner, auch darauf weist der Verein hin, kaut die
Läckerli nicht, sondern zerbricht
sie und lässt sie sich auf der Zunge zergehen. Während zwischen
zwei Schlucken Hypokras das Leckerli im Mund vor sich hin
schmilzt, kann man die Zeit zwischen den Jahren wunderbar
vorübergleiten lassen.
> BASLER
HYPOKRAS ist unter
anderem erhältlich bei der Kellerei
Siebe Dupf, www.siebe-dupf.ch,
beim Chrüterhüsli, Gerbergasse
69, www.chrueterhuesli.ch, und
im Basler Läckerli Huus – dort auch
im Geschenkset zusammen mit Läckerli, Gerbergasse 57, www.laeckerli-huus.ch.
Vollendet unvollendet, unbekannt bekannt
Über die Kopie zum Einzigartigen: EDGAR DEGAS in Karlsruhe
Der Maler Edgar Degas (18341917) war ein Pariser Künstler
durch und durch. Seine Balletttänzerinnen sind weltberühmt,
seine Szenen aus den Café-Gärten sind bekannt, ebenso seine
Bilder von Pferden und Jockeys.
La vie est belle – das Leben ist
schön. Montmartre wird ihm
wohl gefallen haben. Dass aber
Edgar Degas als Künstler viel
größer, tiefer undvielschichtiger
ist, zeigt die aktuelle Schau in der
Karlsruher Kunsthalle. Wegen
der starken Nachfrage wurde sie
bis Mitte Februar verlängert.
„Zuerst war ich überrascht,
dass er so viele andere Dinge gemalt hat“, sagt eine Besucherin.
„Dann war ich überrascht, weil
ich jedes Mal wieder etwas Neues entdeckt habe.“ Unter den 130
Bildern (sieben davon aus Karlsruhe) aus aller Herren Länder
sind Selbstporträts, Aktbilder,
Kopien berühmter Vorbilder wie
Rembrandt, Zeichnungen, Landschaften, japanische Fächer,
Drucke und natürlich die großen
Ölbilder, wie „Das Baumwollbüro in New Orleans“ (1873), eines
der ganz wenigen, die absolut
exakt gemalt wurden. Der Impressionist Edgar Degas konnte
es bekanntlich auch anders.
Der Künstler entstammt einer
Bankiersfamilie. Arbeit hatte er
zunächst nicht nötig, vielmehr
wurde er sogar von seinem Vater
zur Kunst ermutigt, als er sich
seinen Studien – haufenweise
Selbstporträts – hingab. So gibt
es eines zu sehen, das ihn als jungen Herren mit Hut zeigt. Er ist
ein nachdenklicher Beobachter.
„Das Porträt ist der Juwel in der
Krone seines künstlerischen
Schaffens“, soll Papa Degas gesagt haben. Edgar Degas gab in
dieser Phase nur wenige Bilder
aus der Hand. Als der Vater starb,
war es aus mit den goldenen Zeiten. Der Bankier hinterließ einen
Schuldenberg. Auch Degas' Brüder, die in Amerika einen Weinhandel installieren wollten,
schrieben rote Zahlen. Edgar Degas musste die Familienehre ret-
Erstmals in Deutschland erhalten Besucher die Möglichkeit, die nach
klassischem Vorbild komponierten Historienbilder und Porträts mit
den Darstellungen des modernen Lebens zu vergleichen.
FOTO: ZVG
ten, und das mit einem Beruf,
der landläufig als brotlose Kunst
gilt.
Tatsächlich war Degas' Malerei
eine Goldgrube. Verlangt wurden hauptsächlich seine Ballettstudien, seine anderen Motive –
Doppelporträts, Menschen bei
der Arbeit, Landschaften – waren
kaum gefragt. Der Pariser ging
vor, als hätte er einen Unternehmensberatungsreport verinnerlicht: hohe Preise, knappes Angebot. 1912 wird das Gemälde „Tän-
zerin an der Stange“ für sage und
schreibe 435 000 Francs verkauft. Damals das teuerste Bild
der Welt. Fast tragisch ist, dass
sein Augenlicht stetig abnahm
(aber das könnte einige Tricks
seiner Malerei erklären).
Die Fächerstadt Karlsruhe fächert den ganzen Degas auf. Man
sieht einfach gemalte Landschaften, wo wenige Farbtupfer
reichen für Felsen und Strand,
Meer und Himmel. Daneben ist
die gleiche Landschaft nochmal
genauer gemalt. Schöner? Das
muss der Betrachter feststellen.
Degas war ein Maler, der Anfangs über die Kopie zum Eigenen kam und seine eigenen Themen immer wieder variierte, somit auch verbesserte. Das zeichnet ihn als Perfektionisten aus.
An einigen Bildern sind Verbesserungen zu sehen, vieles blieb
unvollendet, was heute charmant wirkt. Schon sein Vater kritisierte: „Unser Rafael arbeitet
ständig, aber hat noch nichts
vollendet, während die Jahre ins
Land ziehen.“ Die Wechsel in seiner Malerei sind bemerkenswert. Aus jungen Spartanerinnen werden Balletttänzerinnen,
aus historischen Reiterfiguren
werden Jockeys auf der Rennbahn.
Der Kunsthistoriker Alexander Eiling sieht darin das Phänomen, dass die Antike keine Antworten auf die Fragen der modernen Menschen gibt. Degas
spielt den Ball zum Betrachter.
Über den Rafael des 19. Jahrhunderts lässt sich lange meditieren.
PASCAL CAMES
> DEGAS
– Klassik und Experiment. Ausstellung bis 15. Februar
2015. Staatliche Kunsthalle, HansThoma-Straße 2-6, Karlsruhe.
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Steinböcke geben alles, sind enorm engagiert und merken oft erst im letzten Moment,
dass es über ihre körperlichen Grenzen geht. Es wird Zeit, die eigenen Bedürfnisse in
den Vordergrund zu stellen und sich nicht immer nur nach den Wünschen der Freunde
zu richten. Was im Januar als harmlose Flirterei beginnt, entwickelt sich noch vor
Frühlingsbeginn zu einer leidenschaftlichen Beziehung (dramatische Eifersuchtsszenen inbegriffen). Vorübergehend, wohlgemerkt. Denn wenn es nach Venus‘ Willen
geht, sind Sie, Zukunftspläne betreffend, schon im August wieder recht beherzt. Und:
The Winner is … jemand aus dem nahen Bekanntenkreis. Nichts gegen Ihre kreativen
Phasen. Aber wenn´s um Job und Finanzen geht, ist eine solide Basis mindestens die
halbe Miete. Geld in ein Start-Up-Projekt investieren? Gut möglich, aber nur, wenn Sie
auch ohne die erwarteten Gewinne über ausreichend Rücklagen verfügen. Selbstständig machen? Warum nicht? Vorausgesetzt, dass Sie sich nicht nur über die Chancen, sondern auch über die Risiken ausreichend informiert haben. Fortuna ist ganz klar
auf Ihrer Seite. Nur Leichtsinn mag sie nicht. Darum: Vor wichtigen Entscheidungen
unbedingt den Rat des Profis einholen! Gesundheitstendenz: Während sich alle anderen mit Wärmflaschen ins Bett verziehen, um ihre Grippe zu kurieren, können Sie
entspannt lächeln. Dank viel Bewegung an der frischen Luft und gesunder Ernährung
verfügen Sie über ein beneidenswertes Immunsystem.
Wassermann-Geborene müssen nicht erst das Navi nach dem richtigen Weg fragen.
Sie wissen genau, wo es langgeht. Das erkennen auch gute Freunde und Kollegen und
lassen sich gerne von Ihnen beraten. Von der Winterkälte, die Sie in den ersten Monaten umgibt, spüren Sie nur wenig. Im Gegenteil! Alle Sinne laufen auf Hochtouren und
versprechen aufregende Begegnungen. Singles, die bis März den Traumpartner noch
nicht in den Armen halten, können auf den Sommer hoffen. Sie zeigen sich kontaktfreudiger denn je und lassen sich jetzt gerne einmal in einen süßen Flirt verwickeln.
Schon im März werden Sie für Ihren guten Draht zur Chefetage belohnt: Bei wichtigen
Entscheidungen zieht man Sie ins Vertrauen. Dennoch kann sich zur Jahresmitte so
etwas wie produktive Unzufriedenheit einnisten: Obwohl Sie für Ihre Ideen viel Lob
ernten, kommen Sie nicht richtig weiter. Grund genug, sich über die berufliche Zukunft
Gedanken zu machen. In Stressphasen wie den ersten Märzwochen und beruflich
heißen Tagen Mitte Mai ist die Verlockung groß, von ausgewogener Ernährung auf
Fast-Food-Produkte umzusteigen. Dabei wäre gerade jetzt der Griff zu vitamin- und
mineralienhaltigem „Brainfood“ angezeigt. Positiv ist die Tendenz, die sich für alle
abzeichnet, die unter chronischen Beschwerden leiden: Ihnen geht es in den kommenden zwölf Monaten spürbar besser. Nicht zuletzt weil Sie gelernt haben, mehr auf sich
zu achten.
Fische mögen es gar nicht, wenn man sie in die Enge treibt. Wer mag das schon? Dieses
Sternzeichen aber braucht besonders viel persönlichen Freiraum. Wie gut, dass genügend Menschen in der Nähe sind, die das verstehen. Lockere Sprüche können nicht
darüber hinwegtäuschen, dass sich auch Dauersingles eine harmonische Beziehung
wünschen. Wer solo ist, findet die „Number one“ im Wonnemonat Mai. Und schon im
Juni folgt ein neues Liebeshoch: Weil es gefühlsmäßig zwischen Ihnen beiden stimmt,
haben Sie doppelt Spaß daran, Zukunftspläne zu schmieden. Die Harmonie, die in
bereits bestehenden Beziehungen spürbar ist, wird auch in diesem Jahr vertreten sein.
Am Anfang sieht es beruflich fast schon wie ein Fehlstart aus: Weil immer wieder Kollegen ausfallen, stapelt sich die Arbeit vorzugsweise auf Ihrem Schreibtisch und es
kann eine ganze Weile dauern, bis Sie endlich wieder Licht am Ende des Tunnels sehen.
Im Oktober bietet sich unerwartet die Möglichkeit zu einem Neuanfang. Der Job ist
nicht nur aus finanziellen Gründen interessant! Endlich können Sie Ihre Ideen anbringen und kassieren das wohlverdiente Lob. Zurück zum guten alten Hausmittel. In den
meisten Fällen sind Sie nach Urgroßmutters Methode schneller als mit vielen Pillen
aus der Apotheke kuriert. Doch selbst wenn es Sie zwischendurch einmal heftiger erwischt, so kommen Sie, im Vergleich zu anderen, relativ schnell wieder auf die Beine.
Wichtig in diesem Jahr: Stress vermeiden und lassen Sie sich nicht von anderen zu sehr
verplanen!
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WIDDER
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Widder gehen keinem Risiko aus dem Weg. Warum auch? Fortuna scheint ja geradezu
den Platz an der Seite dieses Sternzeichens gemietet zu haben. Aber Vorsicht! Auch
Glücksgöttinnen können einmal Fehler machen. Darum unser Tipp: Die Augen offen
halten und ab und zu das Bauchgefühl einschalten. Wenn die Sektkorken knallen, ist
das auch Amors Startsignal: Egal, was die letzten Wochen in puncto Beziehung brachten, jetzt wird geflirtet. Schließlich wollen Sie Ende März mit Champagner auf drei
wundervolle gemeinsame Monate anstoßen. Im September gefällt es Amors Launenhaftigkeit, dass Eifersucht das gemeinsame Glück vorübergehend trübt. Verständnis
für den Partner ist jetzt wichtiger denn je. Um beruflich endlich zum Zug zu kommen,
ist vor allem in den ersten Monaten des Jahres verstärkt Eigeninitiative gefragt: Zwar
ahnt Ihr Chef, dass Sie das Talent zu Höherem haben; doch von sich aus bietet er Ihnen
keine Profilierungschance. Es hilft nichts, da müssen Sie deutlich werden und offensiv
für sich werben. Dass es dabei auf den Ton ankommt, braucht man Ihnen nicht extra
zu sagen. Spätestens im August dürfen Sie dann auf eine interessante Position hoffen,
die neben spannenden neuen Aufgaben auch Anerkennung im Kollegenkreis verspricht. Am liebsten würden Sie gleich zum Jahresbeginn mit Ihrem Fitnessprogramm
wieder voll durchstarten. Wer bereits zum Jahreswechsel das berühmte Kribbeln im
Hals verspürte, sollte extrem vorsichtig sein.
Stiere zücken die Checkliste der guten Vorsätze und machen sich emsig daran, diese
abzuarbeiten. Wie fleißig, wie lobenswert.Und damit zeigen sie allen anderen Sternzeichen, was sie ihnen in diesem Jahr voraushaben: Selbstdisziplin und eine Extraportion Ehrgeiz. Im Januar dümpelt Ihre Beziehung vergleichsweise unentschieden vor
sich hin. Kein Wunder, schließlich gibt es jede Menge Arbeit im Job und diverse andere
Verpflichtungen. Aber dann: Eine zufällige Begegnung genügt, um Sie gründlich
durcheinanderzubringen. Wenn Sie sich überhaupt noch bei Freunden melden, dann
nur, um noch einmal kurz mitzuteilen, wie fantastisch es Ihnen in Ihrer Beziehung geht.
Dass der Aufenthalt im siebenten Himmel nicht von Ewigkeit sein kann, ist Ihnen auch
klar. Im November könnte man Sie vor eine schwierige Entscheidung stellen. Sollen Sie
oder sollen Sie nicht? Wenn im März ein interessantes Angebot auf Ihren Tisch flattert,
sind Sie hin- und hergerissen. Logisch, dass die neue Aufgabe Sie reizt, und auch die
finanzielle Seite klingt gut. Aber dafür das eingespielte Team verlassen, mit dem Sie
sich gerade in letzter Zeit super verstanden haben? Ein solcher Schritt will gut überlegt
sein. Entwicklungsmöglichkeiten gibt’s nämlich auch im alten Job. Allgemein gilt für
für das neue Jahr: Vieles fällt Ihnen leichter als sonst und die Erfolgslorbeeren hängen
auch ein beachtliches Stückchen tiefer. Glückwunsch! Ein kleines Tiefdruckgebiet
überschattet zum Jahresbeginn Ihr ansonsten ausgeglichenes Seelenleben. Abgesehen von einer leichten Erkältung kommen Sie prima durch das Jahr.
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Zwillinge lassen es langsam angehen und nehmen dann Fahrt auf. Wie gut, dass dieses
Sternzeichen sich immer wieder Momente der Auszeit gönnt. Besser als andere können Sie nämlich auch einmal nein sagen. Ganz schön raffiniert: Erst machen Sie sich rar
und dann verwirren Sie mit wohldosierten Verführungstricks. Amor beobachtet das
mit einem Schmunzeln. Mai und Juni stehen im Zeichen heißer Leidenschaft. Doch
dann wird es Zeit, sich langfristig Gedanken zu machen. Dabei sind es oft äußere
Umstände, die Entscheidungen zum Prüfstein Ihrer Liebe machen. Der Blick auf den
Kontoauszug von Ende Januar beweist es abermals glasklar: Gefühlter Reichtum und
realer Guthabenstand, das ist leider oftmals zweierlei. Da der erlösende Lottogewinn
nicht sehr wahrscheinlich ist, hilft nur noch eins: Sparen, bis das Defizit wieder ausgeglichen ist. Das kann ein bisschen dauern. Doch Ende April bewegen Sie sich wieder in
der Pluszone. Eindeutig positiv ist auch der Eindruck, den Sie in der Chefetage hinterlassen: Während Ihre Konkurrenten von einem Fettnäpfchen ins nächste treten, beweisen Sie Kompetenz und Führungsqualitäten. Die ersten Monate des Jahres werden
noch zur Regeneration gebraucht. Im Mai lässt Mars sich endlich blicken und sorgt für
einen kräftigen Energieschub. Wenn Sie Lust darauf haben, die Nacht zum Tag zu
machen: Bitte, jetzt ist die Gelegenheit! Im April gibt´s dagegen ein Konditionstief, das
Sie ganz schön in die Knie zwingt. Dann droht auch Erkältungsgefahr. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie die Vitamin-C-Zufuhr erhöhen.
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KREBS
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Krebse verlieren sich gerne einmal in himmlischen Tagträumereien. Wer so viel und so
intensiv über das Leben nachdenkt, gerät automatisch an den Punkt, an dem er dann
tatsächlich einiges grundlegend ändert. Venus scheint kleine Spielchen zu spielen.
Vom Start ins neue Jahr haben Sie vielleicht mehr erwartet, auch Januar und Februar
können Sie noch nicht so richtig überzeugen. Doch dann spüren Sie, welchen Weg
Venus für Sie geebnet hat. Jemand aus Ihrem Umfeld wartet schon lange darauf, dass
Sie endlich die Augen öffnen und für einen süßen Flirt zu haben sind. Ab April laufen
die Gefühle auf Hochtouren. Die meisten Singles haben bis dahin den Traumpartner
zumindest schon in Reichweite. Wer noch solo ist, kann sich auf einen prickelnden
Sommer freuen. Vom Urlaubsflirt zur festen Partnerschaft, diese Chance besteht. Zum
Jahresbeginn ist die Versuchung am größten, finanzielle Risiken einzugehen. Eindeutig positiv dagegen die Entwicklungen am Arbeitsplatz: Weil Sie – Überstunden hin
oder her – auch gern einmal über den eigenen Ablagekorb hinausschauen und sich
von neuen Ideen mitreißen lassen, können Sie sich schon in der ersten Jahreshälfte
deutlich verbessern. Wo Erfolge verbucht werden, muss leider auch mit Neidern gerechnet werden. Die Powermonate liegen vermehrt in der Jahresmitte. Was nicht
heißt, dass Sie sonst nur mäßige Leistung bringen. Aber im Mai, Juni, Juli geht alles
noch ein bisschen besser.
Löwe-Geborene brauchen eine Weile, um sich im neuen Jahr zurechtzufinden. Bis die
Fragen„Was erwarte ich, was sind meine Ziele?“ geklärt sind, können ein paar Wochen
verstreichen. Ihr Motto: In der Ruhe liegt die Kraft. In den ersten drei Monaten nehmen
Sie so ziemlich alles mit, was Venus zu bieten hat: seelige Verliebtheit wechselt mit
nagender Eifersucht, heftigem Wortwechsel folgt leidenschaftliche Versöhnung. Ganz
schön stressig, diese ständige Berg-und-Tal-Fahrt! Abstand gewinnen, heißt jetzt die
Devise. Im Juli haben Sie dann endlich die nötige Balance gefunden, die es Ihnen
möglich macht, es mit etwas weniger Emotion, aber einem deutlichen Plus an Partnerschaftlichkeit von Neuem zu versuchen. Ein Flirt schöner als der andere. Das verprechen zumindest Monate wie April und September. Selbst wer den Ehering bereits am
Finger hat, bleibt da nicht emotionslos. Nach einem kleinen beruflichen Durchhänger
gleich zum Jahresbeginn folgt eine wahre Erfolgsphase. Sie haben nicht nur hervorragende Ideen, sondern verstehen es auch noch, sie mit viel Charme und Esprit überzeugend einzubringen. Kein Wunder, dass Ihr Chef sich jetzt öfter mal Zeit für ein Gespräch
mit Ihnen nimmt. Zeit, Raum und Energie: Das ist das magische Dreieck, das Ihr Wohlbefinden definiert: Wann auch immer Sie sich zeitliche Freiräume schaffen können,
sollten Sie sie für Ausflüge in die Natur, am besten ans Meer oder in die Berge, nutzen.
Denn nirgendwo sonst können Sie so schnell und effektiv wieder auftanken.
Jungfrauen gehen oft zwei Schritte nach vorne, um dann sicherheitshalber wieder
einen zurückzugehen. Alles will überlegt sein. Spontanität gehört zumindest in den
ersten Wochen des neuen Jahres nicht zu Ihren Stärken. Der harmonische Start in das
neue Jahr wird nur durch eines getrübt: Sie haben wenig Zeit für die Partnerschaft.
Dabei wäre jetzt nichts schöner, als zu zweit durch die Winterlandschaft zu spazieren
und es sich anschließend in einer Kuschelecke zusammen gemütlich zu machen. Doch
das ist nur einer der Träume, die gute Chancen haben, erfüllt zu werden. Amors Erwachen sorgt im März, aber auch im September für heftiges Herzklopfen. So etwas haben
Sie schon lange nicht mehr erlebt. Ob überhaupt oder wieweit Sie sich dann auf einen
Flirt einlassen, liegt ganz alleine bei Ihnen. Berufliche Tendenz: Andere mögen einen
Coach brauchen, Sie ziehen die aktive Karriereplanung vor. Das Ziel fest vor Augen,
gehen Sie Ihren Weg, der nicht gleich im Januar schon zum Erfolg führen muss: Was
spricht schließlich dagegen, zwischendurch noch ein paar Anregungen zu sammeln
und sich von scheinbar abgelegenen Dingen inspirieren zu lassen? Wenn Sie im September dort sind, wo Sie hinwollen, ist das immer noch früh genug. Ihre Abwehrkräfte
sind viel besser, als Sie glauben. Wind und Wetter sind für Ihr Wohlbefinden mindestens so gut wie der regelmäßiges Joggen. Anfang Mai ist ein kritischer Blick auf die
Waage fällig: Wer schon im Juni Bikini- respektive Badehosenmaße erreicht haben
will, muss überflüssigen Kilos allmählich zu Leibe rücken. Dank Disziplin sind Sie bald
wieder bei Ihrem Traumgewicht.
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Wie es Waage-Geborenen entspricht, versuchen Sie immer wieder Pro und Kontra
abzuwägen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Dabei werden Sie feststellen, dass
vieles, was Sie aus dem Bauch entscheiden, gar nicht übel ist, auch wenn die Fakten
anfangs dagegensprachen. Amor setzt zu Jahresbeginn alles auf eine Karte und gibt
sich jede erdenkliche Mühe, Sie in seinen Bann zu ziehen. Und Sie, was tun Sie? Sie
spielen einmal wieder Verstecken. Dabei wissen Sie doch ganz genau, wie zwecklos so
etwas ist: Wer Sie sucht, der findet Sie, wenn nicht im Januar, dann eben im April. Warum also so zögerlich? Zur Jahresmitte übernimmt Venus die Rolle des Verstärkers und
verwöhnt besonders die, die sich noch nicht entscheiden können. Spätestens zum
Sommer wird aber klar, wer Ihr Herz erhalten soll. Selbsterkenntnis ist der erste Weg
zur Besserung. Was andere schon seit Monaten behaupten, fällt Ihnen nach arbeitsreichen Wochen Punkt Frühlingsstart auch endlich auf: Wer immer nur powert, dem geht
langfristig die Puste aus. Da hilft nur eins: besser planen und die Arbeit mit den Kollegen teilen. Dafür sind die schließlich da. Spätestens im Juli haben Sie den Bogen raus
und plötzlich macht der Job auch wieder Spaß. Kündigen und woanders neu anfangen? Prüfen Sie erst genau, ob dieser Schritt wirklich sinnvoll wäre. Leistungstief und
Winterspeck? Überhaupt kein Thema für Sie:Während andere noch träge auf dem Sofa
sitzen, sind Sie schon längst wieder unterwegs, um auch die letzten Keks-Kalorien
wieder wegzutrainieren. Sport wird wieder zum Thema
Skorpione überzeugen nicht nur durch ihr Auftreten, auch ihr Wort lässt keinen Zweifel: Hier sind echte Profis am Werk. An diesem Sternzeichen kommt keiner vorbei. Für
die einen beginnt das neue Jahr mit der Fortsetzung einer Lovestory, die bereits im
letzten Jahr begonnen hatte, andere machen es genau anders und setzen einen
Schlussstrich. Singles werden aber nicht lange solo sein. Venus hat die Skorpione gut
im Auge und sorgt für wirklich nette Bekanntschaften. Was sich gegen Sommer anbahnt, hat super Chancen, im Herbst zur festen Beziehung zu wachsen. So schön Nähe
auch sein mag, Sie genießen auch die Distanz. Wer Lust verspürt, auch einmal ein
Wochenende alleine zu verbringen, sollte das ruhig auch ansprechen. Was im Januar
vergleichsweise langweilig startet, bekommt im Laufe der folgenden Monate immer
mehr Dynamik und entwickelt sich zu einem wirklich spannenden Unternehmen.
Spätestens im April ist es vorbei damit, pünktlich nach Hause gehen zu wollen: Vom
Ehrgeiz gepackt, wollen Sie wissen, wie weit Sie kommen können. Achten Sie aber bei
all Ihren Vorhaben darauf, dass Sie das Ganze im Augen behalten und sich nicht in
Kleinigkeiten verzetteln. Leichte berufliche Leistungsknicks bitte nicht überbewerten.
Skorpione werden aktiv! Egal ob Sie im Kreis Gleichgesinnter im Takt der NordicWalking-Stöcke durch die Landschaft ziehen oder lieber im Fitnesscenter die Muskeln
in Bewegung bringen – dies ist das Jahr, in dem Sie deutlich mehr für Ihren Körper tun
als zuvor. Keine größeren Beschwerden in Sicht.
Schütze-Geborene erleben die kommenden zwölf Monate als super Chance, in ihrem
Leben so einiges zu ändern. Was anfangs noch verunsichern mag, lässt dieses Sternzeichen aber ganz schnell über sich hinauswachsen. Gleich zum Jahresbeginn stellen
Sie klar: Mit bloßen Treueschwüren ist es nicht mehr getan. Sie wollen Nähe spüren
und die Gefühle Ihres Partners mit niemandem außer ihm selbst teilen. Bei so viel
Entschlossenheit ist es natürlich möglich, dass es hin und wieder kräftig kracht. Dafür
haben Sie Ihr Beziehungsleben spätestens zur Jahresmitte nachhaltig in Ordnung
gebracht und können nun gemeinsam auf der großen Welle namens Liebe reiten.
Singles, die in diesem Jahr auf der Suche nach der großen Liebe sind, können auf die
Monate August, September und November hoffen. Amor ist dann stets an Ihrer Seite
und sorgt für mehrere vielversprechende Bekanntschaften. Ein turbulenter Start ins
Jahr beweist es wieder einmal: Sie denken einfach praktischer als die meisten der
Kollegen und kommen dadurch schneller ans Ziel. Für einige Schütze-Geborene liegt
im März sogar eine Gehaltserhöhung drin. Apropos Finanzen: Um noch ein bisschen
mehr davon zu haben, wäre es gut, sich Anfang Mai einmal grundsätzlich beraten
lassen. Keine Lust auf Fitness-Studios? Das ist nicht weiter schlimm. Bewegung in
Maßen genügt vollkommen, um Sie fit zu halten. Wichtiger als Bizeps- und Bauchmuskeltraining ist ohnehin das allgemeine Wohlbefinden. Und dafür ist Fitness nur eine
Komponente: die richtige Ernährung.
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